Michael: Ba da bum baaa da da baa da da baa da da baa. Cemson Button: NIIII Michael: voll gut ey, die Energy ist da, wo ich gar nicht energetic fühle. Hello, hello. Cemson Button: Energy ist auf jeden Fall da. Ich auch gar nicht! Du hast die Einladung geschickt, da lag ich legit noch in meinem Bett. Mein Michael: Ja, sehr gut. Cemson Button: Wecker hatte zwei Minuten vorher mich geweckt. Michael: Ja, wir haben beide... Cemson Button: Ich bin wirklich gar nicht fit gerade und du machst... Und ich hab Bock drauf, ich hab Bock, ich hab einfach Bock gekriegt. Michael: Ja, aber das ist bei mir auch einfach nur der Versuch diese Low Energy irgendwie künstlich nach oben zu treiben. auch nichts mit Authentizität zu tun. Sehr gut, sehr gut. Cemson Button: Aber das geile, ja, das ist scheißegal, weil bei mir hat's funktioniert und zwar authentisch. Michael: Na, dann hören wir doch jetzt eine authentische Intro-Musik und dann gehen wir rein. Würde ich sagen. Cemson Button: Los, Paul, herein! Baba meh! Ich hab gestern... Michael: Yo! Cemson Button: Ich hab gestern nach Freunden... versuch... versucht... War das gestern auch vorgestern? Ne vorgestern hab ich versucht nach Freunden zu erzählen worum es in unserem Podcast geht. Und es hat nicht funktion... Wirklich, es hat nicht Michael: schwierig. Cemson Button: funktionieren. Ich hab ihr erst mal erzählt wie wir angefangen haben, was ursprünglich mal die Idee war. Und dass wir das auch genau... Dass wir es auch genau eine Folge geschafft haben. Und danach... Danach habe ich erzählt, was, also habe ich versucht wiederzugeben, was Tim im Intro immer sagt. Michael: Mhm. Cemson Button: Und es ist mir nicht eingefallen, ich habe gesagt, es geht halt irgendwie Kunst, Pause, Kunstpause. Und dann war ich raus und dann war so, ach scheiß drauf, es geht halt den Stand-Up-Comedian Michael Mauder in München und den Arbeitslosen Schauspieler Lukas Jekener in Hamburg. Ich wusste überhaupt nicht, was ich sagen soll. Michael: Ja, aber das ist es ja auch. Cemson Button: Aber voll gut, dass ich meinen Podcast nicht kenne, oder? Michael: Ja, ich frage mich, ob das mehr über den Podcast als über deine Verkaufsfähigkeiten aussagt. Weil ich weiß nicht, ob ich das besser gemacht hätte. Cemson Button: Nö, würde sagen es... Ja, okay, gut. Dann klagt das vielleicht was über unser weiter... Verkaufs-... äh... Craziness aus. Hm. Ich nicht! Ja, stimmt. Wie ist denn das Wetter bei euch? Ehrlich, bei uns ist heute Michael: Und das ist erste Mal... Cemson Button: Sonne, 25 Grad, ich hab dich extra gebeten, dass wir früher anfangen, damit ich danach an die Elbe fahren kann. Ich fahr 10.30 an die Elbe. Michael: Mhm, das ist doch schön. nee, und ich bin ... bin sehr, happy damit, ich ... dass es hier jetzt einfach mal bisschen sehr viel kühler geworden ist. Auch nachts hat es jetzt auch immer schon abgekühlt. Also wenn ich dann abends vom Schlafengehen noch mal gelüftet habe, war es auch immer schon sehr fresh und das ist sehr angenehm. ich werde langsam wieder ein Mensch und das macht mich happy. Also es wird jetzt Ende der Woche noch mal wieder irgendwie 27, 28, das ist aber okay. Und dann wird es aber wieder normales Wetter. Und da bin ich sehr sehr froh drum. Und bei euch ist immer noch Sommer, aber das ist ja Hamburger Sommer, der ist ja schön. Cemson Button: Ja Ja richtig und ich sag jetzt auch mal ich habe in den letzten Sieben Tagen auch dreimal gefroren also auch an drei unterschiedlichen Tagen gefroren also es ist jetzt Michael: Mhm. Cemson Button: nicht so dass es Also ich war ja im Urlaub Way und Michael: Mhm. Überleitung. Cemson Button: Richtig und Ich hatte im Urlaub keine einzige lange Hose dabei und ich hatte im Urlaub auch Außer dem langärmlichen Hemd, das ich mir extra noch übergeworfen habe, als ich zum Bahnhof gefahren bin. Damit ich halt irgendwas Warmes dabei habe. Warmes dabei habe. Habe ich auch nichts langärmliches dabei. Und an dem letzten Tag, bevor ich zurückgefahren bin, war in Lörrach... Regen und kalt also da bin ich morgens aufgewacht zu 13 grad und regen und nebel und so Michael: schön. Cemson Button: Und da hat man also mit mit meinen outfits die ich dabei hatte eigentlich keinen spaß Michael: Mhm. Cemson Button: Dann haben meinen kumpel stefan und ich So ungefähr bis 15 uhr oder 14 oder so gewartet und sind dann einfach auf gut glück in die schweiz gefahren Erst nach nach lorach wollte ich sagen Michael: wenn man da so günstig Klamotten shoppen kann. Cemson Button: Erst nein nein nein nein nein nein, auf gut Glück, dass das Wetter gut sein könnte. Dann sind wir erstmal nach Luzern gefahren, weil wir da gehört hatten, dass das mega schön sein soll. Turns out, ist okay. Hab schon schönere Sachen gesehen in meinem Leben. Michael: Der ist jetzt nicht die Elbe, aber kann man machen. Cemson Button: Naja, genau, aber Luzern hat den Vierwaldstätter See und der ist riesig. Michael: Mhm. Mhm. Cemson Button: Und die Schweiz hat ja übertrieben geile, riesige Seen. Ich weiß nicht, ob du schon mal in der Schweiz warst. Ich war tatsächlich erst einmal... Michael: Ich glaube, ich war tatsächlich noch nie in der Schweiz. Cemson Button: Ich war einmal vorher in der Schweiz und da war ich noch sehr jung. Ich glaube, da war ich 16 oder so. Mit meinem Kumpel Seba und dessen Vater und das war auch nur so für... Zwei Stunden oder so also ich war ich habe das nicht so richtig mitgekriegt ich erinnere mich auch gar nicht dran und ich hatte ich habe die voll unterschätzt in meinem hirn die schweiz ist todes schön also Michael: Hm. Cemson Button: Es ist unglaublich wie schön die landschaft in der schweiz ist Und die sprache ist ja auch herzallerliebst witzig also was zumindest die deutsch der deutscher sprachanteil ist niedlich Michael: Ist einfach süß. Cemson Button: also stadturm türmli Michael: Mhm. Alles ist verniedlicht. Cemson Button: Und eigentlich alles so. Alles ist verniedlicht und hat noch ein H da mit drin, also so eine Mischung aus arabisch und niedlicher Deutschsprache. Französisch und Italienisch sind ja sowieso Supersprachen. Ich meine, ich lerne ja auch seit einigen Monaten Französisch. Aber landschaftlich Michael: Mh. Cemson Button: ist die Schweiz der absolute Oberhammer. Und jetzt waren wir da in Luzern und ich dachte so... Mäh. Also der... Michael: Ein Cemson Button: Vierwaldstätter See Michael: Schaf! Cemson Button: ist das ist schon Also ich lebe halt auch in einer echt schönen stadt weil am jungfernstieg und in der Die bin als da die ist zwar viel kleiner Aber Michael: Mhm. Cemson Button: jetzt nicht hässlicher Und dann haben wir Michael: Nö. Cemson Button: beide entschieden okay also lucien ist jetzt als es zumindest für so einen tagesausflug ist es nicht weil für den tagesausflug Weiß ich nicht da da lernt man das Geile an der Stadt nicht wirklich kennen und wir wollten beide eher so, hatten eher so Bock auf eben schöne Landschaft. Dann sind wir nochmal wieder zurück in Richtung Lörrach gefahren und auf dem Weg waren wir nämlich an einem anderen sehr großen See vorbeigekommen, nämlich am Semparer See. Und da sind wir dann auf gut Glück stehen geblieben und der war geil. Der war bombastisch. Der ist viel kleiner als der Vierwaldstädter See. Immer noch größer als jeder See, den ich in Deutschland kenne. Michael: Mhm. Cemson Button: Man muss aber auch sagen, dass ich Boden- und Chiemsee nicht kenne, also... Ich war da glaub ich nie wirklich. Michael: Boden zählt auch nicht, weil der auch nicht vollständig in Deutschland ist. Cemson Button: Okay, sehr gut. Der ist auf jeden Fall größer, der die großen Seen in der Schweiz sind auf jeden Fall größer als der deutsche Teil des Bodensees. Vielleicht, keine Ahnung, ich hab keine Ahnung, absolutes Hype ist. Michael: Ja, vor allem weil er auch die Schweiz einen großen Teil des Bodensees hat. Cemson Button: Sehr gut, sehr gut, dann ist richtig. Und das ist der absolute Hype, also wirklich, kenn so, einfach für alle Leute, Googelt mal... den bornhorster see in oldenburg da gibt es einmal den großen und einmal den kleinen und die sind beide wirklich das sind so äh weiß ich nicht ja Michael: Bornhorstersee ist auch einfach ein schöner Name. Cemson Button: unglaublich das sind äh winz sehen also wirklich Michael: Mhm. Cemson Button: winzig kleine sehen aber ich kenne die damit bin ich aufgewachsen bin aufgewachsen mit bornhorster seee eins Michael: Okay, verstehe. Dann ist natürlich... Cemson Button: und bornhorster seee zwei und die sind winzig und dann gibt es nicht weit weg davon den das zwischen an der mehr Das wird genannt Michael: Mehr ist auch... Cemson Button: bei Zwischen an der Meer ist aber auch nur ein See und das ist ein ist auch Michael: Das Wort mehr hat sehr viel Arbeit, sehr viel zu tragen. Na ja, obwohl, es gibt Bilder davon, man Cemson Button: Ja, ist aber... Ja, ist für ein See groß. Michael: das andere Ufer nur so erahnen kann. Also, wenn man den richtig fotografiert, sieht er groß aus. Cemson Button: Richtig, aber man kann Aber man kann das andere ufer erahnen und das ist bei den seen die ich in der schweiz gesehen habe nicht so das sind die also die sind riesig also die sind wirklich riesig und ich denke mir geil die schweiz ist wunderschön die hat berge die hat sehen die aussehen wie mehre und nicht so wie oldenburg mehre die keine mehre sind sondern sehen Und wenn gutes Wetter, fantastisch. Und ich hab nur gutes Wetter da erlebt. Wir sind auf gut Glück hingefahren. Es waren plötzlich 22, 23 Grad und Sonne. Hammer. Und dann wurde es sogar noch später so 25, 26 Grad und wir sind im Sempacher See schwimmen gegangen. Beziehungsweise wir sind uns nicht ganz sicher, ob das erlaubt ist. Vielleicht waren wir nicht schwimm. Michael: Ja. Cemson Button: Wir doch, wir sind aber an der einen Stelle, in der es erlaubt ist. Genau. Michael: Genau, an dem offiziellen Bad, man 35 Euro Eintritt zahlen muss. Cemson Button: War auf jeden Fall sehr, sehr schön. Nee, muss man gar nicht. ist alles... Also, die Schweiz ist zwar todesteuer. Also ich hab irgendwie 10 Schweizer Franken für nen Tee ausgegeben oder so. Also so für Lebenserhaltungskosten und so ist das krank teuer. Aber Parken zum Beispiel war da derbe günstig. Und Michael: Hm. Cemson Button: die Seebäder, die die da haben, da sind die teuren Kosten 7 Schweizer Franken Eintritt. Das ist jetzt... Das sind dann irgendwie... 