speaker-1: Okay. Hi Chris. speaker-0: Da sitzen wir wieder vor unserem Koninchenbaum. speaker-1: Allerdings ja. Du hast da ein Thema dabei. speaker-0: Ich habe ein Thema dabei und das ist tatsächlich ein bisschen so... Ich weiß nicht, ob man da so einen richtigen Kaninchenbad draus machen kann. Aber ich möchte heute ein Experiment wagen. Und zwar... Ich möchte heute wieder über Content reden und so Social Media-Gedöns einfach so. Aber mal genauer und zwar all das, was ich mache. speaker-1: Okay. speaker-0: Also im Sinne von, wenn ich mir den Podcast in zehn Jahren anhöre, dann will ich von mir selber hören, was ich denn zu der Zeit alles gemacht habe an Social Media Stuff und warum. Vielleicht auch bisschen Hintergrundinformationen von mir. Wir speichern jetzt mein Leben ab. speaker-1: Wie so eine Time Capsule speaker-0: Das ist jetzt eine Time Capsule zu meinem Content, den ich mache und was ich mir dabei gedacht habe. Bist du interessiert überhaupt? speaker-1: Ja, ja, äh, ich, man... Wir haben privat auch ein bisschen was miteinander zu tun, aber ich glaube, ich krieg wahrscheinlich immer die Hälfte dessen mit, was du eigentlich den ganzen... speaker-0: Das wäre nämlich meine erste Frage gewesen. Was meinst du, was ich alles tue? speaker-1: Na gut, wir können ja mal so bisschen, wenn wir das schon biografisch aufziehen, tatsächlich so bisschen in der Vergangenheit graben. Also als ich dich ja quasi kennengelernt habe, hast du ja noch YouTube tatsächlich gemacht. Also hier mit deinen mehreren Charakteren. Also ich nenne es jetzt mal, äh, bayerisch-comedy-unterrichtung. Richtig. Genau, richtig. Dann ... speaker-0: Genau. speaker-1: Weiß ich noch, dass damals halt dieses YouTube-Ding gerade relativ groß war, also auch mit diesen ganzen Netzwerken, die es dann irgendwie gab, die dann auch irgendwie andere YouTuber gepusht haben und so weiter. warst ja dann auch mal auf irgendeinem Content-Treffen, wo ganz ... Wo der ... Ja, da waren dann auch Leute dabei, die man jetzt heute noch irgendwie kennt. Ja, genau. Stimmt. Also, war ja dann doch jetzt nicht so klein. Und dann bist du quasi übergegangen zu diesem, ich nenne es jetzt mal, Festival Content. du quasi dann viel Festivals unterwegs warst, viele Festival Reports auch gemacht hast. Ein Highlight aus der damaligen Zeit war immer noch der Müllinspektor. Das war absolut ... speaker-0: Absolut spannend! Unterbierinspektor! speaker-1: Ja genau richtig. Hattest du noch nicht irgendwie einen Thermometer auch dabei? speaker-0: Das hatte ich. Im Thermometer habe ich dann Biere gemessen, wie warm sie waren und habe sie dann versucht auf X auszutrinken. Also alle Trinkformate, die ich jemals gehabt habe, haben eigentlich ganz gut funktioniert. speaker-1: Ja, gut, ich mir vorstellen. Genau, dann ging das aber eigentlich dann eher so in die, boah, wie soll ich sagen, in die etwas professionellere Richtung, wo du dann quasi eher so im Hintergrund unterwegs warst. Also einfach weil du eher dann mit den Festivals direkt zusammengearbeitet hast und dann halt irgendwie einfach so ein bisschen Teil der Crew dann wurdest und du dann quasi eigentlich eher, ja Teil des Festivals warst, aber dein Output selber hat sich ja dann quasi so ein bisschen... speaker-0: Hat sich wieder geändert. Zum aktuellen Zeitpunkt befindet sich mein Kanal im Peak. Im erneuten Peak. Ich hatte schon mal so einen Peak. Zu Zeiten, ich Metal angefangen habe. ein bisschen. Und jetzt quasi habe ich auch wieder ungefähr dieselben Aufrufzahlen wie damals, wo ich mir dachte, das geht ja schon voll ab hier. Und sogar ein bisschen mehr. ich habe momentan... Meine erfolgreichste YouTube-Zeit, könnte man so sagen. Spoiler, ich mache immer noch Festivalberichte. Nur anders, aber wir kommen gleich drauf zu. Aber das ist schon mal ein guter Abriss. Aber das ist ja, wie gesagt, eigentlich alles nur, was ich YouTube-technisch mache. Genau, ist so das, was man vielleicht am meisten mitbekommt. Warum, dass ich überhaupt auf das Idee gekommen bin, immer darüber zu reden? Weil ich letztens auf einer Veranstaltung war und da kamen auch speaker-1: Kanal schütte. speaker-0: Andere Veranstalter her zu mir, die fragten, äh, du ... machst du eigentlich noch Content? Und ich war so da und dachte mir ... wofür mach ich so viel Content, wenn's keiner sieht? Weil offensichtlich wissen die das nicht, obwohl die damals halt auch ein Festival waren, wo ich immer hingegangen bin. ähm ... Genau, dann hab ich mir gedacht, lass uns einfach mal drüber reden. Und ich erklär einfach mal grad, was ich grad alles mach. Damit ich das einfach mal abgerissen hab. Und wir beginnen das Ganze erst mal so ... Ich mach auch Content in der Arbeit. Tatsächlich bin ich auch da. Bisschen so Content Creator, Cutter, Videograph, wie auch immer. Aber den Part lassen wir mal weg. Weil Arbeit ist Arbeit erst mal, mein Hauptjob quasi. Und der ist so vielfältig, dass wir uns da sowieso an eigenen ... theoretisch einen eigenen Kanitienbad dafür gönnen könnten. Das ist einfach zu much, was ich da mache. Deshalb lassen wir das einfach mal weg und wir gehen einfach nur in dieses Social-Media-Gedöns, was ich alles mache. Und wie du schon gesagt hast, angefangen hat es ja bei YouTube. Und das mache ich ja immer noch, das zieht sich jetzt schon seit über zwölf Jahren durch. Da habe ich mit Comedy angefangen, versucht, dann habe ich bin ich eben in die Festivalschiene gerutscht, dann hab ich Festivalberichte gemacht. Also so richtige Reviews von Festivals. Also dieser Stand an dieser Stelle gefällt mir so nicht, so in der Art. Mal salopp zu sagen. Und es hat sich dann weiterentwickelt zu einer Show und und und. Und jetzt bin ich ja bei Vlogs. Also eigentlich basic YouTube. Also sprich, ich halt mir die Kamera ins Gesicht, rede rein und zeig das Festival, so wie ich es erlebe. Also ohne mir vorher was zu überlegen, sondern ich genieße einfach das Festival und die Leute können mir da bei zuschauen. Das klingt erst mal natürlich nach, wer schaut sich sowas an? Aber ich zeige das Festival und was man da so machen kann. Von dem her ist es genau für die Leute, interessiert, wie das Festival ist. Also liebe Festivals da draußen, könnt ihr mich einladen, gibt's Videos davon. Und es hat sich, ich hab mich so perfektioniert in dem Sinne, dass ich Ich bin der schnellste Vlogger Deutschlands, würde ich jetzt behaupten. Wenn nicht sogar noch schneller. Weil ich ... Am Freitag des Festivals in der Nacht kommt das Video online. ab sechs Uhr in der Früh kann das jeder anschauen. Also das Video vom Tag ist am nächsten Tag sofort online. Ich hab mir dann den Workflow einfach so gemacht, dass ich das mit dem Handy schneid und das alles supergeil schnell verarbeiten kann. Zum einen, wir haben den Festival-Content auf meinem YouTube-Channel. Dann das ganze Metal-Zeug und so was, haben sich natürlich auch und Festivalbekanntschaften und was, da haben sich natürlich auch Freundschaften rauskristallisiert. da ich ja viel, wie du sagst, auch für Festivals arbeite, auf Festivals, und ich da mit Leuten dann bin, ich dann manchmal weniger Zeit für die Leute hab, die da sind, ⁓ im Camp zu sitzen und über Metal zu reden. Also, ich tu das sehr selten. Ich sitze jetzt auch nicht mit meiner Frau im Wohnzimmer und wir reden über die neue Platte von Victorias oder so, tatsächlich ist es halt, ist es auch nicht so, dass das uns jetzt verbindet, die Musik so an sich. Also habe ich nie so viel Zeit, ⁓ darüber zu reden, also mache ich das in einem Podcast. Also ich habe ja noch einen neben diesem wunderbaren, supergeilen Podcast. speaker-1: Nooo, danke. speaker-0: haben wir natürlich noch einen anderen Podcast. Metalnet, wenn es interessiert, da geht es ⁓ Metal News eigentlich. Der Gedanke dahinter war, wir bereiten News auf und reden einfach darüber. Alles, was im Internet so zu finden ist über die letzten zwei Wochen, der kommt zweitwöchig, dass immer nicht so fleißig wie hier. Und dann so Metal-News und kleine andere Sachen noch, so Rubriken ein bisschen. Also wir reden über die Charts, wir reden, was haben wir uns gekauft? Also wie haben wir den Metal unterstützt mit unserem Geld? Auf welche Veranstaltungen waren wir? Und was haben wir die letzten zwei Wochen so getan? Das sind so die Basics. Und da sind wir zu dritt. Und da unterhalten wir uns halt mehr oder weniger professionell über die Musik, die wir so lieben. So, das ist ein Podcast, der kommt auch auf YouTube, jetzt mittlerweile sogar als Video. Daraus muss ich auch Reels schneiden, weil das will ich ja auch wieder verbreiten auf Instagram und Social Media. Also auch da ist mehr Aufwand. Und dieses ... Genau, ist der Metal-Podcast. Ist quasi die Möglichkeit, über Metal zu reden. Mit dir hier machen wir ja auch Content. Das gehört ja dazu. Also, Kaninchenbau ist der zweite Podcast. Das ist meine Möglichkeit, über alle möglichen Themen zu reden. Mit jemanden, der ich auch nicht so oft treffe. man merkt langsam Dinge, die mir gefallen und die ich dann immer wieder mache, die verbau ich auch immer in Content. Also sprich, wenn ich jetzt sag, ich geh ja sowieso gern auf Festivals und bin halt gut jetzt exzessiver auf Festivals, aber ich geh ja nicht auf die Festivals, ⁓ Content zu produzieren, sondern ich produziere Content, weil ich halt gerade auf einem Festival bin. Und so ist es auch mit, ich unterhalte mich halt gern mit Leuten über Metal und Ding, mit meinen Freunden und dann machen wir halt einen Podcast raus. Und ich unterhalte mich gern mit dir, weil man halt, gut, ich glaube bei dir war es eher so, wollen wir einen Podcast miteinander machen, weil du hast Bock gehabt, das zu machen und ich habe gesagt, so etwas Themen, andere Themen wären auch mal interessant. Deshalb dieser Podcast. Und auch da gibt's jetzt mittlerweile