Chris EP6: Ich binde Chris und das ist Lucky Calax, der kritische Brettspiel Podcast. Heute sprechen wir über den Gossip der Woche, nämlich Essen Hyplisten im Tier Ranking. mal wieder Guardians of the Galaxy. Was geht bei mir rein? Was raus? Es landet auf dem Pile of Shame. Außerdem skandalöse Bewegungen im Regal müssen wir drüber sprechen und am Ende den Kred der Woche Essen 26 Eurotik Shop. Ich habe eurologische Beschwerden! Und wir fangen an mit dem Gossip der Woche unseren Essen-Hype-Listen. Ich hab mir mal angeguckt, was so meine Lieblings- und Nichtlieblings-YouTuber an Essen-Hype-Listen so erstellt haben. Und versuche die jetzt mal einzuordnen, welche davon für mich am relevantesten ist. Dafür machen wir natürlich das beliebte Tier-Ranking, was es ja jetzt überall gibt und wo jeden Monat alles Mögliche in verschiedene Tiers gerankt wird. Aber weil das hier ja der vegane Brettspiel-Podcast ist, mein Tier-Ranking, hat auch irgendwas mit Tieren zu tun. Also S, A, B, C. Machen wir mal D Tier. Brauchen wir nicht. Wahrscheinlich brauchen wir nicht mal die vier verschiedenen. S wie Seepferdchen, A wie... Das sind natürlich nicht wirklich Hyplisten, aber das sind Listen, einem so eine Vorfreude auf Essen machen sollen, bei denen es viel drum geht. Irgendwie das interessiert mich, das ist spannend. Einige haben sogar wirklich geschrieben, das muss ich auf jeden Fall kaufen. das. Also machen wir uns nichts vor, das sind Hyplisten. Der Ben vom Brettspielblock war so vorsichtig in seiner Formulierung, dass ich keine Hypliste aus seinen Sachen ableiten wollte oder konnte. Fairerweise muss ich sagen, die sind alle relativ vorsichtig, wobei ihre Thumbnails oft mehr oder weniger reißerisch sind. Der Becci von der Nische findet, glaube ich, besonders pralle, was er da auf seiner Liste hat. Aber es ist doch egal. Wir tun jetzt einfach mal so, als ob die alle uns hypen wollen würden und gucken uns das mal an. Und wir fangen an. Mit der Nische, die hat auf ihrer Liste Hellbringer, Quake, Elbphor Chronicles, Ozorb, dieses komische brasilianische Ding, was so ein brasilianisches Death Medaille sein soll, scheiße aussieht, Reign of Hades, da bin ich sogar im Kickstarter drin, es ist so viel zu spät, dass ich schon ganz vergessen habe, dass ich das Ding mal crowdfunded hab, Too Little Time, ist glaube ich der Too Many Bones, also Nachfolger, Spin-Off, Alternative, Dustin the Wind, Accidental Heroes, Impro Quest, Heroes of Gravehold. Graves of Gravehold hat irgendwas mit Maons End zu tun, spielt also in diesem Universum. Keine Ahnung, ich hab mir das noch nicht richtig angeguckt. Into the Unknown, Bogdor, hatte ich fast auch gebacked. Flipside und Ragnarok, The Board Game. Okay, diese Liste ist ... Sagen wir mal, gibt's da irgendwas drauf, was mich irgendwie interessiert? Rain of Hades, weil ich wissen will, ob mein Geld weg ist. Ja, ich würde mal sagen, das ist bestimmt nicht die schlechteste aller Listen. In der Tat doch mal einiges, was ich mir vielleicht sogar anschauen werde. Ich würde mal sagen, vorsichtiges Art hier. Art hier, aber ich überleg's mir nochmal, also A wie Axolotl, ich überleg's mir aber nochmal, wenn ich die anderen sehe. So, was haben wir noch? hier. Brett Ballett ist mein Mann der Sven ist mit zwei Listen am Start. Einmal Brett Ballett fünf sichere Käufe und auf seinen fünf sicheren Käufen sind Wildscape, Bean to Bar, Prague Unseen, Guillotine und Chronokritters. Ich bin mir auch sehr sicher nämlich dass mich gar nichts davon interessiert. Ich würde sagen vielleicht noch Chronokritters. Chronokritters könnte ich mir noch vorstellen dass ich... Zumindestens Blick drauf werfe der Rest ist mir völlig wurscht. Immerhin eins von fünf ist ja nicht so übel. Machen wir mal B wie Blobfisch. Okay, alles klar. Got it. Dann haben wir aber Brett Ballett gleich nochmal und zwar mit Brett Ballett Hidden Gems. Also Hidden Gems. Was könnte cool sein und was keiner kennt? Da drauf sind Witch, Witch, Time of your life, Valley of Skylanterns. Grinnyville, Welcome to Komogawa und Simoda Perry Road. Alli, warte mal, es geht noch weiter. Gross Guy, All You Can Eat Buffet, Carpet Racers und Wikinger Schafe. Okay, Witch Witch sieht tatsächlich witzig aus. Witch Witch witzig. Dennoch ist der ganze Rest crap. Schlechtes B, gutes C. Ach, sagen wir mal C. Ist zwar auch ein Treffer drauf, aber der ist auch wirklich sehr unsicher. So, okay, C hier. Dann hab ich vom BBG Thomas aus zwei Videos mal so die Sachen zusammengesucht, die er gut fand, weil er hatte in seinen Videos immer gesagt, das findet er gut, das findet er nicht so gut. Ich nehme jetzt mal die, von denen ich so rausgehört habe, dass die eher auf der gefallenen Seite sind. zum Beispiel auch Prague Unseen interessiert mich nicht. Codenames, Critical Role könnte ganz witzig sein, aber ich brauch nicht noch mehr Codenames. Dann Carcassonne, Labyrinth fand er nicht so gut und genauso fand er auch dieses Hits, der Bullshit Mikrofon fliegt durch die Luft, Thingy nicht gut. Geh ich mit, interessiert mich alles vier jetzt ehrlich gesagt nicht besonders. Vielleicht noch am ehesten des Codenames und dann Queen Alice interessiert mich überhaupt nicht. Portus. Das ist Ostia, jetzt unbenannt. Irgendwie, dürften die das in Europa oder Deutschland nicht Ostia nennen, worum auch immer. Heißt jetzt Portus, selbes Spiel. Mancala-Mechanismus, total solitäres Euro, langweilig. Kyle von Linné. Thematisch bestimmt toll, inhaltlich extrem überkompliziertes Euro, langweilig. Dinogarden, langweilig. Und ICE. nicht namentlich verwandt mit dem Zug oder der amerikanischen Terrororganisation, sondern hat wahrscheinlich eher was mit gefrorenem Wasser zu tun, hat ihm nicht gefallen, hat mich nicht abgeholt. Insgesamt auf der Liste also für mich im Kondensat aus zwei Videos nichts drauf. Der BBG Thomas kriegt ein C-Tier, C wie Cobra Kai. Strike first, strike hard, no mercy. so gnadenlos prügele ich auf diese Liste. Dann Alex Ratcliffe, Board Game Co., den ich sehr schätze. Der hat auch meistens einen ganz guten Geschmack. Gucken wir mal, ob es diesmal auch so ist. Er hat auf seiner Essenliste jede Menge. Enchanted Ivy. Keine Ahnung. Also ich kenne von den meisten auch nur höchstens ein Vorschauvideo. Melodies. Max vs. Minions, was super ist, aber die coole Box kostet 200 Tacken, hab ich gesehen. Und was in der kleineren Box drin ist, ich noch nicht so ganz kapiert. Werd ich mir aber anschauen, aber ich werde nicht 200 Euro für Max vs. Minions ausgeben. Wildscape, langweilig. Code Names Critical Role, hatten wir schon drüber gesprochen. Pop Art, keine Ahnung. Rurik, 2nd Edition, da hat mich schon die 1st Edition nicht interessiert. Cascadia, Alpine Lakes, ja, alles was mit Cascadia zu tun hat, ist scheiße. Und Calypso. Hmm, ja? Okay. Ich sage mal auch sehr viel, sehr viel, was mich nicht interessiert. Aber es ist immerhin auch ein paar Sachen, die mich interessieren. Die würde ich mal auf einer Wellenlänge mit dem Becci of Art hier setzen. Also wir haben jetzt A und B und C noch nichts in S. Und wir haben auch nur noch zwei Kandidaten, wenn ich das hier richtig sehe, nämlich erst mal jetzt die Brettspiel Magie. Dennis und Liana. Die finde ich sehr nett, aber ich stimme mit ihnen geschmacklich meistens überhaupt nicht überein. Aber schauen wir was er auf seiner Liste hat. Also er hat Greyloon drauf, was ich ja bekanntermaßen schon vorgekauft habe, was ich da nur abhole. Chrono Critters, wo ich zumindest irgendwie ein bisschen interessiert bin. Star Trek Space Hunt. Das ist echt cool, weil das ist nämlich die Star Trek Version von Captain Zona Family, also das 2 gegen 2 Captain Zona. Das ist spielbar, also das kommt halt häufiger auf den Tisch als das 4 gegen 4 Captain Zona und hat so ein paar Star Trek Gimmicks noch mit eingebaut. Interessiert mich auch, wird's nicht auf Deutsch geben, gibt's nur auf Englisch bei Matago. Also nur mal so, hier Werbung. Wackdown, keine Ahnung, Beijing. Beijing ist glaube ich im Jahr des Drachen. hier Stefan Feld, als er noch halbwegs coole Spiele gemacht hat in Neuauflage, also wahrscheinlich fantastisch teuer und dabei fantastisch schlecht aussehend. Forage, Kingdom Come Deliverance, was ich ja wie gesagt für Beschäftigungstherapie halte, es ist so belanglos. Seventeen Dicebats, ja könnte gut sein, keine Ahnung, es so ein Unterhaltungsspiel. Greenwood ist Sieht besser aus als es ist meiner Meinung nach. Total solitärer Euro. Crits and Tricks, Ahnung. Seven Seals. Ich ein Video gesehen, fand ich okay-ish sah das aus. Vielleicht wirklich mal ein Blick wert. Was? Exia-Slayer-Kombo? Also nicht Gaudi. Ja, haben wir genug drüber gesprochen. Tessaloneki irrelevant Ace of Spades. Das war das Ding, was dieses Drama hatte, weil die so unglaublich unsensibel und wirklich rassistisch dunkle heutige Menschen als Sklaven dargestellt hatten. Das haben sie jetzt zurückgerudert, haben die Kartart noch mal verbessert und geändert und da sind sie jetzt also. Jetzt ist es wohl passabel von den Grafiken her, was ich jetzt gehört