Chris EP3: Und im Gedenken an den herausragenden Jahrgang 2026, der unsere Kultur so brillante Titel bereichert hat wie... wie... äh... Also ganz stark, ganz, ganz stark der Jahrgang, wie auch 24 oder 25 oder... Also alle, alle, alle ganz stark. Und Titel, die haben unbedeutend das Bleiben, wie... Also... Bras? Birmingham? Ganz... ganz stark, stark der Jahrgang. Stahl. Und hier ist wieder der Chris. Das ist Lucky Calax, der kritische Brettspiel-Podcast. Heute sprechen wir über den Gossip der Woche, nämlich Essen 2026, was es da zu kaufen gibt. Außerdem reden wir über den Jahrgang und was irgendwie seit dem letzten Essen überhaupt noch irgendwie im Gedächtnis geblieben ist und was wir alles schon wieder verramscht haben. Wir räumen ein paar Kleinigkeiten von der letzten Woche noch auf und reden dann über den Kripp der Woche Kritik der Kritik. Los geht's. Von letzter Woche übrig geblieben ist noch einmal die Erinnerung meines Freundes Willi an ein Spieletreff, der dieses Wochenende, dieses Wochenende, in dem ihr den Podcast hört, stattfindet, nämlich, also Moment, ich hab hier meinen coolen Jingle vergessen. Also, wartet nochmal, spult nochmal zurück, passt auf, jetzt kommt's Gib mir hier schließlich voll Mühe mit meinem Kram. Also, 26. bis 27. September 2026 findet eine lokale Spielemesse im La Vie. Diegmannstraße 127 in 48161 Münster, Stadt von 10 bis 18 Uhr. Alle Mannen sind willkommen. Es gibt Familienspiele, Blood on the Clock Tower, alles, was das Herz begehrt. Den Kontakt zum Organisator und weitere Details stelle ich euch in den Show Notes zur Verfügung und natürlich auf der Webseite. auch jetzt also und dann kommen wir zu dem kram der von letzter woche noch übrig geblieben ist nämlich noch einen nachbericht zu aber dann der rivenwelle ist für 2-4 Spieler, dauert angeblich 90-120 Minuten. kann euch sagen, die Playtime ist relativ hoch. Vor allen Dingen, wenn ihr über die ganzen drei Runden spielt. Hat auf BGG ein Weight-Rating von 3,6, dem ich zustimmen würde. ist Jamie Jolly. Das sind dieselben Leute, die auch Oathsborne gemacht haben, also Shadowborne Games. Die Artists, das soll auch nicht unerwähnt bleiben, ist Pedro Núñez und Althor Sebastián. Sebastian, Althor Sebastián, wahrscheinlich ein spanischer Name. Entschuldigung, wenn ich es falsch ausspreche. Nun, worum geht's? Ein paar Sachen sollte ich noch ergänzen. Also ich bleib dabei. Es ist kein Dudes on a Map Spiel. Egal was andere auch hier in den Kommentaren. oder Leute mir zugeschickt haben, es ist kein Dudes on a Map Du bewegst zwar Leute aber weder kannst du so eine Bewegung verhindern, unterbrechen, eine Mauer bauen, die müssen sich auch nicht irgendwo durchkämpfen, die bewegen sich so lange frei über die Karte, bis sie einen Endpunkt erreicht haben und dann gibt es ganz am Ende, ganz strukturiert eine Kampfphase, Und dieser Kampf ist im Grunde genommen auch nur ein Stärkevergleich. Und wer die meiste Stärke kriegt, kriegt die Punkte. Der Zweite höchste kriegt nur die Hälfte der Punkte. Die anderen gehen leer aus. Und das ist nicht das, was ich mit einem Dudes on a Map Spiel in Verbindung bringen würde. Dann habe ich gesagt, der Catch-Up-Mechanismus über die Punktewertung in den Teils wäre eventuell ein wenig wonky. Weil normalerweise ist es ja so, wenn in der ersten Runde irgendwie ein eine Region scoresst, dann kriegst du halt wenige Punkte. In der zweiten Runde würdest du dann mehr Punkte kriegen und in der dritten Runde würdest du dann ganz viele Punkte kriegen, so dass du den Mechanismus hast, wenn ich in der ersten Runde irgendwas verkacke, dann kann ich in den zweiten oder dritten Runden das alles wieder wett machen. Und Tatsächlich ist es so, die beiden Teils in der Mitte, die die meisten Punkte geben, sind einfach nur aufsteigend. Also mehr, noch mehr, am allermeersten. Und die acht Teils für ganz außen und für die mittleren Ringe, also acht außen, acht Mitte, sind sechs Stück, die nur aufsteigen und zwei Stück, bei denen es so ein Wellenmuster ist. bei denen die zweite Runde die meisten Punkte bringt. Das nun nochmal der Vollständigkeit halber. Die asymmetrischen Powers konnte ich immer noch nicht ausgiebig testen. ich habe mir aber sehr gut gefallen von dem was ich bis jetzt gesehen habe. Zwei Dinge sind mir aufgefallen. wie gesagt, ich hab's nicht 100 Mal gespielt. Das ist mein Eindruck und ich hoffe, der hilft euch weiter, wenn ihr euch selber Videos anguckt, dass ihr ein Auge drauf habt, worauf es vielleicht zu achten gilt. Einer meiner Eindrücke ist, sie scheinen unterschiedlich vom Long- vom Shortgame zu profitieren. Das heißt, es gibt Powers, die sind auf zwei Runden ziemlich gut und es gibt Powers, die kommen erst beim drei Runden Spiel richtig zur Geltung. Und das zweite, was mir aufgefallen ist, sie scheinen einen nicht... Wie soll man das nennen? Auf den Schlitten zu setzen. Ich hab das ganz oft bei anderen Spielen, z.B. Mare Nostrum oder anderen Games, die dir so eine asymmetrische Power geben, die aber dann für dich dein gesamtes Spiel vordefiniert. du bist... Sagen wir mal, es ist so bisschen dieser Agricola-Effekt. Du hast am Anfang irgendwas, was du supergut kannst, und weil das Spiel so knallhart ist, macht es... Kein Sinn, was anderes zu tun, das, was du gut kannst. Du bist der Städtebauer, dann baust du dem Spiel nur Städte. Du bist der Typ, der gut mit Bogenschützen umgehen kann. Du baust nur Bogenschützen und schießt ganzen Tag mit Pfeil und Bogen auf irgendwelche Freaks. Und da frage ich mich dann oft, macht es dann Spaß? Also ich finde es ja cool, dass diese asymmetrischen Powers da sind und dass die auch gebalanced sind und so weiter und so fort. Aber ich möchte nicht, dass die asymmetrischen Powers mein Spiel kapern und mir dann sagen, du machst jetzt das ganze Spiel über nur das. Und das ist bei Avalon the Riven Vale meiner Meinung nach. nicht so, sondern diese Powers sind cool und du kannst mit denen auch coole Sachen machen, aber sie bestimmen nicht deinen kompletten Zug. Ich glaube insgesamt, dass das Spiel, wenn man mit asymmetrischen Powers spielt, besser ist, wenn man es über drei Runden spielt. Und wenn man es über drei Runden spielt und auch diesen eben beschriebenen Punkteausgleichsmechanismus über Details hat, sollte man keinen der zusätzlichen Catch-Up-Mechanismen einbauen. Also garantiert nicht diesen Punkte-Catch-Up-Mechanismus, der ist Ich würde den Grünritter, den Green Knight, brauchen. Du hast immer noch das alles aufzuholen. Wenn du es in drei Runden nicht geschafft hast, bist nicht vorne. Dann sollte ich noch mal detailliert sagen, was ich jetzt eigentlich gut fand, Was ich super finde, ist das Cardplay. Das Cardplay macht Spaß. Ich finde, sowohl Value, Setting, Optik und auch diese Story am Tisch, dieser Storybogen, den du bei solchen Spielen hast, das fängt klein an, wird dann größer, dann haben alle deine Typen coole Waffen, dann sind die auch alle stärker, du hast irgendwelche Monster, Tierwesen, mythische Kreaturen, wie man die auch mal nennen mag, gefunden, die dann für dich kämpfen, die dann immer wieder ins Spiel kommen und so. Also... Man hat also nicht das Gefühl, der letzte Zug ist genau dasselbe wie der erste Zug. Wenn du so nimmst, hast du neun Züge auf einem Long Game. Also dass du im Short Game sechs Züge hast. Sechs, mehr nicht. Du spielst sechs Mal eine Karte. Dann kommt Kampf. Und dadurch wird jede einzelne Sache, die du machst, super interessant, super wichtig. Einige Leute haben gesagt, der Reset wäre anti-klimatisch, dass nach jeder Runde alle Figuren vom Spielfeld genommen werden, bis auf Städte und dass das Spiel dann praktisch wieder von vorne anfängt. Ja und nein. Ich fand den gut. Erstens, es incentiviert dich ja, eine Stadt zu gründen. eine Stadt, die du gegründet hast, wird dieses Teil ja nicht resettet. Also die Figuren gehen zwar weg, aber die Stadt bleibt und das Teil bleibt aufgedeckt. Und du hast einen Vorteil, weil du da eine Stadt hast. Eine Stadt bedeutet, du kannst direkt da reindeployen. der Reset macht dieses Erforschungsspiel dadurch auch spannender. Also ich mag den Reset. Es gibt auch Sachen, die ich negativ finde. Vielleicht habt ihr es ja gemerkt, ich finde immer ein Hahn der Suppe. Also klar, ist Game Found Barock. Da fehlt halt so diese German Compact-Hide. Das bimmelt und blinkt überall, das hat wahnsinnig viele Ecken und Enden. Das ist nicht so kompakt wie Kermet. Das ist nicht so kompakt wie ein Rising Sun oder ein Unk. Also so ein Eric Lang Game. Aber für ein Gamephone-Spiel ist das schon äußerst diszipliniert. Das ist halt nicht von Awaken Rams sozusagen. Und die Anleitung ist gut, daran merkt man auch, dass es nicht von Awaken Rams ist. Nimm das. Und dabei liebe ich Awaken-Rams-Spiele eigentlich, weil die Anleitungen gehen halt immer gar nicht. Die hier gut. Die Schätze sind nicht ganz balanced. Oder mal nicht ganz passend. Aber da denke ich mir auch, so was willst du machen. Du deckst ein Teil auf, dann liegt da irgendein super Schwert. Und dann denkst du dir, das Schwert hilft beim Städtebau. scheiße, jetzt hab ich aber schon ganz viele Städte gebaut. Okay, dann willst du das Schwert vielleicht nicht haben. Blöd, wenn da jetzt deine Truppen alle drinstehen und du jetzt der Typ bist, der wahrscheinlich am Ende durch den Kampf das Schwert kriegen wird. Das andere wäre jetzt cooler gewesen. Manchmal findest du was oder kriegst was, was einfach dir jetzt nicht hilft. Und der andere Typ am Tisch, der findet irgendwas, was genau das ist, was er der Situation gebraucht. Die Monster, ich sag immer Monster, meine diese mythischen Kreaturen, diese Viecher, die man da halt findet, die sind oft sehr heftig. Und es ist begrenzt, wie viele man haben darf. In der ersten Runde darf man nur einen haben, in der zweiten Runde dann zwei, in der dritten Runde, wenn man auf drei Runden spielt, drei Jahreszeiten oder Phasen, wie das heißt, spielt, dann darf man drei Stück haben pro Spieler. Und da muss man sagen, Das hat sich in unserem Spiel fast immer gelohnt mitzubieten. ist also so ein Beat-Mechanismus. Der, der es gewinnt, gibt dann alle Handkarten ab, deren Wert er geboten hat. Die anderen kriegen ihre Handkarten zurück. Das heißt, der Gewinner kriegt das Monster, hat aber dafür eine kleinere Hand, was dann nachteilig ist für Kampf und auch für seine Aktion, weil er dann weniger Aktionsauswahl hat. Und dann musst du das alte Monster, was du hast, wegtun, wenn du nicht genug Slots hast. Aber das lohnt sich wahrscheinlich auch das zu tun. Denn die Victory Points sind schon üppig oft. Und du deniest dem anderen Jan Monster. Also wenn du das gewinnen kannst willst