Chris: Okay, pass auf. Wie nennt man... Wie nennt man nen Schwer... Wie nennt man einen Schwanzlurch, der gerne Brettspiele spielt? So scheiße! Ich bin der Chris und das ist Lucky Calax, der kritische Brettspiel-Podcast. Heute sprechen wir über die News und den Gossip der Woche, was wir so alles Tolles gespielt haben, Dann Guardians of the Galaxy. Was kommt in meinen Schrank rein? Was kommt raus? Und den Critical Hit der Woche, Hype Positivity in der Brettspiel-Bubble. Mehr Anglizisten pro Satz geht nicht und wir fangen deswegen auch gleich mal an. Gossip, Ankündigungen und Spiele, am Horizont erschienen sind. Allen voran natürlich Czech Games Edition mit zwei Knallern, über die sehr viel gesprochen wird. Einmal Kingdom Come Deliverance, auf das ich mich gefreut habe, zumindest fünf Minuten lang, als ich mir diesen Trailer anguggt hatte, diesen Schauspieler-Echtzeit-Trailer. Der sah nämlich cool aus und wenn man dann hört, Vladasvátl ist back. Und er macht so Spiel im Mittelalter und man sieht da so einen Ritter, der den anderen verhaut und dies und das, da denkst dir nur so, yes, Mage Knight 2. Mage Knight 2. Ja, Pusseguchen. Was man da macht ist, ich weiß nicht, ob das der Einfluss von Thomas Schollek ist, der hat ja auch ein, zwei ganz gute Spiele gemacht, aber ehrlich gesagt, das ist Rumhängen im Mittelalter. Ich hab dann das zweite Video gesehen, wo also Schwartel und Holleck zusammen dieses Spiel, ja, echt. Ich schon viel gesagt, diese Aktivität betreiben, bei der sie da random Dinge tun. Bisschen dies, bisschen das, mal ein paar Blumen pflücken, mal so ein Bär gejagt oder was auch immer. Ach Bär, ein Wildschwein was. Wildschwein gejagt. Hä? Tales of the Arabian Nights ohne Buch. Also man hängt so rum, denkt sich selber so, was würde ich heute mal gerne tun, ich würd gern mal ein paar Blumen pflücken. Ach, mach ich mal. Ach Leute, Also ich weiß nicht, erst macht Corey Ignetska irgendwie nur noch Cozy Games, jetzt macht Vladder Schwattl auch noch Cozy Games, das kommt nur als nächstes. Also das ist doch kein Spiel, das ist eine Riesenkiste mit Spielsteinen und Dingen, die man so tun kann und Mikroaktivitäten, aber die passen alle überhaupt nicht zusammen. Ich weiß nicht, sind jetzt alle so geflasht von zusammenhanglosen Cozy Games, dass jetzt eins nach dem anderen rauskommt? Zwei echt gute Autoren und dann das? Ich war geschockt. Also ich bin richtig, richtig anti geflasht von dem Ding. Vielleicht irre ich mich auch, vielleicht peile ich es nicht, vielleicht sehe ich nicht den großen Zusammenhang, das große Zusammenspiel, das große Abenteuer, was man da erlebt, aber... Ja, also ich lass mich gerne eines besseren belehren, im Augenblick ist es eine sehr, sehr teure Kiste mit random crap. Das nächste, was mich blöderweise auch nicht geflasht hat, war Drillers. ich weiß gar nicht, also jetzt kommen gleich so zwei Negativsachen, ja, ich will das eigentlich gar nicht. Aber Czech Games Edition hat so hammer gute Spiele rausgebracht, die ich so liebe. Und auch die Autoren, die da beteiligt sind, sind doch alle tippitoppi. Und bei Drillers hab ich das Gefühl, sie haben versucht, den Anak und den SETI Motor noch ein bisschen weiter durchzumelken. Aber es muss mega zugänglich sein und dieses Handkartenmanagement scheint belanglos. Also bei Drillers, du hast so eine Art Mech und mit dem drillst du dich immer weiter tiefer runter in bessere Gesteinsschichten. Da findet man auch interessantere Edelsteine und so weiter. Und dann bringt man die hoch und verkauft die. Und worum es gehen soll, ist, dass es so einen leichten Push-your-luck hat. So, hm, wann geht hier der Sprit aus, wann musst du wieder hoch, kannst du noch schnell was abstauben und so weiter. Okay, versteh ich. Und das Zusammenspiel zwischen den Leuten, das ist, eigentlich, wenn du so einen Gang aufdrillst, dann hast du den ja praktisch auch für den anderen aufgedrillt. Oder dann fliegen da so Edelsteine rum, die kann dann jeder aufsammeln. Ja. Das ist es? Also diese Handkarten und dieses Handkartenmanagement und dieses Deckbuilding, was man da betreibt, das ist so trivial und auch so altbacken und auch völlig unspektakulär, was auf diesen Karten draufsteht, ist alles so plus eins minus eins Kram, wo man sich so denkt, hey, da waren wir doch viel weiter, da waren wir bei SETI weiter, da waren wir bei ANAK weiter. Das ist Und dann hab ich mir noch so gedacht, da gibt's bestimmt so einen Markt. Das wär interessant. Okay, verstehe, Spiel ist bisschen seicht. Aber okay, ich bleib noch am Ball. bleib noch am Ball. Mann geht runter, sammelt Edelsteine, gibt die ab. Und ähnlich wie bei Bras oder bei anderen, wenn ich jetzt den Markt flute mit grünen Edelsteinen, dann hat mein Gegner, der jetzt vielleicht auch paar grüne Edelsteine hat, Nachsehen, weil der Preis ist jetzt im Keller, weil ich hab ja den Markt komplett überschwemmt. Und jetzt muss er sagen, Mist, jetzt sind die grünen Edelsteine futsch, jetzt sollte ich mal lieber die blauen sammeln. oder sowas in der Art. Versteht was ich meine? Auch Pustekuchen. Jeder hat seinen eigenen Markt. Das heißt, dass ich verkaufe, hat überhaupt keine Auswirkungen auf meinen Mitspieler. Gar nichts. Ich häng völlig allein in diesem Bergwerk rum und der andere auch. Da gibt's praktisch null Interaktion. Und da jetzt rein zu fantasieren, da gäbe es ja doch eine, weil ich habe ja den Berg da aufgemacht und jetzt liegen Edelsteine rum, die ich so als Krünel habe liegen lassen, die kann der andere aufsuchen. Ach kommt! Das ist doch keine echte Interaktion, das ist doch Käse! Und die Handkarten sind auch Käse! Und dass das Spiel nur darin besteht, mal die Hand runter zu spielen, runter zu gehen, Edelsteine sammeln, die oben für Siegpunkte zu verkaufen, das auch Käse! Mehr ist da nicht! Mehr ist da nicht. Wenn euch die Videos angucken, achtet doch mal drauf. Da passiert nix. Das ist ein Rückschritt. Und es sieht so geil aus. Und ich war mir so sicher, dass Czech Games Edition dieses Jahr was richtig Geiles wieder rausbringt. Weil die haben doch super delivered. Die haben doch so einen richtigen Sieges-Run. dem scheint die goldene Firma zu sein. Alles, was die machen, läuft super. dann so ein Käse. Und King Come The Living Sons auch noch so ein Käse. Wow! Also, das war unterirdisch. Ha! Okay, also das hat mir nicht gefallen, ich sagen, überhaupt nicht. Ich hoffe immer noch drauf, dass ich beide Spiele missverstanden hab, dass ich auf der Spiel bin oder dass ich demnächst mal irgendwo eingeladen bin und dann hat es einer und der sagt, ey Christ, du liegst hammer daneben, das ist so gut. Und dann würde ich sagen, zum Glück irr ich mich. Dann können wir mal über den deutschen Spielepreis reden. Für jeden, es noch nicht weiß, der deutsche Spielepreis ist ein Publikumspreis. heißt, ihr stimmt drüber ab, wer den Preis gewinnen soll. Und dann wird daraus so eine Top Ten gebaut. Die untersten sieben Plätze werden schon bekannt gegeben. Sind jetzt auch schon bekannt gegeben. Ich hab's jetzt aber nicht auswendig drauf. Und die letzten drei, also das Siegertreppchen, das wird erst auf der... Spiel 2026, also immer auf der Spielemesse bekannt gegeben in Essen. Und weil das ein Publikumspreis ist, sind die Spieler auch alle relativ bekannt. Da kommt jetzt keine überraschungskomischen Titel raus. Das ist meistens das, schon in aller Munde ist. Dadurch auch immer ein sehr angenehmer Unterschied zu dem für mich sehr hermetischen und oft auch unnachvollziehbaren Kennerspiel des Jahres. Mit dem Spiel des Jahres brauchen wir auch nicht zu reden. Das ist Tyler Crab. Und hier gibt es natürlich Unterschiede und Überschneidungen. Beim deutschen Spielepreis auf dem Treppchen, man weiß nur nicht, wer ist er, der Zweite, der Dritte, das Artengarten, Bossfighter, das Galactic Crews. Das muss ich sagen, ich habe Artengarten noch nicht gespielt. Mein Freund Stefan hat es gespielt, der sagt, das ist gut, aber hat ihn, glaube ich, auch nicht vom Stuhl gehauen. Soll ja so eine Art Archenova Light sein. Das scheint aber sich nur mit Archenova eher das... Thema zu teilen und das Artwork und die Optik vom Spiel her ist es sehr unterschiedlich. das ist Archinova Light. Würde jetzt mein Freund Stefan nicht bestätigen und von dem was ich in den Videos gesehen habe erscheint es mir auch nicht so. Außer wie gesagt, dass sie sich das Artwork teilen. Galactic Cruise scheint der coolste Euro der letzten Zeit zu sein. Das glaube ich auch, wenn man darauf steht. Für mich war das aber nichts. Für mich war der zu solitär. Thema hat mich nicht abgeholt. Eine coole Geschichte scheint da auch nicht zu erzählen. Die Mechanik scheint über alle Zweifel erhaben zu sein. Muss man also sagen, wer gerne knobelt und tüftelt und vor sich alleine hin brütet, der wird damit glücklich. Ich selber werde nicht glücklich, wenn ich alleine vor mich hin brüte. Deswegen fällt es für mich aus. Also es fällt für mich auch so aus, dass ich das jetzt nicht weiter verfolge, das Spiel. Bossfighters habe ich gespielt, als das neu rausgekommen ist, auch mit meinem Kumpel Stefan. Und das war angenehm. hat gut funktioniert. Technisch ist es tippitoppi, da gibt es nichts zu sagen. Es funktioniert einfach seeming-less, braucht man sich null Gedanken drüber zu. Und jetzt ist es aber so, und das ist auch ein bisschen unfair vielleicht gegenüber Bossfighters. Oder vielleicht im Gegenteil, es ist fair gegenüber Bossfighters, wenn man es mal in einen Kontext setzt mit allen anderen Bossfightern, weil das Spiel heißt ja nun mal Bossfighter. Und wenn ich jetzt mal so vergleiche, was habe ich so für Bossbattler im Schrank und was können die so und was kann Bossfighters QA so, dann muss ich sagen, Bossfighters QA kann halt nix so. Das ist im Grunde genommen, lebt es von dieser App-Integration. Aber die hättest noch nicht mal gebraucht. Alles was die App macht hättest du auch mit Karten lösen können. Und wenn du das getan hättest und dir jetzt mal diese App wegdenkst und sagst es wären jetzt Tokens und Karten und du würdest es vergleichen mit einem Astro Knights oder mit so richtig deftigen Boss-Battlern wie Assault und Doomrock oder Death May Die oder irgendwie sowas. Dann zieht Bossfight das Ding kürzer an. Das ist eine seichte Einsteiger-Boss-Battle-Nummer. Das heißt nicht, dass die schlecht ist. Das heißt nur, dass die für so richtig abgezockte Boss-Battler, Skirmisher, Kampagnenspieler, die also da deep in diesem Rabbit Hole drin sind, für die ist das nix. Das ist absolute Einsteigeroberfläche an Boss-Battle. Also das prallt an mir auch ab. Das brauch ich nicht. Ich sehe aber zum Beispiel, dass das für jemanden, der gerne spielt und der vielleicht mal seine handysüchtigen Blagen mal dazu bringen will, was ordentliches mit ihrer Freizeit zu tun und die irgendwie ins Brettspielhobby sacken will, dass der sagt, ey wir haben hier ein geiles Brettspiel und es läuft auch mega gut mit eurem Handy zusammen, dass das vielleicht irgendwas ist. Also irgendwas ist, was Kinder abholt. Wo auch Kinder, auch kleinere Kinder, vielleicht auch meine Tochter, die jetzt erst sieben ist. die da vielleicht noch mal mitspielen könnte, weil die halt nicht diese ganzen Karten managen muss. Das macht die App. Da könnte ich mir vorstellen, da könnte die Spaß dran haben. Und vielleicht spiele ich das sogar mal mit der, wenn ich es mir irgendwo borgen kann oder so. Also wie gesagt, über das Spiel möchte ich genauso wenig wie über Galactic Cruise ein böses Wort verlieren. Es ist nur absolut nicht meins. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Leute, in diesem Boss-Battle-Ding drin sind, sagen, Bossfighters, QA's, ist de shit. Das ist nicht de shit. Das ist extrem basic. Kennerspiel des Jahres, mal im Vergleich Rebirth. Die eine Seite ist für Kinder. jetzt mal wirklich. Ich glaube, ist die Irlandseite, einfacher ist. Und die Schottlandseite ist, glaube ich, die etwas knackigere. Also die Irlandseite. Das Spiel hat ja sowieso nicht den größten Auswahlmechanismus. Oder wo du sagst, da kann ich so meaningful krasse Entscheidungen treffen. Und dann ist diese Irlandseite auch noch so dröge, dass das wirklich ein Spiel ist für Kinder. Und die Schottlandseite, die ist besser, aber... Ehrlich gesagt, die Messlatte hängt ja auch mega tief. Sie ist besser als die Irlandseite, aber sie ist immer noch scheiße. Wenn das Spiel nicht von Knizja wäre und wenn das Spiel nicht gut aussehen würde, Jungs und Mädels ernsthaft, das kann doch kein Kennerspiel des Jahres sein. Ich will nicht sagen, es ist ein Blender, aber es ist total oberflächlich. Dagegen ist Bossfighters ja eine Offenbarung an Tiefe. Moon Colony Bloodbath ist eine Offenbarung an Tiefe. Und Moon Colony Bloodbath finde ich auch nicht besonders prall. Ich finde, Moon Colony Bloodbath lebt vom Thema. Es hat bestimmt auch geholfen, dass es vom selben Typ ist, der Dominion gemacht hat, was ein cooles Spiel damals war. Heute holt es mich jetzt auch nicht mehr so mega ab, aber das Spiel hat seine Meriten. Und gegen das Spiel kann man auch nichts sagen, weil es funktioniert. Das würde ich auch immer mitspielen. Gar nichts gegen Dominion. Ist nur nicht Top 10 Material bei mir, aber es ist cool, will ich immer mitspielen. Und na klar war ich dann auch neugierig auf Mooncolour in die Bloodbath, aber im Ernst... So ein bisschen spielt sich's irgendwie von alleine, hab ich auch so das Gefühl. Also du dittelst es halt so runter. Es hat auch wenig Interaktion, es hat so bisschen Autopilot-Charakter und am Ende robbst du alles, was du aufgebaut hast, wieder ab. Das verstehe ich, das ist ja irgendwo innovativ. Und irgendwie so, haha, schaut nur, ne? Erst baust du die ganzen Sachen auf, dann machst du sie wieder kaputt, hi hi hi hi. Das ist ja mal ein cooler Kniff. Ja, es ist ein innovativer Kniff, nur Spaß machen tut er halt nicht. Das hilft ja nicht, dass er sich da was Neues ausgedacht hat. du aus dem Spiel rausdenkst, denkst so, äh... Ich hab Punkte. Also, für mich nix. Keine Ahnung. In dem Jahrgang vom Kenner Spiel des Jahres, da hätte man echt coolere Sachen aussuchen können. Da waren ja auch Sachen, nicht mal auf der Empfehlungsliste, also Take Time, überhaupt nicht zu erwähnen. ist ein Herr der Ringe Schicksal der Gemeinschaft drauf, was für mich der Toptitel des Jahres vielleicht ist aus diesem Normalo-Segment, wenn man jetzt mal so was weglässt wie Grimkowen oder so was, super finde, wo ich aber, sag mal, akzeptiere, dass so ein extrem exklusiver Game-Found-Titel, der ja nur ein paar tausend Exemplare in diesen Massenmarkt rausspuckt, kein DSP gewinnt. Und der natürlich wahrscheinlich von der Jury jetzt auch nicht gerade für den Kennerspiel ausgesucht. von wegen haha es gibt ein spiel ist das geilste aller zeiten nämlich grimmkurven für mich eine klare 10 von 10 aber das könnt ihr nicht kaufen das natürlich irgendwie blöd also ich kann verstehen dass das nicht diese art von zielgruppe irgendwie hat also für mich der deutsche spielepreis ist klar coolere ding Das ist eine Abstimmung über die Gesamtgemeinschaft. Und da haben jetzt andere Sachen in den Vorzug gekriegt, ist für mich okay. Herr der Ringe, Schicksal der Gemeinschaft für mich, Top 3. Take Time, auch Top 3. Goldener Fluss. Ich bin froh, dass das da erwähnt wurde. Ich mag nämlich am Goldenen Fluss. Ja, es ist super seicht. Und ja, es ist das neue Monopoly. Es ist aber ein sehr gutes Monopoly, es macht Spaß. Es ist Legend of the Five Rings, steh ich drauf. Sieht super aus, steh ich auch drauf. Wenn ich das mit Anfängern spiele oder mit Leuten hier auch aus meiner Gruppe, Altherrengruppe und so, die jetzt keinen Bock haben, sich in so mega ausgefuchste Kartenstrategie-Scheiße reinzufuchsen, weißt du, dem brauchst du nicht mit Captain's Chair kommen. Das ist denen zu viel Text, zu viele Karten, zu viel Tüdelü. Aber Goldener Fluss geht ab, haben alle Spaß, gibt Mehrheitenwertung. Mist, jetzt geh ich da rein, nehm das weg, jetzt hol ich dem, klau ich mir da die Mehrheit. Ja, es ist nicht das tiefste Ding aller Zeiten, aber es hat auch nicht lang. Das Spielt sich. 45 Minuten. Peng. Alle haben Spaß und gut ist. Muss ja nicht immer gleich Twilight Imperium sein. Für mich also ein guter Titel. Find ich auch gut, dass der in diesem Top 10 ist. Find ich auch gut, dass er nicht auf dem Treppchen ist. ne? Captain's Chair, echte Bildungslücke. Scheiße, ey. Ich würd so gerne Captain's Chair mal spielen. Der Stefan hat das. Und, nee, Steve. Steve hatte das. Und ich will das unbedingt mal spielen, weil das scheint echt gut zu sein. Ich mag auch diese Imperium-Legend und Imperium-Klassik-Dinger. Ja, kann man nur zu zweit spielen, weil ansonsten ist die Downtime absurd hoch. Weil es hat ja auch null Interaktionen. Spackenskala eins. Also man nimmt sich da vielleicht mal was weg und sagt dann, Entschuldigung, würdest du das auch haben? Hab ich gar nicht gemerkt. Das ist die Interaktion. That's it. Also, das stimmt nicht ganz. Jetzt kommt nämlich einer, sagt, es gibt so ein, zwei Zivilisationen, die tun sich schon gegenseitig was, aber er Jetzt mal, honestly, viel tut man sich da nix. Das ist ein sehr, oberflächliches Gebäsche. Da würde ich schon nicht mal mehr Take That dazu sagen. Ja, das ist nix. Naja. Aber dann, und da sind wir wieder beim Wladan Schwartl und Kingdom Come Deliverance. Kosi Stickerville. Nein. Von Cory Gnetska. Please! Du hast so geile Sachen gemacht, Cory Kay, als du bei Fantasy Flight Games warst. bist mein Held! Du warst für mich der Fels in der Brandung, das Leuchtfeuer. Wirklich, du hast die geilen Titel gemacht. hast die Sachen gebaut, die jeder haben wollte. Den coolen, konfrontativen, abgefahnen... toxischen Männlichkeitsscheiß, auf den ich so abgefahren bin und immer noch abfahre und... Warhammer und Twilight Imperium und Space Orcs und alle auf die Fresse und so und jetzt kommt Cosies Dickerville. nein. Eric Lang und Corinne K. und jetzt auch noch Vladder Schwartl und alle machen nur noch Scheiße, ey. Die irgendwie sich halbwegs gut verkauft, ramschen die diesen Kram. Verkauf doch gleich Massagegutscheine, die sind auch Cosy und da hast du mehr davon als von Cosy Stickerville. Wie kann man damit seine Zeit vertrödeln? Wie kann man sagen, das wäre ein Brettspiel? Das ist auch eine Aktivität. Das ist eine Aktivität, so wie so Einklebebüchlein, die meine Tochter sich kauft, wo sie so Aufkleber macht, die Models zu dressieren. Das ist Cosy Stickerville! Das ist doch kein Spiel! Ne, tut mir leid. Also, Cory K., tut mir leid. Du hast Anti. Wirklich Aura. Aura der Coolness minus 1000, mein Freund. Mindblowingly furchtbar. So und dann, was haben wir in letzter Zeit gespielt? Erstmal vorweg, wir haben gespielt Avalon the Rivenvale. Mein Kickstarter ist gekommen, ich hab nur die Normalo-Version. Also Kickstarter Normalo ist natürlich trotzdem voll overblown und sowas alles. Aber kein Metall, keine Foilkarten und so ein Kram. Worum geht's? Jeder von uns hat so ein Volk, mitten im Tableau. Und da sind halt so Truppen und Anführer und Champions und so weiter und so fort. Und wir versuchen, diese Insel Avalon zu erkunden und die Schätze einzusammeln, die es da gibt. und Mehrheiten in den einzelnen Regionen zu haben. Wenn man jetzt also glaubt, es ist ein Kampfspiel im Sinne von Blood Rage oder Rising Sun oder Unk, also der Eric Leng Trilogie, mit der es ja auch immer verglichen wird, es ist eigentlich kein Kampfspiel. Es ist ein Mehrheitenspiel. Ich stell meine Einheiten in irgendein Land, dann stellst du deine Einheiten in irgendein Land, dann vergleichen wir, wer die meisten Einheiten in dem Land plus Kampfkarten, die ist das Ananas. Und wer dann die meisten Punkte hat, der scoort dieses Land. Die Länder haben so eine Punktewert. Und dann guckt man, aha, dann krieg ich jetzt so und so viele Punkte. Und der zweite Platz kriegt die Hälfte. Wenn man es zu viert spielen kann, könnte es ja passieren, dass alle vier versuchen, dem Land der Größte zu sein. Und die beiden anderen, dritter und vierter Platz, die gehen dann halt leer aus. Und der oberste Sieger, also Platz Nummer eins, der kriegt auch den Schatz. Falls es in dem Land einen Schatz gibt, dann würde er den auch kriegen. Also insofern ein reines Mehrheitenspiel. Da geht auch technisch gesehen in diesem Kampf keiner drauf. Also es ist ein Krieg ohne Blut. wenn du, du hast dann zwar die Mehrheit und man könnte jetzt sozusagen im Kopf sich ausdenken, dann hat er die anderen alle platt gemacht. Aber am Ende