Chantal - Muri & Muri Coaching: Willkommen bei Teamworks, dem Podcast für Karriere, Leadership und Teamwork. Unser heutiger Gast verbindet langjährige Bühnenerfahrung mit fundierter Unterrichtspraxis. Jasmin Schmid unterrichtet nämlich seit über 25 Jahren modernen Gesang von Pop über Musical bis hin zu Belting und gibt ihr Wissen seit 2012 auch an der Hochschule Luzern weiter. In ihrem eigenen Vocalstudio in Zofingen begleitet sie Sängerinnen und Sänger auf ihrem stimmlichen Weg. Auf YouTube erreicht sie mit ihrem Kanal Jasmin Schmid Vocal Coach rund 14'000 Abonnentinnen und Abonnenten. Als Musicaldarstellerin stand sie unter anderem im Schweizer Erfolgsmusical Space Dream in über 100 Shows auf der Bühne und war in Evita in Deutschland und in der Schweiz zu sehen. Mit weit über 1'000 Auftritten im In- und Ausland sowie als Gastsängerin für Künstler wie DJ Bobo und Florian Ast bringt sie eine enorme Bühnen- und Präsenzerfahrung mit. Jasmin, schön bist du da. Jasmin: Schön, dass ich bei euch beim Podcast dabei sein kann. Chantal - Muri & Muri Coaching: Jasmin, wir begleiten Menschen dabei, sich beruflich neu zu orientieren. Du selbst hast auch schon sehr früh auf Musik gesetzt und bist diesen Weg wirklich dann sehr, ich würde jetzt sagen, von aussen gesehen zielstrebig gegangen. Wie kam es dazu, dass du es geschafft hast, diesem Hobby einen Beruf zu machen und gab es für dich auch jemals einen Plan B? Jasmin: Ich glaube das Gute war, dass das in so jungen Jahren war, weil wenn man so jung ist, dann macht man sich gar noch nicht so viele Gedanken. Und ich wollte einfach Sängerin werden und ja, hab das einfach gemacht. Also ich glaube, wenn ich das heute jetzt machen müsste, dann würde ich mir wahrscheinlich viel mehr überlegen. Und wenn man so jung ist, dann hat man Ziele und Pläne und Träume und ich hab's einfach gemacht. So der B kam eher ⁓ aussen, also dass meine Eltern zum Beispiel gesagt haben, hey, lern doch zuerst was Richtiges oder mach zuerst Matur, Abitur. Aber ich selber war eigentlich immer überzeugt davon, dass ich Sängerin werden möchte, also schon als kleines Kind mit der Haarbürste vor dem Spiegel. Und hatte mit zwölf meinen ersten Auftritt. Für mich war es klar, es war wirklich mehr so die Stimmen von aussen, die gesagt haben, hey, du brauchst einen. Plan B und dann habe ich halt Abitur gemacht. Bin dann ein halbes Jahr nach Neuseeland reisen gegangen, wo ich gar keine Band, gar keine Auftritte hatte. Und in diesem halben Jahr habe ich auch wirklich gespürt, ⁓ extrem ich das vermisse. Und da habe ich das noch mehr gespürt, dass ich das einfach will. Und dann habe ich mit dem Musikstudium angefangen und ja, bin meinen Weg weitergegangen. Und auch in diesen 25 Jahren, wo ich selbstständig bin als Sängerin und Gesangslehrerin, habe ich meinen Weg immer wieder ein bisschen angepasst. Mal ist es in dem Bereich mehr gelaufen oder da. Man muss halt immer ein bisschen justieren. Chantal - Muri & Muri Coaching: Also hattest du schon auch unterwegs immer wieder mal Moment, wo es vielleicht eine Gabelung gab und du dich für den einen oder anderen Weg entscheiden musstest. Jasmin: Ja, jetzt gerade natürlich die Corona-Zeit als letzte krasser Einschnitt, wo plötzlich 50 % meines Einkommens, also all meine Auftritte weggebrochen sind, wo ich dann vielmehr auf das Unterrichten gesetzt habe, wo ich auch mein eigenes Gesangsstudio gemietet habe. Ich hatte das vorhin so, also ich habe in einer Loftwohnung gewohnt, wo das wie so separat war und jetzt habe ich wirklich so mein eigenes Studio, das entstand in dieser Zeit. Oder auch mein YouTube Kanal entstand in der Corona-Zeit. Dass man das vielleicht gerade so als Tipp, wenn es mal irgendwie schwierig wird, nicht einfach aufgeben, sondern so wie versuchen, wo könnte der Weg noch Chantal - Muri & Muri Coaching: Das ist ja meistens so, dass aus den Krisen die besten Dinge entstehen. Wirklich schön zu sehen, wie du dein eigenes Studio hast und das zu beobachten. Du hast ja jahrelang auch Bühnen- und Unterrichtserfahrung. Was sind die häufigsten Themen, die Menschen mitbringen, mit denen du arbeitest, wenn sie sich mit ihrer Stimme auseinandersetzen? Jasmin: Genau so individuell und einzigartig wie die Menschen sind, sind natürlich auch