Veronika K.: Herzlich willkommen, Feed the Beast, die Timeline der herrschenden Verhältnisse, die erste richtige inhaltliche Folge und das zum Beispiel mit Veronika, die gerade frisch aus dem Urlaub ist. Und leider schon direkt wieder Urlaub greift, weil zwei Wochen Urlaub und man wird von so einer Welle an E-Mails überrollt. Ja, ich könnte mich direkt wieder den Flieger setzen, zurück in die Toskana, zurück in Pimmel, in den Uffizien angucken und... ein paar Grüllchen trinken und Burrata essen. Aber zum Glück bist du immer so ganz kurz zwischen deinem Dolce Vita Aufenthalten auch wieder hier und wir können reden, mal gucken, ob wir zwischen den nächsten dann Folge 2 aufnehmen können, ob das hier weitergeht oder ob du irgendwann einfach da bleibst. Zum Glück kann man Podcasts ja auch einfach übers Internet aufnehmen. Das nächste Mal dann von der Terrasse unserer schönen Ferienvilla. Umringt von Schwalben und niedlichen kleinen Echsen und vielen zu vielen Stechmücken. Aber war ein guter Urlaub. Aber ist die Frage, wenn du in der Toskana sitzt und die Echsen anschaust, willst du dann noch diese Podcasts aufnehmen oder hast du vielleicht auch einfach anderes im Kopf? Also das ist tatsächlich so, man kriegt irgendwie so die Frau aus dem Internet, man kriegt so belastende Dinge aus dem Internet nicht aus der Frau raus. Und das ist ja so, wenn man sich, also das ist... kenne, glaube ich, alle Leute, die sich irgendwie mit so belastenden Dingen befassen. Man schaut ja nicht nur in den Strudel, der Strudel schaut in dich zurück und man wird immer und immer wieder reingezogen. Also irgendwann würde ich ein Gefühl tiefer in eine Galere führen, weil ich mich zu lange nicht mit belastenden Männern im Internet befasst habe. Wie wir es heute tun werden. Genau, wir tun das, damit ihr euch das nicht alles anschauen müsst, was wir uns angeschaut haben. Und Da kann man vielleicht sagen, heute wird noch die nettere Folge, würde ich mal sagen. Und ich glaube, bei einigen, was wir heute besprechen werden, wird man vielleicht denken, ⁓ das ist die nette Version, okay, und dann kommt Folge 2 und wir sprechen über Andrew Tate. Und dann werdet ihr verstehen, warum das heute die nettere Folge war. Und auch die heutige Folge wird auch schon ein Einblick in ziemlich unangenehme Ideologien, ziemlich unangenehme Persönlichkeiten, ziemlich unangenehme Ecken des Internets und außerhalb des Internets. Wir reden über die Manosphere. Und zwar heute mal über die richtige alte Manosphere, die heute vielleicht... Gen Z kennt das gar nicht mehr. Weiß ich nicht. Kennt ihr das noch? Jordan Peterson. Wer war noch wichtig? Jack Donovan, ist so mein OG-Mennosphere-Typ. Jack Donovan, der zum Beispiel sagt, ist nicht schwul, er ist androphil. Schwul ist eine degenerierte Kultur, er schickt einfach nur andere, extrem männliche Männer. Genau. Und im Vergleich zu Andrew Tate, eigentlich immer noch harmlos. Und auch die OG-Pickup-Artists, ich will an der Stelle auch so bisschen sagen, so Reject-Modernity wie Andrew Tate. Embraced tradition, wie heißt der Typ noch mal, der mit dem komischen Hut? War das Rouge? Nee, nee, nee. Warte, ich google das schnell. Mystery. Reject modernity, embraced tradition. Ich musste immer an Mystery denken. Mystery war so ein OG-Pickup-Artist in den Nullerjahren. Wenn ihr ihn googelt, das ist ein Mann mit einem sehr lustigen, peinlichen, flauschigen Hut. und so einem Soulpatch. Also damals hatten die Pick-up-Artists zumindest auch den Anstand ästhetisch interessant auszusehen und nicht wie und nicht wie Antotate, halt aussieht wie diese Sardine aus dem SpongeBob-Karton. Ich erinnere mich aber, wenn du das grad erzählst, Klingels, war das nicht so bei dem aber auch so ein Gimmick, das er genutzt hat als Pick-up-Artist, weil er hat diesen Hut und dann ist logischerweise, und wir sind ja schon mittendrin, dann denkt sich eine Frau natürlich, ⁓ warum hat er diesen Hut? Bamm, gibt's einen Grund zu reden und dann geht das Game los. Genau. Und das Ding, also sowas nennt sich dann ja auch Peacocking, quasi wie der Pfau, der sein Gefieder ausfächert. Man muss sich ja auch interessant machen für Frauen. Auch etwas, woran Antutate scheitert. bin echt nicht an, also wir kommen schon an den Punkt, wo ich irgendwie sage, ich vermisse Mystery. Wir haben auf jeden Fall heute auch eine Folge voller Tiere. Wir haben jetzt den Pfau schon gehört. Ich kann schon mal spoilern, es geht noch ⁓ den Hummer. Und auch Schimpansen und Bonobos kommen noch vor und wer weiß vielleicht noch mehr Tiere. Es geht heute ⁓ die Manosphere, es geht ⁓ Tiere. Wir haben ja bei Folge 0 so angekündigt, ich glaube ich habe das angekündigt, wir wollen irgendwie auch mal diesen Begriff Ideologie so ein bisschen aufdröseln, aber ohne dass wir jetzt vorlesen was Marx damals dazu erzählt hat, sondern einfach mal ein praktisches Beispiel und ich finde die Manosphere bietet sich dazu mehr als gut an und Wir werden heute ein bisschen zurückgehen, weil wir haben schon gesagt, End rotate wäre wahrscheinlich das erste, wenn man Leuten sagt, Manosphere wird der Name fallen, ⁓ den geht es heute nicht. Das bleibt euch noch einmal erspart. Wir wollen heute über ein paar andere Leute sprechen. Vielleicht ein kurzer Einstieg, gerade für die, die sagen, keine Ahnung, über was ihr da redet, die kenne ich ja alle gar nicht mehr, das war vor meiner Zeit. Warum die alte Manosphere? Also wir müssen uns ja vor allem anschauen, das was wir heute haben, die sogenannte Neo-Manosphere. Also Leute wie Endotate, Fresh and Fit und halt auch so diese ganzen Leute, einen wirklichen Griff aus der Manosphere gemacht haben, die ein Slop-Equal-System aus Content machen, die sind ja nicht in einem luftleeren Raum entstanden, sondern die basieren ja auf einer rumreichen Tradition an Frauenhass, Maskulinismus, der Legitimation patriarchaler Herrschaft. Und genau, wir wollen uns heute mal die Wurzeln dieses ganzen digitalen Sumpfes anschauen. Man kann, wenn man es grob zusammenfassen will, sagen, es geht ⁓ Sachen, die eigentlich immer seit Jahrhunderten darum wabern als Ideen und die in jeder neuen Version noch dümmer werden. Noch dümmer, noch platter und noch... Ja, einfach... Menschseinlicher, noch mesogener und... Naja, halt auch nochmal so, das war ja auch schon so bei der frühen Mennosphäre, in Deutschland ist ja der Kollege, auf den wir auch noch zu sprechen kommen, so das passende Beispiel. Früher ging es halt schon mehr ⁓ die Ideologie und heute ist tatsächlich so der Griff und das Monetarisieren von Content der zentrale, also nicht der zentrale, aber ein wesentlich zentralerer Punkt als früher. Ja, viele der Leute, bei die wir jetzt gleich sprechen werden, haben tatsächlich einige Bücher geschrieben. Das ist heute nicht mehr so ganz der Vibe der Menosphere. Ja, warum sollte man Bücher schreiben, wenn man Podcasts machen kann? Ich hab immer ein Beides gemacht. Genau, warum sollte man Bücher schreiben, wenn man in Podcasts Mikrobrüllen oder peinliche TikToks machen kann? Ja, das ist auch so bisschen der Punkt, den wir auch immer heute wieder sehen werden. Vieles, über das wir heute reden, das muss man gleich vorwegnehmen. Die Menosphere ist grundsätzlich, würde ich sagen, kann man schon sagen, auf der politischen Rechten. Aber mir fällt so der ein oder andere linke Influencer ein. Gerade aus dem englischsprachigen Raum, aber vielleicht auch aus dem deutschsprachigen, wo man sagen muss, da findet man einiges wieder. Fängt er zufällig mit H an und hört mit ABI auf? Also Hasan Palka ist sicherlich der erste, aber da gibt es noch so ein, zwei andere, über die wir gar nicht reden müssen. Wir müssen ja keine Werbung für die machen. Aber es ist schon auffällig, dass es so ein, zwei Punkte gibt, bei denen die, außer Antisemitismus natürlich, sich mit der extrem rechten treffen. Und das ist häufig bei so Dingen, die irgendwann mal aus der Manosphere rausgekrochen sind. Und wir sehen das halt, also es ist auf jeden Fall Mesogenie und Antifeminismus als Common Determinator. Transfeindlichkeit haben wir auch ganz häufig, weil eben Queerness und davor Transgeschlechtlichkeit Auswirkung einer verachteten Moderne ist und der echte Arbeiter hat da natürlich nichts mit zu tun, weil der echte Arbeiter weiß, männlich, heterosexuell und sagt auch mal Fotze. Und diese blöden Feministinnen, die stören dabei einfach nur mit ihrem ewigen Gequengel und ihrer Kritik, die nichts anderes ist als Spaltung. Hasan Piker ist gar nicht weiß. Nach diesem krassen Gegenargument, das alles, was du gesagt hast, quasi widerlegt, habe ich als Einstieg mal ein paar Zitate mitgebracht. Und ich würde behaupten, dass drei Zitate von drei verschiedenen zentralen Figuren, kann man denke ich sagen, oder von auf jeden Fall in ihrer gedanklichen Stoßrichtung wichtigen Figuren. Und ich würde auch behaupten, in denen steckt alles drin. Also wenn wir uns die klassische Manusphere angucken, da ist alles drin. Und eigentlich gibt es kaum jemanden, der da noch irgendwas hinzufügt, außer sehr viele neue Ideen, immer wieder zu kauen. Und sehr viel Dummer zu machen. Und ich meine, wir reden hier schon von einem Level an so extremer Dummheit. Und es bedarf wirklich einiges an können, sag ich mal, einfach noch viel brutaler, ignoranter, gemeiner, hämischer zu machen als so die Grundlage, von der wir heute sprechen. So gotta respect that kind of. Aber das Fiese ist, wenn wir jetzt gleich zum Ersten kommen, würde ich sagen, vieles, was wir heute sehen, Andrew Tate, der ist absolut erschreckend erfolgreich, keine Frage. Aber vielleicht würden doch eine Menge Leute, wenn man denen erzählt, was der so macht und was der so sagt, noch sagen. Nee, also das ist ja krass. Wir haben heute ein, zwei Leute dabei, da würde ich sagen, die sind deutlich Anschlussfähiger. Mindestens einer, würde ich sagen, ist bis er so am Ende noch bisschen mehr durchgeknallt ist, war der sehr, Anschlussfähig. Den hättest du auf alle möglichen Polien setzen können und der wäre da, glaube ich, durchgegangen. Obwohl er ganz, ganz zentral ist für das, was man so Manusphere nennt. Dann würde ich sagen, leg mal los, Zitatin raten. Wer liebt es nicht? Auch fürs Publikum. Ihr könnt gerne mitraten. Boys are suffering in the modern world. They are more disobedient negatively or more independent positively than girls and they suffer for this throughout their pre-university educational career. They are less agreeable, agreeableness being a personality trait associated with compassion, empathy and avoidance of conflict. Boys' interests tilt toward things. Girls' interests tilt toward people. Strikingly, these differences. Wer war's? Ist es Jordan Peterson? Natürlich ist es Jordan Peterson. Mein Ton war nicht weinerlich genug, das war nicht authentisch, weil sonst wäre der Ton noch viel weinerlicher gewesen. Ja, du hättest so bisschen mehr weinen müssen, ein bisschen mehr Pathos reinbringen, ein bisschen mehr Tränen vergießen über die armen Jungen, die von dem Feminat, in dem wir leben, grundsätzlich verweichlicht werden, sodass es keine strammen Männer mehr sind, die ihr Weib und Vaterland verteidigen. So wie es eigentlich tief in ihren Genen beginnt steckt. In ihrer Psyche. Und damit haben wir eigentlich auch den, ich gerade meinte. John Peterson auf jeden Fall in vielem, was er sagt, ich sagen bis weit in das, was man immer so politische Mitte nennt, was natürlich ein Unsinnbegriff ist, man redet gern davon. Total anschlussfähig. Da finde ich, ist es sich auch wichtig, anzuschauen, woher kommt Jordan Peterson eigentlich? Jordan Peterson war vor so einer Karriere als transfeindlicher Kulturkämpfer, Dozent in Kanada. An welcher Unge noch mal? Ich meine Toronto, aber... Genau, war auf jeden Fall Dozent eben für Evolutionspsychologie und da halt auch einfach so relativ mediocre, unbekannt, hat halt so sein Dozentending gemacht, über Evolutionspsychologie gebabbelt. Und wie viele Männer, die unzufrieden mit ihrer Karriere sind, hat er sich dann auf eine Sache fokussiert, die garantieren Reichweite bringt, nämlich Outrage zu schaffen. Es ist ihm auch ziemlich gelungen, also von irgendeinem ja, mittelmäßigen Evolutionspsychologen zu jemandem, auf YouTube eine Zeit lang ... Ich würde sagen, Fort Charlie Kirk war ... war eher die Person, die in so einer nicht-offenen Rechte radikalen, sondern so einer Anschlussfähigen an Konservatismus, so in dieser Brückenfunktion zwischen relativ weit außen rechts und klassischem Konservatismus, der YouTube-Star war, der auf dem Campus ging und sich mit den durchgeknallten, blauhaarigen, September-gepiersten, nicht mehr so ganz klar ins Geschlecht zuordnenbaren Studies gestritten hat, der sie widerlegt hat. Und da haben wir auch diesen, diesen Typ den er ganz klar in der Menosphere macht. Er ist der rationale, er ist der rationale Wissenschaftler, der jetzt endlich mal sagt, wie es ist und mit diesem ganzen Wahnsinn, ganzen neuen Ideologien aufräumt. Harte Fakten, Psychologie, Biologie. Einfach mal sagen, wie es schon immer