speaker-0: Hallo Chris. Hi Kaif. speaker-1: Willkommen in einem neuen Kanitiebau. Ja, es ist soweit. speaker-0: Ist es schon wieder so weit? Wir krabbeln hinein in die dunklen Weiten des Themas, welches du wieder mitgebracht hast. speaker-1: Ja, aber der Witz ist eigentlich, müssten wir nach oben. Nach oben? Nach oben. Ich nehme dich heute mit in einen Kaninchenbau, der, wie soll ich sagen, mir persönlich sehr viel bedeutet. so mein, wie soll ich sagen, Thema ist, das mich, glaube ich, Kindheit begleitet. Und dadurch, ja, speaker-0: Okay. Das war's nicht. speaker-1: komm jetzt bisschen davon, wann die Folge online geht, aber ich glaub, die Nachwirkungen in der öffentlichen Meinung werden immer noch vorhanden sein. Und ich glaub, ich kann das jetzt so ganz offen zugeben, ich bin absoluter Raumfahrt-Nerd. Ja, total. speaker-0: Raumfahrten nerd. Du hast du die aktuelle Dinge sehr hart verfolgt. Art Story quasi. willst mit mir in den den Orbit hinaus. speaker-1: Nein. Genau, richtig. ich finde das bis jetzt so absolut geil, dass ich tatsächlich in meiner Lebenszeit scheinbar noch mal eine Mondlandung erleben werde. Das finde ich so krass geil. Naja, gesagt, Artemis 2 war jetzt quasi hier zum Wiedererkunden und Artemis 3 wird dann, denke ich, eine Mondlandung sein. Ja. Ja, genau. ... speaker-0: könnte passieren, so deep drin aber wir können gleich noch mal darüber reden was da jetzt passiert ist genau speaker-1: Genau, richtig. Aber vielleicht mal so grundsätzlich, wie so mein Werdegang war. Ja. Also ich habe als sehr kleines Kind schon immer so gern so Lexikon und irgendwie so, ich nenne das mal für Kinder, aufbereitete Wissensbücher. Ja, sowas in Richtung, aber auch ein paar andere. Und Raumfahrt fand ich schon immer geil. Und als ich als Kind ja... Warum? speaker-0: Das ist was halt, oder? Weiß ich das nicht. Hab' mir noch nie drüber geredet, dass du Rampfad geil findest. speaker-1: Ich weiß nicht, das ist jetzt auch nicht so ein Thema, das man so casual aufbringt. Ja gut. Außer du bist jetzt Star Wars oder Trakky Fan. Weißt du was ich meine? Star Trek Fan. speaker-0: Du bist halt automatisch erstmal nur so ein Star Wars oder Trackey Nerd. Das hat ja noch lange nichts damit zu tun, dass du jetzt Raumfahrt an sich, also die moderne Raumfahrt, so wie wir es kennen oder so, wie es halt mit der ersten Mode-Landung, wenn es sie gegeben hat. speaker-1: Das sie gegeben. speaker-0: Auf jeden Fall, genau. Darüber redet man halt noch mal nicht so. Übrigens, finde Raumfahrt cool. Ich bin gespannt, wo dein Wertigang so speaker-1: Genau, also als ich ja eben als Kind dieses Jahr in den Staaten verbracht habe, also ich war vorher schon, sagen wir mal, sehr Raumfahrtaffin, aber meine Eltern haben mit mir dann einen Ausflug ins Kennedy Space Center gemacht, das ist in Florida, in der Nähe von Orlando, also quasi hier der Weltraumbahnhof der Vereinigten Staaten, also wo auch Artemis quasi gestartet ist und Genau und das war für mich als Kind, wenn du da unter diesen Raketen durchläufst und so weiter, das war so extrem prägend, dass das für mich bis heute irgendwie was sehr Persönliches auch hat. speaker-0: Erinnere mich daran, ich habe nämlich auch eine Anekdote. speaker-1: Okay, Und tatsächlich, als wir waren da, glaub ich im Jahr 2000 oder so, waren wir da und in der Nacht, nach unserem Besuch, also wir haben dann quasi in Nähe von Orlando in so Hotel halt geschlafen, kam tatsächlich die Raumferie Columbia zurück, die dann drei, vier Jahre später leider verunglückt ist. Aber die hat damals nachts dann quasi gelandet. Das heißt, du hast in dem Besucherzentrum ... auch Live-Feeds von dieser Raumfähre bekommen. Und damals war die ISS auch noch quasi in der Aufbauphase. Da waren quasi die ersten zwei Module oben. Und du konntest da dann auch durch diese ... ich nenn's jetzt mal ... simulierten ... Modelle der ISS durchlaufen. Da gab's extra Ausstellungen auch dazu, wo du diese Module gesehen hast. Also, quasi so Demo-Module zu dem, was sie dann nach oben schießen wollen. Genau, das war so das erste Prägende tatsächlich für mich. Ich glaube, ich habe dieses Visitor's Guide Buch, glaube ich, 100.000 Mal als Kind durchgeblattet. Also wirklich, wirklich viel. Ich habe, wenn ich irgendwie, als Erwachsener noch, wenn ich nachts nicht schlafen konnte, habe Wikipedia-Artikel über Raumfahrt gelesen. Und das halt wirklich zu einem Detail, wo ich wirklich gesagt habe, Ich will von dieser Rakete jede Schraube wissen. will wissen, warum da eine Dichtung ist, warum die so groß ist und aus welchem Material sie ist. Also, ultra tiefes Rabbit Hole, richtig tiefes Rabbit Hole. Und hab dann auch angefangen, Raumfahrt-Podcasts zu hören. Ich glaub, ich hab's irgendwo an der Stelle auch mal erzählt. Ich hör mir auch die live ... Also, live im Sinne von die aufgezeichneten Tape-Loops, der ... Kommunikation an. Also zwei Stunden lang überhaupt kein Thema. Ich mir das wirklich zwei Stunden lang. Ich find das so geil und so faszinierend. Ja, also ich zieh mir das wirklich rein. Und vor jetzt auch schon wieder zwei oder drei Jahre her war ich tatsächlich als Erwachsener jetzt nochmal in diesem Kennedy Space Center. Und ich hatte das, also das kann man buchen und das war zum Zeitpunkt irgendwie halt reduced im Preis. Ich hab ein Frühstück mit einem Astronauten gebucht. Da hockst du halt dann wirklich eine Stunde casualy, so maximal glaube ich, also wir waren zu zehnt oder so. Gruppen buchen. Ja genau, so ein Gruppenbuch. Genau richtig, genau richtig. Also du sitzt da dann wirklich, du kannst auch Bilder mit dem dann machen und so weiter und dann sitzt du halt da, gibt einen Frühstücksbuffet, meines Buffets ist jetzt nicht mod-mäßig, aber du hast halt... speaker-0: Okay. FQ-mäßig. speaker-1: Und dann sitzt du halt da und dann kannst du dem, wie gesagt, FAQ-mäßig Fragen stellen. der, der eben da war, das ist eigentlich ein Kanadier, und der hat 170 Tage in der ISS verbracht und ist auch, glaub ich, ein oder zwei Mal mit dem Space Shuttle geflogen. Und das war natürlich für mich Da wird es, ich hab ihm gar keine Fragen gestellt. hab mir nur gedacht, ich will einfach nur, dass er redet. Erzähl mir alles. alles jetzt. Und jetzt kommen wir wieder zu zwei anderen Folgen von uns zurück. Er hat das mit der ISS tatsächlich wie mit einem Campingtrip verglichen. Also er hat auch gemeint, das ist halt quasi Camping. Offene, sehr witzige Art und Weise. Ja, genau, richtig. Und was mich auch total jetzt auf einer menschlichen Ebene fasziniert hat ... speaker-0: Und... speaker-1: Man sagt allen Menschen, die im Weltall waren, dass sich deren Perspektive auf die Welt ändert. Er hat immer von der Menschheit gesprochen. Also nicht jetzt wir Kanadier, Amerikaner und so weiter. Das ist alles komplett verschwommen gewesen. Das gab es für ihn irgendwie nicht mehr. speaker-0: Das kann ich nachvollziehen tatsächlich, wenn du einmal siehst, ja das ist das große Ganze und dann siehst du, okay das ist der Einheitsbrei, wir nennen ihn die Erdlinge. Also klar, du kannst nicht das auch verstehen, wenn du das einmal live gesehen hast, dass das irgendwas mit dir macht auf jeden Fall. speaker-1: Ja. Genau, richtig. Und das Interessante war dann auch, das war dann quasi auch so bisschen so eine Vorstellrunde. Also, er hat dann auch gefragt, wo wir herkommen und so weiter. Hab ich ihm dann auch erzählt, aus welchen Gegenden wir kommen. ⁓ cool, hat auch irgendwie schon ein Jahr hier in Oberpfaffenhofen, wo er das ESA-Headquarter ist, hat er auch schon irgendwie Jahr verbracht. Also, der kannte die Gegend dann auch irgendwie so ein bisschen und so. Und dann gab's eben einen Da hat einige Leute auch bisschen zu spät gekommen. Und da kam einer, der war aus Tokio. Und ... ja, der hat dann einfach ... Also, der gehört halt, der ist aus Tokio, zack, japanisch. Okay. So aus dem Nichts. Hat einfach fünf Worte mit ihm auf Japanisch in seiner Landessprache irgendwie geredet und so. Ist dann natürlich wieder aufs Englische, damit alle das verstehen. Aber ... einfach dieses ... speaker-0: Mann von Welt. really. speaker-1: Ja, genau, Also, komplett von Welt. Hat auch ... Also, es war eigentlich ein Mediziner. Der hat dann während seinem Aufenthalt in der ISS irgendwie für eine eine ... seltene, aber extreme Kinderkrankheit eine Heilung gefunden. Mhm. Eben durch seine Forschung in der Schwerelosigkeit. Frag mich jetzt bitte nicht, welche Krankheit. Ähm ... Und ja, auch ansonsten, als wir halt dann eben durch diese ... Besucherkomplex durchgelaufen sind und so. Da gab's dann eben diese Space Shuttle-Ausstellung, die es früher halt noch nicht gab. War für mich auch cool, die anderen Sachen wiederzusehen, auch wenn es als Kind natürlich viel größer gewirkt hat, als es jetzt quasi war. Ich weiß