speaker-0: Willkommen bei Best Bark Date Ever, dem Podcast von Bark Date. Hier geht es ⁓ echte Begegnungen mit Tierschutzhundchen, berührende Geschichten und darum, was verantwortungsvoller Tierschutz wirklich bedeutet. Bereit fürs beste Date deines Lebens? Dann hör rein! Hallo und herzlich willkommen! Es geht schon wieder los. Ich habe wieder die wundervolle Kamala mir gegenüber sitzen. Hallo, Hallöchen! speaker-1: wie geht es dir? Hallo, hallochen zurück. Sehr, gut. Ich hoffe, auch. speaker-0: Ja, alles super so weit. Ich freue mich heute mit dir über ein sehr schönes Thema zu sprechen. Und im Prinzip ist es so bisschen die Weiterentwicklung von vielen Dingen, über die wir schon gesprochen haben. zwar, passiert denn, wenn es gefunkt hat, wenn alles andere schon gut lief? Also wir haben es jetzt. haben geschafft, dass das Parkdate erfolgreich gelaufen ist. Wir haben es geschafft, dass danach irgendwie alles gepasst hat zwischen den neuen Interessenten und der Anklegestelle. Und jetzt endlich ist der große Tag gekommen und der neue Liebling darf zu Hause einziehen. das ist natürlich waff und du wirst dich sicher da genau dran zurückerinnern mit Tini und ich erinnere mich da mit Luni auch sehr genau dran. Man hat wahnsinnig viel Vorfreude. Man hat aber auch natürlich so ein Gefühl immer so, Gott, kann ich das alles weiß und bin ich perfekt vorbereitet? Hab ich alles, was ich brauche? Wie wird's werden? Etc. Und natürlich können wir nicht alles vorher sagen, aber wir wollen einfach versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen. Zum einen mit unseren persönlichen Erfahrungen, aber vor allen Dingen natürlich auch mit deiner Expektise als Untertrainerin. Vielleicht kannst du zum Anfang noch mal kurz erzählen, wie das damals mit Tilly so war, als sie angekommen ist. speaker-1: Ja, danke. Ich freue mich, dass es irgendwie ein richtig schönes Thema ist. meine, alle Themen sind wichtig, absolut, aber das ist irgendwie, ich weiß nicht, diese Aufregung und diese Freude und die Vorbereitung. Ich muss jetzt schon wieder beide Ohren grinsen, eigentlich, wenn ich mich zurück erinnere, weil das damals auch so schön war und es ja auch so bisschen diese Mischung ist. Als das damals bei Tilly war, die ist jetzt drei Jahre bei uns und ich war so aufgeregt. Ich war so aufgeregt und vor allem so. Also so positiv aufgeregt, aber auch genau das, was du am Anfang gesagt hast, auch diese Nervosität und irgendwie bereitet man sich gut genug vor und macht man alles richtig. ja, mein Freund und ich waren totale Hundeanfänger. Also wir hatten wirklich noch nie einen Hund vorher. Wir sind beide nicht mit Hunden aufgewachsen. Das war alles, alles neu für uns. Und wir haben alles mögliche besorgt und vorher mit dem Tierschutzverein überlegt, was brauchst denn, was brauchst du denn nicht. Und der Tierschutzverein meinte so, nein. Ich brauch eigentlich gar nicht so viel, so ein Körbchen und so und vielleicht ein Wassernöffel nach dem Motto. Und ich hatte so alles direkt in doppelter Ausführung. Ja, es ist einfach, also das war mega, mega schön und aufregend zugleich. Und ich weiß, als der Tag dann gekommen ist, wo wir sie auch abgeholt haben von ihrer Pflegestelle, also ich konnte die Nacht davor tatsächlich nicht schlafen, weil ich dachte so, das wird jetzt alles verändern. Und ja, dann haben wir die Maus abgeholt und hier in ihrem neuen Zuhause. Ja, alles erkunden lassen und die war tatsächlich direkt voll aufgeschlossen. Also hat alles wirklich sich angeguckt, hat alles abgeschnüffelt und so. Was ja auch oft anders aussehen kann, dass die Hunde erst mal nur mit Zeit brauchen, irgendwie auch ⁓ aus der Box zu kommen. Ja, und es war total schön. Es hat bei ihr genau 20 Minuten gebraucht. Dann hat sie sich mit uns auf die Couch gelegt und ist eingeschlafen. Also das war echt zuckerzucker süß, vor allem weil sie bei der Abholung schon direkt Marius gar nicht so cool fand. Also meine Freundin direkt schon so ein bisschen war, ⁓ Gott. Und Marius dachte sich so, ⁓ Scheiße, ey, wie kommt jetzt mal was nach Hause? Aber die beiden waren nach 20 Minuten Herz und eine Seele und die hat erstmal viele, viele Stunden geschlafen und dann ging alles so langsam los mit der Eingewöhnung. speaker-0: Du hast jetzt gerade schon gesagt, dass es auch anders sein kann, dass wir nicht so direkt alles erkunden wollen. Was sind denn so Dinge, worauf ich mich vielleicht einstellen sollte, wenn ich jetzt einen Hund neu adaptiert habe und der das erste Mal mit nach Hause kommt? Beziehungsweise was sind vielleicht auch No-Bows, was sollte ich auf gar keinen Fall in so einer Situation machen? speaker-1: Also erstmal vielleicht noch