speaker-0: Hallo Cave! Wir sitzen hier vor einem Loch, einem tiefen dunklen Loch in das wir uns begeben wollen. Einem Kaninchenbau über den wir jetzt reden können. ich habe nochmal was dabei für dich. Und ich frage dich, stehst du auf Rollenspiele? speaker-1: Okay, hallo. auf Rollenspiele. speaker-0: Und jetzt denkst du natürlich gleich wieder versaut? speaker-1: Denk grad irgendwie an Dungeons & Dragons oder irgendwie so. speaker-0: Ja, auch. Es gibt es ja in verschiedenen Formen. Ich z.B. zog halt momentan immer noch Gothic 1, was ja das Urgestein der deutschen Role-Plays auf PC ist. so in die Richtung denkend. Also überhaupts, Computerspiele basieren immer sehr viel auf dem, wo ich eigentlich gleich hin will. Aber so grundsätzlich ... So das Konzept von so einem Rollenspiel oder von ... Ja, kennst ja, oder? Du spielst was, dann ... Du bist ein Charakter. Und der Charakter, lernt im Laufe der Zeit Fähigkeiten. Und du wirst besser darin, du musst die Fähigkeiten skillen. Und du kannst dir selber aussuchen teilweise, in welche Fähigkeiten du mehr rein skillst, wie weniger und so und so und so. Und genau da will ich mit dir hin. Ich will ... mit dir erkunden und ich wünsche mir, dass alle Zuhörenden da draußen einfach mal diesen Gedankengang mitverfolgen und sich mal Gedanken ⁓ sich selber zu machen. Wir machen heute ein bisschen Selbstreflektion und zwar in Richtung, wie schaut unser persönlicher Skillbaum eigentlich aus? was können wir, was kann man weiter ausbauen? Was ist was, wo man eher weniger dran arbeiten kann. so richtige ... Wo würdest du jetzt heutzutage noch mehr Punkte reinlegen? Oder wo denkst du, hast du Punkte vergeudet? Weil manchmal hat man ja bei so einem Spiel nur gewisse Punktzahl, die man abgeben kann an gewisse Skills. Und dann sagt man, scheiße, ich hab mich verskillt. Wo hast du dich in deinem Leben verskillt? Wo hab ich mich verskillt? So, lass uns dann mal ... Lass uns da mal ein bisschen eintanken. Weil das ist mir eingefallen letztens, weil ich ist ja glaube ich gar nicht so unbekannt, dass ich nicht ganz zufrieden mit meinem Hauptjob bin. Und es ist trotzdem, wenn du jetzt heutzutage einen neuen Job suchst oder dich umschaust, was kannst du eigentlich, musst du ja immer erstmal dich fragen, genau, was kannst du eigentlich? Also was kann ich eigentlich anbieten? Weil die Sache ist ja nicht speaker-1: Was kann ich? Was kann ich? speaker-0: Man bietet dir einen Job an, damit du Geld verdienst. Man sollte im Kopf eigentlich immer so denken, was kann ich dem Unternehmen bieten, dass es weiter kommt, größer wächst, er immer. So und welcher Skill ist dafür zu nötig und habe ich den vielleicht? speaker-1: Also wenn du es auf die Berufsschiene... Ist mir klar, du hast jetzt das Beispiel mit Berufsding gemacht. Ich kann dir sagen, der realen Welt findet das so nicht statt. speaker-0: Mit allem. Ja, ist mir klar. Das ist... Das ist ein bisschen... speaker-1: Das ist eine Wunschform. Das ist die Wunschform, genau so zu sagen, der Markt regelt. Das ist auf dem Papier ein sehr gutes Konzept. In der Realität sieht es einfach anders aus. Aber mal zurück zum Skillbaum. speaker-0: Und was würdest du sagen? speaker-1: Wo ich äh mehr rein... speaker-0: Bist du erstmal richtig gut. speaker-1: Worin ich gut bin? Problem ist, immer wenn ich solche Sachen sage, dann habe ich immer das Gefühl, das ist so selbstbeweihrucht. speaker-0: Ich dich heute so richtig selbst beweichern. Nennen wir es Reflektion einfach. Ohne jetzt Mords zu sagen, du bist ja auch nirgends der Beste. Ich glaube du bist genauso wie ich nirgends der Beste. Auch wenn du es willst. wir sind, ich kenne keinen der in irgendwas speaker-1: Das ist eine Maschine. will der allerbeste sein. speaker-0: der allerbeste ist. Außer jetzt, wenn man jetzt vom Kraftsport ausgeht, klar, wir kennen jetzt mittlerweile den stärksten Deutschen und so und shit. okay, der hat halt ordentlich in Kraft geskillt. Weißt das ist bei mir jetzt nicht so. Ich kann mich von mir nicht behaupten. Ich hab grad so viel in Kraft geskillt, dass ich stärker bin wie meine Arbeitskollegen zum Beispiel. speaker-1: Jetzt kommt aber die spannende Frage, die ich vorab stellen muss. Klar, also das ist ja eine tiefenphilosophische Frage, wie weit kannst du dich selbst verändern? Weil es gibt die einen Leute, sagen, genau, es gibt Leute, die sagen, hier, entscheide mich jetzt so und so zu sein, entscheide mich so und so zu sein. Also quasi so jeder kann sich in deinem Terminus komplett skillen wir möchte. Und dann gibt es aber Leute, sagen so, ja gut, aber du bist ja auch irgendwie, du wirst ja durch deine Umwelt beeinflusst, so wie du aufgewachsen bist, beeinflusst dich und so weiter. Das hat ja auch einen Einfluss auf deinen Skillbaum. Weißt was ich meine? speaker-0: Ja, du hast quasi nicht immer die Möglichkeit. Also du kannst jetzt nicht in ... mehr Geld skillen. Nee, aber Wenn du AMA wächst. speaker-1: Ja, klar, klar. Aber zum Beispiel zu sagen ... Ich zum Beispiel, das wird mir nachgesagt, ich glaube auch, dass das einigermaßen stimmt, was so emotionale Intelligenz angeht, bin ich irgendwie sehr hochgeskillt. Das war aber nichts, wo ich sag, dafür hab ich mich entschieden. Sondern das ist einfach aufgrund dessen, wie ich aufgewachsen bin, was ich erlebt hab in meinem Leben. speaker-0: Reden wir ja von Soft Skills. Empathie. Ich glaube, kann, ja, du können ja trotzdem auch drüber reden, welche Soft Skills du hast. wo, also ich, so Soft Skills, wie gesagt, wie Empathie kann man ja auch nicht ... Ich kann mir jetzt nicht sagen, ich bin mega empathisch, ich bin aber auch kein Unempath. Also, mein grundsätzlich, bei mir ist es, glaub ich, ich bin sehr standard manchmal, wenn ich mich so selbst reflektiere. speaker-1: Eure Redest du jetzt wirklich nur von Hardsk... Naja gut, ich finde schon, dass man sich auch zu einem gewissen Teil für was entscheiden kann. Weil ähm... speaker-0: Wenn eine Oma vor mir hinfällt, ob ich lach oder ob traurig werde, das ist ein Impuls, der kommt und so bist du dann. speaker-1: Ja, aber du kannst dich trotzdem entscheiden, was du draus speaker-0: Wenn du hilfst oder nicht hilfst, das ist aber dann nochmal, ob du ein guter oder schlechter Mensch bist. Aber Empathie ist ein Impuls. speaker-1: Ja, aber lass uns mal ein anderes Ding nehmen. Zum Beispiel, wenn man sagt, du bist ein toleranter oder kein toleranter Mensch. Toleranz ist was, das primär erstmal keinen Spaß macht. Weil Toleranz bedeutet, anzunehmen, die dir vielleicht gegebenenfalls unangenehm sind. Auszuhalten. Genau, auszuhalten. Genau. Und intolerant zu sein, ist der einfache Weg, der angenehmere Weg. Und der Mensch ist ja prinzipiell ... ein Wesen, den angenehmeren Weg wählt. Also wärst du tendenziell eher ein intoleranter Mensch. Weißt was ich mein? speaker-0: Also sind Menschen grundsätzlich intolerant und erst wenn sie sich dafür entscheiden, werden sie toleranter. speaker-1: Ja, beziehungsweise wenn sie quasi schon darauf hintrainiert wurden mehr in Anführungszeichen auszuhalten. Weißt was ich meine? Weil wenn du mehr mit solchen Sachen konfrontiert wurdest, hast du auch mehr Übung, also mehr Skill drin. speaker-0: sind Mowingopfer teilweise toleranter wenn man so runter bricht speaker-1: Ich könnte das nicht mal ausschlagen. speaker-0: Aber da wären wir ja bei dem Thema. Definitiv aber auch empathischer gegenüber jemand anderem, dem es gerade schlecht geht. Das ist wahrscheinlich zynchopsychologisch genauso begründbar, würde ich jetzt fast sagen, ohne dass ich mich auskenne. Wir sind hier im Kaninchenbau und buddeln und schaufeln uns hier den Arsch ab. Aber wir wissen nicht, welche Gänge wir treten. Aber deshalb seht es uns bitte nach, wenn hier die eine oder andere Information mal nicht recherchiert ist. Wir labern hier nur. Nee, genau so, okay, Soft Skills. kann man sich teilweise dafür entscheiden. speaker-1: Ja, genau richtig. Also ich gebe direkt, dass Dinge ein Impuls