du es auch gewinnen. Ich weiß nicht, ob man das hätte anders, eleganter machen können. Dass vielleicht Leute, die schon Monster haben, da nicht mehr mitbieten dürfen oder so. Die Neuheit an diesem Initiative-Mechanismus und diesem Blackjack-Kampfsystem, also ich darf nicht überreizen und so, das ist schon neu dass das was Neues und Innovatives ist. Aber außer, dass es neu ist, fühlt es sich einfach nicht so wuchtig an. Also es ist neu, denkst so, wow, es neu, aber es bringt nichts. Neuheit, top. Heftigkeit, Mittel. Weiß nicht, ob man das verstehen kann, was in meinem Kopf gerade vorgeht. Dann, wir haben ja gerade über diese fantastischen Tierwesen da gesprochen, die man da immer rekrutieren kann, wenn sie im Spiel auftauchen. Und da läuft es so ab. wenn du so ein verdecktes Teil aufdeckst, dann liegt da immer ein Schatz. Wenn es ein Tier ist, wird sofort drauf geboten. Achtung, alle mal aufhören, Spiel hört jetzt auf, unterbrechen. Wir bieten jetzt alle auf ein Tier. Wenn es ein Schatz ist, bleibt er da einfach liegen. Und wer am Ende den Kampf dieses Teil gewinnt, kriegt den Schatz als Beute. Diese Auktion, die Tiere zu kriegen, die unterbricht halt auch immer ein bisschen den Spielfluss. Jetzt muss ich mir überlegen, was biete ich da drauf? Ja, und dann bieten wir da drauf und dann kriege ich ein Tier und dann geht es wieder weiter. Und jetzt muss ich wieder weitermachen zu Planung wie meine nächsten Aktionen. viele fanden das störend. Oder zumindest uneleganz. Kommen wir mal zur Bewertung. habe bei Avalon The Rivenvale, ja, die Runden sind auch ein bisschen lang oft. Das kann ein bisschen AP triggern. Im Augenblick ist es für mich bei einer 8 mit einer Chance höher zu werden, wenn durch die Gewohnheit die negativen Sachen sich abschleifen. Es könnte aber auch zu einer 7,5 werden. Wenn ich dann irgendwann sage, das ist schon alles so ganz gut, aber will ich es lieber spielen als ein Wonderlands War, ein Kemet, ein Innisch, ein Battle of Rokugan, ein Andromedas Edge, ein Rising Sun, ein Ank, ein Blood Rage, was ich nicht mehr in der Sammlung habe. Also ich hab halt auch so viel. also theoretisch konkurriert das ja sogar mit einem Ethnos. oder mit anderen Area Majority spielen, weil es ist natürlich eher Area Majority. Ich mir noch nicht so sicher. Es ist garantiert eine 7,5. Tiefer kann es auch nicht fallen. Bei mir. Und ich würde auch sagen, niemand, der dieses Spiel hat und auch vergleicht, ärgert sich darüber. Und für andere, die jetzt nicht schon so viele Spiele in der Art haben, ist das halt ein Keeper. Ich werde es noch relativ häufig spielen. Was nächstes Jahr ist, weiß ich nicht. Aber das weiß ich bei allen meinen Spielen nicht. Also keine klare Kaufempfehlung von mir. Ne? Try before you buy. Man kann schnell geblendet werden von dem Spiel. Ich steckt viel dahinter. Aber ob sie es wirklich gegen die alten Klassiker durchsetzt, muss ich noch testen. So, dann gucken wir mal. Essen 2026 steht vor der Tür. Ich werde noch mal versuchen, was Größeres zu dem Thema zu organisieren. Da brauche ich noch ein paar Weltklasse-Experten, die Crème de la Crème der deutschen Brettspielkonneceure stelle ich hier in diesem Podcast zusammen, mit mir gemeinsam einen fachmännischen Blick auf die Spielemesse zu werfen. Bis dahin kann ich aber schon mal einen kleinen Vorgucker leisten, was ich mir da so holen werde. das wird eine kurze Nummer. weil ich ein Anark-Opfer bin, jetzt werden sich einige wundern, wie kannst du den Anark mögen? Ich mag Anark halt irgendwie, nennt es eine Guilty Pleasure. Da werde ich mir also dieses Surprise Shipment holen, das habe ich mir davor bestellt. Und ich habe natürlich nicht die maßlos überteuerten Tokens für Anark bestellt. diese bescheuerten Kompass und Goldstücke, weil nur Verrückte würden für so einen Scheiß 35 Euro ausgeben. Oder diese ebenso teuren und ebenso völlig schwachsinnigen SETI-Turken. ist ja absurd. Niemals würde ich das kaufen. Also ich bringe das vielleicht für einen Freund mit oder so. Dann werde ich mir Grey Lune holen. Das ist ja dieser Spirium Remake Nachfolger. Da hab ich ein paar Videos zugesehen, das scheint sehr unterhaltsam zu sein. Ich erwarte mir da auch eine gewisse Freshness von. Also keine Ahnung, ob ich es behalte oder ob es abprallt, aber es ist nicht besonders teuer und ich gebe der Sache eine Chance, Außerdem hole ich meinen Byzantion Kickstarter ab. Ob das jetzt irgendwie was wird, also diese Meeplepack-Typen, Dark Blood fand ich einen ziemlichen Abturn. Ich fand es zwar auf diesem Overproduced-Level witzig. Mit diesen Bauern, die man da an diesen bescheuerten Baum hängen kann. Und damit es auch geiler nach aufgeknüpften Bauern aussieht, kann man dann dieses Fußplättchen von diesen Figuren abnibbeln. damit die nicht mit ihrem Standee da hängen, sondern ohne es. ist völlig wahnsinnig. Und ich fand das Spiel total boring. ja, Bitsanthion soll jetzt so ein Verhandlungsspiel sein. Geben wir dem Ding mal eine Chance. Was gibt es noch bei Essen abzustauben? Es gibt immer so diesen Kleinkram abzustauben. was wie coole Tokens, eine coole Matte. Zubehör, T-Shirts, sowas. Ich guck mal, ob ich für Arkham Horror das Kartenspiel ein paar Tokens krieg. Da gibt's ja so Leute, gerade auch auf Etsy, die machen so Glass-Tokens, sehen aus wie so Münzen aus Glas, wo man dann halt die Porträts der Ermittler drauf hat. Das ist natürlich sehr praktisch, weil diese Ermittlerkarten in klein, ich hab natürlich auch Standys dafür, über das Spielfeld zu schieben. ist immer so bisschen fummelig und ich finde so ein wertig aussehendes fettes Glastoken fände ich schon irgendwie cool. Ja, mal gucken, ob da einer sowas anbietet. Ansonsten von Clon Katakomben, da gibt's ja diese Lairs und irgendwas Erweiterungen. Und auch mal schauen, ob die Erweiterungen für Dune Imperium Uprising rauskommt. Also diese Conspiracy, wie die heißt. Guck ich mir mal Gunsen an, das neue Spiel von Asmodee Office Dog, also hier Legend of the Five Rings Universum, das sieht cool aus. Hat ja diesen Scythe-Punkte-Mechanismus, ist ansonsten so ein... Ja doch, Dude's on the Map Spiel, wo man seine Aktionen immer weiter verbessern kann, in dem man so Karten ineinander stackt und dann so einen ganzen Stack an Aktionen ausführen kann. Dann bin ich eigentlich... schon gewillt mir Innovation auf Deutsch zu kaufen, aber Schwerkraft bringt nur die Ultimate-Version raus und die kostet dann auch gleich irgendwie 80, 90 Taken. Da muss ich sagen, das ist mir vielleicht einfach zu viel. ich spiele Innovation, was echt ein awesome Spiel ist. Aber ich habe die dritte Edition, glaube ich, auf Englisch und die ist ja so groß wie so ein Wizard in so einer Packung in der Art. Ich Brauche ich jetzt alle Extras? Brauche ich das in dieser Ultimate Version mit allen Expansions? Weiß ich nicht, weiß ich nicht. Muss ich nochmal drüber nachdenken, ist einfach echt viel Geld. Das Cyberpunk hat mein Magic-TCG-Herz natürlich angesprochen. Würde ich gerne mal reinschauen, aber ich befürchte, es geht den Weg aller anderen TCGs, die nicht mit richtig Marktmacht in diese Geschäfte, in die Communities reingedroschen werden. Also ein TCG, es spielt keine Rolle, wie gut das TCG ist. Du kannst das beste TCG der Welt machen, weil machen wir uns nichts vor. Magic ist nicht das beste TCG der Welt rein mechanisch. Du musst ne Community aufbauen. Im Grunde genommen kannst du wirklich so'n Crap wie Pokémon verkaufen. Das ist jetzt wirklich kein anspruchsvolles TCG oder Yu-Gi. Wieso funktionieren die? Weil du diese Community fütterst. Die wird bedient, bedient, bedient. Die einzigen beiden, die das halbwegs geschafft haben, sind Loracana und vielleicht noch hier Star Wars Unlimited. Der Rest struggled immer mal so rum. mal so Flash and Blood ist mal eine Weile lang irgendwie hip und Netrunner lief mal eine Weile als irgendwie Fantasy Flight noch in den oder Heidelberg besser gesagt noch Interesse in ihrem eigenen Scheiß hatte. Und das waren super Spiele. Also, Flashton Blood ist, glaube ich, mechanisch sehr gut. Netrunner ist mechanisch natürlich, wenn jeden Zweifel erhaben, genauso auch dieses Warhammer 40k, so Living Card Game, was sie so turniermäßig aufgezogen hatten. Ich weiß nicht gar nicht mehr, wie es hieß. Das war auch total super. Also, viele von diesen Spielen sind gut. Aber die funktionieren ein Jahr und dann ist die Community weg. Dann ist das Meta irgendwie... eingefroren und ob es das überhaupt bringt ein Living Card Game Format als Turnierspiel aufzuziehen ich glaube nicht ich glaube Living Card Games laufen super auf der Koop Seite und ich glaube die laufen scheiße auf der Turnierseite Ich glaube, ein Riesenteil der Community, ein Riesenteil dessen, was die Leute in diese Geschäfte treibt und sagt, ich geh auf den Friday Night Magic und ich treff da meine Freunde und zock mit denen, ist, dass sie da Karten tauschen können. Und dass sie Booster aufmachen und dass sie gucken, wie geil, das hab ich jetzt wieder gezogen und der nächste kommt, boah, brauch ich, tausch ich dir gegen dies und das. Wenn du das nicht hast, dann nimmt es aus dieser Turnierszene in viel zu großem Teil raus. Die wollen nicht einfach nur spielen. Die wollen spielen, wollen handeln, die wollen ihr das Meta erleben, die wollen sich verbessern, die wollen an ihrem Deck rumschrauben und und und. Und ich glaube, das funktioniert in einem Trading Card Setting viel besser als in einem Living Card Setting. Aber genug davon. Ja, okay. Also, Hexadome Legends, das werd ich mir auch angucken. Das ist ja der Nachfolger von Aristea. Aber wenn du da jetzt richtig zocken und einsteigen willst, dann musst du das schon so ein bisschen zu deinem Hobby machen. Und deine Freunde, die müssen halt auch ihre Figuren kennen, die anderen Figuren kennen, ist so dieses Root-Problem. Also das Brettspiel Root, mein ich jetzt. Das macht auch nur Spaß mit einer Gruppe, die weiß, was sie da tut, die auch alle anderen Figuren oder Factions in dem Fall in dem Spiel halt kennt. Also ich hätte da Bock nochmal richtig einzusteigen. Vielleicht finde ich ja eine Gruppe, vielleicht nehme ich dieses Base Game mal mit. Dann kommen wir zu der Frage, ist es ein guter Jager? Weil jeder andere, nein, das stimmt jetzt wieder nicht, jetzt verallgemeinere ich wieder. Kritik der Kritik kommt ja gleich noch. Viele YouTuber hauen ja immer so einen Satz raus, ist ja wieder ein ganz starker Jager, ist wieder ganz stark, sind wieder so tolle Titel rausgekommen. Und ja, jedes Jahr kommen irgendwo gute Spiele raus. Und dass da ja jedes Jahr mehr Spiele rauskommen als im Jahr davor. Es müssten immer mehr gute Spiele rauskommen. Aber