pia: Willkommen zum Update Nr. 2. In dieser Folge gehe ich einmal durch, was ich bisher auf meiner Reise gelernt habe. Für die, die vielleicht gerade erst einsteigen, ich versuche mein Pace of Aging, also die Rate, wie schnell mein Körper altert, so stark wie möglich zu verringern. Mein aktueller Wert liegt bei 0,69. Das bedeutet, dass mein Körper pro Kalenderjahr, also zwölf Monate, ungefähr acht Monate nur alt hat. Und das einmal zu vergleichen, die Person Nummer eins ist Brian Johnson in der Welt und er hat einen Wert von 0,48. Das heißt, in dieser Folge gebe ich euch erst einmal ein Update, was ich für neue Ergebnisse gesammelt habe und dann gucke ich retrospective noch einmal zurück auf die Folgen, die ich bisher aufgenommen habe und was ich da jetzt für Learnings mitnehme und für Anpassungen für mich vornehme. Okay, ich teile hier erstmal meinen Screen. Das heißt, diejenigen, die jetzt nur zuhören, werde ich versuchen, das so gut wie möglich zu beschreiben. Ansonsten, auf YouTube könnt ihr ab jetzt auch meinen Podcast finden und das Ganze auch anschauen. Okay, was gibt es Neues bei mir? Vor allen Dingen das Thema Eisen. Ich habe ein zweites Mal meinen Ferritinwert messen lassen und bin noch weiter gesunken auf 23,6. Das bedeutet, meine Eisensupplemente zeigen bisher in meinem Blutbild keine Wirkung. Das ist anscheinend auch relativ normal, weil es sechs Wochen mindestens dauert, bis man irgendwas im Eisenwert sieht. Ich fühle mich leider weiterhin extrem schlapp und muss weiterhin Mittagsschlaf machen und bin einfach überhaupt nicht performant. Vor allen Dingen, wenn ich Workouts mache. Das ist für mich gerade extrem frustrierend, weil ich sehr gerne mein Workout-Protokoll vor allen Dingen erhöhen wird und weiter durchziehen möchte und da momentan absolute Roadblocks in meinem Weg stehen. Genau, das heißt zum Thema Eisen. ist jetzt meine große Hoffnung, dass ich eine Eiseninfusion machen weil das anscheinend meinen Ferritinwert um ungefähr 50 Punkte nach oben schießen kann und ich mich dann nicht mehr in einem Mangel befinden würde und hoffentlich das dann auch direkt in meiner Energie und meiner Performance merken kann. So, dann habe ich noch einige Sachen angepasst und zwar messe ich jetzt meine HRV nicht mehr mit dem Auroring, sondern habe ja jetzt diesen Brustgurt und diese HRV for Training App. Das habe ich jetzt jeden Tag wirklich gemacht und es ist eine total interessante Reise, die ich nur jedem mit auf den Weg geben kann. Also ich habe schon echt viel gelernt und vor allen Dingen, ich gelernt habe, ist, dass jedes Mal nach meinen harten Krafttraining Sessions Meine Hav wirklich, ja, sag mal schlecht ist, beziehungsweise mein Volumen an Training, mich sehr zu belasten scheint. So wie Sylva mir auch damals gesagt hat, meinte sie, das hört sich schon ziemlich viel an, vielleicht ist das für deinen Körper gerade too much und es sieht in der Tat danach aus, dass es leider zu meinem Bedauern too much ist. Ich zeige euch noch mal gerade, was eigentlich mein Protokoll ist. Also dreimal die Woche Krafttraining zwischen 45 und 60 Minuten. Dann ist mein Ziel Ausdauertraining dreimal pro Woche Zone 2, entweder auf dem Fahrrad oder laufen. Und ich habe mir sogar vorgenommen, alle zwei Wochen einmal eine Hitsession zu machen. Und hier kann ich schon mal sagen. Meine Hits Sessions habe ich absolut nicht geschafft umzusetzen. Also ich bin geplagt von entweder ist meine Tochter krank, ich bin krank. Das ist so ein absoluter Zyklus oder ich bin so erschöpft und ohne Energie, dass es einfach keinen Sinn