speaker-0: Willkommen bei Best Bark Date Ever, dem Podcast von Bark Date. Hier geht's ⁓ echte Begegnungen mit Tierschutzhundien, berührende Geschichten und darum, was verantwortungsvoller Tierschutz wirklich bedeutet. Bereit fürs beste Date deines Lebens? Dann hör rein. Herzlich willkommen zu der nächsten Folge eures hoffentlich neuen Lieblingspodcasts. Willkommen bei Bark Date Podcast. Ich bin Larissa und ich habe die große Freude heute einer weiteren Person aus dem Buggy-Team gegenüberzusitzen, die ich sehr lieb geworden habe in Jahren und zwar die Jüge Kamoller. Hallo, hallo! speaker-1: Hallo! Ja, mega cool. Ich bin mega happy, dass wir das jetzt endlich machen mit dem Podcast. Und ich freue mich sehr, dass du mir hier gegenüber sitzt. speaker-0: Schön. Ja, vielleicht magst du dich für den Anfang ein bisschen vorstellen, wer bist du, seit wann bist du im BargDate-Team dabei? Und vielleicht kannst du auch schon ein bisschen anreißen, warum wir beide so viel miteinander im BargDate-Alltag zu tun. speaker-1: Sehr gerne. Ja, ich bin Kamala. Ich bin tatsächlich jetzt im Bugdate-Team seit März 24? Ja, ja, Und ich kann mich da recht gut daran erinnern, an das Bugdate, weil da haben wir uns auch kennengelernt. Unser Start war gemeinsam im Bugdate-Team. Und ich mache mit der Larissa und der Eileen zusammen die Orga. Und ich selbst organisiere die Standorte im Norden und im Osten von Deutschland, unter anderem Hamburg, Berlin, Leipzig, die Ecke und ... Genau, ich bin tatsächlich über meine Patentante zu Barclay gekommen. Die hat mich damals mitgebracht. Die werden wir im Podcast auf jeden Fall auch nochmal hören. Genau, ich bin selbst gelernte Eventmanagerin, also komme aus der Eventwelt. Und ich glaube, das war so bisschen der Aufhänger, ach ja, da muss man ja auch ein bisschen was organisieren und das ist doch ganz nett. ja, gleichzeitig bin ich gehundete Trainerin. Also alles spielt so ein bisschen zusammen mit ein und ja, so bringe ich. Da leg ich speaker-0: Kannst du ein bisschen was erzählen zu deiner Hundetrainer-Ausbildung? Vielleicht auch, wie du dahin gekommen bist. wann kam die Entscheidung auf, dass du Hundetrainerin werden willst und hat das was mit deinem eigenen Hund vielleicht auch zu tun? speaker-1: Absolut, genau. Ich bin auf die Ausbildung gekommen durch meinen eigenen Hund, die Tilly. Tilly ist ein ganz, ganz toller Hund aus Rumänien und die kam mit einem Päckchen voller Überraschungen zu uns. Und mein Freund und ich haben Tilly adoptiert und waren so komplette HundeanfängerInnen und waren so, wir wollen jetzt einen Hund, wir wollen einen von der Straße retten. Und so kamen wir auf Tilly und den Verein und ja, es war damals alles irgendwie super cool gelaufen und war irgendwie ein toller Kontakt. Und dann haben wir uns beide in Tilly verliebt. Und Tilly hat so paar special Effects, die wir mittlerweile sehr lieben gelernt haben. Aber als sie zu uns kamen, waren wir definitiv damit auch überfordert. Und irgendwie war für mich damals so der Moment, ich glaube, das einzige, was ich jetzt tun kann, ist Hundetrainerin werden. Ich kann mir vorstellen, dass es einigen Leuten so geht, die Hunde haben, wo sie sagen, ey, ich bin echt mit meinem Latein am Ende. Und für mich war das damals so, ja, wenn du das jetzt nicht machst, dann wirst du dem eigenen Hund nicht gerecht. Aber ja, meine eigene kleine Maus hat mich so ein bisschen zur Ausbildung gebracht und ich bin sehr dankbar, weil hätte ich sie nicht, dann wäre ich auf jeden Fall weder jetzt bei BargDate noch in der Ausbildung, also bin ich sehr, sehr happy drüber. speaker-0: profitieren natürlich total viel auch von dem, du dir selber durch T-Ding mit beigebracht hast und auch durch die Ausbildung lernst. Und ich glaube, dass das total wertvoll ist im Allgemeinen für Leute, die vielleicht auch 100 Trainerinnen in Anspruch nehmen, wenn da jemand