ES023 philipp debleed: dann sage ich mal herzlich willkommen zu Electric Shift. In diesem Podcast unterhalten wir uns über all die Themen, uns vom fossilen Zeitalter, du hast zu früh geschaut, ins Elektrische bringen werden. Ich bin der Philipp und du bist auch diesmal wieder herzlich gegrüßt. Schönen guten Tag. Das mache ich jetzt immer so, das hat mir letztes mal gut gefallen. Alrighty, heute geht es ⁓ Folgendes. Es sind Philipp Hellwig: Ich bin Marcel. Das war jetzt ES023 philipp debleed: zwei Schlagzeilen, die uns aufgefallen sind innerhalb kürzester Zeit, die miteinander zu tun haben und gegensätzlich ja kaum sein könnten. Das eine ist Tesla testet lenkradloses Auto auf öffentlichen Straßen in Texas und VW beendet seine Allianz mit Bosch zum Thema autonomes Fahren, nachdem sie anderthalb Milliarden Euro investiert haben. Zu Schluss gekommen sind, ist nicht gut genug, was sie da gemacht haben. Philipp Hellwig: hast. Thema autonomes Fahren. ES023 philipp debleed: Und dann geht es natürlich, das ist ja hier Electric Shift und nicht autonomes Fahren der Podcast, geht es natürlich darum, warum eigentlich alle Robo-Taxi-Projekte elektrisch sind, falls euch das noch nicht aufgefallen ist. Das ist nämlich so. Und dann die Frage, ob jetzt das aus Überzeugung so passiert oder ob man das so machen muss. Philipp Hellwig: elektrisch sind. Ich tippe mal, man muss. Das erzählen wir gleich. ES023 philipp debleed: Tipp ich Fünf Gründe. Nummer drei wird sie überraschen. Also Ende Juni, Anfang Juli diesen Jahres 2026 gab es innerhalb weniger Tage diese zwei Nachrichten. VW und Bosch berichten, dass sie ihre Kooperation beenden. Sie haben seit 2022 am Thema autonome Fahren gemeinsam gearbeitet. haben 1,5 Milliarden Euro investiert und die interne Bewertung sinngemäß nicht zitiert ist, dass die Technologie aus ihrer Sicht nicht wettbewerbsfähig ist. Philipp Hellwig: Die Frage ist natürlich, was heißt nicht wettbewerbsfähig? Sie haben ja einen Fahrassistenten in Ihren VW-Stone, der dieser Traffic Assist. Der kann ja schon eine ganze Menge, aber er kann halt nicht komplett autonom fahren. Da kommen wir ja automatisch dann nachher zu den unterschiedlichen Leveln, die es zum autonom fahren gibt. So und bei Tesla ist es jetzt so, die haben ja quasi mit ihrem ES023 philipp debleed: System. Philipp Hellwig: FSD Software, ja quasi einen Assistenten, den sie auch gerne Autopiloten nennen, am Board, der eigentlich alleine fahren können soll. Model Y fährt drüben schon als Robotaxi herum, aber das Ding hat noch ein Lenkrad, also hat einen Fahrersitz, man so will. Ist ein normales Auto, genau. Es kann, wie in vielen Videos gezeigt, ziemlich eigenständig fahren. ES023 philipp debleed: oder die I. ist ein normales Auto. Zeit. Philipp Hellwig: was es aber eigentlich noch nicht darf. Also es ist immer irgendwie Super-Vise oder es ist irgendwie noch jemand mit an Bord, der das Ding kontrolliert oder im Notfall übernimmt. So und um das jetzt quasi auszuschließen oder den nächsten Level zu erreichen, haben sie jetzt einfach mit dem Cyber Cap Lenkrad und Pedale weggelassen. ES023 philipp debleed: Lenkradlos in Texas. Wie schlaflos ins Hirn. Genau, nur ohne Lenkrad. Kein Lenkrad, keine Pedale, kein Sicherheitsbeobachter auf dem Beifahrersitz. genau, da sieht man jetzt schon, dass zwischen den USA und hier bezüglich autonomem Fahren eine krasse Schere klafft. Philipp Hellwig: Lenkrad los in Texas, wie schlaflos ins Hirn. Genau. Ja, das geht ganz schön weit auseinander, auf der einen Seite wir haben wahrscheinlich irgendwelche Regularien, nicht erfüllt werden und man hat Angst davor, dass irgendwas passiert, also einstampfen weg. Und in Amerika macht man es wie? Genau, so. Und so sind letztendlich mehrere Systeme draußen aktiv. Einmal Tesla jetzt mit seinen Cybercaps und mit dem Robotaxi. ES023 philipp debleed: Ja. Ja, erstmal machen, dann mal gucken. das lauert. Philipp Hellwig: Was aber wirklich dort schon funktioniert ist ja Waymo. Die fahren ja jetzt auch schon in mehreren Städten. In Summe war es hier 2500 Fahrzeuge. Mit 500 bezahlten Fahrten pro Woche. 500.000 bezahlte Fahrten pro Woche. ES023 philipp debleed: 500.000 Fahrten pro Woche. Zählt bis Ende des Jahres eine Million bezahlte Fahrten pro Woche. Business Case. Absolut. Philipp Hellwig: Klingt ja nach einem Business Case, Aber nur wenn die Fahrzeuge nicht so teuer sind. ES023 philipp debleed: Ja, aber auch da haben sie ja schon was gemacht. sind ja lange Jaguar I-Pace gefahren. Den fand ich früher mal total cool. Als ich das erste Mal bei der Formel E war in Berlin, hatten die so eine kleine Teststrecke, durfte man den mal fahren. Also stundenlang anstehen, zwei Minuten fahren. Aber der war ja voll das Unicorn damals. Bis er, glaube ich, immer noch wurde jetzt nicht gerade Millionen mal verkauft. Philipp Hellwig: den hat nicht so eine stundenlange. ES023 philipp debleed: Das ist natürlich ein teures Auto und mittlerweile fahren sie ja ZEKR, OJ oder OJ oder so, weiß nicht mal, wie man das richtig ausspricht ehrlich gesagt, die natürlich viel günstiger sind. Und wenn man ehrlich ist, so ein elektrisches Robotaxi-Auto könnte ja eigentlich super billig sein. Denn das muss ja nicht luxuriös sein und es fährt nur in der Stadt, das muss vielleicht auch einfach andere Ansprüche an... Philipp Hellwig: und mittlerweile Wenn man ehrlich... denn das muss ja ES023 philipp debleed: Keine Ahnung, es muss nicht ein Crash bei 200 km auf der Autobahn überstehen und so weiter. Vielleicht sind das dann Dinge, die auch noch Rolle spielen in Zukunft. Was heißt denn teures Auto? Philipp