Stefan Malke: Der 4. November 1944 markiert das schwerste und folgenschwerste Kapitel in der modernen Stadtgeschichte Bochums. An diesem Samstagabend führte das RAF-Bomber-Command der britischen Luftwaffe den schwersten und verheerendsten Luftangriff auf die Stadt während des Zweiten Weltkrieges durch. Im Spätherbst 1944 verfolgten die Alliierten die Strategie des sogenannten Area Bombing, das sogenannte Flächenbombendemad, die Infrastruktur, die Kriegsindustrie und das Versorgungsnetz des Deutschen Reiches im Ruhrgebiet, der Waffenschmiede des Reiches, nachhaltig zu zerschlagen. Bochum war aufgrund seiner Montanindustrie, darunter der Bochumer Verein, Großgießereien und Stahlwerke sowie als wichtiger Eisenbahnknotenpunkt bereits mehrfach Ziel von Angriffen gewesen. Der Angriff am 4. November war jedoch darauf angelegt, das Stadtzentrum flächendeckend zu zerstören. Die Große Offensive wurde von insgesamt 749 Flugzeugen geflogen, darunter 384 Halifax Bomber, 326 Lancaster Bomber sowie 29 Mosquito Schnellbomber. Die Hauptwelle des Angriffs traf die Stadt am Abend zwischen 19 und 20 Uhr. Es gab Einheiten, die schon 17.30 Uhr das Ziel erreichten. Unter Einsatz der Funknavigationssysteme Oboe warfen Fahrtfinderflugzeuge, Pathfinders, Leuchtbomben, sogenannte Christbäume, ab, das Zielgebiet trotz Wolkendecke präzise zu markieren. Innerhalb von knapp einer Stunde fielen über Bochum mehr als 10.000 Sprengbomben und mehr als über 130.000 Brandbomben. Die Kombination aus schwersten Sprengbomben, die Dächer und Fassaden auffrissen und anschließenden Brandbomben löste einen massiven Feuersturm aus, der sich rasch durch die dichte Bebauung der Innenstadt fraß. mindestens 1300 Menschen verloren in dieser einen Stunde ihr Leben. Viele erstickten in den Kellern und Schutzräumen durch den Sauerstoffentzug und die giftigen Gase der Brände. Rund 70.000 Einwohner wurden auf einen Schlag obdachlos. Die Buchenmer Innenstadt wurde über 85 Prozent zerstört. Das gesamte Stadtgebiet, etwa 64 Prozent, mehr als 4000 Gebäude wurden völlig vernichtet oder schwer beschädigt. Historische Wahrzeichen wie das Rathaus, die Pauluskirche und die Probsteilkirche St. Peter und Paul brannten aus oder wurden schwer getroffen. die militärischen Verluste der Alliierten Beispiel der RAF Bomber, der RAF Bomber Command verloren bei diesem Einsatz 28 Flugzeuge, 23 Halifax und fünf Lancaster Flugzeuge. Hauptsächlich durch deutsche Nachtjäger. Da die historische Innenstadt fast vollständig ausgelöscht war, wurde Bochum ab 1945 nach den Idealen der Moderne und einer autogerechten Stadt neu aufgebaut. An diese Tragödie erinnert bis heute das Mahnmal der trauernden Alten von Gerhard Marx an der Pauluskirche in der Innenstadt, wo jedes Jahr am 4. November im Rahmen des Gedenken Grenze niedergelegt wird. Ich möchte mich bei Euch bedanken, dass wir im Jahre 2026 auf deutschem Boden keinen Krieg haben. Es war die NSDAP, die dafür gesorgt hat, dass wir auf deutschem Boden Krieg hatten. Es waren die deutschen Menschen, die der Ideologie hinterhergelaufen sind, besser zu sein als alle anderen. Wenn wir Erinnern wie heute an unsere eigene Stadt, an unser Herkunft im Ruhrgebiet. dann wollen wir das doch tun, auch wie nah das alles ist. Bis heute werden überall im Stadtgebiet Bomben, Nachkriegsbomben gefunden. Diese Nachkriegsbomben sind keine Nachkriegsbomben, das sind Kriegsbomben. Das sind Überbleibsel der britischen Armee. Im Krieg gewinnt nie jemand. Keiner gewinnt