Fabienne: Dani Hofstetter weiss aus eigener Erfahrung, wie entscheidend Ernährung für Spitzenleistungen ist. Als ehemaliger Weltmeister im Langdistanztriathlon und ausgebildeter Ernährungswissenschaftler verbindet er wissenschaftliche Expertise mit Praxis auf höchstem Niveau. Seit über 20 Jahren begleitet er Athleten, Führungskräfte und ambitionierte Menschen dabei, ihre Leistungsfähigkeit mittels Ernährung zu steigern und langfristig gesund zu bleiben. Sein Credo lautet: Eine gute Ernährung ist individuell, einfach und genussvoll. Das Ziel ist, Gesundheit und Leistungsfähigkeit mit Verstand und Körpergefühl eigenverantwortlich zu steuern, statt sie an Apps und Algorithmen auszulagern. Dani hat einen Master in Ernährungswissenschaften der ETH Zürich sowie ein Diplom in Sporternährung des International Olympic Committee. Vor seiner Selbstständigkeit war er viele Jahre in Kommunikation und Vertrieb für internationale Unternehmen tätig. Dani, schön bist du da! Dani Hofstetter: Besten Dank, Fabienne. Hallo, Chantal. Fabienne: Dein Thema, die Ernährung, das viele Führungskräfte ⁓ Zwar weil viele Führungskräfte intensiv Sport betreiben. Das ist das was wir immer wieder sehen und hören. Du bist selber auch sehr sportlich unterwegs. Du machst auch Sport auf hohem Niveau, man sagen. Wie bist du zum Sport und schlussendlich zur Ernährung gekommen? Dani Hofstetter: Glaube, ist so klassisch, familiäre Prägung. Bewegung war bei uns immer ein grosses Thema. Wir waren viel draussen. Das ist als Kind ja das Grösste, wenn du das Geschwistern oder deinen Eltern geniessen kannst. Und irgendwann kam dann wahrscheinlich so gewisse Charakterzüge, Ehrgeiz und sich messen wollen dazu und dann landest du im Wettkampfsport, also schon als Junge in verschiedenen Disziplinen und dann hat sich das so hoch stilisiert. Ich hatte irgendwann gemerkt, dass ich im Ausdauerbereich wahrscheinlich etwas talentierter bin als in Spielsportarten und hatte Spass daran. Viele Jahre später habe ich mich als Profisportler dort gefunden. Ja und mit der Ernährung ist es wahrscheinlich ähnlich oder da hat der Sport etwas darauf einbezahlt. Ursprünglich wollte ich mal Journalismus studieren, das geht nicht so gut. Also es gibt das MAZ in Luzern, das ist aber privat und vor 30, 25 Jahren war das noch nicht so gross wie heute. Und dann habe ich ein Publizistikstudium begonnen, weil das war noch so das nächste an der Universität in Zürich. Und das ist dann aber so... Ja, also ich hab gemerkt... ich bin kein viel eins Typ, mehr die Ingenieur Natur und so fair square. Und da kamen dann irgendwann eher die ETH Wissenschaften in Frage. Weil Medizin oder auch Pharmazie dann definitiv nicht das war, was mich abgeholt hat, war die Kombi aus Sport und ⁓ schon gewinnend und war mega cool. Ich hatte immer ein schönes und auch wertschätzendes Umfeld was Essen angeht, also in meiner Familie mit Freunden und wenn du das dann quasi noch so zum Beruf machen kannst, ja das ist schön. Fabienne: Megaspannend. Journalismus verbindet uns quasi, weil ich habe nämlich ein Jahr Journalismus studiert an der ZHAW und habe dann aber nach einem Jahr abgebrochen, weil ich meine Fähigkeiten auch in einem anderen Bereich sah. Das finde ich jetzt sehr witzig. Dani Hofstetter: Okay, ja. Okay. Aber du schreibst sicher immer noch gerne und gut. Das behält man ja so, das Storytelling und die Kommunikationsfähigkeit. Das ja auch in unserem Job sehr wichtig. Fabienne: ja, auch in der Kommunikation natürlich mit unseren Kundinnen und Kunden und bei dir natürlich auch und mit Athletinnen und Athleten zu arbeiten, ist sicher auch, ja Kommunikation ist quasi die Basis, oder, für alles was sonst noch so kommt. Das schafft Vertrauen in diesem Sinne. Megaschön. Wenn Führungskräfte den Weg zu uns finden, geht es ja ganz oft darum, eigentlich ihren eigenen Kompass wieder auszurichten und so ein bisschen ihren Weg wieder zu finden. Wie werde ich vielleicht auch wieder Dani Hofstetter: Absolut. Genau. Fabienne: authentischer wahrgenommen als Führungskraft, aber manchmal geht es dann auch darum, bin ich hier noch richtig, also ist das noch mein Ort, wo ich Wirkung entfalten kann und damit eben auch so ein bisschen das Gefühl, dass man die Verbindung zu sich selber verloren hat. Ich sehe da eigentlich schon auch eine grosse Parallele zur Ernährung oder zu