speaker-0: Hallo zusammen und willkommen zu einer neuen Folge Before Applaus. Applaus ist das Echo des Erfolgs. Davor stille Stunden, falsche Wege, echte Risiken. Wir erzählen die Geschichten, die niemand sieht, aber alles entscheiden. speaker-1: Befor Applaus mit Dani Niedt. Dani Niedt, Kommunikationsprofi. Schön bist du speaker-0: Danke vielmals. speaker-1: da. Freut mich mega. Du provozierst ja gern. Du bist ja auch gern so ein bisschen so, wir müssen jetzt auf Hochdeutsch, weil wir haben ja auch ganz viel Publikum in Deutschland. speaker-0: Das willst du hochdeutsch oder willst du Schweizer hochdeutsch? speaker-1: Ja, gute Frage. Du provozierst ja gern. Darunter auch mit einer Aussage, Arbeit ist Spiel. speaker-0: Ja. speaker-1: Wie kannst du das erklären? Arbeit ist Spiel. speaker-0: Das war ja mein erster Titel meines ersten Vortrags, meine erste Erfahrung als Speaker und so und ich musste irgendwas haben. Wie ich das erklären kann, wie soll ich das sagen, weil es ein Gefühl ist von mir, was heute immer noch gilt. Sachen, Titel überarbeitet man oder überarbeitet ist wieder oder schauen wir es an, denke man irgendwann später, stehe ich nicht mehr dazu. Ich bin überrascht, dass du mit dem kommst. Das hat uns, glaube ich, auch damals zusammengeführt, dieses Arbeitenspiel. speaker-1: Ja, Alpen-Symposium in Interlaken. Das speaker-0: Das war Arbeit ist Spiel ganz. speaker-1: ist schon viele Jahre her, aber solange kennen wir uns auch schon. Schon viel länger. speaker-0: Ach Gott, damals erinnere ich mich wie Paul Baybjerg. Quote auf die Bühne gekommen, gesagt hat, grösste, also ich glaube, Snakes in Suits hat er geschrieben und dieses Psychopathenthema von den Chefvertaschen etc. etc. Das war das Thema. Arbeit ist Spiel, das finde ich immer noch. Ich finde Arbeit, ich meine, schauen wir raus, kann man das ganze Zeug noch ernst nehmen. Also heute weniger denn je. Und umso mehr finde ich es, man kann sich einen Arbeitsplatz oder einen Spielplatz irgendwie kreieren und reingehen und morgen sagen, it's just a game. Und wenn du es nicht mehr spielen magst, und ich rede ja nur jetzt von uns hier, wo wir Sachen aussuchen können oder so, wenn dir der Spielplatz nicht mehr gefällt, dann wechsle den halt. Aber wenn deine Einstellung ist, ich gehe morgen auf Schlachtfeld oder keine Ahnung, was dein Narrativ ist zu solchen Sachen, und dieses Montagmorgengefühl, das mag ich einfach nicht. speaker-1: Montagmorgen ist auch das gehört auch dazu, wenn du Montagmorgen aufstehst und sagst, ich muss heute wieder arbeiten, dann speaker-0: Okay, now. speaker-1: bleib besser liegen und such dir einen neuen Job. speaker-0: Also gut, dazu gibt es diverse Sachen zu sagen. Also Montag habe ich mich umgestaltet. Montag, meine Frau arbeitet nur 80%, das heisst am Montag nicht. Unser Montag ist wie ein Sonntag. Also wir stehen nicht allzu früh ab, sprich so 7.30, 8. Dann gibt es mal ein bisschen Zeitungen und 10 Uhr gehen wir ins Pilates. Das ist mein Start in einen Montag, deshalb habe ich diesen Monday Plus überhaupt nicht. Und ich habe ihn auch nicht am Dienstag, weil dann ist es schon bald wieder Freitag und ... speaker-1: Du hörst dich fast an wie die Menschen in Deutschland, Eigentlich auch von Montagmorgen bis Freitag 13 Uhr denken, Und dann hört es schon auf, zu speaker-0: Das finde ich ein fieser Vergleich. die Motivation ist komplett anders. Aber... speaker-1: Arbeitszeit für Blutarme? Ne, ne, ne, ne. Aber so kenne ich dich gar nicht. speaker-0: Nee, sage ja nicht, dass ich es mir so einteile. Ich sage einfach mein Montag, damit ich da nicht reinkomme. Ich hatte früher tatsächlich oft dieses Montagsgefühl nach einem schönen Wochenende, wo es war, ach jetzt wieder Montag und so. Du kannst ja eine andere Geschichte, was du machen kannst, wenn du das jetzt nicht verschieben willst, setz dich auf die Bettkante, wirklich ganz ehrlich, gerade auf die Bettkante morgens, Montag 6 oder so, 7, keine Ahnung, und dann schaust du, auf welche Seite es dich zieht. Wenn du nach hinten ziehst, dann du Mach was anderes. Wenn du nach vorne ziehst, bist du bereit, rauszugehen. Das ist nicht eine Teletubby Aussage. Das nicht immer gleich toll. Das kennst du ja auch mit ... gewisse Sachen strengen vielleicht bisschen mehr an, fordern uns die Älteren, wir werden auch mehr. Aber verdammt noch mal, Rest ist einfach, es ist nicht nur Spaß, es ist einfach Sinn, es ist Leidenschaft, es sind so diese Dinge, einen natürlich ziehen. Und deshalb finde ich, wenn du Arbeit als Spiel betrachten kannst, das haben dann ganz viele Leute auch falsch verstanden, aber wenn du das wirklich richtig kannst, dann bist du da kreativ, dann hast du Energie drin, dann kommen alle die Sachen, glaube ich, es wirklich braucht, gut auch zu arbeiten. speaker-1: Ich komme trotzdem noch mal zum Thema Arbeit in der heutigen Zeit. Du sagtest Sinn. Viele sagen mir, ich brauche einen Purpose oder Start mit Y. speaker-0: Hör mir auf mit dieser Simon Sinek Geschichte, diese globale Lüge. Die Leute suchen sich jetzt permanent dieses Weisheit, Superspeech. speaker-1: Und den Buch. Viele haben nicht die Auswahl nach einem Purpose zu suchen oder nach dem Why zu fragen. Die müssen einfach arbeiten, gerade auch in der heutigen Zeit. speaker-0: Ja, Was heisst jetzt überleben? Was brauchen wir zum Überleben? Und da beginnt doch die Diskussion. Wenn wir uns Maslow anschauen, es viel weniger als was wir haben. Ich verstehe diese Purpose-Geschichte schon und ich habe mir Simon Sinek X-mal angeschaut und es gibt diese Differenzierungen auch in Warum, in dieser Motivation des Tuns. Aber dieser Kacke heute, alle wie Purpose, Purpose, alles soll Sinn haben, ja dann sucht euch doch den Sinn. Und wenn es euch nicht passt, dann geht ihr irgendwo anders hin. Aber ich kann ja nicht sagen, was soll ich jetzt beispielsweise, wir schauen hier auf das Flugfeld von Kloten. Wenn ich jetzt komplett gegen ... Flugreisen bin oder die Welt geht kaputt, Klimakrise, dann ist es nicht mehr der Sinn, irgendwo hinzufliegen. ist ein anderer Purpose. Aber die Leute gehen hin und beginnen dann vielleicht hier bei der Technik oder wie heisst es immer noch? S-Technik