Sarah Lewandowski: Hallo zusammen und willkommen zu einer neuen Folge Before Applaus. Applaus ist das Echo des Erfolgs. Davor stille Stunden, falsche Wege, echte Risiken. Wir erzählen die Geschichten, die niemand sieht, aber alles entscheiden. Herzlich willkommen bei unserem Podcast Before Applaus. Ali Madochi. Danke für die Einladung. Danke euch. Das ist eine riesen Ehre, heute dabei zu haben. Und Ali, wir kennen uns seit 2016. haben wir uns kennengelernt. 2017 warst du beim Alpen-Symposium in Interlaken. Das war auch da, wo unsere gemeinsame Reise als Speaker und so weiter gestartet ist. Da müssen wir uns nochmal drüber unterhalten. Oli erzählt immer viel vom Alpen-Symposium. Ich war leider nie da, aber nach dem Podcast musst du uns nochmal erzählen, wie es wirklich war. Ich kann so werden, das sind keine Gelegenheiten. Alpen-Symposium, es gibt ja Alpen-Symposium, wo die Gäste dabei sind. Es gibt Alpen-Symposium, wenn man gemeinsam im Bus Zum Hüttenabend fährt. Zum Hüttenabend fährt. Und ich glaube, das war beides der Wahnsinn. Unglaublich damals. Ja, das war 2017. spannend. Da war Uli Höngs mit dabei. war die Vierhoffstadt mit dabei. Und so weiter. Also wirklich tolle Menschen. Und wir durften alle begrüßen in der Schweiz. Einer der ersten Auftritte in der Schweiz überhaupt von dir. Start in der Schweiz. Mitten in deiner Hochzeit von Wachadoo. Genau. Und damals habe schon mal den Punkt, wo ich eigentlich schon wusste, dass ich den CEO-Post abgeben werde. Und unser Thema ist ja Before Abloss. Und Before Abloss heißt ja Before What You Do. Dieser Tipping-Point, wo du es dann endlich geschafft hast, wo du es endlich geschafft hast, aus Flüchtlingskind, Fehler im System, du hast dich als Fehler im System beziffert, bis hin die vielen Jobs, du gemacht hast. bis zu dem Moment, wo Whatcha Do? geboren worden ist und auf einmal Ali Malochi und Whatcha Do? erst in Österreich, dann in Deutschland, dann in der Schweiz, super bekannt wurde. Und praktisch du den Applaus bekommen hast für all die vielen Jahre, für all die harte Arbeit und all die viele Zeit, die du investiert hast, ⁓ aus dem Flüchtlings-Ali, den Ali Malochi, den Unternehmer Ali Malochi zu machen. Das ist etwas, wo uns wirklich brennend interessiert, wie du es geschafft hast. Diese Journey vom Flüchtlingskind. Ich habe noch viele Bilder im Kopf, die du uns auch damals gezeigt hast. Mit den verschiedenen Jobs, die du gemacht hast. Erzähl uns ein bisschen was über diese Reise. Im Nachhinein klingt immer alles so logisch und so geplant manchmal. Das verrückte ist wirklich, wenn man mich manchmal fragt, hättest du jemals gedacht, dass das passiert? Ich habe früher mal gesagt, nein, hätte ich nie gedacht. Die Wahrheit ist, ich habe es immer gewusst. Ich habe in meiner Kindheit gewusst, für irgendwas ist das Ganze gut. Für irgendwas wird das gut sein. habe mir irgendwann mal gedacht, ich werde mal der größte Lehrer der Welt und nehme anderen Kindern die Angst und werde den Erwachsenen der Arbeitsmauer der Welt erklären, was Menschen wirklich brauchen. Und die Realität ist, ich war zwar in einer Start-up-Welt, aber wenn alle rumlaufen, Exit, Dauda, dort, habe ich mir das mal ... Ich bin jetzt seit über 20 Jahren in diesem Game, bin auch selbst investiert und ich finde es bis heute lächerlich, wenn jemand so redet. Weil ich mir denke, ja und dann? Also ich würde in meinem Leben, würde ich niemals eine Firma gründen mit etwas, sinnlos ist. Wo du sagst, wir bringen etwas auf den Markt, wonach keiner gefragt hat. Das würde ich niemals tun. Und ich war damals in der Konzernwelt, ich war davor bei Siemens und danach war ich bei Sun Microsystems in den USA und ich habe immer Technologien eingesetzt, ⁓ unseren Kunden zu helfen und riesengroße Infrastrukturen zu skalieren. Und davor habe ich Computerwissenschaften studiert. Aber davor war ich Schulabbrecher. Hatte über 40 Jobs, hat Boden geputzt, habe wirklich nirgendswo reingepasst. Und es war ein Journalist vom ORF, der mal zu mir gesagt hat, eigentlich sind es ein Fehler im System. So komme ich überhaupt erst zu diesem Begriff. Gefühlt habe ich mich immer so. Und die Wahrheit ist, habe dieses Flüchtlingskind-Ding, halt, wie soll ich sagen, du willst das ablegen, aber jeder sieht sich deinen Vornamen an, deinen Nachnamen, alle fragen, ja woher kommen Sie und so weiter, wie kommen Sie nach Österreich? Du erzählst mir diese Geschichte und wirst halt immer auf das festgenagelt. Und man kann sich das gar nicht vorstellen, aber wenn du in deutschsprachigen Raum Ali heißt, hast du sechsmal schwerer einen Job zu bekommen als jemand, der, egal ob Mann oder Frau, normalen Namen hat aus Deutschland zum Beispiel. Und deshalb dieses sich sechs, sieben, acht, zehnmal mehr anstrengen müssen als einen anderen, kann man halt oft nicht nachvollziehen. Und dann war es war ein Befreiungsschlager und ich wollte immer was eigenes machen. Ich habe in meiner Jugend waren die Bücher, ich gelesen habe, sogar als ich Schulabbrecher war, vom Das war Like a Virgin von Richard Branson. Der Weg nach vorn von Bill Gates. Es waren lauter Autobüchigraphen. Nur Autobüchigraphen. Ich habe den ganzen Tag nur Autobüchigraphen gelesen. Hatte ich mal bei der städtischen Bücherei ausgeborgt. Ich hatte keine Kohle dafür, aber so eine städtische Büchereikarte war gratis. Und dann ich halt schräg diese Bücher gelesen. Und so kam auch die Idee, ich will eigentlich ganz viel über andere Menschen wissen. Und habe mir dann mal so eine kleine Kamera geschnappt und habe in der Freizeit begonnen, Menschen zu interviewen. Plötzlich kam so die Idee, hey jeder hat eine Story. Das ist, du diese Stories einfängst und der Welt zur Verfügung stellst. Wie geil wäre das? Und so kam die Idee zu What Should I auch zustande und war jetzt auch nie als mulkäres... What should I do ist eine Abkürzung. What should I do? Genauso ist es. Ich habe in meiner Jugend Basketball gespielt, sehr viel. Und da hat man immer gewusst, wenn du mal in New York bist, in dem berühmten Rockerpark und du kommst hier und keiner kennt dich, ist die erste Frage, eben jeder stellt. So quasi, wer bist du? Und im amerikanischen Slang heißt das halt What should I do? Und ich war damals in der Konzernwelt, dann unglücklich Finanzkrisen kamen, hatte einen Burnout, habe dann die Sinnsuche gestartet, bin ja Lehrer geworden. Und als ich Lehrer war, habe ich in meiner Freizeit gemerkt, das ist crazy. Du hast hier Jugendliche und die fünf Jahre in der Arbeitswelt, die haben keinen Schimmer wie Leben geht. Und dann ich diese Kindheitsidee oder diese Idee zu Watchtube begonnen, einfach umzumünzen. Und ich hatte das nie vergessen. Ein Journalist zeigte noch zu mir, ja, weil sie damit Geld verdienen und ich habe gesagt, Alter. Das ist eine Idee für Jugendliche, denen will ich helfen. Ich verdiene genug Geld als Lehrer, das war für mich zum Leben genug. Schauen wir mal. Und dann habe ich es online gestellt mit 17 Videos. Am selben Tag waren wir im ORF mit einem zweieinhalb Minuten Bericht. Am nächsten Tag hat sich gemeldet DM, McDonalds, Telekom Österreich, war am Tag, wir waren auf der Platte und dabei. Ich habe bei niemanden verstanden, warum. Dann habe gedacht, also ihr wollt ja die Mitarbeiter interviewen lassen? Ja, ja. Ich dachte, cool, könnte ich am Wochenende machen. Und dann hat mich jeder gefragt, wie teuer ist das? Und ihr meint, hä, die zahlen dafür? Und plötzlich habe ich geschneit, ach so, für die ja cool als Arbeitgeber da drauf zu sein und habe ein Businessmodell entwickelt, das dann alle angenommen haben fast. wir haben dann, ich habe noch zwei Tage im Telefonieren 150.000 Euro Umsatzzugesicht gehabt, habe