Daniela Wiegand: Willkommen bei Wachstumsprozess, dem Podcast für alles, was dich als Mensch bewegt, in Beziehungen, im Leben und auf deinem eigenen Weg. Hier geht es nicht perfekte Antworten, sondern echte Prozesse. das, was sich zeigt, wenn wir beginnen, genauer hinzuschauen. Ich bin Daniela, Psychologin, Astrologin und Paar- und Beziehungscoach. Und ich bin Jutta, Heilpraktikerin, Osteopathin, Coach. psychologische Beraterin und arbeite mit dem Körper, dem Nervensystem und energetischen Zusammenhängen. Wir verbinden Kopf und Gefühl, verstehen und spüren. Und vielleicht findest du dich hier ein Stück weit wieder. Grenzen: Heute mit dem Thema, wie man liebevolle Grenzen setzt. Heute unser Gast ist Lisa und Lisa arbeitet bei mir. Und was ich an Lisa ganz besonders wertschätze, ist, dass sie Grenzen auf eine wunderbar liebevolle, aber auch humorvolle Art setzen kann. Und ganz ehrlich, wenn ich ganz schwierige Aufgaben habe, beispielsweise der Arzneimittelhersteller oder der Klient, der wirklich etwas schwierig ist, wo es dann manchmal gilt, deutliche Worte zu sagen, das ist nicht unbedingt meine große Kompetenz. Und ich bewundere dann immer, wenn Lisa das übernimmt, diesen Tat- und Grenzen auf wundervolle, liebevolle Weise setzt und dennoch in der Klarheit bleibt. Lisa, magst du dazu was sagen? Hallo ich bin dafür, dass du mich mit dem Ja, ich finde einfach, man kann das freundlich und bestimmt den Patienten schon vermitteln, dass es so gemacht wird oder dass der Beiß ist oder dass der Termin nicht verfügbar ist. Wir hatten neulich die Situation mit einem Lieferanten, der meinte, wir hätten keine Unterlagen geschickt für einen Abruf. hatten aber alles und da kann man schon mal freundlich und bestimmt sagen, dass das so nicht in Ordnung ist. Sie sie dann auch so akzeptiert. war dann kurz in Pause, als ich noch mal angerufen hatte, aber das ist okay für mich. dann hat das ja auch alles super geklappt und das Abbruch haben wir jetzt erhalten. Ja, aber die Stärke ist ja auch, wirklich humorvolle, leichte Weise zu setzen. Und das finde ich für mich manchmal immer noch schwierig. Und auch gerade im Umgang beispielsweise mit meinen Kindern war das für mich manchmal schwierig Grenzen auch in liebe und freundliche Weise zu setzen oder auch im Außen meine alten Grenzen zu setzen. Wie siehst du das denn? Also in der Kindererziehung hatte ich eigentlich keine Klemme, meine Grenzen zu setzen, weil ich finde, wenn man alleinerziehend ist, muss man irgendwie funktionieren und muss dem Kind auch schon früh genug Grenzen setzen, man überhaupt, finde ich, den Alltag einfach ausdeppen kann. Und das habe ich eigentlich schon früh gemacht. Das Einzige, was ich nicht so gut immerhin gekriegt habe, ist, meinem Gegenüber meine Grenzen zu setzen, weil teilweise ... sind meine Grenzen immer übersprungen worden. Und ja, ich hatte ganz viele Erfahrungen, zum Beispiel auch mit, wieder im letzten Urlaub gemacht, dass man die Astrologie oder sonstiges nicht akzeptiert. Ich bin dann immer in der Liebe geblieben und hab dann gesagt, es für mich total in Ordnung, dass du das anders siehst. für mich, also mir hat es sehr geholfen und für mich ist es aber auch total okay, dass du... nicht so süß. Aber für mich ist dann schwierig, wenn Menschen dann immer wieder ankommen mit... Aber wissenschaftlich ist es belegt, dass das und das... Ja, das ist für mich total gut, dass du der Wissenschaft folgst. Aber ich bin halt anders da. Bitte akzeptier das. Aber oftmals wird es nicht akzeptiert. Und da bin ich immer im Struggle, soll ich jetzt einfach ihn anschreien, dass er mich einfach versteht? Soll ich einfach gehen auf die Situation? Ja, oder wie kann ich in dieser Liebe einfach bleiben für mich selbst? auch das, ich muss ja das Ganze auch nicht annehmen. Der einfachste Weg wäre wahrscheinlich, die Situation zu gehen. Man muss ja nicht mit jedem Menschen