Daniel Schöberl: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Episode von Rucksack Drift Rad. Heute haben wir Nummer 12 und wie immer mir gegenüber digital sitzt Dorothee. Dorothee, wie geht's dir? Dorothee: Mir geht's ganz gut, vielen Dank. ich wundere mich. Draußen ist ja wenigstens bei mir das schönste Wetter. Ich sitze hier drin. Und wir haben, es ist jetzt Freitagnachmittag 17 Uhr und wir haben beide Zeit ein Podcast aufzunehmen. Das passiert ja auch nicht oft. Aber bei dir ist es Daniel Schöberl: Nee, geht auch nicht Dorothee: Bei dir sieht es ein bisschen anders aus mit dem Wetter. Daniel Schöberl: Ja, ich bin gerade in Tirol und bei uns ist es bisschen düster. Also nach der ganzen Hitzewelle hat es jetzt mal wieder geregnet, was auch sehr gut ist. Ich bin mittlerweile großer Regenfan geworden, weil man wirklich sieht, wie alles so gelb wird und ganz trocken ist. Also auch in der Rhön, Beispiel, wenn ich jetzt immer Bilder sehe, ist einfach größter Brand gefahren. Also das ist wirklich verrückt. Deswegen freue ich mich da auch mal über den Regen und vor allem, wenn es so bisschen abkühlt. Ich habe jetzt auch ganz parallel, also ich bin natürlich mal wieder Schuld an unserer kleinen Verzögerung, weil ich unterwegs war und habe jetzt parallel gerade auch noch geguckt die Tour de France der Frauen und die fahren gerade auf den Mont Ventoux hoch. Also was ja spektakulär ist und allein beim Anblick kommt man ja schon ins Schwitzen. Und ja, da knüpfen wir eigentlich gleich an das Thema an. Wir haben jetzt schon zwei Hitzewellen dieses Jahr hinter uns. Und die nächste kommt. wir haben uns gedacht, wir reden halt einfach mal über Hitze beim Sporthitze auf Radreisen und Hitze generell. Wie geht es dir denn gerade? Weil ich sehe immer, wenn ich mal die Nachrichten gucke und dann das Wetter kommt, dann ist immer links unten in Deutschland die heißeste Temperatur. Und da bist du ja. Dorothee: Ja, das stimmt. momentan ist es eigentlich angenehmer. geht auch ein schöner Wind. Aber was mich bei dem Wetter ein bisschen nervt, ich würde gerne auch mal wieder rausgehen, richtig Rad fahren und auch irgendwo im Wald übernachten. Aber wie du gerade gesagt hast, die Weichbrandgefahr ist wirklich riesig. Ich werde mich hüten, nicht einmal so einen Camping-Gaskocher anzuwerfen für meinen Kaffee morgens. Und ich hätte dann auch irgendwie Befürchtungen, dass dass irgendwie so ein Idiot wieder irgendwie in eine Kippe fallen lässt oder sonst was im Westen Waldbrand gibt. Und dann ist es natürlich schon blöd, wenn man da dann irgendwo mit dem Prinz zeltet. Also ich hatte das... Daniel Schöberl: Ja, total. Dorothee: Ich hatte das mal in Australien, da gibt es ja auch Bushfires ohne Ende und wenn es dann nachts anfängt zu knistern, sehr unangenehm. Ja und jetzt bin ich halt auch Freitag 17 Uhr hier, gehe aber nachher noch raus und war heute Morgen Daniel Schöberl: Das ist sehr gut. Dorothee: schon im Yoga und das ist ja Indoor mit klimatisiert. Daniel Schöberl: Ach, herrlich, ja, weil diese Hitze, das ist natürlich auch immer so eine Sache. man draußen ist auf dem Rad sitzt, geht es ja immer ganz gut. Und zwar ist er bei mir. Wir hatten eigentlich eine Tour geplant am Berliner Höhenweg. Sieben Tage Hütten-Tour durch die Zillertaler Alpen. Und ja, durch meine Verletzung war ich natürlich bisschen gebunden, dass ich da nicht so viel mache. Wir waren jetzt stattdessen in Lienz in Ostsirol, also wunderschöne Stadt, richtig cool. Und ich hatte mir aber vorgenommen, mich trotzdem fit zu machen. So ein bisschen und saß dann immer auf den stationäre Bikes da auf den Heimtränern und dann war eben draußen zu 33, 34 Grad und ich weiß nicht, ob ich schon mal so geschwitzt habe. Also ich gehe zwar oft in die Sauna, aber ich bin eine halbe Stunde, einmal sogar eineinhalb Stunden gefahren, auf dem Rad gesessen und du hattest so dermaßen eine Pfützen. Also es war heftig. Und dann kam auch irgendwann Kopfschmerzen. Dann wusste man schon gleich, du bist da völlig, völlig dehydriert und ist vielleicht nur noch mal zu viel und. Da sollte man das vielleicht lieber sein lassen, weil man tut seinem Körper dann oft nichts Gutes, macht ja, der Gegenteil ist dann der Fall. Deswegen, glaube, bei dir ist es ja auch so, warst hier schon eigentlich viel in heißen Gebieten, also gerade auch in Afrika und alles. Und wie ist denn das da? Also du bist zwar draußen, aber es ist natürlich total heiß. Da