Ole Merten: Hallöchen! Ich hoffe ihr seid alle gut geladen. Ja, okay, ich kann mit mir gehen. Alles klar. Alles klar. Okay, alles so. Was ich gesagt habe. Ich bin ein bisschen geplättet. Man glaubt das ja immer nicht. Ich bin sehr präsent auf Social Media, aber so live mich hinter dem Ofen hervor zu locken, das ist immer sehr schwierig. Ich war sogar nicht wieder zustande gekommen, warum ich mich da breit treten lassen. Ich glaube, war so, hey Ole, wir machen da so ein Event, kannst du mitmachen? Und meine Frau so, doch, die sind nett, dahin. Okay, halt. Ich freue mich auch, dass ich da bin. Als Erstes muss ich euch sagen, ich fühle mich bisschen zurückversetzt in meine einjährige Zeit als Lehrer. Da muss ich auch mal eine dreiviertel Stunde unvorbereitet fühlen. Ich habe nämlich für heute keine Präsentation, kein Skript. Warum? Ich möchte nicht respektlos sein. Ich habe mich damit auseinandergesetzt, aber ich bin immer so bestrickt. Ich will über das sprechen, was mich bewegt, was mich aktuell umtreibt. Und auf der anderen Seite ... Kann ich das nicht so gut und mag das nicht so gut, einfach irgendwas runterzuleiern? Ich hatte gedacht, man kann hier so ein interaktives Ding draus machen, jetzt sehe ich hier die Gegebenheiten und weiß, wenn da von der hinten eine Frage kommt, das wird ein bisschen schwierig und so, das schalten wir doch hinten dran. Aber trotzdem ist mir das wichtig, so ein bisschen hier die Wipes zu spülen, Gesichter gucken zu können und spontan so ein bisschen dann auch mal improvisieren zu können, welche, ob es eher die eine oder die andere Richtung geht. Und deshalb habe ich jetzt hier kein straightes Skript. Ich habe so ein paar Schichtpunkte gemacht. und habe viel darüber nachgedacht. Das ist sozusagen der Grund, warum das jetzt so abläuft. Im Sinne dieser Spontanität ist mir, während ich heute hier rumgelaufen bin und angesprochen wurde, sofort ein Gedanken gekommen, der mir auch schon vorher gekommen soll, aber nicht gekommen ist. zwar, dass ich jetzt echt mal Danke sagen muss. Und danke natürlich für dieses Event, für Linda und die ganze Familie, die das alles gemacht haben, so oder so. Aber mir ist auf einmal etwas klar geworden und zwar, dass ich als ich mal Danke sagen muss, weil in meiner Selbstbeinehmung bin ich eigentlich immer noch einfach nur ein Junge, Hund und Pferde mag, der nicht die Welt erreitet und eine gute Zeit mit den Pferden haben möchte und es irgendwie schwer erträgt, irgendwie andere Sachen zu machen. Und das ist ein Riesenprivileg, dass ich das so machen kann und das funktioniert nur, weil es so viele untratelle, liebe Menschen gibt, die sich dafür interessieren und im Nähe zusammenarbeiten möchten. vielen, Dank. Okay, kommen wir... Ich hatte jetzt hier schon fast Tränen in der Stimme, das ist schwierig. Dann kommen wir zum nächsten Stolperstein und zwar der Titel dieses Vortrags. Da war ja ganz lange stand da keiner. Es ist auch sehr schwer, mich da festzulegen, weil ich, wie gesagt, über Sachen sprechen möchte, mich aktuell beschäftigen und ich gar nicht so genau weiß, was das ist. Und dann hat Linda mir ein bisschen geholfen, hat da so ein Titel gebastelt aus meinen Langsprachnachrichten. Ich muss jetzt hier gerade nochmal auf meinem Smartphone schauen, wie der Titel genau ist. Zwischen Training und Beziehung. Wie gemeinsame Zeit Pferde prägt. Und darüber möchte ich heute sprechen. Für mich wird es immer mehr zum Ziel, wenn ich mit Pferden was mache, dass es sich weniger nach Training anfühlt. Ich will Training an sich nicht verteufeln, aber ich versuche mal zu verstehen, was mache ich da, was passiert da eigentlich und was wäre die kunstigste Art, auf die es passieren könnte. Und ich mache da immer mehr Beobachtungen. Ich werde ja nie ausgelernt haben als Pferdetrainer und jedes neue Pferd, was zu mir in den Brut kommt oder mit mir so arbeite, verpasst mir neue Erfahrungen. Ich mache immer mehr in letzter Zeit diese Beobachtung. Hä? Irgendwie klappt das gerade? Aber ich weiß gar nicht warum. Gefühlt mache ich weniger, gefühlt wende ich weniger Techniken und Methoden an, aber irgendwas mache ich ja schon. Was ist das eigentlich? Was ist da eigentlich die Essenz, von der ich immer mehr überzeugt bin, dass das der Schlüssel dazu ist, dass es funktioniert? Und das ist dieses andere. der einen Seite Training und auf der anderen Seite irgendwie dieses andere. Darüber möchte ich heute sprechen. Jetzt könnte man sagen, gut, ich bin jetzt kein leistungsorientierter Mensch und dieser Begriff Training to Train, ich habe sogar nachgeschaut, etymologisch, vortragere, latein ziehen, eine Anstrengung und so weiter, damit will