Oliver: Einen wunderschönen guten Tag, liebe Nerdshow-Freunde. Wir sind wieder da und diesmal zu dritt, und diesmal bin ich vielleicht nicht ganz so interessiert, ich bin so interessiert wie immer. Einen wunderschönen guten Tag, Carlo, einen wunderschönen guten Tag, Manuel, ich bin Oliver, wir reden heute zu dritt und freuen uns wieder über eine gute Folge. Geht's euch gut, Jungs? Carlo Matic: Gute Nacht, nerdgeschichten mit Oli und Manuel. Oliver: Hahaha! manuel: Ich würde sehr gerne mal wissen, die Leute uns eigentlich hören. Ob morgens, mittags, abends in der Bahn irgendwie zum Einschlafen. es zu zu nördig wird, dann können sie einmal wegdösen. Keine Ahnung, würde mich interessieren. Oliver: Stimmt, wir hatten immer noch den Punkt, dass unsere Stimmen so schön sind. Carlo Matic: Aber das wäre nicht gut. Wir haben ja von Nerdy Jens gehört, dass er es immer beim Autofahren hört. Und das Foto, was wir geschickt bekommen haben, war definitiv eine Nachtfahrt. Die Kombination wäre jetzt zum Einschlafen wirklich nicht gut. manuel: Aber ich habe tatsächlich von Leuten gehört, wirklich Podcast zum Einschlafen hören. Und es gibt auch den Einschlaf-Podcast oder so ähnlich, kennen bestimmt etliche Leute, aber die dann so griechische Helden sagen oder so Götter sagen und zu hören zum Einschlafen. Finde ich auch ganz spannend. Vielleicht hört auch jemand irgendwie die KI Nerd Show, also so KI Stuff. Keine Ahnung, I don't know. Wer auf jeden Fall die eine oder andere Person Oliver: Ja. manuel: könnte, bestimmt dabei ganz gut schlafen. Gut. Oliver: Das glaube ich. manuel: Was Carlo Matic: Das manuel: haben wir denn Spannendes? Carlo Matic: kann sein. Bei mir sind das drei Fragezeichen. Dummerweise habe ich aber dieses neue Echo Plus jetzt bei mir auf dem Alexa drauf und der stellt sich echt doof an. Also ich meine, du kannst jetzt zwar so Chatsch-BT-mäßig wirklich Weltwissensachen fragen, aber wenn du ihm einfach sagen willst, spiele Folge 131 von drei Fragezeichen ab, dann fängt er irgendwie mit an, ich müsste mir ein Abo irgendwie oder ich müsste es bei Abo kaufen. Wenn ich aber sage, mach das mit Amazon Music, dann kann das plötzlich. Also ganz schlau ist er dann doch. Oliver: Ja, wir hatten immer diesen, wie hieß das Ding? manuel: Ich habe Alexa nicht, vielleicht sind wir direkt im Thema. Alexa ist immer noch so wie Alexa von vor zwei, drei Jahren war, weil Google Home Carlo Matic: Nee. manuel: ist das im Wesentlichen schon noch und das ändern die jetzt ja erst. Also jetzt kommt ja Gemina erst auf die ganzen Google Home Geräte und wird hoffentlich deutlich schlauer. Carlo Matic: Also bei Alexa Plus ist es so, das ist jetzt das neue Large Language Model, was gerüchteweise in Aachen in der Theaterstraße mit entstanden ist. Spoiler Alarm. manuel: spannend. Carlo Matic: Und das ist jetzt schon da. Wenn du ein aktuelles Gerät hast, kannst du das gerade kostenlos testen. So einen knappen Monat würde ich sagen. Und danach wird das halt irgendwie dein extra Geld kosten. Wenn du das Geld nicht bezahlst, dann ist es quasi die alte dumme Alexa. Und wenn du es bezahlst, dann kannst du eben dir so dediziert irgendwelche Erklärungen geben lassen. Oliver: Okay, aber es ist jetzt für Erklärungen und so weiter, also, oder warst du jetzt... mein Gott, das ist die beste Sache seit geschnitten Brot. Carlo Matic: Nein, im Prinzip ist es ähnlich wie dein Chachipiti Voice Mode. Das Coole ist, wir haben gesagt, wir wollen keine lauschenden Mikrofone in der Bude haben, aber im Schlafzimmer ist es okay, weil da kannst du dann nachts eben so Sachen machen, wie wie spät es ist oder erinnere mich morgen früh auf meinem iPhone an das und das, so Dinge, du einfach schnell was aus dem Kopf kriegen kannst. bei anderen privaten Intimitäten kann man ja dann einfach das Mikrofon... manuell ausschalten. Da gibt es ja diese schönen Hardware-Knöpfe auf den Geräten. Gut, Oliver: Okay, gut. Carlo Matic: wir müssen mal erzählen, wie das hier immer so zustande kommt. Also irgendwie versuchen wir irgendwo zwischen Freitag und Samstag einen Termin zu finden, wo wir alle können. Freitag ging aus mehreren Gründen diesmal nicht, also ist es Samstag geworden, was meistens heißt, dass Sebastian mit der Family so eingebunden ist, dass es nicht klappt. Das klappt bei Manuel zumindest jede zweite Woche in dem Takt, wie wir aufnehmen. Und dann groomen wir uns so eine halbe Stunde vorher zusammen, gucken, was wir in der Zeit in unserem Telegram-Chat miteinander in den zwei Wochen zwischen den Folgen so entdeckt haben und dann in den letzten 20 Minuten komplett nochmal 300 Links zusätzlich, über die wir sprechen können, kurz vor der Aufnahme. Dann überlegen wir, wie wir es machen und bevor wir dazu kommen, das zu lösen, sagt Olli, ach komm, lass uns einfach aufnehmen. Oliver: Ja, genau. Weil ich meine, wir werden über irgendwas reden, das passt schon. Dann haben wir lauter Links von Sebastian, die keiner von uns versteht. Deswegen werden es Carlo Matic: Hehehehehe Oliver: schon ein bisschen weniger. Und genau, dann schmeißt man doch ein bisschen Sachen in Cloud und sonst was, sich irgendwelche Zusammenfassungen geben zu lassen. Weil ich starte mal direkt mit einer Sache, die ich recht spannend fand. Es gab in 2003 von Bill Gates Gates Notes über AI. wo er so ziemlich gesagt hat, das ist alles nicht so wild und so, das werden wir alles schaffen, das ist schaffbar. Wir werden irgendwie, Jobloss wird nicht so schlimm und so weiter, weil wir werden ja augmented und Cyberattacks muss einfach nur irgendwie so, da müssen wir halt gegeneinander arbeiten und Deepfakes werden Menschen lernen und Hallucination werden wir auch lernen, wie wir auch gelernt haben irgendwie. Nigerien Fake E-Mails zu erkennen, dass es unwahrscheinlich ist, dass wir 30 Millionen Dollar irgendwo aus Nigeria kriegen können. Und so wie der Taschenrechner früher mal doof war oder so und alle gesagt haben, keiner kann mehr rechnen, so wird das auch mitlesen und schreiben sein. Jetzt hat er aber im August ein neues Ding rausgebracht und das klingt gar nicht mehr so cool. Da hat er gesagt, okay, Jobs sind permanently weg. Also wir haben das erste Einfach mid-level roles, sales, support, software, paralegal, weg. Loan assessment, data analysis, patient triage, next. Wenn die richtigen Roboter kommen, hauptsächlich aus China, construction, hospital tasks und so weiter, 2030, weg. Und besonders, wenn AI near error free wird, brauchen wir keine Menschen mehr, zu checken und so weiter. Und junge Leute haben wirklich ein Problem. Data nochmal gesagt. Das ganze Opioid-Epidemic kam teilweise mit dem Schließen von Factories, weil Leute halt lost waren. Carlo Matic: Mmh. Oliver: Darüber hinaus haben wir eine klare Konzentration in großen in AI. Wir haben auch das Problem mit diesem, wir müssen gegeneinander kämpfen. Das gleiche, dass AI das irgendwie den Fix baut, hat vorher den Fehler gefunden. Deswegen, und das ist einfach... Scheiße. Darüber hinaus haben wir das Problem jetzt schon erkannt mit Kindern, dass diese AI-Dinger einfach zu nett sind. Die sind immer nett, immer