zu arbeiten und suchen dann Purpose. Und der Purpose wird immer rausgeschoben. Andere sollen für meinen Purpose schauen. Das geht mir sowas von auf den Zack, das glaubst du gar nicht. speaker-1: Okay, klare Meinung. Du bist ja auch Kommunikationsprofi. Also, wenn ich von jemandem klare Meinungen erwarte, dann sicherlich von dir. Aber weißt was ich nicht von dir erwarte? Nee. Jammern. Nein, warum nicht jammern? speaker-0: Das war auch nicht... speaker-1: Weil du bist ja der absolute Anti-Jammerer. Du speaker-0: Nee, ich bin doch nicht. speaker-1: warst zu Hause die Frau voll nöen. Aber du hast ein Buch geschrieben, was zum Bestseller wurde. Jammern gefährdet ihre Gesundheit. Genau. speaker-0: Es gibt ja auch Ärzte, die rauchen wahrscheinlich. speaker-1: Aber das Ding hat doch durchgeschlagen, speaker-0: Das hat super durchgeschlagen seit 10 Jahren jetzt. Es ein Langseller. ist ein Langseller. gehen jetzt, glaube auf achte oder neunte Auflage in München. Das ist für so ein Buch völlig okay. Bei mir hat es schon dazu geführt, dass ich ... Ich kann nicht sagen, aufgehört habe ich zu jammern. Es gibt einfach immer noch diese kleinen Pain Points in meinem Leben, wie Strassenverkehr, ignorante Menschen, Leute, die sich an der Kasse nicht vorbereiten, dass sie vielleicht auch mal zahlen sollten und nicht nur ihre Tüte vollständig einpacken und schon bin ich ein bisschen in diesem Jammer-Modus drin. Also ich finde es wirklich wichtig zwischen Jammern und Klagen zu unterscheiden. Also das ganz bewusst auch anzuschauen. Klagen ist so, wenn du es nicht ändern kannst. Beispielsweise wenn ich auf... Mein altes Hobby Skifahren oder so. Ich breche mir einen Bein auf der Piste. Er spritzt. So richtig. Ich pumpt das Blut raus und ich schreie da auf der Piste. muss keiner kommen und hör auf zu jammern. Du hast ja noch ein Buch geschrieben dazu. Nee, dann ist das echtes Klagen. Ich kann es nicht ändern. Wenn du aber am Montagmorgen besuchst und mich im Spital und sagst, so, hallo, Dani und ich, liegt da ein Petzl. da ist Oli. Immer wenn ich Ski laufen gehe, dann breche ich mir irgendetwas. Dann kann sie sagen, hör auf zu jammern. Dann machen wir es an. Sondern es beginnt irgendwie mit Makramee oder was ungefährlichem. ja, speaker-1: Ja, hallen wir. speaker-0: Schauen wir in Europa wer ist für den besten Wohlstand so alles verantwortlich? Ich finde, Eigenverantwortung ist das Höchste der Dinge. Und wenn wir eigenverantwortlich sind, dann sollten wir mal bisschen bereit sein, wieder zurückzuschrauben, anstatt dieses Luxury Update 4.0 zu erwarten auf dieser Welt draussen, was wir alles erwarten dürfen. Nein. speaker-1: Also du bist nicht so dieser typische, ich möchte jetzt gerne Homeoffice und ich möchte jetzt gerne meine Work-Life-Balance optimieren und ich möchte... Also bei dir sowieso. speaker-0: ist super optimiert. speaker-1: Aber du gehörst jetzt nicht zu diesen Typen. Nein. Nein. Was ist die Message, wenn du auf eine Bühne gehst und einen Vortrag hältst? speaker-0: Nehmt das Leben in die Finger! speaker-1: Was ist deine Key Message? speaker-0: Eine Key Message ist wirklich Eigenverantwortung. glaube, ist das Oberding über allem zu sagen, weiss du, und was wir hier beide hier reden, das kannst du jetzt nicht irgendwo im Gaza streifen oder im Donbass oder so, diese Sprüche kann man da nicht klopfen. Da bin ich dann ganz bei dir. Ich sage, müssen Leute im Sinne von, wenn du überleben willst, dann musst du gewisse Sachen geben. Aber für uns hier, ich sage mal für Deutsche, Österreicher, Schweizer und das ganze Umfeld hier, gilt das einfach nicht. Diese elende Opferrolle, ich muss dich Ich muss, ich muss, stimmt doch alles nicht. Das ist meine Message, auf zu müssen, beginnt zu wollen. speaker-1: Hört auf zu müssen und beginnt zu wollen. speaker-0: Und das hört sich für viele einfach doof und arrogant an. sagt er, du hast ja keine Ahnung. Ich hatte mal nach einem Workshop, das war ein Banker, der kam und sagte, ja weisst das hört sich dann schon gut an, aber du verstehst etwas nicht. Ich muss wirklich. Ich was denn? Mein Chef in dieser Reifeisen Filiale ist zwar, mag den überhaupt nicht, wir kommen überhaupt nicht gut aus, aber ich muss da bleiben, weil er hat mir meine Hypothek günstig finanziert, meine Frau ist im Gemeinderat, die Kinder sind eingeschult etc. etc. Also die ganzen Rahmenbedingungen, die ihn so in ein Muster reinquetschen des Müssens, ich verstehe das, ich kann es nachvollziehen und trotzdem stimmt es nicht. Ich habe ihm dann gesagt, okay, eine Frage wegen dem Arbeiten müssen. Wenn du jetzt morgens aus dem Haus gehst und du Irgendwann wirst du auf der Hauptstraße überfahren und kommst nie mehr nach Hause. Was geschieht mit deiner Familie? Verhungern die dann irgendwann? Sag dir nein. Logisch nicht, weil wir haben dir vorgesorgt und eigentlich hast du recht. Dann sage ich eben, siehst du, du musst nicht. Du nimmst das auf dich und du willst das, du willst deine Familie ernähren und du kannst das auch, weil du es tust, aber nimm das müssen einfach raus und das wird dir besser gehen. Das ist so, wie manchmal Leute sagen, auch bei Workshops 16 Uhr, du dann, ich muss noch meine Tochter von der Kita abholen. Dann sage ich manchmal, okay, und was wäre das jetzt für ein Gefühl, wenn du das wolltest, wenn du es nicht müsstest? Das ist doch so, wir gehen immer in dieses Opfer rein, muss noch mein Kind abholen, das stimmt doch alles nicht, wir müssen unsere Kinder nicht abholen. Die verrecken nicht hier draussen, da gibt es immer irgendwelche Leute, schauen denen, geben denen Essen, bisschen kühle Räume heutzutage sogar. Weisst du, was ich meine? speaker-1: Das ist kein Müssen. speaker-0: Aus meiner Sicht gibt unseren Breitengraben dieses Müssen. speaker-1: Das Buch ist schon 2016 rausgekommen, Was hat dich denn damals überhaupt dazu gebracht, das Buch zu schreiben? speaker-0: Ja, unser Kollege, den wir damals auch kennengelernt haben, dieser deutsche Boris Udiner der Agentur, weil ich bin zu dir gekommen, erinnere mich, oder es gab eine Connection und ich sage ich will einfach auf die Bühne, weil ich liebe das, ich liebe auf der Bühne zu sein, zu