gewusst, okay. Bin zum Steuerberater gegangen, der sieht mich an, sagt, sie müssen sofort eine GmbH gründen, ich so, was? Und dann bin ich wirklich innerhalb von ... Drei Tage habe ich entschieden meinen sicheren Job als Lehrer zu lassen, Unternehmer zu werden. Und dann habe ich von Null gestartet und wir sind wirklich innerhalb von ganz kurzer Zeit auf knapp 70 Leuten in drei Ländern. Boah, das war Wahnsinn. Also das war unglaublich. Als ich als CEO aufgehört habe, wir 450 B2B Kunden, von denen ich wahrscheinlich 150 selbst gewonnen hatte. Und das mit dem Speaking hatte begonnen, in dem Konferenzen da waren, wo ich gefragt worden bin, wie soll ich auf eine Bühne gehen? Die ersten 30 Anfragen alle abgesagt, weil ich Schiss hatte auf der Bühne zu stehen. Ich habe als Kind gestottert, ich habe mir gedacht, was soll ich das werden? Also das geht nicht. Und dann kam eine Konferenz, Marketingnatives, und die haben gesagt, entweder der CEO geht auf die Bühne oder keiner, weil ich habe immer meine Co-Founder hingeschickt. Dann bin ich auf die Bühne gegangen, hatte so Schiss, habe das drei Mal vorbereitet mit einem Perserwitz am Anfang und Lederhosen und was jetzt nicht alles. Und das kam so gut an, dass dort Leute drin saßen, gesagt haben, bitte komm nach Hamburg, bitte komm dahin, nach dort hin. Und plötzlich haben wir gesehen, ist auch der beste Sales-Kanal. Ich habe so die Deutsche Bahn damals gewonnen, Bayerstorf damals als Kunde gewonnen. Also das war verrückt. Ich habe mir gedacht, ich stehe irgendwo, erzähle meine Geschichte, unsere Story. Stottert da irgendwas her und alle sagen, ich will Kunde werden. Und so hat begonnen. Und irgendwann, ewig später, hat mich mal jemand gefragt, wie für diese Auftritte, wie teuer ist das? Und ich habe mir gedacht, hä? Damit kann man auch noch Geld verdienen. Und dann ist es verrückt, du spust ein paar Jahre vor, merkst, Du kannst eine Keynote halten für 1200.000 Euro. Geil, 3000 Euro in Publikum, du bewegst es und der Kunde holt dich vier Jahre am Stück immer wieder hinterher und du merkst so, oh wow, das funktioniert. Und das ist bis heute noch so. Ich hatte heute früher eine Keynote zum Thema KI, vor 250.000 da sitz ich am Weg zurück. Du kannst im Zug und denk, ich bin so gesegnet und ich hab mittlerweile über 2500.000 Keynotes gehalten. Ich hab schon einen eigenen Ort, alle Keynotes drin sind. Ach cool. Und du blickst einfach zurück und denkst dir, dieser Junge, der Ali, hat sich damals als Kind gedacht, ich werde einmal vielleicht der größte Lehrer der Welt. Der Erwachsene erklärt, ob was kommt an und Kinder nie Angst nimmt. wenn du so zurückblickst, hättest du diesen Weg, glaube ich, nie planen können. Aber ich glaube, kannst es halt nur erlauben, muss man ganz ehrlich sagen. Ich weiß nicht, ob das völlig planlos war. Ich habe, ich habe... Vorbereitung für heute, habe ich noch einige Zeitungsberichte von damals gelesen und weiter. Und lustigerweise hat der Schweizer Organisator geschrieben nach deinem Auftritt beim Alpen-Symposium, da kommt ein Österreicher daher und erklärt den 300 Managern im Saal, wie die 15-jährigen Jugendlichen, die jetzt in der Schule sind, in zehn Jahren die Welt regieren durch neue Technologien und neue Ideen und Veränderungen in dieser Welt. Das war Januar 2017. Jetzt sind wir neun Jahre später und die Welt hat sich völlig verändert. Und diese 15-Jährigen, die damals in der Schule saßen, they are ruling the world today. Vor allen Dingen auch in ganzen Technologien und Meinungsmachern, Influencing, Startups, KI und so weiter. Wie denkst du zurück? Diese neun Jahre von 2017 jetzt auf 2026? Und du hast das damals auf der Bühne, hast du darüber schon geredet? Ja, und es hat mich gemeldet, dass es so lange gedauert hat. Also ich hab das wirklich, ich hab gleich manchen Glücklungen überschätzt. Also es hat mich dann gewundert, dass es dann TGPT, das Globalplattform, dazu geführt hat, dass sagen, ⁓ da ist ein Suchschütz, da kann ich was eintippen. Und das Ding antwortet, als wäre da ein Mensch stehen, da man gedacht, Alter, solche Autonomensysteme gibt es seit zehn Jahren, die werden halt im Labor verwendet, an den Unglis verwendet. Da war für mich so, was? Wegen dem Ding flieb die jetzt aus und irgendwie Social Media und du kannst zum Nulltarif mit der Welt reden. Du kannst theoretisch mit der ganzen Welt dich connecten. Irgendwie hat das keiner vom Hocker gaut, sondern es war dann irgendwann für Entertainment purposes. Und das Ding war, meine Prognose war damals, das Ganze wird ganz schnell kommen. Das Problem wird allerdings noch sein, du kannst doch diese Technologien, kommen durch das Tempo, eine Sache nicht ersetzen. nämlich das Thema Beziehungsfähigkeit zu dir selbst. Und du lebst ja auch heute, ich bin ein Start-ups Investor, wo Leute alle unter 30 sind, sind alle schnell unterwegs, die sind über KI und machen da so ein geskinnendes Hoch. Dahinter, sorry, dass ich das jetzt so sagen muss, sind meistens Wesen, kein Selbstbewusstsein haben. Du hast alle im Außen so ein starkes Auftreten und alle die Xen checken, checken, und denkst dir, äh, und dann siehst du da im Hintergrund Selbstzweifel, du versuchst alte Machtspieler, die eigentlich in Konzernen sind. Wer hat den längeren, wer ist der bessere, wer ist der tollere? Versuchst du halt im Start-up-Game zu spielen. Und dann kommt kein Junge, Ecke und die Realität ist, du bist auch eine Kalif-Forscherin, die sich auskennt und sagen auch, wir haben keine Ahnung, wohin es geht. Und dann hast du Personen, die fünf Jahre aus der Schule draußen sind und erklären dir, so schaut die Welt in 20 Jahren aus. Und ich finde es cool, das selbstbewusstseiniert ist. Problem ist nur, wir erleben jetzt schon, dass wir diese menschliche Entwicklung nicht mehr zulassen. Und eine Prediction damals war, wir müssen aufpassen, dass die Leute nicht ausbrennen. Jetzt schon den Fall, dass die Leute mit Social Media nicht umgehen können. Wir alle Sklaven dieser Algorithmen geworden. Und diese Balance zu finden zwischen Broadcasting und Deepcasting fehlt dir ja dem meisten. Und was du halt immer siehst in letzten 20 Jahren ist, Leute geben Gas, Gas, Gas, verdienen ihre Millionen, dann fallen sie alle in ein riesiges Loch, alle miteinander. Endweise springen auf den nächsten Zug drauf, um sich abzulenken. Irgendwann geht es nicht mehr. Also meistens kommt der Körper oder der Schicksalsschläger um die Ecke. Und dann kommt der Punkt, wo Sie genau das Pendeln in die andere Richtung ausschlagen. Ich muss in die Stille gehen, ich mach 10 Tage, keine Ahnung, fahr ich auf den Berg und zieh mich zurück in den Kloster. Hab ich auch alles gemacht. Aber dieses mit dem Leben tanzen, wie es ist und wann ist genug, wird das nächste Thema sein, was uns der Welt wirklich beschäftigen wird, weil die Rennen, die wir jetzt aktuell haben, die gehen auf Kosten der globalen Ressourcen. Wir haben ein Wettrennen ausgelöst, wo auch die CEOs der KI-Companies, die sich wirklich auskennen, sagen, die können das nicht mehr stoppen. Kein Mensch. Und die Leute springen drauf und wollen nicht so schön viel Geld machen. Und wir werden da leider Gottes noch sehr viel sehen, was total sinnlos ist. Weil nur weil du das Geld machen kannst, ist die Frage, ob es dich erfüllt. Und wir erleben halt jetzt gerade eine große globale Sinnlosigkeit bei Leuten. Es auch die letzten Gallup-Studien. Und es ist leider bei jüngeren Leuten, die alle ihr Zeug machen, das ist ja schlimmer als jemand, der … ein Job hat, du zumindest weißt, ich bringe einen echten Mehrwert für die Gesellschaft. Und zwar einen echten. Keinen ich red's mir ein, sondern einen echten. Und ich