positiv, immer toll, immer da. Und das führt zu einer gewissen Abhängigkeit. Und es gab scheinbar eine Stanford-CMU-Studie mit 1.100 Companion-Users. Und die mit den kleinsten sozialen Netzwerken waren am hartesten getroffen. Da finde ich spannend auf der anderen Seite, nur es kurz zu touchen. Was man zumindest in großen Städten immer mehr sieht, du hast immer mehr Runclubs, hast immer mehr irgendwelche Sportdinger, sonst was Dinger, du hast immer mehr Socialsachen, die irgendwie existieren, bei Leuten, dieses Socialding einfach brauchen. Aber Critical Thinking wird auf jeden Fall bei diesen Leuten schlechter, weil sie einfach mal fragen, da kriegen sie Antwort, da sagen sie, das passt. Und dementsprechend, wir brauchen irgendwelche internationalen Dinger, irgendwie rauszufinden, wie wir eine Kooperation haben, wie wir das irgendwie eindämmen. Wir müssen überlegen, welche Jobs wir für Menschen einfach behalten, bumsfertig. Keine Ahnung. Vielleicht sollte dir nicht eine AI sagen, dass dein Vater stirbt. Wir müssen anfangen, Tokens und Robots zu taxen. Das geht nicht anders. Und das wird einfach ... eine Mammutaufgabe, die einfach Jahre dauern wird. Weil das nicht ... Weil da jetzt schon ein bisschen Alarmglocken irgendwie raushaut. Und das Ähnliches du ja die ganze Carlo Matic: Ja, und er ist einfach ein schlauer Mann. Oliver: Zeit eigentlich, er sieht halt zumindest sehr viel. Carlo Matic: Ja doch, die Zeit dafür. Oliver: Ja, genau. Und darüber hinaus hast du natürlich solche Sachen wie den Anthropic CEO, der auch immer wieder sagt, Achtung, wir müssen aufpassen, wo Leute immer zuschieben, das ist Regulatory Capture, das ist einfach nur, er will, dass es reguliert wird, weil Regulation kriegt er hin. Kleinere Modelle kriegen das nicht hin. Der hat genügend Geld, das zu machen. Irgendwer hat scheinbar mal gesagt, Anthropic wird die einzige Firma sein, die übrig ist. Da hat gesagt, nein, so war das nicht gemeint. Und das ist halt schon... Du hast einige, jetzt bisschen Alarm-Bells klingen lassen, andere noch sagen, alles wird gut, aber es ist auf jeden Fall so, dass wenn AI immer mehr Jobs wegnimmt, werden Menschen über AI nicht glücklich sein. Carlo Matic: Ja und es wird nicht von selber gut, muss man einfach sehen. Also es gibt einfach noch ein zentrales Risiko, dass Desinformationen wahnsinnig verstärkt werden, das sagt er auch. Und die zentrale Botschaft ist so ein bisschen, wir dürfen die Entwicklung nicht einfach Märkten und Technologien überlassen. Wir brauchen klare Regeln, internationale Zusammenarbeit, an der es komplett scheitert aus meiner Sicht, also nicht mal Europa kriegt das ja richtig hin. Und möglicherweise auch einfach Bereiche, in denen wir von vornherein entscheiden, das bleibt Menschen vorbehalten. Wir geben das nicht KI. Pflege, Bildung, zwischenwändige Betreuung. Einfach sagt, das ist eine Grenze. Wir wissen, wir könnten das, aber wir machen es aus Gründen nicht. Denn ob jetzt KI zum großen Gleichmacher oder zu einer Quelle von Ungerechtigkeit wird, entscheiden wir ja nicht irgendwann, sondern halt jetzt. Oliver: Ja, also im Ende sehe ich noch nicht, dass Entwicklerjobs wegfallen, ich zugeben. Du brauchst immer noch Entwickler. Die arbeiten nur anders. Aber der langfristige Trend ist einfach, dass wir Juniors verlieren. Oder Seniors verlieren. Du bist halt, also... Na gut. Wir brauchen noch keine Seniors mehr, die irgendwie Lochkarten kennen. Das kann man auf der anderen Seite auch sagen. Carlo Matic: Das Thema ist ja eher, wie sollen Juniors noch zu Seniors werden? ist auch eine Frage, ob es das überhaupt noch braucht. unser Thema ist vor allem, wir müssen richtig aktiv Akquise machen, was wir in 30 Jahren nie mussten. Einfach weil die schiere Menge, die du jetzt brauchst, alle beschäftigt zu halten, weil sie natürlich durch KI-Effizienter geworden sind, mehr geworden ist. Das ist schon Gamechanger. Oliver: Ja, das mit dieser Menge, das ist ja eine Diskussion, ich länger auch mit verschiedenen CTOs und so was hatte schon. Wie sieht das Billingmodell dabei aus? Carlo Matic: Ja. Oliver: Weil rein timeless Menschen ist immer noch verständlich, dass man das so machen könnte, aber ist das klug? Weiß ich nicht. Carlo Matic: Ja gut, du jetzt sagst, okay, dann nehmen wir halt den Wert. Was ist ein App-Wert? Was ist ein Website-Wert? Da wird ja dann allein durch den Konkurrenzdruck der anderen der Wert auch automatisch nach unten gehen, wenn man sagt, okay, wenn die Leute das eine Hälfte der Zeit hinbekommen. Wobei ich sagen muss, ich habe noch gar nicht so den insgesamten Zeitaufwand bei komplexen Projekten gesehen. Also wenn man sagt, wir gehen jetzt an eine nutzerzentrierte App-Entwicklung ran, dann machen wir mit Menschen Interviews. ist klar, die Transkripte sind dann irgendwie viel einfacher aufbereitet und solche Sachen. Aber ich sag mal, Die ganze Kette an Wissen, die man braucht und auch die Dinge, die man in Schritten machen muss mit oder ohne KI, ist immer noch groß. Ich habe eher das Gefühl, die Ergebnisse wären einfach signifikant besser an vielen Stellen. Aber es ist jetzt nicht so, dass du sagst, okay, das war jetzt irgendwie Knopfdruck 20 Prozent der Zeit. Das ist eine andere Art des Arbeitens und sie hat meiner Meinung nach weniger Fehler und sie ist weiter gedacht an vielen Stellen. Also man schafft mehr. Oliver: Ja, ich hab halt gerade zum Beispiel, ne, ich hab ne, ne Freundin, eine neue Website haben wollte, haben uns jetzt ein paar Mal getroffen, die hat ja schon jemanden genommen, der da ein bisschen Branddesign gemacht hat und so weiter, das war schon auch nicht falsch, ob man das hätte machen müssen, weiß ich nicht, aber die Website ist einfach mit Cloud gebaut, fertig, ne, kein WordPress, kein sonst was liegt auf GitHub, ist statisch und wenn du was ändern willst, kannst du das auch mit Cloud machen und das waren... zwei Treffen von der Stunde, und dann steht so ein Ding. ist einmal durch SEO gelaufen, ist einmal durch Security gelaufen, ist einmal durch Upgrades gelaufen, ist einmal durch Typografie gelaufen und Texte und so weiter und so fort. als hättest du ein riesen Team gehabt, das hätte in WordPress oder keine Ahnung was, Typo 3, 600 Jahre gedauert. Carlo Matic: Ganz so viel nicht, aber jetzt darf man natürlich keine falsche Hoffnung machen. Das ist wahrscheinlich irgendwie so eine kleine Visitenkartenseite mit drei Unterseiten. Oliver: Nein, natürlich. Das ist jetzt nicht wild, ne? Aber, aber, aber... Drei Stunden für Carlo Matic: Jajasus! Oliver: nicht wild ist halt die Frage. Sechs Monate für groß zieht nicht mehr. Carlo Matic: Absolut. Absolut. Aber das ist ja auch cool. Du kannst ja an ganz vielen Stellen jetzt einfach sagen, wir wollen einfach mal das ausprobieren. Wir setzen es mal online. Es kostet uns vielleicht nicht drei Stunden, sondern acht Stunden. Aber dann hast du ein Ergebnis und kannst den Markt entscheiden lassen, ob du es cool finden oder nicht. Das ist ja auch eine Möglichkeit. Das hast du ja früher aus Kostengründen mit den großen vielleicht gemacht. Das kannst du jetzt mit jedem kleinen im