Hellwig: Was heißt denn teures Auto? Also so ein Robo-Taxi auf Jaguar I-Pace Basis kostet so ⁓ die 200.000 US-Dollar. Also spricht das einmal dieses Auto selbst? Und dann kommt natürlich diese ganze Sensor-Rück nach oben drauf. Da hast du Lidar, Radar, hast du Kameras mit allem drum und dran. Und was sich Waymo auch leistet, die setzen auf sehr detaillierte Digitalkarten, wo die Fahrzeuge sich bewegen. Und das ist auch eins der Schwachpunkte im System. Das Auto kann nicht überall fahren, sondern nur abgesteckt in dem jeweiligen Gebiet. ES023 philipp debleed: Kameras. ist halt auch... Das Auto kann nicht über... Philipp Hellwig: So und dieses Siegerfahrzeug was du jetzt gerade genannt hast ist halt in den Kosten schon mal auf 125.000 US-Dollar gedrückt worden. Das ist schon mal eine gute Einsparung, aber letzten Endes viel. So und wie schaut es bei Tesla aus? Tesla macht ein komplett anderes System auf, sprich die fahren ja weder mit Leiter noch Radar, sondern die sagen einfach wir haben ein Kamerasystem. ES023 philipp debleed: Immer noch viel. System. Philipp Hellwig: Kameras, gerade wenn du viele benutzt, sind besser als menschliche Augen. wenn man sich unsere Fahrzeuge anschaut, mein Tesla hat acht Kameras. Die neueren haben vielleicht eine Kamera oder zwei Kameras mehr. Hochauflösend. Die funktionieren alle gleichzeitig und sind auf jeden Fall billiger als das Radarsystem und Radar-Leider-System. Und was kostet so ein Tesla? ES023 philipp debleed: gerade wenn du sie benutzt, sind besser. Tesla. und Radeosystem und Tesla. Philipp Hellwig: Tesla kostet keine 100 oder 200.000 Euro, sondern die fangen halt bei 39.000 Euro an. Jetzt in der aktuellen Hardware-Ausbaustufe 4 haben sie natürlich die schnellsten Computer drin, die hochauflösendsten Kamera, aber alles optisch basiert. Und die haben halt auch nicht nur 2000 Autos, sondern genau genommen ES023 philipp debleed: Jetzt in der Aktie. Ausbaustufe. Philipp Hellwig: haben die mehrere Millionen Autos auf den Straßen und hier siehst du auch den Unterschied wie die Systeme arbeiten. Also Waymo arbeitet in festen Gebieten mit digitalisierten Karten und Tesla arbeitet eigentlich mit einem Selbstlernensystem bei den Fahrzeugen die noch gar nicht autonom fahren, sondern bei dir Tesla und mir Tesla-Fahrer wie auch immer. ES023 philipp debleed: 40. Ach so, ja. Und hier siehst auch. Menschen gefallen werden. Philipp Hellwig: und die lernen damit ihre Software fürs Fahren. Da sieht man die zwei unterschiedlichen Ansätze, wie Systeme aufgebaut werden. ES023 philipp debleed: Genau, also groß aufgezogen, kommerziell funktionieren tut es heute auf jeden Fall eher für Waymo, die spielen das aber auch schon länger und sie haben natürlich mit mit Alphabet als ihrer Mutter auch Milliarden im Rücken, also nicht, dass Testa kein Geld hätte, da ist natürlich auch viele Jahre Forschung, Weiterentwicklung und Investitionsvolumen irgendwie drin, die machen das jetzt seit 2009. Philipp Hellwig: Das ist Wahnsinn. ES023 philipp debleed: Das sind 17 Jahre jetzt. Das ist schon eine lange Zeit. Und sind auf jeden Fall, glaube ich, beides Strategien, die man fahren kann, die machen schon Sinn. Apropos fahren, wir haben einen Punkt hier gerade noch geskippt, da würde ich gerne noch mal kurz zurück scrollen und zwar das Thema, welche Levels an autonomen Fahren gibt es eigentlich? Ich weiß nicht, ob das jedem klar ist, denn da gibt es so bisschen Unschärfen, vor allem wenn man Philipp Hellwig: Ich weiß nicht, ob das ... ES023 philipp debleed: Formulierung von Tesla benutzt, dann ist nämlich nicht ganz klar, was ist ein Autopilot eigentlich und wie Full Self Driving ist überhaupt Full Self Driving. Ich würde das jetzt nicht im Detail klären, das haben die meisten wahrscheinlich schon mal gehört, aber einmal kurz drüber, welche Levels es eigentlich gibt und was das jeweils bedeutet, denn wir werden L2, L3 und solche Sachen mehrmals sagen in dieser Sendung, denke ich. Da muss man einmal verstanden haben, was es ist. Ich lese es ab, damit ich keinen Quatsch erzähle. L2, Level 2 ist Teil automatisches Fahren. Das System stört Philipp Hellwig: benutzt. Ich würde es jetzt... in dieser Sendung denke. L2 ES023 philipp debleed: Lenkung, Gas und Bremse. Und der Mensch muss immer da sein und muss immer überwachen, was passiert. Philipp Hellwig: in den meisten fällen ja sowas wie du musst mit dem mit den augen immer nach vorne gucken und du musst vielleicht sogar das lenkrad ständig anfassen oder immer wieder mal anfassen also darfst es nicht loslassen genau ES023 philipp debleed: Genau, so das ist zum Beispiel der Tesla Autopilot, wie man ihn heute kennt. Der fährt alleine, der bremst, der lenkt und wenn du das Lenkrad nicht anfasst, dann fängt er an zu schimpfen und wenn du es lange genug nicht anfasst, dann fängt er auch an zu piepen und irgendwann hält er auch an. Philipp Hellwig: Also in letztem Ende ist auch jeder aktive Spurhalterassistent mit Abstandsregeltempo, so wie bei den Koreanern oder jetzt bei VW, der Traverse assist, alles Level 2. Genau. So und dann geht es in die nächste Richtung, wo du dann zum Beispiel mal das Lenkrad loslassen darfst, das wäre dann Level 2. ES023 philipp debleed: Ja. Genau. Warum es 2 Plus hat, ich nicht. Warum ist es nicht Level 3? Weil Level 3 noch eine ganz andere Schublade ist und offensichtlich man noch ein weiteres Level brauchte. Weil Level 2 vielleicht ein bisschen too low klingt, keine Ahnung. Da darfst du halt die Hände vom Lenkrad nehmen, bist als Fahrer trotzdem aber verantwortlich für das, was passiert oder nicht passiert. Philipp