provozieren, dass... Vielleicht auch zu inspirieren etc. Und dann kam dieses, wir haben in Horgen, weiss ich noch, Mittagessen gehabt gemeinsam und daraus entstand diese Beziehung nach München und dann sagte er, na ich bringe dich schon auf die Bühne, aber wo ist dein Buch? Du musst ja in Deutschland, gehst du nur auf die Bühne, wenn du Experte bist und ich hatte kein Buch. Und dann kam mal dieses Suchen auf den Titel und so nach einer längeren NLP-Ausbildung im süddeutschen Raum, wo Jammern oft das Thema war, da dachte ich, das passt zu mir. speaker-1: Anti-Jammer. speaker-0: Der Anti-Jammerer. Meine Frau nennt mich ja pathetisch fröhlich. Der Anti-Jammerer, einfach jammengefährdet die Gesundheit. Und dann begann der Stress. Da erinnerst du dich auch an den Abgabetermin, das Skript musste fertig sein, März 2016. Und das war der Horror für mich. Aber ich habe auch da nicht gejammt. Ich bin einfach nach Hause gekommen von den Workshops, habe mich mit meiner Frau hingesetzt, Essen und Punkt 20 Uhr 00 laptop drauf und bis 24 Uhr geschrieben. Da war ich auch noch 10 Jahre jünger. Kennte speaker-1: Ja, genau, das könntest du heute gar speaker-0: ich und wollte ich auch nicht mehr. Das war mir echt, es war stressig. Aber das war der Grund, mir auf die Bühne zu kommen. speaker-1: Du gibst heute Workshops, gibst heute Vorträge, gibst heute Workshops. Eines deiner wichtigsten Themen ist das Thema Storytelling. Geschichten erzählen. Daten und Fakten sind wertlos, wenn sie nicht als Geschichte rübergebracht werden, sodass sie ja gegenüber sie versteht. speaker-0: Ja. speaker-1: erzähle etwas zum Thema Storytelling, Weil es gibt kaum einen vor dem Herrn, der so gut Stories erzählen kann wie du. speaker-0: Okay, danke. Aber ich erzähle meine eigenen Geschichten am liebsten. speaker-1: Authentizität auf der Bühne. speaker-0: Echtheit, ja Echtheit, Authentizität, nicht verstellen. Ich habe wirklich ein unglaublich buntes Leben hinter mir, also mit diesen sieben Jahren Freestyle-Weltcup, abgebrochenes Ingenieurstudio, Marketing, Sales, Radiomoderator, Fernsehen, Stuntman bei Willy Bogner. Mein Leben ist voller und in diesen verschiedenen Sachen gibt es so viele auch lustige und unglaubliche Geschichten, die Manchmal, wenn ich die von jemand anderem höre, der mitinvolviert war, ich richtig froh, dass die Person das erzählt. so Jahr und denke ich mir, das stimmt doch irgendetwas nicht. meinem Leben. deshalb der eine Teil der Geschichten, die meine Frau jetzt oft langweilen, weil sie halt nach dem zweiten, dritten Glas Wein kommt mir wieder eine in den Sinn, vor 35 Jahren an irgendeinem Ort in Amerika oder Mexiko, keine Ahnung, das ist die eine Geschichte. Und dann habe ich gelernt Geschichten zu erzählen, wie man es richtig macht. Also dieses klassische Ausgangssituation ist ein Problem, dann auf dem Weg gibt es einen Helfer und ein Rädchen und am Schluss ist ein Happy End. die Heldenreise. Die Heldenreise, das typisch. speaker-1: Typisch hellbreit. speaker-0: Super, dann habe ich das fürs ZFU jahrelang gemacht, Storytelling. Also wirklich mit den Leuten erarbeitet, wie baut man eine gute Geschichte auf einen Claim, bla bla bla. In den letzten zwei Jahren, Oliver, ich habe alles verändert. Ich gehe doch nicht mehr hin und erzähle denen, wie man eine Story erzählt. Ich sage denen, wie man brummtet. Das weiss ich mittlerweile, wie man sehr präzise KI promptet. Aber ich gehe nicht mehr hin und mache Storytelling. Das braucht mich auch da jetzt nicht mehr. Wenn du eine Geschichte willst zu premium speakers oder premium conferences, dann geh hin und prompte es einfach seriös, was du willst, eine Zielvorstellung. Dann lass es vielleicht noch zwei machen und verschiedene KI-Vergleiche es und dann hast du das Ding. speaker-1: Das heißt aber auch, verlegst die Anstrengungen, die du hast, die Innovation im Text und so weiter in die KI. speaker-0: Ja. Brutal, Ja, sehr brutal. Ich habe letzte Woche in einer Hochzeitsrede geschrieben für einen Freund von mir. Ich bin mittlerweile so weit, dass KI ein Teil meines Denkens übernommen hat oder übernimmt. Ich habe es ganz bewusst jetzt weggelegt. Jetzt kommt das, was du vorhin gesagt hast, dieses eigene Tränen. Es gibt wahrscheinlich Grenzen von KI zurzeit noch wo ... wo das besonders kreativ einfach nicht rüberkommt oder irgendwelche gewissen Links oder Verbindungen kommen. speaker-1: Oder KI kennt ja nicht die Verbindung zwischen dir und der Person. Oder KI erkennt nicht oder weiß nicht, was du mit der Person gemeinsam erlebt hast und kann das nicht rüberbringen. speaker-0: Ich weiss das nur nicht, wenn ich es ihr nicht sage. Aber wenn ich gewisse Punkte rausnehme, z.B. für diesen Vater des Bräutigams, wo ich das geschrieben habe, ich kenne den sehr genau und seinen Sohn vielleicht nicht. kann diese Links alles reinprompten, was sein Sohn macht, er die Firma und und und übernommen hat vom Vater, seine jetzige Frau, wo war, war, Es ist eine Frage des Promptings. Wenn du allerdings wie Wolf Haas beispielsweise, ich kenne den Schriftsteller Brenner und so, Wolf Haas hat so ganz eigenen Schreibstil in der Du-Form. Da spricht ich immer über das Buch in der Du-Weiste, es ist. Kannst du sogar, als habe ich Versuche gemacht, habe ich gesagt, okay, eine Kurzgeschichte auf zwei Seiten zu dem Thema im Stil von Wolfhaus, dann kommt das in der Du-Form. Also ich meine... speaker-1: Das heißt, du gibst keine Kurse mehr zum Thema Storytelling, weil du machst das heute alles über die KI. speaker-0: Ja. Ich gebe diese Kurse immer noch sehr gern für Zeitgefunden, die kommen auch gut an. Nur, habe jedes Mal vor dem Workshop, früher konnte ich das über 10 Jahre, 20 Jahre als Schublade ziehen, weil der Tagesablauf war praktisch der gleiche. Und jetzt hat sich das dermassen schnell geändert. Ich hey Leute, ihr braucht nichts über Heldenreise zu wissen, das ist sowas von abgedroschen. Macht was anderes, arbeitet mal so. Oder eben dann nehmt und macht es halt mal im Agathe Christi-Style. einfach so. Oliver, du merkst, ich bin zutiefst fasziniert. speaker-1: Und ich merke gerade, dass ich zutiefst keine Ahnung davon habe. Wirklich, ich mein's gar nicht. So. Weil