speaker-0: Heute im Podcast, bevor Applaus, Dr. Stefan Sönken. Guten Morgen, lieber Stefan. speaker-1: Bis morgen, lieber Oli! speaker-0: Schön bist du heute mit dabei im schönen Frankfurt. Wir sind heute zu Podcastaufnahmen in Frankfurt und dürfen Stefan hier begrüßen. Eine super spannende Person, die hier in Frankfurt unterwegs ist. Stefan ist Brückenbauer, ist Connector, er Lobbyist und Eine der begnadetsten Netzwerker, es gibt, mit dem Schlüssel zum Römer. Wie hast du das geschafft, Stefan? Wie hast du es geschafft, dass heute in Frankfurt, wenn es darum geht, ums Networking und so weiter, immer dein Name fällt und immer du mit irgendwo in ersten Reihe stehst? speaker-1: Das sind ja gleich mehrere Fragen auf einmal, lieber Olli. Ich beantworte sie gerne und viele Leute fragen mich, sag mal, warum hast du denn so ein großes Netzwerk? Dann sage ich, naja, ja, okay, ich habe die Antwort, du kannst ja so gut auf Leute zugehen und das ist ja gar kein Problem für dich. Ich kann es ja nicht so gut, deswegen habe ich nicht so ein großes Netzwerk. Das könnte die Antwort sein. Ist mir aber zu einfach. Ich sag dir eins. Ein großes Netzwerk zu haben, viele Zugänge zu haben, an erster Stelle in der Tatsache begründet, dass man viel, viel arbeitet. viel Arbeit reinsteckt. Man muss viel unterwegs sein. Man muss jeden Abend unterwegs sein. Man muss am nächsten Morgen, wenn man aufwacht, muss man vielleicht noch bisschen früher aufstehen als andere, muss nette E-Mails schreiben, muss sich bedanken, muss vielleicht auch zwischendurch mal eine nette E-Mail schreiben, muss vielleicht zwischendurch immer mal gucken, dass man auf Social Media was Nettes postet und so weiter. Es ist... It's hard work. und man muss fleißig sein, muss dranbleiben. Das ist der wesentliche Schlüssel zum Erfolg, ein großes Beziehungsnetzwerk sich aufzubauen. Dass man dann auch gut mit Menschen umgehen kann und gut auf Menschen zugehen kann und so. Das ist etwas, natürlich dazu kommt. Kann man aber auch ein bisschen lernen. Natürlich ist es relevant, dass man eine Leidenschaft dafür hat, mit Menschen im Austausch zu sein. Und das mache ich, seitdem ich 18, seitdem ich 17 bin irgendwie. seitdem ich gefühlt erwachsen bin, mache ich ständig irgendwelche Veranstaltungen, irgendwelche Formate und bin jetzt 49 seit letzter Woche und das ist meine Leidenschaft, dafür brenne ich und deswegen habe ich mir diese große Relation-Ning-Schatzdrohe, wie ich sie nenne, aufgebaut. speaker-0: Ja, das ist ja wirklich eine Schatztruhe, weil ich wohne ja in Zürich und jedes Mal, ich irgendwo einen Termin habe und es geht darum, jemanden in Frankfurt kennenzulernen oder zu vernetzen mit jemandem in Frankfurt, das erste, was ich mache, ist, ich rufe dich an oder ich schreibe eine Mail an dich und vernetze dich gleich mit dieser Person, weil du kennst in Frankfurt ja wirklich jeden Connecting the Dots. Das ist ja so eines deiner Deiner Claims und so weiter. Das hast du ja hier in Frankfurt fantastisch. aufgebaut. speaker-1: Ja, weil es mir wahnsinnig viel Spaß macht, die Menschen miteinander zu verbinden. Dabei bin ich ein Stück weit, das sage ich augenschmunzelnd, oberflächlich, weil ich leider nicht die Zeit und die Energie habe, in die Themen einzutauchen. Keine Ahnung, was die Anwälte machen, keine Ahnung, was die Projektentwickler machen, keine Ahnung, was die Digitalisierungsexperten machen. Ein Gefühl dafür, was sie machen, das habe ich, das kann ich irgendwie aufbringen, aber ich kann mich nicht in die Themen richtig tief rein denken. Insofern bleibe ich ein Stück weit an der Oberfläche und bleibe immer bei Menschen. Und wenn ich merke, dass der Mensch mit dem anderen Mensch, das habe ich ein ganz gutes Gefühl dafür, dann verbinde ich sie gerne. speaker-0: Ja, ist, wir kennen uns jetzt ja auch schon viele Jahre, Stefan. Und alles redet immer von Social Media, Social Network über Instagram. Du hast so viele tolle Freunde. Du hast so viele Follower. Du hast auf LinkedIn ein riesen Netzwerk und so weiter. Zum Schluss ist es Mensch zu Mensch. speaker-1: Das ist so, dass es Mensch zu Mensch ist, ja. Jetzt