speaker-0: Hallo Cave! Da sitzen wir wieder, Nach Langem, denn wir haben aus Versehen Urlaub gemacht. speaker-1: Ja. Ja, sehr unfreiwillig tatsächlich. speaker-0: Dafür wollen wir uns natürlich an dieser Stelle von unseren Zuhörenden hier draußen entschuldigen. Ich wurde tatsächlich darauf angesprochen. speaker-1: Ich tatsächlich auch, 2x. Aber ähm... speaker-0: Und es tut uns leid, es gab technical problems bei den letzten Aufnahmen und es sind quasi zwei Aufnahmen flüssig. speaker-1: Zwei Aufnahmen haben wir tatsächlich verloren und äh... speaker-0: Natürlich, jetzt alles wieder richtig schön klingt. speaker-1: Ja genau, kommt natürlich auch dazu. Wir produzieren natürlich immer bisschen voraus. speaker-0: Genau, eigentlich produzieren wir, ⁓ fair zu sein und transparent zu sein, über zwei Folgen. speaker-1: Genau, richtig. Also wir haben immer so zwei Folgen, die wir quasi vorher schieben, so in der Ring. speaker-0: Nur wenn man drei Wochen Puffer hat, dann kann man auch mal auf ein Festival... speaker-1: Genau, richtig. Aber wenn halt dann der Puffer aufgrund von technischen Schwierigkeiten verschwindet und dann doch jemand auf dem Festival ist, dann wird es natürlich sehr schwer auf die schnellen den Recording-Termin zu finden. Und deswegen hatten wir wie wurde es formuliert, wir hatten Sommerpause. speaker-0: Sommerpause, eigentlich ja. Ich hab mir gedacht, wir machen andere Postcasts auch, die sagen das zwar vorher bekannt, wir machen das einfach ohne. War aber auch schön zu sehen, die Reaktionen. Man weiß ja nie, man hört ja, es gibt ja nicht so viele Kommentare oder so. Oder man trifft ja nicht immer permanent irgendwie Zuhörende da draußen. Deswegen ist es geil, wenn dann die Leute kommen und sagen, hey, übrigens, was ist jetzt mit Kaninchenbau? Da fehlt eine Folge. Ja, jetzt ist sie da. Aber das bringt uns natürlich auch gleich zum Thema. Denn du hast mich auch draufgebracht. hast mir geschrieben, wir sollten mal über das Thema reden. war auch ein Wunsch. Aber es passt ja auch ganz gut, weil wir jetzt im Urlaub waren quasi, dass wir mal das Thema Urlaub angehen. speaker-1: Ja, richtig. speaker-0: Weil jeder verbringt seinen Urlaub anders, jeder hat andere Bedürfnisse, jeder sieht Urlaub anders. Jetzt ist natürlich schlecht, dass ich derjenige bin, der mit dir über Urlaub reden muss, der seinen Urlaub die letzten zehn Jahre nur mit Festivals verbracht hat. Aber es ändert ja nichts. hatte ja so auch zwischenzeitlich immer wieder kleine Wochenend, mal so eine halbe Woche Tripurlaub und sowas. Und ich komm grad aus dem Urlaub. Aus dem Wellness-Urlaub. Das ist ja wieder was anderes. Aber da können wir uns jetzt breit drüber unterhalten. Das Thema Urlaub. Eine Stunde quasi in den Kaninchenbau abzudriften. Oder uns reinzugraben. Und ich freu mich drauf, weil ich bin noch im Urlaub quasi. Ich hab noch frei. Und ... ja. Aber es ist auch schon bald wieder vorbei. Die Sehnsucht nach mehr Urlaub ist jetzt schon wieder da. Und am Montag geht es schon wieder los. speaker-1: Ja, also wir haben natürlich Urlaub auch so ein bisschen schon in unserer Camping-Folge zum Beispiel angerissen. Ich glaube, man kann zumindest in unseren breiten, geraden Menschen in zwei Urlaubstypen kategorisieren. Das ist einmal die Kategorie Berg und einmal die Kategorie Meer. Ja, das würde ich aber schon eher in die Kategorie Berg dann tatsächlich, weil der Schwarzwald ist ja doch auch etwas etwas hügelig. vielleicht dritte Kategorie Städtetrip, wobei das gibt es sowohl im Berg als auch im Meer oder am Meer. speaker-0: Dann hast du Inland und Ausland. Es gibt Leute, die sehr viel Inland-Urlaub machen, weil es gibt halt schöne Sachen in Deutschland. Also schöne Orte oder Städtetrippe. Und es gibt auch welche, exzessiv Ausland. Dann gibt's Du hast ja dann noch die ganzen Club-Hotel-Fans, die dann quasi nur zwischen Strand und Pool hin und her hupfen. Und all-inclusive. Und dann gibt's noch die Malle-Sauf-Party-Urlaub. speaker-1: Ja, Ja. Kreuzfahrten darfst vergessen. speaker-0: Also es gibt schon viele Möglichkeiten, man Urlaub machen kann. Skiurlaub zum Beispiel ist was, was ich, ich hab das einmal gemacht in meinem Leben. Aber, aber, oder so. Äh, keine Ahnung. Ich bin zum Beispiel, also wir können ja gleich mal reingehen, also was, was war dein, kannst du dir an deinen allerersten Urlaub erinnern? War wahrscheinlich mit Family oder so. speaker-1: Ja, ich kann nicht zweifelsohne sagen, ob es mein erster war, aber einer meiner ersten war halt so klassisch Italien. Gardasee. Das war es bei mir. Ich weiß nicht mal, ob es Gardasee war, aber es war auf alle Fälle Italien, ich glaube Tuscana oder so. Aber ich ... also ganz lange Jahre, gerade in meiner Kindheit, war es so, dass Italien quasi immer der Place to be war. speaker-0: ist glaube ich in Süddeutschland so das Ding, weil es das näheste ist, was dann noch nach Ausland klingt. speaker-1: Wobei ich glaube, sich der Großteil der früheren Italienurlauber jetzt so Richtung Kroatien orientiert hat. das ist jetzt meine Wahrnehmung, ich hab keine Zahlen logischerweise, aber ich hab das Gefühl, dass jetzt Kroatien so langsam so der Place to be tatsächlich wird. Also ich selber war noch nicht da, aber meine Family war da. Und ähm, gibt's sicher super schöne Ecken da. Also ... speaker-0: anderer von mir war jetzt zwei Wochen in Kroatien oder so, war auch mit Kumpels auf Urlaub. Anscheinend geht es da auch. speaker-1: Ja, ich glaube, das ist immer wo du quasi hingehst. Also es gibt ja auch diesen Goldstrand, ich weiß gar nicht wo der ist. Der ist Bulgarien. Ja, irgendwie so Bulgarien, quasi so das Malle in Osteuropa, wenn man so möchte. Das kann man natürlich auch machen. wie du schon gesagt hast, wenn du dann quasi, gerade wenn du wahrscheinlich Kinder hast, zu diesen Clubhotels mehr oder weniger, wo du dann... speaker-0: Das kommt ja noch dazu, musst ja dann sagen, wenn du Kinder hast, musst du ja wieder ganz anders Urlaub machen. speaker-1: Ja, du brauchst einfach eine andere Art von, ich sag mal Vorbereitung. Bespaß für die Kinder. genau richtig. speaker-0: mehr Stress. ich hab, also es ist geil, äh äh, meine Frau und ich, sind ja kinderlos, freiwillig kinderlos und dementsprechend haben wir halt die Freiheiten und machen einfach, oder ob Bock haben. Und dann setzen wir teilweise, also ein Urlaub, den ich die letzten Jahre gemacht hab, das war Zell am See. Das ist der Riesensee und wir haben da gecampt, aber nicht in einem Camper oder irgendwie so, sondern in so einer Holzhütte. Also da kannst du am See so, am Campingplatz so kleine Hütten mieten. Und da passen gerade zwei Leute rein, ... ein kleiner Kühlschrank kannst du mit reinstellen und so was, aber mehr nicht. Ist wirklich nur eine Hütte, damit du nicht nass wirst. Und das war unser Urlaub, den wir gemacht haben. Und da sind wir dann in die Stadt rein oder in das Dorf oder so, Stadt kann man das ja fast nicht nennen. Und haben uns in eine Kneipe reingekuckt, also außen, so Biergarten-mäßig. auf die Terrasse und dann haben wir da Cocktails geschlürft den ganzen Tag und haben nur Leute beobachtet. Weil das ist so funny, wenn du selber im Urlaub keinen Stress nicht hast, weil du sagst, hey, fickt euch alle, jetzt ist Urlaub. Und schaust dann die gehetzten Leute, die dann mit ihren Kindern morgen noch dann so jetzt, komm, sei mal ruhig, komm jetzt mit, so. wir ömmeln uns da immer so innerlich, weil wir dann da sitzen und denken uns, Ihr seid auch im Urlaub, aber ihr habt Stress. Ihr habt mehr Stress im Urlaub als zu Hause. Das verstehe ich manchmal nicht, warum sich das Menschen so antun. Unabhängig von Kindern. Andere ist ja auch so Pärchen, dann miteinander anfangen zu streiten. Im Urlaub, weil irgendwas nicht passt. Weil er will Steak essen gehen und sie will Fisch essen gehen. Dass alles schon mitkriegt, das ist echt übel. speaker-1: Ja, ich glaube das liegt einfach daran, dass... Ne, du verlässt ja deinen Alltag und deine Komfortzone. Also Komfortzone im Sinne von im Alltag, egal ob du jetzt Kinder hast oder nicht, du bist ein eingespieltes Team. Ja, immer. Paar wie auch immer. Deine Tagesabläufe. Genau, richtig. Und sobald du in den Urlaub gehst, hast du diese Routine ja nicht mehr. Und dann hockst du ja auch viel mehr aufeinander. bist du geliebt. speaker-0: nicht lieben. weil beide eine besondere Vorstellung von dem Urlaub haben, aber nicht miteinander reden und abstimmen, wie wir es denn in Einklang bringen können. speaker-1: Du bist aber wieder beim Thema Kommunikation, also das kannst du ja auf so viele Bereiche des Lebens anwenden. speaker-0: Ja, wurde ihm auch schon gewünscht, dass wir mal über Beziehungen reden. speaker-1: ⁓ Okay, das war nur Beziehungen drin. speaker-0: Vielleicht müssen wir unsere Frauen dazu einladen. Das wäre besser, sonst wäre es eine einseitige Berichterstattung. Auf jeden Fall ist es, genau, ist Kommunikation und das können viele Menschen einfach nicht und dann explodiert es im Urlaub und ich denke mir dann, boah, also ich habe auch schon mitbekommen, ich weiß nicht, wer, auch irgendwer Bekannter oder so. speaker-1: Interessantes Konzept. Überlegen wir das mal. speaker-0: Die sind miteinander in den Urlaub gefahren und sind getrennt wieder gekommen. speaker-1: Das kommt wohl relativ häufig vor, also... speaker-0: Also vorsichtig bei der Urlaubswahl, redet euch ab, sprecht euch genau durch. Wir planen sehr viel auch. Wir sind ja auch Städtetripler zum Beispiel. Und wenn wir sagen, machen einen Städtetrip, dann wissen wir, meine Frau