Chris EP4: Der legendärste Kickstarter stammt wahrscheinlich aus der Mitte der 80er, als Nicky Six von Mudley Crew sich eine Überdosis gesetzt hat und wiederbelebt werden musste. Der Legende nach hat er so eine Pulp Fiction Style Adrenalinspritze ins Herz gekriegt. Die einen sagen, es wäre Slash von Guns N' Roses gewesen, der ihm die Spritze gesetzt hat, aber wahrscheinlich ist die Realität Der Steven Adler, auch von ganzen Roses, ihn unter die Dusche gezerrt, irgendwie unter kaltes Wasser gesetzt und ihm danach so lange wiederbelebt hat, bis die Rettungssanitäter da waren. Daraufhin hat Nicky Sixx einen der coolsten Songs geschrieben, die Muddly Crew jemals rausgebracht hat. Und dann Nicky Sixx, wie wir alle wissen, vielleicht einer der größten Philosophen und Poeten des 20. Jahrhunderts war möchte ich euch den Text nicht vorenthalten, denn ich glaube, spielt auch für unser Hobby eine große Rolle. Skydive naked from an aeroplane or a lady with a buddy from outer space. My heart, my heart, kickstart my heart. Say I got trouble, trouble in my eyes. I'm just looking for another good time. My heart, my heart. Kickstart, my heart. wirklich Ich bin der Chris und das ist Lucky Calax, der kritische Brettspiel-Podcast. Heute sprechen wir über den Gossip der Woche und außerhalb von dem Crap, Motley Crue so sinkt. Vor allen Dingen, wo ich falsch lag, außerdem über, wo wir gerade drüber reden, wo ich falsch lag, über die größten Kickstarter-Fails, die mir in letzter Zeit passiert sind und dann auf Kickstarter die Ich wirklich begeistert und freue Wenn ich alles richtig sehe, auch noch einsteigen. Dann kommen wir zum Kripp der Woche. Auch basierend auf dem, worüber wir letzte Woche gesprochen hatten. Fast geile Spiele, fast fantastische Spiele. Alle diese Spiele sind gut. Und sie könnten absolut spektakulär sein. Wäre da nicht diese ... Eine Sache, die mich irgendwie ansägt. Aber kommen wir gleich zu. Viel Spaß! Ich habe mich bei ganz vielen Spielen geirrt und erst beim zweiten, dritten Mal rausgefunden, dass die Spiele entweder richtig gut sind oder herausgefunden, dass die Spiele eigentlich total scheiße sind. Ich meine, über Wingspan brauchen wir jetzt nicht so groß zu reden. Ich habe es damals mitgenommen auf der Messe, als es rauskam, habe gedacht, das wäre noch eins von den guten alten Euros. Das ist ja auch von 2019, wo die Euros noch irgendwie interaktiv und heftig waren und noch Spaß gemacht haben und das Spiel sah so super aus. Und ich habe mir da wirklich viel von erwartet und ich war... Wegen dem ganzen Hype. Vorher hatte das ja noch nicht die ganzen Preise gewonnen. Da hab ich wirklich große Erwartungen gehabt, mit nach Hause genommen, hab's auch sofort gespielt, dann irgendwie auch mit Familie und die fanden's alle mega öde. so, kann ich deine Vögel jetzt auch irgendwie auffressen oder angreifen oder irgendwas machen? Nein. Kann ich irgendwie steuern, was ich für Vögel ziehe oder kommt da nur so random Crap raus? Du kannst gar nichts steuern. Hat irgendwas von dem, was ich mache, irgendwas mit dem zu tun, was... Du machst? Nein. Ja, und dann war das Spiel für meine Familie auch irgendwie schon gelaufen, aber alle fanden die Bilder natürlich toll. Und für mich ist dadurch das ganze Naturthema irgendwie den Bach runtergegangen. Und als dann so neue Naturspiele rauskamen, weil jeder Verlag wollte dann ja auch das nächste Wings Band machen und hat dann ganz viel Natur, Natur, Natur, Natur herausgebracht. Und ich muss sagen. Ich wollte das alles nicht mehr sehen. dachte, das ist alles scheiße. meine, gut Erde zum Beispiel ist scheiße. Da brauchen wir uns nichts vor. Das ist eine belanglose Aktivität. Aber andere Spiele habe ich völlig unterschätzt. Die sind viel besser, als ich dachte. was ich ebenfalls völlig unterschätzt habe ist Living Forest. Ich dachte, ist der nächste Natur-Cash-Grab. Zumal ich das Spiel des Jahres Jury keinen besonders großen Geschmack attestieren würde und wenn da einer den Kennerspiel gewinnt, dann denke ich mir schon eher so automatisch, Finger weg. Also seit Corona ist mit den Leuten da nichts mehr los. Aber siehe da, Living Forest ist ein gutes Spiel und das funktioniert richtig gut. Dieser Push-to-Lock-Mechanismus ist großartig. Den würde ich mir auch für andere Spiele wünschen. Er ist natürlich sehr forgiving mit diesem so, wenn du das verzockst, dann hast du halt nur eine Action. Wenn du das nicht verzockst, hast du zwei Action. Aber trotzdem, ich fand den gut. Ich finde diese drei verschiedenen Siegbedingungen gut, dass es nicht auf Punkte geht, sondern auf Victory Conditions. Das fand ich alles total cool. Die Kodama Erweiterung bringt das Spiel auch noch mal richtig nach vorne. Achso, ja, jeder der sagt irgendwie die Feuer-Siegbedingungen ist einfacher als die beiden anderen, hat keine Ahnung. Ich habe das Spiel mit allen Siegbedingungen mehrfach gewonnen. habe mehrere Urlaube mit Leuten gezockt und Und Leute, da ist nichts dran. Das stimmt einfach nicht. Das kann man mit jeder Siegbedingung gewinnen. Mit in diese Kerbe Naturspiele, die ich unterschätzt habe, weil sie Naturspiele sind, gebe ich ganz offen zu. Das ist zum Beispiel auch Parks. Parks ist ein sehr sehr sehr sehr einfaches Einsteiger Gateway Spiel. Sieht halt wunderschön aus, geht Natur, habe ich gleich schon die Kotze gekriegt. Ich habe das also mit mehreren Freunden gespielt, die sonst so hardcore konfrontative Spiele spielen und die spielen das halt wahrscheinlich auch anders als andere Leute, sondern die spielen das so, wie kann ich dem einen möglichst geil seinen Weg versperren und dabei selber noch gut aussehen. wie gesagt, Parks ist kein super konfrontatives Spiel, aber es ist interaktiv genug, zu sagen, es ist nicht die nächste Naturgurke. Es ist aber sehr Einsteiger freundlich, es ist sehr seicht. Ich glaube die Erweiterung, zumindest diese Sternstunden Erweiterung, nimmt eher Konfrontation raus, weil es dir so eine Art Ausweichspur bietet. Aber das habe ich mit der Erweiterung jetzt nicht so oft gespielt wie ohne Erweiterung, deswegen könnte mich da mein Eindruck trügen. Das andere, was auch in eine ähnliche Richtung geht, sieht super aus, ist ein Naturspiel, deswegen war ich gleich skeptisch, ist aber besser als ich dachte, ist Harmonies. Harmonies ist so Art Asul plus und was man in Harmonies baut ist so clever und auch hinreichend schön, dass ich dem Spiel seine sehr mangelnde Interaktivität verzeihe. Hab ich unterschätzt. Anderes Spiel, was ich unterschätzt hab, ist Heat. Pedal to the metal. Ich hab's gekauft, als es neu rausgekommen ist. Auf der Spielemesse gab's das nur in Englisch. Bei Days of Wonders war ein ganz weirdes Verkaufsding. Du konntest das nur bei Talia holen. Du konntest es nicht bei Fantasy-Welt bestellen oder bei Amazon. hatten so ein Exklusiv-Dial. Das war ganz schräg in Deutschland. Dieser deutschen Version. Aber du bist ja auch sprachneutral. Scheiß drauf. Ich auf Englisch gezockt, habe ich in die Firma mitgenommen. Alles waren da auch so Motorsport-Fans, der eine oder andere dabei. Das hat dann gar nicht gezündet. Ich glaube, es lag daran, dass wir zu sechs zwar gespielt haben, aber in dieser absoluten Basic-Version. Und da war es dann so, dass wir alle eigentlich dachten, ja, ist doch klar, wir haben jetzt hier unsere Hand. Und da gibt es doch keinen großen Entscheidungsspielraum, sondern die Hand gibt dir ja vor, was du tun kannst und nicht tun kannst und die Strecke. Also du weißt sowieso. Ja, okay, hab jetzt die Karten, dann spiel ich genau die Karten. Soll ich da lange drüber nachdenken? Ist obvios. Und den Eindruck hatten wir auch so, dass wir im Grunde genommen munter im Kreis fahren, aber ohne große Entscheidung oder ohne große Spannung. Zumal man sich ja auch nicht abdrängen kann oder die Strecke zumachen kann oder ausbremsen kann oder Bananenschalen oder rote Panzer auf einen werfen kann oder so. gibt es ja alles gar nicht. Und doch ist Heat Paddle to the Metal, gerade wenn man dann halt diese Extras mit rein nimmt, groß a... Und es funktioniert einfach so gut mit mehreren Spielern. Ich finde dieses Spiel ist ganz toll. Das ist eine Erweiterung auch wert. Das sieht gut aus. Das hat einen Mechanismus, man so noch nicht irgendwo hatte. Das ist einfach nur fresh, gut aussehend, interaktiv, interessant und viel besser als man jetzt denkt. Und da muss ich sagen, da habe ich mich geirrt. Vielleicht liegt es auch daran, dass das ja sozusagen die Neuauflage von Flamrouche ist. Und Flamrouche, das war bei Shutup and Sitdown immer sehr positiv besprochen wurde. Aber da gucke ich so drauf, ist so ein Fahrradrennen, wo ich denke so, ey, Fahrrad fahren. Für mich ist Fahrradfahren so was wie, entweder bist du ein Kind, dann fährst du gerne Fahrrad, oder du bist so ein Typ, der irgendwie gerne diese enger liegenden Knackhosen da trägt und dann irgendwie so ganz drahtig ist und da irgendwie Fahrrad fährt und ich bin weder das eine noch das andere. Und als ich dann gelesen habe, ja, das wäre die Neuauflage von Flamrooschne mit Autos, habe ich gedacht, ich weiß nicht. Aber ich habe mich gehört. Spiel ist super. Also sollte man sich angucken, wenn man es noch nicht gesehen hat. Kann man auch, glaube ich, auf Boardgame Arena spielen. Also die meisten dieser Spiele kann man auf Boardgame Arena spielen, merke ich gerade. Ist ja echt cool. Also da sollte man unbedingt mal reinschauen. Ein Spiel, wo ich mich im Negativen geirrt habe, wo ich dachte, das ist mega geil. Und dann habe ich es ein paar Mal gespielt und muss sagen, Nö, Spiel ist eigentlich schlechter als es aussieht. Es Blood on the Clock Tower. jetzt gibt's auf die Fresse. Jetzt werden die Mistgabeln rausgeholt und die Fackeln entfacht. Also, wieso finde ich Blood on the Clock Tower blöd? Erstens, ich finde, das ist viel zu teuer. Die Diskussion promptiert jedes Mal auf. Sie verkaufen dir für 200 Euro ein Buch. Ja, das hat natürlich eine kleinere Auflage und ja, das ist aber ganz toll produziert. Aber guckt euch mal alle anderen Spiele an. Die haben auch eine kleine