Cemaia Twain: HELLO! Ich bin wieder da und kann wieder laut sein. Michael: Neiiii Wir sind back in der üblichen Configuration. Das ist die Kunstpause, das Cem Lucas Jägener, ich bin Michael Mauder und unsere Intro kommt jjjj Cemaia Twain: Jetzt! Bamm! Warum ist denn der so Michael: Ihr Wollingen! Cemaia Twain: laut? Michael: Wir sind so laut, weil wir unsere Müdigkeit überspielen müssen, wie wir das... Ach, warum Cemaia Twain: Ich meinte, Tim, warum ist der so laut? Michael: ist Tim so laut? Tim ist nicht lauter als sonst. Eingestellt zumindest. Cemaia Twain: Ja, aber meine Kopfhörer sind halt hier besser als in der Türkei wahrscheinlich. Michael: Okay, verstehe. sag mal, entschuldige dich mal, warum du so eingestellt bist. Wir sind beide noch ein bisschen verdetscht, aber das Cemaia Twain: Ein bisschen, ja. Also ich auf jeden Fall nur ein bisschen. Michael: ist voll okay. Wir haben beide einiges erlebt in letzten sieben Tagen, glaube ich, was es zu erzählen Cemaia Twain: Ja. Michael: gilt. Ich war in Berlin, du bist zurückgeflogen aus Portem. Wie waren die Flüge? mal ganz kurz zwei Sätze zu deinen Flügen. Cemaia Twain: Ja, das kann ich schnell zusammenfassen, die Flüge waren echt okay. Michael: Hey! Cemaia Twain: aber mir ist aufgefallen, jetzt auf dem zweiten Flug sozusagen, der aus Istanbul nach Hamburg, der ist natürlich der längere und angsteinflößendere Flug, allein dadurch, dass er länger geht. Ähm, in Kombination mit, ich bin ja vor 10 Tagen schon zweimal geflogen und ich bin ja heute auch schon einmal geflogen. Und der Beruhigungstablette und dass das Wetter gut war und quasi keine Turbulenzen waren, ist es im Prinzip echt aushaltbar, auch für Leute, eine leichte bis mittelmäßige Flugangst haben. Aber, und jetzt kommt der Punkt, der jetzt halt kommt, es ist einfach langweilig. Also im Zug... Kannst du aufstehen, rumlaufen und du hast keine Angst? Ja, richtig. Michael: Sobald die Flugangst nachlässt, setzt die Langweile ein. Cemaia Twain: ist, äh, aber dieser... ne, also... Das ist, ich bin schon ganz froh, dass meine Eltern gebucht haben, weil ich hätte viel mehr Geld ausgegeben, denn ich hätte nicht, äh, ne Billig-Airline gewählt, ne? Also auch Billig-Airlines haben ihre Statuten und Wichtig- und Regeln und so und auch Billig-Airlines sind nicht Billig-Airlines. Sie sind nicht dadurch billig, dass sie schlechtere Flugzeuge haben und öfter abstürzen. sondern die sind dadurch billig, dass es kein Entertainment-System gibt und keine bequemen Sessel und keine Beinfreiheit und so ein Kram. alles, was Luxus ist, ist nicht vorhanden. Oder kann nachträglich gekauft werden, wie beispielsweise Essen oder Trinken an Michael: Mhm. Cemaia Twain: Bord. Und ich hätte wahrscheinlich über Turkish Airlines gebucht und... Turkish Airlines hat halt deutlich bequemere Sitze und Turkish Airlines hat deutlich mehr Beinfreiheit und Turkish Airlines hat ein Entertainment-System. Michael: Da hättest du dir aber das Flugzeug mit den ganzen Leuten auf dem Rückweg von der Haartransplantation teilen müssen, wahrscheinlich. Cemaia Twain: Ja, das musste ich auch so, weil Ajet ist die zweitgrößte türkische Fluggesellschaft. Die ist nur einfach die Billigflugsgesellschaft. Michael: Ich hab da so ein Bild gesehen, was sehr funny war. so diese oberen Kopfhälften über die Kopfstützen hinweg in so ein Flugzeug und einfach jeder Zweite hatte so diese roten Punkte und diesen Turban, diesen Verbands-Turban. Fand ich sehr funny. Cemaia Twain: Aber das Gute an dem Entertainment-System wäre ja, dass ich dann nicht da drauf gucken würde, sondern auf das... Also Michael: Du musst nicht auf die Glatzen gucken. Cemaia Twain: ich, ich mein, ich hab ja auch ein Handy und wir leben in einer Zeit, in der man ganz viel eigenes Entertainment dabei haben kann. Das Problem ist nur dann, wenn die Tische, die da vorne am Vorderseitz sozusagen sind, nicht ausklappbar sind. Oder gar nicht existieren. Oder Michael: Ach... Cemaia Twain: kein Haken da existiert, damit man da mal was hinhängt oder so. Oder auch keine, keine, diese... diese kleinen Täschchen, die man aufmachen kann, da Michael: Mhm. Cemaia Twain: was reinzustecken. Wenn die auch nicht existieren, das nervt einfach. Du sitzt dann dreieinhalb Stunden mit deinem Handy so. Oder ich hab auf dem zweiten Flug, das ist alles jammern auf ganz hohem Niveau. Ich bin froh, dass ich zu Hause angekommen bin und dass ich noch lebe. Aber so die ersten 35 oder 30 bis 45 Minuten des zweiten Fluges, die hab ich sogar geschlafen, da war ich echt stolz Michael: Hey, gut. Cemaia Twain: Aber ich hab auch die Nacht vorher durchgemacht. ich war, es war mein Plan zu schlafen, nicht ganz geklappt. hab insgesamt 40 Minuten in der Nacht geschlafen und dann noch mal ungefähr 40 Minuten im Flugzeug. Aber Michael: Okay. Cemaia Twain: das waren dann nur 80 Minuten und dann seither bin ich ein bisschen zerklatscht. Michael: Mhm. Cemaia Twain: Weil ich, ähm, aber auf eine positive Art und Weise zerklatscht. Denn ich habe, ähm, seither bin ich früh ins Bett gegangen und hab irgendwie die Nächte durchgeschlafen und zwar auch viel. Also teilweise hab ich irgendwie ... An dem Tag, an dem ich zurückgekommen bin, obviously, da bin ich schon 21.30 ins Bett gegangen. Da hab ich mich vorher ... zehn Stunden, die ich schon zu Hause war ungefähr ... Wirklich gezwungen wach zu bleiben habe ich nicht geschafft ich habe so alle ich habe so ungefähr zwei stunden an fünf minuten powernaps an dem tag hinter mir gehabt Ja ständig also ich bin auch nirgendwo mehr hin weil ich wusste Michael: Immer so ein kurzes Wecknicken. Cemaia Twain: wenn ich auto fahre sterbe ich Weil ich einfach Michael: Boja! Cemaia Twain: ich einfach so krank müde war aber da habe ich dann von 21 30 bis 37 Gepennt das waren zehn stunden und am nächsten tag bin ich 22 30 Michael: Hm. Cemaia Twain: am nächsten tag 23 Uhr gestern bin ich deutlich später nämlich erst 23 30 ins bett gegangen Und gestern habe ich auch relativ schlecht geschlafen. in der Nacht. Aber deswegen bin ich jetzt auch verklatscht. So. Du bist dran. Michael: Okay. Ich bin auch verklatscht seit über einer Woche mittlerweile, also seit der letzten Aufnahme, weil einfach sehr viel los ist wieder. Ich habe das sogar, ich, der vorletzten Folge gesagt, dass jetzt ab September wieder richtig viel zu tun ist bei mir, da geht es wieder los. dem ist so. Und das wird jetzt auch erst mal nicht aufhören, dass ich einfach wieder sehr viel mehr zu tun habe, sehr viel mehr auftrete und einfach viel unterwegs bin. Und ich war in Berlin und ich war einfach permanent in so einer Anspannung, weil ich hatte die Tage davor... Ja, weiß ich nicht, ich hab mich im Hotelzimmer vergrochen. Ja, Ähm, Cemaia Twain: Ja. Bei Berlin scheiße es. Reiz dich neben Köln und Pforzheim ein. Michael: nee, ich hatte die Tage vor der Abreise viel zu tun. Da war ich beim Himmelblau-Magazin. Das kann ich auch gerne noch erzählen. Das war direkt nach der letzten Aufnahme. Cemaia Twain: Ich bin Himmelblau, Himmelblau, da da da da Michael: Ich war bei den Ärzten. Der Himmel ist blau und der Rest deines Lebens liegt vor dir. War mein erstes Konzert, 20.08.2008. Auch da kommen wir später noch drauf zu sprechen. Anyway. Ähm ... Mhm. Da war ich auf Cemaia Twain: 2008 da warst du schon auf der welt mein gott Michael: da war ich auf einem Ärztekonzert. Auf jeden Fall, bin mit einem Zug nach Berlin gefahren, und die Deutsche Bahn ist ja mal der größte Scheiß überhaupt. Das ist ja Cemaia Twain: EEEE Michael: alles ... Das hab ich jetzt nur für dich gesagt. Es wirst ... Cemaia Twain: Hey, umarme mich, Bruder! Michael: Ähm, in der App stand, dass sie pünktlich ist. Am Gleis stand was Cemaia Twain: Nein! Michael: von Verspätung, aber dann bin ich noch in die DB-Lounge gegangen, solange ich das kann, weil im Oktober verfällt mein Goldstatus. Da müssen wir eine eigene Folge darüber Cemaia Twain: Andere Lösung finden. Michael: machen, wo ich zu trauriger Musik die Benefits meines Goldstatus nachtrauere. Ähm ... Genau. Cemaia Twain: Ich spiel dir die Musik live. Michael: Du singst sie, spielst sie auf einer Kasu ein. Genau. Cemaia Twain: Ahhhh! Michael: Ähm, deswegen war ich in der DB-Lounge, bin pünktlich zum Gleis, und ich hab mir ... den Premiumplatz für beide Fahrten hinter dem Zugfahrer. Also wirklich Wagen 21 Platz 15. Große Empfehlung. Das ist ganz vorne rechts wirklich eine Glasscheibe, die der Zugfahrer transparent oder intransparent schalten kann. Und wenn er es transparent schaltet, kannst du ihm bei der Arbeit zugucken. Aber dafür muss ich halt uns Cemaia Twain: Das ist immer Wagen 21 Platz 15? Michael: 21 oder 31, je nachdem wie der gereiht ist in dem Fall. Ich weiß auch nicht, Cemaia Twain: crazy. Michael: ob die verschiedenen ICE Klassen verschiedene Nummern haben für die Sitze. Aber auf jeden Fall war es bei beiden, war einmal 21.15 und einmal 31.15. Und deswegen musste ich da aber ans Ende vom Bahnsteig, ich natürlich ganz vorne in diesen sehr langen Sprinter ICE gehen wollte, und dann stand ich da ganz vorne und dann kam die Ansage, dass wegen einer Streckensperrung zwischen München und Ingolstadt die Bereitstellung des Zuges sich verzögert und wir mindestens 20 Minuten später starten. Cemaia Twain: Ach, die Bereitstellung ist mal wieder das Problem. Ach nöööö Michael: Ich finde auch, dass man für jede einzelne Zugfahrt einen eigenen Zug haben sollte eigentlich und die nicht auf irgendwelche anderen Züge warten müssten. Aber 20 Minuten später ist er dann gefahren und war dann mit 40 Minuten Verspätung in Berlin. Cemaia Twain: Ach, 40 Minuten, das ist doch quasi pünktlich bei der Deutschen Bahn. Michael: Ja, ja bei mir auf jeden Fall. wollte das nur ein bisschen übertrieben anmoderiert haben, du dich gesehen fühlst. Genau. Cemaia Twain: dich kurz mal freust, ja. Ja. Meine Oma ist gestern, Entschuldigung, ich spring mal Michael: Na, ist gut. Cemaia Twain: ganz kurz rein, die ist 90 die Frau, deswegen mal sehen wie lange sie noch, na egal. Ähm, nein, nein, nein, nein, Michael: Hm. Muss man jede Gelegenheit nutzen. Cemaia Twain: nein, nein, nein, nein, nein, das war ein Witz. Äh, also das war ein guter Witz, aber es war auch ein Witz. Ähm, aber die ist hier gewesen, die ist, ähm, ich glaub, Samstag ist die gekommen und am Sonntag ist sie auch schon wieder zurückgefahren. Die wohnt in der Nähe von Bonn und ich in Hamburg. Ähm. und die ist, die ist am Sonntag mit meinem Onkel, der Geburtstag hatte, in König der Löwen gegangen. Und dann ist die danach abends zurückgefahren. Und der Zug wurde mal wieder in Hamburg eingesetzt und war mal wieder eine Stunde zu spät wegen der Michael: Mhm. Mhm. Cemaia Twain: Bereitstellung des Zuges. Und das hat dazu geführt, dass sie den letzten Anschlusszug in Köln verpasst hat und als 90-jährige Frau dann von Köln aus mit einem Taxi nach Hause fahren musste für 150 Euro. Und es Michael: Ach schön. Cemaia Twain: wurde nicht von der Deutschen Bahn übernommen. Also es ist, äh Michael: Hey, es läuft alles wie immer. Bei der Rückfahrt kann ich auch gleich sagen. Cemaia Twain: Läuft nach Plan, Auf der Hinfahrt ist sie auch ne, ist sie übrigens auch dreiundfün- oder 55 Minuten zu spät gekommen, das heißt sie konnte äh, leider nicht das geltend machen, weil sie nicht nochmal fünf Minuten zu spät gegangen ist. Michael: Genau die fünf Minuten. Wie bei der Rückfahrt war das Spannende, dass da in Berlin ich glaube, 27 und 39, also innerhalb von zwölf Minuten, zwei ICEs nach München vom selben Gleis abgefahren sind. Was soll da schon schiefgehen? Richtig. Cemaia Twain: Naja, ungefähr 50 % der Menschen, in den falschen Zug gestiegen sind. Michael: Genau. Und das Schöne war, dann hatten die genauso die paar Minuten Verspätung, dass der eine 40 und der 42 angesagt war. Aber meiner war der vordere von den beiden, deswegen war mir das dann wurscht. Und dann war ich zwei Minuten zu früh in München. Und ich hab's zum ersten Mal, ich glaube wirklich zum ersten Mal, geschafft, dass ich so konzentriert in meinem Arbeitstunnel bin, dass ich wirklich einfach zweieinhalb Stunden lang von diesen vier super konstruktiv und produktiv gearbeitet habe im Zug und sogar bisschen genervt war, dass ich in München angekommen bin, weil ich jetzt noch eine