ist, wirklich auch ernsthaft nachvollziehen kann, wie es einem geht, wenn man dann so überfordert ist in der Situation und es nicht... Also nicht das, wir sonst machen würden. Aber ich glaube, viele Leute haben Angst, dass man verurteilt wird, dass man etwas falsch gemacht hat. Wie konnte es denn so bei kommen? Warum ist man nicht eher eingeschritten? Und ich glaube, dass das total wichtig ist, dass man bei jemandem gegenüber sitzt, der sagt, ich kann das nachvollziehen, es gibt Mannschaftsprobleme, da braucht man Hilfe von extern. Und für uns bei Bargain ist es natürlich auch ein besonderes Punkt, dass du immer bei den Bargain auch mit dabei bist und ein Auge auf die Leute und auf die Hunde hast, da du natürlich Situationen ganz anders und viel früher auch erkennen kannst, wie ich das jetzt zum Beispiel machen könnte. Ich muss dazu sagen, ich habe auch eine absolute Anfängerin. speaker-1: Luni, Großarte, die macht's einem einfach auch. speaker-0: ist man natürlich dann auch nicht so sehr sensibilisiert auf bestimmte Situationen, wie du es vielleicht bist. Und ich glaube, das ist auch ein Feedback, was wir oft bekommen von Leuten, die zum ersten Mal bei einer Barclay sind, die vielleicht nicht so krasse Erfahrungen getrunken haben, dass die Situation gar nicht so richtig einschätzen können. Und darüber wollen wir heute mal bisschen tiefer sprechen. Ich freue mich total auf alles, was du uns da erzählen kannst und unseren Zuhörerinnen. Vielleicht fangen wir mal ganz von vorne an, bei den Besuchern. Was sind so die Grundregeln, die du allen mitgeben würdest für den ersten Besuch beim Park Date? Also für Leute, die jetzt wirklich gar keine Ahnung haben, was kann ich machen, was kann ich nicht machen? Wie sollte ich mich am Brunt oder an der Pflegestelle mit Hund auf dem Park Date nehmen? speaker-1: Ja, also erstmal ist es schon richtig, richtig cool, wenn die Leute irgendwie vorher einfach mal, wenn sie ankommen, sich erstmal einen Überblick verschaffen. Weil ich verstehe total und es geht mir immer noch so, man kommt erstmal an oder wir sind vorher schon da und es sind so viele tolle Hunde und man denkt sich so, ⁓ ein Hund hier und eine süße Maus da und so. Dass die Leute sich wirklich mal einen Moment Zeit nehmen anzukommen, die Grünfläche, die Wiese, wo auch immer wir uns befinden, einmal zu scannen und zu gucken, hey. Wo ist eigentlich was, sich ein bisschen zu sortieren? So, und wir haben ja mittlerweile echt auch diese mega coole Sache mit dieser Klapptafel, die wir immer stehen haben, wo die Leute einfach eine Chance haben, auch schon mal sich einen kleinen Überblick zu verschaffen und zu schauen, hey, wer ist da? Genau diese Tafel ist so, da sind alle Hunde, die an dem Barg der Teil nehmen, ja quasi mit kleinen Bildchen und einem QR-Code aufgelistet, so dass die Leute sich auch einfach schon mal einen Überblick verschaffen können. Und das würde ich den Leuten noch erstmal. uns herzlich einen kleinen Überblick verschaffen, die Hunde schon mal abscannen und dann wirklich einfach durchschlendern und immer, immer, die Leute vorher ansprechen, hey, was ist das für ein Hund, wie ist der, ist es okay, wenn ich mich dem Hund nähere, wie reagiert der Hund. Ganz oft sind die Pflegestellen auch schon von sich aus, dass sie sagen, hey, bitte hier ein bisschen langsamer, der Hund braucht ein bisschen Platz oder so. Aber das erste ist auf jeden Fall immer, den Menschen, der den Hund an der Leine hat, ansprechen und sagen, hey. Ich würde gerne mit dem Hund Kontakt aufnehmen. Wie kann ich das vielleicht am besten machen? Weil auch da gibt es nicht den einen Weg. Ich würde immer sagen, man ist eher einen Schritt zurückhaltender und wartet einen Moment ab, bis der Hund auf einen zukommt und geht nicht von selbst so offensiv auf den Hund zu. Aber die Pflegestellen und die Schutzvereine, die die Hunde einfach am