deinem Thema. Wie finden Menschen denn zurück zu ihrer natürlichen Ernährung? Dani Hofstetter: Ja, du sagst es eigentlich schon, die natürliche Seite der Ernährung. Ich glaube, was für mich immer gut funktioniert, ist, wenn wir uns zurückbesinnen. Wir leben heute in einer sehr weit entwickelten Welt, aber unser Körper funktioniert noch gleich wie vor 500-600'000 Jahren. Dort haben wir uns noch etwas anders durch den Tag gearbeitet. Wir mussten jagen, sammeln, wir waren ständig in Bewegung, weil wenn wir das nicht waren, dann hatten wir kein Essen oder wurden gegessen. Und heute sieht es ja bekannterweise etwas anders aus. Heute müssen wir noch nicht mehr studieren oder viele Leute haben das Gefühl. Was dann entsteht, wenn wir uns überlegen, ja was heisst das, dann siehst du relativ bald mal Wie müssen wir unseren Körper als Werkzeug oder als Geschenk nutzen oder ehren, dass es ihm gut geht? Da kommt vor der Ernährung noch eine ausreichende Bewegung. Ich sage immer, bevor Sie zu mir kommen, müssen wir das Thema Bewegung ordnen oder optimieren. Und wenn wir dann über Ernährung sprechen, dann sind wir schon im Bereich weniger Hightech, mehr Natur, also unverarbeitete Nahrungsmittel. Das haben heute bestimmt schon alle gehört oder gelesen. ist besser für uns aus ganz verschiedenen Gründen. Und dann ist es auch nicht so eine Hexerei, weil wenn wir solche essen, dann können wir auch eher auf unser Körpergefühl achten. Also Hunger, Sättigung, Appetit, Lust, dass das sind komplexe Prozesse, die in unserem Körper entstehen, unserem Hirn entstehen, die hormonell gesteuert sind. Und wenn wir dann nicht nur Käse, also nicht Käse im Sinn vom Milchprodukt, sondern im Sinn von Unsinn oder stark verarbeiteten Produkten essen, dann... Fabienne: Ja. Dani Hofstetter: Dann sind diese Gefühle sehr vertrauenswürdig. Und ich glaube, ist etwas, was ganz wichtig ist. Ob wir jetzt mit dem nächsten Olympiasieger sprechen oder mit einem Entscheidungsträger aus der Wirtschaft. Wir sind immer noch derselbe Homo sapiens. Chantal - Muri & Muri Coaching: Du hast gerade wichtige Punkte angesprochen und auf eine Sache möchte ich noch näher eingehen kurz. Und zwar hast du gesagt, die Bewegung kommt für dich eigentlich noch vor der Ernährung. Und das finde ich spannend, weil ich das eher andersherum höre oft, dass quasi, wenn man gesünder leben möchte, dass eigentlich die Ernährung viel wichtiger ist als Bewegung. Dani Hofstetter: Ja, wir können auch vom Huhn-Ei-Problem sprechen, aber wir wissen je länger, je mehr, dass mangelnde Bewegung, egal vom Kindesalter, und leider haben wir heute Kinder, die sich zu wenig bewegen, Vor allem wegen Screentime und digitalisierten Unterhaltungsmitteln. Und dann bei Erwachsenen sowieso, weil wir sitzend arbeiten oder viele von uns. Aber eben Bewegungsmangel ⁓ macht ganz viel Schlechtes in unserem Körper. Wir haben beispielsweise seit wahrscheinlich etwas mehr als zehn Jahren die Erkenntnis, dass die meisten nicht übertragbaren Krankheiten in der westlichen Welt, also alles was unser Leben, unsere Gesundheit bedroht oder eben unsere Healthspan verkürzt, hat Als gemeinsame Ursache, die sind alle multifaktoriell, aber eine gemeinsame Ursache ist eine chronische, stille Entzündung. Entzündung ist etwas Gutes, ist eine Errungenschaft unseres Immunsystems, das dient uns. Aber wie so viel Gutes, wenn das eskaliert oder chronifiziert stattfindet, macht das ganz viele negative Effekte in unserem Körper, unser Stoffwechsel entgleist. Wir haben verschiedene Organsysteme, die ihren Dienst schlechter und schlechter verrichten können. Und daraus entstehen dann Probleme. Eine Ursache oder eine Hauptursache ist effektiv Bewegungsmangel. Wenn eben die Bewegung mangelt, dann kommt dann quasi eine Kaskade da raus. wir haben einen geringeren Energieverbrauch. Wenn sich unsere Muskulatur nicht entsprechend betätigt, werden keine Myokine produziert. Das sind so hormonähnliche Stoffe, die eine ⁓ wichtige Rolle spielen im Steuern unseres Organismus, unseres Stoffwechsels, unserer mentalen Gesundheit. Und wenn das alles fehlt, ja, down the road haben wir viele andere Probleme und deswegen sehen wir schon, wer sich erstmal richtig bewegt, der hat automatisch auch nicht so ein enges Fenster, in welchem er sich oder sie sich bewegen muss, dass die Ernährung bedarfsdeckend ist. Chantal - Muri & Muri Coaching: Mhm. Spannend. Da wären wir ja auch bei diesem Thema schon Das war ja ein Mythos in dem Fall, den ich dir jetzt gerade genannt habe. Gibt es andere Mythen, die du immer wieder hörst in Bezug auf Ernährung oder auch Bewegung, die deine Kundinnen und dir vielleicht auch den Gesprächen zuerst mal auf den Tisch legen und du wieder legen musst? Dani Hofstetter: Haha. Da gibt es sehr viele. Ich glaube, was immer wieder kommt, hängt stark darauf ab, wer mein Gegenüber ist. Das ist dann schon etwas zielgruppenspezifisch. Wenn du mit High Performance sprichst, aus Sport, dann ist das erste Thema sicher eine ausreichende Energieversorgung. Dort sind wahrscheinlich etwa 75 Prozent der sporttreibenden Menschen, obwohl die... sehr viel Zeit in den Sport investieren und das sehr gewissenhaft machen müssen. Herrscht wahrscheinlich Energiemangel, also dann wäre meine Arbeit einfach und sage einfach iss etwas mehr. Und das ist dann aber natürlich in der unsportlichen Bevölkerung, auch wenn das nicht meine Kern-Clientel ist, aber dort haben wir oftmals dann halt die umgekehrten Voraussetzungen. Also entweder ein Überangebot oder Fehlernährung mit schlechter Qualität. Oder eben dann die Kombination zu wenig Bewegung und zu wenig qualitative Ernährung. Aber Mythen gibt es viele. Was mich immer noch etwas nervt, dieses Dogma, dass es gesünder wäre, wenn wir keine tierischen Proteine mehr essen würden oder dass Kuhmilch schlecht ist für unsere Gesundheit. Und die halten sich hartnäckig, aber eigentlich ist in der Wissenschaft belegt und ständig auch wieder aufgezeigt, dass weder der Planet unter tierischen Proteinen leidet, wenn die dann auch in der richtigen Menge konsumiert werden und dass sie uns auch nicht schaden, wenn wir das in einer Qualität machen, die auch angemessen ist. Und natürlich, ich möchte da auch gar kein Pulverfass öffnen, aber mir liegt das Tierwohl auch am Herzen und wir wissen das auch ⁓ Fleisch oder Fisch, das aus tiergerechter Herkunft stammt, dass das wertvoller ist in der Zusammensetzung, in dem Nährstoffgehalt, das ist alles klar. Ich glaube, wenn man etwas sagen kann, dann... Also Geiz ist geil, funktioniert beim Lebensmitteleinkauf sehr schlecht. Das ist ein Boomerang. Chantal - Muri & Muri Coaching: Mhm. Schon spannend. Ich denke schon, dass es ein Pulverfass ist. Es ein Thema, das sehr emotional diskutiert wird. Es gibt vielleicht auch verschiedene Wahrheiten. Es geht ja um die eigene Gesundheit. Was ist gut für uns, den Planeten? Was ist gut für die Tiere? Da gibt es auch ganz unterschiedliche Haltungen. Wie du gesagt hast, kommt auch sehr auf die Produktion an. Wie wir die Systeme rund herum bauen. Dani Hofstetter: Genau. Genau. Und ich bin da immer wertneutral. Ich versuche die Personen, die zu mir kommen, in ihrer Ausrichtung oder Präferenz zu unterstützen. Ich muss die nicht ⁓ Ich möchte generell ohne Dokument arbeiten, weil ich glaube, da gibt es genügend laute Informationen. ich glaube, ist auch, wenn du, Fabienne gesagt ⁓ man hat die Orientierung, den Kompass verloren. Ich meine, es mangelt ja nicht an Informationen, also im Gegenteil. Aber wer kann sie denn noch qualifizieren und entscheiden, ja, ist das jetzt richtig, was ich lese in der Verbraucherzeitschrift oder irgendwo auf Social Media oder wo es immer ist. Und das ist schon schwierig, hier diese Unterschiede zu machen und zu verstehen, auf was kann ich mich denn noch verlassen? Fabienne: sprichst du auch etwas an, was ich finde, immer mehr Einzug hält. Das ist das Longevity-Thema, das ja auch bei Nichtsportlern langsam Einzug erhält. Und was da immer wieder so hervorkommt, sind auch diese Supplements und dieses Einfach so quasi jeden Tag. Da kommt mir so AG1 in den Sinn oder das Produkt von David Beckham, ohne dass wir jetzt hier Werbung dafür machen. Aber so das AAM8 oder so heisst das, glaube ich. Wie stehst du da zu? Weil das ist ja schon auch... Ja, also macht das Sinn für so normale Menschen, die normal leben, arbeiten und Sport machen, dass wir supplementieren? Oder findest du das generell eine doofe Idee? Oder worauf muss man da achten? Dani Hofstetter: Ich bin skeptisch. Du hast die Komponenten genannt, die es braucht. Ein Celebrity-Testimonial wirkt schon mal Wunder. Auch in der Wissenschaft selbstverständlich. Nein, Spass beiseite. Wir sind heute sehr in