bucht das Hotel, weil die bucht es halt immer am besten. Meistens an den assigsten Orten, es gibt. Das Hotel ist angenehm, aber der Ort ist assig. Einfach weil das unsere Umgebung ist, da fühlen wir uns wohl. In Frankfurt bauen wir mitten im Drogenviertel. War echt cool. Und dann, wenn wir vor Ort sind, dann schauen wir, was gibt es in der Umgebung lauffußläufig erreichbar zu tun. Meistens halt irgendwelche Museen, weil das interessiert uns halt. Wir waren im Filmmuseum, wir Telefonmuseum, also Telekommunikationsmuseum heißt das. So war es so. Und das bis jetzt in jeder Stadt. speaker-1: Ja. speaker-0: Das Agli-Food-Museum in Berlin war auch mega cool. Also so richtig ekelhafte Sachen, die du dann auch riechen oder Käse, du probieren kannst und so ein Shit. Oder ganz normal so Maden und so Zeug. Gab's da alles. Aber da hab ich dann auch zum Beispiel das erste Mal diesen komischen Süßdrehwing probiert, der bei weitem nicht das Schlimmste war, was es in dem Museum gab. Und das war auch interessant. Und solche Sachen machen wir halt dann. Aber das organisieren wir vor Ort. Oder wenn man vorher schon sehen kann, es gibt so einen Stadtpass, wo man dann in die Museen günstiger reinkommt, wenn man das alles miteinander kauft. So was machen wir dann auch. Genau, das sind so Städtetrippe. Die machen wir zum Beispiel gern. speaker-1: Also bei mir ist es so, ich bin jemand der extrem gerne fliegt. Tatsächlich. Also ich finde die Experience in Urlaub fliegen geil. Ja es fliegen an sich. Also ich mag das. Ja es ist schon ein bisschen anders. Also für viele ist es nervig. Ich kann es nachvollziehen, also hier die speaker-0: fliegen an sich. wie Bus fahren. speaker-1: Die Kontrolle da, wo du dein Zeug aufs Band packen musst und gefilzt wirst und kein anderes. Ja, das ist nervig, weil du primär lang anstehen musst. Aber Fliegen selber so, dass wenn du dann am Gate bist, wenn du dann da reingehst und ... und das Losfliegen und so weiter. Ich find das geil. Alles bis acht Stunden ist völlig fein für mich. Ähm ... Vom speaker-0: Wenn man da noch einen Film anschauen kann oder so. speaker-1: Meine Empfehlungen schauen nicht top gun an, weil sonst hast du Lust zu sagen, ich will jetzt selber fliegen. Schauen ob die 747 auch einen Looping kann. ich bin schon einer, der per se gerne fliegt. Ich habe aber auch kein Problem lange Auto zu fahren tatsächlich. bin jemand, der wenn er in den Urlaub geht immer so bisschen aus seiner Komfortzone raus muss, also mental. Also nicht im Sinne von, dass das mein Anspruch an die Urlaubsplanung ist, sondern das ist, was passiert automatisch. Also ich bin da schon jemand, dann, sag mal, so, wenn er ankommt, ein, zwei Tage tatsächlich braucht, er ankommt. Ich glaube ... Weiß ich nicht. Also ich habe immer das Gefühl, wenn ich mit anderen Leuten irgendwie so rede und die gehen in den Urlaub und hier, ja, alles super, alles schön und so weiter. Und ich komme halt in dem Hotel an und kriege erst mal kurz so ein bisschen Panik. speaker-0: doch bei allen so oder? speaker-1: So im Sinne von, okay, hier muss ich irgendwie eine Woche jetzt verbringen, aber meistens dauert das dann einfach nur irgendwie 3-4 Stunden und dann ist das okay. speaker-0: Ja, das ist meistens mal die Orientierung. ist ... Also, wo ist mein Zimmer? Wie komme ich vor dem Zimmer, ohne dass ich sterbe, aus dem Hotel raus? Und wo ist das nächste, wo ich hin kann? Wenn du da dann mal ... Keine Ahnung, das wird ja zur Routine dann. Du weißt, wo du essen gehen kannst, du weißt, wo du ... Wenn du das mal eine Woche machst, dann lebst du ja schon fast da. Genau. das dauert bei mir auch nicht lang. speaker-1: Ja genau. So, das ist gut. Genau, und da bin ich jetzt beim nächsten Punkt. Ich versuche eigentlich immer mich in den Alltag der Region oder wo auch zu integrieren. Also ich will mir nicht raushängen lassen, dass ich jetzt Turi bin. Verstehst du was ich meine? Also... speaker-0: Keine Birkenstock, was ich sonst... speaker-1: Ne, eben nicht. Das heißt nicht, dass ich mich quasi verkleide und so rumlaufe wie die Einheimischen. jetzt nicht. Aber ja, ich versuche jetzt nicht zu der typisch deutschen Tourie mit der Dickycam und dem Selfie-Stick und du verstehst darauf, das speaker-0: Du machst aber dann auch nicht Turischeiß mit. speaker-1: Es kommt immer drauf an. Museum wäre ich jetzt voll dabei. Aber es gibt ja auch so Angebote, wo du halt schon irgendwie merkst, dass es halt so ultra turi ist. speaker-0: Lustigerweise auch vor kurzem erst jetzt im Hotel abends noch Fernseh geschaut. Achtung Abzocke. Ich weiß nicht, wie der Moderator heißt. Aber das ist ja mega interessant. Da haben wir auch über Dublin geredet und noch irgendwas. Und es war beides mal so ein Aha-Effekt, wo ich mir dachte, boah, also wenn du wirklich in diese Touri-Hotspots gehst. speaker-1: Ja, aber ich kenn die, ich kenn die. speaker-0: Was die da teilweise Geld verlangen. Für was? Also so keine Ahnung, war so eine 6 Minuten Kutschenfahrt 50 Euro oder so. so. Die würde ich jetzt auch nicht machen. speaker-1: Genau, das sind zum Beispiel so Sachen, das... Genau, also so... Ja genau, da bist du aber voll bei dem Beispiel. Also ich würde jetzt nie irgendwie... Keine Ahnung, meine Rickshaw oder irgendwie sowas holen. Ganz ehrlich... speaker-0: Das kommt drauf an. Wir waren ja unser gemeinsamer Freund und ich, wir waren ja auf der Fitnessmesse. Und letztes Jahr, wenn wir dort waren, sind wir rausgegangen aus der Messe. Und es ist ja mitten in Köln im Ding. Und wir wussten, unser Hotel ist so und so weit weg, wir müssen Zug fahren, U-Bahn oder wie auch immer. Kein Park, da steht eine Rikscha. Wir haben die Rikscha dann gefragt, kannst du uns da durch halb Köln? Und das war geil. Da habe ich gerne dann mal 50 Euro gezahlt, weißt du? Aber jetzt so turimäßig ist das wieder was anderes. Berlin zum Beispiel. Der Fernsehturm. ist so... Wenn du mal in Berlin bist und du bist nicht oft in Berlin, dann solltest du schon auch mal auf den Fernsehturm rauf. Das gibt halt schöne Aussichtspunkte. speaker-1: Ja, also ich kann da sagen, war in meinem Leben jetzt, glaub ich, irgendwie zwölf, dreizehnmal in Berlin. Ich war noch nie auf dem Fernsehturm. Ich war einmal Alexplatz, ja. Also vielleicht kurz zur Erklärung. speaker-0: das wird auch 35 Euro Eintritt. speaker-1: Boah, krass. Also, wir sind unten gestanden, das schon, aber wir sind nicht hoch. Wir hatten damals von der Uni immer so, ich nenne es jetzt mal, Workshop-Wochenenden. Und vier Stück davon waren in Berlin. Das heißt, war halt viermal für ein langes Wochenende quasi in Berlin. Und ... das erste Mal war halt so ... okay, aus dem Uni-Termin quasi rausgegangen und dann so, ja, was macht man? Jetzt war es blöderweise so, dass die Uni, wo das stattgefunden hat, in einem Viertel war, wo abends ⁓ acht gefühlt die Bürgersteige hochgeklappt wurden. Und ja, wir sind halt einmal komplett vorgelaufen, an der, was ist das, Ziegesäule vorbei und so. Das war dann schon eine ordentliche Strecke, aber wir haben dann quasi mal so uns grob orientiert, wo wir sind. Und die anderen drei Wochen waren wir eigentlich so brezend fertig nach der Uni, dass wir gesagt haben, so, ey, nur noch ins Hotel und schlafen und passt schon. Aber was ich zum Beispiel auch immer interessant finde, ist, wenn du wirklich ins Nachtleben von der Stadt eintauchst. Also ich war in Berlin auch, war Abschlussfahrt von der Berufsschule. Und wir sind da halt in Klubs reingegangen, die halt quasi als was ich aber erst im Nachhinein wusste, dass ich da tatsächlich in echt quasi international beliebten Clubs drin war. jetzt nicht levelbergheim, aber kurz drunter tatsächlich. Und das ist natürlich dann schon auch irgendwie geil. Und ich war halt zum Beispiel, man sagt immer, Berlin-Kreuzberg wäre irgendwie immer so schlimm. Ich war in Berlin-Kreuzberg feiern und ich hab das so komplett normal empfunden. Gut, mit 18 ist man da vielleicht noch so ein bisschen. Und wenn du einer Gruppe unterwegs bist, ist das auch noch mal anders. speaker-0: Wir sind immer schön ⁓ 10 Uhr im Bett gelegen, weil wir am nächsten Tag in der Früh ⁓ 8 Uhr raus sind und dann ist uns das nächste Museum. Wir das Nachtleben nicht mitmachen, weil wir sind halt nicht die Partyfeiermolche. Deshalb war das uns ein bisschen so als nicht oft in so einer großen Stadt unterwegs. Da habe ich schon bisschen Respekt vor dem Nachtleben. Frankfurt ist natürlich noch ⁓ einiges schlimmer. speaker-1: Bin ich jetzt auch nicht, aber... Ja speaker-0: Aber trotzdem, Berlin war da auch schon so. Das war so ⁓ Weihnachten rum, Winter rum. Also da war es halt auch kalt. Da waren mehr so Weihnachtsmärkte unterwegs. Was auch, es gibt ja keine Ahnung wie viele Tausend Weihnachtsmärkte allein in Berlin. Wie sich die Stadt hält. Aber zurück nochmal, weil da jetzt eigentlich so weit vorbeigehuscht sind, was der erste Urlaub war. ist ja dann... Also bei mir war es so ein Familienurlaub am Gardasee. War auch Tante und Cousinen waren da dabei und so. Und zumindest kann ich mich an den ganz gut erinnern. Was ich vorher irgendwann gemacht hab, weiß ich nicht. Als ich noch kleiner war. Und ... das war ja dann so, die Familie fährt miteinander in Urlaub. Als Kind ist es einem ja egal, wann das ist, weil man hat ja ... ich weiß nicht mal, ob ich da schon in der Schule war oder so. Aber dann ... später ist es ja dann so, wenn du ... musst du ja immer aufpassen. Urlaubszeiten. Wann fährst du in Urlaub? Ist da Schule? Ist da ... Pause, sag ich schon. Ferien oder so. Und dann war ich