speaker-0: So, hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast Folge von aus von von Kreta von Kreta. Und damit will ich aber auch direkt erst mal unsere Gästin begrüßen, die liebe Dolores Hoffmann von der Hundeschule Osnabrück. Wer es jetzt nicht mitgekriegt hat, dass sie mit dabei ist, der war glaube ich lange nicht auf Social Media. Aber ich freue mich total, dass du mit dabei bist und jetzt heute Abend auch noch mit den speaker-1: Hallo! speaker-0: Podcast mit mir aufzeichnen. speaker-1: Ich freue mich auch richtig, richtig sehr. Ich liebe es sehr, hier mit dir unterwegs zu sein. speaker-0: Man muss sagen, podcastreisetagebuchappro bist du schon? Ja. Denn ich hatte schon bei unserer letzten Tierschutzreise regelmäßig Leute gezwungen, nach den langen Tagen mit mir eine Folge aufzunehmen, weil es irgendwie immer Spaß macht, am Abend nochmal über den Tag zu quatschen. ja, als wir dann jetzt hier beschlossen haben, nach Kreta zu fliegen, war irgendwie klar, ich das auch machen möchte. Und deswegen ist das jetzt heute die erste Ausgabe und planmäßig. Wenn alles klappt, werden auch noch zwei weitere folgen. Aber wir haben schon echt eine Menge erlebt. Wir sind ja erst gestern angekommen und auch dann heute den ganzen Tag. Und ich glaube, das müssen wir einmal rauslassen, einmal besprechen, oder? Fall, voll. Vielleicht müssen wir überhaupt einmal klären, warum wir eigentlich hier sind auf Kreta. speaker-1: Warum sind wir hier? Weil wir den Tierschutz in Kreta kennenlernen wollten, würde ich so ganz plump sagen. speaker-0: Ja, eigentlich genau so ist es. Wir waren ja jetzt auch häufig in Rumänien schon, also du ja sowieso auch ganz viel. Ich glaube, wir hatten beide Bock, nochmal was anderes zu sehen. Ja, das war. Und einfach auszuchecken, wie andere Tierschützende das so machen und wie andere Vereine so arbeiten und wie die Lage auch woanders ist und warum jetzt das Kreta wurde. ich glaube, es hat auch viel mit der lieben Ferial zu tun. Ja. Ferial war ja auch schon Podcastgast oder Gästin und hat ja damals schon über Maria erzählt. Darüber werden wir bestimmt gleich auch noch erzählen, weil inzwischen kennen wir sie selbst. Und aber es gab auch immer so ein paar Vereine, die einem ja so über den Weg laufen, auch ganz viel bei mir irgendwie auch mal auch auf Instagram. ja, irgendwie fragen mich auch viele Leute, wie finde ich denn die Vereine oder wir unterstützen ja auch gerne Projekte auch im Ausland. Aber es ist ja auch immer unser Claim, dass wir natürlich auch gerne wissen, wo dann das Geld genau hingeht. Und das ist ja auch immer unser Versprechen, wenn Menschen an uns spenden, dass wir das genau im Auge behalten. Und ich glaube, am besten kann man sich einen Eindruck machen, wenn man selbst vor Ort war. Und deswegen haben wir unsere Sachen gepackt und sind einfach mal hergeflogen. Wo starten wir? Vielleicht chronologisch? Oder? speaker-1: Definitiv. Ich würde. Meistensinn. speaker-0: Also wir sind angekommen und dann ging es eigentlich, also Auto geschnappt und dann ging es auch schon direkt auf die Straße. speaker-1: Wir können ja ehrlich sagen, wir haben uns auch ein bisschen shady gefühlt hier zu sein am Anfang, als wir ausgestiegen sind aus dem Flieger und dann direkt das Meer gesehen, als die Sonne schien, es war strahlend blau. Ich finde es dann auch nach Rumänien irgendwie, ich finde es da auch schön, aber ist halt, hier ist irgendwie so ganz anderer Vibe auch direkt. speaker-0: Das war bisher zu schön, ne? Total, ja. Du warst auch viel im Winter in Rumänien, oder? Ja. Und dann ist es ja auch wirklich, ehrlicherweise auch anstrengend, weil es einfach saukalt ist. Es arschkalt. Es regnet und es ist einfach... speaker-1: Schneit, war gar nicht so schlimm. Schnee fand ich jetzt nicht so schlimm, aber der Regen, war schon echt und dieses richtig, richtig kalte, das was so in die Knochen zieht, das ist schon für einen selber ja nicht schön und das finde ich persönlich auch mental voll anstrengend, weil du halt die Hunde dann auch mitkriegst und das finde ich schon. speaker-0: Und hier hat man ein bisschen Urlaubsstimmung. Aber ja, das ist vielleicht auch manchmal das Perfide, weil natürlich auch an Urlaubsorten gibt es halt auch Tierleid, bzw. gibt es auch Tiere, die geschützt werden müssen. Und ich glaube, ist Griechenland und Kreta ist ja auch, kennen ja bestimmt viel aus dem Urlaub bekannt, eben auch wegen der ganzen Straßenkatzen. Das ist halt so ein bisschen das Gemeine, dass es halt schön aussieht, aber auch da natürlich viele Tiere. speaker-1: Das fand ich aber auch echt krass. Ich habe das gar nicht so krass auf dem Schirm gehabt, also so extrem auf dem Schirm gehabt mit den Katzen. was wir heute an Katzen hier gesehen haben, das ist so bisschen wie in Rumänien. Die Hunde, da an den Straßen einfach überall gefühlt sind, interessiert Katzen, aber ehrlicherweise noch mehr. das ist wirklich der Wahnsinn. Das finde ich schon ganz schön, ja. irgendwie erschreckend auch und voll schlimm, weil