Elisa: Wrap up! Amelie Hansel: Fokustopic. Tipp der Woche. Schön, dass ihr eingeschaltet habt zur vierten Folge von Pays Please. Wir sprechen heute über das Thema Netzwerke und Mentoren. Aber zuerst starten wir wie immer mit einem kurzen Rückblick, was die Woche so passiert ist. Elisa, was war bei dir los? Elisa: Highlights der Woche waren, am Wochenende war ich auf einem Handpan Workshop. Ich weiß nicht, ob du weißt, was das ist, aber das ist so ein, sieht ein bisschen aus wie so ein Metall-Ufo, aber dann so auf der Metall-Ufo, ja. Und im Endeffekt, wenn man da dann drauf trommelt, gibt's da verschiedene Töne, es hat auch eine ganz normale Tonleiter und ich bin drauf gekommen, weil ich mal irgendwann einen Soundbath gemacht hab und danach gedacht, ich mach so eine Soundbath und ich wäre Facilitator davon und ich mach das irgendwie als zweites Standbein. Und dann kam ich zu dem ganzen Thema Klang und hab jetzt auch zu Hause meine Klangschalen stehen. Und dann kam ich dann eben auch zu dieser Handpan und hab mir tatsächlich auch eine angeschafft und dachte, okay, jetzt muss ich aber auch nochmal den Workshop und das so wirklich von einem Profi lernen. YouTube hat auch jede Menge Shorts zu, aber es war mega. Mit einer Gruppe zusammen haben wir dann ja die verschiedensten Sachen ausprobiert. Ehrlich mal so ein bisschen Technik, aber dann auch improvisiert und es war einfach eine super tolle Atmosphäre mit den Jungs und Mädels und hat riesig viel Spaß gemacht. war in Amsterdam im Norden. Da gibt es eine Werft, also ein altes Werftgelände. Das war früher, glaube ich, Shell. Und das ist jetzt sehr alternativ gestaltet mit vielen Containern, so Schiffscontainern und in den Containern selber sind dann verschiedene kleine, auch Start-ups, aber auch andere kleine Firmen, die sich da dann irgendwo so verwirklichen. Und das ist ganz süß da. Ja, das war ... Amelie Hansel: Spielt man dann Songs? Also spielt man dann irgendwie so Lieder nach? ist das ... Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Elisa: tatsächlich viel improvisieren. Also du lernst damit da einen Hand so den Rhythmus oder verschiedene Rhythmen zu kreieren. Bei mir ist es dann rechts und mit links probierst du dann die Melodie. Jegliches was dir einfällt. Aber ich kann jetzt auch zum Beispiel alle mein Endchen. Aber es war nicht das Ziel. Aber ich dachte so, geht das auch? Ja, geht auch. Amelie Hansel: Du kannst uns ja hier bald einen neuen Chingel eintrommeln. Elisa: Ja, da muss ich noch ein bisschen üben, ein bisschen üben. Aber ja, auf jeden Fall mega ist das und die Idee ist natürlich auch, dass meine Kids das dann auch mit mir zusammen irgendwie so bisschen machen können, dass wir da alle vor allem viel Spaß dran haben und ein bisschen die Musikalität in der Familie zum Vorschein bringen. Ansonsten Amelie Hansel: Ich quitt. Das ist ja cool! Elisa: habe ich einen Sample bekommen per Post. Ich hatte vor zwei Wochen in den UK ein Sample bestellt zu einem Material, was ich gerne testen wollte und das habe ich dann auch jetzt empfangen und konnte es testen und dann haben wir Lebensmittelfarbe gekauft, wo man natürlich total happy war und dann haben wir rote Pfannkuchen gemacht und danach abends, als er dann im Bett lag, habe ich dann probiert mit der Lebensmittelfarbe dann die Sample zu testen und die Idee von dem Sample ist halt zu schauen, wie Amelie Hansel: Nö. Elisa: dann die Sample zu testen und die Idee von dem Sample ist halt zu schauen, wie kann der Stoff die Flüssigkeit aufnehmen, aber dann auch einschließen. kann der Stoff die Flüssigkeit aufnehmen, aber dann auch einschließen. was ich bis jetzt gemerkt habe, ist, dass das Aufnehmen der Flüssigkeit extrem gut funktioniert hat. Also es schon erschreckend, wie saugfähig ein Textil sein wo ich noch nicht so überzeugt bin, dann, ⁓ wie kann die Flüssigkeit in dem Textil gehalten werden. ich heute Nachmittag dann nochmal einen Call zu mit dem Produzenten ⁓ ⁓ zu schauen, Hab ich da irgendwas falsch Muss da vielleicht eine andere Lage noch drauf oder drüber? bin ich auf dem Holzweg? Oder ist das genau der richtige Weg, den wir gehen müssen? Muss ich es testen? Was sind deren Erfahrungen? Und da freue ich mich auf jeden Fall extrem drauf, von einem Experten zu hören, wie sie ihr Produkt gedacht haben. ⁓ Amelie Hansel: Mhm. Das ist ja mega spannend. Und ist es dann auch vom Design her schon so, du willst? Oder ist es wirklich jetzt eher mal so ein technisches Sample, dass du sagst, ok, du testest jetzt diese Fläche und alles andere kommt später? Elisa: Ja, das ist tatsächlich wirklich nur dieses technische Sample. Momentan ist das dann weiß, aber da kommen dann auch noch Lagen drum herum. Das ist eine Layer von dem Hipster von bldhrt der es dann sein Also da kommt dann noch ein Stoff drüber und da kommt auch noch ein Stoff drunter. Es ist dann wirklich diese Lage, die das dann einsaugen soll. Und ich würde es am liebsten so sehen, dass es dann natürlich das hält. man es wieder wäscht. Ich bin gespannt, was der Produktentwickler dazu sagt und ob der mir dann vielleicht noch mal ein paar Tipps geben kann oder mich in eine andere Richtung schickt, schauen, passt das zu dem, was ich bauen möchte. Amelie Hansel: Aber es sind doch schon mega-Fortritte. Ich finde, wenn man mal was in der Hand hat, was man testen kann, ja wirklich eine ganz andere Hausnummer, wie wenn man die ganze Zeit Beispiel Hersteller abklappert, was wir in letzten Folge hatten. Elisa: Ja, und es macht auch extrem viel Spaß, weil das Ganze dann irgendwo, wie du gesagt hast, wird tastbarer. Man kann dann wirklich damit anfangen und man kann dann auch nochmal seine eigenen Anforderungen deutlicher spezifizieren und dann schauen, passt das, passt das nicht, wo müssen hier noch verbessern und was läuft eigentlich schon ganz gut. Und das finde ich auch total interessant, das dann mal so festhalten zu können. und der letzte Punkt, den ich noch erwähnen möchte, ist, dass ich jetzt seit heute eigentlich mir ein bisschen gedacht habe, hey, vielleicht gehe ich dann doch mal auf Suche nach einer Co-Founderin, vielleicht mache ich das ganze Thema doch nicht mehr alleine. Also wenn ich niemanden finde, dann mache ich das natürlich weiterhin alleine. Es ist nicht, dass ich sage, ho, jetzt fange ich an, aber ich denke, so manchmal wäre ein bisschen mehr Brainpower ganz nett, dann habe ich so Themen, wo ich sage, hey, ⁓ Hier könnte ich eine zweite, dritte, vierte Meinung haben und die habe ich auch häufig von Freunden oder auch von tatsächlich von vielen Kollegen, wo ich dann sage mal, hey, was denkst du darüber? Was ist deine Meinung dazu? Und doch ist es häufig so, dass ich natürlich dann wieder bei Null anfange zu erklären, okay, und wir machen einen Inkontinenz-Hipster und der muss das können und das muss so aussehen. Und es wäre natürlich viel schöner, wenn ich jemanden an meiner Seite hätte, der alles weiß, die Schwierigkeiten schon weiß und genau weiß, okay. Hier müssen wir