ich sitze viel noch zu Hause und schreib meine Shorts und meine Texte so, ohne die KI. Also komplett ohne KI. Ich mach das wirklich noch selber. speaker-0: Je mehr du Kai damit fitterst, desto mehr lernen die dich auch kennen und desto mehr Authentizität, in Anführungszeichen, oder mehr Oliver Stolt kommt einfach dabei raus. Es ist wirklich abartig. Wir sind speaker-1: Okay, danke vielmals. speaker-0: wirklich am Beginn einer ganz, ganz grossen Wende und wir checken es immer noch nicht rein. Es hat doch die Zeit gegeben, erinnerst du dich? Ich mache mal so, mein Vater da zum speaker-1: Für mich ist das gerade super wichtig, erzähl, erzähl, weil ich muss am 29. August für meine Schwester an ihrer Hochzeit eine Hochzeitsrede. speaker-0: Lass uns darüber auftreppen, zeige dir, wie das geht. Das wird super. Nein, wir stehen wirklich am Anfang einer ganz, ganz grossen, es gab so die Zeit, mein Vater in den 70er Jahren, erinnere ich mich, nach Hause mit einem Taschenrechner mit vier Grundoperationen, der hat damals 800 Franken gekostet. Vier Grundoperationen, 70er Jahre. Und dann hat man sich, ich mal damals schon gewünscht, schade, dass der nicht Wurzeln ziehen kann oder so, schade, dass er diese und diese Funktion nicht kann. Dann kam ich aber eine Lehre gemacht als Zeichner, kam dann später in die Fachhochschule, dann gab es dieses Text aus 41 Geräten, mit so einem kleinen Mathe-Modul. Der konnte schon Sinus und so paar Sachen rechnen. Das war schon fantastisch. Also wir waren in einer Zeit, möchte ich sagen, wo ich immer, hoffentlich kann der das, hoffentlich kann der das. Und dann kamen kamen Sachen auf, ich kürze jetzt ab, das iPhone. Ich hatte eine Freundin, die hatte schon ein iPhone, ich war noch auf Nokia. Und plötzlich siehst du Apps und Zeugs und Sachen und denkst so, wow, was ist jetzt aus? Und du erschrickst, was dein Gerät schon hat, was du noch nicht mal weisst oder dein Bedürfnis nicht kennst dazu. Das war dieser Schritt. Und ich finde, jetzt kommen wir wieder wie Anfang an den Start, wo wir denken, hey mit KI, das ist unglaublich. Das ist wieder so, also meine Zielvorstellung beispielsweise, jetzt der Text für deine Schwester für die Hochzeit. Du brauchst irgendein Ziel. Aber die Brause wird dir nicht mehr gegeben. Aber wenn du die hast und wenn du mit, und das ist wieder kreatives Hirn, wenn du damit mit dieser Vorstellung arbeiten kannst und das beschreiben kannst und damit Hilfe von all diesen Quellen der Welt einen Text erstellen kannst, ist das enorm. Aber eben, ist nicht mehr so, dass du nur noch staunst, was kommt, sondern du staunst ab dem Output, wenn du eigentlich generiert. speaker-1: Ist das noch richtige Kommunikationsprofi? speaker-0: best ever. speaker-1: Ist das noch Kommunikation richtige? speaker-0: Das ist Kommunikation. Auch diese ganzen KI-Geschichten haben dazu geführt, man Mutrecognition macht. Also, Avatare erkennen deine Stimmung. Die wissen genau... Ich habe letztens das Beispiel bei mir zu Hause gehabt vor zwei Wochen. Ich war irgendwie mit einer KI am Arbeiten auf dem... Auf dem PC mache ich immer mit Voice, sowieso tippe ich praktisch nichts mehr, alles nur noch Voice-Eingabe. Und dann habe ich eine Zeit studiert und geschrieben, aber habe nicht gemerkt, dass auf dem Handy nebenan auch noch eine K.I. offen war. Und dann fragt mich plötzlich per Black City aus dem Handy, Dani bist du noch da? Und ich sitze so in meinem Büro allein, der Bild ist ja, ja, hast schon lange nichts mehr gehört. Wie geht es dir? Wer fragt mich da sonst schon im Leben? Oder wer hört meine Stimme? speaker-1: Ja, wer fragt und ist wirklich interessiert an einer Antwort? speaker-0: Ob die wirklich interessiert sind, ob sie zumindest so dressiert oder animiert oder programmiert dass sie das können. Ich meine immer so toll mit Kai, fühlst du dich doch wohl. Ich stelle eine Frage und dann heißt das ja sofort, und ich lasse mich da gerne über den Tisch, tolle Frage Dani, guter Ansatz. Und je mehr, die mich kennt, ich habe mein ganzes Buch beispielsweise einfach raufgeladen und sagen, that's me. Und das nimmt immer von da wieder Sachen. Ich weiss nicht, wie das geht, aber es ist einfach unglaublich. speaker-1: Wenn du heute auf die Bühne gehst oder Kommunikationstrainings machst, ist das wirklich Inhalt deiner Trainings? Die Nutzung von KI? Oder gibt es nicht doch irgendetwas, wo die KI nicht reinprägt? speaker-0: Natürlich, das Miteinander-Reden. Ich stehe vor allem bei Workshops für das Miteinander-Reden, die Leute untereinander. Das sind die kleinen Konfliktchen, die Eigenverantwortung, bla bla bla. Das ersetzt KI im Moment nicht. Aber wenn ein Workshop Storytelling ist, ist es als komplett eine neue Wende angenommen. Wenn es natürlich ein Team-Building ist, was ich aber nicht mehr so gerne mache. Ehrlich mache ich nicht mehr so viel. speaker-1: Aber woran hakt es denn bei den Leuten untereinander? Dass man Kommunikationstraining überhaupt noch braucht. Wird durch die Technologie weniger miteinander gesprochen? Oder die sitzen nicht? Man geht heute mal ins Restaurant und jeder hängt da in seinem Ding da drin an, statt miteinander zu reden. Man fürchtet ja sogar, die schreiben sich noch miteinander, damit sie nicht miteinander reden müssen. speaker-0: Das, dass wir jetzt bestimmt auch geben, solche Auswüchse gibt es bestimmt. Die können ja nicht mehr. Die jüngere Generation, die schreiben sich einfach viel lieber und wir können jetzt das verteufeln und nicht. Warum? speaker-1: Haben Sie Angst zu telefonieren? Haben Sie Angst zu reden? speaker-0: Ich weiß es nicht. glaube, dass die Möglichkeit geschaffen wird, wird jetzt angewendet. Es ist schon viel einfacher, Message zu deponieren oder kurz zu schreiben. Es ist einfach viel einfacher, als miteinander zu reden. speaker-1: Also wir erleben das ja in der Agentur so. Wir kriegen oft Anfragen, wo es dann sogar drin steht. Bitte kommunizieren Sie mit mir im E-Mail und nicht anrufen. Wo ich dann denke, ich brauche aber noch ein paar Informationen. Ich brauche Informationen zu deinem Anlass, damit ich dir überhaupt eine Empfehlung für die richtige Person auf die Bühne. Ja, schicken Sie mir noch