speaker-0: Hallo zusammen und willkommen zu einer neuen Folge Before Applaus. Applaus ist das Echo des Erfolgs. Davor stille Stunden, falsche Wege, echte Risiken. Wir erzählen die Geschichten, die niemand sieht, aber alles entscheiden. Before Applaus, heute mit Mr. Digital in der Schweiz, Pascal Kaufmann. Pascal, schön bist du heute da. speaker-1: freue mich. Hallo lieber. speaker-0: Wir kennen uns ja schon viele, Jahre und es war schon eine Es ist eine riesen Ehre, dass ich das endlich geschafft habe, dass du mal zu uns in den Podcast kommst. Bevor Applaus und du hast ja schon so viel Applaus hier in der Schweiz gekriegt. Du bist ja ständig im Fernsehen, ständig in den Medien, weil mit Recht du bist auch wahrscheinlich der innovativste, einer der innovativsten digitalen Menschen hier in der Schweiz. Und heute will ich dich ein bisschen dazu befragen. speaker-1: Hände ich gespannt, ja? Ja. speaker-0: Aber angefangen hat das gar nicht mit der Digitalisierung bei dir, sondern du bist Hirnforscher. speaker-1: Genau, ja. speaker-0: Was ist so interessant bei uns in den Hirnrutschgussler? speaker-1: Das Hirn ist der letzte unentdeckte Kontinent. Du kannst künstliche Herzen bauen, künstliche Hände, man in Amerika und den Mond entdeckt. Das Hirn ist total mystery, man weiss nicht wie das Ding funktioniert. Deshalb ist es super interessant da mal reinzuschauen und zu schauen ob man das Hirn knacken kann. speaker-0: ist der Prankhut. speaker-1: Braincode knacken, genau das Prinzip der Intelligenz. Man nimmt ja an, dass das Hirn wahrscheinlich auf Grundlage von ganz einfachen Regeln funktioniert. Wenn du die verstehst, kannst du Hirn bauen. Bisschen wie beim Flugzeug. Die brauchten ein paar tausend Jahre, bis man das gefunden hat. Nur dieses gewölbte Tragfläche, da kannst du Flugzeuge bauen. Und so eine Art Flügelprofil im Hirn gibt es wahrscheinlich immer auch. Das suchen wir. speaker-0: Das suchst du, das suchst du ja schon viele Jahre. Und du redest über künstliche Intelligenz, du redest aber auch über menschliche Intelligenz. Eigentlich ist doch das Hirn viel spannender und interessanter als Technologien, oder? speaker-1: Ja, wenn du mir sagst, ein Vogel sei doch interessant als ein Flugzeug. Ein Vogel, das was legt, Eier und Paar Näschen und so. Aber ich will doch einfach von A nach B fliegen. Dann finde ich das Flugzeug immer wieder bisschen cooler. Und so ist es mit diesem Hirn versus Künstliche Intelligenz. Das Hirn macht nicht so richtig das, was du wirklich willst. Während deine Maschine genau das macht, was du möchtest. Und das finde ich eben Künstliche Intelligenz mega interessant. speaker-0: Mensch, du sagst jetzt Maschine, Mensch versus Maschine, war früher. Heute, paar Jahre später, muss man ja eigentlich sagen Mensch und Maschine. Weil es verschmilzt alles miteinander. Und wir arbeiten täglich mit der KI, wir arbeiten täglich mit digitalen Produkten, wir arbeiten täglich mit Robotik etc. Es verschmilzt alles miteinander. Wie siehst du das? Erstens mal vom wirtschaftlichen Standpunkt aus, weil die Ökonomie ist ja auch ein wichtiger Punkt dabei. Und B, wie können wir das richtig nutzen? Wie nutzen wir das Zeug eigentlich richtig? speaker-1: Du fragst hier Dinge, das sind die ganz grossen Fragen, die du da anschaust. speaker-0: Die sind wichtig Pascal, weil wir wollen ja auch unseren Teilnehmern etwas zeigen und lernen und unseren Zuschauern vor allen Dingen auch diese ganz großen Fragen, mit denen du dich auch beschäftigt ist. China, USA, wo sind wir in der Schweiz? Wer gewinnt das Wettrennen außer Pascal Kaufmann? speaker-1: Mhm. Es gewinnen alle anderen, außer die Schweizer. Ich komme gerade von einer Generalversammlung, wo ich auch über den Zustand der künstlichen Regenzen in der Schweiz und Europa berichten musste. Und die Geldsummen sind enorm, die die Chinesen und die Amerikaner aufwerfen. Also spricht von Hunderten von Milliarden. Die Mondlandung hat glaube 80 Milliarden gekostet, die Atombombe irgendwie 90 Milliarden. Also muss man vorstellen, diese Geldbeträge, die Schweizer, können das nicht, die Europäer schon gar nicht. Also ist schon die Frage, was machen wir jetzt? Was ist die Strategie vom alten Kontinent Europa? in diesem AI-Sturm. Und ich denke, die Schweiz hat hier eine ganz besondere Rolle. Wir gehören zu den ganz wenigen Ländern in der Welt, die es noch mit diesen Open AI und diesen Samuels zu aufnehmen können, weil wir der Know-How-Hotspot schlechthin sind, weltweit. Das sieht man, das kann man quantifizieren. Wenn immer etwas publiziert wird in der Schweiz, wird das weltweit am meisten referenziert. Also die ETHs, ETH und EPFL publizieren mehr, machen mehr Forschungspublikationen als MIT oder Harvard oder die Chinesen. Und deshalb sind wir einsame Nummer eins, weltweit. Wir sind wie Ricola. Wer hat erfunden? John Schweizer. Aber ich mache nichts draus. Das müssen wir ändern. Und ich meine eben Wirtschaftlichkeit, also wenn ein Hirn irgendeine Rechnoperation ausführen muss, was gibt 5x5, braucht das viel mehr Energie, als wenn ein Server das macht. Ich meine, wenn du den Fußabdruck eines Menschen anschaust, diesen CO2-Abdruck, bis ich mal in die Position komme, mal was zu Kopf zu richten, habe ich schon so viel in der Welt kaputt gemacht, dass das eigentlich viel, viel besser wäre wirtschaftlich, wenn die Maschinen diese Trivialitäten erledigen würden, nicht unter Toll des menschlichen Gehirns. Da gibt es ganz viele Dinge. Du musst mich vielleicht so bisschen noch... musst es bisschen spezifizieren, was du wissen möchtest. Du könnt ja stundenlang darüber zählen. speaker-0: Du sagst AI-Sturm, ich sag AI-Bubble. Platzdioplace irgendwann mal oder müssen wir uns darauf einstellen, dass wir in Zukunft