Auflage. Die sind auch super produziert und die wollen nicht 200 Euro dafür haben. Das ist einfach nur ein frecher Cash Grab. Und das Spiel an sich hat zwei coole Sachen, die ich gut finde. Die eine Sache ist, dass es keine Player Elimination hat. Wenn du halt drauf gehst, kommst du als Geist wieder, kannst immer noch mitspielen. Finde ich super. Die zweite coole Sache ist, dass es ziemlich ausgefuchste Jobs hat. Ähnlich wie die cooleren Versionen von Werewolf oder von Resistance zum Beispiel, jeder dann so eigene Fähigkeiten hat. Aber jetzt kommt's, warum ich das Spiel scheiße finde. Und warum ich den Hype nicht verstehe und gar nicht nachvollziehen kann, wieso Leute dieses Spiel so viel besser finden als die anderen Social-Reduction-Spiele. Die Jobs, die du bei Blood on the Clock Tower kriegst, sorgen dafür, genau wie bei vielen anderen Spielen in der Art, dass man mehr Hinweise kriegt. Oder dass man irgendwelche Fähigkeiten hat, zum Beispiel die Guten umzubringen oder sowas. Also man hat Fähigkeiten im Guten wie im Bösen. Und diese Hinweisfähigkeiten sind ja das, worauf es den Guten ankommt. Sie müssen ja den Dämon herausfinden und seine Handlanger identifizieren. Das ist hinreichend schwer, zumal ja jeder am Tisch lügen kann ohne Ende. Und jetzt sollen diese Hinweise dafür sorgen, dass man in dieser Deduktion, in diesem Social Deduction weiterkommt. Und dann greifen sie so krass ins Klo mit zwei Jobs, wo ich mir denke, die machen das ganze Spiel kaputt. Und wenn ich das jetzt nicht raffe, dann schreibt's mir mal entwegen privat oder schreibt's in den Kommentar. Aber die machen für mich die Spiele kaputt. Und zwar ist es einmal der Betrunkene und der Giftmischer. Was passiert bei diesen Jobs? Also, ich spiel das Spiel, ich kann den anderen am Tisch sowieso nicht trauen, weil sie jederzeit lügen könnten Das einzige, dem ich eigentlich trauen kann, bin ich selbst. Ich kann mir selber aber auch nicht trauen. weil ich der Betrunkene sein könnte. Das heißt, ich bilde mir nur ein, dass ich krasse Fähigkeiten habe und krasse Hinweise gesammelt habe. Im Grunde genommen belügt mich der Spieleiter und setzt mich dauernd auf die falsche Fährte. Okay... Auch die anderen Spieler könnten der Betrunkene sein. Dass das dieser eine Typ glaubt, ernsthaft, er wüsste, er hätte jetzt einen echt guten Hinweis auf den Dämon gefunden. Und den vertritt er da auch ganz vehement. Und der Spieleiter lacht sich ins Fäustchen und sagt, der Betrunkene, Typ glaubt das, nur ich erzähl ihm die ganze Zeit Crap. Und der Giftmischer, das ist seine Rolle, die die Bösen haben können, der kann dafür sorgen, dass die Fähigkeiten bei den Guten nicht funktionieren oder falsche Ergebnisse liefern. Das heißt, du selber kriegst von dem Spielleiter einen Hinweis. Und du bist nicht der Betrunkte, aber der Hinweis funktioniert nicht. So, als ob du der Betrunkte wärst. Okay. Ja, ich kann also den Leuten nicht trauen, ich kann mir nicht trauen, ich kann den Fähigkeiten nicht trauen, ich kann überhaupt nicht irgendwas trauen von dem, was da gesagt wird. Dann reduziert sich das Spiel im Grunde genommen auf, glaube, der Typ ist der Böse, trust me, Bro. Und alles andere ist eine Pseudodiskussion, alles andere mit Ja, aber ich bin der Totengräber und ich kann rausfinden, weißt du nicht, du kannst doch der Betrunkte sein oder du kannst gegiftmisch worden sein. Du weißt es nicht. Oder du kannst mich anlügen. Also, eine Lügen geht ja in den Spielen immer. Das muss man mit einpreisen, dass du angelogen wirst. Aber diese seltsamen Fähigkeiten sorgen dafür, dass das Spiel völlig entwertet wird. Dann gibt es keine Deduktion mehr. Es gibt keine Hinweise mehr, die man verfolgen kann. Alles kann Bullshit sein. Sogar die Sachen, die du selber vom Spieleiter hörst, können gelogen sein, weil du selber der Betrunkene bist. Ha, was haben wir gelacht? War das nicht witzig? Nee, es ist überhaupt nicht witzig. Ich sehe gerade bei BGG, ich habe dem Spiel eine 9 von 10 gegeben. Das war nachdem ich es irgendwie 2-3 mal gespielt hatte. Aber als ich dann diese ganzen Jobs kennengelernt hatte, muss ich sagen, ich würde dem Spiel jetzt keine 9 von 10 mehr geben. Ich finde, jetzt ist es nur noch ein Zeitvertreib für dem Ding eine 6 geben. Es ist nicht kaputt, es ist auch nicht schlecht. Aber ehrlich gesagt, ich gehe dann dahin, vertrödeln meine Zeit, alles was ich weiß, es kann für die Cuts sein, es ist alles nur Bullshit. Also die einzige wirklich sinnvolle Methode, die ich machen kann, ist dass ich einem hier Brennnessel-Armen mache und sage jetzt sag mir endlich mal die Wahrheit bist du der böse oder ich waterborde den auf der Toilette oder irgendwie sowas aber alles andere läuft nicht ich kann ja einen Polygraphen anschließen oder einen Puls messen während ich ihm tief in die Augen sehe und sage Schatz bist du wirklich nicht der Dämon? und sie sagt nein wirklich nicht trust me bro weil viel mehr ist in dem Spiel nicht drin und das finde ich einfach öde Aber genug von Spielen, die ich nicht so gut finde. Ein Spiel, bei dem ich super daneben lag, was super gut ist und ich hab's voll verrafft, ist Dwellings of Eldervale. Dwellings of Eldervale hab ich so abgespeichert als Civilization Game, wo man so mit seinen Fantasy-Rassen das Spielbrett erobert. Und dann hör ich, dass dieser Kampfmechanismus so extrem oberflächlich ist und... dass das Spiel relativ schnell zu Ende sein kann, dass es am Ende nur so darum geht Victory Points zu zählen und ich dachte mir nur so, ne, dann nicht, weiß ich nicht, ist ja gar nicht so richtig cool, ZIF-Game, bla bla bla. Und dann habe ich von dem Tim Tjuan ein Video gesehen und das ist ja dieser Typ, der diese mega super cool aufgepumpten Videos macht. Der ist ja glaube ich auch berufsmäßig so ein Werbefilm, Fotograf, Videoartist. Und das merkt man auch, dass dieser Typ halt wirklich... Der macht halt Kunst. Der macht das professionelle Produktvideos. Das ist so gut, was der macht. Und der hatte Twelings of Elder Vale vorgestellt, weil das angeblich sein alltime favorite Lieblingsspiel ist. Bevor Andromeda's Edge rauskommt und es ist jetzt sein alltime favorite Lieblingsspiel. Und Twelings of Elder Vale, da hab ich mir das Video angeguckt und dachte mir so, okay, ich guck mir das Video an, weil das Video sieht so geil aus. Aber das Spiel wird mir halt sowieso nicht gefallen. Ich weiß ja jetzt schon von den ganzen Boardgame-Geek-Sachen, die ich so geglaubt habe zu verstehen. Das ist Mistes. Und da habe ich erst gemerkt, dass ich das völlig in den falschen Hals gekriegt habe. Das ist ein Worker-Placement-Spiel, wo man genau wie bei Argent the Consortium oder Hybris, Disordered Cosmos, im Grunde genommen die anderen Worker angreifen kann. Und so sollte man das auch verstehen. Du eroberst da nichts. Du versuchst Punkte zu machen, versuchst Worker zu placen. Du kannst die anderen Worker da raushauen, dir da einen Slot wieder frei zu machen, den die besetzt haben. Und man baut sich da halt so ein Punkte-Ding auf. That's it. Und dafür ist das mega gut. Das ist interaktiv, es ist f***. Das ist spannend, das ist vielseitig. Du hast auch das Gefühl, dass du am Ende des Spiels was anderes machst als am Anfang vom Spiel. Der Rücksetzzug ist genial, wie immer bei den Typen, das machen, bei dem, wie heißt der gleich nochmal, Luke Laurie. der hat ja auch an son dromedas edge der nachfolger gemacht aber der hat auch das recht gute cryo gemacht was wirklich gut ist und der hat auch whistle mountain gemacht was richtig gut ist alle haben diesen super guten rücksetzmechanismus also whistle mountain habe ich auch noch cryo habe ich verkauft ich fand cryo aber gut aber ich wollte jetzt nicht irgendwie an dromedas edge elevale whistle mountain und cryo behalten dafür sind mir die vier spiele zu ähnlich ich habe jetzt drei von vielen behalten immerhin und Also ich kann nur sagen, ich bin sehr geflasht von dem Spiel. Und ich hab das jetzt auch mit Soundbases und die All-in-Mega-Idioten-Version, mit allem Bling Bling, weil ich das richtig gut finde. Und ich kann euch allen nur empfehlen, gebt dem Spiel eine Chance. Das ist super. Aber das ist nicht... Dudes on the map im Sinne von Dudes on the map, obwohl da Dudes on the map sind. Es ist vielleicht mehr Dudes on the map als Avalon, aber es ist weniger Dudes on the map als... Unk. dass es irgendeinen Sinn ergibt. Tweligs of Eldavel. Super Spiel. Und wo wir gerade über Sachen sprechen, die ich falsch gemacht habe, einige Kickstarter sind gescheitert, in denen ich drin war. Also einige sind schon vor Jahren gescheitert, die möchte ich jetzt gar nicht groß auspacken. Die sind klar tot, das ist Geld einfach weg. Ich möchte mal über drei Stück reden, die jetzt eher auch aus der jüngsten Zeit sind und zwar Der erste ist der Terra Mystica Kickstarter. Also Terra Mystica ist ein bekanntes Spiel, das ist auch gut, ich hab's auch im Shelf. Und da sollte jetzt so eine super Luxusversion rauskommen von Steamforged Games. Und ich hab mir so gedacht, ja, natürlich, also dieser initiale Aufschlag, die da gemacht hatten, da wollten die bizarre viel Geld für haben. Dann sind sie, glaub ich, für diesen Pletch oder für die meisten Pletches nochmal 100 Euro runtergegangen, weil keine Sau da was bieten wollte. Also einfach mal so 100 Euro pro Pletch weniger. Fand ich schon irgendwie cool. Und für diesen etwas für billigteren Preis bin ich dann eingestiegen und hatte mir dann aber natürlich gedacht, was wie das ist so wie sich einige Leute vielleicht ein goldenes Schachbrett kaufen. Oder wie du dir eine super aufgepumpte Version von Puerto Rico kaufst oder von Bubu oder so. Da dachte ich mir, okay ich mag Terra Mystica gerne. Ich finde das ist knackig, das ist interaktiv. Ich finde zwar wie jeder andere auch, dass bei Gaia Project dieser Forschungstrack besser ist, aber ich finde Terra Mystica ist so ein bisschen von der Karte her kompakter. Man sitzt sich mehr auf der Pelle, das tut dem Spiel auch gut. Ich finde außerdem bei Terra Mystica die Rassen gut, weißt du, wenn du die Kobolde spielst