eine Mail. Ja, dann entscheidet doch der andere auf der anderen Seite. nicht reden. Will nicht reden und entscheidet. speaker-0: Je weniger du redest, desto weniger Erfahrung hast du. Also meine jetzt nicht du, je weniger Mensch redet, desto weniger Erfahrung hat Mensch im Reden und desto unheimlicher wird die Geschichte die ganze Zeit. Weil im Gespräch werden wir ja auch oft gefordert zu reagieren oder eine Antwort zu geben. Und wenn ich halt monologisch kommuniziere, ist nicht ein Dialog richtig, das ist ein Monolog, ein Monolog kommt, dreht, macht damit was ich will, ich ghoste den oder so, das ist schon verdammt einfach. Und was gesagt, redet die Menschheit oder die Menschen weniger? In unserem Breitengrad und definitiv, das Gerät absorbiert das Hirn auf eine unheimliche Art. Und ich muss mich ja selber, und bin nicht riesig Fan von gewissen Sachen, mich permanent wieder zurücknehmen, jetzt gestern war Sonntag, nicht permanent online zu sein, wieder zu schauen, ja Fußball, habe ich da noch was verpasst oder muss ich hier noch was schauen? Und dann, zum Beispiel, Ich schaue mich nicht oft Instagram an. Ich nutze Kanäle wie LinkedIn oder so eher, zu posten, aber nicht, weil es mich gross interessiert, was andere machen. Aber jedes Mal, wenn ich das Teil öffne, verrenne ich mich in irgendwelchen Red Bulls. Bei mir kommen dann immer so Extremsportarten und ich bin irgendwo in einer Ecke und merke, hey, ist eine halbe Stunde vorbei, mein Hirn ist müde. speaker-1: und Mühe. speaker-0: Ich habe mit niemandem geredet, das war ein kompletter Waste of Time. Und ich mache es wieder und wieder und wieder, weil es bietet mir alles. Es bietet mir meine Verbindung zu meiner Tochter in Australien, mein Sohn, hier zum Flughafen bei der Polizei ist, überall. Ich habe alle meine Verbindungen in die Welt, habe die News, habe meine Mails, mein Business, ich kann auf dem Banken kurz schauen, ob irgendwo Geld rumliegt oder irgendetwas. Fantastisch, oder? Brauche ich ja nicht mehr zu reden. Tja, sad and beautiful world. speaker-1: Ich sad world. speaker-0: It's a sad world. Wir brauchen diese Detox-Geschichten definitiv. weiss ihr, wir beispielsweise für die Jungen machen, Verbote, was bewirken schon Verbote? Genau das Gegenteil, wir wissen es, seit Prohibition und so, hört doch auf mit den Verboten, wir müssen es technisch und politisch regulieren. Abschalten geht nicht mehr und ach und da kommt noch was ganz anderes, ich nicht, bin ich jetzt am Jammern oder am Klagen, aber was mir wahnsinnig auf den Sack geht, sind junge Eltern. speaker-1: Jura Eltsch speaker-0: Junge Eltern. Letzte Woche, auch in der Pilatus-Lektion, hat 11.30 Uhr aufgehört. Eine Frau komplett im Stress. Ich muss nach Hause, ich muss nach Hause. 12 Uhr muss das Essen auf dem Tisch stehen. so, also hallo? Ja, weisst du, du hast keine Ahnung, wie das bei uns zu Hause abgeht, wenn nicht Punkt 12 das Essen auf dem Tisch ist. Also bist du versklavt? Nein, aber du kennst meine Kinder nicht. Ja, alt sind die? Ich weiß doch auch nicht, 11, 13, 15, aber der 15-Jährige, flippt aus, der schmeißt. Sag ich mir, was läuft bei euch zu Hause? Und je länger, je mehr stelle ich fest, dass es ein Irrsinn ist. Das alles wird nur noch den Kindern zuliebe gemacht, die Kinder dürfen heute alles. In den Flugzeugen habe ich dort letztendlich wieder erlebt, Irgendein Folkfosten hat auf Instagram gezeigt, wie man Hängematten baut in Flugzeugen. Jetzt machen das alle jungen Eltern. Das ist super cool. Jetzt hat es überall die Scheiss-Hängematten und schreiende Kinder. Die dürfen auch durch den Gang rennen, durch den Korridor im Flugzeug. Alles ist Spielplatz auf der Welt. Kinder sind ein Spielplatz. speaker-1: Teuer-Spielplatz für Erwachsene im Flugzeug für die Kinder. speaker-0: Wir stehen vor Ihnen. Weshalb redet ihr mir? Was läuft hier krumm? Was ganz krumm läuft, läuft alles in unserer Welt, die Erwartungshaltungen. Wir erwarten rundherum, das steht mir zu. Auf Mallorca steht mir zu. Eben, Dritt, 13. AHV steht mir zu. Ich bin ja Rentner jetzt seit einem Jahr. Bist du? Ja, ja. Ich finde es jenseits ... speaker-1: Das heißt, du bist jetzt richtig im Unruhestand. speaker-0: Im unruhen Zustand. speaker-1: Zustand. speaker-0: Die Erwartungshaltung, soll für mich gemacht werden, wenn wir zurückkommen auf die Eigenverantwortung, das ist genau das Gegenteil, nimm es doch in die Hände, erwartet nicht dieses Luxury Update 4.0, seid einfach dankbar und demütig an einem Feierabend, wo ihr draussen beim Bier sitzen könnt und ende. speaker-1: dass du sowas sagst. Menschen können auch gar nicht mehr damit umgehen mit Langeweile. Ich fahre ja jedes Jahr mehrmals da, nach Föhr, meine Nordseeinsel. Und ich verbringe Stunden am Tag, beim Laufen, speaker-0: am Strand. speaker-1: beim Laufen am Strand, nachdenken und so weiter, wo ich das Handy sogar im Haus lache. speaker-0: Also super. speaker-1: wo ich dann wirklich denke, so jetzt habe ich eine Stunde, zwei Stunden ohne das blöde Ding, Und kann wirklich mal drüber nach, wieder mal nachdenken. Ich meine, jeder redet von künstlicher Intelligenz. Es gibt ja auch noch die menschliche Intelligenz oder das Hirn, oder was man nicht ja komplett ins Handy abliefern sollte. speaker-0: Trainier das Ding! speaker-1: trainieren wieder mal diesen Muskel da oben oder? Weil du hast, es ist ja ein Muskel. Wenn du ihn nicht mehr trainierst, brauchst ihn ja. If you don't use it, you lose it. speaker-0: Und das habe ich vorhin gemeint, sind an der ganz, ganz grossen Wende jetzt. Weil, weisst, Google hat uns das Wissen abgenommen. Früher musstest du in die Bibliothek für irgendwelche Arbeiten, das kennst du alles noch, und plötzlich war Google da, also Wiki war da, sensationell. Fantastisch, immer Wissen schnell zugreifen. Und jetzt kommt KI und KI nimmt uns das Denken ab und damit stirbt der Muskel oder er wird einfach nicht trainiert, wir werden dumpf und blöd. Und das was du machst auf Feu, das ist fantastisch dieses Hirn, ist ja auch die Kreativprozesse geschehen ja nur so, wenn man mal einfach wirklich überhaupt nichts mehr macht. Ich erinnere mich, Geschichte. bin mit meinen Kindern in die Winterferien