klarkommen. Aber das sind für mich dann immer wieder, die Grenzen werden überschritten und manch bin ich auch echt hilflos. Wie geht es euch denn damit? Ich glaube, es kommt tatsächlich auch immer darauf an, wer dir gegenüber ist. Also ist die Person eher so... Ich sag mal, bestimmen, aber trotzdem noch freundlich und ich sag mal normal zu dir. Oder ist dich schon so bisschen in so einer aufgebrachten, aggressiven Stimmung? sag mal, so entscheide ich das immer. Wie setze ich meine Grenze? ich sag immer, wenn jemand so sehr hochgefallen ist, zum Beispiel beim Einkaufen oder so, es regt sich jemand auf ganz ehrlich. Es ärgert ihn mehr. Ich gehe und lasse es unkommentiert oder sage auf meinem Weg nochmal ein kleines Kommentar, bei den Kindern zum Beispiel, da verschiebe ich meine Grenzen zurück. Ich habe gewisse Grenzen, da dürfen sie nicht drüber, aber trotzdem gibt es immer noch mal, sie testen sie aus und es gibt so ein bisschen Spielraum bei mir. Aber wie jetzt auch bei Patienten oder bei Lieferanten oder sonstigen, da denke ich mir, wenn ich weiß, ich bin im Recht, dann bleibt das auch die Grenze. Da sage ich freundlich nie, wir haben jetzt leider keine anderen Möglichkeiten, wir können zum Beispiel keine Patienten mehr aufnehmen. Da kann der Patient ja... auch nichts dran ändern und es würde sich an der Situation ja auch nichts verändern. Aber da bringt es ja auch nichts, wenn ich jetzt aufgebracht dann reagiere, sondern ich versuche ihm freundlich zu vermitteln, dass es zurzeit nicht möglich ja, aber auf der anderen Seite ist es dann wieder so, wenn wir haben das auch, dass Patienten wirklich unfreundlich sind, dann kann man auch ein bisschen bestimmender sein und dem Ganzen auch ein Regelvorsatz an so kann man jetzt auch nicht mit mir sprechen. Also das geht nicht. Irgendwo muss ja auch muss man schon ein bisschen Freundlichkeit bewahren. Also ich mache es tatsächlich echt immer von der Situation abhängig, wie die Leute mir gegenüber drauf sind oder am Telefon. Ich finde, das ist ein ganz guter Punkt, den wir da aufkreisen. Es liegt, wie du selber sagst, auch oft an dem, sitzt zum Zeitgeber gegenüber. Und ich kann von mir selber sagen, dass nicht Dinge, die aus dem Familienbereich kommen oder aus Bereichen von relativ engen Freundschaften manchmal mehr triggern. Also mehr dazu herausfordern, meine Grenze zu überschreiten, als wenn mir jetzt eine fremde Person gegen übersitzt oder ein Klient gegen übersitzt. Da bin ich in der Lage auch, selbst besser sozusagen aus der Situation herauszunehmen oder die Situation von oben heraus zu betrachten. Ich glaube auch, eins ist ganz wertvoll, und das hast du im Prinzip auch schon gesagt, erst mal selber zu wissen, ist die eigene Grenze? Ja, sondern ganz oft, das ist mir in meinem Leben ganz oft so gegangen, dass ich über meine Grenzen habe gehen lassen, weil mir selbst das nicht bewusst war, aber vielleicht auch aus dem Aspekt heraus, dass ich Angst hatte, ich werde dann nicht mehr gemocht, geliebt oder gesehen. Und das ist für mich erstmal der erste Wertbezirken zu wissen, wo ist meine Grenze, wo fühlt es sich für mich nicht mehr richtig an. Ich glaube, das darf so der erste Schritt sein. Ich glaube, das ist auch tatsächlich finde ich, bin ich denn jetzt von mir verglichen? Wo ich jünger war, waren die Grenzen anders da. Wie jetzt, wo ich der Mitte 30er bin, sind meine Grenzen ganz anders. Also ich sag mal, da sind schon noch manche, sich engeln. ich sage, da bin ich beigeblieben. Aber es gibt auch welche, wo ich sage, das hätte ich jetzt früher vielleicht gemacht oder hätte gesagt, ja, ist okay. Und heute sage ich, nein. Ich glaube, das ist auch so ein Punkt. Ich umso älter man wird oder umso mehr, man vielleicht auch schon mitgemacht hat, umso mehr verschickt sich das wahrscheinlich bei dem einen oder anderen auch. Das denke ich auch. Und ich finde immer ein