oder du spielst die Hexen, dann weißt du, du bist im Wald und jeder andere, der sagt, was spielst du Hexen? Okay, muss irgendwas mit Wald zu tun haben. Weißt du, die sind so bisschen, es ist so relativ stimmig. Diese Wasserlebewesen leben im Wasser, die Hexen leben im Wald, die Wüstentypen leben in der Wüste. Also es ist relativ klar, was so läuft. Und bei Gaia Project habe ich so das Gefühl, Ja, okay, diese Eis-Jeti-Typen sind die Forscher? Aha. Also, und die Planeten waren so weit voneinander weg. Das hat mir nicht so gut gefallen. Aber wie gesagt, der Forschungstrack war besser. Und wer jetzt sagt, findet Gaia Project besser als Terra Mystica, dann so be it. Das kann ich nachvollziehen. Ist für mich gebongt. Ist eine Geschmackssache, glaube ich. Dann kam ja noch das Neue, das Age of Innovation. Das fand ich... Also für mich war das jetzt nichts, weil ich nicht genug Terra Mystica spiele, Age of Innovation gut zu finden. Ich hab da noch genug Rassen. Ich brauch nicht noch einen Rassen-Baukasten. Und noch diese Bücher. Und noch diesen ganzen anderen Kran. Das war mir ein Schritt zu viel. Mir ist es dann irgendwann beliebig geworden. Ich hab so das Gefühl, wenn es zu viel Baukasten ist, dann ist so egal, was ich mache, ich kann mir das irgendwie noch so so zusammenbauen und dann muss jeder im Spiel... Dem kann ich meine Rasse nicht am Anfang erklären, was kann ich, was mache ich, sondern ich muss während ich die zusammenbaue immer wieder neu erklären. Vielleicht suche ich mir das, vielleicht suche ich mir was anderes. Ich weiß nicht. wenn jetzt einer sagt, Chrissi, pass mal auf. Du hast Terra Mystica vielleicht 30, 40 Mal gespielt. Auch als App spiele ich das gerne. Du hast es halt 30, 40 Mal gespielt. Ich habe es jetzt 300 Mal gespielt und ich brauche jetzt einfach Age of Innovation, weil das ist das einzige, was mich noch tickt. Dann sage ich, alles klar, verstehe. Verstehe. Aber wenn du alles noch nicht gespielt hast und dir dann Leute sagen, du brauchst Terra Mystica gar nicht zu kaufen, du kannst ja gleich Age of Innovation kaufen, weil es ist geiler, dann würde ich sagen, ne, sehe ich nicht. Ich finde Terra Mystica ist griffiger, schmissiger, kompakter, die Rassen sind klarer, jeder weiß, was da gemacht wird. Und die Freiheit, die dir Age of Innovation bietet, sorgt auch für mehr. Also was bringt die dir denn? Die bringt dir? Ach, vielleicht kann ich weiter, wenn du weißt, welchem Ja, Terra Mystica. Ich hab mir also gedacht, ich geh in das Terra Mystica Ding rein und hab dann einfach mal ne sehr sehr sehr sehr sehr sehr schöne und ja viel zu teure Terra Mystica Version, weil ich mag's. Ist kompakt, alles super und so weiter und so fort. Sah auch alles geil aus. Okay, ist jetzt gecratert. Scheint auch weg zu sein, geil, Steamforged Games ist... Ja, so irgendwie Pleite, dann liest man irgendwie, dass es nicht Pleite ist, dann sagen die, sie wollen sich auf irgendwelche anderen Sachen konzentrieren. Was ist denn jetzt mit meinem Kickstarter? Also da gibt es auch nichts Neues. Ich würde mal sagen, das Ding ist dead. Da kommt nichts mehr. Das kannst du vergessen. Da wird nichts Sinnvolles mehr rauskommen. Das wird einfach abgeschrieben. Und die andere Abschreibung, bei der ich offenbar falsch gelegen habe, ist Massive Darkness Shadowreach von Simon. Also bei Simon hast du halt gedacht, genau wie bei Awaken Realms, da kannst du nichts falsch machen. Diese Typen sind die größten Firmen auf Kickstarter. Und jetzt ist Simon offenbar pleite. Und das heißt, von diesen Riesenfirmen gibt es eigentlich nur noch Awaken Realms. Da... kommt man schon ins Grübeln und Simon hat ja nur geile Sachen gemacht also das heißt nicht nur geile Sachen, die haben halt viele geile Sachen gemacht und Massive Darkness Shadowreach habe ich mir gedacht ja ich bin wahrscheinlich gar nicht so das Massive Darkness Zielpublikum aber den Kickstarter nehme ich mit, dann spiele ich es ein paar mal und vielleicht gefällt es mir total gut dann ist das so ein Ding was ich mal auspacken kann weil ich nicht so der große Gloomhaven Fan bin Ich wollte aber auch mal so einen Dungeon Crawler haben, ich da so von Raum zu Raum hechte und geilen Loot einsammle und das scheint Massive Darkness ja gut zu machen. Und dann kratert das Ding. Ist jetzt ärgerlich. Das hab ich ja gerade gestern gelesen. Simon hat jetzt irgendwie 19 Millionen Dollar eingesammelt. Der Artikel ist glaube ich jetzt auch schon wieder ein paar Wochen alt. Und anscheinend jetzt noch nicht aufgegeben, also die sind noch nicht pleite und sie haben auch noch mal eine Liste der Kickstarter da veröffentlicht, die noch nicht fulfilled worden sind und da war Massive Darkness Shadowreach auch drauf. Und das ist auch ihr zweitgrößter Kickstarter. Ich glaube sie sind da mit zweieinhalb Millionen Dollar ungefähr drin. Und der größte war glaube ich viereinhalb Millionen ungefähr, das war dann hier DC United. Schauen wir mal. Also da erscheint die Hoffnung noch nicht ganz aufgebereif zu sein. Da könnte noch was kommen. Im Grunde genommen das unnötige Investitionen, unnötiges Risiko und da bin ich jetzt mitgecreated, das ist eigentlich blöd. Und ein anderes Ding, wo ich mitgecreated bin, da stecke ich aber nicht besonders viel Geld drin, weil das auch ein relativ günstiges Teil war, ist der absolut witzigste Kickstarter Fail seit langem. Nämlich Chai T4-2 von Steep Games. Alter, sind das Betrüger, ey. Mann, Mann, Mann. Ey, dieses Chai, das haben sie ja wirklich mal rausgebracht und ich glaube es gibt auch eine Chai App als Spiel, aber natürlich würde ich die nie im Leben kaufen, weil ich mich dann irgendwie vermuten würde, dass ich diesen Steep Games Arschlöchern noch irgendwie Geld dadurch irgendwie zukommen lassen würde. Ey Chai T4-2 von 2022, das lungert jetzt seit vier Jahren in der Kickstarter Hölle und der Typ... Also... Erst hat er dann gesagt, hier, Production Samples, Final Deals, er rennt auf jede Messe, Janecon, Essen, überall, mit Stand zum Teil. Und hat da Zeugs gemacht. Und die Leute sagen, ja cool, Final Productions, ja, ist alles schon auf dem Schiff, so gut wie auf dem Schiff. Nee, eigentlich ist es doch nicht auf dem Eigentlich ist es auch noch nicht produziert. Eigentlich, aber wir sind jetzt in China und dann Foto... Also der lügt, wenn er den Mund aufmacht. Der hatte gar nichts. Dann hat er irgendwann erzählt, ich muss jetzt auf meine psychische Gesundheit achten, hier die ganzen Kommentare, das macht mich alles viel zu viel fertig. Ich hatte einen Nervenzusammenbruch und muss jetzt hier erstmal schauen, dass es mir und meiner Familie besser geht. muss an meine Familie denken. Und du denkst dir so, ja, nee, klar, sorry, hoffe, dass es dir gut geht und so. nach einem jahr denkst du dir so und was ist jetzt mit dem spiel? ne also das wäre jetzt auch echt blöd ihn da jetzt für zu stressen wo er doch gerade auf dem weg der genesung ist. und du denkst nur so ok aber er geht doch auf die ganzen messen und auf gencon und preist ständig zeugs an und will jetzt noch was neues kickstarten. was ist denn jetzt mit dem typen? ja ne also dem geht's schon irgendwie schlecht. Dann ging es ihm aber doch nicht mehr schlecht und er hat dann irgendwie gesagt, ne, ne, die Spiele kommen auf jeden Fall. Das war auch wieder vor zwei Jahren. Dann hat er irgendwie ein Bild gepostet von einer verpackten Palette. Also da stand nichts von seinem Spiel drauf oder von seiner Firma oder was. Man sieht einfach nur eine Palette, die mit so Klarsichtfolie so umwickelt ist. Hier, das ist jetzt hier, wir sind in China und das ist alles super. Und immer wenn so Messe-Season ist, also Gen Con und Essen, dann postet er plötzlich was. Danach hört man wieder ein halbes Jahr lang nichts von dem Typen oder ein Dreivierteljahr. Gar nichts, Nichts. U-Boot. Und dann taucht er wieder auf, haut irgend so ein Ding raus und ist wieder weg. Oder denkst dir nur so... Ey Junge, du und deine Frau, seid einfach Betrüger. Ihr habt das Geld genommen und seid damit abgehauen. Ihr habt nichts. habt keine Produktion. Ihr habt kein China. Ihr habt keine Boote. Ihr habt keinen Container. Ihr habt auch keine Pre-Production-Samples oder irgendwas. Ihr habt nichts. Absolut nichts. Jetzt hat er sich vielleicht irgendwie, also jetzt wird so behauptet, in Amerika oder in Kanada wären so ein paar Exemplare irgendwie aufgetaucht. Der Typ hat gar nichts. Und ich frag mich so, wieso macht der das jetzt eigentlich immer noch weiter? Also wieso macht er nicht einfach die Tür hinter sich zu und sagt ja sorry ihr Sucker verpisst euch ich hab nix. Aber er postet immer wieder irgend so ein Kack. Und dann verkauft er hier nochmal einen und dann hat er da nochmal so ein Ding in der Hand. Ich habe keine Ahnung, was bei dem im Kopf vorgeht. Also dass der Psychoproblem hat, glaube ich mittlerweile ernsthaft, aber nicht die, über die er geredet hat. Ich glaube, der Typ ist ein notorischer Lügner. Ich glaube, der ist so ein Gernegross. Weißt du, so einer, glaubt, er wäre geil im Business und hätte das geschäftsmäßig voll drauf. Und dabei ist er einfach nur ein Depp, ja, ein Depp aus irgendeinem Amikaff mit seiner Amikafffrau, die so tun, als ob sie ein Business hätten und sich das selber wahrscheinlich nachts auch noch einreden, dass das alles irgendwie noch gut ausgeht und sie irgendwie ja noch die Kurve kriegen und dass sie im Grunde genommen voll die coolen Geschäftsleute sind. Aber dann ist ja wirklich leider die Welt ihnen dazwischen gekommen und das ist alles nicht ihre Schuld. Und das war übrigens vor der Containerkrise und diesem ganzen Kram. Also. Das sind die letzten Betrüger, die betrügen sich wahrscheinlich sogar noch selbst. Chai T-Fortwo, ihr könnt euch das mal durchlesen. müsst mal auf die Kickstarter-Seite sehen, euch die Kommentare durchlesen. ist zum Piepen witzig. Also wenn man da nicht mit Geld drinsteckt, kann man sich darüber tot lachen über dieses Drama. Das ist so dämlich und diese Typen sind so dämlich und irgendwie ist es auch das Publikum dämlich. Inklusive mir selbst. Also