Andreas: Wunderschönen guten Morgen, liebe Leute. haben 20.24 an diesem wunderschönen Donnerstag. Hallo Tom. Tom: es ist... Hallo Andi, es ist überhaupt nicht schön, es wettert ziemlich draußen, ich weiß nicht wie es bei dir ist, aber bei uns ist Sauwetter. Aber, so wie mein Schwiegern... Andreas: Bei mir ist eine ganz besondere Stimmung, nämlich Finale. Finale. Schon wieder mal Staffelfinale. Und passend Tom: Staffelfinale. Stimmt, stimmt, heute Staffelfinale. Heute Staffelfinale. Andreas: zum Thema Selbstoptimierung hast du bei unserem ganz kurzen Gespräch gleich herumgejammert, dass du womöglich nicht schlafen kannst wegen dem hellen Licht in deinem Gesicht. Da sind wir gleich Tom: Das ist ja fürchterlich. Andreas: super eingestiegen eigentlich bezüglich Selbstoptimierung. Tom: Ja, weil ich wenig was lehne. Andreas: 10.000 Lux, da kann ich nicht schlafen. Bei der Demo-Lampe Tom: Wenn ich lese, dann lese ich... Andreas: hat es sicher keine 10.000 Lux. Tom: Ja, sicher hat's die. Boah, ich fühl mich jetzt schon, wie mein Melatonin sinkt und mein Cortisol steigt. Ich spür das, glaub mir's. Und dann fängst du mich auch noch vor Arsch an und dann ist es sowieso gleich, dann ist es mir beim Schlafen sowieso gleich komplett vorbei, muss ich sagen. Andreas: Einfach noch eine Beruhigungsrunde Super Mario. Tom: Genau, weil ich gehört habe, dass Andreas: und dann läuft es. Und der Caller 0 0 0. Tom: Super Mario Kart das stressigste Spiel aller Zeiten sein Das sie ja getestet, haben sie ja Cortisol Spiegel bei verschiedenen... Andreas: Du es und ich weiß auch noch, dass deine Tom: Für mich. Andreas: HRV sogar besser wird durchs Spiel. Tom: Für mich ist es nicht stressig, weil ich gewinne alles. Wieso soll das für mich stressig sein? Ich habe das auch nicht verstanden. Ich bin ungeschlagen im Mario Kart. Andreas: Ja, großes Thema, was für heute ansteht, ist Thema Selbstoptimierung. Und ich glaube, wir kennen uns mit dem Thema ganz gut aus. Ich weiß nicht, wie weit du dich jetzt für heute so vorbereitet hast, dich da selber zu hinterfragen. Ich habe das getan und es war Tom: Ja, doch ein bisschen. Andreas: eigentlich gar nicht so angenehm die letzten Tage, muss ich sagen. Tom: Ich hab mir zum ersten Mal Notizen gemacht, schau. Andreas: Sehr schön. Tom: Ja. Andreas: Jetzt noch schnell, nachdem du mich gefragt hast, was wir heute machen. Rucki zucki. Aber du hast sie weggemacht, das ist sehr schön und ich bin schon sehr gespannt, was du sagst. Ich habe mich nämlich gefragt, was Tom: Ja, okay, gut. Du musst mich nicht gleich... Nur weil du mich so gut kennst. Andreas: du sagen würdest und ob du dich überhaupt damit schon mal überhaupt beschäftigt hast mit dem Thema. Also so kritisch beschäftigt hast mit dir selbst. Weil ja eigentlich vieles am Zirkus der Gesundheit auch so entstanden ist, weil mir ja diese diese Szene mit diesen Longevity, und da sind wir uns ja irgendwie von Anfang an doch recht einig gewesen, dass ja auch eine Selbstoptimierungsgangbang ist eigentlich, wo die Frage ist immer, warum wir sowieso machen das die Leute? Und es gibt auch viele Leute, die unbewusst womöglich viele, viele Dinge tun, aus Motivationen heraus, die ihnen nicht klar sind. Und ich hoffe, wir können da heute das eine oder andere Lichtlein in den Schatten bringen, mal einen neuen Blickwinkel auf das Thema Selbstoptimierung und warum wir das denn alle so gerne tun, machen. Tom: Ich finde generell diesen Begriff Selbstoptimierung, den finde ich ein bisschen unglücklich gewählt. Der kann an ja gar nicht gefallen. Wenn es wie Gezer sagt, ich betreibe Selbstoptimierung, dann ist es ja eigentlich ein Never-Ending-Story, weil es ist ja Illusion, jemals ein Optimum zu erreichen. Das ist eine Geschichte, wo sage, der Strebe eigentlich immer an einer Sache hinterher, die ich nie schaffen kann, die nie erreichen kann und es wird sowieso nie genug sein. was ist, wenn du ankommen bist, dann kommt das nächste, dann kommt der nächste Typ auf Instagram, der erzählt, so geht es jetzt richtig, weil auf jede Bewegung kommt eine Gegenbewegung und dann müssen wir da wieder mitmachen. Und wenn ich jetzt ein gewisses Level an niedrigem Körperfett erreicht habe, dann heißt es, naja, aber bisschen mehr geht immer noch und so geht es immer weiter. Das heißt, Optimierung finde ich, den Begriff finde ich schade, weil es eigentlich nicht funktionieren kann und es klingt einfach nicht gut, es macht kein gutes Gefühl. Wenn ... Andreas: Es klingt jetzt für mich nicht ganz so schlimm, ich sagen. Es Tom: Mh. Andreas: heißt nicht automatisch, dass man irgendwo angekommen sein muss, sondern dass ich einfach besser werden mag in irgendetwas, ich mache. Aber du hast natürlich Recht, daran denkt man am Tom: Aber was ist schon Optimum? Andreas: Anfang nicht, dass man da nicht fertig wird. Tom: Ja. Andreas: das ist natürlich schon ein bisschen so ein, bist du ja schon im Pro-Level. Tom: Ja, wenn man jetzt zum Beispiel sagen würde, man betreibt kontinuierliche Selbstfürsorge, dann ist es natürlich etwas, wo ich sage, das ist natürlich klar, mich meine Gesundheit zu kümmern und gewisse Dinge zu tun, die mir gut tun, dass es natürlich nie aufhört. Wenn ich jetzt sage, zum Beispiel, okay, passt mit 50, höre dann auf, gesund zu leben, dann kriege ich natürlich wahrscheinlich mit 55. ein Problem, kann ich ein Problem kriegen. Muss nicht sein, aber kann. Ich werde höchstwahrscheinlich eins kriegen. Aber das ist dann immer so, ich sag, ich kann ja auch. Und da sind wir wieder dann bei einem wichtigen Thema, das wir schon öfters besprochen haben, das auch schon immer wieder in dem Podcast einmal vorgekommen ist. Aus welcher Motivation heraus, aus welchem Gefühl, aus welchem Antrieb heraus mache ich diese Dinge? mache sie, weil ich wirklich sage, ich will mich besser fühlen, will mich fitter fühlen, ich will ein bisschen Gewicht verlieren, weil es mir bessere Blutwerte beschert. Andreas: fett bin. Tom: Weil ich schlicht und einfach zu fett bin. Genau. Andreas: weil ich einfach zu fett bin und deswegen auch einfach nicht wertvoll genug bin für diese Welt. Tom: Ich versuche jetzt gerade das Positive zu beleuchten. Du kannst dann gleich sofort sagen, was das Problematische daran ist, weil genau das nämlich ist es auch. Ich sage, wenn es allerdings wirklich aus einer wirklich positiven inneren Haltung kommt und ich sage, dieses und jenes möchte ich machen, weil ich einfach einmal schauen will, wie es mir geht damit. Weil jetzt momentan bin ich mit meinem Zustand, so wie es mir geht, nicht zufrieden. muss du was verbessern, muss was anders laufen, aber richtige Veränderung kann nur dann stattfinden, wenn sie wirklich ehrlich von dir selber heraus kommt, ansonsten funktioniert das nicht. Da werde ich fix davon überzeugt, dass das so ist. Und wenn du irgendjemanden auf Instagram siehst, der, wo sowieso alles nur ein riesengroßes Affentheater ist, das Thema kommen wir auch noch, und wo du dann irgendjemanden siehst, der ob der optimal aussieht, der sich optimal verkauft, der sein Leben optimal verkauft und du möchtest dem nacheifern, das wird höchstwahrscheinlich nichts werden. Und genauso dieses, wo du jetzt da gerade das angesprochen hast, dass der Selbstwert eben an diese Leistung geknüpft ist und dass