der Kampfphase werden sowieso alle Einheiten vom Spielbrett entfernt. Also alle. Die Gewinner, Verlierer, alle. Nur Städte bleiben übrig. Und Städte können weder zerstört noch erobert werden in dem Spiel. Das bedeutet... Das ist ein Dudes on a Map Spiel, bei dem da rund gekämpft wird. stimmt nicht. Es ist ein Dudes on a Map Spiel, aber eigentlich ist es nicht mal ein Dudes on a Map Spiel. Du tust Spielsteine auf dieses Brett und versuchst dann irgendwo drin eine Mehrheit zu haben. Die sehen zwar aus wie Dudes und sie sind auf einer Map, aber ihr versteht was ich meine, sie kämpfen ja nicht. Darum geht es in dem Spiel. Gesteuert wird das alles über Handkarten. Die Handkarten dienen dazu herauszufinden, was du in dem Zug machst. Es gibt vier verschiedene Sorten von Handkarten. Es gibt welche, mit denen du immer irgendwie Truppen auf das Spielbrett bringst. Es gibt welche, wo du immer irgendwie irgendwelche Truppen hin und her bewegst. Es gibt welche, mit denen du immer irgendwie so Städte baust oder sowas. Und es gibt Truppen, äh, und es gibt Karten, die helfen dir irgendwie beim Kampf. Die vier gibt's. Drauftun, bewegen, bauen, kämpfen. Und du kannst selber aussuchen, welche du nachziehst. immer wenn du dran warst, ziehst du zwei neue nach. Und dann kannst sagen, warte mal, es geht jetzt langsam aufs Kämpfen zu. Ich ziehe mal zwei Kampfkarten oder ich ziehe eine bewegende Karte, eine Deploykarte. versteht, was ich meine. Also diese Stapel kannst du frei wählen. So, und das funktioniert super. Handkartenmanagement macht Spaß. Diese Karten auszuspielen und dann halt die Initiative zu prüfen macht Spaß. Und das Kämpfen am Ende würde ich sagen. ist nicht der eleganteste Kampfmechanismus aller Zeiten. Das hat so einen Blackjack-Mechanismus. Deine Kampfkarte plus die zusätzlich praktisch diskadeten abgeworfenen Karten, entscheiden, was dein Limit ist. Also nicht wie bei Blackjack 21, sondern du sag mal, hast ein Limit von 8. Und dann ziehst du blind Karten und sagst irgendwie noch ne Karte, noch ne Karte, noch ne Karte, guckst halt, wie viel hast du. Und sag mal, dein Limit wäre 8. Und ich würde jetzt ziehen, würde ne 2 ziehen, dann würde ich noch ne 3 ziehen, bin ich auf 5. Okay, safe, weil der höchste Wert, den man ziehen kann, ist eine 3. Ziehe ich noch eine Karte? Habe ich eine 2 gezogen? Denke ich mir, jetzt bin ich bei 7. Mein Limit ist 8. Ziehe ich noch eine Karte? Wenn ich eine 1 ziehe, super, habe ich genau mein Limit getroffen. Wenn ich eine 2 oder eine 3 ziehe, habe ich überreizt. Wenn ich überreizt habe, habe ich Nachteile im Kampf, weil dann kriege ich weniger Bonusstärke. Überreize ich nicht, kriege ich genau die Stärke an Bonus, die ich gezogen habe. Also meine Truppen haben eine Basisstärke von 3. Und ich hab gesagt, ey, ich reiz mal hier bis auf sieben hoch, weil ich geile Kampfkarten hab und so, bäm, bäm, bäm, auf deine Fresse. Und dann zieh ich bäm, bäm, bäm, trau mich aber nur bis sechs zu gehen, dann hab ich die drei, die ich als Basisstärke hatte, plus die sechs, ich gezogen hab, Stärke neun, gucken wir mal, wer jetzt hier den längsten hat in dem Land. So, das machen dann alle anderen auch und so weiter. Man sollte das auch gleichzeitig machen. Es gibt da zwar so eine Reihenfolge nach Anleitung, aber dann dauert das halt ewig. Ich würd das alles gleichzeitig abhandeln und dann am Ende aufdecken und sagen, so, wer hat jetzt wieviel? okay, dann gibt's noch Tiebreaker, weil Ties kommen in dem Spiel relativ häufig vor. Das funktioniert auch alles super. Gibt auch so eine Abspeckregel, die ist dann deterministisch. Dann kämpft man nicht mehr mit diesem Push-your-luck-Mechanismus, Blackjack, den ich gerade beschrieben hab, sondern man deckt einfach, man spielt eine Karte und der Wert ist es dann halt. Also wenn ich ne 5 spiele, bäm, hab ich ne 5. Wenn du ne 4 spielst, hast du ne 4. Das finde ich aber auch bisschen langweilig. Dann, und das ist auch das, was in den meisten Videos, die ich gesehen habe, auch kontrovers diskutiert wurde, ist der Catch-Up-Mechanismus. Das Spiel hat... zwei Catch-Up-Mechanismen und dann noch mal zwei kleine Catch-Up-Mechanismen. Okay, fangen wir mal an. Die beiden kleinen Catch-Up-Mechanismen sind dieselben, die es oft gibt. Der eine ist, der der siegpunktmäßig hinten ist, löst oft die Gleichstände auf. Also wenn du irgendwo dran beteiligt bist und der eine hat Initiative 3 und du hast auch Initiative 3, aber das gibt ja nur eins, zwei oder drei, also kommt es häufig vor, bei einem Vierspielerspiel kommt es immer vor, rein mathematisch, dass zwei Leute dieselbe Initiative haben und im Zweifelsfall geht das dann nach Reihenfolge der Siegpunkte. Wer die wenigsten Siegpunkte hat, macht die Ansage. Und der andere Catch-up-Mechanismus, den es auch oft gibt, ist auf den meisten Ländern, die man da so mehrheitenwertungsmäßig scoort, ist es so, dass die Punkte immer höher werden. Das kennt man ja auch von anderen Spielen. In dieser ersten Spielrunde ist das Land fünf Punkte wert, in der zweiten Runde acht Punkte. Wer in der dritten Runde die Mehrheit hat, ist zehn Punkte wert. Das kennt man von Wonderlands War oder anderen Spielen. Das ist natürlich so ganz cool, dass man sich sagt, wir haben eine Runde gespielt. Leider bin ich da scheiße gewesen in der ersten Runde, aber da muss ich noch nicht die Flinte ins Korn werfen, weil die nächste Runde bringt mehr Punkte. Wenn ich mich da geil aufstelle, kann ich das wieder wettmachen. Das ist auch gut, das finde ich auch völlig vernünftig. Interessanterweise ist das nicht in jedem Land so. Diese Länder sind so ein Puzzle, die werden zufällig gezogen und dann so aneinandergelegt. Es gibt welche, da ist es genau andersrum. Da ist es in der ersten Runde, da gibt es die meisten Punkte, wenn ich das jetzt richtig in Erinnerung habe. Und manchmal in der zweiten Runde, das ist ein bisschen durcheinander. Wenn ich mich richtig erinnere, es schon so, ich beschrieben habe, erst wenig, dann mehr, dann noch mehr. Dennoch kurios, das anders zu machen. Aber sei es drum. Ist halt so ein Designding. Bin ich jetzt auch nicht der Mathematiker, der sagt doch, doch, doch, das ist total cool oder doch, doch, das ist total schlecht. Ist mir nur einfach aufgefallen. Jetzt kommen wir beiden Ketchup-Mechanismen, die wirklich kontrovers waren. Und zwar der eine. Und das ist der schlimmste, den ich je gesehen habe fast. Das ist der Ketchup-Mechanismus, den man aus Quacksilver von Quettlenburg kennt. der, der am Ende hinten ist, vergleicht sich seine Punkte mit dem, der ganz vorne ist. Und er guckt auf dem Kramer-Track, also auf diesem Punktetrack, auf dem man so nach oben läuft, guckt man nach. Und da sind dann so Sternchen. Bei Quacksilver von Quettlenburg waren das, glaube ich, Mäuse oder irgendwie sowas. Und bei dem Spiel sind das halt Sternchen. Dann guckst du, zwischen dem Letzten und dem Ersten sind 5 Sterne, dann kriegt der Letzte einfach mal 5 Sterne. So, flat. Einfach so. Ohne was zu tun. Einfach so. Peng, ja, weil du irgendwie kacke bist, kriegst du nochmal 5 Sterne geschenkt, damit du nicht weinst. Ey, bin ich ein Kind? Das ist doch albern. Du kriegst ja vor Punkte geschenkt. Einfach so. Das ist doch Mist. Also, das hat mich mega aufgeregt. Vor allen Dingen, der Vorletzte kriegt nix. Das heißt, wenn die hinten ziemlich dicht beieinander liegen und du hast so einen Punkt Unterschied, dann überholt der Letzte, den Vorletzten, den Vorvorletzten, vielleicht sogar den Ersten selbst. Leute, das ist doch kein Ketchup-Mechanismus. Das ist einfach nur random Scheiße. Der funktioniert vielleicht, wenn da drei totale Pro-Gamer sind und einer ist irgendwie... Total besoffen oder peilt das Spiel überhaupt nicht und der ist weit abgeschlagen und dann zieht man den so Rubberband Mario Kart mäßig hinter sich her. Aber das ist doch nicht toll. Das ist doch auch für den nicht toll, dass der einzige Mechanismus, ihm Punkte bringt, so die Gnadenpunkte von diesem Bullshit sind. kannst du mich mitjagen, das ist vergessen. Haben wir auch nicht gespielt. War von vornherein klar, dass das Bullshit ist. Der nächste Ketchup Mechanismus, den soll noch eingebaut haben. Den fand ich nicht so offensiv. Ich fand ihn nur unnötig. Ist der grüne Ritter, der Green Knight ... Der funktioniert so. Du guckst auch, wer der Letzte auf der Punkte-Liste ist. Der kriegt in dieser Kampfphase, wo alle Kämpfe abgehandelt werden, noch mal so ein extra Monster, den Grün Ritter. Der macht auch nichts Besonderes, der gibt nur plus zwei Stärken. Und den kann er dann mehr oder weniger irgendwo dazustellen. Nicht überall dazustellen, aber man kann ihn fast überall dazustellen. So. Schaut euch mal vor, du hast diese beiden Mechanismen drin. Dass du willst eigentlich Letzter werden. Du bist dann immer so mit Absicht knapp Letzter. Kriegst super viele Punkte auf einmal geschenkt und noch mal diesen grünen Ritter geschenkt. Ach, ist doch... Also, ich weiß nicht. Was denn noch alles? Wollen wir ihm noch irgendwie einen Kuchen bestellen? Ey, du bist scheiße in dem Spiel, du hast total verkackt in der ersten Runde. Aber ey, du kriegst einen Kuchen. Das ist doch Mist. Also, nee, das kannst du vergessen. Den grünen Ritter kannst du mal drinlassen, damit der Typ, der hinten ist, wenigstens mal einen Kampf gewinnt und vielleicht noch einen Schatz erobern kann. Okay, verstehe ich, nehme ich mit. Aber diese Gratispunkte für ... Für nicht ... Vielleicht hat er auch einfach Pech gehabt, das verstehe ich auch. Aber dann gibt's bessere Ketchup-Mechanismen als einfach Punkte zu verschenken. Artwork ist super. Interaktion ist gut auf meiner Spackenskala der Interaktion, würde ich dem Ding aber keine... Also es sah aus wie eine 4. Und jetzt ist es bestenfalls eine 3. Also es gibt Interaktionen, sie ist meaningful, sie ist absichtlich, aber sie ist nicht so, dass sie dir alles zerstört. Du kannst Städte, die ich mal baue, gar nicht mehr abreißen. Du kannst mir auch nichts wegnehmen. Du kannst nur dafür sorgen, dass ich einen Schatz nicht kriege. Und das ist halt auch bitter. Aber... Das ist jetzt auch nicht so super schlimm. wer jetzt glaubt, es ein Spiel ist, es ums Hauen und Stechen geht und es ist voll aggressiv, das ist es nicht. Es