Hellwig: Bis als Fahrradfahrer. Mercedes möchte ja gerne dieses System in seinen Fahrzeugen so gegen Herbst 26, ich sage mal scharf schalten. Da wird es zumindest erwartet. Die Frage ist, ob sie es dann wirklich machen. Level 3 wäre dann quasi ein hoch automatisiertes System. Da darf ES023 philipp debleed: verbauen. Weil wir dann automatisiert werden. Philipp Hellwig: das System komplett das Auto fahren, allerdings nur in einem gewissen Bereich. Mercedes hat ja zum Beispiel angefangen, auf der Autobahn bis zu einer Geschwindigkeit von 60 kmh komplett autonom zu fahren. Also meistens ist es ja dann ein Stauassistent. In dem Fall wandert aber der Haftungspunkt. ES023 philipp debleed: Das hat er zum Beispiel angefangen. Autonomie. Was die Mindestgeschwindigkeit auf der Autobahn ist. dem Fall Philipp Hellwig: zum hersteller also vom fahrer zum hersteller so und damit ja hat man eigentlich das den ersten switch eigentlich geschafft zum echten autonomen fahren so es ist halt sehr begrenzt deswegen level 4 da das gilt als voll automatisiert das heißt du brauchst auch keinen fahrer mehr ES023 philipp debleed: Also vom Pfarrer. sehr begrenzt automatisiert Philipp Hellwig: eigentlich dann auch kein Lenkrad und keine Pedale mehr weil das Auto dann eigentlich aufgrund seiner Sensorik und Umgebungserkennung eigentlich alles selber machen müsste, selber können müsste. the way moment. Und in China haben wir gelernt gibt es auch noch ein System was so läuft bei DuApollo. ES023 philipp debleed: nicht dann auch kein Das ist zum Beispiel was Waymo macht. Das ist vollautomatisiertes Fahren in einem begrenzten Gebiet. Die Dinger machen alles alleine ohne dass jemand guckt. Und in China haben wir ein System Ja, muss alles irgendwie bei Du sein, offensichtlich. ist alles. So, und dann gibt es noch Level 5, aber eigentlich gibt es das nicht. Also egal, das existiert einfach nirgends. Das ist wahrscheinlich das, was man am Ende möchte, das vollautomatisiert fahren, aber nicht in einem bestimmten abgesteckten Gebiet, sondern einfach überall und immer. Aber das gibt es Stand heute einfach nirgends. Philipp Hellwig: Das Problem an der Stelle ist, wie man die Systeme benennt und Tesla macht an der Stelle eigentlich Dinge sehr ungenau. Sie versprechen sehr viel mit ihrem System, was allerdings nicht ... Es klingt immer besser als es ist. ES023 philipp debleed: Ja. klingt immer besser als es ist. Full Self Driving ist eigentlich auch nur ein Fahrassistent. Full Self Driving Supervised ist immer noch Überwachung durch Personen und dauerhaftes aufpassen durch Leute, die im Fahrzeug sitzen. Bis zum Cyber Cap halt jetzt, das soll dann tatsächlich L4 werden, so wie die Waymo Fahrzeuge, soll also komplett vollständig ohne Lenkrad, ohne Bremse, ohne Fremdanwirkung in einem bestimmten Bereich fahren dürfen. Philipp Hellwig: der überwacht ist. ES023 philipp debleed: Ja, genau. so viel zu dem Exkurs, damit man im Prinzip einfach versteht, was dahinter steckt. Jetzt sind wir schon tief drin in der Sendung, jetzt müssen wir zum eigentlichen Punkt kommen. Denn das Wichtige ist ja hier Elektrifizierung, Verkehrswende, Energiewende, das sind ja hier die Themen. Das ist ja nicht der autonomes Fahren-Podcast, habe ich glaube schon gesagt. Warum sind Robotaxis eigentlich immer elektrisch und warum beschleunigt das am Ende die Wende? Philipp Hellwig: Schauen Das sind ja hier die Themen. Das habe ich schon gesagt. Warum? ES023 philipp debleed: die wir uns die ganze Zeit wünschen, den Electric Shift am Ende. Philipp Hellwig: Ich tippe mal ganz einfach. Elektrische Fahrzeuge müssen ja nicht getankt werden. Sie müssen geladen werden. Sie sind einfacher im Aufbau. ES023 philipp debleed: So, ich bin... Sie müssen gelassen. aufbau. Philipp Hellwig: weniger Verschleißtechnik drin, hast weniger Reparaturaufwand, Wartungsaufwand und damit sind die Fahrzeuge günstiger. Also in Betrieb zumindest, TCO, Flotte, wichtige Kennzahl und wenn ein Fahrzeug billiger ist als ein anderes, dann wird das wahrscheinlich eher eingesetzt. ES023 philipp debleed: ⁓ Das ist was du willst. Als Endkunde willst du Komfort und Schönheit und wenn du aus kommerzieller Sicht betrachtest, willst du Hauptsache billig. Hauptsache billig und immer fahrend nach Möglichkeit. Also versuchen wir es mal in fünf Gründe klar zu klustern. Du hast schon ein paar Sachen schon angeschnitten. Thema Betriebskosten ist wahrscheinlich tatsächlich einfach Grund Nummer eins und das kommt aus mehrererlei Dingen, wie du schon gesagt hast. Philipp Hellwig: Hauptsache billig und immer fahrend nach Möglichkeit. Nervös? Das ES023 philipp debleed: Der elektrische Antrieb ist einfach in jeder Hinsicht, auch wenn die Verbrennerfahrende das nicht gerne hören, überlegen. ist effizienter, hat weniger Teile, er ist wartungsarm, er ist langlebig und er ist sauber. Das sind einfach Punkte, die, wenn du skaliert solche Dinge machen möchtest, essentiell sind. Auch essentiell ist, dass die Fahrzeuge möglichst viel fahren. So ein Waymo-Taxi fährt zwischen 250 und 300 Kilometer am Tag. Oder vielleicht sind es Meilen, weiß ich nicht. Philipp Hellwig: ... Und er ist sauber. auch Das ES023 philipp debleed: Es sind womöglich Meilen, keine Ahnung. Jedenfalls vielfach so viel wie ein Privatfahrzeug, das die meiste Zeit des Tages steht. so 90 Prozent. Genau, so das spielt natürlich dann eine Rolle. Je mehr das Fahrzeug fährt, desto mehr verdient das Fahrzeug Geld. Und wenn es dann noch wartungsarm ist und wenig Energie verbraucht und solche Sachen wie Bremsbeläge, ewig halten, weil du über Rekuperation dein Fahrzeug