könnte man auch vermuten, dass ich ein Gegner von digitalen... speaker-0: Nein, das glaube ich nicht. Es ist sowohl als auch. speaker-1: sowohl als auch. Früher war es vielleicht mehr die Zeitung. Heute nutzen wir ganz intensiv, ich habe zwei Mitarbeiter, die sich nichts anderes kümmern als Social Media. Heute nutzen wir ganz stark diese Plattformen Social Media. In der Businesswelt ist es natürlich an erster Stelle und fast ausschließlich LinkedIn. In der jüngeren Welt ist es zunehmend Instagram, dass auch ein Businessfokus bei Instagram natürlich mit drin liegt. Das ist relevant. es ist wichtig, dass man eben auch dort präsent ist und zeigt, hallo, hier sind wir, wir präsentieren uns ein Stück weit und bauen uns unsere Reputationsmarke damit auch auf. speaker-0: 2005 hast du mit Dr. Stefan Knoll die Montagsgesellschaft gegründet, der du jetzt momentan alleine vorstehst. Diese Montagsgesellschaft hat ja schon eine lange Geschichte. war ja mal eine Mittwochsgesellschaft, früher, ganz viel früher. Und jetzt diese Montagsgesellschaft, wo du praktisch Veranstaltungen machst an einem Montag, Montagabend und in Frankfurt Politik, Sport, Gesellschaft zusammenbringst. Erzähl ein bisschen über diese Montagsgesellschaft, weil in der Schweiz gibt es ja das Pendant in Bern mit den Gesprächen im Chalet Moury und das ist ja etwas, wo du aufnimmst und wirklich gestalten kannst, diese Montagsgesellschaft. speaker-1: Also das ist so, es gab im Hause des ehemaligen preußischen Kulturministers von Betman Hollweg bis 1944 eine sogenannte Mittwochsgesellschaft. speaker-0: Ich habe darüber wirklich alles gelesen und ich fand das super spannend und dass ihr das wieder aufgenommen habt. speaker-1: Wir haben im Grunde gesagt, es muss eine neue Mittwochsgesellschaft geben, die einen inhaltlichen Diskurs als Motto hat, die das Ziel hat, wir treffen uns, wir tauschen uns aus. Interdisziplinär, ganz, ganz wichtig, weil die meisten Dialoge finden monodisziplinär statt. Wir haben gesagt, es wichtig, dass man Menschen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft, Sport, was auch immer zusammenbringt und einen Dialog führt, gerne angeschubst durch einen Impuls von einem kleinen Panel oder von einem Speaker und dass es so etwas gibt, weil darüber entstehen neue Ideen, darüber kommt man einen Schritt weiter. So, jetzt kann ich es kurz machen. Wir hatten Mittwochs keine Zeit, deswegen konnte es keine neue Mittwochsgesellschaft werden und es wurde eine Montagsgesellschaft. speaker-0: Okay, und wie lange dauert so ein Arbeiten? speaker-1: Ja, da sind wir sehr, sehr, sehr, sehr streng und sehr, sehr... Selektiv auch. Ja, also wir sind sehr, sehr streng, was das Format betrifft. Wir machen immer eine Stunde Dialog auf dem Podium. Da sind meistens zwei, drei interessante Ansprechpartner dabei. Da waren schon Frau Merkel, Herr Gauke, Herr Bouffier, Christian Lindner, Boris Rhein, wie sie alle heißen, Zeitzeugen. Wir hatten Auschwitz-Überlebende. Wir hatten viele Botschafter. Dissidenten aus China zum Beispiel. Also ganz, ganz spannende Persönlichkeiten in unseren Gesprächsrunden. Und eine Stunde Dialog auf dem Podium, eine halbe Stunde, also 30 Minuten Dialog mit dem Publikum und danach ist vorbei. Also jeder weiß, dass nach anderthalb Stunden keine ausufernde Diskussion stattfindet, sondern immer diese anderthalb Stunden Maximum. Und danach gibt es ein Miteinander, ein Get Together, wie man auf Neudeutsch sehr gerne sagt. Aber die Montagsgesellschaft hat nicht den Anspruch, ein Netzwerk treffen zu sein, sondern sie hat den Anspruch, ein inhaltlich ausgerichtetes Dialogformat zu sein, dass dann am Rande auch Netzwerke und Kontakte und Beziehungen stattfinden. Das steht außer Frage, ist aber nicht die primäre Motivation. speaker-0: Frankfurt ist ja eine Stadt mit extrem vielen Kulturen, sehr vielen Menschen im Migrationshintergrund, mit sehr vielen Menschen, über den Flughafen Frankfurt hier neu reinkommen. Es gibt neue Industrien, es gibt neue Wirtschaft. Der Speckgürtel von Frankfurt ist ja einer der wichtigsten Wirtschaftszentren Deutschlands überhaupt. Du machst