Cemnastik: AAAA gerade jetzt in diesem Moment angerufen und ich wollt ja gerade sagen, ich Michael Mauder: Aaaaa Cemnastik: muss zwischendurch ans Telefon gehen, aber du hast leider schon losgelegt. Ich muss kurz ans Telefon gehen. Michael Mauder: Naja, dann können wir später loslegen. Cemnastik: Ja Freunde, ihr wisst gar nicht warum wir so gut drauf sind! Bist du gut drauf? Ey, zu meinem auch, krass! Crazy! Michael Mauder: Ja jaaaa Das ist einfach sehr viel passiert schon und sehr viel stress machen wir gleich nachdem ich Cemnastik: Wollt grad fragen, ist Tim Kreuer denn gut drauf? Michael Mauder: Tim ist immer gut drauf das werden wir gleich gleich nochmal erfahren Cemnastik: Vergiss nicht zu trinken. Michael Mauder: yeah, so schaut's aus. So ist das, wenn man keine Luft zum Rülpsen da hat. Ja, it's a lot. Erstmal, wie ist das Wetter in Hamburg gerade, Jim? Cemnastik: Ey, voll gut. Ich wurde gerade schon von mehreren Leuten gefragt, ob ich wegen des guten Wetters rauskomme. Und dann hab ich gesagt, nein, ich setz mich an den Computer und nehm Podcast auf. Loll. Ähm... Ja, ist Michael Mauder: Seid ihr doof oder so? Ja, voll gut. Cemnastik: ganz hübsch. Auch so mit den ganzen braunen und grünen und roten und orangenen und gelben Blätter innen. Und ja, wie ist denn das Wetter in Minga? Michael Mauder: Und außen erst. Sehr hamburgerisches Wetter. Wir haben 5 bis 7 Grad und eine geschlossene Wolkendecke und immer wieder Chance auf Regen und nachts sogar auf Schneeregen. Das ist der November in München und ich liebs. Cemnastik: Ich finde das so geil, dass jeder immer sagt, boah, ist das Wetter in Hamburg scheiße und ist das Wetter in München geil. Und jetzt so schon auch in den letzten Wochen schon immer wieder war hier voll gutes Wetter und bei euch so, meh. Aber das Michael Mauder: Mhm, ja. Cemnastik: gilt leider nur für ein paar Wochen im Jahr. Der Rest des Jahres ist tatsächlich eher München gutes Wetter und in Hamburg eher so nicht so geil. Michael Mauder: Das stimmt wohl, aber deswegen ist es perfekter Wetter, Einkaufszentren aufzusuchen. Vor allem jetzt, wo Herbstferien sind, was ich... Cemnastik: und sich Outfits zu kaufen, so wie du heute. Michael Mauder: Ja, es sind Herbstferien in Bayern, was ich erfahren habe, als ich das Einkaufszentrum betreten habe. Ähm, ja, nee. Cemnastik: Ich wusste das. hab mich auch gefragt, warum du in den Herbstferien plötzlich morgens shoppen gehen willst. Michael Mauder: Nein, ich wusste es spätestens, ich hab mich an Moment erinnert, ich gecheckt hab, wie die Verkehrslage da hin ist. Sie war sehr angenehm, obwohl's acht Uhr morgens war. Dann dachte ich mir schon, ist was faul. Aber ich hab's trotzdem Cemnastik: Ja... Michael Mauder: gemacht. Und es ist frustrating as fuck, wenn du so aussiehst wie ich, zum Einkaufen zu gehen. Ähm Cemnastik: Da ist es frustrating as fuck, wenn du aussiehst wie ich, wenn man einkauft. Also sorry, aber da bist du nicht der einzige Mensch auf der Welt. Ist trotzdem frustrating. Michael Mauder: Nö, das stimmt, das stimmt, aber... Was? Äh... Ja, nee, hab... Eigentlich hab ich mir nur... hab ich nur ne... Cemnastik: Du meinst, weil die Leute dir immer hinterher rufen, dass du, ey du hässlicher! Deswegen, Michael Mauder: Ja, die wollen immer Fotos und Autogramme und so machen, ist auch nervig beim Einkaufen. Nee, Cemnastik: Hahaha Michael Mauder: es ist einfach nur die... Ich wollte eigentlich nur eine coole Jacke, jetzt für die Solos wollte ich, dachte ich mir, kaufe mir eine coole Jacke, in der ich mich cool fühle, dass ich coole Auftritte in einer coolen Jacke spielen kann. Und ja, es gibt erstens keine schönen Jacken. Und wenn ich dann eine gefunden habe, die es möglich, also wo ich die überhaupt mal anprobieren wollte, dann habe ich dieses Problem, dass ich... alles zwischen und XL Cemnastik: sehr lange Arme habe. Michael Mauder: sein könnte. Und wenn es von der Länge her passt, dann ist es halt einfach dreimal so breit wie ich bin. Oder wenn es von der Breite her passt, dann ist es halt sogar bei SlimFit teilweise dann zu kurz. Und das war heute wieder Cemnastik: Hmm. Michael Mauder: sehr ernüchternd, die Feststellung. Auch weil, also ich weiß einfach nicht, was ist meine Größe. Es ist es ist L, es ist XL. Cemnastik: Ich dachte 1,94. Michael Mauder: Ja, das wäre, wenn es so einfach wäre. Das wäre ja mal einheitlich. mir vorher schon gedacht, ich hätte gerne nicht so einen hohen Anspruch an meine Kunstform, weil dann könnte ich jetzt nach dem Ausflug heute Vormittag stabile 15 Minuten Stand-Up über Einkaufen gehen machen. Cemnastik: Ja. Michael Mauder: Aber ja, habe jetzt tatsächlich ein weißes T-Shirt gekauft, weil das mir immerhin gepasst Cemnastik: Respekt. Michael Mauder: hat in sämtlichen Koordinaten, was nicht oft vorkommt. Cemnastik: Ey, dann äh, schneid das einfach in der Mitte so auf und mach nen Reißverschluss rein. Michael Mauder: Ey, das ist es. Denn wir haben's. Und ein schlechtsitzendes T-Shirt darunter. Cemnastik: Ja genau. Michael Mauder: Genau, das ist der Plan. Nee, und ich hab einen Gürtel gekauft. Cemnastik: Mir ist gerade aufgefallen, dass du T-Shirt ganz spannend aussprichst. Mach mal nochmal bitte. ne, jetzt Michael Mauder: T-Shirt. T-Shirt. Cemnastik: hat's gut. Jetzt hat's zwei Mal gut geklappt. Die ersten zwei Male hatte ich das Gefühl, dass Michael Mauder: Vielleicht ist es anders, ich im Satz-T-Shirt sage. Cemnastik: du T-Shirt, T-Shirt, Shirt, T-Shirt hast du gesagt, glaube ich. hast zwei Mal T-Shirt gesagt. Michael Mauder: trage ein T-Shirt, das mir nicht passt. Cemnastik: Ja, so wie Kirche und Kirsche. Michael Mauder: Kösche, Kösche, ja. Ich hab mir auch einen Gürtel gekauft, weil die Gürtel, die ich aktuell habe, sind so eine Nummer, ein Loch zu groß, zu weit. Und deswegen hab ich mir gedacht, ich kaufe halt einfach den einen Gürtelgröße kleiner und der ist jetzt zu klein. passt mir jetzt weh. mir Cemnastik: Hmhmhm. Michael Mauder: jetzt... Also ich hab auch scheinbar einen Hüftumfang, der nicht für Gürtel geeignet ist. Das war wirklich sehr frustrierend. Ja. Cemnastik: Wahrscheinlich auch 1,94. Michael Mauder: Ja, nee, also Meter 5 ist zu viel und 85 cm ist zu wenig. Das heißt, ich muss jetzt einen Güttel... Cemnastik: 1,5 ist zu viel! Boah! Ey, ist... Ich... Weißt du, ich finde dich toll und... Ich weiß wirklich, dass das genau so ein Problem ist, wie die andere Richtung und deswegen würde ich darüber niemals ernsthaft renten. Aber es Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: gibt Menschen, wenn die so was sagen würden, die würden mich todesaggressiv machen. Weil ich erinnere mich noch an Zeiten, waren 1,35 oder 1,40 Gürtellänge für mich viel zu eng. Also zu klein. Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: Und du sagst so, 1,5 ist zu viel. Damn! Also, Michael Mauder: Ja. Cemnastik: ich weiß nicht, ich hab aufgehört, nach Gürteln zu suchen für mich. Ich hab Michael Mauder: Mmh. Cemnastik: keine Ahnung, was die richtige Gürtelgröße für mich ist. Deswegen, ich bin mir sehr sicher, dass sie mittlerweile nicht mehr bei 1,35 ist. Michael Mauder: Ja, glaube ich auch. Cemnastik: sie war eine Phase mal bei 1,35 oder mehr. Aber Michael Mauder: Mmh. Cemnastik: man muss auch sagen, dass es daran liegt, dass ich halt überm Bauch ... Also, meinen Gürtel brauch ich nur, wenn ich sozusagen... Wo war er eigentlich? Gibt das keinen Sinn? Scheiß drauf. Vergiss es. Ist dir auch völlig egal, ich trag keine Gürtel. So. Erzähl weiter. Michael Mauder: Ja, nee, alles gut. ist einfach nur, ich hab einfach wieder sehr, deswegen mag ich das. Ich mag auch dieses ganze Umfeld nicht. Ich fühl mich auch immer irgendwie beobachtet und sehr unsicher, wenn ich beim Shoppen bin. Und heute hab ich einfach wieder gemerkt, warum's einfach so nervig ist. Aber online bestellen ist genau derselbe Kack, weil da ja auch klar, die geben dann nochmal an, welche Passformen, dann kannst du auch nochmal ... Brustumfang und so weiter auch noch mal messen, das genauer zu wissen. Aber auch da habe ich schon so oft ins Klo gegriffen, wenn ich online was bestellt hatte. Cemnastik: Mmh. Michael Mauder: Ich würde gerne einen Sinn für Mode entwickeln, aber es ist sehr frustrierend auf dem Weg dahin. Aber ich habe jetzt mit meiner besten Cemnastik: Aber dafür... Michael Mauder: Freundin Lena ausgemacht, dass wir jetzt einfach ab und zu mal, wenn wir uns dazu in der Verfassung fühlen, einfach mal so aus Scheiß zum Shoppen gehen, einfach uns da dran Cemnastik: Tropfen wir ihn. Michael Mauder: zu gewöhnen, weil wir da beide sehr ähnlich gewired sind. Cemnastik: Also ich kann dir auf jeden Fall den Tipp geben, werd reich, weil wenn du Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: reich bist, dann gibt es viel mehr Möglichkeiten gute Klamotten für deine Passform zu finden. Weil es gibt ja auch reiche, sehr große Menschen, die sehr geil eingekleidet sind. Ich spreche jetzt vor allem von NBA-Basketballern. Oder auch Trimax ist auch ein großer Influencer und der hat auch schicke Klamotten und... Die kann er sich halt leisten, da kostet so T-Shirt halt wahrscheinlich 400€ oder so, keine Ahnung. Aber kann man sich halt leisten, wenn man die Kohle hat. Michael Mauder: Ja. Cemnastik: Deswegen wert einfach, entweder entwickle ein Gespür dafür, welche Läden Sachen in deiner Größe verkaufen oder wert halt einfach reich. Oder nach KLS, Michael Mauder: Genau. Cemnastik: wenn du noch nicht reich bist, dann wert doch einfach reich. Michael Mauder: Ja, deswegen komm zu meinem Solo. Tick-A-Link ist in den Show Notes. Äh, ja. Cemnastik: Ja und gib mir mein Geld zurück, endlich! Nein Quatsch. Michael Mauder: Ja, das stimmt. Ja, werde den Solos reichen wegen dir, weil du das Cemnastik: Nein, nein, das war ein Witz. Ich hab von allen bis auf einer Person das Geld zurück. Michael Mauder: Okay, sehr gut. ja auch da bin ich gerade sehr viel, da wird es langsam ernst, am Freitag geht es los. Und Cemnastik: Ja. Michael Mauder: ich bin jetzt mit den ganzen Details beschäftigt, an die man immer nicht denkt. Ich habe jetzt, mein Videograph hat mir jetzt krankheitsbedingt schon abgesagt, hat mir aber gleich eine Alternative vorgeschlagen. Cemnastik: Stark, noch weniger Leute in Rosenheim. Läuft. Michael Mauder: hat mir gleich eine Alternative vorgeschlagen, dem es aber so, dass der Freiberufler ist und der ursprünglich geplante wäre angestellt und gewesen und hätte sich halt mit einer Aufwandsentschädigung zufriedengegeben, den anderen muss ich jetzt halt wirklich voll bezahlen. Das ist halt dann auch die Frage, also ich werde nicht wirklich was verdienen mit den Terminen jetzt, aber... Cemnastik: Hä? Hä? Nimm doch einfach jemanden mit, der das einfach filmt. Brauchst du dafür einen richtigen Videografen? Michael Mauder: brauche halt jemanden, auf den ich mich verlassen kann, wo ich weiß, dass alles maximal qualitativ hochwertig und gesichert ist. Deswegen hätte ich halt schon gehen, jemand der da... Naja, die macht alles und auch den Ton vom Mikro separat aufnehmen und so weiter. Cemnastik: Okay, also das heißt die Person bringt auch das Equipment sozusagen mit. Ja, okay gut. Dann vergiss einfach was ich gesagt hab. vergiss einfach was ich gesagt hab. Michael Mauder: Weil klar würde es reichen, Kamera aufzustellen für mich und fürs Nachbereiten, dass ich mir anschaue, was ich noch mal besser machen will. Dafür reicht es, aber wenn ich das irgendwie... Cemnastik: Und wie machst du das in Hamburg? Michael Mauder: Hamburg ist eine Kamera da, da ist sie fest installiert, die Aufnahmetechnik. Ja. Ja. Cemnastik: Stark! Stark! Ey, Hamburg wird immer geiler! Hamburg ist meine Perle! Michael Mauder: Ich habe hier extra für Hamburg mir eine SD-Karte gekauft, damit ich das einfach direkt Cemnastik: Kajel Michael Mauder: da mitnehmen kann. Genau, da will ich dann schon schauen, ich das möglichst ... Aber da muss ich jetzt mit dem nachher noch mal telefonieren, wie das da finanziell aussieht und ob der überhaupt Zeit hat, da auch vorzeitig schon zu kommen zu beiden Terminen oder ob der erst zum Einlass kommt, was dann auch irgendwie tricky wäre. Weil eigentlich hätte ich auch gerne noch so ein paar Moods, so ein paar Aufnahmen von Leuten, die halt irgendwie reinkommen, sich was zu trinken holen, Spaß haben und die kann man ja auch immer ganz gut für Web Reels verwenden. Blablabla. Cemnastik: Ja, da kannst du mir dein Handy geben oder ich mach das auf meinem Handy und nehm auch ein paar Sachen mit, das ist Michael Mauder: Ja du, also da hab ich... Cemnastik: ja kein Problem. Also ich komm auf jeden Fall auch schon früher. Michael Mauder: habe ja eine entourage cool Cemnastik: Du hast ne Entourage. Wer kommt denn noch? Michael Mauder: Ich habe noch Entourage. Lena ist dabei bei allen drei Terminen. Cemnastik: Digga, was ist mit deinem Internet los? Michael Mauder: weiß langsam, check ich es auch nicht mehr. Wir haben wieder eine Latenz und ich weiß nicht warum, weil es ist Cemnastik: Es ist doch nicht zu fassen! Michael Mauder: alles andere. Alles andere läuft immer. Ich habe nirgendwo ein Problem mit meinem Internet, außer wenn wir Podcasts aufnehmen Lena ist bei allen drei Auftritten dabei. Ich hab bei allen drei Auftritten noch eine Openerin bzw. ein Opener in Rosenheim, die dann auch noch mal grundsätzlich Aufgaben übernehmen könnten. Ja, Cemnastik: Also du hast eine Entourage dabei, Lena ist bei allen drei... allen drei in deiner Auftritte am Stizzle Menizzle. Das wird für die Michael Mauder: Ja. Cemnastik: ZuhörerInnen auf jeden Fall ein richtiges Fest, aber vor allem für dich beim Zusammenschneiden. Michael Mauder: Ein... ja, ein Schnittgewitter. Ich glaube, werde die einfach aneinander... einfach komplett aneinander hängen. Cemnastik: Ich glaube, ich glaube, irgendjemand will nicht, dass du über deine Retour redest. Ey, das kann ja nicht sein. Jedes Mal werden wir anfangen über Michael Mauder: Ich glaube auch, ja, ich werde aktiv. Cemnastik: deine Entourage zu reden. Michael Mauder: aktiv sabotiert. Ne, ich hab ne Entourage Cemnastik: Ich glaub auch. Michael Mauder: dabei. Ne, also. Lena ist an allen drei Terminen Cemnastik: Lena ist bei allen 3a3 Auftritte am Stisse... Minnisse. Michael Mauder: dabei und kümmert sich alles, worum man sich so kümmern muss. Und da bin ich ihr schon sehr dankbar dafür, weil sie mir dabei sehr viel abnehmen wird. Cemnastik: Beste Frau. Michael Mauder: Beste Frau. Genau. Cemnastik: Grüße gehen raus. Michael Mauder: Und zwar ist jetzt heute doch noch der Zeitungsartikel erschienen über mich im Rosenheimer Regionalblatt. Cemnastik: Digger, mach mal Werbung, schick mal! Michael Mauder: Ich hab den in meiner Insta-Story schon. Ich kann ihn dir gerne einfach mal jetzt mal zuschicken, dann kannst du ihn in der Folge lesen. Genau. Cemnastik: Ja, mach nicht jetzt. Mach mal nicht jetzt. Wir sollten die 12 Sekunden, die wir ohne Unterbrechung aufnehmen können, die sollten wir vielleicht nutzen. Michael Mauder: Nee, ich glaub, dann hörst du einfach. Die Zeit, die ich dann brauche, auf deine Frage zu antworten, weil die Latenz so groß ist, der Zeit kannst du den Artikel lesen. Und