die kannst du ja auch nicht mal so easy einfangen, also nur kriegst du besser eingefangen. haben ja jetzt eine Futterstelle auch gehabt und die sind ja halt auch total scheu, also die kommen zum Essen, aber irgendwie so anfassen lassen, die sich nicht. Und die zu kastrieren, ist schon irgendwie, das ist so bisschen so eine und lösbare Aufgabe gefühlt. ⁓ speaker-0: Ja, es ist schon wirklich viel. selbst in Deutschland haben wir ja ein großes Straßenkatzen oder heimatlose Katzenproblem. Und da sind sie ja nicht mal so sichtbar, würde ich jetzt mal sagen. Also hier und da natürlich oder gerade auch, wir haben ja jetzt auch kürzlich eine Podcast-Folge dazu auch aufgenommen. Aber hier sind ja wirklich, also an jeder Ecke, wenn du einfach nur genau hinschaust, siehst du sie eigentlich schon. speaker-1: Ja und du musst noch nicht mal so ganz genau gucken, irgendwie so wie oft haben wir gesagt, guck mal da ist eine Katze, fahr langsam irgendwie da unter dem Auto und so. Wahnsinn, ne? speaker-0: Ja genau, wir haben uns das Auto geschnappt. haben auch ziemlich natürlich die Landschaft genossen auf dem Weg, denn wir sind zu Verena gefahren. Vielleicht musst du erstmal erklären, wie wir überhaupt oder du eigentlich, wie das entstanden ist mit Verena, der Kontakt. speaker-1: Verena ist entstanden. Ich bin angeschrieben worden auf Instagram. ich glaube, wir in Rumänien waren zusammen, die... Lisa hatte mich angeschrieben und hat gesagt, sie findet das total toll, was wir machen und dass wir auch rumfahren und darauf zeigen und darauf aufmerksam machen und auch bisschen tiefer reingehen irgendwie. Und dann hatte sie gesagt, wenn wir mal irgendwie die Idee haben, Griechenland mal zu besuchen, speaker-0: Okay. speaker-1: oder Kreta, dann wird sie sich total freuen, wenn wir Verena besuchen. Verena ist eine Deutsche, die seit 40 Jahren jetzt auf Kreta lebt. Ja, und so sind wir bei Verena gelandet gestern. speaker-0: Ja, und es war eigentlich wirklich ein schöner Auftakt, weil Verena einfach super nett ist, also direkt offen. Wir haben einfach gesagt, wir kommen jetzt vorbei. Und sie hat uns aber direkt darum geführt und uns ihre Lebensgeschichte auch erzählt, die total beeindruckend ist. sie wohnt ja auch da quasi, wo sie auch die Tiere beherbergt. Also hat sie uns ja irgendwie auch in ihr Zuhause gelassen. speaker-1: Fühlt schon bisschen, ne? speaker-0: Ja, wie waren deine Eindrücke von vor Ort bei ihr? speaker-1: Ich stocke gerade so, weil ich weiß gar nicht, was war so viel. Also es ging ja los, die hat uns eben ein Google-Standort geschickt, weil es eigentlich gar keine Adresse gab und das war so in den Bergen und man hat nur Olivenbäume gesehen und du hast schon Hunde gehört und auch gesehen natürlich und ich fand es aber total schön. Also die macht das alleine. Wie viele Hunde hatte die jetzt da? Ich habe es gerade gar nicht mehr. speaker-0: keine Adresse. Ich meine sie meinte speaker-1: Ja, und das war ja auch ein riesen Areal. Riesig. Ja, wirklich riesig mit den ganzen Bäumen. Aber es war so sauber. Also weißt du, so die ganzen Zwinger, wo die Hunde drin waren, echt gepflegt. Also klar verbuddelt und so von den Hunden. Also die haben da ja viel, es war kurz trockener. Aber die Hunde waren auch total gut drauf fand ich. Also so offen auch und total nett und die sahen auch mega gepflegt auf. speaker-0: Mh. speaker-1: was ich auch richtig schön fand, dass die einfach wirklich jeden Hund da rauslässt und sich für jeden Zeit nimmt und ihre E-Zigarette dann da hockend raucht. speaker-0: Weil man jeden auch in und aus, man nicht kennt. speaker-1: Ja, den darfst nicht, der beißt, der ist so bisschen tricky hier, aber da ganz nett, warte mal kurz so. Das ist schon auch toll, wie die das so macht und wie die das auch einfach auf dem Schirm hat. Ich fand es krass, dass die das wirklich alleine macht. Also die hat ja niemanden da, der wirklich hilft eigentlich. speaker-0: Ja, das stimmt. Also sie hat natürlich auch Helfer, glaube ich, über den Verein. Also sie wird ja unterstützt von Hundehilfe Greta. über den Verein werden auch die Hunde vermittelt und auch Spenden gesammelt und so, was echt cool ist. Und ich glaube, da gibt es dann auch immer wieder Freiwillige, die ab und zu mal kommen oder auf so ein Netzwerk. Aber ja, so im Alltäglichen ist sie da, hat hier echt, also krass, was die da speaker-1: und es sind nur 30 Hunde, wenn ich überlege, wir mit unseren vier oder jetzt fünf Hunden gerade aktuell, das ist schon, das ist so zeit einnehmend. Manchmal denkst du, also es ist so viel und die hat einfach 30 da. Füttern, Wasser geben, zweimal am Tag füttern, die Zwinger sauber machen und so. Dann beschäftigt die sich wirklich mit jedem Einzelnen. Und das fand ich halt auch so süß, dass sie da auch so richtig, richtig schüchterne Hunde hat und wo die sich da mega viel Zeit nimmt, dass die handzahm werden und irgendwie sich anfassen. speaker-0: Ja, das ist echt beeindruckend, auf jeden Fall. speaker-1: Dann fliegen ja auch