Chris: Und Cesar, weißt du, kannst du mir mal einen coolen Spielepodcast empfehlen? Du bist doch dieser Typ, der Christen und du redest nonstop über Spiele und hast diese riesen Sammlungen. Warte, warte. Kennst du Flügelschlag? Das ist so super. Diese vielen Vogelbildchen. hat so viele neue Leute ins Hobby gebracht. Das ist echt mega. Das ist auch das Einzige, was mein Nichtspielerfreund mit mir jetzt so spielt und so. Weißt du Bescheid, kannst du mir mal einen guten Tipp geben? Ey, da könnte ich grad den Tisch umschmeißen. So sieht's nämlich aus. Also... Und herzlich willkommen bei dem ergänzenden Spiele-Podcast, der euch über eure Lieblings-Hype-Spiele die Stellen erklärt, die vielleicht nicht so super laufen und wo ältere Spiele vielleicht besser sind. Oder andersrum, wo der Hype gerechtfertigt ist und coole neue Spiele den alten Kack langsam mal ersetzen dürfen. Was ist ein gutes Spiel? Gucken wir uns mal an, was überhaupt ein Spiel ist. Ein Spiel ist, und ich zitiere aus dem Duden, der Duden für euch Kids, die nicht wissen, was das ist, das ist verdammte Wörterbuch, wo erklärt wird, was die Wörter unserer Sprache bedeuten. So was Ähnliches wie Wikipedia, nur von Profis geschrieben. Also ein Spiel. Tätigkeit, die ohne bewusst einen Zweck zum Vergnügen, zur Entspannung, aus Freude an ihr selbst und an ihrem Resultat ausgeübt wird. Weiß ich nicht genau, ob das so auf unsere Vorstellung von Spiel zutrifft. Denn hier gibt es auch solche Beispiele wie, sie sah dem Spiel der Kinder der Kätzchen zu. Das ist nicht die Art von Spiel, die wir hier meinen. Oder das Kind war ganz in sein Spiel vertieft. Das schafft sie wie im Spiel. Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, A hier, also B Spiel, das nach festgelegten Regeln durchgeführt wird. Gesellschaftsspiel. Oje, auf dem Bild sieht man irgendwie Omi und Opi, die Mensch ärgere dich nicht spielen. ist jetzt vielleicht ein scheiß Beispiel, aber hier haben wir sowas wie Schach oder das Spiel hat man gewonnen oder verloren. Also Regeln gehören dazu, das finde ich auch ganz gut. Spiel. Beispiel C, bei dem der Erfolg vorwiegend vom Zufall abhängt und bei dem Geld gespielt wird. Glücksspiel. Also ich glaube darüber reden wir jetzt hier nicht. Das ist die Art von Spiel, das wir jetzt hier ausschließen. Und sowas wie so, was die da am Anfang im Duden gemeint haben, sowas wie so freies Spiel, wo man so vor sich hin spielt oder Theaterspiel oder sowas in der Art, das ist jetzt hier auch nicht gemacht. Können wir gucken? D. im Duden ist nach bestimmten Regeln erfolgender sportlicher Wettkampf, bei dem zwei Parteien den Sieg kämpfen. Okay, das geht schon mehr in unsere Richtung. Wir haben Regeln. Die haben wir praktisch immer bei den Spielen, die es hier geht. Und es kann einen Wettkampfcharakter haben. Okay. Was ist ein Spiel im Sinne von uns Hobbybrettspielern? Wenn der Duden sagt, wäre eine Tätigkeit, die so bisschen sinnlos ist, also im Sinne von ernster Arbeit, die ein Produkt erzeugt oder eine Dienstleistung, geht es beim Spielen ja eher die Freude des Spielens an sich. So der Weg ist das Ziel, zenmäßig. Aber bei unseren Spielen, die es ja hier geht, unsere Hobbybrettspiele, Da gibt es meistens doch ein Ziel. Nur dieses Ziel ist kein materielles Ziel, man in der Welt monetarisieren könnte oder wie auch immer. Sondern das Ziel wird durch die Gruppe definiert und gewinnt durch einen Konsens der Gruppe an Wert. Also zum Beispiel, wir finden es cool, wenn einer gewinnt. Wir alle versuchen in diesem Spiel zu gewinnen, wetteifern darum. Und wer dann also gewinnt, hat das Ziel erreicht. Und Gewinnen an sich hat ... In diesem Kontext, in diesem Spiel, in dieser Situation mit den Leuten, denen ich am Tisch sitze, ein Wert. Es ist also nicht komplett ziellos, dass wir spielen. Es kann auch sein, dass wir gemeinsam spielen und versuchen, weil ich Cthulhu Death May Die oder irgendwo einen Boss zu besiegen. Auch das hat für uns einen Wert. Wir wollen gewinnen gegen die Maschine, die Spiel Engine. Und wenn wir den Boss besiegt haben, dann hat das für uns einen Wert. Und ein Ziel ist erreicht. oder eben auch verfehlt worden. Denn Ziele, wenn wir sagen, die Spiele, die wir spielen, haben ein Ziel, dann müssen wir auch feststellen, dass Ziele messbar sind. Wie gut haben wir das Ziel erreicht? Haben wir das Ziel vielleicht verfehlt? Ist relativ klar. Wir haben ja bei einigen Spielen den Kramertrack, also diese Siegpunkt-Leiste, die einmal ums Spielfeld rumgeht, wo wir also abzählen können, wie viele Siegpunkte haben wir. Oder wir haben Spiele, bei denen man gewinnt oder verliert, weil irgendeine Endcondition erreicht wurde. Oder wir haben kooperative Spiele, bei denen wir am Ende sehen, ob wir den Boss besiegt, haben wir das Abenteuer geschafft, haben wir irgendeine Art von Progress erreicht oder eben nicht. Und vielleicht sogar, wie bei zum Beispiel Arkham, Kartenspiel, da haben wir es zwar geschafft, aber irgendwie ist die Hälfte von uns wahnsinnig geworden. Die andere Hälfte hat irgendwie jetzt einen schweren körperlichen Schaden gefangen. Und leider mussten wir den einen Professor oder die Studentengruppe opfern für das größere Gute. Das heißt, gewinnen muss nicht ein binärer Zustand sein, mit dem wir gewonnen oder verloren haben. Gewinnen oder verlieren kann auch mehr oder weniger gut gewinnen oder verlieren sein, auch als Gruppe. Und das unterscheidet ein Spiel von der Aktivität. Seilhüpfen ist eine Aktivität. Es sei denn, man gibt sich halt irgendein Ziel und sei der, muss mindestens 20 Sprünge schaffen oder man konkurriert mit seinen Assis, mit denen man da im Hinterhof steht und sagt, machen Seilhüpfen für die, da kriegt man eine Backpfeife. Dann hat Seilhüpfen plötzlich auch ein Ziel, weil du willst nicht der Typ sein, der eine Schelle kriegt. Aber Seilhüpfen an sich, so vor sich hin dürdeln, vor sich hin malen. Ist eine Aktivität. Das ist keine Spiel. Es gibt zwar Regeln, also du musst über dieses Seil hüpfen, springen. Aber nichtsdestotrotz fehlt der Sache ja eine Art von Ziel oder Wettkampf. Man kann aus allen Wettkampf machen. Ich kann auch aus Gummibärchen essen. Aber das ist eine Aktivität. Es sei denn, ich verwettkamfe das nachträglich mit Absicht. Lego-Bauen ist eine Aktivität. Du baust Lego aus Spaß. Im Kinderzimmer. Aside, du bist einer von diesen Typen, dann auf so Lego-Contest gehen. Du bist also jetzt Ende 50, gehst auf einen Lego-Contest. Ich weiß gar das gibt. Ich denke mir das gerade aus. Wer baut das beste Raumschiff? Dann kommt eine Jury, dann kriegst du so einen Preis oder irgendwie so. Dann würde ich jetzt auch sagen, ja, das hat so seinen Aktivitätscharakter verloren und ist jetzt schon wieder in so einen Wettkampfcharakter eingestiegen. Nichtsdestotrotz können wir mal feststellen, es gibt so eine Art... Skala von, es ist ganz klar ein Spiel, mit Regeln, Ziel, Gewinnen, Verlieren, Punkten und ganz klar eine Aktivität. Ey, Bob Ross mäßig, wir malen einfach vor uns hin und quatschen drüber. Und irgendwo dazwischen landen die Brettspiele. Und ich krieg meistens die Krise, wenn sie zu sehr auf der Aktivitätenecke liegen. Andere Leute nicht. Euros gehen mehr in die Aktivitätenecke. Und so was wie Magic the Gathering oder Schach geht viel mehr in die ... Es gibt Regeln, gibt einen Gewinner, gibt einen Verlierer in deinem Gesicht. Klarer Fall. Ich glaub, da sind wir uns auch einig. Und da kann auch jeder seinen Punkt finden, wo er sich drin wohlfühlt. Da kommen wir gleich noch mal zu, wie ich die noch mal klassifizieren würde. wo ich auch mit diesem Podcast stehe und was mein Antritt ist, was ich gerne besprechen möchte und wo ich denke, das ist ein bisschen unterrepräsentiert in der Content Creator Landschaft in Deutschland. Also noch mal nach vorne. Wir haben Spiele, haben Aktivitäten, beides befolgt Regeln und es macht Spaß, innerhalb dieses Regeln Frameworks zu performen. Es macht Spaß, gut im Seil springen zu sein. wenn das so eine Aktivität ist. Es gibt eine Regel. Das Seil wird immer auf diese Art geschwungen. Und wir müssen da drüber hüpfen. Du musst dich an diese Regeln halten. Du kannst die Regeln neu bestimmen. Man kann natürlich sagen, wenn wir mal Seil springen und geben uns noch die Juni-Regeln. Aber wenn die Regeln erst mal stehen, dann macht es eigentlich nur Spaß, wenn man innerhalb dieses Regel-Frameworks gewinnt oder verliert oder performt oder ganz viele Sprünge schafft oder ganz gut spielt. Du kannst jetzt nicht immer sagen, wir haben abgemacht, klassisches Seil hüpfen, alles klar. Und ich hab mir jetzt Sprungfedern unten an meine Chucks getackert oder ein Jetpack benutzt und flieg dann hier irgendwie wie so ein Gestörter rum. Das ist dann einfach scheiße. ich mein, das hat dann nichts mit Seilüpfeln zu tun. Du kannst auch jetzt mal, gehen wir mal weg von diesem blöden Seilüpfeln. Gehen wir mal zu einem unserer Hobbyspiele. Du kannst jetzt nicht einfach sagen, ey wir spielen jetzt hier Schach gegeneinander. Aber ich, ich bin so geil, ich meine eigenen Figuren dabei. Ich hab meinen selbst angemalten Todesstern dabei. Und mein Todesstern ja, der zerstört einfach 3x3 Felder auf deinem Spielfeld. Das hab ich mir gerade ausgedacht. Das mega. Ich weiß gar nicht, warum wir das nicht immer bei Schacht dabei haben. Oder ich hab Dracula dabei, der kann an deine Prinzessin fressen oder so ein Scheiß. Das kannst du nicht bringen. Also Spaß machen die Spiele nur, wenn du innerhalb der Regeln performst und vielleicht sogar kreativ bist, vielleicht sogar subversiv bist. Also vielleicht, und das ist ja auch das Coole an Spielen, sind die Regeln so gefasst, dass du selber kreativ innerhalb der Regeln sein darfst und auch erfolgreich bist, wenn du ungewöhnliche Spielzüge machst, die Bausteine, die dir das Spiel liefert, auf eine ungeahnte Art und Weise verbinden ist. Zum Beispiel, ich erinnere mich, ich habe super, wie ein gestörter Magic gespielt. Ich habe Magic gespielt seit den 90ern, seit es das gibt, also wirklich seit den ersten Magic Serien. Ja, hab die irgendwann mal alle verkauft, weil ich total bescheuert bin. Mit dem Geld, was die Dinger wert sind, ich mir heute ein Haus kaufen. Aber egal, anderes Thema. Da könnte ich auch wieder den Tisch umwerfen. Wirklich Tableflip. Direkt, Reden wir nicht weiter bei Magic. Ich schneide das, glaub ich, Also, Magic, Ich bin auf einem Turnier. Das öfter mal passiert. Einmal war ich zum Beispiel Grand Prix in Lille. Und da gewinnt so ein Typ den Grand Prix. Mit einem Deck. Das hatte keiner auf der Uhr. Ich weiß nicht, ob ihr das heute noch kennt, wenn ihr andere Trading Card Spiele spielt, Lokana oder was auch immer. Star Wars Unlimited oder Magic oder Yu-Gi-Oh! Da gibt's ja so ein Meter. Also es gibt dann so eine Szene, da kann man sich im Internet angucken, was sind so die Decks, in letzter Zeit Turniere gewonnen haben und dann baut man die so nach. Und die meisten Leute, die auf ein Turnier gehen, die basteln sich nicht morgens ein super Deck zusammen. 