der, das, glaube ich, bringt gerade in diesem regionalen Kleinstadt-Kontext von Rosenheim bestimmt noch mal was. Dass da das Leute lesen. ich ... in München, in meiner geliebten Münchner Heimatstadt München, bin ich mit meiner Cemnastik: Hmhm. Michael Mauder: Solo-Show bei rausgegangen.de oder rausgegangen.münchen oder wie auch immer die seite jetzt heißt tagestipp das bedeutet leute die am montag rauf rausgegangen Cemnastik: WHAAAAT? Michael Mauder: gehen zu schauen was was für veranstaltungen gibt am abend sehen zuerst meine show und rausgegangen ist ja ein recht großes ding für leute die rausgehen wollen und das hat mich sehr gefreut als ich das gesehen habe dass ich da als tagestipp drin stehe Cemnastik: Für den richtigen Tag oder für irgendeinen random Tag? Geil. Michael Mauder: sogar für den richtigen Tag. Was ich sehr lustig finde, ist die Beschreibung, die Sie von rausgegangen selber machen, warum man sich das anschauen sollte. Ist einfach nur eine verkürzte, ich unterstelle mit KI, verkürzte Version von meinem Presse-Text. Also rausgegangen empfiehlt, denn er ist ein Spätsünder und Wespen-Telefon und Marionetten. Cemnastik: Lesbentelefon? Michael Mauder: Wespen-Telefon. Du den nächsten Mittwoch rausfinden, was das ist. Cemnastik: Also Lesbentelefon würde ich lieber rausfinden, was das ist, aber... egal. Michael Mauder: Aber dass ich da gearbeitet habe ist dann weniger spektakulär. Obwohl es wäre noch noch kurioser vielleicht. Genau das bei mir so los. Es ist sehr aufregend. Es geht bald los. Cemnastik: Naja, ich wurde schon oft für eine Despe gehalten, also... Cool, Mensch. Michael Mauder: It's very, very ich bin very gespannt, was sich jetzt in der letzten Woche an Ticketverkaufen noch tut. Ich werde jetzt am Donnerstag, also am Tag bevor es losgeht, noch das letzte Reel machen. Und dann geht's ab. Und dann spiel ich einfach drei Solotermine in sechs Tagen. Das ist verrückt. Was geht bei dir ab? Ja. Cemnastik: Crazy. Und eins davon sehe ich sogar. Ja, boah, das ist echt... Also ich kann dir auf jeden Fall sagen, die letzte Woche war eine Achterbahnfahrt. Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: Die war deutlich besser als die Woche davor, aber sie war auf... Krass. Ich wollte eigentlich auch von ein Sachen ein paar Situationen erzählen, weil es sind drei an der Zahl passiert. Eine davon heute, die mich komplett überfordert haben. Also... ...so zwischenmenschliche Dinge, die mich mega überfordert haben. Und ich das gar nicht so richtig verstehe, warum, weil sie mich früher nicht überfordert hätten. Ich hatte aber auch gestern Therapie und ich hab da schon von zwei davon erzählt. Und die andere ist halt erst heute Morgen passiert. Das war eine super Therapiestunde. Und ich war an zwei Abenden unterwegs. Einmal am Samstag, da war ja Halloween, da war ich auf einer Halloween-Party, in Anführungsstrichen. Unter anderem mit Lolo. Und Michael Mauder: Ich Cemnastik: das war ein echt richtig schöner, cooler Abend. Aber auch weil ... Raten wir mal, was mein Kostüm war. Michael Mauder: Hmm... Hmm... Cemnastik: Ich glaub ich hab's dir sogar gesagt, Michael Mauder: Nee, ich weiß es nicht. Also ich bin als übermüde Tabünenkünstler gegangen. Ich glaube vielleicht du auch. Cemnastik: Naja, ich so ähnlich, ich bin als gut gelaunter glücklicher Mensch gegangen. Ja, sprich ich bin... Naja, es war ein Kampf. Michael Mauder: War das ... Ist das im Laufe des Abends irgendwann vermischt? Ja? Aber es war dein Vorsatz, dass du den Cemnastik: Naja, es war ein Kampf halt, ich war... Michael Mauder: ganzen Abend in der Rolle bist, quasi, auf eine Art. Cemnastik: Quasi, ja, und das war, es hat funktioniert. es war, äh, natürlich hat alles mit runtergeschwungen, was so bei mir gerade abgeht. Und das sind auch Dinge, die ich nicht einfach so ausschalten kann und auch vor allem gar nicht ausschalten will. Weil das würde nur dazu führen, dass ich irgendwann in ein ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz tiefes Loch falle. Aber, ähm, da ist mir aufgefallen, dass es, es sind nicht viele Dinge, die mich davon abhalten. theoretisch glücklich zu werden. Das sind nur extrem schwierig zu überwindende Dinge. es ist möglich und das war irgendwie ganz cool, daraus zu finden. Und ich war da eben wie gesagt mit Lolo und das war in der Bar von einem Kumpel von mir. dann ist da noch eine Bekannte, eigentlich gar keine enge Freundin, aber eine Bekannte von mir. mit einer Freundin von ihr angekommen noch und die haben diesen Abend für mich total toll gemacht und zwar einfach nur weil man so ein ungezwungenes, völlig druckbefreites und stressbefreites Miteinander hatte. Lolo hat Kartenspiele mitgebracht. Wir sind ein bisschen früher gekommen und haben uns da echt einen superbequemen Platz ausgesucht, an dem wir dann auch den ganzen Abend waren. Zwischendurch haben wir auch gedancet ein bisschen, das war cool. Aber wir haben Karten gespielt, unterschiedliche Kartenspiele gespielt. haben Marvin, dem die Bar gehört, hat uns ... immer wieder voll die leckeren alkoholfreien und auch koffeinfreien Drinks gebracht. Also mir zumindest, den anderen hat er teilweise Alkohol-haltig das gebracht auch. Ich hab das erste Mal in meinem Leben einen Espresso Martini getrunken, aber da man mich kennt, Michael Mauder: Mh. Cemnastik: ohne Alkohol und ohne Koffein. Aber... Michael Mauder: Krass, was ist da drin? Cemnastik: Naja, echter Espresso, aber eben koffeinfreier. Er verkauft Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: in seiner Bar auch koffeinfreien Kaffee. Und er hat extrem gute alkoholfreie Varianten von den alkoholischen Getränken. Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: ich weiß nicht mehr, ich hab vergessen, wie der Drink heißt, den er mir auch gemacht hat. Da ist dann halt alkoholfreier Rum drin, der war auch ganz lecker eigentlich. Aber ich fand vor allem den Espresso Martini sehr lecker. Und ich nehme mal an, dass da eine alkoholfreie Variante von Martini drin ist. Du weißt, ich kenn mich nicht aus mit Alkohol, aber es war echt lecker. Und, ähm... Das war ein echt schöner Abend. Ich hab dann auch die anderen drei alle noch nach Hause gefahren und bin dann selbst... Ich glaub, ich war zwei oder so zu Hause erst. Also... Hat sich gelohnt. Dann bin ich nach Hause gekommen und hab übrigens noch gekotzt. Das war nicht so geil, aber das lag nicht am alkoholfreien Alkohol, sondern an... An Dingen, die ich zu mir... Also, nicht Dingen, sondern an Essen, das ich zu mir genommen habe. bevor ich da hingefahren bin, dass Michael Mauder: je. Cemnastik: irgendwie, ja sagen wir mal, sagen wir mal so, nicht verdaut werden konnte. Mir ging es Michael Mauder: Verstehe. je. Cemnastik: danach auf jeden Fall wieder gut und dann habe ich geschlafen. Und am Sonntag war ich bei einer Premiere. Ich wollte da eigentlich gar nicht hin. Aber mich hat ein Freund eingeladen, mit dem ich so wenig Kontakt hatte in den letzten Monaten. dass ich irgendwie nicht nicht zusagen konnte. Also der hatte Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: mich schon am Donnerstag oder Mittwoch oder so eingeladen und ich hab gesagt, ey, ich muss es bisschen davon abhängig machen, wie es mir psychisch geht, aber ich sag dir spätestens am Freitag Bescheid, falls es nicht klappt. Und ich hab ihm am Freitag nicht Bescheid gesagt, obwohl ich am Freitag stundenlang drüber nachgedacht habe, ob ich ihm vielleicht einfach absagen möchte. Ähm... Aber das war irgendwie balsam auch für die Seele. Das war an einem Theater, an dem ich früher viel gespielt