Oliver: Einen wunderschönen guten Tag, liebe Nerdshow-Freunde. Es ist wieder soweit und diesmal mit Sebastian und Manuel einen wunderschönen guten Tag. Sebastian Deutsch: Juntag, Hi manuel: Hey ho! Oliver: Guten Tag. Der Carlo muss irgendwelche Vorträge halten und Videos produzieren und so. Sebastian Deutsch: Ja, Vorträge halten in heutigen Zeiten. So, gönnerhaft auf die Bühne gehen, agentisch sagen, Publikum feiert, wieder weggehen. Oliver: Ja, das wäre dann, dass der Vortrag wäre geregelt. Bin ich dabei. Ja, spannend. Sebastian Deutsch: Ja. Oliver: Habt ihr alle das schöne Wetter überlebt? Freut ihr euch so riesig wie ich auf den Regen? Nein, ich freu mich nicht. Ich geh nämlich campen. Doof. Sebastian Deutsch: Das tut mir... Ja. manuel: Ich geh nicht campen. Deswegen ist bei mir weniger schlimm, aber ich hab mich gerade ein bisschen auf schönes Wetter eingestellt, ich ehrlich sagen. Ich feier das ja komplett. Oliver: Das ist gut. Ja, ich auch. Ich finde es so grandios. Die ganze Stimmung geht hoch, es ist alles blendend. Es alles schön. Wir hatten alle gehofft, weil wir haben dieses Vater-Kind-Campen. 18 Väter, 38 Kinder. Keine Ahnung, ne? Es wird spannend. Aber gut. Wir haben schon mal den Campingplatz abpumpen müssen. wir sind an viel gewöhnt. manuel: Also ihr fahrt aber auf jeden Fall, weil es soll an den Tagen wirklich einfach durchregeln, ich gelesen. Aber es kann sich auch noch ändern, wir haben ja noch ein paar Tage, aber... Oliver: Ja, sehr. Ja oder nein? Ja, auf so bisschen ist ja immer so bisschen die Sache, wenn du so auf den Tag guckst, dann ist es so Riesenregen und wenn du dann auf die Stunden guckst, dann ist es nicht mehr 85 % 2 mm, sondern es ist jede einzelne Stunde 30 % Wahrscheinlichkeit 0,2 mm. Das heißt, es könnte durchnieseln oder halt was ich. Mal sehen. manuel: Ja. Sebastian Deutsch: Ja, das ist so, ich guck da inzwischen, ich würde auch, ich würde eher auf die Niederschlagsmenge gucken, die pro Tag fällt. mein, alles, wo so zwei, drei Liter steht, das ist dann richtig Regen. Alles, was weniger als zwei Liter ist, so, ja gut, zieh's hin in den Jacken, alles gut. Aber irgendwann wird's dann auch so hässlich. Irgendwann ist so, beim Campen ja vor allen Dingen immer alles so klamm und nass. manuel: Ja, genau. Ich glaube, ihr braucht immer so zwei, drei Pavillon oder so größere. Oliver: Ja, wenn es nicht mehr trocken wird. Wir haben ja Pavillons. Wir haben zwei große Pavillons, aber wir kommen mal Mittwoch an bei 2,7 Millimeter. Da müssen wir die Zelte aufbauen. Das wird so scheiße. Sebastian Deutsch: Ja. manuel: Das kann sich aber wirklich auch noch schieben. Ach ja, dann macht ihr mal ein Zirkuszelt oder so. Keine Ahnung. Sebastian Deutsch: Stand ist noch viel Zeit. Was haben wir denn für Themen? Wer fängt an? Olli, hau raus, Oliver: Ganz viel, also fangen wir mal mit dem Einfachen an, denke ich. Anthropic rennt weiter. Anthropic hat seine Series H announced. Mal sehen, wie Seriöses sie noch machen, bevor sie irgendwie an die Börse gehen müssen, so gefühlt. Aber sie haben gerade 65 Milliarden ... Sebastian Deutsch: Mhm. Oliver: bei 965 Postmanee, das heißt bei 900 Milliarden Pre. Sie haben die 1.000 Milliarden nicht geknackt als Postmaneebewertung, gerast und haben gleich Opus 48 rausgebracht. Mythos lässt noch auf sich warten. Sebastian Deutsch: der Gelegenheit. Wobei die Reception für die Patchnote war ja so bisschen... Also 47 hat ja viel Bad Rap gekriegt, für... dass es so bisschen lazy ist und einfach dann irgendwie auch so zwei, dreimal sagen muss, ne, mach das mal doch und irgendwie so bisschen hesitant ist, wirklich so Änderungen zu machen und auch nicht so kreativ. Das ist aber wohl immer noch nicht besser geworden. Es gibt so ein paar Leute, die immer noch auf 4-6 schwören, wenn man irgendwie so kreativere Sachen machen muss. Und... Das ist übrigens aus dem Webinterface jetzt verschwunden, das heißt, kannst du nur noch über die API ansteuern. Das 4,6er. Das haben sie jetzt rausgenommen. Aber es soll natürlich alles ein bisschen besser geworden sein. Das Agentic, Software Engineering, Benchmark, paar Prozent wieder besser und so weiter und so fort. Ich hab's heute morgen auch mal getestet. Ich fand's jetzt durchaus sehr solide. Ich musste es bei einer Aufgabe, wo ich so Specs geschrieben hab und so. Oliver: Was? Also Sebastian Deutsch: viele Dokumente, aus denen habe ich dann Code generiert. Der hatte nicht so richtig das getan, was ich wollte. Und dann habe ich so beigeschliffen. Die ganze Zeit so, ja, das ist noch nicht das, guck mal hier, die Logs, passieren Sachen noch so zehnmal, wo eigentlich nur es hätte einmal passieren dürfen und guck mal, hier sind so Fehler. Da ist der Code dann nochmal ganz deutlich verändert worden und habe ich anschließend mit 4.8 nochmal so ein Reconcile gemacht. Das heißt, gesagt, ich habe den Code jetzt massiv verändert, bitte pass jetzt nochmal die ganzen Dokumente alle an. so wie der Code ist, damit wenn ich es nochmal neu generieren würde, ich diesen Durchlauf nicht nochmal machen muss, das alles beizukorrigieren. Und da hat er die wichtigsten Key Sachen eigentlich ziemlich gut rausgeholt, als ich ihn auf Max gestellt habe. Mit Extra High war es so lala, und dann habe ich es nochmal gemacht mit Max, da war es nochmal etwas besser. manuel: Du hast jetzt gerade gesagt, solide und jetzt das Beispiel ist eigentlich sehr positiv. Ist es denn eine Veränderung, die du merkst oder sagst du, boah, steht halt 4.8 drauf und vielleicht ist besser, aber ich weiß nicht genau. Sebastian Deutsch: Ja, Ja, ich glaube eher so. Wäre wahrscheinlich mit 4-7 auch gut gewesen. manuel: Weil das ist nämlich schon auch, dass in diesem Territorium sind wir jetzt gerade, wo wir gar nicht mehr im Alltags, mit komplexen Sachen vielleicht schon, aber im Alltagsgebrauch gar nicht mehr so groß merken, wo die Unterschiede sind. Das hast du ja bei allem nachher. Und ich weiß auch gar nicht, was du, ich nutze sowohl Opus als auch GPT. Und ich nutze aber unterschiedliche Cases, weil ich das Gefühl habe, hier ist das eine besser, da ist das andere besser. Aber was jetzt wirklich ... Sebastian Deutsch: Stopp! manuel: Was jetzt wirklich besser ist insgesamt, ich kann das nicht mehr wirklich spüren. Du hast die Benchmarks und so, aber in meinem Alltagsnutzen, I don't know. Sebastian Deutsch: Ja, ich unterstützen. Oliver: Wir haben immer noch bisschen Cursor-Nutzung neben Claude. Es irgendwie immer noch so beides Cursor. Es irgendwie der Harness besser oder die Usability anders und das mögen manche, aber ja. manuel: Also ich finde Codex zum Beispiel, also GPT-5, also 5.5, ich finde es einfach so ultra langsam. Und klar, kannst du auch fast stellen und so. Und da ist Gemini 3.0 Flash, ist einfach absolut der Hammer, weil es so wirklich, wirklich schnell ist. Das ist nur, was ich so in meinem Alltag letztendlich merke. Google I.O. wir gleich auch nochmal zu, was sie