Phil: Go New York, go New York, go! Der Allball Podcast ist zurück. Die Finals sind vorbei. Rob und ich haben immer noch die New York-Caps auf. Bei dir wird's sich so schnell nicht ändern. mir, schauen wir mal. Ich hab ein paar neue Caps, ich die ganze Zeit ... die ich die ganze Zeit schon im Schubfach habe und noch nicht ausgepackt hab. Aber, Rob, du bist am Mic wie immer. Ich bin am Mic wie immer. Und der Allball Podcast hat jetzt endlich die Finals überstanden. Sag ich aus meiner Perspektive, weil ... Rob: Bei mir wird sich das nie ändern. Hello! Phil: Ich bin nicht nur froh, dass die Knicks gewonnen haben, jaaa, sondern dass ich auch endlich nicht mehr nachts NBA glotz. Also ich sag's euch, wie es ist, da waren ein paar Tage dabei, wo ich wirklich zombiemäßig kaum klargekommen bin. Also mein Schlafrhythmus ist jetzt über die letzten Wochen echt hart strapaziert worden. Und deswegen zwei Gründe, zu freuen, aus meiner Sicht. Erstmal ist mir ein Riesenstein vom Herzen gefallen, dass die New York Knicks endlich nach über 50 Jahren eine NBA-Championship geholt haben. Und dann kann ich jetzt ab sofort wieder beruhigt schlafen. So. Rob: Ja, also dem habe ich kaum was hinzuzufügen. Wir werden natürlich noch detailliert über die Finals sprechen, vor allen Dingen Game 4 und 5, was da passiert ist, um aber schon mal kurz vorweg zu greifen. Ich habe natürlich für New York gehalten, das habe ich ja schon in der letzten Folge gesagt. Allerdings muss ich so ein bisschen zurückrudern, weil es mir Phil: Yes! Jetzt bin ich gespannt. Rob: nicht gepasst hat, wie sie das gewonnen haben, muss ich sagen. Also klar, Jalen Bronson hat geil gespielt, aber, und das mag jetzt kontrovers klingen, also mir wäre lieber gewesen, sie hätten das in sechs oder sieben gewonnen, oder es wäre enger gewesen, weil so deutlich, wie es dann am Schluss gewesen ist mit 4-1, wenn wir uns die Statistiken gleich anschauen, so deutlich war es nicht für die Knicks, sondern im Gegenteil. Phil: Mhm. Rob: Das ist eine der merkwürdigsten Finalserien aller Zeiten für mich, wo ein Team so vielleicht besser war, aber nicht gewonnen hat. es ist, wir werden gleich darüber sprechen, es ist richtig crazy und ich konnte mich nicht so richtig freuen für die Knicks, weil es halt so bizarr war, wie das ausgegangen ist. Aber lass uns da gleich darüber sprechen. Phil: Interessant. Ja, okay, da können wir echt gleich drüber sprechen, weil ich find's einen interessanten Take. Du bist so bisschen der Kenny Atkins in der Podcast, merk ich gerade. Die Analytics haben für die Spurs gesprochen. Nein, also ich versteh tatsächlich 100 Prozent, was du meinst. Könnt gleich interessant werden, weil ich bin auch so ... Also diese Nachtsanschauerei war auch sehr merkwürdig für mich. Also es war ein ... ja, eine komische Mischung an Spielen. Rob: Wow! Phil: muss ich sagen. Aber als allererstes einen fetten Shoutout an den Danny natürlich, der glaube ich jetzt seit Tagen mittlerweile breitgrinsend durch die Gegend läuft, für den sich seine Welt verändert hat. Danny, herzlichen Glückwunsch nochmal auch vom Allball Podcast, dass du dich jetzt quasi auch offiziell NBA-Champion nennen kannst als NixLifer hier. Rob: Das glaube ich. Phil: Ja, ich war natürlich mit Danny auch in Konversation, teilweise auch nachts während der Spiele. Es war sehr emotional. Aber auch ich muss sagen, hab da schon jetzt, es war ja auch am Wochenende, hab ich mir gedacht, ist jetzt nicht so schlimm, ich doch mal lauter auch schrei. Aber als der finale Buzzer ertönt ist, wird's doch etwas lauter dann auch bei mir kurz, weil das war schon ein bisschen absurd. Und der zweite Shoutout geht raus an all die Leute. die während der Conference Finals gesagt haben, dass die Western Conference Finals die eigentlichen NBA Finals sind und die Eastern Conference quasi der Battle for Second Place. Herzlichen Glückwunsch, ihr habt euch massiv getäuscht, weil die New York Knicks haben in fünf Spielen gegen die Spurs gewonnen. Ich wiederhole das heute, glaube ich, den ganzen Tag. Die Knicks sind einfach Champions, ich finde es auch immer noch bisschen surreal. Rob: Mhm. Phil: Aber wir gehen jetzt gleich in den Deep Dive rein, Willst mit einem Take anfangen, den du gerade rausgehauen hast, oder wollen wir erst bisschen rum analysieren? Ja. Rob: Ja. Ja, also damit können wir gerne anfangen und dann können wir das Pferd so bisschen von hinten aufzäumen. Also die Spurs haben in allen fünf Spielen geführt. Sie haben in allen fünf Spielen hochgeführt. Nicht irgendwie nur mit zwei, drei Punkten, sondern hoch. Also Game One mit 14 Punkten, Game Two mit 12, Spiel Drei mit 12, Spiel Vier mit 29, Spiel Fünf mit 16. Sie haben die Serie mit 4-1 verloren. Phil: Mhm. Rob: Sie haben insgesamt die NBA Finals, wenn man das zusammenrechnet, haben sie 69 Prozent der Zeit geführt. NBA-Spiele, wie ihr alle wisst, dauern 48 Minuten. Wenn sie nur 46 Minuten dauern würden, hätten die Spurs die Serie mit 4-1 gewonnen, weil sie bis zur Minute zwei, also bis zwei Minuten vor Schluss, jedes Spiel, also vier Spiele von den fünf Spielen geführt haben. Das ist für mich... So ein unglaubliches Insandsetzen von Chancen, dass ich mich fast nicht freuen kann, und ich hab's eingangs erwähnt, fast nicht freuen kann für die Knicks, weil die Spurs meines Erachtens den Sieger und den Verlierer aller Spiele definiert haben. Natürlich haben die New York Knicks diese unglaublichen Aufholjagden gemacht und man kann sich darüber streiten, ob sie allein deswegen schon Meister Phil: Mhm. Rob: die ihr Meisterschaft verdient haben. Aber aus meiner Sicht, aus Sicht eines ziemlich neutralen NBA-Fans in dieser Serie, weil ich hab natürlich für die New York nix gehalten, mir wär jetzt nicht der Tag verdorben gewesen, wenn sie verloren hätten. Aber aus meiner Sicht, von einem neutralen Beobachter, war das so ein, hä? Why? Was passiert hier gerade? Was macht ihr? Und da können wir ... Phil: Mhm, mhm. Rob: auch natürlich über die Personalie, die Aaron Fox sprechen. Das war historisch schlecht. war so wie wir über Chad Holmgrim gesprochen haben, wir fast über die Aaron Fox reden. Also zumindest in Spiel 4 und 5. Und ehrlich gesagt, Stefan Krasel hat im letzten Spiel, in Spiel 5, auch unglaublich scheiße gespielt. Bis auf den... Phil: Ja. Rob: Putback-Dunk, den er zwei Sekunden vor Schluss dann noch reingemacht hat. was war der vorher? Jaja, von 7 oder 1 von 7, 1 von 8 war er dann am Schluss. Das war einfach für mich so eine Serie, wo ich mir gedacht habe, yay, das richtige Team hat gewonnen, aber dann wiederum auch nicht. Also es hat sich ganz komisch für mich angefühlt. Und wie gesagt, dieses haushohe Führen von den Spurs. Phil: Das war sein einziger Treffer aus dem Feld in diesem Spiel. Rob: Dann aber nicht den Deckel drauf machen. Das hat mich enorm gestört. Mir wäre es lieber gewesen, die Knicks hätten das in sieben Spielen gewonnen. Oder die Spurs wären so komplett untergegangen immer und hätten nie geführt. Dann würde man diesen 4-1-Sieg dann vielleicht anders sehen. Aber 4-1-Sieg für ein Team, was so viel eingesteckt hat und irgendwie darauf sich verlassen musste, dass das andere Team immer komplett einbricht, was es dann tatsächlich auch macht. Viermal, fünfmal komplett einbrechen ist für mich so, was macht ihr, was ist das für Basketball? Natürlich freue ich mich für die Stadt New York, ich freue mich für unseren Kumpel Josh Hart, aber ey, ey. Ich war so ein bisschen sprachlos, war so ein bisschen sauer. Phil: Okay! Rob: Das war ganz cool. Die haben dann gefeiert und ich denke, naja, schön feiert. alter, die San Antonio Spurs, was macht ihr? Und dann haben die nicht mal irgendwie gratuliert am Schluss. Außer, ich glaube, Harrison Barnes und Lou Cornett sind, glaube ich, hingegangen und haben die Hand geschüttelt. Alle anderen sind vom Platz gegangen. Wir müssen uns auf jeden Fall über Wemby unterhalten. Also, ja. das... Ihr merkt, ich bin immer noch nicht so ganz geordnet in meinen Gedanken. Aber... Phil: Yes! Wir haben. Rob: Ich bin nicht ganz so enthousiastisch positiv wie du. Phil: Ja, ähm, interessanter Kontrast, jetzt hier zwischen uns beiden herrscht, weil bei mir, also ich versteh 100 % was du meinst, wie ich gerade schon gesagt hab, das reine Anschauen der Spiele war jeweils eine sehr komische Experience. Weil es wirklich durch diesen Spielverlauf zwischendrin so war, dass du eigentlich mental aussteigst, weil du so denkst, was ist das für ne Scheiße? Also Spiel vier, irgendwie erstes Viertel, 41, 22 schon oder irgendwie so was. Es läuft gar nichts, sie sehen aus, jetzt werden sie drei Klassen schlechter. Es ist so gar kein Gameplan zu erkennen. Das Einzige, was man dann eben immer so gedacht hat, weil das ja in den Playoffs auch unter anderem ... Ach nee, sorry, das waren die Pistons. weil die Knicks ja schon die ganze Zeit auch so ein Team sind, das sich immer wieder mit Runs nach vorne gearbeitet hat, Bit by Bit. Ähm, und deswegen, das fand ich dann interessant, es hat irgendwie so ein Level erreicht, dass du so dachtest, na ja, aber ist ja noch das erste Viertel, na ja, ist ja noch die erste Halbzeit. Ist ja noch Mitte drittes Viertel. Also ist ja noch alles drin. Es war ja nie so, dass wirklich dann im vierten Viertel, also bis auf Spiel vier, im vierten Viertel die Führung angewachsen ist und dann auf einmal so ein harter Cut kam, sondern es ist ganz am Anfang, haben die Spurs losgelegt, haben die Rob: Mhm. Phil: Basis geschaffen für einen überzeugenden Sieg quasi. Und dann irgendwann die Kontrolle verloren. Aber vollends. Das muss ich nämlich sagen, weil es war eigentlich die perfekte Mischung aus, die Knicks geben nicht auf und die Spurs verlieren den Faden. Also es war immer so, das war völlig wild, diese Prozente, Siegwahrscheinlichkeit, habe ich hier auch nochmal vor mir. Rob: G'damm! Phil: Weil absurde Zahlen sind es, ja. Also in Spiel 1 waren sie Mitte, drittes Viertel mit 13 noch vorne. Das ist eine Siegwahrscheinlichkeit von 91,6%. So, verkackt. Spiel 2 waren sie mit 2 vorne, 1 Minute vor Ende, auch immer noch über 70%, 72,8%. Spiel 3 haben sie gewonnen. Spiel 4, völlig absurd. Größte Aufholjagd aller Zeiten in den Finals, die nix historisch. Oji Anonobe mit... dem größten Korb, der jemals erzielt wurde für die Knicks. Also wirklich dramatischer geht's ja gar nicht, dieser Tip-In, nachdem die Spurs natürlich auch die Defense komplett verkacken. Aber 99,6 % Siegschance bei neuneinhalb Minuten im vierten Viertel noch übrig. Da waren die mit 20 noch vorne auch verkackt. Und dann Spiel fünf, es kam, wie es kommen musste. Das Spiel entwickelt sich ganz komisch. war dann irgendwann schon auf der Couch gelegen, also so komplett ... flach, dass ich auch gedacht hab, na ja, wenn ich jetzt einschlafe, dann schlaf ich halt ein. Also so weit war das, weil das Spiel war für mich tatsächlich irgendwie das Hässlichste. Also das war so ... Die Nicks waren so gar nicht drin, war ja auch ein Lowscoring-Game, 94-90 dann. Die haben alles daneben geworfen, was du daneben schmeißen kannst. Die Refs haben für mich eine viel zu große Rolle eingenommen in Spiel fünf. Es waren unfassbar viele Faulpfiffe, die von Anfang an den Knicks quasi geschadet haben. Also in 0,0 war ja Karl-Anthony Towns war einfach raus. Hat keine Rolle spielen können in diesem Spiel. Aber auch da führen die Spurs mit 10 Punkten 8 Minuten vor Schluss 95 Prozent Siegschuss und verkacken es wieder. Und die Kombinationen, wie sie es verkackt haben, waren halt individuelle Fehler. Spieler, die einfach ... Rob: Mhm. Phil: keinen Ball mehr reingebracht haben. allen voran Darren Fox, Spieler, die wirklich Quoten erzielt haben und Entscheidungen getroffen haben, dass die schwindlig wird. Wir haben über die ersten Spiele schon geredet. Wembees-Fehlpass in den Rücken. Freiwürfe, die auch er nicht getroffen hat. Und schlechtes Coaching. Und das ist was, was mir extrem aufgefallen ist. Das hat auch mit Darren Fox zu tun. Weil, egal, ob der jetzt 50 Millionen verdient Ja, das gleiche Thema wie bei Holmgren eben. Egal ob der jetzt 50 Millionen verdient, wenn du siehst, der... Was hatte der? 3 von 13. Und trotzdem malst du Plays für ihn auf. Trotzdem gibst du ihm den Ball in die Hand. Die Verantwortung. Und dieser Clutch Player of the Year Award, der da bei den Kings gewonnen hat, also die Zeiten scheinen vorbei, den kannst du eben nachträglich wieder abnehmen. Weil das, was der da gemacht hat, war... Rob: Mhm. Phil: Vogel Wild. es war bodenlos schlecht für einen Spieler. es war wirklich teilweise, wenn du so einer bist, gibt's ja viele Leute, hatte ich auch Konversationen jetzt über die letzten Tage, gibt ja viele Leute, die dieses, ja, das Skript von der NBA sah so aus und die Spiele sind rigged und was weiß ich und Sportwetten hier und da und tralala. Wenn du einer bist, der da so einen Verschwörungs-Aluhut aufhat in die Richtung, kannst du dir das Spiel von Darren Fox nicht anschauen, weil der sieht aus, tut er alles dafür, dass die Spurs nicht mehr gewinnen. Deswegen war das eine komische Finalserie, da stimm ich dir zu. Für mich hatte es aber ... weil ich eben nicht so neutral wie du da bin, sondern ich bin jetzt tatsächlich ... Für mich, kann fast parallel ziehen zwischen ... LeBron gegen die Pistons in den Eastern Conference Finals. Damals erholt er Leingang als junger Spieler den Sieg gegen die übermächtigen Pistons. So ein bisschen, und hat sich quasi so mein Herz gespielt, wenn man so ausdrücken will, und so ein bisschen ist das jetzt hier mit den Nicks für mich passiert in diesen Playoffs und vor allem in den Finals. Diese Work-Ethik, dieses niemals aufgeben, dieses trotzdem immer