Stefan Malke: So, hallo, guten Morgen, guten Tag, guten Abend. Ui, es war ja aber doppelwopper hier. Oder Big Mac oder Wendy Burger oder wie die Dinge alle heißen. So, ich liebe den von zu Hause, den Burger. Warum sage ich das? Keine Ahnung. Bevor ich loslege, machen wir erst mal einen Klutz. Zwischenstopp, und zwar gibt es den HoFlo-Markt mal wieder am 5. September. Das ist tatsächlich diesen Samstag. 11 Uhr geht es los, 17 Uhr, Trödeln im eigenen Hofgarten oder in der Garage einfahrt, 10 Euro pro Adresse, Anmeldung bis zum 11. August, das heißt, Ding ist erledigt. Unter trödlmarkt.landria.de habe ich euch schon alles mal erzählt in vergangenen Sendungen und jetzt hier haben wir den Hoflohmarkt. Der ist dann tatsächlich, wenn er günstig was schießen wollte, wie man so schön sagt. am Samstag, 5. September. Ich wünsche euch wunderbares Wetter dabei. Ich wünsche euch viel Spaß und Vergnügen. Einfach eine entspannte und lockere Zeit. Grüßt alle Nachbarinnen und Nachbarn und dann viel Erfolg auf dem HoFlo-Markt. So, jetzt kommen wir zu eigentlichen Geschichte heute. Und zwar kommen wir heute zum Thema... 8. September und das ist nächste Woche und da geht es den Weltphysiotherapie-Tag. Der Weltphysiotherapie-Tag, der ist jedes Jahr und da feiern wir Physiotherapeuten uns ein bisschen selber, aber auch darüber hinaus natürlich unsere Patienten und Patientinnen. Eine Sache dabei ist immer, dass es da verschiedene Angebote gibt. gibt noch mal bestimmte Herausarbeitungen, so nenne ich das mal. kleine Zettelchen, kleine Flyer und die kann man überall auch dementsprechend bekommen. Wenn ihr was bei mir wollt, sprecht mich einfach an. Ich schicke euch den Link bzw. ich verlinke das teilweise auch hier, soweit ich es darf. Und darüber hinaus kann ich euch was ausdrucken oder auch dementsprechend mitgeben. Das mache ich doch gerne, wenn der eine oder andere mal fragt. Wunderbar, machen wir. Und heute ist das Thema Schlaganfall. Also expletiv Jetzt geht es die Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei diesem in diesjährigen Physiotherapie-Tag, Weltphysiotherapie-Tag, wo mein Verband Physio Deutschland mit seinem Chef Marc Ackl, das ist der Bundesvorsitzende seit diesem Jahr, mit den beiden Stellvertretern Marc Zeller und Marc Quatsch und Alexander Stirner, seht ihr, wenn man so drin ist im Namen, ich werde langsam alt, dann wiederholt man die auf einmal oder man verwechselt die. Das ist dann immer... Genau. Schlecht. Aber Alexander Stirner meine ich natürlich. Die andere Sache ist die, es kommt was Ernstes und zwar geht es das Thema Schlaganfall. Und da trinke ich noch mal einen Schluck Feuer. Jede vierte Person erleidet im Laufe ihres Lebens einen Schlaganfall. Das Schlimme ist, dabei könnten viele oder fast alle Schlaganfälle verhindert werden. Erstmal, was ist ein Schlaganfall? Ein Schlaganfall entsteht, wenn die Blutversorgung eines Teiles des Gehirns plötzlich eingeschränkt oder unterbrochen wird. Ein Schlaganfall ist ein medizinischer Notfall ganz klar und muss sofort behandelt werden. Man unterscheidet. Ich mache das jetzt mal, ich sage jetzt mal die Fachsprache dazu, weil in dem Fall ist es wirklich so, dass man sich das auch gerne noch zusätzliche Informationen holt. Es gibt die Deutsche Schlagamtfeihilfe bei den verschiedenen neurologischen Zentren, bei eurem Neurologen vor Ort oder bei den Hausärzten, bei den Familienmedizinern. Ich bin ja einfach wie gesagt wie ihr wisst Fan von diesen Ärztegruppen, gerade die Neuros und die Arztfamilien. Hausärzte bin ich ein Fan. Von den Zahnärzten bin ich ein Superfan übrigens. Ganz wichtig, ne? Deswegen ischämischer Schlaganfall, der wird durch ein Blutgerinnsel verursacht, das ein Blutgefäß im Gehirn verschließt. Das ist ein sogenannter ischämischer Schlaganfall. Das heißt, irgendwann ist zu, geht nie weiter durch, dadurch kein Sauerstoff. Ist natürlich kacke, ne? Dann gibt's den hemorragischen Schlaganfall, entsteht durch das Platzen eines Blutgefäßes. Habt ihr bestimmt schon mal gehört. Im Gehirn mit