sind. speaker-0: kann man aber auch ausbessern. ich kann jetzt für mich sagen, es gibt vielleicht den einen oder anderen Menschen, der da draußen und jetzt ohne jetzt in eine grundpolitische Diskussion zu kommen, glaube ich, so Vorurteile gegenüber Ausländer haben, aber sich dann auch hinstellen und sagen, fuck, ich will aber diese Vorurteile nicht mehr. Ich muss mir das jetzt irgendwie abtrainieren, weil ich... tue dem ungerecht dann bin ich ja erstens schon mal einen schritt weiter wie manche andere vielleicht aber dann trotzdem ich glaube nicht dass du zu 100 prozent vorurteilsfrei dann rauskommst wenn du vorher schon mal das drin hatte ist dann ist es immer wieder die entscheidung ich entscheide mich dafür jetzt nicht das arschloch zu sein so speaker-1: Gut, aber dann lass uns mal in die Hard Skills Richtung gehen, bevor das hier quasi jetzt ein Psychologie-Podcast wird. speaker-0: Genau, Soft Skills ist sehr viel Psychologie, Hard Skills ist das, was man sich selber antrainiert, lernt, beigebracht bekommt, wo man sich dann auch dafür entscheidet, dass man das möchte, man möchte das lernen oder wie immer. Und wo ist man darin gut? Also wo bist du, würdest du sagen, also was kannst du eigentlich? So doofe Frage. Kaif, jetzt erzähl doch mal, was kannst du eigentlich? speaker-1: Ich glaube, was unser Podcast schon auch etwas herausgearbeitet hat, ist, dass ich beruflich eher im Audiobereich orientiert bin. speaker-0: Audio, und auch Video, also du bist auch Cutter. Schnittskills, die ich hier auch habe, da können wir uns jetzt zum Beispiel vergleichen. ich würde behaupten, also ich weiß es ja nicht 100%, aber ich würde behaupten, dass deine Skills besser sind, wie meine. Weil meine sehr rudimentär auf Social Media ausgelegt sind. speaker-1: Also, es ist natürlich richtig, dass das Cuttersign bis vor kurzem mein Hauptberuf tatsächlich war. Du darfst aber nicht vergessen, dass mein Editing audiobasiert war. Es gibt zwar ein Video als Referenz, aber ich habe mit Videoschnitt per se, da bin ich auch, ich sag mal, auf einem Hobbylevel unterwegs. Also alles, was ich professionell mache, ist Audio. Und das, also... Weißt du, wenn es ⁓ Bildkomposition und solche Sachen geht, da kann ich zwar sagen, ich hab einen kreativen Ansatz, aber es ist nicht so, dass das über einen ambitionierten Hobbymenschen hinausgeht. Beim Audiobereich ist das was anderes, weil ich das acht Stunden lang praktiziert habe jeden Tag. Klar, ich da ganz anders an die Sache rangehe und einen anderen Anspruch auch hab. Das ist schon richtig. Aber deswegen ... bin ich mir nicht sicher, man speaker-0: Langlose Szenen aneinanderreihen. speaker-1: Aber du verstehst, worauf ich hinausreiche. speaker-0: Ja klar, hast du dann Schnitt, also jetzt trennen wir mal Audio und Video, dann bist du beim Audio auf jeden Fall natürlich besser wie ich. Bei mir ist Audio, also wenn ich meinen anderen Podcast mache, wie gesagt, ich benutze ich halt mittlerweile auch KI, ihn zu bereinigen und da wird nicht viel geschnitten, aber die sind davon. Und wenn ich Videoschnitt mache, dann ist Audio auch hier mal lauter, ein bisschen Rauschunterdrückung oder so was. Mehr mach ich da nicht. Also da bin ich wirklich rudimentär. Wenn ich am Rechner schneide, wenn ich am Handy schneide, dann passiert da audio-technisch gar nichts. Und video-technisch, ich war schon mal, im Grunde ist es trotzdem für mich Szenen aneinander rein. damit sie die richtige Reihenfolge haben und dann wird's herausgerendert. Vielleicht hier und da mal einen Übergang, aber ansonsten ist alles, was ich bis jetzt geschnitten hab, so seh ich das. Ich mach jetzt keine Mords. Dann kommt hier mal wieder irgendein Schriftzug rein oder sowas. Aber das sind wirklich einfache Dinge. das ist nix, was... Mein Skilllevel ist wirklich bottom. Und trotzdem halt besser als jemand, der noch nie geschnitten hat. Ich hab den Skill halt. Ich kann das. Und wenn ich mich reinfuchse, kann ich es auch besser. Aber ich bin jetzt nicht so weit, dass ich sagen würde, ich will diesen Skill für mich ausweiten, eine Premiere-Schulung machen, hier, das, mich weiterbilden in das Thema rein. Weil für das, was ich mache, sind meine Skills ausreichend. Also wie ist das bei dir dann, skilltechnisch? Hast da Kannst du da noch mehr lernen? Wahrscheinlich. Aber du bist ja auch ausgebildeter Audi-Ingenieur. Wo ist dein Skill-Level? Was Audio angeht, ist ja sowieso schon... speaker-1: Also ich sag's mal so... Ich glaube, das ist in fast jeder Profession so. Es gibt gewisse Level, die du erreichen kannst. Und irgendwann bist du an einem Punkt, wo du sagst, jeder Tag ist ein Schultag. Also wo du quasi nicht mehr eine Lernkurve final abschließen kannst. Weil du einfach dann quasi kein fertiges Skillset hast, quasi nur noch Erfahrungen sammest, wann du welches Tool aus deinem Skillset anwendest. Und ich glaube Den Punkt habe ich mittlerweile einigermaßen erreicht. Wo du halt sagst, jeder Tag ist ein Schultag. Und ich kann ja zum Beispiel sagen, in der Schnittsoftware, die wir halt verwenden, das sind Shortcuts ein Riesenthema. Also die Shortcut-Liste, wenn du ausdrücken würdest, das wären glaube 140 Seiten oder so. Und der Clou daran ist, quasi Custom Shortcuts zu verwenden. Und ich habe nach, glaube ich, drei Jahren Schnitterfahrung habe ich angefangen meine Shortcuts umzustellen und habe einfach nochmal festgestellt, dass ich 20 % rausgeholt habe. Also das meine ich damit. Du kannst diese Kurve nie final beenden. ich jetzt mal. speaker-0: Okay. Ja, aber das bedeutet ja, du verbesserst dein Skill, indem du halt sagst, gut, brauch halt jetzt, wenn man es so KPI-technisch rechnet und sagt, ich brauch für eine Stunde Video, keine Ahnung, drei Stunden, einfach mal irgendeine Zahl. Und du sagst, ich hab's aber jetzt, mein Skill so verbessert, dass ich für diese eine Stunde Video bin in einer halben Stunde fertig. Quasi, auch wenn das wahrscheinlich nicht funktioniert so. Aber was ich meine, du hast dein Skill halt trotzdem gelevelt. Ja, ja. Und deswegen bist du besser und deswegen kannst du schneller. Ob du jetzt Fingerfertigkeit technisch irgendwie so schneller drin hast, ob du Shortcuts nutzt oder ob du KI dafür nutzt oder wie immer. Wobei bei KI kann man noch mal sagen, es ist ein Werkzeug. Aber ich weiß nicht, ob das dann dein Skilllevel verbessert. Vielleicht einfach das Wissen ⁓ wie man KI sinnvoll einnutzt. Aber lassen wir das mal raus. Wir nehmen nur so, ich bin jetzt schneller, ich hab mir das jetzt so angeeignet und dadurch merke ich's. Das bedeutet, du hast dein Skill levelt. Und so kannst du das ja mit allem tun. Weil ich zum Beispiel, ich kann halt schwer heben. Unser gemeinsamer Freund ist da Skilllevel einiges höher mittlerweile. auch wenn wir ungefähr gleich angefangen haben. Aber der hat es halt ordentlich gelevelt und bei mir war es halt nicht so. Und ich habe auch nicht den Anspruch, dass ich da hinkommen, wo er jetzt schon ist, sondern vielleicht zumindest mein Skilllevel, was immer überdurchschnittlich ... Also, wie stark kann ein Mensch sein? Überdurchschnittlich. Also, das ist nicht ... Ich bin ja schon stärker wie ... 