Hunde raus, die brauchen auch Karten. Dann hat die die Box da drin stehen. speaker-0: Ja. Das war echt cool, dass sie die auch schon so vorbereitet irgendwie. das echt krass sehr. Ja, war auf jeden Fall ein richtig guter Einstieg und ja, sie hat auch viel erzählt, weil sie auch so ewig lang schon hier ist. Wie so die... Ja, weil es auch so die Entwicklung war, was ich eigentlich sehr positiv fand, weil sie ja auch meinte, dass sich auch viel getan hat. Und ich glaube, da hat sie auch einen wirklich großen Anteil daran, weil sie ja schon seit Jahrzehnten hier kastriert und früher auch in den Schulen war und aufgeklärt hat. ich glaube, dass das echt schön zu sehen ist, dass es halt doch auch ein bisschen eine Veränderung gibt. Klar, gibt es ja immer noch mega viele Baustellen und sie hat ja immer noch die Hunde da und könnte wahrscheinlich auch noch mehr und auch Katzen und so. Aber wenn auch sie jetzt merkt, so ein bisschen was hat sie schon getan, das ist irgendwie, glaube ich, ganz gutes Gefühl. Weil viel ist man auch irgendwie unterwegs und denkt, boah, es hört doch einfach nicht auf. Ganz im Gegenteil, wird doch immer mehr und immer mehr Leid und immer mehr Tiere. Und mal so eine Positivnachricht zu hören, finde ich, ist irgendwie auch gut. speaker-1: Fand ich auch total schön, dann auch zu sehen, das irgendwie, dauert zwar ewig, so ich mein 40 Jahre, vier Jahrzehnte, aber es dauert und jetzt und dann, wir hatten ja gestern gefragt und sie sagt, seit 10, 15 Jahren verändert sich was. Und das finde ich auch total schön. Also es dauert halt, also auch wenn man manchmal so verzweifelt ist und denkt so, boah, irgendwie passiert nichts und es tut sich nicht, doch es dauert halt nur. Und sie hat ja auch gesagt, jetzt kommen sogar Einheimische und bringen die Hunde zum Kastrieren und aber auch die Katzen und so. ja eigentlich darum geht es ja schlussendlich im Tierschutz gar nicht, die natürlich auch die Hunde aufzunehmen irgendwie, aber dieses wichtige ist ja, dass die hier vor Ort die Menschen auch ein anderes Denkmal kriegen. speaker-0: Ja, ja. Absolut, genau. Also schon mal erster Tipp, Hundehilfe Kreta, weil ich habe schon gesehen, die Hunde, die wir da gekuschelt haben, diese Welpen, da war auch ein Collie-Welpe, der fand ich auch super. Die werden auch auf Instagram und auch, glaube ich, auf der Webseite auch vorgestellt und da findet man dann auch ganz viele Infos. Und Verena ist da auch, glaube ich, sehr dahinter, also mit der Vermittlung auch sehr involviert und, glaube ich, die berät einen da schon ganz gut. speaker-1: . speaker-0: und nimmt einen da so an die Hand. speaker-1: Und die fühlt auch richtig auf den Zahn. Ich glaube auch. in die Wurzeln rein. Aber was ja gut ist, was total gut ist. und ich finde es auch, also deshalb haben wir ja gestern auch gesagt, dass es mir auch so schön ist, dass sie den Leuten dann auch abrädt den Hund dann zu nehmen, weil sie irgendwie so lange bohrt. Das ist zwar bestimmt also im ersten Moment so wie von Kopf gestoßen, aber es ist ja auch nur ehrlich und auch das ist ja irgendwie tier-schutz ehrlich zu sagen, wie der Hund beißt oder ich sehe dich mit dem einfach nicht. speaker-0: von Ich glaube, sie hat die Hunde lieber noch länger dort als schlecht vermittelt. Ich meine, das Gute ist an so Orten wie jetzt bei Verena, den Hunden geht es eigentlich erstmal gut. speaker-1: Ich fand, da war jetzt nichts, wo man denkt so, boah scheiße, du brauchst jetzt echt schnell ein Zuhause. Das jetzt richtig, richtig schlecht. So wie in Rumänien hast du das ja irgendwie sekündlich, dass du denkst, boah, und das hatte ich jetzt gestern da nicht einmal. speaker-0: Vielen Dank. Genau das. Total schön irgendwie, schöner Ort auch. Ja genau und dann haben uns von Verena verabschiedet und sind erstmal weitergezogen, weil es war ja eigentlich noch der Ankunftstag, muss man ja sagen. Und heute Morgen sind wir dann auch recht früh gestartet und haben dann unsere liebe Kollegin die Ferial getroffen. Eigentlich mit ganz anderen Plänen, aber es war irgendwie wie immer, eigentlich wie immer. Es geht dann irgendwie ganz anders, man das denkt. ja, vielleicht wird es zu erzählen, was wir gesehen haben oder gefunden haben, das hat er gesagt. speaker-1: Der Plan war eigentlich, Katzen zu füttern, also rumzufahren an die Futterstellen und die Katzen zu füttern. Und die erste Futterstelle wäre bei Ferial gewesen oder ist bei Ferial. Und dann sind wir ein bisschen ums Haus gegangen, damit die halt nicht so nah an der Straße sind. Und dann war noch die Anna mit dabei, die griechische Tierschützerin hier vor Ort. speaker-0: Ich bin ein großer Anna-Fan. Ihr werdet doch gleich verstehen warum. Absolut. speaker-1: Und dann sind wir wirklich so hinter das Haus und da waren noch so, keine Ahnung, so Paracken. Es sah ein bisschen wie Garagen aus. Und da war ein kleiner angeketteter Welpe. Wirklich so eine Kette, wie lang war die? 5 Meter vielleicht? Dann Baum festgemacht. Und dann so ein Olivenbaum und