57 Euro also es ist jetzt Michael: Ja, ich sagen 8 Euro oder so. Cemson Button: Ja, also es sind gerade glaube ich 1 Euro 6 sind sind eine schweizer franke ist jetzt auch nicht so heftig Das das ist erst bei sehr hohen summen ist es viel Und ja ich bin 7 Euro 50 jetzt auch Stress ich aber das zahlst du hier ja auch für das schwimmbad haben wir nicht gemacht wir waren ja auch Wir waren nicht im schwimmbad sondern wir waren Michael: Ja, aber das tats ja hier auch, es ist nichts. Ich zahle glaube ich 6 Euro irgendwas, in Stadtwerke freibar zu gehen. Cemson Button: im see für nulle Und wir haben da glaube ich für drei Stunden Parkgebühren, glaube ich, 1,20 Euro oder so bezahlt. Oder eine Schweizer-Franke Michael: immer gut. Cemson Button: 20. Also es ist völlig, völlig, völlig in Ordnung tatsächlich. In Hamburg für eine Stunde 3,50 Das ist... Also gut, man sollte vielleicht auch nicht Hamburg als Messlatte nehmen, weil... München oder Frankfurt, das sind halt keine Messlatten, das sind halt einfach Arschlappen. Aber... Aber die Schw... Michael: Moment, ich reiß mir auf. Arschlatten, weiter machen. Cemson Button: Aber die Schweiz so, Endeffekt mega schön und wir waren, ich bin am letzten Tag, dann bin ich aus Basel zurück nach Hamburg gefahren. da sind wir dann, der Zug ging ungefähr 13 Uhr und dann sind wir extra schon früher hingefahren und haben da auch noch drei Stunden Basel erlebt und Basel ist wirklich auch sehr sehr schön, finde ich. Basel hat jetzt keinen, hab ich nicht gesehen jedenfalls, keinen großen See, aber Basel hat den Rhein und der Rhein, ist toll. Aber die Elbe ist auch toll und darauf freu ich mich jetzt heute. Michael: Wack, kein Reihenfall. Ja. Cemson Button: War kein Rheinfall, aber es gibt den Rheinfall auch tatsächlich. Das ist dann so ein Michael: Mhm. Cemson Button: Wasserfall da am Rhein. Ähm, das war die Schweiz, denn war ich noch in Frankreich, gell? Das ist auch sehr schön da und dann... Michael: hast du richtig das Dreiländereck ordentlich ausgeschlachtet. Cemson Button: Ich hab das drei Länder richtig ausgeschlachtet und wir waren auch noch noch in Bad Säckingen, das gehört zu Deutschland. Klingt auch so, finde ich. Aber ist auch super schön. Michael: Das sind so tolle Ortsnamen. Ich lieb's. Bad Säckingen. Cemson Button: Ja, und das war wirklich richtig schön und Stefan und ich haben uns seit fünf oder seit vier Jahren nicht mehr gesehen und da vor vier Jahren auch nur so für ein paar Stunden, weil ich ihn eben besucht hatte, aber nicht, also da hat er noch so eine Stunde entfernt von mir gewohnt. Und jetzt wohnt er halt mit dem Zug acht Stunden und mit dem Auto er so zehn Stunden entfernt und da war ich dann jetzt eben für vier Nächte aka fünf Tage so ungefähr. Und da vor diesen, vier Jahren, hatten wir uns das letzte Mal, glaub ich, vor zwölf Jahren oder so gesehen. es ist wirklich, und es war aber, wir haben vorher immer mal wieder telefoniert und wir haben, wir sind seit 28 Jahren befreundet und haben in der gesamten Zeit die Freundschaft nie irgendwie beendet oder streifen lassen und haben, äh, schleifen lassen meine ich, und haben dann alle paar Monate lange Telefonate geführt. so, dass es sich immer so angefühlt hat, als wären wir weiterhin befreundet, aber zwischendurch waren wir nicht mehr beste Freunde, aber wir waren halt immer noch gute Freunde. Michael: Mhm. Eine klassische Männerfreundschaft. Cemson Button: Und diese... Ja, weiß ich nicht, da wir beide, oder ich zähl dich auch mal mit rein, irgendwie nicht so die Attribute eines klassischen Mannes erfüllen, weiß ich nicht, finde ich es immer schwierig. Michael: Naja, aber die Männerfreundschaft, die definiert sich ja in meinem Kopf dadurch, dass man sich irgendwie vier, fünf, sechs Monate fast gar nicht hört und dann trifft man sich wieder und es ist alles so, als hätte man sich erst letzte Woche gesehen. Genau. Cemson Button: Das ist alles wie früher. darauf bezogen sind wir nicht mal die klassische Männerfreundschaft, sondern eine extreme klassische Freundschaft, weil bei uns waren es auch oft nicht sechs Monate, sondern eher sechs Jahre. Aber... Michael: Ja, das gehört auch dazu. Cemson Button: Aber das ist... Dann gebe ich dir Recht. Und jetzt eine letzte Sache zum Urlaub. Also es war mega schön, fast durchgehend gutes Wetter. Stefano und ich haben uns super gut verstanden. Da waren noch andere Dinge, die kann ich jetzt leider nicht erzählen, weil ich leider Stefan schon erwähnt habe. Die erzähl ich dir dann später. Michael: Mhm. Cemson Button: Aber... Ich wollt noch kurz einmal was zur Rückfahrt sagen. Michael: Ja, sonst hätte ich dich gefragt, wenn du es nicht gesagt hättest. Cemson Button: Wir sind... Ich bin ja aus Basel zurückgefahren, das heißt der Zug war pünktlich. Michael: Da kann man direkt fahren nach Hamburg, oder ist das eine direkte ECF-Verbindung? Cemson Button: Richtig, der fährt durch der Zug. Das war auch gut, dass Stefan mich nach Basel gefahren hat, weil die S-Bahn, die ich sonst vorher aus Lörrach genommen hätte, zehn Minuten bevor sie gefahren wäre, mir angezeigt wurde als fällt aus wegen Signalstörungen. Ne, ne, aus Lörrach. Ne, genau, aus Lörrach. wäre sonst aus Lörrach. Also Stefan wohnt in der Nähe von Lörrach. Michael: In der Schweiz? Nee, ist der Deutsch, Deutschland schon. ja, Deutschland. Ich dachte, ich war grad so, Nee, Mhm. Cemson Button: Dadurch wohnt man auch gleichzeitig in der Nähe von Basel, aber man fährt halt mit dem Auto eher so Michael: Genau. Cemson Button: 25 Minuten nach Basel und mit dem Auto aber nur so acht Minuten nach Lörr. Also es ist schon ein Umweg und für mich macht es keinen crazy großen Unterschied, ob ich jetzt kurz in die S-Bahn steige und dann in Basel noch das Gleiswechsel oder nicht. Ich hatte jetzt auch kein schweres Gepäck dabei und so. Auf jeden Fall hatte ich glaube ich, hatte ich in der letzten Folge erwähnt, wie die Hinfahrt war. und dass ich da irgendwie 8000 Minuten Verspätung... Michael: Ja. Ach so, nicht ... Also, von Hamburg zu deinen Eltern hast du erzählt. Ja, genau. Cemson Button: Nach Hamburg, von Hamburg zu meinen Eltern. Das hatte ich erzählt, okay, dass da irgendwie der Zug in Hamburg schon ausgefahren ist. Stimmt, ich hatte das Ding, ich hatte die Nachricht, das Ding vorgelesen, Michael: Mhm. Du hast einen Text geschrieben. Ja. Cemson Button: Jaja, genau. Dann muss ich ja überhaupt nichts wiederholen. Ja, in der Schweiz ist es irgendwie anders, wenn der Zug da startet, dann kommt der auch pünktlich. Michael: Mmh. Cemson Button: Und der Zug sollte sechs Stunden und 43, nee sechs, ist scheißegal, sollte eigentlich 19.29 Uhr in Hamburg ankommen. Michael: Hm. Cemson Button: Und bis 19.27 war der Zug pünktlich. Also... Ich hätte theoret... Also ich... Ich habe... Ich habe drei... Michael: Ja, willkommen im Hamburger Hauptbahnhof. Ja, da ich auch schon öfter gestanden. Cemson Button: Ich habe drei oder vier Fotos gemacht, die wirklich... Ich hab das noch nicht hochgeladen, aber eigentlich sollte ich das machen. Die wirklich so dolle die deutschen... Deutsche Bahnen beschreiben. Das ist unglaublich. Und zwar einfach von der Anzeige im Zug. 19.27 Uhr steht da Ankunftszeit 19.29 und das ist auch so ich hab das auf dem Navi gesehen ich war 400 Meter vom Hauptbahnhof entfernt Michael: Mhm. Cemson Button: also gar kein Problem das zu erreichen Well doch Michael: Ja. Cemson Button: 19.31 Uhr stand da Ankunftszeit 19.31 aber ich hab mich noch keinen Zentimeter weiter bewegt 19.00 40 stand da 19.41 Uhr würde ich ankommen 19.41 Uhr stand da 19.39 Uhr komme ich an. Also es ist irgendwie hin und her ist es so überhaupt kein also die wussten selber nicht was los ist und ich war wirklich bis 19.27 Uhr bis zwei Minuten vor Ankunft alles pünktlich alles gut gelaufen in einer sechs Stunden 43 Zugfahrt mit sieben oder acht Haltestellen alle pünktlich angefahren aber meine Haltestelle Hamburg Das Zielbahnhof. Halbe Stunde Verspätung. Zwei Minuten vorher ging's los mit der Verspätung. Es ist nicht zu fassen. Es ist nicht Michael: Hab ich Cemson Button: zu fassen und es zählt dann als... Naja, also komm, jetzt hör so mal... Es wird doch trotzdem pünktlich gekommen. Nein, bin ich nicht. Also wenn ich einen Anschlusszug gebraucht hätte, hätte ich den verpasst. Also, Michael: Hm. Cemson Button: fuck you. Ich verstehe es nicht. Wieso plant ihr immer so, dass es nicht funktioniert? Es kann nicht sein! Boah, es ist kein Problem, weil ich war ja trotzdem dann 20 Uhr oder so zu Hause. Das ist ja eine super humane, entspannte Zeit, vor allem, wenn man erst mittags in der Schweiz losgefahren ist. Aber es ist unglaublich gewesen. Arschlöcher. Michael: Mhm. Ja. Also, es gibt ja für alle Probleme bei der Deutschen Bahn eine relativ plausible Erklärung, wie es dazu kommen konnte. ... Naja, schlechtes Bahnnetz und Cemson Button: Ja, schlechtes Bahnnetz. Schlecht geplant. Michael: viel zu viel Abhängigkeit der einzelnen Züge voneinander. Und wenn davor Cemson Button: Ja. Michael: irgendwas verspätet ist und die Gleise anders belegt werden müssen, das eigentlich geplant war, dann steht man halt und hat kein Gleis, das man fahren darf. Das hab ich auch schon ... Cemson Button: Ja, merci. Michael: Wo bin ich da hingefahren? Ich weiß es nicht. Aber irgendwo war das genau das, was du gesagt hast. war auf die Minute pünktlich. Und dann hab ich schon das Ich glaub, den Parkplatz vom Bahnhof oder so, konnte ich dann durch die Fenster sehen und stand da eine halbe Stunde. Ja. Cemson Button: Ich hab, ich hab schon Sharing-Auto gemietet. Weil es hat geregnet in Hamburg, obviously. Es waren elf Grad und Regen und ich hatte eine kurze Hose und ein T-Shirt an. Und Schlappen. Michael: Hm. Cemson Button: Ich hab schon ein Sharing-Auto gemietet, damit ich nach Hause fahren kann, ohne krank zu werden. Ja, hab ich dann