wie gesagt, wie ich mehrfach erwähnt habe, empfinde ich es eher als Meer an Mittelmäßigkeit. Es gibt kaum schlechte Spiele, aber kaum etwas, was aus der Masse heraus ragt. Die Spiele sind stromlinienförmige, an den Massenmarkt angepackte Euros, die man so schnell vergisst, wie man sich sie begeistert hat. Das ist ja das einzige, was ich Flügelschlag mal zugute halten kann. Das hat vom Thema her so rausgestochen, dass es einmal auch in Medechnis geblieben ist. Und das gilt auch für, im Gegensatz zu Wingspan, gute Spiele wie Zeti oder auch wie Anark, die jetzt auch nicht das Rad neu erfunden haben als Euro und wo man jetzt denken würde, sag, also Chris, wenn du Euros immer so bashst, wieso magst du die beiden denn? Ja, weiß nicht, die stechen für mich halt thematisch raus. Ich finde die mechanisch ansprechend und ich finde die jetzt natürlich nicht super interaktiv, aber mich interessiert schon, was der Rest am Tisch macht. Also es passt schon irgendwie. Und wenn dann so dieses Gesamtpaket passt, dann ist das für mich auch okay. Ich bin ja kein Euro-Hasser an sich. Ich finde es halt nur, dass die Dinge halt aller solitärer Einheitsbrei sind. Und dabei bleibe ich auch. Nun, gucken wir uns doch mal an. herauszufinden, dieser Jahrgang irgendwas getaugt hat, ob uns da irgendwas im Gedächtnis geblieben ist. Was habe ich mir denn so gekauft? ich habe jetzt, also ich kriege das auch nicht mehr komplett auf die Kette. Ich habe jetzt mal geschaut, indem ich versucht habe, mit meiner eigenen Boardgamegeek-Datenbank zu recherchieren und so weiter. Was habe ich mir 2025 und 2026... Das sind ja praktisch zwei Jahre, aber sind wir mal großzügig, nehmen wir mal beide Jahre. fangen wir mit dem Crowdfunding an. Was habe ich 2025, 2026 gekriegt und was habe ich davon auch schon wieder abgegeben? Und wir fangen mal an mit was ist schon wieder weg? Zilos ist weg. Von Rainer Knizja war ein schöner Kickstarter, war auch nicht zu teuer, habe ich damals mit Ego zusammen gekauft. Dieses dritte habe ich nicht mitgekauft, weil es sah mir schon so bescheuert aus und Das Silo ist ein nettes Spiel, sieht halt auch cool aus. Und manchmal ist es so, als guckst du in ein Uhrwerk rein, da bewegen sich tausend Sachen und du drehst an einem Ding, dann dreht der nächste an noch einem Ding, der nächste dreht an noch einem Ding und du versuchst irgendwie vorher zu sagen, wie der Game-State sein wird, wenn du wieder dran bist, nachdem alle einmal an der Uhr gedreht haben, das kannst du vergessen. Also ich hab das nicht hingekriegt, vielleicht gibt es ja irgendwelche Superbrains, die das hinkriegen, vielleicht bin ich einfach zu doof für das Game, aber... Ich fand's irgendwie witzig und fummelig, aber nach drei, vier Mal Spielreiche... machst irgendwas und dann passiert random irgendwas. Also totales Chaos. Ego war ähnlich verwirrend aus demselben Kickstarter auch von Knizia. Das ist ja der Beowulf Remake. Asilos war ein Remake von... Irgendso ein lateinischer Titel. Dingsbums. Dingsbums, Ich hab's vergessen. ist einfach auch nicht bemerkenswert gewesen. Also Ego war der Beowulf-Nachfolger, das war irgendwie auch völlig verwirrend. Beowulf war ja schon verwirrend. Man sagt ja immer, ja, wenn man voll der Pro-Gamer ist, man diese... Das war so lucky, unberechenbar zu sein scheint, hat man dann im Griff. Aber ehrlich gesagt, in den Gruppen, in denen ich Ego oder Beowulf auf den Tisch bringen würde, und du musstest halt 300 mal gespielt haben, diesen Zufalls- Ich Gruppe, die Und passiert auch nicht. Und selbst wenn ich die Gruppe hätte, wäre das Spiel halt auch nur eine 7 von 10. Also bestenfalls, bestenfalls, wenn alle das verstehen, ist das okay. Wenn sie es nicht verstehen, ist es richtig scheiße. weg. Sovereign Fall of Wyrmwood, super hoch produzierter Kickstarter. Der sah auch mega geil aus, wollte auch irgendwie so so pre-constructed Decks, so ein Deck-Battle-Ding sein. Ja war einfach meh. Also der kann sich nicht mit anderen Deckbettlern messen. Überhaupt nicht. Egal welchen. Ob das jetzt ein Summoner Wars ist oder irgendeiner anderer. Kannst eigentlich einen beliebigen ziehen. Der war auch okay. Der war jetzt nicht kaputt oder schlecht. Aber da war einfach nichts dran, was dich irgendwie sagt. Ja, dem behalte ich das ja viel besser als der andere. es nicht. Pantheon Demi-Gods of Olympia. Das war so ein Spiel. Das war auch relativ klein, relativ günstig. Und ich muss sagen, das war so pfiffig. Das klingt jetzt gleichzeitig gut und schlecht. Und so war es auch. Es war halt nichts Besonderes dran. Der Mechanismus war schon ganz so innovativ, pfiffig, naja, das war halt so ganz nett, dass er innovativ war. Mehr halt auch nicht. Er war trotzdem langweilig. Dann kam Aventuria, Kälte, der Macht raus. Alter, okay, also da muss man zu sagen, ich bin der Ur-DSA-Spieler, das auch daran liegt, dass ich uralt bin. hab das gespielt, ich glaub, ich DSA gespielt, ich zehn oder so was bin. Ich kenn diese ganze DSA First Edition, also diese ganz alten Dinger, du noch so eine beschissene Maske dabei hattest, die der Spielleiter, so eine Pappmaske, die der sich mit so einem Gummiband umsetzen sollte, weil der Verlag wohl dachte, das wär irgendwie cool, dass der Spielleiter dann so eine bescheuerte schwarze Augenmaske, also ich hatte das alles, ne? Und wir haben das auch gespielt, ohne Maske, also wirklich, ich schwöre. Ich schwöre, ich hatte diese Maske nicht auf beim Spielen. Fragt meine Freunde, die waren nie auf. Okay. Also, Aventuria, Kälte der Macht ist so eine Art Blast from the Past. bringen dann diese wirklich uralten Abenteuer wieder, aber in so einem Boardgame-Format. Und muss ich sagen, ich fand's total miserabel. Das war furchtbar. Und wenn du die alten Spiele nicht gespielt hattest ... diese Nostalgiegeschichte zu haben, dann hat das nix gebracht. Das Ding war einfach schlechter als jedes andere Dungeon Crawl oder Adventure oder Kampagnspiel des Kampfsystems. Fürchterlich. Die Charakterprogression war noch ganz gut. Also jetzt auch nicht super, aber das hat schon irgendwie funktioniert. Diese Abenteuer waren einfach würfelig zum Glück. Also auch mit so völlig unvorhersehbaren Sachen. machst irgendwas. Normalerweise würdest du ja denken, okay, ich sammel mal so Hinweise. Soll ich Weg A oder B wählen? Wie kann ich rausfinden, welcher Weg besser für mich wäre? Das geht bei Aventuria nicht. Die stellen die Fragen, willst du links oder rechts rumgehen? Links rum. Okay, da fällt Klavier auf den Kopf. Okay, dann geh ich rechts rum. Okay, da musst du jetzt würfeln. Würfelprobe geschafft? Ja. Okay, dann findest du ein Gorscher. Das ist so... Keine Ahnung, es ist einfach im wahrsten Sinne des Wortes random crap. Und der war schon irgendwie... Also der hat mich natürlich auch getriggert. hab das mit meinen, lustigerweise, auf einem Nerdwochenende mit meinen alten Schulfreunden gespielt, die alle DSR gespielt haben, die zum Teil das Abenteuerkelche der Macht kannten. Und natürlich war das irgendwie witzig mit diesem alten Scheiß. Aber am Ende hatte keiner Bock da auch nur irgendwie das Abenteuer weiter zu spielen oder noch ne Session und sonst das war die Mechanismen, die du da bedienst. So... Also, ich würde gar nicht sagen, dass die altbacken sind. sind einfach schlecht. es ist einfach miserabel. Keine Ahnung. Das lebt nur vom Scham. Genug von Aventuria. Keine Ahnung, weiter geht's. Pillars of Heracles. Pillars of Heracles ist so ein Spiel, das ist fast geil. Es ist fast geil. Und es hätte geil werden können, wenn es nicht so unfassbar mutlos gewesen wäre. Du hast so ein Spiel, das sieht aus wie Dudes on the Map. Und das hat eigentlich auch einen ganz geilen Markt- und Aktionsauswahlmechanismus. Aber dann haben die ... Autor an sich wohl gedacht, scheiße, was ist wenn der Auktionsauswahlmechanismus dazu führt, dass irgendwer dem anderen das Wasser abgräbt oder dass jetzt einer nicht total krass belohnt wird für seine Aktion oder dass der sich jetzt irgendwas nicht richtig Cooles kaufen kann. Dann ist er ja vielleicht voll traurig. Da sind alle scharfen Kanten wie mit so einer Kindersicherung abgefeilt worden. Das heißt, es sieht geil aus. Du siehst auch, dass diese Mechanismen alle was taugen. Du hättest nur einfach mal die Kante dran lassen sollen und das nicht auf... Ey, ich will unbedingt jedem Gefallen Euro runterbrechen sollen. Und ich hab auch einen Solo-Modus und ich hab auch einen Koop-Modus. Weiß ich gar nicht. Und ich hab noch... Weißt du, lass das alles weg. macht daraus ein Spiel. Das muss ja nicht hart konfrontativ sein. Das muss ein Spiel sein, mit dem du halt auf Zack sein musst, musst gucken, was die anderen machen, bäm, bäm, bäm. Und dann hast du es halt mal vielleicht eine Runde, wo du halt mal verkackt hast, weil du ne scheiß Entscheidung getroffen hast. Aber nein, nein, nein, nein, es wird alles glattgeschliffen. Das hat aus dem Spiel dann so ne Sieben gemacht. So ne beliebige Sieben. Und schade, das hätte auch eine 9 sein können. Oder mindestens eine gute 8 sein können. Egal. Dann Yomi 2. Hab ich auch gehabt, ist auch wieder weggegangen. Aber das liegt auch daran, dass das auch ein Hobbyspiel ist. Das ist so ein, Karate, Street Fighter, einer gegen ein, bam bam bam. Kartenbattlespiel mit so einem Schere-Stein-Papier-Prinzip. Da muss ich sagen, das musst du auch zu deinem Hobby machen. Wenn deine Freunde das geil finden und die haben da Bock so bisschen sich reinzusteigern, ist Yomi 2 ein Superspiel. Ob dieser Schere-Stein-Papier-Mechanismus cooler ist als die ganzen anderen Systeme, es da draußen gibt wie Exceed oder Battlecon oder Sakura Arms oder so, weiß ich nicht. Ich finde, das hat dann auch genau wie das Original hier OG Schere-Stein-Papier so einen leichten Glücksfaktor. Aber das hab ich jetzt nicht genug gespielt, dazu eine qualifizierte Aussage treffen zu können. Ich kann nur sagen, mir hat Yomi 2 gefallen. meinem Kumpel hat's auch gefallen. Aber wir treffen uns nicht, also der auch so ein Streetfighter-Suchti ist, also auf Konsole, aber wir treffen uns nicht regelmäßig genug, das Ding jetzt im Schrank zu behalten, dafür, dass ich's alle fünf Jahre einmal raushole, dann kann sich keiner mehr an die Regeln erinnern. Also schaut da mal rein. ist eine Empfehlung erstmal. Dann habe ich World Order natürlich gebacken, weil ich, wie jeder andere wahrscheinlich auch, Hegemony cool fand. Aber World Order ist kein Hegemony. World Order ist einfach eine blasse, billige... Du triffst dich mit Freunden, dass ich auf Pajamony gespielt habe und weißt, was da passiert ist. Der eine war irgendwie die Mittelklasse und dieser Sack hat einfach nur vor sich