ist viel weniger aggressiv als Blood Rage, Rising Sun, Kampf Roku-Gan, Ank, all diese anderen Spiele. Es ist deutlich weniger aggressiv. Und uns hat es gut gefallen. Das kommt in den Calax. Ich möchte jetzt noch nicht so viel sagen, wie gut es mir gefallen hat. weil ich es nur einmal gespielt habe. Und ich habe auch nur eine Season gespielt. Wir haben leider sehr spät abends angefangen. Da musste man essen, Kinder ins Bett bringen, das Spiel erklärt bekommen. Es war auf Englisch, was einer Person am Tisch nicht gut gefallen hat. Die musste dann sehr viele Karten nochmal erklärt bekommen. Und so weiter und so fort. Und dann wurde es auch immer später. Aber in dieser einen Season habe ich schon gemerkt, was das Spiel drauf hat. Deswegen ist es noch kein finales Urteil. Vielleicht geht es mir irgendwann später auf den Sack. Aber mich hat's so angesprochen, dass ich sage jawoll, das behalte ich, das kommt ins Kalax Wenn man sich jetzt, also wir haben es gespielt mit den normalen Völkern. Dann unterscheiden sich nur die Anführer, aber die unterscheiden sich minimal. Das ist also echt kein Game Breaker. Ich habe mir die alle angeguckt und auch ein Video angeschaut dazu. Meine Meinung nach, von dem ich jetzt auch dieses Spiel und diesen Takt von dem Spiel, dieses Pacing von dem Spiel gelernt habe und erkannt habe muss ich sagen wenn du das mit den asymmetrischen Fähigkeiten spielst würde ich auch empfehlen das lange Spiel zu machen was nicht über zwei sondern über drei Seasons geht warum weil ich glaube dass diese asymmetrischen Fähigkeiten erst dann richtig rauskommen wenn du denen auch mal Zeit gibst sich zu entwickeln und dafür finde ich zwei Seasons zu kurz zwei Seasons sind ja nur sechs Züge du machst pro Season drei Züge also drei sechs neun ich denke für Die asymmetrischen Fähigkeiten, das alles mal richtig zu sehen und zu machen und auch durchzukriegen, bieten sich drei Seasons an. Aber das ist jetzt ein Ersteindruck rein in meinem Kopf. Das ziehe ich mir voll aus dem Arsch. Also Avalon, bis jetzt Empfehlung, guten Eindruck. Okay, ein dannes Spiel, was mir gar nicht gefallen hat, nämlich Hunter. Hunter ist von 1979, was man dem Spieler auch anmerkt. Wir haben es zu siebt in der Firma gespielt. Und in dem Spiel geht es darum, dass wir so eine Bananenrepublik führen. Einer ist der El Presidente, der ernennt jetzt erstmal alle anderen Spieler am Tisch zu irgendwelchen tollen Jobs. Also der gibt denen irgendwelche tollen Jobs. Du bist der Armee-General der 1. Armee, du von der 2., du von der 3., du bist der Geheimdienst-Chef und du bist, was weiß ich wer. Ja, hier der Marine oder der Luftwaffen-Chef. Das heißt so eine Militärdiktatur. Und der El-Präsidente kriegt jede Runde Geld. Das holt er sich so. Das ist so das, was die Insel so an Steuererträgen hat. Und dann verteilt er das Geld an alle Leute am Tisch. Und er sagt nicht, wie viel Geld er denen geben wird, sondern nur, wie viele Scheine er denen geben wird. Jetzt weißt du nicht, hat der El-Präsidente für sich die guten Scheine behalten und dir nur so einen Scheißschein gegeben oder nicht. Du siehst nur, was du gekriegt hast. Und jetzt sagt der El-Präsidente dir zum Beispiel, ja, du kriegst jetzt nur einen Schein, aber der ist mega. Und dem anderen, dem hab ich zwar zwei gegeben, aber nur weil das halt zwei ganz kleine waren. Und dann guckst du so drauf und auf deinem Schein steht drauf, ein 3-Euro-Schein. Und dann denkst du dir, ja, da der andere bestimmt vielleicht 2 Euro gekriegt. Oder ist dem scheiß El-Präsidente zu trauen? Keiner weiß es. Und am Ende geht es darum, dieses ganze Geld, du ständig kriegst ... auf dein Schweizer Bankkonto zu bringen. Also zur Bank zu bringen und dann in die Schweiz zu transferieren. Nur das Geld, du in Sicherheit in der Schweiz hast, ist am Ende die Punkte. Also der Premise ist witzig. Ach so, man bringt sich dauernd in dem Spiel. Also du wirst ständig umgebracht oder bringst andere Leute Und das macht auch irgendwie nicht viel. Du verlierst dann halt leider das Geld, was du nicht in die Schweiz geschafft hast und du verlierst irgendwie die ganzen Karten, die du gesammelt hast. Die sind auch Schrott, kommen wir gleich zu. Und dann wird der nächste aus deiner Familie der Nachfolger. Du spielst einfach weiter. Und es ist einfach blöd. Aber du verlierst alles, was du dir aufgebaut hast. Und in dem Spiel wird permanent bedroht, geschachert, geschleimt. Du beschwerst dich dauernd, dass du zu wenig Geld gekriegt hast. Du willst immer, dass der El-Präsidente dir mehr gibt. das und das. Und wieso hat der mehr als ich? Und guck doch mal, voll unfair. Und alle drohen ständig damit, zu putschen. Alle drohen damit, sich zusammen zu rotten gegen den Elbpräsidenten, weil der wird sich wahrscheinlich selbst am meisten einstecken. sagen, wenn du hier mal richtig Knete verteilst und nicht die richtigen Leute schmierst, dann tun wir uns hier am Tisch zusammen und mobilisieren das Militär gegen dich. Und dann gibt es so ein kleines Wargame, was den Namen nicht wert ist. Und dann kann man den Präsidenten sozusagen rauswerfen und kann dann neuen Präsidenten ernennen. Und der verteilt dann wieder die Jobs neu. Dann kriegt der das Geld. Dann verteilt der das Geld an seine Spießgesellen. Oder auch nicht. Wer weiß. Er kann auch seine Spießgesellen sagen, danke für die Revolution. Aber ich bestech lieber die anderen. Die scheinen mir zuverlässiger zu sein. Und alles das, was ich erzählt hab, das ganze Gerede zwischen den Menschen, das Bedrohen, das Labern, das Schachen, das Lachen, das funktioniert super. Das ist echt geil. Dieses Sandbox ist eigentlich echt geil. Wieso will ich das Spiel nie wieder spielen? Weil ... Aus zwei Gründen, gesagt. Der eine Grund ist, der immer, wenn die Spielregeln auftauchen, ist das Spiel scheiße. Das erste Spiel ist viel zu lang. Zwei, das mit dem Geld funktioniert nicht richtig. Drittens, dieses Pudge War Game, was dann irgendwie so kommt, wo wir so Militäreinheiten rumfahren, ist random crap. Es dauert ewig. Es ist super lucky. Das ist total schlecht! nein, du willst immer gar nicht diesen Putsch machen und du denkst dann halten wir uns noch mal eine Stunde länger auf und das so öde, dieses Kampfspiel. Und ja, es gibt natürlich Emotionen am Tisch und so weiter, klaro, aber du denkst dir nur so, ist das ein schlechter Kampfsimulator. Dazu kommt... Das Spiel gibt ständig so Karten aus. Diese Karten sind so Leute, die du in der Tasche hast. Beispiel, du hast die Katholiken in der Tasche. Oder du die Studenten in der Tasche. Oder du die Arbeiter in der Tasche. Oder du hast die Kirche in der Tasche. Und wenn du jetzt die Kirche und die Katholiken hast, dann gibt es noch mal so einen Mega-Bonus. Oder du kannst irgendeine Armee bestechen. Und diese Kartenauswahl ist so random, dass du halt ganz oft tote Karten ziehst. Und der andere halt nicht. Also ich ziehe eine Karte, die bringt es aber nur, wenn ich die andere Karte habe. Wieso soll ich das denn machen, diese andere Karte zu kriegen, wenn die zufällig verteilt werden? Die kannste ja nicht mal untereinander traden oder tauschen. Der eine zieht eine Combo und der andere zieht halt nix. Nix, nix, nix. Und so geht es das ganze Spiel über, dass das am Ende im Grunde genommen in Random Luck fest ist. Bei dem... Alles nicht funktioniert, bis auf die anderen Leute am Spieltisch. Die funktionieren und das ist witzig. Aber jedes andere Setting, jede andere Spielregel wäre genauso, wenn die sieben Leute sich in so einer Art Live-Rollplay am Tisch einfach nur angebrüllt hätten. Die ganze Zeit wär's genauso witzig gewesen. Aber immer wenn das Spiel rauskommt, ist schlecht. So, also das möchte ich nicht mehr spielen, das fand ich scheiße. ja, und der zweite Grund, warum ich nicht mehr spielen will, war, dass das meine unangenehmsten Seiten... zum Vorschein bringt. Ich neige dazu, so Spielen dann unbedingt gewinnen zu wollen und ich dann zu so einer Arschperson. Ich werde dann zu so einem richtigen, ich werde so ein richtiger Scheißkerl. Ich fange dann an, unangenehm zu werden, unangenehmer Typ. Und es sind ja meine Arbeitskollegen gewesen, gell? kannst das nicht bringen. Also sitz ich da immer auf meinen Händen und beiß auf meine Zunge und denk mir nur so, ey, geh jetzt nicht wieder so ab. Häng nicht wieder am Kronenleuchter rum. Ey, du musst jetzt tierisch mal deinen Gandhi-Channel, ne? Weil, ey, ich kenn dich. Ich mach dann hier so einen Goku-Aura-Flammen-Style an, ne? Und, ey, Aura plus 1000 potenzier ich hier und geh voll in meine Napalm-Ära ums Mal hier. wie die Kids zu formulieren. Das ist nicht gut. Am nächsten Tag musst du da mal hochgehen, da kommt nicht gut. nie wieder runter. Dann haben wir noch zwei Spiele gespielt, die vielen Leuten bekannt sein müssten. Also Endervativ See hab ich gespielt. Auch das Spiel hatte ich mich so bisschen vorgedrückt, weil ich dachte, ja, yet another Euro, jeder weiß, ich bin kein Euro-Fan. Ein Euro muss mich schon echt überzeugen. Worum geht es? Du hast ein Tableau, wo deine Fähigkeiten deiner Tauchunternehmens abgebildet sind. Wie gut kannst du Leute rekrutieren? Wie viele Actions hast du pro Runde? Wie viele Actions kannst du resetten pro Runde? Wenn du so Action verbrauchst, musst du die erst wieder freischaufeln, bevor du sie wieder machen kannst. Und wie tief kannst du tauchen? Und dieses Tableau baust du immer weiter aus. Du kannst immer coolere Leute rekrutieren, dir immer geilere Actions geben. kannst immer mehr Actions machen. Musst du gucken, dass du die auch immer schön resettest, sonst kannst du die nur einmal machen und dann ist weg. Kannst immer tiefer tauchen. baust dir also diesen Meeresgrund immer weiter aus so Kacheln zusammen. Und je weiter unten du bist, umso interessanter sind die Kacheln. Also da gibt es dann geilere Sachen, geilere Punktemöglichkeiten zu holen. Das alles hat erstmal Spaß gemacht. Es funktioniert alles super. Ich kann auch verstehen, warum Leute das gerne mögen. Optik ist schön. Dieses Tauchding ist mal was Neues gewesen. Ich fand auch diese Kacheln alle sehr anspruchsvoll. Ich fand auch die Ideen relativ relativ. Wir reden hier von einem Euro, relativ kreativ zu sagen, wir haben eine Kachel, heißt irgendwie