Mark: Herzlich willkommen zum Vertrauen fängt Podcast Nummer. Julian: 15 Mark: 15. müsste es sein schon. Und heute wieder mit Julian frisch zurück aus dem Urlaub. Julian, grüße ich. Julian: Ja, viele Grüße auch von mir. Ja, wie du schon sagtest, frisch aus dem Urlaub erholt ... ... ja, jetzt bin ich völlig unterarbeitet. Bin auch echt froh, dass ich wieder am Start bin. Man sagt ja immer, Urlaub ist sehr schön, aber ... ... ⁓ weiß ich nicht, das ist noch für mich ein bisschen zu früh, einen Urlaub zu machen. Mark: Aber hat schon mal gut getan, Nach dem Winter vor allem. Julian: Ja, klar, Ja, Spaß beiseite. Nein, tat sehr, gut. Einfach mal abschalten, das braucht man auch mal zwischendurch. Tatsächlich ja, aber weniger als ich geplant hatte. Einfach auch, weil ich hab einfach auch zu Hause genossen. Bisschen mit meiner Familie, wir sind hierhin gewesen, dahin gewesen. Hab zu Hause noch ein bisschen was gemacht. Aber angeln war ich natürlich auch. Auch erfolgreich. Mark: Ja, was so angeln? Julian: zwar auch nicht so erfolgreich wie ich mir vorgestellt habe, ich habe den einen oder anderen Fisch fangen können. Mark: Okay, dachtest du, da geht ein bisschen mehr, oder wie? Julian: Ja, ich hab schon echt gut vorbereitet, muss ich sagen. hatte im Altarm über mehrere Tage zwei Plätze vorbereitet gehabt. ... ja, dann ist das Thema Aarlande bei uns ja immer ganz, krass. Und das ist auch seit 2024 mit dem Hochwasser richtig extrem geworden. Und ich hatte schon ein 24er-Körder drauf, zum Schluss sogar zwei hintereinander. Und ich hatte trotzdem schlaflose Nächte, weil die Biester mich nicht in Ruhe gelassen haben. Erst, ich dann ... später nichts mehr nachgefüttert habe, also einfach nur noch meinen blanken Hakenquitter hingelegt habe, konnte ich dann endlich zwei Fische fangen und die Aalander mich in Ruhe lassen. Aber sobald ich nachgefüttert habe, wo ich auch morgens dachte, ja, komm, jetzt ist es wieder hell, ich habe zwei Kellen pro Route gefüttert und direkt, keine um 10, 15 Stunden später, Hänger, wieder Aaland. Also absolut. Nur Beulis gefüttert. Nur Beulis gefüttert. Also das war echt richtig, richtig krass. Mark: Du Bolles? ist ein komisches Phänomen, weil das hast du ja eigentlich auch beim Karpfenangeln, wenn du viele kleine hast. Wenn du deinen Futterplatz eher weitflächig auseinanderziehst oder sogar nur Single Hook angelst in solchen Situationen, dann hast du eher noch die Chance auf einen besseren Fisch. Aber sobald du wieder mehr Futter oder sogar punktueller fütterst, hast du viel mehr kleine Fische. Hast du eine Ahnung, an was das liegt? Julian: Mhm. Ja. Ich weiß das gar nicht. Ich habe das Gefühl, damit zu tun hat, dass Bei uns habe ich mittlerweile das Gefühl, dass die das Geräusch von den Boilies, wenn es ins Wasser knallt, dass die dann direkt wieder einen Zündungseffekt bekommen. Das ist wirklich unfassbar krass. Das ist nicht so, dass ich dann nach zwei Stunden in Arland Biss bekomme, sondern direkt nach dem Futter ausbringen, klingelt die Glocke wieder. Das ist unfassbar krass. Also sobald einer dahinschwimmt, hab das Gefühl, haben so eine, weiß ich nicht, ziehen die so eine Spur hinter sich her. Hier gibt's Futter, hier gibt's Futter. Das ist absolut krass. das ist, das macht ein echtes Leben zur Hölle aktuell, Deswegen, das Frühjahrsangeln bei uns ist wirklich unfassbar schwer. Das ist wirklich unfassbar schwer, weil ohne Futter kommst bei uns an die Karpfen echt schlecht ran. Weil wir halt alles nur so verwinkelte Altarme haben und so was. Und da musst du halt mit Futter arbeiten, deshalb hab ich auch nur Boilies eingeführt. So. 24er und 20er, weil du halt sonst keine Chance hast, aber wie gesagt, die Aarlande, die besiegen da aktuell alles. Das hört irgendwann bald auf, aber ja, das ist halt aktuell so ein Ding, was einen wirklich belastet und auch so bisschen die Motivation raubt, wenn ich ehrlich bin. Mark: Denkst du, dass es aufhört? Julian: Das ist also vor der Leichtzeit immer viel, krasser. Und sobald die Karpfen geleicht haben, die Karpfen ja auch wieder die, ich zähne jetzt einfach mal stärkeren Fische, die haben Kohldampf. Mark: die dominanter sind, Dominanzverhalten auf dem Platz zeigen. Julian: Genau, genau. So, und das haben die aktuell gar nicht so krass, die haben halt noch dieses, die müssen ihre Körpertemperatur erwärmen, haben nicht dieses Fressen im Vordergrund. Und jetzt mit der Wärme, dann kommt irgendwann das Leichgeschäft und dann irgendwann haben sie quasi nur noch das Fressen im Kopf und nehmen den Platz dann eigentlich immer ein. Und bei den Arlaten habe ich das Gefühl, dass die einfach gar keine Birne haben oder gar kein Gehirn, wollte ich gerade sagen. Bei denen ist das wirklich egal. Du kannst Eisschollen auf dem Wasser haben oder du... 15-20 Grad Sonne, die machen dir den Platz immer leer. Deswegen kann man gefühlt bei uns auch nicht so viel füttern. Mark: Es sind einfach unfassbar viele. Julian: Und das ist jetzt kein Witz, ich fange, wenn ich abends um 8 Uhr ins Wasser fahre, mit zwei 24er Bodenkörternangeln, fange ich, wenn ich jedes Mal nachfüttern würde, locker 13, 14 Stück. So und jetzt, guck mal, du kommst nach... Mittlerweile haben die wohl ihre 4, 4,5 Kilo teilweise. Mark: Aber das ist auch ganz schön ne Körper, Du könntest einfach voll aller Spezimenhunter werden. Julian: Ja, das ist richtig krass. Du glaubst es kaum. haben am Wochenende vom Angelfein aus Jugend- und Erwachsenen Das ist halt wirklich mittlerweile so. Die angeln alle mit Futterkorb, mit Maden, Dosenmais. Und die fangen ihre kleinen Rotaugen. Bis 700, 800 Gramm, dann ist es nachher so, beim Wiegen ⁓ 1., 2., 3. Platz, ja, Rotauge, 900 Gramm. Oder vielleicht mal eine Brasse oder eine Güster, ein Kilo. Und die fangen einfach gar keine dicken Arlande oder keine dicken Brassen mehr. Und ich hab zu Sascha gesagt, das ist der erste Vorsitzende, ich hab gesagt, so ganz ehrlich, ich bring euch eine Dose 20er Zapzin Fischhucker mit, ich behandel die nochmal nach, dass die noch krass attraktiver werden und angel damit auf Arlande. Beziehungsweise angel damit mit Futterkorb. Und dann könnt ihr... Genau, das ist halt wirklich so, du fängst das bei uns nicht mehr. Mark: Ich mir die Kids auch mal ein paar Dicke-Arlern anfangen. Aber an der Matchroute machen die doch bestimmt auch übel Spaß, oder? Julian: Ja klar, stell dir vor so ein 3-4 Kilo Klopper an der Matchroute, mega geil. Und so hast du halt mal wieder ein paar gewichtige Fische, dieses kleine Rotaugeangeln und so, weiß ich nicht. Mark: Ich wäre als Jungangler froh gewesen, wenn drei, vier Kilo Karpfen. Die meisten hatten so 1,5, 2 Kilo bei uns in den Weihern. Nur überleg mal. Vier Kilo, Alter, das sind acht Pfund. Ich hab selten acht Pfund Karpfen gefangen, früher als Kind. Julian: Ja, das ist echt heftig. Ja, ja. Ja, aber das ist bei uns auch. Früher, wo ich noch jugendlich war und das mitgemacht habe, da haben wir auch uns gebattelt mit zweieinhalb Kilo, drei Kilo Brassen oder so. Selbst das ist mittlerweile einfach vorbei. Ich sag dir 100 Prozent, die Fische, vor allem diese etwas größeren wie Arlande und Brassen, die haben sich hier voll auf Boilies eingeschossen. Das ist richtig krass und ich hatte das im letzten Podcast auch schon mal erzählt. Angele ich mit zum Beispiel einen 15er Waffter oder so, bekomme ich im Vergleich zu den großen Ködern viel weniger Bisse, viel weniger. Also desto größer die Köder teilweise desto dicker die Aarlande. Also das ist echt eine absolute Plage. Mark: echt komisch. Ja, ich habe das zum Glück nicht bei mir in den Gewässern. Julian: Ja, das ist heftig. Also ich hatte das früher beim Karpfenangeln auch nicht. So an dem Altarm, wo ich jetzt angeangelt habe am Wochenende bzw. in meinem Urlaub, da habe ich sonst mein Leben verbracht. Da habe ich das ganze Jahr Karpfen geangelt und habe nicht einen einzigen A-Land gefangen. Wirklich keinen einzigen. Das ist richtig krass. Auch am Kanal. Mark: Voll komisch, du sagst, die kamen durch das Hochwasser. Aber was hat das mit zu tun? Julian: Nee, das Hochwasser hat das alles viel, schlimmer gemacht. Und damit meine ich eher so, dass nicht, dass dadurch mehr Ahlande reingekommen sind, sondern das Gefühl ist, dass weniger Karpfen drin sind. Weil auch wenn du mit der Drohne fliegst und so, siehst du vergleichsweise zu den Jahren davor echt, echt wenig Fische. Und ja, also im Altarm jetzt, ne? Mark: Inwiefern? Lust? Altarm. Ja genau, bis am Fluss angebunden. Wo die dann wohl hin sind? Julian: Ja genau, es ist halt am Fluss angemeldet. Ich hab absolut keine Ahnung. Das ist wirklich unfassbar komisch. Und das geht ja nicht nur mir so, Das ist ja bei allen anderen Anglern, die hier mit Futter arbeiten, halt auch das Problem. Mark: Aber voll komisch eigentlich. Ja gut, aber bei euch, man kann sich schwer vorstellen, dazu müsste man sich echt mal mappen und die Umgebung auf Google Maps anschauen. Auf Google mappings. Weil das ist ja da alles so verzweigt und verwinkelt und mit so unendlich vielen kleinen Teilchen, Altarmen, Fluss, Kanal, Anbindung, alles miteinander verbunden, dass da schon alles sehr, sehr verzweigt und Julian: Google Maps. Mark: schwer nachvollziehbar auch wo die Fische sind am Ende vom Tag und vielleicht auch wohin sie abwandern bei einem Hochwasser oder so. Aber auf jeden Fall ist die Momentaufnahme, dass die Aarlande gerade an der Macht sind in Meppen. Julian: Ja, und das belastet mich halt auch voll, ich sehe das halt auch auf Instagram oder bei uns im Supreme-Team, weißt du, dann, die schicken dann ihre Bilder und zeigen dann halt auch ihr Futter und so was und haben dann da kleine Pellets drin, so 14er-Zapzyms, ultrageiler Stuff und eigentlich das Beste, was du im Frühjahr nutzen kannst. Und ich stehe da so, boah, ja, eigentlich müsste ich mir 32er-Zapzyms rollen, damit ich ein bisschen attraktiv angeln kann, so weißt du, und fange dann trotzdem, wo 10a lande. Das ist irgendwo nicht fair. Das ist wirklich so. Mark: Mhm. Ja, das ist wirklich belastend. Ich kann das schon nachvollziehen. ja, Köder sind in meinen Augen nach wie vor ein Werkzeug. Und man muss halt das benutzen, was der Situation entspricht. Dafür gibt's ja verschiedene Köder. Ich kann das ein Stück weit nachvollziehen. Ich mein, dieser Pei-Leg-Style oder Big-Fish-Karpfen-See-Style mit kleinem Futter und alles so klein und fein. Das sieht schon immer geil aus halt auch. Julian: Ja. Mark: Und das macht auch Spaß und es ist ja über das hinaus auch wahnsinnig effektiv, weil umso kleiner du fischst, umso mehr Fläche deckst du ab. Und was halt viele auch total unterschätzen, ja, dass du im Endeffekt gerade an hartbeangelten Gewässern, die wenigsten angeln ja so ganz klein. Und das merke ich jetzt zum Beispiel auch beim Jörg jetzt, der wird jetzt ja unbedingt diese 8 auf 12 Millimeter Dumbbells auch nochmal abgerollt haben, so intern im Team, weil der halt bei sich am Julian: Mmh. Ja, genau. Mark: am Scenepool da übelst damit rasiert. Und wir hatten ja aus dem Team ganz viel dieses Feedback, dass die Fische total krass auch an Pelex auf diese kleinen Köder abfahren. Also du hast einfach eine komplett andere Anglerfahrung durch dieses kleine Futter. Aber es bringt dir halt nichts, wenn du es nicht angeln kannst, weil du selektieren musst und dann bringt es auch nichts, dem Ganzen hinterherzutrauen. Dann kann man entweder nur das Gewässer Wechseln, man sagt, ich will unbedingt klein und fein angeln, und dann musst du dir ein Gewässer aussuchen, wo das geht, oder du musst die Köder entsprechend dem Gewässer anpassen. Aber da sitzt du ja zum Glück an der Quelle. Julian: Ja. Ja, das stimmt auf jeden Fall. Aber ich meine halt auch generell, weil es halt, wie du gerade schon gesagt hast, auch ultra effektiv ist. So zum Beispiel so ein warmgelbem Rambazanapapa mit Spinnerrick oder sowas. Das brauche ich nicht und das kann ich nicht. Und das ist halt so. Mark: Das geht aktuell auch nicht, dass das Single Hook messig angelst. Julian: Ja, das würde schon gehen, ich... Ohne Futter ist generell schwer bei uns, aber es geht natürlich, klar. Es funktioniert irgendwo. Aber, ähm, wie du schon sagst, dafür ist es bei uns einfach echt viel zu verzweigt. Also du hast ja wirklich Kanal, Fluss, Altarm, kleine Seen, das ist alles miteinander verbunden. Und gefühlt brauchst du einen Tag Location, ⁓ erst mal überhaupt eine Handvoll Fische zu finden. Mark: Hmm. Julian: Und mit wenig Zeit ist das dann halt so, weiß ich nicht, da gehe ich halt abends lieber eben kurz 15 Minuten füttern und habe dann meine Hausaufgaben erledigt und kann mich dann am Wochenende ganz entspannt draufsetzen, ohne dass ich da essen Also bei uns musst du wirklich, du kennst das selber, du warst ja auch schon ein paar Mal hier gewesen. Das sind ja dann wieder fünf Altarme und dann Kanal und dann wieder Fluss und dann wieder das. Und das ist einfach absolut der Wahnsinn. Das ist krass. Ja, deswegen. Mark: Das genau. Bei dahingehend haben wir schon zwei interessante Fragen. Ich habe heute Morgen eine Story aufgenommen, relativ kurzfristig, die läuft jetzt seit zwei Stunden oder so. Es kamen doch schon einige Fragen rein an der Stelle. Vielen, vielen Dank an die Community. Vielleicht gehen wir da direkt mal rein. zwar zwei Fragen konkret. Die eine ist, keine Frage, ist nur ein Wort, hat der Leon reingestellt. Futterboilies ist ein Thema, über das wir sprechen sollen. Und ein anderer Frage ... Warum gibt es den Subzyme-Fisch nicht in 24? Beziehungsweise Subzyme Plus, allgemein gibt es ja Fisch und Rambazamba. Warum gibt es die nicht in 24 Millimeter? Vielleicht handeln wir mal die beiden Themen so ab. Du hattest eine Story gemacht, in der was von Futterboilies stand. Vielleicht kannst du mal kurz erläutern, was es damit auf sich hatte. Weil dazu habe ich auch einige Nachrichten bekommen. Du, glaube ich auch. Julian: Hm. Ja, das wäre auch tatsächlich ein Ding gewesen, ich jetzt in diesem Podcast auch angesprochen hätte, weil auch mein Postfach auf die Story ist einfach explodiert. Ich glaube, ich hätte dieses Wort Futterboilies vielleicht gar nicht schreiben dürfen, weil eigentlich sind das keine Futterboilies dabei. Ich habe auch in der Story gesagt... Mark: Ich glaube auch nicht. Julian: Ich nenne sie jetzt einfach mal Futterboilies. Also das ist tatsächlich, wie ich dann auch schon beschrieben habe, wir haben keine Futterboilies. Zumindest noch nicht, wer weiß, was in Zukunft kommt. Das sind mal beispielsweise Tests gewesen. sind mal... Mal ist das, wenn man zum Beispiel Boilies rollt, da bleiben ja immer mal paar Reste über und ich bin einfach zu geizig, ⁓ das irgendwie wegzuschmeißen. Und hab das dann immer wieder gesammelt. Ich hab das erste Mal für mich selber genutzt, halt fürs Füttern. Weil das ist ja kein schlechtes Zeug, das ist ja eigentlich nur das Beste vom Besten, halt nur gemixt. Weil manchmal ist das dann zum Beispiel... Ich hab jetzt hier eine Tüte 20mm Fish Boilies gerollt, wo ein bisschen Rambazamba-Teig und Supreme-Fish-Teig zusammen in den Mixer gekommen ist. Mark: Klar, wenn du jetzt zwei verschiedene Sorten an einem Tag produzierst, dann hängen noch ein bisschen was im Extruder oder im Mixer und dann ist das nicht ganz rein und das landet natürlich dann nicht in der Standard-Charge für einen Shop. Julian: Genau. Genau, und das sind halt die Reste, die ich dann jetzt hier als in Anführungszeichen Futterboilies verkaufe oder in der Lounge anbiete. Mark: Das heißt, es handelt sich ⁓ unsere Standardsorten. Wir haben die drei Sorten Fisch, Rambazamba und Wave. Und wenn es da mal produktionsbedingt Vermischungen gibt oder beim Trocknen mal etwas schiefgelaufen ist, zum Beispiel, dass die obersten, auf dem obersten Trockenfach zu sehr am Ventilator waren und dann vielleicht bisschen gerissen sind, weil die zu schnell getrocknet sind. oder was vom Maschinendruck nicht gepasst hat, die Boilies nicht ganz so sind wie sie sollen. Alles das wird gesammelt und das wird nicht weggeworfen, sondern das kommt dann quasi so ein bisschen in die bunte Tüte. Blöd gesprochen. Und das kann man sich vor Ort abholen in dann auch größeren Einheiten. Zum Teil. Julian: Ja, genau. ist ja auch so, wenn du Boilies verpackst, wenn du jetzt zum Beispiel 800 Kilo Fisch verpackst, dann in oder 1000 Kilo in 14, 20 und 24 Kilometer, du kommst ja nie genau auf die Tütenanzahl. Wenn du jetzt zum Beispiel 400 Kilo 14er hast, dann bleibt da mal wieder so zum Beispiel 2,3 Kilo über. Und das kannst du ja dann kaum als 2,3 Kilo in einer 200 Kilo Tüte verkaufen. So der die bekommt, der beschwert sich natürlich dann direkt. Deswegen sammeln wir das hier auch. Da habe ich so ein Regal und dann packe ich das, wenn das irgendwann mal 20 Kilo sind, in einer Tüte und legse dann damit in die Launchkracherbox. Mark: Genau, das hat damit zu tun, dass wir in der Produktion sehr viel Wert auf Qualität und Konstanz legen und dann immer bisschen Ausschluss haben. Und das Ganze, wie du gerade sagst, Lounge, Kracherbox, das gibt es dann vor Ort wann zu bekommen. Julian: Genau. Ab 21.05. mache ich die Launch wieder auf, immer wieder von 16.30. bis 21.00 Uhr. Und da kann man sie genau jeden Donnerstag, ganz wichtig. Falls mal ein Donnerstag nicht stattfinden sollte, werdet ihr das auf jeden Fall in der Story oder hier im Podcast erfahren. Aber in der Regel jeden Donnerstag von 16.30. bis 21.00 Uhr. Mark: Jeden Donnerstag ab dann wieder. ⁓ ok. Cool, also es geht dann quasi jetzt zum Ende Mai wieder los mit dem normalen Launchpad, so wie im letzten Jahr. Julian: Genau, übernächste Woche. Ich mach dazu aber auf jeden Fall noch ne Story. Mark: Hast du schon eine Preisgestaltung für die Boyleys oder ist das individuell nach Sorte und Einheit? Julian: Ja, weil teilweise hast du ja wirklich halt Tüten, wie ich gerade gesagt habe, wenn wir Beutel verpacken, dann hast du zum Beispiel Zapzümenfisch, die halt komplett ganz, ganz, ganz frisch sind sogar. Und dann sind es aber halt 14er, 20er gemischt und die packe ich dann halt zusammen in den Beutel und da, ich meine, ich habe mir jetzt noch keinen Preis ausgedacht. Mark: Das etwas günstiger als der Regelpreis im Shop. Julian: Ja, auf jeden Fall. Klar, das auf jeden Fall. Und ich denke auch bei diesem, die Beutelstest, gerade schon gesagt hast, wenn wir mal einen Trockentest gemacht haben oder was auch immer, die da mal gesprungen sind, die werden da natürlich noch mal günstiger sein, ist ja ganz klar. Aber ja, eine generelle Preisvorstellung habe ich da tatsächlich noch nicht. Mark: bisschen individuell. Ich glaube, das brauchen wir auch nicht so an die große Glocke hängen. Das ist dann einfach für die Leute, die vor Ort kommen. Und den Preis jetzt, glaube ich, öffentlich breit zu treten, verzerrt dann auch irgendwie das Bild. Letztendlich ist es ja auch so ein bisschen was für die lokalen Angler, für die, sich den Weg auf sich nehmen, mal vorbeizuschauen. Auch so ein bisschen als Anreiz, mal vorbeizukommen am Donnerstag. Julian: Genau. Dann explodiert das Hausfach wieder. Mark: Ja, jetzt da irgendeinen günstigen Preis, der so nicht haltbar wäre, Internet breit zu treten. Im Endeffekt ist es ja ein Ausschuss und wir schauen halt, dass wir da wenigstens irgendwie auf Null kommen mit dem Zeug. Kann man auch so ganz klar sagen. Weil es ist ja viel zu schade, wegzuwerfen. Es sind auch Ressourcen, kostet auch alles Geld. Und damit kannst du... sind ja unsere frischen Boilies, nur halt eben nicht so hundertprozentig, wie sie normalerweise in der Tüte sind. Ich nenne sie immer liebevoll Betriebsunfälle. Julian: Genau. Ja, okay. Die Betriebsunfallbox. Mark: Betriebsunfall oder ein bisschen Ausschuss. Julian: Komm, das ist eigentlich voll der geile Narbe. Lass uns das nicht Launchkracher boxen in so einer Betriebsunfallbox. Das wäre mega geil. Ich mach direkt den Schild fertig. Mark: Da sind ja da ein paar Boxen stehen. Jeder dieser Boxen kann individuell einen Namen bekommen. Julian: Ja, top, das ist ein guter Plan. Mark: Genau so. Und dann habt ihr halt auch was Besonderes vor Ort, dass es sich immer mal alles vorbeischauen lohnt. Und was dann da ist, ist halt da. Und was weg ist, ist weg. Da gibt es auch keine Regelmäßigkeit. Und weil ja ein paar Leute auch tatsächlich uns schon deswegen angeschrieben haben, nee, das gibt es halt nicht online, weil das lässt sich ja gar nicht richtig online abbilden. Also das macht ja gar keinen Sinn, dann anzufangen, ein Produkt im Shop anzulegen und das einzupflegen. Und dann ist das halt nach ein oder zwei Einkäufen weg. Da hängt dann wieder exorbitant viel Arbeit dran, dass du es gar nicht günstiger anbieten könntest. Wir können es ja auch nur deswegen günstiger anbieten, weil es dann in einer 20-Kilo-Sack oder in einer Mischmasch landet, der dann auch nicht diese Arbeit macht, der normale Prozess in der Verkaufskette sozusagen macht. Weil es hängt ja immer auch tatsächlich bisschen mehr dran, als man so denkt. Genau, und dann war da noch die Frage... Warum gibt es keine 24mm Subzim-Boilies? Subzim Plus. Bevor wir darauf eingehen, mal abschließend zur Lounge, weil mir das jetzt noch einfällt, Julian. Was erwartet denn den Besucher an diesen Lounge-Abenden? Was hat man sich darunter vorzustellen, gerade für die, die vielleicht noch nie da waren? Julian: Ja. Genau. Also ich hatte tatsächlich auch ein paar Fragen da auf die Story, wo dann Leute gefragt haben, man kann einfach bei euch vorbeikommen? Und dann sage ich, ja, wir sind halt auf Deutsch gesagt ein ganz normaler Shop. Das ist halt, ich weiß nicht, ob ihr die Lounge schon mal gesehen habt, wir haben eine relativ große Halle und ich habe das hier alles so bisschen zugebaut, dass das halt so ein Ja, dieses supremeige Holz, wie man das von unserem Messestand kennt. Hier könnt ihr jedes Produkt vor Ort anfasten. Ihr könnt es bestenfalls riechen. Kontakte knüpfen. Also ich muss dazu sagen, wir haben hier eine chillige Lounge, wo man auch mit ein paar Leuten sitzen kann. Hier kann man Kaffee trinken. Ab und zu gibt es Bratwürstchen. Hier kann man Cola, Fanta, Spreit kaufen beziehungsweise, was heißt kaufen? Man bekommt hier auch Kaltgetränke. Ja, was haben wir noch hier? Wir haben noch ein bisschen Forge-Tackle hier am Start. Wir haben noch eine Kordawand. ja, Freundschaften sind tatsächlich auch schon extrem viele entstanden hier. Wir hatten das jetzt tatsächlich letztes Jahr, da kam dann mal immer wieder eine einzelne Person rein und die ist mittlerweile mit uns super gut befreundet. Wir tauschen uns aus und er ist eigentlich immer super chillig hier, muss ich sagen. Du warst ja selber auch schon ein paar Mal hier, Mark. Und die Abende sind eigentlich immer cool. Genau. Mark: Ich war bei drei oder vier Loungeabenden auch dabei. Das war schon eine eingeschworene Truppe, aber da muss man sich auch nicht davor fürchten, dass im Endeffekt jeder erst mal willkommen ist. Da geht es einfach ⁓ Austausch, lokalen Austausch. Man kann auch von weiter weg her kommen, über Köder philosophieren. Immer eine Locker. Oft wird Pizzabestellt, noch abends oder so. Julian: Ja, absolut. Genau, hatten letztes Jahr welche, die sind 200 Stunden gefahren. Also gegessen wird sowieso jeden Donnerstagabend. Ob das jetzt mal der Grill ist oder ob wir Pizza bestellen, gegessen wird immer. Mark: Es geht einfach um eine lockere Runde, wo man auch mal einfach die Sachen von SupremeBets sich anschauen kann oder darüber sprechen kann, Ideen einbringen kann. Aber wir sind halt kein... Also das war jetzt bisschen Missverständnis. Wir sind ja eigentlich... Oder missverständlich ein bisschen. Wir sind ja eigentlich ein reiner Online-Shop, aber wir haben eben die Pforten auch einmal die Woche geöffnet von, ich glaube, 16 bis 21 Uhr, hast du gesagt, Okay. 16.30 bis 21 Uhr könnt ihr gerne bei SupremeBets vorbeischauen. Julian: 1630. Ja, okay, ich hab das vielleicht bisschen falsch gesagt. Wir sind natürlich jetzt kein Angeladen. Das sollt ihr jetzt nicht so rüberkommen, nicht dass ihr das falsch versteht. Aber wir wollen euch die Möglichkeit geben, auch hier einmal die Woche für ein paar Stunden vorbeizukommen und euch eure Produkte messen. Das macht ja auch zum Beispiel wenig Sinn. Das hat ja damals schon so angefangen, dass, hey Julian, kann ich vorbeikommen? Dann spare ich mir die Versandkosten. Hey, wie sieht es da aus? aus? Und dann hab ich irgendwann auch zu dir gesagt, komm, lass doch einfach hier so einen kleinen Treffpunkt auch machen. Mark: Genau. Julian: Das ist ja auch für die lokalen Leute halt mega geil, dass die dann, wenn die sich mal 30, 40, 50 Kilo mitnehmen, sich da halt den Versand sparen und sowas. Mark: Definitiv. Vor allem ist aber auch wichtig, und das sei hier auch an der Stelle nochmal dazu gesagt, dass wir dann auch Selbstabholer und so weiter und so fort halt komplett auf diesen Zeitraum jetzt wieder, sobald der es stattfindet, regelmäßig setzen. Weil es für die Produktion an sich schon auch eher störend ist, wenn die Leute da kreuz und quer reinkommen. Weil man weiß nicht, dass man gerade am Mehl emischen oder am Produzieren, die Maschine läuft gerade sauber, dann muss man die wieder abstellen deswegen oder so. Julian: Hm. Mark: Bis die mal richtig sauber läuft und getaktet ist, auch immer erstmal ein Weg dahin. Und man will auch niemanden abwimmeln. Wir freuen uns über jeden. Wir sind dankbar für jeden Kunden. Aber es ist einfach schön, dass wir ein Zeitfenster haben, die Leute wissen, genau dann ist auch Zeit zum Sachen abholen und zum Vorbeikommen. Und den Rest der Woche sind dann die Tore eher zu. Julian: Ja, stimmt, hast du recht. ist halt... Klar, wir planen auch vorausschauend, aber die Leute können das nicht wissen, wenn du mitten in der Produktion stehst und dann kommt einer und das ist ja auch so, man redet dann trotzdem eben kurz und dann wird der Teig im Extruder hart und du bist halt raus oder bist zum Beispiel gerade am Liquids machen oder so was und hast dann grad das Tröpfchen reingemacht und dann bist du irgendwann halt auch raus. Das geht so schnell. Mark: Ja, und wie schnell vergeht eine halbe Stunde, wenn jemand vorbeikommt, weil man