die saß dann so in der Sonne. Und also wirklich richtig verschüchtert. Wie alt war die? Lass die achten. speaker-0: Maximal, oder? Die war echt jung, oder? Die war wirklich noch Baby. speaker-1: weiß noch nicht mal ehrlicherweise, ob die wirklich schon acht Wochen war. Die so, die Zähne ja auch noch so, die waren so klein, Also auf jeden Fall so ganz klein noch. Und Anna hat diesen Welpen nur gesehen, fing an zu palabern, nein, nein, nein, wirklich laut, rannte zu diesem Welpen, hat die auf den Arm genommen. speaker-0: Ja. Das ging so schnell. Ich habe nicht gecheckt, was da alles gerade passiert ist. speaker-1: Ich hab versucht das Handy zu ziehen, aber die war so schnell, das war ja wirklich der Wahnsinn. Und die diesen Welpen einfach nur auf dem Arm genommen, die von dieser Kette abgemacht, die Kette da von dem Baum runtergerissen und gesagt, die bleibt jetzt nicht hier. die ist so, wie die im Süden halt sind, die werden dann so laut. Die war so das, ich gut, jetzt ist mir scheißegal, soll ja doch die Polizei rufen, der bleibt hier nicht. Und wir waren ein bisschen so perplex, wir waren so... speaker-0: Ja, total, ja. speaker-1: Und dann hatten wir auf einmal diesen kleinen Welpen da auf dem Arm. speaker-0: Ein ganz süßes Mäuschen, die dann auch bei dir auf dem Arm echt aufgetaut ist und dann irgendwie einfach froh war nicht allein zu sein. speaker-1: Die war ja erst richtig verschüchtert. hat ja auch richtig viel Pipi erst am Anfang gemacht, als Anna sie genommen hat. Also die hat die ja ganz ruhig genommen und die war jetzt gar nicht, also nullbunt mit der, aber die war so verschüchtert irgendwie. Und dann war die ja erstmal wirklich wie so erstarrt, auch relativ lange auf meinem Arm, aber dann ist die ja so langsam aufgetaut. speaker-0: Ja, genau Kettenhaltung ist ja auch eigentlich illegal hier, aber wird auch immer noch praktiziert. Also ich habe auch hier so, als wir so lange gefahren sind, glaube ich, ist das irgendwie auch noch so bisschen so ein Sicherheitsding oder ich weiß nicht, was die Leute für Gründe haben, das zu machen. man sieht das dann hier doch noch häufiger. Aber warum man natürlich in einzelnen kleinen Welpen da irgendwo ganz alleine, also muss dazu sagen, der Bewohner des Hauses war auch gar nicht da. speaker-1: Ne, Gott sei Dank. speaker-0: Und es gab wohl irgendwie auch eine Vorgeschichte, es war wohl nicht der erste Hund, den Anna dort von der Kette genommen hat und es war wohl eigentlich so abgemacht, dass das nicht nochmal passiert. Und jetzt war wieder der Welpe da oder wieder ein Hund da an der Kette und verständlich, dass sie dann natürlich auch dann so reagiert hat. Ja, total. Zum Glück ist ihr lebensgefährter Tierarzt, das heißt der erste Stopp war dann erstmal der Tierarzt. Und da haben wir auch Maria kennengelernt. Das war krass, also es war irgendwie turbulent und es war auch irgendwie schön, ist irgendwie falsche Wort, weil es natürlich irgendwie ein komischer Anlass war, aber es war trotzdem irgendwie schön. speaker-1: Das war gleich so herzlich auch Anna, die war gleich direkt in Armen genommen. Ich weiß gar nicht, warum ich das letzte Mal so krass herzlich irgendwo willkommen gehalten worden bin. Wir kennen uns ja null und Maria ja genauso. Maria ist so ungefähr 65, glaube ich. Die hat gleich den Welpen genommen und uns aber auch gleich umarmt. Sie saß noch im Auto. speaker-0: Ja, stimmt. speaker-1: war irgendwie, ja deswegen ist es schön. Ja, ja und dann die Tierarztpraxis war schon ein bisschen strange, in einem Tierladen mit drin, wo es ja leider auch Vögel gab, so mini kleinen Käfigen, aber es war irgendwie so, es ist so anders wie bei uns halt einfach. speaker-0: Ja, glaube, ist ja doch irgendwie, was die Tierhaltung gerade von Kleintieren und Fischen auch angeht, ist irgendwie dann doch mehr so eine austauschbare Ware dann doch noch. war schon krass, dass, trotz war der Tierherz sehr nett. hat sich dann natürlich den Welpen dann schnell behandelt und auch noch geimpft und so was. Und ja, mit dem Welpen im Arm, der konnte dann zu Maria, sie hat ihn dann aufgenommen. speaker-1: Ja mega. speaker-0: Und Maria hat uns dann den Welpen und uns dann im Prinzip gleich mitgeklappt. Wir waren dann nicht mehr bei den Katzen, bei den Straßen oder bei den Futterstellen für die Katzen, sondern sind dann direkt zu Marias Shelter, wo es so krass gelegen ist. Und da hatte ich auch schon wieder gedacht, das ist zu schön für Tierschutz. ja, es klingt so fies irgendwie, aber es ist normalerweise Bist du nicht irgendwie auf so einem Hügel und siehst das Meer umringt von Olivenwäldern und alles ist einfach ultra schön. speaker-1: es ja dieses krass grüne überall gelbe Blumen gerade im Frühling. Ich glaube, es fühlt sich aber so falsch irgendwie an, weil wir bis jetzt ja immer irgendwie nur Rumänien gesehen haben und da auch wirklich krasse Orte, noch nicht mal ansatzweise irgendwie schön. Es ist so ganz anders. speaker-0: Ja, weil natürlich auch nicht nur das Leid in Rumänien für