da so so announced haben. Vielleicht streifen wir das nochmal kurz. Aber das ist zumindest... Mein Gefühl ist, wir merken es nicht mehr so wirklich. ich würde auch etliche Sachen noch auf 4.6 machen. Jetzt Opus zum Beispiel, weil ich damit total zufrieden war. Das war ja auch so das Breakthrough, bisschen letzten Dezember, als das rauskam, da wurde es wirklich besser. War mein Eindruck. Sebastian Deutsch: Da wurde es deutlich besser. Da habe ich auch noch was Interessantes. Wir haben ja die Designer auch angefangen, irgendwie Claw zu benutzen, auch in Kombination mit Figma. Da ist es zum Beispiel auch noch total spannend, dass wenn du gerade so ein bisschen im Exploration-Modus bist und dann jetzt irgendwie, da ist 4.8 doch ein Stückchen besser geworden vom Gefühl her. Also wenn du zum Beispiel ein neues Screen Scannerier, das jetzt einfach häufig passieren, dass der dein Designsystem gar nicht... schnallt oder das mit rein nimmt. Da gibt es zwar so ein GitHub-Plugin mit ein bisschen Skills. Was das besser macht, kann ich auch in den Show Notes verlinken. Aber der versteht dann schon, was dein Designsystem ist. Aber anstatt dass er die Variablen und die Design Tokens richtig benutzt und die Komponenten, baut er dann doch recht viel nochmal neu. Und da hat mir heute Morgen einer von den Jungs reportiert, dass es mit 4.8. geworden ist, dass er das versteht. manuel: Mhm. Sebastian Deutsch: dass er irgendwie diesen Roundtrip da drin hat. Aber das ist jetzt aber auch nicht 24 Stunden alt, das Feedback und keine Ahnung, wie das altert und ob das sich auch reproduzieren lässt oder so. Muss man einfach mal reinschauen. manuel: Mmh. Also bei mir ist, ich höre immer wieder jetzt von Claude Design. Ich habe es noch nicht ein einziges Mal genutzt, würde das gerne mal nutzen. Irgendwie komme ich da nicht wirklich zu, dass viele Leute da sehr positiv darüber sprechen. Aber vielleicht ist da auch Carlo nachher, der dann noch mehr weiß. Sebastian Deutsch: Ja, kannst halt, also, genau, vor allen Dingen, du halt, also wenn du ein bereits bestehendes Designsystem hast und du willst einfach irgendwie irgendwelche Journeys und Workflows umsetzen und hättest dafür gerne Screens, dann kann ich dir wirklich nur dieses GitHub-Ding empfehlen und du beschreibst dann einfach, was du haben willst und der generiert dir dann den Fick mal einfach noch in Nöcher Prozesse und dann kannst du die noch umherschieben oder sagen, nee, so nicht, so nicht, so nicht. Das ist eigentlich schon ziemlich gut. Es geht jetzt nicht darum, wirklich neue Superkreative, sondern es geht so mehr ⁓ das manuel: Mhm. Sebastian Deutsch: Deklinieren und das Handwerkliche. Da ist das Ding top inzwischen. Oliver: Wenn wir bei Tools sind, nebenbei, Hacks auf GitHub, habe ich nie schon losgepackst, ist so ein Audio-Transcript-Ding. Du machst halt einen Key auf deinem Keyboard, der das irgendwie triggert, redest und der schreibt in einer Rattengeschwindigkeit mit dem lokalen NVIDIA-Modell. Alles, was du diktierst, macht Diktieren so einfach wahnsinnig einfach. Und ist nochmal angenehm als andere und hat einfach auf GitHub so runterladen, fertig, das war's. manuel: Mmh. Ich habe mich noch eigentlich von diesem Nvidia-Modell gehört. ist das? Haben die jetzt ein eigenes Audiomodell oder was? Also Speed to Text oder wie? Oliver: Die haben ja verschiedene Modelle mittlerweile. manuel: Nee, irgendwas, jetzt da, weil die meisten machen ja immer noch OpenAI-Whisper, so wie ich das zumindest verstanden habe. Die meisten Tools. Oliver: Also Parkit ist deren 600 Millionen Parameter Multilingual Automatic Speech Recognition Model. Aber vom Prinzip her haben die ja mittlerweile, wenn du so Hugging Face guckst oder so, sind da einiges an Modellen, die die mittlerweile haben. manuel: Das kenne ich tatsächlich, wusste ich gar nicht, dass das von NVIDIA Oliver: Aber genau das chinesische Modell ist nicht mehr Open Source jetzt. Vergessen wie es heißt. Das Ding von Alibaba. Quen. Nächste Quen 3.7 ist nicht mehr Open Source. Ist nur noch hosted by Alibaba. Sebastian Deutsch: Quinn. Ja. manuel: Will das jetzt die Strategie werden, dass die chinesischen Modelle jetzt einfach sagen, alles klar, wir machen jetzt Closed Source? Oliver: Keine Ahnung, ist eine gute Frage. Sebastian Deutsch: Naja, also erstmal, ich höre von super vielen Leuten, dass sie sehr viel diese chinesischen Modelle benutzen. Also ein Buddy von mir, macht da grad ganz viel, probiert hier alle aus, hat ja auch für seine Use Cases mal hart gegeneinander gebenchmarkt. Shoutout da an den Benny von Sales Viewer. Da passiert viel und der ist eigentlich ein großer Fan und das kenne ich auch von vielen, dass sie sagen, also gerade für so Klassifikationstasks oder so. Also alles was jetzt nicht wirklich Coding ist und wo du halt so ultra krasses Reasoning brauchst, sondern mehr Feldwaldwiesen, LLMs, ist der Preis da einfach unfassbar günstig. jetzt, wie viel kostet das? Kannst das machen? Also ich glaube, ich weiß nicht genau, sie, also die Open Source Strategie der verschiedenen chinesischen Modelle, da muss man ein bisschen aufteilen. Da hast einmal irgendwie Deep Seek, da kann man sich auch wirklich mal einmal angucken, dieses Deep Seek. Die haben ja ein Paper für Deep Seq.4 auch released, wo sie richtig viel erklärt haben, wie sie bestimmte Dinge gemacht und optimiert haben. Also, wen es interessiert, da ist viel Gold drin. Also wirklich im Detail, wie sie Optimierungen gemacht haben, wie sie ⁓ Workaround-Zugung gekommen sind, weil sie halt nicht auf die neueste, latest and greatest NVIDIA-Infrastruktur zugreifen können. und wo sie da sehr, sehr kreativ werden mussten, vor allen Dingen in der Parallelisierung und Umgang mit diesen riesigen Datenmengen, die du da hast. Das ist schon total spannend. Die anderen waren sowieso, ehrlich gesagt, oft nur so half-assed, open source. Also die haben nie so transparent kommuniziert wie so ein Deep Seek, sondern die haben, wenn überhaupt, haben die mal die Modelle rausgegeben. Bei dem Quen ist es so, dass Quen 3.6 ist, glaube ich, so der Platzhirsch, und dann Quen 3.6 Max, das ist dann auch so ein Mixture of Expert. Das ist aber auch was, Also was würde dir das jetzt bringen, das Open-weight zu releasen? ⁓ das laufen zu lassen, also kein Mensch könnte das irgendwie so laufen lassen, das ist ein riesiges Model, sondern dann müsste das eigentlich runterquantisiert werden, dafür ist er nicht kompetitiv genug, plus ihr Marketing ist dann, alle wissen, die können jetzt auch was, die sind sehr gut, also gehen sie hinter eine API, weil sie auch glaube ich einfach jetzt die Daten auch vielleicht selber brauchen. Ich glaube irgendwie... manuel: Mmh. Sebastian Deutsch: Sie wollen das auch haben und da gehen sie einfach ganz kompetitiv. Made in China kostet alles nur einen Bruchteil von dem, was irgendwie Hope May Eyes und sonst was Modelle kosten. Ist von der Precision and Recall, wenn