kurz zum Thema Abholung. Da spricht man sich auch immer mit der Pflegestelle so bisschen ab. Was bringt man mit? in der Regel werden die Hunde in einer Box nach Hause transportiert, einfach weil es der sicherste Weg ist. Gerade wenn man irgendwie ein paar Stunden vielleicht auch fährt und irgendwie den Kofferraum oder die Autotür aufmacht, dass der Hund irgendwie nicht da direkt so rumwuselt durchs Auto. Aber da spricht man sich dann einfach mit der Pflegestelle so ein bisschen ab. Und wenn der Hund dann da ist, ja es gibt viele Hunde, die brauchen einfach ein Moment, anzukommen. Es riecht alles anders, es sind andere Geräusche. Die kriegen ja auch die Hunde mit, die vielleicht im Haushalt leben oder die Kinder oder die Menschen, die ja alle auch so bisschen aufgeregt sind und neugierig zugleich. Und da würde ich wirklich sagen, alles erstmal ganz entspannt angehen. Also es gibt super, super viele Hunde, die einfach Zeit brauchen, ⁓ aufzutauen und da kann man sich selbst auch so ein bisschen... die Nervosität nehmen oder auch sagen, hey, ich mache hier gerade gar nichts falsch, sondern der Hund braucht einfach einen Moment, ⁓ irgendwie in seiner neuen Welt anzukommen, in unser neuen Welt. Und die Zeit sollte man dem Hund auf jeden Fall auch immer geben. speaker-0: So wie du auch sagst, neue Welt, da wir ankommen. Bei unserer Hündin war das auf jeden Fall ein ganz großes Thema, das sie ganz, ganz viel einfach gar nicht kannte. dann ist das natürlich auch erst mal eine massive Überforderung. Und sie war auch tischart offen. Aber zum Beispiel haben wir bei uns in der Wohnung so einen Cap verlegt. und wie sie ganz schlicht laufen konnte. Es war auf jeden Fall ersichtlich, dass es ihr nicht so ganz geheuer ist. es gab tatsächlich auch die Situation, sie war eigentlich sehr aufgeschlossen. Dann kam mein Freund, der auch fürs Kohl's war, ⁓ die Ecke und sie hat sich so erschrocken, dass sie sich erstmal ganz klein gemischt hat und dann halt tatsächlich auch pipi gemacht hat. Weil sie sich, glaube ich, so erschrocken hat und war die erste Zeit auch eher getrennt von uns. Also, wir hatten ihr Körbchen in die Küche gestellt, weil da eben auch Fliesen sind. Für, okay, da kann sie sich am besten irgendwie so bewegen. Ne, wie Futternapf und so. Und da war sie eigentlich die meiste Zeit, die hat sich gar nicht so richtig rausgetraut. Und das kam erst so mit der Zeit. speaker-1: dass ihr alles erkundet, auch mein Strönerwohnen. speaker-0: Ich glaube, sie musste sich erst einen sicheren Hafen aufbauen, bevor sie sich irgendwie so weiter rausgefraut hat. Und ich glaube, das ist schon was, wo man irgendwie auch wahrscheinlich bisschen Geduld mitbringen muss. Absolut. Wenn man eben einen Tierschutzhund hat, das kann sich in die eine und in andere Richtung natürlich immer entwickeln. Also heute ist sie gar nicht mehr so. Aber die erste Zeit war sie schon wirklich sehr, sehr zurückhaltend. speaker-1: Das fällt da, also man darf das halt auch einfach nicht vergessen. Das ist für die Hunde natürlich auch eine krasse Situation. Die leben irgendwie auf einer Pflegestelle. Vielleicht mit anderen Hunden zusammen, sind manchmal irgendwie erst ein paar Wochen dort. Manchmal haben sie da aber auch mehrere Monate gewohnt. Das ist natürlich für die auch erstmal ein Break. So alles riecht anders. Die Leute sprechen anders. Es hört sich alles anders an. So der Boden ist anders. Die die vertrauten Hunde eventuell oder auch die vertrauten Bezugspersonen sind nicht mehr da oder ändern sich. Und da, also ich würde den Leuten wirklich raten, damit ganz, ganz viel Ruhe und Empathie auch dran zu gehen, weil das ist natürlich für den Hund einfach alles, alles, alles neu. Und es gibt Hunde, die total schnell irgendwie auftauen und durch die ganze Wohnung wuseln und an allem schnuppern und auch direkt vielleicht was fressen, Wasser trinken. Es gibt aber auch andere, die erst mal irgendwie vielleicht einen Tag nicht fressen wollen oder auch in die Wohnung machen. Auch das ist ein Thema Stubenreinheit, wo man echt Mit sehr, sehr viel Geduld am Anfang. Man sollte sich da einfach viel Geduld oder ein dickes Fällchen anlegen, sag ich mal, für die erste Zeit mit sehr viel Ruhe und sehr viel Geduld und sehr viel Verständnis. Aber in der Wohnung kann man ja total viel machen. Am Anfang würde ich vielleicht auch mehrere Wassernäpfe, vielleicht auch mehrere Futterplätze einrichten. Alles so Dinge, ⁓ dem Hund auch zu erleichtern, wenn er sagt, ich will erst mal nur im Wohnzimmer sein oder nur mal im Flur. Dann ist er halt erst mal nur da, aber da hat er auch erst mal alles, er braucht. Irgendwie eine Box, wenn er das dann mag, oder