speaker-0: Einen wunderschönen guten Morgen, Glück auf! Heute hier am Sonntag, den 12. April an alle die Ostern feiern, frohe Ostern. Heute habe ich einen Gast hier und zwar aus dem wunderschönen Ja, Lerne, den Dirk Meyer, verheiratet, zwei Kinder, vom Beruf Physiker. Übrigens eines meiner alten Hobbys von früher, habe ich mich immer sehr für interessiert. Besonders übrigens Astrophysik. Ist klar warum, glaube ich, Harald Lesch und Kohler sind größer. Jetzt wo die Arte MS2 gelandet ist, ist natürlich ein Highlight für mich gewesen. Er hat als Hobbys Musik hören und spielen. Ich weiß aus irgendwelchen Quellen habe ich das auch öfters mal gehört, dass er da die Beatles so ein bisschen präferiert. gehört dazu. ist Mitglied seit 91. Er hat viele politische Ämter bezleidet, beziehungsweise im Moment den Bezirksbürgermeister für Bochum Ost. ist der Ortsvorsitzende in Leer-Vollmond. Und seine Lieblingsorte in Bochum sind der Ümminger See und Herren Siepen. Das stimmt auch immer noch. nickt. Also alle, die uns sehen können heute in der Kamera. Ist mal eine ganz andere Draufsicht sozusagen, wie sowas hier ist. Seine Lieblingsurlaubsziele sind hoffentlich immer noch Cuxhaven. Ja, Kokshafen und Königssee, Berchtesgadener Land. Da ist er, da kommt mein Mitarbeiter übrigens her. Jetzt habe ich mal den Ton ein bisschen verstellt, damit ihr auch merkt. Hier habe ich so eine Box, dann stelle ich immer den Ton hin und her. Jetzt habe ich ihn gerade auf beide gestellt, das stelle ich immer auf meinen. Mallorca, ja auch eine meiner Lieblingsinseln. Toskana gerne auch im Wechsel. Warum er Politik macht, da kommen wir noch zu. ich begrüße jetzt erstmal hier, diesmal könnt ihr ja auch die Leute sehen dann immer, wenn ihr reinguckt, sonst unsere Podcast zu erreichen, wie immer über Spotify und Co, also Amazon, Audible und so weiter und so weiter und diese ganzen Datenbanken, die es da noch so gibt. Ich begrüße dich jetzt erstmal, wir Dudes uns haben uns darauf geeinigt, weil wir beide von der gleichen Partei sind und weil es auch einfach angenehmer ist bei der Sprache. ich sage mal, herzlich willkommen, Dirk Meyer. speaker-1: Ja, hallo Stefan. speaker-0: So, lieber Dirk, dann wollen wir gleich mal mit dem Tagless anfangen. Das ist ja immer wichtig. Ein Direct zum Beispiel. Ich wollte vielleicht die erste Frage einfallen lassen, weil die passt jetzt so schön zur Begrüßung von Spotify. Wie kommt es dazu, dass man sich in diesem besonderen Maße für seine Nachbarschaft einsetzt? speaker-1: Ja, darf vielleicht da... wirklich schon mal weit zurück in meinem Leben. Ich bin evangelisch und insofern, wie das so üblich ist, dann schon als 10-, 11-Jähriger auch in den Kindergottesdienst gegangen, ja, mit Blick auf die Konfirmation. Und tatsächlich mein damaliger Pfarrer hat mich da recht früh unter seine Fittiche genommen und ja, er war SPD-Ratsmitglied zu dieser Zeit und war im Sozialausschuss und ich habe das natürlich Ich nicht verstanden. habe nur gesehen, wie tierisch der sich eingesetzt hat, er auch gekämpft hat sozusagen für die Mitglieder seiner Gemeinde. Und ich glaube, habe ich, wie soll ich das so sagen, aber viel abgeguckt, was man so erreichen kann, wenn man sich dahinter klemmt und vielleicht auch einfach nur energisch genug ist. dann mit meiner Konfirmation bin ich dann, wie gesagt, auch Kindergottesdiensthelfer geworden. da ging das eigentlich los, dass ich mich engagierte. habe, da eben noch im kirchlichen Bereich. Und später irgendwann kam dann tatsächlich das politische Engagement dazu über den Ortsvereinsvorsitz, damals noch Werne Vollmond, einer der kleinsten Ortsvereine, aber immerhin. Und so wurde es dann immer mehr und eigentlich auch immer intensiver. Wobei als ich dann mein Diplom hatte in Physik und später dann auch promoviert war in Physik, bin ich ins Ausland gegangen und dann... war das insofern das Reiseziel vorhin, was du genannt hast oder überhaupt. Also Kalifornien muss man noch mit dazu nehmen eigentlich, weil ich in Berkeley gearbeitet habe und San Francisco dann auch häufiger besucht habe. das nur am Rande. Diese Jahre, die ich im Ausland war, war das mit dem politischen Engagement natürlich nicht so so intensiv, weil ich einfach nicht da war. Aber als ich dann ⁓ 2000 herum wieder zurückgekommen bin, ich dann gesagt, ja, ich will mich in irgendeiner Form einbringen und habe dann auch wieder kirchlich mich aktiviert, gleichzeitig aber auch politisch eingebracht. Ich war dann Bauchirchmeister in der evangelischen Kirche in Werne und bin dann 2011, 2012 nachgerückt in die Bezirksvertretung in Bochum-Ost. Ja, und wie soll ich sagen, dann nahm das Schicksal an seinen Lauf, bis jetzt eben Bezirksbürgermeister in Bochum-Osten. Aber ich glaube... Einen Satz noch dazu. Ich glaube tatsächlich, dass ich da viel von diesem Fachherr Gerd Leibske, hier habe ich den Namen gerade schon genannt, auch gelernt habe, wo ich gesagt habe, ja das ist es so, muss man glaube ich unterwegs sein, ⁓ tatsächlich in seinem Sprengel und für die Menschen ⁓ eine Aroma auch was bewirken zu können. Das hat mir sehr imponiert. speaker-0: Also eine Vorbildfunktion auch da vom Pfarrer in dem Moment. Das ist nämlich unser Thema heute auch mit Vorbilder. Ja und das ist natürlich auch mittendrin schön eröffnet. Bevor ich jetzt hier die Fragen weitermache mit Lebensqualität, Infrastruktur und und und gehen wir dann mal noch mal näher drauf ein. Hast du heute auch noch Vorbilder, du sagst, ist deine Orientierungsrichtung, das gefällt mir, was derjenige macht? speaker-1: Also es sind tatsächlich in der Gegenwart jetzt gar nicht so sehr irgendwelche Vorbilder, wo ich sage, ist das, wo ich persönlich auch hinstrebe, das sind eher Menschen tatsächlich aus der Vergangenheit. Wenn ich an Willy Brandt denke zum Beispiel, das war sicherlich einer der für mich ganz Großen und insofern auch ein ganz großes Vorbild aus der Zeit damals. Zugegebenermaßen auch Helmut Schmidt tatsächlich. Nicht in allen Belangen. Man pickt sich ja dann auch immer sozusagen die Dinge heraus, die vielleicht auch auf der eigenen persönlichen Linie liegen. Helmut Schmidt gehört sehr ehrlich auch noch in so einen Kreis derer, die ich in bestimmten Punkten zumindest sehr bewundere. speaker-0: In der Wissenschaft sagt man ja immer, wenn man sich exemplarisch arbeiten vornimmt oder studieren, dass man bestimmte Sachen sich raus pickt, damit es einem auch besser damit geht. Aber hier ist es wichtig zu wissen, weil du auch die Musik mit hast als Vorbild. Du sagst gerade, wie Helmut Schmidt musikaffin, künstlerisch affin waren beide. Hast du da auch noch so ein Vorbild? bin mal raus, ob Sie irgendwelche Gemeinsamkeiten haben. Ich filter das mal raus, mal gucken. Ich war nämlich 2019 eingeladen. Da waren wir, meine Frau und ich in New York. durften wir auch in der Nähe. Davon ist ja Princeton, hat der eine oder andere schon mal gehört. Ist ein bisschen weiter übrigens als nur eine halbe Stunde. Wer in New York schon mal war, der den linken Tunnel kennt, der weiß, worauf ich jetzt spreche jetzt gerade. Aber in New York waren wir natürlich auch am Dakota Building. Wir waren natürlich auch am ... Genau und wir waren natürlich auch an dem Abschnitt. Wo Strawberry Fields gegründet wurde von Yoko Ono. Der war für mich jetzt schon sehr bedrückend. Einer meiner großen Vorbilder ist neben Klaus Fischer und Stanley Budda immer gewesen John Lennon. John Lennon aber eigentlich erstmal wegen dem Rock'n'Roll, wegen der Musik selber, weil er sich immer so bisschen distanziert hat von diesem Verfahrenorchester von Paul McCartney. Aus seiner politischen Einstellung diese Freiheit zu besitzen freie Meinungsäußerung, egal in welcher Form, zu korrespondieren dann in dem Fall, auf gut Deutsch, der Quatsch, der daher wie ihm der Mund gewachsen ist, das war ihm auch relativ egal, ob dann jemand da war, der total gegen gesprochen hat, der das akzeptiert, in seinem Setting, wie man heute so schön sagt, eingebaut, also in seinen Kopf einfach eingelassen und sich auch immer wieder neue Meinungen sozusagen... gefallen lassen hat und auch vielleicht auch seine Meinung deswegen geändert hat. Es gab eine berühmte Johnny Carson Show in den 70er Jahren, wo er das wunderbar dargestellt hat. Ihr kennt bestimmt alle den Film mit Tom Hanks hier, wie hieß er noch? Love first, Galov hier. is an excerpt from this Johnny Carson Show. Tom Hanks hat das wunderbar eingebaut, wo er daneben sitzt. Ich weiß nicht, ob T-Ständenspieler oder Läufer oder der hat ja tausend Sachen gemacht in dem Film. Aber worauf ich hinaus will ist, so ein Künstler kann ja auch Vorbild sein, genauso wie ein Sportler, genauso wie dein Nachbar von nebenan. Gibt es da noch so Fragmente für dich oder Sachen, du das Mensch, da kann man sich was rauspicken, davon kann man lernen. speaker-1: Schön, dass du das so erzählst, denn tatsächlich ist John Lennon dieser künstlerischen Schiene, auch als Mensch, der in den 60er Jahren bis zu seinem Tod, 1980, wirklich Großes geleistet hat, musikalisch einerseits, aber eben auch für unsere Gesellschaft. Ich bin großer Beatles-Fan zunächst. Und das ging, ich, schon los, als ich das erste Mal in meinem Leben die Platte Revolver gehört habe. Im Übrigen wurde die produziert von den Beatles 1966. Das ist exakt mein Geburtsjahr 1966, obwohl ich die glaube ich erstmals gehört habe bei meinem Onkel. ich, also ich glaube ich war so vier, das muss so um 70, 71 rum gewesen sein. Und da hat das bei mir tatsächlich irgendwie Bang gemacht. erinnere mich tatsächlich noch daran. Wobei ich nicht weiß, ob man sich bis drei, ins Alter von drei Jahren zurückerinnert oder vier, aber auf jeden Fall ist das hängen geblieben und seitdem bin ich tatsächlich Beatles-Fan. Und dann habe ich natürlich nach und nach auch die einzelnen Charaktere besser kennengelernt, Paul McCartney natürlich, bis hin zu John Lennon. Und von dem politischen Standing her ist John Lenn nach wie vor immer noch mein Favorite in diesem künstlerischen Bereich tatsächlich. Also insofern haben wir da schon offensichtlich viele Überschneidungen. speaker-0: Genau, da kommt schon die ersten Überschneidungen. Man muss dazu verstehen, in diesem Strawberry Field, also in diesem Teil vom Central Park, den Yoko Ono gestalten durfte, ich glaube, die lebt noch, Die lebt noch. Die lebt noch. speaker-1: Eine der größten Künstlerinnen überhaupt in dieser Pop-Art-Geschichte. speaker-0: Und Joko One komme ich gleich noch zu, weil das ein schöner Anker ist für den einen und anderen. Aber das lohnt sich da mal hinzufahren. Wer sich erlauben kann, gerne. Und Dakota Building ist halt berühmt geworden, A, weil da natürlich viele Berühmtheiten leben und B, weil er da einfach erschossen wurde. Also auf dem Weg aus dem Auto zum Dakota Building wurde er von einem Verrückten erschossen. Der hat übrigens gemocht. Das ist irre, aber das ist ein anderes Thema. Jetzt sind wir da. Musik, musikalisches Vorbild. Wie sieht es denn mit dem Sport aus? Das ist natürlich wichtig heutzutage. Wir sind ja hier der Physiotherapie-Fraxis, in der Küche einer Physiotherapie. Übrigens, Robert Habeck hat das hier natürlich kopiert, ist klar. Weil wir waren eher da als er mit seinem Podcast, so wie gesagt mit seiner Küche. Der war ja mal in der Küche. Ich wollte das nur sagen, wir waren er. Wie ist das mit dem Sport mit dir? Wie sieht es da aus? speaker-1: Tatsächlich, ich darf sagen, ich war mal sehr sportlich, ich Tischtennis gespielt, sehr intensiv. Das ging so mit elf los, im Verein TC Werne, 75 war mein Verein. Bis zum 26. Lebensjahr habe ich auch Tischtennis gespielt. Basketball im Übrigen auch sehr intensiv, das aber eher mit der Schulmannschaft. Aber dann ein bisschen weniger als ich mit 19, 20 herum noch in der Schule meinen ersten Kreuzbandriss hatte. Dann ging das mit dem Sport schon nur noch irgendwie eingeschränkt weiter, was ich sehr bedauere. Da müssen wir uns im Übrigen noch mal darüber unterhalten. von Therapeut zu Patient. Aber ich habe eigentlich immer Sport gemacht, so wie ich das dann noch konnte. Später auch noch bisschen Badminton gespielt, als ich studiert habe, parallel immer versucht, also ein bisschen auch fit zu bleiben. Aber wie gesagt, das war dann schon auch in meinen späten Zwanzigern ab da irgendwie immer mit gewissen Einschränkungen verbunden. Leider. speaker-0: Das ist natürlich schon eine Karriere, die viele ja auch teilen mit dir. Wenn du jetzt mal so guckst auf damals, als du deinen Kreuzbandriss hattest und auf heute, wie war denn damals die fachärztliche Versorgung für dich? Konntest du dann hingehen und sagen, ich habe einen Kreuzbandriss, muss ich ins Krankenhaus operiert werden oder ähnliche Sachen? Was ist da genau passiert und wie würde es aus deiner Sicht heute laufen? speaker-1: Also damals ist das mit dem Gordsbantus tatsächlich schlecht gelaufen. Das Mal wurde der gar nicht erkannt. Lass mich mal eben kurz überlegen, das muss doch 1991 gewesen sein. Was erzähl ich? Nicht 91, ich habe ja mal ein Diplom gemacht schon. 