das in unserem Alltag noch viel mehr brauchen? speaker-1: Ich gehöre speaker-0: Es ist eben wichtig, Pascal, du bist der Skeptiker und trotzdem arbeitest du tagtäglich damit. speaker-1: Hallo! AI würde ich mal übersetzen als Amazing Innovation oder KI-Krassination. Das hat so gar nichts mit Intelligenz zu tun, diese Technologien. Ich bin Präsident des Globalen AI Awards. darf vom World Economic Forum, WIF, diesen VIP-Fan verteilen. Und ich frage dann jeweils, so dem ich es auch so weiss, so Jan Löcke und diese Leute, wie viel AI steckt jetzt da drin? Und ich sage mir ins Gesicht, Pascal, nichts AI. Das ist langweilige Statistik, das mir schon seit 30 Jahren. Einfach heute mit schnellerem Computer. Qualitativ ist man noch so viel weit, sind einfach bisschen schneller die Algorithmen. Das ist aber trotzdem mega nützlich, so ein Large-Language-Modell oder so ein GPT. Ich es kann Dinge lösen, das hätte ich nicht für möglich gehalten vor noch drei, vier Jahren. Also enorm beeindruckend diese Large-Language-Modelle, eine Art Vorbote der richtigen Künstlichen Intelligenz. Und deshalb glaube ich eben nicht, dass das irgendeine Bubble ist, sondern ich glaube, mit diesen trivialen statistischen GPT-Technologien kannst du auch den Braincode knacken eines Tages und da wird es dann so richtig interessant. Wenn du dann so die richtige Human-Level-AI hast. Und dann wird sich die Wirkung nochmal total verändern. Also das geht hier nicht mehr weg. Ich glaube nicht, dass das eine Bubble ist. speaker-0: Du glaubst nicht, dass es eine Bubble ist. Aber wer finanziert das Ganze? Weil wenn du KI, LLMs, Large Language Models und so weiter ansprichst, du brauchst ja auch dazu die ganzen Rechenzentren, Datenzentren etc. Das kostet Milliarden, Milliarden. Irgendwann müssen die Firmen doch da auch einen wirtschaftlichen Nutzen daraus ziehen können, die das Ganze bauen oder zur Verfügung stellen. Wie sieht der aus? speaker-1: Ich glaube nicht, dass die LLMS oder die GPTs die Zukunft sind. Ich glaube, Zukunft gehört eben diesen neuartigen Algorithmen, wie das Hirn funktionieren. Das Hirn, brachte eine Tafel Schokolade und das funktioniert, oder? Macht unglaubliche Dinge, die ein Large-Language-Modell so nicht könnte. Also die heutige Analogie, dass in unserem Hirn quasi ein Computer sitze und wir müssen nur ein bisschen grössere Rechencenter bauen, und da wird das Zeug intelligent. Daran glaube ich dann gar nicht. Ich glaube nicht, dass es weise ist, noch grössere Rechencenter zu bauen. Wenn man versteht, was das Prinzip der Intelligenz ist, braucht es wahrscheinlich keine riesen Rechenzentren mehr. Sie werden sagen, es in New York versinkt, drei Meter in Exkrementen, weil man die Kutschen extra poliert. Heute würden Sie sagen, der ganze Planet wird mit Rechenzentren überseiten, muss doch in Weltraum gehen. Bis du dann mal rausfindest, dass Pferde nicht so klar sind, sollst vielleicht ein paar Autos nehmen. Und so ist mit der KI. Wenn man das Prinzip der Intelligenz knackt, braucht es keine grossen Rechenzentren mehr. Du brauchst keine Big Data Algorithmen, sondern Smart Das Hirn funktioniert mit Small Data. Mein kleiner Sohn schaut sich einmal eine Katze an, knuddelt die Katze ein bisschen und weiss, wie viel Katze es Du brauchst keine 300 Millionen Bilder von Katzen. Und deshalb glaube ich eben, dass das mit diesen NLMs ist zwar super interessant, aber sicher nicht nachhaltig. Und die Zukunft wird ganz sicher nicht so sein, dass in der Welt nur noch Rechenzentren umstehen. speaker-0: Naja, wenn du jetzt hier auf die andere Seite vom Flughafen gehst, da wo ich wohne in Nehrach, da werden jetzt gerade wieder zwei, drei neue Rechencenter hingestellt. Die brauchen Erde, die brauchen Platz, die brauchen Strom, die brauchen Wasser zum Kühlen, die brauchen alle möglichen Das heißt, das kostet Geld. Wer bezahlt speaker-1: Also wer bezahlt das? speaker-0: das? Und vor allem, ja, wer bezahlt das? Wer bezahlt das? speaker-1: Du siehst es an den Leuten, normalen Chat-GPT oder Cloud oder so einsetzen. Das wurde vor etwa einer Woche einfach so signifikant teurer. 20-30 % teurer auf einen Tag. Die Leute können ja nicht mehr ohne das. Ich sehe es ja bei mir. Ich kann keinen Brief mehr von Hand schreiben. Ich wüsste gar nicht, wie ich das mit der anderen Reden machen müsste. Ich nutze ja nur noch Large-Lengage-Modelle. Und wenn du mir sagst, dass Züge kostet doppelt so viel, dann zahle ich halt doppelt so viel. Also das ist derart nützlich, dass man total süchtig ist. speaker-0: Du hast gerade drüber gesprochen, du hast einen kleinen Sohn. Der ist jetzt vier Jahre alt und speaker-1: Ich jetzt eine 5 gewonnen. speaker-0: ist gerade fünf geworden. Der wächst ja damit auf. Wir sind jetzt 2026, der ist 2021 geboren. Er er wächst mit, er gehört ja schon zur Generation Beta. Er wächst auf. Er wird das Jahr 2100 erleben, diesen großen Sprung, wo wir nicht mehr erleben werden. Wie wächst er heute bei dir zu Hause aus? Wird speaker-1: Das erste Mal, glaube ich. speaker-0: er nachher nur noch mit Robotern reden oder wird es noch andere Menschen tun? speaker-1: Ich glaube nicht, dass du oder ich diese 2100 nicht erleben würden. Ich glaube ja, dass wenn man den Braincode knackt und die Forschung ein bisschen akzeleriert, dass man ganz viel anderes auch noch akzelerieren wird. Zum Beispiel auch dieses ganze Long-Givity-Thema, wie funktioniert es mit der DNA und so. Es ist nicht auszuschliessen, dass wir sogar diesen Alterscode auch noch knacken können. Mein kleiner Sohn wächst auch mit Robotern. Seit drei Jahren haben wir zu Hause humanoidere Roboter. Und dummerweise findet er die jetzt langsam. Also während andere Kinder oder Erwachsene auf die abfahren, sagt du, du Pascal, bring