halt einfach über ein Thema spricht, das wahnsinnig viel Spaß macht. Julian: Wollte ich gerade sagen. Ist halt wirklich so. das ist auch von meiner Seite absolut gar nicht böse gemeint. Aber genau für sowas haben wir halt auch diesen Donnerstagabend. Mark: Genau. Also zusammenfassend, jeden Donnerstag, 16.30 bis 21 Uhr, seid ihr herzlich willkommen bei Supreme Bates. Den Rest der Woche dürft ihr online bestellen. Julian: Und das Donnerstag abholen. Mark: Genau, Selbstabholung am Donnerstag ist auch immer möglich. Dann warum gibt es keine 24mm Subzyme Plus? Julian: Ja. Da sag du mal jetzt was, Marc. Mark: Ja, das war bisher so, dass das halt vor allem an der Trocknung hängt, weil die relativ lange zum Trocknen brauchen. Die Subzyme 24er. Und wir uns da auch nicht ganz sicher waren, ob die von der Konservierung und vom Feuchte gehalt. Denn es ist einfach so, dass durch dieses enzymatische Verfahren hält der Köder auch relativ viel Feuchtigkeit. Auch später, das merkt man in dieser teigigen Konsistenz, wenn man ihn rausholt, da waren wir uns nicht ganz sicher, ob die uns halt irgendwann hochgehen in der Tüte. Julian: Mhm. Mark: Aber wir haben das in der letzten Saison tatsächlich auch jetzt einige Male getestet. Es gab auch Teamangler, die sich die gewünscht haben und die benutzt haben. Ich habe die letzten Herbst, Spätherbst als absolute Waffe eingesetzt, gerade 24er Fisch, weil ich an einem Gewässer geangelt habe, dem es sehr viele Brassen gibt und ich dennoch attraktiv angeln wollte. Wenn du kleiner wirst, haken sich die Brassen ab 24 plus nicht mehr oder ganz wenig. und gehen dann auch nicht mehr so krass hin ans Futter. ja, da war jetzt dann schon, ich glaube letztes Jahr habe ich es die WhatsApp-Gruppe geschrieben, im Dezember müsste das rum gewesen sein oder Ende November, wir brauchen unbedingt 24 Millimeter Subziim plus. Und da gehen wir jetzt dieses Jahr nochmal ran und testen das nochmal genauer. Also tatsächlich, hatten ja das Gespräch glaube ich erst vor zwei Wochen oder so vor deinem Urlaub. Das wir es nach deinem Urlaub Julian: Ja, drei Wochen war es, glaube ich. Mark: dass wir es nach deinem Urlaub dann mal angehen, dass wir ein paar 24er Subzim Plus machen von beiden Sorten und dass du dann mal ein genaues Auge aufs Trocknen hast, das auch nochmal genau dokumentierst, dass wir die dann eintüten und gucken, ob die auch schön stabil bleiben und die dann, wenn alles passt und das auch vom ganzen Prozess her so tragbar und nachhaltig ist, dass wir die dann tatsächlich auch in Shop aufnehmen. Also es liegt hauptsächlich am Produktionsprozess und dem damit verbundenen Aufwand. Julian: Ja. Mark: insbesondere der Trocknung. Wir sehen die aber selber als sinnvolles Werkzeug und wollen die auch bringen. An der Stelle haben uns auch einige gefragt, was mit größeren Boilies ist. 30 mm. Da muss ich sagen, wir haben überlegt, eine Walze zu holen. Aber wir sind uns nicht ganz sicher, ob die Nachfrage dann dementsprechend überhaupt wirklich so da ist, dass sich eine 30er Walze wirklich lohnt. Weil man muss sie trotzdem kaufen, kostet netto irgendwie, glaube ich, was wird die Brutto kosten? Lass mich mal ganz kurz. Ich habe kein Problem damit auch mal ganz offen über solche Sachen zu reden. Ich meine, es ist ja auch hier eine Community und wir alle wollen ja hier so ein gemeinsames Ergebnis. und offen miteinander reden. Wir werden so ungefähr 2000 Euro investieren müssen für die Walze. Und das heißt, dass wir da auf Null kommen, muss er halt 2000 Euro Gewinn haben, nach allem. Das heißt, du verkaufst nicht Beulis für 2000 Euro, sondern halt deutlich mehr, bis da 2000 Euro davon dann hängen bleiben und dann ist halt die Walze erst amortisiert. Und ich kenne das teilweise aus der Vergangenheit, dass immer die gleichen sehr laut sind, also nicht im negativen Sinn, sondern einfach auffällig, weil sie wirklich dieses Bedürfnis nach 30er Boilies zum Beispiel haben. Aber dann ist es doch eine sehr kleine Gruppe, die dann auch gar nicht so viel davon nimmt, sondern vielleicht nur mal zwei, drei Tüten und das halt auch mit anderen Sachen mischt. Und bis du dann so eine Walze amortisiert hast, rein nur über diese 30 Millimeter Köder, geht vielleicht ein halbes oder ein ganzes oder noch mehr Zeit an Jahren ins Lande und Julian: Ja. Mark: Dann liegen dann teilweise, da hast du wieder eine Kiste mehr da liegen, die wieder mehr Platz braucht, eine Sorte mehr, Bestandsführung, dies das jenes. Und ⁓ die ganze Sache mal abzukürzen, wir haben das jetzt auch mal getestet. Wir haben bei einem Kollegen, 30er, von unseren Ködern abrollen lassen und auch da haben wir gemerkt, unser Mix ist halt durch die Feinheit, ist der halt so, dass er dann auch wieder ganz speziell, wir haben ja relativ feine Mixe, das zeichnet uns ja auch aus. Das lieben unsere Kunden auch. Julian: Ja, ist so. Mark: und die haben aber dann relativ viel Oberflächenspannung. Also auch da müssen wir dann gucken, dass die Qualität der Köder nachher wirklich so ist, wir die haben möchten. Aber weil wir ja auch eine Community sind und weil das hier ja auch, sag ich mal, eine gemeinschaftliche Sache ist, könnten wir ja auch mal eine Umfrage starten, wer wirklich wirklich Interesse hätte an 30 Millimeter Boilies und wer wie viel davon nehmen würde. Und weil diese Umfrage ja relativ schwer abzubilden ist in einem Formular, würde ich sagen schreibt doch bitte mir, also wirklich ganz speziell mir, direkt Nachricht auf Instagram oder per E-Mail, falls Instagram kein Thema für euch ist, lieber ist es mir auf Instagram. Wie viel 30 Millimeter Boilies würdest du denn ungefähr im Jahr nehmen und verteilt ungefähr auf welche Jahreszeiten oder welche Zeiten, damit wir da einfach mal gucken können. Und wenn sich dann herauskristallisiert, ja innerhalb von einem halben Jahr ist die Walze auch wieder drin, dann würden wir das auch definitiv machen. Aber wenn ich da drei Jahre in so einer Walze rumknabber, weil die Nachfrage doch nicht so groß ist, dann ist es halt doch auch wieder nur ein Trömer mehr, der in der Halle liegt, plus extra Bestandsführung, plus extra... Rohstoffe, wieder verbraucht sind, damit dann die Boilies nur da liegen, damit man sie hat. Also es ist halt alles nicht ganz so einfach, wie es aussieht nach außen. Und klar, andere haben das, aber die gibt es halt auch schon seit vielen Jahren. Und sicher werden wir uns irgendwann so eine Walze auch holen. Aber wenn wir halt auch einen wirklichen Absatz dahinter sehen oder ein echtes Bedürfnis unserer Kunden und nicht einfach nur ums zu haben, ums auch zu haben. Julian: Ja. Mark: Also insofern schreibt mir ne DM, möchtest du 30er und wenn ja ungefähr wie viel verteilt auf welche Jahreszeiten und dann kann ich mir da ungefähr ein Bild von machen. Julian: steht. Mark: würde ich sagen. Also so viel zum Thema Ködergrüßen. Wie ist das mit dir? Weil das Krasse ist ja bei euch, also ich merke bei euch in Gegend, dass selbst 24er eigentlich gar nicht so gut gehen. Also bei uns sind die nicht wegzudenken. 24er und 30er sind bei uns, wie wahrscheinlich in anderen Teilen Deutschlands, 14er und 20er. Julian: Ja, ja. Ja, also wie ich am Anfang auch schon gesagt habe, ich habe halt gar keine Chance mehr, zumindest nicht aktuell, halt so kleine Köder zu angeln. Und ich glaube auch, dass das halt immer schlimmer wird in Zukunft und man da gar nicht mehr vorweglaufen kann, bald hier auch, also die Leute hier auch 24er nutzen müssen. Weil das ist halt wirklich absolut krass. Ich meine, ich muss dazu sagen, ich nutze relativ viele 24er. Aber ich würde jetzt auch nicht zum Beispiel eine Packung 30er-Boilies nehmen und dann halt mit meinem Eimerchen füttern gehen. Ich füttere dann zum zweieinhalb Kilo vor und würde halt nur 30er reinpüllen. Das zum Beispiel mache ich auch nicht. Also ich füttere ja trotzdem auch wohl 20er und 24er oder vielleicht auch 14er. wenn die Karten ... Genau. Mark: Und dann auch mehr Fläche. Für was machst du das? Für Fläche oder Auflösezeit oder beides? Julian: Ja, auch für Fläche und du hast ja halt über zweieinhalb Kilo hast du ja bei 14 viel, viel, viel, viel mehr Boilies. halt auch du schaffst ja einen längeren Zeitraum für die Fische, wenn die am Platz stehen. Und ja, das. Mark: Und du eine schnellere Auflösezeit bei den kleinen Ködern, was ganz viele unterschätzen. Also die Attraktoren aus dem Köder werden viel früher oder viel schneller ausgewaschen. Und das Coole ist, wenn du verschiedene Größen mischt, ja, dass du verschiedene Auflösezeiten hast, weil das Wasser länger braucht, ⁓ den Köder auszuspülen. Aufgrund der geringeren Oberfläche. Umso größer der Köder wird, umso geringer ist die Oberfläche in Summe auf das Gewicht. Julian: Ja. Ja, schon. Ja. Ja. Mark: also auf die Masse. Und dadurch, dass du bei kleinen Ködern viel mehr Menge pro Masse hast, spülen die viel schneller aus. Und so bringst du halt verschiedene Auflösezeiten. Die kleineren lösen schnell auf, die mittleren mittel und die großen sehr langsam. Und dadurch hast du eine permanente, sag ich mal, Lockstoff- oder Attraktorenfreigabe am Platz, was glaube ich auch ein sehr, sehr geiler Effekt ist, denn dieses Mischen von Ködergrößen mit sich bringt. Julian: Ja. Auf jeden Fall. Ja, aber du hast recht, noch mal kurz darauf zurückzukommen, die Leute, hier haben. Ich erzähle das aktuell auch vielen Leuten. Weil, guck mal jetzt zum Beispiel, angel ich mit zwei 24er hintereinander und ich bekomme innerhalb von 10 Minuten einen Arlandbiss. also wenn jeder Karpfen von mir so perfekt genäht ist, dann werde ich mein Leben keinen Fisch mehr verlieren. So und ... Mark: Mhm. Julian: Das verstehen hier viele Leute noch nicht. weiß nicht, bei uns ist das wirklich gar nicht dieses 14-Millimeter-Ding. Aber hier sind wir alles reine 20-Millimeter-Boily-Angler. Mark: Das ist oft so in vielen Regionen, das ist so die Standardgröße. Julian: Ja, das stimmt. wie gesagt, ich mache das tatsächlich aber gar nicht zum selektieren. Also ich habe jetzt nicht den Gedanken so, ja, okay, ich möchte halt irgendwie kleine Fische ausselektieren, sondern mir gibt das halt dieses, dass es ja auch immer so Vertrauen fängt. Und was in deinem Kopf gut funktioniert, funktioniert ja in der Regel eigentlich auch sonst relativ gut. Bei mir ist das halt dann so, ich denk mir so, okay, du hast jetzt einen 24er dran, hast aber auch 14er und 20er gefüttert, dann hab ich in meinem Kopf so, ja, wenn der Karpfen halt kommt, dann wird der dann natürlich meinen 24er nehmen, weil die 14er und 20er gefüllt ⁓ schon weggefressen sind. Und das ist immer in meinem Kopf halt so ein Ding. Das ist halt alles viele... Was? Mark: Kino spielt immer eine große Rolle beim Angeln. Julian: Ja klar, du kannst doch auch abends nicht schlafen gehen, wenn du weißt, du hast deine Route irgendwo zwischen den Seerosen in den Schlamm gepölt. Wenn du diesen Gedanken hast, ja ich lass liegen, aber eigentlich lieg dich voll schlecht, dann kannst du auch nicht schlafen gehen. Das ist halt genau so ein Ding. Mark: Ne, das musst du liegen, dass man überzeugt davon ist, dass da auch was beißt. Julian: Ich kann immer nur schlafen gehen, ich weiß, so bamm, meine Ruten liegen on points. Vorher kann ich nicht pennen gehen, ist wirklich so. Das ist, äh... Ja. Ja. Mark: Nein, absolut so. ich. Alles andere wäre auch schlechtes Angeln. Die Frage ist nur an der Stelle, ob man das, was man sich dann immer so zurechtlegt, ob das dann auch wirklich so ist. Manchmal hätte man vielleicht im Schlamm den Fisch gefangen, den sonst keiner fängt. Julian: Ja, safe. Guck mal, mein allererster Karpfen, den ich auf Boily gefangen habe, da war ich keine Ahnung, elf, zwölf Jahre alt. Und das war auch so ein Altarm, der aber keinen Zugang hat zum Fluss oder so. Heißt, da waren nur so paar uralte Fische drin und so was. Ich hatte halt gar keine Ahnung von Karpfenangeln. Da hab ich mir so einen Top Secret Boily früher genommen, hab ich in so einem Anaconda Appadip getunkt und hab den einfach mitten in die Mitte geschmissen. Der ging gefühlt 1,50 tief im Schlamm. Mark: Mhm. Julian: Aber das war halt Karfenangler. angehe mit Beulis. Der Rest war ja völlig irrelevant. Ich habe ein Beuli dran, ich bin jetzt Karfenangler. Genau, und dann weiß ich noch tatsächlich, ich hatte dann so drei verschiedene Bissanzeiger und meine linke Rute hatte so einen, da musstest du nur einmal so einen Zentimeter ziehen und der hat einen Full Run gemacht. Ich weiß gar nicht mehr, was für Dinger das waren, irgendwie von Bär oder Ultimates. Ja, dann war das wirklich, hast einmal so... Ja, das war echt richtig heftig. Und dann weiß ich noch nachts... Mark: So, ja. Weil die so lang piepsen, Weil jeder einzelne Pieps so ewig lang ist. Piep! Ja, kenne ich. Julian: hab ich dann auf meine mitlassene Route, die ich in der Mitte im Schlamm geschmissen hab, so... Und ich dachte halt, das wär die Route links gewesen. Und ich bin halt raus und dann hat die Route vollran. Und ich hab einfach einen Karpfen gefangen. Das war so krass für mich. Das so heftig. Und dann hab ich die