Reels. Und ich wink mal in die Kamera kurz. Und für Social Media. Damit wir ein bisschen mehr Reichweite bekommen einfach. Und weil man weiß ja, wie das Spiel funktioniert. Man muss das Social Media Game mitspielen. Die Algorithmen füttern mit dem Stuff, damit man auch gesehen wird. Weil nur auf Podcatcher hochladen, glaub ich, reicht nicht. Genau. Deshalb machen wir das. Und es macht mega Spaß. Jetzt ist das Ganze aber nicht so ... Also, man muss jetzt sagen, das ist mein Hauptjob. Das ist ja irgendwie auch nicht mehr Hobby, sondern da kommt ja auch bisschen was rein, Geld und so. Also, nicht nicht nicht explizit bei dem Podcast, aber insgesamt, bei all dem Content, den ich mach, kommt ja immer ein bisschen was rein. Also, dann ... ähm ... deswegen nenn ich immer das gerne so Nebenjob. Alles an Social Media, was ich mache, gehört schon auch dazu, würde ich sagen. Also wenn man das einteilen müsste, würde ich sagen, ich habe eine Produktionsfirma. wir produzieren hier jetzt gerade den Podcast miteinander. Das macht meine Firma. Im Zusammenschluss mit deiner Firma. Die da heißt Atomic Audio Design und Ziffler Media produzieren diesen Podcast. Und die ganzen speaker-1: Atomic Audio Design speaker-0: Anderen Videos, ich so mache, alles was ich video-technisch mache, produziere ich unter der Flagge Siffler Media. Dann habe ich aber noch, weil ich ja so gern Sport mache, auch noch ein Sportprojekt. Das nennt sich Rank und Schrank. Unter anderem tu ich da gerade ein Fitnessstudio renovieren und das bisschen professionalisieren. Aber da kommt auch Content. Da gibt es einen YouTube-Channel, da gibt es einen Instagram-Channel. Da bin ich mit einem unserer Spätzle zusammen. speaker-1: Ja. speaker-0: Und da ich die Überschneidung mit ihm am meisten habe zum Thema Sport, sporteln wir miteinander. Und da fällt halt jetzt auch Content raus, weil ich gesagt habe, why not, das können wir beide brauchen, weil er als Personal Trainer ein bisschen mehr auftreten möchte und ich halt den Sport sowieso machen möchte, also will ich auch Content rausbringen. Ich habe nicht die Intention, der nächste Sportinfluencer zu werden, weil das Thema ist durch. Dazu müsste ich schon viel weiter sein und tiefer drin. Aber es geht darum, dass ich gern Sport mache, mit ihm gern Sport mache. Er will es professionalisieren, ich will es professionalisieren. Und dann ist der Zusammenschluss einfach nur Syflamedia produziert die Reels und das für Snow-Heel Strengths and Fitness, wie er sich hier nennt, oder Strengths and Health. quasi die zwei zusammen in Kooperation. ⁓ das Konstrukt gleich auch mal aufzuklären, wie das alles funktioniert. Genau, und da bauen wir diese Videos. Also gibt's Sportvideos auch noch. Und dann bin ich gleich überlegen, dann kommt schon, glaube ich, ich produziere dann für mich nichts mehr. Wenn ich auf Festivals unterwegs bin, dann filme ich ja auch Bands zum Beispiel. Ich hab da ein so Format in Anführungszeichen, das eine Minute Band, also ich film halt eine Minute von der Band. Ich steh jetzt nicht das ganze Set lang da und filme, sondern ich bin wirklich jemand, der versucht auch so wenig wie möglich dann die Band zu filmen, weil ich möchte ja auch die Band sehen. Deswegen hab ich mir vorgenommen von jeder Band wirklich nur eine Minute, weil das kann ich sowohl in meinen Vlogs benutzen als auch zusätzlich für Instagram zu sagen, ich connecte damit. Festival und Band. Weil wenn ich das hochlade und die Kollaps dazu einlade, dass die, das Festival, also die Veranstalter und die Band das annehmen, dann wird es auf deren Kanälen wieder ausgespielt und dann kriegt es halt mehr Reichweite. So, das ist mein Anspruch für diese, ich arbeite für Festivals, Social Media, ⁓ dementsprechend die Reichweiten auch zu pushen. Da kommen wir nämlich zum nächsten Part. Also wir sind jetzt da in dem Tunnel YouTube und Content, den ich so für mich mach. Und jetzt, und in welchem Firmenkonstrukt wir uns bewegen. Und jetzt kommt das nächste dazu. Ich hab auch eine Social-Media-Agentur. Und die ist quasi für Veranstaltungen ausgelegt. Also hauptsächlich. Und ich bin dann auf der Veranstaltung und sammel da Content, Filme, Fotos, bla, bla, bla. Absprache mit Fotografen, vielleicht habe ich auch den einen oder anderen Influencer, ich kenne ja genügend Festival-Vlogger zum Beispiel, mit denen irgendwie im Austausch und organisiert, dass da Content gedreht wird, der dann im Laufe des Jahres nach dem Festival komplett, dass das Festival oder die Veranstaltung Content fürs nächste Jahr hat. So, das bereite ich vor, zusammen mit meiner Produktionsfirma. Ich bin ja vor Ort und filme, also bin ich Produktionsfirma. Ich plane alles ein und schau, dass alles in den richtigen Kanälen ausgespielt wird. der richtigen Reihenfolge, wie wir es vorher mit dem Veranstalter ausgemacht haben. Und dementsprechend ist das meine Agentur, die quasi das ganze Social Media organisiert. Das ist mehr so eine Planungsagentur. genau, ich will das so trainieren einfach, weil ich denke, das macht Sinn. Genau, das hab ich dann mit Veranstaltungen. Dann hab ich noch, was jetzt aktuell sogar sehr aktuell ist, das größte Festival, mit dem ich zusammen arbeite, da bin ich sogar angestellt. Rock Hearts. Da bin ich auf 500 Euro Basis angestellt, so ein Minijob mäßig. Und ich produziere für die eine Serie, eine YouTube-Serie auf deren YouTube-Channel, die Line-Up-Wochen. Ich und ein anderer YouTuber, wir erklären das Line-up. Lustige Facts über die Bands, da spielen. Wann haben die das letzte Mal da gespielt? Wie oft haben die schon da gespielt? Wann die gegründet worden? Woher kommen die? Und halt Fun-Facts dazu. keine Ahnung, Band XY hatte schon so und so viele ... Cover-Songs auf ihren Alben oder irgendwie so was. Das produzier ich auch, das haben wir hier produziert. Hab ich jetzt auch endlich fertig geschnitten schon. Also das waren insgesamt ... 13 Folgen. Das waren riesige Batzen an Videos. Genau, und dafür werd ich ja ganz normal Minijob-mäßig auf Stundenbasis dafür bezahlt. Beispiel. Das ist jetzt ... Das ist was, wo ich sagen würd, würd ich jetzt da sagen, könnte ich auch über die Firma laufen lassen. sagen, das ist Siffle Media, aber why? Das funktioniert so auch. Und ich bin halt ... Part of it. Ich bin wirklich. Aber ein Vertrag mit denen cool. Bin halt angestellt. Ich bin halt wirklich da. Das ist dementsprechend macht es mir dann ist es für mich innerlich eben beim Kopf einfach ein bisschen wertiger. Deshalb gebe ich mir da auch mehr Mühe. Nicht so wie bei meinen Kunden. Nee, genau das ist es. Wir hatten wir hatten jetzt Sport. Wir hatten YouTube. Wir hatten Podcasts, beiden. Wir hatten die Firmen. Wir haben die, die, die, äh, das Angestelltenverhältnis beim Rockards. Im Endeffekt, ähm, ist das schon ein großer Abriss von dem, was ich jetzt mach grad. Also wir können hier schon mal festhalten, das ist so das, was grad passiert. Twitch gibt's noch. Twitch ist eine Live-Streaming-Plattform. Im Gegensatz zu YouTube lädt man da keine Videos hoch, sondern ist halt tatsächlich live. Und da produzieren wir quasi den Metalnet-Podcast live. Also das ist immer so ein ... Donnerstag, da streamen wir. Und aus dem Stream raus, das Video wird quasi auf YouTube hochgeladen. Das Audio wird noch mal überarbeitet und dann in die Podcatcher geladen. So, plus Reels rausschneiden, das ist der Aufwand beim Metalnet-Podcast. Und dann habe ich freitags noch einen Gaming. Ich zocke ja auch gerne. Also und ich finde immer nicht die Zeit alleine zu zocken. Also habe ich einen von meinen Best Buddies, mit dem ich freitags zocke. Also man merkt hier auch wieder, ⁓ mit meinen Freunden was zu unternehmen, mache ich Content. Und da ist es eben so, da haben wir einen Gaming Stream. Wir schauen uns freitags in der Früh, ist das immer, von 8.30 bis. Open End oder meistens immer bis zwei oder so, weil wir dann irgendwann selber Kreuzwebe bekommen vom Dasitzen. Und das ist auch so, da kommt Gaming Stuff. wir haben jetzt zum Beispiel das Resident Evil, das neue, komplett durchgezockt und haben das jetzt veröffentlichen, das jetzt nach und nach auf YouTube. Immer so eineinhalb Stundenweise Blöcke. Daraus kommen wieder Reels. Und daraus, wenn wir diese Stream machen, schauen wir uns auch Videos an. Also wir sind auch so teilweise so ekelhafte Reaction-YouTuber. Ja, es gibt also ein, zwei, wo ich schaue, glaube ich, mehr Reactions wie normalen Content teilweise, weil mich einfach interessiert, was die Leute dazu zu sagen haben. speaker-1: Okay, okay, verstehe. Und bei manchen auch ganz lustig. speaker-0: Unsere Reaktionen sind jetzt nicht ganz so so deep. Wir schauen aktuell immer einen ehemaligen Bekannten von mir auf, den ich damals bei Mediakraft auf dem Event kennengelernt hab. Die waren damals auch YouTuber. Macht jetzt wieder, hat vor Kurzem angefangen, Flohmarkt-Vlogs. Also, was er sich so gekauft hat. Und das ist mein favorite Format auf YouTube. Ich könnte Leuten stundenlang dabei zuschauen, wie sie über Flohmärkte gehen und schauen, ob sie das geilste Game finden oder irgendwie sowas. Und der ist sehr viel auf Retro unterwegs, deshalb macht das auch mega Spaß. Denen seine Videos schauen wir aktuell immer an, weil das einfach geil ist. Weil wir dann wieder über Gaming reden und und und. Genau. Da ist es aber so, bei dem Stream habe ich mittlerweile jemanden, der mir das schneidet. Weil ich mir irgendwann gesagt habe ... Ich kann jetzt nicht, ich, soll ich es mir noch rausschneiden zeitlich? Ich mache Sport, ich zocke, ich, ich habe meinen normalen Content. Leider muss ich auch noch normal arbeiten. Wenn ich das nicht müsste, wäre natürlich toll. Aber es ist halt so, dass ich keine Zeit nicht habe und ich brauche jemanden, der mir hilft. Die Leute, die mit mir zusammen den Content