Amelie RCKTCRW: Und es war wirklich goldwert, dass du einfach diese persönliche Ebene hast. Dass du vielleicht auch mal bisschen was über die Person weißt, einfach dieses Zwischenmenschliche. Elisa: neben den Zweifeln, die man hat, Ob das überhaupt gekauft wird, kann man natürlich gar nichts garantieren. Amelie RCKTCRW: Schön, ihr eingeschaltet habt zur 25. Folge von Pace, Please. bin Amelie, die Gründerin von RCKTCRW Elisa: Und ich bin Elisa die Gründerin von bldhrt Wir sprechen heute über das Thema Hersteller, aber zuerst starten wir mit einem kurzen Rückblick, was die Woche so passiert ist. Was war bei dir los Amelie? Amelie RCKTCRW: Ich habe schon wieder eine ganz tolle Woche hinter mir. Am Wochenende war der Munich Backyard. Das war mein sportliches Highlight dieses Jahr. Da habe ich teilgenommen, beziehungsweise wir als RCKTCRW Und es war super cool. Also vielleicht mal kurz zum Abholen von allen. Vielleicht kennt ihr schon den Last Soul Ultra. Das war so ein relativ bekannter Lauf aus dieser Backyard-Szene. Aber generell Backyard-Format ist... Zeitlich unlimitiert, du läufst jede Stunde 6,7 Kilometer und dann eben so viele Runden bzw. Loops wie man schafft. Das heißt, man kann da richtig schön an seine eigenen Grenzen gehen, weil Ziel wäre im Endeffekt einfach, am meisten Runden zu schaffen. Das war jetzt realistisch nicht mein Ziel. Genau, aber quasi da ein Ultra-Running-Format und ich bin ja dieses Jahr irgendwie in diese Ultra-Szene gestolpert. Ich hab mich einfach unfassbar auf dieses Event gefreut, weil wir uns eben als Gruppe angemeldet haben, als RCKTCRW Crew. Wir hatten's bewusst offen gehalten, jeder, der Bock hatte, dazu zu gehören, konnte auch bei uns mitkommen. Wir hatten auch ein paar von unseren Brand-Ambassadors dabei. Wir hatten dann letztendlich fünf Pavillons. Wir haben die der Mitte offen gelassen. Wir hatten quasi so eine kleine Pavillion-Rheinhaus-Reihe. Ganz direkt neben dem Start. Schöne RCKTCRW Fahnen aufgehängt und so. Wir waren da als Team am Start, hatten auch ein paar Supporter dabei, also eine Crew. Das ist in dem Format super wichtig, weil du einfach so wenig Zeit hast. Du hast ja immer diese Stunde, 6,7 Kilometer. Wir sind immer so roundabout, irgendwas zwischen, ich sag mal, 43 und gut, Ende 55 Minuten oder so gelaufen. Das Elisa: Ja. Amelie RCKTCRW: heißt, du hast halt irgendwo ein paar Minuten Pause und da brauchst du dann irgendwann schon echt Hilfe. Elisa: Mhm. Amelie RCKTCRW: Ja, und das war so cool und so hart. Elisa: heftig. Amelie RCKTCRW: Ja. Elisa: Ich hab da so ein paar Fragen. Wer ist auf diese 6,7 Kilometer gekommen? Warum 6,7? Amelie RCKTCRW: Das ist eine gute Frage, damit habe ich mich nicht beschäftigt. Ich meine, Elisa: Hahaha! Amelie RCKTCRW: das Format kommt aus den USA, glaube ich. Elisa: Ja. Amelie RCKTCRW: Ich habe aber, also ich weiß nicht, ob das da irgendwo so eine bestimmte Messlinie ist. Ich weiß nicht. Also das kann ich dir nicht beantworten. Elisa: Ja. Aber es ist ja schon heftig, was da gelaufen wird. Ich bin Amelie RCKTCRW: Ja. Elisa: gar nicht, hab mich damit auch nie beschäftigt. jetzt, als du das gelaufen bist, hab ich mich das ganze Wochenende damit beschäftigt. Es ging ja darum, warum das so hart ist und nicht nur, weil es körperlich extrem anstrengend ist, aber es ist ja auch mental. Dieses Problem, dass du immer wieder an deinem Campingplatz sozusagen vorbeikommst und jedes Mal aufhören könntest. Du musst dich jedes Mal wieder motivieren, doch wieder an den Start zu gehen und doch wieder loszulaufen, das ist wohl mental echt ein harter Push, du dir geben musst. Viel härter, als wenn du jetzt sagen wirst, okay, ich sag mal jetzt mal, für mich, die 42 Kilometer würde ich jetzt am Stück laufen, wäre für mich als Person leichter, als wenn ich immer wieder Pause machen würde. Einmal mental, und dann hab ich auch gelesen, dadurch, dass deine Muskeln immer wieder kalt werden, Amelie RCKTCRW: Mhm. Elisa: wäre das halt auch noch mal schwieriger. Deswegen ist es auch so wichtig, was du gesagt hast, dass man irgendwo zwischen 45 und 55 Minuten läuft und gar nicht irgendwie wirklich durch weil deine Muskeln viel zu viel Zeit haben, eiskalt zu werden. Also Amelie RCKTCRW: Ja. Elisa: diese Pause noch mal ist ja auch noch mal richtig hart, Amelie RCKTCRW: Ja, da kann man schon echt schlaue Taktiken aufstellen. Also die Gewinner jetzt, der ist ja jetzt heute früh, glaube ich, fertig geworden mit, ich weiß gar nicht, 260 Kilometern oder so. Da kommt natürlich auch dieses Schlafmanagement dazu. Das war bei mir natürlich nicht der Fall. Also ich habe nach, in der 14. Runde habe ich dann abgebrochen. Das waren dann roundabout, ja, ich habe mal vergessen zu tracken. Aber die 13. Loop gefinished habe ich dann mit 87 Kilometern und dann die 14, die ich dann zurückspaziert bin, weil ich quasi bei 91 Kilometern. Elisa: Heftig. Amelie RCKTCRW: Ja, ist schon sportlich. Aber da hast du natürlich den Vorteil, dass du nicht wirklich schlafen musst. Aber was ich natürlich krass finde, die Leute, da zwei, drei, vier Tage laufen, die müssen ja irgendwie versuchen, diesen Pausen zu schlafen. Und da ist dann auch die Taktik, dass die nachts schneller laufen, damit sie dann eben Elisa: Mhm. Amelie RCKTCRW: irgendwie 15 oder 20 Minuten Zeit haben, kurz zu essen, umziehen, schlafen. Das versteh ich überhaupt nicht, wie das funktioniert. Elisa: Obwohl ich auch weiß, der Unterschied zwischen Männern und Frauen, mein Mann schläft innerhalb von zwei Minuten ein. Und ich brauch da irgendwie eine halbe Stunde oder länger oder ich schlaf Amelie RCKTCRW: Ja. Elisa: gar nicht. ist dann auch so, jeder Mensch ist ja anders. Es gibt ja wirklich Menschen, können sich sozusagen ausschalten. Und ich glaube, Amelie RCKTCRW: Hmm. Elisa: dann hast du natürlich auch den riesen Vorteil, wenn du dich da einfach dann ausschalten kannst. Das musst du wahrscheinlich auch üben. Amelie RCKTCRW: Ich glaube auch, da kickt irgendwann so die Erschöpfung. da geht es halt einfach sonst gar nicht anders. Und dann hast du Elisa: Ja. Amelie RCKTCRW: eben deine Crew, die dich da wieder rausklingelt und wieder hinstellt. ja, genau. Ja, und es gibt so Elisa: Ja, genau das ist es, ne? Du musst halt hingestellt werden, weil selber stellst du dich da ja nicht wieder hin. musst ja, die müssten den ja wahrscheinlich anschreien willst. Amelie RCKTCRW: die ungeschriebene Regel, die ist