Cemerica: So, na alles fit? Michael Mauder: auch dieser leidende Gesichtsausdruck dabei, der verkauft das noch gleich viel besser. Cemerica: Ja, aber ich denke da immer an meine gotthabsiselig Oma. Michael Mauder: Awww. Cemerica: An meine türkische Oma. Die andere hatte gestern Geburtstag, die ist 91 geworden. Happy Birthday! Nachträglich. Michael Mauder: Happy birthday! Sehr gut, das ist ja auch noch kein Alter. Da steht ja noch die alles dasselbe. Tomato, tomato, tomado, Cemerica: 91, 19, 91, alles das gleiche. Selbe Zahlen. Tomato, Tomaado. Michael Mauder: sag ich. Musik ab! Cemerica: Musik ab! Michael Mauder: yeah, so sieht's aus. Cemerica: So Freunde, ich würde diese Folge gerne dem großartigen Ray Tomlinson widmen, der 1971 die allererste E-Mail versendet hat und auch das Adzeichen erfunden hat und damit Hallo und herzlich willkommen zur 71. Folge der Kunstpause! Ja... Back to the roots! Michael Mauder: Hey! das ist ja ... schön. Ich grad sagen, ist Blast from the past, den du da ausgepackt hast. Cemerica: Ein Blast von the past. Ich hatte heute schon ein bisschen mehr Zeit und habe deswegen einmal kurz durchgezählt, wie viele Folgen wir schon hatten. Michael Mauder: Crazy, Ja, stimmt. Eigentlich, dadurch, dass wir sie gar nicht mehr zählen, könnte es passieren, dass wir unsere unterste Folge irgendwann verpassen. Cemerica: Richtig und davor hatte ich Angst. Und wir haben Michael Mauder: Okay, hast du schon das Datum? Cemerica: schon Folge 69 verpasst, okay? Und auch Six Seven, ja. Michael Mauder: wir haben auch Folge 6-7. Ey. Schau mal, wie am Zahn der Zeit mit der Jugend wir noch sind. Cemerica: Vor allem aber ich war ich war zu faul die gesamte Bewegung zu machen deswegen habe ich sie mit einem arm gemacht wir beide jetzt 6 aber eigentlich Michael Mauder: Ja, mit einer Hand. Ach ja, ja voll cool. Cemerica: bin ich gar nicht faul denn ich komme gerade schon vom Tischtennis spielen Wo ich Michael Mauder: yeah, voll gut. Cemerica: die meisten der Matches verloren habe tatsächlich aber manche habe ich auch gewonnen und Michael Mauder: Sehr gut. Wenn du alle Matches gewinnst, bist du im falschen Match. Wenn es darum geht, dich weiterzuentwickeln, ich behaupten. Cemerica: Ja, aber wenn man sehr knapp gewinnt und es jedes Mal super knapp ist, dann zählt es auch als Michael Mauder: Dann auch. Cemerica: Gewinn. Aber ich habe auch relativ locker teilweise verloren. Ich habe Michael Mauder: Mhm. Sehr gut. Cemerica: zwei oder drei Sätze gewonnen und die waren dann meistens relativ knapp. Michael Mauder: Wie zählt ihr denn immer, wie lange und wie viel? Cemerica: Usually bis elf. Michael Mauder: Mhm. Cemerica: Und weil wir meistens eins gegen eins spielen, jeder hat immer zwei Angaben. Und dann Wechsel. Aber wir haben auch einen Satz, den habe ich sehr knapp verloren, bis 21 gespielt, das war der letzte. Und dann haben wir noch bisschen drauf losgespielt. Wir spielen eigentlich immer am Anfang so lange ein, bis einer von uns beiden Bock hat, auch mal Punkte zu spielen. Michael Mauder: mal mitzuzählen. Cemerica: Und dann spielen wir ein paar Runden Punkte und die sind meistens relativ knapp und danach, wenn es anfängt, dass es keine geilen Ballwechsel mehr gibt, weil einer von uns beiden entweder müde wird oder wir beide irgendwie wieder Bock haben auf normal hin und her zu zocken, dann zocken wir wieder normal hin und her. Michael Mauder: Merkst du den Unterschied zwischen dem normalen Hin und Her zocken und wenn ihr mitzählt? Also so von deiner Performance her. Aber Cemerica: Ja klar, total. Jaja, total. Michael Mauder: dass es besser ist oder... Cemerica: Anders. wenn wir einfach hin und her zocken, dann passieren extrem krasse Ball-Wins. Michael Mauder: Mhm. Cemerica: Von beiden Seiten auch. Manchmal haben wir da Ballwechsel, da denkt man so, fuck, hätten wir das mal gefilmt, das wäre überkrass geworden. Michael Mauder: Ja, auch nicht. Content, Content, Content. Cemerica: Ich habe auch heute bisschen gefilmt nachdem aber die geilen wechsel waren es gibt es gibt ein es gibt einen geilen wechsel den ich auch heute gefilmt habe Michael Mauder: Sehr gut. Cemerica: aber beim Beim match sozusagen sind wir beide viel konzentrierter und sacken competitive Und es Michael Mauder: Ja. Okay. Cemerica: gibt also er hat leider eine extra also victor hat eine extrem krasse Angabe Die Michael Mauder: Hm, danke, Will. Cemerica: hat er leider erst ja richtig die hat er leider erst in den letzten wochen gelernt Und ich habe in letzten wochen nicht so viel mit ihm gezockt deswegen habe ich heute echt probleme damit gehabt Aber er ist immer noch der gleiche Larry der gerne voll drauf haut und ich bin immer noch der gleiche schnippische schnibbler der gerne den ball anschnibbelt Michael Mauder: Schnibbler Cemerica: und deswegen Fick ich ihn auch damit manchmal, dass er denkt so, boah, geil, jetzt zieh ich voll drauf und dann haut er einfach vorbei, das ist ganz witzig. Richtig, ähm... Michael Mauder: Ich nipps zu ihnen. Voll gut. Nee, ich hab das so blöd gefragt, ich hab das ... Ich hab jetzt einen Clip gesehen, wie viel zu viele, weil ich mir viel zu viel am Handy hänge, von meinem Lieblings-Dr. Hu, David Tennant, der in irgendeinem Interview-Kontext das genauso erzählt hat, dass er wahrscheinlich Olympiasieger im Tischtennis werden könnte, wenn keine Punkte gezählt werden. Weil er ist der beste Tischtennisspieler der Welt. Ist alles im Spaß natürlich, aber ... Cemerica: Ja, ja. Ja, ja, ich check aber den Punkt. Voll. Michael Mauder: Aber sobald man anfängt zu zählen, scheißt er halt komplett rein. Da hab ich mich so wiedererkannt, weil ich bin genauso. Wenn ich beim Bowling bin zum Beispiel, wenn wir einfach nur drauf loswerfen, bin ich richtig gut. Und auch mit einer soliden Technik, dass ich das wiederholen kann, was funktioniert. Aber sobald mitgezählt wird, scheiß ich rein. ist einfach so. Cemerica: Aber das Asoziale beim Bowling ist ja sogar, dass es dir theoretisch immer Punkte geht, egal ob du mitzählst oder nicht, weil du... Es geht ja darum, 9 Pins umzuwerfen oder 10? Keine Ahnung, viele. Michael Mauder: Ja, aber wir haben halt auch... Ja, äh... Gute Frage, glaube, ich sind zehn beim Bowling. Ten Pin Bowling, ja. Cemerica: Na, naja. Michael Mauder: Aber wir haben halt auch so Runden gemacht, wo wir einfach mal uns warmgeworfen haben quasi. Und da war ich ja immer signifikant besser, wie wenn ich dann Cemerica: als Michael Mauder: wirklich in diesem Moment performen musste quasi. Und glaube, beim Tischtennis ist es genauso. Ich habe auch im Schulsport oder so, ich so komplette Brainfahrtmomente gehabt. Auch Mannschaftssport war immer total für'n Arsch. Ich habe einfach... Das ist bis heute eine dieser Sachen, die mich nachts wachhalten, Kindheitserinnerungen. Beim Basketball, einer der seltenen Momente, wo ich mal den Ball bekommen hab, war ich so aufgeregt, dass ich losgelaufen bin, zu dribbeln. Wie beim American Football auf einmal mit dem Basketball losgelaufen. Ja, aber super peinlich natürlich. Du für neun. Cemerica: Hahaha, aber niedlich im film würde ich sagen. Gott, niedlich über peinlich. warst das krasse Opfer für ein halbes Jahr nehme ich an, oder länger Aber super niedlich, so mann du Armer. das tut mir leid, aber apropos Michael Mauder: Ja, aber das ist, wie ich performe. Cemerica: Kindheitstrauma. Ich hatte gestern wieder Therapie Und Michael Mauder: Sehr gut. Cemerica: Wie man merkt, geht es relativ gut gerade. Mir ging es auch gestern relativ gut. Ich war sehr froh, die Stunde diesmal stattgefunden hat, weil ich weiß nicht, ob ihr das mitgekriegt hattet oder ob ich es erzählt hatte, aber meine Therapeutin letzte Woche war sie krank und die Woche davor hatte sie keine Zeit. Und die Woche davor hatten wir erste Stunde. Michael Mauder: Nee, hatte mich schon gefragt, weil du das gestern gesagt hast ich war mir auch nicht sicher, ich dachte zwei Wochen und so weiter. Okay, ja, das erklärts. Cemerica: Naja, normalerweise aber jede Woche. Aber jetzt nächste Woche nicht, weil da hat sie Urlaub. Michael Mauder: Okay, sehr gut. Cemerica: Also das heißt, die ersten beiden Stunden sind auf jeden Fall, die ersten drei Stunden sind relativ lange voneinander getrennt immer. Aber äh, gestern... Ähm... Also man kann immer noch nicht, zweiten Mal kann man logischerweise immer noch nicht von irgendwas reden so oder von einem Durchbruch oder so, aber wenn man davon reden könnte, dann könnte ich sagen, dass es gestern so eine Art Durchbruch gab, denn... Ich hab erzählt von meinen Problemen der letzten Wochen. Und dann sind wir... abgedriftet in meine Probleme der letzten Jahrzehnte. Worauf... Michael Mauder: So wie das immer passiert. Da will man nur eine Geschichte erzählen, was Lustiges passiert ist die Woche, und auf einmal ist man in einem Kindheitstrauma drin. Unverschämtheit. Cemerica: Ja, lustiges wollte ich nicht erzählen, sondern mehr das von meinem ärztlichen Problem. Aber, ja, so ungefähr. Und dann fragte sie in einem ruhigen Moment, ob ich denn mal Lust hätte, von meiner Kindheit zu erzählen. Und ich hab gesagt, ja klar, warum nicht? Und dann hab ich angefangen, davon zu erzählen und es sind... Das ist ganz interessant für mich, weil ich ja superdolle viel über mich und mein Leben und auch meine Kindheit und alles nachgedacht habe und nachdenke und superviel schon vor mir selber formuliert habe und so weiter. Aber mir ist aufgefallen, dass wahrscheinlich das auch supermenschlich ist, dass ich diese ganzen Dinge aus meiner Kindheit zwar schon mal in mein Gedächtnis geholt hatte, aber noch überhaupt gar nicht ausformuliert hatte. Michael Mauder: Mhm. Cemerica: Ähm ... Und witzigerweise ... nicht irgendwie in ein derbetiefes Loch gefallen bin dadurch, weil das hätte auch passieren können, obviously. Und das passiert wahrscheinlich vielen, über ihre Kindheit plötzlich nachdenken und drüber reden. Sondern im Gegenteil ... ähm ... Formulierungen gefunden habe, die mir voll helfen. Äh Michael Mauder: Mhm. Schön. Cemerica: Da kann ich jetzt gar nicht so viel tiefer reingehen. Michael Mauder: auch nicht. Cemerica: Will ich auch gar nicht. Also ich könnte tiefer reingehen, mach ich aber nicht. Will ich nämlich nicht. Aber das werd ich dir später auf jeden Fall nochmal erzählen, weil mich das... kann, eine Sache kann ich erzählen, glaub ich. Doch, eine Sache kann ich erzählen, die finde ich, die hat mir mega geholfen. Und zwar bin ich, als ich 14 war, aus Oldenburg weggezogen. Aus ner... theoretisch eigentlich so gegeneinander aufgewogen, eigentlich guten Situationen, guten Kindheit, Ja, Situationen einfach. Nach Pforzheim, Wäcke Stadt, wie jeder weiß, und wie Michael Mauder: Mhm. Mhm. Cemerica: ich auch schon mehrfach in diesem Podcast gesagt habe, ähm... lustigerweise mit ganz anderen Problemen da konfrontiert als die Probleme, die ich in Oldenburg hatte. Und vor allem mit manchen... nicht mehr konfrontiert, ich in Oldenburg hatte, was ich aber bis dato nicht so gesehen habe. Aber... Ich habe für mich das erst mal formuliert, dass es... Es war ganz furchtbar für meinen Vater, der ist dahingegangen als Schauspieldirektor, nachdem er vorher 21 Jahre festes Staatsensemble Mitglied als Schauspieler in Oldenburg war. Und der wollte... da was reißen und hat halt nichts gerissen. Das liegt aber nicht daran, dass er nicht gute Arbeit gemacht hat, er hat sogar fantastische Arbeit gemacht für Pforzheim und die Kultur in Pforzheim und auch die Baden-Württemberg allgemein und so. Hat auch Preise gewonnen und so weiter, aber er wurde hochgradig rassistisch behandelt. Michael Mauder: Mh. Cemerica: Sowohl von seinen Vorgesetzten als auch von überhaupt nicht von seiner Belegschaft, die waren alle cool. Und auch... nur ganz wenige aus dem Publikum, aber das wird jeder, der irgendwas mal mit dem Ausland in seinem Leben zu tun hatte, wird in Deutschland ab und zu mal mit Rassismus konfrontiert. Das macht es nicht besser, dass es den Norm entspricht, aber es ist halt nichts, worauf man sozusagen jetzt... äh, dann... ne, man steht wieder auf und macht weiter. Aber er wurde echt hochgradig rassistisch behandelt. Unter anderem wurde er in der Zeitung... wenn ich das richtig im Kopf habe, Osama Bin Laden verglichen. Also Michael Mauder: what? Ach du Scheiße. Cemerica: auch noch ... auch noch öffentlich ... und Michael Mauder: Hm. Cemerica: von jemandem, der öffentlich die Befugnis hat, was zu schreiben. Also wirklich richtig, richtig, richtig scheiße. Aber ich habe für mich formuliert, dass es ... meine Mutter, mein Vater und mich in der Beziehung zwischen uns dreien ... gut war ... dass Papa gescheitert ist, weil wir so ein gemeinsames Feindbild hatten, nämlich Pforzheim. Weil meine Mutter ist aus einem unglaublich großartigen Job, den sie auch noch unter einen Hut gebracht hat mit being a great mother sozusagen, aus Oldenburg weggezogen. Klar, sie hat das auch mit entschieden. Mein Vater ist niemand, der uns aus unserem Leben gerissen hat, gewalttätig, sondern Michael Mauder: Ja. Cemerica: er hat uns einfach nur aus unserem Leben gerissen. haben beide, ich mit 14, gesagt, ich will auf gar keinen Fall ohne meinen Eltern leben. Und ich hätte das auch nicht gedurft oder gekonnt. Deswegen, ich wollte natürlich auch nicht weg aus Oldenburg, aber ich hab das irgendwie, ich war halt ein Kind und das passiert. ich bin damit bei weitem nicht das Einzige, das aus seinem gewohnten Umfeld gerissen wird. Meine Mutter hat es mit entschieden sozusagen, dass es besser für ... die Ehe und die Beziehung ist, wenn sie mitgeht. Und mein Vater musste aus Oldenburg weg für seine eigene Psyche. es ist jetzt nichts, wo ich jemandem irgendeine Schuld geben würde, dass da irgendwie was in meinem Leben schiefgelaufen sein könnte. Im Gegenteil, also ich glaube, dass wenn mein Vater da aufgestiegen wäre und das alles großartig für ihn gewesen wäre, dann wär's für meine Mutter richtig scheiße gewesen. Weil sie ja ihr Leben in Oldenburg zurückgelassen hat. Und ihr wirklich großartiges ... berufliches Leben. war sehr, sehr glücklich in ihrem Job. Und dann sind wir nach Pforzheim gezogen und wir, meine Eltern haben da ja noch länger gelebt als ich und sie hat da nie wieder richtig Fuß gefunden in dieser Stadt. Witzigerweise, als die dann weggezogen sind, hat sie plötzlich wieder Fuß gefasst und hat wieder einen guten Job. Aber dementsprechend, das habe ich für mich formuliert und das tut mir mega gut zu wissen, Ja, es ist total scheiße, was meinem Vater widerfahren ist. Und ja, ist total scheiße für meine Mutter, dass sie aus Oldenburg weggegangen ist. Und ja, es ist auch für mich mega scheiße passiert in Pforzheim. Aber ... Und jetzt kommt nicht der typische Bullshit von, wenn ich das nicht durchgemacht hätte, wär ich nicht der, der ich heute bin. Was auch stimmt. Sondern es hat uns als ... unsere Dreieinigkeit sozusagen von Mama, Papa und mir ... Auch wenn es uns bisschen auseinandergetrieben hat auf der einen Seite, eine andere Art Weise, echt zusammengeschweißt. wir hätten... Also, hätte es... wäre es nicht so leichtgefallenen, das ist mir nicht leichtgefallen, aber es wäre mir nicht so leichtgefallenen, mit Pforzheim abzuschließen, wenn mein Vater nicht ähnliche Gedanken zu dieser Stadt hätte. Und meine Mutter. Und meine Mutter hätte es nicht so... Es wäre für meine Mutter nicht so leicht gewesen Pforzheim aus ihrem Leben sozusagen aus Erinnerung zu streichen wenn sie wenn Papa nicht die gleichen Probleme gehabt hätte wie wir deswegen Ja Pforzheim ist scheiße immer noch bleibt es auch wird es bleiben für mich aber Ich kann damit viel viel besser umgehen jetzt so Michael Mauder: Okay. Cemerica: so viel zu meiner Therapie Michi ich habe gehört du hast bald deine letzte kurz bevor du nach Hamburg kommst Michael Mauder: Ja, aber das ist gutes... Ja, genau so ist es. Ja, ich muss mal gucken, ob das tatsächlich so ist, auch mit der Reiseplanung und so, ich die Stunde machen kann. Aber gerade sieht es tatsächlich so aus, hätte ich meine letzte Therapiestunde am Tag, also zwischen meinen Solos genau, also am Tag vor... Vor dem Termin in Hamburg, also am 10. November. Und ja, das ist spannend. Das ist auch ein Thema, das ich sehr vor mir hergeschoben habe. Also ich habe auch immer sofort, wenn sie mir gesagt hat, wie viele Stunden wir noch haben, habe ich sofort wieder vergessen, was normalerweise nicht meine Art ist. Aber ja, das ist auch auf einer quasi am ganz anderen Ende des Therapie Prozesses sehr aufregend, weil ich merke, dass ich eben in den Stunden mich sehr viel selbst therapiere mit allem, was ich gelernt habe. Also so ich erzähle, was los war und habe aber die richtigen Rückschlüsse und dann sagt sie gar nicht mehr so viel. Also sie hat aufgehört, mir zu sprechen. ja, Cemerica: Das passiert doch öfter mit Frauen, hab ich das Gefühl. Michael Mauder: das ist immer... Ich rede immer 50 Minuten lang und danach sagen sie, das lassen wir jetzt aber auch. Cemerica: ist jetzt das letzte mal, nächste Stunde ist das letzte mal. Michael Mauder: Genau, einmal versuchen wir es noch, aber dann ist gut. Nee, und das ist aufregend, weil ich irgendwie einfach diese Gedankeninventur immer sehr genossen habe. Und ich finde, ist, was du berichtest, ein sehr gutes Beispiel, weil viele Leute, die da so bisschen hadern, ob sie das machen sollen, denken sich ja, aber ich hab ja Leute, denen kann ich reden. Aber eine Person erst mal zu haben, die überhaupt keinerlei Aktien in dich hat, persönlich oder Cemerica: Mhm. Michael Mauder: privat oder wie auch immer, ist schon mal was besonderes, dass du komplett bei Null anfängst. ist ja auch was, weil jeder Mensch, den du in deinem Umfeld hast, hat ja auch einen gewissen Eindruck schon von dir. Und dass die Person dann auch noch hochgradig ausgebildet ist, solche Gespräche zu führen, ist auch noch ein I-Tüpfelchen oben drauf. Also das ist mit nichts, mit keinem. Also natürlich hat man gute Gespräche mit Freunden und Familie, aber das ist mit nichts zu ersetzen und kann auch hier nochmal ganz klar sagen, dass das wirklich ... was wichtig ist. Cemerica: Absolut sehe ich ganz genauso Michael Mauder: Mh. Cemerica: Ich hab, wenn wir Glück haben... Michael Mauder: Ja? Cemerica: noch irgendwann meine dritte Stunde, wenn du deine letzte hast. Michael Mauder: Wenn wir Glück haben, du noch deine dritte Stunde. Das ist gut, dass du ... Cemerica: Ja, ich... Also, wie gesagt, ist irgendwie... Das war mal der Plan, dass wir uns jetzt erst mal vier Wochen jede Woche treffen und jetzt haben wir uns vier Wochen getroffen, aber eben erst zweimal. Michael Mauder: okay, verstehe. Ja, nee, weil ich wollte schon sagen, weil es wäre krass, wenn du wirklich von Anfang an wöchentliche Termine schon hast, weil das ist ja... Bei mir war das so, dass ich das erste halbe Jahr so auf Zuruf quasi Termine hatte, wenn sie mich unterbringen konnte und dann erst ab November 21, das auch schon fünf Jahre, krass, habe ich dann... Cemerica: hast du ein Glück, dass du das fünf Jahre machen durftest, du Arsch. Ich hab Michael Mauder: Das ist verrückt, Cemerica: 21 angefangen zu suchen. Und ich habe Michael Mauder: Hahaha, ja. Cemerica: gestern meine zweite Stunde gehabt. Michael Mauder: Ja, verrückt. Na, ist wirklich ... Also, dieses System ist sehr krank. Und es wird nur noch kränker zum neuen Jahr, Apropos noch kränker. Cemerica: Ja, das stimmt. Und es wird auch immer schlechter bezahlt. Du bist krank. Michael Mauder: Nee, ich bin immer noch so wie letzte Woche und immer noch so genervt wie letzte Woche. Ich hatte jetzt Tage, an denen es mir besser ging. Ich hatte aber auch Tage oder heute Nacht habe ich einen Fehler gemacht, bzw. letzte Nächte wahrscheinlich. Es hat ja so richtig schön abgekühlt hier. Cemerica: Ja. Michael Mauder: Wir sind ja jetzt hier nachts bei stabilen einstelligen Temperaturen. Cemerica: Bei uns 5 Grad, ja. Michael Mauder: Ja, heute Nacht waren es vier, glaube ich, bei uns. ich habe jetzt die beiden Nächte vor der letzten tatsächlich mit