Cem Knopf: BABARABAAAA Michael: Aruba, Jamaica, ooh I wanna take her. Bermuda, Bahama, come on bring her. Cem Knopf: Das sind völlig, völlig unterschiedliche Songs, ne? Unglaublich. Meinst du es? Ich will Michael: Ja, so ne sehr unterschiedliche Vibes in Songs, aber wir sind ... Cem Knopf: nicht den Titel sagen, aber von Sido. Und... Ja. Michael: Ja, stimmt, Richtig. Ich bin bei den Beach Boys. Ich bin seit drei Tagen im absoluten Beach Boys-Fieber, wie jemand, der meine Instagram-Stories guckt, weiß. Cem Knopf: Ja, aber du hast ja auch ... Du hast ja auch jetzt den Beach-Buddy! Ey! Nice Übergang. Jetzt erzähl mal, Michi. Wie ist das Wetter in München? Michael: Ey! Sehr gut. Ich würde erst mal noch kurz Tim zu Wort kommen lassen und dann sprechen wir über das Wetter in München. Cem Knopf: Ach ja, stimmt ja. Der ist immer so laut. Michael: Genauso wie ich mir einen September vorstelle. Temperaturen unter 20 Grad, so 15, 16, 17, aber schön sonnig, Cem Knopf: Zona. Michael: aber auch nicht nur sonnig, auch so ein paar Wölkchen, die ab und zu mal vorbeiziehen. Das gefällt mir sehr, sehr gut. Cem Knopf: Meine Schwester dachte, äh, sorry, mach jetzt einfach ein Themawechsel wieder. Meine Schwester dachte, ähm, wir verarschen unsere Zuhörenden, dass Tim Tim ist. Äh, denn meine Schwester dachte ganz lange, dass ich das bin. Michael: Mhm. Cem Knopf: Dass ich meine Stimme so ein bisschen verstelle und dass ich diese Kunstpause-Intro mache. Michael: Ja, ich spreche auch die ganzen VDS Werbeeinsprecher in der Mitte. Ich kann ja auch Santiago Tiesma zum Verwechseln ähnlich klingen. Cem Knopf: Ja, mach mal nach. Michael: Später dann, da nehme ich mir dann die Minute Zeit. Ich bin bereit. Ich bin bereit. Schon, oder? kann ich... Cem Knopf: Los, ne, mach mal jetzt, sag mal mal. Hallo Freunde! Sag das mal einmal. Ja, du kannst das sehr gut. Klingt ein bisschen mehr nach Tadeus, aber... Michael: Stimmt, kommt in eine ähnliche Richtung. Wie ist das Wetter in Hamburg? Cem Knopf: Ey, so wie du dir in September vorstellst, knapp unter 20 Grad, Sonne. Ich komm klar mit dem Wetter. Also jetzt, wenn die Sonne scheint, jetzt gerade scheint die Sonne wirklich sehr schön. Hab ich sogar fast Lust, meine Wohnung zu verlassen. Michael: Mensch, ist ja was. Gut, dass wir uns heute an einem Nachmittag hier getroffen haben. Die Möglichkeit geringer wird, noch was zu finden, die Wohnung zu verlassen. Cem Knopf: Also ich hab direkt hier nach der Aufnahme einen Termin, der Michael: Mhm. Cem Knopf: außerhalb stattfindet. Ich hab auch heute noch den wichtigen Termin mit dem Mülleimer draußen. Ich muss also Müll rausbringen und ich Michael: Ach krass. Cem Knopf: hab auch ein neues Rezept auf meiner Karte, das ich heute abholen muss. Das heißt, Michael: ja. Cem Knopf: es gibt auf jeden Fall mehrere Gründe rauszugehen und das Wetter, das gibt mir auch irgendwie Das Gefühl, dass es gut ist, rauszugehen, aber so wie ich mich jetzt gerade fühle, Michael: Mhm. Cem Knopf: würde ich auch am liebsten eigentlich nur rumliegen heute. Michael: Ja, das verstehe ich. Ich fühle mich genauso, weil ich aber auch schon Sport gemacht habe heute. Und danach fühle ich mich immer sehr, sehr müde. Ich habe immer gedacht oder fälschlicherweise habe ich gedacht, weil ich das ab und zu vom Kardiotraining kannte, dass man, wenn man Sport gemacht hat, dann fühlt man sich ja energisiert danach. Und klar merkt man, dass man was gemacht hat, aber man fühlt sich gut. Aber wenn man irgendwann mal anfängt, Muskeltraining zu machen, dann merkt man, dass man auch nach dem Cem Knopf: Da ist man auch... ja. Michael: Sport auch einfach nur im Arsch ist. Was auch voll okay ist, aber... Deswegen mache ich den ja nicht mehr so viel in der Früh. Du hast angesprochen, mein Beachbody. Ich Cem Knopf: Ja. Michael: war heute bei meinem zweiten Body Screening. Und die Ergebnisse Cem Knopf: Hm. Michael: sind drin, sind da. Sie wurden geliefert. Es war ein bisschen schwierig. Ich erzähle mal von dem Screening selbst. Cem Knopf: Ich möchte vor allem wissen, bist du größer geworden. Haha! Michael: Nein, ich bin kleiner geworden. 1,92,8 war ich heute. Cem Knopf: Krass, das ist ja mega kleiner. Michael: 1 cm, aber das lag glaube ich einfach nur in meiner Körperhaltung. Cem Knopf: Das ist wahrscheinlich weil du Fett an den Füßen verloren hast und zwar unter den Füßen. Michael: Wahrscheinlich, ja. Ähm, nee, das Witzige war ... Cem Knopf: Aber der Körperfettanteil ist auch weniger geworden, nehm ich an. Okay, ist mehr geworden? Nein. Michael: Da kommen wir gleich dazu. Ich wollte noch kurz vom Screening selber erzählen. Und zwar der liebe Emre war heute wieder da aus dem Urlaub. war in der Türkei. Bester Cem Knopf: EBRÄÄÄÄ Michael: Mann, war in der Türkei. Der hat gesagt, er muss sich erst mal an dieses Wetter hier gewöhnen. Was ein Riesenfortschritt ist, weil letztes Mal hatten wir keinerlei persönliche Gespräche. Einfach nur professionell. Und da ging der Drucker nicht. Nach dem Screening Dann meinte er, du trainierst ja ich drück hier mit dem Toner usw. Dann drück ich das aus und bringe dir das vorbei. Das war nicht meine Intention zu trainieren. Ich hatte eigentlich nur vor, Screening zu gehen und danach wieder nach Hause und vielleicht sogar bisschen früher mit dir die Folge aufzunehmen. Dann dachte Cem Knopf: Tja. Michael: ich mir, dann fang ich mal an, mach ich mal so bisschen meine ersten Übungen, dann wird er bald zu mir kommen und dann kann ich ja immer noch entscheiden, wie lange ich trainiere. Und ich zieh mein komplettes Training durch und er kaut nicht. Ich hab fast eine Stunde alle Übungen gemacht und ich war gestern Nachmittag, nicht mal 24 Stunden her, dass ich das letzte Mal die ganzen Übungen gemacht hatte. Und dann zieh ich mich wieder und will gehen und dann frag ich am Empfang noch mal nach und dann mach ich alle wahnsinnig, also dann drei Leute losgelaufen, mir meinen Ausdruck zu besorgen. Was sie dann aber gemacht haben und jetzt liegt er vor mir. Ja doch, nee Cem Knopf: Du hast noch nicht reingeguckt. Michael: wir sind ihn ja im Detail durchgegangen und ich kann schon mal sagen Emre war stolz auf mich, das fand ich sehr cute. Ja, Cem Knopf: Awww, der kleine Emre, niedlich! Michael: ist ein gruder Mann. Cem Knopf: Und du hast eben die Türkei finanziert. Also unter anderem du. Michael: Ja, indirekt, ja. Also ich, wo fangen wir an? Ich, letztes Mal hatte ich, warte mal, ist das vom letzten Mal? Cem Knopf: Feinumfang. Michael: Ja, nee, letztes Mal hatte ich ja Körperfettmasse von 23,5 Kilogramm, genau. Cem Knopf: 23 Kilo, ja. 26 Prozent. Korrekt? Michael: Das war ein Prozent, warte, ja, 26,8 Prozent Körperfett. Ich habe in diesen Wochen seit dem letzten Screening, das war am 31.07., also das ist jetzt sieben Wochen her, sehr wenig gegessen. Ich habe zu wenig gegessen. Ich hatte ganz oft Momente von ganz schlimmen Appetitlosigkeit. Ich habe sehr wenig gekocht zu Hause. Wenn ich gegessen habe, dann nur unterwegs und schnell. Deswegen und aber ich habe mein Training ganz gut durchgezogen also die ersten zwei drei Wochen dreimal die Woche jetzt zum Schluss einmal aber auf jeden Fall immer mindestens einmal die Woche gegangen Was wäre dein Schätzwert bei wie viel Kilo oder Prozent wir sind? Cem Knopf: Ich sag, du hast in sieben Wochen... bisschen, also, ich kann das ja nicht sagen. Also ich sag, du hast ... ... ungefähr ein Kilo an Fett verloren und ungefähr ein Kilo an Muskeln gewonnen. Deswegen hast du an Gewicht nichts verloren, aber du hast an Körperfettanteil prozentual verloren. Und