dass die Leute da immer noch ab und zu gucken. Also keiner glaubt mehr dran, dass er jemals ein Spiel sieht. Du guckst da alle drei Monate mal rein, dir die Kommentare durchzulesen, weil es so witzig ist. Wenn du schon dein Geld zum Fenster rausgeworfen hast, du wenigstens noch bisschen Spaß. Schade. Okay, aber dann ja. Und dann kommen wir mal zu Kickstartern, die ich mich wirklich freue. Und am Anfang ist Aeon's End. Bei Aeon's End kann ich mir jetzt schon sicher sein, dass das besonders gut wird, weil ich Eons End schon kenne. Ich habe die anderen Eons End gespielt und das ist ein super System. Wird System Overload, was der aktuelle Kickstarter von denen ist, genauso gut wie die alten? Naja, keine Ahnung. Aber die haben genug Medaillen aufgesammelt, ihnen einfach mal dieses Vorschussvertrauen zu geben. Du kannst übrigens, wenn du bei Eons End in den Kickstarter reingehst, kannst du alle alten Eons Ends dir noch so dazu bestellen für relativ vernünftiges Geld. Also die nennen das Wellen, so Wave 1, Wave 2, Wave 3. Ich glaube Eons End ist jetzt im Augenblick in Wave 7. Da gibt es auch genug Videos zu, welche von diesen Waves bringen jetzt was mit, welche sind cool, welche bisschen schwächer oder welche sind nur mehr vom alten, welche haben was neues reingebracht und da sollte man sich mal reinfuchsen, denn ich Eons End ist ein sehr sehr sehr sehr guter Boss-Battler. Man kann ihn auch super mal auf Steam oder auf dem iPad oder so auf der App probieren, das funktioniert sehr gut und ich finde auch, dass der eine sehr angenehme Interaktion bietet. muss man aber dazu sagen, Eons End ist eher eine Profi-Variante. Da muss man schon Bock auf kartenbasierte Spiele haben und auch Lust haben, sich da richtig reinzufuchsen. Sonst wird das nächste Spiel das Knüppel hart, sehr mechanisch, hat sehr viel Regeltiefe. Die einfachere Version von Eons End von denselben Leuten ist Astronites. Astronites kann ich uneingeschränkt empfehlen, das ist super. Das Spiel macht einfach Spaß, ist ein Boss-Battler, der sehr schnell aufzubauen ist, sehr schnell zu spielen ist, ist echt cool. Und ich würde dir auch nicht sagen, dass der seicht ist oder so. Der ist auf jeden Fall mal besser als so Boss-Fighters, QA oder so ein Crap. Das ist wirklich gut. Und wenn du dann sagst, ich finde Astronauts geil, aber ich will noch mehr Feingranularität, ich will noch mehr einstellen können, ich will noch mehr in die Tiefe da reingehen, dann musst du auf Eons ent- Das ist dann sozusagen das Next Level Ding. Und ich würde auch sagen, die beiden können nebeneinander existieren und funktionieren, weil Eons End ist nicht das bessere Astro Knights. Es ist ein nerdisch-nischigeres, hobbymäßiges Astro Knights. In Eons End musst du richtig Zeit reinstecken. Astro Knights kannst du sagen, wollt ihr mal Astro Knights sehen? Komm, ich erklär's euch innerhalb von einer halben Stunde. Packen wir aus und können es sofort los spielen. Bei Eons End trifft man sich Eons End zu spielen und das macht man dann eine Weile lang. Genau, also der Kickstarter ist, glaube ich, noch offen. Der Pledge Manager ist noch offen. Man kann da noch rein. Das gilt jetzt für alle diese Kickstarter, die ich gerade sage. Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann habe ich es verralt oder der ist gerade zugegangen, als der Podcast rausgekommen ist. Anderer, wo ich mich super drauf freue, ist, ja, okay, jetzt rieche ich vielleicht ein bisschen flack mal wieder ab, denn ich bin ja vorbelastet, ist Concordia. Der Concordia Kickstarter, also wenn ich Kickstarter sage, meine ich im Grunde genommen Gamefound immer. Ich habe das noch so wortmäßig im Kopf, also Das Crowdfunding für Concordia, die Special Edition, steht in der Tradition von Puerto Rico und Castles of Burgundy und auch dem... Ach, Agricola, stimmt. Also ich habe Agricola und Concordia von Awaken Ramps beides gebackt. Weil ich beide Spiele super finde. Ich hätte mich vielleicht sogar ein bisschen mehr über Caverna gefreut, aber Agricola ist auch ein Superspieler. Also ich mag die alle. Ja, ich mag Uwe Rosenberg Spiele. hier checkt it out. Ja, aber nur die Alten und auch nur irgendwie Agricola und Caverna, weil ich bei Feast for Odin schon das Gefühl hatte, jeder macht nur so vor sich hin, was er will. Bei den beiden Vorgängern ist mir die Konkurrenz die Spots angenehm hart. So, aber genug jetzt von Agricola, da kommen wir halt später nochmal drauf zu sprechen. Concordia. Concordia ist ein super Spiel. Das war schon immer gut. Und das hat eine Deluxifizierung einfach mal verdient, weil das Original Concordia ist bei PD-Verlag rausgekommen und ehrlich gesagt, deren Grafikdesign ist aus der Hölle. Ich hab keine Ahnung, wer bei PD der Grafiker ist, obwohl, was heißt hier, ich hab keine Ahnung, dafür gibt's doch BoardGameGeek. Gucken wir mal. BoardGameGeek. Concordia von 2013. Designer Mac Gertz, Clara Fall, Artist Marina Farenbach, Mac Gertz selbst und Dominik Meyer. Okay, ich hab keine Ahnung, also ich könnte das jetzt wahrscheinlich rausfinden, aber ich hab keinen Bock. Keine Ahnung, wer von denen was gemalt hat. Aber die Packung vom alten Concordia, die ist noch okay. Die sieht ein bisschen oll aus, aber okay, die sahen alle so aus. Und wer das gemalt hat, kann gut malen. Aber wenn du das Spiel aufmachst, kommt dir die beige Hölle entgegen. Das ist das langweiligste designteste Spiel. Ich will die sagen aller Zeiten, weil es gibt bestimmt noch langweiligere, aber das ist doch wirklich scheiß, die weiß die. Das ist einfach öde hoch zehn. Und beim PD-Verlag muss ich ehrlich gesagt mal sagen, ist das meiste öde hoch zehn, was die gemacht haben. Die haben immer tolle Spiele. Das ist auch ein guter Verlag. Aber die haben einfach keinen Bock, so ähnlich wie bei GMT, die haben einfach keinen Bock, Geld für ein cooles, ansprechendes Artwork auszugeben. Das ist alles... Beige und einfach. Jetzt wird bestimmt der eine oder andere aus dem Gebüsch bringen und sagen, aber dafür ist die Kolografie so eindeutig und klar. Kann alles sein, das Spiel sieht trotzdem aus wie Fuß. Also man kann das auch in schön und klar machen, aber das haben sie halt nie gemacht. Dass dieses Spiel jetzt deluxifiziert wird, ist verdient. Finde ich super. Also bei Concordia bin ich dabei. Ja, also Concordia, das Cover hatte KI und Objektivierungsshitstorms aufgelöst, die meiner Meinung nach auch übertrieben waren. Bei KI kann ich es nachvollziehen, ich möchte auch, dass Künstler bezahlt werden von Leuten, die sich es auch leisten können, wie zum Beispiel AwakenRamps. Den Objektivierungsvorwurf fand ich ein bisschen übertrieben. ja, es sieht bescheuert aus mit diesem Träger, es ist auch physikalischer Crap. Aber die Olle ist ja jetzt nicht halbnackt oder irgendwas. Nächstes Spiel, worauf ich mich mega freue, was auch richtig cool werden wird, bin ich mir auch recht sicher. Auch wieder so ein sicherer Schuss. Zombicide. Ich mag Zombicide. Das ist ein skirmish. Da ist dann eine Kampagne dahinter. Also diese Kampagne ist ja nicht der Rede wert bis jetzt. Es ist ein skirmish Survival Spiel. Und diese Zombieside Deadman Tales in dem Piraten-Setting sieht einfach cool aus, scheint witzig zu sein, funktioniert auch mit Anfängern gut und macht einfach Spaß, wenn du einfach mal so ein Ding raushauen willst, wo man Plastik über das Board schubst. Das scheint auch vom System her auf diesem aktuellen, also auf dem komplexesten System zu laufen. Ich bin jetzt kein großer Zombieside Experte, aber da freue ich mich einfach schon drauf. Und wenn du die über den Kickstarter holst, sind die meistens auch vom Preis her noch halbwegs vernünftig. Erst später werden die dann so super absurd teuer, dass man sich denkt so ne, zahl ich nicht. Aber solange man noch im Crowdfunding ist, macht man da noch einen guten Schnitt. Läuft ihr jetzt über AsmoD und Fantasy Flight Games und nicht mehr über Simon. Der nächste ist auch wieder ein Awakened Realms Titel, genau wie Concordia, nämlich das neue Tamashi. Ich hab das alte Tamashi damals gebacken. Ich fand's... Da hat mir die Interaktion gefehlt. Also ich stehe voll auf den Cyberpunk Kram und deswegen habe ich das auch gebacked, weil ich dachte, cool. Awakened Realms plus Cyberpunk, mega. Aber dann, aber dann war es mir doch zu interaktionsarm. Ich hoffe, dass das neue jetzt besser wird. Ich gebe der Sache aber eine Chance und wenn nicht, verkaufe ich es halt. Aber. Da ist meine Cyberpunk-Lust groß genug, einfach auch mal ein Risiko einzugehen. Das nächste was ich da noch habe ist die Neuauflage von Marco Polo. Da bin ich aber vorsichtig. Da bin ich im Campaign Preview drin. Das kommt als so ein Deluxe Master Set raus und das wird dann aber offenbar ein so ein Gigant Paket wo Marco Polo 1 und Marco Polo 2 und alle Erweiterungen rauskommen. Und ehrlich gesagt Da bin ich mal auf den Preis gespannt. Aber ich glaube, ich will eigentlich nur Marco Polo 1 haben. Also ich habe Marco Polo 2. Hab ich es eigentlich jetzt noch? Kurz ins Regal gucken. Nee, hab ich nicht mehr. Also Marco Polo 2 hat mir auch gut gefallen. Ich fand aber Marco Polo 1 knackiger und ein bisschen härter. Und das gefällt mir bei Spielen. Marco Polo 2 war ein bisschen netter. Forgiving, sagt man dazu. also da konnte man so ein bisschen was machen. Und wenn du halt nichts zu tun hattest oder nicht gut vorbereitet hast, konntest dich trotzdem durchwurschteln. Es geht bei Marco Polo 1 nicht so gut. was mich bei Marco Polo 1 damals angesickt hatte, also jetzt wird es feingranular, was mich da angesickt hat, nämlich technisch gesehen musstest du bei Marco Polo 1 keinen Fuß vor die Tür setzen, du konntest eigentlich immer auf deinem Startfeld bleiben, Und es ist auch nicht unrealistisch, dass man das dann gewinnt, obwohl man sich nicht bewegt hat. Und da dachte ich mir, ach komm, das soll doch aber auch Spaß machen. Also es geht doch darum, dass diese Reisen des Marco Polo nachgebildet werden. Aber ich muss keine Reisen vollziehen. Das hatte mich damals irgendwie so, da war ich irgendwie schlecht drauf. das hat mich auf