offener Balkontür geschlafen. weil ich diese Abkühlung so genieße und ich will, ich habe hier glaube ich in die 22 Grad in der Wohnung, 21,3 aktuell, und ich hätte gern in zwischen 16 und 18. Und Cemerica: 20 bei mir. Michael Mauder: ich mag das einfach, wenn ich mich halt einkuscheln kann, deswegen hatte ich gedacht, das ist eine schöne Idee, das runter zu kühlen. Aber heute Nacht habe ich das spontan noch mal entschlossen Cemerica: Mhm. Michael Mauder: und da bin ich dann drei aufgewacht, weil ein Eiszapfen in der Nase versperrt Cemerica: Schüttelfrost hat es. Michael Mauder: hat. Das war wirklich bisschen zu krass. Und dann dachte ich mir auch, wenn ich schon seit zwei Wochen mit so einem leichten Krankheitsgefühl rumkrebs, ist das vielleicht nicht die beste Idee, bei vier Grad in die Wohnung zu holen. Cemerica: Na ja, weiß ich nicht. Also, du könntest dir das ja jetzt mal reinballern, dass du jetzt endlich krank bist. Michael Mauder: können wir das hier einballern. Cemerica: Ja, da hole ich auch gleich ein, dann können wir zusammen uns den reinballern. Michael Mauder: sehr gut. Ingwer-Shot wieder geholt, auch in der guten alten Zeit. Cemerica: Aber soll... Ich hab sogar nen... Ich hab sogar nen... Das passt perfekt, stimmt. Ich hab heute ne Einleitung gemacht. Machen wir heute irgendwas schon. Ne neue Rubrik. Wir holen alte Sachen zurück. Michael Mauder: Mh. Machen wir heute ne, ne, ne, äh, ne Nostalgie-Folge. Echt Rubriken. Ja, hast du einen Ingwer Shot da? Wollen wir uns einen ... Mh? Cemerica: Ich hab mehrere da, ich hol gleich einen, warte, ich wollt noch irgendwas sagen... Ach ja, genau. Nee, vergessen. Ach so, doch. Ich hab ja vorgehabt, dass ich die Heizung erst wieder anmache, wenn November ist. Michael Mauder: Mhm. Cemerica: Und ich hab sie jetzt einen Tag angehabt vorgestern oder so. Weil's einfach, also... Mir war den ganzen Tag Schweinekalt. Dann... ...habe ich mich abends an den Computer gesetzt, weil es ist wieder Craft Attack! Und deswegen hab ich auch Michael Mauder: Yeah. Cemerica: irgendwie wieder Bock auf Minecraft gekriegt. Dann hab ich angefangen zu zocken und dann hab ich... Stunden später aufgehört. hatte wahnsinnig kalte Hände und dachte, boah, das kann nicht sein. Ich kann nicht heute noch ein drittes Mal duschen. Zweites Mal an dem Tag dann wegen Hitze, also warm zu werden. Also Michael Mauder: Mhm. Cemerica: es war, mir war superkalt. Die Fenster waren zum Glück schon zu, aber es war einfach wahnsinnig kalt. In meiner Wohnung waren es auch 17, 18 Grad irgendwie so den Dreh. Meine Wohnung zieht nämlich sehr, also meine Michael Mauder: Mhm. Cemerica: Fenster ziehen dolle. Ich habe gesagt, nee, das bringt jetzt gar nichts auf Brechen, auf Tutten und Blasen, auf Biegen und Michael Mauder: Biegen und brechen. Cemerica: Brechen, so heißt das Wort, genau, oder das Sprichwort. Die Heizung nicht anzumachen und auf der Straße sitzen Leute, die frieren und sich freuen Michael Mauder: Mmh. Cemerica: würden, wenn sie die Möglichkeit hätten. Deswegen habe ich die Heizung eben einen Tag lang angemacht. Und am nächsten Tag war so geiles Wetter, Sonne und so Fenster wieder aufgemacht, Heizung wieder ausgemacht. Jetzt ist die Heizung seitdem auch wieder aus, aber... Ja, jetzt ist es in meinem Wohnzimmer gerade 20 Grad, das ist sehr angenehm. Michael Mauder: Hm? Cemerica: Und ich hol jetzt einen Ingwer-Shot, das heißt, du kannst mal ne Geschichte erzählen, irgendwas Interessantes, Michael Mauder: Nice. Ich jetzt einmal. Cemerica: was ich nicht interessant finde. Ciao! Michael Mauder: Ja, sehr gut. Was habe ich noch auf dem Zettel, was ich euch schon mal anteasern könnte? Ich wollte mit Cem noch drüber sprechen. Ich habe ja extrem viele Auftritte zurzeit. Da geht es jetzt auch wieder los. Ich bin jetzt ab Mittwoch, also ab dem Tag, wo ihr das hört, bis zum Sonntag drauf, den 25. Jeden Abend irgendwo auf einer Show. Teilweise passiv, aber meistens aktiv. Und da werden wir gleich noch drüber sprechen, auch über die Praxis des Flyerns an sich, ich da auch sehr viel über mich und über Werbung machen gelernt habe. Er ist zurück! Cemerica: Ich habe einen peruanischen Bio-Ingwar- und Kokuma-Shot. Michael Mauder: Ich habe auch irgendwas mit Ingwer aus Peru, ja? Ingwer Shot Orange Kokuma ist bei mir noch dabei. Extra Vitamin C. Cemerica: Crazy. Ach krass, ja guck mal bei mir ist... ja bei mir reich an Vitamin C. Michael Mauder: Sehr gut. das schon ASMR. je. Ich bin froh, dass ich die Kindersicherung aufbekommen habe. Das sah sehr bedrohlich aus, dieser Verschluss hier. Boah, ja, nee. Boah, ich hab jetzt schon wieder Gänsehaut und nicht auf die gute Art. Ja, logisch. Cemerica: Boah, der riecht auf jeden Fall schonmal strong. Auf X, auf X. Prost. Michael Mauder: Prost, die Gesundheit. Der war auch mit Tempo. Den hab ich mir komplett einmal in die Speiseröhre geballert, da hab ich gar nicht mehr an der Zunge vorbeigekommen. Cemerica: Super entspannt. Ich liebe, dass bei dir einfach das Leben vorbei ist danach, mal für zwei Minuten und bei mir einfach so völlig entspannt. Michael Mauder: Ja, ich auch einfach. Ja, ich glaub du drehst öfter und ich hab auch einfach eine andere Beziehung zum Ingwer, der ist einfach, der traumatisiert mich. Weil du Cemerica: Nee, ich tu nur einfach so, weil ich denk auch die ganze Zeit, aahhh! Michael Mauder: ein fucking Schauspielprofi bist. Ich hab sogar noch einen Smoothie, aber den trinke ich jetzt noch nicht. Ich hab gerade den unseren Zuhörenden, Zuhörerinnen, Zuhörern und alles dazwischen und außerhalb. schon angedeutet, ich habe ja sehr viele Veranstaltungen, an denen ich teilnehme in den nächsten Tagen, bis zum Solo eigentlich. Cemerica: Mhm. Mhm. Michael Mauder: Ich habe jetzt gestern Abend auf einer und ich werde bis zum Sonntag, habe Cemerica: Aber da hast du nur zugeschaut, korrekt? Michael Mauder: ich nur zugeschaut, genau, ich werde bis zum Sonntag, den 25. Cemerica: LANGWEILIG! Michael Mauder: jeden Abend irgendwo sein, meistens aktiv, zwei, dreimal passiv. Und ganz ohne Pause wirklich jeden Abend irgendwo und dann ist es auch nur ein Tag und danach bin ich wieder mindestens eine Woche bei Shows einfach Werbung machen Cemerica: Ja shit, und wann spielen wir Minecraft? Michael Mauder: Das müssen wir irgendwann mal tagsüber machen aber das kriegen wir hin Und was ich Cemerica: Okay, Richtige Antwort. Michael Mauder: jetzt zum Beispiel die letzte Woche war ich jetzt zweimal beim Lucky Punch der ja jetzt ausziehen musste aus seinem Zuhause der jetzt aber dezentral in drei oder vier verschiedenen Locations stattfindet Cemerica: Der ist aus dem Gas-Teig rausgegangen, weil der Gas-Teig jetzt abgerissen wird. Michael Mauder: Genau, aus einem alten Gastzeug raus, weil der jetzt umgebaut wird zumindest. Ich weiß nicht, ob er abgerissen oder kernsaniert Cemerica: Ich glaube er wird sogar abgerissen. Michael Mauder: wird, eins von beiden. Und da war ich bei zwei Shows im Einstein. Das ist eine sehr, sehr spannende Location. ist so im Keller unten. Kennst du das? Cemerica: das kenn ich! Das ist in der Nähe vom Prinzregententheater. Michael Mauder: Ja, das ist so Osbornhof die Gegend. Ja, witzig. Ja, also das Einstein ist... Cemerica: Ja? Ja? Nee, echt? Ist Ostbahnhof da in der Nähe? Das Einstein ist doch nur Bar oder nicht? dann gibt es nur die Einstein Bar. Weil das gibt auf jeden Fall auch nur Bar, die muss ich kurz suchen, weil die ist... Also das wäre so random, wenn man da spielen würde, das war doch kurz... Michael Mauder: Nee, das ist ein Kulturzentrum. Ja, es gibt die Einsteinstraße, gibt auch ein Einkaufszentrum, das Einstein heißt. Es gibt ein paar. Jo. Na ja, vor allem Lucky Punch House sind ja doch immer mit so 100 bis 140 Plätzen. Das wäre da schon sehr kuschelig wahrscheinlich. Auf jeden Fall ist das eine coole, fast wie so ein Bunker, also so ein Kellergewölbe. Cemerica: ja, es war das Einstein 99, glaub ich. Wenn ich das richtig im Kopf habe. Oder? Michael Mauder: ja, mhm. Und da sind dann so ... Also, da ist ein Jazzclub auch drin in der Location. Und da sind vier so Veranstaltungsräume, so exakt gleich, also so baugleich sind und einfach nebeneinander. Und die können abwechselnd zum Lucky Punch genutzt werden. Und da hab ich gespielt, einmal für 60, einmal für 80 Leute. Und da hab ich dann geflayert wie ein Wahnsinniger. Weil ich werd jetzt immer vor den Shows ... Ich schmeiß ich gleich alles runter vor lauter Begeisterung. Ich hab hier mir so Aufkleber vorgedruckt, also Aufkleberpapier, die kann ich hier so ablösen und kleb Cemerica: Mhm. Michael Mauder: die dann auf meine neutralen Flyer, halt das Datum und die Location meines Solos drauf. Cemerica: Jaja, stimmt. Michael Mauder: Und das mach ich dann immer. Das ist auch ein sehr meditativer Prozess, wo mir die Hände immer krampfen danach. Großer Spaß. Und dann fahr ich da hin und muss jetzt halt... Ja, wirklich. Cemerica: Großer Spaß für alle Beteiligten, dich. Michael Mauder: Aber dieses Abfieseln von den Dingern halt und dann das dann irgendwie 120 Stück machst, dann weißt du, weißt du, was du getan hast. Cemerica: Du könntest eigentlich auch noch ein Autogramm drauf schreiben. Michael Mauder: Ja, du, könnte ... Ich könnte vieles. Aber das ist ... Cemerica: könntest auch deine Handy-Nummer drauf schreiben. Michael Mauder: Ja, nee, es ist ... Dieses Flyern an sich ist ja wirklich, das hab ich auch schon erzählt, mir so zuwider. Dieser Akt von, Leute, ist ein Zettel mit meinem Gesicht drauf. Nehmt ihn und ... Hey, sehr gut. Du hast sie rumliegen. Nice, das freut mich. Cemerica: Ich hab nicht mehr so viele, wie man sieht. Aber nicht mehr so viele. Michael Mauder: Das ist ein gutes Zeichen. Ja, jeden Tag einen. Cemerica: Den Rest habe ich weggeschmissen. Es war einfach zu viel Platz hier, weißt du? Michael Mauder: Aber ich muss mich da jetzt, oder ich bin gerade aktiv dabei, mich dieser Angst zu stellen und dann auch wirklich aktiv auf Leute zuzugehen. Weil ich habe auch immer, das habe ich auch