Pia Anders: Okay, erstmal hallo Nikolas, schön, dass du da bist. Ich freue mich total, dass wir heute den Podcast gemeinsam aufnehmen. Vielleicht magst du dich am Anfang direkt erstmal vorstellen, wer du eigentlich bist und wie du eine Passion für das Thema Longevity entwickelt hast. Nicolas Ting: Ja hallo liebe Pia, liebe Zuhörende. Ich freue mich heute bei dir im Podcast zu sein. Ich bin Nicolas Ting. bin Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaftler und Longevity Coach bei AWR Live. Wie kam ich zu dem Thema Longevity? Als Ernährungswissenschaftler liegt es fast auf der Hand, dass man durch seinen Lebensstil, vor allem durch die Ernährung natürlich die Art und Weise, wie man lebt und wie alt man wird, beeinflussen kann. Und so bin ich sukzessive über meine eigene Firma und dann irgendwann mal zu AWR gekommen und hab mich mit dem Thema oder befass mich mit dem Thema eigentlich Prävention. Jetzt hat man da so ein Buzzword Longevity natürlich draus gemacht, was im Endeffekt ja eigentlich eine proaktive Prävention ist. Und so kam ich zu dem Thema über den Lebensstil natürlich. Wie stark der Lebensstil beeinflussen kann damals. Pia Anders: Und nun zum obligatorischen medizinischen Hinweis. Dieser Podcast ist keine medizinische Beratung. Die Inhalte ersetzen keinen Arzt, keine Diagnose und keine Behandlung. Alle Informationen dienen nur zu Informationszwecken. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt oder deine Ärztin. Nicolas Ting: kann mich noch daran erinnern, dem Studium haben wir schon über Epigenetik gesprochen und Einfluss von Lebensstilmaßnahmen, Anteil von Genetik und so weiter. Sehr starkes Momentum im Studium, was auch schon eine Ecke her ist. Pia Anders: Ja, super cool. heute haben wir ja ein besonderes Thema uns rausgesucht, das vielleicht nicht so oft besprochen wird. Als Background, ich bin vor sechs Monaten Mama geworden und demnach beschäftige ich mich sehr viel mit dem ganzen Thema, ich sag mal Familienplanung, also Konzeptionsgesundheit, aber eben dann auch was danach kommt, nämlich Nicolas Ting: Mhm. Pia Anders: Ja, ovarian aging oder dass unsere Eierstöcke eben bei Frauen ja das Organ sind, was am schnellsten altern. Und das eben im Zusammenhang mit Longevity. Ja, wie sieht das aus? Wie kann ich denn jetzt, ich sag mal Longevity oder präventiv, Lifestyle so weiter umsetzen, dass ich da mit meinem Körper arbeite? Und ja, das natürlich im Zusammenhang mit Ernährung und Supplementen. Nicolas Ting: Mhm, genau. Pia Anders: Genau, das heißt, da möchte ich heute mit dir drüber sprechen. Wollen wir vielleicht direkt einfach mal loslegen mit dem Thema Konzeptionsgesundheit? Nicolas Ting: Gerne, lass uns darüber gerne sprechen. Also man muss vielleicht, ich wollte einen Schritt vorher ansetzen. der Konzeptionsphase ist auch immer die Frage, was ist denn eigentlich die Konzeptionsphase? Wie viel Zeit ist denn das vorher? Und ich sage immer so zwischen drei bis sechs Monaten vor der Schwangerschaft. Also das ist so die Konzeptionsphase. Warum ist die wichtig? Weil diese Phase entscheidend ist für die Eizellqualität, die dann natürlich durch den Mikronährstoffstatus und die Hormonbalance beeinflusst Pia Anders: Mhm. Nicolas Ting: Das heißt, ist so, das muss man sich erstmal vergegenwärtigen. Und wie du schon schön gesagt hast zu Anfang, Eizellen altern biologisch schneller als alle anderen Körperzellen, ovarian aging. So, und jetzt überlegt man sich natürlich rein molekular und mechanistisch, welche Mikronährstoffe oder generell welche Nährstoffe spielen denn eine Rolle in dieser Hormonbalance und auch in der Struktur dieser ganzen, sag ich mal, Pia Anders: Mein heutiger Gast im Podcast ist Nicolas Ting. Er ist Ernährungsexperte, Longevity Coach und Teil des wissenschaftlichen Teams der Schweizer Marke AVEA. Nicolas hat Ernährungswissenschaften an der Universität Hohenheim und Bonn studiert und ist darauf spezialisiert, komplexe Erkenntnisse aus der Altersforschung in praktische Empfehlungen zu übersetzen. Sein Fokus liegt also dabei auf der personalisierten Ernährung und der Frage, wie wir unsere biologische Uhr letztendlich durch gezielte Nährstoffe beeinflussen können. Nicolas Ting: der Ovarien, der Eizellbildung und so weiter und so fort. Da kommt man natürlich an nicht verhandelbaren Mikronährstoffe oder Nährstoffe eben nicht vorbei, Omega 3, da DHA, EPA zum Beispiel, die wichtig sind für Zellmabranen und auch für die hormonelle Regulation. Wenn man sich mal die Bilder von diesen Fettsäuren anguckt, Pia Anders: Mhm. Nicolas Ting: und mal die Hormone dazu oder die Strukturen von Eizellen, dann merkt man, das sieht ein bisschen ähnlich aus. Also es sind eigentlich Vorstufen deren. Magnesium Vitamin D, ⁓ jetzt die nächsten Nährstoffe mal zu droppen, unterstützen eben die hormonellen Signalwege und die Eizellreifung. Vitamin D ist ein Zellkernregulator. Und dann mag es einem doch da draußen ziemlich logisch erscheinen, okay, so ein Zell... Pia Anders: Mit ihm spreche ich heute über ein Thema, was ich meiner Meinung nach viel zu wenig sehe und was mir sehr am Herzen liegt. Es geht ums Thema Ovarian Aging und Konzeptionsgesundheit. Wir sprechen darüber, warum eben die Eierstücke bei einer Frau tatsächlich das Organ sind, was am schnellsten altert und was jede Frau absolut darüber wissen sollte, um ihre hormonelle Gesundheit besser zu verstehen. Wir tauchen dann auch ein in das ganze Thema eben Kinder bekommen und Ja. Nicolas Ting: Kernregulator, Eizellreifung, das heißt die Art und Weise in welche Richtung dann eine Zelle eben sich entwickelt, mag Vitamin D eben ganz wichtig sein. Natürlich dann auch der Klassiker, Folsäure oder dann die aktive Form Folat, genauer gesagt 5 mDHF, reduziert eben das Fehlbildungsrisiko und ich möchte mal ein bisschen positiver aus. Pia Anders: fokussieren uns auf die Konzeptionsphase, sprechen aber auch eben über Schwangerschaft und Postpartum, klären hier, welche Nährstoffe sind in dieser Zeit wichtig, wann ist die Zeit mit Nährstoffen anzufangen, was wissen wir vielleicht und was wissen wir nicht. auch Thema, ich sag mal Supplemente und Longevity. Da gibt es ja häufig viele, ich sag mal, neue Moleküle. Wie sinnvoll ist das und wie können wir eigentlich darüber nachdenken? Mhm. Nicolas Ting: ausdrücken, es unterstützt die DNA-Methylierung. So, jetzt werfe ich gleich mit irgendwelchen Fachbegriffen ⁓ mich. Genauer gesagt ist es so, dass es eigentlich die Gene und die Verpackung der Gene schützt, gewisse Hilfgene oder Genaktivitäten eben rund laufen zu lassen und somit die normale Entwicklung zu unterstützen. ⁓ das jetzt mal so runterzubrechen, damit das auch verständlich ist. Pia Anders: Meiner Meinung nach ist diese Folge nicht nur etwas für Frauen. Sie ist auch etwas für jeden Mann, der eine Frau in seinem Leben hat. Weil das ganze Thema Kinderwunsch, Schwangerschaft, Postpartum sind eben wirklich prägende Phasen im Leben einer Frau. Und zu verstehen, was passiert da im Körper und zu wissen, wie kann man seinen Partner jetzt unterstützen, kann echt einen großen Unterschied machen. Ich habe nach der Folge auf jeden Fall mein Supplement-Protokoll nochmal angepasst eben für die Gesundheit meiner Eierstöcke. Ja. Nicolas Ting: Das ist zum Beispiel, warum man natürlich in die Folsäure-Supplementierung geht, was ein No-Brainer und eigentlich auch schon in den Leitlinien ja auch empfohlen wird von den Gynäkologinnen. Pia Anders: Und ich hoffe, dass euch diese Folge weiterhilft, auch differenziert über dieses Thema nachzudenken. Genau, meistens weiß man ja auch noch gar nicht, hey, ich bin gerade schwanger vielleicht schon, aber zu dem Zeitpunkt, man vielleicht an den Schwangerschaftstest macht, da war eben Folsäure schon wichtig. Deswegen so wichtig, das vorher aufzufüllen. Nicolas Ting: Ja. Ja, genau. Und da möchte ich auch nochmal gut, dass du das erwähnt. Da möchte ich auch nochmal, wenn man einfach Kinderwunsch sieht man mal, wie wichtig eigentlich generell dann die von mir vorher angesprochenen generellen Lebensthemen einfach sind. Also man