ja ... Dreimal war ich in Amerika. Gestern hab ich meine Frau noch gefragt, in welcher Zeit. Mein letztes Mal, als ich in Amerika war, war mein elfter Geburtstag. Und ich glaub, wir sind im Abstand von zwei Jahren da immerhin gewesen. Also war ich das erste Mal ... fünf, sechs Jahre alt oder so, oder vier, fünf, wo ich das erste Mal in Amerika war. Das ist auch schon ewig her. Also, kann mich nicht mehr so dran erinnern. Da war man nur immer ... Wir haben Verwandtschaft da drüben. Und wir waren da in Texas, in San Antonio in der Nähe, in so einem kleinen Haus. Zu uns haben wir immer gesagt, gehen nicht weit zum Garten raus, da drüben sind die Mexikaner. Also, keine Ahnung. Anscheinend war das auch eine heftige Gegend, wir waren. Auf jeden Fall war das ein Haus. Heutzutage habe ich im Kopf fast schon eine Villa. Alles aus Holz. Klassisch amerikanische Bauweise halt. Ich glaube, es war keine Villa, ich war einfach nur verdammt klein. genau, da waren wir dann vier Wochen lang quasi da rund ⁓ Family bisschen hin und her gefahren, an den See gefahren, hier das erlebt und so was. Das zweite Mal waren wir dann on the road. Also von diesem Haus aus. Ich glaube, gesamte Ostküste war es. Florida. Da entlang, dann was haben wir gesehen? Also dieses, wo wir auch bei der NASA waren. beim dritten Mal auch nochmal. Ich glaube, wir haben zweimal so Autotour gemacht. Da waren wir mehr im Auto unterwegs als irgendwo. Ich kann mich nur immer an Parkplätze erinnern, wo es dann Toast mit klassisch speaker-1: Ja, aus Kürze. speaker-0: Jam und Peanut Butter Game hat. Und dann sind wir weitergefahren. Das war mein Urlaub. War jetzt als Kind wahrscheinlich spektakulärer, weil es doch was Neues war, die Umgebung und alles. Und einmal kann ich mich noch erinnern, da waren wir am Golf von Mexiko. Golf von Amerika, wie er jetzt offiziell heißt. speaker-1: Stimmt. speaker-0: Ich weiß gar nicht, stimmt das jetzt noch oder sagt man immer noch Golf von Mexiko? speaker-1: Ich glaube jeder sagt Golf vom Mexiko auch, weil es auf der Karte jetzt anders steht. speaker-0: Golfer Mexiko und dann waren wir da in... Wie hieß denn das? Ein ganz bekanntes Caf war das. Oder ein ganz bekannter Strand auch. Ist egal, auf jeden Fall waren wir da und dann kam Hurricane-Warnung. speaker-1: Ja, das kommt vor. speaker-0: Ja, gerade am Golf von Mexiko kommt das sehr oft. Und dann sind wir von dem Davon gefahren. Abgehauen wieder ins Inland. speaker-1: Ja, also... ...habe ich auch mal mit dem Liptier zu den letzten... speaker-0: Muss sehr knapp gewesen sein, so weit ich weiß. speaker-1: Also wir haben so die letzten Ausläufer quasi mitbekommen und das war schon heftig. Mein Dad hat dann immer mit der Digitalkamera versucht den Blitz zu fotografieren. Ich habe dann erst als Erwachsener herausgefunden, dass das eine Ablenkungsmanöver war, weil alle in dem Auto Angst hatten außer mir. Für mich war das halt einfach ein Unwetter. Also quasi dass keiner in dem Auto halt irgendwie speaker-0: Das Kind auch nicht checkt, weil sie Harry kann Harry kann für mich ist in Harry kann immer ein Twister gewesen Aber ist es ja eigentlich nicht Harry kann ist ja ein überdimensionaler Twister den man nicht sieht sage ich jetzt mal also richtig heftig ist Unwetter und Sturm halt Und ich dachte immer wo ist er denn wo ist er denn der Harry kann ich will den sehen den Unterschied zwischen Twister und Harry kann ich kannte Aber dann hat man halt sehen dass ich da die Wolkenformationen ⁓ Himmel war schon auch heftig speaker-1: Genau richtig. Ja. speaker-0: Aber klar hatte ich da nicht so viel Angst wie die Eltern. Die haben das natürlich eher gecheckt, das jetzt bedeutet. Kann ja jederzeit Vollgas abgehen. Da wir, das weiß ich noch, da sind wir ordentlich in die Gegenrichtung gedüst. speaker-1: Doide. Ja ja, total. Ja, ich hatte das auch, als ich das letzte Mal drüben war, wo wir eben auch bei der NASA waren. Und es hat sich so bisschen so ein Unwetter abgezeichnet. Und wir saßen dann beim Frühstück. Weil unser, wir haben in so einem Hotel auch geschlafen. Das war vielleicht eine halbe Stunde weg. Oder eine Stunde weg von eben. Kein Interessanter. Und wir sitzen beim Frühstück und ich kriege aufs Handy quasi eine Tornado-Warnung. Und als ... Turi kannst du das natürlich irgendwie nicht einschätzen. dann haben wir eben bei unserer Verwandtschaft, wo wir eigentlich waren, kurz nachfragt so, könnte ihr das mal gegenchecken? wie ist das? Dann kamen so, ja, die schicken immer eine Tornado-Warnung raus, sobald ein Gewitter kommt, das ist ganz normal. dann sind, weil ein paar Wochen vor gab es eben in Houston eben auch gab es einen sehr, sehr krassen Tornado, wo auch echt speaker-0: geht speaker-1: Leute gestorben sind und so. Deswegen war das dann schon so ein bisschen so, wow, okay. Und dann sind wir halt am Kennedy Space Center angekommen und es hat volles Schütten angefangen. alles was ging. Und das war dann der erste Regen in, glaube ich, zwei Monaten oder so. Also dementsprechend so Dachrinnen und so. Läufe. speaker-0: Alles dicht und verstorben. speaker-1: Äh, also, wann alle klatschen hast, tatsächlich. Das war wirklich so ... Das, was bei uns in starkem Regen ist, war jetzt geil. ... Genau. Aber ... Also, was die ersten Urlaube angeht, ich weiß, mein erstes Mal Fliegen war vor Adventura. Mit so einer richtig schönen gelben Lufthansa-Maschine noch. Da waren die noch richtig gelb. Es war auch so ein all-inclusive Hotel mit ... Das Fiese war halt ... Das war zu einer Zeit, wo so heiß war, ich konnte als Kind auf diesem Sand nicht laufen, weil der so heiß war. Das heißt quasi, meine Eltern mussten mich quasi immer zu mehr tragen. die, keine Ahnung, 30 Meter oder was, halt von Strand zu Wasser, keine Chance, viel zu heiß. Genau, dann hatte ich... Füße. Ja, gut, ich war eben so der Barfußlaufmensch. speaker-0: Kinder speaker-1: Dann war eigentlich schon das erste Jahr USA tatsächlich, wo ich dann eben in der Schule war und wir haben dann aber auch während der Ferienzeit speaker-0: Genau, wo macht man den Urlaub, wenn man in der USA lebt? In der anderen Stadt. speaker-1: Das ist eine sehr gute speaker-0: Da fährt man dann auch, wir waren zum Beispiel auch am Grand Canyon. Ja, doch. Da auch diese klassischen Hotspots ab dann irgendwann. Ich war nicht dabei, aber meine Eltern sind dann dahin, weil wir waren währenddessen, ich hab halt nicht immer Bock gehabt, irgendwo hinzufahren. Ich war ein Kind. Ich hab einfach gesagt, ich will im Wasser planchen. Und meine Eltern sind dann auch zu den Niagara-Felden gefahren oder so was. Oder haben sich Graceland angeschaut. Solche Dinge, während wir heute im Hotel dann im Wasserplanschen waren, weil da, der kleine Chris Bock, bockig war, dann war da Bock. So in das Ding. Und ähm, manche Sachen habe ich halt einfach nicht mitgemacht. Distillerie in Jack Daniels, da war man ja auch und sowas. Also alles das, alles in diesem Trip. Dann solche Dinge kann ich mich mein ganzes Leben lang wahrscheinlich noch erinnern. speaker-1: Kick. War bei uns aber auch ähnlich. bin quasi das südlichste, was wir gemacht haben, war eben auch Florida damals. Allerdings nur quasi Tito's World, Kennedy Space Center. Südlicher sind wir vorher erst noch nicht gekommen. Das kam dann erst später. Und nördlich, das nördlichste, was ich war, war so Virginia, Washington D.C. Es gibt tatsächlich ein Bild von mir, wo ich am Zaun vom Weißen Haus steh. Tatsächlich als Kind, da gibt's ein Bild davon. Genau, und ansonsten einfach irgendwie so hoch runter, Westküste. Also, waren zum Beispiel immer, wenn wir ... ans Meer gefahren sind, also quasi so, wie wenn man jetzt an den See fahren würde im Prinzip, Alltag, dann sind wir immer nach Charleston gefahren. Das war eine Stunde ungefähr weg von uns. Und das war quasi immer unser Spot, wo wir ans Meer sind. Und ansonsten, wie gesagt, wir haben ... Ich war in der Kleinthe, ich war eben hier Jenny Hohen. speaker-0: Da kann ich mich daran erinnern, wie wir an dem Stadion vorbeigefahren sind. Warum ich mich genau an das erinnere, keine Ahnung. Einfach so ein überdimensionales Gebäude, dieses fette Atlanta-Stadion. speaker-1: Und mich ist er. Atlanta glaube ich war ich sogar 1 oder 2 mal Atlanta meine große Erinnerung an Atlanta ist tatsächlich das Coca Cola Museum speaker-0: auch stimmt ja genau das ist auch so ein da wo irgendwo das rezept versteckt speaker-1: Und ansonsten, genau, aber das war eben das erste Jahr USA, also halt Westküste und so. Was bei mir jetzt dann ansteht, was ich machen will, ist Westküste. Also gerade Los-Einschloss und Parma. speaker-0: Ich würde mich interessieren. Das wäre auch so ein Urlaub, wo ich sagen würde, dann nehmen wir uns mal vier Wochen, zack, und dann ab dafür und dann drei Wochen lang nur da irgendwie. Ich kann auch eine Woche lang nur in Los Angeles rumhängen wahrscheinlich. Ich weiß aber nicht, ob es da halt was Interessantes gibt, was man die ganze Zeit machen kann, außer... speaker-1: Also Los Angeles ist, also was ich gehört habe, fair enough, war noch nie da, ist Los Angeles wohl nicht so die geilste Stadt. Also das ist eher schon so, wenn du brauchst ein geiles Hotel. speaker-0: Überall dahin, wo ich mit dem Skateboard bei Toni Haag rumgefahren bin. Wenn es beat. speaker-1: Wenn er speecht, muss wohl eigentlich eine ziemlich üble Gegend speaker-0: Ist egal, die kam ja mit dem Bus vorbei. speaker-1: Aber ich will auch mal nach Dogtown, also von daher. San Francisco soll toll sein, nur verflucht kalt. Tatsächlich. Aber ja, das steht