du irgendwelche Tasks hast, kann man selber mal angucken. Sind dann auch ganz spannend. Wer sich dafür interessiert, wo da die Leaderboards sind, für den habe ich einen schönen Artikel, der war heute Morgen auf Hacker News, über das mysterious Hi3 LLM. Das ist nämlich gerade in den Rankings von OpenRouter. Also OpenRouter ist eine Plattform, wo man einfach verschiedene Large-Language-Models routen kann. Also du sprichst dann zu deiner Applikation nur mit OpenRouter und OpenRouter wählt dann zum Beispiel das richtige Modell oder du sagst einfach so, ich würde hier gerne mehrere Results zurück haben oder was nicht. Also damit kann man seine Anfragen durch LLMs routen. Weil sie diese Daten natürlich haben, sehen sie dann auch, welche Modelle sind denn eigentlich Gerade so die Favoriten. Wo geht es gerade ab? Wo ist Wachstum im Traffic? Also wer benutzt da gerade was? Und da ist heute ein Modell irgendwie echt in die Top 10 reingerutscht, das eigentlich vorher noch gar keiner auf dem Schirm hatte. Auch ein chinesisches Model. Muss aber sagen, ich hab da mal meine Benchmarks drüber laufen lassen. Benny hatte seine Benchmarks drüber laufen lassen. War jetzt, also war jetzt deutlich hinterm McQuenn. Also vielleicht bisschen ungerechtfertigt oder keine Ahnung. Das können dann so Trends sein. Man weiß dann bei Openroute auch nicht, wodurch die getrieben sind. Es kann einfach sein, so, ich weiß nicht genau, ob irgendjemand von euch vielleicht so einen eigenen OpenClaw oder einen Hermespot oder so betreibt. Das ist ja auch so, gerade bei OpenClaw ist ja diese Multi-Agents und dann willst du vielleicht nicht deinen, willst du vielleicht nur deinen Orchestrator Agent auf irgendwas wie einen GPT-5.5 laufen lassen. Aber wenn es zu kleiner Aufgaben geht, wie Kalendereintrag hinzufügen, Antwort-E-Mail verfassen, da reichen dann auch einfach die günstigeren Modelle aus und hast dann dann competitive pricing. Kannst du dann die günstigen Modelle bei OpenRouter, guckst einfach mal nach, welche sind dann auch gut, simpst du das günstigste und legst das an. Da passiert grad schon glaube ich einfach total viel. Oliver: Mhm. manuel: Ja, also ich bin auf Hermes. Ich habe einmal einen Hermes auf dem VPS laufen und einmal hier auf meinem Mac Mini. Und viele Sachen mache ich auch mit einem wirklich lokalen Gemma 4, wo einfach, ich weiß gar nicht, 12 Gigabyte RAM oder so braucht der nur. Das ist ein relativ kleines Modell, der aber schon ziemlich stark ist in bestimmten Sachen. ist es einfach sehr spannend, wie wird dieser ganze Wettlauf Open Source und so weiter weitergehen, vor allem auch mit dem Blick darauf, dass wir gar nicht mehr so große Veränderungen, Opus 4.6, 4.7, 4.8 sehen, gefühlt jetzt, ne, so. Und also ich mach das sehr klar, denke ich, direkt von Anfang an in Token-Effizienz, das sind bestimmte Tätigkeiten, können da gemacht werden, bestimmte Web-Searches können auch einfach mit Gemma gemacht werden und so. Sebastian Deutsch: Hm. manuel: macht total Sinn. Und so werden wir in Zukunft, glaube ich, deutlich stärker nachdenken, wo wir das drüber leiten. Bestimmte Sachen möchte ich auch nicht von meinem lokalen Rechner weghaben. Das sind halt einfach private Daten, wo ich einfach gar nicht irgendwo was hinschieben will. Und da würde ich jetzt auch kein chinesisches Modell nehmen. Wobei ich jetzt aber auch nicht weiß, was bei den Amerikanischen passiert, ehrlich gesagt. Sebastian Deutsch: Hm. Oliver: Ja, und es ist ja so die Frage, also, ne, wenn du ein komplett offline Ding nimmst und sagst, das Ding darf nicht mit dem Internet reden, dann ist die Frage, was das Problem an einem chinesischen Modell sein soll, das kann ⁓ nicht mit dem Internet reden, Deswegen. manuel: Nee, genau, aber ich würde jetzt aber nicht einen Quen 3.7 betreiben, weil ich dann über die API gehen muss und das würde ich nicht machen. Wenn ich das lokal hosten könnte, laufen lassen könnte, wäre das für mich komplett in Ordnung. Natürlich, da wäre es mir komplett egal, welches Modell das ist, wenn ich das lokal betreibe. Oliver: Kannst du auch nicht mehr 3.6 kannst du. Ich bin auch sehr gespannt, wie wir dieses Ganze verteilen. OpenRouter muss man sich wahrscheinlich auch nochmal angucken. Wie man das automatisch verteilen kann. Sebastian Deutsch: Ich würde bei OBLUTE immer mal wieder reingucken, was da die Leaderboards sind. Einfach so, damit man so auf Zack ist. manuel: Sehr spannend. Oliver: Ich habe ein ganz anderes lustiges Ding, weil das fand ich einfach faszinierend. Shift ist gerade gelaunched. Shift ist ein amerikanisches Startup, die dir in New York kostenlosen Putzdienst liefern. Die Leute kommen in deine Wohnung und putzen. Und dann gehen sie wieder. Und du zahlst nichts. Weil sie mit Kameras ausgerüstet sind und den gesamten Putzprozess aufnehmen, um die Daten zu sammeln und entweder für eigene Systeme oder jemand anderem zu geben. Und klar, kann man sich vorstellen, so ein AI-Ding, das ein Putzroboter bauen will. Natürlich zahlen die 40 Dollar, 50 Dollar keine Ahnung, was für zwei Stunden putzen. manuel: Das heißt, es entstehen jetzt Services, die komplett kostenlos sind und das einzige, was du dafür gibst, sind die Daten. Oliver: Ja genau. Leute kriegen genauso viel Geld, vielleicht kriegen sie sogar mehr Geld. So ein bisschen wie hier Facebook, ich nehme das Entwickeln von all meinen Mitarbeitern auf. Ich feuere alles externe, weil die schreiben schlechteren Code. Und nehme nur noch die internen Leute, die ich alle core geheiert habe, die besseren Code schreiben und da nehme ich auf, was sie tun. Das heißt, klar, jetzt wählen sie gute Putzleute aus. Und die besten Putzleute werden aufgehört. manuel: Hmm. Oliver: Muss ich echt nochmal nachdenken, muss man nochmal überlegen, wo man alles irgendwie noch... manuel: Wow, ich habe davon nicht gehört, es gibt so viele, es würde so ein Marktschiff, ich glaube ein temporärer Marktschiff dann halt sein. 1, 2, 3, 4 Jahre, wo sowas halt funktionieren kann. der Service ist halt spannend, sehr, spannend. Muss ich auch mal bisschen danach denken. Also es würde ganz viele Business-Bereiche nochmal ändern. Und vor allem diese klassischen haushaltsnahen Sachen, wo man sehr schnell einen Service haben wollen würde. bieten sich ja komplett dafür an, weil die auch immer wiederholbar sind. Man macht sehr ähnliche Sachen, die aber dann in sich sehr unterschiedlich sind. Du musst den Boden wischen, aber du hast unterschiedliche Cases. Wisch den Teppich nicht und so weiter, also spannend. Oliver: Hm? Ich denke... Hm? Sebastian Deutsch: Ich glaube, das meiste davon ist aber schon jetzt von den Spezialrobotern dann, die jetzt irgendwie so rumfahren in Haus, diese runden Dinger, die können auch schon Teppich, verschiedene Untergründe und irgendwie ist es auch was nicht... manuel: Mein Beispiel war jetzt nicht ein gutes Beispiel, das ist natürlich, wenn du wirklich die humanoiden Roboter hast. Sebastian