80 Prozent der Menschheit. Würde ich jetzt fast behaupten. Deshalb ist es ja ... Also, wo will ich jetzt damit hin? Ich will ja nicht einer, der ein Prozent sein. Und da gibt's halt andere. Und deswegen bin ich da. Ich will halt da trotzdem ... noch leicht langsam leveln. Also kontinuierlich immer bisschen besser werden. Ohne dass ich ein Ziel verfolge. Zum Beispiel beim Sport ist das bei mir so. speaker-1: Wo ich tatsächlich, und das ist eigentlich so, was mich mein Leben quasi schon begleitet ist, ich habe glaube ich ganz viele so Inselskills. Jetzt nicht auf Pro-Level, sondern halt genug, dass es über den Standard hinausgeht, aber nie, dass ich quasi einen Skill habe, wo ich sage, da bin ich jetzt bei den obersten 10 % dabei. Was ich aber... Wo ich glaube ich gut drinnen bin, ist die unterschiedlichen Sachen zu verknüpfen. ich glaube nennt man das Prozessoptimierung, ich weiß es nicht. Also ich habe eine ziemliche Leidenschaft dafür, mir anzuschauen, wie Sachen miteinander interagieren und die dann dahin zu optimieren, dass die sauber quasi miteinander ... Genau. Genau, und das ist irgendwie was, das ich persönlich cool finde, was vielleicht auch daran liegt, weil ich so ein, also mein Effizienzempfindnis so maximal gelevelt, dass es eigentlich schon fast schlimm ist. Weil, und das finde ich immer ganz lustig, wenn ich Leuten drüber rede, ich sag immer, Faulheit ist nichts Schlechtes. speaker-0: Naja, die falsen Leute sind die, die am effizientesten arbeiten. speaker-1: Ja und wenn es die V-Log nicht geben würde, hätten wir kein Wagenrad und kein Auto und kein Mobiltelefon und... speaker-0: Danke noch. Ja. Richtig. Wir wollen ja nicht besser werden. Wir wollen uns das Leben erleichtern. speaker-1: Ich glaube, wenn man es runter bricht, gibt es zwei große Triebfäder für Innovationen in der Geschichte. Das eine ist Faulheit und das andere ist, ich will jemanden umbringen. speaker-0: Okay, ja gut, stimmt. Da ist man dann schnell bei allem, was das Militär so erschafft. wir wollen besser sein als die anderen. speaker-1: Ja, also irgendwie so... Ja, also ich finde da sehr viel Bar Restaurant. speaker-0: Ja, stimmt. Kann man uns so zitieren, wenn man möchte. speaker-1: Wenn das auf meinem Grabstein steht. Ja, aber das ist eigentlich eher so ein Skill, ich glaube ich ganz gut dabei bin. speaker-0: Higge de Also dir Sachen anzuschauen, wie macht es jemand oder wie könnte es schneller, besser ... speaker-1: Vor allem, wie macht er eine Sache und wie geht es dann zum nächsten Schreibtisch? ist eigentlich das. Also für mich ist eigentlich nicht mal, also ist schon auch Teil davon, aber ich will mir nicht den Schreibtisch anschauen, sondern ich will mir anschauen, was passiert zwischen zwei Schreibtischen. speaker-0: Also ich hab das gelernt bei mir in der Arbeit, weil ich hab ja jahrelang Bandarbeit gemacht und da nennt man das das Werkerdreieck und so habe ich meine Küche zum Beispiel designt. dass ich, wenn ich stehe, alles in einem Dreieck erreiche, was ich zum Arbeiten, zum Kochen brauche, damit ich keine Laufwege habe, die unnötig Zeit verschwenden. Und das ist das, wo ich mir dann Das ist ein bisschen so der McDonald's Ansatz, glaube ich. Ich ursprünglich war das mal Danny, Gedanke. So ist das System, ganze Gastronomie entstanden. Das ist halt immer so, der Handgriff ist zu kompliziert. Warum raff ich jetzt mit links? Ich hab das immer saugut drauf gehabt, wenn ich einen neuen Arbeitsplatz angelernt bekam, wo ich sagte, ich hab den Handgriff noch nie gemacht und dann zeigt mir der den oder wie er immer, und dann hab ich halt die und die Zeit, das zu tun. Und ich muss aber schnell sein. Also hab ich mich schnell optimiert, dass ich gesagt hab, ja gut, aber Er greift mit der rechten Hand dahin, dann ... Es funktioniert so schneller für mich. Zack, zack, zack, zack, zack. Und dann hab ich den Handgriff halt für mich so optimiert, dass Ich mach's dann nicht eins zu eins, wie's mir gezeigt worden ist, sondern ich probier's am Anfang so. Und dann schleif ich's mir so ein, dass ich schneller bin oder besser. Und dann ist es ... Das hab ich schnell drin dann auch. Dass ich sag, gewisse Abläufe, wie das jemand anders macht, das ist sein Prozess, der funktioniert für ihn. Aber wenn ich das jetzt nachmachen muss, dann muss das nicht unbedingt eins zu eins zu sein, sondern ich schleife mir das so zurück, dass es für mich schneller und besser geht. Und das habe ich da damals gelernt. Darüber hinaus war ich dann halt irgendwann doch der Beste. Und habe dann auch durch so, bin dann auch vom Band weggekommen und habe ja dann auch andere Arbeiten gemacht. Unter anderem auch so Prozessoptimierung und Arbeitsplätze planen und sowas. Und das hat mir dann schon Spaß gemacht. Also das ist dann was, wo ich sage, Geil, da hat jemand auch was davon. Wenn ich ihm versuche, das zu erklären, warum das so besser ist, heißt es zwar auch noch nicht, sondern ich sag dann immer lieber, probier's erst mal so aus. Und wenn du merkst, ey, der Handgriff ist für dich irgendwie logischer, anders in deinem Kopf, dann mach den so. Aber optimier dich dann noch mal selber. Das ist viel besser, als wenn du das annimmst, was ich dir vorgebe. Weil so ... es bringt dir nix. Wenn du einem Linkshänder beibringst, wie er mit der rechten Hand greifen soll. teilweise dann unmöglich. Und dementsprechend ist das tatsächlich auch ein Skill, ich auch habe, den ich immer wieder mal gerne verwende auch für mich und generell Dinge, ⁓ zu optimieren. sind ein oder andere, manchmal nicht so geheuer, aber der eine kann es, der andere kann es nicht. speaker-1: Ja, voll. speaker-0: Nö. speaker-1: Ja gut, aber so was gibt es noch? Genau, ein Skill den ich jahrzehntelang sträflich vernachlässigt habe und was mich immer noch nervt, das Programmieren. Das steht ganz oben auf der muss ich jetzt endlich mal lernen Liste. speaker-0: HomeLab ist, ist das nicht auch wichtig, essentiell irgendwie? speaker-1: Ja, wobei das ist eigentlich eher konfigurieren. quasi du hast irgendwie Das Schlimme an der Sache ist, dass ich für mich jetzt quasi, für mich sind manche Sachen so easy, Anführungszeichen, und für andere Leute sind das spanische Dörfer. Und ich schau mir das dann immer an und ich komm mir dann immer wie so ein Hochstapler vor, wo ich mir denk so, ja, das ist doch nicht komplex und irgendwie, weißt du, was ich mein? Und dann gibt's wirklich Leute, die sich halt dann anschauen, ich hab keine Ahnung, wovon du redest. ich denk mir dann immer so, ja, aber das ist doch total basic, weißt du? Das ist ja nicht irgendwie Ich würde mich ja nie als ITler bezeichnen. soll ich meinen? dann versuche ich halt Leuten irgendwie was zu erzählen, ich mich halt dafür begeister und so weiter. Und dann schauen die mich an so, ich habe keine Ahnung, wovon du redest. ich denke mir so, ja, das ist doch total basic. soll ich meinen? Aber ... speaker-0: Aber das bedeutet ja nur, dass du den Skill für dich schon aufgebaut hast. Vielleicht noch nicht gelevelled, aber der andere hat ja den Skill nicht. speaker-1: Also wo ich jetzt, also da wollte ich jetzt eigentlich drauf zurückkommen, tatsächlich, weil man sagt ja nicht umsonst Programmiersprachen, tatsächlich eine Programmiersprache zu lernen und dann wirklich zu sagen, hey ich kann von quasi null auf ein Programm hochziehen. speaker-0: Ja. Ja und wenn ich es lese, dann verstehe ich, was der mit sagt. So das habe ich auch mal eine Zeit lang gemacht. habe hier sogar noch pro HTML habe ich da oben ein Buch liegen. habe mal meine allererste Homepage für die Band damals habe ich in HTML programmiert. speaker-1: Genau richtig. HTML hab ich tatsächlich in der Schule mal in so einem Workshop tatsächlich so gemacht. das Ja, HTML ist relativ basic. ich, wie gesagt, dann... Das Interessante ist, wenn man mir einen Quellcode oder irgendwas hinschmeißt, mittlerweile versteh ich auch grob, was da steht. Aber ich hab noch nicht... Das ist wie wenn du... Das ist wie wenn du zum Beispiel im Urlaub bist. Wenn du im Urlaub bist, auch wenn du die Sprache nicht sprichst, du kannst irgendwann die Straßenschilder lesen. Du kannst dich irgendwie... speaker-0: Das das einfachste, glaube speaker-1: zurechtfinden. Weißt du was ich meine? Du weißt, dass das ein Straßenname ist zum Beispiel. Aber das heißt deswegen nicht, dass du jetzt quasi zum Bäcker reingehen kannst und dann quasi in der Landessprache deine Semmel bestellen kannst. speaker-0: Wenn du das bei Programmiersprache ist, ist es bei mir halt so, wenn ich jetzt so eine Homepage habe, kannst du seitlich immer dieses Menü aufmachen, dass du den Ding siehst, den Code. Und wenn ich da dann drin lese und ich suche was, was ich da gerade sehe, dann finde ich es auch. so hier, dessen, das Bild wird da und da eingeblendet