wirklich gut, dass du nicht in deinem Zelt aufhörst, also immer nur auf dem Track. Und das ist wirklich gut, weil du immer weißt, ich gehe raus, und wenn es nicht geht, dann breche ich ab. Aber Elisa: Aja. Amelie RCKTCRW: du entscheidest nie im Zelt, dass du es nicht mehr machst. Wie oft war ich auf meinem Bett gelegen und dachte mir so, mhm. Elisa: Ja. Amelie RCKTCRW: Aber doch, immer wieder raus, und manchmal ging es dann noch, und irgendwann ging es nicht mehr. Und die letzte Runde zurückspazieren war schon echt brutal. glaube, meine Sehne am Fuß ist auch bisschen überbelastet. Das Elisa: Hmm... Amelie RCKTCRW: merke ich heute schon noch ordentlich, aber sonst war es wirklich cool. Worauf ich mich gefreut hab, war diese mentale Challenge. Keine Ahnung warum, aber ich mag es sehr, an meine Grenzen zu gehen, zu gucken, was geht. Und irgendwie hab ich das Gefühl, dass Ich weiß nicht, dass man noch mal größer denkt, was man schaffen kann, und gleichzeitig geerdet zu werden. Weißt du, wie ich mein? Ich mag es Elisa: Ja. Amelie RCKTCRW: einfach sehr, sich da selber zu spüren. Ich glaub, das ist so ein Punkt. Elisa: Ja. Amelie RCKTCRW: Weil dir auch irgendwie alles egal ist. Man ist da ja wirklich auch dann irgendwie eklig und keine Ahnung. Ich hab eigentlich auch immer ein richtiges Problem mit so Dixie-Klos. Die finde ich immer ziemlich widerlich. Ja, in dem Moment war mir das eigentlich völlig egal. Deswegen, Elisa: Mhm, mhm. Amelie RCKTCRW: ja, aber alles in allem wirklich super cool. Ich war so dankbar für die Crew, die uns unterstützt hat. Mit, keine Ahnung, Beinemassieren, Essen bringen, irgendwas helfen, Socken anziehen. hab ich dann einmal auch einen Krampf bekommen. Das war im Nachgang ganz witzig. Und gleichzeitig haben wir Spenden gesammelt Elisa: Echt, Glückwunsch! Amelie RCKTCRW: für die FGQ, eine Stiftung für Querschnittslähmung. Da ist jemand aus unserer Crew auf Idee gekommen, wir den Lauf nutzen könnten, pro Kilometer Spenden zu sammeln. Ist auch noch offen. Wenn jemand Bock hat von euch, da noch zu spenden, würde ich sagen, den Spendenlink packen wir in die Show Notes. Da könnt ihr noch eure Spende abgeben, weil wir möchten da auch was weitergeben. Und das fand ich irgendwie eine total schöne kombinierte Aktion. Elisa: Mega, richtig klasse, yeah! Amelie RCKTCRW: Ja, so viel dazu. Und businessmäßig ging auch viel voran. gut, auf dem Event haben wir natürlich so bisschen Werbung gemacht, Sinne von Fahne aufgestellt und so. Aber ich war auch einfach mal froh, mal wieder was für mich wirklich laufen zu können und nicht einfach nur als Marketing zu sehen. Wir sind aber am Sonntag live gegangen, endlich mit unseren Shirts. Die hatten wir jetzt die letzten zwei Events schon fleißig an. Und jetzt sind sie auch in unserem Shop verfügbar, auch mit einem Bundle, mit den Socken. Da freue ich mich sehr. Die werden auch super gut angenommen. Finde ich so cool. Und gleichzeitig habe ich auch schon neue Samples bestellt für so ein paar neue Produkte, an denen wir jetzt schon länger feilen. Was ich dann schon immer mal wieder erzählt habe, bin ich auch super gespannt, wie schnell das geht. Dürfte eigentlich, ich denke, ich weiß nicht, drei Wochen oder so dauern. Und bin Elisa: Mhm. Amelie RCKTCRW: wirklich gespannt. Also unter anderem zum Beispiel die Sleeves, da hatten wir ja schon mal Samples aus der Türkei, die völlig daneben waren und die Elisa: Mhm. Amelie RCKTCRW: jetzt diesmal wissen aber wirklich, also die haben auch mein Beispiel Sample oder mein Beispiel Sleeve gesehen. Das heißt, die wissen eigentlich, welche Qualität wir erwarten. Elisa: Ja. Amelie RCKTCRW: Deswegen bin ich jetzt wirklich auch sehr gespannt, was da kommt. Und letztendlich haben wir die auch über den gleichen Zwischenhersteller machen lassen wie die T-Shirts jetzt. Und eigentlich ist immer die Frage mit Zwischenhersteller, du zahlst natürlich da irgendwo drauf. Aber nach meinen bisherigen Erfahrungen ist es gerade einfach auch viel wert, weil man sieht ja, wie es werden kann, wenn man da versucht, direkten Draht zu haben und weiterzugeben, was man gerne möchte. Das ist auch nicht immer einfach. Deswegen bin ich jetzt sehr froh über den Weg, den wir gegangen sind und bin super gespannt, was da kommt. Elisa: Total, absolut. Magst du noch mal ganz kurz sagen, was so ein Zwischenhersteller ist für alle, die es vielleicht nicht wissen? Amelie RCKTCRW: Ja, guter Punkt. Also letztendlich, es gibt dann den Hersteller, der zum Beispiel die Sachen direkt näht, die dann halt eben oft in irgendwelchen Ländern sitzen oder auch in Asien. ja, da hast du halt manchmal schon diese auch Kommunikationshöre, vielleicht auch unterschiedliches Verständnis von manchen Dingen. Jetzt sind wir auch nicht aus der Textilindustrie. Klar haben wir Techpacks und so, aber wer weiß, ob die schon so gut sind, weil wir einfach nicht vom Fach sind oder nicht. So komplett vom Fach gelernt. Und deswegen haben wir da jetzt einfach einen Zwischenhersteller. In dem Fall sitzen die in München. Bei denen war ich schon ein paar Mal. Da habe ich Sachen auf den Tisch gelegt, habe gesagt, so soll sich das anfühlen, so soll der Schnitt sein. Einfach, ich wirklich direkt mit denen sprechen kann, denen zeigen kann, was ich möchte. Und die dann wiederum Partner haben in verschiedenen Ländern, verschiedenen Qualitäten, wo die dann einfach vermitteln können und denen dann weitergeben, was wir möchten. und die natürlich bereits Erfahrungen mit denen haben und wissen, wie die weitergeben müssen, was wir wollen. Und dadurch Elisa: Ja. Amelie RCKTCRW: ist halt einfach mehr gesichert, dass es am Ende auch das Ergebnis ist, das wir wollen. Weil wir haben ehrlich gesagt weder die Zeit noch das Geld, jetzt irgendwie fünf Samplingrunden zu machen. Ich habe da jetzt vier Samples bestellt und das kostet uns 800 Euro. Das heißt, es ist wieder super teuer. Das in der Türkei damals waren ja auch, glaub, 400 Euro. Elisa: Mhm. Amelie RCKTCRW: Da kannst du schon gut Geld lassen. Lieber zahle ich da jetzt mal mehr, als dass ich fünf eigene Samplingrunden mache und am Ende vielleicht trotzdem nicht das Ergebnis habe, ich möchte. Elisa: Ja. Danke. Amelie RCKTCRW: Ja, aber so viel dazu, da bin ich jetzt wirklich gespannt. jetzt last but not least, ja, ist ganz spannend, weil wir da ja auch nochmal ausführlicher heute drüber sprechen, aber bin ich grad tief in der Planung für meine