nicht, vielleicht haben sie den Parkour verkleinert, ich weiß es nicht. Und es war dann schon so, dass meine Freundin quasi eine kostenlose Tour bekommen hat, weil ich hier halt quasi von jedem Teil ... sämtliche Facts halt runter gebetet habe und ja also hat ihr denke ich auch Spaß gemacht aber das war schon genau richtig also ihr quasi so eine eine Privat wie soll ich sagen Privat-Tour bekommen ich fand es nur lustig da war dann auch ein ich nenne es mal jüngeres Ehepaar aus speaker-0: Du die Tour dann geleitet quasi. speaker-1: Baden-Württemberg? Nett hier, aber waren Sie schon mal in Baden-Württemberg? Die dann angefangen haben irgendwie immer so ein bisschen bei uns in der Nähe zu bleiben. ich glaube... Ich hab da so eine Vermutung. Ja, ansonsten... Ja, es ist natürlich schon so ein bisschen auch auf Entertainment ausgelegt, also es gibt dann auch so ein Space Shuttle Launch Simulator, das ist wie so eine Art Simulator-Achterbahn mehr oder weniger, du halt... speaker-0: Interessant war was du so erzählt hast Fünftes Mal! Ach gut. Die Kino quasi so in die Richtung. so Shuttle, man sich reinsetzt. speaker-1: Ja, du sitzt da dann tatsächlich in, die, dadurch dass du ja quasi in so einer simulierten Shuttle-Umgebung bist, die stellen dich quasi halt dann irgendwie so hochkant vermute ich jetzt mal und dann simulieren die dadurch halt über dein Eigengewicht irgendwie diesen Shuttle. speaker-0: Ich kenne das hauptsächlich aus den Freizeitparks, die haben immer irgendwo so ein 4D-Kino oder so Shuttle halt, wo man sich rein kann und dann hocken dann zehn Leute drin und dann fährst du da mit Achterbahn und die simulieren wie ... Das ist ja mega geil, das fühlt sich ja wirklich echt an. Und da glaube ich, das wird dann so was sein. speaker-1: Ja genau. Ja genau, aus der richtigen die haben das auch wirklich so komplett wissenschaftlich aufbereitet, also dann quasi mit echten Funkverkehr und kein Ahnung was und jemanden der das quasi per VoiceOver angeleitet hat, also hier das passiert jetzt, das passiert jetzt und ich dachte mir so, ja ich weiß was die Abkürzung heißt. speaker-0: Ja, aber die anderen alle nicht. Verderb doch denen den Spaß. speaker-1: Ich war ganz brav. hab das einfach genossen. ⁓ Nee, nee, also wenn dann quasi... Nee, nee, also das bin ich definitiv nicht. Also ich will dann, ich will da keinem irgendwie den Spaß auch irgendwie verderben und so. Aber ich weiß ja, dass Mikko einfach Main Engine Cutoff heißt. Also Triebwerk aus. Was ich auch sehr lustig fand, kleine, kleine, Abkürzung. speaker-0: überambitionierter Klugscheiß. speaker-1: Wir standen quasi in der Schlange zum Einlass, weil wir waren pünktlich 9 Uhr da. Und dann vor uns war so eine Schulklasse und diese Leute, quasi den Einlass machen, da hat dann einer so total ein bisschen, ja schon streng, bisschen genervt der Schulklasse gesagt, sie sollen jetzt die Klappe halten. dann wurde die amerikanische Fahne gehisst. Hier Hymne und so weiter und dann hier Erstmal die Hymne und dann ist er der Park aufgemacht worden. Also für die war das, das ist wirklich so Everyday. Das ist bei denen so. Ja, das ist bei denen so. Ich stand dann nur so bisschen da da da und dachte mir so, ja okay machst du jetzt mit oder wie? ist ja irgendwie auch, weiß nicht. Egal. speaker-0: Ja, ich mein, du musst jetzt nicht unbedingt die Hymne mitsingen. Aber Respekt vor dem Ritual zu haben ist ja... ...geniert. Der Alt ist eine andere Kultur. Sagt man immer so einfach, ist ja tatsächlich anders. speaker-1: Das ist völlig okay für mich. Ich hab ja da auch ein Jahr gelebt. Ich hab ja keine Ahnung, wie viele amerikanische Flaggen als Kind ausgemalt. Aber ja, das ist quasi so meine kurze Raumfahrt-Anekdote, mehr oder weniger. speaker-0: Mir ist tatsächlich auch eine eng. Ich weiß nämlich nicht, ob ich das schon erzählt habe. Ich war ja schon dreimal in meinem Leben in Amerika und dreimal war ich, also das letzte Mal war mit elf. Und davor waren es halt, ich glaube zwei Jahre davor und dann nochmal zwei Jahre davor. Also ich war in diesen Etappen irgendwann familiärer Urlaub halt. Und ersten Urlaub war man so in Texas. speaker-1: Ja, da wollte ich jetzt drauf hinaus. Hmm. speaker-0: in San Antonio in Nähe, in so einem Haus. Das war bei meiner Mutter, ihrer Tante. Da waren wir dann beim zweiten Mal, als wir dort waren, haben wir einen Roadtrip gemacht. Und ich glaub, beim dritten Mal noch mal die andere Seite von Amerika. Ich hab die komplette untere Hälfte von Amerika schon mal gesehen. Theoretisch, aus dem Auto. Und man ist ja Roadtrip unterwegs eigentlich nur Autobahn und Wüste in der Art. Und unter anderem Stops gemacht in so ... Klassische Tourisachen halt. Und wir waren in Houston. Und was ist in Houston? speaker-1: Mhm. Klar. Johnson Space Center. Genau. speaker-0: Und dann waren wir da drin und ... Ich hab keine Ahnung, ich hab nicht mehr so viele Erinnerungen daran. weiß nur, wir hatten eine Kamera dabei. Und mein Vater hat gefilmt. Und hat die Filmaufnahmen verkackt. Also, der hat auf Start gedrückt und hat aber nicht mehr checkt, dass er ausschalten muss. Jetzt hat er die ganze Zeit kopfüber im Gehen gefilmt. Das hab ich noch nur so nebenbei als Ding im Kopf. Wir waren da in einem Center drin. Und da ist grad auch irgendein Training gewesen, da hat man dem Training zuschauen können, wie einer grad aus so einer schwerelosen Dings rauskommt und erst mal voll auf die Fresse klappt, weil er ja keine ... Sogar Muskulatur, grundsätzlich, weil halt einfach du erst mal instabil bist, wenn du von der Schwerelosigkeit kommst. Und da hab ich das erste Mal so live so einen Astronauten gesehen. Und ich bin mir nicht sicher, weil ich war ja noch sehr jung, das heißt, es ist ja schon Jetzt sagen wir mal, das war dann, wenn ich so neun Jahre alt gewesen bin, dann sind das wie viele Jahre? 30 Jahre? Fast 30 Jahre? Wie lange ist das schon her? Auf jeden Fall meine ich, mich daran erinnern zu dass das Bas Aldrin war. wäre das theoretisch möglich? Weil da habe ich den Namen das erste Mal gehört. Und dann haben sie alle gesagt, ja, das ist halt der dritte gewesen. speaker-1: Ja. speaker-0: Als Kind, ich hab Mondlandung und man hat Neil Armstrong schon mal gehört. Beim zweiten bin ich mir nicht mehr sicher, wie der kreisenden. speaker-1: Es ist so, dass Buzz Aldrin der Zweite war und Mike Collins musste drumrum fliegen. speaker-0: Ach so war das. Okay, dann war das so rum. Also es ist egal, jeden Fall, hab ich Bas Old in den Namen das erste Mal gehört. es kann sein, dass der da halt da gerade trainiert hat, weil vor 30 Jahren war der natürlich auch noch jünger. So. Oder hat der da eine Vorführung gemacht oder so. Ich kann das jetzt nicht mehr ganz verifizieren, aber das war so das Ding, ich das... Ich mein auch, dass da auch so ein ISS-Ding gestanden ist, wo man so durch... Man hat halt über Treppen raufgehen müssen und es war auf so Ständen gestanden und man hat so durchgehen können. speaker-1: Ja genau. speaker-0: Das kann ich mich noch erinnern. Aber bei mir war das dann nicht so, dass ich so into geworden bin. So Raumfahrt, wow, geil und hier ist das. Für mich war das immer so eine fremde Welt. ist Amerika, das hat mit uns nichts zu tun. Das habe ich natürlich auch nie verstanden, dass auch Europa irgendwann Raumfahrt macht hat oder macht und wie immer. Wie das alles zusammenhängt, dass die ISS einfach eigentlich von der Welt her, also die Menschheit macht das miteinander. Ich weiß gar ist das überhaupt so ein Ding? in der jetzigen Welt ist es ja nicht so. Das wundert mich eigentlich, dass es dann trotzdem noch so Projekte gibt. speaker-1: Tatsächlich ja. Egal wie jetzt die USA zu Russland stehen und so weiter oder China oder wie auch immer. ist also gerade USA und Russland, die haben vor kurzem mal gestritten, wie es jetzt mit der ISS weitergeht und so. Aber das Projekt läuft immer noch zusammen. das ist auch eine Zeit lang war es ja auch so, dass bevor hier SpaceX und so weiter ein Thema war, war es ja so. dass Russland die einzigen waren, die die ISS anfliegen konnten. Weil der Space Shuttle wurde dann eben eingestellt aufgrund des Columbia Unglücks. Und ab 2011 gab es eigentlich aus Seiten der USA keine Option mehr, die ISS anzufliegen. Das musste alles quasi über Russland erfolgen. War wohl auch, das hat der Astronaut auch erzählt, nicht ganz einfach, weil du in der Nähe von Moskau in so eine Kosmonautenschule gesteckt wirst. Und das ist halt komplett alles russisch. Also, da gibt's nicht irgendwie bilingual oder sonst irgendwas, sondern da ist halt wirklich dann friss oder stirb. Und ... ja, also, ich find's nach wie vor ... gut und schön, dass das nach wie vor, egal wie ... speaker-0: ist gutes Zeichen, definitiv. Aber da kommen wir dann gleich drauf, nur kurz, dass ich