besten kennen, sagen auch schon oftmals, hey, der Hund mag das gerne, wenn man einfach sitzt und ruhig wartet. Andere sagen, hey, der ist voll verkuschelt, komm gerne näher. Also immer erstmal den Austausch gehen und nie von selbst einfach irgendwie einen Hund anfassen, sowieso nicht. Was den Leuten wahrscheinlich auch oft schwerfällt, weil man immer denkt, ach alle die ganze Wiese voller Hunde. Aber für die Hunde ist das da halt auch definitiv eine besondere Situation und die einen gehen damit besser ⁓ als die anderen und es ist immer wichtig, dass man guckt, dass man nur so mit dem Hund Kontakt aufnimmt oder überhaupt Kontakt mit dem Hund aufnimmt, wenn der Hund es auch möchte. speaker-0: Wenn ich jetzt die Erlaubnis quasi von der Pflegestelle bekommen habe, ja, du kannst den Hund streichen oder nähern, worauf sollte ich da achten? Weil man hat ja schon manchmal das Gefühl, dass man sich so denkt, ⁓ ja, cool, da gehe ich jetzt hin. Und dann bückt man sich. Oder sehr sch... Wie sollte ich das anders machen? Beziehungsweise was sind No-Go's? Was erschwickt viele Hunde? Und vielleicht kannst du auch so bisschen erklären, warum das so ist. speaker-1: Schwungvoll. Also ich würde immer empfehlen, mich klein zu machen und auch auf einen gewissen Abstand. Ich würde nicht dem Hund bis auf 50 cm nahe kommen und sich dann hinhocken und klein machen. Auch diese plötzliche Bewegung nach unten kann einfach schon bedrohlich für den Hund sein. Deswegen würde ich immer in einer gewissen Entfernung vielleicht erstmal bei 2-2,5 Metern hinhocken und gucken, wie der Hund reagiert. Es gibt manche Hunde, die sind total aufgeschlossen und freuen sich und kommen auf einen zu. Und wieder andere machen den Recken rückwärtsgang. Ich würde da einfach gucken, alles sehr langsam zu machen, keine hektischen Bewegungen, auch vielleicht kein lautes Aufquetschen, kein hektisches in die Hände klatschen. Also alles erstmal mit sehr, viel Ruhe ausstrahlen und dem Hund einfach das Gefühl geben, hey, wenn du möchtest, ich bin hier, ich nehme gerne Kontakt mit dir auf, aber die Entscheidung überlasse ich dir. So, ich glaube, damit fühlen sich die meisten Hunde wohl und es gibt ja auch verdammt viele Hunde, die sehr, gerne Kontakt haben. Also das ist ja auch total wichtig und richtig. Und trotzdem ist man lieber erstmal eine Nummer zurückhaltender und vorsichtiger und guckt, wie ist der Hund eigentlich vom Wesen. So, weil wenn es ein Hund ist, der dann vielleicht doch eher ein bisschen mehr Zeit braucht, ⁓ aufzutauen, dann hat man, glaube ich, eine Chance, wenn man sich erstmal langsamer nähert und der Hund nicht schon beim ersten Mal irgendwie den Rückwärtsgang einlegt. speaker-0: Das bezieht sich ja jetzt alles eher auf die etwas schüchternen, ängstlicheren Hunde. Es gibt natürlich auch, und das hast du ja auch gehört gesagt, Hunde, die total aufgedreht sind. Bei jedem Feuern und Antbringen und Toben und die ganze Zeit auf Achse sind. Was sind denn so Zeichen dafür, dass der Hund jetzt vielleicht genug hat? Weil gerade, man muss es ja schon auf bedenken, wir merken das auch, wenn wir mit dem Backdate sind. Man ist nach den zwei Stunden tatsächlich durch. Also du ganze Zeit auch unter Strom stehst und schaust und rennst und machst einen Smalltalk und ich mein für Brut ist es mindestens genauso stressig, oft sogar noch deutlich mehr. Die nehmen ja auch viel mehr Bahn. Das ist oft ja auch gar nicht gewohnt. Wir haben auch manchmal Hundetie. speaker-1: viel mehr Reize. Absolut. speaker-0: und zu anderen Situationen kommen, die total überfordert sind mit der Situation. Erst mal vor Ort und ganz langsam von den Pflegestellen reingeführt werden. Die platzieren wir dann oft am Rand und so. Aber woran merke ich denn als Besucher und als Pflegestelle, okay, jetzt braucht mein Hund erst mal eine Runde ⁓ den Block. speaker-1: Ich bin mir sicher, dass