was Neues, Also für den ist das ein normaler Alltag und ja, ich denke, ist darauf vorbereitet, dass die eine wichtige Rolle in seinem Leben speaker-0: Und er ist jeden Tag damit beschäftigt zu Hause. speaker-1: Ich habe ihn gestern in einer Kinderzoo in Rapperswil Dort haben wir Roboter in den Gehegen präsentiert. Es ist ja auch eine Art neue Spezies. Wenn wir jetzt Alien hätten, würden wir sie wahrscheinlich so besichtigen können. Und Karl-Ariel hat dann sofort herausgefunden, diese Steinböcke, worin wir Roboter versteckt haben, gar nicht echt sind. Und wir haben dann diese Roboter-Steinböcke zusammen mit den normalen Geissen und Böcken und so. Und die haben sich toll zurechtgefunden, ausser die Pferde. Die Pferde waren ein bisschen scheu. Wie bei Terminator übrigens, haben Hunde angeschlagen, als das wirklich Roboter waren. Wir haben im Kinderzoo Rapperschwil versucht, Roboter in die Gehege rein zu tun und zu schauen, die Tiere, aber eben auch die Menschen darauf reagieren. Das war super eindrücklich. Mein kleiner Sohn fand das drei Minuten interessant und hat gesagt, das sind ja nur Roboter. Das war es dann schon wieder. speaker-0: Okay, ja gut. Wenn du natürlich so einen Vater zu Hause hast, der den ganzen Tag sich mit nichts anderes beschäftigt als mit KI und Robotern, dann ist das jetzt komm in Davos die Davos Tech Days, Davos Robot Days. Ich meine, wir haben in der Schweiz das Crypto-Valet, jetzt macht ihr daraus das Robot-Valet. Was passiert dort oben in den nächsten Tagen? speaker-1: Die Frage ist ja interessant, weshalb kommen wir Schweizer die modernsten Roboter der ganzen Welt? Und weshalb habe ich als einer der ersten Europäer von chinesischen Unitary CEO eine Romanien-Roboter zugeschickt erhalten? Weil der Chinesen der Amerikaner... Nein, der Chinesen könnte niemals seine chinesische Kampfmaschine hier in der Schweiz verkaufen. Also wenn du hier einen Pflegezentrum hast, dann weisst du nicht, diesem Roboter als Verspionagegeräte hier rumschwirren, oder? Also ist er überhaupt nicht compliant. Und das andere ist auch, wenn so ein Roboter umstürzt mit seinen 30-40 Kilos, dann ist da jemand im Altersheim oder auch ein Kleinkind, ist der nachher schwer verletzt, oder? Also könnte der Chinesen nur seine chinesische Kampfmaschine verkaufen, wenn wir dort diesen Software stacken. rausreisen und vielleicht den Schweizer Softwaresektor dort rein tun. Und die Schweizer, wir sind ja neutral, wir haben ein gutes Renome, wir bauen Trust Technologies. Deshalb sind alle unserer Einladungen in der Welt Schickt die modernsten Roboter nach Davos und zeigt uns mal, was sie so wirklich können. Können die betten, zum Beispiel machen ein Hotel. Können die den Berg draufkratzen. Können die im Pflegezentrum jemandem etwas Nützliches tun. Weil die YouTube Videos schauen immer enorm beeindruckend aus. Aber ich will die mal sehen, in echt. Und dann frage ich dann noch die Bewohner des Altersheims. Lieber ein Mensch oder ein Roboter? speaker-0: Was ist die Antwort? speaker-1: Das haben wir gemacht, sowohl in Meilen als auch in Davos. Wir hatten etwa 300 Bewohnerinnen und Bewohner, die wir überfragt haben nach etwa einer Woche. Die Verteilung ist immer etwa gleich. Ein Drittel sagt sofort einstellen, wir brauchen diesen Roboter. Da hat immer Zeit. Wenn der GPT drauf hat, kann er auch alles beantworten. Ein anderer Drittel hat gesagt, wenn wir nicht so ganz sicher sind, machen wir den Pilot noch ein bisschen weiter. Und der dritte Drittel sagt, lieber nicht, ein Angst. Du hast ja 50 Prozent, die sagen sofort einstellen. Das ist schon beeindruckend, ich. Die wären bereit im Alter zu sein. Und diese Roboter haben auch enorme Geduld. Wenn jemand dement ist oder immer die gleichen Fragen stellt, ein Mensch hat ihn nach dem siebten, achten Mal genug, der Roboter ist immer motiviert. Der erzählt dir, variiert sogar noch ein bisschen und so. Kann auch Schach spielen mit dir, kann Brötchen machen im Kühlschrank. Das ist sehr nutzstiftend dort. speaker-0: Ja, braucht keinen frei, macht keinen Urlaub, kennt kein Wochenende, speaker-1: Ja, genau. speaker-0: keine Arbeitsverträge und Zeitmaschinen und so weiter. Zeitstempel. speaker-1: Vor allem in der Alterspflege kann ich mir diese Maschinen gut vorstellen. Es gibt ja Menschen, sogenannte Nachtwache machen müssen. Die hocken einfach im Gang rum, oder? Zehn Stunden, da passiert nichts. Da könntest auch einen Roboter, Hund hinstellen. Oder eben einen Humanoiden, wenn es sein muss. Auch interessant finde ich die, die du remote steuern kannst. Das Enkelchen oder das Töchterchen ist in den USA. Die Grossmutter sitzt in Davos im Altersheim, die loggt sich ein und kann sich über den Humanoiden einloggen. Man sieht auch Gesicht der Tochter und die kann mit der Grossmutter zusammen die Brötchen machen. Die steuert dann den Roboter zum Kühlschrank, belegt dann die Brötchen mit Schinken und Und sie ist im Gesicht, die Gesichtszüge deiner Desenkens. Und das finde ich enorm interessant, weil sonst würde die nie wahrscheinlich die Grossmutter besuchen. speaker-0: Ist das tatsächlich nicht ein Witz? Also ist das ein Modell, wo man sich, wo man darüber nachdenken muss, gerade in einer Zeit, wo wir sagen, naja, die Babyboomer hören jetzt dann irgendwann auf, es kommen nicht genug junge Leute, die die Ausbildungsberufe eben erlernen wollen. Ist das irgendwann eine Möglichkeit, auch Arbeitskräfte zu ersetzen, einzusparen oder eine zusätzliche Hilfe? speaker-1: Ich bin ja dafür, dass man die Arbeit abschaffen sollte. Jetzt muss man bisschen aufpassen, wenn man das so plakativ sagt. Man sieht es an der Generation Z. Da kann man die 18-, 20-Jährigen sagen, kann ich auch Teilzeit arbeiten? Wie wäre es, wenn von den