Ole Merten: Hallo, hallo und herzlich willkommen zur achten Folge des Helping Horseman Podcasts. Wir haben heute den 12. Juli 2026 und für uns eigentlich ein sehr besonderer Tag, denn man sieht es in dem Video, wer das Video schaut auf YouTube. Ich sitze wieder an einem neuen Ort, hinter mir eine große Koppel und ich habe meinen Stuhl hier platziert auf dem neuen Paddock unserer eigenen Pferde. Und es ist nicht nur besonders, weil wir gerade umgezogen sind auf dem neuen großen Hof, sondern weil auch eine Zusammenführung in der Herde stattgefunden hat. Unsere drei Jungs Lukas, Louis und Casper stehen jetzt endlich zusammen mit meiner Annie Weißer Donner. Wenn ich meinen Kopf hier nach links schwenke, es ist so lustig, sehe ich, wie unsere drei Jungs vor dem riesengroßen Unterstand stehen und so ein bisschen denken, ah ja, es ist relativ warm und die fliegen und so. Und eigentlich würden wir gerne jetzt mal hier in diesen coolen, kühlen Unterstand gehen, aber da steht ja schon eine kleine Annie drin. Unsere Jungs sind mega nett, mega höflich. Und Annie hatte auch am Anfang ein bisschen Respekt, aber das haben sie gestern zusammengestellt und jetzt hier am zweiten Tag. Ich habe von einem Tag eigentlich so bisschen gewechselt, dass sie eigentlich alle ganz gut im Griff hat. Naja, auf jeden Fall könnte es passieren, dass hier um mich herum ein paar... laute polternde Geräusche stattfinden, weil hier diese Integration sich dann doch nochmal bisschen intensiver vollzieht. Der Ausgang zur Koppel ist direkt hinter mir. Fliege geht weg, du nervst bestimmt in dem Mikrofon. Und ich hoffe, dass Sie hier im Laufe des Podcasts nochmal nach hinten stürmen werden auf die Koppel. Ich werde dann live berichten wie so ein Fußball-Kommentator für alle die, das Video nicht sehen. So und heute Morgen hatte ich schon in meiner Insta-Story angekündigt. dass aufgrund unseres Umzugs ich mir noch nicht so viele Gedanken über ein neues Thema gemacht habe. Ich meine, ich bin immer relativ unvorbereitet im Sinne von, dass ich das hier nicht skripte, aber ich bin doch relativ gut vorbereitet im Sinne von, dass ich mir intensiv Gedanken über das neue Thema mache. Und eigentlich habe ich immer schon so in der Woche bis zur nächsten Folge ja jongliere ich mit den Ideen und frage mich selbst dazu. Wie denke ich dann darüber, wie könnte ich das ausdrücken? Und das reift dann einfach so im Hintergrund, bis dann die neue Folge rauskommt. Das ist jetzt nicht geschehen, muss ich zugeben, weil einfach so viele Sachen passiert sind, dass auch ich mit meiner Neigung dazu, Tausende gleichzeitig zu machen, nicht noch Kapazitäten für die 1.000. 1.000. Sache hatte. Und deshalb habe ich das in meiner Insta-Story heute Morgen mal angekündigt und habe euch gefragt, habt ihr denn Themenvorschläge? Und tatsächlich gab es einige richtig coole Vorschläge, sodass ich mir dann dachte, so ja, manche Sachen pick ich natürlich raus für eigene große Folgen zu den jeweiligen Themen. Aber tatsächlich könnte ich ja schon fast so ein Q &A draus machen, so ein Frage- und Antwortding draus machen. Und so mache ich das heute. Ich gehe auf so manche Aspekte mal so bisschen ein und schneide die an, einfach mal ein bisschen, um schnelle Überblicksanworte zu liefern. Und ich werde auch einsteigen mit ein paar Themen, die mir so in den letzten Tagen so eher so bisschen auf persönlicher Ebene, aber natürlich auch das Pferdetraining und euch betreffend so bisschen auf der Seele gelegen haben. Und zwar fangen wir mal an. Das ist jetzt keine direkte Frage von euch, wobei es gab auch ein paar Fragen dazu. Hey Ole, warum ist es so schwer, dich zu Kursen zu uns an die Anlage einzuladen? Genau, das hat nämlich mit einer Sache zu tun, die mich sehr im positiven Sinne auch die letzten Tage und Wochen auch bewegt hat. Aktuell sieht mein Angebot ja vor oder aktuell ist mein Angebot einmal beritt. Da bin ich tatsächlich bis 2030 mittlerweile ausgebucht mit Nachrückerliste. Klar, wenn man von heute 2026 anschaut, dann kann ich jetzt schon safe sagen bis 2030. Da werden noch Lücken entstehen und da wird sich noch ein bisschen was in der Planung verändern. Aber es gibt halt nun mal auch schon einige Nachrückerplätze. Vor allen Dingen jetzt für dieses Jahr, nächstes Jahr und so. ja, jetzt nicht bitte denken, ja, ich kann mich direkt für nächstes Jahr bewerben. Das ist ein bisschen schwierig, aber das ist nun mal halt eigentlich ja so mein tägliches Broterwerbsding, sag ich mal so. Ja, das ist eigentlich falsch ausgedrückt, weil das so klingt, als ob ich da aufs Finanzielle hinaus will. Nee, ich meine es eher so. Das ist eine Arbeit, die mein Tag sehr stark strukturiert, die Arbeit mit den Berittpferden. Sieben Tage die Woche habe ich mit Berittpferden zu tun. Ich mache auch immer noch die Stallarbeit selbst und füttere die und ziehe Decken an und aus im Winter, wenn es sein muss, und behandle die wie meine eigenen Pferde und habe da immer ein Auge drauf. Von daher, Berittpferde, das ist ein ganz großer Baustein, nicht nur meinem Angebot, sondern auch in meinem Leben. Ich bin quasi froh, dass mein Pferdepensum im direkten täglichen Kontakt angereichert wird durch die Brittpferde. Ansonsten müsste ich ja noch drei eigene Pferde zusätzlich haben, damit dieser Bedarf gedeckt ist. Drei Pferde, weil es eigentlich in der Regel immer so drei Brittpferde sind. Und sieben Tage die Woche Stadlerbad mache ich selbst, wobei ich