sollte sich nicht verlieren in einzelnen Nährstoffen, sondern das ist ein Komplex des Lebensstil. Das heißt, es hängt alles damit zusammen. Und man weiß das auch, dass natürlich rauchen, Alkohol trinken, Umweltverschmutzung. Natürlich auch das einen Einfluss hat. Wenn man aber mal reingehen, was wirklich direkt einen Einfluss auf die Eizerreifung und so weiter hat, dann spielt die Ernährung eine sehr große Rolle. Man nennt das auch das Priming. Man setzt da wirklich einen Stempel drauf. Er ist natürlich ein Komplex, klar. weiß das auch von Studien, alles, vor allem in den Entwicklungsländern weiß man eben, das ist da daraus aus Studien, das ist natürlich nicht nur die Ernährung, aber hauptsächlich die Ernährung der Frau stattfindet und wichtigerweise auch die Ernährung des Mannes. Spermienqualität. Also man kann das Thema ganz, ganz groß aufmachen. Wir waren aber jetzt bei den Nährstoffen, die wirklich wichtig sind und übrigens Ich rede nicht nur für die Frauen da draußen, sondern auch für die Männer, weil das Gleiche gilt nämlich für die Männer auch. Wir haben Reproduktionsorgane, wie es so ganz trocken heißt. Und was für Omega, Magnesium, Vitamin D, Folat für Frauen, dasselbe für den Mann. Pia Anders: Ja. gilt genauso für den Mann. habe ich meinen Mann auch direkt. Also der hatte gleiche Supplement Routine bekommen wie ich auch. Also das ist super zu hören, was du gerade gesagt hast. Vielleicht können wir noch mal ein bisschen genauer auf diese Supplemente eingehen und zwar Omega, da ist ja DHA und EPA. Zum Beispiel ich nehme ein Omega 3, was 1000 Milligramm EPA hat. Also gibt es da jetzt zum Beispiel einen Unterschied, was Nicolas Ting: Ja, also, genau. Ja. Ja. Ja. Mhm. Mhm. Pia Anders: günstiger wäre, also DHA, EPA, wenn wir da noch mal ein bisschen in diese Nuancen reingehen. Nicolas Ting: Ja, ja. Ich empfehle für Frauen eigentlich auch gerade bei Kinderwunsch und wenn sie älter sind. sind die zwei Zeitpunkte, wo ich sage, da könnte mehr EPA eben helfen, ⁓ zum Beispiel hormonelle Regulation zu beeinflussen. Da macht mehr EPA Sinn als DHA Sinn. Man redet ja immer von diesem Pia Anders: Mhm. Okay. Mhm. Nicolas Ting: DHA-EPA-Verhältnis von 2 zu 1. Das ist für die gesamtgesundheitlichen Output für viele, viele Menschen da draußen über 70 Prozent relevant. Wir können bei DHA und EPA in verschiedene gesundheitliche Aspekte reingehen. EPA in Gefäßgesundheit, DHA eher Gehirngesundheit. Und ein witziger Fun Fact, wenn man zum Beispiel stillt, die sogenannte Stilldemenz, sowas. Pia Anders: Genau. ⁓ ja. Nicolas Ting: Basiert tatsächlich auf der Tatsache, dass das Gehirn, die Trockenmaße des Gehirns aus 60 Prozent DHA besteht und man dieses DHA-Bauten dem Kind gibt. das ist ein fun fact. Pia Anders: Interessant, das heißt jetzt zu diesem Zeitpunkt, wo ich jetzt stille, sollte ich also mein DHA erhöhen. Interessant, okay, mega. Nicolas Ting: Ja, genau. Vorher EPA-lastiger, wenn ich älter bin, 55, 60 auch wieder mehr EPA, weil die hormonelle Regulation und während der Stillzeit mehr DHA als EPA. Weil der körpereigene Verlust höher ist durch das Stillen. Pia Anders: Mhm. Okay, super interessant. Ja, Thema Magnesium hattest du ja auch genannt, ist ein Basic, genau, nehme ich auch jeden Tag. Und da gibt es ja auch ganz viele verschiedene Magnesium-Formen. Vielleicht können wir da auch nochmal drauf eingehen. Nicolas Ting: Ja. Ja, man sollte sich da nicht so verlieren in den Magnesium-Formen. Es geht ja eigentlich ⁓ die Frage, was wird gut aufgenommen und da spielen organische Formen wie Bisglycinate oder alles, wo zum Beispiel eine Aminosäure mit dran hängt. Glycin ist ja eine Aminosäure oder Tau... Wir haben das Taurin als... Zum Beispiel wird ja auch mit dran. Oder das Treonin dann als Treonat. Das wird ja dann immer als... ein Magnesium, ein Kalzium irgendwo dran tut, wird daraus, ist der Gegenpart immer ein Art oder sowas, eine Säure, ein Salz, wo dann mit dem, dann ein Salz draus wird, Magnesium, Kalzium und so weiter, dann wird das Art draus. Also Trionin oder Glycin, das wird halt gut aufgenommen und speziell dann auch im Gehirn gut aufgenommen. Aber grundsätzlich ist es wichtig, dass der Gesamtsgehalt an Magnesium, ob das dann Trionat, Bisglycinat, Pia Anders: Mhm. Nicolas Ting: Auch selbst Zitrate und Magnesiumoxid, aber da ist dann natürlich die Aufnahme etwas niedriger. Wenn man einen Komplex zu sich nimmt, ist das eigentlich so ein bisschen nach der Natur gedacht, weil wir in der Natur und in der Ernährung auch verschiedene Magnesium-Formen haben, die dann eigentlich gut aufgenommen werden. Relevant sind diese Formen bei höheren Dosierungen. Und da rede ich von über 400 Milligramm. Eigentlich sollte man sowieso Magnesium, den Tag verteilen, wenn man mehr als 250 Milligramm Magnesium auf einmal aufnimmt. Das macht keinen Sinn. Das heißt, wenn ich zum Beispiel merke, dass mir das Magnesium gut tut, dann kann ich mehr nehmen, sollte das dann aber den Tag verteilt einnehmen. Das ist bei vielen Mineralien sowieso der Sinn. Pia Anders: Ja, das war bei mir in der Schwangerschaft in der Tat auch der Fall, dass ich, ja ich glaube, ich 600 Milligramm aufgenommen und, also dann morgens, mittags, abends und habe trotzdem nachts teilweise am Ende noch Krämpfe bekommen. Das heißt, ich habe mir dann so eine Magnesiumlution geholt und immer meine Waden damit eingeschmiert, weil ich echt das Gefühl hatte, ich hatte einen extremen Magnesiumbedarf in der Schwangerschaft. Also das war ja kurios. Nicolas Ting: Ja. Und kann ja, da möchte ich auch noch mal so ein bisschen so ein Müsbuster spielen. Die Krämpfe bei der Schwangerschaft sind nicht immer oft, nicht immer Magnesium basiert, sondern sie haben mit Einlagerung von Wasser zwischen den einzelnen Geweben auch zu tun. Dann triggern die, dann triggern, nee, teilweise kann tatsächlich abfließende, also Beine hoch Pia Anders: Okay, heißt, Vanguysium ist nicht immer die Lösung. Nicolas Ting: oder irgendwelche Massagen oder irgendwelche durchblutungsförderte Mittel teilweise besser helfen. Wenn man zum Beispiel versucht mit Magnesium dagegen zu halten und es hilft nichts, man natürlich einmal Magnesium besser verteilen über den Tag. Das zweite Mal an der Form ein bisschen schauen, also nehme ich welche Form von Magnesium nehme ich und drittens, vielleicht ist es gar nicht das Magnesium, sondern es ist eben die Einlagerung des Wassers aufgrund der Pia Anders: Mhm. Mhm. Genau. Nicolas Ting: der Hormone während der Schwangerschaft, da muss man dann immer bisschen weiter denken. Also Magnesum kann natürlich für viele Schwangere aber es ist nicht immer das Mittel der Wahrheit. Pia Anders: Ja, Okay, wir waren ja noch bei dem Schritt davor eigentlich, also bei der Konzeption. Bedeutet, also wir haben jetzt Omega genannt, haben jetzt Magnesium genannt, Vitamin D, ich denke, das sind so die Basics, die man ja ⁓ ich sag mal, jeder wahrscheinlich in irgendeiner Form zu sich nehmen kann. Wie sieht's aus mit, also ich sag mal, also Füllsaure haben wir auch drüber gesprochen, bedeutet, dass ja meistens in so einem Multivitamin was speziell für die Konzeption zusammengesetzt wurde. Nicolas Ting: Genau. Ja. Hm, genau. Mhm. Genau. Mhm. Pia Anders: habe zusätzlich noch Probiotika genommen, Kollagen und habe tatsächlich auch Kreatin weiter eingenommen. Kannst du dazu vielleicht noch was sagen, eine Einschätzung? Nicolas Ting: Mhm. Mhm. ⁓ Probiotika ist ganz interessant, ist ja erst in den letzten Jahren so wichtig geworden und auch für Menschen, sagen, ich habe Kinderwunsch und dann ist ja immer die Frage, was steckt denn dahinter. Probiotika, also Leben, Bakterien, Kulturen, unterstützen die eigene Darmflora. Pia Anders: Mhm. Nicolas Ting: Das ist schon mal wichtig. Die Darmflora an sich ist natürlich ein ganz wichtiger Punkt für das Immunsystem und natürlich auch für die körperliche Abwehr und auch für die körperliche Intoleranz oder Toleranzbildung, was für die Einmistung des Eis zum Beispiel ganz wichtig ist, dass der Körper praktisch akzeptiert, was da jetzt passiert. Das ist zum Beispiel