ich sage, bis ich jenes, ich bin nicht wertvoll, bis ich dieses und jenes erreicht habe. Das ist natürlich sehr problematisch. Und ich weiß genau, was in dem Zusammenhang dein Lieblingsspruch ist, wo du jedes Mal so ein bisschen wie beim Wort longevity so ein bisschen einen Ausschlag kriegst in der Sekunde. Dieser Spruch, man überall hört. Was, du weißt welchen ich man? Andreas: Na, ich bin schon gespannt wie er flitzt. Tom: Werde die beste Version von dir selbst. Andreas: Ja, ja, okay. Tom: Es ist doch... Es ist doch sorry. Andreas: Das wäre die beste Version von dir selbst, ist ein sehr zweigespaltenes Ausdruck, Tom: Ja. Andreas: es ist nicht alles schlecht dran, mir hat es in Tom: So ist es. Genial. Andreas: letzten Jahren auch damit, also ich habe da schon, ich glaube ich habe deswegen so wenig Haare am Schädel, also wegen Bongevity und wegen der besten Version. Aber auch da, wir glaube ich... leider mit unserer deutschen Sprache keine Möglichkeit haben, das wirklich ganz konkret eindeutig zu formulieren. das klingt einfach alles beschissen irgendwie. Ich habe noch keine Alternative gefunden. Aber bauen wir es vielleicht einmal kurz von einer anderen Richtung her auf. sind so die... Also es gibt ja Top... Bereiche, wo die Leute sich gern selbst optimieren wollen. Tom: Ja. Andreas: Ich habe das versucht, ein bisschen zu recherchieren. Es ist eigentlich alles an Themen vorgekommen, auch eigentlich so in der Reihenfolge, wie ich es mir gedacht hätte. Ich habe das jetzt Tom: Mhm. Andreas: nicht hochwissenschaftlich gemacht. Ich habe die KI befragt. Aber was glaubst du, also du wirst das denke ich mal richtig haben, was glaubst du ist der der Nummer 1 Bereich, wo die Leute sich optimieren wollen. Tom: Aussehen, Figur und genau Aussehen, Körper. Andreas: Aussehen und Abnehmen Muskeln, jüngere Haut, attraktiver wirken, weniger Falten haben, noch einen geileren Arsch, also was weiß ich was. Das ist die Nummer eins. Gefolgt von Gesundheit und Fitness. Gesundheit finde ich interessant, Tom: Gesundheit. Andreas: aber das ist irgendwie, glaube ich, auch durch diesen Non-Javity-Hype vielleicht irgendwie auch so angekommen. Ich glaube, dass bei der Fitness und in der Fitness Szenen, besonders im klassischen Fitnessstudio oder wenn ich irgendwo unterwegs bin und mir das so anschaue, da auch das Aussehen die Nummer eins ist, warum die Leute ins Fitnessstudio gehen. Tom: natürlich, aber ganz klar. Andreas: das denke ich, dass das nach wie vor so ist. Tom: Das ist eine Geschichte, ich mir schon des Öfteren überlegt habe, wenn die ganzen Jungs zwischen 17 und 22 die Benchpress für vier Stunden belegen und alle top ausschauen. Was? Andreas: Mit Bodeschlapfen nämlich. Mit Badeschlapfen an. Ich weiß nicht warum so viele, so viele, nein, also ja aber jetzt grundsätzlich warum das jetzt Tom: Was brauchst du sonst? Andreas: so ingeworben ist, mit Bodeschlapfen im Fitnessstuhl zu sein, wusstest ob es jetzt Benchpress, Legpress oder was weiß ich was machst, ziehst halt dazwischen aus, Tennissocken Tom: Wir sind nicht laufen. Andreas: und Bodeschlapfen. Das ist halt der neue, der neue Style. Ist irgendwie ganz praktisch. Tom: Es ist halt alles recht statisch, brauchst nichts anderes. Aber das ist natürlich klar und das habe ich mir auch schon öfters überlegt, ich okay, Muskeln sind gesund, sie sind absolut wichtig, haben einen antientzündlichen Effekt, einen wirklich Langlebigkeitseffekt, eine super Rückversicherung, solltest du mal krank werden oder die verletzen und und und alles was man an Vorteilen aufzählen kann über Muskulatur, das hast du wenn du trainierst. Aber Muskeln werden nicht größer. Man sieht nichts davon. Aber du hast trotzdem den Effekt des Trainings. Niemand wird trainieren gehen oder sagen wir so die Fitnessstudios werden genend leer. Das ist natürlich am Fitness und da bin ich bin ich zu 100 Prozent bei dir und das ist ganz klar. Dafür brauche ich auch kein wissenschaftliche Studie betreiben. Es ist ganz sicher das Aussehen 100 prozentig. Ich denke nicht, dass ein 17-jähriger ins Fitnessstudio geht, weil er sich denken. Muskulatur ist wichtig für eine verbesserte Glucoseaufnahme nach dem Essen. Ich denke nicht, dass irgendjemand wegen der Motivation ins Fitnessstudio geht. Da wären wir alleine, da hätten wir es für uns. Es würde aber wahrscheinlich deutlich weniger Fitnessstudios geben. Das kann sehr niemand. Andreas: Ich glaube, das nicht so, dass das viel komplizierter ist, also das habe ich schon öfter gesagt, dass da jetzt, weil du es eingangs erwähnt hast zur inneren Haltung und so weiter, dass es einen riesen Unterschied macht, warum ich das mache und warum ich jetzt pumpen gehe, was dann auch der Effekt drauf ist, was darauf passiert, davon bin ich überzeugt, dass das so ist, dass der Körper genau weiß, was da zu tun ist und jemand, nur ins Fitnessstudio geht, weil er glaubt, dass er Chiris für die Welt produziert, glaube ich, grundsätzlich andere Stoffe und dann auch die Muskulatur, irgendjemand, der das jetzt nur aus reiner Freude macht. Wer das immer macht. Aber das ist nur meine Meinung. grundsätzlich hast du recht. Ich würde es halt super interessant finden bei Menschen mit ganz unterschiedlichen Motivationen, warum sie trainieren gehen, nochmal zu schauen, was produzieren die für Zytokine. Tom: Ja. Andreas: Vielleicht gibt es so sehr, aber es ist selten so. Tom: Grundsätzlich kann ich der Idee schon was abgewinnen, aber das ist tatsächlich etwas, was man messen müsste und was für Myokine dann freigesetzt werden und ob es dann wirklich aus der Muskulatur welche gibt, die uns potenziell schaden könnten. Das wäre interessant. Momentan Andreas: Vielleicht gar nicht unbedingt schaden, aber vielleicht ob es jetzt wie viele Positive werden denn ausgeschüttet und wie viele sind dann eher als Regulationsstoffe unterwegs für andere Sachen, die ich habe, weil ich jetzt einfach dort mich hinquäle ins Fitnessstudio aus irgendeinem Tom: Ja. Andreas: Antrieb heraus von Perfektionismus oder irgend sowas. in der Art. Und das krampfhafte, Entschuldige, Tom: Es wird hoh. Andreas: das krampfhafte Gesundsein und das ist ja dann schon fast die Krankheitsstufe davon, dass ich sage, okay, ich möchte meine Gesundheit Tom: Ja, ja. Andreas: so weit optimieren, dass das ein brutaler Stress wird. Und das habe ich dazwischen auch schon ein paar Mal so ein bisschen minimisieren gelernt, dass ich dann so sehe, dass ich dann merke, ich dann eine Zeit lang sehr viel Sport mache und dann mache ich weniger, dann merke ich, heute habe ich zwei Tage hintereinander keine Auszeichnung von der Apple Watch gekriegt, so ein Dreck. Also Tom: Ja, das stimmt. Andreas: das ist mir tatsächlich wirklich schon passiert. Ich mir dann gedacht, aber es ist unglaublich. Jetzt habe ich keine perfekte Woche, weil ich schlecht beieinander bin. Da überlege ich trotzdem kurz, ich jetzt einen Reflex-Einlauf machen soll, damit ich noch kurz pumpen gehen kann. Aber Gott sei Dank habe ich es nicht gemacht. Tom: Sag bloß, ich lieg dann auf der Couch und mach den da, damit ich noch meine letzten Kalorien draufkriege und meine letzten paar Trainingsminuten und dann passt das schon. vor drei Minuten, die mir fehlen, lass ich mich fix nicht meine perfekte Woche zerstören. Also