selbstbewusst bleiben, egal wie scheiße du grad spielst. Rob: Mhm. Phil: Allen voran eben Jalen Brunson, der auch eben keine Mine verzieht, der einfach sein Ding weitermacht, der mit einem halben Meter Größenunterschied voll drauf scheißt und Wemby irgendwelche Dreier ins Gesicht schmeißt kurz vor Ende und so. Das hat mir so dermaßen imponiert die Art, dieses Team aufgetreten ist. Fair. Keine Da waren keine Dirty Plays dabei, war kein Taunting, da war kein ... Ich provozier jetzt meinen Gegner und ... Ich markier hier den großen Macker und so. war alles so, auch OG On A Nobi, ist irgendwie Kawaii Leonard in 2.0 so ein bisschen gewesen. Also so voll robotermäßig einfach nur seinen Job gemacht. Und das hat mir irgendwie getaugt. dieses Ganze, dieses Gesamtpaket New York Knicks. Wir glauben an uns, wir ziehen unser Ding durch. Das ist unser Moment. Wir lassen uns den auch nicht nehmen, wenn wir aussichtslos hinten liegen. Das fand ich einfach krass. Das hat mir unfassbar imponiert. Und deswegen bin ich jetzt, ja, ... tatsächlich, glaub ich, wirklich Fan geworden. Also, das ist echt crazy, wie die das gemacht haben. Aber wie du eben auch sagst, gleichzeitig halt ein ... geschichtliches Ausmaß an an Downfall, an Versagen der Spurs. deswegen kann ich schon verstehen, dass man aus neutraler Sicht sagt, okay, was waren das für komische Spiele? Rob: Ja. Phil: Aber in mir hat es eher das ausgelöst, dass ich mir denke, holy moly, diese gottverdammten New York Knicks, die sind einfach anders. Rob: Ja, ich glaube, das ist der sprechende Punkt. Du siehst es aus Sicht der New York Knicks und ich sehe es halt aus der Sicht der San Antonio Spurs, die unglaublich, wie du gerade richtig gesagt hast, versagt haben. Also ich habe sowas noch nie gesehen, wie ein Team so komplett versagt. sie halt, sie können es ja. Sie haben ja so hoch geführt. Aber du musst halt den Deckel drauf machen. Du musst das Spiel zu Ende spielen. Und die haben halt irgendwann aufgehört. Phil: Brutal. Rob: zu spielen. haben aufgehört, die Plays zu machen, die sie dahin gebracht haben. Die haben auf einmal irgendwelche komischen Sachen gemacht. Die Spieler, die funktionieren, die augenscheinlich am besten funktionieren, kriegen weniger Spielzeit als die, die überhaupt nicht funktionieren. Also wir können da Namen nennen, warum die Erin Fox so viel Spielzeit über Dylan Harper bekommen hat. Das ist Unglaublich. Bei einem Redraft könnte man sich jetzt streiten, ob Dylan Harper nicht sogar Nummer 1 vor Cooper Fleck ist. Also er ist... Dylan Harper war vielleicht sogar der beste Spieler der San Antonio Spurs in den letzten zwei Spielen, weil auch Wemby nicht überzeugt hat. ich weiß, wir haben... Dann lass uns jetzt über Wemby sprechen, weil ich weiß, wir haben Wemby die letzten Wochen. Phil: Jaja, voll. Also... Rob: über den grünen Klee gelobt. Aber nachdem ich mir jetzt ein paar Spiele von ihm live angeschaut habe, in voller Länge, und ihn sowohl defensiv als auch offensiv beobachtet habe, bin ich nicht mehr so überzeugt, wie ich vor ein paar Wochen war. Also was er da einfach veranstaltet, dieses – und da haben wir letzte Woche schon drüber gesprochen – dieses aus der Distanz werfen, dieses Verweigern von Postgame. Lässt mich so bisschen zweifeln, ob er überhaupt Postgame hat. Also dass es nicht so ist, dass er einfach nur rausgeschoben wird und dann macht er sich's leicht, sondern vielleicht ist es dieses Leichtmachen und Rausgeschoben werden. Vielleicht will er das auch, weil er sich im Post nicht wohlfühlt. Weil er kein Game da unten hat, weil er keinen Move hat. Wir haben darüber gesprochen, wie unglaublich talentiert und wie viel Game er hat so als Big Man. Phil: Hat er bisher noch nicht, Nee. Rob: Ich bin mir nicht mehr so sicher, dass er so viele Offensivmoves hat, die unstoppable sind, die du jedes Mal, wo du einen Punkt brauchst oder wo du Punkte brauchst, wo du einen Korb brauchst, ihn anspielen kannst und du weißt, der delivert jetzt. Weil das ist sein Move, der ist da unstoppable. Die Chancen sind mindestens 60, 70 Prozent, dass er den aus der Situation reinmacht. So wie du es bei einem Shaq machen konntest, so wie du es bei einem Olajawa machen konntest, so wie du es bei einem Ewing machen konntest. Du gibst ihm den Ball im Low-Pose und dann lässt du ihn zu Arbeit gehen. Wie sieht dieses zu Arbeit gehen? Wie sieht es bei Wemby aus? Das sah für mich so aus wie so ein bisschen mit dem Rücken zum Korpsspiel und dann raus passen auf den freien Mann. Von draußen wird geworfen, dann schnappt er sich entweder ein Offensiv-Rebound, macht dann irgendwie einen Korpleger rein. Aber das ist für mich kein offensives Game. Und für mich war Wemby nach die Aaron Fox super enttäuschend. gelobt, wie wir ihn haben. Er hat zwar angefangen mit drei, vier Blocks direkt im ersten Viertel, aber auch das war jetzt nicht so, ich gesagt habe, boah, der dominiert jetzt das Game. Weil dafür kommt viel, viel, viel, viel zu wenig offensiv von ihm. Da versteckt er sich zu oft, da ist er einfach nicht the man offensiv. Natürlich ist es geil, wenn so ein 7-foot-4-Guy mal wieder ein Dreier ballern kann, weil es so ungewöhnlich ist. Phil: Mhm. Rob: Aber wenn es dann drauf ankommt und du brauchst jetzt Punkte, dann macht er sie nicht, weil er kein Game hat, auf das er sich verlassen kann. Phil: Ja. Ja, voll. das ist ja das, was wir auch beim letzten Mal schon hatten, wo ich auch eben gesagt hab, dieses ... Er versucht irgendwie ... Oder du hast dann die Schlussfolgerung gehabt, versucht zu zeigen, ich wär auch krass, ich nicht so groß wär. Das ist einfach sein Game. Das ist ganz komisch. Weil, wie gesagt, wirkt dann eher so wie noch mal die XL-Version von Kevin Durant oder so was. Aber er hat weder Footwork noch Back to the Basket irgendwelche Moves, wie du sagst. Er hat nicht diesen einen Signature. Also ganz blöd, ich stelle das jetzt nicht als einfach hin, aber fast jeder gute Scorer hat sich den Flamingo Fadeaway von Dirk Nowitzki angeeignet. Der ist für ihn, also wenn der den hat, unten am Low Block, was willst du gegen den machen? Da kommt kein Schwein ansatzweise in die Nähe von seinem Ball. Also wenn der Rob: Mhm. Phil: Den Wurf in petto hat den kann niemand blocken auf der ganzen Welt egal da kannst du zwei gegner hinstellen schmeißt er jeden drüber aber so dinge hat er nicht also wie du sagst wenn er in der zone erfolgreich ist dann ist es entweder wenn er so in so in so einem semi break als trailer hinterher kommt so zweite welle mäßig oder am offensiven brett wenn da irgendwie die belle ja Rob: Mhm. Phil: wenn er die so rumschongliert mit seinen, und da muss ich sagen, Richard Jefferson war da auf jeden Fall schwer begeistert, die ganze Zeit von seinen Hands, die er auf einem Level mit Nikola Jukic sieht. Ja, da waren Aktionen dabei, die waren wirklich ... weltklasse, wo du einfach denkst, okay, krass, was willst du da machen, dass er so ein Gefühl noch hat und wirklich in diesen komischen, ja, Zufallsaktionen. Rob: Mhm. Phil: Kontrolle zu haben scheint, was ja wirklich außergewöhnlich ist, aber danach hört es dann halt auf und das ist einfach so, wie du sagst, geb ihm den Ball und lass ihn machen, sehe ich nicht, außer dass er halt Würfe nimmt, die mindestens Freiburflinien, wenn nicht sogar Dreierlinienentfernungen haben und dass du ihn da bei einem normalen Jumper irgendwie nicht groß tangierst oder nicht groß blocken kannst, das liegt ja in der Natur der Sache, weil er halt einfach riesengroß ist. Aber so wirklich den roten Faden oder das Ding in seiner Offense vermisse ich komplett. das ist weiterhin einfach diese Schwäche. Er wird körperlich nicht stabil genug. Das sieht man ja auch manchmal in der Defense. Also hat immer wieder diese Szenen. Für mich mit die Szene jetzt von Spiel fünf war das 1-1-1 von Jalen Brunson, wie er ihn wirklich bis mit zum Korb nimmt. Und Wemby hat keine Chance gegen ihn. Rob: Ja. Mhm. Mhm. Ja. Phil: Obwohl er einfach 45 cm größer ist. Ungefähr oder 40, keine Ahnung. Und Jalen Brunson nimmt ihn eins gegen eins. Von zwei Meter hinter der Dreierlinie fängt er an, gibt ihm verschiedene Crossover, macht ein paar Fakes, geht mit dem Körper komplett in ihm rein, bummt ihn so, dass er ihn aus dem Gleichgewicht bringt. Und ab dem Moment hatte Wemby komplett verloren. Also er konnte machen, was er wollte, da hat ihn auch seine Größe nichts mehr gebracht. Und da sieht er dann so aus, als würde er einfach irgendwie rumstolpern. Also schon so wie ein junges Reh, wie Bambi auf dem Eis quasi. Also so dieses, dass du denkst, ⁓ was macht denn der da jetzt? Und das ist einfach was, also das muss besser werden. Sonst, glaube ich, wird über die nächsten Jahre eher auch, wie soll ich sagen, also es werden Match-ups entstehen oder der Gameplan von manchen Gegnern wird so angepasst, dass du ihn auf jeden Fall ausschalten kannst. Oder, dass er keine Rolle spielt. Und das war tatsächlich ja sogar jetzt im Spiel fünf. Ich hab jetzt seinen Boxscore nicht auswendig im Kopf. Also ich glaub, er hat schon einigermaßen gescored natürlich. Aber es war jetzt nicht so, Karl-Anthony Towns war nicht auf dem Feld. So. Also sein größter Widersacher war nicht auf dem Feld. Und es war jetzt nicht so, dass du sagst, das ist das Rambi-Game. So. Sondern es war das Dylan Harper-Game. Rob: Gar nicht. richtig. Also, Wemby hat sieben von neunzehn geworfen und ist dann bei neunzehn Punkten gelandet und das ist zu wenig. Also eins von sechs Dreiern. Vierzehn Rebounds hat er sich geholt, aber ähm... Phil: Und das ist halt dann das Ding. Das kann eigentlich nicht sein. Ja gut, war er eine Aktion, da er vier auf einmal gehabt, weil er den Ball wie ein Volleyball hochgetippt hat die ganze Zeit. Rob: Ja. Ja. Also, er macht hin und wieder, macht er Sachen. Da kommst du natürlich ins Staunen und sagst dann, boah, krass, Aber was ich vermisse, dass er es dann, weil er es gezeigt hat, dass er es dann wieder macht. Also es passiert, dass du so eine Aktion im ersten Viertel siehst und dann siehst du das ganze Spiel überhaupt nicht mehr. Und dann ... Phil: Genau, ja? Rob: weiß nicht, warum geht er nicht dahin zurück. Es hat funktioniert. ist körperlich so überlegen. Durch seine Länge nutzt es aus. Und dann fängt er an, Dreier zu werfen. Diese Dreier, das wäre ganz geil on top, wenn sein Low Post Game irgendwie established wäre. Und dann so von wegen, er kann auch Dreier werfen. Aber wenn das so seine Identität wird, dass er irgendwie Mitteldistanzen wirfe und Phil: voll. Mhm. Rob: Distanzwürfe von der Dreierlinie wirft, das kann es nicht sein. Das kann nicht der Wemby sein. Und da hoffe ich auch, dass er da in Zukunft dran arbeiten wird. Der ist immer noch verdammt jung. Ich will ihn jetzt nicht komplett unter den Bus werfen, weil er irgendwie in seinen jungen Jahren, in seinen allerersten Finals versagt hat. Aber das hätte er einfacher haben können. da hat er einfach unnötig Sachen ausprobiert, die ihm nicht liegen. Wie du auch gerade gesagt hast, Mitch Johnson, den Coach muss man auch kritisieren, dass er immer wieder nicht verstanden hat, seinen Big Man, den er ja jetzt nicht seit gestern coacht, hat es nicht geschafft, ihn in Szene zu setzen, irgendwie an Punkten den Ball zu geben, wo er was damit anfangen kann. Das war irgendwie, was macht ihr da? Das war von vorne bis hinten ein merkwürdiges Spiel. Phil: Genau. Rob: Eigentlich müssten da mehr als ein, zwei Leute gefeuert werden. Phil: Ja, und das fand ich eben, deswegen mit Johnson ist ein wichtiges Thema, also über den muss gesprochen werden. Grundsätzlich super korrekter Typ, glaube ich, also schon auch sehr passend zur Spurs-Franchise. Aber er hat wirklich viele Fehler gemacht. Also Charles Barkley ist ja komplett eskaliert auch in seinen Aussagen, das war das Dümste, was er jemals gesehen hat. Und... Rob: Ja, zu Recht. Phil: Also klar klingt es hart und ist auf jeden Fall so ein Ticken zu viel, aber grundsätzlich hat er recht. da waren viele Sachen und wir haben jetzt, Vemby ist eigentlich das beste Beispiel, aber die Mischung aus Vemby, die Aaron Fox und Dylan Harper. Diese drei Spieler, bei denen hat er Fehler gemacht. Ganz klar. Weil auch wenn Vemby dieses Game anscheinend noch nicht hat, auch wenn Vemby keinen Signature Move hat, auch wenn er unter dem Korb nicht ja 100 Prozent wasserfest ist oder in seinen Aktionen genau weiß, was er tut. Der muss ja nicht den Ball haben, ⁓ in der Offensgefahr auszustrahlen. Also schau dir Spieler an wie Luka Doncic, die den Ball haben. Was wollen die ⁓ sich herum? Derrick Lively ist aufgeblüht neben Luka Doncic, obwohl der auf jeden Fall in Sachen Basketballtalent limitiert ist. Nur weil er aggressiv das Brett attackiert. und dann hoch anspielbar ist. Und das finde ich ist doch das Mindeste, dass ein Victor Vemba-Nyama mit 2,24m und einer ordentlichen Athletik das Brett attackiert und anspielbar ist. Formelring. Und das machen die Spurs auch so gut wie nicht. Also das muss ich sagen, das war das große Manko für mich als neutraler Fan. Anders als bei dir. Rob: Mhm. Phil: Mir waren die Finals viel zu wenig spektakulär. Es gab nicht diesen Signature-Moment außer den kranken Tip-In von OG Anunobi. Aber es gab nicht diesen absurd krassen Dank. Es gab nicht diesen geilen Elioub Das-Poster oder so. beide Teams, ich meine die Knicks sind jetzt nicht die mit den Monster-Athleten, aber weil auch die Spurs für meinen Geschmack viel zu wenig als Team und vor allem eben Vemby den Korb attackiert haben. Also wenn er einen Pick-and-Roll mit ihm gelaufen wird, dann macht er seinen komischen, ich schubs meinen Gegner-Move, dieser Brushscreen oder wie man dazu sagt, und poppt dann