Höhle und dann funktioniert die halt auf eine gewisse höhlige Art und Weise und wir haben eine Kachel, die heißt irgendwie so Delfinschule und dann war das so so ein Wildlife Preservation Ding. Das hatte so einen gewissen Charme auch. Ich hab lange überlegt, ob ich's in meinem Schrank behalte. Eigentlich mag ich so was ab und zu. Aber die Nachteile aus meiner Sicht für mich und mein Spielempfinden überwiegen. Erstens, Spackenskala eins. Es ist sehr wenig interaktiv. Es kann sein, dass ich mir was schnappe und dann sagst du, das wollte ich auch. Dann sag ich, woher hätte ich das wissen sollen? Das war's, das ist die Interaktion. Dann gibt's ... Das das, was mich viel mehr nervt. Da gibt's so Szenarien. Darf man sich nicht zu eng vorstellen. Das Szenario beschreibt mehr so eine Art Scoring Opportunity. Heute ist unsere Scoring Opportunity, ganz viele Ultraschall zu machen. Also so nah... Ultraschall sag ich. Blöd, sind wir nicht schwanger. Also so nah zu machen. Das andere ist, heute ist das Szenario, dass wir ganz viele so... Wildlife Preservation... Wie heißt das eigentlich wirklich? Ich weiß es gar nicht. Also irgendwie so... Ne, wisst was ich meine. So, irgendwas machen. Und dann wird so geguckt. Für jedes Sonar, was du gemacht hast, kriegst du einen Punkt. Und der, am meisten hat, kriegt vier Punkte. Oder du baust einfach dein Tableau auf und kriegst für dein gesamtes Tableau, wenn du es richtig ausgebaut hast, mal so 40 Punkte. Dann denkst dir nur so, okay, das, worum wir eigentlich konkurrieren sollten, wo wir sagen, wer ist der Beste, wer hat die meisten Sonare, wo kann ich noch Sonar machen? da unten, da unten, da muss ich unbedingt als Erster hin. Ich muss schneller da sein als die anderen, damit ich meine Sonar-Mehrheit behalte. Das kannst du gerne machen. Es ist nur ziemlich irrelevant. Also vielleicht in den späteren Szenarien kommt dann noch irgendwas, aber in dem, ich gespielt habe, war das wurscht. wenn du einfach nur sagst, ey, weißt was, ich baue einfach meine Firma aus und mache im Grunde genommen nichts, außer ich tauche auch gar nicht groß, ich baue nur meine Firma aus, kriegst du viel mehr Punkte. Am Ende musst du wahrscheinlich beides machen, zu gewinnen, weil sich diese Firma praktisch von selbst ausbaut. Es macht Sinn, diesen Ansatz zu verfolgen. Aber die fetten Punkte kriegst du da nicht unbedingt. Das hat mich sehr geärgert. Ich werde doch schon durch das Tableau an sich belohnt. Ich werde doch schon dafür belohnt, dass ich jetzt besser tauchen kann. Dadurch komme ich an bessere Punkte-Opportunities ran. Das Tauchen an sich sollte nicht auch noch Punkte geben, meiner Meinung nach. Find ich total blöd. Im Vergleich hat das eine viel zu viele Punkte, das andere viel zu wenig. Und dann hat's mir dadurch auch so bisschen das Spiel verdorben. Und das zweite was ich blöd fand war, dass der Ausbau des Tablos schon relativ schnell klar war, wie man es am besten macht. Es ist nicht so, dass man jetzt gesagt hat, ich das nächste Mal spiele, dann gehe ich mal voll auf Personal oder dann gehe ich mal voll auf tauchen oder dann gehe ich mal voll auf mehr Aktionspunkte, mehr Aktionsscheiben haben. Das geht in dem Spiel nicht so. Es geht schon, aber es ist total bescheuert, wenn du es machst. ist halt Selbstmord. Im Grunde genommen gibt es so Art Best Practice, wie du das Tableau ausbaust. Nehme ich mehr oder weniger gleichmäßig, aber mit einem starken Fokus auf, du musst Sachen resetten können, dann musst du mehr Action-Scheiben haben und das mit dem Personal und sonst musst du auch noch machen und tauchen machst du als letztes, wenn ich mich richtig erinnere. Das hat nach ein, zwei Runden, ich hab's jetzt mehrfach gespielt, vier oder fünf Mal gespielt. Und jedes Mal lief das gleich. Dann haben die Leute am Anfang noch probiert, der eine macht mal dies, andere das. Spätestens beim zweiten Spiel haben alle das gleich gemacht. Weil's best practice war. Das, finde ich, ist schlechtes Design. Das macht das Spiel langweilig und hätte nicht sein müssen. Du machst immer dieselbe Strategie und die Mission bringt auch nicht die Abwechslung rein, wenn die Punkte, die du für sie kriegst, Vergleich zu den Punkten, die du sonst überall abstaubst, Punkte, Punkte, Punkte, Punkte, Punkte, die Mission macht auch noch ein paar Punkte, aber nicht relevant viele Punkte. Dann muss ich sagen, so schön das Spiel ist, und es macht auch Spaß, was man da macht, aber den Spielreiz verliert es dadurch doch deutlich. Abgeprallt, leider. Und dann fliegen wir einmal noch mal schnell durch die Kalaxie. Und was ist rein rausgekommen? Rhein ist gekommen. Avalon Rivenvale haben wir darüber gesprochen. Odalin. Eine Empfehlung von Becky aus der Nische. Scheint ein Knaller zu sein. Ob ich Zeit für Finne, wird man sehen. Ja, also irgendwann muss das dann halt mal raus. Es hat sich irgendwie abgegriffen. Sehr gutes Spiel, ich kann's jedem empfehlen. ihr es euch besorgen wollt, besorgt euch's immer mit Prelude. Ohne Prelude bringt's das nicht so richtig. Ich mag Colonien als Erweiterung, ich mag die anderen Erweiterungen nicht so gerne, aber da gibt's im Internet zehn Meinungen zu allen Erweiterungen. Ja, whatever. Resistance Avalon ist rausgeflogen. ist eigentlich auch ein gutes Spiel, aber das kommt praktisch nie auf den Tisch. Und wenn's mal auf den Tisch kommt, dann immer ohne diese verschiedenen Jobs, man da hat, weil die Joberklärung Hölle ist, gerade mit neuen Gruppen. Es soll ja jetzt bald God's Will rauskommen. Das ist so was ähnliches wie Resistance Avalon mit griechischer Mythologie, wo jeder dann so einen Gott spielt, der irgendwelche krassen Godskräfte hat. Also hab ich voll Bock drauf. Vielleicht guck ich mir das auch mal an. Wahrscheinlich kommt es dann auch wieder nicht auf den Tisch, aber werden wir sehen. So, Clever ist rausgeflogen, weil greift sich ab. Hab ich auch jetzt andere Partyspiele und es macht doch keinen Sinn, zehn Partyspiele zu horten. Seasons ist rausgeflogen. Eigentlich ein cooler Mix, damals auch ein cooler Mix. Jetzt aber muss ich sagen, die Summe der Teile gefällt mir gar nicht. so sehr. Die Würfel waren okay, das mit den Karten war okay. Wenn du Karten spielen willst, gibt es was besseres. Wenn du Würfel spielen willst, gibt es was besseres. Wir alle fanden so ja, sieben von zehn war nett, auch was anderes spielen und dann brauch ich es nicht behalten. Orléans hatte ich in der Big Box, ist auch rausgeflogen. Orléans war mal spaßig, ich fand's auch gut. Ich würd's auch jetzt immer noch sagen, wenn man auf Euros steht, wo man ein bisschen alleine vor sich hin düdelt, ist super. Mir hat dann die Interaktion irgendwann gefehlt. Die gibt's natürlich auf einigen Boards mehr als bei anderen, so Stichwort hier Intrige und sowas alles, aber die Interaktion wirkt wie nachträglich dazu geklebt, so eine Checkbox zu füllen. Interaktion, Klick haben wir jetzt auch. Also richtig abgeholt hat's mich dann irgendwie nicht okay. Kann schlechtes Spiel. Empirium Decontention ist rausgeflogen. Eigentlich ein gutes Spiel, 4x in vernünftiger Zeit, kartenbasierend, was ich mag. Artwork ist okay, Standard finde ich aber auch gut. Aber irgendwie wollte das auch selten einer spielen, weil dieser Spielereihenfolge-Mechanismus, bei dem die Schiffe so komisch bewegt werden und dann kannst du den einen nicht angreifen, weil er seine Schiffe vorher schnell wegbewegen kann, sondern nur den anderen, weil der jetzt schon seine Bewegung abgeschlossen hat und er kann da nicht mehr auf dich reacten. Ich weiß nicht. Ich hab so viele Eroberungsspiele und dann hab ich das irgendwie jetzt nicht auch noch gebraucht. Sink Nite Foundation ist rausgeflogen. Das Spiel ist super. Ich liebe den Autor. Der ist wirklich in jedem Podcast aufgetreten. In jedem YouTube-Video konnte man den sehen. Der war auf jedem Spiele-Treff, jedem Spiele-Conne, egal wie groß wie klein, in ganz Deutschland gefühlt, und hat sein Spiel angepriesen. Und das kann auch was. Das ist sehr ambitioniert, sieht super aus. Hat er wirklich gut gemacht. Da passt auch irgendwie alles. Aber das ist ein Spiel. Das musst du schon auch am Stück ein paar mal spielen und du brauchst dafür auch eine Gruppe. Du musst das wie so ein bisschen zu deinem Hobby machen. Das ist so dieses Problem, was auch Root hat oder Old Kings Crown hat. Wenn du das nur mal so raus packst und spielst es mal eine Runde und dann spielst du es in einem halben Jahr wieder mal eine Runde, dann funktioniert das einfach nicht gut. Und Daran krankt es bei mir. glaube, wenn ich nur 10 Spiele hätte und Sinkin' Night Foundation wäre eins davon, dann wäre das wahrscheinlich eins meiner Lieblingsspiele. Weil dann würde ich in meiner Gruppe, weiß ich nicht, gefühlt alle zwei, drei Wochen Sinkin' Night Foundation spielen. würden da alle voll abgefahren drin und würden das gut können und so weiter. Und ich würde das gerne auch überall mitspielen, aber ich muss das dann nicht mehr selber haben. Ich werde das zu wenig auf den Tisch bringen und dann brauche ich es nicht horten. Selbes mit World Breakers. World Breakers ist so eine Art magicartiges, eher Hearthstoneartiges. Kartenspiel und das ist auch super, das ist auch gut, aber das bringt es nicht, wenn du das einmal kaufst und dann gibt es keinen Meter. Also jeder muss das Deck kennen, alle müssen sich da rein fuchsen. Das ist ja Deck Construction und nicht Deck Building. Also das muss man dann irgendwie können und das macht keiner bei mir. Also wir beschäftigen uns jetzt nicht den ganzen Tag mit World Breakers und nächste Woche wieder und dann wieder und dann wieder und selbst wenn wir das tun würden, gäbe es viel zu wenig verschiedene Decks. Und ich hab das schon mit allen Erweiterungen und da gibt's nicht viele. Das Spielsystem ist geil, das Spielsystem ist super und würden die World Breakers nehmen und daraus ein Trading Card Game machen. So richtig mit so Booster Packs und so, dann wäre das richtig gut. Dann wäre das auf Augenhöhe mit Star Wars Unlimited und mit... Netrunner würde ich jetzt nicht sagen, aber mit Magic und mit anderen Sachen, weil das Spiel kann was. Richtig gutes Spiel, aber es gibt zu wenig, wird zu wenig bei mir gespielt, kann raus. Und dann kommen wir zum