gefahren, war kurz nach meiner Trennung von meiner Ex-Frau. Meine Tochter durfte ihre Freundin mitnehmen, mein Sohn hat seinen Cousin mitgenommen. Wir hatten damals keine Playstation zu Hause, aber immer noch nicht. Ich wollte das von meinen Kindern fernhalten, aber der Cousin meines Sohnes hatte das alles. Dann ist es er, können wir die Playstation mitnehmen? Ich sage sicher nicht, jetzt gehen wir in den Winterferien. Dann ich plötzlich gedacht, die Abende sind ja auch lang. Okay Jungs, könnt die mitnehmen, eine Stunde FIFA. Eine Stunde FIFA-Game und ja, ja, super, nur eine Stunde machen wir. Wir sind vor das Häuschen gefahren, die Jungs hatten fast keine Zeit, zu helfen beim Ausladen, ich musste die zurückpfeifen und sagen, hey, Jungs, aus, ja, ja, okay. Dann ging es eine Viertelstunde, dann kam meine Tochter und hey, Papi, Papi, komm, guck. Dann ziehen wir ins Wohnzimmer rein, dann laden die beiden Jungs auf dem Sofa, apathisch, Blick an die Decke gerichtet, also eigentlich wie tot. Und ich so, hey, was ist mit euch? Was ist los? Was ist geschehen? Mein Sohn guckt mich an und es hat hier keinen Fernseher. Und dann? speaker-1: Das schlimmste ist ja heute, wenn der Wlan hat. speaker-0: Oder kein WLAN. Aber weisst du, was ist geschehen? Die haben dann begonnen in der Tiefgarage unten mit Skiern und Skistöcken und Tennisball haben sie einen Billardtisch gebaut. Ich musste die Nacht neun oder so reinholen vom Schnee, weil die draußen mit Petflaschen und Taschenlampen drin haben sie Bob-Bahnen gebaut und mein Sohn, was war der damals, muss ich zurücklichen, acht, neun Jahre, nach den Ferien, hat er gesagt, Papi, das Beste, was geschehen konnte, ist, dass wir keine Playstation dabei hatten. Damals schon, der ist jetzt 31. Und das meine ich, wir brauchen dieses Nichtstun, einfach da sitzen und schauen. speaker-1: Das muss man mehr rausgucken. speaker-0: Wenn du schaust und du bist so oft unterwegs, sehe immer die Leute, manchmal zähle ich die Frequenz, wenn ich sie in der Bahn setze, wie schnell die das Handy wieder vorne nehmen. Es ist selten jemand, ist länger als acht Sekunden, auch wenn sie es wegstecken in die Manteltasche irgendwo, nach acht Sekunden. speaker-1: Früher haben sie in der Bahn entweder Zeitung gelesen oder sich unterhalten. Heute nicht. speaker-0: Ja, bei Zeitung lesen ist ja ähnlich, ist auch sehr isoliert, aber sieht ein bisschen besser aus. speaker-1: Aber sie haben sich unterhalten. speaker-0: Natürlich rede ich keine mit ihnen. Und sie erschreckt nach, wenn du jemanden ansprichst. Oftmals. Auch bei vielen Leuten ist das mir heute gar nicht gar nicht mehr mit ihnen reden. Aber diese Zeit für die Mousse zu kriegen, dieses ruhige, vielleicht auch mit dem Älterwerden zu tun, ich weiss nicht. Aber wenn ich sehe... Ne, ich nehme heute wieder meinen Sohn. Der Vorbild, der ist jetzt gerade zwei Wochen im Ausland am Surfen. Er macht 36 Fotos auf dem Handy. Er macht nicht 50 und löst nachher 14 oder so. Er macht wie ein alter Film früher, 24 oder 36. Das ist sein Ding, er sagt, ich mache 36 Fotos von den Ferien, er zählt. Und du kriegst auch nichts von ihm. Ich möchte gerne wissen, wie sieht es da aus? Schreib mal, wie wohnt ihr? Kriegst nichts. Und insofern, jetzt kommt der Kommunikationszweck, wenn wir es geklärt haben untereinander, weisst wenn du es nicht persönlich nehmen musst, dann ist es super und dann unterstütze ich das voll. Dass du nicht permanent da bist, ich aber das Gegenteil von meinem Sohn. Wenn ich dann nicht mehr auskomme, bin ich immer am Fotografieren und die Welt involvieren und verschicken. Also richtig blöd. speaker-1: In deinem speaker-0: Hast gestern gelesen in der 1CZ wegen dem Hirn? Das Hirn trainiert sich ja immer weiter und wir dürfen diesen Anschluss uns Digitalen nicht verlieren. Meine Mama beispielsweise, die wird jetzt 90, habe sie die Letzten gefragt, das würdest du ins Grab mitnehmen, dass ich das dann auch mal weiß, sagt sie ja ein iPad. Und die meint das ganz ernst, also die kennt sämtliche Emojis. Meine Mama ist von morgens, das erste, was ich von ihr höre, ist Quiz-Duell. Schick die mal kurz rüber, was sie gemacht hat. speaker-1: So speaker-0: Eben, speaker-1: bleibt sie auch fit. Die Älteren bleiben damit fit. Sie bleiben speaker-0: Die bleiben damit. speaker-1: damit im Hirn auch fit. Die können das noch wunderbar nutzen, diese neuen Technologien. speaker-0: Bob Lutz, erkennt ihr den Namen Bob Lutz noch? Der große General Motors Manager in Schweizer. Mit der Zeit war Schweizerdeutsch geradet, als in den USA Ich habe mal einen Anlass modelliert des Autogewerbs. Der wurde geehrt und saß in vordersten Reise, aber schon 20 oder mehr Jahre her, die ganze Zeit am Handy. Ich habe irgendwie gedacht, verdammt interessiert den Anlass nicht. Ich habe ihn dann auf der Bühne kurz gefragt, do you think this is a boring event? Und er sagt so, warum? Weil sie die ganze Zeit am Handy sind und sagt, nein, nein, ich höre euch genau zu, ich trainiere nur mein Hirn permanent auf Games, ich trainiere permanent mein Hirn. Da hat er Piloten-Games gehabt und mit 70 noch hatte er noch einen russischen Kampfjet in Amerika stationiert gehabt, dann habe ich eine MiG-21, wo dann das Pentagon wusste, dass er fliegen durfte. Naja, aber er hat sein Hirn trainiert im hohen Alter immer noch und ich glaube schon, ist, es ist doch nicht so eine... speaker-1: In München und Graz gibt es ja die Professor Johanna Pirka. Junge, smarte, very smarte junge Dame. Und die durch Gamification, Gaming, Gamification usw. trainiert sie ja auch Menschen und trainiert sie ja auch das Hirn. Und ich finde das ein sehr spannender Ansatz, weil auch durch Gamification können Unternehmen Mitarbeiter halten, können Unternehmen Mitarbeiter supporten, trainieren und so weiter. In speaker-0: in der modernen Welt. speaker-1: der modernen Welt habe ich gedacht, was ist denn das Verrücktes? Und nachher, wie ich das gesehen habe bei Johanna, muss ich sagen, wow, auch ein Ansatz. speaker-0: Absolut und es ist ja nicht jedes Mal, jemand aufs Handy guckt und wir denken, sich Social Media oder irgend so dieses Doomscrawling oder macht so etwas. Nein, manchmal