Andreas: Wunderschönen guten Morgen tatsächlich wieder einmal am Morgen, kurz nach neun, Tom: Wunderschöne guten Morgen. Andreas: leider wieder mal nicht live aus organisatorischen Problemen. Wunderschönen guten Morgen lieber Tom. Tom: die wieder mal von meiner Seite her kommen. Wo eigentlich waren die? Andreas: Starten wir gleich durch. Ich habe noch viel zu tun heute. Tom: Mhm, das ist schön. Andreas: Die Folge heißt Hinterholz 8. Allerdings war ich heute in der Früh schon beim Mäcki. Also ich habe Tom: Mhm. Andreas: mir einen Kaffee geholt und bin heute erst drauf gekommen, Tom: Sehr schön. Andreas: ich immer verschiedene Kaffee Du kannst einen vom McDonalds Restaurant haben und einen vom Maccafé. Tom: Ja genau, da musst du aufpassen. Wir machen das immer so, wenn wir... Ja. Andreas: Da muss man das dazu sagen und die haben wir bis jetzt immer, dann sage ich, du ich zahle einmal 2,50 und einmal 3,50, einmal ist er großer, einmal ist er klar, Tom: Mmh. Andreas: was ist da los? Und ich habe gesagt, das ist der normale, wenn ich einen Meccafé habe, ich muss jetzt sagen, ich will das vom Meccafé. Ist eine andere Bohne. Tom: Du musst das dazu sagen, ganz genau. Das ist vor allem eine andere Maschine. Andreas: Andere Maschine, andere Bräune. Tom: Wenn wir unseren Kaffee holen, wenn die Kinder dann schlafen im Auto, dann holen wir uns an und fahren durch den McDrive. Das ist ganz wichtig, hat die Theresa auch einmal gesagt, du musst unbedingt dazu sagen vom McCafe, sonst kriegst du den vom Restaurant, den McDrive Andreas: Kino. Tom: sagen. Zwei große Cappuccino vom Meccafé bitte. Ganz wichtig, sonst kriegst du die Plöre. Obwohl Andreas: Kino. Tom: der Kaffee selbst im Restaurant bei Mecci ein Ordnung ist. finde, der Mecci ist eigentlich momentan vor den Kaffeeanbietern eigentlich so ziemlich in der Top-Liga dabei. Das kann Starbucks überhaupt nicht mehr mitnehmen. Andreas: Absolut. Die Senioren stürmen das Kaffeehaus nicht mehr, den Meck-Kaffee. Da sitzen sie überall, essen Tom: Nenne, mecke, gena. Andreas: die Suppe Kuchen und so weiter. Das schmeckt ja alles mega. Trinken den guten Kaffee dazu. Tom: Und der Cheesecake ist ein Wahnsinn. Also jedes Mal zusammenreißen, ich dort bin, nur durch den McDrive fahren, nicht einige. Andreas: dass das nicht drei ist. Tom: Das geht im Moment leider nicht aus. Okay, ich muss meinen eigenen Cheesecake essen, aber den dort, ist schon... Aber ist sehr sehr gut und der Brownie, mega. Andreas: Jedenfalls ist man dann, während ich mich dann endlich einmal wieder abgeregt habe, weil ich mich ja gleich fürchterlich aufbuddelt habe, dass das eine Frechheit ist und ich will sofort den Ronald McDonald sprechen. Tom: Hahaha Andreas: Der hat den nicht gekannt, der Typ. Gibt's den nimmer? Na wurscht. Jedenfalls habe ich mir dann halt gedacht... Tom: Ich glaube, ist als Werbefigur nimmer mehr tätig. Nein, ich glaube nicht. Andreas: Dann ist mir plötzlich ein anderer Titel eingefallen, ich mir über das Thema natürlich heute in der Früh schon Gedanken gemacht habe und das war dann, tanzen, lachen, Liebe machen. Tom: für unsere Waldbaden-Folge. Andreas: ja, für die Waldbarn voll. Und Tom: Ja. Andreas: jetzt weiß ich noch nicht, wie wir es nennen werden, aber wir schauen einfach einmal, weil das Leben ja immer so schön und so einfach war in der Natur, wie wir von der Natur kommen. und uns Tom: von der Natur. Andreas: ein Umfeld geschafft haben, wo wir eigentlich nicht funktionieren. Und jetzt wo wir nicht mehr funktionieren, sollen wir wieder zurückgehen in den Wald, nachdem wir 14 Stunden vorm Computer gesessen sind, das Limit des Tages zu schaffen, damit wir nicht schon übermorgen Krebs kriegen und sterben. Herzlich willkommen zum Zirkus der Gesundheit. Ich könnte mich anspäben. Ja, also. Tom: Wieder mal das R. Andreas: Ich habe noch keine Lösung dafür für dieses Drama, dass alles, was gesund ist, eigentlich nur machen, das auszuhalten, wie wir uns das Ganze gemacht haben. Text und Kontext. Der Körper reagiert auf das, was außen rundherum passiert, im positiven wie im negativen Sinne. Tom: Ich sag's so eigentlich, wir können uns vor unserem toxischen Leben eigentlich nicht schützen. Wir können nur versuchen, unseren Körper auf ein Niveau zu bringen, wo wir dieses toxische Leben aushalten und besser vertragen, sodass es uns immer weniger ausmacht. Mehr oder weniger, wie wir es beim Intermittent Living gemacht haben, so diese Resets, die wir dann machen, wo wir uns wirklich diesen hormetischen Reizen aussetzen, wo ja der Wald... bis zu einem gewissen Grad dazugehört, so eine Impfung sein kann für unser tägliches toxisches Leben. Und ich kann dem durchaus was abgewinnen, ja, weil ich möchte nicht im Wald leben. Ich habe schon ganz gern diese Annehmlichkeiten von einer gescheiten Infrastruktur, ärztlicher Versorgung und so weiter. Und dass ich einfach einkaufen gehen kann und mir das holen kann, was ich möchte. Aber es ist schon richtig. Wir gehen wieder zurück. beziehungsweise wir nehmen uns diese Strategie wieder und die Natur ist eine davon, dass wir unser Leben durchaus ein bisschen besser ertragen können. Und es ist, denke ich schon, besser, wenn ich einen richtig, richtig miserablen Arbeitstag gehabt habe. Oder ich muss gar nicht miserabel gewesen sein, es reicht wirklich die ganze Zeit, oder zu viel zu sitzen, in den Computer reinzuschauen, zu viele Termine. Und wenn ich dann nach Hause komme und sage, du, Ich geh jetzt nur runter in Wald, oder alle kommen mit, wie auch immer. Alles wie, ich setz mich dann einmal gemütlich auf die Couch, pfeif mir ein paar Chips rein, ein Bierchen wird