macht. Also ich glaube, dass ich hoffe, dass es mit dem Eisen zusammenhängt. Deswegen habe ich das erst einmal geparkt. Das heißt, die habe ich in der Tat in den letzten drei Monaten nicht wirklich umgesetzt. Krafttraining habe ich priorisiert. Das heißt, hier habe ich schon konsequent geschafft, drei Mal pro Woche ins Gym zu gehen und merke eben auch hier, ich steige einfach nicht meine Performance und hoffe eben auch, dass das unter anderem an dem Eisen liegt, weil es natürlich sehr frustrierend ist, dass ich hier irgendwie gefühlt nicht weiterkomme. Mein Ausdauertraining ist auch eine Achterbahnfahrt. Und das liegt vor allen Dingen daran, dass ich häufig einfach Infekte bekomme. Ich glaube, meine Tochter ist jetzt wirklich in diesem Jahr, wo ja, Kita fängt an und sehr, viele andere Kinder sind mit uns im Austausch und ich krieg's immer sofort ab. Also ich hab da noch keine Lösung gefunden und hab jetzt auch auf meiner To-Do-Liste absolut, okay, ich muss mit irgendjemandem sprechen, der mir vielleicht sagen kann, wie ich mein Immunsystem nochmal super krass boosten kann. Also ja, das läuft bei mir aktuell leider nicht so wie geplant und zeigt auch wieder gut. Ich habe ja diesen 0,69 Wert erreicht mit einem Training von ungefähr nur zweimal die Woche. Ich hatte die große Hoffnung, das Sport einer meiner größten Hebel ist und wenn ich das wieder erhöhe, dass man das dann eben auch in meinem nächsten Pace of Aging Test sehen kann und da muss ich mich wahrscheinlich selber enttäuschen. Das scheint gerade einfach nicht so umzusetzen zu sein in der Lebensphase, in der ich mich befinde. Meine Makros habe ich jetzt auch wieder angepasst. Ich reduziere gerade das Stillen und habe eben das Ziel abzustillen. Demnach bin ich jetzt ungefähr bei Maximum 2300 Kalorien. Genau, und dann gibt es noch eine weitere vielleicht interessante Sache und zwar, dass ich mein Supplements-Decke auch nochmal angepasst habe und Zink hier rausgenommen habe. Das nutze ich jetzt nur noch gezielt, wenn ich eben merkte, okay, da kommt wieder ein Infekt oder ich habe das Gefühl, ich werde krank, dann dosiere ich das um 50 bis 75 Milligramm und eben für die Tage, diesen Infekt zu verkürzen. Aber nehme es jetzt nicht mehr täglich ein. So, das waren die Updates. Jetzt erzähle ich euch mal, was ich aus den Folgen, die ich jetzt aufgenommen habe, mitnehme und eben auch plane anzupassen. Also eine der wichtigsten Folgen war wahrscheinlich die Folge mit Dr. Lutz Graumann, wo er mein gesamtes Protokoll einmal gechallengt hat. Und dort habe ich einige Updates eben auch am Protokoll vorgenommen. Also viele Biomarker sind ersetzt worden und einige Dinge habe ich eben noch hinzugefügt, wie zum Beispiel den SBI-Wert, Sulkus Blutungsindex, wo man zum Beispiel sieht, wie das Zahnfleisch blutet, ein Marker für Entzündungen. Einweihlingerstand mit geschlossenen Augen habe ich hinzugefügt, sit to stand, Herzratenregeneration und Schlafregelmäßigkeit leider bei mir immer noch nicht ideal. Und dann vielleicht für die Frauen auf jeden Fall interessant, die jetzt hier reinhören. Ich habe eine Kategorie Fruchtbarkeit und Ovarialalter hinzugefügt. Das heißt dort sind alle Hormone, aber natürlich auch Ovarialalter. Da habe ich ja in Folge 2 darüber gesprochen und auch dieses Mal mit Dr. Marion Kiechler. Und da schon mal einen kleinen Teaser zu geben, der Wert AMH misst letztendlich die Alterung der Eierstöcke. Das heißt, das ist so eine Kategorie, die ich jetzt nochmal gesondert hier darstelle, Ja, weil ich eben gelernt habe, dass Fruchtbarkeit letztendlich ein Biomarker