war und wie es ist. Alleine schon, dass es eben als so ein Spektakel, den man beiwohnen kann, inszeniert hat. Das spricht ja auch ein ganz bestimmtes Publikum an, nämlich der Typ, der sich gerne darin überlegen fühlt, diese ganzen irrationalen Gender-Leute so zu triggern. Und das ist ja auch ganz wichtiger Punkt, so dieses sich daran erfreuen, andere verbal triggern und erniedrigen zu können und das mit Fakten und Rationalität zu verkaufen. Und dabei ist so ein ganz, ganz wichtiger Punkt, Wenn zum Beispiel eine queeren Person die Geschlechtsidentität abgesprochen wird, das ist ja ein ganz fundamentaler Eingriff in das Recht auf die eigene Existenz. Und natürlich ist man da verletzt. Und gerade halt auch als junge queere Person wird man da wütend. Und das ja auch zu Recht. Aber diese berechtigte Wut wird dann eben sehr gezielt in dieser Inszenierung hergenommen, ⁓ zu sagen, schaut mal, wie irre die alle sind und wie ich es widerlegen kann. Das ist auch so ein interessantes Phänomen bei Peterson. krass. Bei vielen anderen kann man das genauso beobachten. Auch hier wieder nicht nur in der Manosphere, nicht nur auf der politischen Rechten. Aber dieses ... anderen extrem hart zu sein und wirklich extrem verletzend und sich darin natürlich auch zu gefallen. der würde ja selbst nie sagen, dass er ein Sadist ist. würde immer sagen, Entschuldigung, das sind Fakten. Tut mir leid, liegt an dir. Genau und gleichzeitig der weinerlichste Typ zu sein, den es einfach gibt. Jordan Peterson hatte einen absoluten Meltdown wegen der Transition von Elliot Page. Auch gut, auch ein bisschen creepy, wenn man überlegt, was da wahrscheinlich dahinter steckt. An der Stelle der Begriff Meltdown, der ist tatsächlich ableistisch, weil es sich halt, weil autistische Menschen, wenn die halt so Nervenzusammenbrüche bekommen, wird das als Meltdown bezeichnet. Vielleicht da nochmal neu ansetzen auch auch wegen, ähm, ich sage immer ganz gern Top-Suchts-Anfall, weil Top-Suchts-Anfall auch noch mal so dieses Kleinkindhafte so bisschen betont. Top-Suchts-Anfall finde ich gut, auch wieder was gelernt. Wir brauchen aber trotzdem noch mal irgendeinen richtig guten Begriff, eigentlich, ich wäre ja immer sehr dafür, dass man noch mal einen Begriff findet, der das, was hysterisch mal sagen sollte, ausdrückt, aber eben ohne die Geschichte davon und ohne die ganz klare Stoßrichtung, die das hatte, weil eigentlich wäre Peterson absolut hysterisch. So, das wäre wirklich der Begriff, der es trifft. Wenn wir da irgendwas Besseres finden, mal Tupstuchsanfall, da ist mehr. Ich würde sagen, er ist getriggert. er ist ja wirklich, und also ich würde sagen, Begriff, obwohl kann man sagen, er ist getriggert, weil der Trigger, der impliziert hier das Anstoßen auf eine Angst, auf einen Trauma. Und bei ihm ist ja seine ganze Ideologie und seine ganze Existenz ist ja wirklich geprägt von halt auch so der irrationalen pathologischen Angst, dass diese von ihm aus essenzialisierten biologistisch begründeten Verhältnisse, dass die halt so nicht stimmen, weil zum Beispiel trans Menschen wagen zu existieren. Das ist ein ganz, ganz entscheidender Punkt, in den ich gerne so bisschen reingehen würde. Weil wenn wir über den Begriff Ideologie sprechen, das was du gerade gesagt hast, das Biologisieren. diese Behauptung, dass gesellschaftliche Verhältnisse Natur seien. Und damit geht das natürlich einher. Ich kann ja, ich kann sagen, das ist die Wahrheit und wenn dich das irgendwie verletzt, dann tut es mir leid, dass die Wahrheit dich verletzt, aber so ist es nun mal. Das kann ich vor allen Dingen dann tun, wenn ich Dinge einfach als gegeben. Biologisch, psychologisch, er benutzt beides gerne ⁓ Dinge als vermeintlich schon immer da, schon ganz klare Fakten. Fakten lügen nicht. Ich sag doch nur die Fakten. Wollen wir da mal bisschen reingehen? Ja, auf jeden Fall. Das Ding ist ja auch, dass ja Antifeministinnen genauso wie Rassistinnen oder Antisemitinnen, Transfeindinnen ja halt auch immer wieder auf eine vermeintlich gegebene natürliche Differenz zwischen unterschiedlichen Menschen beharren, um so Herrschaftskonstruktionen aufrecht zu erhalten. Das ist dann entweder Gott oder es ist die Biologie. Inzwischen sagt man eher, ist die Biologie, aber ist die nicht auch von Gott geschaffen? Und des... dass dann eben auch diese vermeintliche Minderwertigkeit versucht wird, eben rational zu begründen. Und das ist ja halt auch ganz interessant, dass diese Begründung von Herrschaftsform in der Regel angebracht wird, wenn marginalisierte Menschen sich erheben. Dass zum Beispiel halt die Argumentation einer vermeintlichen intellektuellen Minderwertigkeit in Anführungsstrichen von schwarzen Menschen aufkam, als in den USA schwarze Menschen angefangen haben, gegen die Sklaverei aufzubegehren. Und dann mussten eben Sklavenhalter und Rassisten begründen. Warum das eigentlich doch schon ganz richtig ist, dass Menschen systematisch ausgebeutet werden. Also dass Menschen eben systematisch ausgebeutet und in den Tod getrieben werden. Ja, das ist immer genau das Ding, was man eben nicht macht. In die Geschichte zu schauen, wie haben sich solche Ideologien entwickelt, sondern man sagt, das war schon immer so. Das ist ja irgendwie schon immer so gewesen und jetzt kommen plötzlich so ein paar freaky Leute mit blauen Haaren und behaupten, das wäre schon gar nicht immer so gewesen. Und das ist gerade beim Geschlechterverhältnis gar nicht so lange her, dass das anders war. Das ist das Witzige, dass es wirklich... Also bei Rassismus muss man noch bisschen tiefer reingehen, Kolonialismus und so weiter und so fort, wie man da Rassismus als Rechtfertigungsideologie, die vermeintlich auf biologischen Tatsachen und so besteht... gegründet hat, aber gerade beim Geschlechterverhältnis ist das alles noch viel viel neuer. Und ich würde aber gerne noch mal so bisschen grundsätzlicher reingehen mit diesem Begriff Natur. Weil was Peterson und andere uns ja immer verkaufen wollen, ist es gibt so eine ganz klare Natur. Die ist einfach so, da können wir als Mensch nichts machen und entweder können wir uns mit der verhalten oder wir können uns gegen die verhalten und wenn es gegen die, dann werden wir unglücklich. Zum Beispiel, Frauen kriegen keine Kinder mehr, sondern wollen Karriere machen und dann werden die depressiv und unglücklich. Oder Männer werden, Männer sind nicht mehr Ernährer, Männer sind nicht mehr Krieger, dann werden die zu so Luschen, die aber auch depressiv werden. Depressionen zum Beispiel liegen nur daran, dass wir uns nicht mehr nach der Natur richten. Das heißt, als Mann rauszugehen, zu konkurrieren und zu kämpfen oder als Frau fünf Kinder mindestens in die Pelz zu setzen. Und er sagt ja auch, das sieht man ja schon in der Natur selbst. Und ich finde es da eben auch interessant, dass er dann den Hummern nimmt, das köstlichste aller Tiere. Und der ja halt auch wirklich von Menschen relativ weit entfernt ist. Und er sagt ja so im Großen und Ganzen hier, man sieht eben an den Hummern, wie sie sich territorial gegenüber anderen männlichen Hummern verhalten. Also das ist der Wunsch quasi, ein Gebiet abzustecken, dieses Gebiet zu verteidigen. Und damit halt auch das Vibe abzustecken und das Vibe für sich zu erobern, dass ihr das wirklich dann auch als so ein schlagendes Argument nimmt, warum es dem Mann inhärent sein sollte zu kämpfen. Und an der Stelle will ich auch noch mal so sagen, ich finde es auch ganz interessant, alle Antifeministen sagen immer so Feminismus, das ist so männerfeindlich. Aber wenn man sich halt auch mal so die Menospheer anschaut, ich... finde, es gibt kaum etwas Männerfeindliches, als diese ganzen Clowns, sagen, dein Leben als Mann ist davon bestimmt zu leiden und zu kämpfen und alles, dir den Weg geworfen wird, stoisch zu überwinden und dabei nicht mit der Wimper zu zucken und keine Gefühle zu zeigen. Also das ist pretty sad actually. Ja oder ganz basic, du bist ein Hummer. Also finde ich jetzt auch irgendwie, weiß ich nicht, finde ich schon bisschen beleidigend, wenn mir jemand sagt, du bist wie der Hummer, sei wie der Hummer. Peterson sagt ja nicht nur, die Männer sind wie die Hummer, nein, die Frauen, die Hummerweibchen schauen sich ja an. Also wir zitieren gerade aus 12 Rules for Life, eine Million Bestseller von Peterson, in dem er dir erklärt, dass du unter anderem dein Zimmer aufräumen musst und dich mal gerade hinstellen. Aber die Männchen kämpfen gegeneinander und das Verlierermännchen entwickelt danach irgendwie neues Gehirn und ist für den Rest seines Lebens ein Verlierer. Und das Gewinnermännchen ist ganz glücklich und die Hummerweibchen, die... gehen dann einfach zum Gewinnermännchen. Weil es ist ja viel einfacher, logischerweise, evolutionär, statt zu gucken, ganz komplex, gucken, welches Männchen könnte gut für mich sein, einfach zu gucken, ⁓ der hat gewonnen, da geh ich jetzt hin. Und genau das ist, wie Jordan Peterson sich die Welt vorstellt. So sind Menschen laut ihm. Und was Jordan Peterson auch noch hat, und ich denke, das ist auch so ganz wichtig, er halt, also so, wenn man sich so 12 Rules of Life anschaut, da ist ja vielleicht auch so die erste Gedanke, der ja ganz ... Gut, wenn ihr irgendwelchen Neckbeards sagt, dass sie vielleicht nicht in ihrer Höhle voller vollgepinkelter Flaschen den ganzen Tag auf 4chan rumhängen und League of Legends spielen sollen, sondern auch mal so abspülen. Aber bei Jordan Peterson geht es nicht darum, dass du dein scheiß Zimmer aufräumen sollst oder allein schon lernen, Reproduktionsarbeit zu machen. Nein, bei ihm ist das alles viel tiefer. Nämlich, es gibt Ordnung und es gibt Chaos. Und Ordnung, ist das männliche Prinzip. Männer, haben die Ratio, die wissen, wie es läuft. Die sind in der Lage ihr Zimmer aufzugäumen, aber das Vibe, das dieses mystische Chaos und eigentlich auch so total unverständlich und verschlingend, wo finde ich auch, wenn man so bisschen freudianisch dran geht, das spricht ja alleine schon auch so diese tiefe Angst, vor dem Verschlungenwerden in der Vagina, wo ja halt auch so ein ganzer Rattenschwanz dranhängt. Genau, Kastrationsangst, Gebärneid und so weiter. Und genau, deswegen, und damit begründet ihr quasi auch noch meine patriarchale Vorherrschaft. Das Weib ist gar nicht in der Lage, irgendwas zu regeln, sondern es ist eine Agentin des Kars und der Zerstörung. Genau. Die Frau ist Natur, der Mann ist Rationalität und Beherrschung. Das ist im Kern, da drinsteckt und was uns immer wieder auf neue Arten vorgekaut wird. Und ich finde da die Begriffe erste und zweite Natur ganz hilfreich, wenn man sich das mal anschauen will. Die erste Natur ist einfach jetzt mal ganz vereinfacht das was tatsächlich da draußen gegeben ist. Das was uns stofflich umgibt. Der Baum da draußen ist die erste Natur, also in der Stadt wahrscheinlich eher nicht mehr. Aber die Grundidee, es gibt sowas wie eine Natur, die erstmal unabhängig vom Menschen und von der Kultur entsteht und die auch erstmal unabhängig vom Menschen und der Kultur, der Mensch dann schafft, irgendwie existiert. Dann gibt es bei Marx eben die zweite Natur. Das ist was Menschen schaffen und glauben es wäre Natur. Also beispielsweise bei Marx ist das dann vor allen Dingen Warenformen und Fetisch und so weiter. Das machen wir heute nicht. Dafür gibt es den Marx-Lesekreis. Aber ganz entscheidend ist, es gibt eben Dinge, die Menschen erst mal gesellschaftlich schaffen und dann aber sich dazu so verhalten, als wäre das Natur. Man macht etwas und das Geschlechterverhältnis ist beste Beispiel. Man hat diese beiden, wie gesagt, relativ jungen Ideen noch von so dichotomen Geschlecht zu zwei Geschlechtern, die sich gegenüberstehen, die sich ganz klar unterscheiden, die man ganz klar einordnen kann. Und dann erzieht man Menschen nach dieser Vorstellung, Jungs erzieht man zum aktiv sein, zum tapfer sein, zum kein Schmerz zeigen, Mädchen erzieht man zum passiv sein, zum einfühlsam sein, immer gucken, was brauchen denn die Jungs, was brauchen denn die anderen ⁓ sich sorgen und so weiter. Und dann geht man hin, schaut sich das an und sagt ⁓ ja krass, Jungs sind so und Mädchen sind so, weil die verhalten sich ja so. Also dieses man schafft gesellschaftlich was, reproduziert es dann und dann sagt man das ist Natur. Das wäre die zweite Natur. Und das Ding ist allerdings auch so, dass alles ist ja nicht nur Teil von zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern das ist ja ein ganzes Herrschaftssystem. Also es geht ja auch, es geht ja mehr als ⁓ diese Erziehung, sondern wir haben hier eine enge Verwobenheit von dieser Ideologie. die im Zwischenmenschlichen verwickelt wird, aber die eben auch in Form von Kulturproduktion legitimiert wird und die sich dann natürlich auch ganz konkret in einer politischen strukturellen Gewalt artikuliert, die eben darauf ausgelegt ist, das Herrschaftssystem aufrecht zu erhalten, weil Männer und da eben vor allem Hetero- und CIS-Männer davon aktiv profitieren und sie diese Vormachtstellung, die