Thema der Woche. Hype und Positivität in der deutschen YouTube Szene. Ich bin in den letzten Wochen und auch davor immer mal wieder aneinander geraten in Chatgruppen oder WhatsApp, weil ich eine sehr kritische Haltung habe und oft bemängelt habe, dass die deutschen YouTube Kanäle mir zu positiv sind. zu sehr neue Spiele gelobt werden, dass es viel in Richtung Hype-Maschine geht, oft eher an Werbesendungen erinnert, denn an eine Spielekritik ja, da werden Sachen natürlich gut gefunden, werden Sachen natürlich auch schlecht gefunden, aber die Sachen, die schlecht gefunden werden, schienen für mich bisher. in keinerlei Verhältnis zu stehen mit dem, was alles gut gefunden wird. Da gab es jetzt auch ein Video dazu von Sven von Brett Ballett. Ist auch auf seinem Kanal erschienen. Der hatte den Thomas von Betaboard Games zu Gast und die haben dazu nochmals gesagt, was sie dazu denken. Wahrscheinlich weil ihnen auch die Diskussion irgendwie ein bisschen auf den Piss gegangen ist. Aber wie ich ihn verstanden habe, es so, dass er oft getriggert ist, wenn Leute sagen, das ist ja immer so viel positiv und ihr seid alle immer nur am Loben und so, er bezieht es auch immer ein Stück weit auf sich und er stellt sich dann gerne schützend vor die Allgemeinheit an YouTubern. So, ich habe zu dieser Sache eine gewisse Haltung. Ich habe das Thema und das Fass ja auch öfter mal aufgemacht und möchte, weil das in Chats und auf WhatsApp oder auch in so Foren immer schlecht geht, weil dann ist man immer am Texten, dann muss man aber jetzt gleich noch mal irgendwo anders hin, dann geht die Diskussion weiter, man kann dann aber nicht mehr mitreden, weil man gerade vielleicht irgendwo in einem Meeting steckt oder einkaufen ist oder sonst was. Und ich möchte einfach mal ausformuliert auch sagen, was ich darüber denke und halte, zu diesem ganzen Positivitätsthema, damit man mich richtig versteht und meine Kritik versteht. Und ich möchte auch ein Stück weit auf das Video reacten, weil ich denke, da sind ein paar Sachen nicht genug gesagt worden oder vielleicht auch einfach, dass wir da unterschiedliche Meinung haben. Da kommen wir vielleicht auch nicht zueinander. Und ich möchte zwei Dinge Erst mal völlig klar sagen, damit das schon mal aus der Welt ist. Erstens, die deutsche YouTube-Szene halte ich grundsätzlich für integre. Ich kenn jetzt nicht jeden privat und ich kenn die jetzt auch nicht total gut. Aber vom Gefühl und auch aus meinem Verständnis, was Fairness betrifft, heraus gilt, keine, keine Der bekannten großen Kanäle ist gekauft oder lügt. Und wer so was behauptet, der muss Beweise liefern. Zweitens, in den USA sieht das anders aus. Und da sieht das teilweise auch ganz offen anders aus. Aber zurück zur deutschen Szene, über die wir ja reden wollen. Also ich persönlich konsumiere sehr viele YouTube-Videos auch aus den USA. Teilweise weil ich mich über Kickstarter informieren will, teilweise auch wissen will, wie die Sachen sehen, die wir vielleicht anders sehen. Deswegen ist das für mich vielleicht auch meine eigene Haltung, auch eingefärbt von dem, was ich aus den USA wahrnehme, was da auch ganz offen diskutiert wird, Vielleicht vermische ich da auch eins mit dem anderen. Da spreche ich mich nicht von frei. Aber ich will noch mal auf das Video kurz reacten, weil mich das schon auch sehr beeindruckt hat. Der Sven und der Thomas, das sind echte Eckpfeiler der deutschen YouTube-Brett-Spiel-Bubble. Und die sind 100 % zuverlässige Persönlichkeiten. Das heißt nicht, dass ich mit denen immer einer Meinung bin oder dass ich dieselben Spiele mag oder dass ich ihre Haltung teile. Aber wenn die was sagen, dann meinen die das zu 100 Prozent ernst. Dann sind die legit. Und wer hier was anderes behauptet hat, keine Ahnung oder kennt die nicht. In dem Video jetzt direkt beginnt der Thomas erst mal mit einer These, dass negative Kritiker als authentischer wahrgenommen wird als positive Kritik. Das wäre schlichtweg falsch. Also das Beispiel, was er da hatte, war so was wie, ey, wenn einer mal ein Spiel verreißt, dann kriegt er sofort ein paar Kommentare drunter, wo dann dritt steht, endlich sagt mal einer die Wahrheit, die anderen lügen alle und das ist endlich mal einer, der sagt, es wirklich ist. Und natürlich hat der Thomas da recht. Die Meinung von einem Kritiker sagt überhaupt nichts über den Wahrheitsgehalt der Kritik an sich aus. Also, wenn einer ein Spiel verreißt, heißt das nicht, dass er recht hat. Und wenn einer ein Spiel lobt, heißt das nicht, dass das alles nur Schiebung ist. Sondern manche Leute finden ein Spiel einfach gut, manche finden ein Spiel halt einfach schlecht. Wenn ich ein Spiel schlecht finde, kann es sein, dass ich mich irre. Oder dass du eine andere Meinung hast. Es gibt aber auch noch eine mechanische Besprechung. Das ist das, was ähm... Hier auch wieder, ich muss den ständig erwähnen, bei Becky in der Nische, wenn der sich ein Spiel zur Brust nimmt und dann seine zweieinhalb Stunden Allegien über das Spiel ausbreitet, dann geht er halt wirklich auf die Mechanik ein. Und wenn der sagt, diese Mechanik ist einfach schlechter als diese andere Mechanik, die funktioniert so nicht, dann ist das keine Meinung mehr. Sondern dann sind wir meistens schon im Bereich von der Designbesprechung. Also der Unterschied zwischen Kunst und Design ist, dass du zu Kunst eine Meinung haben kannst, aber Design einen Zweck erfüllt. Und wenn Design einen Zweck erfüllt, wenn Spiele-Design einen Zweck erfüllt, dann kann man durchaus bewerten, ob dieser Zweck mehr oder weniger gut erfüllt ist. Das ist aber aufwendig. Und den meisten Reviews, die wir so sehen, da haut halt einer in einer Stunde zehn Spiele durch, die er die Woche gespielt hat. Da geht es halt nicht deep. Das ist auch okay. Das muss nicht so sein. hat nicht jeder die Aufgabe, der Diebste der Welt zu sein. Man muss nur einfach das dann auch als Konsument so wahrnehmen. Also ich stimme dem Thomas zu, wenn er sagt, negative Kritik muss nicht authentischer sein als positive Kritik. Und es ist manchmal absurd, wenn Leute da Da drunter schreiben die dann sagen, endlich sagt mal einer die Wahrheit, man darf ja gar nichts mehr sagen. Dieser ganze Bullshit, ja. Stimme ich ihm zu. Das hat so richtig auch nie einer behauptet. Also klar, es gibt immer irgendwelche YouTube-Comments, in denen der größte absurde Scheiß steht. Unter anderem auch das, was ich gerade gesagt habe. So, endlich sagt's mal einer. steht auch so viel anderer Schrott drunter. who cares? Also, was sich einige Leute anhören müssen, scheiß Pulli, du siehst aus wie irgendein Opfer, bla, bla, Weißt du so? Das ist mir auch egal. Also, das ist ja auch keine legitime Diskussion, sondern das ist einfach nur Getrolle. dass jetzt ein wirklicher Content-Creator steht. der also so ein bisschen Wucht hat oder irgendjemand, mit richtig Einfluss und wirklich sagt, negative Kritik ist wahrer und echter und truer als der gesamte positive Dauerwerbesendungsspielerhype. Das kommt doch gar nicht vor. diese Gegenmeinung ist doch irgendein Typ, das unter irgendeinem Video irgendwann mal drunter geschrieben hat. Scheiß drauf. Okay, Thomas sagt, diese Aussage nervt ihn und er will sie jetzt hiermit entkräften. Verstehe ich. Fair enough. Im Gesamtkontext der Debatte sind deutsche YouTube-Kanäle zu positiv, spielt es aber keine Rolle. Schlimmstenfalls ist es sogar ein Stroman-Argument, Es geht ja die Positivität im Allgemeinen. Also ich gebe Thomas recht. Ich glaube nur, dass das keine Rolle spielt, dass es nicht gleichwertig ist. Es gibt nicht gleichwertig viel Positiven wie Negativen Review. Und es gibt nicht gleichfertig diese Kommentare, die sagen, endlich sagt es mal einer. Das lese ich so selten. Das lese ich so selten. 99 Prozent der Kommentare sind, ja, ich finde das auch geil. Und es ist auch okay. Das ist auch in Ordnung. Aber es ist meiner Meinung... Ich finde das nicht, diese Aussagen. Endlich sagt es mal einer, endlich hat mal einer das Spiel verrissen, was alle gut finden. Das gibt es bestimmt. Ich habe das gefühlt auch schon mal irgendwo gelesen. Auch mehr als einmal. Aber das spielt in der Gesamtschau keine große Rolle. Also gucken wir uns doch mal die Kommentare unter allen Videos an. Das kommt doch super selten vor. Okay. Jetzt also mal meine Meinung zu dem Thema. Als ob ich erst mal reacted auf das, was Sie sagen. Ich werde auch immer mal wieder darauf zurückkommen, als erst mal meine Meinung zu... Ich hab die beiden schon mal kennengelernt. Auf YouTuber-Wochenenden, Spielemesse und so weiter. Das sind positive, aufgeschlossene Menschen. Von ihrer Grundhaltung ticken die so, dass Wenn's Neuheiten gibt und coole neue Sachen gibt, sind die positiv und freudig aufgeschlossen den Sachen gegenüber. Dann sind die begeistert. Weil das angenehme, positive Personen sind. Aber, und das sagen die beiden auch in dem Video, und das haben die auch schon zu anderen Gelegenheiten gesagt, und das sagen auch viele andere Content-Creator in der deutschen Bubble, die sagen, ey, wenn mich das Spiel null interessiert oder langweilig war, oder ich das kacke fand in meiner Spielrunde, dann vergeude ich meine Lebenszeit nicht mehr dafür. Ja, das war total kacke und deswegen hab ich nochmal 3-4 Stunden Arbeit hinterher geworfen, nachdem ich mich das Spiel schon gelangweilt hat. Das würde ich auch nicht machen. Zumal YouTube-Videos auf dem Qualitätsniveau, das der Betterboard Games und der Brett Ballett ja auch macht, brauchen die auch echt Zeit. Das ist ja nicht so ein Low Effort Podcast wie der hier, wo du einfach nur so ein Kram erzählst. So, verstehe ich. Aber jetzt denken wir mal einen Schritt weiter. Wenn das die Haltung der großen Mehrheit ist. Also die Haltung ist, wenn es mir nicht gefallen hat, sage ich einfach nichts zu, mache ich auch kein Video zu. Bedeutet das ja im Gegenzug, dass die einzigen Videos, die gemacht werden, positive Videos sind. Also, der einzige Fall, wo wir mal... ...ne negative Kritik kriegen, wie jetzt zum Beispiel ganz brandaktuell hab ich heute gesehen, das neue Video von Brett Ballett, aber auch schon früher, Videos von Brett Ballett zum Beispiel, oder auch von anderem, ist wenn die sagen, wir haben 20 Games getestet, und in