habe, aber ich habe das Drama nicht weiterverfolgt. Mich hat es aber auch vom Spiel nicht groß interessiert. Ist eins von diesen Spielen so, hey, was können wir alles aus Poker machen, glaube ich, wenn ich es richtig verfolgt habe. Leda, Horror on the Orient Express. muss ich ihm eigentlich auch eine Art hier geben. Also ist zwar sehr verwässert mit lauter so Deppentiteln, aber immerhin... immerhin nicht völlig für die Katz. Ja, ach komm, geben wir ihm Art hier. Und dann haben wir den Flow von Get On Board, mit dem mich meistens absolut gar nichts verbindet. Also ich glaube, es gibt kaum einen YouTuber, bei dem ich so gegenteilige Meinungen habe wie der Flo. Und ich glaube, deswegen gucke ich mir ihn auch gerne mal an, weil ich will ja nicht mich selber hören, sondern was andere Leute so denken. Aber da finden wir nichts. Dorfromantik Südsee. Also wirklich, das ist ja wie ein Brechmittel. ist Dorfromantik grundsätzlich. Ist natürlich, wer hier diesen Podcast schon mal gehört hat, der kann sich vorstellen, dass Dorfromantik und ich wie so polare Gegensätze sind. Dorfromantik Südsee klingt wie die Cosy-Version von der Cosy-Version. wow. Green wurde schon gesagt, überwertet Ace of Spades. Ja, ist bestimmt fünf Minuten witzig, dann ist nicht mehr witzig. Confusing Lands sah schon doof aus. Questline fand ich auch irrelevant. Manoir Bizarre. Und Misfit Heroes. Nee, zählt hier. Also sorry, zählt hier. Fällt mir nichts Gescheites zu ein. dann hab ich mal jemanden, der offenbar sau viele Views und Subs hat und den ich noch gar nicht kannte. Den hab ich jetzt erst, als ich mir so hier Jagd auf Listen gemacht hab, gefunden. Und zwar ein Typ, der nennt sich Brettfit. Was ich ganz witzig finde vom Namen her. Der scheint in absolut seichten Gewässern unterwegs zu sein. Also gucken wir uns mal. Landis, Roboran, River Market, Neon Hope, Chivalry, Finger Pirates. Alles Mist. Bleach Monkey Battle ist das eins, das mich auch interessieren würde. Das hat er als Geheimtipp rausgesucht, der Tat. Interessiert mich aber eigentlich nur, weil das Autoren-Trio, glaube ich, interessant ist. Da war so ziemlich alles dabei. So Antoine Bausar, nicht, mich richtig erinnere. irgendwie, also richtig coole Typen. Aus der französischen Ecke vor allen Dingen. That Time You Killed Me ist ein alter Hut, ist jetzt irgendwie auf Deutsch rausgekommen. Ich hab mir gar nicht gemerkt, wie es auf Deutsch ist. Die Mix, Fadenfro, Firefly, Scralune, andere Scralune wenigstens wieder, Wild World, Chrono Critters, Chrono Critters ist ja offenbar auf jeder Liste drauf, also nicht schlecht. Wildscape, Prakanthin ist irgendwie auch überall drauf. Also wenn Chrono Critters immer auf denselben Listen wie Prakanthin ist, wertet das für mich Chrono Critters fast ab. Weil wenn Leute das alles toll finden und dann interessiert sie Chrono Critters, dann kann... das nichts für mich sein aber warten wir mal ab. Mein Crash Greenwood mal wieder und Time Span. Time Span hat seine Nummer eins, also er hat hier auch gerankt, also so nach hinten hin wird es für ihn wichtiger als nach vorne und Time Span ist seine Nummer eins, Greenwood also die Nummer zwei. Ja, ich hatte von Time Span rein optisch und was ich da so gelesen habe, keine große Meinung. Er ist halt auch einer, der dann auch gleich sowas sagt wie, cool, wenn einer sagt, ich pack so ein Civilization Spiel in kompletter Epic in 90 Minuten rein, dann ist das ja erstmal eine echt coole Ansage und dann interessiert mich das. Und ich denke so, das Gegenteil ist der Fall. Wenn einer sagt, er packt... Wenn einer sagt, er packt einen Tourbus von einer Rockband... in die Größe eines Kleinwagens, dann denke ich nicht, boah, das ist eine geile Leistung, das ist bestimmt voll der geile Tourbus, sondern dann denke ich mir, das muss der scheißeste Tourbus aller Zeiten sein. Also, verstehst ich meine? Das ist ja praktisch paradox. Ein Zivilisationsspiel muss lange dauern, das muss sich ausbreiten, da musst du das Gefühl haben, boah, ich hab so klein angefangen und jetzt ist das so ausgeufert, meine Zivilisation. Das geht nicht in 90 Minuten und dann auch noch möglichst interaktionsarm und dann auch noch möglichst irgendwie so alle drei Runden machen wir irgendwie eine Scoringphase. Keine Ahnung. Also ich halte davon nichts, dass ich schaue mir irgendwann mal ein Let's Play Video an, aber ich werde wahrscheinlich dabei einschlafen. Time Span kann nichts sein. So und damit haben wir den Brad Pitt ganz natürlich auch auf dem Unter... Also Wensen. Eigentlich müsste ich nur für Brad Pitt ein Detier anlegen. Weil ich finde den eigentlich nochmal eine Runde schlechter als die anderen. Da sind zwar ein paar gute Titel drauf, aber er hat so viel Crap auf der Linie. Na komm, das ist jetzt eigentlich auch unfair ihm gegenüber. Schlecht ist es jetzt nicht. Also wir haben Brad Pitt auf C. Get On Board auch auf C. Und den BBG Thomas, komischerweise mit dem ich sonst einen sehr ähnlichen Geschmack hab, auch auf C. C haben wir auch Brett Ballett Hitten Games. Brett Ballett 5 sichere Käufe ist auf B. Genau wie... Hab ich irgendeinen vergessen? Nee, hab ich nicht. Also auf B ist dann also nur der... Brett Ballett fünf sichere Käufe und auf A ist die Nische und Dennis und Liana. Und fassbar Na so was Becky Dennis und Liana zusammen auf dem Top Ding So ich mal gucken habe ich den Ach nee hier, Board Game Co. Der Alex Radcliffe ist natürlich auch auf A Okay cool Habe ich den Dennis zu gut bewertet? Nein habe ich nicht Der Dennis hat eine sehr solide Auswahl also allein Greyloon Chrono Krittas wie gesagt da bin ich skeptisch aber erstmal okay Star Trek Space Hunt was keiner auf der Liste hatte was ich Super finde. Also insgesamt kann man sagen, ist nicht übel. ganze Rest, da noch kommt, ist dann... belanglos und Final Titan nochmal irgendwie interessant. Ja, das war es dann wohl. Also da kann man mal sehen, mehr oder weniger interessante Themen. Dann, Cardians of the Galaxy. Was ist passiert? reingegangen ist mein management das lag eine ganze weile lang auf meinem pile of shame haben selbst mehrfach gespielt das ist großartig also ich kann gar nicht betonen das ist vielleicht mein lieblingshidden movement game ich finde es wirklich wirklich geil ich mag auch also ich habe zum beispiel fury of drakula fand ich auch immer cool was dauert halt 100 millionen jahre und es ist so kleinteilig dass es oft Ja, was von so einem Twilight Imperium wir spielen, den ganzen Tag Spiel kriegt. Und dafür fand ich es einfach nicht packend genug. Also ich hab, ich würde es immer mitspielen, aber ich muss es nicht selber haben. Sagen wir es mal so. Das andere, was ich auch immer, ich habe die ganzen Sherlock Holmes Titel nicht gespielt. Was ich aber auch gespielt habe, ist Not Alone. Not Alone finde ich super, weil es auch so klein ist. Kleine Box, schnell aufgebaut, schneller erklärt, läuft sofort. Mochte ich immer sehr gerne. Mindmanagement ist aber eine ganz andere Hausnummer. Mindmanagement ist einfach nur cool. Sieht cool aus, hat coole Effekte, bringt diese Scotland-Jagd nach Mr. X oder wie die Scheiße früher hieß auf einen neuen Level. Ist wirklich großartig. Du kannst gegen eine App spielen, wenn also keiner Bock hat, Mr. X zu spielen. Dann kann man es auch zusammen gegen die App spielen. Dann hab ich noch gekauft, Helden müssen draußen bleiben. Ich hab nämlich das letzte Mal drüber geredet, ich hatte Helden müssen draußen bleiben, sogar mal. Mit einem Zapzarab. Okay, das hat schon irgendwie Spaß gemacht. Das war auch irgendwie cool mit diesen ganzen Viechern, die man da spielt. Und man muss sich auch bisschen gegenseitig helfen. Aber der letzte Zug des Spiels war genau wie der erste. Verstehst du, was ich meine? es hat sich ... Obwohl, nee, das stimmt nicht, weil du hast ja die Bedrohung erhöht sich ja. Also das Spielbrett war schon am Ende anders wie am Anfang. Und es war auch bedrohlicher wie am Anfang, aber Irgendwie ist das auch so von deinen Handkarten, du kannst ja so neue Karten kaufen, aber irgendwie ist das bei uns nie in die Puschen gekommen. Genau, es hatte also ein sehr schräges Pacing und dann kam jetzt aber diese Boss-Battles-Nummer raus und ich hatte der ja gar nicht so eine richtige Chance gegeben, obwohl ja alle gesagt haben, aber Chris, Boss-Battles macht genau das, was du willst. Es sorgt für ein großes Finale am Ende des Spiels. Also die Partie endet in einem Crescendo, sie endet in einem Bossbattle. Das ist doch genau das, was du immer von dem Spiel verlangt hast. Jetzt spielst du halt auch mal. Aber irgendwie war ich da in meinem Culling-Fieber und hab den Calax leer geräumt und hab gesagt, raus, raus, raus, raus, raus. So und dann hab ich letzte oder vorletzte Folge drüber gesprochen und hab's bereut. So und jetzt mussten die Helden eben nicht draußen bleiben, sondern sie müssen wieder reinkommen. Und das ich jetzt gemacht. Und jetzt wird es mit dem Bossbattle auch gespielt. Dann hab ich Revive, das hatte ich auch mal ganz am Anfang. Ich hab's dann irgendwann einfach nie