Andreas: Ja. Tom: garantiert nicht. muss ich nicht haben. Wenn ich natürlich weit runter bin, bin ich weit runter, dann hab ich Pech gehabt. Aber es ist richtig, was du sagst, in diesem Belohnungskreislauf. fällt man denke ich schon relativ schnell rein. Aber das ist halt bei Belohnungsaktivitäten immer so. In die kippt man schnell rein und die machen bis zu einem gewissen Grad ein bisschen süchtig. Von den einen kommt man natürlich relativ schnell wieder weg, wenn man sich ein bisschen hinterfragt, ob das jetzt wirklich notwendig ist. Und andere halten vielleicht ein bisschen länger vor und ist ja dann in der Hinsicht nicht wirklich ein Problem, aber man muss halt bisschen selbst reflektiert bleiben. Aber stimmt, was du sagst, schon etwas, das kitzelt einen dann auch ein bisschen negativ, wenn man dann die perfekte Woche nicht schafft. Ja, ich denk... Andreas: Ja, uns zwei zumindest. Es gibt ja normale Menschen auch auf dieser Welt, das darfst nicht vergessen. Tom: Aber ich habe andere auch schon kennengelernt, die so auf der Couch dann liegen. Die gibt's wohl. Ich mir schon gedacht, ich mal fragen. Andreas: Ja, das ist... Ich kenne die Leute, so herumlegen und keine Uhr haben. Also, es gibt alles. Aber wurscht, Tom: Ja, ja, natürlich. Andreas: nächste Gruppe, auch natürlich irgendwie ganz, ganz klassisch, auch schon da bin ich schon mehrmals ganz tief drinnen gesteckt, nämlich Leistung und Produktivität. Tom: Ja. Andreas: Mehr schaffen, fokussierter sein, die Zeit noch effizienter nutzen. Tom: Mhm. Andreas: Auch das ist was, daher muss das Wort Grausbieren aufsteigen kommen, weil es ist wirklich noch mehr, noch schneller und nicht, dass ich da nicht die ganze Zeit in irgendeiner Art Weise drinnen stecke, aber dass immer wieder, wie kannst noch mehr Fokus, Fokus kommen, jetzt konzentriere dich einmal, wie kannst du in der kürzesten Zeit am meisten in welcher Tom: Ja. Andreas: muss da kurze Pause machen, natürlich machst du das Sitting Break, damit du nicht gleich ein Herzinfarkt kriegst, wenn du fertig bist, wenn du den nächsten Businessplan aufgestellt hast für die nächsten zehn Jahre, der nachher wieder nicht hinhaut und dann beginne ich zum 500. Mal hintereinander und frage mich immer wieder, warum hat es bei mir nicht funktioniert, weil bei den anderen alle dieses ganze 0815 Schema von irgendeinem Businessplan aufgegangen ist. Also Tom: Mmh. Andreas: das ist wirklich eine sehr, sehr heftige Geschichte. Obwohl es natürlich in der heutigen Zeit leider auch nötig ist, dass man schaut, man in so wenig Zeit wie möglich auch so viel wie möglich unterbringt. So wie du weißt. Also als Sexfachpapa. Tom: Ja, das ist richtig. Aber trotzdem würde ich sagen, ist das meine absolut schwächste Kategorie, ich am liebsten schleifen lasse. Weil die anderen... Andreas: Zeit effizient nutzen, das kann ja wohl ein Scherz sein. Bringst dich in jedem Tom: Na ja, aber... Andreas: Training gleich einmal in der Mittagspause, irgendwo einen Highrocks und dann fährst du noch mit dem Radl natürlich heim und nachdem du dich dann zu Hause aufpassen hast, setz dich noch auf die Couch und machst nachdem du die Kinder laufend heidig geschickt hast noch schnell zum Podcast auf. Tom: Ja, aber das sind halt Dinge. Andreas: Nein, aber du bist ja schon zeit-effizient, wenn es einen Sport geht. Das muss man schon sagen. Tom: Zeiteffizient bin ich schon und das sind dann Überlegungen, kann ich zwischendurch machen, wie das dann läuft, aber der großartige Planer bin ich jetzt nicht und das sind halt Dinge, Andreas: stimmt. Tom: die mir Spaß machen, aber ich setze mich dann nicht hin und sage, mache jetzt einen Optimierungsplan, das muss jetzt so und so so laufen. Das sind natürlich auch Dinge, vor allem dann, wann mache ich meinen Sport oder wie hat sich das dann verlagert vom Nachmittagssport auf den Mittag zu gehen und so weiter. Das sind Dinge, da setze ich mich nicht hin und sage, ab nächster Woche habe ich Kinder, da muss ich mir was überlegen. Nein, das entwickelt sich dann einfach ein bisschen langsamer und irgendwann fügt es sich dann wieder so, wie ich das möchte und dann passt es. Aber wie du weißt, der großartige Organisator und Planer bin ich nicht. Wie kann ich dann zum Beispiel oder was jetzt Produktivität oder Geschäftsinn oder irgendwas angeht oder wie das... Ich weiß nicht, ob das da jetzt direkt reinfällt in Produktivität. Andreas: Das gehört so bisschen, das ist so ähnlich wie bei Körper und Gesundheit, ist Leistung, Produktivität, Geld und Karriere ist der nächste Punkt und das ist auch irgendwas, was sich so ein bisschen verschwimmt. Mehr verdienen, Tom: Ja, das... Ja. Andreas: erfolgreicher sein, Status gewinnen und das natürlich auch in einem super Ausmaß. Geld ist ein eigenes heißes Thema, was jemand eine Folge bekommt, aber da hätte ich gerne einen Freund als Gast, der sich damit gut auskennt. ist von der Energieladung her neben Liebe das zweithöchste. Das trifft alle Tom: Ja. Andreas: Menschen brutal. Also wenig davon zu haben, für alle, haben, eine Katastrophe. Deswegen ist es auch so ein heißes Geschäft. Wie kann man schnell Geld machen? Und alle jagen es irgendwie. Tom: Ich bin ja immer noch der Meinung, dass wir zwei, es soll jetzt nicht eingebildet klingen oder sonst irgendwas, aber mit dem, was wir wissen, was wir können, was wir gelernt haben und dann auch auf die Art und Weise, wie wir es ausdrücken und weiterbringen können, müsste man eigentlich wirtschaftlich erfolgreicher sein. Wenn wir es wissen, wie man es tut. Aber ich muss da ganz ehrlich sagen, jedes Mal, wenn man sich wieder so Dinge und Strategien überlegt, denke ich mir, Boah, jetzt hinsetzen und das machen. Und wir da jetzt am Businessplan überlegen, keine Ahnung. Und so sind wir halt immer noch glücklich, aber ohne Geld. genau, mit allem, was man braucht. Andreas: Mit allem, was man braucht. Abgesehen davon sind wir am Weg. Tom: Ja, so ist es. Andreas: Gut, was haben wir als nächstes? Psyche und Persönlichkeit. Tom: Aha. Andreas: Selbstbewusster gelassener, weder ängstlich sein, dann Beziehung und Sexualität. Bessere Kommunikation. Begehungswert, das ist eine erfüllte Sexualität. Und Spiritualität ist das Letzte. Das ist wirklich ein bisschen bewusster achtsamer, weiterentwickeln. Also das sind so die klassischen Themen, mehr gibt es glaube Tom: Aber es passt schon gut ins Bild. Ja. Ja. Andreas: ich auch gar nicht, ist irgendwie beinhaltet alles und ich glaube, dass sich jeder irgendwo drinnen vielleicht auch sieht und es gibt genug Leute, also ich habe wirklich unzählige Patienten gehabt, sich diese Frage noch nie gestellt haben. Also wo du es gemerkt hast, mit dem Thema, wo optimiere ich mich? Oder wo optimiere ich mich wirklich aus irgendeinem Tom: und das war es für am Grund heraus. Andreas: Grund heraus? Sowieso nicht. Aber dass das irgendwie womöglich ein Optimierungsmuster ist, was ja an sich einfach schon sauinteressant alleine ist, sich das einmal anzuschauen. Und Tom: Ja. Andreas: ich habe das probiert, mir jetzt durchzuerlegen, natürlich aus der Sicht der Psycho-Neurie-Himmunologie, dann aus der Sicht von Tantra und aus der Sicht der Schattentherapie, wo es natürlich dann an die Wurzel des Problems geht. Das müssen wir uns jetzt noch kurz anschauen. Aber