einem Umfeld und das ist ein grosser Teil der Verunsicherung, dass sehr oft kommerzielle Interessen hinter Informationen steckt. Unterdessen animiert 99 % von Social Media, etwas zu kaufen oder zu tun. Die Prozentzahl ist nicht evidenzbasiert, aber die persönliche Wahrnehmung. der Mensch hat seit jeher das Bedürfnis, quasi der Silver Bullet, so etwas zu ergattern, das ihm einen evolutionären Vorteil gegenüber seinen Mitbewerbern erlaubt oder etwas, ob das ein langes Leben oder mehr Leistung oder was auch immer verspricht, ohne viel dafür zu tun. Und das gibt es einfach nicht in der Natur. Also es gibt keine Shortcuts und auch bei vielen Nahrungsergänzungsmitteln ist es einfach nur gut für den oder die Person, die es dir verkauft. es gibt sehr wenig klassische Belege, dass die funktionieren. Du hast AG1 genannt, so dieses grüne Pflanzenpulver und das ist schöner Business Case, weil die haben schon fast alles gesponsert, das du hören oder sehen kannst, ob das Influencer sind, Podcasts, irgendwelche Sportveranstaltungen, aber hier gibt es effektiv seriöse Versuche, die belegen, das funktioniert gar nicht. Fabienne: Mhm. Dani Hofstetter: Das ist aber auch in der Longevity-Industrie so, ob das irgendwelche Treatment-Options sind und diese 5-Sterne-Boutiquen, die du in Zürich an der Bahnhofstrasse antrittst, das ist sehr viel Schall und Rauch. Aber nichtsdestotrotz, sie erreichen ja etwas. Wir sprechen darüber, es gibt ein Bewusstsein und die Leute überlegen sich, ja was kann ich tun, um besser zu altern. Irgendwann merkst du vielleicht schon, dass es das 15'000 Fabienne: Mhm. Mmh. Dani Hofstetter: Franken Paket pro Monat nicht ist, dann schaust du für ⁓ Methoden. Das ist ja schon mal etwas, dass wir nicht blind und völlig durch die Welt gehen. Es gibt wenig schlaue Supplemente und wenn supplementiert werden soll, dann bin ich immer noch Fan von einem gerichteten Ansatz. Wir schauen, was brauchst du? ⁓ Fabienne: Mhm. Dani Hofstetter: Was fehlt mir? Das kann man mit einer ganz herkömmlichen Laboranalytik machen. Dafür muss ich nicht zu einem Zentrum, das aussieht wie die Lobby von Jeddy. Und dann kann man das auch zielgerichtet machen. Aber was definitiv nicht funktioniert, ist, dass das Preisschild meines Supplementes die Fehler in der Basis kompensiert. Also je teurer mein Supplement Stack ist, desto mehr Fehler kann ich mir erlauben in der Basisernehmung. So ist es nicht. Und deswegen nein, es gibt keine Shortcuts. Fabienne: Hm. Man fängt immer bei Null an, bei der Ernährung, bei der Bewegung und von da aus. Eben auch, wie du sagst, evidenzbasiert. Dann macht man halt mal einen Bluttest und schaut, was fehlt mir tatsächlich. Aber nicht einfach so Grüne oder ins Blaue hinaus. Nicht ins Grüne, ins Blaue hinaus, sagt man. Genau, das kann ich nachvollziehen. Dani Hofstetter: Genau. Genau. Und ich glaube, ist auch etwas, was mir schon lange Sport gefällt oder an dieser Leistungskultur. Ich habe einen Kollegen, mit dem ich eng zusammenarbeite, der leitet Trainingscenter, wo sehr bekannte Spitzensportler ein- und ausgehen. Und morgens ⁓ halb sechs trainiert er dort und er sagt immer, weisst du... Unter der Handel sind 100 Kilo immer 100 Kilo. Und du kannst dich nicht verstecken. Das ist einfach so die Wahrheit und der Widerstand, der ist da und der macht dich auch zu dem, was du bist oder sein könntest. Aber wenn wir und da nehme ich mich auch nicht immer aus, aber wir sind ja grundsätzlich eine faule Spezies und gehen dem Mühsam aus dem Weg und dann ist es einfach so, was du nicht regelmässig benutzt, dass das degeneriert. Und als Spezies sind wir da schon eher so auf einem absteigenden Terrain. Chantal - Muri & Muri Coaching: Ja, und du sprichst es an, oder? In Sport gibt es diese Leistungskultur. Da geht es wirklich ⁓ Top-Performance. Ich glaube, wenn man das unterscheidet im Sport, merken die Menschen, dass sie etwas tun müssen, ⁓ Top zu leisten. Wenn wir das auf den Business-Kontext nehmen, wir nehmen oft wahr, dass der Lebensstil unterschätzt wird für die eigene Performance oder für wie erfolgreich man ist. Das beschäftigt uns immer wieder. Wie schaffen wir das, dass das im Business noch mehr ankommt? Wie wichtig der Umgang mit dem eigenen Körper, aber auch der Lebensstil allgemein ist für Performance und Erfolg? Dani Hofstetter: Ja, da sprichst du mir aus dem