Route einfach wieder im Dunkeln reingeschmissen. Wieder mit derselben Montage, selben Boilie. Gleicher Haken, gar nicht irgendwie geschärft. Man wusste das ja gar nicht, dass die Haken scharf sein mussten, so auf Deutsch gesagt. Fangen halt direkt den nächsten, ne? Drei, vier Stunden später. Und dann war ich irgendwann mal da gewesen vor... Das war jetzt ungefähr vier, fünf Jahre her, wo ich dann halt schon natürlich dieses 100 Prozent weiß, wie es funktioniert und wie man was einsetzt. dann so richtig on point vor den Seerosen unter den Büschen abgelegt, so richtig geil gefüttert und so. Blank. In dem gleichen Gewässer. Ja, das ist richtig krass. So hätte ich mal einfach in die Mitte geschnissen, mitten im Schlamm. Und ich glaube, da macht man sich auch Mark: An dem gleichen Gewässer? Krass. Selben, ja. Selben Gewässer. Selben sogar. Ja, das mein ich damit. Julian: Da macht man sich oft, glaube ich, einfach einen viel zu krassen Kopf drüber. Das ist halt echt... Fuck. Du wirst irgendwelche Larven schnecken oder so, wirst du auch nicht nur auf einen sandigen Streifen im Wasser sehen. Mark: Es ist oft eine Pseudowissenschaft, das Karpfangeln. Was so fester Untergrund mit sich bringt, ist, dass du sauber präsentieren kannst. Das ist ein großer Vorteil, dass die Montage sauber arbeiten kann. Aber der Karpfen frisst natürlich auch im Schlamm, insofern es kein modriger Faulschlamm ist, in dem halt nix zu finden ist. Totes Zeug, sondern es auch produktiven Schlamm, in dem die ganze Nahrung steckt. Oder ein Großteil der Nahrung. Definitiv. Julian: Klar, natürlich. Ja. Das ist so. Ja, ja, ist wirklich so. Ja, aber das ist schon wieder ein ganz anderes Thema. Da kannst du auch stundenweise darüber diskutieren. Aber das hier am Ende des Tages ist einfach wirklich Kopfsache. Ich sage auch oft so, bei uns ist das ganz oft Leute, das ist eigentlich auch noch ein kurzes Ding dazu, ist, viel ist Kopfsache, weil bei uns das zum Beispiel so am Fluss, wir sind ja so hier so eine Gang von drei, vier Leuten, die hier die ganze Strecke abangelt und jeder da seinen Futterplatz hat und man möchte ja dann auch den großen Fischfang und so, ist ja ganz klar. Mark: Ja. Julian: Und bei uns ist es ja aber dann oft so, du hast halt viele Fische bis 10 Kilo und 15 Kilo Fisch, da zittern dir schon bald die Knie, weil das so Ausnahme ist. Dann hast du aber Person X oder Y, ja ich geh am Wochenende fluss. Du denkst dann so, boah ja krass, der denkt das ist voll einfach und so. Weißt du so, ich muss am besten gar nicht füttern. Und dann schickt er dir sonntags morgens ein Bild, boah ja voll geil, 18 Kilo Spiegler und so. Du angelst da einfach, das ist wirklich ohne Witz, das ist voll das krasse Ding. Die Leute, die machen sich keinen Kopf, die schmeißen einfach rein und ja, ich fang wohl was und so. Bei mir ist das so, wenn der in M's, ganz ehrlich, ne, ob der drei Meter weit ist. Das ist halt wirklich so. So viel ist es einfach. Klar, du musst natürlich schon ein bisschen was angeln können, das ist ja klar. Aber viel ist es im Endeffekt einfach nur Kopfsache. Das ist genau wie am Fluss. Ich steh da nachts mit meiner Kopflampe völlig verballert und will so ein bisschen über die Fahrrinne beziehungsweise ein bisschen über die Mitte schmeißen. Und ich steh da, schmeiß, Mark: bist wieder bei der Traueng-Feng. Julian: ⁓ Der war 50 cm zu weit hinten. Zack, kacke. Noch mal. Wenn du in die Reingehst und darüber nachdenkst, denkst, das ist total Banane. Du kannst auch 5 ⁓ weiter hinten angeln. Das interessiert keine Sau, kein Karpfen. Mark: Weißt du was, glaube, das kann man gar nicht so krass pauschalisieren. In der Situation wahrscheinlich nicht. Und dann gibt es halt wieder Situationen, wo du in kleinste Krautfelder oder so reinangelst. Krautlücken. Da musst du halt treffen. Ich glaube, das A und O ist halt, dass die Montage sauberfischt. Das ist einfach schon mal eine ganz wichtige Sache. Und dass die haken kann. Und keine Ahnung, ich weiß nicht, wo du dann früher deinen Schlamm geangelt hast. Weißt noch, wie schwer du da geangelt hast? Julian: Das ist was anderes, klar. Das ist was anderes. Ja. Boah, vielleicht habe ich sogar einen Futterkorb dran. Ich weiß das gar nicht mehr. Mark: Das ist nämlich auch so Punkt. Früher hat man grundsätzlich wahrscheinlich eher, besonders als man angefangen hat auf Kapfen, haben wir wahrscheinlich immer sehr leicht geangelt. Weil ich weiß noch, wenn ich früher geangelt habe auf Kapfen am Weiher mit Mais oder so, mit so einer Laufbleimontage, was haben wir da hingehängt? So 20 Gramm? 30 Gramm Blei? So? Laufblei? Nee. So. Ja, aber wenn du halt dann mit so einem Futterkorb, an dem ein bisschen der leicht bebleiht ist oder... Julian: Ja. Das stimmt. Die Ruten haben das auch gar nicht zugelassen, man am Anfang hatte. Hängt ja bei 100 Gramm an so einer alten Route. Mmh. Mark: 15 Gramm Blei halt in Schlamm donnerst, ist halt auch wieder was anderes als wenn du halt Kapfenangler-Style mit 113 Gramm angelst oder schwerer. Julian: Ja. Ja, klar, ist ein Faktor, klar. Mark: Ich glaube, es sind immer ganz viele Puzzleteile, die in der Situation dann vielleicht auch zu einem Anfängerglück führen, weil der im Grunde schon auch wieder viel richtig gemacht hat, weil halt nicht so diesem starren Kapfenanglerbild gefolgt ist. Julian: Ja, 100 % bin ich voll bei dir. Das ist genau wie am Alter. Mark: Also wenn es funktioniert, das ist ja einfach so Grundsatz, wenn es funktioniert, dann wurde was richtig gemacht. Julian: Ja, das ist so. Mark: Und so kann dann auch wirklich jeder von jedem lernen. Ich hab das schon so oft erlebt, dass an Gewässern, Hardkorker-Abfangler sitzen, plötzlich einer hinkommt, der so halt auch mal geht und alles ganz anders macht als die krassen Pros. Und einfach komplett rasiert. Einfach aufgrund dessen, weil die anderen sich alle auf irgendwas mehr oder weniger geeinigt haben, was sie alle machen, weil das so gut funktioniert angeblich. Julian: 100 Prozent. Ja. Mark: Aber dann irgendwann auch gar nicht mehr so gut funktioniert, weil es eben alle machen und die Fische dann auch wieder ihr Verhalten verändern. Aber wir wissen es ja, wenn wir uns mal auf was eingeschossen haben, dann wären wir halt auch träge und machen dann wieder Schema F. Aber was dann in der einen Situation funktioniert, muss in der anderen längst nicht funktionieren. Und was in der einen Saison an einem Gewässer der absolute Bringer war, muss in der nächsten Saison an dem Gewässer nicht zwangsläufig immer noch der Hit sein. Julian: 100 Prozent. Ja. Das stimmt. Mark: Das ist ja eigentlich eine Sache, ich am Karpfeangeln sehr liebe, dass dort immer Bewegung drin ist und dass sich da immer auch was verändert. Das ist zum Beispiel so eine Sache, die ich beim Kanalangeln ja immer so schon geliebt habe. Das ist einfach gefühlt, hast ja trotzdem jede Saison irgendwie ein bisschen anders Gewässer vor der Nase. Julian: Also ich sage immer so, viele fragen mich auch immer, wie kannst du fünf Jahre auf der gleichen Stelle angeln? Ich gucke vielleicht immer auf dieselbe Straßenmaterie, aber das ist nicht dieselbe Stelle. Das ist halt wirklich so. Das ist egal, das jetzt, guck mal, Hochwasser hat viele Löcher verursacht, hat auch viel Sand angetrieben, hat generell Struktur verändert. das ist wie der andere Fische reingezogen. Das ist halt Kanal-ABC. Das ist immer anders. Mark: Ja, und es ist vielleicht immer noch dieselbe Stelle, aber es ist immer noch die gleiche. Julian: Fakt 100%. Der Tiger. Genug jetzt, Junge. Mark: Hahaha Wie viele Fische denkt ihr, fangt ihr im ganzen Jahr? fragt einer. Hast du da einen Überblick? Hast du das mal gezählt? Julian: Ja, also ich hatte ein Fangbuch, bis ich angefangen mit Supreme zu angeln, weil da so viel Geld konnte ich nicht für Papier ausgeben. Nein, ich habe das tatsächlich mal gemacht, ja, früher am Kanal, also bis, ich würde sagen so 2020, 2021. Jetzt mache ich das tatsächlich gar nicht mehr so. Mark: Das waren immer die Coolies. Was war da so? Phase? Julian: Also ich glaube das beste Jahr, was ich hatte, waren so 350 Fische ungefähr. Nee, nee, das die ganze Saison. Und halt so 900 Aarlande. Ungefähr. Ja, nein, das war jetzt eher so bisschen jokemäßig, aber das ist aber halt, wie du auch gerade sagst, zum Beispiel, weißt, letztes Jahr lief der Kanal ultra schlecht. Mark: Nur Kanal oder die ganze Saison? Die waren schon immer präsent. Julian: Davor das Jahr habe ich nur auf der einen Stelle über 100 Stück gefangen in relativ vergleichbar wenig Angelnächten. Da hatte ich oft viele Fische, 9 Stück, 8 Stück, 7 Stück. Letztes Jahr war es halt wirklich recht schleppend. Das ist eigentlich mir jedes Jahr unterschiedlich. Ich muss dazu auch sagen, dieses Jahr hätte ich 25, 30 Fische mehr fangen können, wenn ich mich an dem Gewässer gesetzt hätte, wo ich weiß, dass ich es da auch... Mark: Hm. Hmm. Julian: Aber ich bin dann jetzt mittlerweile eher so, okay, ich will mich bei den Aarlanden durchbeißen. will da meinen Erfolg haben. Wenn ich jetzt zu so einem kleinen See gehe, wo ich zu 100 % weiß, dass ich 10 fange, dann hab ich natürlich jetzt schon 10 Fische dieses Jahr mehr. So, weißt was ich meine? Mark: Natürlich, es hängt von Jahr zu Jahr und vor allem von der Gewässerwahl ab. Und da ist es auch ganz, ganz schwer, sich überhaupt mit irgendwem irgendwie zu vergleichen. Außer mit vielleicht maximal anderen Anglern, die zur gleichen Saison am gleichen Gewässer angeln. Julian: Ja. das aufreffen. Mark: Insofern... Ich weiß nicht, ich hatte zum Beispiel auch ein Gewässer, dass ich eine Zeit lang geberangelt hab. Da war ich halt hin und wieder mal. Und wenn ich da meinen Futterplatz hatte, ich, boah, ich glaub, mein bester Tag war. mit einem richtig guten Schnitt. Ich hatte glaube ich 28 oder 29 Runs und habe 4 oder 25 Fische gekriegt in 12 Stunden von morgens um 8 bis abends um 8 und ich hatte einen Schnitt von über 13 Kilo. Julian: Ja, ist geisteskrank. Mark: In dem Tag bin ich aus der Wathose. Ich habe mir Stuhl mitgenommen, den habe ich nicht mal aufgeklappt. Und ich hatte den ganzen Tag nur die Wathose an. Ich war die ganze Zeit immer nur am Werfen, Fischversorgen, Neumachen. Total krass. Da hatte ich ein paar solche Sessions am Wochenende. Nicht ganz so krass wie diese eine Session. Aber da habe ich an diesem einen Gewässer wahrscheinlich 200, 300 Fische in der Saison gefangen. Auf ein paar Sessions. Julian: Mmh. Mark: Und dann halt noch die anderen Sessions, die ich so dazu gemacht habe, also so keine Ahnung. Ich hab es tatsächlich nie dokumentiert, so in Gänze. Julian: Du hast ja ⁓ immer alles auf Video. Mark: Ja und nein, das zähle ich dann auch nicht nach. das wäre auch... Ich überlege mal, wenn ich da noch Fische dokumentieren hätte müssen, wäre jetzt gar nichts mehr gekommen. Und keine Ahnung, also ich... Was ist denn denn normal... Ich kann ja nicht mal sagen, was der normale Saison bei mir ist. Zwischen 200 und 300 Fischen wahrscheinlich. Aber es gibt halt auch Gewässer, wo du halt dann voll viele kleine Fische fängst, sage ich mal. Wo du so eine... Julian: Ja klar. Ja. Mark: Keine Ahnung, am Wochenende 20, 30, 40 mal Satzeier hast, wenn irgendwem wieder eingefallen ist, dass man dort nichts fängt oder so und die dann reingeschürtet haben. Wie zählt man sowas überhaupt? Vielleicht sind es auch 600 Fische in der Saison, wenn man alle Karpfen zählt oder mehr. Ich habe keine Ahnung. Es sind auf jeden Fall einige. von dem her gesehen muss man halt auch mal diese ganze Catch-and-Release-Thematik sich überlegen. Julian: Ja. Mark: Ich will jetzt keine Riesenfass aufmachen, aber ich habe mir das schon so oft gedacht. Wenn man wirklich ein Küchenfenster hat, ist es halt einfach auch dahingehend total sinnvoll, weil dieses... Weißt du, das Angeln ist halt nicht das, was es früher war. Es ist halt so viel effizienter geworden. Und du kannst so viel krasser und schneller große Fische fangen. Das Wissen ist da, die Technik ist da, die Methoden sind da und... Julian: Ciao! Klar. Mark: Also wenn es demnach ginge, dass man wirklich jeden Fisch mitnimmt, dann gäbe es in den meisten Gewässern keine großen Fische mehr und keine Leichfische mehr. Und das ist auch kein gesunder Bestand, wenn es nur noch Satzkarpfen gibt, die von außen reingeschüttet werden. Das ist kein gesunder Bestand. Also es ist schon krass, wo das hingegangen ist mit dem Karpfenangeln. Julian: ist 100 % so. Ja, finde ich auch heftig. Man hört das ja immer von Opa und so. Sie können sich an diesen einen Spiegler erinnern, der 12 Kilo hatte, den die auf eine Kartoffel gefangen haben. So. Mark: Du, ist ja tatsächlich auch noch heute bei vielen Leuten so. Also ich höre das oft in so... Ja nein, aber ich höre das ja auch öfter mal auf Vereinssitzungen oder im Verband oder so. Wird dann zum Thema, dass Gewässer XY wären keine Fische mehr drin. Da fängt man nichts. Und ich denke mir dann so... Julian: Ja, nur vergleichsweise. Ich wollte jetzt keinen angreifen oder so. Mmh. Mark: Boah, das ist echt eine harte Nummer. Wie kann man da überhaupt nichts