für mich ist. Okay, was hab ich noch von Lutz mitgenommen? Ich glaube, eine der wichtigsten Sachen, die mir jetzt hängen geblieben sind und die ja sehr relevant sind, ist das Thema V2 Max. Ich hatte ja eine ganz tolle V2 Max Folge aufgenommen und mir den super Plan gemacht, aber de facto kriege ich den einfach gerade nicht umgesetzt. Das heißt, Lutz hat mich da sehr gut abgeholt. hat nämlich gesagt, okay, wenn ich nur jede Woche viermal 30 Sekunden sprinte, dann sollte das ausreichen, wenigstens meine V2 Max zu halten. Und das ist dann jetzt mein neues Ziel für diese Phase, wo anscheinend man jeden Monat einen Infekt bekommt mit seinem Kind. Also ich bin in dieser Phase, wo man wahrscheinlich glücklich sein kann, wenn man eine normale, routinierte Woche hat und einfach es schafft zu seinen Workouts zu gehen. Genau, die Anpassungen, die ich dann jetzt noch mitgenommen habe, waren wie gesagt die Zinkeinnahme abzuändern, dass ich mein Vitamin D nur einmal pro Jahr messen brauche. Und das war für mich jetzt nochmal wirklich interessant, dass ihr mir den Hinweis gegeben habt, hey deine Triglyceride, die sind echt ziemlich niedrig und dass das eben auch damit zusammenhängen kann, dass ich mehr infektanfällig bin. Das ist für mich gerade besonders interessant, das heißt, ich habe jetzt wirklich mehr meine Kohlenhydrate erhöht. Achte da jetzt gezielt drauf, auch wieder mit dem Zusammenhang auch mit Krafttraining, darum herum, dass ich einfach genügend Glukose tatsächlich zu mir nehme. ja, sein Hinweis, dass ungefähr 30 Gramm Ballaststoffe ausreichend sind. Ich habe ja ziemlich hohes Ziel gehabt. Das heißt, ja, durch meine erhöhte Kohlenhydratzufuhr wird sich das wahrscheinlich jetzt auch ein bisschen dort einpendeln, eher in Richtung der 30er statt 45 Gramm. Dann habe ich in der nächsten Folge mit Marie-Louise Huber gesprochen über das Thema Continuous Glucose Monitor und hier habe ich für mich vor allen Dingen nochmal mitgenommen die wichtigen Referenzbereiche. Also optimale Nüchternglucose liegt zwischen 80 und 90 Milligramm pro Deziliter am Morgen. Nach einer Mahlzeit sollte Glucose nicht mehr als 60 Milligramm pro Deziliter ansteigen und am besten im Idealfall nicht mehr als 140 Milligramm. also das war noch mal so ein Kernmarker oder ein Ziel und sobald ich jetzt meine Periode hoffentlich wiederbekommen habe, werde ich genau das checken. Das heißt dann noch mal schauen, wie reagiert mein Körper jetzt gerade auf meine Mahlzeiten, weil das ja in der Schwangerschaft und beim Stillen deutlich anders ist und Ja, bisher habe ich dann immer nur zwei Wochen gemessen und das habe ich jetzt basierend auf dem Podcast angepasst. Also ich werde auf jeden Fall dann wahrscheinlich drei dieser Messgeräte hintereinander nutzen. Das heißt, man kriegt so ein rundes Ding ja am Arm. Das misst immer 14 Tage und das heißt, mein Ziel wäre es jetzt einen gesamten Zyklus zu messen. Da mein Zyklus typischerweise 35 Tage ist, also ziemlich lang, werde ich wie gesagt drei dieser CGMs mir dann zulegen und dann einmal einen gesamten Zyklus beobachten. Also da freue ich mich schon drauf und ich hoffe, dass es bald so weit ist. Genau, und da ist eben dann mein Ziel vor allen Dingen zu sehen, die erste Zyklusshälfte, da reagieren wir besser auf Kohlenhydrate und in der zweiten Zyklusshälfte haben wir eben eine schlechtere Insulinsensitivität und Verstoffwechsel, deswegen Kohlenhydrate schlechter. Und dass ich dann da nochmal drauf achte, wie reagiere ich auf meine einzelnen Mahlzeiten und müsste ich da gegebenenfalls nochmal Anpassungen