ich nichts am Hut haben. Mir reicht es mit meinem Pferd einfach nur zusammen zu sein. Hört man ja manchmal. Da fängt es schon an. Weil ich würde überhaupt die aller, aller, wenigsten Menschen holen sich ein Pferd in ihr Leben und sagen, gut, ich stelle ihn auf die Wiese, ich stelle ihn auf die Koppel und ich stelle mich neben ihn und wenn dieses Pferd dann mit mir zusammen sein möchte, dann ist es gut, dann ist es da. Aber wenn es lieber dahinten mit seinem Kumpel spielt und weg von mir ist, dann ist es auch für mich okay. Und mehr ist es nicht. Ich denke, die aller wenigsten Leute, gibt es bestimmt auch, ist ja auch vollkommen in Ordnung, ist sogar richtig gut, ja, lasst die Pferde von mir jetzt in Ruhe. Aber die allermeisten Leute haben ja, obwohl sie vielleicht von sich sagen würden, so trainieren auf etwas hinarbeiten, leistungsbezogen ist zwar nicht mein Ding, aber diese Menschen haben trotzdem ja eine Vision davon, was passieren soll, wie es vielleicht mal aussehen könnte. Bei den meisten Menschen denke ich, hat es was damit zu tun, dass man sein Pferd reiten möchte, vielleicht auf eine gewisse Art und Weise auch noch oder vielleicht sagt man, naja, reiten brauche ich gar nicht, aber oder wollten zusammen wandern oder was auch immer. Auf jeden Fall hat man irgendwie ein Pferd, das kommt in ein Leben und von diesem Punkt, von diesem Stand an, will man sich zu dieser Vision irgendwie hinbewegen. Und das ist jetzt die große Frage, dieser Prozess dahin, wie macht man das? Und da sind wir diesen Kernaspekt dran. Da diesen Prozess versuche ich immer weniger zu gestalten als Training und immer mehr dieses... Keine Ahnung, ich spreche heute live zum ersten Mal davon, ich weiß es selbst nicht genau, aber immer mehr von diesem anderen was zu machen. Ich nenne euch ein Beispiel. Und zwar, ich bin hoch davon überzeugt, dass ein Pferd immer exakt ganz genau weiß, ob es gerade trainiert wird oder nicht. Gleiche Situation. An zwei unterschiedlichen Tagen reitet ihr über einen Bach im Wald. Und an dem einen Tag weiß euer Pferd, dass ihr es da gerade trainiert. Und am anderen weiß es, dass es nicht trainiert wird, weil trotzdem irgendwie durchreitet. An dem Tag, ihr trainiert, da hast du vielleicht die Vorstellung, mein Pferd mit Wasser klappt noch nicht so gut. Wir gehen da mal hin, wir üben das. Und vielleicht ist deine Technik, deine Zügelführung, deine Beine, deine innere Mitte, vielleicht ist das alles genau das Gleiche. Aber dein Pferd weiß, einfach, dass ihr das deshalb jetzt gerade so macht, es zu verbessern. Anderer Tag, gleicher Bach, ihr wollt darüber, weil ihr seid gerade auf einer Wanderrep und ihr wisst nicht so genau, wo ihr seid und ihr habt schon viele Kilometer hinter euch. Du willst, da fährt jetzt nicht unnötig Schrubben und du bist ein bisschen aufgeregt, du weißt nicht, wo du bist und du vermutest, wir gehen über den Bach rüber und da hinten kannst du die Böschung hoch und dann sind wir wieder auf dem Weg, wo ich eine Ahnung hab. Aber vielleicht müssen wir auch gar nicht rüber, sondern wir müssen eher da hinten lang und so, ha, komm lass da jetzt mal schnell wenigstens mal zu gucken, wo wir richtig sind und ich gucke aufs Handy und weiß nicht, komm fährt, mach mal. Und vielleicht machst du technisch gesehen genau das gleiche, in diesem Moment, du da den Bach überquerst, aber du trainierst dein Pferd da gerade nicht. Und ich mache immer mehr Erfahrung, dass wenn man in diesen Modus kommt, der Moment, in dem das passiert, viel mehr Freude passiert und vor allen Dingen auch, dass das sogar viel effizienter ist, viel nachhaltiger ist, dass das Pferd dann übernächsten Tag tausendmal besser über den Bach übergeht, denn dieses Erlebnis hat es, wo es sich nicht nach Tränen angefühlt hat. Und das ist das, ich so bisschen für mich am Forschen bin, warum ist das so, was passiert da, wie kann ich das reproduzierbar machen und wo ist da dieser goldene Weg? Ich bin ja nicht nur privater Pferdebesitzer, der das mit seinen eigenen Pferden macht. Ich habe ja auch als Pferdetrainer einen Auftrag. Bei mir ist vielleicht manches bisschen softer, larifari, als bei anderen, aber trotzdem bin ich Pferdetrainer. Die Leute geben mir ihr Pferd und da ist schon die Idee da, sollte, wenn es jetzt ganz gut läuft, in drei, vier Monaten ein verlässliches Reifpferd sein. Also ich bin ja täglich dieser Situation ausgesetzt, dass das auch im besten Fall funktionieren sollte und gleichzeitig Ich merke aber immer mehr, wie dieses Nicht-Trainieren viel besser ist. Aber wie kriege ich das hin? Das ist einmal für die Menschen Herausforderung, mit dem richtigen Mindsetter hinzugehen. Es