machen, sei es jetzt beim Sport oder jetzt hier, du bist der Einzige, der tatsächlich audio technisch schnitt und den Podcast komplett übernommen hat und bei den anderen, dabei sind, dann ja, ich würde ihnen jetzt nicht unterstellen, dass sie die Skills nicht hätten, aber da fällt es halt dann einfach nochmal an, sich mehr reinfuchsen und das dann besser können. Und deswegen habe ich halt das Glück gehabt, dass ich, ich habe ein Video hochgeladen auf YouTube und einer aus der Community hat sich gemeldet, der ist ehemaliger Streamer, selber Cutter, hauptberuflich, der hat gesagt, das was du da verlangst, das mache ich dir nebenbei. Und der Wir jetzt so lange kein Geld, bis kein Geld reinkommt über den Content. Und das find ich cool. Und dementsprechend hab ich das Gaming-Stuff und die Reactions auf jeden Fall outgesourct. Und dann macht's mir auch wieder mehr Spaß zu produzieren, weil ich produziere einfach gern. Ich setz mich gern hin. Ich hab schon überlegt, ob ich nicht noch mal einen dritten Podcast mach. Aber das wär halt auch wieder so Zeit. Oder ich mach irgendwann nur noch Podcasts. Wär auch cool. Dann hab ich halt fünf Podcasts anstatt Zehn andere Formate oder so. Ja, genau. Wir waren ja schon bei dem Vinyl-Thema zum Beispiel. Das wollte ich ja auch noch mehr in YouTube einbauen. Einfach weil die Vinyl-Community auf YouTube auch voll crazy ist. Ich hab da einmal drüber geredet im Podcast und dann hat's schon geheißen, ja, mach mal Videos. Wir wollen sehen, was du so hast. Dann hab ich da angefangen, mal zu zeigen, was die ersten Platten waren, die ich mir so gekauft hab. speaker-1: Ja, ja, speaker-0: Die sind so voll herzlich aufgenommen. Ja, du, aber einen Tipp gebe ich dir, lag die Platten nicht so an mit der Hand direkt auf der Fläche, sondern ein bisschen anders und dann, ja, okay, cool. Und wie ich sie richtig verpack und so was, so richtig wholesome haben die mich aufgenommen. Und da versuche ich immer noch im Kopf, richtige Format zu finden, wie ich das mache. Ich glaube, ich bau das aber in den anderen Podcast mit ein, weil dann kann ich zwei Sachen fliegen mit einer Klappe machen. Und so funktioniert mein Kopf. Ich habe ein Interesse an jetzt Vinyl oder keine Ahnung, Sport oder Gaming oder wie immer. Und ich habe, es gibt sogar ein, das habe ich jetzt leider nicht mehr im Kopf, wie das heißt, es gibt ein Krankheitsbild von, das meistens bei Social Media, also Creatoren halt vorkommt, das wirklich so ist, dass du nicht mehr denken kannst ohne Content. Wenn ich mit meiner Frau in den Urlaub fahre, Städtetrip, zack, Content. Wenn ich das mache, Content. Und das war aber auch schon mal viel krasser bei mir ausgeprägt. In der Zeit, wo ich noch keine Vlogs gemacht habe, so einfach aus der Hüfte mit dem Handy, sondern mit Kamera und Mikro und Zeug, da habe ich mir ja Formate überlegt. Also wie du schon sagst, der Müllinspektor oder der Bierinspektor, das waren ja mit Kamera und da hatte ich einen Kameramann dabei. Grüßigen raus, der hört auch zu. Der ist übrigens derjenige, mit dem ich auch Gaming mache jetzt. Und das danach zu schneiden, das Festival hat drei Tage, wir, und dann am Sonntag kommst du heim und dann hast du heute noch nichts gemacht. Dann hast du nur Content kreiert, mal Rohmaterial. Und dann sitz ich da und muss am Montag anfangen, den Stuff noch einmal alles anzuschauen, zu schneiden. speaker-1: Ja, ja. speaker-0: Das hat mich irgendwann genervt, dass ich da nicht mehr hinterherkommen bin und habe deswegen angefangen auch ... Ich hatte ja dann mal ein Jahr Pause, wo ich wirklich gesagt habe, ich will nicht mehr. Und dann habe ich wieder angefangen und habe gemerkt, so wie ich es jetzt mache, ist es easy. Der Content flutscht mir so raus. Und dann habe ich gemerkt, ja, das kann ich ja nicht nur auf Festivals. Weißt du? Das geht ja überall, wo ich bin, mit dem Handy einfach draufhalten. Das ist ein Deshalb, es dann Städtetrips entstanden sind. Einfach für mich auch als ... quasi Fotoalbum, wenn ich mit meiner Frau im Urlaub bin. Das lade ich halt einfach gleichen Content, auf Channel hoch, meinem Hauptchannel. Weil es, ja, damit wir das mal wieder miteinander anschauen können, dann können wir sagen, ein schöner Urlaub oder so. Weil es sind halt einfach coole Städtetrips. Auch da muss man sagen, wir überlegen schon, welches Museum wir uns anschauen. Im Sinne ist es auch interessant, nicht nur für uns, sondern auch für Leute, die da vielleicht zuschauen. Aber meistens gehen wir einfach nur davon aus. Wir machen, worauf wir Bock haben und halten zwischendrin mal die Kamera drauf. So ist der Content bei mir gerade am einfachsten produziert. Genau. Und ich habe ein bisschen dieses Syndrom, immer zu überfragen, wie kann ich da noch Content draus machen? Außer bei einem Punkt, und da ist mir das eben jetzt wieder vermehrt aufgefallen, jetzt gerade zum jetzigen Zeitpunkt, wo ich dieses Fitnessstudio renoviere. Ich habe letztes Mal die Wände gestrichen und auch da war ich da gestanden und mir da erstmal gedacht, wie soll ich das jetzt, ich könnte es ja für die Zukunft einfach irgendwie draufhalten und sagen, hey übrigens, wir haben jetzt dieses Ding. Und dann ist es halt ein Langzeitprojekt, das irgendwann mal in einem Video mündet, vielleicht hätte. sein können. Und dann habe ich für mich entschieden, nein, das mache ich jetzt nicht. Ich will einfach nur genießen, dass ich einfach nur eine Wand zu streichen habe. Dann ist es jetzt eigentlich fast fertig. so, das Renovieren einfach mal nicht für Content, sondern für mich zu machen, ⁓ ein Projekt auch mal abzuhaken, weil arbeitstechnisch, ich arbeite in der Digitalisierung, ich glaube, das weiß man mittlerweile, aber da sind die Projekte immer, die ziehen sich immer lang. Also ich habe jetzt ein Projekt, das zieht sich schon seit zweieinhalb Jahre oder so. Und das kommt nicht zum Abschluss und ich kann gern Haken da mit machen. Du bist immer damit beschäftigt. Und das ist halt da in dem Fall nicht so, ist bei Videos natürlich so, sehr einfach jedes Video, fertig ist, abhaken, weg. Ich weiß danach schon nicht mehr, ich lade es hoch und weiß schon nicht mehr, was da denn vorkommen ist. Ist auch sehr selten, dass ich meine eigenen Videos anschaue. Nochmal. Aber ähm speaker-1: Ich finde es lustig, dass du das sagst, weil ich höre tatsächlich unseren eigenen Podcast. speaker-0: Ich hab letztes auch, also jetzt mittlerweile muss ich's machen, weil ich ja Reels rausschneide, auch aus Spotify kann bei unserem Podcast komischerweise den Text, den, ähm, gesprochenen, transkribierten Text, zeigt das an. Und da mach ich ja auch Reels draus, weil ich's cool find. Irgendwie ist das ein cooles Format auch für Instagram. Ich weiß nicht, wie du es siehst, aber ich fand das irgendwie nice. Und vor allem hast du da einen Text da, erst mal dann klickst drauf und dann hörst du uns halt reden. Das find ich ganz cool. Deswegen hör ich's mir auch tatsächlich noch mal an. Und ich find unseren Podcast einfach schön anzuhören. Wir haben auch Kompliment bekommen ... von einem Kollegen von mir, der halt sagt, er kann sich nicht alles anhören, weil ihn nicht alles interessiert. Aber das macht unseren Podcast aus, dass man sich halt die die ... die Themen raussucht. Und dann fällt man halt auch tief mit in den Bau. Also, abgesehen davon. Und das ist so, ich finde das, das finde ich auch gut, dass Leute jetzt nicht primär für uns einschalten, sondern tatsächlich für das Thema. Weil wir halt doch, das Thema ist mir wichtiger, so wie wenn wir jetzt die großen Influencer werden würden durch Bekanntheit im Gesicht. Deswegen hatten wir anfangs speaker-1: Ja. speaker-0: Jetzt sieht man ja unser Gesicht im Reel oder so, aber ansonsten ist es uns ja eigentlich egal, was daraus wird. speaker-1: glaube wir sind da auch als Personen in Anfangszeichen nicht so wichtig. Weißt was ich meine? Das äh... speaker-0: Ja genau. Das ist auf YouTube und das was ich sonst immer mache, war das halt immer anders. Weil sehr viel die Person, viele Nachrichten immer wenn ich sage, ich weiß es nicht, letztes Mal habe ich ja, ich bin ja auf TikTok auch, also da mache ich immer so kurze, ich rede mal kurz was rein und warte ab was für eine Reaktion das kommt. So was wie letztens hatte ich, Ende des Jahres prüfe ich ob ich weitermache, einfach schauen, mit dem was ich jetzt tue. speaker-1: Genau, speaker-0: Weil ich so viel Output hab und das alles geregelt hochlade in den verschiedenen Kanälen, dass ich ... quasi Ende des Jahres schau, hat diese Masse an Content jetzt irgendwie zu meiner Reichweite, also hat das mehr Reichweite generiert. Und dann hab ich gesagt, wenn das nicht so ist, dann hör ich auf. Dann hör ich auf mit allem. Einfach so Übertriebenheit. Und da kommen dann immer irgendwie die Reaktionen, wenn ich so was sag, mit Ja, uns ist eigentlich egal, was du machst, mach einfach, weil du bist uns wichtig. Wir wollen dich sehen. Du kannst keine Ahnung, Unkraut jäten und film dich dabei, finden wir bestimmt auch lustig. Also, okay ... Schade, weil ich als Content-Creator mir natürlich auch ein bisschen den Anspruch hab, ich möchte ja gern was liefern, was ihr auch wirklich sehen wollt. Ja. Und wenn du dann gar keinen Anhaltspunkt hast, im Sinne von ... Ja, ich weiß noch nicht ... Also deswegen macht unser Podcast so einfach, weil wir über jedes Thema reden können. Genau. Wir sind nicht in einer Schiene. Der andere Bereich ist Metal. Der nächste Bereich ist bei mir Kraftsport. Dann immer so weiter. Und trotzdem ist es den Leuten egal, was ich mache. die meinen das immer gut. Aber das ist absolut beschissen. Weil ich selber da nicht weiß, ja, in welche Richtung. Also ich habe einfach so viel Interessen. speaker-1: Ja. speaker-0: dann müsst ihr mir halt beim Sportln zuschauen. Das