86, 85, 86 war es, genau. hat man also diesen Kreuzbandriss gar nicht erkannt. Ich war sogar in einem örtlichen Krankenhaus, ohne Namen nennen zu wollen. Damals das endoskopische Verfahren mehr oder minder etabliert. Man hat sogar ins Knie reingeguckt und diesen Kreuzbandriss gar nicht festgestellt. Ich bin also im Grunde mit so Kreuzbandschaden mindestens ein Jahr rumgelaufen, weil sicherlich der Sache auch nicht zuträglich war. Und dann tatsächlich, das war wohl schon ein glücklicher Umstand, in die Sportklinik nach Hellersen überwiesen worden. Die waren damals state of the art, wenn man das so sagen darf, haben dann ihr Bestes gegeben zu der Zeit. Wenn ich das heute sehe... Ich bin heute in der Situation als Beamter beihilfeberechtigt, eben auch privat versichert und muss sagen, dass ich da natürlich auch das sehe ich auch so und das ist mir auch ganz bewusst in der Auswahl der Ärzte durchaus Vorteile habe, die ich auch an der Stelle natürlich in Anspruch nehme, einfach weil mir das die Krankenkasse dann auch ermöglicht oder meinen Status als Privatversicherter, was ich aber nicht unbedingt gut heiße, ⁓ das gleich an der Stelle mal zu sagen, denn ich bin da eher schon für ein System, wo wir auf eine Solidarität, auf ein Solidarsystem, wo wir sozusagen alle, die hier in dieser Bundesrepublik arbeiten, leben, tatsächlich auch in ein System einzahlen und dann auch sozusagen mit allen gleichen Chancen ausgestattet eben ihre Ärzte aufsuchen können, Termine machen können. Obwohl ich weiß, dass ich da in einer privilegierten Situation bin. Aber ich denke schon, dass wir daran arbeiten müssen, dass das auch anders wird. speaker-0: Das ist genau mein Thema. Das ist nämlich mein Gedanke. Wir haben ja jetzt gerade die 66 Punkte durchgearbeitet. Das habe ich ja zum Anlass auch genommen, erste Folge zu nehmen, ⁓ das kurz anzureißen. möchte mich mal entschuldigen, weil ich rede immer sehr schnell. Das weiß ich. Der eine oder andere hat mir das auch gesagt. Ich weiß nicht, ob ich das noch lerne. muss mal zu Christina Inama in die Sprachsprechzeit ein bisschen Logopädie machen oder Sprachtherapie, besser gesagt, dass ich mir die Geschwindigkeiten mal reinkriege. Aber ein Punkt ist ja tatsächlich da auch die Versorgung, dass zum Beispiel das Hamburger Modell auf Deutschlandweit ausgerollt wird. Das wäre so ein Punkt, dass man halt als Beamter dann auch freiwillig in die GKV gehen könnte. Das wäre auch für uns besser, für uns, die in der GKV sind. Rein politisch, was mir jetzt gerade nicht gefällt, ist manchmal so das Auseinanderfleddern solcher 66 Punkte. Wir hatten schon mal so ein Professor aus Heidelberg vor vielen vielen Jahren, der viele gute Ideen hatte. Aus meiner Sicht ist am Ende nichts übergeblieben, obwohl ein Riesen-Pohae dann gelaufen ist in Deutschland. Die Älteren erinnern sich. Aber jetzt haben wir wieder so eine Situation, wo wirklich kluge Punkte drin sind, wo wir sagen müssten als Physiotherapie, Das sind auch viele Punkte, die uns natürlich besonders betreffen. Ist aber für mich jetzt so eine Sache, wo ich sagte, kann ich mit leben? Ich muss halt auch eingestehen, dass ich auch Abstriche machen muss, weil jeder von uns sollte dann auch Abstriche machen. Wir werden dann in Zukunft mehr Gewinn haben. sind natürlich diese Sachen immer wichtig und Dirk hat jetzt gerade schon angesprochen. Damals war in der Versorgung, Hellersen war ganz weit vorne, wir sind ja bis heute eigentlich ganz weit vorne, muss man ganz ehrlich sagen. Die Borussia aus Dortmund und ähnliche Vereine kennen das ja. Ich distanziere mich davon übrigens. Aber für mich ist es wichtig, dass wir heute immer noch solche Versorgungslücken tatsächlich haben, auch im Bereich... ärztlichen Versorgung und in Bochum Osten wird es nicht besser im Moment. Man hat zwar das Gefühl, dass das immer einer nachrückt irgendwo. Eigentlich der Ärzte hier, wie zum Beispiel Frau Agne, ist für mich so ein Herzensthema eine sehr, sehr gute Neurologin gewesen, die Frau Dr. Rasche in der Phlebologie ist gegangen. in die Rente, dann haben wir noch so paar Umstellungen in Praxen gehabt, der unbügelbaren Entgebung, der Doktor Besser ist in Rente gegangen und so weiter und so weiter. Jüngere kommen halt nach. Aber wenn man dann natürlich immer so konkret aus der Politik bestimmte Nachrichten hört, trauen sich die eine oder andere auch gar nicht mehr zum Arzt, weil die fachliche Versorgung wird natürlich dadurch nicht besser. In den Krankenhäusern, früher war es nicht state of the art, eine MRT zu machen, namens Coles Mandris. Es gab aber damals schon in den 80ern wunderbare Teste, die übrigens ein Buch ⁓ einen Arzt, dessen Name ich kann, kann, mein Gott, das ärgert mich jetzt gerade. Egal, auf jeden Fall hat er ein super Testungsbuch geschrieben, mal Team of Fallac erschienen, auch, wie man solche Sachen gut sieht. speaker-1: Blatteneffekte kenne ich. speaker-0: Ja, den kennt jeder fast. Wobei der ist immer so bisschen kritisch zu sehen, aber es gibt halt noch drei Teste dabei zu legen und schon hast du das. Vordere, hintere Schublade, kennen die meisten. Pyer-Teste und so kennen die meisten auch. Geräuschteste und so weiter. Aber hier ist mir wichtig jetzt zu sagen oder dich zu fragen, weil du bist nun mal derjenige, der jetzt hier auch in der Verantwortung ist im Bochumer Osten. Hast du überhaupt eine Möglichkeit, irgendwie Einfluss zu nehmen oder habt ihr vom Rat her eine Möglichkeit, irgendwie Einfluss zu nehmen, dass wir hier eine gute ärztliche Versorgung weiterhin auch hinkriegen? speaker-1: Jetzt wird es schwierig. In deinem Statement sind ja mehrere Punkte drin. Das eine ist, ich bin schwer dafür, wir schauen, dass wir wieder ein solidarisches System hinkriegen, solidarisch finanziert, wo alle die gleichen Chancen haben, letztlich auch einen Arzttermin zu kriegen und die gleiche Qualität der ärztlichen Versorgung. Das ist für mich Musters. ein Ziel sein. Problem ist, wie kriegt man es hin? Zu Beginn hast du gesagt, wir nehmen die Beamten damit ein und dann können die auch freiwillig mit in dieses System einzahlen, sozusagen als Pflichtversicherte. Die Frage ist, ob das wirklich das Problem löst. Denn wenn du ... Beamten mit aufnimmst, dass du gleichzeitig ja, ja sie zahlen in das System ein, aber es sind wiederum auch mehr Menschen, die dann aus diesem System versorgt werden müssen. Das ist die Frage, ob wir damit wirklich unterm Strich auch rechnerisch tatsächlich nach vorne kommen. im Sinne der Gleichberechtigung und der Chancengleichheit, wenn es ⁓ die medizinische Versorgung geht. Ja, aber die Frage ist, kriegen wir dann sozusagen das System auch finanziell gesichert? Also wenn ich mehr Leute aufnehme... Okay, die zahlen alle auch ein, das ist richtig, aber ich habe eben gleichzeitig mehr Menschen zu versorgen. Weiß ich nicht, ich bin jetzt kein Experte auf diesem Gebiet, ich bin ja nur Physiker. Insofern ist das für mich nur ganz schwer, jetzt so aus dem Bauch zu beurteilen. Also wir müssen in dem Zusammenhang, das wollte ich noch sagen, Ich selber bilde Medizinstudierende aus. Ich bin ja an der Uni Bochum, wie du vorhin schon eingangs festgestellt hast, auch als Physiker unterwegs und da im Bereich der Lehre stark verankert. Wir bilden tatsächlich auch angehende Medizinerinnen und Mediziner aus. Ja, auch die müssen Physik in den ersten Semestern machen und landen dann auch bei mir in meinen Lehrveranstaltungen. Wir bilden nach wie vor in Bochum 380 Studierende. der Medizin pro Jahr aus. Und wir sind ja nur eine Universität, es gibt viele andere. Und wir stellen fest offensichtlich, es gibt nicht genügend Ärzte. Das heißt, wir bilden aus in Bochum nach wie vor diese 380 pro Jahr. Alle anderen Standorte kommen dazu, aber es reicht nicht unterm Strich. Auf der anderen Seite sehen wir die Kostenexplosion im System. Das heißt, da stelle ich mir schon die Frage, wo führt das hin? Was machen andere Länder anders tatsächlich? Wir bilden aus, auf einem hohen Standard, wage ich nach wie vor zu behaupten, was ich für meinen bescheidenen Teil so beurteilen kann. Aber wo läuft es denn dann schief? An welcher Stelle? Und wir haben im Gesundheitswesen Zum einen wie gesagt dieses personelle Problem, nicht nur bei den Ärzten, auch bei der Versorgung, also MTAs, Physiotherapeuten. Da kommen offensichtlich nicht genügend Leute nach. Aber auf der anderen Seite haben wir auch noch eben diese Kostenexplosionen und wir werden uns schon überlegen müssen, wie das weitergeht. Wie gesagt, ich bin da kein Experte auf dem Gebiet, aber mir zeigen diese beiden Entwicklungen, dass es so eben tatsächlich nicht weitergehen kann. Und jetzt noch mal zu deiner Frage am Ende. Ich fürchte, wir hier als Kommunalpolitik haben an dieser Stelle recht wenig Einflussmöglichkeiten. Ich bin zum Beispiel eben noch, das darf ich sagen, im... Aufsichtsrat mit der Diakonie zum Beispiel, da auch zu gucken, das ehrenamtliches Engagement auch dort, ⁓ zu gucken, wie man sozusagen dieses Schiff Diakonie, wenn ich das so sagen darf, auf einen guten Weg bringt oder auch begleitet. Ich bin jetzt auch in einem Beirat des Knappschaftskrankenhauses, der Knappschaftskliniken zum Beispiel, ⁓ da eben auch ehrenamtlich, ⁓ das gleich vorweg zu nehmen, also keine bezahlten Aufsichtsratspöstchen, ja, muss an der Stelle glaube ich schon mal gesagt werden, sondern auch ehrenamtlich, wo wir sozusagen mit unserer Brille ⁓ kommunalpolitisch Engagierte eben auch Input geben können, wie es denn in den Krankenhäusern, bei der Pflege, ich da an Diakonie denke, alten Stationen, Demenzgemeinschaften, Wohngemeinschaften und und und, wie es da weitergehen kann und ich bin wirklich, ich mache das gerne, weil ich eben auch glaube schon da Input geben zu können in diesen Gremien. Aber es ist tatsächlich verflucht schwer als kommunalpolitisch Aktiver auf dieser Ebene wirklich konkreten Einfluss nehmen zu können, wenn es ⁓ finanzielle Ausstattung geht und so weiter und wie man die Ausbildung da noch mal pusht und die Menschen dazu bringt, letztlich auch dazu motiviert, eine Ausbildung in der Pflege zu machen. Wenn ich noch einen Satz dazu sagen darf, ich rede auch viel, ich gerade. Ich habe ein Projekt begleitet schon vor zwei Jahren. Das wurde initiiert von einem AWO-Altenheim, Seniorenheim auf der Kick-Bust in Werne, die zusammen mit der Willy-Brandt-Schule ein wunderbares Projekt gefahren hat, noch fährt. wo sie in die Schule gehen als Pflegeeinrichtung und dort so ein bisschen dafür werben, auch ein Praktikum zum Beispiel mal in so einer Einrichtung zu machen. die haben das geschafft, dass also Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit tatsächlich in die Einrichtung gehen und dann ein-, zweimal die Woche für ein paar Stunden sich mit den alten Menschen auseinandersetzen, gemeinsam Aktivitäten machen und so weiter oder auch nur spazieren gehen, dann den Rollstuhl durch die Gegend fahren. hat mich stark beeindruckt und solche Aktivitäten, die kann ich natürlich unterstützen. Da kann ich auch ein bisschen promoten. Da kann ich auch der Watz mal sagen, hier darüber müsste man schreiben, Mensch. Nicht nur der Watz, auch den anderen Zeitschriften, die wir vielleicht noch haben, ohne die Werbung machen zu wollen für eine Tageszeitung. Aber das ist das, was man tun kann, glaube ich, als Kommunalpolitiker so richtig konkret. Ich glaube, da muss man auf Landes- und insbesondere auf Bundesebene ran. speaker-0: Ja, dann dreh ich mir den Ton mal zu. Nee, so viel redest du übrigens gar nicht. Das ist alles noch völlig im Rahmen. Aber was ich sagen wollte, ich glaube, wir haben da genau den Fehler jetzt offengelegt. ich glaube, der eine oder andere, der so in meine Richtung denkt... Der weiß auch, was ich meine. Kommunalpolitik kann natürlich viel machen. Also es geht jetzt nicht immer nur darum, die Ärzte dann sozusagen über Geld zu locken oder über Studienplätze oder so. Das ist natürlich ein Mittel, klar, auch über Gerätschaften, wie man da unterstützen kann. Aber es geht natürlich auch ⁓ das Umfeld. Das Umfeld ist für mich ganz wichtig. Wir sind jetzt im zehnten Jahr hier, also nächstes Jahr haben wir Zehnjähriges, dann kommt ja schon das elfte Jahr. Wir bleiben übrigens auch hier. Mündlich ist schon alles veranlasst sozusagen. haben uns schon die Hände gegeben, mündlich. Und das wird auch weiterhin mein Thema sein, dass wir uns darum kümmern, wie wir besser werden können im Umfeld, auch in der Gesundheitsversorgung. Das sind die kleinen Steps, die nämlich wichtig sind. Und da kann man kommunalpolitisch eine Menge machen. Und da möchte ich mal darauf hinweisen, Folge, der Ümminger See wurde umgebaut. ist natürlich gesundheitspräventiv ein wunderbares Merkmal, ⁓ für mich zu joggen, Beispiel Rad zu fahren oder dementsprechend spazieren zu gehen, Zeit zu genießen, die Seele baumeln zu lassen, was das ganz wichtig ist heutzutage. Ich bin ja für einen Störsender übrigens am Ümminger See, aber das ist noch eine andere Geschichte. Ich weiß, der typische Linke, aber ich bin nicht so links, wie er denkt. so, ich sag mal, dass die Leute sich ein bisschen mehr auf sich konzentrieren können, dass man präventiv denkt, dass man einfach darüber hinaus denkt, wir haben den