Pia Anders: Hallo Sylva, schön, dass du heute im Podcast dabei bist. Ich freue mich riesig auf unsere Folge tatsächlich, weil die HRV für mich ein großes Thema ist oder eins, wo ich gemerkt habe, da sind meine Daten nicht so gut, deswegen bin ich total happy, dich heute hier in der Folge zu haben. Mein heutiger Gast ist Professor Doktor Doktor Silva Laborde. Er ist Dozent und Forscher an der Sporthochschule Köln und gilt als einer der weltweit profiliertesten Experten für das autonome Nervensystem und die Herzratenvariabilität, kurz HRV. Silva ist nicht nur Sportwissenschaftler, sondern auch Psychologe und kombiniert eben diese beiden Fächer miteinander und widmet dadurch seine Arbeit der Entschlüsselung des Vagusnervs. Sylvain: Hallo Pia, ich freue mich sehr. Pia Anders: Okay, bevor wir in das Thema HRV reingehen, was das Ganze ist und... ja. Sylvain: Sorry, Pia, das agt sehr viel bei mir. weiß nicht, ob dein Dir das Gleiche ist. Dein Stimme-Clip war sehr robot und das war nicht der Fall bei der Anleitung. Ich weiß nicht, ob sich eine Einstellung geändert hat. Bevor du die Aufnahme gestartet hast... Okay, dann lassen wir das so. Das ist komisch, weil bevor du die Aufnahme gestartet hast, weil wir uns unterhalten haben, das war kein Problem und jetzt klingt das sehr robot. Pia Anders: Er forscht an vorderster Front, wie der Vagus Nerve als psychologische Ressource fungiert und hat mit seiner Vagel Tank Theory ein Modell entwickelt, das zeigt, wie wir unsere Selbstregulation und die Erholung unseres Nervensystems gezielt steuern können. ⁓ Also du bist ganz normal. Okay. Okay. Sylvain: Und du bist sehr gern. Also ich könnte nur dich folgen, irgendwie sollte ich nur signalisieren ganz am Anfang, ob das hier... Pia Anders: Okay. Ich hoffe, also ja, ich bin tatsächlich in einem anderen Büro als sonst, weil ich in Köln jetzt mal zu Besuch bin. Okay. Nochmal neu, aber okay. Warum ist das so interessant? Sylvain: Okay, okay. Jetzt ist das wieder besser eigentlich. Vielleicht warten wir nur jetzt für ein paar Sekunden und so. Okay, dann. Okay. Pia Anders: gezielt steuern können. Was mich absolut fasziniert hat, ist eine Studie, er auch genannt hat. Was mich fasziniert hat, ist eine Studie, genannt hat, die zeigt, dass Ausdauersportler in dieser Studie, eine Studie, er genannt hat. Hier hat man Ausdauersportler Okay, wir machen einfach weiter, guter Hinweis. Also was passiert ist, dass wir zwei verschiedene Tonspuren haben. Also es kann sein, dass du mich manchmal verpixelt siehst oder ich dich. Aber in der Aufnahme später sollte das trotzdem okay sein, weil beide Spuren hochgeladen werden. Dann... Also ich sag mal, ich bete, dass das jetzt funktioniert. Aber danke, okay. Wir starten einfach nochmal. Ich mach mal hier so einen kleinen Klatsch, damit ich später weiß, was los ist. Sylvain: Geh'n wir! Okay. Okay. Pia Anders: Hier haben Ausdauersportler ihr Training nach der Herzfrequenzvariabilität geplant und die Gruppe, die das gemacht hat, hat weniger hart trainiert und konnte sich besser erholen als die Gruppe, die das nicht getan hat. jeden, der also Zeit, wo Zeit eine wichtige Ressource ist, ist das absolut interessant. Wir machen heute einen Deep Dive und Heise war, schön, dass du im Podcast heute dabei bist. Du bist ja Experte auf dem Gebiet HRV und das ist tatsächlich für mich ein Marker, der nicht so gut erscheint. Und deshalb freue ich mich ganz besonders, dass du heute hier im Podcast bist. Und genau in das Thema Selbstregulation, HRV, warum das so wichtig ist und wie wir das Ganze beeinflussen können, machen wir heute einen Deep Dive. Wir besprechen, was genau die HRV in unserem Körper widerspiegelt, was davon genetisch ist und was wir wirklich beeinflussen können. Wir besprechen, warum Aura, Whoop oder die Apple Watch nicht geeignet sind, ⁓ unsere HRV verlässlich zu messen und wie wir es stattdessen von zu Hause aus tun können. Sylvain: Hallo Pia, ich vom Ischowsee. Pia Anders: Okay, bevor wir in das Thema HRV einsteigen, kannst du einmal erklären, wer bist du eigentlich, warum erforscht du den Vargusnerv und HRV, ja, wie ist das quasi deine Leidenschaft geworden? Sylvain: Mein Name ist Silvan Abort, ich komme ursprünglich aus Frankreich und ich bin seit jetzt 18 Jahren an der DOSCHN Sportus zurück in Köln. habe mit dem Thema Wagyu's Nerve, Hesse und Villi Tete angefangen wegen einem Fußballspieler, Zinedine Zidane. In der Fußball-Weltmeisterschaft-Finale 2006 gegen Frankreich und Italien, kurz gegen Ende, hat Matera Nizia, ein italienischer Spieler, Pia Anders: Und am Ende teilt Silver seinen 30-Tage-Protokoll aus seinem Buch. Und aus seinem Buch, was jetzt in Kürze erscheinen wird, und verrät am Ende die eine effektive Methode, ⁓ eben seine HAV zu verbessern. Mhm. Ich habe super viel mitgenommen und basierend auf seiner Methode tatsächlich mein Protokoll angepasst und basierend auf seiner Methode mein Longevity-Protokoll angepasst. Sylvain: regelmäßig so sie dann provoziert provozierte und sie den sie dann hat nicht mit wörter irgendwann geantwortet sondern mit einem kopfstoß und das war für mich direkt die frage wieso diese verlust von selbstkontrolle wieso keine regulation der beste spieler einer der beste spieler in seiner zeit wieso und da habe ich angefangen mich mit der physiologischen grundlage von selbstkontrolle zu befassen Pia Anders: Und diese Methode verrät er uns am Ende. Ich hatte eine kleine Technikpanne. kein Grund zur Sorge. Alle Infos kann man gut mitverfolgen und verstehen. Sylvain: Da bin ich ganz schnell auf die erste Rehabilität gestoßen, das Thema Vagusnervsatzregulation. Scheint da etwas so sein. Und das habe ich dann in meiner ganzen, also erstmal so, Promotion. habe, sagen wir so, ich habe meine erste Promotion in Sportwissenschaft gemacht. Frage war, was ist überhaupt jetzt in Siedlans Kopf passiert, physiologisch gesehen? Pia Anders: Ich hatte am Ende eine kleine Technikpanne, mein Laptop wäre fast ausgegangen. Wir haben das Ganze noch retten können. haben das Ganze noch retten können. alle Inhalte sind da und gut verständlich. Also habt erbarmen. Also habt erbarmen mit meiner Qualität am Ende. Sylvain: Dann ein paar Jahre später in Psychologie eine weitere Promotion und wie können wir das vermeiden? Und da habe ich mich auf eine sehr effektive Methode fokussiert, die langsame kontrollierte Atmung werden wir heute bestimmt auch erwähnen. dann für meine Abilitation in Psychologie immer noch an der Dr. Sporthochschule in Cologne habe ich eine Theorie entwickelt, die sogenannte Waggeltank Theorie, ⁓ die Funktionierung des Waggelsnerv etwas dynamisch zu erklären. Pia Anders: So, jetzt will ich gar nicht mehr so viel Selbstmonolog halten. Freut euch auf ein super spannendes Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Silva Laborde. Mein heutiger Gast ist Professor Doktor Doktor Silva Laborde. Er ist Dozent und Forscher an der Deutschen Sporthochschule Köln und gilt als einer der weltweit profiliertesten Experten für das autonome Nervensystem und die Herzratenvariabilität, kurz HRV. Silva ist nicht nur Sportwissenschaftler, sondern auch Psychologe und widmet seiner Arbeit der Entschlüsselung des Vagusnerv. Er forscht an vorderster Front, wie der Vagusnerv als psychologische Ressource fungiert und hat mit einer Sylvain: nicht nur für Sportler, weil wir das auch bestimmt heute besprechen werden. Die iPhone ist für alle Menschen wichtig. Pia Anders: Ja, okay, danke erstmal und super spannender Einstieg. Kannst du einmal erklären, was ganz genau die HRV eigentlich dann anzeigt? Sylvain: Die AIRFORM, die Herzanvabilität, uns die winzige Zeitunterschiede zwischen aufeinanderfolgenden Herzschlägen. Ich nehme kurz ein Beispiel. Wenn mein Herz mit 60 Schlägen pro Minute schlägt, denke ich vielleicht, dann habe ich ganz genau eine Sekunde, 1000 Millisegunden sich von jeder Essschläge. Klingt logisch eigentlich, warum nicht? Wenn das so der Fall wäre, Pia Anders: Vagal Tank Theory, ein Modell entwickelt, das zeigt, wie wir unsere Selbstregulation und die Erholung unseres Nervensystems gezielt steuern können. Warum ist das zum Beispiel so interessant? Eine Studie hat gezeigt, dass Sportler, die ihr Training nach der Herzfrequenzvariabilität planen und ausrichten, weniger hartes Training brauchen und sich besser erholen als Sportler, die das nicht machen. Wem also seine Zeit eine liebe Ressource ist, für den ist das mit Sicherheit ein sehr interessantes Topic. Sylvain: werden wir gleich tot und das werden wir nicht. Es heißt, hier haben wir eigentlich eine sehr kleine Variabilität in Millisegunden messbar zwischen aufeinanderfolgenden Ersschlägen. Diese Variabilität ist eine Anpassungsmerkmal für uns. Das zeigt einfach