kann ich jetzt nicht ändern. Das ist halt mein Hobby. ich will halt auch alles abbilden und das ist immer so ein bisschen das... Es kann auch sein, dass ich mich dadurch irgendwie übernehme, aber das ist... Also aktuell fühle ich mich ganz wohl mit dem, was ich mache, weil eben in gewisser Weise Unterstützung da ist und ich mein Workflow ja immer perfektioniert habe. Also dementsprechend funktioniert das hier auch ganz gut. Die Frage, die mir auch immer gestellt wird, ist, wofür mache ich das alles? man sagt ja immer, das ist so unter den Influencer, wenn man einen größeren Influencer fragt, was soll ich tun, damit ich erfolgreich werde? Dann ist es meistens immer die Antwort, mach's einfach als Spaß. speaker-1: Ja. speaker-0: Mach's nicht fürs Geld, mach's aus Spaß. Und mach's nicht mit dem Antrieb, du willst der nächste Influencer werden. so blöd wie es klingt, die Leute merken das. Dass du quasi dich quälst, das jetzt zu tun. Ich hatte damals eine Trennung und hab dann trotzdem weiter Videos gemacht und mir kam irgendwann eine Nachricht an, was ist mit dir los? Für mich schauen die Videos alle gleich aus. Also keine Veränderung. Nee, aber ist irgendjemand, es ist tatsächlich aufgefallen, dass ich speaker-1: Ja, definitiv. speaker-0: dass ich nicht glücklich bin innerlich. So wo ich mir denk, woran sieht man das? Null. Ich hab dieselben dummen Jokes gemacht, hab alles gleich, aber irgendwo war da wahrscheinlich mal kurz so ein so ein anderer Gesichtsausdruck dabei, der denen das verraten hat. speaker-1: Ich glaube das liegt aber hauptsächlich auch daran, dass du ja quasi zwar deine Themen hast, aber die alle ja Herzensthemen von dir sind. Ich sag mal, wenn du jetzt den Content produzieren würdest, dies ist das neue iPhone, keine Ahnung was, und dann quasi irgendwie Review machen würdest, dann wird es wahrscheinlich nicht so sehr auffallen, wie wenn du halt einfach, wie zum Beispiel Sport oder was auch immer, einfach was vorstellst, was halt für dich ein Herzensthema ist. Also ich glaube schon, dass man das so... Gerade wenn man dich irgendwie dann auch kennt, zwischen den Zeilen speaker-0: war ich voll begeistert dann plötzlich, dass sie merken, wie gut kennt die Person mich. Und zweitens ist halt so, ⁓ das fällt dann doch auf, muss ich vorsichtig sein. Also was ist vorsichtig? Dann hab ich halt auch tatsächlich dann mal Pause gemacht, weil ich mir dachte, ja bringt ja auch irgendwie nichts, mich da jetzt durchzuhetzen. Ich muss ja erstmal mit meinem Leben wieder klarkommen. Und so ist es auch mit generell dieses, meine Intention war es eigentlich schon, speaker-1: Ja klar. speaker-0: Irgendwann das hauptberuflich machen zu können, lag jetzt daran, dass mir mein Job keinen Spaß gemacht hat einfach. Und dann ist natürlich, ich krieg grad Reichweite, tatsächlich folgen mir Leute und ich hab ja gewisse Reichweite mit allen Kanälen zusammen und es gibt Leute, die schreiben mir und wie immer. Ich bin ja, Micro-Influencer würde man's nennen, auf so eine gewisse Weise für eine gewenige Schau an Leuten bin ich tatsächlich. Jemanden, der ein bisschen beeinflusst, so die Platte zu kaufen oder das zu machen oder das sich anzuschauen. Und man muss sich das auch immer wieder bewusst werden, man diesen Nebenjob macht oder diese Intention hat, auch erfolgreich damit zu sein. Ab wann ist es denn erfolgreich? Also nicht jetzt mit, also was ist mein Ziel? Also ist es 100.000 Abonnenten und ich kriege den Deal meines Lebens. Hier, keine Ahnung, Glücksspiel, das und das. Zwei Millionen ausgesorgt, so in der Art. Oder ich will zum Beispiel für ein Festival arbeiten. Das würde ich sagen, das würde ich als mein Erfolg definieren. Die Freundschaften, die ich dadurch geschlossen hab mit den Veranstaltern, mit den Leuten, die ich immer wieder auf Festivals triff, die mit mir zusammen dann auch solchen Content noch machen beim Podcast auch einer dabei ist, der ursprünglich nur Zuschauer war, hat sich dann als Freund etabliert und bla bla bla, hat funktioniert. Das macht man, man macht es so und das passiert dann einfach. keine Ahnung, wie viele Backstages, wie viele Bands ich kennengelernt hab, einfach wo ich mir dachte, früher wäre ich da nervös daneben gestanden und mittlerweile ist es halt so, dass Wenn die von der Bühne kommen, egal, Zack, Headshake oder wie immer und dann alles gut, weil ihr seid auch nur Menschen, ich hab euch im Backstage vorher noch andersrum laufen sehen sollen. Das macht's dann schon auch aus, einfach dieses, äh, das zu sehen. Weil ich kenn's von der anderen Seite ja auch, weil zu mir dann plötzlich Leute herkommen und nervös sind. Weil sie mich aus dem Internet kennen. Und dann denk ich, okay, also musste jetzt nicht, ich bin wirklich ein random, normaler Dude, hab mir halt ein crazy Hobby gesucht. Man ist halt dann trotzdem bekannt. Ich hatte mal, ich weiß nicht, ob du das auch mitbekommen hast, Summer Breeze, wo ich da gerade damals im Peak war, so 2015 oder so, oder 16 rum, da wo wir auch ein großes Camp hatten und so was, mit Absprache mit dem Veranstalter. dass wenn ich vom Camp aus vor zur Bühne wollte und wir haben gesagt gemeinschaftlich, ob jetzt gehen wir vor, schauen uns die nächste Band an, dann habe ich immer doppelt so lange gebraucht, weil Leute mich erkannt hatten. Ich dann einfach gesagt, geht vorraus, es dauert hier länger. Also dass mir wurscht, ob ich die Band jetzt sehe, wenn mich Leute erkennen, dann rede ich auch mit denen. Und das war dann schon so, wo ich mir jetzt denke. speaker-1: Ja. Kann mich ja noch ner... speaker-0: Boah, was wäre denn, wenn ich dann wirklich so 100.000 Follower hätte? Wie schlimm wär's denn dann? Also, dass ich gar nicht mehr irgendwo durchlaufen könnte, ohne dass ich angesprochen werde, das wäre ja dann schon wieder zu stressig. Deswegen bin ich auch froh, dass es so klein ist. Ist halt auch schade, weil es halt dementsprechend nicht das Geld abwirft, dass ich es auch beruflich machen kann. Also, es ist immer so Zwiespalt zwischen ... Es könnte auch geil groß sein, aber irgendwie scheiße. Oder es bleibt klein und gemütlich und ... Ich muss halt trotzdem noch in die Arbeit gehen für den Shit. Damit ich mir diesen Lebensstil es auch nicht so, dass ich auf dem Festival alles umsonst kriege. Ich kriege halt, wenn es ist, freien Entritt. Aber dann halt, Verpflegung muss ich ja trotzdem selber zahlen und alles. Und bei 12 Festivals ist es teuer. So viele sind es jetzt auch nicht mehr. Ich mache jetzt auch schon weniger, weil sich dann eben mit der Agentur und mit der Produktionsfirma eben auch ergeben hat, dass ich zum einen mal mit speaker-1: ...satt raten. Na klar. speaker-0: mit der Band unterwegs war, dann jetzt die Festivals, für die ich dann fest da bin und ich auch nicht mehr so auf so viele Veranstaltungen muss, weil ich genieße es dann lieber auch mal wieder zu Hause zu sein und um am Wochenende nichts zu machen oder auch mal so Dorfgemeinschaftstechnisch. Ich war jetzt letztens bei Maibaum-Aufstellen. Das sind so Dinge, habe ich schon, also die letzten Jahre habe ich immer versucht, Maibaum-Aufstellen zumindest mitzumachen. Aber es gibt noch zwei, drei andere Events, die jedes Jahr im Dorf sind. Und ich kenne die Hälfte der Leute nicht mehr, die da wohnt. So groß ist unser Dorf nicht. Weil ich immer die letzten Jahre nur von Event zu Event gehetzt bin und war halt nie da. Aber es ist schon auch schön, wieder so was mal mitzumachen. Ein bisschen geerdeter. Nicht mehr so global und alles im Internet, sondern wirklich mal private auch mehr zu machen. Das ist so auch mein Versuch, bisschen speaker-1: Ja, ja, speaker-0: Abstand auch von dem Internet zu bekommen, ganz weg kann ich leider nicht, weil ich habe einfach zu viel Bock, Vlogs zu machen, Interaktion mit Leuten, dies das. Also der Content wird nie aufhören. Selbst wenn ich immer sage, ich höre auf, ich weiß ganz genau, das wird eine Pause und danach mache ich wieder irgendwas. Irgendwas mache ich immer. Und wenn es nur Podcasten ist, weil das ist wirklich so abwertend, wie es jetzt klingt, soll es jetzt eigentlich nicht sein, aber das ist einfach produzierter Content. speaker-1: Ja, vom Aufwand speaker-0: Aber auch jetzt mit real Videos und so was ist easier als ein YouTube-Video. Weil ich halt auch nicht so lange da sitze. Das war für mich auch immer wichtig zu sagen, dass wir es immer noch mehr vereinfachen. erst mit Kameramann und so übers Festival laufen. Und dann war es irgendwann so, ja, lass uns das nicht filmen, lass uns das lieber machen, weil dann sind wir schneller. So, und das immer zu optimieren, optimieren, optimieren. Das war bei mir immer schon drin. Und deshalb habe ich meinen Content auch immer mehr so strukturiert, dass der tatsächlich immer einfacher zu produzieren war. Deswegen bin ich so begeistert von dem Format Podcast, weil es einfach ... speaker-1: Ja, es hat gewisse Eigenheiten. Du glaubst gar nicht, wie viel schlecht produzierte Podcasts das da draußen gibt. speaker-0: Ja, alle aus unserer. speaker-1: Ich möchte jetzt nicht gehen, aber tatsächlich so die ersten zehn Sekunden entscheiden bei mir, ich einen Podcast höre oder nicht. Egal ob mich das Thema interessiert oder nicht. speaker-0: hab letztens mal einen Kritikpunkt gehört von unserem Podcast. Das Intro ist zu lang. Ach was? speaker-1: Okay, hau raus. Das habe ich beide selber komponiert. speaker-0: Ja, deswegen habe ich auch gesagt, nee, das bleibt so. Ich finde es cool, weil man doch bisschen erstmal reinkommt, weißt du? Man kommt erst rein. Das ist nicht so mit, viele Podcasts fangen gleich zu reden an. Das finde ich jetzt auch nicht so. Ich brauche schon Intro. speaker-1: Ja, ja, also ich finde irgendwie so einen gewissen Broadcastaufbau soll es irgendwie haben, also irgendwie so ein Frontbumper