hast du irgendwo das Gefühl, dass du dich optimierst regelmäßig? Ich jetzt gar nicht Tom: Auf, auf! Andreas: bewerten, ob das jetzt aus der Freude heraus ist oder nicht, aber welche Bereiche du trainierst jetzt für den High Rocks und musst dafür natürlich eine gewisse Leistung zusammenbringen. Tom: Genau. Natürlich Gesundheit, Fitness ist immer etwas, wo sicher ein Optimierungs-, ein Fürsorgeprozess stattfindet. Das ist ganz klar. Und ich finde es aber auch zum Beispiel schön, dass mein Coach jetzt nicht sagt, du musst das und das und das, sondern er fragt immer, was möchtest du? Und wo willst du hin? Andreas: Nix. Tom: Wie soll das für dich ausschauen? Und ich habe von Anfang an gesagt, ich bin bereit, gewisses Maß an Hingabe bereitzustellen. Und was jetzt zum Beispiel die Ernährung angeht, die Supplements, den Trainingsaufwand und das, was mit dem erreicht werden kann, also das, ich jetzt momentan investiere. Das, was erreicht werden kann, das ist schön, aber darüber hinaus gehe ich jetzt nicht mehr mehr. Weil es ist jetzt nicht wert und es muss eben ein bisschen das Leben im Spaß auch noch machen. Und es müssen auch noch ein paar Blödsinnigkeiten immer wieder mal gemacht werden in Form von Bier, Gummibärli und Schweinsbraten. Das sind einfach Sachen, das in Andreas: mich auch in der Reihenfolge ist ganz wichtig. Tom: der Reihenfolge, das ist sowieso logisch. Kann man es anders? Nein, man kann es ja gar nicht anders machen. Andreas: Es soll solche Leute geben. Ich habe gehört, in Tom: Ja. Andreas: Kramath-Neussiedel wohnt eine Familie, die angeblich so anders lebt. Aber ist wurscht, lassen wir es. Auch keine Butter für Nutella und so weiter. Tom: tatsächlich ist es dann wirklich so, dass man schon dann schaut, was geht, das mache ich aus eigenem Interesse, aber vielleicht steckt ja auch was ganz anderes dahinter, aber momentan muss ich sagen, fühle ich mich mit dem, so wie ich das tue, sehr sehr gut, das spricht auch, spiegelt sich auch wieder in meiner, da kommen wir dann zum Active Tracking natürlich von der Gesundheit. Spiegelt sich auch in meiner HRV wieder, spiegelt sich in meinen Schlafwerten wieder, das schaut deutlich besser aus als vor einem Jahr. Das heißt, falsch Andreas: Das hat ja vor einem Jahr schon so gut ausgeschaut, was geht da überhaupt noch? Tom: wie das, was ich jetzt momentan tue, kann nicht sein. Es macht wirklich großen Spaß, aber mehr investieren an Zeit und Energie möchte ich jetzt nicht mehr mehr. Ich glaube, dass es da jetzt wirklich gut ist. so wie es für mich ist und es passt auch. Der Weg stimmt, die Richtung stimmt, vielleicht bin ich auch da schon angekommen vom Aussehen her mal zumindest, wie ich das gerne hätte und es ist völlig klar. Da würde ich auch lügen, wenn ich sage, ist anders, das Aussehen spielt eine große Rolle bei mir. Da bin ich eitel und ich habe mich schon einige Male gefragt, woher das kommt, warum mir das wichtig ist. Das ist dann wieder so eine Geschichte von Ich möchte gesehen werden, ich möchte wahrgenommen werden. Wann wurde ich eventuell, bevor das angefangen hat mit dem Trainieren, nicht gesehen? Ja, da hat es gegeben, keine Frage. Und dieses Gesehen und Gehört werden sind auf alle Fälle Themen von mir. Ich habe auch sehr oft die Befürchtung, nicht gehört und nicht verstanden zu werden. Das ist eindeutig bei mir ein Thema. Und trotzdem finde ich aber dann, wenn man sich in den Spiegel schaut und dann ganz zufrieden ist, finde ich es dann trotzdem schön. Aber es ist natürlich klar, dass das nichts von damals ungeschehen macht oder löst oder sonst irgendwas. Aber ich denke mal, so wie wir schon einmal in einer anderen Folge, vor ein paar Folgen, einmal gesagt haben, sich alleine diesen Dingen bewusst zu werden, ist schon mal ein wichtiger Schritt. Woher kommt das und warum wollen wir? auf dem Papier jetzt besser ausschauen. Ja, aber was ist dann schon besser? Aber ja, auf alle Fälle gibt es Themen. Momentan kann ich wirklich sagen, es fühlt sich toll an. Ich möchte das. Ich weiß auch genau, wenn ich es einmal nicht mehr möchte, dann schalte ich wieder zwei Gänge zurück. Und dann bin ich immer noch gesund. Dann ist immer noch in Ordnung. Aber man setzt sich halt dann natürlich schon auch mit der Zeit, wenn es dann einmal so gut läuft und ... Der letzte Business Run jetzt vor ein paar Wochen war sensationell, ich bin in meinem Leben nur nie so schnell gelaufen. Das fühlt sich schon toll an und irgendwie fängt man dann natürlich auch an neue Standards an sich zu setzen. Das ist schon was, was mein Coach auch gesagt hat, deine Standards sind mittlerweile wo ganz woanders als wie sie vor einem Jahr waren. Und da möchte man das natürlich auch erhalten. Aber, und das ist auch eine schöne Geschichte, der Weg vielleicht bis zu deinem kann ... kann schwierig sein, vor allem am Anfang, aber das dann zu erhalten mit deinen Standards, die du dir setzt, ist dann eigentlich nicht mehr so schwierig. Ich weiß nur, jetzt ist irgendwann der Punkt da, wo ich sage, da möchte ich gern sein, da möchte ich gern bleiben und mehr muss es auch nicht mehr. Und das kann ich auch nur wirklich jedem den Tipp geben, lasst euch nicht von zu vielen Leuten vor allem auf Social Media einreden, dass das was ihr macht nicht gut genug ist. Und auch wenn ihr jetzt zum Beispiel sagt, okay, dann habe ich ein paar Kilos zu viel. Wichtiger und viel wichtiger, das muss man schon sagen, jetzt wenn es Optimierung geht, ist immer noch für eure Gesundheit, dass ihr eher stark, leistungsfähig und ausdauernd seid, als wir das hier dünn seid. Da halte ich die Optimierung für so ein bisschen gefährlich. Man sagt, muss unbedingt dieses und jenes an niedrigem Körperfett erreichen. Aber sich ein bisschen optimieren zu wollen in Richtung Kraft und Ausdauer, das halte ich für nicht so verkehrt. Jetzt möchte die Frage natürlich an Andreas: Ich weiß gar nicht genau, ob das jetzt durch Social Media nach wie vor so ist. Ich bin eher so in der Plus-Size-Bubble. Also, oder Tom: Mhm. Schon? Andreas: Plus-Size ist vielleicht übertrieben, aber eher so in der... Ich mag mich so, wie ich bin, mit meinem Bäuchlein oder mit meinem Hüftspeck. Also Tom: Body positivity. Andreas: das kommt mir tatsächlich sehr, häufig unter. Also, dass ich jetzt irgendwie... Tom: kommt wieder mehr und das ist gut so. Andreas: Natürlich sieht man dann halt einfach irgendwelche dünnen Influencer, die dann halt dann ihr Rezept dort kochen und ihren Bauch herzeigen und dann halt noch sagen, wenn du jetzt diese Bdannbakterien nimmst, hast du immer keinen aufgeblähten Bauch mehr oder irgend sowas. Also da gibt's natürlich schon einiges. Aber auch andersherum sehe ich sehr, viel, was ich aber zum Teil auch kritisiere, weil ich auch das Gefühl habe, dass besonders Leute, ich sehe jetzt mit ihren früher Dingen, die sie nicht so an sich gemacht haben, jetzt ins Rampenlicht hauen und versuchen, damit aufmerksam zu bekommen, weil sie sich ja so positiv mitzeigen können, trotz der Barquilo-Meer oder trotz der Verletzung oder was weiß ich was. Und da möchte ich euch Tom: Ja, habe ich ein paar gute Beispiele. Andreas: alle gerne einladen zu mir nach Hause, nein, einladen, das zu beobachten, nämlich wirklich schaut euch so ein Reel an und füllt es wirklich hin. ob es