unsere Anpassungsfähigkeit. Unser Herz ist flexibel und kann sich an alles Mögliche anpassen. Pia Anders: Und wir machen heute einen Deep Dive in all things HRV. Das heißt, was ganz genau spiegelt die HRV in unserem Körper wider? Wie viel ist davon genetisch bestimmt? Und was können wir wirklich beeinflussen? Wir besprechen, warum Aura, Whoop oder die Apple Watch nicht geeignet sind, ⁓ unsere HRV verlässlich zu messen, was mich sehr beruhigt hat, weil meine Werte extrem schlecht mit diesen Geräten sind und wie man eben Sylvain: Je höher diese Viabilität, desto anpassungsfähiger bin ich. Und warum ist das besonders interessant für die Regulation für uns? Weil diese Viabilität wird fast, also meistens und fast nur, unserem parasympathischen Nervensystem bestimmt. Das heißt, wenn ich meine erste Viabilität messe, meine ab jetzt HFV messe, dann habe ich direkt, indirekt eine Messung von meiner Vagusnerveaktivität. Pia Anders: wie man die HRV richtig messen sollte und das auch eben von zu Hause machen kann. Und am Ende teilte eben sein 30 Tage HRV-Protokoll aus seinem Buch, was jetzt bald erscheinen wird, und er rät uns auch die eine effektivste Methode, ⁓ seine HRV zu verbessern. Ich habe darauf basierend tatsächlich jetzt sofort mein Longevity-Protokoll angepasst und teste das die nächsten 30 Tage. Und ich bin mir sicher, dass Sylvain: haben am Herzen. Pia Anders: Okay, das heißt, ist das, was man Weigelton nennt? da echt viele interessante Infos für alle mit dabei sind. Am Ende hatte ich eine kleine Technikpanne und mein Laptop wäre fast ausgegangen. Habt also erbarmen mit meiner Qualität, aber alle wichtigen Infos und so weiter sind noch da und kann man mitverfolgen. So, jetzt will ich gar nicht mehr... kann man gar nicht mehr mitverfolgen. Sylvain: Besonders, wenn wir das so nennen, offiziell auf Englisch, das wäre die sogenannte Kardiakwagalactivity. Physiologisch gründen, aber bleiben wir vielleicht bei Cardiakwagalactivity, die Cardiale Wagalaktivität auf Deutsch. Pia Anders: Okay, alles klar. Das heißt, so wie ich das jetzt verstehe, das zeigt uns letztendlich unseren Stress an, also wie gut unser Nervensystem mit Stress umgehen kann. Kann man das so sagen? Mein heutiger Gast ist Professor Doktor Doktor Silva Laborde. Er ist Dozent und Forscher an der Deutschen Sporthochschule Köln und gilt als einer der weltweit profiliertesten Experten für das autonome Nervensystem und die Herzratenvariabilität, kurz HRV. Silva ist nicht nur Sportwissenschaftler, sondern auch Psychologe und widmet seine Arbeit der Entschlüsselung des Varusnervs. Er forscht an vorderster Front, wie der Varusnerv ganz genau als psychologische Ressource fungiert und hat Sylvain: Und da gibt es schon einen Unterschied. Es wird mich nicht zeigen, wie gestresst ich bin, aber doch, wie ich mit Stress umgehen kann. Wieso? Die kommt vielleicht noch später. Pia Anders: Okay. Okay. Find ich super interessant, lass uns da direkt reinstarken. Sylvain: Okay, vielleicht muss ich kurz auch physisch erklären, was Stress bedeutet. Eine Stressreaktion wird unterschiedliche Aspekte bzw. Systeme in unserem Körper beanspruchen. zwar hier erstmal unser autonomer Nevensystem. Da haben wir diese zwei Äste. Sympathicus, Parasympathicus, Sympathicus, Gas geben, Parasympathicus entspannen und nochmal Pia Anders: mit seiner Vagal Tank Theory ein Modell entwickelt. Das zeigt, wie wir unsere Selbstregulation und die Erholung des Nervensystems gezielt steuern können. Warum ist das so interessant? Zum Beispiel hat eine Studie gezeigt, dass Ausdauersportler, die ihr Training nach der Herzfrequenzvariabilität geplant haben, viel weniger hartes Training brauchten und sich besser erholen konnten als Sportler, die das nicht gemacht haben. Für alle, denen also ihre Zeit eine wichtige Ressource ist, Sylvain: Mit der SNV-Aktivität messe ich die Vagusneuaktivität, ob Teil von parasympathischen Neuensystem, Parasympathicus, oder nur Parasympathicus. Für Sympathicus brauche ich andere Geräte, viel teurer sind als die EKG, die ich brauche für meine SNV-Aktivität. Es wäre erst mal so, ich nur einen Teil von autonomem Neuensystem Und für Stress habe ich auch eine hormonelle Reaktion, besonders z.B. mit Cortisol. Pia Anders: ist das mit Sicherheit ein sehr spannendes Thema. Wir machen heute einen Deep Dive in All Things HRV. Das heißt, Sylvain erklärt mir ganz genau, was spiegelt die HRV im Körper wider und wie viel davon ist genetisch und was können wir denn wirklich beeinflussen. Ich habe auch gelernt, dass mein Auroring nicht die beste Methode ist, ⁓ die HRV zu messen und eben erfahren, was ganz genau Sylvain: Und das ist auch ein sehr wichtiger Teil meiner Stressreaktion, ich überhaupt nicht mit meinem autonomen Lebenssystem erfasse. Von daher, da wir durch diese physio-logische Summenfassung von Stressreaktion, das eigentlich mit der F-Form, können wir nur einen Teil dieser Stressreaktion überhaupt messen. Und dieser Teil ist eher verbunden normal nicht mit meinem Stresslevel, sondern wie ich Stress umgehen kann und umgehe. Pia Anders: ist die beste Methode, jetzt seine HRV von zu Hause aus zu messen und da einen richtigen oder aussagekräftigen Wert zu erhalten. Und am Ende verrät uns Silver sein 30-Tage-Protokoll aus seinem Buch, was jetzt bald erscheinen wird, und zeigt die eine effektivste Methode, die evidenzbasiert ist und eben die HRV verlässlich verbessern kann. Ich habe danach direkt mein Protokoll auf jeden Fall angepasst. Okay, das heißt, das zeigt eher, ich sag mal, langfristig meine Reaktion an. Oder grundsätzlich gibt es mir ein Bild davon, wie flexibel ich bin oder wie resilient und gut ich mit Stress umgehe. Und bin mir sicher, dass hier richtig viele spannende Inhalte für jeden dabei sind. Am Ende hatte ich tatsächlich eine kleine technische Panne. Mein Laptop ist fast ausgegangen. Es sind aber alle Inhalte da, also habt erbarmen mit meiner Qualität. Man kann trotzdem alles verstehen und mitverfolgen. Und ja, dann will ich euch jetzt gar nicht weiter auf die Folter spannen. Viel Spaß bei meinem Gespräch mit Dr. Dr. Silva Laborde. Sylvain: Genau, langfristig aber auch kurzfristig, weil ich kann auch, also wenn ich das jetzt auf dem Moment messe unter standardisierten Bedingungen, dann kann ich schon ein Bild kriegen, wie ich anpassungsfähig bin und wie ich durch Stressorren zu reagieren kann. Pia Anders: Okay, und wie genau hängt das jetzt mit Longevity zusammen? Sylvain: Okay, starten wir so. Es gibt mehrere Faktoren, die Vagusnerveaktivität beeinflussen werden. Eine von diesen biologischen Faktoren ist Alters, alt werden. Und das heißt, es ist eine traurige Geschichte, aber startet so ganz am Anfang des Lebens und es kommt nur nach unten. Das heißt, unsere Vagusnerve wird immer weniger aktiv durch das Leben. Das ist eine Sache. Und es gibt auch nie so viele, spannende Studie mit Leuten, die über 100 Jahre alt geworden sind. tatsächlich, ein Waggussnerv ist einer der Faktoren, wir als Unterschied sehen zwischen Leuten, die tatsächlich über 100 Jahre alt leben und Leute, die diesem Alter nicht erreichen. Also, es gibt auf jeden Fall diese Zusammenhänge zwischen Alter und Waggussnervaktivität. Aber die gute Nachricht ist, dass es unterschiedliche Faktoren Lebenszielfaktoren und andere Techniken, die uns unterstützen können, trotz dieser Alte, weil wir ja älter werden werden wie alle, aber hier, die Sache ist, wir können das doch positiv beeinflussen. Pia Anders: Okay. Und kannst du mal so einen groben Richtwert geben? Was ist niedrig, was ist hoch? Weil das ist ja auch wieder individuell, aber da gibt es ja irgendwie Ranges. Einfach ⁓ sich mal so das vorstellen zu können, wenn du jetzt sagst, okay, wir fangen hoch an und das geht niedrig runter, was heißt das denn? Also was ist denn jetzt hoch? Sylvain: Ich liebe diese Frage und da werde ich eine sehr enttäuschende Antwort geben. Es gibt kein Range. Es gibt überhaupt kein Range. Also ich kann keinen Wert nennen. Es gibt Normen, wo wir sehen, dass Min und Max ist so weit voneinander, dass eigentlich, wenn man, man kann überhaupt keine Referenz nehmen. Es wird von Geschlecht, von Geschlecht, von Alter abhängig sein und von daher, gibt... Pia Anders: Okay. Sylvain: Kein Wert. Und wenn man einen Wert nennt, ist es falsch. Kann ich schon direkt sagen. Also es gibt keinen offiziellen Range für die AI-FORM. Es wird also wirklich sehr individuell sein und wir sollen das auch nur uns, also nur individuell angucken. Nicht mit anderen Menschen vergleichen. Es wäre wie man würde sagen, okay eine Augenfarbe ist besser als die andere. Da ich immer dieses Beispiel, weil das macht keinen Sinn. Und für die AI-FORM ist es das gleiche. Es gibt keinen Range für