Malediven aus meinen Mauszeiger remote bewegen würde? Und beide möchte ich gerne mehr lernen. Als ich erste Mal so ein Generation Z vor mir in Recruiting hatte, dachte ich, are you crazy? Kannste ja nicht machen. Aber eigentlich finde ich die noch sympathisch, weil die uns so richtig einen Spiegel ins Gesicht halten sagen, seid ihr doof, ihr lebt hier zu arbeiten. Das gibt wahrscheinlich auch Interessantes auf dieser Welt. Lasst doch die Maschinen arbeiten. Also eigentlich wäre es eine schöne Zukunftsvision zu sagen, ein Mensch arbeitet vielleicht noch ein bis zwei Tage die Woche oder gar nicht. Die Maschinen sollen das Zeugsbiet übernehmen und wenn du wirklich Steine herumtragen willst, dann kannst das machen. Aber du müsstest das nicht machen, oder? Und deshalb glaube ich, solche Roboter sollen uns ganz viel Arbeit aufnehmen, vor allem die repetitiven Routinearbeiten. speaker-0: Ja oder wie Straßenbau oder irgendwas. Diese schweren Berufe. Bankenberatung ist genau ein Thema, oder? Du bist ja auch gerade in dieser ganzen Finanzindustrie gerne da unterwegs. Bankenberatung hast du in der Schweiz und in vielen großen Städten wie Frankfurt. Da du ja auch viele Bankenversicherungen etc. Dort wird... viel gemacht mit künstlicher Intelligenz, mit den Agents und so weiter. Brauchst eigentlich die ganzen Banker noch? Brauchst Du die Reiben noch? speaker-1: Nein, finde nicht. Man muss ein bisschen aufpassen mit so einer pauschalen Aussage. du z.B. meinen Banker anschaust, auch noch im fünften Jahr, kommt er zu mir und sagt, Pascal Kaufmann, darf ich dir einen Kaffee offerieren? Dabei trinke ich keinen Kaffee, sondern irgendwie Ophi oder Syrup oder sowas. Eine Maschine wüsste das. Und auch wenn du die Sozialkompetenz von einem Durchschnittsberater natürlich, wenn du zu den top 1 % gehörst, dann bist du wahrscheinlich einem Roboter vorzuziehen. Aber der Roboter ist ganz sicher besser als der durchschnittliche Versicherungsberater oder unterschiedliche, man grümmt es auch als Arzt. Wenn mein Arzt mit seinen klappigen Fingern und seinem Buch öffnet und sagt, hm, Pascal ist gesund, dann bekomme ich so ein bisschen ein flaues Magengefühl. Kann doch nicht sein, dass ein Mensch mit seinem nackten Hirn hier irgendwelche Entscheidungen fällt. Also eigentlich müssten Maschinen Entscheidungen fällen, Menschen sind da die Fragen zu stellen. Aber ein Mensch mit seinem fehlbaren Hirn, das finde ich viel zu gefährlich. speaker-0: Wie sieht Corporate Switzerland für dich aus, wenn du solche Sachen in Veranstaltungen erzählst oder wenn dich wieder mal die Politik nach Bern einlädt, mit dir solche Sachen zu diskutieren. Schreckt die das lieber ab oder sagen die, super, damit können wir die Zukunft gestalten? speaker-1: Also von wegen erschrecken und so. ich in Shanghai lande mit dem Flugzeug oder wenn ich in der Silicon Valley bin und ich komme in die Schweiz zurück, dann erschrecke ich. Also das ist da wirklich eine ganz andere Art, wie man mit Technologie umgeht und auch wo wir stehen. Ich meine hier haben wir immer noch diese Verbrennungsautos. Ich sage meinem Sohn jeweils, das sind diese Autos, die mit Feuer funktionieren und Rauch und so oder? In Shanghai, wie hörst du? Kein Pieps. Also ist alles total elektrifiziert. Also das ist schon eine andere Welt, sowohl im Sektionellen wie auch in China. Und ja, sollte die Leute viel, mehr erschrecken hier in der Schweiz, finde ich, weil wir sind ja nur noch Abnehmer von irgendwelchen Technologien aus China oder USA. Wenn es Souveränität zum Beispiel geht, haben wir überhaupt keine Chance. Also wenn morgen der Trump sagt, wir stellen hier mal Teams ab oder Microsoft, dann wird hier von diesem Flughafen hier nicht mehr viel funktionieren, oder? Also wir sind total ausgeliefert, weil wir eben nicht vorwärts machen. Und deshalb finde ich, muss man den Schweizerneres richtig ins Gewissen sprechen. Und ich sage immer, es wäre gut, wenn du als Schweizer versuchen würdest, etwas zu bauen, was noch nicht gebaut wurde in China oder im Silicon Valley. Der Gerd Leonhardt, ein guter Kollege von mir, sagt, denkt doch mal die Zukunft, bevor der Kunde überhaupt in diese Zukunft ankommt. Zum Beispiel könnte ich mir vorstellen, aus der Schweiz diese Hörgeräte. Sonova vonak ist Weltmarktführer, oder? Es gibt etwa 25 Prozent aller Menschen, in der Welt, die das von SONOVA im Zürichsee haben, Ohr. Weshalb eigentlich baut man hier nicht ein Swiss GPT rein? Wo jeder Hörbehinderte, übrigens auch jeder Gesunde, das will, einfach mit 1'000 Hirnen gleichzeitig ausgerüstet ist und bei jedem Gespräch hier reingeflüssert bekommt, was jetzt gerade wichtig ist. Da wäre die Schweiz prädestiniert, könnte man so viel bauen. Wir hätten sogar das GPT, hätten sogar das Gehörgerät. Das Einzige, fehlt, ist SONOVA will nichts mehr vorwärts machen. Das ist ein bisschen ein Problem. speaker-0: Das heißt, sind nicht innovativ genug oder sind nicht mutig genug. speaker-1: Uns geht es viel zu gut. Wenn du in Bangladesch in einer Lehmhütte wohnst, dann bist du als Unternehmer, kannst du nur gewinnen. Wenn du in der im Paradies wohnst, hier irgendwo in der Zürich-Serie, wenn du Unternehmer bist, kannst du nur verlieren eigentlich. Reputationsrisiken, vielleicht ist es doch nicht so gut wie das Einmelden oder den Mask. Wir haben überhaupt keinen Antrieb, was zu machen in der Schweiz. Uns geht es derart gut. Das ist Problem. speaker-0: Das ist das Problem. Du bist ja ein Macher. Du bist ja nicht nur einfach ein Denker, sondern du bist ja auch ein Macher. Du hast jetzt Alpine AI gegründet und sagst, ich baue mein eigenes GPT, ich baue mein eigenes Sicherheitsnetz. Ich will nicht, dass meine Kunden die Daten bei Amazon hochladen oder freiwillig gleich alles