weiter gemietet, hab ich irgendwie vier Euro alleine für die Reservierungsgebühren gezahlt. Das war das einzige Michael: Mmh. Ja. Cemson Button: Sharing-Dienstauto, da stand. Ey. Fuck you. Michael: Ich hab in Hamburg auch mal war Cemson Button: GermanBahn Michael: dann die Ansage auch ... wegen einer Bürokratie irgendwas. Also, war eine ganz spannende Durchsage, ganz spannender Alarm. Da dachte ich auch so, wenn ich jetzt am Gleis nicht irgendwie ein Fax gerät und einen alten Ort mal seh, dann bin ich enttäuscht. Also, das Gleis ist irgendwie noch blockiert wegen einem ... ich weiß es nicht genau, bürokratischen Cemson Button: bürokratischen Notfall. Michael: Notfall. Das glaub ich nicht, aber ... Aber das fand ich auch sehr spannend. ja, also das ist glaube ich der Hamburger. Cemson Button: weil realer Irrsinn gedreht wurde. Michael: Genau, ich glaube das ist die Natur des Hamburger Hauptbahnhofs so ein bisschen, weil der ja auch wirklich Cemson Button: Ja. Michael: in den Top 1 der schlimmsten gebauten Bahnhöfe. Cemson Button: Wir müssen eine top oder flop fliste über über bahnhöfe schreiben Michael: Können wir gerne machen. Cemson Button: Aber ich kann jetzt ich kann jetzt noch eine witzige sache zu dieser zug also das war im endeffekt ist es immer noch eine völlig entspannte gute zugfahrt gewesen ich hatte keinen stinker neben mir sitzen ich hatte kein lautes kind ich hatte ich hatte eine wierde person hinter mir sitzen die sich die schuhe ausgezogen hat und ihre füße Michael: Hm. Cemson Button: durch diese Michael: Ha! Wow. Cemson Button: Ablage gesteckt hat und mich an meinem po gekratzt hat so plötzlich das war weird diese person war aber zum glück Er eine saubere person und es war jetzt nicht also Ich Michael: Das Cemson Button: ich fand es trotzdem ich fand trotzdem eklig aber Ich habe es weg ignoriert weil ich wusste nicht wie ich damit umgehen soll also ich hätte auch nicht umdrehen können und sagen Hör mal nehmen sie meinen Dreck fußter weg habe ich nicht gemacht weil ich mich nicht getraut habe quasi aber Michael: Den Fuß aus meinem Arsch. Ja, versteh ich. Cemson Button: Ansonsten war das insgesamt alles entspannt und ich erinnere mich noch an die ersten Durchsagen. Im Zug, die waren sehr witzig, so was. Wir werden den folgenden Bahnhof erreichen 19.27 Uhr mit einer, nee, oder 13.37 Uhr mit einer Verspätung. Nee, ohne Verspätung. Ich hab mich geirrt, Entschuldigung. Und dann auch der ganze Zug plötzlich gelacht. Ich hab mich geirrt. Michael: Ja, Cemson Button: Weil die das einfach schon drin haben. Michael: Mhm. Cemson Button: Mit einer Verspätung anzusagen, das ist großartig. Das war witzig. Comedy Gold. Michael: Ja, ist, ich finde das auch. Ich mag das auch immer, wenn der Spirit der Durchsagen im Zug so in die Richtung ist, von wegen wir sitzen alle im selben Boot. Ich glaube, das hilft auch, Cemson Button: im selben Zugehörer. Michael: die Gemüter zu beruhigen, wenn man dadurch auch klar macht, Leute können hier alle nichts dafür. Cemson Button: Das hilft zwar theoretisch die Gemüter zu beruhigen, aber praktisch müssen ja die Durchsagen Machenden seltenst einen Anschlusszug erreichen. Michael: Jaja, aber trotzdem können die, die durchsagen, machen denn auch überhaupt nichts dafür, dass die Situation der Verspätung gerade so ist, wie sie ist. Cemson Button: Ja, natürlich, die Leute, wegen der Verspätung ihren Hauptzug verpassen, die sind dann selten entspannt, weil die Durchsagen witzig sind. Aber da ich keinen Anschlusszug Michael: Ja, das, das auf jeden Fall. Cemson Button: erreichen musste, habe ich auch gerne gelacht über sowas. Michael: Ja, so geht's mir ja meistens, deswegen bin ich da einfach entspannter, glaube ich. Cemson Button: Ja, weil du immer nur diese Direktverbundungen hast, ja? Sobald ich in dem Zug sitze, Michael: Genau, ich fahre mal immer schön durch. Cemson Button: der an meinem Zielbahnhof fährt, bin ich auch immer tiefenentspannt, weil ich mir denke, was solls. Ja. Michael: Ja, wenn ich jetzt irgendwie nach Berlin fahre, dann weiß ich, dass der ÖPNV mich schon irgendwo, ob es jetzt Hauptbahnhof oder Gesundbrunnen oder Ostbahnhof ist, irgendwo werde ich dann schon an mein Ziel kommen, von Berlin aus. Bin ja in Hamburg auch schon in Hamburg mal gestrandet und so, aber dann fahre ich halt mit der S-Bahn weiter. Das geht ja Cemson Button: Ja. Michael: alles. Dann habe ich mir noch in den, wie heißen sie, im Phoenix Center in Hamburg Cemson Button: Akaden, Akaden. Michael: habe ich mir noch eine Currywurst geholt damals. Das war noch letztes Jahr. Cemson Button: Ja, letztes Jahr Michael: Also... Cemson Button: wäre ich auch noch nach Harburg gefahren, dieses Jahr mache ich das nicht mehr. Also, Michael: Ja. Cemson Button: seitdem ich nicht mehr mit meiner Ex zusammen bin ist Harburg, ist alles südlich, der Elbe wieder Bayern. Wobei Wilhelmsburg Michael: Sehr gut, das finde ich gut. Cemson Button: zähle ich zu so einer Grauzone zwischen Hamburg und Bayern. Michael: Das ist so Mitteldeutschland. So beim Harz. Cemson Button: Da lebt Emily gerade, deswegen... Aber... Deswegen Michael: Okay. Cemson Button: kann ich die nicht zu Bayern sehen. Ähm... Ja, und jetzt befinde ich mich... Ja, achso, stimmt, apropos Bayern, Michi! Wie geht's dir? Erzähl mal, was hast du so gemacht? Mann ey... Michael: Apropos Bayern. Oder was befindet dich? Ja. Ich weiß ich mag es nur noch zu Ende erzählen. warst noch nicht fertig, oder? Cemson Button: Nee, nee, hab jetzt den Teil hab ich zu Ende erzählt. Dann erzähl ich danach Michael: Okay. Cemson Button: das... Also ich hab so in drei Drittel aufgeteilte Story. Das erste Drittel ist Süddeutschland, das zweite Drittel ist jetzt gerade hier und das dritte Drittel ist... Was nächste Woche passiert. Ähm... Ausblick auf die Zukunft. Ja. Michael: Zukunft. Ausblick. Ausblick nach vorne. Ja, ich wollte nur zum Thema Bayern erzählen. Ich habe letzten Freitag ein Interview gegeben. Nicht in Rosenheim, aber für Rosenheim. Ja, natürlich. Ich muss ja alles in meiner Macht stehende tun. Cemson Button: Ja krass in Rosenheim ne? Wusste ichs doch! Ey du wann kriegst du diesen goldenen Schlüssel für die Stadt Rosenheim? Michael: warte mal auf Oktober, ich im Oktober dreimal dort spielen weil ich Anfang November dann da mein Solo hab. Da wirst du Cemson Button: Jaja, dann... Dann kriegst du dann ne Wohnung geschenkt, sag ich dir. Michael: irgendwann ... Dann krieg ich dann eine Wohnung geschenkt. Aber das war sehr spannend, weil das hab ich ... Also, hab vor Corona immer wieder mal so ... Da war ich bei der Süddeutschen Zeitung, die hatten so ein ... Junge Leute ... lokal ... Also, eine Seite des Münchner Lokals, des Münchner Lokalteils der Süddeutschen Zeitung, war damals die SZ Junge Leute. Die hatten mich irgendwann auf Cemson Button: Mh mh. Michael: dem Schirm und haben mich dann immer wieder für verschiedenste Aktionen Sachen angefragt. Da hatte ich dann öfter solche Sachen gegeben, aber das war 2018 oder so. Und seitdem nicht. Da war ich noch junge Leute. Cemson Button: Naja, da warst ja auch noch jung. Da warst du ja auch noch jung. Michael: Das war auch so. hab nach Corona mal überlegt, ob ich für irgendeine Veranstaltung die mal wieder anschreibe. Dann ist mir aufgefallen, ich bin nicht mehr junge Leute. Ich darf nicht mehr Cemson Button: Hmm. Michael: bei junge Leute mitspielen. Ne, genau, und ich bin ja gerade dabei für meinen Solotermin am 6. November in Rosenheim. Einfach zu versuchen, alles in meiner Macht stehende zu tun, Leute darauf aufmerksam zu machen. Und dahingehend hab ich auch auf Empfehlung des Veranstalters dort eben dem Oberbayerischen Volksblatt in Rosenheim, dem UVB. Das klingt Cemson Button: Ist das ein patriotisch-bayerischer Name für eine Zeitung, ey. Michael: wirklich schlimm. Aber ich glaub, das spricht auch kaum jemand vollständig aus, das ist immer nur das UVB. Cemson Button: Und wie heißt das? Michael: Das oberbayerische Volksblatt. Cemson Button: Kannst du es nochmal wiederholen? Michael: Nein, das musst du jetzt zurückspulen. Genau, und da habt... Cemson Button: Schade. Das oberbayerische Volksblatt. Und da wird nämlich auch gesprochen, das oberbayerische Volksblatt. Michael: Ja, wie sie das für Oberbayern gehört. Und Cemson Button: Ja genau. Michael: genau, da habe ich eine Anfrage geschickt, ob das möglich wäre, da ein Interview und oder einen Artikel draus zu machen. Und das hat geklappt. Und dann haben wir da eine Stunde telefoniert. Das war voll krass. Hätte ich nicht gedacht, dass das so lange Cemson Button: Crazy. Michael: geht. Aber es war sehr angenehm und dann irgendwie. über halt natürlich über mein Solo gesprochen, warum es so heißt, worum es geht, wie lange ich das schon mache, wie mein erster Auftritt war, so das übliche, was man da halt immer dann so fragt. Cemson Button: Hm. Michael: Aber auch ganz viel irgendwie über Comedy an sich und das ... mein Traum wäre, quasi über Themen zu sprechen, die eigentlich gar nicht lustig sind, aber sie so lustig zu verpacken, dass es trotzdem unterhaltsam ist. Und das, was ich gar nicht mag an anderen Stand-ups und So weiter also es ging schon echt irgendwie auch ein bisschen in die Tiefe und ich bin bin sehr gespannt ich habe dann gefragt ob das Cemson Button: Okay, das heißt es ist noch keine keine noch nicht fertig Michael: Nee, nee, war jetzt am Freitagnachmittag, letzte Abendhandlung vor dem Wochenende, dieses Interview. Und vor allem, hab dauernd auch gefragt, ob das auch möglich wäre, ob das erst im Oktober erscheint. Weil jetzt irgendwie ein Vierteljahr im Voraus fast, finde ich das ein bisschen zu viel Vorlauf. Cemson Button: Mhm. Michael: Gibt's die unterschiedlichen Philosophien? Ich denke mir, wenn die Leute interessiert sind, dann schreiben die sich's auf und holen sich trotzdem ein Ticket. Aber ich denke mir, wenn du jetzt Anfang Mitte Oktober erfährst, dass am 6. November eine interessante Veranstaltung ist ist das greifbarer, wie wenn du's im August erfährst. Und deswegen Cemson Button: Hm. Als ja. Michael: ... als wie im August. Und deswegen ... hab