da immer schon überlegt habe, ich brauche eine Stadlerbad, dann brauchst du aber jeweils zuverlässigen und so, du dich wirklich drauf verlassen kannst und so. Aber letztendlich, unterm Strich, mag ich das auch einfach sehr gerne, diesen direkten Kontakt zu haben. Nicht nur die Pferde rauszuholen, eine Einheit zu machen und die wieder wegzustellen, sondern so. Jetzt merke ich gerade, wie ich schon wieder aushole zu einem anderen Themenbereich, aber es ist eigentlich total spannend und wichtig. Da habe ich in letzter Zeit auch häufiger mit Leuten nochmal drüber geredet. ein Britpferd zu mir kommt in die Ausbildung und mir war immer klar, dass Ganzheitlichkeit eine wichtige Sache ist, aber ich habe das über die Jahre immer mehr gemerkt, was das eigentlich wirklich bedeutet. Und zwar eben nicht nur die Pferde herzunehmen und zu trainieren, sondern im täglichen Umgang, die auf allen Ebenen zu verstehen. Es ist eigentlich nie so, dass ein Pferd hier in den Gerit kommt und das Nungstraining geht. Es ist immer ein Kennenlernen auf Ebene der Hufe, auf Ebene der Fütterung. Wie oft machen wir hier auch ein Blutbild oder erkennen, ⁓ da liegt vielleicht eine Magen-Geschichte vor, da steuern wir gegen. Sattelthema, ja, welcher Sattel passt oder passt nicht und welche Bedürfnisse hat das Pferd da? Dann natürlich ein Kennenlernen auf charakterlicher Ebene, auf Trainingsebene, gewisse Verhaltensweisen, wie könnte man interpretieren, wieso zeigen die sich und wieso ist so das Pferd. Das ist halt einfach hochspannend und auch für mich ein Gewinn, wieder neue Pferde verstehen zu müssen, also eine Detektivarbeit zu betreiben. Und ich denke aber auch für die Besitzer der Brittpferde auch wertvoll, in dieser Zeit sein eigenes Pferd noch mal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen und hoffentlich auch noch mal besser kennenzulernen. Es sind ja häufig auch junge Pferde, wo jetzt noch nicht jahrelang eine Beziehung da ist, dass man sagen kann, du hier dieses Pferd und ich, das ist wie ein altes, eingespieltes Ehepaar. Wir kennen uns unter jeder Lebenslage. Also das ist eine große Sache. Deshalb ist es mir jetzt auch wichtig, die Art und Weise das so zu machen und nicht nur die Pferde zu tarnieren. Und ein großer Baustein in meinem Leben. Und jetzt komme ich schon zu dieser Frage, die ich eben auch so in den Raum geworfen hatte. Ja, Ole, warum ist es so schwer, dich für Kurse zu bekommen? Wie verknüpfe ich das jetzt damit? Ich sag direkt mal von der anderen Seite kommend. Ich hab nicht so eine große Social Battery. Das ist, wenn viele Menschen dabei sind und so, das hab ich selbst immer mehr gemerkt. Das war mir auch nicht immer so klar. Aber das kostet mich viel Kraft. ⁓ da irgendwie mein Wohlbefinden nicht komisch kompensieren zu müssen, sondern halt einfach sagen zu können, boah, das ist mir jetzt zu viel. Das ist eine wichtige Sache für mich und deshalb bin ich immer eher bisschen zurückhaltend, große Termine zu machen, wo ich weiß, da ist viel Soziales interagieren mit vielen Leuten gleichzeitig. Ich kann das. Ich würde behaupten auch richtig gut. Ich bin da nicht auf den Mund gefallen und bin empathisch, aber es kostet mich viel Kraft. Deshalb bin ich da immer zurückhaltender geworden. Und jetzt kommt wieder die Connection zu diesem Beritt-Ferde-Ding. Aber ich liebe eigentlich die Zusammenarbeit mit Menschen. Aber allerdings nicht, wenn es so an der Oberfläche ist. Ich finde das schwierig auf Kursen. Da sind auch wundervolle Begegnungen und Momente. Aber diese Grundstruktur ist ja, da kommt eine Gruppe von Menschen, die man meistens vorher noch nicht kennt. Mit denen arbeitet man dann in dieser einen Einheit. Da lässt sich tatsächlich ganz häufig auch richtig in die Tiefe gehen und das ist nachhaltig. Ja. Aber diese Menschen gehen dann wieder und vielleicht hat man dann noch mal anders auf einem anderen Kurs oder unter anderen Bedingungen noch mal Kontakt. Aber letztendlich ist es so, man kommt, kennt sich nicht, macht was zusammen und dann trennt sich wieder die Wege. Das ist für mich ein Stück weit unbefriedigend. Klar freut man sich dann auch, wenn man da an dieser einen Einheit oder zwei, drei, vier Einheiten, je nachdem wie lang der Kurs ist, Da echt vielleicht mal ein Damm gebrochen hat und es richtig flutscht, das ist auch befriedigend, aber unterm Strich... nicht so ganz das, wonach ich suche, wonach ich strebe. Auch die Art der Verbindung mit den Menschen zusammen. Und das hab ich zum Beispiel dann auch mit den Berittpferden auf der anderen Seite schon. Wie ich eben beschrieben habe, dieses Kennenlernen, auch dieser Austausch. bin immer erschreckt, wenn ich das höre, wie es manchmal woanders läuft im Beritt und so, wo man dann wochenlang überhaupt keinen Kontakt hat und gar nicht mitbekommt, was mit dem eigenen Pferd läuft. Da war ich total überrascht, als ich davon gehört hab, dass das so laufen kann. Weil für mich ist es selbstverständlich, dass du jeden zweiten Tag spätestens von mir eine Sprachnachricht bekommst, ein Video bekommst und so. Und jedes Mal, wenn ich eine Erkenntnis über das Pferd habe, ich lerne das ja auch über Wochen immer mehr kennen, die mit den Menschen zu teilen und auch abzugleichen, hey, denkt sich das mit einem Eindruck? Hast du das auch schon mal so wahrgenommen? Hast du das auch schon mal so interpretiert? Und wenn nicht, ⁓ kannst du dir das vorstellen, macht das Sinn für dich, gehst du damit, sodass