nach China schicken, sondern ich möchte, dass die Daten meiner Kunden, meiner Partner hier in der Schweiz liegen. Du wirst dafür gefeiert, hier in der Schweiz. Braucht die Schweiz dieses autarges System? Braucht Frankreich ein eigenes autarges System? Braucht Deutschland ein eigenes autarges System? eben zu sagen, wir sind eben nicht abhängig von den Amerikanern oder den Chinesen. speaker-1: Das würde mich fragen, ob die Schweiz ein eigenes Gesundheitssystem oder ein Bildungssystem. Man könnte sich 8 Milliarden Menschen die Hände halten und Kumbaya singen und sagen, wir machen jetzt ein One World-Bildungssystem. Nein, glaube, unseren uralten Hirnen aus der Steinzeit zerfleischen wir uns gegenseitig. Das sind ganz andere Wertvorstellungen, andere Kulturen auch. Wir sind noch nicht so weit, dass wir sagen könnten, einer baut was und alle anderen hinken danach. Diese Large-Length-Spray-Data sind Kulturmaschinen. Wenn du heute fragst, es war glaube ich gestern ein Beispiel in den Medien, jemand hat etwas über Klimaanlage Und dann kam aus dem Silicon Valley LLM, es sind ja alle Idioten, die keine Klimaanlagen nutzen. Das hat nur Vorteile, oder? Und die Europäer hätten das total verschlafen, diese Klimaanlagen überall. Und da habe gesagt, du, aber da gibt es auch Nachteile, oder? Und das ist quasi so die Chat-Ship-It-Antwort, die man bekommt, wenn man etwas über Klimaanlage fragt. Wenn du fragst, zu wem gehört Taiwan, und du fragst, ein chinesisches System. Das heißt, hat schon immer zu China gehört. Diese Large-Language-Modelle definieren eigentlich, was falsch und richtig ist. Wenn du aus der Schweiz heraus etwas fragst, solltest du andere Antworten bekommen als wenn du den Chinesen oder den Amerikanern fragst. Deshalb ist es ganz wichtig, wenn es Kultur und Souveränität geht, wenn uns unsere Werte etwas bedeuten, wir dafür machen für diese Werte. Das heisst, du brauchst ein eigenes GPT, das eine Kulturmaschine, wie ein Gesundheitssystem oder Bildungssystem. Uns zeichnet das eben aus, wie wir ausgebildet werden. oder welche Antworten wir bekommen. Und ja, führt kein anderer Weg vorbei als wir brauchen unser eigenes GPT. speaker-0: Du hast mit Alpine AI deine eigenen Datenbanken, deinen eigenen Flow gebaut. Wie funktioniert das in der Schweiz? speaker-1: Wir nehmen diese großen Open Source Large Language Modelle, die Mistrals, Quains oder Kimmys oder auch aus den USA, und bringen das mal in die Schweiz zum Laufen. Versuchen wir Source kurz und wirklich zu verstehen. Und dann auf unsere Infrastruktur in Zürich oder wo es ist, tun wir diesen Swiss Finish drauf. Also Schweizerdeutsch zum Beispiel, die hiesige Gesetzgebung, gewisse Dinge, man nicht Und dann hast du so eine Art Swiss GPT. Und dann passen wir dieses Swiss GPT aber auch auf Firmen an, also zum Beispiel eine Victorinox oder eine Ems Chemie oder eine Maxon, urschweizerische Firmen eigentlich, die haben natürlich auch internes Wissen, dass sie nicht unbedingt die Welt versenden müssen. Und so hat eigentlich jede Firma ein eigenes GPT auf Grundlage eines Swiss GPT, das aber schon mal die hiesigen Parameter kennt. Und das ist das, was sie im Moment verkaufen, und zwar auch europaweit. speaker-0: Nicht nur in der Schweiz. speaker-1: Nicht nur in der denn auch die Deutschen brauchen ein deutsches GPT, oder die Serben, oder die Italiener auch. speaker-0: Komme wieder zurück zum Hirn, Neuroscience, Neuroforschung und so weiter. Machst das heute noch? speaker-1: Das ich heute noch. Ich habe verschiedene AI-Agenten, die mir jeden Morgen 6 Uhr kommen. accountreintuitivsten Publikationen Bereich Hirnforschung zusammenbringen. Und ich habe gewisse zwei, drei Fragestellungen mit Blick auf das Lab 42, das ich leite in Davos, wo wir jeden Tag auch schauen, ob es irgendwelche Evidenz gibt für diesen Braincode. Und jeden Morgen bin ich super exzited, wenn da wieder was kommt und sage, boah, etwas, was völlig widerspricht dem, was man weiss, musst du das und das das dort lesen. Dann lese ich das dort. speaker-0: War das schon immer dein Berufswunsch als Kind? Berufswunsch? Hirne aufschneiden und lernen und dich mit der digitalen Welt oder in dieser digitalen Welt und in der Zukunft zu leben? speaker-1: Eigentlich interessierte mich schon immer Roboter. Seit ich klein bin, ich als Lego Roboter. Aber denen hat immer etwas gefehlt. Entweder konnte ich nicht sprechen oder konnte ich sich bewegen. Ich war immer total frustriert. Bis ich dann irgendwann gelernt habe, dass der Körper und das Hirn Deshalb interessierte ich mich sehr für das Bodyment, das Zusammenspiel von Hirn und dem Körper. Das habe ich dann bei Professor Rolf Pfeiffer in Zürich gelernt. Dass sehr viel Intelligenz im menschlichen Design eines Körpers steckt. Und dass das Hirn gar nicht so wichtig ist, wie man immer meint, oder für Intelligenz. Man spricht ja auch vom Microbiome, also die kleinen Mikroorganismen, die da überall im Körper rumkriechen. Wenn du das Genmaterial anschaust eines Menschen, dann ist es nur etwa zwei, drei Prozent von Mama und Papa. Die anderen 97 Prozent sind von deinem Umgebung, den küsst du, was isst du, wo bist du aufgewachsen. Und all diese Mikroorganisten haben ziemlich viel Intelligenz, die sie auch in den Körper einbringen. Und das hat mich schon immer fasziniert. das zu knacken. Ihr könnt immer eine Maschine bauen, die mindestens 20er Generation Mensch. speaker-0: Ok, schon als Kind. speaker-1: Ich wusste schon immer, dass ich eines Tages Roboter werden möchte. speaker-0: Roboter im Davos. Jetzt sind 650 oder 600 Robotikexperten, Robotikforscher, Robotikfreaks in Davos. Durch Davos laufen die Roboter, sie helfen in Hotels, wie du es gesagt hast und so weiter. Was ist der wirtschaftliche Nutzen