ich das dann angefragt und da schauen wir, was dabei rauskommt. Aber das fand ich cool, das war schön. Da konnt ihr meinen Charme wieder spielen lassen, da ich gemerkt, ich auch einfach, wenn's drauf ankommt, auch einfach Leute in Grund und Boden labern kann. Und das ... das war schön. Und da fühlt sich das dann auch wieder gut an, weil ich zurzeit wirklich täglich wechsle zwischen ... Das wird nichts, da kommt keiner und das Programm ist scheiße und ich bin der beste Bühnenkünstler, jemals... Cemson Button: Mensch, das ist auf jeden Fall eine richtig gute Verkaufstaktik. Michael: Ja. Cemson Button: Wenn du sagst, das wird nix und das ist scheiße. Weil wenn du nicht Michael: Ich bin nur ehrlich. Cemson Button: überzeugt bist, dann ist relativ schwer andere davon zu überzeugen. Michael: Ja, aber wenn du mich hättest ausreden lassen, dann hätte ich gesagt, dass ich schwanke zwischen dem und dem. Ich bin der größte Bühnenkünstler, jemals Cemson Button: Ja ich weiß. Auch keine besonders gute Taktik. Michael: lief und das Programm wird die Kunstform der Stand-Up-Comedy, wie sie ist, für immer verändern. Und da irgendwo dazwischen ist, die Wahrheit. Ja, genau. Cemson Button: Und zwar ins Schlechte. Aber sag mal kurz, Michi, kleiner Tipp von mir, vielleicht ist er aber auch unangebracht. Ich weiß nämlich nicht, wie das ist, wenn man selber sozusagen das Interview in Auftrag gegeben hat. Aber bekommst du das Interview zugeschickt und darfst dann vorher sozusagen noch mal Verbesserungen sagen oder sagen, was du nicht drin haben willst und so? Michael: Ja, also es ist auch kein, was Cemson Button: Okay, das ist wichtig nämlich. Michael: gedruckt wird, auch kein Interview. Also es ist jetzt kein Frage-Antwort-Ding, sondern es ist halt so ein Artikel mit Zitaten von mir. Aber trotzdem haben wir darüber gesprochen, dass ich das vorher nochmal geschickt kriege, Ja. Cemson Button: Darfst du das vorher lesen? Ja, weil das ist wichtig. Weil es gibt, äh, die meisten Leute sind zwar cool und nett und, äh, verstehen die Sachen genauso wie sie gesagt und, äh, gemeint waren. Aber es passiert leider doch immer mal wieder, dass das nicht so ist. Und ich hab da ganz schlechte Erfahrungen mit einer, äh, mit einer Interviewpartnerin mal gehabt. Und wenn mich... Ja. Michael: Aber war das mutwillig oder war das einfach Unverständnis? Cemson Button: Nee, das war mutwillig. Michael: Na ja, schön. Cemson Button: Sie hatte mich, das war 2017 bei den Wormsani Belungenfestspielen. Ich glaub, das hatte ich irgendwann schon mal erzählt. ich hab das auf jeden schon so oft erzählt, dass es sein kann, dass ich's im Podcast noch nicht erzählt hab. Aber da hat sie plötzlich angefangen, über die politische Situation in der Türkei auszufragen. Und dann hab ich gesagt, Michael: wow. Cemson Button: gar keinen Fall, darauf werde ich öffentlich ... gar nichts sagen, egal ob ich auf der richtigen Seite oder auf der nicht richtigen Seite bin und egal was als richtig und als nicht richtig definiert wird, da werde ich öffentlich nichts zu sagen. Wenn sie wollen, können wir nach dem Interview abgeschlossen privat weiter drüber reden, aber auf gar keinen Fall öffentlich und dann hat die Dann haben wir privat weiter geredet. hat auch behauptet, wäre vollkommen verständlich gewesen und hat dann trotzdem in einem Artikel einen kleinen Teil aus meiner privaten Aussage eingespannt. ich habe, das war die letzte Amtshandlung meiner Agentin damals, weil die habe ich danach auch gefeuert, war zu... das zu erklagen, dass das nicht gedruckt wird und das hat auch geklappt zum Glück, aber danach war meine Agentin auch passé, weil die mir 10, 15 mal gesagt hat, ich das einfach liegen lassen soll und so weiter. Hab ich auch nicht gemacht. ich hab Michael: Okay. Cemson Button: gesagt, also es tut mir leid, aber da werde ich jetzt auch den Namen nicht sagen bei der Agentin. Das geht gar nicht, dass wir da überhaupt nicht auf der gleichen Welle sind. Du bist die einzige... Also ich hab gar keine Ahnung, wie ich sowas kläre, aber ich klär das sonst mit Anwälten und so und dann ist mir auch scheißegal, dass ich wirke wie jemand, der irgendwie Probleme macht, aber ich bitte dich, dass du das jetzt... Michael: Ja, das ist ja auch ein heikles Thema. Cemson Button: Ja, also voll, weil das war auch... Entweder kurz vor oder kurz nach. Ich weiß nicht mehr, der Militärputsch damals war, aber der war ja auch Michael: Hm. Cemson Button: irgendwie in der Phase irgendwann. Und das, äh... Ich sag das... Also, ich glaube, jeder weiß, der diesen Podcast hört, was meine Meinung dazu ist Michael: Hm. Cemson Button: oder dazu sein könnte. Ähm... Und ich steh da auch total zu und ich bin heutzutage auch... Öffentlicher und offener mit meinen Aussagen desbezüglich. Aber auch nicht so offen, weil ich nämlich nächste Woche in die Türkei fliege. Michael: Ja, verstehe. Bevor wir zu deinem Trip in die Türkei kommen, wollen wir... Cemson Button: Ja, du warst ja noch gar nicht fertig, ich hab nur das Gespräch angefangen. Michael: und ich bin also ich werde dann natürlich auch weiter wenn ich gelesen habe auch gerne noch mal erzählen und vor allem wenn er gedruckt wird ich das auch gerne Cemson Button: Kurze Frage, aber hören wir jetzt Tom Cruise, BB Blocksberg oder Spongebob? Das ist die Frage. Michael: Ich glaube, dass Tom Cruise mal wieder an der Reihe ist. Weil Cemson Button: Okay. Michael: wenn es in aktuellen Weltlage jemand braucht, dann ist das Tom Cruise. Cemson Button: Ja, auf jeden Fall. Scientologe. Die Zündschnur brennt. Hast du unterschrieben schon? Michael: Ich habe schon unterschrieben. Ihr hoffentlich auch da draußen. Cemson Button: Ich ne, ich den voll kacke. Michael: war gut. Ich bin sehr gespannt drauf. Ich habe auch am Donnerstag, also am Tag vor dem Interview, jetzt kommt mir mein Wasser wieder hoch, im Lucky Punch mal wieder eine Mixshow, eine 20 Uhr Primetime-Show spielen dürfen. Und die war restlos ausverkauft. Also jetzt im Sommer ist gerade unter der Woche im Lucky immer so mal 50, mal 90 Leute. Aber da waren es 140 Leute und sogar so, dass Leute, die auf Abendkasse noch kommen wollten, weggeschickt werden mussten, weil einfach vorher polizeilich kein Platz mehr war. Und da habe ich direkt vor der Pause gespielt und ich hatte ein richtig, richtig schönes Set. Hat so viel Spaß gemacht. Ich habe so bisschen spontan so was aufgreifen können und so. Und die Leute waren voll bei mir. Ich konnte da so richtig drauf schwimmen. Ich habe gemerkt, dass wenn ... Wenn viel los ist und wenn die Stimmung auch richtig gut ist, dann habe ich da auch noch mal andere Kniffe, die ich dann machen kann, das noch mal besser zu machen. Da habe ich mich richtig, richtig wohl gefühlt und habe danach, weil danach direkt Pause war, auch geflyert und ich hatte keine Flyer mehr am Ende. Also ich habe irgendwie 20 Leute Cemson Button: Hmhmhm, sehr gut. Michael: und dann keine Flyer mehr bekommen, weil ich genau richtig raushauen konnte. Und das war auch schön. Das hat sich auch gut angefühlt. Cemson Button: Aber mit denen hast du dann Fotos gemacht. Michael: Genau, Die sind auch drin geblieben. Die sind gar nicht rausgegangen in der Pause. Deswegen war das okay. Cemson Button: Na ja. Michael: Nee, aber das war krass. Und ich hoffe, dass ich in den nächsten 2,5 Monaten noch ein paar solche Gelegenheiten habe. Und dann sollte Cemson Button: Ahem. Michael: Rosenheim und München laufen. Und für Hamburg bist du zuständig. Cemson Button: Aber... Ja, ich bin ja nämlich dein Marketing-Manager für Hamburg. Michael: Genau. Cemson Button: Also ich freue mich sehr, dass du diese Erlebnisse gemacht hast, lieber Michi. Aber es sind natürlich deutlich langweiligere Stories für den Podcast, wenn alles gut gelaufen ist. Du kannst dann ja nicht erzählen, da war in der ersten Michael: Ja, das stimmt. Ich erlebe auch sonst einfach nichts derzeit. Cemson Button: Reihe ein Hund und ich hatte Angst, dass er auf die Bühne springt. Das ist halt einfach spannender. Das ist halt einfach spannender. Michael: Nee. Aber zu den spannenden Stories kommen wir gleich noch, glaube ich. Aber ich kann einfach sagen, aktuell genieße ich den Sommer insofern, dass ich halt wirklich sehr viel mit mir selbst Zeit verbringe und da kann ich einfach nicht viel erzählen. Außer dass ich mich halt mit meinem Unterbewusstsein Cemson Button: Single Leben halt. Michael: ein bisschen und meinem Singleleben genieße. Und Cemson Button: Ja. Michael: meine Routinen erforsche, meine Ernährung und so weiter. Aber das ist alles, worüber wir schon gesprochen haben und wo sie jetzt nicht viel Neues getan hat. Deswegen verstehe Cemson Button: Wow. Michael: ich auch, andere Podcasts die Sommerpause gehen, weil ich gerade einfach nicht viel zu erzählen habe. Aber das wird sich ändern. Also ab Cemson Button: Ja, aber ich hab ja viel zu erzählen, das ist doch gut. Michael: übernächste Woche, ab September, geht's bei mir wieder ordentlich was los. Und da werde ich auch wieder ordentlich was erzählen können und Cemson Button: Bei mir auch. Michael: auch wieder mich nicht zu Hause aufnehmen und so weiter. Also da wird schon wieder, wird es ordentlich scheppern den Rest des Jahres dann. Deswegen bin ich auch ganz froh, dass gerade einfach sehr wenig erzählbares los ist. Cemson Button: Ich hab übrigens in Lörrach auch gearbeitet. Lörrach aus hab ich gearbeitet, kann ich noch kurz erzählen. Michael: Hm? Mhm. Cemson Button: Bekannter von mir ist in Münster bei so einer Werbeagentur und ein sehr großer Kunde, eine sehr große Firma, ich schick dir gleich den Namen der Firma, wir beide kennen die sehr gut, hat eine neue Werbung produziert. und wollte einen Synchronsprecher, der, also nicht ich, sondern der befreundete Mensch hat sich bei mir gemeldet und hat gefragt, ob ich ihm vielleicht jemanden vorschlagen kann. Und ich habe ihm, glaube ich, fünf unterschiedliche Aufnahmen geschickt, die potenziell gut gewesen wären. Er hat sich für eine Person entschieden und dann hat er aber erst gefragt, was das denn wohl kosten würde. Michael: Mhm. Cemson Button: Das war ein