aufgemacht, ein paar Marlboro. Ist wahrscheinlich gescheiter, wir gehen dann in Wald, also so ein bisschen zum Ausgleichen. Und genau, man kann. Genau. Und es ist dann vor allem sehr, sehr schlau. Andreas: Man kann ja im Wald auch rauchen, man sagen. Man muss ja nichts aus auf der Couch machen. So, vergisst man ja einfach, dass das auch kombinierbar ist. Tom: Genau. Und vor allem ist es jetzt eine super schlaue Idee. Und vor allem die Chick dann unbedingt wegwerfen im Wald. Vor allem dann, wenn es schon vier Wochen nicht geregnet hat. Das schwer zu empfehlen. Muss man schon. Ja, ja natürlich. Andreas: halt gescheit ausdämpfen, das ist ja nicht so schwierig. Ich kann ja dann ein bisschen was von Bier drüber schütten, aber wenn's einem nicht schaut, ist das ein Schluck. Tom: Die dreifach Wirkung. Wald, Chick, Bier. Ehrlich. Andreas: Ja. Tom: Na, aber jetzt aber ernsthaft, das ist ja, wie wir jetzt da drüber plaudern werden, dass das ja in manchen Ländern oder dort, wo das herkommt, Japan ist da einer der Vorreiter schon seit einigen Jahren, ja wirklich als anerkannte Therapieform gilt. Waldbaden. Und das Andreas: Ja, glaube, 86 dort entstanden, weil da wieder der ursprüngliche Wort laut war für Waldbaden. Tom: Schirin... Schirin... Irgendwie... Warst es auswendig? Andreas: Shinri Yoku. Tom: Shinriyoku. Ja. Forst. Andreas: Und im übertragenen Sinn bedeutet das ja den Wald erleben mit allen Sinnen. Und das ist ja auch Tom: Mhm. Mhm. Mhm. Andreas: das, warum es dann eigentlich geht und das, was das Unglaubliche ist, dass wir alle Sinne, alle körperlichen Sinne gleichzeitig in einem perfekten Ausmaß ansprechen können. Die Deutschen machen halt dann wieder das Wort aus Wald baden. das Tom: reich baden Andreas: ist, es ist wirklich ein Graus. Also, da glaubst halt einfach so, einfach so in einem so gemeinsam in den Laubhaufen eine hupfen oder so was. Also den Walterleben mit allen Sinnen ist ein bisschen zu lang, aber das finde ich viel schöner. Tom: Ist es auch. Weil man doch gesehen hat, dass es herangehendsweise an einige chronische Problematiken sein kann. Vor allem auch Depressionen. Die Auswirkungen auf Depressionen scheinen recht vielversprechend zu sein. Auswirkungen auf das Immunsystem sind recht interessant, obwohl die Evidenz noch ein bisschen dünn ist. Aber es schaut vielversprechend aus, dass das durchaus wirksam sein kann. in Japan kannst du wirklich in den Wald gehen und die Krankenkasse, da kriegst du ein bisschen was erstattet, du kannst das mehr oder weniger auf Krankenschein oder so wie eine Rehabilitation eigentlich machen, dass du wirklich für eine Woche in Wald gehst. Und der sagt... Andreas: Die haben dort glaube ich auch schon so ganz moderne Bäume, wo du direkt die E-Card stecken kannst, wenn du reingest. Japan ist einfach immer einen Schritt voraus. Das war ja glaube Tom: Das ist super. Da ist Japan halt in vielerlei Hinsicht extrem fortschrittlich. Andreas: ich der Förster oder irgendwelche so Waldarbeiter, die das ja irgendwie so als allererstes so als Idee oder fast als Witz angefangen haben und dann ist das ja eher so als Spaß, jetzt machen wir mal eine Woche in dem Wald und dann Tom: Mhm. Andreas: sind sie halt drauf gekommen, da ist es eigentlich nicht so schlecht. Tom: Hm? Andreas: Wird mich mal interessieren, wie das heute wirklich in Japan ist. das tatsächlich, das habe ich leider auch gar nicht versucht herauszufinden, wie viele Leute in Japan machen das therapeutisch, medizinisch wirklich absichtlich, das zu tun. Das wäre interessant. Tom: Ich könnte mir vorstellen, dass eventuell, du kennst ja vielleicht in Japan so am Fuße des Mount Fuji, irgendwo da gibt es ja diesen berühmten Selbstmordwald. Hast du von dem schon mal gehört? Und kennst du nicht. Andreas: Kenn ich nicht, Tom: Wo die Leute wirklich da reingehen, sich das Leben zu nehmen. Das ist Andreas: Wirklich. Tom: bekannt? Ja, genau. Und das ist auch dort akzeptiert. Anerkannt ist es halt so, wenn da Japaner... okay passt, das war's für mich, dann gehen die da rein und nehmen sie dort das Leben. Und gibt's auch einen Drama-Film drüber und einen ziemlich zarten Horror-Film drüber, sodass da beide anschauen, sind beide gut. Und auf alle Fälle kann ich mir vorstellen, dass da dann doch Leute reingehen und dann denken sie noch mal nach und lassen das Leben mal dann ein Review passieren. Und manche brauchen da dann auch ein bisschen dafür natürlich, bis sie das dann doch durchziehen. Und vielleicht hat es dann doch ein paar gegeben, die sich dann nach ein paar Tagen gedacht haben, naja, so schlimm ist ja vielleicht Donut, ne? Meine Depression. Und vielleicht sind sie da irgendwie dann dahinter gekommen und sagen, okay, aber woran liegt es jetzt eigentlich, dass ich mir jetzt Donutesleben nehme? Vielleicht hat man dann doch irgendwie da irgendwie die Schnittstelle zum Wald, dass man sagt, okay, ich möchte mich auch umbringen, ich gehe in den Wald und mal schauen, wo es rauskommt. Und dann komme ich vielleicht doch wieder nach Hause. Ist jetzt von mir natürlich eine Hypothese, mag das eine überhaupt nichts mit dem anderen zu tun haben. Aber glaube diesen Selbstmordwald, gibt es schon sehr, sehr lange. Und das Waldbaden, hast du vorher gesagt, in die 80er Jahre? 