Herzen und ich glaube, ich bin immer etwas vorsichtig. Es fand ja schon vor irgendwie 35 Jahren statt, erfolgreiche Nationalcoaches dann auch noch bei der UBS ein Seminar machen und die Parallelen besingen und so. Ist ja alles schön und gut und Inspiration ist auch was, wonach wir lechzen als Spezies. Früher die Stories am Lagerfeuer und heute im teuren Seminar. Das ist alles gut. Aber ich glaube, wenn wir etwas lernen können Sport und das ist nichts Neues, läuft schon Jahrzehnte so, dann ist es schon ⁓ Trainingsprozess eines Spitzensportlers gibt es eine sehr bewusste Struktur. ⁓ hat eine starre Planung, da gibt es Makrozyklen und Mikrozyklen, man hat eine bewusste Belastungssteuerung und dort gibt es auch entsprechende Entlastungsfenster. Und die plant man durch, da gibt es pro Jahr so und so viele Highlights, da hast ⁓ deine A-Wettkämpfe, deine B-Wettkämpfe, deine C-Wettkämpfe. Das wird priorisiert und strukturiert. Das machen wir im Alltag eigentlich nicht auf der Corporate-Seite. Da hast du einfach einen wahllosen Load, der überbordet, weil Slack ist offen und Outlook ist dein Sklaven-Treiber. Permanent ⁓ Und du steuerst und misst wahrscheinlich auch gar nicht die Intensität deines Wirkens oder deiner Erschöpfung. Das machen wir alles im Sport. Das erlaubt uns dann auch Tendenzen zu erkennen und wiederum die Planung zu hinterfragen und zu adaptieren. Man könnte schon jetzt, Ende März, für Oktober planen. Für eine Athletin, für einen Athleten. Aber da kommen gesundheitliche Faktoren ins Spiel, der Körper spielt nicht mit, Verletzungen etc. Das ist ein ständiger Iterationsprozess. Das machen wir nicht, sondern wir arbeiten einfach, ob das jetzt Top-Exekutives sind oder auch so Mittelmanagement. Und irgendwann können wir nicht mehr. Und ich glaube, dieser bewusste ⁓ Chantal - Muri & Muri Coaching: Mhm. Dani Hofstetter: Das wäre schon etwas, was wir mitnehmen können. Dann braucht es natürlich beide, also eigenverantwortlich vom Mitarbeiter, aber auch gelebte Kultur in einer Firma, von der Führung weg, dass man sagt, wenn wir wirklich aussergewöhnlich viel leisten wollen, müssen wir auch die Entspannungsfenster oder die Erholungsfenster einplanen. Chantal - Muri & Muri Coaching: Mhm. Wirklich auch in Zyklen denken und Regenerationen einplanen. Oder vielleicht in einer Lebensphase erkennen, weil man auf einer Linie schon so belastet ist, muss man auf anderer Linie zurückstecken. Kann sich wieder ändern. Da kann ich mitgehen. Auch wenn ich an unsere Klienten denke, die gerade in einer Neuorientierung stecken und sich Dani Hofstetter: Ja. Chantal - Muri & Muri Coaching: auf ein neues berufliches Feld konzentrieren und sich da einarbeiten, dann muss man gewisse Dinge zurückstecken, sonst überfordert man sich. Dani Hofstetter: Absolut. Es gibt diese schöne Analogie vom Gasherd. Du hast vier Gasflammen und kannst nicht alle hochdrehen, weil dann ist die Flasche gleich leer. Bevor du deine Mahlzeit zubereitet hast. Wenn jede Gasflamme ein Bereich deines Lebens dann hast du Beruf, Sport, Familie. Das Vierte ist immer das Spirituelle, was auch alles dazugehört. ⁓ Du kannst nie auf allen vier Bereichen dich weiterentwickeln. Du musst da die Feinabstimmung machen, musst priorisieren und dann ist es auch völlig legitim, dass gewisse Bereiche mal zurückgestellt werden. Das lernst du im Sport, aber ich will das auch gar nicht glorifizieren, weil es gibt auch eine Tendenz junger Athletinnen und Athleten, die wachsen in einer völlig gadgetisierten oder technologisierten Umgebung und dann sagt mir mein Device, mein Wearable, wie fit ich heute bin oder wie gut ich geschlafen habe. Und da sind wir wieder so beim Punkt zurück zur Natur oder zum natürlichen Gefühl oder zum Vertrauen in meinen Körper. Und das ist dann schon auch eine Bewegung, gegen die es zu arbeiten gilt. Dass man sagt, nur weil jetzt mein teures Wearable sagt, ich habe drei Minuten zu wenig REM-Schlaf letzte Nacht, muss ich doch nicht meine ganze Planung über den Haufen werfen, wenn ich mich besser fühle. Und ich glaube, das betrifft auch auch Businessprozesse. Also KPI sind wichtig, aber wenn man einfach nur nach KPI entscheidet, dann verpasst man wahrscheinlich einiges. Fabienne: Du sprichst auch etwas vorhin. Ich stelle mir immer diesen typischen Tagesablauf einer Führungskraft vor. Gerade diejenigen, die wir