Ole Merten: Hallo, hallo, herzlich willkommen zur elften Folge des Helping Horseman Podcasts. Heute soll es ums Bosal gehen. Ich sitze wieder hier in einer neuen Ecke, weil es heute ultra windig ist und ich einfach mal ein Plätzchen gesucht habe, an dem ihr verschont seid von lauten Windgeräuschen. So, ich habe ein paar Gedanken dazu gemacht zu dieser Geschichte mit dem Bosal, weil es ja ganz viele Fragen dazu gibt, weil es viele Gerüchte dazu gibt, weil es viele Vorurteile, Missverständnisse dazu gibt. Und ich finde, in diesem Format kann ich mir mal auf eine angemessene Art und Weise die Zeit nehmen, darüber zu sprechen. Ich bin mir nicht sicher, wie lange das Ganze dauern wird. Vielleicht wird das hier sogar ein Mehrteiler werden. Wir schauen einfach mal und legen los und sprechen über das Bosal. da fängt das Ganze ja schon an. Bosal, Hackamore, sind so Sachen, die werden so synonym verwendet. Was ist da jeweils mit gemeint? Und da fangen wir auch schon direkt an mit dem ersten Missverständnis bei diesem Wort Hackamore. Also wenn man durch irgendwelche Reiterläden schlendert oder auf irgendwelche Pferde-Online-Shops schaut, dann begegnet da manchmal so dieses Wort Hackamore. Man guckt sich das Ding dann so an und dann speichert man vielleicht irgendwas ab und hat das im Hinterkopf und denkt so, ach ja, wo ist Hackamore? Das wird da synonym verwendet. ich hab da mal so ein Hackamore-Ding verwendet. das ist das. Ja, komisch, weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Hat nämlich auch, glaube ich, was damit zu tun, dass das Bosal vermeintlich eine Scharfezäumung sei. Weil wenn man das Bosal verwechselt mit einem mechanischen Heckemoor, dann bringt man zwei komplett unterschiedliche Sachen durcheinander. Ich fange mal so an. Das Bosal ist das aus Rohhaut geflochtene Teil, das auf der Nase des Pferdes sitzt. Die Zügel, die man mit dem Bosal verknotet, bestehen aus einem langen Seil, der sogenannten Mekate. Also aus Mekate und Bosal, wenn man die miteinander verknotet, dann hat man die Zäumung plus Zügel und das Gesamtgebilde nennt man dann Heckemoor. Und parallel zu dieser Geschichte, ist das, worüber wir jetzt hier heute komplett sprechen werden. Aber parallel zu unserer Geschichte, über die wir sprechen wollen, gibt es noch die sogenannten mechanischen Hackamores, über die man dann vielleicht, wie ich eben gesagt habe, Breiterläden, Online-Shops und so durch erstmal stolpern kann. Das ist was ganz anderes. Ja, das ist auch ein Teil, das auf der Nase aufliegt. Es hat zusätzlich noch so eine Art Kinnriemen. Aber, und das ist der riesengroße Unterschied, es hat an der Seite links und rechts der Pferdenase Metallteile, Hebel, Anzüge. an denen dann die Zügel befestigt sind. Und wenn man dann an den Zügeln zieht, wirkt man durch eine Hebelwirkung einen sehr starken Druck auf das Pferdemaul aus, von außen. Und das ist tatsächlich eine Sache, die richtig Dampf hat. Bin ich noch nie mit geritten, sehe ich auch keinen Grund dazu. Ist irgendwie für mich eine... Erfindung, die es jetzt nicht bräuchte. Weiß ich nicht. Das kann bestimmt, kann ich mir vorstellen, auch mal, wenn man da fest die Hand annimmt, auch nicht so angenehm sein fürs Pferd. Aber das könnte ich mir vorstellen, dass man das so bisschen damit verwechselt, weil das eine mechanische Heckemoor ist. Da legt man Heckemoor und hat im Hinterkopf Heckemoor, Bosal, ja, Bosal, weiß ich nicht, was davon zu halten. so, das jetzt einmal so zur Begrifflichkeit. Und jetzt sprechen wir nicht mehr über diese mechanische Heckemoor, sondern über die, ja, Häufig sagt man altkalifornische Hekemoor, also das Gebilde aus Bosal und Mikate. Fangen wir doch mal an, wo kommt denn diese ganze Sache her mit dem Bosal und was ist das jetzt eigentlich genau? Historisch gesehen kann man das schon nachweisen. Also vor der islamischen Besetzung der iberischen Halbinsel. Damit kam das Bosal nämlich auf die iberische Halbinsel, was dann wiederum weiter getragen wurde von den spanischen Eroberern, die das quasi schon dann sozusagen kannten, auf den amerikanischen Kontinent, bis hin nach Kalifornien, so die Ecke. So ist sozusagen die traditionelle Überlieferungslinie dieses Dings, was man dann Bosal nennt. Auch da hat es sich dann wieder in Kalifornien weiterentwickelt und ist zu der Sache geworden, die wir heute kennen. Also so sieht man, das ist eine ganz alte traditionsreiche Zäumung. Und jetzt habe ich eben schon angedeutet, das Ding ist aus Rohhaut hergestellt. Erklärt sich dann auch so bisschen, wenn man so die Geografie mit betrachtet und die deutigen Gegebenheiten. Ja, Rohhaut, was ist Rohhaut? Also... Haut von bevor eine Rohhaut ist quasi eine Tierhaut, bevor sie zu Leder verarbeitet wird, dann bleibt sie einfach nur Rohhaut. Und in dem Fall Rohäute aus Rindern. Und das war eben der Hauptwirtschaftszweig eben in Anführungsstrichen Alten Kalifornien auf den großen Ranches, wo extrem viele Rinder gehalten wurden und die von Menschen auf Pferden gehütet oder gearbeitet wurden. Und wie man spricht, hatte man einfach viel Rohhaut. Und wenn man Rohhaut in Streifen schneidet, kann man daraus Bosaals fertigen. Metall ist eher bisschen mangelbar. Also nimmt man das, was man hat. Und die Zügel, die Mercate, ist traditionell gesehen aus Pferdehaar. Wenn sie so bisschen nicht ganz so toll ist von der Qualität, eher so aus Schweifer, sind sie ein bisschen steifer. Wenn sie besser sind von der Qualität eher aus Mähnenhaar. Pferde, Rinder hatte man da, konnte man gute Sachen daraus fertigen. die Menschen, die das gemacht haben, haben das auf eine sehr, sehr kunstfertige Art und Weise perfektioniert. das ist ja noch bis heute. ja Menschen, man nennt diesen Job sozusagen Braider, also Flechter, die dieses, ja, man kann sagen Kunsthandwerk. auf eine ganz tolle Art und Weise beherrschen und ganz tolle Bosals herstellen können, weil das gar nicht so einfach ist, das zu können. Und das finde ich, sage ich mal auch schon, so bisschen faszinierend, dass etwas aus den natürlichen Gegebenheiten heraus entsteht mit einer langen Tradition. Also nichts überdauert so lang, keine Zäubung überdauert so lang, wenn sie nicht gut funktionieren würde. Und dann, dass das irgendwann so rauskommt. dass man es schon fast gar nicht mehr optimieren kann. Das sieht man nämlich dann auch schon wieder heute. Dann werden Bosals aus anderen Materialien gemacht, aber die sind einfach nicht, das funktioniert einfach nicht so gut. Aus Marketingzwecken kann man da versuchen, mal wieder das Rad neu zu erfinden. Aber ich würde sagen, dass die aller, aller meisten Menschen, professionell damit arbeiten, dass die bei einem Heckemoor, bei einem Bosal bleiben, was aus Rohhaut gefertigt ist. Klar, gibt dann auch mal so andere Ansätze. Beispiel aus einem richtig dicken Tau, wie wir früher in der Schule in der Turnhalle so hochklettern mussten. So was in der Art schon fast bei jungen Pferden und so kann das auch mal phasenweise Sinn machen, weil das sehr viel Struktur hat und gleichzeitig auch weich ist und so Sachen. Ja, von mir aus. Aber letztendlich ist so ein Rohhaut-Bosal eigentlich unübertroffen. Warum, was sind die Eigenschaften davon? Man muss sagen, gutes Bosal, und deshalb kosten die halt wirklich so viel, da stecken ultra viele Arbeitsschritte drin. Ein Bosal hat eigentlich einen Kern, so eine Seele könnte man auch sagen. Das sollte dann auch Rohhaut sein, die so bisschen gedrallt ist, sich selbst gedreht ist. Und je nachdem, wie stark man das dann drallt oder wie weich man das macht, ist das Bosal dann später bisschen steifer oder ein bisschen Man spricht da vom sogenannten Flex. Das ist der Kern. den Kern herum wird aus dünneren, strengen Strands geflochten. Da fängt es auch schon an, warum das dann teilweise so viel kosten kann. günstige Bosalz, wenn sie dann aus Rohhaut sogar sind, häufig, sind die Kanten nicht gebevelt, also gebrochen, vor diesen einzelnen Strängen, aus denen das geflochten wird. Das sollte man eigentlich machen, weil sonst sind die scharfkantig dann einfach. Hier schon mal ein großes, Qualitätsmerkmal von Bosal, wenn es aus Rohrhaut ist. Dann sollte man trotzdem auch darauf achten, dass so ein Bosal braucht eine gewisse Struktur, weshalb es auch nicht... Ja, manchmal sieht es sehr kunstfertig und toll aus, wenn die Bosals so sehr, sehr fein geflochten sind. Aber dadurch verlieren sie letztendlich die Struktur, die dem Pferd hilft. die Bewegung des Bosals an seiner Wange wahrzunehmen. Zu grob, natürlich bringt auch nichts, zu fein, aber eben halt auch nicht. Und Struktur heißt nicht, dass es scharfkantig ist. Das Scharfkantige möchte man nicht, deshalb werden teure Bosals, da werden wirklich die einzelnen Strands, die Kanten alle einzeln noch mal irgendwo so durchgezogen und alle Kanten gebrochen, dass das eben nicht scharfkantig ist, ja, sich anfühlt. Qualitätsmerkmal, kostet alles Zeit. Ich werde da auch nochmal die Anja Borow, die hat schon zugesagt, die ganz tolle Bosalsmacht einladen. Da werde ich nochmal ausführlich über diesen gesamten Entstehungsprozess sprechen, weil das fängt schon an. Die hat mir erzählt, ja, dann organisiere ich dann Rohhäute und dann muss ich die erstmal bearbeiten. Dann hat man so ein riesen Flatschen da und dann macht man dann und dann irgendwann schneidet man das und macht und tut. Und das ist wirklich eine Wissenschaft für sich. Ganz spannend. Aber ich war ja auch jetzt bei dem Punkt, warum Rohhaut Bosals so gut sind, weil ein Bosal sollte eigentlich durch die Benutzung immer besser werden. Sprich, also natürlich muss es von Anfang an dem Pferd gut passen, aber durch die Benutzung, durch die Beanspruchung, durch die Wärme vom Pferd, durch die Feuchtigkeit des Schweißes und so, wird ein gutes Rohart-Bosal immer irgendwann noch besser passen. Und gleichzeitig kann man es auch dann, man spricht vom Shapen, nochmal so bisschen von außen bisschen formen, die man beispielsweise nachts irgendwie mit einer Schnur ein bisschen zusammenschnürt an der Stelle, wo es enger sein soll und so und damit es dann einem anderen Pferd vielleicht passt und so Sachen. Und das gibt Rohhaut einfach her. Es passt sich immer besser an und es lässt sich formen und dann behält dann auch diese Form und das auch unter schwierigen Voraussetzungen und sprich unter Beanspruchung. Also wird es eigentlich immer nur besser