kommst du ja auch voll an deine Grenzen. es ist ja oft so, dass du wieder irgendwo bist, wo es gar nichts gibt. Du zwar noch nicht mal ein Baum, man sich unterstellen kann. Wie geht man da vor? Oder bist du da mal an deine Grenzen gekommen? Dorothee: ja. Ich habe einmal in Uzbekistan in so einer großen Röhre zwei oder drei Stunden verbracht. Weil es wirklich, es gab nichts anderes, es gab keinen Schatten und es war knanlos heiß und dann bin ich halt in so einer Röhre gesessen. Da war es dann ein bisschen kühler, also weg von der Sonne und habe gewartet bis es angenehmer wird. Aber das... Die trockene Hitze, in den Wüsten, die ist eigentlich leichter zu ertragen als die feuchte Hitze. Also das Schlimmste, wo es mir wirklich kreislaufsmäßig gar nicht gut ging, war im Süden von China. Also das war so eine ganz feuchte Wärme. Und dann hat mein Kreislauf-Kodal kollabiert. Ich schlussendlich einen Bus angehalten, der hat mich sogar mit Fahrrad und Gepäck mitgenommen. Fand ich sehr nett. Daniel Schöberl: ja, das ist sehr gut. Das ist dann die Hitze, die Feuchte, wo du dann ein, zwei Minuten durch die Stadt läufst. Ich war ja auch immer mal wieder in, wo ich digitaler Nomade war, in Chiang Mai im Norden Thailands. Und dann war es ja teilweise da auch recht heiß und feucht. Und dann konnte ich es mir trotzdem nicht nehmen lassen und bin dann mal immer mal chocken gewesen. Und dann bist du eben in dieser Stadt, wo dann auch im Frühjahr eben die Bauern noch ihre Felder abbrennen und so. Dann weht kein Wind und nichts. Dann kommt der Smog dazu, die Hitze. Und dann läuft man seine Runden und da fragt sich dann so, warum habe ich das jetzt gemacht? Das ist auch wieder so Gesundheitsaspekt dann eigentlich gleich null. Geht erst ein bisschen in die andere Richtung, aber gut. Dorothee: Ja, genau, ... Du? Daniel Schöberl: Aber war es dann bei dir dann so, dass sich der Körper irgendwann an die Hitze gewöhnt? Wenn du jetzt ja wochenlang dann unterwegs bist oder man merkt ja jetzt auch in diesen Hitzenwellen, die wir haben. Die ersten Tage sind ganz schlimm, aber dann geht es doch irgendwie. Dorothee: Ja klar, überhaupt, wenn man den morgens bei kühlen Temperaturen anfängt, also losfährt, dann gewöhnt sich der Körper dran. Und ich habe das in Australien ziemlich oft erlebt, dass Leute, die aus ihrem klimatisierten Auto ausgestiegen sind, ganz erstaunt waren, dass man bei dieser Hitze Fahrrad fahren kann, aber natürlich ist es komplett anders, als wenn man sich ganzen Tag so langsam den Temperaturanstieg mitgemacht hat und nicht von 24 Grad im Auto auf 40 Grad außen konfrontiert wird mit dieser Hitze. Ich meine, das mag man ja hier auch. Daniel Schöberl: Ich kenne es auch von Dorothee: Schon! Daniel Schöberl: Südostasien. Ich war da ja einige Wochen, Monate drüben, habe dann von dort immer gearbeitet. Und da ist es auch so ganz krass klimatisiert. Du läufst dann eigentlich in der Hitze rum und hast aber immer in deinem Rucksack nicht nur dein Laptop, sondern eigentlich auch ein Halstuch und ein Hoodie, weil du sonst zurück zu krank wirst, weil du frierst ja echt nahrschab. Also vor allem auch, auch wenn du dann immer diese zwölf Stunden Busfahrten machst. Diese langen, das ist ja wie im Kühlschrank. Also Dorothee: Ja. Daniel Schöberl: wer da dann kein Pulli dabei hat oder eine lange Hose, das ist schon wirklich verrückt. Dorothee: Ja, es ist nicht überall. Manchmal fährt man dann auch in Busse, die sich nicht klimatisieren, mit tausend anderen zusammen. Da wird es dann Daniel Schöberl: Das stimmt auch wieder. Dorothee: noch wärmer. Das ist dann schon sehr unangenehm. Aber Daniel Schöberl: Das stimmt. Dorothee: ansonsten, ich bin ja schon erstaunt, eineinhalb Stunden auf so einem Stationary Bike, das wäre ja, das würde ich also überhaupt Es würde ich überhaupt nicht aushalten, auch wenn es nur so klimatisiert wäre. für mich ein Unding. Daniel Schöberl: Also es ist unfassbar langweilig. Also das muss man ganz ehrlich sagen. Und es gibt ja auch immer diese Rollentrainer, wo man dann eben auch drauf sitzt und dann gibt es Programme wie Swift, wo man dann praktisch digital sich mit anderen messen kann und mitfahren. Ich habe das auch mal ausprobiert. Aber das ist auch gar nicht mein Ding. Und bei mir war es jetzt halt so dadurch geschuldet, dass ich einfach die Schultern nicht bewegen konnte. Und ich hatte total wieder wie immer FOMO, wollte dann ein bisschen trainieren. und bin