Cemifer Lawrence: Jetzt hab ich mal nicht geschrien. Aber ich hab... ...richtig. Ja. Naja, nicht wirklich. Ich bin nicht alleine hier, deswegen sollte ich hier einfach nicht so rumschreien, weißt du? Michael: Jetzt hat er mal nur so getan, die Sau hat er mich in eine Hinterhalt gelockt. Aber ich ... Verstehe ich. Das verstehe ich. Es ist auch früh morgens, deswegen möchte ich nicht so rumschreien. Fühlt euch angeschrien, liebe Leute da draußen. Cemifer Lawrence: Ja, bei dir ist es wirklich früh. Angeschreien. Michael: Angeschrien. sind die ersten Worte, ich jetzt ausgenommen unser kurzes Vorgespräch heute spreche und ich glaube, das wird man mir auch anmerken. Deswegen gebe ich mir jetzt 19 Sekunden, wach zu werden. Cemifer Lawrence: Okay. Michael: Das waren jetzt eher so 15, weil die Cemifer Lawrence: Ach ja, ganz genau. Michael: letzten vier sind ja noch so bisschen ausklingend hinten raus. Nur falls irgendjemand mitgezählt hat. Cemifer Lawrence: Ich hatte schon wieder vergessen, dass du Comedian bist und in München und Michael Mauder heißt. Ich bin nicht in Hamburg, aber Michael: Nein. Cemifer Lawrence: ich heiße trotzdem Cem Lucas Yirgina. Michi, wie ist denn das Wetter in München? Michael: Ganz okay. Es hat, glaube ich, bis 25 Grad. Es immer noch sommerlich sonnig und Grund genug mittags die Rollladen zu schließen. Aber es wird besser, weil wir sind jetzt offiziell im September angekommen. Wie ist das Wetter dort, wo du bist? Cemifer Lawrence: Lecker rolladen. Bei mir ist das Wetter crazy. Gut. Michael: Mhm. Cemifer Lawrence: Wir hatten das eben gerade schon mal ganz kurz angeschnitten, zumindest privat. Bei mir sind es jetzt gerade, also es ist jetzt gerade bei mir in der Türkei 9 Uhr 11 und bei dir ist es 8 Uhr 11. Michael: Mhm. Cemifer Lawrence: Und bei uns sind es 28, 29 Grad bereits. Und ich bin aber hier schön im Wohnzimmer und die Klimaanlage läuft und du hörst sie nicht und meine Füße frieren ein bisschen, aber es ist wunderbar. Und ich habe dir ja gerade auch schon ein bisschen meinen Ausblick gezeigt und ich war... Wie lange waren wir da? So sechs Sekunden? Ich habe geschwitzt. Michael: Ja. Cemifer Lawrence: Aber... Es ist generell trotzdem, gestern waren es Grad. Und das Schöne ist, es ist echt windig hier. Das heißt, man hat so alle Vorteile von Hitze, Michael: Hm. Cemifer Lawrence: die es so gibt, oder von Sonne, es so gibt. Man kriegt immens viel Vitamin D. Und wenn man irgendwie so Budenhocker ist wie du und ich, dann ... Freut man sich auch einfach und das macht ja auch glücklich Sonne und so. Aber man hat diese negativen Punkte von über 30 Grad nicht, weil man sie nicht spürt. ja, irgendwie schon ist es warm und es gibt auch immer wieder so Momente, wenn man da langläuft, wo es dann plötzlich so mega drückt an Hitze. Michael: Mhm. Cemifer Lawrence: es ... war ... Wann haben wir gestern das Haus verlassen? Ja, also ich hab 7 Uhr ... 21.30 Uhr türkischer Zeit das Haus verlassen. Michael: Hm. Cemifer Lawrence: Und war dann, ich glaube, 21.30 Uhr türkischer Zeit wieder zu Hause. Und ich hab in der gesamten Zeit nicht mehr geschwitzt, als ich in Deutschland geschwitzt hätte in der selben Zeit. Also es ist ... Und das ist sensationell. Ich war die ganze Zeit draußen. Klar, immer Michael: Ja, voll schön. Cemifer Lawrence: mal wieder in klimatisierten Räumen. irgendwie ... Ich war locker ... 8 Stunden draußen an Michael: Hm. Cemifer Lawrence: dem Tag. meine Klamotten stinken nicht nach Schweiß. Gut, jetzt die hier sowieso nicht, weil es sind frische. Aber es ist eine ganz andere Hitze als die, du in München gewöhnt bist. Michael: Das stimmt ja. Cemifer Lawrence: Und es ist sogar eine ganz andere Hitze als ich in Hamburg gewöhnt bin, obwohl in Hamburg auch sehr windig ist. Aber hier ist es noch mal irgendwie anders windig, weil es ist auch anders heiß. Michael: Mmh. Das... Cemifer Lawrence: Aber es ist total schön. einmal ganz kurz noch mal Revue passieren zu lassen, ich hab ja auch in Bodrum schon mal einen Podcast aufgenommen, war letztes Jahr, ja, noch letztes Jahr. Und ich hab ja auch in der Toskana schon Podcast aufgenommen. Und das war beides paradiesisch, aber irgendwie ist es hier jetzt noch mal mehr paradiesisch. Friedlicher, ja, das ist, Michael: Friedlicher wahrscheinlich einfach auch ein bisschen. Cemifer Lawrence: glaub ich, auch eine gute Aussage. Michael: Ja, voll schön. Cemifer Lawrence: Ja. Und für mich natürlich Michael: Das freut mich sehr. Cemifer Lawrence: auch viel günstiger, weil... Michael: Ja. Cemifer Lawrence: Ich nicht mehr so viel Geld für zwei ausgeben muss. Und vor allem Michael: Richtig. Cemifer Lawrence: nicht mehr so viel Geld ausgeben muss. Das ist schön. Ohne jetzt zu negativ zu werden. Michael: Mhm. Ja, nee, voll gut. Nee, ich musste auch gleich, als du mir deinen Ausblick gezeigt hast, musste ich auch gleich an meinen Urlaub auf Kost denken, der jetzt auch schon wieder ein Vierteljahr her ist. Das schrecklich. Jetzt haben wir September und es war Anfang Juni. Äh, verrückt. Äh, und ja, aber ich hab das sehr wiedererkannt da, weil es sind ja auch nur ein paar Kilometer. Ähm Cemifer Lawrence: Naja, also obviously, man sieht hier vom Balkon kann man, also ich bin mir nicht sicher, ob man von hier vom Balkonkost sehen kann oder nur so von ungefähr 200 Metern weiter. Michael: weg Cemifer Lawrence: weiter in Richtung Kos. man kann, theoretisch kann man von einem Balkon hier, Michael: Dann man rüber spucken. Cemifer Lawrence: wo ich gerade bin, sehen. Und theoretisch könnte man auch Michael: Mhm. Nee, das ist sehr sicher. Cemifer Lawrence: rüber schwimmen, aber nicht ich. Michael: Aber es ist sehr, sehr schöne Ecke. Da gönnste dir eine gute Zeit. Wie waren deine beiden Flüge? Du hast letzte Woche angesprochen, dass du nicht nur einen, sondern gleich zwei Flüge deiner Flugangst aussetzen musst. Cemifer Lawrence: Ja, und die waren sehr erträglich für jemanden, Flugangst