speaker-0: Hallo Cave! speaker-1: Hi Chris! speaker-0: Herzlich willkommen da draußen an allen Empfangsgeräten zu einer weiteren Folge des Podcasts, in dem wir uns über ein Thema unterhalten, eine Stunde lang, welches irgendjemand von uns mitgebracht hat. Wir sind fest der Überzeugung, wir können über jedes Thema, was uns auf dem Teller serviert wird, Stunde lang philosophieren, ohne dass man uns auch in Ansatzweise irgendwie darauf vorbereitet haben. speaker-1: Das war's speaker-0: Bisher hat es ganz gut geklappt. Und heute stellst du mich auf die Probe mit welchem Thema? speaker-1: Ich muss kurz ausholen. Ich war am Sonntag auf einer Messe. speaker-0: Auf einer Messe? speaker-1: Ja, auf einer Messe. Und das ist quasi jetzt so der Aufhänger dieses Themas. dieser Kaninchenbau hat so viele Abzweigungen. Das ist kein Kaninchenbau mehr, das ist wahrscheinlich noch schlimmer als ein Bergwerk. speaker-0: So, Wiedersehen. speaker-1: Ja, so ein Ameisenhügel, genau richtig. Und zwar, ich war auf der Gitarre Summit in Mannheim. Okay, Mannheim. Genau richtig. Und die Gitarre Summit ist wohl eine der größten, oder die größte Gitarrenmesse in Europa. tatsächlich. Und genau, geht im Prinzip Gitarre, Schreck, Stich, Bass behaupte ich jetzt mal. speaker-0: Mhm. Alles was den Hals hat und Seiten. speaker-1: Ja, genau so in Richtung. Also jetzt keine Streichinstrumente, aber halt alles so die Richtung. speaker-0: Da war's zu privat. speaker-1: Da war ich privat, ich sag mal privat halb beruflich, weil ich ja auch noch nebenher ein paar andere Sachen mache und da diese, ich nenne es mal, Gitarrenbubble auch mit rein zählt tatsächlich, weil ich da auch unterwegs bin. Also ich war als Privatperson da, aber Ich sage auch, bisschen Kontakte zu pflegen, bisschen vor Ort zu sein und einfach mit, ich nenne es jetzt mal ganz frei, irgendwelchen Partnerunternehmen auch irgendwie ins Gespräch speaker-0: zum Networken. speaker-1: Danke, das war der Begriff, ich gesucht habe. Es ist immer ein Networking. speaker-0: Wir machen den Podcast auch nur zum Network. speaker-1: Ja genau, zum Networken. Genau, richtig und ähm... speaker-0: nicht arbeiten zum network speaker-1: Hahaha speaker-0: daher kommt das wort netwerk deswegen man trifft sich zum network geil ich glaube so heißt der podcast jetzt network speaker-1: Ja, jedenfalls, ich war auf dieser Messe und... Ja. Und letztens haben wir gedacht, wir reden mal so über dieses Hobby, Gitarre spielen, Berufung, Passion, wie auch immer. speaker-0: Musikieren im Allgemeinen. speaker-1: Nee, tatsächlich würde ich mir jetzt mal wirklich in diesen Gitarrenkenninchenbau reinwagen. Weil allein ist das, wie ich schon angerissen habe, ja... oder wie du angerissen hast, ein Ameisenbau ist, mehr oder weniger. genau, würde mich da einfach mal rein wagen. Genau. Also, dann fangen wir mal an. hab... speaker-0: Lass mich mal kurz meinen Helm aufsetzen in Ruhe und dann schalten wir mal das Licht ein. Es ist auch ein bisschen ein Thema, wo ich sage, da habe ich schon ein bisschen Respekt davor und ich gehe nicht unbewaffnet in dieses Dunkel. speaker-1: Hmm. speaker-0: Weil egal was ich jetzt sage, wahrscheinlich ist es falsch und ich kriege Ärger von irgendjemanden, weil ich kenne so viele Musiker und Leute, die zum einen Geld damit verdienen, mit Musik machen. zum anderen halt sehr viel hobbymäßig Gitarre spielen oder wie auch immer. Und ich finde ja auch so Gitarrenmenschen, speaker-1: Hm. speaker-0: also auch Gitaristen genannt. die sind ja meistens dann auch sehr... Ich glaube es gibt wenig Gitarrenspieler, die nicht zeitgleich auch Musikgitarren-Nerds sind. Also so richtig mit... Ich kaufe mir die Gitarre, weil das ist die und die Signature von dem und dem und bla bla bla und ich schaue sie an und denke mir, das ist die gleiche wie daneben auch hängt, die schauen eins zu eins gleich aus, ich kenne den Unterschied nicht. Ich weiß, Gitarren haben verschiedene Formen. speaker-1: Ja, ist richtig. speaker-0: Ich weiß, Gitarren haben verschiedene Seitenanzahlen. speaker-1: ist auch richtig. speaker-0: Genau. So was. Und es gibt einen Handbagger, speaker-1: Mhm. speaker-0: einen Abnehmer, irgendwie, man kann auch was schalten und drehen. Bei der E-Gitarre zumindest. Dann gibt es eine Akustikgitarre. speaker-1: Ja. speaker-0: Auch da gibt es verschiedene. Bestern und und und. Auch können wir jetzt voll drüber reden. speaker-1: Genau. Dann lass uns das doch mal kurz irgendwie... speaker-0: frag mich was, ich kenn mich aus speaker-1: Ja, okay, verstehe. Dann lass uns das doch mal irgendwie so kurz irgendwie so bisschen runterreißen. Also wird schon gesagt, du hast die Akustik getan, wo du quasi Seiten hast, also meistens irgendwie so Nylon-Seiten früher, das es ja glaube ich auch mal organische Seiten, die über einem Klangkörper gespannt sind. in dem du, also genau, durch die Schwingungen und die unterschiedlichen Frequenzen entsteht quasi der Klang über diesen Hohlraum. speaker-0: Genau und die verschiedenen Töne entstehen, dass du die Seiten länge. speaker-1: Genau, variiert, genau, richtig. Dann gibt es ja auch welche, die noch Tonabnehmer mit drin haben, wo du dann trotzdem eine Verstärkung hast und so weiter. speaker-0: noch in diesem Holz. speaker-1: Genau, richtig. speaker-0: zu holen, Kabel anstecken und speaker-1: Genau, richtig. Das folgt dann über die... Du hast ja quasi eine... Ich nenne es mal Schalldecke, also eine Holzdecke, vibriert. Und dann machst du diesen Tonabnehmer drauf und die Vibration wird dann verstärkt und weitergegeben. Das sind quasi so die Akustikgitaren. speaker-0: Das eine, das ist meine Vermutung, so habe ich es mir immer erklärt. Eine Konzertgitarre ist die ganz normale, die man hat zu kennen mit Nylon. Und eine Westerngitarre hat Stahlseiten. speaker-1: Ja, kommt speaker-0: So habs ich mir immer. speaker-1: hin. Es gibt auch in der Geometrie des Klangkörpers gewisse Unterschiede. Also die Körperform. Ja, genau, in der Körperform. Aber allein da gibt es ja so unterschiedliche Kategorisierungen, also auch wie lang das Griffbrett ist und die Korpusgröße, da gibt es ja die ... Die speaker-0: Threatless, also ohne Sch... speaker-1: Bege. Ja, genau, gibt es auch noch. Dann diese Dreadnought gibt es ja auch noch, die dann quasi noch eine andere Form hat. Auch Akustikgitarren gibt es ja eine Vielzahl. Dann bei der E-Gitarre ist es so, dass du auch einen Holzkörper hast, aber ohne Resonanzraum. speaker-0: Genau. Das ist auch unerheblich, wie der Körper ausschaut. speaker-1: da hast du jetzt quasi schon... speaker-0: Ist das? Ist Ist das? das? das? speaker-1: Das ist eine sehr... Also ok, pass auf. Du hast wie gesagt einen festen Körper, also Klangkörper sag ich jetzt mal, ohne Hohlraum. Es gibt auch welche, die haben einen Hohlraum, das ist dann quasi so eine Halbakustikgitarre. Und dann hast du einen Tonabnehmer, der das quasi abnimmt. Ob die Geometrie und das Holz, also welche Holzart... den Klang beeinflusst. Das ist etwas, das ist glaube ich eines der größten Nässlen in dem man sich bei Gitarristen setzen kann, weil einen sagen, ist völlig wurscht, die anderen sagen, da muss noch 0,2 mm Mahagoni obendrauf laminiert werden, damit das Jahr diese Höhen noch mit dabei hat und so weiter. speaker-0: Es gibt Wissen... Ja gut. Wir reden ja auch bei Hören, Schallempfinden und Ding auch wieder davon, dass der Empfänger eigentlich sehr subjektiv ist. speaker-1: Ja, dadurch, dass sie... speaker-0: Ein Empfinden von... Boah, das hört sich geil an. Ist nicht dein Empfinden von... Boah, das hört sich geil speaker-1: Es geht nicht darum ob es geil ist oder nicht, sondern geht darum hat die die konstruktive Änderungen einen Einfluss darauf auf das klangliche Ergebnis. speaker-0: Ja, das müsste man ja wissenschaftlich festbisch... Also durch Versuche entscheidend gönnen. Ja! Ist das wirklich Fakt oder nicht? speaker-1: Ja, und da gibt es keine