Oliver: Einen wunderschönen guten Tag liebe Zuhörer und Zuhörerinnen. Willkommen zur Nerdshow. bin wieder hier mit dem Carlo Manuel und Sebastian. Es wird eine grandiose Mittagsaufnahme hier an diesem wunderschönen Freitag. Hallo Jungs. cm: Hallo Oli, hi zusammen! manuel: Hi! Sebastian Deutsch: Hello! Oliver: Sehr gut. Ja, wir haben wieder einiges zu besprechen. Wir haben eine gute Woche. Ich kann vielleicht mal newsunabhängig anfangen, weil ich war ja letzte Woche auf dem RACE Summit in Paris. 9.000 Leute AI-Konferenz. Zugenommassen ohne Endkunden. ist so eine AI-Menschen feiern sich selbst Konferenz. Also es ist noch nicht mal ein Anthropic oder OpenAI da. Es sind die ganzen Data Center Leute da. cm: Hattet ihr eine gute Woche? sowie zu Online-Marketing-Zeiten früher. Oliver: Ja, sind, also am Ende ist, hast du die ganzen Neo-Clouds da, irgendwelche Leute, die APIs darüber bieten und so weiter. Neo-Clouds sind die ganzen Leute, die jetzt Rechenzentren bauen. Zum Großteil sind das die alten Bitcoin-Miners, die halt Zugriff auf Power haben und jetzt einfach ihre Rechenzentren umshiften. Deswegen da so ein paar interessante Sachen, weil also erstmal Sebastian Deutsch: Was ist jetzt schon wieder Neocloud? Oliver: Das ist wirklich wie 99, das sind die Leute mit Geld. Wir haben uns mit Giant Swarm gemacht, die AI-Welt noch bisschen besser zu verstehen, wie funktioniert dieser Markt. Und haben uns dann VIP-Spiekertickets geholt. Dementsprechend hatten wir auch zu ein paar spannenden Events Zugriff und Speaker-Lounge und so weiter, um die richtigen Leute zu treffen. Bei 9000 Leuten ist das ein bisschen schwer. cm: Man kauft sich die, man kauft sich ein Speaker Ticket. Oliver: Nein, man kauft sich ein VIP-Ticket, das das gleiche Level wie Speaker hat. Bedeutet auch, dass wir am Dienstagabend in Versaillesen waren. Also die haben sich da was kosten lassen. Da waren aber auch 800 Leute, war riesig, aber also Monsterlebnis. Black Tie Only. heißt, gesamte Giant Swarm, Founderriege in Smoking. Das war spannend. Aber ⁓ so bisschen... Dateninfos, also erstmal wirklich es fühlt sich an wie 99 von der Struktur her, wie das Advertising auch damals noch funktioniert hat. Du hast einfach irgend so ein Datacenter-Typen, der irgendwie ein Datacenter baut, dann hast du irgendwen, der da irgendwie sinnvoll die Server zusammen managen kann und die Server managen kann, dann hast du den nächsten, der da irgendwie Models drüber providen kann, dann hast du den nächsten, der irgendwie sinnvolle APIs über die ganzen Models zur Verfügung stellt, um einen API zu haben, um wild rumzuswitchen, dann hast du noch irgendwen, der irgendwelche Agent-Strukturen drüber baut und alle chargen einfach 10, 20, 30 Prozent als der vorherige und dieses Geld wird multiple Male verdient. Du gibst einen Euro für Advertising aus und am Ende kommt beim Publisher irgendwie zehn Cent an. Ich hatte gestern noch eine Präsentation über AI Investments, ... der hatte das nett gesagt. einen Betrieb von einem Rechenzentrum, kostet irgendwie Megawatt 8 Millionen pro Jahr. Die werden dann relativ schnell, ... sobald auch eine Neocloud so ein Rechenzentrum gebaut hat. vertickern die das quasi für den Preis mehr oder minder eins zu eins einfach direkt an Anthropic oder halt erstmal an einen AWS oder Microsoft oder sonst wen. Also das geht da eins zu eins durch, jetzt erzähl ich dir einfach was zu. Und Microsoft macht dann so 14 Millionen. Und wenn jetzt ein Anthropic nur noch Influence machen würde und alle nur Fable nutzen würden und so weiter, Dann würden die da 140 Millionen mitmachen. Also Anthropic kann hammermäßig profitabel sein. Komm mal gleich bei den ganzen Open Source-Dingern noch dazu, weil ich glaube, da wird sich einiges bewegen. Grundsätzlich, was kostet so ein Rechenzentrum? Hab einen Typen getroffen, der baut grad eins, der hat mal ein Startup gemacht und war da so CFO und jetzt baut er halt Rechenzentrum. Das kann man halt machen. Also, du musst gucken, dass du einen Platz hast, der genug stabilen Boden hat, weil diese Teile einfach scheißen schwer sind, auch wegen der Wasserkühlung. So auch in den Interessante Anekdote, das Ding, das gerade ein Provider für die Telekom gebaut hat, ja irgendwie, glaube in München. Das gesamte Rechenzentrum ist irgendwie im Keller von einer ehemaligen Versicherung und wird durch den Eisbach gekühlt. Und das warme Wasser wird dann für Fernwärme genutzt. Brauchen halt Wasserkühlung. So, aber so ein Rechenzentrum kostet 35 Millionen, 37 Millionen für einen Megawatt zu bauen. Der baut jetzt gerade mal 50 Megawatt. manuel: Mhm. Oliver: könnte auch einen Gigawatt bauen, also hat zumindest Demand dafür, aber hat noch keinen Power und Land und so weiter. Und das ist 100 % finanziert durch Banken. Er hat keinerlei Risiko da drin. manuel: Kannst du einmal ganz kurz sagen, was sie dann bauen? Ist das nur das Gebäude oder alles, drin ist? Oliver: Das Rechenzentren mit Servern und Kühlung und so weiter und so fort. Fertiges Ding. Teilweise, wenn Sie es direkt an Anthropic verkaufen, direkt mit Anthropic-Spec. Dann kriegen Sie einen X-Seiten-Dings und da steht genau drin, wie das Ding auszusehen hat. Normalerweise können die das aber erst an einen Anthropic oder ähnlichen verkaufen, wenn das Ding fertig ist. Das heißt, die können das erst dann wirklich vertickern. Deswegen brauchen die so eine gewisse Zwischenphase. Die kriegen das wie gesagt finanziert von Banken. manuel: Mhm. Oliver: Power und so weiter ist ein geringer Teil davon. Die größten Kosten sind weiterhin die CPUs. Die CPUs kriegt man aber. Also CPU ist im Moment kein Bottleneck, GPU etc. Die Server sind kein Bottleneck, kriegst du. Deswegen rennt auch auf dieser Konferenz. RAM kriegst du auch, du kriegst die ganzen Dinge. Also das kostet halt Geld. Das Problem ist Power, die richtige Location mit stabil genugem Boden oder du musst halt riesen Fundamente basteln und so weiter und das Ding gebaut kriegen. manuel: Aber RAM schon, oder? Oliver: Auch die Finanzierung kriegt man scheinbar, weil du relativ klar argumentieren kannst, dass das Ding abgenommen wird, weil einfach alle Shortage an GPUs haben. Das heißt, es wird auf jeden Fall abgenommen. Das heißt, du kriegst das 100 % finanziert von irgendwelchen Banken, bis es halt nicht mehr so ist. Aber Stand jetzt brauchen die alle eh Rechenzentren wie doof und du kriegst die Dinger nicht schnell genug gebaut. Und dementsprechend gibt der mal für seine 50 Megawatt irgendwie 1,2 Milliarden aus. So, das kriegt der finanziert. Kein Risiko auf seiner Seite, nachher dein Rechenzentrum. Wie gesagt, einen Megawatt vertickert der für irgendwie 8 Millionen im Jahr. Das hat er relativ schnell wieder drin. Wahrscheinlich sogar für mehr. Die GPUs kriegt er, Power kriegt er und so weiter und so fort. Was jetzt spannend wird für das ganze RAM-Thema, wir kommen jetzt zu diesen World Models. Ich kann noch mal ganz lange Research Paper von den Typen teilen, den ich manuel: Und das sind keine schlanken Frauen, ne? Geh ich von aus. Sebastian Deutsch: Die haben viele Parameter. Manuel, hast du das richtige Mikrofon an? Ist das das Schuhmikrofon, das bei dir aktiviert ist? Oliver: Was? Es gab auch Frauen grundsätzlich auf dem Event, aber ja, grundsätzlich ist das eine sehr weiße, männerdominierte Dings im Event. Ach so, D-World Models. Ach so. manuel: Ich hatte jetzt eigentlich die World Models genannt, weil ich... cm: Genau, Manuel check mal dein Telefon. Nee, check's mal auf jeden Fall. Ich glaube, du bist über die Kopfhörer gerade drin. All good. Oliver: Wir beißen den Mikro wieder aus. Sebastian Deutsch: glaub du auch, Carlo. Oliver: Ja. So, das Spannende dabei ist dann, diese World Models, also im Sinne von, dass du Videos verarbeitest, ⁓ die Welt zu erkennen, 25-mal mehr Speicher braucht als die momentanen Racks. Das heißt, die bauen gerade komplett andere Racks dafür. Das heißt aber auch, cm: Schönen Abend! Oliver: Der Demand, den wir haben, jetzt im Moment, für RAM, ist noch nothing im Verhältnis zu dem, was wir sehen werden. Weil diese ganzen World Models, die alle versuchen werden, viel, viel, viel mehr RAM, SSDs, et