werden. Und da kommt kein anderes Hightech Material einfach. Dann wie gesagt von der Struktur, von der Haptik. Das ist einfach meiner Meinung nach eine Sache, die ist sozusagen ausingeniert. Da lässt sich nicht mehr irgendwas optimieren und verbessern und alles was versucht das dann nochmal neu zu erfinden hat mich bisher noch nicht überzeugt. So, bleiben wir ja mal so ein bisschen im Fahrplan. Wir haben ja so mal ganz grob gesagt, das könnte man jetzt auch, ich versuche mich nochmal zurückzuhalten, ich habe ja mal Geschichte studiert, aber wir es ein bisschen weiter ausformen. Aber nun, dass man mal jetzt verstanden hat, so ein Bosal, das ist eine ganz traditionsreiche, über Jahrhunderte, wahrscheinlich Jahrtausende, könnte man schon sagen, eine Zäumung, die über Jahrtausende besteht und sich dann über den Globus immer weiter verbreitet hat. Und so, dass wir sogar heute hier in Deutschland darüber sprechen. Und dann über entstanden sozusagen aus dem, was man hatte und gleichzeitig in diesem Prozess bis an den Punkt gebracht, wo es fertig optimiert ist, meiner Meinung nach. So, dann habe ich ja gesagt, die Zügel, die sogenannte Mekate, das ist ein langes Seil. Wenn man Bosal und Mekate verknote, dann hat man die Heckemoor. Das gesamte Gebilde nennt sich dann Heckemoor, Bosal plus Zügel. Zu den Zügeln könnte man einmal kurz sagen, zu der Mekate, da gibt es auch unterschiedliche Materialien. Die Mähnenharmikaten, die traditionellen, die sind so bisschen stachlich, bisschen pieksig. Also viele Leute mögen das nicht an den Händen. Meine Hände sind so spielig. Also mich stört das überhaupt nicht. Die Pferde stört es auch nicht. Es gibt ganz selten bestimmt mal ein Pferd, sagt, ja, das Gefühl am Hals, das mag ich irgendwie nicht. Aber mir persönlich von Pferden, die ich im Training hatte oder eigene Pferde, da war das noch nie so. Aber ich habe es schon mitbekommen bei anderen. Das kann durchaus mal sein. Aber meistens ist es so, dass der Mensch das nicht so angenehm findet auf der Haut, in den Händen. Hat aber angeblich auch Vorteile, da streiten sich die Geister, wie krass davon der Effekt ist. Wenn man sagt, der Pferd soll auf den äußeren Zügel, der anliegt, reagieren. Dass dann ein bisschen diese stachelige, strukturreichere Material das Pferd ein bisschen besser wahrnehmen könnte. Mag sein. Wie gesagt, da streiten sich die Geister, wie krass davon der Effekt ist. wenn ich eine Pferde-HMD-Karte in die Hand nehme und denke, so, nee, das geht überhaupt nicht, dann sollte ich mich nicht zwingen, das Ding zu benutzen, wegen dem vielleicht positiven Effekt der Wahrnehmung des Zügels am Hals beim Pferd. Also so, das steht dann keinem positive Verhältnis. Vor allen Dingen auch, also ich verwende die, weil, wie gesagt, weil mich stört's nicht und ich bin eher so bisschen, ich mag das so, wenn das auch traditionell aussieht einfach. Es gibt da auch Alternativen. Alpaka-Wolle, Moher, Hanf, Poly, Kunstfaser, geflochten aus Paracord. Da habe ich mittlerweile auch ein paar. Weil der große Nachteil von den Mähnen-Hamikaten ist einfach, die, sobald die feucht werden, richtig hart und steif werden. Also du reitest durch den Regen und während du im Nieselregen bist, ist das Ding schon relativ hart und steif. Es ist nicht so angenehm und lässt sich nicht mehr so fein schön kommunizieren. Und wenn du dann eine Sattelkammer hast und es Winter und selbst das Ding wird nicht direkt nass, aber es hängt so bisschen die Feuchtigkeit da drin, dann merkst einfach, dass die Winter schon steifer sind als im Sommer. Und deshalb habe ich da mittlerweile auch Alternativen für solche klimatischen Bedingungen, sage ich mal. Dann kann man auch sagen, dass die Mekate wird ja mit dem Bosal verknotet, sodass dann die Zügel in einer großen Schleife sozusagen dann entstehen, also geschlossene Zügel. Und dann bleibt aber noch ein Teil des Seils übrig, das da seitlich absteht. Das ist das sogenannte Leadrope. Leadrope, weil du dein Pferd damit super gut führen kannst. Auch alles aus der Funktionalität heraus entstanden, weil es natürlich super praktisch ist, wenn ich absteigen muss und ich mein Pferd direkt am Führstrick habe und ich irgendwas machen kann. mein Pferd dabei am Strick haben. Dann gibt es immer die Frage, wie befestigt man das Leetrop so, dass es halt nicht einfach auf dem Boden mitschleift. Da gibt es auch verschiedene Varianten. Entweder an den Lederschnüren des Sattels. Dann sollte man einen Knoten wählen, den man dann mit einem Ruck aufmachen kann, falls es irgendwo hängen bleibt. Ich mache es am meisten eigentlich in den Gürtel. stecke ich das Ende so einmal mit so einer doppelten Schlaufe einfach da von oben hinter den Gürtel durch. Da muss man natürlich immer genau aufpassen, dass man das dann so gestaltet. Das kann man jetzt im Podcast schlecht erklären, aber da hatte ich auch schon mal kleine Erklärvideos dazu gemacht, dass das Ende, was dann darunter baumelt, sich nicht mit der Schlaufe, die darunter baumelt, am Gürtel verfangen kann, sodass sich das verknotet. Und wenn man dann theoretisch runterfallen sollte, wäre man festgebunden am Pferd. Da gibt es sichere Varianten, wie man das machen kann. Guckt einfach mal bei YouTube. Genau, also entweder Gürtel, zweite Variante oder dritte Variante, das Horn herumbinden. Das mache ich auch manchmal, aber eigentlich nicht so gerne, weil ich mir immer denke, ich mache ja auch bisschen Roping und Lassowerfen und so Sachen. Da brauche ich das Horn ja, das Lassow darum zu wickeln. Und dann möchte ich mir keinen Workflow angewöhnen, der dann nicht funktioniert, wenn ich andere Sachen mache. Also ist es bei mir eigentlich meistens im Gürtel. Genau, so viel zu Mikate und dem Bosal, herkommt und so ein bisschen, woraus es gefertigt ist. Jetzt könnte man noch mal sagen, zum Bosal an sich, da gibt es manchmal dann auch ja so bisschen Gerüchte, dass das ganz unangenehm wäre, dem Pferd und so. Also, und dass das ganz, ganz stark, ganz individuell von der Passform abhängt, da bin ich immer so bisschen jaing. Also wir gehen jetzt mal davon aus, dass wir kein billiges 50 Euro Bosal haben. Übrigens Spoiler, die guten Bosals, wenn man sich eins machen lässt, die kosten dann 450, 500 Euro mittlerweile, würde ich mal sagen. Die sind wirklich nicht günstig, aber du hast halt, wie gesagt, fürs Leben und was Richtiges einfach. Und wenn du dann aber halt ein günstiges kaufst, das in seiner Herstellungsweise so nachlässig gearbeitet wurde, dass es halt scharfkantig ist oder halt einfach keine gute Passform hat, ja dann kann das dem Pferd bestimmt auch mal unangenehm sein. Aber von so billig Dingern möchte ich jetzt einfach nicht sprechen, sondern ich spreche von einem Boser, wie es eigentlich sein soll. Und ob das jetzt unangenehm ist fürs Pferd, hängt natürlich davon ab, genau Struktur, wenn es gut gefertigt ist, dann fällt das schon mal raus und dann Passform. Und jetzt denken viele Leute auch so, das wäre wie Ich brauche das eine von eine Million Bosals, was meinem Pferd passt, dass er so individuell wäre. Und so ist es nicht ganz. Also wenn wir von Passform sprechen, dann muss man sagen, also wir gehen immer davon aus, dass das Bosal auf der breitesten Stelle des Nasenrückens liegt, wo der Knochen am breitesten ist. Da sollte es so ungefähr hin. Wenn es viel, viel tiefer sitzt, quasi schon fast auf den Nüstern, da wird der Nasenknochen ganz dünn und spitz und fragil. Wenn ich da ganz tief das Bose verschnalle und ich dann ganz doll ziehe, kann ich theoretisch diesen nach unten spitzauslaufenden Nasenknochen theoretisch abbrechen. Das ist unangenehm, das verstehe ich. Davon gehen wir nicht aus. da sind ja, da müsste es ja, keine Ahnung, zehn Zentimeter zu tief sein oder so. ja, wir gehen jetzt mal davon aus, dass es da liegt, wo es hingehört, an der breitesten Stelle des Nasenrückens und Da bin ich mir sehr, sehr, sicher, dass auch, wenn man mal richtig, richtig, richtig festzieht, dass da der Nasenknochen nicht kaputt geht. Wir sprechen jetzt hier von normalem, gesunden Pferd. Also nicht von einem Mensch, der Bodybuilder ist und 100 Kilo mit einem Arm hochheben kann und der auf dem Shetland Pony sitzt. Da wird das vielleicht dann auch funktionieren, weiß ich nicht. Also die Einwirkung so an sich ist schon mal aus, würde ich sagen, da kann schon mal nichts so großartig passieren. Von der Passform vom Tragekomfort muss man dann aber sagen, okay, wir gehen jetzt davon aus, sie sitzt an der breitesten Stelle des Nasenrückens. Wenn es dann doof auf dem Nasenrücken aufliegt, dann kann es bestimmt auch schon mal unangenehm sein, weil punktuell da auf dem Nasenrücken eine dofe Belastung ist. Generell im Nasenbereich ist das Bosal meistens dann nicht aus Rohhaut, sondern Rohhaut ist noch mal umflochten mit einem relativ weichen Leder, weil da die Haut ja dünn ist auf dem Knochen und so weiter und da, sag ich eben, nicht diese extra strukturreiche Oberfläche zu haben, die man gerne im Wangenbereich des Pferdes hätte, damit wenn man das Brustall annimmt und das an den Wangen entlang strecht, dass das Pferd das da schön spürt, das möchte man da auf dem Nasenrücken, wo die Haut so dünn ist natürlich nicht. Deshalb ist dann dieser sogenannte Nosebutton. Also sprich nochmal eine extra Umflechtung mit relativ weichem Leder. So, das ist bei guten Bosals schon mal da, Ding, dieser Nosebutton. Und dann ist aber die Frage, wie ist der geformt? Ich sag mal so, es gibt so zwei Drittel der Pferdenasen, das so Standard-Pferdenasen. Da passt dann halt auch so ein Standard-Bosal. Passt dann einfach im Sinne von, da liegt der Nosebutton schön. mit seiner Rundung flächig auf der Rundung des Nasenrückens auf. Ja, das ist flächig und nicht irgendwo an nur ganz wenigen Punkten aufliegend. Da passt das. Dann gibt es aber mal Pferde, die haben sehr eckige Breite Nasenrücken. Wenn man dann einen Bosal hat, was so diese standardmäßigere oder vielleicht sogar noch umgekehrt eine sehr stark ausgeprägte enge Rundung hat. im Nosebuttonbereich, dann wird, jetzt kannst du dir mal versuchen das vorzustellen sozusagen, dann wird dieser runde Nosebutton auf dem eckigen Nasenrücken nur links und rechts außen am Nasenrücken aufliegen und in der Mitte dazwischen ist Luft. Das ist bestimmt auch nicht so angenehm auf Dauer für Pferde. Ich glaube jetzt nicht, dass ein Pferd