festgestellt, so ein bisschen so ein Cop-out, wenn die Leute rauskommen in so einem Strom und ganz schnell nach Hause wollen, ihnen dann so im Vorbeigehen schnell einen Flyer in die Hand zu drücken, ist was anderes, wie wenn ich vor der Pause spiele und dann in der Pause Cemerica: Als? Michael Mauder: zu den Leuten direkt hingehe, sogar ein kurzes Gespräch führe. paar Gags mache noch mal mit denen individuell und so weiter. Das ist ja eine ganz andere Experience, als wenn sie einfach im Vorbeigehen einen Zettel die Hand gedrückt Cemerica: als Michael Mauder: bekommen. Als wie, wenn sie im Vorbeigehen einen Zettel in die Hand gedrückt bekommen. Und das muss ich lernen. Das ist aktiv jetzt, wie gesagt, Prozess. Aber es ist für mich wie so eine zweite Performance. ich spiele auf der Es ist für mich als eine Cemerica: Als Neukott schonwitz. Michael Mauder: zweite Performance. Ich spiele da ein Set. Cemerica: Das ist Indie als Duell. Michael Mauder: Indie und Alternativ beides. Auf jeden Fall ist das tough, weil ich stehe dann auf der Bühne, da mache ich auch schon viel drüber. mache jetzt, ich mache seit zehn Jahren Comedy jetzt erst mein erstes Programm, weil, also so ich spreche das auch auf der Bühne quasi an, weil ich Cemerica: Weil du ein Spätzle bist, ganz einfach. Michael Mauder: ein Spätzlinder bin, genau so. das ist jetzt quasi, also wenn ich jetzt bei Auftritten bin, dann habe ich quasi zwei Performances, eine auf der Bühne und die eine mit den Flyern. Bitteschön, der junge Mann in dem blauen Pullover. Cemerica: Ja, ich oder der da hinten? Michael Mauder: Ne ne du schon. Cemerica: Alles klar, danke. Ich hätte eine Frage, Herr Mauder. Michael Mauder: Gannet! Cemerica: Oder einen Vorschlag. Sie könnten doch auch einen der Flyer Ihrer Therapeutin geben, weil die ist ja bald nicht mehr Ihre Therapeutin. Michael Mauder: Ja, ich muss noch bei ihr der Praxis auslegen. Mal gucken. Cemerica: Oder so auslegen. Bei ihr auslegen. das wär doch super. In der Praxis einfach auslegen. Michael Mauder: Warum nicht? Ich muss noch überlegen, Cemerica: Ja, why not? Michael Mauder: was ich ihr für ein Abschiedsgeschenk credenze. Weil irgendwie irgendeine Aufmerksamkeit möchte ich ihr da schon zukommen lassen, weil die Frau hat mein Leben verändert zum Besseren in letzten Jahren. Das muss man klar sagen. Cemerica: Ja und das geile ist, du weißt halt gar nichts über sie, ne? Aber sie darf extrem viel über dich. Ich weiß bei meiner Michael Mauder: Nee, null, wirklich gar nichts. Gar nichts. Manchmal ... Cemerica: wenigstens, dass sie gerne Urlaub macht, also... Ich schenke ihr einfach ein Bikini, so. Also, umso weiter zu Michael Mauder: Das macht meine auch das stimmt. Ja, das hier letztes mal irgendwas gesagt von wegen so ja ich wohne ja gar nicht in der stadt Und dann dachte ich mir auch so, ja das ist noch der Info, ich in letzten fünf Jahren mal irgendwo auch ganz gerne Cemerica: Wir kennen uns seit viereinhalb Jahren. Michael Mauder: mal gehabt. Ja, nee es ist Es ist ja sehr spannende Zeiten gerade in vielerlei hinsicht Aber ja, ich bin sehr gespannt was sich jetzt an den Verkaufszahlen auch getan hat. Ich werde jetzt am Wochenende wahrscheinlich das nächste Video aufnehmen. habe noch nicht Cemerica: Mit wem? Michael Mauder: entschieden mit wem Je nachdem wer bei den Shows ist, ich am Wochenende spiele, wahrscheinlich, müssen wir da mit Michna Komediens mal sprechen. Cemerica: Könntest ja mal, könntest ja mal, äh, Mitchell Mittenmaier fragen. Michael Mauder: Mitchell Mittenmaier, wenn der mir irgendwie gelaufen würde. Aber der ist übrigens on record, dass er das gar nicht so ein geiles Marketing-Tool findet, die Verkaufszahlen öffentlich zu machen. Weil Leute, wenn sie wissen, dass die Shows schlecht verkauft sind, ja dann erst recht nicht Tickets kaufen. Cemerica: Ja, recht hat er. Michael Mauder: Fand ich, also finde ich einen spannenden Ansatz, aber ja, jetzt, jetzt, jetzt bin ich, genau, ich bin in too deep. Cemerica: selber schuld du hast du bist zu tief drin und man muss ja auch sagen also manche leute haben also ich sag mal so die hamburg leute die sind gekommen weil du progressiv werbung dafür gemacht das weil du so schlecht verkauft bist also sonst hätte natürlich Michael Mauder: Ja, aber auch durch dich als Mittelsmann muss man auch dazu sagen. Cemerica: aber ich habe also ich hätte mich da vielleicht nicht ganz so doll bemüht wenn ich nicht gewusst hätte wie viel karten sozusagen verkauft sind Michael Mauder: Okay, ja dann hat sich das schon gelohnt. Cemerica: Okay, also ich hätte wahrscheinlich gesagt, äh, ja, ich nehm so meine fünf Lieblingshanseln mit. Michael Mauder: Mhm. Cemerica: Und jetzt nehm ich halt meine 17 Lieblingshanseln mit, so, weißt du, oder? Ja, Michael Mauder: 22, Lieblingshandschuhe Cemerica: demnächst sind's wahrscheinlich eher so 22 Lieblingshanseln, ne? Also, es ist... Michael Mauder: Das ist sehr schön. Ich freue mich sehr auf Hamburg. Das wird gut. Weißt wer sich auch auf Hamburg freut, weil es fast am Meer liegt? Cemerica: Spongebob Schwammkopf. Hallo Freunde! Michael Mauder: Jesus! Cemerica: Meine Stimme! Weißt du, wer auch den Santiago-Cisma extrem gut nachmachen kann? Michael Mauder: ja ich weiß es. Cemerica: Mach mal. Ey, wir bringen alles back heute! Alles wird heute zurückgebracht! Stark! Michael Mauder: Ja, aber lang nicht mehr. Lang nicht mehr gemacht. Cemerica: Ja, wir haben uns beide extrem davor gedrückt, jetzt dieses bedrückende Zeitalter zu beginnen, indem wir über die Topf- oder Flopf-Dinge des Erwachsenseins reden. Michael Mauder: Wir haben ja letztes Mal, als wir die Rubrik gemacht haben, das ist jetzt drei Wochen her, Cemerica: Mindestens. Michael Mauder: über die schönsten Kindheitsdinge gesprochen der späten 90er und Nuller Jahre, die wir so erlebt haben und das Gefühl des Jungseins. Und deswegen wollten wir aus Fairnessgründen noch eine Liste machen über die Dinge des Erwachsenseins. Und ... Cemerica: Wollen wir direkt das erste ansprechen? Michael Mauder: Cem ist irgendwie sehr, sehr depri, was das ganze Thema angeht. Ich glaub, ich find's gar nicht so dark, aber man kann ... kommt gar auf an, was man macht. Aber mit der Steuer können wir auf jeden Fall anfangen. Cemerica: Nein, es kommen ja auch gute Sachen dabei rum, so als Erwachsener. Aber ... die Steuer ist so ein ... Fickprodukt. Also, Michael Mauder: Hehehe. Cemerica: es ist ... Nee, kann man eigentlich gar nicht, also nicht mal, Michael Mauder: Er ist ein Fickprodukt. Cemerica: ich finde nicht mal der Grundgedanke davon ist großartig. Ich finde, dass, also dass man Steuern zahlt, Michael Mauder: Na ja, also ... Das ist eine steile These. Cemerica: dass man Steuern zahlt ist okay, aber ich finde dieser Grundgedanke, dass man einfach die Hälfte von dem, was man verdient, nicht verdient, finde ich schon krass. Und dass man Michael Mauder: Ja, aber... Cemerica: dann eine Steuern, also, aber ich lasse mich auf alles ein, es ist alles in Ordnung, aber ... Bitte... Bitte... Gebt mir doch einfach nicht mein gesamtes Geld. Ich will... Ich will keine... Ich will das nicht irgendwann nachzahlen müssen. Gebt mir das doch einfach schon direkt versteuert. Michael Mauder: Ja, aber da sind wir, wollte ich gerade sagen, da sind wir ja zum Thema. Cemerica: Auch als Freiberufler. Auch als Selbstständiger. Michael Mauder: Aber wer soll denn dann, also das heißt, du würdest bei jeder Rechnung, die du gezahlt bekommst, individuell die Steuererklärung dann machen, indem du dann die Hälfte dessen sofort ans Finanzamt zahlst. Cemerica: Nein. Ich will keine Steuererklärung machen. Das ist ja das Ding. Michael Mauder: Aber wer zahlt denn dann die Hälfte deiner Auftraggeber? Muss der dann ans Finlandsatlas zahlen? Weiß ich nicht, das ... Cemerica: Ja, soll der machen. Naja, klar, der Auftraggeber überweist mir ja sonst die gesamte Summe. Michael Mauder: Aber der Auftraggeber zahlt ja auch die Umsatzsteuer an dich, die du dann ans Finanzamt zahlst. Cemerica: Ja und da sind wir beim nächsten Punkt. Die Umsatzsteuer ist doch auch ein Fick. Also, so lasst mich doch einfach in Ruhe mit dem ganzen Steuer gedöhnen. Es gibt mir doch einfach nur das Geld, das ich am Ende behalten darf. Michael Mauder: Naja, aber irgendjemand muss es ja ans Finanzamt melden und du hast es eingenommen. Cemerica: Ja, wie gesagt, du bist jetzt auf der Seite, die sagt, das Steuersystem ist für dich kein Problem. Für mich ist das gesamte, das gesamte Michael Mauder: Hm, das würde ich so nicht sagen, Cemerica: Ding, das gesamte Konzept, ich check schon den Punkt, dass man damit, dem Staat und auch den Leuten, die es manchmal brauchen und so, dass man damit... Ich, ich, ich lebe ja auch von Steuergeldern. Aber trotzdem, es ist ein extrem anstrengendes Konzept. Und ich glaube, dass es Länder gibt, denen das nicht ganz so anstrengend ist. Und ich meine damit nicht, dass die weniger Steuern zahlen müssen. Ich glaube, dass es... es muss doch die Möglichkeit geben, das meinetwegen noch einfacher digitalisiert zu haben. Michael Mauder: Ja, das auf jeden Fall. Also da bin ich komplett bei dir. Cemerica: Und mich fickt die Steuererklärungen jedes Jahr. Ich hasse es. Michael Mauder: Ja, ja, nee, das geht mir auch so. Ich schieb die halt immer so lange vor mir her, es nur irgend möglich geht. Das, also was die Digitalisierung angeht, bin ich da komplett bei dir. Das ist, ist einfach extrem dumm gelaufen. Das ist auch wieder so. Ich habe jetzt auch wieder Bürokratiewochenende gehabt. Mit der KSK habe ich mich wieder rumgeschlagen und V-Gewort. Cemerica: Auch so eine Schei- So ein Scheißzeug. Ich wollte grad Scheißverein sagen, weil das stimmt aber gar nicht, aber... Michael Mauder: Ja. Ja, aber das ist so typisch. Also, KSK und VG Award waren die Sachen, mit denen ich mich rumgeschlagen habe. Das ist so dieses typische Ding von, hey, wir haben ein Online-Formular, da kannst du alles ausfüllen, was wir dir wissen müssen. Und wenn du damit mit dem Formular ... Nee, nee. Cemerica: Außer die Sachen, die du explizit hast. Michael Mauder: Wenn du mit dem Formular fertig bist, kannst du es hier ausdrucken und uns als Brief zuschicken. What the fuck? Wofür hab ich das denn online ausgefüllt, wenn ich jetzt als Brief zuschicken muss? Das sagt doch wirklich alles. Cemerica: Also ich finde es auch... Ich habe auch jetzt... Ich habe jetzt auch super bürokratie, super viel gemacht am Wochenende. Ich musste noch ein paar Sachen für das Jobcenter machen und... Ne, ich lasse mich gar nicht erst damit anfangen. Michael Mauder: Ja. Ich glaube, wir können dieses Top oder diese Top oder Flop den Punkt als Bürokratie überschreiben. Cemerica: Bürokratie Bürokratie und zwar und und ich ich nehme meinetwegen auch noch mal den ganzen schwachsinn vom anfang zurück Wenn der deutsche Staat es irgendwie hinbekommen würde, es einfacher zu gestalten, dann würde mich das System auch nicht so abfacken. Also dann würde ich mich auch nicht darüber aufregen, dass ich die Hälfte von meinem Blablabla und dass ich die Steuererklärung machen muss und den ganzen Kram. Aber dadurch, dass niemand bis... Also ich weiß nicht, wie das heutzutage ist, aber irgendwie haben alle Generationen vor mir und meine Generation immer gesagt... Die wichtigsten Sachen lernst du in der Schule nicht. Beispielsweise Steuererklärung. Michael Mauder: Mhm. Ja. Cemerica: Ich hoffe sehr, sehr, sehr, sehr, sehr für die Menschen, die heutzutage zur Schule gehen, ich hab da ja meine Quellen, ich frag da mal noch mal nach, Michael Mauder: Ja. Cemerica: dass die zumindest in der 12. Klasse einen vierwöchigen Workshop haben, in dem sie den ganzen bürokratischen Kram lernen. Weil ich hab das nicht gelernt und selbst ... Wenn ich es gelernt hätte, ich hab für sowas nicht das Hirn. Also, ich habe, ich bin bestimmt kein dummer Mensch. Aber was das angeht, bin ich ein dummer Mensch. Ich wirklich, ich hasse das ganz dolle. Und ich hab Angst, ich kriege Angstzustände, ich habe Freunde, die öffnen Briefe nicht. Ich Michael Mauder: Mhm. Cemerica: habe Briefe ne Zeit lang nicht geöffnet. Aber Michael Mauder: Nö, so. Cemerica: ich habe Freunde, die haben so dolle keine Briefe geöffnet, dass die irgendwann gepfändet wurden. Michael Mauder: die Farbe verändert haben. Cemerica: Ja, dass die Briefe tatsächlich die Farbe verändert haben. Das ist ein sehr guter Spruch. Und auch die Briefe haben sie nicht geöffnet. Und Michael Mauder: Hm. Cemerica: dann kamen viele schlimme oder eigentlich nicht schlimme Menschen, die können mir auch nichts dafür, dass der Job ist. Aber das ist ganz, ganz furchtbar. Und ich verstehe aber den Punkt, dass sie Angst davor haben, den Brief zu öffnen, weil wenn sie den nicht öffnen, dann ist es noch nicht passiert, dass es schlimm ist. Und sobald sie ihn öffnen, Michael Mauder: Genau, ja, das kenn ich auch. Cemerica: ist es passiert, dass es schlimm ist. Michael Mauder: Ja, vor allem das Ding ist, das hatte ich auch schon, und das hatte ich auch jetzt erst noch mal, dass du, wenn du beim Finanzamt eine Frist verpasst oder so, und die dich dann schätzen, Cemerica: Ja. Michael Mauder: was ja immer relativ hohe Beträge sind, was aber auch fair ist, dass du die dann bei der Steuererklärung dann auch wieder zurückkriegst, wenn sich dann rausstellt, dass es nicht so hoch ist. Aber da kriegst du dann eine Mahnung, auf der steht aber nicht Mahnung. Also der allererste Brief, den du vom Finanzamt kriegst, wenn du eine Frist verpasst hast, ist schon eine Mahnung. weil du ja deine Frist verpasst hast. Aber da steht nicht nur Manum drauf, sondern da Androhung zur Vollstreckung oder Androhung der Vollstreckung drauf. Cemerica: Ja, asozial. Michael Mauder: Und wenn du dann jemand bist, Angst hat, Briefe vom Finanzamt zu öffnen, dann traust Cemerica: Ja. Michael Mauder: du dich und das erste, was du liest, ist Androhung der Vollstreckung, dann stellst du auch deine Klingel ab. Ja. Cemerica: Wenn das erste ist, was du liest, Wort Androhung ist, dann ja, würde ich auch sagen, stellst du dir Klingel aus und schreibst einen anderen Namen auf deinen Briefkasten. Damit du solche Briefe nicht mehr kriegst. Michael Mauder: Ja, nee, das ist ... Ja, das versteh ich schon. Ich muss aber auch sagen, dass das Finanzamt, wenn man dann wirklich im direkten Kontakt ist mit irgendeinem Sachbearbeiter, die dann grade bei so Cemerica: Völlig in Ordnung. Michael Mauder: kleinen Lichtern wie wir das sind, auch wirklich kulant sind und auch verstehen, dass man ... Cemerica: Die wollen ja auch einem helfen. Also die sind vollkommen... Also das ist ja der Punkt. Also... Also das ist der Punkt, den wir jetzt auf jeden Fall noch mal auch nennen sollten. Für Michael Mauder: Mhm. Cemerica: die ein oder zwei ZuhörerInnen, die auch vielleicht Angst davor haben oder... Das sind wahrscheinlich mehr als ein oder zwei. Aber die vielleicht noch nicht in dem Alter sind, in dem sie sowas machen müssen. Ey, es ist immer besser, zu machen, als es nicht zu machen in dem Fall. Es ist immer besser und es ist auch, wenn man sich überwunden hat es zu machen, ist einfach nur Pain. Also nicht... Es ist einfach nur stressig und nervig, aber es ist macht... Es verschlechtert dein Leben nicht, sondern es verbessert dein Leben. Im Endeffekt. Aber es ist natürlich Michael Mauder: Mhm. Ja, absolut. Cemerica: trotzdem... Es ist mega kacke. Also Bürokratie ist trotzdem einfach mega nervig. Michael Mauder: Ja, ja, total. Ich meine, ich hab jetzt auch ... Also, bei mir ... bin relativ akribisch darin, mir alles aufzuschreiben, was ich einnehme, und mir auch gleich schon mal aufzuschreiben, was ich dann wahrscheinlich ... was die Hälfte davon ist, die mal beiseiteschieben zu können, theoretisch, was ich aber gar nicht muss, weil ich auch Vorauszahlungen und so weiter grade ... Cemerica: nur reicher Mann bin. Michael Mauder: Nee, weil ich auch einfach grade ... auf dem Level agiere, dass sie mir noch nicht die Hälfte davon nehmen, weil's einfach so wenig ist. Cemerica: Ja, haha, wo willkommen. Michael Mauder: Und dann ist der Prozentsatz, den sie mir nehmen, einfach auch weniger, was sehr freundlich ist. Aber irgendwann kommt der Tag, wenn ich einmal wirklich dann in einem Jahr mehr als die letzten Jahre verdient habe, wo sie dann auf einmal schlagartig den Prozentsatz auch erhöhen und ich dann ordentlich was nachblechen darf. Aber auch das ist okay, das verstehe ich ja. bin ja dafür, je mehr man verdient, desto mehr darf man auch abtreten. Aber die Art, die Umsetzung, ich weiß schon, ich bin da Cemerica: Ja, das bin ich theoretisch auch. Praktisch macht mich das System ja auch nur krank, wenn ich in Jahren beschissen verdient habe. Also, wenn ich... Also, es gab schon Jahre, in denen hab ich wirklich sehr gut verdient. Und da hab ich auch nach Abzug der Steuer immer noch echt gut verdient. Und dann ist es ja auch nicht so schlimm. wenn man... Also, dieses Jahr... Also wenn ich nächstes Jahr die Steuererklärung für dieses Jahr mache, das wird wahrscheinlich relativ schnell gehen, weil ich habe einfach sehr sehr wenig gearbeitet. Michael Mauder: Ja. Cemerica: Aber da ist es auch Wahnsinn, dass ich davon überhaupt was abgeben muss. Ich kann also, aber das angenehme ist, ja wahrscheinlich unterschreite ich den sogar in diesem Jahr, ja stimmt und ich habe Michael Mauder: Mhm. Aber das ist die Frage, weil es gibt ja einen Freibetrag. du den auch unterschreitest, musst du gar nichts abtreten. Dann hast du's ja Cemerica: und ich muss natürlich auch keine Steuern für das für mein Arbeitslosengeld zahlen, was sehr angenehm ist und auch Michael Mauder: Mhm, ja, ist so. Cemerica: keine Steuern für das Potenziell hoffentlich demnächst ein trudelnde Bürgergeld Michael Mauder: Mhm. Cemerica: oder wie es mittlerweile heißt Grundeinkommen, ne wie heißt es? Grundsicherung, Grundsicherung Michael Mauder: Betrag und Sicherung. Cemerica: Also... Ja, es ist... Okay. Wir können... Michael Mauder: Also wir können die Bürokratie können wir flopfen. Also das... Cemerica: Nee, wir können die... Wir können den Stand der Dinge... flopfen. Michael Mauder: Ja. Cemerica: Aber... mit Potenzial auf, es... muss weder geflopft noch getopft werden, weil es halt kein... kein krasses, anstrengendes oder wichtiges oder großartiges Thema sein muss. Michael Mauder: Ja, das stimmt. Aber es gibt halt auch, was ich gesehen hab, und das war auch nur so ein Beitrag, aber was zum Beispiel im Baltikum in Island, glaube ich, Cemerica: Ja. Michael Mauder: da ist alles so krass digital und alles. Du hast halt deine Nummer, deine was auch immer, das Sozialversicherungsnummer oder so, und über die läuft alles. Cemerica: Damn, sind die online alle, ey, das ist so geil. Michael Mauder: Und wenn du ein Kind kriegst, dann kriegst du eine Nachricht vom Staat, welches Konto denn das Kindergeld überwiesen werden soll, und das war's. Cemerica: Korrekt und du machst irgendwie so boom und alles ist gemacht also es ist Michael Mauder: Ja, also es geht, aber ich würde ... Das ist natürlich auch ein kleines Land, ist es wahrscheinlich leichter da umzusetzen, aber es wird ja nicht mal versucht. ist ja das Ding. Cemerica: Ja und das... Genau, ich wollte gerade sagen, ist... Hier sind leider andere Sachen wichtig, nämlich wie, dass wir möglichst schnell möglichst viele Ausländer wieder abschieben. das ist... Michael Mauder: Hmm, ja. Cemerica: Aber Digitalisierung, die ist seit 2005 nicht vorangeschritten. Michael Mauder: Ja. Ja, okay, dann ist der Bürokratie der erste Top- oder Flopfpunkt. Ich sage auch Flopf, definitiv. Das geht besser. Der erste Punkt, ich habe, ist Zahnzusatzversicherung. Cemerica: Ich sag Flopf. Alles klar. Da könnt ihr nochmal rangehen. Zahnzusatzversicherung ist natürlich absoluter Topf. Also... Weil du privat nicht zahlen musst. Michael Mauder: Ja, finde ich auch absolut topf. Mein Milchzahn findet das auch absolut topf, weil wenn der irgendwann rausfällt, habe ich eine große Zahnlücke, die irgendeine Aufmerksamkeit benötigt. Hier bei