machen, basierend auf den Referenzwerten, die sie mir gegeben hat. Okay, die nächste Folge war zum Thema Osteoporose und zu meinem Fall mit Osteopenie. Wow, und das, glaube ich, war ja einer der wichtigsten Folgen wirklich. das, was ich vor allem gelernt habe, was ja ein bisschen ernüchternd ist, aber auch natürlich motivierend, dass man ein bis zwei Prozent Knochenmasse mehr übers Jahr aufbauen kann. Das ist wirklich nicht viel. Und das zeigt halt, warum es so wichtig ist, dran zu bleiben und Ich sag mal, nicht aufzuhören mit Krafttraining letztendlich. Was ich auf jeden Fall ultra krass fand, dass ungefähr 8 Millionen Frauen von Osteoporose betroffen sind, dass es so unglaublich hohe Dunkelziffern gibt. ich glaube, er hatte gesagt, 140.000 Schenkelhalsbrüche pro Jahr und dann sterben innerhalb von einem Jahr 20 % der Menschen und das ist mehr als an Brustkrebssterben. Also das ist wirklich eine krasse Nummer und zeigt wieder, ja, wir sollten wirklich auf unser Skelett achten und auf unsere Knochendichte. Man denkt ja immer, ja, gut, man hat leichte Knochen oder nicht, aber nein, man kann etwas dafür tun. in dem Fenster, wo man eben noch Östrogen hat, ist es besonders wichtig, seine Knochendichte mindestens zu erhalten und in meinem Fall zu versuchen, die so stark wie möglich aufzubauen. Was ich da jetzt auch nochmal mitgenommen habe, ist, dass wir Calcium in Mineralwasser finden können, also dass man das total easy eigentlich zuführen kann und nicht unbedingt supplementieren Osmosis Wasserfilter nutze, ist das für mich aktuell nicht relevant, aber was ich jetzt angefangen habe, ist eben gezielt Elektrolyte dann wieder in mein Wasser zurückzugeben. Und auf meiner absoluten Wishliste gerade ist so eine Vibrationsplatte zum Trainieren. Leider sind diese Dinger echt sau teuer. Deshalb bin ich jetzt erstmal dabei, mich darauf zu fokussieren. Okay, dreimal die Woche Strength Training und komme was wolle und versuche einfach da, ja, mein Ziel zu erreichen. Und hoffentlich kann ich mir dann in der Zukunft auch so eine Vibrationsplatte zulegen. Ja, dann habe ich über das Thema metabolische Gesundheit, den Stoffwechsel gesprochen und Krebsprävention mit Professor Dr. Stefan Herzig. Und das fand ich total interessant, weil es ja wirklich darum ging, es geht, also wir haben Studien und wir wissen, dass wir Krebs tatsächlich vorbeugen können, indem wir unseren Stoffwechsel gesund halten. Das war mir absolut nicht bewusst. Und ja und da hat Stefan ja dann auch geteilt, dass die Haupttodesursache von Menschen mit Diabetes, also die eine Stoffwechselkrankheit ja ist, an Krebs stürmen. Und wenn wir uns die deutsche Bevölkerung anschauen, über 50 Prozent der Männer sind übergewichtig und Frauen sind knapp darunter, also da haben wir schon echt ein krasses Problem. Ist jetzt zum Glück nicht mein Problem. Das heißt, ich bewege mich genug, ich achte darauf, meine Muskulatur wieder aufzubauen und auch hier fand ich es einfach so toll, dass es wieder Hand in Hand geht. Das heißt, Muskelmasse sendet Botenstoffe, die dafür sorgen, dass im Rest des Körpers der Stoffwechsel richtig abläuft. also auch hier wieder dieser Appell, ja, Muskeln sind so wichtig und ja, ich glaube, von allen Seiten merke ich gerade, meine Muskelmasse ist mein absoluter Fokus. Dann hatte ich ihm die Frage gestellt zu meinem DNA-Test, weil ich dort eben eine erhöhte Insulinresistenzwahrscheinlichkeit gesehen habe. Hier gibt es aber nicht genügend Evidenz, dass man jetzt sagt, darauf basierend würde man seine Ernährungsweise anpassen. Das heißt, es geht eher darum, seinen Stoffwechsel gesund zu halten mit genügend Bewegung. Und dann hat Stefan am Ende auch noch über das Thema Intervallfasten mit mir gesprochen. Und da habe ich ja auch geteilt meine eigene Reise, die nicht so erfreulich war. was ich hier jetzt nochmal mitgenommen habe, ist, dass ich nicht mehr als 16 Stunden Fasten brauche. 