90 Prozent der Leute. Und ich würde fast sagen, 100 % der erfolgreichen Leute auf so einem Turnier Spielen die selben 3, 4, 5 Decks. Also die spielen alle die selben Decks. Warum? Weil die gut sind, weil die erprobt sind, weil die wie eine Maschine laufen. Die sind einfach super. Wenn du selber glaubst, du weißt es besser als das ganze Internet, da spielen irgendwie zigtausend Leute Magic auf der Welt und die alle fallen an ihren Decks und die gehen alle auf Turniere und die Besten setzen sich durch. Aber du... Du hast noch eine geilere Idee. Du bist dieser eine goldene Junge, der zu Hause in seinem Keller sitzt und sagt, Alter, ich hab ne Idee, wie ich ein Magic Deck zusammenbaue. Das ist so imba, das frisst die alle auf und keiner sieht mich komm. Da musst du schon wirklich ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben. Aber das gibt's. Ich war also in Lille auf diesem Turnier und so ein Typ spielt einen Deck und alle denken sich so, also es dreieinhalbtausend Leute auf so einem Turnier. Was ist das für ein Scheiß? Und der gewinnt zu Null das ganze verdammte Turnier. Der hat kein einziges Spiel abgegeben. Das Spiel 2-0, 2-0, 2-0, 2-0, 2-0, 2-0, 2-0. Bam, Turnier gewonnen. Das gibt's. Das ist cool. Das ist subversiv. Innerhalb der erlaubten Regeln kreativ einen Weg zu finden, dieses Spiel auf neue Art Weise zu spielen oder einen Spielzug auf neue Art und Weise zu machen und das einfach mal zu gewinnen. Manchmal ist das so semisubversiv. Wenn wir mal gucken bei Herr der Ringe, Schicksal der Gemeinschaft. Das Erste, was sich ja... Ich hoffe, die meisten kennen das oder wissen, worum es geht. Das ist dieser Pandemietitel im Herr der Ringe-Universum. Man muss Frodo zum Schicksalsberg bringen. Und unter den Regen reinschmeißen. Da braucht man viele Handkarten, die muss man auch noch haben. Vorher muss man noch paar Sidequests erledigt haben. Nur dann darf man den Regen reinschmeißen. Jetzt machst du also diese Sidequest und denkst dir so, Scheiße, das Spiel ist jetzt megawald fortgeschritten, der Motor hat schon unglaublich viele Feinde gespawnt, wie soll ich jetzt den Kack Frodo, ey durch alle Feinde durch, nach Moordorf, den scheiß Schicksalsberg bringen? Und das Spiel ist schon so gut wie vorbei. Und dann passiert das, was sich jede, nein nicht jeder von uns, aber so diese krassen Nerds, so wie ich oder... ein paar andere, ich gerne gedacht habe, als sie die Filme gesehen oder das Buch gelesen haben und denken sich so, wieso fliegt der blöde Frodo nicht mit den blöden Adlern auf den Berg? Also ihr erkennt diese Szene, der Ganlalps eingesperrt oben von dem Saruman auf seinem coolen Turm da irgendwie so und dann lässt er sich von den Adlern direkt hier mitwecken, so direkt Blackhawk mäßig da rausfliegen. Und denkst dir, das ist schon ziemlich geil. Wieso schicken die die Adler nicht einfach zu dem Frodo? Airliften den direkt auf den Schicksalsberg? Schmeißen so aus der Höhe, so bequem, aus der Reichweite von den doofen Orks den blöden Ring da rein und Ende Gelände. also Film vorbei, Spiel vorbei. Easy. Das Tolle ist, der Ring, Schicksal der Gemeinschaft, das Pandemie Spiel haben die Autoren tatsächlich daran gedacht und haben eine Regel eingebaut. Ey, wirklich, wenn du hier... Das steht auf dieser Karte. gibt so eine Karte, du kannst dich von den Adlern irgendwo hinfliegen lassen. Du kannst irgendwo Figur nehmen und von dem Adler hinfliegen lassen. Es sei denn, du nimmst Frodo und willst damit auf den Schicksalsberg. Wenn du exakt Frodo exakt auf den Schicksalsberg fliegen willst. Ja, okay, das ist ja nicht so geil. Also für das Spiel, für den Plot ist das natürlich irgendwie so bisschen geschummelt. Und dann musst du so eine mega harte Probe machen, in der die Bösen dich halt noch mal irgendwie nochmal extra besiegen dürfen. also lustigerweise, haben es mal geschafft. Mein Kumpel Marius und ich haben das auf letzter Sekunde echt geschafft. Mit den Adlern, den Frode auf den Berg, dann diese super unmögliche Probe gemacht. sind auch tierisch verkloppt worden von den Bösewichten. Haben es aber überlebt. Dann haben wir den Ring reingeworfen, dann wirst du irgendwie nochmal verkloppt. Und das haben wir wirklich mit genau einem Punkt Hoffnung, also Hoffnung ist sowas wie deine Lebenspunkte im Spiel, ja, mit einem Punkt Hoffnung überlebt. Bam, Spiel geworden mit Adlern auf den Berg. Es ist lustig, wenn Spiele, das ist ein gutes Spiel, gute Spiele erlauben dir kreativ zu sein. Gute Spiele erlauben dir, irgendein Kram auszuprobieren. weiß nicht, ob ihr euch noch damals erinnert. Also einige Leute sind uralt, so wie ich. Und die haben damals Battlefield gespielt. Das allererste Battlefield. rede von einem Computerspiel. Da kann man Panzer fahren, Flugzeuge fliegen und mit seinen Bodentruppen rumlaufen und und und und und und. Das Spiel wurde von der GameStar erst mal gar nicht gut bewertet. glaub, es hat 70 % gekriegt. Und alle anderen, die also nur so Unreal Tournament und Doom und Quake und diese Standardballerspiele hatten, die wussten mit dem Spiel nicht richtig was anzufangen. Das Spiel ging aber ab wie Schmitz Katze. Das ist das totale Internetphänomen geworden. Warum? Weil das Spiel dir erlaubt hat, die verrückte Scheiße abzuziehen. Ey, da gibt's einen Jeep. Du kannst einen Jeep fahren. Ist erstmal nichts Besonderes. Setz dich in den Jeep rein, fährst damit rum. Oder der andere Typ hat TNT. Dann packt er eine Spieler dir in deinen Jeep einfach mal so drei Pakete TNT hinten rein. Du fährst wie so ein Selbstmordattentäter direkt in den feindlichen Vorposten rein und der andere, der das TNT steuert, sprengt deinen Jeep in die Luft. Oder du springst vorher noch raus, was auch immer. Das war nicht vorgesehen. Du konntest mit einem Panzer auf dem Flugzeug fahren. Das hat kein Damage-Modell. Du standest deinem Panzer auf der Decke von einem Bomber. Wenn der Bomber ganz vorsichtig abhebt, trägt der dich mit deinem Panzer auf dem Cockpit-Dach drauf. Irgendwo hin. Und du ballerst von oben runter. Das Tolle an dem Spiel war, dass du so viel Schabernack treiben konntest. Weil das Spiel einfach dir das erlaubt hat. Du kannst ... Wieder auf Brettspiele zurückzukommen, wo es hier darum geht. kannst bei Nemesis oder bei Doomrock ... Ich weiß nicht, ob du Doomrock kennst, das bisschen Nischentitel. Also Assault on Doomrock. Oder bei Nemesis 1, 2, 3 ... Da können ständig verrückte Sachen passieren. Da können ständig verrückte Sachen passieren, bei denen vielleicht der Autor nicht dran gedacht hat. Bei denen die Spieler selber sagen, ich mach das und ich geb dir einen Tritt, oder ich geh in die Rettungskapseln, lass euch hängen. Das Spiel erlaubt dir, man nennt das ja Sandbox, also so Sandkiste, in der du sitzt und selber bastelst, das Spiel erlaubt dir verrückte Sachen zu machen. Verrückte Combos bei Innovation oder bei anderen von diesen Kombospielen finden. Das sind verrückte Sachen, das macht Spaß. Wenn wir also sagen... Es gibt Regeln und wir können innerhalb der Regeln performen. Dann würde ich sagen, ich bevorzuge Spiele, die mir eine Art von Framework geben, in dem ich performen kann, weil es macht einfach Spaß. Das Gegenteil davon sind Spiele, die ich auch überhaupt nicht mag, kann ich schon mal vorwegnehmen, aber die muss man halt mal aufzählen. Es gibt Spiele, die laufen wie auf einer Schiene. Die Entscheidungen liegen, wenn man nicht total... Also, da muss schon total bescheuert sein, ja. Aber ansonsten liegen die Entscheidungen auf der Hand. Zum Beispiel Tic-Tac-Toe. Jetzt mal im Ernst. Bei Tic-Tac-Toe kannst du nicht verlieren, sei denn du passt echt nicht auf, oder du bist total betrunken oder im Koma oder irgendwie so. Aber bei Tic-Tac-Toe kannst du nicht verlieren. Warum? Weil die Entscheidung, was du als Nächstes tun solltest, mehr oder weniger auf der Hand liegt. Also es gibt einen Zug, wenn du den machst, verlierst du. Wenn du den anderen Zug machst, gewinnst Also dann verlierst du nicht, weil gewinnen kann man ja nicht. Aber wie gesagt, nicht wenn der andere nicht bescheuert ist. Das heißt, die Entscheidung liegt auf der Hand. Oder man hat gar nicht viel zu entscheiden, bei Phase 10, was zum ein Autopilot ist. Ja, ich weiß, Kinder und irgendwelche Omis, Opis mögen Phase 10, weil das schön gemütlich ist. Aber das ist kein Spiel, das ist eine Aktivität. Es gibt ja nichts zu tun. Was du tun sollst oder musst, ist klar. Und du spielst das von oben einfach runter und du hast selber praktisch keine Wahl, was du tust. Du tust es einfach. Das ist ein Zeitvertrag. Im Grunde genommen könnte man sich auch unterhalten oder fernseh gucken oder zusammen mal was heteln oder so. Warum auch nicht? Aber alles wäre wahrscheinlich produktiver als Phase 10 gucken. Da lernt man wenigstens noch was bei oder hat am Ende ein cooles paar Socken. Also keine Ahnung. Und was ich da auch reinzählen würde. So und jetzt gibt es aufs Maul von