raus und will den Ball an der Dreierlinie. Aber er geht nie, es ist nie ein Pick-and-Roll, immer nur Pick-and-Pop, das versteh ich nicht. Also du bist 2,24 Meter groß, du bist athletisch, du musst nicht mal springen, du hast ... immer einen Vorteil, allein wenn du deine Hände nach oben streckst. Und das ist scheinbar weder in seinem Kopf noch bei den Spurs Teil vom Gameplan. Und das versteh ich einfach gar nicht. Und da muss ich sagen, mit Johnson und Coachingstaff ... Da lassen sie massiv Chancen liegen, weil das ist auf jeden Fall ein Aspekt, den kannst du ja kaum verteidigen. Und gleichzeitig wird dann auf die falschen Leute gesetzt. Da muss ich an der Stelle noch sagen, nämlich VamBi. Wichtigster Mann auf jeden Fall natürlich für dieses Team, dieses Two-Way-Ding, dass er halt auch die Defense, also seine Defense, muss man einfach sagen, seine Präsenz verändert das Spiel, das ist einfach so. So, und wenn ich dann aber, weil scheinbar hat er so bisschen Probleme länger zu spielen. Also er hält ja irgendwie nur so 30 bis 35 Minuten aus und dann ist Schicht im Schacht. Rob: Auf jeden Fall, das ist mir auch aufgefallen. Phil: Und das hätten die Spurs anders lösen müssen, weil ... ich erwarte von einem Coachingstaff, dass wenn du siehst, dass wenn Luke Hornet auf dem Platz ist, dass plus minus von diesem Typen geisteskrank nach unten geht, also dass du quasi immer verlierst, wenn Luke Hornet auf dem Platz ist. Ja, sorry, dann spielst du den halt nicht. Dann spiel Smallball oder lass dir irgendwas anderes einfallen. Aber alle Minuten von Luke Hornet ... Rob: Das hat mich auch aufgeregt, Alter. Phil: waren zugunsten für die Nicks. Das war ein Riesenfaktor in dieser Serie. Und da gibt's halt zwei Optionen. Das eine ist, VamBi muss länger fit bleiben, muss irgendwie 45 Minuten auch aushalten oder so. Oder du musst andere Lineups finden. Weil das kann's nicht sein, dass du immer, wenn du zweiten Big Man reinbringst, auf einmal ins Hintertreffen gerätst. Und das hat leider aus Bursicht halt überhaupt nicht geklappt. und bei dem Riesen-Meltdown mit 29 Punkte Führung verballert. Da haben sie versucht, VamBi länger zu spielen. Das hat auch nicht geklappt, weil ... macht ja ... Also, muss ich auch sagen, macht ja eigentlich keinen Sinn. bist mit 29 vorne und der hat 44 Minuten gespielt in dem Spiel. Das ist auch irgendwie ein Blödsinn, weil dann hat er quasi die Tom Thibodeau-Taktik gemacht, hat seinen Spieler kaputtgespielt, obwohl es nicht nötig war. Und dann haben sie trotzdem verloren. Rob: Mhm. Phil: Das muss ich sagen, da hat irgendwie bisschen das Fingerspitzengespür gefehlt. Und ich hab's vorhin schon zu dir gesagt, gar nicht mal so hotter Take wahrscheinlich. Ich glaub, Greg Popovich wär das nicht passiert. Ich glaub auch nicht, dass der die Finals 4-1 verloren hätte. Rob: Nee, der hätte auf jeden Fall nicht 4-1 verloren. ⁓ nochmal darauf zurückzukommen, was du über Viktor Wemanjama gesagt hast, diese Tatsache, dass Wemby anscheinend nicht länger als 10-15 Minuten am Stück spielen kann, ohne ausgewechselt zu werden, weil er irgendwie erschöpft ist. Also er wird nicht ausgewechselt, weil er in Full Trouble ist oder sonst irgendwas, sondern weil... Phil: Mhm. Rob: Keine Ahnung, er wird dann einfach ausgewechselt in den NBA-Finals. sind 38 Minuten, hat er insgesamt gespielt, in Spiel 5. Und er hatte drei Personal Fouls. Warum ist da keine 40 plus? Warum ist nicht... Dafür gibt es auch keine Entschuldigung. ist nicht irgendwie... Keine Ahnung, Oliver Miller mit 100 Kilo Übergewicht. Was macht der? Was passiert da, dass ein Spieler wie er nicht fit ist? Und ich rede nicht davon, jedes Spiel durchzuspielen, aber im entscheidenden Spiel, im Elimination Game, nur 38 Minuten zu spielen, ohne Volltrouble. der Gegner hat keinen einzigen Spieler, wo du sagen musst, wow, es ist besser, wenn ich runtergehe, weil der dominiert mich oder so. Ich verstehe es nicht. Was ist da die Logik? Warum so ein Victor Vembanhama? Phil: Ne, Null. Rob: nicht 45 Minuten spielen kann. Phil: Also wie gesagt, er hat ja in Spiel 4 anscheinend 44 Minuten gespielt, obwohl sie so hoch führen. Und das ist dann natürlich der Zeitpunkt, wo das eigentlich nicht sein muss. Aber nach einem Spiel 4, wo ich so eine Führung in Wind blas, denke ich mir im nächsten Spiel, scheiß drauf, wenn es sein muss, spiele ich 48. Weil wenn wir verlieren, dann ist die Saison vorbei. Rob: Ja! Genau, wofür sparst du das auf? Für Tiroana? Phil: Und das kann ich nicht verstehen. Also, das wär ... Ich glaub, kein Superstar ... auch in der jetzigen NBA, kein SGA, LeBron, Luca ... Jokic ... Wird niemals vom Feld gehen, wenn's nicht sein muss dann in so einem Spiel. Never ever. Also ... Und das versteh nicht, ne? Also, da ... Das ist was, das hab ich ... Und wie gesagt, vor allem nicht dann, wenn du ... Luca Ornette ... Rob: Mhm. Ja. Phil: dann bringst und deine Mannschaft dann deutlich schlechter ist. Also das macht ja keinen Sinn. Also wenn die einen Backup hätten, wo du sagst, okay, unser Spiel verändert sich ein bisschen, aber wir halten das Niveau, weil jetzt die anderen in die Brösche springen oder wie auch immer, dann ist es ja ein anderes Thema. Aber wenn du weißt, okay, Luke Cornett kommt jetzt, das heißt, nächsten, und sind ja manchmal, sind es ja nur drei Minuten. Aber die nächsten drei Minuten kann es passieren, dass wir einen 8-2-Lauf kassieren oder irgendwie so was. den wir nicht kassieren, wenn Bambi auf dem Feld ist. Wieso machst du das die ganze Zeit? Also das war wirklich auch, ohne in die Zahlen rein zu gucken, immer so ein Gefühl, was man hatte, ⁓ ja der Cornett kommt wieder rein, jetzt haben die nichts, gerade wieder ne Chance. Und das darf nicht sein. Rob: Dass die überhaupt so weit gekommen sind mit Lou Cornett als zweiten Big Man ist für mich auch ein Rätsel. Also da können sie sich in der Offseason mal bemühen einen vernünftigen zweiten Big Man zu holen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass sie einen erstklassigen Big Man bekommen könnten, wenn sie die Aaron Fox trade. Weil was der jetzt in den nächsten Jahren verdient, weil der nämlich am Anfang seines neuen Vertrages steht, der nämlich erst nächste Saison beginnt. Dieser Vertrag geht ihm 51 Millionen pro Jahr. Und das wird dann praktisch von Jahr zu Jahr höher. 2027, 2028 sind es 55, dann 59, dann 63. Der hat einen 229 Millionen Vertrag für vier Jahre. Phil: So. Rob: Der hat gespielt... Ich bin da fast sprachlos, wie schlecht der gespielt hat. Er war nie so auf Superstar-Level für mich, aber er war auf jeden Fall gemütlich All-Star. Das war einer, dem du rechnen konntest, wo du gesagt hast, der macht sein Ding. Bei dem kannst du damit rechnen, dass der 20 plus macht. Einfach weil er die Erin Fox ist, weil er besser ist als 60, 70 Prozent der NBA. Phil: Ja, ich merk's. Genau. Rob: Und er sah für mich so aus, ob Devin Vassale sah besser aus als er. Champagney sah besser aus als er. Und die Sachen, die ihn gut machen, die Aaron Fox normalerweise auszeichnen, die hat er nicht gemacht. Der hat dann irgendwelche merkwürdigen Mitteldistanzwürfe genommen. Aber wo war dieses Zum-Korb-Ziehen? Also das ist nicht so, als hätten die Wemby auf der anderen Seite, sondern das ist ein Mitchell Robinson. Phil: Ja. Rob: Die Erin Fox, kannst doch wohl gegen Mitchell Robinson ziehen. Was passiert hier? Phil: Ja, und das ist das Schlimme. Dir kann's passieren, dass du drei von 13 triffst. Das ist jedem Superstar schon passiert, dass du einfach nicht triffst, dass du einen Scheißtag erwischt. Aber du musst dann halt dein Spiel anpassen und musst schauen, dass du dich in bessere Situationen bringst. Und die Situation, für Darren Fox am besten ist, ist, ich bin der schnellste Spieler in ganzen Liga, ich ziehe einfach zum Korb. Ich nutz mein Tempo. Ich ... der ist viel athletischer, als er aussieht. Weil das muss ich jetzt sagen, hat mich bei ihm ... Ich hab's nicht verstanden. Es sah aus, als wär ihm das wurscht. Also, das war so ein bisschen was, was bei ihm ... Weil du auch Vizel und Champagnis nennst, die sahen wesentlich motivierter, engagierter, angezündeter aus als Darren Fox. Darren Fox, klar, der hat so eine Art ... Er ist ja auch jemand, der Selbst wenn er langsam aussieht, er gerade schnell und so. Das gehört so ein bisschen zu seinem Game dazu. Aber er sah ganz oft so aus, als ob er halt in so einem easy-peasy-regular-season-Modus gerade ist und einfach so ein bisschen mitspielt quasi. Und nicht derjenige ist, der, wie gesagt, Clutch Player of the Year wurde vor ein paar Jahren, sondern der einfach so eine, ja, so bisschen eine ungesunde Einstellung zum Spiel hat. Und da war er natürlich, also allen voran, mein klar, hat insgesamt seine vierten Viertel, vor allem in den letzten beiden Spielen, waren absolut geisteskrank beschissen. Aber da war halt dann vor allem die eine Szene dabei in Spiel 4, die fast auf J.R. Smith Niveau war. Und genau in die andere Richtung. Er ist zum Korb gezogen, als er es nicht hätte tun müssen. Rob: Mhm. Phil: Mit einer Führung im Rücken, ich glaube, 11 oder 13 Sekunden auf der Uhr. Ballgewinn, volles Tempo und er denkt... So hat das zumindest im Interview gesagt. Er denkt, er hat einen Vorsprung und er kann jetzt hier einen Layup machen. Wieso er auch nur einen Layup macht? Der Typ ist krankathletisch. Dank des Ding. Geh mit allem, was du hast zum Korb und mach keinen easy peasy Layup daraus. Nee, er zieht auf gemütlich zum Korb, statt abzubiegen. Die Zeit ist auf ihrer Seite gewesen, die Nicks hätten foulen müssen. Und das hat dafür gesorgt, dass die Nicks den größten finale Rückstand aller Zeiten ausgemerzt haben. Das dickste Comeback, das die Welt je gesehen hat. 29 Punkte und haben trotzdem gewonnen. Aber das waren so, also diese Mischung aus, du siehst aus, als wärst du wurscht, deine Wurfauswahl ist beschissen, du triffst ⁓ nichts, dann hör doch auf, einfach nur von draußen drauf zu holzen. Erarbeitet dir bessere Chancen. Und halt einfach diese Entscheidungen, die er getroffen hat, das war eine komplette Katastrophe. Also das muss man echt sagen, das tut mir auch fast ein bisschen leid für ihn, weil ich hab ein ganz anderes Bild von ihm gehabt, aber das war eine hässliche Nummer, was er da abgeliefert hat. Rob: Der Spieler, der oft für ihn dann eingewechselt worden ist, wenn dann die Aaron Fox mal ausgewechselt worden ist, ist Dylan Harper. Dylan Harper hatte ein plus minus Net-Rating von 5,4, also 5,4 plus, wenn er auf dem Feld ist, minus 8, wenn er ausgewechselt wird. Und wenn man sich ansieht, wie eng diese Spiele waren, wie... Krass, Dylan Harper dann aber gespielt hat und wie manchmal war er einfach nicht zu verteidigen, besonders im Open Court. Weil er durch seine Athletik, wie er zum Korb gehen konnte, das hätte ich mir halt von D'Aaron Fox gewünscht, aber es hat dann Dylan Harper gemacht. Dylan Harper hat, was hat er am Schluss gemacht? In 32, in 31 Minuten 25 Punkte, 10 von 19 aus dem Feld. von dem Rucki. Damit war er Topscorer bei den Spurs, hatte mehr Punkte als Wemby. Phil: Er hat in den letzten beiden Spielen die 20 geknackt, ich. Er erste Rookie seit Ewigkeiten oder überhaupt, back-to-back 20-Punkte-Spiele gemacht hat in den Finals. Also, das crazy. Rob: Er war der Spieler, keine Angst gehabt hat, der so gespielt hat, der tatsächlich Emotionen gezeigt hat, der bei seinen End-Once geschrien hat. Er war so ziemlich das Gegenteil von die Erin Fox im Sinne von ihm war es halt nicht wurscht. Ihm konnte es so ansehen, dass es ihm nicht wurscht war. Die Körpersprache war da. Und das habe ich eigentlich vermisst, auch von Victor Wembanyama. Phil: Genau. Rob: Stefan Carstle, im letzten Spiel, Calvin Johnson hat dafür, dass er Sixth Man of the Year geworden ist, also insgesamt waren einfach diese Leistungen, die von den San Antonio Spurs gezeigt worden sind, manchmal sind die so in Flammen aufgelodert und du konntest sehen, wow, die sind gut, die können das gewinnen. Phil: Oida! Das war crazy, den kannst du auch gleich wieder abnehmen, ey. Rob: Und dann hören sie damit komplett auf und dann überholen die Knicks sie und machen dann den Sack zu. Und das ist das, was mich so aufgeregt hat. Und deswegen konnte ich mich nicht freuen, weil die San Antonio Spurs nie zum selben Zeitpunkt gut waren wie die Knicks. Da war nie so ein Schlagabtausch. Okay, jetzt beide Top-Teams gegeneinander, in ihrer Höchstform zeigen jetzt, was sie können. Entweder waren es die San Antonio Spurs, die alles getroffen haben und die New York Knicks haben gar nichts getroffen? Oder ist es dann komplett gekippt und die San Antonio Spurs haben gar nichts mehr richtig gemacht und die New York Knicks haben die Aufholjagd des Jahrtausends gestartet? Aber nie war es so, okay, so ein fairer Schlagabtausch, beide gleichzeitig, jetzt schauen wir mal, wer der Bessere ist. Es war einfach, als hätten sie sich darauf geeinigt, wir sind jetzt dran und dann in der Zeit schalten die anderen ab. Phil: Mhm. Ja, das trifft's. Vor allem zu Beginn von Spiel 4. war teilweise fast perfekter Basketball, den die Spurs da gespielt haben. Vor allem auch durch die Trefferquote. Der Ball ist gelaufen, sie hatten Tempo drin, sie die Intensität auf beiden Seiten. Auch da muss ich Dylan Harper loben. Er hat eine kranke Defense gespielt. wirklich die Intensität, das Körperliche, war 1a. Da kommt es jetzt ein bisschen drauf an, also auch da, ich hatte es mit Dennis jetzt die Tage kurz, weil viele ja jetzt auch sagen, denen gehört die Zukunft, schauen wir wen die da alles haben und wie jung und so. Also dieser, Aaron Fox Vertrag beeinflusst glaube ich den Aufbau des Rosters schon. Da werden