bei mir auch an, also so hier einmal komplett Westküste. Und ich will tatsächlich mal einen Roadtrip quer durch die USA machen. Boah, das ist echt krass. Ja, das braucht schon irgendwie so sechs Wochen oder so. Aber das will ich mal machen, tatsächlich. ich dann wirklich hier... speaker-0: Das ist schon anstrengend. jetzt bald machen. Wenn du alt und verbraucht bist, dann haltest nicht mehr so einfach durch. speaker-1: Mein Ziel ist es bis zum bitteren Ende durchzuhalten. Ja, aber das... Ja, ist ja alles gut. Ist doch viel cooler. Mach ich doch. Alles gut. speaker-0: wenn du jung bist. Nächstes Jahr, gleich gebucht jetzt. Und dann aber mit dem Camper oder? Oder von Hotel zu Hotel? speaker-1: Ja. Ich glaube ich bin eher so der Motel Typ, weil was die als Camper bezeichnen ist eher so eine Landjacht und ich bin eher so die Fraktion, will flexibel sein. ich bin... Genau, also ich habe per se kein Problem mit Camping, aber ich kenne die Camping-Gipflogenheiten da drüben nicht so Die Gesetze. Genau, die Gesetze auch und wenn... speaker-0: Ich das Auto. speaker-1: Ich gehe davon aus, dass es ähnlich ist wie bei uns, dass mittlerweile ein Camping-Spot wahrscheinlich fast schon genauso viel kostet wie ein Motel. dann kann ich gleich ein Motel nehmen und habe eine... speaker-0: Wir damals auch immer im Motel, so klassische, wie man es aus Horrorfilmen kennt, wo man alle Eingänge sieht und in der Mitte irgendwo der Pool. kann ich mich noch gut dran erinnern. Motels waren einfach das ... Ich find's aber cool. Irgendwie hat das ... speaker-1: Ja, du gehst da einfach rein und du penst danach und dann fährst du weiter. Ja, genau. ähm... Ja. Habe ich auch gehört. Und das nächste Ding ist definitiv Kanada. Steht auch ganz oben noch auf der Liste. speaker-0: Wie heißt dieses berühmte Naturschutzgebiet in Kanada? Nee, irgendeins. sind da nicht auch irgendwo so Vulkane und so ... braun ... Bären. Und ich kann mich nur an diese ... Ich weiß es nicht mehr. Es sind ja auch so riesen ... Bei denen sind es ja keine ... National Parks sind es ja. Genau, das sind ja die Naturschutzgebiete, die ich mein. Gibt es da mehrere in Kanada, National Parks. speaker-1: Ja, ja. Gute Notar-Hal. Aber Wichser Canada ist glaub ich auch so ein Ding. Da würd ich's mir vielleicht sogar mit einem Camper zutrauen. speaker-0: Ich das ist das Kinn. Double Bernsen. speaker-1: Ja, es gibt bei beiden irgendwie coole Spots und was wahrscheinlich momentan aktueller bei uns ist, ist Australien. Was einfach daran liegt, dass es sowohl Verwandtschaft in den USA als auch in Australien gibt. Und das ist jetzt mal das nächste, was irgendwie hoffentlich irgendwie ansteht. Tatsächlich nach Australien zu fliegen. gut, Australien wird für mich auch interessant werden, aber mit der Sonne. mit das ganze, Flora und Fauna, wo dich gefühlt jedes Tier irgendwie töten will. speaker-0: ⁓ es ist eine kleine, winzige Spinne. Vorsicht, es ist die tödlichste, es gibt auf der Welt. speaker-1: Boah, die Spinner hat 40 cm Durchmesser. Ach, die ist hauchlos. speaker-0: Kein Problem, die kannst du auf den Kopf legen. speaker-1: Also ja, ich habe Respekt vor dem Land, aber ich glaube, wenn man so eher in den urbanen Gebieten bleibt, dann ist das glaube ich auch relativ machbar. Und ich denke mir immer, wenn, wie sagt man immer so schön, Lisa 19 war schon mal in Australien, wenn die das hinbekommen, dann kriege speaker-0: Echt, auch. Wie ist es mit Safari? Macht ihr da noch so Safari-Tour? Also im Endeffekt ... Ja, nur so ... Ich stell mir das immer so vor, ich weiß ja nicht, wie das wirklich abläuft. Aber ich stell mir das so vor, du sitzt in so einem Truck oder so Jeep oder was immer. Und dann fährst du einfach und immer, wenn du einen Elefant siehst, bleibst du kurz stehen, darfst kurz gucken und dann wird sicherheitshalber weitergefahren. Aussteigen verboten und Lärm machen verboten, in der Richtung. Ich, dass es so ist. speaker-1: meistens Outback. Also ich muss fairerweise gestehen, ich habe mich mit dem afrikanischen Kontinent sehr wenig auseinandergesetzt, tatsächlich. Einfach weil, das klingt jetzt immer falsch, es ist einfach nicht meins, glaube ich. Ich habe da nicht so ein Interesse dran. Weißt du was ich meine? Es gibt Leute, die fahren nach Afrika und die sagen, das ist Geilste, was sie jemals gemacht haben und total fast nicht. speaker-0: Was könnte denn so fasziniert sein an Afrika? dann die ... Ich mein, wenn du die einheimischen Völker da ... Willst du jetzt auch nicht behälligen so was? Wär schon interessant, eine Woche zwischen so ein Naturvolk, also wirklich so ein ... welche, die noch nicht so Kapitalismus-geschädigt sind, weißt du so? Einfach mal da zum Runterkommen, weißt du, ich mein? Ja. Das wär für mich Urlaub, dann einfach aus der normalen Welt auszubrechen, ⁓ dann so was zu sehen wie Lebenden. Einfachere Völker, die vielleicht ihre eigenen Probleme haben, aber nicht so global shit, weil sie wenig Strom haben. Also, ob man blöd gesagt hat. Das soll man ja auch nicht machen, so einen Tourismus dahin. Aber das wäre interessant, in Anführungszeichen. Ansonsten ist eine afrikanische Stadt wahrscheinlich, wenn es eine Wüstenstadt ist oder so was einfach nur oder so. nicht interessanter wie eine deutsche Stadt. Dass es eine Großstadt ist. Da ist viel getummel, da gibt's Arm und Reich, da gibt's speaker-1: Ja ich denke einfach, dass es was kulturelles ist und die Art wie die Menschen da leben, kennenzulernen und so weiter. speaker-0: glaube ich ist Work and Travel besser. speaker-1: das Max an. speaker-0: weil dann näher an die Leute rankommst und nicht wie ein Tore. speaker-1: Oder du musst so eine krasse Variante wählen wie du fährst beim Fahrrad einmal. speaker-0: Ja, ich hab schon mal jemanden kennengekannt, kenn jemanden, der das gemacht hat. So Afghanistan und so, also richtig crazy gegen den Memrat durchf- speaker-1: Mein Dad hat bei uns auf dem Radlweg mal tatsächlich einen aufgegabelt, der bei uns im Carport übernachtet hat, der auch so ein Aussteigerleben geführt hat. Okay. Nee, ist quasi, der hat den Winter quasi immer in Spanien verbracht und ist aber dann immer nach Italien runter. speaker-0: Und hat das in Deutschland gemacht. Ich ich denke mir das immer. Ich beneide Leute, das Aussteigerleben leben können, egal wie sie es machen. Aber irgendwie braucht man doch trotzdem ... Man ist ja der Außenseiter der jetzigen Gesellschaft. bedeutet, der Anknüpfungspunkt, dass du was zu essen bekommst, ist entweder du kriegst echt freundliche Menschen, die du triffst und bist halt am schnauern, oder du musst irgendwo Geld beschaffen. speaker-1: Ähm, gut, das eine ist natürlich hier mit Social Media und so weiter, kannst du das natürlich mittlerweile ehrlich tun. Tatsächlich glaube ich, dass... Ich glaube, es so bisschen geben und nehmen. Also der Aussteiger zum Beispiel, der hat vorher Personal Trainer und auch Physio Ausbildung und so weiter. Der hat halt dann für wahrscheinlich, Glück sagt, für eine warme Mahlzeit, der hat einfach mal die Familie... speaker-0: Das ist dann geil, wenn du ein Skill hast. Da kommt mal eine andere Folge drauf, weil ich hab halt noch ne lustige Idee mit dir. Wenn du ein Skill hast, mit dem du nichts, also wo du nichts dazu brauchst. Wenn du sagst, Videoschnitt, hier dies das, alles gold school. Brauchst du ein Laptop, brauchst Material, hier das. Aber wenn du massieren kannst, wenn du wirklich Physio-Ausbildung hast zum Beispiel, dann kannst du das immer und überall, egal wo du bist, jemanden anbieten. Und wenn dir der nur ein Fünfer dafür gibt, speaker-1: Ja. speaker-0: Dann hat er dir einen Fünf dafür gegeben. Darauf muss man sich vielleicht mal konzentrieren, so Skills aufzubauen, man dann als Aussteiger theoretisch auch sich durchhangeln kann. An das hab ich noch gar nicht gedacht tatsächlich. speaker-1: Was aber interessant ist, wir sind zwei solche Arbeitstiere, wir haben sogar in der Urlaubsfolge wieder angefangen über Arbeit zu reden. speaker-0: Es geht nicht ⁓ Arbeit, es geht ⁓ Geld verdienen. Die Möglichkeit sich dann was zu essen zu kaufen. speaker-1: Also wo ich ja auch mal so bisschen so bubblemäßig unterwegs war, ja so diese ganzen Blauwassersegler, die dann quasi wirklich auf dem Segelboot leben und halt dann quasi Ozeane umsegeln und so weiter. Die nutzen sowas ja auch, weil die brauchen ja auch Geld irgendwo hier und so ein Unterhalt von so einem Boot kostet natürlich auch. speaker-0: Ja, oder du kannst dir das leisten, weil du Millionär bist. speaker-1: Ja, der Punkt ist, die, die, Millionäre sind, für die ist das dann eher so ein Trippding. Weißt, was ich meine? Aber Leute, die, also, die richtigen Segler sind quasi Camper auf dem Wasser. Ja, genau. Also Dauercamper auf dem Wasser, wenn man so möchte. Und mir wurde auch mal sehr, also von jemandem, der das auch gemacht hat, wie hat er das formuliert? Du reparierst dich von Hafen zu Hafen. speaker-0: Das ist auch gut. speaker-1: Ja und ähm... speaker-0: Ja, ist... Segeln, glaube ich, wäre nichts für mich. Ich weiß es nicht, keine Ahnung. speaker-1: Ich würde es mal gerne ausprobieren, das wäre natürlich dann so eine Lebensentscheidung zu sagen, so hey... speaker-0: In einem kleinen Mall. speaker-1: Ja, wobei ich jetzt sagen muss, also wenn man hier bei uns irgendwie auf einem See auf so einer, wie heißt es, Jolle da durch die Gegend segelt, das ist halt irgendwie... musst... Jaja... ...ein Krebs... Jaja... speaker-0: Da man auch drauf schlafen. Du ja auch wieder am Wasser. Und das ist halt sicherer