etwas ganz Spezielles hier in Frankfurt, das Newcomer Festival. In diesem Newcomer, dieses Newcomer Festival, da geht es ja genau darum, Newcomer, neue Kulturen, neue Menschen hier in Frankfurt begrüßen zu dürfen. Wie bist du darauf gekommen? wie hat der Römer, die Bürgermeister, Bürgermeisterin damals, wie haben die darauf reagiert, wie Stefan Roth Stefan Söhngen reinkommt und sagt, ich mache hier ein Newcomer Festival, wir wollen doch diese neuen Bürger hier begrüßen. Und dann auch noch im Kaisersaal. speaker-1: Also grundsätzlich ist Frankfurt eine Stadt in der Mitte von Europa, die zu den reichsten Städten und reichsten Regionen in Deutschland zählt, in Europa zählt. Dieser Wohlstand, diese wirtschaftliche Stärke unserer Stadt, unserer Region, speist sich letzten Endes aufgrund der Tatsache, dass wir auch einen sehr hohen, sogar mit den höchsten Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland haben. Petra Roth war es gewesen, die damals gesagt hatte, also im Jahr 2000 gesagt hatte, lasst uns diese Tatsache feiern, lasst uns ein Festival feiern für die internationalen Communities, hier ihr Zuhause, die hier ihre New Heimat finden. Ich stelle den Römer zur Verfügung für zwei Tage und lasst uns ein Newcomers Festival feiern. speaker-0: Eine Bürgermeisterin von Frankfurt, das unglaublich, oder? speaker-1: Ja, großartig. speaker-0: Großartig. Nein, großartig. speaker-1: Absolut, großartige Motivation und Petra Roth und ich, haben uns gerade letzte Woche wieder getroffen, sind nach wie vor im sehr, sehr engen Austausch. ja, dieses Festival ist eine große Plattform, es ist ein Messe ähnliches Format. Jeder, der hier neu nach Frankfurt kommt, kann auf diese Messe kommen. Es ist eben Römer und es nehmen etwa 4.000, 5.000 Neubürgerinnen, Neubürger, aber auch welche, die schon vor ein paar Jahren hier hergekommen sind, nehmen daran teil und informieren sich über diese vielen Möglichkeiten, die Stadt hat und feiern sie auch. Wir haben einen großen Anteil in diesem Jahr an Folklore-Formaten. haben Tänze, haben Kultur-Highlights, haben die ägyptische Community präsentiert, das neue Museum in Cairo, wir haben die Schweiz, die aus der Schweiz heraus informiert und vielleicht diese Häppchen anbietet und wir feiern einfach diese Multikultur der Stadt Frankfurt und das ist ein wahnsinnig schönes Fest. speaker-0: Gibt es das auch in anderen Städten in Deutschland? speaker-1: es ist, gibt es in der Form nicht den anderen? speaker-0: Ich wollte gerade sagen, du hast da wirklich ein einzigartiges Format geschaffen. speaker-1: einzigartig in Frankfurt. Ich habe eine sehr gute Verbindung in die Partnerstadt von Frankfurt, die Leipzig ist. In Leipzig gibt es auch eine sehr gute internationale Schule und auch das Newcomers Network, Newcomers Festival in Frankfurt ist aus den internationalen Schulen heraus entstanden. Und die Idee ist das in der Tat auch in Leipzig aufzuschlagen, aufzubauen. Die Unterstützung auch von Seiten des Wirtschaftsministeriums in Sachsen aber vom Oberbürgermeister, die ist schon da. Ich muss nur noch die Zeit finden, dann können wir das auch in Leipzig umsetzen. Aber nein, es gibt es in anderen Städten in der Form nicht. Schade, weil... speaker-0: Schade. Jeder redet in Deutschland über Migrationshintergründe und jeder schimpft darauf und Ausschaffungsinitiativen und was es alles gibt, anstatt wie hier in Frankfurt die Kulturen miteinander zu verbinden. speaker-1: Naja und eigennützig, ich sag's nochmal, wir brauchen sie auch. Wir brauchen sie und ich sag's nochmal, wir haben andere Bundesländer in Deutschland, da haben wir Migrationsanteil von unter 5 % und wenn ich mir die wirtschaftliche Struktur dieser Bundesländer anschaue, dann ist die weit hinter der Wirtschaft stärker eines Rhein-Main-Gebietes. Und im Rhein-Main-Gebiet haben wir bis zu 50 Prozent Menschen mit Migrationsanteil. Großartig. Also irgendwie scheint das zusammen zu hängen. Viele Menschen aus der ganzen Welt, hierher kommen, weil es hier cool ist, wollen auch mit anpacken und bringen dann auch eine Region nach vorne und lassen uns das feiern. Lassen wir uns damit