cetera, brauchen als irgendwer anderes. Und das wird auf jeden Fall spannend. Der Typ, der Analyst, sagt auch, okay, Bubble sind wir weit von entfernt, die nächsten Jahre sind komplett fein. Bei allem Demand, was die sehen, und die reden halt... quasi täglich mit TSMC, die reden, die schauen sich Building Permits in der ganzen Welt an, ⁓ zu gucken, wo irgendwelche Daten aufgebaut werden und so weiter, wo irgendwelche Data Center gebaut werden, ⁓ das rauszufinden, wer die potenziell schon abnimmt, wer was braucht, wie Modelle laufen und so weiter. Also da ist definitiv nach allem, was ich da gesehen habe, sind wir von jeglichem wirklichen Bubble-Ding noch weiter entfernt, weil die Leute ja auch wirklich alle Geld machen. Es ist jetzt nicht so, als würden die kein Geld machen. Nach der Aussage von ihm ist mittlerweile Anthropic profitabel. Deswegen ist Fable so teuer, weil die halt quasi ein Drittel für Influence haben und der Rest ist einfach, der Rest der ganzen Infrastruktur ist einfach nur für Modelle bauen. Sobald sie mehr für Influence haben, können sie auch, wie gesagt, geht der Profit nach oben und so weiter. Die können damit einiges spielen. Aber da kommen wir, glaube ich, bei den ganzen Open Source Sachen noch drauf, wenn wir darüber reden. Aber auf jeden Fall ultra spannend. Es gibt einige krasse Leute, Nebius war auch da, die Data Center bauen. Nebius hat scheinbar den Vorteil, wie ich jetzt wieder gelernt habe, die kommen am Ende von Yandex raus und die haben halt die 1000 Engineers aus Yandex rausgeholt, die früher Data Center bei Yandex gebaut haben und können deswegen sehr effizient jetzt Data Center bauen. cm: nicht auch investiert und auch ziemlich bullish. Wir sind gerade gut runtergekommen, also keine Investmentempfehlung. Aber wer da rein möchte, mal gucken, wie weit es noch runtergeht, mal gucken, wann es wieder hochgeht. Oliver: Ja, auf jeden Fall spannend. Also die sind krass. Ich komme jetzt auf den Namen nicht. Irgendwas mit P, vergessen. Die haben das Rechnzentrum für die Telekom gebaut oder bauen das Rechnzentrum für die Telekom. Das sind Ex-Krypto-Leute. Die hatten halt mal quasi negativen Strom irgendwie hoch oben in Norwegen oder so, weil da gibt es keine Leitung nach unten und so viel Wasserkraft, dass der Strom zu gewissen Zeiten negativ ist. Deswegen liefen da Bitcoin mal. cm: Ever pure. Oliver: Jetzt laufen da halt AI-Rechenzentren. Und die haben eine ganze Struktur wieder aufgebaut, wie die quasi in so Dingern Sachen bauen. Leute getroffen, die ganze Rechenzentren einfach nur Container packen für irgendwelche Oil-Fields und sonst was, mit Kühlung und allem und GPUs drin, wo du einfach mit Schrauber das Ding runterlässt und einfach zwei Kabel dran steckst und fertig bist. Also, gibt ganz viele faszinierende Sachen, die da passieren. Das Data Center Level ist fully fine. Bei den Models, wie gesagt, haben wir gleich eine Diskussion. Application darüber ist halt noch komplett unklar. Du wirst Agents brauchen und so weiter, aber was ist da das richtige Modell? Glaub ich auch wieder hart, aber gut, ist ein Bias, weil wir nur mal dran glauben. Glaub ich relativ hart an Open-Source-Lösungen, wo sich einiges an Standards bauen. Aber hat auf jeden Fall was gebracht, diesen Markt ein bisschen besser zu verstehen. Der halt im Moment komplett durchdreht. Aber ja. Sebastian Deutsch: Was war so das krasseste Inside, was du noch nicht vorher wusstest? Wo du gesagt hast, irgendwie... Boah, cool, dass ich hier war und... Oliver: Also eins der krassesten, da muss ich über die ganzen Paper noch fertig lesen, war dieser Analyst, also den gefunden zu haben. Die Paper werden auch normalerweise gepublished, etwas später. Die gehen zuerst an die Hyperscaler und Model Provider und Chipfabriken und so weiter raus. Und dann werden die normalerweise gepublished. Das war krass. Also dieses Real-World Models braucht so viel mehr Speicher und so weiter. Ist einem klar, wenn man drüber nachdenkt, aber das so erfahren zu haben. Und diese klare Aussage von mehreren Leuten, die es mir auch erklären konnten. dass das Ding gerade funktioniert in er rennt. Also Anthropic macht Geld, Microsoft macht Geld, AWS macht Geld. Die machen alle Geld damit. Ja, die haben jetzt ein Cashflow-Ding, dass die Cashflow negativ werden oder so, weil sie so viel bauen müssen. Aber wenn du mit irgendwas Geld druckst, wenn du 40 % Marge hast, dann halt sagen, dann gebe ich dir meinen Cash aus, ⁓ der 40 % Marge drauf zu haben, dann duh. Natürlich tust du das. Sebastian Deutsch: Ja, ich meine, ich sehe es ja bei unseren Leuten, hier halt entwickeln. Also wir haben jetzt am Wochenende einen Offsite gemacht mit den Elements nach Belgien. Da war natürlich AI auch ein hoch dominierendes Thema. Wie arbeitet man damit, was macht man damit und so weiter und so fort. da war aber auch die einhellige Meinung, dass wenn man jetzt das wieder abschalten würde und wieder zum alten Workflow zurück müsste, das will halt auch keiner. Das heißt irgendwie, das ist jetzt schon da. ist es jetzt schon richtig gut. Und ja, da muss man halt gucken. Ich habe auch dazu ein spannendes Paper, Speculative Growth and the AI Bubble von Ricardo Cavalierro. Das ist ein Professor vom MIT. Der geht da super nüchtern ran. Wenn man da so durchskimmt, dann kommt einem viele Matheformel entgegen, wo ich mir irgendwie denke, so, also für den Zusammenhang hätte es jetzt aber keine Matheformel gebraucht. Und Das Explain-me-like-I'm-five von dem Paper ist eigentlich so ein bisschen... Also die ganze Sichtweise, ob wir jetzt in einer Bubble sind oder nicht, ist eigentlich eine falsche Sichtweise, weil so binär ist das gerade nicht. Und das stützt ja auch die These, du gerade gesagt hast, Oliver. Es wird nicht platzen. Es gibt einfach genug Leute, die jetzt schon Geld machen und kann sein, dass wir so bisschen overshooten, was Infrastruktur angeht, aber die kommt schon auch weg. Das ist, ich, so die Quintessenz. Also kann sein, dass es jetzt mal vielleicht für den einen oder anderen Investor irgendwann kurzfristig mal bisschen schmerzer wird, aber langfristig werden wir das alles brauchen. cm: Wie schmerzhaft kann es sein, wenn es so viel Demand gibt, dass jemand anders es dann einfach nimmt, wenn du es doch irgendwie verkackt hast und nur wenn es das eine nicht ist, wird es das andere. So nach dem Motto, die einzige Frage ist die Haltwertzeit, finde ich. Sebastian Deutsch: Ja, ich füge dazu immer nur mal ein Beispiel an, dass wenn wir 20.000, 30.000 Euro Tokens bei einer Coding-Session verbraten pro Monat, ob ich die bezahlen würde, weil das würde ich nämlich nicht tun. Also ich habe ein Limit, was ich für einen Coding-Agent bezahle. Habt ihr immer gesagt, wenn es das wert ist, denke ich mir so, ja gut, jetzt gerade ist es mir das nicht wert. Das ist so das, ich sehe. Das ist auch so bisschen, merken wir jetzt auch, wir sind jetzt so literally one year in bei Vendes, unserem CM, was wir da bauen. mit der incorporation und wir will, dass wir da richtig Vollzeit auch dran arbeiten. bisschen Halbzeit davor auch schon, aber jetzt Vollzeit. Und man merkt schon, dass es langsamer wird im Entwicklungsworkflow. Das kann aber auch ein bisschen an unser Hanes liegen, weil wir haben ja immer, wir lassen was von Claude bauen, dann macht Codex davon ein Review, dann wird das zu GitHub gepusht, dann gibt es da nochmal ein Copilot Review, dann holt sich Claude wieder den, wertet die beiden Sachen von Codex und Copilot aus. macht dann wieder was und das wird dann wieder gereviewed und das ist irgendwie so eine Dreifaltigkeit mit den ganzen Quality Gates, also Continuous Integration, automatisierte Tests, einfach, das braucht dann eine Stunde, bis das alles durchgelaufen hat und in so einem Status ist, dass alle AIs fein damit sind und dann kommt der Human in the Loop. Und das entzerrt den Prozess aber ein bisschen, da werden halt sau viele Tokens verbrannt, die alle nicht cashbar sind. Ich weiß nicht genau, ob wir da nicht vielleicht auch gerade ein bisschen mit der Technik Asen, vielleicht auch bisschen leichtgewichtiger vom Prozess her ginge, muss man dann drauf