ganz wichtig. Es beeinflusst aber natürlich auch andere Mikrobiomfelder. Wir haben ja nicht nur den Darm, wo Bakterien leben. Wir haben die Haut. Pia Anders: Mhm. Nicolas Ting: Wir haben zum Beispiel das weibliche Geschlecht oder die Vagina zum Beispiel, die eine eigene Flora hat. Das heißt auch das wird der Mund. Dankeschön. Und das ist eben wichtig für die Implantation und eben auch für die Immunsystemtoleranzbildung. Und da gibt es immer mehr ganz interessante Untersuchungen zu Probiotika. Und da könnte man natürlich fragen, muss man dann ein gewisses Probiotikum nehmen? Pia Anders: Ja, der Mund. Nicolas Ting: Da muss ich ganz ehrlich sagen, auch aufgrund meiner Recherche, ist so ein bisschen, hier geht es ⁓ die generelle Unterstützung der Darmikrobiota. Bifidobacterium macht immer Sinn mit reinzunehmen, weil das, da möchte ich auch noch mal kurz als Side Note sagen, das was wir einnehmen am Probiotika wird meistens nicht kolonisiert, sondern es beeinflusst unsere eigenen Mikrobioter sich besser zu entwickeln. Pia Anders: Mhm. Ja. Nicolas Ting: Und die Bakterien, wir nehmen, die stoßen sogenannte Postbiotics, also Stoffe aus, Stoffwechselprodukte aus, die unsere eigene Darmflora-Entwicklung unterstützt und auch zum Beispiel, wie viel Schleim gebildet wird und so weiter und so fort und wie wir gegen pathogene Keime, also gegen krankmachende Keime oder potenziell krankmachende Keime eben gewappnet sind. Nur, dass man das auch noch mal verstanden hat. Kreatin hattest du? Ja, gerne. Pia Anders: Dazu vielleicht noch mal mit dem Probiotika. Ich hatte nämlich, glaube ich, einen Podcast-Interview von dem Gründer von Seeds mal zugehört. Und das war wirklich interessant, weil die eben gesagt haben, die machen eben dazu auch Studie. Und genau, was du gerade gesagt hast, dass letztendlich das Verständnis heute ist, es ist genau nicht diese Ansiedlung, wie man sich das immer vorstellt, ich nehme das Probiotika, die siedeln sich in meinem Namen an, nee. Nicolas Ting: Hm? Ja. Genau. Pia Anders: Die scheiden wir eigentlich wieder aus, aber das hat trotzdem einen positiven Effekt. Bedeutet das dann für uns letztendlich, wenn wir sagen, ich entscheide mich dazu, ein Probiotikum zu nehmen? Heißt das dann, theoretisch müsste ich das dauerhaft nehmen, weil sobald ich es aufhöre zu nehmen, ist dann dieser positive Effekt weg? Kann man das... Okay. Nicolas Ting: Ich glaube nicht. Also ich glaube nicht. Es kommt immer auf die Indikation drauf an und wir sprechen ja heute über Konzeption und natürlich dann auch Schwangerschaft und eben Postpartum. wenn wir den Fokus da drauf setzen, ist es tatsächlich als ich würde mal sagen entlang dieser Phase könnte man es tatsächlich dann eventuell durchnehmen. Man könnte aber auch kleine Kuren machen. Pia Anders: Mhm. Okay. Nicolas Ting: Also das ist aber die Frage, ja unsere Kundinnen an uns haben. So ein Probiotikum nehme ich das jetzt durch. Das ist eine Indikationsfrage. Wenn ich natürlich ein, sage ich mal, damengesundheitliches Thema mitbringe, kann es sein, dass eine dauerhafte Supplementation helfen kann. Weil ich ja eben diesen indirekten Effekt eher bespiele. In der Phase von Konzeption, Schwangerschaft und so weiter kann es natürlich über die Phase hinweg sicherlich genommen werden. durchgenommen werden oder es kann eben als drei bis viermonatige Kur genommen werden. Zum Beispiel kann man sich vorstellen in der Konzeptionsphase und dann im dritten Trimester und die erste postpartale Zeit zum Beispiel. Das ist so eine Einschätzung meinerseits. Pia Anders: Super, okay, Kreatin. Let's go. Nicolas Ting: Kreatin. Ja, endlich sprechen Frauen über Kreatin. Sehr gut. Warum ist das denn so wichtig geworden, das Kreatin? ist natürlich ein Stoff, was bei der Energieversorgung für die Eizellung und Und, das ist das auch noch mal das Interessante, die impreionale Entwicklung mit unterstützt. Eine Studie von Wyckow und Kollegen aus dem Jahr 2022 konnten das ganz gut zeigen. Pia Anders: Mhm. Nicolas Ting: dass das eben auf der einen Seite der Frau helfen kann, also in der Konzeptionsphase helfen kann. da ist natürlich immer, ich möchte immer, ich habe Medias resgehen, wie viel ist denn überhaupt nötig? Zwischen zwei und drei Gramm auf jeden Fall, das man pro Tag, man kann das in allen möglichen Applikationsformen zum Trinken als Kapsel, das muss man dann für sich selber rausfinden. Und das würde ich definitiv empfehlen. Pia Anders: Mhm. Genau. Mhm. Nicolas Ting: Und da wir auch ein bisschen über Long-Jail-Vity reden, ist das sowieso fast schon ein No-Brain geworden. Das ist mit das meist studierteste Stoff, den wir glaube ich da draußen haben. wir haben sehr gute Erkenntnis, dass einerseits für diese Phasen sehr wichtig sein kann, wie ich schon beschrieben habe, aber natürlich auch für die generelle, sage ich mal, gesunde Langlebigkeit natürlich. Und da sollte man natürlich auch mindestens Pia Anders: Ja. Nicolas Ting: sechs bis drei Monate vor geplanter Schwangerschaft damit anfangen, weil der OVAD-Zyklus ja immer länger als nur ein Monat. Der geht ja meistens bis zu 90 Tage, so wie ich das in Kopf habe. Und deshalb spielt da Kreatin dann auch eine Rolle. Pia Anders: Okay, super. heißt, Kreatin ist go. Und auch gut, dass du das noch mal genannt hast mit zwei bis drei Gramm, weil was ich momentan sehr viel sehe, ist eben diese Megadosen, die jetzt irgendwie besprochen werden. Also weiß ich nicht, dass Leute irgendwie am Tag 15 Gramm oder so was an Kreatin nehmen. Und ja, das ist noch mal eine gute so, hey, wenn du damit startest, zwei bis drei Gramm ist ein guter Richtwert. Nicolas Ting: Ja. Ja, also bis zu 5 Gramm ist dann auch für die sportliche Performance zum Beispiel wichtig, auch während der Schwangerschaft großes Thema. Also man kann zum Beispiel auch seine sportliche Grundlagen-Fitness mit Kreatin eben auch unterstützen, wenn man eben vielleicht sich nicht so leistungsfähig fühlt. Das ist auch nochmal ein guter Punkt, den du da ansprichst. Und diese Megadosen muss ich ganz ehrlich sagen haben einen Nachteil, dass es viele Menschen gibt, die Wasser einlagern mit Kreatin. Pia Anders: Ja. Nicolas Ting: Deshalb, das ist so so Thema jetzt in der Schwangerschaft, vielleicht noch nicht in der Konzeptionsphase, aber in der Schwangerschaft, können wir nicht gebrauchen, sollten wir bisschen drauf gucken, deshalb sind die Megadosen eigentlich da nicht sinnvoll. Pia Anders: Okay, und das heißt, wenn man jetzt als Frau zum Beispiel, also für mich ist es total wichtig, dass ich weiterhin meine Muskelmasse erhalte, also Teil meines Longevity-Protokolls ist ja dieses, ich bin gerade in meinen Dreißigern, es wird mit jeder Dekade letztendlich schwieriger, meine Muskelmasse zu erhalten. Demnach ist mir das gerade total wichtig. Und ich habe auch fast gesamte Schwangerschaft, ja, Strength-Training weiter gemacht. Nichtsdestotrotz, ich habe ja meinen Kretin zum Beispiel genommen. Nicolas Ting: Ja, bitte. Ja. Pia Anders: bin regelmäßig zu meinen Workouts gegangen, habe ich jetzt, ich sag mal, 1,5 Kilo Muskelmasse verloren und bin jetzt wieder daran, jetzt langsam nach sechs Monaten postpartum, dass ich eben das wieder aufbauen möchte. Also bedeutet das, Kreatin ist da auch hilfreich, einfach für diesen Erhalt der Muskelmasse. Nicolas Ting: Ich würde mal sagen ja. Was es hilft, ist, dass es natürlich einen Muskelmassenschutz bietet. Während der Schwangerschaft brauchst du ja Aminosäuren für das Baby, damit das Baby wachsen kann. Und das heißt, die Muskelmasse ist wie ein Aminosäurepool, kann man sich das vorstellen. Also ein Proteinpool, weil da brauchen wir ja verschiedene Sachen. Und deshalb ist ein Muskelmassenverlust in der Schwangerschaft ganz normal und physiologisch. Pia Anders: Ja, okay. Ja. Nicolas Ting: Was zum Teil auch diese Reaktionen und Müdigkeiten und was weiß ich auch teilweise auch der Fall ist, was auch dieser Muskel abbaut, ist eigentlich dann praktisch ein Symptom davon. Aber es ist gut, dass du das ansprichst. Das ist nicht nur das Kreatin, was das so bisschen auffangen kann. Es