meinen Gedanken kurz abgeschließen kann. Also ich weiß nicht mehr viel davon. Ich hab da dann auch nicht so wie du, der dann plötzlich so fasziniert war und sich dann mehr darum gekümmert hat. Ich kann mich nur noch an den Urlaubsanzeigen erinnern und das Roadtrip-Gedöns und so was. Aber ich weiß, ich bei der NASA oder ich weiß nicht, ob das eine NASA-Station ist. Wir waren da dort und ich hab das gesehen damals. speaker-1: Das ist auch so. speaker-0: ISS. Ist ja... läuft das aus jetzt? Also ist das... oder habe ich da irgendwas Falsches aufgeschnappt, dass das Projekt jetzt quasi erstmal... speaker-1: Es ist im Prinzip so, dass die ... Also das sind ja Verträge, auch laufen und es gibt eine gewisse Laufzeit, projektiert wird für sowas. Und jetzt sind wir an dem Punkt, halt die ISS langsam so End-of-Live-Time ist. Und dann ist jetzt natürlich die Frage, was macht man damit? Verlängert man das Projekt mit auch den notwendigen Wartungskosten? muss der alles wieder auf neuesten Stand bringen? Genau, richtig. dann werden halt diese Verträge neu verhandelt, speaker-0: Ja klar. speaker-1: steigt wie mit einem die Amerikaner haben schon gesagt sie wollen sie auf alle Fälle verlängern. Ich China hat gesagt sie wollen irgendwie eigene Raumstationen bauen. Wie es mit Russland ist weiß ich jetzt gerade den aktuellen Stand nicht. speaker-0: Das ist ja bis auf jetzt der angestrebte zweite Mondlandungspart. Das einzige, was man wirklich sagen kann, was menschlich uns gerade in den Weltall bringt, also als Anlaufpunkt. Da er dahin, das ist Forschungsstation, da wird geforscht an Dingen. Jeder in seinem... Es wird ja nicht dran geforscht, wie gut, also können wir das Shuttle ausbauen. speaker-1: Ich was ich da zu sagen speaker-0: Vielleicht auch, da werden ja dann Ingenieure drum sein, sagen, wir müssen das reparieren, hier das das. Aber es gibt ja trotzdem Leute, sagen, in der Schwerelosigkeit, das in meinem Fachgebiet ... Eigentlich sind es ja keine Astronauten. Du wirst ja nicht zum Astronauten geboren, sondern du wirst ja in deinem Fachgebiet so gut, dass sie dich zum Forschen darauf schicken und du dann eben noch eine Kosmonautenausbildung machst. speaker-1: Genau. ⁓ das vielleicht mal historisch bisschen abzureißen. Als wir jetzt Anfangszeiten Raumfahrt gehen, waren der Großteil der Astronauten Militärpiloten. Genau. Genau, richtig hier. Hier ein bestes Beispiel, weil du es vorhin angesprochen hast, Neil Armstrong war im Korea-Krieg Kampfpilot. Also auch im Kampfeinsatz. Der hat gegnerische Flugzeuge abgeschossen. Also der war schon gut. Und die meisten Astronauten haben dann meistens eine, ich nenne das mal Weiterbildung im Bereich ... Testflugplot, also quasi wirklich, du experimentelle Flugzeuge testest, dann auch im Bereich Rüstungsindustrie, also hier Skunkworks, Lockheed, Martin, wie sie alle heißen. Und dann ist es meistens so, dass die NASA halt dann angeklopft hat und gesagt hat, hey, willst du nicht zur NASA kommen? Das Ganze hat sich dann so bisschen aufgeweicht über das Space Shuttle, weil dann gab's quasi zusätzlich zu den Also, Piloten, also reine Astronauten, die waren dann quasi Mission Specialist. Das bedeutet, da kommen wir jetzt in den Bereich, dass es Leute gibt, die aus einer zivilen Profession kommen, also zum Beispiel Ärzte, Wissenschaftler, genau richtig, die quasi, wie du schon sagst, mehrere Experimente quasi speziell geschult werden und dann eben diese Astronautenausbildung durchlaufen. Und diese Missionen, also man hat, spricht da tatsächlich immer von Missionen, diese Missionen werden ja Jahre im Voraus geplant. Also wir reden hier teilweise von fünf bis zehn Jahren, wo quasi du auf deine Mission, diese eine Mission halt vorbereitet wirst. speaker-0: Also dass du auch dieses ... Du wirst ja dann in den 15 Jahren auch darauf vorbereitet in der Schwertiglosigkeit dich ... speaker-1: Tatsächlich ist die Schwerelosigkeit eigentlich das kleinere. speaker-0: Klaustrophobie, das ganze Zeug, was sich alles entwickeln kann, gehört ja mit dazu noch. Auch das wirst du ja wahrscheinlich unter irgendwelchen Bedingungen testen. speaker-1: Ich glaube, das Thema alles quasi schon im Vorauswahlprozess erledigt ist. Weil, ja, das ist... speaker-0: Wie bei Armageddon. Du bist Borderspezialist? Wir müssen da oben ein Loch bohren. Kommst du mit? speaker-1: Genau und wie gesagt die Auswahlprozesse für Astronauten sind ja unfassbar hart und es gibt zwar Bemühungen jetzt quasi mehr zivile Leute logischerweise damit rein zu bringen. speaker-0: Das jetzt so Busfahr-mäßig, also so Touristen-mäßig soll es... speaker-1: Das ist ein anderer Punkt, dadurch, dass die Raumfahrt natürlich, ich sag mal, in die freie Wirtschaft sich verlagert hat. Tatsächlich, vorher war es quasi so, dass die NASA oder auch hier die, wie heißt es, russische Equivalent, Roskosmos, RoKosmos, Roskosmos, so. Und auch die Europäische, also die ESA quasi, als ... staatliche Behörde auftreten, die ⁓ als weniger, aber die anderen beiden, die quasi dann an Raumfahrt, Rüstungsunternehmen quasi ihre Sachen vergeben haben, also quasi wie ein Regierungsauftrag, wenn man so möchte. Genau, und das hat sich jetzt eben durch dieses speaker-0: Zumindest war es nicht speaker-1: öffnen dieses Raumfahrtsektors, hauptsächlich auch leider, weil die NASA halt in den letzten Jahrzehnten sehr große Budgetkürzungen leider erleiden musste. Dadurch hat sich das quasi in den zivilen Sektor halt aufgeweicht. Und dann gab es halt irgendwann Elon Musk, der gesagt hat so. speaker-0: Ja, wer hat denn jetzt mittlerweile alles, also IloMasko ist ein SpaceX an sich, der Virgin Typ. speaker-1: Genau richtig. Ja, wobei ich gar nicht weiß, inwieweit Virtion eingebunden ist. speaker-0: Aber er war der... speaker-1: Dieser... Dieser... Wie heißt der Dragonfly glaube ich, kann das sein? speaker-0: Ich weiß nicht, was das der Typ halt der Virgin gegründet hat, diese Platten-Label-Firma, keine Ahnung, wie ist ja das, der will ja zivile Luftfahrt tatsächlich speaker-1: Genau, also die hat eher so den rein touristischen Ansatz. speaker-0: Dann haben wir noch den Big Penis, der Amazon. Jesus mit seiner Penis Rakete, die halt legendär ausschaut wie... speaker-1: Jeff Bezos. Wie heißt der noch mal? Und dann gibt es eben hier Boeing, die quasi so als Contractor für NASA halt tätig ist. Genau. Genau, richtig. Wo es in letzten Jahren so extreme Probleme auch gab. Genau und SpaceX ist natürlich auch hauptsächlich mit hier Starlink und so weiter. richtig. speaker-0: Keine Ahnung, das weiß ich noch nicht. Ich ist ja das eine Satelliten- Das hört sich immer so an, wenn man das nie mitkriegt, so ja das macht der ab und zu mal. Aber der hat ja da keine Ahnung wie viel... Der hat schon tausend Satelliten da oben, oder? speaker-1: Naja, er hat schon... Ja, der Punkt ist, wie es er halt macht ist, vorher ist man quasi hergegangen und hat quasi die Satelliten für die Kommunikation in, glaube ich, große, also sehr große Höhe, ich glaube 36.000 Kilometer oder so, Höhe quasi positioniert, was quasi dafür gesorgt hat, dass du mit wenigen Satelliten eine sehr große Fläche abdecken konntest. Aber die Laufzeiten waren extrem lang. Weil man 36.000 Kilometer ist halt eine Strecke. Dementsprechend hast du ... Für ein Satellitentelefon oder eine einfache Funkverbindung hat's halt gereicht. Aber für alles, drüber hinausging, war's halt schwierig. Dadurch, dass er viele Satelliten in sehr niedriger Höhe positioniert hat, kriegt er halt diese hohen Datenraten hin. Wo du das als normales Internet verwenden kannst. Was natürlich auch dazu kommt, ist, dass die Dinge vergleichsweise niedrig sind. musst du die halt auch regelmäßig austauschen, weil die halt dann einfach... speaker-0: Das bedeutet, der fliegt ja so und so oft mit den Dingen da. Du lädst die aus und lädst die hoch oder keine Ahnung, schubst die bisschen weiter in den Weltall raus, wenn sie kaputt sind. ⁓ speaker-1: Also im Prinzip ist es so, dass es quasi die erste, zweite und dritte kosmische Geschwindigkeit Und die eine Geschwindigkeit ist quasi, dass du dem Erdanziehungsfeld, also der Schwerkraft entkommst. Das sind roundabout 27.000 kmh, die du erreichen musst, damit du quasi außerhalb der Erdanziehungskraft bist. Der Punkt ist, die Atmosphäre ist ja nicht ... quasi so eine Schicht, sondern geht ja wesentlich weiter raus. Ich glaube sogar, dass du am Mond noch Teile der Erdatmosphäre nachweisen kannst. Irgendwas gibt's da. Oder vielleicht ... also nicht ganz so weit, aber so in dem Bereich. Und jedenfalls ist es so, dass du durch diese einzelnen ich nenn's jetzt mal Atmosphärenpartikel, immer eine Bremswirkung hast. Okay? Das bedeutet, dass ... diese Satelliten irgendwann langsamer werden und irgendwann halt dann quasi wieder Richtung Erde ... fallen, in Anführungszeichen. Und beim Wiedereintritt verglühen die halt dann meistens, weil die Reibungshitze dann irgendwann so groß wird, das dann quasi ... Tatsächlich, wenn die in der Erdumlaufbahn bleiben, dann ist das ein Riesenproblem. Weil eben dieser Weltraumschrott ... extreme Schäden anrichten kann. Ähm Es gibt ... Also, ich hab das mal irgendwo gelesen und ich glaub, das stimmt auch. Wenn du so eine Mutter hast, also so eine ganz normale Baumarktmutter, wenn die in der Erdumlaufbahn kreist und irgendwo einschlägt, hat das die Wirkung von der Handgranate. Weil wenn du halt ein Projektil hast, auch wenn das nur ein paar Millimeter groß ist, dann ... Das Ding fliegt halt mit 28.000 Stundenkilometern. Und das, das irgendwo einschlägt, das ist halt richtig krass. speaker-0: würde ja nicht bis zur Erde kommen. speaker-1: Nö, aber das Problem ist Stichwort ISS. speaker-0: Ja genau, dass da oben einfach, wenn sich da jemand bewegt, das gefährlich ist, dass da was entgegenkommt. Und die ISS ja da irgendwo rumschwirrt und da immer gegen, den Müll durch muss. Es ist ja, es muss ja auch total vollgemüllt sein da oben. speaker-1: Genau, Also das ist tatsächlich... Ja, wir reden hier von, ich glaube, irgendwie 8000 Tonnen oder so. Das Problem an der Sache ist, dass wenn da oben was explodiert, aus welchen Gründen auch immer, es kann ja auch sein, dass irgendwelche Drucktanks explodieren von alten Sachen, du hast ja, ich hab zwar gerade gesagt, es gibt einen Treibungswiderstand, aber der ist quasi vernachlässigbar. Die Beschleunigung ist quasi ... nicht die Beschleunigung, so unendlich, aber die Geschwindigkeit bleibt quasi erhalten. Das heißt, wenn das Ding explodiert, dann fliegt es mit dieser Geschwindigkeit Jahrzehnte, Jahrhunderte... Irgendwo hin. Genau, irgendwo hin. Und meistens, da ja immer noch ein Gravitationsfeld entsteht, immer ⁓ die Erde drum rum. Also es hat quasi seine eigene Umlaufform. speaker-0: weiter raus, es irgendwann mal wirklich dann ins nächste Mal speaker-1: Genau, da wärst du dann bei der, glaub ich jetzt, kosmischen Geschwindigkeit, die du erreichen müsstest, damit du quasi aus dem Erdanziehungsfeld heraus kannst, was im Prinzip dann quasi die Artemis-Leute auch brauchen. speaker-0: Das ist so Ding, das habe ich tatsächlich auch lange nicht verstanden. Ein Bekannter von mir hat sich da, ich glaube, hat Wirtschaftsingenieurwesen studiert und hat da irgendwann dann auch mal so einen Astronauten oder so irgendwie so in die Richtung halt was mitbekommen und hat mir das dann erzählt und hat mir dann das erste Mal erzählt, so das Verständnis dafür zu haben, dass es ja nicht ist, du startest jetzt und dann fliegst du nach oben, sondern du musst dir einmal ⁓ die Erde rum speaker-1: Hm. speaker-0: ⁓ genug Geschwindigkeit zu bekommen, ⁓ dann rauszudriften und Richtung Mond zu fliegen. ⁓ das Momentum mitzunehmen und dann wegzufliegen. Ich ziele jetzt einfach auf den Mond und flieg dahin, sondern es geht nicht wegen der Erdanziehungskraft, sondern du musst dieses einmal mitnehmen und das dann viel spritzsparender, wie wenn du speaker-1: Richtig. Genau, sind diese sogenannten Swing-Ball-Manöver und was natürlich auch dazu kommt ist, du fliegst ja da knapp drei Tage hin. Das heißt, du musst wissen, wo der Mond in drei Tagen ist. speaker-0: auch krass. das erstmal zu verstehen ist dann schon so so, ja genau, stimmt. speaker-1: Das ist übrigens auch der Grund, wie sie Apollo 13 gerettet haben. Indem sie quasi diese Anziehungskraft bzw. dieses Momentum vom Mond genutzt haben, ⁓ quasi diese Anführungszeichen lieblose Kapsel wieder zurückzuschießen. Und das war jetzt auch bei Atmos 2 genau das, was sie wieder ausgenutzt haben. Also sie haben quasi Apollo 13 rekonstruiert, wenn man so möchte. Aber ... Genau, also das ist schon krass auch diese Wirkungen, wo du dir denkst, okay ja ich fliege jetzt quasi über dieses Ding da drüber. Das sind Geschwindigkeiten, das ist unfassbar, das sieht immer so super langsam aus. speaker-0: Ich so eine Rakete-Star. Den Start habe ich ja bloß ein bisschen, also jetzt von der Artemis II, habe ich nur ein bisschen so gesehen, was man ja auf Instagram und so was zeigt wird. es ist halt, es schaut so lächerlich langsam aus. ist einfach so dieses, Und dann merkt man dann langsam, wie es dann schon die Krümmung bekommt und dann fängt es auf einmal an und gibt Speed. Das ist so krass. Das anzuschauen, das ist finde ich schon faszinierend. speaker-1: Das steht tatsächlich noch auf meiner Löffel, dass ich das einmal sehen will. speaker-0: dann halt ab nach US &A, wenn die speaker-1: Naja, ich hab leider ein Startfenster verpasst, beziehungsweise es hat sich dann tatsächlich auch verschoben. eben wegen Wetter. Aber ja, das steht noch auf meiner, meiner, meiner Ding tatsächlich. Da leifst du bei uns zwischen. speaker-0: muss man davon weg sitzen? die haben ja, ich weiß jetzt nicht mehr genau, aber du kannst ja nicht neben der Rakete speaker-1: Ja, die haben schon ein paar Mal ein Sicherheitsabstand. Witzigerweise, was ich auch nicht wusste, ist, du kannst nicht von jedem Weltraumbahnhof jede Umlaufbahn erreichen. Weil je nachdem, wo die quasi positioniert sind, also Relation zu Nord-Süd-Pole, Quater und so weiter, kannst du nur gewisse Bahnen quasi verwenden. Also, ja, es hat was mit dem Winkel zu tun tatsächlich. speaker-0: Du eierst ja sonst. speaker-1: Deswegen versucht man meistens in der Nähe vom Äquator zu kommen. Hier Florida zum Beispiel oder hier die ESA ist in Französisch Guiana. Und je nachdem wo du deinen Weltraumbahnhof positionierst, du dann unterschiedliche Möglichkeiten, unterschiedliche Bahnen zu erwischen. Das ist vor allem für Satelliten staatsrelevant. speaker-0: Du kannst nicht von überall aus den Mond erreichen. speaker-1: nicht ohne einen signifikanten Trappstoffnachteil. Das ist ja alles irgendwo endlich. Also, es hat schon auch einen Grund, hier in Florida dieser Ding ist. Trotzdem ... trotz der Gefahr von Hurricane und keine Ahnung was. Also, es hat einen Sinn, warum das da ist. speaker-0: Auch interessant. Ich bin frei. speaker-1: Genau. Und wie gesagt, noch mal kurz zum Thema Weltraumschrott zurückzukommen. Die ISS fliegt ja in circa 400 Kilometern Höhe. Und die weicht auch regelmäßig quasi diesem Weltraumschrott aus. die wird dann quasi mal höher positioniert, mal niedriger positioniert und so weiter. Die muss auch regelmäßig angehoben werden alle pro Monate, weil die sonst quasi auch zu tief sinken würde. Und was ich auch sehr krass finde, das haben tatsächlich ... Bewohner der ISS erzählt, dass man die Partikel einschlagen hört. Man hört dann teilweise so ein kleines Plick, wenn irgendwas die Raumstation trifft. Was ich auch sehr krass finde. speaker-0: Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie beängend und beängstigend das da ist, wenn man da dort ist. Es ist ja jetzt nicht so mega groß alles. speaker-1: Ich glaube durch die Schwerelosigkeit relativiert sich das und das haben wir auch tatsächlich der Astronaut gesagt. uns an der Erde sieht das immer so komplett beklemmend aus. Ja, aber weil wir hier unten einen oben und einen unten haben. Ja klar, die haben 360 Grad. Weißt du was ich meine? Und dann hast du halt auf einmal unfassbar viel Stauraum. Weil das ist natürlich in alle Richtungen, weil oben und unten ist quasi nicht mehr existent. Und was ich mir auch erzählt habe, Ja genau, es gibt ja kein Boden. was er mir auch erzählt hat ist, und das sieht man tatsächlich sehr sehr häufig auch bei allen Astronauten die zurückkommen, dadurch dass du ja Schwerelosigkeit hast, lässt du einfach Gegenstände los. Also das heißt er hat zum Beispiel einen Kugelschreiber in der Hand und lässt ihn einfach aus einer Meter Höhe los. speaker-0: Luftschutz, dann legt ihn ja in der Luft ab. speaker-1: Genau, richtig. Und dann, wenn er quasi wieder zurück auf der Erde ist, dann fällt er halt runter und er ist total überrascht, warum der Stift jetzt offenbar weg ist. speaker-0: Ja, ist dieses Castaway-Syndrom, dieses Lichtschalter ein- und ausschalten, wie faszinierend. ist immer lang nichts. Also, so in dieser Situation noch zurück zu sein in der Schwerelosigkeit, dem Fall, dann wird man das gar nicht mehr ... Ah, ich bin ja gar nicht mehr in der Schwerelosigkeit. Das ist schon cool. Also ja, was du plötzlich dann für Probleme hast, wenn du zu Hause bist, aber immer ... speaker-1: Ja, ja, ja. speaker-0: Und du verlierst ja unfassbar viel Muskulatur. Ich weiß nicht, wie die da drum trainieren, aber die müssen ja auch trainieren. speaker-1: dann gibt es das er in viel zu lang gerät speaker-0: die nicht ganz ohne Bewegung sind, im Beinbereich zumindest ist es wichtig. Wegen Arthrose und sowas glaube ich, das ist ja dann, wenn man die Beine nicht mehr