gucken, wenn Entropic sagt, wir bieten den 200 Euro Plan nicht mehr an, der kostet jetzt 10.000. Oliver: Ja, wir sind ja auch noch in den Plänen und ich höre auch von Leuten, halt über 150 Leute sind. Wenn du einfach API-Kosten hast, wird es einfach krank. Und das ist ja genau das, wo ich glaube, wo es spannend wird. cm: Gut, dann lass uns doch mal auf die Modelle gucken, oder? Sebastian Deutsch: OpenAI hat ja rausgehauen. GPT-56. Ich hab wieder meinen Klassiker gemacht und meine Partikelanimation da reingepackt. Hab ich auch auf LinkedIn gepostet. Hat schlechteres Ergebnis abgeliefert als Fable. Also auch da noch nicht, One-Shot noch nicht gut. Mit ein bisschen nachschleifen ganz okay. Aber jetzt auch, ich glaub die Verbesserungen marginalisieren sich da gefühlt gerade. Oliver: Genau. cm: Vollgas. Sebastian Deutsch: kann wahrnehmen, dass GPT-56, also wenn ihr jetzt das dicke Modell vor allen Dingen benutzt und mit High Reasoning, dann ist das deutlich langsamer noch. Also ich finde irgendwie unsere ganzen Codex Reviews, brauchen alle extrem lange, bis die nach Hause kommen. In den ganzen Benchmarks ist es natürlich dann aber auch jetzt einfach Frontier abgeliefert. Und OpenAI tut ein bisschen was am Hardware-Markt. Carlo, du bist ja hier unser Gadget-Tourist. Kaufst die Tastatur? cm: Ich bin nicht so voll OpenAI-committed, daher weiß ich nicht. Also angucken würde ich es mir schon gerne mal. Oliver: Ist das von OpenAI? Sebastian Deutsch: Die Tastatur ist natürlich gebaut von Working Loud. Das ist so eine Tastatur-Boutique, wo du echt gute Keyboards kriegst. Und die haben denen halt so ein Keyboard gebastelt wie unser Weihnachtsgeschenk. Wir haben ja hier so ein Weihnachtsgeschenk gehabt für Kunden, wo die das komplett bei elements-intern hergestellt haben. So Tastatur mit drei Knöpfen, die man sich komplett frei belegen kann, wo man dann halt irgendwie sich auch irgendwie drauf machen kann, dass man sich continue, allow. Die üblichen Sachen, die ein Klotzhoch fragt. cm: Wir hatten mal so einen Steam Deck gehabt, wo du das alles auf Fiber legen kannst und so. Ich hab's halt nie benutzt. Das ist eine gute Idee, aber am Ende des Tages... Ich find's cool auf jeden Fall, weil es ist wirklich was, du repetativ tagtäglich machst. Das ist ja anders, als wenn du sagst, ich hüpfe jetzt zwischen zehn Programmen hin und her, in jedem brauche ich andere Knöpfe oder so. Sondern es ist einfach, wenn du die ganze Zeit mit AI arbeitest, schon ein sinnvoller Case. Ich find's schon cool. Aber kann man das Ding auch mit anderen AI's noch benutzen? Sebastian Deutsch: Ich gehe mal davon aus, dass du das frei konfigurieren kannst. Working Cloud wird jetzt nichts bauen, was dann nur ein Spielzeug für Codex ist. glaube dafür ist es auch zu teuer. cm: Okay, dann guck ich mir auf jeden Fall nochmal an. Dann macht das schon wieder mehr Sinn. Sebastian Deutsch: Aber natürlich supercool integriert sein. Hat irgendwer anders? Was meint ihr dazu? Oliver: nicht. Ich bin mit meinem Keyboard zufrieden. Sebastian Deutsch: Ich bin mit meinem... Weiß ich nicht. Ja, ist ja auch kein richtiges Keyboard, Ist ja irgendwie... ein Spielzeug. Und es kostet dann 230 Dollar. Das find ich schon viel für ein Spielzeug. So. Naja, im gleichen Abendzug haben sie noch announced, dass sie irgendwie einen movable Speaker machen wollen. Da krieg ich jetzt auch immer mehr... cm: Viel Freude! Oliver: Was soll das sein? Sebastian Deutsch: Ja, glaube, sie wollen halt so ein AI-Companion basteln. Ich glaube, tragbarer Speaker. So was wie ein Alexa in Mobil. Reformfaktor oder so weiß man jetzt noch nicht so super viel. Und das sollte ich halt unterstützen. Und da sehe ich auch immer mehr Werbung für. hatte letztens irgendwie was gekriegt. Blog heißt das irgendwie, Ding. Das kannst du dir so unters Handy klemmen und dann irgendwie komplett Beatings mit schleifen und kannst dann irgendwie das Ding anschließend fragen hier, was war denn das Summary, was hatten wir da und da genau gesagt und so weiter und so fort. cm: Da gibt es viele, ich habe so einen Teil hier, da gibt es das Plot-Ding, was du unter das Handy hängst und so. Also da gibt es schon extrem viel, aber das sind am Ende des Tages wirklich einfach nur stumpfe, vernünftige Mikrofone, sodass du halt im Raum ganz gut aufnehmen kannst. Und dann passiert der Rest aber komplett über Software. So bei dem Ding hier ist ganz cool, dass du da dann vor- und zurückspulen kannst und solche Sachen. Das ist ein reines UX-Thema. Das ist HiDoc. Sebastian Deutsch: Ja. Oliver: Warte, was für ein Ding hast du da? cm: Ja, HIDOG heißt das und das kannst du mit Bluetooth zwischenschleifen, was irgendwie sehr nett ist. Aber es sieht halt aus wie so ein Communicator von Star Trek. Sebastian Deutsch: Computer? Oliver: Aber das heißt, damit kannst du besser den Raum aufnehmen, oder was? cm: Genau, das ist ein richtig gutes Raummikrofon. was gut ist, du kannst es an allen Leuten zeigen, ich würde gerne das Meeting transkribieren, ist das okay für alle Beteiligten? Ja, zack, nix ist hin, dann du einen Knopf, wo wichtige Sachen waren, mit dem du es dann schon mal markieren kannst, das so Sachen, später einfach nicht mehr dazu kommen. Laut, leise vor zurückspulen. ⁓ Oliver: Aber warum willst du im Meeting zurückspulen? cm: Nee, nachher wenn ich es mir nochmal anhöre. Also wirklich wie so ein früher Dicktiergerät. Oliver: Achso, okay, gut. Ich dachte gerade, willst ein Meeting, aber okay. Sebastian Deutsch: Und benutzt du davon irgendwas jenseits der Summary? Wirklich? Also wenn du in den Prozess guckst? Weil ich glaube halt irgendwie... cm: Ja, das Taggen, dass man sagt, da war jetzt was wichtiges. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich hab ganz oft, dass du von einem Meeting ins andere hübsch und dann selber nicht mehr genau weißt, was alles besprochen wurde. Dann liest du dir die Summary durch, da bist du dir so grob am Thema. Aber es kommt ja total darauf an, die für dich relevanten Sachen nachher gegen das Transkript fragen zu können. Wenn du nicht mehr weißt, was du fragen musst, weil du es einfach nicht mehr präsent hast. Sebastian Deutsch: Okay. Mmh. cm: Dann ist das nur so ein, ja, okay, ich hab jetzt hier ein Protokoll und kann das jetzt irgendwie transformieren oder so. Aber wirklich die wichtigen Sachen, die du nachbearbeiten wolltest, dann nochmal zu holen, aus der To-do-list zu finden, finde ich total wichtig. Mehr oder weniger, das mache ich auch ganz häufig, trotz Transkript mitten im Meeting, die Fragestellung, die ich damit nochmal weiterverarbeiten möchte, schon mal zu notieren. Also das hilft mir total. Sebastian Deutsch: Das ist dann auf A-Kom- Ja, mach du auch mal Ruhig. manuel: Also das ist jeden Fall... Ist mein Mikro gut, das mit der Weite? Sebastian Deutsch: Ja, super. manuel: Also es ist auf jeden Fall ein totaler Case für mich. Ich versuche alles zu transkribieren. habe ein paar Stellen, also Telefonate und so habe ich noch keine guten Wege. Also wer da gute Ideen hat, sehr, sehr gerne. Ich mache es tatsächlich so, dass ich dann in diesem Meeting, in diesem Meeting, ich, Carlo, du zeigst gerade schon auf das Gerät. Die andere Seite muss man eben auch hören. Also wenn das gut geht, super. cm: Der schleift Bluetooth durch und alles was rein rausgeht. manuel: Ach großartig. Also da bin ich sehr interessiert dran. Und ich sage tatsächlich auch dann, je nachdem was das für ein Meeting ist, ob extern oder intern, auch nochmal hier fürs Protokoll, hier die To Do's nochmal, dass das auch nachher aufgefunden wird. Und dann frage ich eigentlich ganz selten in das Transkript rein, sondern dann läuft halt ein Prozess durch, wo das halt weiterverarbeitet wird und dann an die richtigen Stellen im Prinzip transportiert wird. cm: Ich schaff's. manuel: Und das ist das, ich mache. Aber ich frage nicht in einzelne Transkripte rein, in der Regel nicht. cm: Eine schöne Anekdote fragt mich ein Kollege. Wir haben untereinander vereinbart, wenn einer ein Meeting in der Firma unter Mitarbeitern aufnehmen möchte, kann er das tun. Wenn Kunden dabei sind, muss natürlich vorher gefragt werden. Aber ich