Deutsch: Ja, also... Oliver: Küche aufräumen, wo können die... Sebastian Deutsch: Genau, das können die eigentlich schon, sondern du hast ja eigentlich eher das Problem, du hast ja auch so ganz viele Dienstleistungen in Deutschland, wo die Leute sagen, ja ich komme und ich komme putzen, aber es muss aufgeräumt sein. Und wir alle wissen, wenn es erstmal aufgeräumt ist, dann ist Putzen die kleinste Arbeit, die ist dann fast schon sogar lustig, die wird mich jetzt gar nicht stören, aber doch irgendwie alle Klamotten wegzuräumen, die vor allen Dingen auch sauber strukturiert abzusortieren oder so. Das ist doch das, tricky ist. Das ist doch auch das, wo du bisschen Gehirn-Schmalz haben willst. Also ich muss sagen, ich bin selber jemand, der der sehr unaufgeräumt ist oft, ja, und das auch schon immer war. Und meine Frau zum Beispiel ist jemand, die ist extrem aufgeräumt. Ja, das hat sich irgendwie mit Familiengründung dann nochmal potenziert. Die hat dann angefangen, diese Japanerin zu gucken, immer aufräumt, baandern. Und hat dann plötzlich waren überall unsere ganzen Schubladen irgendwie anders strukturiert und optimiert nach, das braucht man häufig, das braucht man nicht häufig und so. Und das sind, glaube ich, auch noch zwei Sachen. die da drin sind, einmal was ist das Bread and Butter Geschäft, das Aufräumen und Ablegen von Sachen und dann wirklich dieses eigentliche Saubermachen. So und ich könnte mir gut vorstellen, dass bei dem eigentlichen Saubermachen könnten Roboter eigentlich schon ganz gut sein. Also die, die weiß ich nicht genau, hab es, also die man bei YouTube so sich angucken kann, da denkt man schon so, weh, also weit weg ist das jetzt nicht mehr. bei diesem Initialen, dass die dir vielleicht auch helfen, dich da besser zu strukturieren und zu sagen, so, hör mal, das ist hier immer unaufgeräumt und das liegt immer darum und brauchst das eigentlich noch? Das liegt hier schon seit sechs Wochen, liegt da dann gleich ein Fleck und Staub zu, so, wollen wir das mal woanders hinräumen? manuel: Also für mich ist das, das ist, das Beispiel ist halt ein schönes Beispiel, so dieses Putzen. Das größere Bild ist für mich das Spannende eigentlich, dass ⁓ diese humanoiden Roboter, also das ist das Bild, was ja immer wieder jetzt gezeigt wird, Optimus und Co. wirklich in Masse produzieren zu können, beziehungsweise nutzbar machen zu können, brauchst du halt diese, halt diese Cases, dass da unfassbar viele Daten notwendig werden. und dass da natürlich ganz neue Geschäftsmodelle entstehen. Das ist, ich habe für mich einfach nicht so klar auf dem Schirm gewesen, dass das sehr disruptiv auch für bestimmte Branchen sein kann, weil man mit einem ganz neuen Geschäftsmodell reingeht, weil die Erlöstrüme aus ganz anderen Ecken kommen. Und für mich ist jetzt direkt mal spannend, weil ich mich sehr viel mit diesem Service-as-Software beschäftige aktuell. Also wie kann man ein Service-Business komplett als Software eigentlich abbilden und an der Nahtstelle... einen Menschen platzieren und dahinter sehr agentisiert das letztendlich abbilden, ist nochmal ein ganz anderer Einstieg jetzt zu sagen, ich mach das nach wie vor mit einem Service-Modell mit Menschenkraft, aber ich machs halt komplett kostenlos. Finde ich wahnsinnig spannend als generisches Geschäftsmodell und müsste mal drüber nachdenken, auf welche anderen Branchen das halt übertragbar wäre. Also super spannend. Oliver: Vor allen Dingen gerade die großen Modellprovider. Neulich mit jemandem gesprochen, der nochmal überlegt hat, jetzt sein Startup, das relativ viele krasse Daten hat, einfach redet gerade mit verschiedenen von den großen LLM-Anbietern. Weil anstatt das in irgendjemanden zu verkaufen, der das Startup braucht, ist das zu verkaufen für die Daten viel lukrativer. manuel: Mhm. Sebastian Deutsch: Das war aber schon immer so. Ich erinnere mich noch an Kayak und als das iPhone rausgekommen ist, haben ja relativ schnell so eine Flug-Suchmaschine gemacht und so. Das erste Geld, was sie verdient haben, haben sie eigentlich nicht damit gemacht, dass irgendjemand ihre Plattform benutzt hat. war ja Traffic viel zu gering, die Adoption war viel zu gering, es gab noch nicht so viele iPhones mit App Store und so. Sondern sie haben an die Carrier verkauft, wenn die gesagt haben, so hey, wenn der Tui gesagt hat, brauche ich noch einen neuen Flug Köln-Majorca. Da könnten wir noch einen aufmachen, aber wird der sich rechnen? manuel: Mhm. Sebastian Deutsch: Dann haben sie von Kayak abgekauft, was das Suchvolumen ist. Und auf der Basis haben sie dann entschieden, was sind die Absprungraten, wo sagen die Leute, ab welchem Preis machen sie nicht mehr. Und die Daten haben sie abgekauft, ⁓ diese Entscheidung zu treffen. Das ging aber auch nur, weil einer, glaube ich, den Ursprungsgründern oder die ersten Mitarbeiter oder so der da ist, war einer, der das, glaube ich, vorher als Konsultant gemacht hat. Der hat immer so Gesellschaften beraten. Aber Daten ist super spannendes Thema. War schon immer so, wird auch immer so sein, wird mit KI noch viel wichtiger werden. manuel: Mhm. Oliver: Krass, ja? Siehste? Da passiert noch einiges. Was haben wir denn noch Schönes? manuel: Ja, also ich bin da komplett dabei. Noch ein Satz, für mich das etwas Disruptive ist, dass das für menschliche Arbeit jetzt auch gilt. Vorher war das eigentlich ein bisschen ein Abfallprodukt, was vielleicht aber mehr Geld nachher gemacht hat, aber das war eher im digitalen Raum. Die Daten müssen so wertvoll sein, dass das okay ist, Menschenkraft, einen Stundenlohn. Oliver: Ja. manuel: Du musst mehr Geld dafür bekommen, als der Schuldenlohn letztendlich ist. Und das finde ich nachdenkenswert für mich. Oliver: Mhm. manuel: Ich weiß nicht, ob irgendjemand von euch weiß, was da bezahlt wird für so Daten. Also wenn jemand eine Stunde aufräumt, keine Ahnung, da... Also hat man dann ein Livestream nachher, ein komplettes Video, eine Stunde Video, was nachher ausgewertet wird? So ist das, was man verkauft. Pro Stunde zahlt man 50 Euro oder so, keine Ahnung. Also crazy. Oliver: Ne, kein Bassenschein mehr. So vermute ich das. Sebastian Deutsch: Du hast da bestimmt noch den Audio-Stream von der Kraft, die so vor sich hin fluchte. Hat der schon wieder seine dreckigen Socken liegen lassen, ne? So ein Schwein. manuel: Hahaha Oliver: Nächstes Thema SpaceX. Wer von euch kauft SpaceX-Aktien? manuel: Hi! Sebastian Deutsch: Du weißt doch genau, wie es so läuft. Das Ding geht an die Börse, dann verkaufen alle Leute, weil es jetzt liquide ist und handelbar ist, was überhaupt ohne Lockup-Period zu abverkaufen geht. Das heißt, es erstmal einen riesen Pop. Und dann kann man sich irgendwann überlegen, ob man tatsächlich an Elon Musk glaubt und dann nochmal wieder einsteigen. Das ist so das Erste, das das Makro. Und dann gibt es immer noch das Ding, dass man besser nicht gegen Elon Musk wetten sollte. Oliver: Niemand. Sebastian