12 bis 14 Stunden ist wahrscheinlich das Minimum oder ein gutes Fenster für mich als Frau. Am allerbesten ist es, wenn man das Abendessen weglässt. Das ist für manche eben nicht ideal. Für mich passt das ziemlich gut. Das heißt, ich kann genau das so umsetzen. und versuche tatsächlich jetzt wieder mit dem weniger stillen, dass ich abends keine Snacks mehr brauche und in der Tat auf diese 12 bis 14 Stunden ganz natürlich komme. Und da hat er eben noch mal geteilt. Fasten hat eben keine Langzeiteffekte, wenn man einmal fastet. Das bringt relativ wenig, dass das, was so hilfreich ist, ist, dass man regelmäßig fastet. Also es ist viel effektiver zu sagen, ich faste jeden Tag 12 Stunden als einmal 72. So und dann kommen wir zu, ich glaube bisher, meiner absoluten Lieblingsfolge und zwar Beziehung als Biomarker. Da hat Dr. Judith Gastner ja über die Grand Studie gesprochen, wo 700 Menschen über 75 Jahre lang begleitet wurden und man eben geschaut hat, okay, was macht denn, ich sage mal, ein langes glückliches Leben aus? Und dort hat man dann gesehen, dass die Leute, mit 50 am zufriedensten waren mit ihren Beziehungen, dass das die waren, die auch mit 80 am gesündesten waren. Also absolut wichtiger Biomarker ist die Partnerschaft oder natürlich auch alle anderen Beziehungen. Und das ist etwas, was mich wirklich zum Nachdenken gebracht hat, weil es in meiner Beziehung auch nach der Geburt definitiv mehr gekriselt hat als die letzten zehn Jahre. Sie hat da eben davon gesprochen, dass es diese apokalyptischen Reiter gibt, also Kritik, Verachtung, Abwehr und Mauern. Und ja, wenn man sich da mal in den Spiegel schaut, also ich bin auf jeden Fall jemand, die leider mehr kritisiert oder mir jetzt bewusst geworden ist, dass ich wahrscheinlich sehr viel Kritik ausübe. Und dass ich auch jemand bin, der Mauern aufbaut. Und ja, das ist jetzt etwas, woran ich absolut arbeiten möchte. Und Beziehungs-Biomarker, diese fünf zu eins. Also wie viele liebevollen Interaktionen gibt man seinem Partner? Davon sollten es fünf sein. Und dafür kann man eine Kritik, also kann man beziehungsweise, dass es ein gesundes Verhältnis ist, wenn man dann einmal eine Kritik äußert. ich glaube, diese Zahl war für mich am aller schockierendsten, weil wenn man dann nochmal reflektiert und schaut, okay, wie ist das eigentlich bei uns? dann war das auf jeden Fall nicht in einem guten Verhältnis. Und das ist jetzt etwas, wo mein Mann und ich uns echt hintergeklemmt haben und ja, sehr, sehr viel gerade kommunizieren und sagen, okay, wie können wir sicherstellen, dass wir wirklich in 20 Jahren noch zusammen sind? Also wenn das dieser Biomarker ist, let's work on it. Und wir haben definitiv keine schlechte Beziehung. Wir sind auf jeden Fall glücklich und natürlich ist das erste Jahr mit Challenges verbunden. Aber das noch mal so schwarz auf weiß oder ja, den Spiegel vorgehalten zu bekommen, das hat auf jeden Fall echt einiges mit uns gemacht zu sagen, ne, wir wollen da echt viel mehr rein investieren, dass wir eine bombastisch gute Beziehung haben. Auch gerade weil es halt so einen krassen Einfluss auf unsere Longevity Genau, das heißt, wir achten gerade extrem darauf, wie wir miteinander reden. das ist so das eine, was wir