zwar Michael: Und Cem Knopf: anderthalb Prozent oder so. Michael: Eine dieser mehreren Aussagen, die du getroffen hast, stimmt. Akkuratest. Cem Knopf: Und das ist, dass du ein Kilo verloren hast an Fett. Michael: Nein, es stimmt, dass ich ziemlich genau 1 kg an Muskeln aufgebaut habe. Cem Knopf: Na ja, kuck mal. Michael: Meine Körperfettmasse hat sich verändert von 23,5 kg beim letzten Mal auf 24,9 kg jetzt. Cem Knopf: Also hat sich auch ein bisschen mehr als ein Kilo verändert, nur halt in die andere Richtung. Hä? Michael: Ja, und jetzt hab ich einen Körperfettanteil von 27,6 Prozent. Cem Knopf: Hä? Du hast doch gerade gesagt, du hast ganz wenig ge- ach nee, hast halt nur Scheiße gefressen dann in der Zeit. man ey. Du hast das aber auch fies verkauft. Du hast das aber auch fies verkauft. Michael: Ja, ja, nee ... Ja. Richtig, genau. Das war auch sein Rückschluss. Ja. Ja, also, ja, es stimmt schon. Klar, gerade wenn man unterwegs ist, dann gehört man sich auch mal Sachen, einfach sehr fast foodig sind oder so. Ich führe es aber vor allem auf meine Paulaner Speziesucht zurück. Cem Knopf: Ja, du weißt, dass es Paula Anders Spitz hier auch in Leid gibt? Michael: Ja, aber wir sind ja nicht zum Spaß hier. Cem Knopf: Wart mal kurz, wart mal kurz. weiß ja den Leuten erzählen was ich gerade mache. Michael: Cem steht gerade auf und geht in Richtung seines Fensters, wo seine Waterlilies Cem Knopf: Ich stoße jetzt mit dir an. Michael: stehen und er holt eine Dose full, full sugar Paulaner Spezi raus. Haben wir beide jetzt eine da und das ist auch gut so. Cem Knopf: Ich trinke nie Koffein eigentlich. Aber ich habe mir eine Limo bestellt von Paulana und Michael: und eine Spezi willkommen. Cem Knopf: die war leer. Deswegen haben die sich einfach ausgetauscht mit einer Spezie und ich bin so müde, dass es jetzt auch okay ist. Michael: gut dann auf die gesundheit ich mag vor allem die dosen weil ich so schön meine meine bauern schinter damit trainiert trainieren kühlen kann ich habe sehr abge abgegriffene hände von diesen von diesen metall griffen an den an den geräten Cem Knopf: Michi warte mal du kommst so schnell kommst du nicht davon sorry du hast fast anderthalb Kilogramm an Fett dazu gewonnen Michael: Äh, ja, Gesamtmasse haben wir. Ich hatte letztes Mal ein Kampfgewicht von 87,5 Kilogramm, bin jetzt bei einem Kampfgewicht von 90,2. Cem Knopf: Das heißt, du hast zusätzlich zu den ... Ja, genau, hast einen Kilo an Muskelmasse dazu gewonnen. Michael: Genau. Und das ist auch gut so. Und meine Unbalanziertheit ist vorbei. Da bin ich sehr stolz drauf. hatte ja eine... Genau. Ich hatte Cem Knopf: Yeah, du warst ein bisschen falsch ausbalanciert auf den Seiten. Michael: eine Unausgeglichenheit des Körperbaus im Ober-Unter. Das bedeutet, ich hatte so was wie Beinmuskulatur und damit haben sich die untere Hälfte meines Körpers gravierend von der oberen Hälfte unterschieden. Und jetzt habe ich kaum an Beidenmuskulatur zugenommen, aber das Kilo dann Cem Knopf: Muaah Michael: fast ausschließlich im Rumpf und in den Armen. Sogar mein linker Arm hat 40 Gramm mehr Muskelmasse als mein rechter Arm, obwohl ich Rechtshänder bin und mich eigentlich mit links schwerer tue beim Training. Cem Knopf: Aber ich weiß, was du in letzter Zeit vor allem immer mit links machst und ich bin stolz auf dich. Michael: Ja, das war auch das, wo Emre stolz auf mich war. Cem Knopf: Ja, sehr gut. Michael: Ja, ne genau, also ich bin happy damit, weil Muskelnaufbau war ja das Ziel. Mit meinem Körpergewicht habe ich ja nicht so ein Problem. Ja. Cem Knopf: ey michi michi if you're happy and you know it clap your hands nice scheint scheint so zu sein dass du happy bist cool und dass du es weißt vor allem Michael: Ja doch. Ja, nee, ich bin happy. Meine Rumpfmuskulatur holt langsam auf. Die ist immer noch mit Abstand am niedrigsten im relativen Vergleich. ja, nö, doch. Und ich muss auch sagen, die Newbie-Gains, die, wenn man genau weiß, wo man hingucken muss, sieht man die auch. Und das alleine ist schon Motivation genug, das weiterzumachen. Und auch dieser Termin heute hat mich schon sehr gefreut, einfach zu sehen, Ich baue Muskeln auf, das war das Ziel. Ich kriege einen stabileren Rumpf, das war auch das Ziel. Und ob ich jetzt mehr oder weniger Körperfett habe, auf lange Sicht... Er meinte auch, das ist überhaupt kein Stress. Wenn ich die Cem Knopf: Ja. Michael: Haare weghaben möchte, sind die auch ganz schnell weg. Also das ist auch nicht so... Easy. Ja, ja, aber es war doch... Cem Knopf: Ja, easy! Körperfett reduzieren ist easy! Yeah! Michael: Ja, ich bin sehr gespannt. Jetzt haben wir Ende Oktober den nächsten Termin und da hat er gesagt, da werden wir auch den Trainingsplan nochmal ganz umschmeißen. Ich mache jetzt nochmal denselben die nächsten vier, fünf Wochen. Aber dann werde ich auch mehr so Freihanteltraining und auch Bizeps, Trizeps, spezielles Training machen und so. Cem Knopf: Quadrezeps. Michael: Da wird richtig... Ja, Quadrizeps mache ich jetzt schon. Aber da wird jetzt... Mach ich auch jetzt schon. Mag ich sehr gerne. 60 Kilo Lattzug. Da geht was. Ja, vielleicht mache ich irgendwann Klipzug. Cem Knopf: Lattissimus. Jaja, klar. Zeig mir deinen Bizeps, Trizeps, Maximus, Lillel. So ein schöner Quadrizeps, Michael: Rattismus. Ja, Essen bänger. Cem Knopf: Lattissimus. Ich hab vergessen, wie es weitergeht. Michael: Ja, alles Dinge, die ich besitze, habe ich gelernt. Cem Knopf: Ja. Michael: Ja, nee, das war mein Screening heute. Und 90 Kilo habe ich absolut kein Problem damit. habe auch, also wenn ich jetzt genau wie du es eigentlich prognostiziert hattest, wenn das jetzt so weitergeht, dass ich das an Muskeln aufbaue, was ich an Fett verliere und ich bei den 90 Kilo bleibe, bin ich sehr happy. Das wäre jetzt so mein Plan. Cem Knopf: Ja genau. Bei mir fehlt es auch nicht mehr so lange, bis ich bei den 90 Kilo bin. Michael: Voll gut. Was hast du so erlebt? Cem Knopf: Nein, es dauert schon noch sehr lange. Ja, ich... Ich war gestern das erste Mal bei einer Therapie seit 17 Jahren. Michael: Hm? Cem Knopf: Das heißt seit länger als der Hälfte meines Lebens. Und das eine Mal, ich mit 16 meiner Therapie war, da war ich ein Mal, eine Stunde. Und danach war mein Leben wieder super, deswegen hab ich aufgehört damit. Kindertherapie quasi. Michael: Wenn es so einfach geht, ist es sehr schön. Cem Knopf: Und es ist... Ich hab da viel zu viele irrationale Erwartungen reingesteckt. Das war jetzt letztlich natürlich das erste Gespräch. Da hab ich halt ne Stunde lang erzählt. es Michael: Kennenlernen wahrscheinlich, Ja. Cem Knopf: ist im Prinzip so... Ich finde meine Therapeute nett. Und ich finde sie... Ich respektiere sie und ich hab das Gefühl, dass ich bei ihr gut aufgehoben bin. Und that's, that's in Prinzip it. Und ich hab halt so lange mir jetzt eine Therapie gewünscht und keine bekommen, dass ich da halt mit den richtigen Erwartungen rangegangen bin, was so das Endergebnis ist. Aber obviously Michael: Mhm. Cem Knopf: bin ich ja noch nicht mal in der Nähe vom Ende sozusagen. Ich bin noch nicht mal am Anfang quasi. Michael: Nee, bist noch nicht mal am Anfang, genau, wollte ich gerade sagen. Cem Knopf: Und ... Das war, ich glaube, das richtigste Wort, das zu beschreiben, ist ernüchternd. Michael: Mhm. Cem Knopf: Und es ist auch überhaupt nicht schlimm. Ich hab das auch während der ersten Stunde direkt gemerkt, dass das natürlich logischerweise noch nicht einsetzt, dieses Gefühl. Und noch ist es halt einfach... Ich bin ja ein sehr ehrlicher und offener Mensch, wenn ich