gespielt, deswegen hab ich's dann wieder verkauft, weil ich gedacht hab, ich mochte das eigentlich immer gerne, das war so eins der Euros. Ja, so Spackenskala 1 ... hat jetzt kaum Interaktion. Aber ... das war so ein Euro, was mich trotzdem interessiert hat, weil ich das relativ spannend fand, auch was man da so macht. Eigentlich waren noch immer alle entertained, das hatte zumindest denselben Interaktionsgrad, auch mal so ein terraforming Maß, man schon so ein bisschen auf der Karte sich so versucht zu übertrumpfen. Und weil es nicht auf den Tisch gekommen ist, habe ich es verkauft und jetzt habe ich es aber wieder gekauft, weil das einfach ein gutes Euro ist. Und ich bin ja kein großer Euro-Fan, aber das ist ein gutes Euro. Dann auch wieder in die Sammlung reingekommen. Auch wieder so ein Spiel, also hier, also wirklich. Mindmanagement, Helden müssen draußen bleiben. Revive und Tyrannen des Unterreichs. Ja, alles Spiele, die ich schon mal hatte. Die ich dann irgendwann wieder gespielt oder gesehen oder die mir wieder ins Gedächtnis gekommen sind und ich gedacht habe, wieso hast du das denn eigentlich nicht mehr? Tyran das Unterreichswik, also ich hatte damals die englische Version Tyrants of the Underdog. Wie konnte ich das denn abgeben? Das war doch eigentlich cool. Und dann habe ich mir gedacht, war das wirklich so cool? War das nicht so ein bisschen altbacken? Und ich habe es jetzt wieder gekauft. Ich habe ein relativ gutes, günstiges Angebot aus der Community gekriegt. Nochmal vielen Dank, falls derjenige mich hört. Ey, großartig, wir haben das am Wochenende rauf und runter gespielt. Das ist ein Deckbuilding-Spiel, bei dem du einen Markt hast. Der besteht aus zwei ineinander gemischten Decks und du hast vier Stück. Also du suchst dir zwei davon aus, mischt die ineinander. sind immer so... Jedes dieser Decks hat so Spezialitäten. Seelen, Dunkelelfen und Dämonen mal miteinander gemischt. Oder Dämonen und Drachen. Und dann sind auf dem Markt halt die einen und die anderen Viecher so durcheinander. Und die helfen dir halt beim beim Spielen. Und man erobert da halt so das Unterreich. Und ey, so Tyrann des Unterreichs rein, rein in den Stapel, ja. Rein ins Kalax. Babylonia war auf dem Auszugsstapel, ist wieder reingekommen, weil ich hab's dann doch noch mal gespielt und hab mir gedacht, ey, das zu geil, das verkaufst du jetzt doch nicht. Ja, es hat irgendwie auch so dein hundertstes Plättchen, Legespieler, aber es ist einfach zu gut, um's zu verkaufen. Und ich werde das und Through the Desert beides behalten. Raus allerdings geht mein Archipelago. Ich find's nach wie vor cool, aber jeder andere Demi-Spiele findet's nicht cool und ich muss es nicht für mich selber behalten. Ja, geht raus. Great Western Trail, Neuseeland, auch hier. Das ist kein schlechter Euro, aber es ist halt ein Euro. Ich hab nicht so viele Euros. Der dauert mir vom Aufbau her einfach viel zu lange. Das Thema ist auch nicht meins. Also ich bin veganer und ich stehe weder darauf, diese Schafe hin und her zu schubsen, noch Kühe oder sonst irgendwas. Und ich muss sagen ... Das ist halt schön bunt, ne? Was man da macht, irgendwie auch cool. Aber ich hab auch Maracaibo. Ich spiel lieber Maracaibo. Ich lieber Maracaibo. Ich brauch nicht beide. Pax Pamir 2nd Edition mit Metal Coins. Schweren Herzensverkauf. Ich find keinen, das spielen will. Die meisten Leute sagen Afghanistan, kein Burg. Boah, was? England, Russen, 1890. Ich versteh kein Wort, ich weiß nicht, worum es geht. Spiel ist eigentlich der Knaller, aber das Thema turnt alle meine Gruppen ab. Und ich hab's auch nur auf Englisch, was die Sache jetzt wahrscheinlich auch nicht gerade beschleunigt. Also es ist jetzt auf meinem Auszugsstapel. Ich versuch's zu verkaufen zu einem ordentlichen Preis. Wenn ich's nicht verkaufe und am Ende behalten muss, dann behalte ich's halt. ich auch kein Problem mit. Elysium geht jetzt raus. Ich hab's einfach durchgenudelt. hab alles davon gespielt. Die Spiel zu und Spiel zu und Spiel zu. Und ich kann auch nur sagen, was das für ein gutes Spiel ist. Genau wie Terraforming Mars. hast es halt irgendwann mal durchgespielt. Und das ist jetzt der Punkt. Es gibt eine Fan-Erweiterung mit Lautergöttinnen. kann man sich auf Boardgame Giga als Printenplay herunterladen. Aber ehrlich, ich hab keinen Bock das zu drucken und dann auszuschneiden und auf Karten zu kleben und die dann in Proxy-Hüllen zu stecken. Ich bin da einfach zu faul für. Schade. Aber wer von Elysium nicht genug kriegen kann, guckt euch mal auf BoardgameGeek das an. Und jetzt der große, knallreich, der größte Skandal, der hier aus meinem Stapel verschwindet, Eldritch Horror. Ich gebe meine komplette Eldritch Horror Sammlung ab, ist auch schon einiges weg. Ich habe von Eldritch Horror alles gehabt, bis auf dieses Nordpol, Südpol, Südpolding. Alles andere habe ich gehabt, alles. Inklusive der Matte von Rolling Mats, die die besten Matten auf ganz Etsy bauen, aus Spanien. ist eine super Nummer, super Firma. Wenn man sich eine Rolling-Mats-Matte kauft und man guckt die sich an, dann denkst du dir, das geht gar nicht. Man kann so eine kleine, hochauflösende, brillante Schrift oder auch diesen Detailgrad, kannst du nicht auf neopren drucken. Das muss doch irgendwie grobkörnig und krisselig sein. Nein, nein, sagt Rolling-Mats. der España. Die sagen, äh, kannst du mich mal, ich mach das einfach in cool. Was andere Leute in billig machen, mach ich in sau geil und bleibe trotzdem günstig und ein EU Produkt. Ich kann euch also nur empfehlen, wenn ihr für irgendein Spiel eine Matte braucht, Etsy, Rolling Mats. Echt knall... Ja und wieso fliegt Eldridge raus? Ich mag Eldridge nach wie vor, aber es konkurriert in diesen Threat Management Koop-Spielen mit so vielen anderen. Und nach mehrfachem Spiel muss ich dem Becky in einem Punkt Recht geben, der bevorzugt ist Arkham Horror 2nd Edition vor Eldridge. Ich finde Eldritch nach wie vor super. Ich finde es auch besser als der Becky das findet. Aber in einem hat er recht. Bei Eldritch verteilen sich die Spieler über die ganze Weltkarte. Der eine ist in Amerika, der andere ist in Asien, der andere läuft durch die Pyramiden, der andere ist hier, der andere ist da. Man hilft sich zu wenig gegenseitig. Ich stehe ja immer auf Interaktion. Natürlich spricht man sich ab und sagt, du kümmerst dich Asien, ich kümmere Amerika. Wir müssen überall gleichzeitig sein. Dieses Aufgeteile ist gewollt, das die Spieler besprochen. Nichtsdestotrotz sorgt es dafür, dass man im Grunde genommen nicht viel miteinander zu tun hat. Es nicht so, dass man gemeinsam auf einen Gegner schießt oder der eine dem anderen groß hilft. Und das finde ich schade. Und obwohl ich diesen globalen, diesen Weltkarte und Bedrohung auf der ganzen Welt, so Indiana Jones, wir reisen von einem coolen Ort zum anderen coolen Ort, liebe und echt cool finde. ist das Spielempfinden bei klaustrophobischen Spielen, wo man so eng aufeinandergedrängt in einer Stadt oder in einem Haus oder in einem Dungeon oder sowas hängt und dann wirklich die Figuren sich gegenseitig unterstützen müssen, weil sie ja nur mal nebeneinander im selben Raum stehen, einfach intensiver. Deswegen, ich habe so viele Koop-Titel, einer musste jetzt halt mal gehen und ich habe mich jetzt für Eldritch entschieden. Wie gesagt, ich finde den vom Setting immer noch praktisch am stärksten. Aber von dem, was man da macht als Spiel... Am Ende nicht interaktiv genug, falls das irgendeinen Sinn macht. Und ich muss sagen, ich hab sehr viel Elritch gespielt, sodass es mir jetzt weniger weh tut, den abzugeben als irgendein Spiel, wo ich noch in der Honeymoon-Phase bin und noch sage, boah, das muss ich jetzt unbedingt noch ein paar Mal spielen. deutlich strategischer und trotzdem ein sehr einfaches Spiel. Also sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr zugänglich. Kartenbasiertes World War 2 Weltkarte geschubse. Ich habe Erwartungen, dass es so ein gutes Einsteiger-Spaßspiel ist, was auch nicht so lange dauert und wo man mal zu sechst irgendwas Cooles machen kann. Ja, mal gucken, vielleicht was für die Arbeit, weil da habe ich ganz oft mal eine Sechser-Runde mit super krassen Pros und super Anfängern. Und für die ist das, glaub ich, genau richtig, weil das ist nicht trivial, ist nicht irrelevant, das ist nicht unintelligent. Aber es ist jetzt auch nicht so ein Regel-Overhead, wo man jetzt den Leuten, die zum dritten Mal ein Brettspiel spielen, gleich sagt, so, jetzt muss ich erst mal 15 Seiten Regelstudio machen, ich lese das jetzt mal zwei Stunden vor. Sondern das geht halt ruckzuck. Das andere, ich mir gekauft hab, ist Ringkrieg des Karten-Game. Das soll sehr gut sein. Ist immer so hinter diesen großen Herr-der-Ringe-Spielen zurückgeblieben. Das hat nie so richtig jemand beachtet. Vielleicht auch, weil es eigentlich nur zu viert läuft. Also das ist ein Spiel, das geht nur bestenfalls zu zweit, aber eigentlich ist es ein Spiel für vier Leute. Zwei gegen zwei ist ein Teamspiel. Zwei auf der