86. Ja. Andreas: Ich die WM in Mexiko. Fällt mir gerade ein. Wusst. Entschuldigung. Wann bist du geboren? In welchem Jahr? Tom: Da hab ich noch nicht Fußball geschaut, keine Ahnung. Aber ja, sie ist 83. Andreas: Naja. Tom: Was könnten jetzt so eventuelle Wirkungen sein, wo man sich sagt, okay, da ist man sich relativ sicher und dann geht man noch von ein paar Wirkungen aus, wo man sagt, das passiert irgendwo auch, aber es ist noch nicht wirklich eine Kausalität, ob das jetzt da wirklich am Wald liegt. Was passiert mit uns? Wenn wir in Wald gehen, bzw. dass wir eine gesundheitliche Wirkung haben, vielleicht sagen wir das noch vorher, wie soll es sein? Wie gehen wir in Wald und wie sollte man reingehen, wir, wie würdest du sagen, gesundheitliche Wirkung davon haben könnten? Wie soll das sein? Wie soll das ablaufen? Wenn ich sage, ich gehe jetzt Wald baden, was mache ich dann? Andreas: Ahem. So. kenne jetzt einmal niemanden, der grundsätzlich gesagt hat, der schlimmste Ort, ich kenne, ist im Wald spazieren gehen. Oder wenn ich jetzt in Wald gehe, na, bäh, das ist wirklich das Allerletzte. Also Tom: Das ist richtig. Andreas: so ähnlich wie barfuß in einer Wiese gehen. Das ist ja auch schon irgendwo was, man, also das empfinden tatsächlich die meisten Menschen als angenehm. Und das... Tom: Aber wirklich nur in einer Wiese. Alles andere Baufrohs gehen ist... Für mich ist das auch eine Fürchterlichkeit. Andreas: anderes Recht. Wenn man sich einmal das anschaut, wie es, also das muss ich jetzt ganz kurz noch ausholen, also dreiviertel Stunde dauert das jetzt, dass ja die Erde Tom: Das baptisiert ganz normal für unsere Folgen. Andreas: wird ja als weibliche Urkraft bezeichnet. Man sagt ja Mutter Erde, Terramata, Geier, also Tom: Die Gaia, ja? Die Gaia. Andreas: alles ist Schöpfung und Verbindung und Zusammengehörigkeit. Tom: Mhm. Andreas: Die Erde hat eine gewisse Frequenz, die Schummernfrequenz. 7,8 Hertz, glaube ich, wenn ich jetzt nicht ihr hoffentlich komplett sind, Tom: kann es mir auch alles erzählen. Andreas: und Elektronenaustausch zwischen Erde und Körper, wenn es den Baufuß drauf geht, was einen Einfluss hat auf unser Energiesystem. Und für mich ist wirklich der direkte Kontakt mit der Erde die komplette Verbundenheit mit allen, die das jetzt auch machen. Auf überall. also wie das dann, wenn das mit Wasser getrennt ist. wie weit auch das auch tiefer runtergeht, aber es gibt ein einziges elektrisches Feld, wo wir alle mit allem verbunden sind. Und das rennt für mich direkt über die Erde. Und das macht so mächtig irgendwie vom Gefühl her schon, dass ich wirklich ganz ehrfürchtig wäre, auch wenn ich sonst auf dem Platz bin. Und das muss man sich nicht gar nicht Tom: Man kann schon unterscheiden. Andreas: so überlegen, aber ich vielleicht dieses Wissen einfach darüber zu haben, dass ich jetzt wirklich in etwas gehe, was einfach auch, wenn es das möchte, Menschen in der nächsten Sekunde verschluckt, die ganzen Urkräfte von der Natur, macht vielleicht noch einmal ein bisschen einen Unterschied aus. Ich kann im Wald auch super meine Probleme wälzen und dort herumgehen und darüber nachdenken, was meine Freundin für einen Blätzing kreit hat gegen mich oder sonst irgendwas oder was mein Chef für einen Trottel ist. Das ist überall möglich. Also für mich ist der bewusste Zustand eine wichtige Voraussetzung. Ich gehe jetzt Tom: Ja. Andreas: in den Wald und möchte gerne Zeit mit mir verbringen. Ich kann dort auch natürlich mit einem Freund spazieren gehen oder mit meinem Tinder Date oder was weiß ich was. Man möchte sich unterhalten, dann ist auch dort vielleicht die Umgebung eine, sehr inspirierend sein kann oder wo es einem vielleicht sogar leichter fällt, einmal die Wahrheit auch zu sprechen, wenn die dem entsprechende Rundherum-Energie anders ist. Automatisch wird man vielleicht zu einer anderen Person. Max Bassange. Tom: Aber das ist jetzt genau das Wichtige, du gesagt hast, dass es vielleicht auch dieses Rundherum und vielleicht auch Substanzen, der Wald absondern oder einfach... Nein, es ist wahrscheinlich doch eher diese Energie, die dann dort ist und vielleicht auch ein bisschen anders ist, vielleicht mit temporär kurzfristig zu mehr zu mir selber bringt und dass ich eher die Wahrheit sage oder eher das ausspreche, was ich mir denke und was mir wirklich am Herzen liegt. Da glaube ich... Andreas: Auch vielleicht nur für mich allein. Das ist auch schon mal so wichtig. muss es ja Tom: Ja, ja, ganz genau. Andreas: auch deswegen sagen, jetzt bin ich einmal ehrlich zu mir selbst und sage, das passt nicht. Tom: bin ich ehrlich zu mir selber. genau. Und dafür ist es ja entscheidend von den Voraussetzungen her, wie gehen wir in den Wald. Ihr werdet es euch wahrscheinlich schon denken, aber sagen, tun wir es trotzdem noch einmal, jetzt vereinfacht, wir gehen am besten ohne Handy in den Wald. Wir machen da keine Instagram-Story draus. Wir gehen vielleicht auch ohne Schrittzähler, ohne iWatch, Tracker, was weiß ich. sondern gehen wirklich nur in den Wald dort zu sein und dort wirklich am besten mit allen Sinnen wahrzunehmen. Wir riechen, wir greifen an, wir berühren Bäume, wir berühren vielleicht Erde. Es ist wirklich dann auch so, dass es so beim geführten Waldbaden dann durchaus einmal ist, dass du wirklich mit den Händen dann auch einmal wirklich in die Erde reingraben sollst. Am besten dann noch Dreck unter den Fingernägeln hast. du riechst die Bäume und wenn, aber bitte da jetzt aufpassen, wenn es dann den Sinn schmecken geht und ihr wisst wirklich, erkennt es euch aus mit Kräutern, mit wilden Früchten und so weiter, nicht unbedingt die vom Wegrand nehmen, weil dann hat man ein Fuchsbandwurm, auch leider haben, aber ansonsten ist das schmecken durchaus auch etwas, was man machen kann. In der PNI haben wir einmal gehört so in einem Kräuter-Workshop, wenn du zum Beispiel in Österreich wohnst und Kräuter im Geschäft kaufst, dann bist du sowieso selber schuld. Mag dann irgendwo was dran sein, kauf sie