positiv umgehen als Gewinnerthema und nicht als Bürde oder als Opferthema. speaker-0: Ja, super spannend. Wie kommt da die Regierung in Wiesbaden dazu? Sagen die, macht das mal weiter, das funktioniert ja hier bei euch in Frankfurt, oder sagen die in Wiesbaden im Parlament und so weiter, lieber nicht? speaker-1: sind begeistert. Ich habe eine gute Verbindung mit Boris Rhein hier in Hessen. gerade die 25-Jahr-Feier von Newcomers Network und waren da eingeladen in der Deutschen Börse in Echborn. Der Bürgermeister von Echborn, mein guter Freund Adnan Scheik, hat gleich gesagt, ich setze mich dafür ein, dass wir das in der Börse hinkriegen und hatten ein großartiges Fest in der Deutschen Börse. Boris Rhein hat die Laudatio gehalten. Sie sind noch mal sehr begeistert. der einen Seite, auf der anderen Seite sage ich manchmal, Mensch, nutzt es noch stärker. Nutzt noch stärker, nutzt es, präsentiert den Rheingau, den Odenwald, den Spessart, all diese schönen Regionen. Präsentiert es in die Welt hinein, weil ich habe die ganzen Zugänge in die internationale Welt und dieses Connecting the dots zwischen lokaler Community und internationalen Communities, das mache ich, das machen wir, umso mehr Unterstützung ich habe, desto besser. speaker-0: Genau, Connecting the Dots kommen wir wieder zum Hauptthema, weil du hast auch ein Buch darüber geschrieben, Relationing, Wie kriegt man dieses Art des Networks, Networkings und so weiter in ein Buch? speaker-1: Also Oli ist ganz einfach. Ich habe ja auch einen kleinen wissenschaftlichen Hintergrund. Doktor, Stefan. Ja, ja. Wenn man wissenschaftlich mal gearbeitet hat, dann will man ja immer alles gerne auch in Formeln und in Modelle packen. Die Leute haben dann immer irgendwie gesagt, Mensch, Sie sind ja so ein Netzwerk. Und irgendwie habe ich mich gestört an diesen Netzwerkbegriff und habe dann gesagt, nein, das ist bisschen mehr als nur Netzwerk und habe dann ein Modell für mich formuliert, in dem ich gesagt habe, wir nehmen Kontakt mit Kontakt. Das ist Netzwerk, das ist ganz wertvoll, aber reicht eigentlich noch nicht. Wir müssen in die beiden Kontakte, also mit zwei Visitenkarten kann ich natürlich noch machen. Ich muss in die Kontakte Zeit und Energie investieren, dann entsteht Vertrauen. Und wenn ich jetzt dieses Vertrauen nehme und mit diesem reinen Rohkontakt erst mal war, kombiniere es kein Kontakt mehr, sondern es ist eine Beziehung. Und der Weg dorthin heißt eben nicht Networking, sondern der Weg dorthin heißt Relationing. Ein bisschen ein Kunstwort, ein Kunstbegriff, ein Kunstgedanke. bringt uns und damit sind wir einigermaßen oder der Begriff ist einzigartig und damit sind wir sehr prägnant mit dem, was wir tun. speaker-0: Dr. Stefan Zöngel, du hast ja Politik studiert. Hast du eigentlich gerade mit deiner thematischen Art unterwegs zu sein, Networking, Veranstaltungen, Reden, Vorträge etc. nie darüber nachgedacht, in die Politik zu gehen? speaker-1: ... speaker-0: Du wärst doch der perfekte Politiker. Ein Rohmodell. speaker-1: Nein. speaker-0: Und wir brauchen ja ein paar gute Politiker. speaker-1: Also natürlich bin ich politisch aktiv gewesen. Sozialisiert wurde ich hier in der Hochschulpolitischen Organisation von der CDU im RCDS, im Ring Christlich Demokratischer Studenten. Und der Weg hat dann auch so eingeschlagen, mir war das am Ende irgendwie auf dem Weg dorthin zu eng. Weil ich immer auch im Studentenparlament, ich habe immer gesagt, Mensch, alle demokratisch legitimierten Gruppen von den Jusos, von den Grünen, von der FDP, von wem auch immer, lasst uns doch zusammen im Sinne der Sache eine Lösung finden. Und ich will auch mit euch reden, weil wir doch alle die Interessen der Studierenden hier vertreten wollen. Nur eine Schiene war mir zu wenig. Insofern, ich bin ja auch Schweizer Staatsbürger, wie du meinst, wie du weißt, dieser Ansatz der Konkordanz, also des Miteinanders. Der ist bei... speaker-0: finden in der Schweiz ja immer irgendeine Lösung, eine Gemeinschaft. speaker-1: Richtig, das ist so sehr, sehr stark in meiner DNA drin. Insofern, das Korsett von einer Partei reicht mir