man quasi diesen Weg das Kennenlerns mit dem Pferd und das Entwicklen mit dem Pferd gemeinsam geht. Also dieses Dreieck Pferdbesitzer und ich. dann ist ja auch immer so, dass da habe ich es auch nach oben hin ganz gut gedeckelt mit diesen drei Pferden. Es ist immer so, du kannst jederzeit, also kannst du oder so jederzeit kommen und dann fährt hier unabhängig von mir, ob ich da bin oder nicht, besuchen und betütteln und machen und tun. Das ist nie ein Problem. Hier Schlüssel steckt, kannst auch reingehen auf Toilette und hier dir was aus dem Kühlschrank nehmen. Gar kein Thema. Und das hat oberste Priorität, dass man auch mit mir zusammen einen Termin vereinbart, dass ich dann auch wirklich vor Ort bei einer Zeit habe und wir zusammen mit einem Pferd arbeiten. in der Praxis kommt es eigentlich nie vor, dass das mehrmals in der Woche ist, weil die Leute ja auch aus ganz Deutschland kommen. Aber ich sag mal so, theoretisch einmal die Woche zusammen festen Termin und so, dazu bin ich bereit. Das machen wir. Und in der Praxis ist es dann manchmal schon so, manchmal nicht ganz so häufig. Und Da geht man ja dann über drei, vier, fünf Monate zusammen einen Weg. Und diese Art des Zusammenarbeit, das liebe ich, diese Art. Ja, das Zusammenarbeiten, das liebe ich sehr. Und da werden auch ganz oft aus Kunden Freunde, die man sehr lange noch sieht und kennt und Kontakt hat. Und das ist wunderbar. Von daher, ihr merkt dieser Kontrast auf der einen Seite, so viele Leute gleichzeitig in der Momentaufnahme bei einem Kurs und auf der anderen Seite diese intensive Zusammenarbeit. Und dann ist es aber wieder so, deshalb hatte ich die Idee mit diesem Rideabout-Angebot. Menschen, die jetzt nicht ein Brittpferd bei mir haben, weil ich da ja auch ewig ausgebucht bin, trotzdem noch mal mit ins Boot zu holen, schlaglichtartig in zwei Tagen. Die Menschen kommen ja dann, man lernt sich kennen, macht dann so Vorübungen. Dann machen wir am ersten Tag noch eine Einheit auf dem Platz. Am nächsten Tag satteln wir morgens die Pferde, sind den ganzen Tag unterwegs, so wie so ein geführter Wanderrhythmäßig. Komme abends an, werten das noch mal aus, Nachbespreche und zusammen grillen. Noch eine Übernachtung, am nächsten Tag Frühstück und Tschüss sagen, sodass der Ride abhaut jetzt mal. zusammengefasst. Und es war schon die Idee, dass ich da nochmal andere Menschen hier ranlasse, ja, an, an, mich und ähm, mich öffne dafür auch noch mit unabhängig von dieser Beritgeschichte mit anderen Leuten zusammenzuarbeiten. Und das, das ist für mich so die Grenze, wo ich sag, so, ja, diese zwei Tage, da passieren schon intensivste Sachen, man lernt sich sehr krass kennen, ähm, das, weil ich das Bedürfnis eigentlich schon habe, so intensiv. mit Menschen zusammenzuarbeiten. das ist das, was ich eingangs meinte, was mir die letzten Tage und Wochen positiv durch den Kopf geht, auf der Seele liegt im positiven Sinne. Ich habe das jetzt ein paar Mal angeboten, diesen Rideabout. Aber auch jetzt hier schon die Leute, die das zeitnah hören. Ich schaffe es. August 2026 oder jetzt haben wir Juli, Juli und August schafft sich wahrscheinlich nicht. September hoffentlich. Ja, und dann kennt man halt auch schon manchmal so bisschen Leute, die man schon woanders kennengelernt hat, die einen persönlichen Kontakt direkt am Anfang gefragt haben, ⁓ können wir so das Auma machen? Und ich dann gesagt habe, ich räume dich da mit Priorität ein. die Leute, die immer im E-Mail-Verteiler jetzt sind, die ich bei den nächsten Terminen benachrichtigen werde, ich habe euch nicht vergessen. Aber ich muss gucken, ob ich nächsten regulären Termine im September so und dann gehen wir so weit ins Jahr hinten raus, wie das Wetter halbwegs okay ist. das ist euch, ich vergesse euch nicht. Aber was ich sagen will ist, Ich habe da so krasses Feedback dazu bekommen, das hat mich so gerührt, das lag mir im positiven Sinne so auf der Seele die letzten Tage und Wochen, dass ich darüber jetzt halt einfach auch mal kurz sprechen wollte. Ich teile ganz viel. Social Media mäßig bin ich ganz transparent und natürlich gebe ich mir auch Mühe, mich gut darzustellen, nichts zu faken. Aber letztendlich ist es ja auch Werbung, das ist klar, das gebe ich auch zu. Und auf der anderen Seite muss ich jetzt, glaubt ihr mir oder glaubt ihr mir nicht, aber wo ich eigentlich sehr bescheiden bin, so Kundenfeedback zu teilen, wenn es so ultra nett und positiv ist. Vielleicht müsste ich da sogar mehr arbeiten, aber mir ist es teilweise ein bisschen unangenehm. Ich freue mich darüber, aber es ist mir so bisschen... Ich habe das Gefühl, damit sollte ich nicht hausieren gehen. Das ist so eine Angeberei dann oder so oder das ist schon zu viel des Lobes, so ein bisschen, als ob ich es nicht ganz verdient hätte. Das ist wahrscheinlich auch irgendein Komplex oder so, wo ich mal dran arbeiten dürfte. Aber so ist es halt normal und gerade so krasses Kundenfeedback, das teile ich da manchmal gar nicht so sehr. Aber ich kann euch sagen, das hat mich so gerührt von den letzten RideAbouts, Feedback, also von allen eigentlich jetzt, die ich bisher gemacht habe, dass mich tagelang danach, wochenlang danach immer noch mal die Menschen kontaktiert haben und gesagt, boah, es wirkt immer noch nach, es war so schön, es war so toll. Und ich war manchmal überrascht, weil das war jetzt einfach mal eine Idee, ja, so bisschen mehr als ein geführter Wanderritt zu