privat mit Leuten zu tun habe. Das weißt du ja sehr genau. Das wissen auch einige von unseren Hörerinnen. Und mir fällt es relativ leicht über den Großteil meiner Emotionen und meines inneren Lebens zu reden. Und ich hab gestern aus ein paar Sachen angesprochen, über die es mir nicht leicht fällt zu reden. Bei denen es mir nicht leicht fällt darüber zu reden. Und... Letzten Endes ist es aber gefühlt wie so, hey, ich bin in der Kenntlernphase mit einem neuen Menschen in meinem Leben und ich erzähl dem halt aus meinem Leben. Und das ist ja schön und gut. Mir ist da auch aufgefallen, dass ich ja schon auch viel Eigentherapie dadurch erwirtschaftet habe im Prinzip, dass ich mit so vielen Leuten über meine innersten Feelings rede. Aber es wird noch zwei, drei Besitzungen dauern bis ich da eine ein unterschied wahrnehme zu mit einem freund oder einer freundin reden Und es wird noch Michael: Wenn's reicht, ja. Cem Knopf: zwei drei monate dauern bis ich einen unterschied merke oder oder ein Eine veränderung vielleicht sogar merke und vielleicht wird es sogar noch ein halbes ja bis ja dauern bis sich tatsächlich eine veränderung merke Aber ich Halte das für richtig und aus dem... Also wir haben jetzt erstmal abgemacht, dass wir jetzt erstmal vier Termine machen. Mein nächster Termin ist leider nicht nächste Woche Montag, sondern erst übernächste Woche Montag, weil meine Therapeutin, aber es schon sehr schön zu sagen, meine Therapeutin, dass es sowas mittlerweile gibt in Michael: Mhm. Ja. Cem Knopf: meinem Leben, weil die nächste Woche keine Zeit hat. Aber das ist... Ich hab lang genug gewartet, ich kann auch noch mal ne Woche warten, also das ist jetzt Michael: Ne. Cem Knopf: nicht der Stress. Ich bin sehr froh, dass das dazu gekommen ist. hab davor nicht so gut geschlafen, ich hab mir sehr viele Gedanken gemacht, was ich denn wohl als erstes erzählen werde. Es gibt so ein Ding bei mir, das ist bei ganz vielen Leuten, glaub ich so, aber bei mir fällt es mir immer wieder auf, weil ich ja ich bin. Immer wenn ich zu einem Arzt gehe, also zu einem HNO gehe oder zu einem Endokrinologen, Gott, hab so viele Ärzte durchgemacht in letzter Zeit, Michael: Hmm. Cem Knopf: oder zum Hausarzt oder was auch immer, oder in diesem Fall zur Therapeutin, verändert sich die Symptomatik in dem Moment, in dem ich sozusagen da bin. Also es wird ... Michael: Hm. Cem Knopf: Ich habe ihr auch gesagt, habe so oft, es gab so viele Momente in letzten Jahren, vor allem in den letzten 18 Monaten, in denen ich der festen Überzeugung war, ich muss damit, ich muss darüber mit jemandem reden, ich kann das nicht alleine stemmen, ich brauche jemanden, der mir hilft, Ordnung in meinem Kopf zu schaffen. Und ich bin gestern... mit so einer Leere aufgewacht. Ich hatte so eine Leere im Kopf und das ist nicht ne... nicht ne... traurige Leere und auch nicht ne glückliche Leere, sondern es ist einfach so ne... all diese Punkte, die für mich ganz wichtig waren. waren so irrelevant plötzlich wieder. Und das ist, das ist aber ... Das ist aber, glaub ich, eher ... ein negativer Abwehrmechanismus von meinem Hirn. Und das ist ... Und das Michael: Ja, hätte ich jetzt auch diagnostiziert. Cem Knopf: ist relativ stressig, weil ich jetzt dann gestern ... gemerkt habe, dass ich so in so ... in so typische ... negative Muster verfalle, wenn ich ... Also, zumindest gestern, während dieser Therapiesitzung Bin ich in so, in diese Muster verfallen? Oder ist mein, hat mein Mind, mein Hirn? dieses Muster bedient, dass das eigentlich alles gar nicht so wichtig ist. Und ich hab trotzdem über dieses Muster hinaus erzählt und gesagt, dass es halt bestimmt trotzdem doch sehr wichtig ist. Und es Punkte, die ich angesprochen habe, die ich nicht so vielen Leuten erzähle. Dir ja und ähm Ja, ich glaub von den Sachen, die ich jetzt gestern erzählt habe, weißt du tatsächlich auch alle. Aber wir sind schon auch tiefer reingegangen als die Sachen, in die ich mit Menschen gehe, die ich nicht jede Woche spreche. Michael: Ja, aber voll gut. das ... Also, ich finde, ich verstehe, ich kenne das Gefühl voll, was du beschreibst. Ich kenne sowohl das Gefühl, dass man ... dass all diese Unruhe und alles auf einmal weg ist, sobald man vor der Lösung, in Anführungszeichen, steht oder vor einem neuen Step, da mit umzugehen. Aber für mich klingt das, was du gemacht hast, genau richtig. Und für mich klingt Cem Knopf: Ja. Michael: das auch so, als wärst du ein extrem dankbarer Kandidat für eine Psychotherapie. Weil du einfach Cem Knopf: Glaub ich auch. Michael: sehr offen bist und auch einfach bereit bist zu reflektieren und auch schon reflektiert hast und auch schon selber was gemacht hast. Das kann Vor- Nachteile haben, weil ich glaube man therapiert Cem Knopf: Das ist Michael: sich selbst auch gerne in ganz andere Richtung, als es vielleicht sinnvoll wäre. Cem Knopf: Aber das sind alles Punkte, die ich so oder so ähnlich auch ihr beschrieben habe. Also ich hab ihr auch gesagt, dass ich mich schon auch relativ stark selbst therapiert habe. Und zwar nicht, weil ich das Gefühl habe, das besser zu können als jemand anderes, sondern weil ich nicht jemand anderen hatte, aber dass ich jetzt jemanden habe mit ihr hoffentlich. Und ich bin absolut gewillt, den Weg zu gehen, den sie sozusagen vorgibt und ich... Ich hab auch richtig, hab also... Ich werd jetzt etwas hier im Podcast sagen, was ich... Wo manche Leute wahrscheinlich denken werden, boah, jetzt geht er bisschen zu tief in seine eigene Geschichte. Aber ich glaub, ich erzähl das schon auch relativ oft. Und es ist für mich kein... Es ist für mich nicht so wahnsinnig tiefgründig mehr mittlerweile. Ich hab, als ich jung war, ich glaub, das hab ich auch schon mal erzählt, sehr viel gelogen. Michael: Mhm. Cem Knopf: Und es gab so Punkte... Die hab ich immer, wenn ich sie erzählt habe, gelogen. Also es gibt eigentlich, mit Ausnahme von meiner engsten Familie und ganz wenigen ganz engen Freunden, niemanden, der äh, der manche Stories, die ich wirklich jahrelang erzählt habe, äh, in der wahren Version kennen. Ähm... Und ich, ich hab bei einem Punkt, den werd ich jetzt natürlich nicht näher beschreiben, aber es gab einen Punkt, den hab ich gestern auch angesprochen, und ich hab gemerkt, wie ich ihnen... wieder fast gelogen hätte. Dann hab ich gesagt, nee, stopp, Moment, hier ist ganz falscher Punkt dafür. Ähm, und ich hab ihr explizit gesagt, dass ich da früher gelogen habe. Und was ich gelogen hab und warum ich glaube, dass ich da gelogen habe. Und wie es wirklich ist. Ähm ... Ich hatte nämlich wahrscheinlich eine echt gute Kindheit. Ähm, und ... kannte viele Leute, die keine gute Kindheit hatten. Und ich war ... Obwohl ich jetzt im Nachhinein sagen würde, dadurch was besonderes, dass ich eine gute Kindheit hatte, aber irgendwie fühlt ich mich so als was, als langweilig wahrscheinlich und deswegen habe ich manche Sachen erlogen, die, die dann besser ins Bild gepasst hätten. Das ist echt... anstrengend Michael: Ja. Cem Knopf: nicht nur das nicht nur das lügen sondern auch also dass Deswegen habe ich das schon auch sehr sehr lange nicht mehr gemacht also ich bin glaube ich ein sehr ehrlicher mensch allgemein Vor allem mir selbst gegenüber aber auch ganz viel anderen leuten gegenüber Und ich versuche das eigentlich jedem gegenüber zu sein und ich habe da auch schon beruflich konsequenzen draus getragen ist aber der deutlich bessere way of life für mich Aber ich hab vor allem zu ihr auch gesagt... Ich versuche ein offenes Buch zu sein. wenn Sie irgendwas wissen wollen, ich