Fehler, das hätte er vielleicht vorher fragen sollen, Michael: Ja. Cemson Button: mit dem Verband Deutscher Stimmen, VDS, abgestimmt ist da dann schon eine recht hohe Summe, die aber Michael: Mhm. Cemson Button: sinnhaft ist, also nicht nur weil der Sprecher auch mal verdient hat, gut Geld zu verdienen, das auch, aber auch weil das halt dann mehrere Monate in mehreren Ländern läuft und der Firma sehr viel Geld einbringen wird und dann ist das auch okay, wenn die Person, dazu maßgeblich dran, also dazu beiträgt, dass die dann auch ganz gut verdient. Ich habe aber ihm trotzdem geholfen, Und als er gesagt hat, so viel Geld kriegt er nicht von der Firma für die Entstehung des Werbespots, hab ich dann mal gefragt, ihr habt da ja einen Schauspieler, der das spielt. Michael: Mhm. Ja, guter Punkt. Cemson Button: Warum spricht der das nicht einfach also warum muss das? synchronisiert werden und dann meinte er ja weil das soll ich sag jetzt mal das ist nicht der richtige den ich sage aber das soll einen kroatischen akzent haben Und also es ist nicht der kroatische ich will jetzt einfach nicht zu tief erzählen weil ich nicht Michael: Ja, ja, alles gut. Cemson Button: weiß ob das irgendwie öffentlich oder erlaubt oder was auch immer ist Und dann habe ich gesagt, okay, aber wenn der jetzt diesen Kroaten spielt und der Schauspieler ist... Warum kann... Also, wenn er wirklich Schauspieler ist, warum kann er den kroatischen Akzent nicht spielen? Also, der muss den ja nicht fließend schon können, aber er könnte ihn doch auf den Text, den er hat, der dann aber Michael: Mhm. Cemson Button: synchronisiert werden soll. Also, Deutsche von dem soll auf Deutsch synchronisiert werden, aber mit dem Akzent. Warum macht er das denn nicht selbst? Weil er kriegt Michael: Mhm. Cemson Button: dafür ja... ...ne Summe. Und ich hab... Ich kenne die Summe. Und die ist nicht gering. Aber wenn er die kriegt, aber seine Stimme nicht mal zu hören ist, dann ist das ganz schön viel. Dann ist das ganz schön viel Geld dafür, dass der das nur... körperlich darstellt Michael: Mmh. Cemson Button: und dann hat dieser befreundete mensch mir gesagt dass der Schauspieler diesen akzent wohl nicht kann und dann habe ich gesagt okay Aber ich kann den ich kann den akzent Michael: warum ist der gekastet worden? Ja, okay. Cemson Button: und ich kann dir anbieten dass ich ich dir die tekste aufspreche und er die dann einfach übernimmt Und ihr könnt dann entsprechend entscheiden, also ich werd das mit einem starken Akzent aufnehmen und ihr könnt dann versuchen, in einem, also dann könnt ihr manche Worte auch doch deutscher aussprechen oder was auch immer, ihr könnt entscheiden, wie stark der Akzent sein soll. Ich wusste zu dem Zeitpunkt aber noch nicht, wie viel Aufwand das ist. Das war schon deutlich mehr Aufwand, als ich dachte. Aber wir haben das gemacht und dafür wurde ich jetzt dann auch bezahlt. Relativ Wenig also ich hätte dafür deutlich deutlich deutlich mehr verlangen können habe ich aber nicht getan Aber So wurde der großen firma extrem also wirklich extrem viel geld gespart Michael: Mhm. Cemson Button: Und meinem befreundeten menschen da aus münster auch Und der schauspieler hat auch tatsächlich was getan für sein geld ist das nicht super Michael: Mensch, das ist sogar das. Cemson Button: Und ich hab mir sag ich mal netto schon auch so zwei, drei gute Abendessen dann in der Türkei wieder zurückverdient quasi. Ist doch auch nett. Michael: Das ist absolut nett und ich finde es total witzig, was für random Jobs man in unserer Branche dann irgendwie hat, dass man einfach nur eine Referenz einsprechen. Cemson Button: Ja vor allem, es war überhaupt nicht mein... Ich hab den Job ja... Ich hab den Job ja sogar selber angeboten zu machen. der war nicht mal... Michael: Hm. Cemson Button: Ich schick dir jetzt kurz den Namen. Weil das ist wirklich eine sehr große Firma. sehr bekannt. Michael: ja. Siemens. Ja. Ach, verdammt. Ich muss immer vorlesen, wenn ich was lese. Nein. Cemson Button: Kennste, wa? Scheiße, man! Nein. Fuck! Ja, und es war kein kroatischer Akzent, sondern koreanisch. Auch das nicht. Michael: Ja, crazy. Aber wie gesagt, ist halt lustig. Ich meine, das ist ja nichts, wo du planst, dass du auch irgendwann mal irgendjemandem Referenz für irgendwas einsprechen wirst. Aber trotzdem ist das ein Job, für den man Geld verdient zwischendurch. Also das Cemson Button: Vor allem also... Ja, voll gut, Michael: ist, finde ich halt, das Witzige an uns, weil ich ja auch solche ... so Jobs hab, wo ich nie vorher drauf ... nie irgendjemandem erklärt hätte, dass das Teil meines Berufs ist. Aber ist es halt ... also ... Ja, nee, voll gut. Und genau bevor wir zu Topf oder auf Lopf gehen, du bist noch in der Türkei. Also die nächsten Aufnahmen, Cemson Button: Ja. Michael: plural, finden wieder im Cemson Button: Warte kurz. Michael: Urlaubs-Setting statt, oder? Ach du bist noch... Dann ich sehe jetzt ja wie er konzentriert Cemson Button: Ja, warte kurz. Michael: nach unten guckt und den Wetterbericht checken muss für seinen Trip an die Elbe in wenigen Minuten. Cemson Button: quasi. Warte kurz, warte kurz. Michael: Er muss noch eine Absprache treffen, die... jetzt guckt er angestrengt nach oben, weil ein Ford Square sitzt. Cemson Button: Ja weil du laberst! Und ich will nicht merken! Und ich will nicht konzentrieren kann! Man, äh... Michael: Peter Bombe, das ist Premium-Podcast-Material jetzt gerade. Ich könnte auch professionell überspielen, indem ich beschreibe, was er sagt. Du bist... an mich auch noch... Moment, ich hab eine Nachricht bekommen. Cemson Button: So. Ich hab's abgeschickt und es ist an dich gewesen, du Arsch. So. Und du lest es jetzt vor, Ne. Ähm, also ich... Michael: Also ... Okay. Du bist die nächsten Wochen nicht in Hamburg, wenn wir aufnehmen. Cemson Button: Korrekt! Und, ähm, wir haben ja beide Flugangst. Und ich flieg jetzt... Michael: Ja, ich sehr kurzzeitig zwischendrin und du längerfristig, ja. Cemson Button: Und ich, ich, ich sogar so stark, dass ich auch jetzt schon Angst habe vor Sonntag, ich dann da hinfliege. Michael: Hm. Versteh ich. Cemson Button: Und ich fliege über Istanbul und dann von Istanbul weiter nach Bodrum. Genau, das wäre ein richtig random Weg, da hinzukommen. Man fliegt, glaube ich... Michael: Ich bin schon über Oslo nach Amsterdam geflogen. Das hab ich schon mal geschafft. Cemson Button: Ja, das ist auch sehr weird, hä? Okay, geil. Michael: Hab ich gemacht. Cemson Button: Also ich bin ja auch nach Oslo geflogen, aber von München direkt flug und das waren zweieinhalb Stunden oder so. Und das muss man ja nicht über Istanbul fliegen, was drei Stunden entfernt ist, über stupid. Nee, aber ich flieg nach Istanbul und dann von Istanbul aus nach Bord rum. heißt zwei Flüge an einem Tag. Yay! Damit ich doppelt aufgeregt bin. Cool. Das erste Michael: Hm, hey, Alice. Hm. Cemson Button: ist in einem großen Flugzeug, das zweite in einem kleinen Flugzeug und bei mir macht das keinen Unterschied. Beides gruselig. Geil. Michael: Unterschiedlich gruselig wahrscheinlich. Cemson Button: Nee, voll genau gleich. Der Start ist scheiße, der Flug ist Michael: Ja, gut. Cemson Button: machbar und die Landung ist furchtbar und alle... alle, alle, alle, alle, alle, alle... Wie heißt das? Rüttelbewegungen? Wie heißt das denn echt? Michael: Turbulenzen. Cemson Button: Turbulenzen, danke, sind Turboscheiße. Michael: Schubu Scheiße. Cemson Button: Turboscheiße Arschlatte, sag ich dir. Und... Dann werde ich dort eigentlich ursprünglich 10 Tage verbringen. Das ist schon 4 Tage mehr, als ich in den letzten Jahren immer hatte. Während ich in Lörrach war, hat meine Mutter geschrieben, der Flug wurde gecancelt und wir müssen jetzt morgens 4 fliegen, statt 10 oder 11 oder so. Da habe ich gesagt, Michael: Bonnie! Cemson Button: das kann ich nicht machen wegen meiner medizinischen Geschichte. Dann hat sie gesagt, Michael: Mhm. Ja. Cemson Button: perfekt, dann müssen wir es einfach umlegen. Und jetzt könnte es sein, dass ich nicht 10 Tage, sondern 12 Tage in der Türkei bleibe. Michael: ja. Cemson Button: Und dann sogar doppelt so lange weg bin wie bei den letzten Mal. Cool, ne? Michael: Crazy. Ja. Cemson Button: Aber das funktioniert. Also es wäre theoretisch... Also ich meine, eine solche Urlaubsverlängerung mit drei Personen, dass die machbar ist, ist schon geil, weil... Michael: Mhm. Crazy. Cemson Button: Für mich ist machbar, weil ich erst am 14. wieder arbeiten muss. Für meine Mutter ist machbar, weil sie erst am 14. wieder arbeiten muss. Und für meinen Vater ist machbar, weil er erst am 14. arbeiten muss. Und... Und... Wir haben das erste Mal kein Airbnb. Oder ein Hotel. Sondern wir haben eine eigene Wohnung, in der wir da sind. Das heißt... Michael: Hm? Cemson Button: Es kostet auch nicht mehr. Es ist halt einfach nur zwei Tage länger Urlaub. Oder einen Tag. Das Ding ist, wenn's nur einen Tag länger wäre... Kann ich das leider nicht machen, weil das ist am 25. Jahrestag von 9-11, nämlich am 11. September 2026. Da kann ich nicht fliegen. Also ich hab schon Flugangst und wenn ich dann auch noch... Ja, super. Michael: Aber die Flüge sind sehr günstig. 