machen, übertrieben gesagt vielleicht irgendwie eine Visionssuche daraus zu basteln, was auch immer das ist. Und ich ja selbst auch unsicher bin darin, was das genau ist, ob das genau das dann ist, was die Leute sich auch vorgestellt haben und mich das auch unter Druck setzt, die Leuten das zu liefern, was sie sich erhofft haben und so. ich dann immer selbst kritisch bin und denke so, da hätte man vielleicht an einen oder anderen Stelle noch mal ein bisschen mehr so machen können oder ein bisschen mehr machen können oder ja, das war vielleicht nicht ganz ausgereift. ist es bestimmt auch nicht und das entwickelt sich stetig weiter und ich habe auch den Anspruch, dass es noch cooler wird, aber trotzdem kriege ich so fantastisches Feedback. Ich habe da Pipi in den Augen gehabt. habe gestern oder heute, gestern glaube ich, nee heute was, von der Eva, die zuletzt da gewesen ist Feedback bekommen. Also das berührt mich so sehr, ich denke so, hey ihr macht doch gar nichts, ihr kommt her. Und ich hatte das sogar mal im real geposteten Video, so einen kleinen Zusammenschnitt, wie wir unterwegs gewesen sind, wo ich gesagt habe, ihr macht das so gut. Klar, jeder kann immer neuen Input sammeln und so, aber ihr macht das so gut, ihr macht das so schön. Ihr dürft es einfach genießen. Es ist einfach cool. Ja, also letztendlich habe ich eigentlich nicht viel gemacht und kriege trotzdem so schönes Feedback. Also das war wahnsinnig. Ich erzähle ein kleines Beispiel. Ich mache den Rideabout. Es ist ja immer so ein Vorgespräch, wo ich mir Zeit nehme. alles zu erfragen, alles zu sprechen. Zuerst mal so ein paar Sachen auch theoretisch von meiner Seite anzuschneiden, wie sowas halt warum und wie wir das machen, was die Philosophie ist und so ein paar Grundelemente. es geht ja ganz oft auch so bisschen ⁓ Sorgen und Ängste und dann sag ich mal, das ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas Negatives eintritt, die ist nicht in Stein gemeißelt. Das hängt ganz stark davon ab, wie sehr du handlungsfähig bleibst. Und das hängt davon ab, wie sehr du im Hier und im Jetzt bist und positiv denkst. Und dann mache ich mal so eine kleine Übung und sag so, okay, zeitmäßig können wir entweder im Jetzt sein, wir können in der Vergangenheit sein, wir können in der Zukunft sein, wir können aber, das ist der Unterschied, entweder in der negativen Zukunft oder in der negativen Vergangenheit sein oder in der positiven Vergangenheit und in der positiven Zukunft. Das hilft uns natürlich weiter in schwierigen Situationen, wenn das Kopfkino einsetzt und man sich so fragt, ⁓ damals, da war doch das doofe, schwierige, schlechte, schlimme Gewesen, hoffentlich wird es nicht wieder so und zukunftsmäßig, ⁓ wer weiß, ob das nicht so eine schlechte Nummer irgendwann mal werden wird mit uns. Nein, positiv. Und ⁓ das zu visualisieren, frage ich dann immer, stell dir mal eine richtig schöne, tolle Erinnerung vor, wo es mit dir in einem Pferd richtig gut war, wo ihr euch richtig glücklich und mutig gefühlt habt. Denkt mal ganz fest an diesen Moment und vielleicht möchtest du mir den beschreiben. Kommt eigentlich immer so ein schöner Moment und dann versuche ich den immer, so eine ganz kleine abstrakte Mini-Zeichnung auf einem Zettel zu malen. Ich hoffe, darf das jetzt erzählen, Eva. Ich glaube schon. Eva hat so erzählt, ⁓ sie war im Felserwald reiten. Das war ganz toll. Felserwald, Felserwald. Wie mache ich das jetzt? Dann dachte ich so Pfalz, Pfälzer Wald. Es gibt auch diese Doppelgläser, diese Weinkläser, ja, diese großen Weinkläser mit diesen Punkten. ich so ein Doppelglas gemacht und dann Zukunftserinnerungen. ⁓ ja, so und so soll es werden, habe ich auch ein kleines Symbol gemacht. dann hat die Eva mir noch davon erzählt, dass sie immer noch in diese Symbole denkt und so. Und ich will jetzt nicht zu viel verraten, aber sie hat auch noch andere Ideen mit diesen Symbolen. Und ich denke, ich war Wahnsinn. Ich denke mir so einen komischen aus und denkt dann in dem Moment, wo ich das mache, hoffentlich ist das nicht nur irgendeine Doppelspielerei und der Mensch denkt, wer weiß was und jo, okay, lass den mal machen, aber helfen tut es mir wahrscheinlich auch nicht. Und dann stattdessen nochmal so ein Feedback kommt, boah, das habe ich mitgenommen und ich denke da immer noch dran und so. Das ist wundervoll, das freut mich und auf die Art und Weise mit Menschen zusammenzuarbeiten ist für mich ein großes Geschenk und insofern denke ich halt dann doch schon wieder darüber nach. wie ich mich mal so bisschen mehr wieder öffnen könnte und doch mehr in den direkten Kontakt mit den Menschen kommen könnte. Letztendlich ist das so ein zweischneidiges Schwert, weil wenn man es schafft, so mit dem Menschen zusammenzuarbeiten, ist das richtig cool. Und deshalb überlege ich immer, was könnte es denn für Kursformate geben? Wie könnte man dann so einen Live-Kurs gestalten, dass das nicht so dieses typische Muster ist. Du hast da deine Einheit und wenn die anderen zugucken wollen in der Zeit, gucken sie zu, wenn nicht, dann machen sie was anderes und erhalten sich so. Das finde ich immer so bisschen, auch von der Lernatmosphäre her, ja. Wenn ich so einen Gruppenkurs mache, dann will ich, man da eine eingeschworene Gemeinschaft ist, dass da, dass da keiner Angst haben muss, sich auszuprobieren und zu sagen, das kann ich nicht, das verstehe ich nicht. Ja, das ist wirklich dass man sich gegenseitig nur