den ersten hier wahrscheinlich die mich hören, das Cascadia. Ich finde Cascadia ist ein scheiß Spiel. Warum? Weil Cascadia im Grunde genommen auch ein Autopilot ist. Also. Ja, du kannst dich entscheiden, ob du das nimmst oder das nimmst oder das nimmst oder das nimmst. Aber entweder gibt es genau gleich viele Punkte für egal, was du nimmst oder es liegt auf der Hand, was für dich gut ist. Es liegt auf der Hand, was du nehmen solltest. Die Auswahlmöglichkeiten bei Cascadia sind gering. Manchmal musst du dich zwischen zwei Sachen entscheiden, die beide mehr oder weniger gleich gut sind. ich hab Cascadia gespielt mit allen, also leider, mit allen möglichen Leuten. Und da waren Leute dabei, das waren voll die Super-Pro-Gamer, Leute, die haben zum ersten Mal ein Spiel in Hand gehabt, Leute, die waren uralt oder die waren unter zehn Jahre oder unter sechs Jahre. Oder Leute, die waren betrunken oder müde. Die haben alle gleich viele Punkte. Wie kann denn das sein, dass die am Ende alle fast gleich gut performen? Ja, wirklich. Ernsthaft. Das ist doch ein klarer Hinweis darauf, dass es eher eine Aktivität ist, bei der man sofort sich hindürtelt, als ein echtes Spiel, bei dem man durch seine Performance, durch seine Entscheidung den Ausgang des Spiels beeinflusst. Und da kommen wir jetzt auch in diesen dritten Teil von Spielen, bei denen man... krieg ich jetzt wahrscheinlich auch wieder direkt von den nächsten eine drüber gezogen. Da sind wir im Bereich von einigen Euros, bei denen du irgendwie 20 verschiedene Sachen machen kannst. Aber am Ende gibt alles gleich viele Punkte. Gefühlt ist es leider die jüngeren Spiele auch von Stefan Feld, wo ich den Eindruck hab, vielleicht sogar hier Rosenberg auch noch, da hab ich den Eindruck, ey, du gibst mir eine riesen Sandbox, ich kann 1000 Sachen machen und die sind auch alle irgendwie so ganz Cool! Aber was ich davon mache oder wofür ich mich entscheide ist eigentlich egal. Also, du sagst, hier ist eine Kiste mit Spielzeug, hier ist Lego, da sind Star Wars Action Figuren, hier sind so paar He-Man-Teile, da ist Playmobil und da ist... Keine Ahnung, was spielen die Kids heutzutage? Monster High Puppen? I don't know, I don't care. So, also, die haben wir. Du kannst damit spielen, damit spielen, damit spielen, aber ey! Womit du spielst, ist alles gleich okay. Und ey, alles was du machst ist okay. Verstehst du, ich bin okay, du bist okay, Monster High ist okay. ist okay. Aber das ist total nicht okay. Das ist doch total bescheuert. Im Grunde genommen ist das auch eine Aktivität. Gefühlt habe ich zwar viel zu tun, es ist nur egal, was ich tue. Und dann muss ich sagen, naja, okay, also ja, okay, jetzt wird mir gleich der nächste sagen, ey, man kann da voll viele Punkte und voll wenige Punkte machen. Aber das fühle ich nicht. Und meine Punkte-Listen, ich da habe, also du musst schon wirklich versuchen wir dich mit Absicht zu sabotieren, nicht am Ende relativ nah beieinander zu sein von allen Punkten. Da gibt es bestimmt einige Fels, sind anders. Es gibt vor allen Dingen auch ältere Fels, die waren noch bisschen knackiger. Die neueren Fels sind meiner Meinung nach, man nennt das ja immer ein Punktesalat. Felssalat, also ein Punktesalat. Und ich habe auch nichts gegen einen Punktesalat, per se, wenn ... Wenn der eine irgendwie sagt, ich hab mich mega angestrengt, ich voll das Brain und ich hab das Spiel schon 1000 Mal gespielt, ich hab 200 Punkte, wie viel hast du? Und du sagst so, scheiße, ich hab drei. Drei. Und der andere hat 200. Dann würd ich sagen, cool. Weil das nächste Mal, wenn ich spiele, hab ich nicht drei, dann hab ich vielleicht 15. Und das nächste Mal, wenn ich das spiele, hab ich vielleicht 35. Und das nächste Mal, wenn ich spiele, krieg ich vielleicht auch mal so 50 oder 100. Weil ich dann immer mehr peile, immer geiler werde, immer geilere Strategien hab. Immer mehr da reinfuchse. Weil ich dieses Spiel beherrsche, meine Entscheidungen von Relevanz sind. Hätt ich das bloß nicht gemacht, hätt ich 30 Punkte mehr gekriegt. Aber das hab ich nicht, wenn der Punktesalat mich für alles belohnt, und zwar für alles gleich belohnt. Und dann macht's auch mir persönlich keinen Spaß. Aber ich wollte nur sagen, diese Spiele gibt's, und die gehen für mich mehr in die Aktivitätenrichtung. Oder, was es halt auch noch gibt, und es ist im Grunde genommen dasselbe wie, ich hab tausend Optionen, aber alles wird gleich belohnt, so 57 Channels and nothing on it, das ist mal mit Bruce Springsteen zu sagen. Wenn's crazy random ist. Ich kann eigentlich und planen, was ich will. Und meine Züge sind in meinem Kopf alle glorios cool. Aber am Ende ist es einfach Glück oder Pech oder random oder weiß ich nicht, wer gewinnt. Also in so eine Richtung geht halt Hot Streak. Das kann ja immer ganz witzig sein. Ja und Hot Streak ist auch ganz witzig. Warum ist das witzig? Weil das Spiel halt auch kurz ist. Weil so ein Blödsinn, kannst du ja nicht zwei Stunden lang durchziehen. Wenn du jetzt sagst, ey wir beschäftigen uns zwei Stunden lang, dann am Ende gewinnt einer durch Zufall. Egal was er vorher geplant, gemacht, getan, welche Wege, welche Konsequenzen, welche Fehler oder welche Erfolge er hatte, am Ende gewinnt halt irgendwer. dann ist das auch nicht so mein Ding. Dann muss ich auch sagen, es ist eher eine Aktivität. Weil es gibt zwei Regeln, aber es macht keinen Sinn, sich dran zu halten. Also spielt einfach keine Rolle, ob du dich dran hältst oder wie. Ja, und wenn dem halt so ist, wie gesagt, und meine Entscheidungen und die Punkte und das alles irgendwie irrelevant wird, weil am Ende jeder gleich viele Punkte hat und meine Entscheidung, es kann auch sein, dass so ein Spiel so einen üblen Catch-Up-Mechanismus hat, dass es völlig egal ist, wie du spielst zwei Stunden lang die letzte Runde, die letzten fünf Minuten, machen dann genauso viele Punkte wie die anderen, die sich jetzt zwei Stunden lang angestrengt haben. Das mag ich genau nicht. Also wenn diese gesamte Entscheidungsraum und diese gesamte Konsequenz ... Irrelevant sind dann ist für mich das kein Spiel mehr, das ist eine Aktivität. Und dann muss man halt auch dazu sagen, und ich weiß nicht, ob ihr mir jetzt folgen könnt, ja, jetzt wird es bisschen sozusagen schwieriger vielleicht in diesem Sprung, den mein Gehirn gerade macht. Wenn das alles egal ist, wenn meine Entscheidungen egal sind, wenn am Ende alle gleich viele Punkte haben, egal was ich tue, wenn am Ende Gewinn verlieren Zufall ist, dann werden auch die Mitspieler egal. Also das steht hier, was ich meine. Wenn das alles wurscht ist, dann spielt es gar keine Rolle, was die machen. Dann spielt es aber auch keine Rolle, ob sie da sind. Denn selbst wenn ihre Züge mal so kurzfristig irgendeine Auswirkungen auf den Spielstatus haben. die machen irgendwas, dadurch verändern sie das Spielbrett, dann bin ich dran, gucke auf das Spielbrett, es sieht anders aus als bei der letzten Runde, wo ich noch dran war. Gleichzeitig aber, egal was ich jetzt tue, immer noch basierend auf dem, was sie vorher gemacht haben, aber wenn das, ich jetzt tue, in diesem neuen Spielstatus wieder nur die gleichen Punkte bringt und zwar Egal wie Sie das Brett verändert haben, egal was für ein Brett ich vorfinde, am Ende mache ich irgendwas, genauso viele Punkte bringt, als ob Sie es nicht getan oder anders getan hätten. Oder es pures Lack ist, wie viele Punkte ich kriege. Dann ist die tatsächliche Wirkung meines Entscheidungsspielraums Null. Und manchmal, wie bei Phase 10, ist mein ganzer Entscheidungsspielraum von vorne rein Null. Also entweder ist mein Entscheidungsspielraum Null oder die Wirkung meiner vielschichtigen Entscheidungen sei auch Null. Und die Mitspieler sind mir auch wurscht. Dann sind es Spiele, die ich nicht mag. Dann ist es eine Aktivität. Und Aktivitäten, wenn wir dann schon dabei sind, die würde ich dann auch nicht mehr mit anderen Spielen vergleichen, sondern mit anderen Aktivitäten. Dann muss ich sagen, wenn ich mich also zwei, drei Stunden beschäftige, meine Mitspieler sind mir wurscht, alles was ich mache ist im Grunde genommen auch für die Cuts, dann stellt sich mir die Frage, wäre ich nicht besser bedient Netflix zu gucken und Buch zu lesen oder keine Ahnung, ins Fitti zu gehen. Oder dass wir alle uns treffen, wir sitzen alle auf der Couch wie so Teenager in so einer Show und daddeln alle nur zombiemäßig auf unseren Handys. Ehrlich gesagt wäre das vielleicht sogar die sinnvollere Beschäftigung. Wenn man ein Buch lesen lernt man wenigstens noch was. Und jetzt gibt es wahrscheinlich viele Leute, die das sogar ... Ich hab das jetzt überspitzt dargestellt, aber ich glaube, es gibt Leute, die im Grunde genommen das auch mögen. Also ich hab keinen Bock, ein Spiel zu spielen, und dann hab ich kacke performt. Ich hab keinen Bock, Spiel zu spielen, bei dem der andere mir da was verstellt hat. Ich hab keinen Bock, Spiel zu spielen, dem ich mich unwohl fühle, weil ich einfach nicht so einen schönen Zug gemacht hab. Da fühl ich mich unter Druck gesetzt. Und da gibt's einen Begriff für, das sind Cozy Games. Cozy Games sind im Grunde genommen fast schon per Definition, eine Aktivität. Kein Spiel. Es ist wenig Interaktion, wenn überhaupt. Und wenn es eine Interaktion gibt, dann ist die immer positiv. Oder total konsequent. Und es darf keinen Druck durch den Spielmotor geben. Also Spielmotor jetzt nicht im Sinne von so einem Spielmotor wie bei Gloomhaven. Grimkowen oder so, das Spiel dich versucht zu killen. Sondern meinetwegen auch ein Spielmotor wie bei, sagen wir mal, Brass oder bei Great Western Trade oder bei so einem ganz normalen Euro-Game, der halt sagt, so, alles klar, dann machst du irgendwas. Und wenn du das jetzt halt nicht machst, dann verlierst du halt Punkte oder das Spiel geht halt weiter und du musst schon gute Züge machen. Nein, das wollen wir nicht. Das wollen wir nicht. Wir wollen nur vor uns hinduddeln, Punkte