habe. Und, äh, das ist jetzt keine Übertreibung. Es sind mindestens 100 unterschiedliche Menschen aus dem Publikum zu mir gekommen und haben mich gefragt, wann ich denn endlich mal wieder auf der Bühne stehen würde. Und, Michael Mauder: Awww, das ist voll schön. Cemnastik: und zwar auch tatsächlich mit dem Hintergrund. Also endlich, und sie würden das... Es würden sich so freuen, mich endlich mal wieder auf der Bühne zu sehen und falls nicht in Hamburg, ob sie vielleicht in der Umgebung vielleicht mal mich irgendwo sehen können oder falls nicht auf der Bühne, dann vielleicht im Fernsehen, weil sie sehen mich ja auch ab und zu im Fernsehen und dann schalten sie alle Telefone ab, damit sie nicht abgelenkt werden und können sich das dann angucken. Also Michael Mauder: Wow. Cemnastik: es ist wirklich richtig, richtig süß gewesen. Und Michael Mauder: Mega Cemnastik: ich bin in dieses Theater gekommen und die künstlerische Leiterin kam erst mal direkt zu mir und hat mich in den Arm genommen und der Intendant hat mich, hat auch so, du hier, krass, und hat mich umarmt und plötzlich kam einer von der Presse und hat gesagt, mein Gott, Herr Jegener, stellen Sie sich doch mal kurz mit der künstlerischen Leitung und dem Intendanten zusammen, können wir vielleicht ein paar Fotos machen? ich so, ja, klar. Also ich hab das gar nicht erwartet und meine ... Äh, Therapeutin, der ich das gestern auch erzählt habe, die hat gesagt, das ist ja... ist ja irgendwie interessant. Ähm, wieso haben sie das denn nicht erwartet? Dann hab ich gesagt, ich kann's ihnen nicht, ehrlich. Also, ich hab dann gesagt, vielleicht ist es so ein Gefühl von, vielleicht bin ich nicht gut genug dafür oder so. Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: Oder hab's nicht verdient. Und dann hab ich aber gesagt, nee, stopp! Nee, nee, nee, nee, nee, offen sein möchte und ehrlich sein möchte und das klingt und das fühlt sich für mich nicht nach einer ehrlichen antwort an weil ich beruflich nämlich eigentlich der festen überzeugung bin dass ich gut bin und dass ich das verdient habe und das dass ich gut also dass ist dass das daher kommt es nicht und dann ist ich weiß immer noch nicht richtig woher das kommt dass ich das nicht erwartet habe aber ich ich sag mal so ich glaube ich habe es gehofft Und hab's, ähm, hab mich dann sehr gefreut, dass es eben auch so stattgefunden hat. Und die Premiere ist auch gut gelaufen, die Kollegen waren alle echt gut auf der Bühne, die Regie hat das super gemacht. Äh, ist halt ein absolutes... dummes Stück. Also, halt... ist halt wirklich... Michael Mauder: Ich jetzt sehr genau gewartet, jetzt in Wort kommt. Cemnastik: Ja, ist, nee, ich, ich, ich, ich, es ist einfach schlecht, also, ich weiß nicht, ob es schlecht geschrieben ist, aber es ist halt so absolut komplett irrelevant. Es ist so ein, theoretisch, Michael Mauder: Willst du sagen, kannst du sagen, was es ist? Cemnastik: hm, weiß ich nicht, ich, also, ich hab ja bisher weder das Theater erwähnt, äh, noch die, also, es ist alle, alle, Michael Mauder: Mhm. Ja, okay, alles gut. Cemnastik: nee, alle Beteiligten an der Produktion haben das super gemacht, das hab ich denen auch gesagt, und die sind selber auch, also wissen auch alle selber, dass das ein, äh, Bullshitstück ist. dass Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: sie halt, die haben rausgeholt, was rauszuholen war. Und wie gesagt, die Inszenierung war echt toll. Und die Spielenden waren auch echt toll. dem Theater kann man das gar nicht übelnehmen. Das Einzige, was man dem Theater übelnehmen kann, ist, dass sie dieses Stück ausgesucht haben. Aber im Endeffekt war es auch ein guter Abend. Es gab echt Situationen, wo ich lachen musste. Und es ist halt ein lustiges Stück. Ähm Aber es ist halt übertrieben dumm. ist wirklich... Also, jeder von uns... Michael Mauder: Ja, aber auch nicht auf die lustige Art dumm, sondern einfach nur dumm. Cemnastik: Nee, einfach nur dumm. Es will auf die lustige Art Weise dumm sein. Und ich glaube, wenn man bisschen weniger... weniger darauf gibt oder weniger Erfahrung hat oder weniger sich mit der Thematik Komödie... Ja, Kommedie auch, aber vor allem eben komödiantisch oder sowas... beschäftigt. Dann findet man das weniger beschäftigt, den Bogen noch mal zu schließen. Dann ... dann findet man den Abend bestimmt auch insgesamt toll und würde nicht zu dem Schluss kommen, dass das Stück schlecht ist. wenn man sich damit beschäftigt, dann ist es halt ... Es hätte überall spielen können, es hätte jede Thematik stattfinden können, und es wäre genau derselbe Abend gewesen. Also, es hätte nicht mit anderen Leuten und nicht von einer anderen Regie stattfinden können. weil die haben das wirklich toll gemacht. Aber es hätte im Prinzip jedes irrelevante Thema sein können. Und dann wäre es der selbe Abend geworden. Michael Mauder: Mhm. Okay. Cemnastik: Ja, das tut mir jetzt leid, weil der Autor, ich weiß nicht, ich glaub, der lebt noch, aber... aber... äh... Michael Mauder: Ganz liebe Grüße an der Stelle. Die Frage, die mir jetzt unter den Nägeln brennt, weil du das ... Cemnastik: Was hat dich überfordert? Michael Mauder: Nicht mehr als sonst. Cemnastik: Nein, nein, nein, ich dachte, ist die Frage, was mich überfordert hat. Weil ich hatte das angefangen Michael Mauder: Ach so, die hier. Cemnastik: mit, mich hatten zwei Situationen überfordert und die hab ich gar nicht genannt. Michael Mauder: Ne, da können wir gerne gleich noch drauf kommen, aber das ist jetzt der Punkt, das zu fragen. weil das ja voll schön ist, was du beschreibst, dass die Leute, die da arbeiten, auch die, die dich gesehen haben, dich vermissen. Kannst du dir vorstellen, jetzt wo du ja auch gesagt hast, dass du dieses Kalenderjahr nutzt, so ein bisschen Pause zu machen, auch wieder, also dass du wieder auf Tour gehst, hast du, glaube ich, auch schon angesprochen. aber auch wieder in einem Theaterfest irgendwie Ensemble-Mitglied zu sein oder für ein Stück irgendwie wieder ins Theater zu gehen. Cemnastik: Also das sind sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr unterschiedliche Dinge, die du mich da gerade gefragt hast. Und Michael Mauder: Ja. Cemnastik: zum ersten würde ich sagen, super, super, super krass ungern. Zum zweiten ja, auf jeden Fall. Also, festes Ensemble-Mitglied ist für mich wirklich nur unter ganz, ganz, ganz bestimmten Konditionen überhaupt denkbar. Und diese Konditionen, sind Michael Mauder: Eine Million pro Tag. Cemnastik: ... Nee, nein, nein, das Geld, das Geld, spielt da zum Glück keine Rolle. Also ob ich da jetzt 2000 netto oder 17000 netto verdiene, das macht für mich am Ende keinen... Also natürlich macht das einen Unterschied, aber das Michael Mauder: Das ist nicht, warum du es machst. Cemnastik: daran... Genau, das ist vor allem nicht das, warum ich es nicht mache. Also die wenige Gage, die ich an Theatern gekriegt hab früher, die ist nur der dritte Grund dafür, dass ich das nicht mehr so gerne mache. Der wichtigste Grund ist, dass ich mich einfach krass unwohl gefühlt habe am Ende. Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: es sind Situationen, also diese Hierarchie, die war... Also ich hab überhaupt kein Problem damit, wenn Leute mir überstellt sind. Ich hab gar kein Problem damit, mich zu unter... unterzuordnen. Ich hab gar kein Problem damit, dass... Also eine Hierarchie einzuhalten und so weiter, das ist gar kein Problem. Ich finde das sogar wichtig und richtig und so, Aber wenn mir mein überstellter Geschäftspartner einfach wirklich nicht mit Respekt begegnet, dann sehe ich keinen Grund, dass wir Geschäftspartner sein sollten. Also ... Michael Mauder: Versteh ich gut. Cemnastik: Auch wenn der darüber entscheidet, ob ich meine Miete am Ende zahlen kann oder nicht, möchte ich dann lieber in so einer Situation sein, der ich jetzt gerade bin und einfach wirklich von Monat zu Monat nicht wissen, ob ich meine Miete zahlen kann, aber zu wissen, dass jeder Einzelne, mit dem ich arbeite, mich respektiert. Und ich auch jeden Einzelnen respektiere, mit dem ich arbeite. es ist super, super schwer, jemanden zu respektieren. der dich nicht respektiert oder der dir nicht mit Respekt begegnet. Ich halte das in jeder zwischenmenschlichen Beziehung für einen sehr, sehr wichtigen Faktor, nämlich den Respekt voreinander. der ich... Es ist... Ich kann so oft nur von unserer Branche reden, weil ich halt nur in unserer Branche lebe. Aber was mir immer wieder in unserer Branche auffällt, ist, dass... dass da einfach machtbesessene Pisser sind, äh, die leider auch Macht haben und sagen, na, wenn du's nicht so machst, ich es will, dann find ich halt jemand anderen, der's so macht, wie ich es will. Und es ist ein super befreiendes Gefühl zu sagen, ja, dann fuck off, dann finde doch den anderen, der's macht. So, oder, äh, dann finde halt die Person, die, die, die das auch für die, für das wenige Geld macht, aber ich ... Ich, wenn du mich möchtest, dann kriegst du mich nur, wenn du mir respektvoll umgehst. Und, ähm ... ja. Michael Mauder: Die Frage, die ich mir stelle, ist, an welchem Punkt eines neuen Prozesses, den man gemeinsam angeht, stellt man fest, dass dem nicht so ist. Weil das ist ja nichts, was du jetzt bei einem, in Anführungszeichen, Vorstellungsgespräch Cemnastik: Ja, ich hab schon viele Produktionen gespielt mit Leuten, die nicht respektvoll waren. Michael Mauder: Eben, weil wirklich das wahre Gesicht zeigen diese Leute ja meistens nicht bei der allerersten Kennenlernen oder in der ersten Woche. Deswegen Cemnastik: Das ist korrekt. Michael Mauder: ist es umso schwieriger, sowas festzustellen und dann auch dementsprechend die Reaktionen zu treffen, weil die dann auch größere Konsequenzen haben, wenn man die erst im Laufe des Projekts dann ziehen würde. Deswegen verstehe ich, dass das auch schwierig ist. Cemnastik: Aber das gilt halt, also deswegen diese Aussage, die ganzen Aussagen von mir gelten jetzt vor allem für die Frage nach dem Festengagement. Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: da muss ich dann doppelt und dreifach und vierfach und fünffach drüber nachdenken, ob ich das wirklich möchte. Und dann ist irgendwann, wenn ich nicht hundertprozentig für mich beschließen kann, dass ein respektvoller Umgang stattfindet, dann spielt natürlich dann doch das Geld auch irgendwann eine Rolle. Also... Ich sage mittlerweile super selten, das... Es gibt Stücke, die ich gespielt habe, jetzt in den letzten fünf Jahren. Die habe ich nicht zugesagt wegen der Stücke oder wegen der Rollen oder was auch immer, sondern wegen der Menschen, mit denen ich da gearbeitet habe. Und als ich letztens gefragt wurde, ob ich denn demnächst mal wieder auf der Bühne... Also was letztens am Sonntag gefragt wurde, ob ich demnächst mal wieder auf der Bühne stehen würde... hab ich von zwei Sachen erzählt, die noch nicht... noch nicht... Wie heißt das? Michael Mauder: reif sind oder was meinst du Cemnastik: spruchreif sind, danke dir, noch nicht offiziell und noch nicht spruchreif sind. Und wo ich gefragt wurde, ob ich denn zumindest das Stück sagen könnte und dann habe ich gesagt, nee, tatsächlich kann ich das nicht, aber auch nur, weil ich das Stück nicht weiß. Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: Weil ich nicht dem Stück zusage, sondern den Personen, mit denen ich das Stück mache. Und das ist... Ich weiß überhaupt nicht worauf ich hinaus will, scheiß drauf. Ich bin jetzt wieder bisschen überfördert gerade. Aber Michael Mauder: Ne, alles gut. das heißt, du hast ... Cemnastik: den Bogen noch mal zu schließen, Michael Mauder: Du, du, ja. Cemnastik: festes Engagement, halt super, super schwer mit mir sich da einig zu werden. Und da gebe ich auch ganz klar, nehme ich auch, ziehe ich mir auch ganz klar den Stiefel an und sage, das ist für jedes Theater... an dem ich irgendwann mal fest sein werde, ganz große Props an dich, der du mit mir verhandelt hast, weil das für dich unglaublich anstrengend werden wird. Aber Michael Mauder: Ja, aber ist sehr gut so. Cemnastik: Stückverträge, ja, auf jeden Fall. Wobei, das hätte ich früher nicht gesagt, aber jetzt sage ich, ja, auf jeden Fall, weil es schon Situationen gibt, die mich ziemlich zufriedengestellt haben, mal auf der Bühne. Und es gibt ja auch... Die Menschen im Theater, die mir mit Respekt begegnen. Für die hab ich auch schon gearbeitet. Und für die würd ich auch wieder arbeiten. Aber es war jetzt wichtig, dass ich in 2026 nicht gearbeitet habe. Also, für so was. Michael Mauder: Mhm. Das finde ich aber voll gut, dass du das jetzt nicht mehr ausschließt, weil das war ja genau auch der Grund, warum ich meine Frage, weil du ja, ich glaube Anfang des Jahres auch gesagt hast, dass du jetzt, ich weiß nicht, wie endgültig du es gesagt hast, aber dass du auf jeden Fall Theater Cemnastik: Nö, ich hab schon sehr endgültig gesagt. Michael Mauder: den Rücken kehren möchtest. Und ja, dass du es jetzt zumindest mal die Option offenhältst, finde ich gut. Ich habe nicht vergessen, dass wir noch über die Situation sprechen wollten, in denen du Cemnastik: Haha Michael Mauder: überfordert warst. Aber bevor wir das tun ... Spiel mal ganz kurz einen Spot ein, der Cemnastik: Hallo Freunde! Michael Mauder: auch wichtig ist. so schaut es aus. ich... Cemnastik: Irgendwas ist aber mit dieser Aufnahme immer. Michael Mauder: Bei mir lief das jetzt flüssig. Ich habe jetzt mal riskiert, meine Kamera wieder anzumachen. Cemnastik: Näher am Ende auch. Michael Mauder: Deswegen... Ja, aber das Ende lief bei mir auch gut. Wir versuchen es jetzt nochmal, sobald ich merke, dass wir wieder ins Stocken kommen, kommt meine Kamera wieder aus. Deswegen Entschuldigung an alle Leute, die das in der Videofolge gucken. Ich werde daran arbeiten, dass das in Bände wieder alles ganz flüssig... Cemnastik: Also ohne jetzt arrogant zu sein, ich sagen, dass es dir nicht gestättert, dass nur einer von uns beiden zu sehen war. Michael Mauder: Schreibt's in die Kommentare, ob euch das gestört hat. Schreibt's überhaupt mal in die Kommentare, ob ihr Videofolgen guckt. Das würde mich auch sehr interessieren, weil ich gar nicht weiß, ob das überhaupt jemand tut, weil ich es niemandem verübeln würde, der es nicht tut. Genau, weiter im Text. Cemnastik: Ich weiß gar nicht, gucke ich. Also ich höre Videofolgen meistens. Michael Mauder: Ja, ich hab manchmal eine Videofolge, aber das sind auch andere Podcasts, dann auf dem Fernseher Cemnastik: Jaja bei mir auch. Michael Mauder: laufen, während ich mindestens second, wenn nicht sogar third screen use währenddessen. Genau, wir waren gestehen geblieben, dass dich Dinge überfordert die dich früher gar nicht so überfordert haben, oder? Cemnastik: Ich werd davon... Aber... Was war das erste nochmal? Das erste erinnere ich mich nicht mehr. Das Michael Mauder: Fangen wir mit dem zweiten an. Cemnastik: habe ich jetzt vergessen. Das zweite, das ist auch... Na doch, erste weiß ich wieder, aber darüber möchte ich nicht erzählen. Michael Mauder: Alles gut. Cemnastik: Das zweite war jetzt auf dieser Premierenfeier. Da habe ich eine ehemalige Kollegin getroffen und hab mich... Hab so... Das