ja die ja damit einhergeht, dass sie quasi über weibliche Körper verfügen, weibliche Reproduktionsarbeit verfügen, weibliche Fürsorge verfügen und so weiter. das die halt auch nicht, die wird halt ungern aufgegeben. Das ist ganz wichtiger Punkt, wenn wir über Ideologie sprechen. Es geht darum, Herrschaftsverhältnisse zu verschleiern, ⁓ sie aufrechtzuerhalten und aber auch ⁓ Menschen da rein einzubinden. Es ist halt nicht irgendeine wilde Vorstellung, in der man in irgendeiner Sekte anhängt, sondern es sind Dinge, die ich im Alltag genauso erleben kann. Weil wenn ich rausgehe, werde ich die Erfahrung machen, ja, in der Regel sind Männer eher so, wie man sie eben in diesen Geschlechterrollen beschreibt und Frauen eher so wie das andere. Die Frage ist jetzt, erkenne ich eben, dass das was gesellschaftlich Geschaffenes ist oder sage ich, na dann sind die so, wie Peterson, der sagt, genau das ist der Punkt und wenn wir uns nicht so verhalten, dann werden wir unglücklich, weil das ist unsere Natur. ein weiterer Aspekt von Ideologie ist ja auch, dass sie quasi sich als ein notwendig falsches Bewusstsein verkauft, ⁓ mal wieder auf Marx zu rekurrieren. Also dass uns tatsächlich dann auch vermittelt wird, dass das richtig ist, was wir glauben und was wir reproduzieren und Transgressionen davon einfach ein Verstoß gegen die Normalität sind. Genau, ist eben das eigentlich Tückische daran, dass es sehr, gut mit unserem Alltagserleben einhergeht. Ich kann mir die Welt so wunderbar erklären. So das funktioniert schon so, wenn ich so durch die Welt gehe und sage, okay, Männer sind so, Frauen sind so. oder noch alle möglichen anderen Ideologie. Alles hat einen Preis, alle Dinge sind irgendwie aufeinander beziehbar in einem Zahlenverhältnis. Das funktioniert alles sehr gut im Alltag, beziehungsweise mein Alltag funktioniert sogar deutlich leichter, wenn ich das nicht infrage stelle, weil wir eben eine Gesellschaft haben, die auf diesen Herrschaftsverhältnissen aufbaut. Und gerade beim Geschlechterverhältnis kann man da auch nochmal mit Marx selber, aber auch mit so paar Leuten, die an ihn angeschlossen haben, reingehen und gucken. Dieses, hast das schon vorhin gesagt, der Mann ist das Rationale, die Frau ist das Naturhafte, das Chaos. Das ist eigentlich so die Grundidee von bürgerlichen Subjekt. Das bürgerliche Subjekt ist ein männliches, rationales Subjekt. Und ⁓ so zu sein, muss man natürlich einen Gegenentwurf haben. Wenn ich rational, aktiv, geistesmensch bin, dann brauche ich einen Gegenentwurf. Das ist halt die Frau. Die ist irrational, die ist von der Natur immer noch angetrieben, die ist triebhaft. die ist sehr emotional. Und das ist so die Grundidee, wie sich bürgerliche Subjekte konstituiert haben. Und genauso wurde das jetzt zum Beispiel dann auch gegenüber nicht weißen Menschen argumentiert oder auch gegen Juden. Da ist vor allem so dieses Buch Geschlecht und Charakter von Otto Weininger sehr interessant. Das ist von 1903 und so eine der Grundlagentexten des sexualisierten Antisemitismus. wo er quasi sagt, der Jude und das Weib, das sind ein Leib, also auch der Jude ist quasi gar nicht in der Lage, als bürgerliches Subjekt zu fungieren, weil er inherent destruktiv ist, genau so wie das Weib. Aber der Jude ist so bisschen schlauer dann bei Weininger als das Weib. Genau, und was wir bei diesen ganzen Manus-Fee-Leuten, wenn die dann irgendwann komplett durchknallen, noch immer sehr beispielhaft sehen können, diese Idee von einem männlichen Subjekt, dass so rational ist, geht ja immer damit einher, dass man sich selbst zügelt, dass man sich selbst ganz stark diese innere Natur, so ein anderer Begriff, da hilfreich ist, äußere und innere Natur, innere Natur, alles was in uns noch eben naturhaft, triebhaft und so weiter ist, das muss ich die ganze Zeit unter Kontrolle halten, das muss ich die ganze Zeit zügeln, damit ich nach außen der beherrschte, rationale Bürger sein kann. Und was passiert dann? Einerseits, ich projiziere alles, was weg muss, aus mir auf die anderen. auf Juden, Jüden, auf dunkelhäutige Menschen. Aber natürlich klappt das auch immer nur so weit, bis dann doch mal irgendwie die Krise kommt und dann kommt der Top-Suchtsanfall, weil das alles so nicht mehr funktioniert. Willst du mir etwa sagen, dass die permanente Disziplinierung und Selbstzurichtung nicht der Way to go ist, Tarek? Wer weiß, vielleicht haben sie am Ende recht. Ne, wir sehen das ja. Also Jordan Peterson ist eigentlich immer das beste Beispiel, dass diese ganze Geschichte natürlich wahnsinnig fragil ist. Und ich glaube, fragile Männlichkeit würde ich noch mal kurz zurückstellen, sonst machen wir noch ein riesen weiteres Fass auf, was wir nachher auf jeden Fall noch aufmachen müssen. Aber dass das natürlich... Er ist natürlich auch so ein bisschen leichtes Beispiel, weil wie gesagt, er ist so unglaublich weinerlich und kriegt ständig irgendwelche Tobsuchsanfälle, weil irgendein Model ist ihm zu dick auf einem Plakat oder eben Elliot Page hat eine Transition gemacht und so weiter und so fort. Das ist schon trotzdem gutes Beispiel dafür, wie häufig das halt umschlägt und wie widersprüchlich das auch alles ist. natürlich auch dafür, wir haben das jetzt sehr grob gemacht, erste Natur, zweite Natur und so weiter. Wie gesagt, das ist eigentlich alles auch nochmal aufeinander bezogen. Es ist schwer zu sagen, wo hört denn die erste auf, wo fängt die zweite an? Gerade im 21. Jahrhundert jetzt zu sagen, wo ist denn hier genau die erste Natur? Ist das der Baum, hier im Stadtpark steht? Wahrscheinlich auch eher nicht. Aber... Wie gesagt, das ist eher Thema von Marxlesekreis. Aber spannend ist ja schon, wie Peterson auch wahnsinnig widersprüchlich in dem allen ist. Weil er ist ja eben dieses versinnbildliche, bürgerlich-männliche, rationale Subjekt auf der einen Seite. Und wie gesagt, das hat ganz viel damit zu tun, die Natur zu beherrschen. Das ist so bisschen die Grundidee des bürgerlichen Subjekts. Wir unterwerfen die Natur, die Grundidee der Aufklärung, Emanzipation des Menschen, indem er rational wird, indem er alles in kleine Schubladen stecken kann, alles sezieren kann, alles mit einer Logik durchdringen kann und alles sich quasi so zu unterwerfen. Gleichzeitig geht Peterson jetzt hin und sagt, ja, wir müssen uns unbedingt wieder nach der Natur richten. Du musst sein wie der Hummer, weil wenn du nicht bist wie der Hummer, dann wirst du unglücklich. Also es ist ein sehr offensichtlicher Widerspruch, aber er scheint ihm selbst nicht aufzufallen. oder seinen Fans. Aber das ist ja auch immer so das Interessante an reaktionären Ideologien. Die sind ja nicht rational. Die haben vielleicht den Anspruch an sich rational die Welt zu erklären, aber wenn man sich das halt genauer anschaut, sind sie es nicht. Und da kommt halt auch noch mal so dieses Selbstbild von so diesem super schlauen, abgeklärten, selbstreflektierten Typen rein, der sich allerdings halt auch der Psychoanalyse in der Regel verweigert. Und zwar, wenn man sich so ein bisschen mit Psychoanalyse befasst hat, weiß man ja. dass man überhaupt nicht rational ist, sondern von Kränkungen, Ressentiments, Neurosen und so weiter, das grundlegend gesteuert ist. Und dass die eigene Wahrnehmung der Welt, der eigene Umgang mit anderen, das entsteht nicht in einem luftleeren Raum, sondern wir sind ja komplett von den Verhältnissen zugerichtet. Und indem eben Leute wie Jordan Peterson und seine Fanboys das verleugnen, können sie sich dann eben sehr gut in die Position des ... abgeklärten rationalen Kritikers bewegen, der die Welt erklärt und ihm überhaupt nicht getriggert ist, bis er dann zum Beispiel einen Trans-Mann in einem Film sieht. Der rationale Kritiker, sagt, sei wie der Hummer. Es ist einfach lustig und das ist irgendwie so eine Widersprüchlichkeit, die sich durch dieses ganze Thema zieht, weil wir haben ja nachher noch weitere Beispiele und wir werden auch noch sehen, Peterson ist eine Möglichkeit, ein Angebot, wie du sein kannst in der Manosphere als eben der rationale bürgerliche Typ und wir haben noch ganz andere nachhaften. Mann, eben halt auch komplett außerhalb dieses Wahnsinns steht, dieses Chaos, der das Chaos erklärt, der das Chaos einordnet und der sich halt auch überhaupt nicht davon tangieren lässt, bis dann zufällig eine etwas dicke Frau ein Schwimmmodemodel ist. Ja, Peterson ist wirklich so eine Art Karikatur von so einem Vulgärpositivismus. Also eben dieser Idee, was eben mit der Aufklärung aufkam, wir können die Welt komplett sezieren, auf erklären, indem wir alles irgendwie mathematisch berechnen, indem wir alles in kleine Schubladen stecken, indem wir alles kategorisieren. Der Baum ist nicht irgendwie der Baum selber, sondern der Baum ist immer sowas von der Art. Also so ein Gedanke, alles ist Teil einer Art oder einer Gattung. Es gibt nichts irgendwie Individuelles. Man kann alles kategorisieren. Und hier sehen wir schon eine der grundlegenden Ängste, die treibendes Moment der Menosphe ist. Nämlich die Angst vor dem Kontrollverlust, die Angst davor, Dinge nicht beherrschen zu können. Einfach auch die Angst vor der eigenen Unsicherheit und Ohnmacht. Und das ist ja etwas, also ich bin kein Mann, aber ich habe mich lange genug mit Männlichkeit beschäftigt. Unmacht ist ja auch etwas, was nicht mit Männlichkeit zusammenpasst in deren Vorstellung. Unmacht ist etwas, das haben Frauen, haben queere Menschen, das haben generell Menschen, die marginalisiert sind und die nicht an den Hebeln der Herrschaft sitzen. Und Unmacht zu spüren, das weist dich darauf hin zurück, dass du halt doch nicht so wirklich alles unter Dach und Fach hast, wie es dein Bild von Männlichkeit von dir verlangt. Und deswegen ist diese Ohnmacht halt auch mit einer panischen Angst- und Abwehrhaltung besetzt. Und deswegen sind die auch alle so versessen mit diesen ganzen Selbstoptimierungsgraben. Also wie gesagt, Peterson ist hauptsächlich bekannt für seinem Buch 12 Rules for Life, wo er jungen Männern eben sagt, räum mal dein Zimmer auf. Und das ist so banal und doof, das klingt natürlich aber auch super attraktiv, weil eben diese Ohnmacht, wenn ich den Leuten da jetzt irgendwas erkläre von Herrschaftsverhältnissen und bla bla bla, dann spüren die halt immer noch Ohnmacht. Aber wenn ich halt hingehe und sag, das ist eine ganz einfache Lösung, du bist wieder Hummer, du räumst jetzt dein Zimmer auf, dann machst du mal ein bisschen Sport und dann arbeitest du mal daran, dass deine Männlichkeit wieder so wird, wie die Natur das vorgesehen hat. Einfach mal wieder im Einklang mit der Natur leben, mach mal paar Klimmzüge, räume dein Zimmer auf, sei ein Alphamann, dann ist die Ohnmacht weg. Das ist halt einfacher. Ich finde auch das witzige, Herr Petersen, der hat dann ja auch den zweiten Teil von 12 Wurz geschlieben. Ich glaube 12... Two 12 Two Rules oder wie auch immer, wo dann auch so die Zahlschweine seines Hummerkultes dann direkt in die Buchläden und in die Stadien gepilgert sind, wo er dann eben seinen Gospel gepredigt hat. Aber gleichzeitig sozusagen hier, ich habe den ultimativen Lebensratgeber geschrieben und dann noch eine hinterherzuschicken. Also das ist ja auch so bisschen eine Absage an sich selbst. Vielleicht braucht das doch für, also so zwölf Regeln reichen wohl nicht. Aber das zeigt halt auch auf, diese Typen sind Grifter, die einfach Geld daraus machen wollen, irgendwelchen jungen Männern zu verkaufen, dass das Zimmeraufräumen ein Kampf gegen das Matriarchat ist. Das ist halt das eine Thema. Man kann damit wahnsinnig gut Geld machen, weil natürlich auch, wer ist die Zielgruppe? Junge Männer, die irgendein Problem haben, offensichtlich. Weil sonst käme ich nicht auf die Idee, mich in der Menusphäre zu radikalisieren. Und... die eben super empfänglich sind, für ganz einfache Antworten, die dir eine Handlungsmacht zurückgeben, weil das ist halt das große Thema. Du hast Handlungsmacht, wenn du das glaubst. Du bist sofort in der Lage, was zu tun. Sein Alphamann macht dies, macht das. Peterson gibt dir Sachen und da haben wir noch ein paar andere. Gerade Tate ist natürlich auch so ein Beispiel. Der gibt dir sofort was in die Hand, was du machen kannst. Und das ist eine Sache, da hat die gerade die Alt-Ride und auch die Sonstige Rechte, die sich sehr stark auf dieses Männlichkeitsthema bezieht, halten einen riesen Punkt, den sie hat, ⁓ Leute zu fangen. Einfach mal zu sagen, es ist ganz einfach, du kannst bei dir anfangen, wer ein Threatwife oder wer wieder ein männlicher Mann Das ist politische Weg. Du kannst an dir arbeiten, mach das und damit machst du am Ende auch unsere politische Revolution. Und das Ding ist halt auch, dass es eine grundlegend hyperindividualistische und damit halt auch antimaterialistische Weltauffassung Weil es ja komplett verleugnet, dass man in komplexen gesellschaftlichen Gefügen lebt, in denen man halt gar nicht so mächtig ist, sondern einfach tausend Zwängen und halt auch tausend Erwartungshaltungen, tausend Inter... also