werde mein Bestes daran setzen, das so wahrheitsgemäß wie möglich zu beantworten. Es gibt auch sehr, viele Dinge, die ich vor mir selber schon formuliert habe, die ich daher auch ausdrücken und artikulieren kann. Aber es wird auch Momente geben, in denen Sie mir Fragen stellen, die ich mir zwar ... Inhaltlich längst selber gestellt habe aber noch nicht bewusst formuliert habe und dann werde ich nicht wissen wie ich darauf antworten Aber ich möchte ich möchte Ihre hilfe darin mich selbst zu ordnen Weil ich glaube dass ich nur dann Irgendwie über ganz viele punkte die mich frustrieren offenbar oder die die ich nicht nicht mag an mir, die kann ich nur so verändern. Und dann bin ich da gestern rausgegangen, mir ging's super, und ich bin danach zu meiner Schwester und hab mich meinen Neffen gekümmert, solange Faddi weg war und Mutti auch noch nicht wieder da war, hab ich ganz, ganz, ganz liebevoll mich meinen einjährigen Neffen gekümmert, und es war toll. Und dann bin ich gestern Abend nach Hause gekommen, hab noch bisschen Serie geguckt und hab irgendwie ganz ... selbstzerstörerisch mir Scheiße in mich reingeschmettert. Also ich hab irgendwie ganz viel Süßkram und Chips und fettiges Essen und so mir reingeknallt, was ja übertrieben dumm ist in meiner nicht nur in meiner in meinem sportlichen und ernährungsbewussten Umfeld, in dem ich mich eigentlich gerade befinde, sondern auch einfach weil das allgemein schlecht für uns Menschen ist. Dann hab ich mittelmäßig geschlafen, gar nicht so gut, und bin morgens aufgewacht und hatte obviously mega Sodbrennen, weil ich mir nur so eine Scheiße gestern reingeknallt hab. Und dann bin ich heute Morgen aufgewacht und ich bin seit heute Morgen so richtig groggy und mir Michael: Hm. Cem Knopf: geht's nicht so gut und ich würde es als depressive Episode gerade beschreiben und das ist ganz bescheuert, weil ... Hätte ich das gestern gefühlt, dann hätte ich das gestern adressieren können oder nicht adressieren können, aber gestern Michael: Hehehehehe Cem Knopf: besprechen können. Michael: Ja. Cem Knopf: Und es ist trotzdem, glaube ich, völlig normal, aber es ist total scheiße. Es nervt mich wahnsinnig. Michael: Ja. ja. Nee, das kann ich dir sagen. Das ist ... Das gehört dazu. Ich finde das auch richtig scheiße. Das kann ich gar nicht bestätigen. Ich kenn dieses Gefühl auch, dass man nach einer Therapiestunde, die sich komplett banal anfühlt, wo man nichts Neues über sich gelernt hat oder nichts Neues erzählt hat, was man nicht schon mal irgendeiner Form erzählt hätte in der Therapie oder sonst jemandem, aber danach auch oft einfach so eine geistige Erschöpfung und so eine Wolke über einem Cem Knopf: Ich war auch super müde. Michael: Ja. Cem Knopf: war super erschöpft und ich bin es auch immer noch. Michael: Ja, nee, das kann ich sehr, sehr gut nachvollziehen. Das kenne ich auch. Und wirklich, also klar, es gibt Stunden, die sind intensiver als andere. Aber ich könnte nicht sagen, dass dieses Gefühl wirklich mit der direkt messbaren Intensität der Themen und Gespräche in der Therapiestunde zusammenhängt. Aber das gehört leider dazu. Und das ist aber auch ein Zeichen, dass sich da was tut. Also dass das auch nichts ist, was irgendwie einfach vorbeiwischt an einem oder dass die Therapie was wäre, was man nicht brauchen könnte. Insofern kann ich dich nur ermutigen, das weiterzumachen und dir vielleicht dann einfach auch bisschen Luft einzuräumen nach den Stunden, dass du dann jetzt nicht super busy bist danach, sondern Dinge tust, die dir gut tun. Weil dieses... Cem Knopf: Ja, also ich glaube, es gibt wenig, was mir besser tut, als der liebevollste Blick, der überhaupt möglich ist von einem Einjährigen. Michael: Ja, ja, eben. Deswegen ist das ja gut so. Aber ich meine nur ganz allgemein, wenn da auch mal was anderes irgendwie ansteht, Cem Knopf: Ja. Michael: dann vielleicht eher. Weil auch das mit dem dann in diese Komfortzone mit ungesunden Essen oder irgendwie mit Bildschirmen ablenken oder sowas, das ist auch mein Ding ganz, ganz krass. Cem Knopf: Ja, das ist... Aber das ist auch bei mir so ein... Also, es ist auf jeden Fall, auch wenn es gestern sich nicht so angefühlt hat, aber es ist auf jeden Fall eine super wichtige und richtige Phase, in Michael: Mhm. Cem Knopf: der ich jetzt gerade, dass ich jetzt gerade bei dieser Therapeutin angefangen hab. Weil ich bin heute Morgen auch, muss ich dazu gestehen, auch jetzt mal was Positives aufgestanden und hab mich richtig dolle gezwungen mit Wecker und Timer anzustellen und so. Ähm... Erst mal zehn Minuten lang aufräumen. Michael: Mhm. Cem Knopf: Und nachdem die zehn Minuten vorbei waren, noch mal fünf Minuten und danach noch mal fünf Minuten, damit ich so ein bisschen hier diese, diese... damit es... Ich war in den letzten Wochen wieder sehr ungeordnet in meinem Kopf und sehr ungeordnet in meinem, in meinem Zuhause und... Michael: Ja. Cem Knopf: Ich bin immer noch super... super unordentlich hier. Aber es ist schon ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und ich werde mich da heute wahrscheinlich nicht noch mal hinkriegen, mich da noch mal zu zwingen, aber ich habe auch eine Wäsche und eine Spülmaschine durchgejagt und auch schon aufgehängt und wegräumt. Und morgen noch mal 20 Minuten und dann sieht es hier wieder gut aus und dann... morgen Abend vielleicht nochmal 20 Minuten und dann sieht sie wieder tipptopp aus und dann habe ich damit jetzt ja eigentlich schon den Leuten revealed, dass mein guter Vorsatz für dieses Jahr schon seit ein paar Wochen nicht mehr funktioniert leider, also aber Michael: Also das kann ich aber, also da bist du nicht alleine. auch bei Cem Knopf: Ne, das glaub ich auch. Michael: mir ist es die letzten Wochen echt ganz schön wild gewesen. Also ich habe es nicht geschafft meinen Sportrhythmus zu halten, den ich direkt nach dem letzten Screening hatte. Das ist noch das geringste Übel, aber halt auch die Unordnung daheim. Ich habe gestern Abend wieder Besuch bekommen, was sehr wichtig war, weil ich dann endlich mal wieder aufgeräumt habe. Was ist so ein Sch- Cem Knopf: Ich kriege am Sonntag Besuch, das ist auch sehr wichtig. Michael: Ja, nee, das ist leider immer wie immer bei uns, glaub ich, so, dass es, wenn's andere Leute geht, sind wir da sehr viel sorgfältiger, wie wenn's uns gehen würde. Aber ... nee, das ist bei mir auch ... Ich hab mir auch immer groß erzählt von meinen Morgen- und Abendroutinen und so weiter. Das hab ich auch seit Wochen nicht mehr geschafft, vernünftig zu machen. Irgendwie Handy aus 20 Uhr oder an Showtagen, Cem Knopf: Hm. Michael: wenn ich heimkomme ... Am Arsch. Also, das Einzige, Cem Knopf: Am Arsch. Michael: was ich wirklich schaffe, ist, dass mein Handy nicht mit ins Bett kommt. Das schaffe ich. Cem Knopf: Ey, da bin ich so stolz auf dich, weil das schaffe ich nicht. Aber versuche ich auch nicht. Aber ich versuche es wahrscheinlich Michael: Ja, aber das ist auch das Einzige. Cem Knopf: nicht, weil ich es nicht schaffen würde. Michael: Ja, aber... Cem Knopf: Aber hast du einen Wecker, so echten, so einen analogen Wecker? Michael: Ich habe so Wake-Up-Light. Also es ist ein analoger Wecker. Also analog nicht im Sinne von, dass ich ihn aufziehen muss. Cem Knopf: Also kein Handy halt. Michael: Es ist kein Handy, es ist ein eigenes Gerät. Und ich habe Cem Knopf: Weil sowas bräuchte ich natürlich sonst. Michael: ja den großen Luxus durch meinen Job und auch durch meinen Schlafrhythmus, dass ich keinen Wecker brauche. Ich habe echt... Cem Knopf: Naja, und durch deine Gesundheit, weil