bewegt. speaker-1: Ja, die haben... Ja gut, aber du hast ja auch das Thema, sich die Herzmuskel zurückbildet. Weil durch die mangelnde Schwerelosigkeit muss das Herz ja weniger pumpen. weniger pumpen und dann bildet sich quasi die Herzmuskel zurück und deswegen musst du den trainieren, damit quasi, wenn du zurück auf der Erde bist, die Herzmuskel noch leistungsfähig genug ist. Also die haben da irgendwie so ein Ergometer halt, so ein Fahrrad quasi und es gibt wohl auch so ein... Ja und es gibt wohl auch ein... speaker-0: Adieu im Fitnessmodul ist das speaker-1: Das ist so ähnlich wie Bankdrücken, logischerweise dann irgendwie ein Hydraulikzylinder gelöst, logischerweise, wenn man den Widerstand hat. Aber da gibt's sehr viele Möglichkeiten, wie die trainieren. Dadurch, dass die ja quasi 24-7 ja auch überwacht werden. haben ja alle irgendwelche Biomed-Sensoren und so weiter. Also das wird ja auch ... Ihr hattet auch ganz klar gesagt, wenn du da hochfliegst, du bist eine Laborratte. speaker-0: Weil auch die, die dich von unten aus beobachten, quasi die Wissenschaftler, schauen, was macht das mit dem Menschen da oben? speaker-1: Ja, bist halt 24-7, bist du halt quasi verkabelt und online. Und ja, ist ganz spannend. Was ich auch sehr cool finde, das ist die Tradition des Wake-Up-Calls. Also es gibt quasi an jedem Missionstag, es gibt quasi eine Schlafzeit und ... Ach ja, die ... Genau richtig. Genau richtig, da gibt's quasi so gewisse ... speaker-0: Wir müssen das ja irgendwie regeln. Wissen sie ja nicht, wann sie schlafen. speaker-1: Rhythmen mehr oder weniger, also bei der ISS gibt es auch mehr Schichtbetrieb quasi. Und da gibt es dann quasi immer einen Wake-up-Call, also guten Morgen. Und dann wird quasi immer ein Song gespielt, den sich die Crew vorher dann über die Zeit hinweg aussuchen kann, mehr oder weniger. Oder was auch schöne Tradition ist. speaker-0: Guten Morgen! speaker-1: Was auch eine schöne Tradition ist, ... Also, gibt dann quasi ... Wenn Starttag ist, dann schließt er meistens als Astronaut in der Früh um vier auf. Dann gibt's als Frühstück Steak and Eggs. Mhm. Das ist immer so ein traditionelles Frühstück. Ich weiß nicht, wie es bei den Vegetariern ist, aber grundsätzlich. Und dann gibt's ein Kartenspiel. speaker-0: Die trollen in der Früh. speaker-1: Also der ... wie sagt man, der Chief of Astronaut Stuff, glaub ich, heißt der. Also der quasi der Chef aller Astronauten, mehr oder weniger. Der muss gegen den ... also gegen die ganze Crewkarten spielen. Und das wird so lange gespielt, bis der Kommandant der Mission quasi verloren hat. Weil wenn der dann quasi verloren hat, dann ist quasi alles schlechte Glück quasi von ihm abgefallen. Und dann kann er quasi mit Neuem Glück quasi in die Mission starten. Wird wohl so. Ja, darf schon auch. speaker-0: ein bisschen aber glaube ich, wenn man so Rituale hat, das schlweißt ja zusammen. ist schon recruiting einfach, wenn du auf engstem Raum immer zusammen bist, du wirst ja irgendwann genervt voneinander wahrscheinlich. speaker-1: Hats off! Die Leute haben ja auch seit Jahren miteinander trainiert. Also, die wissen ja viel wie anderen und so. Also, das ist ja ... Das ist ja schon ... Die kleben ja schon. Was bei Apollo 13 passiert ist, dass da irgendwie ein oder zwei Wochen vorm Start quasi der eine getauscht worden ist, das ist eigentlich eher die Ausnahme. Weil eigentlich würde theoretisch die komplette Crew dann getauscht werden. Deswegen gibt's ja für jede Mission auch eine Backup-Crew. Genau. Und das sieht man auch in einem Film. Also, Apollo 13 ist, by the way, ein sehr guter Film. was den Realitätsgehalt angeht. Also, es gibt nur ... Detail-Sachen, die eher für die Dramaturgie gemacht worden sind. Aber von den technischen Sachen her ist das sehr, sehr gut. Man weiß ... Es liegt natürlich auch daran, dass Jim Lovell, der eigentlich Kommandant von Apollo 13, auch ... tatsächlich ... am Set anwesend war, noch entsprechend als Berater tätig war. Dementsprechend sind die Sachen sehr akkurat. Und auch eine nette Side Note. Artemis 2 hat von Jim Lovell, also der ist vor ein paar Jahren gestorben, haben eine vorab aufgezeichnete Audiobotschaft von ihm übermittelt bekommen. Also bei Artemis war ja schon geplant. Seit Jahrzehnten. Muss ja auch lange und er hat quasi für diese Mannschaft eine Audiobotschaft aufgenommen, die sie ihm dann als Samoan worden, ihnen geschickt haben. das wussten die auch nicht. Das ja heavy. Das wussten die auch nicht. Das war quasi so ein Surprise. speaker-0: Aber lass uns mal gleich auf die ATMS 2 jetzt gehen. Das war jetzt die Woche, letzte Woche. Wie lange waren die da unterwegs? Weil gefühlt hab ich gehört Start und okay Landung. speaker-1: Ja, ungefähr 5 oder 6 Tage. speaker-0: Grundsätzlich war das aber nur einmal kurz Vorbeifahrtfliegen. speaker-1: Das war im Prinzip so ähnlich wie man es auch bei Apollo 8... Ja genau, Iron Sky. Genau, richtig. Genau. Also im Prinzip, was zum Beispiel ja auch Apollo 8 gemacht hat, also Tim Lovell war ja auch bei Apollo 8 dabei. Und im Prinzip... speaker-0: Wir den Hitler besuchen. Wir gucken, ob noch alles da ist. Mal gucken. Die Welt wäre ja zu weit. speaker-1: fliegst du dann quasi einmal ⁓ den Mond rum und kartografierst den. Also im Sinne von du suchst Landeplätze. Damals, Apollo 8, man wusste natürlich auch nicht hier, was erwartet uns. Also sind ja alles Testläufe, weißt du, was ich meine? Und man hat quasi das ähnliche Prinzip auch angewandt bei ... Jetzt eben den Artemis-Missionen, du hattest Artemis 1, das war quasi eine unbemannte Variante des Ganzen. Jetzt hier Artemis 2, die quasi bemannt war. Und Artemis 3 wird dann quasi das Apollo 11 unserer Zeit werden. Tatsächlich. Genau. speaker-0: War denn jetzt einer von den anderen daran beteiligt? Masko oder so? Nee, keiner, oder? speaker-1: Nee, soweit ich weiß war Artemis ein Boeing Projekt. Genau, weil es eben von der NASA ausging. das NASA ist soweit speaker-0: Das ist dem Kapitalisten, dass man das immer noch besser machen kann. speaker-1: Ja gut, der will ja gleich zum Mars. speaker-0: Ja, eben der... was will ich... Mond, wenn ich gleich zum Mars kann. Ähm... Äh... Das war... Ich hab's mir jetzt nicht genau angeschaut, aber wie gesagt, ich das nur so nebenbei mit... Also, wie ist so... Du hast eine Rakete, die ist ja dazu da, dass sie erst mal dich rausschießt in den schweren, losen Raum. Ja. Und da dran hängt das Bass-Shuttle oder die... Das koppelt sich ja irgendwann dann ab, Und dann fliegt das eine Ding weiter und das andere bleibt... speaker-1: Im Prinzip ist es so, wenn wir uns die Arte angucken, im Prinzip hast du die Hauptrakete und links und rechts zwei Booster. Dieses Booster-Konzept gibt's eigentlich vom Spell-Shuttle, aber im Prinzip hast du eine Rakete, mehrere Stufen hat. Die einfach, wie soll ich sagen, die erste Stufe muss quasi die kräftigste sein, weil die Erdanziehungskraft am stärksten ist. Und je weiter du oben bist, umso weniger ... richtig. die oberen Stufen kleiner bauen. Genau, wenn die ausgebrannt sind, werden die ausgeklinkt und verglühen dann entweder in der Atmosphäre oder der Scheiß fliegt dann wieder irgendwie in Pazifik rein. Also da gibt's irgendwie diesen ... Ja, dieser Point Nemo, das ist quasi der weitesten entfernteste Ort ... Vom nächsten Fest. Genau, richtig. Und da liegt auch dieser ganze Quatsch drin. Ähm ... Genau, richtig. Ähm speaker-0: Da ist ja auch genug Müll drin. speaker-1: Kleiner Side-Fact, by the way. gab auch der Vorgänger von der Raumstation Mir, der hieß Skylab. Und der wurde dann kontrolliert quasi versenkt. Und Teile davon sind auf Australien gefallen. Und Australien hat dann quasi der NASA eine Abschleppgebührenrechnung gestellt für ihre Raumstation. Nur so kleiner Witz am Rande. speaker-0: Ja, haben Sie ja recht. Ich auch schmunzeln, weil mir das sofort einfällt, wenn du sagst, ich hab so drei Zündmechanismen. Also einmal stark und dann noch zwei kleinere. Ich muss da auch zurück in die Zukunft und die Superzündis denken. Weißt was das ist? Wo er im Zug dann quasi die drei Päckchen da macht. so. Das musste ich gerade denken. speaker-1: Ja. Genau. Grundsätzlich ist es so, hast du dich eigentlich jemals gefragt, mit was sowas betrieben wird? Also was Raketentreibstoff ist? speaker-0: Also das Naheliegendste, was mir als erstes einfallen würde, wenn ich da drüber nachdenke, wäre halt zumindest irgendwie Kerosin, weil es halt ist so der Flugzeugtreibstoff mehr oder weniger. Aber so was genau da passiert, keine Ahnung. Viel Feuer und Brummbrumm. speaker-1: Genau. Grundsätzlich mit Kerosin liegst du nicht ganz falsch. Das war früher so. Also kommt natürlich immer auf die Rakete drauf an. speaker-0: Aber haben die im Kontext der Arttippen nicht auch irgendwie Kerosin