die AI-FORM. Ich muss immer mich mit mir selbst vergleichen. Pia Anders: Okay, das finde ich schon mal sehr beruhigend, weil ich sage mal, wenn ich mich jetzt selber einordnen will, so habe ich gerade einen guten oder einen schlechten Wert. Also wenn ich jetzt meine HRV in Chetjipiti eingebe, sagt er mir halt, das ist niedrig. Und du sagst jetzt aber, hey, das stimmt so jetzt nicht, sondern mein Wert sollte ich immer mit mir selber vergleichen und das ist, was zählt. Sylvain: Genau. Genau, das ist einzige, zählt. jetzt, stattdessen wird das bestimmt mit Normen vergleicht, mit Alter und Geschlecht. Und es mag sein, dass du vielleicht für Frauen deiner Alter so einen niedrigen Wert hast. Es bedeutet, ich habe selbst, also ich bin vielleicht der Mensch, der ja meistens mit seiner IFO beschäftigt. Meine IFO-Werte sind sehr niedrig. Warum? Ja, genetische Komponenten am meisten. Und wenn man diese genetische Komponenten vergisst, dann kann man nichts weiter interpretieren. Es heißt, von 50 bis 80 Prozent, wenn mein RfO wird so beeinflusst. Und da habe ich überhaupt keinen Einfluss. Ich habe Einfluss für andere Parameter, aber deswegen ist so ein Abstraktvergleich mit anderen Menschen komplett für die RfO, also ich sage, ⁓ das klar zu machen, sinnlos. Pia Anders: Okay. Und einfach ⁓ das dann nochmal zu verstehen, weil du hast eben gesagt, es gibt Studien, die ja zeigen, Menschen mit einer hohen HRV, die werden älter. Also wie genau misst man das dann in diesen Studien, ⁓ das vergleichbar zu machen? Sylvain: Das sind einfach Gruppendifferenzen. Wenn man sich Gruppen anguckt, dann kommt man an, wie viele Menschen wir nehmen. Aber es bleiben so einfach Gruppendifferenzen. Und was man von Gruppendifferenzen sagen kann, ja, vielleicht für diese Studie war das so zu sehen. Aber wenn wir uns das individuell angucken, es ist nicht, weil ich zum Beispiel einen niedriger FV Wert habe, dass ich... nicht so alt, älter werden kann. Es ist wirklich extrem individuell und wir müssen uns nie so weiter befassen mit Gruppenunterschiede. Und das wäre so die Hauptbotschaft für uns. Pia Anders: Okay, das heißt, Fokus ist auf meinen eigenen Wert und den richtig zu messen. Jetzt ist natürlich meine Frage, ich nutze ja mein Aurorring und sehe da dann jeden Tag meine HRV und ich kann halt jetzt die letzten sechs, sieben Jahre nachverfolgen, das heißt, meine HRV ist immer zwischen 29 und 25. Wie gesagt, wenn ich das vergleiche, irgendwie mein Mann hat eine HV von irgendwie 75, andere meiner Freunde haben irgendwie 120. So und erste Frage vielleicht erstmal, ist das überhaupt sinnvoll mit dem Auroring das zu tracken, weil da hast du mir ja schon im Vorgespräch gesagt, wahrscheinlich nicht so sinnvoll. Können wir da mal drauf eingehen? Wie sollte ich das genau messen? Warum ist jetzt ein Aurorring vielleicht nicht das beste Gerät? Gibt es andere Sachen, jetzt, ich weiß nicht, eine Apple Watch und WootBump ist irgendwas besser? Genau, wie können wir da durchsteigen und wirklich gute Daten kriegen? Sylvain: Ich werde erstmal ein Mythos erwähnen. Wir können mit dem Ura Ring, Apple Watch, kein AFV messen. Weil diese Geräte nutzen eine Technologie, die sogenannte PPG heißt. PPG bedeutet Photoplethysmographie. Es handelt sich ⁓ Lichtsensoren, die eigentlich nicht die AFV messen. Die werden etwas anders messen, die werden die sogenannte PR. Pia Anders: Okay. Sylvain: vermessen. Pulse rate variability. Was ist das? Das ist genau, was in unser Blutgefäß, also wenn mein Herz das Blut so raus in Richtung Körper schickt, dann werde ich diese Pulse beobachten können und durch diese Lichtsensoren, werden unsere Pulse mitkriegen. Und ja, es gibt so eine Korrelation, aber die ist auch nicht perfekt und es gibt einfach Reliabilität-Studien. Pia Anders: Mhm. Sylvain: Aber eigentlich, was Sie messen, wirklich nicht die Eifung. Und das muss man auch zuerst betrachten. Danach kann jede Kleinigkeit meine Werte einfach fälschen. Es heißt, ich bewege den Finger, ich bewege meine Hand, ich bewege meinen Körper, was man oft tut am Tag. Dann die Messung komplett verschwälschen. wenn wir von Reliabilität reden, Wir reden wirklich von Stilmessungen, wo man sich überhaupt nicht bewegt und wenn man überhaupt nicht erlebt, also kein Stress oder so, weil das kann in sich selbst diese Messung verfälschen. Also erstmal für die Zigarette kann man nicht vernünftig die Eifermesser. Nicht meine Meinung, wir haben einfach Studien dazu, die wie gesagt unter sehr genauer Laborbedingungen werden schon so zeigen, es gibt eine korrelation zwischen EKG und Messeungen. Im ECHTE? Nein, sorry. Pia Anders: Okay. Sylvain: Das ist die eine Sache. Die andere Sache ist folgende. Diese Geräte messen nicht, folgen kein Protokoll, ⁓ die hervorzumessen, ⁓ eine sinnvolle Interpretation von meiner Erfahrung machen zu können. Ich brauche keine kontinuierliche Messung. Also ich weiß, es ist so ein Marketing-Augument. misse tagsüber, ich misse nachts drüber. Ich brauche am Ende der Fakeschule, wir gezeigt, nur standardisierte Bedingungen von 1 bis 5 Minuten am Tag. Und das reicht. Das reicht. ⁓ eine richtige, genaue Interpretation zu machen. Wenn ich mich zum Beispiel jeden Tag tragen möchte, dann Studien zeigen, das Beste ist einfach morgens zu messen, direkt nach dem Aufwachen. Und das wäre so die Funktionierung von ein paar Apps, die sich mit dem Thema beschäftigen. Es heißt, ich brauche wirklich die standardisierten Bedingungen und dann, nur dann kann ich hoffen, etwas von meiner Erfahrung lernen zu können. Pia Anders: Okay, also standardisierte Bedingungen heißen am besten immer morgens gleich nach dem Aufstehen und die Messung dauert 1 bis 5 Minuten. Hab ich das richtig verstanden? Sylvain: Genau, bis wir also ab 1 Minute, 1 Minute wäre das Minimum, 5 Minuten, und mit Studien empfehlen wir besonders, entweder machen wir nur eine Messung, zum Beispiel im Liegen oder in Sitzen, in Sitzen direkt aufstellen, oder wenn man möchte, noch etwas, wo wir noch mehr Informationen kriegen können, wäre eine sogenannte orthostatische Teste, Duschen führen. Mit dem orthostatischen Test Also auto-stabilisieren bedeutet einfach liegen und aufstellen. Es hilft mir einfach zu verstehen, wie mein Körper an Aufstellen reagiert, was alle Menschen einmal am Tag wenigstens machen. außer ich bleibe im Bett aus irgendeinem Grund, aber wenn ich mich bewegen möchte in dem Tag, muss ich mich einfach aufstellen. Dann, dieser Test zeigt mir, wie anpassungsfähig mein Körper ist an diese Aufstellen-Erausforderung. Und durch diese erste Missung am Tag, ich brauche nicht mehr. Das gibt mir schon eine gute Ahnung, wie funktioniert mein Wagensnerv heute, wie gut kann ich mich heute regulieren. Pia Anders: Okay, und was ganz genau für ein Gerät benutze ich da jetzt? Das habe ich noch nicht verstanden. Sylvain: Also, das habe ich noch nicht erwähnt. Dann, kommt jetzt die Antwort. Wir empfehlen, bzw. aus Studien empfehlen wir wenigstens Brustgurt. Brustgurt bedeutet, also es gibt unterschiedliche Marken, das anbieten, wenn wir sie hier nennen können. Polar, Garmin, Syntom. Nicht alle, bzw. nicht alle Gürte von diesen Marken, aber es gibt bestimmte Gürte, die IFV... die IFV-Daten erfassen können, zum Beispiel für Polar, was sehr bekannt ist für Sportler Polar, das nutze ich selbst in Kombination mit einem IFV-App, wie zum Beispiel eine der reliablesten App, die IFV-For-Training Und mit diesem IFV-For-Training App jeden Morgen, seit über 10 Jahren, messe ich meine IFV. Und nur für diese 1 oder 2 Minuten am Tag, ich mache so einen Autostest-Test mit 2 Minuten, Pia Anders: Mhm. Sylvain: Es reicht und ist sogar besser für die Interpretation als eine kontinuierliche Messung. Kontinuierliche Messungen geben mir mehr Daten, aber ohne Kontext, ohne Standardisierung ist die Interpretation sinnlos, sag ich ganz brutal. Pia Anders: Okay, und warum ist es wichtig, das jetzt nach dem Aufstehen zu machen? Also warum ist das der beste Moment? Sylvain: Weil ich brauche, ⁓ diese Messung so gut standardisieren zu können, ich brauche einen Moment, wo mein Körper überhaupt keinen oder sehr kaum keinen anderen Störfaktor erlebt hat am Tag. Und zwar direkt beim Aufstehen sind wir, sagen wir, neu in dem Tag und dann ist noch nichts passiert in meinem Tag und ich kann wirklich nur und die Reaktion eines Körperes diese Aufstehen messen. Und es wird mir auch zeigen, also die Messungen morgen sind laut Studien auch besser, also für die Interpretation als durch den Atem, weil wir sind auch in dem Fall wahr, was mehr Anpassungsfähigkeit spiegelt als wenn man schläft zum Beispiel. Pia Anders: Okay, dann direkt eine Frage, die jetzt mich gerade betrifft. Das heißt, ich stille noch und nachts eben