so einen komischen... mental gebracht, wo ich das Spiel nicht mehr so gut fand. Und als dann Mako Polo 2 rauskam, was sozusagen auf der Gegenseite anfängt, also da fängst du ja an beim, hier beim Mongolen-Kan und läufst dann von dem aus sozusagen zurück wieder nach links auf der Karte und da musstest du schon reisen, weil ohne reisen geht da eigentlich nichts. Also es halt nicht peinlich jetzt mal wieder irgendwie nicht und alle meine Freunde auch nicht. Ich dachte, das ist coolere Spiel. Diese Jade-Mechanismus-Klang irgendwie cooler. Weil alles in allem fühlt sich nicht mehr so stressig an. Es fühlt sich mehr so an, du kriegst Punkte. Du willst das machen, es gibt Punkte. Du willst was anderes machen? Hey, kein Problem, Bro. Gibt Punkte. Punkte, Punkte, Punkte. Das fand ich beim ersten besser. Deswegen, ich beobachte das. Wenn ich mir nur die 1 Plus Expansion holen kann, tue ich das. Wenn ich das Gesamtpaket kaufen muss, kommt's auf den Preis an. Dennoch ist Marco Polo 1 und 2 sind beides Klassesspiele, die ich heute noch jedem empfehlen würde. Ich würde auch sagen, lasst die anderen Euros liegen, holt euch Marco Polos einfach das bessere Euro-Game. Ja, also Marco Polo, Auge behalten. Auch im Auge behalten ist das Remake von Trois. Das Remake von Trois, also Treues für die Leute, die jetzt nicht wissen, wovon ich rede. Das ist dieses Spiel, was so extrem Mittelalter-Optik aussieht. Also was dieses ganz schräge Artwork hat, was nicht wie so die Franz-Ho Winkel-Mittelalter-Version, sondern... dass tatsächlich wie Artwork aus dem Mittelalter aussieht. Das Spiel ist der Knaller. Das ist super, super, super gut. Die Bilder, ich vom Remaster gesehen habe, sehen... Die sehen normal aus. Also wenn jetzt einer sagt, ich hab Trois gespielt oder ich hab mit Trois geliebeugelt, aber die Optik fuckt mich so ab. Ich find das so ätzend, dieses Mittelalterding. Dann guckt euch mal Trois 2 an. Aber Trois 2 sieht jetzt aus wie jedes Spiel. Es sieht völlig beliebig aus. Und ja, das soll eins zu eins noch das alte Trois sein. Also... Man hat jetzt nicht so super viel drüber gehört, das ist das, was ich bis jetzt gelesen habe. Also ich werde es mir nicht kaufen, weil ich nicht brauche. Ich habe das alte und ich das Artwork zwar auch irgendwie ugly, aber irgendwie halt auch so eine außergewöhnliche Art ugly. Ich beobachte das mal, wenn ich da mehr weiß, sag ich's nochmal. Das andere was ich auch beobachte ist der Kickstarter-Fond. Das ist diesmal glaub ich sogar wirklich ein Kickstarter, kein Game-Fond. Tigris & Euphrates, also der Knitscher Klassiker. Das Spiel ist cool. Das Original ist härter als die beiden Nachfolger Yellow & Yangtze und... Wie ist das andere? Was hat das so? Wang. Genau. Yellow & Yangtze und Wang. Die laufen auf sechs Ecken. Tigers & Euphrates läuft auf vier Ecken. Ist das ein Riesenunterschied? Ich sag ja. Der größere Unterschied ist aber auch, dass Tigris and Euphrates weniger Regeln hat. Weniger bewegliche Teile hat und ich finde, dass das dem Spiel gut tut. Ich finde, dadurch wird Tigris and Euphrates kompakter, knackiger, schlagkräftiger, interaktiver. Yellow und Yangtze funktioniert in dem Konflikt anders. Und funktioniert auch anders, was die einzelnen Figuren betrifft, also diese Plättchen betrifft, ob die jetzt grüne, rohe, gelbe, gelbe sind jetzt irgendwie dazu gekommen und blaue und so. Die haben dann noch so Sonderfähigkeiten. Ich weiß nicht, ob das zum Spiel gut tut. Eigentlich hätte ich jetzt auch gedacht, mehr ist mehr. Also, es ist einfach besser, weil da kann man jetzt mehr machen. Aber ich glaube, es hat mehr Spaß gemacht, dass man weniger machen konnte und sich darauf besser konzentrieren konnte und deswegen auch beim anderen mehr mitdenken konnte, was kann der machen. Ich weiß noch nicht so genau. Also, Tiger's Sentry of Raid beobachte ich auf jeden Fall. ist halt wieder so wie Ra und so, wo sie also so einen Knitscher Klassiker nehmen und den wieder voll aufpumpen und auf cool machen. So und das waren jetzt alles Spiele, wo man sich denkt, das sind ja auch Kickstarter, bei denen du im Grunde genommen was kaufst, was du schon kennst. Also Aeons End. Kenn ich schon? Kauf ich jetzt nochmal. Concordia. Kenn ich schon? Kauf ich nochmal. Tamashi. Kenn ich schon? Gebe ich nochmal in der neuen Iteration eine Chance. Trois. Kenn ich schon? Kann ich praktisch jetzt dasselbe in Grün kaufen. Tigus and Euphrates. Kenn ich schon? Kann ich jetzt selber nochmal in Grün kaufen. Marco Polo. Kenn ich schon? Kann ich jetzt selber nochmal in Grün kaufen. Zombieside, kenn ich auch schon, ich das selber nochmal in grün kaufen. Wo ist denn jetzt mal was Neues? Und da muss ich sagen. Ich schrecke immer mehr davon zurück, mich auf komplett neue Sachen da einzulassen, weil das meiste hab ich einfach sofort wieder verkauft. Also, honestly, wenn man sich auch die letzte Folge angehört hat, ich hab die meisten meiner Kickstarter ja sofort wieder abgegeben oder relativ schnell wieder abgegeben. Da denk ich mir, ich kickstarte das erst gar nicht. Und wenn es mir gefällt, kauf ich es mir halt im Typen auf Kleinanzeigen ab. Ja, ist dann halt teurer. Aber dafür habe ich auch sau viele Gurken nicht gekauft. Sau viele Kickstarter-Fails, die gescheitert sind, nicht mitfinanziert. Also so richtig hab ich nicht das Gefühl, dass da so viel für mich bei rauskommt. Natürlich verpasst du dann halt auch mal was wie in Grimkowen, wo du dir dann ein Bein ausreißen musst, ranzukommen. Oder in Nemesis. Na klar, so Sachen können dann auch mal passieren. Aber im Großen und Ganzen fahr ich jetzt eher darauf ab, die Sachen zu gehen, wo ich ungefähr weiß, was bei rauskommt. Was habe ich jetzt noch von den neuen Kickstartern, auf die ich mich freue, wo man noch einsteigen kann? Man kann auch einsteigen in Secrets of the Lost Tomb. Das ist Trash. Das ist der totale Dungeon Crawl Müll, Indiana Jones Style. Aber das ist ein Dungeon Crawl, den kannst du mit jedem spielen. Den kannst du mit deinen Kindern spielen. Das ist One and Gun. Also es ist keine Kampagne. Du sagst, wollen wir mal irgendwie irgendein Azteken Tempel durchrunnen heute? Es kann aber sein, dass halt Tür geht auf Klavierfeld hier auf den Kopf. Und dann ist dann auch Skyt hier Exceed. Über Exceed habe ich letzte Woche schon kurz was gesagt, aber nur am Rande, als wir über Yomi 2 gesprochen haben. Exceed ist ein weiterer Titel, der so eine Art Streetfighter, Tekken, Karate Spiel abbildet. One on one Martial Arts mit Fantasy Figuren und Die gibt's in mehr oder weniger in deinem Gesicht einfach bis hin zu Euro kompliziert. Und ich würde mal sagen, so wie mir diese Spiele bis jetzt begegnet sind, ist Yomi eher auf der einfachen Schere, Stein, Papierecke. Also sowas wie Wurf schlägt. Faustschlag, Faustschlag schlägt Tritt, Tritt schlägt Wurf. Sowas in der Art. Und da muss man halt gucken, was hat man so gespielt. Die komplett andere Seite des Spektrums ist dann Battlecon, was sich fast schon spielt wie ein Euro, bei der du deinen Charakter und seine Schläge und Tritte managst und wahnsinnig komplizierte Mechanismen bedienst, am Ende das Spiel zu gewinnen. Und irgendwo in der Mitte sind dann Exceed und zum Beispiel Sakura Arms. Sakura Arms fand ich immer das cleverste von allen. bei Sakura Arms musstest du deine Figur, die besteht ja immer aus zwei Figuren sozusagen, aus zwei Hälften, also du musstest dein Deck kennen, das Gegner Deck kennen, alle möglichen Figuren kennen, denn Sakura Arms geht darum eine Combo zu bauen und bei Exceed geht es eher darum, spannendes Bluff-Spiel zu gewinnen und da sich was Cooles zusammenzubauen, aber immer so zu checken, was würde der Gegner jetzt tun. Also ich bin ein großer Freund vom Exceed-System. Ich glaube auch, dass von den ganzen Systemen sich Exceed am meisten durchgesetzt hat. Also da kommen immer wieder neue Sachen raus mit Street Fighter, mit Blast Blue, mit anderen. Also Exceed scheint so das ausgefuchsteste System zu sein, was so den besten Spot in der Mitte gefunden hat zwischen übermäßig komplex und schnelles Pick Up and Play. Ich mochte Yomi immer, weil es Pick Up and Play war. Ich fand Battlecon immer interessant. Es war ein schönes Spiel, aber es war mir zu zu komplex und Exceed ist genau in der Mitte. Und dann kommen wir zum Crit der Woche. Fast fantastische Spiele. Beim letzten Mal habe ich schon sowas gesagt wie, das ist ein Spiel, wäre ja fast geil gewesen. Fast wäre es ein super Spiel gewesen und auch. Und das hat mich so bisschen umgetrieben und gesagt, es gibt so viele Spiele. Entweder sie waren eigentlich nicht gut und hätte der Autor eine Sache verändert, sie vielleicht, wäre es wirklich gut gewesen. Und andere Spiele, die ich eigentlich schon ziemlich gut finde, aber hätten sie diesen einen Schritt mehr noch gemacht, wären es vielleicht endlevel, all-time favourite, spektakulärste Spiele aller Zeiten. Und natürlich ist es total anmaßend von mir zu sagen, haha, ich, der große Connoisseur, weiß es besser und ich könnte aus so einem Scheißspiel ein gutes Spiel machen oder aus einem guten Spiel ein sehr gutes Spiel machen. ohne das jetzt wirklich geplaytested und wirklich getan zu haben. Deswegen muss man das natürlich immer mit einer gewissen Skepsis auch nehmen, auch das was ich sage. Aber vielleicht hilft es auch, herauszufinden, was einem auch selber gefällt und wo man selber vielleicht was anderes sucht. Wir können ja mal so bisschen durchfliegen über die Gedanken, die ich mir zu den Spielen gemacht habe. Und anfangen möchte ich mit Elysium. Elysium ist ein gutes Spiel, das mir immer sehr gut gefallen hat, das hatte den Kenner Spiel gewonnen. 