speaker-1: Hallo Keif. Hey krass. speaker-0: Es ist mal wieder soweit. Wir sitzen uns hier wieder gegenüber und wir dürfen uns über ein Thema Gedanken machen und das dann auch verbalisieren. speaker-1: Genau. Ja, kann ich im Moment. speaker-0: Kaninchenbau heißt, wir nehmen uns einem Thema an und reden einfach frei drauf los und gehen immer tiefer rein in das Thema. Und wenn wir Abzweigungen finden, dann gehen wir die auch. Heute spontan entschieden ein Thema, welches wir, bevor der Podcast heute die Aufnahme losging, ist tatsächlich kurz besprochen hatten. Ja, und dann ist mir das eigentlich gefallen. Eigentlich könnte man mal darüber reden. Die Challenge ist ja, wir können über alles eine Stunde lang reden. speaker-1: Okay. Nein. speaker-0: Und ich möchte, ich mache das große Überthema einkaufen. Und es geht nicht nur, also man kann ja großes Thema einkaufen, man kann ja alles einkaufen, für was kaufen wir ein, hier ist das. Sondern einfach auch mal zu erörtern, was wir alles für so Einkaufsmaratten haben, wie kaufen wir ein, warum kaufen wir so ein. Was kaufen wir so ein? Darüber möchte ich mit dir reden. speaker-1: Okay, bezogen jetzt auf alles. speaker-0: Alles, was du gegen Geld tauscht. Was ja die Definition von Einkauf ist. speaker-1: Ja, also ist das richtig. Aber ist das jetzt bezogen auf Lebensmittel oder? Auf. Okay. speaker-0: Wir haben eine Stunde Zeit. Lass uns doch mal treiben. Wir setzen den Bauhelm auf und schalten das Lichtchen ein und gehen hinab. Und ich frage dich, was war das letzte, wofür du Geld ausgegeben hast? Also egal was. Wofür hast du kein Geld? speaker-1: Heute Mittagessen. So ein Hähnchenschnitzel in Rahmsoße mit Champignons und Pommes. Und ich finde das total geil, wenn du quasi die Pommes in diese Rahmsoße reindippst. Ja, verstehe ich. Ja, das war mein Mittagessen heute. speaker-0: Glaubst du zum Essen? Ja. Ich gebe auch fast jeden Tag, wenn ich in der Arbeit bin und keinen Homeoffice habe, ich auch Kantine essen tatsächlich und da gebe ich auch immer so ⁓ die 10 Euro aus. Was kostet so ein Schnitzel bei euch? speaker-1: Mhm, mhm. Sieben Mal. speaker-0: Das ist ja schon auch in letzter Zeit alles sehr viel teurer. speaker-1: Ja gut, das hier mit der Inflation und so weiter ist ein krasses Thema. Allein die Tatsache, wie viel zum Schokolade kostet, ist ja Wahnsinn. Ja. Nee, aber mal zu den Einkaufsmorotten. Ich bin ein bisschen komisch beim Einkaufen. Im Sinne von, ich Es soll jetzt überhaupt nicht gegen Leute gehen, die irgendwie im Einzelhandel arbeiten, aber bitte sprech mich einfach nicht an. speaker-0: Okay. Ich will einfach für mich alleine. weiß was ich Ich will nicht angesprochen werden. Was sprechen dich Leute im Einzelhandel an? Außer Guten Tag? Oder gibt's... speaker-1: Das ist... Achso, meinst, hier servicewüsste Deutschland zu? Was gibt es hier speaker-0: Ich würde sagen, wo muss ich hingehen zum Einkaufen, dass Leute mich ansprechen? Weil jetzt bei uns, also der Klassiker ist ja Bauhaus oder irgendwie so ein Obis oder so, also so ein Baumarkt. Wo die Leute echt suchen. Und das ist ja nicht nur ein Klischee, das ist wirklich so. speaker-1: Dann muss die Leute suchen. Also ich kenn's nicht anders. Ja, also das soll jetzt gar nicht gegen die Angestellten sein. Ich glaub, die haben einfach so viel zu tun und dann hast du da ständig irgendwelche Idioten, die dann quasi irgendwelche komischen Fragen stellen. Also grundsätzlich ist es so, ich stelle sehr schnell fest, wenn quasi, egal ob das jetzt ein Bauhaus, Möbelhaus ist, es ist völlig wurscht was. Einzelhandel im Allgemeinen, wenn die Leute auf Professionsbasis arbeiten. Das merkst sofort, weil die dich natürlich entsprechend mehr ansprechen. Das merkt man sehr schnell. Im einzigen Bereich natürlich. speaker-0: Plüch! Leute, die mich an der Kasse ... speaker-1: Nee, also im Supermarkt jetzt nicht, aber wenn du zum Beispiel in Möbelhaus oder so bist oder auch teilweise noch in Modegeschäften und so weiter. speaker-0: Diese Küchenverkäufer wollen mir unbedingt eine Küche raufdrücken. Dann können sie Provisionsplatten. speaker-1: Ja, oder so. Also, es kommt natürlich immer aufs Gewerk drauf an. Also, Vertrieb ist ja auch ähnlich. Aber ich find, man kriegt das relativ schnell raus. Wie gesagt, ich bin ... Das ist mein Film, ich weiß das, aber ich bin einer, der ... Ich will da eigentlich ihr in Ruhe lassen werden, weil ich ... will ... Das Zeug, ich such, ich will das irgendwie selber finden. Ich will da irgendwie ... Ich weiß nicht, also es ist... speaker-0: Aber gehst du dann den langen, harten Weg und suchst so lange bis du findest oder gibst du irgendwann auf und sagst, jetzt frag ich doch mal nach. speaker-1: Ich beide Varianten. speaker-0: Letztes Mal haben wir auch einkaufen und waren im Bauhaus, im Obis, im Baumarkt. Wir auch was gesucht und ich habe so lange gesucht, ich es gefunden habe. Meine Frau hat es erfragt und war dann schneller da. Ich bin dann auch jemand, der erst mal sucht und dann fragt. Aber irgendwann gebe ich auf, wenn es mir zu lange dauert. Ich finde, dieses Einkaufen, an sich, ich bin keiner, der sagt, speaker-1: So. speaker-0: ich muss schnell einkaufen, zack zack, durchhetzen, bla bla bla und dann wieder heim. Sondern das ist bei uns auch so ein Samstagsritual war das jetzt eine Zeit lang immer. Hat sich jetzt durch Schichten und so ein bisschen auch geändert, aber normalerweise gehen wir gemeinsam immer samstags einkaufen für unseren Wocheneinkauf, was wir halt so brauchen, Essen, Trinken, also Lebensmittel. Und dann nehmen wir uns auch die Zeit und gehen zwar immer den gleichen Weg durch die Läden. Also wir haben da so einen vorgefertigten Weg, weil wir halt wissen, wo alles steht, was wir brauchen. speaker-1: Mhm. speaker-0: Und dann nehmen wir das alles mit und Also wir hetzen nicht, wir machen einfach und dann... Einfach damit wir halt alles haben und nichts vergessen. Bist du der Typ Zettel-Einkaufer? speaker-1: Ähm ... ja, teilweise schon. Ähm, also bei mir ist das dann eher so eine Notiz-App. Einfach für die ... Ich sag immer, sehr ... wichtig ... also so Dinge, die du halt nicht regelmäßig ... kaufst, sondern halt quasi auf Vorrat kaufst, du so möchtest. Küchenrolle zum Beispiel oder so. Was du nur alle heilige Zeit brauchst. Weil ich bin prädestiniert, für so was zu vergessen, weil ich sonst eigentlich ... spontane einkaufen bin. speaker-0: keine regelmäßigkeit speaker-1: Jetzt brauchen wir ... Ja, also bei mir ist es sehr bedarfsorientiert tatsächlich. Ähm, ich ... Dadurch, wie halt auch meine Situation ist, ist es halt oft noch so, dass ich halt quasi abends nur noch schneller in Supermarkt halt springen kann. Mhm. Und dann ist es eher so ein, okay, ich brauch jetzt noch was zu essen. Und dann ist es schon so, dass ich ja am Wochenende dann einkaufen gehe. Das ist aber trotzdem für mich ... ein Task von mehreren am Wochenende. Ja. Also, ist nicht so, dass ich da sag so, ich nehm mir jetzt zwei Stunden Zeit und geh jetzt einkaufen und so weiter, sondern für mich ist das, wie soll ich sagen, ein notwendiges Erfordernis. Ja. Und ... ich versuch dann schon auch, nicht zu durchzuhetzen tatsächlich. Ich hab festgestellt, ich red jetzt hauptsächlich von Lebensmittel-Einkaufen, wenn ich mit Airpods da durchlaufe ne, wenn ich nebenher Musik höre, ist das total entspannt für mich. Also das ist dann, ich weiß nicht, da hab ich tatsächlich irgendwie, ich dann beschwingten Schritt durch die Regale durch und keine Ahnung was. speaker-0: je nach äh äh ich kann dir da empfehlen je nach ähm Witterung oder nach äh grad Jahreszeit äh im Winter dann mal einzukaufen mit Harry Potter Hintergrundmusik. ⁓ Mach das mal. Okay. Du bist sofort im Weihnachtsfeeling. Egal was du kaufst. Im Sommer oder oder auch im Winter funktioniert ja zu jeder Tageszeit zusätzlich noch ein bisschen Sonnencreme und Sonnencreme unter die Nase. Mhm. Dann hast du noch gleich so Urlaubsfeeling mit dabei. speaker-1: Geil. Okay probier ich aus. Da ist mal was echt Fieses passiert. Ich war mal im Urlaub und wir haben dann quasi zufällig Sonnencreme bekommen. Und die hatte Pina Colada Geruch. jedes Mal wenn ich so Kokos mäßig irgendwie was rieche, ist das automatisch Sonnencreme, Urlaub und Pool und keine Ahnung. speaker-0: Ich immer Arbeitskollegen von mir, wenn sie wieder irgendwie stinkig sind oder so, sag ich, hey, einfach ein bisschen Sonnencreme unter die Nase oder so, sodass du es riechst und dann glaubt mir, der Tag wird für besser. Es funktioniert, du hast instant Urlaubs-Vibes. Das ist ganz anders. Wie ich bin auch, wenn man da jetzt im Ding war, im Baumarkt, dann wird es ja durchgeschlendert, weil ich halt was gesucht hab. und bin so an der Swimming Pool Abteilung vorbeigekommen. Ich wusste nicht, dass das da ist, dann hat das ganze Chlorzeug und es hat so nach Chlor gerochen. Und ich war sofort in so einem Hallenbad drin, wo ich dachte, wow, Flashback, geil. Ich habe mir überlegt, wie kann ich das jetzt nutzen? Kann ich da jetzt, wenn ich so einen Chlor kaufe, kann ich das da reinstellen in den Raum, dass es hier nach Schwimmbad riecht? Also ich glaube aber, nicht so gesund. speaker-1: Hm. Ja, nee, das sollte man sich übertreiben. Aber