abschließende Antwort. Genau, speaker-0: Dann ist es einfach nur ... speaker-1: weil ich vermute... Ideologie. weil der Punkt ist, es kann wahrscheinlich sein, dass es Einflussfaktoren gibt, die aber vielleicht nur zweistelligen Prozentbereich sind. so 10, 5 Prozent, keine Ahnung was, in dem Bereich. Und das ist halt quasi so gering ist, anteilig am Gesamt. Ergebnis dass quasi wenn das 5 prozent ausmacht 3 prozent davon aber eigentlich schon quasi messfehler sind in anführungszeichen dass du eigentlich da keine finale aussage treffen kann wie gesagt es gibt leute die schwören darauf weil die sagen es macht überhaupt keinen Unterschied genau aber Du hast natürlich dann irgendwie unterschiedliche gitarenformen also ich sag mal eine der bekanntesten ist die strato caster also fender strato caster das ist quasi Die speaker-0: Die Mitte zwei Hörner. speaker-1: schwungene Stratocaster ist relativ dünn. speaker-0: ist sogar noch eine rumsteht. Kannst mal aufs Eck rum schauen? Ist das eine? speaker-1: Ja, das ist tatsächlich eine Stratocaster, die du hast. Das Vorgängermodell wäre zum Beispiel die Telecaster. sind ein bisschen runter, die hat nicht so diese Schnörkel oben. Genau. Was gibt's noch? speaker-0: Diese Form von, wie es so normale Konzertgitarre hat, hat oben rund, diese Hörner und unten ganz normal bauchig. speaker-1: Dann gibt es die Les Paul zum Beispiel. speaker-0: Das war's speaker-1: Ja genau, richtig, die Les Paul von Gibson dann. Es gibt eine Explorer, es gibt eine Flying V und dann gibt es ganz freie Formen, ich jetzt mal, weil da ist ja auch der Copyright oft auch ein Thema. Gewisse Bauformen von Gitarren, dass du die nicht imitieren darfst und so. so, genau. Aber im Grunde genommen hast du auch das gleiche Prinzip. Du hast... einen Tonabnehmer, der quasi die Schwingungen der Seiten, in dem Fall logischerweise metallische Seiten, in eine elektrische Spannung umwandelt, die du halt dann quasi verstärken kannst. das so magnit? Okay, du hast im Prinzip, und dadurch, dass ich mich mit Pickups eben sehr stark beschäftigt habe, ist es wie folgt, du hast eine Spule, also mit Draht umwickelt, und dann hast du sechs Also wenn du 6 Seiten hast, 6 einzelne Magnete. Das sind die Punkte, die man Genau, sind die Punkte, die du auch siehst. richtig. Und logischerweise, wenn du eine Seite anschlägst, dann erzeugt der Magnet in dieser Spule eine elektrische Spannung. In dieser Frequenz, die quasi die Seite schwingt. speaker-0: weil der Magnet von dem Schall beeinflusst wird. speaker-1: weil quasi die Schwingung der Seite in über diesen Magneten, also der Magnet magnetisiert quasi die Seite und wenn du eine Magnet in einer Spule bewegst bekommst du eine Spannung. Genau richtig und indem das quasi der Magnet die Seite vormagnetisiert, hast du quasi einen, also die Seite wird magnetisch im Prinzip und wenn die Seite sich dann quasi bewegt, ist es ein Magnet der sich bewegt und Das ist seltsam. speaker-0: Fast dasselbe Effekt wie bei Plattenspielern. speaker-1: Ja, tatsächlich. Ist ähnlich. Ja, genau. ähnlich. Genau. Richtig. Bewegung, Sturm erzeugen. Genau, richtig. Was dann dazukommt ist, weil du jetzt vorhin Hamburger angesprochen hast, dass es gibt quasi einen Single-Call Pickup, also quasi eine Spule und es gibt dann einen Hamburger. Hamburger bedeutet... speaker-0: Ich dachte das Ding heißt so. Okay, dann ist es was anderes. speaker-1: Ne, es ist ne Art Bezeichnung eines Tonabnehmers. Okay. Genau, es gibt sicher... speaker-0: Also ich hab mal einen so Steg, wo für jede Seite ein Magnet drin ist. Und beim Hamburger sind es zwei so Stege dann, oder wie? Oder speaker-1: Genau richtig. Genau richtig. speaker-0: die im Duo sind, oder sind es zwei, die auseinander stehen? speaker-1: die zwei sind relativ nah beieinander. speaker-0: schon im Duo. speaker-1: Genau richtig, also ist so ein Klott, sag ich jetzt mal. Und in dem die quasi miteinander verbunden sind, und das ist jetzt eben der Punkt, ein Singlecoil ist relativ anfällig, was irgendwelche Einstreuungen angeht, also andere elektromagnetische Einflüsse. Und durch einen Hamburger kannst du das sehr stark reduzieren. Hat natürlich auch den Punkt, wenn du zwei spulen hast, hast du einen höheren Output, es ändert sich auch klanglich natürlich entsprechend, also die kriegen halt einfach, ich soll sagen, voller, die haben mehr Bass, einfach mehr Volumen und so und Single Chord ist halt eher so bisschen zu sparkly vom Klang her. Wie man quasi den Klang einer E-Gitarre beeinflusst ist, hauptsächlich natürlich über den Pickup und Dann geht's darum, welche Feldstärke haben quasi die Magneten, da drinnen sind? Welche Windungszahl hat deine Spule? Welche Art von Draht verwendest du für deine Spule? Was auch dazukommt, ist, viele, aber nicht alle Pickups werden in Wachs getaucht. Dass quasi sich der Wickeldraht der Spule nicht mehr bewegt. Dann kommt's auch wieder drauf an, welches Wachs verwendest du? Es gibt welche, die verwenden halt Bienenwachs, gibt welche die verwenden paraffin, es gibt auch welche die verwenden eine 80 20 Mischung. speaker-0: Da ist es ja dann die eigene Philosophie, man verfolgt. speaker-1: Ja genau, du hast ja gewisse Parameter, die du quasi, wie soll ich sagen? speaker-0: für mich wieder wie Kaffee kochen. speaker-1: Es ist tatsächlich wie Kaffe kochen. speaker-0: Du hast ein paar Stellschrauben und die drehst du so, dass es dir am besten gefällt. speaker-1: Ja genau, richtig. genauso ist es. Und auch zum Beispiel ob du quasi eine Abdeckung drauf hast oder keine Abdeckung drauf hast. speaker-0: ... so Platten sind dann... speaker-1: Genau, richtig. Es gibt welche, die sind aus Nickel, es gibt welche, sind aus, glaube ich, glaube es ist auch Silber oder so in der Richtung. Also gibt es verschiedene. Was ich auf der Messe jetzt gesehen habe, sehr häufig ist tatsächlich Holz. Was ich auch sehr interessant fand. Ich persönlich finde es optisch nicht so. Geil, aber wie gesagt, jeder so wie er will. Aber Holz ist wohl momentan echt ein Trend. Okay. Als Abdeckung, was mich auch sehr überrascht hat, ehrlich zu sein. Genau, aber so viel mal zum Pick-up oder zum Gitarrenabnehmer. Dann logischerweise, hast als Bauteil den Hals quasi mit einem Griffbrett und den Stegen, die du angesprochen hast. Da laufen im Prinzip die Seiten drauf, du dann entsprechend dann Akkorde greifst und was auch immer. Und oben dann quasi die Kopfplatte, wo dann quasi die Mechaniken sind, wo du quasi die Seiten dann entsprechend auf Spannung bringst und dann entsprechend stimmst. speaker-0: Ja. Oder andersrum. Es gibt ja auch welche, wo du oben einhängst und dann unten. speaker-1: Ja genau, diese Headless Gitarren gibt es auch. richtig. Was es auch noch gibt, ist wenn du die Gitarre hast, dann hast du ein Vibrator bzw. ein Tremolo System, wo du dann quasi den Steg hinten, wo die Seiten eingehängt werden, bewegen kannst. Das heißt, du kannst quasi dynamisch die Spannung der Seite verändern. speaker-0: Das ist quasi das, man dann so richtig cool bei einem Solo noch... speaker-1: Ja genau, diese Wormie Bar. richtig. richtig. Genau, ist es ja. Ja, da gibt es ja auch dann verschiedene Varianten. Weil das Problem ist tatsächlich bei vielen tremenlosen Systemen, so, dass die nicht sehr stimmstabil sind. Das heißt, wenn du da einmal so bisschen schön anreißt, dann verstimmst du die Gitarre damit. da gibt es Mittel und Wege, wie man das umgehen kann. hat leider den Nachteil, dass das Gitarre-Stimmen selber auch ein ziemlicher Pain dann wird, weil halt dann einmal kurz drehst, sondern halt erstmal vier Schrauben aufmachen musst, damit das funktioniert. also Floyd Rose zum Beispiel, Floyd Rose gilt als einer der stimmenstabilsten Systeme, aber du musst halt quasi bei jedem Stimmen erstmal zig Schrauben aufmachen. speaker-0: Ja und dann reißt ihr mal eine Seite, dann hast du erst Pain in the Ass, das dann mal wieder nach drei Stunden lang