meinem Ohr. Da ist er. In einer großen Lücke. Cemerica: Du hast noch nen Milchzahn? Du hast n Milch... Du hast immer noch nen Milchzahn? Michael Mauder: Ja, weil da kein Erwachsener drunter war jemals. Und ... Ja, da hast du's. Stimmt, ja. Muss ich mir eigentlich ... Überlege Cemerica: Du bist wirklich ein extremer Spätzünder, what the fuck? Das ist ja wirklich... Michael Mauder: ich, ich das Thema noch mit aufnehme. Auf jeden Fall. Dadurch, dass ich aber auch in meiner Kindheit sehr viel ... Cemerica: Solltest du. Michael Mauder: In meiner Kindheit sehr viel auf der Zunge gekaut hab und immer auf der linken Seite ... hab ich einen offenen Biss. Das bedeutet, der Milchzahn wird nicht belastet. Das heißt ... Wenn ich was esse oder aufeinander beiße, hat der keinen Kontakt. Das heißt, der chillt da einfach. Die Zahnärzte waren alle beeindruckt, dass man mit 30 noch Milchzahn haben kann. Normalerweise sind die alle mit spätestens 30 schon weg. Oder normalerweise sind sie mit sechs weg. Aber Cemerica: 6 weg. Normalerweise sogar mit 6. Michael Mauder: deswegen hab ich mir vor einem Jahr die Zahnzusatzversicherung geholt. Allein das Wort klingt einfach sehr erwachsen. Ähm ... ja. Cemerica: Ich finde alle Zusatzversicherungen, die entweder von meiner Versicherung oder von meinem Arbeitgeber oder wem auch immer bezahlt werden, in der Theorie ein absolut topfenswertes System. Michael Mauder: Ja, definitiv. Was hast du? Hast du eine Haftpflicht? Sehr gut, ich auch. Aber das war's dann auch schon. Rechtsschutz auch. Cemerica: Ich habe die wichtigsten, die wichtigsten habe ich die wichtigen. Ich habe die wichtigen drei keine Ahnung welche das sind aber die habe ich. Ich habe auf jeden Fall, Michael Mauder: Hört da eine Rechtsschütze dazu? Ich weiß es nicht. Die hab ich nämlich nicht. Cemerica: ich habe auf jeden Fall auch die, ja nee, Haftpflicht und es gibt doch noch eine andere die das gleiche macht nur nicht bei meinem Besitz oder sowas. Michael Mauder: Ja, genau, also er hat Pflicht über ... Ich weiß, was du meinst, weiß aber auch nicht, sie heißt. Schreibt's uns in die Kommentare. Cemerica: vergessen wie die heißt. Und ich habe noch eine, die ich aber jeden Monat selber bzw. mithilfe manchmal auch von meiner Familie zahle und auch teuer zahle, aber die ist sowas in der Richtung wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die ich aber als freiberuflicher Künstler Michael Mauder: Mhm. Ja. Cemerica: eigentlich nicht bekommen würde. Und deswegen habe ich eine, die ich relativ Michael Mauder: Gut, dass du sagst, muss ich mir aufschreiben, das wollte ich nämlich auch noch machen. Cemerica: hoch bezahle. Aber die, wenn das dann irgendwann mal, toi toi toi, dass das nicht passieren muss, aber eintreten muss, ähm, mir ziemlich dolle den Arsch retten kann. Und wird. Und würde. Äh, und falls... Michael Mauder: Ja. Ich kenn auch jemanden, dem sie den Arsch gerettet hat. Ja. Cemerica: Und falls, äh, das nicht eintritt, äh, krieg ich einfach ne deutlich bessere Rente damit ausbezahlt. Und deswegen ganz Michael Mauder: Mhm. Ja, das ist's. Cemerica: großartig, aber halt auch... Richtig oft schon, ich hab das jetzt seit zwei oder drei Jahren und ich zahle wirklich richtig, ne richtig hohe drei, also nicht ne hohe dreistellige, aber ich zahle schon ne richtig hohe Summe, die dreistellig ist. Ähm... Michael Mauder: Im Jahr hoffentlich. Cemerica: Im Monat. Ja. Michael Mauder: ja, okay, das ist dann wie so eine Rentenversicherung quasi auch. Ja, ja, okay. Cemerica: Es, genau, und es ist, äh... Es ist, also es ist kein, ich weiß nicht wie es heißt. Äh... Und ich hab das schon zehnmal meinen, ich sag jetzt mal, Versicherungsberater, Vertreter gefragt. Und der hat es mir auch schon zehnmal gesagt, ich hab's schon zehnmal wieder vergessen. Äh, es ist völlig, äh... Valide und legitim und so, aber es ist halt krank teuer. Michael Mauder: Hmm. Cemerica: Und ich hab ganz oft schon gehabt, Moment, dass ich... gar keine Kohle mehr hatte und mir das dann einfach leihen musste. Michael Mauder: Ja, das ist natürlich krass. Cemerica: Aber er sagt mir jedes Mal, ey, solange du die Möglichkeit hast, das zu bezahlen, mach es auf jeden Fall, weil wenn du's aufhörst zu zahlen, ist das Geld weg, du schon einbezahlt hast. Wenn du's brauchst, dann hilft es dir. Und das sagen mir auch KollegInnen, Michael Mauder: Ja, nee, das ist ein sehr guter. Cemerica: die davon wissen. Also unser allzeit beliebter ... Unser Lieblingsgast, den wir je in der Show hatten, Tetsche, der hat auch gesagt, ey, auf jeden Michael Mauder: Ja, definitiv in der Top 10 der Begäste. Cemerica: Fall zahlen. Ich würde sogar sagen, auf dem Treppchen. Michael Mauder: Ja, ne, finde ich sehr gut, dass du mich dran erinnert hast. Gut, dass wir diese Rubrik machen. Weil das hatte ich auch, als ich mich selbstständig gemacht hab, auch gehört. Und hab's, glaub ich ... Wie so oft bei der ersten Hürde wieder aufgehört, das anzustreben. Wenn du einen Link oder irgendwas hast, gerne. Weil das ist, ich, Cemerica: Ich kann dir super gerne die Kontaktdaten oder sowas, genau, genau, Können wir noch her drüber reden. Michael Mauder: wichtig. ich glaub, mit der KSK kann man ja auch so rentenmäßig was einzahlen, aber ... Samoa Samaria, weil das ist ja das Ding mit dem Fall Beruflichkeit, da hast du halt einfach keine Rente. Ja, finde ich sehr gut. Haben wir die Versicherungen auch, die topfe ich auf jeden Fall, weil das ist gut sie zu haben. Den Rechtsschutz finde ich halt auch krass, weil das ist was, was man so überhaupt nicht auf dem Schirm hat, aber wenn du Cemerica: Hab ich aber auch. Michael Mauder: wirklich mal sehr gut, wenn du wirklich mal in so eine Form von Rechtsstreit reinkommen solltest. ist das so teuer und du weißt einfach nicht sicher, du das jemals wieder kriegst, Geld. Es kann sein, dass du es mindestens vollständig, wenn du sogar noch mehr zurückbekommst, aber es kann halt auch sein, dass das weg ist. Ja. Cemerica: Kann auch sein, dass es nicht so ist. Ja, genau. Dann hab ich einfach noch so Sachen gehabt wie... ...Verantwortung tragen. Also du hast plötzlich... Also, Michael Mauder: Mhm. Bin ich raus. Cemerica: nee. Und damit meine ich einfach, wir zwei haben ja ein relativ privilegiertes Verantwortung tragen, denn wir müssen nur für uns selbst und nicht niemand anderen Verantwortung tragen derzeit. und können beide Michael Mauder: Bei mir ist das auch gut so. Cemerica: in schönen Gegenden, in schönen Wohnungen, in schönen Stadtteilen einer jeweils sehr schönen Stadt leben. Beide auch sehr teuer. Michael Mauder: Mhm. Mhm. Cemerica: Nicht die Wohnungen, sondern die Städte, aber dementsprechend auch die Wohnungen. Wobei Michael Mauder: Ja, die wohnen schon auch. Cemerica: deine deutlich teurer als meine im Vergleich. Michael Mauder: Mhm. Cemerica: Aber... Es hat schon auch viel Cooles, so Verantwortung zu tragen. Aber es macht halt auch manchmal Angst. ich ... Verantwortung für ... also ... Keine Ahnung, für den Besitz, man hat. Oder Verantwortung dafür, man einkaufen gehen muss. Verantwortung dafür, dass man putzen muss. Verantwortung dafür, dass man ... Keine Ahnung, Toilettenpapier da hat. Verantwortung ... Es gibt so viele Dinge ... Michael Mauder: Mhm. Allein das ist Verantwortung für sich selbst, die du bisher aufgezählt hast. Das ist schlimmer, wenn andere Leute involviert sind. Cemerica: Naja klar, wir haben ja nicht so richtig viel Verantwortung für andere. Wenn wir Auto fahren, ja und dann... klar. Michael Mauder: Ja, aber also das, wenn wir mit Auto fahren zum Beispiel, aber auch wenn es irgendwelche Projekte gibt, wo man dann dann irgendwie doch federführend ist auf eine Art, Cemerica: Ja klar, beruflich auch und so. Jaja logisch. Jaja klar. Michael Mauder: dann auch gleich, ja, ich hab das auch da, aber ich tret' ich oft auf der Bühne drüber. Cemerica: Aber da fällt es mir, da fällt es mir aber weniger schwer. Also beruflich Verantwortung oder die Initiative zu ergreifen, Verantwortung easy tragen zu wollen und so ein Kram. ist, weil Michael Mauder: Mhm. Das ist gut, das kann ich nämlich gar nicht. Cemerica: ich heftig einfach weiß, wie gut ich bin. So, das ist das Ding. Ja. Michael Mauder: Das ist voll gut, das ist schön, merkt ihr das. Ich kenne nur mich, aber bei mir ist das nicht so. Ich drücke mich immer sehr davor, wenn sich die Gelegenheit Cemerica: Ich weiß. Michael Mauder: ergibt. Aber wenn es dann aus welchen Gründen auch immer so weit kommt, dann bin ich da auch gut drin, weil ich ja durch meine ganzen Ängste... Cemerica: Das will ich hoffen, weil ich guck mir am 11.11. einen solchen Abend an. Michael Mauder: Genau, aber wenn ich das... Wenn ich das mal machen muss, dann bin ich auch gut drin, weil ich mich auch gut in andere Leute hineinversetzen kann. Und dann kann ich auch eben genau so, wenn es irgendwie darum geht, Projekt zu leiten oder so. Aber ich habe das auch auf der Bühne, dass ich auch sage, es gibt halt einfach ein paar Jobs, ich deswegen nicht machen könnte. Dass ich zum Beispiel ein sehr schlechter Kindergärtner wäre, weil ich mir einfach am ersten Tag das coolste Kind aussuchen würde und alles machen, was der so toll findet. Und mich am Cemerica: Hahaha, ja. Michael Mauder: Ende einfach nur freue, dass er meinen Vornamen kennt. Das ist ... Cemerica: Und der sagt dann so was wie Michel oder so. Michael Mauder: Ja, Micha. Genau, sagt Micha und ich würde ihn nicht korrigieren, weil es mir unangenehm wäre. Ja, äh, nee, absoluter Flopf. Cemerica: Ja, also Verantwortung halt einfach etwas, was du nicht abgeben kannst. Und deswegen völlig egal ob du es als Topf oder als Flop empfindest, es wird sich nicht ändern. Genauso wie leider andere Sachen. Richtig. Michael Mauder: ist halt da ja bürokratie auch Cemerica: Oder zumindest werden wir es nicht ändern. Ja, deswegen... sag Topf übrigens. Ich Michael Mauder: Ja, definitiv. Ich hab eine Sache, die glaub ich nicht wirklich... Ach sorry. Ja. Cemerica: find das... klar war das einfacher als