auch häufig. Und das heißt, ich bin nachts wahrscheinlich viermal aufgestanden und morgens tatsächlich direkt wache ich halt auf, nicht weil ich ausgeschlafen bin, sondern weil mein Baby halt schreit. Kann ich dann davon ausgehen, dass meine HRV jetzt zu diesem Zeitpunkt dann noch einfach niedriger ist, weil ja, ich wache jetzt auch nicht. vielleicht immer ausgeruht auf. ich glaube, ja, vielleicht kannst du mir da auch noch mal einen Tipp geben, wie würde ich das jetzt messen, weil ich sag mal, okay, mein Baby schreit, ich stille erst mal und erst dann hätte ich ja die Möglichkeit, meine HRV zum Beispiel zu messen mit so einem Gurt. Sylvain: Genau, und wenn man sich solchen Situationen befindet, du das meinst, Kindern und so weiter, muss man sich dann kurz Zeit nehmen für eine... Also natürlich wird die Messung auch von diesen Faktoren beeinflusst, das ist jetzt unvermeidlich, sagen wir so. Aber die Empfehlung wäre dann, sich eine kurze Entspannungsphase zu gönnen, wenn möglich, natürlich mit einem Baby. Zum Beispiel so fünf Minuten, zehn Minuten weiter zu... weiter zu liegen und dann nur durch diese kurze standardisierte Entspannungsphase dann die IFV zu messen. Pia Anders: Mhm. Okay, perfekt. heißt, zum Beispiel morgens übernimmt mein Mann für mindestens 30 Minuten. Das heißt, wenn er das Baby dann nehmen würde und ich zum Beispiel dann erstmal eine Meditation könnte, die dann im Liegen machen und dann danach die Messung, das wäre dann eine gute standardisierte Messung. Sylvain: Genau, wenn du zum Beispiel immer die Meditation machst, es wird auch, ich muss sagen, Meditation wird auch möglicherweise einen Anfluss haben, aber könnte ein Workaround sein, also nicht perfekt, weil das wird auch die Messung beeinflussen, aber wenn du ständig die gleiche Meditation machst vorher, es könnte schon ein Weg für die Standardisierung sein. dann, man muss auch praktisch denken, weil wenn du sagst, ja, aber ich kann schwierig, also meine Meditation machen, plus 10 Minuten, dann kann ich mich entspannen, oder umgekehrt, zeitlos darf ich das nicht. Pia Anders: Okay. Okay. Mhm. Genau. Sylvain: Okay, dann für dich zum Beispiel ein Kompromiss wäre, immer nach der Meditation und immer nach der gleichen Meditation zu messen. Wir wissen, dass Meditation auch einen Einfluss haben kann, aber wenn du das immer so machst, dann können wir dann davon ausgehen, dass das so ein standardisiertes Protokoll für dich wäre. Pia Anders: Ja. Okay, alles klar. Das heißt, für jemanden, jetzt nicht stillt und mehr Zeit hat, sollte er jetzt nicht vorher meditieren oder irgendwas machen, was das beeinflussen kann, sondern sich einfach nur kurz ausruhen und dann eben messen. Okay, verstanden. Okay, das ist schon mal sehr, hilfreich. Das heißt, das beruhigt mich sehr stark, dass meine Aura-Messungen ⁓ nicht aussagekräftig sind und ich das einfach nochmal neu messen sollte. Okay. Sylvain: Genau. Genau. Genau. Pia Anders: Gibt es noch andere Marker, die wir ansehen sollten, ⁓ jetzt, also wir haben ja eben schon darüber gesprochen, die parasympathische Aktivität letztendlich, wollen wir messen? Gibt es noch andere Marker, die da wichtig sind, die wir auch anschauen sollten? Sylvain: Beziehungsweise mit erster Anwaltabilität, gibt viele Marken. Die einzige Marke, die für uns relevant ist, die Marken, die die Aktivität von Waggussnerv zeigen werden, indirekt. Und da gibt es einen klaren Wert, einen klaren Marken, der heißt RMSSD, aufhängig von Root Mean Square of Standardized Differences. Es ist ein Algorithmus oder eine Formulare, wo man einfach rechnet, wie unterschiedlich die Erstschläge, die auf eine Es reicht für uns, einzige Marke für die FV uns anzuschauen. Pia Anders: Und wie messe ich diesen Marker? Sylvain: Wie wir das erwähnt haben, einfach Brustgurt anlegen, mit Smartphone abknüpfen und dann bekomme ich direkt, weil die App funktioniert eigentlich nur mit dieser Marke. Ich muss nichts extra einstellen, die App ist schon dafür kalibriert. Pia Anders: Okay, genauso. Okay, perfekt. Okay, perfekt. Und welche anderen Dinge beeinflussen jetzt noch, ich sag mal, meine HRV? gibt es, ja vielleicht können wir da mal genauer drauf eingehen, gibt es andere Werte, die zum Beispiel dann auch darauf hinweisen, ich weiß nicht, Ruhepuls, Atemfrequenz, also wenn ich jetzt meine HRV im Kontext interpretieren möchte, in welchem Kontext was schaue ich mir alles an? Sylvain: Ich bin der Söge und ich wollte erstmal Glückwunsch sagen, Pierre, für deinen Protokoll, weil ich habe mir deinen Protokoll in diesem Detail angeschaut und du bist eigentlich perfekt für IFV-Interpretation, weil du erfährst so viel Kontext und Kontext ist für die IFV-Interpretation, sinnvolle Interpretation, Schlüssel. Ohne diesen Kontext können wir nichts sagen. Also ich habe Millionen von IFV-Werte in meinem Leben gesehen. Wenn du mir nur einen IFV-Wert zeigst, ja? Pia Anders: Okay. Sylvain: Schön für dich. Ich kann überhaupt nichts damit anfangen, wenn du mir keinen Kontext gibst. Und du hast so viel Kontext über alle Variablen, die du jetzt für dich tragst. Und das ist schon in sich top. das genau. Weil dann Ziel wäre, diese Kontext in Verbindung zu bringen mit deinen F-Werte, die du durch ein Statistik-Protokoll erfasst hast. Ich wollte auch kurz darauf, ich komme gleich wieder auf die Faktoren, aber vielleicht erstmal für alle zum Besten nicht. Pia Anders: Super! Mhm. Sylvain: Mein Ziel mit IFFon, und da sage ich dann einfach das Gegenteil von was man auf Google finden kann, bestimmt auch so, es von vielen Quellen auf Google ist. Das ist nicht die höchste IFFon, das, also irgendwie wie gesagt, bin ich mit meiner Genetik sowieso limitiert und irgendwann bin ich vielleicht schon an die Decke für mich. Wichtiger wäre für mich, wie mein IFFon reagiert an unterschiedliche Stressoren und Das nennen wir der sogenannte CV auf Englisch, Coefficient of Variation. Es heißt, inwiefern mein IFO verändert sich von Tag zu Tag. Und da komme ich einfach in eine sehr interessante Analyse. Ich bin nicht nur von meinem Wert an einem Tag so abhängig, sondern ich werde mich einfach die Tage vorher angucken. Und inwiefern mein IFO im Vergleich mit den vorherigen Werten von der letzten Woche, die letzten zwei Wochen. variiert und das gibt mir eine viel wichtigere Info als nur mein Wert an einem Tag, weil mein Wert an einem Tag kann von vielen Faktoren so abhängen. Hab ich gut geschlafen, hat das Baby sehr viel geschrien letzte Nacht, hab ich am besten Alkohol oder vielleicht jetzt nicht im Fall mit dem Baby, aber hab ich ja etwas Besonderes gemacht, das auch meine tägliche, also mein Tag eifbar beinflusst kann und dann vielleicht ist das sinnvoller mir, diese ganze Bild zu sehen, wie war meine letzte Woche, meine letzte zwei Wochen. Und wenn man seine Ergebnisse dann, seine FV, jeden Tag so misst, hat man diese Möglichkeit, im Kontext auch mit anderen FV-Werte zu bringen. Und da betone ich nochmal, eine sinnvolle FV-Interpretation startet mit einer täglichen FV-Messung. Und wenn man mich fragt, wie oft muss ich messen, was ist so Minimum in der Woche, also ganz offiziell, laut Studien, damit das reliable bleibt, viermal die Woche. Aber ich empfelle das, ich würde das nie empfällen. Warum? weil als Psychologe ich weiß, wie wichtig es ist, uns Gewohnheiten anzulegen. Gewohnheiten funktionieren nur, wenn wir immer das Gleiche machen. Jeden Tag. Also wenn wir immer die gleiche Handlung machen als Antwort auf eine Stimulus. Und eine Stimulus wäre jetzt aufstehen, also wahr werden, einfach messen. Keine andere Frage, heute messe ich, messe ich nicht. Nein, jeden Tag. Seit 15 Jahren, ich übertrage Ihnen alle, ich mache, das ist das, was wir jetzt besprechen. Seit 15 Jahren jeden Tag mein Leben startet mit Air Force Zoom. Ich sage noch mehr dazu. Ich fliege morgen nach Australien. Ich mal, wenn ich so im Flughafen bin, dann direkt erste Sache. Alle Leute, muss ich dir nicht erzählen, das komisch, wäre das untertrieben. Einfach hinlegen, aufstehen. Aber wenn ich raus aus dem Flugzeug bin, Pia Anders: Ja. Sylvain: Einmal habe ich das ganz hinter dem Flugzeug gemacht, ich das so kalkuliert habe als mein Normal-Morgen. Aber ja, ist als Routine und wenn ich meine Werte weiter vergleichen möchte, dann ist das die Möglichkeit für mich. Pia Anders: Perfekt, finde ich richtig gut. ja, gehe ich mit. Viele Leute gucken mich auch komisch an, wenn ich irgendwie mit meinen roten Brillengläsern oder was auch immer, oder fängt man an, irgendwelche Squats auf langen Flügen zu machen. Da gucken die Leute halt an, aber ist halt wie es ist. Du hast jetzt, wir sind jetzt schon ein paar Mal darauf eingegangen, welche Faktoren, also haben wir immer gestreift, sage ich