Seite der freien Völker und zwei auf der Seite hier von den Bösewichten. Jetzt muss man sagen, obwohl ich selber ja irgendwie Scheiße finde, wenn man von so einer Franchise so vollgemüllt wird, Star Wars Style oder Marvel mäßig, die ja wirklich immer schaffen, die coolste Franchise platt zu machen, indem sie dich einfach überschwemmen. Ich war ein riesen Star Wars Fan, aber nach dem ach... Tausenden Star Wars Scrap hab ich auch keinen Bock mehr drauf. Ich war ein riesen Marvel-Fan, als es noch keiner kannte. Also vor den Filmen hab ich die Comics gerne gelesen. Ich kannte da jeden X-Men, jeden Avenger, diesen ganzen Scheiß. Aber jetzt wird man von Marvel so zugeschissen, dass du irgendwann auch so langsam die Laune verlierst. Und so ähnlich geht's mir jetzt langsam beim Herr der Ringe, wo also alles kommt als Herr der Ringe raus. Alles, alles, alles, alles. Herr der Ringe hier, Herr der Ringe da, ich kann's nicht mehr sehen. Aber die meisten Herr der Ringe Spiele waren gut. Es gibt fast kein schlechtes Herr der Ringe Spiel als auf dem Brettspielmarkt. Der Ringkriegs glaube ich untergegangen und der ist super. Und das war der Guardians of the Galaxy rein raus Pile of Shame. Und damit kommen wir zum Crit der Woche. Euros. Ich werde ab und zu mal gefragt, warum ich eigentlich keine Euros mag. Und die Antwort ist, das stimmt so gar nicht. Es ist nicht so, dass ich keine Euros per se mag. Ich mag sogar den einen oder anderen, echt solitären Euro. Es ist nur so. dass diese Spiele bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die berühren mich nicht emotional. Und das ist schade, denn ich beobachte in den letzten Jahren eine Entwicklung, die mich schon nachdenklich macht, die mir so ehrlich gesagt nicht so gefällt. Also wenn man sich das mal so anschaut, wir hatten das in letzten Folge, wo ich den beiden anderen Chaoten über Essen gesprochen hab. Guckt euch mal die Hotness-Liste an auf BGG. Da sind nur Euros drauf. Also, das ist schon wirklich auffällig. Und das deckt sich auch so bisschen mit meinem Empfinden, dass sich das Hobby in den letzten 25 Jahren halt extrem verändert hat. Als ich mit dem Spielen angefangen hab, da gab's ja auch noch nicht so super viele Spiele, so 90er Jahre, als ich so im Abitur war und so. Ich komm so aus dieser ... Dungeons & Dragons, Schwarze Auge, Shadowrun, Ecke. Damit hab ich praktisch meine gesamte Jugend verbracht, seit ich nicht lesen kann. Seit ich relevant gut lesen kann. danach bin ich extrem schnell auf die Trading Card Games umgestiegen und war dann, hab ich auch schon öfter erzählt, so ein Magic-Besessener. Und Brettspiele. Da gab's im Spielzeugladen hier und da haben wir so ein Knitz ja und so was. Das hat dann erst Ende der 90er angefangen, dass sich dieses Hobby ernst genommen hat. So alles nach Katar, so in der Art. Und dennoch war es halt so, egal ob das jetzt die Rollenspiele waren, die Trading Card Games waren oder auch diese ersten Euros waren, das Spiel war ein Spiel gegen oder mit anderen Spielern. Und diese Mechanik des Spiels war ein Hilfsmittel, das Spiel mit oder gegen anderen Spielern zu transportieren. Und heute ist die Mechanik das Spiel und die Spieler sind das Hilfsmittel, die Mechanik ein bisschen aufzupeppen. Wenn ihr versteht, was ich meine. Also du spielst Katarn nicht gegen das System. Du spielst El Grande nicht gegen das System. Du spielst, was könnte ich noch sagen, Modern Art oder ... irgendwelche von diesen ganzen Beat-Spielen oder Auktionsspielen, die spielst du nicht gegen den Motor. Du spielst aber eigentlich einen de Vadipsey gegen den Motor. Du spielst einen Luthier gegen den Motor. Du spielst einen Queen Alice gegen den Motor. Deswegen ist es auch so einfach, einen Solo-Modus dran zu machen. Das Spiel ist sowieso ein Solo-Modus. Das ist ein Solo-Modus, man gleichzeitig spielt. Und dann stelle ich sich jetzt mit den Entscheidungen der anderen Mitspielern auseinanderzusetzen. Und dann praktisch so sich zu verarschen, zu wetteifern, sich in die Pfanne zu hauen, streiten, handeln, Allianzen zu schließen. Oder hier, geb dir drei Schaf gegen einen Stein oder was auch immer. geht es bei den modernen Spielen eigentlich darum, effizient nebeneinander herzuspielen und dann am besten auch relativ gefahrlos einen Puzzle zu lösen. dann halt Punkte, Punkte, Punkte. Jeder kriegt Punkte. Und das ist wie so eine Art Drip-Feed an Dopamin. Und diese Mechanismen sind schon alle sehr clever. Und man fühlt sich dann wohl, weil man seinen Gehirn dazu gebracht hat. cleveres kleines Sudoku auseinanderzunehmen. Vielleicht auch schneller und besser als der Typ neben einem. für mich und da krieg ich jetzt vielleicht wieder aufs Maul aber für mich ist das moderne Euro das ist die Papp-Version von einer belanglosen Kette von YouTube Shorts. Das ist Short, Short, Das ist alles so ganz nett, das ist auch alles super produziert, aber sowohl einzeln als auch in der Masse ist das völlig egal. Das ist völlig inoffensiv. ist auch uninspirierend. Man kommt da nicht raus und denkt sich so cool, wow, voll die geile neue Idee. Das ist total beruhigend und das ist völlig unmemorable. Da gibt es keine tollen Momente, wo du in der Kneipe sitzt. Weißt du noch, drei Jahren, als du bei Erde 96 Punkte hattest und ich nur 94. Alter, das war so krass, Junge. Das passiert doch gar nicht. Das passiert nicht. Daran... Das war eine... Du hast dich gefreut, während du es gespielt hast. Und du hast ein gutes Gefühl gehabt, während du es gespielt hast. Aber das ist wie YouTube Shorts Go. Also... Woran man sich erinnert, das sind ja nicht die Mechaniken und die tollen Puzzles, sondern eigentlich immer nur das, was man halt mit den anderen Leuten am Tisch erlebt hat. Also dieses Erlebnis. Ich will jetzt nicht sagen, dass ein singuläres Solo, solitär, Euro keinerlei Erlebnisse bietet. Aber mir und meinem Gehirn und ich würde sogar fast von mir auch auf andere schließen. fällt es schwer, Erlebnisse wirklich zu behalten oder wertzuschätzen, wenn da absolut keine anderen Menschen drin vorkommen. Aber was ist denn, wenn die anderen Leute an dem Tisch kaum eine Rolle spielen? Wenn sie praktisch neben dir auf der Couch sitzen und jeder daddelt auf seinem eigenen Handy rum? Gut, dann hat man ... Oder andersrum mal gefragt, hat man dann wirklich Zeit miteinander verbracht? Oder hat man gleichzeitig Zeit verbracht am selben Ort? Also hat es das gebracht? Da frage ich mich, also ich spiele diese Spiele auch manchmal gerne, aber ich frage mich dann ehrlich gesagt, ob die anderen Leute, ich da eingeladen habe bei mir oder bei denen ich eingeladen bin, eigentlich nur Statisten sind. Die haben dann irgendwie so eine undankbare Aufgabe. Die müssen halt mitmachen, während ich mein Hobby drehe. Und das gilt auch andersrum. Also ich bin auch für die ein Statist. Es spielt keine Rolle, ob ich an diesem Tisch sitze oder nicht. Oder ob ich das bin oder jemand anders das bin. Das ist. Also ich gebe diesem Spiel ja nichts. Ich werfe ja nicht meine Persönlichkeit oder mein Spiel in diesen Motor ein. Ich bin nur ein Punktestand am Ende. Und sie sind für mich nur ein Punktestand. Und dann vergleiche ich meine Punkte mit deren Punkte. Und sie andersrum eben auch. Das ist auch nicht irgendwie böse gemeint oder abfällig gemeint oder irgendwie so. Aber wenn man es mal vergleicht, dann ist es schon so, dass das nebeneinander her ist. Und ich weiß nicht, mich persönlich triggert das nicht. Ich persönlich finde diese Puzzles dann auch ganz nett. Aber dann frage ich mich, wieso spiele ich nicht einfach Computer? Wieso mache ich mir die Mühe? Wieso lade ich diese Leute ein? Die kommen mir dem Spiel doch gar nicht vor. Und was sagt es denn auch über uns als Hobby, wenn das der neue Shit ist? Also wenn alle Sachen auf der Hotness-Liste Spiele sind, die so sind. Das heißt doch immer hier irgendwie, ja, die Spiele hier verbindet und wir versuchen, Menschen gemeinsam an den Tisch zu kommen. Es ist doch diese beknackte Spiel des Jahres Jury immer. Und dann lobt sie oder belohnt sie oder bepreist sie, wie soll man das denn nennen? Also sie gibt den Pöppel immer dann an Spiele, die im Grunde genommen doch nur die Simulation von Miteinander sind. Auf BGG, alle Spiele, die hot sind, sind doch nur die Simulation von Miteinander. Wo bringen wir denn Spiele gemeinsam an den Tisch? Das ist ja so, als wenn ich sage, Handys sind voll gut für Jugendliche, weil dann sitzen die alle zusammen rum und jeder daddelt auf seinem Handy. Schaut mal, wie schön die zusammen sind. Die bringen Menschen zusammen. Das ist doch Käse. Das ist doch Quatsch. Und wie gesagt, hab nichts dagegen, dass Leute in Euros gefallen. Ich hab nichts dagegen, dass Leute sagen, ich spiel gern alleine, spiel gern solo, ich spiel solitäre Euros mit meiner Frau, dann brauch ich nicht mit der Reden und so. Ich hab da nichts gegen, wenn das für Leute cool ist, dann so sei es. Aber wir können uns dann nicht gleichzeitig vormachen, dass Euros Spiele Menschen miteinander verbinden und Leute zusammen an den Tisch kriegen, wenn