kassieren. Möglichst auch immer dieselben, weil sonst hat man so das Gefühl, man hätte vielleicht nicht gut gespielt, das Gefühl möchten wir nicht haben. Wir möchten eigentlich rund die Uhr belohnt werden und in so einem bekifften Dopaminausch, in so einer Dopaminwanne liegen, schön, waa, blub blub blub blub und dann machen wir so vor uns hin. Ja, Cosy Stickerville, Dorfromantik. Oder Cascadia. Weil... Das hat mal jemand drauf. Ich wusste gar nicht, dass mich an Cascadia gestört hatte damals, das neu war, ich auf BGG gelesen hab. hat einer geschrieben, auf Boardgamegeek hat einer geschrieben, Cascadia ist wie ein Jointrauchen. Das ist einfach nur so eine Art Entspannungsübung. Du sitzt da, dudelst vor dich hin, kriegst ein Punkte. Der andere Typ, egal was er macht, kriegt ungefähr genauso viele Punkte. Jointrauchen, das fand ich echt ganz cool. Aber ist so, ne? Okay, jetzt haben wir viel über Spiele und Aktivitäten gesprochen. kann auch Aktivitäten geben, die cool sind. Das ist jetzt unabhängig davon. Eine Aktivität kann auch aufgewertet werden durch die Anekdotenhaftigkeit der Aktivität. Da kann es doch wieder irgendwie cool sein. Man könnte zum Beispiel sagen, Willen des Wahnsinns ist eine Aktivität. Willen des Wahnsinns hat natürlich Spielregeln, klaro. Also Willen des Wahnsinns hat Spielregeln, es hat eine Spielmaschine. Aber diese App und dieser Zufall, der in der App ist, der macht schon viel. Und es ist eine gemeinsame Aktivität. Man kann aber verlieren, okay, also es ist doch nicht eine Aktivität, weil das viele Leute ja auch ansägt, wenn sie da irgendwie zwei Stunden spielen und am Ende hat dann Cthulhu gewonnen. viele Leute müssen sie dann wahrscheinlich zum Therapeuten danach oder irgendwas keine Ahnung aber kommen wir noch mal zu den Anekdoten zurück also spielen das Wahnsinns hat auf jeden Fall immer irgendwelche Anekdoten ob das Spiel jetzt gut ist oder nicht können wir mal anders sprechen aber das Spiel hat auf jeden Fall Anekdoten so und ich habe auch so einen kleinen Schwankhets aus meiner Studentenzeit ich weiß nicht ob einer das das Playstation Spiel Tony Hawk kennt also diese Tony Hawk Pro Skater gibt es ja so eine ganze Reihe Das war mal neu und wir hatten das auf der Dreamcast. war Konsole Sega, die war so wie Playstation 1. Wir hatten so eine Dreamcast in meiner Studenten-WG. Wir haben das rund die Uhr gespielt und haben Tony Hawk gespielt, wo man sagt, ist ein Computerspiel, du spielst das vor dich hin, du Punkte. könnte man sagen, ist eine Aktivität. Du düdelst einfach vor dich hin. Ob du jetzt 10 Punkte hast oder 100 Punkte hast, spielt eigentlich keine Rolle für den globalen Weltfrieden, Gesamtzusammenhang, für deine Uninote, für dein Zusammenleben, für deine Freundin. Für niemanden spielt das eine Rolle. Du spielst einfach aus Spaß. Es ist ein Spaß, es macht Spaß und es hat geile Musik und es macht einfach Spaß mit Toni Hork, darum zu dueln. auf jeden Fall. Kommt mein Kumpel Benne. Ich hoffe, ich krieg den mal in diese Show hier rein. Also mein Kumpel Benne hatte studiert oder hatte eine Ausbildung. Damals noch vor seinem Studium hat er noch so eine duale Ausbildung gemacht. Ich weiß gar nicht, wo er da gerade stationiert war mit seiner dualen Ausbildung. Ich glaube auch schon im Ruhrpott oder so. Und er hat zu Besuch bei uns halt in der Heimat in Hessen. Er kommt rein und sagt, er spielt Tony Hawk. In meiner WG spielen das auch alles. Voll cool. Und ich bin da voll awesome drin. Und mein Kumpel Basti, der hochgradig gestörter Tony-Hawk-Suchtler war. Also krank, krank. Wirklich nachtschicht krank. 24 Stunden Tony Hawk spielen krank. Der Basti sagt so, ja geil, spiele es auch voll gerne. Die beiden setzen sich zusammen und fangen an, Tony Hawk zu spielen. Und mein Kumpel Ben legt so vor und sagt, ich bin aber unbesiegbar, Junge. Ich bin unbesiegbar, ich bin nämlich mega geil. Und der legt da los, macht seine Olli-Flips und tralala und springt von einer Rail auf die andere und macht dann so 175.000 Punkte. Und sagt der Basti, ja okay, jetzt ich. Und der Basti, also der Ben macht 175.000 Punkte, Und der Basti legt so los und macht so Dings und holt so viereinhalb Millionen. Ich weiß es. Das ist doch halt mega witzig. Und da hat es seinen Aktivitätscharakter verlassen. Und es hat so einen Schwanzvergleich Charakter gekriegt. Wo du wirklich sagst, alter Falterb, jetzt ging es halt in der WG nur noch darum, die meisten Scheiß Tony Hawk Punkte. So, wir spielen Tony Hawk, der Verlierer muss nicht abspülen oder irgendwie so, als ob einer jemals abgespült hätte. Ihr versteht, was ich meine. Also die Anekdotenhaftigkeit und man kann aus allen Aktivitäten auch irgendwie so Art Wettkampf machen und so weiter. Und wenn du am Ende später so eine coole Geschichte zu erzählen hast, dann ist das auch ein Wert an sich, den ein Spiel oder eine Aktivität haben kann. Und dazu gehört zum Beispiel auch das Thema. Für viele ist das Thema halt sehr wichtig. Viele Leute sagen, ja, yet another soulless Euro, also jase, wie man immer so schön sagt. Das Thema spielt keine Rolle. Also ob du jetzt hier, weiß ich nicht. Also die hätten Flügelschlag, ja. Also ich hasse das wie die Pest. Aber kommen wir nachher noch mal zu, warum ich das so hasse. Aber die hätten aus Flügelschlag ja auch ein Fabrikspiel machen können. Wo du statt diesen drei Lanes, wo du deine Vögel reinparkst, drei Produktionsstraßen hast. Und dann ziehst du irgendwelche Sachen und tust die in deine Produktionsstraßen bringen. Und statt den Eiern hast du irgendwelche Produkte, da rauskommen oder so. Toaster, Handys. Sitzmöbel oder Küchengeräte. Und statt dem Futter, das du den Vögeln gibst, wären das Arbeitskräfte, Energie und Materialien. Das würde genauso funktionieren. An diesem Spiel ist nichts Inherent Vogelhaftes oder Naturhaftes. Es sind Karten, wo beknackten Zahlen draufstehen. Und wenn ich diese ... Diese Optik weglasse und eine andere Optik draufmache, ist das exakt dasselbe Spiel. Und die Leute würden mit der Schulter zucken und sagen, ja, es ist ein Fabrikspiel, ist doch klar. Es sind drei Produktionsstraßen, bam, bam, bam, bam, ziehe random irgendein Kram aus dem random Stapel und dann passt es oder es passt halt nicht, genau wie bei Flügelschlag. Also das Thema trägt die Erfahrung mit, die man mit dem Spiel macht. Und Flügelschlag hätte sich absolut, da bin ich mir ganz sicher, null verkauft, wenn das nicht die Vögel oder ein entsprechendes Thema hätte, dann wäre das völlig belanglos gewesen. Die Aktivität an sich, das Sidespringen, das Malen, das Puzzeln, kann natürlich auch so super herausfordernd sein, dass du sagst, ja, ich weiß, es ist eine Soloaktivität und ja, weiß, es ist irgendwie wahrscheinlich auch alles nicht so interaktiv spielgeil, aber es macht einfach so wahnsinnig Spaß, diese Maschine zu bedienen, daran rumzutüfteln und sich kreativ auszutoben, wie kriege ich das hin, das akzeptiere ich. Ich akzeptiere das alles. Ich akzeptiere, dass Leute sagen, ich bin hier für das Thema, bin hier für das Puzzle. Ich bin hier für die coole Anekdote, die Erfahrung, die Party, die wir hier machen. Aber das akzeptiere ich nur, solange da eben halt auch etwas ist, was es zu erfahren gibt. Gemeinsam vielleicht auch zu erfahren gibt. Solange das Puzzle sich nicht von selber löst. Solange das Puzzle auf meine Entscheidung reagiert, mich fordert. Mir irgendwie sagst, ey, Digga, reiß dich zusammen, mach das einfach noch mal, zieh dir mal genau rein, wo dein Fehler lag, und beim nächsten Mal, bäm, doppelt so viele Punkte. Und das gibt's. Das gibt's auch wirklich. Ich mein, wenn du dir so Combo-Euros anguckst, weiß ich nicht, ich zieh mir das jetzt so ein bisschen aus dem Arsch her. Also, Ultimate Railroads. Ultimate Railroads ist vielleicht sogar ein gutes Beispiel. Ich hab's mir jetzt nicht zu sehr im Kopf überlegt. Könnt ihr halt mal sagen, ob ihr das alles blöd findet, was ich hier so erzähle. Ultimate Railroads, spielst du beim ersten Mal und machst dann irgendwie so, keine Ahnung was, 120 Punkte. Aber da gibt's auch Typen, die triffst du auf so YouTuber-Wochenenden oder so was, die gehen da rein und sagen, ich geh da unter 280 Punkten gar nicht raus. Denkst das geht gar nicht. Das ist doch unmöglich. Also, what? Ja? Aber die haben das halt drauf. Die haben das halt drauf. Und das Spiel ... ja, ist nicht ganz ... Ultimate-Railroads ist jetzt nicht so supersolitär, weil man sich diese Workerplacement-Spots schon hart wegnimmt. Man muss also sehr drauf reagieren, was die anderen machen. Oder so Terra Mystica Typen. Ich spiele z.B. Terra Mystica gerne in der App. Solo. ich spiel's natürlich viel lieber mit Leuten, aber ich hab nicht jeden Tag vier Leute hier, die Terramistiker spielen wollen. ich nachts abends vor der Glotze sitze und irgendwie langweilig bin oder so oder die Frau macht gerade irgendwas anderes, dann daddel ich vielleicht manchmal so bisschen Terramistiker näher. Also in Terramistiker, ich bin die Supergraupe. Ich bin mega schlecht. Ey, abgefahren, wie schlecht ich in Terramistiker bin. Und dann spiel ich das auch auf so einem mittleren Schwierigkeitsgrad und mach da keine Ahnung was 70, 80, 90 Punkte und der Computer kaputtet mich. Der kaputtet mich beliebig. Der macht mich auf Mittel kaputt. Schwer hab ich einmal probiert. Keine Ahnung. Danach musst du zum Therapeuten. Da denkst du dir, ich bin voll der Spiele-Pro-Crack. Ich mach Brettspiele seit den 90ern. Das ist mein Riesen-Hobby. Wie kann das sein, dass ich so scheiße bin bei Terra Mystica? Unfassbar. Ich will den Tisch rumschmeißen. Oder Tablet wegschmeißen. Oder so andere Sachen wie Terraforming Mars, wo du am Anfang kacke bist, dann spielst du es ein paar Mal und dann machst du da Punkte Galore, Archenova. Übrigens, da macht mich die App auch fertig. Also irgendwie scheint sich mit diesen Apps nicht gut klarzukommen. Das ist auch so. Da spielst gegen Leute, die das drauf haben, die machen dich halt