hat. Michael: Mhm, sehr gut. Cemifer Lawrence: Mein Vater und meine Mutter sind aber auch super süß. haben extra einig, ich bin mit meinen Eltern hier, und die haben super süß drei Plätze direkt nebeneinander gebucht und einer saß links von mir, einer saß rechts von mir. Michael: Das Cemifer Lawrence: und Michael: ist Cemifer Lawrence: haben wir beide bei Start und Landung die Hand gereicht, obwohl sie auch zwischendurch geschlafen haben. Also die haben immer gemerkt, wenn dann rückrückte, haben sie ihre Hand auf meinen Knie gelegt oder so. Michael: Das ist Cemifer Lawrence: Der erste Flug, der nach Istanbul, der war für mich unbequemer einfach, weil es war eine ungefähr genauso kleine Maschine, wie die dann in Landflug war. Also seltsamerweise waren die beide relativ klein. Aber erstens ist der erste Flug deutlich länger und zweitens bin ich so mit den Knien... Also ich und du bist ja groß, du kennst das, aber ich bin ja nicht mal groß, ich bin ja nur dick. Aber ich hab selten, dass meine Knie im Weg sind. Ich hab's meistens eher, dass mein Bauch im Weg ist, aber meine Knie waren im Weg, weil da dann plötzlich einfach ein Stuhl vor mir war. Oder ein Sitz. Und ich hatte aber, wir hatten... Vielleicht eine Miniturbulenz. die war nicht ... Der letzte Flug, ich hatte, dem hatte ich schon erzählt. war der Flug aus der Toskana zurück nach Michael: Hmm. Cemifer Lawrence: ... Frankfurt. Und da ... waren so krasse Turbulenzen. Eine Frau vor mir hat angefangen zu schreien, da hatte ich Megapanik. Aber meine Panik Michael: Ja klar, das ist dann... Cemifer Lawrence: ist halt ... Ich werd dann ganz ruhig, das hatte ich auch erzählt. bin dann ganz ruhig und atme tief und ... Ich habe einfach Schiss. Michael: Hm. Cemifer Lawrence: Und es ist nochmal was anderes, dann da Leute einen herum sind, die einen dieben und einen dann festhalten. Oder Michael: Schön, ja. Cemifer Lawrence: einem eine Hand auf die eigene Hand legen. Und es ist ja auch total irrational, Flugangst zu haben. Also sowohl du sagst, als jemand, selber Flugangst hat, oder zumindest teilweise, dass es... fast schon egoistisch ist zu denken, dass ausgerechnet die eigene Maschine abstürzt, weil statistisch gesehen das super, super, super unwahrscheinlich ist. Michael: sind hier permanent ein paar hunderttausend Menschen in der Luft und das ausgerechnet deine Maschine, ist. Cemifer Lawrence: Ja, ich hab's vorher gesehen, sind Dauer. Also es ist, ich glaub, am Tag fliegen weltweit 14 bis 20 Millionen Menschen. Und während ich in der Luft bin zwei Stunden lang, sind gleichzeitig noch mal 150.000 andere Menschen in der Luft. Das ist, also, hast du schon absolut recht. Das ist super unwahrscheinlich, dass da was passieren sollte. Michael: Aber Ängste sind ja nichts Rationales, das ist halt auch das Ding. Cemifer Lawrence: ist ... richtig. Und deswegen bringt das leider auch nicht viel, aber ein bisschen bringt's doch was, weil ich nämlich ein Kopfmensch bin. Und deswegen, dass für mein Mindset und Flugangst oder Ängste allgemein sind oft ja auch eine totale Mindsetfrage. Ähm, und deshalb muss ich sagen, ... also das ... plus, dass es nicht so wirklich viele Nebenwirkungen, wollte ich gerade sagen, Turbulenzen gab ... plus ein Beruhigungsmittel, das mir verschrieben wurde. Aber ein pflanzliches, das heißt Sedakur. Und Michael: Mhm. Cemifer Lawrence: das besteht aus Hopfen, Melisse und Baldrian. Kennst das? Das zusammen hat sehr gut geholfen irgendwie. Ich werde mich trotzdem wahrscheinlich niemals ans Fliegen gewöhnen, aber... Mein Ziel ist es, auch wenn es mega kacke für die Umwelt ist, ich ich weiß nicht ob es nicht genauso kacke wäre, wenn ich eine genauso weite Reise mit einem Dieselmotor, Verbrennermotor fahren würde. Vielleicht sogar noch schlimmer, keine Ahnung. Aber ich würde echt sau gerne die Welt sehen. Ich glaube es ist für Michael: Das ist ja auch das Ding. Cemifer Lawrence: mich einfacher, 8 Stunden in der Luft zu sein, auch wenn ich diese 8 Stunden dann Schiss habe, als zweieinhalb Wochen auf dem Ozean in einem Schiff. Michael: Vor allem wenn du mit in einem Kreuzhautschiff oder was unterwegs bist, ist es ja für die Umwelt auch nicht wirklich geil. Und dieser Cemifer Lawrence: Das ist richtig. Michael: persönliche individuelle CO2-Fußabdruck ist ja auch eine Erfindung der Ölindustrie, die ihre eigene Verantwortung auf den einzelnen Menschen abwälzen wollen. Weil ob du jetzt Cemifer Lawrence: Auf den Einzel... ja, korrekt. Michael: einmal mehr oder weniger nach Asien fliegst, da werden Exoten und wie sie alle heißen, sich nur darüber bepießen. ist das ja ein größeres Problem als das... Cemifer Lawrence: Naja gut, das macht es... Das ist absolut richtig, aber natürlich, wenn ich eben einmal weniger nach Asien fliege, dann verbrauche ich damit ja trotzdem deutlich weniger Kerosin oder was auch immer. Also, du hast schon Recht. Aber... Genau, und deswegen ist tatsächlich mein Ziel... Mein nächstes Ziel ist tatsächlich Thailand. Deswegen... Ich Michael: Aber du hast dir damit halt auch eine Lebenserfahrung genommen. Also ich bin absoluter Umweltschützer, aber das äh, sollte man sich jetzt nicht ... Cemifer Lawrence: weiß noch nicht wann ich mir das leisten kann, aber ein Freund von mir... hat vor, jetzt so ein paar Monate noch zu arbeiten und dann für ein paar Monate nach Südostasien zu fliegen, unter anderem nach Thailand. Und da würde ich eigentlich das super gerne schaffen, bis dahin auch mich beruflich so stabilisiert zu haben, dass ich das mir leisten kann, nicht nur geldtechnisch, sondern auch vom Mindset Michael: Mhm. Cemifer Lawrence: dann mit nach Thailand zu fliegen. äh, damit ich eben nur einen Flug alleine habe, nämlich den Rückflug. Äh, genau und, Aber... Michael: Ja, verstehe. Ja, okay. Das ist ja aber doch ein schönes Ziel und dass du sagst, dass da so eine Entwicklung zu erkennen ist, was deine Flugangst angeht. Oder zumindest, dass du weißt, wie