direkt an die Decke geht oder so, nur weil das Ding mit seinem Eigengewicht da aufliegt. Das wird es wahrscheinlich nicht merken, aber in der Benutzung auf Dauer kann das bestimmt oder dann ist es bestimmt unangenehm. Und wie unangenehm hängt dann auch nochmal davon ab, wie empfindlich ist da in dem Bereich das jeweilige individuelle Pferd. Aber das wäre nichts, was ich hinnehmen würde, sag ich mal. Wenn das wirklich so eine Kombination ist aus sehr engen, rund geformten Nosebutton und sehr eckiger Nase und das einfach nicht passt, dann würde ich es auch einfach nicht machen. Also wenn da Luft ist, dann ist das nicht gut. Und dann gibt es natürlich auch die umgekehrte Form. Also ne, sagen wir erst mal so. Wenn ich so etwas habe, wie so einen sehr eckigen Nasenrücken und ich dann, dass das nicht gut passt mit dem Nosebutton, dann gibt es sozusagen die Möglichkeit, man kann das dann immer nochmal ein bisschen, ein gutes Brosa kann man dann nochmal ein bisschen shapeen, wie gesagt. Also ein bisschen auseinanderdrücken oder über Nacht eine Konservendose reinstecken und in der Schnur umwickeln. Dann verändert sich das auch nochmal nachhaltig in seiner Form. Ich habe gesagt, das geht nur über den guten Bosals. Aber da ist dann, wenn man einen sehr eckigen Nasenrücken hat und so, das ist dann auch irgendwann die Grenze erreicht. Und dann, wenn ich so einen Nasenrücken habe und ich einen Bosal kaufen möchte oder ich mir eins machen lasse, da muss man natürlich darauf achten, dass das Bosal einen sogenannten Swelled Nosebutton hat. Swelled, also wie geschwollen. Dann ist dann quasi diese Lederumwicklung des Bosals im Nasenbereich. Also Leder Brohaut rumgewickelt zusätzlich nochmal, was es hat, ist dann sozusagen geschwollen, verdickt in der Mitte, sodass diese Rundung des Bosals ein bisschen ausgefüllt wird und er im Nasenbereich des Bosals so eine kleine, ja, gerade Fläche entsteht, die dann wieder satt und flächig auf dem eckigen Nasenrücken aufliegen wird. Ja, ist alles schwer sich vorzustellen, ist ja auch egal. Ich will damit nur sagen, wenn ich einen eckigen Nasenrücken habe, dann kann sonst Weld-Nose-Button halt dafür sorgen, dass das schön trotzdem wieder flächig drauf liegt und dann ist es schon wieder dadurch wesentlich angenehmer. Dann zum Tragekomfort. Wie eng es an den Seiten, den Wangen anliegt, das Brosaal. Letztendlich soll es die Wangen berühren, weil da ganz viel Kommunikation stattfindet. Dazu komme ich gleich nochmal. Also sprich Ja, das sollte nicht so aussehen, wenn ich in die Hocke gehe und auf die Nase meines Pferdes schaue und ich quasi sozusagen ins Bosal hineinblicke, dass ich dann links und rechts in den Wangen sehe, da ist so viel Luft, da könnte ich meine Hand noch reinstecken. So sollte es nicht sein, weil dann wird, wenn sich das Bosal bewegt, wenn ich da die Zügel annehme, wird da keine Kommunikation stattfinden. Das hatte ich eben auch, und ich sage es erstmal anders, umgekehrt. sollten die Wangen auch nicht eingequetscht sein. Ja, ist auch doof. Es muss gerade so sanft anliegen, dass wenn ich den Zügel annehme, das Bosal an den Wangen in Lang streich ganz sanft. Und deshalb habe ich auch gesagt, möchte man da diese Struktur haben der Flechtung der Rohhaut vom Bosal. Und weshalb dann diese ganz fein, vermeintlich kunstfertig aussehenden Bosals oder Seil-Bosals aus ganz feinem Material geflochten da nicht so geil sind, weil die einfach darüber rutschig gleiten. Ja, und auf der anderen Seite möchte ich aber auch keine nicht-gebevelten Strengths haben, dass dann wirklich scharfkantiges Material in den Wangen entlang streicht. Es sollte gerade so anliegen und die richtige Struktur haben. Und dann gibt's natürlich auch Feintuning, Am Anfang vielleicht ein Boserl, was mehr Struktur hat, später darf's bisschen feiner werden oder je nachdem, was das für ein Pferd ist. Es gibt bestimmt auch mal Pferde, die in diesen Also habe ich auch schon gehabt, die diesen Nasenbereich einfach ganz fein und empfindlich sind. Häufig fährt ihr mit so ganz heller Haut, die auch so zu Sonnenbrand und so auf der Nase dann neigen. Da du wirklich nicht viel gemacht und die hameln dir Wangen dann einfach, das ist dann schon fast wie so bisschen aufgeschürft, ohne dass du großartig was gemacht hast. Und dann zum Beispiel, also dann sollte man eher ein weicheres Bosal wählen. Und dann ist es vielleicht auch mal legitim, einen Bosal zu nehmen, was komplett aus Leder gefertigt ist, weil Leder einfach nur ein bisschen weicher ist. Da muss man natürlich dann individuell gucken. Oder ich hab dann halt eben, das wollte ich jetzt erwähnen, ich hab bestimmt auch mal ein Pferd, was ein Bosal sich nicht so wohlfühlt wie mit einem Gebiss einfach. Da geht's bestimmt auch. Einfach wegen der Empfindlichkeit der Haut oder der individuellen Befindlichkeiten, wie es ist auf dem Nasenrücken und so. Aber grundsätzlich kann ich sagen, ich bin ja total undogmatisch, ich reite mit Bosal als gebisslose Zäumung oder davor reite ich mit Knotenhalfter, dann mit Bosal und aber auch mit Gebiss. Muss ich sagen, so gut wie immer es so ist, die Gewöhnung ans Gebiss länger dauert und vorsichtiger passieren muss als die Gewöhnung ans Bosal. Also meistens kannst du das Bosal einfach drauf machen und legst los und das ist überhaupt kein kein Problem. Und mit dem Gebiss wäre das aber in aller, aller meisten Fällen total unfair. Aber auch da muss man natürlich individuell schauen. Ich habe auch schon Pferde gehabt, den Massen ist gebissen ins Maul rein und die sagen, ja, okay, dann ist das halt jetzt da, man munt juckt mich überhaupt nicht. Dann ziehe ich mal links, rechts, guck hier. Pferd sagt, ja gut, dann ziehe halt mal, ach ja, nachgeben, ja gut, okay. Und ich setze mich drauf, wir gehen ausreiten und das ist Tutti Frutti, das ich auch schon gehabt. Und umgekehrt kann es bestimmt mal ein Pferd geben, sagt, boah. mit diesem Bosal-Ding da auf meiner Nase, das mag ich überhaupt nicht. Mag es auch mal geben. Diese extremen Ausreißer. Aber unterm Strich kann ich sagen, in den allermeisten Fällen mögen die Pferde das Bosal viel lieber als ein Gebiss. Oder zumindest muss man dem Gebiss sensibler und länger vorgehen mit der Gewöhnung. So, jetzt schauen wir hier beim Tragekomfort. Da fehlt noch ein Element. Wir haben jetzt hier so den Nasenrücken, wir haben jetzt hier die Wangen. Jetzt wandern wir weiter nach unten zum Hielenord. Das ist dieser rundliche Knubbel dann unten, den dann oder oberhalb von dem dann, auch die Zügel gewickelt sind. So und zwischen dieser Verwicklung des Bosals mit den Zügeln und dem Unterkiefer des Pferdes sollte noch ein bisschen Luft sein. Man sagt immer so ungefähr so mindestens so zwei Finger nebeneinander gesteckt sollten da reinpassen. Maximal so zwei Finger übereinander. So ungefähr. Ja, damit es angenehm ist fürs Pferd und damit aber auch die Funktionsweise gut gegeben ist. Also sprich, wenn es da unten zu wenig Luft ist und das so eng ist und das Pferd dann auch so seinen Mund gar nicht mehr so richtig aufmachen kann und nicht kauen kann gar, das wäre dann schon ganz extrem, das ist dann bestimmt auch nicht angenehm. Auf der anderen Seite, wenn da viel zu viel Luft ist, dann findet da wieder einfach kaum eine Kommunikation statt. Das ist dann zu wabbelig einfach und passt auch von den Proportionen nicht. Tendenziell würde ich aber, also ich persönlich, sagen diese zwei Finger nebeneinander, ist schon sehr mindestens, also das ist schon wenig für meinen Geschmack und diese zwei Finger übereinander, die da reinpassen, da dürfte es auch mal ein Ticken mehr sein. Genau. Das kann man auch variieren dadurch, wie häufig man, wenn man die Mikate mit dem Bosal umwickelt, zu Zügeln bindet, wie oft man dann bei diesem Knoten, bei diesem speziellen das Seil, drumwickelt. Man sagt mal so mindestens einmal, maximal dreimal und je öfter sich das drumwickelt, also je mehr Seil unten dann später ist das Bosal herum, desto weniger Luft ist logischerweise auch zwischen diesem Knoten unten und dem Unterkiefer des Pferdes, seinem unteren Teil des Bosals und je weniger Wicklung, desto mehr Luft. Je weniger Wicklung, desto mehr Luft. Aber je weniger Wicklung, desto weniger Gewicht auch am Bohrsaal, weil weniger Seilmaterial darum geklodet ist. Hat auch einen Effekt. Komme ich noch dazu zu diesen ganzen Sachen. Ich mach das immer so, dass das Bohrsaal gut passen sollte mit zwei Wicklungen, damit ich halt diesen Spielraum dann habe, dass eine dritte Wicklung auch noch möglich wäre und dass es mit einer Wicklung nicht total zu weit ist. So plan ich immer. Und übrigens, by the way, Wie viele Bosals hab ich? Keine Ahnung, acht, neun oder irgendwie sowas. Und ich hab mit diesen acht, neun Bosals, also manche muss man da sogar noch rausnehmen, weil die sind dann eher speziell für den weiteren Ausbildungsverlauf. Also sagen wir, ich hab vielleicht vier Bosals, die so für Jungpferde geeignet sind, so allround Bosals, mit denen du halt normal reiten kannst und so. Und mit diesen vier Bosals habe ich für so gut wie jedes Berittpferd, was ich hier hatte, habe ich ein passendes Bosal gehabt. Entweder dadurch, dass ich so nochmal so bisschen geshaped habe, also so bisschen zusammengequetscht habe über Nacht oder auseinander gedrückt habe über Nacht oder dadurch, dass ich dann halt mal eine Wicklung mehr mache, eine Wicklung weniger mache. Mit diesen vier Bosals komme ich wie gesagt mit so gut wie allen Pferdenasen zurecht. Also so viel dazu, wie hoch individuell das sein muss. Zum Beispiel hatte ich auch jetzt einen Beritt eigentlich noch nie ein Pferd gehabt, was so einen eckigen Nasenrücken hatte, dass ich gesagt habe, okay, das kann ich nur mit einem Bosal reiten, was sonst Wild Nose Button hat. Und ich hatte noch kein Pferd im Beritt gehabt, das sich an dem Bosal so gestört hat, dass ich gesagt habe, wir sollten es besser mit Gebiss reiten. Also nur mal so viel zu diesen Verhältnissen, was man da manchmal hört. Theoretisch kann es natürlich alles geben, habe ich ja auch schon eben gesagt. Aber In der Praxis oder mal ganz nüchtern statistisch gesehen ist das alles auch nicht so wild. Ja, jetzt sind viele Leute ja auch so bisschen nicht nur mit der Passform dann überfordert, sondern ja, was brauche ich denn jetzt überhaupt dann, wenn ich mir so einen Bosaal kaufen will? Ich habe es