positiv bestärkt und dass man nicht nur dann lernt, wenn man selbst eine Einheit hat, sondern dass man da gemeinsam, gemeinsam zusammen lernt. Das ist so meine Vorstellung, wie so Kurs eigentlich sein sollte. Und da jongliere ich immer noch so bisschen mit den Konzepten, wie man so was bisschen gestalten könnte. ich denke dann jetzt immer nach so schönem Feedback so, dann muss ich doch mal wieder vorangehen. Also vielleicht hoffentlich bald gibt es ja doch noch mal ein paar. live Kurse von mir. Ich habe mich ja mehr so auf dieses online Ding auch umgeschwenkt. Ich habe so ein hybrides Modell, weil die Arbeit, die ich direkt mit Menschen zusammen mache, Will ich halt nachhaltig in die Tiefe gehend machen. Und deshalb muss ich das reduzieren, ⁓ das so machen zu können. Und auf der anderen Seite biete ich dann Wissen online. Und da könnte man aber auch schon fast sagen, dass es mich in diese Nische reingezogen hat. Ich habe eine Weile auch viel so WhatsApp-Online-Betreuung gemacht. Und da habe ich am Anfang, ich glaube, ich bin ja mal eingestiegen mit 60 Euro im Monat. WhatsApp 30 Tage, kannst mich so viel fragen, wie du willst. Und da gingen die Sprachnachrichten hin und her und ganz viel. Und ich war überrascht, dass sich der Leute dafür interessiert haben. Und noch überraschter war ich, wie krass sich Probleme gelöst haben, nur dadurch... Nee, ist das anders. Wie krass ihr da draußen durch Impulse, die ihr durchs Handy bekommen habt, selbst eure Probleme gelöst bekommen habt. Da bin ich überrascht gewesen. Und auch echt so schwierige Sachen wie krasse Losreißer und Durchgänger und so Sachen. Und ich denke immer so, ich laber da irgendeine Sprachnachricht rein und erkläre ein paar Sachen und du kriegst es hin daraus, was so geniales zu gestalten, dass das wirklich funktioniert. Der helle Wahnsinn. Ja, das fand ich wirklich faszinierend. Und da kann man schon auch sagen, dass das ja auf einer persönlichen Ebene auch echt in die Tiefe ging. Aber von der Masse her bin dann auch bisschen teurer geworden und dann muss ich nicht mehr so viele Leute auf einmal nehmen muss, weil ich da auch gemerkt habe von der Masse her, das hat man in Social Battery auch ziemlich runtergezogen. Und nicht nur Social Battery, so ein bisschen, ja, Fokus, Aufmerksamkeit bündeln. Ich bin dann teilweise Tag und Nacht mit so einem Bluetooth-Kopfhörerstecker im Ohr herumgelaufen und habe währenddessen, während ich andere Sachen gemacht habe, wie die diese Nachrichten angehört, darauf geantwortet. Und das ist ja wirklich auch nicht so gesund. Und irgendwann kam der Punkt, das hat mir aber auch als Trainer sehr weitergeholfen, muss ich sagen, weil ich ja dann ultra vielen Leuten Kontakt hatte, Probleme zu analysieren, genau zuzuhören. Wie ist eure Situation? Das ist ja auch, glaube ich, häufig schwierig, dass man nicht genau zuhört und gar nicht versteht, was genau das Problem ist und auch der Mensch nicht versteht, was sein Problem mit dem Problem ist. Und das hat mich da sehr weiter gebracht. Und vor allen Dingen habe ich Muster erkennen gelernt, dass es viele Probleme gibt, die sind zwar immer individuell, es ist immer ein individueller Mensch und ein individuelles Pferd, aber es gibt schon Muster. Nicht so nach dem Motto, okay, es gibt dann halt das Thema Losreisen und das Thema Durchgehen und was auch immer, sondern dass gewisse Verhaltensweisen von Menschen und Pferd in Kombination gewisse, ja... Probleme oder Lebenssituationen, könnte man schon fast sagen, ergeben. Und diese Muster zu erkennen, das war sehr wertvoll. Das war für mich, muss ich sagen, wirklich. Ich gucke da heute, wenn es live ist und so, ich gucke irgendwo hin und habe direkt 100.000 Beispiele aus der Online-Betreuung im Hinterkopf und weiß, ja, bei denen läuft es wahrscheinlich so. Wenn ich die jetzt genau befrage, kriege ich wahrscheinlich die Antworten, die ich schon 100.000 Mal da bei anderen Leuten auch gehört habe. Und wenn ich denen die Impulse gebe, ich auch schon hunderttausendmal anderen Leuten gegeben habe, dann bin ich mir relativ sicher, dann geht es in diese Richtung. Das war schon für mich, das hat mich sehr weitergebracht. Vielen Dank an euch da draußen auch, die mir das Vertrauen geschenkt habt. Und dann bin ich aber immer so, wenn ich dann an diesen Punkt komme, wo ich merke, ich habe das jetzt ziemlich gut raus, ich habe das ziemlich gut verstanden. so meine, das ist auch die nächste Sache, die Art, wie ich was erkläre. Also dann verstehst du als Trainer die Thematik und hast eine Idee davon, was passieren müsste, damit sich's verbessert. Dann ist ja die nächste Frage, wie erklärst du das? In welchen Worten drückst du das aus? Und viele Erklärungen, die auch bei Social Media so immer so bisschen mal durchblitzen sehen, das sind ja immer nur die Spitze des Eisberges, die haben sich auch verbal und strukturell geformt in dieser Online-Betreuung. Ich kriege ja dann Feedback und wie gut verstehen das die Leute, wie gut setzen die das wenn sie es umsetzen, setzen sie wirklich das ⁓ was ich damit gemeint habe. Oder habe ich mich unklar ausgedrückt oder hat den Fokus auf eine andere Sache gelenkt, aber es hätte eigentlich diese Sache sein müssen. Das war ultra gut. Und dann bin ich halt immer so, wenn ich das einmal raushabe und es dann nur noch die Anwendung ist, wenn ich Gefühl habe, ich liefe jetzt immer nur, ich erkenne immer wieder die gleichen Muster, ich gebe immer