die Themen, mit denen sie Die Stimme ist extrem persönlich. Ich finde das so spannend. Das Wort persönlich kommt aus dem Lateinischen personare. Personare heisst durchklingen. Also jemand ist persönlich, wenn er durchklingt. muss gerade schön schauen. Ich habe dieses Zitat auf meinem Handy. Ich finde, ist schon ein schönes Zitat, welches auf den Punkt bringt. Das ist Julius Hay hatte so ein Sprechwerk über die Sprechstimme. Und der hat gesagt, die menschliche Stimme ist ihrem Ursprung und Wesen nach Ausdruck des seelischen. Sie führt also den Menschen zu sich selbst und zugleich über sich selbst hinaus. Daher kann man im Grunde auch keine Stimme bilden, ohne dass der Mensch mitreift. Und ich finde dieses Zitat fasst das so gut zusammen, also wenn jemand zum Beispiel eher ist, dann drückt sich das auch mit seiner Stimme aus. Da muss er vielleicht auch lernen ein bisschen mehr für sich einzustehen oder wenn jemand Mühe hat mit eher sanften Seiten, drückt sich das auch in der Stimme aus oder wenn jemand Mühe damit hat Raum einzunehmen oder also all diese persönlichen Themen drücken sich halt auch in der Stimme aus kann nicht nur an der Stimme arbeiten, es ist immer auch eine persönliche Arbeit. Aber das Schöne daran ist eigentlich, wenn man dann diese Themen von stimmlicher Sicht her erarbeitet, passiert auch immer persönlich was. Oder sehr häufig passieren grosse stimmliche Schritte bei grossen persönlichen Schritten und Veränderungen. Also es hängt immer zusammen. Weil du bist das Instrument, ⁓ als Mensch, bist die Instrument Stimme und du als Mensch beeinflusst deine Stimme. Fabienne: werden wir gleich beim Thema, was ja sicher auch unsere Kundinnen und Kunden sehr beschäftigt, du hast vorhin auch gesagt, eben so Raum einnehmen. Gerade auch bei Frauen immer wieder ein Thema, wie ich feststelle, wenn man neu in eine Führungsrolle kommt. ja, da hat diese Präsenz auch erhellt. Also die Leute schauen zu einem, die beobachten einem auch. Man kommt so ins Scheinwerferlicht ein Stück weit, wie auf einer Bühne. Wie du vorhin gesagt hast, man arbeitet mit der Stimme nicht nur an der Stimme, sondern es geht ganz viel mehr. Wie arbeitest du, wenn du merkst, jemand ist schüchtern oder jemand hat diese Themen, diese inneren Themen, die vielleicht noch nicht so aufgeräumt sind? Wie arbeitest du da? Jasmin: Mh. Da gibt es auch keine pauschale Lösung, ich brauche mal dieses Beispiel eine Türe. Es gibt Türen, die muss man ziehen, andere muss man stossen. Für die nächsten braucht man einen Spezialschlüssel. Und das ist auch so meine Aufgabe, dann als Gesangslehrerin zu spüren, ist das jetzt eine Person, die vielleicht so einen kleinen, wie wir auf Schweizerdeutsch sagen, Schupf braucht, mal ein bisschen, oder vielleicht ist es aber auch eine Person, die dann erst recht blockt. Oder ist das jemand, der einfach ein bisschen Zeit braucht? Oder vielleicht ein bisschen mehr Sicherheit? Also ich bring ein Beispiel, wenn jemand irgendwie, das kann manchmal schon nur sein, dass ich beim Mikrofon mit dem Stativ singe, damit ich mich da am Stativ festhalten kann. Das gibt mir schon ein bisschen Sicherheit, als kleines Beispiel. Oder muss ich vielleicht jemanden auch ein bisschen über Ablenkung da holen? Also das ist eigentlich auch das Schöne an meiner Arbeit, dass es eigentlich wie keine pauschalen Lösungen gibt. Das ist wie wenn du fünf Patienten vor dir hast und für jeden hilft eine andere Therapie. Also immer für mich als Gesangslehrerin auch so ein bisschen rauszufinden, wo kriege ich jetzt diesen Menschen? Und das macht einerseits total viel Freude und ist glaube ich auch so ein bisschen meine Spezialität, dass ich das immer sehr schnell rausfinde. Also das höre ich sehr oft als Feedback, so hey du schaffst es immer bei jedem gleich so am richtigen zu schrauben, weil Ja, das macht mir echt Spass. Fabienne: Megaschön. Ich denke, wenn du von Bühnenpräsenz sprichst, was du vorhin auch angesprochen hast, da geht einem so durch den Kopf, ja das liegt einem oder das liegt einem nicht. Weisst du, so gefühlt, oder? Würdest du sagen, das stimmt oder kann man an Bühnenpräsenz, also an der eigenen Präsenz wirklich arbeiten? Jasmin: Mh mh mh. Die erste Frage wäre natürlich, was ist Bühnenpräsenz? Weil es gibt