meistens, oder ich bau sie selber an, sagen wir so. Aber das ist durchaus etwas, wo man dann sagen kann, den Wald wirklich mit allen Sinnen wahrnehmen und nicht abgelenkt sein durch irgendetwas anderes und nicht dort zu sein, Ich jetzt sagen, wenn ich jetzt irgendetwas erreichen möchte, sondern wirklich einmal nur da sein, wahrnehmen und dann vielleicht auch, wenn ich über irgendwelche Sachen nachdenke, die mich momentan beschäftigen, komme ich vielleicht für mich selber aufgrund einer besseren Verbundenheit zu meinem Frontalhirn zu besseren Entscheidungen und könnte davon Vorteil sein. Sowohl wenn ich mich mit jemandem unterhalte oder wenn es nur ich selber bin. Andreas: Wenn ich dann halt nur schnell ein Schniedloch für mein Butterbrot brauche, dann bin ich heute wahrscheinlich trotzdem vier und halbe Tage unterwegs. Ich wüsste jetzt nicht einmal, wo ich hingehe. Das ist lieb gemeint. Ich brauche jetzt ganz ein bisschen an Rosmarin Tom: Das ist lieb gemeint, Andreas: für Steak. komme dann morgen wieder Kinder. Es ist halt inzwischen Tom: Mhm. Andreas: nicht das wir morgen keinen Hunger haben. Aber jetzt auch nicht das Handy schauen, wenn ich nicht da bin, weil das macht euch drogensüchtig. Papa ist gleich wieder da, aber ich liebe Pussy. Aber das ist ja Tom: Dann sind wir bei Real Hänsel und Gretel. Andreas: das Schöne auch, man sagt, man geht ja irgendwie in den Wald, Ruhe vielleicht zu haben vor dem lauten westlichen Leben. Ich würde es jetzt auch gar nicht als toxisch bezeichnen, aber es ist sehr unvorteilhaft für uns. Ich kann ja schon auch in dieser heutigen Welt existieren. Aber es macht es nicht leicht. Aber ich würde es jetzt nicht Tom: Mhm. Andreas: grundsätzlich als giftig bezeichnen, weil ich ja da so kritisch bin mit diesen Sachen. Man sagt, okay, es ist giftig, wie du lebst oder so. ich gehe dort rein und es ist ja gar nicht leise, sondern es sind Geräusche, die gut zu uns passen. Du hörst den Wind, Tom: Mhm. Andreas: du hörst die Viecher, du hörst vielleicht irgendwo jemanden Liebe machen. Tom: sind uns lustige. Andreas: die Bäume sprühen permanent Mikrostoffe aus, die kommen auf die Haut, den Mund, in den Nasen, in den Rachen, in die Augenschleimhaut und wir haben permanent Kontakt. Und auch das ist für mich wieder, das ist ja nicht einmal feinstofflich, sondern es ist ja stofflicher Energieaustausch und auch Informationsaustausch mit der Natur. Und mit dem Hören, Riechen, Spüren, das Tom: Fütter und Ziehne nennt man das, diese Substanzen. Andreas: ist ja das, was das dann so extrem spannend macht und was ja dann auch gut genutzt werden kann. Tom: Mh. Andreas: Und da glaube ich zumindest, wenn ich dann noch so Leute so sehe, wenn du dann im Wald gehst und nicht weißt, ist es womöglich, dass du überhaupt anstellst, dass ernsthaft reflektiert über Problematik nachdenkst, wälzt dein Problem halt im Wald herum, wie ein Mistkäfer. Das ist schönes Bild, wenn du da vorne so die Sorgenkugel Tom: Super, herrlich. Andreas: hin und her schiebst. die immer größer wird und dann kommst du halt raus, es hat irgendwie gut daran, aber du hast keine Lösung. Das Tom: Ja. Andreas: finde ich auch so schade dann, das kriegst du dann auch manchmal mit, dann Leute hörst, die reden dann und hin und her, aber du hast gewusst, okay, gibt es totale Probleme, sind jetzt im Wald und trotzdem gibt es irgendwie nicht so die Herangehensweise, dass du wirklich größer rauskommst aus dem Wald. ich habe, ich es gibt auch dieses mit den Bäumen umarmen, ich habe vor kurzem eine Frau gesehen, die das so ganz ungeniert auf einer sehr sehr gut sichtbaren Stelle gemacht hat, das habe ich noch nie gesehen, dass das so passiert ist, das habe ich ganz toll gefunden. Ja, ich Tom: live gesehen oder was? Okay. Andreas: habe es live gesehen am Anna-Berg dort wo es diese Sipplein gibt, unten Tom: Ja. Andreas: und die ist dann hingegangen einfach zielt auf den Baum, da sind natürlich unendlich Tom: Mhm. Andreas: viele eigentlich gestanden und schnappt sich den und haltet den fest und das diese herzliche Umarmung sehen. viele Leute total deppert, aber hast du dir schon mal einen Baum umarmt? So ernsthaft umarmt? Tom: So jetzt da in Form von Waldbaden oder einfach weil ich ja Kind war und mir einen Baum festgehalten hab. Irgendwann hab ich das fix schon gemacht, aber jetzt... Andreas: Nein, umarmt. Nein, nein, ernsthaft umarmt, also das wirklich versuchst zu spüren, dieser... Probier das einmal aus, das ist wirklich interessant. Tom: ich muss sagen, kletter sehr gern auf Bäume. Das mach ich wirklich gern, nach wie vor. das Andreas: Das wissen wir schon. Tom: ist nicht nur, ja, wenn man... Ich mach für Instagram auch noch, weiß ich, nix, nur Schein zu erzeugen, ob man das glaubt oder nicht, ich mag wirklich nur Dinge... Stimmt, ich hab irgendwann noch mal Story drüber gepostet, warum es gut sein könnte, auf Bäume zu klettern. Und das mach ich tatsächlich gerne. Ich hab vor Kurzem jetzt einmal... Story gesehen auf Instagram, wo eine Gruppe im Wald ist und anscheinend Waldbaden praktiziert und die haben so wie so, wie soll ich das jetzt beschreiben, wie so ein Tragetuch für Babys, nur halt für erwachsene Leute, an den Baum geschnallt und sich selbst in diese Tragegurte hineingesetzt und sind dann wirklich stundenlang wie Babys an diesem Baum gehangen und haben den dann umarmt in so wirklich so Tragetücher sind die drinnen gesessen. Andreas: Also richtiges Maxi-Cosi diesmal. Tom: Sie waren wirklich so riesengroßes Ding und es sind erwachsene Menschen drinnen und haben den Baum umarmt stundenlang in einem meditativen Zustand gewesen, Atemübungen gemacht und so