ein Körbchen. Auch da sind Hunde ja total unterschiedlich. Manche mögen gerne dieses Höhlenartige, andere überhaupt nicht. Und dass sie einfach eine Möglichkeit haben, erst mal den Bereich, den sie erkunden wollen, sich auch in dem aufhalten zu können, weil sie alles haben, was sie brauchen. Und bei der Situation, die du gerade von Luna geschildert hast, ist halt auch total klar, wenn die den Boden nicht kennen. Man kann den Boden mit Handtüchern auslegen, mit alten Bettelaken. Einfach, dass sie erst mal auf was laufen, wo sie sich vielleicht wohler drauf fühlen am Anfang. Weil das ist ja auch nicht, dass man denkt, ⁓ Gott, Gott. Ja, also Tilly fand das auch komisch und nach einem Tag fand sie es nicht mehr komisch. Das ist auch einfach was, wo die mal kurz umschalten und sagen, ⁓ Gott, aber der Boden fühlt sich jetzt ganz komisch an. Da braucht man keine Sorge haben, weil er jetzt an Tag eins nicht gerne über die Fliesen läuft, dass er das an Tag fünf immer noch nicht macht. Also ich glaube, Geduld ist wirklich bei der Eingewöhnung von der neuen Fellnase Wort Nummer eins. Absolut. speaker-0: Das ist ja auch etwas, was die Pflegestellen bei Bargain Dates immer sehr klar kommunizieren. Was wir auch immer ganz klar sagen, dass man nicht zu viel von den Tieren direkt erwarten kann und soll. Absolut. Ich weiß gar nicht, ob wir jemals rückläufe von Bargain Dates hatten. Auch nicht. speaker-1: Ich weiß es keine Hand mehr aus speaker-0: Man liest das natürlich immer mal wieder in irgendwelchen Gruppen oder bei Instagram von Leuten, die jemand nach Hause nehmen und der macht dann irgendwie vier Teilen hinter der Lada in die Wohnung und dann muss man dann... speaker-1: anfängt dann Sachen kaputt zu machen oder so. also Zerstören ist, glaube ich, ein Riesending. Also Stubenreinheit oder dann zerstören sie irgendwie die Möbel oder kratzen an den Wänden oder so. Das sind halt Sachen, die auch passieren können. Aber viele Dinge kannst du auch einfach präventiv machen. Also wie gesagt, es gibt ja diese Welpenunterlagen, diese saugfähigen, die würde ich einfach, würde ich mir erst mal meine Wohnung mit auslegen. Von vorne bis hinten überall, wo man weiß, wo der Hund ist. Im Zweifel vielleicht auch sagen, okay, Unsere Wohnung hat irgendwie, weiß ich nicht, 70 Quadratmeter und wir haben drei Zimmer. Vielleicht ist dann erst mal nur das Wohnzimmer der Flur und die Küche interessant für den Hund und die anderen Räume macht man halt zu am Anfang, ⁓ dem Hund auch vielleicht irgendwie das Ganze so ein bisschen zu erleichtern und den nicht unbedingt zu überfordern. Wo man sagt, hey, guck mal, hier ist jetzt so eine kleine Spur aus Handtüchern, auf denen kann sie laufen. Z.B. wird da halt mal draufgepinkelt. Oder wenn man merkt, das ist ein Hund, der einfach probiert auch über das Kauen oder über das Dann Möbel zerstören, irgendwie Stress auch abzubauen, dann bietet man dem Hund halt ein Alternativ an, Kauspielzeug, Kausnacks, eine Schleckmatte. Alles, was man so findet, ⁓ dem Hund irgendwie ein Ventil geben zu können, wenn er dann probiert, sowas sein Stress auch abzubauen. speaker-0: das total guter hin weiß, da vielleicht auch nochmal, weil du das am Anfang noch angesprochen hattest und wir sagen gleich auch nochmal ein bisschen was dazu, was man wirklich am Anfang braucht. Ich weiß, dass ich damals gedacht habe, okay, ich brauche jetzt schon mal irgendwie alles Mögliche an Spielzeug und muss das besorgen. Ich habe dann mit dem Verein, der den nun vermittelt hat, gesprochen, die meinen, rühre ich erstmal gar nichts und gucke erstmal. Und ich glaube, das ist tatsächlich auch der beste Punkt. Weil, wie du sagst, jeder Hund ist unterschiedlich. Und das ergibt sich natürlich auch mit der Zeit. Und ich glaube nicht, dass es absolut notwendig ist, man, wenn der Hund nach Hause kommt, dann schon ein Riesenarsenal antritt. speaker-1: Im besten Fall sogar gar nicht. speaker-0: Wie ist der überhaupt so drauf? braucht der? der eher überall? Oder eben braucht er irgendwie, ⁓ sich zu regulieren? Bändeln ja auch ein ganz großes Thema. Du musst mal ganz vorsichtig sein, was so der Aktiv und so angeht. Total. speaker-1: Suchtballjunkies, ist ein Riesen. Die Leute sich auch echt meistens eher sorgen mit und ich verstehe, dass der Gedanke mit, auch wir spielen mit dem Bällchen auch schön ist, so auch wenn der Hund dann apportiert und dir zurückbringt und so. Aber da, wie du gesagt hast, muss man echt aufpassen. Bei gewissen Spielzeugen auch sowieso, Und genau das, was du gesagt hast, auch am Anfang zu schauen, ist das überhaupt ein Hund, der gerne spielt mit Spielzeug oder ist das ein Hund, der vielleicht einfach speaker-0: Da machen speaker-1: sozial spielt, also mit einem anderen Hund, anderen Menschen. Das sind alles so Sachen, die man ja auch am Anfang erst mal lernt einzuschätzen und dann auch zu gucken, was braucht der Hund tatsächlich. wenn der Hund so kommt, wenn wir da kurz, also der kommt mit einem Sicherheitsgeschirr vom Verein. So, das braucht er. Er braucht ein Sicherheitsgeschirr, ein Halsband, eine gute Leine, eine doppelte Leine, also doppelte Sicherung. Und das sind ja Dinge, die er oftmals von der Pflegestelle schon mitbekommt und der Verein. Oder die Pflegestelle kommunizieren auch, hey, das und das müsstest du noch besorgen. Und auch hier weniger ist mehr, Also, weil man kann immer noch besorgen und man kann immer noch gucken, hey, mein Hund ist so ein Typhund, vielleicht schauen wir, dass wir da noch was im Nachhinein irgendwie, ja, besorgen oder zur Verfügung stellen für den Hund. speaker-0: Ja, jetzt hast du es gerade schon angesprochen, die doppelte Sicherheit. Vielleicht kannst du einmal nochmal erklären, wie sieht es aus, worauf muss ich da konkret achten, warum ist das so wichtig und dann vielleicht erster Spaziergang, den ich so mit meinem neuen Mund mache. Was würdest du sagen, wann sollte der passieren, worauf muss ich da achten? Hast du da Tipps vielleicht? speaker-1: Also das Sicherheitsgeschirr ist, was ich kurz schon gesagt habe, das wird oftmals von den Vereinen und Pflegestellen, das ist quasi am Hund dran. So und im besten Fall bleibt es da auch erstmal. Also bei Tilly, haben das tatsächlich damit die ersten zwei Wochen gar nicht ausgezogen. Die hatte das tagsüber und nachts, sie hatte das immer an, auch einfach damit sie sich dran gewöhnt ein Geschirr zu tragen. Und das ist halt quasi nicht wie ein klassisches Geschirr mit nur einem Brustgurt, sondern es hat quasi noch einen zweiten Gurt, der weiter hinten sitzt, mehr an der Talier. Und das verhindert einfach die Möglichkeit in einem zum Beispiel Schreckmoment, dass der Hund sich aus seinem Geschirr rauszieht. Weil wenn man die Leine jetzt hinten einklingt und der Hund erschreckt sich und läuft rückwärts, kann er sich quasi aus dem Geschirr so rausschluffen. Also wenn das eng genug sitzt, klappt das nicht so einfach, aber das kann halt passieren. Und dieser zweite Bauchgurt verhindert quasi das, weil der sitzt immer noch mal einen Ticken enger, sodass der Hund quasi keine Chance hat, seinem Geschirr rauszukommen. Und das ist genau deshalb auch ein Sicherheitsgeschirr, weil wir einfach damit rechnen müssen, dass Hunde am Anfang sich vor Geräuschen draußen eher erschrecken. Irgendwie das Mühlauto fährt vorbei, ein Kind klingelt mit dem Fahrrad oder so und dass der Hund sich erschreckt und dann vielleicht mal probiert zu fliehen, zu flüchten und sich dann in diesem Schreckmoment aus dem Geschirr oder aus dem Halsband rauszieht. Und deswegen bedeutet hier auch doppelte Sicherung ein Sicherheitsgeschirr, ein Halsband und zwei Leinen. Eine am Halsband und eine am Geschirr. Und eine Leine in der Hand und die andere ⁓ den Bauch oder ⁓ die, quasi so über die Brust geschlungen, quasi mit so einer Schlaufe, sodass man eine Leine festhält und eine am Körper befestigt hat. Dass falls einem die eine Leine aus der Hand rutscht, dass man trotzdem noch eine am Körper hat. Also die Vereine sagen immer, okay so und solange machen wir eine doppelte Sicherung. Wir haben das bei Tilly damals deutlich länger gemacht als die Frist vom Verein, einfach weil wir gemerkt haben, dass sie das draußen braucht. Sie war einfach sehr geräuscheempfindlich und wir haben einfach gesagt, haben solange eine doppelte Sicherung, wie wir uns unsicher fühlen, dass draußen einfach was passieren könnte. genau deswegen ist das auch was, was absolut notwendig ist, weil es gibt verdammt viele Situationen, wo Hunde einfach... Ich meine, es kann immer was sein, auch ein Hund, schon Jahre bei mir ist, kann sich erschrecken und sich aus dem Halsband oder aus dem Geschirr ziehen. Aber die Wahrscheinlichkeit bei einem Hund, gerade in neuen Umgebung mit neuen Menschen ankommt, ist einfach höher, dass es passieren könnte, wenn er sich erschreckt. Und deswegen ist es wirklich ganz, ganz wichtig, dass man sich da unbedingt an die Vorgaben vom Tierschutzverein und den Pflegestellen und den Tierheimen hält. speaker-0: weil du gerade meintest, ihr habt es so lange drinnen gelassen, bis ihr euch sicher fühlt. Ich glaube, dass da auch ganz viel mit reinspielt. Wie gut kenne ich denn meinen Hund da jetzt gerade schon? Genau. Man hat natürlich schon so ein Ding, wenn man viele, viele Male miteinander spazieren gegangen ist, dann kannst du bestimmte Situationen vielleicht