fangen? Also wie kann das überhaupt passieren, dass man da nichts fängt? Was kann man... Was muss man... Keine Ahnung. Also schmeißen die ohne Köder, fischen die ohne Haken oder was? verstehe es teilweise nicht. Weil ich zum Beispiel am gleichen Gewässer ultra Probleme habe, die großen Fische auszuselektieren, weil ich am laufenden Band nur kleine Fische fange. Die halt, sag ich mal, wenn du die gezielt beangelst mit Mais und Pose oder so. Julian: Mmh. Mark: An solchen Gewässern geh ich ja zum Beispiel meinen Neffen mal angeln oder so. Und das ist zack, zack, zack, zack, dass meine Neffen sagen, ⁓ das ist krasser als Computerspielen. Weil Zeit am laufenden Bann nur rein, raus, rein, raus ist. Julian: Ja. Mark: Und dann liegt es halt schon auch am Angler. Und ich glaube, die Angler, die sich halt der modernen, den modernen Methoden verschließen. ist okay. Jeder kann sich das selber aussuchen, aber die müssen halt auch damit leben, dass der Nebenmann viel mehr fängt. Und dürfen sich dann theoretisch auch nicht daran stören, sondern müssten sich halt dann eher an die eigene Nase packen und selber was verändern. Julian: Ja, das stimmt. Das ist so recht. Aber ich glaube auch tatsächlich, dass... Ja, okay, was heißt... Was heißt, denke das oft, aber... Ich hatte jetzt auch schon oft so Situationen gehabt. Jetzt zum Beispiel bei dem Altarm, wo ich angenommen war, da habe ich vor, boah, ich weiß noch, das war meine krasseste Session überhaupt. Zumindest hier bei mir in der Umgebung. hatte ich, ich mit einem Kollegen, Daniel Eilers, angeln. Und wir waren halt zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Und da hättest du tatsächlich gefühlt ohne Haken angeln können, du hättest trotzdem gefangen. Da hatten wir an diesem Alter, wo es wirklich schwierig ist, was mit den ganzen Arlanten und so los ist, da hatten wir übers lange Wochenende, das waren, ich, wir hatten zwei oder drei Nächte geangelt, wir 37 Fische. So, und das ist für dieses Gewässer, du hast sonst maximal drei an einem Wochenende oder vielleicht maximal drei pro Nacht. Und dann hast du ein Wochenende, wo du einfach 37 Stück fängst. Das war, das war geisteskrank. Aber das sind halt so Sessions und das sind halt wieder so, zum Beispiel jetzt nach der Leichtzeit, sei da in dem richtigen Gewässer und du kannst halt alles komplett auseinandernehmen. Komplett. Mark: Heftig. Sehen wir so viel wie üblich. Das besonders dieses Leichtzeitphänomen. Ich hab das schon in einigen Gewässern erlebt. Zum auch in Marokko, als wir waren. Da haben wir ja ungefähr alle großen oder einen Großteil der großen Fische gefangen, weil die gerade fertig waren mit Leichen und wieder voll auf Fresse waren. Oder auch mit Christopher, wo ich an diesem See in Frankreich war bei Keep the Spirit. haben wir auch außer den einen ganz großen, den wir vielleicht verloren haben, weil wir haben auch ein paar Fische leider verloren, wie das halt so ist, wenn man viele fängt. Julian: Ja. Ja. Mmh. Mark: Wenn man viele fängt, immer paar dazwischen, mal abkommen. Was vor allem so Phänomen ist, wenn man viel fängt, ich. Weil dann wahrscheinlich auch, ja, vielleicht ist dann der Haken mal nicht ganz so oder das Rig, weil man einfach so im Julian: Ja. Denkst du, weil man ein Unkonzentrierter ist? Mark: Ja, also ich hab das bei mir schon oft beobachtet, dass ich dann mir meiner Sache vielleicht ein bisschen zu sicher werde oder mir dann auch so denke, ja, pff, ich hab ⁓ genug gefangen oder Sonstiges. Wenn ich dann aber einen verliere, dann ärgere ich mich so dermaßen und dann werde ich wieder genauer. Weil egal ist mir dann irgendwie trotzdem nicht. Aber es kommt so eine gewisse Ermüdung halt dann rein. Julian: Genau das ist das Ding. Genau das frage ich mich ganz oft auch. Wenn ich zum Beispiel jetzt an einer Session bin und ich fange halt sieben Fische, dann ist es ganz oft, dass ich davon einen verliere. Und ich frage dann immer so, Herr, warum? Liegt das an dir? Oder ist das vielleicht ein kleiner Fisch gewesen? Oder was weiß ich? Mark: Wenn du immer nur zwei fängst, dann würdest du nicht jeden siebten Fisch verlieren. Genau das meine ich damit, weil du einfach viel präziser angeln kannst viel genauer. Das habe ich bei mir beobachtet. Das habe ich über die letzten Jahre wirklich trainiert, gerade auch in den Gewässern, an denen ich durchangeln muss. Trotzdem immer konzentriert und konsequent weiter zu angeln. Julian: Verliesst keinen. Nee, das ist wirklich so. Mh. Mmh. Mark: Oft ist der 8. oder 9. oder 10. der 20-Kilo-Fisch zwischen den ganzen unter 10-Kilo-Fischen. Julian: Ja klar, ist wirklich so. Mark: Und den wird's halt nicht verlieren. Julian: Nee, bestenfalls nicht. Mark: Deswegen... Ich mach dann eher eine Pause. Ich mach das dann tatsächlich mittlerweile eher so, wenn ich wirklich merke, ich hab jetzt gerade gar keinen Bock mehr oder mir geht die Konzentration flöten, dann sag ich eher, ich penn jetzt lieber vier Stunden, ich lass die Hut'n jetzt diese Nacht draußen und ich füttere ein bisschen drauf und mach dann entweder bei der nächsten Session oder am Vormittag wieder voll voran. Mit frischen Ricks. Julian: Man soll ja auch aufhören, wenn es am schönsten ist. Mark: Ja, das ist genau der Punkt. Warum weitermachen, wenn man gerade das Gefühl hat, dass man gar nicht mehr fangen will oder gar nicht mehr konzentriert ist oder es einem auch gerade gar keinen Spaß mehr macht? Wozu machst du das denn? ⁓ dann sagen zu können, ich habe so und so viel gefangen, interessiert ⁓ keinen. Weil jeder will ja selber nur der Geilste sein. Will ja gar keiner hören, also doppelt so viel fängst du. Julian: die Aber wenn du weißt, dass es dir keinen Spaß macht, das ist immer so. Nein, nein, nein, dann ist es wieder so, ja, welchen Puffangeln der denn mit... Mark: Selten erlebt, dass es dafür Applaus gibt. Das kommt meistens eher schlecht an. Julian: Ja, das stimmt. Du kannst besser posten. habe eingefangen anstatt 12. Mark: Ich mach das relativ oft, mich einer fragt nach meinen Ergebnissen, nicht weil ich nicht will, dass der da an meiner Stelle angelt, sondern einfach weil ich keinen Bock hab, dem schlechtes Gefühl zu geben, weil ich weiß, das kommt dann wieder nicht gut an. Dann versuch ich eher so verschleiert, ich hab auch ein paar gefangen, mäßig. Weißt du? Julian: Ja, solche Augenrinde. Mark: Ja, ich hatte drei Fische heute Nacht. Ich hatte heute drei Fische heute Nacht. Wie war es bei dir so? Ja, ich hatte auch ein paar. War cool. Julian: Ja, ist ja auch so. Ich kann das verstehen. Mark: 13. Ja, das kommt wirklich vor. Julian: Okay. Mark: Jeder war wahrscheinlich schon mal in einer Situation, wo er sagt, ich halte nach neun oder zehn oder elf und dann guckt der andere so entgeistert halt an. Selten erlebt, der andere sagt, ⁓ voll geil, Mann. Oder? Julian: Mmh. Ja stimmt, ich fange halt nun nie 12 oder 13, ich weiß es nicht. Nein, war Spaß. Ja, das hat alles miteinander zu tun, ganz klar. Mark: Ja, und da sind wir auch wieder beim Gewässer. genug Leute, die an welchen Gewässern angeln, wo man halt eher jede 13. Nacht einen Fisch fängt. Und dafür ist es halt einer, der so viel hat wie die 13, die ich in einer Nacht fange, zusammen. Julian: Ja. Du hast ja, es gibt ja auch oft Leute, die ja gar keinen Bock drauf haben, so geisteskrank viel zu fangen. Das ist ja auch oft, wie oft hast du das bei diesen Väter? Ja, ich gehe jetzt eine Nacht angeln, die füttern zwar, gehen angeln, aber zwei, drei Fische die Nacht und nach Hause. Für mich sind das ehrlich gesagt auch die besten Nächte, bin ich voll ehrlich. So gerade auch vor der Arbeit immer so. Top. Mark: Ja, weil am Ende des Tages ist doch die Frage, wofür man das macht und warum. Und das habe ich ja beim letzten Podcast schon gesagt, Spaß zu haben. Ich gebe doch nicht das ganze Geld aus und investiere die ganze Zeit, um mich über irgendwas zu ärgern oder irgendwem zu neiden oder mich zu irgendwas zu quälen. Außer ich sehe das als aktuell nötigen Baustein, um ein gewisses Ziel zu erreichen. Also gerade bei der Zielfischjagd ist es ja Oder wenn weiß, muss mich hier durch kleine durchangeln, ⁓ an die Großen ranzukommen. Dann mach ich den Weg zum Ziel. Aber dann stört es mich auch nicht, dass viele kleine beißen. Das etwas, was ich mich eingestellt habe. ich weiß, mit jedem kleinen Fisch, den ich hier gerade fange, ist es für mich das Feedback zum Nachfüttern. Und das Feedback, dass ich gerade auf dem richtigen Weg bin, ⁓ Futterneid zu erzeugen und an bessere Fische ranzukommen. So. Wenn ich aber hingegen an einem Gewässer bin, wo mir das gerade keinen Sinn gibt, keinen tieferen Sinn, dass gerade extrem viele Kleine beißen, dann versuche ich das zu verändern, dass am besten weniger beißt oder ich lasse die Hutten draußen oder ich gehe heim oder ich wechsle das Gewässer. wirklich immer Kontext ist ganz, ganz wichtig, finde ich. Julian: Safe. Absolut. Mark: Da ist eine Frage, die jetzt so bisschen so hier reinpasst. Und zwar vom Lofroy. Wie würde sich das Angeln in den nächsten 10 bis 20 Jahren verändern? Und dann andererseits fragt er aber auch, was würdet ihr am modernen Karpfenangeln ändern um es zukunftsfähig zu machen. Julian: Schwierige Frage eigentlich. Mark: Ja, eigentlich zwei schwierige Fragen, über die wir uns vielleicht auch mal eingängiger Gedanken machen würden oder sollten. Also ich glaube, was man verändern müsste, ⁓ das Karpfenangeln zukunftsfähiger zu machen, und das war auch schon Thema, das habe ich schon vor 20 Jahren in irgendwelchen Rotary Letters oder so gelesen, ist, dass sich der Karpfenangler an sich mehr in der Vereinsarbeit engagiert. Julian: Mmh. Mark: Ich merke zum Beispiel, wir haben ein paar Gewässer, denen Vorhangigkapfenangler sind oder Leute, die dem Kapfenangler nahe sind und im Kapfen angeln und verstehen, was da passiert. Und ich muss sagen, da genießen wir als Kapfenangler sehr viele Freiheiten. Da gibt es eigentlich auch relativ wenig Probleme untereinander. Wo Menschen sind, gibt es immer Konflikte. Aber ... halt jetzt nicht so in diesem Sinne von, dass man nicht willkommen ist und dies nicht darf, das nicht darf, man darf relativ viel. Und die Regeln, die es gibt, die sind eher so auf Common Sense. Also die sind halt eher so gemeinschaftlich entstanden und kann jeder nachvollziehen und erhalten alle als sinnvoll, sehen alle als sinnvoll an. Ich glaube, das ist ein Punkt, dass man wirklich auch guckt, nur wer mitspricht und wer sich einbringt. Wer aber auch ein entsprechendes Verhalten an den Tag legt, dass seine Meinung geschätzt wird, nur der wird halt auch gehört. Das ist schon mal wichtig. Wenn man die ganze Zeit nur auf Eigenbrötler ist und nur von einem Gewässer zum anderen zieht und versucht die dicksten Fische zu fangen und dann auch wieder weg ist und nach Medizin flutmäßig. Julian: Hm. Mark: Hinterlässt man kein gutes Bild für alle Karpfenangler und hat natürlich auch kein Mitspracherecht und wird auch nicht nach seiner Meinung gefragt, weil man halt auch merkt, der will das Ganze hier nur ausnutzen, der hat auch gar keine Lust sich einzubringen. Das ist halt das eine, so ein ernsthaftes Interesse auch zeigen und sich einbringen. Das ist definitiv ein Punkt, der glaube ich da zukunftsträchtig wäre oder Julian: kann ich auf jeden Fall sehr gut nachvollziehen. Also ich verstehe, was du meinst. Mark: Am Angeln selber? Was kann man am Angeln selber verändern? Also ich halte es zum Beispiel nicht für sinnvoll, sich das Angeln unnötig schwer zu machen und jetzt dies und das und jenes zu verbieten, weil es effizient ist. Wenn es den Fischen oder dem Gewässer schadet, ja, dann ist es auch wieder eine sinnvolle Regel. Also müssen auf jeden Fall sinnvolle Regeln für ein vernünftiges Miteinander stattfinden. und entstehen und da kommt ja eigentlich auch im Endeffekt dann das Wort Werte ins Spiel. Es muss halt ein Wertesystem hin. Julian: Ja. Mark: Was wichtig ist, für jede Gesellschaft, für jede Gemeinschaft, ein gemeinsames Wertesystem, mit dem der Großteil, im Idealfall alle, einverstanden sind und den Sinn dahinter verstehen, diese Werte einzuhalten. Julian: Ja, das ist ein guter Punkt auf jeden Fall. Das würde einiges besser machen, definitiv. Mark: Und was diese Werte sind und wie die aussehen, das hat sicherlich nicht nur mit Karpfenanglern zu tun, sondern auch mit den anderen Anglern und mit gemeinsamen Werten. Und das ist wahrscheinlich auch ausufernd und zu viel für jetzt so einen Podcast, Wertekatalog aufzustellen. Aber wäre auch mal ein sehr interessantes Projekt, oder? So ein offenes, irgendwie so Open Source für jeden einsehbar und vielleicht auch für jeden zutragbar, so Wikimäßig. Julian: Mh. Ja, das wäre echt voll. Mark: Werte beim Angeln, Werte beim Kaffenangeln, Verhaltenskodex mäßig. Weil das gibt's eigentlich relativ nicht. Zum Beispiel beim Surfen ist es ganz klar, manche Sachen sind klar, da hält sich dann auch wieder nicht jeder dran, aber es ist halt der Surfer dran, der am nächsten an der Welle dran ist, bricht. Und das ist einfach die Regel. Das heißt... Julian: Ja. Nö. Okay. Mark: Wenn du näher da dran kommst, manchmal brechen die auch an Felsen und und blödgesprochen, der auf dem Felsen sitzt, der kann die Welle dann nehmen. voll nah am Felsen dran ist. Oder an der Bank, wo die Welle bricht oder so. Kannst du nachvollziehen, was ich meine? Das heißt, wenn die Welle rechts von mir bricht und rechts von mir ist keiner, links von mir sind zehn, bin ich dran. Und danach ist der da als nächstes. Dann gibt's natürlich auch wieder die Helden, die ⁓ sich rumpaddeln, wenn die Welle kommt. Julian: Ja, ich verstehe das. Ja, das wird für jeden Verständnis ein. Mark: Oder was man zum Beispiel auch nicht macht, ist, wenn man gerade eine Welle hatte und wieder raus paddelt, sich dann wieder an diesen nähesten Peak zu setzen. Dann lässt man erstmal die anderen surfen. Julian: Das ist wie zum Beispiel, hast diesen Steg und diesen Steg, da ist aber der geilste Spot und dann gibt es diesen ehrlichen Angler, der dahin angelt und dann gibt es diesen Futterbootfahrer. Mark: Ja genau, so ungefähr. Oder dass man sagt, es ist halt schwierig, es halt was sehr Stationäres ist und... Aber der Angler, jetzt da 10 Fische gerade gefangen hat, könnte ja auch sagen, ich lasse dir jetzt mal ein paar durch. Oder willst du auf meinem Platz angeln? Willst du die nächsten drei Fische auf meinem Platz angeln? Theoretisch wäre das ja möglich, könnte man ja machen. Aber das geht jetzt auch alles viel zu tief und viel zu weit. Aber ich denke, gemeinsame Werte sind wichtig. Das ist das Aller aller Wichtigste, ⁓ es zukunftsfähig zu machen. Das ist allgemein gesprochen, aber ich glaube, ist der springende Punkt am Ende vom Tag. Julian: gemeinsam. Mark: Und wie wird sich das Angeln in den nächsten 10 bis 20 Jahren verändern? Diese Frage war schon immer im Raum. Ich denke, das wird immer und immer effizienter werden. Julian: Ja, das ist sehr kumpel. Alleine gucken wir jetzt vor 15 Jahren, wo man angefangen ist mit Angeln. Was ich machen konnte, ist, ich konnte in einem Angeladen fahren, konnte mir da irgendwelche fertig gebundenen Haken kaufen, konnte ans Wasser fahren. Man wusste, okay, man wusste bis dato gefühlt nicht mal, dass man einen Beutel auf dem Haar aufziehen muss. So nach dem Motto. Du musst da jetzt eigentlich nur, wenn du anfängst mit Karpfenangeln, egal wie alt du bist, du musst dein Handy aufmachen und gibst bei TikTok oder Instagram Karpfenangeln ein. Mark: und dadurch Julian: Dann siehst du direkt 30 Videos von Corda, 30 Videos von Nash, Fox, How to, wie mache ich das und dies. Das ist ja heutzutage, das ist ja absolut der Wahnsinn. Du musst ja quasi nichts mehr machen, außer einmal ins Internet zu gucken. Du weißt, wie eine Montage bindet. Dann guckst du dir an, keine Ahnung, Gewässer X. habe einen Baggersee, okay, ist vergleichbar. Der macht das so und zack, bist du voll drin. Früher, ich habe 50 Nächte geblänkt gefühlt bis zu meinem ersten Fisch. So, weißt du, du zum ersten richtigen, erfolgreichen Fisch am Altarm zum Beispiel. Das ist, bis man irgendeine Kleinigkeit verändert hat und man wusste selbst nicht mal, woran hat das überhaupt jetzt gelegen. Hast dein Haar 3 mm länger gemacht, vielleicht hat es daran gelegen. Vielleicht war dein Haken diesmal ein bisschen schärfer oder dein Rig war 3 cm kürzer, wer weiß das schon. Heutzutage weißt du alles. Du weißt, welche Rig-Länge du gefühlt auf einer Kante legen musst. Du weißt, welches Rig du im Kanal an... Du weißt ja alles. Es wird dir alles vorgegeben. finde ich zumindest, so ist meine Meinung, das sage ich auch zu ganz, ganz vielen Leuten. Ich bin echt stolz darauf und bin wirklich stolz darauf, dass ich so angefangen habe, Kaffee zu essen, ⁓ mir das selbst beizubringen. Mark: Ja, die Frage ist ja, bei dem Ganzen ist das gut oder schlecht? Julian: Aber ich würde tatsächlich schon sagen, dass es gut ist, weil dafür steht man ja halt auch irgendwo. Sich gemeinsam zu helfen und ich bin auch tatsächlich echt immer so, egal wer mich fragt und sowas, ich bin da immer auch offen, ehrlich und super hilfsbereit. Und ich glaube, das sind so ziemlich alle anderen auch. Und ich glaube, dass wir dahin, bis dahin auch echt sich noch deutlich besser entwickeln. Das siehst du ja allein schon auf der Messe, wie viele Leute kommen da und fragen dich ja nicht nur über die Bollies aus, sondern auch ums Generelle. Du bist immer eine hilfsbereite Person. Die schreibt dir im Nachgang, boah, boah, Marc, danke, boah, Julian, danke. Das war voll der geile Tipp. Ich hab endlich gefangen, hab da zehn Nächte blank gesessen. Und mit eurer Hilfe und mit euren Tipps bin ich zum Erfolg gekommen. Wie muss der sich fühlen? Das ist voll das schöne Gefühl. Irgendwann wird der in die Situation kommen. Und ja, ich hab das dann so und so gemacht und so und so. Der nächste macht's dann auch wieder so. Und hat dann wieder erfolgreich geangelt. Oder hatte Erfolg am Wasser. Das finde ich ist halt für mich so der Punkt. Ich glaube, das entwickelt sich immer, immer weiter zum Positiven und wird definitiv auch nicht schlechter werden. Mark: Ich glaube auch, dass es immer effizienter werden wird. Andererseits ist natürlich auch die Kehrseite der Medaille, dass es sehr, sehr viel Content gibt, durch den man sich durchwühlen kann, der teilweise schon wieder erdrückend ist. Oder hängst du dann doch mehr mit der Nase im Handy, statt das zu spüren, was das Angeln für mich zum Beispiel eigentlich ausmacht. Julian: Sie gibt es auch. Ja. Ja, das ist ein anderer Punkt. Mark: Also ich war jetzt, ich hatte irgendeinen Infekt vorletzte Woche und lag auch mal einen Tag im Bett, musste Rolle runter machen, mir die Augen so weh getan haben und ich konnte den nächsten Tagen danach auch nicht so richtig geil am Computer oder am Handy viel machen. Und dann war ja jetzt Urlaub letzte Woche, da habe ich auch nur das Allernötigste gemacht und dementsprechend war ich jetzt auch, hast du jetzt gerade eine Tröte gezogen oder wie? Julian: Ja. Was meinst du? Hier fährt gerade ein Zug vorbei. Qualten ein bisschen. Was, wieso? Mark: Heimlich? Voll unauffällig, Alter. Hat keiner gesehen. Und auf jeden Fall, also ich hab weder gepostet noch Social Media geguckt in letzten, ich glaub meine Watchtime auf Instagram ist so gegen Null gegangen in letzten zwei Wochen. Boah, wenn ich das jetzt wieder aufmache, mein Gehirn, muss ich da erst mal dran gewöhnen, was da alles passiert innerhalb von zehn Minuten. Von Adam über Eva über Hintz und Kunz. Verschiedenste Leute, verschiedenste Themen, verschiedenste Politik von Weltuntergang über Gesundheit zu dicken Karpfen. Und Reality Shows. Julian: Ja, das ist es. Mark: die jetzt irgendwie scheinbar da auch kommen, über das Kapfen angeln. Und ich denk mir so, was soll das alles? Und vor allem, hatte gestern so diesen Flash. Ich war jetzt hier, Wellen sind gerade kacke. Also klein. Surfen ist nicht. Und jetzt hab ich mir bisschen Mission Wolfsbarsche angepackt die letzten Tage. Julian: Ja, das ist echt heftig. Ja. Mark: Und bin bei Low Tide, bei niedrigem Wasserstand bei Ebbe, so ein paar Spots abgelaufen und kam dann immer weiter in Areale über Steine, die halt normalerweise zwei, drei Meter von Wasser überdeckt sind und kam da auf einmal in so eine komplette... Ich musste ja noch durch so einen kleinen Felsspalt durchklettern, wo ich genau wusste, da musst du genau aber auch auf den Wasserstand gucken, sonst kommst du ja nicht mehr zurück und so. Ja, war es auch, aber dann war ich auf einmal... Julian: Geil. Klingt abenteuerlich. Mark: an dieser Atlantikküste in so einer Art, keine Ahnung was, Marslandschaft oder so, wo neben mir eine hunderte von Meter hohe Wand, die komplett glatt gespült war vom Meer, wo du auch unmöglicher das hochklettern können oder so und alles nur Felsbrocken und Gestein und bin dann da nur rumgekraxelt und hab irgendwie dann irgendwie versucht, irgendwelche Spots zu finden, wo man halt geil Julian: Tschüss! Mark: auf Wolfsbarsch irgendwie angeln kann, dass es dann so Spinnfischen mit so entweder Gummifischchen oder flach laufenden Wobblern oder Oberflächenködern wirft, dann in so Gischt rein und suchst halt irgendwie so Gischtstrudel und sowas. Julian: Hmm. Mark: Und das hat mich total beseelt. Ich hatte keine Ahnung, was ich da eigentlich mache. Ich taste mich da voran. Ich bin da voll im Moment, überlege die ganze Zeit, was ist jetzt das Richtige. Guck auf die Uhr, wann kommt das Wasser zurück, damit ich hier auch lebend wieder davonkomme. Weil wenn du dich da verzockst mit den Strömungen und dem Wasserstand und so, dann ist es halt vorbei. Kriegt gar keiner mit. Julian: Krass geil. Ja, klar. Auch lebensgefährlich irgendwie, oder? Mark: Wenn du keine Ahnung hast, was du machst, 100%, wenn du seit 10 Jahren surft, kann es sein. wenn du mit dem Meer an sich vertraut bist und den Örtlichkeiten vielleicht sogar, ist es dann nur noch halb so wild, wie es klingt. Aber wenn du keinen Plan hast, was du machst, wir haben auch schon Leute vom Ertrinken gerettet beim Surfen. Badegäste, die meinten, ich gehe jetzt hier mal in Ründchen schwimmen und auf einmal die Strömung, sonst wo hingezogen. Julian: Ja, klingt für mich so, das so war. Viele unterschätzen das, glaube ich. Mark: Mit Atlantik ist nicht zu spaßen. Muss man auch. Das ist auch angebracht. Julian: Ich hab da richtig Respekt vor, Richtig krass. Ich habe sogar Respekt von der Kreuzfahrtfahrt. Mark: Ja, es ist Wasser, Flugzeug, es sind alles Dinge, die muss man mit nötigen Respekt und Bedacht angehen. Aber was ich zurück will, ist, voll im Moment, voll konzentriert, voll der Sache gewidmet, ein Fuß vor den anderen setzen, Flow entwickeln, Beseeltheit, das sind halt so Stichpunkte, die für mich Angeln ausmachen und die für mich immer Angeln zu was Besonderem gemacht haben. Julian: Ja, ist unberechenbar. Mmh. Mark: gepaart mit einem absolut intensiven Naturerlebnis. Und das ist halt der Wendepunkt, wenn sich zu viele Social Media verlagert oder YouTube und so und du hängst halt doch nur irgendwie die ganze Zeit mit Nase da drin. Eigentlich vielleicht auf der Suche, um dich zu verbessern, um dein Angeln weiterzuentwickeln, zu perfektionieren, was irgendwie auch ein total nachvollziehbarer Gedanke ist, aber mit tausend Ablenkungen dazwischen. Das macht ja der Algorithmus. Also du kriegst ja die ganze Zeit irgendwelche anderen Nagelstiche und irgendwelche anderen Knöpfe werden noch gedrückt. Weil du gehst dahin, ⁓ was nachzuschauen, ⁓ deine Nachrichten zu checken, ⁓ ne Story zu posten, ⁓ selber was zu posten. Und dann geht's aber los eigentlich so. Alleine schon die Zeit, wenn du nur wartest, dass dein Post hochgeladen wird. Ich glaub auch gar nicht, dass es so lange dauert, wie dieser behaupten, weißt du? So. Julian: Klar, das ist halt Fakt. Ja, klar. Erst mal scrollen. Ja, das ist beste Internet und dauert eine Minute zwanzig. Ja, klar, natürlich. Darüber habe ich mir tatsächlich auch schon mal Gedanken gemacht. Da steht noch immer, ja, schließt bitte nicht die App, dann geht es schneller. Das ist halt wirklich so. Mark: So, warum ist das so? Frag dich mal. Das ist genau der gleiche... Das ist ja genau der gleiche Scam wie... Aber im Hintergrund kannst du die App weiter benutzen. Wenn die App gesperrt wäre, während es hoch lädt, würdest du weniger Internet verbrauchen. Ergo wär's schneller oben. Es ist nur, ⁓ dich in der App zu halten. Und... Und es ist ja genau das gleiche wie bei Jüngern Suchsein. Wenn du eine Flüge suchst oder einen Mietwagen, wir suchen gerade die besten Angebote für dich raus. Dabei geht es so. So geht es. Aber die machen den hier, damit es sich so anfühlt, als ob. Und das ist halt alles so... Julian: Klar, voll. Ja. Klar, natürlich. Ja, ich Das ist richtig cool. Das ist heftig, Mark: diese ganze Verarscherei, die halt da mit reingeht und da halt dann auch einen goldenen Mittelweg zu finden und irgendwie nicht, weißt du, nicht das Gefühl und die Liebe zum Wesentlichen zu verlieren, weil dich zieht das ja in so einen Strudel rein, irgendwie so den, das natürliche Angeln ja auch nicht gibt, weil das natürliche Angeln ist ja auch viel das Sitzen und viel, das nichts passiert. Julian: Hm. Ja. Ja. Ja, das... Ich habe halt auch immer oft die Frage bekommen, so gerade auch, man bei... Also ich bin ja bei Coorda Team Angler und dann hast du oft von irgendwelchen Leuten gefragt, was los, bist du nicht voll unter Druck und so und ist das auch noch angeln und alles. Man sucht sich zum Beispiel, du hast was für mich immer ganz wichtig ist und das ist auch bei, ich glaube, bei allen Team Anglern so... Du wirst erst zum Teamangler, wenn du überhaupt so bist, du bist. So. Und wenn du dann jetzt zum Beispiel dein Budget bekommst oder das und das, das automatisiert sich ja komplett auf meinem zum Beispiel Instagram. Das ist ja, ich setze mich, das Schlimmste ist für mich überhaupt, mich unter Druck zu setzen. So und das habe ich halt letztes Jahr gemerkt, für den Videodreh, da habe ich mich so krass unter Druck gesetzt. So krass. Und das war einfach absolut völlig Banane, dass ich das gemacht habe. Damit habe ich mir so viel Zeit verschwendet. Das ist unfassbar. Das ist genau wie jetzt. gehe beim Urlaub einfach meine Nacht angeln. Ohne Instagram, ohne Kamera. Was auch Aber an sich habe ich halt voll viel Spaß daran. Und das ist immer das Wichtigste, finde ich. Wenn du den Spaß daran nicht verlierst, dann machst du auch nichts falsch. Mark: Ja, andere ist es vielleicht der Insta-Hustle oder was weiß ich. Also, nachher gibt's da viele verschiedene Herangehensweisen. Aber weißt du, das Schlagwort dabei ist immer Bewusstheit, finde ich. Bewusstheit, dass du die Dinge, die du machst, bewusst machst. Und bewusst an die Sachen rangehst und dass dann auch, ja, vielleicht willst du das so auf die Tour machen, die für jemanden anders abschreckend wirkt, aber du machst das dann als eine bewusste Entscheidung. Oder anders. Julian: Ja. Mh. Mmh. Ja. Mark: Aber nicht nur irgendwas machen, weil ein Algorithmus sich in einen Strudel reinzieht. Ich find das halt zum Beispiel auch übelst hässlich, dass voll viele das Gleiche machen, weil es halt beim anderen funktioniert. Aber das ist halt Instagram und das ist halt so eine Konformität und so eine Uniformität, die mich total abfuckt, ehrlich gesagt. So virale Trends oder ... Julian: Ja. Ja. Ja klar. Mark: So was zu machen, weil das dem Algorithmus gefällt, taugt mir überhaupt nicht. Entweder habe ich halt ne Message und es ist mir wichtig, was zu sagen, oder ich halte halt die Klappe. Oder ich nehme einfach einen Schluck Capri-Sonne und genieße das Leben. Julian: bringt dir im Endeffekt auch gar nichts. Das ist keine Capri-Sonna. Mark: Rio d'Oro! Kabel-Sonne für Monatsende. Julian: Das ist so wie am Monatsanfang. Mark: Hahaha Der Brate hat eine interessante Frage. Angler 90er vs. Angler 2020er am selben Gewässer. Heute parallel. Gibt es einen Sieger? 