erwähnt? speaker-1: Da sind wir jetzt wieder beim Thema, welche Raketenstufe. Ah, okay. Also, die ... Rakete ... Also, die Mondrakete, also hier diese Saturn V-Rakete, die hat tatsächlich in unteren Stufen Kerosin verwendet. Das Space Shuttle zum Beispiel hat eine Kombination aus flüssigem Sauerstoff und flüssigem Wasserstoff verwendet. Quasi. Quasi. Hat ... speaker-0: Gaz. mehr darauf explodiert wie verbrannt. speaker-1: Genau, diese Triebwerke von dem Space Shuttle, das waren das Schwierigste und bis heute eine der größten technischen Meisterleistungen, die Menschheit je gemacht hat. Weil eben die Dinge auch wiederverwendet werden konnten, alle anderen, wie die brennen aus und fertig, musst du nicht neu verwenden. Genau, also grundsätzlich, egal was du verwendest, du musst dein ... Man sagt auch Oxidator dazu, also man muss einen eigenen Sauerstoff mitbringen. Und das ist eigentlich immer so das Schwierige quasi an dem, wie man quasi eine Rakete konstruiert. Das Interessante ist auch die Kräfte, da wirken. hier so eine, Saturn V Rakete hat am Anfang riesige Probleme gehabt, weil die Menge, die quasi in der Zeit in dieser Düse verbrannt worden ist, so extrem war, dass quasi die Flamme geflackert hat. Und dadurch, dass diese Flamme, ich sag in meinen Anführungszeichen, geflackert hat, ich kann jetzt Also, du könntest den boosten. Genau, richtig. das hat quasi, ja, diese Popgeräusche quasi erzeugt. Und diese Schwingungen, die dadurch entstanden sind, waren so stark, dass die Rakete einfach desintegriert ist. Also, die sind auseinandergefallen, weil die Kräfte so extrem waren. Also, nur damit man sich mal vorstellen kann, womit man's da quasi zu tun hat. speaker-0: Wie schwer ist denn so eine Rakete? speaker-1: Das kommt immer auf die Rakete, speaker-0: Ich hätte sagen können, die und jeder geht nicht so schwer. speaker-1: Space Shuttle, also der Orbiter selbst, ohne die ganzen Zusatztanks, glaub ich, irgendwie, ich glaub, 80 Tonnen oder so, und ein Dreh. Ja, so. Das steinigt mich jetzt nicht, ich hab's nicht genau im Kopf. Aber wie gesagt, es kommt immer sehr auf die Rakete drauf an. Und vor allem natürlich auch auf die Nutzlast, die sie transportieren muss. Ja, genau. Was ich auch interessant finde, ist zum Beispiel die Hast du den Start aus der Ultima? speaker-0: Ja nur, ich hab nur so ein T-Shirt, eine Rakete und dann diesen Schweif, den sie hinterhergezogen hat und sowas. speaker-1: Hast du auch das ganze Wasser gesehen? Wenn du dir so Aufnahme von Raketenstarts anguckst, dann siehst du, dass bevor die Triebwerke zünden, ganz, ganz viel Wasser auf die Plattform verteilt wird. Das liegt tatsächlich daran, dass quasi die Schallwellen, da bei der Triebwerkstündung entstehen, so stark sind, dass der Beton porös werden würde. Also die würden tatsächlich das Startpad zerstören. Schallwellen? Ja. speaker-0: Nee. Also es hat nichts mit der Hitze zu tun. speaker-1: Ne, die Hitze ist nicht das Problem, sondern tatsächlich diese Schallwellen, dadurch entstehen, wenn du diese Trieblecke zunimmst, sind so extrem, dass du tatsächlich der Startpad zerstören würdest. speaker-0: Okay, und die machen, die überblenden den Schall mit Wasserplätschern oder speaker-1: Nein, die absorbieren das dadurch einfach. richtig. deswegen gibt es da dieses extreme, also alleine das System, das dieses Wasser auf dieses Startpad pumpt, eine Ingenieursmeisterleistung. speaker-0: meine, das ist grundsätzlich alles, das ganze Konstrukt und alles, ist wahnsinnige Meisterleistung, weil sonst wäre das nicht so, würde das öfter passieren. Das ist aber jetzt das zweite Mal, dass man so etwas mitbekommt. Also zumindest dieses, es hat jetzt funktioniert und man ist drum herumgeflogen und man ist jetzt davor, dass man sagt, es kann bald wieder so weit sein, dass die Menschen auf dem Mond sind. speaker-1: Der Witz ist, dass es solange nicht funktioniert hat, einfach nur Geld. war... Genau, richtig. Weil vor Ort mit der Apollo-Mission waren, jetzt lass mich lügen, 18 Menschen auf dem Mond. Insgesamt. Und... Shuttle-Starts hat's ja... speaker-0: Es wollte keiner mehr Geld reinpumpen. speaker-1: 70 oder was gegeben also ist es die Erfahrung da was ich meine aber es ist halt einfach wie gesagt Budget Kürzungen und so weiter speaker-0: Das ist eben jetzt spektakulärer Meilenstein, so wie ich das mitgekriegt habe, was man im Radio erzählt und wie immer. Leute, waren ... Das war schon nicht so wie, ja, der Musk hat eine Rakete geschmissen oder der Amazon. Das letzte Mal, wo ich das ein bisschen mitbekommen habe, war, dass die Technologie der zurückkommenden Rakete, was ja SpaceX ... Das fand ich noch fasziniert, was ich sag, ja gut, Nachhaltigkeit ist halt auch ein Wirtschaftsthema. speaker-1: ⁓ Genau, richtig. speaker-0: Also jetzt nicht wegen Umwelt, sondern mehr wegen Geldsparen. Von dem her verstehe ich das auch. Und das finde ich auch gut, dass das funktioniert so. Das bedeutet ja, wir werden wieder einen Schritt näher in der zivilen Transport für Tourismus. Weil sonst wäre ja das alles mega teuer, wenn du immer so Milliarden für so einen scheiß Shuttle ausgeben musst oder Rakete. Aber die ist jetzt nicht zurückgekommen, oder? speaker-1: Der Witz ist tatsächlich... Ne ne speaker-0: auch doof, wenn es doch die Technologie geben würde. speaker-1: Der Punkt ist, wenn man sich jetzt die Geschichte des Space Shuttles anguckt, die Wiederverwendbarkeit war eigentlich das, was das Projekt zum Scheitern am Ende gebracht hat. die Wieder-, also, ich versteh mich nicht falsch, ich bin fan von Wiederverwendbarkeit, aber die ... Wiederverwendbarkeit hat im Prinzip dafür gesorgt, dass die Entwicklungskosten so hoch waren, dass sich das Projekt nicht refinanzieren konnte. Okay. Genau. Was auch Und am Ende des Tages dann zum Stecker ziehen. Weil im Prinzip war so, das war gedacht als Gemeinschaftsprojekt von hier US-Militär und eben NASA. Und die... Also das US-Militär wollte das Space Shuttle halt haben, ⁓ irgendwelche Spionage-Satelliten halt nach oben zu bekommen. Dementsprechend musste das Space Shuttle halt so extrem leistungsfähig sein. Also was die Nutzlast halt anging. speaker-0: Das Zeug war's. speaker-1: Genau, richtig. wenn du diese Spey-Shuttle anguckst, das Einzige, quasi wiederverwendbar war, waren die zwei Außenbooster, also das Weiße, und der Orbiter selbst. Dieser orange Außentank, der verglüht, oder ist verglüht, macht man ja nicht mehr. Und das Revidieren, wenn quasi dieser Orbiter wieder gelandet ist, hat Jahre gedauert. bis der wieder einsatzfähig war. Man ging in der Planungsphase von ein Monaten aus. Dementsprechend hat sich das nie querfinanzieren können. Weil du quasi jedes Mal die Raumfähre mehr oder weniger komplett auf links drehen musstest. Und halt schauen musstest, Schäden und so weiter und so fort. Und das sind ja extreme ... ... wie soll ich sagen? Ähm ... Spektren, die du ja abdecken musst von der Kälte, von der Hitze. Ähm die Hitze beim Wiedereintritt und so weiter. Das finde ich auch total interessant. Es gibt zwei Arten, wie du so ein Hitzeschild konstruieren kannst. Das eine ist quasi das, was quasi alle Kapseln machen, auch Artemis, ist quasi dieser ablastsiefe Hitzeschutz. Das heißt, du packst quasi Material ⁓ die Kapsel drumrum, das quasi beim Wiedereintritt verbrennt. Und durch die Verbrennung entsteht Plasma. Und dieses Plasma ist zwar heiß, aber das schirmt quasi die Raumkapsel ab. speaker-0: Verblüffend. speaker-1: Ja, genau, das ist ganz witzig, weil indem du quasi außen ... Chemie. Ja, der Witz ist quasi, indem du quasi außen eine feste Flamme hast mit einer Temperatur, die du vorhersagen kannst, kannst du quasi alles, was an Reibung außen entsteht, abfangen. Genau, dann brennt halt dieses Material halt weg. Und genau, dann landest du halt bis diese Reibung halt quasi weg ist. Oder du so langsam bist, dass diese Reibung nicht mehr entsteht. Und genau, dann kannst du relativ sicher irgendwie die Kapselheit landen lassen. Beim Space Shuttle hat man das anders gemacht. hat man quasi ganz, ganz viele ... ganz, ganz viele einzelne Keramikkacheln verwendet. Die aus einem extremst nicht wärmeleitfähigen Material sind. Also, das ist so ein super Hightech-Material. Der Witz ist, du kannst dieses ... diese Keramikblock quasi in so einen Ofen reinpacken mit 2000°C, das Ding 8 Stunden durchglühen lassen, du ziehst diese Kachel raus und nach 10 Sekunden kannst du aus mit dem Finger drauf langen. speaker-0: Okay, die kühlt enorm schnell wieder ab. speaker-1: Außen, aber nicht innen. Okay. Der Witz ist, wenn so ein Speer-Shuttle gelandet ist, und das kann man tatsächlich auch sehen, dann fährt hinten so ein Truck hin, wo zwei Leitungen angesteckt werden. Und das sind quasi in den Tragflächen, sind quasi so Kühlschlangen, wo die