glaube, sich die Neue des Skriptans werden, dass wir eine Zweiklassengesellschaft kommen werden, in mehreren Dimensionen. Und zwar die eine, sagt, ich gehe mit der Zeit mit und entwickle mich, aber ich bin im Bewusstsein. Und die anderen, nur wie diese Lemminge jeden Ding hinterherlaufen. Wie wir das schon bei Social Media gesehen haben und den ganzen Influencer gehen. Aber wie hast du das für dich gelöst? Also ich meine, so wie sich das für mich anhört. War es dann auch so, dass du quasi wie dann, also du warst dann Lehrer und dann war das auf einmal erfolgreich und das war auf einmal erfolgreich. Also wie hast du für dich diese Balance gefunden oder musstest du auch zuerst aus der Balance fallen? Also aus der Balance bin ich glaube ich gefallen, weil ich als Start-up Founder sieben Tage die Woche gearbeitet habe und vier Stunden je Nacht gearbeitet habe. Aber immer wenn irgendjemand mir gesagt hat, wie sieht der Exitplan aus, habe ich gesagt, wir haben keinen, wir wollen das beste Produkt bauen für die Kunden. Das war wirklich so. Es werde nie vergessen, wir hatten da Business Angels, die sind bei uns eingestiegen zur Bewertung von 20 Millionen, haben uns dann kennengelernt. Und eine, diese Multimilliardärin, werde nie vergessen, schreibt mich an und sagt, du meinst das wirklich so? Xing wollte uns damals kaufen, also New Work. Und wir saßen damals beim CEO, beim Thomas Vollmöller mit seinem Strategiechef. Thomas Hamburg. Ja. Und da sitzt neben mir der Strategiechef und sagt zu mir, du meinst wirklich, dass wir damit die Welt besser machen und zur HR-Welt und ich schaue ihn an und sage, ja. Was sonst? Und der Strategie-Chef sieht mir und sagt, ihr seid ja auch die einzigen. Wie habe ich das hinbekommen? Du musst dir vorstellen, wo mein Leben gestartet hat. Wenn du in diese Welt hineingeboren worden bist in letzten 30 Jahren, für was musstest du kämpfen? Nichts. Nichts. Du weißt nicht mehr, was es bedeutet, die Ärmel hochzukrempeln und wirklich was aufzubauen. Du setzt dich nur auf den Brücken einer Welt, die deine Großelterngeneration aufgebaut hat. Bei mir war es anders. Ich weiß noch, wie es war. Wir Jahre alt. Alle Freunde sind ins Kino gegangen. In ein IMAX-Theater damals noch. Das erste IMAX-Theater damals in Bien. Alle meine Freunde sind dort hin. Da gab es einen Film, hieß Fires of Kuwait von den coolen Ölfeldern. Und ich bin mit meinem Bett heulend gelegen. Hab meine Eltern angeschwimmt, weil wir arm sind. Weil wir hatten kein Geld hinzubekommen. Das Kino war teurer als andere Kinos. Ich weiß noch, als ich 11 Jahre alt war, alle in der Klasse haben so coole Hosen gehabt von quasi Levi's oder Levi's. Und wir sind zur Caritas gegangen und haben halt dort Klamotten ausgesucht. Wenn du so aufgewachsen bist, glaube ich, bist du in einem starken Demut. Und ich hatte einen riesen Vorteil. Ich habe mal in New York viel Zeit verbracht und da habe ich einen Künstler kennengelernt namens Stefan Sargmeister. Weltweit berühmt. Der Künstler hat ihm heute auch eine Tour gemacht. So Thema Kunst und Technologie. Haben wir so ein Kinotour gemacht. Und er sagt zu mir, er kennt viele Leute, die aus der Migration kommen, so wie ich, aber die wollen halt alle in das nächste Hochhaus aufbauen, New York. Und er versteht nicht, warum ich nicht so drauf bin. Und ich habe spontan dazu gesagt, weil ich wahrscheinlich genug geliebt worden bin. Und das stimmt halt nicht. Also wenn du so wie ich eine Mutter hattest, die dich über alles liebt, dann rennst du nicht drum und versuchst aus der Welt da draußen zu beweisen. Dann rennst du nicht drum und sagst, ich mach mein Ding. Dann rennst du nicht drum und versuchst, irgendetwas über das Knie zu brechen. Und das muss ich echt zugeben. Ich hab das erst Jahre später erfahren, durch viele Therapien und so weiter, Traumatherapien, erst mit 40. Und da, fuck hatte ich Glück. Meine Mutter hat ständig zu mir gesagt, Warum kannst du nicht so sein wie der? Warum kannst nicht studieren wie der? Und in jedem Satz, wenn ich Mist gebaut habe, hat sich jemand gesagt, so du bist, bist du super. Ich liebe dich über alles. Und deshalb habe ich diese Notwendigkeiten nie gesehen. Ich weißt du, ich begleite als Mentor viele Leute, die große Exits machen. Also jetzt gerade ist jemand bei mir, der hat ein Exit, macht überphiloschiftigen Lohn in England. Hätte ich sitzen vor dir, dann wüsste ich nicht, was ich tun soll. Null Ahnung. Ist jetzt geschehen? Die zwei Kinder sind die letzten drei Jahre ohne ihren Vater aufwachsen, damit er den Exit ins Ziel bringt. Sitzt da und sagt, was soll ich tun? Und will natürlich das nächste Spiel machen, ist wieder Investor, jetzt macht er das nächste Ding. jetzt sagt sein Körper, so geht es nicht mehr. Und ich hatte halt das Glück, dass ich in meinem Leben davor, glaube ich, viele Brüche erlebt habe. Oder wenn du, so wie ich, auf Baustellen arbeitest oder Boden putzt und so, dann siehst du ja von anderen Perspektiven, wie Menschen miteinander umgehen. Du merkst, wie wird der schwächste Glied in einer Organisation behandelt. Und da lernst du natürlich am meisten. Ich habe am meisten gelernt von beschissenen Chefs. Muss man ganz ehrlich sagen. Ich auch grandiose Führungskräfte. Und ich habe einfach zu mir gesagt, ich habe ein ziemlich klares Lebensziel. Und mein Lebensziel, das ich habe, wie soll ich sagen, falls mein Leben heute vorbei sein soll, ist die Frage, was ich hinterlasse. Und das müssen Momente mit Menschen sein. die das Gefühl haben, ich habe sie irgendwie entwickelt. Oder ich habe ihnen geholfen, gute Zeit zu haben. will das Gefühl haben, wenn ich mit ihnen zu tun habe, dann bin ich wirklich präsent bei ihnen. Und nicht mit dem Kopf irgendwo anders. Und es gibt Menschen, sagen, ich bin wunschlos glücklich. Bei mir ist es de facto so, ich bin wunschlos. Also das einzig Wunsch, ich aktuell habe, ist, ich plane gerade mein Businessmodell so aufzubauen, dass ich nur mehr drei Tage die Woche arbeite. Montag fürs Teamtrablin, Freitag gar nicht mehr. Und meine Kinder noch öfter einfach ⁓ 16 Uhr vom Kindergarten abholen. Und sonst Also wenn du mich heute fragst, seit Jahren fragst du mich, Leute, welche Ziele hast Ich sitze mir da und denke mir, ich habe die großen Bühnen bespielt. Ich habe das hinbekommen. Irgendwie sitzt du da und denkst dir, alles von dem du dachtest, macht dich glücklich. Hast du alles hinbekommen? Total geil. Darf man bitte nichts falsch sagen. Ich liebe es, der Bühne zu stehen. Aber jetzt sitze ich da und denkst dir, werde ich an meinem letzten Tag, wenn ich 103 Jahre alt bin, mein Leben zurückblicken und sagen, geil, das kommt, das hat gestimmt und so weiter. Und ... Das ist wirklich nur deshalb, weil ich in meiner Kindheit wirklich erlebt habe, was es heißt, wenn deine Eltern oder dein umfeldliches Juales liebt. Also bei uns, bin ja jeden Tag umarmt worden als Kind. Egal, welche Probleme ich gemacht habe. Jetzt sind wir im Jahr 2026, Und du sprachst von KI, du sprachst von Geschwindigkeit, du sprachst von Themen, Speed of Trust und all diese ganzen Geschichten. Und du machst aber diese Schülertouren. Du machst du Schülertouren. Wie erlebst du heute, wie erlebst du als Ali Manochi, der unterwegs ist und mit diesen Kindern arbeitet, die Schnelllebigkeit des Unternehmens, Unternehmerseins, die Schnelllebigkeit in KI, Digitalisierung und die Langsamheit der Bildungssysteme? wie, wie, wie, wie... deine Thematik da mit den Schulbehörden oder mit den Dingen zu arbeiten, damit die nicht irgendwann abgehängt sind, die Jugendlichen und Kinder. Ja, das passiert dir schon seit über zehn Jahren. Also wenn du vor zehn Jahren schon zu jemandem gesagt hast, in