du damit umgehst, bevor es eintritt. Das hilft ja auch schon mal, was, oder? Cemifer Lawrence: Ich habe sogar überlegt, ob ich statt nach Thailand zu fliegen lieber Geld sammeln und einen Flugschein mache. Aber ich befürchte, Michael: Auch gut. Cemifer Lawrence: dass ich damit die Flugangst nicht wirklich loswerde. Michael: Weiß ich, also ich hab das schon gehört, dass es Leute gibt, die damit ihre Flugangst erfolgreich besiegt haben. Ne, also wirklich, das hab ich wirklich, also... Cemifer Lawrence: Na gut, dann, wer weiß. Vielleicht mach ich einfach einen Flugschein in Thailand. So. Da ist der bestimmt auch günstiger. Michael: So, da haben wir es doch. So, jetzt haben wir es. Das ist die Lösung. Ja, nee, also ich finde das ein total faszinierendes Ding. Also ich würde es begrüßen, wenn du einen Flugschein machst und jede Woche hier im Podcast davon erzählst. Cemifer Lawrence: Ich würde mir dann auch eine Chestnut kaufen und dann würde ich dann in München abholen und dann Michael: Ja, schön. Cemifer Lawrence: würden wir zusammen nach Osnabrück fliegen, warum auch immer. Oder auch nach Sylt. Michael: Können wir einen Kaffee trinken gehen da bei der Bäckerei. Ja, auch gut. Cemifer Lawrence: es den deutschen PolitikerInnen nachzumachen. Michael: Mhm, ja, so wie der Mittelstand halt libt. Cemifer Lawrence: Michi, erzähl mal, hast du letzte Woche Dinge erlebt? Michael: So gut wie gar nicht. Wieso? Nein, Gott. Nee, ich wollte schon was erzählen, aber ich ... Genau, das war's Cemifer Lawrence: Geil! Dann können wir ja heute auch wieder abrappen, ne? Michael: für heute. Nee, ich hab ... insofern Dinge erlebt, als dass ich mir für mehrere Projekte, als ich flexibel die Möglichkeit hatte, selber eine Deadline festzulegen, gesagt hab, ja, bis Ende August schaff ich das. Cemifer Lawrence: Sicher. Michael: Das bedeutet, ich hatte jetzt die vergangene Woche, ich glaub, drei Projekte, also ... eine Kinderhörspiel-Pitch, wo ich noch nicht viel dazu erzählen darf, eine Tonis-Sache und ein weiteres Mod-of-Exkript, die alle letzte Woche oder bis gestern Montag fertig werden mussten. Und da habe ich über meinen Workflow ein bisschen nachgedacht währenddessen, weil ich nämlich prokrastiniere bis zum letzten Moment und dann mit ganz viel... schlechter Laune und einer Spur selbsthass, dann meine Arbeit auf den letzten Drücker zu Ende bringe. Und da dachte ich mir, vielleicht gibt es einen Weg, das zu optimieren. Und Cemifer Lawrence: Ich... Michael: ja, ich habe es gestern geschafft, das Mod auf Exting fertig zu machen. Ich letzte Woche dieses Hörspielding und Tonis abgegeben. Da kommt aber nochmal was zurück, wahrscheinlich. Und dann geht es weiter. Was wolltest du sagen? Cemifer Lawrence: Aber, ja, ich, äh, also... ...finde, so eine kleine Prise Selbsthass ist in der Kunst oft auch echt förderlich. Also, es klingt jetzt wack, aber, weißt du, es gibt ja... Michael: Mhm. Nein, ich weiß genau, was du meinst. Cemifer Lawrence: ...also zum Beispiel... ...Monty Python. Ja? Die sind wahnsinnig. Aber auch grandios. Michael: Mhm. Cemifer Lawrence: Und es liegt immer so, wo hört Grandiosität auf, wo fängt Wahnsinn an. Viele Künstler nehmen Drogen, kreativer zu werden oder trinken super viel Alkohol, das tun wir beide ja nicht. Das heißt, wir müssen irgendwie was anderes finden. Und ich Michael: anderen extremen Zustand, meinst du? Ja. Cemifer Lawrence: hab manchmal das Gefühl, dass du eine gesunde Form von selbst hast. Dass die ... Die kann man so gut umwandeln in Energie. Und du machst das jetzt gerade oder hast es vorher ein bisschen in kreative Energie umgewandelt und ich mach das derzeit, dass ich aus meinem Selbsthass die Kraft entwickle, ein bisschen mehr Sport zu machen. Jetzt steht hier gerade, dass die Verbindung wieder hergestellt wird. Ich weiß nicht, das bei dir? Ist alles... Okay, sehr gut. Michael: Ja, ich höre dich. Es war kurz hin kurz, aber jetzt alles wieder gut. Cemifer Lawrence: Jetzt ist alles wieder gut. Perfekt. Entschuldigung. Michael: Alles gut. Cemifer Lawrence: Ich mache das hier gerade über meinen Hotspot. Ich kann aber Werbung machen für den Anbieter von der eSIM-Cut, ich habe, weil das ging super Michael: Mhm. Cemifer Lawrence: schnell, hat wenig gekostet und ich habe extrem gutes unlimited Internet für zwei Wochen. Michael: Und mit dem Code Kunstpause bekommt ihr Antwort. Könnt ihr auch gar nicht erst eingeben. Cemifer Lawrence: bekommt ihr da gar keinen Rabatt. Ich hab auch nicht gesagt, wie der heißt, genau, also diese Prise selbst hast, die Michael: Alles gut. Cemifer Lawrence: kann man schon auch nutzen. Michael: Ja, das ist echt irgendwie, also sehr spannend, weil ich hatte gestern ... Ja. Cemifer Lawrence: Und Wut auch. Wut ist auch so ein schöner Antrieb oft. Michael: Das ist ja genau mein Thema, das hab ich auch schon ganz oft erzählt, dass ich gerade dabei bin, meine Wut zu entdecken und einfach auch mal schlechte Laune haben möchte. Und ich hatte jetzt sowohl Freitag als auch gestern Montag wirklich schlechte Laune, während ich gearbeitet habe. Einfach weil es mich genervt Cemifer Lawrence: Super! Michael: hat, dass ich's einfach nicht früher gemacht hab, weil es mich genervt hat, dass es jetzt fertig werden muss. Weil wenn was muss, ist es ja nie gut. Das war so meine Stimmung und ich war sehr produktiv. Und ich hab auch gegessen und ich hab auch meine Screen Time reduziert dadurch. Also bisschen mehr Wut, bisschen mehr schlechte Laune, bisschen mehr Hass und schon geht's mir besser. Cemifer Lawrence: Aber genau, und es geht dir dann aber auch wirklich besser. Also es ist ja, wenn man es dann... Ja. Michael: In dem Moment, wo das Skript fertig war und wo ich's abgeschickt hab und natürlich gleich die Rechnung hinterher, war's alles weg. Ging's Cemifer Lawrence: Ja. Michael: mir wieder gut, ging's mir wieder wie immer. Das ist total Cemifer Lawrence: Ja. Michael: weird. Aber es ist ein sehr spannender