hingedüttelt, während sich der Staat und die Unterschicht und die die die Aristokraten, die Gutverdiener da, die Reichen sich halt gegenseitig da behaken und so weiter und so fort. Also du hast eine Geschichte zu erzählen, weil das funktioniert. Jeder ist von jedem abhängig. Egal was der eine macht, es hat sofort Auswirkungen auf den anderen. Das war cool. Bei World Order kaum. Eine Spur davon. Auch dieses Cover, da hätte man jetzt gedacht, da muss man die ganze Zeit verhandeln und da wird geschachert. Und der eine mit dem anderen und so. Es gibt keine Verhandlung. Es gibt kaum Interaktion. Es gibt auch kaum richtig so was wie Bedrohung oder irgendwas. Das ist so ein Euro. Jeder hamstert so Länderchen vor sich hin. Jeder macht Punkte. Es war boring as fuck und es war. Unfassbar lang dafür, dass es auch noch boring war. Furchtbar. Was für ein Rückschritt. Kann ich keinem empfehlen. Ich redete ja auch schon kaum noch einer drüber. Herr Gemini hat so einen bleibenden Eindruck hinter Last New World. da will eigentlich jeder nur vergessen. Dann Skull Tales. Hab ich auch hier so ein Megapaket gebackt. Hab ich dann am Ende an meinen Kumpel Stefan weitergegeben. Weil Skull Tales ist eigentlich ein geiles Spiel, glaube ich. Ich hab's noch nicht gespielt. Ich hab's unausgepackt weitergegeben. Wir werden das bald spielen. Skull Tales war zu groß für mich. Das war ein Riesenkampagnenpaket. Ich hab dafür keine Zeit. Ich hab zu viele Kampagnen auf meinem Pile of Shame. Und als Skull Tales damit all seiner Weiterung auch noch gekommen ist, ich echt nur gedacht, was hast du getan, Chris? Du wirstest doch E-Ni spielen. Jetzt entscheid dich mal, was du behalten willst. Und dann hab ich halt gesagt, komm, Skull Tales ist gerade brandneu. ist gerade noch irgendwie so in aller Munde gibste weiter mein Kumpel fand es mega cool der fand es auch cool dass es in großen Gruppen geht hat sie mir dann abgenommen alles klar finde ich super und vielleicht spiele ich dann da mal mit Sinkinight Foundation habe ich abgegeben Sinkinight Foundation ist ein gutes Spiel aber da brauchst du eine echt so wie soll man weiß schon auf englisch so eine Devotee Gruppe also du brauchst so eine Gruppe von Typen die da wirklich Die sich da alle reingefuchst haben. Das Spiel ist eine riesen Sandbox an Möglichkeiten. Und ich kenn mich und ich kenn meine Gruppen und da muss man ehrlich sein, wir werden an der Ambition dieses Spiels scheitern, weil keiner von uns das oft genug spielen wird, da am Ende richtig sich reinzufuchsen. Das ist auch der Grund, warum ich keinen Root hab. Ich weiß, dass Root gut ist. Ich weiß auch, dass Root mir gefallen wird. Aber ich hab keine Root-Gruppe und wenn ich keine Root-Gruppe hab und ich kann Root nicht mit mir selber sinnvoll spielen, außer auf dem PC, da spiel ich's dann auf der App. Da brauch ich es nicht behalten, in meinem Schrank stehen zu haben. Und diese Ehrlichkeit muss jeder von sich ehrlich gesagt auch haben. Das ist ansonsten eine sehr, sehr teure Schrankdeko. Also Sinkinite Foundation, nochmal Grüße an den Autor. Super Spiel, hast du echt gut gemacht. Das braucht ganz viel Liebe und dann ist es auch wirklich eine 9 von 10. Millennium Tracks of Time war kacke langweilig, ein scheiß Kickstarter, scheiß Delivery. Ehrlich gesagt, super sauer auf diesen Typen, der das da macht. Der macht auch dieses Clans of Caledonia. Das soll ja irgendwie ganz nett sein. So wahrscheinlich auch nur so ein Euro, der mich nicht interessiert. Und Millennium Tracks of Time sah so zivspielmäßig aus, hab ich gebacken, dann hat er das verschleppt, dann hat er gesagt, ja, aber Kosten zu sparen, tu ich das bei einem anderen Kickstarter von ihm mit rein, sodass es dann also noch länger gedauert hat. Und dies und das und hin und her. ich fand's eine endlose Abfolge von Frechheiten und dann kriegst du's und dann ist es einfach nur ein karklangweiliges beliebiges Spiel mit langweiligen Karten. Also da war überhaupt nichts dran. Hat's ja echt, hat's so 7-1, das Spiel ist mehr Civilization-Spiel als dat. dann Epochs, Curse of Cultures. Wenn ich mich richtig erinnere, ist das von dem Typen, der auch Age of Galaxy und sowas gemacht hat. Und da muss ich sagen, das Spiel ist ganz gut, aber es war mir zu glatt. Es war mir auch zu euros. Auch so, ihr seht schon hier Millennium und Pillars of Heracles und Epochs, Curse of Cultures sind alles so Civilization-themed Games. Und ich mag Civilization als Thema. Also es muss nicht ein Sid Meier-Civilization klonen, sondern ich mag das Thema Civilization. Aber Epochs, Curse of Cultures war mir zu Euro, war mir zu glatt. ist so ein Ding. Keine richtige Konfrontation. Man kann sich zwar so bisschen bekämpfen. Wenn man's ganz oft spielt, dann würde man wahnsinnige Tiefen drin entdecken. hab da keine Tiefen drin entdeckt und keiner, den ich kenne, hatte Lust, das nach der Probepartie noch mal zu spielen. ich hab alle gesagt, ja, das war so ganz nett, aber können wir jetzt irgendwie was Cooles spielen? Und dann denkst du dir auch so, ja, es ist halt eine 7 von 10. Also nichts gegen das Spiel. Und es wird auch, da gibt's bestimmt irgendeinen, sagt, für mich ist das aber eine 9 von 10. Aber ehrlich gesagt, der muss mir dann mal erklären, wo das Spiel sich unterscheidet oder herausragt aus... Das schlecht. Hier geht es darum, ist es schlechter oder besser als die, ich schon habe und ich habe einen Schrank voll mit Dudes on the Map spielen. Ich glaube, ich habe bei meiner letzten Zählung sechs oder ja doch sechs oder sieben. Sieben wäre schon peinlich. Sechs ist schon peinlich. Ich habe sechs Dudes on the Map Spiele. Wie viele Dudes on the Map Spiele spielst du denn? Auch an so einem Wochenende, fährst du mit deinen Jungs mal Wochenende irgendwo hin? Ja, schließ dich da ein, spiel Sport Games. Wie viele Dudes on the Map Spiele nimmst du denn damit? Zwei, drei und dann spielst du jedes einmal? Und wenn du acht Stück hast? Also ich weiß nicht, musst du halt auch da mal ehrlich zu dir sein und sagen, ich brauch auch keine sieben Juts und Neu-Maps-Spiele, auch wenn alle sieben super sind. Keine Ahnung, mir fällt das auch schwer auszusortieren und Avalon ist schon gut, aber das werden wir jetzt sehen. So was hab ich noch behalten. Puerto Rico, ich glaube Puerto Rico war letztes Jahr, also 2025 rausgekommen. Also dieser overblown Kickstarter Puerto Rico von AwakenRamps hab ich behalten. Ich mochte Puerto Rico schon immer, ob man altes Puerto Rico verkauft, gegen das neue getauscht. Bam, kein großes Zaubern, was soll ich dazu sagen, es ist halt Puerto Rico. Onward hab ich gebacken und behalten völlig undervalued. Onward ist meiner Meinung nach für die meisten Menschen da draußen der beste League of Legends Klon als Brettspiel. Also wenn ihr Mobars mögt, League of Legends oder hier Dota, dann ist Onward und Guardians of Atlantis, ne Guardians of Atlantis 2. sind wahrscheinlich die beiden besten Spiele mit einer honorable mention dieses super fantasy brawl warum guardians of atlantis ist wahrscheinlich das technisch tiefere game aber guardians of atlantis hat das root problem alle müssen alle figuren können Du musst genau wissen, was du tust. Du musst genau wissen, was alle anderen Figuren machen, alle anderen Spieler. Wenn man zu viert spielt zum Beispiel oder auch wenn man zu zweit spielt. Alle müssen immer alles können und das heißt das Spiel wird so ein Hobby. Das ist ein Hobby-Game wie Magic ein Hobby-Game ist. Und wenn du da Bock drauf hast, das Ganze zu verklären, ist super. Aber onward, so würde man meinen, ist doch selbe in grün. Ist es nicht? Onward ist viel einfacher. Pick up and play. Du kannst onward den Leuten kurz zeigen. Wir reden kurz über die Charaktere, jeder hat. Und das ist relativ verständlich. Und dann spielst du das einfach. Und das funktioniert erstaunlich gut. Und Super Fantasy Brawl wäre jetzt noch eine Ecke einfacher. Das ist dann wirklich super easy. Pick up and play. Aber da fand ich... Onward ist ein richtiges MOBA, das bildet diesen MOBA-Mechanismus ab und das ist Pick Up and Play. Und wer das jetzt nicht kennt und sich schon immer dafür interessiert hat, ihr müsst euch Onward angucken. Das ist die absolute Empfehlung, auch eins meiner absoluten Favorite-Spiele. Den Ra-Reprint habe ich mir geholt. Jetzt weiß ich aber nicht, ob das wirklich von 2025 ist. Ist das 2024 gewesen? Ich glaube, ich habe den zweiten Reprint gekriegt, weil ich den ersten verpasst habe. Dann war das Ding nirgendwo zu kriegen und dann habe ich es beim zweiten Reprint mitgenommen. Also diese... Overblown-Rar-Version mit den Acrylturken zu dem ganzen Budget. Das waren die Kickstarter. Das waren nur die Kickstarter. Jetzt kommt Shopping. Was habe ich mir gekauft? Ich kann mich kaum noch dran erinnern. glaube, habe mir mal irgendwann Silver Frost gekauft. ist auch das beste Everdell. Aber Everdell und ich werden keine Freunde aus Silver Frost, fand ich noch erträglich. ich finde es okay, wenn Leute sagen, Everdell ist super und Silver Frost ist super. verstehe, also ich sehe, warum sie es super finden, aber das, sie daran super finden, ist das, was ich daran schlecht finde. Und da kommen wir dann nicht übereinander. Also das normale Everdell finde ich lucky. Und Silver Frost, hat man dann mehr Möglichkeiten selber zu steuern. Das finde ich auch cool. Aber dann spiel ich ein anderes Spiel. Ist wahrscheinlich Geschmackssache, keine Ahnung. Da will ich gar nichts Schlechtes drüber sagen. Behalten hab ich im Augenblick noch Odalin und Phantom Epoch. Die hab ich mir nicht gekickstartet, sondern danach von irgendjemandem abgekauft. Auf Kleinerenzeigen oder so. Die sind jetzt beide noch auf dem Pile of Shame. konnte ich auch Skull Tales nicht behalten. Ich hab auch noch Sorten Sorcery noch nicht fertig gespielt. Ich hab eine Riesen-Arkem-Horrorsammlung. Was soll ich noch alles spielen? Grimkofen habe ich behalten, weil es super ist. Und Nemesis Retaliation habe ich behalten, weil es super ist. Also über die beiden Spiele war ja nicht viel zu sagen. In Grimkofen könnt ihr euch das von Becky reinziehen. Der findet ja das beste seit geschnitten Brot. Nemesis Retaliation kennt jeder. Das ist super. Und dann habe ich noch Tag Team behalten, so als kleines Spiel, weil es einfach Spaß macht. Das ist bestimmt nicht der weisheitsletzter Schluss, aber es ist witzig. Ich glaube, wenn ich jetzt mal gucken muss, was habe ich in Essen 2025 gekauft? Da fallen mir nur ganz wenige Spiele ein. Ich hab auch versucht, zu recherchieren. Da hab ich mir bestimmt mehr gekauft als das jetzt ist. Aber ich glaub, da hatte ich auch so paar Kickstarter-Pickups. Also, hab mir