die meisten Pflegestellen und T-Schutzvereine das auch echt ganz gut einschätzen können. Was aber auch klar ist, wenn die Pflegestellen irgendwie in Gesprächen sind, dann haben sie auch nicht wirklich immer die Augen auf den Hund, was auch absolut klar ist. Also Anzeichen sind nicht klassische Stressanzeichen. Hunde laufen irgendwie im Kreis, fangen an zu hecheln, obwohl es nicht sonderlich warm ist oder sie sich nicht dolle betätigt haben. Also so Anzeichen, wo man einfach merkt, okay, das geht jetzt über sage ich mal, normale Freude oder ja, es ist halt ein bisschen warm hinaus. Kopf abwenden, wenn Leute vielleicht kommen. Oder auch, wenn der Hund vorher noch ganz zugänglich war, dass er auf einmal sagt, nö, dort ist jetzt genug für mich und sich irgendwie probiert zurückzuziehen auf seiner Decke oder so. Also das ist ja auch immer was, worauf wir total achten, dass die Pflegestellen wirklich so einen kleinen Platz für den Hund schaffen mit einer Decke oder einem zugewiesenen Ort, wo er einfach weiß, hey, wenn ich hier bin, ist es auch fein, dann akzeptieren die Leute auch, dass ich jetzt hier bin. Und ich denke einfach, der Zeitpunkt, Ja, wenn einfach die ganze Zeit Menschen da sind und der Hund quasi, ja, auch sich, also viele Hunde pushen sich selbst hoch, was du auch gesagt hast, na, das sind Hunde, die würde ich sowieso einfach in einer gewissen Regelmäßigkeit rausnehmen und einfach sagen, hey, komm, wir gehen mal eine Runde ⁓ den Blog oder sagen vielleicht auch mal gerade, hey, jetzt war erst mal genug Kontakt, so, das sind alles Dinge, die, ja, kommunizieren wir ja auch. Oder ich sag den Pflegestellern auch, hey, guck mal, mir ist aufgefallen, der ist jetzt... irgendwie recht gestresst, weil er jetzt häufiger anfängt zu bellen oder auch einfach irgendwie sehr unruhig ist und sich nicht mehr ablegen kann, dann sag ich auch, geht mal ne Runde ⁓ den Block. Also das ist ja auch immer was, wo wir einfach alle als Park-Date-Team so ein bisschen Blick drauf haben und die meisten Pflegestellen erkennen das aber auch und sind dann so, hey, der Hund hat jetzt irgendwie echt schon ein paar Mal gegähnt und nee, der ist nicht müde, sondern der ist einfach ein bisschen überreizt, so wir gehen ein bisschen eher nach Hause oder so. Also das ist ja auch einfach voll wichtig, das sagen wir auch immer. Ja, das Wohl der Hunde ist halt oberste Priorität. Und das wissen wir und das wissen die Pflegestellen. Und manchmal ist es auch genug. speaker-0: Wie ist das denn so zu beurteilen, wenn ich irgendwie bei einer Bargain bin und da sind, also was wir häufig sehen, Junghunde, die werden jetzt oft nicht mehr, weil so jung werden ja gar nicht vermittelt bei uns, so 5-6 Monate haben wir jetzt schon manchmal und die sind natürlich dann ultra süß und ultra peat bei den meisten. Und dann bilden sich da so Menschentraum. speaker-1: Danke. speaker-0: Wie schätzt du das ein? Ist es dann okay, wenn ich mich da auch noch dazustelle oder sollte ich dann erst mal woanders hingehen? Variiert das von Hund zu Hund? Sollte ich da auch den Kontakt zur Pflegestelle suchen? Weil bei manchen Tieren kann das ja fein sein. speaker-1: Klar, absolut. Also das würde ich tatsächlich voll individuell entscheiden. ich grundsätzlich Interesse an diesem Hund als Besucherin habe, dann würde ich auf jeden Fall die Pflegestelle ansprechen und irgendwie sagen, hey, mir ist aufgefallen, der Hund ist super beliebt und super süß hier gerade. Ich habe gesehen, es sind echt schon viele Leute da, können wir vielleicht zu den späteren Zeiten noch verbeigen und dann geht man irgendwie noch mal zu drei, vier anderen Hunden und schaut da. Also wenn mir als Besucherin auffällt, da sind einfach schon verdammt viele Leute, würde ich rücksichtsvoll handeln und sagen, ja, ich spreche mal kurz die Pflegestelle an, sag so, hey, wir haben Interesse, vielleicht können