Prinzip machen. Auch ein Gamechanger. Oliver: Gerade über ein Businessmodell von jemand anderem gesprochen wurde einfach der Punkt des, ja, mach halt so einen Mockup mit Notion oder so und irgendwie so bisschen Datenbank dahinter und versuch mal zu gucken, ob das Thema überhaupt ankommt und dann, ja, kann man auch, die ist wahrscheinlich das einfachste, Webseite mit, die App mit AI zu bauen. Oder bestenfalls mit einer Hilfe von der Agentur oder sonst was. Oder mit einer Hilfe von irgendwem, der weiß, was er da tut. ... Dein Modell dann in irgendwelche White Label Apps zu packen oder sowas, ist halt die Frage, ob es die sinnvolle Variante noch ist oder ob es jetzt einfacher geht. manuel: Hmm. Carlo Matic: Das bringt mich zum anderen Thema. Wir haben gerade eine Anfrage, da geht es Marketing-Automatisierung für eine Gruppe. Also eine Gruppe, die Marketing mit KI sicher machen möchte. Also design-sicher, corporate-sicher und so weiter. Und das gut zu machen, müssten wir ja unser Wissen aus 30 Jahren, Markenexpertise, Märkte etc. alles in Agents gießen, natürlich auch haben. Aber wenn du das jetzt den Kunden gibst, hat der das ja einfach mal. So wie bepreist du denn 30 Jahre Wissen? Also wahnsinnig schwierig. Wir haben jetzt erst mal gesagt, okay, lässt sich nicht aufhalten, let's do it. Aber wir haben auch ganz klar gesagt, wir machen da kein Produkt für jedermann draus, sondern das können dann Kunden einzeln. Bei uns haben angepasst auf ihre Bedürfnisse, damit sie ihre Cases markensicher, designsicher etc. realisieren können. Aber das Allgemeine dahinter, auch mit dem Risiko des Reverse-Engineers zu sagen, gib mir doch mal bitte alles, was dieser Agent an Wissen hat. hast das ja doch irgendwie wieder wie schütze dich davor sauber also manuel: Also die gleichen Themen haben wir auch und was wir machen ist, wir sowohl, also wir haben eine Maschine gebaut, die die Maschine baut für die Kunden und wir haben da so ein lernendes System drauf, das halt über das Feedback letztendlich gelernt wird. Und wir separieren das, was der Kunde beschreibt an seinen Prozessbeschreibungen und das, was nachher wir wirklich umsetzen in, wie ich sage mal, Textfiles und Code. Das bleibt bei uns. Also die Maschine, dann daraus aus den Prozessbeschreibungen wirklich das macht. Und dann gibt es noch mal einen Lernloop, wo wir die Daten gerne den Kunden geben, aber ohne den Rest kann der Kunde damit nicht sehr, viel machen, weil da schon sehr viel auch unser Wissen drin ist. das zu beschreiben. Also das kann man ganz gut separieren. Das ist dann wie so eine Einfach eine Umsetzung in eine Art Runtime, das ist eigentlich technisch anders, aber so wie ich das einfach mal beschreiben, genauso was auch hinter einem Claude-Harnes steckt. Wir wissen auch nicht, was da drunter alles für Bombs liegt und genau dasselbe bieten wir letztendlich auch an. Und dann kann man das ein Stück weit abkapseln und auch das Wissen, was über viele Jahre, Jahrzehnte bei dir angeeignet wurde, kann man dann auch ein Stück weit wahren. Und das... Carlo Matic: Cool. manuel: Trotzdem kann die Kundenseite dann noch ihre eigenen Prozesse und so weiter, die auch natürlich dann, die werden einmal gezwungen wirklich das mal aufzuschreiben und so weiter, das dann letztendlich mitzunehmen. nur, wir können da gerne noch mal länger darüber sprechen, wie man so ein Split ganz gut machen kann. Also das geht schon, weil das sind nachher wirklich dann Dateien, die man quasi mitnehmen kann. Reverse-Engineeren, ja, kann es so ein Claude Reverse-Engineeren? I don't know. Irgendwie ein bisschen schon, aber so richtig halt auch nicht und du läufst halt trotzdem immer hinterher. Vielleicht noch mal kurz zu Gates, weil ich mache mir sehr viele Gedanken über diese gesamtwirtschaftliche Situation. Vielleicht ist das aber etwas, was diesen Rahmen auch sprengt. Nur ihr hattet das irgendwann diese Woche im Chat gepostet. Ich weiß gar nicht mehr von wem das kam. Ich habe das dann auch gelesen. Das wirkte schon das meiste, wirkte so, ja, jetzt hat Gatesman ein Statement gemacht, ist jetzt auch nicht das erste Statement, aber es wirkte so als, viel der Sachen, die wir auch schon seit zwei, drei Jahren ehrlicherweise diskutieren und die auch schon vor fünf Jahren irgendwelche Leute mal prophetisch gesagt haben. Wir haben ein massives Thema mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Das ist nach wie vor, ist das mein Hauptding. Und das ist eine Disruption oder eine Veränderung, jetzt so schnell passiert, dass wir als Gesellschafter kaum noch hinterher kommen können. Und wir werden Leute auf dem Weg abhängen, verlieren, wie auch immer. Und diesen Prozess, ich weiß nicht, wie der gemanagt werden kann ohne eine massive Disruption. Und Disruption meine ich soziale Aufruhr oder irgendwas. Also einfach, dass die Leute irgendwann merken, Moment mal, was passiert denn hier eigentlich? Und da kann nur eine Art Lösung sein, ein bedingungsloses Grundeinkommen oder ähnliches. Ja, wir können über Texts the Robots und so weiter sprechen. Wir müssen als Europa, jetzt mal die europäische Sicht, müssen wir einfach aufpassen, dass wir nicht komplett erpressbar werden. Weil wenn wir Texts the Robots machen und Trump oder eine Trump-ähnliche Regierung dann sagt oder einfach eine amerikanische Regierung, weil die Eigeninteressen vertritt, dann drehen wir einfach ab. Dann haben wir massives Thema. So, also das ist schon, das müssen wir Das müssen wir realistisch einfach mal sehen. Ich glaube, dass Europa da, wenn Europa geschlossen ist, stärker auftreten kann und soll. es ist, ist eine, ich sag mal, geopolitisch aus der Sicht ist das eine total beschissenen Situation für Europa. So und das ist so, Oliver: Deswegen manuel: ich weiß nicht, wie wir das gut managen können, letzter Satz noch, ich weiß nicht, wie wir das gut managen können, aber es wird nicht gehen, indem wir, also wir müssen eigene Tech bauen, Punkt. Oliver: Da finde ich wieder, okay, kätzerische Aussage jetzt, aber ich glaube, hilft teilweise wieder, da hilft, dass wir Milliardäre haben. So doof das klingt. Das ist dieses Benevolent Dictator Thema. Natürlich weiß keiner, wie nett jetzt ein Zuckerberg wirklich ist. Aber Zuckerberg kann Open Source Modelle rausbringen. Wenn er den Belief hat, dass das sinnvoll ist für seine Firma, was man annehmen würde. Open Source hat ziemlich viele Leuten geholfen. Und dass das sinnvoll für die Welt ist und er das machen will. Und dann haben wir Modelle. Weil wir nicht nur Closed Modelle haben. Carlo Matic: Ja, Oliver: Das wird aber nur funktionieren, Carlo Matic: ich meine, Ende des Tages. Oliver: wenn irgendwer so Geld am Scheißen ist, dass es ihm egal ist, dass es ihm das mal Geld kostet. Der über andere Wege wieder Geld macht. Carlo Matic: Genau, aber er ist eine Textmark, er ist am Stockmarkt, das darfst halt nicht vergessen. Ihm kann es wirklich egal sein an irgendeinem Punkt. Oliver: Naja, aber hat 100 %ige Vote-Power. Also Zuckerberg ... manuel: Ja, also Carlo Matic: Ja, aber er wird... manuel: ich bin jetzt etwas unsicher. Der Zuckerberg wird nicht