lesen junge Menschen eine zürcher Zeitung im ÖV. Es gibt manchmal ein bisschen ein falsches Bild, aber ich glaube, wir sollten mehr zu der Einstellung kommen, sowohl als auch, statt entweder oder nicht dieses Detox, dieses Vollgas, sondern einfach... Ich merke, bin so ein prediger Wasser und trinke Wein, aber es wäre trotzdem sowohl diese Zeit für das Digitale und den Fortschritt und was geschieht jetzt auch, sagen Sie für dich mit KI, was geschieht, was ist möglich, wie entwickeln sich diese Botzen zu uns? speaker-1: Wie sieht eine Speakeragentur der Zukunft aus, lieber Dani? speaker-0: Kann ich mal kurz nachfragen? Das wäre jetzt genauso was Oli, ich würde nachfragen. Das wäre mein erster Move ist, wie sieht eine Speakeragentur der Zukunft aus? Ich meine, so viele Jobs müssen sich jetzt heute fragen. Jedes Mal, wenn ich irgendwie reingehe, auf so einen Social-Teil kommt... Logos kreieren, Firmennamen kreieren. Letztlich, ich hatte eine Anfrage von der Bank, hast du Zeit, 2 ½ Stunden Nachmittag unsere Top 30 Privatkundenverkäufer, die möchten ein bisschen was, hast du Zeit, 2 ½ Stunden? Ja, ich. Ja, was willst du machen? Ich lasse mich kurz überlegen, ich melde mich. Was mache ich? Gehe genau rein, Top 30 Verkäufer, Privatbank hat wahrscheinlich schon alles erlebt, etc., mache mir einen coolen Ding. Diese KI gefragt, die mich am besten kennt, macht mir einen Ablauf für zweieinhalb Stunden. Oliver, mich haut's Das kommt auf Word. Das kommt auf einem Word-Dokument, mir in Tabellen dargestellt mit Farben. Ich kann keine schönen, wie nennen wir Trainer nennen das Flitzbogen oder Ablaufpläne machen. Das war perfekt mit Intro, Pause, Zusammenfassung. Da kannst du mit 20, 30 Jahren Trainer-Know-How nicht gegen die KI ankommen. Ich kann es höchstens beurteilen, aber ich bringe es nicht so gut hin. Ich bin Fan, ich sag's dir. Also ich verspreche dir heute Abend, kriegst du von mir eine Antwort, wie die Spieger-Agentur der Zukunft aussieht. Was speaker-1: Das würde mich schon... speaker-0: es braucht, du mich permanent buchst oder so. speaker-1: Ja, absoluter Kommunikationsprofi. Was ist Kommunikation? Was ist Kommunikation? Es gibt ja auch Body Language als Kommunikation. speaker-0: Okay. Hast du den Samy Molcher in die Schweiz gebracht? Nein. Ich finde Body ... Ja klar, Körper lügt nicht. Absolut. Aber weisst du, was es geführt hat, diese Identifikation, ich bin halt so ... Ich meine, wenn Leute ... Body language, verschränkte Arme. ist kein Vorteil, wenn du dich mit verschränkten Armen hinstellst. Aber es heisst überhaupt nichts. Höchstens, ich habe meine Arme verschränkt. Weil es halt auch bequem ist und weil ich nicht weiss, wohin mit den Teilen, dann verschränke ich es. Ich bin nicht gegen dich wegen dem. Und wenn du jetzt in, ich weiss noch, früher Handlungstrainings oder so und irgendjemand nennt einen Preis, kostet 38.000 und in dem Moment macht das Gegenüber, verschränkt die Arme und länt sich nach hinten. Ja, was heißt jetzt das? frage ich die Leute, dann heisse ja, das ist nicht gut. Ich nein, ich sage euch was heißt, er hat sich nach hinten gelehnt und die Arme verschränkt. Und jetzt beginnt Kommunikation die richtige. Jetzt nehme ich den Menschen wahr und sage dem gegenüber, jetzt habe ich vorhin einen Preis genannt, in der Sekunde habe ich gesehen, dass sie sich zurücklehnen und ihre Arme verschränken. Das gibt bei mir oft den Eindruck, dass ich jetzt ein bisschen zu weit gegangen bin oder das was im Raum nicht stimmt. Und jetzt gebe ich die Verantwortung rüber, jetzt kann mir der Mensch, bevor ich interpretiere Meine ganzen Vorahnungen über ihn stülpen, die vielleicht komplett falsch sind, kann er mir sagen. Und vielleicht wird er sagen, nee, absolut entspannt, er hätte nicht gedacht, dass das so günstig ist. Aber wir gehen in die Body Language Seminare und wissen, Nase kratzen ist verlegen, hinten ist lügen, Arme verschränken ist das, Merkel raut, er hat irgendeine Bedeutung. Vergiss es. Schöne Kommunikation ist, wenn wir es gegenüber wahrnehmen. und mit ihm reden darüber und sagen, ich sehe dich, ich nehme dich wahr und jetzt sag du mir, was in dir abgeht. speaker-1: Aber eben, man muss wieder kommunizieren. speaker-0: Genau. Und auch eben wegkommen von Narrativen und Vorrang. Es gibt dieses lustige Wortspiel Assumptions. eben Vorahnungen. Immer wenn du Assumptions hast, du kannst beschreiben to assume, dann heisst das immer noch, also ich habe einen Vorrang oder ich, wie sagt man to assume? Auf Deutsch ist egal. Aber wenn du assume auseinander schreibst, as you me, it makes an ass of you and me. Und das sind Assumptions. Ich weiss ja schon, wie es wird, deshalb mache ich jetzt mal, was ich nicht mehr frage. So doof. Kennst du Geschichte von Bären? speaker-1: vom B. Nein, erzähl nicht. speaker-0: Bären, ja. Der Bär hatte so eine grosse Höhle und der hatte ganz viele Listen in seiner Höhle und Papier und so und die Tiere haben sich alle gefragt. Hat der auch diese Todesliste? Weil plötzlich gab es dieses Gerücht, dass da eine Liste ist, wo alle Tiere draufstehen, die bald sterben werden. Und dann hat der Hirsch gesagt, hey, easy, ich gehe, ich gehe zum Bär. Ich frage den. Kalubiert dazu Höhle, klopft Bernhard auf, sagt, hallo Hirsch, schon lange nicht mehr gesehen, der Hirsch, ja ja, ich dich auch nicht, ich komme jetzt nicht wegen dem Frage, hast du so Listen in einer Höhle? Sagt er, ja ich die ganze Höhle voller Listen, was willst du? Sagt, ich möchte die Todesliste, wo alle draufstehen, die nächsten sterben, hast du die? Sagt er, ja ja, die habe ich auch. Kannst die mal holen? Geht der Bär nach hinten, kommt nach vorne, ja, schau, ist die Todesliste. Der Hirsch, ey, kannst du schauen, bin ich drauf? Aber jetzt seh ich den Hirsch, ja, du bist drauf. Der Hirsch, nein, sicher nicht. Dann zeigt er die Liste. Der Hirsch, verdammt, und rennt zu den anderen Tieren und sagt, der hat die Todesliste, ich hab sie gesehen und drei Tage später war der Hirsch tot. Dann ging es ein paar Tage, die Wildsauge dachte, nein, ich halte das nicht aus, ich bin so unsicher, bin ich drauf, bin ich nicht, ich muss das wissen. Wildsauge geht zum Bären zur Höhle, Bärsiten