irgendwann Entscheidungen getroffen werden müssen, weil Rob: Ihr müsst es hier loswerden. Phil: Man hat bei OKC damals gesehen, den hat auch die Zukunft gehört mit Westbrook, KD und Harden und die konnten den Kern dann auch nicht halten. Du weißt ja auch nicht, was in so einem Dillen-Harper zum Beispiel vorgeht. Also wenn der jetzt sich denkt, ja cool, wir waren in den Finals, ich war Topscorer, obwohl ich von der Bank kam sogar im letzten Spiel und nicht so viele Minuten bekommen habe wie die anderen. Ja, wenn sich das jetzt nächstes Jahr nicht ändert, dann gebe ich euch hier diesen hier und verpiss mich. Weil wenn mir ein Team die Go2Guy-Rolle gibt, dann nehme ich die auch an und mache halt 25 Punkte im Schnitt. Man kann da nicht in die Köpfe reinschauen. Er sah aus wie ein Teamplayer von der Art, wie er aufgetreten ist bis dato. Aber das wird spannend, ob die Spurs wirklich das Team der Zukunft sein können, weil da sind einige Personalien, wo man jetzt nach dieser enttäuschenden Leistung in den Finals, glaube ich, so bisschen gucken muss. was man damit macht, wie man da mit den Einzelnen umgeht. Auch Kelton Johnson, also Vogelwilde-Finals gespielt. da... Ja, Luft nach oben ist noch gelinde ausgedrückt, aber die haben auf jeden Fall immer nur phasenweise, wie du sagst, Potential entfacht. Da ist es dann ab und zu mal aufgeblitzt, aber ja... In Gänse war das... In Gänze, nicht in Gänse. In Gänse war das dann leider zu wenig Aussicht. Rob: Mhm. Phil: der Spurs. Genau. So, aber ich hab noch ein bisschen Bock, auch positive Sachen zu sagen, Rob. Und zwar die Nicks will ich dann schon noch ein bisschen loben und nicht nur die Spurs negativ von oben herab betrachten. Aber ein wichtiges noch, wobei, den könnte ich mir dann für einen Eumel der Woche aufsparen. Du hast es schon angedeutet gehabt mit Wemby, über den wir reden müssen. Rob: Mhm. Phil: Ich glaube, als wir jetzt ein bisschen gesprochen haben, könnte man Kandidat für Eumel der Woche sein. Deswegen spare ich mir den noch ein bisschen auf. Weil da gab es so 2, 3 Punkte. Wenn ich die alle zusammennehme, hat er sich den Award, glaube ich, verdient. Aber ich würde noch bisschen was über die Nix noch verlieren. Weil ja, es war jetzt nicht das... Klassisch überzeugend, wir sind das krasseste Team, die Basketball spielen wir aus einem Guss. Was die gezeigt haben, aber ich habe noch nie ein Team gesehen, das mehr an sich glaubt. Tatsächlich. Also das war, das war schon wirklich crazy und auch zu New York passend. Dieses, dieses krassige, kämpferische Arbeitende. Vor allem, weil wenn man sich auch den Roster anschaut, Allein die paar Spieler, über die wir jetzt bei den Spurs geredet haben, waren alles Toppicks. Lauter mindestens Top 5. Bei den Knicks sieht es ganz anders aus. Die haben mit Karl-Anthony Towns einen Number-One-Pick in ihrem Kader. Dann haben sie mit Jeremy Sohan, den sie von den Spurs geholt haben, war in neunter Stelle. Mikael Bridges an zehnta. Und ab dann mindestens Pick 23. Also das ist schon Jalen Brunson, 33. Pick, Josh Hart, Pick 30. Rob: Mhm. Phil: Hinten Jordan Clarkson, 46. Also das sind lauter, tendenziell eher zweite Runden Picks. Und trotzdem hat undrafted Alvarado. Und trotzdem hat dieses Team das geschafft. Und Jose Alvarado muss ich auch loben. Unfassbar wichtige Minuten. Aus Bursig darf das zwar auf keinen Fall so passieren, aber es ist passiert. Aber die Knicks haben mit einem Kader ... von, ich möchte jetzt nicht sagen, zweiklassigen Spielern, aber mit Spielern, die kämpfen mussten, ⁓ in der NBA richtig Fuß zu fassen, also einen Großteil zweiter Runden Picks, haben sie es geschafft, durch diese Einstellung, die sie eben haben, ein Team mit mehr Talent auf jeden Fall zu schlagen. Und das, muss ich sagen, hat mir dermaßen imponiert, das fand ich absolut krass. Rob: Ok, dann zum Positiven und was die Knicks angeht. Weil jeder Spieler bekommt einen Bonus ausgezahlt dafür, dass sie die NBA-Finals gewonnen haben. Ich wusste nicht, dass so ein Playoff-Pool an Geld für jedes Team, das es denen gibt. Aber ich habe ein paar Zahlen. Und zwar bekommt jeder Spieler der Knicks ca. 770.000 Dollar ausgezahlt. Phil: ich auch noch nie gehört tatsächlich. Rob: Das ist aus dem Pool, der ausgezahlt wird an das Gewinnerteam der NBA Finals. Der beträgt knapp 9 Millionen. So wird es dann runtergerechnet, dass jeder Spieler knapp 770.000 bekommt. Was für manche lower salary guys sehr viel ist. Wenn du so einen Sohan ansiehst, der 800.000 verdient, der verdoppelt fast dadurch. Oder so ein Alvarado bekommt 1,7 Millionen. Phil: Ja, auf jeden Fall. Rob: Das ist auch nochmal ordentlich was drauf. Aber ⁓ kurz die Zahlen zu nennen. Für das Gewinnerteam der NBA Finals, wie gesagt, 9 Millionen für das Verliererteam, 3,9 Millionen, also knapp 4 Millionen Dollar. Für Teams in den Conference Finals, 980.000 Dollar pro Team. Conference Semifinals, 586.000. Teams in der ersten Runde bekommen alle 480.000, egal ob sie gewinnen oder verlieren. Das ist crazy. Und dann gibt es noch einen Bonus für den besten Record in der NBA, also den die OKC Thunder natürlich haben. 896.000, also knapp 900.000 Dollar bekommen sie dafür, dass sie den besten Record in der Liga in der Regular Season hatten. Phil: Los! Hatt ich null auf dem Schirm, eher so ein Thema, das man aus dem Fußball kennt. Tatsächlich diese ganzen Bonuszahlungen und wenn du in die Runde kommst und so weiter und so fort. Aber interessant. Aber haben sich vor allem die Knicks halt auch verdient. Und wie du sagst, jemand wie Alvarado zum Beispiel, der dann so eine Rolle spielt, der New York-Native ist, für den das das Größte ist, überhaupt dieses Trikot anzuziehen, der dann tatsächlich quasi aus der Not geboren Minuten bekommt. in diesen Minuten brutal abliefert. Also die Knicks waren in den 49 Minuten, in denen er gespielt hat, plus 31. So. Und in den über 140 Minuten, in denen er nicht auf dem Feld war, minus 23. Also es ist schon, es ist ein High Impact Player jetzt in seiner kurzen Einsatzzeit gewesen. Er hat wichtige Aktionen gehabt, er hat Ballgewinne gehabt, er hat wichtige Würfe getroffen. Rob: Hm? Phil: Und vor allem so jemand, also dem gönn ich das dann von Herzen. ich mein was das für ihn als New Yorker bedeutet, was für ihn und seine Legacy, für sein Standing in dieser Stadt nach so einer Leistung jetzt mit dieser ersten Championship, sowieso kann sich niemand vorstellen, der nicht daherkommt. Und das ist auch was, was mir jetzt besonders aufgefallen ist, das kenn ich so von keinem Team. Oder von keiner Franchise, dass du dass das Drumherum und die Ehemaligen ... so tight ist. Also, sowohl die Celebrity-Fans, über die man, ja, denken kann, was man will, aber eben Ben Stiller, Spike Lee und so weiter, dass das echte Fans sind, die bei jedem Regular-Season-Spiel auch schon dabei sind, die mitgereist sind und so weiter. dass das super tight ist und sich das dann auch vermischt mit den ganzen ehemaligen Spielern. Und da sind Spieler dabei, die haben in ihren ... in ihrer NBA-Karriere den kleineren Teil bei den Knicks verbracht, identifizieren sich aber mit dieser Franchise mehr. Zum Beispiel jetzt Imane Shumpert, den ich da hervorheben muss, oder auch J.R. Smith, die mit den Cavs die Erfolge gefeiert haben, die aber trotzdem quasi dieses Once a Knick, Always a Knick verinnerlicht haben anscheinend. Imane Shumpert war bei Spiel 4 mit seinem eigenen Trikot im Publikum gesessen. ist danach, statt den Podcast aufzunehmen, den er aufnehmen sollte, einfach in die Stadt feiern gegangen und ist da zwischen den Leuten verschwunden in diesem Sumpf an Menschen mit seinem eigenen Jersey, also Nummer 21 Shampard, das er damals getragen hat und so. Und das fand ich, das waren Bilder, das fand ich völlig wild. Das hab ich so, ist mir so noch nie aufgefallen, dass das so eng wirkt, ja, vor allem auch die ganzen 90s-Gesichter. John Starks, Patrick Ewing, Larry Johnson und so weiter. Sie waren ja alle immer da. Klar, die Kamera hat sie auch immer wieder eingefangen. Aber auch für diese Spieler freut mich das wahnsinnig, wie sich das jetzt entwickelt hat. Und tatsächlich ist es ja so, Patrick Ewing ist ja noch unter Vertrag bei den Knicks. Hat da eine kleine Rolle eingenommen und kann dementsprechend theoretisch auch einen Championship-Ring dafür bekommen. weil er auch seinen Beitrag diese Saison geleistet hat. Rob: Er hat ja auch im Mikrofon gesagt, endlich bin ich Teil eines Champions-Trips-Teams. Also ich meine für Rick Brunson ist Patrick Ewing immer noch der größte Nick aller Zeiten. Phil: Ja, gut, das ist crazy. Rob: Also das Einzige, was mich daran stört, ist, dass Rick Brunson der Vater von Jalen Brunson ist. dass man das praktisch so über seinen Sohn sagt, der gerade ein Championship gewonnen hat, der neben ihm sitzt. Das fand ich ein bisschen komisch. ich verstehe, dass es für ihn immer noch, also wenn du einmal, glaube ich, so eine Bindung zu Patrick Ewing hast, dann wirst du die nicht mehr los. Für mich ist Patrick Ewing auch immer noch der größte Nick aller Zeiten. Phil: der neben ihm sitzt. Boah, da habe ich auch ein bisschen gezuckt. schon. Rob: Ich kann das schwer erklären, weil natürlich hat er nicht die Championship gewonnen. Jalen Bronson hat die Championship gewonnen. Per Definition sollte er jetzt natürlich über Patrick Ewing stehen. vielleicht hat es was damit zu tun, nicht von den Knicks gedraftet worden zu sein. Vielleicht hat es was damit zu tun, dass Patrick Ewing länger für die Knicks gespielt hat. Vielleicht ändert sich das in zehn Jahren, wenn Jalen Bronson es immer noch da sein sollte in meinem Kopf. Aber momentan muss ich sagen, ist er das immer noch. für mich Patrick Ewing und wird sich auch nicht nach dieser Championship ändern. Phil: Ja, also ich glaub, es geht vielen so. Klar, weil es sich mehr nach so einer Ära anfühlt. Ich glaub, ist so das Ding, also dieses ... Ich mein, er hat 15 Jahre da gespielt. Das ist natürlich noch mal eine andere Hausnummer. Aber die Zahlen, die Jalen Brunson plus die Meisterschaft, die Jalen Brunson natürlich jetzt da schon in seiner Nix-Zeit in seiner Vita stehen hat, natürlich brutal. Rob: 15 von 17 her. Phil: Da hab ich auch Jay Williams, hier ehemaliger Nummer-1-Pick von den Chicago Bulls, der auch sehr aktiv im amerikanischen Fernsehen ist. Der hat auch gesagt, ja, vor zwei Jahren hatten wir hier die Diskussion über den greatest Nick of all time. Und ich bin damals so weit gegangen und hab gesagt, also, wir müssen jetzt schon drüber reden, dass Jalen Brunson vielleicht der größte Nick aller Zeiten ist oder wird. Vor zwei Jahren hat er das schon gesagt. Und da war es tatsächlich schon so, 2024 hatte Jalen Brunson schon gleichgezogen mit Bernard King, die meisten 40-Punkte-Spiele eines Knicks-Spielers in den Playoffs. Also, wie gut Jalen Brunson tatsächlich in den Playoffs ist, seitdem er für New York aufläuft, ist völlig brutal. Vor allem, also ich muss auch sagen, wenn es so eine Art Most Improved Player Award geben würde über einen Zeitraum, also der Leistungsglow-up Rob: Mhm. Phil: von Jalen Brunson, wenn du das gegenüberstellst, ich glaube, hat bei den Mavericks so 16 Punkte, 5 Assists oder so im Schnitt gehabt, als er zu den Knicks gewechselt ist. Und jetzt zerlegt er hier reihenweise die Gegner, vor allem in den Playoffs hat im letzten Viertel in den Finals irgendwie 10, 12 Punkte im Schnitt gemacht. Also historische Werte erzielt, hat als einziger Spieler neben Michael Jordan in einem Elimination-Game, wo es um den Titel ging, auswärts 45 Punkte gescord. Also völlig krasse Zahlen und das alles hat er getan und das war mir auch wichtig, heute hier nochmal hervorzuheben. ist auch für mich ein wichtiger Punkt, warum ich ihn jetzt so fire und auch das Team so geil ist. Er hat einfach keinen Supermax unterschrieben. Er hätte 269 Millionen unterschreiben können. Rob: Mhm. Phil: für fünf Jahre und hat stattdessen 156,5 für vier Jahre unterschrieben. Das heißt, hat 113 Millionen ungefähr liegen lassen, um ein besseres Team zu haben. Und das hat sich jetzt geäußert darin, dass Miles Bridges, OG Anunobi und Karl-Anthony Towns auch bei den Knicks sind. Was ... Michal Bridges, Miles Bridges ist besser als der, aber er ist ... Rob: Michael Bridges. Phil: Und das wäre nicht möglich gewesen, wenn er diesen Supermax unterschrieben hätte. Und das ist halt schon crazy. könnte... Also ist er eigentlich schon so wie so eine Art Blueprint. Könnte einer sein zumindest für andere Teams. Aber er hat jetzt eben gezeigt, ihm ist... Also ich meine, ⁓ Gottes Willen, das ist in Summen, wir beide können uns das gar nicht vorstellen so. Aber er hat gezeigt, es muss nicht das Maximum an Kohle sein. Lieber spielen wir gescheiten Basketball und erfolgreichen Basketball. Und jetzt ... komplett bescheuert, hat er einfach eine Meisterschaft geholt. Also, es ist völlig wild. Und das finde ich auch so eine Story bei dieser ganzen Championship-Reise jetzt von den Knicks. Dass du deinen Topspieler hast, der wirklich in den Playoffs jetzt in den letzten Jahren einer der besten Spieler der ganzen Liga jeweils war. Und dass es so weit gekommen ist, dass es für die Meisterschaft reicht. Und der Typ hat ... auf so viel Geld verzichtet. Völlig unvorstellbar. seiner Blüte. Also nicht am Ende seiner Karriere, wie wir es bei LeBron jetzt haben, Fall, sondern wirklich mittendrin. So. Und das ist schon auf jeden Fall eine richtig krasse Nummer, muss ich sagen. Rob: Mhm. Auf jeden Fall. Es macht Jalen Brunson auch unglaublich sympathisch. Wenn ich vorhin gesagt habe, dass Patrick Ewing immer noch mein Lieblingsnick ist, immer noch mein Number-One-Nick ist, dann hat das nichts damit