gekauft, Tesauros. Hab ich auch direkt wieder abgegeben, weil das war wirklich ... Wenn du nicht hättest, Haie töten können, wär's völlig seelenlos gewesen. So ist es nicht seelenlos, sondern einfach nur ätzend. Und ansonsten war's halt einfach ein anderes Management-Euro. Liebig wurde direkt durchs nächste ersetzt Einheitspreis mir nur in Erinnerung geblieben weil das so super geschmacklos mit den Hain war Dann habe ich emberhart wieder verkauft vielleicht habe ich das vorschnell abgegeben weil ja es ist zwar auch nur wieder so ein ganz normales euro Aber vielleicht wäre emberhart was so für meine anfängergruppen nicht viel spielergruppen bei zeiten euro ist was doch irgendwie relativ interessant ist nett aussieht Aber doch so eine gewisse interaktion hat also Der anderen Seite, diese Einsteiger-Euros, hab ich auch jetzt fünf Stück im Regal. Ich guck's, ich spiel's noch mal irgendwo mit, geb dem Ding noch mal ne Chance. So, behalten hab ich Take Time, muss ich auch nicht viel zusagen. Endeavor Tiefsee ist auf Bewährung. Irgendwie find ich's cool, irgendwie will ich's auch dauernd verkaufen. Aber irgendwie find ich's auch cool, irgendwie will ich's dauernd verkaufen. Und irgendwie denk ich mir so, spielst du doch ... Der Scoring-Mechanismus ist doch totale Grütze. Irgendwie will ich's aber dann doch noch mal spielen. Das könnte so ein Anark-Ding werden, wo ich nicht erklären kann, warum ich's gut finde. Oder so ein SETI-Ding kann ich auch nicht richtig erklären, warum ich's gut finde. Kacke, ich bin so schwach. Da hab ich mir Space Agencies geholt, klarer Fall, weil wenn ich schon ein SETI-Sucker bin, kann ich auch Space Agencies mit einbauen. Dann hab ich mir Dune Imperium Bloodlines, glaub ich, gekauft in Essen. Ich bin mir nicht sicher, ob das in Essen verkauft wurde, aber wenn, dann hab ich's, glaub ich, da gekauft, Fragezeichen. Weil Dune Imperium halt ein super Spiel ist. Und Dune Imperium Uprising ist sogar noch besser, also why not? Und Fate of the Fellowship hab ich glaube ich in Essen gekauft damals und Fate of the Fellowships über jeden Zweifel erhaben, eines der besten Koops, die es gibt. Und das waren die Spiele, die von den letzten Jahren bei mir übrig geblieben sind, wenn ich jetzt keins vergessen hab. Dann kommen wir zum Kred der Woche. Darf man Spiele kritisieren? Also ich dachte, als ich mir darüber Gedanken gemacht habe, dass ich das Segment jetzt einfach aufnehmen kann und dann so 100 % legit und konsistent erklären kann, dass ich hart über fair bin und ich voll die geilen Regeln habe, dann halte ich mich auf... Was ich immer sage, Hate the game, not the player. Oder Hate the game, not the author. Weil ich auch immer gesagt habe, wenn einer was verkaufen will, dann darf ich es auch kritisieren. Und zwar wie es mir passt. Also das ist kein Liebesprodukt, das ist kein Fanprodukt. Das ist nicht irgendein Typ, der sich irgendwo in seinem Keller ein Bild gemalt hat und damit jetzt auf die Straße geht. Und den würde ich dann auch nicht halten, auch wenn mir das Bild nicht gefällt. Also schon gar nicht den Typen und wahrscheinlich nicht mal sein Bild. Aber wenn einer sagt, ich will hier unbedingt viel Geld verdienen und mega erfolgreich sein, dann muss ich mir das Produkt auch angucken und sagen dürfen, dass ich es scheiße finde und dass ich das Geld ums Verrecken nicht ausgeben würde dafür. Aber vielleicht tue ich das halt auch gar nicht. Vielleicht bin ich gar nicht so fair, wie ich mir immer denke, dass ich es bin oder so straight, wie ich immer denke, dass ich es bin. Und da habe ich mir super viele Gedanken drüber gemacht. Und ich würde mir auch eingestehen und auch euch eingestehen, dass ich manchmal einfach nur drauf gehauen hab oder draufhauen wollte oder einen coolen Spruch ablassen wollte und einfach nur dissen wollte oder so. Das kann schon passieren. Da bin ich nicht zu zu nobel für. Und dann tut es mir halt doch leid. Kritik, meiner Meinung nach, muss einfach sein. das ist für eine, gerade für eine freie Gesellschaft. Und für so ein Hobby, was jetzt so gerade von so A.I. Slop und Konsum und Kaufrausch und Fomo, Neuhaltenschwemme. Wir sind hart gefordertes Fanpublikum. Und gerade für uns ist es auch eigentlich essentiell, wenn Ja, es wird was Sache ist. Klingt immer so macho, geil. Wenn differenziert klargemacht wird, dass es Sachen gibt, die sind besser als andere Sachen. Die sind nicht fertig. Die sind nicht gut für die meisten Leute, zumindest nicht gut für den Tester. Und dass man versucht, da ranzugehen und dann aber auch, dass nicht sugarcoated, sondern einfach sagt es scheiße. Scheiße, weil es scheiße ist. Der eine sagt, ich finde es gut, weil, der andere sagt, verstehe ich, ich nehme es zur Kenntnis, aber ich finde es scheiße. Und weil. Und es muss nicht immer sachlich sein. Das muss auch nicht die Qualitätsstandard von einem Medikamententest erfüllen. Das darf ruhig über die Stränge schlagen und mal pontieren. Es muss aber fair sein. Also darfst nicht irgendeinen Kack ausdenken? Und es darf auch nicht fies sein. Ich denke, man darf nur die Sachen angreifen, auch ins Schaufenster gestellt worden sind. das immer, weiß ich nicht. Aber das wäre jetzt, das wäre mein Leitspruch. Ich greife nur an, was ins Schaufenster gestellt wurde, was mir verkauft werden soll, was exponiert wurde, was beworben wird. Also wir kritisieren ja dauernd Sachen. Wir kritisieren Politiker, Autos, Produkte, Friseurbesuche, alles mögliche. Wir kritisieren auch Bücher, Musikalben. Die werden kritisiert und gesagt, ist nicht so gut wie ihr letztes Albums irgendwie stehen geblieben. Oder dieser neue Stil von Metallica, wo sie jetzt irgendwie seitdem so kurze Haare haben und nur noch da so komischen Shred, Shred, Shred machen gefällt mir nicht mehr. Fand ich früher besser. Natürlich sagen wir sowas. Wir können alles Mögliche bewerten. Aber und das ist vielleicht auch eine Besonderheit dieser Brettspielbubble, genau wie sie allergischer auf KI reagiert als vielleicht andere Szenen. Muss ich sagen. Bei Brettspielen oder der Spiel des Jahres Jury scheint das einige Leute abartig stark zu triggern, wenn Kritik geäußert wird. Bei Computerspielen steht das außer Frage. Da sind Prozentbewertungen dahinter. Aber das passiert in Deutschland nicht. Es gibt keinen mir bekannten YouTuber. Die Spiele mit so einem Punktewert vergeben, also vergleichbar machen auch mit den Vorgängern. Was die oft machen ist sowas wie die Spiele dieser Woche oder die Spiele dieses Jahrgangs, Est hier, Art hier, Bet hier. Aber da vergleichst du ja nicht dein Lieblingsspiel dieser Woche, Est hier, mit allen anderen Spielen, die du mal Est hier gemacht hast. Und wäre das dann in dem Vergleich immer noch Est hier, vielleicht war es einfach eine scheiß Woche. Vielleicht war es auch eine super Woche. Bei Brettspielen und der Spiel des Jahresjuries scheuen wir uns davor, zu kritisch zu sein. Obwohl es stimmt, das nehme ich zurück. Also bei Brettspielen und der Spiel des Jahresjuries ist Kritik schnell ein Trigger. Und wir sind ja heute alle ganz oft getriggert. Und wir müssen auch wahnsinnig unsere Achtsamkeit und die Wohlfühlzone, und das müssen wir auch alles hier ziemlich vor Negativität schützen. Das ist jetzt ganz wichtig geworden. Und dadurch finde ich es manchmal auch ein bisschen Empfindsamkeit am Start, wo ich die in anderen Bereichen überhaupt nicht sehe. Da ist es völlig normal Kritik üben zu können. Aber hier fühlt sich jeder auch persönlich angegriffen, wenn was kritisiert wird, wofür sein Herz schlägt. Also wenn ich den Kanzler gewählt habe und jemand anders findet Merz scheiße, dann fühle ich mich nicht getriggert. Aber es gibt Leute, die sagen, ich bin voll der Fan von Wizard oder von Phase 10 und jetzt sagt der Chris, ich finde Phase 10 scheiße, dann fühle ich mich so, ob das was über mich aussagt. Also für mich als Phase 10 Fan, als ob der mich persönlich jetzt damit irgendwie auch beleidigt hat in meiner Liebe für Phase 10. Ich will mal ein paar Beispiele nennen, die mir vor allem begegnet sind. Vielleicht bin ich da auch selber zu empfindlich, dass ich meine eigene Achtsamkeit hier zu sehr schütze. Aber das sind so Sachen. Das sind Rock Solid echte Sachen, die genauso beschrieben worden sind. Pass auf, ich sage ... Irgendeiner sagt, ich finde Flügelschlag greatest of all time. Ja, also, G.O.A.T. Ich bin Flügelschlag-Fan. Was passiert sofort? Herzchen, Daumen, 100 %-Zeichen, werden sofort drunter gesetzt. Alle so, ja super, super, super, super, super. Ich auch. Board Game of the Year Best Strategy Board Game, was bei Board Game Geek immer eher so die Heavy Games sind sonst. Best Solo Board Game, Best Family Board also Best Strategy Board Game und Best Family Board Game. Alles Winner, Winner, Winner, Winner, Winner. Best Card Game Winner. Best Board Game Artwork and Presentation Winner. Und das ist der einzige Preis, bei dem ich mich anschließen könnte. Das Spiel ist echt schön. Also das ist kein Problem. Aber jetzt postest du das Gegenteil und sagst, wie ein Flügelschlag scheiße. Also das sind die Sachen, die ich schon gehört habe persönlich. Wenn ich irgendwo mal geschrieben habe, dass ich Flügelschlag nicht mag. Also ich sage, ich finde Flügelschlag scheiße. Wenn es darum ging, welche Spiele mögt ihr nicht, dann sage ich, ich Flügelschlag scheiße. Jetzt nur mal so, das Setting mal klar zu machen. Selberscheiße. Was ich den schon geil finde. Ey, ich finde den Golf scheiße. Du bist Selberscheiße. Geil. Das hat aber Preise gewonnen. Ach so. Monopoly hat auch Preise gewonnen, weißt du so. Das verkauft sich aber besser als dein Lieblingsspiel. So das Monopoly. oder direkt gecancelt, user geblockt. So ich find flügelschlag scheiße, doch auf jeden werde geblockt. Okay, wow. Oder was ist denn dein Lieblingsspiel? Black Bull Team Manager? ist auch scheiße! Das ist so diese Varianz von deinem Lieblingsspiel ist auch scheiße. Erstmal so fragen und dann egal was ich sage, das ist auch scheiße. Und jetzt kommt so bisschen Leute versuchen den Fehler an meiner Argumentation. ist ja gar keine Argumentation. Ich lügelschlag Scheiße, das ist ja kein Argument. Das ist ja einfach nur bla. Ja, zum Beispiel so finde den Fehler. Warum genau findest du Scheiße? Wie ist es genau schlechter? Schlechter als was genau? Was bedeutet eigentlich schlechter? Also Jordan Peterson mäßig. Sag mal genau in Zahlen, wie schlecht auf Prozent genau das jetzt diesen Mechanismus nicht so gut macht. Aber. Das musste der Typ, gesagt hat, ich Flügelschlag super, nie tun, diese Argumentation führen. Ich muss jetzt beweisen, warum es schlecht ist, aber keiner muss beweisen, warum es