nochmal extra mit extra Power hintendran, damit wir hier die Schritte machen können. da bin ich dann doch gerade auf der Suche nach jemanden, der vielleicht sagt, hey, lass uns das doch zusammen machen, mal schauen. Amelie Hansel: Hm, verstehe ich, ja. Ich finde auch, das war mal mein Gedanke, ich überlegt hatte, ob ich das alleine mache oder eben nicht. Wo ich mir dachte, ich glaube, jemand steckt auch noch mal mehr, logischerweise Zeit, aber auch vielleicht noch mal bisschen tieferen Hirnschmalz mit rein, wenn man auch wirklich zu dieser Firma gehört. Also wenn man sagt, hat irgendwo auch die Abhängigkeit davon, was heißt Abhängigkeit, aber halt einfach einen Fuß in der Firma mit drin. ist man da natürlich mehr involviert, als wenn man einfach mal nur seine Meinung dazu beiträgt. Was überhaupt nicht heißen soll, dass ich jetzt die Meinungen von irgendwie Leuten außerhalb der Firma nicht so schätze, aber ich verstehe schon dein Gedanken. Und ich fand damals, ich weiß gar nicht, wo ich das gehört hatte, aber die Gedanken gingen gut, dass so in der Gründung zusammen Höhen höher sind und Tiefen aber nicht so tief. Weil man natürlich immer, wir hatten ja schon ein paar Mal so das Thema mit dieser Achterbahn auch. im Podcast, so Achterbahn der Gefühle in der Gründung. Und ich finde, man fängt sich da auch noch mal anders auf, wenn man im Team ist. Und wenn man vielleicht selber zum Beispiel mal frustriert ist, dann ist vielleicht die andere Person, sagt, hey, komm, ich habe da noch mal eine andere Idee und einen dann voranpusht. Das tut manchmal auch einfach gut. Und man tauscht sich natürlich auf einer anderen Ebene aus. Ja, deswegen verstehe ich das. Elisa: Total. Und das ist super gutes Thema, was du da auch sagst zu dem Thema Auffangen und Tiefen. Das was ich dann brauche ist dann tatsächlich, lass uns nach einer Lösung schauen und was ich halt dann häufig bekomme von Freunden, Kollegen, von wem dann auch und das ist super lieb. Dann sag ich, ach ist doch nicht so schlimm und wollen wir denn heute Abend was essen gehen oder schauen wir mal die schönen Blumen und dann denke ich, ja das ist toll, aber das ist gerade, ich kann das gerade noch nicht loslassen. Ich möchte auch gern mit dir über diese Themen reden. Amelie Hansel: Ja. Elisa: Und zusätzlich muss ich aber gerade auch schauen, hey, wo gibt es vielleicht noch eine andere Lösung? Amelie Hansel: Ja, das Problem löst sich nicht, indem man sich ablenkt. Ja, nee, verstehe ich total. Das ist eigentlich auch schon wieder komplett eine neue Folge. Wie und finde ich einen Co-Founder und was muss man beachten? Das wäre eigentlich auch mal spannend. Aber wenn du jetzt einen Aufruf machen kannst, vielleicht hört es ja irgendjemand. Wer könnte sich angesprochen fühlen? Was suchst du genau? Elisa: Nee, für mich nicht, ja. suche jemanden, das und Ambition macht. Jemand, sagt, vielleicht er kennt das Thema. Am besten wäre natürlich ideal eine Mama-Läuferin oder so oder auch Amelie Hansel: Mmh. Elisa: nehme ich auch. Jemand, der Lust hat, hier dran zu arbeiten, der auch sagt, hey, es ist auch vollkommen in Ordnung, mal abends dran zu sitzen. der ein bisschen mit mir vibet, haben eine gute Energie zusammen. Ja, ich selbst bringe viel Struktur mit. Ich bringe unglaublich viel Drive mit. vor allem will ich neben dem Erreichen des Produktes zusammen eine tolle Zeit haben. Für mich ist immer der Weg so viel wichtiger als das Ziel. Weg muss nicht immer wunderschön aussehen, aber meine damit Negativität im Weg, sagen wir es mal so. Amelie Hansel: Richtig. Und lokal in Amsterdam oder auch remote, zum Beispiel, man aus Deutschland. Okay. Elisa: Egal, total egal, auch aus Australien, vielleicht wäre das Zeitzone nämlich ganz praktisch oder vielleicht wäre das sogar ein Vorteil. Es ist mir total egal, wo die Person herkommt tatsächlich. Amelie Hansel: Na dann, vielleicht fühlt sich jemand angesprochen. Ihr wisst, wo ihr uns findet auf allen möglichen Kanälen. Meldet euch, wenn ihr bei bldhrt euch als Co Founder da Elisa: vielleicht gibt es die Chance ja auch gar nicht so häufig. meldet euch gerne. Wie sah da bei Wieser deine Woche Amelie Hansel: Genau. Ja, cool. Elisa: habe so ab und zu am Rand was mitbekommen, da war wieder unglaublich viel los. Amelie Hansel: Also, könnte, glaub ich, wirklich den kompletten Podcast hier füllen mit meiner Woche. Ich hab so paar Notizen gestrichen, wo ich mir dachte, ja, das ist jetzt vielleicht nicht das Allerwichtigste. Aber manche Sachen will ich unbedingt mitteilen, weil es auch furchtbar viel voran. Also, positiver Sinne furchtbar, ist ein ganz negatives Wort. Es ging schon los mit, ich war spontan bei einem Content-Day von Wings4Life. Wings4Life ist ja so ein ... glaub, dann nennt's im Endeffekt Charity Run. Also halt Spenden sammeln für eben die Wings4Life-Organisation. Für den guten Zweck. Und der Wings4Life-Run findet im Mai statt, Anfang Mai. Und die haben hier einen Content-Day gemacht, ⁓ schon mal vorzuproduzieren. So ein paar Werbeaufnahmen eben für diesen Run. Und davon hab ich auf TikTok mitbekommen tatsächlich. Weil es ja auch ganz spannend, ich werd öfter mal angesprochen, wie ich denn auf diese ganzen coolen Sachen komm, die ich immer mach. Elisa: Ja. Amelie Hansel: Und das sind unterschiedliche Wege. Aber da, ich bin durch TikTok gescrollt, und da war ein Video von einer Frau, die meinte, hey, bist du Läufer, kommst du aus München und hast zufällig am Freitag Zeit. Da war ich so, ja, ey, that's me. Und witzigerweise hat mich danach auch noch eine Stunde später eine Freundin angeschrieben, dass sie dabei ist, ob ich vielleicht auch Bock hätte. Und dann dachte ich mir, hey, cool, dann kenn ich auf jeden Fall auch schon jemand. Und dann war ich dabei, und das war ... Elisa: Das mir! Amelie Hansel: Ja, eine witzige Sache, waren so paar Creator da. Wir mussten ein paar Mal hin und her laufen. War wie eine Art Intervalltraining, weil es waren so fünf Runden. Und jede Runde wurde schneller. Ich, die dritte hab ich noch geschafft, der vierten wurde ich von diesem Auto eingeholt, das dann quasi eine bestimmte Geschwindigkeit fährt. Und da hätte man, ich weiß gar nicht mehr, glaub, eine 3-0er-Pace laufen müssen oder 3-5. Elisa: Hehehehehe! Bitte? Amelie Hansel: Auf Kilometer und das konnte ich nicht. Also da war ich raus. Ja, also da war ich Elisa: Das schafft das. Amelie Hansel: es war witzig, war cool der Tag. Also ja, da rutscht man irgendwie so in so Geschichten und lernt auch immer wieder neue Leute kennen und hat einfach Spaß bei solchen Sachen. Ich mach's einfach gern. Elisa: Ja, total. Amelie Hansel: dann ging auch businessmäßig viel voran. Wir haben bei Rocket Crew unser Bundle veröffentlicht, letzten Sonntag. Das bedeutet, man kann bei uns jetzt so ein Dreierset kaufen, kann sich das selbst konfigurieren. Also kann immer auswählen, welche Farbe man möchte, welche Größe. Weil erst hatten wir überlegt, ob wir wirklich so feste Bundles machen, zum Beispiel dreimal