dir glaubt, was du erzählst oder nicht. Und dann einfach sich daraus ein Bild machen, gar nicht mehr so auf den Inhalt hören, sondern wirklich, kommt da wirklich Ehrlichkeit an oder nein? Und dann Tom: Mhm. Andreas: einfach das auch wirklich so belassen. Weil das ist vielleicht, was einen wirklich weiterbringen kann, wenn man sich mit dem beschäftigt und dann eher für sich herausfiltern kann. Gut interessiert mich, ich mal weiter an oder was red die Person für einen Schmarrn daher? Also das ist wirklich... Tom: Es ist ja dann auch wirklich oft einmal genau das, was du sagst, jetzt zeige ich meine, unter Anführungszeichen, Problemzonen her, weil ich bin ja so gut damit und ich habe überhaupt kein Problem und ich zeige das jetzt und so weiter, weil das ja dann auch denen ein Ding ist, womit sie ja dann ihr ganze Follower-Shop drauf aufbauen. Und da kommen dann natürlich viele Hate-Kommentare, das kannst du überhaupt nicht verhindern. Trotteln, die die nieder machen, es überall im Netz und von denen gibt es genug. Und dadurch entwickelt sich ja dann auch eben durch diese Kommentarspalten, die ja dann explodieren förmlich, ergibt sich ja daraus auch dann dein Geschäftsmodell, wodurch du massiv viele Follower generierst. Und wenn du das einmal merkst, dann bringst du natürlich sehr viel von diesem Content. Kann auch ein Geschäftsmodell sein. Wenn du natürlich, du machst diese Reels dann und das denke ich schon. dass wenn du immer mehr und mehr und mehr von denen machst, ich denke schon, dass du das irgendwann einmal wirklich glaubst, auch wenn es vorher vielleicht nicht so war. ursprünglich. Ich denke schon, dass man es in viele Dinge einreden kann und dann glaubst es wirklich. Und ich denke auch, dass man dann wirklich im Inneren okay damit sein kann. Das halte ich schon für möglich. Andreas: Wir hatten das bei einer Folge, wo es die Schattentherapie gegangen ist und da habe ich das damals schon angesprochen und das kommt da jetzt wieder ganz stark zu tragen, dass du nämlich, du womöglich dir deiner Schatten überhaupt nicht bewusst bist, auch sehr, manipulierbar bist, insofern, Tom: Ja. Andreas: dass Dinge, dich besonders positiv oder besonders negativ ansprechen, dass du da sehr, sehr stark darauf reagierst und womöglich dann Dingen folgst oder Dingen zustimmst, die eigentlich Tom: Mhm. Andreas: gar nicht für dich passen. und dann eher einer, der mit dem flachen Bauch dann dasteht und dann sagst du ja ganz genau, die hat aber jetzt Recht und aber noch gar nicht weißt, dass das eigentlich ein Tieranteil ist, der da nicht dein eigener ist oder nicht dein, vielleicht dein wahrer ist und dann in diese Richtung gehst und gar nicht mitkriegst, dass das eigentlich erschmoren ist oder vielleicht dieses Gefühl auch nicht aufbauen kannst. Einladen möchte ich trotzdem alle, das mal einfach auszuprobieren. Besonders wenn ich weinende Frauen sehe. die sich dann zeigen und dann noch dazu sagen, ja ich möchte jetzt noch mal zeigen, dass das nicht nur alles so Happy-Pappy ist in so einem Influencer-Leben und dann dort zum Plärren anfangen oder ihr weinendes Kind mit abfilmen, dann könnt ihr wirklich durch das Handy hineinhupfen und ihr mal alle durchpeilen dort. Also, Unechtheit und Nicht-Authentizität löst in mir so einen Kranz aus, das muss ich mir auch nochmal anschauen, warum das so massiv ist, aber das mag ich gar nicht und solche Leute haben für mich Tom: Ja gut, diese... Ja... Da gibt's... Da gibt's einen... Jaja. Andreas: auch keinen Platz, auch privat nicht. Tom: Da gibt's auch so einen tollen Typen, der ist ein Schwarzer. Kennst du den? Der diese ganzen Videos wie dann diese heulenden Frauen, die was dann so in ihrem, der hat mich verlassen und was weiß ich und ich bin nicht, was weiß ich. Die was dann alle, natürlich wo sie sich dann denken, die eine steht halt als Krankenschwester oder Ärztin, steht sie im Gang im Krankenhaus, blärt, wird natürlich von ihrem Handy gefilmt. Ich habe gerade einen Patienten verloren, ich hoffe euch geht es besser. Lauter so eine Scheiße. Entschuldigung wenn ich das jetzt sage, aber lauter so eine Scheiße. Und das ist auch so etwas, der spielt das nach, wie die ihre Videos drehen, ist irrsinnig witzig. Wenn ihr den findet heute noch. Andreas: Ich wollte gerade sagen, da fallen mir schon wieder Videos für uns ein Grad. Tom: Da wo man dann wirklich so, da steht sie dann da und kocht und jetzt koche ich wieder alleine und dann blährt es halt dann natürlich und der spielt es dann nach wie er dann reinkommt, stellt sich da schön die Kamera auf und ding und dann schnuffelt er ein bisschen an die Zwifeln und dann fängt er ins Blaren an und ding und ja. hat alles nur, aber auch das scheint zu funktionieren, das, damit scheinst du zu Followern zu kommen, weil es wirklich Deppen gibt dir das Glauben und die dir das abnehmen. Andreas: würde gar nicht sagen, Teppen gibt, sondern womöglich Leute gibt, die so leicht manipulierbar sind und dann in irgendeiner Bubble gefangen sind und dann einfach da drinnen Tom: Oder die leicht manipulierbar sind. Andreas: festhängen und das ja wirklich dem Rattenfänger leider ins Netz gehen. Ja, das muss man jetzt mal sagen. Aber ja, ich nehme mal... Tom: Und halt auch durch das natürlich auch, weil sie selber so empfinden oder selber solche Geschichten wirklich durchmachen, sehr stark getriggert werden natürlich in ihrem Leid und sich dann vermeidlich verstanden fühlen. Da gibt es Leute, die emotional drinnen hängen, gibt es halt mehr als man wirklich glaubt, obwohl das Bewusstsein dafür steigt. dass psychische Gesundheit oder psychische Probleme deutlich häufiger verbreitet sind, als was man das eigentlich glauben würde. Dafür steigt das Bewusstsein. Andreas: Aber ich nehme an, du wolltest mich vorhin eigentlich fragen, wo ich mich optimiere oder wo ich mich da sehe bei den Punkten oder so was in der Art. Tom: Genau, ob du irgendwo bei dir oder beziehungsweise jetzt wo du dich selbst optimierst, was offensichtlich ist, wo du nach Optimierung suchst, natürlich ist bei dir, was ich jetzt so schätzen würde, natürlich Beziehung, Liebe, Spiritualität und natürlich denke ich... Obwohl das jetzt nicht unbedingt irgendetwas ist, du nach Optimierung strebst, aber was dir auf jeden Fall wichtig ist. Und natürlich auch, wie komme ich beruflich weiter und was mache ich mit dem, was ich weiß und was ich kann, wie kann ich das optimal nützen. Da denke ich, optimierst du sehr gerne. Aber meine Frage wäre jetzt, bist du im Rahmen von den Recherchen jetzt oder von dem bisschen vorbereitet für die Podcast-Folge? auch fast draufgekommen, was dich selber überrascht hat. Andreas: Überrascht. Also mal grundsätzlich mache ich den Unterschied schon, ob das jetzt Selbstoptimierung klingt für mich oder wenn ich dieses Wort irgendwie in den Mund nehme, dann hat es immer was mit einem nicht liebevollen Akt zu tun. Also das ist das Wort für mich so. Ich würde jetzt einmal sagen, dass ich jetzt jemand bin, dass ich grundsätzlich permanent versucht zu entwickeln. Das werde ich wahrscheinlich auch bis zum letzten Atemzug tun. Also das heißt mich zu Selbstentwicklung und mich immer mehr kennenlernen wollen, ist, glaube ich, Akt von krankhafter Selbstoptimierung. Es ist aber auch nicht unmöglich, dass das so