ist einmal die Methoden, die Techniken und ganz viel ist es aber auch Struktur. Wie gestalte ich? Und da kommen wir wieder ein bisschen zu diesem Titel. in dem gesagt wird, auf der einen Seite so bisschen trainieren und auf der anderen Seite Beziehung, Zeit miteinander zu verbringen. Und das bisschen greifbarer, bisschen klarer zu machen, habe ich darüber nachgedacht, was könnte es noch für schöne Beispiele geben, damit so ein Bild davon sich herauskristallisiert. Wir haben jetzt hier zwei Aspekte. Einmal Methoden, die wir eigentlich nicht mehr verwenden wollen, weil es sich nicht mehr nach Methodik anfühlen sollte. Und auf der anderen Seite haben wir, ich nenne das, echte Momente, echte Erfahrungen. Du machst was mit dem Pferd und du willst, wie ich eben gesagt habe, wenn du mit Einfachschleppen bist, dass es sich nicht nach Training, sondern nach gemeinsamer Zeit anfühlen soll. Und was könnten das auf Momente sein? Und da komme ich immer wieder zurück. Mein Caspar, mein Spanier, ist nicht ganz einfach. Thema Kleben an der Herde. andere Pferde von dem weggegangen sind Katastrophe. Also das erste halbe Jahr der wäre über eine Zaun gesprungen, wenn noch mal ein Pferd weggegangen wäre aus der Vierer Herde. Bei zwei Pferden, das wäre richtig schlimm gewesen. Wir haben das ganz viel geübt, alle gemacht. Alles was ich weiß haben wir probiert und es wurde einfach irgendwie nicht besser. Und wir hatten es dann so weit, dass man mit einem Pferd weggehen konnte, ohne dass er über die Zaun springt. Er ist dann halt einfach nur gestresst auf den Abgerand und so. Ich habe hier schon auch ein bisschen Erfahrung mit diesen Pferden, was man da machen kann. ab einem gewissen Punkt ging es definitiv nicht weiter. Parallel hatte der Freund leider auch noch das Problem mit dem Anhängerfahren. Der hatte schon zwei Unfälle bevor er zu mir kam. Nach einem Jahr war es dann endlich so, dass ich sagen konnte, geil, wir können jetzt mal mit dem Anhänger irgendwo hinfahren. Wir haben unsere erstes Abenteuer gemacht. Zwei Stunden mit dem Anhänger weggefahren, Wanderradstation, Wanderriden gemacht. Abends angekommen, ihn auf den Pedal gestellt, gegenüber auch andere Pedal. mit anderen Pferden direkt nebendran. Alles tut die Frutti, wusste ich, das wird er bestimmt übernehmen. Trotzdem wollte ich ein schönes Lebens haben und da mal eine Cowboy-Bedrolle dabei und wollte mich neben den Paddock legen und da einfach so in der freien Himmel schlafen. Ja, wie war es? Wir kamen abends spät an und da standen auch noch die Pferde und dann hat irgendjemand die Wiese aufgemacht, die waren gerade angeweitet und haben jetzt dann die erste Nacht draußen auf der Koppel verbracht und kein anderes Pferd mehr da. Casper natürlich in Dreieck gesprungen. Ich dachte, was mache ich jetzt? Fahr ich jetzt nach Hause? Ich habe ihn angehalftert, Bezug, Fokus zu mir aufgebaut. Ich Kielfreund du bist jetzt wieder in meiner Aufruhr, beruhige dich. Hat auch funktioniert. Ich habe ihn wieder abgemacht, kurz gehalten und dann ging es wieder los. Ich habe das ein paar Mal gemacht, so ein Wechsel am Halfter, am Streck ging es immer, weil ich dann sozusagen auf ihn aufpasse und frei war schlecht. Dann habe ich meine Bettrolle in den Pedal gelegt. Nebendran das Heu aufgestapelt, der Raussauce rausgeholt, neben meine Bettrolle gelegt und hab mich dann so hingelegt, weil ich echt schon müde war und dachte, jetzt noch heimfahren, ist keiner mehr. Dann schlief da halt, wenn ich einen Strick hatte, kann ich halt heute Nacht nicht viel schlafen. Und dann hab ich ja gemerkt, während ich da so halblagen gelöst habe, okay gut, der frisst jetzt wenigstens mal Heu und kriegt keine Stresskodik, ja? Okay, sehr gut. Dann hab ich ihn mal abgemacht vom Strick, dann hab ich gemerkt, nach ein paar Minuten wieder weg, hab ich ihn wieder dran gemacht, wieder hingelegt, wieder gefressen, ich hab ihn abgemacht und ich bin eingeschlafen. Und nachts wache ich auf und der liegt da neben mir. Dress. Liegt Dress neben mir. Und wir fahren nach Hause und seitdem fast kein Problem mehr. Und da denke ich mir, das hätte ich nicht trainieren können. Da ist irgendwas auf einer anderen Ebene, hat sich da getan. Nicht nur in unserer Beziehung, es war ja auch für ihn selbst, dann ohne dass ich dabei war, anders auf einmal. Das finde ich, das ist doch der Wahnsinn. Das wäre so ein Beispiel dafür, wie Zeitverträgen auf die richtige Art und Weise, richtigen Setting, mit der richtigen Idee, was bewirken kann, was Training so in diesem direkten, expliziten Sinn nicht so gut kann. Jetzt habe ich ja gesagt, sind so zwei Felder. Auf der einen Seite dieses Miteinander