nachher? speaker-1: Wir bauen die erste Robot City. Wir simulieren, wie wäre eine Welt, schon humanoid Roboter gäbe, die überall in den Betrieben arbeiten würden. Wir einen Bäcker, ein Restaurant, verschiedene andere Betriebe, die einfach mal drei, vier Tage einen Roboter bei sich angestellt haben. Ich glaube schon, dass das die Zukunft sein kann, dass Roboter sehr viel übernehmen werden. Das lernen wir, trainieren wir dort, wie das ist. Du kannst dir ausrechnen, wie schwierig es ist, für das Hotelgewerbe Menschen zu motivieren. Genau, sage ich das. Homeoffice ist dann nicht so ganz easy in der Gastronomie. Und Roboter können das auch. Wenn du als Gast aus dem Hotel draußen bist, ob jetzt ein Roboter das Kissen dreht und bisschen weich klopft oder ob das eine menschliche Hand macht, ist mir ein bisschen egal. Im Gegenteil, ich hätte es eigentlich lieber, wenn das ein Roboter machen würde, weil ich das triviale Arbeit finde. Ich finde, ein Mensch ist nicht gebauter gemacht, Routinearbeiten in Gulag zu lösen. Und deshalb glaube ich eben, dass diese Arbeiten eben nicht Menschen ausführen sollten, so eine Maschine. Das ist der wirtschaftliche Gruselnutzen. speaker-0: Die Politik, die wirtschaftlich macht Sinn, die Politik in Bern oder in Berlin, machen die dir die Tür auf oder machen die dir die Tür zu, wenn du mit deinen vielen Ideen kommst? Unterstützen speaker-1: Also ich... speaker-0: sie dich oder sagen sie, der Kaufmann kommt schon wieder die Ecke? Lieber nicht. Erstens will er Kohle und zweitens will er mit seinen Ideen die Kurve. speaker-1: Das eine ist ja, Swiss GPT ist ja auch im Bundesbernen im Einsatz. Deshalb habe ich ein sehr gutes Einvernehmen sowieso mit Bundesbernen. Oder eben auch mit vielen Behörden oder Kantonen in der Schweiz. Ich verstehe mich ausserordentlich gut mit Behörden in Bundesbernen, weil sie das auch sehen. Das sind ja auch gut ausgebildete Menschen, dort sitzen. Die wissen und müssen was tun. Die fragen sich nur, was kann man tun, wenn die anderen 100 oder 1000 Milliarden zur Verfügung haben? wenn wir hier ein paar Millionen oder Milliarden hantieren müssen. Die Frage ist lediglich nach der richtigen Strategie. Ich sage dann jeweils im Bundesbein, Leute, es ist nicht so wichtig, wie fest ihr nach Kartoffeln greibt, als vielmehr, wo man nach Kartoffeln greibt. Und wenn die Leute das Gefühl haben, müssen Rechenzentren bauen und Milliarden ausgeben, ja lass das doch die anderen mal tun. Suchen wir noch hier mal einen schnellen Weg, so richtige EI zu bauen. Und das stösst interessanterweise auf sehr viel Zuspruch. speaker-0: Was ist der wichtige Weg? speaker-1: Der richtige Weg ist, Thema Intelligenz wirklich zu verstehen. Ich glaube, ich bin sehr fest davon überzeugt, dass das Hirn möglich ist, so nachzubauen. Wie es möglich ist, üben Sie einen Vogel. speaker-0: Inklusive den Emotionen und den Rückfragen und so weiter. speaker-1: Das ist heute auch schon so bei GPT. Du fragst etwas und es gibt, ich es einer der grössten Psychiatrien oder Psychologen, diese GPT-Maschinen. Viel mehr Menschen vertrauen sich heute diesen Large-Language-Modellen an als ihre Ärzte, die sowieso keine Zeit haben oder die zum Teil auch wochenlange oder monatelange Wartelisten bis du endlich mal bei einem Psychiater bist. GPT wird heute so viel kommuniziert und er antwortet auch empathisch. Es gibt ja auch Leute, verlieben sich in ihre EI, das sieht man in Japan. Diese Maschinen haben einen enormen Zuspruch. Jetzt musst du die Frage noch mal formulieren. speaker-0: Ich habe immer so, wir haben so bisschen die Sorge, wo wir immer wieder hören, dass die jungen Leute immer vor dem Scrolling Sie sitzen vor JetJPT, vor Co-Pilot, vor J-PT, wie sie alle heißen. Stellen Fragen, kriegen Antworten. Diese ganze Nutzung des ganzen Tages, gerade auch von den jungen Leuten, Pascal, diese ganze Mental Health, ganze mentale Gesundheit, diese Resilienz. in dieses Resilienzsein gegenüber diesen ganzen Systemen und so weiter. Wie kann man das richtig einsetzen, die jungen Leute eben nicht zu überfordern? speaker-1: Die Frage vorhin war, kann man Emotionen nachbauen? Genau. Das ist relativ einfach, so etwas nachzubauen. Was man nicht so einfach nachbauen kann, ist die sogenannte Qualia. Das heisst, wenn ich eine Rose rieche als Mensch, dann spüre ich das und empfinde es subjektiv. Das können Maschinen nicht. Aber Maschinen können so tun, ob. Die können sagen, eine Rose riecht doch so und so. Das können Maschinen relativ gut. Die Frage ist, muss man die Kinder wirklich davon abhalten, von diesen Maschinen? Früher, als man vor ein paar hundert Jahren die Bücher reinführte, sagte man, Menschen schauen nur noch in diese Blätter rein, sie verzerren die Gesichter, sie kapseln sich ab von der Gesellschaft, Bücher sind zu verteufeln. Heute liest man eben ein Buch und nicht GPT oder so. Man findet heute ja Bücher etwas Positives. Eigentlich ist der Mensch nicht süchtig nach GPT, iPhones oder Social Media. Der Mensch ist süchtig nach Austausch, nach zwischenmenschlicher Interaktion. das ist nichts Schlimmes. speaker-0: Das Hirn ermüdet, ermattet und ermüdet. speaker-1: Ja, das hat man auch vor wieviel Jahren gesagt, also etwa 150 Jahren gesagt, dass wenn das Hirn schneller als 30 kmh bewegt wird, als die ersten Züge da gebaut wurden, dann würde das Hirn explodieren. Weil Gott hätte uns Menschen genau so gebaut, dass wir nur Dinge sehen, etwa 30 kmh sonst würden wir schneller rennen können und so. Das hat da nicht gestimmt. Also Kampfjetpiloten können auch mit 2000 kmh durchrasen. Ich zum Beispiel selber habe 6-7 Screens zu Hause. Ich bekomme Platzangst, wenn ich einen einzigen Screen vor mir habe. Das Hirn ist enorm plastisch und kann mit ganz vielen