Job, weil grade was diese True-Crime-Sachen angeht, merke ich ... dass das ... das macht was mit einem. Also, wenn du dich Cemifer Lawrence: Macht was mit dem Michael: tagelang immer wieder mit den Details einer grausamen Geiselnahme in den 70er-Jahren beschäftigen musst, dann Cemifer Lawrence: Hmhm. Michael: ... schläfst du auch irgendwie anders. Ich versuch dann immer vor dem Schlafengehen, irgendwas Extremalbernes oder Lustiges zu gucken, mich da ein bisschen rauszukriegen. ich schlaf okay. Cemifer Lawrence: Hör doch einfach ne Folge von uns. Michael: Ja, genau, stimmt. ist das ultimative Cure. Ähm, nee. Cemifer Lawrence: Ich mag ja zum Beispiel ganz besonders gern die Folge mit dem Wutburger auf der Rolltreppe, der mir ins Gesicht niest und hustet. Michael: Corona-Leugner auf der Rolltreppe, Cemifer Lawrence: Und zwar in einem Bahnhof. Einfach just... Michael: Ja, wollen wir schon über über Bahnhöfe sprechen, wollen wir gar nicht über GTA 6 sprechen. Ich hatte diese Woche gar keine Auftritte, das geht aber jetzt los. Cemifer Lawrence: Weiß ich nicht, hattest du noch Auftritte? Über was? GTA 6, doch natürlich! Doch, wir müssen über GTA 6 reden. Michael: Zu den Auftritten ganz kurz, jetzt ab September, also wenn die Folge rauskommt, an dem Montag geht's wieder los. Dann drei Open Mics, nächste Woche spiel ich in Berlin, vier Shows und ab dann geht's rund. jetzt die letzte Woche einigermaßen Ruhe und jetzt geht's wieder richtig rund mit Auftritten und Solo-Werbung. GTA 6, es kam vor ein paar Tagen auf Netflix Cemifer Lawrence: Hahaha, das war's. Michael: ein halbstündiger Gameplay-Trailer raus, Cemifer Lawrence: Ja. Michael: über den wir beide ganz kurz gesprochen hatten. Aber wir haben hier im Podcast schon öfter über GTA und Videospiele, Computerspiele geredet. Deswegen wäre es seltsam, wenn Cemifer Lawrence: Weil wir Nerds sind. Fertig. Michael: dieses Video keine Erwähnung findet. Was war dein Gefühl, als du ihn das erste Mal gesehen hast, diesen Gameplay-Trailer? Cemifer Lawrence: Ööööö absolute Fassungslosigkeit. und zwar, da kann ich auch ganz klar sagen, warum. es... Also erstens, total krass, es das bei Netflix lief, Michael: Hm. Cemifer Lawrence: Aber auch, dass... Es gibt ja dann doch immer wieder sehr, sehr große Spielereien, die große Trailer rausbringen und so. Und die... so viele Versprechungen dahinter haben und irgendwie immer alles verspätet kommt und das irgendwie gar nicht einhalten und Michael: Mhm. Cemifer Lawrence: irgendwie habe ich das dolle Gefühl, dass das dolle eingehalten wird bei Rockstar und bei GTA 6 und das finde ich krass. Michael: Ne, Verspätungen haben sie ja. Das haben sie ja schon geschafft. Aber... Ne. Das gehört ja auch dazu. Cemifer Lawrence: Ja, Verspätungen, Verschmettungen, kann man sich jetzt nicht mehr... Also, die sind seit 13 Jahren am Werkeln, aber ganz viele können dem Druck dann nicht standhalten und bringen Michael: Mhm, das stimmt. Cemifer Lawrence: das Produkt dann unfertig raus. Und ich hab das Gefühl, dass GTA 6 das nicht macht. Die halten jetzt schon seit 13 Jahren dem Druck stand und die werden das zur Not auch nochmal verschieben. Aber was auch immer, es ist völlig egal, die werden das Spiel nicht unfertig rausbringen. Oder selbst wenn sie es unfertig rausbringen, es ist jetzt schon an so einem Level, Michael: Hm. Cemifer Lawrence: das ist unglaublich. das ist... Mama, du musst nicht leise sein übrigens. Du darfst ganz normal machen. das ist... wohnst hier. Michael: Ja, das ist also... Ich glaube, du hast es mir auch geschrieben, dass das ja die Videospielewelt für Jahrzehnte verändern wird, wahrscheinlich. Cemifer Lawrence: Ja. Michael: Weil ich habe es jetzt auch wieder gehört, die hatten irgendwas so die zwei Milliarden Dollar Budget für dieses Spiel, was sie zu einem großen Teil durch Vorbestellungen alleine schon wieder drin haben. ist einfach generationell. Ja. Cemifer Lawrence: Ja, ich gehöre auch dazu. Ich habe 100 Euro ausgegeben dafür schon. Das Spiel ist noch nicht mal bei mir angekommen, aber ich habe es schon gekauft. Michael: Ja, zwei Monate, nee mehr als zweieinhalb Monate noch. Cemifer Lawrence: Ja. Michael: ja, ich bin auch, also ich werde mir dafür die PS5 wahrscheinlich holen, einfach nur weil ich... Im Mai. Cemifer Lawrence: Ich hab mir dafür im November die PS5 schon gekauft. Weil damals der Plan ja noch war, dass das Spiel im Mai rauskommt. Und ich hätte... Ich muss echt sagen, auch wenn es mich abfacken würde, ich wäre damit d'accord, wenn sie es doch nicht am 19.11. rausbrechten, sondern erst einen Monat später oder zwei, weil sie das Gefühl hätten, sie wollen es wirklich so perfekt wie möglich haben. Ich fänd's okay. Michael: Aber das Tolle an der modernen Computerspielewelt ist, dass die ja auch Updates machen können. Wenn du früher irgendwie Cemifer Lawrence: korrekt. Michael: im Media Markt die Spiele-DVD holen musstest, dann konnten da keine Änderungen mehr durchgeführt werden. Aber das geht ja heutzutage. Also ich glaube schon, dass es da rauskommt. Und es ist halt perfekt, weil es ist genau eine Woche nach meinen drei Solos. Und da Cemifer Lawrence: Ja. Michael: fällt dann sehr viel Anspannung von mir ab. Und dann sperre ich mich erst mal zwei Wochen ein. Das ist so der Plan. Cemifer Lawrence: Und für mich wäre es timing-technisch auch noch ziemlich gut, weil ich ja dieses Jahr noch kein Theater habe. Und nächstes Jahr schon. Das heißt, Michael: Mmh. Mmh. Cemifer Lawrence: ich würde auf jeden Fall abends immer eine Möglichkeit finden, dieses Game zu spielen und auch zu streamen und auch nicht. Michael: Aber wie ich dich kenne, würdest du auch, wenn du mit einem Theaterstück auf Tour bist, deine PS5 mitnehmen, sie im Modellzimmer immer an den Fernseher anzuschließen. Cemifer Lawrence: Ich nehme es an, Ich würde sogar tatsächlich überlegen, ob ich ... ob ich alleine dafür, über diesen eSIM-Anbieter, mit dem ich in der Türkei