ganz viele Bühnenpräsenzen, falls es da ein Plural davon gibt. Also je nach Song, je nach Stil, je nach Persönlichkeit kann es mal was ganz ruhiges Sanftes sein oder was sehr Expressives. Was du vielleicht meinst ist zum Beispiel genau eben, kann ich diese expressive Bühnenpräsenz lernen, wenn ich zum Beispiel nicht dieser Typ bin? Und ich finde da ist zum Beispiel die Beyoncé ein super Beispiel. Ich weiss nicht, ob du das weisst. Fabienne: Hehehe Jasmin: oder ob ihr das weisst, sie hatte sogar ein alter Ego. Sasha Fierce war das für sie und sie ist quasi auf der Bühne einfach wie immer in dieser Rolle von dieser Sasha Fierce geschlüpft, damit sie ebenso diese energetische, expressive Ausstrahlung hatte und sie hat dann auch mal in einem Interview gesagt, nachdem sie das eine Zeit lang gemacht hat, hat sie das auch gar nicht mehr gebraucht. Und das ist vielleicht so wie ein Tipp. Ich mag den Spruch nicht so gerne, dieses Fake it till you make it. Ich würde es eher so sagen, innere und äussere Haltung. Also, alle, die jetzt diesen Podcast hören oder sehen, können das auch mal ausprobieren. Wenn du mal einfach eine Minute mal so bisschen gesenkt da sitzt, wahrscheinlich wirst du dich in einer Minute auch schon ganz, ganz anders fühlen, weil deine innere Haltung halt sofort deine äussere Haltung, deine innere Haltung, dein Gefühl beeinflusst. Und wenn du jetzt mal extra eine Minute sehr aufrecht da sitzt, mit, ich nenne das immer das Dekolleté-Sonnen, die Frühlingssonne scheint dann schön zum Fenster rein. Und wenn ich jetzt eine Minute so da sitze und vielleicht noch das Gefühl habe, hm, ein bisschen inneren Smile, dann fühle ich mich auch gleich anders. Also die äussere Haltung beeinflusst die innere Haltung und wenn es jetzt darum geht, vielleicht eben ein bisschen expressiver, ein bisschen extrovertierter aufzutreten als man ist, dann kann man das durchaus zuerst auch ein bisschen über die äussere Haltung wie bisschen, wie gesagt, mag das Wort nicht faken, damit man sich auch mehr so fühlt und je häufiger man das macht, desto mehr, Beispiel Beyoncé braucht man das auch gar nicht mehr, weil das wie ein Teil von einem wird. Fabienne: finde ich mega spannend. Auch was du sagst mit der inneren und der äusseren Haltung und wie die sich eben beeinflussen, weil das erinnert mich auch so an die Arbeit mit unseren Klientinnen und Klienten. Wenn wir mit ihnen arbeiten, arbeiten wir sehr viel an inneren Themen, aber es gibt dann manchmal auch den Knackpunkt, das eben ins Äussere zu bringen und wir sagen dann auch such dir ein gutes Beispiel oder stell dir vor du bist ein Bär und gehst so. mal in ein Meeting hinein, wenn du das Gefühl hast, du wirst nix, also wenn du Angst hast zum Beispiel angegriffen zu werden. So dieses innere Bild, das hilft dann und man löst sich auch so ein bisschen vom Thema und hat dann so ein bisschen eine andere Haltung und entspannt sich auch, weil ich habe dann so das Gefühl, viele verspannen sich ja dann, wahrscheinlich beiden Sängerinnen ja nicht anders und dann kommt es auf keiner Ebene gut, also da kommen keine guten Jasmin: Mhm. Fabienne: Botschaften aus mir raus, die so entspannt wirken. Man wirkt nicht mehr authentisch oder man kann ⁓ ein bisschen verkrampft auch wirken, was sich einfach auch dann auswirkt auf die Botschaft, die man eigentlich übertragen möchte am Ende des Tages. Jasmin: Mhm. Mhm. Chantal - Muri & Muri Coaching: Wir Wir sagen ja manchmal auch mit unseren Klienten so tun als ob. Also wenn man noch nicht da ist, dort wo man sich gerne sehen würde mit der Wirkung oder dass man einfach so tut als ob bis man ist, dann... ⁓ Jasmin: Mhm, genau. Genau. Da Da gibt es ja auch diesen ganz tollen Ted Talk von der Amy Cuddy, heisst ja Power Poses, wo sie das wirklich auch studiert hat mit Speichelproben, was passiert mit den Stresshormonen, Cortisol und so weiter. Also, du den Ted Talk nicht kennst, Amy Cuddy, Power Poses kann ich sehr empfehlen. Vielleicht können wir den in den Show Notes verlinken. Und ich glaube, wir kennen das alle. Ich bin jetzt nicht so die Fasnachtlerin oder Fasching / Aber wenn man zum Beispiel da in eine andere Rolle schlüpft, mit einem Kostüm oder so, dann fühlt man sich auch anders. Und manchmal braucht man das vielleicht. Und