im Krieg. Im Krieg. gibt es nur Verluste. Es ist egal, wer wen angreift oder verteidigt. Am Ende des Tages zählt das Menschenleben auch aus religiöser Sicht, aus christlicher Sicht, aus moslimischer Sicht oder als jüdischer Sicht, aus hinduistischer Sicht, aus buddhistischer Sicht. Egal welche Sichtweise. Das Menschenleben steht vor alles. Sich zu opfern für ein Land ist nie der Schlüssel, den wir brauchen. Der Schlüssel, den wir brauchen, ist die Verteidigung, ist für das Gute einzustehen und dementsprechend auch die Menschen zu verteidigen, die sich gerade in Kriegszeiten durch Aggressoren angegriffen ständig in die Verteidigungshaltung begeben müssen. Die suchen sich das nicht aus, das zu machen. Es entscheidet derjenige, der der Aggressor ist, der entscheidet darüber, ob man einen Krieg führt oder nicht. Es ist immer der Angreifer. Es ist nie der Verteidiger. Ich möchte mich bei euch bedanken, bei euch Menschen, die dafür gesorgt haben in den letzten Jahrzehnten. dass wir, gerade wir in der SPD, in der Sozialdemokratie wissen, worum es geht, wenn wir sagen, nie wieder Krieg. Ich möchte den Lening entgegentreten, die immer wieder sagen... Die SPD wäre eine Kriegstreiberpartei. Weil das ist schlechtweg gelogen. Es geht die Verteidigung von Menschenleben, die angegriffen werden. Und das nennt man Hilfe zur Selbsthilfe. Das nennt man am Ende des Tages Nächsten, Ich als kleiner Physiotherapeut, der immer wieder dafür sorgen will, dass Dinge einfach passieren, auch in 100 Jahren, der Kinder und Jugendliche der heutigen Zeit im Griff und im Blick und in der Macher hat sozusagen, möchte euch zusehen, es ist gut, wenn man für was einsteht, was positiv ist. Es ist schlecht, wenn man für was einsteht, was negativ ist. Man muss nicht überall mitlaufen, man muss auch nicht derjenige sein, der immer nur seinen Spaß sucht. Man muss nicht immer den eigenen Vorteil sehen in allem, was man tut. Der eigene Vorteil ist nicht immer entscheidend. Entscheidend ist, wie geht es meinen Nachbarn, wie geht es meinen Leuten, wie geht es meinen Freundinnen und Freunden, wie geht es den Menschen, die auf uns bauen, da wir in Deutschland ein reiches Land sind, an Ressourcen, an Menschlichkeit, an Nächstenliebe. Und deswegen möchte ich diesen Tag heute nutzen und ich weiß bei TikTok, aber auch YouTube und alle anderen Kanäle hört man mir zu. Und euch dran erinnern, dass Nächstenliebe das höchste Gut ist. nicht der eigene Vorteil. Weil das hat Adolf Hitler mit seinen Nationalsozialisten auch gesucht, den eigenen Vorteil, so groß sich aufzublähen wie möglich. Wenn wir diese Worte immer wieder benutzen, wie nie wieder ist jetzt und solche Geschichten, dann sind das oft hohle Phrasen. Wir sind eine Generation, dazu gehöre ich, dazu gehört ihr, bei TikTok, bei YouTube und überall wo man mich hört, die Krieg so nie erlebt haben oder wenn sie das erlebt haben, meistens aus den afghanischen Ländern kommen, aus Afghanistan, aus Syrien, aus dem Iran, aus dem Irak. aus Teilen von Ländern wie der Ukraine, aus Teilen von Ländern. Tschechenien, Georgien und so weiter. Aus der ganzen Welt. Und ich möchte gerne aufrufen zufrieden. Alle, die mich auslachen und mich belächeln, den möchte ich zurufen. Es ist nur eine Option möglich und das nennt man Frieden. Aber Frieden schafft man nicht, indem man andere angreift und den Hab und Gut nimmt und das eigene Leben. Frieden schafft man, indem man es tut. Man greift einfach nicht mehr an. Ja, es ist so einfach. Und