Dienstreise nach Litauen. Elisa: Mhm. Amelie RCKTCRW: Superspannend, da ist einer unserer neun Hersteller, diesmal kein Zwischenhersteller, und da haben wir jetzt relativ kurzfristig entschieden, dass wir ein anderes Event leider absagen. weil es zeitlich einfach wichtig ist, jetzt direkt mal zu sein, einfach Kontakt zu knüpfen, vorbei zu schauen. Und da bin ich grad tief in der Planung. Da geht's am Mittwoch bis Samstag für mich hin. Also nur einen Tag zum Hersteller, aber nach Litauen dann eben ein paar Tage. da, ja, genau, den Hersteller zu besuchen, da können wir gleich in unserem Fokustopic nochmal genauer drauf eingehen, was man da so macht. Aber da bin ich quasi noch bisschen in der Feinplanung und freue mich sehr drauf. Elisa: mega so eine Art Kurztrip auch für dich. So ein Tag Hersteller und ein paar Tage Litauen Und das ist doch schön. Amelie RCKTCRW: Ja, ich bin alleine und ich mache sowas ungern alleine. Elisa: ich liebe das alleine. Amelie RCKTCRW: Ja, ich weiß nicht. Also ich bin sehr gespannt. Vielleicht ruf ich dich mal an, wenn ich lost bin. Elisa: Das wird super! Ja! Das wird richtig klasse! Alleinreisen ist so toll, Hameli! Du kannst einfach Amelie RCKTCRW: Ja, das wird gut. Elisa: aufstehen, ins nächste Café gehen, da sitzen Leute beobachten, was lesen, weiter rumlaufen. mein Traum! Amelie RCKTCRW: Ja, ich bin gespannt. bisschen aufgeregt, aber ich gespannt. Erzähl mal, was war bei dir los die Tage? Elisa: Okay, Ja, ich, ähm, wir sind ungefähr jetzt ne Woche live mit dem Kickstarter und ich sag immer wir, ich fühl mich immer als ob wir irgendwie so ein Team wären. Amelie RCKTCRW: Das klingt auch gut. Elisa: Ja, aber manchmal denk ich mir, so hab ich so ne Persönlichkeitsstörung Amelie RCKTCRW: Es heißt auch immer, soll das machen, weil das dann ein bisschen professioneller klingt. Elisa: Ich fühle mich auch viel sicherer, wenn ich über uns rede und mich meine. Na ja, auf jeden Fall bin Amelie RCKTCRW: Ja, ist gut. Elisa: ich live auf Kickstarter. Und wir sind bei 25... Wir sind schon, ich fange schon wieder an. Egal, ich lasse es jetzt. Wir sind bei 25 Amelie RCKTCRW: ist toll. Elisa: % des Zielbetrages, der gefundet ist. Und dann läuft Kickstarter ja so alles oder nichts. Entweder man erreicht seine 100 %-Funding und dann bekommt er das Geld ausgezahlt. Wenn man 100 %-Funding nicht erreicht, dann geht das Geld einfach wieder zurück zu denjenigen, die es unterstützt haben, das Projekt. Eigentlich ganz schön, aber eigentlich auch ganz schön schwierig, weil diejenigen, die hätten ja schon gerne das Produkt und würden sich natürlich freuen, wenn es produziert wird. Und dann ist es immer so bisschen schade, wenn man das Ziel dann nicht erreicht. Amelie RCKTCRW: Hm. Elisa: Und ich muss sagen, ich habe so viel gelernt über diesen Kickstart jetzt die letzte Woche. Erstens hat es mich nervlich ganz schön zerfressen, aber da bin ich jetzt wieder, habe ich das jetzt abgestellt, jetzt ist es okay. Einfach nur weil man immer denkt, okay, ich muss jetzt noch mehr machen, ich muss jetzt noch mehr machen, da muss doch noch was gehen, ich muss doch noch irgendeine Aktion machen können. Und dieses Ganze einfach loszulassen und zu sagen, es ist jetzt, was es ist, es passiert, was passiert. Du hast viel gearbeitet und du wirst sehen, was daraus das Ergebnis wird. Das finde ich noch so extrem schwierig. Also ich weiß, ich habe Hunderte von Nachrichten geschrieben an Leute, die ich nicht kenne, einfach nur zu schauen, dass sie es nochmal teilen, dass sie das Ganze noch bisschen bekannter machen, ob sie Interesse haben. Auch Feedback gefragt. guck mal, du hast es gesehen. Ich habe gesehen, du draufgeklickt. Du hast es geliked. Was ist so dein Feedback dazu? Warum würdest du es kaufen? Amelie RCKTCRW: Mmh. Elisa: Warum würdest du es nicht kaufen? offen und ehrliches Feedback von den Leuten zu bekommen, was unglaublich wertvoll war. Ich habe eigentlich ... durch, weil ich positives Feedback bekomme, was ja sehr schön ist. Ich mag ja auch gerne konstruktiv negatives Feedback. Am liebsten will ich ja hören, ich kaufe es nicht, weil mir die Passform, die gefällt mir nicht oder so. Weil dann kann ich sagen, das kann ich aufschreiben, das kann ich abarbeiten. Aber hier waren so Amelie RCKTCRW: Ja. Elisa: wenig abarbeitbare Punkte, die ich mitnehmen konnte. Einfach sehr viel positives Feedback. Vielleicht habe ich jetzt auch noch mal drei... mögliche Co-Founder in der Pipeline, ... mit denen ich nochmal spreche, ... ob das vielleicht ein Klick sein könnte. Amelie RCKTCRW: Bitch! Elisa: Das ist toll. Ansonsten ganz viel mutmachende ... Nachrichten bekommen, ... auf jeden Fall, dass ich das Thema ... weitertreiben soll und dass es Sinn ... ... Sinn hat. Das freut einen natürlich auch. Und auch nochmal drei Leute, die mit sagen, hey cool ... ... und bei Marketing, da könnte ich dir helfen, ... ... hätte ich Lust drauf. Also da gucken wir auch mal, ... ob wir da irgendwie ... zusammenarbeiten könnten. Also viel passiert, viel bewegt ... und ich merke aber auch, wie unglaublich schwierig. Es ist von Outreach zu Conversion zu kommen. Also wirklich zu Leuten, Amelie RCKTCRW: Mhm. Elisa: die dann sagen, ich finde es nicht nur toll, sondern ich kaufe auch oder ich investiere auch. Ich habe einenjenigen gehabt, der gesagt hat, ja, wie viel 1000 Euro willst du denn haben? Ich kaufe den Teil deiner Firma ab. Und da dachte ich mir so, hm, Amelie RCKTCRW: wow. Elisa: wollte ich jetzt. Ist ja nettes Kompliment, aber ich bin jetzt nicht käuflich oder so. Schön, dass du es siehst, aber... Amelie RCKTCRW: Naja, es ist ja im Endeffekt nicht käuflich, sondern einfach dieses klassische Dürr & Hattison Investor, ne? Elisa: Ja, es einfach, es ist brauche ich noch gar nicht, also es ist noch gar nicht spruchreich, dass ich einen Investor brauche. Ja, vielleicht schmeichelt es in anderen Seite. Denke ich mir, du möchtest halt auch jetzt einfach sagen, okay, ich gebe dir mal ein paar tausend Euro und dafür arbeitest du für mich. Genau diesen Abhängigkeit möchte ich ja dann irgendwo nicht haben. Auf jeden Fall freue ich mich jetzt noch mal auf die nächsten Wochen, gucke, was da passiert. Ich habe jetzt gesagt, ich lasse das Thema jetzt erstmal los. Mein Mann sagt, er noch nicht. Er will jetzt noch mal Outreach Amelie RCKTCRW: Ne. Elisa: machen. Mal gucken, ich bin jetzt erstmal bisschen fertig mit Outreach. Amelie RCKTCRW: Vielleicht machst du einfach mal so ein paar Tage Gedankenpause davon, aber ich find's mega, wie du da dran bist. Also wirklich, dass du da so aktiv auf die Leute zugehst und bleib da auf jeden Fall dran. Ich glaube, dass auch wirklich diese letzte Woche vielleicht nochmal was ausmacht, wenn man den Leuten auch so eine Deadline geben kann. Dass du sagst, hey, das sind nur noch ein paar Tage, bitte helft hier, das ist eine coole Idee, ein cooles Projekt. Ich glaube, dass das nochmal hilft, weil so ohne Dateline, Elisa: Ja. Amelie RCKTCRW: da kommen die Leute oft nicht in die Gänge. Elisa: Das stimmt. Ich muss auch einfach noch mal genau erklären, wie das funktioniert. Weil die Website von Kickstarter, ohne Kickstarter jetzt kritisieren zu können, aber vielleicht konstruktives Feedback, ist nicht intuitiv. Du weißt halt wirklich nicht, wenn ich darauf klicke, was passiert dann oder was mache ich hier überhaupt. Amelie RCKTCRW: Mh. Elisa: wird nirgends irgendwie ordentlich erklärt. Jemand, der damit bekannt ist mit dem Format Kickstarter, ist es logisch irgendwo, aber jemand, der das noch nie gemacht hat, und das ist leider meine Zielgruppe auch. Das ist jetzt nicht so die Gruppe, immer auf Kickstarter unterwegs ist. die ist da auch häufig überfordert und dann denke ich mir, lass uns doch zusammen irgendwie bisschen einfacher machen. Also vielleicht mache ich da noch mal ein How-To. Ja, und dann hat es mich noch geärgert, weil, naja, dadurch, dass ich bin auf viel gelaufen letzte Woche und dann viel gearbeitet an allen Baustellen und dann Freitagabend hätte ich noch 10 Kilometer machen wollen sollen, schon auf meinem Trainingsplan und dann habe ich mich irgendwie gedrückt und dann bin ich dann abends dann doch noch aufs Laufband, aber... Ich wollte mich dann auch noch mal pushen, dachte, dann läuft deine Zielzeit, die du bei längeren Läufen laufen wolltest. Das hat aber nicht geklappt. Ich war wahrscheinlich auch einfach schon so überarbeitet, war auch abends, war einfach nicht gelaufen. Und dann merkte ich schon nach 5 Kilometer mein rechter Fuß, Sprunggelenk, es tut weh. Eigentlich wollte ich 10, dann hab ich mich noch gepusht bis 6 und hab aufgehört. Was dann auch dafür gesorgt hat, dass ich dann meinen Long Run am Wochenende nicht machen konnte, weil, Fuß tut jetzt weh. Was mich dann auch wieder ärgert, weil ich hab immer so dieses, ich weiß nicht, ob du das kennst, wenn's jetzt bei bestimmten Themen nicht so extrem läuft, wie du es dir vorgestellt hast und deine Zähne nicht erreichst, wie bei meinem Kickstarter, dann brauch ich irgendwas, das zu kompensieren. Ich muss irgendwo anders drin gut sein, dass ich ach ja, du kannst ja doch was. Und Amelie RCKTCRW: Ja. Ja. Ja. Elisa: dann fällt mir der Sport weg. Dann war ich echt so, das dachte, das gibt's doch nicht. Ich wusste das so. Amelie RCKTCRW: Mhm. Elisa: Dann hab ich überlegt, welches Hobby fang ich jetzt an. Amelie RCKTCRW: Ich frag mich in welcher Zeit. Aber ja, aber was zum Abhaken, ich versteh schon. Was, wo man sagt, man ist fertig, man hat's gut gemacht, ja. Elisa: Ja, genau, also auch total unrealistisch. Genau, was zum Abhaken? Ja, irgendwo für mich selber. Und dann ist nicht so, dass das Feedback von außen nicht kriege oder keine Bestätigung kriege, die kriege ich, aber ich brauche die von mir in mir drin. Und die konnte Amelie RCKTCRW: Ja, ja. Elisa: ich mir nicht geben. Und das war ein bisschen, ja, ein bisschen nervig. Amelie RCKTCRW: Ich fühl's sehr. Aber da findest du die Tage bestimmt was. Irgendwo ein neues Erfolgserlebnis. Elisa: Ja, wird schon. Es ist ja auch kein Girl, kein Drama oder so, aber ich brauch halt dieses eine Thema zum Abhaken Ja. Amelie RCKTCRW: Mal wieder, ja, mal wieder ein Push. Mal wieder was, was vorangeht, ja. Elisa: Ja. Aber mein Amelie RCKTCRW: Schön. Elisa: Produzent kommt bald aus dem Urlaub und der hat so viel Feedback bekommen von mir. Amelie RCKTCRW: Der freut sich. Elisa: Wenn es zehn E-Mails mit Feedback sind, dann war es wenig. Der muss jetzt erstmal wirklich ordentlich arbeiten. Ich hoffe einfach, Amelie RCKTCRW: Wow! Elisa: dass wir den perfekten zweiten Prototyp dann zusammen fabrizieren können. Und jetzt wird es in den nächsten Wochen auf jeden Fall mal vorangehen. Amelie RCKTCRW: Das ist wichtig, das ist gut. Da bin ich gespannt, was du berichtest, ob er das alles umsetzen kann. Elisa: Dann kommen wir zur persönlichen Frage, die ist heute, wie würde deine beste Freundin dich beschreiben? Amelie RCKTCRW: finde ich super schwer die Frage. Elisa: Hahaha! Amelie RCKTCRW: ich dachte mir auch, dass es irgendwie hat fast schon fast von so einer Bewerbungsgespräche Frage, oder? So, Elisa: Ja. Amelie RCKTCRW: wie würden dich da Freunde beschreiben? Wie würdest du dich selber beschreiben? Ganz schwierig. Manchmal weiß ich auch nicht, ist das jetzt die Beschreibung, die ich mir selber geben würde oder eben die von meiner besten Freundin. Ja. Elisa: Deswegen ist es so spannend, finde ich, weil das hier dann auch so eine Kombination ist zwischen sich selber und wie gut kennt man seine Freundin eigentlich? Mal gucken, vielleicht hört es ihr zu. Amelie RCKTCRW: Ja, ganz schwierig. ich würde sagen, also ich mein, sportlich kann man immer mal nennen, das ist irgendwie auch messbar. Ja, genau. Elisa: Unverfänglich. Amelie RCKTCRW: Und generell würde ich dann noch so dieses Thema mit neugierig und ich denke auch mutig ergänzen. einfach so aufgrund jetzt meiner letzten Jahre, wo ich da wahrscheinlich relativ klar gezeigt habe, dass das so das ist, in dem ich nachgehe. Ja, und ja, einfach so nochmal charakterlich wahrscheinlich so dieses. Wie soll ich sagen, so offenherzlich? darf man da auch immer nicht vergessen, aber ich, ich denke, das ist es. Vielleicht muss ich sie danach nochmal fragen, ob es das auch wirklich ist. Elisa: Hahaha, ja. Amelie RCKTCRW: Genau. Wie ist es bei dir? Elisa: Ja, schauen wir mal. Sportlich? Nein. Meine Amelie RCKTCRW: Ja, doch. Elisa: beste Freundin, die spricht kein Deutsch, also kann ich jetzt sagen, was ich möchte. Nein, Amelie RCKTCRW: Haha Elisa: die hat in der Schule tatsächlich Deutsch gehabt, obwohl sie Türkin ist. Das finde ich auch immer interessant, welche Länder alle Deutsch lernen. Aber wie würde sie mich beschreiben? Ambitiös? Vielleicht ein bisschen unzuverlässig, weil ich mich so lange nicht melde. Ja, also ich, es ist immer ganz häufig, dass so Sachen