dann eben oben in diesen Schwitzerraum und bin dann losgefahren und hatte eigentlich fast keine andere Wahl. Ich habe dann immer ganz viele Motivationsvideos geguckt. Mir war es eben wichtig, dass ich dann Kilometer abspule und dadurch, dass ich dann wirklich komplett Urlaub gemacht habe, hatte ich auch Zeit und wollte mich dann dazu auch zwingen, einfach mich zu bewegen. ich habe dann auch war dann auch eben mit meiner Partnerin wandern. Sie ist dann immer ein Stück weiter hoch. Ich bin dann immer nur mit auf die Plateaus gewandert, das ging auch alles super gut. Und dann an einem der letzten Tage habe ich auch gedacht, ich wandere und die Mada ist dann mit dem Fahrrad gefahren und wir haben uns dann bei Lienz in der Dolomitenhütte getroffen, also wunderschön. Cool, hat sie auch absolut gelohnt, aber es waren dann auch über 30 Grad und bei mir wurden es dann tatsächlich 24 Kilometer mit über 1000 Höhenmetern. Da weiß ich dann auch mal nicht, ob das... Ja, es ist dann so für die Schulter gut war, aber letztendlich, hatten ja auch mal zwischendurch geschrieben, hast gesagt, Beine sehr wurscht, da passt und bei mir entwickelt sich das auch alles super gut und ich war dann eigentlich auch sehr happy, wieder so ein paar Kilometer länger unterwegs gewesen zu sein. Aber dadurch, dass es so heiß war und während man unterwegs ist und auch wenn man dann durch den Wald läuft, sobald man dann mal eine längere Pause einlegt, merkt man wie der Körper runterfährt und ich war völlig fertig. Und das Problem ist, Dorothee: Das kann ich mir vorstellen. Daniel Schöberl: Das dauert dann auch, bis du wieder zu Kräften kommst. kannst natürlich Elektrolyte zu dir führen, ganz viel trinken, dich abkühlen und alles mögliche. Aber bis du dann wieder bei 100 Prozent bist, das dauert halt leider immer alles ein bisschen. Dorothee: Ja, musste halt die Pause lang machen, aber du hattest dann wenigstens zwischendrin Schatten. Daniel Schöberl: Genau, ich hatte auch zu trinken dabei. ich hatte einen kleinen Mini-Rucksack, der war dann über der einen Schulter und dann hatte ich dann meinen Verband, den ich nach und nach voll schwitzte. Aber das hat geklappt und du hast zwischendurch immer Hütten gehabt. Und wie gesagt, Dorothee: ja. Daniel Schöberl: das ging dann wunderbar und war auch ganz gut. Deswegen auffüllen war kein Problem, aber da stelle ich mir jetzt auch wieder die Frage, zum Beispiel bei deinen Radreisen. Wie ist das da mit dem ganzen Wasser auffüllen, du bist ja dann auch, ist jetzt nicht so, dass überall mein Brunnen steht oder Supermärkte und was auch immer. Wie viel hast du dabei? Dorothee: Nein, da kann man froh sein, wenn es einmal am Tag irgendwo Wasser gibt. bin bis zu 17 Liter, war mal das Höchste, ich losgefahren bin, wo ich genau wusste, da kommt jetzt nichts, also am nächsten Tag oder so. Ja, es ist Daniel Schöberl: wow. 17 Liter. Dorothee: natürlich schon unangenehm. Daniel Schöberl: Ui, das ist eine ganze Menge. Aber braucht man halt dann auch. Und wie ist es, wenn du unterwegs bist, hast du dann auch Elektrolyt-Tabletten oder irgendwelche Salt-Sticks oder irgendwas? Dorothee: Nein, überhaupt nicht. Also ich bin ja dann über Jahre hinweg weg. Und sowas kann man dann vielleicht machen, wenn man so auf zwei Wochen Tour ist und diese Ration mitnehmen kann. Aber ich krieg da ja auch keinen Nachschub. Das heißt, ich hab mal so Elektrolyte dabei gehabt zu packen. die hab ich vor kurzem weggeschmissen, weil die das Halbbarkeitsdatum abgelaufen war, die habe ich gar nicht genommen. Also die hätte ich dann genommen, wenn ich auch Durchfall gehabt hätte oder so, aber sonst eigentlich nichts. Also höchstens wenn ich, dass ich dann mal eine kalte Cola trinke oder so, aber... Daniel Schöberl: Ja, die sind bei mir zum Beispiel immer eigentlich fester Bestandteil. Also sobald es wärmer ist und wenn ich jetzt für irgendwas trainiere, dann habe ich zum Beispiel jetzt am Rad, habe ich meistens dann zwei Flaschen. Eine ist voll mit Elektrolytetabletten und eine dann mit normalem Wasser. Und das ist mir dann schon immer wichtig. Bei mir ist immer das Problem, dass ich grundsätzlich zu wenig trinke. Und gerade am Fahrrad finde ich immer, man merkt es nicht. Und das große Problem ist ja, sobald man dann Durst bekommt gerade unter großer Anstrengung, dann ist es ja eigentlich schon wieder zu spät. Dorothee: Ja, also das ist der Vorteil von der Hitze, dass man dann eher Durst kriegt. Es