wir irgendwie in zehn Minuten nochmal rüberkommen. Und auch da, ja, also ich glaube, ist so was ganz Natürliches, dass die Leute sagen, ⁓ Gott, ein süßer Hund und alle sind erst mal da und sind so, ⁓ my, ⁓ my, ⁓ Auch voll klar. Und ich glaube, manchmal sind die Leute nach so, ⁓ Mist, warte mal, das ist ja viel zu viel und realisieren das ja oft selbst. Und wie du auch gesagt hast, es gibt ja auch sau viele Hunde, die das auch einfach geil finden. viel Menschenkontakt und auch Kinder. Das darf man ja auch nicht vergessen. Super viele Hunde finden das wirklich klasse. Und ich glaube, die Hunde, die das ein bisschen besser wegstecken als vielleicht andere, die einfach mehr ihren Space brauchen, die finden sich auch im Getummel. Ich meine, die meisten Pflegestellen positionieren sich auch mit ihren Hunden, die einfach ein bisschen mehr Platz brauchen, auch einfach am Rand und können das vorher gut einschätzen und kommunizieren auch, hey, vielleicht nochmal in fünf Minuten kommen. speaker-0: Jetzt haben wir bei Bargdeutsch die kleinen süßen Welten, die total beliebt sind und die süßen Fündchen, die auch gut mit Kindern und mit anderen runden können. Und dann haben wir oft aber auch Runde, die etwas weiter abseits stehen, oft mit einem Mauli, Maulkor, die sehr wenig beachtet werden. Ich glaube, da ganz viel, was da nur zieft, dass Menschen tatsächlich auch erst mal Respekt davon haben. Da ist ein Hund und oft Es ist tatsächlich auch ein etwas größerer Hund, der dann Maulkorb trägt, dass sie so bisschen Sorge haben, sich diesen Tee jetzt zu mähern und wissen nicht so ganz, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Und da will ich mich ehrlicherweise gar nicht von ausnähen, weil ich bin zwar mit Hunden aufgewachsen, aber wir hatten immer keine Hunde, wir hatten nie einen Hund, der irgendwie Maulkorb betragen hat. Und ich glaube, wenn man das... nicht im Alltag mitbekommen. Dann hast du hier mal irgendwie ein komisches Video über YouTube gesehen, siehst dann irgendwie ein Problem rund bei RTL 2 oder so. Und das ist dann deine Meinung vor deiner mit Mörrkorb. Und dann kommst du zum Bargdeck und da steht da so ein riesiger Hund. Mörrkorb ganz allein, keine Menschen pro Mörrkorb. Man denkt sich, okay, soll ich da jetzt hingehen? Ich weiß es nicht. Was würdest du da den Besuchern vom Bargdeck raten? speaker-1: Ein Hund, der einen Maulkorb trägt, bekommt halt oft den Stempel, oh, der ist gefährlich, der ist aggressiv, der hat vielleicht schon Menschen verletzt oder Hunde. Das kann in manchen Fällen auch so sein. das muss man ja auch irgendwie realitätsnah darstellen, sag ich mal. Aber es gibt auch zig Hunde, die einen Maulkorb tragen, weil sie alles möglich vom Boden aufsammeln, weil sie Giftköder fressen, weil sie einfach in einem, sie vielleicht in einer fremden Umgebung oder so dann doch vielleicht mal abschnappen, wo gar nicht weiter irgendwas passieren müsste, was auch einfach nur eine Form von hündischer Kommunikation ist. Abschnappen ist meistens, dass der Hund so einen kleinen Satz nach vorne macht und in die Luft schnappt, also gar nicht gezielt an den Menschen oder an den Hund auch dran geht. Das ist mehr ein Zeichen von, hey, mal ab, eine Art von Warnung, sag ich mal. Und ein Beißen ist halt schon so, wenn der Hund reinbeißt mit seinen Zähnen und das man auch deutlich spürt und im Nachhinein auch meistens sieht. Genau wo ihr auch meistens eine andere Absicht hinter steckt, als nur so eine kleine Warnung auszuwerfen. Genau, und das Abschnappen als solches ist halt auch was, was Hunde tatsächlich recht regelmäßig untereinander machen, also unter den Artgenossen. Und ja, auch eigentlich wichtig, dass unsere Hunde so ihre Kommunikation nutzen dürfen. Aber natürlich sage ich immer, better safe than sorry. Also lieber der Maulkopf drauf und alle Beteiligten sind sicher, nicht nur die Menschen