war... in der Pause, aber es hat schon geklingelt, es geht schon weiter sozusagen. Und dann hab ich sie nur ganz kurz die Hand gegeben und gesagt, hey, na, wie geht's dir? die so, jo, jo, sie so, dir? ich so, jo, jo, jo. Und dann hab ich gesagt, vielleicht sehen wir uns sicher nach dem Stück noch mal. Und dann bin ich in die zweite Hälfte gegangen und dann war nach dem Stück. Und dann hab ich sie noch mal gesehen und sie wirkte als ... als wäre sie ganz kurz davor, weinen. Und ich so, hey, ist alles okay? Und sie so ... Ja, und hat mich so weggescheucht. ich so, okay, komisch. Dann war neben ihr eine Freundin von ihr. ich sag so, sorry. Und bin so an ihr vorbeigehavert quasi, weil es war eng, es waren viele Menschen da. Michael Mauder: Mhm. Mhm. Cemnastik: Und die hat dann mich so ganz komisch so ... Obwohl ich herabgeguckt habe, weil ich stand und sie saß, hat sie so von oben herab mich so angelacht. Irgendwie ganz seltsam. Und ich gesagt, hä, Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: was ist? Sie so, ach nichts. hat dann noch mal mehr so ... hat so ganz Dolle gelacht. Hab ich irgendwas ... Ich jetzt? Und sie so, nein, geh einfach Michael Mauder: Okay, wow. Cemnastik: weiter. Und dann bin ich so weg. Das hat mich super ... Das war ganz seltsam für mich, weil ich das überhaupt nicht ... Ich konnte das gar ... Das hätte ich auch früher übrigens nicht zuordnen können. Michael Mauder: Mhm. Ja, das ist auch... ja. Cemnastik: Aber diese Situation auch vorher mit der Kollegin, die so wirkte, als wäre sie ganz kurz vor den Tränen und mich dann so ... Wecke geschäucht hat. Das hat mich ganz... Das hat mich ganz... Weiß es nicht. Das hat mich irgendwie die ganze Zeit betroffen gemacht. Dann hab ich aber auch gesagt, okay, scheiß drauf, so weggedrückt und bin dann weitergegangen, hab mit ganz vielen anderen Leuten geredet, wieder balsam für die Seele gekriegt. Leute, unbedingt mit mir mich wieder auf der Bühne sehen wollten und die sich auch einfach allgemein gefreut haben, wieder zu sehen und so weiter. Dann war die Intendantenrede zur Premiere und alle Kollegen wurden vorgestellt und Applaus, Applaus und ich hab dann entschieden, wenn es vorbei ist, sag ich allen noch meine herzlichsten Glückwünsche und dann sag ich aber auch, dass ich mich direkt dann verdünnisiere und nach Hause gehe. Und diese besagte Kollegin, die... wirkte, als würde sie bald weinen. Die stand neben einer der Kolleginnen, zu der ich dann gegangen bin und sie umarmt habe und ihr gesagt hab, dass das cool war und so, und dass ich jetzt aber nach Hause gehe. Und da hab ich dann ihr sozusagen auch noch mal angeboten, dass man sich zum Abschied umarmt. Das Michael Mauder: Hm? Cemnastik: hat sie zwar gemacht, aber irgendwie wirkte das widerwillig. Ähm ... Und ich will ja niemanden umarmen, der mich nicht umarmen will, ne? Und sie Michael Mauder: Na klar. Cemnastik: wirkte dann wieder so, als würde sie fast weinen. Und dann hab ich noch mal sie ganz kurz so angeguckt, ihr so in die Augen geguckt und gefragt, hey, ist alles okay? Und sie hat gesagt, ja, egal. So. Und dann hab ich gesagt, ja, okay, Entschuldigung, ich wollt dir nicht zu nahe treten. Michael Mauder: Aber dann ist es sicher nicht dein Problem. Cemnastik: Und dann bin ich rausgegangen und ich hatte mir eigentlich so in zwei Minuten Gehweite ... äh, ein Sharing-Dienst-Auto gemietet. Hab aber irgendwie gedacht, nee, ich glaub, ich lauf. Auf dem Weg werd ich schon ein anderes Auto finden. Und das ist ein Weg von anderthalb Stunden zu Fuß. Aber das tat richtig gut. Ich bin eine Stunde 15, glaub ich, gelaufen. Und hab Michael Mauder: Ach krass. Cemnastik: mir dann noch für die letzten 20 Minuten oder so ein Auto genommen. Ähm ... Es hat aber auch geregnet, war schlechtes Wetter, war kalt, es hat geregnet ein bisschen, aber trotzdem habe Michael Mauder: Ja, kenn das genau, was du beschreibst. das, mach das auch manchmal. Cemnastik: ich das total gebraucht. Und diese frische Luft, die tat mir richtig gut. Ich habe auch ganz viel mit meiner Mama telefoniert in der Zeit, Grüße gehen raus. Michael Mauder: Grüß! Cemnastik: Und es war einfach wichtig und richtig, dass ich das gemacht habe. Aber ich habe da immer noch ganz dolle an diese Situation gedacht. Und ich habe versucht, das irgendwie zu greifen, aber es hat mich wahnsinnig überfordert. Allgemein, ganze Abend hat mich übrigens wahnsinnig überfordert. Es ist total schön gewesen, so vielen Leuten zu hören, wie toll sie mich finden. geht ja, erstens geht's ja in so einem Abend überhaupt nicht mich, sondern was ganz anderes. Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: Das war schon gut so. Aber ... äh, wir alle wissen, dass ich mit so Menschenmengen und solche Veranstaltungen allgemein eigentlich nicht mag. Und es war ... also, Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: meine soziale Batterie war lange, lange vor ... das Premiere-Anschluss aufgebrauchte. Und dann bin ich nach Hause gekommen und ich hab gesagt, der Kollegin, echt noch mal nachts eins oder so ne WhatsApp geschrieben, in der ich gesagt hab, falls ich dir oder deinen Freunden irgendwie aufm Schlips getreten sein sollte, euch aus irgendwelchen Gründen verletzt haben sollte, wie auch immer, bitte seid ihr dessen bewusst, dass das 100 % keine Absicht war. Ich hab ein super seltsames Gefühl zum Abend und irgendwie... Weiß nicht, hab ich das Bedürfnis, dir das zu schreiben, weil ich damit nicht so richtig umgehen kann. Und sie hat mir dann am nächsten Morgen geantwortet, hey, nein, gar nicht. Ich war nur völlig überfordert mit dem Abend, mit diesen ganzen Menschen. Und dann plötzlich war das für mich auch wieder völlig in Ordnung, weil ich das total... Also diesen Umstand, dass man überfordert ist, so gut verstehen kann. Aber warum diese Freundin mich so komisch angelacht hat, das ist für mich Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: immer noch ein absolutes Rätsel. Da ich sie nicht kenne, werde ich Michael Mauder: Ja, ich kenne das sehr gut. Cemnastik: sie das niemals fragen, aber... Michael Mauder: Ich versuche sowas dann auch immer, weil sowas passiert halt auch, also kenne ich auch sehr gut. Gerade wenn man dann anbietet, also nachfragt, ob alles in Ordnung ist, also quasi so ein Gespräch anbietet und das dann nicht angenommen wird, ab dem Punkt versuche ich dann immer zu sagen, okay, dann habe ich, also ich habe jetzt angeboten, darüber zu reden, wenn irgendwas sein sollte und wenn das nicht angenommen wird, dann mehr kann ich jetzt gerade nicht tun. Und dann ist das offensichtlich auch nicht mehr mein Problem jetzt hier, weil ich würde gern drüber sprechen. Wenn das nicht jetzt gerade nicht gemacht wird, Cemnastik: Hmm. Michael Mauder: ist es nicht mehr an mir, da irgendwas aufzuklären. Aber ich verstehe natürlich, dass einen das beschäftigt und dass man da dann nicht einfach loslassen kann. Gerade weil wir ja auch Leute sind, die gerne gemocht werden und wenn wir nicht gemocht werden, wissen warum. Deswegen verstehe ich das voll. Cemnastik: Ja, ja, genau. Wobei das... Also meine Therapeutin hat da auch noch so ein paar Sachen gesagt. Und das ist... Da war ich verblüfft, nicht weil ich ihr nicht zugetraut hätte, dass sie intelligente Sachen sagen würde, sondern im Gegenteil. Aber auch vor allem, weil das... mir bisher so nicht in den Kopf gekommen war. Und Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: das... ... ist... Interessant das kann ich euch jetzt nicht zu zu detailgetreu erzählen weil es halt einfach Michael Mauder: Ja, alles