stehe in einem Meeting mit einem Projektleiter und er fragt, du nimmst gerade auf. Ich sage so, nee wieso? Ja, du sprichst gerade so, als würdest du das der AI gerade diktieren. Aber nein, man hat sich so eine präzise Sprache angewöhnt aufgrund dieser Transkript Meetings. manuel: Ja. Genau. cm: dass man das anscheinend auch ohne das Transkript läuft und wegen Fleisch im Blut bekommen hat. Sebastian Deutsch: Du hast halt keine kleinen Kinder mehr so wie ich. cm: Hehehehehe Oliver: Du hast das HIDOC Ding wo gekauft? Ich seh's jetzt nur auf eBay. Okay. cm: Ich hab's bei Kickstarter damals geholt. Ich hab's auf Kickstarter damals gekauft. Ja, ist das jetzt. Da gibt's drei Stück von. Ein so'n großes Dock, das hab ich nicht geholt. Ein kleines, was du ans Telefon ranmachst, das ist wirklich nur so'n kleiner Dongle. Und der dann halt die ganzen Knöpfe nicht hat, aber die grundsätzlich die gleiche Funktion. Kein eigenes Mikrofon allerdings, sondern das ist dann nur über Bluetooth. Und dann das Ding hier, was irgendwie magnetisch ist, was ich dann hinten an meinen Laptop auch ranklemmen und einfach den ganzen Tag mitschleppe. manuel: Was heißt damals? Wie alt ist das? cm: Das ist vor allem case auch im Auto bei mir, dass ich, wenn ich im Auto selber irgendetwas diktiere, nochmal mitnehme oder einfach im Gespräch bin, wo ich sage, ich kann nicht mitnotieren, kann ich das kurz aufzeichnen. Oliver: HIDOC P1, ok. cm: Und dann ist aber auch gar kein Bluetooth. Sebastian Deutsch: Und hängt da noch eine Subscription dran? manuel: Finde ich super interessant. cm: Dahin kann es das Kürtchen dran, das war einer der Gründe. Das einzige was ist, ich kann verschiedene Sachen nicht machen, weil das nicht auf deutschen Servern geht. heißt, haben lokal, nehmen wir halt dann MacWhisper oder solche Sachen, die dann halt wirklich mit einem lokalen Modell laufen. Für meine eigenen Sachen kann ich das halt benutzen, aber in Kundensachen kann ich es halt nicht wegen keiner deutschen Server. Sebastian Deutsch: Nö. Und wie funktioniert mit dem Taggen? Genau, also du drückst dann einfach einen Knopf, wenn da irgendwas Spannendes war und dann ist da eine Marker dran, wie Kapitel. Ja, geil. Können wir das nicht dazu nutzen, unseren Podcast Kapitel aufzuteilen? cm: Genau. Das macht er inzwischen automatisch über Riverside. ich hab's auch mal überlegt, aber ich war eigentlich mit dem Ergebnis so schon ganz happy. Aber ich auch trotzdem gerne mal probieren, ob er besser ist. Oliver: Ja. Sebastian Deutsch: Cool. Nein, wenn das schon geht, dann brauchen wir das nicht. manuel: Also wir müssen doch eigentlich davon ausgehen. cm: Aber auch da für E.I. sehr präzise. Jetzt kommt ein neues Kapitel, dann kriegt E.I. das schon mit. Sebastian Deutsch: Okay. Cool. cm: Marovivas, mezu? manuel: Er würde es noch eigentlich davon ausgehen, dass in ein paar Jahren wirklich einfach alles aufgezeichnet wird, Weil die Leute auch das so sagen, dass das einfach so ist. jede Interaktion wird aufgezeichnet, irgendwann auch noch mit einer Kamera. So, dann laufen die Leute mit diesem Ding ⁓ den Hals rum. Oder? Das ist doch, es hingeht. Das ist total verboten. ist die Frage, ob die Leute es aber trotzdem machen. Also das ist so, wenn ich das... Sebastian Deutsch: Aber das ist doch total verboten, Ey, aller Spitzens, wenn der erste dafür eine saftige Strafe kriegt und das dich rumspricht, wirst du damit aufhören. cm: glaube die Menschen wollen das, also UX-mäßig ist es halt mega convenient, wenn du einfach alles hast und du gegen alles nochmal fragen kannst, wie oft bin ich schon mal gedanklich in ein Meeting ausgestiegen und war happy live nochmal zurückgucken zu können, was gerade gesagt wurde. Aber convenient ist es nicht, die Leute wollen es nicht. Das gegenüber nicht. manuel: Ja. Das ist ein... Also es ist ein bisschen so wie die ganzen anderen Sachen, die früher verboten waren, Napster und Co., wo es dann legale Alternativen oder Wege gefunden wurden, das halt doch zu machen. Also ich glaube, ist so ein großer Sog dahin, weil es so viel Mehrwert nachher Leuten bringt. Wir werden irgendwelche technischen Lösungen dafür finden müssen. cm: Also ich glaube, das Persönlichkeitsrecht bleibt ja unverändert. Egal ob das lokal verarbeitet wird oder nicht. So wenn mich jemand aufzeichnet ohne mich zu fragen, finde ich das scheiße. Aber ich kann mir vorstellen, dass es einfach eine Gruppe von Menschen gibt, so wie wir das jetzt in der Company halt eben auch machen, die sagen, du alles gut, ich erzähle dir keinen Scheiß. Wenn das alles lokal verarbeitet wird, darfst du gerne aufzeichnen, was ich sage, das ist okay für mich. Dann muss man sich irgendwie zu erkennen geben als ein solcher. Vielleicht tragen wir dann... So wie die Tattoos, dass man Organspender ist, auch ein Tattoo, dass man okay damit ist, aufgezeichnet zu werden. Oder andersrum, man muss immer dazu sagen, wenn man es nicht möchte, dass das irgendwie invertiert wird, statt keine Ahnung. Sebastian Deutsch: Ich habe da noch keine finale Meinung zu. Also ich finde es jetzt in Meetings, die ich habe, finde ich nicht so störend, dass ich komplett aufgezeichnet werde, dass da inzwischen auch so, sich so bei fünf Teilnehmern fünf Note-Taker mit rein drängeln ins Ding irgendwie und auch was von einem wollen und dann danach auch immer alles hin und her schicken. In so muss ich sagen, das habe ich für mich schon identifiziert, ich bin jemand, der sprachlich glaube ich, also ich Denkt dann manchmal schneller, als ich sprechen kann. Manchmal spreche ich auch leider doch irgendwie auch Quatsch oder Erzählquatsch oder so. Und dann muss ich irgendwie Sachen auch nochmal wieder revidieren können. weiß nicht genau, ob mir das so gut gefällt, ich das so, weiß ich nicht, manchmal sagt man auch Sachen und merkt dann selber an, ne, das war keine gute Idee, hat es dann aber schon gesagt. dass das dann nicht in, auch gerade bei den Zusammenfassungen, ich finde da sind AIs Zusammenfassungen auch noch nicht so supergut, dass die, wenn man sich selber korrigiert oder so, da sind halt Sachen nicht ganz... cm: hält es dann für sich. Sebastian Deutsch: 100 %ig faktisch gewesen und hat ja noch mal korrigiert und er dampft die dann so runter, dass da wirklich das Richtige bei rauskommt, habe ich auch schon viel Shit gesehen. Aber klar, cm: auch ein Unterschied ob du so eine Standard zusammenfassung nimmt die hat möglichst billig produziert wird oder ob du sagst ich nehme halt wirklich das reine Texttranskript und lass da ein Pro-Thinking oder irgendwas drauf laufen. Sebastian Deutsch: Ja. Spannend! cm: Gut, aber jetzt mal, was haben wir außer Obenerida noch an der Welt passiert hier? Sebastian Deutsch: ganz viele andere LLMs. Hier InkLink, das ist doch von der Mira Murati die Bude. Thinking Machines, die hat ihr erstes Modell released und deren Edge ist ja, dass sie sagen, wir wollen eigentlich gar nicht LLMs, wir wollen ja gar nicht bei den Frontier Models mitspielen, sondern wir bauen so die Infrastruktur, mit denen ihr Models feintunen könnt auf eure Spezial-Use-Cases und deswegen machen sie das doch alles dann so sehr offen und sagen hier Open-Way, blabla, pipapo. Und da könnt ihr dann die Fine Tunings draufpacken und macht das doch am besten bei Thinking Machines, weil wir haben die Infrastruktur dafür gebaut. Sie will glaube ich diesen Use Case pushen, dass es nicht riesige super allgemeine LLMs gibt, sondern sehr, sehr Spezialisierte, die dann halt eine Sache besonders gut können. cm: total dran. Oliver: Absolut. Und ist wieder so, und ich gehe noch einmal zurück zu meinem Open Source Model vorher. Ich habe noch mal die Präsentation von gestern rausgesucht. Wie gesagt, die Microsofts und AWS dieser Welt und so weiter haben so 40, 50 % Marge auf das, was sie an Rechenzentren kosten haben. Scheinbar. Grob. Und die Marge von den Frontier Models darüber hinaus ist gigantisch. Und ich glaube, das werden die sich nicht lange wegnehmen lassen. Wir hatten ja jetzt schon letztes schon darüber gesprochen, dass jetzt auch mittlerweile der Microsoft CEO gesagt hat, ihr müsst irgendwie gucken, Frontier Models ist doof, lasst doch