wieder die gleichen Erklärungen, dann wird es für mich so bisschen, ja, ich will nicht sagen langweilig. Es wird eher bisschen anstrengend, weil was mich antreibt, ist immer dieses Rausfinden wollen, dieses Machen wollen. Und Massenabfertigung nur ums Geld zu verdienen, das kann ich einfach nicht. Das kann ich einfach nicht. Und auch wenn es mir dann sehr leid getan hat, direkten Kontakt zumindest durch WhatsApp aufzugeben, musste ich dann umschwenken und habe dann diese Erklärungen, ich immer wieder geliefert habe, diese Probleme, die ich immer wieder gesehen habe, da habe ich gedacht, Mensch, das jedes Mal aufs Neue von vorne zu machen, das kann ich irgendwie nicht mehr. Was könnte ich denn machen? ⁓ ich könnte das in einen Online Kurs packen. So kam der erste Online Kurs zustande, das Fundament für alle Abenteuer, indem ich quasi die Essenz aus, wie lange waren das dann? Zwei Jahre intensivster betriebener Online Betreuung zusammengegossen habe und vor allen Dingen plus Videoerklärung. Ich habe natürlich auch in der Online Betreuung immer mal ein spontanes kleines, schnelles Erklärvideo gemacht, aber das ist natürlich was ganz anderes, wie wenn man das so halbwegs professionell strukturiert. extra abfilmt mit Kameramann für ein Onlinekursformat. Und so kam die CDED bei mir übrigens auf, Onlinekurse zu machen. Also im Nachhinein betrachtet eigentlich schon ein ganz cooler Werdegang. Es war echt nicht so, dass ich dachte so, wie könnte ich online Geld verdienen? Ich mache jetzt mal so einen Onlinekurs. Das war so wirklich aus der Praxis heraus geboren. und dieses Modell funktioniert eigentlich sehr gut. Ich konnte mich dadurch wirklich so bisschen Ich konnte den direkten Mensch zu Menschkontakt runterfahren, der für mich zu viel war. Den Kontakt, der nicht zu viel war, konnte ich intensivieren, nachhaltig halten und auf der anderen Seite trotzdem Leuten darüber hinaus online das vermitteln, was sie eigentlich von mir auch in der Onlinebetreuung haben wollten. also cool. Aber jetzt, wie gesagt, merke ich durch diese Rideabout und durch diese Geschichte dass mir das dann doch fehlt, immer mal wieder auf neue Menschen intensiv einzulassen, weil das so schön ist. Ich darf es, glaube ich, dann auch nicht übertreiben wieder, aber da wird es vielleicht was geben. So, ich weiß nicht, 29 Minuten gelabert, das gibt's, das ist schlimm mit mir, das ist richtig schlimm. Ich weiß, ich glaube, so die meisten Leute würden gerne so eine 20-Minuten-Podcast-Folle hören, aber das kriegt ihr bei mir einfach nicht, das ist bei mir einfach anders. Es tut mir leid. So, und jetzt öffne ich mal hier noch eure Fragen, auf die ich eigentlich eingehen wollte. Einige Fragen habe ich ja jetzt hier schon dadurch auch indirekt beantwortet. Aber was haben wir denn hier noch? Ich kann jetzt nicht auf alles eingehen. Aber manche Sachen, da können wir recht gute Antworten nochmal hier raushauen, würde ich sagen. Okay. Reite ich mein Pferderücken kaputt, wenn ich mit meinem Pferd in Umgelände reite? Nein. weiter. So ist natürlich nicht gutes Reiten. Man könnte das eigentlich differenzieren. Es gibt Reiten geradeaus und es gibt Reiten auf gebogene Linien. Und du kannst sehr gesund reiten, auch wenn du die gebogenen Linien nicht reitest. Aber du musst halt immer noch gut reiten. Das kannst du auch im Gelände machen. Heu 24 Stunden. Ja, bei uns gibt es Heu 24 Stunden. kann man ja auch ein bisschen regulieren mit engmaschigen Netzen und so. Wir haben ja auch zwei leicht vorträge Pferde, aber die Gesamtsituation macht es. Ich will nicht sagen, dass das vielleicht auch mal angemessen ist, das ein bisschen zu regulieren. Aber so zeitgesteuerte Raufen und so, wenn es sich anders managen lässt über Bewegung und Gestaltung des Stalls und so mit Bewegungsanreiz und einer dynamischen, aber nicht stressigen Herdendynamik und so Sachen, dann würde ich immer versuchen, den Pferden 24 Stunden Heu anzubieten. Viele Magenthematiken und so weiter und so fort, der kommt auch daher. Mit Gebiss oder Gebiss losreiten. Ja, wie es passt, ihr seht es ja, ich habe da auch schon viel drüber gesagt. Ich liebe das Bosal. Aber was man absolut nicht sagen kann, ist, dass ein Bosal per se immer angenehmer ist für ein Pferd als ein Gebiss. Auf zwei Ebenen. Also einmal das, was vom Trage kommt vorher, von zumindest nachdem man das Pferd langsam daran gewöhnt hat. Da gibt es Pferde, die haben überhaupt kein Problem mit dem Gebiss. Es gibt selten auch mal Pferde, die den Boser vom Tragekomfort nicht so toll finden, die vielleicht auch sehr dünne Haut haben, so am Maul, an der Seite, wo sich es mal aufscheuert oder oder befindliche an der Nase sind. Also da ist es schon so, dass die meisten Pferde gebisslos angenehmer finden. Aber es gibt auch mal den Fall, dass es umgekehrt ist. Es gibt aber nach einer nachhaltigen Gewöhnung funktioniert in den allermeisten Fällen beides so, dass das Pferd sich nicht daran stört, dass es die eine Ebene und die andere Ebene ist, wie gut ich meinem Pferd durch die jeweilige Zäumung helfen kann. Und wenn das richtig gut funktioniert, ich probiere es immer erstmal mit einem Bosal, geht erstmal rein, auch junge Pferde mit den Zähnen und so, muss man ja auch manchmal gucken, ich probiere es erstmal mit einem Bosal. hat alles Vor- und Nachteile. Manche Sachen kannst du mit dem Bosal besser machen als mit dem Gebiss und einige Sachen kannst du mit dem Gebiss besser machen als mit