Deutsch: Das haben wir auch schon in Corona mit Tesla gesehen. Oliver: ⁓ manuel: Ja, keine Ahnung. der Kado hat ja dieses Video geteilt mit, was stand da denn? Du bist nicht der SpaceX Investor, du bist der Exit. Ja, ob das jetzt ist natürlich auch irgendwie für Klicks gemacht und so weiter. Alles, was ich gelesen habe dazu und ich habe mir selber das IPO Prospectus jetzt nicht angeschaut. Alles, was ich dazu gelesen habe, ist Finger weg. Das ist halt komplett aufgeblasen. Ich finde schon auch ein bisschen verrückt. dass sie das direkt jetzt auch in die Indizes rein drücken und so über die normalen Wege hinweg, dass man jetzt erstmal eine bestimmte Zeit lang gelistet sein muss und so weiter. Ja, ich weiß es nicht. Big Money ist da letztendlich drin. Elon Musk wird jetzt, was ist das dann, Trillader? Trillader? er dann? Ich finde das alles komplett absurd und ja, ich würde nicht investieren. Oliver: Mh. manuel: weil ich das für komplett aufgeblasen halte. für mich ist das ein Stück weit auch, ⁓ XAI und so weiter zu retten. Es ist natürlich eine Finanzierungsstory. Sebastian Deutsch: Ja, genau. Nicht ⁓ XAI zu retten, sondern das, was er effektiv rettet, honestly, ist seine Reputation bei den ganzen Investoren, die er in XAI reingetalkt hat. Überlege ich mal, wie viel Geld er da eingesammelt hat. Und er betreibt da jetzt gerade Schadensbegrenzung, dass die Leute da alle mit einem gesunden blauen Auge rauskommen. manuel: Mmh. Und die SpaceX Investoren, die müssen die Krote schlucken, wissen wir. Nee, aber Retail, auch die Existierenden machen auch einen guten Exist. Ja, keine Ahnung. Also es ist, Sebastian Deutsch: Ja, das ist ja Retail. Ja genau, die müssen die Kröte schlucken. Oliver: Und vor allen Dingen ist es ja einfach so, es ist SpaceX, aber jetzt macht XII als Teil von SpaceX schon mehr Geld. Und die Bewertung kommt ja daher, dass er sagt, der Total Addressable Market ist 27 Billionen oder keine Ahnung was, was quasi der weltweite Softwaremarkt ist so ungefähr. Also wir bauen alles nach. Das ist das Bewertungsthema. Weil jetzt dank diesem Anthropic Deal und so weiter macht XAR damit da schon mehr Geld als irgendwie SpaceX macht. Sebastian Deutsch: Yes. manuel: Ja, Moment, das ist, ich hab das zumindest, das hab ich mir angeschaut, dieser Colossus Deal war das. Und da hat er eben, also hier, das hab ich nochmal nachrecherchieren lassen, weil ich das auch irgendwie nicht richtig verstanden hatte. Im offiziellen Börsenprospekt wurde die Vereinbarung so dargestellt, dass ein Topic bis Mai 2029 monatlich 1,25 Milliarden US-Dollar für die Nutzung der Colossus-Rechnungen in Tennessee zahlt. Sebastian Deutsch: Hm. Oliver: Mhm. manuel: Daraus ergab sie ein prognostiziertes Gesamtvolumen von bis zu 45 Milliarden US-Dollar, was die Bewertung von SpaceX als führender KI-Infrastruktur aktuell massiv stützte. Die Richtigstellung via Social Media Elon Musk stellte auf der Plattform X klar, dass es sich in Wahrheit lediglich um einen kurzfristigen 180-Tage-Leasing-Vertrag mit einem gegenseitigen 90-Tage-Kündigungsfrist handelt. Oliver: Hidanmars ist einfach der grandioseste. manuel: Genau, das ist so, es ist ja alles irgendwie, aber auch das, was mit Opene Eider passiert, mit das ganze KI-Kreislaufmodell und so, das ist alles, es ist schon sehr blasig. Wir haben da schon häufiger darüber gesprochen, müssen wir jetzt auch nicht wiederholen, aber das ist alles irgendwie auf sehr wackeligen Füßen gebaut. Keine Ahnung, also ich finde das weird. Sebastian Deutsch: Total weird. Da habe ich heute bei Evolve AI so einen Instagram-Post zugesehen, wo so ein AI-Konsultant gesagt hat, die haben irgendwie eine Firma auf Agentic Engineering umgestellt und haben mal vergessen, irgendwie Claude's Limit zu geben. Haben aber auch den API-Plan genommen und haben dann irgendwie so 500 Millionen ausgesehen ausgegeben, weil sie irgendwie das Limit nicht gesetzt hatten. Und jetzt sind natürlich alle pissed. Oliver: Ich habe auch schon von mehreren Leuten gesprochen, sagen, wir sind eine größere Firma. Und haben unseren Leuten das irgendwie gegeben. Und das geht durch die Decke. Du kannst ja nur bis 150 Leute, geht Max oder so, danach musst du den API-Plan nehmen. Oder 120 Leute. Und dann ballert es halt. Und es soll ja alles noch teurer werden. Ich hatte ein spannendes Gespräch letzte Woche mit jemandem, der nochmal meint, das Spannende wird einfach auch, dass die ja Sebastian Deutsch: Genau. Oliver: Die benutzen ja alle einen Großteil ihrer GPUs im Moment fürs Training. Die Frage ist aber, wie lange dieser Training Advantage hält. Also wie lange ist dieses Spiel? Ich muss der Erste sein mit einem neuen Modell? Oder laufen wir irgendwie darauf hinaus, dass die das so gegenseitig und niemand gibt mir alles aus? Das würde aber bedeuten, dass super viele der GPUs frei werden, die alle für Influence benutzt werden müssen, weil sie sonst aber nur rumliegen. Und dann ist die Frage, was mit den Preisen passiert, gehen die dann runter, gehen die hoch, versuchen die mehr Geld zu machen damit. Macht Anthropic jetzt wirklich Gewinn oder nicht Gewinn? Du erreichst deine Limits immer schneller. Mitte des Monats kriegst du irgendwelche Euromax-Accounts sind aller Ende. Sebastian Deutsch: Genau. Das ist ja genau das Ding. ist so bisschen irgendwie, Uber hat doch auch vor ein paar Tagen das irgendwie announced, irgendwie ihr komplettes Budget, also sie haben gleich 500 bis 2000 Dollar Budget für ihre Mitarbeiter eingeräumt, AI Budget. Und das haben sie jetzt in den ersten vier Monaten komplett durchgebrannt. Und sie sagen aber, sie wollen es nicht weiter erhöhen. Vielleicht in Ausnahmefällen kann man darüber reden, aber sie wollen es generell eigentlich nicht weiter erhöhen, weil sie sagen, wir sehen nicht die Returns. Oliver: Das geht immer schneller. Sebastian Deutsch: Also wir sehen nicht irgendwie, dass jetzt plötzlich Leute dadurch ersetzt werden können oder irgendwas schneller geht oder besser wird oder du mehr Revenue machst und jetzt nur für die Bequemlichkeit der Leute. So und jetzt ist das ist so bisschen meine Erfahrung. wenn du jetzt AI-Code generierst mit Software ist ja das Schöne, dass wo du dir vorher, musstest du manchmal als Mensch dir so sehr genau überlegen, was ist denn der Sweet Spot von dem, was ich entwickeln will und dass man da nicht so komplett in so einem Und dann hätte ich gern das noch und das noch und das noch und das noch. Und dadurch, dass halt Code generieren jetzt so unfassbar günstig geworden ist, Softwareentwicklung ist unfassbar günstig geworden, kommt man ja schon in so einen Moment, wo man halt einfach sagt, na gut, hier gehen noch fünf Türmchen an das Gebäude dran. Und wenn dann die Tokens plötzlich alle sind, das Token Budget aufgebraucht ist, da muss ja irgendjemand dahinter das Ganze jetzt menschlich wieder kuratieren. Oliver: Ja, und vor allem ist es ja sogar so, dass du da sitzt, wenn du keine