und so, also ja voll. Ich finde es zwar dann auch krass, wie gut es machen wahrscheinlich dann eher Leute, dann auch live streamen, die dann tatsächlich halt wirklich so eigene Segmente dann wirklich in den Podcast einbauen. Also da gibt es zum Beispiel einen so einen, so äh, so einen speaker-0: Wir haben speaker-1: Pilotenpodcast mehr oder weniger, dann wirklich so ein reines New-Segment halt dann hat und dann irgendwie so ein persönliches Segment und so weiter, dann eigens komponierte Bumper noch dafür haben. speaker-0: War mal Überlegung für Metal nicht gewesen, aber das ist im Livestream, das soll schon smoothe Übergang sein. Deswegen wir sagen, jetzt kommt die neue Rubrik so in der Art oder haben dann so ein einleitendes Ritual, sag ich jetzt mal, dass wir da, dass wir einen Podcast haben, wenn es dann in die News geht zum Beispiel, da geht es erstmal dann fünf Minuten darum, wir bewegen uns alle gemeinsam auf einem imaginären Swimming, also Freibad oder irgendwo sind gemeinsam in dem Freibad. also metaphorisch in dieses Becken zu springen, gemeinschaftlich mit dem Stream und mit den Leuten, die dazugehören, ⁓ dann in den ganzen News, die da draußen so waren, zu schwimmen. Das ist so der Ding. wird auch voll im Live-Chat dann plötzlich gibt es extra einen Emote, der dann durchs Bild fliegt. So ein Typ, der ins Wasser springt. Es ist bisschen so Interaktion auch. Und da hab ich mir auch schon mal gedacht, ob wir nicht für jedes Segment, weil wir haben ja immer dieselben Segmente, ob wir da eigenen Jingle machen, aber ... Nee, mir gefällt's so besser. speaker-1: Ja, da gibt es dann auch welche, die dann quasi eigene Moderatoren im Hintergrund haben, die dann quasi Regieanweisungen geben, wenn man so möchte. Ja, das, glaube ich, kann man ab einer gewissen Größe, kann man sich das vielleicht überlegen. so lange, also wenn die Authentizität mit runterleidet, man das irgendwie nicht machen. speaker-0: Also wenn wir uns das leisten könnten, dass da jetzt jemand noch sitzt und wäre es notwendig, weiß ich nicht. speaker-1: Nee, ich glaub nicht. haben wir zu wenig den Anspruch ... Was heißt zu wenig den Anspruch? Wir wollen ja kein Strukturpodcast sein in dem Sinne. Sondern das ist ja wirklich so eine Ja, Freund zu Freund-Interaktion eigentlich eher. Von daher ... speaker-0: So wie jeder andere Content, ich mache, ist immer eine freund zu freundliche Aktion. Also wenn ihr draußen mit mir befreundet sein wollt, wisst speaker-1: Man wird deine Freunde monetarisieren, sei ehrlich. speaker-0: Alle. Ich will nur meine Freunde monitorisieren. Oder andersheres, wenn ihr eine geile Content-Idee habt, die wir miteinander machen können, können wir auch befreundet sein. Ich würde mich natürlich freuen, wenn das, was ich jetzt Agentur- und Firmenmäßig mache, tatsächlich bisschen skaliert wird und dementsprechend dann das abwirft. Das hat aber nichts mehr mit mir als Creator zu tun. Influencer, in Anführungszeichen. Sondern tatsächlich will ich halt einfach dieses ... Das, was ich kann. Festival gut dastehen lassen. Social Media, Verbreitung. Hier das, was ich mir all die Jahre lang angeeignet hab, will ich einfach professionalisieren. das schaffe ... Also, meine Nische, die ich hab, ist so klein, dass ich als Person nicht genug Strahlkraft hab, dass die Leute das noch mehr interessiert, was ich mach. Also, mich als Person gern mehr kennenlernen wollen. Und der Content, den ich mache, der ist wirklich nur darauf ausgelegt, zu sagen, ich interessiere mich für das Festival, ich google das Festival, dann kommt ein Video von mir. Und dann habe ich schon öfter gehört, ich bin nur auf dem Festival, weil ich dein Video gesehen habe und das sah ganz cool aus. Viele schauen sich das ganze Video nicht mehr an, sondern nur immer den Part, wo man vielleicht Festival sieht. Dann die Bands freuen sich, wenn sie in die Videos vorkommen, weil sie da auch wieder Werbung haben. Wir machen ja auch immer so kleine Feedbacks über die Bands und sowas. Und das ist der Content, das werde ich machen, einfach weiter. ... genau, und werde aber trotzdem mein Augenmerk mehr drauf zu fokussieren jetzt, diese Agentur und die Produktionsfirma dementsprechend ein bisschen zu zu vergrößern und mehr Kunden und dann gehe ich halt wieder mehr auf Festivals, aber halt mit dem Ziel dann für das Festival Content zu sammeln. Nebenbei fällt ja trotzdem ein Vlog bei mir raus. Also es ist ja nicht so als würde mein Content drunter leiden, sondern ich filme ja den Shit trotzdem, was ich mache. Und deshalb funktioniert die Fusion davon auch so gut. weil man vorher bei dem, ich laufe nochmal zurück in den kleinen Tunnel, wo es ⁓ Erfolg ging. speaker-1: Ja. speaker-0: weil wir vorher eben auch mal geredet haben, was für mich Erfolg bedeutet. Die erste Mal, ich ... Ich war da bei Mediakraft und hab da auch Leute kennengelernt, auch Münchner YouTuber und so was. Und hab mich da auch bisschen angefreundet mit denen. Und dann gab's das mal eine Zeit lang, dass so junge Jungtalente mehr oder weniger gesucht wurden. So neue YouTuber treffen sich in München in so einem Café, so im Jugendhaus. Und da waren halt größere YouTuber eingeladen, die dann Vorträge gehalten haben. Das gab's in Nürnberg auch einmal, und ich war da dann mal. Ich war in München auch, aber war ich nicht als Vortragender. Aber in Nürnberg, da war ich dann da und dann ging's, wurde auch einer von den großen YouTubern gefragt, wie definierst du oder wie werde ich erfolgreich? Und dann hab ich von ganz hinten, weil ich den großen YouTuber halt kannte, aus einem anderen Kontext, hab ich gesagt, soll ich die Frage schnell übernehmen? Weil ich hätte nämlich einen ganz geilen Tag dazu. Und da hab ich auch gesagt, die Frage ist erst mal, wie definiert ... Also, wann ist es für dich erfolgreich? Weil, sowohl der YouTuber, da war, der Große, der war mal einer der größten YouTuber in Deutschland. Der war bei den Apple-War-Pictures. Ich weiß nicht, ob du die noch kennst. Und das war der Tenz. Und der Tenz ist einer der letzten gewesen, die da am Schluss noch dabei waren. Die waren nur noch zu zweit. Und ... der ... selber ... Also, er hat ja nie so die ... ... speaker-1: Ja. speaker-0: Kraft gehabt, einen eigenen YouTube-Channel so groß zu machen. Der war ja nur Teil von diesem großen anderen. Und das ist ja gut. Diesen Erfolg, den die hatten, den kann man nicht berechnen, kann man nicht erzwingen, der passiert aus Versehen. Weil du geilen Content machst, weil du genau die Zielgruppe triffst, weil du weißt, wer deine Zielgruppe ist und so weiter. Dann kannst du das ein bisschen so hinsteuern, aber du kannst nicht ... Es ist nicht berechenbar, ob du jetzt erfolgreich bist oder nicht. Also im Sinne von große Reichweite, viele Abonnenten, viel Kohle und so. Und das war bei ihm halt auch nicht so der Fall, sondern er hatte diesen großen YouTube-Channel, der dann down ging, den wir dann zugemacht haben, als Sprungbrett benutzt für was anderes. Der ist dann in Journalismus gegangen und hat dann für den WDR YouTube-Videos produziert und und, lauter so Zeug und so. Das ist sein Erfolg, dass er einen Job bekommen hat. den er dadurch halt ausüben konnte. Vorher Andere hätten dafür studieren müssen, bla, bla, Und bei mir war's eben genauso, weil ich dann auch Dark Saison war und gesagt ... Also, mein Erfolg war damals auf jeden Fall dieses ... komm auf Festivals. Ich komm so nahezu auf jedes Festival in Deutschland, wenn ich will, kostenlos. Außer das größte Festival in Deutschland. Das größte Metal-Festival. Dafür bin ich tatsächlich reichweitens zu schwach, sag ich jetzt mal. Aber alle anderen, ich bin ja mit vielen befreundet, alle die mir gefallen Festivals, da kann ich auch jederzeit hingehen kurzfristig und sagen ich bin da, das ist alles kein Problem. Dafür habe ich halt ein großes Netzwerk an Veranstaltern. Das ist ein Erfolg, den sieht man aber an dem YouTube-Channel nicht, weil das keine nackten Zahlen sind. Und genauso ist es mit, jetzt kommen wir kurzen Sprung in dem was ich jetzt beruflich mache, ich war vorher in Produktion in der Firma und dann haben die jemanden gesucht, der Social Media affin ist. Weil die halt interne Kommunikation ein bisschen was ausprobieren wollten. Und ich hab mich halt dann gemeldet und hab gesagt, ich will das ausprobieren. war ich ein halbes Jahr da in einer anderen Abteilung verliehen. Und hab den Job auch nur bekommen, weil ich YouTube mach. Weil ich denen den YouTube-Channel geschickt hab. gesagt, ich mach Social Media hier, da. Könnt euch den YouTube-Channel anschauen. Und auch wenn das Thema den Null interessiert hat, es ging darum ... Community Building. Irgendwie hab ich damit Berührung. Und das hat sich dann eben so weit entwickelt, dass ich jetzt da bin, wo ich bin. Und ich bin für eine Abteilung von 400 Leuten ... äh ... Kommunikationschef. Mhm. Also für interne Kommunikation. Hat sich so rausgelassen. Kann man Würde ich sagen ... Der Grund dafür war mein YouTube-Channel. Also bin ich erfolgreich mit YouTube gewesen. Also hab ich ... Hacke ich das als Erfolg ab. Und das ist so was ... Das siehst du ja auch nicht. speaker-1: Nope. speaker-0: Keiner von den Kitties, die da in dem Raum gesessen sind, sehen, wie groß ist denn dein YouTube-Channel und so was. Das sind die Fragen, das stellen. Aber nicht, was bedeutet denn Erfolg für dich mit dem Social-Media-Game? Natürlich ist der monetarische Grund dann auch immer, aber ich verdiene ja auch mehr, da wo ich vorher war, ist auch ein monetärer Punkt mit dabei, ⁓ zu sagen, es ist erfolgreich. Wie viele Leute kennen mich? Ich gehe immer nur über Summer Breeze und Werthalft und ... nicht mehr so, ⁓ da ist der Siffi, sondern eher, hey, servus, wie geht's denn? Und man kennt die Leute halt mittlerweile, die immer da