als draußen am Ozean. speaker-1: Ja gut, aber du hast ja quasi deine Ankerpunkte, wo du per se ja auch nicht 100 % alleine bist und wenn du dann irgendwelche Überfahrten und so weiter machst, dann ist ja das ganz was anderes. du hast ja dann quasi... Es gibt schon Routen, verwendet werden. Also zum Beispiel, wenn du sagst, du wirst den Atlantik übersegeln, weil du in die Staaten rüber willst. Eine der Startpunkte ist im Mallorca zum Beispiel. speaker-0: Vorgegebene Streckung, wie? speaker-1: Und gibt's dann quasi so Saisonzeitfenster, wo wahrscheinlich die Winde gut passen. Und da startest du dann, keine Ahnung, gefühlt mit Hunderten anderen, die da irgendwie diese Route übersiegeln. Das heißt nicht, dass die alle im Pool segeln, aber es gibt schon so Routen, die man quasi wählt, die sich wahrscheinlich über Jahrhunderte Schiffmannschaft, sag ich mal, bewährt haben. Einfach weil halt die Strömungen da passen, halt da die Winde entsprechend sind und das Wetter halt entsprechend passt. hast du natürlich immer so gewisse Zeitfenster. Also es ist jetzt nicht wie... speaker-0: so große Containerschiffe wie diese. Und dann teilweise ihre Container verlieren und havarieren und so was. Und dann geht's weiter. ich denk mir dann, du daneben in so einem kleinen Boot. speaker-1: Die Pädeln. Da tauchen ja immer noch so Badeenden auf. Vor zehn Jahren hat Containerschiff drei oder vier Container mit diesen Badeenden verloren. die schippern jetzt immer wieder. Da gibt es jetzt so einen großen Teppich, nur so Badeenden über den Ozean schwimmen. Das ist ganz crazy. Und dann tauchen immer mal wieder welche am Strand auf. speaker-0: Das wäre auch was, was man machen kann. Man kann mit einem Containerschiff mitfahren. speaker-1: Ja, das geht auch, ja, ist richtig. Ist sogar real. speaker-0: Das wäre was, da würde ich sogar meine Frau dazu bringen, dass die das mit mir macht. Bzw. wäre das wahrscheinlich was, ihr besser gefällt als mir, weil die ist ja auch fast ausgelernte Binnenschifferin. Die hat ja mal zeitlang auf dem Schiff gelebt. Und deswegen hat sie da so, sie ist ja sehr maritim auch. Und das wäre was, das glaube ich, das müssten wir mal machen. Weil so, ich bin Logistiker, ich Containerschiffe einfach mega geil. Und sie ist halt Schifferin und deswegen findet sie Schiffe geil. Also, wer hat das? Das perfekt Match. speaker-1: Ich würde sagen, der nächste Urlaub ist speaker-0: Drei Monate Containerschiff, Asien, Amerika. Über die ganze Welt. speaker-1: Und vor allem Pazifik ist halt schon heftig. speaker-0: Einmal bei Wisch und fahren mit der Ware mit. speaker-1: Nee, aber, ähm... speaker-0: Das wäre eine coole Idee für Urlaub. Die Frage ist, wie lange dauert so etwas wirklich? Dann kommst ja nicht weg, du kannst ja nicht abbrechen. Du ja nicht sagen, ⁓ gut, war jetzt doch nicht meins, nach drei Tagen, lass uns mal umdrehen. speaker-1: Ja gut, kannst natürlich zum Beispiel, also ich glaube in Kroatien geht das zum Beispiel ganz gut, dass du dir halt für eine Woche so ein Segelboot halt chartest und dann kannst du halt mal eine Woche da bisschen durch die Gegend segeln und irgendwie da an der Küste entlang und dann weißt du schon, dir der, man ist ja schon irgendwo auch eine Lebenseinstellung, ob dir das taugt oder ob das halt gar nichts für dich ist. speaker-0: Ja, dann ist es die Frage, wie gut verträgst du es? speaker-1: Ja, das kommt er noch dazu. Also es gibt Leute, die vertragen es relativ gut, aber fast jeder ist so die ersten zwei Tage einfach irgendwie ein bisschen im Arsch. speaker-0: Ich wäre genauso ein Rehling kotzen. speaker-1: Ich weiß es von mir ehrlich gesagt nicht. ich sehe die Tendenz tatsächlich. ... Ich zum Beispiel, dadurch, dass ich Fliegen auch so geil finde, es gibt ja Leute, wird im Flugzeug auch schlecht. Also ich glaub, das wird schon. Aber ... Genau, aber das sind jetzt quasi eher die etwas extremeren Varianten, wie man quasi Urlaub macht, wenn quasi der Urlaub zur Lebenseinstellung wird, wenn man so möchte. speaker-0: Was war der letzte Urlaub, den du gemacht hast? In welche Richtung ging das? speaker-1: Problem ist, ist tatsächlich relativ lang her. Also mein längerer Urlaub tatsächlich war... War dir ein... Ja, das war glaube ich London. Urlaub. Nee, doch. Ich musste nur überlegen, der zeitliche Ablauf war. Ob das jetzt London war oder ob das USA war. Also was vorher quasi kam. Aber glaube London kam danach. Da könntest du recht haben. Ist eigentlich auch schon wieder ein bisschen her. speaker-0: Der ist in London oder so. ...dann hältst du sowas nicht aus... speaker-1: Aber ja, war ein paar Tage London hier mit unserem gemeinsamen Freund und so, wo wir dann eben diese Harry Potter Geschichten angeschaut haben und so. War ein cooler Urlaub. speaker-0: Das war doch dann eher Städtetrip, speaker-1: ⁓ Das war ein richtiger Städtetrip, Mit dem Hauptziel, hier diese Harry Potter-Geschichte anzugucken. Wir waren dann in der Stadt und sind einfach durch London durchgelaufen. Genau, richtig. dann hier, wenn wir Hunger hatten, hey, hier, Laden sieht cool aus, lass uns da essen gehen. Und ganz viel Pub, tatsächlich. speaker-0: alles auf sich wird. speaker-1: Was ein bisschen lustig war, das hat auch unser gemeinsamer Freund irgendwie klar gemacht. war quasi, nicht offiziell Harry Potter, aber die sind da auf diesen Zug ein bisschen mit aufgesprungen. In so einer Keller Bar konntest du quasi Rezepte ... Zaubertränke brauen. Genau, richtig. Genau, irgendwie. Und das war halt ... Ich glaub, dass speaker-0: Ich glaube, habe ich mal Werbung dafür gesehen. speaker-1: Die, die diese Bar betreut haben, war eine WG. Also es waren viele Leute, die das gemacht haben. jede Person war ein Buchstabe aus dem LGBTQ-Alphabet. Tatsächlich. Also komplett durch die Bank durch. Die liebsten Menschen ohne Ende. das war halt, also der eine Kellner, das war halt nicht nur Wärme in der Stimme, der war halt, du verstehst, was ich meine, der war so cute einfach. Und ähm... Jedenfalls hast du da halt irgendwie diesen Cocktail halt dann zusammen gemixt mit Alkohol natürlich. Das Ding hat gezimmert ohne Ende, aber es war... speaker-0: War das dann auch an Harry Potter angelehnte Sachen oder war das einfach ja hier hast so eine Ze... speaker-1: Ne, ne, du hast ja schon so einen Kessel da. Ne, du hast ja schon so Kessel und das war schon alles auch so eingerichtet wie jetzt eben bei Professor Snape und so weiter. Jeder hat dann auch einen Zauberstab bekommen und immer wenn du was gebraucht hast, durftest du mit dem Zauberstab dann wedeln quasi und so. Also die haben, die waren schon im Harry Potter Game unterwegs, aber sie durften es halt nicht Harry Potter nennen wegen halt License und so. Genau, richtig. Aber das war eine sehr... Ja, es war ein Abenteuer tatsächlich. Es war spannend. speaker-0: ⁓ Ja, sowas, das ist auch was, was ich gerne noch machen würde. So dann mal, also London oder vielleicht irgendeine andere Stadt irgendwo da auf der Insel. speaker-1: Ne, also London hat schon was, tatsächlich. Die U-Bahn fahren ist natürlich eine Experience. Aber was für mich auch immer wieder eine geile Stadt ist, Prag. speaker-0: Ja, da war ich auch schon mal mit einer Schu... Da haben wir Abschlussfahrt von der... von der Berufsschule aus hingekriegt. Ja, genau. Das war auch heavy. Wir waren in irgendeiner Absteige. Also das war wirklich ein Hostel. Wie aus einem Horrorfilm. Echt ohne Scheiß. Und dann sind wir... Wir haben uns natürlich ein bisschen betüdelt. Und dann sind wir rausgegangen. Und dann sehen wir, wie auf der anderen Straßenseite gegenüber, an dem Hochhaus, läuft jemand in Tarnfleck. mit einer Knarre vorbei und sucht jemanden. So und läuft so ⁓ das Haus rum. Und du siehst es ja in dem Moment erstmal nicht, was da los ist. Es hätte jetzt auch eine Paintball-Karone sein können oder irgendeine Plastikpistole. Aber im ersten Moment stehst du da und sagst, wir müssen hier weg. Das ist wirklich crazy. Das erste, was wir gesehen haben von Prag, ins Hotel rein, eingecheckt, Zimmer bezogen, rausgegangen. ⁓ und dann läuft jemand mit der Knarre rum. speaker-1: Ne, also Prag muss ich sagen, was mein Highlight mit Prag immer war, ähm, es gibt da so geilen Käsekuchen direkt am Fluss. also in einer Bäckerei und dann nimmst du dir halt dieses Stück Käsekuchen mit und setzt dich da an den Fluss hin. Was ist das Donau, glaub ich? Was fließt da durch? speaker-0: Erdkunde 6 tut mir leid, speaker-1: Und dann hockst dich da einfach an diesen Fluss dann hin. Und das Krasse ist, für mich sieht Prag immer aus wie Regensburg. Echt? Ja, nur dass du die Schilder halt nicht lesen kannst. ansonsten, architekturmäßig und so weiter, ich glaube, das müsste alles so in etwa aus der gleichen Zeit und dem gleichen Herrscher irgendwie stammeln. Wie gesagt, ansonsten, Prag, ich finde es immer wieder cool. Leider hat unsere Lieblings Heavy Metal-Bauer zugemacht. Der hat nämlich quasi das, was andere Restaurants als Speisekarte haben, als Whiskeykarte. Und war ein cooler Laden, wie hieß das? Wombat Café. Wo du dann halt einfach ... Es schauen halt die X-Men-Figuren an der Wand und keine Ahnung was. Das war auch wieder so ein Hotspot ... Das war wieder so ein Hotspot von irgendwie halt so Metal Leuten, Künstler und so weiter. Es war einfach irgendwie cool da zu sein. Wie gesagt, den Laden gibt's leider nicht mehr. Ich glaub der Betreiber ist mittlerweile in der Grindcore Band oder so. speaker-0: Ja. Ja gut. Tschechen. Die meisten Grindcore Bands kommen aus Tschechien. speaker-1: Stimmt. Aber