platt. Und wenn du es halt nicht drauf hast, dann kriegst du es halt nicht hin. Aber dann lernst du es und dann wirst du immer besser und besser und besser. Und das ist halt cool. Okay. Dann kommen wir mal zu dem Thema, das ich mich lange genug über ausgekotzt habe. sind Spiele und Aktivitäten? Was mag ich denn? Also was ist denn mein Standpunkt jetzt abseits der, abseits der Meta-Erklärung? Wo komme ich her? Was ist hier zu erwarten? Worum geht es hier? Warum, warum glaube ich eigentlich einen Podcast machen zu müssen? Ich möchte einen Podcast machen, weil ich denke, hier etwas anderes sagen zu können, als die meisten anderen Leute, Podcasts machen. könnten das vielleicht auch sagen. Ich bin nämlich nicht schlauer als die. sind wahrscheinlich sogar schlauer. Wahrscheinlich spielen die sogar mehr Spiele als ich. Aber ich finde die inhaltlich sehr ähnlich. Neuheiten, noch mehr Neuheiten, Hype-Liste. Meine zehn Lieblingsspiele, auf die ich mich in Essen 2026 freue. Was haben wir letzte Woche gespielt? Okay, was haben wir letzte Woche gespielt? würde ich wahrscheinlich auch machen. Aber dieser Neuheitenhype, der im Grunde genommen eine Werbesendung ist, den wird es hier nicht geben. Warum nicht? Ich will da gar nicht zu sehr ins Detail gehen, das wird in einer meiner nächsten Sendungen näher besprochen, wo meine genaue Kritik ist, aber es mal so einen Elevator-Pitch zusammenzufassen. Ich finde, dass zurecht gesagt wird, dass fast alle neuen Brettspiele, die rauskommen, gut sind. Das stimmt. Es kamen in keinem Jahr mehr Brettspiele raus als dieses Jahr. Jedes Jahr gibt es noch mehr Brettspieler als vorher. Das wird wahrscheinlich auch irgendwann mal wieder weniger werden, wenn diese Blase mal platzt. Aber im Augenblick gibt es von Jahr zu Jahr mehr Neuerscheinungen. Und diese Neuerscheinungen haben im Großen und Ganzen, zumindest alle relevanten Neuerscheinungen, die hier grundlegend besprochen werden in den ganzen Kanälen, die haben gewisse Qualität. So richtige Scheißspiele, die so richtig broken sind, die Anleitungen, die gar nicht funktionieren, die sind außergewöhnlich selten. Die sind außergewöhnlich selten, sodass sie einem richtig auffallen, wie selten es sind. Die meisten Breitspiele, die rauskommen, sind okay. Die sind okay. Und 2010 hätten wir die gespielt und gesagt, ist ein echt gutes Spiel. Funktioniert, super. Aber 2026, wenn 3.000 bis 4.000 Spiele pro Jahr rauskommen, die meisten davon werden überhaupt nie besprochen, weil du kannst nicht 3.000 4.000 Spiele besprechen. Die meisten Spiele sind einfach gut. Gut. 7 von 10. Wir sind okay. Aber if everybody's special, nobody's special. heißt, müssen feststellen, gut ist das neue Mittelmäßig. Ein gutes Spiel, wenn aber tausend gute Spiele rauskommen, welches soll ich kaufen? Welches ist wirklich relevant? Welches ist wirklich bemerkenswert? Da musst du sagen, das Spiel ist gut, aber es ist nicht gut genug. Das Spiel ist gut, aber es ist halt nichts Besonderes. Das Spiel konkurriert nicht nur mit den Spielen seines Jahrgangs. Eine neue Erscheinung konkurriert mit allen jemals veröffentlichten Spielen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Es wird also auch immer schwerer, ein Spiel rauszubringen, was, sagen wir mal, die letzten 20.000 Spiele übertrifft. Das ist nicht einfach. Und ich sag auch nicht, die Autoren sind irgendwie blöd oder so was. Aber ich kann verstehen, dass Rainer Knizja oder Uwe Rosenberg oder Stefan Feld oder Eric Lang es einfach auch nicht mal eben schafft. noch was zu machen, was noch geiler ist als Blood Rage, was noch besser ist als Unk, was noch besser ist als Tigress and Euphrates, was noch geiler ist als keine Ahnung, was, Kaverna, Gricola, Burgen von Burgund und so weiter und so fort. Du kannst nicht immer noch irgendwas Geileres bringen. Anders als bei Büchern oder Filmen oder so greifen sich Spiele aber nicht so schnell ab. Das heißt, Ein heutiges Marrakesch von Stefan Feld konkurriert mit einem Burgen von Burgund. Als ob es heute gleich zur selben Zeit rausgekommen wäre. Und wieso auch nicht? Das ist ja nicht schlechter geworden. Die Frage ist also, muss ich mir diesen ganzen neuen Scheiß kaufen? Und wenn ich die anderen Kanäle mir angucke und dann höre, das ist ein super Spiel, das ist auch gut, das auch gut, auch gut, das auch gut, das auch gut, ja, alles ist gut. Alles ist gut. Aber irgendwann muss doch mal einer sagen, ja, das ist alles ganz gut, aber braucht man das alles? Müssen wir immer mehr kaufen? Müssen wir noch ein Kalax und noch ein Kalax und noch ein Kalax? Ersetzt das nicht? Also ist es so gut, dass es was Altes ersetzt? Oder ist es einfach gut, aber an meinem Regal direkt abgeprallt? Ich hab's gespielt. War gut, hab mich auch nicht geärgert, aber behalten will ich es auch nicht, weil ehrlich gesagt, alles was ich schon hab, ist besser. So, Peng, das möchte ich besprechen. Das macht meinen Kanal. Und das wird auch das Besondere sein. Da geh ich so bisschen in die Richtung von dem Easy Board Games Typen auf YouTube, der sagt, ey, ich hab genau 100 Spiele und wenn irgendwas rein will, muss vorher irgendwas anderes raus. Und das bedeutet, ich werde gute Spiele, richtig gute Spiele aus meinem Regal verbannen, Platz zu haben für ein richtig, richtig gutes Spiel, was dafür reinkommt. Das wird so ungefähr mein Ansatz Also ich will Spiele nicht verreißen, aber du musst irgendwann mal sagen, die sind alle sieben von zehn und ich versuche die acht von Zehner zu finden, die neun von Zehner zu finden, die Spiele zu finden, die wirklich irgendwas machen, was nicht jedes andere verdammte Euro in den letzten Jahren einfach auch gemacht hat. ich versuche das wirklich lustig zu machen. Und voller Liebe, denn ich liebe dieses Hobby und ich liebe Spiele und ich liebe Neuerscheinungen. Aber die müssen sich einfach mal... Durchsetzen gegen den Bestand. Sonst sind die halt gut und wiedersehen. Und das wirst du hier wahrscheinlich sehr oft hören. Wieso glaube ich, dass ich der Richtige bin dafür? Also ich habe mein Leben lang Magic-Turniere gespielt. Ich bin sehr kompetitiv. Ich habe Magic gespielt, ich habe Netrunner gespielt, ich habe viele kompetitive Sachen gemacht. Und ich mag auch Ballerspiele kompetitiv auf dem PC und so weiter und so fort. Ich mag das. Bredtspiele müssen nicht unbedingt kompetitiv sein. Ich mag sehr gerne Koops, wenn die gut funktionieren. Da bin ich so bisschen auch auf dieser kritischen Ebene oft beim Becci, von Becci die Nische. Also grüße erstmal an Becci, ich liebe dich. Du bist echt super, mega Kanal. Und glaube auch hier. dass ich bei den Brettspielen einer bin, sagt, ich treffe mich mit Freunden, die ich gerne mag, ich bin an diesen Menschen interessiert. Wir treffen uns und wir machen nicht saufen, Fußball spielen, irgendwas. Wir treffen uns, alle zusammen an einem Tisch, unterhalten uns gut und machen dabei ein Brettspiel. Und dieses Brettspiel soll irgendwas mit uns zu tun haben. Das Spiel selber muss natürlich funktionieren. Es muss geile Regeln haben, es muss cool aussehen, vielleicht noch eine coole Geschichte erzählen. Es muss irgendwie geil sein. Ja, es muss Spaß machen, sich damit zu beschäftigen. Aber es darf mir nicht egal sein, Wer da mit am Tisch sitzt, wenn mir das egal ist, ob meine Freunde da sind oder nicht, dann ist das nicht das richtige Spiel für mich. Ihr habt es euch schon rausgehört, ich mag gerne Videospiele. Ich habe jetzt nicht mehr so viel Zeit dafür, aber ich spiele auf PC, Switch, PS5. Ich spiele schon Spiele seit es in Atari 2600 gibt und ich hatte die alle. wenn ihr hier Cred von mir braucht, ob ich wirklich Ahnung von Spielen habe, ich habe praktisch jede Konsole mal besessen. Ich habe fast jedes Trading Card-Spiel gespielt und spiele Brettspiele seit den 90ern. Es gibt kaum etwas, was ich nicht kenne. Nicht, dass ich alles 100-mal gespielt habe. Ich die meisten Sachen oft nur einmal gespielt. Aber ich kann gut mitreden. Ich schließe jetzt nicht dogmatisch irgendwas aus, aber ich relativ starke Präferenzen bei Spielen. ich kann die mal... Sagen wir mal, das wäre jetzt die Reihenfolge. Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob wirklich die Reihenfolge ist. Aber sagen wir mal, das wäre die Reihenfolge. Interaktion. Story. Anekdote, Abenteuer. Also das Spiel bietet irgendein Art von Story, irgendwas. Thema. Und Anspruch. Also im Sinne von intellektuellem Anspruch ist das Spiel anspruchsvoll. Interaktion. Interaktion messe ich in einem Maßstab. Ich habe mir das gerade ausgedacht. Ich finde mich mega witzig, denn meine Metrik, in die ich sehr viel Zeit und Mühe reingesteckt habe, die heißt Spacken. Und das ist ein Maßstab von 0 bis 4. Spacken steht für Solo, Pardon, Ouch, Kotzbrocken oder Nuklear beziehungsweise Negotiation, SP, AK, SPacken. Die Skala geht von 0 bis 4 und misst Interaktionen. Und ich frage mich warum... Alles was alle anderen machen hat Null Auswirkungen auf mich. Und am Ende sagt einer, ich glaube ich habe gewonnen oder ich habe 100 Punkte und der andere sagt, cool, ich habe nur 97 Punkte. Irgendwie sowas. Null. Bei eins ist es eine Zufallsinteraktion. Na, wir spielen so. Der eine schnappt sich was, was ich eigentlich auch wollte. Aber er hat das jetzt nicht gemacht mich zu ärgern und mir einen reinzuwirken, sondern er hat das halt einfach auch gebraucht. hat sich jetzt einfach das gekauft. dachte mir, ach Mist, das wollte ich auch. Aber es gibt genug Alternativen, dass es nicht besonders schlimm ist. Beispiel Arnax. oder BUBU, also Burgen von Burgund. Da tritt man sich mal auf die Füße, aber es ist jetzt nicht so, dass einer sagt, ha ha, ich schnapp mir die Stein-Tafeln, damit du die nicht kriegst, das ist ja blödsinn, du schnappst die dir, weil du sie willst. ist halt so. Dann gibt's eine indirekte Interaktion, das wäre dann Spackenskala 2. Der hat sich unbeabsichtigt was geschnappt, genau jetzt hier wie in dem Anark-Beispiel, was ich auch wollte, aber jetzt bin