klares Nein zu jemandem anders ist ja ein super Ja zu sich selbst, dass man sich einfach für sich selbst auch einfach einsteht. Und ich fand es immer so spannend, bei mir kamen ganz viele Menschen im Außen eher. Also eher in der Familie weiß ich jetzt schon, wo meine Grenzen sind und sag sie auch ganz offen. Das fällt mir total einfach. Aber im Außen fällt es mir total schwer teilweise. Weil man... Ja, ich hatte zum Beispiel jetzt auch wieder eine Situation, da hat ein anderes Kind auszusehen, einen Mann, einen Tauferstab ans Ohr geworfen. Und ich wollte den Tauferstab wieder zurückhaben und hab mich entschuldigt. Aber er ist gut entbrannt mit diesem Taucherstab abgehauen und ich bin dann eher wie in diese Situation gegangen, dann verstecken wir jetzt die anderen Taucher und machen so, ob nichts gewesen war, weil er hat sich auch nicht drauf eingelassen auf eine Entschuldigung und hat dann eher in diese Vertuschung was gemacht. Wobei ich mir auch gedacht habe, nein, eigentlich ist es ja auch Diebstahl. Und das war ja auch kein... Es war ja keine Absicht dahinter. war ja aus Versehen, war dieser Stab leider beim Einwerfen an seinen Ohr gekommen. Und wir waren ja auch in einem Kinderpool. Und da sind dann immer meine Situationen, nein, ich schleiche mich lieber heimlich aus der Situation und gehe nicht in diese Angriffstellung, wobei ich vielleicht manchmal auch einfach da reingehen darf. Aber ich traue mich eher nicht und will eher in diesem Harmoniebedürfnis bleiben. Ich möchte... nicht in die Konfrontation. Du hast wahrscheinlich dann Angst, wie reagiert er? Und wenn er dann so, wenn er schon böse mit dem Taucherstab dann wegrennt oder dass man dann halt sagt, okay, wie aggressiv wird er oder wie ausfallen wird er? Kann ich da auch reagieren? Und ich sag mal, bei mir war das immer so, wenn du dann so Situation hattest, wo wirklich jemand dann diese Wut Das kennt man ja, wenn man so richtig wütend ist, dass man so aufpassen muss, dass man nicht weint. Also mir geht das so, wenn das ich vor Wut manchmal so gar nicht, weil ich traurig bin, sondern weil ich wütend bin, kommen mir die Tränen. Und das willst du glaube ich vermeiden, weil das dann wieder so ein bisschen zeigt, so sie kann sich damit richtig verteidigen, dann heult sie lieber, weißt du? Und das so diese Wut runter so runterzuschlucken, durchzuatmen und dann noch mal was zu sagen, das hilft mir eigentlich immer ganz gut. Kommt aber auch Situation vor, wo ich dann auch sag, Ich glaube, wenn ich jetzt was sage, dann kocht mir die Pulsader hier oben schon am Hals und dann merke ich schon, wie mir die Tränen schießen, obwohl ich eigentlich ihm alles entgegenpfeffern würde. man kann schon nachvollziehen. Das ist schwierig. So fühle ich es aber auch. Ich bin auch ein Mensch, wenn ich sehr wütend bin, kommen mir die Tränen und Ja, ich glaube, ich will da auch meine Emotionen, meine Gefühle nicht so ganz zeigen. Und die Wut ist ja manchmal auch Thema in mir Und die darf ich mir auch wahrscheinlich eher nochmal angucken und vielleicht auch manchmal in die Konfrontation gehen, weil man muss nicht immer auf Harmonie streben sein. Aber ich habe vielleicht auch, da ich die Wut ganz oft immer runter geschluckt habe, Angst, dass die Wut vielleicht zu stark hochkommt und dass ich vielleicht die Kontrolle nicht über mich selbst verliere oder vielleicht Ja, dieser Mann vielleicht noch zu nah an mich geht und ich mich nicht schützen kann. Ich hatte früher das Thema Wut, sie früher wesentlich stärker nach oben gekocht ist, dass sie relativ schnell rausgekommen ist. kann sie gar nicht vorstellen. Zum Teil haben mich dann auch Kollegen vorgeschickt, weil sie wussten, ich bin das Sprachrohr für die anderen und ich habe dann sozusagen meine Energie in Wut umgewandelt. Auch leider zum Teil im Umgang mit meinen Kindern. Das war aber dann auf der Punkt der Überforderung. Wenn ich