sagen, für Europa mache ich jetzt mal ein Open Model. Oliver: Nein, nicht für Europa, für ein grundsätzliches Ding. Siehe, siehe, wir springen etwas, siehe Omaki, das Omachi, Omac, was immer, das Linux-Betriebssystem, was... manuel: Was jetzt ja mal nicht von einem Ami gepusht wird, nur mal als Nebenmerkung. Oliver: Na ja, gut, der Typ wohnt größtenteils in Amerika oder keine Ahnung, wo er wohnt. manuel: Madeira. Oliver: Okay, Madeira. Dann wohnt er in Madeira, hat aber auch schon gut über Europa hergezogen. Aber David Heinemeyer-Hansen hat jetzt einen Linux rausgebracht und ja, es gibt auch schon die Oligarchy-Domain, weil natürlich alle Leute witzeln, da haben irgendwelche Milliardäre jetzt Millionen reingepusht. Aber ja, das Ding hat jetzt einfach zehn Millionen von irgendwelchen Leuten, die jetzt... einfach sagen, wir machen so ein freies Betriebssystem. Das wäre nicht möglich, wenn die nicht Milliarden hätten. Und das soll AI First und Access to Everybody und Free As in Beer Speech und so weiter. Das ist die klare Aussage. Das ist, weil die nicht mehr alle Tassen im Schrank haben von mir aus. Aber vom Prinzip her glaube ich immer, ich bin ein gut altes Optimist, also ich glaube, dass wir solche Sachen haben werden, weil Menschen so sind. Es wird Menschen geben, die so sind und das so pushen wollen und das wird potenziell ein wenig helfen. Ich glaube schon, dass wir schwer aufpassen manuel: Also du hast recht. Oliver: müssen, mit einem Anthropic und OpenAI passiert, weil die werden sonst zu groß. manuel: Also du hast absolut recht in dem Sinne, dass Software, da wird es etliche Projekte geben, jetzt einfach kostenlose Software machen, weil das halt auch 90 % der Software kosten einfach jetzt, man spart sich 90 % der Softwarekosten oder ähnlich, haben wir ja ein Website Beispiel von dir gerade gemeint, gerade gesehen. Das Linux von DHH ist jetzt natürlich jetzt nicht irgendwie handgecoded. Da sind einfach Agenden, die da rund die Uhr das einfach bauen. Jetzt hat er eine Community, hat da ganz gut Reichweite miterzielt durch seinen Lex Friedman Podcast und so weiter. Und natürlich wird das jetzt genutzt und dann eine Community, die dann die Plug-ins und so weiter bauen, super. Ohne Frage. Denk das Gleiche jetzt mal im Bereich LLMs. Das macht auch nicht einfach ein Millionär einfach mal so. Milliardär, sorry. Also das kannst du nicht einfach mal so Open Source nebenher machen. Du musst ein Geschäftsinteresse entwickeln und du musst irgendwie das auch refinanzieren. Also das sehe ich deutlich, deutlich schwieriger als das Thema, was jetzt gelöst ist. Warum? Da kommen wir gleich vielleicht auch noch zu. Es geht ja nicht nur den LLM-Layer, sondern alles, was da letztendlich drunter liegt. Du brauchst einen guten Compute-Layer, du brauchst einen Energy-Layer und so weiter und so fort. Das haben wir in Europa überhaupt nicht. Also in der Scale. Das haben wir nicht. Und das ist auch nicht etwas, was wir Open Source jetzt einfach mal bauen. Carlo Matic: Jetzt könnte man sagen, wenn Open Source da ist, dann könnte man so viel benutzen, aber das hat ja dann trotzdem den Bias der Leute, die das Ding trainiert haben. Oliver: Und dann musst du auch nochmal sagen, nochmal, also ein Gros… rumorweise Anthropic nutzt 10 % ihrer Compute für Inference. Der Rest ist zum Model Training. Du brauchst gar nicht so wahnsinnig viel. manuel: Also ich habe bisschen andere Zahlen gehört, aber ja. Oliver: Lass es 20 oder 30 % sein, ne? Aber natürlich brauchst du viel. Aber die Frage ist, wie viel brauchst du wirklich und wie viel krasser wird das über die Jahre, ne? Und… Carlo Matic: Aber lassen wir uns nochmal auf Europa gucken. Wo liegen da unsere Stärken? Tatsächlich, nehmen wir jetzt mal Datenschutzgrundverordnung, so viel wie alle drüber jammern und so weiter und so inkonsequent, wie es vielleicht an manchen Stellen irgendwie zu Ende gedacht ist, dieses Thema, was auch Gates sagt, wir müssen nationale, internationale Institutionen schaffen. Wenn man ehrlich ist, Amerika kehrt sich da in Scheiß gerade drum. So dass da Europa vielleicht vorläuft, so wie auch EU AI Act und so weiter. Was ja dann zumindest mal irgendwie klärt, hey, dieses Bild ist offensichtlich nicht real. Du musst es markieren, ansonsten drakonische Strafen. Hat natürlich immer das Risiko der Überregulierung und da bin ich auch nicht allzu hoffnungsvoll. Aber ich glaube, dass da schon signifikant Manpower und auch Geld reingesteckt werden wird von EU und Co. da Antworten darauf zu geben. die idealerweise die Welt auch irgendwo inspirieren. Nur das erste was passiert ist einfach cool, wir in Amerika, wir in China, lassen das weg und damit haben wir den Anfall Advantage. Und dann stehen wir natürlich erstmal wieder doof da. Also es muss schon ein gemeinsames internationale Erkenntnis her, dass wir im Arsch sind, wenn wir das nicht tun und uns darauf nicht einigen. Oliver: Mmh. manuel: Vielleicht gehen wir zu einem Punkt, den wir auch auf unserer Liste haben, und zwar das Rang Group, das Rang Group-Renouncement, das Mario Draghi und Patrick Collision, das sie zusammen jetzt getan haben und sich zusammen getan haben. Das sind, glaube ich, die Gesichter davon. Ich weiß nicht, wer da noch alles dahinter steckt, also wirklich, wer das Operative macht, quasi den Mario Draghi-Report, wann wir da rauskommen, 24 oder so, glaube ich. wirklich tatsächlich umzusetzen. Oliver: Kannst du den Mario Draghi Report nochmal erklären? manuel: Gute Frage, da müsst ihr auch kurz mal nachschauen, was da alles drin stand, aber es war wirklich eine ziemliche Zäsur in der Radikalität, also für politische Verhältnisse, was er letztendlich gefordert hat, also deutlich mehr Wettbewerbsfähigkeit und so weiter. Vielleicht kann jemand von euch das ganz kurz einmal rausziehen gerade. Letztendlich treten die aber an und ich glaube auch, das schon, wenn das auf dem Level und auch der Patrick Collision hat jetzt auch ein bisschen Kapital. Und wenn die sich wirklich dahinter klemmen und da wirklich was tun können, könnte ich mir vorstellen, dass da ein bisschen was passiert. Wir haben ja auch häufiger schon über EU-Ink gesprochen und so weiter, wo aus unterschiedlichen Ecken da Initiativen kommen. Was wir brauchen ist, wir brauchen eine massiv erhöhte Dringlichkeit in Europa, glaube ich. Und genau das, was wir jetzt haben, ist eigentlich ein schlechtes Umfeld dafür. Oder vielleicht ist das ein gutes Umfeld, die Dringlichkeit herzukriegen, aber es ist ein schlechtes Umfeld, was wir wirklich nachher brauchen, weil wir werden nach Investitionen brauchen. Und ich glaube wirklich, wir müssen selber Compute Energy und so weiter machen und haben in Europa die LLMs, ja, wir können auf irgendwelche andere Modelle setzen. Wir laufen dann immer ein Stück weit hinterher. Die großen Modelle werden, die guten Modelle werden bestimmt nachher, glaube ich, auch ein bisschen zurückgehalten, werden bestimmte Interessengruppen gegeben und so weiter, werden hinter closed doors gehalten, weil die einfach so mächtig sind und man so viel spannende Sachen da letztendlich machen kann. Und