gut. Aber das ist Schöne an Therapie, dass man dann ... Dass es oft so simpel ist, aber man einfach noch nie so über Dinge nachgedacht hat. Das war auch für mein Therapie- Therapieding immer von wegen, ... Es ist eigentlich klar. So, oder eigentlich macht das jetzt voll Cemnastik: Ja. Ja also ich, Michael Mauder: Sinn. Und es ist jetzt noch nicht so komplex, dass man da nicht drauf kommen könnte. Aber kommt man halt einfach nicht. Cemnastik: Ich weiß nicht, es das ist, das werd ich rausfinden über die nächsten Wochen und und Jahre, ob es das theoretisch jetzt dann war oder hätte sein können zumindest. Aber die Möglichkeit besteht zu 100%. Und das ist auf jeden Fall ein neuer Blickwinkel und ich komm damit jetzt besser klar. Heute Morgen war ich Tischtennis spielen. Und irgendwie... bin ich auch in der Situation überfordert gewesen. Nicht was das Tischtennenspielen angeht. Das möchte ich jetzt noch einmal kurz aufschlüsseln, weil da hab ich mit niemandem bisher drüber geredet. Mein Kumpel Victor. Der hört den Podcast nicht. Aber vor allem auch nicht, weil er ihn nicht versteht, weil er auf Deutsch ist und Victor sehr wenig Deutsch kann. Und wenn du... Vielleicht kannst du mir da irgendwie bisschen helfen. Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: Ich hab Viktor gestern Abend geschrieben und gefragt, er, weil wir ja heute erst zur Mittagszeit aufnehmen, vormittags zufälligerweise Zeit und Lust hat, mir ne Runde Tischtennis zu spielen. Er sagte, ja total, aber ich hab nen Arzttermin beim Orthopäden. Aber wir können uns gerne danach treffen, der Termin ist 10 und mal sehen, wie lange das dauert. Und dann ich gesagt, okay, cool. Wo ist der denn? Vielleicht kann ich dich ja mit dem Auto abholen, dann sind wir ein bisschen schneller. Und dann hat er mir die Adresse geschickt und ist lustigerweise sechs Häuser neben meinem Orthopäden. Was random ist, dass sechs Häuser nebeneinander einfach zwei Orthopäden sind. Ja, genau, ist tatsächlich Michael Mauder: Okay. Das ist eine Orthopäden ... in der Orthopädenstraße. Mhm. Cemnastik: die Orthopädenstraße. Nein, ist es nicht. Michael Mauder: Das wäre sehr funny. Cemnastik: Ist die innere Medizinstraße. Michael Mauder: Inneren Medizinstraße, Cemnastik: Nee, ähm, aber ich Michael Mauder: neurologische Straße. Cemnastik: hab, ähm, hab dann gesagt, okay, ja, dann meld dich und dann können wir mal gucken, ob sich das sozusagen ausgeht. Nach dem Motto. Und dann hat er angerufen, jo, ich bin jetzt durch, wo bist du? Und ich so, äh, ja, zu Hause. Ja, okay, aber hat sich was am Plan geändert? Und ich so, nee. Ja, okay, holst du mich dann jetzt ab? Und ich so, ja, meinetwegen, also ... Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: Klar, also, ja kann ich machen. Dann hole ich dich jetzt halt ab. Dann hab ich ihn abgeholt, also, den hab ich mich angezogen erst mal und dann abgeholt mit dem Auto. Und dann hab ich gefragt, ob er schon was gefrühstückt hat, und er nee, können wir noch kurz bei Edeka vorbeifahren? Ich so, ja, okay, dann sind wir noch bei Edeka vorbeigefahren. Dann hat er sich noch ein paar Sachen gekauft, ich hab mir auch ein Sachen gekauft. Und dann ... sind wir zu ihm gefahren und dann sind wir erst mal in seine Wohnung gegangen und dann hat er sich umgezogen und so weiter. Und dann sind wir 11.37 Uhr endlich Tischtennis spielen gegangen und ich konnte aber nur bis 12.30 Dann haben wir aber auch angefangen zu spielen und das war cool und ich hab voll oft gelacht und so und er hat die ganze Zeit nicht gelacht. Und er ist ein Mensch, der viel lacht. Also es ist so jemand... Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: Ich hab das nicht verstanden. Ich hab dann so, ey, Victor, was's up, man? Why are you not smiling? Where's this beautiful teeth? Und er hat nicht geantwortet und er hat nicht gelacht. Und dann hat er irgendwann so nach 20 Minuten gefragt, und bist du jetzt bereit, dass wir ein Spiel spielen? Hab ich gesagt, nee. Und dann meinte er, warum nicht? Und dann hab ich gesagt, ich bin erst bereit, mit dir ein Spiel zu spielen, wenn du lächelst. Und dann meinte er, pff, dann spielen wir halt nicht. Und dann haben wir die ganze Zeit nur gespielt, und 12.30 Uhr hat mein Wecker geklingelt. Dann hab ich gesagt, yo, okay, weird day today. Und er so, ha? Und ich so... Weird day today. Huh? Strange day today. Yeah, ja, ja. Okay, cool, bye, see you later, man. Und ich so, okay, cool, okay, ciao. Und ich fand es ... Ich dachte mir so, Digga, ich hab dich mit dem Auto abgeholt von Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: deinem Orthopäden, der echt nah an deiner Wohnung ist, so theoretisch. Ich war mit dir bei Edeka, obwohl ich nicht zu Edeka gemusst hätte. Und so weiter. Und ich hatte Spaß beim Spielen eigentlich, aber die letzten 20, 30 Minuten hatte ich auch keinen Spaß mehr mit dir. Weil du auf meine Fragen nicht geantwortet hast, nicht mit mir geredet hast. Ich hab ihm das nicht gesagt. Ich sag das jetzt dir und ich sag das der Community. ich frage mich ... Das hat mich sehr überfordert. Das hätte mich früher nicht überfordert, als dass ich entweder so lange genervt hätte, bis eine Antwort kommt. Oder ich halt Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: einfach abgebrochen hätte und gesagt hätte, ey sorry, aber darauf hab ich jetzt keinen Bock. Ich hab dir, ich hab dich abgeholt und irgendwie dachte ich, wird das jetzt ein netter Tag. wenn du, also ich hab kein Problem damit, wenn du schlecht drauf bist, aber dann rede doch mit mir. Dann sag mir doch entweder, ey Bruder, ich bin schlecht drauf, lass uns heute nicht spielen. Oder hey, ich bin schlecht drauf, lass uns darüber reden. ne, also ich bin, ich hab ja gar kein Problem damit. Oder lass uns schlecht Michael Mauder: Oder lass uns schlechte Laune spielen. Cemnastik: gelaunt miteinander spielen, aber dann weiß ich das wenigstens. Und nicht so gar nicht reagieren. Michael Mauder: Hm. Cemnastik: ja, jetzt meine Frage an dich und auch an die Community. Soll ich das bei ihm ansprechen oder soll ich es einfach als Gegebenheit akzeptieren? Michael Mauder: Ich glaube, kannst es als ... Also, sofern es dich jetzt nicht nachhaltig beschäftigt und irgendwie morgen noch beschäftigt, würde ich ... Ja, das ist Cemnastik: mich beschäftigt alles nachhaltig, aber... Michael Mauder: dann eben genau das Ding. Aber das kannst du auch aus dieser Perspektive dann, wenn du es ansprichst, auch ansprechen. Von wegen, es ist voll okay, wenn du nicht über alles sprechen möchtest, was dich grade belastet. Aber ich hab halt einfach irgendwie volles ungute Gefühle nach dem letzten Mal. Und können wir kurz drüber sprechen, was da los war oder ob ob ich irgendwas falsch gemacht hab, keine Ahnung. Dass du sagst, mich würdest beruhigen, wenn wir darüber sprechen und nicht sagst, du bist mir eine Erklärung schuldig. Ich glaube, dieses Sorum ... Genau. Ähm ... Und ... Aber ... Cemnastik: Ja, ja, nein, so auf gar keinen Fall. Das würde ich auf keinen Fall machen. Wenn ich das so hätte machen wollen, ich das längst gemacht. Michael Mauder: Ja, aber ich glaube, also ich versuche und da bin ich auch nicht gut darin, aber ich versuche immer mehr zu erkennen, dass Menschen so alle Menschen sehr komplex sind und Reaktionen und Dinge hunderttausend Gründe haben können, die nicht Cemnastik: Ja ja voll. Michael Mauder: nicht mit einem selbst zu tun haben müssen. Das aber ich kenne das Gefühl total gut, dass man dann auch einfach nicht weiß. was jetzt los ist, woran es lag. Und das war ja ein klassisches Missverständnis, was