und halt auch so, denen seinen Mitmenschen unterworfen ist. Und es geht ja bei dieser Ideologie letztendlich auch immer ⁓ ein Herrschaftsversprechen. Nämlich, wenn du bestimmte Verhaltensmuster an den Tag legst, kannst du bestimmen, wie andere Menschen auf dich reagieren. Du kannst dir quasi andere Menschen unterwerfen und das soll dann ganz stark die Unsicherheit in der Interaktion mit anderen Menschen und da vor allem Frauen nehmen. Ganz wichtiger Punkt in der Mennosphäre ist ja, ich bring dir bei, wie es mit den Ladies funktioniert. Und die Vorstellung aber, wie es denn mit den Ladies funktionieren soll, läuft eben nach diesen sehr strikten biologistischen Vorstellungen, wie Männer und wie Frauen sind, weil natürlich gibt es in deren Vorstellung auch noch Zweigeschlechter. Und da wird halt mit so einem bestimmten Playbook operiert, nämlich, dass Frauen genauso wie Homer nur auf den Alpha-Typen stehen. Der Feminismus hat ihnen lediglich den Floh der Emanzipation ins Ohr gesetzt. Aber nein, wir stehen auf den dominanten Giga-Chat, der uns herumprügelt und sagt, hier, Weib, mach mir ein Sandwich. Weil das steckt einfach so tief in unseren Genen. Genau, das ist das Thema, das sei eigentlich die Natur. Und du musst es nur erkennen, sei einfach so, der Alpha, und schon wirst du richtig Erfolg haben. Und wir hatten das letzte Mal über Lux Maxing gesprochen. Und daran muss ich gerade wieder denken, weil ich finde, Lux Maxing ist wirklich so ... das einmal alles durchgespielt. Also, du erkennst, dass es so was wie ... gegebene ... körperliche Dinge gibt, die du erstmal nicht ändern kannst. Die sind erstmal da, deine Größe, deine Knochenstruktur und so weiter und so fort. Dann denkst du aber, wenn wir das zum Beispiel mal als Beispiel für die erste Natur nehmen, meine Körpergröße, meine Knochenstruktur und so weiter. Das kann ich jetzt erstmal nicht ändern, das ist mir gegeben. Dann gibt es sowas wie Schönheitsideale, eine Komotifizierung von Körpern, also dass Körper auch zu Waren gemacht werden und so weiter und so fort. was man so gesellschaftlich mit den Äußerlichkeiten von Menschen macht. Das wäre die zweite Natur. Die verklären sie zur ersten. Und dann kommt dieser entscheidende Schritt, dass sie eben denken, okay, ich kann mir das alles unterwerfen. Ich kann da jetzt Handlungsmacht haben. kann das alles ändern, indem ich es beherrsche. Weil es ist ja so, es gibt diese natürliche Hierarchie anscheinend, dass Frauen Männer mit diesem und jenem Kiefer ganz besonders toll finden. Und gleichzeitig ist es ja auch ganz entscheidend wichtig als Mann, dass Frauen das und das von mir denken. Das kann ich alles mir unterwerfen und manipulieren, indem ich mir mit dem Hammer auf den Kiefer kloppe. Und das ist ja so Dialektik der Aufklärung in dumm einmal durchgespielt. Da schlägt die Herrschaft ⁓ auf Herrschaft gegenüber Menschen, indem ich mir da selbst mit dem Hammer ins Gesicht kloppe und den anderen Leuten auch erzähle, ja, diese Hierarchie, ist wichtig, das müssen wir aufrechterhalten. Super, mach das einfach. dann sind wir, da ist ja ein Emanzipationsversprechen drin. Das ist ja das Abgefahrene. Da ist ja das Versprechen drin, dein Leben wird besser, wenn du das machst. Wenn du dich dem unterwirfst, dann wird dein Leben besser. Also es ist halt ein reactionäres Emanzipationsversprechen und vor allem ist dann halt auch immer so die Frage, wovon wird sich emanzipiert? Und hier kommen wir zu dem Punkt, wo einfach diese Ideologie der Menosphäre sehr anschlussfähig zur antisemitischen Verschwörungsnarrativen wird. Weil wer ist es, der dich unterdrückt? Wer ist es, der dich entmahnt? Wer ist schuld daran, dass dir kein treu sorgende Trapwolf an der Seite steht? sondern du alleine in deinem Zimmer sitzen musst und dir eins so minderjährig aussehenden Waifus abkolbst. Spoiler Alert, es sind jüdische Kommunisten. Genau und hier schon mal der Cliffhanger, darin werden wir in der nächsten Folge nochmal richtig reingehen. Was die jüdischen Kommunisten und der Kultur-Marxismus im Hintergrund hier so alles treiben. An der Stelle, Mark Suze, wo ist mein sweet sweet Agentin des Kultur-Marxismus, Manni? Ich warte noch auf meinen Check. Aber natürlich immer einhergehend mit Tipps, wie man das alles überwindet. Genau. Ich würde sagen, das ist so der direkte Einstieg zu Was ist eigentlich die Red Pill? Bist du bereit, die rote Pille zu schlucken, Tarek? Ich höre mir erst mal an, was du zu sagen hast und ich entscheide danach. Es ist für mich ein immer während der nie versiegender Quell der Freude, zu sehen, wie eng rechte AkteurInnen und ein Mangel an Media Literacy miteinander verbunden sind. Und ich glaube, am schlimmsten daran hat es die Schwestern Lana und Lilly Wachowsky getroffen. Also die Regisseurinnen des Films Matrix, der zumindest uns als Millennials bekannt ist. Ich weiß nicht, wie es mit der Gen Z ist. Punkt, also für alle, Matrix nicht kennen. Glo-Gloge ich ja erst das Film, zwei weitere Filme, über die wir nicht reden. Guter vierter Teil tatsächlich. Und genau, Matrix geht es eben darum, der Protagonist Neo kriegt von dem ominösen Album Matrix generell super ästhetisch, alle Leute sind in schwarzes Leder gekleidet und machen Kung-Fu und sind super fucking badders. Und der Protagonist Neo kriegt irgendwann von so mysteriösen Typen von Laurence Fishburne gespielt, die Wahl will er die rote oder will er die blaue Pille schlucken. Schluckt er die Blaue, bleibt er in der Matrix, also in der Welt, die uns vorgegaukelt wird, bleibt entschlafft scharf, schluckt er die Rote, erwacht er, er lüftet den Schneier der Verblendung und erkennt, wie die Welt wirklich ist. Spoiler alert, wir alle leben gar nicht in der Welt, in der wir glauben zu leben, sondern die wird uns von so Maschinen vorgegaukelt. Wir leben in einer postapokalyptischen Desasterzone und Menschen sind quasi lebende Batterien für die Maschinen, die die Weltherrschaft an sich gerissen haben. Neo schluckt halt die rote Pille und realisiert so fuck, er hat die ganze Zeit in der Matrix gelebt. In der Matrix gibt es Agenten der Matrix, Agent Smith, die dann auch versuchen, diese Matrix aufrecht zu erhalten gegen die Leute, die sie bekämpfen. Und das Ding an dem Film ist, die zwei Regisseurinnen sind trans und der Film ist auch eine Allergie auf eine Transition. Also zum Beispiel ein ganz wichtiger Aspekt in dem Film, dass Agent Smith Neo mit seinem in dem Fall Mr. Anderson anspricht und Neo dann halt auch so sagt, nein, mein Name ist Neo, also seine eigene Identität für sich behauptet. Und Agent Smith halt auch eine Allegorie ist auf diejenigen, die sich alle Mühe geben, die Ideologie und die Herrschaftsverhältnisse aufrechtzuerhalten. Und, na ja, dieser Begriff aus diesem Film, der eben von zwei Transfrauen gemacht wird und eine Allegorie auf eine Transition ist, hat das tragische Schicksal. als Metapher für eine antifeministische Clowns-Bewegung herhalten zu müssen. Ich muss da an einen sehr witzigen Tweet denken, wo Ivanka Trump als auch Elon Musk auf Twitter sagen, also the platform formally named as Twitter, I've taken the red pill und Trump sagt irgendwie ich auch. Und dann schreibt Lilly Wachowski drunter, fuck the base of you. Absoluter Queen-Moment. Aber ja, warum identifizieren sich Maskulinisten, Antifeministen, Faschisten so sehr mit diesem Begriff und mit dieser Allegorie? Weil sie sich selbst als Erleuchtete sehen. Und zwar gehen sie davon aus, wir leben gar nicht in einem wahren Produzierendenpatrachat, sondern wir leben in einer Gynokratie, in einem Feminat, in der quasi der vor allem weiße, heterosexuelle, cis-geschlechtliche Mann systematisch unterdrückt wird. Und wir vom Kultur-Marxismus, auf den wir nächste Woche zu sprechen kommen, alle komplett ideologisch zugerichtet sind und sie lüften quasi den Schleider-Verblendung, sie raffen, wie es wirklich ist, nämlich Männer werden unterdrückt und verweichlicht und sie müssen jetzt dagegen aufbegehren. Und sie durchschauen quasi... Also, ganze Red-Pill-Ding, das ist ja wirklich so paradigmatisch für so das, was Volker Weiß als die autoritäre Gewalt bezeichnet. Also, sind Menschen, die sich selbst als Opfer von Verhältnissen sehen, in denen sie ganz klar mehr oder weniger an den Hebeln der Macht sind, zumindest halt was das Geschlechterverhältnis angeht. Aber sie glauben eben, sie sind halt unterdrückt und irgendwelche Geheimeliten im Hintergrund so ziehen die Fäden und steuern alles. Aber jetzt, weil sie es erkannt haben und dagegen ankämpfen, sind sie halt auch besser als diese ganzen Normies oder NPCs, was dann halt auch so Begriffe aus dieser Ecke sind. ⁓ so die Leute zu titulieren, die nicht daran glauben, dass jüdische Kommunisten Hollywood und die Universitäten besetzt hätten und schwarze Charaktere in Videospielen einbauen, ⁓ die weiße Rasse zu vernichten. Weil this is what those people actually believe. Das sind auch die harmloseren Sachen. Da gibt es noch viel, viel Wilderes. Das ist irgendwie der Irrsinn, der eigentlich alles durchzieht, über das wir noch sprechen. Also diese Wende zu sagen, Wir haben jetzt hier erkannt, wie es ist. zwar ... Und dann alles, man danach erzählt, ist einfach das Gegenteil von der Realität. Punkt. Mehr kommt da ja nicht, als dass man alles einfach nimmt und einmal umdreht und sagt, Gynokratie, Männer werden unterdrückt. fucking bitch! Dann würden Sie zumindest mal das Maul halten. Sorry, Tyke. Present company excluded. Jetzt trau ich mich nicht mehr, was zu sagen. Siehst du, es doch so. Jordan Peterson hat Recht. Ich finde das ein sehr guter Übergang zu meinem nächsten Zitat. Auf jeden Fall hypne. Weil du hast jetzt eigentlich das große Thema schon angesprochen. Fragile Männlichkeit und wozu das alles so führt. Und da haben wir noch jemanden. Du kennst ihn auf jeden Fall. Das ist ja die Frage. Wer kennt ihn noch? Gen Z vielleicht nicht mehr. Warum Frauen wie Fisch, dumm und krankes die in mein Schmerz und Verstörenden Warum haben eine verabschiedete sexuelle Attraktion für den meisten Brüder von Männern, statt für leidenslangen Mann? Ich habe beantwortet, dass Frauen verabschiedet sind. Es etwas mentale falsch, wie sie sich Gehirne bewegen, als ob sie nicht aus Tieres-Aufgabe Sie sind nicht witzig oder nachdenklich. Sie sind wie Tiere. komplett kontrolliert durch ihre primären, verbreiteten Emotionen und Impulsen. Deshalb sie betroffen auf barbarische, wilde, büßchenlange Menschen. Sie selbst Büßchen. Vor fünf Jahren hätte ich dir vermutlich noch die genaue Seitenangabe geben können, aber das ist aus dem 140 Seiten langen Meisterwerk, will ich es nicht nennen. des Inselattentäters Elliot Roger, der 2014 auf dem Campus seiner Universität sechs Menschen ermordet und sich dann selbst erschossen hat. Und genau vor eben diesem Massaker hat er ein paar weinerliche YouTube-Videos per Dashcam aufgenommen und eben dieses Manifest verfasst, in dem er darüber schreibt, dass er jetzt unbedingt auf eine Rampage gehen muss. nannte den Terroranschlag den Day of Retribution, also den Tag der Wiedergutmachung, weil er keinen wegstecken. Also, Elliot Roger ist so one of the OG Insults und sein Manifest auch einfach so eines der wegweisenden Schriftstücke der Insult-Bewegung und Community und Ideologie. Und das ist erstaunlich, weil du hast schon gesagt, es sind 141 glaube ich genaue Seiten. Es ist super, super zäh zu lesen, weil das ist ja kein Manifest im Sinne von ich erkläre euch jetzt mal wie es läuft und hier sind meine Forderungen, sondern das ist eine elends ausgewälzte, offensichtlich größtenteils zusammenfantasierte Lebensgeschichte von ihm, die schon einsteigt mit dem Catch, naja ich erzähle euch jetzt meine Lebensgeschichte und dann wisst ihr warum ich diese Tat begangen habe und dann folgen 141 Seiten, in denen er die ganze Zeit sagt er war ein ganz glückliches Kind. Dann kam Mädchen. Es gibt so eine Stelle, da schreibt er irgendwie so hier, war acht oder zehn oder so, auf eine Geburtstextfond. Dann hat ein Mädchen ihn geschubst und dann hat er realisiert, was für verkommenen Kreaturen diese Femoids sind. Femoid ist Instance Speak für Female Android. quasi auch schon das impliziert, dass Frauen halt keine Menschen sind. Und genau, es ist halt nichts anderes als eine zusammen, als eine elaborierte Auswahl. aller Kränkungen, die er jemals in seinem Leben erfahren hat. Und bei Elliot Roger ist es wichtig zu sagen, dieser Typ kommt aus einer verdammt reichen Familie. Sein Vater ist Dokumentarfilmer, seine Mutter hat auch in der Filminustrie gearbeitet, unter anderem für George Lucas. Also dieser Typ ist extrem. fucking privilegiert. Es gibt dann auch so eine Stelle, er dann darüber schreibt, dass seine Eltern in ein neues Haus gezogen sind. Und er sollte nicht das Zimmer bekommen, das er haben wollte. Man hat ja so einen fucking Topsocks-Anfall gekriegt, bis er dann das größte Zimmer in diesem Haus bekam. Also so, das ist Elliot Roger. Das hätte seine Schwester bekommen, was doppelt schlimm ist, weil die ist auch ganz