meine Eltern die Verantwortung für mich hatten und... für alles gesorgt haben, irgendwie hat das... Und das hatte ich damals schon gesagt, das hat auch was von Freiheit. Und Michael Mauder: Mhm, das stimmt. Cemerica: das finde ich... Ich finde, alles, so bisschen Freiheit auch oder Freiheitsgefühl geben kann, sollte man eigentlich nicht 100 %ig flopfen. Also 50-50 vielleicht. Michael Mauder: Das stimmt. Das ist aber die perfekte Überleitung zu meinem nächsten Punkt, der schlicht und einfach Autofahren heißt. Cemerica: Ja, Freiheit, Topf. Michael Mauder: Ja, kann man einfach so zusammenfassen. Das hattest du, glaub ich, auch schon mal angeteasert bei der ersten Folge, wo wir nicht diese Rubrik gemacht haben. Dieses Nachhausekommen. Cemerica: Ich hatte angeteasert, dass man immer nach Hause kommen kann. Dass man gerade in Großstädten auch sich einen Miles oder einen ShareNow oder andere Dienste, die bestimmt auch tolle Autos haben. Oder Michael Mauder: Mhm. Cemerica: zur Not auch mal einen Taxi sich nehmen. Bei uns gibt es Moja, ich weiß nicht, ob es bei euch auch Moja gibt. Michael Mauder: Mendix. Cemerica: Moja ist so ein... so ein... ...klein Busunternehmen. Wo... es... ...die so eine... Kann ich nicht sagen. Die sind ne Mischung aus Taxi und Bus. Es fahren mehrere Leute mit. Quasi. Eigentlich ein ganz cooles System. Ich hab's nur Michael Mauder: ja, Ja, okay, das ich auch woanders schon gehört. Ja, finde ich auch. Cemerica: bis jetzt nie gemacht. Weil ich fahr keinen Bus, sondern auch ein Auto. Naja. Aber, Michael Mauder: Genau, Nee, aber das ist eben so Cemerica: mein Gott! Erzähl du erstmal noch und dann sag ich dir was. Michael Mauder: Ich wollte nur wegen dem Autofahren, weil das war eines der ersten Sachen, die mir eingefallen ist, was erwachsene Sachen und Dinge, wo man sich der Kindheit drauf gefreut hat, wenn man erwachsen ist, sie tun zu können. Und da ist Autofahren ganz oben dabei. Ich hab Cemerica: Volle Kanne. Michael Mauder: immer wieder so Out-of-body-Experiences, wo ich mir beim Tanken zugucke und denke, du bist jetzt echt so ein erwachsener Typ, der einfach für 180 Euro halben Tank vollmacht. Cemerica: krass für 2,39 € den liter krass du Michael Mauder: Nee, aber einfach so Momente, wo ich das Cemerica: trägst so viel verantwortung und das obwohl du 50 prozent deines gehaltes abgeben muss wow du Michael Mauder: Hahaha Cemerica: geiler typ mit dem micht sanja genau du dich meine ich der große schlagsige dahinten ja richtig Michael Mauder: Genau der. Ja, du. Ja, ganz recht. Genau. Und deswegen finde ich das toll. Cemerica: Ja, das hat schon was Cooles. Michael Mauder: Und wir haben ja beide den Luxus, eigenes Auto zu haben, was ja auch nicht selbstverständlich ist in this economy. Cemerica: Das ist korrekt, aber ich habe jetzt ebenfalls das Privileg ein eigenes Fahrrad zu besitzen. Seit gestern. Und Michael Mauder: damn, das hab ich nicht. Crazy, voll gut. Cemerica: zwar auch eins, das nicht weniger wert ist als mein Auto, glaube ich. Also Michael Mauder: Nice! Cemerica: beide relativ vierstellig gewesen auf jeden Fall. Michael Mauder: Okay. Cemerica: Super, super schön. Michael Mauder: Das heißt, du machst jetzt viele Strecken auch mit dem Fahrrad. Cemerica: Keine Ahnung, ich hab's seit gestern. Äh, und ich bin... Hä? Nee, ich hab... hab... Jaja. Michael Mauder: Naja, du kannst ja einen Plan haben, wie viel du fährst. Cemerica: Naja, mein Plan war, ähm, solange das Wetter noch irgendwie mitspielt, die meisten Fahrten, die ich sonst so mit dem Auto machen würde, mit dem Fahrrad zu machen. Jetzt muss ich ein paar Abstriche machen, weil ich noch mal die Reifen bisschen mehr aufpumpen muss und den Sattel noch mal anhöhnen muss und die Bremsen ein bisschen nachölen sollte. Aber ansonsten super Fahrrad und ich hab da gestern auch schon eine kleine Tour gemacht, aber eigentlich war halt das Ding für mich Wir wissen ja alle, dass ich mittlerweile 20 Kilo abgenommen habe. Yay! Michael Mauder: Mhm. Hey! Cemerica: Und jetzt muss ich das auch noch mal mehr in meinen Alltag mit reinnehmen, das bewegen und weniger so, noch weniger faul Genau. Michael Mauder: Ja, das kann man eigentlich auch, wo du es gerade sagst, eigentlich auch als einen Punkt fürs Erwachsenwerden tun, dass man, weil ich glaube als Kind bist du einfach sehr viel, Cemerica: Disziplin. Michael Mauder: sehr viel mehr in Bewegung, einfach per Default, wenn du dann irgendwie in die Schule gehst, Schulsport hast und vielleicht dann irgendwo dich noch triffst mit Leuten draußen und da irgendwie dann einfach draußen unterwegs bist und das ist einfach, wenn du dann Anfang Mitte 30 bist, halt einfach auch kein nicht mehr so Teil deines Lebens. Und da musst du sehr aktiv dabei sein, zum Beispiel Tischtennis spielen zu gehen, regelmäßig mit Leuten. Cemerica: zum Beispiel. Michael Mauder: Oder auch mal ins Fitnessstudio, wie ich das jetzt gestern wieder angefangen habe, noch über zwei Wochen. Ich fühle mich so bisschen komisch krank und ich weiß nicht, ob ich Sport machen sollte. Cemerica: Nein. Michael Mauder: meinem faulen und bleib am liebsten zu Hause und sprich nie wieder mit irgendjemandem unter Bewusstsein auch sehr, sehr gelegen kam. Aber das ist auch was, was ich beim Erwachsenenwerden grundsätzlich flopfen würde, dass das nicht mehr so ganz von selber einfach geht, dass man rausgeht und sich bewegt. Cemerica: Ja, ja, ich verstehe. Ja, das stimmt. Ja, das ist tatsächlich... Also nervig, dass man sich so darum kümmern muss. Aber ich glaube, dass sobald man eine Routine drin hat, dass nichts mehr ist, was man flopfen muss. Deswegen Michael Mauder: Definitiv. Cemerica: im Grunde... Also im Kern beziehungsweise im Endergebnis... würde es nicht flopfen. weiß nicht, ob ich es auch topf... ob ich es topfen würde. Es ist halt... Es ist einfach... Es gehört dazu. Michael Mauder: Ja. Es ist also anhand von der Formulierung her schwierig, das zu topfen. Cemerica: So wie so viele andere Sachen im Erwachsenen-sein. Michael Mauder: Ja, definitiv. Cemerica: Ich muss noch eine Sache sagen. Die habe ich auch nicht aufgeschrieben. Ich habe übrigens jetzt auch die ganze Zeit nicht auf eine Liste geguckt, sondern mache das alles so. Das ist auch besser so, weil ich glaube, was ich auf die Liste geschrieben hab, war alles eher so bisschen, ne, ich bin genervt von der Steuer und den ganzen Kram, da hab ich gar keinen Michael Mauder: Ne, eben das. Cemerica: Bock drauf. Man muss sich immer wieder klar machen, dass wir zwar erwachsen sind und in einer Gesellschaft aufgewachsen sind und leben, die viele Dinge, die kindlich sind, bei Erwachsenen eher verurteilen würden oder so was. Aber es gibt Dinge, die man als Erwachsener tun kann, die einem so ein bisschen das innere Kind wieder ho- hervorholen, die Spaß machen, in Situationen, die eigentlich keinen Spaß machen, die ich jedem ans Herz lege zu tun. Ich kann ein Beispiel nennen. Ich habe mehrere Neffen und eine Nichte. Und die sind alle zwischen... Michael Mauder: Haben wir das nicht alle? Cemerica: Ne, du hast sogar fünf, glaub ich, ne? Äh... Michael Mauder: 4 Neffen und eine Nichte. Cemerica: Korrekt. Äh, und... Also wir haben alle eine Nichte, das stimmt. Michael Mauder: Ja, wir mehrere Neffen und eine Nichte, das hast du gesagt und das haben wir alle. Cemerica: ja, das stimmt, das haben wir alle, ja, das rät. Und mein einer Neffe, der ist jetzt fünf, der... liebt es bei Regen durch die Pfützen zu springen und zu hüpfen und zu tanzen und den ganzen anderen Kram zu machen. Und ich mein Leben lang gefühlt, also mein Erwachsenenleben lang gefühlt, keinmal eine Regenhose oder eine Regenjacke oder vor allem Gummistiefel, so einen Scheiß kauft man sich als Erwachsener nicht, das sieht ja bescheuert aus und so ein Kram. Und als der angefangen hat so rumzurennen, so mit zweieinhalb, drei oder so, hab ich mir eine Regenhose, eine Regenjacke und Gummistiefel gekauft. Und bin mit dem durch jede Pfütze gehüpft. Und ... das ... so viel aus, das glaubt man gar nicht. Weil ... plötzlich ist ... dieses Ding, das Regen einen nervt und ... und man sagt, ist kalt und eklig und nass und so, und ich will lieber schnell irgendwo hin und ... Das Ziel ist das Ziel die ganze Zeit und man ist die ganze Zeit gestresst und am rennen. Das ändert sich zu, ich hab überhaupt kein Problem mit dem Regen. Für mich ist das Ziel zwar das Ziel, aber der Weg ist irgendwie auch das Ziel und der Weg macht Spaß, weil ich kann durch die Pfützen springen und das kann keiner von euch pennern. Das kann nur ich, weil ich hab Gummistiefel an. Und es ist überhaupt nicht peinlich oder unangenehm, das mit meinem Neffen zusammenzumachen. Es ist ein bisschen peinlich und unangenehm, das alleine zu machen. Aber es Michael Mauder: Ja, das stimmt. Cemerica: Es ändert, es verändert dein Leben so viel, so gut, so positiv. Es tut einem richtig gut. Und das ist wieder so ein Punkt, man muss sich das, äh, man muss sich das zu Gemüte führen und man muss sich da richtig drauf einlassen, aber das ist wirklich was, was sich lohnt. Michael Mauder: Das finde ich schön. Das ist was auch immer der Überbegriff ist dafür, Topfig sich die Kindheit zu bewahren. Cemerica: Ja, genau, ich weiß auch nicht korrekt. Das ist ein absolutes Topfding. Michael Mauder: Das finde ich schön. Ja, nee, ich finde auch zumindest. Cemerica: Was allerdings ein Flopfding ist, ist, dass man sich das immer wieder vor sich selber wieder dran... Michael Mauder: dass man das bewusst machen muss. Ja. Definitiv seh ich auch so. Finde ich voll schön, dass du das machst. Und ich glaube, Cemerica: Sollte das auch mal machen. Michael Mauder: ich ... sollte das auch ... oder sollte mir so ein Äquivalent dafür suchen. Irgendwie. Ich glaub ... Ja. Nee, ich weiß nicht, ob nicht vielleicht die ... Aber Cemerica: Ey, die Möglichkeit, dass es am 11.11.Dollar regnet, ist gegeben. Ich hab auch noch ein paar Gummistiefel und das ist für mich viel zu groß. Michael Mauder: die ... könnte sein, dass ich mir das