gut, mag den Geruch an der Tankstelle auch. es ist auch nicht gesund. So Benzin dann? voll. Aber ... Also, ich ... Wo ich zum Beispiel sehr gerne bin, sind zum Beispiel so Skateläden. Also, du Skateklamotten, Skateboards und so weiter kriegst. Okay. Weil ... Gibt's da noch? Was heißt viele? Es gibt schon ein paar. Also, gibt's schon noch welche. speaker-0: so viel über euch. speaker-1: Also, hab jetzt ... Vor allem schon drei, vier ein. Okay. Und ... Ja, ich mag einfach den Vibe da drin. Weil das ist irgendwie was ... Die Musik ist meistens cool. Egal, was du spielst, das ist eigentlich immer geil. Der Kontakt ist irgendwie so bisschen ungezwungener. Find ich auch. Also, so wie man sich irgendwie begegnet und so weiter. Und es hat irgendwie was ... Community-mäßig ist. Find ich. speaker-0: ist ja auch, weil die, da reingehen, normalerweise auch den selben Interesse haben. speaker-1: Naja wobei ich aber sagen muss bei Musikläden habe ich das jetzt weniger also wenn ich in der Musik speaker-0: Wenn es rein an Metal Musik geladen wäre, wäre es wieder anders. speaker-1: Nee, ich glaub, das hat einfach mit den Instrumenten zu tun. Weil du ja sehr viele unterschiedliche Instrumenten, Arten und damit auch unterschiedliche Arten von Musikern ... Ja, genau. Kann jetzt mitnehmen. genau so in Richtung. Von daher ist das was, das ich hauptsächlich bei Skateläden feststelle. Oder Skatesurf, so in der Richtung. Plattenläden zum Beispiel auch. speaker-0: Wir den Typen... speaker-1: Also Plattenladen ist auch irgendwie was, was irgendwie, ich weiß, kürzlich wieder in einem Plattenladen und einfach nur dieses, gehst da rein, du gehst da durch die Schallplatten durch und so weiter. Das kannst du, finde ich, nicht mit so einem, speaker-0: so wie heißt Big Bang Theory Comic Buchladen Vibes dann. Die untereinander schon verstehen so, weil sie irgendwie doch speaker-1: Ja, genau. Comic Laden auch. Also, ich hab zwei Comic-Läden, ich hingeh. Das eine ist tatsächlich schon eher so ... Einzelhandel, sag ich jetzt mal. Und das andere ist, und ich glaub, das ist in Ordnung, wenn ich das auch sag, der ist ein bisschen weiter weg von uns. Das ist, glaub ich, der größte Comicversand Europas sogar oder so. Okay. Ja, was ein bisschen lustig ist, wenn man bedenkt, dass die Sammlerecke ... sich nennen, was eigentlich keine Ecke mehr ist, ist einfach eine Halle. Sammlerhalle. Ja, das ist ganz cool, weil du gehst da rein, du hast da so bisschen so ein Storefront, halt so bisschen auch Buchladen-mäßig und dann gehst du halt dahinter in diese Halle und ... speaker-0: Wenn so ein bestimmtes Heft aus dem Regal zieht, dass sich der Schrank öffnet und du dann hinten die Hand... speaker-1: Nee, nee, das ist alles relativ offen. Du läufst auch quasi an den fertig gepackten Paletten und so weiter vorbei. Und dann kriegst du halt, ungelogen, ein Telefonbuch in die Hand, wo dann quasi das Verzeichnis ist, was die alles im Inventar haben. Sind keine Bilder dabei, sondern wirklich wie gelbe Seiten. Und in der Mitte sind dann quasi Tische, wo dann quasi das Zeug steht, das noch einsortiert werden muss. Mitarbeiter hocken dann quasi zwischen den ganzen neuen Büchern und Comics dann quasi zwischendrin an irgendwelche Computern und tippen irgendwas. Der ist in Esslingen, also in der Nähe von Stuttgart. Mitten in so einem Industriegebiet drin, also relativ unscheinbar. ja, und das ist halt, das ist quasi Peak Nerd dort. Und da einzukaufen, wenn du da bisschen was dafür übrig hast, ist halt der Wahnsinn. speaker-0: ⁓ okay. oder überhaupt rein, wenn man kein Nerd ist? Oder fällt es dann auf, ⁓ der ist zu serious, ist keiner von uns. speaker-1: Ich muss sagen, die Leute, die da arbeiten, die sind ultra nett und big brain. Also wenn du zu denen gehst, ist das wie ein Lexikon. Das ist Wahnsinn. Also das ist crazy. Und das wäre zum Beispiel auch so ein Laden, ich sag so, da bin ich jetzt tatsächlich irgendwie super gerne. Mit Baumärkten kann ich mich mittlerweile so ein bisschen anfreunden. speaker-0: Grund meiner Projekte, die ich momentan auch so habe, wie gesagt, also mein erstes großes Projekt war dieser Raum hier. Das zweite große Projekt jetzt ist dieses Fitnessstudio. Das dritte wird dann wahrscheinlich der, ähm, entweder meine Bibliothek. Das klingt jetzt zu groß als das, was es tatsächlich ist. Ein Lesezimmer oder halt eben der Partyraum. Und das ist, ich hab dann schon Bock wirklich zu schauen, was brauche ich, was mache ich. Ich bin auch Und da kommt jetzt eigentlich, wie ich sowieso auf das Thema gekommen bin, überhaupt über Einkaufen und sowas. Ich bin so ein absolutes Konsumopfer. Also so richtig. ich, wenn ich nicht sofort finde, wo die Größe der Schrauben ist, ob ich die habe und nicht. Und wenn ich sie nicht finde, dann habe ich sie nicht. Also es kann schon sein, dass ich die irgendwo liegen habe, aber ich finde sie gerade nicht. Also kaufe ich mir neue Schrauben. So. Oder ich kaufe mir auch einfach mal so, wenn ich sage, okay. jetzt brauche ich doch ein neues Werkzeug, weil ich das Werkzeug gerade für diesen bestimmten Schritt brauche. Und dann kaufe ich mir das gesamte Putzzeug für das Fitnessstudio, was ich in einer anderen Folge schon erwähnt habe, alles neu gekauft. Alles einfach neu gekauft. Weil ich mir dachte, bevor ich lang suche, wo habe ich das andere Zeug? Weil es liegt bei uns in der Werkstatt bestimmt irgendwo rum, aber da schaut es halt aus wie Sau und räumt keiner auf und es ist auch nicht meine Werkstatt, sondern die von meinem Vater und der ist halt auch ein unordentlicher Typ und räumt nicht auf und bis ich da was suche, jedes Mal kauf ich es neu. Ich hab mir auch für den Raum da herin, wo ich die Bodenplatten und alles gesägt hab, hab ich mir eine neue Handkreissäug gekauft, weil die, die wir hatten, gingen nicht mehr und dann hab ich mir halt eine neu gekauft so und genauso bin ich halt drauf, also wenn ich speaker-1: Hmhmhmhmhm speaker-0: Bevor wir losgelegt haben, habe ich dir gezeigt, ich habe ein neues Audio Interface, weil ich dieses Podcastszenario hier mobil gestalten wollte. Ja, fällt auf, funktioniert nicht so, wie ich will. Und jetzt stehe ich da mit einem neuen Interface und bin zu faul zum Zurückschicken. Und somit gehört mir jetzt ein neues Interface und muss gucken, was ich damit tue. speaker-1: Mhm. der wird dir schon was einfallen. ich gebe dir recht was einkaufen angeht. Es gibt auch so Dinge die sind so speziell, wo du dir einfach denkst so okay ich muss es jetzt kaufen ⁓ diese Aufgabe zu lösen aber du weißt genau dass du es danach nie wieder brauchen wirst. haben uns in der speaker-0: Man sich auch was ausleihen. speaker-1: Ja... Das Problem... speaker-0: Im selben Baumarkt, wo man das neu kaufen kann. Und da dann vielleicht auch zu... kann man aber auch eins leihen. Tatsächlich mach ich auch nicht. speaker-1: In dem Fall, ich wollt jetzt auf ein anderes Beispiel hinaus, wie gesagt, Werkzeug und so weiter, also alles, die an Werkzeug im Baumarkt zum Verleih haben, hab ich selber daheimstehen und wahrscheinlich in besserer Qualität. Aber das ist ein anderes Thema. Nee, weil wir es ja neulich mit der mit der Jurakaffeemaschine hatten, die ich dir für deine Fitnessstudie angeboten hab. Da war mal der Thermoschalter kaputt. Das ist quasi an dem Motor, das Malwerk ist es Thermoschalter. Wenn der Motor mal zu heiß wird, löst er halt aus. geht halt nix mehr. Also ein Sicherungsding quasi. Ähm ... kostet ... paar Cent das Ding, kannst du selber tauschen. Ja. Du brauchst aber für viele ... ähm ... Kaffeepfollautomaten, ich hoch aus einer davon, aber bei anderen ist es auch so, brauchst du einen ovalen Schlüssel. Also das Ding ist wirklich oval, die Schrauben sind rund und oval. Da kannst du nicht mit dem Schraubenzieher oder sonst was hin, sondern brauchst ... einen speziellen Schlüssel, also Schlüssel relativ klein auch, damit du diese Schrauben raus bekommst. Ja, rate wer diesen blöden Schlüssel im Internet bestellt hat. Ich natürlich. Gut, der Vorteil ist, du kannst das Ding jetzt auch ordentlich sauber machen, weil du kannst ja alles aufmachen, aber... speaker-0: Aber du hast ihn ja gebraucht. Genau. speaker-1: Genau, um einen 20 Cent Thermoschalter zu tauschen, ich einen Schlüssel für 10 Euro gebraucht. speaker-0: Die Gold Digger sind auch nicht reich geworden, sondern nur die, die die Schafeln verkaufen. speaker-1: gehofft haben. Ja, genau. Genau. speaker-0: Ja, nee, es ist aber tatsächlich so, ich dann jetzt momentan gebe ich wieder sehr viel Geld aus, weil das Fitnessstudio und sowas und dann bla bla bla und auch mein Setup überdenken und wie auch immer und dann habe ich gemerkt, ⁓ da sind ja die helleren Lampen viel schöner, wie die alten nicht drin hatte und momentan gebe ich echt viel zu viel Geld für Sachen aus, die es eigentlich nicht bräuchte, aber nice to have, also da bin ich wirklich so ein speaker-1: Aber noch ein Beispiel, vielleicht das mit wie ist mein Einkaufsverhalten ein bisschen darzustellen. Ich denke drüber nach, mir eine Klimaanlage einbauen zu lassen. Einfach weil ich bin Dachgeschoss und das halt ... So. Und diese mobilen Klimaanlagen, du dann quasi diesen Schlauch durchs Fenster raushängen lässt, ... Fick ist