sind noch andere Mikronährstoffe, die häufig übersehen werden, wie Coenzyme Q10 zum Beispiel, die ja in den Mithyrondrien, das heißt in den Energiezellen, die ja Pia Anders: Ja. Nicolas Ting: viel in der Muskelmasse drin sind. Das Thema, wie sage ich immer, Karbonylgruppengeber, das werfe ich wieder hier in die Runde, das heißt Bauteilelieferanten, sage ich immer dazu. Und da ist Kreatin schon ganz gut für den Muskelschutz, aber auch fürs Gehirn. Wir wissen, dass für Gehirnzellen Kreatin wichtig ist. Pia Anders: Ja. Ja, ja. Mhm. Nicolas Ting: weil es nämlich auch den Meteron drin hilft. Alles was dem Meteron drin hilft, klingt im Endeffekt auch der Muskelmasse. Ein Teil davon ist, weil wir viel Meteron drin in der Muskelmasse haben. Und dann natürlich Q10, da noch dazu Inositol zum Beispiel und Cholin. Pia Anders: Okay. Wieso ist Inositol, das kenne ich nur, wenn man, sage ich mal, PCOS hat, dass das eben sehr hilfreicher ist. Ist das grundsätzlich für, sage ich mal, alle hilfreich oder ist das nur für spezifische Gruppen hilfreich? Nicolas Ting: Ja, hilft natürlich alles was den Mithorondrien und dem Energielevel hilft, hilft auch der Energieversorgung für die Eizelle. Also man muss immer denken, was ja für meine generelle Zelle gut ist und jede Zelle hat unterschiedlich viele Mithorondrien. Die Gehirnzellen haben zwei Millionen. Muss ich mal reinziehen. Das heißt, wenn ich ein Thema mit den Mithorondrien habe, Eizellen haben ähnlich viele. Pia Anders: Okay. Okay. Ja. Nicolas Ting: mag einem das schon wichtig sein, dass man sogenannte Mithotropenährstoffe, also Nährstoffe, die der Mithrondinnen und der Mithrondengesundheit helfen, wie Inositol, Cholin, die Bauteile liefern für die Herstellung von energieabhängigen Prozessen. das Inositol, Cholin sind da Lieferanten. Pia Anders: Ja. Ja, für Cholin zum Beispiel, also jetzt denkt man sich wahrscheinlich schon, wenn man das jetzt zuhört, genau, hey, muss ich jetzt, weiß ich nicht, zehn verschiedene Supplemente nehmen, Cholin genau, da würde es ja zum Beispiel dann auch ausreichen, wenn du am Tag, ich weiß nicht, fünf Eier isst und Omelett dir machst oder wie viele, ne? Okay, das heißt, Cholin könnte ich auch gut über die Nahrung abdecken. Nicolas Ting: im Ei zum Beispiel. ne. Genau. Ja, man kann zum Beispiel auch Betain, ne? Wir können auch über Betain, wird Zuckulin abgebaut und andersrum auch, das ist zum Beispiel sowas und Betain, wie der Name schon sagt, rote Beete, grünes Blattgemüse und so weiter. Das heißt, sind da nicht, wir sind jetzt nicht auf irgendwie Pflanze gegen Tier oder sowas, sondern wir können aus dem weiten Lebensmittelkorb dann auch wirklich uns da versorgen. ⁓ Pia Anders: Mhm. Nicolas Ting: Inisitol finden wir natürlich auch in Lebensmitteln, wie zum Beispiel auch gerade Wurzelgemüse oder sowas, aber das kann man... Es gibt immer eine spezifische Indikation. Also ich sag's jetzt mal, wenn der Kinderwunsch frustran war oder nicht der Kinderwunsch ist frustran, sondern wenn das Kinderkriegen eben schwierig ist und ein Thema ist, dann kann man natürlich da in diese Optimierung gehen mit Supplements. Das ist ja auch Ziel von Supplementierung, dass man was gibt, sein zu ergänzen, weil ich das eben mehr brauche. Und dann kann man natürlich darüber nachdenken. Kunst im Q10 zum Beispiel wird oft nicht thematisiert, finde ich zum Beispiel. Pia Anders: zu ergänzen. Mhm. Okay, ja, also das war jetzt das Einzige, mir ein Begriff war in der Tat. Aber ich hab's auch erst jetzt nach der Schwangerschaft irgendwie für mich entdeckt, als ich gemerkt hab, hey, ist mein Energielevel einfach nicht mehr das Gleiche. Und dann hab ich mich mit dem Thema Energie befasst und gedacht, okay, was kann ich jetzt vielleicht noch ergänzend machen? Und Kokozehen ist jetzt in der Tat Teil meines Stacks geworden dadurch. Aber Nicolas Ting: Hm. Genau. Also nochmal wieder, und ich möchte auch noch Selen und Zink mit reinwerfen, dann haben wir so praktisch diese oft übersehenden Mikronährstoffe, weil Selen ist regeneriert, unser körpereigenes Antioxidativsystem und unser primäres, unser primären antioxidativer Schutz in der Zelle und alle fünf, die ich jetzt genannt habe, beeinflussen die mitronerale Energie, den Schutz der Mithrongen. Pia Anders: Okay, perfekt. Nicolas Ting: und die Folikelreifung. Das ist eben das, was im Endeffekt oft bisschen übersehen wird, wenn man genauer hinschauen sollte und muss. Pia Anders: Okay. Ja. Okay, super. Das ist total interessant. allen Dingen, ja, man sagt immer, nimm Fulsur, nimm Multivitamin. Das, ich glaube, kennt jeder. ja, also, zusammenfassend, die Basics, haben wir gesagt, sind unser Omega-3, sind unser Multivitamin, Magnesium. Probiotics wahrscheinlich auch hilfreich, Vitamin D und Kreatin. Und ergänzend für die Energieproduktion gibt es jetzt einen CoQ10, gibt es einen Inositol, Collin hat es so genannt, Selen und Zink. Perfekt, okay, das ist super hilfreich. Jetzt sind wir direkt natürlich in die Ergänzung gegangen und haben vielleicht geskippt diesen Teil, vielleicht noch mal ganz kurz Basic, so Ernährung, was ist da in der Konzeptionsphase? Gibt's da ... Nicolas Ting: Genau. Pia Anders: gewisse Dinge, worauf wir auf jeden Fall achten sollten, die ich auf dem Schirm haben sollte. Nicolas Ting: Ja, eigentlich geht es ja darum, sage ich mal so, wen müssen wir, also mit unserer Ernährung sollten wir ja uns unterstützen, damit unsere ganzen Mechanismen eigentlich gesund ablaufen, dass wir eben, dass sich was einnistet, dass wir schwanger werden und so weiter und so fort. Und das heißt, das Thema oxiditiver Stress Entzündung, Meteoron-Funktionen und so weiter sind eben der Haupttreiber, dass es nicht funktionieren kann. Und eine grüne, meteteran orientierte Ernährung zeigt tatsächlich, dass wir diese Herausforderung meistern können, sage ich jetzt einfach mal. Das heißt, Hülsenfrüchte, wenn wir in Nudeln, Reisen, Vollkornvarianten gehen. Wir schauen, Proteinkvalität eine gute da ist. Das kann man durch Kombinationen von gewissen Proteinquellen machen. Vielleicht wussten das viele nicht, dass Ei und Kartoffeln z.B. eine höhere Biowertigkeit haben als ein Stück Rindfleisch. Also es muss da nicht immer gleich das Stück Fleisch oder die Leber oder was weiß ich was sein. Genau, und dann natürlich mediterran orientiert, Olivenöl, viele. Pia Anders: Hm. Ja, Nicolas Ting: aktive, bioaktive Substanzen, die eben helfen, Körper zu schützen, meine Mitteilungen zu schützen und am Laufen zu halten, sag ich jetzt mal. Pia Anders: Ja, was sind so, ich sag mal, Richtwerte? Also genau mediterrane Ernährung perfekt. Ich glaube, damit kann jeder was anfangen. Nur dann geht's natürlich auch wieder in die Nuancen. Ganz konkret, wie viele Ballaststoffe nehme ich denn jetzt zu mir am Tag? Wie viel Gramm zum Beispiel? Oder mit jeder Mahlzeit, wie viele Gramm Proteine sind denn da wichtig? Vielleicht können wir da noch mal ein bisschen genauer drauf eingehen. Nicolas Ting: Ja, bei den Ballaststoffen zu viel wie man verträgt. ist ein... Ja langsam, danke schön, dass du das erwähnt. Das heißt, wenn man natürlich vorher schon so eine Ahnung hatte, ⁓ Ballaststoffe. Erstmal muss man wissen, wie sind denn Ballaststoffe überall drin? Das heißt, das ist ja der erste Punkt oder die erste Frage. Aha, Ballaststoffe, ja, habe ich gehört, ja, sollen gesund sein. Aber wo sind die eigentlich drin? Alles, was Fasern hat, das heißt Gemüse... Pia Anders: Also langsam hocharbeiten. Ja. Ja, ja. Mhm. Nicolas Ting: Alles was in der Erde wächst, bringt Ballaststoffe mit in verschieden- lichen Qualitäten. Einmal füttern sie unsere Darmflora. Haben wir gehört, soll ganz gut sein, wenn man unsere Darmflora füttert. Und das andere Mal bieten sie Baig. Also sie bieten die Möglichkeit, irgendwie Wasser zu binden und unsere Darmtätigkeit mit zu unterstützen. Also Volumen zu generieren. Das finden wir in Vollkorn, ⁓ einen Stuhl aufzulockern. Richtig. Pia Anders: und den Stuhl aufzulockern. Dadurch. Genau. Nicolas Ting: Das hat ja einen Einfluss auf unsere Darmwände. Das ist ja ein komplexes System. das sollten wir schauen. Man hat ja so Empfehlungen von 30 Gramm pro Tag. Pro 1000 Kalorien sind es dann 14 Gramm, sagt man dann. Immer so kommt man auf diese 30 Gramm überhaupt. Was auch noch wichtig ist, was... Pia Anders: Ja. Mhm. Mhm. Nicolas Ting: überhaupt nicht besprochen wird bei den Ballaststoffen ist die Stoffwechselentlastung bei der in der zum Beispiel oder auch die die Unterstützung der Darmflora oder der generellen Mikrobiota im ganzen Körper durch durch eben Ballaststoffe auch die Beeinflussung wie schnell oder langsam verdaut wird was wieder Einfluss auf unseren Zuckerspiegelfettstoffwechsel hat. was in der Konzeptionsphase wie in der Schwangerschaft einen großen Einfluss auf den, sage ich mal, geteilten Stoffwechsel ja auch hat. Das heißt, Ballaststoff ist eigentlich, haben wir ganz vergessen zu erwähnen, eigentlich auch ein Nährstoff. Obwohl es ja gar kein Nährstoff ist, ich finde das Wort Ballaststoff immer so negativ, so Ballast. Also es ist sehr, sehr wichtig. 