speaker-0: Hallo zusammen und willkommen zu einer neuen Folge Before Applaus. Applaus ist das Echo des Erfolgs. Davor stille Stunden, falsche Wege, echte Risiken. Wir erzählen die Geschichten, die niemand sieht, aber alles entscheiden. Vielen Dank, danke für die Anleitung. Das ist eine ganz spannende Frage. Ich bin aufgewachsen in Eggeri in der Schweiz. ist ein ganz schönes Dörfchen oben in den Hängen. Ich habe mich immer schon sehr für Menschen interessiert. Ich habe damals militär gemacht, Wehrdienst in der Schweiz. Da habe ich gemerkt, wie ich so sehr dafür bin, wie Menschen fühlen, handeln, wieso wir die Dinge tun, wir machen, wieso wir ein Ziel haben und uns doch nicht einhalten usw. Und habe ich sehr früh für diese menschliche Seite des Lebens zu interessieren begonnen und bin aber drangeblieben. Ich will nicht sagen, dass ich jemals eine große Vision hatte für meinen Business, ehrlich gesagt, dass ich auch irgendwie das geplant habe. Ich bin einfach dran geblieben an Themen, die mich interessiert haben. Und dann ging es eigentlich ganz organisch. Aus der Psychologie kam ich rüber auf die Neurowissenschaften. Aus der Neurowissenschaft kam irgendwann das Interesse, hey, wie könnte man diese Prozesse im Gehirn replizieren in einer künstlichen Umgebung, also in einer KI vor gut zehn Jahren. Und dann bin ich da in diese Tech-Weltweile gerutscht und dann ging es zu Amazon, Google und so weiter. Und ich glaube, ich hatte einfach immer die Passion und vielleicht auch den Mut, Dinge zu machen, wo ich sage, die möchte ich machen und die passen zu mir, auch wenn es vielleicht nicht ganz klar war, ob das eine gute Idee ist oder nicht. Ich habe immer sehr herzorientiert gelebt und hatte da an den richtigen Stellen die richtigen Mentoren, so wie auch dich Oliver, die mir paar Wegweise gegeben haben, die dann geholfen haben, overtime das aufzubauen. Deswegen Tipping-Point. würde ich schon sagen, ich glaube, es beginnt davor, es beginnt damit, dass man sich in irgendein Thema richtig reinfuchst und eben nicht etwas, was man glaubt, was gut ankommen wird oder was, also weniger von, ach, mit dem und dem werde ich bekannt oder so, sondern man einfach irgendein Thema hat, wo man so ein richtiger Nerd drin ist, dass man sich einfach super gut auskennt und dann darauf hoffen, dass die Zeit für dieses Thema kommt. Und ich glaube, wenn man da bisschen kreativ ist und auch authentisch... dann kriegt man seine Themen schon unter in der Welt, je nachdem was passiert. Ich meine, es geschieht so vieles in der Welt, da kriegt man also wahrscheinlich alle Themen, die einen brem interessieren, in irgendeiner Form und Weise unter. Und dann braucht man noch ein bisschen Glück, richtigen Leute kennenzulernen, die die ersten ein, zwei Türen aufwachen. Und nach den ersten ein, zwei Türen muss man halt liefern und dann wird es ein Selbstläufer. Also da schaffe ich auch Fücher drüber, genau diese Themen, die ich so spannend finde, weil ich sie auch von mir selber merke, wie ich aus dem, dem Fokus komme, wie meine Aufmerksamkeit immer schlimmer wird, wie ich es nicht... Nein, also ich habe das Glück gehabt. Also wie gesagt, ich komme aus dieser Welt des Gehirns und habe schon immer mich interessiert für die Fragen, das war damals auch nicht so obisso, wie funktioniert Risikongehirn? Wieso gehen wir bestimmte Risiken ein und andere nicht? Wie gehen wir mit Unsicherheiten Wo ist das im Gehirn? Wo ist Mut? Wie interagieren die auf einer biologischen Ebene miteinander? Und was kann man entsprechend machen? Zum Beispiel, wenn jemand zynisch ist und du die Person hast, zynisch und anti alles. und die Person einen Hirnscanner reinschiebt, und wenn man die Hirnareale schaut, hat man oft dieselben Hirnareale wie bei der Angst aktiv. Was unglaublich spannend ist, das heißt nämlich, dass Authentizationismus nichts anderes ist als eine versteckte Angst, die auf eine andere Art und Weise ausgedrückt wird. Und ich fand das immer schon so faszinierend, psychologisch zu arbeiten, also weniger im Hirn selbst, sondern wirklich auf den Menschen bezogen, aber im Hirn Hypothesen zu testen. Also bei Psychologie ist halt, du kannst das oft... Hypothesen aufstellen, ist schwer sie zu messen und das Gehirn gibt ihr halt eine gute Grundlage dafür. Und das ist so ein bisschen meine Faszination, was hergekommen ist. Dann wie gesagt dieser Exkurs über die technische Welt, die, wie könnte man das eigentlich nachbauen in Robotern. Und jetzt mein großes Glück, dass ich zurück zur Neuroforschung gefunden habe und das große Thema der heutigen Zeit eben gerade ist, wie wirken sich dann diese Technologien auf unser Gehirn aus? Wie machen sie es schneller, kurzlebiger, wie bringen sie unsere Dopaminzentren? in Chaos, wie führen sie zu mir innerer Unruhe. Und das Schöne ist jetzt, kann jetzt in dieser neuen Fokusrichtung, die ich habe, diese beiden Welten voll ausschöpfen und fühle mich auch richtig angekommen. Also ich habe das Gefühl, ich bin jetzt mit 32 angekommen dort, wo ich im Leben sein möchte. Und was ich jetzt mache, Bücher, Speeches, humanitäre Projekte an der Schnittstelle Nordoscience Tech, das