entschleunigst und nicht jedes Mal tatsächlich die Bremsen benutzen musst. Philipp Hellwig: Vielfach so viel. Genau, so 90 Prozent fahren anstatt 90 Prozent stehen. und solche Sachen wie... nicht. ES023 philipp debleed: Der Rundumbetrieb summiert sich wohl auf fünfstellige Einsparungen pro Fahrzeug pro Jahr. Das ist schon massiv. Da gibt es eigentlich wenig Gründe, warum man das nicht mit einem Ehefahrzeug machen sollte. Ein anderer ist, ein Verbrennungsfahrzeug kommt mit einem Technologie-Stack, der, sag ich mal, autonomes Fahren nicht unbedingt begünstigt. Philipp Hellwig: Das ist schon massiv. Das sehr aufwändiges System. Du hattest es hier mit reingenommen als Grund 2, zum Beispiel Drive by Wire. Software steuert Hardware. Das ist bei einem E-Fahrzeug deutlich einfacher, Motor über die Motorelektronik einfach vorwärts rückwärts fahren zu lassen oder bremsen und beschleunigen zu lassen, als jetzt zum Beispiel ein Verbrennungsmotor mit einem Getriebe, wo du halt mechanisch den Vorwärtsgang, mechanisch den Rückwärtsgang einlegen musst, wenn du vielleicht einen Doppelkupplungsgetriebe hast. ES023 philipp debleed: lassen als jetzt zum Beispiel ein Anungsmotor mit Philipp Hellwig: ⁓ dann dass die Kupplung dann noch zwischen den Gängen hin und her schaltet, alles Verschleißteile, die dann Probleme machen könnten, hast du bei einem E-Fahrzeug einfach nicht. So, dann das nächste System, was noch sehr interessant ist, ist ja eigentlich diese Sensorik, die da einfach auch Energie verbraucht. ES023 philipp debleed: und her schaltet alles. ... Eigentlich diese... Lieferbord... Philipp Hellwig: die Energie, dort verbraucht wird, ein E-Fahrzeug einfach besser ausgelegt, weil du hast eine große Batterie, die kann dann zum Beispiel Systeme betreiben, die halt im Kilowattbereich liegen. ES023 philipp debleed: Und das ist in dem Fall tatsächlich so. Das ist verrückt, wenn man guckt auf so ein Waymo-Auto. Fünfte Generation, also die vorige hatte bis zu 29 Kameras und weitere Geräte. Die aktuellen sind eher bei 13 plus Radar plus Lidar plus KI-Compute sozusagen. Und allein der KI-Compute in so einem Fahrzeug, so zum Beispiel Nvidia Drive, braucht 350 bis 500 Watt pro Modul. Philipp Hellwig: Wow! Mhm. und so ein ES023 philipp debleed: Und so ein Fahrzeug wie so ein Waymo-Auto hat eine Dauerlast von 1,5 bis 3 Kilowatt. Philipp Hellwig: Heizung. nicht für den Fortritt, sondern damit es fahren kann. Also, Hirn, Augen, Ohren und so weiter. Ja, ganz genau. ES023 philipp debleed: einfach nur damit es fährt. Also nicht für den Vortrieb, sondern damit es fahren kann. Was es sieht, wie es reagiert. Ja, ganz genau. Wenn du das jetzt mit einem Verbrenner machen würdest, dann müsstest du das über die Lichtmaschine zur Verfügung stellen oder du bräuchtest eine extra Batterie an Bord, eine große oder so, die du dann auch wieder laden müsstest. Philipp Hellwig: zur Verfügung stellen. Genau, und dann wärst du wieder bei so einem Plug-in-Hybriden oder so einem Hybridensatz, wo du halt beide Systeme an Bord hast. Teuer, schwer. ES023 philipp debleed: Genau, da hast du eine maximale Komplexität mit vielen beweglichen Teilen, die auch gewartet werden müssen. Wartung, Uptime zum Beispiel ist natürlich ein weiterer Grund, warum das E Auto Smart ist. Der E-Antriebstrang hat ungefähr 20 bewegliche Teile. Das sind nicht mal zwei Dutzend. Der E-Motor selber hat eine Handvoll bewegliche Teile. Das Ding ist quasi unkaputtbar. Philipp Hellwig: Das sind ES023 philipp debleed: hält ewig, ist super effizient. Wenn du das mit einem Verbrennerantrieb vergleichst, also der Verbrennerantrieb allein hat 1000 Teile, die du dich kümmern musst. So, bewegliche Teile. Gesamtzahl der Bauteile ⁓ die 2000. Das ist einfach unfassbar. Du hast sehr viele bewegliche und damit auch verschleißende Teile im Antriebsstrang, was natürlich dann die Wartung und die Anfälligkeit betrifft. Philipp Hellwig: Allein Teile und Wahnsinn! was natürlich ES023 philipp debleed: Und wenn dein Robo-Taxi in der Werkstatt steht, wissen viele nicht, verdienst kein Geld. Also ist das, was du nicht möchtest, du willst sie abtime. Also die Zeit, die das Fahrzeug mit Leuten durch die Gegend fährt, natürlich maximieren, was du in diesem Fall viel mehr kannst, viel einfacher kannst. Und du kannst auch die Laderei zum Beispiel smart planen. Denn das Einzige, was du brauchst, ist ja eine Stelle, wo du das Fahrzeug laden kannst. Ein Zugang zum Stromnetz und einen Stecker, den du ins Auto stecken kannst. Philipp Hellwig: Ach. Natürlich. Dann ⁓ Wenn du ein Depost hast, brauchst du... ES023 philipp debleed: Wenn du jetzt Verbrennerdepots hast, brauchst du Tanks, da muss Spritting geliefert werden, du brauchst Zapfsäulen, du musst dieses Gefahrgut, was ja Benzin zum Beispiel ist, oder Diesel auch irgendwie gehandelt bekommen und das steht schon im krassen Gegensatz zu Strom- und Ladepunkte. Philipp Hellwig: und hinzu kommt ja noch es gibt ja auch noch unterschiedliche arten wie man jetzt laden kann du kannst einerseits klassisch wie bei einem verbrenner oder die zappsäule die zapps pistole ins auto steckt ja auch den ladestecker ins e-auto stecken aber du kannst zum beispiel den benzintank nicht induktiv auffüllen was bei einem e-fahrzeug natürlich super geht also denken wir mal unsere eine unserer sendungen die wir damals bei clean electric hatten wo wir über magment gesprochen haben also die die elektrospule im ES023 philipp debleed: Das bei einem ... Philipp Hellwig: das Auto drüber fährt und dann einfach sich selbst aufladen kann also entweder im Stand oder sogar im Betrieb gehalten werden