ja eben schon gesagt, wer billig kauft, kauft da wirklich zweimal oder ist dann halt enttäuscht, weil es einfach nicht so gut funktioniert. Und ja, wie soll ich das sagen, man ist manchmal auch ein bisschen mit den Kombinationsmöglichkeiten überfordert, weil wir zählen mal auf, wenn man jetzt hier über die Passform gesprochen, ob das anliegt oder wer mehr oder weniger anliegt und so Sachen, das ergibt sich daraus, wie groß der Innenumfang vom Bosal ist. Also wenn ich mit Maßband von innen am Bosal einmal außen rum entlang messe, wieder der Innen. Durchmesser ist, das ist, ich mal, entscheidendes Maß, je größer dieser Innendurchmesser ist, desto, ja, weiter ist das Bohrsaal logischerweise. Dann misst man häufig nochmal die längste Stelle, also von innen ganz unten bis innen nach ganz oben. Aber das ist dann schon wieder trügerisch, weil wenn ich jetzt einen Bohrsaal habe, was schmaler ist, also ich sag mal so mehr zusammengedrückt, dann wird dieses Längenmaß länger. Also wenn ich es der Breite zusammendrücke, dann drückt sich es sag ich mal, nach oben nach unten raus und dann wird dieses Längenmaß länger. Das kann natürlich auch trügerisch sein. Das heißt, könnte sein, dass wir hier bei mir einen berittenen Boser mal anziehen und ich sage, guck mal, hier das passt gut. Dann kannst du zu Hause dir mit den gleichen Maßen auch eins kaufen und wir messen nur das Längenmaß und sagen, das sind, keine Ahnung, 28 Zentimeter und du guckst dann, dass du auch eins mit 28 Zentimeter Längenmaß kaufst und das passt aber irgendwie nicht ganz so gut. könnte dann daran liegen, dass das, was ich gekauft habe, bisschen breiter ist als deins. Irgendwie sowas. Deshalb, wenn man das macht, braucht man einen zweiten Vergleichswert. Und da gibt es jetzt nicht komplett Einheitliches. Manche Braider, sag ich mal so, machen das dann so, die sagen, okay, drück das Boser seitlich so zusammen, dass du auf zehn Zentimeter kommst und dann misst du das Längenmaß. Ja, und wenn du dann vergleichst, drückst du alle immer so zusammen, dass du auf zehn Zentimeter bist und Dann misst du das Längenmaß und dann hast du einen verlässlichen Vergleichswert mit diesem Längenmaß. Aber das ist relativ vage, deshalb dieses Innenumfang, der ist ja immer gleich, egal ob ich es mehr zusammen drücke oder weniger zusammen drücke. sprich, Innenumfang ist wichtig, Längenmaß ist bedingt, erst mit Vorsicht zu genießen, ist jetzt aber auch nicht so, dass es massivst abweicht. Wie gesagt, wenn ich da unten mit meinen Wicklungen, wie viel Platz da unten noch ist, da ich jetzt nicht so ganz knapp immer bin und ich ein bisschen großzügiger bin, dann kann ich mit so einem Längenmaß durchaus schon mal auch was anfangen. Genau, dann die Form an sich. Gibt's natürlich auch Unterschiede. Ja, sollte das, ist es ein bisschen mehr keilförmig, dass es nach unten sehr eng zusammenläuft oder ist es sehr rundlich das gesamte Ding und wird dann nur unten, wo es geknotet wird, ganz schnell ganz eng zusammenlaufen und so Sachen. Also die Form des Bosals. Ist natürlich auch so bisschen entscheidend, aber wie gesagt, gute Bosals kann ich ja in der Richtung auch ganz gut shapeen. Also ich habe auch schon Bosals gekauft aus Kalifornien, handgemacht, richtig cool. Das kam an, hätte sie überhaupt nicht so auf die Pferdenasen machen können, weil das hatte die Form von so wie so ein Keil, so ein Dreieck einfach. Das hatte im unteren Bereich überhaupt keine Rundung gehabt. Das musste man so oder so erstmal shapeen. Das ist halt hier so bei den Braiden im deutschsprachigen Raum, werde ich auch noch was zu sagen, wenn es da gibt. Die machen das schon sehr gut. Die sind meistens schon geshaped. Die kannst du mehr oder weniger direkt auf die Pferdenase machen und musst dann nur so leichte individuelle Anpassungen vornehmen im Shape, dass es dann ganz speziell zu deiner Pferdenase passt. Oder du musst es vielleicht mal oben im Nosebutton einmal so richtig zusammenknicken oder so drücken und dann unten mal eng zusammenknoten und so Sachen. Also feine Nuancen. Da musst du, sag ich mal, nur so bedingt drauf achten, wenn du ein gutes Bosaal kaufst, weil das kannst du ja wie gesagt dann noch shapeen, nachdem du es gekauft hast. So, das, dann ist aber der nächste Faktor, wo viele Leute dann auch verwirrt sind, hä, dieses Bosaal gibt es ja in unterschiedlichen Dicken, ja? Was hat es denn damit auf sich? Und jetzt kommen wir so langsam auch so ein bisschen zu dieser Anwendung, zur traditionellen Vorgehensweise und wie es auch heute im Training durchaus häufig noch Sinn macht. Es gibt die unterschiedlichsten Dicken von Bosals, die ich kaufen kann. Häufig sind so Standarddicken, die man so hier so kaufen kann und die häufig verwendet werden, sind so was wie das dickste Bosal. Das sind so 5,8 Zoll. Dann geht es ein bisschen dünner. Das sind dann 0,5 Zoll. Dann gibt es noch 3 Achtelzoll und ein Viertelzoll. Da sag ich immer, wenn du, wie soll ich sagen, traditionell gesehen fängt man mit dem dünnsten Bosal an und die feiner das Pferd wird, desto dünner wird das Bosal. Also sprich, 5-8 wäre das erste und das 1 ½ wäre das zweite. Und das würde ich auch durchaus so machen. Du kannst einen 5-8-Bosal kaufen, aber das heißt nicht, dass du in einem halben Jahr dünner werden musst. Da kannst du ewig lang auch damit rumreiten und auch ganz fein reiten. Wenn du schon von Anfang an ein Pferd hast, was eher so bisschen zierlicher ist oder was relativ fein auch so vorne in der Hand so reagiert und so, dann kannst du auch direkt einen 1 kaufen. Und es gibt viele Leute, die reiten mehr oder weniger ihr Leben lang in diesem 1 1⁄2-Bosal rum und das funktioniert am Anfang und das funktioniert auch später am Ende richtig gut. Also das heißt, 5 1⁄8 kannst du kaufen, du kannst aber auch direkt ins 1 1⁄2-Zoll gehen. Wenn du eher ein bisschen zielicheres, feineres Pferd hast, geht das auch ohne Probleme. So viel dazu. Dann gibt es noch die Angabe des sogenannten Flex. Also wie steif das Bosal ist. Da gibt es immer Soft, Medium und Hard. Das ist natürlich schwierig, weil das keine objektiven Maßstäbe sind. Der eine Braider macht jetzt ein Medium Bosal. Also mittelflexibel. Und der andere Braider macht ja auch ein Medium-Bosal. Und die sind aber total unterschiedlich. Das eine ist viel steifer als das andere, weil das natürlich auch so bisschen so eine subjektive Angabe ist davon. Generell dazu weiche oder steifere Bosals. Man könnte so ganz grob sagen, wenn man ein relativ unausgebildetes Pferd hat, was eher so ein bisschen wie soll sagen, ein bisschen schwerfälliger der ist und der auch vielleicht durchaus dazu neigt mal so ein bisschen was Druck, ja, da gehe ich erstmal dagegen gegen den Druck auch mal gucken was passiert. Wenn ich so einen Kandidaten habe, dann eher ein härteres Posa und wenn ich ein sehr feines, sensibles habe, eher ein weicheres Posa. Aber ich würde jetzt nicht dazu raten, denn fährt nur, weil das so von so einer Art her sage ich mal, schnell Druck nachgibt und so und eher so ein softerer Charakter ist, ich mal, dann zu sagen, dann brauche ich ein ganz, ganz weiches Bosal, weil das ist ja ein ganz, ganz weiches Pferd. Und jetzt kommen wir schon so bisschen in den Bereich der Meinung hinein, also auch meine Meinung im Vergleich vielleicht auch zu anderen Meinungen von anderen Trainern, auch einfach persönliche Vorlieben. Ja, sollte ein Bosal jetzt weicher oder härter oder ein bisschen leichter, schwerer, bisschen enger, ein bisschen weicher sein, äh weiter sein. Ähm also ich mag das nie. Also ich persönlich mag das nicht so gern, wenn die Bosals so ganz wabbelig und weich sind. Ich mag das schon eher, wenn die eine gewisse Steifheit haben. Und viele Leute, die dann so ja, ihr fährt ganz was Gutes wollen, denken so, ja, aber ich will, man fährt ja ganz gut. Ich dann, dann will ich auch ein ganz weiches Bosal haben. Das sehe ich nicht ganz so, weil letztendlich geht es ja darum, dass die Kommunikation zwischen Pferd und Mensch möglichst gut funktioniert, dass sich beide möglichst gut verstehen, dass beide möglichst gut verstehen, was der andere will und wie er sich fühlt. Und das Bosal ist dabei ein Kommunikationskanal. Und ich finde, dass bei so sehr weichen Bosals dieser Kommunikationskanal so ein bisschen halt gern auch mal schwammig wird. Vor allem, wenn man noch dabei ist, diesen Kommunikationskanal zu entdecken. Dann wird so ein weiches Bosal, was ihn sich so nachgibt, dann bewegt sich dann auf dem Nasenrücken vielleicht ganz wenig, während dann aber unten das schon angenommen nach oben geglitten ist an den Wangen und so. Und das fährt dieses Gesamtkonzept vielleicht noch gar nicht so sehr versteht. Was passiert da mit dem Bosal auf der Nasen so? Find ich persönlich, dann find ich's besser, bisschen steiferes Broseil zu haben, was ganz deutlich sagt, hallo, hier bewege ich mich, guck mal, ich bin das Broseil, ich mach grad das und das. Und dass man darüber diesen Kommunikationskanal eher so ein bisschen klarer, präziser formulieren kann. So nehm ich das wahr. Und je besser ausgebildet das Pferd ist, desto weicher kann's dann werden. Weil ... Der Unterschied ist halt, wenn ich einen Zügel annehme, wird das steife Bosal sich in seiner Gesamtheit eher bewegen und das weiche Bosal wird sich in sich selbst bewegen, wird sich in sich selbst verbringen oder biegen oder so Sachen machen. Und ich möchte, dass sozusagen dieses gesamte Ding was macht einfach. Das ist so Geschmackssache, würde ich sagen. Jetzt haben wir uns das Bosal ausgesucht und gekauft. Wir wissen, worauf wir achten müssen. Jetzt gehe ich noch mal darauf ein, diese unterschiedlichen Dicken des Bosals. Da habe ich ja schon gesagt, dass man da mit dem Dichsten anfängt. Wo kommt das denn eigentlich her und wieso ist das denn eigentlich? Da haben wir schon dieses alte, diese kalifornische angesprochen. Von der Reiterweise her sagt man dieses altkalifornische, dieses Vaquero Ding. Bis im Vergleich zu diesem Cowboy-Cowpuncher-Ding. So könnte man sagen. Wobei sich das auch immer mehr durchmischt und man immer mehr Bosals flächendeckend im Western bereich und auch woanders in vielen anderen Bereichen ja auch sieht. Aber wo kommt's her und wieso wurde es so gemacht? Da ist der traditionelle Ausbildungsweg, dass man bei einem noch nicht ausgebildeten Pferd oder beim Pferd am Anfang