bei mir ist ja mein verfickter, Entschuldigung für den Ausdruck, aber mein verfickter Wecker nötig für die verfickte, Entschuldigung für die verfickte Uhrzeit, zu der ich morgens aufstehen muss leider. Weil beruflich und freiberuflich gesehen müsste ich auch nicht 7.30 Uhr aufstehen jeden verfickten Morgen. So. man, entschuldige Michael: Ja, nee, das stimmt wohl. Ja. Das sind wir beide. Ja. Aber ich muss sagen, ich schaff das. zwischen ... Cem Knopf: bitte noch mal übrigens, es gibt ne, warte, ne 10-Jährige glaube ich, die unseren Podcast hört. Wir müssen das, wir müssen das piepen. Michael: Naja, ich gebe bei jeder Folge an, dass wir Cem Knopf: Ich hab ne sensationelle... Michael: explizite Inhalte haben. sind alle mit einem E markiert. Das ist nicht mehr unsere Verantwortung. Cem Knopf: Ja, und da sie ja unseren Podcast auch schon seit dem Anfang hört, weiß sie ja das auch, aber das tut mir mega leid. Ich hab übrigens eine sehr, sehr, sehr gute, sehr coole Antwort oder so bekommen auf unsere, auf unser Gespräch. Michael: cool. Cem Knopf: Falls du möchtest, würde ich dir das mal vorlesen. Michael: Unbedingt. Sehr gerne. Cem Knopf: Äh... Ihr seid ja bei den Pausen gar nicht up to date. Ja, also es geht Schule. Es gibt doch die bewegte Pause. Das Kleinspielfeld ist die umkämpfeste Pausenbeschäftigung. Basketball und Tischtennis wird richtig viel gespielt. Handys werden im Handhotel aufbewahrt und sind in der Pause verboten, beziehungsweise sind nur in der Mittagspause in der Handyzone erlaubt und... Es gibt die Anführungsstrichen bunte Pause, in der man Gitarre und Standardtänze lernen kann, Flashmops stattfinden, Fantasie-Reisen zur Entspannung stattfinden oder in der Speakers Corner reden und Stand-up-Darbietungen stattfinden. Bei den letzten Projekttagen Michael: Wie geil! Cem Knopf: am Gymnasium habe ich mit den Schülern ein Tic-Tac-Toe aus Paletten gebaut, Hüpfspiele auf dem Boden gemalt und die Schülerfirma Living Library hat eine Leseecke auf dem Schulhof gebaut. Und du hast übrigens Center Shocks vergessen, weil Center Shocks waren in meiner Kindheit sehr krass. Was mir gerade noch einfällt, ich glaube an den meisten Schulen Michael: stimmt wow das ist voll schön das ist ja mega Cem Knopf: sind Handys verboten, die werden nur auf Ansage zum Recherchieren genutzt, falls gerade keine iPads verfügbar sind. Ich hab daraufhin bei der großartigen Dame, die diese Nachricht geschrieben hat, angerufen und gefragt, ob es sich dabei nur die Schule ihrer Kinder handelt Michael: Mhm. Cem Knopf: oder allgemein Schulen und in welche Klassen ihre Kinder gehen. Und ihre Kinder gehen in die Klassen 5, 9 und 12. Also... Michael: Mhm. Cem Knopf: Und alle auf Gymnasien. Und auf zwei unterschiedlichen Gymnasien tatsächlich. Und sie sagt, es ist sehr wahrscheinlich, dass es so gut... nur an sehr wenigen Schulen ist. Aber dass man das schon... so... wenn man Kinder in dem Alter hat, schon auch an mehreren Schulen auf jeden Fall so... so hört, dass es so ist. Michael: Das ist voll gut, das freut mich sehr. Cem Knopf: Da hab ich dann auch gesagt, ich da ja, also ich war ja völlig offen dafür, dass man meine Meinung Michael: Mh. Cem Knopf: noch mal dahingehend verändert. Wenn dem so ist, dass die meisten Kinder in Deutschland die Möglichkeit haben, so aufzuwachsen in der Schule, dann nehme ich sehr vieles zurück von dem, was ich letztes Mal gesagt Michael: Ja, das freut mich wirklich. Also das hat mich gerade sehr, happy gemacht, das zu hören. Vor Cem Knopf: Mhm. Michael: allem die Vielseitigkeit der Angebote und so. Das wollte ich gerade drauf Cem Knopf: Stand up, krass. Michael: hinaus. Weil wenn man eigentlich so eine gute Kindheit hat, wie das vielseitige Angebot Cem Knopf: Angebot Michael: vermuten lässt, dann braucht man auch keinen Stand-up mehr. Das ist der Grund, warum man Stand-up macht. Weil irgendwas mit einem nicht stimmt. Man kann ja auch schlechten Stand-up machen. Cem Knopf: Naja gut, es kann ja auch mit einem was nicht stimmen, man zumindest eine gute Schulzeit hatte. hat ja potenziell dann trotzdem noch eine beschissene Kindheit. Man hat ja potenziell immer Michael: Ja, natürlich. Natürlich. Cem Knopf: noch beschissene Eltern. Und man hat ja potenziell sogar Eltern in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern, die die AfD wählen, womit wir mal wieder einen guten Übergang hätten zu einem Thema, das wir heute besprechen sollten. Michael: Ja, ich würde jetzt erstmal nochmal das, was ich am Anfang versprochen hatte, beste Santiago-Cisma-Parodie, Impression, Impression kurz zu darbieten. Cem Knopf: Hallo Freunde! Ja dann mach du mal. 3, 2, 1, jetzt! Hast du es schon unterzeichnet? Michael: Ja, ich habe ja auch beinahe ertrunken gerade vor lauter SpongeBob Kontext. Ich versuche jetzt immer während der Werbepause möglichst viel zu trinken, weil Emre mich heute auch gerügt hat, dass ich zu wenig trinke. Cem Knopf: Kurze Frage, wenn ich mich in Riverside, wo wir das hier alles aufnehmen, Michael: Mhm. Cem Knopf: Full Disclosure, mute, dann wird das auch nicht mit aufgezeichnet, korrekt? Michael: Mhm, das ist korrekt. Cem Knopf: Sehr gut, dann hat jetzt gerade keiner den riesen Rübs gehört, ich mir da rausgeballert hab. Michael: Schade eigentlich, aber man hat gehört, wie ich fast erstickt wäre, weil ich mich nicht gemutet hatte. Cem Knopf: Ja und das war auch sehr witzig. Ja gut, weil du nicht wusstest, dass du gleich hier steckst. Du hättest dich gemuted, wenn du gemerkt hättest... warte! Michael: Alright. Ja, genau. Ich sterbe nun, das müsst ihr nicht hören. Ich dachte nur, das Blubbern meiner Wasserflasche ist eigentlich eine schöne Atmo für Santiago Sismar, deswegen habe ich mich nicht gemutet. Bevor wir über die Wahlergebnisse sprechen, der letzten Wahlen dieses Jahres, worüber ich mich sehr gefreut habe, als ich das gehört habe, noch ganz kurz eine andere Sache. habe Ende letzter Woche ein Reel gedreht mit dem lieben Simon Mann aus Berlin. Cem Knopf: Ja, ich hab's gesehen, es hat sehr gut funktioniert auf jeden Fall. Michael: Es war ein sehr funny Video, da ich auch sehr stolz drauf. Allerdings sehr ernüchternde Zahlen, weil Simon hat mir meine Vorverkaufszahlen für die vier Solo-Termine, die drei im November und in einem Januar vorgestellt. Cem Knopf: Ja, ich glaub du hattest das noch gar nicht erzählt, dass es einen im Januar gibt. Also für mich war Dachau neu. Michael: Ja, ist genau dach ist neu. ist den haben wir auch wirklich am Donnerstag letzte Woche erst angekündigt. Und das ist Cem Knopf: Mach doch mal Werbung. Michael: ganz süß. Das ist im Roxy Bar in der Dachauer Altstadt. Am 21. Januar ist ein ganz schöner Raum. Das ist ein Club eigentlich, der ist aber auch mit 60 bis 70 Leuten bestuhlt. Cem Knopf: Für alle, die genauso beschissen in Erdkunde sind wie ich, wo ist Dachau? Michael: Dachau ist im Nordwesten von München, aber noch im S-Bahn-Bereich. Ja, ja, also es ist im Großraum München auf jeden Fall. Cem Knopf: okay, Bayern. Weck. Michael: Genau, der ist jetzt neu dazugekommen. Allerdings Weltmetropole Rosenheim macht mir Sorgen. Genau, der ist auch noch die, Cem Knopf: Da gab's irgendwie ein KZ oder so, Dadurch ist Dachau vor allem bekannt. Michael: genau, da ist noch die Gedenkstätte. Die ist auch echt. Cem Knopf: Bald ist es auch noch sehr bekannt wegen Spätzünder, aber... Michael: Genau, wegen dem Triumph, den ich da gefeiert hab vor 60 Leuten. Ähm ... wenn's 60 Leute werden. ist nämlich grade was, was mich wirklich ... Also, das Video ist funny geworden. bin, wie gesagt, sehr