zu der und der Zeit. Keine Ahnung, was man da alles reinprogrammieren kann, aber genau, da verstehe ich das. Aber das ist auch nur, weil ich selber schon mal speaker-1: Ja. speaker-0: zu programmieren. So wenn du dich vorher noch nie damit auseinandergesetzt hast, dann sind das für dich was steht da? hab keine Ahnung. So aber das ist ja so, also ich hab auch einen gewissen Programmierskill in Anführungszeichen, der halt nicht gelevelt ist. Also das bestimmt schon in meinem Skillbaum aufgeploppt, aber halt noch ausgegraut und wird nicht gelevelt, weil ich es nicht brauch. So deswegen ist es trotzdem, wahrscheinlich bin ich dann schon weiter wie jemand der speaker-1: Nein, nein. speaker-0: sich noch nie damit auseinandergesetzt hat und für den auch alles was Code ist, diese grünen Matrix-Streifen sind. speaker-1: Ja voll. Ja ansonsten, was ich noch leveln müsste, wäre ein Musikinstrument, aber gut. speaker-0: Hast du ein Musikinstrument Skill? Also welche Instrumente konntest du oder kannst du spielen? speaker-1: Also ich würde mir nie anmaßend so sagen, dass ich sie spielen kann. Aber ich hatte mal Keyboardunterricht tatsächlich. Ich kann mich auf einer Klaviatur zumindest mal zurechtfinden. Und ich hab ein paar Gitarren zu Hause stehen. Wie gesagt, ich würde mich nie als Gitarrenspieler hinstellen, weil ich ... gesagt ... speaker-0: Aber kannst du ... Also, bei mir ist der Skill, damit wir das gleich ausloten, was jetzt zum Beispiel Gitarre angeht, ich kann vorkaukeln, ich könnte Gitarre spielen. Jemand, der gar nichts mit Gitarre anfangen kann, weil ich hab Taktgefühl, ich weiß zwei, drei Griffe, ich kann Seitenabfolgen drücken, dass es nach einer Tonleiter anhört oder wie er immer. Also, so viel Skill hab ich, dass ich's vorkaukeln kann, als könnte ich's. Ich kann weder Noten lesen, noch kann ich irgendwas nachspielen, weil ich halt nicht weiß, welche Griffe ich greife. Ich weiß schon, wie jetzt eine Gitarre gestimmt gehört zum Beispiel. Und wie ... dass eine Leerseite ganz oben E und so ein Shit, das weiß man halt. Und ich kann tatsächlich, wenn jetzt du Gitarre spielen könntest, und sagst, du spielst ein Lied oder jamst, ich kann dazu was produzieren. Also ich kann dann auch auf einer Seite ... irgendwelche Soli dazu machen. Soweit kenne ich mich mit der Gitarre und dem Zeug aus. Das ist mein Skill, den ich habe. Ich kann das halt gut vorgaukeln. Und weil für jemanden, daneben sitzt, der denkt sich, du kannst auch Gitarre spielen? Natürlich. Spiel mal Wonderwall. Nee. Nee, aber das ist genau das. ich denke mir, das bei vielen Gitaristen oder Leuten, die Gitarren spielen. Manche können dann nur Lieder aus dem Liederbuch spielen, nachspielen, teilweise auch nicht so toll. Und manche sind halt Götter an der Gitarre, man denkt, what? Wo kommt das plötzlich her? Oder sie können halt auf nichts einfach 120 Lieder abrufen, ohne dass sie irgendwo welche Noten machen wollen. Und das ist für mich dann, da bist du dann schon sehr hochgeskillt. Aber wenn du aus dem Liederbuch was Noten ablesen musst, ⁓ ein Lied zu spielen ... Ist dann nur so mittelmäßig. Auch wie gesagt, ich bin da auch ganz rudimentär, ganz weit unten was Skills angeht. Was mein Gitarrenskill angeht. Wo würdest du dich dann eher so einordnen? Also kannst du Noten lesen? speaker-1: Ähm, ja ... Also, der Punkt ist, das war ja auch Teil meiner Ausbildung. Musiktheorie war ja Teil meiner Ausbildung. Nicht, dass ich da besonders gut drin gewesen wäre, weil das für mich einfach komplett nicht intuitiv ist. Vielleicht, was mit Mathe zu tun hat, go figure. Also, auch Quintenzirkle und das ganze Zeug ist alles behandelt worden. Ich könnte schon Songs reproduzieren, ja, das würde ich hinbekommen. wäre dann einfach, okay, hinsetzen, üben. Genau wie es halt immer ist. Aber die Intuition, wie das funktioniert, hab ich halt noch nicht. Wobei, was auch bei mir dazu kommt, ist, weil du gesagt hast, du hiermit, und das macht's wahrscheinlich komplizierter hiermit im Sinne von, weiß, wie Gitarre funktionieren und so weiter, dadurch, dass die Songs, die ich spielen will, so oft in alternative Stimmungen speaker-0: Das ist mit allem. speaker-1: Also du kannst deine Gitarre auf mehrere Arten stimmen. klar, dass eine alte Dame gegen heute einkaufen ist so das Standardding, aber du hast ja Drop C, hast Drop F, hast Half Step Down, du hast zig verschiedene Varianten, wie du eine Gitarre stimmen kannst. Und wenn ich sag, ja, ich kann Noten lesen, das C liegt dir dann wieder komplett woanders. Weißt, was ich meine? speaker-0: Also kannst du ja, also die Noten lesen hilft dir ja nix, wenn du nicht weißt, wie du die Noten greifen. Du die griffst zum... speaker-1: Genau, also ich kann mit Hubsawas anfangen, ja. Aber wenn ich jetzt Notenheft nehme und sag, okay, das ist ein E-Moll-Akkord, dann funktioniert der der Standard-E-Stimmung logischerweise. Aber sobald ich irgendwie auf Drop C oder was umstimme, funktioniert der halt überhaupt nicht mehr. Und das ist halt der entscheidende Punkt. dieses... Ich hab's mir wahrscheinlich einfach zu komplex selber gemacht. Ja. speaker-0: Okay. Aber trotzdem bist du ja, was du wissen, Bildung wissen, musikalische Bildung bist du ja dann trotzdem schon sehr high geskilled, wenn du das in der Ausbildung so hattest. speaker-1: Ja, wie gesagt, mit Vorsicht zu genießen, weil ich jetzt nicht behaupten speaker-0: müsste jetzt wieder anfangen mit, wenn dieser Punkt auf dieser Zeile liegt, dann ist es ein C. Und wenn er ein Fähnchen hat, dann ist es eine halbe Note. Und wenn es zwei Fähnchen hat, dann weiß ich schon immer weiter, ist es dann ein Viertel oder ... Keine Ahnung, so würd ich jetzt anfangen müssen. Weil ich wollt mal Klavier lernen, so nebenbei ein bisschen. nebenbei ein bisschen ein Instrument lernen ist unmöglich. Das geht einfach nicht, wenn du so viel anderen Shit machst. Wenn du ein Musikinstrument lernen willst, dann setz dich jeden Tag hin und üb vier Stunden. Irgendwann kannst du das. Das ist halt so. das ist halt ... Deswegen gibt es ja diese, diese, diese, diese, high geskillten, ähm, diese, diese Geiger und so was, die ja teilweise acht Stunden lang nur, nur Tonleiter spielen. Weil das ist the thing. Wenn du das so tief drin hast ... dann tut dir das andere nicht mehr so weh, dann geht das irgendwann. Es gibt nichts einfacheres als ein Instrument zu skillen. Du musst nur dran bleiben und Vollgas. Und so ist es mit vielen anderen Skills wahrscheinlich auch. Wenn du irgendwo besser sein willst, dann mach's! Häng dich rein! speaker-1: Das sind wir aber. Das sind wir hauptsächlich bei den Soft Skills im Thema, ich höre Ehrgeiz. Und Ehrgeiz ist was, man irgendwie auch skillen muss, damit man solche Sachen halt irgendwie machen kann. Und das Problem bei mir ist, ich habe jetzt so viele Skills-Sachen bei mir auf dem Tisch liegen, dass ich wirklich Prioritäten setzen muss. speaker-0: Ja. Ja, dieser Skillbaum hat sich ja jetzt auch nicht von heute auf morgen, du hast dir den ja jetzt nicht gestern so zusammengeklickt, dass er so ausschaut, wie er ausschaut, sondern das hat sich ja im Laufe des Lebens so entwickelt, dass jetzt bist du Berührung mit Gitarre gekommen. ⁓ jetzt hat dich das interessiert. Dann kam die Gitarre dazu. Bei mir war es ja dann irgendwann Schlagzeug. Bei mir war dann so, meine erste Berührung war in der Schule, fünfte Klasse, Schlagzeugunterricht. Da musstest du nur diesen einen ganz normalen Boom-Jack-Takt kennen und können. Und wenn du den kannst, dann hast du eine Note draufgelegt und dann war Schlagzeug wieder vergessen. Das war das, ich gehabt ... Aber ich hatte diesen Takt so lange in mir drin, dass ich den immer überall einfach immer weitergespielt hab. Irgendwann kam ich mal dazu, dass ich mich noch mal an ein Schlagzeug hocken durfte. Dann hat's mich halt angefixt. Dann hab ich mir ... Zack. Würde ich behaupten, ich bin gut Schlagzeugspieler? Nein. Also im Sinne von, ich hab ja auch in einer Band