weiße Socken oder halt eine Farbkombi. Ich fand's aber ganz cool, wenn man sich's einfach selbst mixen kann. und auch die Größen. Weil ich sehe ja auch an den Bestellungen, dass viele eben nicht nur für sich zum Beispiel bestellen, sondern für sich und den Partner und dann halt, ja, fand ich schon wichtig, dass man es auch mixen kann. Und deswegen gibt es jetzt bei uns dieses Bundle, mit dem man zehn Prozent spart. Jetzt gucken wir mal, wie das angenommen wird. Das ist eine Aktion, die lassen wir jetzt erst mal bis Ende Mai laufen und gucken einfach, wie das ankommt und probieren uns da aus. Ja, das ist im Endeffekt Elisa: Wie kamt ihr auf die Idee mit dem Bundle? Amelie Hansel: Kann man das so sagen, eine klassische Marketingstrategie. Also dieses, wie kriegt man noch mal bisschen mehr Produkte oder reizt halt an. Im Endeffekt ist dein Anreiz, so beim Verkauf ja immer diesen Warenkorbwert auch höher zu bekommen. Klingt jetzt natürlich sehr vertrieblich, aber im Endeffekt ist es ja Warenkorbwert zu erhöhen. Und da ist halt schon der Gedanke, dass es ein Anreiz ist, dass Leute drei Paar kaufen, weil viele zum Beispiel immer zwei Paar kaufen. Und das ist halt ein Anreiz, dass man sagt, du kannst auch drei paar kaufen und kriegst dann gleich einen Prozent, also zehn Prozent drauf. Und das war so der Gedanke bei der ganzen Geschichte. Es gibt ja zum Beispiel auch andere Beispiele, wie zum Beispiel ein Abo-Modell. Das sehe ich jetzt bei unseren Produkten aber ehrlich gesagt nicht so, weil ich weiß nicht, ob du dir Laufsocken im Abo-Modell kaufen würdest. Elisa: finde ich auch schwierig. Ich wüsste jetzt aber auch gar nicht von Anfang an, wie häufig brauche ich denn Socken. Das ist natürlich auch wieder von Marke zu Marke abhängig, wie lange sie halten und wie lange sie wirklich das schaffen. Amelie Hansel: Ja. Genau. In der Statistik heißt es, dass Sportler im Schnitt zwei paar Sportsocken im Jahr kaufen. ⁓ ist dann kein Abo-Modell. Das schließe ich für uns aktuell aus. Aber das Bundle passt total gut. Deswegen bin ich sehr gespannt, wie es angenommen wird. Und gerade, wenn man es selber konfigurieren kann, das gute, schöne Sache. Elisa: Ja. Ja. Das denke ich auch und ich denke auch vor allem das Thema, dass ihr da drei nehmt, macht total viel Sinn, weil ich bin tatsächlich auch so der Zweier-Sportsocken-Käufer und dann kaufe ich zwei verschiedene Brands meistens, weil ich aufprobieren möchte, was mir besser passt, aber drei habe ich tatsächlich auch noch nie gekauft. Also es ist wirklich dann dieser Schritt, das macht extrem viel Sinn, ⁓ den Rabatt dann zu geben, wenn es die drei gibt, ja. Amelie Hansel: Mhm. kann ich ja immer ein paar Zahlen droppen, vielleicht in ein paar Monaten, können wir mal gucken, also so Ende Mai, wenn die Aktion ausläuft, schauen wir mal. Genau, ansonsten ging's wild weiter. Ich war auf dem FIME-Businessfestival. Ich hatte es ja schon ein paar Mal angekündigt, Tage, was ist die Tage, in den letzten Podcast-Folgen, war ja auch mal ein Tipp der Woche von mir. Das ist ja tatsächlich, ich würde es als mein liebstes Event bezeichnen, so in diesem Business- Elisa: Ja, was es gebracht hat. Amelie Hansel: Ja, Netzwerk-Kontext. Und warum? Weil die Stimmung da einfach super ist. Ich mag diese Frauenevents. Einfach so ein spezieller Vibe, weiß nicht, diese Sisterhood irgendwie. mag's total gern. Und auch die Speaker. Also, ich konnte da jedes Jahr wirklich super wertvolle Dinge für mich mitnehmen. Und da waren wirklich ja eben Auslöser dabei, die mir bei der Gründung ja maßgeblich eigentlich so die Grundsteine gelegt hatten. Und ich genieß es einfach immer total. Und ähm Elisa: Mhm. Amelie Hansel: Dieses Mal war es auch wieder Gold wert. Ich könnte wirklich jetzt ein paar Infos da noch mitnehmen, aber ich glaube, das notiere ich mir vielleicht auch für die nächsten Folgen. Aber mein Highlight war, also mein absoluter Highlight war, ich habe die Ann-Kathrin Schmitz aka Himbeer Sahnetorte getroffen. Und ich hatte zwei große Vorbilder. ist eben, die Ann-Kathrin Schmitz ist eine davon, die andere ist Lea-Sophie Graume. Und da war ich einfach total happy und ich habe mir da die Elisa: Was war denn? Ja, genau das wollte ich sagen. Amelie Hansel: Ja, die den Vortrag oder was das Vortrag, das war eigentlich eher so ein Panel von ihr angehört. Und danach habe ich gesehen, dass sie halt draußen auf der Fläche rum steht und sich mit Leuten unterhält. Und ich bin ja kein schüchterner Mensch. Aber ich war so nervös. Und dann dachte ich mir, es wäre jetzt so verlorene Chance, nicht anzusprechen. Eigentlich wollte ich auch nur ein Bild mit ihr machen, weil ich dachte mir, ich brauche hier jetzt nicht inhaltlich groß irgendwas, weiß ich nicht. Also ich hatte jetzt kein Thema, das ich mit ihr besprechen konnte. Elisa: Ja, absolut. Amelie Hansel: ich wollte ein Bild mit ihr machen und ihr sagen, dass ich ⁓ Inhalte und es total schätze und so viel für mich mitnehme. Ich bin, glaub ich, fünf Minuten da rumgetingelt und hab's beobachtet. Ich mir, es unterhält sich noch, ich will nicht unterbrechen. Dann dachte ich mir, die Wahrscheinlichkeit, sie alleine da steht, ist auch unrealistisch. Dann bin ich irgendwann hin und haben wir ein Bild gemacht. Elisa: Okay. Amelie Hansel: auf den Schreibtisch packen. ja, das war echt irgendwie ein wichtiger Moment für mich. Ich habe mir dann auch noch gezeigt, dass ich den Babycat-Business-Geldbeutel seit Jahren dabei habe. das fand sie auch dann cool, weil es wirklich schon einige Jahre her seitdem es den gab und haben jetzt da kurz unterhalten. Aber ja, das war echt ... Das hat mich richtig gepusht. Und da werde ich safe nächstes Jahr wieder hingehen. Elisa: Ja mega, als Motivation so. Voll, ja. Komm mit, das habe ich jetzt schon gelesen. Ich habe deinen Content natürlich verfolgt von dem Tag und bin jetzt schon Fan und möchte nächstes Jahr auf jeden Fall auch mit schauen. Vielleicht können wir uns hier sogar anmelden, ⁓ da auf der Bühne eine Panel-Diskussion zu machen. Mal Amelie Hansel: Ja. ja, und ansonsten, businessmäßig, das war ja jetzt wirklich noch so, ähm, ja, Halbbusiness. Aber businessmäßig ging auch wirklich richtig was voran. Also, zum einen hab ich neue Samples bekommen, was die Socken angeht. Das ist für unsere erste richtige Kooperation mit, ähm, reingewebten Logos tatsächlich, weil wir ja im B2B-Bereich durchstarten wollen. haben wir auch noch mal ein neues Garn ausgetestet und auch noch mal eine dünnere Variante. Wir haben versucht, verschiedene Aspekte, sei es Design, aber auch weitere Optimierung in dem Sample abzutesten. Ich habe gerade auch beide an, deswegen laufe ich aktuell sehr viel mit verschiedenen Socken herum und teste. Und die sind echt schon super gut. Ich war dann auch spontan direkt schon bei dem Eventveranstalter, für die die Socken sind. Und dann haben wir das zusammen durchgesprochen, mal so kleine Optimierungen besprochen. Und das sieht jetzt alles schon echt gut aus. Also