eine neue Seite rein zu zupflegen. speaker-1: Ja, das kommt noch dazu. Aber dafür kannst du halt dann richtig anreißen. Man sagt ja nicht umsonst, Jammerhaken dazu. speaker-0: Hehehehehe speaker-1: Ja, genau. Das ist mal das eine. Also das Instrument Gitarre selber oder in dem Fall E-Gitarre ist ja schon mal ein riesen Feld. Also das geht ja dann von, kaufe ich eine günstige, kaufe ich eine teure, kaufe ich eine Maßanfertigung. Also das ist ja ein endloses Feld. speaker-0: Bei uns im Dorf hat mal einer gewohnt, damals hat er es noch nicht gemacht, aber die sind dann weggezogen und irgendwie habe ich dann mitbekommen, der hat angefangen, Gitarren zu bauen. speaker-1: Mhm. speaker-0: Und baut jetzt Gitarren. Ich weiß nicht, wo der aktuell wohnt oder wie. Ich habe es bloß so nebenbei mitbekommen, dass ein anderer, bekannter von mir mal über dem Gitarren dann kauft hat. speaker-1: Mhm. Ja. speaker-0: Das ist schon krasses Handwerk auch, würde ich fast sagen. speaker-1: Ja, das auf jeden Fall. Aber das ist ja nur ein Teil des Hobbys. Dann, ich glaube wir haben ja schon mal bisschen darüber gesprochen, Gitarren-Amp. Auch das ist ja wieder ein kompletter Kaninchenbau im Sinne von will ich einen Röhren-Amp haben, will ich einen digitalen Amp haben, reicht mir das wenn ich es am Computer mache? speaker-0: Verstärker haben wir ja schon ganze Folge. speaker-1: Genau, richtig. Zwar in dem Fall eher so Audio-Verstärker, wo natürlich der Gitarren-Verstärker mit rein zählt, auch wenn der Anwendungsfall natürlich ein komplett anderer ist. Weil bei einem Audio-Verstärker wirst du die Signale bestmöglichst und möglichst clean verstärken. Beim Gitarren-Verstärker ist es genau anders. Du wirst, dass das Ding zerrt ohne Ende. Genau, also der Anwendungsfall ist einfach ein anderer. Genau, dann sind wir bei Gitarren-Amps. Und dann kommt noch... Das absolute Lieblingsspielzeug dazu, die ganzen Bodenpedale. Ja. speaker-0: Ja, da wir alles. speaker-1: Optimieren kann und ich spür es dir, es gibt Podcasts, die sich nur damit auseinandersetzen, wie man sich am besten ein Paddleboard baut. Ich hör da auch regelmäßig einen. Und du glaubst nicht, wie komplex das sein kann, zwei Pedale aneinander zu stecken und darüber Gitarre zu spielen. speaker-0: Okay. speaker-1: Alleins die Reihenfolge, wo du welches Paddle verwendest, macht da schon einen riesen Unterschied. Also ob du erst das eine oder erst das andere machst, macht einen Unterschied. speaker-0: Okay. Ja, das klingt für mich einfach zu... zu... Ich will gar nicht anfangen, Gitarre zu spielen, weil mir das dann zu viel ist, was ich da studieren muss, damit ich weiß, ob es passt oder nicht. speaker-1: Du hast vorher gesagt, dass es was Subjektives ist. speaker-0: Ja. speaker-1: Aber vielleicht siehst du es nicht irgendwie als, ich musste studieren oder irgendwie keine Ahnung, sondern vielleicht einfach als Reise. speaker-0: Ja, ich glaube, ich einfach, ob das jetzt, da werden wir wieder beim Thema Kaffee, unsere allererste Folge, die beliebteste Folge, wir haben, die immer wieder rezitiert wird, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass das Ergebnis, was ich raus bekomme, die Reise wert ist. Also klar kann ich mich jetzt stundenlang hinsetzen und alles ausprobieren, wie stimme ich die Gitarre am besten, bla, bla, bla. Welche Kombination gefällt mir am besten? Was ich gar nicht alles machen kann, weil ich hab ja gar nicht alles zur Verfügung. Ich müsste ja zum Tome an zum Beispiel, da kann man ja sehr viel ausprobieren. speaker-1: So. speaker-0: Und da ist es bei mir eher so, ich will das jetzt haben und das muss funktionieren. Ich hab ja nicht den Need, dass ich jetzt sag, ich muss jetzt den geilsten Sound für meine Band rausholen. Dann kann ich es mir wieder vorstellen zu sagen, ich hab eine Band. Ich will da jetzt den geilsten Sound rausholen. Ich probiere einfach aus. Ich setze mich hin. Es ist ja auch wichtig, zum Beispiel, wenn man jetzt auf der Piananlage beschallt, also bis zu welchen Winkel hat das Mikro, welches den den Sound abnimmt, so in der Art. Und das sind so die Dinge, da wie gesagt, ich habe nicht den Need, damit zu befassen, deswegen mache ich es nicht. Ich habe ein Schlagzeug dastehen speaker-1: Hm. speaker-0: und ich habe mich nur wenig damit befasst, was will ich mir davon kaufen, als ich es mir gekauft habe. Für mich war wichtig, dass ich ein Fullset da habe und nichts mehr dazukaufen muss, sondern ich will sofort alles haben, was ich brauche, für das, was ich mache, für meine Band damals. Und dann waren halt, ich hatte ursprünglich zwei Floortums und die Toms, hängen, und zwei Snares und die unzähligen Becken, die jetzt auch rumhängen. Und Riesen-Rack und was weiß ich was. Sie hatten das zweite Floor-Atom nicht da. Mussten sie mir nachschicken. Hab ich im Endeffekt, wie ich's dann aufgebaut hab, hab ich gemerkt, fuck, das ist verdammt riesig für das, was wir da machen. Ich cancel einfach die zweite Floor-Atom, deswegen hab ich die nicht. Die zweite Snare hab ich, steht aber auch nicht da. Also wird auch nicht benutzt. Also das ist für mich so ... Da hab ich mir nicht geschaut. Ich hab nur geschaut, was sind die funktionell besten Fälle, die ich brauch. Und das sind bei mir halt, das sind jetzt uralt, also alles was da drauf ist, ist uralt, weiß ich seitdem nichts mehr geändert hab. Aber da sind jetzt Remo-Fälle drauf mit Gelbeschichtung innen drin. Die haben, weil ich mal gehört hab, das soll richtig geil sein. Ich hab's gespielt, Sound für meine Band langt, hacken dran. Und so endlich wäre das da auch, ich probier da nicht mal was rum. Weil ich so jetzt im Nachhinein würde ich wahrscheinlich anders machen. Ich würde ich würde tatsächlich das Schlagzeug neu neu befällen und dann wirklich ausprobieren, welcher Sound mir tatsächlich für welches Tom am besten gefällt. Würde ich bisschen anders an die Sache rangehen. Aber damals war ich halt einfach naiv und jung und wollte einfach so schnell wie möglich Mucki machen und auf der Bühne gehen. Da war mir die. Ich habe auf Farbeimern angefangen zu spielen, was ich meine. Da war mir der Klang auch wurscht. speaker-1: Mhm. speaker-0: Ich konnte den Takt spielen und jemand anderes konnte dazu Gitarre klimpern. Das ist funktionell. speaker-1: Mhm. speaker-0: Ja, und so glaube ich ist das der Grund auch, warum ich mich jetzt in so ein neues Instrument, zum Beispiel auch wenn ich Bock hätte, würde liebend gern Gitarre spielen können. So einfach weil das, wenn du an einem Lagerfeuer sitzt, jetzt mal das klassischste Beispiel, das es gibt. Man sitzt abend, zündet ein Feuer an und sagt gut, sitzen wir uns halt bisschen zusammen, trinken ein paar Bierchen. und jemand holt die Gitarre raus und klimpert irgendwas im Sinne von vielleicht Lieder, cool sind, die jeder mitsingen kann. Und ich rede nicht von Wonderwall, sondern ich rede wirklich von Mucki, die man, wo man sich auf eine Band einigt, hört. Keine Ahnung, dann lass halt von mir aus Rammstein Mucki sein. Was ist das ich meine? Das gibt ja, das muss ja nicht immer nur dieses Kumbaya-Lagerfeuerzeug sein, aber das halt dann, wenn jemand, wenn jemand es kann. Und zwar ohne, dass er einen Musikbook braucht und so, dann finde ich das cool. speaker-1: Ja, da bin ich schon mal an dem Punkt, ich mag keine Lage vor Gitarristen. Das ist meine persönliche Meinung. speaker-0: Stell dir einfach mal vor, das so ein kleiner Verstärker mit einer E-Gitarre. speaker-1: Ne, Lagerfeuer, du hörst dem Feuer zu, du unterhältst dich mit den Leuten, die da irgendwie rum sitzen, die, also irgendwie gutes Gespräch, trinken, getränkt deiner Wahl und ganz ehrlich. speaker-0: Also keine Partylogger, kein Partylogger vorher. speaker-1: Dann stell ich ne Boombox hin. Okay. I'm sorry, weil die... speaker-0: Aber trotzdem, es geht ja nicht jetzt per se darum, lagerfeuer Musik zu machen, sondern es geht darum, aus dem Nichts eine Gitarre in