nicht. Ich wollte immer mehr und ich wollte auch, das ist ein hoher Anspruch, ich habe, frei sein. eigenverantwortlich sein, frei sein, gerne miteinander, aber in der Entscheidung frei sein. Und das ist eine ganz hohe Motivation. Insofern habe ich den eigenen Weg gewählt, habe mir damit mit Sicherheit auch Türen zugemacht auf meinem Weg. Aber am Ende bin ich frei und unabhängig und nicht politisch unmittelbar gebunden. speaker-0: Aber wie siehst du das mit der ganzen Politik, auch hier in Frankfurt? Frankfurt, Hessen, Bundesrepublik? Wir haben ja momentan ein Politiker-Bashing von allen Seiten, was nicht gut ist. Wir haben jetzt eventuell eine Konzentration in drei neuen Bundesländern, die nicht gut ist, die neu ist. Ob sie gut ist oder nicht? Nein, die wahrscheinlich nicht gut ist, aber die neu ist. Wie verändert das auch die Gesellschaft, Stefan? speaker-1: Also grundsätzlich bin ich durch und durch Demokrat und grundsätzlich bin ich auch ein großer Befürworter unseres Grundgesetzes. Und da haben wir so die ersten 20 Artikel, die wirklich absolut relevant sind. Der erste Artikel, würde es Menschen ist unantastbar, ist mir so wichtig, dass ich auch mit Menschen aus anderen politischen Welten reden können muss. selbst wenn sie aus einer Richtung sind, die ich kategorisch ablehne. Punkt eins. Punkt zwei, sage ich... Ich gucke sehr auf die Inhalte und gucke sehr darauf, ob auch Dinge machbar sind. Und wir wissen, dass viele der Parolen, die vollzogen werden, ja, es sind Parolen, es funktioniert nicht. Und es gibt Beispiele von Landräten, es gibt einen Landrat von der AfD, der hat vieles von dem, was er angekündigt hat, kann er nicht umsetzen. speaker-0: Genau. speaker-1: Und auch der Kollege jetzt aus Sachsen-Anhalt, wenn man sich die Reden anhört, es passt nicht, kann nicht funktionieren. ich kann auch nicht sagen, und da kommen wir zu Newcomers zurück, ich kann nicht sagen, dass ich jetzt gegen Migration und gegen Internationalität bin auf der einen Seite. Wenn ich auf der anderen Seite Wirtschaftswachstum möchte, funktioniert nicht. Das Siehe Frankfurt, wir haben die höchste Internationalität hier in Deutschland und wir sind wirtschaftlich am stärksten in Deutschland. Also bitte guckt hier her. Wir haben hier ein bisschen best practice, wie man es machen kann und wir machen es nicht, indem wir ausgrenzen und indem wir sagen, ich will gar nicht diesen fürchterlichen Begriff der Remigration in den Mund nehmen, indem wir solche Parolen in den Raum stellen. speaker-0: Es macht was mit der Gesellschaft. Auch speaker-1: Es macht was mit der Gesellschaft. speaker-0: die ganzen Diskussionen, ob Montagsgesellschaft oder irgendetwas, du hast immer wieder diese Thematiken. Es macht was mit der Gesellschaft, es macht was mit den Menschen, die auch nicht politisch aktiv sind oder wirtschaftlich aktiv sind, die hören auf diesen Quatsch und sagen, naja gut, die normale Politik schafft es momentan nicht. den Hebel umzulegen und eine Kehrtwende zu machen, lassen Sie mal die neuen ausprobieren. speaker-1: Es ist unsäglich, wie mit Politikerinnen und Politikern umgegangen wird. Und da rede ich gar nicht von den Großen, hier irgendwie auf Bundesebene oder sonst irgendwo auftreten, hohe Diäten haben, sonst irgendwie was. Ich ziehe meinen Hut vor jeden, der politisch aktiv ist. Von den Ortsbeiratsmitgliedern, von denen, ab 18 Uhr in die Ortsbeiratssitzungen in ihrem Stadtteil gehen. Freiwillig. Gratis. gratis da sitzen bis bis 24 Uhr speaker-0: sich engagieren. Schöne Gemeinde! speaker-1: und darüber reden diskutieren wo der Zebra Streifen jetzt hinkommt wo er nicht hinkommt und und wo die Mülleimer im Zweifel besser auf weiß ich nicht. Ja großartiger Einsatz. Danke dass ihr das macht. Ich selbst sage dazu ich mache es nicht weil ich es nicht hinkriege weil ich zu viel beruflich auf der Uhr habe. Aber danke weil ihr seid. zusammen mit den ganzen anderen Ehrenamtlichen, die Vereine, Clubs, sonst irgendwie was machen. Ihr seid der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält. Danke für diesen Einsatz. Und wir endlich mehr an den Punkt kommen. Wir hatten