ist es jetzt. Also, dass ich in zehn Jahren plötzlich anfange E-Commerce Stores zu bauen oder Schuhe zu verkaufen, ich glaube es eher nicht. Dass ich glaube, diese diese Welle, dieser Fokus auf die Verbindung von Neurowissenschaft und Technologie, da habe ich meinen Ikigai, meine Bestimmung gefunden. Also ich glaube, sind drei Sachen wichtig. Das eine ist sicherlich, also das Gehirn als Metapher ist eigentlich ein Muskel. Also nicht biologisch gesprochen, aber ist wie ein Muskel. Also wenn du im Fitnesscenter trainieren gehst, baust du Muskeln auf, wenn du aufführst, dann gehen die wieder weg. Das Gehirn ist schon auch ähnlich. Also wenn du dir die Telefonnummer deiner Freunde auswendig lernst, dann weißt du die auf Abruf. Wenn du es aber an dein Device ausdelegierst, also wenn du die Nummern ausdelegierst, das weiß jetzt mein Handy, dann vergisst du sie im Kopf. Also wie viele Nummern kennst du noch von früher auswendig? Versus wie du sie damals kanntest. Und das ist halt diese Achtsamkeit, die ich wecken möchte in der Welt. Wir werden in einer Zeit leben, wo die KI-Agenten unglaublich viel unserer Arbeit abnehmen können, aber neurologisch alles, was du abdelegierst, löscht du bei dir und baust du ab. Und dass diese, wenn du von Erholung sprichst, glaube diese Bewusstheit nur schon, dass was ich abdelegiere, dann auch, wenn ich es wiederholt tue, irgendwann ganz weg ist. gibt uns auch die Chance zu sagen, warte mal, wieso mache ich jetzt diesen Zoom-Call online, lasse ich die Menschen in Person wieder treffen, weil diese sozialen Interaktionen tut uns schon gut. Auf der anderen Seite das runterkommen, das zu Ruhe kommen, das auch etwas sehr Persönliches, diese Resilienz-Themen. Also bei mir ist wirklich, ich hab das damals auch angestellt, war, hab ich das gut durchziehen können, Freitagabend Handy aus, 20.00 Uhr und erst am Montagmorgen 8.20 wieder an. konnte ich, also angestellt warst, muss am Wochenende, muss ich echt erreichbar sein. Das ging damals noch gut. Das war wirklich toll. Also wirklich Handywerk, Laptops weg. Und dann mach ich langweilige Sachen. Ich geh spazieren in die Berge, ich geh schwimmen, ich treff mich mit meiner Familie. Also langweilig im Sinne von Langeweile. Die sind langatmig, oder? Aber deswegen noch langweilig im Sinne der Denn das ist nicht entzückend. Und von dem her, weißt du, im Arbeitsleben, da möchte ich ja produktiv sein, da möchte ich mit KI alles beschleunigen, da möchte ich ja schnell Fortschritt. Aber mein Privatleben, das möchte ich doch nicht beschleunigen. Da möchte ich doch bewusst Ruhe haben, wenn ich meinem Großvater am Tisch sitze, den ich sehr respektiere. Ich weiß nicht, wie lange ich ihn noch habe. Wie würde es mir denn sehen kommen, da einen Nahtel hervorzuleben und umzuchatten? Nein, das Ding gehört weg. Oder dann bin ich präsent im Moment. Oder du und ich, dieses Meeting hier, hätten wir jetzt auch online machen können, in einem Online-Podcast. Aber irgendwas in uns Menschen schätzt doch diese Nähe in Person. Und das ist so bisschen mein Appell. Technologie nutzen für die Forschung, für die Entwicklung im Business, so viel KI wie möglich. Das ist die nächste industrielle Revolution, das müssen wir mitmachen. Sonst sind wir im geopolitischen Kontext komplett hinterher aus Europa. Aber im Privatleben entschleunigen. Lieber mal keine Technologie, das Gehirn mal wieder Langeweile spüren lassen. und einfach auch wieder lernen, dem Langsamen unsere Befriedigung zu ziehen. Und meine Antwort, wie gesagt, so wenig Technologie wie möglich im Privatleben. Ich habe kein Instagram, kein TikTok. Ich bestelle mein Essen nicht auf Uber Eats. Ich gehe noch ganz normal einkaufen in Supermarkt. Aber mich ist es haptischer, Spaß macht. Und so ist lustig, die Medien nennen mich ab und zu, die sind KI-Pionier. Mr. KI-Pionier, damit ich mich selber nie bezeichnen. nutzt in seiner Freizeit eigentlich so gut wie keine Apps und Devices. Und das ist schon, glaube ich, diese Parallelwelt, wo ich zu stemmen versuche, man wissen, wie schlecht diese ganzen Technologien fürs Hirn sind, aber auch mein Glaube daran, wie viel sie tun können für die Welt. Und ich glaube, diese Balance zu finden, das ist überhaupt nicht trivial. Das wunderschön. Das ist ein Thema, mir auch sehr im Herzen liegt. Ich werde immer freundlich angelächelt von den Eltern, wenn ich eine Speech gebe und sage, ich habe vor, das ist ein Plan, dass meine Kinder bis 14 kein Handy hatten. Da lachen die immer, dass wir nie umsetzen können. Kann gut sein. Aber weißt du, wenn auch seinen Kindern bis 14 und 16 keine Handys gegeben haben? Die ganzen CEOs der Tech-Großkonzerne, die ganzen CEOs der großen Firmen, hatten auch ihre Kinder bewahrt von dem, was sie wussten, dass es Gift ist für das Gehirn. Und ich glaube, Ja, also ganz wichtig, ich glaube, so ein iPad zu nutzen, mit einem KI-Agenten drauf, der für dich personalisiert, dir Sachen erkennend in deinem Tempo, wenn zum Beispiel auch Neurodivergent bist, wenn du ADAS hast oder wenn du auf dem autistischen Spektrum bist, dass dir dann ein KI-Agent in deinem Tempo, in deinem auf dich zugeschnitten