uns jetzt vorgenommen haben, weil wir das Gefühl hatten, das ist am meisten aus dem Ruder gelaufen. Also ohne Bewertung miteinander zu reden und wirklich auf seinen Ton zu achten, zu hinterfragen, hey, wie hast du das gerade wahrgenommen? Oder einfach zu flaggen so, hey, das war schon wieder eine Kritik, oder hey, das war eine Kritik, so habe ich das wahrgenommen. Und dann eben einfach offen darüber zu reden und immer wieder diese Learning-Curve zu machen und zu merken, ach krass, da habe ich wieder kritisiert oder das habe ich eigentlich gar nicht so gemeint. Ja, das ist gerade so unser Main-Focus. Und zwei Dinge fand ich noch richtig gut, die Judith gesagt hat, also sie hat so viele interessante Sachen gesagt, aber die wir uns jetzt noch mal rausgepickt haben, zwar stell dir vor, dass ein Au-pair-Mädchen zuhört und da dann eben viel mehr darauf zu achten, wie man miteinander Und das zweite war, jeder hat einmal Geburtstag, also das ist auch etwas, womit wir gerade viel zu kämpfen haben. dass wir gefühlt immer nur arbeiten, Baby, schlafen. Also irgendwie bleibt da gar keine Zeit mehr für Spaß und einfach mal für sich sein zu können. Und dass wir das jetzt eben viel mehr nutzen und sagen, hey, okay, wie können wir immer jeden Tag, mal hat der eine Geburtstag, mal hat der andere Geburtstag, also gegenseitig, helfen, dass die Konten aufgefüllt sind und dass man einfach die beste Version seiner selbst sein kann. Also alles in allem, das ganze Thema psychische Gesundheit, mentale Gesundheit, wie glücklich man ist, das habe ich das Gefühl, ist ein enorm großer und wichtiger Bereich, den man vielleicht gar nicht so viel bespricht. Das heißt, wenn ihr da auch für mich Input habt, hey, mit wem sollte ich unbedingt sprechen, ich finde, ja, den Bereich habe ich selber gar nicht so viel bisher abgedeckt und würde sehr gerne viel tiefer da rein gehen und Ja, noch mehr lernen und mich da viel mehr weiterentwickeln. Ja, und die letzte Folge war mit Dr. Marion Kiechle über das Thema Brustkrebs, Eierstockkrebs, da die Prävention. Und dann haben wir eben auch über Perimenopause geredet. Also ich glaube, was ich für mich jetzt noch mal mitgenommen habe, erst mal prima, ich habe kein erhöhtes Risiko, weil ich keine Zweifälle in der Familie habe, die an Brustkrebs vor dem 50. Lebensjahr erkrankt sind. Ich habe auch niemanden, der an Brustkrebs oder Eierstockkrebs in meiner Familie wissentlich so was hatte. alle Risikofaktoren. Also Übergewicht, Bewegungsmangel, Alkoholkonsum und Rauchen. Das, ich jetzt noch mal mitgenommen habe, ist, wie ich selber meine Brust abtasten kann. was genau, worauf soll man da eigentlich achten? Und da hat sie sehr konkrete, nochmal gute Beispiele gegeben. das fühlt sich an wie ein Stein, dass man nach der Periode wirklich seine Brust abtaste, damit man weiß, wie fühlt die sich normalerweise an und dann eben auch Veränderungen wirklich selber sehr schnell bemerken kann. Und Krebs fühlt sich an wie ein harter Stein. Das habe ich für mich jetzt noch mal mitgenommen. Und wenn irgendetwas komisch ist, also die Brust tut weh, die Brustwarzen sekretieren irgendwelche komischen Flüssigkeiten, also vor allen Dingen eine, nicht beide, die Haut verändert sich, die zieht sich ein, das ist so eine großporige, plötzlich Orangenhaut. Also all diese Dinge sollte man eben im Auge behalten und sich das wirklich angucken. Und dann habe ich gelernt, wie positiv es ist zu stillen, sein Krebsrisiko zu verringern. Also dieses östrogene Fenster. Je größer das ist, das heißt, ab dem Zeitpunkt, wo man seine Periode