Zeitverbringen statt Trainieren und auf der anderen Seite die Methoden. Weil wenn ich darüber nachdenke, ich wurschele da mit den Fällen rum und manchmal spüre ich, da mache ich irgendwas und es funktioniert. Mein Auftrag ist es ja auch Wissen zu vermitteln nach bestem Wissen und Gewissen. Und dann habe ich eine Idee und dann versuche ich, wie transportiere ich denn das, was da jetzt passiert ist? Was ist da überhaupt passiert? Wie nenne ich das? Wie mache ich das? Das sind letztendlich, das machen ja alle Menschen, Wissen vermitteln, die entwickeln dann Methoden. Die sagen, okay, ich habe irgendwas gemacht und deshalb irgendwie funktioniert. Was ist da passiert? Ich kleide das in meine Worte und versuche daraus dann mit dieser Methode, mach mal, wenn du das siehst, machst du das, wenn du das siehst, machst du das. Und das nennen wir dann so. Dir zu erklären, dass du das vielleicht auch haben kannst, dieses Erlebnis, das hat ja funktioniert. Aber da sind ja schon zwei schwierige Stellen drin. Einmal in dem Moment, wo ich das auf mir heraus Auskram und irgendwie versuche greifbar zu machen und die nächste Stelle, wo du dieses Ding nimmst und versuchst umzusetzen. Methoden sind natürlich ganz wichtig und Techniken, das ist sag ich mal dein Handwerkszeug, wir hatten vorhin uns unterhalten und da kam so dieses Bild im Kopf. Methoden und Techniken sind, wenn du ein Gemälde versuchst zu malen, vielleicht wie diese Hilfslinien aus Bleistift. Die geben Struktur, die teilen auf, die geben Halt, die formen Kulturen, aber ohne diese Farbverläufe und Schattierungen und Nuancen dazwischen ist es Gemälde. Das ist immer mehr so bisschen meine Erkenntnis und auch gleichzeitig meine Schwierigkeit. Und das ist deshalb der Grund, warum ich so viel darüber nachdenke und heute darüber sprechen will. Weil ich die Hoffnung habe, dass wenn ich mit euch darüber spreche, ich vielleicht bisschen mehr selbst danach kapiere, was passiert da eigentlich genau. Ich nenne euch noch ein paar mehr Beispiele jetzt. Ich hatte einen Brittfeld neulich, der war wirklich auch schwierig. Der Anton, der ich stehe. Dann haben wir noch herausgefunden, wer es ist. Und zwar ist er ja auch manchmal bisschen spezielle Kandidaten und so. Sattel draufgelegen und so. Aber die Besitzer haben diesen passenden Begriff für ihn gefunden Teilzeitsensibel. Du konntest ganz, ganz, ganz schwer erkennen... warum der gerade ein Problem hat oder kein Problem hat, fast kein Muster da drin. Und ein Pferd, was, sie hat gesagt, sie weiß nicht, ob der jemand schon gähnt hat oder gekaut hat bei der Arbeit oder so. Obwohl er traf, es bemüht ist, das hast du gemerkt. Und dieses Pferd sollte angerückt werden. Da lag schon einer drauf. Ich hab das zumindest gespürt, die Besitzerin ist auch eine ganz liebe, tolle, empathische Person, die hat das auch gespürt. Weshalb der dann auch zu mir kam, der macht da jetzt gerade mit. Meiner Meinung nach, weil er den Menschen so sehr lieb hat und für den Menschen sich so viel Mühe gegeben hat, aber innerlich nodert da ein Flämmchen und innerhalb von Bruchteilen in der Sekunde wieder ein Flammenwärfer draußen, dann ist gefährlich. Nicht, dass er aggressiv was macht, aber wenn du dich da draufsetzt und dann er explodiert, ist es natürlich gefährlich. Und ich habe da alles an, in Anführungsstrichen, Desensibilisierungsmethoden und Techniken ausgepackt, was ich kenne, was ich jemals irgendwo gesehen habe und was bisher eigentlich immer überall funktioniert, aber da war es eben nicht so. Oder es hat mal funktioniert, im nächsten Tag wieder nicht. Und du hast bemerkt, da war es auf seinem Rücken drauf, eine schwungvolle Bewegung mit Hinterhand, da eine Beührung und so. Das lässt dir nicht los, diese Sorge da. Du hast es gesehen, der hat Sorge. Und da war ich mit meinen Methoden, sag ich mal, am Ende. Normalerweise sollte man sagen, verantwortungsvolle Pferdeausbildung bedeutet, von A nach B zu C zu gehen und Grundlagen zu legen und immer auf das Vorhergegangene aufzubauen. Und da dachte ich jetzt, okay, entweder beenden wir das hier, weil mich nicht hinkriegt, vielleicht bringt es jemand anderes hin. Oder die Besitzerin würde dann sagen, dann klappt es halt leider nicht. Ja, ich habe ihn trotzdem lieb, wir können andere Sachen vielleicht zu Handwegs machen. Ich bin nachher zu mir gemeint, ich Pferde da habe und irgendwas nicht direkt funktioniert, dann kann ich nachts nicht schlafen. denke ich so lange drüber nach, bis ich einen neuen Ansatz habe, ich ausprobiere. Und immer mit beschlossen, müssen jetzt dieses Muster sprengendes anders machen. Wir sind spazieren gegangen die nächsten Tage. Aber auch ein