gab ja zwei Momente, ich glaube, das habe ich schon mal im Podcast erzählt, dass ich dehydriert bin, aber das war in kälterem Umgebung. Und ja, das ist unangenehm, aber wenn es heiß ist, dann trinke ich schon auch mehr. Aber ich meine, du ... bist ja nicht über Wochen hinweg. kannst ja deine Ration jeden Abend oder einmal in der Woche ja wieder auffüllen. Du bist ja nicht einmal eine Woche mit dem Fahrrad unterwegs. Daniel Schöberl: Nene. Dorothee: Ja, ich kann da drüber noch lachen. Ich mach mich da halt drüber lustig. Aber eines Tages werde ich dich dazu bringen, dass du auch mal mehrere Wochen weg bist mit dem Fahrrad. Daniel Schöberl: Ja, liebend gerne. immer gerne. Also ich hatte jetzt auch mit einem Kumpel, mit dem ich letztes Jahr dann so eine Bikepacking Tour gemacht hat nach Grado, also von Villa Grado und dann über Slowenien zurück. Und da waren wir auch sieben Tage zumindest unterwegs. Das war ein Anfang, auch wenn ich da in Hotels bzw. Unterkünften geschlafen habe, was ja dann, glaube ich, für dich nicht ganz zählt. Aber das war schon ein großes Abenteuer, aber nicht so ein Abenteuer natürlich, wie du es immer hast, weil du musst ja alles eigentlich packen, mitnehmen. Und wir waren ja dann eigentlich so Dorothee: Ich Daniel Schöberl: die Luxus Methode, wo du immer im Supermarkt halten kannst und gerade eben auch wo es dann heiß wurde. Das ist mal gesagt, wir stellen uns mal runter oder du stellst dich mal 20 Minuten im Supermarkt und täuscht einen langen Einkauf vor, einfach weil sie im Supermarkt immer ein Künstchen ist. Dorothee: Ja, ich komm dann schon Daniel Schöberl: Das geht bei dir dann nicht. Dorothee: immer rein und sag, vor Ladenschluss geh ich hier nimmer raus. Ja, Daniel Schöberl: Ja, das ist schon sehr gut. Dorothee: da beneide ich schon die Verkäuferinnen. Aber gibt's denn irgendwie, jetzt haben wir ja Fahrradfahren, das geht bei der Hitze nicht so gut oder Wandern, wenn's nicht ... Ich war ja auch vor kurzem im Schwarzwaldwander nur. Da habe ich gedacht, Schwarzwald heißt Wald und da Schatten. Aber gerade bei den breiten Forstwegen ist da halt kein Schatten. Oder es gibt auch mal Lichtungen. Wandern ist auch nicht so toll bei der Hitze. Was wäre denn eine Spur, die für die Hitze angemessen wäre? Daniel Schöberl: Ähm, ja, also Schwimmen. Dorothee: Schwimmen auf jeden Fall! Daniel Schöberl: ist leider immer so bisschen ein Problem, dass oft die Seen in der Nähe fehlen. jetzt zum Beispiel in der Heimat, in der Rhön, da gibt es tatsächlich wenig Badeseen. Und in meiner Heimatstadt gibt es mittlerweile auch keinen Schwimmbad mehr. Das wurde versäumt irgendwie und oder weil es ja allgemein auch ein Problem ist, dass immer mehr Kommunen oder so Probleme haben, einen Schwimmbad am Laufen zu halten. Und in Tirol, hier gibt es in der Nähe dann einen Da bin ich auch immer mal gerne. Aber diesen Sommer hat sich das mit dem Schwimmen auch bisschen erledigt, weil die Schulter noch bisschen lediert ist. Aber ansonsten mache ich das dann schon immer sehr, gern. Also auch weil ich die letzten Jahre immer 1, 2, 3 Triathlon pro Jahr gemacht habe. Und dann war das sowieso ein Teil. Und Schwimmen war immer die Disziplin, die ich jetzt am wenigsten gerne mache. Aber wenn halt die Hitze kommt, dann bin ich da immer liebend drin, liebend gern drin und drehe da auch meine Runden. Und sonst, weil du Wandern angesprochen hattest, mir ist es dann auch immer ganz wichtig, dass ich eben im Wald wander, wenn besonders heiß ist. Und so war das jetzt eben da auch in Osttirol, wo wir waren. Ich habe mir da schon bewusst eine Strecke ausgesucht, die im Wald ist oder so auf der Nordseite, wo halt ein bisschen schattig ist, dass da die Sonne nicht einfach komplett hinknallt, weil auf der anderen Seite waren dann zum Beispiel freie Bergrücken mit wunderschönen Blicken auf Großglockner, Großvenetiger und Co., aber die meidet man dann doch manchmal bei der Hitze, weil man einfach weiß, irgendwann hört das mit dem Genießen dann doch auf. Aber auf dem Fahrrad sitze ich eigentlich auch sehr gerne bei Hitze. Muss mir aber dann auch immer eingestehen, ich auf dem Rennrad, da hat man kühlen Fahrtwind, aber trotzdem, dass man es halt nicht übertreibt, weil wie schon gesagt, sobald man mal stehen bleibt und eine längere Pause macht, merkt man eigentlich, was die Sonne doch alles mit einem macht, auch wenn man es auf dem Rad vielleicht nicht gleich spürt. weil der Körper