Deutschland würdest du als Erwachsener, der du heute bist, eigenes Abi noch mal schaffen, die meisten würden sagen, Alter, mein Abi ist 20 Jahre her. Was ich damals gelernt habe, ich habe keine Ahnung mehr von Kurvendiskussionen und so ein Zeug. Wir haben ja schon vor 20 Jahren gesehen, dass die Schule nicht darauf vorbereitet ist. Dann kam Corona mit und gemerkt, schon sind nicht digitalisiert. Wir hatten keinen echten Fahrplan, so was heißes mit dieser Welt umzugehen. Wir haben heute Erwachsene, die haben Screentimes von vier Stunden bis sieben Stunden plus. Erwachsene. Bei Kindern sieht es ungefähr genauso aus. Das heißt, wir haben jetzt schon gemerkt, dass das klassische Bildungssystem allein die letzten zehn, 20 Jahre ja komplett an der Welt vorbeigehaut hat. Es geht ja gar nicht mehr darum, die Leute auf die Arbeitswelt vorzubereiten, aber Jugendliche kann man auch so sagen, wie geht Leben. Als hatte letzte Woche 1200 Jugendliche in einem Riesesaal. wollten es in Bregenz machen, aber der Saal war zu klein. Wir haben es dann in Feldkirch gemacht und sie mussten 400 Jugendliche absagen. war das. Ich war dort und dann hieß es, 1200 Jugendliche, jetzt dort die Veranstaltung, drei Stunden. Ja, also nach zehn Minuten hören die auf. Und ich hab gesagt, abwarten. Wir haben Videos aus dem gesamten Bereich. haben Fotos im ganzen Bereich. 90 Minuten lang haben Jugendliche im Alter von elf bis zwanzig Jahren, da ist nicht ein Handy zu sehen. Und nachher haben sie eine halbe Stunde bis 45 Minuten noch Fragen gestellt und dann sind die noch eine Stunde angestanden, irgendwas zu sagen, ein Autogramm auf die Hand zu haben, sagen, hey Bruder, ich grüße deine Herz, egal was. Und jetzt siehst du die an und die Lehrer und Lerner kommen zu dir und sagen, was soll ich diesen Kindern beibringen? ich sage, also das Wichtigste ist Selbstwert. Jeder Mensch braucht eine Person, die bedingungslos an dich glaubt und ermutigt sie Jugendlichen. Wenn der eine sagt, dass sie YouTuber werden, sag nicht zu ihm, das ist Mist. Sag zu ihm, ja klar, mach's. Aber sei dir bewusst, du musst halt 10.000 Stunden investieren. du wie ein Jugendlicher 10.000 Stundenregeln, die gibt es ja. Ja, angeblich, manche sagen, stimmt, manche sagen, das stimmt nicht, aber es ist einfach Arbeit. es ist Arbeit. Oder wenn einer zu mir kommt und sagt, er will Rapper werden, dann ich, du kannst gerne Rapper werden, aber schreib mal 1000 Songs und halt es aus, dass kein einziger in die Charts kommt. Wenn du bereit bist, das zu machen, go for it. Und ich habe mit dem Bildungsminister, der hat mich vor... zwei Wochen zum Mittagessen eingeladen. Wir gesessen, der Christoph wiederkehrt, unser Benutzminister. Und wir darüber gesprochen, ist das wichtigste. Und der Kern war, er führt aktuell jetzt das Thema KI ein, dafür kommt Latein draus. War eine Riesendiskussion in Österreich. Und ich habe immer gesagt, wenn Latein dich interessiert, also egal wer, dann lernst halt in deiner Freizeit. Er führt das gerade ein, unfassbare Widerstände. Und das nächste Thema ist das Thema Bewegung des Körpers. Weil Du kannst mit dieser Welt nur umgehen, wenn du deine Emotionsregulierung im Griff hast. Also die wichtigste Fähigkeit ist Emotionsregulierung, ⁓ das Nervensystem zu beruhigen. Und die Realität ist, du gehst in Firmen, wirklich große globale Unternehmen, Auto zuliefern und so weiter, und siehst, wie die Leute dort genauso so da sitzen. Die laufen teilweise wie aufgescheucht durch die Gegend. Und ich habe eine Firma, Future One, Institut, wo wir Unternehmen einfach entwickeln, einfach wirklich Menschen entwickeln und so weiter. Und ich habe letztes Jahr begonnen an University of Cambridge als Unterricht in England im Bereich Anidisch- und Sustainability in dem MBA-Programm dort für globale Flugskräfte. Und da reist du mit dem über Noturnsalkulierung. Du redest damit über das Thema Selbstwert. Du redest darüber, wie sie sich selber überhaupt mögen. Und du merkst, da ist niemand auf das vorbereitet. Und zudem denkst du dir, wow, also wir werden aber sowas von einem Problem haben. Und die Realität ist, unser Bildungssystem spiegelt uns nur das die Systeme aktuell alle zerbrechen werden. Also klassisches Gesundheitssystem, Bildungssystem, das Wirtschaftssystem. Viele Systeme, die wir hatten, auch VW früher gesagt hat, wir bleiben stabil. Die haben jetzt vor zwei Wochen gesagt, sie hauen 30.000 Leute raus. Und das Bildungssystem ist halt nur deshalb so ein schönes Bild, weil jeder mal drinnen war im Bildungssystem und jeder weiß, hat sich fast nichts verändert. Aber es ist de facto nur ein Stellvertreter für alles, was gerade quasi wegbricht. Und nein, die Bildungswelt ist nicht noch vorbei. Es gibt Lehrer und Lernen. die beherzt die richtigen Dinge tun. Aber wir sind weit davon entfernt, wirklich in einer systemischen Prägung rausgerollt zu haben. Ja, und ich glaube, das Problem ist ja auch, ich... Du hast die Schulen, du hast die Universitäten, wenn ich schaue, wie das an den Universitäten ist, ich gebe ja auch nebenbei Innovation, KI, was auch immer, Sachen an Universitäten, du bekommst die Themen noch nicht mal mehr in die Universitäten rein, weil es nicht so im Lehrplan steht. Jaja, genau. Und das heißt, du musst... Drei Semester im Voraus, muss das geändert werden, dann muss das zertifiziert werden, dass du dafür auch Credits bekommst. Also das ist ja... Naja, du kannst ja nur einen Lehrplan haben, also andersrum. Du kannst ja nur, wenn du in ein neues Land kommst. Also du kommst jetzt nach Wien, Olli, und du bist zum ersten Mal hier. Oder du auch. Und ich würde euch eine Landkarte geben, einen Plan geben. Ich kann euch ja nur einen Plan geben, wenn schon irgendwer mal durch Wien durchgegangen ist und jede Straße eingezeichnet hat. Ja. Jetzt wollen wir Lehrpläne haben für etwas, wo wir nicht wissen, was wir brauchen. Dieser Plan müsste ein großes weißes Plattpapier sein, wo jeder sagt, gehe experimentieren. Und es ist das Absurde. Lehrfriere ... Geh experimentieren, Ali bedeutet aber auch in Zukunft, welche Jobs wird es noch geben, wo du heute experimentieren musst oder kannst. Ich bringe mal das Beispiel, wenn du heute in einem Hockey gehst, du kennst dich noch den Industrie gut aus, vor 20 oder 15 Jahren musste jemand am Empfang mit ein paar E-Mails beantworten und den Kunden einchecken, auschecken. Das war's. Heute muss dieselbe Person teilweise in einem Unternehmen die ganzen Social Media Kanäle betreiben, mit sich mit Booking auszunennen, anderen Buchungsplattformen. Das heißt, die Person ist vielleicht dieselbe, nur das Job wird sich radikal verändert. Und es gibt heute Unternehmen, die ihren Mitarbeitern sagen, dass ein Account zu dem und dem Service tobt dich aus. Wir zahlen dir das. Untersuchungen zeigen leider auch in Deutschland und Österreich, dass die meisten Unternehmen, obwohl sie wissen, dass ihre Mitarbeiter mit der Arbeit privat auch mit KI herumspielen, am Arbeitsplatz gibt es dafür keine Strategie. Und die Wahrheit ist, jeder der heute genau sagt, welchen Job wir in 10 Jahren noch brauchen werden, der lügt einfach, weil das ist nur eine Prediction. Du kannst es dir überlegen. Aber ob sie dich so kommen, weiß du nicht. Das einzige, fix ist, es macht einfach Sinn, eine Person zu dem Punkt zu bringen, wo die Person mal für sich beantworten kann, wer bin ich ohne meinen Beruf. Wenn du beantworten kannst, wer du ohne deinen Beruf bist. Dass du im Inneren quasi ganz genau weißt, wer du bist. was du kannst, was dich wirklich ausmacht, ohne deinen Beruf, also ohne die Rollen. Wenn du eine Person dahin bringst, das ist ⁓ hart genug für viele, also das braucht