Zeiten wie in Zeiten, Willy Brandt Bundeskanzler war. Damals waren 50 Prozent der Gesellschaft irgendwie politisch organisiert. Wer ist denn heute noch politisch organisiert? speaker-0: fast niemand mehr. Weil die wollen ja nicht gebäst werden, wollen nicht in eine Ecke gestellt werden, die wollen nicht beschimpft werden. speaker-1: Ja, ich war auch in der Hochschule, in der Jugend, ich war immer der Einzige, irgendwie in einer politischen Jugendorganisation war, von der Jugendunion oder vom RCDS oder so. Da hat niemand gesagt, super, du das machst, toll. Sondern die haben mich immer angeguckt wie ein Auto. So nach dem Motto, was machst du da? Studentenparlament? Was ist das denn? Sag ich du, Entschuldigung, wir haben hier 40.000 Studenten an der Goethe-Universität in Frankfurt. Du musst doch wissen, was deine politische Vertretung ist für diese Community, die hier vorhanden ist. kriegst auch jeden Monat eine Zeitung nach Hause geschickt. Das war damals diese AStA-Zeitung. Das muss man doch wahrnehmen. Die Menschen nehmen es nicht wahr und es ist ihnen egal und das finde ich verwerflich. speaker-0: Da komme ich gerade zu meiner nächsten Frage. Wie siehst du das in fünf bis zehn Jahren hier in Frankfurt mit den ganzen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Strömungen? Ist die Frankfurter Politik so stark, dass sie das im Griff behalten oder wie siehst du das? speaker-1: Also ich bleibe bei diesem Bild des Kids, der die Gesellschaft zusammenhält. Der Kid darf nicht bröckeln, er bröckelt. Und so ist das auch in Frankfurt. Wir haben auf der einen Seite die Banking Community, viele wohlhabende Menschen, hier leben, die gebildet sind, die Akademiker sind, die promoviert sind. Und wenn ich Sie frage, sag mal, wer ist denn der Kämmerer hier in der Stadt Frankfurt? Oder mach mal den Unterschied zwischen dem Bürgermeister und dem Oberbürgermeister. Dann gucken die mich mit großen Augen an. sag ich, Moment, warum, das muss man doch verstehen. Es ist jetzt nicht so schwierig zu verstehen. Das gehört irgendwie auch zu einer Form von Allgemeinbildung. Letzter speaker-0: Aber ist es das Desinteresse? speaker-1: Punkt dazu. Volker Bouffier hat bei unserer 10-Jahres-Feier von der Montagsgesellschaft einen Satz gesagt, der mich sehr, prägt und den ich sehr wichtig erachte. hat gesagt, Bewohner zu sein, macht einen noch nicht zum Bürger. Also da muss ein bisschen mehr stattfinden als nur hier zu wohnen, zu arbeiten und Geld zu verdienen. Lasst uns mehr in die Communities gehen, lasst uns mehr miteinander leben und lasst uns auch die Verantwortung gemeinsam tragen. Ich hatte dich unterbrochen. speaker-0: Wie siehst du es denn in den nächsten zehn Jahren? Mit Frankfurt. Weil es ist ja nicht nur Politik. Es ist, wenn du mit dem Auto rausfährst, Infrastruktur. Es ist, wenn du von hier aus Richtung Höchstfährst, die Mainzer Landstraße entlang, hast du das Gefühl, Auto hast du ein Schlagloch-Suchgerät. Es ist so viel auch hier, wo gemacht werden muss. In einer reichen Stadt wie Frankfurt sollte man doch da das Tempo ein bisschen erhöhen, oder nicht? speaker-1: Ja oder nicht. Also auch wenn du die Frage so formulierst, dass ich jetzt einfach darauf antworten könnte im Sinne von... speaker-0: So. speaker-1: Also ich finde Frankfurt großartig, ist eine geile Stadt, das mal so zu sagen. eins. Punkt zwei... Ich speaker-0: Kann ich bestätigen, ich bin hier auch aufgewachsen. speaker-1: weiß. Du bist ja hier in einem Frankfurter Stadtteil aufgewachsen. speaker-0: Hattersheim ist der erste Ort außerhalb von Frankfurt. speaker-1: Ich weiß und du weißt, dass ich für die Ansiedlung von Rechenzentren in Hattersheim auch mitverantwortlich war. Genau. kenne also die Stadt sehr gut. Nein, kommen wir zurück. Also grundsätzlich ist Frankfurt eine coole Stadt. Grundsätzlich ist Frankfurt übrigens auch, und das will ich ganz deutlich sagen, weiß nicht, wer den Podcast hört, aber Ich bin ihm ein Freund von, lass uns die positiven Sachen mal sagen. Lass uns doch mal darüber reden, dass wenn ich heute am Frankfurter Hauptbahnhof, jetzt gehen alle Alarmglocken bei den Zuhörerinnen