Nachfolgerung der Blutung, das sind dann diese berühmten Sachen, wo der Arzt sagt, das blutet dann irgendwo rein oder so. Das ist natürlich genauso beschissen, wenn man so was hat. Und dann gibt es den transhistorischen ischämischen Attack, die TIA, eine vorübergehende Durchblutungsstörung, häufig als Minischlaganfall bezeichnet. Sie kann ein Warnsignal für einen späteren Schlaganfall sein. Also einmal ischämischer Schlaganfall durch eine Verstopfung praktisch, einen Verschluss. Dann heimoragischer Schlaganfall durch eine Öffnung eines Gefäßes, also eine Blutung. Und die TIA, ein vorübergehende Durchblutungsstörung, häufig als Minischlaganfall bezeichnet. Ein Vorboter auch. Ja, dann kommen wir dazu, wie kann man Physiotherapie zur Schlaganfallprävention beitragen? Das ist immer das Wichtigste, erst mal gar nicht bekommen. Wir Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten spielen eine wichtige Rolle bei der Verringung des Schlaganfallrisikos, insbesondere indem Sie Menschen dabei unterstützen, körperlich aktiver zu werden. heißt, wir Physiotherapeuten sorgen dafür, dass man fitter wird. Fitness spielt eine große Rolle beim Schlaganfall und chronische Erkrankungen besser zu bewältigen. Das, wo ihr mal denkt, warum soll ich denn damit zum Physiogenen, ist doch gar nicht nötig. Bei bestimmten Lungenerkrankungen, Herzerkrankungen, Gefäßerkrankungen an den Beinen, muskulären Erkrankungen oder bei schlecht oder mittelmäßig oder vielleicht auch gut versorgten Brüchen, bei mehrfragmenten Brüchen zum Beispiel und und und. Das kann alles irgendwo ein Risiko bedeuten. Ich sag nur Fettembolie und ähnliches. Wobei, da kriegt man meistens eine Lungenembolie von irgendwann mal. Ist auch nicht schön, aber... Bereits 30 Minuten Bewegung an 5 Tagen pro Woche können das Schlaganfallrisiko 25 Prozent senken. Also 30 Minuten Bewegung an 5 Tagen pro Woche. Das heißt auf gut Deutsch, bewegen, bewegen, bewegen. Von der Couch öfters mal aufstehen. Ich mache es tatsächlich zu Hause auch, dass ich mir meine Uhr nehme und sage, Scheiße, jetzt hast du wieder gesessen. Dann laufe ich einfach durch die Bude. Oder ich räume auf, ich sauge. Oder zwischendurch mache ich andere Sachen. Deswegen immer machen. Regelmäßige körperliche Aktivität kann sowohl das Risiko eines ersten als auch weiteren Schlaganfalls reduzieren. Also regelmäßig körperliche Aktivität, da gehört alles zu, was ihr euch einfällt. Nur nicht minimieren, das ist immer ganz wichtig. Also wir helfen dabei, die regelmäßig körperliche Aktivität halt dementsprechend zu steigern, den Blutdruck zu senken, Cholesterin und Blutzuckerwerte zu verbessern, das Körpergewicht zu reduzieren, Depression und Stress besser zu bewältigen. Das ist unsere Aufgabe, das kriegen wir meistens auch ganz gut hin. Sitzzeiten zu verkürzen und mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren, ist eure Aufgabe. Aber ich helfe dabei gerne. Es gibt dann Übungen, aufstehen, hinsetzen, aufstehen, hinsetzen. Ein Kardiologe hier aus dem Bereich Bogen und Witten hat mal eine schöne Sache gesagt. Pro Stunde acht Kniebeugen, dann sind das auch beim Acht-Stunden-Tag acht mal acht, 64 Kniebeugen. Also kann man es schaffen übrigens und zwar ganz locker. Vielleicht mal im Team, vielleicht im Büro selber. Die Leute untereinander motivieren, sich gegenseitig ein paar Challenges. Das mache ich immer gerne. Ich bin so Wetttier. Ich sage dann immer, wer das schafft am Ende des Tages und der kriegt dann, was weiß ich, ein Essen bezahlt oder irgendwas anderes. Aber motiviert euch mal gegen so Wir motivieren uns ja mittlerweile immer nur in die Gegenrichtung, aber nicht in die andere Richtung. Dann sichere und individuell angepasste Trainingsprogramme für Menschen mit weiteren Erkrankungen zu entwickeln, das ist auch unser Hauptjob eigentlich. Und da muss ich sagen, das tut mir immer in der Seele weh, weil die meisten, die stolpern dann irgendwann in so Schlag am Verein, gar nicht sein muss. da liebe Doktoris und Doktorin und alle Menschen, die irgendwo