beliebt und das ist für ihn noch eine ganz krasse Kränkung, immer sehen zu müssen, dass seine Schwester sozialen Erfolg hat und er nicht. Und das Ding bei Elliot Wodger ist halt auch, und das ist halt so bezeichnend nicht nur für ihn, sondern halt auch für Insults generell. Elliot Wodger beschreibt dann zum Beispiel so Sachen wie, er den ganzen Tag nur WoW mit seinen, also dass er den ganzen Tag mit seinen Kumpels nur World of Warcraft spielt, weil das für ihn Sicherheit gibt, weil er da eben nicht auf potenzielle Kränkung und Zurückweisung stößt, weil er da eben die Welt maßgeblich unterkommt, also weil er da quasi diese fiktive Welt... und eine gewisse Kontrolle haben kann. Und was er auch so beschreibt, dass er in seinen Markenklamotten über den Unicampus geht und wartet, von Frauen angesprochen zu werden. Spoiler alert, passiert nicht. Und daraus macht er dann so, diese Weiber stehen nur auf diesen großen schwarzen Tyrones. Tyrones, Insel speak, für attraktive große schwarze Männer. Und natürlich auch krass rassistisch aufgeladen immer. warum sprechen die mich eigentlich nicht an? Ich verdiene das doch eigentlich. Er bezeichnet sich immer als Supreme Gentleman, als intellektuell überlegen und damit sagt er in einer richtigen besseren Welt, das schreibt er auch im Manifest, würden quasi Frauen, Männern wie ihm zu Füßen liegen. Aber da sie das nicht tun, sondern halt mit attraktiven Sportlertypen bumsen, das zeigt schon, wie verkommen diese Welt ist und dass er einfach genau zu Unrecht, Missverstanden und ungeliebt ist und dafür muss er halt blutige, blutige Rache nehmen. Das ist ein total spannender Punkt, was du gerade beschrieben hast, wie er da immer rum sitzt und wartet, dass Frauen ihn ansprechen. Ich habe das wirklich mal versucht zu finden in diesen 141 Seiten. Gibt es eine Stelle, wo er eine Frau oder ein Mädchen anspricht? Nein. Es gibt keine einzige Stelle. Er ist die ganze Zeit absolut passiv. Und diese Geschichte, die du vorhin erzählt hast, wo von diesen Mädchen geschuckt wurde, ich bin mir ziemlich sicher, dass er das beschreibt als unglaublich zutiefst traumatisierend. Und das hätte ihn den Rest seines Lebens verfolgt. Ich hab das Manifest für mein Buch akribisch analysiert, in meinem Insta-Book ist auch ein Kapitel. Und meine Notizen in dem PDF-Dokument bestehen, glaub ich, zu 50 Prozent aus. Junge, halt mal den Ball flach. Du wurdest von einem Mädchen geschuckt, ich das erste Mal sexuell belästigt, als ich elf war. wirklich, halt mal den Ball flach. Das ist ja was, was er wahrscheinlich so drehen würde wie ... I Wish. Weil das ist ja die verkorkste Logik, die bei InCels da ist, zu sagen, Frauen haben diese unglaubliche Macht über Männer. Und jetzt sind wir beim Thema, warum sind denn diese armen Männer eigentlich Opfer? Das ist ja nicht nur, weil sie geschubst werden, sondern das wäre so ein anderer zentraler Gedanke der Menosphäre. Frauen haben eine unglaubliche Macht über Männer, weil sie attraktiv für Männer sind. Also wir sprechen jetzt natürlich immer von heterosexuellen Männern, aber ⁓ die geht es ja in der Regel. Und das ist auch die Grundlage der Gynokratie. Dass Männer so abhängig davon sind, dass sie Frauen begehren, dass Frauen sie die ganze Zeit manipulieren können und alles machen können, was sie wollen. Das ist ja eigentlich, wenn man sich diese Grund-, diese ursprüngliche Manosphere und diese eigentlich Männerrechtler, die davor noch waren, anschaut, ganz zentrale Figur Paul Allen, googelt den nicht, ist das schlimm, der Betreiber von Voice for man und er hatte auch mal so eine Seite Register her, wo man frauen Auflisten konnte die wegen Die Männer angezeigt hatten wegen sexuellen übergriffen und dann die klagen nicht Gewonnen haben also wo er dann gesagt hat false rape accusations die konnte man damit bild alle auflisten Paul Allen ist so ein bisschen die die personifizierung von all dem der war eine zeit lang auch in den zehnerjahren wirklich ziemlich reichweitenstark mit seiner Voice for Man Seite, wo er eben immer sagt, Männer werden benachteiligt. Der geht dann immer auf diese ganzen Dinge ein, wie Männer sterben früher, Männer begehen häufiger Selbstmord, Männer sterben häufiger Androgenmissbrauch und so weiter und so fort. Und was der aber gleichzeitig auch ist, ist jemand, über den dann eine Menge persönlich rauskam. Und big surprise, natürlich wahnsinnig viel häusliche Gewalt, sexuelle Übergriffe, ist von seinen Kindern entfremdet. Aber... Er ist eben auch einfach nach Elon Musk vielleicht der zweitgeschiedenste Mann der Welt. Graham Linehan ist aber auch so in den Top 3, ziemlich vor dem Contender. Für alle, die Graham Linehan nicht kennen, Graham Linehan ist einer der Frontfiguren der transfeindlichen Bewegung und seine Familie hat sich komplett von ihm distanziert, weil er sich halt so krass in dieses Transfeindlichkeits-Ding rein gesteigert hat und man merkt es auf Social Media. Fun Fact zu Paul Allen. Wie hat dieser Mann seinen ganzen Zirkus finanziert? Seine erste Frau hat ihn finanziell unterstützt. Das kam alles durch eine Buzzfeed Recherche raus, wo mal seine erste Frau und auch seine Kinder interviewt wurden. Also der sich die ganze Zeit, er ist wirklich die Figur, die einen ganz, ganz massiv, misogynist, Männer werden eigentlich unterdrückt und wir müssen uns wehren, Weltbild in die Welt gesetzt hat, also in moderner Form. Und er ist eigentlich finanziell abhängig von Frauen. Und das ist nicht nur ein Fun-Fact, sondern das ist ja der Kern, der da drin steckt. Der steckt bei Elliot Rodger drin mit, ich bin abhängig davon, dass Frauen Sex mit mir haben, weil ohne Sex ist mein Leben komplett wertlos. Paul Elam ist abhängig finanziell von Frauen und behauptet gleichzeitig aber, dass Frauen eigentlich die Weltherrscher sind und man jetzt endlich wieder Männer, Männer resouveränisieren müssen. Männer müssen wieder ihre Souveränität zurückbekommen. Und dann ist alles gut. Diese Leugnung von Abhängigkeit, diese Behauptung von Autonomie. Möchtest du... Also ich merke das schon als Person. Klar, haben darüber geredet. Aber auch wenn wir nicht drüber geredet hätten, würde ich jetzt sagen, willst du hier auf Rolf Pols Abhängigkeitsautonomiekomplex leiten? Es ist halt so offensichtlich. ist... Also Elliot Rodger ist natürlich wieder so ein Extrembeispiel. Und auch Paul Allen muss man sagen. Der ist schon so bisschen krasser vielleicht als der durchschnittliche Männerrechtsaktivist. Aber sie sind eben so Extremformen, an dem man das alles sehr, sehr gut auseinanderklamüsern kann. Wie inwiefern diese Abhängigkeit, die heterosexuelle Männer nun mal in der Regel haben, weil sie Frauen eben begehren oder die generell die Menschheit von Frauen hat, weil Frauen eben gebären können, wie man die verleugnen muss, indem man Frauen hasst. Für alle, die jetzt nicht deep into Rolf Pohl sind, Rolf Pohl war ein Dozent in Hannover, Sozialpsychologe und Geschlechterforscher und hat eben dieses Buch Feindbild Frau geschrieben, was einfach ein Banger, also ein Banger muss, also sollte man gelesen haben. Und Rolf Pohl macht dort eben diesen Abhängigkeitsautonomiekomplex auf. Und sagt im Großen und Ganzen hier, Männer sind in ihrer Performance von Männlichkeit abhängig davon von Frauen begehrt zu werden. Weil ⁓ ein erfolgreicher Mann zu sein, in der Performance von hegemonialer Männlichkeit, musst du ja quasi von Frauen geliebt werden. Du musst erfolgreich bei den Ladies sein. das ist so das eine. Und zweitens erfahren ja auch Männer von klein auf, dass sie von Frauen, vor allem von ihrer Mutter, abhängig sind. Gleichzeitig vermittelt aber das Patriarchat, dass du als Mann ein unabhängiger Hummer zu sein hast, so wie als einsamer Wolf slash Hummer durchs Leben geht und niemanden braucht. Und das führt einfach zu einem ganz, ganz grundlegenden Widerspruch. Und zumindest so die Liebe von Frauen, die allerdings sich weniger in der Liebe gedacht, die allerdings weniger in der Liebe gedacht wird, sondern natürlich nur herrschaftsförmig, die kann zumindest durch die patriarchale Herrschaft über das Weib garantiert und durchgesetzt werden. Und Im Großen und Ganzen lässt sich das zusammenfassen mit, wie du schon gesagt hast Tarek, Männer hassen Frauen dafür, dass sie sie begehren, weil Frauen sie dann eben auf diesen Mangel an Autonomie zurückweisen und dafür glauben sie, Frauen beherrschen zu müssen. Und in besonders drastischen Fällen äußert sich das dann in dem, was Polien Abhängigkeitsautonomie warnen nennt, nämlich eben die wirklich gewaltsame Durchsetzung der Männerherrschaft in Form von häuslicher Gewalt und so weiter. Und ich würde an der Stelle halt auch noch zu sagen, bei Insels wie Elliot Roger zeigt sich halt diese Abhängigkeitsautonomie ganz deutlich, weil der heterosexuelle Durchschnittsmann, der hat, also der steckt zumindest mal einen weg, der hat Beziehungen, auch wenn diese Beziehungen ganz häufig halt dann durchaus ja nach patriarchaler Logik funktionieren. Aber sie haben zumindest quasi die Bestätigung über die Frau. Und bei InSales ist aber das Ding, und das ist was ganz Grundlegendes, InSales hängt ja nicht der Red Pill Ideologie an, sondern der Black Pill Ideologie. Die Red Pill Ideologie ist ja so Art reaktionäres Heilsversprechen. ich bringe dir bei, wie du ein Alphamann wirst, dem die Ladies dann hinterherlaufen. Ich bringe dir bei, wie du Herrschaft über Frauen haben kannst, ⁓ dich dann in deiner Männlichkeit bestätigt zu fühlen. Aber bei Incells ist das alles ein bisschen anders, weil Incells sagen, bei mir ist der Zug schon abgefahren. Ich werde niemals in den Genuss einer Vagina kommen, die meinen Pippen, die meinen Fallos umschließt. Und deswegen werde ich immer unglücklich sein. Inzels entstanden als Bewegung so Mitte der Nuller bis Anfang der Zehnerjahre. Das ganz wichtige war das Forum LoveShy, wo unter anderem auch Pickup Artists ihre Jünger rekrutiert haben. Es waren halt so Typen, die gesagt haben, ich habe Angst mit Frauen zu gehen, ich bin so ein Loser. Daraus entwickelte sich ein paar Jahre später das Forum Pickup Artists Hate, auf dem sich auch Elliot Roger radikalisiert hat. Und Pickup Artists Hate war jetzt keine Kritik an Pickup Artists und deren manipulativen, vergewaltigungsapologetischen Techniken, sondern es war ein, ich war in diesem Pickup Artists Seminaren und hab dem irgendwie ein paar hundert Dollar in den Rachen geworfen und trotzdem finden mich die Ladies nicht gut. Und anstatt auf den naheliegenden Schluss zu kommen, dass Frauen vielleicht nicht auf diese misogynen Aufreistechniken stehen, entwickelten die User auf diesem Forum die dass sie quasi zu unattraktiv seien, ⁓ von den grundlegend oberflächlichen Hypergamenweibern begehrt zu werden und haben quasi das Scheitern an ihren Vorstellungen einer idealen Männlichkeit dann projektiv auf Frauen übertragen und Frauen dafür abgestraft. das ist so ein ganz, ganz großer Kern in der Black-Pill-Ideologie. Frauen werden mich niemals begehren. Und damit verweigern sich ja Inseln zumindest in ihrem Kopf so diesem Abhängigkeitsautonomie-Ding, obwohl sie dem ja richtig krass unterworfen sind. Sie sagen quasi hier, ich brauche mir erst gar keine Mühe geben, weil mein Handgelenk ist zu schmal oder ich bin zu klein oder meine Nase hat die falsche Form. Und Frauen begehren sowieso alle nur diese 1,90 Meter großen Hyperchats. Und deswegen kann ich einfach entweder mich im Elend suelen, Frauen hassen, mir das Leben nehmen. oder den Terrorakt begehen und mich an diesen ganzen Zumutungen, keinen wegstecken zu dürfen, rächen. Weil das ist halt auch so Ding bei InSales. sie ist Sex und auch die Anerkennung durch Frauen der Schlüssel für ein gutes Leben. InSales bezeichnet Sex haben als Ascension, also als Ausstieg, als einen fast schon metaphysischen Akt, der ihr Leben besser macht. Spoiler alert ist es nicht. Es gibt so eine Zeile in My Twisted World, wo Elliot Roger so was schreibt wie, würde mich eine Frau auch nur anlächeln und mir so diese Wärme zukommen lassen, mein Leben wäre ja instantly besser und all mein Leid würde weg. Was dann halt auch wiederum aufzeigt, welche Macht er Frauen eigentlich zuschreibt. Ja, also diese ganze Black-Pill-Ideologie ist so ein Musterbeispiel dafür, man, wenn man ein Herrschaftsverhältnis nicht grundlegend durchschauen will, wie man sich dann innerhalb des Herrschaftsverhältnisses die Welt zurechtbiegt. Weil Was eben nicht funktioniert, Pick-up-Artist sein, dieses sich Frauen unterwerfen, eben durch Sex auch letztendlich Dominanz wieder auszuüben, das ist ja auch eine zentrale Sache, die Pol beschreibt, dass Sex eben in einer patriarchalen Gesellschaft immer eine Unterwerfung von Frauen unter Männer ist und als körperlichen Akt immer wieder wiederholt. Wenn das nicht funktioniert, dann muss man sich eine Erklärung suchen und die Erklärung liegt dann eben nicht darin, dass vielleicht grundsätzlich da irgendwas falsch sein könnte, sondern die Erklärung liegt innerhalb der Herrschaftsverhältnisse darin, dass man dazu