eigene Modelle laufen und so weiter. Weil ja, die können die auch ohne Probleme bei sich auf der Info-Schule laufen lassen und dann machen sie halt nicht 50%, sondern 80 % Marge und sind immer noch meilenweit billiger als jedes Frontier Model. Gerade jetzt Inkling, Training Special Models, Chemik 3, auch gerade rausgekommen. In ersten Tests Fable verpulverisiert. Also, da passiert halt einfach einiges. Ich habe ja einen Link reingepostet. in dem Test, gut, die nehmen natürlich wieder den richtigen Test, war es halt wieder wesentlich besser. Und wo alle gedacht haben, das wird so schnell nicht passieren, aber passiert es wieder schneller. cm: Echt so krass? Das ist auch ein spezialisiertes Modell für einen bestimmten Case oder was macht Chemilika 3? Oliver: Ne, allgemeines Model. Allgemeines Model, Vergleich ist die Benchmark. Kimi K2.6 war 17. Platz auf dem Frontend Code Arena-Test. Und jetzt ist es Platz 1 mit 1.679 Punkten. Fable ist 1.631, GPT-4 6 Zoll ist 1.618, GLM 5.2 ist 1.587. Und dazu hast du ja noch den Punkt, dass mittlerweile immer mehr Leute sagen, Ein gutes Model, auch wie GLM 5.2, mit deinem eigenen Harness und deinen eigenen Daten, die du voll kontrollierst, schlägt auch ein allgemeines Fable. Vor allen Dingen willst du nicht das allgemeine Model haben. Wenn zehn Versicherungen alle einfach nur Zeug im Fable reinpacken, ohne irgendwelche Sonderlocken, kriegen sie alle das gleiche Ergebnis. Du willst deine Edge bei dir behalten und genauer anpassen und nicht das Risiko haben, dass es übertragen wird. Ja, du kannst es irgendwie auf AWS Bedrock laufen lassen, da sind das alles deine Daten. Ob ich da so 100 Prozent dran glaube, weiß ich nicht. Dass die das nicht zum Trainieren benutzen, ja, dass sie die ganzen Anfragen sehen, anderer Punkt. manuel: Ja, ich bin da. Ich da wirklich hin und hergerissen, wie die Evolution ist. Meine Strategie ist schon, Frontiermodel zu nehmen für die nähere Zukunft. Sechs bis zwölf Monate ist, glaube ich, nahezu alternativ los und dann aber sehr gut, den Kontext drum herum zu bauen. Und ich würde jetzt erstmal nicht ein eigenes Modell bauen, also hier das Thinking Machines. Ich glaube aber schon, dass das perspektivisch da wahrscheinlich hingeht. Warum pusht Microsoft das? Wahrscheinlich wollen die das auch nachher verkaufen und auf ihrer Infrastruktur laufen lassen und so weiter und da Unternehmen anbieten. Das ist ein smarter Move, weil die die ganzen Enterprise-Kunden haben. Aber ich glaube, man für Intelligenz schon für gute Intelligenz schon sehr viel bereit ist zu bezahlen. So bauen wir das zumindest, den richtigen Kontext. Das sind sehr viele Textdateien, sehr viele Datenpunkte. Nee, nicht viele, sondern die richtigen. Dass das auf absehbare Zeit erst mal der richtige Weg ist, weil du kommst gar nicht hinterher, deine Modelle so zu trainieren, weil dann kommt das nächste wieder raus. Bis da nicht irgendwie eine Klarheit ist, wie da auch ein guter Upgrade-Fahrt usw. ist, ist das erst mal nicht der richtige Weg. Ich glaube, vor allem nicht für irgendwelche kleineren Unternehmen. Oliver: Ja, da glaube ich dir. Ich nehme stark an, dass Thinking Machines ... irgendwann quasi ein App Store rausbringen wird, ... wo du dann einfach ihr Basismodell hast ... ... einem Sondertraining für Coding von Firma X, ... ein Sondertraining für Bildbearbeitung von Firma Y, ... ein Sondertraining für und so weiter und so fort, ... wo du einfach Sonder- schon pre-trained oder ... pre-angepasst getrained Modelle hast, ... nicht so als wäre das Ding nicht trainiert, ... ... du kannst es auch so benutzen. Aber ... manuel: Mmh. Sebastian Deutsch: Also, ja, wir haben ja für viele Kunden ganz am Anfang, als die Modelle, als die Kontextfenster noch kleiner waren und so, da haben wir mehr von solchen Customization-Jobs gemacht. Das ist dann alles immer irrelevanter geworden. Je mehr Kontextfenster du hattest und je mehr Kontext du auch reingeben konntest. Und es gibt einfach Support-Sachen, da geht das vielleicht alles noch nicht. Es gibt auch Use-Cases. Also, ein spannendes Scale-Up, was ich mir anguckt habe, ist Spread AI. Oliver: Da wird's viel geben, glaube ich. Sebastian Deutsch: Die machen eigentlich im Prinzip sowas wie so ein AI Document Search für die Automotive Branche. Das heißt, das Ding versteht dann aber nicht nur Text, sondern auch irgendwie Cut-Dateien, PDFs mit Illustrationen drin und so weiter und so fort. Und da hören dann die Modelle oft stark auf. Und da ist so ein Fine-Tuning total sinnvoll. Weil der sonst nicht mit den ganzen Begriffen umgehen kann, mit dem Vokabular, mit dem Jargon, den du da irgendwo in der speziellen Nischenbranche hast. Plus halt, natürlich ist das immer auch eine Kosten- Zeitfrage, wenn du so ein Faible GPT 5.6 soll mit XI rechnen dann super lange. Das kannst du dann vielleicht für Newscase runter destillieren und einfach da auch sehr stark beschleunigen. Und für mich sind das so Lifecycle-Themen. Du fängst jetzt erst mal mit dem größten und tollsten Modell an, dann guckst du irgendwann mal auf die Kosten drauf und sagst dir, hm. Geht ja nicht was. cm: brauche ich wirklich. Ja, und dann passiert doch endlich noch mal wieder bisschen was an Sachen europäischer Souveränität. Sofie ist da. Fraunhofer hat gebaut mit DFKI und anderen deutschen AKI-Firmen. 31,6 Milliarden Parameter Modell haben aber ein System, nachdem immer nur 3,2, also circa 10 Prozent pro Anfrage dann aktiv sind. Soll also so stark sein wie ein großes, aber günstig wie ein kleines. Ich habe es noch nicht ausprobiert. Gut ist natürlich komplett in Deutschland trainiert mit der Telekom Serenity Cloud, die wir jetzt auch endlich aktiviert haben. Kannst du irgendwie mehr oder weniger alles für 15 Prozent teurer laufen lassen, aber dann eben komplett Serenity. Bestwerte unter den vollständig offenen Modellen in Deutsch und Englisch und sogar die Zwischentrainingsstellen wurden veröffentlicht. Also auf jeden Fall so wie man es machen sollte. Aber wie gut sie jetzt wirklich performen, konnte ich noch nicht herausfinden. Ich auch noch keine Tests gesehen. Habt einer von euch was mitbekommen? Sebastian Deutsch: Ja, es gab so ein paar Benchmarks auf der Huggingface Seite. Also so bisschen Erzählerei, jetzt nicht richtige Benchmarks. Es ist nicht irgendwie so ein Vergleich wie sonst irgendwas. Da stand eigentlich drin, dass halt heute den ganzen ganzen kleinen Modellen, ja, Ministral und wie sie alle heißen, da overperformt das total. Also es ist schon fast so gut wie ein großes und so. Aber es hat jetzt, also du kannst damit glaube ich jetzt nicht krass irgendwie agentisch programmieren oder so, sondern das ist jetzt... Wahrscheinlich in so einer Liga wie so ein Gemma, 12 Milliarden. Ich meine, das hat doppelt so viele Parameter. Es wird auch ganz gut sein. Da ist für mich so bisschen die Frage, wo ist denn da der Product Market Fit? weil... Ja. manuel: europäische Industrie. Also für mich ist das sehr klar. Sebastian Deutsch: Und jetzt ganz in real, kann ich dir nur sagen, so ein 12 Milliarden Parameter-Ding, hast du ganz gut auf Convenient Hardware gehostet, 30 Milliarden, das ist eine ganz komische Kante, die sie da gewählt haben. Ich weiß, das ist Mixture of Experts, und sie aktivieren dann immer nur einen Bruchteil davon und so, und Inferenz müsste dann theoretisch auch schneller gehen. Aber da ist der Job für mich auf deren Seite immer nur so halb gemacht. so ein Model hat für mich immer, also die müssten eigentlich noch manuel: Hm. Sebastian Deutsch: das Ding auf Olama Publishing, damit du einfach sagen kannst, ⁓ ja, geil, hier ist ein souveränes Modell für Deutschland und deutsche Sprache optimiert, cool. Olama, Pull, Sophie, zack, ist da. Also für die meisten Leute ist Hugging Face. Da kann man es ja auch runterladen und dann machen, aber das, das macht dann oft, das kann dann ich, ja, und dann die meisten hier in der Firma sind da vielleicht können. manuel: Hm. Also für mich ist das so bisschen Glas halb Feuer, Glas halb leer Diskussion. Weil ich mein, zumindest fangen wir jetzt mal an, da nochmal Konkurrenz zu haben. das ist ultra wichtig, finde ich. Und