echt sehr, sehr, sehr gutes Internet habe, für die Zeit, ich auf Tour bin, auch ein eSIM für mein Handy in Deutschland hole, Michael: Mmh. Cemifer Lawrence: weil ich dann einfach zwei Wochen lang unlimited ...Hotspot für meine PlayStation einrichten könnte. Michael: Hm, das ist ein guter. Cemifer Lawrence: Ich hab Michi vorhin einen Screenshot geschickt von meinem Internet ...auf dem Handy und ich hatte 220 MBit die Sekunde. Und das ist... Michael: Das ist okay. Cemifer Lawrence: Ich hab in Hamburg WLAN, das ich jeden Monat bezahle. und ich hab den Stecker in meinem Computer stecken. Also es ist die beste Bandbreite, die ich haben kann in meiner Michael: Hmm. Cemifer Lawrence: Wohnung und die ist nie höher als 90 mbit die Sekunde. Michael: krass. Das ist echt krass. Nee, aber gut so. Cemifer Lawrence: Ja. Und es ist jetzt gerade über mein Handy sind mein Handy, das Handy meiner Mutter und der Laptop meiner Mutter verbunden. Michael: Hm. Cemifer Lawrence: Und es funktioniert. Also, Chapeau. Michael: gut. Chapeau an diesen ominösen eSIM-Anbieter. Da kann man auch... Cemifer Lawrence: Ja, ich kann ihn auch gerne nennen. Maya Mobile. M-A-Y-A Mobile. Funktioniert super. Michael: Und mit dem Code KUNSTFAUR. Wir schreiben die mal an, ob die Bock auf eine Collaboration haben. Cemifer Lawrence: Ey, ich hab jetzt schon mindestens zwei, aber ich werd nächste Woche noch einen dritten Podcast über die aufnehmen. Das hilft denen ja. Michael: Ja eben, dann machen wir mit denen einen Deal. Bevor wir jetzt rüber gehen und über Bahnreisen sprechen, wo so mobile Daten ja auch immer gut sein können. Cemifer Lawrence: Es wird bei GTA 6 auch krasse Zuginteraktionen und Bahnhofsinteraktionen geben können. Crazy, Michael: Das stimmt und mobile also diverse apps auf dem handy wird es auch geben Cemifer Lawrence: Ja, das stimmt. Michael: So ich habe vergessen welche Welcher der drei spots ist als nächstes dran ist wir lassen uns alle überraschen aber ich nehme unseren Lieblingsspot Cemifer Lawrence: Hallo, Freude! Michael: So sieht's aus. Der Link übrigens jede Woche Cemifer Lawrence: Ähm, kurze Frage. Michael: ganz oben in den Show Notes. Könnt ihr da draufklicken und ganz kurz zeichnen. Cemifer Lawrence: Hast du das schon unterschrieben? Michael: Ich hab das schon unterschrieben, diverse Male zurückgezogen und wiedergemacht. Jedes Mal, wenn du mich gefragt hast. Und du? Cemifer Lawrence: Genau. Michael: Wollen wir, wir haben es ja angeteasert, wollen wir mal über Bahnhöfe sprechen? Cemifer Lawrence: Lass mal über Bahnhöfe sprechen. Bahnhöfe sind richtig cool. Ja, ich hab mal wieder, ähm... Ich bereite mich ja oft auf Themen vor, indem ich Essays darüber schreibe, keine Ahnung warum. Michael: In dem du Aufsatz schreibst. Ja. Cemifer Lawrence: Und der ist auch deutlich kürzer als sonst so, aber ich würde den einmal ganz kurz reinstarten damit, wenn der das Recht ist, Michi. Michael: Starten wir einfach damit mal rein ins Thema. Cemifer Lawrence: Heute machen wir bei Topf oder Flopf Bahnhöfe. Und mir fällt auf, dass es relativ einfach ist, alle deutschen Bahnhöfe über einen Kamm zu scheren, und zwar über einen negativen. Es ist recht einfach zu sagen, dass an Bahnhöfen der großen Städte immense... der großen Städte... egal. Immenser Drogen- und Alkoholkonsum stattfindet, dass viele Junkies da abhängen, dass man immer auf seine Wertsachen aufpassen muss, weil sie einem sonst geklaut werden, dass allgemein viele Straftaten passieren, dass deutsche, vor allem große Bahnhöfe immer vollgestopft und dreckig und eklig sind und dass sie meistens unübersichtlich sind. Die meisten dieser Punkte gelten auch für kleinere Bahnhöfe. Aber was man bei dieser Pauschalisierung leider oft vergisst, ist, Bahnhöfe sind auch Knotenpunkte. Verkehrsknotenpunkte, aber gleichzeitig gesellschaftliche Knotenpunkte. Da treffen Menschen aufeinander, die sonst kaum denselben Raum teilen würden. Arm und reich, gesund und krank. Menschen auf dem Weg zur Arbeit, in den Urlaub, Hause, zu einer Beerdigung, zum ersten Date, zu einer Hochzeit. Und gleichzeitig sind sie Orte der Freiheit. Eigentlich ein ziemlich romantischer Gedanke. Und überall da, wo all diese sozialen Ungerechtigkeiten stattfinden, da findet oft auch soziale Gerechtigkeit statt. In Form von der Bahnhofsmission, in Form von anderen Hilfsorganisationen, von Menschen, die nicht den Junkie sehen, sondern den Menschen dahinter, denen der Hilfe braucht. Und ich möchte hier auch nicht meinen allgemeinen Frust über die Deutsche Bahn auf Bahnhöfe und deren Mitarbeiterinnen übertragen. Auch wenn wir das schon öfter hatten, deutsche Bahnmitarbeiterinnen. die tatsächlich physisch anwesend sind, geben meist ihr Bestes, eine gute Lösung für die generell in Massen vorhandenen Probleme zu finden. Und wenn man ihnen mit gebührendem Respekt entgegenkommt, erwidern sie diesen meistens. So, das alles im Hinterkopf. Der Bahnhof Stuttgart ist und bleibt, und das Michael: Hahaha! Cemifer Lawrence: vermutlich für immer, ein furchtbares Beispiel für das, was an deutschen Bahnhöfen oft schiefgeht. Er ist kackenhässlich, immer alles abgesperrt, sodass man nie weit, äh, sodass man immer super weite Umwege gehen muss. Das gepaart mit der allgemeinen Unpünktlichkeit der Züge der Deutschen Bahn sorgt eigentlich immer dafür, dass man seine Anschlüsse verpasst. Es ist laut, die Boxen über die die Durchsagen kommen sind generell so eingestellt, dass sie in den Ohren wehtun, man aber trotzdem nichts versteht, es stinkt, es ist überfüllt, man muss auf seine Wertsachen aufpassen. Man wird random von anderen Menschen angeschrien oder angehustet oder angespuckt. Das ist ein Abenteuer, das ich keine Lust habe. Das war mein erster absoluter Flopfbahnhof. Stuttgart. Michael: Das. Das erste. Ja. Sehr spannendes Thema hab ich natürlich auch auf der Liste, weil ich auch sehr viel in Stuttgart war letztes Jahr. Und klar, es ist richtig ... Cemifer Lawrence: Du findest es nen großartigen Bahnhof. Michael: Er ist fantastisch. Der Status quo ist großartig. Nee, aber ich guck mir manchmal ganz gerne die Videos der Deutschen Bahn an, es darum geht, was da gerade gebaut wird. Und wo dieser Bahnhof außenrum, also diese riesige Baustelle seit Jahren außenrum gebaut wird. Cemifer Lawrence: Eiert. Ja. Michael: Und das könnte ganz geil werden, wenn's mal fertig ist. Also, ist scheiße, dass das alle paar Jahre verschoben wird. Ja, Stuttgart 21 heißt Stuttgart 21, Cemifer Lawrence: Ja, aber wird's fertig? Das ist die Frage. Seit wann soll das denn schon fertig sein? Soll das seit 2012 fertig sein oder so? Michael: weil's 2021 fertig ist, glaub ich. Cemifer Lawrence: Ne, ich glaub nicht. Ich glaube tatsächlich, dass das ein Urban Myth ist. Michael: Ja? Keine Ahnung, ich dachte, das wäre so. Schreibt's uns in die Kommentare. Cemifer Lawrence: Schreibt es in die Kommentare. Schreibt in die Kommentare, warum Stuttgart 21 Stuttgart 21 heißt. Michael: Aber der BER ist ja mittlerweile auch ein gut funktionierender und sehr erfolgreicher Flughafen, obwohl er auch über Jahre hinweg im Bau ein sehr großes Thema und ein Punchline war. Aber klar, also die Tatsache alleine, dass du, du mit der Bahn, also mit der Trambahn, U-Bahn, Stadtbahn, auch immer das ist in Stuttgart, am Bahnhof ankommst, du dann, ich glaub, anderthalb Kilometer, ja, schön erst mal Cemifer Lawrence: noch 15 Minuten laufen muss. Michael: aus der Haltestelle ... in die entgegengesetzte Richtung raus über diesen ominösen Pfad da, der einmal über die Baustelle drüber führt, bis du dann in der Bahnhofshalle bist und dann noch an einer ganz anderen Ecke. Sogar die DB-Lounge ist irgendwo noch mal am anderen Eck. Das ist ja das Schlimmste, das wissen wir ja alle. DB-Lounge, Stuttgarter Hauptbahnhof, Cemifer Lawrence: Ja, ja, das ist immer das Stimmseher. Michael: eine Zumutung. Nee, absoluter Floppsbahnhof natürlich. Aber ich bin sehr gespannt, wenn das in ein paar Jahren irgendwann mal fertig ist. Das wird halt, also ich glaube, alle Baustellen der Münchner Hauptbahnhof ist ja auch Eine große Baustelle schon länger. Cemifer Lawrence: Der ist ja auch schon seit Jahren. Michael: Die Haupthalle haben sie abgerissen vor zwei Jahren oder so. Seitdem ist da alles... Cemifer Lawrence: Ja, aber das ist ja toll. Michael: Ja, aber da ist halt jetzt Baustelle. Aber eine ehemalige Kommilitonin von mir, liebe Grüße, ist da auch ein bisschen mitinvolviert in die Cemifer Lawrence: involviert. Michael: geologischen Vorkommnisse der Tiefbaustelle, weil die ja bis zu 80 Meter runtergraben. Ich glaube, das Vorbild für alle deutschen Bahnhöfe, die gerade umgebaut werden, ist ja der Berliner Hauptbahnhof, wo ja alles so auf ganz vielen verschiedenen Etagen und irgendwie so... Cemifer Lawrence: Der ist auch, finde ich, echt... Also, ich weiß nicht, wenn man den mit einbeziehen würde in die Liste, ich glaube, den würde ich fast noch mit am ehesten topfen. Ja, auf jeden Fall. Michael: würde ich auch topfen. und genau und das ist halt das Vorbild. Deswegen bin ich sehr gespannt darauf, wie das in den paar Jahren aussieht. Ich habe ja die Pläne für München auch gesehen. Da kommt ja die zweite Stammstrecke noch dazu. ist ja alles ja alles also mit ganz viel Optimismus und Vorfreude muss man sowohl Stuttgart als auch München betrachten. Cemifer Lawrence: Ey, ich hab überhaupt kein Problem damit, wenn wir in 17 Jahren ne neue Top- oder Flopfliste über Bahnhöfe machen, Stuttgart 21 dann nicht mehr zu flopfen. Aber jetzt gerade würde ich und nicht nur jetzt gerade, Michael: Jetzt gerade flopfen wir beide. Cemifer Lawrence: sondern auch vor 15 Jahren schon, als Michael: Mmh. Cemifer Lawrence: Stuttgart 21 angefangen wurde zu bauen, flopfen. Michael: Ja, flopfen wir auf jeden Fall. München flopfe ich glaube ich auch. Also ich kenne mich da natürlich Cemifer Lawrence: Ja. Michael: ganz gut aus mittlerweile, auch die Baustelle außen rum. Und ich bin ja jemand, immer sehr organisiert, seine immer selben Wege läuft und die habe ich mittlerweile bei Münchner Bahnhof. Aber wenn die, die werden jetzt die Haupthalle noch weiter verkürzen, dass die quasi einen Steg bauen über die Gleise drüber, dass du quasi nicht zum Ende des Bahnen, also nicht wie sonst in diesem Sackbahnhof einfach zum Ende läufst und da dann weiter geht's, sondern dass du jetzt über einen Steg dann gehen musst, weil die dann eben quasi noch weiter die Halle Cemifer Lawrence: Hm. Michael: weiter abreißen und das wird dann nochmal ganz lustiges Chaos. Da bin ich sehr gespannt. Ich war jetzt auch lange nicht mehr da, was jetzt in letzten zwei, drei Monaten passiert ist. Da habe ich ein bisschen Angst. Aber nee, München ist mein erster Pick und ist auch flopfaktuell auf jeden Fall. Cemifer Lawrence: Ich würde da mitgehen. habe vor... Wann habe ich das letzte Mal in München gelebt? 2018. Vor acht Jahren. Ich bin vor acht Jahren da weggezogen. Vor achtenhalb Jahren sogar weggezogen. Und das war damals auch ein Flopfbahnhof. Was man auf jeden Fall sagen muss, Bahnhof ist ja nicht gleich Bahnhof. Michael: Mhm. Cemifer Lawrence: S-Bahnhof ist ja auch ein Bahnhof und U-Bahnhof ist auch ein Bahnhof und da würde Michael: Mhm. Mhm. Cemifer Lawrence: ich auch mal kurz noch einmal Honorable Mentions nennen. Michael: Mhm. Cemifer Lawrence: Zum Beispiel hier in Hamburg Berliner Tor, die S-Bahnstation, die ist echt vergleichbar mit Stuttgart 21, weil wirklich... Also sie ist Michael: Ach doch, da bin ich auch mal eingestiegen. Cemifer Lawrence: nicht vergleichbar, weil es so lange schon die Baustelle gibt, aber das ist überhaupt nicht inklusiv. Also da kannst du als Person, die nicht laufen kann, bist du einfach, ne, musst du halt dann zu einer anderen S-Bahn-Station laufen, was du ja nicht kannst, weil du ja nicht laufen kannst. Oder halt 7 km an Treppen steigen. Und Michael: Hm. Cemifer Lawrence: diese Treppen