determiniert ist durch die Natur, es funktioniert einfach nicht. Also es ist Nihilismus, aber es ist halt Nihilismus, der ... innerhalb dieser ... dieser Ideologie drin bleibt. vor allem, ist halt auch so eine gewisse Form der Sicherheit auf so eine verkorkste Art und Weise, die man sich gibt. Also man muss gar nicht und das zieht sich ja auch durch Elliot Walshers Manifest durch, so diese Angst davor, den Ziel in den See, ... des ... der ... den großen Ziel in den See von Beziehungen, von Interaktionen mit Frauen, von eben auch der potenziellen Abweisung oder halt auch dem gigantischen Aufwand, Frauen vielleicht als Subjekte anzuerkennen zu stecken. Und er geht ja davon aus, so nee, ich werd ⁓ abgewiesen und deswegen kann ich Frauen hassen, weil ich ihnen halt diese ganzen misogynen, sexistischen Zuschreibungen attestiere. Und das macht es einfach für ihn sehr viel sicherer, weil wenn man die Abweisung schon antizipiert, braucht man sich ja ⁓ keine Mühe geben. Ja und man kann jede Verantwortung von sich auch schieben. Man muss sich keine Mühe geben und man hat gar keine Verantwortung für nichts, weil Schuld sind immer die anderen. Ich kann noch so grausam sein. Es gibt auch diese Stelle in seinem ewig langen Text, wo er sagt, Humanity forced my hand. Also wo er diese Tat, er begangen hat, wo er mehrere Menschen erschossen hat, damit begründet, dass eben ihm keine andere Wahl blieb, weil die Welt war so grausam zu ihm. Und das ist eine Sache, die wir immer wieder sehen, die immer eine Rolle spielt. diese Verantwortungsabweisung, dadurch dass irgendwie da draußen die Natur oder die Weltverschwörer oder der Feminismus mich dazu zwingen, jetzt diese Tat zu begehen. Das finden wir auch beim Anschlag von Halle, das werden wir immer wieder sehen. Das ist so eine ganz zentrale Idee. überhaupt keine das ist, finde ich, also, und ich finde, das ist halt auch so was, was mich bei diesem Manifest die ganze Zeit so unglaublich wütend gemacht hat. Also halt wirklich so dieses, dieses in die Brust werfen der Passivität und halt so dieser Verantwortungsabwehr. also ich finde, das ist halt auch so ein weirder, also das ist halt auch so ein Moment, wo sich halt dieses Inselding so krass mit dieser Alpha-Männlichkeit beißt. Nämlich diese Alpha-Männlichkeit, sagt, du kannst über dein eigenes Schicksal und und damit halt auch ⁓ die Welt ⁓ dich herum bestimmen. Du bist komplett autonom, du bist ein Macher. Und dann halt die Insels, sagen so, nee, ich bin komplett passiv und hilflos und es ist ohnehin alles prädeterminiert. Und das ist ja auch ein Grund, warum Insels vom Rest der Menosphären halt auch von faschistischen Männern größtenteils eher so bisschen belächelt bis bemitleidet werden. Weil das halt einfach fucking Loser sind, ja, entweder vor ihrem Rechner liegen und rumheulen, bis sie dann eben zur Waffe greifen und Rache an der Welt nehmen. Und das ist auch so Punkt, den mache ich auch in meinem Buch auf, dass quasi die Gewalttat als Mannwerdung betrachtet wird. Insals begreifen, innerhalb von der Insel-Community werden Attentäter wie Elliot Wodger oder halt auch andere Inselmörder, genauso wie Islamisten oder Neonazi-Mörder oder Selienmörder oder Amokläufer als Heilige und Helden verehrt. Und das Ding ist halt so, ich argumentiere dann mit dem Soziologen ... Sozialist Michael Kimmel, dieses Buch geschrieben hat, Angry White Man. An der Stelle gab es diverse Vorwürfe von Studentinnen, dass er vielleicht doch nicht der pro-feministische Held ist, sondern der sich inszeniert. Kimmel argumentiert, dass für Männer quasi die Demütigung und die Abwertung, also in dem Fall die sexuelle Abwertung, eine Form von ganz tiefer Kränkung ist. Und auch von so einer Entmännlichung. Also Elliot Wodger hat sich als entmännlich gefühlt, weil er eben von Frauen abgelehnt wurde. Gewalt hingegen ist in den patriarchalen Verhältnissen etwas, was sehr, sehr männlich besetzt ist. Und dieser Gewalt- und Racheakt, dieser Akt der Wiedergutmachung, wie er ihn nennt, ist quasi das Zurückerobern seiner Männlichkeit, indem er eben diesen Fotzen, ihn abgewiesen haben, oder diesen Chats, die halt eben die Frauen weggenommen haben, in denen er sich über sie erhebt und Kugeln in sie hineinspritzt, wie das Sperma, das er gerne in sie gespritzt hätte. Es gibt ja auch die Stelle in seinem Text, wo er auf seine Tat dann eingeht und mit dem Satz endet, Siehust du auf, for now. Also wo genau das, er sagt das mit seinen eigenen Worten nochmal, was du gerade beschrieben hast, dass durch die Tat wird er zum ultimativen Alpha. Und das ist eigentlich, wenn man, es ist einerseits diese Zurückgewinnung von Männlichkeit und Souveränität, aber es ist natürlich auch bei Leuten wie ihm so die vermeintliche Überwindung dieser Kränkung endlich. Weil diese Kränkung ist glaube ich das zentrale Ding, auf das wir auch immer wieder kommen werden, das Männer da erleben. Rolf Pohl würde sagen, die ist halt schon angelegt in dieser Sexualkonstitution von Männern. Diese Kränkung ist da und dann sucht man sich allerlei Ideologien zur Abwehr, diese Kränkung, sich das zu erklären, warum ist das so? Warum könnte das so sein, ohne dass ich jetzt ganz grundsätzlich hinterfragen muss, was ich als Mann in der patriarchalen Gesellschaft für eine Rolle habe und wie ich da vielleicht aufgewachsen bin. Ich such mir irgendwelche Erklärungen. Schuld sind, ist die Gynokratie, Schuld ist die jüdische Weltverschwörung, die uns den Feminismus aufoktriert hat oder was auch immer. Irgendwann reicht das halt nicht mehr. Irgendwann muss man halt dann im Fall von Leuten wie Roger oder eben dem Täter von Halle, muss man zur Tat schreiten, gerade bei Leuten, die in eine extreme persönliche Krise kommen oder wo es auch einfach nicht mehr so viel soziales Netz gibt, dass die irgendwie abhält. Und dann kommt diese Überwindung der Kränkungen. Diese vermeintliche. Und es gibt den Begriff der soldatischen Männlichkeit, der glaube ich bei Roger einigermaßen klar rauskommt, wenn wir später nochmal über Halle sprechen oder in der kommenden Folge ganz offensichtlich wird, wenn man sich sowohl das Manifest wie auch den Aufzug, also die Klamotten, die der anhat, anschaut. Aber damit sind wir eigentlich auch, wenn wir soldatische Männlichkeit haben und diese Frage nach Gewalt als Form von männlicher Souveränität beim dritten Zitat. Und bei Elliot Roger übersetzt sich das zum Beispiel mit einem richtig krassen Rassismus gegen schwarze Männer, dass er sich dann halt auch darüber aufregt, hier, sind die Nachfahren von Sklaven, ich hingegen bin der Nachfrage von British Royalty und warum kriegen die Frauen und ich nicht? Und das quasi für ihn halt auch der Gewaltakt, also dass da eben, glaub ich, auch noch mal so eine männliche Resivilisierung gegen den internalisierten Rassismus mit reinspielt. Ja, das zieht sich bei Roger auch komplett durch den Text. Und er schreibt ja auch mehr oder minder, er ist ja fast weiß. Also, dass er was Besseres ist, weil er ist ja halb weiß. Und das schreibt er so. Und genau, das Zitat mit den Nachfahren von Sklaven, das ist wirklich aus seinem Text. Und er geht darauf ein, er als halbweißer müsste doch mehr sein. Er müsste doch mehr wert sein als zum Beispiel dunkle heutige Männer. Und dieses ganze Ding zieht sich tatsächlich auch so in Insel- und Luxmaxing-Communities auf so eine richtig eklige Art und Weise durch. Man hat einen krassen Rassismus gegenüber asiatischen Frauen. Es gibt so eine eigene Sub-Jorge, MR Asians, also Mans Right Activist Asians. Und das führt dann stellenweise auch so zu zu tabellen, welche Ethnien miteinander Sex haben dürfen, ⁓ zu vermeiden, dass die Kinder Insels werden. Weil zum Beispiel, wenn weiße Männer und asiatische Frauen miteinander Sex haben, sie effeminierte Feminin aussehende Söhne und verdammen sie zu einem Insel-Dasein. Also... Rassenkunde ist da halt auch so like a huge fucking thing in dieser Szene. Ja gut, ist eh wieder in. Also das ist die letzten Jahre eh der neue Trend wieder Rassenkunde ist, ist definitely back. Aber ich würde gerne mal noch eine dritte Kategorie aufmachen von Man of Fear Leuten, die wir haben. Wir hatten jetzt Peterson, der pseudo intellektuelle, rationale Mann, der sagt sei wie der Hummer. Wir hatten Elliot Rocha. Der Supreme Gentleman, der sich fragt, warum stehen die Frauen alle auf irgendwelche barbarischen Typen? Dann haben wir noch ein drittes Angebot, weil wer sich da noch nicht abgeholt fühlt, fühlt sich jetzt vielleicht abgeholt. Barbarian war ein Verlust, den Griechen und anderen für Außers die eine andere Sprache und seltsame Kustom Bar, bar, bar. Es ein Empire von nichts. Eine griechische, globale Monokulturen. die bedeutende Identitäten und mit tatsächlichen überwichtigen Beziehungen Wir sollen uns und für uns alle gleich umdrehen, was auch alle gleich zu verbreiten Jemand, der die Narrative des Imperiums wird ein Außener, ein Gegner, Barbarier. Um heute Barbarier ist, eure eigenen Parameter und soziale Netzwerke und reziprochale Beziehungen die nicht geknüpft oder kontrolliert werden. Ist es das Mitglied der faschistischen Biker Gang Wolves of Vinland und Autor von Bängern wie Ein ganzerger Mann und der Weg des Barbagen, der androfile Gigachert Jack Donovan? Ja, es ist der nicht Schwule, sondern Androfile, damit wir es nochmal gesagt haben. Jack No Homo Donovan. Facts zu Jack Donovan. Er hat seinen Lebenspartner in einer barbagischen Zeremonie geheigartet, in denen sie so ums Feuer gesprungen sind und dann ihr Blut miteinander vermischt haben, weil alles andere wäre nicht männlich. Jack Donovan ist ein bisschen besessen davon, zu erklären, warum er nicht gay ist. Ist sicherlich der, wo man sagt, okay, und wer genau liest den überhaupt und wer rezipiert denn sowas. Naja, also zum Beispiel Gottskubitscher. Genau, im deutschsprachigen Raum werden die Werke von Jack Donovan eben beim Antijaus Verlag publiziert. Sind leider ausverkauft, könnt ihr leider nicht mehr kaufen. Aber man kann sich online so einiges anschauen von Jack Donovan. Und Jack Donovan ist, ja, wenn wir einmal Peterson haben, sagt, wir brauchen wieder soziale Ordnung, brauchen wieder Rationalität, wir müssen endlich wieder zu unseren natürlichen Rollen als Mann und Frau in einer rationalen Gesellschaft zurückfinden. Und gut, Elliot Roger, ist einfach keine Forderung, das ist einfach Unsinn. Obwohl, Elliot Roger, das schreibt am Ende von seinem Manifest, er wünscht sich eine homosoziale Gesellschaft, die quasi von intellektuellen Männern wie ihm regiert wird und Frauen sind dann quasi in so Breeding-Cut-Sets. abgeschirmt, wo sie geschwängert werden und Kinder rauswerfen, aber den homosozialen Männerbund nicht stören. Diese Pseudo-Intellektualität, das wäre eigentlich auch noch mal Thema. Vielleicht müssen wir da irgendwann auch noch mal reingehen. Da Peterson natürlich auch ganz weit vorne, aber Elliot Roger, der intellektuelle Supreme Gentleman, auch ganz vorne mit dabei. Wenig Verständnis dafür hatte Jack Donovan, weil er ist gar kein Intellektueller. Er ist kein Fan von Intellektuellen. Er ist Fan des Tribes, des Männerstamm. Er will die Urhorde. Er will die Urhorde zu Glück haben und er will der Urhordenvater sein, der dann eben mit seinem männerbündischen Stamm durch die Welle zieht, ungestört von irgendwelchen weiblichen Einflüssen, die ihn zivilisieren, die ihn zügeln. Nein, da geht es ⁓ pure Enthemmung und Triebabfuhr und einfach mal so richtig echter Kerl sein zu können. Sie sind man going their own way. Das ist keine Zuspitzung, das sind ungefähr seine Worte. Also er möchte wirklich mit Männern in einem Rudel leben, in dem ständig ⁓ das Alpha-Männchen konkurriert wird und das wäre seine Vorstellung der Gesellschaft, die er in mehreren Büchern, die wie gesagt extra übersetzt und im Antijos Verlag veröffentlicht wurden, auch darlegt. Dafür hat er mehrere Bücher gebraucht, aber im Grunde geht es immer darum, dass Männer sich von Frauen separieren sollen, weil Frauen stehen für alles, was in der Gesellschaft falsch läuft und verweichlichen Männer. Sie machen Männer schwach, machen Männer anfällig, vor all diese Krankheiten der Moderne. Und die Lösung ist Männerrudel. Dr. Freud, übernehmen Sie bitte. Ich hatte ja dieses Man Gang There Are Way angesprochen. Das ist quasi die Bewegung, die sich aus den Werken von Jack Donovan entwickelt hat. Also es geht darum, man soll einfach, wie du gesagt hast, jeden Kontakt zum Weibe vermeiden. Maximal oberflächliche, in der Regel auch gekaufte sexuelle Beziehungen sind so das Maximum. Aber Freundinnen schafften, so romantische Beziehe, das genau, digitaliert und verweichlicht dich und hemmt dich eben in deiner Männlichkeit. deswegen, also da wird halt auch so gesagt, hier, du darfst auch nicht bei Women and Businesses einkaufen, weil dann bestätigst du das Vibe ja darin, dass es einen Laden führen kann. Wo kommen wir denn da hin? Es ist quasi so bisschen die erwachsene Version von so einem Baumhaus, wo Girls have cuties und No Girls Allowed vorne drauf steht. Ja, das