weiter. wirklich Waldbaden 2.0 und da wirklich dann nicht mehr weiterverfolgt. Aber das hat ziemlich strange ausgeschaut. Ich glaube, wenn man da dann vorbeikommt und mit dem Hund Gasse geht oder irgendwas, dann denkt man sich ja, okay, eher wieder andere Richtung einstagen. Aber das war, habe ich interessant, habe ich interessant gefunden. Ich denke, dieses Extrem braucht es nicht unbedingt, einen Nutzen vom Wald zu haben. Diese Substanzen, die Bäume und der Wald freisetzt, haben wir auch schon nach kurzer Zeit diese Phytonzine. Wie du schon gesagt hast, wir sind auf einer direkten stofflichen Ebene. Vor allem Therapeene sind da als Untergruppe recht interessant, die anscheinend ähnliche Wirkung haben wie auch Substanzen, die unser Immunsystem freisetzt. Darum finde ich die Theorie dahinter, dass vielleicht doch ein kausaler Zusammenhang mit dem Immunsystem und vor allem dann wie es die Aktivität von natürlichen Killerzellen positiv beeinflusst. Ich denke schon, dass eine Kausalität da ist, die ist aber evidenzbasiert noch nicht bewiesen. Ich denke aber durchaus, dass man das gute Basis haben kann. Und wie gesagt, Wirkung auf unser Immunsystem ist da, aber man ist sich noch immer nicht sicher, was man zum Beispiel weiß, wie man sich vorstellen kann. Stress geht runter, Sympathikusaktivität geht runter, Parasympathikus geht drauf. Die Herzratenvariabilität verbessert sich und das hat natürlich auch positive Auswirkungen auf unser Immunsystem. Man ist ja noch immer nicht ganz sicher, was jetzt da die Kausalität dahinter ist. Muss ich dann ganz ehrlich sagen, da ist mir die Wissenschaft dann aber eigentlich auch bis zu einem gewissen Grad dann auch wurscht, wo es dann herkommt. Hauptsache es funktioniert und wer dann wirklich nur sagt, okay, Ich gehe aufgrund von mehr Stressbalancing in den Wald hinein. Auf geht's und rein mit euch. Wo man natürlich dann aber auch sagen muss, und deshalb habe ich dann auch noch geschaut, habe ich ein interessantes Paper, gibt es da auch aus Japan direkt, wo es heißt, When is the forest the forest? Es braucht auch eine gewisse Voraussetzung, dass man auch überhaupt diese Wirkung vom Wald hat, weil... nicht jede kleine Ansammlung von Bäumen ist gleichzeitig ein Wald. Und dann sagst du, es braucht auch diese Konnektivität von mehreren Bäumen, die ja auch untereinander kommunizieren über diese Substanzen, die sie aussondern, damit überhaupt das als Wald gilt. Und was ich mir dann rausgesucht habe, war dann, dass es am Mindestfläche von einem halben Hektar braucht. dass die Bäume 5 Meter Höhe sollen oder das Potenzial dafür da ist, dass sie 5 Meter hoch werden können und dass die Überschirmung oder die Baumkronenabdeckung bei mindestens 10 % liegt, was ich aber bisschen wenig fast eigentlich finde, wenn es das ist, was ich mir darunter vorstelle. Fläche, die Waldfläche, darf nicht in erster Linie landwirtschaftlich oder städtisch genützt werden. Was auch immer das städtische bedeuten soll, keine Ahnung. Aber das sind so Voraussetzungen, so Grundvoraussetzungen, dass man überhaupt sagen kann, ich befinde mich in einem Wald. Also nicht denken, okay, da sind jetzt vier Bäume und ich gehe jetzt da im Wald spazieren. Also es braucht schon ein bisschen mehr und durchaus hat jetzt da wirklich ein dichter Förnwald wahrscheinlich mehr Wirkung als wenn ich nur am Rande von der Lobau vielleicht spaziere. Wo die Lobau eigentlich bei uns im 22. schon teilweise ziemlich dichter Wald ist. Und für die ist sowieso einfacher, du lebst ja schon am Land und da ist mit Wald glaube ich noch ein bisschen einfacher. Andreas: eigentlich unendlich. Also, habt da am Gießhübel oben so einen Lieblingsplatz, da gehst du ein Stückchen rauf und dann kommst Tom: Hm? Andreas: du zu so einem Felsvorsprung und von dort schaust du dann ins Unendliche. Und da bin ich jetzt vor kurzem wieder mit meinen Kindern gesessen und Tom: genial. Andreas: das ist immer so schön, weil die sind ja auch jetzt wirklich einfach leider genauso, wie es diese Welt gerade hat, die also besonders für Handy und so weiter. Und Tom: Mh. Andreas: das ist dann auch, sitzen dann dort und genießen den Ausblick einfach. Also, und merkst, wie gut es ihnen tut, einfach nur dort in die Weite zu schauen, was das für angenehmes Gefühl gleich auslöst. Das war wirklich ein sehr schöner Moment. Und ich hab's mir auch noch angeschaut. Österreich besteht so 48 % aus Wald. Wahnsinn, 48%. Fast die Hälfte des Österreichs aus Wald sind 4 Millionen Hektar und 3,4 Milliarden Bäume. Da muss einer dabei sein, Tom: Boah! Andreas: der sich leihwandan fühlt beim Umarmen. Das gibt's ja nicht. Tom: Ich bin überzeugt davon. Andreas: und die hat so viele Sachen gesagt, die wollte ich jetzt zu allen Sachen in der Kleinigkeit dazu sagen. wir haben ja, ich nehme das jetzt, wir haben das für meine Kurse ja mal rausgeschrieben, dass die Besonderheit, es gibt in Österreich wirklich auch eine gewisse Besonderheit. diese, wir haben ja immer wieder die Darmflora als für Gesundheit, das ist auch irgendwas, sich durchzieht durch die Medizin und die Vielfältigkeit der Darmflora und blablabla und deswegen sind wir für verschiedene Sachen essen und und und. Und das für mich ja, wie ich schon mal gesagt habe, ja fast ein kleiner Spiegel ist von der Welt, weil wir auch so eine vielfältige Welt haben und die unterschiedlichen Menschen, unterschiedliche Sachen. ein kleines Universum in uns drinnen und das ist im Wald wieder genau das gleiche. Noch einmal auf Tom: Mhm. Andreas: einem komprimierteren Raum, wo man dort, ich jetzt eine Hand voll Erde nehme, habe ich mehr Tom: Mhm. Andreas: Mikro-Lebewesen