Ahnung von Medizin haben, schickt eure Leute schneller in die Physiotherapie und zwar mit richtigen Rezepten. Warum? Weil wir brauchen auf jeden Fall die richtigen Diagnosen, das ist immer ganz wichtig, die da draufsteht. Das heißt also, dass man auch Physiotherapie gut machen kann. Und da möchte ich auch gerne einen Aufruf starten für die Ergotherapeuten, genau das Gleiche. Das heißt, schickt sie früher in die Ergotherapie, wenn es irgendwie geht. Das heißt, nicht immer erst, wenn das Ding, wie sagt man so schön, im Brunnen gefallen ist, das Kind, ne? Gerade bei den hart arbeitenden Menschen. Metallindustrie, Elektroindustrie und Feuerwehrleute, Polizei, besonders Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Menschen im Krankenhaus, Pflegedienste, Pflegemenschen, die dann auf Stationen arbeiten, die nehmen dich sowieso immer nur zurück und die anderen und die anderen und die anderen. Nein, nein, nein, gehören hier oft hin und die kriegen dann irgendwann mal die Breitseite und die haben es übrigens genauso wenig verdient wie alle anderen, aber die sind viel gefährdeter noch als viele andere. schneller reagieren, ne? Ich sag's immer wieder, schneller reagieren, ne? Wie kann Physiotherapie eigentlich dann helfen nach einem Schlaganfall? Die Rehabilitation ist ein wesentlicher Bestandteil der Genesung nach einem Schlaganfall. Sie unterstützt dabei, alltägliche Aktivitäten wieder aufzunehmen, die Lebensqualität zu verbessern und möglichst selbstständig zu bleiben. Die Rehabilitation beginnt in der Regel innerhalb der ersten 48 Stunden, sobald die betroffene Person medizinisch stabil ist. Ein früherer Beginn kann die Erholung fördern und das Selbstvertrauen stärken. Zur Rehabilitation gehört ein interprofessionelles Behandlungsteam, das unter anderem aus Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, Sprachtherapeutinnen und Sprachtherapeuten und uns Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten besteht. Wir spielen dabei eine besonders wichtige Rolle bei der Verhinderung eines erneuten Schlaganfalls tatsächlich, weil wir unterstützen Betroffene dabei, nachhaltige Veränderungen ihres Lebens im Alltag umzusetzen, die das Risiko eines weiteren Schlaganfalls senken. Die Gesundheit fördern und langfristige Beeinträchtigungen vorbeugen können. Nationale und internationale Leitlinien empfehlen eine regelmäßig ausreichende intensive physiotherapeutische Behandlung als festen Bestandteil der Schlaganfallversorgung, die an den individuellen Zielen und Fähigkeiten der betroffenen Person ausgerichtet ist. Das ganz wichtig. Einer, der sein Leben lang übrigens gesessen hat, der muss nicht im Schlaganfall denken, nachher er wird zum Tennisprofi. Das ist nämlich das große Problem, wir oft haben, dass dann das nicht so richtig passt. Warum ist Physiotherapie ein zentraler Bestandteil der Schlaganfallrehabilitation? Nach einem Schlaganfall leiden viele Menschen unter Einschränkungen der Beweglichkeit, des Gleichgewichts, des Genes, der Armfunktion, der Muskelkraft, der körperlichen Leistungsfähigkeit sowie unter Fatigue und verminderter Selbstständigkeit. Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, wir sind die Experten für Bewegung und Training. Wir unterstützen Menschen nach einem Schlaganfall, beweglicher Kraft zu kriegen, arme Beine besser zu bewegen, damit sie wieder selbstständig leben und ihre gewohnten Aktivitäten nachgehen können. Mein erster Satz beim Schlaganfallpatienten ist ganz häufig der, ich will sie ja gar nicht sehen, ich will so schnell wie möglich mit ihnen auf der Straße ein Pläuschen halten können. Also ganz normal miteinander umgehen, weil so schnell wie möglich raus aus der Praxis, ich immer, das muss unser Ziel sein. Schnelles Gesunden ist wichtig. Das Gehen neu zu erlernen, wie längere Strecken sicher und schnell zurückzulegen, das ist dann immer schon bei Leuten, wirklich sehr, sehr schweren Schlaganfall haben. Das heißt, die können sich dann kaum bewegen, die gibt es auch. Die brauchen dann etwas längere Zeit übrigens, liebe Krankenkassen. Das ist nun mal so. Es wäre zum Beispiel da auch gut, wenn wir da jetzt eine Blankoverordnung hätten, dann könnten man natürlich solchen Leuten viel, viel besser helfen. Das Problem ist nur, wir haben keine. Das versteht kein Mensch, weil der Schlaganfall ist bei vielen Leuten nicht weggepustet nach sechs Wochen. Nur mal so. Das Gleichgewicht zu verbessern und dadurch das Sturzrisiko zu verringern. 