die Tiere so schlimm ist, sondern auch viele Menschen in krasser Armut leben. Und das ist natürlich dann auch wenn, auch so halt natürlich, wenn du denkst, boah. Auch den Kindern und so, geht es ja auch nicht gut. Also es ist einfach schwierige Verhältnisse. Und da ist halt dann auch viel vermüllt und das ist halt alles so den Umständen entsprechend dann einfach anders. speaker-1: Weil die den Kopf auch gar nicht, weil ich meine, die haben ja irgendwie kaum Existenzen, die haben kein Geld, so viele da nicht, das ist irgendwie so. Wo bleibt dann der Tierschutz? Man kann es irgendwie auch verstehen, oder ich auf jeden Fall, dass da was ganz anderes noch hinter steckt oder viel mehr. dieses, was du gerade sagst, so die Armut, dann fährst du da durch die Dörfer und so. Das ist halt auch einfach nicht schön, dieses, es sieht auch arm aus. speaker-0: Naja, aber den Ort, den Maria da geschaffen hat, ich glaube, der ist schon einzigartig. speaker-1: Hab ich so noch nicht gesehen. hab noch nie, ehrlich jetzt, so ein schönes Shelter gesehen. speaker-0: Und sie macht das ja, also sie hat uns dann auch alles erzählt und sie macht das ja auch noch gar nicht so. Also sie ist schon lange Tierstützerin, aber quasi Vollzeit mit diesem Shelter. Das gibt es jetzt seit sechs Jahren, glaube ich. speaker-1: Ich glaube, da oben oder vier. speaker-0: auf jeden Fall noch ewig. Und sie macht das auch als Privatperson. Also es gibt keinen Verein sozusagen. Sie kriegt natürlich viele Spenden und kann auch Hunde vermitteln. Das funktioniert. Aber sie ist auch eine absolute Einzelkämpferin, die sich da so durchschlägt. Und sie hat da 130 Hunde, glaube ich. Also noch mal eine andere Nummer. gut gemacht, also clever auch aufgebaut. Zwinger oder die Abteile irgendwie und auch alles voll mit Olivenbäumen. Also in jedem Zwinger stand eigentlich ein Olivenbaum. Voll schön, ne? speaker-1: Die haben voll schöne Schattenplätze. Dann diese weißen Steine, sind Kieselsteine, weiße Kieselsteine. speaker-0: Ja, so ein Kalkfeld. da haben sie die auch wirklich schön und tolle Hunde haben wir heute gesehen, Blieb dir einer in Erinnerung? speaker-1: Ja. Voll viele, ehrlicherweise. war auch am Anfang, als wir da waren, weil ich auch echt so bisschen überweite, weil es wirklich viele waren. Mich hat dieses Bild, als wir da reingegangen sind und du ganz am Anfang so kommst, ja komplett einmal durchgucken, wo diese ganzen hellen Hunde sind. Das hat mich irgendwie so voll rausgehauen kurz, ich dachte, das sind so viele. Das ist ja ein riesen Areal auch bei ihr. Ich habe mir gedacht, das nimmt überhaupt kein Ende. Aber da sind total viele Hunde hängen geblieben bei mir, die die Schüssel immer ins Maul genommen haben. speaker-0: Dolly? Ich Dolly, glaube ich, hieß sie. Total sü- speaker-1: Die jedes Mal, wenn wir da vorbeigegangen sind, hat die ihre Futterschüssel genommen und gesagt, hallo, guck mich an. Die ist mir voll, da denke ich die ganze Zeit immer wieder dran, ja, unsere, Welpe, die ja rosaliert. speaker-0: Ja, ganz süß. Genau. Also ich war, also ich finde halt Senioren, also ältere Hunde, so graue Schnorzen. Also Welpen sind süß, auf jeden Fall. Wir waren ja auch lange in einem Pulk von Welpen, die, glaube ich, schönste Bett hatten, weil sie haben alle auf dir geschlafen. Also wirklich, ich sechs Stück zeitweise, aufgetrimmt auf deinem Schoß. Das war echt total süß in der Sonne. Aber genau, diese eine Hündin Rosa heißt sie, glaube ich. auch total lieb, saß auch mit einem ganz, ganz netten Rüden zusammen. Die ist mir in Erinnerung geblieben. Elias war zusammen, wusstest du, dass das sein Bruder und seine Mama sind? Nein. Krass, ne? Weil man muss sagen, Elias ist ungefähr das Sechsfache gewesen. nicht nur, weil er so hoch ist, sondern weil er auch sehr gut im Futter steht. speaker-1: Ja. Ja, war fett. speaker-0: muss man leider so sagen, wie es ist. Aber sehr schüchtern sind die drei. speaker-1: Du hast ihn geknackt. speaker-0: Ja, er war wirklich, weil Futter ist, glaube ich, der Schlüssel. Hat man Konnte man sich ein bisschen eins und eins zusammenzählen. Nee, er war auch ganz süß. Auch die Mutter wurde nachher auch dann zutraulicher und hat aus der Hand gefressen und so. Aber die waren schon cool. Aber voll viele so coole Hunde. Fröhlich. Ja. speaker-1: Total und so fröhlich. Ich fand die echt alle fröhlich, außer die, in die Melias saßen, die zwei in der Box, die ausgetraut haben, ich da gesessen habe, aber dann ja schon, als du ganz alleine da warst, die auch draußen. Aber die waren auch alle so crazy, aber nicht crazy, ne? Also wirklich so ganz so... speaker-0: Ja. Ja. Sehr agil fand ich auch. speaker-1: Ja, und wirklich fröhlich. kann es gar nicht anders sagen. Du hast einfach gesehen, denen geht es echt gut da. Auch da war jetzt niemand, wo ich denke so... Also ich wünsche denen allen von Herzen, dass die irgendwo zu Hause finden und nicht mehr da sein müssen. Aber da ist es auch schön für die. Also die sind echt... Das sind wirklich tolle