bisschen stressig. dann zwei, drei, vier Stunden durch den Wald. Ich kenne unseren schönen Sohn mittlerweile sehr gut und weiß auch schon, gibt es gewisse Ecken, sind anders als andere Ecken. Da fühlt man sich irgendwie wohler, das ist besonders schön, das ist besonders toll und diese Ecken habe ich mit ihm gesucht, bis ich das Gefühl hatte, hier ist irgendwie ganz gut. An Aufsteigen so richtig war da noch nicht zu denken, aber ich habe gedacht, wir müssen es jetzt irgendwie anders machen. Dummerweise die Stelle, wo ich es richtig gut angefühlt habe, da gucke ich auf den Boden, da sind schmale Trampelfallen, links, rechts, Gehölz, wunderschön aber. Und da gucke ich auf den Boden und sehe, da zwei spitze Felsbrocken. Also darauf jetzt zu fallen wäre nicht optimal, aber ich habe da irgendwie auch ein Bauchgefühl gehört und habe ihn, ihn seit einer Zeit, Seite gestellt, bisschen berühmt, habe mit ihm ein bisschen interagiert, habe ihn noch nicht mal den Streck zu zügen gebunden, habe gesagt, okay Freund, wenn wir eine Chance haben, dann muss es Ich weiß zwar noch nicht, was davon der Weg ist, irgendwie sag mal mein Bauchgefühl und wenn ich dich angucke und da weitergehe, bisschen da Impulse setze, habe ich das Gefühl, du meldest mich zurück. Irgendwie geht es so dann doch. Dann bin ich hochgesprungen und habe mich auf den Rücken gelegt. Das war hochkrass für das Nervensystem, für mein eigenes auch. Wenn richtig gemerkt hat, wenn ich Zucker hatte, das war nicht ein kurzer, erstreck mich Zucker, sondern das war wie, als ob du mit einer Eisestange gegen eine Quesen schlägst. So ein richtiges, als ob alle Nerven kurz kusken. Das hat er ein paar Mal gehabt und das geht er durch Mark und Bein. bei Menschen auch, das überträgt sich ja. Und ich habe gemerkt, wie schwer das ist. Und dann hatte ich irgendwie ein ganz komisches Gefühl gehabt, ich will jetzt nicht zu abgespaced klingen, aber auf der anderen Seite will ich auch einfach ehrlich wiedergeben, was mich da beschäftigt. Und das sind einfach nur meine Worte. Ich hatte das Gefühl, ich lag auf seinem Rücken und ich hatte mich noch nicht getraut, mich aufzurichten. Wenn ich da so liege, dann kann ich dann auch seitlich mal runter gleiten, wenn dann das Rudio losgeht. Aber mit aufgerichtem Oberkörper schwierig. So, dann lag ich da noch und habe das einfach irgendwie so bisschen gespürt und es hat sich angefühlt wie jetzt ein paar Autobatterien auf die ich drauflegen würde. Plus und Minus-Poll, die nächste Batterie mit Plus und Minus-Poll und als ob auf einmal alles geflossen ist. Als ob das einmal wie ein Stromkreislauf auf einmal geschlossen ist. Und der kaut und ich kann mich auch immer hinsetzen und wir reiten los. Problemlos. Da denke ich mir, was ist das? Was war das jetzt gerade? Und da sind so Sachen, da denke ich drüber nach. Vielleicht haben da andere schon ähnliche Erfahrungen gemacht. Bestimmt, bestimmt. nimm da auch kein Bodeckstell. Das ist so mein Erfahrung aus dem Trainingsalltag. Wenn man offen dafür ist, ein bisschen mal halt Sachen zu probieren, die nicht im Standardweg sind. Und das war so ein tiefes Gefühl, das ist bewegend. Und da sage ich, ja, das ist für mich kein Training. Weil ich ihn nicht trainiert habe. Ich hab den fast bekniet und hab gesagt, bitte Kollege, ich lass dir die Hosen runter. Das ist... Eigentlich ist halt irre zu sagen, hier unten ist noch die Felsbrocken. Ich mache das jetzt hier, aber ich habe auch Schiss dabei. Aber ich habe das Gefühl, du riechst das mit mir zusammen. funktioniert. ist das für mich kein Training mehr. Training ist mich eine gewisse Asymmetrie. Ich trainiere dich. Ja, wir sind Trainingspartner von mir aus. Aber wenn ich ein Pferd reite und sage, trainieren, dann ist da eine gewisse Asymmetrie drin. Und da war Visier weg und das war irgendwie da die Lösung gewesen. Das war ein Beispiel dafür. Noch ein anderes Beispiel zu diesem Zeitverträg. Ich habe aus diesem Denken heraus, ich versuche, wie kann ich das dann vermitteln. Aus diesem Denken heraus ist dann auch die Idee ist bisschen entstanden, ich nenne das Ride-Baus. Ich will es nicht gefühlt Wanderride nennen, weil ich keine Ahnung von Wanderriderregeln habe. hatten vorhin auch das Gespräch davon. Also ich reite nicht immer rechts im Straßenverkehr. auf der einen Seite ist das quasi wie gefüllter Wanderritt, aber wir machen da noch so ein Ding mit außen rum. Und ich habe das gestaltet für Leute, sich kein Wanderritt zutrauen oder die spüren, da ist was im Busch, ich spüre es, könnte mit meinem Pferd auf eine andere Ebene kommen, aber kriegen wir irgendwie sehr noch eine Schranke davor. Lass uns das mal erfahren, lass