begleiten, oft auch noch Kinder zu Hause oder Familie. Die stehen am Morgen auf, dann geht es darum, die Kinder anzuziehen, sich selber anzuziehen und aus dem Haus zu kommen. Und dann irgendwo on the Go wahrscheinlich noch ein Gipfeli zu kaufen, also ein Croissant, Und das irgendwie noch so on the go mit Kaffeebecher to go im Auto zu verspeisen. Wie siehst du das? Wo haben wir den grössten Hebel, damit wir wieder mehr selber kochen und gut essen können? Wo sagst du, können wir ansetzen, wenn wir so mega busy sind in unserem Alter? Dani Hofstetter: Ich glaube es braucht Verzicht. Weniger ist mehr. Ich würde nicht behaupten, diese Leute haben alle ein schlechtes Time-Management. Ich habe auch keine Kinder, deswegen kann ich mich sowieso nicht dazu äussern. Aber ich glaube, es ist einfach Fakt, dass wir nicht überall die Zitrone noch mehr können. ⁓ Ich merke oft, dass ich keine Zeit habe für mehr Ernährung, für mehr Selbstzubereiten. Ich verstehe die Aussage nicht ganz, weil es ist wie wenn du sagst, ich kann jetzt nicht mein Auto betanken oder an die Steckdose anschliessen, weil ich habe keine Zeit, ich muss jetzt fahren und irgendwann ist der Tank leer und du fährst gar nicht mehr. Ich glaube, es gibt immer Konsequenzen. Bei der Ernährung ist es ganz wichtig, es geht nicht um Perfektion, weil dann sind wir im zwanghaften Bereich. Grundzüge die schulden wir uns und wenn wir das nicht machen, dann kriegen wir einfach die Rechnung. oder übermorgen, aber sie kommt auf eine Art und Weise. Und ich glaube dann ist es wirklich so, dass man sagen muss, ja, dann muss man als Familie, also wenn es dann Familie gibt oder auch die Führungskraft entscheiden, wo kann ich für mich in meinem Ökosystem am meisten bewirken, indem ich delegiere? in dem dass besser plane, ⁓ mich organisiere und ich finde aber ein gewisses eigenes Involvement braucht es, also das soll man an den Herd stehen und nicht einfach alles zubereiten weil das ⁓ hat so eine Komponente von ich gönne mir das oder ich sorge für mich. Das ist ab und zu gut. Das muss nicht dreimal am Tag sein, aber das soll geschehen. Und dann muss man ja auch nicht alles selbst machen. Also in einer Partnerschaft kann man sich organisieren. Einkaufen ist jetzt auch keine Hexerei mehr, aber es gibt nichts Gutes, ausser du tust es. ⁓ ich glaube, es geht mir darum viel um ... Wenn ich sage, das ist mein Ziel, dann muss ich mich auch so verhalten. Wenn das nicht übereinstimmt oder diese voneinander abweichen, dann hast du nicht nur dein Ziel verfehlt, sondern dann reibst du dich auch daran auf. Ich glaube, ist nicht nur in der Ernährung so. Wenn wir da ehrlich mit uns sind, dann haben wir dort schon gewisse Dissonanzen. Fabienne: Absolut. Ich glaube, was du sagst, es sich selber wert sein und sich bewusst dafür zu entscheiden, ich stelle mich dahin, gehe einkaufen, frische Dinge und bereite das zu. Und dass das Freude macht am Ende des Tages. Mir macht das zumindest Freude, wenn ich jeweils wieder selber gekocht habe. Wobei ich ab und zu, muss ich schon gestehen, auch mal etwas to go hole. So ist es nicht. Dani Hofstetter: Aber das sind, und eben deswegen sage ich auch, es geht nicht darum 24/7, also es gibt keinen Preis für, ich habe jetzt alles perfekt gemacht, weil... Wir schauen nie nur auf die Funktion oder auf die Nährstoffe. Essen ist ja so etwas Soziales und Emotionales. Deswegen ist es auch wichtig, dass wir das mit der Familie tun können. Wir sehen heute, dass dieselbe Mahlzeit in einem sozialen Rahmen, der uns anspricht, einen viel höheren Gesundheitswert auf unseren Körper als wenn wir am Laptop oder am Handy verschlingen. Ich glaube, dort ist es schon so, dass wir uns noch immer vormachen, dass wir multitasken ⁓ Ich nehme mich da nicht aus. Es gibt Situationen, da bin ich nicht stolz, aber das kommt halt vor. Life happens. Aber wenn der Default-Modus für uns ist, wir nehmen uns Zeit, und auch wenn es nur eine Viertelstunde ist, ⁓ ein Mittagessen, dann kannst du deine Meditation und deine Achtsamkeit mit deiner Ernährung gerade zwei Dinge auf einmal erledigen. Wir haben nur das Gefühl, Jetzt mache ich schnell to go, weil dann kann ich nachher meine Achtsamkeitübungen machen, damit ich in meinen 13.30 Uhr Termin gehen kann. Und das ist so diese Illusion von Chantal - Muri & Muri Coaching: Ja. Dani Hofstetter: Ich mache ja