11. September sind die Flüge immer sehr viel günstiger. Cemson Button: Cool, dann mach du das doch, flieg du doch einfach am 11. September 6 mal die Welt. Ich nicht. Aus einem muslimischen Land. Weiß ich nicht. schade. Mensch. Michael: Ja, schöne Idee. Hab ich schon was? Da bin ich in Berlin, scheiße. Aber ich könnte mir den BER angucken und vom BER zum BER über Oslo fliegen zum Beispiel. Cemson Button: Ja, das wäre doch eine Idee. Mach das doch, weil du das Geld dafür hast. Ja Mensch, das solltest Michael: Ja, mach ich. Wenn's so günstig ist, dann muss ich das ja nutzen. Cemson Button: du tun. Michael: gespannt, was du erzählst in der Türkei. Und ich ... Cemson Button: Da bin ich aber auch gespannt, gell? Michael: Ich Bock ein bisschen was zu erfahren, was du so erlebt hast in unterschiedlichsten Veranstaltungslocations. Cemson Button: Ja, geil. Michael: Das war ja letzte Woche meine glorreiche Cemson Button: Ehm... Michael: Idee, dass das ja was ist, was wir machen könnten, weil wir beide schon viele davon gesehen haben. Aber wie wir im kurzen Vorgespräch Cemson Button: Ja. Michael: schon festgestellt haben, ist das was, wo wir beide gar nicht so gut darin sind, das wirklich so auf die Locations selber zu beziehen. Also, ähm Cemson Button: Ja, das ist tatsächlich so. Michael: ... Genau, wir würden jetzt einfach ... Veranstaltungslocations, die wir gesehen haben, aktiv oder passiv, mal Cemson Button: Ja. Michael: in Topf oder Flopf einsortieren. Ich persönlich habe festgestellt, dass ich mit verschiedenen Locations Geschichten verbinde, die ich darin oder damit erlebt habe. Und jetzt Cemson Button: Ja. Michael: kann ich zu der Location selber sagen. Möchtest du loslegen? Cemson Button: Ich würde einfach loslegen, indem ich einmal kurz die Venues vorlese, in denen ich vom 25.11. bis 15.12. letzten Jahres war. Einfach, also man muss dazu einfach wissen, ich war mit einem Theaterstück da, mit zwei Kollegen, wir waren drei Leute auf der Bühne und dann noch äh, zwei, drei andere Leute, die hinter der Bühne aktiv waren. Ähm... Und zwar waren wir in der Stadthalle in Erkgrat, im Kultur- Förderkreis Frankfurt-Soßenheim, im Rathaussaal des Bezirksrathauses Forz, im Bürgerhaus Süd in Recklinghausen, in der Empore Buchholz Buchholz, in der Stadthalle Hofheim, in der Aula des Gymnasiums in Bersenbrück, In der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg. Im Stadttheater Neuburg an der Donau. Noch mal im Stadttheater Neuburg an der Donau. In der Stadthalle Singen. Im Theater am Ring in Villingen-Schwenningen. In der Stadthalle Korntal in Korntal München. In der Badener Landhalle in Karlsruhe und im Saalbau in St. Wendel. Michael: Mhm. Cemson Button: Und alle ... Locations, die kein, nicht das Wort Theater drin haben, also zwei nicht, nämlich Stadttheater Neuburg an der Donau und Theater am Ring in Fillingen-Schwenningen. Alle anderen Venues sind einfach nicht gut für Theaterproduktion. Weil Michael: ein Traum. Cemson Button: es sind Hallen, es ist eine Aula von einem Gymnasium gewesen, es, also... Tatsächlich, ich erinnere mich an die Venue von, an die Aula. Deutlich besser als ich erwartet hätte, auch viel größer. Es waren Sporthallen dabei. Es waren, äh, es waren... Es, es waren, es... Wir hatten eine Venue, die gehörte zu dem Hotel, in dem wir untergebracht waren. Also auch ganz weird. Ähm, aber alles... Also, im Theater... Michael: Du musst ja nicht mal Schuhe anziehen, zu spielen. Cemson Button: Man musste sich nicht mal anziehen, darüber zu gehen, quasi. Also gar Michael: Ja. Cemson Button: nichts, weder Schuhe noch irgendwas. Ähm... Das war eine sehr spannende Erfahrung und ich gehe nächstes Jahr wieder auf Tour und da werde ich noch andere Sachen kennenlernen. Unter anderem werde ich in Freising sein. Vielleicht können wir das verbinden, vielleicht kannst du da ja hinkommen, das wäre geil. Da bin ich sogar vier Tage am Stück. Michael: Hast du das schon? Da ist Datum, dann kann ich mir das schon mal ein... Ja, ja, mal hinterher. Ja, ja, alles gut. Cemson Button: Das sage ich dir gleich nach der Aufnahme, kannst du mich dran erinnern am besten, weil das Datum habe ich schon, Und... Es war keine Location richtig scheiße, aber auf der Bühne sollte der Sound schön gedämpft sein, sodass man miteinander redet und sich nicht irgendwie hallig hört, Michael: Hm. Cemson Button: aber in... im Zuschauerraum sollte man trotzdem gut zu hören sein. Und das war die absolute Hölle. Michael: Mhm. Cemson Button: Weil das halt einfach... Also, entweder haben wir uns mega laut verstärkt selber gehört auf irgendwelchen Kackmonitoren. Michael: Mhm. Cemson Button: Was mega weird ist, vor allem wenn man singt. Und ich singe auf der Bühne, in dem Stück hab ich auch gesungen. Und das war ganz, ganz dolle weird. Oder das Publikum hat uns einfach nicht gehört. ist auch schlecht. Es sei Michael: Ja. Cemson Button: denn, man schreit dann und dann kriegt man Schmerzen im Hals. Und ich hab auch sowieso, musste schon schreien in dem Stück. Und wenn ich das Michael: Hm. Cemson Button: dann noch überbiete, dieses Schreien, dann ist nicht so gut. Und die Bühnen sind auch entweder mega klein und da passt das Bühnenbild nicht drauf. Oder sie sind riesig und da würden sechs von den Bühnenbildern draufpassen. Michael: Mhm, dann geht es verloren. Ja. Cemson Button: Es ist, ähm... Ich finde, dass das Prinzip Touren... Eigentlich cool, aber es ist, wenn man nicht sozusagen eine eigene Bühne immer mitbringt, total bescheuert. Also, mega anstrengend auch einfach. Michael: Ja, ja. Cemson Button: Aber ich freue mich trotzdem auf die nächste Tour. Michael: Thema Touren habe ich einen sehr klugen Satz gehört, glaube ich B.B. King gesagt hat. Ich mache die Shows für umsonst, sie bezahlen mich zu reisen. Cemson Button: Ja... Also ich mach die Show nicht umsonst, aber Michael: das fast glaube ich das tun. Cemson Button: ihr dürft mich gerne trotzdem auch für die Reisen noch zusätzlich bezahlen, wenn ihr Bock dazu habt. Michael: Ja, aber so halt, das finde ich, fasst, glaube ich, so die Mentalität auf Tour ganz gut zusammen, das die zwei Stunden. Cemson Button: Ja, aber Bibi King ist, wenn ich das richtig im Kopf habe, auch Musiker, ne? Und der fand das immer toll. Er hat ja seine eigene Mucke gemacht. Wenn ich meine eigenen Stücke spielen würde, die ich geschrieben und inszeniert habe, würde ich das wahrscheinlich auch tun. Und du als Michael: Verstehe ich, ja. ist auch nochmal was anderes. Cemson Button: Comedian, der du auch dein eigenes Material schreibst und so weiter, vielleicht auch noch mal was anderes. Michael: Ja, verstehe ich. Ja, das ist doch ein Unterschied. Cemson Button: Die Tour hat mega Spaß gemacht, ihr wart alle dabei, ich hab ja auf der Tour auch Podcastaufnahmen gehabt. Michael: Hm. Cemson Button: das... Ja, also super Sache, Gail. Und ich werd das jetzt nächstes Michael: Super Sache. Ja, aber das ist genau. Cemson Button: Jahr auch machen und das wird auch toll. Und in Freising wird's auch in einem Theater stattfinden, das heißt der Start ist schon mal super. Da ist nämlich auch der Start. Nee, Michael: Ist das dasselbe Stück nochmal oder ist das ein anderes Stück? Cemson Button: nee, das ist... Das ist ein anderes Stück. Da bespiele ich... Gefühlt die gleiche Rolle, aber ist ein anderes Stück. Michael: Aber in andere Kontext, Verstehe. Ja, cool. Nee, das verstehe ich total. Und ich hab auch ... Also diese Art von Location, alleine vom Namen her, die du aufgezählt hast, kenn ich Cemson Button: Ja. Michael: sehr gut aus meinem Job als Tourbegleiter. Ich hab ja 2019 als Begleiter für den Bayerischen Kapitalisten gearbeitet und hab so seine ... Cemson Button: Du meinst also noch ein junger Künstler warst? Michael: an sich noch für junge Leute interessant war. Cemson Button: Ja, genau. Michael: Und da haben wir halt auch wirklich jedes Dorf, jedes Wirtshaus mit einer Bühne mitgenommen. Obwohl der schon Cemson Button: Ja. Michael: echt eine Reichweite hatte. Also wir haben auch einmal für 600 Leute, glaube ich, eine Show gemacht. Also da waren schon echt große Shows auch dabei. Cemson Button: Du, das war bei uns auch so. Da waren plötzlich, Michael: Mh. Cemson Button: ich weiß nicht mehr, welche der beiden Frankfurt-Stationen das waren. Einmal entweder das Hofheim oder... Ich hab schon wieder vergessen, wie das andere heißt. Da war auch, das, wo das Hotel direkt nebenan war, wo man wirklich, Michael: Mhm. Cemson Button: man musste nicht mal nach draußen gehen, in die Location zu kommen. Da waren auch, es war, weiß ich nicht, 580 Plätze oder so und die waren auch gut verkauft. Also, pff, ist schon krass, aber... Michael: Mhm. Voll gut. Das ist dann crazy. Ja, klar. Ja. Cemson Button: Ist halt trotzdem ne Halle. Ist halt trotzdem ne Halle, der der Soundscheiße ist und das ist halt irgendwie... seltsam. Das hätte Bibi King auch übrigens nicht gespielt. Also bei der Location. Da hätte Bibi King das nicht gemacht. Der hätte... der hätte... Ja. Das ist übrigens an, Michael: Nee, verstehe ich voll. Die Stadthalle in Pforz. Cemson Button: falls es irgendjemand hört aus Forts und so weiter. Das ist kein Hate an euch. Ihr macht das super. Ihr seid... also wirklich alle, mit denen ich da geredet und gearbeitet habe, einen super Job gemacht. Ihr könnt auch nix dafür, dass eure Halle nen scheiß Sound hat. Ist halt so. Also und die hat vielleicht auch für andere Michael: Ja, das ist ja immer so oder meistens so. ist ja auch. Cemson Button: Veranstaltungen keinen scheiß Sound. Sie hat nur halt für die Veranstaltung, die ich gespielt habe, nen scheiß Sound. Michael: Ich finde das auch, gerade die Leute in diesen Locations, Veranstaltungstechniker aller Gewerke, haben immer einen coolen Vibe. Ich mag das total, wenn man mit denen in irgendeiner Form zusammenarbeitet, auch beim Film oder bei Showdrehs oder so. Die Technik, Jungs und Mädels, immer gute und sehr professionelle Leute. Da ist auch immer so Stück Magie dabei, finde ich, wenn man denen bei ihrer Arbeit zuguckt. Cemson Button: Ja. Es ist auch beeindruckend. Es ist auch beeindruckend, dass eben auch in der Stadthalle Forz, die du gerade so schön erwähnt hast, Michael: Mmh. Cemson Button: dass selbst da plötzlich ein Künstler am Werk ist. Das ist krass, weil das ist schon beeindruckend. Und ich kann auf jeden Fall sagen, ein typisches Topf- oder Flopfelement noch drin zu haben, das Theater... Das Stadttheater Neuburg an der Donau ist ein Michael: Mhm. Cemson Button: absoluter Topf. Also für Theater-Spieler und ich glaube aber auch für andere Veranstaltungen ist echt, das ist ein super, super schönes Theater. Megaschön, es ist auch in einer super schönen Lage. Neuburg an der Donau ist total schön. Ich war da auch spazieren, an der Donau, obviously. Und es war echt schön und die MitarbeiterInnen waren alle super freundlich und ich erinnere mich noch, dass Neuburg an der Donau gehört, glaube ich, zu Bayern, kann das sein? Ja, und deshalb ist es unmöglich nach 17 Uhr gefühlt noch irgendwo