dann quasi diese Raumfähre kühlen, damit quasi diese Hitze aus den Kacheln rausgeht. Und ich hab mir irgendwo gelesen, ich glaube ... Es waren sechs Wochen bis diese Raumfähre speaker-0: Okay, also von außen so... Aber wenn ich jetzt die Landung anschaue von dem Ding, was wir jetzt gehabt haben, das war ja auch nur eine Kapsel. Genau, und der Unterschied ist ja, hast zum einen einen Flug mit einer Kapsel, der hängt dann auf der Rakete drauf oder wie ist denn das? Ganz oben. Und die Kapsel wird quasi angeschoben und dann quasi im Endeffekt freigelassen und dann kann man das Ding selber auch noch bewegen. speaker-1: Genau. Das ist ganz oben. Genau, richtig. hast so ein Reaction Control System. Das sind quasi so Steuerdüsen, da hast du quasi, man sagt, Hypergolen. speaker-0: Die nicht zur Landung gemacht, oder? speaker-1: Doch doch, die verlassen die Kapseln nicht. Die hocken da die ganze Zeit drü- oder speaker-0: Nee, aber auch die Kapsel wird den Mund berühren? Ist das dann das Ding, tatsächlich... speaker-1: Das kommt jetzt darauf an, wie man es macht. Bei Apollo 11 hat man gemacht, man hat quasi eine Mondfähre mit transportiert, wo die zwei Astronauten dann quasi umgestiegen sind. Die Mondfähre ist gelandet und der obere Teil der Mondfähre ist dann wieder aufgestiegen, also quasi eine Mini-Rakete, man so möchte. hat sich mit der Kapsel wieder verbunden und mit der Kapsel ist man dann quasi wieder zurückgekehrt. speaker-0: Genau und dann gibt es noch das Shuttle. Das klassische Weiß-Saison. speaker-1: Genau. Das ist dieses... ...obfüllte Zeuggedämpfung. richtig. Das ist der Orbiter. Genau, richtig, ja. speaker-0: Genau und das hängt normalerweise an der Rakete dran und wird dann auch abgedockt und fliegt. speaker-1: Genau, richtig. Aber nur in der Erdlob-Urlaubbahn. Ach so, das... Nee, mit dem Spey-Shuttle kannst du nicht zum Mond fliegen. speaker-0: Ich bleib dann in Erdrum, das geht nicht weiter. Ok, Shuttle speaker-1: ISS. Genau, ISS, Satelliten raus, Wissenschaft und so weiter. Genau, damit kannst du nicht zum Mond fliegen. Und beim Shuttle ist es so, das ist quasi ein Gleiter. speaker-0: Okay. Bei Shuttle landet ihr auch wieder noch mal als Flugzeug auf. speaker-1: Genau, wie ein Segelflugzeug. Das hat keinen eigenen Antrieb mehr. Du hast genau einen versucht, diese Landung hinzukriegen. Du kannst ... Keine Chance. Keine Chance. Du hast nichts. Deswegen sind diese Shuttle-Landungen super crazy, weil du genau diesen einen Gleitflug hast. Ja. Ja. Da bist du quasi dann schon unten. speaker-0: Dann den fetten Schirm hinten dran. Und die Kapsel kommt wieder rein, bekommt die Erdanziehung, zack, fängt an zu glühen. Die glüht ja trotzdem Vollgas. speaker-1: Ja genau, das ist eben dieser Hützestell draußen, der hat am weg gelassen. Genau, dann gibt es erst einen Brems- und Stabilisierungsfallschirm und dann später halt diese drei großen, die das quasi endgültig abbremsen und die Amerikaner schmeißen es meistens ins Meer und die Russen und die Chinesen, die denen es das Wurst ist, schmeißen es auch irgendwie in die Steppe. Also da sind die schmerzfrei. speaker-0: kommt da auch der Fallschirm Ja. Was ist jetzt da besser? eigentlich die Rettungsaktion speaker-1: Also ich sag mal von der Härte her ist es wurscht, weil du kennst ja selber, wenn du vom Zehner springst, das tut genauso weh, sag ich jetzt mal. Aber ich glaube beides hat irgendwie Vor- und Nachteile. Tatsächlich, wie gesagt, die Amerikaner haben sich halt dafür entschieden, dass sie halt das mehr nehmen. Wahrscheinlich weil du auch einfach eine größere Fläche hast, die du treffen musst. speaker-0: sehr belliges Wasser, dann ist es nicht ganz... Würdest du, wenn es mal machbar ist und bezahlbar ist, es wird wahrscheinlich trotzdem sauteuer sein für den Casual Menschen, würdest du so einen Tourismusflug dann mal mitmachen? Einfach um das dann, ich weiß nicht wie weit das rausgeht. Die Katy Perry, wer war das irgendwie? Haben die überhaupt irgendwas gesehen? Also bin mir nicht ganz sicher. Aber die waren ja auch nur kurz oben und wieder unten, oder? speaker-1: sofort. Ja, ja. ⁓ Also die Grenze, wo man sagt, da fängt der Weltraum an, ist, glaube ich, festgelegt auf 100 Kilometer Höhe. Und wenn du quasi bei 102 Kilometer bist, dann kannst du sagen, du warst im Weltraum. Und die sind zwar mit einer Rakete hoch, ja, die sind halt da dann irgendwie mal kurz auf, keine Ahnung, 105 Kilometer Höhe. speaker-0: Na, okay. Die Erde ist schon auch ziemlich überschaubar. speaker-1: Also die Erdkrümmung selber, und das ist eigentlich so mein Ziel, also ich würde mal ganz gerne A die Erdkrümmung sehen und B auch so bisschen das Schwarze erleben, ich mal. Das kannst du tatsächlich sogar mit... speaker-0: Weil du dir nicht sicher bist, ob die Erde wirklich gekrümmt ist? speaker-1: Nee, ich will einfach diesen Blick auf die Welt haben. Das ist das, was ich möchte. Aber das kannst du tatsächlich sogar mit einem sehr leistungsfähigen Karpflugzeug schon erreichen. hier diese SCR-71 Blackbird von Lockheed Martin, dieses krasse Flugzeug, das irgendwie dreifache Schallgeschwindigkeit fliegen konnte, das konnte schon wirklich, wirklich weit hoch. Tatsächlich. da hast du halt wirklich dann schon speaker-0: Ja, das denke ich, das ist bestimmt beeindruckend. speaker-1: Ich glaube die Mac29 kann das auch. Da siehst du halt dann wirklich schon wie es dunkel wird und du siehst halt wirklich die Erdkrümmung dann auch und so. speaker-0: Dir ist es aber dann eher so wichtig, auch rausschauen und das anschauen und so, dass nicht jetzt das Erlebnis so, dass du diese schwere Lösigkeit mal erleben willst. das könnte man mit einem Parabel speaker-1: Ich kann man dem Parabelflug genauso machen. speaker-0: Das es mittlerweile auch recht, also in Anführungszeichen günstig zu haben oder? Ja, diese Anbieter für diese Erlebnisdinger. Ja, da gibt es ja noch mehr. speaker-1: Ja, Jochen war halt so... Ja, genau. gab es tatsächlich. Mittlerweile, glaube ich, bieten sie es in Europa auch an. Aber es gab tatsächlich mal auch eben dieses MIG-29-Fliegen in Nähe von Moskau war das. Und da bist du dann wirklich so an den Rand des Möglichen halt geflogen. Aber mittlerweile machen die das, glaube ich, hier auch. Also, wo du halt sehr weit... Also es ist kein Weltraum, also bist du dann... speaker-0: Interessant. ja, mal schauen, ob wir das noch erleben. Wir werden bestimmt erleben, wie ... Also, jetzt sind wir noch nicht so alt. Wir haben die Hälfte unseres Lebens ... Also, ich hab die Hälfte meines Lebens jetzt fast erreicht. Hab mehr Eltern als 80. Weiß ich nicht. Jetzt hab ich in den 40 Jahren schon so viel Bullshit miterlebt. Nochmal, ich weiß nicht. Kann sich ja nur alles wiederholen. speaker-1: nicht einfrieren lassen, man dich irgendwann später wieder zurückholen speaker-0: Never! Never! Ich hab Idiot Crazy gesehen, das reicht mir. Auf jeden Fall können wir das jetzt auf jeden Fall noch miterleben, wenn man wieder ein Mensch so richtig Footstep-mäßig on the moon ist. Vielleicht kriegt man das dann auch hin, dass man vielleicht können wir das mit einem Smokerevent gemeinsam verbringen irgendwie. speaker-1: Ich freu mich sehr drauf. Ich freu mich. speaker-0: Wie gesagt, das jetzige ist jetzt grad voll an mir vorbeigegangen, weil es auch irgendwie so schnell gegangen ist. Ich hab weder eine Ankündigung mitbekommen, richtig. Obwohl meins, also im Nachhinein, war mein Social Media voll, aber davor nicht so von wegen, das ist jetzt geplant oder wie auch immer. Aber weiß man jetzt schon, wann denn ungefähr dieses nächste Thema ... speaker-1: Ich hab's nicht im Kopf, ich kann's ja nicht sagen. Aber es gibt ja auch noch so viele andere interessante Sachen alleine, was mit diesen Space-Teleskopen da alles ... Allein die Bilder, die du dadurch irgendwie kriegst, ist ja speaker-0: ist jetzt auch schon wieder ein besseres, oder? Also ich kenn jetzt nur den Namen Hubble. speaker-1: James Webb ist glaube ich momentan so das Ding schlechtern. Aber unabhängig davon, alleine Raumfahrt ist ja so weit gefächert, allein in den wissenschaftlichen Bereichen, die ja da abgedeckt werden, also von Astronomie über Medizin, über Physik und so weiter, Chemie auch. hat ja, also ich finde... speaker-0: auch wenn sie was finden, mal wieder irgendwelche Bakterien oder so. Ja, genau. Wir reden ja immer noch, man muss Wissenschaft nicht ... Also, wenn die Menschheit aufhört, in Wissenschaft Geld zu pumpen, egal in welche Richtung das geht. Ich mein, wir können uns jetzt lang drüber unterhalten, warum das jetzt die erste Mondlandung so, in Anführungszeichen, schnell passiert ist, von der Ankündigung bis zur Umsetzung, mit dem kalten Krieg und das ganze Zeug, was alles mit dranhängt und der Aufrüstungskampf einfach, dieses