mal, eigentlich die HRV beeinflusst. Und vielleicht können wir da noch mal genau darauf eingehen. Sylvain: Hm. Pia Anders: Ja, was beeinflusst meine HRV? Vielleicht auch zum Beispiel, was mich jetzt natürlich sehr interessiert, nicht nur Stress, sondern auch im Zusammenhang zum Beispiel mit Sport, wie ich diesen Wert dann vielleicht auch nutze. Sylvain: Bevor ich mit Methoden und meinen IFV zu verbessern muss ich mich ⁓ die Säule, ⁓ die Basis kümmern. Die Basis ist folgende bei IFV und die du sehr gut dokumentiert bei deinem Protokoll. PIA, das ist wirklich so textbomässig Ernährung, Schlaf, Bewegung. Wenn ich diese drei Säule nicht habe oder nicht richtig inkriege, dann muss ich gar nicht mehr anfangen mit IV-Wässerung. Weil das ist die Basis für mich und ich muss gucken, bewegte ich mich genug und dann esse ich so irgendwie richtig für mich trinke ich genug Wasser und wie ist das mit meinem Schlaf? Das wäre so die erste Sache und natürlich weitere Techniken, die meinen IV beantwusen können, auch so Effekte haben, zum Beispiel über das Thema Schlaf. Aber ich muss schon präsent im Kopf haben, okay, vielleicht bevor ich versuche jetzt mir neues Gerät zu kaufen. Vielleicht versuche ich so eine Stunde so ein bisschen mehr zu schlafen, bessere Zeiten zu schlafen, weil da kann ich schon viel mehr schaffen als mit jeglicher Gerät oder Technik eigentlich. Und das wäre auch schon der Start, also diese Basisfaktoren. Danach, ich weiß nicht, ob du das schon jetzt erwähnen möchtest, aber dann kann ich auf das Thema Techniken zum nichtinvasiven Vakusnervstimulationen angehen und dann die Haupttechniken, die man dafür nutzen kann. Aber sonst für die Hauptfaktoren, die FVB anfunktionen, waren schon diese drei Element-Stil-Faktoren. Außer, ich habe schon die anderen genannt, aber die können wir nicht machen. Mit meinem Alter kann ich leider nichts machen. Mit meinem Geschlecht auch nicht. Genetik auch nicht. Das sind die Aspekte, die sind einfach gegeben. die erklären auch, vielleicht, ich bin vielleicht, oder ich kreibe so einen, ich kreibe hier einen Sportler. Pia Anders: Okay. Genetik auch nicht. Sylvain: Er sehr fit vielleicht der Fittest sein von seiner Altersklasse und trotzdem eine sehr niedrige Erfohrwärtssein. Es ist nicht unbedingt direkt so im Zusammenhang. Pia Anders: Okay, perfekt. Ja, lass uns gleich nochmal genauer auf die Faktoren eingehen. Wir haben jetzt eben über Marker gesprochen. Vielleicht können wir das noch kurz fertig machen und dann können wir genauer darauf eingehen, wie können wir das jetzt beeinflussen und verbessern? Was kann man machen, wenn man jetzt die Basics genellt hat, die ja am schwersten sind, was halt Schlafernährung und Bewegung ist? Sylvain: Genau, also jetzt muss ich kurz nachfragen, was meinst du jetzt genau mit Marker? Pia Anders: Also wir hatten eben gesagt, welche Marker ich eben auch im Kontext vielleicht sonst noch mal anschaue mit der Herzfrequenzvariabilität. Also z.B. jetzt in meinem Kopf ist so Ruhepuls, also für die Interpretation letztendlich. Was ist da noch wichtig, worauf schaue ich sonst noch? Sylvain: In Ja, genau. Also, es wäre schon eine fortgeschrittene Interpretation von der LFV, aber wir können gerne in die Richtung gehen. Also ja, mein Ruhepuls kann theoretisch aber meine LFV-Werte, die Interpretation meiner LFV-Werte, beeinflussen, weil zum Beispiel, das sieht man aber, muss ich schon sagen, besonders in Sportler, in Menschen, sehr... Ausdauer trainiert sind, wo wir eine sogenannte parasympathische Sättigung Das heißt, können einfach an die Decke. Es geht nicht höher. Die Rezeptoren können nicht weiterhin einfach die Neuro-Transmitter von unseren Wagusnerven aufnehmen, so wie an der Acetylcholine. Wir sind schon top an Maximum. Und dadurch der Sättigung, dass wir das nicht weiter interpretieren können. Pia Anders: Mhm. Sylvain: als kardiale Wegeleaktivität, nehmen wir mit die S-Frequenz, weil die S-Frequenz wird sich weiter bewegen, aber nicht unbedingt die S-Frequenz-Variabilität. Und das wäre so eine Sache, aber wie gesagt, sehr spezifisch für Menschen, schon extrem gut trainiert in Ausdauer. Und deshalb, das wäre kein Porsche- und Standardmaßnahme für Lion, sagen wir so. Andere Aspekte, Atmung. Atmung muss sich bei dieser standardisierten Prozedur immer standard einfach weiter spontan atmen wieso weil man spontan atmung ist auch ein spiegel von meiner also teilweise von meiner gesundheit und hier pauschalregeln wäre jetzt mit gesunde menschen je langsamer desto besser weil das ist einfach eine anpassung fähigkeit die wir auch beim sport und die leute die körperlich fit sind irgendwann Mein Körper braucht nicht so viele Zyklen pro Minute, ⁓ genug Sauerstoff reinzunehmen und dann genug CO2 rauszubringen. Nein, es kann auch mit weniger Zyklen funktionieren und das ist einfach ein Zeichen von Effizienz. Und interessanterweise ist es auch eine von den Anpassungsfähigkeitsmacker von Interventionen, zum Beispiel mit langsam kontrollierten Akkordeon. Pia Anders: Okay, wie nutzt du jetzt die HRV? Du misst das jetzt schon seit 15 Jahren. Das heißt, wie nutzt du diesen Wert für dich? Ich sag mal, wenn der niedriger ist über Höhe, wie genau ändert sich dann Maßnahmen vielleicht in deinem Leben? Was beeinflusst das, wenn du das jetzt misst und den Wert morgen siehst? Sylvain: Lebensentscheidungen. Ich weiß, es gibt mir an der direkten Marke, sehr ich mich heute belasten kann und wie gut ich mich von den vorherigen Tagen erholt habe. Und manchmal, also wir können das mit unserer Zeit beenden, manchmal sind sie schon vorher abgestimmt und wir haben wenig Kontrolle, weil wir so viele Termine uns geplant haben, so viele Ja gesagt haben und da kommt man, okay... In Ferneperiode, das war typisch bei mir, es kommt immer nach unten, wenig Schlaf, weil ich immer noch so nass arbeiten muss und alles. Es kommt nach unten. Und ich kann jetzt direkt nichts machen wegen Schlaf, weil ich muss irgendwie leisten. Aber ich weiß ganz genau in meinem Kopf, okay, mache ich mich schon an Termine. Alle die neuen Fragen, Beispiel für nächste Woche, sage ich erstmal nein. Ich weiß, ich brauche dann eine Phase mit mehr Ruhe und Momente. Und an dem Tag selbst, praktisch an Lung dann... Wenn es geht, dann noch viel mehr Atemübungen machen, noch viel mehr aufpassen. Beispiel so, mich richtig so ernähren. Das heißt, richtig so ernähren, als nicht so viel verarbeitetes Essen, weil das hat einen schlechten Anfluss über die Erfung. Genug Wasser trinken, auf Wirt sich dann zum Beispiel auf Alkohol, weil das sinkt sofort die Erfung. Also es hilft einfach, Lebensentscheidungen zu treffen. Und natürlich haben wir, ich nenne das Thema Zeitplan, weil wir haben alle so einen Alltag, wo wir funktionieren müssen. Aber dann muss es uns immer bewusster machen, wo kriege ich doch vielleicht, ich brauche keine Stunde für Atemungen, aber die Minute hier vor dem Meeting oder jetzt gerade nach meiner Sitzung, statt am Computer zu bleiben, dann gehe ich doch auf Toilette oder gehe ich die Treppe runter, weil dann kriege ich ein bisschen Bewegung. Und alle diese Mikro-Maßnahmen, dann werde ich dann auf jeden Fall dazu greifen, ⁓ mich ein bisschen mehr zu bewegen, ⁓ mich ein bisschen mehr zu entspannen durch diese Momente, die sowieso fix terminiert sind. Also einfach diese bewusster Werde. Pia Anders: Okay, super interessant. Das heißt, was ich jetzt noch verstehen würde ist, okay, zum Beispiel meine Herzvariabilität ist jetzt 29 und dann stehe ich morgen auf und die ist jetzt 24. Also ist das schon eine stark genanke Variabilität, dass ich sage, das geht runter oder will ich das über mehrere Tage einen Trend sehen, dass es immer weiter nach unten geht? Also ab wann sage ich jetzt, Der Trend ist nicht gut. Ich muss heute wirklich einen Ruhetag einlegen. ich sage mal, ich habe zum Beispiel jetzt auch ein Sportprotokoll vorgenommen und da mache ich fast jeden Tag Sport, also schon an sechs Tagen die Woche in irgendeiner Form. Und ⁓ da jetzt auch zu sagen, hey, heute, das ist jetzt echt gerade zum Beispiel nicht sinnvoll, vielleicht meine Einheit zu machen, heute ist besser, Atemübungen zum Beispiel zu machen. Wie treffe ich diese Entscheidung? Sylvain: Ja. Hm. Genau, also durch diese Apps zum Beispiel, die App hilft dir solche Entscheidungen zu treffen, weil du nicht unbedingt die, weil wenn du mir sagst, okay, 29, 24, okay, kann sein und vielleicht ist das überhaupt nicht schlimm, weil ja, vielleicht hast ein bisschen weniger Wasser getrunken gestern, vielleicht hast du ein bisschen schlechter geschlafen, aber nicht schlimm, genau. ⁓ das besser verständlich zu können, ich brauche tatsächlich, also, Pia Anders: Okay. Sylvain: Wenn ich gefragt bin, wie viele Werte brauche ich, um wirklich meine Erfurt zu bestellen, ich sage, Monat. 