Schlagzeug gespielt. Also war der Skill ja immer noch gut genug, ⁓ in einer Band Schlagzeug zu spielen. speaker-1: Ja. Ja. speaker-0: Es gibt bei Weitem viel, viel bessere Schlagzeuge. Wenn da noch Musiktheorie dazu kommt und so was, dann wird ja der Skill noch mal gelevelt und so was. da bin ich auch, ich würde sagen, bin ein mittelmäßiger Schlagzeuger. Ich kann aber auch keine Noten lesen. Schlagzeugnoten sind für mich noch weirder wie Blockflöte. Blockflöte habe ich auch schon gespielt. Aber das war halt auch in der Schule Pflichtfach. Und dann haben wir halt Blockflöte gespielt. Und da habe ich die Noten auch schon einmal gelernt. bin halt, in was ich ganz gut bin, ist unnütze Dinge wieder zu vergessen. speaker-1: Ja, das ist aber auch ein Thema, ich teilweise habe, ist, ich dann, was sind wir wieder beim Thema Kaninchenbau, wenn ich dann in so ein krasses Rabbit-Holert reinspringen, dann ist das irgendwie so ein paar Wochen superaktuell und dann passiert irgendwas, dass ich es halt liegen lassen muss, aus welchen Gründen auch immer. Und dann zwei Monate später fällt mir ein so, ach ja, da war ja was. Und dann steige ich in dieses Rabbit Hole wieder ein und denke, ⁓ fuck, was hast du da schon alles wieder vergessen? Das musst du alles wieder hochholen. Ich klar, es fällt natürlich einfacher, ist schon klar, aber es ist dann schon immer anstrengend. speaker-0: Das ist sehr funny, weil wir manchmal drüber reden, ich bin spoilerresistent. das kann man jetzt, wahrscheinlich psychologisch, man das ganz anders begründen, woher das kommt. Vielleicht sogar irgendwie so ADAS anleihen oder so ein Shit. Wenn ich einen Film anschaue und ich schaue den alleine an, ich kann es sogar im Kino gewesen sein. Und lass ein halbes Jahr einen Jahr vergehen und ich kann es sein, dass ich mir den Film dann nochmal anschaue. Und das einzige, was mir auffällt, irgendwie kommt mir der Film bekannt vor. Aber ich kenne weder die Story noch den Ausgang noch irgendwie irgendeinen Charakter daraus. Weil ich dessen danach nach einer gewissen Zeit löscht sich das bei mir so halb raus. Und es gibt viele Bücher, die ich lese. Momentan schauen wir wieder alle Eberhofer-Filme an und ich denke mir, bei zwei, drei Filmen mittlerweile, ho! Hab ich den überhaupt schon mal gesehen? Weil das wirklich so ist, ich ... selbst wenn mir jetzt ein Kumpel oder so ... Du würdest mir jetzt irgendwas spoilern und filmen. Sagen wir zum Beispiel den neuen Eberhofer. Genau. Hast du den schon gesehen? Genau. Wenn du mir den jetzt spoilern würdest, dann würde ich wahrscheinlich, weil ich komm erst in einer Woche, zwei Wochen dazu ins Kino zu gehen, schau mir den im Kino an und das Einzige, was mir auffällt ... speaker-1: ist das. speaker-0: ⁓ ja, das ist das, was der Käfer erzählt hat. So, aber nicht so ... ⁓ weiß ich doch schon. So, mehr so so ... ⁓ ja, so wieder ins Gesächtnis rufen. So, dieses ... Ich weiß nicht, warum ich das hab, aber entweder ist es teilweise so belanglos oder dass ich's mir abspeichere oder ich In dem Moment, wo du mir erzählst, versuch ich's schon abzublocken und speichere es gar nicht so tief ab. Intuitiv oder so, keine Ahnung. Ich weiß es nicht, auf jeden ist es bei mir so ... Ich nenne es immer gerne Spoiler-Resistenz. Aber eigentlich ist es dann so, gut, ich wurde gespoilert, mir ist es egal, vielleicht liegt es auch daran. Aber so kann ja irgendeinem tiefen Psychologe da draußen mal gerne uns schreiben, welche Ferndiagnose das jetzt gestellt wird, dass ich sowas kann oder hab. das, teilweise ist es ja auch nervig, weil das bedeutet ja nicht nur, dass Filme oder sowas ich wieder lösche. speaker-1: Ja. speaker-0: sondern halt Dinge, mir meine Frau irgendwann mal vor drei Wochen erzählt hat. Kann auch durchaus sein, dass ich dann da sitze und sage, stimmt, das hast du mir schon mal erzählt. speaker-1: Ich hab... Ich war tatsächlich auf der Kinotour vom... vom... Getroffen. Ja genau. Hab's tatsächlich getroffen. Also das heißt, ich könnte jetzt spoilern, wenn das funktionieren würde, aber... speaker-0: Das ist Nee, lieber nicht, weil den Podcast hört meine Frau und die ist nicht resistent. speaker-1: Nee, das werd ich auch nicht tun. ... Wobei ich sagen muss, dass die teilweise in den Interviews, weil dadurch, dass ich dann quasi auch ... Social-Media-mäßig dann da aufgetaucht bin auf den Bildern Okay. Hab ich halt auch die Interviews und das Zeug gesehen, was sie gegeben haben. Die haben teilweise so viel in diesen Interviews auf dem roten Teppich erzählt, wo man dachte, ich hab den Film schon auf dem roten Teppich speaker-0: Ich hab mich tatsächlich auch gar nichts angeschaut bis jetzt davon. hab mich da gut rausgehalten. Immer wenn ich was gesehen hab, weiter gescrollt. ich, da bin ich dann schon, ich versuch mich dann schon auch nicht zu spoilern oder... Ich hab auch den Trailer nicht angeschaut. speaker-1: ⁓ ne, also... Den hab ich per Zufall irgendwie reingespielt bekommen. Gut, das war jetzt in Ordnung, also war jetzt nicht schlimm. speaker-0: Weil da finde ich es nämlich scheiße, da funktioniert mein Skill dann nicht so toll wie er sollte. Weil wenn ich den Trailer dann mal komplett gesehen habe, meistens sind es ja einfach die lustigsten Szenen aus dem Film. Trailer machen muss nochmal geskillt werden. sage ich definitiv. Klavier zum Beispiel. Ich habe mir mal ein Klavier oben stehen auch. Ja genau, weil ich das hat 500 Euro gekostet oder was, das habe ich mir mal liefern lassen. speaker-1: Ja. von E-Piano. speaker-0: War ganz cool und ich hab da auch ein bisschen rumgeklimpert und ich hab mir halt Taps rauslassen oder halt diese klassischen YouTube Videos, wo diese Spuren, diese Lichtspuren kommen und man einfach nur nachdrücken muss. Dadurch hab ich so das ein oder andere Lied mal nachspielen können für eine gewisse Zeit. Das waren immer so... Ich hab ja mal auf YouTube so eine, so eine, so ein... Ja, wie ein Rätsel gemacht gehabt, so was wir gesp... speaker-1: Ja, ich erinnere mich. speaker-0: wo ich dann halt so 10 Sekundesequenzen aus Liedern mir beigebracht habe und dann mussten die Leute halt erraten, welches Lied ich da spiele. Und für das hat mein Skill ausgereicht. Aber dass ich mir, dass ich, kann keinen Song komplett auf dem Klavier spielen. Und das finde ich schade, ich würde es gern. Ich würde echt gern mich, äh, ⁓ geil, da ist ein Klavier! speaker-1: Ja. Nein. Mhm. speaker-0: So random im Urlaub, hey, das ist ein Klavier, ich setz mich jetzt hin und trrrr In Hummelflug, keine Ahnung. Irgendwas Krasses. Eigentlich nur ein Song. Mein Lieblingssong auf dem Klavier. Vielleicht sollte ich einfach mal anfangen, diesen einen Song zu üben. Und das wäre die Mondscheinsonate. Das wäre das Einzige. Wenn du immer und überall bereit bist, dem Klavier dich hinzusetzen und ein Stück zu spielen, glaube ich, schon beeindruckend genug. speaker-1: Ja. Das führt mich tatsächlich zurück, weil du gesagt hast, hier Urlaub, Klavier und so weiter. In jedem Zeltlager gibt's den Kerl mit einer Akustikgitarre am Lagerfeuer. speaker-0: Das ist der typische... Kannst mal Wonderwall spielen? speaker-1: Ja und da denke ich mal oft ich weiß nicht wenig als erstes ist Feuerwehr für die Gitarre oder die Splierbiller auf speaker-0: Wie gesagt, wenn der nicht der Typ ist, so ja, ich bin der Typ mit der Gitarre, aber kannst du mal das Liederbuch halten, ich muss mal kurz das Lied nochmal üben, dann ist es ja noch nerviger. Warum hast du da eine Gitarre dabei, wenn du es nicht spielen kannst? So am Lagerfeuer, so ein Lagerfeuer-Jammer, der kann mir spielen, was er will. Wenn er sich hinsetzt und von 0 auf 100 Lieder abdrehtlern kann, dann feier ich den, egal was für Lieder er spielt. speaker-1: Ja. speaker-0: Wenn er nicht durchgehend nur immer Onkelshit und so einen Scheiß macht. Das ist das, was mich dann ankreist. Wo ich halt die Musik an sich nicht leiden kann. so dieses ganze Wonderwall-Gedöns, wo man auch blöd mitgrölen kann, das gefällt