es. das, was du quasi in warmer Luft rausbläst, das kommt durch das Fenster wieder rein. speaker-0: Komm! Das ist irgendwie doof. Ja und außerdem erhitzt die Klimaanlage. speaker-1: Ja genau. Das ist so truff. Ja genau. So. Ähm, deswegen dachte ich, okay, professionelle Klimaanlagen. Ja. So. Ein normaler Mensch, ähm, würde jetzt zu irgendeinem Klimaanlagenbauer gehen, würde einen Termin ausmachen und sagen, hier, baue mal ein. Guck dir das an, gib mir kostenvoll einen Schlag. Genau. Baue einen, fertig. Nein. Christoph überlegt natürlich jetzt, wie kann er das selber machen. Ja. speaker-0: ⁓ Geld zu sparen. speaker-1: Was heißt, ⁓ Geld zu sparen? will halt ... Ja, natürlich hat's was mit Geld. Genau, richtig. jetzt sind wir bei dem Thema. Bei der Klimaanlage brauchst du einen Kältemittelschein, weil das Kältemittel, das da drin verwendet wird, sehr umweltschädlich ist. Es gibt wohl auch andere Lösungen, wo nicht umweltschädliches Kältemittel drin ist. Und jetzt bin ich da quasi am Basteln und überlegen, wie ich dieses Thema irgendwie umschiffen kann. speaker-0: Man baut ja mit sowas auch immer gewissen Skill aus. speaker-1: dass ihr quasi mir selber irgendwie eine Klimaanlagenlösung einbauen kann. speaker-0: Klaff den Kühlschrank und lass einfach die Tür offen. speaker-1: Reicht aber nicht. speaker-0: Und ein Ventilator dazufahren. speaker-1: Ja, und das Thema ist halt bei Klimaanlagen, wie hier Klimaanlage meistens funktioniert das, du hast ja außen quasi den Wärmetascher und innen hast du quasi diesen Verdampfer, der dann quasi innen kühlt mit dem Gebläse. Ja, und du musst ja Leitungen legen. So, und ich bin jetzt gerade am Suchen, wie ich da diese Leitungen quasi von oben nach unten durchkriege, weil ich muss ja zwei Stockwerke quasi irgendwie versorgen und ich weiß nicht, wo ich die Leitungen durchführen soll. Das ist mein Problem. speaker-0: Und du wirst das wirklich selber machen. Für mich klingt das zu kompliziert. speaker-1: Das Problem ist, wenn ich's in der Firma machen lass, hab ich zwei Wochen Baustelle bei mir der Wohnung. Und das unter anderem auch das Schlafzimmer betrifft. Mhm. Weil ... ich hab auch überlegt, ob ich dann quasi nur in einem Zimmer das machen lass. Und dann quasi die ganze Wohnung damit kühl. Aber dadurch, dass meine Wohnung zu verwinkelt ist, ist das völlig ineffizient. Von daher, ich hab da noch nicht der Weisheit letzter Schluss gefunden. Am Ende des Tages ist es so, ich muss ... eigentlich nur zwei Räume kühlen und der Rest ist Beifang. Weißt was ich meine? speaker-0: Du musst quasi noch tiefer in das Rabbit Hole reingehen. speaker-1: Ja, voll. Voll. Ich hab mir schon überlegt, es gibt wohl so Truhenlösungen, das ist dann quasi was, das du an die Wand schraubst und dann musst du halt zwei Kernbohrungen nach außen machen, halt die Luft dann rein und rausgeht. Das wäre natürlich die einfachste Variante des Problems. Dafür brauch ich halt wahrscheinlich zwei oder drei Geräte, ⁓ halt einfach die Kühlleistung herzukriegen. Aber so wie zum Thema Einkaufen, nein, Christoph will das selber lernen, nein, Christoph braucht keinen. Gut. hier AI hilft natürlich auch ein bisschen weiter Recherche. speaker-0: kann sich ja schnell einlesen, sag ich mal, oder sich zumindest schnell damit befassen, mal, hey, lass dich mal eine Stunde mit, unterhalte dich mal eine Stunde mit deiner AI, dann weißt du schon mehr auf jeden Fall. Nicht alles, 100%, aber zumindest ein bisschen was. Mach ich ja auch. Also es ist jetzt auch nicht so, dass ich, ich hab mich auch schon sehr viel erfragt, und wie soll ich jetzt das machen, und wie kann ich das machen. Auch das mit dem Interface und mit dem mobilen Setup wurde mir mehr oder weniger auch so erzählt. Und nee, liebe KI. Funktioniert leider nicht so, wie du dir gedacht hast. da gewisse Parameter nicht bedacht wurden. Und schon liegt wieder ein Stück da, das ich noch da hab. Ich hab auch ... Also, Einkaufen im Sinne von Lebensmitteln ist, wie gesagt, ist Regelmäßigkeit. Wir haben jetzt auch einen Dorfladen bei uns im Dorf, was megastark ist. Der hat jeden Tag bis 22 Uhr offen. Jeden Tag. ist dann ... Also, von 19 bis 22 Uhr ist Selbstbedienung. Und Selbstbedienung ist auch an Sonn- und Feiertagen. Also egal was ist, du kannst da jedes Mal bis 10 Uhr abends rein. Du gehst da mit deiner Sparkassenkarte oder was du hast rein, dann hat er eine kleine Altersprüfung, weil du kannst ja theoretisch auch Bier aus dem Kühlschrank nehmen. ansonsten ist alles mit, also Kamera überwacht und du musst halt selber scannen und der Terminal ist voll easy eingerichtet. speaker-1: Wie wird das dann gelöst? So was kann man nicht. Also ich kenne das nur von von der Metzgerei bei uns die eben auch so einen Verkaufskontainer halt haben. Finde ich mega geil. Also auch das Zeug das sie machen. speaker-0: Ich kauf teilweise nur noch da drin meine Sachen, weil ich brauch nicht so viel und ich hab im Kühlschrank dann teilweise gar nichts mehr, oder in meinem Fach, in meinem persönlichen Fach nix, weil ich dann sag, ja gut, ich kann ja schnell da rübergehen. Das sind 100 Meter bis davor und dann hab ich da meinen Kühlschrank. speaker-1: Ja, ich hab's mal auch gedacht, wie gesagt, haben den Container. der Witz an der Sache ist, die sind örtlich gesehen an der Ausfallstraße, die zu einem Badeweier führt. Und das ist natürlich Premium. du sagst, hey, Sonntag, fahren an Weier, wir wollen grillen. Das Einzige, was ich nicht verstanden hab, warum sie die Einweggrills und die Grillkohle aus dem Sortiment genommen haben. das hatten sie eine Zeit lang drin. speaker-0: Vielleicht weil Eigengrill, Einweggrill ist grundsätzlich kacke Sinn. speaker-1: Ja, aber ich könnte mir vorstellen, dass das halbgeschnitten Brot geht. soll ich machen? Gut, fairerweise sie die Tankstelle in der Nähe auch umgebaut und die haben was. ... Wie gesagt, ich fand's einfach geil, weil die haben ja quasi das ... Getränke zum Beispiel haben sie jetzt nicht. Aber die haben ja quasi das rundum Sorglos-Paket für wir wollen am Seegrillen angeboten. paar Kilometer entfernt. Wo du ⁓ dran vorbei fährst. speaker-0: Ja dann, irgendeine Entscheidung wird es da schon gegeben haben. speaker-1: Äh, war mega smart, also... speaker-0: Da kam die Grilllobby und hat gesagt, nein, hier kein Grillverkaufen. speaker-1: Keine Ahnung. Es kann auch sein, dass ich komplett falsch lage und dass sich's halt überhaupt nicht verkauft hat. Kann natürlich auch sein. Aber ich fand die Idee auf alle Fälle halt geil. speaker-0: So was finde ich, ich finde es grundsätzlich besser. ich sage immer, regional statt global, der Dorfladen zum Beispiel, wird auch von umgebenden Produzenten quasi, wir haben hier jemanden, macht Fisch oder Fischzucht, wir haben hier große Bauernhöfe, die halt einfach ihr Zeug hier herliefern für uns und dort dann verkaufen. Und das finde ich einfach mega und das frisch und ... speaker-1: Ja. speaker-0: cool und deshalb das einzige was man hat ist der ist halt ein bisschen teurer speaker-1: Aber dafür muss der auch nicht ins Auto steigen. speaker-0: ist glaube ich alles edeka-konform preislich eingeliefert. So normale Mitnehm-Sachen, außer das was von den Produzenten kommt, meine ich jetzt. speaker-1: Ja gut, aber dadurch, dass du nur irgendwie was 100 Meter halt hin hast... speaker-0: Ich feier das total. Und vor allem zeitlich unabhängig. speaker-1: Nee, das ist eigentlich das Entscheidende. auch oft das ... Da schließt sich jetzt der Kreis, wo ich jetzt quasi drei Punkte zusammen bringe. Hier mit ... Wir haben jetzt ... Also, eine Hitzewelle. Das ist die Quadratur des Kreises. Nee, ich komm jetzt drauf in die Klimaanlage. Ich hab neulich mit jemandem gesprochen. Jetzt hier die Hitzewellen und so weiter, mit Klimawandel werden die immer mehr. speaker-0: Ich habe aber das Dreieck und nicht das Kreis. speaker-1: Stichwort auch Klimaanlage und so. Und der Punkt ist, eigentlich müssten wir langsam anfangen, umzudenken. Und zwar wie die Südländer. Wo es dann eine Mittagspause gibt, das Erste gibt. Und du dann quasi abends länger offen hast. Weil ich persönlich, und das ist aber auch so ein Bayern-Ding, weil wenn du in andere Bundesländer fährst, in Dresden hat jeder Supermarkt bis 22 Uhr offen. speaker-0: Wir alle wir spinnen ⁓ speaker-1: Also ganz ehrlich... speaker-0: Ja, also ich verstehe es. Einzelhandel, die Stars, irgendwie die Leute, also... beste Beispiel ist der Dorfladen funktioniert ohne Menschen. Der macht ⁓ 19 Uhr zu. Das kann ein anderer Supermarkt auch. Weißt du, dann mach halt so Selbstbedienungsscheiße und lass offen bis ⁓ 10. Ist ja genauso wie überall ist. Und dann hast du vielleicht nur noch eine Personalie, die aufräumt oder wie immer. speaker-1: Ja. speaker-0: Oder einen Sicherheitsdienst, der einfach da steht und dafür sorgt, dass kein Idiot, was leider viel zu viele gibt, irgendwie Schindluder treibt. Erfahrungsgemäß glaube ich aber, dass bei uns am Dorfladen tatsächlich bis jetzt noch nichts Schlimmes passiert ist, dass irgendwie viel geklaut wurden würde oder so. Ich frage da immer wieder mal nach, weil mich das interessiert, das irgendwelche Nachteile hat. Bei uns definitiv nicht. Und du hast ja immer Kameraüberwachung auch. Und da