sind. Weil, ähm, das ist nämlich auch was, wo ich jetzt immer draufschau und denk mir, ja, aber ... Also, wenn man sagt, wie groß ist denn mein Channel jetzt? Mit irgendwas über 6.000 Abonnenten. Auf YouTube immer so ⁓ die 400, bei manchen Festivals 1.000 Klicks. Mhm. Also eigentlich nix, könnte man sagen. aber hol da in den Raum mal 1000 Leute rein. Oder 400 reicht ja auch schon. Und dann denk ich mir, ja, aber 400 Leute von irgendeinem Festival kennen mich jetzt. So, 400 Leute vom Camping Battleground sind die Hälfte der Leute. So, weißt ... Und das ist doch dann der Erfolg, wo ich sag, ja, ... definitiv ist da irgendwo Interesse. Und auch wenn ich irgendein random Video hochmache, ich mindestens 300 Klicks. Wo ich mir dann denk ... speaker-1: Ja, ja. speaker-0: Also das sind wirklich 300 Leute da, die wirklich nicht für das Festival, sondern tatsächlich interessiert sind an dem, was ich mache. Und dann kenne ich aber vielleicht effektiv 50 Leute davon. Also die anderen, wäre schön, wenn die auch mal kommentieren würden, schreiben würden, hier, das, das. Müssen sie aber nicht. Aber die Interaktion würde natürlich alles wieder mehr pushen. Der Algorithmus mag Interaktion. Aber ich bin trotzdem auch froh, dass diese 300 auch immer da sind. Egal wer es ist, so ist man auch wurscht. Die werden schon Grund haben, warum sie das anschauen. Und ihre Zeit opfern, ⁓ mein Content anzuschauen, finde ich, da kann ich nur dankbar dafür sein. Nur so funktioniert es ja. Also, ist wie, ich sage, ich verdiene jetzt als Streamer, wenn da Abos reinkommen oder so was, dann verdient man ja wirklich bares Geld. Ich hab während Corona DJ-Streams gemacht, wo ich quasi ... Oder VJ-Streams hab ich Musikvideos laufen lassen und auf Wunsch der Leute, die da waren. Ich hab während Corona 500 Euro im Monat gemacht. So mit 20 Leute, da waren. Also, es ist wirklich nicht viel. 20 Zuschauer. Und jetzt rechnest du mal, was Leute mit 17.000 Zuschauern Geld verdienen. Also, ist schon ... Und da war's halt auch so, die Leute, die haben Ablenkung braucht, und ich hab das gewittert, die wollten das machen, und dann hab ich das gemacht. Auch was, wo ich immer noch da sitze und denke mir, könnte ich auch mal wieder machen. speaker-1: Ich erinnere mich, als diese Corona-Zeit losging, haben sich einige DJs, ich habe auch eine Zeit lang im Nachtleben gearbeitet, die haben dann tatsächlich komplett auf Twitch oder was auch gemacht. Die sind aber auch nicht mehr zurück. Die sind nicht mehr zurück in Club oder sonstiges. speaker-0: Und es ist mega erfolgreich. Das ist ist ist ist nur ... Das Das Das Das Das Das ... Das nur ... Streaming ist noch mal eine Schippe. Das ist bisschen härter, Weg, weil man halt wirklich dranbleiben muss, bis man irgendwann nochmal entdeckt wird und bis dann Leute mal aufspringen, bis du dann in der Suchleiste höher gerankt wirst, wenn du weniger Zuschauer hast. Das ist ein anstrengendes Business auch. Aber deswegen mache ich die Mischung. Deswegen mache ich so dieses, ich will meinen Content live präsentieren. Mit dem Podcast zum Beispiel und möchte aber, dass der Content dann auch wieder weiter bearbeitet wird und so. Will ich jetzt weiterhin reich und berühmt werden? Natürlich. Eben. Aber ich will halt einfach nur machen und ich glaube, das ist so ein Wunsch, den so ziemlich jeder hat. ich glaube, da sind wir ⁓ schon fast am Ende jetzt. speaker-1: Ja gut, wer will das nicht, speaker-0: Dass man mit dem, was einen Spaß macht, also, und für sich selber, würde ich sagen, das ist ein großer Anspruch an mich, dass ich es für mich selber mache und nicht für jemand anderes. Also, das Angestelltenverhältnis ist für mich ein kleines Problem, sag ich jetzt mal. So dieses, ich mach's jetzt in einer Firma, schön, dass die mich dafür bezahlen, aber ich ... verspür jetzt nicht, dass ich so dieses notwendige Zahnrad in diesem in diesem Konstrukt bin. Wenn ich nicht dabei bin, dann geht es der Firma genauso wie jetzt auch. Und deswegen habe ich so weniger Motivation, wie wenn ich sage, hey, ich könnte mich locker 30 Stunden lang hinsetzen mit dir und dir Podcast aufnehmen und dann das Schneiden und hohladen und hier, wenn ich die Zeit dazu habe, da kann ich mich wirklich, da bin ich im Tunnel, wie so ein Programmierer, der gerade irgendwelche Sachen programmiert, bin ich beim Schneiden und beim Content für mich und so machen, bin ich einfach voll drin. Und da hab ich auch Bock drauf, das weiterzumachen. Auch wenn ich für den Kunden was mach. Ich hab letztes gestern zwei Folgen von den Line-up-Wochen sind jetzt online, vom Rockers. Hab ich mir beide angeschaut nochmal. Ich schau selten meinen eigenen Content. Erst nur, wenn ich wirklich mal wieder zurückschauen möchte. Also schauen wir uns doch das Festival mal wieder an. Wie war das jetzt eigentlich so? Wie hat sich's verändert? Aber das Format, wenn jetzt alle zwei Wochen rauskommt ... Ne, nicht alle zwei Wochen, sondern zweimal in der Woche kommt dann ein Video. Das schau ich mir an. Einfach weil ich Ich hör mir zwar dann selber zu, was ich erzähl, aber ich hab mir das ⁓ nicht alles merken können, was da erzählt wurde. Von dem her, manchmal hör ich Parts von unserem Podcast und ich denk mir, ach, darüber haben wir auch geredet. Aber jetzt hab ich sehr, sehr, sehr viel geredet und hab jetzt mal Ich glaube, ich hab alles im Blick gehabt, ⁓ das jetzt als Time-Capsule ... zu nutzen, dass man jetzt mal, wenn ich das jetzt wieder anhöre, hier an mein Zukunftsich, genau, so ist der Content, den wir gerade produzieren und du bist glücklich damit. Ich bin wirklich auch zufrieden. Jetzt auch mit dem Setup, das wir hier haben, haben wir verbessert und macht einfach viel mehr Spaß. Und dementsprechend wäre jetzt eigentlich nur die Frage, Hast du noch Fragen zu dem Content? Fällt dir noch irgendwas ein? Wie ... Wie gehst du an ... Also, du bist ja so gut wie ... gar nicht Creator, sag ich, außer halt im Podcast. Oder bist du so weit im Job damit berührung, dass du privat gar keine Ambition dazu hast, irgendwas zu tun? Weil du bist ja nicht so in der Öffentlichkeit social-mediamäßig wie ich jetzt. speaker-1: gar nicht. Also mein Take dazu ist, ich arbeite gerne mit Content. Mit Content, also das ist ja auch Teil meines Jobs. Ich arbeite ja quasi mit Content von anderen großen Firmen, Filmstudios, wie auch immer. Ich arbeite gerne mit Content, ich konzeptiere auch ganz gerne Content. Also ich habe früher gerne Drehbücher geschrieben, ich habe auch gerne speaker-0: Content. speaker-1: Ich hab Musikvideos für eine Band, das Drehbuch geschrieben, weil das Skript einfach ... war halt einfach ... Dass ich gesagt hab, hey Jungs, schickt mal rüber, ich mach euch ein Drehbuch. Passt schon. Ich hab ... Ich glaub, mittlerweile kann ich's erzählen. Wir haben in der neunten oder zehnten Klasse mal so einen Anti-Drogen-Film gemacht. Also so richtig noch mit hier Mini-DV-Campcorder und keinaheunwas. Und mein Wir sind 10 Jahre auseinander, hat diesen Film immer noch in der Schule gezeigt bekommen. Der war absolut furchtbar. Also brauchen wir überhaupt nicht reden, das war auch... speaker-0: Als Lehrmaterial habt ihr das erstellt? speaker-1: Das waren eigentlich so Projektwochen, wo es um Drogenaufklärung und was ging. Wir haben gedacht, können wir einen Film draussen, so einen Kurzfilm, 10 Minuten? der Lehrer so, ja klar, könnte machen. dann haben wir, es war absolut bescheuert, brauchen wir nicht drüber reden. Das war einfach nur noch Satire, weißt du, was ich meine? Allein die Namen waren bescheuert. Ja, aber scheinbar hat das so einen bleibenden Impact gehabt, dass halt irgendwie eines Tages mein Bruder von der Schule heimkam und meinte so, hey, ich hab deinen Film gesehen. ich dachte so, cool, hab den nicht mal mehr auf der Festplatte, aber passt schon. Und ja, also ich hab immer gern Content konzipiert, auch kreiert, also auch irgendwie hinter der Kamera und so weiter. hast du genau so erlebt mit Skatevideos und so weiter, was ich noch irgendwie diese Mini-DV-Tapes zu Hause hab mit Kassetten, also mit Skate-Content, könnte ich wahrscheinlich eine Wand damit pflastern. Ich bin nur nie jemand gewesen, der, wie soll ich sagen, der viel vor der Kamera steht. Einfach weil ich da nicht so sehr aus mir rausgehen kann. Und jetzt hier zum Beispiel, dieser Podcast, dann wieder so ein Ding, wo ich auch weiß, okay, ich muss es nicht. oder ich kann es zu einem gewissen Grad, es für mich in Ordnung ist. Weil ich habe nämlich auch dieses Content-Creation-Denken wie du. Als ich mir mal eine Siebträger gekauft habe, habe ich mir überlegt, ich könnte jetzt eigentlich jeden Sonntag, wenn ich mir einen Espresso da rausziehe, so ein fancy Video dazu machen. Oder jetzt, ich habe mir einen Flipper gekauft. speaker-0: Ja genau, ich weiß gar nicht, die das im Podcast, haben wir da schonmal drüber Nee, wir haben nicht drüber geredet. Wir müssen nochmal Flipper 2 machen, auf jeden Fall. speaker-1: Ich habe mir einen Flipper gekauft und es gibt ja auch Streamer, die Flipper streamen. Wobei nur festgestellt habe, dass es zum Filmen echt schwierig ist. speaker-0: Ja, das denke ich mir, auch weil es spiegelt und all das. speaker-1: Ja vor allem weil du ja quasi drei Kameras irgendwie vereinen musst, weil du wirst ja quasi das Playfield haben, du wirst die Punkteanzeige haben und idealerweise dich. Aber genau ⁓ jetzt auf das Ursprungsthema irgendwie zurückzukommen, wenn... Ich hab zum Beispiel in einem Musikvideo, das ich erwähnt hab, das war für eine Black Metal Band und wir hatten alle Masken auf. Da war das völlig fein für mich. Da kann ich das für mich auch trennen. Aber wenn ich so wie du über ein Festival gehen würde und die Leute würden schreiend auf mich zulaufen, hey, Cave, keine Ahnung, ich wär genauso nervös wie