halbe Stunde hätte länger machen können. Da war ich sehr stolz, weil ich sonst immer echt Probleme hab im Cemaia Twain: Ja, echt ein bisschen nervig auch, ne? Wärst du mal nach Ingolstadt weitergefahren? Michael: Ja, genau. Einfach sitzen geblieben, wieder zurück nach Berlin. Cemaia Twain: Ja, auch gut. Michael: Aber da war ich sehr happy, dass ich da so gut arbeiten konnte. Zugfahrten, so wie immer, würde ich sagen, ganz normaler Wahnsinn. Cemaia Twain: Ja. Michael: Berlin selber ist eine Stadt. Cemaia Twain: Ja, okay. Punkt. Ende. Michael: die mit der ich nicht klarkomme was nicht das problem von berlin ist glaube ich das ist einfach auch meine genau Cemaia Twain: Und nicht warm werde. Nee, aber es ist auch nicht dein Problem. Nö, auch nicht. Es ist einfach für beide kein Problem. Du hast kein Problem damit, in Berlin zu leben. Und Berlin hat kein Problem damit, dass du nicht in Berlin lebst. Michael: Ja, genau so. ich hab am Tag, an dem ich angekommen bin, hab ich in Open Mic gespielt. Das Kuss-Kuss-Comedy Open Mic kann man auch mal outschauten an der Stelle. Das ist älteste noch laufende Open Mic in Berlin. Da hab ich auch 2017 schon gespielt. Und ich find das total ... Cemaia Twain: Da war ich noch in der Schule. Michael: Ich find das total spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Herangehensweisen der Comedians bei Open Mic in München und in Berlin sind. Weil ... ähm, ja, die kommen wirklich nur für ihren Auftritt. Also, die wissen immer sehr, oder recht genau, zu welcher Minute sie da sein müssen. Betreten den Raum während ihrer Anmoderation. Und sind bei ihrer Abmoderation schon wieder weg. Ähm, und ... ich find das voll schade, weil ... Ja, es hat gar nicht ... Das Cemaia Twain: Sympathisch! Michael: hat sich halt einfach eingebürgert. Das ist halt so Usus da. Und viele Leute sind dann auch da, aber die sitzen dann auch im Nebenraum. unterhalten sich da, was ja auch voll fein ist. So ein Hang mit Comedians hat ja auch was für sich, aber während der Show finde ich das halt echt ein bisschen krass, dass die wirklich die komplette Show da sitzen, sich unterhalten und dann nur für diese sieben Minuten oder wie auch immer, wie lange auch immer sie haben, dann da auf die Bühne gehen. Weil für mich ist es super wichtig, den Raum zu lesen und zu checken, was sind jetzt hier vielleicht auch schon die Insider, die sich entwickelt haben, was sind Themen, die andere Comedians schon hatten vorher. Worauf kann man was anspielen? Klar will ich was testen, aber ich will auch spontan sein auf der Bühne und ich finde das voll krass. Cemaia Twain: Naja und man kann dann auch auch irgendwie die anderen mit supporten oder nicht? ist doch Michael: Ja. Cemaia Twain: einfach, wenn du, weiß ich nicht, ihr seid sechs Künstler oder acht Künstler, vier vor der Pause, vier nach der Pause, Michael: 6 bis 8. Cemaia Twain: acht Künstler sind einfach bei, für Leute wie dich ist das ein ganz ausverkauftes Haus. Sechs, sieben neue andere Zuschauer noch. Ja dann ist ganz gut, dass die in Berlin immer abzischen. Michael: Ja eben sechs, sieben Leute. Mit acht Leuten komme ich gar nicht klar, das ist mir zu viel. Nee, aber das finde ich auch, weil eigentlich, ich habe dann schon auch ganz gerne in München auch einen Eindruck von den anderen Comedians, also was die so machen, wie die so sind, wie die sich entwickeln auch. Teilweise finde ich das einfach schön zu sehen. Hey krass, da er in der Nummer nochmal so so gearbeitet und so. Und das ist da überhaupt kein Ding, das finde ich voll crazy. Und dann habe ich noch eine Mixed Show gespielt, also im Mad Monkey Room, einem 20 Uhr Show vor relativ vollem Haus. Das hat auch Spaß gemacht. Davor war ich noch bei meinem lieben Freund Kalle Zilske, der hat so eine Crowdwork Show, er irgendwie einfach mit den Leuten spricht, eine Stunde lang. Und da hat er mich noch spontan mit reingenommen. Das ist immer eine weirde Dynamik, wenn die Leute jetzt auch so, hey, wir haben spontan und wir unterhalten uns mit dem Comedian auf der Bühne und wir schreiben dem Fragen auf Zettel und so. Und dann kommt jemand und macht 10 Minuten über sich und erzählt einfach, macht ein Stand-Up-Set. Das war ein bisschen weird von der Dynamik her, aber auch das war schön und hat gut funktioniert. Genau. Und ansonsten war ich wirklich sehr, viel auf dem Hotelzimmer, war ich wirklich einfach sehr ... ... tenswarm. Genau, Cemaia Twain: Du warst auch ein bisschen angedadged, ne? Du hast, glaub ich, einen Termin auch nicht wahrgenommen, oder? Michael: den Tag drauf hätte ich dann noch eine 18 Uhr Show gehabt. An dem Freitag. Das wäre bestimmt auch schön geworden, aber da habe ich dann auch beschlossen, das abzusagen, weil ich die ganze Zeit so ein bisschen was mitgeschleppt habe, dass ich auch immer noch nicht, glaube ich, los geworden bin. deswegen habe ich dann an einem Freitag einen Ruhigen gemacht und Samstag habe ich dann die Live-Show von Verprügelt mit Drachendamme, da wir ja schon mal drüber gesprochen, den DND-Podcast Cemaia Twain: Mhm. Michael: von den Berliner Comedians wieder geguckt. Die haben ihre fünfte Staffel gestartet. Das war ein sehr, sehr schöner Abend und dann bin ich sonntag früh wieder zurück. Cemaia Twain: Bist du dann dementsprechend eigentlich für Verprügeln mit Drachen nach Berlin gefahren und hast es wieder kombiniert dann mit Auftritten oder bist du diesmal... ja okay. Check ich. Michael: Genau. die VMD-Show war der Anlass, nach Berlin zu fahren. Und dann dachte ich mir, dann hänge ich da noch ein paar Tage vorher dran und spiele ein bisschen und sehe die Leute eben. Von der Stadt habe ich wirklich so gar nichts, außer halt den Weg zu den Shows, zurück wahrgenommen. Aber habe ich auch alles schon gesehen. Und ich meine, bin dann auch ein-, zweimal im Jahr in Cemaia Twain: Du hast ja nichts verpasst. Ist auch nichts Besonderes. Michael: Berlin irgendwie immer wieder mal. Und da kenne ich mich schon auch aus. Cemaia Twain: finde, dass Besonderste an Berlin sind die krass langen Wege. Es ist jedes Mal... Aber Michael: Ja, das stimmt wirklich. Cemaia Twain: da muss ich auch sagen, ist wahrscheinlich bei dir was... Wobei nicht ganz ähnlich, weil du fährst da ja nicht beruflich hin und machst dann auch Privates da, sondern du fährst Privaten und machst dann auch Berufliches da. naja, mit privat meine ich halt die Show. Michael: Ja. Cemaia Twain: Aber ich bin, wenn ich in Berlin bin, eigentlich immer nur beruflich da und deswegen bin ich immer nur im Stress. Deswegen ist für mich so eine krass weite Strecke halt auch immer scheiße. Aber ich finde Berlin Michael: Ja, ja, nicht ist es. Cemaia Twain: trotzdem auch. Ich bin ja dann doch auch intelligent genug, es zu... das zu... weiß ich nicht, das von einem anderen Blick aus zu sehen und zu differenzieren Michael: zu differenzieren auch. Cemaia Twain: und zu adaptieren, wie es wäre, wenn ich da mal frei hätte. Michael: Mh, haha, Cemaia Twain: Und ich finde Berlin einfach nur groß und laut und voll. Michael: Hm, ja. Cemaia Twain: Und das hat Hamburg auch, aber das hat der Stadtteil, in dem ich lebe, nicht. Und ich weiß, es gibt auch Stadtteile in Berlin, die das nicht haben. Aber du wirst dich niemals mit Köln anfreunden. Und ich werde mich niemals mit Berlin anfreunden. Das ist einfach so. Michael: Ja, das mit den Wegen ist schon krass, weil man denkt sich, dann mach ich halt ne Show in Berlin. Aber du musst schon auch checken, welche Bezirke das sind Cemaia Twain: Voll. Michael: und wo du hin musst, weil das ist stabil über ne Stunde gerne mal. Cemaia Twain: Und es gibt auch voll und es gibt auch Straßen doppelt in Berlin. Ich glaube, das habe ich auch schon Michael: auch schön. Cemaia Twain: mal erzählt in einem Podcast, aber vielleicht auch nicht. Ich bin mal, ich musste, glaube ich, irgendwie 100 Euro für einen Taxi zahlen. Weil, weil Michael: Ach doch, ja, ist ja nervös. Cemaia Twain: oder 140 oder so, weil es den Haselbusch oder so heißt, die Straße. Den gibt es Michael: Das ist auch ein geiler Name. Cemaia Twain: in zwei oder drei verschiedenen Postleitzahlen in Berlin. Michael: Mmh. Cemaia Twain: Und wir sind halt zu allen Falschen erstmal gefahren. Das war auf jeden Fall eine super günstige Reise für mich. Michael: Ja, das glaube ich. Hier in München gibt es ein, zwei Shows in Schwabing, was von mir aus schon recht weit weg ist, aber da bin ich auch in 40 Minuten dann da, wirklich von Tür zu Tür. Und das ist die weiteste Cemaia Twain: Ja. Michael: Strecke, die ich für Shows, glaube ich, zu fahren habe. Cemaia Twain: Ich habe aber auch das Gefühl, die... Ich weiß nicht, vielleicht ist es auch falsches Gefühl, weil ich in München gelebt habe und in Berlin nicht. Aber ist nicht auch, dass ÖPNV in München echt gut ausgebaut haben. Michael: Das Problem vom YPENV, gerade von den U-Bahnen in München, ist, dass die sehr zentralisiert sind. so alles läuft über den Marienplatz oder den Hauptbahnhof. Also du Cemaia Twain: Ja. Oder über den Stachos. Michael: musst immer in die Innenstadt fahren, wenn du irgendwo hin möchtest oder umsteigen möchtest. Also dieses System Ringbahn, was Cemaia Twain: Na ja. Michael: es ja in Berlin gibt zum Beispiel, oder auch in Cemaia Twain: Ja. Michael: Hamburg gibt es ja diese Ring-U-Bahn. Das gibt es in München nicht. Und du musst dann mit irgendwelchen Cemaia Twain: Ja. Die dann oberhalb fährt. Michael: dubiosen dreistelligen Bussen... irgendwie dann abkürzen den Weg zwischen den U-Bahn-Linien, wenn du nicht in die Innenstadt fahren möchtest. Das ist ein bisschen suboptimal, aber meistens ist das auch kein Ding. Cemaia Twain: Stimmt, du hast recht, du hast recht. Das heißt, was das angeht, ist Berlin sogar besser, aber dafür ist Berlin einfach, was alles andere angeht, schlechter. Michael: Ja, ne, genau. Aber das war mein Berlin-Trip. Und genau, ich hab dann auch noch mich vor der VMD-Show mit einer Komedien getroffen, mit der lieben Luisa. Grüße, geh'n raus. Hab auch ein Cemaia Twain: Meld dich mal wieder. Michael: sehr spannendes Gespräch geführt. Aber erst noch, was hast du denn erlebt, seit du wieder in Hamburg bist? Hast du noch ... Cemaia Twain: Ich habe für meinen guten Kumpel Michi Mauder gearbeitet und Michael: Hey! Cemaia Twain: das war eine schöne Erfahrung. Michael: Ja. Cemaia Twain: Ich finde es auch im Vergleich mit der anderen Arbeit, ich sozusagen von zu Hause gemacht habe, ganz großartiges Erlebnis, denn die andere Arbeit davon hatte ich erzählt. Das war dieser, ich sag mal, wieder kroatische Akzent. Was Michael: Mhm. Cemaia Twain: das angeht, gab es noch ein paar dubiose Auseinandersetzungen mit dem, nicht mit dem Auftraggeber, sondern eben meinem Kumpel, der für den Auftraggeber arbeitet. Michael: Mhm. Cemaia Twain: Und ich bin, glaub ich, kurz davor, das alles öffentlich zu machen, weil das echt richtig, richtig, richtig scheiße gelaufen ist. Also, Michael: Okay. Cemaia Twain: uns ist es seine Schuld, es ist nicht die Schuld des Auftraggebers, es ist nicht meine Schuld, es ist die Schuld von meinem, ja ... Ich würde nicht mal mehr Kumpel sagen, von meinem vermeintlichen Kumpel. Und ich hab mich jetzt, ich hab jetzt beschlossen, das erstmal ruhen zu lassen und erstmal eine Rechnung zu schreiben und die Pille-Palle-Gage dafür einzuheimsen, die ich dafür kriege. Aber es ist, es ist mega der Arbeitsaufwand gewesen. Ich war im Urlaub, ich hab... Ich wurde gefragt, was ich denn so ungefähr nehmen würde und ich habe einen Zwischenraum genannt und ich habe den untersten Zwischenraum bekommen und ich habe aber gesagt, wenn das mehr Aufwand wird, dann wird mehr. Michael: Mhm. Cemaia Twain: Und es wurde mehr Aufwand, aber es ist nicht mehr Geld geworden, was ich jetzt sozusagen bekomme. Michael: Klassiker. Cemaia Twain: Und das liegt eben nicht, du weißt, die, oder du wusstest zumindest mal, wer der Auftraggeber ist. Und der ist groß genug mir und ich habe gesagt, ich möchte das nur aus Prinzip 50 Euro brutto mehr. Michael: Mhm. Cemaia Twain: Ich wollte nicht, ich hätte wegen des Mehraufwandens locker das Doppelte nehmen können. Habe ich aber Michael: Mhm. Cemaia Twain: nicht gesagt. Ich wollte 50 Euro brutto mehr. Das ist bei weitem nicht das Doppelte. Das ist sehr, sehr, sehr viel weniger. Michael: Ja. Cemaia Twain: Und weil ich eigentlich auch sehen wollte, dass mein Kumpel nicht nur meine Hilfe in Anspruch nimmt, sondern tatsächlich auch ein bisschen bereit ist, einzufordern vom Auftraggeber, der riesig ist. Ähm, und den ich 8000 Euro gespart habe. Also ich wollte 50 Euro brutto mehr, das sind netto Michael: Mhm. Cemaia Twain: vielleicht 40, wenn man gut wirtschaftet. Michael: Das ist sehr optimistisch, aber ja. Cemaia Twain: Netto 30, wenn man gut wirtschaftet. Michael: Ja, das ja. Cemaia Twain: Na ja, in der freiberuflichen Sprecherszene ist es schon machbar, dass man dafür 40 kriegt. Michael: ja, klar, natürlich stimmt. Hast recht. Ja, bei dir ist es auch was anderes. Cemaia Twain: Aber er hat mir ursprünglich geschrieben, und mittlerweile zieht sich das seit Wochen, er hat mir ursprünglich geschrieben, ja, ich hab vom Auftraggeber jetzt nur das und das bekommen. Dann hab ich gesagt, alles klar, frag einfach nochmal nach, ich hab's nicht eilig. Das ist ja kein Job, dem ich gerechnet hatte, das heißt, es ist Gewinn für mich, gib mir einfach Bescheid. Und dann hat er sich einfach ne Woche lang nicht gemeldet. Dann hab ich gesagt, jo, wie sieht's jetzt aus? Hat sich da was geklärt? Dann meint er, naja, ich möchte das den Auftraggeber nicht fragen. Dann hab ich gesagt... Okay, aber ich möchte das Geld. Ich verstehe Michael: Wow! Cemaia Twain: nicht, was jetzt das Problem ist. Und dann meinte er, äh, wir hatten das und das ausgemacht, ähm, und jetzt möchtest du mehr, und das möchte ich nicht bezahlen. Und dann hab ich gesagt, okay, aber wir haben das und das ausgemacht, zu einem ganz anderen Zeitpunkt, als noch ein anderer Arbeitsumfang, äh, der Plan war. Nee, das war alles klar. Ich hab das von Anfang an offen und transparent mit dir, äh ... mit dir besprochen und dann ich gesagt, aber ich doch auch. Ich habe von Anfang an gesagt, es kostet so und so viel bis so und so viel. Das heißt nicht, dass das erste so und so viel eingemeißelt ist. Und wenn man... Teilweise, Michael: Habt das schriftlich oder war das ein Telefonat? Cemaia Twain: nee, teilweise haben wir das, ich hab das auch alles gescreenshotted. Also ich überleg wirklich, ob ich das öffentlich mache oder ob ich einfach beim... Hauptauftraggeberanrufe und sage Leute ich weiß also Es ist durchgesickert Dass ihr sehr viel also ich weiß genaue gagen von diesem Michael: Mhm. Cemaia Twain: Schauspieler der diesen Akzent ohne meine Hilfe nicht hätte hätte machen können also wie mein Kumpel in Anführungsstrichen damit Öffentlich umgegangen ist ist halt auch überhaupt nicht die feine Art, hätte er für den Auftraggeber eigentlich nicht machen dürfen. Und dass ich hier so... Ich weiß gar nicht, empathisch, in Anführungsstrichen, mit dem Auftraggeber gerade umgehe und gar nichts, also wirklich gar nichts nach außen sickern lasse, ist halt eigentlich nicht nötig von meiner Seite aus. Michael: Hm. Cemaia Twain: dann zahlen sie mir halt gar nichts. Dann ist es halt so, ich habe so wenig, ich kriege so wenig Gage für das, ich da gemacht habe. Wie gesagt, ich war im Urlaub und ich habe vier Tage investiert und ich habe, äh, ich habe... Also wirklich mehrere Stunden an Aufnahmen investiert und er möchte mir dafür Einfach weil er zu faul oder zu feige oder beides ist den Auftraggeber 50 Euro brutto mehr zu fragen ich verlange ja Michael: Hm. Cemaia Twain: nicht mal dass der Auftraggeber dann Zusagt ich verlange nicht mal dass er das geld verlangt ich verlange nur dass er sagt dass der sprecher so und so viel möchte also Michael: Ja. Cemaia Twain: Und dass der das nicht macht, da denke ich mir, wie kann denn überhaupt ein Auftraggeber jemals so einen Menschen beauftragen? Der hat doch von vorne Michael: Hm, du, ist also, das ... Cemaia Twain: bis hinten verkackt. Der hat einen Schauspieler engagiert, der nicht Schauspieler genug ist, diesen Akzent zu sprechen. Michael: Mmh. Cemaia Twain: Und möchte deshalb einen professionellen Sprecher noch zusätzlich beauftragen. damit der den Schauspieler, den er schon engagiert und schon bezahlt hat, synchronisiert, anstatt direkt einen Schauspieler zu buchen, der diesen ... Äh, Akzent kann. Also, Michael: Hm. Cemaia Twain: der hätte ... Der hätte ... Also, wenn ich ihm nicht geholfen hätte, hätte der wahrscheinlich 15.000 Euro extra bezahlen müssen. Michael: Mhm. Ja. Aber aus der Scham heraus ... Genau. Cemaia Twain: Und jetzt will er 50 Euro brutto nicht bezahlen. Michael: Aus der Scham heraus dann da noch mal mit dieser Korrektur noch mal irgendein Budget ... Nee, nee, nehm den Gottes Willen nicht in Schutz, das ist ja ... Cemaia Twain: Aber aus der Scham heraus... Aber er müsste... er müsste der Scham... aus der Scham heraus mir gegenüber, müsste der viel mehr verlangen. Und stattdessen Michael: Ja, ja, ja. Ja, verstehe ich voll. Cemaia Twain: Scham vor dem Auftraggeber verkackt er diese Freundschaft. Und ich kann noch eine Sache dazu sagen, wo dann vielleicht ein paar Menschen, die sich dann damit beschäftigen, zumindest rausfinden, wer dieser Freund ist. Die werden trotzdem nicht rausfinden, wer die Firma ist. Aber dieser Freund ... Ich habe 2020, also während Corona ... eine gesamte Webserie für diesen Mann gedreht. Pro Bono. Ich habe keinen Cent bekommen. Und Michael: Mhm. Cemaia Twain: ich habe die Hauptrolle von einer Webserie von ihm gedreht. Pro Bono. Und jetzt, sechs Jahre später ... helfe ich ihm wieder ... und bekomme wieder entweder kein Geld oder nur sehr wenig. Also das ist doch wirklich lächerlich. Aber er hat genug Geld, einen fucking Pilotenschein zu machen. hat jetzt mit seiner Agentur fliegt er ständig mit so einer kleinen Maschine zwischen norddeutschen Städten hin und her. Aber er hat Michael: Mmh. Cemaia Twain: nicht genug Geld, seinem Kumpel 50 Euro mehr zu bezahlen. Ich finde es lächerlich. Und es macht mich wahnsinnig wütend. Wie man auch merkt wahrscheinlich. Michael: Mhm. Cemaia Twain: Und ähm... Ich hab eigentlich aufgehört... ...unter Wert zu arbeiten. Und hab es jetzt... Michael: Mhm, same. Cemaia Twain: ...nur freundschaftlich gemacht. Und es macht mich wütend, dass das... ...dass ich das gemacht habe. Also, ich... Nein, nein, doch, ich Michael: Hm. Naja, dass du das gemacht hast, ja nix. Das konntest du ja nicht. Cemaia Twain: bereue es, dass ich das gemacht habe. Michael: Aber das hättest du ja nicht ahnen können. Cemaia Twain: Naja, richtig, deswegen, ich bereue es jetzt im Nachhinein, hätte ich einfach gesagt, ach weißt du was, den Scheiß allein und ich hab damit nichts zu tun, dann hätte ich jetzt dieses Problem nicht. Michael: Ja, aber wenn er seine Arbeit richtig machen würde, dann hättest du auch das Problem nicht. Also das ist ja nicht deine Schuld. Du hast ja nichts falsch gemacht. Das will ich ja nur sagen. Cemaia Twain: Ja, richtig, aber nee, nein, nein, ich bereue ja auch nicht, dass ich mein eigener Mensch bin, der seine eigenen Entscheidungen trifft, sondern ich bereue, dass ich diese Entscheidung getroffen habe, weil es mich einfach nur nervt. Ich könnte auf diese mickrige Gage verzichten. Michael: Ja. Aber ja, ich verstehe das voll. Ich verstehe voll, was du sagst und ich check das. Cemaia Twain: Und damit meine ich gar nicht, dass der Geldwert, den ich da bekomme, mickrig ist. Michael: Hm. Cemaia Twain: Ich bekomme bei anderen Jobs mickrigere Geldgagen, aber es sind dann auch andere Jobs. Es ist dann auch einfach viel, viel... Also Beispiel, ich hab ja jetzt die Woche für meinen Kumpel Michi gearbeitet. Und das ist einfach, äh... Da ist das Preis-Leistungs-Verhältnis für mich total super. Und ich glaube aber auch für ihn. Weil... Ähm... Ich hab da... Rein von der Zeit, die ich da investiert habe, nicht viel investiert, aber ich finde, dass ich, und das mache ich eigentlich bei Jobs oft gerne, so dass ich dann immer sage, wenn das nicht das gewünschte Ergebnis ist, dann sag mir nochmal Bescheid, dann mache ich das nochmal neu und nochmal neu und nochmal neu und ich mache das so wie Michael: Das finde ich auch sehr lieb von dir. Cemaia Twain: man, weil ich möchte ja, also ich werde ja für ein Produkt bezahlt und wenn ich das Produkt nicht liefe, dann kann ich dafür auch nicht bezahlt werden. Deswegen Wenn ich das nicht beim ersten Versuch geliefert habe, dann äh, gibt mir die Chance, dass ich's beim zweiten, dritten oder vierten Mal liefer. Und so bin ich bisher eigentlich immer eine gute Schiene gefahren. jetzt bei ... dem Spacken läuft's halt nicht. Und das nervt mich wahnsinnig. Es nervt mich wahnsinnig, weil's ... ich ... Ich find das furchtbar, dass ich nicht mal mit Freunden arbeiten kann. Also ... Michael: Ja, aber dann freut es mich, dass die Arbeit mit mir dann hoffentlich dir gezeigt hat, dass du das sehr wohl kannst. Aber halt es halt auch einfach dann in beide Richtungen geht. Aber ja, das ist ein super geheimes Geheimprojekt, an dem wir da gerade noch arbeiten. Aber ich glaube, spätestens in ersten Oktoberwoche werde ich euch da ausführlich davon erzählen. Cemaia Twain: Und das was ich erzählt habe war erlaubt, oder? Michael: Ja, ja, gar kein Ding. Alles gut. Nein, krass. Cemaia Twain: Okay, gut. Sonst schneidst du es einfach raus, gell? Michael: Nee, nee, nee, nee, das ist gut. hab mich auch, also ich fand das auch sehr witzig, dass wir mal zusammen was aufgenommen haben. Ja, nee, ich check das voll und es ist ja auch sehr ähnlich zu dem Problem, was ich letzte Woche beschrieben hab, wo ja auch Garagen in Einrichtungen verhandelt waren und dann doch wieder zurückgeschraubt wurden und also das Cemaia Twain: Ja, ja, ja. Michael: ist ... unglaublicherweise auch Teil irgendwie des Jobs, den wir machen, dass solche Dinge scheinbar gar nicht so selten sind, dass man dann ja, in dem Geld hinterherlaufen muss oder darauf bestehen muss auf Vereinbarungen, die man eigentlich getroffen hatte und so weiter. Ist nervig. Ich habe noch was Kurzes. Ich habe einen Strafzettel bekommen. Letzte Woche Dienstag. Sag noch was. Cemaia Twain: warte, warte, sorry, ich muss noch eine Mini-Kleinigkeit sagen zu dem, weil ich hab das auch mit Teilen meiner Familie besprochen gehabt und die haben dann irgendwann gesagt, naja gut, aber theoretisch, wenn er das wirklich alles, also den Arbeitsumfang von Anfang an klar gemacht hat und so weiter, dann ist das zwar immer noch scheiße von ihm, aber es ist okay theoretisch. Und dann hab ich noch mal überprüft und der hat den Arbeitsumfang mir nicht zu dem Zeitpunkt, als wir darüber gesprochen hatten, was ich denn wohl ungefähr dafür nehmen würde, gezeigt, sondern erst ungefähr drei Tage später. Das Michael: Hm. Cemaia Twain: heißt, wenn das jetzt als Argument von irgendjemandem käme, das wäre hinfällig. So, jetzt, du hast einen Strafzettel bekommen und du hast ihn Michael: Ja. Cemaia Twain: für dein gutes Aussehen bekommen, wenn ich das richtig in Erinnerung hab. Korrekt? Michael: Richtig, genau. Ja, ich wurde verhaftet wegen sexy. Cemaia Twain: Du bist verhaftet wegen sexy. Du bist verhaftet wegen hard. Michael: Richtig. war in Ratte mal, welcher Stadt. Du weißt, in welcher Stadt ich war. Cemaia Twain: Rosenheim! Michael: Ich war in Rosenheim. Dienstag direkt nach der Aufnahme bin ich zum Friseur und dann direkt weiter nach Rosenheim, weil ich dafür das Himi-Blau-Magazin, das ist ein Magazin über Oberbayern, das alle zwei Monate erscheint, ein Interview gegeben habe. Da wurde ein Portrait über mich geschrieben, was ich sehr schön finde. Das kam dann am Freitag, glaube ich, raus oder am Donnerstag. Cemaia Twain: Ich find das geil, dass man früher an der Schule im Kunstunterricht Portraits gemalt hat. Und über dir wurde eins geschrieben. Über dir vor allem. Über dir wurde eins geschrieben. Michael: Und jetzt werden sie geschrieben über mich über mich werden geschrieben ist ist sehr schön geworden kann man bei mir auf den social medias finden oder in meinem link tree Cemaia Twain: das ist also jetzt doch schon raus. Michael: Ja es kann man freitag raus und ich finde das ist sehr sehr schön geworden wir haben auch ein kurzes real aufgenommen wo ich so ein bisschen quickfire mäßig Ein bisschen provokante fragen beantworten musste das war auch auch dann ganz ganz funny geworden, könnt ihr auch finden. jeden Fall bin ich da wie immer mit dem