jetzt apropos Fasching und Kostüm. Vielleicht hilft es wirklich auch etwas zu tragen, worin man sich zum Beispiel stärker fühlt. Dass man einfach so in diese Rolle schlüpft. Und was ich auch noch wichtig finde ist, wir haben ja immer diese Identifikation von uns. Wie jetzt zum Beispiel, ja ich bin halt schüchtern oder ich bin introvertiert, das liegt mir nicht so. Ich sehe es eigentlich eher so, dass die Persönlichkeit so wie ein bisschen eine Farbstift-Schachtel ist. Ihr kennt sicher noch diese, es gibt Zwanziger und Fünfziger und Hunderter. Und ja, wir haben sicher so unsere Lieblingsfarben und wir haben die Farben, die wir gar nicht mögen. Aber ich glaube eigentlich, dass wir wie alle Farben in uns haben. Und dass wir auch mal lernen mit den Farben zu malen. Die uns vielleicht bisschen fremd sind. Ich erlebe das zum Beispiel in den Bühnenpräsenzkursen, wenn wir mit Emotionen arbeiten, da gibt es immer Leute, denen fallen zum Beispiel so, wie ich das nenne, die hohen Emotionen schwer, also wütend sein. Und auf der anderen Seite gibt es Leute, die haben dann vielleicht Mühe mal in eine verführerische Rolle zu schlüpfen. Also es gibt immer so diese Sachen, wo man so wie Widerstand hat. Aber ich glaube, wir schlussendlich all diese Farben, all diese haben wir in uns. Genau, wir sind halt auch so bisschen konditioniert. Vielleicht jetzt gerade, dass was du wegen den Frauen gesagt hast, immer das liebe Mädchen zu sein. Aber vielleicht bin ich manchmal auch der freche Engel. ⁓ habe das immer so erlebt, Chantal - Muri & Muri Coaching: Das ist total schön, das ist eine schöne Sicht. Jasmin: weil ich mich von meiner Persönlichkeit mich auch eher als introvertiert bezeichnen würde. Es gab wie so eine Wand, wo ich mich nie nicht so getraut habe, da drüber zu gehen. Und wenn ich dann aber drüber gegangen bin, war es immer so, wow, das macht ja noch Spass. Also ich erlebe das auch häufig eben bei Leuten, die eher sanft singen. Wenn sie dann wirklich mal so einen lauten Ton belten, ist es immer so, wow, das ist cool. Oder wenn sie mal was Expressives machen. ⁓ Chantal - Muri & Muri Coaching: Mhm. Jasmin: Das haben wir als Kinder auch gemacht. Wir haben Theater gespielt, haben Blödsinn gemacht, dass man auch so wieder den Spass daran entdeckt, in diese verschiedenen Rollen zu schlüpfen. nicht, ach, Also, meine, nicht, wir es so anscheinend... Ja, das bin eigentlich nicht ich. Das bin auch ich. Vielleicht ist das ein Farbstift, den ich bis jetzt noch nicht so gebraucht habe oder den ich noch nicht so den Zugang dazu habe. Chantal - Muri & Muri Coaching: Ja, total spannend. Ja, genau, so meine vielen Gesichter eigentlich. das geht es ja. Wenn wir das jetzt noch bisschen übersetzen, in den Business-Kontext auch, weil du arbeitest mit Sängerinnen und Sängern, würdest du sagen, die Stimme jetzt, wir haben viel über Präsenz und das Wirken allgemein gesprochen, aber die Stimme an sich, würdest du sagen, dass das auch einen Einfluss auf Erfolg und Wirkung hat. Jetzt wirklich rein, wie ich mich anhöre, wie ich meine Stimme nutze? Jasmin: Ja, genau. Weil die Stimme verrät natürlich auch ganz viel über dich. Also genau gleich wie es Fingerprints gibt, wo man jemanden identifizieren kann, gibt es auch Voiceprints. Das heisst jede Stimme ist einzigartig. Also in der Kriminalistik werden diese Voiceprints gebraucht. Jeden von uns könnte man identifizieren mit unseren Voiceprints. Und das sind so Faktoren wie beispielsweise, ich mache es extra mal vor, wie leise spreche ich. Oder wie laut spreche ich? Das gibt schon eine ganz andere Botschaft. wie undeutlich spreche ich? Oder wie deutlich spreche ich? Oder wie schnell spreche ich vielleicht und dann wirklich auch ein bisschen nervös und unsicher? Oder bin ich ganz souverän und spreche bisschen langsamer? Oder wie hoch spreche ich? Dann wirklich sicher nicht besonders seriös? Oder ist meine Stimme schön entspannt? Das heisst Sprechtempo, Tonhöhe, Deutlichkeit. Lautstärke, das sind alles Faktoren, die uns was mitteilen. Und damit ich richtig verstanden werde, da geht es nicht darum, dass du eine Stimme entwickelst, die du nicht hast oder die du nicht bist. Aber vielleicht ist es sogar so, dass du wie gar noch nicht so zu deiner Stimme gefunden hast. Dass