uns das mal machen. können wir vielleicht mal eine Übung gerade zusammen machen. Meiner Meinung nach ist eine der Hauptgründe, warum es brenzlig wird, schwierig wird, der, dass man nicht mehr im Hier und Jetzt ist. Dass man nicht handlungsfähig ist. Das Pferd ist meistens räumlich. Das Pferd verlässt das hier. Hier sind wir, hier bin ich in meinem Körper. Dann ist es noch okay. Das Pferd verlässt seinen Körper und scannt dahinten die Gefahr. Ist in seinem Kopf schon am Flüchten dahinten, verlässt sich selbst, also das hier, dieses räumliche und trifft dahin. Bei Menschen ist es mehr meiner Meinung nach dieses chronologische Wegtriffen. Also was möchte ich damit sagen? Wir können im Jetzt sein oder wir können in der Vergangenheit sein oder wir können in der Zukunft sein. Und dann ist aber ein großer Unterschied, ob ich in der positiven Vergangenheit oder in negativen Vergangenheit bin oder positive Zukunft oder negative Zukunft. Und dann frage ich immer, ok, bevor wir jetzt trainieren... im Jetzt zu bleiben, damit wir jetzt in diesem Moment handeln können und die Situation entschärfen können oder überleben können oder gestalten können. Bevor wir das jetzt üben, gehen wir durchaus ruhig einmal in die Vergangenheit und in die Zukunft und sorgen dafür, dass wenn das passiert, aber positive Bilder dann dabei im Kopf haben und sich das überträgt. So, Übung. Denkt mal bitte alle zurück an einen Moment, in dem es richtig toll und schön mit ein Pferd dem ihr das Gefühl hattet, da seid ihr unbesperrt, da seid ihr mutig gewesen. Wenn ihr jetzt bei mir bei so Bride Abort werdet, dann würde ich jetzt sagen, wenn du möchtest, darfst du diese Erinnerung mit mir teilen. passiert immer. Ich sage übrigens auch immer am Anfang, machen wir so eine kleine Übung, kannst du dich jetzt darauf einlassen hier zu sein, wenn nicht, kriegst du dein Geld zurück und dann kannst du wieder fahren. Alles gut. Aber das hat auch noch keiner gemacht. Meistens teilen die Leute dann ihre schöne Erinnerung mit mir. Dann male ich die auf einem kleinen Zettel, in einer ganz abstrahierten Zeichnung. Und dann frag ich, darf ich dir das auf deine linken Handrücken malen? So ob dich ich bis jetzt auch immer. Zum Beispiel war die liebe Eva da ganz toller Kontakt, bin ich so dankbar, dass wir uns kennengelernt haben. Die hat gesagt, wir waren einmal im Pfälzer Wald, da waren wir Wanderer. Da war alles gut, da war alles gut. Dann habe ich so Doppelglas, kennt ihr diese Weinkläser mit den Punkten? Da habe ich dann auf ihren Handrücken gemalt. Dann machen wir das gleiche für die Zukunft, stellt euch mal vor, macht ihr jetzt auch Übung. Ihr denkt an ein Pferd, was wollt ihr mit dem Mann machen? Wie geil, wie toll. Wie schön soll es mal sein? Denkt euch einen konkreten Moment aus. Okay, das würde ich jetzt genauso machen. Abstrakte Zeichnungen. Auf den rechten Handrücken schreiben. Warum? Weil wenn ihr dann am Reiten seid, und sofern ihr mit beiden Händen reitet, dann habt ihr eure Hände links und rechts vor euch. Und wenn ihr merkt, es trifft ab, dann guckt ihr euren Handrücken. Guckt mal, so geil war es mal. Und so geil wird es mal werden. Das passiert, das passiert. Und das macht... Ich hatte am Anfang immer Hemmungen, so Sachen zu machen, weil ich dachte, es ist ein verrückter kleiner Quatsch. Aber ich habe gehofft, dass es doch was hängen bleibt. Und ich bin so überwältigt davon, der Resonanz von diesen Übungen, wie viel es anscheinend doch bringt. Da müssen wir jetzt nicht trainieren, wenn der das macht, dann ziehst du da, dann drückst du da, dann machst du jenes. Guck da einfach mal hin und achte mal darauf, an was du denkst, was passiert und was es für eine Auswirkung hat. So, und dann haben wir jetzt geregelt, wenn die... Aufmerksamkeit abgleitet in die Vergangenheit oder in die Zukunft, dann wissen wir, dass wir da hier was machen. Und dazwischen, dazwischen, da ist das Jetzt. Das sind wir eben hier. Und wie bleiben wir da? Da mache ich gerne so bisschen Atemübungen und so ein bisschen Bodyscannen. Dann sage ich hier, denk mal dein Kiefer, dass er locker ist, dass deine Schultern nach unten fließen, dass du mit der Becken schön passiv mitschwingst. Wenn ich so Coaching-mäßig auch mit Besitzern von Brittpferden reite, gehe gerne hinter den Her und ich sehe das von hinten. Und dann mache ich noch mal ein Liedchen, Kiefer, Schultern, Becken, Kiefer, Schultern, Becken, woher hast du das gesehen? Ist einfach so, ja? Und es funktioniert. merkst, du bist nicht mehr ganz im Hier und im Jetzt. Body Scan, Atemübungen. Das fühlt sich bisschen zu weit in diesen Atemübungen. Und dann zertrierst dich. Und dann