alles, aber trotzdem funktioniert nichts. Und dort ist im Übrigen auch, du hast es angetönt, sehr viele Führungskräfte, die sind ja Führungskräfte, weil sie sind ambitioniert, sie sind Macher und dann machen sie womöglich noch so ein Zeitsparen, das Hobby wie Triathlon. ja, und sehr viele dieser Leute muss ich dann einfach mal so... Chantal - Muri & Muri Coaching: Hüüüü Dani Hofstetter: ganz einfach rechnen und sagen, du machst so viel, ist alles gar nicht mehr positiv. Es hat keinen Return on Invest. Du bist nur im Hamsterrad und du könntest eigentlich mit weniger Stress eine bessere Leistung erzielen. Und Effektivität oder Effizienz ist schon etwas, was uns abgeht. Auch wenn wir das Gefühl haben, haben alle Tools und noch die Digital Agents, unsere Arbeit abnehmen. Aber eigentlich werden wir immer ineffizienter. Und ich glaube dort machen wir uns oft schon etwas vor. Chantal - Muri & Muri Coaching: Mhm. Ebenso dieser psychologische Faktor, der Essen wirklich auch hat, das weiss man ja auch von Kindern, dass für die psychische Gesundheit von Kindern extrem wichtig ist, die gemeinsamen Mahlzeiten. Ich glaube, das gilt wirklich nicht nur für Kinder. Ich habe mich gefragt, du hast ja ein Kochbuch auch geschrieben EAT REPEAT» wie wichtig war dieser Aspekt? ⁓ Dani Hofstetter: Mhm. Chantal - Muri & Muri Coaching: Wie relevant ist das für dich persönlich auch? Dani Hofstetter: Ich habe das nicht alleine geschrieben, war ein cooles Team-Effort. Der Initiator war ein ehemaliger Kunde, ein Fotograf Fabian Häfeli. Und es hat auch noch eine Grafikerin und eine Food-Stylistin mitgearbeitet. Und ich konnte mich auf die trockene Theorie fokussieren. Das war eigentlich die Idee des Konzepts, dass wir sagen, wir wollen Lust vermitteln in der Bildsprache, in der Aufmachung des Buches, aber auch in der Tonalität. Dass wir sagen, wenn ich das anschaue, dann will ich raus, weil in der Natur geht es dem Menschen besser. Die Japaner waldbaden und das ist von den Gesundheitskassen, man darf es ja nicht mehr Krankenkassen nennen. von den Gesundheitsversicherern, ist das finanziert, weil in der Natur tut es uns gut. In Sport in der Natur hast du zwei positive Effekte. Ein war, dass wenn du das anschaust, Lust hast und kriegst Gänsehaut, weil du denkst, wann kann ich wieder raus. Auf der Ernährungsseite ist dasselbe. Wir wollten nicht mit Fachwörtern um uns werfen, möglichst klug dazustehen, sondern bewusst eine einfache Sprache wählen, ⁓ ⁓ den Leuten zu vermitteln, wie funktioniert unser Körper und wenn du das verstanden hast, entscheiden zu können, wie kann ich meine Ernährung planen, dass es adäquat ist für meinen Lifestyle. Und da sprechen wir schon grundsätzlich aktivere Leute an. Wenn du die Aufmachung betrachtest, dann hat es etwas Schweiss und Dreck unter den Fingernägeln und so. Aber das Feedback, und das freut mich sehr, Chantal - Muri & Muri Coaching: Mhm. Dani Hofstetter: auch Leute, die uns nicht kennen, die sagen, es spricht mich an und es macht Lust und es gibt so einen gewissen Ruck. Und das ist eigentlich schön, weil das ist, was wir erreichen wollten. Nicht noch 300 auf 100 Meter herauskitzeln, sondern eher eine Gruppe ansprechen, die sagt, ich bin orientierungslos, ich mache viel, aber ich weiss nicht, ist das jetzt gut oder wie muss ich das. Chantal - Muri & Muri Coaching: Mhm. Ja. Gerade wenn unsere Hörerinnen und Hörer auch da draussen aufgrund dieses Podcasts Lust haben, etwas zu verändern in ihrem Leben, das Glauben, hey, in Bezug auf meine Bewegung und Ernährung wäre vielleicht noch Luft nach oben, was würdest du empfehlen, wie kann man starten? Was sind deine Empfehlungen, wenn man sagt, es muss sich etwas verändern, aber ich weiss gar nicht, wo anfangen? Dani Hofstetter: Wir leben in einer Zeit, wo wir wir einen Hang zu extremen haben. wenn jemand starten will, der Klassiker ist so im Januar, die Vorsätze und go. Und dann geht es drei Wochen und du bist entweder verletzt oder hast die Schnauze voll, weil all or nothing. Ich glaube dort ist so ein Schritt nach dem anderen das Ziel. Auch im Spitzensport, also nicht wenn es darum geht etwas mehr bewegen, sondern wenn es darum geht der Beste der Welt zu sein. obersteht immer Kontinuität. es bringt nichts eine Woche sensationell viel oder hart oder gut zu trainieren und dann kommen drei Wochen wo ich ⁓ nicht kann, weil