vielleicht deine Stimme gar nicht so hoch oder so ist. ⁓ Ja, ich brauche immer diesen Satz, Stimme folgt Stimmung. Wenn ich mich halt unsicher fühle, dann spreche ich auch leiser und undeutlicher. Und wieder diese innere Haltung, äussere Haltung. Ja, wenn ich Sicherheit aufbaue, verändert sich auch meine Stimme. Chantal - Muri & Muri Coaching: Mhm. Mhm. Das kenne ich auch von mir, wenn ich z.B. im Stress bin. Dann wird man schneller im Sprechen oder hat mehr Dringlichkeit in der Stimme. Was ich aber immer finde, es überhaupt nicht souveräner wirkt, sondern das Gegenteil. Ich finde es was du sagst, zu seiner Stimme zu und sich fragen, wo liegt überhaupt authentische Stimme und wie spreche ich wenn ich wirklich einfach ich bin. Jasmin: Mhm. Mhm. Chantal - Muri & Muri Coaching: Ich fühle mich gemittet fühle in meiner Persönlichkeit vielleicht Jasmin: Und da kommen wir darauf zurück, auch das ist schon extrem entscheidend, zum Beispiel wie bin ich in meinem Körper, wie ist meine Atmung, weil das natürlich alles mit der Stimme zusammenhängt. Also wenn ich mich zum Beispiel wieder klein mache, dann mache ich auch mein Instrument kleiner oder mache ich mich wieder gross. Ich brauche das Beispiel vom Dekolleté-Sonnen und gut auf beiden Füssen stehen, dann klingt meine Stimme auch schon ganz anders. Oder ich habe das mal so bei meiner Cousine erlebt, Teenagerin. Die wie Teenager so sind, unsicher, hat. Das ist richtig unterrichtlich, man hat sich fast nicht verstanden, das hat mich wirklich wahnsinnig gemacht. Und dann hat sie sich über etwas geärgert, also kam in eine höhere Körperspannung und dann hat sie gesagt, und das ist wirklich so! Und plötzlich hatte sie diese ganz deutliche Aussprache, weil sie nicht mehr in diesem, ich hänge mal rum und fühle mich so, hm... ⁓ wie Teenager manchmal sind, sondern wirklich, das war so krass, ich so, ⁓ du kannst ja deutlich sprechen. Also wieder das Thema innere Haltung oder äussere Haltung, innere Haltung, Körperstimme, hängt halt einfach zusammen, ja. Chantal - Muri & Muri Coaching: Wenn jemand zum Ziel hat, souveräner zu wirken und sich persönlich weiterzuentwickeln, um im Business-Kontext gut zu wirken, gibt es gewisse Dinge, die du empfehlen würdest Stimmlich? Gibt es auf der anderen Seite auch No-Gos, was bei einer Stimme überhaupt nicht gut ist oder du empfehlen würdest, zu eliminieren? Jasmin: Also was ich immer wieder erlebe ist, dass viele Leute denken, ja ich muss zuerst für etwas bereit sein und dann mache ich Ich glaube aber, dass es eigentlich umgekehrt läuft. Indem ich etwas mache, wachse ich hinein. Also ich bringe ein Beispiel, ich hatte noch nie einen Podcast, das ist mein erster Podcast heute, ich weiß nicht wie das funktioniert. Ich mache das mit euch und der nächste Podcast der dann kommt, da fühle ich mich dann schon sicherer. Das heisst Chantal - Muri & Muri Coaching: Das ist Jasmin: Es ist normal, dass wenn man etwas neu macht, dass man sich nicht sicher fühlt. Woher sollte man diese Sicherheit haben? Also dass man das auch wie annimmt, sagt ja, es ist mein erstes Mal heute. Ich mein, egal ob das das erste Mal auf der Bühne oder das erste Mal ein YouTube Video, wie man so schön sagt, kein Meister ist vom Himmel gefallen. Also es ist normal, nicht sicher zu sein. Das soll aber kein Hinderungsgrund sein, dass man es nicht macht, sondern man macht es nochmals und nochmals und nochmals. Also Souveränität und Sicherheit gewinnt man durch tun, irgendwie nur durch einfach irgendwie, ja ich machs dann wenn ich bereit bin, dann tut man es nämlich nie. Es ist alles immer das erste Mal. Und das was du gefragt hast wegen ja was soll ich machen mit meiner Stimme, ich find's dann immer ein bisschen gefährlich, wenn man dann auch zu viel überlegt. Also im Sinne von so, ⁓ ich muss meine Stimme schön tief halten und ich muss langsam sprechen. Plötzlich bist du so im Kopf und am überlegen, dass du A. zu viel denkst und B. nicht mehr authentisch bist. Was ich immer sehr hilfreich finde, ist eigentlich wie diese Unsicherheit für sich selber oder was auch immer das Gefühl ist, diese Angst, diese Nervosität. Je mehr, dass ich das eigentlich wie anerkenne und annehme, also desto weniger mache ich mir Druck. Ich habe das zum Beispiel manchmal, wenn