mir dann schon. Aber wie gesagt, wenn sich der dann erst hinrücken muss und sagt, ich hab meine Gitarre auch schon seit Jahren nicht mehr in Hand gehabt. speaker-1: Ja, dann lass sie daheim. speaker-0: Nein eben, genau, dann bist nicht du derjenige, der seine Gitarre am Lagerfeuer dabei haben sollte. Dein Skill nicht genug. man kann schon einstellen, so Gitarrenskills sind schon so Anfänger und irgendwann kommt halt der Lagerfeuergitarist und der ist schon sehr weit oben. Im Level von dem her, das ja gut. Ein Dudelsack zum Beispiel. Ist jetzt auch kein Instrument, man mit auf ein Lagerfeuer nehmen sollte. speaker-1: Insofern man's nicht kann, ja. Ja! speaker-0: Ich weiß nicht, wann, zu welchem Zeitpunkt ist es geil, wenn du dugelzack geskillt hast? Und jetzt reden wir davon auch, du kannst mindestens einen Song, zum Beispiel dieses klassische, ich weiß nicht wie die heißen, diese Mersche oder was da gibt, diese, diese, ähm, was sind das? Highland? speaker-1: So, es ist Shotshit. speaker-0: schottische zeug so ich wo war jetzt mal ich glaube am rock arts war es einmal wo mitten in der Nacht auf dem Berg oben einer plötzlich angefangen hat, Dugelsack zu spielen, alleine, beim Sonnenuntergang. Und das war geil. Oder bei einem anderen Festival in der Früh, alles war ruhig und jemand fängt an, Dugelsack zu spielen und er kann es halt auch und geht so durch den Zeltplatz durch und spielt so seine Highland-Zeug. Dann ist es geil. glaube, sind die einzigen zwei Momente, mir einfallen, wo es geil ist, dass du Dugelsack spielst. speaker-1: Ja. Oder wo ich dann immer so bisschen ... Also, ich bin jetzt nicht der größte Dudelsack-Fan, aber wenn du halt wirklich bei einer Beerdigung des Amazing Grace halt auch auf Dudelsack spielen kannst, das ist halt schon geil. speaker-0: Genau, da ist... Ja, okay, nehm ich mit. Aber ja, ist genau, dann ist dein Skill auch gut genug. Du bist gut genug. Wenn dein Skill gut genug ist, dass du einen einzigen Song komplett durchspielen kannst, glaube ich, dann ist schon geil. Weil du kannst... Wenn du es immer und überall machen kannst, ist es doch geil. Also, wie gesagt, ich werde... Ich nehme jetzt vor... speaker-1: Du auf die Gitarre jetzt Dragonforce spielen. speaker-0: Genau das! Warum nicht das Schwierigste, es gibt? Ich glaube, das Problem ist ja, wann kann ich diesen Skill am Klavier anwenden, wenn nicht zufällig ein Klavier rumsteht? speaker-1: Du musst da nach London, da hat nicht Elton John für jeden Bahnhof, glaube ich, ein Klavier gesponsert oder so. Ja, irgendwie sowas gibt es da. speaker-0: Okay, aber da wäre es ja dann auch schon cool, einfach sich hinzusetzen und die Mondscheine so eine Art zu spielen. Vielleicht sollte ich mir das echt mal beibringen, nur diesen einen Song. Der wäre ja machbar, wenn du dran bleibst. Dann Gitarre vielleicht auch. Gitarre ist mein Skill, gut genug, wie gesagt ein Solo. Jammen kann ich. Schlagzeug werde ich nicht mehr besser. speaker-1: Ja. speaker-0: Also da verbessere ich mich gerade dahin, weil ich jetzt Blasbeat übe. So ein bisschen. Bevor du gekommen bist, habe ich auch Mucke aufgedreht und habe erst mal drei Lieder einfach wahllos mitgedrommelt, egal was für Songs das waren. Aber das ist so Instrumentenskill so. Hast du ein Sportskill? speaker-1: Hm. Ja, wie gesagt, so hikingmäßig bin ich eigentlich ganz gut unterwegs. Ich hab's ja in letzten Folge kurz angerissen, wie wir diese 43 Kilometer gemacht haben. Nächsten Tag fast kein Muskelkater. Also das ist halt echt ... Ich hab jetzt so eine Smartwatch da irgendwie mitlaufen lassen. Auch vom Puls her nicht so, dass man sagt, der pfeift aus dem letzten Loch oder so. Also das sind so Sachen, da kann ich echt immer stabil mitmachen. Das funktioniert eigentlich ganz gut. Klar, war natürlich dann brezenfertig, ist logisch. Aber das ist eigentlich immer was, wo ich sag, hey, da bin ich von mir selber überrascht, dass das so gut geht. Und auch währenddessen, klar, Schuhwerk muss passen, Rucksack muss passen und so weiter, das ist vorausgesetzt. Aber ansonsten ... easy. ... klar. Nee. speaker-0: Hast du Fußball gespielt? Nee. Auch früher nicht? Nee. Na ich auch nicht, das ist auch total an mir vorbeigegangen. speaker-1: Hm. Fußball ist was, da hab ich... speaker-0: Basketball war ich mal in der Schülermannschaft. speaker-1: Ich hab's mit Ballsport noch nie gehabt. Ich bin nicht so der Also der beste Ballsport, den ich je gespielt hab, ist Golf. Golf. Nee, richtiges Golf. Richtiges Golf, Richtiges Golf. speaker-0: Minik! Okay, richtig! Aber gut, wir haben dann auch nicht so geskillt, dass... speaker-1: Nee, also ich behaupte, es würde für die Platzreifere reichen. Ich müsste, glaub ich, einfach nur einen Kurs machen, damit ich den Wischhol krieg. Okay. speaker-0: Und Minigolf, bist du da gut? speaker-1: Ja, ist zwar lange her, dass ich es gespielt habe und ich bin jetzt auch nicht so der Fan von Minigolf, aber ich sag mal... Nein, ist jetzt nicht so meins. Wobei ich tatsächlich lustigerweise festgestellt habe, dass es bei mir oft auch ein Problem der Reaktion war. Also kennst du Speedminton? Ist es quasi wie Badminton nur schneller. Du hast einen anderen Schläger, der quasi fester gespannt ist, die... speaker-0: dachte schon einmal im Jahr mindestens. speaker-1: Diese, wie sagt man, Bälle dazu, oder weniger, die sind so konzert, dass sie schneller fliegen. weil Federball ist ja eigentlich so ... Ich ist immer so eine Parabel, oder weniger, wie das fliegt. Und Speedminton ist eher so wie bei Tennis, dass es eine direkte Verbindung ist, wenn man so möchte. Und ich bin da über die Jahre eigentlich echt ganz okay geworden. Also, Spielzeit im Garten, ist nicht irgendwie so, genau. Aber ... das über die Jahre hat eigentlich ganz ganz cool geworden. speaker-0: Ein Skill, der Kumpel von uns ja noch hat, da bin ich auch nicht so drin, ist Daten. speaker-1: Ja, stimmt. ich krieg das irgendwie hin. Das ist auch so, dass ich sag, es macht rudimentär Spaß. Aber, ähm... speaker-0: Ja, also so Kneipen, Spaß mäßig, wo es auch nicht so schlimm ist. Wenn du mal außerhalb der Scheibe triffst, mach ich das auch ab und zu mal gern. Aber dann mit Leuten zu spielen, die das halt competitionmäßig ernst nehmen. Die halt keinen einzigen Ausreiser außerhalb der 20ern haben. Also gut, so gut kennen wir jetzt auch keinen, das ist. Aber theoretisch speaker-1: Ne, also Scheibe triff ich tatsächlich. Ja, gut aber das... speaker-0: zu sagen, nee, dann macht's mir ja auch keinen Spaß mitzuspielen. speaker-1: Das ist aber bei mir beim Flippern ja genauso. Ach du ... Ja, richtig. Jetzt auch hier mit Liga und so. Ja. Ähm ... Ich ... Also, momentan hat's nicht so gut funktioniert, aber ich hab jetzt, wie die letzten paar Monate, wirklich geschafft, zweimal die Woche aktiv zu spielen. Mhm. Gut, ist natürlich das Privileg, wenn man so ein Ding zu Hause hat. Ähm ... Aber ... Es ist schon auch so, dass ich das ... speaker-0: Du Flipper ist ja Skill von dir! speaker-1: man es wirklich leveln kann. Also wenn ich da mit Leuten halt spiel, die das halt, ähm, wie soll ich sagen, sehr stark verfolgen, dann, klar, merkst du das. Bestes Beispiel, ich hab mit einem, äh, häufiger gespielt, ähm, der war auf dem gleichen Turnier wie ich. Ähm, und, äh ... ist, glaub ich, vorletzt geworden. Gut, hat's nicht ernsthaft betrieben. Und war, glaub ich, auch das erste Mal, dass er da bei so was dabei war und so weiter. Also alles fein, wirklich alles fein. Und dann hab ich über ein paar Wochen hinweg, haben wir uns immer getroffen und wir haben immer den gleichen Automaten gespielt, den Deadpool. Und es war dann ehrlich so, dass er mich regelmäßig an dem Ding fertiggemacht hat. Einfach weil er in der Zwischenzeit, bis ich da dazukomme, immer nur diesen Deadpool gespielt hat. Bei dem anderen Automaten sieht's dann natürlich wieder anders aus. Aber er hat ... Genau, richtig. Er hat diesen einen Kasten jetzt halt so gut drauf, wo ich halt einfach die ... den Skill auf diesem Kasten noch nicht hab. Und das ist grade beim Flippern durch diese unterschiedlichen Automaten teilweise das ... Selbst wenn das gleiche Modell zweimal vorhanden ist, spielt sich das teilweise unterschiedlich. Und das, finde ich, macht's auch irgendwie so spannend tatsächlich, dass du da immer so eine speaker-0: diese speaker-1: so eine gewisse Unwägbarkeit hast, bei anderen Sachen ist es so, einer der halt gut drin ist, der muss schon einen ganz schlechten Tag und ein Nohru-Virus haben, du irgendwie an dem irgendwie schnuppern kannst. Ja, aber ich hatte halt einfach bei einem Automaten das Glück, dass ich in einer Runde halt mal den deutschen Meister besiegen konnte. Natürlich danach nicht mehr, ist klar, aber dieses eine Mal hat's halt gereicht. Weißt was ich meine? speaker-0: Das ist quasi Deutscher Meister, würde ich jetzt so sagen. speaker-1: Ja, das ist halt einfach, das ist halt irgendwie das, was es für mich halt spannend macht. ja, da müsste ich mal wieder bisschen leveln tatsächlich, weil ich bin in letzter Zeit nicht so dazukommen. Aber, mein klar ist natürlich geil, wenn du das zu Hause machen kannst. Das ist natürlich ein Privileg. speaker-0: Ich mein, du musst ja immer überlegen, wenn du so ein Skill hast, wie jetzt musikalisch oder sportlich oder wie auch immer, also wie gesagt, so Soft-Skills zu trainieren, ist ja mehr Zwischenmännlichkeit, blau blau, das ergibt sich. Aber wenn du explizit jetzt auf irgendwas hinskillen willst, dann musst du ja wissen, was du damit erreichen willst. Wofür tust du es? Also ist mein Skill ausreichend für das, dass ich es hobbymäßig betreibe? Oder will ich es competitionsmäßig was reißen? Da sind wir bei dem Thema Sport, sieht man es ja am besten. Genau, weil wenn ich jetzt sage, ich bin der beste Gitarrenspieler, was bringt mir das, wenn ich es nicht auf die Bühne bringe? speaker-1: Es geht ⁓ die Zielsetzung hauptsächlich. Naja, wie gesagt, der Punkt ist halt, wenn es für dich persönlich reicht, dass du sagst, du kannst da zu Hause einmal das Dragonfalls-Album hoch und runter nudeln, dann ist das... speaker-0: Aber nicht, dass du so viel Energie in was reinsteckst, dass du das Dragon Force-Album komplett rauf und runterdudeln kannst, wenn du damit ein höheres Ziel hast. speaker-1: Würde ich so nicht ausschließen. speaker-0: Also du spielst das auf Guitar Hero. Genau, zocken zum Beispiel wäre ja auch ein Skill. Es gibt ja Leute, mega gut in zu shootern sind wegen Reaktionen und zack, zack, zack, zack, zack. Da ist ja auch was, wo ich sag, ich würde mich freuen, wenn ich da besser wäre, aber es bringt mir halt nichts. Weil ich sowieso nie so gut sein kann, dass es mir was zurückgeben könnte, außer... speaker-1: Ja, zum Beispiel, Naja nicht direkt. speaker-0: Zeit vertreibt, dann muss ich nicht gut sein dafür. Das kann ich so auch machen. speaker-1: Ja, da sind wir auch wieder beim Thema Kompetitiv und so. Es gibt ja auch E-Sport-League, wo gibt ja also gerade im asiatischen Bereich, diese Mannschaften, die haben ja eigene Trainings-Camps, wo die ja quasi in Häusern mehr oder weniger leben und den ganzen Tag quasi nur darauf hintrainieren, dass die halt irgendwie, wie soll sagen, gut sind. speaker-0: Ja, und sowas muss man ... muss sich halt ... Wie gesagt, so Skillbaum ist vielfältig und ich find's immer interessant, einfach mit Leuten sich dann zu unterhalten, was kannst du eigentlich, so ohne ... Okay. Was kannst du eigentlich? Was kannst du eigentlich? ähm, äh, einfach zu wissen, ... Weil dann, was ist in deinem Leben so dir über den Weg gelaufen, wo du dir dann den Skill angeeignet hast? Das find ich einfach megainteressant. Und das ist halt bei ... Es kommt immer viel auf Instrumente raus. Zum Beispiel, was auch ist so, kannst du, nähst du deine Klamotten, wenn sie kaputt sind oder schmeißt du sie weg? Also, ist Nähen oder so was ein Skill, den du sagen kannst, du kannst es? speaker-1: Also ich kann tatsächlich mit Nadeln und Faden ein bisschen umgehen. ich krieg das irgendwie zu. Natürlich nicht so, dass man sagt, es ist schön, aber es funktioniert. Wie gesagt, ich würde das hinkriegen. Ob es jetzt schön ist oder nicht schön ist, lass mal mal dahingestellt. Ich zum Beispiel habe aber auch nie die Nähmaschine in Führerschein gemacht. speaker-0: Das kommt vom Kutennähen. Nähmaschinen für den... Hab er denn in der Schule gemacht? es sein? speaker-1: Ja, aber bei uns wurde der nie nicht angeboten also ich hab den nicht bekommen speaker-0: Hast du Handwerkskills, also nicht nur nähen, sondern grundsätzlich Handwerkskills? speaker-1: Ahm... speaker-0: die über einen Nagel in die Wand hauen und hinaus gehen. so was mit... Könntest du einen Stuhl bauen? Der muss jetzt nicht schön sein, der muss... Du musst drauf sitzen können. speaker-1: Ich glaube, würde ich ihn kriegen. Der Punkt ist, ich war lange Jahre schlecht, was handwerkliches Dasein angeht. Wirklich nicht gut. Über die Zeit hinaus ist es aber so gewesen, dass eine Erfordernis da war und dann war das wirklich so bisschen learning by doing. Und mittlerweile bin ich an einem Punkt, wo ich sage, ich kann damit jetzt ein bisschen was reißen, tatsächlich. speaker-0: Ich hab mal, wie, ich bin ja handwerklich eigentlich, ja klar, ich kann mich zurecht helfen, wie gesagt, ich hab den Boden hier reingebaut und alles. Also mittlerweile bin ich auch nicht schlecht und bin ganz gut darin, weil es auch, je öfter man es macht, umso besser wird man. Mit allem so. ich hab mir, wie ich nicht hier gewohnt hab, sondern im anderen Dorf, hab ich mir eine Garderobe gebaut. Ich hab hier paar Holzfetzen gefunden, die waren noch übrig von irgendwas. zack, zack. Und hab mir tatsächlich so ein ... Wo man halt Jacken aufhängen kann. Und dann ist noch so ein Fach, man so Socken ... Mützen und Schals und reinstopfen kann. Und oben ist noch Platz, man was draufstellen kann. Dann hab ich mir selbst gebaut, das hängt jetzt oben in meiner Wohnung. Weil das ist immer noch ... Ich bin so stolz auf den Scheiß. Und der funktioniert. Er hat genug Haken für genug Jacken und genug Platz für irgendwelche Sachen zum reinstopfen. Dass das Ding halt, das ist mit hierher gewandert. Und das war das erste, was ich so richtig für mich gebaut habe damals. das war schon, bei mir ist dann handwerklich, liegt es immer sehr dran, wie gut ich bin, wie gut ist das Werkzeug, das ich habe. speaker-1: Ja, ja. speaker-0: Weil wenn ich Scheißwerkzeuge habe und wir haben sehr viel Scheißwerkzeuge bei uns in der Werkstatt, dann, boah, das nervt mich dann immer so, dass wieder irgendwas kaputt geht oder irgendwas nicht funktioniert oder so. Letztes Mal hab ich vom Gym, von meinem neuen Gym, ich hab, hab ich das Schloss ausgetauscht. Es ist gar nicht so einfach gewesen, weil es gab keinen Schlüssel für das alte Schloss. Also man konnte nicht kurz zurücksperren, damit sich der Haken in den Händen verhängt. speaker-1: Ja. speaker-0: Also hab ich's aufgebohrt. Ich hab Chetupitit gefragt, wo muss ich bohren? Was glaubst du was Chetupitit hier sagt, du fragst, wo muss ich ein Schloss bohren? Ich sag, du Fixer, ich stell's selbst davor, ich mach dir ein Foto. Hier, das ist mein Schloss, ich darf das raushauen. Gib mir bitte den. Nein, der darf dir keine Tipps geben. Er kann dir nur sagen, ich kann dir ein Sprengbild geben von so einem Schloss, wie das ausschaut, damit du ungefähr selber ... Okay, dann hab ich das. speaker-1: Das darf ich dir nicht beantworten. speaker-0: Egal, hab dann reinbohrt irgendwie, dann sind mir zwei Bohrer abbrochen. So Metallbohrer-Shit. Ja, unser gemeinsamer Freund würde jetzt schon wieder sagen, hätte ich dir auch sagen können, weil ich ganz genau weiß, bin halt, was so Werkzeug angeht, bin ich halt auch sehr verschleißmäßig unterwegs, weil wenn es kaputt geht, kaufe ich es mir neu. Und dennoch habe ich so lange dieses Schloss bearbeiten müssen. speaker-1: Ja. Ja. speaker-0: Dann wieder mit dem Hammer rein und mit