zählt schon ganz schön aus. Und wenn einer wie ich dann irgendwie so bisschen nicht der beste Trinker auf dem Rad ist, klingt jetzt auch bisschen komisch, aber das ist dann schon schwer. Obwohl ich mir mittlerweile so vornehme, dass ich wirklich immer gucke, so alle 15 Minuten, dass ich dann ein, zwei Schlücke trinke und muss gerade lachen, weil in diesem Moment kommt die Marterne, stellt mir ein Glas Wasser hin. Dorothee: Ja! Daniel Schöberl: die übrigens immer sehr sehr viel trinkt, auch wenn wir wandern gehen, da schnell immer 2 Liter, 2,5 Liter weg. sehr gut, du auch. Und bei mir ist dann tatsächlich auch bei langen Wanderungen Dorothee: Ich habe ein ganz großes Glas. Daniel Schöberl: habe ich dann irgendwie 300 Milliliter getrunken, also was halt echt immer zu wenig ist. Aber ich werde da besser und ich werde auch dieses Glas Wasser gleich noch trinken. Und sonst von den Sportarten. Ja, wie gesagt, bei mir ist das Laufen. Ich mache es einfach unheimlich gerne, bin aber jetzt partout kein reiner Asphaltläufer. Erstens weil ich es nicht so wahnsinnig spannend finde und weil ich immer die Abwechslung so bisschen mag und dadurch, dass es dann oft meistens auf Trails gilt, gucke ich dann auch immer, dass ich irgendwo durch dunklere Wälder laufe und ich finde gerade auch bei diesen ganzen Hitzewellen merkst du eigentlich mal wie wichtig der Wald und die Bäume sind und was die für einen Kühlungseffekt haben und auch egal, ist beim Sport. Wenn ich jetzt Fahrrad fahren würde, würde ich nicht unbedingt aufs Rennrad steigen und da irgendwo... ja auch auf freier Fläche fahren, sondern auch dann eher aufs Gravel Bike oder aufs Mountain Bike und einfach tiefe Wälder suchen und zwischendurch am besten auch mal irgendwie mit dem Kopf in den Bach rein. Das mache ich auch gerne. Dorothee: Und zur Not kann man ja so einen Stationary Bike nehmen und einen großen Ventilator daneben stellen. Daniel Schöberl: Ja, den gab es nicht, ich da war. Also das war wirklich verrückt, was man da weggeschwitzt hat. Ich finde es immer ganz spannend, wenn ich jetzt, weil wir jetzt vorhin das Thema Tour de France angesprochen haben. Die Männer sind ja schon rum, die Frauen fahren auch und die sind ja da auch in Wahnsinnshitzen unterwegs gewesen. Vor allem die Männer waren ja noch in der absoluten Hitzewelle auch und die haben ja mittlerweile ganz krasse Kühlungstaktiken. Also es gibt ja, die haben dann ihre Eisbeuteltüten, die sie sich vor dem vor der Fahrt, vor dem Start noch hinten in den Rücken reinlegen. Beziehungsweise gibt es ja dann auch die Helfer, die die dann von den Autos holen und während der Fahrt dann an ihre Führungsfahrer geben und dann hin rein. Dann beim Triathlon gibt es mittlerweile irgendwelche Hightech-Stirnbänder mit Kühlakkus, die getragen werden. Also was man dann gerade so auf Hawaii sieht oder bei besonders heißen Triathlons. Und da entwickelt sich ja auch immer was, also wo dann teilweise auch ziemlich weit geht. wo dann ja manche Sportler auch die Körperkerntemperatur messen, indem sie wie eine kleine Pille nehmen, wo man dann eben sieht, jetzt ist die Körperkerntemperatur so warm. Und da wird eben geguckt, dass man die auch ein bisschen runterkriegt. Also es ist wirklich verrückt. Irgendwann geht es auch zu weit. Will ich auch gar nicht so ausschweifen, aber ich finde immer, wenn man jetzt Fahrrad fährt, wenn man läuft, dann ist es für mich immer ganz wichtig, Mütze irgendwie auch mal in den Brunnen oder den Kopf in den Brunnen. und wenn das kalte Wasser in Rücken runterläuft, dann kann man weiter und das ist irgendwie auch immer ziemlich schön. Erst der Schock und dann profitiert man aber davon. Dorothee: Ja genau, die Verdunstungskühle, die hilft dann auch, bis alles wieder trocken ist. das hilft, weil wie gesagt, ich habe ja auch ganz selten ein Hotelzimmer. Das heißt, ich zeltete dann auch draußen. Ich kann mich einmal erinnern, das war auch in Afrika, in Mali, glaub noch, oder noch in Senegal, weiß es gerade nicht, aber egal. Da war halt auch alles abgebrannt. Also die machen ja so Brandrotung. Daniel Schöberl: Ui. Mhm. Traurig. Dorothee: auch. Und das heißt, die Erde war schwarz. Daniel Schöberl: Woha! Dorothee: Das heißt, die heizt sich unglaublich auf über den Tag, wenn es so heiß ist. Und wenn du dann ein Zelt draufstellst, das... Daniel Schöberl: Meine Güte, das stimmt. Dorothee: Es ist unglaublich heiß. Daniel Schöberl: Ich kenne das nur von den