30 Tage. Also Minimum wäre schon eine Woche, zwei Wochen. Aber wenn du wirklich so einen Besten ist, dafür kriegen möchtest, wie ich das für 30 Tage mache, dann so eine 30-Tage-Rausforderung, das haben wir auch so im Buch vorgestellt. Weil dann kriegt man schon eine Ahnung, ah, okay, wenn ich sowas mache, erhebe ich so meine Erfurt, wenn ich sowas mache, so, dann kommt man schon in diese Überlegung, jetzt, ich habe ein bisschen mehr Besten ist und nicht nur so plötzlich reagieren, ah. Pia Anders: Okay. Sylvain: Komm da runter, schlecht, schlecht, schlecht, nein. Weil eigentlich, wenn du mir sagst, ok, gestern habe ich Sport gemacht, ja, so, wenn ich Sport mache, das kommt da runter. Ja, keine Frage, so, wenn das zu viel für mich hat, kommt da runter. Aber es ist eigentlich etwas Gutes. Von daher, man sollte nicht so direkt reagieren, ok, komm da runter, also, niedriger Wert ist unbedingt schlecht, nein, das kann die beste Anpassung für dich sein eigentlich. Und von daher, Zusammenfassung, über eine lange Zeit messen, nehmen wir so 30 Tage und dann kann man... Pia Anders: Okay, perfekt. Sylvain: Also das wäre so die erste Etappe von der FV für so einen FV-Protokoll. Und an der 30. Stange hat man schon mehr Hinblick. Okay, ich möchte sehen, wie mein FV sich bewegt über einen Monat. Und dann, ich werde nicht so verrückt sein, wenn ich das jetzt komme ein bisschen nach unten und nach oben. Thema Frauen. Zyklus. Ich muss auf jeden Fall meinen Zyklus auch so betrachten, weil die FV ist immer höher am Anfang des Zyklus als am Ende Zyklus. Und das sind auch variationen Änderungen, die ich auch betrachten soll. Genau, und es gibt davon so viele. Von daher, man muss sich einfach so mit seiner Erfahrung vertraut machen, bevor man irgendwelche so Entscheidungen so trifft. Und diese Vertraute werden, diese Bewusstwerden werden, eigentlich Teil des Prozesses mit Efforts zu arbeiten. Es ist wie ein Thermometer, wie eine Temperatur von Wagyu-Snerv jeden Tag. Aber wie gesagt, ohne diese Überreaktion, höher ist immer besser, niedriger ist immer schlechter. Nein, wie du so nimmst das so. Pia Anders: Okay. Sylvain: mit Kontext angucken. Deswegen war ich sehr froh, dein Protokoll zu lesen, weil eigentlich du hast viel Kontext und vielleicht noch gezielter auf deine Frage. Ja, vielleicht sechs Sport jeden Tag ist eigentlich nicht unbedingt immer gut für dich, wenn du siehst, heute eigentlich, okay, vielleicht mein Protokoll sagt, mein Trainingsplan sagt sechs Tage von sieben, aber ob das sinnvoll ist, vielleicht auch nicht. Und dann vielleicht tust du dir angefallen, wenn du eben heute keinen Sport machst, weil dein Körper ist nicht in so einem Zustand. wo der Sport wirklich profitieren kann, im Gegenteil. Und das ist genau, was wir mit Sportler besprechen. Pia Anders: Okay, ist super spannend. Also letztendlich möchte ich diesen Brustgurt und möchte die App und möchte das einfach 30 Tage mal durchziehen. Sylvain: Genau, Genau, und du wirst viel lernen und durch die Tatsache, dass du sich schon so viele Aspekte von dir so trackst, du, also viele Sachen, an der Seite ah, so, Augenerklärung, weil dann, hast schon ein sehr gutes Verständnis von dir selbst, nämlich von deinem Protokoll und das wird nur möglicherweise bestätigen oder dich weiterführen, aber ja, ich mach das, ich mach schon sechs Tage Sport pro Woche, das sollte schon gut sein und dann ist, ja eigentlich, dann, dann, dann, dann, Pia Anders: Ja, ja. Perfekt, okay, das ist super interessant und ja, für mich jetzt auch wirklich interessant zu sehen, weil ja, ich stille eben noch, Hormone sind noch niedrig, genau wie du jetzt eben gesagt hast, und ich merke, dass meine Anpausungsfähigkeit enorm abgenommen hat. Also ich mache ein Hit-Workout und ich habe wirklich eine Woche lang so einen Muskelkater und ich muss danach in die Sauna gehen, weil mein Körper so wehtut. zu diesem... Ja, also so stark hatte ich das noch nie in ganzen Leben und das, bin ich mir sicher, hängt jetzt eben damit zusammen, dass ich eben noch stille und meine Hormone noch nicht da sind, wo sie halt mal waren. Sylvain: Voll. Genau, und dann kannst wenn du mit dieser IFO-Messung anfängst, morgen, morgen, so kannst du auch sehen, wie lang brauchst du deinen Körper, ⁓ sich nicht nur muskulär, sondern auch so kardiomäßig von deinem Heatwokon zu erholen. Wie wirst du das zum Beispiel? Niedrige Intensitäten sind am besten, ⁓ die IFO zu stützen am Anfang. Das heißt einfach langsam joggen, langsam Radfahren ist erstmal perfekt, aber lang, lang, lang. Und dann... Pia Anders: Mhm. Sylvain: Natürlich brauchen wir irgendwann Intensität, für etwas anderes. Aber ⁓ die Basis für Eifel zu schaffen, ist auch genau, was alle Sportler machen in der Saison. Das heißt, ganz am Anfang in der Saison, statt nicht direkt mit Hit oder so. Nein, einfach die Basis schaffen. Diese Basis schaffen wir durch diese Ausdauer sehr langsam. Manche können es langweilig sagen, aber den Körper braucht das, ⁓ Schritt für Schritt so stärker zu werden. Pia Anders: Ja, also quasi die klassische Zone 2, also was wir jetzt als Zone 2 kennen. Okay, perfekt. Da habe ich nämlich auch schon gerade eine andere Folge aufgenommen mit Dr. Sebastian Rösler, auch von der Spurho. Also super spannend, das ergänzt dich perfekt. Okay, das heißt, du hast eben schon gesagt, du hast ein Buch geschrieben, das jetzt bald erscheinen wird. Sylvain: Ja genau, genau, genau. Hm? Pia Anders: Und da drin kommt ein Protokoll vor, kannst du mal ein bisschen mehr uns erzählen. Also was genau steht in dem Buch drinnen, was ist dieses Protokoll, was können wir daraus lernen? Sylvain: So, in diesem Buch, ich muss erst mal sagen, ich habe das Buch nicht alleine geschrieben, ich habe das erst mal mit Marco Altini geschrieben. Marco Altini hat die realiable Hub für F4 entwickelt, sogenannte F4 Training, die ich selbst seit 15 Jahren nutze. Dann dazu kommt immer Moslim, eine Kollegin, die mit mir die Wagen-Tank-Theorie entwickelt hat. Und dazu noch Fitte Otto, sehr starker... Pia Anders: Mhm. Sylvain: Experten, Dan Plus und selbst Tom Sporter hat unterschiedliche Weltrekorde von seiner Altersklasse in Triathlon und in High Rocks. Also ein gutes Team und wir haben in Sessbur so eine richtig gute Mischung geschaffen zwischen allen mentalen Aspekten, psychologischen Aspekten, Rundum und die ersten Viabilität und auch die Trainingsaspekte und dann werden wir ein Team für die psychologischen Aspekte mit Emma. und dann die Trainingsaspekte von Mako und dann gesteuert und dann zusammen durch Diskussionen haben wir gesagt, okay, wir reden von ein bisschen Sachen, eigentlich nicht so ganz gleich und dann beschaffen wir wirklich eine holistische Perspektive für die Airform an, also erstmal, das berichtet sich an Sportler, aber eigentlich an alle Menschen, die sich für ihre Gesundheit interessieren am Endeffekt und dann wir erklären tatsächlich, also es ist 400 Seiten lang gedrückt, weil, ja, das waren 900 Seiten, das war so ganz, ganz, ganz lang, so drei Jahre. Und ich bin jetzt so, wir sind jetzt in den letzten Zügen, der Verlag schickt jeden Tag Mails und wie soll denn, können wir das noch kürzen? Wir schaffen das. Und dann am Ende, dieser Protokoll ist ein 30-jähriges Protokoll, man tatsächlich, erste Sache ist, wo man seine FO jeden Tag misst. Und was kommt noch in Protokoll als unvermeidliche Element ist eine Technik, seinen Vagusnerv zu unterstützen jeden Tag. Und das wäre die langsame Atmung, weil von Pia Anders: Ja, ja. Sylvain: alle Methoden durch Methanalysen wissen wir eigentlich, wenn nur eine Methode dann dient. Die langsame Atmung wirkt viel besser als Geräte, als andere Techniken, sogar als Meditation eigentlich. Viele Techniken, eine Wirkung über die Airfarbe, ich denke jetzt an Meditation, Erzahnigkeit, unterschiedliche Entspannungsmethoden, haben eine Wirkung auf den Vagus nerve nur durch die Wirkung, durch die langsame Atmung. von selbst nicht. Und von daher ist der Langseinkundeneintpunkt wirklich so ein Merkmal für uns als langfristiges Protokoll durch diese 30 Steige. Und dann jeden Tag kommt dazu ein Block. Wir haben sieben Blocke entwickelt von unterschiedlichen Herausforderungen, wo man einfach immer mehr über seine Effort lernen kann. Und diese Blocke machen wir durch einen Standard-Protokoll, der sogenannte 3R. Die 3R, die Die kommen von unserer Weigeltenk-Theorie. 