Auto nach Rosenheim gefahren. Und war dann, ich noch beim Friseur, war vorher wirklich spät dran und dann ist das so in der Innenstadt mit allen Einbahnstraßen. Das heißt, wenn du einmal an dem Parkplatz vorbei bist, den du nehmen könntest, musst du komplett einen Block rumfahren und so weiter. Deswegen war ich echt... Rosenheim Cemaia Twain: Mensch, Rosenheim klingt ja super spannend. Michael: ist urbane Hölle. Cemaia Twain: So ein bisschen wie Mannheim klingt das. Michael: Nee, ich wusste, ich hatte nicht gecheckt, das so zentral liegt. jeden Fall hab ich mich dann da schnell hingestellt, wo ein Parkplatz frei war, und bin einfach da reingegangen und war dann da knapp anderthalb Stunden drin. Und dann kam ich zurück und dann hatte ich diesen Zettel, jetzt einen Specialplatz an meiner Wand hat, von der Verkehrsüberwachung der Stadt Rosenheim an meinem Scheibenwischerklemmen. Cemaia Twain: ist echt so ein Freak, Michael: Naja, aber ich sag gleich warum, weil ich musste jetzt ein Verwarnungsgeld von 20 Euro zahlen. Das ist im Rahmen. Aber ... Cemaia Twain: Im Bilderrahmen, ja? Michael: Ich hab mich, ich hab mich wirklich gefreut. Weil es ist symbolisch für ... Cemaia Twain: Das war der erste Strafzettel deines Lebens. Michael: für meinen Heilungsprozess. Weil es mir nämlich in dem Moment egal war. Ich dachte, hier ist ein Parkplatz und ich bin spät dran. stell mich da jetzt hin, bevor ich groß 100-mal checke, ob ich darf oder nicht, ich da jetzt einfach hin. Selbst wenn ich nicht stehen darf, heißt ja nicht, dass mich da jemand erwischt. Und mit dieser Einstellung ... hab ich mich dahingestellt und ich bin in meinem Leben sehr viel Auto gefahren, auch beruflich sehr viel Auto gefahren. Und ich konnte nie mein Auto abstellen, ohne hundertprozentig sicher zu wissen, dass ich das darf, dass sämtliche Parkgebühren beglichen sind oder dass ich genau weiß, wie viel ich dann zahlen muss, je nachdem, wie lange ich da stehe und so weiter und so fort. Und deswegen ist dieser Strafzettel einfach, es auch zeigt, dass das scheißegal ist, weil ich auch das Geld habe, mal 20 Euro Verwarrungeld zu bezahlen. Cemaia Twain: Komm, komm auf die Dark Side of the Moon. Michael: Und jetzt bin ich auf der dunklen Seite. Nein, ich bin auf der entspannten Seite. Das ist halt einfach das. Aber wenn die dunkle Seite die entspannte Seite ist, dann bin ich da gerne. Nee, aber ernsthaft, also ich finde... Ja, bis es ein paar mehr... Bis es nicht summiert. Cemaia Twain: Nein, du bist auf der dunklen Seite und es wird immer dunkler, glaub mir. Ja, die entspann- Es ist nur so lange die entspannte Seite, bis du das zu oft kriegst, also... Weil so ein Strafzettel in Rosenheim ist offenbar crazy günstig, aber wenn man bei mir in der Straße ein Strafzettel kriegt, kostet der gleich 50, 55, 60 Euro. Michael: Mmh, ja. Cemaia Twain: Und wenn man davon paar mehr ansammelt, dann hat man so... schön im Jahr mal so seine 600 Euro, die man dafür bezahlt und das ist dann viel Geld. Michael: Wow, Nee, das machen wir nicht, aber ich werde jetzt auch nicht aufhören zu gucken, ob ich da parken darf ab sofort. Aber einfach, dass ich das erste Mal geschafft habe, einen zu kriegen und es mir auch egal war, zeigt einfach, dass ich mich da entwickle, was meine persönliche Anspannung angeht. Apropos persönliche Anspannung. Keine Ahnung warum. Lass uns mal... Cemaia Twain: Ja, lass uns noch... lass uns noch... Nee, lassen wir noch nicht. Ach so, doch. Du willst wieder VDS und so, Michael: Doch, wir machen mal kurz eine Message vom VDS für euch. Cemaia Twain: Ene Mene Mai. Ja, perfekt. Michael: So, es wird langs... der Schwarzwald, jetzt ist er da. In Buch... Buchen? Bähchen? Cemaia Twain: Bällchen. Michael: Bähchen. Cem hat eine... ist das so eine geplattete Münze, wie du die durch Cemaia Twain: Ja. Michael: so ne Maschine durchdrehen musst? Cemaia Twain: Als ich in Lorach war, hab ich das gemacht. Michael: naja gut sehr gut ja jetzt habe ich einen strafzettel Cemaia Twain: Aber, apropos, äh, was war das jetzt? Ene Mene Mai, Flicklos Kartoffelbrei. Äh, lass Michael: bestimmen. Cemaia Twain: mal einmal ganz kurz, ähm, noch erwähnen, dass jetzt nachdem letzte Woche ja die Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt waren, Sonntag die Kommunal-, Michael: Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt waren, oder? Cemaia Twain: Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt waren jetzt die Wahlen, die Kommunalwahlen dafür jetzt dann glaube ich in Hintersachsen waren. Michael: Mhm. Cemaia Twain: Äh, und das... alle irgendwie zu sagen, guck mal, endlich mal ein Bundesland, in dem es nicht so krass abgeht. finde, % AfD sind immer noch 14,9 Michael: Mmh. Cemaia Twain: % AfD zu viel. Und dass die Grüne überholt wurde, also ja, meinetwegen CDU und SPD, die beiden, die sich ja wirklich ganz doll ausgezeichnet haben in den letzten beiden Bundeskanzlerwahlen und so. Michael: Hmm. Cemaia Twain: Dass die da noch Platz eins sind, eins und zwei sind, das macht zwar mehr Spaß als die hellblauen zu haben. Aber es ist... Michael: Ich guck gerade mal das Ergebnis, weil ich es gar nicht auf dem Schirm... Cemaia Twain: Ja, irgendwie, glaub, 27 % CDU und 24 Michael: Genau, 27.7. Cemaia Twain: % SPD und dann aber 15,1 Michael: Ja, und alle haben verloren außer der Linke Cemaia Twain: Genau und 15,0 % die AfD und 14,1 % die Grünen und so weiter. Find ich immer noch problematisch, aber finde ich deutlich angenehmer als die Sachsen-Anhalt-Wahl. Und wir müssen uns bewusst sein, dass nächsten Sonntag auch noch Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin stattfinden werden. Ich glaube in Berlin wird's eher so... Ja, so wie in Niedersachsen, aber in Meckpaum hab ich da schon auch wieder ein bisschen Sorge, ne? Michael: Ja. Schauen wir mal, Langtagswahl in Mecklenburg-Vorpf- Cemaia Twain: Was sagt da die Wahlprognose? Guck mal rein kurz. Michael: SPD 33 % Cemaia Twain: Na, immerhin. Michael: Der Rest ist egal. AfD 38 % Cemaia Twain: Ach du Scheiße. Ne 38, ja fuck. Michael: Aha. Ähm, CDU? 7 Prozent. Cemaia Twain: Ja, aber ich muss schon ehrlich sagen, CDU und und ... und und und wie heißen die anderen? AfD. Die gehören auch einfach da unten mittlerweile hin, gefühlt. Also, solange die Michael: Ja, aber Cemaia Twain: CDU über der AfD steht, ist schon ... zwar okay, ist zwar besser, aber Michael: Aber es sieht so aus, als wäre das auch gar nicht so. Also wenn diese, ich weiß nicht, ob die Veränderung. Ach nee, okay, das ist die Veränderung zur letzten Prognose. Ich dachte, die wären zur letzten Wahl gewesen. wäre krass. Nee, aber also die CDU einstellig finde ich faszinierend. Cemaia Twain: Ja, ich auch. Michael: Linke 9 % ist auch immer immer schön zu sehen. Grüne 5,0, also die da wird es knapp. Cemaia Twain: Ja. Michael: Aber also eine Gott, nee. Ich werde jetzt nicht anfangen, einer Koalition zu überlegen, weil ich glaube, das gruselig werden. Ja, es sind... Cemaia Twain: Schwarz, nee, Rot, Rot-Blau wäre krass, Michael: Ja, blau hoffentlich nicht, aber schwarz-rot-rot ist ja auch nicht möglich, weil die ja mit der Linken machen wollen von der Union, aber... Cemaia Twain: Ja, ist aber stupid von denen. Dass die lieber mit der, mit der, ... Tschuldigung, Michael: Ja, es ist absolut. Aber ich meine, wenn. Cemaia Twain: AfD das machen würden, als mit der Linken. halt dumm. Michael: Ja, auf jeden Fall. Aber ich weiß auch nicht, wie produktiv eine Koalition von der Union Unterlingen wäre am Ende des Tages. Cemaia Twain: Hast du mitgekriegt von der... Was war das? Ich hab leider heute Morgen das nur völlig verdattert gesehen, verdetscht gesehen, dass deine Landtagsabgeordnete von der... War das nicht sogar von der CDU? Oder nee, Linke wahrscheinlich. Ganz schön ausgerastet ist, weil... Gefährliches Halbwissen, du weißt das offenbar nicht, deswegen scheiß drauf, ich erzähl's jetzt lieber nicht. Michael: Mhm. Nee. Okay. Schreibt's uns in die Kommentare, wenn ihr wisst, was Cem mein. Cemaia Twain: Die ist irgendwie voll wütend geworden und hat, also zu Recht finde ich auch übrigens, und hat gesagt, das liegt in unserer aller Verantwortung, dass wir die Faschisten hier nicht so eine Scheiße labern lassen, weil die sich dahinstellen und einfach ganz normal, ganz entspannt, rechtsradikale... Gedankengüter verbreiten und ich werde jetzt hier zum zum zur ordnung gerufen weil ich sage ich lasse das ich lasse das so nicht zu ich kann das nicht zulassen also ich bin da ich bin da Bei den aussagen bin ich schon bei ihr ich weiß nicht ob das so förderlich ist ob das den ob das das nicht Für die leute die schon auf die anhänger sind noch einfach noch stärker machen ja guck mal die können sich nicht nicht also sie hat auch Wurzeln die nicht bio deutsch und dass ich glaube das zündet einfach noch mehr den has der der afd la Trotzdem ist das was sie sagt total also auch wenn es zu emotional ist es ist trotzdem sehr gut oder sehr richtig denn Die Leitung ich vergesse mal wie die heißt die leitung vom bundestag die dann sie zu rechnen oder sie sie abmahnt und sagt, yo, bitte verlassen sie den Raum, die schützt dadurch halt Faschisten. Also es ist Michael: Hm. Cemaia Twain: auf eine gewisse Art und Weise schützt sie da Faschisten. Sie Michael: Ja. Cemaia Twain: selber würde das zwar anders behaupten, aber genau. Michael: Nee, ich versteh das voll. ist auch wirklich ein Problem. Ich glaub, ich hab letzte Woche auch erzählt von Hart aber Fair, was ich dann geguckt hab nach dem Ergebnis in Sachsen-Anhalt. Wo genau das passiert ist. Der AfDler saß da und hat geschmunzelt und irgendwelche problematischen Cemaia Twain: Ja, jaja, so jetzt ist es. Michael: Sachen gesagt und alle anderen, irgendwie Philipp Amthor und Ines Gschwenden heißt sie, glaub ich, die linken Vizee, haben sich alle angekackt gegenseitig, was sie alles falsch gemacht haben gegenseitig. Und dann dachte ich mir, Leute, kann so nicht ... Nee. Das ist echt bisschen traurig und ich hab echt ein bisschen ... Also, da muss ich jetzt wirklich grundlegend auch was ändern in der Art und Weise, wie die anderen Parteien dieses Thema auch angehen. Und ich hoffe, Sie hören diesen Podcast und machen das dann. Cemaia Twain: Ja, ich glaube, das hören zu wenige Leute. Aber hast du die Rede von Katharina Dröge gehört im Bundestag? Die hab ich dir jetzt gerade mal geschickt, dann kannst du dir die nachher mal anhören, weil die ist... Michael: Was mach ich? Cemaia Twain: Das ist, glaub ich, eine Viertelstunde oder so, also es ist ein relativ langes Video. Aber es ist meiner Ansicht nach sehr lohnenswert. Und es gibt ja viele, die sagen, ja, aber die Grünen kann man auch nicht mehr wählen. Kann schon sein, dass es Probleme auch mit der Grünen gibt, aber die Rede ist trotzdem gut. Äh... Michael: Mhm, ja. Cemaia Twain: Und wenn ihr... Michael: Also. Cemaia Twain: Ich hab sie auch... Wie heißt das? Diese Pfeile bei Instagram... ...ge-re-postet, ge-re-shared, ja genau. Michael: äh, g-g-g-g-g Wie postet, wie auch immer, Ja. Ähm, ja. Ich weiß nicht, ich bin grade echt ein bisschen ... äh ... ja, schwer zu sagen, was ich bin. Irgendwie ... ich Cemaia Twain: Nazi. Michael: ... bin Nazi, ja. Ich hab jetzt festgestellt, ich find das gar nicht so schlecht. Cemaia Twain: Ein typischer konservativer Bayer. Michael: Ja, Ja, das ist ja das Schlimmste. Bei den Landtagswahlen in Bayern ist die AfD hier relativ ... Okay, den Werten her, was aber auch daran liegt, dass wir die Freien Wähler und die CSU haben. Cemaia Twain: Ja, weil die CSU sehr hoch ist. Ja, genau. Michael: Und die drei zusammen haben, glaub ich, über 60 Prozent der Stimmen bekommen. Insofern ist das nicht gut, nicht besser. Aber ja. Was gut ist, ist, wenn wir uns jetzt einfach ein bisschen in den Nostagietrip bewegen, den wir ja auch ... viel in der aktuellen Popkultur haben. Auch uns davon abzulenken, was in der echten Welt grade so passiert. Deswegen, wenn du nichts dagegen hast, würde ich sagen... Cemaia Twain: Ende der Folge. Nein, Quatsch. Nein, nein. Michael: Ende der Folge, bis nächste Woche. Oder wir gehen rüber. Cemaia Twain: Ja, da hab ich super spontan heute Morgen noch einen Banger rausgehauen. Michael: Mmh. Cemaia Twain: Und der Banger ist, kann ich auf jeden Fall sagen, viel weniger