die dann ... Scheu-Klappen aufsetzen und alleine vor sich hin daddeln. Also du kannst nicht beides haben, meiner Und dann habe ich mich auch gefragt, wo das herkommt. Also es war ja nicht so. Also wie hat sich dieses Hobby entwickelt? Wie ist es so geworden? Und ich meine, das kann auch Zufall sein, aber ich glaube schon, dass ich da so bisschen harte Effekte heraussehen kann. Ich glaube zwar während Corona. Also in den 2010ern gab es auch schon solitäre Euros. Das will ich jetzt nicht sagen. Es gab in den 2010ern Euros. Aber das Hobby war in den 2010ern deutlich geprägter von der Interaktion zwischen den Spielern. Das war auch viel so, es war sehr viel auch Amitrash am Start. sind sehr viele Spiele ganz, ganz, ganz prominent rausgekommen, bei denen sie äußerst interaktiv waren. Es gab überall so Turniere für dies, Turniere für das, ob das jetzt X-Wing war, ob das ein Turnier war mit hier, sag ich schon, Terraforming, doch Terraforming-Mastturniere gab es auch, ich meine... Äh, Terra Mystica mein ich nicht, Herr von Umast. Terra Mystica Turniere. Es gab überall Turniere, es war überall Interaktion und Leute waren zusammen und so weiter und so fort und Ellbogen überall und wer ist der geilste? Und dann kam Corona. Und dann heißt es ja auf vielen YouTube Kanälen, die auch in Corona groß geworden sind. Und durch diese, durch diesen Brettspiel-Boom, der durch Corona auch ausgelöst worden ist, groß geworden sind, die sagen dann, da sind so viele neue Leute ins Hobby gekommen. Was sind denn das für Leute gewesen, die da ins Hobby gekommen sind? Das sind ja nicht mehr von den alten Leuten gewesen, das sind komplett andere Leute gewesen mit komplett anderen Vorstellungen, wie Brettspiele sein sollten. Und die Menschen haben in dieser Isolation Brettspiele für sich entdeckt. Das ist auch gut. Ich sage das jetzt völlig wertfrei. Ich beschreibe nur einen Zustand. Und in meinem Freundeskreis ist es zumindest so, das ist jetzt ein bisschen Klischee, aber hier hat das Klischee eben auch einen Funken Wahrheit. Boardgame-Nerds mussten ihre Freundin zum Zocken überreden. Tut mir leid, dass das jetzt wieder so bisschen Macho klingt, aber wenn du dir die Szene früher anguckst, war die deutlich männlicher als heute. Es waren deutlich mehr Männer, die Brettspiele gekauft haben, die Brettspiele diskutiert haben, die den Ton angegeben haben und die für die Verlage die interessante Kaufgruppe waren. Also du hast Brettspiele im Grunde genommen für weiße Mittelschicht Jungs gemacht, die entweder, ja die aus einem Westland kommen, also Europa, Amerika, Kanada und so weiter und so fort. Das ist deine Zielgruppe gewesen. Und es ist jetzt Glücklicherweise vielleicht, ich sage das jetzt auch mal völlig wertfrei, ist es mehr jetzt ein Hobby für alle Menschen geworden. Aber die Leute haben oder viele Leute haben Brettspiele in der Corona-Pandemie zum ersten Mal erlebt. wenn wir jetzt wieder zurückgehen in dieses Bild der Typen, jetzt irgendwie gesagt haben, Leute, wir können nicht raus, Bock jetzt mal mit Kindern und mit Frau oder Familie und so mal Brettspiele spielen. Ich hab da so ein Hobby, das ist voll geil. Und dann gucken die sich das an und die sagen, ich hab keinen Bock auf so Axis-Analyse, Blood Bowl-Team-Manager oder hier Space Orks verdreschen oder irgendwie sowas. Oder hier hauen und stechen, wer ist der geilste? Und klarer Fall, und ich sag das auch wieder wertfrei, in beide Richtungen wertfrei. Es war halt so. Ist in meiner Familie passiert, ist in der Familie aller meiner Freunde passiert, ist bei Arbeitskollegen so gewesen. Das war halt so. Und das Symbol, das Symbol für das, dann passiert ist, ist Flügelschlag. Das hat den 100 Prozent gaff. Also den Girlfriend Acceptance Factor, das nennt man so bei Unterhaltungselektronik oder hat das früher mal so gehalten, wenn du eine Playstation kaufen wolltest und weiß ich nicht, die Madame hat gesagt, ey so ein Ding kommt mir nicht ins Wohnzimmer, das ist total stylisch mein Wohnzimmer und jetzt stellst du mir da so ein Spielzeug rein. Also diese Unterhaltungselektronik, muss cool aussehen, die muss zu einem stylischen, modernen Wohnzimmer passen, damit die Frau sagt, okay, ich spiele das zwar nicht, aber ich erlaube, dass das hier ist. Und Flügelschlag ist praktisch das equivalent in der Brettspielszene. Und ich nehme jetzt Flügelschlag als Beispiel für alle diese Spiele. Es ist null interaktiv. Das heißt, der Nerd, der Brettspiel-Pro-Gamer konnte jetzt diesen Anfänger nicht einfach wegpusten, weil es halt keine Interaktion hat oder ganz wenig Interaktion hat. Und es hat so ein cosy, gemütliches Gefühl. Und das ist, glaube ich, in der Pandemie, in der Isolation. Auch cool, weil meine Frau hat zum Beispiel auch oft gesagt, ey, ne, so, ey, Brettspiele, das wofür du dich da so interessierst, da muss man wahrscheinlich ein Unideploma haben oder was auch immer. Das ist total schwierig von den Regeln. Und es ist auch immer nur so, wer ist der geilste? Und ihr haut euch da immer gegenseitig in die Pfanne. Und wieso willst du das mit mir spielen? Du machst mich dann halt immer platt. Hab ich gar keinen Bock drauf. Also es ist doch auch langweilig für dich, wenn, ne? Und diese Spiele. die dann da gekauft wurden, die wurden dann gekauft, eben weil sie das nicht tun, weil sie gut mit Anfängern funktionieren, weil sie eben überhaupt keinerlei negatives Miteinander haben, bei der der Anfänger zu sehr auf die Mappe kriegt. Und diese Leute haben dann gesagt, das ist aber eigentlich ganz nett. Also Brettspielen macht Spaß. Auf die Art und Weise macht mir Brettspielen Spaß. Und das ist ihr Einstieg gewesen. Ihr Einstieg war nicht Existence Allies, ihr Einstieg war nicht Katarn, ihr Einstieg war nicht interaktive Spiele. Die sind nicht sozialisiert worden mit Konkurrenz oder mit Handeln oder mit viel miteinander reden oder so. Die sind sozialisiert worden mit Cosiness. Die sind sozialisiert worden mit Wir sammeln alle Punkte und dann gucken wir mal. Diese Leute kommen jetzt in das Hobby und die kaufen Games. Und es ist eine ganze Menge und die setzen einen neuen Standard. Alles hat jetzt einen Solomodus von David Turzi, TM. Und alles ist belohnt. Und niemand kriegt mehr wehgetan bei den Spielen. Und ich hab nichts dagegen, dass die Leute Spaß mit Brett spielen haben. Überhaupt nicht. Und scheinbar haben ja auch alle sehr viel Spaß über was ich beobachte. das ist jetzt auch nicht ne Art von Meinung oder so, wo ich sage, die einen Spiele sind besser als die anderen. Das ist ne reine Beobachtung. Die haben alle viel Spaß für sich alleine, nicht miteinander, sondern gleichzeitig am selben Ort. Und das ist ein anderes Spiel. Die Leute kommen mit einer anderen Intention und die Leute haben auch eine andere Erwartung an Spiele als vielleicht diese Urmannschaft von früher. Und vielleicht sind die Leute auch gar nicht in das Hobby gekommen, wie ich das jetzt gerade vielleicht in diesem... Also alle meine Beispiele sind überspitzt. Ich versuche einen Punkt zu bringen, deswegen muss ich natürlich auch ein bisschen überspitzen. Aber vielleicht sind die Leute auch gar nicht in das Hobby gekommen, miteinander zu spielen. sondern sich die Zeit mit derselben Sache zu vertreiben. Verstehst du, was ich meine? Also so ein bisschen, wie wenn man sagt, so ein bisschen wie miteinander Netflix zu gucken. Nur halt besser, weil da tut man ja irgendwas und denkt so ein bisschen nach und beschäftigt sich so ein bisschen. Ist jetzt nicht ganz so Binge-Watching-Zeitvertrödelung. Aber im Grunde genommen sind, nehmen die Leute vielleicht so Brettspiele auch Er war als eine Art von gemeinsamen Zeitvertreib. Und das sind wir ja schon fast wieder so bei diesem Thema von ganz früher. So 70er-, 80er-Jahre, so Brettspiele als sinnlose, bunte Beschäftigung für Kinder, damit die Erwachsenen in Ruhe am großen Tisch feiern und saufen können. Also hier, Kinderchen, hier habt ihr ein schönes Spiel. Da könnt ihr euch mal mit beschäftigen und die Klappe halten. Mami und Papi reden jetzt mit ihren Freunden. Ich will jetzt auch nicht despektierlich sein und sagen, dass die modernen Euros alle Grunde genommen Kinderspiele für Idioten sind. Ich sage nur, der Sinn von Spielen war früher, einfach sich die Zeit zu vertreiben mit irgendwas Schönem, was bunt und interessant und irgendwie so bisschen lustig ist. Und vielleicht ist es für die Leute dasselbe. Die haben nicht eine Art von... Die wollen nicht so richtig... herausgefordert werden. Die wollen sich auch vielleicht gar nicht so sehr mit den Leuten sich herum beschäftigen und in so eine Art Fettstreit oder Zusammenspiel geraten, sondern eigentlich eher sagen, es war nett, wir saßen zusammen, haben ein paar Chips geknabbert, haben uns vielleicht so ein kleines bisschen unterhalten und dabei haben wir so bisschen Rätsel gelöst. Es ist als wenn man so Kreuzworträtsel miteinander hat. Gibt sich mal hier und da einen Tipp. Ich meine, wie gesagt, hab nichts dagegen. Ich blotze jetzt hier auch stundenlang Serien und vertrödel meine