ich auch merke, ich bin im Stress und ich bin angespannt. Und wenn ich mir dann sage, jetzt lass mal los, das hilft meistens nicht. Und ich hab da so einen lustigen Satz, ich sag dann, jeweils zu mir, mein System darf jetzt so angespannt sein, wie es will. Und genau in dem Moment, wo ich diesen Satz sage, macht es immer... Also es heisst, lieber ja, es ist mein erstes Mal, ich vor 100 Leuten spreche. Ich fühle mich unsicher. Ja, da ist Nervosität. Ja, da ist... Chantal - Muri & Muri Coaching: das Negative nicht wegdrücken oder die alten Gefühle nicht wegdrücken, sondern ... ⁓ Jasmin: Nee, nee, das führt einfach nur noch zu mehr Druck. Ich weiss, ist vielleicht nicht angenehm, aber für mich ist es immer, ja, ich fühle mich unsicher, aber ich tue es trotzdem. Fabienne: Da werden wir gleich beim Thema Nervosität und Lampenfieber angelangt, was ja wirklich ist, oder ich auch selber von mir kenne, wenn ich dann vor Leuten sprechen muss, dann ist man ja vielleicht angespannt und man merkt schon auch, man hat nicht so diesen natürlichen Redefluss, den ich normalerweise hätte, wenn ich jetzt hier bin mit dir in diesem geschützten Raum, wo ich auch weiss, wir können den Podcast auch noch schneiden, weisst du so. Dort ist dann einfach, du hast das Mikrofon und das, was gesagt wird, kommt direkt an. Und so diese, wie gehst du oder wie geht man gut mit Nervosität um? Du hast vorhin schon etwas gesagt, nicht wegdrücken, quasi im Sinne von du sagst dir dann ja schön, jetzt merke ich ich bin nervös. Gibt es noch andere Dinge, die man beachten kann bei Lampenfieber? Jasmin: Ich brauche zum Beispiel schon häufig das Wort, wenn eine Sängerin ich bin nervös, sage ich immer, ich liebe das Englische Wort excited, to be excited. Und das ist diese positive Spannung, die ich auch finde, die sein darf. Also jetzt für diesen Podcast heute war ich excited und es ist ja auch schön. Es ist was Neues, es gibt neuen Input. Das andere eben dieses nicht wegdrücken, dass man ⁓ annimmt und beobachtet, was ist. Ich bin einfach auch Fan von Magnesium und B-Vitaminen. Also immer, aber gerade an Auftrittstagen, B-Vitaminen und Magnesium entspannen das Nervensystem von selbst und da fühle ich mich schon ruhiger. Dann ist natürlich die Atmung extrem entscheidend, weil unser Körper, wenn wir ausatmen, empfindet er das immer als alles ist okay, Entspannung. Also wirklich zum Beispiel bevor man ins Meeting geht oder auf die Bühne geht, nochmal bewusst. Ausatmen und nicht so Achtung fertig Los! Und dann eben was ich gesagt habe, einfach was wir immer und immer und immer wieder machen. Und manchmal ist es wirklich auch sympathisch, wenn man es vielleicht auch zugibt. Also wenn man sagt, hey, das ist jetzt mein erstes Mal, dass ich vor 500 Leuten spreche und mein Herz schlägt gerade ein bisschen schneller, aber ich freue mich extrem auf diesen Moment. Also positiv formulieren, nicht irgendwie so AHHH ⁓ wenn man das auch durchaus anspricht. Also es gibt Momente, wo das durchaus seinen Platz hat und auch sehr menschlich wirkt und auch einem wie selber entspannt ist, wenn ich denke so, ich muss jetzt einfach mega souverän wirken, sondern einfach so, ja, ich bin ein bisschen aufgeregt und ich hoffe, das legt sich noch. Chantal - Muri & Muri Coaching: Ich glaube dass ist auch in unserem Kontext genau so richtig und wichtig. Ich glaube, die meisten Menschen, wenn sie nervös sind vor einem ... Ich denke, unsere Kundinnen, wenn sie mal etwas präsentieren müssen bei einer Geschäftsleitung. Das ist ein klassisches Beispiel. Ich denke auch die Geschäftsleitung die helfen einem. Die meisten Menschen sind so offen und wollen einem nichts Böses. Fabienne: ich glaube, es auch in diesem Kontext ja auch Chantal - Muri & Muri Coaching: Sondern wenn man sich mitteilt und sagt, ganz ehrlich, ich bin ein bisschen aufgeregt auf heute, das bedeutet auch, dass es mir wichtig ist, dass ihr das wisst, dann würde eine Geschäftsleitung auch positiv reagieren und sagen, Hey willst du noch ein Wasser oder was auch immer. Da kommt rein. ⁓ Jasmin: Mhm. Mhm. Genau. Also ich glaube, wenn man das ein bisschen spürt, spürt man schon, wann hat das wie seinen Platz, wo man das auch zugeben kann, wo halt vielleicht nicht. Was ich in dem Zusammenhang einfach