3R für Ruhe-Messung. heißt, bevor wir irgendwas machen mit R-Form, nehmen wir eine Ruhe-Messung. Dann passiert etwas, dann mäßigt die Reaktivität. Und dann erholen wir uns von etwas und dann kommt diese ganze Recovery-Erholung. Und durch diese drei Phasen werden wir unterschiedliche Herausforderungen testen. Zum Beispiel Temperatur-Tests. Entweder Hitze, wie Sonne. oder Kaltexposures, das heißt zum Beispiel nur mit Armen oder ganzem Körper oder kalter Dusche. Dann haben wir unterschiedliche Atmungstests, dann haben wir unterschiedliche körperliche Tests, also das ist wie eigentlich eine ganze Testbatterie und Vorschläge für jeden Tag, ⁓ immer noch besser sein Erfurt zu verstehen und einfach zu verstehen, wie mein Körper an solchen Herausforderungen reagiert. Und dann wird man in diesen 30 Tagen jeden Tag geleitet, wirklich so... genommen und dann jeden Tag dann erklären die was man machen kann erstmal ⁓ seine Effort zu verstehen also durch diese tägliche Messung und dann kurze also 10-15 Minuten am Tag so eine kurze Herausforderung wo man dann auch sehe wie mein Körper reagiert jetzt an etwas und dadurch verstehe ich besser was die Effort bedeutet und abends mache ich dann ⁓ etwas ⁓ meine Effort zu unterstützen. heißt die langsame Pia Anders: Mhm. Sylvain: Es ist jetzt die kurze Summenfassung und dann im Buch erklären wir wirklich so viele Aktivitäten, wo man das dann seinen Alltag integrieren kann. Aber im Summenfallgeweis wäre das unser Protokoll. Erstmal verstehen und dann unterstützen. Pia Anders: Okay. Okay, das heißt, ich kann mir das fast wie ein Workbook vorstellen. Nicht unbedingt 400 Seiten, die ich mir reinziehe, sondern echt auch so, okay, hier starten wir jetzt, heute gehst du in die Sauna, dann misst du das und schaust da und holst dir das Feedback ein und dann geht's immer weiter. Sylvain: Voll. Ja. Wir haben in Sbure, ich habe das nicht jetzt, keine ausführliche Liste, aber ich schätze so über 100 Faktoren und Aktivitäten, die man direkt testen kann mit der RfV. das, also, weil ich sage immer, wir können viele Studien vorstellen, aber ich kenne das. Durch die Selbsterfahrung kommt auch viel mehr und deswegen machen wir super viele Textboxen mit Aktivitäten, wo man das einfach direkt mit sich selbst testen kann. Pia Anders: Total cool. Ich bin sehr gespannt und werde das Buch auf jeden Fall lesen. Du hast jetzt eben schon häufig über diese verlangsamte Atmung gesprochen. Kannst du das nochmal im Detail erklären? Was heißt das? Also heißt das, wie lange, wie viele Zyklen, wie viele Atemzüge, was ganz genau mache ich da? Sylvain: Ja. Hm. Hier reden wir von langsamen Atemmungen, die sich mit sechs Zyklen pro Minute durchführen lassen. Wenn wir so nichts besonders machen als Erwachsene, atmen wir zwischen zwölf und zwanzig Zyklen pro Minute. Wenn ich aber diese langsamen Atemmungen mache, senke ich meine Frequenz an sechs Zyklen pro Minute. Das hat unterschiedliche physische Gründe, die Aktivierung der sogenannten Barorezeptoren für Blutdurchregulation, Rezeptoren in der Lunge, auch etwas an Neuralnetzwerken im Gehirn. Punkt, also Studien haben herausgefunden, dass diese 6 Zyklen pro Minute eigentlich die beste Art sein, Vagusnerv zu stimulieren. Ich mache das, also zwei Hauptprotokolle. Ich bin gestresst oder ich gehe jetzt in eine schrissige Situation, Sitzung, Prüfung und alles, Wettkampf, dann Akut. akut so lange wie ich kann. kann, wenn nur ein paar Sekunden, dann noch ein paar Atemzüge. Wenn länger, dann länger. Und, zweite Protokoll, langfristig. Intervention jeden Tag. Und das wissen wir durch unsere Metallisier zum Beispiel. Wenigstens vier Wochen, vier bis acht Wochen, 30 Tage, dann vier Wochen, 30 Tage, 15 Minuten am Tag, 60 Minuten pro Minute. Pia Anders: Mhm. Sylvain: 4, 6. 4 Sekunden einatmen, 6 Sekunden ausatmen. Ausatmen ist länger, weil die Ausatmung durch unser parasympathische Neubandsystem getriggert Und es wird uns einfach helfen, runterzukommen. Also, ich fasse zusammen. Der Basisprotokoll, diese 4, 6 ist immer das gleiche. Wir wollen immer eine längere Ausatmungsphase haben. Dann jeden Tag Pia Anders: Mhm. Sylvain: 15 Minuten, Minimum, ist nun mehr besser, weil die Ergebnisse sind wirklich so dosisabhängig, das heißt, je länger, desto besser. Pia Anders: Muss das am Stück sein oder kann das auch unterbrochen sein? Sylvain: Am Anfang kann man das unterbrechen, aber langsam Richtung am Stück sein. Wieso? Weil die Effektivitäten sind viel stärker, wenn wir das so lang am Stück machen. Genau. Am besten vor dem Einschlafen. Wieso? Weil es wird, wir haben auch Studien dazu, es wird meine Anschlafzeit verkürzen und ich werde qualitativ auch besser schlafen. Das haben wir auch durch objektive Freigebogen gemessen und auch durch objektive Herzmessungen gemessen. Pia Anders: Okay, perfekt. Das heißt, wenn ich sage, okay, in meinem Protokoll die Anpassung jetzt sinnvoll ist, ist zum Beispiel, dass ich, ich mache abends häufig mein Rotlicht, dass ich sage, ich setze mich davor, ich mache den Timer auf 15 Minuten und während dieser 15 Minuten mache ich meine 4-6 Atmung. Okay, das heißt, das ist das Ding, was am allerbesten funktioniert, was im Endeffekt jeder machen sollte. Also wenn wir jetzt sagen, Sylvain: Gönn Pia Anders: Wenn es nur eine Sache gibt, die jeder mitnehmen kann, seine HRV zu verbessern, dann ist es das. Sylvain: Genau, und das kostet nichts, nur Zeit. Und auch diese Zeitfrage kann man sehr, also zum Beispiel, ich schaue keine, also man kann auf den Bildschirm gucken oder man kann auch so abtisch machen mit Apps, entweder Smartphone oder Uhr, dann bekommt man eine Vibration. Ich muss dann gar nicht mehr auf die Uhr gucken, auf mein Smartphone, könnte ich bekommen, eine Vibration. Zum Beispiel Deal mit mir selbst, also mein Vertrag mit mir selbst ist, dass ich kein Netflix oder Serien so schauen kann. ohne diese Übung zu machen. ist also den Preis zu zahlen. Das muss etwa so einen Benefit für mich haben. Und so oft wie möglich mache ich das in Sitzungen. Die Kollegen lernen nicht mehr, weil dann sie sehen, ich habe so eine Blume an die Uhr. Und dann, wenn ich so in der Sitzung sitze, weil ich hier sitzen muss, aber nicht unbedingt etwas sagen muss, dann mache ich direkt die Übung und dann nutze ich auch die Zeit. Das ist kein Geheimnis. Alle meine Kollegen wissen das und dann gucken die überhaupt nicht. Pia Anders: Nein. Ja, ist ja gutes Vorbild. Vielleicht kommt man dann selber darauf so, hey, das scheint zu funktionieren. Okay, das heißt akut, wenn ich jetzt einen stressigen Call habe oder viele Meetings oder was auch immer, irgendwas stresst mich dann. Danach mache ich einfach am besten diese Atemübung 4-6 und das halt so häufig ich kann. Und ansonsten das, wirklich das Sylvain: Genau. Genau. Pia Anders: Wichtiger ist es abends vorm Einschlafen, ist es am effektivsten, wenn ich das integriere. Okay, finde ich mega. Sylvain: Genau. Genau. Als akute Lösung kann ich auch sehr gerne den Torefflekt empfüllen. Das ist auch ein weiterer Forschungsthema bei uns. Einfach Kopf in Wasser. Wir haben so Wasserschüssel, ich habe das bei mir im Büro auch jeden Mittag. Einfach Kopf in Wasser. Warum? Das erstellt so eine Notreaktion für den Körper. Kein Sauerstoff, ich weiß nicht, wie das wieder kommt. Dann Überlebensmodus. Radikar, die Herzfrequenz kommt runter, parasympathische Bremse, starke Aktivierung des Vagus nerve. Mein Blut kommt von den Peripherie an meine wichtigsten Organe, heißt Herz als Gehirn, ⁓ mich zu schützen und durch dieses Reflex habe ich eine sehr starke Aktivierung des Vagus nerve, wenn ich das so... natürlich machen kann, wenn ich direkt ein Wasser Schlüssel mit mir habe, was bei mir oft der Fall ist und was ich mir auch wünsche für viele Menschen, ist auch so ein großer Teil der Entwurf. Ich glaube, es kommt wieder, weil ich wollte das wirklich so betonen und es in viele Kapitel dann kommen wieder und eine akute Methode ist auch diese. Atemübung bleibt unser Go-To, aber das ist auch sehr stark, weil dieser Tollreflex ist ganz spannend. Es erstellt sich so eine sogenannte Autonomienkonflikt. Parasympathische Bremse, ja, Herzen, aber... Duschenkontakt mit Wasser, kaltes Wasser funktioniert noch besser. Ist kein Sauber. Ich bin wahr danach. bin ruhig innerlich, aber ich bin auch mega wahr. dann statt auf der nächsten Kaffeetasse zu reichen, dann probiere ich das und dann merke ich, wow, ich bin eigentlich voll wahr. Und wenn man sagt, ja, aber die Effekte dauern nicht, ja, dann mach das weiter. Mach das wieder. Und dann kann man sich so ständig pushen. Und das ist auch etwas, das ist sehr... stark verteidigen. Erstmal bevor man unterschiedliche Mittel nutzt, ⁓ sich zu beruhigen, ⁓ sich zu pushen, erstmal muss man natürliche Mittel probieren, besonders mit Atemregulation, da können wir ganz viel schaffen und erreichen. Pia Anders: Ja, das ist total interessant mit der Wasserschüssel. Tatsächlich habe ich mal Jahr in Bali gelebt und dann habe