30 Gramm, ich glaube es ist immer ganz gut, wenn die Menschen so eine Zahl haben. Ich sage immer Pia Anders: Ja, ja. Ja, stimmt. Ja, so eine Richtlinie. Nicolas Ting: so viel wie du vertragen kannst. Pia Anders: Okay, gut. Ja, ich hab das tatsächlich auch, also ich hab mir jetzt ein richtiges Ernährungssystem halt gemacht und hab das dann natürlich mit einer App erst mal getrackt. Also ich hab da jetzt Lifesum benutzt, um dann auch mal zu schauen, auf wie viel Gramm Ballaststoffe komm ich eigentlich am Tag? Also ich komm jetzt mittlerweile auf 45 Gramm. Genau, also einfach mal so zu verstehen, so meine Nahrung, wo ist denn Ballast, sind denn Ballaststoffe drin und Nicolas Ting: Sehr gut. Sehr gut, Stema. Pia Anders: wie viele Gramm Proteine hat mein Müsli, vielleicht, was ich morgens nehme oder nicht. Und für mich war die größte Herausforderung, ja, mediterrane Ernährung ist mir bekannt. Aber du hast eben auch ein Leben mit viel Stress und im Endeffekt, sag ich mal, zu kochen und immer dann diese Gemüsesorten drinnen zu haben und viele Ballaststoffe. Das heißt ... Nicolas Ting: Ja. Pia Anders: Ja, das war für mich eine große Herausforderung. für mich klappt jetzt Mealprepping sehr, gut, dass ich immer drei, vier Tage vor koche, ⁓ dann wirklich jeden Tag sicherzustellen, ich hab meine Riesenportion mit Gemüsen, mit Bohnen, mit Linsen esse ich sehr, viel. Die sind vorher eingeweicht, dass die auch verträglich sind und man sich dann auch blicken lassen kann und nicht den ganzen Tag rumpupst oder so was. ja, solche Sachen, solche Hürden kommen dann irgendwie zum Vorschein, wenn man dann Nicolas Ting: Mhm. Ja. Pia Anders: dann anfängt so eine Ernährung umzusetzen. Genau, ich glaube, das ist halt noch mal vielleicht interessant mitzugeben. Ja, also erst mal dieses Tracking, erst mal bewusst machen, wo stehe ich gerade. Und ja, du hast jetzt eine super Richtlinie genannt mit den Ballaststoffen. Proteine, wie stehst du da zu? Ja, was ist da vielleicht ein guter Richtwert? Nicolas Ting: Ja. Also für die Konzeptionsphase würde ich jetzt mal einen leicht erhöhten Proteinbedarf. Ich meine, wir kennen alle die 0,8. Ein großer Diskussionspunkt ist Protein in der Longevity sowieso. Vielleicht eher zu viel, was wir alle machen. ich sage ja, absolut überbe- Also die Qualität wird überhaupt gar nicht besprochen. Es wird immer nur über die Quantität gesprochen. Ich möchte gerne über die Qualität sprechen. Das heißt, wie viel Pia Anders: Nein. Ja. ⁓ interessant. Okay. Ja. Ja. Nicolas Ting: Wir brauchen ja immer einen gewissen Range an einzelnen Proteinanteilen, damit unser Körper da was draus macht, nur die sogenannten essentiellen Aminosäuren. Und wir haben nicht essentiell. Also das ist ganz wichtig, dass wir darüber sprechen. Das sollte gut abgedeckt sein. Ich würde in der Konzeptionsphase ein bisschen mehr als 0,81 bis 1,2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Man kann da gerne auch, wenn man so ein bisschen mehr im Biohacking unterwegs ist, auch nur Pia Anders: Mhm. Ja. Nicolas Ting: auf seine Muskelmasse, auf seine fettfreie Masse das kalkulieren, dann ist es, ne, und dann hat man auf jeden Fall den Bedarf, was die Masse braucht, die Muskeln, aber wir haben ja noch andere Bedürfnisse außer den Muskeln, die Proteine brauchen, Immunsystem, Gehirn, etc. Das ist ja wirklich mannigfaltig. Und es gibt ja Empfehlungen in der Schwangerschaft. Da kann ich dann auch immer dazu sagen, da muss man jetzt auch nicht Pia Anders: Hm. Nicolas Ting: weit drüber liegen. wissen, das, also in der Konzeptionsphase habe ich jetzt gesagt, 1 bis 1,2 Gramm und bis zum Ende des zweiten Drittel kann man das so auf 1,3 erhöhen und im dritten Dremester tatsächlich gibt es Hinweise, dass der Bedarf sehr hoch ist, weil die Wachstumsphasen des Fötus natürlich und das werden in Kindes sehr stark sind. Das heißt, hier kann man sogar bis 1,5 Gramm. Pia Anders: Ja, enorm sind, ja. Nicolas Ting: Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht gehen. ich denke, ist, jetzt ist die Frage, welches Körpergewicht nehme ich eigentlich? Pia Anders: Ja, also vielleicht können wir noch mal kurz auf diese Zahl gehen, weil ich sag mal, wenn man jetzt so Leuten im Longevity-Space wie so Peter Attia folgt, der ist ja sehr, ich sag mal, ein Verfechter von genug Proteine zu essen. Und ich weiß nicht, ob das im Zusammenhang hängt, dass er, sag ich, eine ältere Population dann unterstützt als, ich sag mal, Coach in seinem Business, weil ich sag mal, je älter du wirstest, desto mehr Proteinbedarf hat man ja. Nicolas Ting: Ja. Ja. Ja. Ja. Pia Anders: Das heißt, dort, so eine Richtzahl, ist ja immer so die 1,6 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Und das ist interessant, dass du das jetzt sagst. Das heißt, ich hab mich bisher auch eher an diese 1,6 Gramm orientiert. Nicolas Ting: Es ist auch gut. Es geht ja auch immer darum, also Entschuldigung, jetzt habe ich dich auch unterbrochen und du wolltest fragen, wie meine empfehle. Also es ist immer die Frage beim Protein, was reicht und ob wir halt bei Protein nicht einfach dahin gehen und sagen, okay, die Qualität muss stimmen. Das heißt, ich muss auf jeden Fall diese zum Beispiel mit dritten Demesse 1,5. Wir wissen aus Proteinstudien, die leider nicht an Schwangern gemacht werden, ethischen Gründen teilweise. Das muss man jetzt auch mal sagen. Hier haben wir so ein bisschen einen Blindenfleck. Das heißt, man geht rein über die physiologischen Prozesse, die in einer Schwangerschaft mehr dazu kommen und addieren eben so ein bisschen auf Schätzen. Also es gibt Messungen an Schwangeren in verschiedenlichen Stadien, was die denn eigentlich benötigen, aufgrund von physiologischen Messungen. Pia Anders: Ja. Mhm. Nicolas Ting: Das kann man ja vornehmen. Also diese Studien gibt es. Und ich finde immer ganz interessant, ja, 1,6 Gramm Protein ist aber somit das Höchste, was ich auch Sportlern überhaupt und Sportlerinnen auch empfehle, weil wir wissen mittlerweile, dass alles, drüber ist, eigentlich nur Ammoniaküberschuss produziert. Pia Anders: Okay, ja, das ist vielleicht auch noch gut, was du gerade gesagt hast. Ich habe natürlich vier-, fünfmal die Woche Sport gemacht. Also ich mache viel Krafttraining. Demnach habe ich auch das Gefühl, ich brauche das auf jeden Fall. Und das vielleicht auch noch mal einzuschätzen. Hey, wenn man jemand ist, der sehr aktiv ist, dann ist da auch mehr Luft vielleicht nach oben. Nicolas Ting: So. Ja, aber ich würde ⁓ nie mehr als 1,6 machen. Jeder kann sehen und machen, was er Wichtig ist, dass wir schauen, dass das Portfolio an essentiellen Aminosäuren, da kann man heutzutage chat GPT und Google fragen, wenn ich jetzt das und das esse, wie viel essentielle Aminosäuren, natürlich sollte man das eigentlich immer mit guten Quellen dann auch quer lesen und quer belegen. Pia Anders: dass das abgedeckt ist. Ja. Ja. Nicolas Ting: Und dann kann man das herausfinden und sagen, Und deshalb sollte man zum Beispiel, ich gebe euch mal ein Beispiel, Knorr und Bohnen. Knorr und Bohnen, wenn