Sachen beibringt, dass er dir eine Riesenchancen für die Schulen ... Also die Geräte an sich sind nicht schlecht. Das Problem sind diese Kurzweiligen, diese ... Diese schnellen Impulse, die aus diesen Geräten kommen, also zum Beispiel 30 Minuten YouTube-Video schauen über etwas Spannendes, das uns bildet, finde ich überhaupt, das ist nicht problematisch fürs Gehirn. Aber diese kurzen Reels zu haben mit irgendwelchem Quark, der wirklich nur auf diese Dopamin-Kicks ausgerichtet ist und eigentlich einfach, Technikkonzerne sind mein alten Freund im Silicon Valley, die jetzt einfach einen biologischen Reflex des Menschen, das ist Wollen nach Aufmerksamkeit, das das einfach ausnutzt mit den Algorithmen, die Leute ewig an diesen Handys zu fesseln. Das ist halt, das ist definitiv nicht gut. da warst du schon jemals eine Stunde am Natal und hast nachher gedacht, war jetzt ein guter Tag, fühlst dich nachher hundemies, oder? dann... ...hundemies? Was? Weil deine Dopaminzentren, die schießen halt ständig weiter, die suchen eine Belohnung, die predigten eine Belohnung in diesen Reels. Du stumscrollst und scrollst, du willst gar nicht mehr und bist wie ein Zombie am Machen und irgendwann sagt dein Gehirn, ja nee, da ist kein Value mehr zu finden und du fühlst dich so richtig schlecht, crashst alles zusammen. Und da sehe ich halt einfach, wenn du das Kindern gibst, neben den anderen Effekten von Social Media, wie dieser Vergleich und alle sind schöner als ich, alle sind reicher als ich, ich bin Ehrenversager, das ist ein richtiger Quark. Aber ich glaube, kann unterscheiden zwischen Technologie an sich und Social Media. Ich glaube, Social Media war im Schnitt ein negativer Impact auf die Welt, Technologie an sich und die Möglichkeiten, die es uns erlaubt, wenn man das sauber gestaltet, ich da schon einen Vorteil, auch für die Ich bin so ein knapp 100.000 Follower auf LinkedIn. Ich bin selber so ein Influencer und ich merke, es ist einfach so komplett leer. Weil ich merke selber bei mir, wenn ich da regelmäßig Content pushen möchte, da muss ich die ganze Zeit am Posten sein, dass der Algorithmus mich mag. Und dann kommt auch die Qualität. Genau, jeder ist einer, mich mag. Genau, einer, mir Likes gibt. Ich habe mich bewusst entschieden, egal wie sehr es meine Reichweite kaputt macht. dass ich wirklich weniger poste und dafür nur noch Sachen, wo ich wirklich sage, das will ich jetzt posten, weil ich sage, da stehe ich dahinter und mir ist mehr ein Wurst, wie sehr der Algorithmus mich nachher nicht mehr mag. Ich möchte einfach auch authentisch sein und ich glaube, dass Authentizität, das geht immer mehr verloren, je mehr die Welt in diese Online-Verschneiderung hingeht. Absolut. Ich habe keine Instagram-Tikt, keine Social Media, keine Facebook. Ich habe nur LinkedIn, weil dachte, das ist noch seriös und Business. Aber ich habe reflektiert und gemerkt, das geht auch in eine Complete Palsch. Ich habe mir auch hingegangen, bleibe ich auf der Plattform oder nicht? Jetzt ich mir gesagt, jetzt machen wir bewusst hochqualitative Posts und dafür weniger. Und das mir bewusst, wie das dann vom Algorithmus aufgefasst wird. Authentizität, wie ich das noch kurz sagen darf. Wenn du dir überlegst, in einer Welt, der wir immer mehr Sachen an ... Maschinenauslagen, wir immer mehr Geschwindigkeit aufbauen und Automatismen. Ich glaube, der große Alleinstellungsmerkmal von Firmen wird auch sein, wenn das Operative bei allen etwa gleich läuft, der Kundenservice, also das Emotionale, das Zwischenmenschliche, weil das dürfen wir nie vergessen, das habe ich auch gerade bei Efficiency Club, da ich auf der Bühne wieder, das war große Thema dort, KI ersetzt Menschen und Arbeitsplätze, da bin ich ganz sicher, nein, das wird nicht passieren, weil mein ... Das glaube ich, genau. Vor allem volkswirtschaftlich gesehen, du ersetzt es werden ein paar Jobs wegfallen, ja. Und das wird sicher einen Tumult geben, eine Umwandlung, eine Erweiterung, ein Upscaling, ein Rescaling auf vielleicht Jobverluste, die dann zwei, drei Jahre später wieder eingeführt werden können. Das gibt sicher Tumult, das ist keine Frage. Dieses Szenario, das werden 80 Prozent der Welt keinen Job mehr finden, sehe ich überhaupt nicht. man denkt die Volkswirtschaft falsch. Volkswirtschaft beruht auf menschlichen Emotionen und Bedürfnissen. Und wenn du eine Welt hast, die hyperdigitalisiert ist, weisst du, was dann passiert? Die Menschen entwickeln neue Bedürfnisse nach Camping, nach Retro-Kameras, nach sonst etwas. Und wo ein Bedürfnis ist, gibt es ein Businessmodell. Wo ein Businessmodell ist, gibt es ja neue Jobs. Und deswegen sehe ich einfach eine Verschiebung hin zu neuen Berufsfeldern. Mein Bruder, mein kleiner Bruder, verkauft Fotokameras, oder? Und dann rennen die Kunden die Bude ein für diese 1980er Retro-Kameras. Klar ist ein iPhone tausendmal besser, aber es hat etwas Ästhetisches, dieses alte Ding zu nutzen. Und das Gleiche beim Zwischenmenschlichen Kontakt. Wie gesagt, heute hätten wir uns auch im Zoom treffen können. Nein, haben uns in Person hier im Radisson getroffen, weil es einfach schöner ist. Weil