liegen bleiben. Ich probiere das immer so, wirklich meine fünf oder so ein paar Leute zu haben, bei denen Sachen nicht so lange liegen bleiben, aber so WhatsApps und so, mh. Amelie RCKTCRW: Ja, das darf man mittlerweile aber auch nicht mehr vergleichen. weil ich würde mich nämlich eigentlich als sehr, sehr zuverlässig beschreiben, weil ich auch immer alles auf Listen habe und so. Aber bei den Nachrichten und Mails und so kommt man, finde ich, auch einfach nicht mehr so richtig nach. Und ich finde, das ist dann nicht unbedingt unzuverlässig, sondern einfach, ja, das zählt nicht. Elisa: Ja, stimmt. Also zuverlässig, bin immer rechtzeitig und wenn wir uns verabreden, dann bin ich auch immer da. Ich bin immer da. Das ist vielleicht auch noch so ein Thema. Ich bin auch immer für meine Freundin da, egal zu welcher Amelie RCKTCRW: Mhm. Elisa: Uhrzeit, Tageszeit, wenn irgend ein Problem ist, bin ich wirklich da. Das ist, glaube ich, auch was, was sie dann auch so sagen würde. Also ich kümmere mich schon. Bin sehr kümmert. Ja, bestimmt schon. Amelie RCKTCRW: Ja, das ist wichtig. Und das ist ja das, wichtig ist. Und nicht, dass du ständig so schnell auf WhatsApp-Nachrichten antwortest. Eine Ergänzung habe ich bei mir noch. Unpünktlich würde ich sie selbst sagen. Das zieht sich schon durch mein ganzes Leben. Das ist meine beste Freundin eigentlich schon immer. sind nebeneinander aufgewachsen und ich hatte damit schon immer massive Probleme. Elisa: Krass, auch als Kind schon, ja? Amelie RCKTCRW: Ja, ja. Na gut, dann, ja, war eigentlich ganz schön, da mal drüber nachzudenken. Dann lass uns doch gleich weiterhüpfen zu unserem Fokustopic Hersteller. Das passt ja jetzt wirklich perfekt gerade wegen meiner Dienstreise. Deswegen freut es mich ja ungemein, dass wir da eigentlich im Endeffekt auch mal gemeinsam überlegen können, was ist wichtig und was sollte man da beachten. Nimm uns doch gerne noch mal kurz mit. Was ist dein aktueller Stand? Also du hast ja deinen Hersteller, dem du jetzt mit mails... Elisa: Upsi! Genau. Amelie RCKTCRW: gute Input gegeben hast. Im Endeffekt genau so muss es sein. Also hast du einen Hersteller, hast du mehrere Hersteller, wie ist da aktuell der Stand? Elisa: Ja, also ich habe einen Hersteller und der Hersteller bekommt natürlich seine Stoffe auch von wieder verschiedenen Herstellern. Amelie RCKTCRW: Mhm. Elisa: Mit denen habe ich nichts zu tun, aber womit ich was zu tun habe, mit dem Hersteller vom Absorbent Core, also von der Mittellage des Hipsters. Da habe ich dann auch Kontakt. Also ich habe sozusagen zwei Hersteller und dann lassen wir jetzt mal das Packaging außen vor. Das sind natürlich dann wieder bei mir separate Hersteller, die nehme ich jetzt aber mal nicht so mit, weil Das ist einfach nicht mein Core-Produkt ist und da kommen auch nicht so viele Aufmerksamkeit wie mein Hersteller. Mit meinem Hersteller, genau, also ich habe dann sagen wir mal 1,5 der eine der testet viel, mit dem Absorbent Cone, der ist mein technischer Hersteller, technischer Counterpart, mit dem rede ich viel auch über E-Mails und teile meine Testergebnisse und dann wieder andersrum und gucken wir wie wir das verbessern können und dann der Hersteller für den Hipster selbst mit dem Red ich viel über das Design und darüber, wir dann die Nähte machen. Ob wir das jetzt thermobonden oder ob wir das nähen, das sind dann mehr die Konstruktionsfragen und weniger das Technische. Amelie RCKTCRW: Ja, spannend. Elisa: Ja, ja. Amelie RCKTCRW: es auch produktspezifisch. Also wir haben unseren Sockenhersteller und das ist ja auch unser Kernprodukt. ich sag mal, da liegt auch stark die Prio drauf. Dann haben wir ja jetzt die Shirts und dann eben die Samples, wo ich gerade im Intro erzählt hatte, die wir bestellt haben. Also Sleeves, Scrunchies also alles, was ich sag mal, Stoff und genäht ist. Das beziehen wir jetzt über den die Zwischenhersteller, die wiederum aber von unterschiedlichen Herstellern. Also weil so die T-Shirts sind ja quasi fertige T-Shirts, die dann von denen noch veredelt und so bedruckt werden. Die kommen natürlich woanders her als die Sachen, die wir jetzt bestellen, die eigens für uns nach unserem Schnitt genäht werden. Deswegen kommen die wieder von anderen, was für uns aber jetzt wirklich deutlich einfacher ist, dass wir den gleichen Ansprechpartner haben. Und auch der Vorteil ist, ich sag mal so, je mehr du bei einem Hersteller bestellst, desto besser kannst du auch Preise verhandeln und desto einfacher ist es natürlich, weil du einfach einen Ansprechpartner hast und nicht zu viele. Gleichzeitig sind wir ja auch grad ja noch indirekt an den Flaschen, weil das Thema einfach grad ein bisschen pausiert hat aufgrund der vielen anderen Themen. Da werden wir dann nochmal einen Hersteller haben. Genau, das heißt wir haben da eigentlich letztendlich drei. Und dann haben wir noch einen Hersteller für diese ganze Papeterie, also Banderolen, Etiketten, Flyer. Den haben wir vor Ort, weil ich da jetzt auch einfach gute Erfahrungen gemacht habe, dass man sich die Sachen auch einfach mal ansehen kann, fühlen kann und die mir auch wirklich jetzt ein paar Mal sehr spontan auch Sachen umgesetzt haben. Das muss man auch sagen. Da bin ich super dankbar. Klar, so eine Druckerei jetzt hier vor Ort in Deutschland, teurer als wenn du es jetzt irgendwie bei einem Großhandel online bestellst, aber... Bisher war das für uns gut und irgendwie auch nötig, gerade was so Sondermaße angeht mit Lochungen und so was. Genau, deswegen Elisa: Ja. Amelie RCKTCRW: liegen wir jetzt da aktuell, ich sag mal, so, wenn man es so nimmt, vier Kernhersteller. Elisa: Und würdest du sagen, man kann als Start-up mit einem einzigen Hersteller arbeiten? Was wären da für dich Vorteile und Nachteile? Amelie RCKTCRW: Ja, also es gibt ja tatsächlich auch Firmen bzw. Hersteller, die darauf spezialisiert sind, alles für dich zu machen. Also du kannst ja im Endeffekt, es gibt da wirklich Anbieter, sagen dir, wir brainstormen die Idee mit dir, deinen Firmennamen, dann entwickeln wir das Produkt mit dir, bauen dir den Shop und liefern das aus. Also wirklich, da bist du eigentlich nur dran, entscheidest vielleicht ein bisschen mit und machst da eigentlich nichts selber. Von dem her, das geht schon. Man muss aber halt sehen, alles, was du irgendwie auslagerst, kostet Geld. Das heißt, je mehr du selber machst und vielleicht steuerst, desto mehr