Iron Man Reportagen. Dorothee: Und da bist du dann haltend. Daniel Schöberl: Zum Beispiel in Hawaii oder so. ist es ja gar nicht so, dass die Temperatur so extrem heiß ist. Sondern es sind ja auch oft 30 Grad oder so. Aber du hast halt diesen Lava Boden und dadurch kommt die Hitze von unten. Und das muss unfassbar heiß vorkommen. wie du gerade auch schon sagst, das ist man im Zelt, hatte ich noch gar nicht so im Hinterkopf. Aber da kommst du ja nie. Also da ist ja dann Nachtschlafen ist ja. Heftig. Dorothee: Nee, das weiß ich. Also alle halbe Stunde das T-Shirt total nass machen. Daniel Schöberl: Aber was macht Dorothee: Einfach. Daniel Schöberl: das dann mit der Stimmung, gerade über mehrere Tage, über Wochen? Wenn du so die Hitze hast, dann vielleicht auch das Schlafen schlecht ist, die Motivation singt dir dann irgendwie vielleicht, trifft man auch schlechtere Entscheidungen, weil der Kopf so bisschen matschig ist. Also ich kenne es dann immer, wenn es so richtig heiß ist, dann ist man auch gleichzeitig so bisschen verplanter manchmal. Dorothee: Ja, nee, also das geht eigentlich. Es ist ja nicht immer so eine Hitze über Tage hinweg. Also ich fahre ja auch nicht über Tage, sondern über so schwarzen Untergrund. Und dann gönne ich mir halt auch mal eine Unterkunft, wo es ein bisschen kühler ist. Das geht dann schon. Ich fahre ja nicht auf Tour, zu quälen, sondern ich möchte es ja schon noch bisschen genießen. Da muss ich ja nicht oft heufelkommen raus, nicht wirklich jeden Abend zelten. Also wenn es dann irgendwo eine Möglichkeit gibt, dann suche ich schon eine Unterkunft. Daniel Schöberl: Ich glaube da bist du ja Expertin was dann die besten Spots sind. Dorothee: Ja, mal sehen. Aber gerade jetzt heute, will nächste Woche auch wenigstens ein paar Tage wieder auf Tour gehen und da weiß ich echt noch nicht, wie ich es mache. Also es gibt ja auch Leute, die fahren da nachts überhaupt in Afrika und da bin ich gar nicht so fern davon, weil ich möchte ja auch was sehen. Daniel Schöberl: Ja. Dorothee: Und das mache ich ja nicht, wenn es Nacht ist und ich habe auch kein richtiges Licht am Fahrrad. Insofern, ja, ich will das nicht. Ich stehe lieber sehr früh auf. Und dann sage ich mir immer, ich kann ja dann Siesta machen, irgendwie eine längere Pause. Aber dazu kommt es dann meistens nicht, weil irgendwie werde ich innen angetreten und dann fahre ich halt bis kurz vor Dunkelheit oder so. Daniel Schöberl: Ja, macht er aus der ich kennens mit der Dunkelheit auch noch. Also ich war auch mal ein halbes Jahr in Südafrika und da war sie immer auch so nach Einburg der Dunkelheit. Wenn du den großen Städten raus bist, also ich mein Dörben, drei Millionen Stadt, da war damals auf vieles an Townships gearbeitet und da hast du halt auch keine Straßenbeleuchtung, nichts gehabt und du hast einfach auch niemand gesehen und du hast auch immer wieder gehört und gelesen, wie viele Straßenunfälle da tatsächlich passieren und deswegen. Dann vielleicht da lieber Dorothee: Also... Daniel Schöberl: ein bisschen in der Hitze rumradeln. Dorothee: Als Frau alleine in einer Großstadt in Südafrika kommen noch ganz andere Probleme dazu. Da ich in Südafrika überhaupt war, war ich bei Anbruch der Dunkelheit irgendwo in der Unterkunft. Daniel Schöberl: Das war auch eine der Regeln, wenn es gedämmert hat. Wir hatten auch dann richtig das Alarmsystem bei uns im Haus, wo ich damals da gearbeitet habe und da hieß es eigentlich auch mal, sobald die Dunkelheit einbricht, dann nicht mehr raus. Aber trotzdem ist immer für mich Südafrika so das Land schlechthin und irgendwann muss ich da auch mal wieder hin. dann auch mit dem Fahrrad. Du hast es ja schon gemacht mit dem Fahrrad. Das ist wahrscheinlich ein bisschen... Dorothee: Ja, also ich habe es gemacht, ich würde es aber nicht nochmal machen. Daniel Schöberl: Ja. Dorothee: Also diese politische Querellen und diese Situation da, das, nee, das brauche Daniel Schöberl: Ja, ist schon ziemlich heftig da. Dorothee: ich nicht. Man kann natürlich schon noch schön auf Safari gehen und da in den Lodges und in den Dings da gehen, aber das ist nicht Afrika. Südafrika meine ich. Also man muss das ja schon im Gesamtbild sehen. Denn Liba, Namibia oder sowas. Daniel Schöberl: Ja, gibt ja zum Glück einiges. Und auch einiges, wo es schön heiß ist. Hier wird es ja dann auch immer ein bisschen heißer. Hast du denn so spezielle Tipps an unsere Zuhörer, jetzt mit dem