dem Bosal. Mit dem Bosal sind manche Sachen auch einfach schwieriger als mit dem Gebiss. Da kannst du weniger mogeln, gerade zur Stellung und so Sachen. Du musst... ja. Wenn du dein Pferd nicht stumpf machen willst, bisschen disziplinierter sein über die Impulse, über die Intensität und so Sachen. der anderen Seite muss deine Hand so so diszipliniert sein, auch gerade mit Gebiss, damit du da nicht dran rumzerrst. Aber es hat, wie gesagt, alles Vor- Nachteile als Pferde. Die eignen sich besser fürs Bosal, andere besser fürs Gebiss. Ich hab auch so den Eindruck, es gibt gerade so Pferde, sich auf den Unterhals legen und sehr die Kiefer zusammendrücken. und ja, so mit dem C-T-Ü-Vorauslauf, also mit dem Brustbein, sag ich mal, vorauslaufen, dass man denen Pferden häufig ganz gut mal helfen kann mit dem Gebiss. Kann auch so sein, also da geht's nachher so unter Kiefer lockern und Genick und so Sachen, und abkauen und so Sachen. Wie gesagt, hat alles Vor- Nachteile. Aber es ist häufig auch so, dass man phasenweise mit Pferden im Gebiss reitet und bis es eine gewisse Idee entwickelt hat und dann kannst du es mit dem Bosal auch abrufen und so. Also nicht dogmatisch sein, einfach gucken, wie kann ich dem Pferd am besten helfen. Und das ist manchmal mit Gebiss, manchmal mit Gebiss los. Ich habe jetzt das Bosal immer als Gebiss los verwendet, als Beispiel, weil wenn Gebiss los, dann meiner Meinung nach ist das Bosal einfach das mit dem besten, größten Kommunikationsspektrum, er schlägt alles andere. Aber wenn jetzt sein Pferd nicht irgendwelche vom Exterieur her, Bewegungsabläufen her irgendwas echt Schwieriges hat, wo man wirklich mal so bisschen gucken muss, wie kommt man da gemeinsam auf den Gründänner und es läuft auch so alles gut. kannst du mit Halsringen, kannst du mit Kapzaum, Glücksrad, Knoten, halfter Reiten, was du willst. So, Exkurs hier zu Gewissere. Gerade keine Idee, aber Sorge hier für Engagement. Danke Mona von Art and Riding. kann man zu mehreren Pferden eine gleich starke Bindung aufbauen. Ja, ich würde sagen, das hängt von dir ab. Wie gut du das kannst. Ich verstehe die Frage. Wenn man diese Erwartung hat, dass das eine Pferd der Allrounder für alle reiterlichen pferdischen Bedürfnisse ist, dann ist das schwierig, wenn man dann mehrere Pferde hat, auf die man versucht, diesen Gedanken zu projizieren. Aber wenn man so bisschen mehr dahin kommt, dass man sagt, es ist halt einfach das Pferd, was es ist, und wenn manche Sachen mit dem Pferd nicht so funktionieren, wie das vielleicht mal meine Idee gewesen ist, Und wir machen halt das, was das Pferd richtig cool findet oder machen halt Kompromisse, wo sich nicht beide Extreme aufeinander zubewegen müssen. Dann mache ich schon mit mehreren Pferden die Vorstellung, die Erfahrung, dass man halt unterschiedliche Sachen mit den unterschiedlichen Pferden macht und dass er einfach eine unterschiedliche Ausgestaltung der Beziehung ist. Man alle auf die gleiche Art liebt, aber alle Ja, was anderes in einem Auslösen oder in andere Erlebnisse miteinander teilt. Und das finde ich, das geht schon. Das hat nichts mit dem Maß an Liebe zu tun. Es ist einfach eine andere Ausprägung, andere Gestaltung der jeweiligen Beziehung. Und das ist doch schön, wenn man da mehrere hat. Also ich finde das gut. So, hier. Pferde bei der Emotionsregulation unterstützen. Es fängt immer erst mal bei dir selbst an. Ja, also Korregulation, was alles da an Schwingungen und Sachen ausgetauscht wird von Atmungen über Herzrate oder sonst was, es fängt immer erstmal bei dir an und dass du das Richtige dem Pferd vormachen musst. Der nächste Schritt ist, damit dein Pferd das in einer stressigen Situation auch wahrnehmen kann, dass es ihm auch helfen kann, musst du gucken, dass du den Fokus auf dich leitest und ihm dann das Richtige vormachst. Und dann gibt es auch noch gewisse Sachen, die gehen dann zu tief ins Training rein, ⁓ das intensiver zu besprechen. Aber wie du deinem Pferd über Berührung helfen kannst, über kleine Aufgaben, die du ihm stellen kannst, helfen kannst und so weiter und so fort. Das ist Regulation und gewisse Techniken beim Reiten am Boden. Klebende Pferde, Heimweh beim allein aus Reiten. Schwieriges Thema. Manchmal braucht es wirklich einfach Zeit. Ihr könnt euch helfen, indem ihr einfach wirklich Wenn das hoffentlich klappt, ansonsten übt ihr daran, das Pferd in den Anhänger packt, woanders hinfahrt, wo dieser direkte Kontakt nicht da ist, dann wird er ein, zwei Mal, merkt er, antwortet keiner, dann hat ihr das Problem schon isoliert, also ausgeschaltet, und dann könnt ihr einfach mal bisschen an eurer Beziehung in fremden Umgebungen arbeiten, lernen euch aufeinander zu verlassen, ohne dass da diese Bindung zum Stall zurück da direkt immer per se aufrecht erhalten wird. So, und wenn man das gemacht hat und man weiß, Grundsätzlich gibt es das zwischen uns, aber jetzt müssen wir es halt wirklich mal konkret am Thema üben. Dann hilft es immer ganz gut, den Ausritt schon zu starten mit der richtigen Connection. Also sprich zu Hause schon mal ein bisschen Bodenarbeit zu machen, das Pferd mental warm zu machen im Sinne von, hey, ich bin jetzt da, jetzt geht es ⁓ dich und ⁓ mich, jetzt fordere ich auch ein, dass du dich konzentrierst, dass du an Bord bist und ja, mal ... rückwärts, vorwärts, links, rechts, zack, zack, zack, ja, mal Energie hoch, Energie runter, so fünf Minuten, zehn Minuten, 15 Minuten, je