sparst du da. Ja, alles. Elisa: Man kann davon irgendwann leben, wenn man alles outsourced oder zusammen macht, also von Produktideen, weil ich habe das Gefühl, sowieso als Start-up ist das ja das Thema. Man kann ein Produkt auf den Markt bringen, man kann es auch verkaufen, aber der Punkt, dass man davon leben kann, ist ja trotzdem immer sehr, sehr weit weg. Siehst du, wenn man dann auch noch alles... Ja, okay. Amelie RCKTCRW: Ja, kommt halt sehr auf die Gewinnmarge an. Also das ist so, in unserem Fall würde ich es jetzt auch als unrealistisch sehen. Ich würde es auch irgendwie nicht wollen, weil klar spart man sich viel Arbeit, aber irgendwie ist es ja auch der Weg, der irgendwie das Schöne ist. Also dass du alles für dich selber aufbaust. Ich mag das irgendwie, theoretisch auch diesen Kontakt zu den Herstellern zu haben, solange es nicht zu viele werden. Aber ich finde es auch gut so. Würde ich das jetzt alles abgeben, wird es sich für mich auch nicht so richtig... anfühlen. Und klar, meine, hat man halt noch mal weniger Marge. Ob sich es trotzdem rechnet, wahrscheinlich sehr aufs Produkt einfach an und auf die Einkaufspreise. Bei uns wäre das schon eng. Aber letztendlich, was ich spannend finde, welchen Punkt ist auch dieses Thema mit Backup-Hersteller. Also jetzt zum Beispiel jetzt einfach bei uns ganz praktikativ gesehen mit Socken, wenn wir nur Socken machen. dann wäre es natürlich sinnvoll, auch mehrere Hersteller dafür zu haben. Weil stell dir mal vor, einer ist jetzt irgendwie komplett ausgelastet oder geht insolvent oder die Firma brennt ab oder irgendwas. Also lass einfach ein Szenario sein, dass der Hersteller nicht mehr liefern kann. Wir sind ja komplett abhängig von diesem Hersteller. Und das ist wirklich gefährlich. Das waren wir davor noch nicht ganz so klar. Ich meine, klar, wenn man drüber nachdenkt schon, man will sich es ja auch irgendwo nicht vorstellen. Aber das ist natürlich schwierig. Aber gleichzeitig hast du als Start-up natürlich noch nicht die Mengen. dass du sagst, ich hab hier zwei, drei Hersteller an der Hand. Wie willst du die auch bei Laune halten, du sagst, ja, vielleicht bestell ich dieses Jahr bei euch, aber nur, wenn der andere nicht liefert? Selbst wenn man's nicht so klar sagt, fällt dir natürlich auch auf, ob du jetzt 200 paar Socken im Jahr bestellst oder irgendwie 5.000. Also, Elisa: Ja. Amelie RCKTCRW: es ist ja schwer, so kleinen Mengen quasi einen Hersteller zu finden. Und wenn man dann auch kaum was abnimmt, umso schwerer. Und natürlich die gleiche Qualität auch zu haben. dass es dem Endkunden gar nicht auffällt, dass es ein anderer Hersteller Elisa: Das ist es doch. Amelie RCKTCRW: ist, ist es auch superschwer. Elisa: Das wollte ich auch sagen. Ich glaube wirklich bei vielen Produkten, sei denn es sind jetzt irgendwo wie veredelte Produkte, du jetzt sagst, T-Shirts, irgendwo Standards. Und selbst da, denke ich, fällt es schon auf. Aber bei Socken oder Sachen, die einfach grundsätzlich hergestellt werden, das ist ja fast unmöglich. Amelie RCKTCRW: Bei uns haben wir gemerkt, je nachdem, welche Nadeln die verwenden beim Stricken der Socken, siehst du schon einen Unterschied. Ob die Nadeln alt sind oder welches Garn das ist. Selbst wenn das die gleiche Art von Garn ist bei Polyamid, ist jedes Garn von jeder Marke auch noch mal anders. Da spielen so viele kleine Faktoren mit rein, dass es schwer ist, das identisch nachzubauen, sodass es nicht auffallen würde. Wir wollen immer gleichbleibende Qualität haben. Elisa: Ja, verstehe ich. Ja. Ich habe auch kein Backup. Ich habe auch kein Backup. Amelie RCKTCRW: Ja, aber ich glaube, es ist wirklich auch irgendwie ein bisschen, ich will nicht sagen unrealistisch, aber halt schon schwer am Anfang da ein Backup zu haben, weil man es einfach nicht abnehmen kann. Auf lange Sicht sollte man das aber natürlich schon haben, gerade wenn man wächst. Dann kann man vielleicht die Aufträge auch mal ein bisschen verteilen. Aber ja, am Anfang ist man ja froh, wenn man überhaupt einen Hersteller findet und nicht gleich zwei. Genau. Was würdest du sagen bei deiner Herstellersuche? Also ich meine, wir hatten ja schon mal eine ganze Folge zum Thema Wie finde ich meinen Hersteller? Da kann man gerne auch nochmal reinhören. Aber was würdest du sagen, was unterscheidet die Situation, wenn man als Start-up mit einem Hersteller zusammenarbeitet, wie wenn man jetzt schon irgendwo ein etabliertes Unternehmen ist? Elisa: Ja, was ich als Feedback halt sehr viel bekommen habe, ist Mindestabnahmemenge, MOQs, wird das dann häufig genannt, Minimum Order Quantity, ist das häufig ja unter Tausenden nicht produziert wird und gar nicht darüber nachgedacht wird. Also, die sind so ausgelastet, Hersteller, dass sie das gar nicht annehmen müssen, weil sie einfach genug haben und weil sie natürlich ihr Risiko auch blein halten wollen. Je größer die Mindestabnahmemenge, desto größer, desto geringer sind dann auch die Kosten, die da reinstecken müssen für Prototypenentwicklung und desto sicherer ist es halt irgendwie sie auch, dass das der Geldfluss zumindest einmal kommt. Und auch ein anderes Feedback für Startups ist häufig, du hast keinen etablierten Namen, du kannst auch nicht sagen, du hast so und so viel Umsatz im Jahr, das ist auch eine Sache, die ich häufig bekommen habe, sagen sie, ihr müsst uns aber garantieren, dass ihr so und so viel Umsatz Amelie RCKTCRW: Mhm. Elisa: habt. Und wenn man Startup ist und gerade mal sein erstes Produkt auf dem Markt bekommt, neben den Zweifeln, die man hat, Ob das überhaupt gekauft wird, kann man natürlich gar nichts garantieren. Man weiß ja noch nicht mal, das Produkt, man produziert, entspricht das den eigenen Qualitätsstandarden. Geschweige denn, kauft es irgendjemand, geschweige denn, wie viele kaufen das. Das sind alles Sachen, die sich im ersten Jahr des Verkaufs dann auch erstmal rauskristallisieren müssen. Das sind alles Sachen, die man noch nicht dem Hersteller bieten kann. Also man hat relativ wenig zu bieten und man hat sehr große Requirements. die man denen Amelie RCKTCRW: Mhm. Elisa: stellt. Man möchte sehr viele Sachen haben, möchte eine bestimmte Qualität haben, möchte eine bestimmte Zeit, eine bestimmte Timeline haben, die man denen mitgibt. möchte, also ich zumindest hatte sehr viele Anforderungen und konnte eben relativ wenig bieten, außer dass ich gesagt habe, so und so viel Geld habe