ihr hattet. deswegen... Cemnastik: Weiß nicht, ist das ein klassisches Missverständnis, wenn ich sage, ey, wir können mal gucken, ob ich dich abhole, und er dann davon einfach Michael Mauder: Naja, es ist schon sehr ... Cemnastik: ausgeht, dass er, dass ich, ohne dass ich weiß, wann sein Termin vorbei ist, da bin mit dem Auto, weiß ich nicht, ob das ein klassisches Missverständnis ist. Michael Mauder: Mhm. Ja. Naja, also Missverständnis heißt ja nicht, dass es ... Also, in meinem Kopf heißt es Missverständnis nicht automatisch, dass beide Seiten Cemnastik: Jaja, doch du hast recht. Michael Mauder: gleich nachlässig in der Kommunikation waren. Einfach nur, dass man von Cemnastik: Hm. Michael Mauder: unterschiedlichen Sachen ausgegangen ist. Das heißt nicht, dass es hätte klappen können. Was es offensichtlich nicht hätte können in der Situation. Aber ja, also ich würde sagen Cemnastik: Ja, ich glaub ich... Michael Mauder: ... Wenn ihr euch das nächste Mal seht, wenn du immer noch darüber nachdenkst, würde ich es schon ansprechen, aber eben aus einer Dinge heraus von wegen, mir lässt das keine Ruhe. Cemnastik: Ja, ja. Michael Mauder: Aber wenn du sagst, du stehst da drüber, dann musst du es auch nicht ansprechen. Vielleicht spricht er es ja von sich aus an nächstes Mal, kann ja auch sein. Cemnastik: Ich glaube tatsächlich, dass alleine das, dass ich darüber geredet habe, dass jetzt das für mich auch okay gemacht hat. Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: Aber... Also zusätzlich dazu, ich bin Mensch oder ich möchte gern Mensch sein und dahingehend entwickle ich mich derzeit auch total, der eigentlich total sein Gegenüber sieht und wahrnimmt Michael Mauder: Mhm. Cemnastik: und versucht alles aus... aus dessen ihrer Perspektive auch zu sehen und so. Und... Das fiel mir bei Victor jetzt heute halt super schwer. Also weil es Michael Mauder: Ja. Cemnastik: keine Perspektive gab, die ich sehen konnte, weil er so einfach Michael Mauder: Genau. Cemnastik: nur nicht reagiert hat. Und das ist das, was mich theoretisch oder potentiell nachhaltig tangieren wird. Wenn ich mit Lolo Michael Mauder: Ja, verstehe ich voll, Cemnastik: irgendwie so eine Situation habe, dann... oder mit dir, dann versuche ich mich voll auch in eure Perspektive reinzuversetzen. Und das funktioniert aber auch, weil ich irgendwie ... nicht mit einer Wand rede, sondern mit jemandem, reagiert. Und, äh Das erinnert mich fast ein bisschen an meine Ex. Also ... Michael Mauder: Ja, aber das ist ... Ja, verstehe, natürlich. Aber das ist auch das, was ich meine, dass Menschen superkomplex sind, dass man selber ja auch komplex ist. Dass auch manche Reaktionen bei einem selber Reaktionen hervorrufen, weil man sie eben aus anderen unschönen Situationen kennt zum Beispiel. Und deswegen Cemnastik: Nein. Michael Mauder: auch noch nachhaltig beschäftigen. Und ich bin grade an einem Punkt, wo ich halt auch versuche zu lernen, dass man manchen Menschen, das klingt jetzt grob, wenn ich sage, dass man manchen Menschen nicht helfen kann, Aber ich meine das jetzt gar nicht so, dass man den Menschen nie helfen kann, aber dass es halt einfach auch immer eine richtige Zeit und richtigen Ort gibt. Und wenn die Person Cemnastik: Hm. Michael Mauder: gerade halt einfach ein nachdenkliches, trauriges Gesicht zieht und irgendwie offensichtlich irgendwas auf der Leber liegt, ob das jetzt mit einem selber zu tun hat oder nicht, dann kann man da seine Hilfe anbieten. Aber wenn die in dem Moment nicht einfach nicht angenommen werden kann, vielleicht auch einfach nur. dann ist das halt einfach jetzt gerade nicht der richtige Zeitpunkt dafür und damit muss man dann auch für sich selber den Frieden finden, dass man da jetzt gerade einfach keine Lösung oder keine Hilfe auch überhaupt anbieten kann in dem Moment. Cemnastik: Ich hab das so dolle als Gag gesagt. Und jetzt erinnert mich die gesamte Situation an meine Ex. Also, dieses ... musst davon ausgehen, ich muss davon Michael Mauder: Siehst du mal? Aber das ist ja genau das, was ich meine. ist so komplex alles. Cemnastik: ausgehen, dass ich sie abzuholen habe. Egal, Michael Mauder: Mhm. Ja, bin der. Cemnastik: ob ich es will oder nicht, wir gehen noch einkaufen. Das einzige Ding ist, dass ich nicht bezahlen musste. So, das hätte ich bei meiner Ex noch gemusst. Und, äh, wenn ... Es wird einfach nicht reagiert. So, ich rede mit einer Wand. Das ist einfach zu 100 % ein Trigger an mich. das ist... Da konnte... Michael Mauder: Mhm, ja. Macht dann ... Gern geschehen, macht 120 Euro. Cemnastik: Da konnte Victor gar nichts... dran ändern. Egal, wie er reagiert hätte. Das hätte mich getriggert wahrscheinlich. Aber... Ey, trotzdem nervig. Michael Mauder: Ja, aber genau das meine ich damit, dass es extrem komplex ist und dass das immer beide Seiten auch da einfach je älter man wird, desto mehr Eindrücke hat man einfach mitbekommen. Desto besser wird man vielleicht auch bei sowas, aber desto mehr ist es halt auch einfach komplexer, weil einfach wir komplexe Wesen sind auf allen Seiten des Gesprächs. Cemnastik: Was auch komplex ist, ist das Zusammenpuzzeln dieser heutigen Folge. Und wir sehen Michael Mauder: Ja. Cemnastik: jetzt da oben 50 Minuten und 25 Sekunden, aber wir haben Michael Mauder: Das ist aber nicht richtig. Cemnastik: auch schon mindestens 10 weitere Minuten und so weiter. Michael Mauder: Wir haben genau 12 in der ersten, aber den Timer, den wir jetzt... Cemnastik: Ja, aber davon müssen wir bestimmt auch einiges wegschneiden. Michael Mauder: Nee, den Timer, wir jetzt sehen, sind am Anfang, ich glaube, Minuten Stille drauf Cemnastik: Ja, ja. Michael Mauder: oder das Telefongespräch, das wir geführt haben, weil wir nicht wussten, dass wir noch aufnehmen. Und der Loop-Knopf, der nicht gedrückt wurde, verdammt. Cemnastik: Und du hast mal wieder nicht den Loop gemacht. Ey, aber man könnte meinen, dass wir noch sehr neu im Geschäft sind mit unseren, weiß nicht, fast 80 Folgen mittlerweile. Michael Mauder: Ja, wirklich. Wie ... Folgen, die wir gemacht haben mittlerweile. Ja, ich weiß auch nicht. Ich nehm das auf meine Kappe, weil mein Internet war und auch mein Tag heute ist. Heute gehen einfach Dinge schief. Ja, Cemnastik: Ja, ist ja nicht deine Schuld, ist ja die Schuld von Deutschland. Michael Mauder: danke, Merkel. Sag ich immer wieder. Ihr werdet hoffentlich nicht allzu viel davon gemerkt haben, weil wir doch dann mit der ausgeschaltet Kameras Cemnastik: Gemärkelt. Michael Mauder: zwischen hey ... zwischendrin eine Lösung gefunden haben. Und wenn es euch gefallen hat, immer, dann schreibt uns das gerne in Kommentare, erzählt es gerne weiter. Kommt gerne noch zu meinem Soloprogramm. Wenn ihr das hört, dann geht es übermorgen los. Also wenn ihr das am Tag, dem es rauskommt, hört, geht es übermorgen los in Rosenheim. Montag drauf in München, Cemnastik: Hehehehehe! Michael Mauder: Mittwoch darauf in Hamburg. Tickets gibt es über den Link in den Show Notes. Und das Schlusswort überlasse ich wie immer meinem lieben Freund Cem Lukas Yigin, in Hamburg. Cemnastik: Wir haben einen richtig netten Kommentar unter unserer letzten Folge gehabt, dass wir doch mal gerne eine Topf- oder Flopfliste über Weihnachtssüßigkeiten machen sollen. Das hat Michi auch gerne für heute machen wollen. Aber mir ist es einfach noch viel zu früh, jetzt schon über Weihnachten zu reden. Und deshalb, wir werden das machen, aber halt erst so in ein paar Wochen. Tschüssi! Michael Mauder: Tschüssi. Also für mich ist das ja Monat zu spät. Cemnastik: Jaja, für mich nicht.