Dezern Muskeln, wenn du den trainierst, kann dein Hirn locker auch mit zehn Screens fertig werden. speaker-0: Ja, dann ist das bei dir daheim ja wie so in einem großen Piloten einscreen neben dem anderen. speaker-1: Du warst auch schon bei mir im Office. Seit über 20 Jahren arbeite ich nur so. Ich habe viele, viele, viele Screens mich herum. Früher hatte ich auch diese Brille. Das speaker-0: ... speaker-1: Problem bei den Brillen ist halt, da bist du dann wirklich abgekapselt. Und das drückt auf die Nase und so. Und dann mit dem Kopf so drehst. Dann ein bisschen verzögert und alles. Dieses ganze Virtual Reality dauert noch ein Weilchen. Aber Augmented Reality, dass man eine Brille hat und es wird gesetzt, der Rolli verstohlt, das und das und das, das finde ich super interessant und nützlich. speaker-0: Kommen wir noch zum Thema Cybersecurity, Cybercrime und so weiter. Diese ganzen Daten, die hier abgesaugt werden, die werden ja auch nicht nur für positive Dinge genutzt. Wie kann praktisch auch das Ganze sichergehalten werden, dass es nicht in die falschen Hände gerät? speaker-1: Also sicher kannst es machen, wenn du es souverän machst. Wenn du heute einfach Mieter bist oder Nutzer von einem Microsoft, dann ist das ganz sicher nicht sicher. Du kannst dich direkt an Trump schicken. Ich sage immer, if you don't pay, then you are the product. Wenn alle Leute so wacker WhatsApp nutzen, dass wir die Milliardenfach genutzt haben, musst du dich nicht wundern, wenn du Tages so erpresst wirst. Und es heisst, du hast bei diesem Chat mit der und der Person das und das gesagt, wir würden das jetzt publik machen. Zahl doch mal so und so viel Geld, dass wir es nicht machen. Du stürzt dich in enormen Abhängigkeiten, wenn du unsichere Korne erlebst. speaker-0: gibt ja keine sicheren Kanäle. speaker-1: Doch in gibt es Trima, das ist ein supersicheres wie WhatsApp, einfach aus der Schweiz. Es gibt einen Swiss-GPT, da muss man auch keinen Chat-GPT einsetzen. Es gibt auch Rechenzentren, die in der Schweiz mit Wasser gespießen werden, Elektrizität aus den Schweizer Alpen. Die Schweiz hat erstaunlicherweise, fast wie jede Technologie, eine autonome Lösung. Außer glaube ich zu Raketen, das haben wir jetzt noch nicht so. Aber sonst sind wir enorm gut aufgestellt, wenn es Souveränität geht. speaker-0: Tatsächlich. Okay, du beschäftigst dich damit jeden Tag mit diesen Themen. speaker-1: Die Weisse kommt ja auch von der Schweiz. Viele Erfindungen, übrigens auch die Lars-Lengen-Modelle GPT, haben irgendwo ihre Wurzeln aus der Schweiz. Google, Zürich, Forschungshauptquartier von Google. Die erste Publikation von JetJet kam von Google. Und dann, wenn du die Leute mal auf diese ersten Publikationen waren das Amerikaner oder nicht? Dann waren das irgendwie 6 Europäer und 2 als Asien. Dann waren keine Amerikaner dabei. Das Deux kommt aus Europa und zu grossen Teilen aus der Schweiz. speaker-0: Warum sind wir nicht mal diejenigen, weltweit mit einem Produkt die Welt erobern? speaker-1: Wir genügen uns! speaker-0: Sind wir zu schlecht in Marketing? Sind wir zu schlecht in Kommunikation? Sind wir zu brav, zu nett gegenüber den Amerikanern, die dann daraus ein Riesengeschäft, das Modell machen? speaker-1: Wir geben uns damit zufrieden, zu erfinden. Das Internet, vieles aus der Genetik, aus der Forma. Es ist eigentlich her, wie man sagen kann, wir haben es gefunden, wir haben es gefunden, Schweizer. Wir müssen es gar nicht nur kommerzialisieren. Habe ich manchmal das Gefühl, oder? Aber ich glaube, die Zeiten ändern sich und es ist wichtig, dass man auch Dinge kommerzialisiert, weil man eben auch bestimmen kann, wer diese Technologie nutzt und wer eben nicht, oder? Und wie gesagt, uns geht es einfach zu gut. Wir haben den Druck gar nicht. An der ETH sagt man Staatswennisch, wir haben es erfunden. Aber der zweite Schritt wäre, noch ein Produkt draus zu machen. Den mache ich leider offenbar zu wenig. speaker-0: Aber es gibt so viele Spin-offs hier an der ETH, die dann eben versuchen, daraus ein Produkt zu machen. Denken die zu wenig groß oder kriegen die zu wenig Geld, größer das Ding zu machen? speaker-1: Ich wage hier mal eine steile These her. Wenn hier irgendjemand was rausfindet, dann redet er, dann redet er, dass es noch vorhin Chat-Shippen gibt, bevor es dann publiziert. Wissen die Amerikaner schon lange, was in diesen Forschungslabor so alles tun hergeht. speaker-0: Das heißt, da drüben sitzen welche, also plakatisch gesehen, die sitzen da drüben und gucken, was hier eingegeben wird und machen daraus das Geschäft. speaker-1: Das war mir ganz sicher. Es ist ein riesen Milliarden-Business. Wenn der Idiot meine allgemeinen Vertragsbringungen akzeptiert, worauf steht, wir dürfen alle deine Daten nutzen und auch ganze IP-Intellectual-Probrik gehört uns, wäre ich mega doof, wenn ich das nicht auch machen würde. Wie Schweizer machen freiwillig den Haken rein und sagen ... Gut, ich muss nichts zahlen. Also, dürft ihr auch alles mit meinen Daten machen. Ich kenne ganz viele Forscher, übrigens auch in Spitälern, übrigens auch in grossen Pharmafirmen, auch in grossen Industriefirmen, die sagen mir hinter vorgehaltenen Ante, ich nutze das einfach. Der Chef merkt es ja gar nicht. Also dort hast du schon mal einen riesen Know-how-Abfluss. Das Zweite ist bei diesen ETHs, wenn du eine Start-up baust, dann überleben die ja auffallend lange in der Schweiz. Weil in der Schweiz gibt es sehr viele reiche Menschen, du kannst sie fast jede Idee irgendwie bewasserhalten. Aber wenn dann mal jemand kommt und ich zahle 10 Millionen für einen Exit, dann finde ich das super. Wir gehen da nicht durch und wollen den 100 Milliarden Konzernen bauen. Also die Exits, die wir in der Schweiz