zu einer schon fertigen Topf- Flopfliste von mir geworden und viel mehr zu Michael: Same. Cemaia Twain: legiter Nossi-G. Also ich hab das Gefühl, ich Michael: Ja. Cemaia Twain: werde gleich einfach ganz, ganz, ganz, ganz viele Sachen vorlesen. Und die sind einfach alle dadurch, dass es einfach meine Kindheit sind ein topf Denn es geht heute Michael: Was ist denn der Überbegriff? Genau. Cemaia Twain: genau es geht heute Kindheitszeug so habe ich glaube ich genannt Dinge wie beispielsweise Michael: Stimmt, ja. Kindheit, zz. Cemaia Twain: diddle blätter pokemonkarten oder auch tamagotchi und Keine ahnung zeugnisse Michael: Ja, also Dinge, so in den, ja, wahrscheinlich dann die 2000er Jahre am ehesten abbilden. Späten 90er. Cemaia Twain: Ja, 90er, Ende der 90er, Anfang der 2000er, ja. Und beziehungsweise, ich hab ursprünglich auch mal überlegt, man könnte ja auch so Kindheitszeug wie von unseren Großeltern, wie die HJ und so was noch mit reinnehmen. Michael: Mhm. Cemaia Twain: Das wäre dann safer Flopf. Aber heutzutage wär's für viele auch ein Topf offenbar, wie man in Sachsen-Anhalt sieht. Michael: Hm, komm mal wieder ran, ja. Cemaia Twain: Und man könnte ja auch so ein paar Dinge, die die Kindheiten heutzutage mit aufnehmen und wir beide sind ja Onkel, deswegen gibt es auch ein paar davon, die wir schon kennen. Michael: Mhm, stimmt. Cemaia Twain: Aber ich glaube, das würde die Liste einfach zu groß machen, deswegen lasst uns doch auf... Michael: Und ich glaube, dass wir auch beide zu sehr in dieses Nostalgie-Loch gefallen sind, als wir uns was überlegt haben. Cemaia Twain: Volle Kanne, Ich hab einfach ne Liste gemacht mit ganz vielen Sachen an die ich mich erinnere. Michael: Okay, ich habe nicht viele Sachen, aber Dinge, die wir am meisten in mir ausgelöst haben. Soll ich anfangen? Cemaia Twain: Hmm, ja. Michael: Ich hab hier sechs Buchstaben, getrennt sind durch einen Schrägstrich. Cemaia Twain: Friends! Na Gott! Michael: Von denen, wo wir, glaub ich, jetzt einen Großteil unserer Zuhörenden verlieren werden, die damit nichts mehr anfangen können. ICQ und MSN sind die beiden Abkürzungen, die ich mir aufgeschrieben habe. Cemaia Twain: Ja, ich hab, äh, ich hatte das auch aufgeschrieben und hab dann aber MSN wieder gelöscht, weil ich mit MSN gar nichts zu tun hatte, aber... Also, ICQ, mega. Ich hieß, glaub ich, Big Muffin. Michael: Ich hatte auch ... Also, ich hatte das irgendwann, weil man das hatte. Ich hab keine Ahnung mehr, wie ich hieß. hatte ... Also, da gab's ja Nummern auch, oder? Du hast ja wie so eine Telefonnummer. Cemaia Twain: Ich kenne Leute, ich wollte gerade sagen, ich kenne Leute, kennen ihre Nummern noch auswendig, ihre ICQ-Nummern. Das ist schon heftig. Michael: ist schon geil. Schon geil. Also für die Leute, die wir gerade verloren haben. Bevor es WhatsApp gab. Cemaia Twain: Aber wen? Warte mal, wen? Ich glaub, haben wir irgendwelche Hörer, jünger sind als wir? Michael: das wird mich jetzt interessieren. Wenn ihr noch nie was von ICQ oder MSN gehört habt, dann schreibt uns bitte, bitte unbedingt, weil das würde mich auch sehr interessieren, ob wir in unserer Demografie Leute haben. Cemaia Twain: Ich k- also ich kann mir nicht vorstellen, dass wir irgendjemanden haben, der jünger ist als wir. Michael: Das weiß ich eben nicht. Schreibt uns, wenn wir das nicht ... Ja. Und das sind die einzigen Leute, unseren Podcast hören. Cemaia Twain: Also meine Schwestern sind beide älter, meine Mutter ist älter. Nein, nein, aber... Michael: Nee, schreibt uns das gerne. Das würde mich auch interessieren. Aber ja, nee, da hab ich ... Das war so der erste Kontakt zur Außenwelt. Cemaia Twain: zu Social Media quasi. Michael: Ja, also es war ja eine Chatplattform, wo man chatten konnte. Bevor es das gab, das fällt mir grade ein, gab's von den Radiosendern so öffentliche Chatrooms. Du konntest Cemaia Twain: Nope, nie mitgekriegt, war ich, da bin ich zu alt, da bin ich zu jung für. Michael: Das weiß ich noch, es gab bei Bayern 3, glaub ich, war das, wo wir da reingegangen sind. Auf der Webseite. Ja, ja, logisch. Ja, ja. Ähm, ähm, Cemaia Twain: Aber was mir jetzt einfällt, Teletext. Kennst du das noch? Teletext und Chatting da auch? Jaja. Furchtbar. Michael: das ist ... Da konnte man dann in so Chatrooms reingehen, die öffentlich waren. Das war nicht so, dass du dich mit Freunden connectest, Cemaia Twain: Das klingt... Das klingt creepy. Michael: sondern da waren einfach andere Leute mit Usernames, und da haben wir alle reingeschrieben. Dann hatte man irgendwie ein Thema. Cemaia Twain: Das klingt mega creepy und falsch für Kinder. Michael: Ja, stimmt, ja. Aber damals Cemaia Twain: Für Kinder klingt das falsch. Michael: war das ... Dann gab's eben ICQ, wo man sich dann mit seinen Freunden connecten konnte. Und MSN war dann irgendwie bisschen cooler noch als ICQ. Cemaia Twain: Ja, das ist auf jeden Fall... ICQ ist auf jeden Fall ein absolutes Topfprodukt. Meiner Ansicht Michael: Ja, total. Cemaia Twain: nach. ist zu... Das kann man gar nicht negativ machen. Michael: Nee, gehe ich mit. Cemaia Twain: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich über ICQ oder über das, was ich sagen werde, nämlich SchülerVZ... Bin ich nicht ganz sicher, aber ich glaube, entweder über ICQ oder über SchülerVZ habe ich meine erste echte Freundin geklärt. Aber... Michael: Uuh nice. Riz. Das Riz am Start gewesen. Ja, hat gepullt der Mann. Cemaia Twain: Aber, aber unabsichtlich, unabsichtlich und zwar, das ich glaube das habe ich öffentlich noch nie erzählt und ich glaube das falls, Michael: Sehr gut. Ein Exklusiv. Cemaia Twain: falls irgendjemand dieser, dieser beteiligten Menschen das jetzt hören sollte, ist unwahrscheinlich weil es wirklich schon fast 20 Jahre Michael: Das rechnen wir uns jetzt nicht aus, wie lang das her ist. Cemaia Twain: 15 bis 20 Jahre irgendwie sowas her ist. Und ich mit beiden keinen Kontakt mehr habe. Aber ich habe... Ich Michael: Also ich mach auf jeden Fall einen Clip draus aus dem was du jetzt sagst. Cemaia Twain: habe mein Theaterstück gespielt. Und zwar, welche war das denn wohl? Die Welle war das, glaube ich. Und da haben zwei... sehr attraktive, also damals sehr attraktive 15- und 16-Jährige mitgespielt. Ich war aber damals auch 15 und 16, ne? Also deswegen sag ich das jetzt einmal noch mal kurz. Michael: Ja, gut, dass du das noch mal ganz deutlich dazu gesagt hast. Cemaia Twain: Ähm... Und die haben dieselbe Rolle gespielt. Das war die Erstbesetzung und die Zweitbesetzung. Michael: Hm. Cemaia Twain: Und ich hab mit einer geschrieben, entweder auf ICQ oder Schülervz, was ich übrigens beides topfen würde, aus unterschiedlichen Gründen. Michael: Mhm. Cemaia Twain: Und wir haben uns so hin und her geschrieben und so, hey, sag mal, gibt's da jemanden, du irgendwie interessant findest? Und ich so, ja, und du und ja, ich auch. Und dann haben wir so bisschen geschrieben, und dann meinte sie, ja, und ich find's jemanden interessant, der bei uns im Stück mitspielt. Und ich so, cool, ich auch. Und dann meinte sie, ja, also der spielt sogar deine Rolle. ich so, ach krass, meine spielt auch deine Rolle. Und dann dachte sie halt voll, ich mein sie. Aber ich meinte die andere! Aber! Aha! Michael: Ach so. wie gut! Das ist ja mega geil! Das ist ja wie in der Romcom, das ist ja richtig gut. Cemaia Twain: Und sie meinte, und sie meinte mich. Und ich meinte aber die andere. Naja, ich meinte ihre Erstbesetzung. Aber jetzt kommt aber... Michael: Wie meintest ihre Zweitbesetzung? Die Erstbesetzung, ja. Das ist großartig. Das liebe ich. In der Romcom wäre das zu kitschig oder zu abgedroschen, wenn man das machen würde. Cemaia Twain: Ja, es ist auch, es ist auch, ich, ich, ich schäme mich auch ein bisschen dafür, weil es ist natürlich, ich bin dann ja trotzdem mit ihr zusammengekommen, weil sie auch crazy attraktiv war. Aber ich hatte halt oder ist bestimmt auch immer noch, aber und mittlerweile auch erwachsen und deswegen auch heutzutage okay, dass ich das finde. Michael: Mmh. Cemaia Twain: Aber also es ist natürlich ein Arschlochmove, so dass ich dann mit... dass ich dann mich ins gemachte Nest setze quasi, weil ich weiß, sie steht eher auf mich und ich finde sie auch attraktiv, aber ich war halt wirklich verknallt in die andere. Michael: Mmh. Cemaia Twain: das war ich auch noch lange, nachdem ich schon nicht mehr Michael: Mhm. Cemaia Twain: mit ihr zusammen war. Das wusste die andere und das wusste sie auch irgendwann selbst. Ich habe dann auch irgendwann Schluss gemacht, obviously, weil ich nicht... und ich habe auch übrigens mit ihr Schluss gemacht, bevor es irgendwie krasser wurde. Michael: Mmh. Cemaia Twain: Ähm, weil ich, weil ich also dann mich dafür dann doch zu sehr geschämt habe. Ähm, aber das, das war über ICQ oder über Spielaufwärts. Michael: Mmh. Cemaia Twain: Ich weiß es nicht mehr genau. Ich glaube tatsächlich über ICQ. Michael: Das witzige an SchülerVZ ist, das ist fast komplett an mir vorübergegangen. Also ich glaube, ich war da schon dran. Nee, schon klar. Also ich weiß, Cemaia Twain: Ja Schüler4Z ist im Prinzip wie Facebook eigentlich, glaube ich, am ehesten. Michael: was es ist und ich hatte da, glaube ich, auch einen Account, aber ich habe das nie viel genutzt, weil wir hatten, und da kannst du mir sagen, ob das was Regionales war, Lokalisten. Cemaia Twain: Ich hab keine Ahnung, was Lokalisten sind. Michael: Siehste, dann war das tatsächlich eine Social Media Plattform für Süddeutschland oder für Bayern oder keine Ahnung. Cemaia Twain: Ach so, ihr hattet noch eine andere Plattform, die Lokalisten hieß? WTF, das klingt nach Hitlerjugend, das tut mir leid. Oder die junge CSU oder so ein Scheiß. Michael: Genau, Lokalisten war das, wo also alle, also viele Leute waren bei Schülervz. Nee, ganz viele waren bei Schülervz, aber die, die nicht bei Schülervz waren, waren bei Lokalisten. Und da waren wir auch... Cemaia Twain: Ja, das da. Ich glaube, die konnten auch alle bei Schülervorzett verzichten, die dann lieber zu den Lokalisten gegangen sind. What the fuck? Michael: Wahrscheinlich. Aber darüber hat man dann, also wahrscheinlich über beide Plattformen, man dann auch irgendwie Flashmops organisiert und an denen teilgenommen und so. Ja, ich ja auch. Ja klar. Cemaia Twain: Nee, ich war schon immer, ich hatte schon immer ein bisschen Social Anxiety, Alter, was sowas angeht. Michael: Nee, das hat man da auf jeden Fall mitbekommen. Da gab es irgendwelche Gruppen und Cemaia Twain: Aber hatte Lokalisten, und damit beschreibe ich jetzt für die Leute, keine Ahnung von Schüler4z haben, ein bisschen auch Schüler4z, hatten Lokalisten auch so Pinwände und Gruppen, denen man beitreten konnte? Okay, das heißt, ist legit das gleiche Prinzip. Michael: Ja, ja, ich glaube von den Inhalten her war es relativ ähnlich oder sehr gleich. Cemaia Twain: Man konnte, glaube ich, höchstens 100 Gruppen beitreten. Und... Michael: Das weiß ich nicht mehr. Cemaia Twain: Ich war 100 Gruppen beigetreten. Und es gab so geile Gruppen wie... Ja, genau. Und Michael: Hm. Du musstest immer eine austreten, einer neuen, cooleren beizutreten. Sehr gut. Cemaia Twain: es... Aber ich glaube, wenn man den coolsten Gruppen beigetreten war, dann war man halt auch wer. Und... Ich glaube, waren so Gruppen wie... Ich hasse Menschen und Tiere, Steine sind okay. Michael: Mhm. Stimmt, das war ein Statussymbol. Ja. Gott, ja, diese ganzen schlimmen Sprüche. Ja. Cemaia Twain: Davon gab's geile Sprüche, ey. Leider gibt's Meinst gibt's noch Schulofferzettel da? Kann man sich da noch irgendwie... Ich glaub, das wurde 2016 oder so, wurde es eingestampft, ne? Michael: glaube ich nicht. ich glaube es gab vor ein paar jahren die meldung dass das jetzt offiziell eingestellt wurde. ja aber crazy. ich meine wir haben ja facebook auch schon überholt mittlerweile was ja dann das große ding war danach. Cemaia Twain: Ja, Schüler vor Zeit gibt's nicht mehr. Sonst könnte ich dir jetzt meine Gruppen alle noch nennen. Na ja. Waren schon ein paar Banger-Gruppen dabei. Michael: Nee, aber die kann man auf jeden Fall topfen. Diese ganzen frühen Social-Media-Sachen, waren auch noch einfach sehr viel unschuldiger als heute, weil es auch nicht so kommerzialisiert war. Und da hat man