100 % Julian: Zwei zwanziger. Mark: Ja, 100 Prozent. Julian: Ich das. Mark: weil das eine schließt das andere nicht aus. gibt ja genug, die in den 90ern auch geangelt haben, aber die sich halt weiterentwickelt haben und die, halt stehen bleiben... Julian: 100. Man muss dazusagen, woher willst du das wissen, es wurde ja nirgends so gepostet. Woher willst du wissen, dass der Chip aus den 90ern nicht schon mal 35er im Gewässer gefangen hat? Wo du 28 gefangen hast? Ich weiß es aus der Urwäsche. Mark: Nee, ich sag mal, unter den identischen Bedingungen würde ich sagen zu 100 % der heutige Angler. Der heutige gute Angler, alles was an Location, an Technik, an Effizienz, an scharfen Haken, da ist er damals nicht mal so auf scharfe Haken geguckt, ganz ehrlich. So. Und wie geil die Ricks performen heutzutage, wie gut Pop-Ups, Köder, Subzyme Plus, Sachen, die es damals alle noch nicht gab. Was gibt's da zu lachen? Julian: Ja, 100 Prozent. Es ist Ja, nüchternicht? Alles gut, alles gut. Ja, aber du hast im Endeffekt Recht und das ist 200 Prozent so, klar. Mark: Ist doch so, ist doch wirklich so. Das ganze Wissen rund ⁓ Köder, rund ⁓ Rigs, Technik, bewusstes Vorgehen am Wasser, Location machen mit der Drohne, das ist doch alles hier next level. Also da hat der 90er Jahre Angler keine Chance. Also ich sag mal, nicht der 90er Jahre Angler, sondern da fühlen sich vielleicht einige angegriffen. Julian: Nein, es war so. Absolut keinen Chance. Mark: 90er Angler Standard. Aber, und jetzt kommen wir zu dem ganz großen Aber. Julian: Kaffern in der Neunzigerne. Mark: Ist der heutige Angler deswegen zufriedener? Julian: mit was skippen. Mark: Ich wüsste es Julian: Ja, das ist natürlich jetzt wieder ein megaguter Punkt, Aber wann weißt du... Nein, das ist auch so. So... Ich nehme jetzt einfach mich als Beispiel. Ich bin halt immer zufrieden, wenn mein Plan aufgeht. Und wenn er beim ersten Mal nicht aufgeht, dann geht er halt beim zweiten Mal auf. So, bringt mir auch nichts, irgendwie zu sagen, äh ja, nee, bäh, nö. Das ist ja dann, wo der Reiz, den man sich selbst dann so stellt. Mark: Weil mehr ist halt nicht immer mehr. Julian: So, boah, ich hab diesmal nichts gefangen, das war alles perfekt und das kann ja nicht. Dann ist das für mich nicht direkt so dieses Gefühl von boah, nee, kacke. Ich muss mich dann zufriedenstellen, sag ich mal. Und ... mein Ziel quasi erfüllen. So ... Ich finde, damals hat so ein ... Ja ... Man ist ... ist im Endeffekt doch nie zufrieden, oder? Guck mal, das ist doch so oft schon mal so, boah, ich hab so oft irgendwelche Leute gehört, und das ist jetzt auch überhaupt nicht böse gemeint, keine Ahnung, es gibt dann, es gab Situationen, wo Leute zehn Stück gefangen haben, ne? So. Und haben dann irgendwann, keine Ahnung, ihre Routen rein geholt, wo die Session zu Ende war. Und bei zwei Stück war das rigget vertüdelt. Ist jetzt nur ein Beispiel. Fuck man, ich hätte zwölf fangen können. hätte so wie Kacke und so. Junge, du hast zehn Fische gefangen in einer Session. Mehr geht nicht. Mark: Ein gewisser Ehrgeiz ist halt da schon auch am Start. Die Frage ist halt... Julian: Ja, klar. Aber das ist echt so, das ist ... Du fängst 29,3 Kilo ... Schuppi oder Spiegler. Boah, fuck. Fast 30 Kilo. Scheiße, jetzt kann ich nicht erzählen, ich hab einen 60er gefangen. Kacke. Mark: Aber das war in den 90ern genauso wie es heute ist. Also ich habe zu den 90ern noch nicht auf Karpfen geangelt, aber schon geangelt. In den 2000ern habe ich angefangen. Julian: Mmh. Mark: Ich glaube 2003. 2006 irgendwie so oder was dazwischen und mit Karpfenangeln jetzt spezialisiert und da war es schon immer das gleiche. Dieses Thema wird nie alt. So, dass da ein paar hundert Gramm über Freude oder Leid entscheiden oder ob jetzt dieses Lebewesen mehr oder weniger wert ist, das man gerade aus dem Wasser geferrt hat. Julian: Nein. Aber die Fische werden immer größer. Das ist Fakt. Mark: Ja, die Fische werden immer größer, was auch durch den anglerischen Einfluss zu tun hat. Wahrscheinlich aber auch Stück weit durch die Klimaerwärmung, die es ja nicht gibt. Oder doch, oder man weiß es nicht. Ja, aber es ist immer wärmer geworden in letzten Jahren, immer trocken. Und dadurch ist es halt einfach mehr, ob das jetzt Klimaerwärmung ist oder nicht, keine Ahnung, aber in letzten Jahren war es wärmer im Schnitt, würde ich sagen. Und dadurch bleibt es halt mehr Nahrung. Julian: Genau. Ja, ja, das meine ich. Das ist ja... Ganz anderes Thema. Ja. Ja. Mark: gibt mehr Nahrung, dadurch wachsen die Fische auch. Der Futter eintragen durch die Angler ist auch ein Thema. Absolutes Thema. Dass die Fische wachsen lässt, der Angeldruck. Im Schnitt sind die Fische größer. Aber an vielen Gewässern weiß ich nicht, es auch größere Einzelfische gibt. Gerade auch an so Normalgewässern. Weil da gab es auch in den 2000ern so eine Riege an großen Fischen von Julian: Ja klar. Mmh. Mark: von 30-35 Kilo, die halt verfügbar war. Julian: Ja, krass, okay. Wusst, hätte ich gar nicht gedacht, wenn ich ehrlich bin. Da bin ich schon noch bisschen zu üben, aber krass, hätte ich echt nicht gedacht. Mark: Aber im Ja, vielleicht bei euch im Norden nicht so, weil es auch noch kälter war. Julian: Ja, das kann sein. Ja, ohne Witz, das ist halt wirklich so. Mark: oder weniger auf Kapfen geangelt wurde. Ja, sind ja alles Einflussfaktoren definitiv. Julian: Ja. Mark: Also das Ding ist halt, es entwickelt sich immer weiter und es wird sich immer was verändern. Und man muss mit den Entwicklungen irgendwie halt auch bewusst umgehen und sich überlegen. Will ich auf diesen Zug mit aufspringen? Muss ich auf diesen Zug mit aufspringen, ⁓ mein Ziel zu erreichen, ob ich will oder nicht? Das sind so Entscheidungen, man für sich treffen muss. Dann trifft man am besten die Entscheidungen, die einen letztendlich auch zufrieden machen. Oder Freunde zeigen ihn an. Es muss einen nicht alles zufrieden machen, aber man kann sich auch immer mit Dingen anfreunden, indem man seine Perspektive auf die Sache ändert. Julian: Aber Aber denkst du, das, was früher gut funktioniert hat, funktioniert heute auch noch? Mark: Ein guter Köder hat immer funktioniert. Ein gutes Rig, ein passendes Rig zur passenden Futtermethode mit dem passenden Köder und ein scharfer Haken hat immer funktioniert. Also zu 100 Prozent funktioniert das, was früher funktioniert hat heute auch noch. Es ist ja alles nur eine Weiterentwicklung. Julian: Valisi. Glaubst du, das könnte manchmal sogar noch besser sein, wenn du ... Ich seh das bei vielen, die auch echt viele große Fische fangen, die angeln einfach so ein durchgebundenes Rig, so Nordlisnord, so ein paar Marronen gewickelt, freies Haar und fangen geisteskrank viele große Fische. Glaubst du, dass so ein Rig, wo fast kein Klimbim dran ist, irgendwann wieder besser fangen wird, da, wo 3000 Klimbim-Dinge dran sind? Das frag ich mich ganz oft, weil ich hab auch so angefangen, Karpfen zu angeln. Mark: Ja, aber besser fangen ist ja jetzt auch wieder ein dehnbarer Begriff in dem Fall. Weil die Frage ist, was willst du fangen? Willst du viel fangen oder willst du mit Dicken fangen? ich glaube halt, so ein... Es gibt ja beim Rig auch, sag ich mal, selektiv und schnell haken und gerade halt auf so ein etwas längeres, durchgebundenes, semi-stiff oder sogar weich mit einem... Julian: Ja klar. Ja. Mh. Mark: Vielleicht etwas größeren Haken und einem langen Haar und einem größeren Köder auf einem Futterplatz. So ringt dir halt die größeren Fische. So ein Rig, was halt ultraschnell hakt und alles hakt, was nicht bei drei auf dem Baum ist und irgendwie überall hakt, Hauptsache es hängt. Julian: Mhm. Mark: flückt ihr halt jede Brasse weg, die einmal den Köder schief anschaut und bringt Unruhe auf den Futterplatz und hat eine Scheuchwirkung. Julian: Ja. Ja, das ist auf jeden Fall so. Mark: Also deswegen, ich bin zu 100 % davon überzeugt, dass die Big-Fish-Taktiken aus den 90er Jahren immer noch so funktionieren wie heute. Aber ich glaube, dass dieses ganze Instant Angeln und schnell mal einfangen und so weiter und so fort heute viel krasser ist. Julian: Ich glaube das tatsächlich auch. Ja, da bin ich zu 100 % bei dir. Ganz, klar. Vor allem bist du ja jetzt auch, was dieses ganze Multicombi und Spinner Rig angeht. Erstmal ist das halt für den Geldbeutel viel, viel weniger und du bist ja flexibel ohne Ende. Du kannst ja gefiltert heutzutage alles auch dran schrauben. Das ist ja wirklich so. Mark: Ja, auch dieses Fische suchen und dann schnell mal einen anwerfen mit dem Spinner Rig Pop-Up Single Hook. Das war früher kein Thema. Früher war halt vor allem Kapferangeln, Futterplatzpflege und dann halt auf dem Futterplatz angeln. Das funktioniert heute wie damals und mit den gleichen Rigs, 100 %ig. Da sind sogar diese modernen Rigs, glaube ich, nicht so geil, weil die einfach zu viel auch haken und zu schnell. Julian: Ja, klar. Ja. Vielleicht sollte man das einfach mal wieder ausprobieren. So eine Challenge auf dem Futterplatz. Ein Rick mit gar nichts. Mark: Du, ich mache das auch. Ich mache das nach wie vor immer noch. wenn ich gerade beim Selektivo angeln und wenn ich mit 24er 30er Fütter durchbinde, 25-30 cm Vorfach, mit schön langem Haarabstand zum Haken. Die Fische, die ich damit hake, die hängen Bombe. Absolut Bombe. Nicht irgendwie. Julian: Also ich meine halt wirklich ein Rig, wo du nur Vorfach und Haken hast. Kein Wirbel, kein gar nichts. Also jetzt beispielsweise nimmst du halt einen Curved-Chank, fixierst dein Haar, wickelst 6x drum, gehst hinten wieder durch und das war's. Solche Rigs meine ich. Mark: Ja, mit dem White... Ist das zum ein klassisches Ding, was ich halt mit so einer White-Gelb-Form oder einem Curved-Shank jederzeit angeln würde. Und was ich dann manchmal auch mache und mir denke, boah, und sonst hab ich da noch hier ein Schläuchlein dran und da oben noch ein Kicker und da oben noch das und dann da noch ein Absenkblei und dann häng ich da schon wieder eine Viertelstunde dran, das zu binden oder ich hab's in einer Minute fertig. Und es funktioniert auch. Julian: Mmh. Genau das meine ich dann. Ja. Ja. Aber man muss dazu ja auch sagen, beim Spinner-Multi-Kombi bindest du das Ganze ja theoretisch nur einmal. Mark: geht auch superschnell. finde, mit Multikombi bin ich noch nie so richtig warm geworden, obwohl ich es eigentlich ganz cool finde. Ja, und ich angel halt seit... Das Spinner-Rick kam ja auch zu einer ähnlichen Zeit auf, aber war erstmal nicht so hype. Julian: Boah, ich angle das nur. Das war ja nur ein reines Papa-Break gewesen. Mark: Genau, aber ich angle vor allem das gerne. Schon ewig, schon immer, vor allem auch am Kanal, mir das einfach übelst getaugt weil das halt ein super Stufrick ist. Julian: Mmh. Ich muss einmal ganz kurz zur Tür. muss einmal ganz kurz zur Tür. DPD ist nämlich da. Ich möchte ja, dass eure Pakete noch alle Pünkt nicht rauskommen. Ich stumme mich mal eben kurz. Marc, du mir kurz kümmern? Mark: Das ist sehr gut. Das möchten wir alle. jeder Zuschauer, wie auch ich, wünscht sich das. Ja, jetzt bist du weg vom Fenster. Und ich mach noch hier den Alleinunterhalt. Wir sind eigentlich ⁓ schon durch. Tatsächlich. Viertelminute haben wir noch. Es waren ein paar interessante