da freue ich mich. Und auch die dünnere Variante der Socken ist echt gut. Ich hatte ein paar Mal das Feedback bekommen, dass viele halt eben auch im Sommer dünnere Socken laufen. Ich persönlich ehrlich gesagt nicht, aber man darf ja auch nicht von sich auf alles, also das ableiten. Und deswegen höre ich da natürlich drauf. Und meine These ist ein bisschen, dass die halt nicht so langlebig sind, weil überall wo du halt weniger Stoff hast, wetzt sich natürlich schneller durch. Elisa: Ja, Amelie Hansel: Deswegen mache ich gerade den Härtetest und trage diese oft und wasche diese oft wie möglich. Und bisher sieht es echt gut aus. Das ist echt cool. Elisa: Mhm. Freut mich extrem zu hören. Ja, vielleicht ist es auch so eine ganz gute Überleitung auch zu hören, wie gehst du das so an mit den Kooperationspartnern? Ist natürlich super spannend zu hören, dass ihr im B2B Bereich durchstarten wollt. Wie machst du das dann? Amelie Hansel: Ja, also meinst du, wie ich mit denen zusammenarbeite oder ... Elisa: Ja, wie kommst du auf die Partner? Amelie Hansel: Das war eigentlich schon dieses klassische Netzwerkthema, was wir dann gleich besprechen. Also, die habe ich tatsächlich auf einem Stammtisch, das ist eigentlich so altbackenes Wort, einem Stammtisch kennengelernt bei uns in der Gegend. Und da haben wir gesagt, hey, ihr macht Sport-Events, wir machen Laufsocken. Let's go. So, passt gut zusammen. Und dann haben wir uns einfach mal zusammengesetzt und geguckt, was geht so. Elisa: Ja. Amelie Hansel: ich glaube, sind oft ganz unkonventionelle Wege. Es ist ja eigentlich ein konventioneller Weg, einfach den Leuten in den Austausch zu kommen, das bringt da schon richtig viel. Und einfach mal zu sprechen. Genau. Elisa: Ja, also eher so spontan, ja. Ungeplant, spontan, Gespräch entstanden und gedacht, hey, das müssen wir machen. Amelie Hansel: Und das sind echt so diese gar nicht so zielgeführten Gespräche. Also ich bin da zu diesem Stammtisch, das war von meinem Steuerberater tatsächlich, ich bin da nicht hingegangen mit der Intention, hier Kundenakquise zu gehen. Ich war da, weil mich die Themen interessiert haben und weil ich mir dachte, hey, Austausch ist super. Ich hab da nicht damit gerechnet, dass ich jemanden finde, wo ich dann direkt für ihr zusammenarbeiten kann. Aber ja, wenn man einfach da offen ran geht, finde ich, ergeben sich solche Sachen total. schnell und gut. das Schöne ist auch, wir bereiten so langsam unser Portfolio aus. Ich hatte ja letztes bei der Herstellersuche dann auch gesagt, dass ich eben auf Herstellersuche auch für weitere Produkte bin. Und das passt dann halt da auch total gut, weil auch wenn man dann mit Partnern zusammenarbeitet, ist es für die ja wiederum auch toll, wenn wir auch noch weitere Produkte anbieten als nur diese Socken. Elisa: Absolut. Amelie Hansel: Und da habe ich tatsächlich gestern die Sample Order losgetreten. Also das freut mich auch voll, weil irgendwie ist das alles doch immer langwieriger als ich denke, weil ich mir dachte, hey so ein Elisa: Warte mal, langwieriger als du denkst? Das war doch jetzt unglaublich schnell, wenn ich überlege. Maximal zwei Wochen reden wir hier jetzt drüber. Und eine Woche sehr, sehr, konkret. Amelie Hansel: Ey... Ja, das Ding ist... Das stimmt, in meinem Kopf ist es aber schon länger. Elisa: Aja. Aja, okay. Amelie Hansel: Aber du hast recht, eigentlich ist es schon ziemlich schnell. Das Thema ist nur, möchte da ja beispielsweise einfach mal mit so Basic-Shirts, die man sowohl zum Sport als im Alltag auch tragen kann, anfangen. Und das sind halt so Themen, wo ich mir denke, ich muss das Rad nicht neu erfinden. Bei den Socken war mir wichtig, ich will das optimieren. Ich will das richtig gut so machen, wie wir das brauchen. Und bei den T-Shirts denke ich mir, aber es gibt die ja in gut schon. Also muss ich nicht jetzt alles neu erfinden. Aber irgendwie so diese wirklich B2B Hersteller, da bist du gleich dabei, dass es dann irgendwie für dich entwickelt wird. Was cool ist, weil ich ja zum Teil auch wirklich innovative Materialien verwenden will. Und wenn das ⁓ eine Produktion für uns ist, dann können wir da entwerfen, was wir wollen. Und das soll jetzt so in zehn Tagen ankommen. Deswegen werde ich hier möglicherweise in zwei Podcastfolgen später meine Samples in die Kamera halten. Elisa: Die Kuh! Amelie Hansel: und wir haben ja einen Videopodcast und hier gleich mal eine Abstimmung drunter starten. Elisa: Hey, das wär super! Ich bin richtig gespannt, was dabei rauskommt bei deinen Samples. Amelie Hansel: Mhm. Same, same. Gucken wir mal. Aber wir hatten jetzt gerade schon ein gutes Thema. Lass uns direkt auf unser Hauptthema kommen. Ich hatte, glaub ich, einen Podcast hier füllen, was mal eine Woche lang passiert. Aber lass uns wirklich jetzt mal tief einsteigen in unser Fokustop. Elisa: Idee. wir haben ja heute das Thema Netzwerken. wollen darüber sprechen, was sind die Unterschiede in den verschiedenen Ländern und wie machen wir das eigentlich? Können wir gleich direkt mal anfangen mit dem Unterschied der verschiedenen Länder. Ich kann das natürlich nur hier reden über die Niederlande. Ich finde, hier tue ich mich noch schwer, aber ich glaube gar nicht so, dass das am Land liegt. Ich glaube eher, liegt daran, dass ich auch noch nicht so den richtigen Einstieg gefunden habe zu den verschiedenen Events. Wie gesagt, ich bin auch noch in keinem Accelerator-Programm, weil es hier tatsächlich momentan einfach gar nichts gibt. Auch diese Business-Events, von denen du redest, oder Female-Business-Events, Ich habe gedacht, hier in den Niederlanden muss das total abgehen, aber sehr, sehr wenig. Amelie Hansel: Ich jetzt auch gedacht, dass die da schon innovativ sind. Vor allem, weil du ja auch in Amsterdam bist. Du bist ja nicht irgendwo auf dem Land. Elisa: Ja, nee, tatsächlich. hab gedacht, hier tanzt der Bär. Hier tanzt leider gar kein Bär. In Süddeutschland tanzt momentan der Bär, wenn es ⁓ diese Themen geht. Ähm, ja. Dann, wie netzwerke ich oder wie gehe ich das ganze Thema an, ist tatsächlich kalter Quise. Ich schreib die Leute an, ich sprech die Leute an. Ich werd auch tatsächlich noch viel angesprochen, auf der Arbeit zum Beispiel von Kollegen. Und die sind dann auch wieder vernetzt mit Leute, die sich selbstständig gemacht haben, in der Textilindustrie arbeiten. Viel tatsächlich über Kollegen, die mich ansprechen zum Podcast. Auch wenn sie den Podcast nicht verstehen, aber sie wissen, ich mach den auch zum Bold Heart Thema werde ich angesprochen und dann schauen wir halt weiter, wen kennst du? Und ich spreche viele Kollegen an, dadurch, dass sie sehr international sind, dann frage ich, hey, zum Beispiel meine türkischen Kollegen, kennt ihr noch irgendwie Textilhersteller? Da ich auch weiß, dass meine Kollegen aus der Türkei immer eine sehr große Community haben, probiere ich dann da drüber zu kommen, zu gucken, wen gibt es da. Vielleicht können sie mir auch mit der Sprache dann