schon mal anders einschätzen. In unserem Fall zum Beispiel konkret weiß ich, dass mittlerweile, wenn irgendwas passiert, dass Loni sich vielleicht erschreckt. die läuft dann wieder zurück und dann läuft die immer zu mir, weil ich quasi der Hafen bin für sie, wo sie sich sicher fühlt. Ich weiß aber auch, und das war zum Beispiel bei der Hündin von meinen Eltern damals so, die zweite Hündin, die war auch relativ schreckhaft. Und wenn die sich zum Beispiel im Wald erschrocken hat, dann hat die sich auch ein, zwei Mal aus dem Halsband rausgewuselt und die ist nicht zu uns gekommen, sondern nach Hause. Ja. Und das funktioniert vielleicht, wenn nur, also meine Eltern wohnen direkt am Wald und hier, egal wo du eigentlich eben gehören bist, wenn das passiert und dein Hund will nach Hause rennen, weil das ist sein Sicher. Dann ist das halt super problematisch. Und wenn du weißt, dass mein Hund diese Tendenz hat und irgendwas passieren könnte und er sehr schreckhaft ist, lieber länger. Absolut. speaker-1: Im Zweifel auch immer an Sicherheitsgeschirr. speaker-0: Ja genau, bei uns war irgendwann das Thema, das sieht tatsächlich bisschen zu dicht aus. Sie hat sich nichts gegen das Sicherheitsgeschwärme, das ist halt ein Geschwärm und den Mund interessiert das erstmal wenig, ob das jetzt nur vorne da hinten nochmal zu sehen wird. Und das ist dann so ein bisschen dieses, ja okay, das ist für mich ein Aufwand von irgendwie, weil ich nicht fünf Sekunden mehr. speaker-1: Ja, dafür, dass das sicher ist. Und schon sehr sicher einfach auch. Und ich meine, im Zweifel, wenn man einen Hund hat, wirklich einfach grundsätzlich schreckhafter ist und Seufeld trägt, da halt ein Leben lang ein Sicherheitsgeschirr. Wie du auch gesagt hast, das macht für den Hund auch einfach keinen Unterschied. speaker-0: Was wir vielleicht auch noch mal besprechen können ist, wieso der erste Spaziergang Salz werfen sollte, also abgesehen von Sicherheitsgeschirr. Bei uns war es damals so, dass Loni tatsächlich sehr vorsichtig war hier und wir haben sehr, sehr kleine Runden gedreht. Ich würde aber sagen, nicht in den idealen Umfeld. Also wir wohnen mitten in der Stadt und wir sind halt immer eine Runde ⁓ den Block gegangen. Ich dachte, okay. Ich nehme jetzt einfach das, was quasi nah dran ist, aber es war jetzt nicht unbedingt eine reizarme Umgebung. so mit deiner Hundetrainer-Expertise und vielleicht auch mit deinen persönlichen Erfahrungswerken. Was ist so der ideale Umgang für den ersten Spaziergang, den man da mit den neuen Schützchen zu Hause macht? speaker-1: So wenig und kleine Runden und dafür regelmäßig absolut richtig. Ich glaube, das ist nämlich, was viele so haben, sagen, ⁓ geil, jetzt habe ich einen Hund. So, jetzt gehen wir jetzt nach drei Tagen die erste Wanderung und so. ich grundsätzlich erst mal von abraten, weil der Hund ist am Anfang halt, die meisten Hunde sind eher erstmal vorsichtig. Selbst die aufgeschlossenen, für die ist es ja auch alles neu. deswegen würde ich sagen, Kleine und kurze Einheiten sind hier auf jeden Fall die ersten Tage das Stichwort, würde ich sagen. Bei uns war das tatsächlich so, Tilly hatte Angst vor Treppen. Wir wohnen im zweiten Stock, auch mitten in der Stadt. Ein bisschen weniger eine Stadt als du, aber trotzdem schon auch noch mittendrin. Und wir hatten halt keine Wahl, weil auf dem Arm neben fand sie halt nicht so cool. Und wir sind halt wirklich immer die Treppen gelaufen. Wir haben langsam Treppe für Treppe und haben erstmal den ersten Busch vor der Tür genommen, ging. Und das war einfach erstmal unser Highlight-Bush. Also es war wirklich, wir sind alle zwei Stunden raus und haben ihr das angeboten, rauszugehen. So, es war dann auch nach ein, zwei Tagen war es recht schnell okay, weil sie einfach recht schnell sich gemeldet hat, wenn sie raus muss. Aber auch da, ich würde, ja, wenn man merkt, okay, der Hund hat sich irgendwie, meldet sich oder wird unruhiger, würde ich auf jeden Fall dem Hund direkt anbieten, rauszugehen. Und deswegen hatte ich auch eben einmal gesagt, im Zweifel das Sicherheitsgeschirr auch einfach grundsätzlich erstmal anlassen, dass man gar nicht dieses Szenario geschirr an und aus und so, weil das oft auch für die Hunde, diese Bewegung über den Kopf und so, genau auch irgendwie eher unangenehm sein kann und deswegen für die ersten Spaziergänge würde ich sagen, hier, hey, man nimmt das, was vor der Tür ist. Ich verstehe das, wenn es eine recht reizvolle Umgebung ist, aber letztendlich ist das halt auch die Umgebung, an die der Hund sich sowieso gewöhnen soll und dort nun mal auch einfach lebt. Deswegen würde ich sagen, wenn man wirklich mittendrin wohnt, dann