große No Girls Allowed Schild, das ist eigentlich Man Going Their Own Way und die haben auch verschiedene Stufen. In der ersten Stufe führt man keine ernsthaften Beziehungen mehr zu Frauen, in der nächsten hört man dann auch mit One-Night-Stands auf und irgendwann separiert man sich dann von der effeminizierten Gesellschaft. Damit soll die potenzielle Kränkung durch das Vibe von Anfang an unterbunden werden. Allerdings ist es ein bisschen anders als InCels. InCels sehen andere Männer ja als Konkurrenten. Das sehen wir auch in InCel-Begriffen wie to be mocked. Mogging bedeutet, man wird von einem anderen Mann auf die eigene Minderwertigkeit zurückgeworfen. ja schon die Kränkung drin. Das sind Sätze wie he hate mocked me. Ein Typ ist an mir vorbeigelaufen und ich merke, ich bin kleiner als der. Aber nein, man going their own way, finden Stärke. in Kontakt zu anderen ebenso männlichen Männern, wie man es selbst ist. Ja, was spannend ist bei Donovan, der hat ja nicht nur seinen Mann bei irgendeiner Zeremonie geheiratet. Wenn man sich den mal auf die Social Media anschaut, der ist sehr viel im Wald, sehr viel ohne Shirt und macht sehr viel heitnische Rituale. während InSales halt so diese ganz krass auf Frauen ausgerichtete fragile Männlichkeit haben, also ich muss Sex mit einer Frau haben, ⁓ meine Männlichkeit die ganz wichtig zentral für meine Identität ist, zu reproduzieren. Sonst muss ich entweder, also InCels haben ja die zwei Möglichkeiten, Going Elliot Roger, andere Menschen töten oder Rope Yourself, sich umzubringen. Das ist die Möglichkeit, die fragile Männlichkeit bei InCels aufrechtzuhalten. Bei Jack Donovan ist es eben die von Ritualen. jetzt gibt es, Jack Donovan ist wieder so ein Beispiel von, es gibt da so Theorien, die sich ganz komplex und vielschichtig Rituale anschauen, wie Männlichkeit reproduziert werden muss. Weil Hintergrundmännlichkeit ist eben nichts, was von Natur aus kommt. Das ist ja auch so eine der Widersprüche. Man sagt einerseits, Männlichkeit ist komplett natürlich, die ist einfach da. Wir dürfen uns nicht dagegen wehren, weil sonst werden wir krank und falsch und so. Gleichzeitig muss man sie ja ständig mit irgendwelchen Ritualen erneuern. Und Jack Donovan ist jetzt der Gegenentwurf zu Incels. Wir brauchen gar keine Frauen. Wir müssen im Wald sein. Wir müssen sehr viele Muskeln haben. Wir müssen sehr viel im Wald. heidnische Rituale machen und wir müssen in Männerhorden leben, weil sobald man aufhört damit, dann passiert irgendwas ganz Schlimmes. Wenn man nicht mehr solche Rituale macht, was passiert dann? Auf jeden Fall der Untergang der Gesellschaft, der Untergang des Mannes und ich finde, dass also gerade halt so dieser Fokus auf das heidnische, also halt auf dieses vom christlich-jüdischen Einfluss ungetrübte, das ist so ein ganz ganz wichtiger Aspekt bei Donovan und da hat man dann halt auch wieder so diesen obligatorischen Antisemitismus in dieser Ideologie. Deshalb gesagt wird die Moderne. Und die Moderne ist ja was immer jüdisch konnotiert ist beim Antifeministen. Die Moderne ist das, was uns verweichlicht. Und Moderne steht hier eben für einen Zeitalter, in dem es ⁓ Aspekte wie Intellektualismus, Individualismus, körperliche, geistige und sexuelle Emanzipation und Erfüllung Und halt ⁓ all so etwas geht und Moderne ist dann halt auch immer wieder so mit dem Künstlichen besetzt, was halt auch immer so jüdisch konnotiert ist. Also die da oben, die sorgen dafür, dass wir von unserer Natur als Mann entfremdet sind. da ist halt auch die Frau immer wieder so ein tragendes Element, die Frau als Verkörperung dieses Künstlichen Modernen. Und deswegen muss ich von dem einfach ganz ferngehalten werden. weil man will halt so zu der eigenen inneren natürlichen Männlichkeit zugekommen. Es ist immer so die Vulgärversion von anderen Dingen. Das meinte ich gerade mit den Ritualen. gibt da, zum Beispiel, Puy-a-Bordieu hat dazu geforscht, diese, was er unter dem Begriff Ernstespiele bezeichnet, diese Männlichkeitsrituale, in verschiedenen Kulturen teilweise sehr komplex sind, teilweise auch in manchen Kulturen auch durchaus mal homosexuelle Varianten haben oder so, wo auch Homosexualität dazugehört, seine Männlichkeit zu beweisen. Und dann haben wir Jack Donovan, der halt einfach wirklich die plumpe stumpfe Version davon ist, so wie Jordan Peterson eben die plumpe stumpfe Version des rationalen Mannes. Ich würde da an der Stelle auch ganz gern so über die Homoerotik im Männerbund sprechen, weil also ja, viele Männerbünde, sind ja explizit, anders als bei Donovan, ja nicht homosexuell, sondern du hast ja eine krasse Verachtung gegenüber dem Homosexuellen. Und ich bin auch eine große Gegner von, ja, alle Faschisten sind ja irgendwie heimlich gay, lasst mal Fotomontagen von Trump und Putin machen, wie die sich küssen. Gleichzeitig muss man aber halt sagen, wohnt dem Männerbund immer eine gewisse, natürlich wohnt dem homosezialen Männerbund immer eine gewisse homoerotische Komponente inne. Aber in der Regel wird ja halt verdrängt und durch einen Sadismus dann ausexerziert, indem quasi der erniedrigte, indem dann quasi der erniedrigte Mann auch entmännlich dadurch wird und halt auch so durch diese gewaltne Hackordnung aufgestellt wird. Und das hat halt nichts mit einer lustvollen, selbstbewussten Homosexualität zu tun. sondern dem wohnt da ja auch eben wie gesagt die Verachtung des schwulen Innern. Und eben immer diese Auffassung von Sexualität, die eben auch immer Dominanz und eigentlich Gewalt ist, das zieht sich ja auch sowohl durch diese ganzen Manosphere Ideologien bis hin zu Islam die Idee, naja schwul ist nie der, penetriert, schwul ist immer der, der penetriert wird. Also Sexualität als ganz klare Unterwerfungsgeste, da ist nichts. Lustvolles drin, ist nichts Reziprokes drin, da ist ganz klar drin. Beziehungsweise doch lustvoll natürlich. Rolf Pohl würde widersprechen. Aber eben nicht in dem Sinne, wie wir das vielleicht positiv besetzen würden, sondern es ist eine ganz klare, am Ende fast schon mechanische, mechanischer Vorgang ⁓ Dominanz und Hierarchien Das ist halt auch so ein Ding, das ich so in diesem ganzen Mennos für Gaume, und vor allem so bei Pick-up-Artists, auf die wir dann auch in der nächsten Folge zu sprechen kommen, super interessant finde. Es geht theoretisch immer ⁓ Sex, aber es geht nie wirklich ⁓ Sex. Es geht nie ⁓ eine gegenseitige Unterwerfung. Es geht nie darum, das andere Subjekt lustvoll anzuerkennen. Es geht nie darum, wie man sich gegenseitig Freude bereiten kann. geht... Also Sex ist da halt nur diese weirde Vorstellung von, wie man sich andere Leute unterwerfen kann. Wie du gesagt hast, Sex wird als Herrschaft gedacht. Und nicht als diese komplexe, schöne Sache, der sich gegenseitig in der Lust anerkennen, was es halt ist. Ich glaube halt auch, diese ganzen Leute haben richtig, richtig schlechten Sex. Ja, man kann alle bemitleiden, die Sex mit denen haben, auf jeden Fall. Aber der Stelle, die meisten Frauen, Sex mit irgendwelchen männlichere Leuten haben, da kommen wir bei Andrew Tate sehr, sehr deutlich drauf. Das ist in der Regel auch nicht so eine Sache von Freiwilligkeit, sondern eine Sache von Gwoming bis hin zu Vergewaltigung. Ja, big surprise. Alles, was wir gerade besprechen, hat sehr, sehr, sehr viel mit sexueller Gewalt zu tun. ... bei Jack Donovan ist das Spannende ja, dass wir noch mal sehen, am Ende sind auch Frauen eigentlich nur ein Platzhalter. Weil eben Jack Donovan ist androphil, nur homo. Und ... Und sagt er auch immer, bevor er Sex hat, no homo. Auch zwischendurch mit Sicherheit, aber in so einer ganz tiefen, barbarischen Stimme, die ich leider nicht machen kann. No homo. Jetzt hab ich Bilder im Kopf. Also ich fände es jetzt, wenn man sich seinen Social-Media-Auftritt anschaut, nicht so abwegig, dass der Mann OnlyFans hat. Nein, OnlyFans ist natürlich Ausguck der degenerierten Moderne und sicher auch eine jüdische Verschwörung, weil... Die Sexindustrie ist quasi ein jüdisches Komplott, weil Juden sind alles Zuhälter, das wissen wir schon aus dem Nationalsozialismus. Und die haben die Sexindustrie entwickelt, ⁓ vor allem weiße Männer dazu zu bringen, sich nicht am Männeraufstand zu beteiligen, sondern den ganzen Tag nur vom Rechner zu sitzen und sich einfach an der Palme zu wedeln. Und deswegen, das ist auch ein ganz wichtiger Punkt, du darfst auch nicht masturbieren. Das Ganze nennt sich NoFap oder Seamen Retention, weil auch das kommt aus. Und das kommt so zu no surprise aus dem Nationalsozialismus. Wenn du quasi in eine Frau eakulierst, dann verspritzt du deine Männlichkeit in den luftleeren Raum oder in eine vollgekrustete Socke und das sorgt dafür, dass du degenerierst und deine Männlichkeit abnimmst. Und das geht dann auch wirklich so einher mit diesen ganzen peinlichen, christlich-fundamentalistischen Mythen über Masturbation. dass der Masturbator einen krummen Rücken bekommt und genau einfach verweichlicht und degeneriert. Also Nofab, Leute. Ja, ist, lass die Hände über der Decke im katholischen Internat wieder durchgekaut und einmal über eine Social Media Plattform gezogen. Aber mit den Versprechen, auch hier wieder, das bringt dir richtig viel, wenn man sich anschaut, was die so alles erzählen, wie geil dein Leben wird, wenn du das machst. Die erste Stufe ist vielleicht keine Masturbation, aber die zweite Stufe ist auch, keinen Sex mehr zu haben. Da kommen wir noch mal in einer anderen Folge. Da gibt es dann auch Ratschläge, wie man zum Beispiel seiner Partnerin das erklären kann, warum das ganz wichtig ist und so, dass man seine männliche Energie nicht verliert. Aber da ist so ein Punkt, den du vorhin bei dieser Moderne noch angesprochen hast, der die ganze Zeit mit diesem männlichen Energie und... Ja, müssen endlich, Max Zuckerberg, wir brauchen wieder mehr Male Energy in den... in den Führungsebenen. auch Björn Höcke, der sagt, wir müssen wieder mannhaft werden und mannhaft werden heißt wehrhaft leben, liebe Freunde. Die anderen sind ja wenigstens doch unterhaltsam. Björn Höcke, reden wir nicht über den, der ist Ja, in diesem Podcast werden nur Alpha-Männer oder Inzels thematisiert, die so einen gewissen Unterhaltungswert haben. Björn Höcke ist ja wirklich der tröge deutsche Faschist. Nee, aber was gar nicht so tröge ist, ist Die gegenwärtige Bewegung, die das Thema Feminization aufgreift, das ist nämlich unter US-Rechten so die letzten Jahre der New Shit. Also du hattest das vorhin beschrieben. Diese ganze, Modernisierung hat dazu geführt, also die Moderne hat dazu geführt, dass Männer verweichlichen. Frauen wissen nicht mehr, was Männer sind, Männer wissen nicht mehr, was Frauen sind. Wir sind alle von unserem Weg abgekommen und deswegen sind wir ganz leicht zu regieren und deswegen können die da oben uns ganz leicht unterwerfen. Das neue oder nicht ganz so neue, aber gerade wirklich heiße Thema unter Republikanerinnen und jetzt geht es tatsächlich mal wirklich ⁓ Frauen und diesem ganzen Spektrum an US-Rechter, die sich da formiert von den Republikanern bis hin zu Evangelikalen und irgendwelchen allen möglichen anderen Rechtsextremen, die haben das große Thema Feminization auf. Und an dieser Stelle kann ich sagen, ich als Kommunistin und Feministin, ich werde nicht ruhen und rasten, bis aus jedem Alpha-Mann ein kommunistischer Femboy geworden ist. Das ist mein Versprechen als Agentin des Kultur-Maxismus. Da hast du aber paar harte Gegenspielerinnen. Und zwar die, die erkannt haben, dass Feminization uns allen schadet. Und die Idee, das ist Spannende... Das sind schon Ideen, eigentlich auf so Typen wie eben Paul Allen oder so zurückgehen, die sagen, naja, die Gesellschaft wurde so feminisiert, deswegen werden Männer unterdrückt. Aber die Wende, jetzt die Frauen, die das erzählen, machen, ist, naja, vor allen Dingen wurde dadurch ja sowas wie das Vogue-Mind-Virus, Zitat Elon Musk, in die Welt gesetzt. Und wir müssen doch mal zugeben, wir Frauen... dass das alles richtig mies gelaufen ist. Dieser Wokismus, dieses ganze Gendergaga und so, liegt ja nur daran, dass Frauen jetzt auch in der Politik mitentscheiden. Weil das sind doch eigentlich typisch weibliche Ideen. Und das würde ja rationalen Männern nie einfallen, sich so was auszudenken. Diese ganze Treadwolf- oder Red Pill-Women-Bewegung, die du ansprichst, arbeitet ja mit so einem Die arbeitet ja mit so einem Versprechen an ... dass im Großen und Ganzen sagt, hier schau dir mal an, wie scheiße es eigentlich für uns im Late-Stage-Capitalism ist. Hier, du musst Lohn arbeiten und deine Jobs sind total unsichert, dann musst du zusätzlich noch die Reproduktionsarbeit in der Regel machen und du wirst halt auch für nichts wirklich geschätzt. Aber wenn du dir einen traditionellen Mann an deiner Seite suchst, der wird dich ernähren und wird dich versorgen und alles, was du tun musst, ist 24-7 die Beine breit machen und Essen auf den Tisch stellen und fünf weiße Kinder rauspoppen und Das gibt dir die Erfüllung zurück, die dir