sich halt wirklich mit seinen Freunden, Freundinnen connected und alles, was problematisch war, lag an den Leuten und nicht am Kapitalismus. Insofern, topf. Cemaia Twain: Ja. Michael: Nach IcQ MSN war das Erste, was mir eingefallen ist MTV. Cemaia Twain: Und Viva! Michael: MTV und Viva, Auch da, was du meintest, auch mit Teletext und so, da konnte man ja auch dann irgendwelche SMS hinschicken, die dann von der Computerstimme vorgelesen wurden bei Viva, während irgendwelche ... Musikvideos liefen, dann auch so war so eine Cemaia Twain: Ja. Michael: ... Bauchbünde, wo dann so ein Ticker durchlief, wo dann irgendwelche Nachrichten hier jemand grüßt jemanden, ... ich liebe dich, nehm mich zurück, oder so. Botschaften ruhig liefen. Genau, ja. Cemaia Twain: Ja, das war schon... Hey, ich stehe auf die Erstbesetzung. Michael: Du bist ganz nett, aber ich steh auf deine ersten Besetzungen. Solche Sachen liefen dadurch. Ja, ist so, echt. Aber ... Cemaia Twain: Vielleicht war auch sie die erste Besetzung, ich weiß es nicht mehr. Sind beide übrigens ganz ganz tolle Menschen gewesen damals und Michael: Na klar. Cemaia Twain: keine Ahnung ob die sich verändert haben und mittlerweile nicht mehr als toll gelten dürfen. Also Michael: alle in Sachsen-Anhalt im Landtag sitzen ab sofort. Cemaia Twain: bei den beiden wäre es sehr unwahrscheinlich, weil die eine ist Türkin und die andere ist halb Nigerianerin, halb Rumänin. Michael: Okay. Ja. Ich hab ja nicht gesagt, für welche Partei sie im Landtag sitzen. Cemaia Twain: Ach so, ja. In Sachsen-Anhalt sitzen kaum andere Parteien im Landtag, leider. Michael: Immer noch mehr als die Hälfte. Das ist schon noch was. Auf jeden Fall ... Ja. Cemaia Twain: Ja, aber nur sehr, sehr knapp mehr als die Hälfte. Michael: Nee, aber das war die eine Sache bei VIVA. Natürlich die ganzen Musikvideos, weil man damals ja auch noch keinen Streaminganbieter hatte. Und diese ganzen MTV-Datingshows. Weißt du das noch? MTV NEXT. Cemaia Twain: Next! Ja! ich fand all diese Michael: MTV Next war die größte... Date My Mom war ja auch so ein Ding, wo die dann mit den Müttern auf ein Date gegangen sind. Cemaia Twain: Sendungen, die so auf Englisch waren und wo Michael: Mhm. Cemaia Twain: dann eben so manche Voice-Over auf Deutsch noch waren, aber manche auch nicht, fand ich... Michael: Die meisten waren, glaube ich, wirklich nur untertitelt, glaube ich, oder? Cemaia Twain: Hab ich... Jaja, fand ich alle geil. Also fand ich alle viel zu geil, ehrlich zu sein. Hab ich voll auf mir reinge... Sind auch alle über Shit, glaub ich. Michael: Ja, das war das ... Ja, und heute sind auch alle nicht gut gealtert, glaub ich. Ja. Cemaia Twain: Das war so das Erwachsenenleben und wir waren es halt noch nicht. Ich erinnere mich auch nur an Bildausschnitte. Aber auch Pimp My Ride und... Michael: Stimmt, Ja, und die ganzen, ... Ja, bei ... Genau, wollte ich gerade sagen, MTV war ja wirklich viel, da gab's ja dann auch ... Jackass war ja auch dann so ein Ding abends. Oder, ich glaub, ich hab ... Flavor Flav ... Cemaia Twain: Und hier, wie heißt der mit der Uhr nochmal? Flavour Flav! Michael: ja, stimmt, diese ganzen Promi-Datingsachen gab's ja auch Tila Tequila. Gab's ja diese bisexuelle Datingshow, Cemaia Twain: Übergeil, ey, das war so cool! Michael: wo Männer und Frauen irgendwie in diesem Haus waren und alle haben sie gebohlt, ... Ja, siehste mal. Cemaia Twain: Ja guck mal, damals, damals schon queer. MTV war schon immer krass. Michael: Schon immer ihre Zeit voraus. Ja, das war crazy. weiß noch, ich bin damals immer ins Flex gegangen, in eine Metal-Kneipe hier im Goetheplatz. Und dann kam ich immer abends komplett nach Rauch stinkend nach Hause, wo ich nicht geraucht hab, weil man damals noch rauchen durfte. hab dann ... 16, da durfte ich grade erst rein. Cemaia Twain: Aber wie alt warst denn da? Ja, okay, okay, okay. Michael: Und hab dann danach immer noch Jackass geguckt. Oder Skaard. Hab ich von Cemaia Twain: Jackass war auch geil ey Michael: Skaard mal erzählt im Podcast? Kann sein, das war ... Cemaia Twain: Ne. Michael: Das waren so diese Skater-Clips. Das kann sehr, gut sein. Also wer Videofolgen guckt, weiß, dass der mir meistens Cemaia Twain: Oder ich hab nicht zugehört, das ist auch echt sehr möglich. Michael: nicht zuhört, wenn ich was erzähle. Die Eskalade waren so Skateboard-Unfälle und so was, wo dann aber auch die Diagnosen geschildert wurden und wo dann auch die Röntgenbilder gezeigt wurden. Oder es wurde gezeigt, wenn jemand die Unterarmknochen aus der Handfläche rauskamen. Cemaia Twain: Ich wollte jetzt noch ein bisschen deine Worte untermauern. Michael: Mhm. Cemaia Twain: Zu diesem ganzen MTV, Viva, Teletext, ICQ, Schülerfortset-Kram passenderweise. Ich hab das immer so unterteilt in einzelne ... Überbegriffe quasi. Und das hab ich bei Medien und Technik gehabt. da ... Ich schmeiße jetzt einfach noch so Sachen rein wie Kassetten und CDs, Michael: Hmhmhm. Cemaia Twain: Discman, Videothek. Videothek, das gab's mal. Und ich fand's Michael: Videotheken, Cemaia Twain: irgendwie immer super aufregend da. Weil Michael: Mhm. Cemaia Twain: man darf da ja eigentlich nur mit Eltern rein oder gar nicht. Weil da gibt's ja auch die ab 18 Abteilungen und Michael: Mmh. Cemaia Twain: so. Also, es war schon cool. Und da konnte man sich damals auch Videospiele ausleihen noch. und Videotheken und so und dann Videos meine ich und ja wir sind zwar eher die Zeit von dann DVD und Blu-ray aber VHS haben wir schon auch noch miterlebt und Michael: Nee, das wir schon auch. Ich weiß noch, dass ich mal ganz aufgeregt war, weil ich alleine eine VHS zurückbringen musste, nachdem wir sie abends mit der Family geguckt hatten. Also das war dann bestimmt schon neun oder so. Cemaia Twain: Crazy ... Crazy ... Aber auch dazu hab ich noch Sachen, ne? zu ... Es war schon Michael: Hm? Cemaia Twain: fast neun und so. Ähm ... Oder MP3-Player. Äh ... Und ... Oder, oder, oder ... Michael: ja, da hatte ich... ja. Mmh, legendär. Cemaia Twain: Als man so die ersten Handys hatte, musste man noch Klingeltöne kaufen. Oder konnte man noch Klingeltöne kaufen? Das große Jumbo-Abo, oder wie die hießen. Und ... Frog ... Ich bin ein Gummibär. Ich Michael: Mhm. Das war ja auch bei Viva dann immer das große ... Genau, ja. Crazy Frog und ... der röhrende ... nee, der besoffene Elch. Cemaia Twain: bin ein Gummibär. Und so weiter. Also ... Michael: ja. Cemaia Twain: Aber auch dazu zählen noch Gameboy, bei mir war es der Gameboy, war das das erste Videospielgerät, das ich hatte, war der Gameboy Color in Gelb, mit Pokémon Gelb. Michael: Mhm, bin ich raus. Ich hatte mal einen, aber hatte auch nur sehr ... so Open-Source-Spiele. Ich weiß gar nicht, warum. Cemaia Twain: Hahaha Michael: Hätte keine Markentitel. Deswegen hab ich da auch nie viel Zeit. Ich hab immer schon PC gespielt. Cemaia Twain: Ja, das passt zu den Lokalisten. Michael: Lokalisten. Generation. Cemaia Twain: Und dann ja ab einem bestimmten Zeitraum ja dann auch YouTube. Michael: Mhm, ja, da war ich auch sehr früh sehr viel. Cemaia Twain: Und ... dann auch beim ... Also du weißt ja, ich hatte ja nie einen PC, beziehungsweise ich hab das dann erst gekriegt, war ... oder mir einen Laptop gekauft, da war ich schon erwachsen. Aber ich hab immer bei meinem Freund Julius, liebe Grüße, zugeguckt, wenn der Age of Empires gezockt hat. Michael: ja, lo- also... Cemaia Twain: Und ich finde Age of Empires oder Metin 2 oder so was. Michael: Mhm. Cemaia Twain: Und diese Games, die, obwohl die nicht meine Kindheit beschrieben haben, aber teilweise schon, weil ich dann eben zugeguckt habe, würde ich auch noch mit reinnehmen und auch natürlich sofort topfen. Michael: Ja. Absolut. ich würde für mich, FDs sind eine Nostalgie, mit Kindheitskram draufschreiben, anderen Menschen beim Videospiel spielen zu gucken. Das war ein großer Teil meiner Kindheit. Ja. Nee, tatsächlich Cemaia Twain: Entweder über YouTube oder über echte Personen. Michael: persönlich mehr. Na, wohl irgendwann hab ich dann auch angefangen, Let's Plays zu gucken. Aber wie alt war ich da? Cemaia Twain: Also bei mir also Ich habe julius zugeguckt ich habe junus zugeguckt aber ich habe auch bei junus habe ich mitgezockt weil junus und ich haben schon da waren wir 12 oder 13 haben gta weis zt stories gesagt apropos ich freue mich schon auf gta 6 ok Michael: Hm. Cemaia Twain: und Ich habe aber auch sehr viel grog zugeguckt also also was stunden angeht habe ich wahrscheinlich im Michael: Jaja, genau, krank Cemaia Twain: endeffekt mehr grog zugeguckt als echten menschen Michael: Ja. Ich bin auch gerade überlegen, ich hab damals, damals war ja auch gerade bei den Amis so dieses Daily Vlog-Ding total in, dass man jeden Tag ein Video hochlädt, was man an dem Tag so erlebt hat. Also das, was quasi heutzutage die Instagram-Stories sind, haben sie damals halt in so fünf- bis zehnminütigen Cemaia Twain: Ja, wenn du so Vlogs gemacht hättest. Michael: YouTube-Videos zusammen oder noch länger. Da hab ich voll viele geguckt von denen. Keine Cemaia Twain: Ja, ja. Michael: Ahnung warum, aber das hat mir mein Englisch-Abitur gerettet, weil ich damit so viele Englische ... Englischer Sprache konfrontiert war, dass ich dann am Ende mit einer glatten Eins mein Kolokium abgelegt habe, was mir meinen kompletten Abiturschnitt gerettet Cemaia Twain: Englisch war ich auch zum Glück immer ganz gut. Michael: hat, weil ich den Rest komplett verschissen habe. Aber das spielt keine Rolle. Cemaia Twain: Aber wir können uns... Nee, du bist dran. Michael: Alles gut, alles was ich jetzt noch hab, weil zu dem Ding hab ich die Sims noch aufgeschrieben zum Thema Videospiele spielen. Cemaia Twain: Mhm. Mhm. Michael: Das hatte ich auch dann bei meiner Schwester. Vieles von den Sachen, ich in meiner Kindheit gemacht hab, ich dann von meinen älteren Geschwistern mir abgeguckt. Also mein Bruder hat dann auch Command & Conquer gespielt und so. Und da war ich dann immer dabei und hab zugeguckt, ich durfte, weil der auch acht Jahre älter ist. Das war dann auch immer sehr aufregend. Oder meine Schwester hat die Sims gespielt und dann hab ich das auch gespielt, weil die das gespielt haben. Cemaia Twain: Aber, Michael: Das habe ich noch auf der Liste. Cemaia Twain: Michi, können uns nicht, das ist alles, ne? Wir topfen das alles, ne? Also bisher ist alles nur getopft, ne? Wir werden heute nix flopfen. Ähm... Aber die haben, die zählen wir nicht. Und die zählen wir auch nicht auf. Ähm... Michael: Ja logisch, ich glaube nicht, dass wir irgendwas dabei haben, was wir flopfen. Es gibt Dinge aus der Zeit, die wir flopfen könnten, aber das wäre sehr persönlich. Cemaia Twain: Aber wir können uns nicht nur auf Medien und Technik, äh... Weil, also, ich weiß, ich hoffe sehr für dich, dass deine Kindheit auch noch andere Sachen waren. Ansonsten schmeiß ich jetzt noch draußen und spielen mit rein. Und auf Bäume klettern... Ehrlich? Okay. Michael: B raus. Flopf. Absolut. Nein, natürlich nicht. Cemaia Twain: Auf Bäume klettern, im Wald spielen, Seil springen, Murmeln, Kreide auf der Straße, Verstecken, Fangen, Räuber und Gendarm, Hüpfekästchen, Drachen steigen lassen, Spielplätze, Stunden lang Fahrrad fahren, kommen nach Hause, wenn die Laternen angehen, das ist auch geil, fand ich auch immer. Klingelstreiche, Schneeballschlachten, so den ganzen Kram. Michael: Hm? Cemaia Twain: Das hat das auch ausgemacht. Und jetzt natürlich noch der ganze Kram hier mit Lego, Playmobil, Michael: Hm, stimmt. Cemaia Twain: Actionfiguren, Autos. Ich hatte unfassbar viele Spielzeugautos. Ich glaube, ich hatte 600 Stück und ich hab mit denen schon... Michael: What? Cemaia Twain: Ja, und ich hab einen riesen Koffer voll gehabt und ich hab die... Ich hab mit denen... Ich hab riesengroße Parkplatzanlagen... gebaut und bin mit denen, hab die rückwärts eingepackt. Also ich hab dann irgendwann später das dann bei GTA gespielt, dass ich mit den einfach nur mit Autos rumfahre und einparken und so weiter. Deswegen würde ich auch sagen, bin ich heutzutage ein guter Autofahrer und Einparker, weil ich das damals schon immer Michael: Hm, sehr gut. Cemaia Twain: gemacht habe. Murmelbahn, Kuscheltiere, Carrera-Bahn, Beyblade, Tamagotchi, Pokemon-Karten, Yu-Gi-Oh-Karten, Diddle-Blätter. Der