Menschen lieben Menschen. Und diese Grundinstinkte sind 300.000 Jahre an Evolution, die unser Hirn mitgemacht hat, im non-digitalen Zeitalter. Wir können glauben, innerhalb von 10, 20 Jahren wird das Digitale diese ganze Urinstinkte umschreiben. Ja, die Technologien verändern das Gehirn, aber das sind nicht diese Grundbedürfnisse, wie wir lieben, wie wir Angst haben, wie wir Freundschaften schließen. Das wird noch lange nicht im Grundkern geändert von der KI. Es wird Impact geben, da schreibe ich auch in der Bilanz aktiv immer wieder meine Kolumnen dazu, es kam gerade letztes Wochenende an in der NZZ. Aber, also, ich finde wir... machen einen Fehler, wenn wir zu sehr in diesen Terminator-Szenarien denken und diesen ganz großen Arbeitslosigkeitsszenarien, statt uns zu überlegen, was ist ein KI-Algorithmus eigentlich? Es ist ein Machine Learning Algorithmus, der innerhalb von Daten Muster sucht, mit denen er drei Dinge macht. Er sagt dir die Zukunft voraus, probabilistisch, also es ist nie eine Kristallkugel, aber es ist eine Wahrscheinlichkeitsverteilung, wo die Welt hingeht, oder? Da kannst du investieren damit, kannst du Entscheidungen treffen, du als Mensch musst die Entscheidung treffen und dafür gerade stehen. Der Algorithmus kann ja Sparing Partner dienen. Wenn ich ein Business Investment machen möchte, spreche ich mal meine Hypothesen rein, meine Annahmen und dann sage ich, hey sag mal bitte fünf Denkfehler, die ich gerade gemacht habe, weil ich zu euphorisch war. Dann kommt das zurück. Kann ich als Mensch entscheiden, nehme ich das an oder ziehe ich es denn noch durch, oder? Vielleicht aber zwei Millionen Schaden erspart. Und das dritte ist halt KI als etwas, was mir Arbeit abnimmt, als Assistent, die ich nicht selber machen möchte, oder? Arbeit, die ... ich vielleicht gar nicht so mag, damit ich die Zeit zurückkriege, mich zu fokussieren auf die Dinge, die ich gut kann. Wenn man KI einfach als das sieht, als ein Auslagerungstool, als ein Sparingpartner und als ein Zukunftsprognosemodell, dann verliert es vieles von der Mystik. Das hoffe ich auch. Das hoffe ich Und was ich Ihnen sage ist, statt uns von den super terminator Szenarien fängschen zu lassen, lasst uns das sehen, was es ist. Ich bin seit 10 Jahren im Gebärdbrich. Es diese drei Gebiete, die es abdeckt. Und lasst uns überlegen, welchen Traum von mir, welche Passion, welches Herzblut von mir kann ich mit diesen drei Möglichkeiten in die Welt bringen. Weil das werden die Maschinen uns nie nehmen. Herzblut. Es liegt schon im Wort, sie haben weder Herz noch Blut. Das Herzblut, die Passion, die bleibt beim Menschen. Und so behaupte ich auch immer, dass ein Zeitalter der KI, ein Zeitalter der Philosophie sein wird. Weil wenn die Algorithmen theoretisch immer mehr Arbeit abnehmen können von uns und wir so immer mehr Freizeit haben, dann hast du aber in der Menschheitsgeschichte immer so gehabt, dass wenn der Mensch mehr Zeit hat, er irgendwelchen Unfug erfindet, die Zeit wieder totzuschlagen. Man könnte gar meinen, der Mensch ist sehr schlecht darin, mal in der Stille mit sich selber im Reinen zu sein. Jetzt weisst du auch, wieso mein Buch über das Gehirn und die Zukunft der Welt nie wieder sinnlos heißt. Ich glaube, die Sinnesfrage, die Frage nach dem, was mache ich denn jetzt in dieser Maschinenwelt mit der Mehrproduktivität? ich plötzlich eigentlich dank den Maschinen so viel Zeit freigelte, mich zu verwirklichen. Scheiben! Jetzt muss ich mich mal fragen, was möchte ich mich eigentlich verwirklichen? Und ich glaube, ist es dann angenehmer für die Leute, in diesen Doomsday-Szenarien zu verlieren, statt mal hinzuschauen und zu fragen, hey, wofür könnte ich die Dinge eigentlich nutzen? Und wenn man die plötzlich als Freunde ansieht, die mit einem gemeinsam die eigenen Visionen, Gedanken, Ideen einfacher in die Welt übersetzen lassen, dann finden wir doch diese Algorithmen super cool, trotz all der Risiken, die es gibt. Aber die sollte man ernst nehmen. Aber momentan die Diskussion ist einfach 95 % was kann schief gehen und 5 % was könnte man tolles machen. Und ich finde das sollte man ein bisschen auswiegen. Ich muss noch ein bisschen bei Start-ups die Vision ist da und dann die Realität, die verzwirkelt sich ein paar Jahre. genau, ich habe eben meinen Weg Neurofwissenschaften in dieser Technologiewelt, Amazon, Google, da war ich das World Economic Forum tätig, in dem geopolitischen Bereich, und habe irgendwann gemerkt, ich möchte etwas umsetzen, wo ich auch wirklich Impact haben kann. Also nicht theoretisch, sondern wirklich materiell. Und da habe ich gemerkt, das kann ich eigentlich. Neure Wissenschaft, Mental Health, Psychologie, das war Technologie. Und so bauen wir heute in der Ukraine eine Plattform auf, spezifisch für Veteranen, die nach dem Einsatz zurückkommen, diese durch ein hochpersonalisiertes Training zu unterstützen, dass sie ihre PTBS, diese Flashbacks, PTSD, weniger bis hoffentlich gar nicht entwickeln. Weil ich habe mir das im geoblitischen Umfeld gemerkt, dass eine der größten Katastrophen ist, die auf Europa zukommt. die fast keiner auf dem Schirm