ich meinen Kobra-King gehabt und direkt daneben eine Gym. das heißt jeden Mittag habe ich nämlich gemerkt, boah, ich kriege dann irgendwie so mein Nachmittagstief und dann habe ich immer ein Eisbad gemacht und danach war so wow, ich bin einfach so, ich kann Bäume ausreißen und man fühlt sich so gut und so wach, genau was du jetzt eben erzählst und ja, also das ist echt interessant. Und seitdem habe ich immer gesagt, Eisbad, Eisbad, muss das unbedingt ⁓ die Ecke haben. Und tatsächlich mache ich das ab und zu. Aber dass jetzt einfach so eine Wasserschüssel quasi schon ausreicht, ist ja cool, weil das kann ja wirklich jeder umsetzen. Sylvain: Besonders sind unterschiedliche Effekte von Kopfl im Wasser und Eisbad. Das ist auch positiver Effekt für den Vagus nerve, aber auch muskulär. Beide sind interessant, aber tatsächlich ist sein Wasserschlüssel besonders jetzt im Bürokontext einfacher als Eisbad. Pia Anders: Ja, total cooler Tipp. Das heißt, das werde ich auf jeden Fall ausprobieren. diese Wasserschüssel, also muss die jetzt so sein, so eiskalt, eiskalt oder reicht das so Leitungswasserkalt? Sylvain: Also... Wenn ich nicht besonders aufhören möchte, dann nehme ich einfach leistungslose, kaltes Wasser. Wenn ich ein paar Eiswürfel nie so weit zur Verfügung habe, dann nehme ich auch Eiswürfel dazu. Das funktioniert noch stärker, besser. Pia Anders: Okay, perfekt. Das heißt, aus deiner Sicht zum Abschluss noch mal zu meinem Protokoll zurückzukommen. Du hast ja gesehen, ich habe super viel dokumentiert und das, ich also jetzt auf jeden Fall aus unserem Gespräch mitnehme, ist, meine HRV-Messung ist schon mal nicht korrekt, weil ich die momentan mit Aura messe. Das heißt, ich verwende einen Brustgurt und diese App und ich werde auf jeden Fall diese verlangsame Atmung integrieren, dass ich das einfach jeden Tag durchziehe. Sylvain: ... Pia Anders: Gibt es aus deiner Sicht noch etwas anderes, was ich an meinem Protokoll verbessern oder verändern sollte? Sylvain: Es ist schon sehr ausführlich. meine nur, da du jetzt mit RfM, mit der richtigen sinnvollen RfM-Messung starten wirst, vielleicht wirst du selbst merken, dass du Sachen an deinem Protokoll ändern musst. du sagst, zum Beispiel sechsmal Sport die Woche ist nicht niedrig und dann, das würde mich gut interessieren, vielleicht schaffst du das gleiche sogar, also besser für deinen Körper, vielleicht nur viermal, nur fünfmal. immer darauf achten, wir mit Sport tun. Vielleicht langsam, körperliche Aktivität wäre in Ordnung. Aber so intensiv Sport jeden Sechstag, ist mir ein bisschen viel. Deswegen finde ich das toll, dass du jetzt mit der IFO in Verbindung bringst. Weil für das nennen wir im Buch und in der Literatur sogenannte IFO Guided Training. Und für alle Studierende, wir kennen, die Gruppe, die genau diese IFO Empfehlungen gefolgt hat. Pia Anders: Ja, ja. Sylvain: Die Leistung war am Ende besser als die Gruppe, nicht mit Effort trainiert hat. Oder die Leistung war gleich, aber Trainingsaufwand war viel weniger. Das heißt, haben weniger trainiert, weniger Sport gemacht, aber trotzdem waren sie so gut. Das heißt, sie haben schon viel Energie für den Körper gespart, die für etwas anderes auch so nötig sein kann. Also von daher, auf jeden Fall, wird die helfen, zu verstehen, ist das die richtige Lohn, Belastung für mich sozusagen. Pia Anders: Perfekt, okay, total cool. Also ja, das war für mich gerade super, super aufmerksamreiche Folge. Gibt's aus deiner Sicht etwa eine Frage, ich dir nicht gestellt habe, die ich dir hätte noch stellen sollen? Sylvain: Ja, es gibt momentan viel Hype über Geräte, die so genannte Vagusnervstimulation, nicht Vagusnervstimulation. Und da habe ich eine klare Meinung, nicht nur Meinung, immer alles, was ich jetzt heute erzählt habe, wissenschaftlich basiert. Und bevor, weil das war so eine Konsequenz von dieser Artifolge, die ich letztes Jahr als Artidoku gemacht habe. Ich habe einen Protokoll für Vagusnerv-Stimulationen gezeigt mit langsam Atemung. Aber da wurde auch viel erwähnt zum Thema Geräte. Geräte sind immer cool, Tech, das ist neu, das sieht cool aus. Und ja, kann ich gerne ein paar Unterteuere dafür zahlen. Was sagt die Wissenschaft, ⁓ den Vagusnerv wirklich so zu stimulieren? ⁓ die LFO zu bestmöglich zu zählen? Das ist kein 1 zu 0, das ist K.O. von Atemungen gegen ... Pia Anders: Mhm. Sylvain: sogenannte solche Geräte. Wieso? Wir haben schon sehr viele Studien und Metanalyse, zeigen, die haben null Effekt auf die IFV. Ja, manchmal ein bisschen, aber manchmal nicht. Das heißt also, die Studien sind wirklich so die Lage. Erstmal kann man das so kommentieren. Die Studien, die man macht, ja. Pia Anders: Ganz kurz, sorry, ich sehe gerade, dass mein Laptop gerade fast stirbt. Ich stecke das gerade schnell rein. Okay. Ne, ne, das ist super. Sylvain: Alles gut. Alles gut. Ich rede auch viel unlang her. Aber ich mach das am Ende. von daher, also wir wissen schon, diese Geräte, und ich betone nicht nur die kommerziellen Geräte, da mache ich mich keine Freunde, aber wie gesagt, alles durch Wissenschaft unterstützt. Die Studie, die wir haben, sind mit klinischen Geräten gemacht. Und da haben wir eine starke Kontrollgruppe und das ist wirklich sehr sauber gemacht. Und dann kriegen wir etwas für bestimmte Krankheitsbilder wie Epilepsie, wie Depressionen. Da haben wir was. Dass solche Geräte für gesunde Menschen auch einen Vorteil bringen können, noch, also die Forschung ist noch jung und das ist jetzt kein Dogma. Ich lasse mich gerne überzeugen, wenn gute Studierende in der Zukunft kommen. Aber die Wahrheit ist, dass Stand jetzt Wir können das nicht empfehlen für Menschen, für gesunde Menschen. Wenn man zu viel Geld hat und dann das gerne kaufen möchte. Gerne dazu. Aber sonst gerne erstmal bitte langsam atmen. 30 Tage lang und dann hätten wir wieder. Pia Anders: Okay. Okay, das ist echt super interessant. ähm, ja, ich glaub, ich hatte dich das auch schon mal gefragt. Also, ich hab dieses Prozetto nämlich mal ausprobiert. Und da wird auch echt viel Werbung gemacht. Also, ich krieg bestimmt täglich Werbung dafür. Und dann fragt man sich halt immer, ja, genial, ne? Quick, quick fix, so nach dem Motto. Weil das musst du nur fünf Minuten machen. Und das ist jetzt wirklich noch mal eine interessante Bestätigung. Also, wo sollte ich meine Zeit reininvestieren? halt diese, ja, da ... in die Atmung letztendlich und dann sagen, ich brauche die 15 Minuten, aber das bringt wirklich was, weil das ist evidenzbasiert. Sylvain: Genau, und nochmal ⁓ Kurs zu betonen. Ich bekomme auch viel von dieser Werbung auf Social Media, weil irgendwie ich lese viel und konsumiere viel über Psychophysiologie, weil es gut nervt. Dann bekomme ich diese Werbung. jedes Mal, wenn ich die Möglichkeit habe, das zu sagen, okay, ja, Langsamwahrtumungen sind viel besser. Und warum ist es so, dass sie keine Werbung kriegen? Weil die kosten nur Euro und es gibt keine Inzentive, sie weiter zu bewerben. Pia Anders: Ja. Ja. Ja. Okay, mega. Also, das war ein total aufschlussreiches und interessantes Gespräch. Vielen, vielen Dank. Mich hat's auf jeden Fall sehr stark beruhigt, dass meine HRV vielleicht doch gar nicht so schlecht ist, wie ich gedacht habe. Also, ich werd auf jeden Fall das Protokoll mal durchziehen, die 30 Tage. Und, ja, vielleicht sagst du noch gerade, wann kommt das Buch raus? Wie kann man dich finden? Ja, plack einfach mal alle Sachen. für die Leute, die das interessiert und auch das Thema HRV vielleicht mehr erkunden wollen. Sylvain: Genau, dann wird Buur am 22. Mai rauskommen in Deutschland, schon am 8. Mai in den USA. Das heißt auf Englisch, wir haben das auf Englisch gemacht, aber es gibt schon Interesse vielleicht für weitere Versionen wie auf Deutsch, Französisch und alles Mögliche. Denn das Buur heißt Hard Trade Variability, the Science and Strategies for Peak Performance. Also für All Leistungen, gesagt, eigentlich haben wir viel gepackt für auch Menschen, sich Einfach für Gesundheit interessieren, ohne direkt an Hohe Leistung zu denken. Und die Schule ist viel dabei für viele. Und sonst dann die Neuigkeiten. Also ich habe in Köln an der Dördersportschule eine sogenannte HFOL Lab seit ein paar Jahren so auf die Beine gebracht. Und dann kompensieren wir immer mehr auf Social Media. sind auf LinkedIn, Instagram und auf unserer Webseite. Dann kompensieren wir immer mehr auf unsere Forschung. Und auch zeigen wir Protokolle, die jeder machen kann. kostenlos, ⁓ seinen Waggustnerd zu unterstützen. Pia Anders: Okay, dann würde ich sagen, vielen, vielen Dank für deine Zeit, war super spannend und ich bin gespannt auf dein Buch. Sylvain: Danke schön und danke für das Interview. Viel Spaß gemacht.