Budgetlimits gibst usw. Ist ja wie, als würdest du irgendeinem Produktmanager sagen, du kannst so viele Entwickler haben, du willst. Würde doch keiner sauer sagen. Ne? Mach mal. Also, ich bin auch sehr gespannt, was Leute noch optimieren. Wir merken das ja auch allein. Wir haben ja, wie gesagt, haben so ein MCP-Modell, eigentlich, also so ein so ein MCP Gateway plus noch ein anderes Workflow-Konstrukt, das eigene MCPs baut. Das heißt, wenn ein Cluster bei uns kaputt ist oder so, geht das Ding raus und sucht sich Daten zusammen und entscheidet, was kaputt ist, etc. Es lernt dann aber, dass es nicht Gesamtgrafana und Gesamt keine Ahnung was brauchte, sondern welche selektiven Sachen es brauchte und baut sich einen neuen MCP-Server, der minimals Daten holt und spart plötzlich 40 bis 80 % an Kontext und Kosten, weil es einfach nicht alles rausballert. Also da wird noch viel, glaube ich, da bin ich dabei. Da wird noch ultra viel passieren in nächster Zeit. Deswegen auch die Die Statistiken rund ⁓ Hiring von Entwicklern, es werden immer mehr Entwickler eingestellt. Also die Jobbörsendinger gehen nach oben. Es ist nicht so, als würden alle arbeitslos werden. Auch wenn es immer so klingt, wenn man sich in Facebook ansetzt. Cloudflare hat ja gerade announced, haben auch in den Shownotes, dass sie alle Leute gefeuert haben, die mehr so Controlling machen. Was auch eine fiese Aussage ist. Alle Leute, hier Controlling machen, ihr seid halt wertlos. Entwickler wollen wir noch behalten. Deswegen gibt es so paar Leute. Also Facebook finde ich schon echt krass. Auf der anderen Seite führt das wieder zu dem Gedanken, sollte man langsam Facebook-Aktien kaufen. Weil das stimmt ja schon. Was macht denn Facebook? Ein Social Network. Die müssen gucken, wer welche Nachricht angezeigt bekommt, wo welche Ad reinpasst und so weiter. Das ist alles voll durchautomatisierbar. Das ist alles Mathematik. Das kannst du alles irgendwelchen Agents geben. Damit geht der Profit irgendwann durch die verdammte Decke. Was meint ihr? Also ich nehme an, keiner von euch freut gerade Leute. Oder doch? Wir nicht? Sebastian Deutsch: Ne. manuel: Nein, wir stellen keine ein. Das ist die ganz klare Maxime. Sebastian Deutsch: Ich würde sofort jemanden einstellen, wenn der mir zeigt und sagt, ich habe in letzten Monaten mir eine megageile AI-Harnis aufgebaut und beherrsche alle diese Tools vorwärts und rückwärts und ich bin hier so eine Super Rakete, ich sofort einstellen. manuel: Ja, vielleicht formuliere ich mal anders. Dann müsste jemand anders gehen. Generell haben wir die Idee gerade oder machen das. Wir versuchen, digitale Coworker zu bauen. Also Leute, denen man quasi nativ, nicht Leute, sondern Maschinen, mit denen man nahezu nativ zusammenarbeitet. Das ist das, was wir tun. Und natürlich werden dann bestimmte Routine-Tätigkeiten einfach weniger. Das Anforderungsprofil verschiebt sich massiv. Wir brauchen Leute, die tatsächlich mit KI auch nativ arbeiten. In ihrem Alltag und auch nativ als digitalem Assistenten tätig sein können. Digitaler Assistent heißt nicht, ich mache jetzt ein Chatfenster auf und schreibe da irgendwie rein. Digital Assistent ist wirklich, ich gebe die Arbeit, da passiert was und da kommt irgendwas nach vier Stunden oder wie lange auch immer zurück. Genauso wie wenn man es den Praktikanten geben würde. Also genauso denken wir das tatsächlich. das verschiebt radikal das Anforderungsprofil bei uns gerade. Die Leute müssen wirklich sehr gut übergreifend drauf schauen können. Und das würde ich jetzt mal glauben, dass wir, also auch jetzt schon nicht mehr, aber vor allem in sechs Monaten, wir würden keine Person mehr einstellen, die nicht nativ mit KI umgehen kann. Weil es sehr viel bedeutet, dass man wie so ein Dirigent da letztendlich agiert. Und das heißt, das ist eine Mischung aus, man muss ein gutes Gefühl haben für, wie sieht gute Arbeit aus und B, dass man selber auch die Tools nutzt und auch sagen kann, ich verstehe, wie das funktioniert, ich gebe eine Anweisung, dass der Skill besser wird und so weiter. Wir haben zwei, wir können eine längere Folge darüber machen, wir denken einmal KI in bestimmten logischen Schichten, dann aber auch als lernenden Loop über das Gesamtsystem. Und das ist, wie wir gerade unsere komplette Struktur bauen und wir denken das Service als Software. Also wir sind im Service-Business und es gab noch nie so eine gute Zeit für Service-Unternehmen aktuell, weil du das komplett als Software denken kannst. Oliver: Kannst du Service als Software nochmal genauer erklären? manuel: Du bist ein Serviceunternehmen und machst einen, weiß ich nicht, machst einen, Coding Service ist jetzt so naheliegend, das sind die technischen Leute, aber als Beispiel, hast, denk dir irgendwas aus, du hast eine Designagentur, du hast eine SEO-Agentur, du hast irgendwas, was klassischerweise durch Menschenarbeit gemacht wurde. in Zukunft, B2B wird auch in Zukunft, Leute wollen mit Menschen. zusammenarbeiten, wenn es einen Servicecharakter hat. Wenn man das nicht komplett in seinen eigenen Prozess integriert, sondern das wirklich an einen externen Experten geben will. B2B wird ein Verkaufsgespräch nicht, aber auch die Interaktion auf absehbare Zeit, zehn Jahre plus, ich, wird das nicht vom Menschen losgelöst sein. Oder du machst das halt selber und hast nur noch eine Maschine. Das meine ich jetzt nicht. würden einige Services auch komplett verschwinden. Wenn man aber sagt, ich habe da eine gewisse Expertise, spricht man mit diesen Menschen und gibt das an diesen Menschen ab. Und dann ist aber nach der Nahtstelle ist nahezu alles Software, beziehungsweise alles agentisiert mit ständigen Humans in the Loop und immer weniger Humans in the Loop. Am Anfang viel, nachher weniger. Früher haben wir gesprochen von Productized Software. Das war eigentlich eher dass man gesagt hat, ich brauche überhaupt keinen Menschen mehr vorne. Ich glaube oder nicht ich glaube, sondern ich möchte gerne mehr Unternehmen bauen, die den Menschen explizit drin haben und zwar einen richtigen Experten in dem Fach. Du kannst zum Beispiel machen wir ja eine Event Agentur. Ganz viel Projektmanagement kannst du als Software abbilden. Event Management auf dem Event aktiv sein nicht. Ganz viel Projektmanagement geht aber. Und ganz viel Kommunikation. geht auch. Du musst aber schon wissen, was wie wo passiert. Und die Kundin will auf jeden Fall noch vorne mit einem Event-Experten sprechen. Und wir schauen jetzt einfach auf jeden Prozess drauf. Ganz konkret. Und etwas, was man eigentlich sagt, das kann man gar nicht digitalisieren, weil in einigen Bereichen geht es auch nicht. Weil vor Ort, wenn Optimus kommt, vielleicht, aber da wird es ganz lange eben halt nicht sein. Das wird man nicht. agentisieren können oder software-mäßig abbilden können. Ganz viele andere Sachen aber schon. Aber es ist das Versprechen, dass es nach wie vor wirklich ein Mensch auf