und Zuhörern Die Drogenfütter. Nein, genau. Jetzt lass uns mal darüber reden, dass wenn ich am Frankfurter Hauptbahnhof aussteige, dass das total gut ist. Wir haben den Frankfurter Hauptbahnhof auf dem Bahnhofsgelände seit einigen Monaten ganz gut unter Kontrolle. Das ist... einigermaßen sauber. Es ist übrigens Hoheitsgebiet der Deutschen Bahn und da ist viel Renovierungsarbeit vollzogen worden und das ist so ganz ordentlich. Ist natürlich bei weitem nicht so ordentlich wie in Zürich oder wie in Bern, aber für das, was es mal war am Frankfurter Hauptbahnhof, ist ganz ordentlich. Wenn ich rausgehe, ist es fürchterlich. Das ist richtig und das ist ein großes Problem und da müssen wir Lösungen finden. Wir haben jetzt einen neuen Magistrat in Frankfurt seit gestern. speaker-0: Gesagt gestern, ja gut, dann hat er ja schon 24 Stunden Zeit gehabt. Was macht er denn gerade? speaker-1: Er jetzt, ich habe bis jetzt nur Social Media Posts gesehen, aber nach den Social Media Posts geht es jetzt los. Nein, wir haben da gutes Potenzial und ich glaube und wünsche mir, dass wir Frankfurt wieder auf die positive Spur bekommen werden, dass wir auch hinkriegen. Mein Glas ist halb voll und ich halb leer. Ich bin positiv, dass sich Frankfurt in nächsten zehn Jahren positiv entwickeln wird. speaker-0: Bist du eigentlich FSV Frankfurt oder Eintracht Frankfurt? Also, speaker-1: Also speaker-0: entweder bleibt es sympathisch oder wir müssen reden. speaker-1: Gut, du kommst ja aus Hattersheim und auch aus der Schweiz. Insofern bist du in diesem Thema vielleicht auch nicht ganz so tief drin, dass du... Und auch das ist Frankfurt typisch. Wenn wir in Hamburg sind, dann haben wir HSV oder St. Pauli. Wenn wir in Berlin sind, haben wir Union oder Hertha. In Frankfurt haben wir beides. Ich habe mitorganisiert die 125-Jahr-Feier vom FSV Frankfurt. Marc-Josef hat einen Empfang im Kaisersaal gegeben. Und die Community rund den FSV war natürlich eingeladen. Wer war der, der die Laudatio gehalten hat? Weißt du es? Nein. Es war kein Geringerer als der Vorstandsvorsitzende der Eintracht Frankfurt Fußballer, Axel Hellmann. Axel Hellmann hat die Laudatio auf 125 Jahre FSV. Das gibt es nur in Frankfurt. Wir stehen zusammen. In Frankfurt machen wir dieses, wie ich immer sage, Better Together. Und es schließt nicht aus, dass ich Eintracht Frankfurt lebenslanges Mitglied bin und FSV-Mitglied bin und auch mit beiden Vereinen fiebere und brenne. Wenn es mal wieder so wird, lieber Olli, wie es in den 1930er... speaker-0: Also ich mag mich dran erinnern, dass der FSV auch immer in der zweiten Liga gespielt hat und die Eintracht immer oben drüber war. Aber das ist ja leider nicht mehr der Fall. speaker-1: Auch als diese Spiele waren. Und auch das muss man sich noch mal vergegenwärtigen. Der FSV hat ja nur 12.000 Plätze in seinem Stadion, das Waldstadion hat etwa 50.000 Plätze. Wo haben die Spiele, das Heimspiel vom FSV stattgefunden? Es hat dann nicht im FSV-Stadion stattgefunden, sondern man ist dann mit beiden Spielen ins Waldstadion gegangen und hat hier auch eine Kooperation gemacht und hat gesagt, und wir haben alle gemeinsam gefeiert, das ist kein Gegeneinander, das ist ein Miteinander. Und jetzt allerletzter Punkt dazu, noch mal zu den 1930er Jahren. Damals war der FSV der große Verein in Frankfurt. Die Eintracht war ebenbürdig mehr oder weniger, aber der FSV war so ein bisschen der Stärkere. Heute ist es anders, aber wir stehen beide nebeneinander. speaker-0: ist in Berlin auch nicht anders. Heute ist Union auf einmal on top und Hertha irgendwo in der zweiten Liga. Das gibt es halt. speaker-1: Und in der Schweiz ist Tun... speaker-0: Ja, und dieses Jahr kriegen sie ganz schön auf die Mütze. Das ist ganz bitter. speaker-1: Aber spielen Champions League. speaker-0: Ja, aber wir müssen aufpassen, dass sie nicht irgendwie durchgereicht werden dieses Jahr. Das ist dieses Jahr wirklich bitter. Der Trainer ist zur Union Berlin, die Spieler wurden alle weggekauft und jetzt kriegen sie Woche für Woche ziemlich eins auf die Mütze. speaker-1: Big Business, ja. speaker-0: Das Fußball