auch mit der Comedy ein bisschen ... hole dieses einfach nur albern sein und guck mal hier drüben dieses irgendwie eine Show im Wohnzimmer machen. Kindliche ist ja das, was ich quasi jetzt auch so ein bisschen auf der Bühne mache. Aber so diese kleinen Dinge im Alltag, ist das mit den Pfützen ein Cemerica: Ja voll, also... Michael Mauder: sehr gutes Beispiel dafür. Ich glaube, ich könnte man sich auch noch mehr holen. Da ist auch meine Cemerica: Oder halt allgemein, schlechtes Wetter nicht. Also klar, wenn's ultrakalt ist und du das ins Gesicht kriegst und so, das tut weh und das Nerven, das wollen wir nicht. Aber Michael Mauder: Ciao! Cemerica: wenn solange das Wetter... Also man geht so... Ich hab das Wort vergessen, ist egal. Inflationär mit dem Begriff schlechtes Wetter Weil Michael Mauder: Mhm. Ja. Cemerica: Wetter kann natürlich schlecht für das sein, was du dir sozusagen vorgenommen hast oder wie du gekleidet bist oder so. Aber wenn es jetzt nicht viel zu kalt oder viel zu windig ist und du eigentlich voll gut vorankommst und es nicht schlimm ist, wenn du ein bisschen nass wirst oder so, dann ist das doch auch scheißegal, ob es regnet oder nicht. Michael Mauder: Ja, absolut. Ich finde das auch und ich finde auch, wenn man schon inflationär mit dem schlechten Wetterbegriff umgeht, dann sollte man auch bei 40 Grad nicht von gutem Wetter reden. Egal, das hatten wir ein andermal. Nee, Cemerica: Korrekt, ja. Aber das machst du nicht. Michael Mauder: ich sowieso nicht. bin ja immer, deswegen wusste ich das an dieser Stelle auch noch mal, immer dafür, dass man ab 30 Grad auch nicht mehr von gutem Wetter spricht. Nee, aber das finde ich auch voll schön, weil ich finde, dass ist ja auch so ein bisschen diese schlechte Laune, man als Erwachsener dann gerne mal hat bei Kleinigkeiten, die da mit einer kindlichen Perspektive auch vielleicht ein bisschen weniger wird. Ich hab noch einen letzten Punkt. Und zwar Bitterkeit. Bitter Schokolade und ... Nein. Cemerica: Ja, haben wir ja gerade gehabt. Ach so, das. Ich dachte, dass man alles schlecht findet. Michael Mauder: Ja, das passt auch. Nee, aber es gibt ja so Lebensmittel, die so Erwachsene, Erwachsene Lebensmittel sind. Oliven gehören für mich Cemerica: Ja, das stimmt. Kaffee. Michael Mauder: da auch dazu, Kaffee binde ich ja bis heute raus. Die Kindlichkeit habe ich mir bewahrt, dass ich nie mit Kaffee trinken angefangen habe. Aber ... Cemerica: Aber Oliven ist bei dir ja auch nur drin, weil du halt derbe Deutsch bist. Weil ich bin mit Oliven aufgewachsen. Also für mich, für mich, ne? Also ich Michael Mauder: Ja, gestimmt. Cemerica: liebe Oliven und ich hab Oliven immer geliebt, so. Das ist... Michael Mauder: Das ist auch, glaube ich, typisches Erwachsenen-Ding. Aber es gibt ja... Bitterschokolade, glaube ich, ist ganz gut. Cemerica: Aber es passt da rein. Vom Geschmack her passt es schon bisschen in den Part. Michael Mauder: Weil ich glaube, gehört auch, dass, glaube ich, die in der Kindheit die Geschmacksnerven, Knospen, noch sehr viel sensibler sind und deswegen halt dann Cemerica: Jaja, klar. Michael Mauder: bittere Sachen einfach deutlich bitterer schmecken. Und je älter man wird, desto mehr kann man das genießen, dass man überhaupt noch was spürt. Cemerica: Also ich muss sagen, ich gehöre zu den Leuten, die Zartbitterschokolade echt mögen. Michael Mauder: Hm. Cemerica: Das hat bei mir aber auch erst angefangen, als ich... ...also auch schon lange Laktose intolerant war, weil Zartbitterschokolade meistens vegan ist. Michael Mauder: Ja, sehr gut. Wollte ich gerade sagen, ist auch was für Veganer, Veganerinnen. Cemerica: Und so richtig Dolle hat das jetzt angefangen, wo ich halt quasi keine Zuckerprodukte mehr zu mir nehme. Michael Mauder: Mhm. Cemerica: Und dann ist so ein Stück Zart-Bitter-Schokolade schon richtig geil. Michael Mauder: Mhm. Cemerica: Wenn man allgemein keinen Zuckerflash mehr hat oder so einen Zuckerhype-Hepa hat, dann... Also mir läuft gerade das Wasser im Mund zusammen, weil ich an Zart-Bitter-Schokolade denke. Michael Mauder: Ja, aber da braucht man auch viel Speichel dafür, deswegen ist das gut so. Cemerica: Wie sieht's bei dir aus? Magst du Zart-Pitter-Schokolade? Nein. Ja, wer hätte das gedacht? Ja Mensch, könnte daran liegen, Michael Mauder: Mh, gar nicht so. Also es ist nicht meine Go-To-Schokolade tatsächlich. Cemerica: dass du keine Laktoseintoleranz hast. Michael Mauder: Ja, und dass ich keinen Kaffee trinke und deswegen auch meine Bitterkeitstoleranz noch niedriger ist. Cemerica: Also ich mag tatsächlich auch den Geschmack von Kaffee. So gerne... Ja gut, aber ich mag den generellen Michael Mauder: Es gibt ja 100.000 Varianten von Kaffee. Und ich muss auch sagen, wenn ich... Cemerica: Geschmack, den Kaffee so hat. weil Michael Mauder: Mhm. Cemerica: so ein bisschen... Schmecken Kaffees ja schon auch gleich, aber sie haben dann unterschiedliche Nuancen. Und ich mag lieber den nussigeren Kaffee, nussig-schokoladig, als fruchtig. Und ich mag es am liebsten in Kombination mit Kokosmilch. und am zweitliebsten mit Hafermilch. Michael Mauder: Das klingt sehr fein. habe auch natürlich immer wieder, wenn ich in Kontakt mit Kaffee getreten, wenn ich in der Rezeption 6.30 Uhr Frühschicht hatte und irgendwie 1 Uhr nachts aus Nürnberg vor dem Auftritt nach Hause gekommen war, habe ich mir auch immer ein Cepo Cino rausgelassen. Cemerica: Ciao på il canale! Michael Mauder: Ein Cepo Cino, aber der hat halt auch trotzdem schon dafür geführt, dass ich dann die ganze Frühschicht am Hibbeln war und danach in ein extrem tiefes, tiefes Energieloch gefallen bin. Also es ist... Cemerica: Aber man muss natürlich auch sagen, dass bei mir solche Sachen wahrscheinlich, also... Ich mochte nie zum Beispiel Club Mate oder so ein Kram. Oder auch andere Michael Mauder: Ich auch nicht. Cemerica: Mathes mochte ich nie. Matcha mag ich auch nicht und so Kram. Ich glaube, dass Kaffee irgendwie, keine Ahnung, das befriedigt irgendwas bei mir, was ich nicht sagen kann. Weil es nicht jugendfrei ist. Na, Quatsch. Nein, nein, das war ein Wackerwitz. Michael Mauder: Ja, mit extra Sahne. Cemerica: Sondern ich weiß es, ich weiß es tatsächlich nicht warum aber worauf ich hinaus wollte ist ich habe mein Geschmacksystem natürlich auch ein bisschen damit verödet dass ich 12 und halb Jahre geraucht habe Michael Mauder: Mhm, das wäre auch noch ein Punkt auf meiner Liste gewesen. Cemerica: Aber in den letzten dreieinhalb Jahren habe ich auch andere Sachen die ich mal mochte während ich rauch habe mag ich jetzt nicht mehr weil ich natürlich viel mehr wieder rieche und schmecke und und so also Ja, ich hab das zum Glück zurückgeholt. Michael Mauder: Das ist sehr gut. Also ich kann sowohl bei einer Tasse Kaffee als auch bei einer Zigarette nachvollziehen, warum Menschen das zu sich nehmen und warum sie genossen werden. Cemerica: Echt? Hast du mal eine Zigarette geraucht, die du okay fandest? Michael Mauder: Ich fand das Konzept ... Ich hab oft genug Passiv-Zigaretten geraucht, zu wissen, dass das nichts ist, was ich für meine Umwelt möchte. Deswegen dann Cemerica: Sehr gut. Schlau. Michael Mauder: die wenigen aktiven Zigaretten meines Lebens dann auch gar nicht erst eine Überlegung mit sich geführt haben, ob ich das öfter tun könnte. Aber ich hab wohl festgestellt, wenn ich die eine der drei Zigaretten in meinem Leben geraucht habe, auch festgestellt hab, dass das doch was ist. wo ich, wie gesagt, verstehen kann, warum Menschen das machen, wo ich aber jetzt nicht der bin, wo der hängen bleibt drauf, glaube ich. Cemerica: Wo du theoretisch, ja, hast so ein großes Glück, weil das ist nichts, was man anfangen sollte. Und man sollte, und das ist ein klarer Wink mit dem Zaunpfahl an alle und auch an potenzielle Familienmitglieder von mir. Wenn man schon mal aufgehört hat, sollte man nicht so ein Idiot sein und wieder anfangen. Papa. Michael Mauder: Ist das ... Schönes Schlusswort auf jeden Fall. Ach, herrlich. Cemerica: Ich hab dich trotzdem lieb, aber... Ist ein gutes Ende, ne? Ja. Ja. Ich weiß auch schon, was ich gleich sage, wenn du mir sagst, dass ich der Letzte bin, was sagen darf. Michael Mauder: Sehr gut, dann zöger ich das noch ein bisschen hinaus. ja, ich hätte auf den Loop-Knopf drücken können, siehst du mal. Cemerica: Das machst du vor allem jedes Mal. Jedes Mal, ach so, ja, stimmt, ich muss ja lupen. Michael Mauder: Na ja, sonst lupen alle anderen Jengels auch. Das wollen wir nicht. Also ... Wenn ihr weiter so professionellen Content wie den, ich euch bei jeder Abmoderation liefere, hören wollt, dann lasst uns gerne ein Follow da. Gebt uns Bewertungen auf den Podcatcher eurer Wahl. Schreibt uns Kommentare, schreibt uns das Was war das, das Sprichwort? Nee, die Versicherungen, wir noch gesucht haben von den großen drei Versicherungen. Cemerica: Ja, ja genau. Michael Mauder: Und sagt uns gerne, welche Erwachsenen wir vielleicht verpasst haben, die euch noch in den Sinn kommen. Schreibt uns Kommentare auf den Podcatchern oder direkt nachrichten auf Instagram. Alle Links findet ihr unten in den Show-Nodes. Das Beste ist immer die Mundpropaganda. Wenn euch unser Podcast gefällt, dann erzählt's gerne weiter. Wenn ihr euch nicht gefällt, dann erzählt's euren Feinden. Und jetzt hab ich's geschafft. Das Schlusswort überlass ich wie immer meinem lieben Freund Cem Lukas hier in Hamburg. Cemerica: Ja, ich hab sogar zwei Schlussworte. Einmal hab ich schon mehrfach erwähnt. Falls ich irgendwann wieder anfangen sollte zu rauchen, hau mir in die Fresse und danach weiss mich ein, weil wird irgendwas Schlimmes in meinem Leben passiert sein. Und zweitens, ich hab jetzt ein Fahrrad. Ich brauch einen Fahrradhelm. Wenn ihr echt bescheuert aussehende Fahrradhelm-Ideen habt, schickt uns die und vielleicht kauf ich dann einen davon. Vielleicht kauf ich dann sogar nicht nur vielleicht einen, sondern 100 %ig. Tschüss, tschüss, Michael Mauder: Tschüss! Cemerica: tschüss, tschüss, tschüss, tschüss,