der anderen Seite sitzt und auch für das Ergebnis einsteht. Für den Kunden ist das komplett nicht merkbar oder soll es, darf es nicht merkbar sein, dass eine KI irgendwo da letztendlich zwischensteht. Und das ist unser Modell und auch, glaube ich, für ganz viele Oliver: Okay, verstanden. manuel: Service Businesses das Zukunftsmodell. Wo Service Businesses in der Hinsicht, dass man sich schon noch auf eine menschliche Expertise verlassen will und nicht nur auf den nächsten sechs Monaten, sondern wahrscheinlich die nächsten drei bis zehn Jahre. Und diese Businesses gibt es. Oliver: Ja, kann ich sogar nachvollziehen. auch dass die Menschen mit Menschen reden wollen. manuel: Ja, das ist... Also da glaube ich ganz, ganz fest dran, also ich möchte nicht mit einem Bot sprechen, dann hire ich das nicht. Oder das ist einfach ein SaaS Produkt, das ist Software as Service und nicht Service as Software. Oliver: Ja, aber gut. Ja, krass. Ähm, wir haben noch ein andere Sachen da drin. Vielleicht, weil wir gerade Service as Software und Human in the Loop ein bisschen Sicherheitslücken. Ich hatte einige Gespräche wegen Mythos schon, auch wenn ich wiederum andere Leute gesagt habe, geht auch mit Cloud und so weiter und so fort. Aber es ist ja scheinbar wirklich so, dass irgendwelche Topbanken in Amerika, die irgendwie systemrelevant sind, saßen zusammen und kriegen das Schlottern, weil das Ding irgendwie überall Lücken findet. Wir merken es bei Giant Swarm, dass du viel mehr Zeugs hast, was runterpoppt, was du fixen musst. Mit Chain Guard gesprochen, die sagen, die CVE zu exploit geht von 40 Tagen auf minus 5 Tage. Die exploits sind da, bevor das CVE überhaupt released ist. Also, da einfach eine wahnsinnige Acceleration kommt, wo wir eventuell gar nicht mehr wirklich ohne Agenten hochgradig dagegen ankommen. Du wirst viel mehr schützen müssen oder viel mehr updaten müssen und so weiter und sofort. Und dann habe ich gesehen, ihr habt nochmal hier OpenClaus, ich als Lücken hat irgendwer reingepackt. Da habe ich nur nebenbei mit ⁓ dass mal das passiert ist, was alle gesagt haben, passiert. OpenClaw ist gut ist RIPE für irgendwelche Supply Chain Attacken natürlich wahrscheinlich. Sebastian Deutsch: Ja, es gab so vier CVEs, die allerdings, wenn es fairerweise sagt, auch irgendwie mehr über die letzten vier, fünf Monate passiert sind. Mit Cresentials, mit MCPs und so. glaube, das größere Problem, du hast, dass es gibt so Clawtub, das ist jetzt so ein GitHub für Skills, für OpenClaw. Und das ist halt community-based. Das heißt, wenn da irgendjemand was malicious macht und eine Sache da reintut, dann kann damit halt Schmoo betrieben werden. Und da ist halt das Problem, dass die Leute, OpenClaw machen, das sind immer die gleichen Sachen. Ich selber, wie gesagt, ich habe bei OpenClaw ganz am Anfang, als das noch Moldbook hieß, ich das ein bisschen gemacht. Danach sind wir auf Hermes umgestiegen, so wie Manuel auch, hat er gerade erzählt. Und jetzt habe ich aber letzte Woche nochmal in OpenClaw aufgesetzt, um zu gucken, ist da was passiert, weil ich hatte viel Gutes gehört zur letzten Zeit und habe mir gedacht, ach, das muss ich nochmal angucken. War so bisschen underwhelmed, wo die gerade stehen, dass es sich nicht so super krass verändert hat, sondern es war so, naja, ist ja immer noch. Auf jeden Fall not for the fainted heart und du musst auf jeden Fall so ein halber Entwickler sein, ⁓ dich da durchzuwühlen. Und dann so diese typischen Dinge, die du eigentlich machen willst. Du willst, dass der irgendwie auf deinen Google Drive zugreifen kann. Du willst aber nicht dem jetzt komplett Zugriff auf deine ganzen E-Mails und deinen Account geben, sondern das willst du irgendwie über einen anderen Google Account machen. Der andere Google Account ist mir dann von drei Tagen weggeblockt worden von Google, weil sie gesagt haben, hey, du machst da einen Bot und das darfst du nicht wegen unseren Terms of Services. Dann gibt es irgendwie Google Extensions, noch ein Löcher. gibt irgendwie Google's, wie benutze ich den OpenClaw, damit der auf meine Google Drive Dokumente zugreifen kann, Spreadsheets und haste nicht gesehen. Da gibt es noch hunderte von Extensions, die dir dabei helfen. Dass da nicht mal eine dabei ist, die die Dokumente und die Keys irgendwie absaugt und dann irgendeinen Spammer oder sonst irgendwer, einen Hacker weitergibt. Tja, keine Ahnung. Aber wollen tun, alle machen. Alle sagen so, ja, ja, hier. 100 % Exus auf mein System. Darfste alles machen. Ruhtzugriff, gerne. Oliver: Ja, das sind ja diese ganzen Supply Chain Attack-Dinger jetzt, die wie gesagt, MPM war kaputt. War lustig auf Twitter zu sehen, wie das hochballerte, weil 99 % der Leute einfach live MPM updaten. Und plötzlich war das überall verteilt. Das glaube ich auch, das ist gerade bei dem Ding einfach hart. Vor allem bei den Leuten, ja keine Ahnung haben. Sebastian Deutsch: Gute Nacht. Mmh. manuel: Ja. Sebastian Deutsch: Genau, so... manuel: Ja, genau. vor allem, wir sind da schon auch sehr vorsichtig gerade mit Hermes. Was wir da nutzen, machen sehr, viel selber und auch was da gezogen wird. auch wenn ich halt irgendwie Vibe code, natürlich frage ich dann nach, so hey, was wäre denn da gut, was brauchen wir dafür? Und dann geht es auch einfach los. Dann einfach marschiert er, zieht sich irgendwas und so weiter. Ich habe da noch nicht wirklich sehr gute Mechanismen, die sehe ich auch gerade noch nicht, wie man das irgendwie verhindern kann. Es gab auch mal eine Zeit, eine Welle, wo Projekte sehr ähnlich genannt wurden wie bekannte Projekte, wo man dann so Name-Hijacking gemacht hat, wo man dann gar nicht wusste, welches welches war und das war halt eigentlich ein berühmtes oder ein populäres. Oliver: Ja. manuel: Und dann wurde aber ein anderes von einem NLM gezogen. Das ist glaube ich weitgehend so bisschen reduziert. Aber natürlich kriegen wir diese Sachen. Und das Hauptproblem ist, also auch bei uns, wir haben da schon sehr viele Daten mittlerweile drin und sehr viel Access zu allem möglichen Kram. Das wäre schon richtig doof. Oliver: Ihr müsst mir nochmal Hermes erklären das nächste Mal, aber gut, das ist ein anderer Punkt, das machen wir jetzt nicht mehr. sind schon wieder bei paar und 40 Minuten. Deswegen glaube ich, ist es auch ein guter Punkt. Sebastian Deutsch: 45 Minuten. manuel: Habt ihr denn noch was schönes? Oder ist das ein guter Punkt einfach zu sagen, Dankeschön? Es gab noch die Google I.O. Das war schon ganz interessant, was da so passiert. Sebastian Deutsch: ein Feuerwerk. Oliver: Keiner steigt mehr durch, ob er jetzt ein Google Max irgendwas pro blah etc. kann und das ist Feedback, was ich gehört habe. Keiner steigt mehr durch, was jetzt was, wie, wo, was benutzen kann. So bisschen das Microsoft Copilot-Thema. Sebastian Deutsch: Ja. So, das kannst du jetzt machen, aber das heißt jetzt Gemini Spark und dann musst du aber deinen Google