helfen, wenn es ⁓ Supplier geht. Bei mir ist es tatsächlich komplett kalter Quise. Ich schreibe und schreibe und schreibe und schreibe und werde jetzt aber auch demnächst zum Beispiel zu Laufevents gehen und habe mir jetzt Visitenkarten drucken lassen. Very old school. Ich dachte nie, dass ich das jemals machen werde, aber es gibt jetzt Visitenkarten, da ich ansonsten... Amelie Hansel: Ich werde es bald auch in Auftrag geben, aber ich dachte auch, sind wir nicht langsam raus aus der Zeit? Aber nee. Das wird sich nachgefragt. Elisa: Ja, dachte auch erst auf Kleber und dann denke ich mir, ja, das ist Plastik, das ist noch mehr Müll, dann doch lieber Papier. Aber ich habe noch kein Produkt, was ich zeigen kann, daher werde ich jetzt sowieso beim Laufen alle Female Runners, die sehe, die bekommen eine Visitenkarte in die Hand gedrückt. Ich möchte, wir haben Coffee Runs, da möchte ich hingehen, meine Visitenkarten verteilen und Leute ansprechen. Also das werde ich jetzt aktiver machen zu Lauf-Events gehen und dort schauen, wie kann ich meine Netzwerke Amelie Hansel: und Mhm. Weißt du, das auch cool, wenn du so einen Stofffetzen wo man schon das Gefühl hat, so, ⁓ Textil, vielleicht so bedruckter Stofffetzen. Oder ich hab grad auch so an bedruckte Werbegeschenke gedacht, wo du da schon was draufmachst. Aber ja, ist oft, kein Ahnung, Gummibärchen oder so, das ist auch Plastik. Kommt auf an, wen du adressieren willst. Aber wenn du wirklich so auf Laufklubs und so, dann sind so Werbegeschenke ja vielleicht schon gar nicht so Elisa: Super Idee! Ja. Amelie Hansel: gibt auch wirklich so belazerbare Früchte, ich. Die halten halt nicht lang, dass ich immer die benahme. Ja, aber wenn Sie sich dann erinnern wollen, auch von wem war das, dann müssen Sie den Biomüll suchen. Elisa: Muss ja auch nicht, soll ja gegessen werden. jeden Fall bleibe ich dann in Erinnerung. ⁓ Amelie Hansel: Das stimmt, ja. Nee, aber spannend. Ich finde ja, beim Thema Netzwerke muss man auch für sich anfangen, was versteht man unter Netzwerken. Weil ich finde, von Anfang an, also wenn ich an den Beginn meiner Karriere denke, da waren Netzwerke immer so dieses LinkedIn, du musst dich vernetzen, du lernst jemanden kennen und musst dann ... Was ist immer ganz strange, da widersprechen mich immer viele, aber ich strange finde, ist, wenn man jemanden kennenlernt und am nächsten Tag so, ja, hat mich gefreut, dich kennengelernt zu haben. So, Punkt. Wo ich mir denk, ja, same. Also, weißt du, das ist für mich nicht Netzwerken. Wenn ich jemanden gestern kennengelernt hab, dann weiß ich das, dann sind wir jetzt vernetzt und gut ist. Oder so, ja, Geburtstagsgrüße von jemandem, wo ich grad nicht mehr zuordnen kann, find ich auch strange. Für mich ist Netzwerken halt Elisa: Ich auch total. Geburtstagsgrüße ganz schlimm, ja. Amelie Hansel: Ja, das ist doch komisch irgendwie. Für mich ist Netzwerken dann eher, wirklich mit jemandem mich auszutauschen, weil ich's fühl. Also ich weiß, dass manche auch strategisch so in Karrieren eher rangehen, dass sie sagen, wo will ich irgendwann sein, wer kann mich da hinbringen und so was. Das ist mir schon bewusst. Das ist nicht so meine Art. Bei mir ist es eher, es muss auch weiben. Also wenn ich ... Ich hatte das letztens erst. Ich hab mit jemandem Kontakt aufgenommen. von so einer Gels-Marke, also so Laufgels, wo ich mir dachte, hey, das könnte für unsere Events gut passen. Vorteil für die Person ist, ich bring die einfach überall mit rein. Vorteil für uns ist, wir haben da coole Gels am Start. Was war, der hat dann irgendwie so eine Mail geschrieben, ich sag, ähm weiß ich nicht, fühl ich gar nicht. Als würde ich denen irgendwie einen Riesen gefallen, wo ich mir denk, ich kann dir da jetzt auch grad ganz coole Sachen bieten. Aber da bin ich dann schon draus, wo ich sag, wenn das nicht matcht, dann möchte ich das nicht. Elisa: Mhm. Ja. Amelie Hansel: so ist Netzwerken für mich einfach, mich wirklich mal auf Augenhöhe auszutauschen, so ist Netzwerken für mich einfach, mich wirklich mal auf Augenhöhe auszutauschen, bestimmtes Ziel. Weil was mir jetzt auch aufgefallen ist, dass man oft gar nicht weiß, wer welche Connections hat, logischerweise. Also das sind ja wirklich manchmal auch Freunde, Bekannte, die einfach irgendwie dropen, hey, ich kenne da die und die Person, wo ich sage, hey, das ist ja mega. Also sich da einfach mal eher auf dieser nahezu freundschaftlichen Basis schon auszutauschen. Elisa: Ja. Bye. Amelie Hansel: Und dann bleibt man auch gerne in Kontakt. Und das ist das, ich merke, was mir halt massiv viel bringt. Elisa: Ja, bei mir ist es tatsächlich eine Kombination. Für mich ist es auch extrem wichtig, dass der Vibe da ist. Und mir ist es dann auch relativ egal, ist diese Person gerade in ihrem Leben oder in ihrer Karriere oder wie kann ich diese Person weiterbringen oder nicht. Ich gebe natürlich auch unglaublich gerne Sachen zurück. Also ich denke immer, das ist so ein Geben und Nehmen und ich brauche nicht unbedingt mit jemandem reden, ⁓ irgendwas zu bekommen. Für mich ist das... ist der Moment auch extrem wichtig, dass man eine gute Zeit zusammen hat und vielleicht kommt man auf schöne Themen, interessante Themen, die einen weiterbringen oder auch einfach nur ein Mindset oder ein Zitat, was einen irgendwo bewegt, eine Geschichte, die einen bewegt. Also das ist für mich auch extrem wichtig und inspirierend. Und andererseits mache ich auch diese Cringe-Sachen. Ich schreibe auch einfach kalt irgendwelche Leute an, die ich noch nicht kenne, wo ich denke, du könntest interessant sein. Amelie Hansel: ... Elisa: vom Charakter her, von der Persönlichkeit her oder wie du dein Business aufgebaut hast oder tatsächlich im direkten Kontext zu meiner Markte und der Textilindustrie. Ich mache beides und merke teilweise auch, auch aus diesen Cringe Geschichten können tatsächlich schöne Freundschaften werden oder schöne Beziehungen, die man dann pflegt und die auf einer ehrlichen Basis beruhen, auch wenn der Anfang vielleicht ein bisschen holprig war. Amelie Hansel: Ja, doch manchmal muss man es, glaube ich, schon machen, weil ich meine, man kann nicht alle Leute irgendwie so zufällig oder auf Events oder sowas treffen. Also ich finde, es hat schon so seine Daseinsberechtigung. Aber dann hilft es mir persönlich zum Beispiel auch immer enorm, einfach da schnell dann mal zu sprechen. Nicht dieses ewige Hin und Her schreiben, wenn man sich schon nicht irgendwo face to face kennenlernt, dass man sagt, hey, lass da einfach mal wirklich auf einer guten Ebene mal austauschen. Und dann merkt man ja auch schnell, ob das irgendwo auch persönlich matcht oder nicht, oder ob man sich gegenseitig irgendwo weiterbringen kann. Ich finde, hast du grad auch einen richtig guten Punkt getroffen. Ich find, wir kommen gleich noch auf das Thema Mentoring, aber das trifft's für Netzwerken und Mentoring gleichermaßen. Das ist ein Geben und Nehmen. Weil manchmal, man will ja auch nicht