dann kommt die nächste Iteration, hoffentlich in den nächsten vier bis sechs Monaten und nicht in vier bis sechs Jahren. Und dann werden wir hoffentlich da auch, dann wird es besser. Und dann werden die auch in der Distribution besser. Und das ist natürlich klar, dass das die Industrie nutzen wird, nutzen will. Und dann wird es halt auch Anbietung. Anbieter geben, die Telekom, gehe ich fest von aus, wird das dann für die europäischen Industrieunternehmen anbieten und die brauchen das dringend, weil sie jetzt halt nicht sagen, ich kann jetzt halt überhaupt nicht vorwärts gehen und die Sorge haben, dass die Mitarbeitenden trotzdem mit anderen Modellen arbeiten. Deswegen, du musst halt irgendwas anbieten. Sebastian Deutsch: Ja, demnächst bei der Telekom Club verfügbar, der Telekom mit Flieger. Als Wortspiel zu Copilot, also keine Ahnung. Ja, Ahnung, ich konnte den jetzt nicht liegen lassen. Oliver: Der Telekom-Mitflieger, Gott sei Dank. Ich hoffe nicht, aber ich sehe, die Wahrscheinlichkeit ist nicht null. Die Wahrscheinlichkeit ist leider nicht null. Scheiße. manuel: Ich habe irgendwie einmal zwei Sekunden gebraucht. cm: verziehen. Sebastian Deutsch: Ja, ich stimme dir zu. Also ich finde es ja auch cool, dass sich da was bewegt. Ich finde es schwach, dass es nicht europäisch koordiniert ist. Weil die Schweiz hat ja auch irgendwie was. Okay, die gehören nicht zur Europa. Aber es gibt ein paar andere auch. Ich glaube auch irgendwie Mistral ist auch sehr gut. Wieso? Naja. manuel: Ja, das ist bisschen die Frage, willst du nur ein Modell oder willst du schon noch bisschen konkurrierende Modelle haben? Willst du alles koordinieren oder nicht? Dann bist du wieder voll in den Bürokratiesumpf irgendwie und die Länder wollen doch wieder. Ich finde der so ein bisschen Wettbewerb auch da gar nicht so schlecht. Und Europa hat ja gute Forschungseinrichtungen. Und dann, wenn sich was rauskristallisiert, hier das sind die 1, 2, 3 Player im Open Source Markt, europäisch jetzt, dann sollten sich die Leute koordinieren wieder. Das ist vielleicht jetzt Sebastian Deutsch: Ja. manuel: doch besser, weiß ich nicht. Gibt es denn im Privatmarkt außer Mistralen noch irgendeinen Player? Also Aleph Alpha und so gab es ja mal und ein, zwei, drei andere. Aber da ist doch nichts wirklich ernsthaft. Hat sich rauskristallisiert, oder? Sebastian, hast doch da ein bisschen... cm: Deutschland oder so habe ich nichts mehr gesehen. Sebastian Deutsch: Hm. Oliver: Nee. Mistral raced gerade eine neue Runde, die scheinbar highly competitive ist. manuel: Ja, deswegen das ist... Echt? Naja, weil die auch den großen europäischen Markt da wahrscheinlich haben. Das ist natürlich schon jetzt nicht ganz so schlecht. Oder ist es halt die Competitive, weil ASML wieder eine Milliarde rein gibt und so, ja, genau, also, ja. Oliver: Vielleicht. Who knows? Aber gut. manuel: Ja, sehr, sehr spannend. ich bin ja voll auf diesen, oder voll, aber ich bin schon sehr stark. Dieses europäische Thema, das interessiert mich schon sehr und ich bin sehr froh, dass sich da ein bisschen was tut. cm: Ja gut. Oliver: Gut, aber noch andere Themen. Wir können ja nicht immer nur über RR reden. Dementsprechend Payment, Krypto etc. gibt es nämlich auch spannende Sachen. Stripe, dieses private Ding, das immer noch nicht an der Börse ist und irgendwie 1,9 Billionen an Throughput hat, an Payments und so weiter, will PayPal kaufen. Haben einen Offerarm gegeben, irgendwie 28 % über Marktwert. haben das gemacht mit also 53,4 Milliarden, würden Stripe und Advent zusammen kaufen. Advent ist eine PI-Bude, heißt 50 % PayPal wäre Stripe, 50 % wäre die PI-Bude und das Ganze ist mit 50 Milliarden an Credit Banking Financed, wie so ein PI-Deal halt, finanziert. Und dann wären die beiden größten Payment-Dinger da draußen unter einem Dach. Das ist schon krass. cm: Interessante ist, dass die einen Preis von 60, 63 Dollar abgegeben haben. Nach dem Announcement stand Ding immer noch bei 50. Da hab ich gesagt, spielt sie die Wette mal. Bin mal reingegangen. Jetzt sind's aber 56. Zwei Möglichkeiten, sie schaffen's wirklich. Das scheint so zu sein, das mein ich gar nicht. Dass es bisschen Zweifel ist. Oliver: Aber glaubt immer noch keiner dran. cm: Tatsächlich sind sie auch wirklich scheiße günstig. ich meine, unterm Strich, das ganze Wettrennen mit Apple Wallet und Google Wallet und so, das haben sie auch ziemlich verloren. Also das hat so tief in die Geräte integriert, dass du halt an ganz vielen Stellen keinen PayPal mehr brauchst. Und ich merke es halt auch selber, es ist halt convenient, wenn ich auf einer Webseite zahle ich halt auch mit Apple Pay und mache nicht nur mal PayPal an, wenn ich da einfach das Ding abscanne und das funktioniert. manuel: Also meine Sebastian Deutsch: Warum kauft denn Stripe PayPal? Oliver: Absolut. manuel: Das ist auch mal eine Frage. Oliver: Ich nehme stark an, meine Vermutung ist, also Stripe hat ja eine riesen USDC et cetera, Stablecoin Infrastruktur hinter sich. Die haben einen sehr effizienten Weg Geld hin und her zu schieben. Desto mehr Geld, die in der Welt verteilt liegen haben, desto effizienter ist das Geld hin und her schieben. Sebastian Deutsch: Aber Stripe hat eine eigene fucking Tempo-Blockchain, auf der sie auch alles setteln können. Ich glaube Apple Pay benutzt im Hintergrund Stripe zum Clearance. Also haben sie zumindest irgendwann mal. Ich weiß nicht, ob sie das ausgebaut haben. Oliver: Und dann... Ja tun sie ja, aber dann können sie ja ganz PayPal an und drüber machen. Ja, aber das meine ich ja, da läuft schon so viel drüber und da würde noch ganz PayPal drüber laufen. Über ihre Tempo-Blockchain und so weiter. cm: Status? glaube, ist auch Marktzugang. Also überleg mal, wie viele Leute einen Paypal-Account haben, wie viele haben einen Stripe-Account. Also wenn die wirklich aufdrehen wollen, und das ist halt total einfach, weil du hast schon einen Account und du musst dann nur noch das App-Update installieren und dann kriegst du das alles, dann ist das natürlich unendlich viel schneller als jetzt zu sagen, hier ist jetzt die neue Stripe-App und installier die mal und mach dir mal einen Account. Oliver: Und vor allen Dingen ist es ja nicht nur unglaublich viel schneller. Es verlässt ja das Ökosystem nicht. Die spielen ja nur mit sich selbst. Die müssen ja in den seltenen Fällen überhaupt raus. Solange wir uns Geld hin- und herschicken, bleibt das ja einfach bei PayPal liegen. Wenn du dann noch was kaufst, dann bleibt das auch bei PayPal bzw. dann bei Stripe liegen. Das bleibt einfach nur liegen in deren Banken. cm: Keine Transaktionskosten. Sebastian Deutsch: Also, mein Stripe ist halt irgendwie im B2B-Umfeld kennt das viele, im B2C-Umfeld kennt das keiner und das wäre dann quasi ein B2C Market Entry Play. cm: Das eine Möglichkeit, die nicht so unsinnvoll ist. Ich finde auch, dass Paypal in den letzten Monaten, was App und Angebot angeht, richtig aufgeholt hat. Die haben jetzt diese Exclusive Deals drin und so Sachen. Man kriegt auch welche Boni und so Zeug. Es macht ein bisschen Spaß. wir sie lange verpasst und lange liegen lassen. Oliver: Mhm. cm: Mal gucken, mal gucken. Aber ich versteh's. Also ich kann mir schon vorstellen, dass sie das machen. Sebastian Deutsch: Habe ich hier im Podcast schon meine Vero Udyssee erzählt? Hat man letztes Mal. cm: Ja. Wir wollten eigentlich mal alle einen Vero-Account machen und uns gegenseitig Veros schicken. Oliver: Was? Sebastian Deutsch: Habe ich das letzte Mal schon erzählt? Oliver: Ich hab doch mal dir Geld geschickt, Karl, oder nicht? cm: Stimmt, wir beide haben das ausprobiert, Olli. Nee, du... dann war nicht... also was er erzählt. Was war los? Oliver: Hat funktioniert. Ich hab meinem Sohn auch schon was geschickt. Über Revolut funktioniert das. Was hat nicht funktioniert, Sebastian? cm: Sehr gut. Sebastian Deutsch: Ich war Essen mit einem Mitarbeiter, einem Kollegen, und wir haben dann gesagt, komm, wir machen mal Vero hier, European sovereignty und so. Dann, jetzt habe ich die Transaktion in der App drin. Er hat das Geld, kriegt aber nicht. Dann habe ich mich bei der Sparkasse gemeldet, die