die Kombination ist, dann kannst du davon ausgehen, dass du alle deine essentiellen Aminosäuren bekommst. Wenn du Ei, sowieso Ei ist ein No-Brain, hat eine hohen qualitative Bio-Wertigkeit, was Eiweiße angeht. Pia Anders: Mhm, ja, diese Kombination. Mhm. Mhm. Nicolas Ting: Aber wenn du dann mit Kartoffeln noch mal kombinierst, steigert das über den Vertina. Das heißt, der Körper wird getriggert, mehr Protein zu produzieren, als er zu sich nimmt. Und das ist eben der Heck an diesen Sachen, an Kombinationen von Proteinquellen, von Eiweißquellen. deshalb, im pflanzlichen Bereich ist es eben wichtig, die Kombination noch mehr zu achten, weil wir nämlich immer sogenannte kritische Pia Anders: Okay, interessant. Mhm. Ja. Nicolas Ting: Aminosäuren haben. Aminosäuren, die in gewissen Quellen nicht so viel vorkommen, die aber essentiell sind und durch Kombination erhöhen wir diese Wertigkeit. Und dann, das ist der erste Schritt, dass wir über die Qualität erstmal gehen und dann natürlich die Quantität des aktuellen Gewichts. Pia Anders: Okay, das ist auf jeden Fall noch mal ein guter Hinweis. Das, was du jetzt gerade genannt hast, das finde ich total interessant. Gibt es da irgendwie eine Liste? Also ich sag mal, ich möchte jetzt zum Beispiel meinen Meal Prep, meine Ernährungssachen so designen, dass das dann so kombiniert ist. Also gilt das auch zum Beispiel für Süßkartoffeln? Kann ich jetzt Süßkartoffeln und Eier machen oder ist das die klassische weiße Kartoffel? Okay. Nicolas Ting: ist klassische Kartoffel tatsächlich, weil die Süßkartoffel hat mehr Stärkeanteil als die normalen. Bei der normalen Kartoffel gibt es auch wieder einen Unterschied zwischen Mehlkochender und Festkochender. Ich würde da dann die Festkochenden empfehlen. Da haben wir aber eigentlich eine gute Qualität aus Deutschland. Pia Anders: Ja, genau. Okay. Okay, das heißt diese Kombination, dann hattest du ja auch schon Quinoa und Bohnen genannt, gibt es sonst noch eine Kombination, die easy umzusetzen ist? Nicolas Ting: Genug. Ja, generell sag ich jetzt mal Vollkorn und Milchprodukte. Das heißt Quark mit, ich sag's jetzt mal, mit einem Porridgebrot oder mit so was oder mit einem Vollkornbrot. Und da rede ich von bitte Leute da draußen, von richtigem Vollkornbrot und nicht irgendwie diesem fein gemahlenen Zeug, was man da teilweise kriegt. Ist eine Definitionssache. Ich bin da bisschen nerdig. Entschuldigung. Bitte? Pia Anders: Mhm, okay. Ja. Nichts, was fertig abgepackt ist. Ja, ist bei mir auch so. Nichts, was fertig abgepackt im Supermarkt ist. Also so ... Ja. Sehr gut. Perfekt. Also, ich sag mal, zusammenfassend. Mediterrane Ernährung. Wir achten auf vor allen Dingen die essenziellen Aminosäuren und erst mal primär die Qualität. Und dann eben Ballaststoffe und Proteine. Das sind so diese Richtwerte, woran man sich orientieren kann. Nicolas Ting: Ja und es darf zwischen den Zähnen Ja, ja. Ja und dann Eat the Rainbow natürlich und wie es geht man hat natürlich vor allem auch in der Konzeptionsphase das passt aber eigentlich zu dem Thema generelle longevity oder healthy longevity ⁓ Egal wie alt man ist, wie jung man ist, das ja überbrückt das ja dann mehrere Lebensthemen und ganz wichtig ist, dass man einfach versteht, dass diese Konzeptionsphase ein wahnsinniges Priming schon auf alle Strukturen in seinem Ge- Pia Anders: Ja. Ja. Mhm. Nicolas Ting: Also man gibt ja dieses Thema weiter. Fun fact ist, dass eigentlich schon die Oma einen beeinflusst hat, seine Gesundheit, weil im Fötus, also zum Beispiel die Geschlechtsanlagen im Fötus werden schon im fünften Monat entwickelt. Das ist ganz klar, ja. Pia Anders: Ja. Ja. Ja, also die Eierstöcke, die Eizellen werden ja schon weitergegeben. Das heißt, ich habe jetzt schon meine Enkelkinder quasi vorproduziert. Nicolas Ting: ⁓ Let's face it, das Schicksal ist nicht immer das Schicksal. Wir haben doch vieles in der Hand. Ich möchte aber noch mal beruhigen ein bisschen und sagen, wir müssen auch nichts alles überregulieren. Wichtig ist, wir natürlich auch, es ist ein gesamtheitliches Lebensstilthema, Ernährung hat aber einen sehr, sehr großen Part da drin, man einfach sagen, weil wir beeinflussen doch relativ viel damit. Pia Anders: Ja. Ja, okay, also das war super hilfreich. Jetzt nochmal auch, worauf kann man achten und sich auch selber vielleicht nicht zu überfordern. Vielleicht können wir nochmal ganz kurz auf das Thema grundsätzlich ovarian aging eingehen, also dass unsere Eierstücke eben schneller altern. Und letztendlich alles, was wahrscheinlich in der Konzeptionsphase wichtig ist, würde ich jetzt mal davon ausgehen, Energien, Mitochondrien und sowas. Das ist ja wahrscheinlich auch wichtig, da ist ich meine Nicolas Ting: Mhm. Mhm. Ja. Pia Anders: die Eierstöcke, die Eizellenqualität mehr erhalte. Also, jetzt würde für mich logisch Sinn machen. Und vielleicht kannst du da noch mal bisschen was zu sagen, also, wie kann ich denn jetzt sicherstellen? Ich sag mal, ich möchte zum Beispiel drei Kinder gerne haben. Bald geh ich auf die Mitte 30 zu. Dann sagt man immer so, okay, das ist jetzt schon hier kritisch. Ja, und was kann man dann machen für die Longevity, sag ich mal, seiner Eierstöcke? Nicolas Ting: Der wissenschaftliche Hintergrund davon ist, dass ab dem 30. Lebensjahr bei der Frau eben, Achtung, wieder die Mithorondrinfunktion in den Eizellen stark abnehmen. Und wir haben gelernt, das ist vielleicht wichtig, Energieherstellung und Funktionsbereitschaft und Funktionsintegrität. Also nicht nur das, sondern es ist eben. Pia Anders: Mhm. Ja. Ja. Ja. Nicolas Ting: Was es jetzt gilt, ist das, ich vorhin schon gesagt habe. Wir müssen versuchen, oxiditiven Stress, entzündliche Eigenschaften und auch miteroentrale Funktionen eben als positiven, wie auch als negativen Treiber zu sehen. Und dann sind aber nicht nur, dann ist natürlich eine gesunde Ernährung mit antioxidativen Nährstoffen, Vitamin C, Vitamin E. Man kann auch darüber nachdenken, wenn man etwas älter ist und Kinder bekommen muss auch. Wir haben über bestimmte Nährstoffe gesprochen, N-Azetylzystein zum Beispiel, die ganze Zellstoffreinigung, sage ich jetzt mal, das Recycling eben zu fördern. Alpha-Lipolensäure könnte dann auch im älteren, wenn man etwas älter kinder wird... Pia Anders: Mhm. was heißt genau, wenn man was älter ist? Also grobe. Ab 30 ist schon okay. Also total relevant auch NAC. Okay. Nicolas Ting: Ab 30 sag ich jetzt mal ab 30. können, genau, genau, NAC, Alpha-Liponsäure könnten sowas sein. Wir müssen ja in Mithorondrialer Funktion ein denken, also das in die Richtung reingehen. Definitiv ist es ein viel komplexeres Thema als nur die Ernährung. Pia Anders: Mhm. Ja. Ja. Nicolas Ting: Thema Stressmanagement. Ich habe gesehen auf deinem Instagram, du hast auch viel Stressperception. Das heißt, wie nehme ich mein Stress wahr, mein Stress erlebe, mein Stressmanagement. kann nun, also ich bin ja auch Vater von zwei wunderbaren Kindern. Das ist ein wahnsinniger Treiber, weil Stress löst physiologischen Stress aus. Kortisol geht hoch, was macht das in unseren Zellen? Es unterbricht zum Beispiel Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel und ist dann in diesem Stressstoffwechsel. Das wieder macht oxidativen Stress und oxidativen Stress ist der Vorbote für Entzündungen. Also das ist ja wie so eine Art Kaskade, wie so ein Domino-Steineffekt. Das heißt, wir müssen hier komplex denken. Komplex nicht von, dass es kompliziert wird, sondern dass es multifaktoriell wird. Das heißt, da muss ich wirklich schauen, Pia Anders: Ja. Ja. Nicolas Ting: Wenn ich gestresst bin, dann darf ich das ablegen über Verhaltensveränderungen. Ja, das ist hart und das ist Training. Ich muss wirklich beweglich, mobil und stark sein. Ja, manchmal dürfen wir auch schwach sein, das dürfen wir zulassen. Das muss man auch. Man muss dann auch akzeptieren. ich meine wirklich auch, stellt euch vor, wenn ihr gestresst seid, welchen Tonus ihr habt. Pia Anders: ⁓ ja. Mhm. Nicolas Ting: Das muss ein Körper physio-logisch aushalten können, auch physikalisch. Das