seiner Ausbildung mit dem dicken, schweren Bosal anfängt. Und je besser es wird, über die Jahre desto dünner und leichter werden die Bosals. Bis man irgendwann dieses ganz dünne ein Viertel Bosal hat, was möglich noch, man sagt auch Pencil Bosal oder Bosalito, Verniedlichung des richtigen Bosals, bis es quasi darauf super gut reagiert und da fast nichts mehr da vorne ist. Und dann würde man in den traditionellen altkalifornischen Ausbildungsweg sagen, jetzt haben wir die Vollendung im Boßal. Und jetzt nehmen wir parallel dazu jetzt erst das Gebiss. Ja, also das Pferd soll erst mal lernen mit dem Menschen richtig gut über die Hilfen, insbesondere über die Zäumung zu kommunizieren, bevor man ihm ein Gebiss ins Maul macht. Also andersrum als das vielleicht dann andere Leute denken. Ja, die denken, okay, ich mach das Gebiss ins Maul, damit ich dem Pferd gut was beibringen kann, damit es gut nachgibt und so. Das ist quasi andersrum. Es soll erstmal verstehen und dann kommt das Gebiss dazu. Das besondere dann in der altkalifornischen Reitweise ist, da sollte dann das Gebiss ein reines Signalgebiss sein. Also sprich, wenn ich da am Zügel ziehe, möchte ich 0,0 über mechanischen Druck, den das Pferd großartig nachgeben soll, dass das Pferd meine Kommunikation versteht und annimmt und reagiert. Dementsprechend sind die Gebisse, die man da verwendet, insbesondere diese Spade Bits, das ist so eine Gebissform, die traditionsmäßig in diesem Ausbildungsweg in den meisten Fällen nach dem Bosaal kommt, sind relativ krass, wenn man die anschaut. Das sind letztendlich wie Kandaren und an der Kandarenstange sind noch, daher der Name Spadebit, sind noch so Löffel dran geschweißt, sage ich mal. Das ist auch ein sehr krasses Kunsthandwerk. ein ultra filigran gearbeitetes wunderschönes Gebiss und häufig kosten die Tausende von Dollar oder können durchaus Tausende von Dollar kosten und sind noch verziert und hast du nicht gesehen, drücken diesen Stolz auf diese reiterliche Kultur und auf das Kunsthandwerk aus. Aber die Gebisse sehen schon mal krass aus, weil da so viel dran ist, was das Pferd im Maul hat. das ist dann quasi der Gedanke so, da liegt die Karn-Darren-Stange im Mund mit diesem Löffel dran und dieser Löffel liegt auf der Zunge. Und dann gibt es noch so Kupferspiralen, die in den Mundwinkeln sind und so. Und man denkt dann so, das ist aber ein krasses und schlimmes Gebiss. Ja, wäre es bestimmt, wenn man das benutzt wie ein normales Gebiss, wo man dann halt einfach dran zieht und wenn nicht das passiert, was man will, halt einfach weiter zieht und wartet oder vielleicht sogar noch mehr zieht, dann wäre das bestimmt ganz gravierend. Aber der Grundgedanke da ist halt, wir bilden das Pferd perfekt aus, reiten es über das Bosal. Dann irgendwann nach Jahren der Veredelung hängen wir zusätzlich zum Bosal das Gebiss rein und das Pferd reiten wir weiter übers Bosal und das Pferd trägt dieses Gebissen nur rum und lernt, das im Maul auszubalancieren, diesen Löffel auf der Zunge zu tragen. Und dann irgendwann machen wir parallel zu den Bosalzügeln, kommen noch die Züge ans Gebiss dran, die wir aber erstmal nicht benutzen. Und wir haben eine Reitlinke quasi vierzüglich. Und also Two-Rain-Phase nennt man das dann. Und nehmen nur allmählich manchmal so ein bisschen Gebisszügel dazu, sodass wenn ich eine Handbewegung mit dem Bosalzügel mache, und das fährt darauf schon richtig gut reagiert, die Zügelbewegung vom Gebiss so ein bisschen mit integriert wird und das Pferd allmählich lernt, wenn sich dieser Löffel auf der Zunge von diesem Spadebit, wenn der so bisschen leicht anhebt und das so ganz leicht sich nach drüben verlagert, dann versuche ich diesen Löffel wieder auf meiner Zunge weiter zu balancieren und folge diesem Gefühl und dadurch lenkt mich mein Mensch. Ja, so ist der Gedanke. Und dann irgendwann, wenn man ein ganz, ganz toller Reiter ist und ganz tolles, gutes Pferd hat, nimmt man immer weniger die Bosalzügel und dann hätte man irgendwann nach Monaten oder Jahren dieser Touringphase vielleicht ein Pferd, was man quasi dann irgendwann komplett ohne Bosal reitet und nur mit den Gebisszügeln, mit diesem sogenannten Spadebit und dann hätte man ein Pferd, was im Straight Up and the Bridal ist, so sagt man. Ja, im Bridal Horse und Das ist sozusagen dieser traditionelle Weg, wo das eigentlich herkommt mit diesem von dicken Bosal zu dünnen Bosal, weil irgendwann halt dieses dünne Bosal ausreichen muss und halt auch dieses dünne Bosal parallel mit dem Gebiss getragen werden kann überhaupt nur. Und dieses 5-8, das dickste und das einhalb, das bisschen dünnere, sind Bosals, die sind dafür da nur mit Bosal zu reiten. Und die zwei dünnsten, das sind dann sogenannte Underbridle Bosals, die du dann quasi halt auch schon unter das Gebiss mit zusätzlich dem Pferd anziehen kannst. Das ist, sag ich mal, jetzt hier so die Theorie. Ich hab das jetzt mal wiedergegeben, wie es häufig auch so geschildert wird. Aber auch da streiten sich natürlich die Geister, ob das wirklich immer so gewesen ist, ja. Ob die wirklich das Pferd zehn Jahre ausgebildet haben, bis das am kleinen Finger oder komplett ohne Zäumung perfekt alles machen konnte und man dann erst angefangen hat ganz schonend das Gebiss reinzumachen. Oder ob man durchaus die Gebisse auch trotzdem reingemacht hat und auch mal am Gebiss rumgeoxt hat und auch mit diesem Gebiss, wie es eigentlich nicht gedacht war, mal so ein bisschen mehr gemacht hat. Und was da so bisschen Verklärung ist und was real ist, da streiten sich die Geister. Es gibt dann so Hardcore-Traditionalisten, die glauben dann da ganz doller dran und dann gibt es da eher so bisschen Realisten, sagen kann so, ist es wahrscheinlich auch nicht. Und es ist wahrscheinlich auch nicht ganz so schlimm, wenn man mal so bisschen am Gebiss was macht, aber es kann mir keiner erzählen, so nach dem Motto. Ja, also das wollte ich jetzt nochmal zur Differenzierung sagen, so wie ich es eben erklärt habe. Ist so bisschen halt der theoretische Weg, wie es angeblich ist. Aber durchaus dieses System, da glaube ich schon sehr daran, macht ultra viel, ultra viel Sinn zu diesen Gebissgeschichten nochmal. Also diese Kandarrengebisse, die sollten theoretisch auch so funktionieren. dass die ohne Kinnriemen funktionieren. Weil wodurch hat eine Kandare überhaupt ihre Wirkung? Wenn ich jetzt eine Kandare habe ohne Kinnriemen und ich nehme die Zügel an, dann dreht einfach nur die Kandarenstange im Pferdemaul und es passiert erstmal überhaupt nichts, überhaupt keinen Druck. Erst durch den Kinnriemen passiert es, dass wenn ich den Zügel annehme, dann irgendwann der Kinnriemen seine maximale Bewegungsmöglichkeit erreicht hat, weil er am Unterkiefer drückt. Und wenn ich dann noch weiterziehe, dann hebele ich sozusagen die Kandarenstange gegen den Kinnriemen und quetsche sozusagen Zunge, Laden und Unterkiefer des Pferdes ein. Erst dadurch kommt überhaupt ein Effekt zustande. Und theoretisch sagt man, sollte es mit diesen Spade-Bits so funktionieren, dass du das Pferd ohne Kinnriemen mit diesem Gebiss reiten kannst. Weil du eben quasi nicht diese hebelnde Kandarenwirkung haben möchtest, sondern quasi nur den Pferd lenken sollst, dadurch, dass dieser Spade, dieses Teil am Gebiss an der Kandarenstange, dieser Löffel auf der Zunge seine Position ganz minimal leicht kaum sichtbar verändert und das Pferd aber einfach gelernt hat, dieses Bedürfnis zu haben, diesen Löffel wie so ein Spielzeug auf seiner Zunge zu balancieren. So sollte das eine Theorie sein. Allerdings muss man da sagen, wenn dieses ein sehr langer Löffel ist und ich keinen Kinnriemen habe und ich ziehe, dann habe ich zwar keine hebelnde Wirkung der Kandarenstange in Kombination mit dem Kinnriemen auf Zunge laden und Unterkiefer, aber diese Kandarenstange rotiert ja dann immer weiter mit diesem Löffel im Maul. Sodass dann irgendwann, wenn ich weiterziehe, dieser Löffel von unten an den Gaumen oben drücken würde. Und insofern ist eigentlich dieser Kinnriemen in diesem System eher dafür da, den Bewegungsradius dieses Löffel nach oben zu begrenzen, dass der nicht im Pferdemaul von innen unten an den Gaumen drückt. Auch da könnte man jetzt wieder feiner ausdrücken, es gibt einen harten und weichen Gaumbereich im Pferdemaul. und dass diese Löffel teilweise gezielt an den richtigen Bereich so bisschen in leichten Andruck machen sollen und dass es die Pferde dann auch nicht so schlimm finden, sondern eher, dass sag ich mal wieder, feiner Kommunikationskanal ist, den man natürlich mit Vorsicht gebrauchen sollte, aber der per se nicht schlimm sein muss und so Sachen, können wir jetzt auch argumentieren, aber das führt jetzt zu weit. Letztendlich ist aber, sag ich mal, dieser Kinnriemen ist... sollte nicht dafür da sein, dass man dieses Baitbit wie eine Kandarre benutzt, ja, durch Druck auf Unterkiefer und Laden und Zunge, sondern der ist quasi eigentlich nur so eine Sicherheitsbegrenzung, dass dieser Löffel nicht zu weit nach oben kommt. So, jetzt kann man fragen, ja, brauche ich das denn überhaupt? Nee, brauche ich theoretisch nicht. Man fährt mein Leben lang in Boßal reiten, machen auch viele. Ihr merkt schon. Wie heißt das? Vom Stückchen aufs Klötzchen? Nee, dieses Sprichwort. Also vom Hundertsten ins Tausendste kommen wir. Jetzt könnte man sagen, ja, man kann sein Pferd im Leben lang in Bosal reiten, ist auch vollkommen okay. Argument, was aber auch so bisschen stimmt, dass wenn du sehr lange ein Pferd im Bosal reitest, dann wird es erst mal sehr lange immer feiner werden. Und irgendwann ist es aber sehr schwierig, diese Feinheit sich zu erhalten. Und dass das Pferd dann eher so ein bisschen abstumpft sozusagen vom Bosal so ein bisschen, weil es halt eben keine scharfe Einwirkung hat, so wie jetzt ein Gebiss. Und dann ist es ganz schwer, da musst du ganz diszipliniert, ganz präzise sein. Da darf sich kein Schluriluri einschleichen, dass dein Pferd nicht wieder tendenziell bisschen stumpfer wird. Aber dieser Effekt ist marginal und interessiert wahrscheinlich auch einfach nur die wenigsten. Von daher können die allermeisten sehr glücklich ihr Leben lang im Bozer reiten. es hat schon seine Daseinsberechtigung, in diesem Weg zu denken, das anzustreben. ich las meinen Pferden den Weg offen, ob sie das gehen möchten dahin, wie gut sie mit