ja, also wie Prag ist auch immer so ein Place to be für mich. Ja, und also ich fahr schon auch irgendwie gerne ins Voralpenland. Also so irgendwie so die Tigernsee, Schliersee Richtung und so weiter ist schon auch immer meins. Also ich find das schon auch cool da unten. So richtig ins Gebirge rein, Bergsteigen. hab's ein paar Mal versucht. Es ist einfach nicht meins. speaker-0: Wie wir da jetzt in Lammsee waren, haben wir uns vorgenommen, einen Tag gehen wir Bergwandern. muss man ja machen, wenn man da in der Nähe ist. Und da gibt es ja schöne Wanderwege einfach. Da gibt es auch einfache Routen, wo auch so uneerfahrene Menschen wie wir einfach nur wandern können. Durch die Natur, weil Natur ist geil. Jetzt war das blöderweise an dem Tag, nachdem wir so gesoffen haben. Dann sind wir da raufgerannt. Ich glaube, wir sind keine 100 Meter hoch. Also wirklich. Wir sind da rauf, bis zur ersten Bank, die wir getroffen haben, geschnauft wie blöd, geschwitzt, der ganze Alkohol ausgedampft, heiß war es auch noch, also war geiles Wetter, dem her war es eigentlich ganz cool, zum Wandern wär's perfekt gewesen. Aber unser Kreislauf, das können wir jetzt nicht machen, das müssen wir irgendwann anders machen, das geht jetzt nicht. Normalerweise sind wir jetzt nicht so die unfittesten, aber Bergsteigen ist halt nochmal, oder Bergwandern sag ich jetzt mal, ist halt nochmal eine andere Ecke. Von Klettern und Bergsteigen und so ist sowieso nochmal abgesehen. Würde ich jetzt nie machen, weil da bin ich nicht ausgebildet dafür. Das kenne ich mir nicht aus. Weder Klettern noch irgendwie sowas. Oder ohne Bergführer irgendwie mal was hohes Großes zu machen, ist ja sowieso idiotisch. Macht man nicht. Und ist nicht mein, also fühle ich auch nicht. So. Dann lieber in der Natur spazieren gehen. Das ist dann schon geiler. speaker-1: Ja, bin ich auch bei dir. ich habe auch alpine Menschen bei mir. Verwandtschaft, also wie gesagt, meine Familie, es Leute, die das machen. Ich sehe das ein bisschen ähnlich wie mit, zum Beispiel auch wie du es angesprochen hast, Skifahren. Es gibt einfach Leute, die werden in diesen Gegenden halt groß und die springen da halt durch die Gegend wie so eine Bergkampfs. Und als jemand, jetzt speaker-0: Ich freue mich sehr. speaker-1: Doch, er aus dem flachland kommt weil bei uns ist es halt irgendwie flachland weil was haben wir Höhenmeter 3 400 oder so ist das maximum bei uns irgendwie Das ist halt einfach irgendwie Die bewegen sich da ganz anders und ja das kann man sich antrainieren ja da kann man irgendwie darauf hinarbeiten Genau richtig für das ist halt einfach wenn man da die leidenschaft mitbringt und dafür halt brennt speaker-0: Die Energie will ich da nicht reinstecken. Was ich dann rausbekomme. speaker-1: Dann ist es natürlich voll geil. wie gesagt, ich hab da auch Bekannte, die da unten halt auch wohnen. Die erzählen dir dann teilweise, was bei denen die Stammtischtour ist, mehr oder weniger. ich denk mir so, ich geh mal zu sich halt die Steigeisen einpacken. eher ... die Gruppe, wie auch immer, die quasi ziehen noch nicht mal die Bergstiefel an. Weil das für dich halt einfach quasi der Schulweg war. Aber... Aber ja, also ich... Ich bin doch eher so der Typ... Meer tatsächlich. Meer? So Strand? Also mein idealer Urlaub... Wäre irgendeine kleine Hütte... Am Strand, also ein bisschen weiter hinten. Wo es dann schon wieder grün wird und so. speaker-0: Genau. ⁓ speaker-1: Einfach mit einer Veranda und einem Stuhl. Und da setze ich mich mit ganz viel Eiswürfel und Eistee den ganzen Tag in diesen Stuhl rein und existiere einfach. speaker-0: Und wenn du Bock hast, huf! speaker-1: das war jetzt mein Traumurlaub ⁓ speaker-0: denn dann über den Sand? speaker-1: Ich habe auch festgestellt, es gibt halt unterschiedliche Arten von Heiß. Also es gibt ja immer so diese... Diese... richtig. speaker-0: kommst immer auf die Luftwichtigkeit mit. Genau richtig. ob es noch bisschen windig ist oder nicht. Ganz schwierig finde ich immer, brütende heiße Sonne und Wind. Weil wenn du die Sonne nicht merkst, du halt einfach schnell verbrennst. speaker-1: Ja gut, ich bei so Wetter, wenn ich da einmal in so ein 10 Liter Amazonic Creme reinhupfe, dann brauch ich gar nicht auf dem Haus gehen. das ist bei mir... speaker-0: Wir müssen wieder dahin kommen, dass so weiß sein, also so nicht gebräunt quasi, so Kellerfarbe, sag ich jetzt mal, dass das wieder quasi Luxus ist. speaker-1: Ja, da bin ich sowieso an dem Punkt, ich schon seit Jahren sag, ich leg mich nicht absichtlich in die Sonne. Ähm, weil das einfach... Ich kann das mir meiner hellen Haut einfach nicht leisten. Das äh... speaker-0: Ich nicht lange in der Sonne. speaker-1: Also im Gesicht habe ich das Gefühl gehabt, dass man ein bisschen was sieht, aber... speaker-0: Da war jetzt auch noch ein Festival dazwischen und mit Sonnenbrille auf. Ich brenne mir halt dann immer gleich einen Panda-Bär. Ich schaue dann immer aus wie so ein Panda-Bär nach dem Urlaub. Genau, perfekter Urlaub ist bei mir... Weiß ich nicht. Ich glaube, das kommt immer drauf an, mit wem wir denn verbringen das. Wenn ich nur mit meiner Frau unterwegs bin, dann macht ein Städtetrip genauso Spaß wie so ein... Wir sperren uns jetzt eben... eineinhalb Tage lang ins Wellnesshotel ein und liegen da auf im Wasser oder so oder in der Sauna oder ... Ich glaube, wichtig ist für mich, dass ein bisschen Abwechslung drin ist. Dass es nicht so monoton nur auf der Veranda sitzen und Ice-Tea trinken. Das wäre mir zu langweilig, weil da bin ich bisschen zu hibbelig dann. speaker-1: und du musst jetzt was tun? Ich würd dann schon abends irgendwie dann auch essen gehen und irgendwie, dann ... Aber worauf ich hinaus will, ist, ich bin eher so der ... Also, wenn's so heiß ist, dann abends. Wasch, wenn die Sonne dann anfängt unterzugehen, ich bin ein absoluter Sonnenuntergangsmensch. Ich mag Sonnenaufgänge ja auch, aber Sonnenuntergang ist so meine Zeit tatsächlich, wenn du ... Ich glaub, in der Fotografie sagt man auch, Golden Hour. Genau, die sag ich so meist so 17 Uhr mit Dreh speaker-0: ...Sauer statt Golden Shower. speaker-1: Und das ist dann quasi so meine Zeit, mehr oder weniger. Und da dann irgendwie so die nächsten sechs, sieben Stunden, ist so meine Primetime. Ich lieb die Zeit. Und grade, wenn du am ... Meer bist, du vielleicht auch ein paar Wolken hast, und so die Sonne am Horizont runtergeht, das ist voll meins. Und da geh ich dann gern auch irgendwo essen und keine Ahnung was. Ich hab nur leider festgestellt, dass diese ... wie soll sagen, diese Idealvorstellung sich leider in den Gegenden, wo ich dachte, dass das passiert, nicht stattfinden, weil es zu nah am Equator ist. Das heißt, es ist halt 18 Uhr, zack, stockdunkel. Das habe ich ein bisschen unterschätzt. Aber nee, darauf wollte ich eigentlich hinaus. Also quasi so tagsüber, so wie ich es beschrieben habe, einfach weil es mir dann auch zu heiß ist quasi. Und dann gegen nachmittags abends rum, wenn dann quasi meine Zeit anfängt. speaker-0: Hahaha speaker-1: dann wirklich anfangen, Sachen zu unternehmen und irgendwie ja unterwegs zu sein. Es kann auch ein bisschen bisschen spät in die Nacht reingehen, also da bin ich dann echt fein damit. Aber so dieses Urlaub in der Früh ⁓ sieben aufstehen, weil let's go und jetzt machen wir was und so weiter, das kann ich schon mal machen, das ist auch in Ordnung. speaker-0: Genau, also 7 Uhr jetzt auch nicht. Da geht man vielleicht Hotelfrühstück. Da müsste man vielleicht noch drüber reden. Erst mal Hotelfrühstücken. dann halt planen, was man macht. Und dann macht man das halt den Tag entlang. Und deswegen sind wir meistens wahrscheinlich dann so erschöpft, dass wir sagen, ja gut, dann sind wir ⁓ 11 spätestens im Bett oder zumindest dann noch speaker-1: Ja. speaker-0: im Hotel noch irgendwas glotzen oder an die Bar oder so. Jetzt im Wellnessurlaub war es auch so. Lustigerweise waren wir gar nicht weit weg. Wir waren ja in der nächstkleineren Stadt in Eichstätt im Wellnesshotel, weil wir gesagt haben, es ist scheißegal, in welches Hotel wir uns einsperren. Hauptsache wir haben eine Sauna, einen Bad dabei und halt so Wellness-Sachen. Wir haben auch so Massage gepucht und sowas war echt heavy, echt geil. so zum Entspannen war Wellness-Urlaub ist schon auch mein Ding, muss ich sagen. Und wie wir in dem Hotel waren, abends dann noch an die Mini-Bar, ⁓ nochmal einen Cocktail zu schlüffen oder sowas, der war jetzt nicht so sonderlich. toll der Long Island Ice Tea, da hatte ich schon bessere. Aber wahrscheinlich haben die einfach den richtigen gemacht und ich kenne den originalen einfach nicht. Und genau, da sitzen wir dann abends halt noch an der Minibahn, dann gehen wir halt irgendwann pennen, weil am nächsten Tag dann vielleicht schon wieder ⁓ neun Uhr oder ⁓ acht Uhr raus und wieder frühstücken. Denn das Frühstück ist beim Hotel gehört, ist das Wichtigste für mich. Wenn das Frühstück beim Hotel scheiße ist, dann bin ich kurz vor der Abreise. Es ist wichtig. speaker-1: ... Okay. Und? speaker-0: Ich liebe Hotelfrühstück so sehr, dass ich mir teilweise zu Hause Hotelfrühstück mache zum Frühstück. speaker-1: Also ich muss ganz ehrlich sagen, wenn ich die Möglichkeit habe ein Hotel ohne Frühstück zu buchen, dann mach ich das. Nee, da bin ich lieber nicht. speaker-0: Weil du es zeitlich nicht schaffst, weil du vom Vortag noch so vom Party machen noch so fertig bist und die Uhrzeit noch speaker-1: Ich schaffst. Nee, also ich bin eigentlich auch nicht so der... Der