wütend geworden bin, ich auch überfordert. Heute würde ich von mir behaupten, ich meine Hut relativ gut kanalisiert. Das ist, was du auch vielleicht bei mir wahrnimmst. Ich bin aber dann manchmal auch dankbar, wenn sie sich wieder zeigt. Also ich bin auch dankbar, wenn diese Emotionen kommen. Natürlich ist es so, wie reagiere ich in der Situation bei dir, wie von der Geschichte dir, Dani, ist es ja ein Selbstschutz. da darf man auch gucken, wo lohnt es sich in dem Moment auf seine eigenen Grenzen wehrzuleben oder in diesem Thema wie wird, lasst die Situation erstmal lieber für einen Moment zurück, auch aus Selbstschutz für dich und dein Kind. Ich hatte aber vor zwei Tagen die Situation, dass über unser Grundstück abends, als wir draußen saßen, immer wieder eine Drohne geflogen ist. ich muss sagen, das ist etwas, mich sehr triggert, weil die Drohne ist auch zum Teil sehr tief geflogen und wir waren draußen noch und haben da gesessen und ich finde, das ist eine kreditsüber Schreitung. Und ich bin dann aufgestanden und mein Mann wollte mich sozusagen zurückhalten, zu sagen, lass doch, lass doch und ich habe dann gesagt, nein, das geht nicht. Und ich habe dann relativ deutlich gesprochen, ich ja keine Adressaten, sondern ich habe einfach nur gesagt, das ist mir nicht gestattet, das ist eine Grenzüberschreitung, das Überschreitung meiner eigenen Grenze. wenn diese Situation jetzt nicht beendet wird, dann suche ich denjenigen, dem diese Drohne gehört. Und mein Mann wollte mich da immer noch brenzen, aber ich habe gemerkt, wie ich immer mehr in die Wut gegangen bin. Und ehrlich gesagt war ich auch dankbar dafür, weil es hat mir so eine Energie gegeben und die Drohne war dann plötzlich verschwunden. wie auch immer. ich finde auch, wir dürfen auch für unsere eigenen persönlichen Grenzen einstehen. Und das ist, wie gesagt, etwas, was ich sehr selten gemacht habe und ich finde, es lohnt sich. eben aus diesem, respektiere, ich achte, ich versuche auch zu sehen, wie der andere es sieht, aber meine eigene Grenze darf auch wahrgenommen werden. Denn die kann nur wahrgenommen werden. Und das ist für mich etwas, was ich gerne noch nach außen mitgeben möchte, wenn ich sie selber weiß und wenn ich sie dann auch signalisieren in meiner Körpersprache, aber auch in meinen lieberen Worten, in diesem klaren Sein und Präsenz. wie ihr ja selber gesagt habt, im Umgang mit den Kindern. Ich glaube, wenn wir da mehr unsere Grenzen kommunizieren, dass es auch bei den Kindern deutlicher ankommt und wir dann vielleicht auch gar nicht mehr so sehr handeln brauchen, weil es einfach klar ist. Was ich teilweise bei mir gesehen gut, man sollte sich nicht vergleichen, ja. Aber wenn ich mir dann manche andere Kinder am Spielplatz angeguckt habe, waren die viel unselbstständiger als mein Sohn. Und dann habe ich gedacht, vielleicht habe ich wirklich auch gute Grenzen gesetzt, weil ich mir in der Situation nicht anders zu helfen wusste, dass er sich alleine immer angezogen hat. Meine Mutter hat immer zu mir gesagt, warum zieht sich dein Kind mit zwei Jahren schon immer alleine an? Ja, weil ich es sonst nicht geschafft hätte, damals. Und ich finde, da habe ich ihn schon zur Selbstständigkeit erzogen und habe meine Grenzen im Prinzip gesetzt, weil sonst wäre die Zeit mir einfach am Rücken gewesen. Was ich noch über die Wut sagen wollte, ist, dass die Wut ja im Prinzip auch einen vorantreibt. Die Wut ist ja auch nicht immer schlecht. Aber da sind wir wieder bei unseren Glaubenssätzen. Frauen dürfen nicht wütend sein. Wir müssen unsere Wut kontrollieren. Wir dürfen nicht ausbrechen. Und ich finde immer, die Wut ist eine Vorantreiber, aber man muss sie gut einsetzen. Und das ist auch super wichtig, dass man die Wut... kanalisiert und für sich selber eingesetzt, damit man vorangehen kann. Der Umkehrpunkt von Wut ist ja immer Mut. Das heißt, Wut kann natürlich