kann. ES023 philipp debleed: Das ist ein bisschen schade, dass das kontaktlose Laden von Autos noch nicht da ist, wo man es gerne hätte. Das hat natürlich Gründe. Ladeverluste durch drahtloses oder kabelloses Übertragen, Wärmeentwicklung, kleinere Ladeleistungen. So was wie immer eben 300 kW nach einem Pumpen ist schwierig. Philipp Hellwig: Betragen, Leistung, Wärmung, Leistung. ES023 philipp debleed: Das gibt es heute nicht, aber das wäre natürlich genau was du willst, wenn du so ein Waymo bist. Dass die Autos halt im Depot vorbeifahren, die wissen selber, wo sie parken müssen, fahren über die Platte und laden einfach. Das wäre natürlich cool in dem Moment. Philipp Hellwig: Das ist die Aussicht. Mhm. Das wäre natürlich Punkt in dem Moment. So und was natürlich als fünfter Grund einer der wichtigsten ist, ich, Robotaxis fahren ja per se heute schon in Städten. Die Städte sind ja heute eigentlich schon die am meisten regulierten, also was Emissionen angeht, Gebiete. So ein E-Fahrzeug funktioniert dort einfach am besten. Es ist leise, es erfüllt die meisten Emissionsanforderungen. Also ich sage mal was CO2-Ausstoß, Rußpartikel etc. angeht. ES023 philipp debleed: Bitte. Das ist das, wir meisten in uns sehen. Ja, ist ansonsten einfach ein Risiko für dein Geschäftsmodell, dass du vermeiden kannst. Also wenn all die anderen Gründe nicht Grund genug sind, ist das sicherlich auch valide letzten Endes. So und cool ist halt der Hebel, damit kommt. Wenn man jetzt darüber nachdenkt, wie Robotaxis so die Elektrowende oder Energiewende beschleunigen. Philipp Hellwig: hast du bei dem einfach nicht. Von daher bieten die sich dort genau an. Ja. Bye! ES023 philipp debleed: Weil Flotten, und das weißt du als Flottenmanager wahrscheinlich ganz gut, haben großen Einfluss darauf, wie viele Fahrzeuge, wann Fahrzeuge, welche Fahrzeuge in den Markt kommen. Und das hat natürlich Einfluss auf alles Mögliche. Wenn große Mengen eher Autos bestellt, gebaut und in Betrieb genommen werden, hat das Einfluss einmal auf die Autohersteller, die diese Fahrzeuge verkaufen. Die haben planbare Kapazitäten, die sie verkaufen können. Philipp Hellwig: in den Markt. ES023 philipp debleed: Aber eben auch auf Batterieindustrie zum Beispiel, denn die Fahrzeuge brauchen Batterien, die kommen in der Regel nicht vom Autohersteller. Das sind Dinge, die für Ladedepost oder Softwareentwicklung usw. usf. sind. sind alles Dinge, die davon beschleunigt werden, weil dieser Need da ist, diesen Use-Case irgendwie zu erfüllen vom selbstfahrenden Auto in der Stadt. Das muss ja für dich als Endkunde... Philipp Hellwig: Voll die Sendung. von selbstfahrenden ES023 philipp debleed: natürlich komfortabel und einfach sein, aber für dich als denjenigen, der zum Beispiel Rainbow ist oder sowas, du hast ja eine ganze Latte Anforderungen und Wünschen, erstmal erfüllt werden wollen. Das ist nicht nur das Fahrzeug an sich, sondern auch alles drum herum. Du möchtest es günstig haben, du willst es schnell haben, brauchst passende Batteriekapazität, du brauchst die Ladepunkte, brauchst den Netzzugang, vielleicht willst du eine bessere Software, die dir eben gestattet, zum Beispiel die Fahrzeuge, wenn sie vormittags, mittags Philipp Hellwig: Foto. Das ES023 philipp debleed: nicht ausgelastet sind, Depot holen und du lädst dann mit Solarstrom. Je grüner, desto besser, kommen wir nachher noch mal zu. Das ist natürlich ein wichtiger Punkt. All diese Dinge sind dann natürlich super wichtig. was eben auch noch mal Thema ist, finde ich, das haben wir vorhin schon einmal kurz angeschnitten, die Robotaxis fahren mehr, als dass sie stehen. Und damit nehmen sie natürlich viele Fahrzeuge von der Straße. Denn wenn ich 1000 Einzelpersonen habe, die kleine Kilometer fahren, Philipp Hellwig: dass du mal zuhörst. ES023 philipp debleed: Versus wenige Fahrzeuge, die viele Kilometer fahren und Leute befördern, habe ich doch lieber wenige Fahrzeuge, die viel fahren und besser ausgelastet sind, als die ganzen privaten Autos, die in der Regel am Straßenrand stehen. Philipp Hellwig: Damit beschleunigen wir eigentlich so auch eher die Verkehrswende. Weil einerseits du schaffst die Autos ab, die sonst nur stehen würden. Du machst Platz frei für die Fahrzeuge, die nicht parken müssen. Es werden in Summe dann weniger Fahrzeuge. Es werden mehr, die ich sage mal mehr in Bewegung sind, aber es werden weniger, die rumstehen. ES023 philipp debleed: Ja. So ist es. Ich glaube, bisschen Haken habe ich schon kurz angeschnitten, natürlich, wenn du viele Elektroautos hast, brauchst du viel Strom. Und auf der einen Seite ist natürlich cool, dass sie keinen Sprit verbrennen, weil Sprit verbrennen eine schlechte Idee ist. Aber wenn du Strom hast, der nicht grün ist, dann ist es auch wieder keine optimale Idee. Und da geht es dann natürlich wieder rein, weil die Fahrzeuge fahren ja meistens, wenn Menschen wach sind, und Menschen sind meistens tagsüber wach. Und da gibt es den Überschuss an sauberem Strom, zum Beispiel eben durch Sonnenenergie. Und den kriegst du dann wieder nicht in die Autos geladen, weil die ja unterwegs sind und Leute transportieren. Philipp Hellwig: unterwegs sind. An der Stelle haben wir aber auch von Veymo schon so ein kleines Profil mitgeteilt bekommen, also jetzt nicht wie persönlich, sondern aus den Musiksen aus. Und zwar, dass die Fahrzeuge am meisten eigentlich eingesetzt werden vormittags, also vor dem Mittag, weil die meisten ja dann zur Arbeit wollen. Da ist er. ⁓ ES023 philipp debleed: Die haben uns angerufen gestern. zwar, dass die Fahrzeuge am meisten eingesetzt werden