generell ist ein Big Business, aber hier in Frankfurt ist noch ein gibt es noch ein anderes Big Business, wo du auch involviert bist. Das ist das Immobilien-Business. Es gab ja hier diesen P5-Property-Kongress, ... wo du mit organisiert hast. Jetzt hast du dich da rausgenommen ... und organisierst einen eigenen ... Immobilien-Kongress. Immobilien ist ein wichtiges Thema hier in Frankfurt. Erzähl uns was über diese Thematik ... Immobilien und dein Kongress. speaker-1: Ja, Immobilien ist eine, wie man so schön sagt, Assetklasse. Und natürlich an einem Standort wie Frankfurt ist das ganz relevant. der einen Seite. Auf der anderen Seite sage ich immer, die Immobilie ist für den Menschen da. Es geht mir immer den Faktor Mensch. Ohne Mensch brauche ich auch keine Immobilie, hängt irgendwie unmittelbar miteinander zusammen. Deswegen haben wir jetzt das Format Shift, neue Perspektiven in der Immobilienwirtschaft ins Leben gerufen, zusammen mit dem Unternehmen Goldbach Kirchner, da ein bisschen außerhalb von Frankfurt in Gelnhausen, werden wir im Oktober ein Kongressformat umsetzen, wo wir Shift machen, also wo wir umschalten, wo wir einen Gang weiterschalten. Shift haben wir. So ist es. speaker-0: und speaker-1: Und wo wir eben diesen Schritt weitergehen und sagen, okay, ist ein Immobilie reicht nicht. Wir müssen den Menschen mit einbeziehen. Wir müssen die Perspektiven drum herum mit einbeziehen und so die Immobilie holistisch, ganzheitlich denken, verstehen und weiter denken. Das ist ein neues Format, was wir über unsere Welt des Connecting the Dots, des Relationings neu etablieren. speaker-0: Hier in Frankfurt, es ist ja eine Bankenstadt. Man redet ja auch immer von Manhattan. speaker-1: Ja. speaker-0: Und ihr habt hier in Frankfurt am Mainufer einen wunderschönen Bau von der EZB, die Europäische Zentralbank. Wie verändert jetzt auch das internationale Banking mit der EZB hier auch ein bisschen die Wirtschaft, die Thematik in der Bankenwelt? speaker-1: Naja, auch das ist fester Bestandteil unserer Frankfurt Community. Der DNA-Strang ist, ich sage immer, Frankfurt hat zwei DNA-Stränge. Der eine ist das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, die aktive Teilnahme, das ist sehr ausgeprägt. In keiner anderen Stadt gibt es so viele Stiftungen wie in Frankfurt. Und der andere DNA-Strang ist die Internationalität. Und gerade deswegen ... müssen wir dankbar und froh sein, dass wir die ganzen internationalen Banken hier haben. Müssen wir, und auch das möchte ich mal ganz deutlich sagen, einem Helmut Kohl dankbar sein, der damals gesagt hat, die EZB kommt natürlich nach Frankfurt. Er hat das ja nicht selbst entschieden, aber er hat es zu Diskussionen angestoßen und letztlich ist die EZB hier und letztlich sammelt sich diese Plattform der Internationalität, der europäischen Integration wie auch immer. vieles weitere, viele andere internationale Banken, viele andere internationale Unternehmen und heute auch viele, viele Rechenzentren, Data Center, weil die Bank der Zukunft ist vornehmlich digital. speaker-0: Ja. Stefan, an diesem Wochenende beginnt das Museumsruferfest speaker-1: verfesten. speaker-0: auch wieder, auch etwas vier Kilometer lang am Main entlang vom Eisernsteg an. Verschiedene Kulturen auch da wieder, Handwerkskraft direkt vor Sachsenhausen. Auch wieder so etwas, ganz speziell ist, nur für Frankfurt, oder? speaker-1: Unfassbar, wie viele Menschen am Mainufer unterwegs sind. Es gibt ja noch ein schönes Feuerwerk. Unser Partner, Frankfurt, die mit mir zusammen auch das Newcomers Network machen, werden dort einen der größten Stände haben. Ich freue mich drauf und wir werden die Vielfalt unserer Stadt dort feiern. speaker-0: Unglaublich. haben jetzt 45 Minuten lang wirklich ganz viel über Frankfurt gelernt und viel über Frankfurt gehört. Auch über dich, Stefan. Herzlichen Dank, dass du heute Zeit gehabt hast und dich den Fragen gestellt hast. Hat richtig Spaß gemacht. speaker-1: Olli, sage Danke, war cool, hat sehr viel Spaß gemacht und gerne jederzeit hier. speaker-0: Ja, ein riesiger Applaus für Dr. Stefan Söhnken. Vielen lieben Dank.