ist. Sich zu reflektieren können, ist auch irgendwie sehr, nahe dran, sich zu hinterfragen bei Dingen. Und auch da ist es so, wenn man da sehr, sehr viel macht und sehr, sehr viel in sich zweifelt, auch schon wieder ein Zeichen, dass da irgendwas nicht stimmt. Das ist alles sehr eng miteinander verknüpft. Es gibt keinen Punkt da. Tom: man ist halt dann auch ständig suchender irgendwie kommt es mir dann so vor und hat halt dann irgendwie auch nie Ruhe irgendwie. Andreas: Ich bin so oder ich war so. Das trifft zumindest mal auf mich zu. Also ich habe mich mit all diesen Themen intensiv beschäftigt, sicher deutlich mehr als der Durchschnittsmensch. Also begonnen auf der körperlichen Ebene Tom: wie hier. Andreas: mit Gesundheit, dann Leistung, Produktivität habe ich zuerst auch schon erzählt. durchs Augenzwinkern hindurch, Psycho-Persönlichkeitsentwicklung, Sexualität, Spiritualität war sicher das, was in den letzten zehn Jahren bei mir am meisten angestanden ist und wohin die Reise auch noch weiter hingeht. Obwohl die anderen Sachen natürlich parallel irgendwie weiterlaufen. mich hat's auf der einen Seite grissen, überrascht hat mich, weil ich mir dann dachte, okay, das hab ich alles durch, Länge, mal Breite, X-Fach und Ich bin durch so viele tiefe Täler da hinbegangen und wo ich sicher immer noch nicht durch bin, ist Körper und Aussehen. Mein Körper hat noch nie gereicht für mich, völlig wurscht, wie ich ausgeschaut habe. Also, dass man, glaube ich, zwei, drei Mal in meinem Leben gedacht hat, das ist ein geiler Körper so. Also, ist wirklich, kann mich erinnern, als bei dir mal in Therapie war und du gesagt hast, das ist schöner Körper, gerade dann, habe mich eigentlich in der Schier gefunden damals. Das ist wirklich ganz orkig gewesen. Was sehen die anderen und was sehe ich, wenn ich in den Spiegel schaue? Also da habe ich noch, das ist viel, viel besser geworden, aber das ist immer noch nicht okay. Also das weiß ich, das ist noch pathologisch zu lösen bei mir. Tom: Ja, aber das Selbstbild ist natürlich immer etwas, was total verzogen sein kann. sehen dann andere was ganz anderes. Und Andreas: Sowieso, Gesundheit glaube ich auch. Tom: diese zwei Mal, wo du dann gesagt hast, es hat gepasst, bist du dann draufgekommen, dass du nur am Poster von David Hesselhoff eingeschaut hast. Andreas: Okay, Tom: Ja. Ja, also doch, bist du der Deppert? Heute passt's. Andreas: dann ich, jetzt passt es. Tom: Heute ist geil. Super. Andreas: Ich habe nicht einmal so viel Haare am Schädel wie der auf der linken Brustwarze. Insofern geht sich das von hinten nicht auf, dass das ein Monchichi aus mir einmal wird. Tom: Nicht schlecht, nicht schlecht. Andreas: Natürlich sind die anderen Themen völlig wurscht, in welche Richtung es geht. denke schon, dass das sehr, vieles, ich für mich, für meinen Körper, für meine Gesundheit tue und auch für meinen Geist, inzwischen auf einem Akt von Selbstfürsorge geplant ist und auch wirklich gewollt ist. Und trotzdem, das haben wir noch nie so ernsthaft besprochen, deswegen wird es auch wirklich höchste Zeit, weil jetzt zu fragen, ist die Motivation, was ist der Antrieb, ist zwar eine schöne Frage und auch schon eine recht tiefe Frage, aber in Wahrheit gibt es noch viel wichtigere Fragen dazu. Und die Frage ist, wer in mir gibt mir den Auftrag, das zu tun, was ich jetzt tue als nächstes? Wer sagt mir, ins Training? Wer sagt mir, geh in Meditation? Wer spricht zu mir, wenn ich heute Abend Low Carb, High Protein esse? Wer sagt, dass ich bin konsequent und mach's deswegen? Und diese Stimme gilt es eigentlich längerfristig genau zu erforschen. Und wenn ich darüber rede, kriege ich eine Ganselhaut, dann weiß ich, Tom: Bis gleich schon. Andreas: dass ich schon wieder einige Stimmen überhört habe. Wir haben in der letzten Folge über Pickleball gesprochen. Interessanterweise wäre mir dann zufällig Pickleball Podcast Folgen vorgeschlagen bei Instagram, ich weiß auch nicht, so ein Zufall. Dann ist zwar Pickleball und Paddel gegangen, aber es ist dann Tom: Eesinniger Zufall. Andreas: in Kombination, aber besonders untersucht bei Paddel, dass das der perfekte Sport für ADHS-Leute ist. Und da habe ich mich dann auch gleich hinterfragt, warum es die ganze Zeit irgendwas anderes Du musst die ganze Zeit, es geht schnell, es passiert was, es tut sich was, und beim Pickleball ist es das Gleiche. Zack, zack, zack, aufmerksam, schnell, hin und her. musst da dauernd irgendwie, das Hirn kommt nie zur Ruhe. Und dann bin ich Taxi-Esser, und ich dachte, fuck, was ist jetzt da mit dem Pickle-Poll? Warum taugt mir das eigentlich so? Diese Sachen habe ich auch alle aufgezählt, warum es mir so taugt. Und ich bin Tom: Mhm. Ja. Andreas: ja wirklich sehr, sehr unruhiger Geist, und mein Gehirn hat teilweise eine Geschwindigkeit, dass ich es wirklich gegen die Wand fahren würde, am liebsten, endlich mal ein kurzer Ruh ist. Und im Zuge dessen und... Ja, und im Zuge dessen und... Tom: Ich kann dir dabei helfen, wenn du möchtest. Weil dein unruhiges Gehirn, unter dem muss auch ich manchmal leiden, ich jetzt nicht sagen. Aber ich krieg's auch ab. Wenn du so richtig unruhigen Geist hast, das erfahre ich auch. Andreas: Wenn du mal da bist statt zu Tom: Genau. Zum Glück. Andreas: Nein, das ist wirklich eine Jackpot-Frage. Das ist natürlich auch die Frage, wie tief mag ich mir selber begegnen? Und da sind wir wieder auch ganz tief in diesen Schatten drinnen. Wo ist dieser eigentliche Anteil hinten und wer spricht denn permanent über Selbstoptimierung und über irgendwo besser werden? Und das ist auch, du glaubst, du musst jetzt jeden Tag meditieren, du glaubst, du musst jetzt jeden Tag irgendeine Abnübung machen. Natürlich kannst du dann lernen, das tut man total gut. Und trotzdem könnte irgendwo im Hintergrund die Mutter der Selbstoptimierung stecken. Und wer ist die Mutter der Selbstoptimierung? Maria Theresa III. Nein, Selbstkritik. Selbstkritik Tom: Ja klar. Andreas: ist die Mutter der Selbstoptimierung. Und was ist die Selbstkritik gewesen? Wenn ihr euch die Folge von den Schatten angehört habt, Selbstkritik ist der erste Schritt raus aus der Selbstliebe. wo wir als Kinder gelernt haben, einen Schritt rauszugehen. Ich bin nicht in Ordnung so wie ich bin, suche die Tom: Ja, ja. Andreas: Schuld bei mir, beginne mich zu verändern, beginne meine Verhaltensweisen anzupassen, damit ich angenommen werde, geliebt werde und, und, und, und, und. Und aus dem heraus passiert Selbstoptimierung, Selbstkritik. Tom: Ja, ja. Andreas: Aus der Selbstkritik kann ich dann natürlich sehr schnell verschleiern, weil Selbstkritik fühlt sich nicht angenehm an. Was macht man? Fremdkritik. Die anderen sind die Depperten, die scheiß Politiker und die ganzen Vollwasen. Und wenn die Selbstkritik nicht ausreicht, kann ich es natürlich auch in einer Selbstoptimierung verschleiern. Sehr starke Selbstoptimierung ist ein massives Anzeichen für starke Selbstkritik oder für ein Verschleiern von irgendetwas. Und da ist wieder, warum mache ich das? Dann kann man sich das fragen, was du gesagt hast, das stimmt, das ist wichtig. Aber die eigentliche Frage ist, was möchte ich denn eigentlich überdecken mit dem, ich da mache? Was möchte ich denn womöglich Tom: Das ist Andreas: nicht spüren durch