irgendwas zu bekommen. Michael: Passt einzukaufen. Cemson Button: Und ich erinnere mich noch, dass ich, dass wir, das war auch eins der wenigen Hotels, wo wir keine Möglichkeit hatten, dann nach dem Frühstück noch irgendwas zu essen an dem Tag. Und, ähm... Ich war schon verzweifelt, weil ich wusste, ich hab schon vor der Vorstellung Hunger gehabt. Und ich hätte nach der Vorstellung auch noch Hunger gehabt. Und ich hab gesagt, okay, gibt's irgendwo hier ein Restaurant? Ja, aber das macht weiß nicht, 21 Uhr zu. Und die Vorstellung geht bis 21.30 Und ich hab gesagt, liefert das? Und dann meinten die, nee. Aber, und dann hat eine Mitarbeiterin aus der Gastrono, nee, aus der Gastrono, sondern aus dem Vorderhaus quasi, die die Ticket abreißen oder die Garderobe machen oder so, hat gesagt, ey, sag was du haben möchtest, ich hol dir das, ich bring dir das hier her. Und das Michael: Sehr gut. Cemson Button: ist super, super freundlich gewesen. Und die hat mir dann vom Asiaten was zu essen geholt. Das war übertrieben cool. Und das heißt, das ist ein absolutes Topfding. Das wäre auch absolutes Topfding gewesen, wenn die Mitarbeiterin das nicht gemacht hätte. Das ist total gut. Jetzt ist das Ding... Ein Theater hat ja einen super Sound für ein Theater. Michael: Mhm. Cemson Button: Hat dadurch aber automatisch auch die Möglichkeit, guten Sound für andere Künstlerinnen oder andere künstlerische Performances zu haben. Eine Stadthalle hat halt einen guten Sound für das, was man in einer Stadthalle braucht. Und das kann man nicht automatisch zu einem guten Sound fürs Theater ummodeln. Das heißt, diese ganzen Venues sind wahrscheinlich alle topf, weil die alle... alle irgendwie gute Mitarbeitern, gute Leute haben, aber für das, was ich, wie ich sie bespielt habe, kann ich sie teilweise nicht topfen. Michael: Ja, das ist bei mir auch so, weil gerade Stand-Up ja auch sehr spezielle Anforderungen braucht stellenweise. Cemson Button: Hmm. Michael: Da kann ich auch einfach nur Beispielweise The Cave nennen. Das ist nämlich eine Bar oder ein Irish Pub oder irgendwie sowas in München. Cemson Button: Sicher, das kein Swinger Club oder sowas ist. The Cave. Michael: Ja, wer weiß, was danach den Shows noch abging. Aber da hatte ich sehr wilde Shows. Das fasst ganz gut zusammen, was man für eine Stand-up-Show nicht braucht. Das war so eine Bühne, die so irgendwo da an der Wand halt stand. Da war so ein Gitter außenrum. so eine ... Also wie so ... Kein Käfig, sondern ... Genau, Cemson Button: Wie so ein Balkon. Wie so eine Ballestrade. Michael: wie so eine Ballustrade. Genau das ist Wort, ich gesucht hab. Mit einem schmalen Eingang. wo man sich mit dem Moderator abwechseln musste, wer jetzt durchgeht, der keinen flüssigen Übergang hatte. Cemson Button: Jaja Einfach ein Kusschen geben dabei Michael: Genau, alle saßen an Hochtischen ohne Rückenlehne. Und es waren, ich glaub, zweieinhalb Meter zwischen Bühnenkante und dem ersten Tisch. Das war natürlich der Corridor, wo dann auch der Service durchgehen konnte. Weil natürlich haben die bedient während der Show. Und das passt so alles zusammen. Hm. Cemson Button: Also ich mein, das kann auch funktionieren. Also Service während der Show kann auch funktionieren. Aber nicht in der, nicht wie du das gerade aufgezählt hast, das geht nicht. Michael: Nee, also nicht... Also bei so Stand-Up-Shows, gerade bei so Shows, viele Comedien spielen, wenn es auch ein Open Mic ist oder so, wo auch was getestet wird, wo wirklich die Konzentration da sein muss, ist es schwierig, wenn da der Service durchläuft. Cemson Button: Ja, ja klar, aber während der Show bedeutet ja nicht während des Auftrittes des Comedians. Während der Show kann ja auch bedeuten zwischen den Comedians. Ist ja dann immer noch während der Show. Michael: Ach, während der Moderation meinst du. Ja, aber auch, ja. Aber das da ist auch Cemson Button: Nee, ich meinte gar nicht unbedingt während der Moderation. Es gibt ja immer Phasen. Also, es kann funktionieren, wenn Moderation und Service und Location zusammenarbeiten. Aber es geht ja nicht. Das hat bei der Cave nicht funktioniert. Michael: Genau, das ist aber nie der Fall. Und ich mach das ja auch. Es ist ja auch nicht der Job der Servicekraft, genau den Raum zu lesen und zu wissen, wann man da jetzt reingehen darf und nicht, sondern der Job ist schwierig genug. Cemson Button: Das finde ich aber schon. In so einem Moment schon. Michael: aber dann mach halt einfach nur in der Pause, wie sich das gehört. Nee. Cemson Button: Also in der Cave jetzt vielleicht nicht. In der Cave jetzt vielleicht nicht, aber eben bei Locations, bei denen es funktioniert. Michael: Ja, also im Schlachthof in München zum Beispiel ist das ja auch so. Aber da ist auch so, dass du kannst halt bis zum Showbeginn bestellen und danach nicht mehr. Aber dann wird dir das halt noch in der ersten Hälfte gebracht, was du quasi vor der Show noch bestellt hast. Genau, aber das ist Cemson Button: Richtig genau, genau, aber das ist ja während, das ist ja Service währenddessen, also genau so was meine ich. Michael: schon so, dass dann auch, wenn die Show dann läuft, dann also, wenn dann alles erledigt ist, was noch zu erledigen war, dann gibt es auch keinen Service mehr. Und in der Pause gibt es dann noch mal eine neue Runde Getränke. Cemson Button: Ja. Michael: So macht das schon mehr Sinn. Cemson Button: Also okay fürs flopfen, Michael: So, Kavis Flopf, aber auch einfach nur stellvertretend für... Ich mein, das war eine der ersten Open Mic Shows, wir 2017 oder 2018 in München überhaupt mal gemacht haben. Ich war froh, dass es das gab. Aber es fasst sehr gut die Dinge zusammen, die du nicht brauchst für eine gute Stand-Up-Comedy-Show. Cemson Button: Ja, also man sollte, gerade bei Stand-Up ist es ja, also zumindest wenn es nicht irgendwie eine Riesenbühne mit 15.000 Zuschauenden ist, sondern eher eine kleine Bühne und so, sagen wir mal, maximal 80 bis 100 Zuschauer, dann ist vielleicht sogar weniger 40 bis 60 Zuschauer, dann ist ja die Nähe zum Publikum auch total entscheidend und wenn dann zwischen Bühne und Publikum neben ... 2,5 Metern Michael: graben. Cemson Button: Raum auch noch ein fucking Ballustrade ist, dann Michael: Mhm. Cemson Button: ist ja wirklich, da ist ja die Nähe zum Publikum wirklich gar nicht vorhanden. Das fand ich auch immer Michael: Was da? Cemson Button: spannend bei den Venues, in denen ich war. auch irgendwie, ging die Bühne runter und dann waren so vier Meter Platz, bis dann die erste Reihe losging und in Theatern ist es halt die Bühne und Michael: Hm. Das ist so ein Wellenbrecher. Cemson Button: dann ist so ein Stück... und also, dass die Beine des Zuschauers dann auch hinpassen und ansonsten ist da direkt die erste Reihe. es ergibt ja gar keinen Sinn. Michael: Ja, aber das ist ja auch das Beste. Also ich finde, da ist zum Beispiel der Comedy Club Hamburg, den wir gemeinsam besichtigt haben, wo ich am 11.11. mein Solo spiele, eigentlich ein perfekter Raum. Weil da hast du die Bar hinten, du hast dann eben die Stühle, Cemson Button: Ja Fänd ich super, fänd ich auch. Ja. Michael: die du auch individuell, je nachdem wie viele Tickets verkauft sind, auch einfach gut stellen kannst, direkt vor der Bühne. Und alles dunkel, wenn die Show läuft, ist dann nur der Spot da Cemson Button: Ja. Michael: und alles andere ist dunkel. Und so muss es sein. Und das ... Cemson Button: Ja, genau. Michael: ist gar nicht so viel, wie man denkt, aber es ist doch oft genug, dass einfach das nicht eingehalten wird und das merkt man dann der Show auch einfach an. Cemson Button: Darf ich eigentlich in Hamburg dein Ansager sein? Und hier Michael: Mein Ansager. Cemson Button: kommt er! Michaaaa Und alle so, yay! Michael: Äh, ja ich fürchte nicht, weil ich mir schon, glaub ich, noch jemanden suche. Idealerweise eine Frau, die das Opening macht. Genau. Cemson Button: der ein Operner macht. Ahja, das ist natürlich auch cool. Michael: Genau, aber ich hab's im Hinterkopf. Ich behalte es mir im Hinterkopf. Cemson Button: Also falls die Frau nicht kann, zieh ich mir ein Kleidchen an und mach das auch. Hallo! Michael: Genau, das ist eine gute Idee. So machen wir das. Hast du noch eine konkrete Location gerade im Kopf, die du teilen möchtest? Cemson Button: Ich habe noch eine konkrete Geschichte Michael: Mh. Cemson Button: zu einer Location Aber ich weiß wirklich nicht mehr wo diese Location war das bringt eigentlich bringt das nichts eigentlich nee scheiß drauf dann habe ich es nicht Da war der Sound mal Michael: Okay, dann zeige ich. Cemson Button: wieder so scheiße, aber egal Michael: Ich zeig dir mal kurz, weil es zum Thema passt, meinen Hintergrund von meinem Handy. Das Cemson Button: Sehr gut, ja. Welches Theater ist das? Michael: ist das QQQVillys. Das QQVillys Theater. QQV Theater in der Residenz in München. War ich noch nie. Ich hab nur Bilder gesehen, Cemson Button: das Küviliertheater. Das Küviliertheater in München. Ja, das ist schön. Ich schon. Michael: aber es ist wunderschön. Und ich dachte, hatte irgendwann mal, als ich die Bilder gesehen hab, den fixen Gedanken, ich möchte da mal ein Comedy-Special aufzeichnen. Also, Cemson Button: Geil. Michael: ich möchte da quasi mein Programm, also vielleicht nicht dieses Programm, aber irgendwann mal ein Programm in Cemson Button: Ja. Michael: diesem richtig schicken, also das ist, ich weiß nicht, ich frag mich nicht nach der Epoche, Barock oder was auch immer das für ein dekoriertes Theater ist. Das sieht super, super krass aus, mit ganz viel Goldverzierungen und Purpuren, Vorhängen und Stühlen und alles mit vier Cemson Button: Hm. Michael: so, so, Logen, Rängen nach oben. Aber trotzdem jetzt nicht irgendwie 2000 Plätze, sondern ich glaub, da sind auch ein paar Hundert Leute, die da reingehen. Ähm, und da dachte ich mir, da meine Pimmelwitze zu erzählen und das Ganze schön aufzuzeichnen, wär irgendwie cool. Und als meine Beziehung zu Ende ging, hab ich überlegt, was brauch ich als neuer Hintergrund? Und ich dachte mir, eigentlich ist das ja schön, sich an Sohnen, was ja auch