ganze Kram. Ich hab auch ein bisschen Magic the Gathering gesammelt und gespielt. Michael: Mhm. Cemaia Twain: Das war mir dann aber irgendwann zu kompliziert. Michael: Mhm. Cemaia Twain: Da hab ich mich dann nicht mehr mit eingerechnet. Dann find ich auch, zum Vergleich zu heute, weil das ja quasi gar nicht mehr existiert, so Tafel, auf der man mit Kreide schreibt. Weil heutzutage gibt's ja nur noch diese Whiteboards mit Eddings. Michael: Mhm. Das ja, das finde ich voll krass, dass auch die die Schulerfahrung auch wenn das Schulsystem massiv unter unter unterfandet ist. Aber da hat sich einiges getan. Overhead, overhead Projektoren. Cemaia Twain: Ja, die Schulerfahrung hat sich komplett verändert. Ja. Massiv geändert. Overhead-Projektor. Oder der Fernsehwagen, der Fernseher da drauf. Man hat einen Film geguckt auf einem Röhrenfernseher mit VHS-Kazette. Wie krass. Äh... Michael: Ja, ach Gott, ja. Also, dass Overhead-Projektoren kein Thema mehr sind, ist logisch. Aber ich glaube, hatte bis zum Abi, haben wir die verwendet. hatten dann, dann gab's Cemaia Twain: Ja, auf jeden Fall, wir auch. Michael: es gab schon Klassenzimmer, die Beamer hatten, aber die wurden nicht im Unterricht eingesetzt, sondern eben dann, wenn man irgendwie was geguckt hat oder so wurde. Cemaia Twain: Naja, oder wenn man... Also bei mir wurde das dann schon so in so... Ich hatte einen Informatikkurs oder so, da wurde ein Beamer verwendet und Michael: Stimmt, ich glaube auch. Cemaia Twain: bei den Leistungskursen in der Oberstufe, wenn man... Also ich hatte Biologieleistungskurs und ich erinnere mich noch, ich Michael: Mhm, schon. Cemaia Twain: einen... Ich habe so eine Powerpoint-Präsentation über genmanipulierte... Nee, über genmanipulierte oder gen... Technik oder sowas gehalten und das war mit powerpoint und über einen Über einen Beamer und ich weiß dass mir mein Michael: Mhm. Ja, ich überlege. Cemaia Twain: Lehrer damals 16 punkte gegeben hat dass es ein punkt mehr als man kriegen kann Michael: 16 Punkte? What? Cemaia Twain: Da damit ich damit ich 13 punkte auf dem zeugnis haben kann Michael: Sehr gut. Cemaia Twain: Und er hat aber auch gesagt es war es war einwandfrei es war ein großartiger also großartiger vortrag und Das wäre fast zu schlecht da 15 punkte zu geben Michael: Ne, Grüße. ich Cemaia Twain: Liebe Grüße Michael: hab aber ich erinnere mich auch noch, ich habe Referate gehalten. Da war ich immer gut drin, komisch, dass das jetzt mein Job ist. Ne, ja aber wirklich. Cemaia Twain: Mensch, ich war auch immer ganz gut, ich war auch immer gut im Vorlesen und den Referat halten. ist... Michael: Ne, vor allem, weil ich war ja komplett eine graue Maus und ich wollte ja eine graue Maus sein. Ich wollte ja nicht irgendwie auffallen in der Schule. Ich wollte immer unsichtbar sein. Und dann war es so ironische. Cemaia Twain: Ja. So wie heute auf der Bühne. Michael: Genau, und deswegen war das ja umso witziger, dass ich dann trotzdem Referate gehalten habe und also gute Referate gehalten habe. Aber ich weiß auch, dass ich dann mit mehrfarbigen Folien stiften, auch auf Folie was geschrieben habe, dann mein Referat über ein Overhead-Projektor zu geben. Bedruckte Folien Cemaia Twain: Ja, 100 pro, ich auch. Klar. Michael: waren dann auch irgendwann natürlich das Ding, brauchte, musste man aber eine spezielle Folie kaufen, die man mit einem, ich weiß nicht, ob es Cemaia Twain: Ja. Drucker. Michael: mit einem normalen Drucker oder ob man auch einen speziellen Drucker dafür brauchte, dass das nicht jeder Drucker konnte, weil dann irgendwann konnte man es einfach wegwischen, wenn es der falsche Drucker war. Cemaia Twain: Hm. Michael: Das war noch ein Ding, Aber ich glaube, ich weiß noch, wir hatten einmal eine Tafel, die so ... ähm ... so elektronisch war, dass man da mit einem speziellen Stift draufgeschrieben hat und mit einem Klick das dann löschen konnte. Oder auch dann so Formen draufmachen konnte oder so. Und die war so speziell, die gab's auch nur in einem Klassenzimmer, dass der BR vorbeikam Cemaia Twain: Nur bei den Lokalisten. Michael: und einen Beitrag ... gemacht hat und weil unser Bio-Leistungskurs zu klein war, haben sie aus einem anderen Kurs Leute geholt und in das Cemaia Twain: Hahaha! Michael: Klassenzimmer reingesetzt, damit es einfach nach einem vollen Klassenzimmer aussieht. Das war damals... Cemaia Twain: Das ist witzig. Unser Bio-Leistungskurs war ziemlich voll, glaube ich. Alle wollten Bio machen, keiner wollte Physik oder Chemie oder so einen Scheiß machen. Ja. Michael: Ja gut, das ist logisch. Aber ich hatte Bio- und Deutschleistungskurs und ich hätte Englisch und Erdkunde machen sollen. Das waren dann meine Abiturfächer, meine zusätzlichen Abiturfächer und die ich jetzt tauschen soll im Nachhinein. Cemaia Twain: Hast du noch ein paar Sachen? Michael: Ich hab nur noch das Hausaufgabenheft, wo wir gerade bei der Schule sind. Cemaia Twain: Volle Kanne. Kennst du noch Heft? Jaaa! Ja, das war schon geil. Das war legendär. Das war legendär. Michael: Ja, natürlich. Ich hab's hier stehen. Heft. Ja. Das war legendär. Ja, nee, das hab ich auf jeden Fall noch aufgeschrieben, weil das war wirklich immer was Besonderes dann da im ... Ich weiß gar nicht, wie machen die Kinder das heutzutage? Ja, Gott, Gott. Cemaia Twain: Oder Pausenhof oder so, also dass man auf dem Pausenhof Dinge tatsächlich gespielt hat. weiß so gar nicht Michael: Mhm. Cemaia Twain: wie das heutzutage gehst du doch in der Pause, setzt du dich irgendwo hin und bist am Handy, oder? Oder gehst... Also ich erinnere mich auch noch... Entschuldigung, ich... Michael: Dattels am Handy? Weiß ich nicht. Ich hab da echt, muss ich echt mal meinen Neffen fragen, der ist jetzt 14 geworden, der kann mir das wahrscheinlich sehr gut beantworten, wie ich es sagen soll. Cemaia Twain: Das ist bestimmt was, also das ist bestimmt ein ganz anderer Vibe. Also ich erinnere mich auch, ich habe auch Scheiße in der Pause gemacht. Also ich bin beispielsweise, gab es bei uns dann unten am Stein ab dem Zeitpunkt wo ich 17 war, stand ich unten am Stein mit ein paar anderen coolen älteren Kids und hab mit denen geraucht, das ist auch nicht geil. Michael: Natürlich. Cemaia Twain: Aber wir standen da und haben miteinander geredet und geraucht. Michael: Mhm. Cemaia Twain: es ist, ja rauchen ist schlecht, aber heutzutage wird auch noch geraucht. Aber nicht miteinander geredet, sondern dann guckt man sich irgendwie das neueste Let's Play von Gronkh an, weil der immer noch existiert. Naja. Michael: Warte. Schöner hat sich nichts geändert in letzten 15 Jahren. Ich weiß gar nicht, ob es wirklich so schlimm ist. Klar ist es schlimmer, natürlich Social Media und Handys und so weiter. Aber ich weiß nicht ... Cemaia Twain: Aber wir haben ganz viel, ganz viel, ich erinnere mich noch, auch in der Oberstufe habe ich noch draußen auf dem Pausenhof, auch wenn ich geraucht habe zwischendurch, ich auch auf dem Pausenhof noch Fußball gespielt Michael: Ja. Cemaia Twain: oder andere Dinge. Also wird das heute noch gemacht? Michael: Schreibt's uns mal in die Kommentare. ich geh schon schwer davon aus, dass es ... Es ist ... Ja. Cemaia Twain: Ja stimmt, also einige von euch sind auf jeden Fall Mütter und Väter. Das heißt ihr habt Kinder und wisst, was die so potenziell machen in der Pause. Michael: Also ich glaube, es ist sehr viel schlimmer geworden. Also da stimme ich dir schon zu, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass nicht mehr Fußball gespielt wird in der Pause. Cemaia Twain: Alter Michi, sind jetzt in dem Alter, wo wir... wo wir das sagen, ne? Dass früher alles besser war, wie... Ich möchte mich davon distanzieren. Aber was Michael: Ja, deswegen möchte ich mich davon auch ein bisschen distanzieren, dass wir nur davon reden, dass die Jugend vor allem Cemaia Twain: macht denn die Jugend von heute? Das interessiert mich wirklich, weil... Also wenn man heute schon mit... Michael: Ja, aber das unterscheidet dich von den Leuten, die das wirklich machen, dass du dich wirklich ernsthaft dafür interessierst, was sie machen, und nicht einfach sagst, die machen gar nichts, reden ja nicht mehr miteinander, guck mal, los, Andy. Cemaia Twain: Aber wenn Kinder heutzutage schon mit sechs ihr erstes Tablet kriegen oder so oder mit neun oder sieben ihr erstes Handy oder so, dann ich... Aber ich red Michael: Aber es sind auch nicht alle. das ist ja, glaube ich, schon bis zum... Cemaia Twain: jetzt so von einem was machen 14-jährige heutzutage in der Pause. Michael: Ja, das finden wir raus. Das kann ich mir aufschreiben. Cemaia Twain: Weil bei Kindern, also in der Kita ist ja klar, die spielen noch ganz normal wie echte Kinder. Michael: Ja. Und ich glaube auch, gesagt, klar hat sich's verändert und klar gibt's da Probleme. Aber wir hatten auch Probleme. uns war das Thema halt, wer hat ein Handy? Und wenn du ein Handy hattest, dann warst du ja auch schon erreichbar. Und je nachdem, was das für ein Handy war, hattest du da auch schon Medien drauf, die man sich dann irgendwie gezeigt und rumgeschickt hat. Hm. Hm. Nein, ich Cemaia Twain: Ja, aber die hatten wir nicht schon mit 11, die hatten wir mit frühestens 15, 16, 17. Hattest du mit 11 schon ein Handy? Michael: nicht. Aber es gab Leute, die ... diese magische Grenze dann irgendwie, wenn die Unterstufe langsam in die Mittelstufe übergeht, wo es dann anfängt, dass die Leute ihre ... Gendgeräte haben. Jaja, eben. Da gab's dann schon ... Cemaia Twain: Ja stimmt, wollte gerade sagen, gab's ja überhaupt schon Handys, aber ja, gab's, gibt's schon seit den 90ern. Michael: Da gab's dann dann diese Cemaia Twain: Also ich weiß noch... Michael: ganzen Sony-Ericsson-Handys, die ein Handy und ein MP3-Player in einem waren. Wo man sich dann Cemaia Twain: Ja, das hatte ich sogar. Michael: über ... War das schon Bluetooth? Oder über irgendein Infrarot-Ding sich dann Sachen hin- und herschicken konnte. Genau. Cemaia Twain: Nee. Ja, nee, das war das vor Bluetooth. Das hieß, glaub ich, wirklich Infrarot einfach, Michael: kann sein. Ich glaube, da musste man die dann auch so aneinander halten für eine Minute. Cemaia Twain: Ich glaube, hatte das Sony Ericsson... Das hatte einen geilen Namen auf jeden Fall, Walkman Handy oder so ein Scheiß. Michael: Mhm. Ja, stimmt, ja. Cemaia Twain: Das hatte ich sogar wirklich auch. Aber ich erinnere mich noch, ich war mal auf irgendeiner Klassenfahrt und dafür hat mir mein Vater sein altes Handy mitgegeben und das habe Michael: Hm. Cemaia Twain: ich auch gleich verloren oder kaputt gemacht oder so in der Zeit. Michael: Sehr gut. Cemaia Twain: Deswegen habe ich danach dann auch erst mal jahrelang kein eigenes Handy gekriegt. Das war aber auch in Ordnung. Also ich glaube, hab mein erstes Handy mit 15, aber kurz vor 16 oder so bekommen. Und das ist, ich bin im Nachhinein super dankbar dafür, dass ich das erst so spät bekommen habe. Äh, Michael: Hm, ich auch. Cemaia Twain: weil ich ja sonst das Gleiche gemacht hätte. Wie Michael: Mhm. Cemaia Twain: die Kinder heutzutage. Ähm, aber dazu noch tatsächlich auch. Ich erinnere mich auch noch an Urlaube, wo ich mit meiner Schwester oder meinen Schwester... Stundenlang auf der Rückbank im Auto saß und Michael: Mhm. Cemaia Twain: auf dem Gameboy Tetris gezockt hab oder auf einem Michael: Mhm, gut, Hedris hatte ich auch auf dem Game Boy. Cemaia Twain: später auf dem Handy Snake Michael: Hm. Cemaia Twain: und zwar wirklich lange also man saß da zehn Stunden auf dieser Rückbank und hat dann auch achtenhalb davon gezockt und die anderen anderthalb gestritten Ja richtig Michael: Ja, und wenn man dann abends im Bett lag, hat man die Snake-Schlange vor den Augen gesehen, weil die sich auf die Netzhaut gebrannt hatte. Cemaia Twain: Richtig, richtig. Aber die... Also ich fand das so geil, dass ich immer noch heutzutage... Ich hab so einen... Wie heißen die? Emulatoren, glaube ich, heißen Michael: Mhm. Cemaia Twain: die. Sowas habe ich jetzt heutzutage auf meinem Handy. Und das sieht aus wie ein ganz normales altes Nokia-Handy, wo so eine gestrichelte Schlange da langfährt. Michael: Mmh. Cemaia Twain: Weil es gibt ja mittlerweile neue Snake-Spiele. Das ist dann eine richtige Schlange, die