Volkspark, wo wir den Planeten den ich hervorragend finde, auch ⁓ zu sporteln, zu spazieren, zu wandern, alles mit einzubeziehen. Es gibt ein paar Apps, die sich darum gekümmert haben, das auch einzustellen, dass man weiß, was da vorein liegt. Darüber hinaus natürlich auch am Volkspark, ob das die Wiesenflächen sind, die man nutzen kann, ob das Der gesamte Volkspark ist am 26. April wieder, der Volkslauf von der langen Dreher 04, solche Sachen halt, wo ich auch immer gerne mitmache. Mitmachangebote sind ja auch da, was Kommunalpolitik kann. Die ganzen, ach jetzt weiß ich es die Geräte, die da stehen, die man nutzen kann. Das sind übrigens Seniorengeräte für Leute, die erwachsen sind, über 1,40. Nur mal so. Also Kinder sollten da nicht dran rumtun, wenn sie zu klein sind. Es war wieder der Zweigefinger, ich weiß, aber das ist halt so. Wenn sich einer die Beeren einhaut am Ende des Tages, ist auch nicht schön. Dann kommt ein Arzt und dann muss er wieder, ach egal. Auf jeden Fall, solche Sachen sind da als Versorgung. Haben wir noch viel mehr zu bieten. Und kommunale Politik hat in den letzten Jahren, vielleicht irre ich mich, aber in den letzten zehn Jahren ist hier eine Menge entstanden, wirklich eine Menge, was man auch immer wieder verfolgen kann, indem man mal in die Sprechstunden geht, dem Bezirksbürgermeister spricht, diese Angebote nutzt oder auch in die Stadtteilkonferenz geht, die im Lutter Lab immer meistens in Lutter Lab in letzter Zeit stattfindet, wo man sich informieren kann. Leute ansprechen und und und. Es gibt ja verschiedene Plattformen dort, auch über Langdrehahatz, über die Dorfpostelle und so weiter und so weiter. haben also Gesundheitsmarkt technisch sind wir gar nicht so schlecht aufgestellt. haben für Ärztinnen und Ärzte, für Physiotherapie ist es auch wichtig, genau wie Ergo und auch so weiter. Die Leute, die in solchen Arbeiten unterwegs sind, habt ihr eine Menge erreicht. Und trotzdem haben wir natürlich das übergeordnete Problem der 66 Punkte, wie ich gerade gesagt habe. Ich sagte, das Hamburger Modell ausbreiten, das heißt diese Möglichkeit. Darüber hinaus muss man vielleicht, ich würde jetzt den nächsten Schritt denken, man muss gar nichts, aber den nächsten Schritt würde ich denken, was ist Gerechtigkeit? Weil ich, ich bin hier übrigens, weil ich hier eine Umgebung habe, wo ich weiß, dass wir in der Mitte der Gesellschaft sind. Wir sind weder links noch rechts. Wir sind in der Mitte der Gesellschaft. Wir haben einige Halblinker und auch einige Rechte hier. Danach suche ich mir natürlich meine Praxis aus. Also ich würde nie in einen Stadtteil gehen, wo nur Rechte sind. Da gehöre ich nicht hin, da fühle ich mich nicht wohl. Ein Arzt, eine Ärztin. Die merkt es in ihrem Umfeld, dass sie wie gegen Windmühlen läuft, vielleicht auch in der kommunalen Politik, wenn Angebote geschaffen werden. Oder ein Pflegesystem, wo es nachher nur noch geht, ⁓ große Zahlen abzugreifen. Wo wir ja gerade sehen, dass auch Pflegeheime pleite gehen können. Die jüngste Vergangenheit hat bewiesen. Da geht es halt auch manchmal, da wo viel Geld ist, wird noch mehr Geld gefordert. Ich glaube nämlich, dass wir mit dem Geld auskommen können. Das Problem, was ich sehe, ist, dass wir zu wenig in die individuelle Prävention stecken. Das ist meine Meinung. damit meine ich nicht nur Geld. Damit meine ich auch in erster Linie Autonomie, Gerechtigkeit, Schadenvermeldung und Fürsorge gegeneinander. Nachbarschaftlichkeit hilft wirklich Geld sparen. Ihr glaubt das gar nicht. wenn ich meinen Nachbarn motivieren kann, mir ⁓ Block zu gehen... Dann könnte sein, dass der weniger Blutdruckmedikamente am Ende des Tages braucht. Oder während der Corona-Krise hat sich auch bewiesen, zum Beispiel hier in der Praxis haben wir sofort angefangen, zusammen mit den Patienten, also nicht wir, Patienten waren die Aktiven, dem Fall mal wieder. Masken, Sicherungen, Einkäufe und wir haben da nicht an die große Glocke gehangen, weil das haben schon genug andere gemacht. Aber für uns ist halt keine es Nächstenliebe und helfen. kein Accessoire, was wir uns an die Kleidung heften. So wie Moral übrigens auch für uns kein Assessor ist, was wir uns dann, wenn wir es brauchen, holen wir es raus, hästen uns das an die Kleidung, sind die großen Superstars. Und danach ist nur noch hier, ihr kennt das alle aus dem Western, wenn da dieser Strohbüschel kommt, der dann da so am Bild rangeht. Wir müssen immer dran bleiben an diesen ganzen Geschichten. Jetzt habe ich viel geredet. Was ich damit aber unterstützen möchte, ist, dass ihr eine Menge gemacht habt. Ihr seht vielleicht oftmals nur die Zahlen. Und jetzt kommt ein Vorwurf von jemandem, wir nennen ihn mal Herrn B., der hinter dem Amtshaus wohnt, und er weiß schon, wie ich meine. Der übrigens gerade an der Ostseewelle, glaube ich, hat Folgendes gesagt, und zwar bemisst er vielleicht zu viel nur in Geldwertenzahlen oder seid ihr auch mal unterwegs, dass ihr dementsprechend mit den Bürgerinnen Bürgern so in den Kontakt kommt, ⁓ sie aufzufordern, sich selbst auch zu bewegen. speaker-1: Da waren jetzt aber wieder viele Punkte drin. speaker-0: Der letzte reicht mir. speaker-1: Darf ich trotzdem noch mal zu... Du hast völlig recht. habe vorhin natürlich abgezählt, wie können wir sozusagen es schaffen, genügend Ärzte, genügend Physiotherapeuten, dass da sozusagen genügend Leute nachrücken. Und da habe ich natürlich sofort an Ausbildung gedacht, Ausbildungsplätze, die wir ja hier kommunal gar nicht vorhalten können. insofern, das hat mich so bisschen in die falsche Richtung gelenkt. Genau, wir haben über zehn Jahre Ideen entwickelt, wie wir zum Beispiel den Ümminger See umbauen konnten. wie wir diese Freilandplanung hinbekommen. Dann am Ende fehlte das Geld und wir haben tatsächlich in den letzten Jahren tatsächlich die Chancen beim Schopf ergriffen, wenn ich das so sagen darf. Auch mit Fördergeldern, das darf man ja nicht unerwähnt lassen, aber auch mit einem riesigen städtischen Eigenanteil diese Dinge auf den Weg gebracht. Du hast die drei Spots genannt, das ist der Übbinger See zum einen. der Volkspark oder auch der Volkspark in Landrere, aber auch der Park, der alte Park in Werne zum Beispiel. drei Orte wurden tatsächlich in den letzten Jahren aufgehübscht und eigentlich komplett neu gemacht. Und wenn man das mit dazu nimmt, ja, ich glaube auch, dass man im Bochumer Osten da einen Riesensprung nach vorne gemacht hat. Also da sind wir tatsächlich ein ganz großes Stück vorangekommen. Und wenn ich den Üminger See nehme, der wird ja wirklich auch genutzt zum Flanieren, auch für die sportlichen Aktivitäten. Das ist der zweite Punkt, was die Spielgeräte erwähnt. Wir betreiben im Bezirk seit vielen Jahren ein Programm, das wir bespielbare Stadt nennen. Also wir haben ja unsere Kinderspielplätze, diese offiziellen Spielorte. Bolzplätze, sind offizielle Orte, aber wir wollen als Bezirk und das machen wir im Buchmer Osten jetzt wie gesagt schon seit einigen Jahren, dass wir zusätzlich Geld zur Verfügung stellen, ⁓ eben genau zwischen diesen offiziellen Standorten auch inoffizielle Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten zu schaffen. Eine Slackline, eine sogenannte Wandellinie oder einfach nur, dass man irgendwo eine oder ein paar Steine, wo die Leute, also man muss die manchmal darauf hinstoßen, dass das hier auch etwas ist, man jonglieren kann oder sich draufsetzen kann, aber solche Orte, die versuchen wir zu schaffen tatsächlich seit Jahren. genau, wenn ich das mit dazu nehme, möchte ich dir Recht geben. Ja, da ist tatsächlich viel passiert mit den Mitteln, die so eine Bezirksvertretung hat am Ende. So, jetzt helfen wir nochmal auf die Sprünge. Die letzte Frage, die ich eigentlich beantworten sollte, der letzte Punkt. Den letzten Punkt habe ich jetzt. speaker-0: Den hab ich jetzt auch vergessen. den habe ich jetzt auch vergessen. Weil du den einfach mitbeantwortet hast. Das was du gerade gesagt hast, damit ich als Physio jetzt mal kurz was dazu sagen, ganz kurz nur. Wir haben nicht nur Ausdauer und Kraft, wir haben auch Koordinationsschnelligkeit, Beweglichkeit. die fünf motorischen Grundeigenschaften, wir brauchen. Und da kann man viel Physik bei lernen. Deswegen ist Physik bei uns Beruf sehr wichtig. Biomechanik sage ich nur, aber auch viele Fanderverteilungen, Beispiel Atroge, also alles was mit Gelenken zu tun hat und und und. Und ihr habt dafür gesorgt, dass die Leute wirklich in der Koordinationsfähigkeit und die Fähigkeiten, da gibt es sieben an der Strahl, plus Muskelkoordination inter und inter, Aber ihr habt dafür gesorgt, die kopfungsfähigkeit, die kinesthetische Differenzierungsfähigkeit, also das Bewegungsvermögen vom Gehirn zur Muskulatur zu den Gelenken trainieren könnt. Ich habe dafür gesorgt, die Organisationsfähigkeit des Körpers, also Gelenke zum Gehirn, wo befindet man sich, man denkt ja nicht drüber nach, ob man den Arm beugt oder nicht, man beugt ihn einfach. Jetzt sitzen wir hier, also wir denken nicht darüber nach, dass wir die ganze Zeit die Knie beugen müssen, unsere Füße vielleicht unten über Kreuz sind oder ähnliches. Dann haben wir noch die Umstellungsfähigkeit trainiert, dadurch die Kopplungsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, das schafft hier alles. Ich glaube manchmal habt ihr das nicht so ganz im Auge, dass solche Sachen so unheimlich wichtig sind, weil so klein Krankheiten wie Demenzerkrankungen zum Beispiel, die werden dadurch gefördert, dass man solche Sachen nicht kann, wie Koordinationsfähigkeit. Wenn du eine Sache stört, guck dir mal Parkinson an, dann weißt du was das bedeutet, wenn man Koordinationsdefizit hat. Und du würdest was sagen. speaker-1: Ja, mir ist wieder eingefallen, was ich vorhin vergessen habe zum Antworten. Diese Dinge, die trainiert man ja eigentlich schon im Kindesalter. Das heißt, wir müssen rein in die Kitas und in die Schulen. Und da haben wir als Bezirk auch vor einigen Jahren schon angefangen zu unterstützen. Das, was die Kitas ... und auch die Schulen aus ihrem Standardetanisch hinbekommen. Also zum Beispiel ein zusätzliches Spielgerät, wenn es ums Balancieren geht oder wie auch immer, was die aus ihrem Etanisch hinkriegen, die können bei uns dieser Einrichtung Anträge stellen und dann recht niederschwellig Entscheidet der Bezirksältestenrat am Ende, ob wir einem Projekt sozusagen grünes Licht geben und das zu 70 Prozent finanzieren, 30 Prozent Eigenanteil der Einrichtung überbringen. Das machen wir für die Schulen und Kitas, aber genau mit der Zielsetzung eben, die du gerade genannt hast, eben diese Möglichkeiten schon eben reinzubringen, da wo man es trainieren muss, nämlich ganz früh im Lebensalter eigentlich. Weitere Punkt, der mir noch eingefallen ist, gerade, das ist das Gemeinschaftsleben und das Miteinander befördern. Das versuchen wir im Buchenmer Osten, ich auch, nimmt zum Beispiel unsere Bürgerwoche. Das ist mir als Bezirksbürgermeister jetzt auch wirklich wichtig, das mal zu sagen. Wir feiern dieses Jahr 50 Jahre Bürgerwoche Buchen-Ost, wo wir als einzige Einziger Stadtteil tatsächlich ist noch schaffen, so muss man das sagen, eine Woche lang mit vier Schwerpunkttagen tatsächlich ein Fest zu feiern, wo wir die Menschen zusammenbringen. Und das kostet auch Geld, ja. Wir sehen das aber als gut investiertes Geld, eben genau aus dem Grund, den du gerade angedeutet hast. Hier geht es darum, die Menschen zusammenzubringen, dass die Menschen nicht nur Spaß haben miteinander, klar, sondern auch miteinander reden, sich austauschen. Und das hat sozusagen einerseits Da wäre ich jetzt nie drauf gekommen, den Brückenschlag zu machen, wohl diese gesundheitlichen Aspekte, die du gerade erwähnt hast. Für mich hat das aber auch einen ganz großen Wert für die Stabilisierung unserer Demokratie. Denn nur wenn die Menschen sich austauschen, sich auch mal verbal kloppen, wenn ich das so sagen darf, das gehört alles dazu. Sich streiten und dann aber am Ende auch mal die Meinung des anderen aushalten. Genau das ist das, was Demokratie braucht. Und wo trainieren wir das, wenn nicht im Rahmen solcher Festivitäten, in den Vereinen, in den Verbänden? Da müssen wir rein und da glaube ich auch, dass ich persönlich als Bezirksbürgermeister auch Ansprechpartner bin. Wenn man mich haben will, mit mir sprechen will, stehe ich da zur Verfügung. Aber eben genau aus diesem Argument heraus, weil ich fest davon überzeugt bin, dass wir auf die Art und Weise unsere demokratischen Strukturen stabilisieren können. ja, gerade in diesen Zeiten ist das ein unbedingtes Muss. speaker-0: Ja, sehe ich genauso. Das ist nämlich genau das Problem oder der Punkt, warum man sich auch engagieren darf ruhig, auch in den Sportvereinen, aber auch in den Kitas. In den Altenheimen gibt es auch immer Sozialprojekte. Die grüne Dame hat bei einem Krankenhäusern Bücher besucht. So wie meine Schwester. Oder Sachen wie sich um Kinder zu kümmern. Die kriegen zu Hause nicht so richtig was auf die Gabel. Dass man sich dafür einsetzt, dass die dann auch mal ein Frühstück kriegen. Es gibt verschiedene