hat, nämlich dass die Ukraine als Land im Krieg ist und dass sehr tiefe Traumata in die Familien, die Kinder gefressen werden. Und wir glauben, dass nach dem Krieg der Wiederaufbau kommt. Aber weisst du, Wiederaufbau geschieht nicht, indem man Gebäude hinstellt, sondern indem Menschen die Hoffnung haben, welche diese Gebäude mit Leben füllen. Wenn fit ist, ist die Person leistungsfähiger, dann gibt es mehr ökonomischen Anstieg. Wenn die Person gebrochen ist oder vielleicht auch gar nicht mehr arbeiten kann, weil sie dermaßen traumatisiert ist, dann fällt das im Arbeitsprozess. Und gleichzeitig auch militärpolitisch, wieso ich auch oft bei NATO und Brüssel diesen Unterstützung anfrage für das Projekt, ist, wenn wir auch Ukraine als eine Festung Europas sehen, die uns gegen Osten hin abschützt. haben wir auch nur schon rein militärtechnisch ein sehr grosses Interesse zu schauen, dass die Menschen dort mental gesund sind und abschreckend wirken gegen Osten. Und für mich ist dadurch Mental Resilience eine unverhandelbare humanitäre, ökonomische und militärstrategische Priorität, die derzeit komplett vergessen geht in Europa. Ja, und natürlich auch, das ist mal wenn du in Stadt bist, natürlich hast du die Front, wo Menschen hingehen und auf Minen treten und ein Beineck verlieren, oder Menschen, die von einer Drohne irgendwie den halben Unterleib verlieren und so Sachen. Also ganz schlimme Szenarien. Menschen, ihren kleinen Bruder verloren haben an der Frontlinie, Menschen, die heiraten wollten, plötzlich ist die Frau tot und so Sachen. Das steckst du nicht einfach so weg, oder? Und dann hast du aber in der Ukraine ein Ex-Soviet-Land, wo mentale Gesundheit doch eher nicht diskutiert wird. Also in der Sowjetz, die Sowjetz haben ja in die Psychiatrie alle gesteckt, die nicht gepasst haben. Also Psychiatrie war so für sie die Ausrede, ach der Typ mag das Regime nicht, ab in die Psychiatrie. Also von dem her, Psychiatrie hat einen sehr, also Psychologie allgemein, hat einen sehr schlechten Ruf dort. Deswegen sagen wir auch Mental Resilience statt Mental Health. In the end ist natürlich mentale Gesundheit, aber wir haben herausgefunden, wenn wir es maskuliner formulieren, im Sinne von, wir trainieren deinen Körper, dass er mit Stress umgehen kann. Wir stärken dein Nervensystem. Wir bauen mental Resilienz auf, kommt das viel besser an. Also wenn wir sagen, ja, wir kommen jetzt und heilen euch hier von Belastungsstörungen, oder? Also das muss man aber auch kulturell irgendwie auch der Sensibilität haben. Ich ich bin halt ins Land rüber gereist, ich habe die Kirche interviewt, NGOs, Militär, Veteranen, Ärztinnen, Politiker, Politikerinnen, ich habe alle durchinterviewt, weil ich gesagt habe, ich habe ein großes Herz für Europa und die Ukraine, aber ich bin kein Ukrainer. Also brauche ich die lokale Kultur, die Religion, die Spiritualität, die Kunst, zu verstehen, wie schreibe ich die Sätze in unserer Plattform, was geht, was geht nicht, was ist wichtig. Und das war schon einer der spannendsten Teile, diese Schnittstelle von Kultur und Psychologie zu verstehen, weil wir alle sind Menschen, wir alle haben ein Gehirn, das heißt, wir haben eine Biologie, die uns ausmacht. Diese Biologie wird aber durch die Kultur und unser Umfeld wieder geformt und so die neurowissenschaftlichen Forschungen, die ich kenne, die oft auch von amerikanischen oder anglosächsischen Samples stammen, mussten wir von Grund auf nochmal neu testen, ob die auffunktionieren in der Ukraine. Und das ist für mich einfach diese Passion, dass wir gleichzeitig seriös wissenschaftlich arbeiten, aber halt auch, also wir kriegen Mails von Familien, die uns danken, dass sie MeinGard nutzen dürfen. Das ist schon unglaublich schönes Gefühl. Fokus, in dieser Welt, in der neuen Welt, Daten sind das neue Öl, aber Fokus ist das neue Gold. Also von dem her Fokus, Fokus, da bin ich jetzt wieder, Fokus beim Arbeiten, Fokus in deinem Privatleben auch, also Fokus auch mal eben, im Dinner abzuhören und schlafen zu dürfen. Fokus im Sinne von, hey, ich könnte fünf Sachen machen, aber ich mache eines richtig. Steve Jobs hat mal gesagt. Erfolgreiche Leute machen sehr vieles sehr gut. Richtig erfolgreiche Leute machen ein Ding extrem gut. Und das sehe ich auch so. Wir sind in der Ukraine, weil wir schon seit letztem Jahr dort sind. Also da war noch vor Iran und all dem. Klar, es ist auch schon genug Brandhärte gegeben in Israel, Gaza, in Afrika. Hätten wir mehr als genug Arbeit gehabt. Es war einfach so, dass ich auch durch die Arbeit beim WEF, meine Kontakt-Farbe irgendwie zugänglich. Also es nicht, dass ich jetzt sage, die Alandern interessieren mich nicht. Ich habe gesagt, ich muss irgendwo anfangen. Dort habe ich den schnellsten Rat gesehen, helfen zu können. Natürlich, längerfristig ist meine Vision, dass wir die weltgrößte mentale Resilienzinfrastruktur für Krisengebiete bauen. Für alle. Dass alle Menschen dran kommen. Ich habe neulich die Familie von Nelson Mandela getroffen, die mich schon gefragt haben, könnte man das auch in Südafrika anwenden für Frauen mit Gewalt oder Sexualtrauma? Ich sage, ja, können