Zeit mit irgendwelchen sinnlosen Computerspielen und so was. Und es ist wirklich kein Werturteil über Eurofans. Und ich sag auch nicht, dass Leute, die den ganzen Tag interaktive Spiele spielen, mehr aus den Spielen rausziehen oder die besseren Leute sind oder die cooleren Spieler sind oder irgendwie so. Ich sage nur, dass mich das deutlich mehr interessiert, weil ich glaube, dass ein interaktives Spiel, das kann kooperativ interaktiv sein, dann muss es aber auch interaktiv sein, also nicht kooperativ und egal, ob die Leute da sind, also kooperativ interaktiv oder konfrontativ interaktiv sein. Ich glaube nur, dass diese Art von Spielen mehr memorable Momente erschafft, mich mehr mit den Spielern verbindet. Und die Spieler sind für mich oft interessanter als das Spiel. Und ich. Das ist jetzt eine böse Unterstellung, aber ich spüre ein wenig, dass bei Eurospielern das Spiel im Vordergrund steht und dass, wenn sie sich vielleicht ehrlich eingestehen, die anderen Mitspieler am Tisch deutlich austauschbarer sind. Also ich hab zum Beispiel ein, zwei Freunde, die sind extrem gut in so Dudes on the Map Strategiespielen. Also die sind super gut. Und da schwitze ich wie ein Schwein, gegen die zu gewinnen. Und es ist ein Riesenunterschied, ob ich gegen die spiele oder gegen irgendwelche anderen Leute, die so, weiß ich nicht, die ich sonst so im Freundeskreis hab. Also du merkst allein von dem, Trash Talk, von den Strategien. von der Härte des Spiels, von der Verlässlichkeit oder von der Möglichkeit, dass du doch noch verraten wirst am Spieltisch. Da merkst du einfach, wie die Leute unterschiedlich sind. Also es geht echt die Leute und das Spiel ist das Vehikel der Interaktion. Und wenn ich andere Spiele spiele, wenn ich Eurospiele spiele, bemerke ich den Unterschied in den Leuten eben nicht so stark, weil wir da alle die Maschine bedienen. Die Menschen kommen da weniger drin vor. Das kommt mir daher auch jetzt hier so ein bisschen so vor. Und vielleicht habe ich deswegen auch diesen Podcast hier gegründet, dass es fast zwei Brettspiel-Hobbys gibt mittlerweile. Und dass ich, dass ich und die zehn anderen Leute, die meinen Podcast hören, so eine Art Minderheit angehören, so wie jemand, der in den 80ern gerne Export getrunken hat. Und das war halt das Bier, was es überall in der Kneipe gab. Und dann merkt man, Ey, scheiße, es gibt ja eigentlich nur noch Pilz heutzutage. Wo kriegste denn noch ein Ex? Du bist ein Relikt. Die Mode hat dich überholt und zurückgelassen. Und das ist auch okay. Es ist in Ordnung, dass ich die Mode weiterentwicke. Es ist auch okay, dass ich nicht mehr der tonangebende Mainstream mit meiner Vorliebe von Brettspielen bin. Aber ich glaube ... dass es immer noch ein paar mehr gibt als nur mich. Und ich glaube, wir brauchen eine eine Plattform, wo wir uns über unsere Art von Spielen austauschen können. Ich hoffe, die hier zu bieten oder einen Beitrag zu diesen Plattformen zu leisten. Denn wenn ich sehe, dass der, dass die BGG Hotness Liste nur aus Euros besteht, dann muss man ja feststellen, dass die meisten produzierten Spiele und beworbenen Spiele der großen Verlage Euros sind, weil die sich nun mal besser verkaufen. Also du kannst nicht tausend Spiele herstellen. Und wenn du dir überlegst, welche Spiele stelle ich jetzt nun mal her als Verlag, welchen Autoren gebe ich eine Chance, wo kann ich das meiste Geld verdienen? Und das sind halt Euros. Dann ist ja klar, dass sozusagen die Art von Spielen, die ich gerne mag, nicht mehr so oft produziert werden. Die muss ich jetzt also in dieser Hotness-Liste auf Seite 10. Suchen, die muss ich suchen, suchen, suchen und das ist viel anstrengender als zu sagen, ich gucke mir die obersten zehn Spiele der BGG Hotness Liste für Essen 2026 an und das sind zehn Euros und die werden schon alle gut sein und wenn du ein Euro-Fan bist, bist du mit diesen zehn Spielen höchstwahrscheinlich sehr, sehr, sehr gut bedient. Das wird genau der Shit sein, wonach du suchst. Und dieses, wenn ich sage, ich bin von dem Hobby überholt und so bisschen zurückgelassen worden vielleicht auf eine gewisse Art und Weise, das ist nicht nur negativ. Also es ist auch für mich persönlich nicht nur negativ, denn an den Verbesserungen, die das Hobby erlebt hat, partizipiere ich ja auch. Zum Beispiel die Mechaniken, auch für die interaktiven Spiele. Das muss man ja sagen, die hat sich ja extrem verbessert. Da gibt man sich ja viel mehr Mühe. Da hat man ja auch als Autor jetzt viel mehr Vergleichsmaterial. Du kannst nicht einfach irgendein Spiel machen und sagen, so, es gibt ja kaum Konkurrenz, läuft schon. Sondern wie ich ja auch immer sage, ein Spiel, was heute rauskommt, muss sich boxen können mit den Spielen der letzten 25 Jahre. Und das sind, wenn in einem Jahr 3.000, 4.000 neue Spiele rauskommen und das sind in letzten Jahren aber auch schon ein paar Tausend Spiele rausgekommen, dann musst du jetzt ein Spiel machen, was sich gegen 30.000, 40.000 Spiele durchsetzt. Na, yippie, viel Spaß. Ich bin ja nicht gezwungen, von diesem Jahr zu kaufen. Ich kann auch eins kaufen von 2020. Ich kann eins kaufen von 2016. Das könnte besser sein als das neue. Es gibt keinen einzigen Anhaltspunkt, bei dem man sagen könnte, alte Spiele sind schlechter. Bis auf Optik. Das ist nämlich das Zweite. Also die Mechanik sozusagen ist jetzt ein bisschen glatt geschliffen, eben weil die so viel Konkurrenz hat. Und die Optik ist massiv besser geworden. Und das ist auch, sagen wir mal, es ist ja auch relativ klar. Denn wenn wir jetzt noch mal zurück zu meiner These feststellen, dass Euros nun mal der Mainstream-Scheiß sind, also dass Euros nun mal das normale Spiel sind heutzutage und dass du bei Euros im Grunde genommen ja gar nicht die anderen Spieler bedienst, sondern die Maschine bedienst, dann ist das Einzige, woran du als Autor ja noch arbeiten kannst, die Maschine und ob das Spiel gut aussieht. Das ist eins, das die Leute interessiert. Du musst irgendein schönes Puzzle bieten und das Spiel muss hammer aussehen. Du unterscheidest dich von den anderen ja nur noch optisch. und vielleicht noch ein bisschen durch die Mechanik, wobei ich da auch echt sagen muss, ich bin jetzt nicht der allergrößte Euro-Experte, aber mir kommt es schon so vor, dass denen da auch nicht mehr viel einfällt. ist, alle Spiele sind mechanisch ganz gut und die unterscheiden sich eigentlich nur noch vom Thema und vom Artwork. Und auch das Artwork ist an sich qualitativ immer gleich oder die meisten Artworks haben eine sehr hohe Qualität, aber dem einen gefällt halt Space Artwork mehr als Fantasy Artwork. Der eine mag diesen The Maiko-Scheiß, bei dem alle Spiele gleich aussehen und der andere mag halt Vincent Dutré und der andere mag halt eher ein Artwork auf die Art und Weise. Ist mir auch egal, hab ich auch gar keine große Meinung zu. Okay, ich hab schon eine Meinung zu, ich find The Maiko ziemlich langweilig. Also, worauf ich hinaus will, eigentlich, die Spiele sind jetzt hübscher. Sie sind perfekter, ausbalanciert, barock, sie haben ein Millionen Spielbretter. Sie sind riesig. Sie fressen den ganzen Tisch auf. Sie brauchen ewig zum Aufbau. Das war früher auch nicht so. Du eine Packung aufgemacht, hast den Scheiß ausgeschüttet auf dem Spieltisch. Jeder hat sich seine Farbe genommen, dann haben wir losgelegt. Und jetzt bau doch mal heute einen Voidfall auf. Oder einen Great Western Trail Neuseeland. Das ist Wahnsinn. Also du brauchst erst mal einen Tisch, du brauchst eigentlich zwei Tische, ja, gefühlt. Und du brauchst schon im Aufbau länger als, da hättest du früher ein, zwei Partien durchgezogen. Also du kannst, während du voidfall aufbaust, eine Partie Hansai Toytonika schon durchziehen. Und ehrlich gesagt, das für mich Hansai Toytonika das bessere Spiel. Oder die Regelerklärung, ja. Allein die Regelerklärung dauert länger als früher ganze Spiele. eben weil du diesen ganzen Mini-Mist erklären musst. Und irgendwie, auch wenn ich mich darüber jetzt ein bisschen hier so lustig gemacht habe, aber irgendwie auf der anderen Seite ist auch das irgendwie großartig, dass diese Spiele so eine Panache haben zu sagen, ja, brauchst für mich zwei Tische und du brauchst für mich eine Stunde Regelerklärung und ich brauche auch eine Stunde, überhaupt aufgebaut zu werden. Nimm das. Das kann ich. Das traue ich mich. Das wird auch gekauft. Das wird auch abgefragt vom Publikum. Irgendwie ist es doch auch geil. Also wenn man es mal mal mal so rum sieht. Klar kostet es jetzt massiv Zeit, ein massives Investment auch an Geld, an Space. Alle Leute müssen sich eine Stunde lang Regelerklärung anhören. Also wow, wie viel man da reinbuttern muss. Aber auf der anderen Seite, dass so ein Hobby sich dahin entwickelt hat, in so eine Art von Opulenz in Also in Überschwangen ist irgendwie auch geil. So als Gegenpunkt zu dem, was ich sonst eigentlich sage. Ich finde es nicht immer geil, aber ich finde es schon bewundernswert, bemerkenswert, dass das geht. Dass man sowas überhaupt verkaufen kann. Dass da ein Publikum