ich, das zu produzieren. Das würde sich dann umrechnen in so und so viel Stück Amelie RCKTCRW: Mhm. Elisa: bei dem und dem Produktionspreis. Der Produktionspreis ist natürlich auch noch variabel, weil ich in meinem Kopf habe. Okay, ich benutze das gar nicht, benutze den Stoff und ich benutze das. Und ungefähr sollte das dann in dem Preissegment sein in der Produktion. Was aber auch noch hinzukommt ist, was ist, wenn ich während des Testings feststelle, meine Annahme der Stoffe stimmt nicht. Also Amelie RCKTCRW: Mhm. Elisa: wir müssen einen anderen Stoff nehmen. Das ist ein anderer Preis dann. Das ist vielleicht dann teurer Produktionspreis. Das heißt vielleicht muss ich dann doch noch mal runter mit meiner Minimum Order Quantity. Das sind alles so Risiken und Sachen, die sich auch während dieses Produktionsprozesses herausstellen, wo ein Hersteller ganz schnell sagt, Hm, lieber nicht. Und dann ist es Amelie RCKTCRW: Mhm. Elisa: für mich auch noch mal so die Frage, wie weit als Start-up geht man runter mit seinen Anforderungen, dann endlich den Hersteller zu finden, und wie hoch hält man seine eigenen Anforderungen. Das ist dann irgendwie auch so, ich vergleiche das immer mit dem Thema Hauskauf. Am Anfang denkt man sich, ja, die Villa will ich mit den zwei Badezimmern und freistehender Badewanne und neuer Küche und so. Und irgendwann sagst du dir, ja, ist schon okay, wenn das Badezimmer ein bisschen älter ist, ist schon okay, wenn dies oder wenn das. Aber wie weit geht man eben runter? Und das ist bei der Herstellersuche auch so Thema. Amelie RCKTCRW: Ja, das ist ein guter Vergleich. Ich finde es immer ganz schwer, weil einerseits ist es ja schon so, dass man sagt, ich möchte das Produkt nur rausbringen, wenn es wirklich top ist, wenn es super ist, wenn alles passt, wenn der Hersteller super ist und so. Und gleichzeitig hat man als Start-up oft einfach nicht die Möglichkeit, sich alles auszusuchen. Man merkt, finde ich auch manchmal, dass die Hersteller auch nicht gewillt sind, da jetzt Bäume auszureisen, verständlicherweise. Weil wenn man sich in die rein versetzt ... Das sind gerade die Aufträge, mit denen verdienst du weniger als mit den Großaufträgen. Das sind die Aufträge, mit denen hast du aber vielleicht trotzdem sogar mehr Aufwand als mit den Großaufträgen. Also ich sag mal Kosten, Nutzen, zu semi. Gleichzeitig habe ich da jetzt auch aktuell eben auch den Hersteller, den ich besuchen werde, jemand an der Hand, der auch wirklich sagt, hey, wir glauben da dran und wir geben denen so eine Art Vertrauensvorschuss eigentlich. Wir wissen, dass wir da aktuell viel investieren auch an Entwicklungen, was, wenn ihr jetzt nicht mit uns zusammenarbeitet, eigentlich wirklich sehr viel. Geld und Zeit war, die dann so bisschen weg ist. Aber letztendlich glauben sie an die Sache und vertrauen uns da. Und das ist dann irgendwie schon toll, aber schwer zu finden. Elisa: Jetzt gehst du ja deinen Hersteller in Litauen besuchen. Warum machst du das? Warum ist dir das so wichtig? Genau, erzähl mal ein bisschen. Amelie RCKTCRW: Ja, vor allem besuche ich den Hersteller, mir einmal die Produktion anzuschauen, weil das natürlich super spannend ist, wo unsere Produkte herkommen. Aber ehrlich zu sein, vor allem wegen dieser Kommunikation, da mal zu sprechen, was ist unsere Strategie, was sind unsere Ziele gleichzeitig auch, wie tick der Hersteller ist. Ich weiß, dass die relativ klein sind auch, aber da kann ich mir natürlich jetzt nichts unter vorstellen. Also ich gehe nicht davon aus, dass ich sie so ein Dreigründerteam sind wie wir so klein, aber was ist klein in deren Maßstab? Und dann einfach mit denen zu sprechen auch, was haben die für Kapazitäten, wo wollen die hin, was können die für uns auch machen? Also wirklich, dass wir sagen, hey, wenn wir jetzt zum Beispiel, weiß ich nicht, jetzt einfach mal doof gesagt, pro Monat 10.000 Socken bestellen würden, sind wir gerade noch weiter von weg, aber würden wir das tun, könnten wir die das zum Beispiel überhaupt leisten? Das sind natürlich alles so Informationen, die sind wichtig für uns. Und ich habe einfach gemerkt, dass da per Mail ganz viel auf der Strecke bleibt. Und keiner hat auch Lust, die ganze Zeit dieses ewige E-Mail-Ping-Pong über irgendwelche Themen zu führen. Gleichzeitig will ich mir da auch noch ein paar Samples anschauen. Die machen natürlich auch noch mehr Produkte, die wir jetzt noch nicht kaufen haben. Vielleicht haben die auch was ganz Tolles im Petto, was wir direkt für uns übernehmen könnten. Wäre auch cool. Oder zumindest zum Teil, dass man sagt, Material ist cool oder Schnitt ist cool. Also da lasse ich mich auch sehr, sehr gern inspirieren. Aber halt wirklich einfach, da die Bindung zu verschärfen. Ich weiß auch aus meinem Konzernjob davor, wir haben da auch mal unser Entwicklerteam auf den Philippinen besucht. Und es war wirklich goldwert, dass du einfach diese persönliche Ebene hast. Dass du vielleicht auch mal bisschen was über die Person weißt, einfach dieses Zwischenmenschliche. Da arbeitet es sich ganz anders, wie wenn du so eine Mail kriegst. Weil jeder weiß, dieses Sender-Empfänger-Problem. Manchmal, du weißt auch nicht in welcher ... Situation die Person vielleicht gerade ist und versteht vielleicht eine Mail auch mal falsch, weil du einfach diese Emotionen da nicht rüber bekommst. Und das sind die Kleinigkeiten, die aber dann die Zusammenarbeit echt ausmachen. Und wir hatten es gerade auch mit dieser Abhängigkeit. Ich meine, wir sind bei einem Hersteller 100 Prozent abhängig mit diesem Produkt, von diesem Hersteller. Das muss laufen. Und deswegen, die Diensteleise kostet natürlich dann schon einiges. Das fällt dann schon schwer ins Gewicht bei uns. Aber Das ist dann einfach die Prior und das ist wichtig und deswegen bin ich wirklich sehr gespannt, wie es wird und wie das da alles bei denen so aussieht und was deren Pläne sind. Elisa: Total. Danke schön für deine Sichtweise darauf. denke auch, du, ja, ich kann es unterschreiben. Also, das Zwischenmenschliche ist schon wichtig und ja, was du halt auch gesagt hast, dieses E-Mail hin und her ist anstrengend für beide Seiten, nimmt deine Arbeitszeit auch weg an der Seite. Da geht auch gerne mal was verloren. Und ja, ich freue mich auch schon, wenn ich mal nach Portugal dann kann zu meinem Hersteller. Also, und mir das da weiter angucke. Aber ich möchte das dann auch erst