vormittags. Da ist der Dip. Am späten Vormittag. Achso, du meinst morgens eher. Ja, morgens. ⁓ Philipp Hellwig: Morgens, wenn die Leute zur Arbeit wollen, dann wollen sie ja befördert werden. Also fahren sie dort mit Vamo-Fahrzeugen. Und zur Mittagszeit, da sind sie alle arbeiten und da werden die Fahrzeuge nicht benötigt. Aber was ist zur Mittagszeit am besten? ES023 philipp debleed: Bei der Arbeit möchte jeder befördert werden. So und zur Mittagszeit? Da es immer die beste Sonne. Philipp Hellwig: oder am höchsten der Sonnenstand. damit natürlich auch der Stromertrag. da könnte man natürlich oder da ziehen Sie diese Fahrzeuge dann ins Depot zum Laden, was auf der einen Seite dann sicherstellt, dass grüner Strom oder Sonnenstrom geladen wird und gleichzeitig aber auch das Netz an der Stelle entlastet, weil dort einfach zu viel Strom vorhanden ist. ES023 philipp debleed: und da ziehen sie diese auf die Ecke. Ansonsten sagt Waymo, dass sie in San Francisco und Mountain View über echte 100 % Ökostromtarife verfügen und ansonsten arbeiten sie mit Zertifikaten. Das ist natürlich immer nicht so cool, aber immerhin. Philipp Hellwig: Letzten Endes kommt der Strom aus der grauen Badewanne. ES023 philipp debleed: Ja, am Ende kommt ein Mix aus allem überall an. Ja, okay. Wir können noch darüber diskutieren, wie in USA die Fahrzeuge tatsächlich auf die Straße kommen und warum sie bei uns nicht auf die Straße kommen. Aber ich gucke auch ein bisschen auf die Uhr, die natürlich unerbindlich weiter vor sich hintickt. Also müssen wir das vielleicht relativ knapp fassen, denn am Ende ist das auch wieder so ein Scheren-Thema. Philipp Hellwig: Ja. unerbittlich. ⁓ ES023 philipp debleed: Dort, wie wir am Anfang schon gesagt haben, ist es eher so, erst mal machen, dann mal gucken. Und hier ist es eher so, lass erst mal für alles eine Regel erfinden. Und im Rahmen des Regelwerks versuchen wir dann, irgendwas zu bauen. Philipp Hellwig: Genau, und das Problem an der Stelle ist eher, unsere Regeln sind so dicht und engmaschig, dass man viel zu viel Angst davor hat, einen Fehler zu machen, sodass diese Systeme schon von vornherein gar nicht erst entwickelt werden. Also zumindest nicht so weit entwickelt werden, wie es notwendig ist. Und in Amerika, gibt es halt quasi Kalifornien, erlaubt halt den Betrieb solcher Fahrzeuge nach ES023 philipp debleed: zu viel Angst. Entwickelt werden, also nicht so weit entwickelt. quasi erlaubt halt Philipp Hellwig: nachgewiesene Sicherheitsleistung. Das heißt, wenn die einen gewissen Sicherheitsstandard erfüllen, und so vier Kilometer ohne Personenschäden gefahren, dann darf dieses System benutzt werden. Bei uns undenkbar. Und in Texas zum Beispiel sind die Regeln noch lockerer. Da macht man einfach erstmal. Deswegen sind die doch zuerst. ES023 philipp debleed: Sicherheitsleistung Texas zum Beispiel. Deswegen ist Tesla da zuerst. Da ist es am einfachsten. Aber da steckt natürlich was drin. Ich glaube, ist so bisschen so ein Theorieproblem letzten Endes. Hier geht man davon aus oder hier zielt man darauf ab, dass wenn wir schon autonome Fahrzeuge haben, dass die dann auch zu 100 Prozent keine Fehler machen. Philipp Hellwig: Das ist Endesnip. zielt man darauf an. ES023 philipp debleed: Das ist aber recht unwahrscheinlich. Ich glaube, autonome Fahrzeuge machen genau dann keine Fehler mehr, wenn alle Fahrzeuge autonom sind. Solange eratische Menschen unterwegs sind auf der Straße, die nicht das tun, was die Maschine errechnet hat, was die beste Idee ist, solange haben sie es schwierig. Dann gibt es lauter Sonderfälle, dann sind Sachen nicht so, wie die Maschine gedacht hat, dass sie sein müssten, dann gibt es nicht für jede Ausnahme eine Regel, manchmal ... Philipp Hellwig: Solange es Menschen. Dann gibt es noch. ES023 philipp debleed: versucht der Rechner dann auszurechnen, was er jetzt am besten macht, ist eine Weile beschäftigt. Heißt aber nicht, dass Menschen im Straßenverkehr nicht auch Fehler machen würden. Die sind halt auch nicht unfehlbar. Die Zahlen zeigen, dass es mit autonomen Fahrzeugen weniger Unfälle gibt als mit Menschen. Aber Menschen gestehst du zu, dass sie Fehler machen und Unfälle bauen, automatischen Aus ist aber nicht. Philipp Hellwig: beschäftigt. ... Die Frage ist dann, wer hat dann den Fehler gemacht? Hat das Auto den Fehler gemacht? Hat der Mensch den Fehler verursacht, der vielleicht in die Fahrbahn des Robo-Taxis gelaufen ist, wie auch immer? Und da sind wir wahrscheinlich zu ängstlich. ES023 philipp debleed: Mensch den Fehler! Ja. Ja, am Ende ist es immer noch eine Frage für die Versicherung. Und wenn man ganz ehrlich ist, es ist dann ja eigentlich wurscht. Weil wenn ich einen Fehler mache und zu meiner Versicherung gehe, versuchen die herauszufinden, wie sie dafür sorgen können, dass sie es nicht bezahlen müssen. Und wenn der Autohersteller und sein System einen Fehler macht und zu seiner Versicherung geht, wird das Gleiche passieren. Also ist am Ende eigentlich egal. Also Scherz beiseite, das Risiko nimmst du als Hersteller natürlich nicht auf dich. Und das ist sicherlich eine Bremse für die ganze Systematik. Jawoll. Philipp Hellwig: müssen. Also ist am Ende egal. Also Scherz beiseite. Das ist natürlich eine Briefe. Ja, weil im Vorfeld schon gerechnet wird, es könnte so teuer werden, weil entweder bezahlen wir den Unfall oder die Versicherungsprämien sind so hoch oder du wirst halt nicht versichert und damit ist das Risiko einfach zu hoch, ohne wirklich festzustellen oder festgestellt zu haben, ob das wirklich so ist oder nicht. ES023 philipp debleed: oder du wirst halt nicht versichert. Stellt sich natürlich die Frage, ob jetzt Europa oder auch Deutschland das nächste Kapitel der Autoindustrie verliert, nachdem wir E-Autos schon verloren haben. Also das sehen vielleicht andere anders, aber ich sehe das so. Also Thema E-Auto haben auf jeden Fall andere gewonnen. Wenn ich jetzt so auf die deutschen Fahrzeuge gucke, sind wir fünf bis zehn Jahre zu spät mit allem. Philipp Hellwig: Gut. ⁓ Aber das haben wir auch. regional natürlich auch betrachtet. Wenn man jetzt VW nochmal in den Blick nimmt, überlegt VW sogar, Modelle, die sie in China verkaufen, auch nach Europa zu bringen. Da siehst du ja zum Beispiel auch schon die Kluft zwischen Europa und China. Wenn Fahrzeuge dort gefragt sind und die hier nicht verkauft, dann könnte man ja hier was Neues aufmachen, indem man es einfach dann doch mal ES023 philipp debleed: auch nach Europa zu bringen. Abge- also sind. Philipp Hellwig: hier rüber schafft. ES023 philipp debleed: Also bis auf so ein paar kleinere Ansätze gibt es bezüglich autonom fahren zum Beispiel ja nicht viel. Wir haben auch bei Clean Electric mal über Moja gesprochen, die VW-Autonom-Offensive in Hamburg und Berlin mittlerweile, wo die heute mit ID.Buzz und früher war es was kam vor dem Buzz? Tee, irgendwas? Busse? Philipp Hellwig: Das war so ein M.A.N. so ein etwas größerer. ES023 philipp debleed: Also egal. Das sind so Sachen. Und da hört es dann eigentlich auch schon fast auf. Gab es, glaube ich, schon vor längerer Zeit. Also auch das haben wir recherchiert. Ich finde das jetzt wahrscheinlich nicht so schnell, aber ich glaube, mich zu erinnern, dass in Deutschland schon seit den 80er Jahren am Thema autonomes Auto geforscht wird. Ich habe es gerade gefunden. Uni der Bundeswehr München hat das autonome Fahrzeug Fahrmors, großes V, kleines A, großes ⁓ großes ... Philipp Hellwig: Amtim auf. ES023 philipp debleed: kleines UR, großes R, kleines S 1987 fahren lassen, autonomes Auto. Dann gab es ein paar Meilensteine von BMW, Mercedes 2011 und 2013 und das erste Serien Level 3 Auto kam 2017 und es war ein Audi A8. Weiß das einer? Nee. Warum nicht? Wurde nie zugelassen. Das sind so Sachen, viel forschen können Sie. Philipp Hellwig: Fahnen lassen. Das sind so Sachen, da geht ja auch was. ES023 philipp debleed: Da geht ja auch viel Geld rein und ich glaube auch, dass sie das wollen. Aber das Zeug kommt nicht auf die Straße. Ja leider, das fehlt, das ist teuer. Philipp Hellwig: Ja. ES023 philipp debleed: Ja, okay, vielleicht zum Abschluss. Ist das Robotaxi jetzt gleich Verkehrswende? Philipp Hellwig: Gute Frage. wenn man jetzt betrachtet, wen so ein Robotaxi erreichen kann. Also lassen wir den ÖPNV mal so beiseite. Dann kann es jemanden erreichen, der alt ist, der eine Mobilität braucht, die er wahrscheinlich gar nicht mehr hat, ohne ÖPNV. Jemanden, der keinen Führerschein hat. Das kann zum Beispiel junge Leute erreichen. kann auch Leute erreichen in unserem Alter, die den Führerschein warum auch immer verloren haben. ES023 philipp debleed: ... Philipp Hellwig: oder die einfach nicht mehr fähig sind, Auto zu fahren, körperlich. Für die wäre das natürlich eine Verkehrswende, weil die könnten damit, ich sag mal, mobil werden wie du und ich, ohne jetzt auf den ÖPNV angewiesen zu sein. ES023 philipp debleed: Für die Ich sag mal... Aber ein Robo-Auto ist immer noch ein Auto. Also die eigentliche Verkehrswende, so wie ich sie mir vorstelle, ist ja weniger Autos und mehr andere Verkehrsmittel, die Menschen sich teilen. Ich weiß jetzt nicht genau, wie das bei Waymo ist. Könnten wir mal vorstellen, dass es so bisschen ist wie bei privaten Autos, dass in einem vier-, fünfsitzigen Auto eine Person fährt. Das ist halt immer noch nicht so richtig gut. Und ich glaube, die... Also ich finde das ist schon eine coole Idee, ehrlich gesagt. Philipp Hellwig: Also die dass ES023 philipp debleed: Ich bin selber kein besonderer Fan vom Thema autonomes Fahren, das man meistens aus Privatpersonensicht betrachtet. Philipp Hellwig: Also ich bin... ES023 philipp debleed: Denkt mir immer so, was habe ich davon, wenn mein Auto selber fährt? Ich muss trotzdem mit diesem Auto fahren und ich muss es haben und es steht rum und ich muss es finanzieren, ich muss es versichern und all diese Dinge. Das macht alles keinen Sinn für mich. Da fahre ich halt selber so autonom, wie es heute fährt. Abstandsregel, Tempomat, zweimal links am Hebel ziehen und dann fährt er und lenkt und bremst. Und wenn ich stehen bleiben muss, dann bleibt er stehen. Und wenn er weiterfahren kann, dann fährt er weiter. Also es geht ja alles seit Jahren. Mein Auto ist zehn Jahre alt und kann das seitdem. Das ist ja nichts Neues, also gar nichts Neues. Philipp Hellwig: Ich muss es haben und es steht drauf. Feierabend. Zwei mal links am Hebel ziehen. Mein Auto ist ... dass nichts Neues ist. ES023 philipp debleed: Aber wenn ich jetzt denke, das Auto gehört nicht mir und ich kann einfach entscheiden, wann ich ein Auto brauche und dann sage ich mal, ich brauche jetzt ein Auto und das kommt dann. Und dann, wenn ich wieder aussteige, ist es wieder weg und ich habe es nicht rumstehen, ich muss es nicht finanzieren, ich muss es nicht unterhalten, waschen, sonst was, dann finde ich das schon charmant. Aber ich glaube, die Gefahr ist, dass es kannibalisiert, was wir eigentlich mit Verkehrswende versuchen zu erreichen, dass es mich nicht zu RS-Bahnen bringt. Philipp Hellwig: und ich habe. Sonst was dann finde ich. Was wir. Genau das ist mich nicht. In die. ES023 philipp debleed: sondern bis zur Arbeit, weil es ja