dieser Menge kommt dann auch mal ein Game, wo die sagen, das fand ich richtig kacke. Einige Content-Creators sugarcoaten das so ein bisschen. Die sagen dann, ja, das hat jetzt nicht so meinen Geschmack, aber das findet bestimmt seine Zielgruppe. Ja, ich bin jetzt nicht so der Richtige dafür. Also, dass da Leute sagen, ey, das Spiel ist einfach kacke und das ist nicht einfach nur für mich kacke, das ist einfach grundsätzlich kacke. Das ist selten. Muss ich aber auch dazu sagen, es gibt nur wenige Spiele, richtig, richtig kacke sind für jedermann. Aber, anderes Thema. Und dann wurde über RageBait gesprochen. Also Videos, die so ganz krass mit Verriss prallen, ja, und sich dann so als mega harte Aufklärer präsentieren und so, ich sag hier die Wahrheit, es ist alles scheiße und alles Schiebung und so weiter und so fort, ja, und die damit dann versuchen Klicks zu ködern. Das nennt man RageBait. Also allein schon über den Thumbnail, den du angezeigt kriegst im YouTube. dass da schon irgendwie so was Provokantes steht wie größter Kack aller Zeiten und dann siehst du irgendwie vielleicht noch das Cover von einem Spiel, was gerade total in aller Munde ist und mega gehypt ist und da denkst du dir so, wow krass, da bricht einer mal aus der Herde aus und redet jetzt die Wahrheit. Das kennt man ja auch aus Politik, Gesellschaft, andere Medien. Und die sagen halt, RageBait funktioniert total super. Und sie könnten ja viel mehr, wenn ich es richtig verstanden habe, das weiß ich jetzt nicht so, ob sie das wirklich so explizit gesagt haben. sie haben, es ging so in die Richtung, sie könnten ja viel mehr und viel einfacher Klicks generieren und Viewtime generieren, wenn sie einfach auch Verrisse machen, weil die lustiger sind. Und das halte ich für nicht schlüssig. Die ganze Argumentation nicht. Funktionieren tut es bestimmt. Ich mache ein Video und sage, ich finde Wingsban scheiße. Jeder weiß, ich finde Wingsban scheiße. Ich kann also Video machen und sagen, darum ist Wingsban scheiße. Und bestimmt kriege ich auch Klicks. dass es besser funktioniert als positive Reviews? Auch auf Dauer? Also will einer sich einen Kanal anhören, der jeden Tag nur wütend ist und alles Scheiße findet? Ja, da gibt's bestimmt jetzt Zahlen zu. Und ich hab nur ein Gefühl und keinen Beweis, aber ehrlich gesagt muss man jetzt auch fairerweise sagen, Sven führt auch keinen Beweis an. Also er zeigt ihn zumindest nicht. Und das muss er ja auch nicht. Wir tauschen ja hier erstmal Meinungen aus. Und wenn einer sagt, ich hab jetzt aber Zahlen von YouTube oder von irgendwelchen Analytics und die sagen, ey RageBait funktioniert grundsätzlich besser, das ist immer der beste Weg, Views und Clicks und Subs und so zu generieren, dann zieh ich da blank. Was soll ich denn dazu sagen? Ich hab nix besseres auf der Hand. Aber wenn ich mir meinen Feed ansehe, dann ist da nix mit RageBait. Guckt euch mal in euren eigenen Feed an. Guckt euch mal in euren YouTube-Feed an. Wie viel Rage-Bate ist denn da dabei? Wie viel Thumbnails sind da, die sagen, größter Kack aller Zeiten oder, die Mega-Enttäuschung oder, das war ja wirklich abgefahren schlecht, viel schlechter als erwartet. Oder, dass euch auf der Startseite irgendwie im Feed Kanäle angeboten werden, die sich vor allen Dingen mit Negativrezensionen brüsten. Auf Deutsch. Ich hab da keine. Ich seh also grad bei Neuheiten ... ausschließlich wohlmeinende oder sachliche Thumbnails. Im Video wird dann mal was nicht gemocht oder hier und da eine Mechanik kritisiert oder so. Aber dieses ganze Drama mit Verriss und Riesentrash-Talk und bam, bam, bam. Ey, das hab ich selbst beim Digger. Übrigens, Grüße, wo immer du bist, auch Seltschöch und Chris. war immer großer Spaß, eure Show. Selbst beim Digger hab ich das nur selten gesehen. Und auch dann nicht irgendwie im Thumbnail. Sondern der hat halt 10 Games besprochen, hat dann gesagt, der findet Heat voll scheiße, was ich nicht nachvollziehen kann, das ein super Spiel, das keine Ahnung. Und This Channel sieht für mich ganz anders aus. Der ist so auf Krawall gebürstet, der legt so auf Skandal an, der ist immer im Drama-Modus. Und den hab ich nicht, den seh ich nicht, den find ich auch nicht. Ich hab danach gesucht, ich find den nicht. Also wenn Rage Spade so gut läuft Dann muss ich's mal hier mit Enrico Fermi sagen, Wo sind die denn dann alle? Ich suche jetzt schon aktiv nach solchen Kanälen auf Deutsch und ich finde keine. Ich finde keine absichtlich negativen Kanäle, die aus dieser Anti-Haltung Klicks ziehen wollen. Also wenn es jetzt so ist, wie die beiden da sagen, und RageBate ist der Superknaller und es läuft immer irgendwie super, sind sich dann alle zu fein, das zu benutzen? Oder irrt sich der Sven vielleicht. Und Negativität ist gar nicht so verbreitet. Oder Negativität ist so erfolglos, zumindest auf Dauer, dass der Typ mit seinen 13 Subs, der irgendwie mit seinem Handy aus dem Keller heraus Spiele niederbrüllt, einfach irrelevant ist. Aber wenn das jetzt wiederum so ist, dann kann ja die These nicht stimmen, dass Rageblade so super läuft. Wieso ist der nicht erfolgreich? Wieso ist der nicht erfolgreich? Wieso sehe ich hier keine erfolgreichen Kanäle, die auf Rageblade und Negativität setzen, wenn das so ein Knaller ist, ein einfaches Werkzeug, schnell nach oben zu kommen? Sorry, daran kann irgendwas nicht stimmen. Irgendwo läuft eure Argumentation nicht gut. Und zweitens, und das fand ich jetzt unterkomplex dargestellt, da sagt der Sven, ich hab dich wirklich echt gerne, ich liebe deinen Kanal, der sagt sowas, ich weiß jetzt nicht O-Ton, der sagt, glaubt ihr, man kann uns für einen 40-Euro-Rezi kaufen. natürlich nicht aber das hat auch nie einer behauptet 40 euro also jetzt sind wir wirklich nah am stromann argument verteidigst ja jetzt hier nügel die nie einer angegriffen hat unser start guckt mal wie geil ich gewinne ja natürlich kauft euch keiner für 40 euro das ist doch lächerlich aber wie sieht es denn mit Also ich kann das Argument jetzt auch mal umdrehen und sagen, wie sieht es denn mit dem Studentenkanal aus? Das sind dann irgendwie zwei Boys, die machen jetzt hier Brettspielbesprechungen und der kriegt drei Kickstarter für je 300 Euro. Pro Monat. Kann man den für 900 Euro kaufen? und so Prototypen, nachdem man sich vielleicht auf Ebay schon so die Finger legt. Du kriegst ja auch ein Jahr vor allen anderen noch während der Pledge Manager offen ist. Das sind nicht 40 Euro. Kann man die dafür kaufen? selbst wenn, also nehmen wir mal an, diese Ware wäre jetzt unverkäuflich. Ich weiß, dass Rezis ja oft weitergeschickt werden müssen. Du kriegst eins, musst du das immer in den nächsten schicken oder so weiter und so fort. Also nehmen wir mal an, die wären unverkäuflich. Die würden in Rezi nur geliehen bekommen und dann würde ein Typ kommen, das wieder abholen. Also die hätten einen Warenwert von Null. Warenwert Null. Der Zugang zu diesem Rezensionsexemplar. Und der Thomas nennt das sehr klug das Privileg, du kommst dann auch eine Stunde früher auf die Spielmesse oder du wirst mal hier und da auf Presse-Events eingeladen und dies das. Und das ist ja jetzt ehrlich gesagt doch jetzt nicht irgendwie wert dafür irgendwie zu lügen oder irgendwelche Rotze hoch zu hypen, am Ende, wo jeder den Kopf schüttelt und sagt, was redet der Typ denn da? Da hat er auch recht. Klar, Thomas hat da total recht wegen so was. Also da musst du ja schon wirklich ein Ego-Problem haben, du wie so Pipi-Fucks bereit bist, deine Ehre und deine Überzeugung über Bord zu werfen und irgendwas total hoch zu jazzen, was du eigentlich kacke findest. Das glaube ich auch nicht, dass die meisten das machen. Oder überhaupt eine relevante Menge. nicht die meisten, sondern ich glaube nicht, mehr als irgendwie der letzte Typ irgendwo das macht. Also das spielt keine Rolle. Was aber echt eine Rolle spielt. Und das spielt auf jeden Fall in den USA eine Rolle. Auf jeden Fall in den USA eine Rolle. ist, dieses Privileg zu haben, ein Kickstarter ein bis zwei Jahre vor Auslieferung, während des Platch-Managers oder davor, wo also die Backer ihre Entscheidung treffen sollen, dieses Privileg zu haben, ist richtig was wert. Und es ist kein Nerd-Späßchen, wie ich da früher auf eine Spielemesse oder krieg' eine Cola Zero von Pegasus ausgegeben auf irgendeinem Presse-Event. Das ist substanziell für einige Kanäle. Also wenn ich einen Kanal hätte und ich könnte euch immer die neuesten Kickstarters zeigen im All-In-Modus als Prototyp und zwar genau zu dem Zeitpunkt, wenn hier Awaiting Rams, Asmodee oder früher noch Seamon als sie noch irgendwas cooles gemacht haben, so die neuesten Hammer raushauen und alle sagen, boah, soll ich da reingehen, soll ich da nicht reingehen und bei mir gibt's die zu sehen. Dann spielt es keine Rolle, ob ich diese Rezia Exemplare verkaufe oder nicht verkaufe oder ob die mir Geld gegeben haben. Die haben mir keinen einzigen Euro gegeben, null. 0 Euro wurde mir da überwiesen, aber allein, dass ich dieses Rezi habe, besorgt mir so viele Klicks, so viel Viewtime, dass mein Kanal relevant ist. Und er ist relevanter als all die anderen Kanäle, die nicht dieses Rezi kriegen. Das ist der Kanal. Das Privileg ist der Kanal. Ohne dieses Privileg ist der ganze Kanal für'n Arsch. So, ich krieg Klicks as fuck. Ja, was ist denn jetzt, jetzt wieder zurück zu den Typen zu kommen, die so einen Kanal jetzt haben? Ich krieg jetzt also diese Rezis. Ich darf irgendwie ein bis zwei Jahre bevor allen anderen irgendwie während der Gamefront-Kampagne den Kram zeigen. Was ist denn, wenn ich die Spiele jetzt kacke finde und die so richtig auseinandernehme? Und sage, ey, geh da bloß nicht rein in den Kickstarter. Ist voll die Gurke. Wie lange krieg ich noch diese super Protos? Also die Verlage, diese Prototypen, wachsen nicht auf den Baum. Viele Leute glauben, Verlage wären so Multimilliarden-Dollar-Industrien mit so geldgierigen Säcken. Die meisten Verlage sind irgendwie zehn Mann. Okay, Pegasus, Asmodin sind schon größer, aber die meisten Verlage sind Kleinunternehmen. Die sind irrelevant. Jede größere Bäckerei macht wahrscheinlich mehr Geld. Das sind alles kleine Firmen. Und so einen Prototypen zu machen, gerade für so einen Kickstarter ... Das ist ja eine Einzelanfertigung, keine Massenproduktion. Die kostet Tausende von Euros. für die Verlage. Also wie lange überlegt sich so ein Verlag, der sagt, boah scheiße ey, soll ich dem Chris noch meinen Prototypen geben, bis nächstes Mal auch noch, weil der kostet 2000 Euro oder 1000 Euro in der Herstellung und dann gebe ich dir den und der macht den richtig kaputt. Näh, gebe ich dem lieber einen, wo ich weiß, ich habe davon nur irgendwie 5, 6, 7 Stück, wo ich auch weiß, der findet sowas immer geil. Und die anderen Verlage, die ich noch nicht verrissen habe, die gucken ja auch die Videos und die sagen dann auch so, Okay, also wir haben jetzt drei Prototypen. kriegt einen? Dieser Chris, der hat die letzten Dinge, die er da gekriegt hatte, zu 50 Prozent verrissen. 