nachdem, ja, wie lange das braucht, bis dieser Punkt erreicht ist und dann damit rausgehen. Ja, und dann unterwegs halt echt gucken, äh, wenn du Pferde hast, die dann so ultra krass an zurückwirren und so, die lass ich eher mal ein bisschen weniger gucken in der Gegend, da fordere ich ein bisschen mehr Konzentration ein und ansonsten, ja, einfach machen. Ähm, Wie hast du dieses tolle Training, Feingefühl, Umgang mit Pferden gelernt? Ich sage mal überall und irgendwo. ich war bei niemanden und war in keiner Schule und sonst wo intensiv drin. Ich habe mir auf der anderen Seite aber ultra viel angeguckt und gucke mir immer noch alles an. Ich sehe schon, was so in dieser Welt passiert und setze mich da mal auseinander und mache auch mal den anderen Online-Cours auch, den verschiedenen anderen Sachen, einfach mal ⁓ zu gucken und vor allen Dingen auch ⁓ zu erkennen, was machen meine Kunden, was sind deren Erklärmuster, wo kommen deren Methoden her, was machen die da eigentlich, dass ich es erkenne. die der abhole, den sage ich ich verstehe das, was du da machst, das ist ja auch gut daran. Was ich jetzt sage, sage ich aber, obwohl ich weiß, was du machst und ich versuche dich da abzuholen, ⁓ mitzunehmen. Allein deshalb und natürlich, ⁓ mich selbst weiterzubilden. Aber letztendlich viele Sachen habe ich bestimmt nicht selbst erfunden, aber da habe ich manchmal auch so, dass ich irgendwas erkläre, wo ich dann stolz drauf bin, irgendwelche Worte gefunden zu haben und dann lese ich irgendein uraltes Buch und denke dann so, ach, guck mal hier. Der hat sich das gleiche schon vorher gedacht, Herr Merten, das war wieder nicht Ihr genialer Geniestreich hier. Dann hab ich es halt vielleicht aber in moderner Sprache irgendwie ausgedrückt und ja, vielleicht nochmal aus einer anderen Perspektive beleuchtet, dass es halt heute Menschen zugänglich ist oder so. Genau, also überall nirgendwo wäre die Antwort auf die Frage. So, hier sind ja Sachen, die kann ich alle nicht so schnell beantworten. Schlechtes Gewissen durch Social Media. Was alles müsste, besser wäre nicht gut genug und so weiter. Dann solltest du ganz deutsche Media schauen. Das wäre die beste Lösung. Das einzige Lebewesen, was bei dir Schlechtes Gewissen auslösen sollte, ist dein Pferd. Das ist natürlich immer alles leichter gesagt als getan. Das sind solche Weisheiten. ich habe kein schlechtes Gewissen nur, weil jemand was anderes macht oder mir irgendwas einreden will. Wenn ich mein Pferd angucke und ich spüre, dass es okay ist, dann ist das okay. kann natürlich auch sein, das eigene Gefühl dafür, dass man so was spürt, muss ja auch erstmal geschult werden. Und das beschließt ja auch immer die Gefahr, dass man sich mal verrennt. ja, wir alle sind, unterliegen ja gewissen Einflüssen. Und das kann ja auch dazu führen, dass wir unser Pferd angucken und irgendwas im Hinterkopf haben, was wir mal gehört haben und dann denken, ⁓ das, was ich ja gerade sehe, ist gut oder ist schlecht. Ja, und das kommt daher, dass uns das irgendjemand mal eingebläut hat. Und dann ist es vielleicht ja schon auch immer mal ganz gut, weiterhin zu reflektieren und Input an sich ranzulassen. Das ist klar, damit man da sich ja nicht blind alleine verrennt. Aber das würde ich halt einfach in Maßen genießen. Und letztendlich sind generell extreme meistens problematisch und pauschale extreme Antworten. Da würde ich ⁓ wenig drauf geben. Besser wäre das Gegenteil, sag ich mal, differenziert und individuell. Aber das Bauchgefühl, das ist das Wichtigste. Und dann zur Not ein weniger auf Social Media und dann brauchst du nicht so schlechtes Gewissen haben. Ja, das waren jetzt so die Sachen, die ich mal schnell beantworten konnte. Das ist jetzt eine verrückte Folge gewesen. Erst so mega lang persönlich rumgelabert, dann so ein paar Fragen beantwortet. Ich verspreche euch, das wird demnächst wieder bisschen strukturierter. Ich habe auch echt tolle Gäste eingeplant. Ich hatte auch noch eine neue Idee. Meinen, ich hätte ja schon fast gesagt, meinen geliebten Sattler. Ich mag ihn etwas sehr und liebe seine Sattler vor allen Dingen. Den Ujo, den wollte ich jetzt auch mal fragen. Der weiß noch gar nicht von seinem Glück, aber ich habe gerade einen Sattel wieder bei ihm in Auftrag gegeben für die Annie und da dachte ich so, boah, das wäre cool, den mal zu fragen. Vor allen Dingen weil er ja auch die Sattelbäume selbst macht und weil er einfach auch so eine... Das ist so einer wie die Maren von Go Barhof, würde ich sagen. Diese Mischung aus richtig kompetent und versteht ganz viel und ist auf der anderen Seite aber einfach erfrischend, geradlinig pragmatisch. Und da fallen ganz viele andere komischen Sachen, die man immer gehört und so und die man angeblich machen soll und beachten soll. dann ganz viel davon weg. Ja, ich will jetzt nicht zu viel erzählen, aber den wollte ich jetzt auch mal fragen und uju, du kommst. Das hörst du ⁓ nicht. Der ist nicht so für Social Media, ich, oder? Auf jeden Fall. Den werde ich ihr nochmal die Tage fragen. Genau, da habe ich richtig Lust drauf. Ja, noch einige andere. Und ich verspreche euch, es wird strukturierter. Okay. Also, dann. Pferde schnillen immer noch. Die Annie steht immer noch drin. Die drei Jungs draußen. Ich schwenke jetzt einmal die Kamera, dann können die das sehen. Abschluss ein kleines Geschenk noch. So ab jetzt kostet es Geld. Sieht man das so? Okay ihr Lieben, macht's gut.