welchem Gebiss klarkommen. Da gibt es ja noch 1000 Varianten von Spade Bits und 1000 Pferdemäuler, Zahn, Kiefer, Zungen, Gaumenkombination. ob sie da hinkommen möchten, mit was sie da hinkommen möchten und so las ich ihn offen. Aber grundsätzlich strebe ich schon auch an, in diese Sphären sozusagen zu kommen, weil das halt einfach eine ganz, ganz tolle Kommunikation ist, eine feine Art zu reiten ist. Und da hängt es natürlich auch wieder wieder bei so vielen davon ab, wie setze ich das wie ehrlich bin ich dabei, wie Wenig möglich, weil ich hatte von diesem Kinnriemen beim Spadebett gesprochen, der eigentlich nur eine Sicherheitsbegrenzung sein sollte. Wenn ich trotzdem weiterziehe, dann habe ich halt den Effekt von einer normalen Kandarre. Und einer normalen Kandarre, wenn ich die gut verwende, ist ja per se auch nicht schlimm, aber wenn ich halt diesen krassen Hebeleffekt nutze, halt da mit viel Kraft was einfach eisernd durchzusetzen, ist natürlich doof. Und es gibt bestimmt viele Leute, die es auch so machen, bewusst oder unbewusst. ist natürlich immer die Frage, wie ehrlich gehe ich mit so was Wenn ich es ehrlich mache, nach bestem Wissen und Gewissen, auf mein Pferd höre und mein Pferd diesen Weg mitgeht, dann ist es traumhaft, dann ist es wunderschön, wenn so sein Pferd so fein mit dem Reiten kann. Und das merke ich auch, dass wenn ich dann diese Gebisszügel in der Hand habe und das Pferd das versteht und so, ist schon... Da bist du nochmal... mit der Kommunikation noch mal mehr im Pferd drin, mehr mit diesem Pferdegeist verknüpft, einfach wie, wenn du das dann nur im Bosal machst. Aber das Nuancen, wo man eventuell mal hinkommen kann, möchte, wenn alles gut läuft und so Sachen, aber das muss jetzt nicht sein. Aber es ist vielleicht auch mal interessant zu hören, wo dieser eigentliche Weg herkommt und warum ist es eigentlich so, dass man so... Das dünnste Bosal braucht man, damit es unter Gebiss ist. aber warum ist es denn grundsätzlich so, dass man mit einem dicken Bosal anfängt, die immer dünner werden? Ich sag mal, ein dickes Bosal ist lauter. Also wenn ich, deshalb reite ich auch die allermeisten Pferde am Anfang mit einem dicken 5-Achtel-Bosal. Wenn ich den Zügel annehme, das muss ich überlegen, vielleicht setze ich an einem anderen Punkt an. Ich mache einmal ganz kurz das und dann setzen wir noch mal ein bisschen weiter vorne an. Also... Wenn ich mit dem dicken Bosal was mache, Zügel loslasse, Zügel annehme, dann ist da einfach mehr Gewicht im Spiel, ist da mehr Bewegung im Spiel. Das kriegt mein Fährt, junges Fährt, was noch nicht so darauf trainiert ist, diese reiterliche Kommunikation mit den Menschen aufrecht zu erhalten, das kriegt das einfach mehr mit. Das kriegt das einfach mehr mit, weil da mehr Bewegung, mehr Gewicht im Spiel ist. ja, damit hat das Fährt einfach am leichtesten. Und man kann nicht sagen, dass das schärfer ist oder so. Weiß ich gar nicht. Ich glaube, ich eher im Gegenteil. Also wenn ich jetzt mit der gleichen Kilo-Zahl in der Hand nach hinten ziehe, wäre wahrscheinlich sogar ein dünnes Bosal, weil es weniger Auflagefläche hat, wahrscheinlich sogar ein Anfangstrichen schärfer. Aber dazu kann ich auch direkt mal sagen, Es gibt Situationen, da musst du auch mal doll ziehen. Keine Ahnung. Am Anfang ein junges Pferd schrickt sich, will durchstarten und zieh die Nase rum und so, wo du doll ziehen musst. Aber auch da hat kein Pferd von Bosal bis jetzt gesagt, Gott, Hilfe, meine Nase, Bosal, aua, aua, aua. Das hat so schlimm wehgetan. Bestimmt finden sie es unangenehm, das geben sie ja in dem Moment dann vielleicht auch nach. Aber nicht so wie mit einem Gebiss. Das sind auch noch mal so kurz bisschen Gerüchte, ich aus dem Weg räumen möchte. Ähm, von wegen Bosal wär scharf. haben ja schon gesagt, das bezieht sich wahrscheinlich eher, diese Gerüchte eher auf diese mechanische Heckemoor. Ähm, es ist nicht so. Es ist meiner Meinung nach absolut nicht so. Also, wenn ich mit der gleichen Kilozahl am Gebiss ziehe und der gleichen Kilozahl am Bosal ziehe, dann hab ich beim Gebiss mehr Direktion vom Pferd schon, ach du Scheiße, was zieht denn der, mir Hilfe, Hilfe. Ähm, dann kommt umgekehrt die Frage, ist ein Bosal denn nicht total gefährlich im Gelände zu reiten, wenn dann das Pferd mit dir durchgeht. Jein. Also wenn ich, wenn mein Pferd, ich sag mal so wertfrei, zu schnell ist und ich will es bremsen und ich probiere das, indem ich mit beiden Händen nach hinten ziehe, dann habe ich mit einem Gebiss viel eher nochmal die Chance, dass das Pferd dann langsamer macht, als wenn ich mit dem Bosal ziehe. Weil wenn ich mit beiden Händen am Bosal ziehe, dann ziehe ich einfach im Nasenrücken und das juckt die meisten Pferde echt. sehr wenig ob du da vorne ziehst oder nicht. ist die meisten Pferden ist es wenn die gehen wollen und so dann ist in der der Wille zu gehen viel größer als da dieser Druck auf der Nase, sodass sie dann sagen würden, dann mache ich lieber langsam, wenn dieser Druck aufhört. Also das juckt echt die Pferde nicht so sehr. Viel zumindest viel weniger als beim Gebiss. Wenn ich den Bein hinten am Gebiss ziehe, da ist dieser Effekt von Hilfe, Hilfe, ich will, dass das Ziehen aufhört, viel größer. Ja, also insofern. Ja, wenn ich das auf die Art Weise machen will, dann habe ich mit dem Gebiss eher noch mal die Chance, durchzudringen zum Pferd. Aber wir sprechen jetzt hier von der Methode. Ich füge dem Pferd Schmerzen zu, der Schmerz oder und versuche darüber, dass das Pferd versucht, diesem Schmerz, diesem Schmerz zu entgehen, dass dieser Wille größer ist als der Wille nach vorne zu gehen. Das zieht vielleicht noch, wenn das Pferd einfach Bock hat zu laufen. Das Pferd hat Bock zu laufen, ich füge ihm Schmerzen zu, indem ich mir beiden hinten nach hinten ziehe und dann sagt das Pferd so, ich hab jetzt Bock, ich will nicht, dass es weh tut, ich lauf nicht. Wenn das Pferd allerdings im Panikmodus ist, dann ist ihm dieser Schmerz dann auch relativ egal und es geht auch trotzdem vorwärts. Sprich, es ist verwerflich diese Methode und auch nicht effizient, weil das Pferd auch trotzdem da durchgehen könnte. Ich sollte, wenn das Pferd durchstartet, so oder so, ob mit Gebiss oder mit Bosal die Strategie wählen, den Motor des Pferdes auszuschalten. Also sprich Nase rumziehen, Hinterhand aufschalten sozusagen. Das Nase rum, Popo bricht aus, so One-Range-Stop sozusagen zu machen. Und das sollte ich mit Gebiss und mit Brose auf die Art und Weise machen. So oder so. Und da wiederum, wenn ich das dann vergleiche, wie gut funktioniert das mit dem einen, mit dem anderen, da finde ich den Unterschied viel geringer. vielleicht mit dem Gebiss, dass es vielleicht doch noch ein besser funktioniert. vielleicht auch nicht. Also ihr merkt, dass es für mich knapp, ob das überhaupt einen Unterschied macht. Auf keinen Fall so, dass ich sage, ich bin im Bose unterwegs, da habe ich ja viel weniger Handhabe. Also dann mache ich das nicht. Natürlich vorausgesetzt, die Technik stimmt. Im richtigen Winkel, im richtigen Moment zu ziehen und zu Sachen. Okay, so viel dazu. Jetzt kommen wir... Ja, genau, dreiterlichen Funktionsweise, was ich eben noch bisschen ausgeklemmert habe, wo ich gesagt habe, gehen einen Schritt zurück, als ich von der Dicke des Bosals gesprochen habe. Wie funktioniert denn da eigentlich das Signal? Ich habe jetzt schon angedeutet, wenn ich die Zügel annehme, streich das Bosal an den Pferdewangen entlang und dass da ganz viel Kommunikation stattfindet. Das habe ich eben schon mal angedeutet. Das erkläre ich jetzt nochmal genau. Und deshalb ist für mich das Bosal die beste gebisslose Zäumung. Weil bei allen anderen gebisslosen Zäumungen, da hast du nur zwei Modi. Entweder du ziehst nicht oder du ziehst am Pferd. Und beim Bosal ist das anders. Wenn du die Zügel erstmal ganz leicht annimmst, die Zügel sind der ganze unten verknotet. Am Heel not. Und wenn ich den Zügel dann annehme, dann befördere ich den unteren Teil des Bosals meinen Händen entgegen. Sprich das Bosal streicht, hängt er, wenn ich den Zügel lose habe, hängt er erstmal von hinten an der Unterlippe, hängt es da vorne. Da nehme ich den Zügel an und dann befördere ich es nach oben und es streicht an der Wange entlang. Und bis zu diesem Punkt, bis zu dem Punkt, wo dieser Bewegungsspielraum, wie der Sposalhalter an der Wange entlang streichen kann, noch nicht erschöpft ist, bis zu dem Punkt, ziehe ich noch nicht am Nasenrücken. Ich sorge nur dafür, dass der untere Teil des Brussels, wo meine Zügel verknotet sind, nach oben an den Wangen entlang streicht. Wenn ich dann weiterziehe, dann ziehe ich am Nosebutton auf der Nase. vor, also ihr merkt, das sind zwei Stufen und das ist sozusagen das Vorsignal, was irgendwann hoffentlich komplett nur ausreichen wird. Also das Entlangstreichen an der Wange ist das Vorsignal und wenn das nicht rausreicht, dann ziehe ich an der Nase. Zweite Stufe. Während der ersten Stufe Rosal streicht an der Wange entlang, passiert noch eine zweite Sache. dem Nasenrücken, Doch auch auf dem Nasenrücken. Und zwar rotiert oben mit der Nosebutton nur so bisschen auf der Nase. Ganz leicht. Und das ist sozusagen auch Kommunikation. Da ist ein ganz bisschen Bewegung auf dem Nasenrücken, aber noch kein Zug nach hinten. Das hängt natürlich auch damit zusammen. Jetzt muss man sich ein bisschen vorstellen. Das Bosal ist ja quasi, ist ja nicht aufgehängt in der Trense. Das Bosal liegt ja die Nase rum und dann gibt es ja den sogenannten Hänger, also das Lederbändchen, das hinter den Ohren lang läuft, wo an das Bosal am Pferdekopf aufgehängt ist. Und je weiter oben dieser Hänge am Bosal Richtung Nasenrücken, Richtung Nosebutton befestigt ist, also das bestimmt der Braider, der das Bosal herstellt, wie lange er den Nosebutton macht, sprich, je kürzer der Nosebutton, desto höher können die Lederschnüre am Nasenrücken ansitzen und umgekehrt. Ja, also je höher die Lederschnüre am Nasenrücken ansitzen, desto mehr Bosal ist quasi unterhalb dieser Lederschnüre und desto weniger ist oberhalb. Und das beeinflusst den Dreh- und Angelpunkt. Wenn ich den Zügel annehme, dreht das Bosal ja an diesem Dreh- und Angelpunkt, also sprich da, wo der Hänger dran befestigt ist. Und wenn der sehr hoch ist, dann ist sehr viel Bosal unterhalb des Hängers und sehr wenig oberhalb. Und