heißt, wenn eure Hülle, der Körper, gut trainiert ist, dann hält der auch resonanstechnisch schon ganz schön dagegen. Das ist auch ein großer Aspekt. Sportlichkeit, Beweglichkeit. Ich kann nur sagen, Frau hat bis fast zum letzten Tag, ist die mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren während der Schwangerschaft. Und diese Fitness hilft... Wenn man das aufbaut, früh, dieses Verhalten hilft für alle Phasen bei diesen Themen. Kinder wollen, ja, Schwangerschaft, Kinder großziehen. Also das ist wirklich ein, und dann gibt es natürlich Ernährungsstrategie mit Terran. Ernährung ist eigentlich durch die Bank weg. Polyphenolreiche Lebensmittel, Beeren, Olivenöl. Es kann mal der grüne Tee sein, muss man in der Schwangerschaft ein bisschen gucken. mit Koffeinanteil und so weiter und so fort und Blutdruckschwankungen, das beim grünen Tee manchmal gibt es Menschen, sind da etwas der Hilfe ist teilweise der Kaffee etwas besser kommt immer drauf an. Pia Anders: Das heißt also, also das ganze Thema, klar, also wir wollen das ganze Thema ganzheitlich angehen, also Bewegung ist super wichtig, Ernährung, Schlaf, Resilienz, also Nicolas Ting: Ja, Entschuldigung, fast noch das Wichtigste. Pia Anders: Genau, also ja, ich denke, der Lifestyle ist letztendlich das Wichtige und das, worüber wir jetzt ein bisschen tiefer reingeschaut haben, war eben, was kann ich zusätzlich, also ergänzend machen mit Supplementen und warum könnte das wichtig sein. Und das sind eben die Basics und dann eben zu schauen, okay, Energieproduktion und eben die Unterstützung der Mitochondrien. Nicolas Ting: Ja. Pia Anders: dass das eben ein Schlüssel ist für die Erhaltung meiner gesunden Eizellen, dass ich auch in meinen 30ern bis vielleicht Ende 30, sage ich mal, Kinder kriegen kann. Und auch noch darüber hinaus, das ist ja auch immer mehr ein wichtiges Thema. Und du hattest jetzt eben NAC genannt und Alpha-Liponsäure. Nicolas Ting: Definitiv. Und auch noch darüber hinaus, ne? Also, ja. Pia Anders: Kannst du mir da mal bisschen Background noch mal zugeben? Also wenn ich jetzt sage, okay, das ist interessant, ich möchte jetzt wirklich alles machen. Also, Longevity-Protokoll, let's go, ich möchte das integrieren. Wie integriere ich das denn? Also gibt es eine Zeit, wo ich das besonders nehmen soll? Was ist die Dosierung vielleicht? gibt es da irgendwas, woran ich mich orientieren könnte? Nicolas Ting: Ja, also N-Azitylzystein gibt es ja. Es gibt jetzt für die Schwangerschaft oder für die Konzeptionsphase kein Tipp an Dosierung zwischen 300 und 600 Milligramm. Es sind da so empfohlen. Ich empfehle hier immer, im Cycling zu machen. Das heißt, nicht jeden Tag zu nehmen, sondern drei, viermal in der Woche, um einfach die Pia Anders: Mhm. Mhm. Nicolas Ting: Detoxifizierung, einfach die Leberenzymatik und auch die generelle Zellenzymatik zu unterstützen. Das auch eine Antioxidanz eben und die Liponsäure genau das Gleiche. Ja, würde ich bei diesen Fällen sowieso machen. ich muss natürlich darauf hinweisen, dass alle Supplementierungen in der Schwangerschaft Pia Anders: Also auch Cycling alle paar Tage. Okay. Nicolas Ting: eigentlich auch dann mit dem medizinischen Berater, der medizinischen Beraterin natürlich immer abgesprochen werden sollte. Das müssen wir natürlich auch immer sagen, weil wir die Einzelfälle da draußen ja nicht kennen und das muss man immer sicherheitshalber dazu sagen. Manchmal macht das... also NAC sehe ich jetzt aus rein ernährungsphysiologischer und ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten, sehe ich da keine Widerstände. Alphalipolsäure sollte man einfach gucken. Das muss man am besten absprechen. Wenn man sich da unsicher ist, bitte immer mit dem absprechen, der für einen auch, der mit einem die Verantwortung auch trägt. Und das ist natürlich dann der medizinische Berater, die Beraterin, sprich der Arzt, die Ärztin, die einen begleitet. Das so fair muss man einfach sein. Pia Anders: Ja, ja, total. Okay, wir nähern uns dem Ende unserer Zeit. Vielleicht kann ich dir noch eine Frage stellen und zwar, ja, welche Frage habe ich dir jetzt nicht gestellt, die ich dir hätte stellen Nicolas Ting: wir natürlich ein Longevity-Supplement-Unternehmen oder weil ich aus so einem Unternehmen komme, wie sieht es denn eigentlich mit diesen ganzen, ja, mit den, sag ich mal, Longevity-Supplements bei eben diesen Phasen aus? Das ist vielleicht so etwas ganz interessantes als Frage. Auch so, ich finde das ganz gut als Abschluss die Frage. ⁓ Pia Anders: Hmhm. Nicolas Ting: Es gibt, man muss einfach basieren auf der wissenschaftlichen Grundlage. Und wie man sich vorstellen kann, gibt es einfach in der Konzeptionsphase kann man tatsächlich so Themen wie NMN, antioxidative Hilfe durch zusätzliche Nährstoffe und so weiter und so fort. Also ich sag's jetzt mal, Antioxidantien wie Resveratrol und so weiter. Das ist nochmal ein spezielles Thema Resveratrol, aber man kann es machen in Kombination bitte mit anderen. Pia Anders: Mhm. Nicolas Ting: polyphenolreichen Quercetin und so weiter. Das kann man tatsächlich in der Konzeptionsphase probieren. Wobei Altersspezifisch NMN vielleicht noch gar nicht so viel Sinn macht, außer es gibt einen Kinderwunsch, der bis jetzt noch nicht erfüllt war und man hat schon alles ausprobiert. Ist das eventuell auch noch mal eine Thematik ⁓ das Ovarian Aging, ⁓ einfach da noch mal zu pushen, dann kann man das machen. Sobald man schwanger ist, Pia Anders: Mhm. Nicolas Ting: wird es diffuser und man hat keine wissenschaftliche Daten mehr. Meine Empfehlung ist dann wirklich NAD plus Präkursoren, also Vorstufen, nicht einzunehmen, stark aktivierende Inhaltsstoffe nicht mehr einzunehmen, die die Hormone Pia Anders: Das heißt, was würde dann darunter zählen? Vielleicht können wir das noch mal konkretisieren. Nicolas Ting: Also so Sachen wie Kaltzum-AKG, NMN oder NR zum Beispiel. Das sind so Sachen, wo man dann vorsichtig sein muss. Wir haben einfach keine wissenschaftliche Grundlage und wir lieben es einfach den Menschen sichere Empfehlungen zu geben und es kann keine Empfehlung gemacht werden von was, was wir nicht wissen. Witzigerweise wissen wir aber, ich bin mal so bisschen frech, wissen wir aber, dass zum Beispiel in der Muttermilch Pia Anders: Mhm. Nicolas Ting: In einem N drin ist, was das Kind bekommt. Beim Stillen würde ich jetzt auch nicht nehmen, weil es beeinflusst immer alles, was, weil wir sind ja nicht mehr allein, wir beeinflussen ja das Wachstum des Kindes im Mutterleib, wie auch außerhalb des Mutterleibs in den ersten 1000 Tagen. Da ist es wichtig, dass man noch stärker auf die Basics geht, die wir besprochen haben. Pia Anders: Mhm. Ja. Also in irgendeiner Form ist es wichtig. Nicolas Ting: über die Ernährung, kann dann über die genannten Nährstoffe, die wir schon in der Konzeptionsphase für wichtig sind, ist dann auch in der Schwangerschaft. Wir haben über den Proteingehalt dann beim Stillen, da ist dann auch der Bedarf ein bisschen höher, können wir dann abdecken und das ist dann wirklich wichtig. Und wie wir schon gelernt haben, ist eigentlich wichtig, wie wir davor gelebt haben, weil das Priming ist das, was die ersten 1000 Tage des Kindes und die Gesundheit des Kindes am meisten beeinflusst und natürlich auch die Ernährung. während dieser Phase. da haben wir ja vorher dann schon, das heißt, vorher in der Konzeptionsphase können wir Longevity Supplements in Form von NMN, Calcium-AKG, Quercetin, Spermidin, PQQ, Name it, können wir dann versuchen. NMN ist altersspezifisch manchmal nicht immer sinnvoll, dann würde ich eher so Quercetin, Spermidin und Pia Anders: Mhm. Nicolas Ting: sowas favorisieren ⁓ die Regeneratze. Pia Anders: Wann wäre NMN sinnvoll? Vielleicht können wir das nochmal... Nicolas Ting: Wenn wir Studien uns anschauen, sinkt es sehr stark ab dem 40. Lebensjahr. Also der NAD-Bedarf bzw. die NAD-Bildung sinkt sehr stark mit dem 45. Leben ab. Das ist aber sehr individuell und das könnte man rein theoretisch auch messen. Pia Anders: Mhm. Ja, da habt ihr doch auch einen