drumherum, sondern auch der eigene Hund einfach zum Eigenschutz, weil ja, man kennt ja viele untöne Stories, was auch so mit Hunden passiert. denen eben Beißvorfälle im Nacken liegen, sag ich mal. Und deswegen würde ich da gerne so bisschen das Vorurteil aufbröseln, weil geht einfach auf die Leute zu. Auch da vielleicht nicht mit so einem ganz strammem Schritt auf die Leute zugehen, sondern eher auch ein bisschen vorsichtiger, weil man eben nicht weiß, aus welchem Grund trägt der Hund Mauli. Und dann einfach fragen, auch da können wir uns nähern. Wir haben Interesse an dem Hund, wir würden gerne mit euch ein bisschen sprechen. Und da einfach nicht abschrecken lassen, weil wir haben das ganz oft, dass Tierheime eben alle ihren Hunden maulichs aufziehen, egal ob sie sie brauchen oder nicht brauchen. Im Zweifel braucht es vielleicht jeder Hund mal. Da kann man auch, glaube ich, keinen Hund von ausnehmen. Und lieber die Leute gehen da sehr verantwortungsbewusst mit ⁓ und sagen, komm, der Hund hat jetzt für die 2 Stunden Bargdaten gut sitzenden Maulkopf drauf. Und man schützt einfach sich selbst und das Umfeld und den Hund. Deswegen da so gut als möglich vorurteilsfrei auf die Leute zugehen und genauso ansprechen. speaker-0: dass ich persönlich bei den Bugdates oft die Erfahrung gemacht habe, dass ganz viele Hunde auch gar nicht so ein großes Problem, also Hunde, auf den Bugdates mit dem Mahlkorb waren, gar nicht so ein großes Problem mit Menschen anzufangen oder oft mit Frauen auch. war hatte Problem Frau, aber tatsächlich eher mit anderen Hunden. Und dann ist es natürlich gar kein Problem, wenn ich jetzt als Person beim Bugdate bin, dass ich mich da dem Hund mehre. speaker-1: Ja, das ist sehr häufiger mal so. speaker-0: Da muss ich dann nur aufpassen, wenn ich einen Begleithund dabei habe. Das würde mich jetzt zu dem nächsten Punkt bringen, weil das ist auch eine Frage, ich ganz häufig bekomme. Kann ich zum Bargeld meinen eigenen Hund mitnehmen? Das ist natürlich auch was sehr Nachvollziehbares. Wenn ich jetzt mir einen Zweithund zulegen würde, wäre für mich natürlich auch essentiell, dass er sich mit meiner Luna... Dann will ich natürlich auch diesen Hund mitnehmen. Was sagst du dazu? Ist das eine gute Sache, direkt den Hund mitzunehmen? speaker-1: Absolut. speaker-0: welche Voraussetzungen da getroffen werden dass das tatsächlich auch gut funktionieren kann beim Banken. speaker-1: sehe ich tatsächlich auch wieder sehr individuell, weil ich finde, es kommt immens auf den Hund an, den man schon hat. Ich wüsste zum Beispiel deine Looney mitzunehmen, kein Problem. Meine Tilly mitzunehmen, keine gute Idee. So, die hat auch schon ein paar Bugdates mitgemacht und macht das auch klasse. Übrigens auch mit einem gut sitzenden Maulkorb ist die dann immer am Start. Also ich finde das total individuell. Wenn man einen Hund hat, den man einfach gut kennt und in der Regel ja gut kennt, wenn es der eigene Hund ist und einschätzen kann, der kann das hier irgendwie auch leisten, uns da jetzt irgendwie 30, 40 Minuten aufs Barkdate zu kommen, sehr, sehr gerne. Aber auch da immer erstmal in den Austausch mit den Pflegestellen oder den Vereinen gehen und nie die Hunde einfach zueinander lassen. Weil es kann auch sein, dass sie auf dem Barkdate, wenn sie da irgendwie im engen Gewusel beide an der Leine, dass sie sich erstmal gar nicht so cool finden und würde man das ganze Setting quasi ein bisschen umgestalten, sich eigentlich ganz, ganz, ganz, ganz, ganz cool finden würden. Deswegen Hunde grundsätzlich mitnehmen, ja. Wenn man weiß, der eigene Hund kann das gut leisten. Und wenn man den eigenen Hund dann mitnimmt, unbedingt vorher mit der Pflegestelle im Tierschutzverein, Tierheim kurz sagen, hey, das ist unser erster Hund, wir sind auf der Suche nach einem Zweithund, haben unsere Maus deswegen mitgebracht. Und dann kann man