zu tun, dass ich Jalen Brunson irgendwie seine Leistung abspreche. Für mich ist Jalen Brunson ohne Frage der bessere Basketballer. Davon ganz abgesehen. Es ist für mich einfach eine emotionale Bindung, die ich glaube ich an ... Phil: 100 % verstehe ich, klar. Rob: mit Patrick Ewing verknüpfe und wie das so ist mit Nostalgie, verknüpfe ich das gleichzeitig mit der Zeit. Also 90s Basketball ist mir einfach im Herzen sehr verbunden und deswegen habe ich da automatisch eine emotionale Bindung zu den Spielern und sehe die natürlich gerne so als meine Favoriten an, auch wenn ich natürlich neidlos zugestehen muss, dass die Spieler von heute zum größten Teil besser sind und im Fall von Jalen Brunson auf jeden Fall. Phil: Ja. Mhm. Rob: Der hat eine Meisterschaft gewonnen und hat im Elimination Game 45 Punkte gemacht. Natürlich ist er der bessere Basketballer und vielleicht der größte Nick aller Zeiten. ich glaube für viele, die in den 90ern aufgewachsen sind oder zumindest in den 90ern Basketball geschaut haben, diese Ära von den New York Knicks damals mit Patrick Ewing hat Basketball geprägt, hat uns geprägt, wie wir Basketball konsumieren. Solang wie die Ära angedauert hat mit den zwei Finals-Teilnahmen der Knicks damals, hätten sie es damals eigentlich schon verdient gehabt, zumindest eine Meisterschaft zu gewinnen. Und das finde ich halt so krass. ich habe gerade eben in Vorbereitung auf die Podcastaufnahme habe ich mir nochmal die Statistiken für Spiel 7 gegen die Houston Rockets angeschaut, 94. John Starks hat eins von 18 geworfen. Phil: safe. Mhm. Rob: 1 von 18 hätte er nur die Hälfte dieser Würfe getroffen, dann wären die nichts meister geworden. Ich weiß noch genau, wie ich das Spiel damals live geguckt habe und John Starks war tatsächlich einer meiner Nicht-Lakers-Lieblingsspieler und dann hat er da 1 von 18 geworfen. Also es war bis zu dem Zeitpunkt, weil es ja immer noch eines der ersten Spiele war in Deutschland, die man live schauen konnte, war es der krasseste Fail, den ich auf einem Basketballplatz bis dahin gesehen habe. Phil: Mh. Mmh. Rob: Der hat ja immer weiter geworfen, immer weiter geworfen, immer weiter geworfen und immer war dieses jetzt irgendwann muss er doch reingehen, irgendwann muss er doch Feuer fangen und dann trifft er vier, fünf in Folge. Aber es kam nicht und die Nix haben es verloren. Und deswegen traue ich halt immer noch dieser Zeit so ein bisschen hinterher. Aber auf jeden Fall, was du über Jalen Brunson gesagt hast, stimmt voll. Und auch, dass er auf so viel Geld verzichtet hat, ist ... Unerhört in der NBA. Das gab es noch nicht. Und ich weiß nicht, ob das ein Blueprint sein kann, weil das so bisschen voraussetzt, dass ihm andere folgen. Weil das möchte ich bezweifeln, dass das jemals geschehen wird. Oder noch mal passieren wird, dass jemand in seiner Blüte auf so viel Geld verzichtet. Ein Superstar. Phil: komplett. Ja. Ja. Ja, aber das Geile ist ja, dass der Erfolg ihm halt recht gibt und das finde ich, das, wie gesagt, das imponiert mir aber insgesamt alles an ihm jetzt, die Art, wie er aufgetreten ist in den Finals, dieses sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Auch so ein bisschen Kobe Mamba-Mentality auch so, ja gut, wir führen 2-0, aber wurscht, einfach weiter reden, wir sprechen da jetzt nicht drüber. Weiter, weiter, weiter, weiter. Und auch wie er auf dem Feld ist, ja, also total fair. Was wenn wir mit ihm da teilweise veranstaltet hat da werden andere komplett ausgetickt ja also diese komischen schubser rein und so weiter Sondern er war einfach so dieses Eigentlich müsste von von k1 x gesponsert sein play hard das ist einfach so sein ding der spielt mit allem was er hat bleibt dabei ruhig Und ist auch erst kein so ein flopper es erst darf er geht da rein Natürlich ab und zu nimmt man den Kontakt ein bisschen mehr mit, aber das ist normal. Aber das ist eigentlich auch richtig geil, finde ich, dass es jetzt in dieser komischen NBA-Bubble, wo es wirklich Charakter gibt, wo man sich so denkt, ach du Scheiße, und die Kids eifern denen nach, dass es so jemanden wie ihn gibt. Und er hat jetzt auch eine ganze Generation von Kindern, haben das jetzt, das ist ihre erste Finalserinnerung. So. Vor allem eben für die Kinder in New York. Und die haben so einen Typen... Denen, da alle beobachten können, wie man sich verhält, man geile Leistungen bringt, man dem Widerstand zum Trotz und so nie aufgibt. Und das eben auf das ganze Team. Und ich glaube, so werden auch diese Nicks in Erinnerung bleiben. Das Team, das gezeigt hat, keine Führung, kein Rückstand ist zu groß. Wir geben niemals auf, wir kämpfen, wir spielen hart, wir machen das. Und gleichzeitig, und das finde ich auch bei Jalen Brunson eben so geil, Es hat für mich ein bisschen Allen Iverson-Vibes, obwohl das natürlich eine ganz andere Art von Spieler war. Aber dieses Kleine, und ich mach mir da nichts draus, ob ich einfach kleiner bin als alle anderen hier auf dem Feld. Ich bin trotzdem der mit dem größten Herz quasi. Das hat mir so imponiert, auch jetzt vor dem Kontext, dass er ja dafür vor allem auch in der Kritik stand, bzw. dass das viele als den Nummer Eins gerund hergenommen haben. So ein kleiner Spieler kann nicht dein 1A Goto Guy sein, mit dem gewinnste nix und so. Und dass er den ganzen Hatern gezeigt hat, yo, ist wurscht wie klein ich bin, ich schmeiß nehm 2,24m Typen so viel Dinger rein wie ich will und mach 45 von 94 Punkten im letzten und entscheidenden Spiel und hol mir diesen Ring. Boah, krieg ich Gänsehaut wenn ich darüber rede. Das ist einfach, das war völlig krass. Rob: Mhm. Phil: Also die Einzelleistung von Jalen Brunson vor allem im letzten Spiel, Wahnsinn. Wahnsinn. Deswegen, also ja, der hat bei mir auf jeden Fall krass gepunktet. Ja, ja, ist klasse. War krass. Und was jetzt eben alles daraus entstanden ist, und das hatten wir auch in der letzten Folge schon, dieses Drumherum, was in dieser Stadt passiert, wie diese Energie, also diese Aufnahmen von Blockparties, wo mit Beamern an die Hauswände das Spiel projiziert wird, Livewatch-Parties und so weiter. Das war einfach geil. Da wäre ich am liebsten sofort mittendrin gewesen. Lieber als im MSG, glaube ich. Es war einfach so der Vibe in diesen ... in den Vierteln war völlig crazy für mich. Deutschland aus betrachtet. Ja, also das war krass. Also so eine Energie und so eine Erleichterung, so eine Erlösung. Wahnsinn. Also dieses typische, ich bin geboren als New York Knicks-Fan und ich bin jetzt irgendwie 45 Jahre alt und hab noch nie einen richtigen Erfolg mitgenommen, außer diese zwei Finals, die sie verloren haben. Wahnsinn. Also da, das ist einfach Das war's, klasse. Rob: Leider ist die Energie nicht immer nur zum Positiven ausgeschlagen. Es gab ja auch einige Ausschreitungen. Wir haben ja schon anfangs darüber gesprochen, dass das dann wahrscheinlich nicht New York Knicks Fans waren. Oder zumindest keine echten New York Knicks Fans, sondern einfach Leute, die sich so oder so geschlägert hätten. Egal wer gewonnen hat. Aber trotzdem hässlich anzusehen, dass da Leute ins Krankenhaus mussten, Leute verhaftet worden sind, Sachen angezündet worden sind. Phil: Das stimmt. Rob: Ähm... ja. Phil: Ja, und es ist halt alles so, also ich muss sagen, ein paar Sachen, die mir da aufgefallen sind, also in den wenigsten Fällen war da blau und orange zu sehen. Also es waren einfach irgendwelche jugendlichen ... Äumel, die einfach, also, wir wären auch Kandidaten kollektiv für den Äumel der Woche fast, die einfach auf diesen Moment gewartet haben für ihre Chance der Anarchie quasi, für ihre Chance ... in der Gruppe Gewalt auszuüben, Sachen kaputt zu machen. Ohne Sinn und Verstand. Also es war ja wirklich ... Ja, das hatte weder was mit den Nix noch mit den Spurs zu tun. Ich fand da super beschissen, dass ganz viele Schlagzeilen anfingen mit Nix-Fans, bla, bla, bla. Weil es waren offensichtlich keine Nix-Fans. Und das ist halt dann bei so was immer super beschissen. Weil diese Leute, dieser Mob, diese ... Idioten, die sind wirklich kompletten Vollidioten, die rücken dann alles wieder in so ein Licht, was überhaupt nicht sein muss. Die zerstören quasi diese Energie, weil in der Berichterstattung natürlich Sensationsjournalismus, boah boah boah, was ist da passiert, die kriegen dann Aufmerksamkeit und dadurch schifftet so die ganze Rhetorik ⁓ diese Erfolge herum. Und das finde ich komplett scheiße und natürlich noch beschissener finde ich die Auswirkungen. Da sind Leute im Koma gelandet, es gab Messerverletzungen, es Schussverletzungen, es gab Szenen, da haben bestimmt einige hier die Videos auch gesehen, wo der wilde Mob einfach über Spurs-Fans herfällt mit 15 Leuten und auf denen rumtrampelt. Das eine Video, springt dem auf den Kopf drauf, während er schon am Boden liegt und so, also wirklich asozial, wie dies, also das Schlimmste, was man sich eigentlich vorstellen kann. Rob: Hm. ⁓ ja. Ja. Phil: Und das Ganze dann fand ich, äh, wurde halt, also wenn du dich zurückerinnerst an die ganze Trae Young-Thematik vor ein paar Jahren, da hab ich so das Gefühl, ist das so entstanden durch diese Side Talk Sports oder Side Talk NYC und so diese Accounts, die quasi immer, ähm, das ganze Drumherum mit Mikro im Gesicht, äh, aufgreifen und aufbauschen wollten. Und dadurch ist auch ... Dieser ganze Apparat, finde ich, ist viel schlimmer geworden durch Social Media und durch Klicks. Es geht nur ⁓ Klicks und Reichweite und geil, geil, geil. Alle Filmen, du siehst, wie Leute halbtot geprügelt werden und außen herum sind 30 Handys. Leute lachen, machen sich eine Gaudi draus und so weiter und das finde ich wirklich unter aller Sau und ja, das war so für mich, dass... einzige große Minus bei dieser ganzen Energie die in der Stadt da vorzufinden war, weil sorry das hat mit dem Sport nichts zu tun, das hat mit Fan-Sein nichts zu tun, das ist einfach nur rohe Gewalt, maximale Dummheit und Geilheit auf Aufmerksamkeit und das finde ich unter aller Sau. Rob: Ja, vollkommen richtig. ich meine, solche Leute mischen sich halt mit Absicht unter solche großen Menschenmengen, weil sie da eher untergehen können und weil man sie sich halt nicht rauspicken kann, weil sie dann so nah an echten Fans stehen, dass man sie dann kaum noch unterscheiden kann. Und das ist halt das Tragische, dann praktisch dadurch, dass sie so nah aneinander stehen, dann nicht ... dann unterschieden werden kann. Wer war jetzt was? Dann siehst du halt einen Nix-Fan, der daneben steht und dann heißt es die Nix-Fans. Dagegen kannst du leider nichts machen. Phil: Genau, komplett. Und stattdessen ... Ja, und das ist ein völlig falsches Bild, weil eigentlich war ja das Wahnsinn, wie du auch in der heutigen politischen Lage, wie du siehst, wie die New York Knicks New York vereint haben. Also wie du wirklich so ein komplett multikulturelles, gemeinsames Jubeln erzeugt hast. Und die ganze Stadt hinter dieser Mannschaft stand. Also komplett über alle Stadtteile hinweg. Deswegen fand ich diese Block-Parties auch so geil. Da hast du alle Altersgruppen, alle Hautfarben, alles gesehen. Das fand ich richtig geil. Und dann gibt's eben diese komischen Troublemaker, die zu dumm zum Scheißen sind und einfach alles mehr oder weniger ruinieren. Beziehungsweise einzelne Momente auf jeden Fall ruinieren. Das fand ich super beschissen, aber ... Grundsätzlich diese Energie und dieser Zusammenhalt und was es eben für diese Stadt bedeutet hat, das fand ich Wahnsinn zu sehen. Muss auch sagen, viele Brands haben da jetzt echt geile Videos gemacht, also die ganzen Werbeclips und so, die da entstanden sind. Da sind einige dabei, wo es mir doch ein Klosinhals beschert hat. Also das war so vom Gesamten, war das einfach jetzt für mich seit Jahren mit Abstand. Meisterschaft oder die Finals, mich am meisten abgeholt haben. Also von der Energie rein basketballerisch haben wir ja schon darüber gesprochen. Wäre es schöner gewesen, ab und zu mal so ein offener Schlagabtausch dabei gewesen wäre zumindest. Aber das ganze Drumherum war 10 von 10 für mich. Also das war einfach krass. Rob: Gut, dann wollen wir mal zum Eumel der Woche wechseln, weil da sind wir ja nicht ganz weit weg vom Thema NBA Finals dann. Weil wenn du Viktor Van Baniyama benennst, kannst bzw. sollst natürlich auch noch ausführen, dann kann ich jemanden benennen, der indirekt sogar was damit zu tun hat. Aber dafür musst du anfangen. Phil: ist. Mhm, mhm, mhm. Yes. Ja. Ich gespannt. Okay, ja also ich habe es vorhin schon gesagt, Vembi, wir haben uns, ich möchte nicht sagen in ihm getäuscht, aber wir haben ja vor allem gelobt, auch wie er sich verhält und diese Verbissenheit und diese Entschlossenheit, dieser Siegeswille, den hat er natürlich, aber er hat in den Finals so dermaßen oft daneben gegriffen und zwar buchstäblich, also wirklich auch Rob: Mhm. Phil: Mit seinen Händen an den Körper oder den Kopf vom Gegner unter anderem. Also er war dirty wie die Sau. Da muss ich echt sagen, das ging für mich eigentlich zu weit. hat auch die NBA versagt. Deswegen gut, dass die Nicks gewonnen haben. Weil mit dieser Landing Zone, dass das jetzt ein Flagrant ist, dass das gerade jemand mit Schuhgröße 55 oder was der da hat, bei dem pfeifen sie das nicht. Das wäre sein Flagrant gewesen, wo er im nächsten Spiel dann auch gesperrt gewesen wäre. Also die Art und Weise, wie er gespielt hat, fand ich so... boah! Also, das sind mehrere Punkte. Das war so was, das fand ich nicht geil. Gleichzeitig hatte er dann so ein bisschen... Und das kann schon auch ein Grund sein, warum die hohen Vorsprünge dann öfter mal in die Hose gegangen sind. Er hatte so ein bisschen dieses... Jetzt