haben, sind meistens sehr sehr klein und meistens sind sowieso die Amerikaner von Beginn weg dabei. Es gab gerade wieder eine Studie, bei wie vielen Schweizer Startups sind das eigentlich Schweizer Aktionäre und wie viele von uns eigentlich amerikanische oder immer mehr asiatische Aktionäre. Bei den wenigsten hast du Schweizer Geld drin. Die meisten Startups, die wir als Schweizer Startups bezeichnen, haben amerikanisches Geld drin. speaker-0: Das heißt, sie sind risikoaffiner. speaker-1: Die haben viel mehr Ausdauer. Heute an meiner GV hatte ich auch einen Schweizer Aktienherr, der glaube ich eher bisschen als Zufall bei mir investierte und der mich fragt schon seit jeder Generalversammlung, kann ich jetzt mein Geld wieder haben? Also weisst du, die Amerikaner sagen mir ins Gesicht, passt keine europäischen Aktienherre, europäische Investoren haben überhaupt keine Geduld. Die wollen nach zwei, drei, vier Jahren mal hier ein Return on Investment sehen und hocken hier auf der Pelle. Wir aus den USA sind vorbereitet, dass das zehn Jahre dauern kann oder sogar noch mehr. Das klingt sehr einfach, aber hat etwas. Dieses Verständnis, dass man einen riesen grossen Exit haben kann, muss aber 20 Jahre warten. So eine SpaceX fehlt in der Schweiz, in Europa. Wir haben dieses Rollmodel gar nicht. Uns fehlen die ganz grossen Exits, wo man sagt, da warte ich jetzt mal noch 10 Jahre und dann gibt es hier den 2 Billionen. Wie viel war die Bewertung von Elon Musk? Wir haben gar keine Rollmodels in Europa für so etwas. speaker-0: Ich habe dir ja schon mal die Frage gestellt, wir haben darüber schon diskutiert, schon 2017 haben wir darüber diskutiert, wir haben ja eine kleine Agentur und so weiter. Wie sieht gerade für so kleine Agentur, Kleinstagenturen wie wir sind, wie sieht so eine Agenturlandschaft, wie sieht die Agentur der Zukunft aus? speaker-1: Du weisst, ich bin ein grosser Fan von Oliver Stoll. Ich würde mich freuen, du einer der modernsten, automatisierendsten, hochtechnologisierendsten Agenturen wärst, die es in der Welt gibt. Du hockst ja hier im Epizenter von EA, hier in Zürich. Es ja so viele Firmen, die das so was von automatisieren könnten. Also ich denke, du solltest automatisieren, was das Zeug sagt. Alles, ein Mensch macht. Du dich genau fragen, ob das eine Maschine machen Wenn du sagst, dass du das Telefonat und diese Emotionen darüber bringst, dann das eine Maschine machen. Du natürlich außergewöhnlich gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das kann man wahrscheinlich auf längere Zeit noch nicht so gut automatisieren. Du einfach viel weniger Menschen für die Besten der Besten. Und wie du richtig gesagt hast, gepaart mit Technologie. Du die wirklich leveragen. Zum Beispiel ein Oliver Stolt LLM. Das, du jetzt hier machst für mich physisch, Du könntest auch ein von dir trainiertes GPT machen. Der weiß alles, was Oliver Stollt auch hat. So eine Alkopie von dir. Der wüsste ziemlich genau, was ich fragen muss. Und du wärst sowas von skalierbar. Du könntest dieses Interview 30 mal gleichzeitig führen. Aber es ist immer dein Oliver Stollt-LLM, das du quasi geprimed, geprivt hast. Sowas könnte zum Beispiel in Zukunft auch möglich sein. speaker-0: Ja gut, aber wir vermitteln ja Persönlichkeiten, Menschen mit Know-how und so weiter für Veranstaltungen, für Kongresse, für Konferenzen. Ich habe diese Frage ja auch anderen schon gestellt und die einen sagen, Olli, musst KI eben, LLMs, KI, du brauchst noch ein Bot, du brauchst noch das und so weiter und so fort. Und die anderen sagen, Olli, mach ein Bild von dir auf die Frontseite der Webseite mit deiner Handynummer, weil die Firmen wollen eben bei dir anrufen und mit dir reden, weil speaker-1: Du! speaker-0: die Empfehlung von dir für ihre Konferenz haben. Ich stehe jedes Mal wieder vor der gleichen Ringe, ich habe und jetzt. speaker-1: Deshalb haben wir auch in Europa und in Schweiz so kleine Firmen. Weil man sagt, der kann nur noch 24 Stunden für seine Kunden da sein und da kannst du ganz genau berechnen, wie viel Umsatz kann diese Oliver Stoltz Firma jemals machen, maximal. Weil ja, alle mit dem Oliver quatschen wollen, oder? speaker-0: Oder wird es ein... speaker-1: Der Amerikaner würde sagen, ich baue hier zehn Roboter, die alle so ausschauen wie Oliver Stolt, oder? Man weiss nicht mal, dass das Roboter sind und dann lässt man die auf die Menschen los. Wir würden sagen, darf man das, soll man das, oder? Ich finde übrigens auch, dass man den Oliver problemlos in einem NLM abbilden könnte, weil du könntest sagen, wenn es das Oliver Stolt NLM übersteht... Da muss es ein wirklich guter Speaker sein. Weil du weisst ganz genau, was du fragen musst, wie du jemanden packen musst und so. Du hast so ein Sensorium, das könntest auch einer Maschine beibringen. Und das ist dann dein Oliver Stoll der etwas niemand sonst hat in der Welt. Aber es wäre einfach viel skalierbarer. Und wenn du noch sagst, ja die Gerüche sind wichtig oder die Vibes und so. Selbst das könntest du machen. Da muss man sich bei dir kurz noch mit deinem Blutprobe abgeben oder in den Haaren oder? Und dann weisst du so wirklich, wie der Visor wie tickt. Das wäre zum Beispiel eine SpeakRage in der Zukunft. speaker-0: Die Speaker Agency in der Zukunft, das wäre doch eine gute Idee, dass wir mal gemeinsam etwas machen, Pascal. speaker-1: Ich würde es mega gerne mit dem Röhrchen speaker-0: Hey, ich danke dir herzlich für deine Zeit. Riesenapplaus. Gibt es irgendwie noch eine Frage von dir? Nein? speaker-1: Gut, ich bin gespannt auf der WOS speaker-0: Ja, ich wünsche dir viel Erfolg für der Bos und dass dann eben dein junger Sohn noch mit richtigen Tieren im Zoo aufparkt. speaker-1: Wer weiß, ja. Danke schön.