machen, wenn ich die Order losgetreten habe, dass wir wirklich bestellen. und nicht so jetzt dann nochmal den extra Zeit koste. Weil wenn man dahingeht, das kostet denen natürlich auch nochmal Zeit und dann macht es schon Sinn, dass man da dann schon in dem Bereich ist, dass man nicht noch in der Prototypenphase ist, sondern wirklich schon in der Produktionsphase. Und für mich ist das auch so, Amelie RCKTCRW: Plätze. Elisa: so einen guten Hersteller zu finden. Was vielleicht auch noch wichtig ist, ist das Thema, dass man auch mal nein sagen kann und dass man kritisches Feedback geben kann. Dass man sagt, hey, okay, wir sind schon wirklich gut auf dem Weg. Aber hier muss man noch dran drehen. Das ist nur eine Stellschraube, da passt es noch nicht 100 Prozent und so weiter. Man hat das Gefühl, dass man sich gegenseitig Feedback geben kann. Deswegen freue ich mich auch häufig über die, wenn die Kulturenunterschiede nicht zu groß sind, sodass man weiß, ich bekomme auch ehrliches Feedback zurück und jemand, daran interessiert ist, das bestmögliche Produkt auf den Markt zu bringen und nicht einfach sagt, ja, okay, passt jetzt so, sondern Amelie RCKTCRW: Mhm. Elisa: auch nochmal meine Gedanken und meine Ideen nochmal challenged, umzuschauen, kann man das nicht doch noch mal verbessern, obwohl meine Standards auch schon sehr hoch sind. Aber ich nehme da gerne auch noch mal Feedback mit aus dem Fach. Das finde ich unglaublich wertvoll, wenn man sich da gegenseitig dann auch noch mal challenge. Amelie RCKTCRW: Total. Ich finde auch, da muss man für sich so bisschen definieren, was ist für mich dann irgendwo gut genug. das ist wieder wie bei ganz vielen Sachen, die man beim Gründen hat, nicht auf die 100 % Lösung warten, außer man hat natürlich viel Zeit und Kapital. Dann mach erst, bis alles 100 % passt. Und es soll jetzt nicht falsch klingen, ich bin mit unseren Produkten auch super zufrieden. Aber es ist auch wichtig, da dann weiterzukommen. Aber gleichzeitig natürlich mit einem super unfertigen Produkt live zu gehen, das macht auch keinen Sinn, aber irgendwo da eine gute Mischung zu finden. Weil lieber geht man auch schon mal auf den Markt und testet was ab. Das war zum Beispiel bei den T-Shirts bei uns auch ganz spannend, weil wir haben klar davor auch gefragt, nach den Designs haben die Leute abstimmen lassen, aber letztendlich, wie es gekauft wird, wissen wir trotzdem nicht. Und da ist es natürlich schon manchmal gut, wenn man jetzt einfach mal auf den Markt geht und guckt, wie kommt es an, was bekommen wir für Feedback und dann kann man nachjustieren. Aber man sollte natürlich nicht mit einem zu rohen Produkt dann auf den Markt gehen, das ist auch ganz wichtig. Ja, schön. Elisa: Ja, und ich glaube, es auch ein bisschen noch mal so unterschied hat, man so T-Shirts macht, die keinem wehtun können, in Anführungszeichen. Amelie RCKTCRW: Ja. Elisa: Oder eben bei Sportzagen, ist eine andere Sache, ne? Sportsocken unterstützt du deinen Fuß, das muss schon perfekt sein. Genauso wie Inkontinenzunterwäsche, die liegt, also die leckt, das geht halt auch überhaupt gar nicht. Ich denke, das ist auch wirklich richtig produktabhängig, wie viel 80 Prozent kann man machen und wo muss man dann doch noch mal zu den 85 bis 90 Prozent gehen. Ja. Amelie RCKTCRW: Komplett. Ja, das unterschreibe ich komplett. Ich finde auch gerade dieses Produkt, das bei einem auch so dieses Flaggschiff ist, ne? Also wie jetzt bei uns die Socken, das muss schon passen. Das T-Shirt ist bei uns ja wirklich so als Crew-Shirt. Ich meine, T-Shirts gibt's, da geht's dann eher den Druck und klar den Schnitt, aber da ist das Rad jetzt nicht neu erfunden. Ne, da bin ich komplett bei dir. Dann würde ich sagen, so die nächsten Dienstreisen können wir auch gleich als Podcastreise nutzen, oder? Also wenn du da mal ... Dein Hersteller im Portugal besucht es, da bin ich sehr gerne am Start. Das macht bestimmt auch Spaß. Elisa: He he mega. Ja. Dann können wir zu den Tipps der Woche gehen. Was hast du mitgebracht, Amelie? Amelie RCKTCRW: Ja, mein Tipp der Woche ist, ich habe ja am Wochenende sehr stark über meine Nutrition beziehungsweise einfach nachgedacht, was nehme ich zu mir, was vertrage ich da gut beim Backyard. Und da bin ich mittlerweile auf Pacemaker, Carbs und Elektrolyte umgestiegen und auch auf die Saltcaps von denen, weil die sind super verträglich und die haben auch natürliche Zusatzstoffe. Und was ich echt sagen muss, ist, dass ich diese Gels und Elektrolyte, die so süß und künstlich sind. Zum einen schmeckt mir das nicht so gut. Und zum anderen, mein Magen ist echt empfindlich. Ich hatte trotzdem am Wochenende zu strugglen. Das war auch ein Punkt, an dem es gescheitert ist. Trotz guter Nutrition in dem Fall am Anfang. Dass, wenn du nichts mehr zu dir nimmst, dann hast du irgendwann keine Energie mehr. Und die Sachen vertrage ich wirklich supergut, weil sie nicht so dieses krass Süße und Künstliche sind. Genau deswegen ist das mein Tipp der Woche, das ist aktuell so mein Favorite. Was ist dein Tipp? Elisa: Ich schau gleich mal auf die Website. Mein Tipp ist Positive Music. hab gemerkt, letzte Woche war ich ein bisschen down wegen dem Kickstarter, der nicht durch die Decke geschossen ist, wie ich mir das meinen Träumen ausgemalt hatte. Ich bin jemand, ich kann ganz schnell T-Prem-Musik hören und mich da so reinfühlen und so richtig runterziehen. Ich hab's aber nicht gemacht. Ich hab mir Spotify-Positive-Vibes angemacht und gemerkt, wie schnell das meine Laune wieder besser hat und wie ... Ja, wie fröhlich ich dann einfach bin und ich merke so viel. Musik hat einfach so viel Einfluss auf die Laune und deswegen würde ich das mitnehmen, wenn ihr euch mal richtig kacke fühlt, dann macht euch vor allem nicht die deprim Musik an, sondern einfach die Happy Vibes und manipuliert euch da so bisschen selbst in die richtige Richtung. Amelie RCKTCRW: Fühle ich sehr. Ich habe auch am Rennen sehr viel Musik gehört, einfach mich da selber zu manipulieren. aber Elisa: Hahaha! Amelie RCKTCRW: gute Einstellung, dann aktiv nicht auf die Depri-Musik zu gehen, sondern wirklich die Good Vibes zu hören. Das ist Elisa: Yay! Amelie RCKTCRW: doch jetzt ein perfekter Abschluss für unsere 25. Folge von Pace Please. Wir hoffen, es hat euch gefallen. Hinterlasst uns super gerne Feedback und eine Bewertung. Und nächsten Donnerstag geht's weiter mit Pace Please.