Kräftemessen, dieses ... imaginäre Schwanzvergleich, Raketen messen halt einfach. Das ist ja auch so ein Thema für sich, wo wir jetzt noch tiefer hätten reingehen können. Das haben wir ja jetzt nicht. Also wir haben ja jetzt nicht so, dass irgendein Land muss jetzt irgendjemand was beweisen. Ich glaube nicht, dass wir jetzt als, ich sag jetzt mal, als die, die jetzt da Artemis technisch machen, dass die so gegen China wettern, weil China auch irgendwas macht. Die machen vielleicht da irgendwas, aber meinst du, dass das noch mal so ein, wir sind die nächsten Ding, also speaker-1: Also diesen Fight hat man tatsächlich bei den Raumstationen gesehen, wo ihr Kinder dann gesagt habt, wir bauen unsere eigenen, schon. Doch, das gibt's schon noch. Das ist vielleicht nicht so extrem jetzt wie bei dem Wettrennen zum Mond. Was ja auch ganz interessant ist, dass ihr hier damals noch so Wettunion ja ihr eigener Space Shuttle hatte, die Baikonur. ist zwar bis auf einen Testflug quasi nie geflogen. Es gibt ja auch Leute, behaupten, dass das alles Spionage war, weil sie halt dem Shuttle sehr, sehr ähnlich sieht. Ich sag dazu, ja, mag sein, allerdings es gibt ja gewisse physikalische Gegebenheiten, wo die Lösung halt einfach sehr naheliegend ist. Und nur weil es jetzt ein russischer Ingenieur entwickelt hat. der keine Gesetze der Physik und die Aerodynamik ja auch nicht ändern. Also wird es einen Grund haben, warum das Ding so ähnlich aussieht, weil die Lösung halt einfach naheliegend ist. Von daher, diesen Wettkampf, den wird es immer geben, wenn es irgendwelche irgendwelche Nationen gibt, die auf einem weltpolitischen Parkett irgendwelche Wetteifer-Sachen ausliefern. speaker-0: Es ist jetzt nicht so, dass wir da ... Also man grundsätzlich sagt, wenn die Wissenschaft sich immer weiter macht und immer härter dran bleibt, und dieser Wettkampf hat das ja nur bevorher, dass alles viel schneller geht. So jetzt kann man sich nicht ganz so viel Zeit lassen, man doch sieht, vielleicht sind die Chinesen schneller. Aber grundsätzlich ist es trotzdem ein Ansporn, und die Wissenschaft weiterzutragen, immer noch mehr zu tun und da Geld reinzumputtern. Ich finde das wichtig. Auch im Thema Raumfahrt, auch wenn man sagt, was will ich da oben, weil ich bin eher ein Mensch, bin jetzt hier, interessiert mich nicht, kann sein, dann ist es ja in Ordnung für denjenigen, der so denkt. Aber das, dabei rauskommt, das ist ja nicht so, du fliegst da nicht hoch und sagst, ich mach jetzt was gegen Krebs, sondern du fliegst da hoch und dann machst du was und dann kann es dass dadurch irgendwas, was du vielleicht gar nicht auf dem Schirm gehabt hast, plötzlich weiterentwickelt wird oder wie immer. Und das ist ja genau das, was die Wissenschaft so ausmacht. Dass du dir dann so, dass du dann, okay, das funktioniert doch so, weil vielleicht könnte ich das auch für den Punkt anwenden. Und dann plötzlich bist du in einem ganz anderen Bereich, aber hast wohin geforscht, was zum Ziel geführt hat. Und ich hab genug Computerspiele gespielt, wo man Aufbausimulationen machen musste. Und da musste man immer irgendwelche Forschungsstationen bauen, ⁓ den nächsten Step zu machen. Und da hab ich schon verstanden, dass Wissenschaft wichtig ist und man Geld reinbuttern muss. Und das ist eben genau da, fängt's halt an. Ich hab niemals gedacht, das ist Geldverschwendung oder warum macht man das? Es ist halt nur fucking sauteuer. Aber wir reden hier von Dingen ... Es gibt ja Menschen, die fast eine Billiarden Dollar haben. Also da sind es ja auch wieder Peanuts. speaker-1: Was aber auch ein Punkt ist, und das erklärt vielleicht deine Frage nach diesem Wettrennen, interessant wird, wer quasi den Mond wirtschaftlich nutzbar macht. Weil der Mond ist voll von seltenen Erden, Metall, also all das, was du aus den Computerspielen auch kennst, zu was man quasi an Erzen von irgendwelchen Planeten holen kann. Ah, da kommen wir, kommen wir an den Konker durch. speaker-0: Tiberium, wir brauchen sehr viel Tiberium. Ja genau. speaker-1: Hießt nicht sogar, ein Teil der Tiberium-Konflikte? speaker-0: ...Tiberium-Konflikt, Tiberium-Sun, das sind die ersten G-T-R-Dings, Comani-Conquest, sind alle mit Tiberium gelaufen. Und dann gibt es Kristalle und so. ⁓ auf die Uhr zu schauen, war ein schöner Exkurs auf jeden Fall. Ich freue mich, wenn wir das gemeinsam vielleicht sogar sehen, wie ja immer, wenn diese nächste Mondlandung kommt. Wir werden sehen, wer das durchführt, wer daran beteiligt ist. speaker-1: Ja, ja. Vielleicht machen wir mal so ein Livestream Event mit Steak & Eggs oder so. speaker-0: Oder vielleicht trifft man sich direkt am Flugplatz und macht Live-Viewing. Weil irgendwie hast du mich da schon ein bisschen angefixt, was das Thema angeht. Es tut mir im Nachhinein jetzt leid, dass das Thema so an mir vorbeigegangen ist, weil es ja doch, wenn du das so drüber redest, mich jetzt tatsächlich mitgezogen hat und gesagt hat, das fasziniert mich jetzt ein bisschen. Und jetzt wo es gerade wieder so ist, weißt du was für einen Moment ich mich freuen würde? Weil mittlerweile sind Kameras ja viel besser als das was es damals gab. Vielleicht sieht man dann auch wenn jemand so richtig auf dem Mond ist und so und das sieht man dann alles schön. Und wenn der Moment kommt, wenn irgendjemand neben dieser uralten Amerikaner Flagge steht, gibt es die noch? Steht die da noch? Aber allein das dann zu sagen, da steigt jemand aus und stellt sich neben diese Flagge und puttet eine neue Flagge daneben oder so. Ich glaube, da hätte ich dann sogar kurz Gänsehaut, das zu sehen und zu sagen, ich weiß, was das gerade für ein epischer Moment ist, was das wirklich für die Menschheit nochmal, also was das gerade in unserer Zeitlinie bedeutet. wir werden jetzt kein großes Benefit daraus tragen, sage ich mal persönlich. Aber das zu wissen, was es für die Allgemeinheit und für die Geschichte bedeutet. Weil wenn ich früher immer gehört hab, Mondlandung hier, das, das, dass alle vor dem Fernsehen gesessen sind und das volles Happening war, gut, es gab noch nicht so viel Sender und noch kein Internet. Also war das natürlich geil. Das schade, dass das jetzt nicht so war. Aber vielleicht kommt es dann, wenn es wirklich mit der Mondlandung so speaker-1: Wie gesagt, ich schmeiß das Ding bei mir auf den Beamer, Livestream und dann gibt's Take an X und äh... speaker-0: Und somit bin ich wieder dabei, diese rote Pille ein anzuknabbern und beim nächsten Mal genauer hinzuschauen und es zu verweigen und nicht so an mir vorbeigehen zu lassen. das tut mir jetzt schon ein bisschen auch leid. speaker-1: Aber es ist ja alles so gut dokumentiert und aufbereitet. kannst ja das Jahrjahr... speaker-0: Vielleicht den Start und die Landung nochmal anschauen, definitiv. Weil was anderes sieht man von wie sie da waren und wie sie da rumgeflogen sind, sieht man da auch. speaker-1: Gibt sicher Footage davon, ja. Gibt sicher Footage davon. speaker-0: Ja, ich möchte gar nicht wissen, wie viel Versperrungstheoretiker wieder irgendein Bullshit... Ja, und da fliegt die Tasse falsch rum, weil das... gehört sich so nicht. speaker-1: Aber was ich so lustig finde ist, das Internet ist ein Stahlgang. Hier Neil Armstrong, Schritt für mich, großer Schritt für die Menschheit. Ja, ich habe zwei Microsoft Outlook und keins funktioniert. speaker-0: Hahaha Ja, ja. speaker-1: Ja, da gab es so viele Memes, wenn der eine auf dem Tablet etwas von einem VLC-Media-Player aufgemacht hat. Ja, sogar der funktioniert im Weltraum. War schon lustig. speaker-0: Na, da muss ich mal gucken, was da alles so gibt. Leider, leider haben wir vorbei gegangen. Aber was an mir nicht vorbei geht, natürlich ist euch zu sagen, da draußen, da immer zuhören. Vielleicht schaut ihr, seid ihr begeistert vom Weltall, habt auch eine kleine Anekdote oder wie ihr was könnt ihr uns schreiben? Und zwar auf Instagram, da heißen wir auch Kanitienbau Podcast. Genau. Könnt ihr uns eine schöne Message schreiben und euch auch gerne eine Rezension aus den Fingern saugen. Oder überall, wo's Podcasts gibt und ihr den hört, könnt ihr gerne Kommentare schreiben. Wir lesen natürlich alle. Ja, so noch ist es ja sehr überschaubar, aber wir freuen uns über jeden Kontakt mit euch da draußen in dieser Weiten des Universums. Genau, richtig. Und ansonsten sag ich, ich wünsch euch noch einen schönen Tag und dir auch, Kev, war wieder megagut. Ich find, wenn du ein Thema mitbringst, wo du wirklich so Man merkt dann auch, wenn so ein Kindheitsding das Ganze noch mal dann bin ich gleich, aber ich lass mich da ja immer leicht mitziehen. dem her war wieder eine megacoole Folge. ja, dann war's das erst mal von mir so weit. speaker-1: Genau, dann vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Tschö! speaker-0: Tschüss!