stolz drauf. Das hat auch sehr gute Resonanzen bekommen. Cem Knopf: Boah, hätte mich... Mich hätte das übertrieben aus der Bahn geworfen. Michael: Hat's auch, kann man so sagen. Also nicht sofort, aber danach. kurz zusammengefasst, ich habe null Tickets für Rosenheim verkauft, trotz diverser Reisen dorthin. Ich werde auch noch reisen. Ich werde gestern wieder hingereist, aber da die Show wegen der hohen Nachfrage ausgefallen. Cem Knopf: Mhm. Michael: Weil da war jetzt aber auch das Rosenheimer Herbstfest bis vorgestern. Das war jetzt sehr optimistisch, auch am Tag danach direkt eine kleine Show machen zu wollen. Aber ich werde ... Cem Knopf: Vor allem morgens, wer macht das denn morgens? Michael: Ja. Ähm ... Nee, genau. Das heißt, auch ... Ich wollte jetzt noch viermal bis zum November dahin fahren und spielen, und einer ist jetzt ausgefallen davon schon mal. Also, das ist schon echt ernüchternd. München ist mit fünf Tickets okay. Das hat mich insofern positiv überrascht, dass ich die nicht zurückführen kann. Cem Knopf: fast eine ganze Show in Rosenheim. Michael: Genau, fast ein Rosenheim, hat Simon auch gesagt. Ähm ... Du hast ihn zitiert. Ähm Cem Knopf: Ich weiß, ich hab den 3 gesehen, deswegen. Michael: Hamburg sind dieselben vier wie vor zwei Monaten. Das steht echt auf der Kippe, würde ich sagen. Also da muss ich... Cem Knopf: Nein, das steht nicht auf der Kippe, glaub mir. Michi. Ja, ich weiß, aber... Michael: Du, kann nur glauben, was verkauft wurde. Cem Knopf: Ja, ich weiß. Aber glaub mir, Hamburg steht nicht auf der Kippe. Ich möchte dir jetzt nicht irgendwie Sachen... Du möchtest das bis Oktober, bis zum 1. Oktober, dann sag's ab. Dann sag's ab, wenn du bis zum 1. Oktober Michael: Ja, aber wenn ich da bis Oktober keine... Okay, nein. Nee, nicht bis zum ersten, aber im Laufe des Oktober muss dann entschieden werden. Cem Knopf: möchtest. Aber ich sag dir, wenn du bis nach einer Woche im Oktober wartest, dann steht das nicht mehr auf der Kippe. Kannst du mir glauben? Michael: Okay, also nicht in einer Woche, aber im Laufe des Oktoberes muss ich da eine Entscheidung treffen. Cem Knopf: Ja, ich würde die Entscheidung an deiner Stelle, kannst du sie nach dem 8. Oktober treffen. Aber vor dem 8. Oktober... Michael: Ich weiß nicht, was du vorhast, aber ja, okay, schreibe ich mir auf. Cem Knopf: Du wirst da spielen und du wirst zufrieden sein. Michael: Okay. Das freut mich zu hören. Nee, das Ding ist halt nur, ich hab ... Das war halt im Januar in Rosenheim, den du ja auch so gerne zitierst, ja auch das Thema, dass ich da immer mich drauf verlassen hab, dass Leute gesagt haben, ja, sie kommen schon. Aber das ... ich halt da nicht wissen. Aber ja, nee, alles gut. Nein, erzähl's mir nicht. Nein, ich glaub, sie hat verstanden, was du gesagt hast. Cem Knopf: Okay, ich erzähl's dir doch. hab... ich hab... meine Fühler ausgestreckt. Okay, gut. Michael: Lalalala. Ich will es nicht hören, ich freue mich auf was auch immer kommt. Lass es auf mich zukommen. Cem Knopf: Lass uns einfach, lass uns einfach, lass uns einfach innerhalb dieses Podcasts ein weiteres Reel drehen, aber nicht jetzt, sondern nach ungefähr einer Woche im Oktober. Und ich lese dir da die Zahlen vor. Und dann wird Michael: Nach dem 8. Oktober. Ja. Okay, das machen wir gerne. Cem Knopf: Rosenheim, München, Dachau immer noch scheiße aussehen, aber Hamburg wird dich, glaube ich, freuen. Michael: Okay, das ist schön. Nee, da wollte ich einfach auch nochmal drüber gesprochen haben, aber ich hoffe, du verstehst auch, dass ich da einfach die verkauften Tickets dann nehmen muss für so eine Entscheidung. Aber ich bin gespannt, was da im Laufe des Oktober auf mich zukommt. Cem Knopf: Wäre das jetzt Arsch von mir, ne? Wenn wir alle nicht kommen würden. Also und nicht kaufen. Michael: Ja, aber das finden wir dann raus. genau, so viel dazu. Ich bin jetzt sehr gespannt, was mit Rosenheim passiert, ob das stattfinden kann oder nicht. ja, München wird auf jeden Fall stattfinden, weil das auch sehr unkompliziert ist. Da spiele ich auch für die 10, 12 Leute, die das dann mindestens hoffentlich werden. Und dann schauen wir weiter, wie es im neuen Jahr läuft. Wir waren bei den Wahlen. Wahl schiebt die Wahlen zurück ins Meer. Die waren ja sehr spannend. Cem Knopf: ernüchternd würde ich sagen. Michael: Kommt drauf an aus welcher Perspektive man das sieht, aber ja. Cem Knopf: Also wenn man sich die MacLain-Book-Vorpommern-Zahlen ansieht, dann waren die schon sehr ernüchternd. 38,2 Michael: Ja, aber im Zug auf Cem Knopf: % AfD ist schon hart. Michael: Das ist hart, aber CDU 4,9. Das erste Mal nicht in einem Landtag vertreten. Cem Knopf: Ja, super. Ja, toll. Mensch. Das heißt, die eine rechte Partei, ist gar nicht dabei und die andere rechte Partei ist die stärkste. Das ist ja... Michael: Aber, also natürlich, will in cansterweise das schönreden, dass 38 Prozent irgendwas Gutes wären, aber die Tatsache, dass eine rot-rot-grüne Koalition möglich ist, hat mich gefreut. Also, dass die AfD dann die Opposition, die einzige Opposition in Mecklenburg bilden kann. Aber ... Cem Knopf: Also was ich sag mal so was mich gefreut hat bei Macpom ist, dass die Grüne nur 0,6 % verloren hat. Michael: Mhm. Cem Knopf: Was mich erschüttert ist, dass die AfD 21,5 gewonnen hat. Einfach, also Michael: Hm. Cem Knopf: ich finde, ich finde, dass wenn in diesen Zeiten die AfD immer noch so krass dolle gewinnt Michael: Hm. Cem Knopf: zu davor, also, also, es war klar, dass die AfD zu 21 gewinnt. Also ganz klar, es war schon logisch, Michael: Hm. Cem Knopf: aber ... dass sie immer noch so ... eklatant gewinnt ... nach den letzten Wochen und Monaten. habe wirklich... Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass... dass das vielleicht noch mal einer der letzten potenziellen Weckrufe für Deutschland ist. Michael: Ja? Cem Knopf: Aber ey, das wird langsam... gruselig. Und ich finde richtig toll, dass in Berlin die Linke 25,7 Michael: Ja. Cem Knopf: Prozent hat. Ich finde auch toll, dass die zweitstärkste Partei immer noch nicht die AfD ist, sondern die CDU, auch wenn ich die auch nicht so geil finde. Michael: Hm. Cem Knopf: Aber es ist für mich, ehrlich zu sein, kein Win, dass trotz dessen, dass wir uns in Berlin, also in der Hauptstadt befinden, dass da die AfD die drittstärkste Partei ist. Auch wenn die Grünen sehr nah dahinter sind und dahinter auch noch die SPD, also dass man ist gar nicht auf die AfD... Michael: Also es ist verhältnismäßig ausgeglichen unter den Parteien, aber trotzdem, Cem Knopf: Man ist gar nicht auf die AfD angewiesen, sozusagen da oben, aber es ist trotzdem gruselig, dass selbst in Berlin die AfD 16,3 % und drittstärkste Partei ist. Das ist erschreckend. Michael: Ja, definitiv. Auf jeden Fall, gehe ich mit. Ich glaube, ich bin wahrscheinlich schon an einem ungesunden Maß abgeklärt oder abgehärtet, was diese Zahlen angeht. Cem Knopf: Abgeklärt, abgehärtet kann man ruhig sein und trotzdem muss man das nicht geil finden. Ja, eben. Also nur weil ich abgehärtet bin heißt es nicht, dass es immer noch Michael: Trotzdem ist es scheiße. Da gibt's auch nix schönes reden dran. Ja. Ja. Cem Knopf: furchtbar ist. Michael: Ja. Aber ich guck ... Ich hab bei den letzten drei Wahlergebnissen immer nur drauf geguckt, was außenrum, was die AfD außenrum noch möglich ist. Und das hat mich in beiden ... Cem Knopf: Ja, also das ist natürlich, das ist, es ist natürlich, es ist in Berlin super möglich da sozusagen zu regieren, ganz dolle, ohne der AfD. Also ... Michael: Ja, und vor allem halt