die Hand zu bekommen und einfach mal 10 Lieder frei raus zu spielen zu können. Finde ich cool, wenn das jemand kann. speaker-1: Ja das ist ja auch ein legitimer, wie soll ich sagen, ist ja legitim. speaker-0: Bei unserem Sommerfest, wo ich vorher erzählt habe, im anderen Podcast glaube ich, genau, wir hatten ein Sommerfest und da hatten wir auch eine kleine Duo-Band-Kombo gehabt, einer singt, der andere spielt Gitarre und so. Und die waren dann vorbei und dann beim Abbauen hat noch ein Arbeitskolleg von mir gesagt, ey, darf ich auch mal kurz Gitarre spielen? Und der setzt sich da hin und ballert aus nicht solider raus wie Wackelkontakt. Also das ganze Bierzeltgedöns. Weil der ist Bierzeltmusiker, das wusste keiner von uns. Und der ist da an 30 Tagen im Jahr auf Bierzelt und bespaßt da Tausende von Leuten. Und anscheinend so recht semi-professionell, ich mal. Also schon professionell, aber halt semi-erfolgreich im Sinne von, ich glaub, ich hab ihn gefragt. glaube, die kosten irgendwas mit 3000 Euro oder was die band. Aber schon viel unterwegs. Und das ist halt ein Typ, der setzt sich hin und spielt aus dem Nichts ein Kompliment und bla bla bla. Alles so und das ohne Fehler und ohne dass er irgendwo mal kurz nachschauen muss. Wie geht's denn? Und sowas finde ich cool, weil dann beherrschst du dein Instrument. Weißt du? Schade, dass man am Schlagzeug sowas nicht machen kann. Ich kann mich in der Zeit nicht noch sagen, ich spiele dir jetzt schon ein Lied vor. speaker-1: Er würde speaker-0: Den einen oder anderen Takt gibt es vielleicht, den man nachspielen könnte, den man sofort erkennt. Aber ansonsten... AC Diesel hat immer den gleichen Schlagzeug-Takt zum Beispiel. Jedes AC Diesel-Lied ist Bum-Chak. Aber du weißt, was ich meine. Ich find's cool, wenn das jemand kann. Und behaupte dann auch nur, dann kannst du das Instrument, wenn das dein Skill ist. Ansonsten... Musst du aus Büchern lesen oder du übst halt noch? speaker-1: Ja, ansonsten wandert der Kerl dann einfach ins Feuer, weil Instrumente verbrennen wir nicht. Ähm... Nee, also... Ich habe mich ja auch immer mit dieser Frage auseinandergesetzt, warum ich E-Gitarre so geil finde. Also jetzt für mich persönlich, weil wie du schon sagst, es muss irgendwie funktionieren und passt. Ich habe für mich festgestellt, diese Zähre, die da rauskommt, so unterschiedlich und so unterschiedliche Varianten hat, dass quasi die Reise sich von selber ergeben hat. Verstehst, was ich meine. speaker-0: Bist du den perfekten Zerrton? Man muss es ja so sagen, wahrscheinlich ist es nicht einmal, ich finde den Ton am geilsten, sondern eher so, es ist ja überspektrum, also der eine Zerr, speaker-1: Mhm. speaker-0: die eine Zerrart passt zu der Musikrichtung besser, die andere zu der. speaker-1: hast das... Und das ist genau der Punkt, weil ich könnte nie sagen, ähm, das ist jetzt mein Sound. Verstehst du, was ich meine? Also ich weiß grob, was mein Sound ist, ja. Aber es gibt... ist wie... Ja, es wie Eiscreme. Weißt du, es gibt Zeiten, da hast du Bock auf Vanille und es gibt Zeiten, da willst du keine Ahnung Maler gehabt haben. Whatever. speaker-0: Aber du kannst nicht mit einer Black-Metal-Stimmung nicht Tanzmusik machen. Ja, aber du weißt, was ich meine. Dauer besitze ich bei dem Thema. Das passt halt zu der Musik besser, als zu der. speaker-1: Ja, Aber... Ja und das war eigentlich das, wo die Reise bei mir so angefangen hat, weil ich halt einfach dieses... Ich glaube es gibt kein Instrument, das du klanglich selber, als Mensch, ich mal, so sehr shapeen kannst und klanglich verändern kannst, außer vielleicht wenn du in den Synthesizer-Bereich reingehst. ein Klavier klingt wie ein Klavier. Du kannst das Ding vielleicht irgendwie auf dem Schrottplatz mit dem Vorschlagkamer bearbeiten, dann wird es ein bisschen trashiger klingen, aber es klingt immer noch wie ein Klavier. speaker-0: Wenn wir von einem ganz klassischen manuellen speaker-1: Ja, von einem ganz normalen Klavier. Genau, richtig. Eine Geige wird immer wie eine Geige klingen. Eine Hafe wird immer wie eine Hafe klingen. speaker-0: Theoretisch müsste man doch auch... Ich meine, Klavier funktioniert ja so, dass der Hammer auch auf eine Seite hauft. speaker-1: Ja, ist richtig. speaker-0: Warum kann man die nicht verzerren, theoretisch? speaker-1: Das hab ich schon gemacht. speaker-0: Ihr müsst hier gehen. speaker-1: Ja, geht. Klingt nicht speaker-0: Klingt nicht gut. speaker-1: gut. Ich hab das tatsächlich ausprobiert. Ich hab auf dem Klavier quasi... Also das Klavier hat ja quasi auch einen Resonanzkörper und da ist unten eine Resonanzplatte drin. Das ist eine Holzplatte. Und ich hab da Tonabnehmer drauf gemacht. Also Tonabnehmer, die du quasi auf eine Fläche drauf machst. Die quasi wie... Das ist ja eigentlich wie eine Akustikgitarre, die nehmen das quasi dann aus. speaker-0: eine Akustikgitarre da bappst du das drauf und dann kannst du theoretisch eine E-Gitarre in Anführung, also so eine E-A. speaker-1: Ja genau, dann nimmst einfach die Vibration der Fläche auf. Und ich hab das tatsächlich mal mit einem Klavier auch gemacht und hab das dann durch... Ich hatte da so ein Verzerrerpedal von... Also das war ein Big Muff Pedal von Electro-Amonix. Also ein Verzerrerpedal, das sehr sehr viel Zähre liefert, weil es eigentlich ein Fasspedal Also du kannst sehr viel Gain drauf geben. ja, du hast zwar dann irgendwie so ein trashiges Klavier, sag ich jetzt mal, aber am Ende des Tages, es war halt immer noch ein Klavier. Weißt du was ich mein? Also es war halt einfach... Du hast ja die Möglichkeit. Aus einer schulischen oder Audodesign Sichtweise war es spannend. Also einfach so dieses hier was brauche ich und keine Ahnung was. Aber es gab jetzt nicht irgendwie so eine Applikation dafür. Weißt du was ich meine? Ich hab's ja gemacht, weil ich's ausprobieren wollte, ob's geht. Aber das Ergebnis war eigentlich relativ langweilig. speaker-0: Seite nicht noch mehr selbst beeinflussen kannst. Im Gegensatz zu beiner Gitarre. speaker-1: weil ich glaube dass das ich nenne es mal Frequenz Gimmisch einfach anders ist wenn du das Ding mit einem Hammer anschlägst dann hast du diese Frequenz das Ding schwingt mit der Frequenz mit natürlich den Obertönen dazu und wenn du eine andere Taste anschlägst hast du das gleiche aber wenn du bei der Gitarre die Seite ja so ein bisschen nicht ganz sauber greift dann schwingt das ja schon an speaker-0: Genau, sage, andere Möglichkeiten dadurch, festerer Druck, leichter Druck, bisschen anziehen noch, dann quasi die Spannung wieder der Seite verändern durch den Druck. speaker-1: Wie hältst du das Plektrum? Wie greifst du mit dem Plektrum in die Seite rein? es eher, er, winkelst du es leicht an, gehst du quasi gerade durch und hast dann quasi diesen, Flex auch, wasch, also wenn sich das Plektrum quasi so bisschen biegt und so weiter. Wie hart ist das Plektrum und so weiter. Ähm, dessen alles er Einfluss hat. speaker-0: Auch wieder so eine eigene Philosophie. speaker-1: Ja, ganz ehrlich, mittlerweile Ich schau bei Gitarristen mittlerweile nur noch auf die rechte bzw. Schlaghand. Ich war immer so fokussiert auf die Griffhand, was die da alles irgendwie wo die da hingreifen und treffen und kein anderes. Nee, der Sound entsteht tatsächlich quasi in der Schlaghand, also bei den meisten die rechte Hand. Ich hab mich da so irgendwie drin verlaufen, wo es dann wirklich drum ging so, okay. Ich dreh mein Pleck jetzt so einen halben Millimeter ein oder nicht ein, weißt du was ich mein? Also wirklich so die Die Nuancen halt dann. speaker-0: der ich kratzen soll. speaker-1: Du, gerade wenn du so im Metal-Bereich bist, du hast dieses Downpicking und diese Upstrokes und so weiter. Es kam wirklich vor, dass ich abends vorm Fernseher gesessen bin und die ganze Zeit dieses Chuckerzeug gemacht hab. Einfach weil ich's irgendwie reinkriegen wollte. speaker-0: Ja, das ist... Also