bist du da. Dann bist du präsent. Und das ist das, was ein Pferd dann braucht. Und dann kannst du gucken, dass du überhaupt ins Handeln kommst. Meistens ist das schon gar nicht mehr notwendig, weil man sich dadurch nervensystemmäßig schon total gut reguliert. zu diesen Atemübungen. Noch ein anderes Beispiel. Ich muss immer auf meinen Casper kommen, weil das ist echt bis heute, ja heute ist er ganz toll und super, manchmal ist er auch schwierig, aber grundsätzlich ist es ja, er Pferden, was die größte Herausforderung für mich jemals dargestellt hat und weshalb ich Pferdeträger werden konnte, sag ich immer so. Und der hat zum Beispiel auch so das Ding, sich verarztend zu lassen, Katastrophe, Wurmkur, irgendwo wurde Wunde, der ist mit seinem Körper, ich kann teilweise, wenn er schlechte Tage hat und so, Auch so PSM-Kandidat, da bin ich da rausgekommen und es ist kalt und ich sehe schon Muskulatur schlecht. Da bin ich aus der Sattelkammer rausgekommen auf dem alten Paddock. Ich stand auf der Treppe von der Sattelkammer und er stand am Zaun vom Paddock, 20 Meter weg. Dann konnte ich ihm die Hand streicheln über den Rücken und ich habe gesehen, wie sich der Rücken bewegt. So einer ist das. Also total sensibel. Dann hatte der mal wieder irgendwo einen Schramm gehabt und ich bin von unten die Einfahrt hoch, ungefähr 50 Meter gelaufen, hatte den Salbentiegel. zum Verarzt in der Hand. Da sieht er das oben schon und will ab auf den Trail. Also, schlecht. Glaub mir, ich habe alles probiert. Und sogar ich habe auch geklickert. Das ist für ihn eine Sorge auf einer anderen Ebene. Der macht das und der trägt das, aber wenn er frei ist, wenn er weiß, er kann gehen, dann geht er da einfach. Und er will das eigentlich nicht machen, obwohl ich alles probiert habe. Und dann war ich so ein bisschen in diesem Thema, mit diesen Atemübungen dran und daran, innere Bilder und Emotionen in sich hinein zu atmen, oder auch weg zu atmen. Und dann hatte ich diese Situation, Caspar geht wieder weg, übrigens unsere Katharina, unser Ferdemädchen, dabei ist, war dabei, du standest im Brown Pen, unser Brown Pen ist quasi integriert im Paddock, so ein bisschen weiter drüben, mit meiner Frau, in der Michel standen die da haben schon gelacht, ja, ha, guck dir Caspar so, du hast keine Chance, muss erst den Salve wegbringen, den Salfter holen, ihn anhalten und dann kannst du das machen. dann lässt er das auch machen, aber frei nicht. Das hat mich dann so traurig gemacht, dass er das nicht von mir machen lässt, dass er so Angst hat und auch bisschen genervt dabei, weil ich schon so lange dran sei. Du weißt doch, dass du da nichts zu befürchten hast. Dann habe ich es mal anders probiert, diesem neuen Puls. Dann habe ich mich da hingekniet auf dem Fedor mit dem Salgmantikel in der Hand und habe ich überlegt, was bräuchte der jetzt eigentlich für ein Gefühl. Dann habe ich mir eine Situation vorgestellt als Kind, als ich immer übelst mein Fahrrad abgeschmiert bin, halbe Knie weggeschliffen, durch Steinchen da drin gesteckt. Meine Mutter saß, ich weiß noch nicht, ich auf dem Badewangenrand saß, meine Mutter auf dem Stuhl neben mir und total liebevoll, weil sie wusste, wie das wehtut und so mich da verarzelt hat, die Steinchen rausgepukelt hat und macht hat und getan hat. Und das ist irgendwie hingeprieben, weil es so ein Moment voll Liebe war und Wärme und Geborgenheit. Und dann habe ich daran gedacht und mich auf meine Atmung konzentriert, dieses Gefühl hineinzuatmen. Und es war, du bist Zeugin, du bist dabei. Er kam vom Trail runter, hat vielleicht zwei, drei Minuten gedauert, stellt sich vor mich und ich konnte ihm dieses Bein einschmieren, weil er einfach, der wusste das, dass ich das machen will, weil er so schlau ist einfach und irgendwas ist da passiert, dass er das hat machen lassen. Ich bin immer ein bisschen ein innerlicher Inventär, zwei Seelen, Boden meiner Brust. Auf der einen Seite bin ich sehr rational und faktenbasiert unterwegs. Und auf der anderen Seite bin ich aber auch offen für die Möglichkeit, dass es irgendwie mehr geht. Aber ich würde mich jetzt selbst nicht so in diese Isotherikecke stellen wollen. Nicht weil ich da eine wertene Meinung dazu habe, aber ich würde mich nicht identifizieren wollen, was man damit gemeinhin versteht. Aber solche Sachen, da denke ich mir, wie kann ich das denn jemandem erklären? Und ich mache da ja auch nicht mehr was es ist und das will ich abgreifen, will ich zu meinem Training machen, das soll für mich Training sein. Deshalb versteht vielleicht mein Problem heute mit dem Skript darüber zu sprechen, weil wie spreche ich darüber? Ich habe einfach nur so ein