wir. Einfach, ich habe limitiertes Funding. Wir sind in der Schnittstelle von Tech-Startup und philanthropisch, oder? Es ist halt sehr schwer, zu raiseen die ganze Zeit, immer wieder. Es geht gut, aber ich muss mich fokussieren. Ich kann nicht leider die ganze Welt aufs Mal angehen. Ich muss ein Gebiet richtig gut machen und wenn das geklappt hat, ein nächstes, ein nächstes, ein nächstes. Nur schon, ich habe von der Kultur gesprochen. Psycho-Mentalgesundheit ist so ein kulturelles Thema. Das ist auch mein großes Kernthema und von dem her, sehe es an dem Spektrum. Du hast Stress, also Cortisol. Du hast Eustress, der gute Stress, der dich vor der Deadline noch die Sachen super schnell fertig machen lässt. Du hast Distress, also Stress der ungesund ist, der auftritt, wenn das zu lange andauert. Du hast Burnout, hast das nächste Level, wenn der Stress so groß geworden ist, dass du deinen Körper runter schleust. Und du hast PTFPS, also die Belastungsstörungen. Wenn du Burnout hast, aber immer noch im Krieg fest sitzt, nicht rauskommt, weil noch ein Jahr lang mit dem Burnout weitermachen musst und dann kriegst du halt richtige Schäden. Ich würde sagen, ist natürlich auch wieder approximativ. Deswegen haben wir auch überlegt uns, dass wir mit Mindguard nach den Kriegsgebieten, wahrscheinlich auch etwas hier in der nicht-kriegsversehrten Welt, etwa für Burnout machen können. Weil wenn es klappt für die PTSD, klappt es sicher auch für die anderen Belastungen. Und ich meine also, großen Themen, als Speaker, als Autor, sind ja gerade, auch als Entrepreneur jetzt, ich möchte Technologie fürs Gute nutzen, wenn ich die Leute aber auch warne, wie die Technologie uns überfordert und mental nicht gut tut. Und dass wir da einen Mittelweg finden, wo wir die Geschenke, dieses zweite Feuer vom Prometheor ist, wo wir diese neue Renaissance einleiten können, dank diesen vorgeschrittenen Systemen auf der Forschung, auf unserer auf unsere mathematischen Lösungen. Schau mal vor, wir da für Quantensprünge in der Menschheitssituation hinkriegen können, wenn wir aber die Philosophie, die Kultur und unsere mentale Souveränität nicht opfern. Weil nur kultureller Vorsprung und wissenschaftlicher, ohne dass das Herz nachkommt, da bringt der gar nichts. Und das ist so ein bisschen mein Appell. Wir kriegen eine zweite Renaissance hin, in Europa speziell, wenn wir die Technologie nutzen, die Produktivität dort zu erhöhen, wo wir sie wollen, nämlich in der Krebsforschung. in den Unternehmen und so weiter, uns aber gleichzeitig darin üben, in uns selbst, wie der philosophischen Frieden zu finden, aber auch den Fokus und das Gehirn nicht vergessen und das, was uns ausmacht, die Natur. Wir sind 300.000 Jahre lang in der Natur groß geworden, jetzt 20, 30, 40 Jahre lang im Digitalen. Unsere Wurzeln sind in der Natur, wir sollten diese Biologie nicht vergessen. Und deswegen behaupte ich auch immer, dass Erfolg im Zeitalter von KI ist keine Frage von Technologie, sondern von Neurobiologie. Die Technologie kannst du einkaufen. Die Neurobiologie, das musst du trainieren. Das ist die harte Arbeit. Ich bin da ein bisschen gespalten im Sinne von, Innovation hat für ein Unternehmen drei Vorteile. Erstens, du kannst was super Cooles herausfinden, was dir intern Zeit spart. Super Cool, oder irgendwas Cooles macht, und dann sind alle Leute glücklich intern. Zweitens, wenn du halt dein eigenes Modell trainiert hast, kannst du plötzlich ein neues Geschäftsfeld erschließen damit und eine ganz neue Firma werden. Amazon war ja ursprünglich ein Online-Buchladen, wurde ein globales Logistik-Imperium. Und dann hatten die so viele Excel-Sheets am Rumpf liegen über Buchpreise und Blumenpreise und Schuhpreise, das sind eine zentralisierte Ablage, die Cloud genutzt haben. Und dann die geniale Idee, wenn das so gut funktioniert, wieso verkaufen wir es nicht auch an andere Firmen. Und heute machen sie mehr Geld mit der Cloud als mit dem ganzen Logistikbusiness. Und das ist halt so, das könnte eigentlich in kleineren Rahmen jeder Firma, jede Firma könnte sich überlegen, was mache ich heute schon richtig gut, welchen Prozess habe ich gemeistert, welches Tool aufgebaut. Und kriege ich jetzt mehr davon, wenn ich es horte, wie ein Drache seinen Schatz hortet oder wenn ich es verkaufe als Lizent an andere Firmen. Und der dritte Punkt von Innovationsarbeit, die eben leider oft vergessen geht. Innovation, das gibt uns auch wunderbare Dopaminstöße im Gehirn, weil Lernen triggert unser Dopamin. Also Lernen gibt uns dieses Glückgefühl und diesen deepen Fokus, also dieser Flow zustande, in dem du am Arbeiten bist und nur so... Und weißt du, was faszinierend ist? Hast du jemals, wenn du in diesem Flow warst, das Verlangen gehabt, dein Handy zu prüfen oder zu snacken oder sonst etwas? Nein. Nein, siehst du? Und das ist das Gehirn, wir wollen diese Dopaminstöße, wir wollen diese Kicks, aber entweder holst du sie halt aus der Arbeit oder du holst sie aus der Ablenkung. Und wenn wir Arbeit mehr so gestalten, dass Menschen innovativ, experimentell, sich entfaltend sein können, dann kriegen sie diese ganzen Stöße