du dich ja persönlich einloggst... speaker-1: Ja, stimmt eigentlich. Stimmt, ja. Du gehst ja da mit deinen persönlichen Dingern rein. ... Ja. Ich denk mal, so könnte der Einzelhandel ... mehr überleben, weil das Schlimme ist, und das tut mir jetzt auch irgendwie leid, aber das ist größtenteils nicht mal die Schuld der Leuten, quasi in dem Laden arbeiten. Das ist oft nicht deren Schuld, weil sie nix dafür können, sondern ... Das was du brauchst ist meistens nie da. Wenn sie dir das quasi bestellen und nach Hause schicken, dann dafür brauche ich nicht in Laden gehen. Richtig. Genau. speaker-0: Ja genau. Das ist ein Apotheken Ding ist das meist. Da müssen wir bestellen. speaker-1: Auch Silber. dann ist es, also Stichwort Apotheke, dann ist es meist noch extrem teurer. Das muss man leider auch sagen. Ich will jetzt nicht sagen, dass die Apotheken per se einen schlechten Job machen. Also die Beratungen, die oft machen, es teilweise besser ist, die ist teilweise besser als die, die du von den Ärzten kriegst. Das muss man auch dazu sagen. Aber wenn ich es eben stellen muss und nicht in die Hand nehmen kann, dann muss ich speaker-0: Ich auch. speaker-1: dann brauche ich nicht in den Einzelhandel gehen. Und das nächste ist, mir ist das jetzt schon zweimal passiert, bei einem sehr, sehr großen Elektronikfachmarkt. Also ich laufe da halt durch, weil ich irgendwas braucht habe und ... Nee, tatsächlich nicht. Aber ich war zweimal kurz davor, dass ich in einem Beratungsgespräch mit anderen Kunden speaker-0: Haben sie dich angesprochen? Nein. ⁓ je. Nee. speaker-1: dass ich eingreife. Weil die Bullshit erzählt haben? Weil die so extremen Blödsinn verzapft haben. Okay. Also der Kunde, man kriegt sie mit halbem Ohr damit, der Kunde hat dem Verkäufer ein Problem geschildert, das er lösen möchte. So. Der Verkäufer hat ihm für das Problem ein Produkt angeboten, ich sag mal jenseits der 200 Euro, das alles konnte, aber nicht sein Problem lösen. Okay. Weil der Anwendungsfall, den er hatte, speaker-0: Okay? speaker-1: zu speziell dafür war. Man muss zur Verteidigung des Verkäufers sagen, er hätte auch kein Produkt da gehabt, das sein Problem hätte lösen können. Er dachte halt, hey, das ist das beste Produkt, es ging irgendwie ⁓ den Router und der hat halt quasi gedacht, okay, das ist das Premium-Modell, das muss es schon können, also, gib ihm. speaker-0: Ich einfach nur irgendwas verkaufen. Hast du dann den Kunden ins Messer laufen lassen? Oder bist du später nochmal hin und hast gesagt, Kraft ist nett, ist Bullshit. speaker-1: Ich muss ganz ehrlich sagen, jeder ist seines Glückes Schmied und nicht jeder Schmied hat Glück. Das tun wir auf der einen Seite. Ja, irgendwie ... Also, ich sag's mal so. Der Kunde wäre alt genug gewesen, Google zu bedienen. ... also KI war damals noch nicht, aber halt entsprechende Recherche zu betreiben. speaker-0: bin auf der Fitte, tut mir leid. speaker-1: um sich da entsprechend zu bilden. Als wenn das eine 70-jährige, 80-jährige Frau gewesen wäre, dann hätte ich natürlich eingegriffen. Da bin ich dann schon so, dass ich sag, ... Wie soll ich sagen? Da muss ich schon irgendwie was sagen. Aber jetzt in dem Fall ... Ja. Also, ganz ehrlich, kann ich alle retten. speaker-0: Ja, stimmt schon. Man muss aber dazu sagen, der hat vermutlich Einzelhandel gelernt, vermutlich in dem Elektronikladen. Lang nicht, dass der sich mit irgendwas auskennt. Ist ja nicht so wie bei einer Fleischerei-Fachverkäuferin zum Beispiel, die halt schon auch gewisse Ahnung von dem Fleisch haben sollte, wie es produziert wird. Und das kriegt man ja in der Ausbildung eher mit wie allgemein Einzelhändler. speaker-1: Deswegen sag ich... speaker-0: der auch Klamotten verkaufen kann. speaker-1: Ja, ja. Wie gesagt, ist auch der Punkt, den ich grad vorhin angesprochen hab. Ich mach den Leuten ja nicht mal einen Vorwurf. Woher auch? Wenn dir dein Arbeitgeber nicht das Rüstzeug mitgibt, auf wie sagt man so schön, auf dem Floor zu überleben. Weißt du, was ich mein? Du kannst nichts dafür. Gut, es gibt natürlich auch welche, die dann sich entsprechend selber irgendwie das draufschaffen, weil einfach die Leidenschaft da ist und so weiter. speaker-0: vielleicht in die Abteilung geschickt worden sind, weil sie gewisse Affinität zu Handys haben zum Beispiel. speaker-1: zum Beispiel, ja. Aber wobei Handyabteilung ist nochmal ganz ganz speziell erforderlich, habe ich festgestellt. Da hat man dann teilweise das Gefühl, man schaut so ein YouTube-Video von so einem Influencer an. Das ist auch ganz amüsant. es ist ja, also Einzelhandel finde ich ist ein sehr sehr schwieriges Thema tatsächlich. Wie viele speaker-0: Also wie viel bestellst du im Internet? Prozentual. jetzt lassen wir mal Lebensmittel raus. Bestellst du Lebensmittel im Internet? Hast das schon mal gemacht? Ich hab das noch nie gemacht. Monatlich so eine Lebensmittelbox einfach weil da sind halt so das ist so du zahlst da keine ahnung was zahl ich da 26 vielleicht vielleicht 20 Euro oder so und da kommt einmal im Monat so eine box und das sind halt Ausgewählte Lebensmittel drin so so die neu im Sortiment sind also so ein werbebox ist das auch Und das ist das einzige was per per internet kommt quasi aber ansonsten bin ich nicht so der speaker-1: Nee, mach ich gar nicht. Tatsächlich. Was wir eine Zeit lang gemacht haben, wir hatten bei uns in der Nähe einen Unverpacktladen. ⁓ ja? Das war cool. Das ist super. Das war richtig cool. Die halten leider nicht so Ja, leider nicht. Weil blöderweise die Produkte, die sie gemacht haben, waren sehr gut. Aber die Öffnungszeiten sind wir wieder beim Thema. Haben halt leider nicht funktioniert. Und ich finde immer, leider ist es so, dass ... Bei Einzelhandel seh ich das ähnlich wie in der Gastro. Du arbeitest halt zu den Zeiten, wo andere halt Freizeit haben. Das bringt der Job einfach mit sich. Da muss man sich drauf einstellen. Das klingt furchtbar hart, aber es ist halt leider die Realität. Weil ... Nachmittags um zwei, wenn der Großteil der Leute in der Arbeit ist ... Du verstehst, worauf ich hinaus will. Und da ... Jetzt sind wir wieder beim Thema, vielleicht muss da ein Umdenken stattfinden. Dass man sagt, man macht unterm Tag zu oder macht dann die andere Variante mit hier selbst ... speaker-0: Ich weiß gar nicht, dürfen die das gesetzlich speaker-1: Was? Nach 20 Uhr. ist gesetzlich so. Da gab's ja erst vor Kurzem Riesendiskussionen. Tatsächlich auch, dass eben Leute wollten, dass es länger offen ist. Und dann haben sie irgendwie so ein ganz ... Also, sie haben es jetzt quasi als Errungenschaft verkauft. Aber dass es jetzt irgendwie vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr geben darf oder irgendwie so ein speaker-0: ist schon gesetzt. Ja, das ist gesetzt. speaker-1: blöd sind. irgendwie da haben sie herumgeschraubt anstatt sie einfach sagen hey ihr dürft das Maxima 22 Uhr offen haben wir das gestaltet ist eure Sache. Und ist meiner Meinung nach völlig in Zeit vorbei. speaker-0: Selbe Problem, keiner will im Einzelhandel arbeiten. und dann kriegst du die Leute nicht her. Also wir in Bayern sind da wahrscheinlich nochmal spezieller. speaker-1: Ne, das Problem ist einfach, dass die Einzelhändler halt denken, dass sie einen Arbeitstag gefühlt mit einer Schicht abdecken können. Und das ist halt nicht so. Dann macht lieber Mittag irgendwie zwei Stunden Selbstbedienung oder Nachmittag, keine Ahnung was, und lasst die Leute dann halt abends länger arbeiten. Natürlich mit entsprechender Bezahlung, aber Spätschichten gibt es in anderen Bereichen auch. Und da bin ich jetzt wieder an dem Punkt. speaker-0: Das ist ja also, du kannst über und drei Schicht betreiben. speaker-1: Fast alle Automobilkonzerne haben Dreischichtbetrieb. Wir stecken Autos zusammen rund ⁓ die Uhr. Aber wir schaffen es nicht, dass ich ⁓ 20.15 Uhr im Sommer nur ein Kasten Bier holen kann oder mir zwei Steaks holen kann, weil ich abends noch mit Spätzlen grillen will. Das schaffen wir nicht. Da müssen wir solche Umwege gehen wie eben Container oder Dorfland, halt länger offen hat oder so. Aber da schaffen wir es nicht. Aber wir können rund ⁓ die Uhr auch an Feiertagen gefüllt. können wir Autos zusammenstecken, da sagt keiner was. Und da, finde ich, muss irgendwie mal so bisschen umdenken stattfinden. Boah, ich werde fast bisschen politisch hier. speaker-0: Diese Drecks-Einzelhändler können alle auch bisschen länger arbeiten, wa? Nee, das nicht... Geht ja darum, dass das alles im Schichtbetrieb auch löst. speaker-1: Es ist nicht, es ist Ne, es geht vor allem darum, dass man sich gesetzlich auch nicht lässt. speaker-0: Ja, das finde ich ja bescheuert. Ich als Ladens von mir selber aus sage, du, Platten verkaufen sich ab 19 Uhr am besten, dann könnte ich das da aufmachen, was du so und sagen, okay, ich bin so ein Ding, du kannst bei mir abends auch noch ein Bierchen kaufen, kommst da rein zum Platten hören und so. So eine Abendsbeschäftigung. Schade, dass das nicht stimmt, dass das gesetzliche Regel ist, ist ja voll bescheuert. speaker-1: Ja? Und dann es Ja vor allem, speaker-0: Ist es gesetzlich geregelt, ⁓ die Mitarbeiter zu schützen? speaker-1: Du hast ganz normale Arbeitszeit-Schutzgesetze. Vor allem