Äpfel und andere Viecher. Es ist furchtbar. Buh! Früher war alles besser! Michael: Die Jugend von heute wird, ja wirklich die Jugend von heute wird akumuliert. Ach crazy, das ist Snake noch. Cemaia Twain: Und, äh, was für mich auch noch voll schnell gesagt werden muss, weil es einfach toll ist, ähm, Pommes im Freibad. Michael: Mhm, klassiker. Cemaia Twain: übertrieben geil, immer übertrieben gut gerochen, lecker, super geil, aber heutzutage wär's ekelhaft. Aber als Kind großartig Kaugummi-Automaten. Das gab's mal und das war so geil, da hat man 50 Michael: Hm ... Ja, das muss man wirklich noch erklären. Cemaia Twain: Cent reingesteckt und dann hat man gedreht und dann sind da die, sind da so, Michael: Ja, und meistens kam nix. Cemaia Twain: ja, und manchmal sind da aber Kaugummis auch rausgekommen und die haben dann nach 30 Sekunden den Geschmack verloren. Ja, das war dann der Jackpot. Michael: Ja, richtig. Oder manchmal kam mehr raus als man ... äh ... ja. Cemaia Twain: Da war man der Coolste. Und, ähm... So Schlickertüten oder Süßigkeiten-Tüten vom Michael: Mhm. Cemaia Twain: Kiosk, wo man irgendwie ein Euro bezahlt hat und ein Jahresvorrat an Weingummi dafür bekommen hat. Den man trotzdem in 20 Minuten weggesogen hat. Michael: den man aber trotzdem in einem Tag gegessen hat. Ja. Ja. herrlich. Aber ich glaube, dass Cemaia Twain: Uhm... Michael: ... Also ... Ich glaube nicht, dass eine Jugend heutzutage, auch wenn sie natürlich vor einigen Problemen steht, sich so krass von den einprägsamen Erinnerungen unterscheidet. in 15, 20 Jahren werden die Leute, die dann in dem Alter sind, in dem wir jetzt sind, nicht anders über ihre Jugend sprechen, als wir es jetzt tun, glaub ich. Cemaia Twain: Weiß ich nicht. Also ich... Also... Es ist... Ich glaub, es ist vielfältiger, was wir hatten. Michael: Weil das, was wir jetzt haben... Ja, aber ich glaube, klar ist Social Media und das Internet allgemein ein Rieseneinschnitt, aber trotzdem, glaube ich, wenn du auch zurückgehst und sagst, dass Leute, in den 80er-Jahren aufgewachsen sind und nicht wie wir in den Nullerjahren, Cemaia Twain: Ja, aber irgendwann... Michael: dann eben auch dieses Blick haben von wegen, die waren ja schon mit ihren Sony Ericsson Walkman-Handys, wir hatten das ja noch gar nicht, wir waren ja noch richtig draußen. Cemaia Twain: Ja, aber Michi... Aber Michi, ist ja... Das ist ja ab einem bestimmten Punkt... ... kann man ja nicht mehr behaupten, dass da neben dem Handy noch was anderes war. Bei uns war da ja... Ja, genau, aber bei uns war da ja Michael: Aber das ist eben die... Ich glaub, weil... Also... Cemaia Twain: noch was anderes, aber... Also, ich... ich... ich mein... Gurgos, kennst du noch Gurgos? Michael: Kurs. Cemaia Twain: Gib mal Gurus an. Michael: Gugotänzerinnen kenn ich. Hab ich mal einen Artikel im Focus Money gelesen. Cemaia Twain: du bist ja ein Witzbold, Mensch toll! Michael: Gugos. Ach, die Dinger sind das. Mhm. Cemaia Twain: Also, und es gibt halt super viele, super, super viele andere Spielzeuge. Das ist natürlich auch scheiße, was wir da, also, dass man da so kleine Plastikkacke hatte, die... Aber das waren so ganz viele Geile. Also, ich Google das gerade und das macht mich glücklich! Es ist, ich find es so toll. Michael: Die auch schön gesundheitsschädlich war. Ja, aber wie gesagt, schon, dass es da ein Äquivalent gibt dazu. Also die haben ja trotzdem Dinge mit denen sie spielen und... Cemaia Twain: Aber wie lange noch? Aber irgendwann gibt's das ja nicht mehr. Dann sagt man sich so... Weil klar, wir können ja immer noch sagen, es gibt ja auch Spiele, wir auf dem Handy und so gespielt haben. Damals gab's noch den iPod Touch von Apple. Und da gab's Fruit Ninja drauf und Doodle Jump und so den ganzen Kram. Michael: Mhm. Ne. ja. Mhm. Cemaia Twain: Das ist auch geil. Und Temple Run, auch coole Spiele so. Aber Michael: Hm, stimmt. Cemaia Twain: irgendwann... Irgendwann hört's dann auf mit, also mit Interaktion zwischen Menschen. Also vielleicht noch nicht jetzt, aber irgendwann wird man nicht Michael: Ja, du, ich kann mir vorstellen, dass... Cemaia Twain: mehr auf seine Kindheit zurückgucken und sagen, boah krass, wir haben so viel facettenreiche, unterschiedliche, individuelle Erlebnisse gehabt. Michael: Ich glaube aber, dass, also ich könnte mir vorstellen, ich habe da keine Beweise dafür, aber ich glaube schon, dass das irgendwann auch wieder kippt. Weil ich glaube auch, dass jetzt von der Generation Alpha, die ja nach der Gen Z kommt, schon auch viele Sachen gibt, die sich da auch wieder bisschen weg davon entwickeln, wo man auch ganz bewusst sagt, dass man das eben nicht möchte und dass man merkt, wie ... Cemaia Twain: Ja, das wäre natürlich schön. Ja, das ist... Michael: Also das ist meine toxische Positivity, die ich habe in dem Fall, Cemaia Twain: Ja, okay. Bin ich bei dir. Michael: dass ich glaube, dass irgendwann an dem Punkt ist, wo die auch selber merken. Natürlich sagen es ihnen die Eltern und Großeltern, dass bei uns war das damals noch anders, aber du kannst es ja nur selber merken. Da können ja noch so viele Leute das sagen. Cemaia Twain: Also, heutzutage... Also, ich denke mir manchmal, wenn ich mir so Videos angucke, wo Leute darüber reden, was sie in ihrer Kindheit gemacht haben, da sitzen bestimmt ganz viele Leute, die in genau dem Alter sind davor und gucken sich das an. Und haben das noch nie erlebt. Und das finde ich irgendwie traurig. Michael: Aber dann können die aber auch, wenn die das wollen, dem Moment auch feststellen, dass sie das ändern wollen. Und wenn dann die Nachfrage da ist, dann wird das Angebot auch entweder wiederkommen oder... Cemaia Twain: Ja Wenn dann deren nach ja, aber es ist natürlich das klingt natürlich jetzt viel leichter gesagt als getan weil wenn du dir das anguckst Michael: Natürlich, aber... Cemaia Twain: und du sagst jo ich will auch mit meinen freunden ein baumhaus im wald bauen dann musst du erstmal deine freunde überzeugen im fucking baumhaus im wald zu bauen und dann musst du erstmal deine eltern überzeugen dass die euch das erlauben und so das ist ich habe auch kein baumhaus im wald gebaut übrigens aber Aber dieses, wollen wir heute mal das Handy liegen lassen und in Wald gehen und einen Staudamm bauen im Fluss oder so? ist, ich, alleine die Überwindung, dass du das sagst. Das schon enorm. Und dann einen Freund Michael: Es ist nichts. Cemaia Twain: zu finden, der das mit dir macht, schon auch irgendwie... Das ist ein sehr romantischer Michael: Ja, aber ich also verstehe ich voll was du sagst und es ist Cemaia Twain: Gedanke von dir. Ich würde das genauso mir wünschen für viele Kinder. Aber ich glaube, dass das irgendwie nicht mehr so passiert. Michael: Du, es wird sich verändern und ich glaube, das was man erlebt als Kind ist dann was anderes wie das was wir erlebt haben. Aber ich glaube von dem Effekt, Cemaia Twain: Als? Michael: den es hat auf die die erwachsenen Menschen, die sie werden, glaube ich, können sie auch dann was gemeinsam tun, was einen ähnlichen Effekt hat und ein ähnlich soziales Wesen am Ende daraus macht, wie wenn man nur aufs Handy guckt den ganzen Tag. weil ich glaube es gibt Cemaia Twain: Na gut, ich wünsche mir das sehr, dass das passieren wird. Vor allem für die anderen, weil mir kann es ja wurscht sein. Michael: Ja. Cemaia Twain: Wenn ich jetzt so mich umgucke, dann sind alle Menschen, die sehr jung sind mich herum, die keine kleinen Kinder mehr sind, schon zu viel am Handy. Und das war meine Ex auch, und die war schon 27. Oder 26 oder so, keine Ahnung. Hab ich vergessen. Michael: Sehr gut. Ja, nee, auf jeden Fall. Und das ist auch gerade das Problem. Und ich hab halt eben meinen grenzenlosen Optimismus dahin, dass das irgendwann bemerkt wird von den Leuten und dann wieder weniger wird, ich diese dystopische Vorstellung, dass alle nur noch in das Endgerät gucken, mir einfach nicht vorstellen möchte und deswegen mit die Augen davor verschließe. Wovor ihr nicht ... Cemaia Twain: Ich stell noch schnell... Nein, nein, nein! Nein, nein, ich stell noch schnell eine Frage, die du mir noch schnell beantworten musst. Heutzutage, wenn wir jetzt Kinder hätten... Oder wie empfindest du das bei deinen Geschwistern? Weihnachtsmann ja oder nein? Michael: Wenn dann das Christkind, so geht's schon mal los. Cemaia Twain: Richtig, sehe ich genauso. Michael: Äh ... kann man machen, oder? Cemaia Twain: Aber Lüge des Weihnachtsmannes aufrechterhalten, bis das Kind dann aus Wut rausfindet, dass es die ganze Zeit belogen wurde, anstatt dem Kind zu sagen, yo, wir feiern jetzt jedes Jahr an dem und dem Datum ein Fest, wo deine Familie dir zeigt, wie sehr sie dich liebt, indem sie dir Geschenke gibt. Ist doch vielleicht bisschen schöner als ein erfundener, dicker, weißer, alter Mann. Oder? Michael: Ja, ähm ... Ich ... Ist eine gute Frage. Ich glaube ... dass es möglich ist. Also, bei mir war das, glaub ich, schon so, dass das, als ich ganz klein war, war das halt auch spannend, Mysterium, dass das Christkind da ist und uns die Geschenke bringt. Ganz schön. Aber das ist dann auch geplätschert, und das war auch nie. Cemaia Twain: Aber übrigens das Christkind funktioniert doch nicht, weil das ist natürlich nur in eurem christlichen Glauben so. Es gibt ja unglaublich viele andere Menschen, die auch Weihnachten feiern, die halt keine Christen sind. Deswegen, das funktioniert für euch. Okay, alles klar. Mama, Papa, wir haben jahrelang was falsch gemacht. Michael: ist korrekt. Aber die sollen auch nicht Weihnachten feiern. Nein. Nein. Nein, Quatsch. Hast du recht. Ich finde, wenn die Kinder ganz klein sind, ist das keinen Schaden getan. Aber man sollte das nicht so aggressiv dabei bleiben. Ich glaube, das ist bei mir, ich kann ja nur von mir sprechen. Ich weiß gar nicht, wie meine Geschwister das machen. Obwohl, weiß ich nicht, kann ich nicht sagen. Cemaia Twain: Ich weiß es. Michael: Aber dann wurde das halt einfach so ausgeplätschert einfach. Das war jetzt nie so so eine tiefe Lore, die über Wochen aufgebaut wurde. Sondern einfach nur, kannst gerade nicht in das Zimmer, wo wir später Bescherungen feiern, weil da kommt gleich das Christkind. Genau. Aber mehr war es auch nie. Das finde ich in Ordnung, aber alles ... Nee, das finde ich too much. Cemaia Twain: Super, das ist in Ordnung für mich. Bei uns wird's wochenlang aufgebaut, künstlich. Und dann ist es auch danach noch wochenlang aufgebaut. Und jetzt langsam kommen meine großen Neffen und Nichten aber in das Alter, in dem sie das hinterfragen. Und da bin ich dann auch ganz froh, dass die Hinterfragung auch nicht belogen wird, dann so, ja, das ist schon ein bisschen geflunkert. Genau. Michael: Mhm, das stimmt. Ähm, ja, das ist, wie ihr gemerkt habt, hat einer von uns beiden zu früh auf die Outro-Musik gedrückt, und Cem war's nicht. Cemaia Twain: Hahaha! Michael: ... Aber ist auch ganz schön, wenn wir noch eine Frage klären konnten mit einer entspannten Musik im Hintergrund. Wenn ihr euch ... Wir lassen das einfach durchlaufen. Wenn ihr Cemaia Twain: Voll. Sollten wir uns für immer überlegen jetzt. Michael: euch entspannt habt bei dieser Folge, dann lasst uns das gerne wissen, indem ihr uns eine Bewertung schreibt auf dem Podcatcher eurer Wahl. weiter erzählt, indem ihr uns sagt, was eure Erinnerungen an die Nullerjahre sind. Und egal, wie alt ihr wart in dem Zeitraum, konntet ihr euch da wiederfinden in dem, was wir erzählt haben. Haben wir was vergessen, was auch ganz wichtig war aus der damaligen Zeit? Oder ... oder müssen wir da ... Schreibt uns, wenn ihr Cemaia Twain: Oder hatten wir nicht genug Zeit, das noch zu erwähnen? Michael: der Meinung seid, müssen nächste Woche noch mal ran. Obwohl wir nächste Woche, glaub ich, spannende Themen haben, über die wir sprechen müssen, weil es passieren Dinge. Cemaia Twain: Ja. Michael: Genau. Erzählt's euren Freunden. Wenn es euch gefallen hat, wenn es euch nicht gefallen hat, erzählt es euren Feinden und das Schlusswort überlasse ich wie immer meinem lieben Freund Cem Lucas Yilgena zurück in Hamburg. Cemaia Twain: Das Schlusswort von mir ist heute eine Top- oder Flopfkategorie für nächste Woche. Und zwar im Vergleich zu heute Erwachsenenzeug. Ciao, ihr. Michael: nice. Tschüss!