Hunde. Richtig nett. Und da war nicht einer bei Maria, oder? Nee. Der irgendwie... speaker-0: Ja. speaker-1: bis ich war? speaker-0: Mit Menschen? Überall, also neben den zwei, die sich nicht rausgetraut haben, das Pärchen, der schwarz-weiße große, da weiß ich es nicht. Der hatte schon gar nicht so viel Bock auf uns. Dieser große mit der schwarzen zusammen, ich weiß gerade nicht, wie er heißt, aber... speaker-1: Wegen. Hast du da die hier, Pluto, der neben mir saß? speaker-0: die quasi zu... Wir sind ganz verwirrt. Auf jeden Fall da, also ich glaube, die waren schon so bisschen, wo du sagst, okay, die sollten, also die waren schon anspruchsvoller jetzt so. speaker-1: Ja, aber jetzt nicht so, dass die so voll an einer Panne haben. Nee, nee. Also, wenn du einfach guck mal, du hast mit Ilias überhaupt nicht so krass lange gebraucht jetzt da. du brauchst halt einfach nur ein bisschen Geduld oder bei manchen brauchst du halt ein bisschen mehr Geduld und vielleicht noch länger. Vielleicht nicht nur zwei Tage, sondern zwei, drei Monate, aber ... speaker-0: Ja, nee, wirklich tolle Hunde. eine Frage, die ich direkt weitergeben muss an die Expertin, die auch häufiger jetzt gestellt wurde. Merkst du jetzt gerade im Vergleich zu den romänen Unterschiede bei den Hunden? speaker-1: Ja, ich finde schon, die sind losgelöster hier irgendwie, die sind wirklich viel, viel fröhlicher. Ich glaube nicht, glaube doch, es liegt daran, dass die in Rumänien halt wirklich da eingefangen werden und nicht schön. Und dass das wirklich ein Geschäft ist oder ein Riesengeschäft dahinter hängt. Aber du siehst einfach, dass die Hunde, die sind auch total süß in Rumänien und die sind auch ganz... Ja, ne, die sind nicht so offen wie hier. Die sind nicht so offen wie hier. Die sind hier viel, offener und die sind, ich kann es wirklich nur wiederholen, die sind einfach fröhlicher hier. Ich glaube, es liegt einfach wirklich daran, wie mit den Hunden in Rumänien umgegangen ist, weil dieses, da wo ja jetzt auch so viel oder versucht wird, so viel hinterher zu gucken und da so, ne, so die Stimmen mehr drauf zu lenken oder die Augen da mehr drauf zu lenken. Aber ich finde schon, dass du da einen Unterschied siehst, speaker-0: Also ich finde schon so bisschen vom Phänotyp her. Also ich finde du kannst dich schon meistens, wenn es jetzt nicht irgendwie, weiß ich nicht, es gibt ja auch Huskys oder keine Ahnung, es gibt ja irgendwie auch Ausnahmen, aber so dieser Standardmischling finde ich, kann man schon immer ganz gut zu. speaker-1: Ja, das sowieso. Ja, das stimmt. speaker-0: Und ich finde auch, die... Also ich hatte bei so vielen Hunden heute echt das Gefühl, kannst du einpacken, ist ein guter Familienhund. Absolut. Also muss man natürlich im Einzelfall noch mal testen und bla, aber das erste Bauchgefühl, so cooler, unkondensierter Hund. Und das, in Rumänien habe ich viel häufiger das Gefühl, da wäre, oder hier, der braucht vielleicht noch, oder da wäre ich mir da doch nicht, oder so. speaker-1: ein bisschen länger vielleicht. Also wenn du jetzt heute nimmst, die Hunde, die wir heute gesehen haben, ich gucke das gestern auch, ja, und dann mit Rumänien vergleist, also so wie du es gerade gesagt hast, hier waren eigentlich alle so, dass du sagst, die packen wir jetzt ein, die nehmen wir mit rüber. Irgendwie, die können in eine Familie. Und in Rumänien musst du halt schon... speaker-0: gestern. speaker-1: Ja, auch damit rechnen, dass du auch Hunde hast, die halt einfach ein bisschen länger brauchen, weil sie schissiger sind oder halt nicht so... speaker-0: Ja, jeden Fall und tolle Katzen. Also für Katzenfans auch echt hier Paradies. speaker-1: lurt und süß. Wunderschön. speaker-0: Ja, also habe ich oft gedacht, hier Pipette, diese eine, die ich mit ... Perso? Ja. Sieht doch aus. Siehst du? Ja. Und auch die anderen, die da rumgesprungen sind. Das da irgendwelche Leute, tausende Euro auf Ebay. speaker-1: Richtig dumm. Es tut mir leid, aber es ist einfach dumm. Ja witzig, auch frech, süß frech irgendwie auch. speaker-0: Und so nett und süß und fristig. Ja, und Sally, die so gerne Brot isst, total witzige Katzentruppe. speaker-1: Anna, die da einfach die anderen wegkloppt und die sagt, ich werde jetzt gestreichelt. Und ich finde die sehr süß. Ich mag das sehr gerne, die sind so zart. sind auch so klein. Vierlein, ja total. Das sind natürlich so Klopperkatzen. Das finde ich total angenehm auch. Aber richtig schöne, voll viele Glückskatzen, diese mehrfarbigen. Also wirklich toll. speaker-0: Ja. Ja, stimmt. Auf jeden Fall. dann natürlich, also ich glaube wirklich trotzdem Highlight war auch heute für mich einfach die Begegnung mit Maria. Absolut. Oder? Das war. speaker-1: Also irgendwie hat man da gar keine Worte für so einen herzlichen Menschen, der irgendwie sich so aufgibt, der das so wichtig ist zu helfen. Diese Frau ist einfach kein Fake. Die ist so, also auch was die alles erzählt hat, so du... wie die hier als der Krieg in Syrien war und die dann einfach