Begleitung, dann kann die Person de facto im Außen alles kreieren, was sie möchte. Aber wenn die Person hingeht und sagt, ich bin Ingenieur bei VW, das ist ein Glaubensmodell. Und als Ingenieur bei VW setzen sie auf seinen Verbrenner. Ja, Alter, aber wärst du später geboren, hättest du auch sagen können, ich bin Ingenieur bei BYD und wir machen die geilsten Elektroautos der Welt. Das ist hier drinnen. Deshalb diese Ebene zurückzugehen, funktioniert. Ich habe es in Deutschland erlebt bei KMOs, bei großen Dachdeckerbetrieben, wo du Menschen wirklich im Alter von 12,50 komplett dahin bringst, umzuschulen. Und wir haben aber immer dieses Narrativ, du kannst doch nicht jeden umschulen. Ja klar, kannst du. Gehirn ist Plastik bis zum Tod. Das Gehirn kann sich verändern bis zum Tod. Ständig. Die Realität ist allerdings nur, du musst eine Ebene zurückgehen und du musst Personen in die Lage versetzen, mit allem was da ist, zu experimentieren. den Markt zu bewachten, Dinge anzupassen, wenn die hören, da kommt Cloud, da kommt Cloud Code, kommt dieses, jenes, dass es interne Instanz gibt, die sagt, 20 % unserer Arbeitszeit darf so verwenden zum Experimentieren. Und es gibt Unternehmen, bei denen ich bin, die haben jetzt auf Vorstandsebene beschlossen, dass die gesamte Organisation, das betrifft nur rund 2500 Personen, dürfen ab Juli diesen Jahres da wieder 20 % seiner Arbeitszeit verwenden, egal ob Azubi, egal ob 10 Stunden die Woche arbeiten, egal ob Vollprofi, der jetzt bald in Rente geht. Jeder darf 20 % seiner Arbeitszeit nur verwenden, um zu experimentieren. Und das sind Maßnahmen, jeder sagt, du seid ja wahnsinnig, das kostet einen Schweine Geld. Und der CEO sagt, wir müssen das machen, weil wir haben keine Chance, uns zu entwickeln. Weil von außen wird uns keiner sagen können, wie uns zu entwickeln. Ich finde das super spannend, was du sagst, weil ich schicke ja meine Leute auch immer wieder in Schulungen und in Schulungen und in Schulungen und so weiter. Und jeder sagt zu mir, Oli, hast du eigentlich einen Knall? Weißt du eigentlich, was das kostet? Und ich sage immer, weißt du eigentlich, was das kostet, wenn ich es nicht tue? Genau so ist es. Weil dann hängen wir irgendwann hinten dran. Und nur weil eine Mandy, Astrid, wir absolut immer wieder on top of it sind, sind wir da, wo wir heute sind. Aber die Antwort ist immer das gleiche. Hast du eigentlich einen Vogel? Wer zahlt das? Ja, ich zahle das. Es gibt ja diesen ganz lustigen Witz. Der CFO und der CEO sitzen beieinander und der CFO sagt, ja jetzt investieren wir in die ganzen Personen und was ist, wenn sie alle gehen? Und sagt der andere, was ist, wenn wir nicht in sie investieren und sie bleiben? Ja, es ist tausendmal schlimmer. Genau, genau. Und das ist eigentlich das, wir, wo das, was du jetzt sagst, mit diesem 20 Prozent der Arbeitszeit. Bei mir im Team, kontrolliere keinen einzigen meiner Mitarbeiter. habe also Nullkontrolle. Absolut Nullkontrolle. Ich sehe ja am Outcome, was passiert. Ob die jetzt am Tag drei Stunden irgendwo irgendwas Research machen oder ob die jetzt fünfter oder ob sie zu OMR gehen oder ob sie zu dieser Messe gehen. Hoffentlich gehen sie, weil wenn sie zu Hause bleiben, ist nicht gut. Ich sag mal so, so funktionieren aber die meisten Arbeitsverträge nicht. Das ist quasi die Diskrepanz zwischen Bürokratie und dem, was man eigentlich will. Das ist Führung, das ist leadership. In meinen Augen ist das Leadership und vor allen Dingen auch Vorausdenken, wie dick der Markt in meinem Markt in den nächsten zwei bis drei Jahren ist. Genau so ist es. Und da müssen wir doch lernen. Ich gebe dir absolut recht und ihr kennt euch alle lange. Das heißt, ihr habt eine Vertrauensbasis. Absolut. Es gibt aber viele, die dann sagen, naja, ich habe in meinem Arbeitsvertrag, habe ich ja was stehen und das habe ich juristisch unterschrieben und da steht nicht drin. Ich habe ein Outcome unterschrieben, dann wäre das ein Value-Based Pricing, was wir im Arbeitsrecht sehr selten so haben, wenn ich in einem Angestelltenverhältnis bin. Und ich glaube daher mit diesem, mit dieser Ungewissheit quasi, wenn man nicht dieses Vertrauensverhältnis hat, wie das, was ihr habt, noch gepaart mit diesem, ich habe juristisch was anderes, wenn dir dann jemand sagt, naja, jetzt mach doch einfach mal Sachen anders und du wirst dafür nicht bestraft, wenn vielleicht auch mal was falsch geht, wobei ich immer sage, falsch gehen geht es nicht. Du lernst ja daraus. So, aber für die meisten ist es ja immer noch ein falsch Und eines darf man auch nicht vergessen, du als Seger Schätz, bist Unternehmer. Die meisten Menschen in deinem Konzern zum Beispiel sind... Oder Mitarbeiter. Oder Mitarbeiter, aber deren Führungskräfte kennen das selten, etwas selber aufzubauen und können nicht diesen Unternehmerischen tragen, dass du allein per Definition des Unternehmers oder der Unternehmerin automatisch immer dir überlegen musst, wie sieht es bei uns in zwei Jahren aus. Und ich glaube, die haben auch wenige Vorbilder, die vorausgehen. Muss man ganz ehrlich sagen, in den Unternehmen oft sagen Leute, ja seid mutig. dann redest du da mal mit der Vorstellung, die du sagst, okay, von euch war das letzte Mal mutig? Wer macht das denn? Es ist verrückt. Es ist verrückt. Und dann unterschauen sie sich auch noch und haben keine Beispiele. Ich möchte noch mal auf diese Feldkirche zurückkommen. Und jetzt ist dein Buch raus, Null Bock auf Arbeit. Und jetzt hast du dort 1200 Jugendliche vor dir. Im Prinzip haben die Bock auf Arbeit und im Prinzip haben die Bock auf Lernen. Na ja, jeder hat Bock auf das Sinn, oder? Jeder Bock aufs Schaffen. genau. Jeder möchte gerne etwas kreieren, machen, tun und so weiter. Wie erklärst du denen? wie erklärst du denen? Hey, dann mach doch hoch. ⁓ ja, das ist ganz interessant. Ich hatte, als ich dort war, hatte ich am Tag drauf, hatte ich 700 Personen aus einem Riesenunternehmen. Das war dann in Deutschland. irgendwie so 100 Leute aus dem Top-Management und die anderen halt die Mitarbeiterinnen und Und dort war auch das Thema, die Mitarbeiter haben keinen Bock teilweise. Vielleicht. sie ja. Kann sein. Der größte Trick ist in der Kommunikation, dass du den Menschen immer erlaubst, dort zu sein, wo die Person ist. Das heißt, wenn du da zu 1200 Jugendlichen kommst, die sitzen da, also da denkst dich, was will der Typ erzählen? Dann beginnst du genauso. Ich hab mir natürlich vor allem Lernen und Lernen geholt, da waren hinten die Backstage 20, 30 Lerner lernen. Ich habe einen riesen Runder gemacht und frag sie jedes Mal, erklärt mir die größten Probleme, ihr habt, die Glaubensmodelle, die größten Ängste, was ist gerade wirklich los. Und dann bekommst du diese Einblicke. Und es ist egal, ob ich in Deutschland mache, in der Schweiz mache, in Österreich mache, in England mache, ich habe immer diese Einblicke. Darauf basierend brauche ich gesamte Message. Aber das erste, was ich mache, ich gehe genau mit dem einem, da ist. Das heißt, wenn die keinen Bock haben, gehe ich rein und sie nie vergessen, habe ich gefragt, wer von euch hat heute Lust da zu sein? Sie eine Hände hochgegangen. Hab ich gesagt, wer hat keinen Bock da zu sein? Fast alle Hände. Hab ich gesagt, aha. Wißt ihr, was ihr vollkommen bricht? An eurer Stelle hab ich auch keinen Bock. Ihr in der Schule, ihr wisst, dass ihr das ganze Zeug nicht braucht und jetzt kommt ihr hierher und jetzt ist da schon wieder ein Typ der älter ist als ihr und du müsst dem wieder zuhören. Und dann sag ich immer dasselbe, ich sag, ich will 10 Minuten eurer Zeit. Wenn es nach 10 Minuten nicht gut ist, dürft ihr alle Pause machen. Haben wir einen