eben auch diese Moderne weggenommen hat. Es gibt so einen Meme, dass ich an der Stelle sehr vielsagend finde. Das zeigt auf der einen Seite so ein Girlboss, die vor dem Laptop sitzt, in so einem Kostüm und die super gestresst aussieht und drüber steht, not valued at a job. Und dann sieht man im zweiten Bild so eine Tratwife mit so einem Kind im Arm von ihrem starken Mann so den Arm ⁓ die Schultern gelegt und drüber steht, but valued at home. Und das ist so im Großen und Ganzen das Versprechen, nämlich in dieser patriarchalen Ordnung wirst du wieder als Frau wertgeschätzt. Aber ein ganz wichtiger Punkt dabei ist, dass nur eine bestimmte Form von Weiblichkeit wertgeschätzt wird und dass auch gerade eben politische Anti-Feministinnen und Threatwives sich ganz stark dadurch auszeichnen, Frauen abzuwerten, die eben dieses Idealbild an Weiblichkeit nicht verkörpern können oder wollen. Dicke Frauen, Frauen in der Sexarbeit. trans Frauen, lesbische Frauen, bisexuelle Frauen, ähm, ähm, Frauen mit Behinderung und natürlich Feministinnen. Ja, es ist ein ganz, ganz krasses Hure und heiliges Schema, dass da noch mal auch wiedergekäut wird. Und gleichzeitig, es ist alles wieder der Scheiß Hummer. Wir sind einfach wieder bei den Hummern. Also wenn wir diese, diese ... diese Geschichte von Peterson mit den Hummern ... mit den Hummern und den Hummerweibchen nehmen, da ist alles drin. Das ist, worum es am Ende immer wieder geht. Das Hummermännchen muss mit dem anderen Hummermännchen kämpfen und dann kommt das Hummerweibchen und nimmt sich das Alpha Hummermännchen und fügt sich seiner Rolle, viele Hummerbabys auf die Welt zu bringen und dann sind alle glückliche Ich bin vor allem, ich habe jetzt richtig Lust auf Hummer und das ärgert mich, dass das so ein tolles Essen ist, dass ich mir nicht so easy peasy leisten kann. Und der Feinkostladen ⁓ die Ecke hat auch schon zu. Ja, dann kann ich ja nochmal über ein anderes Tier sprechen. Jack Donovan zum Beispiel. Erklärt die Welt nämlich nicht mit Hummern. Nicht jeder erklärt die Welt mit Hummern. Das mag jetzt für manche komisch klingen, aber es gibt Alternativen. Jack Donovan hat sich die Affen angeschaut. Die männlichen Affen sind nämlich die Schimpansen. kämpfen lange. es die... Ja. Und es gibt die Bonobos. Und die sind... Die sind richtig verweichlicht. Daran erklärt Jack Donovan die Welt. Also Bonobos, die sind ganz arg verweichlicht und die können sich auch gar nicht wehren und deswegen ist bei denen alles ein riesen Chaos und riesen Katastrophe. Wohingegen der Schimpanse, der mächtige Schimpanse weiß, wie es läuft, der kämpft nämlich mit seinen Rivalen und sagt dabei wahrscheinlich auch nur... Und Bonobos, die leben halt eher in so matriarchal strukturierten Gesellschaften und die lösen ihre Konflikte auch mit homosexuellem Sex und sind deswegen alle so relativ friedlich und gechillt und... sind halt genau deswegen verweichlicht und degeneriert, weil wo kommen wir in einer Gesellschaft hin, in der Frauen das Sagen haben und in der man Konflikte löst und denen man lustvoll und auch homosexuell miteinander bumst, ohne no homo zu sagen? ⁓ genau, du hast jetzt die Hummer und die Affen angesprochen, so warum diese wirde Faszination von so Männerrechtlern, Dinge über Verhältnisse über Tiere zu erklären. Also woran liegt das? Ich würde sagen, ist in erster Linie vor allen Dingen einfach. Wir kommen wieder zu diesem Thema, kannst Leuten und man muss auch immer überlegen, wer ist die Zielgruppe? Die Zielgruppe sind ja nicht Leute, die sagen, ⁓ die Welt ist sehr komplex, ich suche hier mal nach komplexen Antworten, sondern in der Regel Leute, die einerseits anfällig sind für einfache Antworten, was wir übrigens alle manchmal sind, soll jetzt nicht so klingen, wären das so paar Dummies da in ihrem verstinkenden Kinderzimmer, aber natürlich einmalseits einfache Antworten, zum anderen Seite immer Das Versprechen. Hier liegt auch ganz viel Direktes drin, was du tun kannst. Du musst ja nur sein wie der Schimpanse oder wie der Alpha Hummer. Und das dritte ist, naja, es ist ja auch, wenn wir auf die Zielgruppe schauen, es sind ja in der Regel nicht Leute, denen es gut geht. Wir hatten das Thema Kränkung vorhin schon. Man weiß mittlerweile auch, dass Big Surprise, gerade die extreme Rechte in vorn unterwegs ist, wo sie wissen, da sind frustrierte junge Männer, denen es scheiße geht und die einfach antworten würde an Stelle aber so ein bisschen widersprechen, weil ganz vielen von diesen Typen geht es halt nicht wirklich scheiße. Wenn man sich zum Beispiel die Statistiken von Inselforan anschaut, die User machen da dankenswerterweise irgendwie immer ein halbes Jahr so umfragen, was die Userbasis angeht. Und die meisten von denen kommen aus mittelständischen Familien. ist eine primärwestliche Subkultur von Leuten, die das Privileg haben, den ganzen Tag vor ihrem Rechner zu verrotten und irgendwelchen Scheiß ins Internet zu schreiben. Das sind jetzt keine gebeutelten Kriegsweisen, sondern das sind ganz normale junge Männer. Das Ding ist, dass es ihnen schlecht geht, das ist ja ihre wahrgenommene Kränkung. denen geht es schlecht, weil sie keine treu sorgende Treadwifes haben und halt nicht die Anerkennung bekommen, von der sie glauben, sie verdient zu haben. Aber anstatt zu dem Schluss zu kommen, den ich als Marxistin komme, nämlich so die kapitalistischen Verhältnisse dafür in Verantwortung zu ziehen oder vielleicht halt auch mal die eigene Anspruchshaltung zu checken, verlagern sie halt ihre Unzufriedenheit auf Feministinnen, auf Juden, auf Frauen, auf Migrantinnen und so weiter. Und ähm... Also denen geht es halt primär scheiße, ihr so, weil sie das, was Michael Kimmel als aggrieved entitlement bezeichnet, weil sie das halt nicht eingelöst sehen. Also sie haben halt so diesen Glauben, mir steht etwas zu, diese Vormarktstellung und ich krieg die nicht. Und now I'm making it everyone's problem. Da würd ich total mitgehen. Also mit nicht gut gehen würde ich auch nicht sagen, dass denen jetzt materiell nicht gut geht oder dass die irgendein Problem haben, wo man sagen muss, ⁓ ja, du Armer, mal her, sondern eben dieses Unbehagen, das gesellschaftlich produziert wird und dafür wollen die eine Antwort, nicht ist, hm, okay, hinterfrag mal Herrschaftsstrukturen, in denen du selbst auch verwickelt bist und die vielleicht auch was mit dir zu tun haben, sondern ich erkläre dir ganz einfach, wer der Feind ist und ich erkläre dir ganz einfach, das kannst du tun. Mach einfach dies und das und dann wird das schon. Und wenn es nicht wird, dann liegt es nur an dem Feind, der da im Hintergrund noch die Fäden zieht. Das ist dann eigentlich das, was wir in nächsten Folge ja auch nochmal tiefer anschauen wollen. Das ist ja das Spannende. Diese ganzen Versprechungen, die man hat bei Peterson, oder da sind wir auch wieder bei Kollegah, der das ja mit seinen Bossgeburten und so gemacht hat, die sind ja immer sehr einfach. Mach dies und das und dann wird's schon. Wenn du dich genug anstrengst, dann wird's da auch was, dann wird's auch was mit den Frauen, dann wird's auch was mit dem Geld. Aber, hm, da gibt's schon noch so ein paar Leute, die korrumpieren das alles. Und wenn du nicht erfolgreich bist, dann hat das nichts damit zu tun, dass vielleicht das ganze Konzept, dass ich die hier erzähle, Bullshit ist, sondern... sind schuld. Und ich glaube, da passt dieses Ganze sich von den Hummern und den Affen was abschauen und sagen, ja so einfach ist die Welt und wenn nicht, dann hat irgendein böser Kultur-Marxist gemacht, dass die Affenordnung hier durcheinander gekommen ist. Jo. Das funktioniert ganz gut anscheinend. ist dann auch der Appell, den es geht, nämlich diese als natürlich gelabelte Ordnung wiederherzustellen. Und diese Ordnung wird in der Regel durch Gewalt hergestellt. Sei es durch Gewalt in zwischenmenschlichen Beziehungen, wenn ihr gesagt wird, musst deine Frau unterdrücken, damit sie dir fünf Kinder auf die Welt setzt. Oder eben durch Gewalt mittels der Waffe. Und was auch immer ein Aspekt von Gewalt ist, ist die Gewalt gegen sich selbst. Das ist ja eine Ideologie, die ganz stark auf einer Selbstzurichtung aufbaut. Und das muss man halt auch immer bei der Menosphäre sagen. richtet die... Also das ist eine Gewalt, die die Menschen gegen sich... Also die diese Männer gegen sich selbst richten. Aber so mein Hauptargument gegen die Menosphäre ist weniger. Sie tut auch Männern Gewalt an, weil diese Männer ja trotzdem davon profitieren. Sondern sie tut primär Frauen und queeren Menschen Gewalt an. Aber es ist... Wir reden hier halt auch immer von einer Gewalt gegen sich selbst. Wobei gerade diese Selbstzurichtung ja dann auch dazu führt, dass die Gewalt, die sich gegen andere richtet, der Regel nochmal drastischer ist. Beziehungsweise oft ist die Gewalt gegen andere ja dann auch an dem Punkt erreicht, wo die Selbstzurichtung eine gewisse Schwelle überschritten hat. Oder wo man den Eindruck hat, die Selbstzurichtung funktioniert nicht mehr. Ich hab mich jetzt monatelang, jahrelang selbst zugerichtet, aber der Erfolg ist immer noch nicht da. Okay, irgendwer muss schuld sein und den räume ich jetzt aus dem Weg. Das ist im Kern eigentlich, warum wir relativ schnell von Leuten wie Jordan Peterson über drei, vier Klicks bei Leuten wie Elliot Roger landen oder bei Leuten wie Jack Donovan, der zwar selbst jetzt nicht unbedingt, ich glaube nicht, dass der irgendwo als Gewalttäter verurteilt ist, der aber natürlich eine ganz klar gewalttätige, sehr simple Ideologie predigt, die auf jeden Fall darauf ausgelegt ist, Männer müssen mit Gewalt Dinge durchsetzen gegen diesen ominösen Feind. Er benennt das, glaube ich, nicht als jüdisch, aber er benennt das zumindest als christlich-jüdische Moral haben wir auch schon mal irgendwo anders gehört und das ist im Kern eigentlich das worum es immer geht. Du hast so Peterson als seichtes Einstiegsgebot, versuchst doch mal damit, räum doch mal dein Zimmer auf, guck mal, Schuld sind da draußen die ganzen Bokeys und so, das ist alles schlimm. Und wenn du damit nicht mehr weiter kommst, gibt es halt entweder die Möglichkeit, wenn du die richtige Knochenstruktur hast und genug Mukis machst du Jack Donovan. Wenn du das nicht hast, dann musst du halt den Elliot Rodger machen. Und an der Stelle will ich auch noch mal sagen, Elliot Roger sah jetzt nicht schlecht aus, ⁓ Contra-Points zu zitieren, und halt auch so die meisten Insults, wenn man sich so auf Lux-Maxing voran umschaut, die sehen aus wie ganz normale junge Männer. Aber, Spoiler Alert, also Frauen lehnen euch nicht ab, weil ihr nicht 1,90 Meter große Giga-Chats seid, sondern weil ihr weinerliche Typen seid, die von Frauen erwarten, euch ... Sex zur Verfügung zu stellen und all eure Probleme zu lösen, während ihr sie mit misogynischen Schimpfwörtern überschüttet. Das macht ziemlich unerträglich. Genau, würde sagen, damit haben wir die drei Grundpfeile, aus denen die kontemporäre Menospheer entwachsen ist, so ziemlich abgehakt. Ja, und ich glaube, wenn wir uns die nächsten anschauen, werden wir sehen, alles, was wir jetzt besprochen haben, wurde schlimmer. Es ist wie die Simpsons-Szitate aus dem Simpsons-Film so, those were the worst people I've seen. Und Homer sagt, no, those are the worst people you've seen so far. Also, buckle up, Buckerwools. In der nächsten Folge steigen wir clit deep, balls deep, whatever deep in den Sumpf der kontemporären, in den Sumpf der Neomenosphere ein und schauen uns an, was die Jünger von Petersen Roger, Donovan und so weiter sind und womit wir uns halt jetzt herumschlagen müssen, sobald wir TikTok oder YouTube oder Instagram oder X aufmachen. Es ist schwer belastend. Und es ist, wenn wir uns Andrew Tate anschauen, mitten im Mainstream angekommen. Also Andrew Tate dürfte mittlerweile jemand sein von dem alle Menschen unter 40 mal gehörten. Oder wenn wir uns Nick Fuentes anschauen, über den können wir auch sprechen, ist ein Insel und White's Premisist und Streamer und der saß mit Donald Trump beim Abendessen. Also das ist halt so ein Ding, diese Ideologie, von der wir gesprochen haben, die ist inzwischen im Weißen Haus institutionalisiert. Und wenn wir dann noch weiterschauen, das wäre vielleicht noch mal die nächste Folge, wir haben noch mal die andere Ecke, wir hatten jetzt die Menos 4 und dann haben wir die Anschneidende, überschneidende Ecke des Dark Enlightenment. Dark Maga auch natürlich. Aber ich glaube, über Elon müssen wir nicht so viel reden. Elon sollte nicht noch mehr Aufmerksamkeit kriegen. Aber Dark Enlightenment, Curtis Yavin, Libertäre, you name it. Es ist dann ein Teil Shit Show und wir sind hier, euch dieses Shit Show näher zu bringen, weil irgendjemand muss es ja machen. Mit dieser Drohung gehen wir raus. Wir haben noch mehr in petto. Und wir freuen uns, wenn ihr weiter zuhört. dann macht's gut! Und danke gehen außerdem raus an Intent Sunshows für unsere Musik und an unseren Produzenten Nils für den Schnitt und alles andere. Dankeschön!