2016. Also es ist von 2015, hat 2016 den Kenner Spiel gewonnen. Ist von Matthew Dunston und Brad G. Gilbert. Matthew Dunston ist ein Typ, der oft so fast geile Spiele macht. Weil sein Monumental fand ich auch gut, aber dann irgendwie auch nicht gut genug. Ich auch gedacht, der hat so ein paar Sachen verändert. Na egal. Also Elysium. Bei Elysium geht es darum, dass man so eine Art Quartett sammelt. Entweder suchst du 1, 2, 3 in rot, 1, 2, 3 in gelb, 1, 2, 3 in blau. Oder du versuchst jede Menge Dreier, jede Menge Zweier, jede Menge Einser zu finden. So und diese Farben sind verschiedene griechische Götter. Und die Karten haben nicht nur diesen Zahlenwert, sie haben auch irgendwelche Effekte. Dein eigenes Spielbrett, also dein Spielbereich ist in zwei Hälften geteilt. Der obere Bereich. Da zählen die Fähigkeiten der Karten und der untere Bereich. Da zählen nur diese 1, 2, 3 Werte, die ich gerade erwähnt habe auf den Karten, aber die Fähigkeiten wirken nicht mehr. Punkte macht nur der untere Bereich, aber nur der obere Bereich hat irgendwelche Fähigkeiten. Also versuchst du dir einerseits irgendwie die coolsten Karten zusammen zu bauen, die dann irgendwas Geiles machen, aber irgendwann musst du sagen, so jetzt muss ich meine eigene Combo, eigene Engine abrüsten und langsam mal in den Punktebereich nach unten verschieben, weil nur am Ende zählen die Punkte. Und ich fand, das hat immer Spaß gemacht, das war immer cool. Man konnte sich gegenseitig so bisschen das Wasser abgraben, weil das so einen ganz eigentümlichen Mechanismus hat, wann du eine Karte nehmen darfst und wann nicht. Mit so Farb. Türmen, die man dann abgibt und du kannst nur die Karten nehmen, die noch eine Farbe haben, deren Turm du auch hast. Du musst aber jede Runde einen Turm abgeben. Das ist ganz eigentümlich. Da konnte man immer so schön schauen, was hat der andere noch für Farben parat und nach hin und her. Also das Spiel war echt gut. Aber jetzt kommt's. Warum hat es für mich nicht so gezündet? Weil die Karten in ihren Kartenfähigkeiten zu unspektakulär waren. Die Karten sahen super aus, zum Teil auch hier gezeichnet Dutre und einigen anderen. Man sieht hier mehrere Artists aufgeführt bei BGG. John McCambridge, Eric Bourget, Cari, einfach nur Cari, so wie Madonna. Ein Name. Vincent Dutre, Sylvain Gimbaud, Didier Poli, Pascal Kidot, Emmanuelle Rodier und Bruno Tati. das Artwork ist klasse. Das sind Top-Künstler. Aber die Karten haben zu wenig Bums. Die geben die alle immer nur so plus eins hier, minus eins da. Die sind so harmlos. die hätten so bisschen mehr weltverändernd spektakuläre Fähigkeiten, dann würde das Spiel A mehr Spaß machen. Es würde viel mehr so Wow-Effekte am Tisch erzeugen. Und dieser Gedanke, Scheiße, soll ich diese Super-Kombo auseinandernehmen, nur die langsam an die Punktezone zu verschieben, wäre herzzerreißender. Und so ist es so, die Karte gibt halt plus eins, ich kann es genauso gut jetzt zu Punkten machen, scheiß drauf. Also versteht ihr was ich meine? Muss man sich vielleicht mal ein Video angucken. Das wäre mein Take auf Illusium. So mag ich Illusium sehr gerne. Ich würde es auch immer mitspielen. Hätte das mehr Effekt, wäre das eine 9 von 10 oder 10 von 10. Das nächste Spiel auf meiner Liste, die ich mir immer so... Also die hab ich mir jetzt echt so praktisch aus dem Kopf, ne? Wie sagt man so schön, die hab ich mir aus dem Arsch gezogen. Also das ist jetzt alles nicht total durchgebraint. Aber das nächste Spiel auf der Liste, das mir aufgefallen ist, ist Living Forest. Living Forest hatte ich ja am Eingang schon noch mal besprochen. Spiele, die mich überrascht haben, die eigentlich besser sind, als ich dachte. Aber Living Forest macht eine Sache, die mich nervt. du setzt dich selber auf einen Schlitten und dann fährst du die Piste runter und kannst kaum noch steuern. Wenn du Living Forest ernsthaft gewinnen willst, musst du dich im Grunde genommen schon, sag mal, in deinem Zug, spätestens mit zweiten, aber besser in deinem ersten Zug entscheiden, wie du gewinnen willst. Du musst dich sehr früh festlegen. ich auf Feuer, geh ich auf Blumen, geh ich auf Bäume. Du hast keine Chance, wenn du sagst, mach ein bisschen hiervon, ein bisschen davon, dann wirst du halt garantiert letzter. Und das ist einerseits natürlich nachvollziehbar, andererseits ist es auch ein bisschen langweilig, weil dadurch der Wiederspielbarkeitswert von dem Spiel sinkt. Also wenn du jetzt zwei, dreimal dir den Kopf gesetzt hast mit Blumen zu gewinnen, dann hast du es halt ein paar Mal gewonnen und dann machst du dasselbe mit Pflanzen, äh mit Bäumen, dann machst du dasselbe mit Feuer, dann hast du halt irgendwann alles gesehen, weil mehr kommt da nicht. Du kannst nicht mittendrin deine Strategie ändern. Du kannst schon, aber du wirst wahrscheinlich verlieren, dass alle anderen Scheiße gebaut Oder einfach super Pech oder so. Also ... ne? Das ist so bisschen doof. Wenn du dich einmal festgelegt hast, dann spielt das wie von selbst, weil es ist klar, was du tun musst. das ist ... nach den ersten paar Spielen wie so Art Autopilot. Das ist zwar hier und da immer noch, also es ist immer noch interessant. Ich will nicht sagen, das Spiel ist schlecht, es ist immer noch interessant, aber es ist nicht interessant genug. Leider. Dann Imperium The Contention. Imperium The Contention ist das nächste Spiel, bei dem ich eigentlich, sag ich mag das voll gern, ist das kartenbasierend, es ist so Art kleines 4X Spiel. Aller Twilight Imperium, nur halt auf so einem Kartengrid. Imperium The Contention ist von 2021 von Gary Drorecki. Artists sind Stefan Czelic, Radoslav Javor, Chris Rallis, Juan Pablo Roldan. und Alex Ruiz und Chris Neng Fuseyang. tausendmal Entschuldigung. Ihr seid nämlich super Artists und ihr hättet es verdient, dass ich eure Namen richtig aussprechen kann. Aber leider steht hier nicht, wie man die ausspricht. Und deswegen habe ich es falsch gemacht. 100 pro. Das Spiel macht an sich alles richtig. Eigentlich ist es ein Spiel, wo man sagt, das ist so ein Jahrhunderttitel. ist von den selben Typen. Hier Contention Games, die jetzt super berühmt geworden sind durch die Verbretspielung von Slay the Spire. Und das Imperium The Contention war ihr erstes Spiel, meine ich. Ich gebe dem Spiel auch nach wie vor. Das Spiel ist richtig. Das hat eine Sache, die mich jedes Mal ansickt, wenn ich es mehr als zu zweit spiele. Und zwar hat das so einen ganz ulkigen Zugmechanismus. Ich kann nur Leute angreifen, die sich schon bewegt haben. Also Raumschiff-mäßig meine ich jetzt. Das ist jetzt auch nicht die Welt. Das ist jetzt auch nicht the main thing in dem Game. Aber nehmen wir mal, wir sitzen hier zu viert. Und wir spielen im Uhrzeigersinn. Nehmen wir mal, das wäre jetzt so. Und wir haben so Raumschiffe. Dann sag ich, okay, ich bewege meinen Raumschiff auf deinen Raumschiff und greife es an. Dann sagst du, der nächste ist jetzt also dran im Uhrzeigersinn, gut, da bewege ich meinen Raumschiff weg. Dann ist dein Raumschiff da ja ganz alleine. Und der nächste bewegt dann sein Zweck. Und der letzte, der dran ist, der ist praktisch Spieler Nummer 4, bewegt sein Raumschiff auf mich, Spieler Nummer 1, drauf und sagt, ich greife dich an. Aber jetzt war ich ja schon dran und kann mein Raumschiff nicht mehr in Sicherheit bringen. Das bedeutet, du kannst immer nur Leute angreifen, die schon dran waren. Zumindest sind sie Raumschiffe, die Planeten können sich ja nicht wegbewegen. Aber die Raumschiffe kannst du immer nur angreifen von Leuten, die schon dran waren. Sonst haben die noch ihre komplette Bewegung. Und erst wenn alle sich bewegt haben, wird der Kampf ausgehandelt. So aber, Nonsta! Ja, das ist jetzt auch nicht irgendwas, was das Spiel kaputt macht. Das ist jetzt auch nichts, wo das ganze Spiel sich drum dreht. Aber so bisschen halt schon, weil das so ein Weltraumeroberungsspiel ist. Und ausgerechnet das ... ... funktioniert nicht gut. In einem Zweispielerspiel funktioniert das selbstverständlich. Aber in einem Vierspielerspiel, Dreispielerspiel ist das einfach ulkig. Und das, ja, wie sagen die Amis so schön? It rubs me the right, the wrong way. Ja, also das ist so ... Das ist, ja ... Das ist wie so Art Jucken in meinem Auge und ich reib dran und reib dran und reib dran, aber ich krieg dieses Sandkorn nicht raus. Und irgendwie find ich das bescheuert. Und das nervt mich, sodass ich dann echt ... Ich weiß nicht, es nervt mich einfach. Und ich will das Spiel ja geil finden. Aber es nervt mich. Es nervt mich so krass, dass ich sag, ich spiel lieber was anderes. Verrückt. Also vielleicht werde ich auch langsam töddelig und fange an mich über so Pippi-Kram aufzuregen. Aber das ist das Ding, was mich echt aufregt. Das andere, das ist ein Spiel, wo wir jetzt können wir am Weltall bleiben. Das ist Mittelmaß. Es wäre nie das Traumspiel aller Zeiten geworden. Aber es hätte eine Sache einfach mal... besser machen können mit ein bisschen mehr Mut und zwar apiary. wieder so ein, ich nenne die Dinge immer StoneMire Blender. Diese Spiele sehen nämlich immer super aus, sehen immer aus wie 10 von 10, sind am Ende aber immer so 7 bis 8 von 10. Ich sage jetzt gar nicht Wings Band, aber auch ein Scythe sieht besser aus als es ist. Auch ein Viti Culture sieht besser aus. Viti Culture ist genauso gut wie es aussieht, ich mal sagen. Es ist ein sehr gutes Spiel, aber sieht ja auch nicht über alle Maßen aus. naja, so Tapestry, das sieht super aus. Im Grunde genommen ist das langweiliges. Tracks und Tracks und Tracks. Und Apiary fand ich mega cool. Von diesem Ganzen so, okay, Bienen im Weltall. Was man da so macht, ist alles sehr altbacken. hat man alles schon hundertmal gemacht. Ziemlich generischer Workerplacer hat ja auch heute schon wieder jeder vergessen. Außerdem coolen Thema. Wer redet denn heute noch über Apiary? Keine Sau. Wie hießen das auf Deutsch? Binnenstock? Nein, irgendwie Spacebienen hieß das. Astrobienen. Astrobienen hieß das. Also auf Deutsch Astrobienen, auf Englisch Apiary. Ich glaube, was dem Spiel gut getan hätte, wäre ein Agrobump, also das Spielarzturmechanismus. Du kannst Plätze besetzen. Workerplacement-Spots besetzen mit deiner Biene. Und deine Bienen haben so einen Wert von 1 bis 4. Also jetzt aus dem Gedächtnis. Ich hab's jetzt auch nicht mehr so richtig parat. Und jetzt ist es so, du besetzt jetzt mit deiner Biene irgendeinen Spot. Und so ein anderer Typ will da jetzt aber rein. Dann kommt der andere Typ und sagt, ich