sind auch, also die Stufen sind sehr schmal und sehr hoch. Und das ist nicht nur als Person, die nicht laufen kann. Kacke, sondern auch als Person, laufen kann, aber nicht so gerne läuft oder als Person, die Schmerzen hat beim Laufen. Das ist ganz furchtbar. Und dann bist du, dann musst du hochlaufen und dann musst du auch wieder runterlaufen. Also, eigentlich gibt das gar keinen Sinn, dass man hochläuft. Aber man kann halt nicht einfach so da lang laufen. Man muss hochlaufen, irgendwo drüber laufen, über so... Ganz schrecklich. Michael: Ja, das ist ja wie in Stuttgart, dass man die Baustelle außen rum muss, wahrscheinlich, oder? Ja, nee, dann weiß ich sogar auch. Cemifer Lawrence: Auch bei dir München, was war das denn wohl? Obermenzing oder Parsing? Eine der beiden, ich glaube Obermenzing, da war die S-Bahn Station. Michael: Also Passing ist relativ groß, ist ja auch deutsche Bahn, also da halten auch ICs. Cemifer Lawrence: Ja, Obermensing gehört ja zu Parsing, deswegen war ich mir nicht ganz sicher, welche der beiden ich jetzt... Michael: Aber Oberwenzig ist eine eigene S-Bahn Station, die sehr viel kleiner ist als der Parsinger Bahnhof. Cemifer Lawrence: Ja, dann meinte ich Obermensing. Das war, als ich da studiert habe, war das eine krasse Baustelle. Und ich hab aber in Obermensing gewohnt. Michael: In welchem Jahr hast du in Obermensing gewohnt? Cemifer Lawrence: Ist da immer noch eine krasse Baustelle. Michael: Nee, sag mal was. Cemifer Lawrence: 2013 oder 14. Michael: ja, okay, gut. Weil ich hab 2017 Obermensien gewohnt und das wär sehr funny gewesen, wenn wir im selben Viertel gewesen wären. Cemifer Lawrence: Das wäre geil gewesen, ja das stimmt. Ja das stimmt. Wann hab ich angefangen zu studieren, Mama, Papa? 2014 oder 2013? Ich habe 2013 angefangen zu studieren, das heißt ich habe 2013 da gewohnt und auch nur für Michael: Hmm. Cemifer Lawrence: fünf Wochen oder sechs Wochen oder so. Michael: Okay, ich habe ein halbes Jahr da gewohnt. War eine spannende Zeit. Aber ja, zu meiner Zeit war der Bahnhof da. Cemifer Lawrence: Es war ein bisschen länger, es waren auch drei Monate oder so. Michael: Also zu meiner Zeit war das eine relativ normale S-Bahn-Haltestelle schon wieder. Cemifer Lawrence: Ja, dann ist doch gut. Aber zu meiner Zeit halt nicht. Michael: Nee, also Berliner Tor, die Erfahrung habe ich tatsächlich auch ein einziges Mal gemacht, dass ich mich auch gefragt habe, warum ist diese Treppe hier und wo führt sie hin? Ja, nee. Nee, man muss ja. Cemifer Lawrence: Ja. Und man will es so gar nicht rausfinden, aber man muss es leider rausfinden. Michael: Ja. In die Backrooms wahrscheinlich am Ende. Nee, ich hab auch tatsächlich gedacht, dass wir ja nicht nur über deutsche Fernbahnhöfe sprechen wollen. Deswegen hab ich Rotterdam mit auf der Liste. Bist du mal in Rotterdam aus dem Zug gestiegen? Cemifer Lawrence: Nein, aber ich kann es mir eventuell vorstellen, aber erzähl mal. Michael: Rotterdam ist das erste und einzige Mal in meinen vielen Zugreisen, ich erlebt habe, dass das Bahnhofsviertel nicht irgendwie einen weirden Vibe hatte. Weil Rotterdam ist ja wegen dem Hafen im Krieg komplett zerstört worden. Und als es Cemifer Lawrence: Ja. Michael: wieder aufgebaut wurde, haben sie sich da ganz offensichtlich Mühe gegeben, dass da ein sehr modernes Viertel den Bahnhof aus dem Rum entsteht und die kommst halt da raus und du super... Also das Bahnhofsgebäude selber ist jetzt nicht super spektakulär, aber auch voll modern und voll sauber. Und dann bist du sofort in so einem Bankenviertel, was auch mit einer sehr coolen Architektur, also mit einer sehr spannenden Architektur ist. Und ich war einfach komplett geflasht einfach nur davon, es jetzt nicht ist wie überall irgendwie so eng stehende Gebäude und Cemifer Lawrence: Ja. Michael: einfach komplettes Chaos überall, sondern... Es war sehr weitläufig und sah alles sehr, cool und sehr sauber und sehr offen aus. Und das hat mich sehr überrascht und war sehr positiv, weil ich hab verzweifelt überlegt, was man auf die Liste an Bahnhöfen setzen kann, was man irgendwie topfen könnte. Und den Rotterdamer Bahnhof topfe ich sehr gerne. Cemifer Lawrence: Ja, genau. Bei mir wär's halt Basel darüber, hatten wir ja letztes Mal schon geredet. Michael: Mhm. Cemifer Lawrence: Aber da stell ich mir sowohl bei Basel als auch bei Rotterdam dann die Frage, also, oder ich hol dafür ein bisschen aus, bei deutschen Bahnhöfen, die eben dieses weirde Feeling geben, da ... ist es ja, wie ich auch im Eingangstext erwähnt habe, oft einfach ein Umschlagpunkt von Straftaten und vor allem meistens armen Seelen, die völlig verdruckt und völlig versoffen und dreckig und so sind und ganz viel Polizei, die ich froh bin, dass sie da ist und meine Mutter und andere Menschen, die ich kenne und du wahrscheinlich auch. eigentlich froh sind, dass sie da sind, es ist aber tragisch, dass sie da sein müssen. Gibt es das dann allgemein in Rotterdam und Basel nicht? Oder ist es nur verschoben? Das ist halt die Frage. Michael: Also ich glaube, in Rotterdam, ich kann jetzt nur für Rotterdam oder für die Niederlande sprechen, ich da einfach, also auch schon länger nicht mehr, aber früher immer wieder mal war, wenn meine Tante da gelebt hat. Natürlich gibt es das und gibt es diese Probleme. Und weil Cemifer Lawrence: Und weil du ein krasser Kiffer bist, natürlich. Michael: ich ein krasser Käfer bin, ja. Irgendwo musste das Zeug ja herkommen. Cemifer Lawrence: Ja klar. Michael: Und da gibt es auf jeden Fall Probleme in diese Richtung, dass halt auch da ganz schwierige Situationen ist, für genau diese Menschen, die du beschrieben hast. In Rotterdam weiß ich das jetzt gar nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da gar kein Thema in diese Richtung gibt, weil das ist ja einfach per Default da am Bahnhof eben so ein Thema. Aber es war auf jeden Fall nicht so, dass es sich nach einem Sicherheitsproblem