führen wir, jetzt werde ich arrogant. Jetzt führen wir, jetzt werde ich überheblich. Vor allem diese Szene, als er am Boden saß, nach dem Geschupse mit Mitchell Robinson, und auf seinen Kopf zeigt und sagt, I'm in your head. Das war natürlich einer der Momente der ganzen Finals, weil nachdem er das gesagt hat, haben die nichts Geschichte geschrieben und diese 29 Punkte aufgeholt. Das sagt er zu jemandem, der kurz vor den Finals noch über seine mentale Gesundheit gesprochen hat und gesagt, dass er kurz davor war quasi ... Rob: Mhm. Phil: zu sagen, er kann nicht mitspielen, nach dem Motto. Das war natürlich auch noch mal so ein bisschen für den Zusammenhang. Und dadurch hat er jetzt so eine komische ... Also, er gibt quasi vor in der Offseason, er macht da mit den Mönchen und so weiter irgendwelche super spirituellen Sachen, auf Wannabe, Kareem Abdul-Jabbar ein bisschen. Und ist aber dann auf dem Feld so, er hat Jalen Brunson irgendwie drei-, viermal geschubst, hat ihm an die Gurke gepresst, hat seinen Kopf nach unten gestoßen und so weiter. Und dann, nach dem ganzen Theater, verlieren sie. Und er geht einfach heimlich, still und leise, schweigend, straight in die Umkleidekabine, gibt niemandem die Hand. Der muss ja keine Umarmungen verteilen, Aber zumindest so dieses Respektzollen. kurz gratulieren. Das gehört für mich einfach dazu, da ist LeBron damals auch Hardcore kritisiert worden, aber es waren nicht die NBA Finals zumindest, weil das ist so the biggest stage und so verlässt du diese Bühne. Und das finde ich, also da hat er wirklich gar gar gar kein gutes Bild abgegeben und ich weiß, dass sich das über die Tage der Finals so aufgeladen hat. Emotionen, er ist mit einem Ei beworfen worden und so weiter. sind hässliche Momente waren da dabei. Aber die New York Knicks Ich hab sie vorhin gelobt, wie sie sich verhalten haben auf dem Feld, wie fair sie waren. Und dass du dann so aus diesem Spiel herausgehst, fand ich wirklich ziemlich peinlich. Und deswegen würde ich Vemby aufgrund dieses komischen 180 Grad-Switches seines Verhaltens tatsächlich mit dem Eumel der Woche auszeichnen. So schaut's aus. Rob: Mhm. Sehr gut. Ja, völlig zu Recht. Das waren tatsächlich Sachen dabei, wo ich mich gefragt habe, ob das noch derselbe Spieler ist, den wir praktisch auch wegen seines Auftretens gelobt haben. Gerade wie er rüberkommt, wir ihn gelobt. Zu Recht von wegen Galeons-Figur für die nächste Dekade. NBA in guten Händen und so weiter. Phil: Eine Woche später. Rob: Das war dann eine Woche später der All-Ball-Fluch, hat dann auch Victor Van Baneama getroffen. Aber das passt ganz gut, weil mein Eumel der Woche hat Victor Van Baneama dann auch als Dirty Player bezeichnet, was nicht falsch ist. Aber in der Kategorie Correct Message, Wrong Messenger hat es Draymond Green gesagt. ich möchte kurz vorlesen, und das muss ich dann natürlich auf Englisch belassen, was Draymond Green gesagt hat. Victor Vempanhama ist ein europäischer Spieler. Sie sind alle bisschen dreckig. Das ist das in Frankreich so ein großer Deal Die Europäer wollen unser Spiel und sie sind ein bisschen dreckig. Und so habe das schon mal und alle sind so wie Draymond, du solltest das er kann das Er ist nicht dreckig. Du bist dreckig. Nein, ich bin nicht. Ich werde dich sicherlich verletzen, weil du es nötigst, wenn dreckig Das völlig anderes Ding als sneaky, dreckige Sachen Und da muss ich dann sagen, ja, zum einen hat er recht. was Victor Van Jaar mal veranstaltet hat, war vielleicht Dirty. Ich bin noch nicht so weit zu sagen, dass er per se ein Dirty Player ist. Also da gehört dann noch mehr dazu als jetzt eine Finalserie. Aber Phil: Hm. Mhm. Rob: Da gehört praktisch das dazu, was Draymond Green über Jahre in der NBA veranstaltet. Draymond Nutkicker Green ist einer der dirtiesten Spieler überhaupt in dieser Liga. Und das bewiesenermaßen seit Jahren. Nicht wegen einer Serie oder wegen irgendwas, was er gegen einen bestimmten Spieler gemacht hat, sondern durchweg über die letzten fünf, sechs, vielleicht zehn Jahre. Und das das finde ich so krass, dass genau er das sagt. Phil: Alter. Ja, also. Rob: Und dann er praktisch die Fahne hochhält, hey, wir mussten die Franzosen besiegen, weil die Europäer sind ja alle so ein bisschen dirty, deswegen hat das so viel bedeutet. Das ist so, alter halt doch einfach die Schnauze. Phil: So Danny Granger, die Europäer stinken alle wie Esel mäßig. das so? Also diese ... Ja. Bei der WM, glaub ich, war das ... Ja. Und so ... Ja, aber so ein ... Kommentar ist das. da quasi ... Also das ist natürlich ... Das ist ja fast Populismus. So wirklich herzugehen und zu sagen ... Rob: Hat er das gesagt? Alter, okay. Danny Granger. Den Namen hab ich auch seit zehn Jahren nicht mehr gehört fast. Oder seit sechs zumindest. Phil: Ja, ist, also er ist Dirty, aber das ist ja auch ganz klar, weil der ist ja auch ein Europäer und die Europäer sind ja alle so. So, hä, wieso macht der da so einen Fasthand noch auf? Und wie du sagst, vor allem er, und das ist ja nicht nur, also klar, er in seiner Zeit, aber er ist ja wirklich jetzt nicht nur heutzutage Mr. Dirty Player himself, sondern er ist ja wirklich einer der Dirtiesten Player, an die man sich überhaupt zurückerinnern kann. Also er, dafür ist er ja bekannt quasi. Also der hat, der hat sich einen... Rob: Ja, weil du weißt ja auch noch, das so krass war. Phil: ganzen Ruf erarbeitet mit seiner Spielweise. Aber ja, scheinbar ist er tatsächlich auch, das stellt sich auch immer wieder heraus, wenig selbstreflektierend und dementsprechend kein Wunder, dass er mal wieder so eine Aussage auch raushaut. In seinem Podcast hat er das ja auch schon öfter getan, aber ja, das ist natürlich kompletter Bullshit. ja, Vembi hat jetzt wirklich sich nicht von seiner besten Seite gezeigt in den Finals, aber es ist ja und Rob: Hm. Phil: auch am Anfang der Playoffs dieser eine Ellbogen. Aber es ist ja jetzt nicht so, dass der Kerl jedes Jahr irgendwie 20 Flagrants macht. in der normalen Saison. ja, klar. Und das waren jetzt eher so Flagrant-Fouls, die eben aus dieser Verbissenheit heraus entstanden sind und weil er sich vielleicht auch... von kleinen Sachen provozieren lässt. Das fand ich eben auch Teil meiner Nominierung da jetzt, weil das einfach so erschien allgemein so eine kurze Zündschnur zu haben so ein bisschen. Und ja, das muss er ablegen, weil das wird ihm auf kurz oder lang eher schaden. Aber dass Draymond Green da jetzt natürlich denkt, haha, und nicht merkt, dass er komplett im Glashaus sitzt, ist natürlich wieder top. Rob: Mhm. Es ist so ein bisschen so, als ob Draymond Green versucht diesen Dirty Player Ruf abzuwälzen und hat jetzt halt einen Opfer gefunden. Genau, er hat jetzt einen Opfer gefunden und versucht jetzt mit dem Finger drauf zu zeigen, ja schaut euch den an. Ich hab's ja immer gesagt. Die Europäer, schaut nicht auf mich, weil ich bin anders. Phil: Jaja, genau. Es gibt einen neuen. Es ist mein Nachfolger. ja yes Rob: Gut, dann haben wir Eumel der Woche auch abgehakt. Hast du noch was zu NBA Finals? Weil sonst würde ich Thema wechseln. Yes. Phil: Quasi. Es ist random knowledge. Und ich habe es ja neulich schon gesagt. Da hast du ja auch gestaunt. Ich will zum einen noch mal Mike Brown loben. hab ich noch nicht vergessen. Weil Mike Brown hat in den Finals gezeigt, dass er der bessere Coach ist im Vergleich zu Mitch Johnson. Er hat auf jeden Fall die richtigen Entscheidungen getroffen. Dazu gehört auch die Alvarado-Entscheidung und die Minuten, die er ihm gegeben hat. Also das war auf jeden Fall eine Rob: Yes. Phil: starke Coachleistung. Und er hat bisher auch eine starke Coachkarriere hinter sich. Er war ja schon zweimal Coach of the Year. Hat aber natürlich viele Niederlagen eingesteckt. Ging durch die Greg Popovich-Schule. Und das fand ich zum einen geil. Er ist jetzt Champion geworden gegen die Erin Fox, wegen dem er in Sacramento gehen musste. Also das Video haben wahrscheinlich auch die meisten jetzt gesehen in den letzten Tagen. als er nach einem Spiel, die Aaron Fox offen kritisiert hat, für das, was der da fabriziert hat auf dem Feld, weil das nicht das war, was er gesagt hat, das gemacht werden soll. Deswegen hat er anscheinend, was ihn angeht, den richtigen Griecher gehabt. erst mal noch mal krank, starker Coach, ich hab ihn schon immer gemocht und weiß ja auch seit einigen Jahren, und das hab ich dir eben erzählt, dass er ja eine Würzburg-Vergangenheit hat, weil er ja auf diese Highschool gegangen ist. Rob: Ja. Phil: Und als sich das neulich mal wieder hier gedroppt hat, hat sich einer unserer treuesten Fans, Mark P., mal wieder in ein Rabbit Hole begeben. Er ist Historiker und ist dann dem ganzen mal ein bisschen auf den Grut gegangen und dann hat er tatsächlich Bilder von Mike Brown gefunden. 1988. Ich hab mir die Bilder dann auch gezogen, die werde ich demnächst auf unserem Instagram auch posten. Mike Brown hat den zweiten großen Titel seines Lebens gewonnen, weil er war 1988 der Homecoming King an der Highschool in Würzburg. Und da gibt's wunderschöne Bilder von ihm mit Krone auf. Und diese typischen Yerbock-Fotos mit so einem super kitschigen Hintergrund und er... Genau, das ist die Kasernenhighschool. Genau. Rob: Homecoming King in a high school. War das eine amerikanische Highschool? ⁓ die Kasernen ⁓ Phil: Leighton Barracks in Würzburg damals. Und genau. Da war Mike Brown, der Würzburg High School Homecoming King. Und ja, hat die Krone im Yearbook getragen. Und dieses Foto werde ich publizieren. Herrlich. Random Knowledge, aber genau für so was machen wir das hier. Und interessanterweise auch so geil, dann das Yearbook gesponsert, unten noch das Logo. Rob: und macht es. Phil: von Nissan und da steht Congratulations from Nissan Military Sales Schweinfurt. So und die Bilder alle mit irgendwelchen auftupierten Haaren und so, so richtig wie man sich's vorstellt. Sehr stark. genau. Yes. Yo, also ich hätt noch ein paar Sachen zur WNBA, ein paar kleine Facts, die ich droppen kann und dann noch ne kurze BBL Finals Experience und Rob: ⁓ Gott! So muss das aussehen in den 80er Jahren. Okay, dann lass kurz in der NBA bleiben, weil ich hab ein, zwei Sachen zu der NBA noch und dann können wir zu WNBA wechseln. Und zwar natürlich keine Folge ohne, ich irgendwas erzähle über die Lakers. In diesem Fall... Phil: Das war meins. Genau. Yes! Mh! Rob: hat NBC Sports berichtet, dass LeBron James und sein Agent Rich Paul die Lakers nach dem Maximum fragen wollen, also verlangen. Und nicht nur das, sie verlangen, falls die Lakers nicht das Maximum zahlen, wollen sie von den Lakers eine Erklärung haben, warum nicht und wohin das Geld fließt. Und dann sag ich, bei aller Liebe, fuck you. Dann geh, wo der ... Phil: Hmm. Rob: wo der Pfeffer wächst, dann mach das du wegkommst. Weil die Lakers sind ihm keine Rechenschaft schuldigt, was sie mit ihrem Geld machen. Wenn die sagen, wir geben dir nicht den Maximumvertrag und geben ihm gar keine Erklärung dazu, dann muss er das halt so nehmen. Und wenn sie ihm sagen, du kriegst nicht den Maximumvertrag, weil du fucking 41, 42, 100.000 Jahre alt bist, dann ist es auch so. Ihm gehören nicht die Lakers. Das ist sein Arbeitgeber. Du kannst nicht dahin gehen und sagen, ich verlange das jetzt. Und wenn nicht, dann sollt mir erklären, warum. Er ist ja nicht mal mehr der beste Spieler in dem Team. Es ist ja nicht mehr sein Team. Es ist ja nicht 2019, 2020 hier. Und dann soll er damit aufhören. Also dann soll er gehen. Dann geh zu Cleveland oder wer auch immer dir diesen Vertrag geben kann. Aber die Lakers sind es nicht. Phil: Yes. Ja, weil spannenderweise haben sie ja auch gesagt, beziehungsweise Rich Paul hat ja anscheinend auch gesagt, dass es angeblich 10 bis 12 Teams gibt, die angefragt hätten. Also die ganz scharf drauf wären, LeBron zu verpflichten. Aber wie du sagst, dieses Thema, ich mein, wir hatten das jetzt schon x-mal. Ich hab gerade Jalen Brunson gelobt mit Rob: Ja dann gratuliere. Phil: Mitte 20 solche Verträge zu machen, wo er auf dreistellige Millionen verzichtet. Und LeBron will jetzt, wie du sagst, mit 41, 42 immer noch das Maximum verdienen. Auf seinen letzten Instagram-Stories, sein halber Bart ist grau, geiler Look, aber ... Du brauchst sie halt nicht bezahlen lassen wie ein 27-Jähriger. Und das versteh ich einfach nicht. Gleichzeitig müssen die Lakers ja eben auch schauen, wie sie Austin Reeves halten. Da liegen ja auch diese 241 Millionen irgendwie auf den Tisch oder in der Luft. Wäre der nächste Kandidat, also eigentlich, wenn... Dann verzichte nicht auf 100, aber auch er, wenn die Lakers einfach... Also wenn die ein bisschen erfolgshungriger wären, diese Spieler oder also allen voran LeBron. Aber habe ich ja eh schon gesagt, ich glaube er spielt nur noch für sich und fürs Geld. Zeigt er da jetzt auch wieder, aber... Die Lakers hätten natürlich ein großes Potential, auch bessere Role-Player zu verpflichten, wenn sie nicht drei Max-Player im Team hätten. Was ist das? Also da weißt du doch jetzt schon, wo es endet. Also da muss ein Luka komplett über sich hinaus wachsen, dann schafft er vielleicht das gleiche wie ein Dallas. Aber die Chancen, dass es ihm gelingt, sind natürlich wesentlich geringer, wie wenn da ein bisschen Geld weniger verlangt wird. Aber naja, also finde ich auf jeden Fall weiterhin... Rob: Hm. Phil: maximal bescheuert von Rob: Pablo Torre hat in seinem Podcast Jeremy Lin zu Gast gehabt und Jeremy Lin hat so ein bisschen erzählt, weil natürlich die New York Knicks das aktuelle Thema waren, hat so ein bisschen erzählt, wie das damals bei ihm war, weil das war ja nicht schön, wie Knicks und Jeremy Lin