auch, dass es halt wirklich eine linke Bürgermeisterin im Raum steht alleine ist ja schon sehr, sehr cool. Also da würde ich mich sehr darüber freuen. Cem Knopf: Hammer. Wär großartig. München dann Schwuler Bürgermeister. Berlin eine linke Bürgermeisterin. Das wär ja fast schon wie Back to Barack Obama. Michael: Ja, das ist hier Mamdani, das ist Berlin. Mamdani ist ja New York, sozialistischer Bürgermeister, der ja auch schon richtig krass angepackt hat. Und dasselbe machen wir jetzt in Berlin auch. Cem Knopf: Meine eine Schwester hat geschrieben, dass sie fast schon sich wünscht, also, Das ist unter, das das meint sie natürlich nicht so, aber trotzdem, sie würde sich fast schon wünschen, dass die AfD jetzt endlich mal äh ... regiert, sich dann selber in die Scheiße zu reiten. Aber da hab ich auch gesagt, wir haben das alle uns auch gewünscht bei Trump, und jetzt ist er zum zweiten Mal, und er ist nicht besser geworden, sondern nur noch schlimmer, und es ist ganz furchtbar. Michael: Und ... ja. Nee, genau das Ding. Also dieses ... Cem Knopf: Man hat ja auch rausgefunden, 33, oder wann das war, die NSDAP auch nur irgendwie zwei Tage im Amt war und dann schon die komplette Demokratie gekippt hatte oder so. Sollten wir nicht, sollten wir nicht, gar nicht, wir sollten es gar nicht erst dahingehend passieren lassen. Michael: Also ich verstehe das und ich glaube auf Cem Knopf: Ich auch. Michael: kommunaler Ebene funktioniert das, dass du irgendwie in einem kleinen Ort einen AfD-Bürgermeister Cem Knopf: Ja, aber nicht auf regierende. Michael: hast, der komplett reinscheißt, nicht auf Landes- oder Bundesebene. Cem Knopf: Auf gar keinen Fall das. Also deswegen, ich meinte, mein, deswegen war das nochmal ganz wichtig, dass ich vorher gesagt habe, dass sie das natürlich nicht ernst meinte, aber Michael: Hm, ja. Cem Knopf: sie hat also dieser Grundgedanke, ja komm, dann lass sie halt mal reinscheißen. Ich weiß woher sie kommt damit. Michael: Das geht vielen so. Das kann ich auch nachvollziehen auf eine Art, aber das gibt es, genau wie du gesagt hast, wirklich auch in Europa oder auch in USA genug Cem Knopf: ist viel zu gefährlich. Michael: Beispiele gesehen, dass das eben nicht so einfach mal eben passiert. Und auch alles, was da schon schief geht, dauert sehr viel länger, das wieder rückgängig zu machen, wenn es dann wieder anders sein sollte. Deswegen, ja, ich hoffe auch auf diesen Weckruf. Es muss sich halt einfach im Diskurs was ändern. muss einfach auch irgendwie, ich weiß es nicht, ich hätte jetzt gesagt mehr wieder Inhalte gehen, das ist aber auch schon wieder so eine leere Phrase. ja, ich kann es nur noch mal sagen, was ich dabei hart aber fair gesehen habe, hat mich echt nachhaltig beschäftigt. Dieser AFDler, der sich einfach beömmelt, während sich alle anderen ihn rum zerfleischen gegenseitig Cem Knopf: Ne. Michael: und er sitzt daneben und schmunzelt. Das war so sinnbildlich für das, was gerade schief läuft. Cem Knopf: nicht nur gerade schief läuft, sondern das das Versinnbildlicht auch so richtig dolle eigentlich ist das die das das Sinnbild der AfD eigentlich ist Michael: Ja, ja. Cem Knopf: genau das auch auch das also ich weiß gar nicht ob deren Ziel ist oder deren Ziel ursprünglich mal war dass sie tatsächlich regieren könnten ich glaube es war vor allem Michael: Ich glaube nicht. Cem Knopf: deren Ziel dass sich alle anderen gegenseitig zerfleischen und jetzt merken die f*** wir können ja tatsächlich dahingehend profitieren, dass wir dann sogar gewinnen. Alter, ist Deutschland dumm? Also, hab Michael: Mmh. Cem Knopf: legit ... Ich hab legit damals gedacht, als Trump das erste Mal gewählt wurde, hab ich ernsthaft gedacht, dass der am 1. April ... sein Amt niederlegt und sagt, sag mal, seid ihr so dumm? Michael: Mhm. Cem Knopf: Echt? April, April? Ich werd auf gar keinen ... Also ... Ich wollt euch nur mal zeigen, wie dumm ihr seid, dass ihr legit mich gewählt habt, so nach dem Motto. Aber war leider nicht so. Auch jetzt irgendwie zehn Jahre später nicht. Es ist Michael: Hm. Nee, das ist jetzt auch schon zehn Jahre her. Cem Knopf: echt brutal. Michael: Ja, nee, definitiv. ist ... ja, es ist krass zu sehen, was in Amerika gerade abgeht und immer noch schlimmer und absurder wird. Es ist ja so, Cem Knopf: Ja, und bei uns potenziell auch bald. So, das ist folgt. Michael: viele Sachen, auch politisch, aber auch kulturell und so weiter, sind zuerst in den USA und fünf bis zehn Jahre später bei uns. kann man ... Ich es gibt schon Dinge, wo man das schon sehen konnte in der Vergangenheit. Das wär ein bisschen ... Ja, gruselig, das jetzt so weitergeht. Aber schauen wir mal. Also ich bin sehr froh, wie gesagt, dass dieses Jahr erstmal keine Wahlen mehr sind. Keine großen. Ähm... Ja, stimmt. Ja, stimmt. Cem Knopf: Ja, wer weiß. Also, weil ich muss ja auch sagen, dass unser, unser ach so geliebter Not-Bundeskanzler ja auch ganz schön viel Mumpitz macht und irgendwie auch... ist maßgeblich daran beteiligt, dass es so weit Michael: Ja, der ist ja maßgeblich daran beteiligt, dass das so gekommen ist. Cem Knopf: gekommen ist. Man muss fairer halbe Weise gestehen, sein Vorgänger auch. So, also... Michael: Ja, ja, ja, das ist einfach ja. Cem Knopf: Beide ganz schön tief ins Klo gegriffen. Man weiß nicht, ob Michael: Aber das auch gut. Cem Knopf: man da jetzt irgendwie dann doch noch ... Also, wir können hoffen, dass wir dieses Jahr durch sind mit Wahlen. Ähm Michael: Mhm. Ja, also... Cem Knopf: Wer nicht so tief ins Klo gegriffen hat, einen schönen Übergang zu schaffen, ich weiß nicht, du da, ob du noch bei dem Thema bleiben wolltest, ist Michael: Nö, das ist, das glaube ich, das ist alles gesagt, was wir dazu sagen. Cem Knopf: eine ganz bestimmte Person, die dafür verantwortlich ist, dass Michi und ich uns jemals getroffen haben, die uns Michael: Aie! Cem Knopf: beide nämlich engagiert hat. Und wir haben Michael: Mhm. Cem Knopf: schon sehr oft über das Studio geredet, in dem wir gearbeitet haben, und auch über Kai, der da maßgeblich dran beteiligt war, aber noch nicht über ... Ich weiß gar nicht, ob wir... Ich sag jetzt mal Katharina, aber nicht den Nachnamen. Aus Köln. Michael: Mhm. Mhm. Ja. Cem Knopf: Die für die Tonys arbeitet. Also diese kleinen Figürchen für die Toni-Box. Michael: Sie ist sogar Contentchefin Dach oder so, also hat er schon auch... Cem Knopf: Toll, jetzt hast du damit quasi ihren Nachnamen auch ... gesagt, na ja. Michael: Ja, ganz liebe Grüße an alle Leute, die so viel Energie reinstecken in Dinge, die mir sagen, dass sie das nachrecherchieren wollen. Die haben das auch verdient, den Nachnamen zu erfahren. Ganz liebe Grüße. Cem Knopf: Ich hab mit Katharina heute morgen jedenfalls telefoniert und das ist ein... und ich hab direkt danach Michi ne Sprachnachricht glaub ich geschickt, in der ich gesagt Michael: Mhm. Cem Knopf: hab, was für ne unglaublich nette Person sie Michael: Ja, das ist sie. Cem Knopf: ist. Äh und ich hab ihr unter anderem erzählt, dass wir ja diesen Podcast haben, woraufhin sie sagte, ja das hat mir der Michi auch schon letztes Jahr erzählt und ähm... ich hab auch... also zumindest... die im ersten Jahr jede Folge gehört. Und ich weiß nicht, ob dir das bewusst war, Michael: What? Cem Knopf: aber Katharina hat unsere gesamte erste Staffel gehört und hat jetzt nicht aufgehört, weil sie unseren Content nicht mehr interessant findet, sondern weil sie einfach nicht dazu gekommen ist. Und dann hab ich gesagt, ja, dann muss ich das ja jetzt erwähnen heute. Und dann meinte sie, ja, dann muss ich ab