da werden auch Regierungen nachher und auch die US-Regierung wird dahinter gehen. Das haben Sie ja mit dem Anthropic-Fable-Modell eben auch gezeigt, wo Sie das halt erstmal vom Markthaben nehmen lassen. Also wir werden unabhängig werden müssen und wir müssen die Zeichen der Zeit erkannt haben und eine technische Abhängigkeit, die wir gerade radikal haben. Wir haben eine Energieabhängigkeit gehabt, die ist ein bisschen weniger geworden, aber auch nicht gelöst. Wir haben technische Abhängigkeit, massive. Die Chinesen kaufen unsere ganzen Exporte nicht mehr, sondern andersrum. Die schwemmen den Markt mit ihren Produkten. Europa, ja, haben Milliardäre, aber keine Ahnung, investieren die wirklich in Europa? I don't know. Ich sehe die Zukunft jetzt gerade nicht so rosig wie ... Wie vielleicht ihr, weiß ich nicht. Also ich sehe schon, dass da wirklich Carlo Matic: Hm. manuel: eine massive Handlungsbedarf ist. Und die Investition ist nicht jetzt mal, lass mal jetzt einen Doppelwums investieren, vor allem nicht in irgendwelche Militärsachen, sondern wir müssen technologisch fit werden. Ja, da kommt die Schwarzgruppe und so weiter. Was da unten passiert, ist, glaube ich, total spannend. Also jetzt aus deutscher Sicht, Frankreich macht auch einiges. Aber wenn du das vergleichst mit was global investiert wird oder von USA investiert wird, ist das wirklich... Carlo Matic: Peanuts. manuel: ganz kleine Prozentszahlen. Ist überhaupt nicht relevant auf der weltweiten Karte. Carlo Matic: Ja, also Oliver: Das Übrigen-Stragereport hat gesagt, dass 750 bis 800 Milliarden Euro jedes Jahr investiert müssen, 4 bis 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der EU, kompetitiv zu bleiben. Carlo Matic: Genau das war ja so bisschen seine Famous Last Words, wo er so ein Riesenstapel Papier präsentiert hat. 170 konkrete Maßnahmen für Industrie, Technologie, Energie, Verteidigung, Finanzmärkte, Regierung, alles Mögliche. Und hat genau das im Prinzip gesagt. Europa verliert an Wettbewerbsfähigkeit. Wir müssen die Innovationslücke schließen. Dekarbonisierung und Wettbewerbsfähigkeit dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Unabhängiger werden sicher alles, was du gerade gesagt hast, die 750 bis 800 Milliarden pro Jahr. notwendig wären. Die Kapitalmarktunion müsse verendet werden und Unternehmen sollten von weniger und einfacher Regulierung profitieren. Das ist schon bold gewesen und wenn die jetzt damit anfangen, das umzusetzen, macht das ja bisschen Hoffnung. Ich sehe es wie du Manuel, wenn sie es nicht tun, haben wir ein Problem. Ich sehe das zumindest in Aachen so. Es gibt wahnsinnig viel altes Geld, also Familienoffices und so. die aber nicht bereit sind, Risikokapital zu investieren aktuell. Eine kleine Hoffnung ist da so bisschen die neue Generation, die dann dahinter kommt, dass dann die Kinder vielleicht übernehmen und keine Ahnung, Höhle der Löwe gesehen haben oder selber mal ein Startup gemacht haben und sagen, okay, alles klar, lassen wir ein bisschen was von dem Geld rausgeben, weil ich kenne jetzt die Marktoeconomics nicht, aber ich würde sagen, es ist schon Geld da, was da rumliegt, oder? Oliver: Ja, das müssen wir jetzt noch mal genauer gucken, wie viel Geld herumliegt. Aber ich bin absolut dabei. Und meine Frage ist ja auch weiterhin noch... Ist der Vorteil, den Europa hat, eventuell weiterhin und wird noch nicht genug genutzt oder nicht genug gepusht, der Mittelstand, den wir haben? Versuchen wir immer noch dieses amerikanische Modell. Wir brauchen auch ein Facebook. Ganz ehrlich, ich habe lieber tausend Dinge, die genauso groß sind wie das Facebook, als ein Facebook. Deswegen, da weiß ich nicht, ob das vielleicht auch helfen wird. Dann muss denen aber auch irgendwie geholfen werden und du hast super viel jetzt. Wir merken das gerade teilweise. Es gibt ja so European Infrastructure Fund von Riesengeld, wo man sich irgendwie bewerben kann. Ipsay und Ipsay AI und so weiter. Also Riesenfunding. Das fließt größtenteils zu den Großen, weil die besser sind, darin sich Funding zu besorgen. Deswegen bin ich auch skeptisch. manuel: Also Carlo Matic: Ich habe mal manuel: ich bin Carlo Matic: kleine Recherche angestellt. Geldvermögen private Haushalte 9,1 Billionen. Das heißt, da könnten wir nach Adam Riese 15 Jahre mitfinanzieren. Vermögen der reichsten 10 Prozent 4,5 Billionen. Davon Bargeld kurzfristige Einlagen 3,4 Billionen. Vermögen deutscher Family Offices 2,6 Billionen. Fundraising 21 bis 24 waren 10,5 Milliarden. leider nicht so viel. Davon ist ein klitzeklitzekleiner Bruchteil nur wirklich in Kapitalzupfflüssigkeit gekommen. Du wolltest was sagen, Manuel? manuel: Ich erwarte jetzt nicht, dass die Privatwirtschaft uns hier jetzt in großem Stile rettet. Die Oliver: Nein. manuel: Incentives sind halt andere. Die investieren da rein, dass sie sind vor allem, wenn das alte traditionelle Familien sind, sind die auf Vermögenserhalt und eine OK-Rendite aus. Die wollen überhaupt nicht die riesige Upside, wenn sie auch eine riesige Downside haben könnten. Das heißt, die werden in klassische Industrien und aber vielleicht auch dann nicht ... in Europa, sondern halt in Asien oder wo auch sonst immer die Post abgeht. Also natürlich wollen die hier leben, weil ich glaube, die Lebensqualität, ist unser Pluspunkt, den haben wir. Wir haben auch einigermaßen stabile soziale Systeme zum aktuellen Zeitpunkt zumindest noch. haben eine ganz gute Bildungsinfrastruktur und so. Das ist sicherlich was, womit wir punkten können. Aber wir sind auch... Es ist jetzt nicht, dass irgendjemand hier hinschaut und sagt, ich möchte da unbedingt investieren, weil da die zukünftigen Wachstumschancen sind. Wir sehen von Europa die, Carlo Matic: Aber da sagst du das Gute. manuel: ja, wir sehen die Wachstumszahlen der letzten Jahre, die überhaupt nicht gut waren und unter der Inflation liegen. Deswegen eigentlich schrumpfen wir, wenn man mal ehrlich draufschaut. Und das ist, das ist der ganze Cocktail, den wir gerade haben, ist überhaupt nicht gut. Aber sag mal erst mal deinen Punkt, Carlo, und dann kann ich gleich noch mal weiter ranten. Carlo Matic: Ich beschäftige mich gerade stark mit seriöser Zukunftsforschung. Also Wissenschaftler, die sich damit auseinandersetzen, was wahrscheinlichste Modelle einer potenziellen Zukunft sind. Seriöse Wissenschaft. Ob das dann genauso eintritt, weiß man nicht. Aber nichtsdestotrotz, da gibt es den Aspekt, sich in der Vergangenheit anzugucken, wie sind damals Sonderwirtschaftszonen entstanden. Deutschland war eine Sonderwirtschaftszone, in der Autoindustrie zum Beispiel. Und ein ganz entscheidender Punkt ist dafür natürlich, dass Regierung Ausnahmen schafft in diesen Regionen, dass man sagt, für bestimmte Themen brechen wir die traditionellen Strukturen und schaffen dafür eine Basis. Und wenn man jetzt hier zum Beispiel sagen würde, das was wir gerade durchgerechnet haben, war ja jetzt nur das Vermögen von Deutschland, die 750 bis 800 Milliarden, die wir brauchen. sind ja für ganz Europa nach Draghi. Wenn nur Deutschland schon 15 Jahre davon finanzieren