halt auch gucken, wenn einem ein Hund gefällt, dass man irgendwie vielleicht mit dem eigenen Hund und dem Barg-Date-Hund mal an die Seite geht und da mal ... mit ein bisschen mehr Platz eine erste Begegnung zulässt und nicht in einem engen Leinenradius, wo alles einfach wuselig ist. speaker-0: Apropos Leine, das hast du, glaube ich, auch gerade gesagt und das sagen wir ja auch immer, dass es für uns sehr wichtig ist, dass alle Hunde beim Backdates eben an der Leine haben. Die Hunde von den Pflegestellen sind sowieso in der Regel doppelt gesichert. Zum Thema Sicherung können wir auch nochmal separat eine Folge machen. Und überhaupt, was ist so wichtig, wenn ich dann Tierschutzhunden in der Hause nehme? Auf jeden Fall. jeden muss ich da achten. Aber was auf jeden Fall sehr wichtig ist, wenn man seinen Begleithund sein eigenem Hund mitbringen zum Bargate. Immer an der Leine führen, selbst wenn es der perfekt erzogenste Hund der Welt ist und ganz lieb und noch nie irgendwas gemacht hat. Du weißt halt einfach nie, wie es sich auch speaker-1: Also wie es in der Konstellation ist. Also mein Hund kann noch so toll und süß und vermeintlich immer entspannt sein mit anderen Hunden. Dann ist es dieser eine Hund in der Konstellation mit seinem Begleitung von der Pflegestelle, wenn es nicht mehr gut geht. es ist total egal, wie der Hund ist. Leine. Leine dran, Leine dran, Leine dran. Weil alles ohne Leine ist zu einem anderen Zeitpunkt dann, wenn es matcht, echt noch cool und möglich. Aber für das Bug-Date selbst einfach auch zum Schutze von allen, weil es gibt super viele Hunde, die zusammenleben, die sich kennen. Irgendwann ist es dann vielleicht doch mal der eine Wassernapf, da steht, der jetzt auf einmal ein Ressourcenthema ist oder irgendein Kind was vorbeirent, irgendeiner erschreckt sich und zack. Es ist halt irgendein Drama und dann ist einfach an der Leine alles in diesem Setting entspannter. speaker-0: Mut und du kannst ja auch manche Dinge einfach nicht vorher sagen, gerade bei Tierschutzholen. Wir da bei unserer Lini tatsächlich auch schon mal so einen Fall, die hat noch nie irgendwas irgendwie schlimm gemacht und ich weiß, da war sie irgendwie vielleicht ein halbes, drei Vierteljahr da. Also man hat schon das Gefühl, man kennt sich ganz gut, wir gehen aus der Haustür raus und auf einmal geht sie dermaßen nach vorne, weil da ein Mann dann so einen weißen Aura war und das hat irgendwas in ihr geweckt und das sind halt Situationen. speaker-1: Unberechenbarkeit. speaker-0: auf die kannst du dich nicht vornehmen. Und das in einem Setting auf der Straße, an der Leine und du kannst reagieren, alles ist gut. Sowas aber auf einem Bugdate im Zweifelsfall nicht an der Leine. Irgendwas passiert, was den Hund jetzt gerade triggert oder was dein Hund triggert und dann kann es halt ganz schnell ganz wild werden, weil wir haben doch viele Menschen, viele Hunde aufeinander und im Sinne von uns allen ist es natürlich, dass die Bugdates ohne Zwischenfälle verlassen und klopft auf Holz. Wir haben jetzt speaker-1: Das können wir auch nie können. Genau. speaker-0: Über 100 Parkdates und es ist noch nie irgendwas passiert. das wollen wir natürlich aus der Bargabe halten. Dass es so ist, ja. Vielleicht noch zum Abschluss, weil wir jetzt viel darüber gesprochen haben, was man nicht machen soll. Nicht, dass wir jetzt irgendwelche Unsicherheiten geschürt haben. Muss ich als Besucherin Angst haben beim Parkdate, dass irgendwas passiert? Oder kann ich einfach, wenn ich irgendwie auf die Grundregeln achte, relativ lockerflockig speaker-1: Auf jeden Fall. speaker-0: hingehen auch mit Kindern. speaker-1: Ja, also absolut. ist, also ich meine, das war auch irgendwie so einer der Gedanken hinter diesem mega coolen Projekt, dass es einfach eine ungezwungene Atmosphäre ist, wo Menschen und Hund aufeinandertreffen und man irgendwie sich