das, was ich mache und ob das dann Crossfit ist oder ein Chickrauchen kann rein theoretisch Wurst sein, auch wenn am Ende des Tages 10 Packen Harzen pro Tag sicher Tom: Ja, ja. Andreas: schlechter ist als Crossfit. Tom: Teilweise haben wir schon Stunden gehabt, die haben wir schon paar Jahre Andreas: Wer wär's? Tom: gekostet. hätte ich paar rauchen können, das wäre besser gewesen. Aber was da auf alle Fälle, von dem, was du jetzt gerade gesagt hast, extrem gut passt, man muss sich ja dann nur einmal ein Kleinkind anschauen, dem es völlig wurscht ist, ob es jetzt ein paar Kalorien zu viel ist, ob es jetzt... Bewegung macht es natürlich nur aus reinster, tiefster Freude heraus, weil es das jetzt gerade spürt und muss und nicht, weil es jetzt meint, ich muss jetzt Muskeln aufbauen, muss jetzt Kalorien verbrennen oder sonst irgendwas, weil ich möchte so und so ausschauen. Ein Klarkind hat das überhaupt nicht. Und das ist schon so eine Geschichte, wo ich mir gedacht habe, letztendlich, das ist eigentlich, wenn ich mir meine zwei Mädchen anschaue, das ist eigentlich so wunderschön, wie das sowas überhaupt noch nicht existiert. Diese, es ist schon man merkt schon diese Anzeichen von einer beginnenden Scham, dass sie zum Beispiel jetzt nicht wollen, schon, und das finde ich eigentlich bisschen früh mit drei Jahren, dass wenn sie sich zum Binkeln nieder setzen irgendwo, dass sie sagen, na und Mama oder Oma schau weg und dass sie auch nicht mehr gesehen werden wollen, wenn sie sich zum Beispiel die Hose irgendwo runterlassen oder so. das ist dann schon, das die Oma letztens gesagt, da in Kanada, na. Das ist das Natürlichste auf der Welt, gell? Und dann sage ich, na ja, eigentlich ist es am Beginn, es ist eigentlich schon schade, dass der Charme so früh anfängt. Na, das sehe ich falsch, das ist was ganz, Natürliches. da geht es absolut nichts Natürliches, gell? Das ist anerzogene Charme. Aber ich sage, ich fange mit dir über solche Themen nicht zum Streiten an, sage mir, passt, das ist komplett Andreas: Ja. Tom: natürlich, dass sowas entsteht. Dann sage ich, aber da werden natürlich alle Menschen in Amazonas-Gebieten, sage ich, denen ist völlig ... ob sie jetzt nackt sind oder ob sie was anhaben, das denen völlig egal. Darum denke ich nicht, dass es etwas Andreas: Ja. Tom: Natürliches ist. Aber da fangen dann eben solche Sachen schon an und das habe ich letztens fast ein bisschen schade gefunden, dass es so früh anfängt. Weil ansonsten ist es wirklich so, dass Kinder so etwas überhaupt nicht haben und dass die das Nüsse interessiert, wie es jetzt da mit der Gesundheit ausschaut. Andreas: Ich weiß jetzt nicht, wie viele Dreijährige du beobachtet hast beim Binkeln, damit du das sagen kannst. Das kann ich nicht, wie ich drei war, aber da fällt mir Tom: Du kannst dir an dich selber ja erinnern. Andreas: jetzt gleich was Gutes ein dazu. Ich bin ja so ein extremer Freund von Energiearbeit und das muss ich einmal erklären, wie das in meinem Kopf ausschaut und das ist ein Teil davon, was du jetzt gerade erzählt hast. In der heutigen Zeit, wo so viel passiert, wo so viele Übergriffe auf kleine Kinder stattfinden und wo das so ein Riesenthema ist, gibt es womöglich auch eine Übertragung, dass deine Kinder nicht gesehen werden wollen von irgendwelchen fremden Menschen, wenn sie sich die Hose runterziehen. Das ist wirklich, wer weiß, dass das nicht irgendwie anerzogen ist, sondern einfach auch, dass das einfach wirklich Kinder nehmen alles auf, besonders die Kinder, die erst ab 2012 geboren worden sind von der feinen Energie und das ist ein heißes Tom: Ja, ja. Andreas: Thema. aktuell und vielleicht betrifft das jetzt die Kinder einfach auch anders in irgendeiner Form, ohne dass sie es jetzt von irgendwo gesehen haben, weil du wirst es ihnen ja nicht beibraucht haben, dass sie sich die Hosen aufziehen müssen. Tom: Nein, nicht, ich nicht, sagen wir so. Und weiter will ich jetzt gar nicht drauf einkehren. Aber es gibt schon solche... Andreas: Okay, gut, alles klar. Das wollen wir, ja gut, lassen wir das jetzt sein. Aber auf jeden Fall sehr, sehr, sehr, sehr spannendes Thema. Tom: Es gibt ja auch so Dinge wie, was der Leo da einmal erzählt hat, dieses sogenannte Imprinting, dass du ja alleine nur durch das, wenn du dein Kind im Arm hast und dass du die einfach spürst gegenseitig, mehr oder weniger so etwas wie eine Gedankenübertragung, beziehungsweise dass du deine Werte am Kind mitgeben kannst und deine Ansichten, deine Einstellungen, wie du mit anderen Menschen umgehst und... mehr oder weniger eigentlich deine Sicht auf die Welt, dass sowas mehr oder weniger fast automatisch und nonverbal übertragen werden kann auf dein Kind. Wenn du es einfach nur im Arm hast, wenn du es einfach nur berührst während der Stillzeit und so weiter, dass da wahnsinnig viel ja nonverbal übertragen wird. Dazu kenne ich keine Arbeit. Aber wie der Leo das damals in dem letzten Follow-Up erklärt hat, für mir hat es sehr plausibel geklungen und ich denke schon, dass da sehr viel dran ist. und Andreas: Wir sprechen davon an Prof. Leo Prümbohm, den kennt ja nicht jeder, der Tom: Ja. Andreas: Psychonauti-Aminologie in klinischer Form in Europa ganz groß gemacht hat und jetzt weltweit unterwegs ist. Da sehr sehr viel forscht auch selber, damit man es ungefähr weiß, wer der Leo ist. jetzt Tom: Ja. Andreas: nicht der vom Schoko-Riegel. Tom: Schade. Andreas: Gibt's gar nimmer, gell, das Leo, oder? Gibt's schon noch? Aber jetzt hätt' ich ja Jaja, genau. Werd' nie vergessen, Tom: Ich glaube schon. Es gibt schon. Wohl, das war das, wie beim Kitkat, wo man runterbrechen kann, oder? Milkaleo, freilich gibt es das noch, logisch. Andreas: wie ich mein erstes Kit-Kat gegessen hab. Tom: Kitkat, Kitkat, ja. Andreas: In Italien, in Cesolo, wo ich noch ein kleiner junger Mann war. Da hat es schon x Jahre früher gegeben, bevor es sie in Österreich gegeben hat. Dann habe ich beim Flughafen Tom: sensationell, ist es noch was, es ein Traum. Andreas: in Innsbruck gefragt, ob sie eine Kitkat haben. Sie hat gesagt, nein, wir haben keine Kitkat. Die Frau ganz angeekelt hat sie mich angeschaut. Ich bin mir so missverstanden Tom: A kit... A kitaket! Andreas: vorkommen und bin wirklich mit Scham, wenn wir gerade drüber geredet haben, zu meiner Mutter. gesagt, habe keine Kitkat, ich glaube, bin eine Katze, ich möchte mit der Katzenfutter fressen. Das ist irgendwie voll arg. Aber jetzt nochmal zurück zu unserem, also das was ich, bevor ich es vergesse, mit meinen Tantra-Erfahrungen, was mich ja wirklich an dem Tantra auch dann aber an der traditionellen Sichtweise so gecatcht hat, war auch, dass es ja darum geht, wirklich die gesamte Realität im göttlichen Bewusstseinsmantel zu sehen. Das heißt, dass du wirklich siehst, das ist überall das göttliche drinnen, was jetzt nicht weiß auch immer, jetzt für einen das Wort Gott bedeutet, also nicht der Mann mit dem weißen Bart, sondern einfach, dass die volle Realität wirklich perfekt ist und alles was da ist auch nicht verbesserungswürdig sein kann. das hat mich auch so, da gibt es einen Europäer, der da ganz groß ist in dieser Szene, der Christopher Wallace. Der hat gesagt, wenn du das mit ein paar Sätzen erklären müsst, dann ist es wirklich du fall in love with