Franziska Kuppe: wenn wirklich alles möglich ist. Was willst du dann? Wie willst du es dann haben? Und ich spreche hier von deinem Business, von deinem Traumleben, von einfach nur dem perfekten Tag, dem perfekten Wochenende, idealen Woche, dem so grenzgenialen Jahr, dass du sagst, das war das beste Jahr meines Lebens und das nächste wird noch besser. Was willst du wirklich? welches Gefühl ist da, welcher Wunsch zusammen mit diesem Gefühl und worauf ich hinaus will, kannst du dir diese Frage wirklich beantworten? Und ich meine, insofern beantworten, dass du den Satz, also diesen Wunsch ausformulieren kannst, ohne dass dazwischen gegrätscht wird mit ja, aber, und dann muss ich noch das bedenken und dann müsste ich, das würde das und das kosten, so und so wäre das Risiko, das und das würde ich dann aufgeben müssen und hätte, sollte, könnte. Einfach nur diesen Wunsch formulieren. Vielleicht ausgesprochen, vielleicht aber auch wirklich nur in deinem Kopf. Oder aufgeschrieben. Schaffst du das? Wenn nicht, von ich aus gehe, weil es den meisten so geht, dann lasst ihr gesagt sein. Du bist nicht allein. Was es nicht besser macht, was es aber auch nicht schlimmer macht, weil es einfach... Es wird uns ja gewissermaßen aberzogen, also es ist ja... Es gehört ja so sehr zum vermeintlichen Erwachsenenleben dazu, dass du realistisch sein musst. Dass selbst deine Träume, deine Wünsche, dein innerstes, ähm, bitteschön in diesen Rahmen passen muss. Ja, dann kannst du, weißt du, es ist erlaubt, sobald du es dein inneres Kind nennst, dann ist es okay, dann, dann alles fein. Aber so anders, hu, bitte. Bitte, wer bist du denn? Du bist doch die erfolgreiche Frau. Du bist doch die großartige Familienmama. Du bist doch die, die alles unter Kontrolle hat. Du bist doch die, die genialen Entscheidungen im Business trifft. Du bist doch die, auf die man sich verlassen kann. Du bist doch auch die, auf die sich alle verlassen. Was passiert dann, wenn du auf einmal traust, wenn du dich auf einmal traust zu träumen? Und das Ganze auch noch unrealistisch. Ja, dann kommt schon mal so Gefühl von, ich glaube, die ganze Welt geht unter. Und dann tust du es nicht. Und weißt du was, es geht ja gar nicht darum, Konsequenzen wegzureden, dich jetzt auf einmal wirklich wie ein Kind zu verhalten, wenn da ein ganzes Leben einfach ist mit Menschen, mit Verantwortung, mit... Allem was für dich dazu gehört, da jetzt nicht auf einmal rauszuspringen und komplett durchzudrehen. Darum geht's nicht. Es geht darum, dass du aber weißt, was du willst und es dir erlaubst, weil du fühlst es ja. Das Gefühl lässt sich nicht abschneiden. Dem Gefühl ist es egal, wenn du kommst mit, ja, okay, wir können fünf Jahre Plan machen, müssten wir damit mal anfangen und dann müssten wir das noch und ja. Und dem Gefühl ist es auch egal, wenn du sagst, okay, jetzt habe ich fünf Jahre dieses Business aufgebaut. Und jetzt soll es auf einmal anders gehen, denn das kann doch nicht sein. Ich habe jetzt fünf Jahre drauf hinaus gearbeitet, auf das wirst du jetzt da ist. Und jetzt alles, das kann ja nicht sein. Das ist der Verstand. Der Verstand sagt, nee, machen wir nicht. Und der hat ja auch seine Daseinsberechtigung. weil wenn wir den ausschalten, dann bist du auf einmal wirklich das kleine Mädchen und... Ähm... Weiß nicht, ob du das jetzt wirklich willst und ob das also ich empfehle es dir nicht. Sagen wir so. Was passiert dann, wenn du es die ganze Zeit unterdrückst? Wenn der Verstand, nämlich diese Ja, aber, diese das müsste ich erst mal durchrechnen, dieses Risiko ist aber viel zu unberechenbar. Was passiert dann, wenn du die ganze Zeit diesen Wunsch unterdrückst? Der geht nicht weg. Dieses Gefühl bleibt ja und... Naja, denn... Wie es halt so ist mit unterdrückten Gefühlen, die... ...machen irgendwas anderes kaputt. In dir. Die Außenwelt bekommt es meistens gar nicht mit. Aber du merkst es. Du merkst, dass da was fehlt. Du merkst auch dieses Pochen von diesem Wunsch, der die ganze Zeit sagt, hallo, hallo, hier bin ich, hallo, hallo und da wird immer mal lauter. Ich werde jetzt nicht an dieses Mikro schreien, keine Angst. da geht nicht weg und es zerbricht etwas in dir. Und ich weiß, es klingt jetzt vielleicht ein bisschen dramatisch, aber es ist so. Und es muss nicht sein, dass es jetzt wirklich etwas in