aus der Arbeit und sind weniger am Handy beim Arbeiten. Also nur schon volkswirtschaftlich für die Firma, buchhalterisch, macht es halt einfach, hat psychologiereale wirtschaftliche Konsequenzen. Und deshalb dieses Ding, wo ich halt so bin, ja, man muss nicht alles selber bauen, man kann sich ein Ökosystem einschließen. Ich finde aber, diese Entwicklungsreise an sich, die gibt nur schon durch die menschliche Motivation, dieses Ausprobieren, dann eben am Schluss eventuell sogar die Früchte ernten zu dürfen und dann seinen eigenen Amazon Cloud in kleinen Rahmen in seiner Branche verkaufen zu können. Das ist schon super. Ich würde sagen, der Mittelweg für mich ist nicht einfach alles aus Amerika einkaufen und sagen, ja, das ist gemacht, mehr gebe ich KI nicht an, sondern vielleicht innerhalb der eigenen Branche auch schauen, wo kann man Kollaborationen machen, Datengrundlagen zusammenlegen, wo kann man gemeinsame Infrastruktur schaffen, wo man vielleicht auch als Branche weiterkommt gemeinsam. Also da bin ich großer Fan davon. Ich glaube, alles nur einkaufen von den etablierten Player, da geht ein bisschen dieses experimenteller verloren, was ich glaube intrinsisch wert hat, weil es eben den Menschen auch wieder Spaß an der Arbeit gibt, die heute noch leider oft flöten geht. Ich hab das Dopamin-Erges-Füren Ja, Und dann hast du im Gehirn genug zu tun, dass du nicht in die Ablenkung flüchten musst. Das Gehirn ist ein schlecht mit innerer Ruhe. Entweder lernst du innere Ruhe oder du lernst dein Gehirn, busy zu machen mit guten Sachen. Mit Lernen, mit Sport, mit irgendwas, was dir Stimulation gibt, aber im Guten. Das ist das Ding. glaube, das ist Antwort auf die Tech-Welt. mich ist Philosophie, zu wissen, will ich. KI skaliert Prozesse. nicht weiß, was ich eigentlich skalieren will, habe ich ein Prozessproblem. Wenn ich aber nicht weiß, wofür ich es mache, habe ich ein Ziel oder Philosophieproblem. Je nachdem, ob es ein Business Ziel ist oder ein eigenes Ziel. Diese philosophischen, strategischen Fragen, das wird einen unglaublichen Druck auf Leadership in Zukunft geben, was auch gut ist. Leader müssen sich viel mehr beweisen als je zuvor, dass sie zukunftsfähig sind. Mittelmaß geht nicht mehr. Und zum anderen, aber wird fundamental wichtig sein, diese Fähigkeit in den Fokus zu kommen. Fokus kann entweder heißen, ich kriege Ruhe und sage bewusst nein zu Sachen oder man ist so Durazellhäschen wie ich und macht dann halt 300 Sachen, aber man sucht sich die Sachen aus, wo man wirklich drin aufgeht und dann halt eben nicht sich in dieser Ablenkung pflüchten muss. Und das ist ja genau worüber ich meine Bücher schreibe. was du Oliver, wenn Leute Bücher über Fokus, Neurowissenschaft, Dopaminabhängigkeiten, gebrochene Deep Focus Windows... Wenn Leute Bücher überschreiben, da haben sie selbst eine Reise hinter sich, wo sie mit diesen Sachen gekämpft haben. Na ja, so viel Stolz hab ich noch. Siehst du, das ist ein wichtiger Punkt. Ich hätte K.I. machen können, aber ich bin sicher, wäre nicht authentisch geworden, wäre nicht meine Sprache gewesen, es Durchschnitt gewesen, nicht Benjamin's Werk, oder? Und zweitens, was wäre das für ein Verrat an mir selbst, wenn ich ein Buch über mich selbst, meine Wege raus... Also mein Buch ist ja, ich bleibe nicht ganz selbst, wie Sachen ich in Griff habe, und erkläre dann die Neuroforschung dahinter und gebe den Leser pragmatische Tipps, wie sie da rauskommen, oder? Also für Leute, die sich gerne... ihre Top-Produktivität erreichen möchten, Focus, Well-being in der modernen technischen Welt, das ist ein gutes Buch. Das Ding ist aber, wenn ich so ein Buch schreibe, dann ist das doch auch eine eigene Reise durch mein Innenleben und meine Emotionen. Und das möchte ich doch wirklich mir auch selber verraten, das an der KI abzugeben. Und das ist wieder der Punkt, ich vorgemacht habe. Wir werden irgendwann alles digitalisieren können, was wir wollen. Wir werden dahin kommen, geben ihm genug Zeit und wir schaffen das. Aber der Mensch muss sagen, wo ist Schluss? Und wo möchte ich eben bewusst entschleunigen? und offline sein. Und heute, wenn diese Debatte nicht gefällt ist, Menschen tun alle so, als ob ihre innere Unzufriedenheit das Problem der Technologie wäre. Aber weisst du, es ist immer noch unsere Entscheidung, ob wir Instagram nicht aufmachen. Ja genau, das wäre das Ziel. Und ein paar Leute meinen, ich diesen Satz sage, dass ich eben meine Kaive zum Terminator... Nee, das ist heute schon der Fall. Wenn du 1 Uhr morgens an deinem Handy bist und diese Reels durchstehst und weiter scrollst und weiter deinen Dopamin feuert und feuert und du machst einfach weiter, bist du da wirklich noch Mensch? Bist du noch bewusst anwesend? Das ist nur noch Instinkt, das ist nur noch Automatismus, uralte Genetik. die uns Dopaminstöße aufgrund von Informationen gibt. Weisst du, Lestern ist evolutionär eigentlich was Gutes, weil Lestern, wir wollten das in der alten Welt, in der Steinzeit, wir wollten wissen, in welchem Stamm kann ich vertrauen, wo sind die guten Fürchter, wo könnten Tiger sein, oder? Also Informationen sind überlebenswichtig, als