auseinandergegangen sind. Und zwar haben die Rockets ihm 29 Millionen geboten und Phil: ⁓ ja. Rob: Die New York Knicks haben das nicht gematcht. Und anscheinend war Jeremy Lin so heartbroken, dass er irgendwann sogar in Therapie gehen musste, weil es ihm so viel bedeutet hat, für New York zu spielen. Weil dieser ganze Hype ⁓ ihn, diese Linsanity, die er kreiert hat, hat das Erlebnis New York für ihn so einzigartig gemacht, dass er da nicht weg wollte. Und er sagt, er hätte auch für 8 Millionen für den Knicks gespielt. Phil: Krass. Rob: Also für deutlich, deutlich weniger als diese 29. Aber dieses Angebot kam nie. Und er sagt wortwörtlich, I was crushed when my agent told me there's no offer from New York coming. Und das ist das ist krass. Natürlich wieder von Pablo Torre. Aber ja, also wie enttäuschend das sein muss von einem Spieler, der so gerne für diese Franchise spielt, der praktisch Phil: Das verrückt. Rob: einen krassen Discount annehmen würde und die Nicks dann überhaupt kein Angebot machen. Also nicht mal irgendwas, wo er sich was überlegen müsste, sondern gar nicht. Das verstehe ich nicht. Das war ja praktisch ein Zeitpunkt, wo die Nicks nach jemandem gesucht haben, der die Hallen füllt. Da waren sie ja nicht erfolgreich. Was haben sie mit dem Geld gemacht? Also wem haben sie das gegeben? Phil: Ja und... Genau. Genau. Rob: Das ... Phil: Ja, und vor allem ... ... klar, das war von kurzer Dauer. Jetzt auch, weil er da natürlich nicht mehr war. Aber das ist doch auch einer der Momente in Franchise History gewesen. Also klar, da reden wir jetzt nicht von der Championship, aber der Impact, diese kurze Phase, diese Linsanity eben, das war doch ... So was hab ich auch danach nie mehr erlebt. Das war komplett ... Also, das war das ... Rob: Ja, hat jeder drüber gesprochen. Phil: Wahnsinnigste, die größte Cinderella-Story aller Zeiten in der NBA eigentlich. Dieser Typ kommt da aus dem Nichts, ist dann noch Asian American, was das Ganze ja noch mal viel verrückter gemacht hat, weil er so exotisch wie nur möglich war in diesem NBA-Kosmos. Und dann ist er über einen Zeitraum von, weiß ich nicht, ging's einen Monat insgesamt oder so, ist er quasi nicht zu stoppen. Rob: Mhm. Phil: Drift irgendwelche Vogelwilden Würfe, gewinnt Spiele für die Nix, die Leute drehen durch. ist quasi New Yorker Stadtgeschichte geschrieben worden, war ein Cultural Moment, ein Movement, alles so. Und dass du so jemanden dann nicht verlängerst, vor allem unter den Voraussetzungen jetzt, dass er auch sagt, ich spiel für euch für ein Drittel von diesem Geld. Also versteh ich nicht, also keine Ahnung, James Dolan halt wahrscheinlich, aber das war absolut unerklärlich. Rob: Ja. Phil: Das war doch wahrscheinlich am Ende des Jahres, ich weiß es ist nicht mehr auswendig, aber auf jeden Fall mindestens top 3 meistverkaufte Jerseys in den USA. Das war ja Wahnsinn. Das ist safe. Rob: Bestimmt. Wenn nicht in den USA, dann auf jeden Fall in Asien. Also, war ein unglaublicher Hype ⁓ Jerry Millen. Genau, dann hab ich noch ganz kurz, weil ich hoffe, dass uns da die Aktualität nicht einholt, weil anscheinend soll es irgendwie jetzt gerade hot topic sein. Und zwar die Geschichte ⁓ Yannis, dass der wechseln wird, weil anscheinend, so sagen die Experten, Phil: Das ist verrückt. Rob: wird er zwischen den NBA Finals und dem NBA Draft mit Sicherheit getradet werden. Und das wäre ja jetzt bald. Und zwar sind es zwei Teams, die sich da in den Vordergrund gebracht haben. Und zum einen sind es die Boston Celtics, die sehr an ihm interessiert sind. Gerüchten zufolge sich sogar von Jalen Brown trennen würden. Und das andere Team sind die Miami Heat, die gleichzeitig zu Tyler Harrow, Phil: Oha! Rob: Wer war das andere? Keller Ware. Und noch ein Spieler. Also noch ein dritter Spieler auf jeden Fall. Die würden praktisch ihre jungen Spieler hergeben für Yannis. Und die Milwaukee Bucks sind tatsächlich an allem interessiert. Würden sogar Jalen Brown nehmen, würden den aber dann weiter traden. Also deswegen wird ein drittes Team gesucht. Würden den weiter verschachern. an ein anderes Team, weil die sind tatsächlich in erster Linie an Picks interessiert und an jungen Spielern, also ganz jungen Spielern. Phil: Okay. Rob: ist das Gerücht, also ich bin gespannt, ob das tatsächlich jetzt bald passiert. Also ich weiß nicht, so wie ich das lese, hat The Athletic haben das berichtet, so wie ich das lese, soll das tatsächlich imminent sein, das soll so jetzt bald passieren. ob das jetzt Sinn macht oder nicht, kann ich schwer sagen, es kommt so ein bisschen drauf an, wer da dann Phil: Wie schätzt du das ein? Mhm. Mmh. Rob: tatsächlich noch involviert ist. Also es wird ja nicht ein Straight-Up gegen Jalen Brown sein. Und wer jetzt letztendlich auch an Picks was geben muss, davon hängt es natürlich auch ab, wie ich den Trade dann bewerte. Aber die Milwaukee Bucks wollen ASAP raus aus dem Yannis Antetekompo Business. Die haben keinen Bock mehr bzw. die wollen sich noch vor dem Draft von ihm trennen. Und es ist auch nicht ausgeschlossen, dass sie einen Trade machen, der einen hohen Draftpick beinhaltet, für diesen Draft. es kann sein, wir die Milwaukee Bucks irgendwie als Lottery-Pick irgendwo sehen, weil sie sich den Pick geholt haben durch einen Janis Trade. Phil: Mhm. Ja. Okay. Ja, also ich Ich find's ... Also, es ist auch bisschen ermüdend. Es geht ja seit Jahren ... ⁓ Janis, und es passiert nix. Aber wie du sagst, also auch The Athletic, wenn die das schreiben, da glaub ich's schon. Also, bei die sind da eigentlich doch relativ verlässlich, hab ich so das Gefühl. Interessanterweise, genauso lang wie dieses ganze Theater geht, werden auch die Miami Heat genannt. Rob: Ja und nichts passiert, ich weiß. Phil: Also, die wollen den ja auch schon immer gefühlt. Fände ich auch passender als Boston. Und ich muss jetzt aber auch echt sagen, ich bin eh kein Celtics-Fan, du ja sowieso nicht. Aber die sind doch irgendwie eine Arschloch-Franchise, oder? Also, ich bin natürlich nicht ... Ja, also, ich ... Übel! Ey, Alter, der war Finals-MVP, was geht denn ab? Also, so ... Rob: Nachdem Jalen Brown sie über Wasser gehalten hat, als Tatum verletzt war die ganze Zeit. Phil: Ich weiß nicht, ich bin ja dahinter den Kulissen nicht dabei. Ich weiß, er ist ein Mensch, uneckt. ist jemand, der kein Blatt vor Mund nimmt. Der hat eine starke Meinung, polarisiert schon auch ein bisschen. Und Boston, man sagt ja auch immer, Racist-Fans und so. Also, keine Ahnung, ich weiß ja nicht, ob das dann für die ganze Franchise steht. Ja, aber ... nachdem sie damals so mit Isaiah Thomas schon umgegangen sind, als der ... knapp 30 Punkte im Schnitt für sie gemacht hat. Also muss ich sagen, jetzt schon wieder so eine Aktion zu fahren, also das sieht auf jeden Fall nicht geil aus. das finde ich schwach. und wie du sagst, also über Wasser gehalten ist ja noch zu wenig eigentlich. Die waren fucking zweiter Platz. So. Also der hat ja teilweise auf All-NBA fast MVP-Level gespielt und so einen Spieler dann abzugeben, Rob: Hm. Phil: Weiß ich nicht. Und ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, wie gut Tatum und Janis zusammenpassen. Also so... Also... Rob: nicht nur das, wir wissen nicht in welchem Zustand Jannis sich befindet, der nach eigenen Aussagen Phil: Genau. Mhm. Rob: darauf besteht, dass er fit ist und die ganze Zeit schon hätte spielen können. Und die Boston Celtics versuchen ihm halt, irgendeine Verletzung anzukreiden und sagen, der ist nicht fit, was natürlich auch nicht zuträglich ist, was seinen Tradingwert angeht. Dann weiß ich halt auch nicht, ob das Sinn macht und ob da überhaupt ein gesunder Jannis was reißen könnte, geschweige denn jemand, von dem man nicht sicher ist, ob er fit ist. Phil: Mhm. Mhm. Ja, finde ich bisschen tricky auf jeden Fall. Komische Situation, aber ja, ich bin gespannt, ob das dann, wenn wir morgen unsere Folge droppen, ob da tatsächlich schon eine Trade-Meldung in der Nacht uns in die Quere gekommen ist. ja. Also ich, wenn es wirklich nur die beiden sind, dann fände ich Miami irgendwie besser, passender. Keine Ahnung, vielleicht auch, weil es einfach schon länger Thema ist. Rob: Also... Das wäre wieder so typisch. Phil: Aber ich fände es wirklich Jalen Brown gegenüber... boah... schon frech. Rob: Dann noch nur ganz kurze Meldung. Jalen. James Harden ist verhaftet worden in Texas wegen unerlaubten Waffenbesitzes. Er ist angehalten worden während der Autofahrt und in seinem Cup Holder, dem Getränkehalter seines Mercedes, wurde eine nicht gesicherte Pistole gefunden, nicht in einem Holster und damit verstößt er gegen das Waffengesetz in Texas. Was mich ein bisschen überrascht, weil ich dachte in Texas... Phil: Yes. Ja, kannst machen, was willst. Rob: Texas kannst du das locker machen, aber anscheinend nicht. deswegen kriegt er jetzt eine gerichtliche Anhörung. ja, was soll man dazu sagen? Also er war für mich der Eumel der Woche, bis Draymond Green seinen Mund aufgemacht hat. Und dann war es so bisschen klar. Aber der Komplette halt halber wollte ich das erzählen, weil wir natürlich auch über Jarmorand jede Menge erzählt haben, als der in seinen Waffentrouble gekommen ist, dann sollten wir bei James Harden da keine Ausnahme machen. Phil: Ja, du, wenn er damit aber so umgeht wie mit dem Ball in den Playoffs, dann geht da wenig Gefahr von aus, auf jeden Fall. Aber ja, ich muss sagen, ich hab auch, ich find's krass, dass das jetzt nur so Misty Mina oder irgendwas ist. Oder wie man da sagt, oder? Ja, also gar keine ... Also, wahrscheinlich würde er da keine großen Konsequenzen zu befürchten haben, aber ich find das so ... Also, dieses Bild, wenn man sich das so vorstellt, überleg mal, du fährst mit so ... dicken Benz irgendwie da einfach auf der Straße und im Cup Holder liegt einfach eine Wumme. Also was ist das für eine Situation? ich weiß ja nicht ob er allein im Auto ist. Genau, ja. Es wäre für mich so beklemmend in diesem Auto zu sitzen. das ist echt krass diese Waffenkultur. Also da wäre ich glaube ich nie drauf klarkommen. das ist Vogelwild. ⁓ Rob: Wo fährst du hin, dass du glaubst, das könnte ich vielleicht gebrauchen? Phil: So ist es da halt, vor allem in Texas. Aber James Harden müsste mal wieder positive Schlagzeilen machen, das würde ihm gut tun, aber so nicht. Rob: Okay. Gut, hast noch WNBA, ich habe noch NBA Europe und BBL hast du auch noch und dann haben wir es geschafft für diese Folge. Hau raus! Phil: Genau. Yes. Yes, Sir. Quick Update WNBA. Und zwar putzeln da gerade so bisschen Rekorde, beziehungsweise es wird aus allen Räumen gefeuert. Es wird viel gescored. Ich hab wenig in voller Länge jetzt geschaut, weil ich einfach mit der NBA mir da die Nächte ⁓ die Ohren geschlagen hab. Aber ein bisschen was hab ich geguckt, teilweise auch in der Halbzeitpause von den NBA Finals und so. ja. Kelsey Plum ist zurück. Sie war ja kurze Zeit verletzt. Und wie sie zurück ist, feuerfrei. Sie hat einfach einen Career-High von 43 aufgelegt gegen die Phoenix Mercury. Am Samstag. nicht nur war es ihr Career-High, sondern auch das Career-High von Kalia Copper, die ich damals in Utah interviewt hab, beim All-Star-Weekend. Die hat 41 gemacht. Das ist tatsächlich jetzt das erste Mal in WNBA History gewesen, dass sich zwei gegenüberstehende Spielerinnen, also tatsächlich wahrscheinlich sogar öfter direkte Gegenspielerinnen, beide die 40 knacken. Also nochmal für alle ein bisschen Kontext, es ist nicht wie in der NBA, da fallen insgesamt weniger Punkte, es wird viermal zehn Minuten gespielt und vor allem auch die individuellen Punkte sind ein bisschen weiter unten als in der NBA. Aber 43 und 41 für Kelsey Plum und Kalia Copper im gleichen Spiel war auf jeden Fall ein episches Duell und die Sparks ⁓ Kelsey Plum haben aber dann nach Verlängerung gewonnen. Krass auf jeden Fall, ja. Also die taugt mir einfach. Die spielt geil, die kommt irgendwie cool rüber und scheißt sich auch gar nichts. Also hat eine gute Attitude auf dem Feld. Ist auch keine so eine Flopperin oder so, geht auch dahin wo es weh tut. Rob: Yay! Phil: Auch wie Jalen Brunson meistens die kleinste auf dem Feld. Also, ja, die gibt Gas auf jeden Fall. Und wer auch jetzt wieder Gas gibt, nachdem sie ein paar mal echt wilde Spiele abgeliefert hat, ist die polarisierendste Spielerin der WNBA, Caitlin Clark. Die Fieber sind jetzt gerade wieder ganz gut drauf, gewinnen meist. Und sie und Aliyah Boston haben auch ein Novum gehabt. Rob: Mhm. Phil: in der WNBA. waren die ersten Teammates, die im gleichen Spiel beide ein 30-Punkte-Double-Double aufgelegt haben. Also beide, die 30-10 geknackt haben. Sie mit Assists und Leah Boston mit Rebounds. Sie hatte sogar auch 7 Rebounds, also war sogar fast ein Triple-Double dann, also war zumindest in der Nähe. Und ja, wie gesagt, die Fever sind jetzt so langsam im Flow. Die haben eine wilde Phase hinter sich. Aber es sieht gerade besser aus. Caitlin Clark trifft auch ein bisschen mehr. Rob: Mh! Phil: Aber ich muss sagen, es hört nicht auf. Polarisiert wie sonst was. Also Threats bei mir sieht schon ein bisschen wild aus. Sie muss einiges einstecken online, oft auch zurecht. Deswegen bin gespannt, wie es bei ihr entwickelt. Weil es kommen immer mehr gute Spielerinnen nach. Und vor allem eine, die ich schon mehrfach hier gelobt habe, wo ich sofort in der ersten Woche gesagt habe, Rookie of the Year könnte er gleich ihr einpacken. wird niemand anderes. Olivia Miles spielt auf einem Niveau, das ist völlig wild. Also wenn ihr, ich glaube, auf Prime und auch auf Sky kommen teilweise Spiele, die Minnesota Lynx haben erst zwei oder jetzt, glaube ich, haben sie das dritte Mal