haben dann erst mal mich so komplett an der Nase, ja, wie haben Sie es denn genau gemacht? Haben Sie die Vero-App benutzt? Weil das geht ja gar nicht. Und so, ehrlich gesagt, die Vero-App aufgemacht und dann bin ich den Sachen da gefolgt. Und dann bin ich irgendwann, habe ich dann mit jemandem am einer Strippe gehabt, der wirklich auch sehr technisch ist und der hat dann gesagt, so jetzt machen sie mal folgendes, gehen sie mal hierhin, klicken sie mal hier drauf, jetzt haben sie einen Developer Mode aktiviert und jetzt schicken sie mir mal die Logfiles, wo ich gedacht habe, du hast verloren. Das hat auch viel Geld gekostet in der Entwicklung, habt ihr da keine Qualitätssicherung dazwischen gehabt und Oliver: Ehrlich jetzt? Sebastian Deutsch: Das Geld ist bis heute nicht da. Eine Theorie von ihm war, dass das am Monatswechsel gesettelt wird. Ist aber nicht. Ich kriege die Transaktion aber auch nicht raus. Deinstallieren der App und reinstallieren der App hat auch nicht geholfen. Ich glaube, ich habe jetzt wie immer ... Also, nee, ist auch nicht abgebucht worden auf meinem Konto. Lediglich in der Vero App ist so eine Transaktion, die ist in Bearbeitung. Oliver: Deine... Dein Geld ist aber weg. cm: Das hat Millionen gekostet, garantiert wieder. Sebastian Deutsch: Genau, es hat Billionen gekostet, glaube ich nämlich leider auch. Und dann denke ich mir nur so, das darf doch echt nicht wahr sein. cm: über die Corona-Apps und so wieder. Ach, das schade. meine, es gibt doch gute Unterlagen, aber das sind dann... manuel: Schauen wir Sebastian Deutsch: Ja und das ist und das ist so wichtig, dass wir das brauchen, weil man muss sich jetzt auch nichts vormachen. Wenn Stripe Paypal kauft, dann ist ein krasser Competition weg. manuel: Das ist genau das, was ich vorhin auch meinte. Ich hab das so ganz entspannt so, das sind die beiden größten, dann zusammengehen. ich so, Moment mal, gibt es da nicht ein Antitrust-Ding und so und dass man irgendwie sagt, Monopol und so weiter? Hätte ich auch schon ein großes Problem. Ich hab gerade in Nukos reingeschaut, Braintree gehört zu PayPal. Und Braintree ist ein großer Stripe-Konkurrent. Das heißt, die würden schon auch nicht nur zum Endkundengeschäft, sondern die würden auch da ... einen Streitkonkurrenten vom Markt nehmen, ich schon hochgradig interessant. Oliver: Ich habe kurz nochmal geguckt. Stripe processed 1.9 Trillion, das sind ja Billionen, warum wir uns da nicht mal einigen können, leck mich am Arsch. Also Trillion sind Billion. Das sind 1,6 % des Global GDPs. Paypal ist ähnlich, das heißt zusammen haben die grob 3 % vom Global GDP an Transaktionsvolumen. Das ist schon ein bisschen. Wir reden ja von Global GDP. manuel: Mhm, ja. Ganz genau. Sebastian Deutsch: Weißt du, was so ein Mastercard oder so ein Visa hat? Oder sagen wir mal Kreditkarten allgemein? manuel: können wir sehr schnell rausfinden. es ist wirklich 1,9 Billionen US-Dollar ist Stripe und 1,8 Billionen US-Dollar ist PayPal. Oliver: Fragen wir doch mal. manuel: Das ist ein Crazy. cm: Da kommt man damit. Schauen wir mal ein und nach parallel. Da war schon mal bisschen Kryptozweig. Oliver: Die sind knapp doppelt so groß. Mastercard ist knapp doppelt so groß. cm: Das ist nicht so viel. Hätte ich gedacht, es sind größer. Also das ist nicht so weit weg. Oliver: Das heißt, sind schon bei 3 %? Wow, Visa macht fast das Zehnfache. cm: Ja ok, und guck mal IMAX noch, die sind auch nicht zu unterschätzen. manuel: Crazy. Sebastian Deutsch: Aber ich glaube dann ist das das nächste Play, was die machen. Die machen danach. Ja, aber dann machen die wahrscheinlich auch als nächstes eine Karte, wenn die da erstmal im B2C drin sind. Oliver: Ich merke es ist wie Stripe. cm: Okay. Ja sicher. manuel: Ja klar. Sebastian Deutsch: Dann gibt es die Stripe-Karte. cm: Ok, Kryptowelt, drei kurze Meldungen. Einmal ist noch nicht durch, aber es sieht irgendwie starker nach aus. Die Amis haben sich jetzt bei der ganzen Regulatorik die Frage gestellt, sind das jetzt Wertpapiere oder Aktien oder so Investmentähnliche Finanzprodukte? Und sie haben jetzt gesagt, das wird wohl alles auf Commodities herauslaufen, also wie Gold, Rohstoffe oder eigenständige digitale Güter. Das ist in Sachen Regulatorik, glaube ich, eine gute Entwicklung. Dann Oliver: Dann müsste das Europa aber auch machen oder wird Europa was anderes entscheiden? cm: Die hängen da nicht dran. das ist als erstes Entscheidung der Amis und die Wahrscheinlichkeit, dass die Europäer folgen, würde ich sagen, ist dann relativ groß. Aber sicher ist es nicht. Oliver: Adieu! Aber dann ist die Abschaffung der einjährigen Spekulationsfrist ja schwer. cm: Also sagen wir mal so, die Deutschen haben jetzt eine klare Timeline gesagt und es ist durch. Also durch ist, es wird passieren. Es gibt den Haushaltsentwurf 2027 und darin ist das beschlossen, was passieren soll. Kabinettsbeschluss 6. Juli irgendwie letzte Woche, vorletzte Woche. Und das läuft jetzt erst mal so, bis Ende August gibt es die erste Lesung, nee, den Referentenentwurf, dann September erste Lesung, Beratung bis November. Oliver: Mh, mh. cm: dann zweite, dritte Lesung und dann spätestens 18. Dezember muss es durch den Bundesrat sein, damit das am 1. Januar in Kraft treten kann. So heißt dann, keine steuerfreien Krypto-Gewinne mehr nach 12 Monaten Haltedauer, aber da sich jetzt quasi derzeit wie Aktien behandeln, heißt das auch nicht mehr persönliche Einkommenssteuer als Privatperson, sondern die 25 % plus Soli plus Kirche, falls du willst, die du bezahlen musst. Ist schon mal günstiger, ich mal so, aber auch nicht mehr for free, wenn du es ein Jahr gehalten hast. Und was immer noch nicht, Achtung, Achtung, Triggeralarm geklärt ist, gilt das nur für Neuerwerber ab 2027, gilt es auch für Bestände ab früheren Jahren, gibt es einen möglichen Bestandsschutz, ist ja vielleicht aber rückwirkend und so weiter. Das heißt, wer ganz double safe sein möchte, müsste jetzt mal kurz verkaufen, weil danach ist es sowieso, man verliert ja eigentlich nichts, wenn ich jetzt kurz verkaufe und es danach sowieso halten möchte. Ja, das ist eine Strategiefrage. Ich vermute. Aber wirklich ganz persönlich nur, es wird nicht rückwirkend sein. Es gilt dann für Neuerwärme. Aber kann ich komplett falsch liegen mit. Sebastian Deutsch: Ich glaube, wird einfach an dem Tag ein Wert festgelegt und du musst dann wahrscheinlich den Zugewinn versteuern. So hat Österreich das gemacht. cm: Was? Ich meine, jetzt ist der Markt gerade ziemlich unten. Oliver: Also eigentlich gibt es in Deutschland den Grundsatz, dass eine rückwirkende Steuerendung zu meinem Nachteil verboten ist. cm: Haben Sie sich da immer dann gehalten? manuel: Das wäre dann aber ja das österreichische Modell, dann ja so. cm: Ja, wenn wir mal recherchieren, das wirklich immer so gelaufen ist. hab irgendwas dämmert am Hinterkopf, dass das schon mal nicht so war. Aber ich fänd's auch sehr, unfair, ganz klar. Jetzt müssen wir kurz auf den Markt gucken. Der Markt liegt gerade ziemlich am Boden. Die Frage ist, wo kommt eine Bodenbildung? Und da gibt es so verschiedene Theorien in der ganzen Charttechnik. Es gibt so eine saisonale Statistik. Erinnert euch noch der Rectember? Oliver: Wir hören jetzt nicht wirklich auf mit Schadtechnik. cm: Nein, nein, nein, tun wir nicht. Da drunter ist doch noch das Childiscovery-Thema. Abtober. Das heißt, eine eventuelle Wahrscheinlichkeit, dass es im September, Oktober eine Bodenbildung gibt. Dann gibt es diesen Bitcoin-Vierjahreszyklus. Etwa alle vier Jahre wegen der Belohnung für die Bitcoin-Minor, Halbierung. Ist es eigentlich auch so, dass in dem klassischen Modell 26 sowieso als schwächeres Jahr läuft. Und das ist ja dann auch tatsächlich passiert. manuel: gleich lang und schönes Thema. cm: Und auch das würde wieder zu diesem Herbstjahresende Bodenbildung tendieren oder so war es in der Vergangenheit. Und dann gibt es noch die Elliott-Wellen. Das heißt, da kommen drei Sachen zusammen, die alle irgendwie sagen, September, Oktober ist irgendwie Boden und dann muss es ja wieder hochgehen. Heißt aber, wenn es dann ab da erst langsam wieder hochgeht, werden