Test, wenn ich richtig bin. Ja, okay. Nicolas Ting: Da haben wir einen Test zum Beispiel. Genau, da kann man das NAD plus messen und dann eine Einschätzung zu bekommen. Wichtig ist mir, dass ich erwähne, es muss immer nicht nur der Wert, sondern auch das Gefühl dazu mit reingenommen werden. Wir brauchen in der Beobachtung von jeglichen Sachen immer einen objektivierbaren und einen subjektivierbaren Momentum, was wir zusammenführen und schauen, wie passt das zusammen. Pia Anders: Ja. Ja, Nicolas Ting: Deshalb darf manchmal von Werten auch nicht verrückt machen lassen. Aber es gibt auch viele subklinische. Also Werte sind normal, man fühlt sich aber nicht so. Und auch das hat dann eine Bewandtnis. ⁓ Pia Anders: Ja. Ja. Das ist gut, dass du das noch mal sagst mit, ja, wie fühle ich mich eigentlich? Also, dass das vielleicht der primäre, auch ausschlaggebende Punkt ist. Weil so, wie ich das zum Beispiel verstehe mit NAD-Leveln, also ja, wir verstehen in der Alterung, die nehmen ab. Aber wir wissen ja gar nicht, was ist denn optimal? Weil das haben wir jetzt noch nicht erfasst. Wir wissen ja nicht, auf welchen Zielwert wollen wir denn die Leute dann überhaupt hinkriegen, ne? Also tue ich mir damit auch schwer, das bis jetzt nicht wirklich integriert. Und jetzt, nachdem ich da mit dir spreche, würde ich auch sagen, das ist für mich vielleicht erst mal später relevant und hoffentlich gibt es dann auch noch bessere Studienlage dazu. Dass man auch überhaupt weiß, okay, ⁓ will ja alles messen, was ich implementiere und dann sagen, okay, entweder ich fühle mich besser oder ich habe hier... Nicolas Ting: Mmh. Pia Anders: Auch in meinen Blutwerten kann ich sehen, das hat irgendwie eine signifikante Veränderung. Aber ja, was ist denn das Optimum hier? Ich glaube, das wissen wir eben bei vielen dieser Supplemente, die jetzt spezifisch für Longevity sind, einfach noch nicht wirklich. Nicolas Ting: Ja. Ja, man kann schon, wir haben auch Meta-Analysen, das heißt eine Betrachtung von mehreren Humanstudien, die dann zeigen, es gibt schon erste Ansätze, wo wir sagen, zum Beispiel Informationsgeschehen, das heißt Entzündungsgeschehen baut ab und da haben wir verschiedene Marker, IL-6, TNF-Alpha und so weiter, das kann man schon alles bemessen in einer gewissen Kohorte, die aber teilweise noch relativ klein sind, weil diese Studien sehr aufwendig sind. Pia Anders: Mhm. Okay. Nicolas Ting: Aber wir haben erste Hinweise, dass man natürlich in der Richtung schon was Bemessbares hat. Das NAD-Pluswert ist zum Beispiel ein Thema, aber richtigerweise diskutieren die Forscherinnen ja auch, die Forscher da auch noch dazu. Was ist denn der optimale NAD-Pluswert für welches Alter und so weiter. Aber da gibt es auch schon Hinweise. Wichtig ist, das möchte ich auch nochmal euch allen mitgeben, ist die Betrachtung von physiologischen Pia Anders: Mhm. Nicolas Ting: wie stark fühle ich mich, wie gut fühle ich mich, Stressempfinden. Da gibt es aber auch schon so Sachen wie HRV, also Herzratenvariabilität, wie O2Max. Das sind wirklich handfeste Longevity Marker, an die man fast nicht rütteln kann, weil das wirklich über mehrere Kohorten, also Altersstufen hinweg zeigt. Das sind wirklich Sachen, die kann man ganz einfach bemessen und die sind super robust. Hand, wie fest ich zudrücken kann zum Beispiel. So Sachen wie ich an einer Stange hängen kann oder sowas. sind eigentlich... Eigentlich ist das ja das Ergebnis aus den Genen heraus. Das heißt, das ist ja eigentlich der Endpunkt, den ich bemessen kann bei Menschen, der auch relevant ist für mein langes, gesundes Leben. Ob ich jetzt ein Kind bekommen will, ob ich gerade jemand was in mir trage oder es gerade nähere, spielt dann auch das eine Rolle. Die physiologischen Endpunkte. Pia Anders: Mhm. Nicolas Ting: Das heißt, stark ich bin, wie meine Energielevel sind. Richtig. Das wird aber immer überdeckt über soziale und emotionale Dinge. Man dazu auch einfach mal reflektieren manchmal. Das darf man nicht vergessen. Es muss nicht immer die große Blutabnahme, es muss nicht das MRT sein. Ich rede jetzt nicht von Gesundheits... Pia Anders: Wie viel Energie? Ja. Nicolas Ting: Also von Krankheitsgeschichten, sondern wirklich von was du ja möchtest, bemessbare Sachen. Start mit den Basics, die wenig oder gar nichts kosten. Und dann könnt ihr euch hochhangeln. Ich bin ein sehr neugieriger Mensch. Ich mess auch so gut wie alles, weil ich einfach so Nerd bin und ich bin neugierig das ist mein Hobby. Ich sag's jetzt einfach mal so. Pia Anders: Ja. Ja. Mit den Basics, die gar nichts kosten. Ja. Nicolas Ting: dann ist es ja auch okay. Und ich mache mich aber halt auch nicht verrückt. Ich bin auch komplett verkabelt, hab Ura, hab Whoop und so. Aber das interessiert mich einfach. Pia Anders: Ja, ist bei mir ganz genauso. Ich brauchte teilweise dieses Feedback, was du auch gesagt hast. Weil zum Beispiel mit dem Auroring, wusste gar nicht, hey, wie schläft man eigentlich gut? Ich mein, wenn du einfach dich daran gewöhnt hast, so fühlst du dich morgens, wenn du aufwachst, dann denkst du, das ist normal. Dann ziehst du den Auroring an und merkst, mein Schlafscore ist irgendwie 60. Anscheinend ist das gar nicht so gut. Wenn du dann mal ein 80er-Sleepscore hast ... Nicolas Ting: Ja. Voilà! Pia Anders: und aufwasst und denkst so, wow, ich kann Bäume ausreißen. Ja, das ist halt manchmal schon dann sehr hilfreich, diese Daten zu haben, ⁓ zu sehen, bewege ich mich hier überhaupt im optimalen Bereich und vielleicht habe ich vergessen, wie gut ich mich fühlen kann, wenn ich ausgeschlafen wäre. Nicolas Ting: Ja, also das wären wir an einem Punkt vielleicht auch noch so eine Zusatzfrage, wenn du mir das gerade noch erlaubst ist. Zum Beispiel der Ura Ring finde ich eine sehr sehr schöne, da dürfen wir den Namen marken? Den Messring sag ich jetzt, genau, also so ein Ring der alles mögliche misst, den kann ich Pia Anders: Okay. Ja. Nicolas Ting: wirklich empfehlen und wir haben die Marke glaube ich jetzt auch schon gedroppt die ist halt auch wirklich sehr gut weil sie sehr elaboriert schon ist. So voila. Das kann ich wirklich also wenn jemand sagt ja ich würde schon gern so was in die Richtung dann bitte ist glaube ich der Ring mit des elaborierendste was wir momentan haben. Ich glaube Dr. Lutz Graumann würde das auch bestätigen. Der hat auch alle möglichen Tests gemacht und hat dann im Endeffekt gesagt der Ring gibt ihm am Pia Anders: Ja. Ich meine, wir haben die beide selbst gekauft, daher ist das ja keine Werbung. Mhm. Nicolas Ting: die besten Daten eben dazu. Wichtige ist, Zyklusbeobachtung ist über den Ring eben auch super, super gut zu managen, weil es auch eben ganz Pia Anders: Ja, über den Ring wusste ich in der Tat, bevor ich den Schwangerschaftstest gemacht habe, dass ich schwanger bin. Also das war ... Genau, aber die Temperatur war halt ... Ich hab den Oura Ring schon seit über fünf Jahren. Das heißt, ich kenne natürlich jeden Zyklus und wusste, sag mal, meine Temperatur geht vielleicht um 0,5 hoch. Aber dann war meine Temperatur halt elf Tage lang irgendwie 1, irgendwas hoch. Und da dachte ich so, okay, das hab ich noch nie gesehen. Nicolas Ting: Temperatur hochgegangen oder... Ja. Ja. Ja. Pia Anders: Also das war wirklich interessant dann auch, was man natürlich mit solchen Gadgets dann auch sehen kann. Nicolas Ting: Wenn da jemand jetzt draußen eine Frage hat, ein ersten Biohacker, dann würde ich sagen, der hängt da. Also so würde ich auch definitiv für Frauen große Vorteile im Bio-Tracking sagen. Pia Anders: Ja. Ja. Ja, ja, ja, ja. Okay, ja, Nikolas, erst mal, ich glaube, wir könnten noch über ganz, ganz viele Themen reden. Wahrscheinlich machen wir noch mal ein Follow-up irgendwann. Aber erst einmal vielen, Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Das war super aufschlussreich. Und ja, ich hoffe natürlich auch ein Thema, worüber man jetzt nicht so viel hört. Und ja, Nicolas Ting: Ja. Say again! Segen. Pia Anders: Wünsche ich dir noch einen schönen Tag. Nicolas Ting: War mir eine Freude. Danke, Pia!