gut ist. Oder supergeil, das waren auch eine meiner Lieblingssachen. Also ich sag, ich finde Flügelschlag scheiße und die Antwort ist, weil du Frauen hast. Also das ist ja von Elizabeth Hargraves, einer der wenigen Autorinnen in der Szene. die Dame kenne ich jetzt nicht. Ich finde jetzt alle ihre Spiele scheiße, ehrlich gesagt. Aber das liegt nicht daran, dass sie eine Frau ist, sondern dass ihre Spiele scheiße sind. Ich finde auch... Die Spiele von... Jetzt kommt es wieder Denny Garthia, das natürlich so super. Und es liegt nicht daran, dass er ein Mann ist. Ich finde es einfach blöd. Also mir zu unterstellen, ich finde Frauenscheiße, weil ich Elizabeth Hargraves einziges oder erstes herausgegebene Spielscheiße finde, ist schon einfach dummdreist. Oder du hast Vögel. Ich habe gar keine Meinung zu Vögeln. Oder, und das finde ich auch immer so super, mach erst mal ein besseres Spiel, dann darfst du dazu was sagen. Echt jetzt? Also ich darf nur was über Spiele sagen, wenn ich selber schon ganz viele Spiele gemacht hab, die dann auch noch besser sind. Das ist doch Unsinn. Das ist das Ende jeder Kritik. Das ist das Ende jedes Gesprächs. Ey, wie war die Pizza? Ich fand die lecker. Mach erst mal eine bessere Pizza. Das ist doch Quatsch mit Soße. Oder spiel das erst 100 Mal, dann darfst du was dazu sagen. Ich muss das nicht 100 Mal spielen, nach ein, zwei Mal Spielen zu finden, dass das scheiße ist und nicht funktioniert. Also was soll das denn? Das ist auch so ein Unsinn. Ich hab das jetzt schon hundert Mal gespielt und weil ich da so viel Zeit reingesteckt hab, weiß ich es besser. Nein, das muss nicht sein. Es gibt Spiele, die sich tatsächlich erst dann erschließen, wenn man bisschen sich reingefuchst hat. Das merkt man aber auch, ehrlich gesagt, wenn man jetzt schon bisschen länger dabei ist. Oder so ein Typ sagt mir, ich bin schon 35 und spiele seit vier Jahren Brettspiele und weiß es daher besser. Also er hat das jetzt nicht O-Ton, aber er hat es so formuliert. wo ich mir denke, bin ich älter? Spiel ich schon Brettspiele, bevor du geboren wurdest? Und müsste es noch besser wissen. Das tue ich nicht. Weder mein Alter noch die Länge meiner Brettspielerfahrung ist maßgeblich dafür, ob mir ein Spiel gefällt oder nicht. Meine Brettspielerfahrung spielt eine Rolle, wenn ich das Spiel einordne im Kontext mit anderen Spielen. Natürlich kann ich das besser als jemand, der seit drei Minuten Brettspiele spielt. Ja. Aber niemand hat gesagt, das ist ja mega interessant, aber wieso unterscheiden wir uns da so? Also diese Diskussion gesucht zu sagen, ich finde das eigentlich mega, wie kann er das scheiße finden? Der denkt sich doch was dabei, wenn er es geil findet. Wo ich mir auch immer denke, wenn einer das so mega gut findet, muss dahinter doch eine Story stehen. Und hier ist etwas, was ich machen möchte, auch wenn es nicht immer klappt. Das hab ich mir jetzt aufgeschrieben, Weil sowas kann ich mir jetzt auch nicht so aus dem Arsch ziehen. Also, wenn einer Torten verkauft, dann bewerte ich halt die Torten und nicht die Dame an der Theke. Ich bewerte das Spiel, nicht Elizabeth Hargraves. Wenn einer sagt, wir sind die beste Bäckerei, dann bewerte ich auch die Bäckerei, nicht nur die Torte. Also, wenn einer das so positioniert, als ob der Autor oder der Verlag so super imbar ist. dann möchte ich auch was zu denen sagen dürfen. Weil dann haben sie sich selber ins Schaufenster gestellt. Sie haben mit sich selber argumentiert, dann kann ich auch ein Gegenargument dagegenbringen. Und wenn halt einer sagt, unsere Bäcker sind die Besten, dann bewerte ich auch ihre Bugskills. Also das muss man dann auch tun dürfen. Und wenn einer sagt, unser Bäckermeister ist der beste Mensch ever, so wirklich eine, was soll sagen, so eine Lichtgestalt. Es ist ja manchmal auch Autoren oder andere Leute werden da manchmal so gehandelt, so auf einem Level mit Jesus Buddha, Dr. Rainer Gnizja und sowas. Also wenn einer sich auf das Level stellt, dann halt Feuer frei. Weil dann hat er sich selber da so angepriesen und auf so ein Podest gestellt. Und dann darf ich aber auch irgendwas sagen über seine Nase oder dass er eben nicht die größte Lichtgestalt auf der Welt ist oder irgendwie so. Und es gilt natürlich auch für meinen Podcast und es gilt auch für ein Spiel und es gilt auch für einen Verlag, wenn zum Beispiel das Geschäftsgebaren von diesem Verlag Anlass dazu bietet. Ich hab gar keine Meinung zu Simon gehabt oder zu Mythic Games gehabt. Aber wenn die dann pleite gehen und die Kickstarter-Backer auseinandernehmen und die auf ihrem Geld sitzen lassen oder sonst irgendwelchen dubiosen Scheiß abziehen, dann fühle ich mich auch entitled, etwas dazu zu sagen. Und sonst wäre der Verlag für mich einfach nur Name. Ich weiß nichts über den, wer da arbeitet, ob die sich Mühe geben, ob da gute Leute arbeiten oder Arschgeigen. Ich weiß das alles nicht. Ich kann nur das bewerten, was mir vor die Nase gesetzt. Und das möchte ich auch nochmal. Alle diese Leute, ich jetzt hier gerade erwähnt habe, inklusive ich, ich mir selbst, die Autoren von Spielen, die Verlage, die Leute, die in dem Verlag arbeiten, vom Layouter, vom Grafiker, von dem Geschäftsmann, von dem Buchhalter, von dem Personaler, alle Leute, die an der Produktion von einem Spiel beteiligt sind, alle Leute, die an Produktion von einem Podcast beteiligt sind, alle YouTuber, alle haben sich irgendwo im Laufe des Prozesses viel Mühe gegeben. Oder ich nehme das jetzt mindestens an. Es ist fair, anzunehmen. es ist unfair, das nicht anzunehmen. Und wenn sie sich nicht irgendwo Mühe gegeben haben, weil sie irgendwas wirklich Low Effort durchgezogen haben und man das merkt, dann kann man da ja auch klar mal sagen, ey, das ist doch jetzt völlig klar Low Effort. Aber nur weil sie sich viel Mühe gegeben haben, immunisiert das dich doch nicht vor Kritik. Ich kann nicht sagen, ich gebe so viel Zeit für diesen Podcast auf. Und außer meiner Mom und drei Freunden hört es keiner. Und trotzdem darf man mich kritisieren. Auch wenn ich mir Mühe gegeben habe. blöd ist, eine Kritik wie, du hast keine Mühe gegeben. stimmt nicht. Oder du bist ein schlechter Mensch, du hast Frauen, du hast Vögel. Oder du bist als Vater ein Idiot, weil du einen blöden Podcast machst, bei dem du Flügelschlagscheiße findest. Das ist idiotische Kritik. Aber du kannst sagen, der Podcast ist scheiße. Ich bin scheiße, meine Meinung ist scheiße, die Spiele, die ich mag, sind scheiße. Das kannst du alles sagen, das alles okay, das hab ich ins Schaufenster gestellt. Und das haben diese anderen Leute auch. Das haben Leute auch, die ein Spiel verkaufen wollen. Die sagen, gib mir Geld, denn dieses Produkt ist super. Und wenn ich dann sage, finde ich nicht, ich find's kacke, dann kann die Gegenargumentation nicht sein, ich hab mir damit viel Mühe gegeben. Das reicht nicht. Als Schutzschild. Und ein anderes Argument, was ich oft auch... Also was jetzt auch in dieser KI-Diskussion aufkam, Ich Dizzy-Spiel, also ich Chris Dizzy-Spiele. Und deswegen darf man mich auch dissen. Das war so bisschen diese Häme. Du teilst immer hart aus, jetzt musst du manchmal auch hart einstecken können. Da möchte ich an den Gratiskuchen erinnern und hoffe, dass er nicht vergessen wird. Ich kritisiere ein Spiel, was mir einer für 60 Euro andrehen will. Und ich persönlich mache einen Gratis-Podcast für Leute, die das hören können oder nicht hören können und sich dann darüber aufregen können oder einfach eine gute Zeit haben oder irgendwie vielleicht eine gute Idee dadurch kriegen. Gratis. Ich habe davon nichts. Ich finde deswegen, dass es einen Unterschied ist. Das heißt nicht, dass ich im Moonfall Kritik bin. Ich finde nur, es einen Unterschied Und da kommen wir auch dazu, was genau ich denn dissen Also, das habe ich ja gerade schon gesagt. Darf ich den Autor dissen, den Verlag dissen, das Spiel dissen, das Artwork dissen, die Fans dissen? ist das Werk vom Autor, also vom Künstler, getrennt überhaupt kritisierbar. In gutem wie im schlechten. Weil wenn du sagst, du darfst das Werk nicht dissen, weil der Künstler sich so viel Mühe gegeben hat. Dann sagst du ja, das Werk ist vom Künstler nicht trennbar. Das Werk zu dissen, heißt den Künstler zu dissen. Und deswegen, weil du den Künstler nicht dissen darfst oder nicht dissen sollst, solltest du auch sein wirklich kritisierender Scheiß zu finden. Und diese Diskussion Autor und Werktrend ist ohnehin eine sehr parallele Debatte, die auch manchmal stattfindet, immer wieder auftaucht, wenn sich zum Beispiel irgendein Autor als Depp oder Arschloch rausstellt, der also irgendwas Rassistisches sagt oder was Dummes sagt oder was Schlechtes über Frauen sagt oder Fies gegen Minderheiten austeilt oder so. Wir erinnern uns so Phil Eklund, der seine bescheuerten Beiblätter bei Pax Renaissance dazu gelegt hat, die haarsträubend blödsinnig sind. Oder Jane K. Rowling, die dass trans Leute weniger Rechte haben. Also dir können diese Minderheiten ja egal sein. Oder du hast damit nichts zu tun. Oder du kennst gar keine trans Personen oder irgendwie sowas. Es ist nicht nett, wenn Leute sagen, haha, ich feiere es, dass es denen jetzt schlechter geht als vorher. Wo ich mir so denke, muss das sein? Lass dich doch einfach in Ruhe. Du musst dich ja nicht für die engagieren. Das weiß ich nicht. Da denke ich mir, kann man das jetzt trennen? Das muss dann noch jeder mal für sich selber sehen und bewerten. Auch hat die Kritik ein gewisses Niveau. Also Kritik mit Niveau versus das, was ich hier so gerade mache. Also hat Kritik ein Niveau, muss Kritik ein gewisses Niveau haben. Wie viel Niveau muss Kritik haben? In welchem Kontext muss sie das haben? Und ich denke schon, ich kann Flügelschlag kritisieren und immer noch Elizabeth Hargraves, die mir völlig unbekannt ist als Person, erstmal neutral gegenüberstehen. Ich gehe erstmal davon aus, dass es eine angenehme Dame ist, die sich sehr viel Mühe gibt und sehr viel Ahnung von Vögeln hat. Bis mir das Gegenteil bewiesen ist. Wieso soll ich denn negativ über sie denken? Oder Cosy Stickerville. Ich liebe Cory Netsker. Ich finde nur Cosy Stickerville scheiße. Ich würde Cory Netsker, finde ich, noch als einen der besten Designer, die es jemals gab, bezeichnen. Aber kusisticker Will ist scheiße. Von Eric Lang Cyberpunk war scheiße. Ein Kack Spiel hoch 10. Alle anderen Eric Lang Titel, von den größeren, waren jetzt super. Okay, Secrets, Kleintitel, war jetzt auch nicht so pralle. Aber sonst ist doch ein prima Typ. Ich muss doch Autor und Werk trennen dürfen. Und, ne? In diesem, ich finde, Cozy Sticker will scheiße Contacts. Das kann ich