sucht man sich eine Stelle raus, wo man sagt, hey, die ist irgendwie clean, die ist safe, die ist ganz nett, so, und steuert die einfach die ersten Tage erstmal an. Und dann schaut man, hey, kann der Hund mehr? Dann läuft man mal zum nächsten Busch oder zur nächsten Grünfläche oder zum nächsten Park oder so. Aber letztendlich wollen wir dem Hund auch kein Setting schaffen, in dem er letztendlich nicht lebt. So, wenn der Hund halt mitten in Stadt lebt. Dann wird er die Reize so oder so kennenlernen und dann machen wir lieber von Tag eins an das Setting, in dem er leben wird, als irgendein neues zu erschaffen. speaker-0: Du hast gerade gesagt, ihr seid alle zwei Stunden rausgegangen und ihr habt da auch natürlich viel darauf geschaut, wie Tilli reagiert. Ganz grundsätzlich ist es ja auch ein häufiges Ding, wo man sich vorher Gedanken macht, wenn man einen jetzt eben neu aufnimmt, wie viel Freiheit lasse ich, wie viel Routine und Struktur gehe ich schon vor. Weil viele Hunde das natürlich auch als bewolgend empfinden, wenn es immer zur gleichen Zeit immer dasselbe können. speaker-1: sind Gewohnheitstiere wie wir auch. speaker-0: Absolut. projizieren ja total davon, immer, der gleichen Folge, dass die Eige tust. Wie würdest du vorschlagen, da so gerade für die ersten Tage, die erste Woche so eine gute Struktur, an der man sich vielleicht langhandeln kann und was sind Punkte, wo man tatsächlich auch von der Struktur dann abweichen sollte? speaker-1: Also ich glaube, was einfach in vielen Köpfen voll drin ist und da kann ich mich auch nicht ausnehmen, weil das war auch mein Gedanke, wir lassen den Hund erstmal ankommen. Erstmal ankommen hieß, wir machen nichts, außer der Hund wird gefüttert, der Hund schläft und der Hund geht raus. Das war auch okay. Ich würde es heute anders machen, einfach mit dem Wissensstand, weil Regeln und Routinen sind einfach Tag eins an das färste was wir machen können. Uns selbst gegenüber und dem Hund und wenn eine Routine von uns ist, wir gehen dann und dann schlafen, wir essen dann und dann und das einfach von Anfang an so fest zu machen und nicht sagen, ach komm jetzt biet ich den Hund mal an und hier und da, sondern von Tag eins an. Es gibt einfach möglichst gleiche Fütterungszeiten. dieselbe Uhrzeit zu treffen ist ja irgendwie auch schwierig letztendlich, aber von Anfang an irgendwie auch Regeln aufzustellen. Möchte man, dass der Hund mit ins Bett kommt, mit aufs Sofa. Wenn man ist auf Dauer nicht möchte, dann würde ich es von Tag eins an auch etablieren. Sofa ist für uns Menschen gedacht. Also alles vorher auf jeden Fall für sich so bisschen sortieren. Was möchte ich auf Dauer? Möchte ich wie gesagt, dass der Hund seine Liegeplätze nutzt und nicht mit uns irgendwie im Bett schläft? Möchte ich, dass der Hund auf Dauer mit uns Auto fährt? Brauchen wir das nicht? Wie ist es mit Öffis, wenn man in der Stadt wohnt? Natürlich sollte man jetzt nicht von Tag eins an dem Hund irgendwie sagen, so wir fahren morgen erst mal Bus und du bist gestern angekommen. So, wir wollen den Hund auch nicht überfahren, aber ich glaube, da ist auch so bisschen gesunder Menschenverstand irgendwie mit drin. Aber auf jeden Fall vorher so bisschen klar für sich abstecken, wie wird denn unser Alltag grundsätzlich aussehen und da auch recht zügig mit den Dingen anfangen und nicht sagen, ach komm, wir lassen den Hund erst mal zwei, drei, vier Wochen ankommen. Also eine gesunde Mischung zu finden, auch irgendwie zu sagen, hey, jemand möchte vorbeikommen, muss jetzt nicht an Tag zwei sein, aber auch nicht nach zwei Monaten. Man schaut, was kann der Hund tragen und dann den Hund zu beobachten, wie kommt er gut mit klar. speaker-0: Wenn du mir jetzt sagst, womit kommt der Hund gut klar, was wären die Anzeichen, wo ich mir vielleicht dann auch zeitnah schon Hilfe holen sollte. Weil das ist natürlich auch was, was nicht zu vernachlässigen ist, was auch passiert. Du hast erst mal Situationen, in denen du im Zweifelsfall überfordert bist. Der Hund fühlt sich in der Ecke gedrängt. auf einmal oder du willst im Essen hinstellen. Essen ganz oft bei Hunden ja tatsächlich auch. Ressourcenverteidigung und so. weiß ich nicht, irgendwelche Situationen mit Kindern oder mit Hunden. Das muss ja gar nicht irgendwelche Beißvorfälle sein, aber einfach, dass man das Gefühl hat, okay, da ist jetzt gerade irgendwie was Unschönes am Gehren. sind da genau die Zeichen, wo du sagen wolltest, okay, da jetzt direkt aktiv werden, an wen kann ich mich dann am besten brennen? speaker-1: Also cool und ich glaube so bisschen der Traum von den meisten HundetrainerInnen ist, glaube ich, wenn die Leute schon bevor der Hund