so betteln, und ich glaub, man hat auch viel mehr Chancen, wirklich in einen guten Austausch zu kommen, wenn man auch gleich sagt, was kann ich euch bieten? Also jetzt, wie zum Beispiel in meinem Fall, wenn ich da Leute anfrage, ich will ja nicht einfach nur irgendwelche gratis Produkte, irgendwie ein Event, das wir vielleicht mit jemand anderem zusammen machen, besser ist. Sondern ich sag, hey, das würde klar uns was bringen, weil wir sagen, wenn es da zum Beispiel auch noch Snacks gibt, dann ist das toll. Aber wir bieten dann ja auch wiederum jemanden, die Bühne sich zu zeigen. Also so, und das ist, ich, bei allem so. Ich sag, wenn ich Tipps von jemanden möchte, zum Beispiel auch auf dieser Business-Ebene, Elisa: Absolut. Amelie Hansel: Vielleicht kann ich ja auch was liefern, zum Beispiel Social Media oder jetzt haben wir bisschen Podcast-Skills. Vielleicht will die Person ja einen Podcast aufsetzen oder einfach, dass man sagt, ich bringe auch was mit. Und es ist eher ein Austausch und nicht nur nehmen. Elisa: Ja, und ich denke dann auch, was ich noch denke, ist, dass man ja vielleicht gar nicht unbedingt heute was mitbringen muss. Auch denke ich zum Beispiel, dass wir beide viel mitbringen heutzutage schon, aber ich denke auch gar nicht, dass man immer im Jetzt leben muss, sondern auch in der Zukunft was mitbringen kann oder in der Zukunft was bekommen kann. Also dieses Geben und Nehmen ist für mich extrem wichtig, solange diese Goldwaage komplett außerhalb des Bildes ist, weil ich bin immer, ich gebe nicht nur, was zu bekommen. sondern ich geb einfach unglaublich gerne und da brauch ich gar nichts mehr zurückbekommen. Und wenn ich was zurückbekomme, dann nehm ich das gerne. Für mich ist das aber tatsächlich... Die sind nicht aneinander gebunden, die beiden Sachen. Ich helf Menschen auch unglaublich gerne, ohne da jemals wieder was zurückzubekommen. Einfach nur, wenn ich Mensch, ich kann helfen, diesen Menschen voranzubringen oder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern oder einfach den Moment einfacher zu machen. Amelie Hansel: Ja, macht auch einfach irgendwo Spaß. Was würdest du sagen, dieses Thema, Netzwerken eigentlich? Weil auch noch mal so zu Anfang meiner Karriere, da hatte ich manchmal das Gefühl, es ist halt auch ein totales Passwort, Aber da hatte ich oft das Gefühl, ist so, na du musst das halt machen, das ist wichtig. Und ich glaube, ich hab's einfach aus meiner Natur heraus schon irgendwie bisschen gemacht, weil ich einfach super gern mit Leuten im Austausch bin und halt irgendwie sehr kommunikativ. was würdest du sagen, was hat dir Netzwerken bisher gebracht? Also warum machst du das und warum ist es so wichtig? Elisa: Was für eine interessante Frage, auch mit deinem ganzen Background dazu. Ich bin zum Beispiel extrem introvertiert, bin am liebsten in meinem Zimmer allein mit meinem Buch und habe gar keinen Kontakt zu niemandem und bin dann einfach am glücklichsten. Amelie Hansel: Das ist eigentlich jetzt witzig, die Konstellation. Ich bin gar nicht gern alleine. Also, kann schon alleine sein. Aber zu Events auch bin ich total gern. Und ich quatsch auch einfach Leute an. Elisa: Ja. Ja, ich mache das auch, ich quatsche auch die Leute an. Aber nicht, weil es mein Naturelles ist. Mein Naturelles ist es tatsächlich gar nicht, deswegen ist die Frage so unglaublich gut von dir, die du stellst. Ich muss sagen, ich spring jedes Mal über meinen Schatten und ich springe wirklich jedes Mal. ist nicht mehr, dass ich irgendwie einfach hingehe und dann gehe ich wieder zurück. Wenn ich irgendwo hingehe, dann springe ich über meinen Schatten und spreche mit jedem, da ist, weil ich es sonst wirklich als verpasste Chance sehe. Entweder kommt was raus oder es kommt nichts raus. Das finde ich auch total okay, wenn man dann sagt, hey, ist kein Vibe da oder... passt in dem Fall einfach nicht. Das ist für mich auch vollkommen in Ordnung. Und es gibt tatsächlich aber auch wirklich richtig schöne Momente. Und das ist mir vielleicht jetzt bei mir erstmal so im Corporate. Aber ich hoste... unglaublich gern Events. Ich stehe sehr gern auf der Bühne und hoste das da wieder. Total im Gegenteil. Amelie Hansel: Ja, ich würde auch sagen, da würde ich dich jetzt nicht als introvertiv beschreiben. Elisa: aber doch, da bin ich so für mich. Ihr seid alle da im Publikum. Ich stehe hier für mich. Das ist voll okay. Und die Leute, die auf der Bühne stehen, haben wir dann so unseren kleinen, ja, kleinen Kreis, mit dem fühle ich mich dann auch wohl. Und ich hoste unglaublich gerne Events und die dürfen so groß sein, wie sie wollen. Je größer das, so besser. Und je größer die Bühne, desto toller. Und je mehr ich aus mir rausgehen kann, desto mehr Spaß macht es mir auch. Amelie Hansel: Führ dich auf der Bühne. Elisa: ⁓ das machen zu können in einem großen Corporate, muss man auch tatsächlich einfach aus sich rausgehen und Leute ansprechen und sagen, hey, wollen wir nicht was zusammen machen? Und da habe ich momentan eine ziemlich gute Verbindung mit unserem CEO, was natürlich extrem toll ist, der dann auch wieder auf mich zukommt und sagst, hey, letztes Mal war das so toll, wir die Town Hall zusammen gemacht haben, hast du Lust, das wiederzumachen? Und das geht runter wie Butter. Das ist natürlich unglaublich toll. Erstens ist es nicht meine native language, also ist es nicht meine Muttersprache. Amelie Hansel: Mhm. Elisa: in der ich das mache. Und trotzdem wird man dann wieder gefragt, ⁓ das machen zu können. ja, freut mich riesig immer. Amelie Hansel: Das spricht für dich. Also würdest du sagen, die haben sich solche Türen geöffnet, einfach weil du halt in Kontakt sitzt mit Leuten. Ja. Elisa: Ja, einfach immer wieder mit Leuten reden, egal mit wem und ohne Hintergedanken. Das ist für mich auch. Ja, ich habe meistens keinen Hintergedanken, wenn ich mit Leuten in Kontakt trete. Natürlich authentisch. Amelie Hansel: Ja. Ich glaube auch tatsächlich, dass wenn man dazu sehr verbissen mit Hintergedanken rangeht, dass man das oft spürt, würde ich mal die These aufstellen, dass es dann vielleicht auch verbissen wirkt und vielleicht auch nicht so richtig passt, weißt Wenn das irgendwie dann auf einmal ein Vertriebsgespräch ist, wo man sagt so, ja, passt nicht so. Wenn es passt, ist gut, aber wenn nicht, nicht. Ja, ich finde es interessant. Bei mir ist es auch so, es haben sich so viele ... einfach weil ich ständig irgendwo mit Leuten in Kontakt komm. Und das hab ich erst mit der Selbstständigkeit so krass gemerkt. Beispiel ist jetzt auch über Social Media. ist natürlich krass, weil ich da noch mal mehr Plattform hab. Ich hab ja nicht die Welt an Follower, aber ich erreiche einfach mehr Leute, als wenn ich's nicht machen würde, logischerweise. Und da haben sich schon Türen geöffnet. Beispielsweise war ich dann auch mal im Podcast bei dem lieben Martin eingeladen. Bei Here We Go. Das war meine erste Podcastaufnahme, die mir auch so Spaß gemacht hat, dass