73 Prozent der Schlaganfallüberlebenden stürzen im ersten Jahr nach dem Schlaganfall. 73 Prozent. Das heißt, wir könnten ganz viel Kohle sparen, wenn wir da schneller reinkommen würden. Also reingehen in diese ganzen Geschichten. Aber die Krankenhassen wollen das so nicht. Die wollen, dass wir so behandeln, wie wir das behandeln. Also ich glaube eher, dass das die Ärzte im Hintergrund nicht wollen. damit meine ich nicht die niedergelassenen Ärzte. Damit meine ich die Verbände. Da kommen wir noch ein andermal zu. Ist schwierig genug, das Thema. Muskelsteifigkeit, Schmerzen und Muskelverspannung müssen reduziert werden. Die körperliche Fitness muss gesteigert werden. Herz und Lunge muss effizienter arbeiten. Und gerade bei Leuten, die halt auch schon irgendwas verstopft haben oder irgendwas aufgeplatzt haben. Nur mal so. Das ist natürlich dann besonders effizient zu arbeiten. Stimmung muss verbessert werden. Erschöpfung müssen verringert werden. Depression muss man entgegenwirken. Alltägliche Aktivitäten müssen trainiert werden. Aufstehen, hinsetzen, Stuhl gleichzeitig gehen, sprechen, ankleiden, Einsatz der Arme bei Tätigkeiten wie zum Beispiel ein Stück Fleisch schneiden, eine Kartoffel schneiden oder ja, was anderes. Also alles so Alltagssachen, Schlüssel benutzen, Wasserhähne benutzen und so weiter. Wie viel Bewegung wird denn empfohlen? Wissenschaftlich belegt ist, bewegungsorientierte Physiotherapie die Funktion, Mobilität und Gleichgewicht und Lebensqualität in einer Phase der Rehabilität verbessern. Von der Akutversorgung im Krankenhaus bis hin zur langfristigen Rehabilitation im häuslichen und sozialen Umfeld. Ein Physiotherapeut, so wie ich zum Beispiel, kann Sie dabei unterstützen. Aber Ihr müsst natürlich auch dementsprechend zu diesen Physiotherapeuten hingehen, die Bewegungsniveau sichern können, steigern können, persönliche Ziele erreichen wollen und und und. Deswegen, Leute, es gibt da ganz viele Kleinigkeiten, sage ich immer, ganz viele Sachen, wie zum Beispiel Ausdauertraining, moderate Intensität für mindestens 10 Minuten an 4 Tagen pro Woche, kann man hinkriegen, oder? Wenn ich den gesamten Tag hinweg aktiv bleibe, lange Sitzschleiten zu vermeiden, täglich 6.500 bis 8.500 Schritte, sagt man so, den Dreh, wobei der eine hat große, der andere hat kleine Schritte. Deswegen muss man da immer so bisschen aufpassen. Das kann man alles machen, das kann man alles einschränken. Quatsch einschränken. Das kann man alles aufbauen, wollte ich sagen. deswegen Leute, denkt dran, so ein Schlaganfall, den muss man nicht hinnehmen. Man muss dagegen vorgehen und arbeiten. Und es sind viele, viele Kleinigkeiten, die wir dann entgegengehen. Und nochmal bleibt dran und habt Mut. Und das war jetzt erstmal der letzte Beitrag von dieser Reihe zum World Physiotherapy Day. 2026. Nächste Woche ist er am 8. September und ich hoffe, ich konnte euch ein oder andere bisschen Licht ins Dunkle bringen, wie man so schön sagt. Und wenn ihr Nachfragen habt, gerne. Schickt mir einfach eine E-Mail oder kommt vorbei. Die Lungen und Mädels, die in Landria wohnen, die wissen, wo ich wohne. Habt keine Sorge, keine Angst. Hier wird niemand die Tür zugemacht. Und seht zu, dass ihr keinen Schlaganfall kriegt, keinen Herzinfarkt, Herz-Kreislaufer-Erkrankungen müssen zurückgedrängt werden. Das heißt, nicht rauchen, nicht saufen. Versucht vernünftig zu essen, wenig Zucker bis gar nicht am besten und guckt drauf, dass es irgendwie ist, dass ihr Fantasie bei den ganzen Geschichten entwickelt und euch viel bewegt. Haut rein und dann sehen wir uns demnächst hier wieder.