bekommen hat, zum Glück habe ich meine relativ spät bekommen, bis hin, die Menopause eintritt. Und je größer dieses Fenster ist, desto höher ist das Risiko. Das heißt, ganze Thema Schwangerschaft und danach das Stillen, was die Hormone alle reduziert. wirkt sich positiv dann auf das Risiko aus, Brustkrebs zum Beispiel zu bekommen und es wirkt sich positiv darauf aus, Eierstockkrebs eben nicht zu bekommen, weil hier vor allen Dingen es die Eissprünge geht, die man verhindert. Ja, und beim Thema Perimenopause, die Zeit, bevor man in Menopause eintritt, das fühlt sich für mich jetzt zwar noch so anders, ob das 100 Jahre weg ist, aber de facto ist es wahrscheinlich nicht ganz so lange Hier habe ich mir jetzt nochmal mitgenommen Symptome gut anzuschauen und zu wissen, genau worauf sollte ich achten, weil man kann schon mit Anfang 40 Symptome für Perimenopause bekommen und die vielleicht falsch deuten. Das heißt, die Dinge, worauf ich jetzt achte, sind verstärkte Regelblutungen, Hitzewallungen, Schlafstörungen und dass der Zyklus sich sporadisch mal fünf bis sechs Tage verschiebt. Also drei oder vier Tage würde man noch als normal betrachten. Fünf bis sechs Tage wäre dann so ein Marker so okay. Der ist signifikant verschoben. Wie häufig passiert das? Und das kann dann eben sein, dass das mal alle drei Monate passiert. Also mal ist der Zyklus regelmäßig, dann ist er wieder unregelmäßig und das ist so dieser Das sind so diese Hinweise, dass die Reserven langsam sich verringern. Und zu diesem Thema haben wir eben dann auch gesprochen, also Stichpunkt Eierstockalterung. Wie kann man das jetzt messen? Und das habe ich eben ja schon angeteasert. Das kann man mit dem AMH-Wert messen, also Antimylohormon. Das zeigt letztendlich die, ja, man nennt das ovarial reserve, also wie viele Eizellen der Körper eben noch zur Verfügung hat. und zum Thema Longevitae habe ich für mich hier aus diesem Podcast auch nochmal mitgenommen, dass ich wahrscheinlich eine Kandidatin sein werde für bioidentische Hormone, weil mich das persönlich vor Herzkreislauferkrankungen schützt, aber vor allen Dingen für mich interessant Knochengesundheit. Das heißt, das verhindert Wirbel und Hüftfraktur 40 Prozent. Also für die Leute, die Frauen, die das einnehmen. Und da ich schon so eine geringe Knochenlichte habe. denke ich, bin ich auf jeden Fall eine Kandidatin, die das unbedingt einnehmen möchte. Und hier gilt es eben, früh anzufangen. Also sobald schon mal Symptome auftreten, dass man dann eben mit seiner Gynäkologin oder Gynäkologin spricht und ja, nicht zu lange darauf wartet. Damit sind wir am Ende meines Updates, was ich jetzt nochmal aus meinen eigenen Interviews mitgenommen habe und umsetzen möchte. der Podcast bisher gut gefällt, dann würde es mich enorm freuen, wenn du mir eine 5-Sterne-Bewertung dalässt. Das hilft mir nämlich, die besten Top-Experten hier in die Show zu bringen und zu interviewen und von diesen Menschen zu lernen und mit dir dieses Wissen zu teilen. wenn du weiteren Input für mich hast, Feedback hast, Themen, dich interessieren oder Dinge, die ich vielleicht noch teilen soll, dann schreib mir gerne. Ich lese wirklich jeden Kommentar, den ihr mir hinterlasst und bin auch auf Instagram erreichbar. Dann bis zum nächsten Mal. Pia Anders: Und nun zum obligatorischen medizinischen Hinweis. Dieser Podcast ist keine medizinische Beratung. Die Inhalte ersetzen keinen Arzt, keine Diagnose und keine Behandlung. Alle Informationen dienen nur zu Informationszwecken. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt oder deine Ärztin.