ich im Arsch. Es gibt nämlich nicht genug Alternativen. Das wäre dann so was wie Anachrony ohne die Erweiterung. Ultimate Railroads. Ja, vielleicht auch SETI... Ja, SETI ist vielleicht kein gutes Beispiel. Zollkin oder auch Heat. Der macht jetzt was. Das hat er gar nicht absichtlich gegen mich gemacht. Das hat er gemacht, weil es für ihn selber gut war. Aber die Konsequenz ist für mich knallhart. Weil jetzt ist dieser Workers Basement Slot weg. Oder am allerbrutalsten Trickerion. Der eine macht was, nimmt sich das Geld von der Bank. Jetzt bin ich dabei erst als Zweites hin. Jetzt hab ich einen Dollar oder einen Euro oder Gold oder was ist es, zu wenig. Und mein gesamter Zug fällt wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Das hat er nicht gemacht, weil er gesehen hat, dass wenn mir der Euro fehlt, ha ha ha, dann ist der Krissi kaputt. Der hat das gemacht, weil das für ihn gut war. Und weil er gesagt hat, ich priorisiere das, mir das Geld zu holen. Weil ich nicht der Typ sein will, der am Ende einen zu wenig hat. Ich hab's zu wenig priorisiert, ich geh bei meinem Trikereon-Zucht da hin. Scheiße, hab Geld zu wenig, jetzt kann ich mir das nicht kaufen. Weil ich's mir nicht kaufen konnte, ich meinen Trick nicht ausführen. Ich weiß nicht, ob ihr Trikereon kennt. Diese ganze Prozesskette krieg nicht hin, ist blöd. Indirekte Interaktion mit harten Konsequenzen. Spacken zwei. Spacken drei, direkte Interaktion. Also einer tut was direkt gegen mich, aber es ist nicht zerstörerisch. Der hat also zum Beispiel einen Hate-Draft. Wir draften Karten und der eine sagt, nehme das weg, bevor es der Chris kriegt. Also direkt gegen mich. Er blockiert mir einen Weg, damit ich da nicht weiterkomme. Wie bei zum Beispiel El Dorado, wo man sich dem anderen so bisschen den Weg verstellen kann. Oder bei Bras, wo er sagt, cool, ich bau da meine Bahnschiene hin und binde den Markt an, dann schnapp mir das Bier fast, dann kannst du es nicht mehr verkaufen. Hätte ich jetzt vielleicht gar nicht machen brauchen, mache ich aber, weil das für dich blöd ist. Oder der Game-State wird irgendwie zu meinem Nachteil manipuliert. Weil für den anderen ist das nicht weiter aufwendig, zu tun. Und wenn er mir ein Beinchen stellen kann, dann macht er das auch. Dann macht er das mit Lust und Absicht. Das finde ich ist Spackenskala 3. Das ist eine beabsichtigte Interaktion mit mir. Es kann auch eine positive Interaktion sein, dass wir sagen, spielen irgendwas gemeinsam. Zum Beispiel absichtlich handeln. Ich kann mit dir wie bei Katarn sagen, hey Chris, ich geb dir ein Schaf für vier Steine oder so diese typischen total bescheuerten Katarnteile, wo am Ende keiner ... ey, ich nicht bei Katarn reden. Aber so was, ich kann direkt mit dir interagieren. Das ist aber nicht totaler Game-Breaker, Zerstörer, irgendwas. Und dann gibt's Spackenskala 4. Auf die Fresse. Ich reiß deine Städte ab, Atomkrieg, ich zerstöre ... Alles, was du dir aufgebaut hast. Weil ich es kann und weil es Galtpunkte gibt. Twilight Imperium. Spacken 4. Ich hab da geschrieben N für Nuklear. Kann aber auch für Negotiation stehen. Also wo du sagst, ja, es kann doch ein Spiel sein, bei dem es nur ums Handeln geht. wo die Interaktion ist immer auf voller Pulle, weil ohne Interaktion nichts passiert. Ein Beispiel dafür wäre Siderial Confluence. Siderial Confluence ist ein Spiel, bei dem es einfach nicht weitergeht, wenn du nicht handelst. Bei Katarn hören alle irgendwann mal auf zu handeln. Du sagen, wir können interagieren, wir das nicht machen, wir das nicht. Aber bei Fear ist Interaktion das Spiel. Das Handeln ist das Spiel. Könnte man auch sagen bei Modern Art. Also es gibt kein Spiel ohne, direkt interagiert wird. Okay, auf die Fresse, reiß deine Städte ab, machst du jetzt bei Modern Art nicht. Die Interaktion ist die Hauptmöglichkeit. gibt nichts ohne Interaktion. Schach. Alles, was sich macht, was mit dir zu tun, es gibt keine Alternative. Also 0, solo. 1, Zufallsinteraktion. pardon, ich hab mir was gekauft. 2, indirekte Interaktion. Autsch, Mist, jetzt hat er das gekauft, ich bin im Arsch. 3, harte, nicht zerstörerische Interaktion. Kavie, Kotzbrocken. Und 4, Nuklear. Es gibt das mal. Okay. Dann ... Abenteuer-Story-Anekdote? Das sind die Sachen, die wir vorhin schon mal gesprochen hatten. ist das, wo du sagst ... Weißt du noch bei Death May Die? Wo du und dann ich so und dann du so und dann so voll geil und so. Oder wo man sich heute noch erzählt, was man als 20-Jähriger mal bei Dungeons & Dragons erlebt hat. Oder ein super geiles schwarze Augerabenteuer. Oder wie wir mal zwei Tage lang von morgens bis abends Pandemic Season 1 durchgesuchtet haben und dann der eine noch so, nein, war der ein Verräter. Oder bei, ach ihr Verräter, boah, ey, mind-blowing. Battlestar Galactica, ich war im Urlaub, mit anderen Pärchen gespielt, wir hatten alle schon was getrunken. Ich bin der Zylon und ich gehe da tierisch ab. Ich lüge und drohe und brülle rum und bin kurz davor den Tisch umzuwerfen meinen Kopf zu kriegen. Mindblowing bescheuert. Also ich selber voll der Clown gewesen in dem Fall. Ja, wirklich ganz schlechte Figur. Mieser Mensch, scheiß Charakter. Aber die Anekdote ist super. Die Anekdote, wie ich total mich zum Arsch gemacht habe, ist heute noch Weltklasse. Nur die hast du halt nicht bei Viti Culture. Ich finde Fittikaccia ganz gut, aber die haste da halt nicht. Das hast du aber vielleicht auch bei Kampf Rokugan oder bei Twilight Imperium oder bei Studios Marakgrün oder bei Cosmic Encounter. Es gibt verschiedene Arten von Spielen. Mehr Kampf, weniger Kampf. können aber alle, mehr oder weniger Interaktion, aber die können alle eine gewisse Anekdotenhaftigkeit haben oder halt gar nicht haben. Das ist auch nicht schlimm, wenn sie keine haben. Aber eine Interaktion hilft. Thema. Es gibt... Spiele, die dich thematisch ansprechen, welche nicht. Das ist Geschmack. Einige Leute können kein Fantasy erzählen. Andere können keinen Zweiten Weltkrieg können die nicht haben. Andere sagen, Science-Fiction, nee, kein Borg. Einige sagen, ein Wirtschaftsspiel, kann man, ehe wie, nee, Borg. Autos bauen kannst du mit deinen Freunden machen. Irgendwie so. Thema muss dich abholen, das hilft. Das ist auch unfair. Das werde ich auch ansprechen. Wenn ich Spiele bespreche, ich, das Thema holt mich ab. Aber vielleicht findest du es kacke. Wenn das Thema das Einzige ist, dieses Spiel für mich super interessant macht, dann Finger weg, sobald das Thema bei dir nicht zündet. ist es nix für dich. Anspruch ist mehr oder weniger Schwierigkeitsgrad. Ich fühle mich von Spielen ... Jeder fühlt sich von Spielen angezogen, die in seinem Flow-Kanal liegen. Nicht zu einfach, nicht zu schwer. Eher fordernd, dass es dich an dem oberen Ende kitzelt. fast nicht geschafft. Schon irgendwie knackig gewesen, musstest du schon nachdenken. Aber auch nicht unlösbar schwer. Ich bin zum Beispiel kein großer Freund von den Laserdas. Das sind bestimmt gute Spiele und der Typ hat's voll drauf, gute Maschine zu bauen. Aber ehrlich gesagt ist das nicht mehr mein Flow-Kanal. Und ich bin jetzt nicht gerade unintellektuell oder so. Ich peil die schon. Ich finde nur, dieses vor mich hin brüten nach dem perfekten Zug, da fehlt mir zu viel von den anderen Dingern. Da fehlt mir dann Interaktion, Abenteuer und Thema oft. Sodass ich sage, super cooles intellektuelles Puzzle, aber dafür treffe ich mich nicht zum Spielen. Dann mache ich lieber ein schwieriges Kreuzworträtsel, so Doku, der spielt Civilization auf dem PC. Da steht ja, ich meine. Also nichts gegen das Spiel. Aber das ist nicht mein Jam. Da ist der Anspruch für mich zu hoch. Früher, als wir so kleiner waren, 18, 19 oder so, da haben wir gedacht, die Brettspiele waren ja alle total kacke, die waren ja alle auf diesem Monopoly-Niveau. Zeitvertreib für Kinder, Sagerland und so. Da hast du dir gedacht, Spiel kann nicht schwer genug sein, das kann nicht komplex genug sein. Je komplexer ein Spiel ist, je mehr Regeln es hat, je mehr Feingranularität, je mehr Details es hat, umso besser. Weil Das haben wir gelernt bei Dungeons & Dragons. Dungeons & Dragons war schon besser als alle Brettspiele, wir kannten, weil du konntest da mehr machen. Und dann kam Advanced Dungeons & Dragons raus und du denkst dir nur so, mein Gott, das ist ja mind-blowing, wow, ich kann meine Figuren noch detaillierter ausgestalten. Ich kann noch genauer sagen, was für ein Level 19-Parader, die ich bin oder so was. Ihr kennt das ja, ich bin kein Idiot, ich bin ein Level 18-Druider. Irgendwie sowas. Mehr ist mehr, mehr ist besser. Mehr und Komplexität ist eine Qualität für sich. Bei Brettspielen muss ich jetzt sagen, das stimmt nicht. Ab und zu hast du ein Spiel, das hat zu viele Regeln. Das beschäftigt sich zu sehr mit Nebenkriegsschauplätzen, Pille, Palle und Bullshit. Verliert sich selber dadurch aus den Augen und wird zu so einem Bloat. Also so einem aufgeblähtem Ding aus Pipifucks. Das bringt es irgendwann nicht mehr. Das macht das Spiel schlechter als wenn sie den Anspruch runtergeschraubt hätten. Das Spiel wäre sogar anspruchsvoller mit weniger Anspruch. Hab ich das jetzt gesagt? das irgendjemand von Sinn? Keine Ahnung, die Hälfte von ihm, ich sage, macht keinen Sinn. Also weiter. Jetzt die Gegenbeispiele, damit klar ist, wo es so lang geht. Also Gegenbeispiele. Anak und Archenova zum Beispiel hat null Interaktion, also keine relevante Interaktion. Würde ich sagen, Interaktion ist mich das Allerwichtigste. Ja, ist es, aber der Rest ist halt ganz gut. Der Rest macht Spaß. Der Rest macht mir so viel Spaß, von diesem ganzen Setting und Kram. Ich bin als Veganer kein großer Zoofreund, muss ich sagen, aber die Tiere sind ganz cool. Das macht mir Spaß, sodass ich darüber hinweg sehe, dass die Interaktion eigentlich relativ gering ist. War Chess zum Beispiel hat mega Interaktion, hat aber überhaupt kein Thema. Also diese komischen kleinen, sehr hochwertigen