es gibt Sachen, wo ich mir denke, teilweise, da stehe ich dann vor den Gitarristen, wie sie spielen und dann denke ich mir, also das ist ja eine faszinierende Muscle Memory auch. speaker-1: No. speaker-0: Weil die denken ja nicht nach, ich muss jetzt hier drücken und ich muss jetzt hier drücken. Genau, es ist einfach nur, ich habe das schon tausend Millionen Mal gemacht. Das geht, das macht meine Hand alleine. Zack, Pentatoniken. Das ist einfach wie beim Geiger ja selbe, würde ich jetzt fast behaupten. Die haben ja, Geiger ist glaube ich immer threadless. Also ohne diese Zwischenstege bei den Tönen. Und da ist es ja dann auch so, wenn du so einen Supergeiger hast, der hat sein Leben, also der hat sein halbes Leben damit verbracht, Tonleitern zu spielen. Und jemand, der Gitarrensolos konnte, der hat wahrscheinlich sein Viertel von seinem Leben mit Pentatoniken vertan, in allen möglichen Variationen. speaker-1: Ja, ja, ja, ja. speaker-0: Und das ist eben das genau, das ist halt drin. Wenn du das da kannst, kannst du das da auch. Und dann kannst du das weiter oben und weiter unten. Und es hört sich halt immer wieder anders an. Aber wenn du das kombinierst, dann hast du ein mega geiles Solo. Zum Beispiel. Ja, das finde ich faszinierend einfach, dass der Körper sich da so seine seine... Neuralen Synapsen so kombiniert und zusammenfügt, dass das halt einfach drin ist. nur Gitarrenhersteller oder ja wahrscheinlich auch Amps und sowas. speaker-1: Genau, du hast quasi einen Bereich mit Akustik getan, hast einen Bereich mit luxualer E-Gitarre, also muss auch ganz klar sagen, dass E-Gitarre das wesentlich größere Segment ist, du hast Paddle-Hersteller, du hast Amp-Hersteller und du hast auch quasi so, ich sag mal, Zuböe-Hersteller, Gitarre, Gurte, Saiten-Hersteller, also so die Geschichten dann auch. speaker-0: Fällt mir da ein, gerne auch noch. speaker-1: Die waren gar nicht da. Ernie Ball war da. Tatsächlich. speaker-0: Ja, mehr kenn ich nicht. speaker-1: Ich glaube, Alex hier war noch da, wenn mich nicht alles täuscht. Und dann, wie gesagt, hast du heute die ganzen Gitarrenbauer, Gitarrenhersteller. Auch sehr, sehr kleine Firmen. Also da werden wir wieder beim Thema von deinem ehemaligen Nachbarn hier mit... Ich und meinem Gitarrenshop, sag ich jetzt mal. die größtenteils irgendwelche Auftragsgeschichten machen. Dann ein paar große Hersteller, logischerweise auch. Amp-Hersteller waren auch genug vertreten. Und ansonsten, gibt Workshops, gibt Vorträge. Es ist wirklich eine Messe. Wie lang gingen die? Von Donnerstag bis Sonntag. Tatsächlich. speaker-0: Du warst ein Tag... speaker-1: Einen Tag. Reicht in der Regel auch. Die Messe ist immer von, ich glaub, elf bis 18 Uhr. Und du schaffst das aber in der Zeit locker zweimal durch. Also das ist schon okay. Und ich habe ja auch, wie gesagt, mit Leuten dann irgendwie auch gefachsampled und ... Keine Ahnung. Also das war dann schon in Ordnung. Genau. Also war einfach wieder ... Ja, es ist halt ... Ich finde es persönlich immer spannend, unabhängig ob es jetzt Gitarre ist oder irgendwas anderes, finde es immer spannend, in gewisse Szenen bzw. Industriezweige reingucken zu können. speaker-0: Ja, das wäre für mich auch der spannende Teil tatsächlich. speaker-1: Ja. speaker-0: So dieses, äh, äh, diese Luft und das alles, wie funktionieren dann die Vertriebswege, wie das? Da bin ich halt so ein kleiner, möchte gern Unternehmer, der dann wirklich da auch gern diese Branche kennenlernen möchte, so. speaker-1: Ja. speaker-0: Funktioniert. Das war ja mit dem Festival Gedöns, wo ich angefangen habe, Festival drum zu laufen, da habe ich auch nicht gedacht, dass ich irgendwann mal so drin bin, dass ich jemand anderes erklären kann, wie die Festivalbranche funktioniert. speaker-1: Nö. speaker-0: Die Musikbranche an sich, weil man das auch so nebenbei mitbekommt. Das finde ich halt, das kommt halt mit der Zeit, wenn du das öfter machst. das denke ich mir da genauso. Ich weiß jetzt auch nicht, wie das funktioniert. Keine Ahnung. Ich denke halt, es gibt einen Hersteller von der Gitarre und der kauft seine Einzelteile bei den anderen Herstellern. Und irgendwann baut es zusammen, ähnlich wie im Auto. Jedes Teil kommt von andersherum und jeder hat seine Profession in einem anderen Teil der Gitarre. Und schlussendlich, wo die zusammensetzt, der hat sein Logo drauf, so in die Richtung. speaker-1: Ja, dann schreibst du wahrscheinlich ins Marketing noch ein, welche Bauteile das aufgebaut haben. speaker-0: Genau, und weil er es in Deutschland verbaut hat, ist es made in Germany, obwohl alles andere aus China kommt. Nein, aber genau, ist, du kannst halt auch, also bei so Instrumenten oder so Gitarren oder sowas, kannst du ja auch horrende Preise und Gelder ausgeben, noch und nöcher. Ist es das dann wert, ist die Frage. speaker-1: Ja gut, Ende des Tages muss das natürlich jeder für sich selber entscheiden. Ich mein, du kennst das selber vom Schlagzeug, es gibt sehr günstige Schlagzeuge, die wahrscheinlich... Was ist eigentlich der Plural von Schlagzeug? Schlagzeuge? speaker-0: Ja... Schlagzeug G! speaker-1: Schlagzeuge. gibt günstige Schlagzeuge, die wahrscheinlich klanglich jetzt nicht weit von deinen ehemaligen Farbeilmern irgendwie entfernt sind. Und dann gibt es welche, die halt quasi dann im Mondschallen von einem ehemaligen Whiskeyfasshersteller Hands geblasen und Mund geklöppelt werden. dementsprechend. speaker-0: wenn du das scheiße gestimmt hast, dass das scheiße gestimmt. speaker-1: Ja. speaker-0: Das ist wie wenn du sagst, ich hab die teuerste Gitarre der Welt, aber ich kann's halt nicht spielen, dann ist halt auch scheiße. Dann bringt... Also... Weiß ich nicht. speaker-1: Uhm... speaker-0: Ich finde, man braucht zum Gitarre-Spielen nicht das geilste Equipment. speaker-1: Nein, muss auch sagen, dass die Qualität über die letzten Jahre extrem zugenommen hat. Also eine 500€ Gitarre ist wesentlich schlechter als eine 500€ Gitarre heute. Weil die Qualität weiter nach oben gegangen ist. speaker-0: Ja, weil halt wahrscheinlich die High-End-Gitarren so qualitativ hochwertig sind, dass es sich wahrscheinlich gar nicht mehr so lohnt, so eine Billo-Gitarre herzugeben. 90 Euro beim Aldi oder so. speaker-1: Ne, ich glaube einfach, dass sich die Produktionsmethoden so über den technischen Fortschritt so weiterentwickelt haben, dass du jetzt halt für einen geringeren Maschinenkostensatz so eine Gitarre herstellen kannst. Genau, also dementsprechend eine günstige Gitarre ist heutzutage nicht mehr so schlecht, wie es halt vor paar zehn Jahren noch war. Wie gesagt, ganz viel in dem Bereich ist Custom und Auftragsarbeit. gerade Leute, die dann schon tief im Rabbit Hole drin sind, dann auch das teilweise professionell machen, also wirklich professionelle Musiker sind, die lassen sich meistens ihre Sachen dann anfertigen. speaker-0: Aber denne verstehe ich es ja wieder, weil das ist denn ihr Werkzeug und das muss zu ihrem, zu ihrer Arbeit passen. Also sprich, das muss ja auf die Mucke, die sie machen, so wie sie, die sich das vorstellen, weil die machen ja die Musik und sagen ja, so soll es klingen, dann kann ich mir das gut vorstellen, dass das, also die sollen es ja machen. Aber nicht wenn ich hobbymäßig Gitarre spiele, ich nicht für 3000 Euro eine Gitarre daheim. speaker-1: Was hindert speaker-0: Also vielleicht die Tatsache, dass ich so schon nicht viel Geld habe. speaker-1: Ja, aber da bin ich wieder an dem Thema, wenn ich sag, ein Hobby, von Erwachsenen, wie soll ich sagen, betrieben wird, die auch vernünftige finanzielle Mittel haben. Ich hab... Jetzt pass auf, andere Tags. speaker-0: Aber für mich zu Hause... Wann ist Gitarrenspiel eigentlich ein Hobby? Wenn ich nur da sitz und sag ich klimper? speaker-1: Dann reicht es doch. Aber klar, die Frage ist schon berechtigt zu sagen, brauche ich dafür eine 3000€ Gitarre. Ich habe das heute witzig