schon kommt und hey Wildsau, kommst wegen der Liste? Ja, ja, bist du auch drauf? Nein, sicher nicht, doch hier. Wildsauge geht zurück, erzählt es den anderen, ein paar Tage später war die Wildsau tot. So, jetzt kann man sich vorstellen, geht keiner mehr hin, Weisst ja, der nächste, kommt, der wird dann sterben. Nach einem Monat denkt der Fuchs, nein, nein. So eine Scheissstimmung im Wald, keine Party, kein Gossip, nichts mehr, ich muss unbedingt mit den Bären reden. Der Fuchs geht zum Bärklopfer und die Türe bärmelt auf. So, hey Fuchs, schon lange wieder, keine mehr von euch gesehen. Sagt der Fuchs, ja, ja, eben, weisst du wahrscheinlich weshalb ich komme. Der Bär ja, wegen der Todesliste. Sagt, ja, ich habe schon geschaut, als du gekommen bist, du bist auch drauf. Sagt der Fuchs, ach, blöd, ich habe es mir noch abgedacht. Jetzt habe ich noch eine Frage Bär. Und der Bär sagt, ja was? Also kannst du mich von der Liste streichen? Sagt der Pär. Ja. Wenn du nicht fragst, ist es immer dasselbe. Wir wissen es schon, deshalb fragen wir nicht mehr, deshalb müssen wir nicht mehr miteinander reden. Beginne doch wieder zu reden, frage deinen anderen. Stell Fragen. Stell Fragen. speaker-1: Anstatt einfach drauf loszublabbern. speaker-0: Ja, und die richtigen Fragen, wirklich Sachen, dich interessieren oder eine Wahrnehmung, du... speaker-1: Die sich interessieren. Letzte Woche war ich in Stuttgart mit einer tollen Person und der sagte vorne, stell aber bitte nur Fragen, wenn du auch Zeit für die Antworten hast. Und das ich super spannend, weil viele Chefs, viele Führungskräfte und so weiter, die gehen zu einem hin und sagen, hey, wie geht's dir denn? Drehen sich rum und gehen schon gerade weiter. speaker-0: Gut, man darf nicht eine Korrektur ansetzen hier, wirklich. speaker-1: Und ich meine das auch wirklich so, ich stelle nur Fragen und habe auch Zeit dafür, Antwort zu speaker-0: Nein, bin da nicht ganz einverstanden. Warum nicht? Ich würde Sie schöner vorholen. speaker-1: Weil die meisten sind Oberfl... speaker-0: Nein, das ist alles richtig. Aber ich würde eher sagen, stell mir nur Fragen, wenn dich die Antwort interessiert. Weil das andere war für mich zu politisch. Politiker sagen das, stell mir nur Fragen, wenn du Zeit für die Antwort hast und damit räumen sie sich eine halbe Stunde Antwortzeit ein. Aber wenn du sagst, hey, stell mir nur eine Frage, wenn dich die Antwort wirklich interessiert. Ich glaube, das ist voll auf den Punkt. Das ist die Essenz. Weil es gibt so viele Leute, fragen, hey Oli, wie bist du heute hierher gekommen, hier zum Flughafen raus? Und dann würdest du vielleicht sagen, ich bin mit dem ÖV und ich und dann sag ich schon, ja weisst du, ich bin mit dem Auto und bin hier am Stau und bin hier. Die Fragen nur, nachher von sich zu erzählen, weil die interessiert deine Antworten. Scheiße. speaker-1: Weißt du die spannenden Fragen sind, wenn du in einem Hotel bist? Wenn du anreist, sind sie gut angereist, naja sonst wäre ich nicht hier. Und am nächsten Morgen, anstatt einen guten Morgen, was hatten sie aus der Minibar? speaker-0: Ich da keine Ahnung. speaker-1: Meine Rückfrage ist immer, hatte ich eine Minibar im Zimmer? Und dann fängt die an zu erzählen und wo die Minibar ist, interessiert mich doch überhaupt nicht. Aber sie interessiert auch nicht, wie ich geschlafen habe. speaker-0: ist schon verrückt, oder? Die eine Rezension, die interessieren sich nicht für den Gast. Da bin ich jetzt knallhart in solchen Sachen. Ich kann da nicht mehr zurückkommen. speaker-1: Das ist digitale Feedback. speaker-0: Nein, ich mache auch Mündliches. Wir hatten letzte Woche einen Workshop in dieser Hitze, ein Multithema im Moment, in Gladfelden, da im Riverside, kennst du bestimmt auch. speaker-1: 100 Gramm im Dramm. speaker-0: ja, wir hatten da draussen, was wollte ich sagen? Wegen was? Entschuldigung, speaker-1: Feedback, digitales Feedback. speaker-0: jetzt war ich dann grad Bruttart. Wir sind mit den Leuten am Mittag gesessen, von wegen Feedback, Wahrnehmung, Mensch und Kommunikation. habe ich den Leuten gesagt, hey schau mal, ich mache jetzt mal ein Feedback. Dann kam eine junge Dame, die uns serviert hat, kam die so zum Tisch, wollte vorbei und gesagt, Entschuldigung, darf ich Ihnen ganz kurz etwas sagen? Dann stand sie schon da so leicht steif am Nacken und so, ja. Ich habe es vorhin gesehen, jetzt 34 Grad, wir sitzen zwar unter dem Sonnensegel, es ist enorm heiß hier. Wir sind sieben Leute am Tisch, sie bedienen noch etwa sechs andere Tische. Wir haben vorhin etwas bestellt und innerhalb von einer Minute kriegt jeder hier am Tisch schon das richtige Essen und das noch mit einem freundlichen Gesicht serviert. Ich finde das fantastisch, wie sie arbeiten, so wie sie sollten das alle machen. Ich kriege auch wieder eine Gänsehaut schon jetzt, weil die hat gesagt, herzlichen Dank, sie haben meinen Tag gerettet. Und dann ging die ab, da habe ich den Jungs am Tisch gesagt, jetzt müsst ihr mal schauen, wenn wir Abendessen, wenn die priorisiert. Das war jetzt nicht die Manipulation für das, aber ich habe nur gesagt, weil die mag uns und wir haben ihr was Gutes getan, tut sie uns wieder was Gutes, also beginnt doch mal Feedbacks zu geben. Nehmt doch Menschen wahr und sagt euch, auch wenn es euch gefällt, nicht nur wenn es euch nicht gefällt. Und ich finde, da beginnt irgendwie auch diese zwischenmenschliche, nehme dich wahr. Wertschätzung. Wertschätzung. Das Gegenteil ist dann ignorieren, das ist die Höchststrafe. Geht super. Einfach ghosten ist der ganz moderne heute. Die Prompen. Ghost ist ganz schlimm. Nee, ghosten ist übelste Kiste. Aber ich mach's auch bei Leuten, die mir wirklich... Ein Nachbar von mir, ghoste ich komplett. Wenn der mit mir redet, geh ich an dem vorbei. Das ist so ein blöder Kerl. Ich weiss, dass für den höchst straff ist, weil der bei mir einfach nicht existiert. speaker-1: Wow. speaker-0: Und den Rest versuche ich alle wirklich wahrzunehmen, Feedback zu geben. speaker-1: Dann vielen lieben dank das war das wirklich ein cooles cooler talk ein riesen speaker-0: Danke, konnte man da zulösen. speaker-1: Wundervoll! Vielen Dank!