will da jetzt rein und schubs deine Biene weg. Und was passiert? Das deine Biene stärker. Die Biene die weggeschubst wird, kommt zu dir zurück und wird stärker. Das gute ist, dadurch dass sie zu dir zurück gekommen ist, kannst du sie nochmal einsetzen. Jetzt hast du wieder einen Worker frei. Und das soll für Interaktion sorgen. Es tut es aber nicht. Weil du musst es mal aus der Entscheidungssicht sehen. Ich habe meine Biene jetzt dahin gesetzt. Der andere Typ ist jetzt dran und sagt, ich entscheide mich, ich entscheide mich jetzt meine Biene irgendwo hinzusetzen. Und der sagt ja nicht, ich setze die jetzt dahin, wo der Chris sitzt, weil dann kann ich dem Chris irgendwas tun oder so. Sondern der sagt, wo ist es für mich am besten, meine Biene hinzusetzen? Da. Ist der Platz frei? Ja, gut, setze ich sie hin. Ist der Platz nicht frei? Auch gut, ich setze trotzdem hin. Also, wir, keiner von den Leuten, ich gespielt hatte, hatte das Gefühl, dass bei Apiary die eigene Entscheidung, wo man seinen Worker hinplaced, irgendwie nennenswert davon beeinflusst wird, ob da jetzt der Platz jetzt frei ist oder nicht. Wenn du einen bumpst, also diesen Wegbump, so dunk, wegbumpst, dann bumpst du den halt. Wenn du den nicht wegbumpen musst, brauchst ihn nicht wegbumpen. Aber das würde dich nicht aufhalten, diesen Platz zu nehmen. Und für den anderen ist es halt gut, weil er kriegt dadurch seinen Worker wieder und der Worker ist noch gewachsen. Und na klar, überlegt man sich, ja, okay, wenn ich den jetzt wegbampe, dann kriegt er den Worker wieder. Ist natürlich blöd für mich. Aber verzichtest du auf einen guten Zug, damit dein Gegner keinen guten Zug hat? Nein, also machst du es halt doch irgendwie. Und jetzt stellen wir uns das Spiel mal andersrum vor. Stellen wir uns mal vor, das wär ein Agrobump. Du würdest sagen, wenn ich eine andere Biene wegboxe, Dann kriegt er seine Biene wieder. Oder er kriegt sie nicht wieder. Und meine Biene wird stärker. Also die, geboxt hat, nicht die, geboxt wurde. Und jetzt habe ich eine bessere Entscheidung. Jetzt ist mein Entscheidungsraum doch viel spannender. Jetzt kann ich sagen, okay, ich muss eigentlich hier Wasser oder irgendwie Fiber, wie hieß das denn nochmal, so Zeugs einsammeln, so Gras oder Gestrüpp oder sowas einsammeln. Okay, da gehe ich auf das Feld. Aber warte mal. Ich kann aber auch das andere machen. Das ist zwar nicht das, was ich eigentlich machen wollte, aber da kann ich den Chris weghauen. Und meine Biene wird dadurch sogar noch stärker. Ja komm, dann mach ich das andere und Wett macht dadurch meine Biene geiler. Verstehst du, was ich meine? Jetzt hab ich eine echte Entscheidung zu treffen. Und vorher ist das nur so Convenience. Ja, ich nehme, wenn es frei ist, wenn es nicht frei ist. Tja, natürlich hat mein Gegner halt mal Glück gehabt. Aber jetzt muss ich die Entscheidung treffen. Das hätte dem Spiel gut getan. Und ich meine, also auch hier, Haus regelt es mal. Wenn ihr große Apiary-Fans seid und ihr denkt irgendwas fehlt dem Spieler ein bisschen an Pfiff, dann ändert mal diese Bump-Regel entsprechend von Friendly auf Aggro Und ich sag euch, das Spiel wird dadurch besser. Also man hat viel mehr Spaß sich zu überlegen, was mach ich mit meiner Abine. Das war Apeyary, ein Spiel von Stonemaier Games und von Conny Vogelmann. Artist war Quan Chi Moria. Und das ist von 2023. Das auch ein sehr, gut aussehendes Spiel. ist ein solider Workerplacer, so wie er jetzt auch ist. solider Workerplacer. 7 von 10. Kein Nicht schlecht, Forgettable. In Spiel, wo alle was ganz anderes machen, was ein ganz anderes Problem hat, meiner Meinung nach eins der besten Wirtschaftsspiele, es gibt. Und da lehne ich mich auf dem Fenster. Sogar Stand jetzt würde ich sagen, das ist eins der besten Business, Wirtschaft, Euro Games aller Zeiten. Aber es ist brutal ellbogenhart. Dagegen ist Brass Ein witziges kleines Kaffeegetränke, bei dem Leute fast schon semi-kooperativ ein Handelsnetz aufbauen. Wenn du richtig Assi sein willst und willst ein Spiel haben, es Business auf die Glocke gibt, dann ist es Pret a Porté. 2010 von Portal Games. Designer ist der legendäre Ignacy Treftschifzscheck, diesen Namen ich auch gerade vergewaltigt habe, und Piotr Haraschak. Das Spiel ist großartig und der Ignatzi, ja auch hier in eigenem Podcast mit noch ein paar Leuten und der hat ja auch Videos immer gemacht. Schaut euch mal ein Video an. Das Spiel ist der Knüller und ich weiß, das hat nur deswegen nicht funktioniert. weil es von 2010 ist. Und 2010 war dieses Hobby hier ein Männerhobby von weißen Mittelschichtjungs, die gerne Space Orks verdroschen haben. und Fantasy schlachten machen wollten. Und die haben sich das angeguckt und da haben die gesagt, ist ein Spiel mit Models und Modebranche? Kauvi, wir haben überhaupt keinen Bock drauf. Das ist völlig unter dem Radar geflogen und das Spiel ist der Knaller. Da gehst du immer wieder auf so Modenschauen und also du bereitest immer wieder deine Kollektion vor, damit auf Modenschauen zu gehen. Und welche Modenschauen kommen, das steht praktisch fest. weißt, als nächstes gibt es eine Modenschau, bei der geht es Ich weiß nicht mehr, wie die Sachen heißen. Da geht es so was wie so Stil und Trendiness und Mode oder Jugend, Kultur oder dies und das. Und da weißt du, ich brauche jetzt eine Kollektion, die kann ich da verkaufen, dann muss die aber die und diese oder Qualität, das ist dann eher eine Sache, wo es mehr Qualitätsmode geht oder Straßenmode geht oder sowas. Und das bereitest du dann immer vor. Und diese Workup ist ein Workup Placement Spiel. Und diese Workup Placement Spots sind so... knapp und eng. Also da reden wir hier von Agrikular-Style knapp und eng. Also das ist auf einer Höhe mit Agrikular, was wirklich Bösartigkeit angeht. aber das Spiel hat ein Riesenproblem. Weswegen das nicht aus dem Quark kommt, ist es hat zu viele Fehler. Meine Güte, du musst dir glaub ich in vier oder fünf Seiten kleingedrucktes FAQ runterladen, weil du für fast jede Karte ein FAQ brauchst. Also du hast in dem Spiel, baust du dir so ein Tableau zusammen, so eine Art Engine, du hast dann sowas wie einen Modelagenten und du hast eine eigene Fabrik, die Stoffe herstellt und du hast noch mal irgendwas, was Einkauf billiger macht und so weiter. Und da baut man sich das so zusammen, sodass die eigene Firma immer cooler wird und immer fähiger, also immer kompetenter darin wird, Mode zu erzeugen und zu verkaufen. Das Problem ist nur, diese Karten sind eigentlich jetzt gar nicht weiter schwer. Zumindest die deutsche und die englische Version haben so viele oder habe ich nur die englische Version gespielt? Nee, ich habe die beide gespielt. Ja, hab die beiden gespielt. Also das Spiel hat so viele Fehler, dass es einem echt die Schuhe auszieht. Das ist unfassbar, dass du jede Karte im Grunde genommen neu drucken musstest. da einmal mit einer sinnvollen Redaktion drüber, da hättest du es geschafft, dass dieser Kartentext auch eindeutig wird. Weißt du, Magic, The Gathering, hat jetzt, glaube ich, über 10.000 Karten oder über 20.000 Karten mittlerweile produziert. und die Das was Magic dem gesamten Hobby gebracht hat, die Fähigkeit Karten mit einem Wording unzweideutig auf den Punkt genau zu formulieren. Und alle anderen Spiele die Karten basieren, nehmen sich daran ein Beispiel, wie man Dinge genau gleichmäßig von Karte zu Karte nachvollziehbar formuliert, ohne ein Wort zu viel, ohne ein Wort zu wenig auf den Punkt. Jeder weiß was zu tun ist. Die haben fast schon wie so eine Art eigene Grammatik für Karten erfunden. Ein eigenes Wording für Karten erfunden. Die meisten Begriffe, die man so aus Spielen, die mit Karten gehen, jetzt in der Brettspielbubble kennt, kommen aus Magic. Und Bretter Portes ist genauer Gegenteil. Es ist totaler Crap, was auf den Karten steht. Und wenn man sich das dann ins FAQ durchliest, dann ist das Spiel super. Aber willst du immer wieder das FAQ lesen? Du musst dir jede Karte erklären lassen. Schade, schade, schade. Blöd. Und dann sind da noch die Spiele, richtig geil sind und die fast ungeil geworden wären, wenn sie nicht diesen einen geilen Kniff geschafft hätten. Zum Beispiel Viti Culture. Also Viti Culture ist ein Eurospiel, bei dem wir halt Wein anbauen und bei dem wir uns, also ich rede jetzt von Viti Culture plus Tuscany, so wie jeder vernünftige Mensch das wahrscheinlich spielen würde, bei dem man sich durch vier Jahreszeiten so durchdürtelt mit seinen Workers. Also da muss man aussehen, ernten, den Wein produzieren, verticken. Und Viti Culture hätte okay sein können. Das hätte ein prozeduraler Mechanismus sein können, bei dem du halt einfach diese Prozesskette des Weinanbaus abspielst. Und dann wären wir alle irgendwie so im Uhrzeigersinn immer wieder dran und das wäre alles irgendwie lustig gewesen. Aber Viti Culture hat einen coolen Kniff, nämlich diesen Wake-Up-Mechanismus. Da ist es nämlich nicht so, dass wir alle einfach im Uhrzeigersinn dran sind und so der Startspieler und dies und das, sondern in dem Moment, wo du halt passt und fertig bist, bestimmst du, wann du in der nächsten Runde halt dran sein willst. Du kannst total früh dran sein, also dass du der nächste Startspieler bist, aber dann kriegst du kaum Bonus. Oder du kannst total spät dran sein. dann hast du vielleicht keine coolen Worker-Placement-Spots für dich mehr übrig, aber du kriegst halt ein paar Karten geschenkt oder Geld oder dies oder das. Und allein schon dieses Spiel zu sagen, ich bin vielleicht nicht als erstes dran und kriege vielleicht keine coolen Felder, aber dafür kriege ich irgendeine Art von Ausgleich, macht das Spiel ganz besonders und sorgt auch dafür, dass es diesen reinen Prozessketten Abarbeitungskram verlässt. Und ich glaube ohne diesen Kniff wäre Viti Culture nicht cool gewesen. Ganz, ganz Kleinigkeit, aber die macht das Spiel besonders. Die macht auch so eine 8 von 10 für Euro und Wirtschaftsliebhaber. 