die. speaker-0: Das kommt noch jetzt noch im Podcast. Ja, bisschen überschneidet sich es ja doch. Viele, die ich jetzt kenne, die unseren Podcast tatsächlich hören, die kommen natürlich auch über das. Ich teile sie auch auf meine anderen Kanäle und so was. dem her vermischt sich das schon ein bisschen. ich bin trotzdem froh auch über jeden, der meinen anderen Konten jetzt nicht verfolgt, aber diesen Podcast hier natürlich feiert. speaker-1: Meinst du das kommt? Ich weiß nicht. speaker-0: Ich wollte jetzt diese Folge auch bisschen nutzen, ⁓ einfach auch mal nochmal zu zeigen, was ich so mache. So einfach nochmal abzureißen, wer bin ich eigentlich so? Und weil wir schon mal über Content und Social Media geredet haben, war mir das auch wichtig, weil ich hätte es auch in einem Video verpacken können, auf YouTube und auf YouTube Video drehen können, wo ich erzähle, was ich alles mache. Ich fand es aber hier cooler. Erstens, haben einen Podcast, wir sowieso ein Thema abhaken. Noch dazu kann ich ja, wenn ich will, jede erdenkliche Sekunde aus dem Podcast jetzt als eigenständiges Video hochladen. Ich brauche ja nur ein Reel draus machen. Und dann wird die Message auch verbreitet, so was tue ich eigentlich so. speaker-1: Ja, aber gerade weil du gesagt hast, mir mit mit Podcast und so weiter. Was ich zum Beispiel auch jetzt im Hintergrund noch mache, ist ich editiere auch Podcasts, also Podcasts für andere Podcasts mittlerweile. Genau richtig. Aber dieser Podcast hier und jetzt komme ich eigentlich auf den ursprünglichen Punkt zurück, war quasi das Sprungbrett, weil du dadurch ja speaker-0: Das machst du aber jetzt über deine Firma. speaker-1: wie du mit dem YouTube-Channel damals eine Legitimation hast. du sagen kannst hier, ich weiß, wovon ich rede, blödsackt. Weil jeder kann rausgehen und eine Dienstleistung anbieten. man sollte ein gewisses Portfolio auch mitbringen. Was nicht heißt, dass ich den Podcast nur deswegen mach. mehr macht speaker-0: Nee, aber trotzdem ist es schon... Das ist, wie ich sage, würde mich nicht für einen Tätowierer tätowieren lassen, der selber keine Tattoos hat. speaker-1: Genau, richtig. Völlig richtig. speaker-0: Ich nicht voll bei dir. Ich bin nicht voll. Weil du kannst noch so viel Ausbildung gemacht haben und hier, das. Aber wenn du selber dann noch ein Produkt hast, das du auch geil rüberbringst, dann zeigt das ja nur, dass das das, was du machst, Hand und Fuß hat. Und dementsprechend, ja, also wenn ihr Podcasts braucht, meldet euch beim CAVE. Wenn ihr mehr produziert. Und grundsätzlich Audiodesign. Was machst du noch alles? Was bietet deine Firma noch alles an, wenn wir schon dabei sind? speaker-1: Jeder sagt gerne. Tatsächlich hat das angefangen als Softwareentwicklungsfirma für Audio. Okay. Blöderweise ist dann mein Job, den ich jetzt habe, dazwischen gekommen. Deswegen, jetzt nicht mehr verfolgt worden ist. Was noch so, ist das noch nicht ganz spruchreif und ich weiß noch nicht in welche Richtung das sich entwickelt, aber wir sind am Überlegen, dass wir Gitarren Pickups selber entwickeln. Da bastel ich gerade an einem Prototypen. Ob das mal irgendwann, wie soll ich sagen, Früchte trägt oder nicht, weiß ich noch nicht. ich will es zumindest mal ausprobiert haben. speaker-0: Wenn das ist, wo du gerade dran bist, dann einfach machen. speaker-1: Wie gesagt, ob es das wird oder nicht wird, werden wir sehen. Und ansonsten ist es für mich eigentlich eher so eine Audiospielwiese. Also zum Beispiel, wenn jemand zu mir kommt und sagt, hey, ich bräuchte in dem und dem Audiobereich Unterstützung, kann ich das easy über die Firma machen. Weißt was ich meine? speaker-0: Und wenn eine Band zu dir kommt und möchte ein Lied aufnehmen? speaker-1: können drüber reden. Ich hab auch Bands tatsächlich technisch betreut. Also quasi die ein technisches Setup mitkonzipiert. Ich hab mich mit der Band dann quasi hinsetzt und gesagt, okay, was wollt ihr, wo wollt ihr hin? Wie ist euer Workflow? Das war so eine, ich nenn das mal Hochzeitskiver-Band, die logischerweise meistens ohne Technik unterwegs sind. Einfach weil Budget und Kosten und so weiter. speaker-0: und berühmt werden heute. speaker-1: Und dann haben wir uns hingekockt und gesagt, okay, wir bauen jetzt euch ein Setup, das ihr weitestgehend autark bedienen könnt. Genau, richtig das Plug and Play ist. Und beziehungsweise wenn ihr eingreifen müsst, dass ihr halt schnell, ohne dass ihr quasi euer Instrument irgendwie verlassen müsst, halt da irgendwie eingreifen könnt. also sowas kann man natürlich auch dann irgendwie darüber lösen. Also, ähm... speaker-0: Können Sie jetzt noch ein Soundmischer, theoretisch auch mit einer Band, mit... speaker-1: Du meinst jetzt live? Ja, wobei ich im Live-Bereich nicht so unterwegs bin tatsächlich. Ja, klar könnte ich, aber es ist jetzt nicht mein Hauptfokus tatsächlich. speaker-0: Könntest du mit deinen Skills auf jeden Fall. Verdient man auch kein Geld, kann ich dir sagen als Social Media Manager von einer Band verdient speaker-1: Ja, es ist schon ... Es ist aber allgemein in der Kreativbranche. Es ist egal, wo du bist. Aber wie gesagt, für mich ist das so bisschen so die Spielwiese, dass ich sag, ich probier mich da einfach so bisschen aus. Und wenn jemand kommt und sagt, ich bräuchte Unterstützung, dann kann ich das halt easy darüber machen. Genau, das war eigentlich so die Idee dahinter. wie das entstanden ist. Aber ultimativ wird's wahrscheinlich auch irgendwann sein, dass ich sag, ich würd irgendwie vielleicht freiberuflich mal meine Zukunft gestalten. Tatsächlich. speaker-0: Also bei mir ist tatsächlich, ich hab schon Bock, die Firmen jetzt so zu ... Ich arbeite ja jetzt schon vier Tage und hab verdient dementsprechend nebenbei auch schon genug, dass ich sagen kann, das rechnet sie irgendwie. Und das kann man halt. Wenn man da einmal angefangen hat und man verdient mit dem, was man nebenbei macht, Geld, dann hat man zumindest verstanden, wie man Geld macht. Ja, klar. So, und dann ist es nicht mehr weit, das zu perfektionieren. deswegen bin ich da halt einfach, ich will halt einfach ... Mit dem Staff nur so ein gutes Zubrot bekommen. wenn ich dann noch weiter mit den Stunden runtergehen könnte oder irgendwann bis tatsächlich irgendwann ich vielleicht sogar aufhören könnte oder sowas, dann wär's top. Also ich hab ja nicht den Need, weil mir mein Arbeitgeber nicht die Pistole auf die Brust setzt und sagt, also du hast jetzt die Möglichkeit zu gehen so in einer Art, sondern noch schaut's nicht schlecht aus, dass es noch länger gibt, was ich tu. Es ist dann so, aber ich habe einen Backup, wenn wirklich irgendwann mal was wäre, dann kann ich sagen, gut, dann jetzt aber all in, voll rein und voll Gas. Weil das ist ja was, was ich jetzt auch noch habe. Ich habe halt meine Zeit so strukturiert, dass ich den Content, den ich jetzt mache, der einigermaßen läuft, halt nebenbei so mache, dass ich jetzt nicht ins Burnout hupfe, sondern tatsächlich auch das schön einfach machen kann. Wenn ich dann irgendwann sag, ich würd jetzt meinen Job verlieren, weil irgendwas auf der Welt nicht passt, dann hab ich genügend Zeit, mich Vollgas reinzufokussieren und machen, dass das dann wirklich noch mal eine Schippe draufgeht. das wär dann kein Thema. Sobald die Kündigung reinkommt, bin ich 24-7 Streamer. Live-Streaming, Bam-Bam-Bam, Podcasts, Live-Streaming, noch Vollgas. Content, Content, Content. speaker-1: Ja, gut, dadurch, dass ich ja in der Kreativbranche bin und da eigentlich jeder nebenher noch irgendwie was macht, ist das jetzt bei mir auch nicht das große Problem. Ja, aber wie gesagt, reine Spielwiese. Und was funktioniert, verfolge ich weiter. Und was nicht funktioniert, funktioniert halt nicht. Und ich find das aber auch ... Ich find, man muss das auch so bisschen so ... Der Weg ist das Ziel sehen. Weil du kannst dich so verbissen ... Also gerade wahrscheinlich im Content Creation Bereich. kannst dich so verbissen auf einem Content festlegen, aber wenn es halt keiner gucken will, speaker-0: Genau. Deswegen ist es ja auch immer ratsam, sich auszuprobieren. Mal wieder ein neues Format reinzuschieben. Dann, wie gesagt, jetzt gerade mein Vinyl-Arc, den ich habe. Vorher war es halt, wir hatten einen Arc mal eine Zeit lang, da habe ich Festival-Kutten, meine Battle-West quasi, die Dinger genäht und habe zu den Patches was erzählt. Das ist riesen Community geworden irgendwann alle, weil das das Format war. Hab ich dann irgendwann auch wieder aufgehört, dafür gibt es jetzt das Venüthema. das ändert sich auch immer wieder und der Content wird auch immer ein bisschen erwachsener, sag ich mal. Von dem her ist es aus Content Creator, glaub ich, wirst du auch irgendwann Mürbel, wenn du ein Format hast, das wo über fünf Jahre geht oder sowas. Fünf Jahre ist schon verdammt lange im Internetseitealter. Und wenn du das dann komplett fünf Jahre durchziehst. Ich hab ein Format, das hab ich ja in der ersten ... Folge glaube ich schon mal erzählt, dass ich ein Format hatte, das ist über eineinhalb, zwei Jahre gegangen und das jeden Mittwoch kommen und das war, also wirklich da habe ich ja nichts anders gemacht wie das und das macht dich irgendwann Mürbe. Also wenn du immer das Gleiche machst, deshalb ist ja das wie ich es mache gerade recht einfach, weil man kann alles in einen Vlog packen. Alles. Ich kann jetzt ein Review über das Wasser machen, das mit dem Handy und Vlog-Style viel geiler und schneller dreht, wie ich jetzt geile Shots mit der Kamera und dann muss ich dann noch color grading hier, dies, das. Ach, fuck off, brauch ich alles nicht. Die Leute schauen das, was ich mache, so wie ich es mache. Und manchmal kann man sie auch überzeugen, indem man es einfach lange genug macht. Und sie dann sagen, ja gut, eigentlich ist