verguckt. Und deswegen soll natürlich der Freude an diesen Bargdates, also die steht natürlich auch im Vordergrund so. Und deswegen, wenn ich mich an die Grundregeln halte, wir haben ja auch immer schön ein Regelwerk auf jedem Barg-Date, ein Plakat, wo auch einmal steht, hey, das sind so unsere Barg-Date-Regeln, how to Barg-Date, ne? Und ich glaube, wenn die Leute das einfach so ein bisschen auf dem Schirm haben, eben nicht einfach Hunde anfassen, auch gucken, wenn sie Kinder dabei haben, dass man den Kindern eben das auch total cool erklären kann, schon sagt, hey, guck mal, frag doch vorher, du ein Hund anfasst und so, dann braucht er keine Sorge haben. So. Und die Hunde sind ja auch alle gesichert mit Leine, wenn nötig mit einem Mauli und das ist... Das ist alles gut. speaker-0: Also ich denke, wir können festhalten, wer offen und achtsam ist und sich an alle Wege hält, dem steht ein Happy End beim BargDate nicht im Weg. Und apropos, wir beenden auch diesen wieder mit unserer aller Lieblingskategorie, zumindest bei BargDate. Wir freuen uns immer wahnsinnig über alle Nachrichten, die wir bekommen von Schützlingen, die dann bis BargDate ihr zu Hause gefunden haben. Und das wollen wir euch auch heute nicht veranhalten, aber Erstmal schonmal vielen Dank Kamara für deine Zeit, dein Wissen, was du mir erzählt hast und wir sprechen uns ganz bald wieder. speaker-1: 10 Sekunden. Ich freue mich schon drauf. Ich Dennis und ich arbeite als Freiwilliger beim BargDate in Berlin. Und da habe ich dann auch meinen heutigen Hund Paco kennengelernt. Das war im Frühjahr. Da habe ich gearbeitet und habe ihn dann gesehen. Und zwar eigentlich ganz witzig, weil er eigentlich nicht so 100 % die Art von Hund ist, der ich eigentlich geschaut hatte. Eigentlich war mein Plan irgendwie, einen Windhund oder irgendwas so in die Richtung zu haben. Es war auf jeden Fall klar, dass er aus dem T-Shirt kommen sollte. Und da man ein letzter Rund ein Windhund gewesen ist, beziehungsweise ein Windhund-Mix, hatte ich irgendwie so diese Vorstellung, ja, das ist vielleicht auch wieder irgendwie so ein Wippet-Podenko-Mix oder irgendwie sowas wird. Aber dann ist aus dem Grunde genommen Paco geworden, der eigentlich das komplette Gegenteil davon ist. Rein optisch so ein Mix aus Jack Russell, Terrier, Chihuahua und Douglas vermutlich auch noch drin. Und ja, als ich dann beim Barclay gewesen bin. war es irgendwie so, dass er mir sofort aufgefallen ist. Er ist dann auch gleich zu mir gekommen und hat sich auf meinen Schuh gesetzt. Und ist dann da einfach gewesen, hat sich an meinen Bein gelehnt und war mir sehr zugewandt. Er ist insgesamt ein sehr offener Hund. Und ja, irgendwie war das für mich irgendwie quasi schon so Liebe auf den ersten Blick, wenn man das so sagen kann. Und ja, ich hab mich dann für den Hund beworben. hatte dann mehrere Vorstellungsrunden und und fand dann auch die Pflegestelle sehr nett. Und es ist auf jeden Fall wirklich eine sehr schöne Reise. Und Paco kommt aus dem Rumänischen Tierschutz, war bei einer Pflegestelle in Brandenburg. Und ist jetzt hier bei mir Berlin und der macht echt einen ganz tollen Job. Also wenn man sich hier wirklich vorstellt, dass er das alles gar nicht kennt. So die große Stadt, die ganzen Dinge, also Sachen wie Autofahren, Straßenbahn fahren, U-Bahn fahren, S-Bahn fahren, natürlich die ganzen Geräusche hier alle. Das kannte der alles gar nicht und das hat er aber auf jeden Fall alles ganz gut gemacht. ist natürlich klar, hat er so ein Thema wie vermutlich alle Hunde mitbringt, an denen wir jetzt auch arbeiten. Wir sind auf einem guten Weg, glaube ich. ja, ihm geht es ganz gut. Er liegt gerade hier neben mir. Und ja, ich bin auf jeden Fall super froh, es gemacht zu haben. speaker-0: Das war Best Barkdate Ever, der Tierschutzpodcast von Barkdate. Vielen Dank fürs Reinhören und bis zum nächsten Mal.