auch noch empfehlen würde, ist, dass man das nicht so nur jetzt für den Auftritt oder für einen Vortrag oder so macht, dass man sich das so wie ein bisschen als Lebensziel setzt, dass man jeden Tag vielleicht irgendetwas macht, wo man vielleicht ein bisschen Angst hat davor oder was ein bisschen Mut erfordert, weil ich finde das ist echt so ein bisschen Training. Ja, macht man es oder macht man es nicht? Also du vorhin ja ganz eingangs gefragt wegen dem Plan B. Ich meine, ich habe so viele Sachen gemacht, dann zum Beispiel auch mit dem Music. Ich meine, ich bin noch nie auf einer Musicalbühne gestanden, als mich Space Dream angefragt hat eben. Ich meine Sängerin war ich schon. Ja und plötzlich stand ich auf der Musicalbühne oder? Es war wie alles immer das erste Mal. Und jetzt wie auch eben mit dem Podcast, ihr fragt mich und dann denke ich nicht so, das habe ich noch nie gemacht, sondern denke ich, cool, kann ich was ausprobieren? Also ist auch ganz fest dieses Mindset, bin ich neugierig wie ein Kind, will ich Sachen ausprobieren? Und da kommt wahrscheinlich dann der grosse entscheidende Punkt, getraue ich mich Fehler zu machen? Also ich glaube, dass Der grösste Hinderungsgrund ist wirklich, wenn ich immer alles gut und richtig und perfekt machen will, dann verpasse ich ganz viele Gelegenheiten, weil ich nicht mache, weil ich Angst habe, Fehler zu machen. Also probiere Neues aus, eben sei es im beruflichen oder privaten Kontext. Und wenn du das erste Mal klettern gehst oder was auch immer, probiere es aus. Fabienne: Ich glaube, du jetzt gerade auch noch ansprichst, finde ich spannend, weil so dieses nette und angepasste hat ja schon etwas sehr feminines, wie wir das so kennen oder wie wir halt Frauen auch ein bisschen sozialisiert wurden oder auch noch immer werden. Merkst du da einen Unterschied zwischen Männern und Frauen bei dir im ⁓ Jasmin: Mh. Mh. Ja, absolut. Also gerade im Thema Stimme, dass viele Frauen am Anfang Mühe haben mit eher diesen lauten, heftigen Tönen, weil es hat immer dieses Liebe, Nette, Brave. Also nicht alle, aber bei vielen. Und viele Männer gehen da viel lockerer und probieren auch viel mehr aus. Also ja, finde schon. ⁓ Fabienne: hat etwas. Wie siehst du das? Wenn du oder ich denke dann immer auch wieder an eine konkrete Situation und ich glaube das ist allen schon mal passiert. Man möchte vielleicht im Meeting zum Beispiel jemandem widersprechen oder eine eigene unangenehme Wahrheit mitteilen und ist nervös und dann sagt man vielleicht lieber nichts als dass man etwas sagt. Und eigentlich wäre es ja gut man würde trotzdem die unbequeme Wahrheit ansprechen. Wie kann man sich da vorbereiten? Oder hast du da Tipps und Tricks für solche Situationen? Jasmin: Ich will genau das Gleiche sagen mit dem Training. Ich bin da wirklich ein super Beispiel, weil ich bin eigentlich auch sehr harmonieliebend und ich hätte es am liebsten immer, dass es allen gut geht und dass ich niemanden verletze. Ich war auch wirklich einen grossen Teil meines Lebens immer lieb und nett und habe das jetzt eigentlich erst so in späterem Jahr mehr gelernt, mal nein zu sagen, auch mal zu sagen, nein, das stimmt für mich nicht und am Anfang fühlt sich das noch sehr komisch an. Ich würde auch sagen, dass echt im Alltag zu trainieren... Also, Ich bring gerade ein Beispiel von gestern, hat eine Schülerin ihre Gesangsstunde für morgen wirklich aus einem sehr seltsamen Grund abgesagt. Und normalerweise, also ich spreche jetzt vor 10 Jahren, hätte ich vielleicht gesagt, ja, ja, ist gut, bis zum nächsten Mal. Und dieses Mal habe ich gesagt, du, da habe ich einfach echt kein Verständnis für diesen Grund und du hättest mir das wirklich locker eine, zwei Wochen vorher sagen können. Und ich habe richtig gemerkt, wie die vielleicht auch, weil sie mich schon länger kennt, so denkt. Also ich finde, sind genauso kleine Situationen im Alltag, sei das im Restaurant, wenn etwas nicht stimmt oder einfach, dass man das immer trainiert. Wirklich auch. Was mir hilft, ist dieses Nein zu jemand anderem, nenne ich es mal, ist sehr oft ein Ja zu mir. Fabienne: Ja, das ist eine gute Perspektive, absolut. Das quasi Nein zum anderen heisst nicht, dass man den anderen nicht wertschätzt, sondern es geht mir darum, dass