Frühstücker? Das sowieso nicht. Aber ich bin eher so ein Spätesser tatsächlich. Also ich brauch vor 10, 11 Uhr morgens einfach nix. Schaffst du es jetzt halt nicht mehr? Gerade im Gegensatz zu meiner Begleitung, die ist eher so die morgens früher aufstehen und dann auch frühstücken. speaker-0: ... sich? Ja, dann... speaker-1: Die braucht da in der Früh dann auch was. Und ich bin da eher so das Gegenteil. Aber ich glaube, haben uns da ganz guter angetreten mittlerweile. speaker-0: bin ein richtiger Fan. Also wenn ich keine Röhre eigenen kriege, werde ich ekelhaft. Ich brauche Brautwürste, die kleinen. Die kriegen sich ganz normal. Nürnberger Brautwürste. Die gibt es ja mittlerweile deutschlandweit in jedem Hotel. Das ist irgendwie so, keine Ahnung. Das hat sich so etabliert. Die Back Beans. speaker-1: Okay. Also komplett britisches Frühstück speaker-0: Das muss nicht komplett britisch sein, aber dann halt auch irgendein Körnerbrot, dann noch ein Müsli und so. Also ich brauch die komplette Bandbreite. Kaffee sowieso. dann bin ich glücklich. Kann ich den ganzen Tag lang. Weil meistens ist es dann so, dann laufen wir los oder machen irgendwas. Dann sind wir auch nicht gleich wieder so, ja wir müssen mittags schon wieder irgendwo essen gehen. Weißt du, dann hält sich das meistens auch noch bis hier mal ein bisschen was snacken. Und dann halt bis abends, dann richtig wieder Abendessen irgendwo in der Steakhouse oder so. speaker-1: Jaja, also wie gesagt, Mittag, ich bin auch nicht so derjenige, dann extrem Mittag essen muss. Bei mir ist halt abends immer dann, also abends dann nett irgendwo essen gehen und irgendwie schön essen gehen, ja voll. Aber ... Also für mich ist das immer so, es muss so eine gesunde Mischung sein. ich bin, und ich geb dir auch recht, ich bin keiner, der komplett nonstop fletzen könnte. Also ich werd dann auch irgendwie spätestens nach drei irgendwie so bisschen nervös, sag ich jetzt mal. Aber ich bin auch keiner, der den Urlaub komplett durchtakten will, ich ganz klar sage, also mein Alltag ist schon so getaktet und ich muss Sachen organisieren und bauen und whatever. Das muss ich im Urlaub nicht. speaker-0: Wenn wir zum Beispiel, wie war es in Frankfurt? Da waren wir dann in der Früh beim Frühstücken und dann so, was machen wir heute? Okay, es gibt ein Pinocchio, glaube ich war es, Pinocchio, nein, nein, ein Strubelpeter Museum hat es gegeben. Und wir haben gesagt, ja gut, zwei Museen schaffen wir locker. Das sind dann, in einem Museum bist du dann so zwei Stunden drin und läufst so durch, es sind ja nicht so mega riesen Gebäude. speaker-1: Okay. speaker-0: Und dann bist du halt 4 Stunden lang oder 3 Stunden lang im Museen unterwegs und der Rest ist free. Wir taggen auch nicht alles komplett durch, aber wir sagen halt so, mindestens ein Museum muss sein am Tag. Dann hast du einen Spot, Highlight des Tages. Oder wir sagen so, okay heute ist das Highlight des Tages, wir fahren mit dem Bus die Rundfahrten. Gibt's diese Hop-On-Hop-Off-Busse, da kannst du draufsteigen und dann kannst du dir mit dem Stopsel im Ohr... speaker-1: Ja oder so ein... Genau. speaker-0: die ganzen Dinge erklären lassen. War auch cool, das haben wir dann auch mal zwei Stunden lang gemacht. Das war unser Highlight des Tages und der Rest war so, was machen wir jetzt? Gehen wir essen? Gehen wir irgendwo hin? Gucken wir uns noch was an? Flätten wir uns irgendwo an den Strand oder irgendwo an... in Frankfurt gibt es ja auch diesen großen Fluss. Richtig. Und da sich da dann hinzusetzen oder sowas. Oder einfach nur spazieren gehen, am Main entlang und so. Das ist dann auch interessant genug, weil man auch da wieder Menschen beobachten kann und wir beobachten einfach zu gern Menschen. Und dementsprechend ist das so, wie gesagt, wir takten da auch nicht durch. Wir leben dann so in den Tag noch hinein. Also ein Highlight, das planen wir uns dann schon. Aber ansonsten ist es halt so Städtetrip oder Wellness oder mal an einen See fahren oder so. Was ich mal hatte und wir überziehen diese Folge heute nur ein bisschen, weil das ist eine Urlaubsfolge und Urlaub kann ruhig bisschen länger da sein. Und zwar war ich mal, das ist auch schon länger her jetzt, acht, neun Jahre vielleicht, in Malocca. Tatsächlich im Malle-Saufurlaub hab ich einmal mitgemacht mit Leuten aus dem Dorf. Das war nicht das Dorf, ich jetzt wohne, sondern anders. mit Leuten aus dem Dorf und die gesagt, gut, ich flieg jetzt da mal mit. Das interessiert mich. Die fliegen da jedes Jahr hin. Dann bin ich halt jetzt mal dabei. Das war halt schon anders. so ... Auch nachmittags irgendwie am Strand liegen, weil halt nix los ist. Du akkarderst aus vom Vortag. Ich mein, wir sind angekommen, und es hat geheißen, es ist jetzt 12 Uhr, könnt erst ab 15 Uhr ins Hotel oder irgendwie so, hat's geheißen. Ihr könnt euer Zeug da abstellen. dann haben wir's abgestellt, sind schon mal den Strand entlanggegangen, dann kommen die ganzen Promoter, geben dir irgendwelche Zettel in die Hand. Kommt heute Abend dahin, da ist Party. Dann wird dir erst so richtig bewusst, Abend heißt bei denen ab 1 Uhr in der Nacht. Am ganzen Tag sonst ist nicht viel, sondern halt die richtigen Partys gehen erst in der Nacht los. Okay, ganzen Tag rumhacken, essen gehen, vorglühen. Bevor wir ins Hotel reingekommen sind, hab ich schon das erste Mal gekotzt. weil ich da schon eine Flasche Four Roses gesoffen hab. Also, war richtig ekelhaft, der Saufurlaub. Und ich hab mir gedacht, einmal im Leben muss ich mir den Scheiß antun, muss das mal erleben, damit ich auch mitreden kann. Es gefällt mir nicht, kann ich dir gleich sagen. Weil es ist echt ... Du kommst dann, keine Ahnung, in den Bierkönig oder so was, die klassischen großen Dinger, wo du reingehst. Und da ist ja während ... Morgen ist da nichts. Also, ich glaub, bis zehn Uhr in Früh ... Oder bis Mittag ist da frei saufen. Also du gehst da rein und kannst so viel Bier trinken wie du willst. Weil die dann die Fässer leer machen für den Abend. Weil die irgendwie, du siehst dann die Leute aufräumen, aber egal was du machst, da drin ist alles erstmal kostenlos. Das ist irre. Und deswegen saufen sich, also da sind ja keine Leute auf der Straße, weil die sind ja alle mitten in der Nacht erst da. In der Nacht ist die Party, aber in der Früh ist halt... speaker-1: Ja. speaker-0: Reste saufen. so brutal. Dann kommst du rein und denkst dir so, voll geil, voll lustig, da gibt's Freibier, wie geil ist das? Und saufst die zu, dann siehst du vom Abend natürlich nix mehr. Wir haben dann einmal noch zwischenschlafen müssen, damit wir abends dann irgendwann noch mal losziehen konnten. Also das war echt übel. Ist nicht mein Grind, würde ich auch nicht mehr tun tatsächlich. Also es kommt drauf an. speaker-1: Was ist das? speaker-0: Mit den richtigen Leuten, aber es gibt ja, also bei uns gibt es jetzt auch nicht so in unserem Freundeskreis die Leute, die halt nur im Saufen sind oder so was. Deshalb, pff, scheiß speaker-1: Man muss auch sagen, dass Malorca natürlich auch eine schöne Insel ist. Abseits. speaker-0: Genau, auf der anderen Seite der Insel, das will ich schon mal gerne noch mal sehen. speaker-1: Es gibt auch Leute, die gehen regelmäßig nochmal locker zum Radradfahren. Das ist auch so Ding. Okay. Tatsächlich. speaker-0: Das würde ich schon. Also, mal locker an sich ist nicht schlecht. Nur dieses Ballermann-Gedöns, das ist nicht... Ich würde mir an der Frau schon auch noch mal die Insel besuchen. Aber dann andere Seite und da mal... speaker-1: Ne, das ist nicht gut. Das war, wie sagt man immer, das 17. Bundesland. Aber da kann ich mir den Flug schon anstrengend vorstellen, weil du ja natürlich da mit den ganzen... speaker-0: Wir waren in Nürnberg am Flughafen, da unsere ersten 12 Stunden. Und dann erst in den Flieger eingestehen und dann sind wir rübergeflogen. Dann kommst du raus aus dem Flughafen, dann steigst du in den Bus ein, dann fährt dich der Bus bis zum Hotel. Dann gehst du ins Hotel rein, dann darfst du nicht einchecken, dann gehst du die Promenade entlang und bist besoffen. speaker-1: drunken. Ja. So kann man vom Alltag auch abschalten. speaker-0: Man muss es mal ausprobiert haben, ⁓ zu verstehen, ob man so eine Art des Urlaubs überhaupt möchte. Manche wissen das vorher schon, ich muss das ausprobieren. Okay, mag ich nicht. dann ist so Waldwandern zum Beispiel, finde ich auch ganz geil. Einfach viel Natur, das ist das, was mich ein bisschen drückt. Wo ich sage, da kann ich echt abschalten. speaker-1: Was wir neulich tatsächlich gemacht haben zu dritt war, wir sind einen Tag quasi bei uns wandern gegangen, wenn man so möchte. Und wir ja auch ein, Hügel bei uns. Wir haben da halt auf den Tag, wir sind am Mittagessen gegangen und so, wir haben da auf den Tag 43 Kilometer runtergegessen. Das ist krass. Und wir sind halt nicht mal irgendwo hingefahren. Wir sind halt wirklich aus der Haustür raus und sind einfach losgelaufen. speaker-0: Das haben wir auch schon gemacht. Es gibt bei uns den sogenannten Panorama-Weg durchs Altmühltal. Und den laufen meine Frau und ich immer so Etappen. Immer so vier, fünf Stunden. Und dann, also wir fahren ins Auto hin. Fahren mit dem zweiten Auto zurück zum Startpunkt. Und laufen dann quasi bis zum Auto und dann wieder mit dem Auto zurück. Ist ein bisschen umständlich, aber wie soll man es anders machen? Und da haben wir schon fast speaker-1: Genau. speaker-0: Wo sind wir damals gestartet? weiß es glaube ich gar nicht. Sind wir bei uns gestartet? Ich glaube schon. Wir