dem Schraubenzieher, die diese kleinen Steften, die unten drin sind, die von der Feder gehalten werden. Die mussten ja raus. Dann hab ich da auf, dann hab ich's irgendwann komplett gesplittet gehabt, dann war's raus. Und irgendwann, endlich kann ich's drehen und drehe es und zieh's raus. Und ich war so happy. Endlich war ich schon kurz vor der Aufgabe wieder. Ich hab mir gedacht, ich will jetzt dieses scheiß Schloss da ändern. speaker-1: Genau. speaker-0: Und dann habe ich ein neues Schloss reingemacht, war super zufrieden. Das war mein letzter Heimwerker-Erfolg, den ich so hatte. wo ich mir sage, ja, den Skill habe ich, ich kann Schloss austauschen. speaker-1: Ja, aber so fängt's an. speaker-0: Ja und grundsätzlich ist das ganze Renovieren, das ganze Zeug von dem Häuschen und alles, das haben wir alles selber gemacht. da ist ja, also handwerklich glaube ich, bin ich gar nicht so. Ich bin kein, also ich kann mir nicht vorstellen, dass es wirklich Leute gibt, die über, ich kann ihnen den Nagel in die Wand hauen und nicht hinauskommen. Oder vielleicht das so gar nicht können. Weißt du, also ich weiß es nicht, weil irgendwann kommt doch immer der Moment, wo du den Nagel in die Wand hauen musst. speaker-1: Ja, ja. Also ich kann dir sagen, es hat bei mir auch relativ lang gedauert, bis ich, sag mal, so bisschen so die Fingerfertigkeiten hatte. Danach wurde es gut. Also bei mir hat es tatsächlich angefangen, so ausziehen und in die eigene Bude. speaker-0: Genau, wenn du wirklich mal auf dich selber gestellt bist, da fängt es ja an mit wie funktioniert eine Waschmaschine, so ein Shit. das kommt ja dann. Kochen, ist Kochen ein Skill, den du sagen kannst, der ist bei dir gelevelt? speaker-1: Ich sag mal sehr inselmäßig, ich bin gut was Barbecue angeht, wir haben ja schon mal darüber geredet. In der Folge grillen. Da bin ich gut drin denke ich, so Alltag kochen, ich mal so ich verhungere jetzt nicht. ich bin jetzt schon auch einer der kurz mal auf irgendwie die Rezeptseite guckt und das das Nachkochen das kriege ich alles. speaker-0: in der Folge gridd Das krieg ich auf alle Fälle Das krieg auf alle Fälle krieg ich auf hin. krieg auf alle Fälle Das Fälle hin. Das krieg Fälle hin. speaker-1: Ja gut, dass... Wobei das auch ein Thema ist, kann man gut die KI fragen. Was ich zum Beispiel, ich hab das tatsächlich schon mal gemacht. Da ging es darum, wir wollten auch mal irgendwie so was mit Speiseplanen ausprobieren. Und dann hab ich das Rezept genommen, hab's quasi in die KI reingezimmert und hab gesagt, ich hab das und das zu Hause, bitte modifizier mir das so, dass es trotzdem funktioniert. speaker-0: Genau, ja das ist geil. Da funktioniert es dann super. Das nimmt dir aber den Skill des kreativen Kochens dann wieder ab. Dafür ist Kaia da, ⁓ Kreativität zu ersetzen, wo sie nicht vorhanden ist. speaker-1: Gut, gut. Mmh. Ja genau. Wobei ich sagen muss, zwischen kreativ kochen, also kochen weil es mir Spaß macht und kochen weil es einfach eine Notwendigkeit ist, würde ich jetzt sowieso auch unterscheiden. speaker-0: Ja, wenn ich jetzt in meinen Kühlschrank reinschaue und sage, ich will jetzt was kochen, dann finde ich schon irgendwas, was ich draus zauber. Was auch essbar ist. Ich bin aber ein Riesen, also was ich sehr gut kann, sind One-Pot-Gerichte. Ist glaube ich so was, einfachst du was im Wagen kannst, aber ist egal. Und ich kann auch wirklich, ich kann gesund kochen. Das ist ein Skill, ich tatsächlich auch habe. kann aus, ich weiß was ich machen muss, ⁓ dann das... speaker-1: Ja, das auf jeden Fall. speaker-0: liegt dann wahrscheinlich auch an dem Ernährungsberatelausbildungsschiss, dass ich halt sehr viel weiß, wie kann ich jetzt gewisse Dinge einfach verbessern an einem Gericht. Dann sagen wir, ja, dann lass mal das weg, mach mal das lieber dazu. So, so, nicht mit dem, was ist vorhanden, sondern eher, was wäre jetzt besser. Im Grunde läuft es ja immer aufs Gleiche drauf hinaus. Es ist immer nur eine Eiweißquelle, eine Kohlehydratquelle und eine Vitaminquelle, also Gemüse oder Salat. Und dann ... auf Taraskammer sehr viele geile Gerichte zaubern. Ja, also, es ist diese Stunde schon wieder rum. Anscheinend, da müssen wir auf jeden Fall noch mal reingehen, weil ich glaube, vielleicht hat der eine oder andere von uns noch einen versteckten Skill. Und ich würde jetzt nicht so, ja, ich kann die Uhr gut lesen. Es ist jetzt kein Skill, gut, das bekommt man auch irgendwann beigebracht. Aber das sind so speaker-1: Ja, Ja. Ja. speaker-0: So Skills, man einmal beigebracht bekommt, die man dann für immer hat, das ist wie Radfahren, glaube ich. Radfahren an sich muss man lernen. Das lernt man einmal und dann kann man es. Und dann gibt es halt die, die es halt profimäßig für Rennen brauchen oder wie immer und das dann halt perfektionieren. Aber Radfahren an sich, glaube ich, verlärmt man. Also wenn man nicht gerade einen Unfall auf dem Kopf hat, glaube ich, verlärmt man es auch nicht mehr, oder? speaker-1: Ja voll Ja genau, Punkt ist nur wie sicher bist du unterwegs. Also im Sinne von... Ja ja genau, das ist das auf jeden Fall. ich hab zum Beispiel festgestellt... Also ich bin kein Radfahrer, haben wir ja auch schon mal drinnen geredet. Aber ich hab festgestellt, ich bin einmal mit meinem Dad eine Radtour gefahren, weil irgendwie gerade ein neues Fahrrad zuhause war zum ausprobieren und so. Und ich bin dann eine Stunde mit dem gefahren und ich hatte am nächsten Tag eine Motorradfahrstunde. Die Fahrstunde war so viel besser. speaker-0: Aber ich glaube, das kommt dann wieder. speaker-1: Obwohl ich vorher nur eine Stunde Rad gefahren bin, aber dadurch, dass das Gleichgewicht dann so gut trainiert war, das hat sich eins zu eins umgesetzt. eigentlich sollte ich Fahrrad fahren, damit ich besser Motorrad fahre. So blöd das ist. speaker-0: Mach das mal. Fahr mal mehr Fahrrad, kommst du das nächste Mal einfach mit dem Fahrrad. speaker-1: Mhhhmm speaker-0: Es gibt bestimmt noch einige Skills, wir haben, die ich jetzt gar nicht so am Schirm hatte oder über die wir uns vielleicht noch mal unterhalten können. vielleicht, wenn uns einfällt, was war das letzte, was du gelernt hast als Skill? Vielleicht meint es auch. Also Schloss wechseln, auch wenn ich das vorher schon kannte. Aber Schloss zerstören und wechseln ist nochmal anders. Aber vielleicht fällt uns da noch mal was ein in einer anderen Folge. Ich hoffe, ihr da draußen habt euch auch selbst reflektiert und euch mal Gedanken darüber gemacht, was könnt ihr eigentlich alles und wie gut könnt ihr das? wenn ihr in irgendwas der Profi seid, dann schreibt uns das gerne. Das interessiert uns. Mich auf jeden Fall, weil ich, wie gesagt, ich hab vorher schon behauptet, ich kenn keinen, der in irgendwas wirklich Profi ist. Sportlich, aber sonst fällt mir nichts ein. Ansonsten würde ich sagen, Cave, es war eine wunderschöne Folge. Auch wieder eine Folge, wo wir uns wahrscheinlich nicht fragen können, blaue oder rote Bälle. Es ist nur die Frage, hat dir die Folge gefallen? Habe ich ein gutes Thema mitgebracht? speaker-1: Ja. Ja. Ja, war gut, das heißt ich hab mal meine To-Do Liste wieder aktualisieren können, wo ich leveln muss. speaker-0: Ich glaube, so ein kleiner Stopp mal zwischendrin, ⁓ sich selbst zu reflektieren, tut jedem gut. Arbeitstechnisch ist... Warum soll ich jetzt in die Arbeit nochmal so viel Skill legen? speaker-1: Naja, gut, dadurch, dass ich vor kurzem die Abteilung gewechselt habe. Genau, richtig. speaker-0: Muss man ja erstmal wieder skillen, sich wieder orientieren und alles. Und ihr da draußen macht es das auch und orientiert euch mal zum Like-Button oder so. Da gibt es bestimmt irgendwo, wo man Sterne oder irgendwas bewertet uns doch gerne ein bisschen positiv, wenn es euch gefällt. Und folgt uns rein und schreibt uns und dann war es das mit dieser Folge. Wir buddeln uns langsam wieder zurück in das Licht und wir sehen uns und hören uns in der nächsten Folge. Tschüss!