in der Hand als ich Körperzellen habe. Mehr als 100 Milliarden lebendige, Tom: Hm. Andreas: irgendwas, Parzillen, Tom: Mmh. Andreas: falls man das Wort nicht anso, Keime, was auch immer, und Kleinviecher. Und dass das ja dann auch so ein Grund sein muss, es auf den Körper so einen positiven Einfluss hat, weil es mich ein bisschen näher wieder zu dem bringt, was dem Körper da gut tut. Und wir in Österreich und in der Schweiz, das habe ich auch einmal in einem Kurs gehört, die Nadelwälder ein ganz spezielles Bakterium haben, das Treptomykesbakterium, was für die Darmflora diversivität so interessant ist. Das hat auch irgendwie einen Einfluss auf die Zuchtfische, wenn man gehört hat, dass die mehr Omega-3 haben in Österreich und in der Schweiz, angeblich als in anderen Ländern, das da nie nachprüft, ob das stimmt hat, aber das haben wir halt einmal in so Vortrag gehört, wo sie das halt gezeigt haben. Das war wirklich ganz interessant, dass das da wirklich diese Tom: Streptomyces terrestres heißt der glaube ich. Oder sind Andreas: Den Familiennamen habe ich immer nicht rausgezucht. Tom: das allgemein die Streptomyken? Andreas: Und das ist natürlich coole Sache, wenn man das dann irgendwie so bisschen im Zusammenhang bringt und dann kriegt schon so, wenn man sagt, okay, gut, jetzt dann auf der Studienlage noch sehr, sehr viele Fragezeichen. Aber da sind wir wieder bei dem, Tom: Mhm. Total. Andreas: wo man sagt, es geht jedem gut und es tut den meisten Leuten gut und dann brauche ich nicht diesen hundertprozentigen Beweis dafür haben, es in Ordnung ist. Tom: So ist es. Andreas: Wenn du jemanden sagst, der chronisch krank ist und kurz vorm Abangeln ist, sagst du, geh ein bisschen mehr im Wald und umarm die dritte Eiche von links für eine Viertelstunde jeden Tag, dann wirst du wieder gesund. Jetzt ist es wahrscheinlich nicht ausgehend. Aber immer noch ein Stückchen näher zu mir zu kommen, mich besser kennenzulernen, für mich den nächsten Schritt rauszufinden, mich eine Neuigkeit über mich zu erkennen, ist der Wald das optimale Gebiet und deswegen bin ich einfach auch viel Tom: Und vor allem für... Andreas: zu wenig dort. Also leider, schaue jetzt auch, dass ich zumindest einmal in der Woche wieder einen kurzen Walk wenigstens dort mache. Aber weißt was, die Empfehlungen sind so für optimale Zeiten. Tom: Man süd zu pro Woche, pro Tag. Andreas: Woche. Tom: Woche. Nein, wüsste ich jetzt nicht, aber ich glaube, glaube dreimal die Woche eine halbe Stunde. Andreas: ist eher unrealistisch. Zwei Stunden pro Woche ist das, was in den letzten Jahren immer wieder so aufgetaucht ist. Das ist jetzt nicht unrealistisch, Tom: 2 Stunden pro Woche. Ja, stimmt. 2-3 Stunden pro Woche. Andreas: aber es ist auch nicht nichts. Besonders Tom: Nein, nein, das ist schon halbwegs viel. Andreas: jetzt, wo die US Open anfangen, wann soll ich da in Wald gehen? Sag mir das bitte. Du darfst nicht mitnehmen, rauchen sollst nicht. Was ist das für ein Dreck eigentlich? Tom: Und dann darf ich das Handy auch nicht mitnehmen, hab da drin keinen Empfang. ist eigentlich... Wie soll das umsetzbar sein? Andreas: Und das Grün ist ja noch das nächste, das Grün ja so viel positiver sich an uns auslöst, allein schon diese Farbe. Tom: Mhm. Andreas: Vielleicht hat deswegen rabit die meisten Fans. Block West ist ja der gesündeste Fansektor. Österreichs. Tom: Ja. Und vor allem, und vor allem es sind ja alles so so ruhige, stressgedämpfte, ausgeglichene Zeitgenossen. Also so ist es. Jeder... Das Allianzstadion. Andreas: Du glaubst, bist auf einem Long-Gevity-Retreat. Jetzt wollte ich sagen, Hanabi-Stadion, aber wie heißt das? Allianz-Stadion. Tom: Jeder fragt jetzt erst einmal, wie es dir geht, ob es gut geschlafen hast, wie momentan so der emotionales Befinden ist. Jeder geht auf dich ein. Das ist ein Traum. Also man kann schon wirklich ins Allianzstadion gehen, wenn man sagt, ich habe jetzt einmal keinen Wald. Aber es ist halt schon die Sache und ich denke auch, dass deswegen Wien auch immer wieder eine der lebenswertesten Städte der Welt ist, jedes Jahr, aufgrund dieser Tatsache, dass wir auch sofort, wenn wir wollen, in der Natur sind. Du fährst am Kallenberg rauf, bist gerade einmal mit dem Radl 15 Minuten aus Wien draußen, fährst am Kallenberg rauf. und dann bist du dort oben angekommen und auf einmal schaust du wie du sagst, den unendlichen Wald eigentlich eine, siehst nimmer mehr bis ins nächste Dorf. Das ist schon etwas, ich dann sage, jedes Mal wenn ich da rauffahren darf mit Mountainbike, das ist ein sensationelles Lebensgefühl. ich war heute so ein bisschen was wie Waldbaden, ich meine, okay, bin jetzt in Niederösterreich. Aber ich war schon eine Runde im Wald laufen und ich ich mache jetzt nicht mehr Donaurunden, sondern heute, wenn es Waldbaden geht, heute laufe ich meine Waldrunde. Und es ist schon wirklich was ganz, was ich heute mal die Uhr zu Hause lassen, das Handy sowieso zu Hause lassen und bin einfach einmal nur so gelaufen, wie wir das wollen. Und einmal, man meinen Lauf keine Gedanken macht, sondern er muss jetzt angenehm sein und dann gehe ich wirklich nur zwecks auch im Wald. Und es ist schon wirklich was sensationelles. Es sind keine Bäume umarmt. Aber es war schon wahnsinnig schön und auch von den Temperaturen ist es momentan super, super gut 7 in der Früh. Also es war schon, habe ich schon sehr genossen heute in der Früh. Und genau dann wie du sagst, durch das und ich finde darüber sollte man mal vielleicht eine eigene Folge machen, dieses Wissenschaftspraxisproblem. Wo interessiert es mich noch, wie viele Meta-Analysen, Reviews und so