ich sag, hier brauchen wir unseren eigenen Podcast. Das kam zum Beispiel auch nur zustande, weil ich eben über Social Media das dann als Netzwerk genutzt hatte. Oder beispielsweise ... Ja, hab ich ... Das war eigentlich über LinkedIn tatsächlich, obwohl ich da noch gar nicht so sehr aktiv bin, bin ich in Kontakt gekommen mit jemandem, der tatsächlich bei einer großen Sockenmarke mal der Leiter der Sportsocken war. Elisa: Go. Amelie Hansel: Oder ich hab eine Leiter, aber zumindest so Product Manager, mit dem ich auch immer wieder im Austausch bin. Das ist natürlich auch nicht uninteressant. Und das sind natürlich so Sachen, wo ich sag, hey, das ist ja super wertvoll. Und so Sachen passieren irgendwie ständig, wo ich sag, oder Zeitungsartikel zum Beispiel, das kommt nur, weil wir da irgendwie so rausgehen, weil ich mit Leuten spreche oder mich jetzt Leute vernetzen mit irgendwelchen ... Elisa: unglaublich. Ja. Amelie Hansel: Ja, Förderprogramm zum Beispiel, nächste Textil, dieser Textilexcelerator, in dem ich bin, die sind auch über Social Media auf uns aufmerksam geworden. Und da bin ich natürlich jetzt im Austausch mit anderen Start-ups, aber auch schon, ja, im Kopf ist mir die Josefine, die auch Hatsch und Patch, die ist Gründerin davon, die mir da auch schon wertvolle Tipps gegeben hat, weil sie selber halt einen Onlineshop hat mit Textilien. Zwar jetzt nicht in der Sportbranche, aber das sind einfach Sachen, wo ich sag, da kann ich mir so unfassbar wertvolles Elisa: Mhm. Amelie Hansel: Feedback und Input holen, das ist wirklich Gold wert. Elisa: Und würdest du sagen, online versus offline, was ist für dich? Leading, was führt? Amelie Hansel: Ich bin da ganz klar offline tatsächlich, weil ich bin ja eigentlich total der online digitale Mensch. Also ich liebe, dass wir alle arbeiten können, wo wir wollen. Aber ich finde dieses menschliche, dieses Zwischen den Zeilen wirklich, dieses dieses Nahbare, das kommt einfach online nicht so rüber. Deswegen versuche ich tatsächlich mich zu treffen mit den Leuten, wo es geht. Das ist auch der nächste Punkt, das hatte ich jetzt gemerkt. Wir haben ja immer wieder jetzt auch anfangen bzw. Leute, mit denen wir zusammenarbeiten für Rocket Crew als Athleten. Und mit denen versuche ich mich tatsächlich, wenn es geht, auch persönlich zu treffen, weil ich einfach das Gefühl habe, man hat eine andere Connection. Und auch so, da versuche ich vor Ort zu machen, was geht. Es geht halt nicht immer. See you, unser Podcast. Auch so, ne? Also ich bin ja froh, wenn man mit Leuten dann sprechen kann, auch wenn man sich nicht sieht, lieber so als gar nicht. da bevorzuge ich schon eigentlich mittlerweile klar vor Ort, wie es bei dir. ⁓ Elisa: Ja, ich kann das nur unterschreiben. Ich merke auch, dass sich einfach Kontakte offline einfacher pflegen lassen, dass es diese Authentizität zählt hat. Ich bin jetzt vier Wochen auf Instagram heute, also herzlichen Glückwunsch für mich. Ich merke aber auch tatsächlich, dass ich in Videos, wenn ich mir die dann angucke, dann denke ich häufig, uuuuh. Amelie Hansel: Mh. Ja, kann man natürlich. Elisa: Das sieht irgendwie intimidating aus, das ist überhaupt nicht, wie ich mich selber kenne. Ich wirke meiner Meinung nach dann weniger sympathisch, weniger nahbar. Und das Thema habe ich halt, das Feedback bekomme ich offline gar nicht. Wenn ich offline mit Kollegen oder auf Events, auf Leute zugehe, dann ist es sofort, ⁓ ja, sympathisch, fröhlich, energetisch. Und das verliere ich dann irgendwo teilweise online, was ich sehr schade finde. Und dadurch öffnen sich für mich auch mehr Offline-Türen, würde ich sagen. Amelie Hansel: Mmh. Mhm. Ja, es ist vielleicht auch gut, wenn man da weiß, was für einen selbst besser funktioniert. Also ich glaube, vieles kann man vielleicht auch noch irgendwo lernen, dass man weiß, okay, so wirklich, obwohl ich das eigentlich gar nicht so bin, was könnte ich anpassen? Aber ich glaube, vielleicht gibt es auch einfach Mittel und Wege, die da besser funktionieren. Vielleicht auch noch so zu den Formen. Also ich, wie gesagt, ich versuchte es viel über Offline-Events eben zu netzwerken, weil ich ... kommen da auch spontan mit Leuten in Austausch, die ich sonst nicht getroffen hätte. Online schreibe ich nicht random irgendwelche Leute an. Aber auf Events, es viel mehr Business-Festivals, gibt es Sessions, wo man sich zusammensetzt und austauscht. Was machst du? Dann sind da auch wieder wertvolle Sachen dabei. Oder hier in München. bin tatsächlich auch wegen dieser Netzwerkgeschichte nach München gezogen, weil da diese Start-up-Bubble super präsent ist. Dann gibt's zum Beispiel auch so Female Founders Stammtische. Oder bin auch bei den Wirtschaftsjunioren, die es in Deutschland überall gibt. Ich glaub sogar außerhalb Deutschlands, vielleicht wär das auch mal eine Idee, weiß ich nicht. Einfach so dieses, dass man sagt, hey, ist dann irgendwie einmal im Monat zum Beispiel so ein Dinner. Und da gehst du halt hin. Und das, finde ich, ist halt supernett, macht mir Spaß und ja, bringt einen dann weiter, als wenn man jetzt irgendwie in irgendwelchen, weiß ich nicht, LinkedIn-Gruppen beitritt. Elisa: Mhm. Total. Wozu ich auch nochmal dann kurz was sagen möchte ist natürlich, wenn man auf Instagram schaut, dann gibt es auch sehr viel Werbung zum Thema Marketing und komm zu unserer Community, zahl 1000 Euro um Jahr und dann kannst du dreimal zum Dinner gehen und viermal zum Network. Da wäre ich dann tatsächlich sehr vorsichtig. Also da würde ich auch eher sagen, ich glaube das Ganze gibt es auch. Amelie Hansel: was aber auch wertvoll sein kann. Ja... Ja. Elisa: In super Qualität, authentisch, for free. Amelie Hansel: Ja, also ich bin auch in keiner ... Obwohl jetzt muss ich sagen, Wischtops Junior ist tatsächlich ein Verein mit Vereinsbeitrag, aber der ist völlig fein. weiß gar nicht, wie viel es jetzt ist pro Jahr. Aber ich würde auch nicht in so eine ... teure Gruppe irgendwo beitreten. Wenn's mal irgendwie fünf Euro Abend Reservierungsgebühr ist, ist es fein. Weil glaub, viele machen das einfach, dass die Leute sich comitten und auch wirklich kommen. Weil jeder weiß, alles was for free ist, da melden sich die Leute an und kommen trotzdem nicht. Elisa: Absolut. Amelie Hansel: Aber ich würde jetzt auch nicht sagen, hey, für einen Haufen Geld und hast du exklusives Netzwerk oder so. Glaub ich nicht Stand jetzt, dass man das braucht in der Art und Weise. Außer es ist jetzt was ganz Spezielles. Aber vielleicht mal, das Thema Mentoren noch zu kommen. Elisa, hast du denn eine Mentorin oder Mentor, beziehungsweise hattest du das schon mal? Elisa: Ja, ich hatte schon einige Mentoren in meinem Leben und muss sagen, ich habe dieses Jahr auch wieder darüber nachgedacht, ob ich mir aktiv jemanden suche meine Erfahrung war so semi. Solange ich sehr konkrete Pläne hatte, die ich selber umsetzen möchte und Ziele, ich selber erreichen möchte, konnte ich das mit meinen Mentoren sehr gut