jetzt sind wir an dem Punkt, es gibt ja andere Bundesländer, wo es funktioniert. Das ist ja das Entscheidende. speaker-0: Ich glaube, weil wir ... ... vollstarten werden. Man sieht es ja deutschlandweit, dass es funktioniert, aber in Bayern nicht. weiß, gibt bestimmt noch das eine oder andere. speaker-1: Bauen Württemberg. speaker-0: Ja so, das ist okay, gut. speaker-1: Aber da sind wir eben an dem Punkt, wo ich mir denke, so in anderen Städten funktioniert es auch. speaker-0: Aber es kommt echt oft vor, dass ich nach 19 Uhr oder nach 20 Uhr tatsächlich schnell mal zum Dorfladen rüber laufe und wenn ich nur, ich möchte jetzt Snickers und mir dann nur kurz wirklich was hol. speaker-1: Weil's möglich ist. Also, der Metzger-Container, von dem ich speaker-0: Dein Pärs kannst du kurz im Dorf lüten vorbei. Ist okay. speaker-1: Das müsste ich vielleicht tatsächlich machen. Ich war noch nie in einem Dorfladen bei euch. Ja? Ja, das müsste ich mal vielleicht echt machen. Ist eine gute Idee. Aber wie gesagt, ich finde es schade, weil man halt mit dieser gesetzlichen Regelung in Bayern, wohlgemerkt, halt echt den Einzelhändlern die Chance nimmt, sich der Zeit anzupassen. Weil es zwingt sich ja keiner, dass irgendwie bis 22 Uhr ... speaker-0: Genau, können ja trotzdem. Aber der, es kann, der sagt, ich hab sowieso genug Leute oder ich kann das alles handeln oder ich will das oder ich weiß, mein Produkt verkauft sich abend auch besser. Dann wäre es halt schön, wenn man so flexibel ist. speaker-1: Ja, das ist halt irgendwie so die, äh, die, wie soll ich sagen? speaker-0: ist, der Konkurrenzdruck dann hoch? Wenn sag, ja, aber mein Konkurrent macht bis ⁓ 10 auf, jetzt muss ich ja auch. speaker-1: Ja, das wird immer als Gegenargument quasi verwendet. Aber ... ich sag's mal so, die, die es betrifft ... ähm ... die sind eh so groß. Mhm. Dass sie es regeln können, und die anderen müssen sowieso mit anderen Dingen punkten. Also mit ... ist immer wieder beim Thema Qualität beim Verkaufsgespräch usw. Wo du dann auch wegen der Experiencing gehst. Weißt du, was ich meine? Und der Qualität, die da geboten wird. Das ist ja auch ein Punkt. Man muss ja Einkaufen ja auch irgendwie als Erlebnis begreifen. es gibt ja eine eigene Fachrichtung, die sich ja da hauptamtlich auf diesem Gebiet betätigt. Allein, wenn man überlegt, wie zum Beispiel Apple Stores eingerichtet sind, das ist ja alles durchdacht. Ja, ja, ja, klar. Das ist alles. Ja, ja, Auch diese Verkaufspsychologin, das ist übrigens der Witz. Es gibt ja einen Grund, warum die Dinge so angeordnet sind, wie sie angeordnet sind. speaker-0: Edie Kauzen sowas speaker-1: Das hat ja alles Plan und System. Ich habe mir das mal alles durchgelesen. Ich laufe aus Prinzip anders. Echt? Ja. speaker-0: Ich weiß es nicht, ich laufe nach dem, ich meine, was ein guter Weg ist. speaker-1: Also ich bin auch crazy enough, dass ich sag ich fang hinten an und geh dann nach vorne. speaker-0: Du gehst durch die Kasse durch. speaker-1: Ne, aber ich geh quasi rein. Und normalerweise kommt als erstes die Gemüseabteilung und kein anderes. Ne, ich geh erst hinter quasi zur Milch und dann wieder vorhin zu Obst und kein anderes. Protest. Ne, hallo? Ich lass mir doch nichts vorschreiben. speaker-0: Ja, wir haben unseren definitiven Weg, den wir uns selber gemacht haben. Ich weiß nicht, ob der psychologisch genau dem geschuldet ist. speaker-1: Das ist ja auch in Ordnung, Das Punk sein hört nicht im Supermarkt auf. speaker-0: Es geht ja auch darum, dass die wollen, dass du so lange wie möglich drin bist. Ganz krass sind natürlich so Möbelhäuser, die ja nicht nur einen vorgegebenen in Anführungszeichen designt haben, sondern tatsächlich vorgeben, wo du zu gehen hast. Also mit Pfeile am Boden. speaker-1: Ja, Wobei bei diesem Möbelhaus kann man auch quasi rein und links abbiegen und dann kannst du gleich raus. speaker-0: Fast, weil man kommt sonst nicht mehr raus. Ja gut, aber dann hast du ja nix. ich will ja... speaker-1: Ja du, du gehst ja quasi in die Ausstellung. speaker-0: Ja genau, die Ausstellung durchgehen und so. Aber es gibt tatsächlich welche auch ... Ingolstadt, glaube ich, ist auch eins, wo du wirklich nur durchgehen musst, dass du zur Kassi kommst. Auch wenn du schon was in Hand hast und sagst, ich brauch nicht mehr. Aber das ist krass, die sperren einen so bisschen ein. speaker-1: Ja, da bin ich halt dann zu sehr, wo ich dann sag so, nee, es geht nicht. Ja, aber auch, dass du quasi die teuren Produkte genau auf Augenhöhe platzierst und die günstigen halt weiter unten. speaker-0: Aber das... Ich weiß nicht, ist das mittlerweile schon allgemein bekannt? speaker-1: Ja, ja, es ist allgemein speaker-0: Aber es da immer noch... also ja anscheinend, sonst wird es ja nicht funktionieren, speaker-1: Das ist immer der Punkt, sie würden es nicht machen, wenn es nicht funktionieren würde. speaker-0: Das ist ja wie Lebensmittel, die eins zu eins die selben sind, aus dem selben Band kommen, nur eine andere Verpackung. speaker-1: Ja, das sieht man an der, was die IG-Nummer oder wie das heißt. Da gibt es irgendwie eine Nummer, die auf beiden drauf gedruckt ist und wenn die identisch ist, dann ist das die gleiche Firma. speaker-0: Man muss ja einfach nur beides mal kaufen und testen. Das schmeckt genauso. Das einzige, was du jetzt zum Beispiel Unterschied hast, ist, jetzt nehmen wir mal, was nehmen wir denn? Irgendwas, was, Fischstäbchen glaube ich nicht, Fischfilets glaube ich war es. Der Unterschied ist, dass in die Markenware die gesamten Filets reinkommen, also kompakt. Und in so ein No-Name-Produkt könnte es sein, dass die, die vom Band kommen, die schon, keine Ahnung, kleinere, zweigeteilt oder wie immer so sind. Das könnte sein. Das habe ich mir Doku drüber angeschaut. Und ansonsten ist es das selbe Produkt. Es ist ja so krass, weil mittlerweile gibt es von allem hauseigene Produkte, also vom Supermarkt selber dann gelabelt, die ja auch einfach nur, keine Ahnung, das Patent abgelaufen ist und jetzt darf es jeder produzieren. Aber die machen sich nicht immer die Mühe und machen eine eigene Produktion, sondern sie hängen sich halt oder holen sich das Zeug von der Produktion raus. Ja klar. das ist schon crazy. Ja, viel Geld sparen, wenn man da nicht so ein Markenfetischist ist und sagt, ich, na nur das schmeckt. Nee, das ist dasselbe. Das ist einfach andere Vorbereitungen. speaker-1: Das, äh, ich kann... andere verpacken. Wobei ich finde jetzt kann man ein bisschen in die philosophische Richtung gehen. ist ja ein gesellschaftliches Problem, dass so die Schere zwischen Arm und Reich auseinandergeht. Ja? Ja, das ist auch im Supermarkt. Du entweder ganz ganz günstig oder ganz ganz teuer. Das Mittelmaß wird weniger. Tatsächlich. Recht? Weil du hast entweder, also das merkt man halt auch im Zielgruppenmarketing, du hast entweder halt Produkte, die für Premium, also Premium ist by the way kein geschützter Begriff, die halt im Premium-Segment anbieten, also quasi für Leute, die mehr Geld Oder halt dann Leute, die quasi auf wirklich günstig und Angebote sehr günstig halt gehen. Aber so dieses Mittelding, also dieses Mittelschichtding, es wird immer weniger. speaker-0: Was wir sogar haben, und das ist bisschen dekadent eigentlich, ich weiß nicht, ob das auch in die Dekadentkärbe schlägt, aber normalerweise sind wir ... Wir haben keine Kinder, wir wohnen zu zweit alleine und und haben deshalb halt ... Wir verdienen auch nicht schlecht beide. Also wir müssen beim Einkaufen eigentlich gar nicht auf Preise schauen. Und das ist Luxus. Das ist absoluter Luxus, wenn du das nicht machen musst, um zu schauen, kann ich mir das leisten. Das ist so der größte Luxus und den muss man sich auch bewusst sein. Wenn man so leben kann, dass man beim Einkaufen und sind es nur Lebensmittel und bei mir ist es wie gesagt Technik sogar, wo ich mir teilweise keine Gedanken mache, die dann ich dann wieder entweder zurück schicke oder weiter verschenke oder verkaufe. Also so so privilegiert sind wir. Aber nichtsdestotrotz hat sich meine Frau irgendwann mal dazu entschieden. Wir gehen in so Läden rein und suchen uns diese. Es gibt immer ein Regal. wo so extra gelabelte günstigere Preise drauf sind für Dinge, die kurz vorm Ablaufen sind. Und da gehen wir immer hin. Weil da findest du meistens dann, ach cool, ach ich lang nicht mehr gehabt, nehme ich mit, sag, ob man es braucht oder nicht, ist die andere Frage. Aber das ist halt grad da und dann sagt man, okay, dann kann ich das noch mitnehmen. Letztes Mal haben wir auch wieder paar so Käseknacker mitgenommen oder so was, die halt am nächsten Tag gegessen worden sind und gut. Aber die waren halt viel billiger. speaker-1: Ja, das hat man ja. Ja. speaker-0: Also die waren halt nochmal runtergesetzt und das gibt es in jedem Laden. Das gibt es in Kaufland, gibt im Edeka, gibt in Lidl und überall. Mittlerweile wissen wir schon, wo bei uns in der Umgebung diese ganzen Regale sind, weil wir da immer wieder hingehen. Oder wenn wir frühzeitig dran sind, viele haben es mittlerweile so Rettertüten. Also so Lebensmittel, halt meistens sind es so Obst und Gemüsezeug, das halt irgendwie ranzig ausschaut. Also im Sinne von speaker-1: Ich schau