weiter, die das eindeutig beweisen? wozu brauche ich das, wenn ich weiß, dass es funktioniert und vor allem bin ich unseriös, das irgendjemandem zu empfehlen, wenn das wirklich eigentlich eine failsafe Anwendung ist. ich sage, wenn du das magst und du hast halt vielleicht nicht die totale Heilung für dein Problem, aber es wird dir zumindest gut tun und im allerschlimmsten Fall, es wird nichts negatives passieren. Es wird nichts negatives passieren und das kann ich dir eigentlich fast versprechen. und ich bin ein Mensch, der verspricht so gut wie nie irgendjemandem irgendwas, weil er kann es nur verlieren. Andreas: aus dem Wald am Fuße des Fuji. Tom: Genau. sage, wenn alle Strecke Andreas: Werdest dir brennt. Tom: reißen, dann gehst du dorthin. das ist halt ein... Und vor allem... Andreas: Und futschi bist du. Dann is man futschi. Tom: Und ja, auf alle Fälle ist es dann wirklich eine Sache, die kann ich empfehlen. Da wird nichts Negatives dabei passieren und im besten Falle oder höchstwahrscheinlich etwas Gutes. Andreas: Warum man Studien braucht, können wir gleich ganz kurz auflösen, weil das ist einfach so, dass dadurch, dass wir leider nach wie vor eine 100 %-ig westliche medizinische Gesundheitsvorstellung haben und die Ärzte auch die oberste Handlungsmacht haben, zumindest in Österreich, Deutschland, Europa, ich weiß nicht, wie es in ganz Europa ausschaut, ist es einfach so, dass in der Medizin, wenn es nicht hip und stichfest bewiesen ist, ist es ein Scheiß. Und das ist so arg. Also, wie bei uns in der Praxis auch, mit den Tom: ist es ein Blödsinn Andreas: Ärzten reden, sagt, er ist so überzeugt davon, aber es gibt keine Studie, wenn er dort woanders hingeht, wird er rauspfiffen. Die lachen ihn aus. Und Tom: Mhm. Mhm. Ja. So ist es. Ja. Andreas: das ist so mit Frequenzmedizin und das ist, spricht die Leute an, sie verstehen es nicht, das macht ihnen Angst, ich kann es mir nicht erklären, aber es funktioniert. Tom: Mhm. Andreas: Aber es ist nicht medizinisch zertifiziert. Das glaubt mir keiner, die Leute lachen mich aus. Und dafür bräuchte es vielleicht dann solche Studien, sagt, das ist so. Du kannst jetzt nicht Tom: Ja. Andreas: mehr dagegenreden und einfach nur sagen, es ist ein Scherz. Ist aber eigentlich auch wurscht, weil jeder kann natürlich für sich tun. Und wir müssen nur davon weg, dass wir sagen, wir nehmen auch jeder Einzelne von uns Tom: Hm. Hm. Hm. Andreas: das, wo es uns hinführt und nicht das, was dir vom Arzt empfohlen wird. nicht alle Ärzte werden kann, Scheren. Aber du weißt, was ich mein. Tom: Nein, auf keinen Fall. Aber vor allem dann auf Instagram die Evidenzpolizei. Dann wirklich jedes Mal, wenn du Dinge tust, die offensichtlich wirklich gut und dann sei es nur, okay, da fehlt auch sehr viel Evidenz, wenn ich sage, anti-entzündliche Ernährung. Was bedeutet das? Wirklich Sachen, die halt unverarbeitet sind, einfach einmal jemandem zu empfehlen, dass ich sage, okay, kann man nicht wirklich jetzt erklären, wo der chronische Entzündung herkommt, die offensichtlich viel von deinen Problemen verursacht. Dann isst du einmal halt wirklich Fischgeflügel, Gemüse, Obst, Kräuter und so weiter und lasst einmal das ganze andere Zeug wie Milchprodukte und Getreide weg. Dafür gibt es jetzt nicht wirklich großartige Evidenz, dass uns diese Sachen jetzt wirklich schlecht tun. Aber ich hätte auch noch niemanden gesehen, dass wenn ich das empfehle und die machen das einmal für sechs Wochen, dass die keinen positiven Effekt haben. Das habe ich noch nie beobachtet. Jeder sagt zum Beispiel, hey meine Arthroseschmerzen sind weg. Hey, meine Haut geht viel besser. Ich gehe wieder viel besser aufs Klo. Bei jedem hat es positive Effekte. Aber trotzdem, es ist nicht eindeutig bewiesen und dann wird es sofort als Bullshit abgetan, obwohl das Ding funktioniert. Und das ist genau das, ich, in der Medizin. Da brauchen wir natürlich Studien, vor allem dann, wenn es risikoreiche Dinge wie Medikamente geht. Da muss ich natürlich ... Da muss natürlich durch mehrere Testreihen durchgehen, weil das hat natürlich auch Nebenwirkungen. Aber wenn ich Dinge empfehle, die wirklich nichts Negatives machen, ich weiß nicht, ob es das Problem löst oder nicht, aber es macht auf keinen Fall etwas Negatives. Es sind failsafe Interventionen. Oder wie zum Beispiel, keine Ahnung, gibt es dann Chrompatienten Glutamin? Das wird höchstwahrscheinlich super funktionieren. Gibt es dafür Evidenz? Na kaum, fast überhaupt nichts. Und dann sagt man, machen wir nicht, weil wir nichts darüber aber es funktioniert. Und wird nichts Böses passieren. Vielleicht funktioniert es nicht, aber wird nichts Schlechtes passieren. Und das meine ich einfach damit, sage, wir müssen schon manche Interventionen, die man machen, die kann man machen, ganz einfach, weil man sie mal ausprobieren möchte und dafür brauche ich nicht 14 Metern Analysen, die das Ganze bekräftigen. manche Dinge, manche Interventionen, wo man nicht weiß, wissen was kommt raus, da braucht man das natürlich. Medikamente, das ist ganz klar. Da kann man nicht einfach irgendwas reinpfeffern und dann hat das 16 Nebenwirkungen oder ja, das funktioniert natürlich nicht. Wir wollen mal mit was schönem aufhören und nicht mit sowas, die Dinge, die mich eher so bisschen auf die Palme bringen. Andreas: Ja, ich tu mal ein bisschen weiter, Balmen. Ja, also das ist... Tom: Na, bei Palmen, ich weiß nicht, gibt's halt Palmenwälder? Andreas: Na, die... Warte, ich hab mir so viel Sachen aufgeschrieben, ich muss mal kurz schauen, ob ich da noch irgendwas vergessen hab. Dass die... Ich mein... Längerfristig sehen ist es