umsetzen. Amelie Hansel: Mhm. Elisa: und denke mir aber auch, das hätte ich auch ohne meine Mentoren geschafft. Inzwischen bin ich selber häufiger mal, werde ich gefragt, ob ich Mentor sein möchte, dann vor allem auf der Arbeit Amelie Hansel: Mhm. Mh. Elisa: weiß aber auch, Mentor sein kostet viel Zeit, auch viel Vorbereitung und da muss man mit Herzblut dabei sein. Ich mache das unglaublich gerne, aber ich habe dann tatsächlich auch für jeden Mentor einen den Plan zusammen ausgearbeitet und wirklich in Schritte unterteilt und bin dann auch immer am Ball. Was ist der Fortschritt? Wie kann ich helfen? Wie kann ich dich inspirieren? Wie können wir weiterkommen? Weil ich nicht daran glaube, mit einem Mentor, wir setzen uns vier bis sechs Mal im Jahr zusammen, wo du stehst, haben eine Stunde oder zwei Stunden zusammen und können dann jeweils die nächsten Schritte einleiten. Daran glaube ich nicht. Amelie Hansel: Mhm. ⁓ spannend. Ja, ich hab tatsächlich grade verschiedene Mentoren. Ich hab noch einen aus, den hatte ich damals so zu meiner Angestelltenzeit schon. Finde ich super wertvoll, einfach weil der mich auch schon lang begleitet. Wir haben aber jetzt so die Frequenz ein bisschen gesenkt, in der wir sprechen, weil ich einfach glaub, dass es diese enge Begleitung grad nicht braucht. Und über Stoff im Kopf, diesen Accelerator, hab ich jetzt tatsächlich auch nochmal einen Mentor bekommen. Elisa: Bis das bald ist. Amelie Hansel: was super wertvoll ist, weil der strategisch in dieser ganzen Gründungsszene super tief drin ist. Und mit mir weniger auf diese emotionalen Themen guckt, sondern wirklich dieses, was ist die Stereotäturgie? Was haben wir geplant? Wie sind die Zahlen? Einfach solche Themen. Und dafür find ich das super wertvoll. Aber wirklich in diesem Kontext, dass man aktiv regelmäßig begleitet wird eine Zeit lang. Also nicht einfach nur einmal, aber ist das Klassische bei Mentoring, dass es auch schon länger geht. Dafür finde ich das sehr wertvoll, gerade in meiner Phase im Moment. Ich bin aber auch der Meinung, es gibt ... Man muss nicht einen Mentor für alle Themen finden. Jetzt auch schon mal mit Freundinnen, dieses Grad wenn es dann bei Frauen Richtung Karriereplanung und Familie geht, da ist es, ich, da würde ich mir jetzt ... Könnte ich das jetzt, glaube ich, meinem aktuellen Mentor, der mit mir wirklich auf die Zahlen und Fakten guckt und auch einfach ein Mann ist. Elisa: Ja. Amelie Hansel: würde darüber sprechen und mir abholen, als ich das jetzt vielleicht mit einer anderen Mentorin könnte. Da würde ich dann vielleicht dich fragen. ⁓ glaube, man muss... Genau. ⁓ Elisa: Ja, es ist dann wirklich themenspezifisch, was du da sagst. Ja, das glaube ich ist auch extrem wichtig, dass man jemanden hat, der dann jeweils gut in dem Thema ist, in dem man Unterstützung braucht und vielleicht nicht nur gut, sondern wirklich top, top. Amelie Hansel: Ja, und was auch halt toll ist, einem vielleicht auch nochmal ein Netzwerk zur Verfügung stellt. Weil das sind ja meistens schon Leute, irgendwo etablierter in der Branche sind und einem da natürlich schon irgendwo ihr Netzwerk zur Verfügung stellen können. Und es ist was anderes, wenn die an jemanden rangehen und sagen, hey, wir kennen uns ja irgendwie, ich hab da jemanden, das wäre vielleicht interessant, als wenn man selber Kaltakquise betreibt und jemanden anschreibt, den man gar nicht kennt, der vielleicht aber auch sehr busy ist. Und genau für solche Sachen, würde ich sagen, ist es schon wertvoll. Elisa: Ja. Ja. ganz toll. Amelie Hansel: Die Frage ist natürlich, wie kommt man da manchmal ran? Einfach mal anschreiben. Aber auch da, wie wir es vorhin hatten, ich, auch so den eigenen ... Also mitbringen, was kann ich auch liefern? Also so, warum solltest du Mentor für mich sein? Vielleicht hab ich auch was, wo ich sag, als Austausch, als Dank kann ich auch was für dich mitbringen. Oder es gibt ja auch diese Mentorenplattform, wo man gematcht wird. Oder wie bei mir jetzt in diesem Accelerator-Programm, wo jeder Mentor zur Verfügung gestellt bekommt. Da gibt es auch verschiedene Mittel und Wege. Aber da würde ich auch sagen, mal nachfragen. Wie du sagst, du wirst ab und zu vielleicht auch einfach gefragt auf der Arbeit, im Job zum Beispiel. Oder dann geh doch mal auf ein Netzwerkevent. Und wenn du eine interessante Person irgendwo kennst und schon bisschen was weißt, dann sag doch einfach mal, stell dich vor, frag einfach. Dann würde ich sagen, haben wir es zu dem Thema Netzwerken und Mentoren. Da könnten wir echt, glaube ich, noch mal super lang drüber sprechen. Aber falls ihr Fragen oder Anmerkungen habt, schreibt es gerne in die Kommentare. Vielleicht wäre das auch mal was für eine zweite Folge noch. Und dann kommen wir doch schon zu den Tipps der Woche. Elisa, ist dein Tipp diese Woche? Elisa: Tipp diese Woche sind die Tulpenfelder bei uns in Nordholland. gehe jedes Mal, wenn ich jetzt laufen gehe, dann laufe ich an den wunderschönsten Tulpenfeldern vorbei und eigentlich müsst ihr alle kommen und sie euch anschauen. Es ist unglaublich schön. Jetzt im April, jetzt ist wirklich so noch zwei Wochen, drei Wochen maximal Leute kommt nach Nordholland. Sagt mir auch Bescheid, wenn ihr da seid, dann gehen wir Kaffee trinken und schaut euch die Tulpenfelder an und das ist wirklich wunderschön. Amelie Hansel: hab ich echt noch nie gesehen. Ich kenn's nur von Bildern, Videos, aber ... point. Wie lang sind die ungefähr? Elisa: Ja, ich denke bis Anfang, Mitte Mai. ist jetzt wirklich so drei bis vier Wochen. ja. Meldet euch, ich habe da auch noch Tipps für euch, wenn ihr mal vorbeikommen wollt. Ich habe einen richtigen Tourguide. Also nicht business related, aber lebensrelated, gibt viel Energie, macht gute Laune. Amelie Hansel: schnell sein. ⁓ schön! Haha, das ist top. Die schönsten Tummelbläder. Das muss auch nicht alles einen Grund haben. kann ja mal gucken. Vielleicht springt ja ein Co-Fan dabei raus. Elisa: You never know, you never know. Ich geb die Tulpenfelder, ich bekomm den Kofa und da wär doch nichts Schlechtes. Amelie Hansel: Top. Ja, mein Tipp der Woche ist ein Podcast tatsächlich und zwar Babygood Business. Ich habe ihr vorhin erzählt, dass ich die Ann-Katrin Schmitz getroffen habe und ich höre wirklich seit Jahren ihren Podcast Babygood Business. Geht ja zum einen ⁓ Unternehmertumgründung, aber vor allem die Social Media Bubble. Und ich finde sie ist einfach ein absolutes Vorbild für mich und ich liebe den Podcast. Ich höre da total gut. ⁓ Sie hat auch manchmal so Solo-Folgen, die finde ich total gut, so als Online-Bestie und redet da super ehrlich über ihr Leben und die Karriere. Deswegen größte Empfehlung, da mal reinzuhören, falls ihr den noch nicht kennt. Elisa: Danke dafür, ja! Das war es doch schon mit unserer vierten Folge von Pace Please. Wir hoffen es hat euch gefallen. Hinterlasst uns gerne wie immer Feedback und eine Bewertung. Und nächsten Donnerstag geht es weiter mit Pace Please.