sagen. Ich finde, Cozy Sticker will Scheiße zerspülen in so einem Chat-Kontext. Ich finde das auch angemessen unkomplex, das zu sagen. Weil die anderen, die sagen, ich Cozy Sticker will intergalaktisch gut, die erläutern das auch nicht. Und die brauchen das auch nicht erläutern. Es ist okay, das nicht zu erläutern. Warum, wieso, weshalb, warum? In so einem ganz normalen Chat oder vielleicht auch in einem Forum hast du bisschen mehr Platz, aber in so einer WhatsApp-Chat-Gruppe ist das okay. so ein Ding rauszuhauen und unterkomplex darzustellen. finde, der Kontext ist angemessen einer unterkomplexen Darstellung. Und hier in meiner Show habe ich ein bisschen mehr Zeit über die Sachen zu reden und kann meine Meinung oder meine Kritik ein bisschen weiter ausführen. Oder in einem Gespräch mit einem Menschen, wo wir beim Bierchen oder so zusammensitzen und sagen, wieso findest ja in Wingspan eigentlich Scheiße, jetzt sag doch mal. Und dann habe ich auch Zeit, das zu erklären. Aber ich habe jetzt keinen Bock und keine Zeit und ich finde das auch unangemessen. in einer Chat-Community-Gruppe acht Bildschirmseiten Kritik über irgendein Kram da rein zu posten. Und Gruppenkritik. Wenn ich zum Beispiel sowas sage wie ich finde die deutsche YouTube Szene habe ich auch gemacht, so wie sie jetzt in meinem Feed erscheint, irgendwie so ein bisschen zu positiv und zu happy kuschelig für meinen Geschmack. Und was zählt es jetzt für das Mitglied dieser Gruppe? Also ich will also ich wie gesagt ich Sven Siemen ist einer meiner großen Vorbilder und auch ein Prima Typ. Aber Sven Siemen hat dann Oft auch in diesen Chats, in denen ich mit ihm war, gesagt, aber wenn du sagst, die deutsche YouTube-Szene ist dir zu happy und zu positiv und zu verkuschelig, dann meinst du damit mich. Und dann meinst du mich, dann fühle ich mich angesprochen und das triggert mich, weil ich finde das blöd. Ich fühle mich dann irgendwie auch, also ich finde das bisschen auch toxisch, das dann immer so zu tun, als ob das alles nur happy und positiv und kuschelig wäre. Als ob wir nie mal was Böses sagen würden. Als ob wir nie kritisch wären. Und wenn du sagst, die deutsche YouTube-Szene, dann meinst du mich mit dann. Und ich verstehe... Na ja, dann warte. Ich akzeptiere, dass der Sven so denkt. Und ich spreche ihm auch nicht seine Gefühle ab. Aber das finde ich eine unkluge und ungute Gegenargumentation, weil du jetzt ja sagst, ich darf keine Gruppe kritisieren, es sei denn, die Kritik, die ich auf die Gruppe sage, meine ich ausdrücklich auf jede einzelne Person. Und es geht oft nicht. Ich muss also immer differenziert sagen, mir erscheint diese YouTube-Szene als Ganzes zu positiv und zu happy-kuschelig. Das heißt nicht, dass jeder einzelne deutsche Content-Creator positiv und happy-kuschelig ist. In der Tat sind Verallgemeinerungen natürlich arschig. Also wenn sie als Verallgemeinerungen gemeint sind. So was wie, alle YouTuber sind doof. Aber das hab ich nicht gesagt. Oder zumindest nicht so gemeint. Sondern ich hab gesagt, die YouTube Szene, diese deutsche YouTube Szene ist so oder so oder so. Und diesen logischen Irrtum daraus jetzt zu schließen, ich hätte damit jeden Einzelnen gemeint, nennt man Division Fallacy. Das ist, wenn man die Eigenschaften einer Gruppe auf die einzelnen Mitglieder runterbricht. Also ich kann zum Beispiel sagen, weiß ich nicht, der FC Barcelona ist aggressiv aufgetreten und hat super gespielt. Aber das muss jetzt nicht für jeden einzelnen Spieler gelten. Oder auch andersrum, dass jetzt das Attribut von einem Teil nicht auch ein Attribut der Summe ergeben muss. Also zum Beispiel, ihr kennt das vielleicht, wenn man so jetzt hier League of Legends oder andere so Leute hat, die also so Superstars sind und jetzt bildet sich so ein Superstar-Team. Also der beste Spieler von dem, der beste Spieler von dem. Alle fünf sind dann also Weltklasse-Megaspieler. Und die spielen als Team zusammen und siehe da, sie sind total scheiße als Team. Verlieren gegen eine ganz normale Mannschaft, die halt besser zusammen spielt. Also Weltklasse-Spieler. zusammen ergeben nicht unbedingt ein weltklasse Team. Die deutsche YouTube Board Game Szene kann also als Entität, als Einzelobjekt, als emergentes Objekt aus lauter Einzelpersonen einen anderen Eindruck erwecken, mir gegenüber, als jetzt einzelne Mitglieder oder sogar als alle einzelnen Mitglieder. Und so war es auch gemeint. ich bin mir jetzt aber nicht mehr so ganz sicher, ob ich gesagt habe, Alle deutschen YouTuber sind mir zu kuschelig oder die deutsche YouTube Szene ist mir zu kuschelig. Das sind zwei verschiedene Sachen. Das eine meint alle im Sinne von jedem Einzelnen. Das andere meint ein neues Objekt, nämlich das Gesamtobjektszene. Und das hat andere Eigenschaften als die einzelnen Mitglieder dieses Dings. Also ich will mich damit nicht rausreden. Ich entschuldige mich selbstverständlich. Und hier sofort bei jedem Einzelnen, ich habe auch mit jedem, der sich da angegriffen gefühlt hat, Einzel-Diskussionen gefühlt und ihm versichert, dass ich ihn persönlich nicht gemeint habe. Aber der Gesamteindruck einer Szene, der steht für mich so. Also ich finde auch, dass das so ein bisschen das Ende jeder Diskussion ist, wenn alles so bare Münze auf jeden einzelnen bezogen sein muss, weil das mir dann wiederum abspricht, dass ich kein Gefühl haben darf oder keinen Gesamteindruck haben darf, sondern nur Einzeleindrücke haben muss. Und du kannst, du immunisierst ja alle Content-Creator vor Kritik, wenn man sagt, also ich habe einen Feed, ich gucke da rein und ich sehe nichts nicht Positives da drin. Also als Gesamteindruck ist das schon irgendwie so bisschen komisch. Darüber möchte ich schon auch sprechen und ich finde das eine eine okaye Kritik. Und selbstverständlich habe ich auch Kritik an Einzelnen. Manchmal hat mir Better Board Games zu viel Polish. Das ist mir alles zu glatt. Ich finde oft, dass der Sven so bisschen Starstruck von einem Kickstarter ist, bei dem man so sagt, es ist alles so cool und shiny und flashy und so. Und es ist auch nicht toxisch, so was zu sagen. Ich stelle auch nicht die Person in Frage. Ich stelle den Thomas, den Chris, den Sven nicht in Frage, den Ben von Bredspielblock in Frage oder sonst irgendwen in Frage. Ich sage nur, manchmal fällt mir das halt auf. Punkt! Für sich genommen. Und ich lieb den Kanal trotzdem. Und die Leute sind sehr nett. Und die machen super Content. Besser als das, was ich mache. Aber das kann sie doch nicht vor Kritik immunisieren. Wenn wir das tun würden, dann landen wir alle in Echo-Kammern. Dann sind wir alle da, wo wir nur noch hören, was wir hören wollen. Wo nichts mehr unsere Seelenruhe stört. Wo keiner eine andere Meinung hat. Wo jeder von uns mit der Gewissheit ins Bett gehen kann. Alles, was ich gesagt habe, heute ist richtig. Denn keiner hat mir mal gesagt, ey, weißt du, ich find deinen Content gut. Aber was du zu dem und dem Thema gesagt hast, ja wohl die letzte Kacke. Und das ist der Tod einer jeden sinnvollen, kritischen Community. Die andere Frage, die sich gestellt hat, das zeigt auch so bisschen auf diesen kriegischen Rezi-Muster oder sowas, diese Debatte ein, die wir in letzten Folge hatten, ist, wie kritikfähig kann ich sein? Nehmen wir mal an, Dani Garcia und ich lernen uns in Barcelona kennen. Das ist ein prima Typ. Also die Ladies matchen miteinander und wir feiern jedes Mal so total Hengover-Style. Total krass und ich wach jeden Morgen da auf und neben mir liegt Dani Garcia und sagt, ey Chris, hab keine Ahnung, was gestern gelaufen ist. Das war ja wohl immer geil. Ey Junge, du bist der geilste überhaupt. Du bist mein absoluter Lieblingskatalane. Und ich sag, ey Dani, du bist mein absoluter Lieblingskatalane. Wo sind die Weiber eigentlich? So in der Art. Und dann sitzen wir so beim Frühstück und kommen so zu uns und dann ist er hier, er reißt sich so zusammen und nimmt ein Gegenbier und und sagt so oder so ein Buddy von De'Vir, der da vielleicht noch auftaucht, der vielleicht irgendwie aus so einem Wandschrank kommt und sagt, hey Leute, was war denn gestern los? Erinnert ihr euch noch an mich? Und sagt, hey, Chris, geiler Podcast, du bist der Allercoolste. Aber hier, checkt mal, ich habe hier so eine Demo-Version von Diablos dabei und es würde mich mal freuen zu hören, dass du darüber denkst. Sag ich dann genauso lässig wie jetzt? Ey, das ist Danny, du bist 7 von 10, King of Average, wieder ein massenware Titel mit coolem Thema. Nachdem du so mein bester Saufbuddy geworden bist, sag ich das? Mein Kumpel Danny? Der lebt ja davon, ja. ist das eine andere Betroffenheit? Also ich weiß nicht, ob ich dann da so sagen würde, ey Dani, du bist echt mein absoluter Lieblingstyp, aber dein Spiel ist 47 und du bist der King of Average und all deine Spiele sind 47. Das sagt nicht nie im Leben! Das sagt keiner, lieben Leben! Das geilte das! Also da musst du ja schon wirklich stumpf sein, ohne Ende, das zu einem zu sein. Eric Lang lädt mich ein zum Zocken her. Ich denk mir so, ey, yes. Yes. Ich krieg ne Mail und sag, Eric Lang hat deinen Podcast gehört und will mit dir ins Spiel zocken. Du denkst dir nur so, jetzt hast du's geschafft. Jetzt sind nicht mehr nur die zehn Leute, deinen Podcast hören, Eric Lang. Mein Lieblingsautor und dessen Verlag. laden mich jetzt ein. Wie geil ist das denn? Ich hab hinten, ich ein Anzug, Krawatte, mannt Shettenknöpfe. Die volle Sozialpanzerung und Meinungsverstärker wird umgehangen. Unsere dann sofort. Und die sind alle voll Collegian. Und der Eric macht so den Singlemold auf und dann kredenzt er mir so als Spiel, was er mir schon immer mal zeigen wollte, weil ich ja so ein cooler Dude bin. Cyberpunk, Gangs of Night City. Diese langweilige aller Weltsgurke. Und der Eric, der hat sich total viel Mühe damit gegeben. Es war scheiße schwer, diese IP irgendwie von Cyberpunk in dieses Spiel zu kriegen. Und weißt du, wie viel wir da CD Projekt... Gangs of Night City war wohl wirklich Dreckskacke. Also du geil, IP geil, Kampagne geil, Hype geil, Spiel ist 5 von 10. Oder 6 von 10. Und kann ich noch bisschen Singlemalt haben? Please? Und da reden wir über Axis-Jordendismus. Also wenn du zu nah an dem Objekt der Berichterstattung dran bist und mit denen zu sehr da verbundelt bist, dann hast du zwar mehr zu erzählen. Dann hast du halt mehr so Stories, du mehr so War Stories. Ich kann dann also von meinem Dinner mit Eric Lange erzählen oder bei meiner Saufnacht mit Dani Garcia. Und das kann ich erzählen, das kann kein anderer erzählen von den anderen Podcastern. Keiner hat so geile Stories über die drauf wie ich, weil ich mit denen Bro