da auch eine. Mhm, ja. speaker-0: Das ist nicht mehr so schön, dass man es verkaufen kann. Meistens halt wirklich so, also nichts an dem Ding. Und die dann in so Tüten verpacken, die Tüte kostet 6 Euro und du hast da keine Ahnung, 10 Orangen, 5 Kartoffeln, also wirklich Haufen Zeug drin für wenig Geld. Und da scheuen wir uns auch nicht, dass wir das mitnehmen, weil ich dachte, sparen wir Geld, was soll's? Und das ist halt so, da kann man ein bisschen drauf aufbauen. Dann gibt es ja Apps noch dafür. speaker-1: Ja, Ja. speaker-0: Good to go, gute Anlaufstelle macht meine Frau auch immer wieder mal, die quasi guckt, wie gesagt, ich bin da eigentlich nicht so, ich kaufe mittlerweile eben mehr im Dorfladen ein, aber wenn wir da unterwegs sind oder sie dann irgendwie mal Zeit hat, dann schaut sie das raus und das sind dann, in der App können sowohl Supermärkte als auch Restaurants und sowas ja einstellen, hey, ab 18 Uhr machen wir unsere Theke leer. Da kannst du eine Box kaufen. dann sagst du, ich hole um 18 Uhr die Box ab. Dann richten die dir bei so einem All-You-Can-Eat Chinese oder ja, japanisch glaube ich ist das, weiß ich gar nicht, in Ewaustadt bei uns. Der macht das auch. Und da haben wir schon öfter mal einfach mal was mitgenommen. Und dann hast du für günstig Geld dieselben Lebensmittel wie die, sonst ... Du kannst zwar nichts aussuchen und du kriegst jetzt was noch Übriges, aber trotzdem ist es mega. es hilft halt enorm dabei, dass keine Lebensmittel verschwendet werden. speaker-1: Ja. Ja. speaker-0: Und das ist ja eigentlich auch mega sad, dass da gewisse Regeln auch gibt, dass zum Beispiel Containern verboten ist. So was würde ich nicht... Also warum ist es jemandem verboten, aus dem Mülleimer zu fressen? er sich doch... Also entweder er kann sich nicht selber dafür entscheiden und muss es tun, weil er sich wirklich nichts mehr leisten kann, dann gönn ihm. Oder halt ich entscheide mich dafür, die Lebensmittel, die sowieso weggeschmissen werden, zu retten. Dann gönn dir, also ich verstehe da keinen... Ich verstehe diesen Diebstahlansatz. dann sollen doch die Supermärkte... speaker-1: Ja genau, Nee, der Punkt ist tatsächlich, dass... Nee, der Punkt ist einfach, und das ist auch so, wie wenn quasi bei dir jetzt jemand was aus der Mülltonne rausklauen würde. Der Müll ist quasi, solange... Wie soll ich sagen? Der nicht abgeholt wurde, ist der dein Eigentum und deine Verantwortung. Das heißt, du bist dafür zuständig, dass der Müll fachgerecht entsorgt wird. speaker-0: Kein Geld damit verdienen. Das könnte quasi sein. Wir haben ja keine amerikanischen Verhältnisse, deswegen glaube ich, dass bei uns nicht so ist, dass wenn jemand da ist und sich entscheidet, das zu tun und dann seinen Magen verdirbt, dass er den Supermarkt verklagen könnte. könnte er auch abgelaufen und du hast das Müll rausgeholt. In Amerika wär's ein Klargefall. Kann ich mir vorstellen. speaker-1: Wer, also so hab ich gar nicht gedacht, wer interessant ob das in Deutschland durchsetzbar wäre, ich glaube nicht, weil in ... Nee, weil jedes Gericht wahrscheinlich argumentieren würde, es gehört zum gesunden Menschenverstand, dass wenn etwas sich in einem Müllcontainer befindet, es nicht mehr für den Verzehr geeignet ist. speaker-0: über den Grenz gebrochen haben. Ja genau, das ist ja genau das. Es gibt ja keinen... speaker-1: Das Problem ist, wenn jetzt quasi ein Supermarkt ein Schild aufstellen würde, wo drauf stehen würde, Containern erlaubt, dann würden sie automatisch wahrscheinlich auch die Haftung für die Sachen in den Containern übernehmen. speaker-0: Das war's Ja, aber genau das meine ich ja. Warum gibt es da eine Klausel, sagt, also wir stellen den Container dahin, macht damit was ihr wollt. speaker-1: Ja gut, aber da... speaker-0: Es ist ja auch wieder... Wie ist es denn, wo kein Kläger da hinten richtet? Dann kann ich aus Supermarkt auch einfach sagen, ja ich mach meinen Abfall einmal zugänglich, jeder darf reingehen, wo es wieder Gesetze gibt? Macht sich dann mit strafbar? speaker-1: Ich denke, Punkt ist, das ist jetzt reine Mutmaßung, weil meine juristischen Dinge auch nicht so weit tief sind. Ich denke halt, was ist der Sinn und Zweck in der Supermarkt? Die Supermarkt legitimiert, Lebensmittel zu verkaufen. Gehört ja auch zur Grundversorgung der Bevölkerung. hat ja auch eine gewisse politische Sicherheitskomponente dahinter. So. Und jetzt wenn, also das bedeutet, der Supermarkt hat eine Verantwortung gegenüber seiner Bevölkerung. So. Oder seiner Kunden, genau, gegenüber der Bevölkerung seiner Kunden. Und jetzt wenn der Supermarkt die Möglichkeit schafft, dass quasi nicht verzehrfähige Lebensmittel in Umlauf kommen, dann handelt der Supermarkt zumindest fahrlässig. speaker-0: Aber wir reden ja hier nicht von ich schmeiß Dinge weg, wo schon Schimmel drauf ist. Sondern wir reden ja über die Dinge, die containert werden, sind ja teilweise einfach nur nicht mehr so schön, dass sie verkauft werden dürfen. Weißt was ich meine? speaker-1: Wir reden ja hier von Obst und Ja, aber da sind wir genau an dem entscheidenden Punkt. sind ... dürfen nicht mehr verkauft werden. Es gibt ein Gesetz, das ganz klar sagt, dieses Lebensmittel darf nicht mehr in den Verkehr gebracht werden zum menschlichen Verzehr. Und da bist du bei genau diesem Knackpunkt. Weil man es essen könnte, theoretisch ... bedeutet das noch lange nicht, dass du es essen darfst. Ja, speaker-0: nicht mehr EU-form ist. speaker-1: Ja, aber das ist halt ein Gesetzeproblem speaker-0: Man müsste das Gesetz ändern und schon gar kein Verbot aussprechen. Du als Containerer bist ja wirklich straffällig, wenn du das machst. Ja, gut, Diebstahl. ich verstehen. speaker-1: Aber Frage ist natürlich... speaker-0: halt entkriminalisieren und man muss halt trotzdem sagen, es ist ja nicht so, als würden plötzlich, wenn man das Gesetz wegnimmt, jeder anfangen einfach kostenlosen Lebensmittel als Container rauszuholen. Sondern das machen ja nach wie vor dann trotzdem nur die, die es wirklich nötig haben. Und die ein, zwei die sagen, ja ich spar mal halt hier und da mal ein bisschen. speaker-1: Ja, ein paar von denen hast du immer dabei. Aber... speaker-0: Und Besorgbarkeit heißt nicht gleich tot. Auch wenn ich auch jemand bin, ich gib's zu, gewisse Lebensmittel, wenn's MAD drüber ist, ab einem Tag, ab einer Sekunde bin ich raus. speaker-1: Weißt du was aber auch noch ein interessanter Punkt ist? Ja? Wie sieht es zum Beispiel mit der Steuer aus? Du hast ja einen gewissen Warenwert eingekauft. Ja. Okay. Und gewissen Teil davon musst du entsorgen. Das musst du gegenüber dem Finanzamt geltend machen. speaker-0: dass das dann, dass du es ja trotzdem... Ja, aber du hast ja... Das könnte natürlich größer gesetzlicher. speaker-1: Das ist jetzt zum Beispiel so, also ich weiß speaker-0: Also gibst du ja, also mit der Mehrwertsteuer deine Umsatzsteuer weiter. Steuer und Mehrwertsteuer ist das gleiche. Nur das eine ist Endverbraucher, das andere ist B2B. Und damit gibst du das ja weiter, was du ja vorher auch bezahlt hast. Genau. Und wenn du was wegschmeißt, bleibst drauf sitzen. Oder kriegst du, wenn du was wegschmeißt, Steuer zurück? Nee. speaker-1: Ja. quasi. Das kommt jetzt ein bisschen auf die Steuer und das Produkt drauf an. Ich weiß zum Beispiel, dass es ein Thema ist bei Kaffeerösten. Weil, einfach weil ich vor kurzem real dazu gesehen hab. Okay. Es gibt eine Kaffeesteuer. Ja? Genau, und die fällt beim Rösten an. Und wenn du deinen Kaffee killst, also verbrennst, weil halt einfach passiert, dann kommt der Zoll. der dir quasi bestätigen muss, ok, du schmeißt jetzt irgendwie 20kg Kaffee weg. speaker-0: Hahahaha speaker-1: Ja. Gibt's ein eigenes Rastbuch. Wie gesagt, gibt's ein Reel dazu auf Instagram. speaker-0: Zollbeamte dann bekommen so viel, also die verdienen ja auch nicht schlecht, abgesehen davon. Die verdienen und der ganze Apparat, der das überwacht, kostet so viel wie ... Es ist mit Sicherheit ein Null-Nummern-Spiel. Ich sag, es kommt nicht so viel rein, wie da aufgewendet wird, um genau das zu überwachen. Also, das kann ich mir nicht vorstellen. Aber das ist ja crazy, dass du da quasi die ... Beim Rösten die Steuer erst anfällt und wenn du es roh verkaufst gibt es keine Steuer. speaker-1: Es gibt bestimmt auch eine Steuerregelung, aber das ist beim Schnapsbrennen genauso. wird er auch genau ... Bei größeren Brennereien hast du eine entsprechende Uhr, also quasi wie ein Wasserzeller in Anführungszeichen, der quasi dann genau die gewonnene Brandweinmenge misst, dann quasi was Vorlauf ist, was Nachlauf ist und so weiter. Das wird alles auf dem Tropfen genau dokumentiert und dementsprechend wird die Steuer dann quasi. Und diese Uhr, ist ja auch verbläumt. Also die ist dann wirklich hinter so einem Glaskasten und so. das ist, wie heißt diese Uhr? Ich hab den Namen vergessen, ja einen speziellen Namen. speaker-0: Das ist ein Manometer, speaker-1: Manometer ist für was anderes. Ich habe ehrlich den Namen vergessen. wie gesagt, kommt vom Zoll dann. Das ist dann auch verblombt und so weiter. Das ist richtig, richtig crazy. Und dann, wenn du quasi brennst und so, dann ist es quasi, bei manchen dann so, dass es quasi, brennst und dann kommt es in einen speziellen Tank, der versiegelt ist. Und erst wenn der Zollbeamte da ist, du diesen Tank entleeren, weil der dann genau dokumentiert, welche Menge du nimmst und dann wird die Steuer berechnet. speaker-0: Deswegen ist dieses Schwarzbrenn-Thema so... Also deswegen heißt es ja Schwarzbrennen, weil es an der Steuer vorbei geht. speaker-1: Ja genau, Danke jetzt. speaker-0: Aber eigentlich ist das voll überflüssig, weil du kannst ja auch irgendwie... Also, ja gut, wie kann man das jetzt machen? Dass man die Menge an dem, was man verkauft, flaschenweise halt. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass du nicht nebenbei noch einiges abgefüllt hast. speaker-1: und dann Es gibt eine gewisse Freimenge und der Punkt ist auch, dass quasi die Die ... Das Volumen der Brennblase, also der Maische, die du quasi destillieren kannst, das Volumen ist quasi so niedrig, dass du eigentlich nur irgendwelche ätherischen Öle destillieren kannst. der Menge her, das rentiert sich einfach nicht. Weil du mit einem Brennvorgang keinen Schnapsglas oder was rauskriegst. Und diese Messuren, die sind quasi direkt in die Brennanlage integriert. Das ist dann ein für ... Wahre Genau, also ab einer gewissen Größe. Es gibt kleinere Brennereien. speaker-0: lassen. speaker-1: die quasi eher im landwirtschaftlichen Bereich angegliedert sind. Also, es ist oft so, dass ... Also, ein Brennrecht zu bekommen ... ist ... Genau, das ist ... teuer erkauft. Genau, es ist sehr teuer erkauft. Oder es ist dann tatsächlich oft bei ... Wie gesagt, Landwirtschaft, manche landwirtschaftlichen Höfe haben quasi ein Brennrecht, das man quasi miterwerben kann, zum Beispiel. Oder es wird vererbt. Gibt's mehrere Varianten davon. speaker-0: Erbt oder? speaker-1: Ich sag's mal so, der Früh aufzustehen und zu sagen, ich hab jetzt mal Bock, mir Schnaps zu brennen, ich hatte diesen Moment schon mal. Das ist gar nicht so einfach. Also nimmst du richtig Kohle in die Hand und dann die Brennlage noch gar nicht bezahlt. Der Likör ist ja per se ein ähm ... ein Gemisch. ... speaker-0: Hörde darf man ja machen, speaker-1: Gemisch aus einem Sirup und Alkohol. Wobei das mittlerweile auch ganz lustig ist. Meine Oma hat zum Beispiel lange Jahre immer ein Schlenlikör gemacht. Dann er in die Apotheke gefahren und hat dann rein Alkohol geholt. Ja, und die letzten paar Male musst du dir tatsächlich den Ausweis herzeigen. Das ist dann quasi dokumentiert worden. Du hast jetzt keine Ahnung. Genau, richtig. speaker-0: Mit gewissen Sachen aus der Apotheke ist es immer noch so, ja. Ja, wir sind wahnsinnig abgeschweift und voll uns verhaspelt in irgendwelchen Dingen. Das hat alles im weitesten Sinne trotzdem noch was mit Einkaufen zu tun, ich fast behaupten. speaker-1: Ja. Ja gut, ist irgendwie ja doch schon. Also wir haben ja quasi so den Einzelhandel speaker-0: Eigentlich war es sehr viel Einzelhandel. Ich muss dazu sagen, bin tatsächlich, was Einzelhandel angeht, ich nutze einfach zu, ich bin wirklich in Schuld auch, dass der Einzelhandel kaputt geht, weil ich kauf wirklich alles im Internet. Also ich gehe keine Klamotten kaufen, weil ich weiß, ich brauch diese eine Art von T-Shirt, ich brauch diese eine Art von Socken und Unterhosen, das hab ich immer alle gleich. Und ansonsten gehe ich mal kurz in den Einzelhandel und schaue mir eine neue Hose oder sowas vielleicht. Aber ich bin echt kein guter Einkäufer, was Klamotten zum Beispiel angeht. Das ist für mich wirklich so ein Bestellding. auch Elektronik oder sowas. Letztes Mal war ich schon kurz versucht mal in den Expert zu fahren, der jetzt dann eine Auflösung hat. Also ich glaube der macht jetzt dann zu, ⁓ zu schauen, ob der das Kabel, was ich noch braucht, ob da hat. Ja, dann hab ich geschaut und gemerkt, ach komm, der hat jetzt gleich zu. Das hat er auf Amazon gleich bestellt mit Overnight Express, das ist halt so. Ich bin tatsächlich wirklich so ein Amazon Opfer leider. speaker-1: Ne Ja, ich hab's mittlerweile reduziert, zum Glück. Bei mir ist oft der Punkt, die Sachen, die ich brauch, so speziell, die hat der Einzelhandel nicht da, einfach weil die Wie soll sagen? Weil die Abnehmer einfach auch nicht für sie da sind. Das versteh ich auch. Ich hab's jetzt ein paarmal erleben müssen, dass ich dann im Einzelhandel stand, was haben wollte, und dann festgeschrieben hab, nein, ich hätte mir den Sprit sparen können, die Zeit, ich hätte's einfach mal bestellen können. You know, call it a day. Nichtsdestotrotz, ich bewundere jeden, der sich entscheidet, Einzelhandel zu arbeiten. Die haben meine Hochachtung, ohne wenn und aber. Aber ich bleibe bei dem Punkt, der Einzelhandel muss sich überlegen, wie er die Zukunft gestalten will. In meiner Meinung nach, es gibt Möglichkeiten. speaker-0: Es beginnt ja schon damit, solche Läden wie Rewe und sowas mittlerweile auch anbieten zu liefern. Das ist ja auch nicht verkehrt. ist ja schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Dann sowas wie Click and Collect, also kaufen und dann vor Ort abholen, geht ja auch. Wenn du sagst, du bist sowieso auf dem Weg und dann sollen die das irgendwie bereitstellen, dann haben sie ja irgendwie so einen Zugang mit so einer Box oder sowas. speaker-1: Ja. Ja, total. Das ist ja zum Beispiel was, das mich bis heute immer noch krass wundert, wie IKEA es schafft ohne einen Versand- oder Lieferdienst. speaker-0: Ja mittlerweile machen sie sowas. speaker-1: Ich dachte die haben nur Klick und Collect. speaker-0: Ich glaube, Kann höchstens sein, du, wenn du jetzt in deiner Region keinen hast, ich hier, dass die Anlieferung sehr teuer wird. Also dementsprechend lassen sie dich halt, keine Ahnung, 100 Euro Sprit zahlen oder sowas. Ich meine nicht, dass, weil der nächste, bei uns jetzt da ist, also der Englisch der da hat noch nicht offen, glaube ich, aber der nächste ist dann Führer oder ja, Führer, glaube ich. speaker-1: Ich kann es speaker-0: Und da sind wir immerhin gefahren und die hätten auch geliefert. Soweit ich weiß. Und du kannst mittlerweile im Internet bei IKEA abstellen. speaker-1: Also ich kenn's halt nur als Clicking-Collect eben online, kannst du machen, aber... speaker-0: Aber ja, klar, das frage ich mich auch, Aber es kann sein, dass die das auch über Amazon abwickeln und so ein Shit. Aber wir haben jetzt bald einen neuen, Ikea. Bin gespannt, ich werde da reingehen. Vielleicht brauche ich noch mal ein neues Colour Regal für meine Platten. Und dann bin ich gespannt, mal gucken. Aber so ist es, ich frage mich bei vielen Dingen, warum das die nicht liefern. speaker-1: Ja, ja. speaker-0: Du brauchst wieder jemanden, der fährt. Logistik muss da aufgezogen werden. speaker-1: Du es scheitert teilweise schon wirklich bei wirklich basic Sachen also wir hatten einen Lieferdienst bei uns das war ein Pizza Lieferdienst, war rein ein Pizza Lieferdienst der hat gefühlt Jahre ohne Internetseite überlebt also wenn du nicht den Flyer hattest konntest du bei dem De facto nicht bestellen speaker-0: Ja aber trotzdem überlebt, das ist ja dann auch crazy. Und Propaganda und... speaker-1: Ja, ist... Ja klar, weil natürlich einige gesagt haben, hier bei dem ist es am besten. Aber ich hab halt nie den Fly in die Finger bekommen, ich konnte nie bei dem stellen. speaker-0: Bist du eher so der Typ, der jetzt mittlerweile dann auch den Flyer noch in die Hand nimmt oder bist du so auch Lieferheld App, zack, eingeben, zack, stellst vor die Tür und ich will mit dir nichts zu tun haben? speaker-1: Der Punkt ist, dass es bei uns de facto nur zwei Lieferdienste gibt. Und ich mittlerweile sagen muss, dass unser ortsansässiger Italiener von der Qualität her wieder so gut geworden ist, dass ich quasi in fünf Minuten hinlauf, die Pizzen einpack und wieder zurücklauf. Dann hat sich das für mich eher erledigt. Ich weiß, dass der eine Lieferdienst eine Zeit lang mit Lieferando gearbeitet hat, dann war es tatsächlich so, wenn du über Lieferando bestellt hast, war es teurer, wenn du über ihre eigene Internetseite bestellt hast, also der Mindestbestellwert war halt höher. Dann haben sie irgendwie eine Kooperation gehabt mit Hunger.de. Hunger.de hat es quasi so gemacht, die haben quasi den speaker-0: Was ist Hunger? Die habe ich noch nie gehört. glaube alle Lieferdienste sind von Leverando aufgekauft worden. Alle durch die Bar. Held bis... ⁓ also gut. Jetzt gibt es ja neue Player. Volt und... speaker-1: Nee, die gibt's glaub ich auch nicht mehr. Naja, ähm ... Uwe ... Genau. Aber der Punkt ist, dass quasi Hunger.de quasi für ... also hat eine eigene App. Und dann haben sie aber quasi für ihre Kunden, also im Sinne von Restaurants, quasi die Möglichkeit geboten, eine angepasste Version der App für ihre eigene ... ihr eigenes Restaurant. wenn es halt ... speaker-0: Uwe Iitz genau. einer hat dann Lizenzen für die Software wahrscheinlich, aber nicht mehr mit Abwicklungen über das System. speaker-1: Ja, wahrscheinlich. Also irgendwie, gab's dann quasi ... wenn du den Burgerladen Tahiti oder was genommen hast, da gab's dann die Burgerladen Tahiti App dafür. Die war's im Prinzip, aber einfach nur ein Frontend für Hunger.de. Und wie gesagt, Hunger.de gibt's nicht mehr. Also die Apps funktionieren