man eben das eigene, was vielleicht lange unterdrückt wurde oder vielleicht auch nie so zum Vorschein kam, dann wirklich auch mal zeigt und sagt. Und ich finde, was unterschätzt wird, ist Reibung erzeugt Wärme. Also wenn wir mit Leuten nicht einverstanden sind und wir erleben das ganz oft auch in Teams. Wenn die einen Konflikt haben und man den auf professionelle Art und Weise löst, dann geht das Team gestärkt raus und ist sich nachher näher als vorher. Und das wird echt unterschätzt immer wieder, dass diese unbequemen Wahrheiten anzusprechen auch Nähe schafft, weil die anderen einem auch so kennenlernen, wie man eigentlich ist und vielleicht auch eine andere Perspektive oder Denkweise von einem mal sehen. dass man da auch besser greifbar wird als Person. Jasmin: Mhm. Mhm. Mhm. Das sieht man auch in Beziehungen, es gibt vielleicht einen Konflikt und man diskutiert und ist sich nachher näher. Und ich glaube, was sicher die Hauptsache ist, c'est le temps qui fait la musique. Nur weil man irgendwie sich abgrenzt, nein sagt, was auch immer, man kann das alles auf gute Art und Weise tun. Also ich glaube, das finde ich ⁓ Fabienne: So. Sehr guter Punkt. Ja, sehe ich auch so. Jasmin: Ja und eben dann will ich einfach sagen, Training, Training, Training. Fabienne: Ja, Glaube ich auch. Das ist das A O. Jetzt können alle Hörerinnen und Hörer. Jasmin: Ja, weil ist, wenn man das nie macht und dann gerade so kommt die extreme Situation, ich sollte der Geschäftsleitung was Unangenehmes sagen und ich schaffe das nichtmal irgendwie meinem Partner gegenüber. Fabienne: Schwierig. Also besser vorher in kleinen Momenten üben. Wenn man merkt, jetzt würde ich eigentlich gerne widersprechen, ich mache es aber nicht, dann trotzdem sich überwinden, das zu tun. Vielleicht im Privaten mal eher. Wo ja dann auch die Beziehung meistens stabiler ist, weil man die Personen, bei denen man widerspricht, schon länger kennt. Und da kann man ja im ⁓ solange die Basis gut ist Jasmin: Nö! Mhm. Mhm. Mhm. Fabienne: davon ausgehen, dass die einem auch etwas nachsehen, wenn es dann vielleicht das erste Mal ein bisschen übers Ziel hinausschiesst. Jasmin: Ja, und auch wieder benennen und sagen, hey, das ist mir mega unangenehm, dass ich das jetzt irgendwie sagen muss und das fällt mir total schwer, aber ich glaube, schlussendlich geht es immer Authentizität und es geht auch darum, dass man ehrlich zu sich selbst ist. Dieser Perspektivenwechsel hat mir am meisten geholfen, es ist eine Entscheidung für meine Wahrheit, wie es für mich stimmig ist ⁓ nicht einfach gegen anderen. Also ich stehe für mich ein. Ich glaube gerade dieses für mich einstehen ist etwas was wir Frauen unglaublich lernen müssen. ⁓ Chantal - Muri & Muri Coaching: Ja, genau. Ja, absolut. Ich finde, da hilft auch immer wieder, die Perspektive zu sehen. Wenn ich für mich einstehe, das dient allen. Es bringt nichts, wenn man sich selbst verstellt. Dann entstehen ganz komische Situationen. Ich glaube, wenn man für sich einsteht, das ist ein Ja zu mir. Aber man gibt anderen auch die Chance, dass man gute Lösungen findet oder auch langfristig, wenn man dann immer wieder irgendwie Jasmin: Mhm. Chantal - Muri & Muri Coaching: Berührungspunkte hat, wie du mit deiner Gesangsschülerin zum Beispiel. Dann wird ja eure Beziehung auch in Zukunft besser. Jasmin: Mhm. Chantal - Muri & Muri Coaching: Liebe Jasmin, glaube, da gehen wir langsam in den Abschluss dieses Gesprächs. Wir haben wirklich sehr viele Themen beleuchtet rund Stimme, Wirkung, Präsenz. Wenn ⁓ Hörerinnen und ⁓ draussen vielleicht nur eine Sache anpassen sollten, sofort mehr Wirkung in Gesprächen zu erzielen, was würdest du da wählen? Jasmin: Also sicher auch dieses Thema vom authentischen sein. Das Thema authentisch sein bedingt natürlich auch, dass man weiss, wer man ist, was meine Stärken sind, was meine Schwächen sind. Auch zu seinen Schwächen stehen. Das ist normal, dass wir diese haben. Und ja, authentisch Sein. Chantal - Muri & Muri Coaching: Also sich gut kennenlernen in dem Fall und wirklich auch an der Persönlichkeit arbeiten. Wunderbar. Vielen lieben Dank, Jasmin, für deine Impulse. Das war wirklich ein spannendes Gespräch. Vielen herzlichen Dank. Jasmin: Genau. Vielen herzlichen Dank euch beiden.