dir zerbrechen, also nicht, dass du dann komplett zusammenbrichst. Aber ein Teil von dir, den du dir ja auch wünscht, wo eine Sehnsucht da ist, der geht kaputt. weil er so sehr unterdrückt wird. Und ich weiß, du hast es jetzt sehr allgemein gehalten, aber ich kenne dich ja nicht. Wenn wir deine explizite Situation mal anschauen wollen, dann musst du bitte ins Erstgespräch kommen. Da reden wir dann eins zu eins. Das Ding ist halt, wenn du, also jetzt Schritt zurück, wenn du mal den Verstand, wenn du es schaffst, diesen Verstand zur Seite zu lassen. Dieses ganze Konglomerat an Vernunftsaussagen, an Risikokalkulation, an Verantwortung, die du übernimmst. All die, die da mit rein spielen, die da auf einmal laut losschreien, weil du nur dran denkst, diesen Wunsch jetzt mal. überhaupt zu denken, wenn du es schaffst, sie einfach mal zur Seite zu lassen. Was zeigt sich dann? Und das Ding ist ja, was ich so oft höre von... dass... dass... Vielleicht ist es bei dir auch so, dass du dich gar nicht traust, das zu wünschen oder zu denken, weil da dann auch wieder diese Stimmen, diese Stimmen sind so laut, die dagegen kommen und dann erzeugt das so eine diffuse Angst von, Gott, wenn ich nur daran denke, dann bin ich schon unverantwortlich. Wenn ich nur dran denke, uuhuhuhu, nicht dass es passiert, Gott, alle Risikoalarmglocken gehen direkt an. Dem ist aber nicht so. Es ist einfach nur ein Wunsch. Einfach nur ein Gedanke. Mehr nicht. Vielleicht auch einfach, was du aufschreibst, ein paar Worte in deinem Kopf, die du aussprichst oder sagst. Aber diese Worte haben so eine große Wirkung, diese Erlaubnis, dir das zu wünschen, einfach mal alles andere zur Seite zu lassen. Wie gesagt, ganze Verantwortung, das Risiko, damit zusammenhängt, die Kostenkalkulation, die wirklich alles, was du dir angeeignet hast, was ja auch super vernünftig ist. und dich passieren gebracht hat, all das einfach mal... Du musst es ja nicht ausschalten, weißt du, es wird einfach nur gemutet quasi. So zack, okay, ihr seid jetzt mal ruhig. Danke, nur eine Minute. Nur ein Minütchen, mehr nicht. Dann dürft ihr euch alle wieder einschalten, mich beschützen, mich hier durchs Leben navigieren, alles fine. So, aber wenn du es schaffst, die einfach mal auf leise zu stellen, für ein Momentchen... Da passiert so viel Maggi, weil das ja... der Schritt ist, du dir das schon mal erlaubst. Und glaub mir, ich weiß, es klingt super banal, aber damit bist du einen großen, großen, großen Schritt weiter als die meisten, als die meisten Erwachsenen. die sich übrigens fast alle wundern, warum sich ihr Leben so scheiße anfühlt. Wunder, sie hören nicht mehr auf das, was sie wirklich wollen. Okay, aber anderes Thema. Zurück zu dir. Du erlaubst es dir. Du erlaubst dir diesen Wunsch mal einfach nur zu denken. Und ich verspreche dir, die Welt wird nicht untergehen. Nichts wird zusammenbrechen. Überhaupt gar nichts. Es ist einfach nur dieser Gedanke. Und du musst dann auch nicht gleich einen Plan machen, wie das dann jetzt Realität werden kann. Ich spreche wirklich nur davon, denn es ist einmal zu denken. Vielleicht laut auszusprechen, vielleicht aufzuschreiben. Aber erster Schritt ist einfach nur zu denken, zu Ende zu denken, ohne wenn und aber. Und... Ich bin gespannt, wie du dich danach fühlst. Und ich werde jetzt, ich, klar, ich könnte jetzt weiterreden, so dass es der erste Schritt dass du dann auch das wirklich in dein Leben integrieren kannst und so weiter. Nee, machen wir jetzt aber nicht. Weil es geht jetzt wirklich nur darum, das einmal für dich zu denken. Und auch noch als, das musst du auch noch wissen, nur weil du das jetzt denkst, heißt das nicht, dass es in Steinen gemeißelt ist. Wünsche verändern sich, Träume verändern sich, Ziele verändern sich. Und also wenn du es dir erlaubst. Es geht wirklich nur darum, das einmal zu denken und bestenfalls auch noch zu fühlen. Naja. Und jetzt sag ich es doch noch, weil du es dann doch in dein Leben integrieren willst, dann lass uns darüber sprechen, wie du das machen kannst in dein Leben, in dein Business, in das, schon da ist, ohne das, was schon da ist, zu zerstören. Und es geht. Ich verspreche es dir. Aber jetzt erstmal viel Spaß beim Wünschen, beim Träumen, beim Dich fallen lassen. und Danke, dass du heute wieder dabei warst. Bis zum nächsten Mal.