Fragen dabei. Ich glaube, wir sammeln die dann auch noch mit fürs nächste Mal. Nina fragt, ob es auf dem Sommerfest Parol gibt. Das habt ihr doch der Hand vor Ort. Nina macht bei uns Versand, kommt wahrscheinlich auch zum Tätowieren. Also sie ist an sich eine Tätowiererin und macht bei uns Nebenjob Versand vormittags. Und die sitzt da quasi im Komitee. Also klar, warum nicht? musst da halt Parol dahinstellen, dann gibt's einen. Kriegen wir auf jeden Fall hin. 20.06. übrigens unser Sommerfest. Würde mich freuen, wenn du vorbeikommst. Hanf, ganze Jahr oder nur zu bestimmten Jahreszeiten. Ich finde Hanf immer geil. Wirklich immer. Hanf ist schön ölig, verteilt sich dadurch auch von den Attraktoren gut in der Wassersäule, ist ultraklein, hält die Fische dadurch super lange auf dem Platz und ist extrem proteinreich. Dann hat sie diese weißen Körner noch als visuellen Reiz. Also nicht weiße Körner, sondern diese weißen Stellen, beim Kochen dann dadurch sind, auch durch ist, wenn er sich so öffnet und das Weiße herauskommt. Hanf ist eigentlich ein absoluter Superköder. Und Erfahrungen von Freunden zufolge soll Hanf auch Brassen gar nicht so krass ansprechen. Also Hanf ist wohl ein Partikel, den Brassen nicht so mega krank abfahren. Kann doch sein, dass ich mich da täusche. Ich bin nicht so der Brassen-Spezialist. Schreibt es mir mal hier unten rein. Hast du da irgendeine Ahnung von, weil einer fragt, ob wir Hanf das ganze Jahr benutzen würden oder nur zu gewissen Jahreszeiten? Ich sage ganze Jahr. Ich finde es ein absolutes super Food. Und das Brassen auch gar nicht so krank auf Hanf abfahren. Weißt du da was? Julian: Ich angel tatsächlich recht wenig mit Hanf, wenn mache ich das immer nur im Winter, weil ich finde es da am effektivsten für mich. Mark: Wer anders könnte wieder sagen, gerade im Sommer, weil er so ölig ist? Hanf ist wirklich immer geil. Ich scheue meistens mich vor der Arbeit damit. Julian: Ja klar, das ist halt wirklich so, aber... Das zum Beispiel. Mark: Mein Hanf muss halt immer frisch sein und ich weiß so, mein Angeln ist oft so spontan und so kurzfristig, dass ich halt am liebsten eine Tüte aufreiß und fertig bin. Und dann da grad auch frischen Hanf beizuhaben. Aber ich glaube, das ist ein Riesenfehler. Riesenfehler. Ich müsste viel mehr mit Hanf machen. Also Angeln. Julian: Ja. Ja klar. Das stimmt. Ja, hatte früher mal so eine Phase, weil das halt auch geil war. Mein bester Kumpel damals hatte mal so kleinen See. Und da habe ich meine ersten Fische so immer auf Sicht gefangen. Oder ich habe auf Sicht gefüttert und das war für mich halt auch Neuland. Und egal, was ich eingebracht habe, ob das halt Beutis waren, Tigernüsse, Mais oder Hanf, die haben immer zuerst den Hanf weggeschreddert. Immer. Egal an welchen Tag. Mark: Ja, wir lieben Hanf. Frischer Hanf, Alter, das ist die absolute Bank. Julian: Die haben das richtig weggepustet. war richtig krass. Die haben immer zuerst den Hanf, dann den Mais, die Nüsse weggeschreddert und mein Boily, ich habe immer ein Boily als Hakenköder genommen, der wurde immer zuletzt gefressen. In der Situation. Das war richtig krass gewesen. Aber ich glaube auch, Hanf ist ein Game-Changer. Aber wie gesagt, das ist halt auch bei mir oft dann so, Hanf musst du einfach spompen. Du kannst das nicht mal mit der Futterkerle richtig krass irgendwo hinballern. Mark: Boot oder Spum? Julian: Ja genau, das ist für mich immer so Grund, wo ich gar keinen Bock habe, das zu nutzen. Klar, ist auch voll geil und ist auch mega effektiv, 100 Prozent. Aber ich glaube, das ist dann im Endeffekt immer nur die Faulheit bei mir, weshalb das bei mir gar nicht ist. Mark: Ist bei mir zu 100 % leider auch, so muss ich ganz ehrlich sagen. Aber an sich, ich meine, es gibt ja auch Lösungen mit Fertighanf und so weiter. Ich weiß immer nicht genau, was ich davon halten soll, von diesen Fertigpartikeln. Julian: Der ist halt nur komplett geölt, stimmt gar nicht im Sud oder so. Es gibt ja diese, was ist das, zwei Liter oder drei Liter Backen. Mark: Ich weiß aber auch nicht immer, wie die das haltbar machen, diese Partikel. Da bin ich mir gar nicht so sicher. Ob die die auch konservieren oder... Da hab ich mich ehrlich gesagt noch nicht damit beschäftigt, weil ich nicht so der Partikelmensch bin. Julian: Ja, genau. Aber auch ein eigentlich saugeiles Thema, ich sagen, weil das habe ich auch gar nicht uan nachgedacht. Ich meine, das wird ja fest verschweißt in diesen drei Kilo Buckets da. Aber wenn du da mit Ziegennüsse oder sowas, das ist ja bei Ziegennüssen genau das gleiche, diese Ready-type-Dinger da. Das ist ja quasi nur das Öl, was die dann... Mark: Mhm. Ready tight vor allem. Sind die auch schon am Rick dran oder wie? Julian: Ich hab mich gerade versprochen. hab gedacht... Ja, Ready Mates wollte ich sagen. Das war gerade, weil ich über dieses Rick gesprochen habe. ich das noch voll in meiner Bienenperst hängen. Ja, aber diesen... Ja, aber du sprichst sowas halt immer an. Bei dir bleibt nichts ungefähr. Das ist ganz schlimm. Nee, aber was ich sagen wollte, das ist ja auch bei den Nüssen so. Wenn du dir in diesen Buckets halt fertig kaust... Mark: Bereit, Kumpel! Ja klar. Hätte das aber keiner gemerkt wahrscheinlich. Julian: dann ist es ja nicht so, dass die im Sud sind. Ich glaube bei Nash war das immer so, Da hatten die noch richtig die... Mark: Die wurden aber da drin gekocht. Das glaube ich, das geilste System. Schande darüber, dass es das jetzt nicht mehr gibt. Aber die haben das in diesen Kanistern gekocht. Ohne, wohl auch komplett ohne Konservierungsmittel und nix. Das wurde dann unter Luft entz... Ich weiß nicht, ob die das vorher schon zugemacht haben. Ich glaube, die haben das vorher schon verschweißt und haben es dann in diesem Ding gekocht. Julian: Das, ja genau. Vielen Mmh. Ja. Krass, krass. Mark: Und weil dann keine frische Luft zukommt, war das automatisch haltbar. Ich weiß nicht, % nicht den Prozess. So grob hab ich das im Kopf. Das find ich wieder stark. Aber bei den anderen, ich weiß nicht, ob ich dann Partikel mit Konservierstoffen da reinwerfen würde, wenn ich eigentlich die Möglichkeit hab, die auch mit relativ geringem Aufwand frisch zu füttern, weißt du? Julian: Ja, ja, das ist es. Vor allem, Kostas, gefühlt die Hälfte. Mark: Ich weiß nicht, was so Ready Partikel kosten. Julian: Ist schon echt unheimlich teuer, muss ich sagen. Mark: Ich hab das nie groß genutzt, weil ich mir auch dachte, wenn ich unbedingt Partikel will, dann kaufe ich einen 25-Kilo-Sack von irgendwas. Das kannst du nach Bedarf kochen und hast es im Eimer drin und musst dann nicht noch einen extra Müll produzieren. Da bin ich da auch so bisschen öko unterwegs. Julian: Mh. Ja. Ganz offen und ehrlich, jetzt bin ich in Öko. Kaufe ich nicht. Ja, aber ich kann das... Muss in eine Papiertüte geliefert werden. Mark: Nee, das ist nicht öko genug. Ja, aber das war bei diesen Nestdingern oder auch bei diesen Dynamite Ready Mates. Da ist ja keine Tüte oder so, das sind da so richtige Plastikkanister. Da geht voll wirklich viel. Ja, aber da geht richtig viel Plastik Das ist gefühlt, so viel Plastik rein wie in einen Eimer, den du vier Jahre lang benutzt oder so. Und die Dinger fliegen halt so in Müll. Julian: Was war da drin? 2 Liter oder so? Mark: Das ist schon auch so bisschen nicht so geil. Julian: Ja. Ne, das stimmt doch, Marc. Mark: ganz ehrlich zu sagen. Weil es ist ja auch so immer die Stärke vom Plastik ist ja auch immer bestimmend dafür, wie schnell wird das abgebaut, wie viele Ressourcen gehen da rein und so weiter und so fort. Und da ist es halt auch immer noch mal was anderes, ob du jetzt eine Boily-Tüte oder eine dünne eingeschweißte Partikel-Tüte hast oder halt so einen soliden Kanister, der natürlich viel mehr hermacht und so vom Handling her geiler ist und wieder verschraubbar und so, aber vom Umweltaspekt Julian: Mmh. Mark: Eine Minus 10 von 10, glaube ich. Julian: Ich weiß noch mal, ich dich gefragt habe, ob wir... Ich weiß gar nicht mehr, das ist ja schon voll lange her. Da mal gefragt, so Teig in so einer großen Tube, voll geil und so. direkt so, ey Junge, hau mal ab. Never. Hattet ihr das? Mark: Ja, wir hatten das. Wir hatten einen Kilo Teig in so Schraubbehältern mit Fangkraft. Und es hat auch echt krasse was hergemacht. Also wirklich. Julian: Okay? Ja, ist auch echt eine mega geile Sache, das muss man ganz ehrlich zugeben. Vor allem, kannst das immer wieder zuschrauben und alles, das ist halt auch mega. Mark: Auch voll geil zu proportionieren und so. Bei jeder dieser Dosen, die ich eingepackt habe im Versand, hatte ich immer ein schlechtes Gewissen. Das war mir vom Umweltaspekt, ich fand das nicht tragbar. Julian: Okay. Okay. Mark: Aber die, über die wir damals die Köder gerollt haben, die haben uns das nicht anders angeboten. Die haben gesagt, die können das nur so machen, weil sie so halt alles anders sind, zu viel Arbeit. Vom Abpacken oder wer zu teuer. Und da war es halt auch so, vom Portionieren geht es halt supergeil in diesen Dosen. Julian: Ja, ist perfekt. Da kannst du direkt so vom Extruder halten. Mark: Ja, tschack tschack tschack und dann nachwiegen und vielleicht noch ein bisschen was drauf tun und dann zuschrauben ab damit. Julian: Ja, so wenn man das mit dem Typen macht, dann das auch schon ein größerer Aufwand, ganz klar. Das kann man ja einfach auch nicht ehrlich sagen. Viel größer. Allein würde den zum Beispiel ... Mark: viel größer aufwarten. Aber das andere ist halt auch eine Schweinerei irgendwie. Keine Ahnung. Muss am Ende jeder für sich entscheiden. Der innere Kompass ist halt immer wichtig. Der muss man auch immer hinterfragen und fragen, wer denn ausgerichtet und warum und wann und wie. Und ist es noch meinen aktuellen Werten eigentlich wichtig? Nope. Nicht in der Form. Kann ich mich nicht mit anfreunden. Julian: Ja. weiß so viel und jetzt wird das nicht geben. Mark: Ja, ey Alter, wir sind auch tatsächlich schon jetzt bei 1.40. Ich glaube, das reicht. Wir haben noch ein paar Fragen. Ich screenshotte die. Das läuft jetzt auch noch bis morgen, Runde. Vielleicht kommen noch ein paar Fragen dazu. So wie es aussieht, kommen Fragen dazu. Wir screenshotten die, dann können wir auch das nächste Mal noch drauf eingehen. Ich habe noch paar Fragen aus Kommentaren rausgefischt und außerhalb per Direktnachricht bekommen. Die habe ich auch aufgeschrieben. Können wir ja auch nächste Woche oder mal in Folgewochen. Julian: Klar, ich das. Ja. Mark: Abfrühstücken! Julian: Sehr, gerne. Mark: Hat mich gefreut, dich mal wieder im Podcast zu sehen, Julian. In den letzten zwei oder drei Folgen. Julian: Komm jetzt bitte, so lange war ich auch nicht weg, oder? Zwei. Die letzte war mit dir und davor war mit Pierre und davor war mit mir. Mark: bei wohl. Ja, aber ich hab dich vermisst. Aber davor warst du sehr lange nicht. Julian: Ja, das stimmt. Bitte. Mark: Sechs Wochen oder so. Ja, hatten wir im letzten gemeinsamen Podcast sogar drüber gesprochen. Julian: Müssen wir jetzt öffentlich zu Hause nochmal sprechen? Mark: Nein, meine nur, dass ich dich vermisse im Podcast. Das ist eigentlich was Positives. Julian: Ja, ich hab dich auch vermisst. Sogar nach der Woche Urlaub, ey, das war so krass. Man hat dann immer direkt das Gefühl, dass man was falsch gemacht hat, man so lange nichts von dir hört. Ich gedacht, der ist Urlaub, aber der meldet sich halt gar nicht und so, was ist da los? Ja, das tat aber auch echt mal gut, muss ich sagen, Marc. Das tat echt gut, wirklich, das war hervorragend. Woll ich sagen. Mark: Ich wollte hier in Ruhe. Ja, ich wollte, dass du in Ruhe Urlaub machen kannst, ganz klar. Ich fand's auch schön, dass ich meine Ruhe vor dir hatte. Aber dann nach einer Woche, dann vermisst man sich auch wieder. Julian: wenn man sonst täglich so viel Kontakt hat. Und ich glaube, wir sollten jetzt besser ausmachen. Kann man privat ein bisschen weiterschreiben. Mark: Ja eben. Ja, den Rest gibt es hinter den Kulissen. Okay, Freunde, vielen, vielen Dank fürs Zuhören. 15. Podcast ist hiermit vorbei und wir hören uns dann und sehen uns spätestens in einer Woche wieder. Wie gesagt, den Podcast gibt es jetzt immer Donnerstags ⁓ 6 Uhr morgens statt Dienstags. Das gibt uns auf jeden Fall deutlich mehr Headspace, ⁓ die Woche zu starten. Das ist auf jeden Fall geiler, muss ich jetzt schon sagen. Ist der erste, den wir jetzt mitten in der Woche aufnehmen. Julian: Voll entspannt auch. Mark: Es ist viel geiler, wenn schon zwei Tage richtig reingearbeitet hast und weißt, bist jetzt mitten in der Woche, bist in time und so weiter. ⁓ Julian: Ja. So bin ich jetzt auch öfters am Start. Sagen wir es einfach mal so. Daran hat es gelegen. Mark: Für mich war das auch immer krampfhaft am Montag, aber wir haben uns dafür entschieden und haben jetzt gemerkt, ist nicht so geil und dann kann man immer mal bisschen anders machen, einfach geiler machen. Julian: Ja, genau so sieht es aus. Alles Karo. Mark: Vielen Dank fürs Zuschauen, Zuhören, Mitmachen. Bis zum nächsten Mal. Ciao. Julian: Vielen Dank, zum nächsten Mal.