gemacht. aber ich auch. Zwar, bevor ich hier ankomme, habe ich mit jemandem telefoniert wegen Motorrad. Und dann war auch so die Diskussion, okay, das heißt, Diskussion, das Ding, so ja. welches Motorrad soll ich mir kaufen? Weil irgendwie das Motorrad würde mir Spaß machen, aber ich hätte gerne irgendwie, eigentlich wäre das andere irgendwie vernünftiger und keiner von uns hätte gesagt, pass auf. Du hast ein Auto, das heißt, du bist nicht auf das Motorrad angewiesen. Das ist reiner Spaßfaktor. Das ist einfach nur, weil du Spaß an der Freude hast, Motorrad zu fahren. Dann kauf dir das, was du geil findest. Wenn du dir vorhin gesagt hast, du kannst es dir leisten, du sollst dich nicht verschulden. Aber kauf dir das, was du geil findest und nicht, es vernünftig ist und keiner weiß. Motorrad fahren ist nicht vernünftig, du kannst sterben dabei. Wir hatten das schon mal. Genau, richtig. Wir hatten das schon mal. Und jetzt komme ich eben genau an diesen Punkt zurück. Wenn du Bock hast und dir es leisten kannst, eine 5000 Euro Gitarre zu holen und du hängst die ins Wohnzimmer und jedes Mal wenn du ins Wohnzimmer gehst, gehst du freudestrahlend aufs Sofa und schaust speaker-0: Ich glaube die Gitarre an. speaker-1: dir die Gitarre an, während du quasi Netflix guckst oder was auch immer. Und du dreimal im Monat dran klimperst und Freude dran hast und dann hängst du sie wieder hin und jedes Mal wenn du in den Raum reingehst, denkst du dir, wow, die sieht so geil aus und ich liebe diese Gitarre, dann ist das für mich legitim. Also ganz ehrlich... Das Leben... speaker-0: Dann ist zumindest, dann gibt er den Tag, dann will ich zumindest, dass er Gitarren spielen kann. speaker-1: Warum? speaker-0: Ach so halt, weil ich vielleicht weiß, nennt. Für mich ist es dann irgendwie irgendwie verspielte Liebesmühle in der Art. speaker-1: Ja, also, du ganz ehrlich, warum... speaker-0: Weil ich vielleicht ist es einfach das, weil Gitarre ... speaker-1: Weil du keine Freude am Leben hast? speaker-0: Ja genau, ich so ein verbitterter alter Mann bin, der hier mit seinem Wasser sitzt und könnte eigentlich ein Bier trinken. Ich hab ja die Gitarre, die du da hinten siehst. Das ist ja so eine Billo. Ich weiß nicht, was die mal gekostet hat. Die könnten nicht bei mir, die hab ich leihweise hier stehen. Weil ich halt immer wieder mal klimper. Und ich ... Ich gebe den Take von wegen der Günstige Gitarren sind scheiße und teurere sind besser so in der Art. Früher habe ich nie einen Unterschied gemerkt. Was ist jetzt der Unterschied bei den Gitarren? Ich kann da das gleiche spielen wie bei den anderen. Ich war auch schon beim Toman und habe da ein paar einfach mal durchgeklimpert. ein gemeinsamer Freund von uns hat ja auch mehrere Gitarren zu Hause. Bei dem seine Gitarren zum Beispiel sind ein bisschen auch hochwertigere. Also viel hochwertiger als das, ich da hab. Und da merk ich halt einfach, es spielt sich halt tatsächlich anders. Also man muss halt teilweise nicht so fest drücken, vielleicht. Oder die Stege sind einfach grader, wie bei dem, wo wahrscheinlich schon alles verzogen ist. Da versteh ich's dann, ... Okay, hier merk ich die Qualität zwischen all die 90-Euro-Gitarre. Wobei, ich will die jetzt nicht so runterreden, die hat bestimmt auch irgendwann mal seine 200 Euro gekostet. Aber ... Genau. Aber ich seh's für mich nicht ein, für ein bisschen Spaß so viel Geld auszugeben dann. speaker-1: Ja, aber das ist ja eine Entscheidung, quasi die Idee für dich selber treffen darf. speaker-0: Ja, wenn du kein professioneller Gitarre bist, brauchst du keine fünf Gitarre. speaker-1: Weißt du wie viele Gitarren du brauchst im Leben? Immer eine mehr. Immer eine Wie viel hast du? Tatsächlich so proaktiv habe ich... speaker-0: Die hat bis jetzt in der Wohnung rum. speaker-1: Ja, der Punkt ist, wir teilen uns quasi so einen Pool, sag ich jetzt mal. Weil uns, wenn du halt in der Musikerbabel bist, dann fliegen sich solche Dinge tatsächlich auch mal zu. Also bei uns liegt jetzt rum oder steht, genauer gesagt, eine Akustikgitarre von einem Kommilitonen, der zurück in die USA gegangen ist und meint, er kann die Gitarre nicht mitnehmen, wer will sie haben. Dann ... eine andere akustische Gitarre, aber maximal nur noch zur Deko zählt, die liegt auch im Keller, also nevermind. Da hab ich so meine ersten Gehversuche gemacht. Und dann hab ich eine Hakström Svedes, quasi ein Alis Proll. Das war meine allererste E-Gitarre, die hab ich zum 15., 16. Geburtstag, glaub ich, geschenkt bekommen von meinen Eltern. Auch so in Preisrange, hätte ich gesagt 500 Euro oder so. Mag ich gern, ist Bleib schwer, weil es ein etwas Polles ist, es schöne Gitarre. Und dann habe ich geschenkt bekommen eine Fender Squier Telecaster in weiß, also alpino-weiß. Weil ich damals so einen Trip hatte, ich will unbedingt eine weiße Telecaster haben und ich habe eine weiße Telecaster bekommen. Mega geil. Ich liebe das Ding. Einfach nur, weil es auch diesen sentimentalen Wert hat von der Person, wo ich es geschenkt bekommen habe. Und... Ich bin eigentlich tatsächlich so der Explorer Fan. Also für mich ist Explorer eigentlich die Gitarreform, weil sie geil aussieht. speaker-0: oder? speaker-1: Das ist quasi ähnlich wie Flying V, nur so ein bisschen auseinandergezogen. speaker-0: Genau. ein... Ja, für mich schaut das irgendwie so ein bisschen sternförmig speaker-1: Okay. Und die hab ich tatsächlich mal irgendwie vor nicht allzu langer Zeit nach der Arbeit auf Kleine Anzeigen eingesammelt. Wenn's mich gehen würde, ich glaube, ich zehn Explorer-Gitarn rumstehen. Und vielleicht eine vielleicht irgendwie oder so. Aber hab ich nicht. das ist einfach für mich die angenehmste Gitarrenform ist zum Spielen. Echt? Ja. ... Nee, speaker-0: sind jetzt sehr kopflastig? speaker-1: es geht. Es geht. Also, man muss den Gurt relativ tief einstellen. Dann ist er nicht kopflastig, aber wenn du sie quasi nach oben spannst, ich jetzt mal, dann fällt sie nach vorne. Aber ansonsten, ich find's einfach angenehm, wie sie sich anlangt und wie sie sich spielt und so weiter. Ich bin einfach ein Explorer-Mensch, das ist einfach so. Genau, und das sind so die Gitarren, die bei uns gerade rumstehen. glaube, eine Stratocaster fliegt auch noch irgendwie rum. Das ist auch so eine super günstige. Aber ansonsten, ich sag mal, habe ich jede Bauform mehr oder weniger an Gitarren irgendwo zu Hause stehen. Und du speaker-0: auch spielen. speaker-1: kannst? Nicht so gut, wie ich gerne möchte. Tatsächlich, ich bin einer, der unfassbar schlecht im Vorspielen ist. Also wenn ich am Lager vorher sitze und mir jemand sagt, hey, du spielst jetzt, dann würde ich einfach sagen, nee, ich bin kein Gitarrist. Aber nur weil ich nicht in die Situation kommen möchte. speaker-0: sagen, ne ich will nicht verbrannt werden. speaker-1: Ich bin kein... speaker-0: Du kennst Griff? Kannst du Noten lesen? Also, könntest du quasi die Noten in Griffe umwandeln? Sag ich jetzt mal so. speaker-1: Ja und nein, Problem ist, dass viele dieser Noten-Geschichten jetzt in dem Genre, in dem wir uns bewegen. Ja. speaker-0: Da nimmt man Tabulaturen. speaker-1: Da hast du auch alternative Tunings. Die meisten Gitarrennoten sind ja hier bei diesem Standard Tuning. Eine alte Dame gegen heute einkaufen. Was soll ich machen? speaker-0: alter Ducky. gibt's auch irgendwie. speaker-1: Aber du verstehst, worauf ich hinaus will. Spätestens, wenn du den ersten Song hast, ja dann irgendwie in Drop C oder Drop D oder Half-Step Down oder keine Ahnung, es ist, ... sich wieder anders aus. Genau, schaut sich wieder komplett anders aus. Ähm ... Dementsprechend würde ich jetzt nicht sagen, dass ich Noten lesen kann. Ja, ich find mich zu Recht, sagen wir's mal so. Ähm ... Genau. speaker-0: Aber wenn könntest du ein Lied auf Anhieb einfach spielen? Also man muss es nicht komplett durchspielen, nicht fehlerfrei, aber... speaker-1: Ja, Riffs krieg