angefühlt hätte, würde ich jetzt mal behaupten. Cemifer Lawrence: Ich hab aber, also wie gesagt, kenn Rotterdam den Bahnhof nicht, ich war auch glaub ich nur ein oder höchstens zweimal in meinem Leben in den Niederlanden überhaupt und da war ich in Amsterdam oder in Groningen. Ich war glaube ich in beiden einmal, deswegen war ich zweimal in den Niederlanden. Äh und Auf die Schweiz, ich hab irgendwo ganz dunkel im Hinterkopf, dass es da irgendwie auch mal so eine sehr öffentliche Debatte darüber gab, die in Deutschland auch stattgefunden hat. dass es da nicht so sauber ist, so allen geht's irgendwie okay, sondern dass das halt ziemlich unmenschlich zur Seite geschoben wird. Und das ist sehr, sehr, Michael: Also... Cemifer Lawrence: sehr gefährliches Halbwissen. Michael: Was ich über die Schweiz weiß, ist, dass sie relativ gutes Netzwerk an Konsumräumen haben im öffentlichen Raum. dass da quasi das nicht so genau so eine krasse Verbotspolitik Cemifer Lawrence: am Bahnhof stattfinden muss, sondern woanders. Michael: gibt, dass da Suchterkrankungen auch mehr als eine Erkrankung und weniger als eine Straftat behandelt wird, was ja hierzulande eher das Thema ist. Und ich weiß nur, dass die mehr Konsumräume haben als wir und mehr auch nicht. Schreibt es in die Kommentare, ob es in der Schweiz irgendwelche zweifelhaften Maßnahmen gibt, mit diesem Thema umzugehen. Cemifer Lawrence: Oder war das Obdachlose oder sowas, die drastisch verschoben wurden? Klingt für mich eher nach Deutschland, also vergiss das lieber einfach wieder. Michael: Das kann sein, da gibt es immer wieder mal ganz schwierige Themen. Ja, okay, also Rotterdam und Basel würden wir aber topfen, Ja, Ja, wollen wir kurz Cemifer Lawrence: Ja. Aber das wären die einzigen beiden. Die ich kenne. Michael: über Hamburg sprechen, weil wir über München schon gesprochen haben. Cemifer Lawrence: Ja, also Hamburg ist genau das, was ich vorhin gesagt habe. Also... Er ist... Michael: Aber ganz allgemein auf Hamburg konkret bezogen, wäre es auf die Idee gekommen, dass es diese zwei Stege am entgegengesetzten Ende der Haupthalle gibt und keine Verbindung außer über die Gleise zwischen den beiden. Cemifer Lawrence: Das war Doktor Hamburger. ich habe absolut keine Ahnung. Michael: Mit dem habe ich noch ein Hühnchen zu rufen. Cemifer Lawrence: Aber ich kann dir sagen, was Hamburg an positiven... Also es gibt so zwei, drei Positividinger bei denen. Also er ist schon relativ übersichtlich. Er ist zwar groß, er hat auch viele Gleise. Michael: Er ist sehr eng, das finde ich halt. Du hast ja diese beiden Stege am entgegengesetzten Enden. Cemifer Lawrence: Du, ey, ich will am Ende, im Endeffekt dieses Gesprächs nicht Bahnhof Hamburg topfen. will nur diesen einen positiven Punkt raushauen, nämlich dass er einigermaßen übersichtlich ist. Aber Michael: Mhm. Das stimmt. Cemifer Lawrence: eben dadurch, dass er halt, also es ist ausgeschildert. Es ist nicht übermäßig gut ausgeschildert, aber es ist ausgeschildert. Und es geht von Gleis 1 bis Gleis 14 oder so durch. Und es ist dann 1, 2, 3, 4, 5 und so weiter. Genau. Michael: gibt nicht so viele versteckte Gleise wie... genau. Ja. In München hast du ja drei Bahnhöfe zusammen und du weißt gar nicht, in welchem Bahnhof du jetzt richtig bist. Cemifer Lawrence: Und meine Mutter hat vorhin auch von, ich glaube das war der Bahnhof, ich weiß gar nicht mehr, Becher, aber... Köln-Deutsch. Köln-Deutsch, genau. Da hat sie gesagt, dass der furchtbar unübersichtlich ist und dass man da irgendwie, dass Gleis 11 nicht nach 10 kommt, sondern nach Gleis 49b oder so. Was überhaupt gar keinen Sinn ergibt und das ist, Michael: Ja. Cemifer Lawrence: ich finde auch den Frankfurter Bahnhof teilbar, also Frankfurter Main finde ich... der ist riesig. Und der ist irgendwie auch übersichtlich genug, Michael: Mhm. Cemifer Lawrence: aber ich mag ihn trotzdem nicht. Michael: Ja, ich finde dieses Konzept Sackbahnhof hat keine Zukunft, aber ich glaube, das weiß die Deutsche Bahn auch. Deswegen wird München jetzt auch ein Durchgangsbahnhof und ich glaube langfristig Sack. Cemifer Lawrence: Das ist schön, dass du Sackbahnhof sagst, weil das ist eine Mischung aus Sackgassenbahnhof und Kopfbahnhof, wie es eigentlich heißt, glaube ich. Michael: Ich hab schon Sackbahnhof gehört und ich finde Sackbahnhof trifft es einfach sehr gut, weil es auch sehr wenig auf den Sack gehen kann. Cemifer Lawrence: finde ich auch. Alrighty, glaube wir einen Knotenpunkt machen. Weil hier ist jetzt auch gerade ein Elektriker. Michael: Alrighty, was sagst du? Ich glaube wir machen einen Urlaubsknoten Jo, weil dann kannst du... Ach Mensch, dann würde ich sagen, machen wir eine ganz schnelle Abmoderation bevor uns noch der Strom abgestellt wird. vielen Dank fürs Cemifer Lawrence: Ja, hey hey, funny. Michael: Zuhören, vielen Dank für diese kurze... für das Dabeisein bei dieser kürzeren Urlaubsfolge. Nächste Woche sieht's wahrscheinlich genauso aus, weil es auch noch mal eine Urlaubsfolge ist, Hitscham. Ich hab nächste Woche wieder ein paar Auftritte gespielt, wieder was zu erzählen. Und wenn's euch gefallen hat, lasst uns das wissen, indem ihr Kommentare schreibt, direkt Nachrichten schreibt, indem ihr's weiter erzählt. Wenn's euch gefällt, erzählt's euren Freunden, wenn's euch nicht gefällt, erzählt's euren Feinden. Und das Schlusswort überlasse ich immer meinem lieben Freund, Cemifer Lawrence: Ey, wie wär's? Schreibt mal in die Kommentare und auch bei Instagram und so weiter, wenn ihr mal wollt, dass michi und ich ne Folge in Persona aufnehmen, aber unterwegs. Entweder in einem Zug oder in einem Bahnhof oder in einem Michael: in einem Flugzeug. Cemifer Lawrence: anderen Land. Nee, in nem Flugzeug, da bin ich zu nervös, zu reden. Aber ansonsten... Oder sollen wir zusammen Flugschein Michael: Schreibt uns. Cemifer Lawrence: machen? Keine Ahnung. Michael: Yeah. Tschüss! Cemifer Lawrence: Ciao, ciao!