Gesundheitsaspekte. die wir hier haben. Stadt oder ein Dorf, was gesund ist, denkt weniger rechts oder links, in linken, sagen wir mal, extrem. Im Extrem denken wir immer nur, wenn es uns schlecht geht. Auch gefühlsmäßig uns schlecht geht. Dieses Gefühl, das ist ein bisschen, was die letzten 20 Jahre gelitten hat. den Ausbau nach rechts und in die rechten Extreme, aber auch in linksextreme Lager, so vor, dass wir einen riesen Fehler gemacht haben. Du bist ein Mann der Wissenschaft, auch während der Corona-Krise, aber auch vorher. Und zwar, wir haben das Gefühl nicht bewertet. Wir haben immer alles sehr pragmatisch, sehr fachlich, sehr fundiert. Wir waren immer sehr hochgeflogen, da nehme ich mich gar nicht aus. Die Maske muss getragen werden, die Hände müssen desinfiziert werden. Wir waren immer ganz glücklich, dass jeder wusste, ja, zweimal Happy Birthday oder irgendwelche anderen Sachen. Aber im Grunde haben wir die Gefühle verletzt von vielen, vielen Menschen, die eben nicht so sozialisiert werden können oder die so, sagen wir mal, wenn ich an meine Familie denke, bei uns war Bildung immer ganz oben im Regal, weil die Arbeit war first, weil alles das wir heute als Bildungs... uns erstreben konnten, haben die Arbeiter aufgebaut. Anders ging das gar nicht. Gerade hier in Bochum muss man das einfach ganz nach vorne schieben. Wir sind eine Zechen- und Stahlbauindustrie statt gewesen und wir sind jetzt eine Bildungsstadt unter anderem mit der Uni und mit der Hochschule für Gesundheit. Nur was ich sehe ist, dass wir den Fehler machen oder Fehler gemacht haben und immer noch machen auch teilweise, dass wir so über die Leute hinweggehen, weil die kommen halt aus einem anderen strukturellen Umfeld. Die haben auch nicht so, wenn ich so an meine Familie denke, die haben halt einfach nicht den Hintergrund zu haben. Die sagen, was interessiert mich das, ob ich mir jetzt fünfmal die Hände waschen muss, aber wenn ich am Ende des Tages nichts zu beißen habe oder wenn meine Kredite nicht abbezahlt werden können, wenn meine Miete zu hoch geworden ist, wenn meine Stromkosten zu groß geworden sind, wenn mein Geld aber auch im Gesundheitswesen immer mehr gefordert wird, lasst klingen bei, kleiner Hinweis, die GKV bezahlen die gesetzlichen Krankenversicherungen, bezahlen wir, die da drin sind. Alles das, was die Leute dann da bezahlen müssen, die sagen wir mal im steuerfinanzierten System wären, wenn wir jetzt zum Beispiel dahin kommen, dass wir eine bestimmte Gruppe da reinbringen, dann müssen alle zahlen. Im GKV-System bezahlen aber nicht alle. Das ist eine Schweinerei, finde ich. Dass wir immer für alles bezahlen dürfen, obwohl die anderen, und das ist das Gerechtigkeitsthema, Thema Beamte, Thema Politiker übrigens, die im Bund sind oder im Land sind. Einer der wichtigsten Teile der 66 Punkte ist für mich ganz klar, dass die direkt Pflichtversichert werden in der GKV. Warum eigentlich nicht? Was spricht eigentlich dagegen? Hier geht es auch um Gefühl und Gerechtigkeit. Es geht nicht nur um nackte Zahlen. Die AfD zum Beispiel muss ich eigentlich nur hinstellen. Übrigens auch die Linkspartei, auch die Teile der Grünen. Wenn man sich mal bei TikTok die Videos anguckt, da kriege ich meine Gänsehaut. Das sehr, viel mit Bedrohungsszenarien und Apokalypse. Das kenne ich von der SPD zum Glück hier nicht. Aber was ich sagen wollte ist, wenn man sich das so anguckt alles, dann sind diese Menschen, natürlich die Grundlage schaffen unseres Zusammenlebens. Es der Gaswasserinstallateur, es ist die Putzfrau, ist der Mann, der ist auch immer dafür den Hintern hin hält, dass die Fliesen an der Wand kleben. Es sind die Leute, die dazu sorgen, dass wir wirklich fundamentale, übrigens gesundheitsindustrielle, wichtigste Punkte seit dem Mittelalter Ist Gas-Wasser-Installation? Warum ich das jetzt so nach vorne boxe? Wir haben hier eine alte Bahnhofstraße. Der eine Teil ist wunderbar restauriert. Der sieht richtig cool aus. Was ist mit dem anderen Teil? Was ist mit den Rohrleitungen? Wenn man hier so durch die Gänge geht und es hat lange nicht geregnet, dann merkt man ja, irgendwas stimmt hier nicht in der Luft. Es müffelt ein wenig aus den Gullydeckeln. Da komme ich gleich zu. Ich weiß, es ist immer eine Menge Texte, ich hier unterbringe. Aber beantworte mir doch eine Frage. speaker-1: Stichpunkte machen. speaker-0: Ich sehe das auch im Bochumer Raum, ich sehe das darüber hinaus auch, ich sehe das bis zur Nordseeküste eigentlich, das Problem, dass wir viele Sachen einfach immer so droppen lassen und dass wir sagen immer, die hart arbeitende Mitte, was ich mittlerweile wirklich in Hohen finde, sowas immer zu wiederholen, die hart arbeitende Mitte soll das alles finanzieren, heißt das ja nichts anderes, dass wir, wie kriegen wir das hin auf kommunale Ebene? Jetzt komme ich zu zwei Fragen. Einmal die Menschen, dafür verantwortlich sind, die wir gar nicht sehen, die für unsere Gesundheit eine Menge tun, dass wir die mal anders ehren. Dazu gehört für mich Gas-Wasser-Installation zum Beispiel, der Dachdecker. Und nicht, das jetzt besondere ständig in der Politik, in der Bundespolitik, die nach vorne geschoben werden. Da sind Menschen, sorgen dafür, dass wir gesund bleiben. Da ist vielen gar nicht bewusst. Die sehen dann, kann ich Wasser anmachen, kann ich was trinken, kann ich kochen oder so. Strom. Stromversorgung. Wer Berlin mitgekriegt hat, den Anschlag auf das Netzwerk sozusagen, darf man eigentlich nur sagen, dass der regierende Bürgermeister Tennis spielte, weil er den Kopf frei kriegen wollte, das ist dieser Hohn dabei. Und andere haben gelitten. Und wenn dann die Heizung nicht funktioniert, vielleicht der eine oder andere von euch kennt das Buch Blackout. Das ist ein schönes kleines Buch, wo es ein Bestseller gewesen ist, ist glaube ich mittlerweile auch schon verfilmt. Wenn man sich Szenario innerhalb von wenigen Tagen schon anguckt, dann müssen wir doch dem Handwerk auch kommunal eigentlich mal ein bisschen besser noch eine Plattform bieten. Also meine Frage ist nicht konkret. Was hältst davon, das Handwerk einfach mal nach vorne zu schieben als Initiative kommunal? Zweitens, die Prävention ist da ein Riesenthema. Was hältst du davon, Ola? Wie stehst du dazu? Wie kriegen wir es hin im Buchen Ost? Und wir schieben gar nicht alles auf die da oben. Wir bleiben mal bei uns. Wir nehmen mal die Verantwortung in die Hand und sagen, wie kriegen wir das hin, dass wir die ganzen Menschen, die in diesen Berufen arbeiten, dass wir die auf unsere Seite kriegen, dass die sagen, Sozialdemokratie, da komme ich jetzt heraus, ist meine Partei, die für mich die besten Rahmenbedingungen füllt. Klammer auf, das was Lars Klingbeier gesagt hat ist für mich genau das Gegenteil davon. Klammer zu. speaker-1: Das ist jetzt auch wieder starker Tobak. ⁓ Die Basics in einer Kommune müssen stimmen. Das ist die Infrastruktur zum Beispiel. Das heißt, ein Kanal muss funktionieren, wenn er in der Straße liegt. Ob es da nicht auch mal müffeln darf, da gibt es unterschiedliche Gründe. Über die alte Bahn auf Straße können wir vielleicht gleich noch mal reden. Also die Basics müssen stimmen. Aber wir haben hier natürlich ein Problem. Auch da fehlt der Name. Das heißt, wenn ich heute einen Klempner bestelle oder einen Klempner brauche, dann finde ich nicht unbedingt sofort einen. Auch hier fehlt der Nachwuchs. Das heißt, wir sind in einer Situation, und ich selbst bin ja wie vorhin gesagt, das ist ein Mensch der Uni, aber genau aus diesem Grund, dass gesagt habe, wir müssen nicht nur Akademiker ausbilden und alle müssen Abitur machen ⁓ am Ende. dann auch noch zu studieren. ich meine, ich muss Werbung für meine Fakultät machen. Natürlich als Physiker muss ich da auch gucken, dass wir auch Nachwuchs dort haben. Aber ich bin ja nicht mit einem Klammerbeutel gepudert. Wenn ich mir heute die demografische Entwicklung angucke, in allen Bereichen fehlt es an Nachwuchs. In deinem Bereich, bis hin eben zum Handwerk. Und da kann ich doch nicht hinterhergehen und sagen, komm, also... Du musst auf jeden Fall Abi machen, damit du dann studierst. Diese Entwicklung halte ich für fatal. Wir müssen also gucken, dass wir für alle Menschen tatsächlich auch in den verschiedensten Bereichen Ausbildungen, Ausbildungsplätze vorhalten. Das ist genau das große Ziel. Wie kriege ich das hin? Das ist der Grund, warum ich Physiklaboranten zum Beispiel ausbilde an der Uni. Meine Fakultät lässt mir da freien Lauf. Ich in meinem Bereich kann die wunderbar ausbilden. Duales System. angestellt bei mir, also an der Uni und machen parallel eben sozusagen ihren schulischen Anteil als Berufskolleg, wo die dann im dualen System ihre Ausbildung machen. Muss ich gar nicht machen, mache ich aber, weil ich das ein Stück weit als meine Verpflichtung ansehe, auszubilden. So und genauso sehe ich das in den anderen Bereichen eigentlich auch. Die Basics müssen stimmen und dann müssen auch die Menschen irgendwo da sein, die professionell sozusagen diese Dinge erledigen können. Die Frage ist, wie kriegt man es hin? Wir sind, wie immer, wir sind im demografischen Wandel befindlich und an der Stelle, was die Universitäten jetzt zum Beispiel anbelangt, alle staatlichen Universitäten verlieren an Studierenden. Das heißt, die einzigen, die vielleicht noch jetzt gewinnen, das sind die duale Studiengänge anbilden. Leute, junge Menschen, irgendwo einen Job haben. Bauingenieur, Unternehmen und dann parallel noch ein Bauinkstudium anschließen, also so ein duales Studium machen, wo es nebenbei dann eben noch Kohle gibt. Also das sind die einzigen, die aktuell gewinnen. Alle anderen verlieren, weil wir uns im demografischen Wandel befinden. Das heißt, hat im Übrigen aktuell auch der Zuzug. noch nicht dazu geführt, dass der Rückgang der eigenen Bevölkerung jetzt ansatzweise auch nur kompensiert würde. Das wird in den nächsten Jahren erst passieren, dass wir mit den Kindern und Kindeskindern dann wiederum auch an den Universitäten durchaus wieder mehr Menschen haben werden, an den staatlichen Universitäten, die wiederum dann auch dort ihr Studium abschließen und dann in die Jobs gehen. uns weiter nach vorne bringen. Aber das gleiche Problem haben wir eben auch im Ausbildungsbereich. wie kriegen wir das hin? Also wir müssen meiner Ansicht nach Menschen, die zugezogen sind und deren Nachwuchs, möglichst schnell in Ausbildung bringen. Und zwar nicht nur in den Universitären, sondern eben auch in dem, was wir für die Basics brauchen. Also möglichst schnell. Im Übrigen auch ein wichtiger Aspekt für Integration. Also möglichst schnell die Menschen in die Ausbildung bringen und zu einer Ausbildung ertüchtigen oder befähigen. Das ist eigentlich das, was mir momentan spontan einfällt. Andere Dinge, das blieb ich kompliziert in einer alternativen Gesellschaft. speaker-0: Ja, ich sehe das ähnlich. Analyse teile ich nur zum Teil, weil wir natürlich in einer alternden Gesellschaft, das wissen wir schon lange, dass wir in einer alternden Gesellschaft sind, wenn ich an meine Schulzeit denke in den 80er Jahren. Der gute Herr Otte, ein super Klassenlehrer von mir. Ja, der Merck, der guckt uns schon von unten an sozusagen. Aber der hat immer Folgendes gemacht. Der hat die große Tafel aufgeklappt, die man so früher gemacht hat. Dann dieses komische weiße Lineal rausgeholt, eine Linie gezogen, hat eine Pyramide an die Wand gemalt und hat uns mal gezeigt, wie das kippen wird in den nächsten. Und der hat recht gehabt zu 100 Prozent. Also wenn der heute noch leben würde, er sagen, seht ihr aber, euch doch gesagt. Das Problem war, wir hatten in den 80ern eigentlich schon die Signale, eigentlich schon in den 70ern, aber Anfang der 80er die Signale und wir haben die nicht wahrgenommen und da müssen wir den Jüngeren uns auch sagen, da sind wir mit Schuld dran. Das ist nämlich ganz wichtig, jetzt nochmal zum Gefühl, dass man das Gefühl auch vermittelt, dass man erkannt hat, dass man Schuld hat und dass man danach handelt auch die Schuld auszumerzen aus der Vergangenheit. Was mir immer nicht gefällt ist, wir sind dann immer sehr stark in der Analyse, dass das an der der fehlenden Infrastruktur hängt an Manpower, wie man so schön sagt, dass die Leute nicht nachkommen. Aber was ist denn mit den Leuten, das ist mir bei der Bundestagswahl aufgefallen, so ein kleiner Fun-Fact am Rande. Ich habe mir das alles angeguckt, ich gucke so etwas immer sehr gerne. Und da war der Herr Günther hier auch mit der Pina Atalai. Und dann haben die so eine Frage gestellt an die Bundeskanzlerkandidaten. Da hat der Dirk jetzt nicht so viel mit zu tun, sag ich jetzt mal so, aber ich will trotzdem ihm das mal sagen oder vorhalten, nur 20 Prozent aller Menschen, die beamtet sind, schaffen überhaupt das Pensionsalter. Also 80 Prozent gehen vorher in Pension. Und das ist so eine Sache zum Beispiel, da reinkommt, genauso wie beim Rentenalter. Wenn wir natürlich die Leute, die älter sind und die jetzt aber Bock auf Arbeit auch noch haben, immer ausschließen vom System, was übrigens besser wirkt gerade, was ich ja gut finde, durch einige