auch nicht mehr. Und die speaker-0: Ich glaube, der hat das dann auch genutzt, weil der hatte auch eine eigene App. So einer von uns in der Gegend. So ein Lieferdienst, der hat irgendwann mal aufgemacht, das schon lange her. Mittlerweile kann man da leider auch nicht mehr so essen, weil die Qualität einfach nachgelassen hat. Sowas finde ich mir schade. Aber ich habe da sehr viel bestellt, auch wie ich Single war tatsächlich. Und das hat sich irgendwann dann etabliert. Die haben halt dann gesagt, schreib uns einfach per WhatsApp. speaker-1: Ja das haben speaker-0: Das ist so weird, weil du dem schreibst, liefert ihr heute in meine Richtung? Zufällig? Kann er ja was mitbringen. so, nee leider nicht, aber wir können dir schon was vorbeibringen. Oder irgendwann dann mal so wirklich, das war dann, ich schon mit meiner Frau zusammen und wir haben dann da auch immer bestellt und auch über WhatsApp und so und das ist so mittlerweile dann irgendwie, ich weiß ja nicht, wer da auf der anderen Seite war, aber es hat sich schon nach einem vertrauenswürdigen so ein Verhältnis zwischen einander so angefühlt und irgendwann war es dann wirklich so, Dass random einfach eine WhatsApp kam, hey wir sind in deiner Richtung unterwegs, sollen wir euch was mitbringen? speaker-1: Das ist aber auch schon geil, speaker-0: So, okay, Frau, wollen wir was essen? Ja, das und das. So das Übliche. zack. Das ist aber auch cool. ist dann schon geil. speaker-1: Das ist aber auch, da muss ich sagen, da bewundere ich die, genau, da bewundere ich die Geschäftstüchtigkeit dahinter. das ist wirklich geil. speaker-0: war mega cool. Wir liefern sowieso gerade in dein Dorf. Sollen wir dir was mitbringen? speaker-1: Das ist geil. Das finde ich auch cool, dass da wirklich dann jemand dahinter ist, dann irgendwie dran denkt und so. Ja klar, verstehe ich auch. speaker-0: Er war schon weird gewesen auch. Was sagt das über dein Bestellverhalten aus, wenn ich den Lieferdienst frage, ob er dir was mitbringen soll? speaker-1: Naja gut, wobei es schon auch die, wie soll ich sagen, das war ein Witz von so einem Comedian so quasi, wenn dir dein Lieferdienst zu Weihnachten ein Kochbuch schenkt. speaker-0: Das sagt auch viel über die Ersicht. Also das Einkaufsverhalten, da könnte man schon noch viel tiefer rein, auch was Konsum an sich bei uns angeht. Wie gesagt, ich bin ja auch so ein Plattenopfer mittlerweile. Ich halte mich da sehr stark zurück. speaker-1: Ja. speaker-0: Manchmal schaue ich mir das Schlagzeug an und denke mir, eigentlich könnte ich mir wieder neue Fälle vertragen, in die Richtung. Obwohl ich es ja nur zum draufkloppeln nutze und hier und da mal zu Liedern dazuspiele. Aber irgendwie so, das ist halt wirklich so Dinge. Und ich glaube, das liegt einfach an dem, dass ich halt so privilegiert bin und mir gewisse Dinge einfach leisten kann und will, dass ich da ein bisschen nachlässiger bin. speaker-1: Mhm. speaker-0: Auch was Qualität dann angeht. Ich bin dann wirklich so jemand, der aus Versehen zweimal kaufen muss, statt einmal richtig. speaker-1: Ja, wobei, da bin ich schon sehr immer in der Richtung so wie Billigkaufkauf zweimal. Also da war ich schon immer sehr, sehr dahinter. Ich bin schon auch irgendwie so bisschen so ein leichtes Markenopfer, wobei das bei mir tatsächlich sehr viel über Sympathie geht. Also finde ich eine Marke sympathisch von dem Auftreten oder so. Da bin ich teilweise echt furchtbar. Also auch zum Beispiel, wenn ich speaker-0: Mittlerweile dann auch schon auf wer ist der Gründer dieser Firma. Also so weit ist es bei mir dann schon. Und wenn mir der sympathisch ist, dann denke ich ja, okay, dann schaut man halt, ob das passt so. Aber teilweise sitze ich aber dann echt da und ich mache keine Werbung dafür, aber ich kann es ja ruhig sagen. Ich trinke mittlerweile sehr gern Gönner-Chi. Weil dieses süße Zeug ohne Zucker halt, aber trotzdem diese Energies, die es da gibt, zwei, drei schmecken mir geschmacklich so richtig geil. Und das Problem ist, ich komme halt mit dem Grüner nicht so. Also ich finde den halt nicht so dufte. Ich bin jetzt kein Montana Black Fan, weißt du? Und deswegen kaufe ich das immer mit so einem kleinen... Komm, ich will den eigentlich nicht so... speaker-1: Ich verstehe genau was du meinst. Ich kann dir auch sagen, ich finde die Erdbeermüllermilch geil. Aber es ist halt... Ja genau, es ist halt... speaker-0: Es ist halt, Müller, mich geht das gar nicht. Müller ist dann wieder der Großkonzern und daher hängt Lose zum Beispiel mit dran und Lose sind die kleinen Quäsedinger, die ich wahnsinnig gern wegen Proteine einfach is. Und auch da, du kannst dem Konzern leider auch nicht empfiehen. Also Lebensmittel an sich kannst du sowieso, wenn du die einen boykottierst, wie es gibt ja viele, die sagen Nestle. Ich kauf keine Nestle, sagen. Ja, wenn man alles genau berechnet, Wer jetzt eigentlich den schlimmsten Impact auf die Umwelt zum Beispiel hat, ist dann ohne. Und das ist alles an Milchprodukten, es gibt fast. speaker-1: Es gehört dann auch irgendwo dazu. Ich dachte die gehören zu irgendwie Unilever oder so. speaker-0: Der Nonne Ne, ich glaube da Nonne ist ein eigener Konzert. Und dann haben wir ja wie gesagt Unilever, was auch sehr viel hat und wie heißen die anderen noch? Ja, Nestle und... speaker-1: Ööööö speaker-0: Müller ist glaube ich auch noch eine Maske zur Uni. Ach irgendwie können sie sowieso alle irgendwie. speaker-1: ⁓ was? Ja, ich hoffe ja, dass sie inzwischen diese Karte mal wieder aktualisieren. Das ursprüngliche Ding hieß ja mal, glaube ich, irgendwie The Illusion of Choice. Und genau, Hygienebereich Procter & Gamble. Also P &G, ist ja alles. Das ist Wahnsinn. speaker-0: Macht irgendwie scheiße. Das ist rot. Die sind abweh, wen gehört. Und das sind halt Großkonzerne, die sich in kleine Firmen aufteilen oder die halt die Firmen aufgekauft haben irgendwann. Aber das ist halt leider kannst du, wenn dir die eine Firma nicht gefällt, also im Konzern gibt es mit Sicherheit die andere, die dir gefällt. So, du kommst ja nicht drum rum. Deswegen regional, so wie ich jetzt einkauf, auch oder eben auch selber anbauen, wenn es geht. Ich finde ja, So heute haben wir wieder Gurken gegessen, Gurken aus dem alten Garten. Das ist ja geschmacklich. Es ist eine Weltunterschied. Das kannst du dir nicht vorstellen. Also es ist einfach geil. Das ist das eigene Zeug angebaut. Geschmeckt einfach anders als aus dem Supermarkt. Es sieht nicht so wahnsinnig toll aus. Die Dinge, die wir hier als Gurke bezeichnen aus unserem Garten, die würden nicht im Supermarkt liegen, weil EU-Norm nicht gerecht. So und dann wären wir eben bei dem Thema, so was wird sofort weggeschmissen oder aussortiert. speaker-1: Ja. speaker-0: Obwohl frisch aus der Erde. Und solche Sachen sollte man halt einfach zur Verfügung stellen. Und wenn dann halt zumindest über Tafeln oder sowas. Das wäre halt das Bessere dann. Weil die können ja dann sowieso auch nochmal aussieben, wenn irgendwas kaputt oder schlecht ist. Man soll halt nochmal jemand drüber schauen. Aber ich würde es halt nicht, ich würde es halt generell nicht, äh, als Strafe stellen. Ja, aber trotzdem sind wir da so wahnsinnig, äh, abgeschworfen. Naja, war auch ein kleines Stückchen politisch. Könnt ihr ja gerne in die Kommentare schreiben oder uns schreiben, wie euer Einkaufsverhalten ist. Oder uns per Instagram Direct Message auch Themenvorschläge machen. Die Challenges laufen noch, dass wir uns tatsächlich über jedes Thema eine Stunde lang unterhalten können. Und mal gucken, was wir das nächste Mal machen. Heute gehen wir nicht mehr einkaufen und wenn, dann müssen wir kurz in Dorf laden. speaker-1: Ja. Genau, richtig. speaker-0: Sucht euch den Dorfladen in eurer Umgebung. Hofläden gehen auch. Die haben manchmal sogar 24-7 offen. Und Automaten und so. Also unterstützt regional und kauft nicht alles global. Kauft nicht alles unbedingt im Internet. Versucht so gut wie möglich, den Einzelhandel zu unterstützen. Wenn die bei euch ⁓ 22 bis 22 Uhr offen haben, dann viel Glück. Ich hoffe, das wird bei uns auch irgendwann. Auch darüber können wir diskutieren. Aber es war wieder eine schöne, lange Folge. speaker-1: Ja diese Automaten. Hahahaha Genau. Aber ja, Support ist kein Mord. speaker-0: Wir könnten uns da trotzdem... Also wir haben uns glaube ich in der letzten Folge auch nicht die rote oder blaue Pillfrage gestellt. speaker-1: Ja gut, sag mal Lebensmittel einkaufen, kommst jetzt nicht aus. Du machst komplett Selbstversorge. speaker-0: Machste noch weiter, oder? Du kannst sagen, entweder du wirst komplett Selbstversorger oder du machst dein Einkaufsverhalten in eine gewisse Weise, also so Zero Waste gibt es auch. Zu versuchen, wenig wie möglich Müll zu produzieren im Einkaufsverhalten oder du bleibst wie ich so ein Riesenkonsum Opfer, dann kannst du minimalistisch also gar nicht konsumieren, nur Lebensmittel. speaker-1: Ja, ja. speaker-0: Das sind alles so Dinge, man sich mal überlegen kann. Und da können wir alle nochmal im Pro und Contra in einem anderen Podcast da Kaninchenbau erforschen. speaker-1: Genau. Aber für heute machen wir die Folge zu. Gewohl. Genau. speaker-0: Tschüss! speaker-1: Bis zum nächsten Mal.