das Format schon cool. Mittlerweile bilde ich auch andere YouTuber aus. speaker-1: Okay. speaker-0: ... die dann auf Festivals Bock haben, ... so was zu machen, ... dann sage ich, ich mache einfach Vlogs. Ich zeige ihnen, wie es mit dem Handy am einfachsten geht ... ... dann sollen die das machen. Weil je mehr Werbung für die Festivals da sind, umso besser. Also ich mache es ja auch ... ... nicht für mich, sondern ... ... hauptsächlich mache ich es ja tatsächlich auch ... ... das war ja ursprünglich mal der Gedanke, war ... ich werde jetzt so groß ... ... und das sind dann auch die letzten Worte für den Podcast, ... ich versprich es, heute sind wir nämlich ein bisschen länger dran, ... aber ich werde so groß ... und erfolgreich mit 100.000 Abonnenten und so. Dass wenn eine Band sagt, könntest du mal unsere CD anhören und was dazu zu sagen. Und das ist eine No Name Band, wie wir auch als Freunde, haben ja auch Bands als Freunde befreundet. Dass die mir sagen, sie geben mir die CD, ich hör die an und ich sag, die müsst ihr euch holen. Dass mindestens 100 verkauft sind. Das wäre mein Anspruch. Dass ich groß genug bin, dass der Support, den ich mach, auch fruchtet. Und ich jetzt nicht Geld damit verdiene, dass ich Werbung für was mach, sondern zum Beispiel auch ein Festival mit 500 Leute möchte nächstes Jahr halt eventuell ... hält sich grad so auf der Kippe, möchte aber nächstes Jahr noch stattfinden. Wenn ich vorher sag, ich geh da hin, dann kommen 300 Leute mehr und das Festival ist glücklich. Das wär mein Anspruch, dass das funktioniert. Na ja, tut's ja nicht, weil ich ja keine 100.000 Abonnenten hab. Aber wer weiß, ich sag, man hetzt, wenn man Content-Creator ist, auch wenn man's nicht zugeben will. Man hetzt immer noch nach, das ist wie Lotto spielen. Man macht wieder ein Video und hofft, dass das so richtig einschlägt. Weil mit einem viralen Video hast du gleich mal 10.000 Abonnenten mehr. Und das ist in meinem Genre schon wichtig. Von dem her, man hetzt immer irgendwie, es ist wie Lotto spielen. Es macht trotzdem Spaß und irgendwie macht man es ja trotzdem, weil es ist Teil meines Lebens. Ich mache das seit über zwölf Jahren. Ich kann ja auch gar nicht so von jetzt auf gleich damit aufhören. Genauso, womit ich aber aufhören kann, also mit dem heutigen Podcast. Wir müssen abmoderieren und zwar, ich glaube nicht, dass wir die Frage stellen müssen, ob irgendjemand von uns die rote oder die blaue Pille ist. speaker-1: Weil wir ja... speaker-0: Wir sind ja schon voll drin. genau. Und das ist ja ⁓ auch das ist ja Part of genau das Thema. Wir machen diesen Podcast miteinander in der Hoffnung. Ich habe mal ich habe ich weiß nicht ob ich dir das so gesagt habe. Ich habe mir so irgendjemand gesagt, der Kaninchen war Podcast. Das wird mein professionelles Content Piece, das ich produziere. Aber eigentlich ist es ja so. Es ist vom Sound her top optimiert. Wir haben jetzt sogar Reels, die wir rausmachen. haben eine Reichweite, wir haben coole Themen. Ich glaube, wir sind auch nicht ganz dumm. Man kann uns auch verfolgen. Ich weiß es nicht, wie heute bin ich hier und da mal links und rechts ganz schnell in diese Abzweigungen gehuscht. speaker-1: Ich glaube, so wie man die Folge jetzt anders tituliert, dann ergibt es richtig Sinn. Ich glaube, du hast uns einfach deinen persönlichen eigenen Kaninchenbau vorgestellt. speaker-0: Echt? paar Abzweigungen sind verschlossen und ... Lass mal lieber zu. Ja, geil, wenn du dir jetzt nicht in der Aufnahmesession, aber für die nächste Woche dann vielleicht, oder so, auch deinen persönlichen mal ... vielleicht mal überlegst. ich weiß ja nicht, bei mir ist es jetzt wirklich ... Also, mein Life ist Content, Sport, und also, ihr wisst jetzt alles über mich soweit. Von dem her. speaker-1: Ja, das ist ich auch besser so. speaker-0: Ja, können wir diese Folge gerne abschließen. Also ich danke dir, ich mein Inneres herausholen durfte. Tief sind wir jetzt auch nicht reingegangen. Da gibt es noch tiefe, dunkle Dinge gibt es auch noch hier. Ich habe einen OnlyFans-Account. Aber da kommt kein Content. Weil ich habe den einfach mal angelegt, weil ich es lustig fand, weil ich mir tatsächlich dafür Content überlegt hätte. Was könnte funktionieren, ohne dass das jetzt Mords sexueller Shit wird? speaker-1: Ja, das war ja ursprünglich auch mal als nicht sexueller Shit gedacht. Also das war... speaker-0: Ja, genau. Für Fans. Genau. OnlyFans. Es gibt ja mehrere. Es gibt ja Patreon und und und. sind die selben Plattformen. Nur bei OnlyFans ist der ganze Sexcontent gelandet. Keine Ahnung warum. speaker-1: Ja, das würde mich tatsächlich auch mal interessieren. Wer... speaker-0: Wahrscheinlich weil er am besten bezahlt wird, weil die Plattformen unterschiedlich bezahlen. speaker-1: Oder weil die vielleicht einfach den Content nicht sperren. Das könnte natürlich auch sein. speaker-0: Ja, das kann auch sein. Weil es war auch mal auf ... diese Bildgenerierte diese Bilderding. Ich weiß jetzt nicht, wie die Plattform heißt. Da haben sie auch irgendwann den sexuellen Content gesperrt. Aber ja, auf jeden Fall hab ich tatsächlich so einen ... nur kurz am Schluss noch, hört eh keiner mehr zu, aber ich hab mal einen geöffnet, der hieß Happy Feed. Und ich wollte damit einfach nur filmen, wie ich in Dinge reintrete. Also so ein Stück Kuchen. Flatsch. Nur so ein kurzes Segment. Flatsch. Joghurt. Flatsch. Ja, mit Sicherheit hätte es funktioniert, aber ich hab's nicht gemacht. speaker-1: bin mal sicher, dass das funktioniert. Dann würde ich sagen, du machst das jetzt gleich, wenn ich weg bin. Weil, nicht dass dir eine die Idee klaut. speaker-0: Ja, das ist egal. Ich hab das schon so oft erzählt und ich glaub mittlerweile gibt es es gibt bestimmt sowas mittlerweile. Aber das ist halt die Sache ... Ich wollte halt da auch das Ganze halt auch anonym machen. Weil dann hat das halt noch mal mehr Wert. Dann hätte ich es halt auch ins Absurde irgendwann driften können. Aber ... ja, nee, ich war dann auch irgendwie zu ... Mach ich jetzt doch nicht so ... Keine Ahnung. Aber irgendwann steh ich da. Und dann mach ich's und dann funktioniert's. Und dann wird alles andere davon finanziert. So schaut's in die speaker-1: Genau, das wollte ich gerade sagen. du es damals gemacht hättest, müssten wir jetzt gar nicht miteinander reden. speaker-0: Wir müssten schon, aber wir würden beide dafür speaker-1: Ich sehe schon kommen würde dann irgendwie auf dem Festival auf meine Pizza rein, Ladestutt des Films. Das weiß ich, das ist hier für OnlyFans. speaker-0: Übrigens ist auch der Gedanke, ich könnte noch Stunden darüber reden, man merkt, ich rede zu selten über meinen Content, weil auch das ist nichts, was ich mit meiner Freundin auf der Couch, äh Freundin, mit meiner Frau auf der Couch rede und so auch nicht oft. Ich rede aber gerne über meinen Content und da kommt zum Beispiel noch, was ich noch jetzt wirklich die letzten Worte jetzt, ich verspreche es, die Leute, die mit mir Content machen und der Content wirft irgendwann Geld ab. Die profitieren natürlich immer mit. Es ist ja nicht so, würde ich das Geld selber entsacken, alles alleine. Was ich schon in den Podcastgeld gesteckt hab, Metalnet zum Beispiel oder so was, auch da, immer wieder sollte das ein Millionenprojekt werden hier. Oder wir könnten davon, keine Ahnung, wenn wir irgendwann mal Werbepartner hätten, theoretisch für den Podcast, dann wäre das ein Partnerding. Also das wäre nicht so, als würde ich das als Creator einsacken oder egal bei was, ob das beim Sport ist oder oder oder oder. Und deswegen ist das schon auch lukrativ mit mir zusammenzuarbeiten. Man muss nur Bock haben. speaker-1: Vielleicht war er auch so bisschen kalkül dahinter, so ⁓ der Chris hat schon ne Community, vielleicht kriegt das was. speaker-0: So ein kleiner Startschuss hilft ja immer ein bisschen. speaker-1: Ja, den kleinen Schubs, den darf man ja auch gerne mitnehmen. speaker-0: Natürlich. hab auch nie irgendwie gedacht, ich will jetzt jemand für meine Reichweite ausnutzen. Also jetzt nicht nur hier in dem Kontext, sondern generell. glaube bisher war noch nie jemand da, wo ich dachte, ist nur freundlich zu mir, weil ich jetzt YouTuber bin. Klar, die Fans und sowas, aber die sind ja trotzdem... Ich gehe ja auch offen damit ⁓ was ich sonst so mache. Also von dem her ist es ja... Man lernt mich ja als Person trotzdem kennen, wenn man mich auf dem Festival trifft, weil ich verstell mich ja nicht. Das ist ja genau das, was man eigentlich nicht soll auf YouTube. Authentizität. Und im Podcast ja gleich noch mehr. Du kannst dich ja keine eineinhalb Stunden lang verstellen und so tun, als würdest du eine Rolle spielen. speaker-1: Ja, klar. Naja gut, wenn du halt so ein extrem moderations Content halt hast, dann ist es schon irgendwie... speaker-0: Gut, aber dann schneidest du halt auch. Aber so ein Laber-Podcast eine Stunde lang und dann in Character ist, glaube ich, schwierig. Das komplett. Da wären wir wieder bei dem Thema, die Leute merken das. speaker-1: Ja, da sind wir auch wieder beim Thema, wo willst du als Podcast tatsächlich hin? speaker-0: Genau. Wir wollen einfach nur labern. Und das war's jetzt mit Content Creation Teil 2. Oder wie auch immer du das betitelst dann. eigene Kaninchenbau- Ja, und deshalb, ihr könnt uns auch unterstützen, wenn ihr Kommentare schreibt irgendwo. Man kann uns kontaktieren oder auf Instagram vorbeischauen. Kaninchenbau Podcast. Genau. speaker-1: Ja, dein eigener Kaninchenbau. Das war's speaker-0: Da würde man uns freuen, wenn ihr uns mal eine Nachricht schreibt oder unter die Reels irgendwo einen Kommentar. Und dann ist es von mir auf jeden Fall ein ganz, ganz, ganz großes Danke fürs Zuhören und ein noch größeres Tschüss! speaker-1: Bis zum nächsten Mal.