sind aber auch schon in die andere Richtung gelaufen. Aber von uns gestartet sind wir schon fast in Pappenheim. Und das ist ja, das ist schon eine Strecke. Das Lustige ist, du gehst so und was hier sechs Kilometer auf der Straße sind, ist der Panoramaweg fünf Stunden zu Fuß. Weil du ja immer in diese, das sind ja keine Feldwege, sondern das ist ja dann immer so an der ... ja, über die Heide halt diese Trampelpfade. Und das macht uns so Spaß, da zu laufen einfach. Und vor allem, wie du schon sagst, aus der Haustür raus, das hab ich als ... Also, wir sind da gegen den Klopfen, die ich seit ich hier lebe, ich lebe hier ganzes Leben schon, nicht kannte. Weil du als Kind da nicht mehr hingefunden hast. speaker-1: Ja, ist mega. speaker-0: Und das finde ich auch so spannend. Und da sind wir auch noch dabei, da wollen wir dieses Jahr auch noch ein paar Etappen weiterlaufen, wenn das Wetter passt. das macht einfach, das ist auch so ein ... Da braucht es kein Urlaub, das ist ein Tag, Trip. speaker-1: Voll. Und nee, also ich hatte auch mega Spaß dran und ich hab mir tatsächlich jetzt einen kleineren Rucksack bestellt, weil der Rucksack, ich dabei hatte, war ein bisschen zu groß. Du hattest so ... Nee, nee, aber ... Nee, das war halt mein hier Bushcraft-Rucksack. Wenn du draußen im Wald penst, hast du natürlich mehr Sachen dabei, als wenn du da einfach mal, sag mal, keine Ahnung, sieben Stunden oder was laufen gehst. dementsprechend jetzt ein bisschen kleiner, weil ... speaker-0: werden speaker-1: Ich hätte jetzt auch meinen 015 Standard Office Rucksack nehmen können, klar. Aber wenn du halt dann doch irgendwie viel Kilometer läufst, du merkst das einfach in den Schultern, dann musst du wieder zum Physio. speaker-0: Ja. Urlaub soll ja erholsam sein. Schaffst du das immer? speaker-1: Genau, richtig. Gute Frage, das kommt immer auf den Urlaub drauf an. Ich hatte mal einen Urlaub als Anfang Teenager, der war überhaupt nicht erholsam. Weil dieses Ankommen und es ist gerade alles neu und alles macht einen so bisschen nervös. Das hab ich da zwei Wochen lang nicht abschalten Boah, das ist übel. Ja. Und das war kein spaßiger Urlaub. Deswegen ist ... Für mich ist Urlaub ... am Anfang immer Stress. Tatsächlich. Also es fängt ja schon bei der Planung tatsächlich an, weil dann so ein bisschen so, wie sagt man es so schön, die Angst vor dem Fremden und so weiter mit reinkommt und so. für mich ist das nicht so trivial, wie es mir bei anderen Menschen immer vorkommt. Tatsächlich, die einfach sagen so, speaker-0: Okay. für mich ist es, mach ma. Ich denk ned lang drüber nach. Es ist nur so, könnts interessant genug für mich sein, kann ich dabei sterben. Nee, mach ma. dann, weil ich mich gerne Dinge einfach ins kalte Wasser spring und ausprobier. Deswegen Augen zu, da's it. speaker-1: und ich bin einer der quasi den den anspruch an sich selber hat aber Es kostet mich halt immer überwindung dann tatsächlich zu springen glaube so kommen sie mir am besten beschreiben wenn wenn ich da mal gesprungen bin alles super also es dauert halt einfach ist so ein bisschen so eine vielleicht ist auch so ein bisschen so eine übungsgeschichte was sie öfters dass man macht und so einfach aber Ja wie gesagt speaker-0: Nimmst du mehrere kleinere Urlaube? Weil wir müssen nicht mit dem Urlaub reden, dann musst du ja den frei nehmen von der Arbeit. Und wir haben ja alle nur begrenzte Urlaubstage. Nimmst du dann immer gleich drei Wochen am Stück oder ist das ja so mal hier eine Woche, mal hier eine Woche? speaker-1: Also vorher war es immer so, dass es immer kleinere Urlaube waren. Früher. Und jetzt kommt auch ein bisschen dazu, in welcher Art Firma du arbeitest, dass es da eigentlich eher üblich ist, dass du dir halt dann wirklich drei Wochen auf dem Stadion bist. speaker-0: dann Betriebsurlaub ist oder etc. speaker-1: Ja, also wie gesagt, ist einfach so ein bisschen wie es in der Firma auch ist. Dann kommt natürlich Erdung dazu. Wir haben das schon gemacht, aber für ein verlängertes Wochenende in die USA zu fliegen ist halt irgendwie so bisschen... speaker-0: klingt stressig Ich die USA Stunden. Acht, neun. Ja neun Stunden ist der erste Tag schon vorbei. speaker-1: Also wir sind tatsächlich mal für, glaube ich, acht Tage oder so sind rübergeflogen, weil es Weihnachten rum war. speaker-0: 8 Tage geht ja noch, ist ja kein verlängertes Wochenende. so ein... Tag bis Montag... speaker-1: Ja, aber du verstehst... Ja, es gibt schon auch Leute, die behaupten, wenn du da und da hinfliegst, auch immer, dann musst du mindestens so und so lange dort bleiben, sonst rentiert es gar nicht. Und du ganz ehrlich, wenn ich sage, ich habe eine Woche Zeit und ich habe Bock in der Woche in die USA zu fliegen oder keine Ahnung was, dann mache ich das. speaker-0: Wochen habe ich im Kopf speaker-1: Also da bin ich jetzt relativ schmerzfrei, also ich... speaker-0: Du bist sowieso bloß an einem Ort. Kurz bleiben ist nicht so... Wir schauen uns jetzt New York an. Gehen wir New York, dann bist du in einer Woche wahrscheinlich sogar bedient. speaker-1: Ja, also wie gesagt, ist eben der Punkt, wo ich dann sage, da bin ich relativ schmerzfrei. Ich würde auch 12 Stunden an die Nordseeküste fahren, würde da irgendwie zwei Tage rumspringen und würde dann wieder 12 Stunden nach Hause fahren. speaker-0: Die fahren zum Kaffeetrinken nach Italien und wieder heim. speaker-1: Ich fahr auch irgendwie zum Espresso trinken drei Stunden an Tegernsee. da bin ich wirklich schmerzfrei dann. speaker-0: Tagestrips sind schon auch geil. Aber ich bin auch so einer, aufgrund meiner Festivaltätigkeiten und so ein Shit mach ich ja nicht so drei Wochen am Stück Urlaub, sondern eher immer so kleine. Aber irgendwann, also wenn ich dann zum Beispiel jetzt, wir planen jetzt eine Schifffahrt, also ich will gern auch mal Kreuzfahrt mitmachen, weil mich das auch drückt einfach auf so einem riesen Ding. Kreuzer zu sein und dann diese fahrende Stadt mal zu erkunden. Und da ist es halt dann so, da brauchst du ja die Zeit. Also wie gesagt, das ist ja nicht so von heute auf in einer Woche oder so. Die dampfen da ja ewig rum. Und deswegen würde ich das ... Irgendwann traue ich mal mehrere Wochen am Stück Urlaub. Aber ich glaube, das Maximalste, was ich mal gehabt hab, ist halt ... speaker-1: Ja. speaker-0: als arbeitende Kraft waren wirklich mal so drei Wochen am Stück oder so. Hattest du mal mehr als drei Wochen am Stück Urlaub? speaker-1: Naja gut, du natürlich nur vier Wochen Jahresurlaub hast, dann... Also nee, drei Wochen war schon auch das echt Maximum. speaker-0: Es gibt Leute, die dann Überstunden anhalten oder so. Zwei Monate waren wir im Urlaub. speaker-1: Ja gut, ja. Boah, da hab ich mal von jemandem gehört, der Schneeräumer fährt auf der Autobahn. Und der macht wohl im Winter, also wenn viel Schnee liegt zu, viel Überstunden, auch mit Bereitschaft und so weiter, dass der Gefühl den ganzen Sommer frei hat. speaker-0: Ach gut, aber ja, ist halt, will man diese Arbeit machen, ist die Frage. speaker-1: Er meinte, du bist dann quasi ein Durchlauferhitzer für Kaffee. Aber ich finde es gut, dass es Leute gibt, die das machen. speaker-0: Ja, ich ja, ich finde es immer gut, wenn Leute die Arbeit machen, die ich nicht machen will. speaker-1: Naja, was heißt wollen, das ist auch wichtig, dass die passiert. Aber ja, ich sehe schon, wir machen eine Urlaubsfolge und wir driften immer wieder ein Jahr weiter. speaker-0: Baby Das zieht uns immer wieder in die Arbeit und deswegen gehen wir jetzt raus aus dem Urlaub. Also mein letzter Urlaub war Wellness, war super toll, war geil, werde ich wieder tun. Mein nächster Urlaub ist noch gar nicht so sicher, was ich plan, was wir planen. Aber der nächste Urlaub kommt auf jeden Fall. Und wir werden euch daran teilhaben lassen, wenn ihr wollt. über lange Urlaubsfolge jetzt. Die hat es aber auch gebraucht. Es wurde gewünscht und dass wir immer wieder in diesen Tunnel reingraben, wo es ⁓ Arbeit geht, das ist glaube ich auch ganz normal. Wenn ihr noch irgendwas da draußen wisst zum Thema Urlaub, dann schreibt uns gerne, sprecht uns an, wie auch immer. Uns erreichen die Nachrichten dann schon. Wie verbringt ihr euren Urlaub so? speaker-1: Ja. speaker-0: Also bei mir sind ja dann zusätzlich noch Festivals, was ja auch nochmal die Frage immer wieder aufwirft, wie kannst du dich da erholen? speaker-1: Aber doch, geht schon. Das ist... speaker-0: Ja, aber ich arbeite ja dann auch noch auf den Festivals und trotzdem ist es Erholung. Hier ist es so kurios. speaker-1: Ja, nicht an jedem Arbeitsplatz darfst du auch Alkohol genießen und vielleicht hilft es dir. speaker-0: Vielleicht, genau. Und einen Tipp hab ich noch an alle, die sagen, der nächste Urlaub ist noch so lang hin. Das ist das Geilste, was Das mach ich manchmal immer kurz vorm Urlaub, weil dann bin ich schon richtig eingestimmt. Beim letzten Arbeitstag ist das immer essentiell. Und das kann ich euch nur empfehlen, schmiert euch ein bisschen Sonnencreme unter die Nase. Dann habt ihr immer diesen Sonnencreme-Geruch in der Nase. Und ich sag euch, der Arbeitstag fühlt sich an wie Urlaub. 100 pro. Und ich glaube nicht, dass wir hier irgendwie die rote oder blaue Pille rausholen müssen in der Folge, weil wir beide, Urlaub ist essentiell, Urlaub ist wichtig. Und deshalb werden wir das weiter tun. Ich habe jetzt nicht vor, ganzes Leben lang durchzuarbeiten. speaker-1: Alles klar. speaker-0: Dann war's mit der Nachfolge und ich freue mich aufs nächste Mal. Tschüss! speaker-1: dann