Scheibchen aus dem Beutel zu ziehen und auf dem Brett rumzuschieben. Das ist halt ein echt geiles Spiel. Aber thematisch holt das einen ja jetzt nicht ab. Jetzt mal im Ernst. Das ist ja so wie ein Schach oder Go. Oder auch so Spiele, wo mir das Thema nicht gefällt. Grimkofen, ich liebe Grimkofen. Aber das Thema finde ich kacke. Dieser Grimdark-Scheiß mit diesem Horror-Fantasy-Kacke. weiß ja, Becci von der Nische ist ein Riesenfan von ... Noch mal, gesagt, Becci, ich liebe dich, wirklich. Ich finde deinen Kanal super. Ich würde mich jederzeit mit dir treffen und spielen. Dieser Grimdark-Horror-Kram. Ich assoziiere das immer mit so Kinder und Vorstadt, schrägen Typen, Fantasien. die zu viele komische Nischen Dark-Metal-T-Shirts anhaben, die gut für sie sind. Sorry. Sorry, not sorry. Willen ist Wahnsinns. Hat null Anspruch. Das ist ein anspruchsloses Spiel. Du machst, was die App dir sagt, klickst drauf, bam, dir ein Klavier auf den Kopf. Das ist oft random. Aber das catcht halt. Das catcht halt auch 100 % Noobs. Das Thema, das Erlebnis, das ist irgendwie witzig. Und das ist schon harter eine Aktivität dran. Und ja, alle die anderen Sachen, die ich sonst viel Wert drauflege, hat das eigentlich nicht. Aber das Spiel funktioniert halt auf eine gewisse Art und Weise. Und dann kann man es auch mal loben. Also ich muss jetzt nicht hier so meinen Plan abarbeiten. keine Interaktion, scheiß Spiel. Sondern wenn das Spiel trotzdem funktioniert, dann ist es für mich auch okay. Dann freue ich mich. Cool, freu ich mich. Steht in meinem Regal. Wieder ein cooles Spiel. Ich freue mich ja, wenn es coole Spiele gibt. Dann bespreche ich das aber. bespreche ich aber warum mich das interessiert hat obwohl das eigentlich gar nicht mein trigger hat und andere spiele haben einfach auch praktisch überhaupt keine anekdoten also bei andromeda's edge oder bei anderen spielen die ich gerne mag kurz auf mein regal Ja, sagen wir mal, Burgen von Burgund oder so, Guperturico oder so. Das ist ja nicht echt so, dass du nach fünf Jahren erzählst, weißt du noch, diese eine Partie hier an Dromedas Edge, wo du so total viele Punkte hattest und ich so irgendwie auch total viele Punkte hatte und das war so voll cool und so. Die Spiele sind super. Ich liebe die, ich die jederzeit spielen, aber es ist jetzt kein anekdotenhaftes Spiel, bei dem du irgendwie rauskommst und dann noch drei Jahre lang drüber redest. Und manche Spiele habe ich einfach auch, weil die ein prima Gateway sind. Und also Gateway, das Thema kommt auch in einer Ich habe eine ganz andere Meinung dazu, was gute Gateway-Spiele für Nichtspieler oder für Leute sind, die neu im Hobby sind. Und ich habe ein paar Gateway-Spiele, wahrscheinlich das sind, was der ganze Rest der Content-Creators als Gateway-Spiel bezeichnen würde. Nämlich ein Spiel für Leute, die nicht spielen, keine Nerds keine strategischen Computerspiele spielen, die alle Paradox-Titel des Civilization und Fire Emblems durchgezockt sondern nichts mit dieser, also nicht mal ansatzweise mit Nerdkram, Spielen, Wissenschaft, Informatik, Videogames zu tun haben, so Family, buckelige Verwandtschaft, ne? Für die hab ich dann so ein Kram wie Escape, Fluch des Tempels. Megawitzig. Das Spiel ist einfach gut. Also es müssen ja auch Spiele sein, die nicht nur für die funktionieren, sondern wo ich nicht den Tisch umwerfen will, weil die so scheiße, dumm oberflächlich sind. Sondern es müssen Spiele sein, die irgendwie auch geil sind. Aber halt auch mit totalen Anfängern funktionieren. Wie gesagt, Escape. Escape-Flug des Tempels mega. Ist ganz hauptbesoffen mit Profi-Spielern. Spielt dann wird's richtig lustig. Azul. Oder so was wie so Pakupaku. Oder Takenoko. Ich weiß nicht, ob ihr einen von Takenoko kennt. ist echt ein Nischentitel. Takenoko werden wahrscheinlich viele hier schon mal gehört haben. Aber Pakupaku ist mega geil. Googelt das mal. Ist von Antoine Boussard. Super Autor. Spiel ist Katastrophale. Shit-Show an Sachen, die da passieren, mega witzig und kostet, glaube ich, 10 Euro. Das ist echt super. ist Neuheit eine Qualität an sich? Ich habe vorhin schon gesagt, nein ist es nicht. Und ich möchte auch ein paar Beispiele nochmal bringen, den Punkt weiter auszugestalten, warum es das nicht ist. Ich weiß nicht, ob sich viele noch an die Zeit erinnern, also da müsste man jetzt mal so über 30 sein, nehme ich mal an, in der Jugend, da haben wir Videospiele gespielt. Dann kamen zwei, drei Jahre später die nächste Videospielgeneration raus. Die Spiele sahen aus, als ob sie von einem anderen Scheißplaneten sind. Die waren einfach besser. Die waren einfach besser als die alten Spiele. Warum? Weil die Autoren mehr machen konnten. Die hatten stärkere Geräte zur Verfügung. Die sahen geil aus, hatten geilere Musik. Die hatten mehr Spieltiefe, weil du mehr reinprogrammieren konntest. Das ging bei den alten Spielen nicht. Auf dem Atari 2600 hast du so wenig Speicherplatz, da bist du ja froh, dass es sich von A nach B bewegt. Aber dann kam irgendwann das Nintendo, 8-Bit-Konsolen, dann kam Super Nintendo. Da konntest du plötzlich so Sachen wie ein besseres Zelda erzählen. Du konntest Final Fantasy darauf erzählen. Du konntest Spieler erzählen, die richtig viel Text haben und lange Geschichten weil der Speicherplatz einfach da war. Das bedeutet, neuer war fast immer auch ein Garant für besser. Die Spiele einer neuen Generation waren... Im Durchschnitt einfach mal besser als die der Vorgängergeneration. Das hat dann irgendwann aufgehört und platt hoht. Heute gibt es wieder so eine Retro-Welle, dass die Typen auf Steam Spiele rausbringen, die aussehen, als ob sie aus den 90ern sind. Alles gut. Aber bei Brettspielen ist das nicht so. Es gibt alte Spiele, die sind wirklich nicht mehr up to date. Ich hab neulich runtergespielt, das wird auch in einer der Folgen nochmal besprochen werden. Das Spiel ist scheiße. Und Monopoly müssen wir uns nichts vormachen, das ist auch scheiße. Und Katarn ist ehrlich gesagt... Es hat viele Fans, es hat einen Riesenkult. Das Spiel hat so viel für das Hobby getan und so viele Leute ins Hobby gebracht. Ja, alles gut. Aber heute, aus heutiger Metrik gesagt, ist Katarn einfach nicht besonders gut. Es hat einen blöden Zufallsfaktor und das Handeln was cool ist an Katarn, macht man halt irgendwann nicht mehr. sind jeder Spielrunde dasselbe, die ich kenne. So, also diese Spiele, die sind nicht mehr up to date. Da könnte man wahrscheinlich heute nochmal so einen Refresh bringen und paar Sachen verändern, dann würden die wieder funktionieren. Ich sag ja immer, am Goldenen Fluss ist das bessere Monopoly. Übrigens, wenn irgendwelche Content-Creators das immer wieder sagen und diesen Witz bringen, der kommt von mir, weil ich das mal einem der Content-Creator gesagt hab, ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mir den ausgedacht hab. Nur mal so, nimm das. genau. Die Spiele sind heute echt nicht mehr up to date. Brauchen wir uns nichts vormachen. Aber dann kamen richtige Spiele raus, seit Katarn kamen richtige Spiele raus, die das ernst nehmen. El Grande. nicht so Riesenfan, aber das Spiel ist gut. El Grande oder was sonst so rausgekommen ist. Ich würde mal sagen, in den 2010er-Jahren, da hast du dann halt mal alles. Da hast du die ganzen Worker-Placements und Deck-Buildings. Das alles ist dann irgendwann mal da. Das wurde noch mal neu kombiniert, das eine mit dem anderen hin und her und so weiter und so fort. Und es sind auch nach den 2010er noch gute Spiele rausgekommen. Klarer auch sehr gute Spiele, herausragend gute Spiele rausgekommen. Aber ich würde mal sagen, rein technisch, rein von der Regeltiefe, rein von der Qualität des Gameplays, der Ausgefuchstheit der Regeln. hat sich seitdem nicht mehr getan. Das heißt nicht, dass die Leute keine coolen Ideen mehr hatten. Aber das heißt, dass irgendwie das Auto halt irgendwann mal vier Räder und ein Lenkrad hatte. und jetzt, dass nicht mehr komplett auf den Kopf gestellt wird. Also so richtig, die krasse Revolution ist super selten. Und das ist auch nicht schlimm. Es gibt trotzdem immer noch gute Titel, die ich den Spielen der 2010er bevorzugen würde, wo ich sage, das ist jetzt einfach cool. Grimkowen ist super, ist besser als alles, was aus den 10er-Jahren kommt und so. Will ich gar nicht sagen. Aber da kommt jetzt nicht mehr so super viel. Das Einzige, neu hinzugekommen ist, ist Die Spiele haben jetzt bessere Themen. Früher waren die Verlage sehr konservativ. Immer Handeln im Mittelmeer und dies das. Alle Spiele haben einen Stadtnamen und so. ist halt Standard Fantasy, Standard Science Fiction. In der Themenauswahl sind wir heute ein bisschen breiter. Die Spiele haben jetzt heute coole Minis. Kickstarter, bling bling. First Player Marker aus Gold, die 300 Kilo wiegen. Was weiß ich. Also die Produktion... In grafischen und haptischen und gestalterischen Qualität ist besser geworden. Aber das Spiel, die Regeln, die Mechanik ist nicht im selben Maße besser, moderner, neuer geworden, meiner Meinung nach, wie die Qualität der Spielkomponenten. Die ist deutlich besser. Und da müssen wir auch sagen, vergleichend mit Filmen und Büchern und anderen Kulturgütern, das funktioniert nicht so easy, dieser Vergleich mit Brettspielen. Ich hab einen Film gesehen, dann hab ich ihn halt gesehen. Jetzt möchte ich einen neuen Film sehen. Ich möchte nicht zum hundertsten Mal meine teuflischen Nachbarn gucken. ist ein super Film. Aber in den 90ern hab ich denen drei, vier Mal geguckt, hab mich tot gelacht und jetzt werd ich gern mal was Neues. Und ich kann mir auch nicht die Herr der Ringe oder was ist das? Ich weiß auch immer Trilogie oder irgendwie random coole Filme. Ich brauch etwas Neues. Aber das bei Brettspielen ja nicht so. Die sind ja nicht so schnell durch. Die hast du nicht einmal gespielt und dann sagst du, das war cool, spiel ich's noch zweimal und dann hab ich alles gesehen. ist ja nicht so. Oder Bücher, die du