losgeht und kocht und hilft und hier irgendwie so viele Menschen dann mitreißt und dass die mitmachen und mit den Tieren, auch wie sie dazu gekommen ist und so. weißt du, die hat irgendwie selber gar nichts, lebt da in ihrem Sie hat ein Haus hier irgendwo zu Miete, aber ist eigentlich voll oft oben. Ihr Ziel ist ja eigentlich, dass sie an ihrem Shelter das irgendwann mal ausgebaut kriegt. Die hat ja noch nicht mal eine Toilette da. speaker-0: Ich glaube, jeder Cent, der da reinkommt, wird dann, also die würde halt eher noch, keine Ahnung, drei Zwinger mehr bauen und irgendwas für die Hunde anschaffen, als eine Toilette dahin zu kaufen. speaker-1: hat Anna doch erzählt, dass die alles Geld, was sie kriegt, die gibt alles sofort den Tieren, obwohl die das selber braucht für irgendwas und die benutzt das aber nicht für sich, sondern weil die das den Katzen und den Hunden gibt und auch anderen Menschen, das irgendwie brauchen. Wahnsinn, dann tischt die uns dann noch das einfach allergeilste griechische Essen auf und gibt uns noch Gemüse mit und Wahnsinn. Und dann hat die noch so viele süße, süße Gebäckteilchen da gehabt. irgendwie das und wir fühlen uns voll scheiße, dass die für uns kotten. so, nein, können wir bitte irgendwie noch was machen? Nächstes Mal, sucht ein Lächer aus. speaker-0: sucht euch auch so was, was ich denke mal so, sag einfach, was wir sauber machen sollen. Sag, du willst, dass wir irgendwas aufbauen. Weißt, es ist schon so schön, du machst das Ganze und währenddessen aufs Meer einfach, sitzt unter einem Olivenbaum und dann will ich halt wenigstens irgendwie... speaker-1: Ihr seid mal eine Gäste, ich bin einfach nur froh, dass ihr da seid und wir stehen da und denken so, wir fühlen uns voll. Bitte dürfen wir irgendwas tun. speaker-0: Scheiße. Deswegen hast auf Krampf dann noch die Hunde gefüttert mit. Gib mir alles, mich umkennen. Lass mich wenigstens die Hunde füttern. Ja, also es war auf jeden Fall speaker-1: Ja. habe die Teller gespült. speaker-0: Ja, oder auf jeden Fall dieses Ziel. Und das ist ja eigentlich auch echt ein großer Wunsch von Anna und den Leuten, die sie unterstützen, dass sie vielleicht perspektivisch doch auch da wohnen kann oder übernachten kann besser. Weil Moment ist ja quasi der Aufenthaltsraum sozusagen. Das ist ja, also sie nennen das ja auch Warehouse einfach, weil da irgendwie auch Futter gelagert ist, die die ganzen Boxen. Genau. speaker-1: Die Sachen für die Olivenernte. speaker-0: Sache für die Olivenernte, weil sie ihr eigenes Olivenöl presst, ⁓ das zu verkaufen, ⁓ noch ein bisschen Geld für die Hunde dazu zu verdienen. Und zwischendrin war irgendwie noch ein Bett, wo sie dann irgendwie mal ab und zu schläft, aber ohne Toilette, ohne Dusche und sowas. speaker-1: sehr fließend Wasser, aber keine Dusche hat. speaker-0: Ich weiß auch gar nicht, ob es da noch viel zu kalt ist da nachts. speaker-1: Ich fand's kalt jetzt. Also tagsüber ist voll schön, aber ich hab jetzt auch schon gedacht, boah scheiße, wenn du da drin schläfst, ist es schon echt auch kalt. Ich mein, die hat ja auch die dicken, fetten Decken da liegen gehabt auf dem Bett, ne? speaker-0: Und deswegen sammeln wir ja auch wieder Spenden und werden natürlich auch an Sie weiterhin was spenden. Weil das war auch wieder so cool und deswegen finde ich es auch so cool, dass wir hier sind, weil wir natürlich Maria schon ein bisschen unterstützt haben im Herbst. ich wusste, Feri hat mir weitergeleitet, dass sie da von Hundhütten kaufen möchte. Und jetzt waren wir einfach da und haben dann diese Hundelten gesehen. jetzt hat Maria mir das auch erzählt, wie und was. Und das ging halt eins zu eins quasi genau dahin und da rein. Und jetzt wissen wir einfach, welche Hunde da heute Nacht dran schlafen. Und das ist so cool. speaker-1: Das ist richtig schön. speaker-0: dass sie so sieht und nachvollziehen kann. Deswegen wäre es unser großer Wunsch, dass wir das auch weiterhin unterstützen könnten. Weil sie wirklich so ein Paradies geschaffen hat für die Tiere. speaker-1: Ja, Paradies trifft auf den Punkt irgendwie, das ist echt ein Paradies. Ja, das wäre schon cool, wenn es auch ... Ja, wäre total cool. Oder auch wenn jemand irgendwie solche Urlaub macht und sich das vielleicht leisten kann, Woche länger zu bleiben und irgendwie handwerklich begabt ist. Weißt du, und vielleicht da irgendwie mit weiterbaut. Vielleicht das Haus sogar mit ausbauen kann. Das ist ja eigentlich echt gar nicht viel, gemacht werden muss. Also ja, doch schon. Klar, du musst irgendwie ein Badezimmer bauen. Das ist jetzt wahrscheinlich nicht so easy, aber für die ist das halt schon ein voller Akt, dass sie irgendwie zu ... speaker-0: Ja. speaker-1: auch irgendwie das Geld dafür aufzutreiben. Und das wäre ja schön, weil ich meine, die ist ja auch voll klein und ihr wisst, sie ja auch schon etwas älter. Und die guckt dann immer da hoch auf den Berg, macht das. Ich meine, die hat ja von gestern auf heute Nacht auch da geschlafen. Dann steht die ⁓ 5 Uhr auf und fängt an, alles sauber zu machen, die Hunde zu füttern, Wasser aufzufüllen und, und. Dann hat die ja in ihrem Haus unten, also was hier in der Stadt ist, hat die ja auch nochmal irgendwie neun Hunde. speaker-0: muss sie auch versorgen. Ja, total. das ist wirklich, ich glaube das wäre echt cool, wenn das klappen würde. speaker-1: Katzen ja auch. Das ist toll, weil wir da irgendwie was schaffen könnten. speaker-0: und Ich glaube, es gibt ja auch viele Leute, ⁓ Bock haben, sich zu engagieren und zu helfen auf vor Ort. Und es soll nicht irgendwie blöd klingen, aber ich glaube, das ist auch ein Tierschutz, der irgendwie nicht so krass wehtut im Sinne von, ich bin ultra geschockt. Weil je nachdem, wie sensibel man auch für so Themen ist, würde ich nicht jedem raten, in eine Tötungsstation zu gehen oder auch in das eine oder andere private Shelter. Die tolle Arbeit. Ja, Wahnsinn. Und auch hier in Griechenland gibt es krass, also ein acht Wochen alter Welpe, der angekettet ist. meine, auch hier gibt es auch bestimmt kranke Sachen. Aber ich habe das Gefühl, da machst du, da geht es einem auch gut, während man das macht. Man hat irgendwie, ich fand es schon fast wie so ein Wellness-Tag. ging irgendwie blöd, weil es Tierheim trotzdem ist. speaker-1: Das ist überhaupt nicht blöd, du sagst, weil das ist wirklich so und das liegt aber auch ganz viel an der Herzlichkeit der Menschen hier. Hier wäre wirklich auch ein schöner Einstieg zu sagen. Ich bin vielleicht ⁓ hier auf Kreta und ich traue mich mal dahin, weil es ist natürlich ist das traurig, da müssen wir auch nicht drüber reden. Das ist schlimm, dass die Hunde da sind und es wäre schöner, wenn das irgendwie anders wäre und wenn wir das gar nicht hätten und wenn die Menschen alle irgendwie schlauer wären und das gar nicht so weit kommen lassen würden oder auch mit den Katzen. Aber man kann ja auch vielleicht mal versuchen, einfach mal einen Tag dahin zu fahren und irgendwie zu fragen, kann ich mal gucken fahren oder darf ich euch mal besuchen und irgendwie vielleicht ein bisschen mithelfen und sich so rantrauen und das ist total gut. Einstieg. Also hast du voll recht. speaker-0: Flugparte zu sein, das auch ein gutes Thema. speaker-1: ⁓ Absolut. Wenn man auf so einer Insel ist oder irgendwo im Süden ist, ist dann halt... Klar, Rumänien ist auch weit weg, aber das kriegst du ja relativ zügig noch. Wir fahren irgendwie, aber wenn du hier auf einer Insel bist, so wie Kreta oder so, gibt es ja auch genügend andere. Das ist schon ein Akt, die Hunde hier rüber zu kriegen. Und wenn man ⁓ hier ist, ist auch Tierschutz. Du musst nicht in den Shelter, aber Tierschutz ist auch zu sagen, ich bin total gerne bereit, ein, zwei Hunde als Flugpartn mitzunehmen. Und du musst nichts machen, außer der Hund wird auf dich ja angemeldet, beziehungsweise du nimmst die sozusagen mit. Du bringst die ja eigentlich noch nicht mal weg. Das machen ja alles. Maria macht das sehr speaker-0: selbst und bringt da die Hunde hin an den Flughafen. speaker-1: Mitten in der Nacht, was hat die jetzt erzählt? Die ist ⁓ 1 Uhr nachts aufgestanden jetzt vor ein paar Tagen. Fährt die Hunde dann an den Flughafen, checkt die ein, guckt, dass alles gut läuft und dann fährt die wieder zurück und ... speaker-0: Dann muss er noch den ganzen Tag ja trotzdem da arbeiten. speaker-1: morgens dann mit dem Shelter weiter, mit der Shelterarbeit. Und das wäre ja auch etwas, was man total gut als Tierschützerin machen kann, dass man sagt, okay, dann registriere ich mich als Flugpartin, egal wo ich bin, und nehme die Hunde mit. Und die werden dann an den Zielflughafen, wo auch immer du landest, sind dann ja meistens schon die neuen Menschen des Hundes oder der Katze und nehmen die in Empfang. Und mehr machst du ja gar nicht. Easy. Ja, richtig easy. speaker-0: Ja, also Maria selbst, wie gesagt, hat ja keinen Verein, sie hat auch kein Instagram, sie hat aber eine Facebook-Seite. Ich glaube, sie hat einfach besseres zu tun, man ganz ehrlich sagen, wenn ich 139 Hunde zu versorgen hätte. Und ich weiß, also sie hat auch eine Webseite, Strace of my Soul, so heißt auch das Shelter und da kann man auf jeden Fall auch speaker-1: Sie hat noch nicht mal uns ab. speaker-0: viele Infos kriegen, auch wie das mit der Vermittlung läuft. Und da werden auch Hunde vorgestellt und man findet da auf jeden Fall eine Kontaktadresse, wo man sich melden kann. Jetzt bin ich auch gespannt auf morgen. Ich auch. Morgen. Besuchen wir einen Tierschutzverein Südgräter, Verein, über den ich einfach viel gehört habe und auch schon viel so gesehen und Und treffen wir die liebe Lena in der Shelter. Und ich bin echt gespannt. Ich freue mich auch. mich auch. Also Fortsetzung folgt morgen Abend. Ja, dann sehen wir, was wir dann erzählen. Aber ich glaube, jetzt gehen wir erstmal schlafen. Ja, hört sich gut an. Vielen Dank, dass du noch mit mir wach geblieben bist. speaker-1: Sehr gerne. speaker-0: Und wünsche dir schon mal eine gute Nacht. Ja, auch.