Deal? Dann nickt alle, sag ich, passt, gib mir 10 Minuten. Ist noch nie einer rausgegangen. Noch nie. In über 10 bis 15 Jahren hat doch keiner Pause gemacht. Und bei den Erwachsenen war es genau Warum nicht? Wie kannst du sie triggern? Indem ich genau weiß, wie sie sich fühlen. Ich bin nichts anderes als ein Spiegel ihrer Gedanken. Manche fragen mich, wie kannst du mit Präsidenten sofort connecten? Wie kannst du mit Häftlingen connecten? Wie kann es du mit dem Vorstand des Energiekonzerns, wo keiner durchkommt, das Alter weiß, ⁓ anzunäht, das ist das Einfachste. Je größer der Widerstand von einem Menschen ist, umso höher ist das mein Spezialgebiet. Ich werde immer in die Konzerne geholt für die schlimmsten Blockierer auf einer Vorstandsebene, weil je weiter einer weg ist von dem wo es hin soll, umso mehr baut die Person Druck auf. Wenn der Druck jetzt aber groß ist, braucht die Person ein Ventil ⁓ es raus zu lassen, ansonsten wird es nach innen kanalisiert. Und meine Kunst ist, dass ich relativ schnell herausfinde wie jemand tickt, welche Emotion ist wirklich da. Also auch wenn sie Wiederwille zeigt, ist da eigentlich Trauer da, ist da Ärger da, ist da vielleicht das Gefühl da. keiner sieht mich. Und wenn du das weißt, dann willst du Worte, die diese Person sich im Kopf die ganze Zeit schon denkt. Und politisierst das nicht auf sie, sondern redest über diese Worte und was du einfach nur machst ist, dass ein totales Verständnis dafür da ist, irgendjemand gerade so denkt. Und das darf auch so sein. Und was dann plötzlich passiert ist, dass das Nervensystem nämlich runterfährt, nicht mehr im Dings ist, nicht mehr im Kampfmodus ist, nicht mehr im Argumentationsmodus ist, sondern innerlich ist plötzlich ein Safe Space da. Und wenn ein Safe Space da ist, sind Menschen plötzlich fähig, dir dann zu folgen. Und dann folgen sie dir. Weil dann meistens der einzige bist, wahrscheinlich in letzten zwei, drei Jahren, der genauso spricht wie sie. Und das ist in der Autoindustrie genauso, das ist bei Kindern genauso, das ist im Gefängnis genauso. Und das habe ich glaube ich perfektioniert. Aber die Kunst ist, dass die dann oft sagen, wow, der hat uns verstanden. Und de facto geht es darum, Du musst den Menschen immer als Blick in den Ruhagrad da sein. Ich hab mit Häftlingen gearbeitet und hab die... Ich hab zwischen Häftlingen, das hätte ich nie vergessen, ich bin geholt worden vom österreichischen Ministerium, um zwischen Häftlingen und den ganzen Wertern zu vermitteln. Da gab es jeden Tag Schlägereien. Immer dieselben 20 Häftlinge. Und ich kam dort hin in ein Gefängnis. Alle Psychologen haben es nicht geschafft mit denen zu arbeiten. Ich hab es am Ende geschafft, dass die Häftlinge... für die Werte applaudiert haben und gesagt haben, danke, dass ihr so über Stunden begunnt schickt. Und das war Wahnsinn. Und die Werte haben mir nachher erzählt, das waren so drei Stunden Sessions, das war wirklich intensiv. Da standen Werte vor mir und einer sagt, ich arbeite hier seit 14 Jahren, das habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt, dass es da Respekt gab. Und du musst dich halt vorher genau auf die Leute einlassen. Das habe ich natürlich am Anfang als Speaker so nicht gewusst. Aber irgendwas in meiner Jugend hat mir beigebracht, wenn ich eine Minute in deiner Person habe, wie scharf ist das, Person mir zuhört? das habe ich halt, weil ich sonst kein Netzwerk hatte, ich habe nicht das richtige Aussehen, habe nicht den richtigen Namen, ich hatte sonst nichts, musste ich diese Art der Kommunikation perfektionieren. Und als Speaker war ich zum einen immer nur dann scheiße, wenn ich gedacht habe, ha, ich habe jetzt meine Botschaft und die erzähle ich jetzt. Und das habe ich ein paar Mal gemacht und gemerkt, na, das geht nicht. Und dann habe ich wieder den alten Weg gewinnt. Und wenn ich heute eine Keynote habe, die dauert eine Stunde, habe ich vorher zwei Stunden Briefinggespräch und gehe in alle Emotionsphasen rein, habe mit Leute ein eigenes System entwickelt, wo ich das herausfiltern kann und dann habe ich die gesamte emotionale Ebene einer Firma. Und dann kannst du dir sicher sein, das haben wir auch online, Beispiel bei den Meetings. Wir sehen, wir haben online Calls mit 3.000, 4.000 Leuten, da springt keiner ab, kein Jugendwirt, ein Handy raus. Aber du musst halt wissen, was emotional in Menschen abgeht, weil ein Kinofilm bekommt das auch hin. Und ich habe das halt alles gelernt vom, ich habe mir das eigentlich selber alles beigebracht. Ich hab mir gedacht, wie kann es sein, dass ein Mensch, Kino filmt, zwei Stunden lang weiß, das ist fake, das stinkt nicht, der ist nicht wirklich gestorben und trotzdem beginnt wieder zu heulen. Wie kann es sein, bei Titanic, dass du weißt, die Caprio ist multimillionär und hat eine Freundin, die ist halb so alt wie er und vor allem heulst du, er da runtergeht. What? Und auf Basis von dem hab ich reverse engineered, wie du halt kondizieren musst. Und das geht halt bei Kindern genauso, also es geht bei jedem Menschen. Und je größer der Widerstand, umso einfacher kommst du durch. Also ich berate gerade in Europa einige politische Parteien. die nicht verstehen warum die rechten Parteien so durch die Decke gehen und plötzlich erklärst du ihnen den Mechanismus und weiß ich, sie sitzen jetzt da so, fuck, dann brauchen wir gar nicht dir appellieren mit Tugenden und Werten, ich. Das ist ja alles vergessen aktuell. Aktuell. Momentan ist mit Werte und Tugenden nicht viel Geld zu gewinnen. Du musst erst emotional, du musst emotional den Leuten ihre Wut erlauben. Du musst den Leuten erlauben, dass sie in dir sehen, Scheiße, der versteht meine Wut. Also du musst dir voll erlauben, dass sie ... sauer sind. auf Arbeit? Wie bist du darauf gekommen? Der Verlag, Slider, hat mich gesehen bei der Zukunft Personal, da habe ich die Abschlusskino gehalten und ich habe dargelegt, anhand der Zahlen von Galop, dass wir aktuell den Fall haben, wir eine riesige Akkension haben. Aber gleichzeitig sagt der Friedrich Merz, Ständige müssen mehr arbeiten. Und ich habe anhand von Zahlen, hat man Faktor, gut dargestellt, dass die Menschen, wenn das jetzt die Menschen sind, ist es so, dass zum Beispiel in Deutschland 12 Prozent der Angestellten, also ungefähr so viel, sagen, ich habe Bock auf Arbeit. Der Rest, 80%, sagt, ich habe keine Lust. Ich mache Dienstagvorschläge oder arbeite gegen die Firma. Jetzt wirst du denken, dass die meisten, die keinen Bock haben, sagen, ich künde dir. In Österreich ist es Leute, keinen Bock haben, arbeiten zu gehen, sagen, ach, 80%, ich sitze das aus. Das ist das Schlimmste für einen Unternehmen. das heißt in Deutschland und Österreich. Wenn du jetzt so ein Glas hast, und das ist nur zu so viel aufgefüllt, und du rennst das Politikum und sagst, wir müssen mehr Stunden arbeiten, dann heißt das nichts anderes als, wir brauchen viel mehr von diesen Lerngläsern. Es ist viel sinnvoller, dieses Glas aufzufüllen. Und zu sagen, der muss jetzt nicht 100 % engagement zeigen, aber wenn du das schon mal bringst auf 70%, dann brauchst auch nicht mehr Stunden, sondern effizientere Stunden. Gleichzeitig kommt AI, was uns Effizienz verspricht. Das Problem ist nur, dass die Leute nicht dafür vorbereitet. Und was ihr aktuell merkt, ist, dass alle rumlaufen und sagen, AI, AI, drüberstürken. Nur der Großteil der Bevölkerung rennt so rum. Ergebnis, Burnout-Raten, die Leute flippen aus, die Leute haben eine kurze... kurze Zündschnur, sie halten nichts mehr aus, sie flippen aus und was sie tun ist, sie betäuben sich mit Social Media. Wenn du das einmal darstellst, sind die da da und sagen, ach so. Und der