einzieht oder während man sich den Hund aussucht schon jemanden sich an die Seite holt, weil ja es einfach helfen kann, wenn man jemanden mit einem etwas ja mehr Expektiseblick vielleicht auch auf diese Hundeauswahl mitschauen lässt. Das hatten wir jetzt ja auch echt schon häufig, dass Interessenten auf den Barclays waren, die eine Hundetrainerin dabei hatten, die einfach mitgeguckt hat, was für ein Hund passt zu diesen Menschen. Also das wäre natürlich das Ob... Die Mum. Ansonsten kann ich vielleicht auch bisschen aus eigener Erfahrung sprechen. Bei uns war das nämlich so. Wie gesagt, Tilly ist mit uns eingezogen und wir hatten exakt keine Ahnung von Hunden. So, außer so die Basics Basics, vielleicht wenn überhaupt. So. Und wir hatten das Thema, bis wir einfach gar keinen Besuch empfangen konnten. Von Tag eins an, die hat sich geknurrt, die hat gebellt. Die hat einfach ganz deutlich gezeigt, ich möchte nicht, dass der Besuch hier ist. Und wir dachten so, gut, ja. Das schaffen wir alleine wohl nicht. Uns fand sie klasse, aber sobald jemand hier reinkam, war sie halt einfach nicht begeistert. Und wir haben tatsächlich da recht schnell gesagt, bevor sich da eben großartig was anstaut, was wir vielleicht nicht mehr in den Griff bekommen können, haben wir uns von Anfang an Hilfe geholt und einfach geguckt, wer ist in unserer Nähe, wie arbeiten die Leute, kann vielleicht jemand jemand empfehlen, der auch einen Hund hat aus dem Umfeld oder so, auch da ein bisschen zu gucken. Nicht jeder Hundetrainer, jede Hundetrainerin passt zu einem, auch menschlich zu gucken. Und dann, sobald man das Gefühl hat, hey, ich könnte das jetzt irgendwie regeln, aber ich würde gerne jemanden drauf gucken lassen, einfach gar nicht zu denken, die denken, komme mit meinem Hund nicht klar oder so. Das sind Gedanken, die kann man gerne alle zur Seite schieben, weil lieber man nimmt sich die Hilfe und holt sich die Expertise dazu, als dass es irgendwann vielleicht auch zu Problemen werden, die sich einfach deutlich schwieriger in den Griff kriegen lassen. speaker-0: Tatsächlich ist ja oft die Kosten ein Faktor, dass sie sich überlegen und aus Erfahrung, aus dem Bekanntenkreis kann ich sagen, ist es deutlich teurer, wenn sich erstmal Probleme einwöschlichen haben, dann zu reagieren und dann irgendwas wieder auszuhalten. speaker-1: Bist du drauf angewiesen im Zweifel? speaker-0: Das ja das, was du irgendwie auch meintest, mit direkt Reden festlegen, direkt schon mal überlegen, okay, was ist mir wichtig, worauf will ich achten? Und am Anfang, im Prinzip, du hast ja ein blankes Papier, also dann steht ja erstmal nichts drauf. Natürlich, hast deine Vorgeschichte, dein Hund hat deine Vorgeschichte. Aber ihr zusammen als Team in sehrer Umgebung seid ein komplett neuer Staat und du und der Hund habt gemeinsam die Möglichkeit, das so zu gestalten, die es halt für alle Beteiligten passt, sich da Hilfe zu holen. ist, glaube ich, das Beste, was man machen kann, wenn man halt merkt, okay, das macht jetzt gerade Sinn und ich in manchen Situationen wüsste es wahrscheinlich auch nicht, wenn ich wir hatten damals keinen Hundentrainer und haben aber auch keine großen Probleme gehabt. Ich jaule aber, wenn ich zum Beispiel jetzt mir einen Zweithund holen würde oder wenn Kinder im Spiel sind, ich glaube, dann würde ich direkt irgendwie darüber nachdenken, weil dann steht ja viel mehr auf dir. speaker-1: Genau das nämlich. denke mir, je mehr involviert sind in dieses gemeinsame Leben mit Hund, desto wichtiger ist es, dass alle die gleichen Regeln spielen auch füreinander. es geht ja nicht nur darum, dass man irgendwie sagt, ⁓ der Hund lernt Regeln, sondern das gilt für uns Menschen halt genauso. Und es geht vor allem darum, dass es für Mensch und für Hund fair ist. Und Fairness bedeutet halt auch, hey das und das ist halt das Leben, wie wir es hier führen und du kommst dazu. Aber wir halten uns auch an alles und sorgen dafür, dass alles für dich gut ist. Das ist so ein geben und nehmen, weil es ist halt auch einfach schon ein Familienmitglied und wir wollen, dass es irgendwie gut und harmonisch funktioniert. Und es ist aber auch realistisch zu sagen, okay, es kann halt nicht immer alles gut und harmonisch sein und das ist voll fair, das gehört zum Leben. Und dann einfach zu sagen, hey, wir holen uns jemanden dazu, der da mal drauf schaut und dann ... fast alles eine Lösung. speaker-0: gibt es für wirklich so. Bei mir war es damals ganz groß, ich dachte, wenn ich jetzt was falsch mache, dann hasst der Hund Milch. Also ich muss jetzt erstmal eine Vertrauensbasis aufmachen. Also der Hund vertraut mir extrem. Aber wir haben eher das