gesetzliche Regelungen auch. Aber es ist halt so gewesen bisher, dass die dann nicht mehr großartig mitarbeiten durften. Dass ich das aber selbst von Informatikern zum Beispiel weiß, der die im Bereich Kommunales gearbeitet haben. Da habe ich einen Fall, den habe ich gerade vor mir, den Herrn. der gerne weitergearbeitet hätte, aber da wollte der Dienstherr das nicht, er muss ja auch einen Sperr einsparen, Dienstherr. Oder dass wir dann so Fälle haben, in den, sagen wir mal, im Ehrenamt, dass dann die Leute vielleicht im Alter einfach, jetzt kommt was gegenseitiges, also was merkwürdiges, aber es ist wirklich so, dann halten die so sehr an ihrer Position fest und lassen gar keine Jüngeren mehr nachkommen, auch in den Vereinstrukturen manchmal, auch in den Parteistrukturen übrigens, dass die Jüngeren dann sehr schaben müssen sozusagen, bis die überhaupt, also die müssen warten bis der da oben stirbt, damit die halt nachrücken können. Also wir haben so einen Mischmasch finde ich an Verantwortungsmerkwürdigkeiten. Ich würde da drüber stellen, vielleicht müssen wir alle mal mehr Verantwortung wagen, ⁓ mit Willy Brandt zu sprechen, weil mehr Verantwortung auch uns selbst gegenüber, da sind wir wieder im Gesundheitsbereich, desto mehr Verantwortung ich für meinen Körper, für meine Seele übernehme, desto besser geht es mir am Ende des Tages vielleicht. Und bei der anderen Geschichte, da will ich gerne sagen, wir müssen ein bisschen mehr zu geneigt sein über die Qualität, wie du das gerade so schön sagtest, dass es eben nicht nur Abiturienten geben muss am Ende des Tages, es auch Menschen geben muss, wie da Willy Brandt mehr Hauptschule wagen, wobei der stand für der Gesamtschule, aber das noch eine andere Geschichte. dahingehend und Leute, die zum Beispiel eine Mittlerei vorhaben, Realschulabschluss, also den Klassiker 10b, hat man früher auch immer gesagt. dass man diese Förderung in diese Richtung einfach ein bisschen mehr pusht. das kann man natürlich durch dein, was du gerade sagtest, mit dem Projekt, als man dann von dem Pflegeheim, AWO war das gewesen, AWO in Willy Brandt gegangen ist, dann mit den Leuten... Das ist eine Gesamtschule. Gesamtschule, ja. Meine Frau kommt doch von einer Gesamtschule. Ich kann mir das ja nicht aussuchen. speaker-1: bin überzeugt da. Gesamtschüler im Übrigen. speaker-0: Okay, für mich ist nur wichtig jetzt zu sagen, dass es diese Projekte ja immer mal wieder gibt. Es ist ja auch immer mal wieder, dass dann Handwerksbetriebe auch in die Schulen gehen. Das sieht man ja deutschlandweit. Bei so berufen wie bei mir ist es immer so. Jetzt kommen wir zum nächsten Themenblock sozusagen. Thema Bildung nochmal. Es ist natürlich so, dass wir auch immer gerne Praktikanten haben. Das ist dann Alisallum und Kollegen zum Beispiel oder ähnliche Schulen oder hier vom Leibniz, vom Gymnasium oder oder oder. Und uns fällt dann ja immer als Arbeitgeber sozusagen, aber auch als gestandene Menschen im Berufsleben, die viel schon durchgemacht haben, auf, dass wir bestimmte Qualitäten, die werden weniger und diese Qualitäten sind zum Beispiel Allgemeinbildung. Oder was mir in meinem Beruf auffällt ist, dass wir dir in die Karten spielen, das weiß ich. Die Grundeigenschaften, bzw. die Grundlagen der sogenannten MINT-Fächer, wäre Mathematik, das wäre Informatik, Naturwissenschaften, das die gar nicht mehr stimmen. Und wenn ich dann mit den Leuten rede, dann sitzen die vor mir. Wir haben vor kurzem wieder einen hier gehabt, der super nett ist und auch sehr engagiert war, Praktikant. Aber ich merke da einen riesen Unterschied, und jetzt nicht böse werden da draußen, von deutschen Praktikanten zu einer syrischen Praktikantin zum Beispiel. Die gute Sarah, T-Punkt, ich werde den Namen jetzt nicht sagen, die hier reinkam und mir das Renin-Angitinsinen-Haushalt schon erklären konnte der Niere. Da sind also Sachen, die aber im gleichen Maßstab ist, die als Flüchtlingskind hierherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherherher dass sie das in der syrischen Schule gelernt hat. heißt, sie haben Sachen dort gelernt und hier muss ich teilweise die dreinutensche Axome auf den Tisch legen und fragen, kannst du die bis nächste Woche auswendig lernen, damit ich wenn es ein bisschen was hat, mit dem ich arbeiten kann. Ich verlange ja gar nicht viel dazu. Aber wir müssen das doch wissen. Allgemein, wie kannst du eingreifen? Ich glaube, du kannst das nämlich. hast ja zwei Sachen sozusagen, also zwei Qualitäten auf einmal. Einmal bist du der Professor an der Uni und einmal bist du natürlich der Bezirksbürgermeister. Wie kannst du da irgendwie eingreifen, es laut machen, dass die Jugend von heute mehr Naturwirtschaften, Mathematik, Informatik... lernen möchte und nicht sofort in der Schule als erste Handhabung haben, ich wähle mal eben Bio ab, ich wähle mal eben Chemie ab, ich wähle ab, ich wähle, übrigens das ist eine Katastrophe, dass man das überhaupt abwählen kann. Aber warum, oder wie würdest du sagen, kann man da vorgehen, damit die Jugend sozusagen, Mädchen, Jungen, da ein bisschen mehr reingehen in die ganze Geschichte? Bisher haben wir das ja immer lieb gemeint. Ich finde, wir sind immer so am Streicheln. Aber wenn es dann soweit ist und die 17, 18, 19, 20 sind, dann müssen wir doch mit denen was anfangen können. speaker-1: Auch wieder ein schwieriges Thema tatsächlich als Kommunalpolitik, als Bezirksbürgermeister oder als Mitglied der Bezirksvertretung, aber auch Ratsmitglieder im Übrigen, kannst du nicht in die Lehrpläne der eingreifen. Was ist deine Aufgabe als Kommunalpolitiker, wenn es ⁓ Schule geht, die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Dass das Dach deiner Schule nicht undicht ist, dass die Toiletten einigermaßen in Schuss sind und so weiter. ist das, wofür du zu sorgen hast. Aber die Inhalte werden leider auf Landesebene. Das heißt leider, die werden auf Landesebene festgesetzt und da werden die Lehrpläne letztlich entwickelt. Die sind jetzt noch nicht mal bundesweit einheitlich. Als Kommunalpolitiker, auch als Bezirksbürgermeister, würden sich verbitten, denke ich mal, wenn ich da auf einmal aufschlage und sage, ihr müsst das so und so machen, obwohl ich da sicherlich Vorschläge hätte. Tatsächlich. Aber ich glaube auch, dass Schule heute nicht alles falsch macht. Wir beobachten die Entwicklung im Übrigen auch an der Universität, dass der Übergang von Schule, also Schülern, die in Abitur gemacht haben und dann zu uns kommen und da Mathe und Physik studieren, insbesondere. Also für die Fächer kann ich relativ gut sprechen. dass dieser Gap, also dieser Sprung von Schule zur Universität noch mal viel größer geworden ist als tatsächlich zu meiner Zeit, obwohl es diesen Gap auch damals schon gab. Also es war für alle, die auch dann irgendwann Mitte, Ende der 80er angefangen haben zu studieren, in der Regel ein Kulturschock, wenn man zur Universität kam. Auch da war die Passgenauigkeit schon nicht gut, wenn man das mal so sagen darf. Also das, was in der Schule passiert ist, unbedingt hundertprozentig auf das vorbereitet hat, was dann im Studium passiert. Aber soll ich dir was sagen? Das zu erwarten ist auch völlig falsch, denn Schule hat einen Allgemeinbildungsauftrag. Das heißt, wir können doch nicht erwarten, als Naturwissenschaftler jetzt im Universitären bereits, alle, die von der Schule kommen, mit dem Abi so schulisch vorbereitet sind, dass sie bei uns ohne Probleme auf einmal Physik studieren können. Das ist der Wunsch. Aber das wird nicht gelingen, wenn wir sagen, die Schule hat einen Allgemeinbildungsauftrag. Auf dem Level, muss ich sagen, arbeitet die Schule eigentlich Da man nicht alle Schulen mit, im Übrigen, immer noch einigermaßen vernünftig. Man hat viel zu sehr politisch auch rumgerührt in diesem System Schule, wenn ich das so sagen darf. Ein großer Fehler war zum Beispiel dieses Einführen von G8 an den Gymnasien. Das heißt, man hat den ja nicht etwa ein Jahr in der Oberstufe geklaut, sondern man hat den im Grunde am Ende der Mittelstufe die Klasse 10 geklaut. Und das ist für uns jetzt auch im akademischen Bereich gerade die Phase, was die in der Oberstufe machen an speziellen Dingen in einem Physik- oder Matheleistungskurs. Ich darf das hier sagen, das darfst fast in eine Tonne kloppen. Das brauchen wir gar nicht. Wir brauchen das, was die in der Mittelstufe gemacht haben, Grundrechenarten im Grunde bis hin, was ist denn eine E-Funktion, was ist ein Cosinus oder ein Sinus, ohne jetzt hier zu sehr in die Tiefe zu gehen. Und das hat man sozusagen den Schülerinnen und Schülern, zumindest denen, G8 machen mussten, eigentlich weggenommen. Genau diese Phase, wo diese wesentlichen Dinge für Studium wesentlichen Dinge im Grunde einfach weggefallen sind. Keine Wiederholungen. Das heißt, hat es vielleicht einmal gehört in der Schule und rechts rein, links raus, haben es dann natürlich wieder vergessen. Nicht verstetigt, nicht geübt. So und genau diese Situation haben wir erlebt. Man hat es zwar schlecht besser, das System an dieser Stelle, politisch ordentlich rumgerührt, weil man sagt, unsere Absolventen sind ja alle zu alt. Wir müssen jetzt was dran tun. Die müssen früher sozusagen in die Ausbildung kommen. So, also kurzum. Ich glaube, Schule nach wie vor funktioniert, aber sie funktioniert nicht gut. So, und jetzt müssen wir eben gucken, dass wir auch mal klar definieren, was wollen wir denn von Schule überhaupt? Soll sie am Ende allgemeinbildend sein oder soll sie im Grunde schon so fachspezifisch in die eine oder andere Richtung wirken? Ganz schwierige Frage meiner Ansicht nach, die aber irgendwann beantwortet werden muss. Und genau so sehe ich es eigentlich auch bei mittleren Schulabschlüssen, wenn es jetzt dann in Richtung Ausbildung geht oder so was. Also es muss nicht jeder ein Abitur machen, es muss nicht jeder studieren. Wir brauchen auch die Menschen für die Basics in unserem Lande, so möchte ich es sagen. Und auch die müssen adäquat vorbereitet werden auf ihr Berufsleben. auf ihre berufliche Ausbildung zunächst. Und wie kriegen wir das hin? Und das darf ich jetzt sagen. Ich bin ja Sozialdemokrat als Bezirksbürgermeister, zwar politisch neutral unterwegs, aber dennoch bin ich Sozialdemokrat und kann dir sagen, ich bin ein starker Verfechter einer guten Gesamtschule. Möglichst lange lernen der Schülerinnen und Schüler unter einem Dach. in dem alle Schulabschlüsse möglich sind. Ich möchte das noch mal sagen. Vom Hauptschulabschluss, Realschulabschluss bis zum FORQ mit dem anschließenden Besuch der Gymnasialen Oberstufe. Alles im Grunde unter einem Dach. Das leistet Gesamtschule. Und dieses System behält sozusagen... in sich eigentlich so organisiert und strukturiert, dass wir alle Menschen auch abhängig von ihren persönlichen Fähigkeiten, aber auch wir lassen auch natürlich Entwicklung innerhalb dieses Schulsystems zu unter einem Dach, dass jemand Ich war ein Spätstarter, muss ich sagen. In der Grundschule gar nicht so gut. dann in den ersten Jahren an der ersten Gesamtschule in Bochum bin ich so ein bisschen aus der Puschen gekommen. Ich habe mich da auch entwickelt. So auch für die Menschen, dass die dann sozusagen abhängig von ihren Fähigkeiten und so wie sie sich entwickeln, in die eine oder andere Richtung gehen. Das muss doch möglich sein. Und das ist im System Gesamtschule möglich. Also möglichst spät sozusagen. letztlich selektieren für bestimmte Bereiche. Das ist, glaube ich, ein wichtiger Weg. Und da hilft es uns nicht, wenn wir an einem starren Schulsystem festhalten, sondern das gemeinsame Lernen muss da im Vordergrund stehen und zwar unter einem Dach und das möglichst lang und möglichst spät dann diese Differenzierung. Du gehst in den gymnasialen Zweig und du gehst in diesen Realschulzweig und so weiter, also möglichst spät. Und ich glaube, da würden wir auch schon viel gewinnen, wenn wir das noch weiter stabilisieren. speaker-0: Also du hast jetzt doch gut geantwortet, finde ich, am Ende des Tages. Politik muss anecken, finde ich. Und ich finde, das dürfen wir nicht zu glatt behandeln. Und ja, Politik, also wir alle, wir sind Politik. Wir sind alle als Gesellschaft politisch verantwortlich sozusagen. Der Wähler mit seinem Wählerwillen, aber auch der, der gewählt werden will, der selber ja auch ein Wählerwillen hat, weil er ja auch wählt. Und da muss ich jetzt eine Sache sagen. Im Grunde hast du jetzt mir natürlich aus der Seele gesprochen, weil ich jetzt auch so sehe, dass man möglichst lang zusammen bleiben sollte. Das ist auf jeden Fall ein Punkt, ich sofort teile. Was ich nicht teile ist, dass wir politischen oder den politischen Rahmen nicht setzen sollten, auch aus der Kommune heraus, dessen Inhalte es sind, weil wir müssen ja das befähigen oder die Menschen so befähigen, die jungen Menschen, dass die das auch erfüllen können, was in der Gesellschaft ausmacht. Der Zusammenhalt geht halt auch über die Berufe und die Berufsberufe Gruppe selber zu füllen mit Leben. Dafür sind wir alle in der Motivationspflicht und nicht nur die Schulen selber. Du hast jetzt gerade aus meiner Sicht so