für da ist. Und wenn ich sage, das hat für mich persönlich Vorteile, also wie gesagt, Mechanik und Optik, find auch geil, wenn Spiele besser aussehen. Ich find's auch gut, wenn die sich mehr Gedanken über die Mechanik machen als früher. Das find ich natürlich auch gut. Und zum Beispiel bei Co-op-Spielen, also ich spiel auch immer noch gerne Co-op, das ist wahrscheinlich so das schwarze Auge, Dungeons & Dragons gehen in mir. Die sind ja jetzt auch cooler geworden. Also du kannst ja einen Grim kaufen oder meinetwegen auch einem Gloom helfen, was ich jetzt nicht so super finde. Havon kannst du ja nicht vergleichen mit so einem Scheiß wie Heroquest früher oder Talisman oder so eine Mist. Okay, Talisman ist kein Koop, ihr wisst was ich meine. Natürlich ist es jetzt besser. sind mechanisch viel besser. Und ich meine, Koops brauchen halt eine gute Mechanik. Die brauchen auch eine Abhängigkeit voneinander. Also es gibt ja auch so Koops bei denen im Grunde genommen die Spieler sich gegenseitig nicht brauchen. Und es gibt Co-Obs, bei denen die Spieler sich gegenseitig sehr wohl brauchen. Also bei denen zum Beispiel, man kennt das so World of Warcraft und so was, die heilige Dreifaltigkeit gibt, so Healer, Tank, Damage Dealer. Das gibt's auch bei Co-Obs manchmal. Also wenn du zum Beispiel sagst bei ... Nehmen wir jetzt auch mal so ein ganz oberflächliches, einfacheres Co-Ob, wie Helden müssen draußen bleiben. Da haben die Leute verschiedene Jobs. Und wenn der eine seinen Job ... Wenn er nicht da ist oder nicht macht, dann haben die anderen bisschen Probleme. Man ist sehr voneinander auch abhängig, dass dieses Zusammenspiel funktioniert. ist halt sehr schön. Das ist dann ein interaktives Koop. Klar bedienen wir nur den Motor, aber wir brauchen einander. Und ich glaube, dass der Motor von interaktiven Spielen besser geworden ist, haben wir auch den Euros zu verdanken. Also ich meine, Street Fighter und ein Grimkow... äh, Street Fighter... Street Masters und ein Grimkow und ein Gloomhaven. Und all die anderen Spiele, Ein Astronauts, ein Nemesis, die gäbs nicht ohne Euros, die denen eine bessere Mechanik beigebracht haben. Ich würde die Mechanik von Nemesis jetzt nicht überbewerten, man merkt dahinter stecken halt auch Leute, die in einem Umfeld groß geworden sind und die ein Spiel in einem Umfeld rausbringen, das von Euros dominiert ist. Du kannst nicht einfach sagen, scheiß auf die Mechanik, hauptsache ich habe geile bunte Fantasy-Bilder, läuft schon. Aber wie gesagt, Handeln, so wie bei Siedler oder sogar noch wie bei Chinatown oder sowas, oder so Auktionen und selbst Drafting, das nimmt stetig ab. ist als Motor eines Spiels wird es immer weniger gefühlt. so Worker Placement Deck Building, die haben früher gut funktioniert und die funktionieren jetzt immer noch super, weil Worker Placement und Deck Building lässt sich ganz einfach so gestalten, dass die mit den anderen Spielern nichts zu tun haben. Bei Auktionen und bei Handeln und bei Drafting hast du halt immer was mit den anderen Spielern zu tun. Und natürlich gibt es auch Ausnahmen. Ich sage jetzt nicht, dass die alle so sind und dass es nicht mehr gibt. Wenn du zum Beispiel siehst ARKS. Also ARKS ist vielleicht so ein Titel, es gibt bestimmt noch andere, aber der fällt mir jetzt auf, weil der ist gleichzeitig BGG Top 100, interaktiv, nach Corona, also deutlich nach Corona rausgekommen. Aber da gibt es halt einen. Und gegen den stehen halt die ganzen Luthiers und Revives und Endeavors und Marrakeschs und... wie in Alice und so weiter und so fort. Also auf jedes ARKS kommen zehn andere. Jetzt muss man sagen, ja, aber schau mal, Chris, du kannst nicht recht haben, denn ARKS ist in den Top 100. Also das hat es ja geschafft, wahrgenommen zu werden, in die Top 100 zu kommen. da kann ich, da würde ich jetzt entgegenhalten zu sagen, ja, wahrscheinlich stürzen sich alle Leute, die wie ich sind und die ein interaktives Spiel wollen, die ein, zwei interaktiven Titel. Und wir sind zwar eine Minderheit, aber wir konzentrieren uns auf ein, zwei Spiele, während sich die deutliche Mehrheit auf zehn Spiele verteilt. Deswegen wirkt unser Spiel vielleicht in diesen Top-Listen relevanter. weil wir halt alle Leute als Hakenkern auf uns versammeln können, während die anderen Euros so beliebig austauschbar sind, dass der eine halt lieber Musikinstrumente mag und der andere lieber in der Tiefsee taucht und der andere lieber in Marrakesch irgendeinen Kaktiwakti da irgendwie macht. Ja, und wenn das so ist, frage ich mich, warum macht man sich überhaupt die Mühe, lädt andere Leute ein, dann das mit denen so rum zu hängen. Also gibt mir das Spiel als App und dann vermisse ich eigentlich fast nichts. Och, hier ist jetzt ein bisschen bitter, das stimmt. Also ich mag die Leute hier, aber im Grunde genommen mit den... Das ist immer ein Thema von vorher, dass das für mich dann eher so eine Art gemeinsamer Zeitvertreib ist. Und ein gemeinsamer Zeitvertreib, ich will das auch gar nicht anderen Leuten schlechtreden, das ist ja auch für sich ein Wert. Also ich hab auch gern meine Freunde mich herum. Also so früh haben wir gemeinsam auf der Couch gesessen und haben meine teuflischen Nachbarn oder The Last Boy Scout oder VHS geglotzt. Und dann drei Stunden lang das scheiß Tape zurückgespult. Und vielleicht kommt es auch daher, dass wir unsere Calax-Regale immer mehr platzen lassen, immer mehr Spiele kaufen und einen Euro nach dem anderen durchhauen. Ohne in einem mal richtig gut zu werden. Weißt du, früher warst du in den Spielen ja auch mal richtig geil. Und du hast die so oft gespielt, dass du echt so, du warst dann so eine Macht im Freundeskreis. So, Scheiße, der Chris, der ist so awesome in dem und dem Spiel. Und heute, wir sind in keinem Spiel gut. Wir spielen einen Euro und dann hoffen wir uns den nächsten Euro. Und dann kaufen wir uns wieder ein. Die Dinger kosten immer 60, 70, 80 Euro. Und wir weinen dem auch gar keine Tränen nach. Also keiner sagt, boah, weißt du noch früher, ich hab so gerne dieses Spiel gespielt und jetzt spielen wir das nicht mehr. Das stimmt auch gar nicht. Also nicht bei Euros. Du tauschst den einfach gegen den Nächsten aus. Einer nach dem anderen. Wupp, wupp, wupp, wupp, wupp. So wie du einen Kinofilm guckst und sagst, komm nächste Woche gehen wir in den nächsten. Und unsere Regale platzen. Und wir haben auch eigentlich gar keine gemeinsame Erinnerung an diesen alten Euro. Wir sagen, wir spielen gerne Brettspiele. Aber wenn wir sagen welches, dann verschwimmt die Vergangenheit oft. Also diese Euro-Vergangenheit. Ich kann mich kaum an einen Euro erinnern, ich gespielt habe. Also klar, wenn du mir jetzt sagst, weißt du, wie die Regeln von ... Keine Ahnung. irgendeinem Euro sind und ich hab den gespielt, würde ich sagen, ja ich weiß doch ungefähr wie es geht. Ja, klaro. Aber das Spielerlebnis an sich wäre mir jetzt nicht im Gedächtnis geblieben, wenn du sagst, ey nenn mir doch mal zehn coole Erlebnisse mit Brettspielen, da fällt mir kein einziges ein, wir zusammen eigentlich nicht Great Western Trail gespielt haben. Und es ist ein gutes Spiel, ne. Aber bedeutend tut's mir halt irgendwie dann auch nix. Wir spielen Euros, so wie wir uns Big Bang Folgen angucken. Und dann spielen wir den nächsten. Und ich sag, Big Bang ist eine geile Serie. Aber welche Folge fandest du geil? Keine Ahnung. Es ist ja auch irgendwie alles so bisschen egal. Es hat ja keine Konsequenz. Also es gibt ja kein Wissen oder Skill aufzubauen. Ich sage nicht, dass man in Euros keinen Skill haben kann. Ich sage nicht, dass es nicht möglich ist, einem Euro extrem viel mehr Punkte zu haben als in den anderen. das scheint kaum für die Leute eine Rolle zu spielen oder relevant zu sein. Und es gibt auch so gar nicht mehr diese Rivalität oder Insider-Jokes oder sowas. Es macht halt Spaß, war angenehm herausfordernd. Wir haben alle ein gutes Rätsel gelöst, unsere Gehirne bisschen angesteckt, ein bisschen geknobelt, aber am Ende haben wir unsere Zeit vertrödelt. Es kommt mir manchmal vor, als ob ich den Battle Pass von einem langen abgesetzten Videospiel hochlevel. Weißt du so, ey geil, in dem Spiel bin ich auf Level 100. Alle sagen, was ist das für Spiel, kenn ich gar nicht, gibt's das noch? Denkst so, aber ich hab doch den Battle Pass so hochgespielt, aber es spielt keine Rolle, dass ich das gemacht Also ich kann eine Million War Stories erzählen von legendären Abenden, wo ich verraten worden bin, wo ich selber gelogen hab, dass sich Balken biegen, wo wir irgendeinen Megaboss gelegt haben, der eigentlich gar nicht geht. Oder wo ich zum hundertsten Mal gegen meinen Erzfeind aus Kindheitstagen spiele und dann bäm endlich mal gewinne. Wo ich mal in einem Laden in Münster war, wo die Leute sich mega überheblich mir gegenüber geäußert haben, weil ich der Neue war. Kann ich eine geile War Story erzählen. Okay, passt auf. Das ist auch so ein Erlebnis, hat man nur mit interaktiven Spielen. Also ich hab super, ich hab immer erzählt, dass ich super viel