ein-, zweimal gelesen hast. Die meisten Bücher liest man nur einmal. Manche Leute haben auch einige Bücher zwei, drei oder fünfmal gelesen, weil das echte, coole Titel sind. Und dann will man mal was Neues. Aber ist das bei Spielen so? Ist das echt so? Also jetzt denk mal an dich selbst. Hast du in letzter Zeit ein Spiel verkauft aus deinem Über vollen Calax. meine, diese Show richtet sich an Leute, die mal mindestens 100, 200 Spiele im Calax haben. Also die schon so bisschen länger dabei sind. Aber hast du in letzter Zeit mal ein Spiel verkauft, weil du es zu oft gespielt hast? Weil du gesagt hast, ey Junge, ich hab das so hoch und runter durchgenudelt, da ist nichts mehr drin, das ist durchgelutscht. Das ist einfach nur kaputt durchgespielt, obwohl es echt gut war, aber jetzt muss es weg. Bei mir ist es Terraforming Mars, das geht jetzt bei mir raus. Warum? Weil ich es wie auf Autopilot spiele, ich kenne das praktisch auswendig. Das heißt nicht, dass ich besser bin als... Du, der du mir jetzt zuhörst, aber mir bringt es nichts mehr, weil ich das Gefühl habe, da kommt nichts Neues mehr. Aber das ist echt selten. Das ist doch echt selten. Meistens verkaufst du die Sachen, Platz für was Neues zu machen, aber du hast einmal gespielt oder zweimal. Das ist doch nicht cool. Das hat doch so was pathologisches Kaufsüchtiges. Wer in meinen Calax will, und das ist jetzt mein neues Credo, keine neuen Spielregale, ich habe ein Spielregal, das ist großes Calax. Wer in mein Regal will, muss irgendwas verdrängen. Und wie gesagt, keine Sorge, wird genug gelobt. gibt genug Spiele, ich liebe. Es gibt genug Neuspiele, auf die ich mich freue, weil ich jetzt schon so bisschen spüre, die könnten ein Kallaxbreaker sein und sagen, das könnte hier wirklich cool sein. Und dann wird es hier auch besprochen und gelobt und dann wird es auseinandergenommen, warum es so geil ist. Wenn alle Spiele heutzutage gut sind, ist gut das neue mittelmäßig. So nimm das, Danny Garcia. Und ich darf das sagen über Danny Garcia, denn ich bin auch Katalane. Ja, der verwurstet ja alles, was aus meiner zweiten Heimatstadt Barcelona so rauskommt, macht daraus ein mittelmäßiges 7 von 10-Brett-Spiel. Nichts davon ist besonders pralle. Alles davon ist gut. Jetzt wird es einer sagen, ey, aber Barcelona ist mein Lieblingsspiel oder die ganzen anderen Danny Garcia-Titel. Oder Danny heißt er wahrscheinlich eher, Danny García. Und ehrlich gesagt, wenn du Danny García heißt ... bist wahrscheinlich eher ein zugezogener Katalane, aber ich will jetzt nicht motzen. Du bist Katalane Ehrenhalber, weil, egal ob deine Spiele mittelmäßig sind oder nicht, du machst immerhin Spiele über Barcelona und über katalonisches Brauchtum. Und deswegen bin ich dein Mann. Nichts für ungut, Dani García. Aber deine Spiele sind alle sieben von zehn. Nichts davon ist irgendwie herausragend. Die sehen cool aus. Die haben ein cooles Thema, aber ich liebe die Stadt. Und meine zweite Heimat, Katalonien. Also, Spiele können belanglos sein. Dann sage ich, warum ich das finde und welche anderen Spiele ich da besser finde. Es ist immer auch eine positive, konstruktive Kritik. Ich finde das Spiel belanglos, ich würde lieber XY spielen. Ich sage, dieses Spiel gefällt nur mir. Oder es gefällt nur mir nicht. Und dann sag ich aber, eigentlich ist Spiel gut, aber ich persönlich find's kacke. Und zwar aus dem und dem Grund. Ich kenn aber einen Haufen Leute, die sagen, es beste Spiel aller Zeiten. Und dann erklär ich, warum die das gut finden. Es gibt Spiele, die haben objektive Regelschwächen. Jetzt kommen wieder einige Leute, sagen, nein, es eine Feature. Das voll super, dass das Spiel hier an der Stelle total kaputt ist. Nein, es gibt Spiele, die wie ein Gebrauchsobjekt an einigen Stellen einfach nicht gut designed sind. Die besser wären, wenn sie anders designed worden wären. Sagt man, das wollte der Autor so. Das ist nicht immer die Erklärung. Die Erklärung ist nicht immer, das ist alles super. Nein, Erklärung ist manchmal, das Spiel hat einfach an einigen Stellen einfach scheiße gebaut. Das Spiel ist einfach an einiger Stelle nicht gut getestet worden. Das ist einiger Stelle einfach Mist. Du kannst mir nicht sagen, dass der Autor von Flügelschlag, was das meistgehafte Spiel ist, was ich so ziemlich hab, weil es so oberhalb war, egal, wir wie gesagt von anders zu, sich das ausgedacht hat, dass man in der letzten Runde immer mit Eiern gewinnt. Dass das so eine Art super kluges Feature von der Elizabeth Hargrave ist. Ist es nicht! Das ist ein Bug. Jeder weiß es. Get over it. So, es kann sein, dass die Spiele meinen Beuteraster nicht erfüllen. Dann sag ich, prallt ab, ist am Regal abgeprallt, nicht mein Beuteraster, soll ein anderer Kanal besprechen. Ihr findet darüber einen guten Bericht bei Better Board Games, die machen das immer sehr professionell. Oder Der Sven Siemen mit seinem Brettballett. Ganz cooler Typ, persönlich auch. netter Typ. Die Beta-Botgames-Typen sind auch beide sehr nett, wenn man die persönlich kennt. Kann ich nur empfehlen, auf so Wochenende zu gehen. Tolle Leute, eine tolle Community. Ich bin dann meinetwegen so bisschen der Grinch. Der dann auch noch mal sagt, das Spiel ist super, aber es ist nicht super genug. Und manche Spiele sind einfach overhypte Scheiße. Und wenn die overhypte Scheiße sind ... Weil die von jedem besprochen werden, der dran nicht auf Baum ist und auf der Hotness-Liste durch die Decke gehen, auf BGG. Ich kauf mir die weder andere auch und ärgere mich dann, dass mein Geld für'n Arsch ist. Oder freu mich, dass ich das gut angelegt hab, dann verkauf ich die wieder. Und wenn ich oberhalb des Scheißes kaufe und das dann aufmache und das Spiel ist der letzte Kack. Dann fliegt hier der Tisch Dann wird wirklich gedisst. Ich versuche dann immer noch positiv zu sein und Vergleiche zu ziehen. Aber wenn so ein Ding so eine riesige Fallhöhe erzeugt, bis in alle Himmel gelobt wird und dann diese Fallhöhe erzeugt und ich spiele das und es ist totale Graupe und total ermittelmäßiger Scheiß, dann werde ich auch ein Spiel, was eigentlich 7 von 10 okay ist. Trotzdem wahrscheinlich aus purer Wut. Hier, kleinreden. ich hoffe, ich reiß mich zusammen. Oder wahrscheinlich auch nicht, wahrscheinlich ist es lustig, wenn ich mich nicht zusammenreiße. Aber darum wird's halt gehen, im Spiel. Ich versuch nicht, unfair zu sein. Was wir hier besprechen werden, ist Calax rein, Calax raus, Pile of Shame. Und welche Spiele sind im Calax drin, aber auf Bewährung, weil ich mir so denke, so, hab die seit drei Jahren nicht mehr gespielt. Also entweder spielst du sie jetzt und findest sie noch mal gut, oder sie fliegen halt raus, weil wieso soll ich die einfach nur ... bunkern oder bewahren, ja. So. Ich hoffe, dass ich meinen Calax bald auf eine Webseite bringe. Dann könnt ihr euch also selber angucken, was ist da gerade drin und so weiter. So rein, raus, Pile of Shame bewähren, ich gerade gesagt hab. Und das wird auch immer ein regelmäßiges Thema sein. Weitere Themen natürlich, News. So, was ist so los auf Kickstarter in der Branche? Was davon, ganzen Kickstarter-Scheiß würde ich nicht kaufen. Es würde ja darum gehen, was ich alles nicht kaufen werde. Und ich bin ein Kickstarter-Opfer. bin, ey, falls mich hier irgendwie einer hört, der vorher mal den Boardgame-Digger gehört hat oder irgendwie so. Ich bin genauso schlimm wie der Boardgame-Digger. bin das super Kickstarter-Opfer. Ich backe jeden Scheiß und ärgere mich danach. Kaum was davon bleibt im Calax. Das wird gekauft, gespielt und geht fast immer. Super ärgerlich, deswegen versuche ich euch davor zu bewahren. Events, Vorschau, Nachschau. Ich komme jetzt nicht auf jedes Event. Wenn ich mal von was höre oder selber da war, zum Beispiel Essen 2026, Essen ist bei mir die Enke, also fahre ich da natürlich hin, Und dann erzähle ich da was auch drüber. Preisverleihung, ja klar. Also ich werde über den Spiel des Jahres lästern. weiß, der ist sakrosanct. Wenn man in den meisten Communities, wo ich unterwegs bin, nur ein böses Wort über den Spiel des Jahres oder die Jury oder die Spiele oder sonst irgendwie über diesem Umfeld verliert, dann kriegt man eine Wall of Hate. Dann wird man geshitstormt bis zum geht nicht mehr. Kein Problem scheint es zu sein, total irreverentes Spiel über den Klee zu loben. Und sagt jeder, ja, es ist halt seine Meinung, okay. Wenn ich sage, wie können diese Typen denn drauf kommen, dass Broom Service ein gutes Spiel sein soll. Das ist doch scheiße. Wenn du das jemandem gibst, dann verjagst du den doch für immer aus der Spielebubble. Egal. Spiel des Jahres, Jury. Für mich ein rotes Tuch. Spiel des Jahres selber auch. Werden wir drüber reden. YouTube-Content-Creator-Dramen. Gibt's ja auch immer genug. Macht einfach Spaß, weil das ist einfach Bullshit. Das ist dann Boulevard. Der KI-Kanal, der sich mit dem anderen Kanal angelegt hat. YouTuber, die jammern, sie hatten Burnout, weil sie zu viele Spiele gelobt haben. Die Hype-Maschine, die wieder irgendwie läuft. Oder Verriss-Maschinen, wie andere Kanäle, die sich cool darin finden, jedes Spiel scheiße zu finden, alles nur schlecht zu machen. Das ist nicht mein Ding. Das ist ja nicht der Verriss-Kanal. Aber das ist ein Kanal, redet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Wenn Spielscheiße ist, scheiße. Wenn Super ist, bin ich der Erste, sagt Super. Und Listen, weil jeder mag Listen. Das ist es. Darum wird es in diesem Ding gehen. Das ist der Disclaimer. Das ist das, was ab jetzt zu erwarten ist in diesem Ding. Das ist der Beipackzettel. Es hat jetzt über eine Stunde gedauert, diesen Beipackzettel zu machen. Ich werde ihn also noch kürzen. Ich hoffe, es ist am Ende unter einer Stunde. Und ich hoffe, ich sehe euch bald wieder, wenn die erste Sendung online geht und wir die ersten Spiele besprechen. Also bis dahin, viel Spaß und kauft nicht den ganzen scheiß Schrott. Bis dahin, tschö tschö, euer Chrissie.