ein Move gemacht. Und ich sage ja immer, was Peter über Paul sagt, sagt mehr über Peter als über Paul. Dieser Move ist oft, dass man wieder auf Zahlen geht, Kurrikulom, auf Zusammensetzung von Lehrplänen. Das heißt also rein strategisch gedacht, analytisch gedacht. Aber wie gehen wir denn vor, ich wiederhole vielleicht noch mal anders, wie machen wir das denn, dass solche Berufe attraktiver werden, will ich das mal so sagen, im naturwissenschaftlichen Bereich und nichts anderes als ein Gas-Wasser-Installateur, genauso wie ein Tischler, also ein Schreiner, je nachdem wo man wohnt, sagt das Tischler oder Schreiner aus. Ein Industriemechaniker, der eine wahnsinnig hohe Ausbildung übrigens hat, ich weiß wovon ich spreche, also wenn man ein Zahnrad berechnen möchte, dann soll das mal probieren, so nebenbei. Also wir brauchen ja diese Inhalte aus diesen Ich meinte eigentlich gar nicht, Curriculum einzugleichen. Ich meinte einfach, wie motivieren wir die Kinder, die Jugendlichen dazu, dass die eben solche Fächer vielleicht mal nicht abwählen und vielleicht dann auch wirklich am Ende des Tages später sagen können, ich will Physiker werden, Physik, Laborant und so weiter. speaker-1: Du rennst doch bei mir offene Türen ein. Ich kann nur nicht, du packst so viele Deine Fragen rein, dass ich jetzt nicht immer alles sofort beantworten kann. Nein, du rennst doch bei mir offene Türen ein. Also zum Beispiel bin ich eben nicht nur Leiter der physikalischen Praktika, der Laborpraktika an der Uni Bochum, ich bin auch Studienfachberater. Und in dieser Funktion bin ich schwer bemüht, wenn ich das so sagen darf, auch in die Schulen zu gehen und relativ früh schon zu sagen, was bedeutet das denn für Physik, Mathe zu studieren. Welche Voraussetzungen muss ich vielleicht mitbringen? Was kann man da für coole Sachen mitmachen? Ich kriege da häufig von Eltern selbst gesagt, da kann ich meinem Kind doch nicht empfehlen, Physik zu studieren, das ist doch brotlose Kunst. Keine Ahnung, was man da vor Augen hat. So ein Albert Einstein, der am Ende im geschlossenen Kämmerchen mit grausem Haar für den Blick dann mit einem Blatt Papier und einem Bleistift ausgestattet die Weltformel findet, aber ansonsten kannst du den nicht brauchen. Hauptsache der kommt da nicht aus seinem stillen Kämmerchen raus. Nein, das ist doch nicht die Realität. Mit solchen Vorstellungen kommen tatsächlich manchmal Schülerinnen und Schüler auf mich zu und da kannst du mich für begucken. Nein, das wirst du auch ahnen. Wir kennen es ja schon ein bisschen, dass ich das nicht auf mir sitzen lasse. So ist es nicht. Es gibt einen guten Grund, warum nach wie vor Menschen naturwissenschaftliches Studium aufnehmen sollen oder können, ⁓ am Ende nicht arbeitslos zu sein. Und genauso müssen wir das in den anderen Bereichen machen. Über Praktika und diese MINT-Praktika und sowas, das läuft ja auch alles schon, ist ja verpflichtend sogar in den Schulen, in gewissen Schulabschnitten dann auch Praktika zu machen. speaker-0: Ööööö speaker-1: Wo ich im Übrigen kein Freund von bin, diese Eintagespraktiker, die wirst du ja auch kennen, diese Eintagespraktikanten, das ist eher schwierig, wie ich finde. Die Unternehmen kriegen eher graue Haare, also die, das betreuen müssen. glaube, diejenigen, die als Praktikanten zu euch kommen, die haben auch keinen Spaß, mal so vier Stunden zu gucken, was ihr hier so macht. Aber diese einwöchigen, 14-tägigen Praktiker, die sind schon sehr sinnvoll. Und da kann ich jetzt natürlich als Bezirksbürgermeister nur auch für werben, dass die Unternehmen solche Praktikanten annehmen. Denn ich habe es bei meinen eigenen Söhnen erlebt, die Bewerbung schreiben und teilweise noch nicht mal eine Rückantwort bekommen. Also dann wird eine E-Mail geschrieben, ein kleines Motivationsschreiben dazu, vielleicht sogar ein kleiner Lebenslauf dabei und dann kriegen die Schülerinnen und Schüler, die da sich bewerben auf eine Praktikumstelle. noch nicht mal eine Rückantwort. Das finde ich auch immer schlecht. Das ist auch nicht unbedingt motivierend, für die Schülerinnen und dann an der Stelle weiterzumachen. Also da kann ich nur dafür werben. wo ich persönlich Einfluss nehmen kann, an der Universität zum Beispiel, für Physik und Mathe und alle MINT-Fächer letztlich zu werben, das tue ich. Ich bin also sehr aktiv und auch unterwegs in den Schulen und zwar nicht nur als Bezirksbürgermeister. speaker-0: Ja, also noch lauter werden in diesen Bereichen ist auf jeden Fall wichtig, dass wir da dran bleiben, alle zusammen als Gesellschaft und da sehe ich auch die gesellschaftliche Verantwortung. Ich möchte das auch immer gerade betonen, dass wir eine gesellschaftliche Mitverantwortung haben, heißt auf gut Deutsch. Wir müssen von der Couch aufstehen und auch dementsprechend mithelfen, dass diese Berufe auch wieder nach vorne gepusht werden. So wie früher das halt im Bergbau war, da wusste halt der Opa, der Vater, das war halt weiter vererbt sozusagen der Beruf, Berufsbild auch. Gibt es leider auch bei den Akademikern, dass der Opa schon Akademiker war, der Vater und dann auch der Sohn Akademiker wurde, aber währenddessen der, ich sag jetzt mal, derjenige, der eine Hauptschule besucht hat, hat dann eine Hauptschule und eine Hauptschule und eine Hauptschule produziert. Da haben wir auch als SPD ein bisschen versagt in den letzten Jahren, finde ich. Das müssen wir uns auch auf die Fahne schreiben, das was du gerade gesagt hast. Dass du ja auch in die Betriebe, bzw. in die Schulen, die kommen ja auch zu euch, dann gibt es diese Schultage in den Universitäten und und und. Das ist ja auch genau richtig. Und dieser Eintagespraktika, da ich bei dir, naja, es wäre besser dann wirklich einen Schultag zu machen, wo die Betriebe zu den Schulen gehen an einem festen Ort. Sowas gibt es halt auch in den Jahrhunderten und und und immer wieder mal. Das ist für mich mehr Nachhalt oder halt vier Wochen Praktika tatsächlich. Ich kenne das ja noch aus meiner Schulzeit, dass ich zwei Praktika hatte, zwei Wochen, einmal zwei Wochen, das heißt einmal zwei Wochen beim Radio- und Fernsehinstallateur gearbeitet, auch bei Radio Haug in Gelsenkirchen Erle, den gibt es übrigens immer noch, und einmal bei der Guten Frau Suttenmaier in der Landschaftsgärtnerei. Warum sofort solche zwei Sachen? Also gerade praktische Sachen waren das dann gewesen, weil ich auf einer Hauptschule war in der Zeit. Und wenn du auf einer Hauptschule bist, dann gehst du in die praktischen Geschichten. Dann gehst du nicht an eine Universität und guckst mal nach, ob da irgendjemand über die Schulter schauen oder so, wie so ein paar Sachen angerührt werden oder so. Also da ist auch so bisschen der Hasenpfeffer vielleicht, dass wir zu strukturell denken immer. Aber wir brauchen ja eine Struktur, das verstehe ich auch. Aber wir haben manchmal nicht diesen Kniff, wie in den Staaten, wo man dann halt auch Sachen über Förderprogramme viel stärker über den Sport geht oder über die Musik geht, dass man halt Jugendliche dahin fördern kann und sagen kann, aufgrund, dass du eine Sportart beherrschst und sehr sehr gut in dieser Sportart bist, können wir dich auch noch in andere Richtungen fördern. Das hätte ich auch schon gerne so. Das wäre mal so ein Prinzipchen. Ich habe ja auch Olympioniken betreuen dürfen in meinem Leben. Ich kann sagen, einer davon ist in Amerika gerade unterwegs, weil die halten anderen Ansatz weh. Der hat seinen Sport, ist seine Grundlage, das heißt, er hat körperliche Voraussetzungen. Und wir in Deutschland, da sehe ich das immer nur geistig alles unterwegs sein. Also wir gehen über die Schulbildung, den Abschluss, was ja auch okay ist in besonderem Maße, wobei ich manchmal auch eine Klammer aufmachen möchte, wer bewertet denn das überhaupt, ob das alles so stimmt, sollte man gesellschaftlich immer diskutieren. Deswegen gibt es ja auch dieses Gesundheitsthema, eventuell in Nordrhein-Westfalen jetzt hoffentlich, also ein Fach, wo wirklich andere Sachen reinkommen außer diesen typischen Schulstoff. Aber was ich sagen wollte damit ist, als Gesellschaft sehen wir ja, haben, du hast vorhin die Pflege angesprochen, wir haben ein Riesenproblem. Wir haben zu wenig Pflegekräfte. Ich sage das andersrum. Wir haben ein Riesenproblem. Wir haben zu viele Pflegende, also die gepflegt werden müssen. zu pflegen. Und wir haben ein Riesenproblem auch aufgrund der Vergangenheit. Ich drehe das immer gerne ⁓ Ich mache immer gerne den Prächzach. Ich versuche die Sachen umzudrehen, auch wenn es nicht meine Meinung manchmal ist, aber ich will ja was rauskitzeln, damit die Leute, die vor mir sitzen, auch über denjenigen was erfahren. Und ich sage, wir machen Riesenfehler in dieser Präventionsschiene. Wir wissen ganz viel. Also gerade im Bereich Demenz, Parkinson wissen wir mehr als man glaubt. Die Apokalypse sagen wir aber, so rufen wir ja ständig aus. Wir behandeln sie auch nicht. Jetzt kommen wir nochmal zum Punkt. Auch wenn das jetzt schon lange ist, aber wir sind gut dabei. Also ich muss sagen, wir handeln hier viele Themen sehr, gut ab. Und diese Masse ist gar nicht so unwichtig, weil du merkst gerade, wie Leute mit mir reden, welche Masse an Themen, die in meinen Kopf gepflanzt haben, was ich hier rauslasse. Also es ist nicht so, dass ich morgens aufstehe und denke, was fragst du denn jetzt heute mal? Dann hätten wir ungefähr 60 Minuten über Tischtennis und Fußball gefragt, wie ich damals bei Schalke war oder so. Das ist selber nicht das Thema. Das Thema ist, warum sind die alle pflegebedürftig? Warum kam die Oma nicht aus dem Kleid sozusagen, rechtzeitig Sport zu treiben? Und dann, wissen diese vier großen, die wissen wir jedes Jahr, ver. nie von der WHO und nicht nur von der WHO, von vielen, vielen, Instituten. Ja, ich weiß Leute, wir haben viele Fehler gemacht in diesem Bereich. Wir sind immer wissenschaftlich voraus, Wissenschaft, Wissenschaft als als Damoklash-Wert sozusagen zu benutzen in der Apokalypse. ist natürlich eine Katastrophe gewesen. Wir haben katastrophisiert in diesem Bereich. Aber jetzt haben wir wirklich ein Problem. Alkohol, Tabak. mangelnde Bewegung und schlechte Ernährung. Das sind die vier großen Themen, wir in Deutschland, in der Welt haben. Jetzt haben wir noch ein seelisches Thema dazu. Wenn ich das jetzt mit reinbringen würde... Das ist das erste Thema, wo sich alle drauf stürzen. habe mal ein Gespräch gehabt mit der Kleineschmeick, die ist von den Grünen aus Münster. Die hat Psychologie und Physiotherapie gar nicht auseinanderhalten können als Politikerin. Die ist auch Gesundheitspolitikerin. In Duisburg war das damals gewesen, 2018, wenn ich mich nicht irre. Das sagt immer der Lanz. Dabei weiß er ganz genau, was er 2018 war. Diesen Punkt lasse ich jetzt gerne mal raus, weil da stürzen sich immer alle dran. Aber diese anderen vier, Tabak. 371.000 bis 340.000, es kommt darauf an, welche Kasse man jetzt nimmt. Deutsche, also DRK und so weiter und so weiter, AOK, sterben an den Folgen von Tabak. Wir haben schwerste Tabakvergehen. Überall COPD, chronische Bronchitis, Asthmabronchale und natürlich auch Lungenemphyseme und Krebs. Und noch ein andere gefäß verändernde Sachen. Jeder kennt das Appelebein, sag ich immer. Oder auch blind, Hörverlust durch den Folgen von Tabak, weil das ja durchblutet werden muss, Organ, Atherosklose und so weiter und so weiter. Dann haben wir 70.000 Fälle im Schnitt. 