Magic gespielt hab. Und mein Laden, in dem ich immer war, war der Comic Planet in Duisburg. Grüße gehen raus. Also, der Comic Planet in Duisburg klingt jetzt irgendwie so Duisburg, ja, scheppig und sowas. Aber die Leute, die da waren, egal ob das Leute waren, die echt arm waren oder einen super Job hatten oder Studenten waren, also die Leute, die da waren, waren top notch. Magic-Spieler. waren awesome. Die waren richtig, richtig gut. Und das können die auch an ihrer Turnierscore, also auf internationalen Turnieren, beweisen. Da waren einige, die konnten sich nicht leisten, ein Turnier zu gehen, weil die einfach keine Knete hatten. Aber wenn die da gewesen wären, hätten die das gewonnen. Oder, die hätten nicht das Turnier gewonnen, aber die wären im oberen Viertel gewesen. Also Duisburg war zu meiner Zeit, ich weiß nicht, wie es heute ist, ein echter Da waren auch immer 30, 40 Leute beim Friday Night, nicht irgendwie 5, 6, 7. Da waren 30, 40 Leute und die haben gepumpt. Und diese obersten zehn Typen bei Magic, zu denen ich manchmal dazugehört hab, manchmal auch nicht, die waren einfach richtig, richtig, richtig, richtig, richtig gut. Und als ich im Saft war, ich stolz drauf, zu den Top 4 da oben zu gehören. Und dann habe ich irgendwie meinen Job gewechselt, bin umgezogen, familiär, alles Mögliche und irgendwie kam ich dann mal in den Partner Comic Planet in Münster. So, also sowohl der Besitzer als auch die vier, fünf Magic-Typen, da beim Friday Night waren, das waren glaub ich nicht viele, ich glaub es waren acht oder zehn oder so, die haben mich so ein bisschen so, wer bist du denn? Ich so, ja hi, ich bin's, de Chris, bla, ich so und dann so, ja wo kommt, so hast du schon mal Magic gespielt? Also ich war ja auch deutlich älter als die, wo man sich so denkt, was für eine dumme Frage, das jemandem zu stellen, der... original alt ist. Ja klar, wie ich schon mal Magic gespielt. Okay, wo denn? Ich hab sonst immer ziemlich viel in Duisburg gespielt. Das alles so BWL-Justusse waren. Duisburg, das kann ja nix sein. Wir sind hier in Münster. Und dann haben die mir versucht, Magic zu erklären. Wo ich mir denke, ich hab Magic gespielt, bevor du geboren wurdest wahrscheinlich. Also bei einigen von denen. Wirklich also ich habe 94 angefangen magic zu spielen ich glaube da waren einige noch nicht auf der welt von den idioten und dann haben die mir wirklich so jetzt muss man eine karte ziehen jetzt musst du das mal musst du das mal ich denke so ich spiele seit glaube ich zehn jahren auf internationalen turnieren du erklärst mir jetzt wie das spiel geht so Das fand ich so übergriffig. Ich hab weder den Anlass gegeben, ich war nicht überheblich, war sehr freundlich, war neu in der Szene, neu in dem Laden, ich wollte eine neue Gruppe finden, der ich Magic spielen kann. Und die Leute ... ... beknackt und von sich selber total überzeugt. Und dann sagt der einen noch so, jetzt musst du gegen den spielen, es ist hier aber so der Ladensupermeister, gleich als Erstes. Das soll dich jetzt aber nicht abtörnen und so, Wenn jetzt gleich dein erstes Spiel hier gegen unseren Super Pro Gamer ist. Und ich so, aha. Das Ende vom Lead war, ich hab zu Null gewonnen. hab nicht mal ein Spiel abgegeben. hab diesen ganzen Laden einfach nur aufgewischt. Und dann haben die so gefragt so, kommst du jetzt häufiger? Und ich so, nee, keine Sorge, ich komm nicht mehr. Weil ihr seid mir einfach zu scheiße. Also ich will hier trainieren für Turniere und ich brauch ehrlich gesagt bessere Sparrings-Partner. Weil ich hab nicht das Gefühl, dass ich gegen euch verliere irgendwann. Das funktioniert hier nicht. Also danke für meinen Siegerpreis. Auf Wiedersehen. Da werde ich dann auch unangenehm. Ja, das ist jetzt natürlich nicht nett von mir, dass ich die dann auch noch so dumm gedisst hab und so. Aber wenn du so, du spielst da ja zwei, drei Stunden, wenn du zwei, drei Stunden lang wie so ein Depp behandelt wirst, obwohl du dauernd die Spiele gewinnst und die halten das dann mehr für so eine Art Zufall und dann kommt der nächste und denkt sich so, echt, du stehst zwei zu null? Also du hast die ersten zwei Spiele gewonnen. so, ja, ich bin ganz gut in Magic. Aha, okay, also wir mischen jetzt unsere Decks und dann zieht jeder. Und ich denke mir nur so, gebe ich irgendwie Anlass zu dem Gedanken, dass ich nicht weiß, was ich tue? Dann wirst du von einem und dem nächsten und dem nächsten und dem nächsten wie ein Idiot behandelt. Tut mir leid. Dann war ich danach auch krantelig und giftig und hab so richtig schön, da ich so richtig schlechter Gewinner. Aber das sind halt so Momente, die man dann erlebt. Ich war mal auf einem X-Wing-Turnier, ich war der schlechteste X-Wing-Spieler aller Zeiten. Ich spiel so total dämliches X-Wing und bin so dumm, dass ich diese Schablonen nicht raffe und fliege mit meinem X-Wing aus der Spielumrandung raus. Dann hast du so automatisch verloren. Also dein Schiff ist dann automatisch zerstört. Ich hatte aber nur ein Schiff und dann war ich praktisch aus dem Spiel so erstes Spiel und ich flieg ... dumm aus dem Spielfeld. Das muss man erstmal schaffen an Dummheit. Oder ich erinnere mich mal an ein Turnier, haben wir dieses Warhammer 40k Living Card Game gespielt und ich bin auf einem Turnier und ich bin glaube ich schon im Endspiel und ich verwechsel das Spielbrett und denke links ist rechts und rechts ist links. Also wir fangen links an und spielen von links nach rechts die Planeten durch und es war genau andersrum, ich so verdumm war. Das ist einfach witzig. wir haben eine Hegemony gespielt mit den Kollegen hier von der Arbeit und es war nur Trash Talk. Von Anfang an, ihr armen Schlucker, du scheiß Bonze, ey, kann die Regierung vielleicht auch mal irgendwas tun, hier Beamten-Mikado und so weiter. Es war so witzig, ja, oder Dune Imperium noch am letzten Drücker zu gewinnen. Das hast du aber nicht bei Euros. Na also, diese ganzen Erlebnisse, die du irgendwie Jahre später noch weißt, die passieren nur, wenn das mit anderen Menschen passiert. mit anderen Menschen, gegen andere Menschen, andere Menschen herum. Keine Ahnung. Und Essen 2026, die Hotness, die Verlage, das, was für sie wichtig ist, was für sie ihren Werbeplätzen oben ist, für das sie in ihren Streams und Podcasts Videos werben, bedient es nicht mehr. Der Mainstream bedient es nicht mehr. Ich muss immer mehr Zeit aufwenden, diese interaktiven Spiele rauszufischen aus der Flut. Und dann sitzt ja nicht mal eine Garantie, dass die gut sind. Nur weil ich ein interaktives Spiel finde, heißt ja nicht, dass es mir gefällt. Ich bin also schon neidisch auf die Eurospieler. Die müssen nur einen Stein werfen und treffen drei tolle Titel mit einem Stein. Egal. Die müssen blind die Hand ausstrecken und kriegen einen super Titel. Ja, also ich weiß nicht, ob ich da noch... Man muss halt suchen, suchen, suchen. Und es gibt auch kaum noch Verlage, nach meinem Geschmack sind. Vielleicht ist es so Awakend Realms, man immer so, das ist das neue Fantasy-Flight. Vielleicht ist es so. Vielleicht kommt es auch alles wieder zurück. Vielleicht haben die Leute irgendwann keinen genug. Vielleicht sagen die Leute, mein Kalax ist voll, ich kaufe keinen Euro mehr. Dann brechen die Verlage alle zusammen, weil sie keine Euros mehr verkaufen können. Weil die Leute sagen, ich hab da schon 50.000 Euros. Die machen auch alle dasselbe, da kommt ja nix mehr. Vielleicht entdecken die Leute wieder ihre Mitspieler und handeln und tauschen und schachern und wird wieder der neue Shit. Vielleicht schwingt das Pendel zurück. Vielleicht merken die Leute, dass es lustig ist, verlieren gegen irgendwen oder ausgetrickst zu werden oder eine geile Story am Ende des Abends zu haben. Oder deine Punkte zu zählen und der andere Typ hat fünfmal so viele Punkte wie du. denkst dir nur so, what the fuck? Und dann kaufst du dir nicht ein neues Euro, sondern du wirst in dem Euro einfach mal besser. Und hast danach nicht mehr nur noch ein Fünftel von dem, sondern nur noch die Hälfte. Und irgendwann hast du ihn übertrumpft und sagst dir so, wie geil ich bin. Wie viel mehr belohnender ist es, in einem Spiel plötzlich gut zu sein, als einfach nur das nächste zu kaufen und die neue Maschine zu bedienen? Weil die Leute immer sagen, das ist so belohnt, das ist so belohnt. Ist das wirklich so belohnt? einfache Sudokus zu lösen, Tag für Tag für Tag. Oder ist es nicht viel belohnender zu sagen, ich habe die ersten drei Spiele irgendwie nicht gut performt, aber ich merke, dass meine Performance sich steigt und steigert und steigert und dass ich jetzt richtig gut bin in einem Spiel, in dem ich einem halben Jahr nicht gut war. Und jetzt bin ich richtig gut und es ist geil, wie ich meine Gaming Muskeln da entwickelt habe. Ich weiß es nicht. Aber. Das sind die Gedanken, ich in letzter Zeit habe. So. Bam. Lange Rede, kurzer Sinn. Das war's für heute. Links und Infos in den Show Notes. war Lucky Calax. Mein Name ist Chris. Morgen ist wieder ein brandneuer Tag. Also Lucky Gaming. Egal wo du bist.