Rad unterwegs sein wollen, draußen, was auch immer? Und die sollen sich natürlich nicht abschrecken lassen. Aber was sie dann bei größerer Hitze, gerade auch bei längeren Radtunneln, befolgen sollten. Dorothee: Ja, also eigentlich haben wir ja schon vieles gesagt. Ich muss schauen, dass man auf jeden Fall genug zu trinken hat. nicht kalt trinken. Also das würde ich jetzt nicht unterstützen, also dass man zu viel kalt trinken trinkt, sondern eher warm. Also bei Hitze ist ja heißer Tee das Beste, was es gibt. Und dann natürlich alles nass machen, was wir nass machen können. Also auch den Helm unter Wasser, den Wasserhahn heben und die Handschuhe unter Wasserhahn und sonst alles. Die Haare unter dem ganzen Kopf unter Wasser halten, wenn es dann was gibt, wenn man genug Wasser hat. Und dann halt früh morgens losfahren. Das finde ich sowieso das Beste. Also früh morgens, wenn alles nur ruhig ist und alles so, gerade die Sonne aufgeht, ist das... Traumhaft, ich bin eher sowieso ein Morgenmensch als ein Abendmensch. Daniel Schöberl: Ja, bei mir ist es dann abends, aber bei mir ist es zum Beispiel auch, wenn jetzt Bergtouren gemacht werden, da geht man sowieso so früh wie möglich los. Und wenn man es dann mal schafft und steht dann irgendwie 6 Uhr so auf dem ersten kleinen Gipfel oder so oder ein bisschen später, das ist schon einfach ein Traum. Wenn man so alles aufwacht oder wenn man Hütten-Tour macht und ist dann eben schon oben auf dem Gipfel, guckt dann runter und merkt da, jetzt wacht die Welt so auf und man ist da aber oben im Kühlen und so, das ist schon wirklich ein Traum. Das ist eigentlich auch ein Punkt, jetzt auch so bei der Wetter sportlich ambitionierter ist und auf irgendwas hintrainiert und man will dann ja immer nach Trainingsplan nichts hausen lassen oder so. Aber ich glaube auch, ist die goldene Regel immer also früh morgens oder abends. Und selbst wenn Dorothee: Ja. Daniel Schöberl: es jetzt irgendwie Events gibt, die in großer Hitze stattfinden werden oder so, dann gibt es ja diese schöne Hitzeerklimatisation, aber da halt auch ziemlich langsam anfangen und nicht, dass man sagt, heute hat es 33 Grad cool. ich heute laufen gehe, dann werde ich natürlich für die Hitze am Wettkampftag genauso vorbereitet sein. ich glaube, da muss man sich auch ganz langsam steigern und nicht unbedingt zwei Uhr mittags dann jetzt 15 Kilometer laufen oder irgendwas. Und genug trinken finde ich auch mal ganz gut. Also ist wichtig. Es gibt ja auch jetzt gerade beim Laufen die Trinkrucksäcke, die man immer wieder immer mehr sieht. Die sehen ein bisschen komisch aus. Also beim Trailrun sind die ja das A und O. aber wenn man so einen Trinkbeutel hinten drin hat, er schon Gold wert und die sind auch ziemlich bequem. Oder was ich immer gerne dabei habe, ist diese Soft Flasks. wo man dann auch so eine Art Gummi hat und sobald man die dann leer getrunken hat, dann kann man die eben gut in der Hosentasche verstauen und dann kann man es am nächsten Brunnen wieder auffüllen und das ist schon immer Gold wert. Und ansonsten hat man ja auch schon das Thema bei Hitze ab in die kühlen Wälder. Dorothee: Ja genau, aber gerade bei den Soft Flasks oder diesen Camel Bags, diesen Trinkhuxecken, da habe ich mich noch nie anfreunden können. Also Mountainbiker nehmen das ja auch gern, damit sie nicht absteigen müssen. ich finde das immer so ein hygienisches Problem. Also wie kriegt man die eigentlich wieder richtig sauber? Also wenn ich bedenke, wie auch meine Trinkflasche, denn ab und zu aussieht, wo ich nichts drin habe, keine Elektrolyte, nur Wasser und nach einiger Zeit ist die halt grün. Daniel Schöberl: Ja, ich kenne das gut gerade von Hütten-Touren, du dann übrigens, sagen wir du jetzt sieben Tage in den Bergen unterwegs bist, füllst immer wieder auf und ich bin dann halt einer, der tut mal so eine Elektrolyttablette rein und dann hast du eben nicht diese ganzen Bürste für den Trinkschlauch dabei oder in die letzten Ecken zu kommen. Und so nach einer Woche sieht das schon ziemlich ekelhaft aus. wirklich, wo es dann dunkle Flecken oder schwarz sind. Also das ist dann schon, ja, da weiß man, das ist jetzt nicht so gut. Aber es ist halt für solche Touren mit. mit der natürlich Komfortabelste. Also gerade im großen Rucksack, wenn man Trinkbeutel das ist schon ganz gut, nicht immer den Rucksack abziehen zu müssen und dann irgendwie so die harte Metallflasche rauszuholen. Aber ja, Hauptsache