70.000 an Folgen von Alkohol. Jedes Jahr. Mal zwei mehr, mal zwei weniger. Wir haben das Problem, dass wir, und das haben wir auch in Bochum übrigens das Problem, Wir haben das Problem, dass Leute sich nicht mehr bewegen wollen. Es wird weggelacht. Im öffentlichen Medium, im Zirkus, es so, dass das immer wieder weggelacht wird. Ich fahre ja auch mit zum Kiosk und mit dem Auto. Seit wie vielen Jahrzehnten reden wir darüber, dass man jeden Gang halt zu Fuß gehen muss, wenn das irgendwie geht. Ich sage jetzt nichts zu den Spritpreisen gerade, weil das ist ja auch immer ein großes Thema. Aber ich denke dann manchmal auch, sind die drei Kilometer nicht möglich, das Kind vielleicht mal zur Schule gehen zu lassen? Können wir da als Beziehungsstelle nicht stärker darauf einwirken, dass wir keine Elterntaxis haben? Wie können wir einwirken? Ja, einwirken. Das ist natürlich ein dickes Brett. Ich bin jetzt auch 54 und bohre das Brett schon sehr lange. Ich komme noch wirklich daher, dass ich zur Schule gelaufen bin und es war immer. Dann war ich mal paar Tage im Fahrrad. Das war es aber auch. Und so wie mir geht es ja eigentlich vielen von den 70er, 80er her. Und ja, wir dürfen doch mal auf diese Leute auch hören und müssen die nicht immer, ich sag jetzt mal, verballhorn oder auch in den Senkel stellen als Boomer-Generation oder irgendwelche anderen. Nein, wir sind dadurch natürlich gesünder etwas gewesen und wir haben jetzt schon das Problem, dass die nächste Generation schon viele Probleme mitbringt. Das heißt das, das könnten wir jetzt wissenschaftlich untersuchen, die ganzen Exponate rausholen und sie angucken, Meta-Analysen fahren. Das lassen wir jetzt. Aber diese vier großen Themen. Die müssen wir doch vor Ort angehen. Da warte ich nicht bis ein Bundesgesundheitsminister, in dem Fall eine Frau Waken, oder irgendjemand anders das für mich macht, weil ich als Physio mache das hier jeden Tag, frage meine Patienten. Die sind genervt davon, das weiß ich. Aber das gehört dazu, wenn jemand einen bestimmten Schmerz hat, dass man analysieren muss und sagen muss, was kannst du dagegen tun? Und da frage ich dich jetzt nochmal, weil wir hatten das Thema ja gerade schon angeschnitten und immer mal wieder leicht. Ich will am Ende nicht so viel Pflege haben. ich sehe es so, ich will meinen Beruf übrigens abschaffen. Das habe ich mal einem gesagt, weil wenn man mich nicht mehr braucht, dann läuft sehr, sehr vieles richtig. Es ist die Frage, wie können wir in der Kommune das hinkriegen, dass wir weniger zu pflegende Menschen haben? speaker-1: Ja, wieder ein dickes Brett jetzt im Übrigen. lass mich mal so anfangen. Ich komme auch in die Einrichtungen, Pflegeeinrichtungen, Demenzeinrichtungen in unserem Stadtbezirk. Zum Beispiel auch, weil wir immer mehr Menschen haben, die 90, 95 oder sogar 100 Jahre alt werden. Denn ab 90... er hat der Bezirksbürgermeister sozusagen zu den Geburtstagen, 90. oder 95. und ab dem 100. kommen wir im Übrigen jährlich vorbei. Wir ehren dann sozusagen die Jubilare tatsächlich. Das beobachten wir schon, dass wir natürlich in einer alternden Gesellschaft leben und so alleine im Buchenmer Osten leben rund about 55.000, 54.000 Menschen. Und wir haben pro Monat 20 Jubilare, Jubilarinnen, wir ehren dürfen. Einige sagen ab, aber die meisten besuchen wir tatsächlich. Das schaffe ich nicht alles alleine. Dafür habe ich auch zwei Stellvertreter und wir teilen uns die schöne Arbeit an dieser Stelle auch gerecht auf. Aber alleine diese Zahl, die zeigt uns, dass immer mehr Menschen natürlich auch tatsächlich alt werden. Und auch im Übrigen relativ gesund alt werden. So, jetzt komme ich aber auf deinen Punkt. Es gibt natürlich unter den alten Menschen durchaus auch, wir brauchen ja auch Jüngere, aber in erster Linie bei den älteren Menschen natürlich dann noch diese Erkrankungen der Demenz und so weiter, die gerade natürlich altersbedingt Menschen werden älter. und dann durchaus Demenzerkrankungen sichtbarer werden. Und da gibt es ja von der Demenzgesellschaft durchaus auch wirklich horrende Zahlen, wo sich das hinentwickeln wird in den nächsten zehn Jahren. Also das sind Zahlen, die können wir uns gar nicht vorstellen. Die Demenzplätze, die wir in den Einrichtungen vorhalten, die decken das nicht ansatzweise ab, was da auf uns zukommen wird tatsächlich. So und jetzt der Punkt, wie können wir da entgegensteuern. Also erstmal glaube ich, dass diese Erkrankungen jetzt gehäuft auftreten, daran, dass die Menschen im Schnitt relativ gesund älter werden, aber dann ab einem gewissen Alter eben tatsächlich diese Erkrankungen eine größere Rolle spielen und deswegen werden sie sichtbarer. Wie wirken wir dem entgegen? Ja, du hast es genannt. Wir haben zum Beispiel die Bewegungsangebote. Wir müssen die Menschen aus dem Auto, wenn ich das so sagen darf, vielleicht auch mehr zu Fuß machen lassen und auch vielleicht aufs Fahrrad bringen. Stich Mobilitätswende, aber auch aus anderen Gründen im Übrigen wichtig. Aber das sind so schwierige, so dicke Bretter, die wir da bohren müssen. Gerade in so einer Stadt wie Bochum, Autostadt, wo Opel im Grunde über viele Jahrzehnte hinweg das Geschehen dominiert hat, hier auch so einen Mentalitätswechsel zu bewegen. Auch da sind wir im Buchmer Osten, glaube ich, schon politisch auf einem guten Weg über die Radwege, die wir versuchen zu pushen. Aber ich denke, 2015 bis 2017 haben wir einen Radweg gemacht an Werner Hellwig. Werner Hellwig dürfte eigentlich jeder kennen, und zwar zwischen Leer und runter bis zum Tunnel auf der Höhe der Straße am Kopfstück. Da haben wir also auf beiden Seiten einen vernünftigen Radweg anlegen lassen. Du glaubst es nicht wie... viele Anwürfe, da kamen die dann sagten, das ist unmöglich, wo kommen denn die Radfahrer her, da wirst du nie einen sehen und wie auch immer. Allein dieser Widerstand, nur weil es ⁓ dämlichen Radweg ging. Wir haben dem Autofahrer am Ende eine Spur geklaut, ist richtig, führt ⁓ Werner Hellwig im Übrigen zu null Problemen. Aber an der Diskussion habe ich gesehen, 2015 bis 2017 herum. Wir haben es gemacht, politisch durchgesetzt. Aber es war extrem schwierig in der Diskussion, in der Argumentation dann auch, also den Menschen zu sagen, ja, wir müssen aus verschiedensten Gründen diesen Mobilitätswandel hinbekommen. Nicht nur aus Klimaschutzgründen, auch der gesundheitliche Aspekt, der da eine Rolle spielt. Also die kurzen Strecken, die kurzen Wege eben nicht mit dem Auto zu fahren, sondern tatsächlich über auch diese Kurzverbindungen für Radwege, aber auch Fußgänger natürlich, freundliche Wege nachzudenken. und daran sehe ich, dass wir uns auf den Weg gemacht haben, aber tatsächlich noch viel, viel Strecke da vor uns liegt. Wir haben echt noch dicke Bretter zu bohren. Der zweite Punkt, das geht ja so in Richtung Volksgesundheit, was du da angedeutet hast. Wie gesagt, auch wo wir bezirklich unterstützen können. Ich habe es vorhin schon erwähnt, mit dieser bespielbaren Stadt, also auch zwischen den offiziellen Standorten, wo städtischer Spielen und Toben erlaubt ist, auch durchaus Möglichkeiten der Bewegung zu schaffen, des Balancieren und des Kletterns oder wie auch immer. man das eben immer noch auch im Rahmen der Sicherungspflicht der Stadt Bochum dann alles irgendwie gewährleisten kann oder das möglich ist. Und auch das machen wir. Ja, aber dann wüsste ich nicht, wie wir sonst noch zusätzlich unterstützen könnten an dieser Stelle. speaker-0: Also das ist ja genau der Knackpunkt, wir mal, ist das Angebot ja auch anzunehmen dann, auch gerade von unseren mittleren und älteren Mitbürgerinnen und Bürgern. diese, ich sag jetzt mal, basale, also einfachen Angebote, die vor Ort sind, dann einfach zu benutzen, ohne große Trainingsbände, wie ich jetzt immer sag. Also einfach mal machen. Es muss nicht immer sein, dass man bestimmte Vorhaltungen kriegt, dass irgendein Guru kommen muss, der dir dann einen Vortuner macht. Man macht das einfach. Wenn ich da eine Balancierstange sehe oder einen Balanciermoment sehe, dann balanciere ich einfach mal. Mutig sein, das einfach mal machen. Ich frage den Bezirksbürgermeister auch gleich mal, ob wir hier, ich weiß gar nicht, das, Irgendein Bereich, der jetzt gerade das Problem hat mit den Kosten für Krankenwagenfahrzeuge, zum Beispiel so Unfallwagen, wenn der kommt, oder, Weil wir haben ja ein Problem, dass die gesetzlichen Krankenkassen das nicht immer übernehmen wollen und dass dann die Kommunen dafür reinspringen müssen. Die müssen das dann weitergeben an die ... Verunfalten sozusagen oder an die die den Krankenwagen bestellen. Also nicht immer darüber nachdenken, dass man dadurch dann den braucht immer direkt. Darauf wollte ich hinaus. weiß, boah, verschwurbelt hier wieder. Aber, habe ich übrigens vorher schon unter meinem Zeugnis immer stehen gehabt, ne, komm zum Punkt. Es wurde nicht besser, ist halt so. Nein, aber was sagen wollte... Man muss nicht immer Angst haben vor der Konsequenz zu verunfallen. sollte eher Angst haben vor der Konsequenz, dass wenn man sich nicht bewegt, dass man dann krank wird. Das ist das Problem. nicht, dass man, wenn man mal umknickt oder so sofort immer ein Drama hat, dass man das Drama hat, man sich halt nicht bewegt. speaker-1: Da ist mir gerade noch ein Punkt eingefallen, den du schon auch angesprochen hast. Wie schaffen wir es, dass diese Elterntaxis sozusagen nicht mehr das Geschehen dann morgens ⁓ 5 vor 8 bis Punkt 8 im Umfeld von Grundschulen, aber auch weiterführenden Schulen dominieren? Und da haben wir als Bezirk echt viel versucht, wenn ich das so sagen darf. Wir haben zum Beispiel an der Grundschule in Leer auf der alten Wittener Straße sogenannte Hohlbring-Zonen einrichten lassen. Wenn die Eltern diese Hohlbring-Zonen aber nicht nutzen, sondern trotzdem mit dem Auto in eine Stichstraße reinfahren, also quasi ihre Kinder direkt bis zum Schulhof fahren, dann wirst du das eigentlich nur durch eine Kontrolle auch noch hinbekommen können. Und wir können nicht an jedem Schulstandort, wir haben alleine sieben oder acht Grundschulen in Buchen-Morosten, Wir können nicht an jeden Schuhstandort morgens viertel vor acht bis acht einen Polizeibeamten abstellen. Auf den reagieren die Menschen dann noch tatsächlich. Aber das wird uns nicht gelingen und schon gar nicht stadtweit. Also man wird auch schon an den Verstand, ja das Verständnis, ein bisschen vorsichtiger ausgedrückt, der Eltern hier appellieren müssen, dass wenn sie mit dem Auto ein Kind auf der Rückbank in Richtung Schule fahren, es dadurch auch ein Stück weit gefährlicher wird zum Beispiel. Es knubbelt sich regelmäßig an den Schulstandorten morgens. Es ist wirklich schwierig, das auch in die Köpfe der Eltern einzupflanzen, die mir dann im Übrigen sagen, ja aber ich lasse mein Kind doch nicht in so einer Verkehrssituation morgens ⁓ Viertel vor acht alleine zur Schule laufen. Das ist doch gefährlich. Dass sie aber selbst sozusagen die Gefahr noch mal steigern, dadurch, dass sie wiederum mit dem eigenen Auto unterwegs sind. Vielleicht verstehen sie es, vielleicht sehen sie es, aber sie würden es trotzdem nicht lassen. weil eben das eigene Kind sicher zur Schule gebracht werden muss. Also da sind wir in so einer Spirale, Entwicklungsspirale, die wir offensichtlich nur schwer unterbrechen können. Das kriegen wir mit Kontrolle hin ein Stück weit. Aber wie gesagt, man kann nicht alles in dieser Gesellschaft kontrollieren. Das ist jetzt nicht nur das Ich wollte es eigentlich gar nicht erwähnen, aber zum Beispiel das Grillen am Übrigener See ist ja auch so ein Thema, wo die Welt denkt, man muss doch nur kontrollieren und dann wird alles gut. Wir kriegen nicht alles durch eine lückenlose Kontrolle hin, weil wir diese lückenlose Kontrolle einfach nicht realisiert kriegen. Also muss man an den Verstand und an das Bewusstsein der Menschen selber appellieren. Wir versuchen das jetzt nochmal auf den Punkt gebracht über solche Holbring-Zonen, die wir einrichten, aber wenn sie von den Eltern dann auch nicht angenommen werden, dann haben wir an der Stelle auch schon wieder verloren. Wir haben auch darüber nachgedacht, Beispiel wirkliche Verbotszonen einzurichten, also im Umkreis von 500 Metern ⁓ die Schule herum, dass die Eltern dann bis an diese Zone ranfahren dürfen, da ihre Kinder ein- und aussteigen lassen können. Aber auch das funktioniert nur, wenn es kontrolliert wird. Also es funktioniert hier bei uns alles nur dann, wenn es ... engmaschig kontrolliert wird. Und da muss man einfach sagen, das ist nicht zu gewährleisten. ich glaube, jetzt komme ich auf den Punkt, man kriegt das nur hin, wenn man mittel- langfristig wirklich auf das Bewusstsein sozusagen dann auch der Menschen einwählt und sagt Leute, das ist ein Erziehungsprozess. Und der geht nicht von heute auf morgen. Das ist eine lange, lange Entwicklung, die wir da durchmachen müssen. Problem ist da natürlich nur, Wenn die Generation an Eltern und Schülern es verstanden hat, dann kommt schon die nächste Generation, wo man sozusagen wieder anknüpfen muss und dann sagen muss, aber bitte nicht ⁓ Viertel vor acht mit dem Auto hier handrutschen. Also es ist ganz schwierig, wie du wahrscheinlich sogar selber weißt. Aber wir versuchen es. speaker-0: Das ist ein performativer Widerspruch. das Problem. Dieses Erkenntnisgewinn, das ist ja so das, was wir immer sagen. gab da diese Drobusch zum Beispiel mal mit dem Onkel Heini, der da mitgespielt hat, Hans-Peter Korff, der hat da einen Herzinfarkt gekriegt. der Leiter, wo er dann runtergegangen ist, sich hingelegt hat und gesagt hat, ich habe einen Herzinfarkt. So ähnlich läuft das hier auch und wir haben da einen performativen Widerspruch. Was meine ich damit? Ich meine damit, dass wir natürlich immer niemandem wehtun wollen. ABA! Wenn ich ein Kind auf der Rückbank habe, dann lernt es keine sozialen Kontakte in der Zeit, außer die mit der Mutter oder mit dem Vater oder mit dem Taxifahrer, mit der Taxifahrerin. Dann lernt es nicht, sich im Umfeld einer Straßen-, also auf Verkehrssysteme, fragt den Deutschen Fahrer-Schulverband, die haben dazu schon oft genug was gesagt, sich auszukennen auf Dauer. Das heißt, wir nehmen den Kompetenzen, Lebenskompetenz, das ist ein Beschneiden von Lebenskompetenz, wenn die Kinder nicht selbstständig zur Schule gehen. oder vor mir mit dem Fahrrad fahren. Die andere Sache ist die rein körperlich, dass Muskelstatus, Bewegungsstatus allgemein immer mehr leiden. Das heißt, wir haben da auch einen performativen Widerspruch, ihr bringt die dann nachmittags in den Sportverein für eine Stunde. Das ist nicht so angedacht im Gehirn. Das Gehirn sagt, ich will kämpfen, ich will laufen, ich will sammeln, ich will Bildung haben. Das Gehirn muss ausgeprägt werden, indem es so viel wie möglich selber machen muss. Auch