ich auf alle Fälle hin. Das wird schon... Ich hab ja tatsächlich mal, das ist allerdings lange her, ich hab tatsächlich mal ein verbotenes Riff in einem Musikladen gespielt. speaker-0: Both are wonderful. speaker-1: Ne, du kennst doch hier Reinsworld. No stairwell to heaven. Genau richtig, das verbotene Riff, der virtuale Riff. speaker-0: Jetzt kommt dieses metallige Ding. speaker-1: Also, äh, nothing else matters. Man hat wohl, als das Internet noch neuer war und Facebook aktuell war, ähm, hat man wohl tatsächlich die Liste mal erweitert. Und ich hab heiligerweise tatsächlich mal Iron Man von Black Sabbath in der Musikladung gespielt. Und der stand da auch auf der Liste. Lustige Story, by the way. Ähm, ich glaub, ich hab's sogar schon mal erzählt. Wir waren in London im Urlaub. in der Gibson Garage, also das ist quasi von Gibson der Laden. wir sind da rein. Und dann war auch irgendwie eine ... Ich schätz ihn jetzt mal so auf 17, der mit seiner Mama und seiner Schwester war da drin. Ich glaub, die waren tatsächlich Gitarreshoppen. Der hat dann auch Gitarren durchprobiert und so weiter. Und dann wollte sie irgendwie Video machen für ihn, wahrscheinlich für Social Media, keine Ahnung was. Und er hat angefangen von ... Marilyn Manson's Sweet Dreams, also das Cover, spielen. Und... speaker-0: Nee. speaker-1: nicht Tender Love, Sweet Dreams, ja, Jedenfalls, er fängt an, die ersten Noten anzuschlagen. Und... zielt dann gleich so, seine Mutter gleich so, nee, nee, spiel was anderes, spiel was anderes. Und unser sehr guter gemeinsamer Freund, der mit mir da im Urlaub war, schaute mich an und meinte so... Hä, seit wann ist das auch auf der Liste der verbotenen Riffs? Keine Ahnung, ich dachte eigentlich nicht. speaker-0: Da gibt's wahrscheinlich schon ganzes Buch darüber. speaker-1: Ja wahrscheinlich und am Ende des Tages musst du da quasi... Du musst einfach reingehen und dann einfach so gut abliefern, dass sie dir das Zeug wahrscheinlich schenken. speaker-0: Genau, nur Solis bitte. speaker-1: Hier, Endorsement. Sign here. Aber... Ja, also wie gesagt, ich will mich jetzt nicht als Supergitaristen bezeichnen. Ich hab nur festgestellt, dass ich sehr gut darin bin, andere Gitaristen zu beraten. speaker-0: Da muss ich sagen, das kannst du beraten im Sinne von alles was mit Audio zu tun hat. Vielleicht ist das auch dein Hauptberuf. speaker-1: Ja und ähm... Komisch. Ja komisch. Fla... Äh... Au... Seltsam. Wie das passiert ist. Aber ähm... Ich sag so für mich so daheim ist halt ähm... Ja. speaker-0: Also mein Werdegang mit Gitarre, war ja bevor ich Schlagzeug, also Schlagzeug habe ich ja in der Schule irgendwann noch gelernt, den Grundtakt, Bum-Tschack und den Vier-Vierteltakt und irgendwann habe ich mir halt mal über Eimerspielerei dann mal Schlagzeug geholt. Habe aber vorher auch mit Zupfinstrument angefangen und zwar weil ich früher noch jetzt nicht mehr so, jetzt sogar ganz wenig Stefan Raab Fan war früher. Als er noch cool war. Und da hab ich mir auch Okulele gekauft. speaker-1: Mhm. speaker-0: Und hab dann angefangen, Okulele zu lernen, mir selber beizubringen. Da war YouTube auch noch nicht so das Ding. Also da gab's noch keine so viele Tutorials und so. Und hab halt dann einfach mal angefangen und hab mich dann einfach mal damit befasst, wie so eine Gitarre aufgebaut ist. Weil das ist ja da auch, das war andere Stimmung, aber du hast auch deine Seiten. Und wenn du da draufklick drückst mit dem Finger, dann wird die Seite kürzer und dann macht ihr den Ton. Und wenn ich zwei Stege weiter gehe, dann macht das wieder einen geraden Ton. Dazwischen ist er irgendwie ungerade, klingt komisch, wie er immer. Und dadurch habe ich mir dann auch zwei, drei Griffe für die Ukulele. Dann habe ich irgendwann mal eine Billo-Acoustik-Gitarre für 30 Euro geholt oder so und habe dann da angefangen. Aber was ich am meisten gemacht habe, und das mache ich jetzt immer noch, deswegen stehen die Gitarren auch eben da, ich Ich mache solche Soli-Dinger auf einer Seite. Versuche da immer so... So ein bisschen. Zwei, drei Griffe kann ich natürlich auch. Also CE, bla, bla, was weiß Ich weiß natürlich nicht, welche das sind, aber ich drücke sie halt einfach und es klingt gerade. Und da kann ich, wenn sich jetzt jemand neben mir hinsetzt, der mich nicht so gut kennt, und ich spiele da drauf... dann könnte der meinen, dass ich Gitarre spielen kann. Also ich kann Gitarre spielen sehr gut faken. speaker-1: Mhm, mhm. speaker-0: Dadurch, dass ich das immer mal wieder in Hand hab und auch verstehe, wie so eine Gitarre mit den Dingern funktioniert, ist es speaker-1: Hm. speaker-0: nicht so, dass ich das blind komplett irgendwas nachspielen könnte, aber ich verstehe es zumindest. Und das macht mir mega Spaß und genau dafür brauchte ich jetzt keine 3000-Euro-Gitarre. Hab mir aber ... Das neueste, was ich dann geholt habe, ist eine Gitarre. Da war ich auf dem Mittelaltermarkt und wir haben da einen Stand gehabt. Also wir haben Miet ausgeschenkt und in der Früh haben wir das aufgebaut und wieder alles sauber gemacht und so. Und dann kommt irgend so ein Musiker vorbei mit so einer komischen Gitarre. Hat auch vier Seiten wie eine Okulele. Zwei, gleich gestimmt sind und einen langen Hals, einen ganz dünnen Korpus. Und der tüdel da drauf rum. Und das ist so richtig schöne mittelalterliche... Es war nicht zu erkennen, ob es irgendein Lied ist, das es wirklich gibt. Aber der hat das so drauf rumgezupft, dass ich gesagt habe, gib mal her, will ich ausprobieren. Und dann habe ich das auch so gemacht. Er hat mir gesagt, die unter zwei sind gleich gestimmt. Kannst du einfach drücken, das kriegt dann typischen... Also wenn zwei Seiten gleich gestimmt sind, kriegt es diesen typischen mittelalterlichen Touch so. Und dann hab ich ein paar so Ukulele-Griffe auch angewendet, die ich noch wusste und das funktioniert. Und dann hab ich gesagt, ich muss wissen, was das ist. Und dann hab ich mir eine Merlin-Gitarre, heißt das Ding, hab ich mir dann geholt. Und für Spielerei, das Ding hat 160 Euro gekostet, aber so auf Mittelalter merken, du kannst halt, egal wo du hin drückst, speaker-1: Mh. speaker-0: es klingt halt immer cool. Also ist auch richtig. Wenn du ein Taktgefühl hast, dann kannst du ein ganzes Mittelalterlied da drauf spielen. Und das mein unterwegses Instrument. Das habe ich auch ab und zu mal auf Festivals dabei und so. Einfach nur, ein bisschen so rumzutütteln. Und ich kann sogar ein Lied spielen und zwar hört von Jodie Cash. speaker-1: Und dann ist es so, speaker-0: Weil das halt einfach dieser immer der gleiche Ablauf ist. von... Wie heißt's? Fällt mir jetzt der Name nicht ein. Aber noch eins, wo ich mir auch dann noch mal die Noten rausgesucht habe. Mit Tutorials und Interviews sowas. Aber es ist halt nur Spielerei. Es ist nur Wieder-so-tun-als-ob und hauptsächlich ein bisschen mittelalterlichen Flair versprüht. So, speaker-1: Hmhmhmhmhm speaker-0: das ist meine Berührung mit Gitarren. Aber jetzt kommt mein Hot Take für diese Folge. Ich lebe gerade so in in einer neuen Lebensweisheit, die ich mir gegeben habe seit ich jetzt geburtstags... Ich hatte ja meinen... Geburtstag. speaker-1: Mhm. speaker-0: Also das bedeutet, ich werde ja nächstes Jahr dann 40. Und ich stelle mir vor, ich könnte in der Verfassung, in der ich jetzt bin und gesund, wie ich ja lebe, vielleicht 80 Jahre alt werden. Was ja so viel bedeutet wie... Ich habe die Hälfte meines Lebens jetzt hinter mir. Oder ich habe nochmal 40 Jahre vor mir. speaker-1: Ja. speaker-0: Das bedeutet für mich, theoretisch kann ich alles nochmal machen. Ich könnte mein komplettes Leben, wie ich es gelebt habe, einfach von vorne anfangen und nochmal tun. Was auch mit Inbegriffen ist, ich könnte jetzt locker noch ein Instrument lernen. Ich könnte jetzt nochmal eine Sprache lernen. Ich könnte noch mal eine neue Lehre anfangen, theoretisch. Also wenn es finanziell