morgen wieder hören. Das heißt, ganz liebe Grüße an dich, liebe Katharina. Michael: Grüße! Ach schön! Cem Knopf: Ähm ... Die auch echt ... Also, erstens auch balsam für meine Seele war, weil sie Michael: Mhm. Cem Knopf: mir auch gesagt hat, wie toll ich bin, aber auch balsam für deine Seele war, weil sie gesagt hat, wie toll du bist. Aber Michael: Ja. Cem Knopf: auch einfachen, ich glaube, neben einer unglaublich tollen Mitarbeiterin von Tonis, ich glaube auch einfach wirklich ein ganz toller Mensch ist. Gut. Michael: Das glaube ich aber auch. sie war bei meinem Solo in Köln im Januar und hat mir nichts gesagt, bis wir dann Termin hatten. Also alleine das, ich glaube da hatten wir schon mal drüber gesprochen, aber Cem Knopf: Crazy! Das hast du glaube ich schon mal erzählt, Michael: alleine das fand ich schon sehr, sehr lieb und immer ein sehr angenehmes Zusammenarbeiten. das war mein erster, also der Job, wir uns kennengelernt haben, ja mein erster großer Job in der Selbstständigkeit. Cem Knopf: Ja. Michael: Allein dafür hat man schon großen Stein im Brett bei mir. Cem Knopf: Der Job, dem wir uns kennengelernt haben, meine allererste Hörspielproduktion. Und wie wir beide und auch unsere Zuhörenden wissen, ist das ja mittlerweile quasi mein hauptsächlich Brot. Michael: Mhm. Cem Knopf: Und ich hab ihr auch gesagt, ich, wenn es sowas gäbe und wenn Toni sowas machen würde... äh, ich exklusiv für die Tonis arbeiten würde. Ich würde meine Michael: Ja. Cem Knopf: Stimme, nicht meine Stimmrechte, aber ich würde meine Stimme quasi nur den Tonis, äh, beziehungsweise... Das würde ich wahrscheinlich jetzt... Doch! Doch, weiß ich nicht! Keine Ahnung! Je nachdem, wie wie gut er zahlt. Nein, Gott. Nein, Nein, nein. Michael: Ja, macht mal ein Angebot. macht mal ein Angebot. Cem Knopf: aber, ey, ähm... Hörspiel macht mir wahnsinnigen Spaß. Vor allem Kinderhörspiel und eben ganz vor allem und allen voran. Tony-Produktion. Michael: Hm. Cem Knopf: Dann hat sie mir noch gesagt, dass sie jetzt auch eben das andere Projekt, über das ich auch schon, äh, über das ich, dass ich noch keine, Inhalt weitergeben durfte, wo ich jetzt meine erste eigene Toni-Figur haben werde, Michael: Hmm. Cem Knopf: äh, im Februar, wenn das rauskommt. Und da sie gesagt, sie hat es sich gerade zu Ende angehört vor kurzem und sie findet das ganz großartig und das ist total toll gelaufen und, äh, sie ist sehr, sehr stolz auf, auf sich, dass sie mich, äh, da damals mit dir und Kai uns so zusammengebracht hat. Michael: entdeckt hat. Cem Knopf: Und da hab ich gesagt, ich bin auch stolz auf dich und ich bin vor allem sehr dankbar. Also das war vor dieser Podcastaufnahme das einzig Schöne an meinem heutigen Tag. Und, äh, Genau. Michael: Na, immerhin. Nee, aber auf jeden Fall immer ein sehr angenehmes Zusammenarbeiten. Wir haben jetzt auch ein Projekt miteinander gemacht, was ich jetzt vor zwei Wochen oder so abgegeben habe, was auch nächstes Jahr rauskommt. Das war auch sehr, sehr angenehm und ein cooles, cooles Projekt. Gerne wieder. Cem Knopf: Ich weiß. Empfindet sie auch. Michael: Ja, muss ich mal überlegen, ob mir noch was einfällt, was man pitchen kann, weil das ist immer ein sehr schönes Zusammenarbeiten. So, jetzt haben wir ein Problem. Wir sind bei 57 Minuten und haben noch nicht mit Topf oder Flop angefangen. Wollen wir das nächste Woche machen? Cem Knopf: Oder wollen wir es schnell machen? Michael: Hat das jemals funktioniert? Cem Knopf: Nein. Dann lass uns nicht machen. Aber ich möchte trotzdem was kurz zu sagen, weil wir haben letztes Mal Michael: Mhm. Cem Knopf: Top oder Flopf Kindheits-Dinge gemacht und wir wollten jetzt heute theoretisch über Erwachsenen-Dinge machen. Es gibt, wie wahrscheinlich, sagen wir mal, mindestens 95 % unserer HörerInnen ja wissen, weil sie alle erwachsen sind, echt viel Kram, der super anstrengend ist und negativ und... flopfbehaftet ist bei uns Erwachsenen, aber was wir uns immer wieder vor Augen rufen sollten für unsere Psyche ist, dass es auch verdammt gute Dinge gibt. Und ich würde sagen, eine der ganz wichtigen Sachen, die ich auch nächste Woche, wenn wir sie aufzählen werden, topfen werde, ist, wir haben echt viele Freiheiten. Also zumindest hier in Deutschland noch Gott. Bitte auch noch lange bitte. Michael: Hmm, was ist? Cem Knopf: Aber ich finde, auch wenn das so bescheuert klingt, aber ... in so einer Großstadt, in der wir ja beide leben ... wir kommen immer nach Hause. Also, wir haben immer die Möglichkeit, nach Hause zu kommen. Und zwar, haben auch, also du in Bayern, bisschen weniger als ich, aber wir haben sogar ein sehr gut ausgebautes ÖPNV, mit dem man noch relativ lange nach Hause kommt. Aber ... Man kommt auch nachts 3.13 Uhr noch von 14 Kilometer entfernt nach Hause. Wir beide haben Glück, weil wir haben einen Führerschein und trinken keinen Alkohol, heißt, unten nehmen keine Drogen. Wir könnten sogar ein Sharing-Dienstauto nehmen, was ich großartig finde. Aber zur allergrößten Not können wir uns auch einen Taxi leisten. Und das, finde ich, ist eines der größten ... Freiheitsdinger, die man sich ... auch mal ruhig leisten sollte, damit man Michael: Mhm. Cem Knopf: sich wieder ins Gedächtnis ruft, wie geil das auch sein kann, erwachsen zu sein. Weil wie Michael: Das finde ich. Cem Knopf: oft hab ich das mit 13 gehabt, dass ich irgendwie, oder mit 15, dass ich ... eigentlich hätte man 22 Uhr zu Hause sein müssen, weil man ist ja noch unter 16, aber meine Eltern waren da bisschen cooler. Aber mit 15 hatte ich das so oft, dass irgendwie 23.30 Uhr war und ich wusste ... überhaupt nicht, ich nach Hause kommen soll. Nullinger. Michael: Mmh. Cem Knopf: Und dann war so, ja, fuck, ruf jetzt Papa an, weckt den auf, muss Michael: Mhm. Cem Knopf: der mich abholen. Nein. Lauf den Weg, oder sei halt über 18 und fahr mal im Taxi. Ja. Michael: Ja. Ja, nee, das stimmt. Das ist ein gutes Beispiel. Das ist, glaub ich, auch ein ganz guter Teaser für das, was wir da so auf der Liste haben. ich glaube, ist schon ... Klar, du hast auch gesagt, es gibt viele Dinge, die negativ sind. Cem Knopf: Auf jeden Fall. Michael: Steuereklärungen haben wir beide bestimmt draufstehen. dachte ich mir. Cem Knopf: Auf jeden Fall! Michael: Aber die meisten Sachen ... Oder nicht die meisten Sachen, aber viele Sachen sind ja doch schön. Da werden wir nächste Woche drüber sprechen. Cem Knopf: Ja. Michael: Da gibt's einiges, glaub ich, haben wir beide einiges auf der Liste. Und heute machen wir mal ein knagiges Stündchen. Was witzig ist, dass das eine kurze Folge ist, weil eine fucking Stunde ist eine Stunde immer noch. Vielen Dank, liebe Leute, dass ihr uns zuhört, dass ihr mit uns interagiert und uns darauf hinweist, wenn unsere Schulpausenvorstellung der modernen Zeit von der Realität abweicht. Oder auch sonst, wenn ihr uns Kommentare schreibt. Wir freuen uns über alles, interagiert gerne. Wenn es euch gefallen hat, dann erzählt es gerne weiter. Schreibt uns auch Bewertungen oder Social Media Nachrichten. Erzählt es euren Freunden. Wenn es euch nicht gefallen hat, erzählt es euren Feinden. Und den Abschluss überlasse ich wie immer meinem lieben Freund Cem Lukas Yigin an Hamburg. Cem Knopf: Ja, ähm... seid ab und zu neben all den negativen Gedanken, die ihr bestimmt auch manchmal habt, irgendwie trotzdem demütig und dankbar für das, was ihr theoretisch auch noch dabei habt. Es sei denn euer Leben ist einfach wirklich scheiße, dann ey, sorry. Michael: Tolles Schlusswort. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Cem Knopf: Na? Ciao ciao!