Max Ultra Pro Super Duper haben, aber ist jetzt bis Juni noch free. Da kannst du einfach hier alles machen, was du willst, aber dann nicht mehr. Da darfst auch nicht mehr auf deine Dateien zugreifen. ⁓ ja, gut, das hatten wir früher schon. Das geben wir dir wieder zurück. Oliver: Es ist einfach zu viel. manuel: Jetzt mal, haben wir da irgendwie was anderes erwartet von Google? Also ich hatte glaube ich mal vor irgendwie, vor ich weiß nicht, vier Monaten oder so habe ich gesagt, ich glaube, dass Google einfach ein Riesenplayer wird, weil die haben die Daten. Haben die auch? Ich glaube das ist nach wie vor an diese Grundthese. Und ich fand auch die Announcements super. Wenn ihr euch aber zurückerinnert an die Google IOs letztes Jahr, vorletztes Jahr und so weiter, die haben immer ganz gute Announcements gehabt, ganz gute Cases, die waren technisch relativ weit vorne. Oliver: Nö, die Hälfte geht ja auch wieder aus. manuel: Aber die kriegen es halt irgendwie in Execution dann nicht umgesetzt. weiß auch nicht. Also genau das gleiche Gefühl hatte ich nämlich auch. hatte so, das ist ja ganz spannend. Aber das ist nachher, ich bin halt lost. Ich weiß jetzt auch nicht. Ich habe für Google bezahlt. Ich war einer, glaube ich, wirklich der ersten Enter Gravity User gefühlt. Also ich habe wirklich, als es rauskam, sofort runtergeladen und sofort angefangen. Das war ja mein Vibecoding-Moment. Hab gezahlt direkt, hab gedacht, ja wunderbar. Ich habe jetzt keinen Paydecon mehr. Einfach weil, nee, war mir viel zu doof, viel zu viele Bugs, viel zu viele... Die haben mir keine Produktliebe gezeigt. Jetzt ist Enter Gravity gerade wieder gut. Gemina Flash hab ich vorhin gesagt, also 3.5 Flash ist großartig. Aber ich bin lost. das ist dann... Bei den anderen hab ich irgendwie mehr Konstanz, mehr Klarheit, mehr... weiß es nicht. Die Sachen, die sie gezeigt haben, sind aber interessant gewesen. Sebastian Deutsch: Ich glaube, er ist das. Ich glaube eigentlich, dass sie jetzt reagieren müssen. Eigentlich haben sie total viel, aber man merkt, dass Google dann so ein riesen dezentraler Tanker ist, wo dann das eine Team auch nicht mit dem anderen spricht und so. Das fand ich vorher mit Gemini, dass du halt mit deinen Dokumenten irgendwie quatschen konntest und dann hast du da so Fragen gestellt und dann ging das aber irgendwie nicht. Das war irgendwie sehr, sehr komisch. Das ist jetzt zum Beispiel viel besser geworden. Also das ist, glaube ich, dass das auf jeden ... Also das ist schon holistischer, kannst du damit bisschen was machen. manuel: Mhm. Sebastian Deutsch: Aber auch jetzt zum Beispiel diese ganze OpenClaw-Geschichte, dass ich mir so einen Google-Account mache und den will ich mit einem Bot betreiben und dann schreibt Google mir so, nee, das darf sie nicht, das geht nicht. Wo ich mir denke, ⁓ come on, das ist doch demnächst die Realität, dass ich irgendwas haben will, sodass ich einen Bot auf Teile von meiner Infrastruktur zugreifen lassen kann und ich bezahle da auch gerne für, kann ich das bitte haben? Das kann mir keiner erzählen, dass sie das nicht sehen. Genau wie bei den ganzen Messengern, die alle draußen sind, eigentlich gerade eine mega Opportunity draußen. Ja, irgendwie du hast WhatsApp, aber WhatsApp ist eigentlich im Prinzip richtig closed, also Meta lässt da keinen dran. Dann hast du irgendwie Telegram, das ist total offen, aber Security Nightmare, weil es komplett nicht end-to-end verschlüsselt ist. Das heißt, wenn du da anfängst irgendwelche Query-Linches, dich dagegen zu schicken, dann können sowohl Russland als auch die NSA das einfach bei Bedarf alles lesen. Dann hast du Signal. die es einfach von der UI her nicht auf die Straße kriegen. Dann hast du Google, die es auch nicht machen. Dann dahinter Slack, Discord, da ich gar nicht drüber reden. Eigentlich könnten da total viele richtig viel in the era of AI, in the era of agents was machen. Nimm mal einfach, wenn du so ein OpenClaw benutzt, du gibst dir mit eine Aufgabe. Was interessiert mich denn dann stundenlang die Diskussion mit dem Bot, dass ich dann per Message geschickt kriege, dass er gerade eine Websearch macht oder über irgendwas nachdenkt. oder irgendwie ein Python-Skript ausführt. Das interessiert mich doch gar nicht. Ich habe ein Goal, da will ich hin. So, und dann soll er mir Bescheid sagen, wenn es erreicht ist, oder Rückfragen stellen, die auch gerne in Nachricht sein können. Und natürlich will ich als Entwickler oder als enthusiastisch interessierter Nutzer, will ich vielleicht da noch mal reingucken, was macht er eigentlich gerade. Das unterstützen die ganzen Messenger aber alle nicht. Die haben nur, du hast eine Nachricht geschrieben oder keine, das gibt es nicht. Da ist eigentlich total viel UI, UX-Opportunity. Oliver: Meine Vergesse. Sebastian Deutsch: mal so Messenger in the era of AI zu erfinden und auch zu monetarisieren. Macht halt keiner. Oliver: Gut, aber das soll schon das Ende. Da haben wir schon eine Aufgabe. Mal sehen, ob in zwei Wochen jemand das gebaut hat. Wir haben noch hier Brand Briefing gerade, die man reingeschrieben. Was ist Brand Briefing? Sebastian Deutsch: Ja, ich habe das noch reingepackt. da hatten wir vorhin gesagt, was man machen könnte. Brandneo ist eine Agentur hier für Social Media. Die haben einen sehr, sehr schönen Deep Dive gemacht über, wo man AI einsetzen kann und vor allen Dingen, wo die Limits sind. Wo sie halt auch sagen, Kommunikation wirkt ja, weil du anders bist, weil du anders sprichst und so. Und AI macht aber, dass du gleich sprichst wie alle anderen Gleichsprechen. Und AI kann dir helfen, nicht zu vergessen, das alles einzufangen. Aber wenn du mit einer Edge kommunizieren willst, dann bitte nicht mit AI. Das haben sie sehr, sehr, sehr cool in Briefing Prompt Snippets eingefasst und so. Also für alle Marketeers unter unseren Zuhörern sei dieses Brand Briefing Ding sehr ans Herz gelegt. Oliver: Ja, dann mach ich noch eine Sache. Ich hatte einen X-Post. ⁓ cool. Ich hatte einen X-Post. X-Post ist weg. Gut, dann nicht. Gehen genau darüber. Natürlich, das Ding wird immer gleicher. Dass du mehr erst lernst, dass du mehr erst auch von dem Neugeschriebenen lernst und so weiter, dass du immer, wir werden nur noch Average-Texte haben. Aber gut, anderer Punkt. Das ist bei über 50 Minuten. Jungs, ich bedanke mich. Ja, es war mir eine Freude. Danke, dass es kurzfristig geklappt hat. manuel: Können wir noch mal lang drüber sprechen. Oliver: Liebe Leute, verteilt das, schickt das Leuten, schaut es euch an, gebt uns Kommentare, schickt uns Fragen, wir freuen uns drauf und irgendwer braucht jetzt einen Messenger. Danke schön. manuel: Genau, irgendwie folgen und liken, man glaube ich immer sagen, oder? Oliver: Erfolg und Leichen soll man irgendwie sagen, ja, sehr gut. Sebastian Deutsch: Ja, Battle ⁓ Likes. Können wir machen. Oliver: Ja. Like und subscribe. Bye bye. manuel: Ciao! Sebastian Deutsch: top