könnte mit dem vorhandenen Kapital, dann komme ich genau zu dem Punkt, den du sagst Manuel, es muss incentiviert sein. Und das Inzitivieren kann doch wirklich komplett einfach nur eine Steuererlassung sein. Zu sagen, wenn du da reingehst, wenn du dieses Geld für diesen Strukturwandel hergibst, dann zahlst du keine Steuern. Die Gewinne, die du mit diesem Risikokapital machst, darfst du behalten. Und dann ist das... Upside, glaube ich, groß genug zu sagen, ich tue es nicht nach Amerika. Wir haben in Aachen Element 3.5. Element 3.5 ändert gerade die komplette Chipindustrie, wenn die erfolgreich sind. Wir haben 353 Millionen von der Bundesregierung bekommen, die Chipindustrie in Deutschland, Halbleiter Oliver: Wie viel? Carlo Matic: Technik, 353 Millionen. Jetzt kommt aber der Haken. Die müssen 30 Prozent Eigenkapital vorweisen. Und sie müssen es komplett vorfinanzieren. Und dann kriegen sie diese 353 Millionen wieder zurück. Das heißt, sie müssen sich erst mal 450 Millionen, circa 470 Millionen am Kapitalmarkt besorgen, dieses Geld abrufen zu können. Was macht Element 35? Die haben es geschafft, mit Plasmatechnologie das Wafen von Chips statt 1000 bis 2000 Grad runterzubringen auf 300 bis 500 Grad. Das heißt... Die verbrennen nicht die Schicht, die obendrauf kommt, sondern die bleibt erhalten. Das heißt, die können auf fertige Chips einfach draufwafen oder sie können mehrere Layer machen. Und noch ein Patent, was sie zusätzlich haben, sie können Diamanten wachsen lassen mit Plasma auf den Chips, was der beste Wärmeleiter ist. Das heißt, viel besser in der Produktion, viel weniger Umweltprobleme und du schaffst einfach mit viel weniger Fehlerströmen. ganz neue Chip-Designs, die vielfach effizienter sind. NVIDIA sagt, cool, wir hätten gern eure Maschinen. Element 35 im kleinen Basweiler die Ecke von Aachen in der Region Aachen sagt, nö, aber du kannst gerne deine Chips bei uns produzieren. Mega bold. Anyway, woher nehmen die denn jetzt diese 450 Millionen? Ich weiß es noch nicht, also mal gucken, aber worst case... wie amerikanische Investoren. Oliver: Ja. Carlo Matic: meine, jetzt gut, dann verdient der amerikanische Investor daran. Das heißt ja noch nicht, dass die Technologie, die Patente deswegen nach Amerika gehen. Aber die deutschen Family Offices verdienen damit eben auch kein Geld. Oliver: Ja und die Firma wird in Amerika an die Börse gehen und so weiter und so fort. Also fertig. Carlo Matic: Das ist mit der Förderung, ist da irgendwas verknüpft, dass das schon irgendwie EU bleiben muss und so weiter. Aber ganz ehrlich, was ich da sehe, was in Aachen gerade an Sachen Halbleiter passiert, ist das Thema europäische Souveränität ganz weit vorne. Ich kann durch Aachen ohne Limits, unsere Standortmarke, Kampagne, sammeln wir jetzt diese ganzen Stories. Es ist gigantisch, was da alles noch kommt. Also wirklich krass. Oliver: Ja. Und jetzt kann man wieder mal wieder positiver Outblick. Wenn wir wirklich AI so krass haben und so weiter und so fort, dann sinken auch irgendwann die Produktionskosten. Und dann ist die Frage, ob wir einfach, brauchen wir nur noch 20 Prozent so viel Einsatz an Kapital, das rauszukriegen, was wir heute haben. Das heißt, können wir umsatzmäßig schrumpfen? manuel: Okay, und denkt das mal zu Ende und dann. Carlo Matic: Das haben ja beide. haben ja beide. Das ist ja, Amerika braucht auch nur noch 20 Prozent Oliver: wie beide. Carlo Matic: und China braucht auch nur 20 Prozent. So haben aber ein Vielfaches zur Verfügung. Also geht das doch exponentiell nur weiter in die Richtung. manuel: Du hast dann... genau und... genau. Oliver: Die Serie geht noch weiter auseinander. manuel: Europa hängt am Tropf so und das Geld wird halt abgezogen. Und du kannst gar nicht nein sagen, weil du gar keine Alternative hast. So und du hast dann Leute, wo machst du die Steuer? Machst du dann eine Steuer, sagst, nee Google, Amazon, nee geht nicht mehr? Der Zug ist bald abgefahren zumindest. Also das wäre vor zehn Jahren gut gewesen, da wo noch irgendwie Europa und die USA einigermaßen gleich auflagen im GDP. Oliver: Da übrigens wegen gleich auf. habe gerade ein bisschen research betrieben, das dove Claude hat nur bisschen gebraucht. Top 100 Firmen ist Amerika 1,8 Mal so groß wie Europa. Klarer Unterschied. Ab dann ist es vorbei. Rang 100 bis 500, 500 bis 5.000 modelliert. heißt 100 bis 5.000 ist pretty much gleich auf. Wir sind manuel: Du hast die Zahlen gehört, die Nvidia gerade prognostiziert hat. haben ja 40 % Wachstum geschätzt, die Prognosen. Was haben die jetzt gesagt? Ich weiß nicht, sag jetzt bestimmt irgendwas Falsches. Also deutlich mehr werden die machen. Von einer Company, Oliver: Ja, natürlich. manuel: die den drittmeister Umsatz weltweit macht. Hinter Walmart und Amazon, die natürlich eine ganz andere Marge fahren. Das ist komplett Oliver: Natürlich. manuel: crazy. Die wachsen ja noch mal ganz anders. Das drifft jetzt komplett auseinander. Und das ist gesamtwirtschaftlich ungesund. Also weltgesamtwirtschaftlich. Wenn es so viel Macht zentralisiert gibt. Weil die haben einfach Machtmonopol. Und die haben ja noch nicht mal den chinesischen Markt angetappt. Ein bisschen sind die drin. Aber wenn die das machen würden, das wäre so ein gigantisches Unternehmen, das wäre einfach Wahnsinn. Das ist so nicht gesund. Und wir sind komplett abhängig. Abhängigkeiten, haben wir jetzt, der Ukrainekrieg hat das gezeigt und eine ganze Reihe anderer Sachen und immer wieder, das ist erste, was man macht, man beim Unternehmer ist, ich mache mich nicht abhängig von irgendwelchen kritischen Dienstleistern und das machen wir aber gerade. Und da laufen wir einfach so blind rein, weil es bequem ist. Carlo Matic: Ja, blind nicht. Also ich finde es schon, es wird gesehen, aber ich glaube, wir haben das größte Risiko, dass wir zu langsam sind. Also finde schon, Europa hat es identifiziert, auch Deutschland fördert an der richtigen Stelle. Aber ich weiß nicht, ob wir das Rennen gewinnen können. Wenn nicht, und da komme ich wieder zurück zu dir Manuel, wir deutlich disruptiver die Sache angehen und deutlich mit mehr Mut und Energie. manuel: Also ich will es jetzt nicht zu politisch machen, weil das ganze Thema, was wir besprechen, nicht politisch sein sollte. Ich habe nicht das Gefühl, dass die aktuelle Bundesregierung, das ist kein Bashing der aktuellen Bundesregierung, das ist glaube ich der schwierigste Job, man aktuell haben kann, dass die irgendwie was auf der Agenda haben, was da wirklich signifikant in diese Kerbe schlägt und dass sie da eine Dringlichkeit haben. Die schaffen es gerade noch nicht mehr, eine Rentenreform auf den Weg zu bringen, die sicherlich in die richtige Richtung geht, aber auch das demografische Problem, das wir haben, überhaupt nicht ansatzweise lösen wird. Das ist jetzt meine Meinung. Und das ist nicht, dass da unfähige Leute am Staat sind. Das sind Leute, die halt ein Mindset haben, was vor 20, 30 Jahren irgendwie das richtige Mindset ist und war. Und das ist überhaupt nicht mehr das Mindset, was in die aktuelle Welt passt. weil die USA, Europa