Verlagsleiter kam zu mir und kannst du bitte genau darüber ein Buch schreiben, weil irgendwie kann keiner erklären diese Zusammenhänge. Wir haben beschlossen ein Buch zu machen von Führungskräften, also für Leute, die andere jetzt Engagement bringen müssen und zwar long term, nicht nur short term, long term und Menschen die sagen, ich glaube mein Job wird sich verändern. What should I do? Und es ist alles hier drin richtig schön dargestellt. Und Harvard Business Manager hat es gelesen, haben ein Interview mit mir gemacht. Und die Journalistin sagt zu mir, ich habe das Buch jetzt zwei Tage, also im Zeitlangen, ich es durchgehabt habe, und sagt zu mir, okay, ich das Buch jetzt in meinem Freundeskreis verschenken. Und wenn eine Journalistin sagt von der Harvard Business Review oder Harvard Business Manager oder wer auch immer, dann denkst du dir schon so, okay, so scheiße kann es nicht sein. Nicht so viel falsch gemacht werden. Ja, aber den Buch habe ich jetzt eineinhalb Jahre geschrieben, das echt hart. Also das war wirklich das härteste Buch, das ich hier geschrieben habe. Wir sehen ja auch, ich weiß nicht, du das, wenn du unterwegs bist, auch mit den Jugendlichen und dir. Das sind ja heranwachsende Unternehmer, heranwachsende Manager, heranwachsende... Oder heranwachsende Arbeitslose. Arbeitslose. Ich glaube, die größte Problematik, wir haben, ist mentale Gesundheit, mentale Fitness. diesen Jugendlichen. Städte, und alles. Aber das ist auch, alle wir zwei sind ja nicht mal die Jüngsten. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich kann dir sagen... Ich bin ja immer noch voller Power und voller Passion und allem drum und dran. Aber es gibt Tage, bin ich brutal müde. Einfach, weil alles rundherum viel zu schnell läuft, was nicht so schnell geht. Wie geht dir das? Also ich bin ja, ich muss echt zugeben, ich hab... Ich habe mir Gott sei Dank zu Hause ein sehr langweiliges Leben eingerichtet. Es ist total toll. Ich habe zwei kleine Kinder, liebe meine Frau über alles. ich habe eine Sache in meinem Leben gelernt in der Sekunde, ich nach Hause komme. Das erste, ich mache, ist zu Hause Hause zu zählen, zu Hause T-Shirt anzuhören und dann wird zu Hause gespielt. Und ich habe zum Beispiel mir letztes Jahr ein Lightphone besorgt. Das ist ein Phone, dem ist ja noch kein Social Media drauf. Da kannst du nur mal telefonieren, Podcasts du noch und Google Maps. Das war's. Ich habe versucht in meinem Leben mich dazu zu erziehen oder Systeme zu bauen, die mich da abfangen. Sagen wir mal so. Und manchmal funktioniert es ja manchmal natürlich nicht. Die Wahrheit ist, dass wir alle gerade in diesem Boot drinnen sitzen. Also es gibt keine Alterskohorte aktuell, die sagen, ich kann mit dem Thema gut umgehen. Keine einzige. Es gibt sogar die Omis und Opis, die dann auch mit Social Media begonnen haben und genauso jeden Tag da sitzen und sich ein paar sehr billige Fotos herumschicken. Und das Thema mit mentaler Gesundheit ist halt, wie soll ich sagen, es wurde ja keiner so geboren. Es wurde ja keiner geboren und dann hat irgendwer bei der Geburtstags-Ene-Mene-Mu durch so eine Depression mit 34. Das ist ja so wie es passiert. Und jede Lebenskrise ist Wahrnehmungskrise. Und die Wahrheit ist, dass im Leben eigentlich nichts eine Bedeutung hat bis zu dem Moment, wo du den Sachen eine Bedeutung gibst. Seit diese Pflanze kann ich hier stehen, kann uns egal sein. Außer ich bin jetzt Fan von, ich weiß keine Ahnung, was so eine Pflanze ist. Ja, schaut aus wie, ja, weiß ich nicht, I don't know. Und ich denke mal, wow, wie toll ist die? Und hin und her, wenn jemand kommt und... Ich gehe dann der Pflanze vorbei und streife durch und sage, ⁓ Gott, bist du wahnsinnig, schmeiß sie nicht runter. Und vor fünf Monaten wussten wir nicht mehr, dass sie da steht. baut Stress auf. Und du merkst einfach, dass wir uns eine Welt erschaffen haben, in der du halt nicht mehr zur Ruhe kommst. Und der Dauerzustand unseres Gehirns sollte eigentlich in Ruhe sein. Und aktuell ist der Dauerzustand halt komplett bespielt worden. Und wie geht es mir damit? Also ich müsste lügen, wenn ich sage, es geht mir gut damit. Unsere Welt ist verrückt geworden. Unsere Welt ist verrückt geworden und derzeit ist die Welt wild geworden und die Leute reiten das Ganze und ihn, wer glaubt, der kann auf irgendwas gewinnen. Und ich erlebe es, ich erlebe es bei Schulklassen. Das ist, ich, in Österreich eines der größten Experimente ever, wo ganz viele Schleurenschwimmen Tausende beschlossen haben, Wochen hinweg alle die Handys abzudrehen. Das hat sich ja ausgeschaltet, die Leute, das super. Die Psychologen unterstunden zeigen, das Gehirn entspannt sich, die Leute sind glücklicher. Und bei mir ist auch so, ich bin nächste Woche zum Urlaub und ich weiß, dass dieses Ding abgedreht wird und beim Lightphone angeht, die Nummer funktioniert, aber kein WhatsApp, keine E-Mail und du musst dich selber dahinteressieren, das zu machen, ansonsten drehst du durch. Ich kenne niemanden, der es in Griff hat. Ich glaube aber auch, also wir sind ja eine Generation, wir hatten keine Eltern, die damit aufgewachsen sind, auch die anderen, also es gibt quasi keine Generation, oder jetzt kommt vielleicht die erste. die damit aufgewachsen ist, vielleicht sagt, es ist problematisch und das dann entsprechend den Kindern anders weitergibt. Es gibt jetzt schon viele, die es den Kindern anders weitergeben. Wir haben schon Eltern in unserem Umfeld, die zu Hause Handy-Gefängnisse haben. Das total witzig. Das funktioniert. Das ist so eine kleine Box, die kannst du bestellen im Internet. Jeder kommt nach Hause, steckt seine Handy dort rein. Die Kinder sagen, Mama, Papa, Helden da rein. Also es kommen jetzt schon die ersten. Bei mir zum Beispiel, in meinem Leben gibt es seit 20 Jahren kein Fernseher. Wir zu Hause so ein kleines Tablet und die Kinder können sich alle zwei Tage, 20 Minuten irgendwas ansehen. Aber das sind Dinge, die wir freigegeben haben. Bewusst, Katoons, die langsam geschnitten sind. Also nicht dieses Schlenz-Auf. Weil das ist einfach nicht gehirngerecht. Und ich erlebe schon, wir aktuell... Also wenn du dir anschaust, hättest du vor zehn Jahren gesprochen über Traumata, hätte jeder gesagt. Hättest du vor zehn Jahren gesprochen über toxische Beziehungen, hätte gesagt, keine Ahnung. Kindheitstrauma, das bricht auf, Generationen, bla bla bla. Vor 20 Jahren hätte noch jeder gesagt... Das ist Mist. Heute ist es normal geworden. Es gibt zwar wieder zu viel, aber heute reden wir jetzt sogar über Achtsamkeit. Über Mental Health. Hättest du vor zehn Jahren über Mental Health gesprochen, hätte jeder gesagt, den Mund, du wirst schwach. Heute keine Konferenz mehr ⁓ Mental Health aus. Das heißt, ich sehe schon ein neues Erwachen. Nur die nächsten fünf Jahre werden doch so hart werden. Weil uns gerade alles ⁓ die Ohren fliegt. Und wir sitzen da und die Leute glauben, es hört aus. Und die Sache ist, ne, das hat gerade erst begonnen. Hallo? Wir stehen gerade vor dem Mount Everest. Ja und ich glaube, sind noch in der Talstation. Ich komme aus dem Iran, aus Teheran. Und dort fliegen aktuell die Bomben in Teheran, wo meine Familie auch lebt. Und diese Gleichzeitigkeit auszuhalten und mit deinen Kindern zu tanzen, ihr Geburtstag zu feiern, auf ein Konzert zu gehen und gleichzeitig zu wissen, dass da was passieren kann, ich glaube, das ist einfach die neue Kunst des Lebens. Es auszuhalten, dass Dinge gleichzeitig passieren. Dass einer der Freunde das Geist genauer AfD-Willer sein könnte. Aber trotzdem dem dann Respekt zu geben, wenn wir am Abend Schnitzel essen, gegen den Rüben schnitzeln lassen, das auch okay. Ich