gibt das Gehirn uns Dopamin-Kicks für Informationen. Und was sind diese Social Media Reels mehr als unnütze Informationen, manchmal nützliche, die uns 1.00 morgens in die Augen schließen, unser Gehirn auf Hochleistung bringen, den Schlaf ruinieren? In diesem Moment, wo wir hier an diesem Stroomscrolling sind, schaut euch mal die Zuschauer selber beim Denken zu. Seid ihr noch anwesend oder ist das nur noch Automatismus? Und das meine ich damit. Das je mehr wir Technologien ohne bewusste Kontrolle nutzen, desto mehr werden wir selbst ein Roboter. Weil du seit Sigmund Freund spätestens wissen, wer das Geheirat einen bewussten und unterbewussten Teil. Modern nennen wir das System One und System Two nach Kahnemann. Es gibt noch ganz andere. Begriffe, aber die Grund-, die Zahlen variieren. Ein paar Leute sagen, 10 % sind bewusst, andere sagen 4%. Lass uns nicht an den Zahn auffängen. Was wir wissen, ist, der kleinste Teil des Gehirns ist bewusst. Der größte Teil ist Automatismus, das überhaupt kein Problem ist. Das ist ein sehr effizientes System, eben noch die beste Kategorie der Welt. wie eine Energie-Effizienteste, Aber wenn wir diesen bewussten Teil nicht nutzen, dann gehen wir den Automatismus über. Und egal welche Zahl du jetzt nimmst, lass uns sagen, 4 % bewusst 96 unterwusst, lass uns 10, 90 sagen, was auch immer, 90 % was wir sind, ist ein Roboter, ist nur Instinkt, Gewohnheit, Habitus, der sich ausdrückt in der Welt. Und 10 % stellen wir weichen und entscheiden. Und vielleicht sind deswegen uns die Maschinen oft nicht so geheuer, weil sie uns zu viele unangenehme Fragen aufstellen, wer wir denn eigentlich sind, wenn so vieles an uns fast schon Maschine ist und die Maschine uns anfängt in allem zu übertreffen. Nein, wird super. Nein, es kommt super. müssen die Risiken... Also was sind die Risiken? Die Risiken sind KI-Militär. Das ist eine Schnapsidee, hätte niemals passieren dürfen. USA, China halten sich natürlich nicht an solche Sachen, der das Schiff besailt. Oder, weil ich in Ukraine bin, bin ich mich da immer auch immer verstecken von diesen KI-optimierten Drohnen und so weiter, von der russischen Seite. Also das Militär-KI, das war keine gute Idee, ist jetzt so. Jetzt... Ich sehe aber nicht, dass das ein Terminator-Szenario gibt. Sehe ich nicht. Was ich sehe... ist, dass wir das sehr ernst nehmen müssen, die militärische Seite, dass wir sehr ernst nehmen müssen, weniger Terminator, sondern die Matrix, die Abstumpfung, ich werde nicht Verblödung sagen, das wäre unfreundlich, aber die Abstumpfung unseres Gehirns aufgrund von zu viel Technologie gibt es, die erste Studie aus dem MRT, die in diese Richtung deuten, das sind die grossen Gefahren. Und Arbeitslosigkeit ist jetzt reshuffling, yes. Die drei nehme ich allerernst. Deepfakes gibt es auch noch, yes. Anerkenn ich, sollte man lösen, let's go. Wir haben letztes Jahr meiner Familie einen Menschen im Alter von 29 verloren, kleinen Bruder meiner Frau, und an den Krebs. Und die Ärzte konnten nach langen Behandlungen nichts tun. Wenn wir uns jetzt überlegen, dass wir in eine Welt kommen, wo wir diese hyperintelligenten Machine Learning Algorithmen auf medizinischer Daten legen, wo wir rausfinden auf zellulärer Ebene, was genau Krebs ist, wie es funktioniert, und die KI dann selber anfängt, die molekulare Struktur zu bauen von Medikamenten gegen Krebs, Alzheimer, Demenz und so weiter. sehe ich es sehr schwer, mich nicht auf die Zukunft zu freuen. Wenn wir eine KI kriegen, die zum Beispiel mit uns gemeinsam, der Ukraine jetzt, ja, wir haben zu wenige Psychologen und Psychologinnen überhaupt, diese Traumatapelle aufzufüllen. Wir sagen nicht, KI ist besser als der Mensch. Wo der Mensch fehlt, ist es die zweitbeste Option, die beste, wenn halt der Mensch fehlt. Und deswegen, sie kann uns helfen. Wir haben Fachkräftemangel überall. Bis die KI überhaupt so weit ist, dass sie Leute ersetzen kann, wir erstmal den ganzen Fachkräftemangel ausgleichen. Und ich glaube... Das ist, Leute oft übersehen in dieser Welt, dass wir Menschen immer noch menschliche Welten bauen. Wir haben Bedürfnisse, welche die Volkswirtschaft bestimmen und die KI schaffelt jetzt einfach ein bisschen die Karten hin und her, aber sie bricht den Pokertisch nicht. Und sich da auch ein bisschen wieder selbstbewusst fühlen zu dürfen, dass man selbst mit diesen Dingern gemeinsam Projekte umsetzen kann. Dass man plötzlich einfach, hey, ich möchte gerne einen Laden gründen in meinem Dorf. Wie soll ich das machen? Dann gibst du den Anleitung, die KI. Das ist auch schön, so einen Mentor zu haben. Klar, setzt es nicht nur als ein menschlicher Mentor für dich tut, aber wenn man mehr in die Kollaboration mit den Technologien kommt, während man die schlimmen Szenarien proaktiv angeht, aber deswegen nicht ihr riesiges humanitäres Potential absagt, dann sehe ich eine unglaubliche schöne Blütezeit vor uns, die in Wissenschaft, in Humanismus und wenn wir die Philosophie im Griff haben, auch kulturell einen Schritt nach vorne bedeutet. Also ich bleibe... hoch optimistisch und freue mich auf die Zukunft. Vielen Dank. Dankeschön.