trinken, trinken, trinken. Dorothee: Genau. Und Daniel Schöberl: Also Dorothee: wenn es so heiß ist, muss man ja dann auch überhaupt nicht mehr pinkeln. Das Daniel Schöberl: Nö. Dorothee: hat man mir auch mal gesagt. Je dunkler der Urin ist, hat man zu wenig getrunken. Je heller Daniel Schöberl: tschüss, tschüss, tschüss, tschüss, tschüss, tschüss, Dorothee: der Urin dann ist das noch im grünen Bereich, aber wenn man überhaupt nicht mehr pinkeln muss, dann ist definitiv zu wenig getrunken. Daniel Schöberl: Ja, das sind so Zeichen von der Dehydrierung. Also genau dieses grälgelbe oder dunklere Urin. Dann auch, wenn man so auf den Handflächen sieht, wenn die so trocken sind und man kann dann so reinzwicken und die bilden sich dann ziemlich langsam zurück. Und dann natürlich, sobald die Kopfschmerzen kommen. Also wenn alles drei eintritt, dann hat man da was falsch gemacht und zu wenig zu trinken. Und ich glaube auch immer lieber, wenn man die Möglichkeit hat, zu trinken. Also muss ich mir natürlich auch vor allem merken. Ich habe jetzt mein Glas Wasser auch gleich leer getrunken. das mir hingestellt wurde, dass man sich einfach immer zwingt und nicht zu viel trinken wird eigentlich schwer, weil das scheidet der Körper dann aus. Also wenn man dann alle 20 Minuten auf Toilette muss, dann hat man vielleicht zu viel getrunken. Aber gerade wenn es heiß ist, wie du schon sagst, dann muss man oft während ganzen Tageswanderung gefühlt nicht. Dorothee: Ja, aber ich meine, man kann schon zu viel trinken. Das müssen ja die Nieren Daniel Schöberl: Ja klar. Dorothee: verschaffen. das gilt, dass man, gerade bei Sportlern, dann von lauter Angst haben, dass zu wenig trinken, zu viel trinken, das kann schon auch zum Problem werden. Und was total Daniel Schöberl: Ja, riesen Problem. Dorothee: zum Problem werden kann, ist, wenn man überhitzt ist und zu kalt schnell trinkt. Dann, das verschafft der Kreislauf überhaupt nicht. Daniel Schöberl: Ja, ist auch ein guter Punkt, was jetzt also ein wichtiger Punkt, weil ich jetzt gesagt habe, man kann nicht zu viel trinken. Das kann man, wenn du schon sagst, sehr wohl. Er hat nämlich auch mal einen Freund von mir, der hat auch fleißig trainiert, hat sich schön einen Trinkbeutel vollgemacht und getrunken, getrunken, getrunken und auch vor einem langen Lauf getrunken, getrunken. Und dem ging es richtig schlecht danach, weil der halt höchstwahrscheinlich sämtliche Mineralstoffe ausgeschwemmt hat, weil der schon vor seinem Lauf so oft auf der Toilette war, dass halt da einfach keine Mineralstoffe mehr oder Elektrolyte drin waren und der Körper dann einfach keine Zugriffe mehr hatte. Deswegen auch da richtig trinken und aber trotzdem so trinken, dass man nicht erst trinkt, wenn der Durst kommt. Dorothee: Ja, also ich glaube, man dann so oft auf ist und sowieso mit dem Wasser rationieren muss, dann kommt die Gefahr nicht, dass man zu viel trinkt. Daniel Schöberl: Das ist richtig. Ich habe auch gehört, nächste Woche wieder die nächste Hitzewelle kommt. Ich Dorothee: ja, genau. Daniel Schöberl: hoffe, dass man den Zuhörer den einen oder anderen Tipp vielleicht mitgeben konnte. Mir ist immer so schön, stay hydrated. Viel trinken, gut trinken. Dorothee: Ja, ich Daniel Schöberl: Nicht in der absoluten Hitze raus und irgendwelche Intervall-Bergläufe machen. Sondern auch bisschen smart. Wann wird das schon? Dorothee: Genau, auf jeden Fall genießen. Hauptsache rausgehen. Also vielleicht nicht in der Mittagshitze, sondern eher morgens und abends. Ich werde heute auch noch rausgehen. Daniel Schöberl: Ja, bei uns regnet es ohne Ende. Also heute gehe ich nicht mehr raus, aber ich genieße gerade diese frische Prise, die hier so reinkommt und finde es auch toll, wenn die ganzen Ecker mal wieder ein bisschen Regen abbekommen. Dorothee: Und der Geruch, da ist immer toll, nach dem Regen. Daniel Schöberl: So ist das. Jetzt haben wir uns an Episode 10 über das Sauwetter unterhalten und jetzt dieses Mal über die Hitze. Ich freue mich dann auf die nächste Episode. Bin gespannt, was wir da zu erzählen haben. Wenn irgendwelche Anregungen sind, Themenwünsche oder sonstige Fragen, immer gern per E-Mail an podcast.rucksack.trift.de oder direkt an die Dorothee oder mich. Und in diesem Sinne. Dorothee: Ja, genau. Ich freue mich. Und dann gut schwitzt. Daniel Schöberl: Genau. Bis dann. zum nächsten Mal. Ciao, danke fürs Zuhören. Dorothee: Bis dann, ja. Tschüss.