funktioniert, dann könnte man es tun. So in diesem Stadion meines Lebens bin ich gerade, wo ich mich wirklich jetzt nicht midlife-crisis-mäßig hinterfrag, sondern ich mir schon die Gedanken mache, was könnte ich denn in den nächsten 40 Jahren noch Sinnvolles für mich tun? Und da gehört mit dazu, dass ich mir vielleicht, also ich hab's ja mit Klavier schon mal versucht, Weil ich Klavier schon auch geil finde. Deswegen, kannst dich da hinsetzen und kannst einfach mal 2, 3 Lieder so blubblubblub. Keine Ahnung oder so Sachen wie Fluch der Karibik und das ganze Gedöns, was man halt so kennt, wenn man das so runterspielen kann. Finde ich schon auch geil. Aber es ist noch offen. Vielleicht wird es auch mal doch nochmal Gitarre. Aber ich habe ja noch 40 Jahre Zeit. speaker-1: ... speaker-0: So, in der Zeit kann man locker nochmal gitarren lernen. Ich muss ja nicht bühnenreif sein. soll ich mein? Es reicht mir ja, wenn ich ein Repertoire von 10 Liedern hab, die ich blind runterspielen kann. speaker-1: Ja, aber du wirst halt einfach auch eine Rampen saugen und irgendwann wirst du auf die Bühne. Meinst du? Ja. speaker-0: Aber wenn meine Bühne dann nur ein Lagerfeuer ist... speaker-1: Du hast Publikum und du kannst irgendwie... Ich glaube das Ergebnis ist gleich. speaker-0: Außer dass du mich dann ins Feuer schubst. speaker-1: Wenn du hier, da komme ich jetzt gerade wegen Ukulele drauf, das war mal eine Zeit lang so ein Running Gag bei so Gitarren-YouTubern, keine Ahnung, so Slayer auf der Ukulele zu spielen oder hier Cannibal Corpse oder so. Und wenn du da dann anfängst, am Lager vorher auf der Akustikgitarre Running Blood zu spielen, dann lass dich leben. speaker-0: Ich such mir mal paar Lieder raus. Ich nehme mir jetzt gewisse Dinge vor. Zum Beispiel hab ich vor, dem Klavier möchte ich auf jeden Fall einen Teil oder vielleicht sogar ganz, das dauert dann noch länger, die Moonshine-Sonate spielen können. Weil das einfach meine Lieblingssonate sag ich jetzt mal. Und dann such ich mir noch zehn Lieder, die ich auf Gitarre lerne und spiele. bringe ich mir jetzt noch nebenbei bisschen Gitarre bei. Das kann man ja machen, so als Nebenhobby. speaker-1: Das heißt, ich hab dir jetzt quasi so bisschen so eine rote Pille hingeschoben. speaker-0: Ja, mit dem Thema habe ich mich ja schon länger mal befasst. Das ist ja nicht so. Ich fände es halt toll, wenn ich jetzt meine 40 Jahre noch sinnvoll nutzen würde und die nächsten sechs Jahre damit verbringe, mir zehn Lieder auf der Gitarre beizubringen. Das sollte ja machbar sein. speaker-1: Ja, nicht, dass jeden Tag acht Stunden da hocken Ja, glaub da brauchst du aber trotzdem keine sechs Jahre für. speaker-0: Na, weiß ich nicht. Aber wir werden sehen. Ich werde diese rote Pille mal zur Hälfte verschlucken, dann zu sagen, hey, gitarre-technisch kann ich mir ... Ich werde nicht zum Gitarren-Nerd, weil ich kann mir Sachen nicht merken. Also ich kann mir, wie gesagt, grad mal Hamburger, ob ich mir merken kann. So solche Begriffe. So rein Nerden werde ich da überhaupt nicht und werde mir auch nicht die krasse Gitarre holen. Aber ich möchte versuchen ... mal ein paar Lieder da drauf zu spielen, weil ... können tu ich ja was. Also ich hab ja Taktgefühl und bin ja auch schon mal Musiker gewesen. Von dem her ist das jetzt nicht weit her. Aber ich probier's mal und dann spiel ich dir was vor. Oder wir jammen mal. Du holst mal die Gitarre mit und dann nehmen wir mal eine Folge auf und die andere Stunde jammen wir einfach. Weil was ich ganz gut kann, dadurch dass ich ja dieses einseitige Spielen mir beigebracht hab, Wenn du einen Takt und einen Riff vorgibst, dann haue ich dir ein Solo dazwischen. speaker-1: Hmm, stimmt. speaker-0: Weil ich dann ja hören kann, welcher Bund wie auch immer, welcher Ton jetzt zu deinem Gespiele passt. speaker-1: Stehen. speaker-0: Das kann ich ganz gut, das habe ich öfter gemacht. speaker-1: Mhm, mhm. speaker-0: Aber dazu braucht man halt auch jemanden, der dann noch sagt, ich mache jetzt die drei Riffs und das ziehen wir jetzt mal halbe Stunde durch und du klimperst einfach irgendwas dazu. Wenn dann noch jemand da ist, der nebenbei noch Schlagzeichen haut, Das hat man schon. speaker-1: Fande speaker-0: Das sind die Jam-Sessions, die ich so geil finde. speaker-1: Ja und dann drücken wir auf Record und checkt's den Plattenlevel. speaker-0: Genau, und schon sind wir reich und berühmt und... Scheiße, jetzt haben wir das auch schon wieder durchgespielt. Ach man. Und ja, Drogenabhängigkeit und und und, das ganze Gedöns überfordert mit dem Leben und dann... Ach, 27 haben wir sowieso schon übersprungen. speaker-1: Ja. speaker-0: Nee, 24 war es. speaker-1: Club? Nee, 27. speaker-0: Ne und von dem her, ja, wie hat dir das Rockstarleben gefallen? Schon auch gut, gell? speaker-1: Ja. Will ich grad nochmal machen. speaker-0: Cool, dann lass uns das tun. Was wir jetzt auf jeden Fall tun, ist diese Folge hier. speaker-1: Ja, weil wir haben ja quasi jetzt gerade mal so den Eingang so ein bisschen angekratzt, das Ganze. speaker-0: Ja, ich werde wahrscheinlich im Laufe meiner Experience, die ich jetzt dann haben werde, die eine oder andere Frage nochmal speaker-1: Ne speaker-0: dir entgegen gehören und dann sitze ich da und habe eine 3000 Euro Gitarre, eine 6000 Euro Amp und Verstärker und was weiß ich was und habe noch weniger Platz in dem Raum da heran. Achso, ok. Über das haben wir uns gar nicht geredet. Ob eine Gitarre auch in Anlage gut sein kann. speaker-1: Ähm... Nicht in dem Rahmen, wie es manche Leute gerne hätten, aber dafür müsste so das Ding tatsächlich in so einen temperaturkontrollierten Schrank stellen. speaker-0: Ja, beim Toman habe ich das mal gesehen. haben teilweise getan so einen kleinen Raum, der dann dementsprechend belüftet ist. speaker-1: Weil das Holz arbeitet, je nachdem wie feucht oder wie warm oder kalt das ist. Dementsprechend kann sich so ein Ding ja verziehen. Ist zum Beispiel auch ein Klassiker bei Klavieren auch, weil die können sich auch verstimmen. Hier, der Gitarrenstimmer war gerade da und ein Roadie meint, muss noch mal kurz die Notausgangstür aufreißen, weil er irgendwie einen Roadcase tut. die Halle schieben muss, Gitarre-Stimme muss nochmal kommen. speaker-0: Ja, ist aber nicht so, also klar, grundsätzlich nicht nur das Holz, sondern auch die Seiten sind ja auch temperaturanfällig. speaker-1: Ja klar, das Holz passt sich dem ganzen natürlich dann irgendwie an. Und... Ja, das ist tatsächlich nicht ganz so trivial. Es gibt mittlerweile glaube ich auch irgendwie so Humidor-Einsätze für Gitarrenkoffer, soweit ich weiß. Wozu? Ja, dass du halt die richtige Luftfeuchtigkeit hast. Also, das ist schon Thema tatsächlich. speaker-0: Ja, wenn ich da mal Fragen hab, komm ich wieder auf dich zurück. speaker-1: Mahmuss an. speaker-0: Und dann seid ihr damit auch entlassen heute und könnt euch den nächsten Podcast anhören. Oder ihr hört einfach wieder von vorne rein, weil Kaffee einfach ein super Thema war. was auch immer. Schreibt gern mal uns Feedback, tatsächlich ernsthaft gemeint. Ihr könnt zwei Sachen ... Zum einen, Themen wollt ihr uns gerne einfach mal so als Challenge Schicken, wo wir sagen, ja, es kann ja nicht sein, dass ihr eine Stunde über Dosenpfand redet zum Beispiel. Schickt uns einfach irgendwas und welche Folge hat euch bis jetzt am besten gefallen oder welche, wo ihr sagt, da bin ich auf euch aufmerksam worden oder so. Oder speaker-1: oder wo man tiefer reingehen soll. speaker-0: wo wir nochmal reingehen sollen, genau, oder noch tiefer. Genau. Und in diesem Sinne danke ich dir, Cave, auch wieder. War wieder ein wunderschönes Thema. Toll. Jetzt muss ich wieder Geld ausgeben für ein teures Instrument. Aber dafür machen wir Podcast und den anderen Zeug. Vielleicht kompensiert es das Ganze. speaker-1: In Ordnung. speaker-0: Also dann bis zum nächsten Mal. Tschüss. speaker-1: Bis dann!