ist überhaupt nicht mehr interessant für die USA. Also, das ist zumindest mein Blick drauf. Lass uns da nicht zu politisch werden. Carlo Matic: Vielleicht haben wir ja ein paar Hörer, die sich engagieren oder Zugang haben und das Wort und die Dringlichkeit ein bisschen in die richtigen Gremien und Ecken des Landes bringen können. Aber dann würde ich sagen, wollen wir erstmal einen Punkt machen. Jetzt haben wir bei der ersten News sind wir manuel: Genau, lass mal... Oliver: Hahaha Carlo Matic: quasi 45 Minuten abgedriftet. haben wir nach 20 Minuten so eine schnell News Runde versuchen und dann könnt ihr uns ja mal Feedback geben, ob ihr die lieber am Anfang der Folge hättet, wie wir sonst machen oder ob wir das weiterhin einfach so am Ende machen sollen. Komm, ich droppe mal, was passiert ist. Entropic hat das Claw Text Watermark rausgebracht. Das fand ich ganz spannend, weil man erstmal überlegen musste, wie schafft man denn in einen Text, den ich einfach copy-pasten kann, ein Wortamark reinzubringen. Und das geschieht nicht, indem einzelne Wörter auffällig markiert werden, sondern das ist so eine statistische Wortauswahl, die die Texterzeugung leicht beeinflusst. Das heißt, die haben so einen Code in den Sätzen, von dem sie selber nur den Schlüssel haben. Und dann gibt es eben rote und grüne Wörter. Die grünen sind die, statistisch die wahrscheinlichsten sind, die man nimmt. Und die roten sind die, die Ja, genauso passend, der Mensch merkt das nicht, aber statistisch eigentlich nicht an die Stelle passend, da wäre eigentlich ein anderes richtig gewesen. Und wenn du dann diesen Hash hast, kannst du das auflösen und siehst dann darüber, okay, das wurde offensichtlich mit Claude generiert. Also einfach über viele Sätze hinweg ein statistisches Muster, was du gar nicht so mal eben rausnehmen kannst, wenn du nicht jedes Wort änderst. Und selbst damit machst du dich wahrscheinlich noch auffällig. Aber wenn es genau dieses Rot-Rot-Grün-Grün-Grün-Rot-Rot-Rot-Ding ist, dann ist es wohl offensichtlich mit Claude generiert worden. manuel: Ich glaube, es hat vier Stunden gedauert, dann war auf GitHub direkt der Watermark-Entferner am Start. Also ich finde das eine gute erste Idee, aber das ist nachher, müsst ihr euch vorstellen, ich mache keine Texte, die ich mache, mache ich einfach 100 % Claude. Meierfach nicht. Sondern es ist immer ein gemeinsames Entstehen. Und dann ist es nachher 70, 30, was auch immer. Und sind sie da noch drin, sind sie nicht drin, dann wird es nach KI-generiert gemacht, dann wird es nachher nicht gemacht. Ich glaube, das ist ein Katz-und-Maus-Spiel. Das ist gut und wichtig, dass die das zumindest versuchen. Ich glaube nicht, dass das nachher technisch wirklich funktionieren kann für die, die das verstehen. Die werden das dann wieder entfernen können und dann wird es nicht mehr nachvollziehbar sein. Das zumindest mal denken. Carlo Matic: Ja, Oliver: bin ich weiter in der Meinung, das, Carlo Matic: Das passt ja auch zum Brand. Oliver: also das ist Text jetzt schwer, aber da bin ich weiter in der Meinung, wir, also du wirst nicht watermarken können, auch Fotos nicht. Du wirst irgendwie einen Konstrukt bauen, bauen müssen, dass du beweisen kannst, dass das du warst. Du wirst gefaked Carlo Matic: Hm. Oliver: werden. Du wirst nur beweisen, du musst irgendwie einen, einen Konstrukt bauen, dass du beweisen kannst, dass du es nicht gewesen sein kannst. Carlo Matic: Dann sind wir wieder beim manuel: Hm. Carlo Matic: Worldcoin und den Orbs und so weiter. manuel: Ja, genau. Es spannt natürlich Carlo Matic: Apropos Coins. manuel: AI Act und so weiter. Die Anbieter müssen natürlich auch sagen, wir haben unseren Job getan, das, was wir konnten, haben wir gemacht. Das ist natürlich auch dahinter. Carlo Matic: Ja, wie gesagt, das passt ja auch super zum Brand von Claude, zu sagen wir sind die sicheren und so weiter. Aber manuel: Gönner. Carlo Matic: da haben wir eine schöne Überleitung gehabt. Coins, was geht dann am Kryptomarkt ab? Da gab es einen richtig schönen Short Squeeze. Wir sind mal eben hochgeballert von unten in ein Tief, glaube ich 56, dann sind wir auf 60 wieder hoch und jetzt haben wir wieder die 78 bis 82, so eine Range, in der wir gerade hin und pendeln. ist ja so typisch Stockmarket so ein bisschen. Auf der einen Seite haben wir unten die institutionellen Anleger, die über Spot und ETFs weiter nachkaufen und oben wartet aber auch so eine richtige Verkaufswand gerade. Man weiß noch nicht genau, welche Richtung sich das aufbricht. Da kommt aber auch so bisschen politische Fantasie aus Washington. Trump drängt ja total jetzt auf diesen Clarity Act und die Zuständigkeiten der Sekt und der FTC und so weiter. weil er natürlich auch richtig bold investiert ist. Der hat ja einfach auch was davon, wenn Krypto nach oben geht. Man hat da früher gesagt, never bet against Elon. Vielleicht ist es jetzt never bet against Donald. I don't know. Aber sie halten auch an ihrer strategischen Bitcoin-Reserve fest. Zumindest hält das nicht für ausgeschlossen, dass da noch weitere Bitcoin-Käufe kommen. Aber das wird doch nicht unbegrenzt sein. Also muss man auch realistisch sein. führt jetzt gerade dazu, dass auch die Altcoins langsam wieder anspringen. Daher, ja, der Markt wartet gerade nicht auf irgendeine Nachricht, sondern eher so auf eine Antwort auf die Frage, kommt jetzt neues Kapital, weil am Ende des Tages ist das, was alles entscheidet, oder vielleicht sogar politischen Rückenwind aus den USA. Oder was auch nur ein kurzer Short-Screese und die Luft geht wieder aus. donno, hier ist auch ein Link Oliver: Ja, wir haben... Carlo Matic: von Rager. Oliver: Wir haben auch noch hier die andere Sache, die ich da gerade kurz reinpacke nochmal, weil, man kurz machen, GLM 5.3 Flash und Quen 3.8 Flash, weil wir über Open Source Tools geredet haben, sind raus. Bitte angucken. Bitte angucken, sagen, wie ihr es findet. Es gibt von Centrelabs AI einen neuen Open Executive-Ding auf GitHub, wo du quasi dir ein Executive-Team... als AI-Agents manuel: Habt das mal angeschaut? Ich hab nur den Link gesehen und fand das jetzt erstmal interessant, aber irgendwas dazu gehört oder so? Oliver: Ja, so... Ja, nee. Ich wollte es mir mal genauer angucken, weil die Idee ist natürlich ganz lustig. Man kann es ja nur als zusätzliches Team auch nutzen, einfach zu gucken, was so ist. Aber klar, jetzt... manuel: So als Council dann quasi oder was? Also das mache ich schon immer wieder, dass ich einfach so, okay, folgende Oliver: Ja. manuel: Entscheidung wie auch immer, frag mal Council, ob das gut ist und dann habe ich auch meine eigenen Skills dafür. Sowas ist das? Okay. Oliver: Ja, genau, irgend sowas wird das sein. Andresen Horowitz hat einen neuen 1,1 Milliardenfonds aufgemacht für alles rund AI. manuel: Ja, das ist vor allem spannend, wofür, genau. Früher war Software eats the world, now Hardware eats Software. ist ein bisschen, also das ist ganz spannend, dass das jetzt in die Richtung geht. Oliver: schaue gerade unsere Links noch durch, was wir noch so haben, wir sagen müssen, da müssen wir