so schwierig mit diesen... Also da hat's jetzt einmal vor zwei, drei Monaten, glaub ich, am OEF... Wahrscheinlich war das Etoch 1 was über Medizin gegeben und da ist auch so ein Teilwesen mit Alternativmedizin und da gibt es dann immer wieder diese Beispiele, dass schwerkranke und scheinbar unheilbare Menschen dann sich gegen den klassischen medizinischen Weg entscheiden und am Schamanen gehen oder so. so stark drüber gerichtet wird. Die Leute sterben dann. Und dann heißt es, naja, womöglich hätte er mit der klassischen Medizin noch zwei Jahre gelebt oder irgendwas. Also das ist ein ganz schwieriges Thema. Da hat man auch wirklich Tom: Sancherung. Andreas: das Gimpfte aufgestellt. Wenn ich das höre und du sagst, okay, lasst alle das 100 %ig selber entscheiden als mündigen Erwachsenen oder sagst dann, na, das geht nicht. Also das schreibe ich mal gleich auf. Das können wir als Folge mal nehmen. Aber das ist natürlich irgendwo ein heißes Thema und wo es unterschiedliche Herangehensweisen und Wahrheiten gibt und der eine kann es so machen und der andere kann es so machen und von allen Dingen das Beste zu nutzen, wäre das einzig Richtige für mich und die verschiedensten Möglichkeiten auszuloten und dann zu kombinieren. Alles andere wäre für mich schwachsinnig. Tom: Genau. Andreas: alles, was dient, natürlich dann willkommen und das kann natürlich dann verschiedenen Richtungen hinhauen. Und dafür braucht es dann halt auch wieder im Optimalfall einen so guten wie möglichen Kontakt zu mir selbst, dass ich eine Entscheidung treffen kann, die für mich passt. Ohne, dass ich getrieben von Angst und von unterschiedlichsten anderen emotionalen Zuständen Entscheidung treffe, dann womöglich nicht passt. Und wenn es Gesundheit und besonders ums Leben geht, ist das natürlich sicher die Königsliga. Hoffe nicht, dass ich in diese Situation einmal komme. Und dann der Arzt sagt, wenn sie das nicht machen, dann sterben sie. Da muss man mal sagen, na, ich gehe jetzt einmal in den Wald und denke einmal drüber Tom: So ist es, ja. Andreas: nach. Und das ist natürlich dann genau das, was ich gesagt habe, wer für mich Wald baden, ein optimales Übungsfeld und von dort drinnen den Kontakt zu mir zu suchen und meine inneren Impulse wieder wahrnehmen zu können. Und es dort zu lernen, wo alles lebt, was automatisch so ist, für mich das mächtigste in der Natur oder eigentlich fast das spannendste, Dinge, man zumindest sieht, sind Pilze. Pilze gibt es seit Millionen von Jahren. Pilze haben Millionen von Jahren alles überlebt und Pilze tragen die Information. in sich, wie das funktioniert. Und das nehme ich ja auch auf, wenn ich Pilze esse. Das heißt, es gibt auf dieser Ebene Informationsübertragung für mein System, wie ich umgehen kann. Und das ist für mich beim Essen immer so. Es ist immer Informationsaustausch, Nahrungsmittelessen. Snickers Tom: Ja, ich kriege jetzt, ich kriege jetzt gerade Andreas: sagt man dann vielleicht die Lottozahlen, aber sicher nicht, wie mein Immunsystem funktioniert. Deswegen ist das S noch die Sensor. Tom: Aber ich kriege jetzt gerade einen richtigen Gustav Okresta erst einmal. Andreas: Das ist ja Urteil dieses Jahr, klingt bis dem ein Kilo, Tom: Mua. Andreas: 25 Kilo oder so, 25 Euro. Das ist wirklich verrückt. Das kostet genauso Tom: Über 20 Euro. Brutal. Du musst langsam essen. Andreas: viel wie früher, ein gutes Steak. Das heißt jetzt für die Schwammerl. Aber Tom: ... Andreas: das ist ja auch dieses gemeinsame und auch Lernen und dann die Eierschwammerl selber brotten, wenn man so schön sagt. und dann zu Hause richten und dann selber kochen, ist der Synergie mit dem ganzen Produkt ein. Das wäre natürlich eine super, super Geschichte. Und mit so ein bisschen Wissen von dem im Hintergrund kann man das dann noch ganz anders nutzen. Also das heißt, wenn man das nicht so nebenbei macht und dann wieder dieses sich rück bis innen auf sich und auf seine Wahrheit und auf seine Sachen und dafür könnte man es gut nutzen. Das wäre eine super Geschichte. Tom: Ich möchte auch immer so schöne Abschlussworte wie du finden. Für die Abschlussworte bist du verantwortlich. Andreas: Die ergeben sich auch in der Synergie mit dem, was wir sprechen. Also es sind ja irgendwo unsere Abschlussworte, finde ich. Das heißt, Tom: Ja, schön. Passt. Andreas: wir lassen es bleiben. Besser wird es nicht mehr. Tom: Ja, na und ich habe auch noch für sich die wichtigsten Infos die ich bringen wollte. Hör mal, fehlt dir noch irgendwas? Andreas: Was könnt ihr jetzt mitnehmen für Zauß? Wer drauf Tom: ... Andreas: Lust hat, kann einmal einen Baum umarmen. Ich habe Tom: Mhm. Andreas: meine Gedanken heute noch einmal am Vormittag ganz schnell mit CGPD geordnet und habe die Empfehlung bekommen, Einstiegssatz dich zu fragen, Tom, wann hast du das letzte Mal einen Baum abgelegt? Weil das alle Sinne dann schon hat, mit schmecken, riechen, füllen und so weiter, ist irgendwie Tom: Mhm. Andreas: ein sehr, sehr gescheites Wort. Also ihr braucht keinen Baum ablecken, aber Tom: Ablicken. Andreas: geht in den Wald und versucht es einmal gleichzeitig zu riechen, zu hören, zu fühlen, zu sehen und vielleicht auch zu schmecken. Und das einmal einfach zu üben, Tom: Vielleicht zu schmecken, Andreas: verschiedene Sinne gleichzeitig wahrzunehmen und zu spüren, wie sich das im Körper anfühlt. Das ist einfach mega. Tom: Amen. Andreas: Schönen Tag, danke fürs Zuhören, danke für eure Zeit. Bewertet unseren Podcast und abonniert ihn gern, denn wir brauchen bitte Abos, das wäre super, wenn uns unterstützen wollt. Und wir hören uns nächste Woche. Schönen Tag noch, Bussi. Tom: und Papa.