eigentlich nur ein Traum ist, irgendwie einfach zu erinnern, wenn man auf sein Handy guckt und hat deswegen dieses Theater. seit über einem Jahr als mein Handyhintergrund. Cemson Button: Aber das... Es ist ein Traum. Stimmt, bei dir ist schon über ein Jahr her. Bei mir ist es jetzt bald ein Jahr. Deswegen... freue mich Michael: Hm. Hm. Cemson Button: schon auf den 26. September. Dann am 25. September ist es ein Jahr. Michael: Hm. Cemson Button: Crazy, wie schnell die Zeit vergeht. Wow! Und wie wenig traurig wir sind. Geil, ey. Michael: Our time flies when you're having fun. Yeah. Yeah. Cemson Button: Krass. Apropos wenig traurig. Ich hatte gestern einen krass depressiven Tag. Lol, okay, weiter. Michael: Hey! Cemson Button: Was ich zu diesem Theater sagen wollte... Das ist schön, dass du diesen Traum hast, aber es ist ein deutlich erreichbarer Traum als so andere Träume von anderen Menschen, denke ich, weil... Michael: Mmh. Cemson Button: Ich hab echt schon, jetzt auch noch mal kurz positive Venues zu erwähnen, und zwar eben nicht so ein Tages-Venues, ich habe schon wirklich sehr, sehr geilen Theatern gespielt. Und ich hab auch schon in sehr, sehr geilen anderen Theatern die Möglichkeit gehabt zu spielen, hab's aber nicht getan. Und es gibt echt, echt krass, also zum Beispiel jetzt, ich hatte es ja vorhin als Negativbeispiel erwähnt, aber die Nebelungenfestspiele in Worms, das ist eigentlich keine Auftrittsvenue, aber wird dann immer zu einer Venue gemacht und zwar immer Michael: Mhm. Cemson Button: so im Juli, August ungefähr von den Jahren, das weiß ich gar nicht, das müsste jetzt gerade gelaufen sein. Und da... Das wird am Dom, also nicht nur am Domplatz oder so in Worms, sondern wird legit am Dom gespielt. Sodass die Schauspieler, hinter die Bühne zu kommen, der einen Seite tatsächlich durch den Dom durchlaufen müssen. Also das ist schon wirklich geil. Und das ist beim... Wir haben 2017 Glut gespielt. Das ist eine sehr neumodische, moderne Art... Form oder eine sehr moderne... Wie heißt das? Michael: zu Niel. Cemson Button: Nee, nicht Inszenierung, sondern Fassung quasi von der Nibelungssaga. Es ist, glaub ich, immer die Nibelungssaga, die da gespielt wird, nur eben immer in unterschiedlichen Fassungen. Und wir hatten eine riesige auf einer Bühne ... gebaute Wüste. ... 40, 60 Meter breit, so was den Dreh und ... 20, 30 Meter tief. mit tief meine ich halt, die, die, Weil, Michael: Ja ja, räumlich tief. Cemson Button: aber es gab auch eine Düne, die war auch tief. Also es war tatsächlich, wenn man da rein in den Sand reinbuddeln würde, wäre der Sand auch irgendwie fünf Meter hoch oder so gewesen. Und es war wirklich, also, und in dieser Wüste, ich guck mal nachher im Internet, ob wir davon Bilder, ob ich davon auch Bilder, aber es gibt auf jeden Fall Bilder davon. stand ein Zug mit mehreren Waggons, so zwei oder drei Waggons und zwar so ein alter, so ein 1920er Zug und Michael: Krass. Cemson Button: links auf der Bühne war ein riesiges, also vom Publikum aus gesehen links auf der Bühne war so ein riesiges Wüstenzelt und in dem Wüstenzelt gab es so, das war so, das war halt offen und man hat es gesehen da drin und das Das waren so Sultan-ähnliche, also wie in der Sultanzeit oder so Kissen und Dekorationen. Und da saßen, da saß eine sehr auf Wüsten Nomaden verkleidete Band. Eine Michael: Mh, mhm. Cemson Button: so eine jazzige Band. Sau cool, Großartige Cellistin oder Kontrabassistin, ich glaub Kontrabassistin und ... Ähm... Bläser, Saxophonistinnen und so weiter und Trommler und so. Ultra geil, auch gute Musik gemacht. Und in der Mitte war so eine riesige Leinwand, die dann dieser... Also wir wurden auch... Das geil, stimmt. Das war auch der Einsatz von Mediale im Theater. Gleichzeitig da war ein Kameramann auf der Bühne, der aber auch eine Rolle gespielt hat. Und der hat das die ganze Zeit, hat die wichtigsten Sachen direkt mitgefilmt und das war dann direkt auf der, es war sehr sehr sehr sehr sehr sehr geil, großartiger Sound. Und das, obwohl das alles draußen war. Und ich glaube, 1800 Sitzplätze davor. Also eine Open-Air-Bühne mit großartigem Sound. Riesig, eine Wüste, eine Zug. ein Dom, in dem man drin war, der auch bespielt Michael: Mmh. Cemson Button: wurde. Also unglaublich. Und alles hat bei jeder Vorstellung fantastisch funktioniert. Weil das einfach gute Mitarbeitende sind. Und ... Michael: Das ist wahrscheinlich auch das Nonplusultra an Veranstaltungstechnik und Personal. man da wahrscheinlich so größer als so festspiele, wird wahrscheinlich nicht mehr was theatermäßige Performance sein. Cemson Button: Wahrscheinlich. war auch... Es ist auch das Dekadenteste, was ich jemals erlebt habe. Ich freue mich darüber natürlich auch, weil es war irre gut bezahlt. Also unglaublich. Es ist nicht... Es ist nicht vergleichbar mit normalen Theatergagen. Und ich war zu dem Zeitpunkt noch mitten im Studium. Ich hab zu dem Zeitpunkt... Ich war im dritten Jahr, Michael: Geil, das lohnt sich dann. Cemson Button: glaube ich. Also... Ich hätte sogar, glaube ich... 50 % mehr am Ende verlangen können, hab's aber nicht gemacht, sondern war schon sehr zufrieden mit dem Geld, ich gekriegt habe. Und ich war auch mit Abstand der am schlechtesten Bezahlte da. Und ich war auch mit Abstand der Unbekannteste da. Da waren ehemalige Tatortkommissare, die da mitgespielt haben und da war... Michael: Mario Ardo Cemson Button: Mario Adolf hab ich da auch kennengelernt, der hat nicht mitgespielt, aber mit dem saß ich damals, war ich noch Raucher, da hab ich letztens die Geschichte erzählt, saß ich... mit Mario Adolf vier Stunden lang in unserer Hotelraucher-Lounge und hab vier Stunden lang mit Mario Adolf gequatscht und das war echt cool. Der war aber damals auch schon 80 und jetzt ist er halt 90 Michael: Hmm. Cemson Button: oder so, also ist ein uralter Mann einfach und der... aber... Michael: Na jetzt ist er von uns gegangen vor ein paar Wochen. Cemson Button: Ja, das stimmt auch. Aber damals war er über 80 und auch schon alt und äh... Wenn man die Abstriche macht von einem alten, weißen Mann, der aber kein alter, weißer Mann nach dieser Beschreibung ist, aber trotzdem eben alt und weiß und männlich, dann ist das auch ein ganz netter Typ gewesen und war schon cool. Ähm... Und das ist eine Venue, die würde ich sofort topfen und da würde ich auch sofort wieder spielen und ich... Da kann man zu 100 % darauf vertrauen, dass das alles geil ist. Und die machen das jedes Jahr und das bleiben wahrscheinlich immer die technischen Leiter, die gleichen. Und die arbeiten auch am liebsten mit ihren Teams so. Aber es sind Michael: Mhm. Cemson Button: auch jedes Jahr neue Leute dabei. das hat... Das hat irgendwie, das hat was. Das ist total toll. ja. Michael: Mhm. Cemson Button: Das ist mal ein absolutes Topfprodukt. Michael: Das finde ich sehr schön. Das ist, glaube ich, ein schöner Abschluss zu diesem Thema. Aber wie gesagt, ich habe noch so ein paar Sachen, irgendwie alles so nichts Halbes und nichts Ganzes. Ja, das verschwimmt das auch, wenn das jetzt Cemson Button: Ja. Man erinnert sich einfach nicht mehr dran, Das ist total krass. Michael: nicht eine total traumatische Erfahrung war. Verschwimmt das auch alles. Cemson Button: Aber als deine Idee letztes Mal kam, dachte ich, boah, das wird so krass! Und dann hab ich während Michael: Ja, wir beide. Cemson Button: ich drüber nachgedacht hab, scheiße, Alter, ich erinnere mich überhaupt nicht mehr dran, wo das war. Das Nationaltheater in Michael: Ich glaube wir haben aber beide Cemson Button: Oslo, das war auch eine ganz gute Venue. Michael: Das glaube ich. Ich hab mir noch das Theater Am Marientor in Duisburg aufgeschrieben. Da waren wir mit Fresh Torge mit Cemson Button: Ja. Michael: der Tour. Das war so die erste große Show da. 1400 Leute. Und das ist halt ein Theater, du, wenn du auf der Bühne stehst, einfach auch so diesen Wow-Moment hast von wie cool dieser Saal aussieht. Weil da halt auch Solution waren und so weiter. Und das ist halt auch noch mal was, wenn es von der Bühne aus auch noch mal cool aussieht. Cemson Button: Das ist am Staatstheater Nürnberg im Opernhaus tatsächlich auch geil. Michael: Mmh. Cemson Button: Weil das ist auch so, vom Gefühl her, eine riesige Bühne. Ist dann bei weitem nicht so groß wie die Nibelung-Festspiele, aber es hat auch 1200 Sitzplätze, glaub ich, das Haus. Und das ist einfach bombastisch. Und wenn man da spielt und das ist ausverkauft, ist schon geil. Michael: Ja, das glaube ich. Das ... Dann sogar noch geiler, ja. Cemson Button: Und wenn der Sound dann auch noch gut ist, dann ist es sogar noch geiler. Michael: Ja, das stimmt. So, Dann haben wir jetzt doch einiges teilen können. Und ich hoffe, da draußen habt euch gut informiert gefühlt. Cemson Button: Ja. Teilt unseren Podcast. Michael: Teilt unseren Podcast. Teilt uns mit, ob wir noch mehr Geschichten ausgraben sollen, wie wir im Rahmen unserer Bühnenenttätigkeiten erlebt haben. Weil ich glaube, da könnt ihr eine eigene Podcastreihe draus machen. Wenn es so weit ist. Lass uns das gerne wissen. Schreibt uns Kommentare, schreibt Bewertungen für den Podcast. Das ist auch immer was ganz Besonderes. Erzählt es gerne euren Freunden, wenn es euch gefallen hat. Wenn es euch nicht gefallen hat, erzählt es euren Feinden. Und das Schlusswort überlasse ich wie immer meinem guten Freund Cem Lukas Yigina in Hamburg. Cemson Button: Falls ihr irgendwelche Menschen in Michis und oder meiner Branche kennt, die ihr gerne mal bei uns im Podcast hören würdet, schreibt die doch auch mal in die Kommentare, in die Spotify Kommentare oder auch bei uns auf Instagram in unsere Privatnachrichten. Wir beide kennen einige Menschen und können uns vorstellen, dass manche davon auch mal Lust hätten, zumindest für 10 Minuten dabei zu sein. Why not? Let's try. Michi guckt nicht besonders happy über diese Aussage, aber ist mir egal. Michael: Doch. Why not? Cemson Button: Ich bin genauso wichtig für den Podcast wie er. Ciao, ciao! Michael: Richtig. Kommt gleich nochmal voll oder? Abschluss. Tschüss! Cemson Button: Ciao ciao!