Thema, dass es manchmal zu eng ist, zu viel. Und ich glaube, das liegt halt tatsächlich auch darin, dass ich da am Anfang das halt auch mitgesteuert habe, ganz bewusst. speaker-1: ist bei uns aber auch so, bei Tilly und mir. Ja, und selbst mit meiner Ausbildung, die ich da irgendwie im Hintergrund habe, selbst da ist das alles auch nicht optimal. Wir sind auch zu eng an mancher Stelle. Also das ist halt auch, und was ich finde, was auch wichtig ist, ich meine, wir haben jetzt davon gesprochen, dass es einen Start erleichtert, wenn man jemanden dabei hat, absolut, der da irgendwie auch drauf schaut. Aber es ist auch okay, wenn man irgendwie zehn Jahre so lebt zusammen und dann auf einmal was auftritt, vielleicht weil der Hund älter wird oder eine Erkrankung bekommen hat oder, oder, oder, das sind doch alles Dinge. Unsere Hunde verändern sich auch ein Leben lang, so wie wir. Und es können auch Probleme auftreten oder auch Probleme im Zweifel wieder verschwinden, die da waren. Also das muss man aussehen, nicht nur weil es einmal alles gut war, ist es das für immer oder andersrum. Aber es gibt für alles Lösungen. speaker-0: Ja, auch ganz gut, weil natürlich sind diese ersten Tage, diese ersten Tage sehr prägend und sehr wichtig, aber voll wichtig, dass du jetzt auch noch mal sagst, selbst wenn daraus schief läuft, selbst wenn es nicht der Traumstart ist, den man natürlich gerne hätte und man möchte direkt, dass es wie bei euch ist, dass der Hund mit auf die Couch kommt, und alles ist toll. Selbst wenn das nicht so ist, selbst wenn die ersten Tage ruckelig sind, kann das trotzdem sein, dass es am Ende eine ganz, ganz tolle Welt speaker-1: 100 % speaker-0: Ein sehr guter Freund von mir hat auf einem Hund aus dem Tierschub, da waren die ersten, ich würde mal sagen, anderthalb Jahre extrem schwierig. Die war sehr, sehr verängstigt. Wenn ich mit in der Wohnung war, habe ich den Hund eigentlich nicht gesehen. Also, die war in einem anderen Raum. Und nach zwei Jahren hat sich ein Schalter umgelegt und dieser Hund war nicht mehr wieder zur Erklärung. Ja, überlegt Und da waren mittlerweile auf Lebensstellen. Da sind dauernd andere Hunde. Und die Ellie ist halt der perfekte Hund dafür. Wollen sie ganz ruhig, ist unganzt belassen und Ja, das vielleicht auch nochmal umzuzeigen, so natürlich muss man sich perfekt auf die ersten Stunden vorbereiten, so gut es irgendwie geht, aber auch nicht verrückt machen. speaker-1: Absolut nicht, absolut nicht. wie gesagt, ist ja auch... Natürlich will man das irgendwie alles richtig machen, aber man spielt das Spiel ja auch nicht alleine. ist ein Hund, dazu kommt, der halt auch noch so seine Portion dazu beitut und es wird sich einspielen. Und auch dran zu bleiben, wenn man sagt, irgendwie habe ich mir vorgestellt, es ist so und so und dann ist es vielleicht erstmal nicht so. Das bedeutet nicht so, dass es noch anders werden kann, ne? Ja. So, Zeit geben. speaker-0: Das heißt, wir fassen zusammen, was brauche ich für die ersten Tage. brauche auf jeden Fall Sicherheitsgeschäft, ich brauche zwei Leinen. Ich muss mich ordentlich damit befassen, wie ich das Ganze am Hund anbringe, damit da nichts passiert. irgendwas, wo drin ich dem Hund Wasser und Futter geben kann. brauche einen Ruckzugsort für den Hund, wie auch immer der dann aussehen kann. Genau. kann man sich mit der Pflegesteller abstimmen. Und ehrlicherweise würde ich persönlich sagen... Das war es eigentlich alles andere könnte. Danach noch Kaffee-R Würstendab- speaker-1: Genau. Das braucht der Hund alles erstmal nicht. speaker-0: Persönlich Heldtipp von mir noch an der Stelle. Man sollte natürlich bisschen Futter zu Hause haben. Kauft nicht zu viel, man weiß nämlich nie, was der Witz speaker-1: Und oft übernimmt man sogar das auch erst mal von der Pflegestelle. Oft mal so war das bei uns. Wir haben das Futter von der Pflegestelle mitbekommen und dann haben wir halt geguckt, ist es das oder ist es ein anderes. speaker-0: und ansonsten einfach ganz ganz viel Geduld mitnehmen und froh speaker-1: Freude auch einfach. Durch die Nervosität geht ja vielleicht auch schon mal diese Freude verloren, aber da startet halt ein verdammt cooles neues Kapitel mit allem was kommt. speaker-0: was uns ein perfekter Schlusswort zu sagen. Dann würde ich sagen, sprechen wir jetzt nochmal über ein ganz cooles neues Kapitel, das schon begonnen hat in unseren Cristi-Ins. Ich sage schon mal vielen Dank, dass du dir heute die Zeit genommen hast. Gerne. Und ich mich auf die nächste Folge mit dir. Das war Best Barkdate ever, der Tierschutz-Podcast von Barkdate. Vielen Dank fürs Reinhören und bis zum nächsten Mal. speaker-1: Ich mich auch.