verloren. Also es sind eins der besten Teams ohne MVP Nafisa Collier, also Ex-MVP, Starspielerin, immer noch verletzt. Weil Olivia Miles spielt, als wäre sie All-WNBA... ...seit Jahren in der Liga, keine Ahnung. Die macht Dinge, die hat Asia Wilson... ...dermaßen alt aussehen lassen in der Defense. Also so das habe ich noch nie gesehen, dass Asia Wilson... ...so zu beißen hat. Die ist einfach in der vorbei gezogen, als wäre sie gar nicht da. Ballhandling, Tempo, drei Punkte Wurf. Neulich hat sie 8-3er getroffen. Playmaking. Jetzt schon eine der besten Passgeberinnen. aktuell der heißeste Name der WNBA wahrscheinlich, Rookie Olivia Miles. Also Tipp, wenn ihr ein Minnesota Links Spiel anschauen könnt, dann macht es, weil die hat Game, aber gewaltig. Genau, so viel von mir zu WNBA. Rob: Sehr gut. Dann erzähl ich euch noch ein bisschen was zu NBA Europe, weil da gibt es ein Update. Und zwar haben sich Repräsentanten der FIBA, der EuroLeague und der NBA letzte Woche im FIBA Hauptquartier in Mies nahe Genf getroffen. Und ein zentrales Thema für die EuroLeague ist die Frage, wie eine mögliche Fusion konkret aussehen würde. Find ich auch vernünftig, dass da jetzt erst drüber gesprochen wird. Phil: Gut, klar. Rob: wie diese Fusion aussehen würde, weil sich besonders für die Euroleague-Teams die Frage stellt, ob sie diese volle Einstiegsgebühr zahlen müssen von 500 Millionen bis 1 Milliarde, die da in den Raum gestellt worden ist von der NBA, weil laut der Euroleague sollten sie einen kräftigen Discount bekommen, weil sie so viel mitbringen. Und um das zu begründen hat Euroleague-Boss Tschüss Bueno etwas Hervorragendes gesagt. Wir verstehen alle, dass ein Investor Geld investieren muss, wenn er an einer Liga teilnehmen möchte. Nicht nur in der NBA, sondern in jeder Liga. Das ist schließlich seine Aufgabe. Bei einem Team in der Euro League ist die Situation jedoch anders. Vereine wie Real Madrid, Barcelona, Bayern oder Olympiakos bringen ihre Marke, ihre Fanbase, ihre über 100-jährige Geschichte, ihre Tradition und ihre Stadt mit. Sie besitzen ihre Städte gewissermaßen bereits. Das muss im Preis berücksichtigt werden. Finde ich, hat er Recht, weil diese Geldmacherei von Seiten der NBA, dass sie jedem Team ohne Ausnahme 500 Millionen bis 1 Milliarde US-Dollar abknüpfen wollen, damit sie da teilnehmen können, ist halt so eine Erpressung, muss man schon fast sagen, weil sie ganz klar diese zwölf... Phil: Tja. Rob: dauerhaften Startplätze der NBA Europe damit verbinden, die musst du dir erkaufen. die anderen vier Plätze, weil es ja eine 16-Team-Liga sein soll, die anderen vier Plätze sollen ja durch, das haben wir ja schon mal erwähnt, durch Turniere oder irgendwie Qualifikationsmodus irgendwie auf jährlicher Basis vergeben werden. Also die wechseln dann praktisch von Jahr zu Jahr. Aber diese 12 festen Teams, die müssen sie sich das halt erkaufen. Phil: Genau, so qualifikationsmäßig. Mh. Rob: Und das kann gut sein, dass der Euroleague sagt, wisst ihr was, wir bringen so viel mit und ihr wollt trotzdem von uns so viel Geld sehen und gebt uns da nicht irgendwie einen Discount, dann macht es ohne uns. Und ich glaube, man kann jetzt schon sagen, dass wenn das tatsächlich stattfinden sollte, dann wird das ein Riesenkompromiss werden, weil keine der beiden Seiten auf irgendwas verzichten will. Keine der beiden Seiten kann irgendwie sagen, okay, Wir wollen es so machen und nur so. Wir gehen da keinen Kompromiss ein, sondern es wird halt irgendwie eine Mischung sein, das sehe ich jetzt schon kommen. Das ist wahrscheinlich, und das ist mein persönlicher Eindruck, persönlicher, wenn ich jetzt wetten müsste, ich sagen, es wird die normale Euroleague werden, die aber NBA genannt wird, mit einem NBA-Anstrich. Das NBA-Logo wirst du irgendwo sehen. Es werden die normalen Euroleague-Teams sein. die andere Trikots tragen werden dafür, aber es wird kein NBA-Revamp werden, sodass es so komplett angestrichen ist in Sachen NBA. Und es wird aber auch nicht mehr die Euro League sein, sondern wir werden eben so ein Frankenstein-mäßiges Konstrukt sehen, was deutlich an Attraktivität verliert und der NBA nur Geld einbringen soll. So wird es aussehen. Phil: Ja, und das braucht doch einfach niemand. Kein Mensch braucht das. Das ist doch völliger Schwachsinn. Rob: Das braucht niemand. Aber ich glaube, der NBR geht es auch nicht darum, wer es braucht. Die brauchen Geld. Die will nur Geld. Phil: Nee, die NBA, also ... Also, wir haben über Adam Silver neulich schon gesprochen. sind beide der Meinung, dass der weg muss. Und sorry, Adam Silver hat nur Dagobert Duck-mäßig die Dollar-Zeichen in den Augen. Es ist reiner Kapitalismus. Es hat nichts mit Sport zu tun. Es bringt dem Sport nichts. Niemand wird dadurch besser. Es bringt auch keinerlei Entwicklungspotenzial mit sich. Rob: Kaltes. Typ. Phil: So wie die das machen. Wo nehmen die diese Zahlen her? Wie kommen die da drauf? Haben die sich schon mal die Zahlen angeschaut? Was steckt hinter so einem Verein wie Panathinaikos? Hinter Bayern München? Rob: Mhm. Phil: Die Hönes und die zeigen denen doch einen Finger. Die geben doch keine 500 Millionen bis 1 Milliarde aus. Für was denn? So. Für Basketball? Willst du mich komplett verarschen? Das ist... Ja. Rob: Das ist eine Teilnahmegebühr. ist nichts anderes als eine Teilnahmegebühr. Ihr dürft mitspielen in unserer Liga, aber ihr müsst 500 Millionen bis 1 Milliarde zahlen dafür. Das ist so ein Quatsch. Phil: Ja, und was kommt, was entsteht dann daraus? Wenn sie darauf bestehen, dann müssen solche Vereine sich Investoren reinholen. Vereine wie Bayern wollen sowas nicht, wehren sich da seit Jahren dagegen. Und so weiter. Also das heißt, sie stellen alles auf den Kopf. Und wie du sagst, dann entsteht so ein komischer Frankenstein-Approach. Also dieses Ganze hinten dran. Auch wie sieht der Anstrich aus? Ist es nur das Logo, sind es die Trikots und so weiter und so fort. Da sind ja so viele Stakeholder am Start. Wie willst du das denn überhaupt koordiniert bekommen? Also wie willst du zum Beispiel, wenn ich jetzt bei den Bayern bleibe, wie willst du Adidas, die 8,3 Prozent am Verein FC Bayern München haben, wie willst du Adidas verklickern? Das ist Euroleague oder beziehungsweise das ist NBA Europe. Die haben jetzt Nike-Jerseys an. Never ever. Rob: Mhm. Yes. Phil: Du hast doch keine Anteile an irgendwas und sagst, klar, spielt Nike. Also es macht doch alles überhaupt gar keinen Sinn. Und noch mal, also was ändert sich denn dann für die NBA, außer dass da irgendwelche Summen fließen? also was ist der Benefit, vor allem wenn die Vereine dann weiterhin, so wie er eben dieser Euroleague-Chef argumentiert hat, wenn die Vereine dann weiterhin diesen, diesen Sinn? Also das einzige, was mir eben noch einleuchten würde, wäre dann eben dieser NFL Europe Frankfurt Galaxy Approach, der aber auch nicht funktioniert hat und der auch, also für den ja kein Bedarf in der NBA oder beim Basketball da ist. Weil es gibt ja eben diese bestehenden Teams und deswegen, also für mich ist das eigentlich, verstehe relativ wenig von diesem ganzen Thema, weil ich mich einfach da... Rob: Ja. Phil: Ich kann mich da nicht reindenken, kann mich da nicht reinversetzen, was einen da wirklich motivieren könnte, außer das blanke Geld. Das aber ja dann auch, wenn diese Investitionen getätigt sind. Denkst du, da fließt so viel mehr Geld als jetzt bei der EuroLeague? Also wo soll denn auf einmal dieses... Rob: Ne. Phil: massive Basketballinteresse in Europa herkommen. Also denken die von der NBA, wenn wir da unser Logo draufpappen, dann erobern wir die Welt. Oder dann fließen die Fans einfach, dann ist das ein Selbstläufer. Das kann doch nicht sein. Ich finde das so bisschen realitätsfern alles so. Rob: Ne. Ich habe keine Ahnung, ob sie damit Geld waschen wollen oder was da das Projekt ist, weil Profit kann es ja wirklich nicht sein, weil da wird kein Plus irgendwie dabei herauskommen. Es werden keine schwarzen Zahlen sein. Aber so weit in Sachen NBA Europe. Es wird ein zweites Meeting geben, was jetzt Anfang Juli stattfinden soll, wo dann noch weiter darüber gesprochen wird. Phil: Ja, also... Never. Ja, okay. Yes. Rob: Wir haben es schon mal gesagt, dieser Start im Oktober 2027 sein soll und wir da schon jetzt fast ein Jahr dran sind, ein Jahr von entfernt sind und die Gespräche jetzt erst, genau, dass jetzt der Start gewesen ist und von wegen, hey, lass uns mal darüber sprechen, wie die Fusion aussehen könnte. Phil: Eben. Und das soll ja der Start sein, das heißt die eigentliche Deadline ist ja demnächst wahrscheinlich. Rob: Allein deshalb glaube ich nicht, dass das irgendwas wird und wenn, dann wird es irgendwas aus der Not geborenes sein, weil sie halt irgendwo schnell die Logos drauf klatschen müssen. Aber es ist komplett uncool. Es ist kein von Erfolg gekröntes Projekt. Phil: Nee. Ja, gut. Dann kurze Überleitung. Bayern München. Bam. BBL-Finals. Ich hab neulich schon gesagt, die Finals- oder die Finalpaarung stand noch nicht ganz fest bei unserer letzten Aufnahme. Jetzt ist es so weit. Es ist der Klassiker geworden. Das ewige Duell. Bayern gegen Alba. Spiel eins. Haben die Bayern gewonnen? Standesgemäß muss man fast sagen, Andi Obst hat 33 aufgelegt, also so der MVP hat so richtig krachen lassen. Dann habe ich Tickets bekommen für das Spiel am Sonntag, Spiel 2 und dachte so, geil. Andi Obst, das heißt, boah, Ultra-Case-Spiel, wirklich. Also die Bayern haben verloren, so viel sei jetzt schon mal gesagt, Alba Berlin hat ausgeglichen, das heißt es wird... Also ich hätte vorher vielleicht gedacht, die Bayern sweepen die, weil die ja wirklich klar die Mannschaft haben weiterhin. Aber da jetzt sah es nicht so aus. Also da sah es eher so aus, da sind einige Schräubchen, denen gedreht werden muss, da muss der Kader angepasst werden, da muss ein neuer Coach her, wissen wir aber auch schon länger, er hört ja auf jetzt dann endgültig Svetislav Pezic und ich bin jetzt mal so frech und sag, wird Zeit. Weil das war wieder, und das ist was, weswegen ich irgendwie in die BBL auch nicht so ganz reinkomme. Mir fehlen da ja die Einzelspieler, deswegen hat mich das umso mehr gefreut, dass AndiObs33 gedroppt hat, weil das ist ja eine absolute Seltenheit, dass vor allem ein deutscher Spieler so loslegt in einem Finale. Das ist ja auch krass einfach so. Und dann kriegst du das als Coachingstaff, als Mannschaft nicht hin. den weiterhin zu melden. Ja, also es war für mich kein Gameplan erkennbar, es war für mich kein Fokus auf Andy Obst erkennbar in diesem Spiel. Es war relativ kleinlich gepfiffen, deswegen war es am Anfang echt sehr zerfahren und es ist wenig Spielfluss aufgekommen. Und Alba war aber irgendwie heißer, motivierter, bissiger. Die wollten's mehr, kann man sagen. Und ich hab dann speziell halt Andy Obst versucht zu beobachten. Rob: Mh. Phil: Und es war für mich super frustrierend, ihm zuzuschauen, wie das Spiel an ihm vorbeigeht, teilweise, weil er nicht eingesetzt wird. Der ist da ⁓ irgendwelche Blocks rumgelaufen, Ball nicht bekommen. Er war komplett allein, auf der Weakside gestanden, hat mit den Händen gewunken, hat nach dem Ball geklatscht und alles, Ball nicht bekommen. Dann am Ende, ich glaube, er hat gerade so zweistellig gescored, ich glaube, 12 Punkte oder so. Klar hat er dann seine Touches, Ende waren sie hingelegt und dann kriegt er seine Notwürfe, weil dann hilft es nichts mehr anderes, dann musst du ja deinem Topspieler den Ball geben. Aber das war einfach schlecht gecoacht, schlecht gespielt. Justus Hollatz macht 10 Punkte in ersten Halbzeit, in der zweiten spielt er gefühlt 2 Minuten. Das ist so dieses Typische, was mich in der BBL und bei den Bayern und insgesamt auch in Europa schon immer so bisschen fuchsig macht, wenn ich nicht nachvollziehen kann, was so ein ... der durch den Kopf geht und welche Rotationen da gespielt werden. Ja, und dann war's am Ende so, dass Jack Kyle hat ein sehr gutes Spiel gemacht, muss ich sagen, obwohl er auch nur von der Bank kommt. Auch interessant, zum Draft angemeldet sein, aber von der Bank ins Spiel kommen. Und Michael oder Michael Rataj, auch ex-Nationalmannschaftskollege von Benny Schröder, der war auch sehr gut. Also, die beiden Young Guns haben tatsächlich ... das Spiel gemacht für Alba und am Ende gewinnen die Berliner 86-79. Fahren jetzt mit dem Heimvorteil im Gepäck nach Berlin. Mittwoch und Freitag sind Spiel drei und vier. Ich bin gespannt, was das wird, weil die Bayern sahen wenig souverän aus und es ist eventuell eine Fünf-Spiele-Serie nötig. Spiel fünf wäre dann am Sonntag. Schauen wir mal, da hätte ich natürlich Bock drauf, vielleicht da wieder in die Halle. zu huschen, aber das war nichts Berühmtes. Und die Bayern sind ganz klar die Mannschaft, unter Druck steht. Also Alba, glaube ich, plant nicht mit einer Meisterschaft. Der FC Bayern München schon. Und jetzt liegt der Ball erstmal bei Alba. Rob: Mhm. Wow, ja, okay, dann drückt natürlich Bayern die Daumen, dass sie das packen. Aber Berlin ist bei mir so bisschen die deutschen Boston Celtics. Phil: Safe! Hast du die nie gemacht? Ja gut, Leverkusen-Connection bei dir so ein bisschen, oder? Rob: Leverkussen Connection, ich mochte... mit der Stadt kann ich mich auch nicht identifizieren. Also Berlin ist für meinen Geschmack komplett overrated, aber... ...ist mal ein anderer Hot Take. Phil: Okay. Hot Take zum Ende der Folge Rob: Okay, ja, aber dann war's das für diese Episode. Vielen Dank fürs Einschalten, Zuhören und Zuschauen. Wir hören und sehen uns nächste Woche wieder. Und noch mal Gratulation an die New York Knicks. Wir sind raus. Ciao, ciao. Phil: Yes. Yes Sir! Peace!