wir im Januar, wenn das soweit ist, ja nicht auf dem Top sein, sondern wahrscheinlich immer noch ziemlich weit unten. Und der Zugewinn würde dann natürlich voll reinsteuern. Ende der Schartechnik. Sebastian Deutsch: Aber ist das nicht das typische Jahresendrally-Ding, was man hat? cm: Es kommt noch dazu, dass dann der vierte Effekt. Aber ja, das Ende-Rede gab es auch nicht immer. Aber es kommen jetzt viele Sachen zusammen. Sebastian Deutsch: das ist ein Viertelfe. manuel: So jetzt machen wir auch noch Horoskope. Sebastian Deutsch: Ja. Okay. Oder pendeln, wir auch machen. manuel: Who knows? We'll see. Also es ist so, es ist genau ziemlich sicher. cm: Es geht hoch oder runter. Also ich nicht trotz ich werde September, Oktober, sofern irgendwas liquidierbar ist, ein bisschen nachlegen. Sebastian Deutsch: Gut. Dann haben wir noch ein nerdigeres Thema. Chai Discovery. Das ist eine AI-Firma, die es ein bisschen geknackt hat für sich. Dass die halt Antikörper simulieren können. Dass die halt so eine Prognose geben können, ob ein Antikörper funktioniert und so. Damit können die halt Medizinversuche noch mal deutlich reduzieren. Schon mal direkt das ausschließen, was alles auf gar keinen Fall funktionieren wird. Also quasi die, das geht schon ganz gut, das kann man schon gut simulieren. Für die Sachen, die da noch übrig bleiben in der Discovery, muss man dann halt wirklich medizinische Tests machen. Und da verändern sich die Prozente jetzt auch nicht signifikant, da gelten auch die gleichen Prozentwerte. Aber das spart natürlich auch wahnsinnige Kosten in der Medizinproduktion. Oliver: Also wie gesagt, die Application-Seite wird noch spannend in den nächsten zwei Jahren. Sebastian Deutsch: Habt ihr eigentlich... Habt ihr ehrlich diesen Exit von Ahtai mitgekriegt? Ahtai Bekli? Oliver: Was? manuel: Ja, zu. Sebastian Deutsch: Das macht der Christian Wilde, das ist ein Buddy von mir, ich kenne die Schwester ganz gut, von Sascha van Holt. Die machen so psychoaktive Pilze in der Medizin. das ist Thema, er, also viele Sachen, ran, also ich fange erstmal mit den guten Sachen an. Also ich glaube, das ist halt irgendwie so psychoaktive Pilze, dass das für den einen oder anderen wahrscheinlich in der Medizin schon auch funktionieren kann. Ich selber habe die noch nicht genommen, werde das auch nicht tun. Aber ich Ich kann mir vorstellen, dass es da einen medizinischen Nutzen gibt. Ich glaube, das war... cm: Ich kann aktuell gerade beisteuern, eine aktuelle Studie. Eine Patientin erhält durch Magic-Mash-Trooms die Erinnerung zurück. Weil schon bei der ersten Einnahme Neuronen wieder wachsen, neue Verbindungen geschaffen werden, dadurch, dass das Gehirn in Action gebracht wird. Das ist eine große Hoffnung für verschiedenste Gehirnkrankheiten und Alzheimer usw. Sebastian Deutsch: Genau und manuel: Ich wollte gerade sagen, das ist eigentlich Carlos' Thema. Sebastian Deutsch: der neben den ganzen Gadgets... Du bist ja mal zu viel in Thailand gewesen, wie so ein Maschruf war. cm: Ich hab davon auch gehört. Ich grüße eine Zuhörerin hier, mit der ich mich darüber ausgetauscht habe. Sebastian Deutsch: Und der Christian Wilder, der das mitgegründet und hat das halt irgendwie die ganze Zeit immer dieses Thema durch die Gegend geprügelt. für mich war das immer so, ja mega geil, finde ich das super spannend, habe ich gar keine Ahnung von, ich habe weder Pilzprobleme genommen noch, ich bin halt mehr so Software. Aber ist glaube ich ein sehr, sehr beachtlicher Exit, weil ich glaube jetzt also Ali Lilly, das wird von denen gekauft für ein Deal, ich glaube 3,8 Milliarden. Und er dankte halt allen Investoren, weil er sagte, haben viel lange an ihn geglaubt, und schreibt er unten drunter ganz süß, to the partners Investors who prefer being early over being comfortable. Das fand ich eigentlich einen sehr schönen Satz, weil ich wirklich viel der mir erzählt hat, was er für eine Scheiße da erlebt hat, richtig gut. Die Investoren, die da so am ihn dranhängen, das sind so Christian Angermeyer und so, Die finde ich eher kritischer. Also ein netter Typ. habe zwei, drei Mal mit ihm irgendwie gesprochen. Auf jeden Fall. Aber ich finde, so viel von dem, er das finanztechnisch aufbaut, weiß ich nicht, ob das alles immer so... Also irgendwie habe ich da nicht so gutes Bauchgefühl bisher gehabt. Aber gut, hat jetzt funktioniert für alle. Vielleicht rieche ich mich da auch einfach oder bin einfach dann in diesen Themen zu unbewandert. Kann ja auch gut sein. Oliver: Hm. cm: Ich wollte mir auf jeden Fall das Thema Microdosing nochmal irgendwie, ich will ja mehr darüber lernen. will es, keine Ahnung ob ich das gut finde oder nicht, ich finde diese Studienlage, die sind halt alle sehr sehr klein, das sind auch keine wissenschaftlichen Studien im großen Scale, aber die kleinen Sachen, die so gezeigt und bewiesen haben, sind schon beeindruckend. Deswegen will ich mehr darüber lernen auf jeden Fall. Wenn ich das getan habe, dann werde ich es ja auf jeden Fall zum ersten. Sebastian Deutsch: Ich glaube, das ist reales. glaube wirklich so, ich meine, die hatten ja vorher diesen Otto-Wilde-Grill, diesen Gasgrill irgendwie gemacht so und man hat dann immer so bisschen gedacht so, ja okay, jetzt haben die schon einen Exit gemacht und jetzt machen die so ihr Drogenhobby zum Beruf, aber ich glaube, schon ein, ich tue dem Christian jetzt gerade total unrecht. Ich weiß, dass das richtig, richtig harte Arbeit, richtig, richtig harte Arbeit war, da hinzukommen. cm: Hehehehehe Willst du die Folge heute schneiden? Oliver: Aber die haben in ein paar Jahren auf 3,8 Milliarden. Otto Wilde Grill ist doch 5, 6 Jahre. Sebastian Deutsch: Der Grill hatte damit nichts zu tun, haben sie an Milo verkauft. danach haben sie halt... Ja. Das ist schon wirklich beachtlich. Also da ziehe ich meinen Hut. Und auch da nochmal, wüsste jetzt nicht, dass Christian irgendwie unterwegs ist mit Drogen oder sonst was, vielleicht falsch ausgedrückt. Sondern er hat an diesem Thema richtig ultrakrass rumgeforscht und hat das allen erzählt. das bewundere ich. Oliver: Ja, aber sie haben ja dann das gemacht. cm: Es wird nicht besser, Sebastian. Abbruch, Abbruch. Sebastian Deutsch: Und das ist, glaube ich, einfach mal ein geiler deutscher europäischer Exit, den man einfach mal erzählen sollte. cm: Ist das Wuppert? NRW? Ciao! manuel: Krass, das ist wirklich einmal vorbei gegangen. Das finde ich sehr respektabel. cm: Schöner, schöner, Sebastian Deutsch: pack ich gleich auch nochmal in die Show Notes rein. Oliver: Ihr größtes, das fortschrittlichste Produkt ist das Nasenspray BPL-003. Hier behandelt sich ⁓ eine synthetische Form des Psychedelikums DMT. cm: Gut. manuel: Ich bin einfach nur total überrascht, dass sie in so kurzer Zeit einen MedTech, ein Pharmathema auf die Wege gebracht haben, was man ja durch zahlreiche Tests fahren muss und so. bin einfach crazy. Okay. Sebastian Deutsch: Ja, das war auch, also all das, ich da immer gehört habe, das ist halt ultra anstrengend gewesen. cm: Meist manuel: Mmh. cm: Also wer weiß, vielleicht ist das jetzt auch der Job von Ileide Liene, dass die das irgendwie bis in einen Studienlager gebracht haben und die richtigen Zulassungen in die Breite, dass sie vielleicht nur verkaufen konnten in Aydanau. will jetzt nicht spekulieren. cool. Ja, Respekt auf jeden Fall. Was eine Execution. Mega. Gut. Ist das ein Thema, mit dem wir enden wollen? Sebastian Deutsch: Exekuten können wir. Oliver: Ja, finde ich gut. manuel: Ja. Mikrodosing. cm: Dann genießt den letzten warmen Tag. Bis nächste Woche. Sebastian Deutsch: Wir können ja irgendwann für den Carlo auch nochmal so eine Folge machen, so eine Krypto-Nerd-Folge oder so. Aber dann ziehe ich mir auch so ein Hemd an wie du und knöpfe das so weit auf und dann habe ich auch so eine Lederkette mit so schamanischen Zeichen hier. Und dann reden wir über Schaart, Bodenbildung, 200-Tage-Linie. cm: Hehehehehe Ich will auch hier nur die alte Krypto-Community nicht komplett abhängen, dass man mein Statement so ablässt, schon mit unverarscht hier. Gut, Männer. Habt ein schönes Wochenende. manuel: Danke euch, cm: Ciao!