glaube, dass wir uns gewöhnen müssen. Nach der Finanz- und Wirtschaftskrise 2010 bis 2020 bis zu Corona hatten wir ja eigentlich elf schöne Jahre. Das war wahnsinnig. Wir haben doch alles erlebt. Alles erlebt. Das war unsere Highzeit. Ich schwöre dir, meine Frau und haben letztens so gesprochen. Du alter Irana. War so schön. Es war wirklich, es war... Diese 10 Jahre waren unglaublich. Ich habe eine Kindheit erlebt, wenn du ein inneren Lied hören wolltest, hast du mit dem Radio gewartet, bis das Lied kommt. Oder mit der Kasseckl. Ich bin gestartet bei Viva und MTV und hab gewartet auf mein Lieblingsvideo. Und wenn du eine Serie verpasst hast, musstest du halt warten bis nächste Woche die Wiederholung kommt. Und wenn ich schon am Letzten gesagt, das war schon angenehmer für die Birne. Und jetzt zwischen 2020 und 2020 mit Corona und 2026 erleben wir Einschläge. Wir erleben Krisen, erleben Kriege in Europa wieder. Wir erleben Wirtschaftsthematiken, die es vorher nie gegeben hat. Und die Schlagkraft vom Tempo wird immer schneller und die Einschläge werden immer größer. Wie können wir das noch hinkriegen? Wie können wir die Welt verbessern? Ali, du, ich mag mich immer dran erinnern, wenn du gesagt hast, wenn du nur einen Menschen gerettet hast. Dann hast du die Welt gerettet. Dann hast du die Welt gerettet. Das ist unser, das ist, ich, heute noch. Ich hab immer gefragt, wie schaut die Welt in zehn Jahren aus? Für mich bist du ein Riesenvorbild, Ali. Danke schön. Danke schön. Also wirklich danke. Ich hab dieselbe Haltung wie immer. Stell dir die Frage, wer willst du in zehn Jahren sein? Was für ein Leben willst du in zehn Jahren haben? Was für eine Person bist du? Welche Haltung hast du zu dieser Welt? Was ist dein Beitrag zur Welt? Dann kennst du deinen Pfad. Was drumherum passiert, hast du keine Chance zu beeinflussen. Aber wenn du zumindest weißt, wer will ich in zehn Jahren sein? Was ist mein Beitrag zur Welt? Auf was will ich zurück schauen in zehn Jahren? Ich bieme mich rein in mein älteres Ich, sagen wir mal so. Ich bin jetzt 44, dann bin ich 55. Wie soll die Person drauf sein? Und wenn ich dann weiß, oh wow, der soll das menschliche, das achtsame, die Technologien locker durch die Gegend schütteln, dann weiß ich, was ich heute zu lernen habe. Wenn ich weiß, ⁓ cool, ich möchte global arbeiten können, örtlich komplett unabhängig, aha, dann weiß ich auch schon, welche Entscheidungen ich heute treffen muss. Das heißt, so den Weg zu bestreiten ist tausendmal leichter, als sich im Außen die Frage zu stellen, wie wir in einem Tagesleben Und die Wahrheit ist, schau dir die Geschichte der Menschen an. Vor über 70 Jahren war es Europaschutt und Asche in der Nachkriegszeit. Die haben damals keine Digitalisierung gehabt. Die hatten damals nicht eine Infrastruktur von Supermärkten, wenn eine Pandemie kommt, das einzige, was fehlt, ein bisschen Klopapier ist. Und die haben auch diese Welt aufgebaut. Die Menschen haben damals mit nichts in einem zerbompten Europa. Einmal hoch, weil im Kindshaus immer besser ging als wir. Und jetzt haben wir eine Welt der Übersättigung. Können uns keine bessere Welt vorstellen? Völlig Übersättigung. Das ist ja der Wahnsinn. Wir können uns keine bessere Welt vorstellen. Sufilisation. Unglaublich. Hast du vollkommen recht. Und ich sage immer, lernt Geschichte. Es gab eine, schaut euch die Geschichte der Menschheit an, was wir alles hinbekommen und immer wenn ihr mit dem Rücken zu... Immer, wir mit dem Rücken zur Wand gestanden sind, haben wir Lösungen gefunden. Immer. Und deshalb mache ich mir ⁓ die Zukunft auch keine Sorgen. Weil, unterschätz mir die Menschen nicht. Wir haben bei Social Media immer gesagt, wir sind immer ausgeliefert. Jetzt kommen die ersten Gesetze. ⁓ das bei jugendlichen Alzodammen. Du siehst das Schuljassen und Menschen, die bewusst am Anfang des Unterrichts sagen, da ist ein Korb, jeder legt seine Handy da dran. Wir brauchen immer bisschen Zeit. Aber wir bekommen das alles hin und deshalb ist meine Perspektive auch immer so... Was mache ich heute, damit die Kinder meiner Kinder ein besseres Leben haben? Wenn du in diesem Horizont arbeitest, wenn du einen Samen pflanzt von Bäumen unter deren Schatten du vielleicht nicht sitzen wirst, bist du relativ entspannt und merkst, Alter, wir sind neun Milliarden Menschen. Wir werden das schon irgendwie hinbekommen. Und wir immer gedacht, die Aliens werden kommen und uns irgendwie auslöschen. Jetzt bauen wir halt uns selber diese Dinge da und wir merken ja. Auf der einen Seite reden alle über Familien, über Traumata, auf Bearbeitung, die Menschen reden über das Leben, Bewusstsein. Auf der anderen Seite werden die Krieger mehr. Dieses Pendel gehört zueinander. Es war auch immer so in der Geschichte der Menschheit, je größer die Friedensbewegungen, umso eher war die, leider Gott sei Tendenz dafür Krieg. Und umgekehrt. Das heißt, alles, was sich auf der einen Seite maximiert, bekommt auf der anderen Seite immer den Ausgleich. Da sind wir gerade, dann wird es knallen, okay, und dann werden wir uns wieder einpendeln. Wenn man das halbwegs versteht, Wenn man sich selber arbeitet und wirklich achtsam bleibt, ganz achtsam bleibt und weil jede Krise geht vorbei, dann bekommt man es auch hin. Und ich sehe das ja an allen Ecken. sage den Leuten auch, bitte schaut euch den KMU-Sektor an. Schaut euch die Schule an, schaut euch die Bildungs-Ecke an. jeder Ecke arbeiten Menschen, die Welt besser zu haben. Du wirst das halt nicht aus der Bildzeit so sehen an der Titelseite. Du musst von in deinen Kretzlen gehen, in Berlin ⁓ die Ecke, in Hamburg dort ⁓ die Ecke, mit den Leuten. Jeder will ein gutes Leben. Und das größte Problem, wir haben, ist, dass uns die Welt gerade schlecht geredet wird. Und wenn du das aufblendest, ich mir 100 % sicher, das bekommen wir alles hin. Es wird nur die nächsten Jahre schwierig für alle, die denken, hoffentlich heute bald auf. Also zu akzeptieren, dass es so ist, nehmt ihr so eine Last von den Schultern und keine Schritte gehen. Keine Schritte gehen, ist auch ganz wichtig. Sollen wir jetzt zu unserer Frage kommen? Ja, ich denke ich. Wir haben immer so eine letzte Frage, der wir auch noch eine Grafik machen werden. Irgendwann eine Kollage. Okay, ist viel deutlich. Und zwar, wenn du deine Augen zumachst und ein Schild vor Augen siehst, was dein Leben beschreibt, was würde auf diesem Hinweis Schild für dein Leben stehen? I did it my way. Love it. Absolut, love it. Wunderschön. Genau das, genau das wird draufstehen. Geht gleich bei jedem Menschen. Also, irgendwas in der Welt hat das Gefühl gehabt, es ist gut, uns ein Herz zu schenken. Wir haben ein Leben, das für uns existiert, ohne dass wir dafür irgendwas getan haben. Und es gab mal eine Zeit, da waren wir alle ein kleines Bild auf einem Multorschall. Und dieses ... Wesen hat begonnen die komplexesten Dinge des menschlichen Gehirns, nämlich die Muttersprache und den Aufwärtsgang in Rekordzeit zu lernen, ohne Unterricht, ohne Führung oder irgendwas. Und wenn wir diese Angst verlieren und merken, du wurdest geboren mit einem Plan für die Welt. Genauso, wenn diese Pflanze einen ganz klaren Bauplan hat und wenn du für den richtigen Topf sorgst, für die richtige Erde sorgst, für den richtigen Erschwerer sorgst, wie sie ihren Weg gehen. Das ist ziemlich simpel. Gibt es das in den falschen Topf, mit den falschen Erschärfen, wenn du sie eingehen und sagst, hat der nie das Potenzial. hat sie vergessen, macht Dienstag Vorschläge. Und dieses I did it my way oder I do it my way, das müsste wirklich jedem Menschen fürs Leben mitkippen. Danke. Gerne. Vielen, Dank. Danke. Danke euch.