dann nehme ich den Zügel an und dann rotiert der Nosebutton auf der Nase und dann bleibt er relativ stark auf der gleichen Stelle, weil der Dreh- und Angelpunkt da ja so nah dran ist. Und es ist halt nur so eine Rotation auf dem Nasenrücken zu fühlen. Hier tiefer. Der Hänger ist, desto ausgeglichener das Verhältnis von wie viel es unterhalb, wie viel es oberhalb ist. Wenn ich dann den Zügel annehme, dann bewegt sich auch relativ viel auf dem Nasenrücken. Nur mal so viel dazu, ja, das ist schon ein Effekt. Ich bin eher davon ein Freund, dass das relativ hoch ist, dass ich wenig Bewegung habe oben und relativ viel unten. So, das ist die Kommunikation. Diese zwei Stufen. Annehmen, Bewegung an den Wangen entlang, Rotation auf dem Nosebutton, auf dem Nasenrücken. weiter und dann kommt der Zug. Und daran merkt man ja schon, dass dieses Bosal nicht für Anlehnung designt ist. Weil wenn ich mit Anlehnung reiten würde, dann wäre das Bosal ja dauerhaft schon ganz oben hochgeglitten an der Wange und ich würde dauerhaft über einen Zug auf dem Nasenrücken reiten. Also erstens mal ist dieser dauerhafte Zug auf dem Nasenrücken dann bestimmt wirklich auch nicht angenehm fürs Pferd. Und zweitens schalte ich ja dann die Hauptkommunikationsstufe des Bosals aus, eben diese Bewegung an der Bange entlang. Also es ist nicht für so eine richtige Anlehnung, wo du halt wirklich ein bisschen was in der Hand hast. Ich meine damit nicht, dass du viel in Hand hast, aber selbst wenn du nur wenig in Hand hast, aber halt etwas, zumindest mal so viel wie das Eigengewicht des Bosals, was ja nicht viel ist, dann schaltest du quasi das aus. Und deshalb ist das Bosal nicht dafür gedacht, sondern ist eine für eine Signalreitweise, wo du über Impulse arbeiten. muss. Und wenn ich jetzt davon ausgehe, dass da viel Kommunikation stattfindet bei diesem Entlanggleiten, will ich ja, dass dieses Entlanggleiten auch möglichst viel genutzt wird. Aber wenn ich jetzt einmal die Hand annehme und das Bosal einmal nach oben geglitten ist und ich die Hand da nicht mehr runter lasse, dann hatte ich ja nur einmal diesen kurzen Moment von, da war Kommunikation an den Wangen. Sprich, macht keinen Sinn. Wie erhöhe ich denn Kommunikation da über dieses über das Entlang gleiten. Annehmen, loslassen. Und beim Loslassen streich es auch an den Wangen entlang. Bei den Loslassen plumpst der Nosebutton an den Wangen runter, gleitet entlang und plumpst wieder Richtung Unterlippe. Und deshalb sagt man, das Pferd lernt eigentlich nicht in dem Moment, wo du den Zügel annimmst, sondern in dem Moment, wo du den Zügel loslässt. Und dieses so runtergleiten, dieser Release, dieses Das ist ja schon was Wundervolles, so wie ich das auch in der Bodenarbeit und wie auch immer erkläre. Dieses innerliche Fallen lassen, loslassen. Und genau das ist das mit diesem Zügel. Hoch an, also annehmen, hoch gleiten lassen. Wenn es darauf schon reagiert, super, sofort wieder loslassen. Anehmen, loslassen und immer dieses Loslassen. Und wenn das halt noch nicht so gut funktioniert, wie es nie von Anfang an so gut funktionieren kann und nie in jeder Lebenslage immer perfekt funktionieren kann, dann mache ich halt nicht nur Zügel annehmen, Bosa gleitet hoch und loslassen. dann ist ja noch nicht das passiert, was ich wollte in dem Szenario, sondern ich nehme den Zügel an, Bosa gleitet hoch. Es passiert noch nicht. Dann ziehe ich Nasenrücken. Hallo, hallo, hallo. Ich hab dir doch grad was gesagt über die erste Kommunikationsstufe. Hallo, hallo, hallo. da ist es. Es gleitet wieder runter. Loslassen. Dann muss ich gucken, brauch ich die zweite Stufe oder brauch ich die zweite Stufe nicht. also, daran merkt ihr schon Impulse. Annehmen, loslassen, Annehmen, loslassen, Annehmen, loslassen, loslassen vor allen Dingen. Das Loslassen, das ist die Kommunikation mit dem Bosal eigentlich. Und da kommen wir jetzt auch zum großen Unterschied. Ähm ... in der nächsten Stufe quasi zum Gebiss. Also, stellen wir uns vor, ich will, dass das Pferd mal bisschen nachgibt. Dann nehm ich den Zügel erst mal ein bisschen an, Bosal gleitet hoch. Ich merke, Pferd gibt nicht nach. Dann spiel ich vielleicht noch paar Mal. Ja, hochgleiten lassen, runter, kommt da was, kommt da was, kommt da was, hoch runter, hoch runter, kommt nicht. Dann gehe ich in der nächsten Stufe an den Nasenrücken und sage, ne, guck mal, du musst das schon ein bisschen nachlassen. Und das wäre jetzt der Punkt, wo ich das Gebiss, die Zügel einfach ein bisschen annehmen kann und mal kurz ein bisschen halten kann. Ja, mit einem leichten Druck. Also nicht massiv, das fährt massiv zu stören. Aber dem Pferd zu signalisieren, guck mal, da ist jetzt ein Druck hier bei dir mit dem Gebiss im Maul. Ich lasse dir jetzt mal kurz Zeit herauszuprobieren, was du machen kannst, dass dieser Druck wieder weg ist. Das könnte ich mit dem Gebiss machen. Und da kommt der Punkt, ich was mit dem Bosal halt dann eben nicht so gut machen kann. Weil wenn ich jetzt das Bosal leicht angenommen habe, ich merke, es passiert nichts, ich nehme ein bisschen weiter an, ziehe am Nasenrücken, dann bin ich in diesem Bereich, wo die allermeisten Pferde so oder so kein Problem mit haben, wenn ich einfach am Nasenrücken einen dauerhaften Zug habe. Das juckt nicht so sehr, dass sie da wirklich entgehen wollen. Oder wenn sie nicht direkt von Anfang an problemlos damit umgehen, haben sie sehr schnell, sind sie da auch einfach stumpf geworden, wenn ich einfach immer annehme und halte am Nasenrücken. Das ist für die nicht Grund genug, irgendwie eine andere Lösung zu finden, weil da bekommen die relativ gut klar, wenn ich da einfach bisschen ziehe am Nasenrücken. Ja, oder ... spätestens wenn ich sie darüber, weil ich es zu oft gemacht habe, stumpf gemacht habe. Wenn sie oft genug die Erfahrung gemacht haben, du, lass dir mal einen Zügel in meinem Nasenrücken da ziehen, es juckt mich jetzt nicht so wirklich. Das ist der Punkt, wo, wenn ich es genauso mache wie mit einem Gebiss, wo es funktionieren würde, wo ich anfange, dass es schlechter wird in der Kommunikation mit einem Bosal. Wo ich wirklich dann mit einem Bosal ein bisschen anders arbeiten muss und eben auch mit Impulsen arbeiten muss. Und dann muss ich halt Man sollte niemals mit dem Bosal mit beiden Händen zurückziehen. Das ist ein Satz, hört man häufig. Viele Leute denken dann, glaube ich, dass sie, wenn sie das machen würden, dem Pferd ganz doll Schaden. Es ist eher umgekehrt. Wenn ich mit beiden Händen zurückziehe, dann verschleiße ich die Kommunikation, weil es mein Pferd nicht wirklich juckt. Wenn ich mit beiden Händen zurückziehe und da halt Druck halte. Wie gesagt, es gibt auch Pferde, die sind so sensibel, so fein. Die finden das auch schlimm, die geben dann auch nach. Aber in der schwierigen, stressigen Lebenslage, wo dann vielleicht das fährt man gerade ein bisschen aufgeregt ist, bisschen nach vorne preschen so und ich denke, ich hätte gerne mal bisschen langsamer und spätestens wenn ich dann mit beiden Händen zurückziehe, dann wird sie wahrscheinlich auch nicht wirklich jucken und die laufen durch deine Hand, durch, trotzdem weiter nach vorne und machen dann immer häufiger die Erfahrung, okay, gut. wenn da ein Zug auf dem Nasenrücken ist, da muss ich nicht nachgeben, muss ich nicht langsam machen, da kann ich trotzdem mal gegen diesen Zug nach vorne laufen. Das ist der Punkt, wo dann mein Pferd tendenziell stumpfer wird. Deshalb muss ich da auch mit Impulsen arbeiten. Links, rechts, links, rechts. Ich darf dem Pferd nicht die Chance geben, gegen diesen Zug dagegen zu drücken. Ich muss es dann bisschen nerven. Natürlich nett, ja? Das ist ja die Sache. Um das Gleiche zu erreichen, müsste ich vielleicht ... nachgeben zu erreichen, müsste ich mich, wenn ich mit beiden Händen einen Bosel nach hinten ziehe, wahrscheinlich ab einem gewissen Punkt mit beiden Füßen in die Steigbügel stellen und komplett meinen Oberkörper nach hinten schmeißen, damit ich mit beiden Händen richtig festziehen kann, damit man fährt und irgendwann noch denkt, da ist ein Zug, da sollte ich mal nachgeben. Oder das auch zu erreichen, kann ich halt einfach mit Impulsen links, rechts, links, rechts sagen. Hallo, ich nerv dich ein bisschen, ich nerv dich ein bisschen, ich nerv dich ein bisschen, ich bin nicht doll, ich bin nicht gemein, aber ich nerv dich ein bisschen. Und dann macht das Pferd immer kurz bisschen tendenziell Nase nach hinten oder wird bisschen langsamer, und dann hör ich auf, zu nerven. Und das ist die Sache, wo es schwieriger ist, Pferde mit dem Bosal nicht stumpf zu machen als mit dem Gebiss. Kannst du auch mit dem Gebiss. Meiner Meinung nach ist es aber die ehrlichere Zäumung mit dem Bosal, Der Grund, warum du dem Gebiss des Pferd nicht genauso schnell Stumpf bekommst, ist, dass du halt mit dem Gebiss mehr über den Schmerz arbeiten kannst als mit dem Bosal. Das Bosal ist dahingehend ehrlicher. Schmerz spielt da nicht so die Rolle mit dem Bosal und deshalb ist es schwieriger, aber halt besser und ehrlicher, das Pferd darüber was zum Nachgeben zu bringen. Und jetzt hatten wir über diese Funktionsweise gesprochen, da können wir auch unendlich weit in die Tiefe gehen. Zum Beispiel, warum ist so geil, einhändig mit dem Bosal zu reiten? Oder warum das Bosal in einer einhändigen Reitereise gut funktioniert? Weil, ich sag mal das krasse Gegenteil, einhändig mit dem Kapzaum zu reiten, wo die Zügel oben auf dem Nasenrücken verschnallt sind, wäre total unlogisch. Weil du ja quasi dann versuchst, wenn du einhängig, sagen wir mal, nach links reitest, was passiert dann? Der äußere Zügel kommt auf Zug, der innere hängt mehr durch. Das heißt, du würdest den Nasenrücken tendenziell bisschen nach aus, also den Oberkiefer nach außen versuchen zu bringen, was ja nicht sinnvoll wäre, das Pferd nach innen zu stellen. Und beim Bosal, das ist umgekehrt, da sind die Zügel unten verschnallt. Das heißt, wenn ich da nach links reiten will, nehme ich Zügel an, dann bringe ich den Unterkiefer tendenziell, also tendenziell, nach außen, was der Stellung vom Pferd im Genick natürlich viel eher entspricht und ich dadurch halt besser über den äußeren Zügel reiten kann. Ja, so wie es natürlich ja auch bei einem Gebiss im Maul wäre. wo ich ja auch den Unterkiefer ansteuere, nicht den Oberkiefer. Nur als ein Beispiel. Man