wenn ich das hart anhört, liebe Kinder und Jugendliche, das habe ich auch schon öfter genug gesagt, aber es ist nun mal so früh wie möglich anfangen, weil wir sind ja angelegt zu bewegen über unsere Hirnleistung. Jetzt mal ganz groß regal gegriffen. Sonst würden wir übrigens gar nicht laufen. Dann würden wir einfach nur liegen bleiben, wenn wir nicht diese Neugierde hätten und auch Hunger und Durst und solche Geschichten, ⁓ uns anzutreiben. Das heißt, wenn da einer am Nörgeln ist, Hause morgens malen, halbe Stunde früher auf, dann brauchst du auch dementsprechend den Weg. Also es gibt natürlich immer Leute, auch längere Schulwege haben, aber jetzt mal ganz ehrlich, jetzt kommen wir wieder zum Anfang gleich. Das liegt doch auch daran, dass wir eine gewisse Klientel an Menschen haben, die sehr viel Geld zur Verfügung haben. Die haben das Auto, die bringen ihre Kinder zur Schule, dann haben wir ein Klientel, die haben die Kohle eben nicht, die können ihre Kinder einfach nicht zur Schule bringen. Das heißt also, Geld hindert manchmal auch. das mal performativ in diese Richtung zu bringen. heißt, viel Geld hilft nicht immer viel. ist mein Ansatz ja immer, auch gerade im Bereich Bewegung, Bereich auch kommunaler Städteentwicklung, dass man dahin geht und die Leute mitnimmt, indem man einfach Moderator ist. Kommunikation aufnehmen, umsetzen und das machst du sehr, sehr gut finde ich dir. Das ist ja auffällig. Ich kenne einige, die solche Jobs machen, habe auch schon einige kennengelernt. Und hier im Bereich Langdreher, Lehrwerne, aber ich sag jetzt mal Bereich Bochen kann man ruhig mal sagen, läuft das noch mal ein bisschen anders ab. Zum Beispiel, dass Gelsenkirchen kommt oder im Bereich Essen in teilweiseen Stadtteilen, da läuft gar nichts mehr ab. Und gar nichts mehr ist noch untertrieben. Also das ist wirklich so, dass dadurch natürlich, wie jetzt auch die Brücke schlagen muss, Demokratie lernen heißt auch zu Fuß zur Schule gehen sag ich immer. Demokratie lernen heißt halt auch irgendwo mit dabei sein. Und jetzt müssen wir langsam zum Punkt kommen, ich. Also zum Schluss kommen. Wir haben uns sehr viele Themen angerissen. Ich weiß, das ist auch nicht immer alles ganz einfach mit mir, weil ich habe so eine Sprache, wie ich sie habe. Ich benutze die auch gerne. Nur wir müssen irgendwie gucken, dass wir den Menschen ja helfen können. Dieser Podcast ist ehrenamtlich. Warum? Ich will weiter nach vorne treiben, dass wir immer mit Gesprächspartnern, dass wir immer Informationen geben, dass wir ins Gespräch kommen. Ich will aber auch, dass wir Menschen besser kennenlernen. Jetzt ist es aber merkwürdig, dass wir immer nur die Menschen hier kennenlernen, der SPD zum Beispiel. Ich habe auch die Menschen angesprochen von anderen Parteien. Können Sie mir glauben. Aber die reagieren halt nicht, oder nur vage, oder teilweise auch sehr beschämend. Aber darauf will ich jetzt nicht hinauskommen. Was ich nur sagen will, ist ... Solche Formate dienen ja dazu, dass man im einfachen Raum zusammenkommt, ⁓ so viele Informationen, so viele Möglichkeiten, aber auch das Kennenlernen von Menschen wie Dirk, das ist einfach ein normaler Mensch, der hier sitzt, der seine Bildung hat, der seine Themen hat, der seinen Antrieb hat, dass man den auch mal kennenlernt. Und nicht immer nur, sag jetzt mal, die Mensch-Politika-Ebene. Das finde ich übrigens grausam. Wir sind alles Menschen. Also es gibt auch, übrigens auch bei den Journalisten, bei den Polizisten, bei den Feuerwehrleuten, egal wen, wir sind immer Menschen. Das heißt, der da gegenüber von mir sitzt, könnte auch mein Bruder sein, meine Schwester sein, mein Vater sein oder wer auch immer sein. Da müssen wir wieder hinkommen. Das heißt, das Zusammenleben, der Zusammenhalt in der Gesellschaft wird auch durch mich bestimmt. Das hört sich jetzt wahnsinnig arrogant an, ist aber so. Wenn ich nicht dazu teilhabe, ist schon ein kleiner Mensch wieder weg, der sich nicht bemüht. Und so ist das beim Dirk auch. Wieder ein kleiner Teil, wenn der weg ist. Und so weiter und so weiter. Das heißt, wir brauchen jeden Einzelnen, der sich dementsprechend da einbringt. Mein Punkt ist natürlich, ich bin Fachmann für Bewegung. Punkt. Ich kritisiere immer dann, wenn sich nicht bewegt wird. Punkt. Ich bin aber auch einer, der im Gesundheitswesen sehr, sehr stark verankert ist und der sich sehr viele Sorgen ⁓ die Gesellschaft macht. Kann jetzt der eine oder andere sagen... Ob mir zufällt oder nicht? Natürlich steht es mir zu. Ich bin ein soziales Mitglied der Gesellschaft. Ich kümmere mich darum und interessiere mich das auch. Ich glaube, dir ist das genauso. Du kümmerst dich und es interessiert dich. ⁓ die erste Frage zu beantworten, am Anfang. Warum bringt man sich so in die Allgemeinheit ein in die Nachbarschaft? Deswegen finde ich es ganz wichtig, dass du heute hier gewesen bist. Man hat was von dir mitgekriegt. Nicht nur, wenn man jetzt in die verschiedenen, obligatorische, ich sag mal, Lutherlab oder in die Amtsstuben kommt oder oder oder. Und ich möchte in Zukunft noch mehr solcher Sachen machen, so wie früher mit Andrea Busche, mit Serdar Yüksel, mit Henrik Bollmann, aber mit ganz vielen anderen, die wir auch hier hatten schon, gerade aus dem Bereich Langdreher Lehrwerne. Sehr gerne. Auch über die Stadtgrenzen hinaus. habe demnächst, wie gesagt, da was vor, was zu machen. Ich habe das ja schon angesprochen, ob das dann zustande kommt, entscheidet sich dann immer kurzfristig auch. Aber ich habe da so ein gutes Gefühl bisher. Nur solche Sachen zum Beispiel zu machen, das ist auch Engagement. Und ihr könnt das aber auch alles selber, also euch engagieren. Und bei uns ist das so, jeder darf sich hier melden. Also Alte Bahn und Straße 123B ist ganz einfach zu finden. Das ist da, wo alle immer meckern, dass der Penny noch nie da ist. Der wird aber kommen, habe ich gehört. Habe ich da die Verantwortung? Nein. Hat der Dirk die Verantwortung? Nein. Das ist natürlich dann auch andere Verantwortlichkeiten. Jetzt werde ich zum Schluss erstmal mich bedanken, dass du hier bist und dass du das hier alles so über dich vergehen lassen. Die ganzen über 90 Minuten, haben schon Nachbildzeit, also wir sind schon deutlich drüber. Aber darüber hinaus möchte ich auch noch sagen, Leute, gesteht Politik. Kritik ein, aber auch Fehler. Und Fehler machen wir alle, weil wir Menschen sind. Und eine Sache möchte ich wissen oder sagen noch zum Abschluss, besser gesagt, oder dir mitgeben oder wie auch immer. Seid mutig. Viel mutiger sein. Die Menschen halten Mut aus. Was die Menschen nicht mehr aushalten, ist wegducken, ist kaschieren, ist nicht die Hebel in der Hand zu nehmen und zu sagen, hier geht es ⁓ das Gemeinsame. Wir haben kein Links-Rechts-Problem in der Gesellschaft. Ihr seid jetzt alle total aufgeregt, ich weiß. Ich darf mir das dann die nächsten Wochen und Monate wieder anhören. Wir haben ein Problem von Menschen, die haben mehr Zugang zu einem bestimmten System. Und wir haben ein Problem von Menschen, die haben weniger Zugang. Und die, weniger Zugang haben, haben sich ja schon abgewandt vom systemischen Allgemeinzustand. Ob das das Fernsehen, das Radio ist, die Zeitungen sind, die sterben vor sich hin. Wir haben immer mehr Menschen, die sich individualisieren. Hier sitzt einer. Immer mehr Menschen, die sich nicht einbringen. Der Dirk ist ein super Beispiel für einen, der sich einbringt. Ihr seht, ich habe auch überhaupt keine Gänsehaut oder Zittern oder so, weil da ein Professor Doktor vor mir sitzt. Habe ich noch nie gehabt in meinem Leben übrigens. Weil, erstens, zweitens und drittens, ich sage ja immer, er will es mir bezahlt. Ihr wisst warum, weil ich die teuer anzahle. Aber, dass wir einfach als Gesellschaft so zusammenrücken und wir brauchen nicht immer das große X drehen. Also wir brauchen nicht immer nur gegen irgendwelche Nazis sein, nabelös, fabelös zu schwadronieren. Vielleicht machen wir mal das kleine X, wie zum Beispiel, dass wir unser Kind zur Schule gehen lassen. Oder das kleine X, dass wir die Treppe nehmen bei einem Stockwerk, also bei uns in der Physiotherapie-Praxis zum Beispiel, wir haben nur ein Stockwerk, ich will das immer wieder sagen. Es gibt Leute, die können das nicht, das weiß ich. Das sind Leute, wie hat der Prof. Dr. Lennert mal gesagt, die haben ein Rad unterm Fuß. Das sind Leute mit Rollator, mit Rollstuhl. Also wenn man es nicht hat, einfach mal eine Treppe nehmen. Und mein Appell jetzt zum Abschluss nochmal, geht in die Amtsstube, immer wenn er seine Termine hat, sprecht diesen Mann an. Du kannst vielleicht noch mal ganz kurz was sagen, was erwartet einem eigentlich, wenn man in so eine Sprechstunde kommt, weil manchmal hat man auch so eine Berührungsangst. Also so niedrigschwellig sozusagen. Wie kann man das mal erklären? speaker-1: Ja, schön, dass du das nochmal ansprichst. Tatsächlich, als ich vor jetzt fast vier Jahren das Amt des Bezirksbürgermeisters übernommen ist, ja falsch, ins Amt gewählt wurde, habe ich tatsächlich kurz überlegt, ob ich dieses Format der Sprechstunde im Amtshaus abschaffe. Und weiß auch warum. Weil ich das Gefühl habe, ich bin eigentlich gar kein Politiker. Ich bin ein engagierter Mensch. der in eine Funktion gewählt wurde, wo er Möglichkeiten hat, Dinge zu beeinflussen. Ich definiere mich nicht über den Begriff des Politikers. Tatsächlich, das fällt mir nach wie vor im Übrigen schwer. Es geht mir darum, wie ich ganz zu Beginn gesagt habe, irgendwas zu verändern, positiv, hoffentlich positiv für die Menschen zu beeinflussen, auf den Weg zu bringen, Dinge zu ermöglichen. So so verstehe ich mich. Und da habe ich gedacht, jetzt vor vier Jahren Mensch, ist das denn noch zeitgemäß so im Amtshaus? Dann sitze ich da als Bezirksbürgermeister in meinem Zimmer, was übrigens ein sehr schönes, schlichtes Zimmer ist tatsächlich. Aber dann sitze ich da und warte auf die Menschen, die dann zu mir kommen und dann mir eventuell was erzählen oder eben auch nicht. Ich habe es beibehalten und weißt du auch warum? Weil ich gesehen habe, dass manchen Menschen dieser Austausch genau dieses Format wichtig ist. Die wollen zum Bezirksbürgermeister kommen, auch von mir aus dem Politiker besuchen, wobei ich mich gar nicht selbst so sehe und auch gar nicht so definiere. Aber egal, die wollen zum Bezirksbürgermeister kommen, die Tür aufmachen, dann die Tür schließen und mit mir im Vier-Augen-Gespräch ihre Probleme besprechen. Und deswegen mache ich das nach wie vor als Einformat, diese Sprechstunden. Man kommt, redet mit mir. Es gibt da keine... Man muss den nicht buchen, Termin, sondern man kommt vorbei. Heißt aber auch, wenn zwei, drei Menschen gleichzeitig da sind, dass man eben paar Minuten durchaus mal warten muss, bis man an der Reihe ist. Und wir notieren alle Punkte, wir notieren auch die Adresse, den Kontakt, wenn das gewünscht ist, ⁓ dann gegebenenfalls auch eine Rückmeldung geben zu können. wenn wir nicht sofort irgendwie Antworten parat haben. Wir, das ist allerdings üblich, dass eben ich nicht alleine da sitze, sondern eben auch eine Mitarbeiterin, ein Mitarbeiter der Bezirksverwaltung Stelle Ost noch mit dabei ist. die im Hintergrund dann mitschreiben, mit skizzieren, was das Anliegen des jeweiligen Bürgers ist. Ja, und dann am Ende auch natürlich wir gemeinsam überlegen, wie wir überhaupt weiterkommen in der Problematik, ⁓ dann am Ende auch Antworten liefern zu können. Und da habe ich dann immer mindestens eine Mitarbeiterin, Mitarbeiter der Verwaltungsstelle dabei. Ja, und ansonsten gerne kommen, aber das nicht das einzige Format, was ich anbiete. Man kann mich auch anschreiben. Antelefonieren ist jetzt ein bisschen schwieriger. Da kann ich nicht immer sofort reagieren. Aber bitte auch gerne E-Mail schreiben an meine Bezirksbürgermeister-Mail-Adresse. Bezirksbürgermeister-ost-at-bohren.de Und ich darf versichern, dass keine E-Mail einfach irgendwo untergeht, sondern ich habe da wirklich ein ganz starkes Team, wenn ich auch selber jetzt nicht auf alles sofort reagieren kann, aber zusammen mit den Mitarbeiterinnen aus der Verwaltungsstelle Ost, deren Engagement möchte ich tatsächlich auch nochmal loben. Und ich glaube, wir bilden da ein richtig gutes Team, sodass ich sagen kann, wir reagieren zumindest auf alle Mails, die da tatsächlich auch eingehen. Und wenn wir uns sehen irgendwo im Rahmen der Bürgerwoche Buchum Ost-Sonst, irgendwo, sprechen Sie mich an, so definiere ich mich tatsächlich auch. Ich bin da nicht böse, wenn ich angequatscht werde, wenn ich unterwegs bin. Auch wenn ich jetzt so in wenig offizieller Kluft unterwegs bin. Wenn man mich sieht, dann kann man mich ansprechen und ... gebe ihnen dann meine Visitenkarte oder schreibe mir direkt ins Handy, welches Anliegen es geht. Also ich bin ansprechbar und so definiere ich mich und so können wir das gerne auch in Zukunft handhaben. speaker-0: Vielen Dank Dirk Meyer, du da warst. dann steht unser Kanal jederzeit offen. speaker-1: Danke dir auch, wenn wir jetzt fast zwei Stunden gesprochen haben. Ach nee, über zwei Stunden schon. speaker-0: Schön, danke.