auch Mut entstehen. wenn wir Wut nutzen, ich glaube, ich habe das schon mal in einem Podcast gesagt, dann kann daraus ja auch etwas Positives entstehen. kann daraus Kreativität entstehen. Auch unter der sexuellen Energie liegt ja zum Teil auch in gewisse Wut, die man braucht. Also Wut ist, wie du selber auch sagst, ist nichts. unbedingt negativ ist. Das absolut auch da sein. Kündigt auch dazu. Ab und zu gibt es auch mal ein kleines Guteusbruch. Darf auch sein. Auch bei den Kindern. Ja, das ist sehr schön. Aber das gehört auch dazu, weil die Kinder ja im Endeffekt das auch lernen sollen. Ich meine, man versucht das immer und es gibt ganz ehrlich Tage, Da habe ich wirklich eine ganz kurze Zündschnur. Und dann denke ich mir abends ganz ehrlich, oh man, heute hast du wirklich sie ganz oft angemotzt und ange... Dann versucht man es den nächsten Tag besser zu machen. Der klappt dann auch besser. Und den nächsten Tag läuft es dann mal wieder von vorne. Ich sag mal, das ist ja auch so was. Da musst du ja auch ständig mit dir selber überlegen, war das jetzt heute okay? Nein, eigentlich nicht. Ich versuch's morgen besser zu machen. Aber sie dürfen auch mal bettnimmt werden. Wie oft haben sie auch mal einen Anfall? Oder schreien wir wegen einer Kleinigkeit und du denkst entspann dich und sie entspannen sich nicht und dann Irgendwann entspannen sie sich und denken, okay, ich habe ja auch meine Hut an. Sie haben ja auch ihre Grenzen. Auch unsere Kinder haben absolut ihre Grenzen gesehen. Und wir wollen ja auch, dass unsere Kinder ihre Grenzen setzen dürfen und auch die Grenzen unserer Kinder respektiert werden. Und das können sie letztendlich nur lernen, wenn auch wir unsere eigenen Grenzen aufzeigen gestatten, dass Grenzen, die eigenen Grenzen gesetzt werden. Kanal. Magst du zum Schluss noch was sagen, so als letzte Worte an unsere Hörerinnen und Hörer da draußen. Ich denke, dass jeder Erziehungsstil im Prinzip ja individuell ist. Und ich finde immer, dass wir besser unsere Kinder manchmal verstehen dürfen, indem wir uns bewusst machen, was benötigen sie einfach. da gehören ja auch die Grenzen dazu. Welche Grenzen brauchen meine Kinder? Welchen Schutz brauchen meine Kinder? Und... Ich finde, kann jede Mutter oder jede Identität perfekt für sich selber, weil man kennt die Bedürfnisse einfach viel besser als irgendein Außenstehender. Und da würde ich mir auch gar nichts einreden lassen von irgendjemand Außenstehender, sondern bei dir selbst bleiben. Setze deine Grenzen für dich, damit du dich gut fühlst und lass deine Kinder ihre Grenzen selbst aufzeigen. Und... Ich denke, wir dürfen alle noch unseren Gartentaun neu spannen und manchmal auch wieder mehr ins Vertrauen gehen. Aber ich denke, es ist auch super wichtig, dass wir unsere Grenzen benennen dürfen und auch wissen. Vielen Dank für deine Worte auch nochmal. Ich würde jetzt gerne das letzte Wort noch an Lisa geben. zum Abschluss. Danke, dass du heute dabei warst, Lisa. Das ist wirklich eine Bereicherung. Ich finde, ist ein ganz, ganz wertvolles Thema. Auch für mich immer zum Lernen, zum Weiterlernen. wie du vorhin auch schon gesagt hast, Grenzen dürfen sich auch verändern. Aber da dürfen wir, glaube ich, uns selbst gegenüber immer ehrlich sein, dass die Grenzen sich vielleicht auch mal im Laufe der Zeit verändern und verschieben dürfen. Vielen lieben Dank, dass ich dabei sein durfte. Es war sehr schön. Und ich gebe auch nur noch als letztes Wort mit. Jeder sollte sich überlegen, wo seine Grenzen sitzen. Aber auch akzeptieren, dass man Wutanfall vollkommen okay ist und auch mal so ein bisschen zur Selbstreinigung dazu hören. Auf jeden Fall. Danke schön. Dann danke fürs heute Gezuhören und wir hoffen, euch hat die Folge gefallen. Für Wünsche von euch sind wir natürlich total offen. Und dann hören wir uns gerne beim nächsten Mal wieder. Macht's gut. Tschüss, alles Liebe.