mir alles wehtut oder ich bin verletzt oder krank, sondern kleine Schritte, aber regelmässig. Wenn man das Ziel hat, es gibt die WHO empfiehlt, 2,5 Stunden Bewegung pro Woche, das ist Puls 100 plus, also Sport, schwitzen, nachher duschen müssen, weil es war anstrengend, das ist die Mindestmenge für Gesundheit. nicht so gerne sehr aktiv ist, der soll halt spazieren, soll Gartenarbeit leisten, dort sind wir dann beim Doppelten, also bei fünf Stunden in der Woche. Und ich glaube, es braucht nicht zwingend von Anfang an den Personal Coach, aber ... Gerade wenn wir an Leute denken, die vielleicht nicht mehr 20 sind und schon etwas Abnutzungserscheinungen haben oder schon einige Kilometer auf dem Tacho, dann muss man schon schauen, bin ich fit für was ich machen möchte und dann schadet es nicht, wenn man mal grundsätzlich so einen Basisuntersuch bei einem Hausarzt oder Sportarzt macht, um abzuklären, ist das okay, ist das sicher und dann... es einfach zu tun und schon mit vielleicht gewisser fachlicher Anleitung sei das im Fitnesscenter, sei dass man von einem Lauftrainer oder in einem Verein eine gewisse Guidance hat, wenn man den Zugang nicht hat, dann ist es ja auch motivierender, wenn man von Anfang an das richtig machen kann. Und da gibt es halt Sportarten, die sind nicht sehr prädestiniert für autodidaktischen Fortschritt oder da kannst du sicher sein, dass du die dir sehr viele schlechte Sachen angewünscht, weil sie einfach technisch sind. Aber das soll ja nicht so sein, dass ich dann sage, ich möchte nicht mit Schwimmen beginnen, weil es ist so eine komplexe Art und das ist unser Element. Sondern dann schaust du halt, dass du vielleicht mal so zwei, drei Mal jemanden hast, der dir da auf die Sprünge dann trägst das in deinen Kalender ein. Also eben wieder priorisieren, ⁓ äh... ⁓ verbindlich dazu bekennen. Du erzählst es deinem Umfeld, weil dann hast du auch so einen gewissen Druck. Und dann muss es auch keine Startnummer sein. Alle möchten dann in sechs Monaten zum Marathon oder so. Nein, das braucht es gar nicht. Wenn du die Bewegung für dich entdeckst als Erholung, quasi wie Zähneputzen für den Körper, dann hast du etwas gewonnen und einfach den Marathon laufen und dann nie mehr. Da hast du nichts gewonnen. Fürs Ego gut, aber LinkedIn ist ja nicht so ertragreich, dass du dann deinen Post hast und der steht dort für 30 Jahre. Bewegung lässt sich gut altern. Der eine Marathon, der ja. Fabienne: irgendwie nicht. Aber ich finde, ist ein gutes Stichwort, dass du sagst, fang einfach mal an, aber hol dir dann auch Hilfe, je nach Sportart oder was auch dein Ziel ist. Das hat mich persönlich auch noch mal motiviert, mich noch mal mit diesem Thema auseinanderzusetzen und mir auch noch mal zu überlegen, wie ich mir bisschen Sport in mein Leben holen kann. Ich glaube, wäre eine gute Basis. Dani Hofstetter: Heute müssen wir Eis baden. Das ist alles spannend. Wir können das ausprobieren und wie wirkt das auf uns. Das ist eine interessante Erfahrung, auch wenn es wirklich hart Man gewöhnt sich an alles. Man sucht nicht das Extreme, sondern ein vernünftiges Mass und es dann aber auch zu Du hast nicht gewonnen, wenn du das drei Monate machst. wenn du etwas findest, das dich total begeistert, oder man so in der Psychologie erforscht man schon so lange am Flow, und du wirst nicht dich vergessen und die Zeit vergessen und in diese schwebeähnlichen Zustände kommen, wenn du eine Sportart wählst, die dich total nicht abholt. Und natürlich, also man muss sich an etwas gewöhnen und vielleicht ist am Anfang der innere Schweinehund sehr stark. Aber man findet sicher etwas, was einen begeistert. Diese Begeisterung befeuert einen. Wenn man dann mal merkt, der anfänglichen Qual und dem Muskelkater, dass der Körper aufblüht, was gibt es besseres? Fabienne: das ist ein schönes Schlusswort. To flourish. ist ja auch in der positiven Psychologie das Thema, das man seinen Stärken eigentlich aufblühen kann. danke dir vielmals, Dani, für das schöne Gespräch. ⁓ Dani Hofstetter: Vielen Dank euch! Fabienne: Falls jetzt Zuhörende noch Interesse an deinen Inhalten werden wir alles in den Show Notes verlinken. Wir freuen uns weiterhin mit dir Kontakt zu sein. Dani Hofstetter: Gleichfalls viel Spass in der Bewegung und ein Gute beim Essen. Fabienne: Danke! Chantal - Muri & Muri Coaching: Danke,