8,5 oder 9 von 10. Auch einen echten Twist hat Assault on Doomrock. Ich weiß, viele Leute mögen Assault on Doomrock, nicht weil es so super brutal ist. Und jetzt könnte man sagen, okay, dem Spiel stellst du dir irgendwie so random Charaktere zusammen. Und das Spiel ist auch total brutal. Da kann man ja gar nichts machen. das das Scheiße. Aber das stimmt halt nicht so ganz. Das Spiel ist nur sehr sehr sehr schwer. Und ich glaube, was das Spiel besonders macht, ist erstens zu sagen, ich bin ein schweres Spiel. Du kannst den ersten von drei, den zweiten von drei Bossen besiegen, wenn du dich anstrengst. Aber wenn du den dritten von drei Bossen besiegen willst, dann musst du echt gut frühstücken. Und das kann zu sowas kommen. So geilen Situationen, du dir denkst, ey geil, ey mein Krieger, der ist total super, wenn da alle Sachen richtig laufen, wenn das richtig geil ist, dann macht der irgendwie 6 Damage. 6 Punkte. Und jetzt kommst du an den Endboss, den dritten, und der hat eine Zwölfer Rüstung. Das heißt, aller Damage wird zwölf reduziert. Aber denkst dir nur so, soll das ein verdammter Witz sein? Soll das ein verdammter Witz sein? Wie soll ich den denn killen? Ja, ist doch lächerlich. Aber es geht. Es geht. Wenn du nämlich Zeit und Muse ausgibst in dieser Stadtphase, diesen Boss auszukundschaften, dann weißt du, wogegen ist der allergisch. Was ist seine Achillesferse? Wie kann ich an den Boss rankommen, damit er eben keine Zwölferrüstung mehr hat? Damit er vielleicht nur noch eine Fünferrüstung hat, dann ist er immer noch knüppelhart oder so, aber dann ist er besiegbar, wenn alles gut zusammenspielt. Und dieses Rätsel zu lösen mit allen zusammen, dieses Ding, sich da durchzuprügeln und immer wieder zu gucken, was kommt da jetzt für einen Boss? Wie können wir uns jetzt schon vorbereiten, dass wenn der kommt, dass wir alle Werkzeuge in der Hand haben? Unfassbar gut. Und der Autor hätte das Spiel natürlich ... so, nur mal zurück. Also, Viti-Culture, Jamie Stegmaier, klar. Das die meisten ja wohl kennen. Den Autor von Assault on Doomrock kennt wahrscheinlich keine Sau. Das ist nämlich der Tom Stasiak und Christopher Nirviyadomsky. Und die hätten das Spiel auch easy machen Dann wäre das Spiel vielleicht besser angekommen und hätte sich besser verkauft. Oder wäre vielleicht besser besprochen worden. Weil so haben natürlich viele, und ich nehme auch an viele YouTuber, die jetzt nicht ins Spiel 100-mal spielen, sie es besprechen, sondern die müssen halt so bisschen Durchlauferhitzen. Weil, ne, ihr Job ist es ja, viele Spiele immer wieder vorzustellen. Und nicht jetzt Doomrock-Experten zu sein. Und ich nehme an, die haben das Ding ausgepackt, sah geil aus, dann haben sie es einmal gespielt und gesagt, what the fuck. Ich schaff nicht mal den zweiten Boss. Ich schaff nicht mal entfernt den zweiten Boss. Ich hab nicht mal eine Ahnung, wie man den zweiten Boss schaffen soll. Das ist ein Spiel für so diese Beckys unter uns. würd nicht sagen, dass das ein Lifestyle-Spiel ist, bei dem du dein Leben reinopfern musst, darin gut zu sein. Aber es ist ein Spiel, das von dir, das dich halt ernst nimmt. Als Spieler, nehm deine Intelligenz ernst. Das will dir nicht gefallen. Das will dir nicht ein positives Erlebnis gratis verschaffen. Das ist ein Spiel, sagt, du willst ein positives Erlebnis haben, dann besieg mich. Denn wenn du mich besiegst, dann kannst du rumrennen und allen Leuten erzählen, ich hab Doomrock platt gemacht. Ich kann das. Kannst du das auch? Kann nämlich kaum einer. Das ist cool. Und ich glaube, das macht das Spiel halt auch besonders. Und das macht es nicht zu einem beliebigen Boss-Battler. deutlich einfacheres Spiel, das deutlich positiver in der ganzen Geschichte ist, Arna. Also wer jetzt Anak nicht kennt und ich weiß, worum es hier geht, der ist, glaube ich, der hat die letzten Jahre unter einem Stein verbracht. Die beiden Designer, Elven und Min. haben sich selbstverständlich viele andere Spiele angeguckt. Zum Beispiel Eldorado oder auch andere Spiele, bei denen man halt ein Deckbuilding betreibt. Bei denen man aus diesen Idioten-Startkarten immer geileres Deck baut. Und sich das Deck auch verstopfen kann mit diesen Angstkarten, die einfach blöd sind, die einfach nur tot auf der Hand liegen. Und der übliche Mechanismus bei dieser Art von Spielen wäre jetzt gewesen, dass man seine ganze Hand ausspielt. ich also dran bin und dann lege ich meine gesamte Hand auf den Tisch und dann mache ich alles, was ich mit der Hand machen kann, dann ist der nächste dran. Wie bei Shards of Infinity, wie bei Hero Ramps, wie bei El Dorado, wie bei vielen anderen, wie bei Klong, Katakomben oder überhaupt Klong, gesamten Klang. Und das haben sie aber nicht gemacht. Sondern sie haben im Grunde genommen denselben Trick gemacht. Die Spiele sind ja fast zeitgleich rausgekommen. Wie Tune Imperium. Dass du zwar eine Hand hast, aber entgegen allen anderen Deckbuilding-Geflogenheiten nicht, wenn du dran bist, gesamte Hand ausspielst, sondern nur eine Karte. Oder manchmal halt auch... mehrere Karten, wenn du die jetzt sozusagen zum bezahlen benutzt, also die nur als Kompass spielst oder als Münze spielst oder so. Aber eigentlich machst du, wenn du dran bist, eine Aktion. Und dann ist der nächste dran und macht eine Aktion. Und dann geht es halt so lange weiter, bis alle passen, weil sie nicht mehr können. Und hätten sie das nicht gemacht, sondern wären so diesen lazy Bekanntenweg gegangen, den alle vorher gemacht haben, dass man die ganze Hand auf den Tisch legt, dann wäre es nicht lustig gewesen. Und sagte zum Beispiel, ich place meinen Worker dahin und dann kann ich noch die und die ganzen Sachen kaufen und das und das und das. Du kannst nur eine Sache kaufen oder den Worker placeen oder die eine Aktion machen. oder dich auf dem Forschungstrack nach vorne bewegen. Und diese Entscheidung dem Spieler zu geben. Also die Gelegenheit zu geben, eben nicht zu sagen, ey weißt du was, ich mach's dir möglichst gemütlich. sollst dich nie schlecht fühlen, du sollst nie traurig sein. Du sollst alles machen können, du dir immer erträumt hast. Aber das gibt dir Anak nicht. Sondern Anak sagt, du musst dich für eine Sache entscheiden. Und dann ist der nächste dran und der nächste dran. Wenn die dir was wegschnappen, hast du Pech gehabt. Du musst einfach mal priorisieren. Was willst du zuerst machen? Erst dies oder erst das? Und vielleicht kannst du das zweite dann nicht mehr machen. Vielleicht ist dann das Feld einfach besetzt. Und dass Arnak dir zumutet, diese Entscheidungen zu treffen, spricht für das Spiel. Es nimmt dich als Spieler ernst. sagt, das Tolle daran ist, dass ich dir eben nicht alles schenke, sondern dass du dir das auch selber mal ein bisschen holen musst. Und das macht zum Beispiel auch das neue, sehr cosy, aber trotzdem noch ernstzunehmende Spiel am Goldenen Fluss. Das hätte das nämlich auch machen können. Am Goldenen Fluss hätte einfach nur ein Monopoly sein können. Letzten Endes ist das ein Monopoly. Du läufst praktisch immer im Kreis und wenn du überlos kommst, kriegst du Außer, du zwei Figuren hast, statt einer. Und dann baust du halt irgendwo Sachen und wenn Leute da dran vorbeikommen, kriegst du irgendwas. Und natürlich ist das total forgiving und alle kriegen was und wenn einer auf dein Haus kommt, dann kriegst du was und er kriegt was und alle kriegen was. Alles super. Ja, ist jetzt kein heftiges Spiel. Aber dieser Keith Piggott, der das Spiel gemacht hat, hat noch eine geile Sache eingebaut. Nämlich, er hat in die Regionen dieses Spiels, kann man sich so vorstellen wie bei Monopoly, da gibt es ja so blaue Straßen, rote Straßen, gelbe Straßen, grüne Straßen und so ähnlich ist das bei River of Gold auch. Da du halt so verschiedene Regionen. Und du kannst da halt Häuser bauen und du kannst es den Leuten halt wegschnappen und dann hast du da halt ein Haus. Aber vor allen Dingen hast du innerhalb der Region noch einen Area-Majority-Wettkampf. Also wer hat in dieser Region den meisten Einfluss? Und der bringt am Ende relevant viele Punkte und andere Vorteile. Und diesen kleinen Extrakniff mit einzubauen und dieses Spiel eben auch super einsteigerfreundlich, ist es super entspannt. Das Spiel ist auch relativ fix mal durch. Also diese Playtime, die hier angegeben ist, 60 bis 90 Minuten. die würde ich mal so stehen lassen. kann auch deutlich schneller vorbei sein. Also dann aber zu sagen, ja, das ist alles relativ bequem, das tut auch nie weh. Aber am Ende des Tages werten wir nochmal so aus, hat irgendwo da die meisten, den meisten Einfluss. Das katapultiert das Spiel aus dieser Beliebigkeit raus. Dadurch musst du halt doch bisschen gucken, was machen die anderen. Und dadurch wird das Spiel auch so relevant. Ich bau da Wasser, dann kann ich meinen Einfluss da steigern und so. nicht nur, das bringt dann immer gleich zwei Sachen. Ja, du hast ein Haus, das schon geil für sich, aber den Einfluss kriegst du auch noch, ist auch geil für sich. Das macht das Spiel für mich. zu einem guten Einsteigerspiel und nicht zu so einem random, jeder macht irgendwas und alle werden dauernd nur belohnt, Spiel. Das ist wirklich was Besonderes. Ja und ich glaube mit dieser Serie könnte ich immer weitermachen. Titel, die es fast nicht geschafft haben versus Titel, die es fast geschafft hätten, hätten sie doch nur diesen einen extra Step gemacht. Und da kann man mal sehen, wie vielschichtig dieses Hobby ist und wie gutes Hobby ist und was man da auch alles noch finden kann und sehen kann an Games, die echt Next Level sind. Und das sind nicht nur die Neuheiten, da lohnt sich auch mal eher ein Blick in die Vergangenheit. anstelle sich von allem so blenden zu lassen, was uns jetzt wieder in Essen angeboten wird. Da kann ich auch nur immer wieder empfehlen, bei anderen YouTubern auch mal reinzusehen, wo man dann auch mal Videos sieht, dann kann man sich das alles, was ich hier erzähle, auch einfach besser vorstellen. So, das war's dann. Bäm! Wie man so schön sagt. Fertig. Links und Infos in den Show Notes. Das war Lucky Calax. Mein Name ist Chris. Morgen ist wieder ein brandneuer Tag. Also Lucky Gaming. Egal wo du bist.