Best Buddy bin. BFF. BFF? Aber ... und natürlich würd ich das gerne sein. Ich wär gern Eric Langs bester Freund. Und ich hätt gerne irgendwie so aus reinem Ego schon irgendwo so ... die Nummer von dem Awaken Realms-Boss in meinem Handy. Oder er ruft mich an und sagst, ey, Junge, mach das mal in deinem Podcast, wir kommen demnächst raus mit dem und dem Ding. ich sag dir, wird der Tale Knaller. Trust me, bro. Aber ehrlich gesagt, wenn ich das wäre, ich die Spiele nicht mehr... Das muss sich jeder auch eingestehen. Du redest dir dann nicht mehr schlecht. Du sagst dann nicht mehr, kacke. Du bist dann dem sein Bro. Das kannst du nicht bringen. Und ich glaube, das würde ich nicht bringen. Das muss ich ehrlich eingestehen. Deswegen ist es ganz gut, dass mich Eric Lang nicht zum Dinner einlädt und dass ich keine Ahnung hab, wie der Boss von The Wreck'n'Ramps überhaupt heißt. Oder dass Garnier Garcia weiß, dass ich existiere überhaupt. Er gescheit gelehnt, dass der irgendwo mal... mit mir irgendwie in Barcelona rumhängen würde oder so. Verstehst du? Diese Distanz macht es halt möglich. Und ich glaube, je mehr die Distanz nachlässt, umso mehr völlig menschlich und völlig klar kannst du da nicht mehr so krass draufhauen. Und wenn jetzt zum Beispiel andere sagen, ich mache hier Infotainment, ich mache keinen Journalismus. Ich lebe meinen Brettspieltraum, ich zocke was immer ich mag und dann rede ich drüber und mache ein Video. Und ich lasse euch Teilhabe an meinem privaten Hobby. Das sagen die deutschen YouTuber. Okay, mag ich, weiß ich Bescheid, Ich jetzt wieder, Chris, ich persönlich versuch's mal mit mehr Distanz. Ich hab vielleicht übertriebene Skepsis. Vielleicht geh ich rein und bin schon irgendwie the Grinch. Ich geh mit schlechter Laune rein und sag, scheiße, wieder ein Spiel, mir verkauft werden soll. Okay, jetzt zeig mal, was du drauf hast. Dann sehen wir mal, wohin das führt. Vielleicht ist der Podcast am Ende eine reine Salzmine, wo alles schlecht geredet wird. Dann ist der natürlich auch langweilig. Keiner will jemandem zuhören, der immer nur wütend ist. Vielleicht werde ich dann wirklich so eine Art Edgelord oder so was. Nachdem ich es jetzt gegoogelt habe, weiß ich ja, was das ist. Oder vielleicht sitze ich nächstes Jahr mit meinem Bro Dunny irgendwie Backe an Backe im Tattoo-Studio und wir machen irgendwie so ein gemeinsames Ding. Weiß ich nicht. Keine Ahnung. Aber das ist mein Ansatz. Und das nächste ist, wie scharf darf Kritik sein? Und das hat natürlich mit der eigenen Betroffenheit zu tun. Und ob das immer fair ist, sei mal dahingestellt. Also klar, ich betroffener bin, bin ich schärfer. Vielleicht ungerechterweise, aber ist so. Zum Beispiel, warum ich Wingspan... Wingspan ist eigentlich... Das ist ja nicht außergewöhnlich schlecht. Das ist nur so normal schlecht. Aber ohne diesen ganzen Hype, das Spiel hatte, diese vielen Preise, die es gewonnen hat, dieses... völlig übertriebene... Quatsch, diesem Spiel alles so angedichtet worden ist und dieser Heilswörter hat so viele Leute in die Szene gebracht. Das ist so gut für uns, dass es Wingspan gibt und und und. Also dieses völlig undifferenzierte Gelobe. Sogar Shut Up and Sit Down hat sich nicht richtig getraut, Wingspan-Scheiße zu finden, obwohl sie alle so gesagt haben, aber irgendwie fanden wir es jetzt nicht so gut. Aber weil sie das nicht so richtig sagen wollten, weil alle Welt es geliebt hat, haben sie am Ende noch bisschen Ava Foxworth da ihre komische, was hat sie da gemacht, ein Vogelgedicht aufgesagt oder irgendein Bullshit, damit es auf so einem netten Ton endet. Also so ein bisschen rausgedrückt. Ja. Aber ohne diesen Hype oder ohne dass jetzt Cory Netsker so viele meiner Lieblingsspiele designen und dann Cosy Stickerville designen würde ich diese Spiele gar nicht bemerken. würde gar nicht merken, dass es Cosy Stickerville gibt. Spiel wäre mir gar nicht aufgefallen. Ich mir nur aufgefallen, was von Cory Kay ist. Und da denke ich mir nur so, what? Nein! Wieso baut er nicht das neue, keine Ahnung was Spiel? Und am Ende sind wir deswegen auch wieder beim Kuchen oder beim Freibier oder was ich doch immer vorher für so krude Vergleiche hatte. Wenn einer auf dem Marktplatz Bier verschenkt. Verschenkt das erste was ich dazu zu sagen habe ist naja wenn es jetzt nicht aus dem glas serviert sondern aus dem plastikbecher ist das bier wohl auch scheiße Das ist ja auch anstrengend, so ein Bier runter zu schlucken. Da würde ich nur sagen, ey Junge, das sind Geschenke, das ist jetzt ganz schön schwach, wenn das das erste ist, was dir dazu einfällt. Das ist so eine bescheuerte, entitled-Karen-Haltung, ne? Der Typ mit dem Freibier schuldet dir einen Scheiß dafür, dass er dir was schenkt. Einen Scheiß. schuldet dir keinen Glas, schuldet dir keinen Pappteller, der schuldet dir auch nicht einen Stuhl oder dass er dir das Bier in die Hand drückt. Der steht da mit einem Freibier, da sagst du danke. Oder nein, danke. Aber du kackst ihn nicht an, dafür, er dir was schenkt. Aber jetzt, pass auf, selbe Situation, aber der Typ will 100 Euro für sein Bier. Und du hast 100 Euro auch bezahlt für das Bier. Und dann... ist so eine Aussage wie, ey Junge, 100 Tacken für das viertbeste Bier der Welt. Also da hab ich jetzt ehrlich gesagt, Deluxe, Also hier bei Mondenschein von Modelsgepflückter Hopfen erwartet und gebraut aus echtem Weihwasser, hier vom Papst verzaubert, ja. Das wäre angemessen für 100 Euro für ein Bier. Das ist dann, finde ich, auch eine legitte Haltung. Obwohl es selbe Situation ist. Aber hier ist es halt kein Freibier mehr. Und da ist es angemessen kritischer zu sein. Beim Freibier ist es nicht angemessen kritischer, sondern obwohl es dasselbe Bier ist. Ich bewerte nicht das Bier, ich bewerte auch den Kontext. Und daher bin ich jetzt zum Beispiel super gnädig mit einem, ein Spiel entwickelt, der das selbst hier so als Print-and-Play irgendwo publisht und es gefällt mir nicht. Dann sag ich nichts Böses über das Spiel. sag ich mir hat's jetzt nicht so super gefallen, aber ich find das irgendwie in Ordnung und versuch noch was Nettes, Aufmunderndes zu sagen. Warum? Es hat mich nix gekostet. Typ hat... Und da ist dann wirklich der Typ hat sich Mühe gegeben. Wieso soll ich's ihm jetzt schlechtreden? Aber wenn ich einen 499 Euro Kickstarter nach drei Jahren Verspätung ausgeliefert bekomme und es ist völlig oberhalb der Scheiße. Völlig oberhalb der Kack. Ja? den die Leute hier 10 auf Boardgamegeek geben, nur weil sie so viel Geld versenkt haben, sagen sie, da muss das Ding ja auch 10 von 10 sein, denn ansonsten müsste ich mir eingestehen, dass ich 500 Euro zum Scheißfenster rausgeschmissen hab. Und dann gibt's halt direkt eine drauf. Und zwar rücksichtslos. Weil der Typ hat meine 500 Euro genommen. Und alle anderen Leute lügen sich in die Tasche, ihren Kauf zu rechtfertigen. Ja, mein Freund Jan hat das neulich so schön gesagt, kein Applaus für Scheiße. Und das ist halt einfach mal so. Und die Härte der Kritik hat auch, was mich betrifft, mit der Verletzlichkeit des Objekts der Kritik zu tun. Wenn ich ein Kind, als wäre ich Lehrer, ein Kind vor der Klasse, weil er was an der Tafel nicht hingekriegt hat, so niedermache, das ist asozial. Du bist ein Erwachsener, das ist ein Kind, der ist verletzlicher als du. Du machst ihn vor seinen Klassenkameraden fertig und die lachen dann vielleicht noch drüber. Das ist asoziales Verhalten. Und es spielt keine Rolle, das Kind das jetzt schlecht gemacht hat oder nicht. bist ein Erwachsener und du musst es besser managen. Aber wenn ich Elon Musk wegen seinem Kettensägen-Failder, wegen seiner albernen Scheiß-Show in Grund- und Brudeschäme und Stampfe, ist das legit. Warum? Elon Musk kann sich wehren, ist der reichste Mann der Welt. Wenn Elon Musk sich in den Kopf setzt, mein Leben zur Hölle zu machen, dann kann er das wahrscheinlich tun, keine Ahnung. Also, das ist was anderes. Wen beleidige ich denn da gerade? Und einen z.B. ganz sachlichen Non-Personality-YouTuber wegen seinem Pulli oder wegen seinem Aussehen anzumachen, das ist einfach asozial. Das ist Edge Lord. Also es ist ja auch schon passiert, dass wir hier Board Game, auch in der Board Game Szene, dass wir Board Game YouTuber hatten, die jetzt nicht die allerhippsten sind oder die coolsten sind oder die geile Sprüche machen den ganzen Tag und so. Und dann haben die YouTube Comments drunter gehabt. Ey, da zieht's dir die Schuhe aus. mal, wie du aussiehst oder bla oder... Wenn du eine Frau bist und im Internet so was machst, nehmen wir mal an, Frauen auf YouTube, Brettspiel-Content oder noch schlimmer Computerspiel-Content machen. Was die sich anhören müssen. Guck mal hier, du könntest mal ein paar Kilo abnehmen oder lass mal mehr sehen. Da werden die Leute ja richtig unangenehm. Andererseits, wenn du jetzt ein Edgelord bist oder so ein Personality Star, dessen ganzer YouTube-Kanal oder auch Podcast darin besteht, im Grunde genommen nur sich selbst zu vermarkten, also sich selbst, sein schillerndes Leben, sein Styling, seine coolen Sprüche, seine permanente Wut und Ausrasterei und Personality und so da ins Schaufenster stellst, ja, dann kann ich auch genau das bewerten. und dann kann ich den Typen auch persönlich anmachen, weil seine Person das ist, was er mir verkauft. Und es ist nicht schwarz-weiß. Verkauf ich ein Stück weit auf dem Podcast hier meine Person? Ja. Aber es ist keine Personality Show. Ich möchte immer noch, dass es die Themen geht. Aber meine Person spielt natürlich eine Rolle. Es gibt andere, die machen sehr sachliche Podcasts. Die sagen, ich nehme mich da voll raus. Ich komme hier eigentlich gar nicht vor. Es geht nur die Themen, es geht nur die Spiele, es geht nur die Metathemen, die ich besprechen möchte. Da ist Kritik an der Person eher unangemessen. Bei mir ist die eher angemessen. Ich muss mich da auf meinen moralischen Kompass verlassen. Dass ich nicht übertreibe, dass ich kein unangenehmer Troll bin. Aber auch kein Weichei, der jetzt alles irgendwie glatt schleift oder alles sugar-coated, bloß nicht irgendwo anzuecken. Damit auch der Empfindsamste da draußen noch ... weiter in seiner Cosy Sticker bubble schlummern darf. Das ist die Mühe, die man sich vielleicht auch geben muss, wenn man kritisiert. Sich Mühe geben, sich nicht zu verbiegen und trotzdem immer noch kritikfähig zu sein. Und, und das mache ich halt ganz oft, mich entschuldigen, wenn ich meinem Anspruch nicht gerecht werde. Tja, so ist es. Bam! Fertig! Links und Infos in den Show Notes. Das war Lucky Calax. Mein Name ist Chris und morgens wieder ein brandneuer Tag. Also Lucky Gaming. Egal wo ihr seid.