wir müssen da wieder hinkommen, die Einfachheit zu sehen. Der 4. November 1944 war für Bochum ein Schicksalstag. So wie es für andere Städte andere Daten sind. Wir hatten Feuerstürme in ganz Deutschland, die wir selber ausgelöst haben, weil Menschen sich verteidigt haben in Großbritannien. Menschen haben sich verteidigt in Russland, in der UDSSR später. Menschen haben sich verteidigt in Frankreich, Menschen haben sich überall auf diesem Planeten verteidigt gegenüber Aggressoren, die andere Angriffe wurden. Und diese Menschen sind froh, dass sie heute Menschen haben, die uns eben nicht verraten haben, wie die Sozialdemokraten. Weil die Sozialdemokraten standen immer gegen das NS-Regime. Karl Kuhl bei TikTok. Wir standen immer und wir stehen heute immer noch gegen alles, was menschenverachtend ist und was dementsprechend noch viel größer ist als unsere Demokratie selber. Weil das Größte, was es gibt, ist für mich die Liebe. Und die verteidigen wir, weil wir Sozialdemokraten sind, verteidigen wir die Liebe zu den Menschen. Und ja, wir wollen auch, dass diese Russen aufhören zu schießen. Wir wollen sofort, dass die Menschen in der gesamten Welt wieder in Frieden leben können. Es ist naiv so zu reden, ja, es ist naiv so zu reden und zu denken und zu fühlen, nein, es ist genau das Handeln, was wir brauchen. Ich hab da wirklich... Immer wieder das Gefühl, dass es da draußen sehr viele Menschen gibt, die mir folgen und diese Dinge auch wollen und diese Dinge auch teilen. Und ich wünsche euch allen heute einen friedvollen, schönen Tag. Vielleicht denkt ihr heute mal an eure Großmütter, wenn ihr aus Bochum seid, an eure Großväter, die im Krieg waren, die gestorben sind. Auf beiden Seiten. Die Widerstandskämpfer, die es gab bei der SPD zum Beispiel bis heute. Ich hatte so einen in meiner Familie oben in Norddeutschland. Aber auch auf die Leute, nicht den Mut hatten, in den Widerstand zu gehen, das sind keine schlechten Menschen. Regierungen und Führungen, die bauen sowas auf wie Kriegstreiberei und Menschenhass. Aber nicht die normalen Menschen. Die normalen Menschen, egal wo auf diesem Planeten, die wollen einfach in Friedfertigkeit. Mit einer kleinen Arbeit, einem kleinen Hobby, Familie, ihre Feiertage leben dürfen und dementsprechend ein bisschen arbeiten, ein Dach über den Kopf und dem meisten reicht das. Deswegen wünsche ich euch allen viel Nächstenliebe. Ich wünsche euch allen kluge Ideen und Ratschläge und Hinweise. Ich möchte euch alle auffordern, selbst zu denken, selbstständig zu denken, nicht alles nachplappern, was man euch sagt. Und ich danke euch fürs Zuhören, gerade bei TikTok, gerade bei YouTube, gerade bei allen Sendern. Und ich möchte noch mal daran erinnern, heute, ich habe heute alleine in meiner Praxis drei Menschen behandelt, die als kleine Kinder Flucht und Vertreibung erlebt haben und zwar aus Bochum. Nicht aus Pomeran, nicht aus dem Sudetenland, nicht aus Russland, nicht aus Dänemark, nicht aus Frankreich oder anderen Ländern. Nein, aus Bochum, weil die sind zum Beispiel nach Hessen geflohen, in der Nähe von Kassel. An die Leute denke ich heute und ich bin sehr, sehr beeindruckt durch die Lebensleistung dieser Menschen. Und das wird für immer halten. Deswegen wünsche ich euch allen die gleiche Nächstenliebe, die gleiche Liebe, die uns entgegen schützt, uns entgegentritt und uns schützt davor, dass wir Regierung einfach so machen lassen. Nie wieder Krieg. Das muss die Parole sein. Dankeschön.