viel bequemer ist als in die S-Bahn einzusteigen. Die kommt zu spät, die ist 60 Jahre alt, sie ist voller Leute. All diese Dinge. Philipp Hellwig: Sie ist voller Leute. Und letzten Endes brauchst du dann auch für dieses Fahrzeug dann wieder eine Straße. Also da ist dann das Infrastrukturproblem, dass du die Verkehrswege dafür erzeugen musst oder halten musst. Die müssen genauso, ich sag mal, Stand gehalten werden oder vorhanden sein. Also kaum ein Robotaxi wird wahrscheinlich über den Feldweg fahren. daher... ES023 philipp debleed: Ja. ⁓ Nicht auf der Karte kann man nicht benutzen. Philipp Hellwig: Genau und wie du schon sagst, dieses Komfortthema ist ja das eigentliche. Eine Ergänzung wäre es ja, wenn es dich von unserem ländlichen Bereich zu dem hub bringt, wo man dann am besten weiterkommt. Jetzt zum Beispiel hier so ein Park and Ride wie bei dir jetzt in Garching, wo du dann in die U-Bahn umsteigst oder wo du in die S-Bahn umsteigst, wie auch immer. Aber aus Bequemlichkeitsgründen vielleicht dann... was du dir auch leisten kannst. fährst dann halt bis zur Arbeit. Und du fährst halt an der Stelle, wie du schon sagst, auch ein Auto mit vier Sitzplätzen. Eigentlich müssten die Robotaxis dann kleiner sein. Also, ja, ein oder zwei Sitzplätze, dann machst du halt so kleine Eier rumfahren. Und das sind dann keine Autos mehr, wie man sie heute vielleicht kennt. ES023 philipp debleed: fährst Ja, zwei wird reichen wahrscheinlich. Es muss natürlich auch nicht immer entweder oder sein. Es kann natürlich auch zwei-sitzige und vier-, fünf-, sechs-, sieben-sitzige geben. Ja klar, je nachdem. Es gibt auch keine normalen Autos oder Großraumtaxis. Wenn du sagst, ich habe hier meinen halben Kinderfußballverein oder so, brauchen sieben Plätze. Philipp Hellwig: Ja klar, je nach Bedarf. Also wenn man mal bei den fast der größten bleibt, der Stadt würde so ein Smart reichen. Peepy Mover mit zwei oder hier so ein, wie hieß der, Mikolino. Die sehr klang. Die sind sehr witzig zu fahren. ES023 philipp debleed: Ja, habe ich jetzt mal gesehen in München. Die wirklich sehr klein. Die sind sehr, sehr klein. Aber echt cool und die sehr schöne Pastellfarben, gefallen die? Finde ich ansprechend. Ja, okay. Vielleicht ist es nicht unbedingt hinreichend für die Verkehrswende. Ich glaube, es fördert Thema Elektromobilität und bringt Dinge nach vorne. Das ist vielleicht ein Baustein der Verkehrswende. Wenn es richtig gemacht wird, sollte es jemals hier ankommen. Philipp Hellwig: ist vielleicht der Verkehr. ES023 philipp debleed: da wo wir sind, weiß man ja nicht, kann Teil der Lösung sein, muss aber vielleicht nicht unbedingt sein, dass man das bräuchte. Vielleicht längst ein bisschen Aufmerksamkeit und Kapital von den Stellen ab, wo man es besser investieren sollte, aber ich glaube es sind auch nicht dieselben Leute, die in den ÖPNV investieren. Also ich meine, ich als Privatperson kann natürlich entscheiden, also gäbe es RoboTaxis hier wo ich bin, könnte ich natürlich entscheiden, nehme ich einen Philipp Hellwig: Teil der sollte. Wartpersonen... ES023 philipp debleed: autonom fahrendes Auto oder nehme ich eine S-Bahn, U-Bahn oder ein Bus oder sonst was. So, du könnt dich natürlich entscheiden, aber das ist ja nur ein Bruchteil dessen, was reinfließt in die Systeme. So was an Investitionen, also großen Investitionen, sage ich mal von Firmen da reinfließt, die werden sich natürlich nicht entscheiden, keine autonomen Autos zu machen, statt in den S-Bahnen auszubauen, zu investieren. Also ist der Schmerz vielleicht nicht so groß. Philipp Hellwig: oder sonst was? ... und dann ... ... zu investieren. Die sind ja dazu da, ⁓ Autos zu bauen und nicht in die S-Bahn zu investieren. Von daher deren Business Case ist, Autos zu verkaufen. Und am besten wäre es natürlich, wenn es dann die elektrisch autonom fahrenden Autos sind. ES023 philipp debleed: Ja, für die vielleicht nicht, weil diese Autos günstig sind, weil diese Autos wartungsarm sind. Da kannst du nicht jeden einzelnen Besitzer jedes Jahr in die Werkstatt zitieren, weil sonst die Garantie verfällt. Du machst aber nichts, außer Scheibenwischer angucken und Wasser nachfüllen. Du zahlst dafür immer dann 300 Euro pro Person für solche Experienzien. Das kannst du ja dann alles nicht mehr machen. Das willst du dann als der Hersteller auch wieder nicht. Du dann schon Interessen, die schon sehr anders sind als ... Philipp Hellwig: Werkstatt zitieren. die schon sehr anders sind. ES023 philipp debleed: die von anderen Leuten oder in Parteien, Interessenparteien. Aber egal, lass mal abschließen. Wir sind jetzt schon wieder bei 40 Minuten angekommen. Das ist wirklich die Grenze. Sonst wird es einfach zu lang. Ich glaube, man sieht, dass es geht, wenn man auf Waymo guckt. Die haben eine halbe Million, vielleicht am Ende des Jahres eine ganze Million bezahlte Fahrten pro Woche. Die verdienen damit Geld. Die haben ein System, das funktioniert. Ja, die Dinger machen schon auch Fehler. Philipp Hellwig: Wirklich die ganze? Fangen wir mal drauf. Das ist mein System, das funktioniert. ES023 philipp debleed: Manchmal fahren sie am parkenden Schulbus vorbei, manchmal wissen sie an der Ampel nicht weiter, manchmal sind sie überfordert, wenn die Polizei vorbeifährt oder so. Aber geht es Menschen nicht auch so? Ab und zu nicht jeder beherstet die Situation immer einwandfrei. Philipp Hellwig: und zu nicht jeder beherrscht. Aber egal, es gibt einen Rennen und ES023 philipp debleed: Ist egal, es wird auf jeden Fall elektrisch sein. Wenn das das einzige ist, zählt, ich dabei. Bis nächste Woche. Tschüss.