paar Beispiele und vielleicht nächstes Jahr kann ich euch bisschen mehr dazu sagen, was da eigentlich dahinter steht. Aber ich hoffe, dass ihr so ein bisschen was mitnehmt im Sinne von dass es abseits von Mythoten und abseits von Techniken Wege gibt, mit diesen vierbeinigen Wesen irgendwie zusammen zu sein und sich auch zu entwickeln oder sogar auch gezielt eine Entwicklung in eine gewisse Richtung, die man sich wünscht, hinanzustoßen, die ja Mittel und Wege gibt, die noch schöner sind. Ja, das wären wir wichtig. Und ich erzähle jetzt noch eine Anekdote, da haltet ihr mich noch für verrückter. Ich habe vor kurzem eine Fährte gekauft, meine Annie, Annie Weißer-Dona. und die wussten, dass sie nicht Anhänger fährt. Die sollte aus Bremen gebracht werden, da haben wir extra Transportunternehmen gesucht, dass sie eben Transporter steht, die Erfahrungen mit so schwierigen Pferden haben und das war ganz heikel und war ganz schwierig gewesen. Ich wusste nur, welchen Tag sie kommt, dass sie ungefähr so vormittags anfangen werden. Ich war gerade im Abäppeln, sechs Stunden entfährt mit diesem Pferd und ich war natürlich aufgeregt. Ich dachte, hoffentlich klappt das, hoffentlich kann dieses Pferd zu mir kommen und ich habe auf einmal beim Abäppeln das Ich ich habe mir sehr viele Gedanken vorgeführt, ich das Pferd gemacht habe. habe mir immer wieder die Bilder angeguckt und das ist tolles Pferd. Irgendwie will ich das immer mit ihm haben. Dann habe ich beim Abgefüllen gemerkt, die steigt nicht ein. Und da war ich gerade so ein bisschen noch in dieser, ja wir gehen so bisschen innen zu atmen und konzentrieren uns auf diesen Zug so bisschen und haben alle Stunden liegen lassen und haben versucht vorzustellen, wie da dieses Pferd vor dem Anhänger steht und da schwierige Verladesituation ist und so und da jetzt zu sagen, du kommst jetzt zu mir, hier geht es dir gut, hier bist du für mich die Königin, ja, bist meine einzige Stute, du bist hier meine Königin jetzt, wir werden hier tolle Sachen erleben. Das wird geil, ich mach alles für dich, glaub's mir. Du kannst hierher kommen. Da habe ich gesehen, wie sie quasi auf der Rampe stand und reingegangen ist. Und dann habe ich für mich gedacht, ich habe jetzt alles getan, was ich konnte. Ich ebbe jetzt weiter ab. Dann kommt die, es hat funktioniert. Ich frage die für einen Passport oder den, wie war das denn eigentlich im Verladen? Die hatten immer unterwegs geschrieben, sind unterwegs, aber ich habe noch nichts Genaues gewusst. Und dann sagt die, das war ganz komisch. Dann probiert Verladen und so gemacht und getan, zehn Minuten, hat nicht geklappt. Dann habe ich Pause gemacht, dann haben wir es nochmal probiert, wie das gleich hinne. Und dann stammt die auf der Rampe und haben so reingegangen. Haltet mich jetzt, vielleicht Zufall hin und her, aber ich wollte es nur bei der Rundkupe offen haben. Aber es sind auch ganz handfeste Kleinigkeiten. Überlegt mal, wenn ihr reitet, ihr die Zügel in der Hand habt. wie omnidirektional, also in wie viele unendliche Richtungen da Kräfte würden. Was du machst, dein Muskelgedächtnis, wenn du Übterreiter bist, da passiert ganz viel unbewusst. Aber wenn du dich verbessern willst, du dir dieses Unbewusste irgendwie auch beeinflussen. Und dann gibt es tausend Tipps, so mach mal hier, mach mal da. Und das ist auch alles richtig und wichtig. Und vielleicht sollte dir immer jemand sagen, mach mal da die Hand hoch, weil du sie immer unten hast und das hilft dem Pferd halt nicht, die Hand da unten. Absolut, das ist klar. Aber was ich immer wieder mehr merke, ist, was dann... entscheidenden Unterschied, hoffe ich, meiner Reiterei gemacht ist, okay, oder, du dogtortierst hier gerade, du probierst hier gerade, was zu machen, jetzt... frag dich mal in jeder Bewegung, du mit deiner Hand machst, welche Emotionen kommen durch deine Hand, durch den Zügel, durchs Gewiss oder was auch immer, im Pferdemaul gerade an? Welche Emotionen sendest du da gerade rein? Und dann ertappst du dich manchmal, okay gut, bin gerade von, hier, jetzt hast du aber mal das zu machen. Oder, ich weiß gerade gar nicht genau, was ich will. Aber wenn du so eine Idee hast, eine Emotion von, hey, ich will dir helfen, das soll sich gut anfühlen, dann passieren manchmal Sachen von alleine. Das sind die Sachen, denen ich aktuell auf der Suche Ich könnte jetzt noch ewig weiter schwellen und schwärmen. Und ihr habt wahrscheinlich an konkreten Tipps heute leider fast nichts mitnehmen können. Aber ich hoffe, bisschen in diese Richtung inspiriert zu haben, die Tür offen zu lassen, dass da mit den Pferden noch mehr ist, als man denkt. Okay, vielen Dank.