könnte da jetzt noch unendlich in die Funktionsweise gehen. Ich will aber jetzt noch mal was sagen, weshalb das so eine perfekte Ergänzung ist, dass Bosal, so wie ich eben beschrieben habe, in dieser ersten Stufe und zweiten Stufe als Vorbereitung auf das Gebiss mit diesem Signalgebiss, mit diesem Spadebit, wie es dann später kommt. Was lernt denn das Pferd über das Bosal? Das Pferd lernt, wir wollen in diesem Bereich kommunizieren, in dem dass Bosal an den Wangen entlang gleitet. Sprich, wir nicht über einen mechanischen Zug an dir kommunizieren. Und nur wenn du darauf nicht reagierst, kommt dieser mechanische Zug mit ins Spiel. Das ist sozusagen die zweite Stufe, die Verstärkungsstufe. Und so ist es ja oder sollte es ja mit den Signalgebissen in der altkaleifornischen Reitweise auch sein. Ich nehme ... den Zügel an, dieser Löffel, von dem ich gesprochen habe, löst sich ganz leicht von der Zunge und ändert seine Position. Und darüber schon, über diese Vorsignale möchte ich kommunizieren. Und erst wenn darauf die Reaktion nicht kommt und ich den Zügel dann noch etwas mehr annehme, kommt sozusagen der Kinnriemen unten ins Spiel, wie es eigentlich nicht sein sollen müsste sozusagen. Wenn ich das die ganze Zeit bräuchte, wäre es noch zu früh, das so zu machen. Dann würde ich erst anfangen, die Kandarenstange einen echten Druck aufzubauen. Das heißt, Prinzip von, haben eine kommunikative Vorstufe, in der wir eigentlich arbeiten wollen, und erst nach dieser Stufe kommt ein echter Zug, so wie es Symbosal, das Pferd, gelernt hat, muss da nur noch übersetzt werden in, wir machen genau das gleiche Prinzip, aber jetzt mit Gebiss. Und das finde ich ziemlich genial daran. Ähm, okay. Das ... Ich glaube, da kann man es jetzt mal so bisschen in dieser Richtung stehen lassen. Wie gesagt, manchmal kommen dann ja noch so Gerüchte, Bosal, darfst du nur mit dem Trainer lernen. Darfst du nur mit dem Trainer lernen. Bin ich überhaupt nicht der Meinung. Ich bin der Meinung, wenn du keine gute Hand hast, wenn du noch nicht geübt bist im Reiten, dann finde ich, dass es legitimer ist oder fairer ist fürs Pferd, wenn du mit Bosal reitest und nicht mit Gebiss. Weil eben du halt, wenn du Fehler machst, es nicht über den Schmerz im Pferdemaul kompensieren kannst. Du wirst wahrscheinlich, wenn du noch nicht auf diesem Niveau unterwegs bist und noch nicht viel Erfahrung hast und du keine Unterstützung von außen hast, wirst du wahrscheinlich nicht das volle Kommunikationsspektrum, diese Schönheit der Bosal-Kommunikation aktivieren können. Du wirst dann halt im Endeffekt wahrscheinlich reiten, wie mit einem Halfter. Aber auf der anderen Seite würdest du dann auf diesem Level mit einem Gebiss reiten, würdest du ja auch nicht besser reiten. Du würdest vielleicht manches ein bisschen durchsetzen können über Schmerz. Und da denke ich mir so, also wenn es jetzt nur darum geht, links rechts lenken, anhalten und los zu reiten und so, dann machst du doch lieber mit einem Bosal, wo du nicht da irgendwie noch Pferdemaul herumockst. Wie gesagt, du wirst nicht das kommunikative Spektrum abrufen können, aber das wirst du mit einem Gebiss ja auch nicht hinkriegen. So, und zu dem Sicherheitsaspekt, also wenn du so wenig Ahnung hast, so wenig Plan hast, wie man ein Pferd eigentlich stopft und du nur ins, das Einzige, was du im Repertoire hast, vor Schreck im Panikmodus beide Hände nach hinten zu reißen, weil deine Hand-Augen-Koordination halt total den Autopilot übernimmt, dann solltest du so oder so nicht im Gelände reiten, ja. Und noch dazu, dich im Pferd was vielleicht dann halt durchaus häufiger mal versucht durchzustarten, ja. Und umgekehrt, wenn du aber bisschen Plan hast, dann kannst du es Bosal absolut natürlich machen. Und insofern sage ich da diese Argumente, Bosal darf man auf keinen Fall so lernen. Also fürs Pferd ist es weniger schlimm, meiner Meinung nach, wie mit Gebiss. Natürlich, haben darüber gesprochen, vorausgesetzt, du hast kein extrem bekacktes Bosal, was überhaupt nicht passt. Du wirst nicht so viel rausholen, aber es ist wahrscheinlich unter dem Strich, meiner Meinung nach, fairer. Natürlich ist es so oder so cool, wenn du die Inspiration und Unterstützung von außen suchst. Aber das kann ich einfach so nicht sagen. Also mach's Bosal drauf und reite halt damit. Natürlich, wenn das Pferd einmal darauf, sag ich mal, bisschen stumpf gemacht wurde, aufs Bosal, ist es natürlich total schwer, das wieder fein zu machen. Aber beim Gebiss ist es doch auch nicht anders. Das verstehe ich dann auch immer nicht so sehr. Wenn du dein Pferd einmal im Boser stumpf gemacht hast, wirst du es nicht ultrafein bekommen, sei denn, du lernst total viel dazu. Aber beim Gebiss ist es ja auch nicht anders. Ja, ich verstehe diese Gerüchte manchmal nicht so sehr. Na ja. So. Jetzt ehrlich gesagt fällt mir spontan grad nichts mehr ein. Man könnte wahrscheinlich noch ganz viel dazu sagen. Aber das waren so bisschen meine Gründe. oder meine Sachen, über die ich sprechen wollte. Vielleicht noch ein bisschen dazu, wie ich anfange beim Reiten mit dem Britt und so, habe ich ja auch oft schon gesagt, dass, ja, nee, das habe ich schon oft genug erwähnt, dass ich da so bisschen auch nach Kundenwunsch gehe. Und was man auch gerade sagen muss, ist, dass es gibt Pferde, das sind richtig gute Bosalfährde und es gibt Pferde, da merkste, ja, schadet nicht, dass es vielleicht eher so bisschen beim Gebiss geeignet oder zumindest phasenweise mal so oder phasenweise mal so. Aber ich will jetzt, wenn ich Lust habe, einfach ausprobieren. Ja, kleiner Exkurs in die altkalifornische Reitweise, es herkommt, wie ich das sozusagen hier integrieren will. meine Arbeit, ja, dieser Highend-Bereich, da komme ich natürlich jetzt meiner Arbeit nie dazu, das ist dann höchstens mit meinen eigenen Pferden und ja, genau. Also, dann... Wenn's noch weitere Fragen dazu gibt, kann noch mal einen neuen Teil machen, schreibt das in die Kommentare rein. Hier ist es mal kein ... Ich versuch hier keine Reichweite zu generieren, das ist mal eine ernst gemeinte Frage. Das ist auch so was, ja? Dann hört man das am Ende von Podcasts Videos. Hey Leute, schreibt mir doch mal rein, wo ihr so herkommt. Oder was ihr so macht. Also, geht's mir so? Mich interessiert das 0,0, wo ihr herkommt. Oder so muss ich jetzt mal ganz ehrlich zugeben. Ich denk mal, wenn die Leute so was sagen ... Das interessiert dich doch nicht. Das interessiert dich doch überhaupt nicht, was andere Leute für Kochrezepte zu Hause haben. Du willst doch nur Kommentare haben. So, hier ist jetzt mal anders. Wenn ihr noch Also, erst mal Themenvorschläge habt für weitere Folgen. Das interessiert mich natürlich, was euch interessiert, damit ich darauf eingehen kann. Ich interagiere ja gerne mit euch, wenn's echte, sinnvolle Interaktionen sind. Oder wenn ihr insbesondere zum Bosal noch mehr Fragen habt, dann ... Schreibt es mal in die Kommentare, weil ich da durchaus gerne noch mal einen Teil mache. Vielleicht fallen mir auch, oder bestimmt fallen mir jetzt, nachdem ich hier auf den Rekord-Knopf gedrückt habe und die Aufnahme beendet habe, selbst noch ganz viele Sachen zum Bosal ein, die ich in einem zweiten Teil verwurschteln könnte. dann kommen ja vielleicht auch noch konkrete Fragen von euch da rein. Okay. Ah, genau, zum Schluss, was ich noch sagen wollte, habe ich ganz vergessen, wo kriegt man denn jetzt gute Bosals her? Also letztendlich, ich habe ja schon gesagt, wie teuer die Dinger sind. Es gibt manchmal so zwei, dreihundert Euro Bosals, die so bisschen mehr von der Stange sind. Da hatte ich schon mal welche in der Hand, die waren eigentlich auf den ersten Blick ganz gut. Andere, da dachte ich mir so, da hast du trotzdem dreihundert Euro ausgegeben, hättest du zweihundert Euro draufgelegt, hättest du was Richtiges gehabt, so hast du nichts halbes, ganzes. Ja, weiß ich nicht. ich würde dazu raten, direkt was richtig Gutes zu kaufen. Im deutschsprachigen Raum sind das die Anja Buru, bei der Habe ich alle meine letzten Bosals gekauft. Top Qualität, richtig gut. Und vor allen Dingen, ich mag die Anja so gerne. Das ist so ein lieber, netter Mensch. Jeder Mensch, dem ich die Anja empfohlen hatte, sagt danach so, ach, das war so lieb und nett mit der Anja. Allerdings ist die Anja auch sehr weit ausgebucht und versucht auch bisschen weniger zu machen. Fragt sie trotzdem an. Sie hat ja auch mal eine Warteliste und so. Und manchmal hat sie auch noch ein Bosal zu Hause liegen, was dann doch nicht gekauft wurde oder was sie zur Ausstellungstücke gemacht hat. Ausstellungszwecken gemacht hat, da hat man manchmal vielleicht doch noch mal eine Chance, also fragt sie. Genau, Anja Burow. Dann der Michael Nagel, auch super gute Bosals im deutschsprachigen Raum oder der Bertie Frunz, ja auch im deutschsprachigen Raum. Das sind so die drei, wo man halt Bosals herbekommt, die richtig gut sind, die einen da auch beraten und so weiter von der Passform und wo dann eine Regel für einen selbst eins hergestellt wird. Aber ihr könnt auch von diesen Personen natürlich bei eBay Kleinanzeigen oder sonst wo, online, was auch immer gucken. Und die sind da teilweise genauso teuer gebraucht wie neu. Aber die werden halt auch wirklich einfach nicht schlechter. kannst du, auch wenn die schon tausendmal benutzt wurden, kannst du die immer noch genauso benutzen. dafür habt ihr dann keine Wartezeit eventuell und so, was ja dann auch manchmal ein Thema ist bei den Leuten, wenn man sowas bestellt. Und, ähm, ihr habt die Chance direkt anzukriegen. Es gibt nicht so viele, die ihr gebraucht bekommt. Also, da müsst ihr echt mal ein paar Wochen ein bisschen regelmäßig gucken und dann schnell zugreifen, wenn es da was ist. Aber, wie gesagt, die haben ja auch hohen Wiederverkaufswert und, äh, die würdet ihr auch immer wieder loswerden. Und das ist wirklich das, das kann ich tatsächlich empfehlen von diesen drei Leuten, welche zu kaufen. Weil, äh, einfach, ja, Topqualität, ja. Und dann habt ihr ... wirklich was Gutes und fragt euch nicht die ganze Zeit, ist nicht so geil und so, liegt vielleicht daran, dass das Bruder nicht so gut ist. Und ihr habt ein Leben lang was davon. Alles klar, vielen Dank, dass ihr dabei gewesen seid und dann sehen wir uns nächste Woche wieder oder hören uns nächste Woche wieder. Ciao, ciao.