50 Prozent fand er gut, 50 Prozent fand er scheiße. Er ist ein unsicherer Kandidat, wir geben es lieber jemand anderem, der 100 Prozent immer gut fand. Das ist doch Realität. Da kann doch jetzt wirklich, also wirklich, Thomas, wenn, ich will euch nicht zu nahe treten und ich sag nicht, dass ihr das macht, aber dass es das gibt und dass das ein relevanter Effekt ist. Gerade in der amerikanischen, gerade in dieser Vorschau Szene von YouTube-Kanälen, das denke ich mir doch nicht aus. Das ist die Verlockung. Wir sind älter und wir sind erfolgreich. Und für uns spielt es wahrscheinlich nicht mal eine Rolle, ob der Kanal oder was auch immer wir machen, irgendwie Knete bringt. Für viele, gerade bei Amis, hängt da manchmal der Kühlschrank dran oder die Miete. Das ist deren Job. Reines Ami-Problem? Okay, glaube ich euch. Aber diesen Mechanismus mal aufzuzeigen und auch mal den Leuten zu sagen, Skepsis ist durchaus angebracht. Vielleicht sind wir da in Deutschland noch nicht. Okay, aber dieser Effekt ist da. Der Effekt ist da, den gibt es wirklich und der funktioniert. Und auch im Gegenteil zur Rage Bay Theorie, aber das ist jetzt extrem gefühlig. Da rede ich jetzt über das, was ich so in meinen ganzen Chats und WhatsApp-Chat-Gruppen und sonst irgendwas so bisschen erlebe. Also zurück nach Deutschland. Dass das Publikum eigentlich keinen Bock auf Drama hat und fast schon allergisch auf Kritik reagiert. Wenn einer schreibt so was wie, ja, ich finde Anaks das beste Spiel aller Zeiten, ich hab Megaspaß gehabt in meiner Gruppe, das ist ja so cool, da kann man so coole Sachen machen, super, da kriegst du sofort ein paar Herzchen. Wenn ich, ne, ich mag Anak, aber wenn ich jetzt darunter schreiben würde, ich find Anak voll kacke, ich hab das auch mal in Leuten gespielt, wir fanden's richtig scheiße. Dann, da kannst du, da brauchst du nur bis 20 zu zählen, dann hast du ein bis zwei Kommentare, die drunter, sagen, warum. Warum genau? Was genau fandest du kacke? Also finde ich legitim. Mich wundert es nur, dass keiner das fragt, wenn einer sagt, ist beste Spiel aller Zeiten. steht hier was ich meine. ich sage, finde es toll, wird das von allen akzeptiert. Wenn ich sage, ich finde es schlecht, muss ich mich erklären. Jetzt kann man noch sagen, wenn ich das jetzt lese und da sagen, die finden das alle toll, dann kaufe ich mir das auch, dann habe ich vielleicht 60 Euro zum Fenster rausgeschmissen. Wenn ich das andere lese und sage, die finden es alle kacke, dann spare ich mir die 60 Euro. Dann habe ich vielleicht ein Spiel verpasst. Tja, blöd gelaufen, aber 60 Euro gespart. Ich kaufe es mir dann einfach später, wenn sich die Sache ein bisschen beruhigt hat. Oder wenn ich es mit einer Probe gespielt habe oder wie auch immer. Aber was mich immer wundert, ist, wieso muss ich eine Kritik, die muss dann sofort ganz substanziell erklärt werden und dann gehen die dir auch richtig auf die Grasen ab. Warum genau findest du dieses, Mechanismus schlecht im Vergleich zu dem? Also du musst das ganz genau erklären. Und dann werden Angriffspunkte gesucht. Warum hast du nicht recht mit deiner Kritik? Aber wenn einer sagt, ich finde das das beste Spiel aller Zeiten, BÄM, das bleibt so stehen. Da brauchst du nichts mehr zu zu sagen. Da fragt kein Mensch genau, wieso, weshalb, warum und wieso findest du das besser als das andere da vorne. Da riechst du sofort 35 Herzchen. Das ist super. Wenn ich jetzt in Köln reise, hier sagen ja mal Better Board Games und so und die sagen, hey, Flügelschlag fanden wir echt super und es ist ganz wertvoll für das Hobby, da könnte ich den Tisch umschmeißen, ja? Oder Gloomhaven. Da sag ich, ich fand Gloomhaven gut. Und dann frag ich mich im Vergleich zu was? Ist ja nicht so, dass ihr den ganzen Tag Crawler und Bossbattler spielt? Also im Vergleich zu was? Im Vergleich zu... Brass im Vergleich zu Monopoly? Also, ne? Also, das war jetzt so eine kleine Spitze immer ein nebenbei. Aber was mach ich, Chris? Ich guck den Kanal trotzdem weiter. Ich sag, ey, cool, die fanden Gloomhaven gut, ich find's Mist. Oder die fanden irgendwie Flügelschlag toll und sagten, ist so toll für das Hobby, wo ich mir denke, so Quatsch mit Soße, ja. Aber ich guck's trotzdem weiter. Weil ich denke, ja, da liegen die halt mal daneben, gut ist. Ich kenn aber einige. die sagen, wenn einer mein Lieblingsspiel verreißt, dann geht das Sub weg. Dann guck ich den nicht mehr. Dann kann der ja keine Ahnung haben. Zum Beispiel Christoph, Betterboardgames Christoph, hat man aus Fuss über die Anleitung Mosaik verwissen. Das war irgendwie so ein Ding, da waren noch Flo und Sven, glaub Thomas vielleicht auch noch dabei, die haben dann alle genickt und sagten, obwohl sie es selber noch nach eigenen Angaben gar nicht gespielt hatten. Mosaik haben wir uns jetzt alle gemerkt, ist ein Scheißspiel. Und ich kenne einige, die hatten das halt auf Englisch, weil Kickstarter hat er damals, oder halt die englische Retail-Version, und da war die Anleitung halt okay. Das Spiel ist halt nicht super komplex, da brauchst du keine 300 Seiten Anleitung. Die eine Seite war auf Deutsch falsch gedruckt, da hatten sie, glaube ich, eine Seite zweimal gedruckt, und da hat halt wesentliche Effekte gefehlt. Und überhaupt hat Xylex mit der Übersetzung von dem Mosaic total ins Klo gegriffen. Also sie haben so viele Fehler gemacht, es eine Katastrophe auf Deutsch. Aber... Da hab ich auch einige gehabt, gesagt haben, der Typ verreist hier mein Favorite Game, alles klar, Penner, den guck ich nicht mehr und tralala. Oder wenn einer überhaupt was Negatives sagt. Negative Kritik kann viel mehr dafür sorgen, dass Leute sagen, wenn der das schlecht findet, kann der keine Ahnung haben. Aber im Gegenteil, wenn er sagt, findet was, was ich nicht gut finde, dann sag ich, ja, es ist seine Meinung. Es wird viel negativer wahrgenommen, das hat viel mehr Konsequenzen, wenn du jemandem Lieblingsspiel kaputtredest, als wenn du jemandem das Hate-Spiel Und es gibt auch Leute, können das überhaupt nicht aushalten. Wenn ich zum Beispiel manchmal sage, ey, Everdell ist doch lucky cucky. Ey, mon dieu. Everdell? Everdell? Ey, die channeln dann irgendwie total ihre innere Greta. How dare you, Everdell? Ja, so direkt gecancelt. Wenn ich mal sage zu den selben Leuten, ich find Blood Rage voll super. Und die sagen, ja das ist... natürlich irgendwie auch krass toxisch-masculin oder so voll agro-primitiv und vikingern wie ja schon das cover aussieht mit diesem typen da drauf aber angemacht werde ich dafür nicht also das einfach weniger emotionen in die richtung da und das finde ich schon bemerkenswert Und dann kommen wir zum Also insofern, ich glaube nach wie vor, dass schon allein durch die Effekte, die ihr selber sagt, ich bespreche lieber Spiele, die ich mag, als Spiele, die ich nicht mag, ich gebe mir mehr Zeit und Mühe für Videos, die ich mag, als die ich nicht mag und so weiter, sorgt es dafür, dass der Standard-Feed von Boardgame-Rezensionen eher positiv gefärbt ist. Und diese Rage-Bate-Typen, die finde ich nicht. Also, würde die gerne mal sehen. Ich find's witzig, mal so eine Seite anzugucken. Ich halte den dann wahrscheinlich für bekloppt, aber ich find's trotzdem witzig, den anzugucken. find's hier nicht. Und ich bin jemand mit diesem Podcast, der in Grinch ist. Der sagt, neues Brettspiel? Ja, ist bestimmt gut, aber das muss mich jetzt wirklich begeistern, weil ich bin so jaded mittlerweile. Das muss jetzt wirklich irgendwas bringen. Und dann suche ich vielleicht auch das Haar in der Suppe. Und vielleicht bin ich dann auch erst mal so skeptisch eingestellt. Du willst mir was verkaufen? Erklär mir mal genau warum. Und bevor du das nicht hinkriegst, halte ich erst mal nicht so super viel von dir. Und auch die Haltung ist, wenn ich das über mich selber sagen darf, okay. Es ist okay und es ist auch nicht clickbait. Das ist einfach, du kannst begeistert an ein Thema rangehen, finde ich gut. Du kannst auch skeptisch und kritisch an ein Thema rangehen, das ist auch gut. Die Leute können sich beides angucken und bei mir fallen halt eher Spiele durch. Und bei den anderen hast du halt mehr Spiele, die sagen, ey, die waren gut. Vielleicht nicht für immer, aber die waren erst mal gut. Bei mir würde ich sagen, die Spiele sind belanglos, aber ein paar davon sind vielleicht ganz gut. Und ich glaube, dabei wollen wir es auch erstmal belassen. Wie gesagt, ich kann jedem nur empfehlen, wenn ihr YouTube guckt, Better Board Games und Brett Ballett sind die beiden Kanäle, in denen ihr wirklich immer coole Reviews kriegt. Die sind gut vernetzt, die kennen viele Leute, die besprechen sehr viele Spiele, die spielen noch viel mehr Spiele als ich oder andere. Auch sehr zu loben ist der Ben vom Brettspielblock, der einfach rund die Uhr offenbar Spiele spielt. Wie ein Verrückter und so was. Und ich kenne wirklich keinen, der in Deutschland so viele Spiele gespielt hat und so viel Ahnung von Spielen hat wie der. Wobei, der hat einen sehr unterschiedlichen Geschmack zu mir. Wir priorisieren Spiele auch anders. Und der verändert sich auch im Laufe der Jahre der Geschmack. Aber das sind Kanäle, da würde ich Geld drauf wetten. würde ich meine Hand für ins Feuer legen. Dass wenn die Leute sagen, sie finden irgendwas gut oder nicht gut, dann meinen die das so. Bäm! So, fertig! Das war Lucky Calax. Mein Name ist Chris Morgens. Wieder ein brandneuer Tag. Lucky Gaming. Egal wo du bist.