noch überreden, weil eigentlich sollten wir versuchen doch mal so 50 irgendwie... ja, Anthropic Blacklisting ist gekillt. Anthropic war ja geblockt vom Pentagon nach Trump. Alles böse, alles böse, dürfen wir nicht. Weil sie ja nicht eine letzte Entscheidung über Waffen sollte bei Anthropic, sollte bei Menschen bleiben. Und jetzt wurde das illegal erklärt und sie sind nicht mehr geblockt beim Pentagon. Das heißt, die einzelnen Bereiche können einzeln entscheiden, was sie da machen. Das finde ich schon, also ist mal so die richtige Richtung. Find ich gut. manuel: Naja, es ist eigentlich ganz Carlo Matic: Dann hat oben... manuel: spannend, weil eigentlich ja, man sagt so, der Staat reguliert die Unternehmen so und jetzt ist es irgendwie so bisschen andersrum. Das Unternehmen hat so viel Macht, dass es den Staat ein bisschen reguliert im Sinne von, was dürft ihr mit unserer Technologie eigentlich machen oder nicht. Inhaltlich kann man das gut finden, schlecht finden, egal, aber es ist ganz spannend, was da für Dynamiken sind. Der Staat ist nachher am längeren Hebel. Also die werden Wege finden, da, ja. auch Druckmittel einzusetzen, die man vielleicht auch nicht so public sieht. ja, Oliver: Mhm. manuel: der Staat wird sich dieser Technologie in irgendeiner Form bemächtigen. Weil es einfach, dass es macht. Und der Staat hat ein Interesse, da Macht auszuspielen. Und es gibt halt auch Wege, Anthropic zu blockieren, dadurch, dass eben bestimmte Rechenzentren da nicht rankommen oder, oder, oder, an Land bestimmte Permits nicht kriegen und so. Und dann, spielen schon in einer großen Liga jetzt, in einer Liga, wo es wirklich Infrastruktur ist. Ich bin mir da nicht sicher, wer da die Oberhand gewinnen wird. Oder behalten Carlo Matic: Hm. manuel: wird. Das ist also ein Carlo Matic: und dann hat's. manuel: Teilerfolg jetzt, der aber vielleicht auch nicht von Dauer sein wird. Carlo Matic: haben wir. OpenAI hat Werbung in Free und in Go eingespielt in Europa. Wir gucken uns das gerade an. Man muss sich als Technologiepartner bewerben. und erst wenn man angenommen wird, man als Agentur da irgendwie mitarbeiten. Die Statistiken der ersten Leute, die das machen, sind ganz fehlversprechend. Was ich aber noch gar nicht verstanden habe, was ich hoffe, wenn wir da irgendwie angenommen werden, bald mal sehen kann, ist, worauf kann ich targeten? Also ist das dann so eine Suite wie bei Meta, wo ich sagen kann, bestimmte Zielgruppen oder ist es so was wie bei Adwords, wo ich sage, auf bestimmte Oliver: Sie wird Carlo Matic: Keywords oder Themen, die gesucht wird? Ich weiß, ich hatte irgendwie nach irgendwie Autotechnologie gesucht, irgendwas Schnelllader-Technologie und dann kam irgendwie Werbung von Opel. So, es passte irgendwie gar nicht zusammen, außer dass beides Auto war. Also es war relativ dumm ausgespielt. Aber wenn ihr da was gehört habt, sagt gern mal, ich weiß noch nichts drüber. Jawoll, jawoll, mach ich. Oliver: Und sonst berichtest du, wenn du angenommen wirst. Ja, dann machen wir einen, ja? manuel: Ja, das kann man ja von zwei Seiten anschauen. Sorry, Olli. Also, du hast jetzt die positive Seite, Unternehmen können dann eine Werbung schalten und so weiter. Ich glaube, wird wie bei den meisten neuen Werbekanälen, wird das erstmal sehr lukrativ sein und dann sich irgendwo einpendeln. Ich bin mir nicht ganz sicher, dass das eine smarte Strategie ist, ich ehrlich bin, von Open AI Sicht, also generelle Produktstrategie. Also, wenn ich das Gefühl habe, da wird doch was ausgespielt, die haben andere Einkommensströme. könnte ich, ich schon, ich Carlo Matic: Mmh. manuel: habe zumindest den inneren Zweifel, ist das Bias, was ich da zu Gesicht bekomme oder nicht. Sag mal so, würde ich da direkt den Carlo Matic: Mhm. Mhm. Oliver: Ja, da müssen sie sich halt kümmern. manuel: Konkurrenten dieses Anbieters zum Beispiel direkt als erste Lösung angeboten bekommen oder nicht. Einfach nur, natürlich sagen sie, dass das so ist, aber ein bisschen geschmeckt ist halt da. Carlo Matic: Mhm, verstehe. Oliver: Dann hören wir noch einen Link, ich noch, weil wir sind schon bei 51 Minuten und ich habe gesagt, wir hören bei 50 auf, Carlo Matic: Schocken! Oliver: dann machen wir noch einen, weil wir alle dann wahnsinnig glücklich sind, vor allen Dingen die, die in München wohnen. Vamo macht erste Tests in München für ihre selbstfahrenden Robot-Taxis. Mit der Idee, auch Robot-Taxis in München und dann irgendwann in weiter Deutschland zu gehen, weil früher oder später werden wir das hier nun auch erlauben und so weiter. Und wenn man mit Leuten spricht, in Amerika waren, raven die alle, wie toll in San Francisco die Robot-Taxis sind und so weiter. wie sehr Frauen sich sicherer fühlen, weil kein Taxifahrer mehr im Taxi ist und so weiter und so fort. Und dementsprechend haben wir auch ein paar positive Effekte. Außer für die Taxifahrer. Scheiße, ich habe wieder nicht geschafft den positiven Effekt. Carlo Matic: können doch jetzt alle Grundeinkommen beziehen. manuel: Also ich finde Oliver: irgendwann. manuel: es erstmal wichtig, dass da die Regulatorik ein bisschen aufgelöst wird, beziehungsweise dass wir da ein bisschen weiterkommen. Ich finde es aber auch wichtig, das muss schon sicher sein. Ich finde es gleichzeitig bold, weil da sind ein Autobauer da unten, da direkt das halt zu machen und es ist halt nicht ein deutsches Unternehmen. Ja, ich hoffe, das, also eigentlich München hätte von BMW oder irgendeinem anderen Unternehmen machen. gemacht werden müssen. Oliver: könnte man argumentieren, Carlo Matic: Das teugt doch auf, ein BMW draufsetzen. Also welches Auto drunter fährt, ist doch egal. manuel: Nein, letztendlich nur, also also in das deutsche Autoland, das trifft den deutschen Auto-Liebhaber, das Autoherz ein bisschen vielleicht. Also ich hätte da gerne ein europäisches Unternehmen gesehen, was da auftritt, so, Punkt. Und wir haben nicht über China und die Roboter da Oliver: Wow. manuel: gesprochen, es waren diese World Cup-Nummer, da sprachen wir jetzt auch nicht, so einfach nur spannend, was sich dort tut. Robotics, vielleicht machen wir das nächste Woche nochmal. Also nächste Folge. Carlo Matic: 9,3 Sekunden 100 Meter Nächste Folge manuel: Ja. Carlo Matic: schalten sie auch wieder ein wenn es wieder heißt die Nerdshow Oliver: Halten Sie auch wieder, wenn es wie... Sehr gut. Dementsprechend, gebt mir eure Kommentare ab, wo ihr diesen Podcast hört. Könnt ihr überall machen. Checkt uns, empfiehlt uns weiter und wann, genau. Carlo Matic: Empfiehlt uns weiter. Ja und wann? manuel: Und wann? Genau. Wo und wann und mit wem? Oliver: Genau, nur im Dunkeln, damit wir noch mehr scheinen auf dem Bildschirm, weil er YouTube guckt. Wir wissen es nicht. Sagt es uns. Es war uns eine Freude. Jungs, es war wieder eine Riesenfreude mit euch zu reden. Es ist so schön. Dementsprechend freue ich mich jetzt schon auf die nächste Folge und wünsche euch noch ein schönes Restwochenende. Carlo Matic: ebenso hoffentlich mit Sebastian dann wieder. Liebe Grüße, manuel: Großartig, Tschakka! Carlo Matic: ciao! Oliver: Ciao, ciao!