the whole of reality und dass du dich wirklich in das Leben genauso verliebst wie in den Tod und mit allem was vorhanden ist. Und wenn man es das auch einmal auf der Zunge zergehen lassen, dann kannst du wieder mal schauen, okay, wo lasse ich das gar nicht zu und wo versuche ich denn schon wieder, irgendwas anderes zu machen? Und welches Gefühl habe ich denn, damit ich jetzt ins Fitnessstudio gehe oder dass ich mein ganzes Zeug, meine ganzen Auszeichnungen kriege von der Woche? dass ich jetzt diese Woche habe oder sonst irgendwas. Und da könnte man dann doch einen Selbstkritiker in sich entdecken, der aber immer noch nicht die oberste Stimme ist, sondern im Hintergrund kommt ja irgendwas. Wer schickt dich immer ins Yoga? Wer schickt dich immer dorthin, dass du irgendwie deine Atemsession machst, dass du dein Nervensystem regulierst? Und das ist natürlich dann schon die ganz große Frage, weil natürlich können wir unser Nervensystem perfekt regulieren mit unterschiedlichen Gadgets, mit unterschiedlichen Techniken. Ist relativ gut. untersucht und funktioniert auch mit nicht so einem riesigen Aufwand, dass jetzt einmal irgendwas wird. Naguswerf, Wagusnerf, Tom: Nagos werfen? Andreas: Naguswerf. So wird die Folge heißen. Herzlich willkommen beim Naguswerf. Tom: wäre. Andreas: Dass die Wagusnerf halt irgendwie bringt, sondern was ist denn da in dir? Da muss man dann unterscheiden zwischen irgendwelchen unerfüllten Bedürfnissen, die vielleicht da sind. Das heißt ja nicht unbedingt, dass ich eine scheiß Kindheit gehabt habe, muss das ich solche Sachen habe. Also wenn ich ein Gefühl habe, mit dem ich nicht umgehen kann, ein Gefühl, was ich nicht fühlen mag, oder ich habe ein komplett unerfülltes Bedürfnis, dann möchte ich das irgendwie nicht haben und suche mir etwas anderes. irgendeine Sucht oder halt ein Sport oder halt eine Ablenkung oder was die, wie wir das mal schon so gehabt haben. Oder ich habe noch die Verstärkersituation und habe eine gescheite Schattenpackung mitgekriegt aus der Kindheit, was sich dann ja noch mal verstärkt, die ganze Geschichte. Das heißt, dieses immer wieder mal gewahr sein und auch wirklich so da sein, zu sagen, okay, was ist gerade da? Was ist jetzt gerade da, wenn ich irgendwie irgendwie unrund wäre? Was ist jetzt gerade da, wenn ich gern was essen würde? Was ist jetzt gerade da, wenn ich gern Sex hätte? Was ist wirklich da? Was für ein Gefühl. Und dann kann ich darauf bisschen so mal schauen, interessant, was ist da jetzt eigentlich alles da? Und gibt es irgendwas, was da auch wirklich unangenehm ist? Das muss man natürlich in irgendwelchen weiteren Folgen oder irgendwas machen, dass man da mal, wie kann ich damit umgehen, wenn Gefühle da sind? Was mache ich dann? Das müssen wir mal irgendwann vielleicht so Tom: Sehr spannend. Andreas: Ich möchte vielleicht mal eine eigene Folge dazu machen, dass man da auch ein bisschen ausprobieren kann, weil in Wahrheit geht es nur ums Aushalten von manchen Tom: Ja genau, braucht für das auf alle Fälle... Andreas: Dingen vielleicht auch und nicht, dass man jetzt etwas bei sich genau Tom: Ja. Andreas: wissen muss woher und warum und die Urstrumpftante, damals den Teddybären von mir zerrissen hat oder sonst irgendwas, sondern was ist jetzt gerade da. Tom: Aber es braucht sicher eben, wie du sagst, paar konkrete Beispiele, dass man sich das auch dann wirklich gut vorstellen kann. Aber wäre schon interessant, sich das ein bisschen genauer anzuschauen. Super, wir sind schon wieder recht fortgeschritten. Gibt es von deiner Seite noch irgendwas wichtiges? Andreas: Nein, außer dass ich für alle, die sich heute in irgendeiner Art Weise erkannt und angesprochen gefühlt haben, wirklich einmal sagen, Tom: Jeder Erwachsene. Andreas: wirklich danke, dass ihr zugehört habt. für alle, bis jetzt durchs Leben gehuscht sind mit einem Tempo, immer Vollgas geben, immer schauen, dass man es anderen Leuten recht macht, dass man noch einmal irgendjemandem beweist, dass man irgendwas besonders gut kann, irgendwas Besonderes ist, dass einem irgendjemand mal auf die Schulter klopft. bis zum letzten Atemzug in der Scheißfirma bleibt, seine Sachen fertig zu machen, damit der nächste Vorgesetzte irgendwie auf einen stolz ist. Ihr habt es nicht nötig. Also das ist natürlich jetzt schnell und leichter hergerät, aber setzt einmal hin und seid einfach einmal dankbar, dass ihr da seid und dass ihr wirklich toll seid. Ihr müsst es kein anderem mehr gefallen. Das möchte ich gerne als Anlass nehmen, dann einen Anstoß zu machen und natürlich braucht es dann vielleicht irgendwo Unterstützung. Wenn man dann sagt, ich will dieses Tempo einfach. nicht mehr weitergehen. Und vielleicht kann es ja auch dann wirklich irgendwann mal so sein, dass diese Art von Selbstoptimierung, wenn wir fertig selbstoptimiert sind, das Schattenkind ins Licht stellen können, was dann vielleicht die Version ist und vielleicht das auch gemeint ist mit der besten Version von dir. Weil für mich ist es dann vielleicht die echte Version von mir und diese beste Version ist Tom: Die echte Version. So ist es. Andreas: nicht zu schön, vielleicht ist es nur die echte. Und vielleicht sind wir mit der Selbstoptimierung dann fertig, wenn wir endlich aufgehört haben, uns selbst davon zu laufen. Und dann könnte es passen. Tom: Sehr schön, sehr schön. Du hast den Abschlusssatz wieder einmal genailt, würde ich jetzt einmal sagen. Also sehr, sehr, Andreas: Genailed. Tom: sehr, sehr genailt. You nailed it. Also wirklich schön. Andreas: Du sprichst wie die jungen Leute. Tom: ich muss irgendwie, wir müssen alle Zielgruppen ansprechen. Andreas: Sprech kein Italienisch, Alter. Tom: Wir müssen mit der Zeit gehen. Okay, Andi, danke. War super, wir haben auf alle Fälle wieder ein, Andreas: Danke Tom. Tom: zwei neue Ideen für vielleicht nächste oder übernächste Staffel. Wird natürlich interessant, das Thema aufzubereiten. Andreas: Kino. Tom: Da muss ich mich natürlich bisschen vorbereiten, ganz ehrlich. Da bin ich nicht so deep. Arbeiten an Neuigkeiten. Andreas: Es gibt eine kurze Pause, wie zwischen den Staffeln üblich, aber wir sind dran und wir arbeiten an weiteren Folgen und freuen uns, wenn ihr auch dann wieder einschaltet und von meiner Seite wirklich noch einmal vielen, vielen Dank, dass ihr euch Zeit nehmt. Ich höre immer wieder gute Sachen. als Feedback. Das freut mich dann immer sehr, wenn Leute sich in Spirit fühlen und Tom: Mhm. Bekomme ich auch? Ja. Andreas: was gehört haben. Danke fürs Zuhören, danke, dass euch wirklich der heutigen Zeit eine Stunde, jede Woche einmal Zeit nimmt, nur für das, was wir da zusammen erzählen haben. Das freut mich sehr. Dankeschön. Tom: Danke auch von meiner Seite, freut uns und es motiviert wirklich sehr da auch dran zu bleiben und mein Zeitmanagement noch weiter zu optimieren, dass der Podcast weiterhin auch möglich ist, wie ihr euch vorstellen könnt, dass wir zwei, also der Andy und ich zusammenfinden, das ist nicht immer easy. ist nicht easy. Andreas: aber auch bald wieder live. Tom: ganz genau, und bald muss es natürlich wieder live sein. Wir hoffen natürlich, dass wir das auch wieder öfters hinkriegen. Ist ja auch schöner. Gut, von meiner Seite euch noch einen schönen Tag Andreas: Pussy. Tom: und Baba.